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Evelyn Ein Kind hat das Recht auf Vater und Mutter. Im Alleinerziehungsfall ist zu unterscheiden, ob das
andere Elternteil verstorben ist (was zwar schon schlimm genug ist für ein Kind, aber im Lauf der Dinge
nunmal ganz natürlich möglich ist) oder ob etwas unnatürliches vorliegt wie eine Scheidung. Dass gleichgeschlechtliche
„Eltern“ die Unnatürlichkeit noch toppen sollte klar sein und ist erst in der heutigen ziemlich kranken
Zeitgeistgesellschafrt möglich. Scheidung oder Homosexualität nimmt dem Kind jedoch unnötigerweise
das Recht auf beide Eltern was an sich schon schwer sündhaft ist.
_____ Siehe kath.net Ja, es bleibt wohl bei den Einschränkungen bei den Weihen. Eventuell ein Zugeständnis
an die Modernisten, die sich zwar in ihren Seminarien auch an diese Ausführungsbestimmungen weitgehend
nicht halten werden, aber denen man deren Inhalt schmackhaft machen muss.
_____ Als „Nicht-Med.-Betroffener“ möchte man sich gerne selbst eine Meinung bilden können. Insofern
war ich dankbar, dass kreuz.net die Darstellungen des regierenden und emeritierten Bischofs von Mostar
in deutscher Sprache zur Verfügung gestellt hat. Die Richtlinien unserer Heiligen Mutter Kirche zu Privatoffenbarungen
findet man dann schnell auch woanders. Von den Medien bringt ausser kreuz.net im deutschsprachrigen Raum
komischerweise niemand solche Berichte. Als nächstes kann man sich dann damit befassen warum das so ist
und was andere Medien über Med. so bringen. Das festigt dann schnell die eigene Meinung.
_____ Sorry, aber interessant wäre was der Dekan denn sagt, was vorgefallen sein soll. Es ist sicher
klar, dass ein Rücktritt dann angemessen ist, wenn die Vorwürfe stimmen würde.
_____ Unglaublich … Einen Titel Pfarrer verliert ein Priester normalerweise nie; insofern ist die Amtsbezeichnung
absolut korrekt. Dank an die kreuz.net Redaktion für die Analyse des .doc Dokuments
_____ Tja … als die heutigen Bischöfe Theologie studierten war es schon schick, jene so darzustellen,
wie man es gerade schick fand. Dabei wurde leider vieles ganz unschicklich verwässert bzw. „ungeschickt“
gelehrt.
_____ Dann sollte man sich mal informieren, was „Diakonissen“ in der Alten Kirche waren. Nämlich keine
sakramental geweihten Diakone. Schade aber auch.
_____ Der Pater möchte die FSSP verlassen; solange er aber nicht woanders aufgenommen wird bleibt er
kirchenrechtlich zwangsweise bei der FSSP, obwohl er deren Ziele teilweise nicht mehr gutheisst.Er möchte
die FSSP wohl bereits seit Jahren verlassen, aber … niemand nimmt ihn auf.
_____ Pater Hirsch suchte eine neue geistliche Bleibe in einem Bistum. Da er bisher von keinem Bistum
aufgenommen wurde gehört er kirchenrechtlich weiter zur FSSP, obwohl diese Gemeinschaft den Neuen Ritus
nicht zelebrieren möchte. Die FSSP kann Pater Hirsch jedoch nicht „entlassen“, solange er keine neue
geistliche Bleibe hat.
AUFERSTEHUNGSFEIER Für eine „Auferstehungsfeier“ ist es völlig korrekt dass ein Pfarrer den Zugang zur
Kirche verweigert. Wer so weit ab ist vom Glauben, dass er solche Begriffe verwendet sollte sichb erstmal
einen Katechismus zulegen. Einfach nur widerlich.
_____ Solche oder ähnliche Berichte hört man tatsächlich von den NOM Seminaren hierzulande. Ich verstehe
nur nicht, warum Seminaristen die das erleben nicht zu den Ecclesia Dei Seminaren gehen. Von dort hört
man jedenfalls nur Gutes … ich zumindest.
______ Nur mal zu einigen Hasstiraden hier: Ausser Gerüchten ist bisher nichts öffentlich in Sachen
Rücknahme Exkommunikation oder was immer. Also … bitte erst den Samstag abwarten was passiert und dann
weiterhetzen!
_____ Die Generalabsolution in der SChweiz war immer gültig, weil … eine Generalabsolution wie in der
SChweiz praktiziert genau den gleichen Stellenwert hat wie das Confiteor in der Messe: Die lässlichen
Sünden werden getilgt. Ernsthaft bereute schwere Sünden sind bei ehrlicher Reue auch nachgelassen, aber
eben … man muss die nächste Gelegenheit zur Beichte aufsuchen und vorher ist auch nix mit Kommunionempfang.
Nur … die Schweizer Neugläubigen wissen dies alles natürlich nicht und glauben, die Generalabsolution
habe auch ihre schweren Sünden ohne Beichte endgültig getilgt.
_____ Also Frage an Krabat: 1.) Befinden sich in der Seminarkapelle und in der Seminarkirche ausreichend
Kniebänke wie in jeder normalen Kirche („normal“ im Sinne von Kirchen die vor 1969 entstanden sind um
Missverständnisse auszuräumen) 2.) Gab es ein Ansinnen des Regens diese vollständig oder teilweise
zu entfernen? 3.) Falls 1.)=Ja und 2.)=Nein, … wie kommt kreuz.net zu diesen Behauptungen?
_____ In Maria-Wald kehrt ein Kloster zur alten Regel zurück, welches nie von der Amtskirche getrennt
war. Außerdem hat der Abt alles geschickt über den Heiligen Vater eingefädelt und vermutlich auch den
Generalabt kontaktieren lassen. Glaube nicht, dass der Generalabt es wagt Maria-Wald nun auszuschliessen.
_____ Kann es sein, dass gerade einigen Leuten die Spucke wegbleibt? Ist doch eine wunderschöne Neuigkeit.
Die die das Klosterleben in der erneuerten Form für besser erachten finden ja (noch) genügend Alternativen.
Das ist mal die erste altrituelle Abtei auf deutschsprachigem Boden. Dann schaumer mal!
_____ Nein, es ist noch nichts weiter bekannt. Wenn man die Verlautbarung aber richtig liesst wird es
einen Zeitpunkt X geben (1. Advent würde passen wegen neuem Kirchenjahr) ab dem dort sämtliche Liturgien
im alten Usus gefeiert werden UND auch zum alten Kalendarium gewechselt wird. Das ist wirklich eine sehr
schöne Neuigkeit und wird dem Kloster seine Existenz sichern!
_____ Oh, ich wusste gar nicht, dass sich das Gottes- und Menschenbild des katholischen Glaubens irgendwann
mal geändert haben soll. Wo finde ich denn dazu Informationen? Und dann verstehe ich auch nicht, wie
man gleichzeitig „katholisch“ sein will, wenn man auch nur einen der zahlreichen in der katholischen Kirche
zugelassenen Riten „ablehnt“?
_____ Es gibt eine Menge Leute die Glauben es käme auf die Qualität einer Predigt an. Nun möge diese
Zielgruppe einmal darüber nachdenken, warum so altmodische „Altgläubige“ viel viel lieber einen gebrechlichen
schwachen ausländischen Priester mit einer Kurzpredigt schätzen als die Pastoralassistentin … wohlgemerkt
innerhalb der heiligen Messe.
_____ Wenn es geht wäre es schön, wenn die Sachlichkeit in den Beiträgen, die zu diesem Artikel bisher
weitestgehend gewahrt wurde, auch beibehalten werden könnte. Ich finde insbesondere die Berichte von
Personen mit Berührungen zur FSSPX sehr interessant, auch wenn das Bild dadurch nicht klarer wird ob
es nun Mißstände gibt oder nicht.
_____ Der Hirtenbrief ist leider nicht mehr online verfügbar. Natürlich erfolgte der Hinweis auf den
Kommunionempfang und der Beichte in korrektem Zusammenhang zur schweren Sünde. Situation in der Schweiz
ist nur leider, dass viele Leute stets zur Kommunion gehen und seit Jahren gar nicht mehr beichten. Da
wollte der Bischof auch zu Stellung nehmen. Er hat nichts falsches gesagt sondern nur die Lehre der Kirche
verkündet und selbst die verkürzte Fassung des Hirtenbriefs treibt manche auf die Barrikaden (siehe
Artikel).
_____ Noch nie war ich in M., aber was von dort zu hören ist, insbesondere offensichtlich sehr zahlreiche
Bekehrungen und Lebensbeichten hört sich nicht schlecht an. Gleichwohl gibt es gerade in der heutigen
Zeit zahlreiche Personen mit „Privatoffenbarungen“ die zu 95% der Lehre der Kirche entsprechen, aber zu
5% eben nicht und diese 5% beweisen, wer in Wahrheit dahintersteckt. Es ist somit nicht auszuschliessen,
dass M der Versuch eines Riesencoups des bösen Feindes ist, wofür er sogar zunächst Bekehrungen in
Massen „in Kauf“ nimmt. Üblicherweise setzen Leute mit Privatoffenbarungen diese über die Lehre der
Kirche „Hat mir Jesus doch so gesagt“ und infiltrieren damit auch gutgläubige Christen. Im letzten fsspx
Heft gibts dazu einen sehr guten ausführlichen Artikel der das analysiert. Und genau wie der hier zitierte
Bischof sagt … Personen mit „echten“ Privatoffenbarungen sind extrem demütig und ziehen sich zurück
und befolgen sämtliche Weisungen ihrer kirchlichen Oberen, selbst wenn diese offensichtlich negativ sind
(sieh P. Pio und das Verbot der öffentlichen Zelebration; natürlich hat er sich dran gehalten). Wie
sich die Seher in M verhalten ist mir unbekannt.
_____ @Mandy Die Ausführungsbestimmungen der DBK sehen ja durchaus überpfarreiliche Gruppen wie in MG
vor. Das – den Ausführungsbestimmungen übergeordnete Motu Proprio – grenzt ebenfalls nicht auf Pfarreien
ein. Die Regelung überpfarreilicher Anträge obliegt nach Ausführungsbestimmungen der DBK dem Ortsbischof,
was durchaus Sinn machen mag. Nur ist es recht merkwürdig, wenn derselbe wie in MG einen Antrag auf eine
Sonntagsmesse nicht genehmigt sondern nur eine Werktagsmesse. Aber gut … für solche Fälle sieht das
Motu Proprio bekanntlich vor, dass sich Ecclesia Dei der Sache annimmt und vor dort „drohen“ ja in den
nächsten Wochen auch noch Ausführungsbestimmungen, da – betrachtet man das „Wohlwollen“ einiger Kleriker
gegenüber dem Motu Proprio – offensichtlich manche noch nicht ganz verstanden haben, wie sich der Vatikan
den Umgang mit Anträgen auf die alte Messe vorstellt. Auch ist nirgendwo die Rede, dass in MG nur noch
im ausserordentlichen Ritus gefeiert werden soll (oder sonstwo) sondern es geht um eine ZUSÄTZLICHE Sonntagsmesse
in irgendeiner Kirche in MG mit einem Priester den gerne der Bischof benennen darf und den zur Not, wenn
er keinen findet, die antragstellende Gruppe benennen würde. Und mal für alle die es nicht wahrhaben
wollen: Es gibt nunmal verschiedene Riten in der katholischen Kirche und sie alle sind – wenn gemäss
den Rubriken gefeiert – legitim. Der eine mag es orthodox, der andere tridentinisch, die meisten in D
von mir aus im NOM. Ist halt so.
_____ Ob man die überlieferte Liturgie mag oder nicht, haben möchte oder nicht … das Motu Proprio
ist glasklar. Wenn gemäss dem dort vorgesehenen Verfahren 200 Gläubige einen Antrag stellen für MG
für eine Sonntagsmesse und der Bischof von AA nur eine Werktagsmesse genehmigt obwohl Priester für die
Sonntagsmesse bereitstünden, dann ist dies wohl nicht im Geist des Motu Proprio. Nun liegt m.W. der Fall
bereits in Rom bei Ecclesia Dei vor und wir dürfen gespannt sein wie es – nicht nur in MG – weitergeht.
Wenn doch die „Nachfrage“ nach dem alten Ritus so gering ist, wovor haben die Verantwortlichen denn dann
so große Angst. Wem tut es weh, wenn in MG z.B. eine Sonntagsmesse im alten Ritus zelebriert würde?
______ Die Vigilen sind Busstage. Es sind nach überliefertem Ritus sogar gebotene Fast- und Abstinenztage
(nach heutigem Kirchenrecht wären es somit empfohlene Fast- und Abstinztage). Die Farbe der Busse ist
halt violett. Die Gemeinde bereitet sich durch Fasten und Buswerke auf das kommende 1. Klasse Fest des
Folgetages vor.
_____ Kann man der ARD einen Vorwurf machen? Journalisten die mit der Kirche nichts am Hut haben und den
alten Ritus ggf. nicht mal vom Hörensagen kannten. Überall lesen die was von einem Motu Proprio, Latein,
Rücken zum Volk und was weiß ich, finden das Thema spannend und machen einen Beitrag. An wen wenden
Sie sich? Natürlich an die Pressestelle in Mainz, denn Lehmann ist ja oberster deutscher Katholik ais
deren Sicht. Der gibt bereitwillig ein Interview und verweist die Leute für den Dreh auch gleich an Hw.
May, in dessen Kirche man ein Negativbild über die alte Messe problemloser in den Kasten bekommt als
in einer wirklich schönen alten Kirche. Dazu ein älterer Zelebrant, nur ja kein jungen Ecclesia Dei
Priester passt auch ins Bild (wovon die Journalisten nichtmals was ahnen können) und von Pressearbeit
versteht er logischerweise auch nicht wirklich was und schon konnte Mainz sich sicher sein, dass es ein
einseitiger Beitrag wird und die ARD nichtmals merkt wie sie zur Meinungsmache ausgenutzt wird. Als Liturgiewissenschaftler
wird dann natürlich auch der passende empfohlen. Noch Fragen? Beim Spiegel dürfte es in etwa ähnlich
abgelaufen sein, wobei beim Spiegel noch ein redaktionsinterner Hass auf die Kirche hinzukommen mag.
______ Es gibt einige Gemeinden (ganz wenige) die aufgrund von Indulten heute schon biritual sind. Üblicherweise
gehen die Mitglieder der Ortsgemeinde in den NOM und zur alten Messe kommen Leute aus anderen Gemeinden
aus der weiteren Umgebung. Ausnahmen bestätigen die Regel aber die Regel erscheint mir doch so zu sein.
Zu glauben wenn eine alte Messe angeboten würde würde nach einiger Zeit kaum mehr jemand in den NOM
gehen halte ich für einen schönen Traum, leider.
_____ Das Prinzip geht so: 1.) Vatikan läßt Infos über ein drohendes MP durchsickern 2.) Bischöfe
regen sich auf und bestürmen den Papst dies nicht zu tun 3.) Eine Zeit lang passiert nichts weiter 4.)
Schritt 1.) beginnt von neuem. Dieser Kreislauf geht jetzt seit Ende 2005 so und neigt sich so langsam
dem Ende zumal auch die Adressaten von Schritt 2.) langsam müde werden, da ihre regelmäßigen Interventionen
leider nichts bringen.
______ Und siehe da, der Käfer tauchte auch wieder auf vor ein paar Jahren, gell? Und nun verkündet
es sogar KSS Bertone, dass da Motu Proprio kommen werde UND er bestätigt auch wesentliche Teile seines
Inhalts (Ritus 1962, alter Kalender, jeder Priester). Das hatten wir in der Form bisher nicht und nun
möge man es BXVI überlassen auch persönlich das zu verkünden, was „für viele“ der Höhepunkt seines
Pontifikats werden könnte und „für andere“ der Tiefpunkt desselben. Beachtlich ist auch, was der KSS
zu den Folgen der Liturgiereform verkündet. Für die meisten hier nichts wirklich Neues, aber immerhin.
_____ He Leute, hier gehts um das Motu Proprio und nicht irgendwelche Häretiker oder Schismatiker! AKTUELL:
EB Bertone hat auf Le Figaro das Motu Propio bestätigt.
______ Das Motu Proprio könnte in einigen Bistümern eine Kirchenspaltung hervorrufen, aber da müssten
wir dann halt durch. Ansonsten wird sich sicher kaum irgendwo was ändern, aber in Städten mit Dutzenden
von Kirchen wo es Sonntags keine einzige Messe im klassischen Ritus gibt weil der Ortsbischof das Motu
Proprio Ecclesia Dei ganz individuell ausgelegt hat, da wird es sicher auch am Sonntag wenigstens eine
Kirche geben wo dieser Ritus zelebriert wird (Hamburg …). Und viele junge Priester werden anfangen privat
die alte Messe zu feiern und wenn sie dann Pfarrer sind auch öffentlich in der Gemeinde feiern. Das braucht
seine Zeit alles und nur Gott weiß ob damit das Ruder herumgerissen werden kann aber es ist die vermutlich
wichtigste und folgenschwerste theologische Entscheidung eines Papstes seit der Einberufung von VII.
______ Gibt es eine Quelle für die Info über Bischof Hanke? Wenns stimmt würde dies voll ins Bild passen,
denn Bischof Hanke ist ein grosser Befürworter der klassischen Liturgie
________ Paul Badde ist nicht gerade irgendwer und das mit den zwei Falschunterschriften im Januar würde
ich mal nicht überbewerten. Nun warten wir mal ab was die nächsten Tage bringen, denn nachdem die Welt
es morgen bringen wird, werden die anderen Medien nachziehen und vor dem Nachziehen recherchieren. Und
nun ratet mal wo ein guter Journalist recherchieren wird?
_____ Keep cool. S.E. Bischof Haas führt ausschliesslich legale Firmungen für Gläubige der Ecclesia
Dei Gemeinschaften und mit ihnen verbundene Indultgemeinden durch. Dies mit Wissen der Ortsbischöfe etc…
Die sind davon vermutlich wenig begeistert aber es wird auch nicht untersagt.
_____ Wenn die FSSPX schon anfängt zu behaupten die alte Messe sei in der Landessprache akzeptabel dann
gute Nacht. Die Römer werden sich sicher gerne drauf einlassen.
_____ Es dient wenig der Sache wenn private Gespräche an die Medien gelangen. Erst recht nicht einer
so schwerwiegenden Sache wie der Frage der Freigabe der alten Messe
_____ Dieses Motu Proprio könnte der Teil seines Pontifikats sein, der BXVI am meisten am Herzen liegt,
sondern auch der wichtigste Punkt überhaupt. Man ahnt, dass er sich gerade deshalb so viel Zeit läßt
und das ihm natürlich die Spaltung von Kurie und Klerus genauso bewußt sein wird wie Falschaussagen
mancher liturgischer Institute oder von RV, die dann von zahlreichen weltlichen Medien incl. Kirchenzeitungen
mangels besseren Wissens abgeschrieben worden sind. Das Ergebnis soll für die Kirche nachhaltig sein
und nicht vom nächsten Papst einfach rückgängig gemacht werden können; dies dürfte auch ein schwieriger
Punkt sein.
_____ Keine Panik Leute, noch ist die Regierungszeit von seiner Heiligkeit Benedikt XVi nicht vorbei.
Es ist doch klar, dass eine theoretische Freigabe der trid. Liturgie nach jetzigem Stand der Dinge genauso
kaum beachtet würde wie Redemptoris Sacramentum etc. pp… Der hl. Vater wird sich darüber im klaren
sein, dass es im Glaubensleben einer praktischen Änderung bedarf und deshalb Art und Zeit seines Handels
sehr gut abwägen. In Deutschland gibt es m.e. nur einen Bischof (Eichstätt) der der trid. Messe positiv
gegenübersteht und eine halbe Handvoll weitere, die ihr neutral gegenüberstehen und sie jedenfalls nicht
zu torpedieren versuchen. Alleine in Deutschland könnten aber die nächsten Bischofsernennungen diese
Situation verändern.
_____ Man könnte jetzt mal in den Evangelien nachschauen, wer wie oft vor Jesus niederfiel. Aber bleiben
wir doch beim „Kulturkreis“. In unserem Kulturkreis – jedenfalls in meinem in Deutschland – ist das Knien
Ausdruck von höchster Wertschätzung und Anbetung. Deshalb ist es in der lateinischen Kirche so, dass
es schon immer Kniegelegenheiten gab oder in nicht bestuhlten Kirchen die Leute auf dem Boden knieten,
damit sie im Angesicht des Allerhöchsten in der kleinen Hostie auch knien können. Gleichwohl ist der
Realpräsenzglaube seit dem Konzil drastisch abgefallen und liegt nach mir bekannten Umfragen im nur noch
einstelligen Bereich der Personen, die Sonntags die hl. Messe besuchen. Für jemanden, für den die Hostie
nur noch ein Zeichen oder gar nur ein Stück Brot ist, erübrigt sich eine Kniebank natürlich. Ich wage
die Behauptung, dass alle Anwesenden in dieser hier beschriebenen ach so modernen Kirche auf den Boden
niederknien würden, wenn sich vor ihren Augen ein eucharistisches Wunder ereignen würde und ihnen somit
die Realpräsenz vor Augen geführt würde, wie es schon einige Male in der Kirchengeschichte vorkam.
Weiter wage ich die Behauptung, dass in der hier genannten Gemeinde kaum noch die hl. Beichte gehört
wird und dass die Anzahl der zur hl. Kommunion schreitenden Gläubigen in einem Mißverhältnis zu denen
steht, die das Bußsakrament empfangen und sich bewußt sind, welche Voraussetzungen zum Empfang der hl.
Kommunion bestehen. Aber ich mag mich gerne irren.
40 Jahre Die 40 Jahre in der Wüste sind für die klassische Liturgie noch nicht um. Wenn es wie so oft
in der Geschichte wieder 40 Jahre werden sollten müssen wir noch 3 bis 4 Jahre warten bis zur Zulassung
…
Losbrechen Das etwas „losbrechen“ könnte wenn unser hl. Vater die klassische Liturgie freigibt, damit
ist wohl zu rechnen. Und die bisher erfolgte Nichtfreigabe könnte durchaus genau damit zusammenhängen,
dass er sehr genau abwägt was losbrechen könnte und vorab zu verhindern/abzumildern versucht, dass etwas
losbricht. Aber er wird auch wissen, dass ihm nicht mehr viel Zeit bleibt UND er muss es so anstellen,
dass sein Nachfolger es nicht einfach so wieder zurückdrehen wird. Nach der Wahrscheinlichkeitsrechnung
dürfte er einen Nachfolger haben, der die klassische Liturgie nicht derart zu schätzen weiss wie BXVI.
Ostung / Trient Zur Ostung ein netter Artikel: www.kath.net/detail.php?id=15823 Tridentinisches Konzil:
Entgegen manchen schlecht recherchierten oder bewusst falsch gehaltenen Presseartikeln hat das tridentinische
Konzil die tridentinische Messe (wenn man sie mal so nennen mag) nicht erfunden und dies auch schon gar
nicht als Antwort auf die Reformation sondern es hat den Ritus den es damals schon Jahrhunderte gab und
der sich nur in Nuancen weiterentwickelt hatte für alle Zeiten festgeschrieben. Von dem her konnten die
Leute kaum fordern, dass sie den Ritus von vor dem tridentinischen Konzil wiederhaben wollten … er war
identisch.
Priester mit dem Rücken Am Anfang der Kommentare steht, der Priester zelebriere im klassischen römischen
Ritus in Richtung zum Tabernakel der auf dem Hochaltar steht. Dazu bemerkte jemand korrekterweise, dass
der Tabernakel vielerorts aber in einem Seitenschiff sei und auch schon vor der Liturgiereform von Paul
IV. war. Die Zelebration „mit dem Rücken zum Volk“ erfolgt „versus orientem“, Richtung Osten, denn früher
wurden die Kirchen Richtung Osten gebaut WEIL, die Wiederkunft des Herrn aus dem Ostern erwartet wird,
WEIL der Herr bei der Himmelfahrt Richtung Osten entschwand usw… Also der Priester feiert die hl. Messe
in gleicher Gebetsrichtung wie die Gemeinde „zum Herrn hin“ in Richtung des Herrn = Richtung Osten.