Sonntag, 28. Januar 2007 22:24
Lesername: Genoveva
Beiträge: 843
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Genoveva: @brandenburgisches Sockenpuppentheater:
Natürlich kann ich das beweisen. Wenn Sie etwas von Dogmatik verstehen, muß Ihnen doch klar sein, dass
sowohl Schrift als auch Tradition ihren hermeneutischen Ort in der Kirche haben – beide können immer
nur innerhalb der Kirche ausgelegt werden. Die beiden passenden Irrlehren sind der Protestantismus (nur
die Schrift) und der Traditionalismus (nur die Tradition).
Die Kirche ist der lebendige Organismus des Gottesvolkes, in dem Kraft der göttlichen Einsetzung den Bischöfen als den Nachfolgern der Apostel und dem römischen Bischof als dem Nachfolger Petri eine besondere Rolle zukommt. Gegen die Gemeinschaft der Bischöfe und vor allem und letztlich gegen den Fels, auf den die Kirche gebaut ist, kann niemand für sich eine Auslegungshoheit von Schrift und Tradition in Anspruch nehmen. So er dies tut, kommt er in einen performativen Widerspruch, da er die Tradition gegen sich selbst auslegt, denn sie enthlt völlig zweifelsfrei genau das Dargelegte.
Der Einwand von Schimanski bezüglich einer angeblichen Bezeichnung des Konzils als des 1789 der Kirche (Beleg???) besagt dogmatisch überhaupt nichts (welches Dogma wird da geleugnet?), wirft aber ein interessantes Schlaglich auf die Ressentiments, aus denen sich der Unwille gegen die Kirche der letzten 100 Jahre speist.
Also denn: Weisen Sie doch einmal aus der Tradition nach, daß es außerhalb des Lehramtes der Kirche einen legitimen Sachwalter der Tradition geben kann. Ich warte … [mehr…]
Die Kirche ist der lebendige Organismus des Gottesvolkes, in dem Kraft der göttlichen Einsetzung den Bischöfen als den Nachfolgern der Apostel und dem römischen Bischof als dem Nachfolger Petri eine besondere Rolle zukommt. Gegen die Gemeinschaft der Bischöfe und vor allem und letztlich gegen den Fels, auf den die Kirche gebaut ist, kann niemand für sich eine Auslegungshoheit von Schrift und Tradition in Anspruch nehmen. So er dies tut, kommt er in einen performativen Widerspruch, da er die Tradition gegen sich selbst auslegt, denn sie enthlt völlig zweifelsfrei genau das Dargelegte.
Der Einwand von Schimanski bezüglich einer angeblichen Bezeichnung des Konzils als des 1789 der Kirche (Beleg???) besagt dogmatisch überhaupt nichts (welches Dogma wird da geleugnet?), wirft aber ein interessantes Schlaglich auf die Ressentiments, aus denen sich der Unwille gegen die Kirche der letzten 100 Jahre speist.
Also denn: Weisen Sie doch einmal aus der Tradition nach, daß es außerhalb des Lehramtes der Kirche einen legitimen Sachwalter der Tradition geben kann. Ich warte … [mehr…]
Mittwoch, 13. August 2008 13:50
Genoveva: @Brandenburger
Das ist ja alles ser empgatisch, aber leider substanzlos, was Sie da schreiben.
„Wo die Tradition ist, da ist die Kirche“. Das ist leider falsch, sofern sie die Tradition gegen die sichtbare Kirche und ihre Leitung ausspielen wollen. Wie sagte doch der von Ihnen sicher sehr verehrte Pius IX.: „Die Tradition, das bin ich“. Sehr zugespitzt, aber letztlich richtig: Dei Zusage Christi geht auf eine Person und das damit gegründete Amt, nicht auf ein Lehrgebäude. Gerade die zugespitztesten Aussagen der Tradition untermauern das, auch das berühmte: „Niemand kann gerettet werden, der nicht dem Römischen Papst untertan ist“ (Bonifaz VIII.).
Wenn Sie den Hl. Vater „und seine Bischöfe“, faktisch also das gesamte Amt gemäß der göttlichen Ordnung der Kirche für abgefallen erklären, dann hat sich Ihr Katholizismus damit erledigt. Alles weitere ist dann selbstgemachte Ideologie, mit der Tradition hat das nichts mehr zu tun. [mehr…]
„Wo die Tradition ist, da ist die Kirche“. Das ist leider falsch, sofern sie die Tradition gegen die sichtbare Kirche und ihre Leitung ausspielen wollen. Wie sagte doch der von Ihnen sicher sehr verehrte Pius IX.: „Die Tradition, das bin ich“. Sehr zugespitzt, aber letztlich richtig: Dei Zusage Christi geht auf eine Person und das damit gegründete Amt, nicht auf ein Lehrgebäude. Gerade die zugespitztesten Aussagen der Tradition untermauern das, auch das berühmte: „Niemand kann gerettet werden, der nicht dem Römischen Papst untertan ist“ (Bonifaz VIII.).
Wenn Sie den Hl. Vater „und seine Bischöfe“, faktisch also das gesamte Amt gemäß der göttlichen Ordnung der Kirche für abgefallen erklären, dann hat sich Ihr Katholizismus damit erledigt. Alles weitere ist dann selbstgemachte Ideologie, mit der Tradition hat das nichts mehr zu tun. [mehr…]
Mittwoch, 13. August 2008 00:15
Genoveva: Sie schreiben sich …
Ich wurde (unverdient) gewisser Bildung teilhaftig und verfüge daher über mehr als nur das lehramtliche
Inventar, meine Gedanken zu möblieren.
… hier wirklich um Kopf und Kragen
[mehr…]
… hier wirklich um Kopf und Kragen
Dienstag, 12. August 2008 23:43
Genoveva: @ clarissa
Stellt man das dann mal in Relation: 400 Jahre tridentinische Priester, Messen und neuscholastische Theologie
haben es nicht fertiggebracht, ein solides Glaubensfundament zu legen, das auch ohne gesellschaftliche
Konvention und Gruppenzwang zu stabilen, weil selbstentschiedenen Gläubigen und Kirchenbesuchern geführt
hat. Das Wegbrechen gesellschaftlicher Umfelder seit den 60er Jahren hat zwangsläufig Wirkung gezeigt.
Denn durch 40 Jahre VatII hätten doch 400 Jahre solides Fundament nicht so einfach wegbrechen dürfen,
oder?
Was soll das sein? Hegelsche Geschichtsphilosophie?
Sie spielen den „selbstentschiedenen Gläubigen“ gegen die „gesellschaftliche Konvention“ aus – wie lächerlich. Es gibt das eine so wenig wie das andere. Niemand ist „selbstentschieden“ gläubig im Sinne des neuzeitlichen Subjektpathos – und genauso waren Menschen es nie aus reiner Konvention. Christen zu jeder Zeit haben sich ihren Glauben erwerben und gleichzeitig schenken lassen müssen.
Auf ihre Art träumen auch Sie von einem triumphierenden irdischen Endzustand der Kirche – in ihrer Spielart ist das eben nicht die stabile, mächtig-prächtige Institution der Ewig-Gestrigen, sondern die selbstentschiedene intellektuelle Elite, die auf der Höhe der Zeit alle philosphischen Nüsse knackt – ja, (beuget die Knie) sogar Hegels Geschichtsphilosophie!
Welch ein Unfug! Die Kirche triumphiert auf Erden nicht, sie kann – sozusagen „auf dem letzten Rad“ – den Antichrist aufhalten. Das ist schon sehr viel. [mehr…]
Was soll das sein? Hegelsche Geschichtsphilosophie?
Sie spielen den „selbstentschiedenen Gläubigen“ gegen die „gesellschaftliche Konvention“ aus – wie lächerlich. Es gibt das eine so wenig wie das andere. Niemand ist „selbstentschieden“ gläubig im Sinne des neuzeitlichen Subjektpathos – und genauso waren Menschen es nie aus reiner Konvention. Christen zu jeder Zeit haben sich ihren Glauben erwerben und gleichzeitig schenken lassen müssen.
Auf ihre Art träumen auch Sie von einem triumphierenden irdischen Endzustand der Kirche – in ihrer Spielart ist das eben nicht die stabile, mächtig-prächtige Institution der Ewig-Gestrigen, sondern die selbstentschiedene intellektuelle Elite, die auf der Höhe der Zeit alle philosphischen Nüsse knackt – ja, (beuget die Knie) sogar Hegels Geschichtsphilosophie!
Welch ein Unfug! Die Kirche triumphiert auf Erden nicht, sie kann – sozusagen „auf dem letzten Rad“ – den Antichrist aufhalten. Das ist schon sehr viel. [mehr…]
Dienstag, 12. August 2008 19:01
Genoveva: @Sirilo & Aleph
Sirilo, Sie reden wie ein Pharisäer. Jeder, der die „causa Berger“ verfolgt hat, weiß um die Tragik
seines Lebenslaufs. Er macht daraus ja auch kein Geheimnis. Das entwertet doch nicht seine theologischen
Gedanken.
Aleph, Sie haben das Argument nicht verstanden. Der Zölibat ist für Berger keine „Pflicht“. Er sagt, daß die Kirche aus der großen Zahl derjenigen Menschen, die sich zur Ehelosigkeit um des Himmelsreiches Willen berufen fühlen, ihre Priester auswählt. Das Priestertum ist eben kein Beruf im gewöhnlichen Sinne, für den manch sich – aus welchen Gründen auch immer – entscheidet und anschließend die „Zulassungsbedingungen“ zähneknirschend in Kauf nimmt. [mehr…]
Aleph, Sie haben das Argument nicht verstanden. Der Zölibat ist für Berger keine „Pflicht“. Er sagt, daß die Kirche aus der großen Zahl derjenigen Menschen, die sich zur Ehelosigkeit um des Himmelsreiches Willen berufen fühlen, ihre Priester auswählt. Das Priestertum ist eben kein Beruf im gewöhnlichen Sinne, für den manch sich – aus welchen Gründen auch immer – entscheidet und anschließend die „Zulassungsbedingungen“ zähneknirschend in Kauf nimmt. [mehr…]
Dienstag, 12. August 2008 17:15
Genoveva: @Pünktchen:
Auch der Rest des Absatzes sollte zitiert werden:
„Das ist auch eine Frage des Niveaus der Spiritualität und auch der Fähigkeit, mal etwas Theologisches zu denken oder gar darüber zu reden. Das wurde zu wenig gepflegt, trotzdem beneiden uns viele protestantische Freunde darum. Wie mag es erst in deren Herzen aussehen. Der zölibatär lebende Priester ist freigestellt zur glaubwürdigen Demonstration der großen Liebe. Und damit niemand Angst bekommt: Man bemerkt sie nur an Kleinigkeiten, wie jede Liebe.“ [mehr…]
„Das ist auch eine Frage des Niveaus der Spiritualität und auch der Fähigkeit, mal etwas Theologisches zu denken oder gar darüber zu reden. Das wurde zu wenig gepflegt, trotzdem beneiden uns viele protestantische Freunde darum. Wie mag es erst in deren Herzen aussehen. Der zölibatär lebende Priester ist freigestellt zur glaubwürdigen Demonstration der großen Liebe. Und damit niemand Angst bekommt: Man bemerkt sie nur an Kleinigkeiten, wie jede Liebe.“ [mehr…]
Samstag, 9. August 2008 22:01
Genoveva: Kanzel hat schon was …
Ich erinnere mich an einen „Predigwettstreit“ zwischen 2 Kaplänen an St. Peter in München Anfang der
90er Jahre. Der eine hieß Michael Schmitz (jetzt Generalvikar des Instituts Christus König und Hoherpriester),
der andere Georg Gänswein (heute Papstsekretär). Beide haben frei von der Kanzel gepredigt. Meist sehr
gehaltvoll und eindrucksvoll (für meinen Geschmack hatte Mons. Schmitz die Nase deutlich vorn).
Für mich ist der Inhalt einer Predigt zentral, nicht Ort oder die Frage frei/abgelesen. Bezüglich letzterem bin ich der Meinung, daß ein Prediger, der sich gut vorbereitet hat, ein Manuskript hat, mit der aber frei umgehen kann. Er wird also eine Mischform verwenden. [mehr…]
Für mich ist der Inhalt einer Predigt zentral, nicht Ort oder die Frage frei/abgelesen. Bezüglich letzterem bin ich der Meinung, daß ein Prediger, der sich gut vorbereitet hat, ein Manuskript hat, mit der aber frei umgehen kann. Er wird also eine Mischform verwenden. [mehr…]
Donnerstag, 7. August 2008 00:37
Genoveva: @Protestant
Distinguo:
Herr von Papen war im Zentrum ein Außenseiter und wurde Reichskanzler von Hindenburgs Gnaden, nicht weil die Partei hinter ihm stand.
Ja, Prälat Kaas hat nach der Machtergreifung nicht unbedingt eine gute Figur gemacht.
Über die Gründe Pius XII. ein Konkordat abzuschließen, müßte man ausführlich sprechen.
Das ändert aber alles nichts an der Tatsache, daß die Wahlerfolge der NSDAP die conditio sine qua non der Machtergreifung waren. Und in diesem Punkt stand der Zentrums-Block bis zuletzt (November 1932) stabil, während in den mehrheitlich protestantischen Gegenden ganz überproportional NSDAP gewählt wurde. So lag der Stimmenanteil der Braunen in den „erzkatholischen“ Wahlbezirken Niederbayern und Köln-Aachen bei ca. 20%, während er in Pommern oder Schlewig-Holstein bei ca. 50% lag. Die konfessionelle Zugehörigkeit ist der einzige signifikante Einflußfaktor auf das Wahlverhalten überhaupt. [mehr…]
Herr von Papen war im Zentrum ein Außenseiter und wurde Reichskanzler von Hindenburgs Gnaden, nicht weil die Partei hinter ihm stand.
Ja, Prälat Kaas hat nach der Machtergreifung nicht unbedingt eine gute Figur gemacht.
Über die Gründe Pius XII. ein Konkordat abzuschließen, müßte man ausführlich sprechen.
Das ändert aber alles nichts an der Tatsache, daß die Wahlerfolge der NSDAP die conditio sine qua non der Machtergreifung waren. Und in diesem Punkt stand der Zentrums-Block bis zuletzt (November 1932) stabil, während in den mehrheitlich protestantischen Gegenden ganz überproportional NSDAP gewählt wurde. So lag der Stimmenanteil der Braunen in den „erzkatholischen“ Wahlbezirken Niederbayern und Köln-Aachen bei ca. 20%, während er in Pommern oder Schlewig-Holstein bei ca. 50% lag. Die konfessionelle Zugehörigkeit ist der einzige signifikante Einflußfaktor auf das Wahlverhalten überhaupt. [mehr…]
Mittwoch, 6. August 2008 01:12
Genoveva: @Messdiener:
Aber ohne finanziellen Unterbau ist die Verkündung der kirchlichen Ideologie und die Infiltrierung der
Gesellschaft nicht mehr möglich.
Seien Sie nicht böse, aber das ist einfach Schwachsinn.
Erstens gibt es keine kirchliche Ideologie und zweitens will niemand eine Infiltrierung der Gesellschaft. Drittens meinen sie wahrscheinlich das Evangelium und seine Verkündigung. Viertens kann man das auch ohne „finanziellen Unterbau“ tun und fünftens braucht man für die Deckung der materiellen Bedürfnisse der Kirche keine gleichnamige Steuer. [mehr…]
Seien Sie nicht böse, aber das ist einfach Schwachsinn.
Erstens gibt es keine kirchliche Ideologie und zweitens will niemand eine Infiltrierung der Gesellschaft. Drittens meinen sie wahrscheinlich das Evangelium und seine Verkündigung. Viertens kann man das auch ohne „finanziellen Unterbau“ tun und fünftens braucht man für die Deckung der materiellen Bedürfnisse der Kirche keine gleichnamige Steuer. [mehr…]
Mittwoch, 6. August 2008 01:04
Genoveva: @HvO: Wie soll ich das verstehen?
Doppelt schade um den Herrn Tilmann Geske, dass er so mutig war und einer so schlechten Sache gedient
hat.
Tilmann Geske ist offensichtlich nicht für eine „Sache“ gestorben, sondern für Christus – das ist das eine und einzige Kriterium für das Martyrium. Dann braucht er auch keinen gnädigen Richter mehr, ganz unabhängig davon, ob er zuvor ein Katholik, ein Evangelikaler oder ein Muselmane war. Aber das wissen Sie ja sicher, da Sie mit der alten Dogmatik ja vertraut sind … [mehr…]
Tilmann Geske ist offensichtlich nicht für eine „Sache“ gestorben, sondern für Christus – das ist das eine und einzige Kriterium für das Martyrium. Dann braucht er auch keinen gnädigen Richter mehr, ganz unabhängig davon, ob er zuvor ein Katholik, ein Evangelikaler oder ein Muselmane war. Aber das wissen Sie ja sicher, da Sie mit der alten Dogmatik ja vertraut sind … [mehr…]
Montag, 4. August 2008 09:00
Genoveva: Aleph at his very best:
Viel besser ist doch ein Pfarrer ohne Zölibatsverpflichtung, der es trotzdem wenigstens ab und zu versucht,
zölibatär zu leben, auch wenn es nicht immer klappt…!
Genau, „ab und zu zölibatär“, das ist die Lösung! Am besten Montags von 6 bis 7 Uhr – das sollte doch jeder schaffen … [mehr…]
Genau, „ab und zu zölibatär“, das ist die Lösung! Am besten Montags von 6 bis 7 Uhr – das sollte doch jeder schaffen … [mehr…]
Montag, 4. August 2008 08:54
Genoveva: @Pünktchen
Wenn man sich das Video anschaut, dann müßte es wohl eher „Bundesbesoffenheitsbeauftragte“ heißen … [mehr…]
Mittwoch, 30. Juli 2008 14:56
Genoveva: @Allerwertester Aleph
es gibt nichts peinlicheres, als pensionierte Beamte, die sich durch die Verwendung der Begriffe „Spankingorgie“
und „NS“ einen jugendlich-modernen Anstrich geben wollen.
Diese Methodik passt aber kongenial zu Ihrer „V2“-Obsession – läuft doch so seit Jahrzehnten in vielen Bereichen die Pastoral: man biedert sich an und merkt nicht, wie gruselig das wirkt und dabei nichts bewirkt … [mehr…]
Diese Methodik passt aber kongenial zu Ihrer „V2“-Obsession – läuft doch so seit Jahrzehnten in vielen Bereichen die Pastoral: man biedert sich an und merkt nicht, wie gruselig das wirkt und dabei nichts bewirkt … [mehr…]
Mittwoch, 30. Juli 2008 14:52
Genoveva: @Ministrant: Die Frage ist doch …
ob das jetzt besser oder schlimmer ist
[mehr…]
Mittwoch, 30. Juli 2008 12:09
Genoveva: @HBR:
Warum soll man einer schismatischen Gruppe Gotteshäuser überlassen?
Hätten Sie Bedenken, ein katholisches Gotteshaus einer evangelischen Gemeinde zu überlassen (rein hypothetisch, die bauen ja noch schneller ab als wir)? Ist schließlich auch eine schimatische Gruppe.
Warum man eine Kirche lieber einer weltlichen Verwendung zuführt, als sie einer Gemeinschaft zu verkaufen, die dafür sorgt, daß in dieser Kirche weiterhin zum dreifaltigen Gott gebetet und gültig die Hl. Messe gefeiert wird – das sollten Sie mir einmal erklären … [mehr…]
Hätten Sie Bedenken, ein katholisches Gotteshaus einer evangelischen Gemeinde zu überlassen (rein hypothetisch, die bauen ja noch schneller ab als wir)? Ist schließlich auch eine schimatische Gruppe.
Warum man eine Kirche lieber einer weltlichen Verwendung zuführt, als sie einer Gemeinschaft zu verkaufen, die dafür sorgt, daß in dieser Kirche weiterhin zum dreifaltigen Gott gebetet und gültig die Hl. Messe gefeiert wird – das sollten Sie mir einmal erklären … [mehr…]
Sonntag, 27. Juli 2008 23:26
Genoveva: Leblhuber, Sie gehen wieder unter Ihr Niveau!
„Beginnen wir mit der Hochzeit von K.“ Damit endet es dann auch im wesentlichen schon wieder. Wollen Sie hier allen Erntes behaupten, die Verkündigung des Reiches Gottes habe in Ihrem Zentrum das diesseitige Wohlergehen? Nicht Ihr Ernst, oder? [mehr…]
Sonntag, 27. Juli 2008 23:20
Genoveva: Tapir und Leblhuber: geht es Euch noch gut?
Was sind denn das für kindische Allmachtsphantasien? „Ex cathedra“ definiert der Papst in zentralen Glaubens-
und Sittenfragen. Was hat das mit dieser Seite hier zu tun?
Ob es sich um ein Promille handelt, sei einmal dahin gestellt. Ebenso die Frage, wieviele Promille vom Rest sich überhaupt irgendetwas denkt … [mehr…]
Ob es sich um ein Promille handelt, sei einmal dahin gestellt. Ebenso die Frage, wieviele Promille vom Rest sich überhaupt irgendetwas denkt … [mehr…]
Sonntag, 27. Juli 2008 23:15
Genoveva: st. georg: Mal was anderes …
Erfurt ist leider nicht typisch für die Situation in Deutschland. Hier mal Trier:
1.559.000 Katholiken
749 Priester
952 Gemeinden
1.637 Gläubige pro Priester (nicht umgekehrt
)
Da die Katholiken nicht automatisch Gläubige sind, kommt man bei 207.000 Sonntagskirchgängern (13%) auf ca. 276 Kirchgänger pro Priester – von Priestermangel also auch hier keine Spur, eher von einem Mangel an praktizierenden Katholiken
[mehr…]
1.559.000 Katholiken
749 Priester
952 Gemeinden
1.637 Gläubige pro Priester (nicht umgekehrt
Da die Katholiken nicht automatisch Gläubige sind, kommt man bei 207.000 Sonntagskirchgängern (13%) auf ca. 276 Kirchgänger pro Priester – von Priestermangel also auch hier keine Spur, eher von einem Mangel an praktizierenden Katholiken
Sonntag, 27. Juli 2008 12:27
Genoveva: @joberens: Was Sie alles wissen!
Waren Sie schon einmal bei einem WJT? Haben Sie Kinder, die schon einmal bei einem WJT waren? Nein? Wie rechtfertigen Sie dann Ihre niederträchtigen Unterstellungen? [mehr…]
Samstag, 26. Juli 2008 19:22
Genoveva: @bjoerko: Man sollte nicht …
meine einstellung: nächstenliebe wird nur dann praktiziert, wenn man selbst einen vorteil daraus ziehen
kann. so sind wir menschen. so bleiben wir auch. bis ans ende unserer tage.
… so schnell von der eigenen moralischen Verrohung auf die conditio humana schließen. [mehr…]
… so schnell von der eigenen moralischen Verrohung auf die conditio humana schließen. [mehr…]
Montag, 21. Juli 2008 23:30
Genoveva: @Brandenburger
Sie befinden sich mal wieder im dogmatischen Tiefflug:
Sie können auch kein Priester sein, denn ebenso wie die Taufe vermittelt die Priesterweihe eine sakramentale Prägung, über die Sie völlig offensichtlich gar nicht verfügen.
Bach hören ist schön und gut, aber lesen Sie auch mal wieder den hl. Thomas: „Character non est habitus, quia nullus habitus est, qui se possit ad bene et male habere“.
Die sakramentale Prägung ist niemals „offensichtlich“ … [mehr…]
Sie können auch kein Priester sein, denn ebenso wie die Taufe vermittelt die Priesterweihe eine sakramentale Prägung, über die Sie völlig offensichtlich gar nicht verfügen.
Bach hören ist schön und gut, aber lesen Sie auch mal wieder den hl. Thomas: „Character non est habitus, quia nullus habitus est, qui se possit ad bene et male habere“.
Die sakramentale Prägung ist niemals „offensichtlich“ … [mehr…]
Freitag, 18. Juli 2008 13:04
Genoveva: @RJH: Wie wahr …
Das muss man mal gehört haben sonst glaubt man es nicht!
Stimmt auffallend – habe das mal in einer Werktagsmesse erlebt, in der der Pfarrer anfing mit „Guten Abend, liebe Gemeinde“ und die 15 anwesenden älteren Damen antworteten im Kinderchor „Guten Abend, Herr Pfarrer Dittrich“ – so ziemlich die absurdeste Kiste, die ich in Sachen Liturgie überhaupt erlebt habe
Fehlt nur noch ein darauffolgendes „Bitte“, dann wäre es gleich wie im Fußballstadion.
Da muss ich widersprechen. Ich war gestern abend in Unterhaching beim Frauenländerspiel Deutschland-England. Da wirkt das „Deutschland?“ – „Drei!“ – „England?“ – „Null!“ – „Danke, Danke, Danke“ – „Bitte, bitte, bitte“ sehr passend
Leider waren keine englischen Fans dar, hatte mich auf das ebenfalls sehr liturgische „Rule, Britannia“ schon so gefreut
[mehr…]
Stimmt auffallend – habe das mal in einer Werktagsmesse erlebt, in der der Pfarrer anfing mit „Guten Abend, liebe Gemeinde“ und die 15 anwesenden älteren Damen antworteten im Kinderchor „Guten Abend, Herr Pfarrer Dittrich“ – so ziemlich die absurdeste Kiste, die ich in Sachen Liturgie überhaupt erlebt habe
Fehlt nur noch ein darauffolgendes „Bitte“, dann wäre es gleich wie im Fußballstadion.
Da muss ich widersprechen. Ich war gestern abend in Unterhaching beim Frauenländerspiel Deutschland-England. Da wirkt das „Deutschland?“ – „Drei!“ – „England?“ – „Null!“ – „Danke, Danke, Danke“ – „Bitte, bitte, bitte“ sehr passend
Leider waren keine englischen Fans dar, hatte mich auf das ebenfalls sehr liturgische „Rule, Britannia“ schon so gefreut
Samstag, 12. Juli 2008 18:04
Genoveva: @Navon: Mal wieder ein paar Tage weniger rauchen …
Das das Demonstrations- und Versammlungsrecht höher bewertet werden als Euer Zensur-Paragraph 166 kann
man sehr schön an den Demontrationen der Moslems gegen die putzigen Karikaturen sehen. Das Demonstrationsrecht
war wichtiger als §166.
Wie meinen? Sie beziehen sich auf Demonstrationen, die sich gegen die (vermeintliche) Verunglimpfung einer Religion im Sinne von §166 wandten? Was soll das jetzt bezüglich der rechtlichen Gewichtung aussagen???
Natürlich hat Pünktchen Recht: Die Tatsache, daß jemand an einer Demonstration teilnimmt, rechtfertigt natürlich keine weiteren Gesetzesübertretungen.
Was Sie Pappnase wahrscheinlich meinen, ist die Abwägung zwischen dem Recht auf freie Meinungsäußerung und dem §166. Diese ist in der Tat immer wieder neu zu treffen.
Ich tue mich allerdings schwer damit, das rudelweise Auftreten von durchgeknallten Schwuchteln in politische Kategorien (Demonstration, Versammlung, etc.) einzuordnen. „Panschweinismus“ ist eine Geisteskrankheit, keine politische Richtung … [mehr…]
Wie meinen? Sie beziehen sich auf Demonstrationen, die sich gegen die (vermeintliche) Verunglimpfung einer Religion im Sinne von §166 wandten? Was soll das jetzt bezüglich der rechtlichen Gewichtung aussagen???
Natürlich hat Pünktchen Recht: Die Tatsache, daß jemand an einer Demonstration teilnimmt, rechtfertigt natürlich keine weiteren Gesetzesübertretungen.
Was Sie Pappnase wahrscheinlich meinen, ist die Abwägung zwischen dem Recht auf freie Meinungsäußerung und dem §166. Diese ist in der Tat immer wieder neu zu treffen.
Ich tue mich allerdings schwer damit, das rudelweise Auftreten von durchgeknallten Schwuchteln in politische Kategorien (Demonstration, Versammlung, etc.) einzuordnen. „Panschweinismus“ ist eine Geisteskrankheit, keine politische Richtung … [mehr…]
Montag, 7. Juli 2008 02:11
Genoveva: @methusalix
Erklären Sie doch mal kurz und bündig, wie Sie dazu kommen, die Austreibung von Dämonen mittels Gebet mit der Verbrennung von Hexen gleichzusetzen. [mehr…]
Freitag, 4. Juli 2008 11:07
Genoveva: @Aleph
Ob die altehrwürdige Notre Dame diese Tortur übersteht…?
Machen Sie sich da mal keine Sorgen: Sie ist für die Feier dieser Messe gebaut worden und die allermeiste Zeit ihres „Lebens“ ist nur diese Messe darin gefeiert worden. [mehr…]
Machen Sie sich da mal keine Sorgen: Sie ist für die Feier dieser Messe gebaut worden und die allermeiste Zeit ihres „Lebens“ ist nur diese Messe darin gefeiert worden. [mehr…]
Mittwoch, 2. Juli 2008 13:12
Genoveva: Leute, Leute, …
macht mal wieder „Hau-Ruck“ mit dem Niveau
[mehr…]
Mittwoch, 2. Juli 2008 11:52
Genoveva: @RRR:
Es ist unbestritten richtig, dass Christus auch außerhalb der Grenzen der Kirche wirkt. Die Frage ist dann allerdings, ob dieses Wirken als Handeln nicht immer ein Handeln seiner Kirche ist, die er als einziges Heilsinstitut gegründet hat. [mehr…]
Mittwoch, 2. Juli 2008 10:53
Genoveva: Brandenburger
Haben Sie Superschlauberger sich schon einmal mit den letzten Jahren der Weimarer Republik beschäftigt?
Wenn ja, könnten Sie hier nicht so leichtfertig durch die Gegend proleten.
Sätze werden übrigens nicht herangeführt, sondern angeführt. Deutsch scheint mein in Kernpreußen auch nicht gelernt zu haben … [mehr…]
Sätze werden übrigens nicht herangeführt, sondern angeführt. Deutsch scheint mein in Kernpreußen auch nicht gelernt zu haben … [mehr…]
Mittwoch, 2. Juli 2008 01:06
Genoveva: Verehrter Leblhuber
Wollen sie mich mißverstehen? Wo habe ich von „bloßer Pflicht“ gesprochen, die von anderen „beäugt“
wird? Es ging um eine unmittelbare Pflicht gegenüber meinem Schöpfer – ich bin mir nicht ganz sicher,
ob Sie wissen, was dieses Wort bedeutet …
Ihre weiteren Argumente gehen völlig an der Sache vorbei. Wenn jeder willkommen ist, dann natürlich auch derjenige, den die Angst vor der üblen Nachrede der Nachbarn antreibt. In Ihren Worten: Wer weiß schon, was daraus noch werden könnte. Da löst sich dann alles im Nebel auf.
Mir ging es um Haltungen und Intentionen beim Gottesdienst – nicht um Gutmenschen-Floskeln. Wer aus Angst vor dem Nachbarn zum Gottesdienst geht und dort „Herr, Herr“ sagt, kann ebenso ein Heuchler sein, wie derjenige, der sich unter all’ den netten Menschen einfach saugut fühlt und „Herr, Herr“ sagt, obwohl er es auch nicht so meint. [mehr…]
Ihre weiteren Argumente gehen völlig an der Sache vorbei. Wenn jeder willkommen ist, dann natürlich auch derjenige, den die Angst vor der üblen Nachrede der Nachbarn antreibt. In Ihren Worten: Wer weiß schon, was daraus noch werden könnte. Da löst sich dann alles im Nebel auf.
Mir ging es um Haltungen und Intentionen beim Gottesdienst – nicht um Gutmenschen-Floskeln. Wer aus Angst vor dem Nachbarn zum Gottesdienst geht und dort „Herr, Herr“ sagt, kann ebenso ein Heuchler sein, wie derjenige, der sich unter all’ den netten Menschen einfach saugut fühlt und „Herr, Herr“ sagt, obwohl er es auch nicht so meint. [mehr…]
Dienstag, 1. Juli 2008 23:50
Genoveva: Verehrter Leblhuber
ich fürchte, Sie unterstellen mir da etwas. Ich kann mich nicht erinnern, meine Aussagen auf „heute“
oder „früher“ bezogen zu haben. Meine Kritik richtete sich ja gerade gegen eine bestimmte Attitüde der
„Tradis“ (Strombergs Beitrag war hier nur der Anlaß, ich wollte ihn da gar nicht persönlich angehen).
Ich will natürlich nicht in Abrede stellen, daß man in der Liturgie auch relgiöse Erfahrungen machen und erst recht nicht, daß dies auf sehr unterschiedliche Weise in sehr unterschiedlichen Liturgien geschehen kann. Aber ich bin mir doch recht sicher, daß die Haltung nicht recht ist, die Liturgie danach zu bemessen, ob sie mir oder den Mitfeiernden „etwas gebracht hat“. Sie ist eben auch Gott, dem allmächtigen Schöpfer und unserem Erlöser geschuldeter Dienst. Was ja nicht ausschließt, das derjenige reich beschenkt wird, der diese Pflicht erfüllt. Im Gegenteil: Das ist ja die Dialektik, die viele Bereiche der menschlichen Existenz kennzeichnet: man wird ja auch nicht dadurch glücklich, daß man sein Glück permanent anstrebt.
Ihre Kennzeichnung der vorkonziliaren Situation in allen Ehren; es gibt viele Menschen, die sich da anders erinnern. Es wird wohl durchwachsen gewesen sein – wie heute auch.
Ihrer Betonung der Freiheit von sozialen Zwängen kann mich nicht überzeugen. Ich kann aus freien Stücken, aber trotzdem verfehlten Antrieben Sonntags zur Kirche gehen, z.B. aus dem Verlangen nach dem guten Gefühl, das mir das Zusammensein mit „Gleichgesinnten“ vermittelt. [mehr…]
Ich will natürlich nicht in Abrede stellen, daß man in der Liturgie auch relgiöse Erfahrungen machen und erst recht nicht, daß dies auf sehr unterschiedliche Weise in sehr unterschiedlichen Liturgien geschehen kann. Aber ich bin mir doch recht sicher, daß die Haltung nicht recht ist, die Liturgie danach zu bemessen, ob sie mir oder den Mitfeiernden „etwas gebracht hat“. Sie ist eben auch Gott, dem allmächtigen Schöpfer und unserem Erlöser geschuldeter Dienst. Was ja nicht ausschließt, das derjenige reich beschenkt wird, der diese Pflicht erfüllt. Im Gegenteil: Das ist ja die Dialektik, die viele Bereiche der menschlichen Existenz kennzeichnet: man wird ja auch nicht dadurch glücklich, daß man sein Glück permanent anstrebt.
Ihre Kennzeichnung der vorkonziliaren Situation in allen Ehren; es gibt viele Menschen, die sich da anders erinnern. Es wird wohl durchwachsen gewesen sein – wie heute auch.
Ihrer Betonung der Freiheit von sozialen Zwängen kann mich nicht überzeugen. Ich kann aus freien Stücken, aber trotzdem verfehlten Antrieben Sonntags zur Kirche gehen, z.B. aus dem Verlangen nach dem guten Gefühl, das mir das Zusammensein mit „Gleichgesinnten“ vermittelt. [mehr…]
Dienstag, 1. Juli 2008 00:05
Genoveva: Verehrter Stromberg
Schön, dass wir doch nicht so weit auseinander liegen.
Nun wäre natürlich noch zu klären, ob die Heiligung des Menschen in der Liturgie durch irgendeine Erfahrung von Erhabenheit gefördert wird oder nicht vielmehr durch die objektive Wirkung des Sakramentes oder vielleicht auch durch die Abwesenheit irgendwelcher Erhabenheits-Gefühle.
Auch für das „die Menschen erreichen“ bin ich nur mäßig aufgeschlossen. Unsere Sorge sollte der Frage gelten, ob unser Gottesdienst den Adressaten erreicht. Gefühlsduselei liegt der strengen römischen Liturgie der Tradition sehr, sehr fern und ich halte es für ein ziemliches B-Klasse-Argument der „Tradis“, ständig auf diesem Aspekt herumzureiten. Ästhetizismus ist eine ziemlich subjektive Kategorie … [mehr…]
Nun wäre natürlich noch zu klären, ob die Heiligung des Menschen in der Liturgie durch irgendeine Erfahrung von Erhabenheit gefördert wird oder nicht vielmehr durch die objektive Wirkung des Sakramentes oder vielleicht auch durch die Abwesenheit irgendwelcher Erhabenheits-Gefühle.
Auch für das „die Menschen erreichen“ bin ich nur mäßig aufgeschlossen. Unsere Sorge sollte der Frage gelten, ob unser Gottesdienst den Adressaten erreicht. Gefühlsduselei liegt der strengen römischen Liturgie der Tradition sehr, sehr fern und ich halte es für ein ziemliches B-Klasse-Argument der „Tradis“, ständig auf diesem Aspekt herumzureiten. Ästhetizismus ist eine ziemlich subjektive Kategorie … [mehr…]
Montag, 30. Juni 2008 23:58
Genoveva: @joberens et al.
Versucht es mal mit Lesen. Pünktchen ging es darum, daß die Kirche nicht Kondome verbietet, sondern
den Gebrauch derselben zur Empfängnisverhütung im Sinne einer Trennung der ehelichen Liebe von der an
diese gekoppelten Weitergabe menschlichen Lebens.
Seine Einlassung war eine Reaktion auf die selten dämliche und daher weit verbreitete Behauptung, die entsprechende kirchliche Ehelehre sei Schuld an der verbreitung von Aids in Afrika. Ursache dieser Verbreitung ist aber – auch das hat Pünktchen klar und deutlich gesagt – die Promiskuität. Das sieht mittlerweile auch die WHO halbwegs ein.
Und in der Tat – auch hier ist Pünktchen Recht zu geben – ist es eine ganz absurde Vorstellung, ein Katholik würde besten Gewissens Ehebruch begehen und dabei ganz skrupolös auf Kondome verzichten, weil der Papst es so will. [mehr…]
Seine Einlassung war eine Reaktion auf die selten dämliche und daher weit verbreitete Behauptung, die entsprechende kirchliche Ehelehre sei Schuld an der verbreitung von Aids in Afrika. Ursache dieser Verbreitung ist aber – auch das hat Pünktchen klar und deutlich gesagt – die Promiskuität. Das sieht mittlerweile auch die WHO halbwegs ein.
Und in der Tat – auch hier ist Pünktchen Recht zu geben – ist es eine ganz absurde Vorstellung, ein Katholik würde besten Gewissens Ehebruch begehen und dabei ganz skrupolös auf Kondome verzichten, weil der Papst es so will. [mehr…]
Montag, 30. Juni 2008 23:40
Genoveva: Verehrter Stromberg
ich kann Ihnen das jetzt nicht ersparen, aber Sie reden ziemlich genau so über die Liturgie wie ein „Modernist“.
Jeder Satz beginnt mit „Ich“ und hat als Verb „erfahren“.
Hier kann ich die Schönheit, Erhabenheit und Transzendenz Gottes, die sich menschlichem Begreifen entzieht, erfahren,
In der neuen Liturgie heißt das dann: „Hier kann ich die Liebe, Güte und Wärme Gottes erfahren, die sich in dogmatischen Floskeln nicht ausdrücken läßt“, letztlich ist es dasselbe in Grün. Immer will jeder möglichst viel „mitnehmen“. Die Schönheit und Erhabenheit der Liturgie zielt aber zunächst auf die Verherrlichung Gottes.
Denken Sie einmal darüber nach … [mehr…]
Hier kann ich die Schönheit, Erhabenheit und Transzendenz Gottes, die sich menschlichem Begreifen entzieht, erfahren,
In der neuen Liturgie heißt das dann: „Hier kann ich die Liebe, Güte und Wärme Gottes erfahren, die sich in dogmatischen Floskeln nicht ausdrücken läßt“, letztlich ist es dasselbe in Grün. Immer will jeder möglichst viel „mitnehmen“. Die Schönheit und Erhabenheit der Liturgie zielt aber zunächst auf die Verherrlichung Gottes.
Denken Sie einmal darüber nach … [mehr…]
Montag, 30. Juni 2008 16:10
Genoveva: @Marcelus
You missed the point.
Sie ist universal und sie ist ökumenisch, sie hat aber keinen wesentlichen Bezug zum „Nationalstaat“, weswegen sie sich auch nicht ihm gegenüber als „international“ bezeichnet. Sie tut das ja auch faktisch nicht (oder haben Sie ein Gegenbeispiel?).
In Ihren Verstehenshorizont eingerückt: „International“ ist ein modernistischer Begriff
[mehr…]
Sie ist universal und sie ist ökumenisch, sie hat aber keinen wesentlichen Bezug zum „Nationalstaat“, weswegen sie sich auch nicht ihm gegenüber als „international“ bezeichnet. Sie tut das ja auch faktisch nicht (oder haben Sie ein Gegenbeispiel?).
In Ihren Verstehenshorizont eingerückt: „International“ ist ein modernistischer Begriff
Montag, 30. Juni 2008 16:00
Genoveva: von Splins und ähnlichem Unfug
Also, es heißt Spleen. Man kann auch Tick schreiben, da macht man nicht so leicht Fehler …
In der Sache wundert mich HBRs Latein-Phobie wie mich Marcelus’ Bezeichnung „internationale Kultsprache“ stört. Die Kirche ist nicht „international“, sie ist ökumenisch – ganz unabhängig davon, ob es Nationalstaaten gibt oder nicht. Und sie hat auch nicht eine „Kultsprache“, sondern das Latein ist die Sprache ihrer Tradition in Liturgie, Theologie, Recht, Spiritualität, etc.
Der Katholik liebt das Latein nicht, weil es besser oder nützlicher oder schöner ist (das ist alles zweitrangig und auch nie ganz wahr), sondern weil es die Sprache der Kirche ist, in der ihre größten Heiligen Liturgie gefeiert und den Glauben ausgelegt haben.
„Internationale Kultsprache“ klingt nach Religionswissenschaft und Soziologie und auch ganz schrecklich nach Esperanto … [mehr…]
In der Sache wundert mich HBRs Latein-Phobie wie mich Marcelus’ Bezeichnung „internationale Kultsprache“ stört. Die Kirche ist nicht „international“, sie ist ökumenisch – ganz unabhängig davon, ob es Nationalstaaten gibt oder nicht. Und sie hat auch nicht eine „Kultsprache“, sondern das Latein ist die Sprache ihrer Tradition in Liturgie, Theologie, Recht, Spiritualität, etc.
Der Katholik liebt das Latein nicht, weil es besser oder nützlicher oder schöner ist (das ist alles zweitrangig und auch nie ganz wahr), sondern weil es die Sprache der Kirche ist, in der ihre größten Heiligen Liturgie gefeiert und den Glauben ausgelegt haben.
„Internationale Kultsprache“ klingt nach Religionswissenschaft und Soziologie und auch ganz schrecklich nach Esperanto … [mehr…]
Montag, 30. Juni 2008 12:46
Genoveva: @RRR: Ich kenne nur …
eine ältere Dame, die dorthin geht – sie ist ganz nett, nur ziemlich bigott und ein weig paranoid. Letzteres aber nicht auf Afrikanerinnen bezogen, sondern mehr abstrakt auf die bösen Freimaurer
[mehr…]
Montag, 30. Juni 2008 12:41
Genoveva: @RRR:
Die schlagen auch ihre Kinder, wollen im Restaurant nicht von Afrikanerinnen bedient werden und geben
kein Trinkgeld. Wird man automatisch so, wenn man in die alte Messe geht?
Wo haben Sie denn diese Stereotypen her? Wird man automatisch so, wenn man zu häufig auf kreuz.net unterwegs ist? [mehr…]
Wo haben Sie denn diese Stereotypen her? Wird man automatisch so, wenn man zu häufig auf kreuz.net unterwegs ist? [mehr…]
Dienstag, 24. Juni 2008 10:14
Genoveva: Selten so gelacht!
und die Wiederverwendung antiker Meßgewänder durch Papst Benedikt XVI.
Na dann, wenn das so ist, gibt es wohl wirklich keinen Grund mehr für das Schisma
[mehr…]
Na dann, wenn das so ist, gibt es wohl wirklich keinen Grund mehr für das Schisma
Montag, 23. Juni 2008 15:34
Genoveva: @Pünktchen:
Vielen Dank für die Links – zumindest sein Eucharistie-Verständnis klingt ganz orthodox … [mehr…]
Sonntag, 22. Juni 2008 17:13
Genoveva: @navon
Was wollen Sie uns mit Ihrer merkwürdigen Rabulistik eigentlich sagen? Daß der Bestand der Menschheit
nur durch eine Kombination aus allgemeiner Sittenlosigkeit und wissenschaftlicher Perversion gesichert
werden kann??
Darf ich Sie daran erinnern, daß der Bestand der Menschheit vor der Heraufkunft unserer trefflichen Jetztzeit nicht nur gesichert, sondern permanent erhöht werden konnte durch simple Turnübungen im Rahmen von heterosexuellen monogamen Beziehungen? Und dass dies außerhalb unserer etwas angekränkelten, zwangsverschwulten westeuropäischen Kultur in den meisten Regionen der Welt nach wie vor ganz prima funktioniert? [mehr…]
Darf ich Sie daran erinnern, daß der Bestand der Menschheit vor der Heraufkunft unserer trefflichen Jetztzeit nicht nur gesichert, sondern permanent erhöht werden konnte durch simple Turnübungen im Rahmen von heterosexuellen monogamen Beziehungen? Und dass dies außerhalb unserer etwas angekränkelten, zwangsverschwulten westeuropäischen Kultur in den meisten Regionen der Welt nach wie vor ganz prima funktioniert? [mehr…]
Samstag, 21. Juni 2008 23:49
Genoveva: @Tschibo-Aleph-Joberens
[klein[Ich glaube sogar, daß Gott es lenken könnte, daß diese drei Religionen irgendwann zusammen finden.
Um dieses Ziel zu erreichen müßten sicherlich alle Zugeständnisse machen, auch wir, vielleicht zu rechthaberischen
Katholiken.[klein]
Sie delirieren mal wieder … [mehr…]
Sie delirieren mal wieder … [mehr…]
Samstag, 21. Juni 2008 23:46
Genoveva: @prada
Ich hätte auch schreiben können: sektenartiges Handeln (dabei meine ich Seperatisierung von Gemeinde,
durchaus in vieler Form Neokath, OD, Engel, Pius, Petrus…etc…das Spekrtum geht durch alle Richtungen)
Ich kenne zwar den Begriff „Separatisierung“ nicht, meine aber zu verstehen, was sie meinen. Nun ist es meines Wissens gute Übung in der Kirche, daß (Jugend-)Gruppen und Verbände die Möglichkeit haben, eigene Messfeiern zu feiern. Wenn der Bericht hier stimmt, dann war es ja wohl der Orden selbst, der die aus einer Sondersituation erwachsene „öffentliche Privatmesse“ in eine geordnete Form bringen wollte.
Gotthards Begriff der „vaganten Priester“ ist übrigens auch eine ziemliche Unverschämtheit. Was soll ein Priester der SJM denn einer Gruppe von Katholiken sagen, die ihn in einer solchen Situation um die Feier der Messe bitten?
Bringen wir es einmal auf den Punkt: Das ist doch alles die Folge der jahrzehntelangen lieblosen Repressionspolitik der deutschen Bischöfe. Während zur gleichen Zeit in Gemeinden in ganz Deutschland liturgisch alles, aber wirklich alles möglich war und ist, werden hier fromme Christenmenschen drangsaliert. Das ist ein Skandal – ganz unabhängig davon, wie man selbst zur Alten Messe steht. [mehr…]
Ich kenne zwar den Begriff „Separatisierung“ nicht, meine aber zu verstehen, was sie meinen. Nun ist es meines Wissens gute Übung in der Kirche, daß (Jugend-)Gruppen und Verbände die Möglichkeit haben, eigene Messfeiern zu feiern. Wenn der Bericht hier stimmt, dann war es ja wohl der Orden selbst, der die aus einer Sondersituation erwachsene „öffentliche Privatmesse“ in eine geordnete Form bringen wollte.
Gotthards Begriff der „vaganten Priester“ ist übrigens auch eine ziemliche Unverschämtheit. Was soll ein Priester der SJM denn einer Gruppe von Katholiken sagen, die ihn in einer solchen Situation um die Feier der Messe bitten?
Bringen wir es einmal auf den Punkt: Das ist doch alles die Folge der jahrzehntelangen lieblosen Repressionspolitik der deutschen Bischöfe. Während zur gleichen Zeit in Gemeinden in ganz Deutschland liturgisch alles, aber wirklich alles möglich war und ist, werden hier fromme Christenmenschen drangsaliert. Das ist ein Skandal – ganz unabhängig davon, wie man selbst zur Alten Messe steht. [mehr…]
Samstag, 21. Juni 2008 23:24
Genoveva: @prada
Können Sie mir kurz erklären, was Sie mit diesem Begriff meinen:
Sondertheologien
Vielen Dank! [mehr…]
Sondertheologien
Vielen Dank! [mehr…]
Freitag, 20. Juni 2008 13:49
Genoveva: @Jena…
Sind sind ein dümmlich-alberner Flegel … [mehr…]
Freitag, 20. Juni 2008 13:27
Genoveva: @Kurt K.
Ihre Sicht des Menschen als eines kleinen „Triebautomaten“ ist erbärmlich … [mehr…]
Freitag, 20. Juni 2008 13:13
Genoveva: @Fabianus
Die Sache hat mit dem Papst heute nichts zu tun und sie hätte es auch vor dem Konzil nicht gehabt. Allerdings
stellte sich das Problem damals auch nicht: In den 40er und 50er Jahren wurden neue Kirchen gebaut, nicht
bestehende versilbert …
Mein Vorschlag: Wenn wir bestimmte Kirchen nicht mehr nutzen können, dann sollten wir sie in Frieden verfallen lassen. Das ist ein schönes Mahnmal und vielleicht kommen ja mal wieder Zeiten, in denen man sie wieder herrichtet.
Etwas anders sieht es mit dem einen oder anderen Neubaus aus den 70er-Jahren aus. Da braucht man nur den Glockenturm abreissen und kann das ganze dann als Fabrik- oder Mehrzweckhalle nutzen – hat ja ohnehin nie anders ausgesehen. [mehr…]
Mein Vorschlag: Wenn wir bestimmte Kirchen nicht mehr nutzen können, dann sollten wir sie in Frieden verfallen lassen. Das ist ein schönes Mahnmal und vielleicht kommen ja mal wieder Zeiten, in denen man sie wieder herrichtet.
Etwas anders sieht es mit dem einen oder anderen Neubaus aus den 70er-Jahren aus. Da braucht man nur den Glockenturm abreissen und kann das ganze dann als Fabrik- oder Mehrzweckhalle nutzen – hat ja ohnehin nie anders ausgesehen. [mehr…]
Freitag, 20. Juni 2008 13:06
Genoveva: @Joberens: Aids
Sie scheinen nicht zu merken, welche Ungeheuerlichkeiten Sie von sich geben:
muß doch dennoch zur Kenntnis genommen werden, daß der Papst für jede Aidserkrankung und jeden Aidstoten, der auf sein Kondomverbot zurückzuführen ist, verantwortlich ist.
Wie wollen Sie die moralische Verantwortung des Papstes denn „denkerisch“ begründen? Sagt der Papst etwa „Poppt mit jedem Infizierten, der Euch über den Weg läuft, aber verwendet dabei keine Kondome“? Das ist doch hanebüchen! Sie tun so, als wäre der promiske Geschlechtsverkehr eine Art „afrikanisches Naturgesetz“ (im Sinne der Fürstin Glora: „Der Afrikaner schnakselt halt gerne“).
Der Papst legt den Gläubigen die Sittenlehre der Kirche vor. Wer sich an diese Sittenlehre hält, bekommt kein Aids und verbreitet es nicht. So einfach ist das. Man kann nun anderer Meinung sein und andere „Strategien“ empfehlen, aber doch nicht dem Papst die moralische Schuld für Aidstote geben. [mehr…]
muß doch dennoch zur Kenntnis genommen werden, daß der Papst für jede Aidserkrankung und jeden Aidstoten, der auf sein Kondomverbot zurückzuführen ist, verantwortlich ist.
Wie wollen Sie die moralische Verantwortung des Papstes denn „denkerisch“ begründen? Sagt der Papst etwa „Poppt mit jedem Infizierten, der Euch über den Weg läuft, aber verwendet dabei keine Kondome“? Das ist doch hanebüchen! Sie tun so, als wäre der promiske Geschlechtsverkehr eine Art „afrikanisches Naturgesetz“ (im Sinne der Fürstin Glora: „Der Afrikaner schnakselt halt gerne“).
Der Papst legt den Gläubigen die Sittenlehre der Kirche vor. Wer sich an diese Sittenlehre hält, bekommt kein Aids und verbreitet es nicht. So einfach ist das. Man kann nun anderer Meinung sein und andere „Strategien“ empfehlen, aber doch nicht dem Papst die moralische Schuld für Aidstote geben. [mehr…]
Freitag, 20. Juni 2008 11:07
Genoveva: @Joberens: Aids
Sie scheinen hier weitverbreiteten Mythen aufzusitzen. Im Hauptverbreitungsgebiet von AIDS, in Afrika,
ist der Einfluß der katholischen Kirche weit geringern, als Sie anzunehmen scheinen.
Darüber hinaus haben auch die UNO und die WHO von der eingleisigen Kondom-Strategie abgewandt. Kevin de Cock, der Chefstratege der WHO im Kampf gegen Aids, hat vor kurzem ein interessantes Interview im SPIEGEL gegeben. Darin finden sich zum Beispiel folgende Sätze:
„Condoms have saved countless lives. But they are not the ideal means of prevention. It is very difficult to maintain condom use in stable relationships. People are good at using them during casual sex. But, beyond that, it’s different. That is human nature.“
„Now we do recommend circumcision for prevention strategies as well as condoms, the reduction of sexual partners and abstinence for the willing or the very young“.
Auch hier kommt man also um die Einsicht nicht herum, daß sich solche Probleme nicht auf instrumentell-technischem Weg lösen lassen, sondern ein moralisches Fundament brauchen.
Das vollständige Interview finden Sie hier. [mehr…]
Darüber hinaus haben auch die UNO und die WHO von der eingleisigen Kondom-Strategie abgewandt. Kevin de Cock, der Chefstratege der WHO im Kampf gegen Aids, hat vor kurzem ein interessantes Interview im SPIEGEL gegeben. Darin finden sich zum Beispiel folgende Sätze:
„Condoms have saved countless lives. But they are not the ideal means of prevention. It is very difficult to maintain condom use in stable relationships. People are good at using them during casual sex. But, beyond that, it’s different. That is human nature.“
„Now we do recommend circumcision for prevention strategies as well as condoms, the reduction of sexual partners and abstinence for the willing or the very young“.
Auch hier kommt man also um die Einsicht nicht herum, daß sich solche Probleme nicht auf instrumentell-technischem Weg lösen lassen, sondern ein moralisches Fundament brauchen.
Das vollständige Interview finden Sie hier. [mehr…]
Donnerstag, 19. Juni 2008 16:14
Genoveva: Immer schön vollständig zitieren:
Zwei Sachverständige vertraten gegenteilige Meinungen: Professor Matthias Jestaedt von der Universität Erlangen-Nürnberg meinte, es sprächen gute verfassungsrechtliche Gründe dafür, Eingetragene Lebenspartnerschaften und die Ehe nicht demselben Recht zu unterstellen. Wer anders handle, begegne verfassungsrechtlichen Bedenken. Der im Grundgesetz enthaltene Schutz der Ehe stelle es dem Gesetzgeber nicht frei, sonstigen Formen dauerhaften menschlichen Zusammenlebens rechtlich der Ehe und der Familie gleichzustellen. Vielmehr habe der Gesetzgeber Ehe und Familie „in exklusiver Weise“ zu schützen. Der Berliner Rechtsanwalt Marc Schüffner plädierte ebenfalls gegen die völlige Gleichstellung Eingetragener Lebenspartnerschaften mit der Ehe. Die dem Bundestag vorgelegten Initiativen unterstellten alle, es sei eine Diskriminierung, Ehepaare zu fördern, ohne gleichzeitige Lebenspartner in diese Förderung einzubeziehen. Diese Sichtweise sei jedoch verfassungsrechtlich nicht gedeckt.“ [mehr…]
Genoveva: @ottaviani
Lassen Sie der guten Wolkenstein doch ihre Geschichtsmythen – bestimmt glaubt Sie auch an „ODESSA“
[mehr…]
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