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VOX POPULI Gut, daß es wenigstens einen gibt (derjenige, der sich hinter vox populi verschanzt), der
keinen Krawall macht! Gut, daß kreuz.net so tolerant ist und solche „Nicht-Krawallmacher“ zu Wort kommen
läßt.
#43 Wigbert 17:30:49 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Werter „Konrad“! … Kongregation für die Glaubenslehre (29.6.07): „Die genannten kirchlichen Gemeinschaften …
können nach katholischer Lehre nicht „Kirchen“ im eigentlichen Sinn genannt werden.“ Direktorium für
den Hirtendienst der Bischöfe (22.2.04), 14: „Der Bischof soll getreu die Anordnungen des Heiligen Stuhls
sowie der verschiedenen Dikasterien der Römischen Kurie ausführen … und die Beachtung (der Dokumente)
unmittelbar mit ihrem Inkrafttreten sicher stellen.“ Erzbischof Robert Zollitsch (Spiegel-Online 16.2.08):
„Die römische Erklärung über das, was Kirche sei, habe Verstimmung bei den Protestanten ausgelöst.
Die evangelische Kirche „ist Kirche. Ich kann ihr das nicht absprechen.“ … Mein Statement: Eine derartige
öffentliche Äußerung steht dem Vorsitzenden der DBK nicht zu! Als solcher hat er Vorbildcharakter für
alle Bischöfe! Wenn er das nicht hinbekommt, soll er sein Amt ehrlicherwiese zur Verfügung stellen.
#24 Wigbert 16:04:44 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Lieber Herr „Konrad“, doch; Erzbischof Zollitsch hat ein Schreiben der Glaubenskongregation, die im Namen
und Auftrag des Papstes agiert, kritisiert. Dazu hat ein Vorsitzender der DBK in der Öffentlichkeit nicht
die Berechtigung! Und als Landpfarrer sollten Sie wissen: Die römischen Kongregationen sind den Ordinarien
vorgesetzt und weisungsbefugt. Wenn Bischöfe meinen, ihre Vorgesetzen öffentlich kritisieren zu dürfen,
brauchen sie keine Krokodilstränen vergießen, wenn sie ihrerseits kritisiert werden.
#12 Wigbert 13:30:16 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Lieber Herr „Konrad“, als (Erz-)Bischof oder Vorsitzender der DBK darf man nicht einfach Aussagen des
kirchlichen Lehramtes öffentlich kritisieren. In den römischen Dikasterien sind ebenfalls Hirten mit
dem besonderen Beistand des Hl. Geistes. Jede Kritik hat zuerst unter vier Augen, also diskret und persönlich,
zu erfolgen. Das sollten Sie als Landpfarrer eigentlich wissen!
Mit Hetzern ist keine sachliche Auseinandersetzung möglich! Leute, die sich hinter Pseudonymen wie „st.georg“
verstecken, sind feige! Sie stellen Behauptungen auf, die sie nicht beweisen können. Sie hetzen und versündigen
sich gegen einen Bischof, an dem sich andere Bischöfe ein Beispiel nehmen dürfen. Die Arroganz, die
aus solch vermessenen Urteilen eines Hetzers wie „st.georg“ sprechen, schreit zum Himmel.
Danke Erzbischof Wolfgang! Es tut weh, sehen zu müssen, wie mit Ihnen umgegangen wird! Danke für Ihre
Treue zum katholischen Glauben! Danke für die Güte, die Sie ausstrahlen!
Lieber Gotthard! Danke für Ihren kompetenten Beitrag! Der Kommentar von Herrn Rothenberger ist berechtigt.
Einen Bischof muss man beim Wort nehmen dürfen!
Rudolfus Wenn Gotthard im Kontext der Ziele des „Kirchenvolksbegehrens“ von der Weihe verheirateter Männer
zu Priestern spricht, meint er die Aufhebung des Pflichtzölibates. Eine Irrlehre wäre dies nicht, aber
in disziplinärer Hinsicht arbeitet die „Kirche von unten“ gegen die geltende Ordnung, die übrigens vom
Zweiten Vatikanum und darauffolgenden Bischofsynoden bestätigt wurde. Das ist eine Angelegenheit des
Gehorsams gegenüber dem Lehramt der Kirche, mit dem sich die „Kirche von unten“ schwertut. Der Bischof
von Fuldaer sollte damit aber keine Schwierigkeiten haben. Sonst ist er fehl am Platz!
Gute Nacht, Gotthard! Wenn Bischof Algermissen, die „Kirche von unten“ in den Priesterrat holt, weil er
verheiratete Männer zu Priestern geweiht haben will , sollte er das offen bekennen! Ob Prof. Gindert
ihn dann noch in seinem Kuratorium beläßt, wage ich zu bezweifeln! Genau diese Doppelmoral, die Sie
dem Bischof von Fulda attestieren, ist der Kritikpunkt. Lieber Gotthard, merken Sie eigentlich, wie naiv
Sie sind?
In Zeiten der Fusionen und Verbünde sollte das Bistum Fulda auch enger mit anderen Theologischen Fakultäten
kooperieren! Soweit mir bekannt ist, gilt Prof. Richard Hartmann als Vordenker für die Pfarrverbünde.
Herr Professor, denken Sie einmal über einen Zusammenschluss mit Nachbarfakultäten nach! Die Finanzkammer
Ihres Bistums wird es Ihnen danken!