Genoveva
Erstellt: 22:24:52 | Sonntag, 28. Januar 2007
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883 Lesermeinungen
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Jetzt beginnt die Mission
#15   Genoveva   12:05:13 | Freitag, 5. November 2010
Mathe ist prima …
Das sind genug Einwohner, um mehr als hundert altgläubige Kirchen zu füllen.
Na, dann sollte die Bruderschaft schon mal mit dem Bau der offensichtlich fehlenden 98 Kirchen beginnen …
Redaktion benachrichtigen Altliberale CD zum Papstbesuch + …
#12   Genoveva   10:04:58 | Freitag, 13. August 2010
man kann es auch übertreiben
„der auf den Hl. Petrus zurückgeht“
es ist ja völlig richtig, dass der Canon Romanus viel älter ist, als die Bezeichnung „tridentinische Messe“ nahelegt – aber vor dem kurzen Abschnitt beim Hl. Ambrosius geben die Quellen beim besten Willen nichts her. Gleichzeitig signalisiert der Befund bei Hippolyt (Bischof von Rom!), dass es auch andere Hochgebetstraditionen gegeben hat.
Redaktion benachrichtigen Jetzt müssen die altliberalen Zyankali- Reformen her
#1   Genoveva   10:36:51 | Montag, 28. Juni 2010
die für ihn ein Stück Brot ist
wo hat denn der Verfasser des Beitrags seine konfessionskundlichen Kenntnisse her?
Redaktion benachrichtigen Konzilsfundamentalisten als vatikanische Bremsklötze
#49   Genoveva   09:55:06 | Freitag, 7. Mai 2010
@Lästermäulchen
Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Es handelt sich um den Kurienkardinal Kasper und einen belgischen Kardinal. Ich weiß beim besten Willen nicht, was die mit dem deutschen System zur Bezahlung von Bischöfen zu tun haben. Auch erschließt sich mir nicht, wie sie von 2*10.000 Euro auf 50.000 Euro pro Monat kommen. Noch weniger verstehe ich, was an einem Gehalt von 7.500 Euro für einen Bischof so beneidenswert sein soll. Wissen Sie, wieviele bereits mittlere Führungskräfte in D mehr verdienen?
Haben Sie Mut: Stellen Sie sich vor die BRD nimmt der Schweiz ein Drittel ihrer Fläche, alle darauf befindlichen Immobilien, Kulturschätze, etc. weg. 70 Jahre später gewährt sie gnädig einen Ausgleich: sie übernimmt das Gehalt der Kantonspräsidenten, ein paar Baulasten und unterstützt die Schweiz beim Eintreiben ihrer Steuer. Wer hat da dann den guten Deal gemacht???
Ein Rechtsverständnis haben Sie – da könnte man kotzen.
Redaktion benachrichtigen Konzilsfundamentalisten als vatikanische Bremsklötze
#11   Genoveva   12:35:25 | Donnerstag, 6. Mai 2010
@Lästermäulichen
Wie wäre es, wenn Sie mal die Quellen Ihrer absurden Behauptungen über die monatlichen Bezüge von Kurienkardinälen offenlegen würden. Man könnte Sie sonst leicht für einen Dummschwätzer halten …
Redaktion benachrichtigen Münchner Pfarrei ohne Volksaltar gegen Alte Messe
#111   Genoveva   01:08:43 | Mittwoch, 10. März 2010
@Lollipop: Na also, geht doch …
Ich weiß ja nicht,woher Du Deine Weisheiten bezüglich der Rubrikenstrenge hast, aber lassen wir das einmal dahingestellt. Es ging ja in meinem Beitrag um die Texttreue, die Du mir mittlerweile ja als liturgische Norm zuzugestehen scheinst.
Trient spricht im Zusammenhang der Messe weder von einer Wiederholung noch von einer Erneuerung des Kreuzesopfers, sondern von der sakramentalen Darstellung (repraesentatio) , dem Gedächtnis und der Zuwendung (der Früchte des Opfers). Das vom Catechismus Romanus verwendete Verständnis einer instauratio (Erneuerung) ist in die Tiefe gedacht von dem von Dir bevorzugten Begriff der Vergegenwärtigung nicht weit entfernt.
Was die Liturgie als Spiel angeht, solltest Du einmal das gleichnamige Kapitel aus Guardinis „Vom Geist der Liturgie“ lesen. Spiel ist hier nicht das Gegenstück zum „Realen“, sondern bezeichnet die Zweckfreiheit liturgischen Tuns.
Redaktion benachrichtigen Münchner Pfarrei ohne Volksaltar gegen Alte Messe
#108   Genoveva   00:46:31 | Dienstag, 9. März 2010
@kristall: Vielen Dank …
für den argumentativ brillianten Beitrag!
Redaktion benachrichtigen Münchner Pfarrei ohne Volksaltar gegen Alte Messe
#104   Genoveva   16:21:18 | Montag, 8. März 2010
@Lollipop: Wer sagt denn „nur“?
Bei einer Aufführung der „Räuber“ geht es auch nicht NUR um das Lernen der Texte, sondern die genaue Kenntnis der Texte ist die Voraussetzung für alles weitere. Empfinden Sie einen Schauspieler als unauthentisch, wenn er sich an seinen Text hält?
Und sagen Sie jetzt bitte nicht, die Messe sei kein Theaterstück. Sie nämlich ziemlich genau das: ein heiliges Spiel.
Redaktion benachrichtigen Münchner Pfarrei ohne Volksaltar gegen Alte Messe
#102   Genoveva   23:36:26 | Sonntag, 7. März 2010
@Jörg Guttenberg:
Das „gelesene“ der Messe ist nicht das Gegenteil zur „gefeierten“ oder „zelebrierten“ Messe, sondern zur „frei gestalteten“, vulgo „erfundenen“ Messe.
Von daher war die Bezeichnung „gelesene Messe“ als Gütesiegel nie wertvoller als heute …
Redaktion benachrichtigen Generalvikar hat die Demission eingereicht
#35   Genoveva   23:31:55 | Sonntag, 7. März 2010
Klar, Kardinalinnen sind die Lösung!
Am liebsten geschieden und besoffen :-S
Redaktion benachrichtigen Münchner Pfarrei ohne Volksaltar gegen Alte Messe
#100   Genoveva   23:30:26 | Sonntag, 7. März 2010
Köstlich, dieser PGR
Ich persönlich habe über die Jahre meines Studiums in den 90er Jahren hinweg regelmäßig an Stillen Messen nach dem Missale von 1962 in Sankt Peter teilgenommen. Da gab es noch kein MP. Und jetzt spricht sich der PGR gegen die Einführung der Alten Messe aus.
Man kommt aus dem Lachen nicht heraus :-)
Redaktion benachrichtigen Er war überaus beliebt
#8   Genoveva   10:37:06 | Mittwoch, 3. März 2010
Zivilpater
ist doch klar: ein Pater ohne klerikale Gewandung (siehe Bild)
Redaktion benachrichtigen Die deutsche Justizministerin kennt das Gesetz nicht
#87   Genoveva   17:03:11 | Freitag, 26. Februar 2010
@solagratia
Natürlich hat das – auch vom Staat anerkannte – Kirchenrecht ein Strafrecht. So wie auch eine Vereinssatzung rechtswirksame Strafen enthalten kann, z.B. den Ausschluss eins Mitgliedes oder auch Geldstrafen.
Was solches „interne“ Recht niemals kann – und das meinen Sie wohl – ist zum einen das staatliche Gewaltmonopol zu brechen (z.B. Gefängnisstrafen verhängen) und zum anderen dem Rechtssubjekt, der sich diesem „internen“ Recht ja immer freiwillig unterwirft, den Rekurs an das staatliche Rechtssystem zu verweigern.
Redaktion benachrichtigen Die deutsche Justizministerin kennt das Gesetz nicht
#10   Genoveva   11:53:21 | Freitag, 26. Februar 2010
Werteste Clarissa,
nun reden Sie aber Blech.
Bei der aktuellen Debatte in Deutschland geht es doch nicht um Fälle, bei denen eine bereits ermittelnde Staatsanwaltschaft behindert worden wäre, sondern um den allgemeinen Vorwurf, ein „Offizialdelikt“ nicht grundsätzlich zur Anzeige zu bringen.
Das Ganze scheint mir eine Themaverfehlung zu sein. Es geht doch nicht um das Recht der Kirche, mit solchen Fällen zunächst vertrauensvoll umzugehen, sondern um die Frage, was sie tut, um a) effiziente Prophylaxe zu betreiben und b) überführte Täter wirksam aus dem Verkehr zu ziehen. Gerade Punkt b) ist in der Handhabung nun einmal schwierig. Was tut man denn als Bischof oder Generalvikar mit einem Priester, der in dieser Weise (vielleicht auch nur mit geringer Schwere des Vergehens) schuldig geworden ist, wenn das Opfer keine strafrechtliche Aufarbeitung wünscht?
Redaktion benachrichtigen Immerhin ein Anfang
#10   Genoveva   11:34:01 | Freitag, 26. Februar 2010
@Navon: Wenn ich das richtig verstehe, …
… dann hast Du Deine Thomas-Zitate bei Herrn Deschner gelesen, einem sicher ausgewiesenen Experten für die Übersetzung und Interpretation mittelalterlicher theologischer Texte.
Kannst Du mir wenigstens die Fundstellen bei Deschner nennen?
Redaktion benachrichtigen Die deutsche Justizministerin kennt das Gesetz nicht
#5   Genoveva   11:27:15 | Freitag, 26. Februar 2010
@Sefirot: Erst lesen, dann schreiben …
Sie haben einfach den Punkt nicht verstanden.
Es gibt in Deutschland bei diesem Straftatbestand keine Anzeigepflicht, weder für ein Mitglied der Kirche noch der Humanistischen Union. Wenn Frau L-S der Kirche vorwirft, sie würde vertuschen, weil sie nicht automatisch anzeigt, dann ist das einfach falsch. Der Gesetzgeber will es bisher so, dass es in diesem Bereich keine Automatismen gibt. Und er hat dafür auch gute Gründe. Das kann er ändern und dann – aber nur dann – wäre die Kirche rechtsstaatlich verpflichtet, jeden Fall, der ihr bekannt wird, auch unmittelbar anzuzeigen.
Redaktion benachrichtigen Immerhin ein Anfang
#4   Genoveva   18:40:02 | Donnerstag, 25. Februar 2010
@Navon: Kannst Du mir …
… bei Gelegenheit einmal die Fundstellen Deiner Thomas-Zitate nennen?
Vielen Dank im voraus …
Mary Cruz: Der „ungläubige Thomas“ ist ein Apostel und hat mit dem mittelalterlichen Kirchenlehrer nur den Namen gemeinsam ;-)
Redaktion benachrichtigen Die Flammen der Hölle: Er findet das lustig
#60   Genoveva   13:24:55 | Freitag, 12. Februar 2010
Wo kann man …
… denn den Volltext dieses Liturgie-Newsletters einsehen?
Redaktion benachrichtigen Papst gegen Kinderschlachtung + …
#22   Genoveva   13:05:06 | Montag, 8. Februar 2010
Puchil und joberens
Die hier genannten Fakten sollen nicht der Verschleierung der Tatsache dienen, dass es Priester gibt, die sich an Jugendlichen vergreifen. Dass es so etwas gibt, ist höchst bedauerlich und jeder dieser Fälle gehört ordentlich aufgeklärt.
Fakt ist aber eben auch, dass katholische Priester in Deutschland an solchen Vergehen eher unterdurchschnittlich beteiligt sind. Auf 10.000 Priester kommen ca. 1,3 Fälle dieser Art, bei nicht-zölibatären Männern sind es ca. 5 Fälle auf 10.000.
Was immer man aus diesen Zahlen sonst herauslesen mag: Sie zeigen klar, dass es keinen Zusammenhang zwischen Zölibat und Kindesmißbrauch gibt. Und diesen fälschlicherweise herzustellen ist klar erkennbar (neben der allgemeinen Diskreditierung der Kirche) die Absicht der aktuellen SPIEGEL-Kampagne.
Dominco hat übrigens völlig Recht: Die Argumentation mit der Dunkelziffer ist lächerlich. Das mag früher vielleicht einmal gestimmt haben (ich glaube es nicht). Heute ist es aber sicher viel leichter, den eigenen Priester anzuzeigen als den eigenen Vater, Opa, Onkel, Bruder, etc. Denn das ist elenderweise die Hauptklientel dieser Art von Verbrechen.
Redaktion benachrichtigen Pogromstimmung gegen Juden und Jesuiten
#103   Genoveva   12:52:17 | Samstag, 6. Februar 2010
Sexueller Mißbrauch durch Kleriker
Ein bisschen Faktenmaterial würde der aktuellen Diskussion gut tun:
– in den letzten 15 Jahren gab es 30 rechtskräftige Verurteilungen von kath. Klerikern wg. sexuellen Missbrauchs von Kindern
– im selben Zeitraum gab es ca. 225.000 entsprechende Fälle in der deutschen Kriminalstatistik
für die katholischen Kleriker kommen also 1,3 Fälle auf 10.000 Priester, für den deutschen Normalbürger mit seiner durch keinen Zölibat gebremsten „gesunden“ Sexualität 5 Fälle auf 10.000 Männer.
Die 30 Fälle sind 30 zuviel, aber die Zahlen geben keinerlei Anhaltspunkt, dass katholische Kleriker besonders anfällig für diese Straftat wären – im Gegenteil.
Redaktion benachrichtigen Will das der Papst? Polemiken aus dem Vatikan
#112   Genoveva   01:23:11 | Montag, 11. Januar 2010
@HeinrichderZweite
Sogar einem Staatschef könnte er befehlen. Sogar nichtkatholischen Staatschefs.
Ich könnte das auch. Aber ich tus nicht; vermutlich aus dem gleichen Grund wie der Papst.
Verehrter Heinrich, ich schlage diese Sentenz hiermit für den Pullitzer-Preis vor. Selten so gelacht – wunderbar :-)
Redaktion benachrichtigen Schon wieder Umweltschutz + …
#11   Genoveva   15:27:42 | Freitag, 11. September 2009
@joberens: Seit wann …
Ein ganz entscheidender Knackpunkt ist da die Person des Juden Jesus. In ihm sehen sowohl die Juden wie auch die Moslems einen großen Gesandten Gottes
… sehen die Juden denn in Jesus einen großen Gesandten Gottes? Könnten Sie mir hier Nachhilfe durch entsprechende Quellen geben?
Redaktion benachrichtigen Bayrische Volksschule mit neuem Namen + …
#20   Genoveva   12:02:43 | Mittwoch, 24. Juni 2009
Oh je
Hw. Friedl ist der erste lateinische Priester der Kirchengeschichte, der mit dem Segen seines Bischofs in Wilder Ehe lebt.
Dieser Satz zeugt von einer erheiternden Unkenntnis der Kirchengeschichte …
Redaktion benachrichtigen Ein offensichtlicher Widerspruch
#8   Genoveva   17:14:20 | Montag, 18. Mai 2009
Bruder Williamson und das Recht auf Irrtum
Den Erläuterungen von Domeico ist eigentlich nicht viel hinzuzufügen. Allenfalls, dass der Staat auch kein historisches Erkenntnisorgan hat. Daher bleibt ihm, wenn er die Verbreitung der „Holocaust-Leugnung“ unterbinden will, auch nur der Ausweg, hierfür das Konstrukt der „Volksverhetzung“ zu wählen. Dieses Konstrukut ist äußerst windig, unterstellt es demjenigen, der den Holocaust leugnet, doch per se, er tue dies aus bestimmten Motiven heraus. Das ist erfahrungsgemäß häufig der Fall, im Einzelfall bleibt es aber doch – eine Unterstellung.
Aber in Zukunft können sich staatliche Organe solche Konstruktionen im Falle von Bischof Williamson sparen. Denn sie tun ja nur, was der er selbst fordert: „die Übermittlung der schwerwiegendsten Irrtümer vermeiden“. ^-^
Redaktion benachrichtigen Und der Musikgruppe sollten sie auch noch Bescheid geben
#26   Genoveva   18:42:14 | Freitag, 15. Mai 2009
@lateiniheini
Fürbitten lesen ist für Kinder in der Tat kein religiöser Akt,
Wie wird denn ein religiöser Akt definiert?
Im Zusammenhang mit Kermanis Aussage sollte das eigentlich recht klar sein: die heutige Praxis, Kinder in das liturgische Geschehen einzubeziehen, führt bei denselben in der Regel nicht dazu, dass sie besonders innig beten, sondern dem „Bühneneffekt“ erliegen. Das kann man jeden dritten Sonntag in jeder dritten deutschen Pfarrkirche beobachten.
Ein religiöser Akt ist ein solcher, in dem ich innerlich eine Verbindung mit Gott aufnehme. Das wird durch „Bühneneffekt“ gnadenlos konterkariert. Kinder tragen in einer solchen Situation eine Fürbitte dem Auditorium vor und haben auch ähnliche Fragen und Erwartungen wie ein „Schauspieler“ (Mache ich es richtig? Wirke ich gut? etc.). Für das Bewußtsein und den Wunsch, eine Bitte an Gott zu richten, ist in dieser Situation wenig Raum.
Wer diesen Zusammenhang negiert, hat entweder keine Ahnung von Kindern oder keine Ahnung vom Gebet – beides ist schlimm.
Redaktion benachrichtigen Und der Musikgruppe sollten sie auch noch Bescheid geben
#23   Genoveva   16:08:14 | Freitag, 15. Mai 2009
@Domenico Tuttisanti
Je länger ich darüber nachdenke, desto deutlicher wird mir die ganze Abgründigkeit des Vorgangs. Da nähert sich Angehöriger der islamischen Religion – vermittelt durch das kulturelle Zeugnis des Christentums – einem Verständnis unseres Glaubens an und der ehemals höchste Repräsentant unserer Kirche in Deutschland fühlt sich auf den Schlips getreten, weil Herr Kermani dabei die seichte Oberfläche souverän durchstößt und zum Kern – dem Kreuz – vordringt.
Was dann kommt, entspricht genau dem, was man von Herrn Lehmann erwarten kann: politische Schiebereien hinter den Kulissen – mit Handlangern aus der „C“-Partei.
Redaktion benachrichtigen Und der Musikgruppe sollten sie auch noch Bescheid geben
#10   Genoveva   13:44:00 | Freitag, 15. Mai 2009
Das ist schon hochinteressant
Wenn das wirklich der inkriminierte Text ist, dann lässt das schon sehr tief blicken. Der Herr Kardinal scheut die Wahrheit:
1. Fürbitten lesen ist für Kinder in der Tat kein religiöser Akt, sondern appelliert an ganz andere Regionen des Gemüts.
2. Die Bandbreite des liturgisch-sakramentalen Mißbrauchs reicht bis zu „Hostienessen für alle“.
Redaktion benachrichtigen Ein katholischer Kardinal übt scharfe Kritik an Kardinal Lehmann
#118   Genoveva   22:08:59 | Samstag, 21. Februar 2009
@Heinz Josef: So einfach ist das nicht …
Natürlich gibt es (schon im Catechismus Romanus) die Interpretation des fehlenden „in“ als Hinweis auf den Unterschied zwischen Gott und seinen Werken. Und diese Differenz ist selbstredend unstreitig.
Jenseits dieser Distinktion sollte man die Grammatik aber keinesfalls überbeanspruchen, sonst kommt dabei so hanebüchener Unsinn heraus, wie ihn Kardinal Lehmann in dieser unsäglichen Talkshow geredet hat. Dann wird einem die Kirche plötzlich eine tote Institution, die irgendwann endet (wo sie doch der Leib des Ewigen Wortes selbst ist), nur weil man nicht „an“ sie glauben will.
Auch Ihr Hinweis auf den personalen Charakter kann leicht in die Irre führen. Die Kirche hat natürlich ebenfalls personalen Charakter – gerade weil sie das Werk des lebendigen Gottes ist! Wir nennen sie ja nicht zufällig unsere Mutter.
Der Katechismus macht diesen Zusammenhang übrigens ganz deutlich – der folgende Satz steht unmittelbar vor dem von Ihnen zitierten: „Der Glaube, daß die Kirche „heilig“ und „katholisch“ und (wie das Credo von Nizäa-Konstantinopel hinzufügt) „eine“ und „apostolisch“ ist, läßt sich vom Glauben an Gott den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist nicht trennen.“
Redaktion benachrichtigen Ein katholischer Kardinal übt scharfe Kritik an Kardinal Lehmann
#61   Genoveva   19:17:18 | Donnerstag, 19. Februar 2009
@Heinz Josef: Was für ein Unsinn
Was ist denn das für eine merkwürdige Glaubensgrammatik? Es handelt sich um eine Aufzählung.
Selbstverständlich glauben wir an die Kirche.
Redaktion benachrichtigen Toll: In Zypern spricht er über Toleranz
#26   Genoveva   20:21:39 | Sonntag, 23. November 2008
@ordo62
Wenn das, was Joberens hier produziert :-! , für Sie „Stimmung“ ist, dann tun Sie mir aufrichtig leid …
Redaktion benachrichtigen Retten, was noch zu retten ist?
#62   Genoveva   20:19:47 | Sonntag, 23. November 2008
@Benedikt
Ganz richtig, was Sie das schreiben. In diesem speziellen Fall bin ich aber doch für eine Änderung und habe auch schon den ultimativen, unwiderstehlichen, weil einzig sachgemäßen Vorschlag:
Neuer Zeitpunkt: 10 min vor der Messe
Ort: vor der Kirchentür
Neuer Text: Griaß Di
… und alles ist in Butter …
Redaktion benachrichtigen Schlimmer als Neger
#34   Genoveva   16:42:17 | Donnerstag, 6. November 2008
@sexychrist
Darf man erfahren, woher Sie Ihre Informationen über das Opus Dei haben?
Wo liegt Ihr Problem mit „stark hierarchischen Organisationen“? Das ist die Stadtverwaltung Berlin auch …
Was darf ich mir unter „rationalem eigenständigen Denken“ vorstellen? „Rational“ ist meines Erachtens überflüssig, da mit „Denken“ schon implizit gegeben. Bleibt das Wort „eigenständig“. Das ist entweder trivial (jeder denkt letztlich für sich selbst – mir ist es jedenfalls noch nicht gelungen, in eines anderen Menschen Hrn einzudringen) oder unsinnig, da wir nicht denken können, ohne auf die denkerischen Vorarbeiten Anderer zurückzugreifen.
Redaktion benachrichtigen „Wir sind auf Störungen vorbereitet“
#51   Genoveva   19:11:02 | Sonntag, 26. Oktober 2008
@Joberens, den Pausenclown
Wie wäre, es wenn Sie mal eine Frage beantworten würden oder sind Sie dazu konstitutionell unfähig?
Also, was ist „werdendes Leben“?
Redaktion benachrichtigen „Wir sind auf Störungen vorbereitet“
#17   Genoveva   16:56:01 | Samstag, 25. Oktober 2008
@joberens
Erklären Sie doch bitte einmal den Begriff „werdendes Leben“, den Sie in Ihren Postings verwenden.
Redaktion benachrichtigen Man kann es bezweifeln
#28   Genoveva   21:31:59 | Montag, 20. Oktober 2008
@Elijahu
Wie kommen Sie bitte auf den Begriff „saumässige Staatsverschuldung“? Der jetzt eingerichtete Fonds verleiht Geld und will dieses auch wieder zurück. Das ist im besten Fall sogar noch ein Geschäft …
Die meisten – aufgrund guten Managements – soliden deutschen Banken werden das Geld aus dem Fonds gar nicht in Anspruch nehmen wollen, weil die Nebenbedingungen (dumme Politiker regieren ins Geschäft rein) eigentlich inakzeptabel sind.
Man könnte sich gut vorstellen, dass sich aus dem Fonds am Ende fast nur die Landesbanken bedienen, also jene Banken, die nicht von bösen „Bankern“ kontrolliert werden, sondern indirekt von der Politik.
Ansonsten erhalten Ihnen der Herrgott Ihre schönen Feindbilder. Die machen das Leben erst richtig schön, gell?
Redaktion benachrichtigen Politik statt Wahrheit + …
#49   Genoveva   10:06:42 | Montag, 20. Oktober 2008
@joberens
Sie sind einfach nur lästig. Studieren Sie ein wenig Theologie, dann kann man eventuell eines fernen Tages vernünftig mit Ihnen reden.
Redaktion benachrichtigen Man kann es bezweifeln
#23   Genoveva   09:34:24 | Montag, 20. Oktober 2008
Ich warte immer noch …
Kann mir mal jemand sagen, wie konkret die Alternativen aus katholischer Perspektive in der gegenwärtigen Situation aussehen sollen? Welche konkreten PAssagen aus QA (mir durchaus bekannt), kommen denn jetzt zum Tragen?
Vineta sei gedankt für seinen Hinweis, dass es in Deutschland bisher vor allem die von der Politik kontrollierten Landesbanken und die KfW/IKB waren, deren Invests in faule Ami-Immobilien-Kredite der Steuerzahler ausgleichen mußte. Soviel zum Thema „Das Heil liegt in der Verstaatlichung“.
Bei der Hypo Ral Estate ging es dagegen im wesentlichen um Liquiditätsengpässe, die ein Sekundärphäomen der Verwerfungen auf dem Finanzmarkt sind. Dort hat übrigens die Deutsche Bank, mit dem pösen, pösen Herrn Ackermann 12 Milliarden reinbuttern können, weil der seinen Laden ordentlich führt. Dafür darf ihn jetzt ein Tatort-Schauspieler, der von einer poststalinistischen Gottlosenpartei für das Amt des Bundespräsidenten nominiert ist, öffentlich anpinkeln und kriminalisieren.
Armes Deutschland …
Redaktion benachrichtigen Man kann es bezweifeln
#7   Genoveva   19:58:03 | Sonntag, 19. Oktober 2008
Seit wann ist denn
„Völker hört die Signale“ ein Kirchenlied?
Die Art und Weise, wie hier platteste Kapitalismus-Kritik geübt wird, unterbietet fast noch das durchschnittliche theologische Niveau des Forums.
Übrigens: Die Finanzkrise in Amerika ist spätestens seit Frühsommer 2007 virulent. Soviel zum Propheten Williamson :-S
Und dann wüßte ich doch gerne, wie die „katholische Alternative“ zur Marktwirtschaft denn aussehen soll? Der Ständestaat?
Redaktion benachrichtigen Die Reform hängt an einem dünnen Faden
#91   Genoveva   17:41:28 | Sonntag, 19. Oktober 2008
@LandorganistII: Das habe ich nicht gesagt, …
und ich denke, das war auch ganz deutlich. Ich habe lediglich Gotthards Insinuation, die vorkonziliaren Priester seien alle psychisch angeknackst gewesen, zurückgewiesen.
Den NOM habe ich keineswegs angegriffen, sondern lediglich die Tatsache, dass er häufig nicht angemesse gefeiert wird.
Redaktion benachrichtigen Man kann es bezweifeln
#2   Genoveva   17:39:02 | Sonntag, 19. Oktober 2008
Ist das nicht alles ein bißchen arg schlicht?
Der Tanz ums goldene Kalb – ja nun, das sagt über die konkrete Ausprägung unseres Wirtschaftssystems recht wenig :-S
Redaktion benachrichtigen Zwei altgläubige Orden päpstlichen Rechts anerkannt
#80   Genoveva   16:04:27 | Samstag, 18. Oktober 2008
Nett, wie hier über das Instiut geredet wird …
Kein Mensch scheint sich für die positive Arbeit des Institutes zu interessieren. Stattdessen wird über echte oder unechte Monsignore-Titulaturen diskutiert. Und natürlich die Frage, ob das blaue Chorgewand ein Tuntenindiz ist.
Das ist der übliche Geist der Spaltung, der hier sonst immer als Kennzeichen des Modernismus gebrandmarkt wird. Lauter kleine Möchtegern-Päpste, die die Welt nur ertragen, wenn sie millimetergenau mit ihren kleinkarierten Vorstellungen übereinstimmt.
Ihr seid alle ziemlich erbärmlich …
Redaktion benachrichtigen Die Reform hängt an einem dünnen Faden
#89   Genoveva   09:00:58 | Mittwoch, 15. Oktober 2008
@Gotthard
Bei der heutigen außerordentlichen Form der Messe war über Jahrhunderte das Abweichen von einem Satz oder einer Bewegung oder einer Fingerhaltung ein „Sakrileg“
Man kann dch ganz klar zwischen kleinen Formfehlern dieser Art und Gottesdiensten, in denen z.B. biblische Lesungen durch den „Kleinen Prinzen“ ersetzt werden, etc.
Priester wurden deshalb in die Psychiatrie eingewiesen.
Bezüglich der „psychischen Gesundheit“ würde ein Vergleich „vor-/nachkonziliar“ nicht zu Gunsten des Istzustandes ausfallen. Wenn ich überlege, wieviele kaputte Alkoholiker-Kleriker ich kenne …
Aus diese Perspektive sind natürlich viele Möglichkeiten, die der heutige Ritus bietet – auch in seinen Kinder- und Jugend-Direktorien – Missbräuche.
Das ist nicht gemeint (und das wissen Sie). Es geht um jene zahlreichen Fälle, in denen das Grundverständnis des katholischen Gottesdienstes performativ negiert wird.
Jede Gemeinde hat heute die Möglichkeit, „ihre“ Liturgie-form zu finden -und nicht nur eine Kopie des Messbuches abzufeiern.
„Kopie des Messbuchs“ ist denunziatorisch. Das Messbuch enthält die lebendige Form des Gottesdienstes der Kirche. Dieser Gottesdienst ist strukturell etwas anderes als die Weihnachtsfeier des örtlichen Karnickelzüchtervereins. Die Feiernden stellen sich in die Gemeinschaft der ganzen Kirche. „Wir finden unsere Liturgieform“ ist ein gutes Beispiel für den oben angesprochenen performativen Selbstwiderspruch.
Redaktion benachrichtigen Die Reform hängt an einem dünnen Faden
#68   Genoveva   23:35:06 | Montag, 13. Oktober 2008
@Benedikt
Irgendein Verein war das ja nicht. Der seinerzeitige Kardinal hat das Hochamt beim zentralen Jahres-Ereignis der innerhalb der Kirche stehenden Freunde der Alten Messe gefeiert. Ich gebe Ihnen aber recht: eine Zelebration als Papst wäre eine andere Sache.
Der Hl. Vater intendiert mit der allgemeinen Zulassung der Alten Messe (neben dem erleichterten Zugang für die Gläubigen) ganz offensichtlich auch, der weiteren Entwicklung der Liturgie in der Katholischen Kirche ein zusätzliches Regulativ zu geben. Jede Theorie und Praxis des Gottesdienstes muss nachweisen können, dass sie zur Alten Messe kein „gebrochenes“ Verhältnis hat. Die Neue Messe (die ja praktisch seit ihrer Einführung fast flächendeckend „missbraucht“ wird) ist in dieser Perspektive eine (notwendige!) Evolutionsstufe der Römischen Liturgie, aber eben kein Paradigmenwechsel.
Bezüglich Thompsons Frage: Ich bin weder Hell- noch Seelenseher. Ich kann mir vorstellen, dass der Hl. Vater vielleicht auch für lange Zeit kein Öl ins Feuer giessen will – ich glaube aber nicht, dass er eine päpstliche Zelebration für eine absolute Unmöglichkeit hält.
Redaktion benachrichtigen Die Reform hängt an einem dünnen Faden
#66   Genoveva   21:27:43 | Montag, 13. Oktober 2008
@Benedikt: Nun ja, …
Ich würde mich wundern, wenn Benedikt XVI. jemals im alten Ritus zelebrieren würde
… der Kardinal Ratzinger hat das getan.
Ich denke, eine Interpretation von SP als reines Toleranzedikt wird den Anliegen des Hl. Vaters nicht gerecht.
Redaktion benachrichtigen Man brauchte einen „moralisch angeschlagenen“ Vatikan
#29   Genoveva   23:47:48 | Samstag, 11. Oktober 2008
Der Blödsinn nimmt zu …
Die Totalitarismustheorie ist alles andere als unumstritten. Sie ist als wiss. Theorie unbrauchbar, da sie weder Kommunismus noch Faschismus (bzw. deren Spielarten) adäquat erklären kann. Brauchbar ist sie einzig als Herrschaftsideologie, die erklärt: Gut = „Mitte“ (Marktwirtschaft, Rechtsstaat, Demokratie), schlecht = alles was irgendwie dagegen ist (egal aus welchen Gründen).
Ich halte mal fest, dass Sie Rechtsstaat und Demokratie als „Mitte“ denunzieren, gegen die man aus guten Gründen sein kann.
Die totalitarismustheoretisch festgestellten Gemeinsamkeiten etwa von NS und Stalinismus betreffen allesamt die Form, nicht den Inhalt (Zwecke, Ziele) der Herrschaft.
Jede Staats- und Herrschaftsform behauptet, das Wohl der Menschen zum Ziel zu haben. Es kommt faktisch darauf an, in welcher Form das geschieht.
„Frieden und Brot für alle!“ ist eben was gänzlich anderes als „Die Juden sind unser Unglück!“
Das eine ist so wenig die Essenz des Kommunismus, wie das zweite die des Faschismus.
Die Geschichte des Kommunismus lässt sich nicht auf die Verbrechen reduzieren, die des Faschismus im Wesentlichen schon.
Klar, neben den ca. 100 Millionen Toten war da ja noch sehr, sehr viel Gutes im Kommunismus – sind Sie eigentlich noch bei Trost?
Redaktion benachrichtigen Man brauchte einen „moralisch angeschlagenen“ Vatikan
#13   Genoveva   15:50:40 | Samstag, 11. Oktober 2008
Welch’ ein Blödsinn…
dass das Unglück des 20. Jahrhunderts eben nicht der Kommunismus (nicht mal, wenn man ihn auf Stalin reduziert) war, sondern der Faschismus.
Wie bitte wollen Sie diesen Käse begründen? Warum wird er schlimmer, wenn man ihn auf Stalin reduziert? Er wird schlimmer, wenn man all’ die anderen Verbrecher kommunistischer Herkunft dazunimmt!
Das Unglück des 20. Jahrhunderts war der antikirchliche und pseudo-religiös aufgeladene Totalitarismus – das ist die unter halbwegs geradeaus denkenden Historikern heute unbestrittene Wahrheit.
Mit Pius XII. hat das alles wenig zu tun. Er hat gegen beide Varianten dieses Irrsinns unzweideutig seine Stimme erhoben – mehr hatte er nicht …
Redaktion benachrichtigen Ehekrise als Chance + …
#19   Genoveva   18:56:17 | Samstag, 27. September 2008
@joberens: Floskel-Johnny
Wie immer nur Worthülsen …
Was meinen Sie mit „mutigen Bischöfen“?
Was ist denn unsere „heutige Zeit“?
Wie sieht denn die Auseinandersetzung mit ihr KONKRET aus?
Wer droht den angeblich mit der Hölle?
Redaktion benachrichtigen Mitmachen oder blechen
#109   Genoveva   23:52:39 | Samstag, 20. September 2008
@joberens: Was ist normal?
Sie verwenden diesen Begriff, als würde er irgendetwas Klares aussagen. Dem ist im Bereich der Sexualität mitnichten so.
Was ist mit Pädophilie? Was mit Prostiution? Was mit Sodomie? Etc, etc., …
Ist das alles „normal“? Wohl nicht. Sobald Sie damit beginnen, hier das Gute vom Schlechten zu unterscheiden, sind Sie in etwa bei der bösen, bösen Sexualmoral der Kirche …
Redaktion benachrichtigen Bischöfliche Obstruktionspolitik
#56   Genoveva   23:34:47 | Donnerstag, 18. September 2008
@Gotthard
Lassen wir mal Defensors Inquisition beiseite …
Die Formulierung „Gott wird uns zum Brot“ im Kontext einer Beschreibung des Mysteriums des Altarsakramentes ist zumindest unglücklich. Zunächst gilt ja in der Tat die „gegenläufige“ Bewegung: Unsere Opfergaben (Brot und Wein) werden zum Leib und Blut Christi, die wir in der Kommunion zu uns nehmen, d.h. sie werden uns zur Speise. Da der Leib Christi wesentlich eben nicht mehr „Brot“ ist, sondern uns unter der Gestalt des Brotes gereicht wird, ist die Wortwahl des Kardinals doch arg mißverständlich.
Redaktion benachrichtigen Rechtsextrem – oder vielleicht doch linksextrem?
#23   Genoveva   11:39:53 | Montag, 8. September 2008
Herr Lingen, Sie sind nicht bei Trost
extremistische linksradikale Propagandablätter wie „Komma“ und „Theologisches“
Was soll dieses Kindergarten-Geschwätz?
+.net mit den tapferen Menschen zu vergleichen, die in einer echten Verfolgungssituation unter dem Schutz der Anonymität Widerstand geleistet haben – dazu gehört schon einiges an Chuzpe. Aber darüber verfügen Sie ja hinreichend.
Redaktion benachrichtigen Rechtsextrem – oder vielleicht doch linksextrem?
#10   Genoveva   11:08:28 | Montag, 8. September 2008
@redaktion: Mal wieder der Ottaviani-Fehler …
Der ‘kathpedia’-Artikel läßt offen, welche Rechte der Irrtum für sich beanspruchen kann.
Weder der Irrtum noch die Wahrheit sind Träger von Rechten. In der menschlichen Gesellschaft sind ausschließlich Personen Träger von Rechten und die Frage lautet dann, ob Personen das Recht haben, Irrtümer zu äußern. Und das ist selbstverständlich zu bejahen.
Redaktion benachrichtigen Der Papst als Organspender? + …
#63   Genoveva   23:07:25 | Freitag, 5. September 2008
@joberens
Liebe regina, das mag ja stimmen, ist aber auch wieder nur eine rein menschliche Meinung und Ansicht und nicht mehr und nicht weniger. Das muß man, auch wenn es noch so schwer fällt, doch irgendwann zur Kenntnis zu nehmen versuchen.
Diese Bestimmung hat nichts mit Jesus und dem Evangelium zu tun.
Auch wir Katholiken müssen irgendwann wieder auf den Boden zu kommen versuchen und erkennen, was Jesus und Evangelium ist und was eben nur menschlichen Ursprungs ist.
Mich würde brennend interessieren, was in Ihrer selbstgebastelten Joberens-Religion eigentlich das Prädikat „Bestimmung Jesu“ verdient? Welche Antwort auf eine moralische Frage kann denn aus dem Glauben heraus beantwortet werden, ohne „rein menschliche Meinung und Ansicht“ zu sein?
Genoveva
(einfach katholisch)
Redaktion benachrichtigen Revisionisten gegen ‘kreuz.net’
#22   Genoveva   15:10:06 | Montag, 1. September 2008
Alois Bischof: Pardon
Da habe ich in einem Schnellschuss Ihren Nick für eine der vielen Sockenpuppen rund um „Anton Alois Schmid“ (Pro Germania Sancta, etc.) gehalten. Ein Augenblick des Nachdenkens oder Nachlesens hätte mich davor bewahrt.
Also in aller Form: Entschuldigung!
Redaktion benachrichtigen Revisionisten gegen ‘kreuz.net’
#10   Genoveva   13:11:04 | Montag, 1. September 2008
Alois
Du gehörst zu den Vollidioten, die hier schon lange gesperrt gehören …
Redaktion benachrichtigen Revisionisten gegen ‘kreuz.net’
#8   Genoveva   13:10:07 | Montag, 1. September 2008
An die Redaktion
Anstatt sich über irgendwelche Kritik lustig zu machen, solltet Ihr den Wünschen ALLER ERNSTHAFTEN Forenschreiber endlich nachkommen und die dämlichen brauen Artikel weglassen. Einige dazu passende Forenverschmutzer könnt Ihr bei der Gelegenheit gleich sperren – schon wäre +.net auf dem Weg, ein ernstzunehmendes – durchaus extrem profiliertes, dagegen hat niemand etwas ! – katholisches Internetportal zu werden.
Ihr könntet bei den Themen, die Euch am Herzen liegen 500% mehr erreichen – ich verstehe nicht, dass Ihr das nicht kapiert oder nicht wollt o.O
Redaktion benachrichtigen Überfall auf eine Kirche
#50   Genoveva   11:20:37 | Montag, 1. September 2008
@Gotthard: Predigt
WIE ging es denn dann noch weiter? Der Anfang klingt ja schon mal sehr vielversprechend. Ist es beim „Jesus war doof“ geblieben, oder hat er noch die Kurve gekriegt? :-S
Redaktion benachrichtigen Kritik an hochbezahlten Fluchthelfern? + …
#17   Genoveva   11:17:33 | Montag, 1. September 2008
@joberens
Ich glaube jedenfalls nicht daran, daß es einen Gott in Drei Personen gibt, wie es lange vertreten worden ist.
Das ist nicht nur lange so vertreten worden, sondern wird auch heute allsonntäglich von allen gottesdienstfeiernden Katholiken (und auch Protestanten) so als ihr persönlicher Glaube („Ich glaube …“) bekannt.
Gott dürfte überhaupt keine Person in unserem Sinne sein, weder weiblich noch männlich.
Das ist auch nicht Gegenstand des christlichen Glaubens. In Gott sind natürlich nicht Personen im menschlichen Sinne.
Ich glaube an Gott und damit habe ich nicht die geringsten Probleme.
Das gibt mir nun zu denken. Denn Ihr (Entschuldigung) etwas platter Monotheismus läßt sich ja nicht so einfach mit den Selbstaussagen Jesu vereinbaren. Wie kriegen Sie das denn „ohne die geringsten Probleme“ unter einen Hut?
Redaktion benachrichtigen Überfall auf eine Kirche
#39   Genoveva   23:48:15 | Sonntag, 31. August 2008
Ach Aleph,
Sie sind hier schon einer der witzigsten.
Offensichtlich war die Predigt von Hw. Breitenbach so transpirativ, daß Sie nun gänzlich dem Lateinischen verfallen sind: Die Messe wurde mit Mussorsky intradiert. Das muß einem erst einmal einfallen :-)
Redaktion benachrichtigen Überfall auf eine Kirche
#24   Genoveva   19:30:07 | Sonntag, 31. August 2008
@karljosef
Leben Sie in den USA? Chicago?
Redaktion benachrichtigen Ratzinger Schülerkreis tagt + …
#12   Genoveva   19:19:44 | Sonntag, 31. August 2008
Aleph + juergen
Lieber Aleph, sie bestätigen mit Ihrem Posting in gewisser Weise das, was Benedikt betont hatte: Es wird nicht über den theologischen Gehalt römischer Verlautbarungen gesprochen, sondern lediglich die kirchen-, in diesem Fall die öumenepolitische Bedeutung diskutiert.
Jürgen, ich glaube es hat absolut keinen Sinn, die Priesterausbildung analog zur derzeitigen „Uni-Reform“ unter dem Gesichtspunkt der Geschwindigkeit zu diskutieren. Viele Voraussetzungen sind einfach nciht mehr da und das kann man nicht ignorieren. Lieber (an Herz, Seele und Geist!) gut ausgebildete Priester, die mit 40 ihren Dienst aufnehmen.
Redaktion benachrichtigen Verbale Umweltverschmutzung
#27   Genoveva   17:56:59 | Samstag, 30. August 2008
sacerdos: Ankündigungen
Rubriken hin oder her – die Ankündigungen sollten außerhalb der eigentlichen liturgischen Feier erfolgen. Optimal ist da die Zeit unmittelbar vor Beginn der Feier. Das kann entweder der Zelebrant (in Albe ohne Meßgewand) oder ein Diakon / Lektor machen.
An der von den Rubriken wohl vorgesehenen Stelle führt es in der Regel zu mehr oder weniger unpassenden „ganz persönlichen“ Worten des Zelebranten. Man hat da ja fast schon jeder Art von Scheußlichkeit erlebt …
Redaktion benachrichtigen Rückkehr nach Rom + …
#18   Genoveva   13:01:46 | Freitag, 29. August 2008
Aleph/Tschibo
Soll ich Ihnen das wirklich glauben, dass Sie nciht joberens sind ^-^
Redaktion benachrichtigen Wer Gott liebt, hält seine Gebote
#147   Genoveva   22:41:19 | Mittwoch, 27. August 2008
Lieber Heinrich,
das muss ich jetzt nicht verstehen, oder?
Redaktion benachrichtigen Wer Gott liebt, hält seine Gebote
#145   Genoveva   22:02:59 | Mittwoch, 27. August 2008
Lieber Heinrich,
Vielleicht sagen wir besser: Es gehört zum Wesen Gottes sich selbst zu lieben. So vermeiden wir den Terminus „Notwendigkeit“, der Ihnen offensichtlich Schwierigkeiten bereitet.
Das Ratzinger-Zitat lautet dann: Es gehört nicht zum Wesen der hypostatischen Union, daß sie im Modus der Jungfrauengeburt gewirkt wurde.
Die Distinktion zwischen Faktizitäts- und Wesensaussagen durchzieht die gesamte traditionelle Theologie der Kirche seit 2000 Jahren. Wenn Sie das unter Häresie-Verdacht stellen, ist das ganz unkatholischer Anti-Rationalismus. Es ist doch gerade die Aufgabe der Theologie die Wahrheiten des Glaubens immer klarer hervortreten zu lassen. Und das geschieht auf dem Wege der Distinktion.
Sie unterstellen ohne Not, dass diese Distinktion identisch sei mit der Leugnung der Jungfrauengeburt. Als ob zu unserem Glauben nicht jede Menge Faktensätze gehörten. „Gott hat die Welt erschaffen“ ist ein Glaubenssatz, auch wenn er neben dem Satz „Es gehört nicht zu seinem Wesen, sondern war ein freier Entschluss“.
Übrigens: Wenn Sie mal mit mir über die theologischen Schwächen des Hl. Vaters diskutieren wollen, dann sollten Sie sein Jesus-Buch lesen. Da gibt es die eine oder andere wirklich unerleuchtete Stelle. Er ist halt kein so großer Theologe wie Pater Rahner – was übrigens auch daran liegt, daß er die traditionelle Schultheologie nicht so beherrscht ;-)
Redaktion benachrichtigen Kirche ohne Gott
#20   Genoveva   21:38:46 | Mittwoch, 27. August 2008
@clarissa:
das wird nichts mehr. Augustinus spricht nicht von unserem individuellen Leib, sondern vom mystischen Leib Christi. Das haben Sie in ihrem ersten Posting auch selbst noch so geschrieben/interpretiert.
Alles weitere können Sie meinem früheren Posting entnehmen.
Bei Paulus (1 Kor 13) kommt zwar das Wort „Spiegel“ vor, aber es bezieht sich nicht auf das anschauen seiner selbst in einem solchen.
Es bleibt dabei: Die Zitate taugen nicht zur Rechtfertigung dieses Meditations-Unfugs.
Redaktion benachrichtigen Kirche ohne Gott
#12   Genoveva   11:57:36 | Mittwoch, 27. August 2008
Augustinus und Meditation
Wie die kluge Klare aus dem kalten Westen auf die Idee kommt, das abgründig schöne Augustinus-Zitat in Zusammenhang mit dem Spiegel-Unfug zu bringen, weiß ich nicht.
Augustinus will doch wohl folgendes sagen: In der Eucharistie sehen wir den in ihr real gegenwärtigen Herrn. Er ist „unser Geheimnis“ in zweifacher Weise: seiner göttlichen Natur nach ist er der Urgrund unserer Existenz, seiner menschlichen Natur nach das Ab- und Vorbild unserer eigenen Vollkommenheit (so sollten wir sein).
Auf diese Weise können wir in der Eucharistie Gott und uns selbst „als Geheimnis“ begegnen. Das spricht klar für den Tabernakel und gegen den Affen-Spiegel.
Redaktion benachrichtigen Kirche ohne Gott
#9   Genoveva   11:42:01 | Mittwoch, 27. August 2008
Colombe: So in etwa …
Seid, was ihr seht, und empfangt, was ihr seid! … Wenn ihr der (mystische) Leib Christi und dessen Glieder seid, dann wird euer Geheimnis auf dem Tisch des Herrn gelegt: Ihr empfangt (in der Eucharistie) Euer Geheimnis.
Die Worte in den Klammern sind deutende Ergänzungen meinerseits …
Redaktion benachrichtigen Selbstgezimmerter Glaube
#65   Genoveva   00:29:31 | Mittwoch, 27. August 2008
Elijahu
Damit ist doch schon alles gesagt. Eine objektive Gegenwart muss subjektiv erfahrbar sein können, damit man sie überhaupt intersubjektiv objektivieren kann.
Bitte wie? Etwas Objektives muss subjektiv erfahrbar sein, damit man es objektivieren kann? Sorry, klingt für unbedarfte Ohren vielleicht eindrucksvoll, ist aber Quatsch.
Christus ist unter den Gestalten von Brot und Wein OBJEKTIV gegenwärtig. Seine Gegenwart ist völlig unabhängig von einer subjektiven Erfahrung mitfeierender oder kommunizierender Gläubiger. Auch wer subjektiv nicht durch Glauben disponiert ist, konsumiert objektiv den Leib Christi.
Redaktion benachrichtigen Selbstgezimmerter Glaube
#57   Genoveva   22:47:10 | Dienstag, 26. August 2008
Nein, Elijahu, Gotthard hat völlig recht …
Die Lehre von der Realpräsenz meint gerade die objektive Gegenwart Christi unter den Gestalten von Brot und Wein. Das schließt eine subjektive Gnadenerfahrung in der Kommunion natürlich nicht aus. Dies ist aber keineswegs der Kern der entsprechenden kirchlichen Lehre. Wenn Sie das so behaupten wollten, könnte es man es am ehesten – obwohl ziemlich unscharf – mit der calvinistischen Vorstellung vom Abendmahl im Sinne einer geistigen Erfahrung im Glauben.
Redaktion benachrichtigen Wer Gott liebt, hält seine Gebote
#143   Genoveva   00:22:33 | Dienstag, 26. August 2008
Lieber Heinrich, Sie sind ja ein veritabler Sophist …
Ihre ganze Konstruktion steht und fällt mit der Annahme, dass es bei Gott nur Notwendigkeit gäbe. Das ist aber häretisch: „Wer sagt, Gott habe nicht durch seinen von jeder Notwendigkeit freien Willen, sondern so notwendig geschaffen, wie er sich selbst notwendig liebt, der sei im Bann“ definiert das Vat. I. Ihr Argument lebt von dem Schluß von der Notwendigkeit „in Gott“ auf die absolute Notwendigkeit der Taten Gottes. Das ist unzulässig (vgl. auch S. th. I 19, 3).
Weiters behaupten Sie, daß alle Taten Gottes gut seien und deshalb notwendig. Auch das ist falsch. In der Tat sind alle Taten Gottes gut, aber Gott kann unterschiedliche Wege wählen, das Gute zu wirken. Er ist absolut frei. Nehmen Sie das allgemeinste Beispiel: Gott hat die Welt erschaffen. Musste er? Nein, wir nicht sagen, dass an Gottes Vollkommenheit etwas gefehlt hätte, wenn er die Welt nicht erschaffen hätte.
Genauso ist auch die Stelle bei Ratzinger zu lesen. Um ihm zu widersprechen, müssten Sie behaupten, es sei für Gott unmöglich gewesen, die hypostatische Union auf eine andere Weise zu wirken. Das können Sie nicht. Daher: Nicht notwendig, aber vollkommen angemessen.
Es ist keineswegs „hoministisch“ im Rahmen der menschlichen Erkenntnis Theologie zu betreiben. Was sonst? Wir können schließlich nicht die Gedanken Gottes denken! Der Vorwurf träfe, wenn man die Grenzen unserer Erkenntnis zu den Grenzen Gottes machen würde, also z.B. die Möglichkeit der Jungfrauengeburt leugnete.
Redaktion benachrichtigen Wer Gott liebt, hält seine Gebote
#141   Genoveva   19:01:43 | Montag, 25. August 2008
Lieber Heinrich
ich achte Ihre Argumente – das möchte ich ausdrücklich festhalten. Dennoch kann ich Ihnen in Ihrer Einschätzung nicht zustimmen.
Es macht dogmatisch einen Unterschied, ob wir von einem Sachverhalt die Faktizität behaupten oder die Notwendigkeit. Für letzteres müssten wir dann dogmatisch auch überzeugende Gründe nennen können (und hierfür kommt nicht der ewige Ratschluß Gottes in Frage – der begründet die gläubige Annahme der Faktizität). Solche dogmatisch zwingenden Gründe für die Notwendigkeit der Menschwerdung aus der Jungfrau gibt es aber nicht. Und weil es sie nicht gibt, muß das auch gesagt werden, z.B. um falsche Ableitungen abzuwehren, wie sie hier heute ja geboten worden sind. Es gibt am „normalen“ Zeugungsakt nichts, was es aus der Sache heraus absolut unmöglich machen würde, daß der göttliche Logos sich mit der damit gegebenen menschlichen Natur hätte verbinden können. Das ist eine wichtige Feststellung, die in der Aussage von Ratzinger enthalten ist.
Ich kann Ihnen durchaus folgen, dass an dieser Stelle der Ort wäre, die Gründe anzuführen, warum die faktische Heilstat Gottes in dieser Weise erfolgt ist – und es gibt für diese Angemessenheit in der Tradition gute Gründe!
Also: Ich bin ganz Ihrer Meinung, daß wir allen Grund haben, den sich in der Jungfrauengeburt äußernden ewigen Ratschluss Gottes ehrfürchtig zu betrachten. Der Dogmatik muss es aber erlaubt sein, ihre Aussagen kategorial sauber einzuordnen, z.B. um Mißverständnissen vorzubeugen.
Redaktion benachrichtigen Wer Gott liebt, hält seine Gebote
#138   Genoveva   15:53:47 | Montag, 25. August 2008
Pater Rahner und die Gottesschau
Für die Frommen unter seinen Verächtern hier ein Abschnitt aus der Rede, die er wenige Wochen vor seinem Tod anläßlich seines 80. Geburtstags gehalten hat:
„Ich fürchte, die radikale Unbegreiflichkeit dessen, was mit Ewigem Leben wirklich gemeint ist, wird verharmlost und was wir unmittelbare Gottesschau nennen, wird herabgestuft zu einer erfreulichen Beschäftigung neben anderen, die dieses Leben erfüllen; die unsagbare Ungeheuerlichkeit, daß die absolute Gottheit selber nackt und bloß in unsere enge Kratürlichkeit hineinstürzt wird nicht echt wahrgenommen. (…) …und wenn sich dann in einem ungheuren Schrecken eines unsagbaren Jubels zeigt, daß diese ungeheure schweigende Leere, die wir als Tod empfinden, in Wahrheit erfüllt ist von dem Urgeheimnis, das wir Gott nennen, von seinem reinen Licht und seiner alles nehmenden und alles schenkenden Liebe, und wenn uns dann auch noch aus diesem weiselosen Geheimnis doch das Antlitz Jesu, des Gebenedeiten erscheint und uns anblickt, und diese Konkretheit die göttliche Überbietung all unserer wahren Annahme der Unbegreiflichkeit des weiselosen Gottes ist, dann, dann so ungefähr möchte ich nicht eigentlich beschreiben, was kommt, aber doch stammelnd andeuten, wie einer vorläufig das Kommende erwarten kann, indem er den Untergang des Todes selber schon als Aufgang dessen erfährt, was kommt. 80 Jahre sind eine lange Zeit. Für jeden aber ist die Lebenszeit, die ihm zugemessen ist, der kurze Augenblick, in dem wird, was sein soll.“
Redaktion benachrichtigen Wer Gott liebt, hält seine Gebote
#133   Genoveva   15:06:51 | Montag, 25. August 2008
Daniel und Brandenburger
Daniel: Das ist sicher keine Sentenz, die die gesamte Lehre von der hypostatischen Union enthält, sondern eher eine schöne (oder nicht so schöne – die Geschmäcker sind ja verschieden) Darlegung der Tatsache, daß in Jesus Christus das Reich Gottes angebrochen ist. Hat die von Pater Rahner hier implizit kritisierte „Differenz-Christologie“ nicht auch die Gefahr, den Anspruch Christi an seine Jünger, also uns, wegzuschieben? „Seid vollkommen, wie Euer Vater im Himmel vollkommen ist“ – in den Kategorien des Brandenburgers muss das ja auch nach einem Aufruf zur „Selbstvergottung“ klingen …
Brandenburger: Wieder lauter Unterstellungen. Weder Pater Rahner noch Josef Ratzinger haben je solches behauptet. Abgesehen davon: Kann es sein, daß Sie die Privilegien, mit denen Gott Maria ausgestattet hat, ziemlich auf das Thema „No Sex“ verengen? Daß Maria von der Erbsünde frei war, ist der Grund, warum wir Sie als die „Ganze Reine“ und „Ganz Schöne“ ansprechen, nicht die Jungfrauengeburt (deren Faktizität ich mit P. Rahner und Josef Ratzinger nicht in Frage stelle!)
Redaktion benachrichtigen Wer Gott liebt, hält seine Gebote
#129   Genoveva   14:30:32 | Montag, 25. August 2008
Daniel & Marcelus
Daniel, Ihnen herzlichen Dank für die praktizierte „Option für die Wahrheit“. Wenn ich Ihre kirchliche Position in Erinnerung habe, fällt es Ihnen sicher nicht ganz leicht, im Kontext der Verteidigung von P. Rahner und Papst Benedikt unterstützend einzugreifen. Umso respektabler.
Marcelus, nicht rauswinden. Sie haben einen Kausalzusammenhang behauptet, wo es keinen gibt. „Es regnet heute, weil 2 mal 2 vier ergibt“ ist Nonsens.
Redaktion benachrichtigen Wer Gott liebt, hält seine Gebote
#124   Genoveva   14:21:24 | Montag, 25. August 2008
Brandenburger,
nicht auf Formalia zurückziehen, sondern in der Sache antworten. Ich habe Ihre Aussage qualifiziert, nicht Sie. Abgesehen davon haben Sie das Recht, beleidigt zu sein, hier schon lange verwirkt. Josef Ratzinger wird von mehr als 1 Milliarde Menschen als ihr Oberhirte anerkannt – was soll man angesichts Ihrer Aussage dann anderes sagen?
Ich warte immer noch auf Zitate und Argumente …
Marcelus, Ihnen ist nicht zu helfen. Tun Sie sich keinen Zwang an, ich werde der erste Leser Ihres wegweisendes dogmatischen Traktates „Über die Biologie der Gottessohnschaft“ sein.
Ist schon erschütternd, daß die triumphalen Verteidiger der überlieferten Dogmatik nicht in der Lage sind, deren „Basics“ zu verstehen. Es gibt übrigend den „Ott“ immer noch zu kaufen. Sehr knapp geschrieben, mit Stichwortverzeichnis gut erschließbar. Pünktchen würde sagen: Wer Lesen kann, ist klar im Vorteil.
Redaktion benachrichtigen Wer Gott liebt, hält seine Gebote
#119   Genoveva   14:07:53 | Montag, 25. August 2008
Marcelus
Nein, ich streite mit Ihnen nicht wieder über Idiomenkommunikation. Das hatten wir mehrfach und sie sind offensichtlich unbelehrbar. Wenn Sie die Grundfragen der Christologie mit Jekyll&Hide-Sophismen behandeln wollen, ist das ihr Problem.
Für den hier diskutierten Sacherverhalt des Kausalzusammenhangs spielt das übrigens auch gar keine Rolle. Lassen Sie diesen Teil meiner Aussage einfach weg, dann lautet es einfach: Jesus ist der Sohn Gottes, weil die Personen der göttlichen Trinität zum Zeitpunkt der Empfängnis die menschliche Natur Christi mit dem göttlichen Logos vereinigt haben. Das ist unter keinen Umständen eine biologische Aussage und es besteht kein kausaler Zusammenhang mit der Jungfrauengeburt. Die Personen der göttlichen Trinität hätten die hyposthatische Union auch im Rahmen einer „gewöhnlichen“ Empfängnis wirken können. Sie haben es nicht – das ist der Glaube der Kirche, nicht mehr und nicht weniger.
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#117   Genoveva   13:54:54 | Montag, 25. August 2008
Gottessohnschaft und Jungfrauengeburt
Wenn jetzt nicht endlich irgendeine der Pappnasen hier mir einen Belege AUS DER TRADITION bringt, daß zwischen Gottessohnschaft und Jungfrauengeburt ein kausaler Zusammenhang besteht, dann werde ich sauer. Elende Schwafelei …
Marcelus, ihre Formulierung ist grob falsch. Jesus ist der Sohn Gottes, weil der ewige Vater ihn vor aller Zeit gezeugt hat und die drei göttichen Personen die hypostatische Union gewirkt haben, d.h. die menschliche Natur Jesu zum Zeitpunkt der Empfängnis mit dem göttlichen Logos vereinigt haben. Der biologische Modus der Empfängnis spielt in diesem Kontext keine kausale Rolle.
HvO, der Satz ist keineswegs leichtfertig, sondern angesichts der Mißverständnisse die Brandenburger und Marcelus hier ausbreiten, eine notwendige Klärung des überlieferten Glaubens der Kirche.
Brandenburger, ihr Zitat ist kontextlos und ich habe das entsprechende Werk von Rahner nicht greifbar. Ihre Aussage, daß es erstaunlich sei, daß heute noch jemand Rahner und Ratzinger verteidige, ist hybrider, grenzdebiler Schwachsinn. Josef Ratzinger ist 2008 der Vikar unseres Herrn Jesus Christus hier auf Erden. Er bedarf keiner Verteidigung. Ihnen dagegen wird einst keine Verteidigung helfen, wenn Sie nicht aufhören, in unchristlichster Weise unbescholtene Theologen und kirchliche Würdenträger zu bepöbeln …
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#110   Genoveva   13:26:41 | Montag, 25. August 2008
Klar, Marcelus durfte nicht fehlen …
Wie immer blanker Unfug, was Sie da verbreiten.
Der fettgedruckte Satz kann unter keinen Umständen als häretisch verstanden werden. Welcher Glaubenssatz sollte darin denn geleugnet werden?
Wie soll die Gottessohnschaft bitte ein „biologisch reales Faktum“ sein?
Sie bringen wieder alle theologischen Kategorien durcheinander …
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#108   Genoveva   11:41:34 | Montag, 25. August 2008
Brandenburger: Was ist hier denn falsch?
In dem Zitat aus dem LThK sagt Rahner zunächst einmal nur, dass in Jesus Christus durch einen freien, rein gnadenhaften Akt Gottes offenbar geworden ist, was „Mensch“ überhaupt bedeutet. „Du hast die menschliche Natur in seiner Würde wunderbar geschaffen und noch wunderbarer erneuert“ heißt es in der (alten) Liturgie. Das hat mit „Selbstvergottung“ überhaupt nichts zu tun! Wo sagt Rahner, der Mensch sei aus sich selbst heraus in der Lage so zu werden wie Christus Mensch war? Aber seit Christus ist „seine Art“ Mensch zu sein, das Bild des Menschen schlechthin und natürlich ist unser Ziel, so zu werden, wie er seinem Menschsein nach war.
Was Sie an der Aussage von Razinger stört, kann ich nicht nachvollziehen. Nie hat die kirchliche Tradition behauptet, daß der Modus der Inkarnation notwendig die Jungfrauengeburt sei. Selbstverständlich hätte Gott die Inkarnation auch auf anderem Wege wirken können. Wir haben aber natürlich keinen Anlass, den von gewählten Modus nicht für angemessen zu halten.
Sie werden mir nicht eine Stelle in der Tradition nennen können, die behauptet, dass die Gottessohnschaft mit der Jungfrauengeburt in irgendeinem kausalen Zusammenhang stünde.
War das wirklich alles, was Sie zur Rechtfertigung Ihrer Pöbeleien gegen orthodoxe katholische Theologen vorzubringen haben? Reichlich frech finde ich das …
Redaktion benachrichtigen Wer Gott liebt, hält seine Gebote
#103   Genoveva   10:05:45 | Montag, 25. August 2008
Brandenburger, …
ich warte auf Ihre Stellungnahme …
Redaktion benachrichtigen Die Selbstgerechtigkeit ist ein großer Fallstrick des Teufels
#86   Genoveva   00:12:13 | Montag, 25. August 2008
@Leblhuber
Nein, sie gehen nicht mehr beichten, weil sie davon überzeugt sind, dass ein Priester keine ihrer Verfehlungen ungeschehen machen kann.
Die Beichte besteht nicht darin, Dinge ungeschehen zu machen, sondern sie zu verzeihen. Das konnte noch nie irgendein Priester, sondern immer nur Gott durch ihn.
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#99   Genoveva   23:50:59 | Sonntag, 24. August 2008
Lieber HvO:
Ihre Einlassung schmerzt. Ich kenne das Buch von Kardinal Siri und sage es mal so: Einige wenige große Theologen waren Kardinäle, aber sehr viele Kardinäle sind keine guten Theologen.
Pater Rahner als „Konjunkturritter“ zu bezeichnen, ist – mit Verlaub – lächerlich. In Ihren Kreisen wird übrigens immer behauptet, er sei der Erfinder und Motor der ganzen „Konjunktur“ gewesen – das ist nicht besonders logisch.
Pater Schmidberger zitiert nicht ordnungsgemäß, da er den Eindruck erweckt, es handle sich um Zitate aus dem Aufsatz von Pater Rahner. Und wer dem Konzept des „übernatürlichen Existenzials“ so hilflos gegenübersteht, wie Pater Schmidberger in seinem Beitrag, der betreibt Theologie auf elendem Niveau.
Wenn die „Theologen“ der FSSPX nicht so vernagelt wären, hätten sie längst bemerkt, dass Pater Rahner bei der heutigen Heterodoxie nicht besonders beliebt ist. Dort hat man längst gemerkt, dass er als Gewährsmann für Irrlehren nicht zu gebrauchen ist. Eine Ausnahme ist Herbert Vorgrimmler, der (vielleicht schon ein bißchen senil) sich seinen Lehrer halt zurechtbiegt, wie er ihn braucht.
Wenn Sie sich über Pater Rahner ein eigenes Urteil bilden wollen, kann ich Ihnen folgendes empfehlen: Lesen Sei seine geistlichen Schriften (die gibt es übrigens reichlich, auch so ein Kriterium) – sie werden sofort merken, woher da der ganz und gar katholische Wind weht.
Redaktion benachrichtigen Wer Gott liebt, hält seine Gebote
#97   Genoveva   22:57:12 | Sonntag, 24. August 2008
@Brandenburger: So hatte ich mir das vorgestellt …
Sie zitieren keinen Aufsatz Rahners, sondern Sie zitieren einen Aufsatz von Pater Schmidberger (hier www.fsspx.org/…ter/06/dokumente.htm). Dieser wiederum zitiert auch nicht den Aufsatz von P. Rahner, sondern ein Büchlein von Herrn Vorgrimmler über Rahner.
Nichts von dem, was hier Pater Rahner in den Mund gelegt wird, findet sich in dem Aufsatz „Virginitas in partu“ aus dem Jahre 1960. Dieser Aufsatz ist übrigens sehr lesenswert, zeigt er doch die ganze Gelehrsamkeit des Dogmatikers Karl Rahner und sein unbedingtes Festhalten am Depositum Fidei.
Pater Schmidberger erweckt in seinem Beitrag absichtlich den Eindruck, die Versatzstücke aus Vorgrimmlers Buch stammten aus einem Aufsatz von Pater Rahner. Und auf der Basis solcher verlogener Verdrehungen wird dann ein Urteil über einen Theologen und Christenmenschen gefällt. Pfui Teufel, was ist das verkommen.
Und Sie setzen dann noch eins drauf und geben die Lügen-Zitate von Pater Schmidberger als eigene Bibliotheksmitschrift aus! Schämen Sie sich …
Ich halte noch einmal fest: eine Bruderschaft, deren exponierte Vertreter auf diese Weise mit der Wahrheit umgehen und in der auf so elend niedrigem Niveau „Theologie“ betrieben wird, ist ein Saustall und sonst gar nichts.
Redaktion benachrichtigen Wer Gott liebt, hält seine Gebote
#90   Genoveva   21:34:32 | Sonntag, 24. August 2008
Brandenburger: Könnten sie mir bitte die Stelle nennen, die Sie zitieren?
Vielen Dank!
Redaktion benachrichtigen Wer Gott liebt, hält seine Gebote
#87   Genoveva   18:52:16 | Sonntag, 24. August 2008
Brandenburger: Alles Wortgeklingel …
Belegen Sie Ihre Verurteilungen doch einmal mit einem Zitat …
Redaktion benachrichtigen Wer Gott liebt, hält seine Gebote
#85   Genoveva   16:15:57 | Sonntag, 24. August 2008
@Brandenburger: Rotzlöffel
Mal wieder keine Argumente, dafür bösartige Pöbeleien gegen einen Menschen, den sie weder persönlich noch seinem Werk nach kennen. Woher nehmen Sie nur die Frechheit, solche Ungeheuerlichkeiten von sich zu geben?
Sie können theologisch nicht bis drei zählen. Das ist schlimm. Darüber hinaus verfügen Sie aber ganz offensichtlich nicht über ein Minimum an Anstand. Wenn es das ist, was man bei der FSSPX lernt, dann wäre es an der Zeit, den Laden auszuräuchern …
Redaktion benachrichtigen Als sie sich bekehrte, flog der Schwindel auf
#31   Genoveva   11:52:29 | Sonntag, 24. August 2008
@Elijahu & Benedikt
Ratzinger steht der dunklen, unverständlichen Theologie Augustinus näher als der glasklaren Sprache T. von Aquins.
Wo haben Sie denn diese merkwürdigen Vorurteile abgeschrieben? Die Sprache des Thomas ist keineswegs klarer als diejenige Augustins. Letzterer schreibt sogar das entschieden bessere Latein. Richtig ist, daß sich die lehramtliche Verkündigung seit vielen hundert Jahren genau jenes theoretischen Konzepts und „Sprachspiels“ bedient, das Thomas entscheidend mitgeprägt hat. Daher ist die Kenntnis der Schultheologie für den Dogmatiker unerläßlich. Darin ist aber keinerlei Abwertung der Väter enthalten, Thomas selbst bezieht sich ja ständig auf sie und vor allem auch auf Augustinus.
Dass Ratzingers Herz eher für die im 20. Jahrhundert wieder in den Vordergrund getretenen Kirchenväter schlägt, ist kein Geheimnis – das macht ihn aber keineswegs zu einem schlechten oder unzuverlässigen Theologen.
Mit „Aquinat“ meinen Sie wohl beide einen Anhänger des Hl. Thomas – diese Begriffsverwendung ist aber unüblich. Es gibt nur einen Aquinaten und ansonsten eher Thomisten. Natürlich bezeichnet sich Ratzinger nie als ein solcher.
Was mich persönlich stört, ist die Tatsache, daß der Kardinal es immer wieder zugelassen hat, ihn als einen der größten Theologen der Kirchengeschichte zu bezeichnen. Das ist ziemlich unbescheiden und auch ein bißchen peinlich (u.a. wg. mangelnder Originalität). Auf dem Klappentext eigener Bücher kann man so etwas durchaus vermeiden.
Redaktion benachrichtigen Wer Gott liebt, hält seine Gebote
#72   Genoveva   23:38:38 | Samstag, 23. August 2008
Brandenburger, Sie sind so ahnungslos …
Karl Rahner war veritabler Satanist. Das geht aus seinen „Werken“ klar hervor.
Können Sie das auch nur mit einem einzigen Satz belegen? Haben Sie irgendetwas von Rahner gelesen? Oder kennen Sie nur das Buch von Siri?
Redaktion benachrichtigen Wer Gott liebt, hält seine Gebote
#69   Genoveva   23:25:07 | Samstag, 23. August 2008
@Elijahu: Hören Sie mit dem Trinken auf, …
… oder schreiben Sie hier nur in den Abstinenzphasen!
Die Ehe als Sakrament gründet auf dem Ehekonsens, der Vertragscharakter hat, und auf sonst nichts (er ist Form und Materie des Sakraments).
Die Zeugungsunfähigkeit ist ein Defekt in der Verwirklichung eines der Ehezwecke, was auf den Vertrag zurückschlägt. Auch Defekte bezüglich anderer Ehezwecke (z.B. der dauerhaften Liebe und gegenseitigen Unterstützung der Ehekontrahenten) können zur nachträglichen Ungültigerklärung der Ehe führen.
Redaktion benachrichtigen Als sie sich bekehrte, flog der Schwindel auf
#14   Genoveva   18:44:21 | Freitag, 22. August 2008
Nun ja, …
der regierende Heilige Vater ist kein schlechter Theologe, aber wer ihn mit Thomas von Aquin auf eine Stufe stellt, sagt wenig über Benedikt, viel jedoch über seinen eigenen theologischen Horizont …
Dass schon Kardinal Ratzinger es zuließ, ihn theologisch unter die ganz Großen einzureihen (man lese den Klappentext von „Salz der Erde“), hat mich immer etwas gegen ihn eingenommen.
Redaktion benachrichtigen Heilige lesen, Heilige werden + …
#6   Genoveva   10:31:45 | Donnerstag, 21. August 2008
Klar, Ottaviani, …
… der Historiker ist der geborene Feind des Verschwörungstheoretikers. Daher muss man ihn ablehnen.
Wer schon einmal historische Studien getrieben hat, der weiß, wie kritisch man mit den Aussagen von „Zeitzeugen“ umgehen muss. Jeder Richter wird Ihnen das übrigens bestätigen.
War Ihr Urgroßonkel in Mayerling dabei :-O
Redaktion benachrichtigen Sensibler Protestsong?
#17   Genoveva   13:53:02 | Donnerstag, 14. August 2008
Was soll die Aufregung?
Der Herr ist vor allem eines: niveaulos. Sowohl musikalisch als auch textlich :-S
Den Papst braucht das nicht kratzen, da Herr Bittlinger ganz offensichtlich in die Kategorie „nicht satisfaktionsfähig“ gehört.
Zum Thema „Beleidigungen des Papstes“ fallen mir – da gebe ich Benedikt völlig recht – ganz andere Leute ein, deren Ergüsse hier immer wieder und meistens kritiklos präsentiert werden.
Redaktion benachrichtigen Der wahre Hardliner der Piusbruderschaft
#49   Genoveva   18:07:59 | Mittwoch, 13. August 2008
@catharina
Freut mich, wenn Sie meine Ausführungen bedenkenswert fanden.
Entscheidend scheint mir zu sein, daß in beiden Fällen das Wesen der Kirche verfehlt wird. Sie ist nicht aus Papier, weder dem der Hl. Schrift noch jenem dogmatischer Dokumente. Sie ist auf Menschen gegründet und in besonderer Weise auf die Apostel und ihre Nachfolger. Damit ist eben auch das Lehramt – wie sie sagen – „real und gegenwärtig“; man könnte auch sagen „konkret und lebendig“.
Ich gebe Ihnen gerne recht: EB Marcel war kein Häretiker und eine durchaus eindrucksvolle Gestalt. Man wird nicht umhinkönnen, einige seiner Aussagen prophetisch zu nennen. Wahrscheinlich war einfach sein Menschenbild realistischer als das vieler Mitbrüder jener etwas pubertären Jahre nach dem Konzil. Dennoch kann ich nicht verstehen, wie er in öffentlicher Trennung vom römischen Bischof sterben konnte.
Redaktion benachrichtigen Der wahre Hardliner der Piusbruderschaft
#46   Genoveva   17:55:23 | Mittwoch, 13. August 2008
@BrandParmenas & Clarissa
den Heiligen Athanasius. Auch die hl. Schrift gibt diesbezgl. allerhand her.
Der Hl. Athanasius ist kein theologisches, sondern ein historisches Argument und noch dazu ein schlechtes, da weder Sylvester I. noch Julius I. häretisch waren.
Mit der Hl. Schrift meinen Sie wahrscheinlich das Apostelkonzil von Jerusalem, bei dem Paulus dem Petrus offen entgegengetreten ist und man dann eine gemeinsame Linie gefunden hat. Auch etwas ganz anderes.
Ich komme nicht umhin, Ihre Verweigerung von DOGMATISCHEN oder FUNDAMENTALTHEOLOGISCHEN Argumenten darauf zurückzuführen, dass Sie über solche nicht verfügen. Der Rest ist Politik :-S
Clarissa:
Die Konzilsmüter sind ein wenig kindisch, aber sei’s drum. Nicht korrekt ist es, wenn Sie EB Marcel vorwerfen, er habe SC unterschrieben. Seine spätere Kritik und Ablehnung richtete sich gegen die Liturgiereform – das sollte man unterscheiden können und soviel Fairness sollte sein. Es ist ja nicht so, daß die Liturgiereform und ihre praktischen Folgen nicht Anlass zu Bedenken und Einwänden gäben.
Redaktion benachrichtigen Der wahre Hardliner der Piusbruderschaft
#27   Genoveva   14:37:47 | Mittwoch, 13. August 2008
@brandenburgisches Sockenpuppentheater:
Natürlich kann ich das beweisen. Wenn Sie etwas von Dogmatik verstehen, muß Ihnen doch klar sein, dass sowohl Schrift als auch Tradition ihren hermeneutischen Ort in der Kirche haben – beide können immer nur innerhalb der Kirche ausgelegt werden. Die beiden passenden Irrlehren sind der Protestantismus (nur die Schrift) und der Traditionalismus (nur die Tradition).
Die Kirche ist der lebendige Organismus des Gottesvolkes, in dem Kraft der göttlichen Einsetzung den Bischöfen als den Nachfolgern der Apostel und dem römischen Bischof als dem Nachfolger Petri eine besondere Rolle zukommt. Gegen die Gemeinschaft der Bischöfe und vor allem und letztlich gegen den Fels, auf den die Kirche gebaut ist, kann niemand für sich eine Auslegungshoheit von Schrift und Tradition in Anspruch nehmen. So er dies tut, kommt er in einen performativen Widerspruch, da er die Tradition gegen sich selbst auslegt, denn sie enthlt völlig zweifelsfrei genau das Dargelegte.
Der Einwand von Schimanski bezüglich einer angeblichen Bezeichnung des Konzils als des 1789 der Kirche (Beleg???) besagt dogmatisch überhaupt nichts (welches Dogma wird da geleugnet?), wirft aber ein interessantes Schlaglich auf die Ressentiments, aus denen sich der Unwille gegen die Kirche der letzten 100 Jahre speist.
Also denn: Weisen Sie doch einmal aus der Tradition nach, daß es außerhalb des Lehramtes der Kirche einen legitimen Sachwalter der Tradition geben kann. Ich warte …
Redaktion benachrichtigen Der wahre Hardliner der Piusbruderschaft
#20   Genoveva   13:50:38 | Mittwoch, 13. August 2008
@Brandenburger
Das ist ja alles ser empgatisch, aber leider substanzlos, was Sie da schreiben.
„Wo die Tradition ist, da ist die Kirche“. Das ist leider falsch, sofern sie die Tradition gegen die sichtbare Kirche und ihre Leitung ausspielen wollen. Wie sagte doch der von Ihnen sicher sehr verehrte Pius IX.: „Die Tradition, das bin ich“. Sehr zugespitzt, aber letztlich richtig: Dei Zusage Christi geht auf eine Person und das damit gegründete Amt, nicht auf ein Lehrgebäude. Gerade die zugespitztesten Aussagen der Tradition untermauern das, auch das berühmte: „Niemand kann gerettet werden, der nicht dem Römischen Papst untertan ist“ (Bonifaz VIII.).
Wenn Sie den Hl. Vater „und seine Bischöfe“, faktisch also das gesamte Amt gemäß der göttlichen Ordnung der Kirche für abgefallen erklären, dann hat sich Ihr Katholizismus damit erledigt. Alles weitere ist dann selbstgemachte Ideologie, mit der Tradition hat das nichts mehr zu tun.
Redaktion benachrichtigen Ein Wunder – und noch ein Wunder
#66   Genoveva   00:15:41 | Mittwoch, 13. August 2008
Sie schreiben sich …
Ich wurde (unverdient) gewisser Bildung teilhaftig und verfüge daher über mehr als nur das lehramtliche Inventar, meine Gedanken zu möblieren.
… hier wirklich um Kopf und Kragen :-O
Redaktion benachrichtigen Ein Wunder – und noch ein Wunder
#61   Genoveva   23:43:48 | Dienstag, 12. August 2008
@ clarissa
Stellt man das dann mal in Relation: 400 Jahre tridentinische Priester, Messen und neuscholastische Theologie haben es nicht fertiggebracht, ein solides Glaubensfundament zu legen, das auch ohne gesellschaftliche Konvention und Gruppenzwang zu stabilen, weil selbstentschiedenen Gläubigen und Kirchenbesuchern geführt hat. Das Wegbrechen gesellschaftlicher Umfelder seit den 60er Jahren hat zwangsläufig Wirkung gezeigt. Denn durch 40 Jahre VatII hätten doch 400 Jahre solides Fundament nicht so einfach wegbrechen dürfen, oder?
Was soll das sein? Hegelsche Geschichtsphilosophie?
Sie spielen den „selbstentschiedenen Gläubigen“ gegen die „gesellschaftliche Konvention“ aus – wie lächerlich. Es gibt das eine so wenig wie das andere. Niemand ist „selbstentschieden“ gläubig im Sinne des neuzeitlichen Subjektpathos – und genauso waren Menschen es nie aus reiner Konvention. Christen zu jeder Zeit haben sich ihren Glauben erwerben und gleichzeitig schenken lassen müssen.
Auf ihre Art träumen auch Sie von einem triumphierenden irdischen Endzustand der Kirche – in ihrer Spielart ist das eben nicht die stabile, mächtig-prächtige Institution der Ewig-Gestrigen, sondern die selbstentschiedene intellektuelle Elite, die auf der Höhe der Zeit alle philosphischen Nüsse knackt – ja, (beuget die Knie) sogar Hegels Geschichtsphilosophie!
Welch ein Unfug! Die Kirche triumphiert auf Erden nicht, sie kann – sozusagen „auf dem letzten Rad“ – den Antichrist aufhalten. Das ist schon sehr viel.
Redaktion benachrichtigen Gehorsame Nachfolge besteht immer auch im Nachahmen
#10   Genoveva   19:01:48 | Dienstag, 12. August 2008
@Sirilo & Aleph
Sirilo, Sie reden wie ein Pharisäer. Jeder, der die „causa Berger“ verfolgt hat, weiß um die Tragik seines Lebenslaufs. Er macht daraus ja auch kein Geheimnis. Das entwertet doch nicht seine theologischen Gedanken.
Aleph, Sie haben das Argument nicht verstanden. Der Zölibat ist für Berger keine „Pflicht“. Er sagt, daß die Kirche aus der großen Zahl derjenigen Menschen, die sich zur Ehelosigkeit um des Himmelsreiches Willen berufen fühlen, ihre Priester auswählt. Das Priestertum ist eben kein Beruf im gewöhnlichen Sinne, für den manch sich – aus welchen Gründen auch immer – entscheidet und anschließend die „Zulassungsbedingungen“ zähneknirschend in Kauf nimmt.
Redaktion benachrichtigen Gehorsame Nachfolge besteht immer auch im Nachahmen
#4   Genoveva   17:15:22 | Dienstag, 12. August 2008
@Pünktchen:
Auch der Rest des Absatzes sollte zitiert werden:
„Das ist auch eine Frage des Niveaus der Spiritualität und auch der Fähigkeit, mal etwas Theologisches zu denken oder gar darüber zu reden. Das wurde zu wenig gepflegt, trotzdem beneiden uns viele protestantische Freunde darum. Wie mag es erst in deren Herzen aussehen. Der zölibatär lebende Priester ist freigestellt zur glaubwürdigen Demonstration der großen Liebe. Und damit niemand Angst bekommt: Man bemerkt sie nur an Kleinigkeiten, wie jede Liebe.“
Redaktion benachrichtigen Ein Brett vor dem Priester
#34   Genoveva   22:01:02 | Samstag, 9. August 2008
Kanzel hat schon was …
Ich erinnere mich an einen „Predigwettstreit“ zwischen 2 Kaplänen an St. Peter in München Anfang der 90er Jahre. Der eine hieß Michael Schmitz (jetzt Generalvikar des Instituts Christus König und Hoherpriester), der andere Georg Gänswein (heute Papstsekretär). Beide haben frei von der Kanzel gepredigt. Meist sehr gehaltvoll und eindrucksvoll (für meinen Geschmack hatte Mons. Schmitz die Nase deutlich vorn).
Für mich ist der Inhalt einer Predigt zentral, nicht Ort oder die Frage frei/abgelesen. Bezüglich letzterem bin ich der Meinung, daß ein Prediger, der sich gut vorbereitet hat, ein Manuskript hat, mit der aber frei umgehen kann. Er wird also eine Mischform verwenden.
Redaktion benachrichtigen Inhaltsleere Theologie mit Auschwitz als Ersatzfüllung
#31   Genoveva   00:37:59 | Donnerstag, 7. August 2008
@Protestant
Distinguo:
Herr von Papen war im Zentrum ein Außenseiter und wurde Reichskanzler von Hindenburgs Gnaden, nicht weil die Partei hinter ihm stand.
Ja, Prälat Kaas hat nach der Machtergreifung nicht unbedingt eine gute Figur gemacht.
Über die Gründe Pius XII. ein Konkordat abzuschließen, müßte man ausführlich sprechen.
Das ändert aber alles nichts an der Tatsache, daß die Wahlerfolge der NSDAP die conditio sine qua non der Machtergreifung waren. Und in diesem Punkt stand der Zentrums-Block bis zuletzt (November 1932) stabil, während in den mehrheitlich protestantischen Gegenden ganz überproportional NSDAP gewählt wurde. So lag der Stimmenanteil der Braunen in den „erzkatholischen“ Wahlbezirken Niederbayern und Köln-Aachen bei ca. 20%, während er in Pommern oder Schlewig-Holstein bei ca. 50% lag. Die konfessionelle Zugehörigkeit ist der einzige signifikante Einflußfaktor auf das Wahlverhalten überhaupt.
Redaktion benachrichtigen Auch die französischen Bischöfe leugnen
#55   Genoveva   01:12:37 | Mittwoch, 6. August 2008
@Messdiener:
Aber ohne finanziellen Unterbau ist die Verkündung der kirchlichen Ideologie und die Infiltrierung der Gesellschaft nicht mehr möglich.
Seien Sie nicht böse, aber das ist einfach Schwachsinn.
Erstens gibt es keine kirchliche Ideologie und zweitens will niemand eine Infiltrierung der Gesellschaft. Drittens meinen sie wahrscheinlich das Evangelium und seine Verkündigung. Viertens kann man das auch ohne „finanziellen Unterbau“ tun und fünftens braucht man für die Deckung der materiellen Bedürfnisse der Kirche keine gleichnamige Steuer.
Redaktion benachrichtigen Weil es so viel unerrettete Menschen gibt
#13   Genoveva   01:04:02 | Mittwoch, 6. August 2008
@HvO: Wie soll ich das verstehen?
Doppelt schade um den Herrn Tilmann Geske, dass er so mutig war und einer so schlechten Sache gedient hat.
Tilmann Geske ist offensichtlich nicht für eine „Sache“ gestorben, sondern für Christus – das ist das eine und einzige Kriterium für das Martyrium. Dann braucht er auch keinen gnädigen Richter mehr, ganz unabhängig davon, ob er zuvor ein Katholik, ein Evangelikaler oder ein Muselmane war. Aber das wissen Sie ja sicher, da Sie mit der alten Dogmatik ja vertraut sind …
Redaktion benachrichtigen Werden die Spaziergänge ein Ende nehmen?
#54   Genoveva   09:00:26 | Montag, 4. August 2008
Aleph at his very best:
Viel besser ist doch ein Pfarrer ohne Zölibatsverpflichtung, der es trotzdem wenigstens ab und zu versucht, zölibatär zu leben, auch wenn es nicht immer klappt…!
Genau, „ab und zu zölibatär“, das ist die Lösung! Am besten Montags von 6 bis 7 Uhr – das sollte doch jeder schaffen …
Redaktion benachrichtigen Verdienstvoller Paul VI.? + …
#6   Genoveva   08:54:34 | Montag, 4. August 2008
@Pünktchen
Wenn man sich das Video anschaut, dann müßte es wohl eher „Bundesbesoffenheitsbeauftragte“ heißen …
Redaktion benachrichtigen Wiedergeburt der Dalmatika + …
#40   Genoveva   14:56:40 | Mittwoch, 30. Juli 2008
@Allerwertester Aleph
es gibt nichts peinlicheres, als pensionierte Beamte, die sich durch die Verwendung der Begriffe „Spankingorgie“ und „NS“ einen jugendlich-modernen Anstrich geben wollen.
Diese Methodik passt aber kongenial zu Ihrer „V2“-Obsession – läuft doch so seit Jahrzehnten in vielen Bereichen die Pastoral: man biedert sich an und merkt nicht, wie gruselig das wirkt und dabei nichts bewirkt …
Redaktion benachrichtigen Bahn frei für die Priesterbruderschaft Papst Paul VI.
#11   Genoveva   14:52:23 | Mittwoch, 30. Juli 2008
@Ministrant: Die Frage ist doch …
ob das jetzt besser oder schlimmer ist o.O
Redaktion benachrichtigen Wiedergeburt der Dalmatika + …
#29   Genoveva   12:09:48 | Mittwoch, 30. Juli 2008
@HBR:
Warum soll man einer schismatischen Gruppe Gotteshäuser überlassen?
Hätten Sie Bedenken, ein katholisches Gotteshaus einer evangelischen Gemeinde zu überlassen (rein hypothetisch, die bauen ja noch schneller ab als wir)? Ist schließlich auch eine schimatische Gruppe.
Warum man eine Kirche lieber einer weltlichen Verwendung zuführt, als sie einer Gemeinschaft zu verkaufen, die dafür sorgt, daß in dieser Kirche weiterhin zum dreifaltigen Gott gebetet und gültig die Hl. Messe gefeiert wird – das sollten Sie mir einmal erklären …
Redaktion benachrichtigen Brüder streiten über die Befreiungstheologie
#29   Genoveva   23:26:39 | Sonntag, 27. Juli 2008
Leblhuber, Sie gehen wieder unter Ihr Niveau!
„Beginnen wir mit der Hochzeit von K.“ Damit endet es dann auch im wesentlichen schon wieder. Wollen Sie hier allen Erntes behaupten, die Verkündigung des Reiches Gottes habe in Ihrem Zentrum das diesseitige Wohlergehen? Nicht Ihr Ernst, oder?
Redaktion benachrichtigen Legal, illegal, sch***egal
#97   Genoveva   23:20:20 | Sonntag, 27. Juli 2008
Tapir und Leblhuber: geht es Euch noch gut?
Was sind denn das für kindische Allmachtsphantasien? „Ex cathedra“ definiert der Papst in zentralen Glaubens- und Sittenfragen. Was hat das mit dieser Seite hier zu tun?
Ob es sich um ein Promille handelt, sei einmal dahin gestellt. Ebenso die Frage, wieviele Promille vom Rest sich überhaupt irgendetwas denkt …
Redaktion benachrichtigen Vor dem Biritualismus geflüchtet?
#8   Genoveva   23:15:46 | Sonntag, 27. Juli 2008
st. georg: Mal was anderes …
Erfurt ist leider nicht typisch für die Situation in Deutschland. Hier mal Trier:
1.559.000 Katholiken
749 Priester
952 Gemeinden
1.637 Gläubige pro Priester (nicht umgekehrt ;-))
Da die Katholiken nicht automatisch Gläubige sind, kommt man bei 207.000 Sonntagskirchgängern (13%) auf ca. 276 Kirchgänger pro Priester – von Priestermangel also auch hier keine Spur, eher von einem Mangel an praktizierenden Katholiken :-(
Redaktion benachrichtigen Was für ein lieber alter Herr!
#37   Genoveva   12:27:27 | Sonntag, 27. Juli 2008
@joberens: Was Sie alles wissen!
Waren Sie schon einmal bei einem WJT? Haben Sie Kinder, die schon einmal bei einem WJT waren? Nein? Wie rechtfertigen Sie dann Ihre niederträchtigen Unterstellungen?
Redaktion benachrichtigen Neuer Turmbau zu Babel
#23   Genoveva   19:22:02 | Samstag, 26. Juli 2008
@bjoerko: Man sollte nicht …
meine einstellung: nächstenliebe wird nur dann praktiziert, wenn man selbst einen vorteil daraus ziehen kann. so sind wir menschen. so bleiben wir auch. bis ans ende unserer tage.
… so schnell von der eigenen moralischen Verrohung auf die conditio humana schließen.
Redaktion benachrichtigen Das gigantische Happening in Sydney
#148   Genoveva   23:30:47 | Montag, 21. Juli 2008
@Brandenburger
Sie befinden sich mal wieder im dogmatischen Tiefflug:
Sie können auch kein Priester sein, denn ebenso wie die Taufe vermittelt die Priesterweihe eine sakramentale Prägung, über die Sie völlig offensichtlich gar nicht verfügen.
Bach hören ist schön und gut, aber lesen Sie auch mal wieder den hl. Thomas: „Character non est habitus, quia nullus habitus est, qui se possit ad bene et male habere“.
Die sakramentale Prägung ist niemals „offensichtlich“ …
Redaktion benachrichtigen Das Motu Proprio führt zum Reichtum der Liturgie zurück
#60   Genoveva   13:04:34 | Freitag, 18. Juli 2008
@RJH: Wie wahr …
Das muss man mal gehört haben sonst glaubt man es nicht!
Stimmt auffallend – habe das mal in einer Werktagsmesse erlebt, in der der Pfarrer anfing mit „Guten Abend, liebe Gemeinde“ und die 15 anwesenden älteren Damen antworteten im Kinderchor „Guten Abend, Herr Pfarrer Dittrich“ – so ziemlich die absurdeste Kiste, die ich in Sachen Liturgie überhaupt erlebt habe :-!
Fehlt nur noch ein darauffolgendes „Bitte“, dann wäre es gleich wie im Fußballstadion.
Da muss ich widersprechen. Ich war gestern abend in Unterhaching beim Frauenländerspiel Deutschland-England. Da wirkt das „Deutschland?“ – „Drei!“ – „England?“ – „Null!“ – „Danke, Danke, Danke“ – „Bitte, bitte, bitte“ sehr passend :-]
Leider waren keine englischen Fans dar, hatte mich auf das ebenfalls sehr liturgische „Rule, Britannia“ schon so gefreut :'(
Redaktion benachrichtigen Gesunde Laizität + …
#39   Genoveva   18:04:13 | Samstag, 12. Juli 2008
@Navon: Mal wieder ein paar Tage weniger rauchen …
Das das Demonstrations- und Versammlungsrecht höher bewertet werden als Euer Zensur-Paragraph 166 kann man sehr schön an den Demontrationen der Moslems gegen die putzigen Karikaturen sehen. Das Demonstrationsrecht war wichtiger als §166.
Wie meinen? Sie beziehen sich auf Demonstrationen, die sich gegen die (vermeintliche) Verunglimpfung einer Religion im Sinne von §166 wandten? Was soll das jetzt bezüglich der rechtlichen Gewichtung aussagen???
Natürlich hat Pünktchen Recht: Die Tatsache, daß jemand an einer Demonstration teilnimmt, rechtfertigt natürlich keine weiteren Gesetzesübertretungen.
Was Sie Pappnase wahrscheinlich meinen, ist die Abwägung zwischen dem Recht auf freie Meinungsäußerung und dem §166. Diese ist in der Tat immer wieder neu zu treffen.
Ich tue mich allerdings schwer damit, das rudelweise Auftreten von durchgeknallten Schwuchteln in politische Kategorien (Demonstration, Versammlung, etc.) einzuordnen. „Panschweinismus“ ist eine Geisteskrankheit, keine politische Richtung …
Redaktion benachrichtigen Es ist höchste Zeit aus der Geschichte zu lernen
#120   Genoveva   02:11:28 | Montag, 7. Juli 2008
@methusalix
Erklären Sie doch mal kurz und bündig, wie Sie dazu kommen, die Austreibung von Dämonen mittels Gebet mit der Verbrennung von Hexen gleichzusetzen.
Redaktion benachrichtigen Das Motu Proprio bricht das Eis
#42   Genoveva   11:07:14 | Freitag, 4. Juli 2008
@Aleph
Ob die altehrwürdige Notre Dame diese Tortur übersteht…?
Machen Sie sich da mal keine Sorgen: Sie ist für die Feier dieser Messe gebaut worden und die allermeiste Zeit ihres „Lebens“ ist nur diese Messe darin gefeiert worden.
Redaktion benachrichtigen Kein anderes Lehramt?
#36   Genoveva   13:12:48 | Mittwoch, 2. Juli 2008
Leute, Leute, …
macht mal wieder „Hau-Ruck“ mit dem Niveau :-S
Redaktion benachrichtigen Kein anderes Lehramt?
#22   Genoveva   11:52:02 | Mittwoch, 2. Juli 2008
@RRR:
Es ist unbestritten richtig, dass Christus auch außerhalb der Grenzen der Kirche wirkt. Die Frage ist dann allerdings, ob dieses Wirken als Handeln nicht immer ein Handeln seiner Kirche ist, die er als einziges Heilsinstitut gegründet hat.
Redaktion benachrichtigen Kein anderes Lehramt?
#4   Genoveva   10:53:11 | Mittwoch, 2. Juli 2008
Brandenburger
Haben Sie Superschlauberger sich schon einmal mit den letzten Jahren der Weimarer Republik beschäftigt? Wenn ja, könnten Sie hier nicht so leichtfertig durch die Gegend proleten.
Sätze werden übrigens nicht herangeführt, sondern angeführt. Deutsch scheint mein in Kernpreußen auch nicht gelernt zu haben …
Redaktion benachrichtigen Auf besonderen Wunsch des Verstorbenen
#40   Genoveva   01:06:17 | Mittwoch, 2. Juli 2008
Verehrter Leblhuber
Wollen sie mich mißverstehen? Wo habe ich von „bloßer Pflicht“ gesprochen, die von anderen „beäugt“ wird? Es ging um eine unmittelbare Pflicht gegenüber meinem Schöpfer – ich bin mir nicht ganz sicher, ob Sie wissen, was dieses Wort bedeutet …
Ihre weiteren Argumente gehen völlig an der Sache vorbei. Wenn jeder willkommen ist, dann natürlich auch derjenige, den die Angst vor der üblen Nachrede der Nachbarn antreibt. In Ihren Worten: Wer weiß schon, was daraus noch werden könnte. Da löst sich dann alles im Nebel auf.
Mir ging es um Haltungen und Intentionen beim Gottesdienst – nicht um Gutmenschen-Floskeln. Wer aus Angst vor dem Nachbarn zum Gottesdienst geht und dort „Herr, Herr“ sagt, kann ebenso ein Heuchler sein, wie derjenige, der sich unter all’ den netten Menschen einfach saugut fühlt und „Herr, Herr“ sagt, obwohl er es auch nicht so meint.
Redaktion benachrichtigen Auf besonderen Wunsch des Verstorbenen
#38   Genoveva   23:50:42 | Dienstag, 1. Juli 2008
Verehrter Leblhuber
ich fürchte, Sie unterstellen mir da etwas. Ich kann mich nicht erinnern, meine Aussagen auf „heute“ oder „früher“ bezogen zu haben. Meine Kritik richtete sich ja gerade gegen eine bestimmte Attitüde der „Tradis“ (Strombergs Beitrag war hier nur der Anlaß, ich wollte ihn da gar nicht persönlich angehen).
Ich will natürlich nicht in Abrede stellen, daß man in der Liturgie auch relgiöse Erfahrungen machen und erst recht nicht, daß dies auf sehr unterschiedliche Weise in sehr unterschiedlichen Liturgien geschehen kann. Aber ich bin mir doch recht sicher, daß die Haltung nicht recht ist, die Liturgie danach zu bemessen, ob sie mir oder den Mitfeiernden „etwas gebracht hat“. Sie ist eben auch Gott, dem allmächtigen Schöpfer und unserem Erlöser geschuldeter Dienst. Was ja nicht ausschließt, das derjenige reich beschenkt wird, der diese Pflicht erfüllt. Im Gegenteil: Das ist ja die Dialektik, die viele Bereiche der menschlichen Existenz kennzeichnet: man wird ja auch nicht dadurch glücklich, daß man sein Glück permanent anstrebt.
Ihre Kennzeichnung der vorkonziliaren Situation in allen Ehren; es gibt viele Menschen, die sich da anders erinnern. Es wird wohl durchwachsen gewesen sein – wie heute auch.
Ihrer Betonung der Freiheit von sozialen Zwängen kann mich nicht überzeugen. Ich kann aus freien Stücken, aber trotzdem verfehlten Antrieben Sonntags zur Kirche gehen, z.B. aus dem Verlangen nach dem guten Gefühl, das mir das Zusammensein mit „Gleichgesinnten“ vermittelt.
Redaktion benachrichtigen Auf besonderen Wunsch des Verstorbenen
#33   Genoveva   00:05:50 | Dienstag, 1. Juli 2008
Verehrter Stromberg
Schön, dass wir doch nicht so weit auseinander liegen.
Nun wäre natürlich noch zu klären, ob die Heiligung des Menschen in der Liturgie durch irgendeine Erfahrung von Erhabenheit gefördert wird oder nicht vielmehr durch die objektive Wirkung des Sakramentes oder vielleicht auch durch die Abwesenheit irgendwelcher Erhabenheits-Gefühle.
Auch für das „die Menschen erreichen“ bin ich nur mäßig aufgeschlossen. Unsere Sorge sollte der Frage gelten, ob unser Gottesdienst den Adressaten erreicht. Gefühlsduselei liegt der strengen römischen Liturgie der Tradition sehr, sehr fern und ich halte es für ein ziemliches B-Klasse-Argument der „Tradis“, ständig auf diesem Aspekt herumzureiten. Ästhetizismus ist eine ziemlich subjektive Kategorie …
Redaktion benachrichtigen Brauner geht’s nimmer
#77   Genoveva   23:58:42 | Montag, 30. Juni 2008
@joberens et al.
Versucht es mal mit Lesen. Pünktchen ging es darum, daß die Kirche nicht Kondome verbietet, sondern den Gebrauch derselben zur Empfängnisverhütung im Sinne einer Trennung der ehelichen Liebe von der an diese gekoppelten Weitergabe menschlichen Lebens.
Seine Einlassung war eine Reaktion auf die selten dämliche und daher weit verbreitete Behauptung, die entsprechende kirchliche Ehelehre sei Schuld an der verbreitung von Aids in Afrika. Ursache dieser Verbreitung ist aber – auch das hat Pünktchen klar und deutlich gesagt – die Promiskuität. Das sieht mittlerweile auch die WHO halbwegs ein.
Und in der Tat – auch hier ist Pünktchen Recht zu geben – ist es eine ganz absurde Vorstellung, ein Katholik würde besten Gewissens Ehebruch begehen und dabei ganz skrupolös auf Kondome verzichten, weil der Papst es so will.
Redaktion benachrichtigen Auf besonderen Wunsch des Verstorbenen
#31   Genoveva   23:40:04 | Montag, 30. Juni 2008
Verehrter Stromberg
ich kann Ihnen das jetzt nicht ersparen, aber Sie reden ziemlich genau so über die Liturgie wie ein „Modernist“. Jeder Satz beginnt mit „Ich“ und hat als Verb „erfahren“.
Hier kann ich die Schönheit, Erhabenheit und Transzendenz Gottes, die sich menschlichem Begreifen entzieht, erfahren,
In der neuen Liturgie heißt das dann: „Hier kann ich die Liebe, Güte und Wärme Gottes erfahren, die sich in dogmatischen Floskeln nicht ausdrücken läßt“, letztlich ist es dasselbe in Grün. Immer will jeder möglichst viel „mitnehmen“. Die Schönheit und Erhabenheit der Liturgie zielt aber zunächst auf die Verherrlichung Gottes.
Denken Sie einmal darüber nach …
Redaktion benachrichtigen Auf besonderen Wunsch des Verstorbenen
#10   Genoveva   16:10:34 | Montag, 30. Juni 2008
@Marcelus
You missed the point.
Sie ist universal und sie ist ökumenisch, sie hat aber keinen wesentlichen Bezug zum „Nationalstaat“, weswegen sie sich auch nicht ihm gegenüber als „international“ bezeichnet. Sie tut das ja auch faktisch nicht (oder haben Sie ein Gegenbeispiel?).
In Ihren Verstehenshorizont eingerückt: „International“ ist ein modernistischer Begriff ;-)
Redaktion benachrichtigen Auf besonderen Wunsch des Verstorbenen
#8   Genoveva   16:00:09 | Montag, 30. Juni 2008
von Splins und ähnlichem Unfug
Also, es heißt Spleen. Man kann auch Tick schreiben, da macht man nicht so leicht Fehler …
In der Sache wundert mich HBRs Latein-Phobie wie mich Marcelus’ Bezeichnung „internationale Kultsprache“ stört. Die Kirche ist nicht „international“, sie ist ökumenisch – ganz unabhängig davon, ob es Nationalstaaten gibt oder nicht. Und sie hat auch nicht eine „Kultsprache“, sondern das Latein ist die Sprache ihrer Tradition in Liturgie, Theologie, Recht, Spiritualität, etc.
Der Katholik liebt das Latein nicht, weil es besser oder nützlicher oder schöner ist (das ist alles zweitrangig und auch nie ganz wahr), sondern weil es die Sprache der Kirche ist, in der ihre größten Heiligen Liturgie gefeiert und den Glauben ausgelegt haben.
„Internationale Kultsprache“ klingt nach Religionswissenschaft und Soziologie und auch ganz schrecklich nach Esperanto …
Redaktion benachrichtigen Liturgische Internet-Revolution
#7   Genoveva   12:46:01 | Montag, 30. Juni 2008
@RRR: Ich kenne nur …
eine ältere Dame, die dorthin geht – sie ist ganz nett, nur ziemlich bigott und ein weig paranoid. Letzteres aber nicht auf Afrikanerinnen bezogen, sondern mehr abstrakt auf die bösen Freimaurer :-S
Redaktion benachrichtigen Liturgische Internet-Revolution
#5   Genoveva   12:41:32 | Montag, 30. Juni 2008
@RRR:
Die schlagen auch ihre Kinder, wollen im Restaurant nicht von Afrikanerinnen bedient werden und geben kein Trinkgeld. Wird man automatisch so, wenn man in die alte Messe geht?
Wo haben Sie denn diese Stereotypen her? Wird man automatisch so, wenn man zu häufig auf kreuz.net unterwegs ist?
Redaktion benachrichtigen Vatikanisches Ultimatum?
#83   Genoveva   10:14:44 | Dienstag, 24. Juni 2008
Selten so gelacht!
und die Wiederverwendung antiker Meßgewänder durch Papst Benedikt XVI.
Na dann, wenn das so ist, gibt es wohl wirklich keinen Grund mehr für das Schisma :-D :-D :-D
Redaktion benachrichtigen Rückfall in die moralische Barbarei
#13   Genoveva   15:34:41 | Montag, 23. Juni 2008
@Pünktchen:
Vielen Dank für die Links – zumindest sein Eucharistie-Verständnis klingt ganz orthodox …
Redaktion benachrichtigen Fremd im eigenen Körper
#6   Genoveva   17:13:38 | Sonntag, 22. Juni 2008
@navon
Was wollen Sie uns mit Ihrer merkwürdigen Rabulistik eigentlich sagen? Daß der Bestand der Menschheit nur durch eine Kombination aus allgemeiner Sittenlosigkeit und wissenschaftlicher Perversion gesichert werden kann??
Darf ich Sie daran erinnern, daß der Bestand der Menschheit vor der Heraufkunft unserer trefflichen Jetztzeit nicht nur gesichert, sondern permanent erhöht werden konnte durch simple Turnübungen im Rahmen von heterosexuellen monogamen Beziehungen? Und dass dies außerhalb unserer etwas angekränkelten, zwangsverschwulten westeuropäischen Kultur in den meisten Regionen der Welt nach wie vor ganz prima funktioniert?
Redaktion benachrichtigen Der Teufel haßt die Soutane
#115   Genoveva   23:49:06 | Samstag, 21. Juni 2008
@Tschibo-Aleph-Joberens
[klein[Ich glaube sogar, daß Gott es lenken könnte, daß diese drei Religionen irgendwann zusammen finden. Um dieses Ziel zu erreichen müßten sicherlich alle Zugeständnisse machen, auch wir, vielleicht zu rechthaberischen Katholiken.[klein]
Sie delirieren mal wieder …
Redaktion benachrichtigen Bischof zerschlägt blühende Alt-Ritus Gemeinde
#37   Genoveva   23:46:04 | Samstag, 21. Juni 2008
@prada
Ich hätte auch schreiben können: sektenartiges Handeln (dabei meine ich Seperatisierung von Gemeinde, durchaus in vieler Form Neokath, OD, Engel, Pius, Petrus…etc…das Spekrtum geht durch alle Richtungen)
Ich kenne zwar den Begriff „Separatisierung“ nicht, meine aber zu verstehen, was sie meinen. Nun ist es meines Wissens gute Übung in der Kirche, daß (Jugend-)Gruppen und Verbände die Möglichkeit haben, eigene Messfeiern zu feiern. Wenn der Bericht hier stimmt, dann war es ja wohl der Orden selbst, der die aus einer Sondersituation erwachsene „öffentliche Privatmesse“ in eine geordnete Form bringen wollte.
Gotthards Begriff der „vaganten Priester“ ist übrigens auch eine ziemliche Unverschämtheit. Was soll ein Priester der SJM denn einer Gruppe von Katholiken sagen, die ihn in einer solchen Situation um die Feier der Messe bitten?
Bringen wir es einmal auf den Punkt: Das ist doch alles die Folge der jahrzehntelangen lieblosen Repressionspolitik der deutschen Bischöfe. Während zur gleichen Zeit in Gemeinden in ganz Deutschland liturgisch alles, aber wirklich alles möglich war und ist, werden hier fromme Christenmenschen drangsaliert. Das ist ein Skandal – ganz unabhängig davon, wie man selbst zur Alten Messe steht.
Redaktion benachrichtigen Bischof zerschlägt blühende Alt-Ritus Gemeinde
#30   Genoveva   23:24:53 | Samstag, 21. Juni 2008
@prada
Können Sie mir kurz erklären, was Sie mit diesem Begriff meinen:
Sondertheologien
Vielen Dank!
Redaktion benachrichtigen Der Papst will ins Heilige Land + …
#42   Genoveva   13:49:34 | Freitag, 20. Juni 2008
@Jena…
Sind sind ein dümmlich-alberner Flegel …
Redaktion benachrichtigen Sie stören den faulen Frieden
#47   Genoveva   13:27:36 | Freitag, 20. Juni 2008
@Kurt K.
Ihre Sicht des Menschen als eines kleinen „Triebautomaten“ ist erbärmlich …
Redaktion benachrichtigen Kampf ums Überleben
#11   Genoveva   13:13:43 | Freitag, 20. Juni 2008
@Fabianus
Die Sache hat mit dem Papst heute nichts zu tun und sie hätte es auch vor dem Konzil nicht gehabt. Allerdings stellte sich das Problem damals auch nicht: In den 40er und 50er Jahren wurden neue Kirchen gebaut, nicht bestehende versilbert …
Mein Vorschlag: Wenn wir bestimmte Kirchen nicht mehr nutzen können, dann sollten wir sie in Frieden verfallen lassen. Das ist ein schönes Mahnmal und vielleicht kommen ja mal wieder Zeiten, in denen man sie wieder herrichtet.
Etwas anders sieht es mit dem einen oder anderen Neubaus aus den 70er-Jahren aus. Da braucht man nur den Glockenturm abreissen und kann das ganze dann als Fabrik- oder Mehrzweckhalle nutzen – hat ja ohnehin nie anders ausgesehen.
Redaktion benachrichtigen Sie stören den faulen Frieden
#44   Genoveva   13:06:47 | Freitag, 20. Juni 2008
@Joberens: Aids
Sie scheinen nicht zu merken, welche Ungeheuerlichkeiten Sie von sich geben:
muß doch dennoch zur Kenntnis genommen werden, daß der Papst für jede Aidserkrankung und jeden Aidstoten, der auf sein Kondomverbot zurückzuführen ist, verantwortlich ist.
Wie wollen Sie die moralische Verantwortung des Papstes denn „denkerisch“ begründen? Sagt der Papst etwa „Poppt mit jedem Infizierten, der Euch über den Weg läuft, aber verwendet dabei keine Kondome“? Das ist doch hanebüchen! Sie tun so, als wäre der promiske Geschlechtsverkehr eine Art „afrikanisches Naturgesetz“ (im Sinne der Fürstin Glora: „Der Afrikaner schnakselt halt gerne“).
Der Papst legt den Gläubigen die Sittenlehre der Kirche vor. Wer sich an diese Sittenlehre hält, bekommt kein Aids und verbreitet es nicht. So einfach ist das. Man kann nun anderer Meinung sein und andere „Strategien“ empfehlen, aber doch nicht dem Papst die moralische Schuld für Aidstote geben.
Redaktion benachrichtigen Sie stören den faulen Frieden
#32   Genoveva   11:07:32 | Freitag, 20. Juni 2008
@Joberens: Aids
Sie scheinen hier weitverbreiteten Mythen aufzusitzen. Im Hauptverbreitungsgebiet von AIDS, in Afrika, ist der Einfluß der katholischen Kirche weit geringern, als Sie anzunehmen scheinen.
Darüber hinaus haben auch die UNO und die WHO von der eingleisigen Kondom-Strategie abgewandt. Kevin de Cock, der Chefstratege der WHO im Kampf gegen Aids, hat vor kurzem ein interessantes Interview im SPIEGEL gegeben. Darin finden sich zum Beispiel folgende Sätze:
„Condoms have saved countless lives. But they are not the ideal means of prevention. It is very difficult to maintain condom use in stable relationships. People are good at using them during casual sex. But, beyond that, it’s different. That is human nature.“
„Now we do recommend circumcision for prevention strategies as well as condoms, the reduction of sexual partners and abstinence for the willing or the very young“.
Auch hier kommt man also um die Einsicht nicht herum, daß sich solche Probleme nicht auf instrumentell-technischem Weg lösen lassen, sondern ein moralisches Fundament brauchen.
Das vollständige Interview finden Sie hier www.spiegel.de/…,1518,560491,00.html.
Redaktion benachrichtigen Das eine nicht ohne das andere + …
#7   Genoveva   16:14:34 | Donnerstag, 19. Juni 2008
Immer schön vollständig zitieren:
Zwei Sachverständige vertraten gegenteilige Meinungen: Professor Matthias Jestaedt von der Universität Erlangen-Nürnberg meinte, es sprächen gute verfassungsrechtliche Gründe dafür, Eingetragene Lebenspartnerschaften und die Ehe nicht demselben Recht zu unterstellen. Wer anders handle, begegne verfassungsrechtlichen Bedenken. Der im Grundgesetz enthaltene Schutz der Ehe stelle es dem Gesetzgeber nicht frei, sonstigen Formen dauerhaften menschlichen Zusammenlebens rechtlich der Ehe und der Familie gleichzustellen. Vielmehr habe der Gesetzgeber Ehe und Familie „in exklusiver Weise“ zu schützen. Der Berliner Rechtsanwalt Marc Schüffner plädierte ebenfalls gegen die völlige Gleichstellung Eingetragener Lebenspartnerschaften mit der Ehe. Die dem Bundestag vorgelegten Initiativen unterstellten alle, es sei eine Diskriminierung, Ehepaare zu fördern, ohne gleichzeitige Lebenspartner in diese Förderung einzubeziehen. Diese Sichtweise sei jedoch verfassungsrechtlich nicht gedeckt.“
Redaktion benachrichtigen Unterschlagene Dokumente?
#10   Genoveva   16:08:18 | Donnerstag, 19. Juni 2008
@ottaviani
Lassen Sie der guten Wolkenstein doch ihre Geschichtsmythen – bestimmt glaubt Sie auch an „ODESSA“ :-S
Redaktion benachrichtigen Das eine nicht ohne das andere + …
#1   Genoveva   08:42:22 | Donnerstag, 19. Juni 2008
An der KU Eichstätt …
scheint man ja eine interessante Auffassung von der „völligen Autonomie“ der Hochschule zu haben.
Sehr erfreulich, daß Bischof Hanke sich ans Aufräumen macht. Sein Vorgänger hat da wohl einiges schleifen lassen.
Redaktion benachrichtigen (Un)zurechnungsfähig?
#2   Genoveva   08:39:44 | Donnerstag, 19. Juni 2008
Schüttel
pöbelt mal wieder rum – was anderes kann er wohl nicht.
Redaktion benachrichtigen Keine Einsicht
#49   Genoveva   15:57:07 | Mittwoch, 18. Juni 2008
@Pünktchen
Vielen Dank für das Bild – auch wenn der Link auf einer der grauenvollsten Webseiten geht, die ich kenne …
Redaktion benachrichtigen Schleier der Unwissenheit
#90   Genoveva   15:36:38 | Mittwoch, 18. Juni 2008
@HBR:
Mit Ihnen kann man in dieser Angelegenheit offensichtlich nicht vernünftig sprechen, da sie unterschwellige Agressionen („Kopflappen“) und Verfolgungsängste („schleichende Islamisierung“) haben.
Darüber hinaus scheint Logik nicht ihre Stärke zu sein: Sie loben den laizistischen Staat und wollen gleichzeitig Unterschiede in der Behandlung von Religionen machen.
Redaktion benachrichtigen Schleier der Unwissenheit
#86   Genoveva   15:15:32 | Mittwoch, 18. Juni 2008
@HBR:
Sie wollen doch nicht ernsthaft die Kopfbedeckung einer Nonne mit dem mohammedanischen Symbol der Unterdrückung gleichsetzen? Zumal der Islam garantiert nicht die Leitkultur in unserem Lande stellt
Warum sollte man das nicht vergleichen können? Das Kopftuch dient ihm Isalm dazu, die Reize der Frau vor Nichtverwandten zu verbergen. Das ist ein etwas anderer Akzent, von der Begründung für den Nonnenschleier aber auch nicht meilenweit entfernt. Dass man im bauchfreien Arschgeweih-Deutschland dazu neigt, so etwas als Unterdrückungssymbol zu denunzieren, sollte uns als Christen nicht sonderlich beeinflussen.
Was hat das ganze bitte mit der „Leitkultur“ zu tun??? Selbst wenn es so etwas in Deutschland gäbe: warum wäre es Teil dieser Leitkultur, anderen Menschen ihre Kleidung vorzuschreiben?
Redaktion benachrichtigen Schleier der Unwissenheit
#37   Genoveva   11:22:21 | Mittwoch, 18. Juni 2008
Nonsens-Diskussion
Das Urteil begründet sich – auf wenn das im Bericht nciht so deutlich rauskommt – weitgehend formaljuristisch (keine vorausgehende Abmahnung, keine entsprechende Regelung im Arbeitsvertrag). Darüber hinaus war er Kündigungsgrund (christliches Sittengesetz) natürlich unsinnig (seit wann verstößt es gegen das christliche Sittengesetz, ein Kopftuch zu tragen???).
Ansonsten sollten die Nonnen mal nachdenken, was da passiert. Früher haben sie sebst sich die Haare abgeschnitten und den Rest bedeckt, um ein Zeichen der Askese und Demut zu setzen, heute kündigen sie Frauen, die solches tun – ein Armutszeugnis im falschen Sinne.
Redaktion benachrichtigen Trostpreis + …
#6   Genoveva   11:06:58 | Mittwoch, 18. Juni 2008
@Schüttel
Feige ist, wer im Jahre 2008 von einem bundesrepublikanischen Schrebtisch aus Menschen diffamiert, die in ganz anders gearteten Zeiten Verantwortung getragen haben.
Schüttel ist ein Trottel …
Redaktion benachrichtigen Zweifel an Zaitzkofen
#182   Genoveva   00:01:22 | Dienstag, 17. Juni 2008
@Clarissa
Ihr Angriff gegen Karl ist – und das ist man von Ihnen nicht gewohnt – reichlich substanzlos und deutlich unter der Gürtellinie. Schlimmer noch: man hört ein wenig das Ressentiment heraus.
Karl hat nicht auf einer Position beharrt, sondern einen Fehler auf sehr vornehme und zugleich substanzielle Art und Weise konsequent richtig gestellt.
Kann es sein, daß Sie es nicht gut ertragen, wenn Sie Diskussionen mangels eigenen Wissens nicht mit Ihren klugen, über den Dingen stehenden Kommentaren versehen können?
Redaktion benachrichtigen Zweifel an Zaitzkofen
#177   Genoveva   20:14:42 | Montag, 16. Juni 2008
@Marcelus:
Wo findet sich in diesem Text der Begriff „Relation“????
Redaktion benachrichtigen Zweifel an Zaitzkofen
#175   Genoveva   20:08:04 | Montag, 16. Juni 2008
@Kal Murx: Vielen Dank …
der Ausdruck Klein-Fritzchen-Dreifaltigkeit trifft den geistigen Standort von Marcelus sehr genau.
Redaktion benachrichtigen Zweifel an Zaitzkofen
#173   Genoveva   20:04:29 | Montag, 16. Juni 2008
@Marcelus: Oh Mann, ist das wirklich so schwer?
Es gibt IN GOTT drei real voneinander unterschiedene Relationen (Vaterschaft, Sohnschaft und passive Hauchung). Diese Relationen in Gott SIND die drei Personen (oder Hypostasen). Es folgt daraus rein logisch, daß die Personen untereinander nicht noch einmal Relationen haben.
Und bitte, bitte: Kaufen Sie sich endlich eine vorkonziliare katholische Dogmatik, damit Sie hier nicht immer mit solchen Sachen rumnerven und die REINE KATHOLISCHE LEHRE als Häresie bezeichnen.
Redaktion benachrichtigen In jeder Pfarrei?
#14   Genoveva   14:17:45 | Montag, 16. Juni 2008
@Konrad
die alte und inhaltlich/formal total überholte Messe
wenn Sie das wirklich so sehen, dann brauchen Sie nicht mehr „EVANGELISCH WERDEN“ :-S
Redaktion benachrichtigen Zweifel an Zaitzkofen
#149   Genoveva   11:15:46 | Montag, 16. Juni 2008
@Karl Murx
Ich gebe Ihnen bezüglich der trinitarischen Unsicherheiten des Hl. Vaters durchaus recht. Er formuliert in diesem Bereich gelegentlich etwas befremdlich (so auch in seinem Jesus-Buch). Ob dies bereits den Häresievorwurf rechtfertigt, möchte ich aber bezweifeln. Erstens ist eine Predgt kein dogmatischer Traktat (oder gar keine Urkunde des Lehramts) und zweitens würde er bei entsprechenden Hinweisen sicher Klärungen im Sinne der Orthodoxie vornehmen.
Befremdlich bleiben diese „Ausrutscher“ dennoch.
Redaktion benachrichtigen Papst in Süditalien + …
#64   Genoveva   10:47:12 | Montag, 16. Juni 2008
@Methusalix
Ich fürchte, Sie wollen da etwas mißverstehen:
In dem ganzen Sermon kommt die Liebe kaum vor. Wie sollte sie auch, es geht gar nicht um Liebe, es geht um Moralvorschriften.
Genau um diesen Punkt geht es doch in der katholischen Moral: Liebe und Sexualität können und dürfe nicht voneinander getrennt werden. Die dauerhafte Verbindung zweier liebender Menschen (vulgo: Ehe) ist der Raum, in dem Sexualität in personaler Würde gelebt wird. Das ist zunächst keine Moralvorschrift, sondern eine Beschreibung der menschlichen Wirklichkeit. Die Moralvorschriften dienen dazu, diesen „Raum der Liebe“ zu schützen.
Redaktion benachrichtigen Wird George W. Bush katholisch?
#87   Genoveva   10:40:01 | Montag, 16. Juni 2008
Karl-Heinz
Sie verlieren sich auf einem Nebenkriegsschauplatz.
Die Frage ist nicht, ob die Irakintervention „optimal“, „suboptimal“, „nicht optimal“ oder „ganz schlecht“ gelaufen ist, sondern um die Charakterisierung von Herrn Bush als in schwere Sünde verstrickter Massenmörder, wie dies in den deutschen Medien und auch hier im Forum immer wieder behauptet wird. Und für diesen Punkt geben ihre Argumente (z.b. das Zitat eines abgehalfterten Generals oder sonstiger Politiker mit ganz eigenen Interessen) nichts her. Es gab und gibt genauso Experten und Politiker, die die Intervention begrüßt haben (siehe mein Verweis auf die deutschen Dienste).
Redaktion benachrichtigen Papst in Süditalien + …
#58   Genoveva   21:38:56 | Sonntag, 15. Juni 2008
Peter-Pan:
Sex zum Vergnügen – womöglich gar mit Verhütungsmitteln – ist strikt untersagt.
Die Kirche ist der Meinung, daß es „Sex zum Vergnügen“ in der in dieser Formulierung angedeuteten Oberflächlichkeit schlicht nicht gibt, weil in diesem Akt die ganze Person involviert ist: es ist also immer „ernst“. Was natürlich nicht heißt, daß es dort, wo diese personalen Voraussetzungen gegeben sind, die reine Lust sein kann, darf und soll.
Redaktion benachrichtigen Wird George W. Bush katholisch?
#76   Genoveva   21:27:48 | Sonntag, 15. Juni 2008
@HvO:
Lassen wir einmal die Frage beiseite, inwiefern der Irakkrieg ein Angriffskrieg im gemeinten Sinne war. Wer ist in Nürnberg hingerichtet worden, weil er schuldig in nur diesem Punkt war?
Schacht und v. Papen (im wesentlichen nur wegen dieses Punktes angeklagt) wurden freigesprochen.
Für die Hinrichtung waren jeweils Kriegsverbrechen und Beteiligung am Völkermord erforderlich. Selbst in diesen Fällen gab es Ausnahmen (z.B. Speer).
Es bleibt also dabei: Blödsinn.
Redaktion benachrichtigen Papst in Süditalien + …
#55   Genoveva   21:16:54 | Sonntag, 15. Juni 2008
@P.-P.: Dummschwätzer
Es sei denn – als einzig legitimirter Ausnahmefall – es dient dem Zwecke der Fortplfanzung. Aber auch dann sollte es in streng kontrollierten Grenzen praktiziert werden und nur mit allergrößten Widerwillen.
Was ist denn das für ein Käse?
„Die Geschlechtlichkeit ist auf die eheliche Liebe von Mann und Frau hingeordnet. In der Ehe wird die leibliche Intimität der Gatten zum Zeichen und Unterpfand der geistigen Gemeinschaft.“
„Jene Akte also, durch die Eheleute innigst und lauter eins werden, sind von sittlicher Würde; sie bringen, wenn sie human vollzogen werden, jenes gegenseitige Übereignetsein zum Ausdruck und vertiefen es, durch das sich die Gatten gegenseitig in Freude und Dankbarkeit reich machen. Die Geschlechtlichkeit ist eine Quelle der Freude und Lust“
„Durch die Vereinigung der Gatten verwirklicht sich der doppelte Zweck der Ehe: das Wohl der Gatten selbst und die Weitergabe des Lebens.“
Soweit der Katechismus der Katholischen Kirche.
Redaktion benachrichtigen Wird George W. Bush katholisch?
#70   Genoveva   20:59:43 | Sonntag, 15. Juni 2008
@HvO et al.
Nach den Maßstäben, die für die Nürnberger Prozesse „erfunden“ wurden, wäre ihm ein Todesurteil sicher.
Was ist denn das für ein Nonsens? Hat Bush ein paar Millionen Juden umbringen lassen oder einen Vernichtungskrieg gegen das irakische Volk geführt? Hat er Pläne, dieses Land dauerhaft der USA einzuverleiben und die Einwohner als Untermenschen zu unterjochen? Hören Sie doch auf mit solchem Blödsinn.
Man sollte in dieser Frage mehr zu bieten haben als Zitate eines gefrusteten Ex-Generals, der die Verantwortung für Abu Ghraib übernehmen mußte.
Es sei an dieser Stelle ganz kurz daran erinnert, daß es u.a. die deutschen Dienste waren, die felsenfest überzeugt waren, daß der Irak im Besitz von Massenvernichtungswaffen sei.
Redaktion benachrichtigen Wird George W. Bush katholisch?
#38   Genoveva   16:32:48 | Sonntag, 15. Juni 2008
@sozialkatholisch
Der Irak Krieg hat mit die größte Schuld an vielen momentanen Weltproblemen.
Natürlich, vorher war die Welt so eine Art Paradies. Und 9/11 war ja bekanntlich auch erst nachher :-S
Redaktion benachrichtigen Zweifel an Zaitzkofen
#130   Genoveva   15:13:59 | Sonntag, 15. Juni 2008
@unteroktav
Das tun sie nur leider nicht konsequent, denn dann würden sie als Sedisvakantisten ihren eigenen Laden aufmachen – das trauen sie sich aber nicht, weil ihnen auf diesen Weg die meisten Anhänger und Unterstützter nicht folgen würden.
Redaktion benachrichtigen Wird George W. Bush katholisch?
#36   Genoveva   15:12:00 | Sonntag, 15. Juni 2008
@Lorenz
Sehr erfreulich, daß es hier auch vernünftige Stimmen gibt. Ich brauche mir nur anzusehen, wer sich in der deutschen Medienlandschaft alles am „Bush-Bashing“ beteiligt – dann hat der Mann schon mal gleich einen Bonus.
In der konkreten Durchführung des Krieges zur Befreiung und Befriedung des Irak sind sicher Fehler gemacht worden (vor allem wohl die zu geringe Truppenstärke). Die Bush-Administration hat sich mit einigem Erfolg bemüht, diese Fehler auszubügeln. Die fast täglichen Attentate durchgeknallter Gruppierungen im Irak moralisch Herrn Bush anzukreiden, ist erstens dümmlich und zweitens infam.
Redaktion benachrichtigen Zweifel an Zaitzkofen
#128   Genoveva   14:59:31 | Sonntag, 15. Juni 2008
@Sozialkatholisch
Außerhalb der Kirche kein Heil ist nicht als Papiergesetz zu sehen, das wenn einer eine gültige Taufurkunde, Erstkommunion, Mitgliedsausweis, Firmbescheid etc. hat in den Himmel kommt und wer nicht hat eben Pech gehabt.
Das ist richtig.
Extra ecclesiam nulla salus bedeutet das ein jeder Mensch später vor Gott nach der immergültigen, ca. 2000 Jahre alten Lehre der röm/kath Kirche beurteilt wird und da kann die Piusbruderschaft nun mal nicht allzu verkehrt liegen.
Das ist falsch.
Denn Sie unterschlagen hierbei die im „Extra ecclesiam“ enthaltene Notwendigkeit der Zugehörigkeit zur konkreten, lebendigen Kirche, wie Sie Jesus Christus selbst auf den Hl. Petrus und die Apostel gegründet hat. Und was diesen Punkt angeht, betreibt die Piusbruderschaft ein ganz gefährliches Spiel, wenn sie sich ihren Kirchenbegriff selbst macht und die konkrete Einheit, die sich nicht nur im Glauben, sondern auch dem Gehorsam gegen die Hierarchie zeigt, verweigert. Die „Kirche aller Zeiten“ kann nicht losgelöst von der „Kirche unserer Tage“ konstruiert werden. Es ist immer ein und derselbe Christus, der in der einen Kirche anwesend ist.
Redaktion benachrichtigen Er will es wissen
#18   Genoveva   15:47:26 | Freitag, 13. Juni 2008
@RRR: Wer wird denn gleich …
… von Frechheiten sprechen.
Offensichtlich ist der HH. EB nicht gut auf die Legionäre zu sprechen, was wiederum eine Vorgeschichte haben wird, die uns aber nicht bekannt ist.
Die sehr knappen Terminsetzungen und der Umfang zu beantwortenden Fragen („Methoden der Mitgliederwerbung“) sowie die vorgeschlagenen Regularien bezüglich der Berufungen machen schon deutlich, daß der HH. EB „Kampflinie“ fährt.
Ich kann mir zumindest nicht vorstellen, daß die Kolpingfamilien in den deutschen Bistümern regelmäßig an die Ortsbischöfe detailliert über einzelne Orts- Jugendgruppen und ihre Aktivitäten berichten müssen. Das Problem der Priesterberufungen stellt sich bei den klassischen Verbänden in Deutschland aber wohl auch eher nicht …
Redaktion benachrichtigen Rausgeflogen – oder doch nicht
#35   Genoveva   22:08:22 | Dienstag, 10. Juni 2008
@Papajewski: Quatsch
Doch. Hätte er. Alle Riten, die über 200 Jahre alt waren, blieben unangetastet.
Diese Ausnahme galt natürlich nur für vom römischen Normalritus abweichende Riten wie den Ambrosianischen, den Mozarabischen und einige Ordensriten. Das war nach der Reform Pauls VI. nicht anders.
Redaktion benachrichtigen Schlimmer als Mord
#93   Genoveva   00:30:44 | Montag, 9. Juni 2008
Werte clarissa
Obwohl ich gar nicht weit von Mayen geboren bin (cismosellar sozusagen), habe ich meinen Namen von der Stadtheiligen von Paris. Mich hat also weniger der kalte Moder eines Gefängnisses getroffen, als vielmehr die Hitze des Feuers, in der die revolutionären Gauner meine Knochen post mortem meinten verbrennen zu müssen.
Was den Herrn aus Ostdeutschland angeht: Ich muss den von Ihnen vorgeschlagenen Varianten der Ignoranz und der Provokation noch die Schlechtigkeit hinzufügen – Kombinationen sind natürlich nicht ausgeschlossen. So erfreulich seine Aufwertung des vorkonziliaren Volksschullehrers auch sein mag: einen der größten zeitgenössischen katholischen Denker (sicher um eine Potenz bedeutender als unser regierender Heiliger Vater) einen philosophischen Dilettanten zu schimpfen, weil er nicht den eigenen verquasten Weg der Selbstausschließung aus der Kirche gegangen ist, ist nicht nur dumm, sondern auch verwerflich.
Redaktion benachrichtigen Schlimmer als Mord
#87   Genoveva   23:45:40 | Sonntag, 8. Juni 2008
@Brandenburger: Was sind Sie doch für ein Ignorant
Alles was Spaemann sagt, gehört zum christlichen Allgemeingut. Das hätte vor 50 Jahren noch jeder Volksschulehrer in deutschen Landen genau so gesagt. DAs Anhören von seinen Vorträgen ist Zeitveschwendung
Den Volksschullehrer hätte ich dann doch gerne mal gesehen …
Seien Sie doch wenigstens ehrlich: Sie können es nicht ertragen, daß es einen Menschen gibt, der an der Alten Messe festgehalten hat, OHNE die Gemeinschaft mit der Kirche aufzugeben und auf den aufgrund seiner geistigen Potenz auch Päpste hören.
Stattdessen haben Sie sich in eine selbstgemachte Schein-Welt geflüchtet – mit Monarchen, die es nicht mehr gibt und einer Kirche, die es so zum Glck nie gegeben hat.
Und Sie Scheinwelt-Souverän wollen dann Professor Spaemann anpinkeln – welche Peinlichkeit.
Redaktion benachrichtigen Moraltheologe und Masturbation
#12   Genoveva   01:54:11 | Dienstag, 3. Juni 2008
@Clarissa:
das „Zitat“ stimmt so sicher gar nicht. Ich habe eine Erinnerung, daß Thomas an einer Stelle sagt, die Sünden gegen das 6. Gebot seien nicht die schlimmsten, aber die „klebrigsten“. Das müßte man aber einmal verifizieren.
Redaktion benachrichtigen Wer wird neuer Leiter der deutschsprachigen Abteilung?
#14   Genoveva   20:47:47 | Sonntag, 1. Juni 2008
@Libertas: Was sind denn …
die aktuellen kirchlichen Fragen? Ausschließlich das MP?
Redaktion benachrichtigen Solidarität globalisieren +…
#1   Genoveva   12:54:36 | Sonntag, 1. Juni 2008
Liebe Redaktion, …
mir geht hier so machens gegen de Strich, aber das Luther-Zitat ist wirklich grandios :)3
Redaktion benachrichtigen Eine Deutsche an der Spitze
#6   Genoveva   12:53:31 | Sonntag, 1. Juni 2008
@RRR: Blaumeise hat eine Meise …
Es handelt sich, genau genommen, um den Anfang der Regula Magistri, die der Hl. Benedikt seiner eigenen Ordensregel zugrunde gelegt hat.
Man sieht an diesem Beispiel, wie leicht selbstgemachte „Rechtgläubigkeit“ zu einer fixen Idee werden kann, die einem den Zugang zur Wirklichkeit verbaut. Dewegen paart sich diese fixe Idee auch leicht mit anderen psychopathischen Erscheinungen, wie z.b. dem Antisemitismus – wie man auf dieser Website ja immer wieder sehen kann.
Redaktion benachrichtigen Wer wird neuer Leiter der deutschsprachigen Abteilung?
#5   Genoveva   13:13:04 | Freitag, 30. Mai 2008
@clarissa und sacerdos CH: Natürlich kein Numerarier …
Da Msgr. König Priester des Erzbistums Köln ist, kann er gar nicht Numerarier des Opus Dei sein.
Der gute Msgr. kann deswegen kein Numerarier sein, weil er kein Laie ist.
Daß nun der Kardinalerzbischof von Greding aufs Wiener Abstellgleis versetzt wurde, ist schon interessant. Was er wohl angestellt hat?
Redaktion benachrichtigen Den Angriffen ausgewichen
#103   Genoveva   23:23:31 | Sonntag, 25. Mai 2008
Aida: Arg billig …
Heute ist das anders. Es gibt ein Völkerrecht und die UNO usw. Deshalb sind Leute wie Usama Bin Laden schlimme Verbrecher, weil sie keine Ordnung errichten wollen sondern nur Chaos und Anarchie stiften wollen.
Die Ordnung wird aber auch bedroht von USA und Israel usw. die auch jedes Recht missachten und in Irak oder Libanon oder Gaza nur Chaos und Anarchie stiften.
Das schlimmste an dieser dümmlichen Apologetik des islamischen Terrorismus: es gibt bei uns genügend Leute, die das aufgrund ihres eigenen grenzdebilen Antiamerikanismus für vernünftig halten …
Redaktion benachrichtigen Katholiken knien nur vor einem + …
#17   Genoveva   18:03:34 | Sonntag, 25. Mai 2008
@Gotthard: Interessante Beiträge …
… die Sie da schreiben.
ist das ein Skandal – ja, ich empfinde das als Gotteslästerung!
Nun, grundsätzlich ist eine Messe ein öffentlicher Akt, zumal eine Messe unter freiem Himmel auf einem großen Platz. Mich würde wirklich interessieren, warum Sie zu diesem harten Urteil kommen.
Beim Kommunionempfang tritt der Spender total zurück … ab Papst oder Frau Meier als Kommunionhelferin ist total egal!
Natürlich ist die Kommunion nicht „mehr wert“, wenn Sie vom hl. Vater gespendet wird. Nichtsdestotrotz ist es natürlich ein gewisses Privileg, die Kommunion aus der Hand des Papstes zu empfangen. Was natürlich dazu führen kann, daß auch der Empfänger diese Kommunion in besonders tiefer Weise empfindet.
Die Spendung durch frau Meier sollte übrigens nur in Notsituationen vorkommen – auch wenn in Deutschland aus dieser Sonderregelung mittlerweile eine Normalität geworden ist.
Daß Sie die Aufdringlichkeit des Fotografen als besonders pietätslos empfinden, scheint mir an der Art des Empfangs zu liegen. Offensichtlich vermittelt die kniende Mundkommunion auch Ihnen ein Gefühl gesteigerter religiöser Innigkeit. Zumindest haben Sie noch nie so heftig reagiert, wenn hier sonst Bilder der üblichen Handverteilung gezeigt wurden.
Das sollte Ihnen zu denken geben!
Redaktion benachrichtigen Diözese auf Erfolgskurs
#20   Genoveva   13:40:50 | Montag, 5. Mai 2008
@Allerwertester Aleph:
Wenn es ja ohnehin durch alle Jahrhunderte eh’ immer der gleiche Sermon ist, warum sollte er deshalb geglaubt werden.
Nun, was soll denn die Alternative dazu sein, immer wieder den gleichen Sermon von JESUS CHRISTUS zu erzählen?
Wenn die Kirche nicht geruht, zu den Menschen zu kommen, haben die Menschen keinen Anlass zur Kirche zu kommen.
Das soll wohl klug klingen, ist aber nur ganz abgeschmackter Zeitgeist-Dummsprech. Natürlich kommt die Kirche zu den Menschen. Sie kann dazu aber nicht alle 14 Tage ihr „Angebot neu aufstellen“. Sie muss das auch gar nicht, weil der „immergleiche Sermon“ gestern, heute und morgen befreiend wirkt.
Und natürlich gibt es für die Menschen einen Anlass zur Kirche zu kommen. Weil sie dort – und nur dort – dem lebendigen Gott begegnen.
Redaktion benachrichtigen Zwischen 24 und 44 + …
#49   Genoveva   02:02:24 | Mittwoch, 30. April 2008
Braun
Wenn ich die Intension habe, dass auch Gaben konsekriert werden, die ein Priester in der Hand hält, sin auch diese Gaben konsekriert.
1. Schauen Sie doch endlich in einen Duden und hören Sie auf über Ihre „Intension“ zu schwafeln :-S
2. Ob nun auf dem Korporale oder in der Hand eines Priesters: bei Ihnen konsekretiert sich rein gar nichts :-@
Redaktion benachrichtigen Zwischen 24 und 44 + …
#31   Genoveva   01:18:38 | Dienstag, 29. April 2008
@Florian
Die Frage nach dem Examen hat er natürlich nicht beantwortet. Wer so etwas:
Davon abgesehen bin ich mir sicher, dass auch die Hostien konsekriert würden, die ein Priester der im Volk steht, in seiner Hand hält.
Es kommt auf die Intension an!!!
von sich gibt, hat seine theologischen Kenntnisse wahrscheinlich in der Baumschule erworben :-S
Redaktion benachrichtigen Knallharte kirchliche Homo-Propaganda
#161   Genoveva   01:15:52 | Dienstag, 29. April 2008
Lieber Leblhuber
war das
Ich weiß es, weil ich das Hochamt um 8.30 Uhr manchmal besuche.
so eine Art „Outing“ ;-)
:)3
Redaktion benachrichtigen Zwischen 24 und 44 + …
#28   Genoveva   01:09:48 | Dienstag, 29. April 2008
@Florian: Das kann ich mir nicht vorstellen …
Und weils ihnen gut zu tun scheint werde ich sie an jetzt immer Herr Bischof nennen.
…, daß Sie diese Knalltüte wirklich so anreden wollen. Sie sind doch sonst ganz vernünftig …
Redaktion benachrichtigen Gott darf nicht existieren
#46   Genoveva   18:58:39 | Sonntag, 27. April 2008
Kurt K: Ganz richtig …
Meistens taten diejenigen, die wir deswegen verehren, dies, um (viele) andere Menschen davor zu bewahren, den Schädel eingeschlagen zu bekommen.
… und häufig war es der pöse, pöse christliche Glaube, der Ihnen Motivation und Kraft für diese Tat gab …
Redaktion benachrichtigen Ein Kämpfer gegen die Homo-Ideologie + …
#64   Genoveva   15:40:54 | Sonntag, 27. April 2008
@tapir
da man nun weiß, daß man die magisch anzieht durch Zölibat und Ausschluß von Frauen,
Könnten sie den von Ihnen konstruierten Zusammenhang zwischen Pädophilie und Zölibat bitte belegen (z.B. durch wissenschaftliche Studien, etc.)?
Vielen Dank!
Redaktion benachrichtigen Gott darf nicht existieren
#44   Genoveva   15:30:25 | Sonntag, 27. April 2008
@Kurt K.
Ist Ihre mit reichlich Pathos („auf diesem blauen Planeten“) vorgetragene Philosophie nicht etwas ärmlich?
Für uns menschen hier auf diesem blauen Planeten zählt nur, dass wir uns nicht wegen irgendwelcher saublöder „Heiligen Bücher“ die Köppe einschlagen.
Wenn ich Sie richtig verstehe, dann ist das höchste Gut des Menschen, nicht den „Kopp eingeschlagen“ zu bekommen. Der Wunsch ist nachvollziehbar – sogar von jedem Hammel auf der Wiese.
Ist es nicht erstaunlich, daß wir dazu neigen, Menschen als besonders edel anzusehen, die diesen Wunsch nicht für das bedingungslos höchste Gut hielten und ihr Leben für anderes und andere eingesetzt haben?
Redaktion benachrichtigen Mehr Berater + …
#5   Genoveva   12:38:46 | Sonntag, 27. April 2008
@Vineta: Gehts noch humorloser?
sich ( obwohl sogar im nichtkirchlichen Bereich zusehends geächtet) gute Zigarren anstecken
Schlimm, schlimm, daß Marx nicht völlig gleichgeschaltet ist und Zigarren raucht. Das ist politisch wirklich inkorrekt. Genauso wie das Fernbleiben beim CSD …
des Internets, das im gegensatz dazu schnelle, gezielte Zugriffe zu Informationen ermöglicht
Richtig, wozu Fernsehen, wenn es doch gezielte Informationen bei +.net gibt – und die klugen Kommentare von Vineta gleich kostenlos dazu …
geistlos und kindisch sich identifizieren mit einem geliebten Fußballverein und dem Gegröle der Zuschauer
Ja, Fußball ist wirklich eine ganz diabolische Sache …
Bei wem will er denn punkten, dieser Gottesmann
Vielleicht will er gar nicht „punkten“, sondern ist einfach so? Wäre doch eine Möglichkeit …
Wie sieht er denn aus, der Vineta-konforme Bischof?
Redaktion benachrichtigen Keine verlorenen Schafe
#21   Genoveva   19:14:46 | Freitag, 25. April 2008
@HBR: Ich teile ja grundsätzlich Ihre Sicht, …
… aber man sollte sich über die Glaubensverwüstungen, die in der Kirche stattgefunden haben, auch keine Illusionen machen. Es handelt sich leider nicht um einige Neoprotestanten …
Redaktion benachrichtigen Verteidiger der Ehe + …
#38   Genoveva   19:12:06 | Freitag, 25. April 2008
@sexychrist
Das ist das erste Mal seit Jahrzehnten, daß Jugendliche im Alten Ritus die Firmung empfangen können, ohne zu irgendeiner „Sondergruppe“ gehen zu müssen.
Was habt Ihr nur alle für Aversionen gegen diesen Ritus???
Redaktion benachrichtigen Verteidiger der Ehe + …
#35   Genoveva   14:46:31 | Freitag, 25. April 2008
sexychrist: Sie haben gar keine Ahnung, oder?
Mich würde interessieren, ob die Firmlings wählen konnten, wie sie das Sakrament empfangen.
Wenn dies die einzige „Möglichkeit“ in der Pfarre ist, so würde ich mich weigern.
In Münster werden morgen natürlich nur Jugendliche im Alten Ritus gefirmt, die explizit darum gebeten haben.
Wenn Sie hier den Eindruck erwecken, als würde irgendwo irgendwer gezwungen, an irgendeiner Handlung im schlimmen, schlimmen Alten Ritus teilzunehmen, dann ist das eine Frechheit. :-@
Umgekehrt wird ein Schuh daraus :-S
Redaktion benachrichtigen Bischof Fellay ist kirchenferner als mörderische Abtreibungspolitiker
#48   Genoveva   18:06:06 | Dienstag, 22. April 2008
LesEuch einfach mal die Postings der Pius-Leute …
in diesem Forum durch, dann ist die Sahe doch eigentlich ganz verständlich. Kein Altorientale, Byzantiner oder Protestant spricht so über die Heilige Mutter Kirche o.O
Redaktion benachrichtigen Der neue Atheismus – spießig statt spaßig
#55   Genoveva   21:35:59 | Sonntag, 20. April 2008
tapir / Kurt K.: Probieren wir es noch einmal sachlich?
Fangen wir noch einmal von vorne an:
Tapir hat behauptet, daß die NS-Verbrechen (und eigentlich überhaupt alle Verbrechen der letzten 2000 Jahre) ihre Ursache in der Tatsache haben, daß die Täter Christen waren. Darüber hinaus ist er der Meinung, daß die Überwindung der Religion im Atheismus zu einem Ende (zumindest einer drastischen Reduzierung) solcher Verbrechen führt.
Gegen diese Darstellung habe ich mich verwahrt, weil sie einfach unsinnig ist:
a) der NS war ein Gegner des Christentums (lesen Sie eine beliebige Ausgabe des „Stürmer“, immer geht es gegen „Rom und Juda“)
b) dezidiert atheisitische Systeme (mein Beispiel: der Kommunismus) haben Verbrechen unglaublichen Ausmaßes begangen.
Wenn wir die Ebene solcher plumpen Generalisierungen verlassen, können wir gerne auch über die Verfehlungen von Christen sprechen, wie sie z.B. Papst Johannes Paul I. in seinem Schuldbekenntnis angesprochen hat.
Redaktion benachrichtigen Hauptsache der Ruf ist ruiniert
#19   Genoveva   15:01:01 | Sonntag, 20. April 2008
Liebe Anita, kann es sein, daß
sich Ihre Meinung über den SPIEGEL in den letzten Monaten geändert hat ;-)
Redaktion benachrichtigen Jesus wurde nach rabbinischem Recht hingerichtet
#154   Genoveva   14:58:02 | Sonntag, 20. April 2008
Vielleicht verwechselt PGS ja nur
Auch bei Wojtyla lässt sich ja eine große Nähe zur Theosophie/Anthroposophie, zum Rosenkreuzertum und zur Freimaurerei – besonders der rein jüdischen! – nachweisen.
Anthroposophie mit Anthropologie :-D
Redaktion benachrichtigen Jesus wurde nach rabbinischem Recht hingerichtet
#150   Genoveva   13:00:37 | Sonntag, 20. April 2008
@Parmenas: Abbitte
Da ist in der Tat eine Entschuldigung fällig. Aufgrund Ihrer Reaktion auf Leblhuber und die Formulierung „moderat vorgetragene Kritik am Zionismus“ habe ich Sie in denselben Topf wie PGS, Humbelina, etc. geworfen. Pardon!
An meinen sonstigen Aussagen über besagte Herrschaften ändert das nichts.
Redaktion benachrichtigen Jesus wurde nach rabbinischem Recht hingerichtet
#146   Genoveva   22:44:53 | Samstag, 19. April 2008
@Leblhuber: Meine Unterstützung haben Sie, …
wenn es darum geht, die braune Brut hier rauszuschmeissen.
PGS, Parmenas, Burgeros und wie die Widerlinge alle heißen, verbreiten hier eindeutig verfassungsfeindliches Gedankengut. Man muß sich das einmal klarmachen: Hier schreiben Leute, die die Bezeichnung „Judenfreund“ als Schimpfwort einsetzen und sich gleichzeitig auch noch für besonders katholisch halten. Drecksbande.
Vielleicht sollte man es doch einmal mit einer Anzeige probieren?
Redaktion benachrichtigen Der Zölibat ist Freiheit und Liebe oder er ist widerlicher Dreck
#17   Genoveva   22:07:09 | Samstag, 19. April 2008
Einer der großartigsten Texte, die ich in den letzten Monaten gelesen habe
z.B. auch dieser Abschnitt:
„Wir haben nicht zu wenige Priester, wir haben zu viele. Wahrscheinlich haben wir zu wenig Gläubige. Wir haben jedenfalls genau so viele echte Priester (und Ordensleute), wie wir echte Gläubige haben.
Das ist ein mystisches Gesetz in der Kirche. Gott lässt seine Kinder nicht alleine, niemals! Mit überreicher Hand sät er Berufungen über uns aus. Sie sind da, in ausreichender Menge. Er berührt die Herzen von Menschen, die auf einem ganz anderen Trip sind. Er zieht an sich. Er ruft.
Wir meinen bloß, wir müssten mehr Priester haben, weil wir an der Fiktion einer machtvollen Kirche festhalten, die es längst nicht mehr gibt. Es ist so viel Kirche in der Welt, so viel Kirche in den Herzen ist. Wir irren, wenn wir das, was die Kirche ist, zuerst an einer Jahrtausende alten Geschichte, an der Menge ihres Grundbesitzes, an den riesigen Bauten, an den Kristallisationen der Kunst, am mächtigen Kirchensteueraufkommen und den weit reichenden Verbindungen festmachen.
In Wahrheit sind wir ganz klein. Wir sind ein paar Leute, die sich für das Evangelium frikassieren lassen. Das genügt. Wir sind ganz und gar nicht ohne Hoffnung; im lebendigen Glauben an Gott ist man niemals ohne Hoffnung. Venceremos! Wir werden siegen!“
Redaktion benachrichtigen Jesus wurde nach rabbinischem Recht hingerichtet
#114   Genoveva   23:04:11 | Freitag, 18. April 2008
@Ultramontanus: Herzlichen Dank für die Klarstellung
bezüglich der Lehre Pius XII.
PGS, dessen geifernd vorgetragener geistiger Selbstzerstörung man hier mit Schaudern zuschauen muß, hat darauf natürlich nicht geantwortet.
Er zieht es vor, sich immer tiefer in seinen krankhaften Haß hineinzusteigern :-(
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#51   Genoveva   22:59:19 | Freitag, 18. April 2008
@Tapir: Was soll der Unfug?
Wo sind Sie denn auf meine Frage nach den ca. 100 Millionen Opfern des atheistischen Kommunismus im 20. Jahrhundert eingegangen?
Nun?
Redaktion benachrichtigen Sie hat die Heilige Kommunion lächerlich gemacht
#56   Genoveva   22:43:19 | Freitag, 18. April 2008
@Romulus
ist das die genuine Aufgabe eines Papstes? Nein! Kann es gar nicht sein.
Nun, auf welcher Grundlage soll der ethische Diskurs der Weltgemeinschaft den ablaufen? Wie überzeugen wir Menschen den vom moralisch Guten, wenn nicht durch Argumente, die er – unabhängig von seinem Glauben oder Nicht-Glauben – prinzipiell anerkennen kann? Durch Krieg?
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#37   Genoveva   21:50:58 | Freitag, 18. April 2008
Geht es nicht auch mal ohne das BSE-Vollprogramm?
– so vorkonziliar katholisch, daß man schon Pius XII. für einen Häretiker hält
– antisemitisch, daß es kracht
– und natürlich auch noch über die Amis reden wie der letzte klapprige Nachfahre von Josef Stalin
Wie wäre es mal mit ein bißchen Konsistenz im Denken?
Aber wenn im Köpfchen erst einmal die Angst vor den Freimaurern alles vernebelt … :-S
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#111   Genoveva   21:48:05 | Freitag, 18. April 2008
@Kilian: Uups …
Und haben nicht die Maurer selbt in Rom eine große Prozeßion abgehalten mit einer großen Fahne auf der St. Michael von Satan bezwungen wird. Und mit großen Lettern gestanden hat: Im Vatikan muß der Teufel regieren!
Gestern hatte ich Sie noch für halbwegs ernsthaft gehalten, aber jetzt wird es doch reichlich abstrus, meinen Sie nicht auch?
Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, daß dies der ständige Vorwurf von „links“ an die Kirche ist: auch heute zu behaupten, die eine, wahre Kirche Jesu Christi zu sein? Komisch, wo sie das Ihrer Meinung nach doch nie, nie sagt … o.O
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#34   Genoveva   21:41:58 | Freitag, 18. April 2008
@Romulus: Machen Sie mir die Freude …
und erklären Sie mir mal, wie man heute die Ansprüche einer universalistischen Ethik ohne Rückgriff auf die Menschenrechte unter die Leute bringt. Würde mich wirklich interessieren.
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#46   Genoveva   21:40:11 | Freitag, 18. April 2008
Ach, Tapir, packen Sie sich an die eigene große Nase, …
und vor allem, setzen Sie sich mal auf Ihren Allerwertesten und lernen Sie was. Dann kommen Sie in 2-10 Jahren wieder vorbei und dann unterhalten wir uns mal über so schwerige Dinge wie Geschichte, Religionssoziologie, etc.
Für Kindsköpfe sind das einfach nicht die richtigen Themen …
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#28   Genoveva   21:32:29 | Freitag, 18. April 2008
TH: 1935 ist sicher ein guter Jahrgang,
aber könnte mir mal jemand erklären, was mit mündiger Christ gemeint ist? Ich zerbreche mir jetzt schon lange den Kopf darüber und komme zu keinem Ergebnis …
Redaktion benachrichtigen Sakrileg bei der Papstmesse
#2   Genoveva   09:58:26 | Freitag, 18. April 2008
@Gotthard
Die meinen natürlich die Kommunionausteilung an Kerry („Abtreibungsbefürworter“) :-S
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#44   Genoveva   02:41:55 | Freitag, 18. April 2008
Tapir: Halten Sie mal den Ball flach!
1. Ich habe Ihre Postings sehr wohl gelesen, bevor ich mich hier geäußert habe.
2. Sie soziologisieren hier herum, ohne irgendwelche Kriterien zu fixieren. Wer ist denn ein Christ? Jemand, der aufgrund traditionaler Strukturen als Kind getauft wurde und für gelegentliche kirchliche Dienstleistungen Steuern bezahlt? Solche Faktoren sollte man zumindest mal in den Horizont aufnehmen, bevor man über soche Fragen redet.
3. Sie setzen den Begriff „Säkularisierung“ nach eigenem Gusto ein. Ich habe ihn so verwendet, wie das üblich ist (Zitat Wikipedia: „In Europa begann die Säkularisierung mit der Aufklärung und erreichte in der Französischen Revolution und im Sozialismus mit der angestrebten völligen Abschaffung der Religion ihren Höhepunkt“). Poster Kurt K. hatte ebenfalls von 1789 gesprochen.
4. Die Verbrechen des Nationalsozialismus als „christlich“ hinzustellen ist – da hat HvO recht – eine Infamie. Soll das dann auch für den Kommunismus gelten (Opferzahl im 20. Jahrhundert ca. 100 Millionen), auf den Poster KTO sich offensichtlich bezog?
5. Irak-Krieg: Sie unterschlagen geflissentlich, daß der Papst sich explizit gegen diesen Krieg ausgesprochen hat und unzählige Christen ebenfalls. Ihre Gegenüberstellung ist unsachlich und schlicht primitiv (und seien Sie vorsichtig mit der Charakterisierung von Schröder und Fischer als Atheisten).
6. Warum ist die Frage „Spinnen Sie“ ein Verstoß gegen das 8. Gebot?
Ihre ganze Rabulistik ist reine Ideologie :-@
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#62   Genoveva   01:51:56 | Freitag, 18. April 2008
@Kilian:
Man kann sehr wohl im katholischem Sinne leben, wenn man sich an alles hält was die Kirche geglaubt und gelehrt hat;
Sie verwenden die Vergangenheitsform – die Kirche ist aber der lebendige Leib Christi. Im Perfekt kann man eben nicht an die Kirche glauben.
bis zum V II. Dann haben die sog. Kirchenväter begonnen die Lehre und den Glauben der Kirche auf den Kopf zustellen.
Das ist einfach nicht wahr.
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#58   Genoveva   01:07:13 | Freitag, 18. April 2008
@Kilian:
Wann hat der Hl. Vater das getan?
Und meinen Sie wirklich, man kann im katholischen Sinne Christus nachfolgen, ohne auf SEINE Kirche zu hören?
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#42   Genoveva   01:04:52 | Freitag, 18. April 2008
@tapir: Wie sind Sie denn drauf?
– 98% Christen 1940
Ja und, was sagt uns das jetzt?
– Hitler Mitglied der RKK
– Nicht exkommuniziert
und nicht praktizierend. Was hätte eine Exkommunikation bewirkt? Irgendeines seiner Verbrechen verhindert??
– Nationalsozialistische Täter fast alle Mitglieder der Kirche
und fast alle Deutsche und fast alle männlich … Wollen Sie ernsthaft behaupten, daß sie Täter waren, WEIL sie Mitglieder einer christlichen Kirche waren? Das ist doch Schwachsinn …
– Und daß die europäischen Kriege erstmals in Jahrtausenden nach dem Beginn der Säkularisierung aufgehört haben
Spinnen Sie? Im 19. Jahrhundert gabe es zahlreiche Kriege in Europa, im 20. Jahrhundert die schlimmsten der Menschheitsgeschichte …
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#56   Genoveva   00:49:50 | Freitag, 18. April 2008
@Kilian
Ich glaube, daß einfach katholisch heute auch eine Richtung ist, vielleicht eine der seltensten :-(
Falls Sie die Frage liturgisch meinen: Normalerweise die „Neue“ Messe in unserer Gemeinde, gelegentlich (so auch am kommenden Sonntag) eine „Alte“ Messe, die es seit dem MP in einer 20 km entfernten Kleinstadt gibt …
Sie scheinen ein Problem mit dem Hl. Vater zu haben?
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#53   Genoveva   00:44:10 | Freitag, 18. April 2008
@Kilian:
Katholisch, wieso?
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#51   Genoveva   00:40:44 | Freitag, 18. April 2008
PGS/Kilian
Der deutlichste Beweis, dass Sie nicht katholisch (im eigentlichen Sinn des Wortes) sein können!
Klar, PGS, ein rechter teutscher „Katholik“ nach dem Geschmack des Schmid-Verlages wählt natürlich NPD … :-[
Sind Sie Sedisvakantist oder eher Fsspx?
Kilian, tun Sie dem Herrn bitte keine unverdienste Ehre an. Er ist weder das eine noch das andere, sondern einfach nur Opfer seiner kranken antisemitischen Verschwörungstheorien. :-S
Redaktion benachrichtigen Auch der deutsche Staat fördert Gotteslästerungen
#25   Genoveva   23:29:27 | Montag, 14. April 2008
Waltharius: Genau!
der Bezug zur Göttlichkeit wohl nur noch Plasphemie.
Deswegen: Auf den Poten mit dem Purschen :-)
Redaktion benachrichtigen Streikt der Papst?
#89   Genoveva   23:27:14 | Montag, 14. April 2008
@bischofbraun
In der Neu-katholischen Kirche wird Demokratie groß geschrieben. Bei uns haben die Laien mehr zu sagen wie ich. Ich selbst wurde von Laien zum Bischof gewählt.
Klar, da haben sich Greti und Pleti zusammengesetzt und ganz doll gewählt. Echt beeindruckend!
Rad ab :-[
Redaktion benachrichtigen Die Lüge hat gesiegt
#200   Genoveva   00:15:03 | Montag, 14. April 2008
Niemand hat geleugnet, …
daß Jesus Christus nach seiner menschlichen Natur ein Geschöpf ist. Aber Sie haben geleugnet, daß er vor seiner Menschwerdung existierte. Und das wäre häretisch, wenn Sie der Häresie fähig wären …
Redaktion benachrichtigen Die Lüge hat gesiegt
#196   Genoveva   00:10:24 | Montag, 14. April 2008
Man muß das wohl realistisch sehen:
Nicht jeder taugt für die Theologie …
Redaktion benachrichtigen Die Lüge hat gesiegt
#194   Genoveva   00:06:30 | Montag, 14. April 2008
Und so jemand …
… nennt Thomas von Aquin einen Häretiker
o.O
Redaktion benachrichtigen Die Lüge hat gesiegt
#191   Genoveva   00:04:32 | Montag, 14. April 2008
@Florian: Vielen Dank
für die treffende Bibelstelle.
Redaktion benachrichtigen Die Lüge hat gesiegt
#188   Genoveva   00:02:17 | Montag, 14. April 2008
Sie lenken ab …
Es ging um Ihre ursprüngliche Aussage:
Jesus Christus gibt es erst seit der Menschwerdung Gottes. Davor gab es Jesus Christus noch nicht.
Die ist nicht nur mißverständlich, sondern falsch.
Redaktion benachrichtigen Die Lüge hat gesiegt
#186   Genoveva   23:57:46 | Sonntag, 13. April 2008
Noch mal etwas präziser …
Die Aussage „Jesus Christus ist ein Geschöpf“ ist äußerst mißverständlich, daher sollte man immer eine Verdeutlichung hinzufügen, z.B. „Jesus Christus ist seiner menschlichen Natur nach ein Geschöpf“.
Man sagt auch nicht „Jesus Christus ist Gott“ oder „Jesus Christus ist Mensch“, sondern „Jesus Christus ist Gott und Mensch“.
Bis hierher handelt es sich allerdings nur um mißverständliche Aussagen. Anders verfällt es sich mit Ihrem
„Davor gab es Jesus Christus noch nicht.“
Das ist eine ngative Aussage, was nach den Regeln der Idiomenprädikation nicht nur mißverständlich, sondern schlicht falsch.
Redaktion benachrichtigen Die Lüge hat gesiegt
#184   Genoveva   23:46:20 | Sonntag, 13. April 2008
Ist das wirklich so schwer?
Sie können sagen:
„Christus als Mensch ist ein Geschöpf“
Sie können aber nicht sagen
„Jesus Christus ist ein Geschöpf“
Sie scheinen der Meinung zu sein, daß „Jesus Christus“ per se die menschliche Natur des fleischgewordenen Logos bezeichnet. Das ist aber falsch. Die konkrete Redeweise (Gott, Sohn, Christus) bezeichnet immer die Hypostase.
Redaktion benachrichtigen Die Lüge hat gesiegt
#182   Genoveva   23:35:41 | Sonntag, 13. April 2008
Gehen Sie mal wieder sonntags in die Hl. Messe
da betet man:
Et in unum Dominum Jesum Christum, Filium Dei unigenitum, et ex patre natum ante omnia saecula, …
Redaktion benachrichtigen Die Lüge hat gesiegt
#178   Genoveva   23:28:52 | Sonntag, 13. April 2008
Sie ist nicht für mich falsch, …
sondern objektiv falsch, wenn man unter Objektivität die Lehre der Katholischen Kirche versteht.
Redaktion benachrichtigen Neue Ernennungen + …
#108   Genoveva   23:17:03 | Sonntag, 13. April 2008
@Florian: In einem anderen Thread
hat er vorhin behauptet, der Hl. Thomas sei ein Häretiker :-S
Redaktion benachrichtigen Die Lüge hat gesiegt
#176   Genoveva   23:15:44 | Sonntag, 13. April 2008
Ja, da kneifen wir wieder, …
wenn es thematisch zur Sache gehen sollte :-S
Redaktion benachrichtigen Neue Ernennungen + …
#104   Genoveva   23:10:26 | Sonntag, 13. April 2008
@Florian: Da haben Sie was falsch verstanden
Genoveva steht auf Thomas von Aquin – für die Stadtheilige von Paris ja auch nachvollziehbar, oder?
Redaktion benachrichtigen Die Lüge hat gesiegt
#172   Genoveva   23:00:40 | Sonntag, 13. April 2008
@Marcelus: Sie haben mich schon verstanden
so blöd sind nicht einmal Sie.
Redaktion benachrichtigen Die Lüge hat gesiegt
#170   Genoveva   22:53:36 | Sonntag, 13. April 2008
@Marcelus: Lesen Sie …
Götz von Berlichingen …
Redaktion benachrichtigen Die Lüge hat gesiegt
#168   Genoveva   22:44:56 | Sonntag, 13. April 2008
Lieber Heinrich, …
lassen wir mal den Irren beiseite:
Sind Sie mit meinem Posting von gestern abend in Sachen Idiomenkommunikation einverstanden?
Redaktion benachrichtigen Die Lüge hat gesiegt
#166   Genoveva   22:37:41 | Sonntag, 13. April 2008
@Marcelus: Impertinenter Blödschwätzer …
ich habe Ihnen hier reihenweise Argumente geliefert (das kann jeder nachlesen) und Sie kommen nur mit den immer gleichen dummdreisten Verleumndungen daher.
Mit schwäbischem Gruß :-!
Redaktion benachrichtigen Die Lüge hat gesiegt
#162   Genoveva   22:29:33 | Sonntag, 13. April 2008
@Marcelus/Rudolfus/FiliusEcc.
Sie sind ein anmaßender, vom christ-katholischen Glauben abstehender, durchgedrehter Volltrottel!
Redaktion benachrichtigen Die Lüge hat gesiegt
#160   Genoveva   22:23:31 | Sonntag, 13. April 2008
Marcelus: Sie sind anstrengend …
Natürlich diskutiert eine ernstzunehmende Wissenschaft, aber sie diskutiert nicht jeden Unfug (auch wenn diese Unterscheidung bei +.net weitgehend unbekannt ist).
Thomas ist nicht verurteilt worden und ich habe so etwas auch nicht geschrieben. Es wurden Thesen verurteilt, die an der Fakultät gelehrt wurden, an der auch Thomas dozierte. Es wurde im Gegenteil sehr darauf geachtet, keine Zitate aus Werken des Hl. Thomas zu verurteilen.
Sie sollten wissen, den Unterschied zwischen der Verurteilung von Thesen und Zitaten einer konkreten Person kennen. Haben Sie schon einmal in einen Denzinger geschaut?
Ich muß ich schon sehr wundern, wie jemand, der ständig seine Super-Katholizität betont, hier über einen Kirchenlehrer spricht. Das ist in der Sprache der Kirche vergangener Jahrhunderte: „leichtfertig, für fromme Ohren anstößig, gegenüber der Kirche beleidigend und begünstigt die Vorwürfe der Häretiker gegen sie“ …
Redaktion benachrichtigen Die Lüge hat gesiegt
#158   Genoveva   16:39:30 | Sonntag, 13. April 2008
Marcelus: Oh, pardon …
Tempier war in der Tat Bischof, nicht Erzbischof.
Die Theorie der Ermordung wird in der ernstzunehmenden Thomasforschung nicht einmal diskutiert. Villanis Chronica ist stark von politischen Vorentscheiden geprägt.
Was bleibt: Thomas wurde weder verurteilt, noch exkommuniziert, dafür aber sicher heiliggesprochen und zum Kirchenlehrer erhoben.
Redaktion benachrichtigen Die Lüge hat gesiegt
#156   Genoveva   13:10:28 | Sonntag, 13. April 2008
@iudex / Marcelus: Gemach, Gemach!
Der Erzbischof von Paris verurteilte 1277 (also 3 Jahre nach Thomas’ Tod) 219 Irrtümer, die an der Artistenfakultät gelehrt wurden. Keine dieser Thesen (ex geht insgesamt um den sog. „radikalen Aristotelismus“) stammt direkt von Thomas, allerdings wurde einem seiner Schüler im Rahmen dieser Verurteilungen die Lehrerlaubnis verweigert (die er später auf Intervention von Papst Honorius IV. doch noch erhielt). Von Exkommunikation kann in diesem Zusammenhang keine Rede sein!
Marcelus: Es ist richtig, daß bereits 1270 (also zu Lebzeiten des Thomas) vom Pariser Erzbischof 13 Thesen der Averroisten verurteilt wurden. Dies traf im wesentlichen die Gegner des Thomas, nicht ihn. Bitte beachten Sie, daß Thomas zu dieser Zeit (1268-1272) unbehelligt an der Pariser Fakultät dozierte.
Übrigens: Thomas starb 1274 auf dem Weg zum Konzil von Lyon. Es gab damals ernstzunehmende Gerüchte, ihm (und Bonaventura) würde bei dieser Gelegenheit der Kardinalshut verliehen. Thomas hat Zeit seines Lebens für den Papst gearbeitet (nicht nur das Fronleichnamsoffizium).
Redaktion benachrichtigen Die Lüge hat gesiegt
#151   Genoveva   01:52:05 | Sonntag, 13. April 2008
@FilEcc: Sischer datt!
Ob der hl. Thomas v. Aquin im Himmel ist, kann grundsätzlich bezweifelt werden
Sonst ist aber alles in Ordung, ja?
Redaktion benachrichtigen Die Lüge hat gesiegt
#149   Genoveva   00:24:23 | Sonntag, 13. April 2008
@FiliusEcc/Rudolfus/Marcelus: Von wegen fremder Planet und Raumschiff
Studieren Sie einmal die Historie der beiden Accounts „FiliusEcclesiae“ und „Marcelus“:
Die Übergänge zwischen den Sockenpuppen sind eindeutig belegbar!!!
Was soll das Gerede über den Hl. Thomas? Er ist im Himmel und weiß es besser. Aber weder war er jemals ein Irrlehrer noch ist er es aus heutiger Sicht.
Redaktion benachrichtigen Die Lüge hat gesiegt
#147   Genoveva   00:14:39 | Sonntag, 13. April 2008
@FiliusEcc/Rudolfus/Marcelus:
Ihre Diktion ist absolut unverwechselbar.
Sie sind zur Camouflage einfach nicht in der Lage, weil Sie nach wenigen Postings anfangen zu exkommunizieren. Heute sogar den Hl. Thomas :-@
Redaktion benachrichtigen Thomist verstorben
#16   Genoveva   00:12:23 | Sonntag, 13. April 2008
@FilEcc: Sturschädel
Das ist völliger Unsinn und ich bin mir sicher, daß Sie das wissen.
Redaktion benachrichtigen Die Lüge hat gesiegt
#145   Genoveva   00:11:09 | Sonntag, 13. April 2008
@FilEcc: Bitte belegen Sie Ihre Aussage:
Das Leben beginnt mit dem Zeitpunkt der Empfängnis
Das war immer die Lehre der Kirche.
Alle anderen sind im Irrtum.
Woher sollte die Kirche denn überhaupt Kenntnis von den entsprechenden biologischen Vorgängen gehabt haben?
Redaktion benachrichtigen Thomist verstorben
#14   Genoveva   00:03:01 | Sonntag, 13. April 2008
@FilEcc: Ja, die Offenbarung ist abgeschlossen, aber …
… ihre Entfaltung in der kirchlichen Lehre keineswegs. Niemand ist ein Häretiker oder ein Irrlehrer, der vor 1950 die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel abgelehnt hat.
Redaktion benachrichtigen Die Lüge hat gesiegt
#142   Genoveva   23:59:42 | Samstag, 12. April 2008
@FilEcc: Quatsch mit Soße …
Ich habe das schon in einem anderen Thread beantwortet.
Übrigens werte ich die Tatsache, daß Sie in diesem Thread vorhin die Sockenpuppe gewechselt haben (von Marcelus zu FiliusEcclesiae), als Anerkennung meiner Ausführungen zur Idiomenkommunikation. Man kann so etwas aber auch ganz einfach zugeben …
Redaktion benachrichtigen Thomist verstorben
#12   Genoveva   23:57:12 | Samstag, 12. April 2008
@FilEcc: Nonsens!
Ein offizieller Häretiker war St. Thomas v. Aquin deswegen aber nicht!Sondern nur ein inoffizieller Häretiker, weil ihn die Kirche nicht verurteilte und korrigierte, wie es die Pflicht der Kirche ist.
Was führen Sie da für eine abwegige Terminologie ein? Diese Frage war zu diesem Zeitpunkt von der Kirche nicht entschieden. Man konnte also anderer Meinung sein.
Ein Häretiker ist jemand, der den vorgelegten Glauben der Kirche leugnet.
Redaktion benachrichtigen Die Lüge hat gesiegt
#139   Genoveva   23:52:32 | Samstag, 12. April 2008
Werter Erzdiakon: Das freut mich, …
… ich bin trotzdem nicht von ambivalenter Geschlechtszugehörigkeit o.O
Redaktion benachrichtigen Die Lüge hat gesiegt
#136   Genoveva   23:49:53 | Samstag, 12. April 2008
@FilEcc: Nein!
Thomas von Aquin hat keine Irrlehren vertreten! Wenn er etwas gelehrt hat, was die Kirche später anders entschieden hat, dann hatte er eine irrige Meinung. Das ist eines jeden Menschen gutes Recht!
Redaktion benachrichtigen Die Lüge hat gesiegt
#134   Genoveva   23:45:30 | Samstag, 12. April 2008
@FilEcc: Jetzt wird es mir aber zu bunt!
Thomas von Aquin wurde von der Kirche heiliggesprochen. Er kann daher – unfehlbar! – kein Häretiker gewesen sein. Er kann höchstens in einer Frage im Irrtum gewesen sein, den die Kirche zu diesem Zeitpunkt noch nicht geklärt hatte.
Bitte überlegen Sie in Zukunft, bevor Sie etwas schreiben!
Redaktion benachrichtigen Eher ein Schwanengesang?
#10   Genoveva   23:31:51 | Samstag, 12. April 2008
Seminarist: Was reden Sie da für ein anmaßendes Zeug?
Die FSSPX hat hier Recht und Pflicht, diese Fisimatenten nicht mitzumachen.
Die „Fisimatenten“ sind eine verbindliche Anordung des Hl. Vaters. Das mag Ihnen nicht passen, aber wir sind hier doch nicht bei „Wünsch Dir was“! Seit wann kann jeder dahergelaufene Kleriker selbst entscheiden, ob er Anweisungen des Hl. Vaters umsetzt oder nicht? Wie unterscheidet sich die FSSPX denn dann von den ständig beschimpften „Modernisten“, die sich nicht an die liturgischen Vorgaben halten? Oder wollen Sie allen Ernstes auch für die Ablehnung dieser Änderung den „dogmatischen Notstand“ in Anspruch nehmen? Ist irgendetwas an dieser Neuformulierung gegen den katholischen Glauben?
Redaktion benachrichtigen Die Lüge hat gesiegt
#129   Genoveva   23:23:18 | Samstag, 12. April 2008
@Marcelus: Keine Sorge, Sie sind kein Häretiker, Sie drücken sich nur manchmal ungeschickt aus …
Sie müssen Ihre Aussagen präziser fassen, sonst werden sie falsch. Sie können sagen:
„Jesus Christus als Mensch existierte nicht vor der Menschwerdung Gottes“ – das wäre korrekt aufgrund der Qualifikation.
Wenn Sie allerdings schreiben „Jesus Christus gibt es erst seit der Menschwerdung Gottes“, dann ist das definitiv falsch.
„Bevor Abraham ward, bin ich“ (Joh 8,58).
Der theologische Fachausdruck heißt Ideiomenkommunikation, d.h. die göttlichen und menschlichen Prädikate Christi sind dem einen fleischgewordenen Logos zuzuteilen.
Sie können also jederzeit sagen: „Jesus hat die Welt erschaffen“, Sie können und dürfen aber niemals sagen „Jesus hat die Welt nicht erschaffen“, oder eben „Jesus Christus war zu irgendeinem Zeitpunkt nicht“.
Aber trösten Sie sich, auch HvOs Aussage
Christus war im himmlischen Königreich seit Anbeginn. Lediglich in der kurzen Spanne seiner Menschheit war er nicht dort.
ist falsch. Er könnte höchstens sagen: „In der kurzen Spanne seiner Menschheit war er als Mensch nicht dort“. Wobei man sich fragen kann, ob diese Aussage überhaupt sinnvoll ist.
Redaktion benachrichtigen Eher ein Schwanengesang?
#6   Genoveva   16:54:44 | Samstag, 12. April 2008
Werter Aleph: Gestatten Sie mir zwie Fragen
1. Verstehen Sie das Problem der Karfreitagsfürbitte wirklich nicht? Mit dem MP hat der Papst die „Alte Messe“ zurück in die Verantwortung der Gesamtkirche genommen. Nach dem MR von 1962 würde in der Karfreitagsliturgie der altrituellen Gemeinschaften eine Fürbitte verwendet, die viele Juden nicht ohne Recht als anstößig emfinden. Daher hat der Hl. Vater diese Fürbitte so abgeändert, daß man Anstoß nur nehmen kann, wenn man der Kirche grundsätzlich das Recht bestreitet, für die Annahme Christi durch alle Menschen zu beten (was einigermaßen absurd ist). Was also hat der Hl. Vater falsch gemacht? Hätte er alles beim Alten lassen sollen?
2. Ich frage mich immer wieder, warum Sie so merkwürdige Formulierungen verwenden, wie z.B. in Ihrem vorletzten Posting hier: „im selten inszenierten außerordentlichen Ritus“. Ihnen muß doch klar sein, daß Sie damit vielen Lesern hier gegen das Schienbein treten. Soll das provozieren? Wenn ja, dann muß ich Ihnen sagen, daß es nicht provoziert, den einen oder anderen Gutwilligen aber durchaus verletzt. Lassen Sie das doch – Sie haben das doch gar nicht nötig.
Redaktion benachrichtigen Nicht einmal ignoriert?
#25   Genoveva   14:35:20 | Freitag, 11. April 2008
@Schüttel: ???
durch sein Chaos-Motu Proprio vom 7. Juli 2007, das einer Abschaffung des II. Vatikanischen Konzils gleichkommt.
Leiden Sie unter Sauerstoffmangel im Gehirn? Können Sie lesen??
Redaktion benachrichtigen Neue Ernennungen + …
#38   Genoveva   14:33:26 | Freitag, 11. April 2008
PGS: Und warum?
Für mich ist allerdings bereits die von Pacelli neu eingeführte Karfreitagsfürbitte „für die Regierungen der Völker“ häretisch!
Redaktion benachrichtigen Ultrarechte gegen ultrafalsche
#216   Genoveva   12:41:20 | Freitag, 11. April 2008
@ohnenamen
der in meinen augen recht einseitigen lebenseinstellung
Lesen Sie doch noch einmal aufmerksam Ihre letzten Beiträge in diesem Thread und dann denken Sie mal ganz intensiv darüber nach, wer hier eine „recht einseitige Lebenseinstellung“ hat :-S
Redaktion benachrichtigen Ultrarechte gegen ultrafalsche
#208   Genoveva   11:59:46 | Freitag, 11. April 2008
@mancro: Wieso?
Aber mal im Ernst,Theo als Diakon ist Perlen vor die Säue zu werfen.
Er mag halt eine bestimmte Art von Homosexualität nicht – aber das ist ja auch keine zwingende Voraussetzung für einen Diakon, oder?
Ansonsten spricht er die Sprache des Volkes, das ist für einen Diakon sicher nicht verkehrt.
Redaktion benachrichtigen Haltlose Heilsversprechungen
#9   Genoveva   11:54:45 | Freitag, 11. April 2008
@Kurt K: Wie tief wollen Sie die Latte eigentlich legen?
Sie diskutieren hier weit unter Ihrem intellektuellen Niveau :-(
Die paar Zellen da bei einem solch frühen Zellhaufen hingegen sind nichtmal ausdifferenziert. Entsprechend angeregt könnten all diese Zellen zu Hautzellen werden, z.B…
Um so zu argumentieren, müssen Sie jeden rationalen Begriff von Natur aufgeben – damit kommen Sie in der Ethik auf keinen grünen Zweig mehr. :-@
Was ist denn bitte der gemeinsame Nenner von ZNS, Träumen und einem Willen o.O
Redaktion benachrichtigen Ultrarechte gegen ultrafalsche
#204   Genoveva   11:47:09 | Freitag, 11. April 2008
@Aleph / mancro:
Ihr zwei schon wieder ^-^
Aleph: Der Gonsenheimer wollte doch nur nett zu Ihnen sein :'(
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#114   Genoveva   11:35:56 | Freitag, 11. April 2008
@Kurt K. Gottes Wille
Sie haben es auf den Punkt gebracht:
Wir wissen nicht was Gott will, wir wissen nur, was wir tun sollen, nämlich in unserem Handeln das sittlich Gute verwirklichen, das uns unser Verstand erkennen läßt.
Das ist übrigens nicht von mir, sondern von Thomas von Aquin (zumindest sinngemäß) und damit bestens katholisch. Diejenigen, die hier im Forum rumhängen und z.B. zu wissen meinen, welchen Staat Gott will, sind auch katholischerseits einfach neben der Spur.
Sie sollten ansonsten ein bißchen auf Ihren Umgang achten. Wieso reden Sie mit jemandem, der so wenig Ehrgefühl hat, daß er sich von Ihnen einen Spinner schimpfen läßt und dann gleich versucht, Ihnen mit einem schwülen „Falls ich Sie mit meiner Aussage …“ in den A… zu kriechen? :-@
Redaktion benachrichtigen Bewährtes bewahren
#87   Genoveva   01:01:14 | Freitag, 11. April 2008
@Florian Geyer: Da hat er ein Henne-Ei-Problem …
Ohne Papst keine Kardinals-Ernennung – ohne Kardinäle kein Konklave und auch kein Papst …
:-D :-D :-D :-D :-D
Redaktion benachrichtigen Die Kirche sagt ja
#124   Genoveva   00:59:38 | Freitag, 11. April 2008
Aleph: Sie haben natürlich völlig recht
das sind die 4 gelben Taschenbücher von Herder Basel. Und wegen HUvB hatte ich die falsche Assoziation mit dem Johannes Verlag :-$
Werde ich mir mal wieder vornehmen – ist ziemlich lange her …
Redaktion benachrichtigen Die Kirche sagt ja
#122   Genoveva   00:51:39 | Freitag, 11. April 2008
Aleph: Haben Sie das …
„Die großen Arcana des Tarot“
wirklich gelesen? In der Ausgabe im Johannes-Verlag?
Redaktion benachrichtigen Bewährtes bewahren
#84   Genoveva   00:49:32 | Freitag, 11. April 2008
@Herr Braun: Sag ich doch …
Ich weiß nicht, wieviele Taufen in der Osternacht in Ihrer Heimatgemeinde stattgefunden haben. Ich hatte eine Erwachsentaufe mit Firmung und erster hl. Eucharistie!
Mit Ihren zwei „Konzelebranten“ macht das dann genau das von mir geschätzte Verhältnis von 3:1 …
Und das war jetzt auch meine letzte Reaktion auf Sie. Ich finde das, was Sie da treiben, nämlich sehr weit jenseits des Erträglichen.
Redaktion benachrichtigen Bewährtes bewahren
#81   Genoveva   00:43:04 | Freitag, 11. April 2008
@Theo: Auch Ihnen eine gute Nacht …
und ein gutes Ende.
Redaktion benachrichtigen Thomist verstorben
#10   Genoveva   00:41:20 | Freitag, 11. April 2008
Aleph, jetzt hatte ich mich so bemüht …
und dann doch nur wieder :-!
Sein’s doch mal ein bißchen freundlicher und toleranter :-)
Redaktion benachrichtigen Bewährtes bewahren
#78   Genoveva   00:39:38 | Freitag, 11. April 2008
Herrn Braun: Wie ist denn eigentlich …
in Ihrer Kirche das Verhältnis von „Klerikern“ zu „Gläubigen“?
Ich schätze mal 3:1 :-S
O weia, was haben Sie einen an der Waffel …
Redaktion benachrichtigen Bewährtes bewahren
#72   Genoveva   00:29:41 | Freitag, 11. April 2008
@Kurt K: Ein paar Unterschiede gibt es da schon …
L. war kein Häretiker und Apostat …
Redaktion benachrichtigen Thomist verstorben
#8   Genoveva   00:22:39 | Freitag, 11. April 2008
Allerwertester Aleph: Klar…
Es zeigt sich aber dass die Propagandisten, die Originaltexte des Aquinaten nicht genau studiert und sich ein Armutszeugnis ausgestellt haben.
… wenn wir nur alle unseren Thomas so draufhätten wie Sie ^-^
Aber immerhin scheinen Sie sein Fronleichnams-Offizium zu mögen – das ehrt Sie sehr. :(3
Redaktion benachrichtigen Das Interview, das nicht veröffentlicht wurde
#45   Genoveva   21:12:59 | Donnerstag, 10. April 2008
Auhc so ein Fehlgriff:
Vor mehr als einem Jahrhundert haben Geheimorganisationen, Freimaurer, Humanisten, Modernisten und andere, von denen wir jetzt Texte und Beweise haben, ein vatikanisches Konzil vorbereitet, in dem sie ihre Ideen für eine humanistische Kirche infiltrieren wollten.
Klingt fast so schlimm wie bei Pro Germania Sancta :-S
Redaktion benachrichtigen Hexenwahn, Holocaust und Evolution
#379   Genoveva   15:22:26 | Donnerstag, 10. April 2008
@PGS: Sie blamieren hier den ganzen Laden …
sich des Juden zu erwehren
geht es vielleicht auch ohne AH-Zitat???
Redaktion benachrichtigen Das Interview, das nicht veröffentlicht wurde
#37   Genoveva   15:14:34 | Donnerstag, 10. April 2008
Was ist Dialog?
An diesem Punkt, ist es wichtig zu klären, daß Dialoge der katholischen Glaubenslehre widersprechen.
Denn es ist die Voraussetzung bei Dialogen, daß zwei gleichwertige, sich widersprechende Teile zusammenkommen. Deshalb können Dialoge keinenfalls etwas mit dem katholischen Glauben zu tun haben.
Das ist natürlich hahnebüchener Unsinn. Dialog heißt, daß man miteinander redet und die Frage der „Gleichwertigkeit“ dabei nicht in den Vordergrund stellt, weil man sich ja nicht nur die Köpfe einschlagen möchte. Man kann „Ungleichwertigkeit“ ja im Laufe des Dialoges unter Beweis stellen.
Der Dialog und die Diskussion mit Heiden und Andersgläubigen gehört übrigens zum festen Reportoire der Kirche von Anbeginn. Es gibt Schriften von Kirchenvätern, die explizit diesen Titel tragen.
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#73   Genoveva   22:58:41 | Mittwoch, 9. April 2008
@Florian Geyer: So meinen Sie das …
na, das versteht sich aber doch von selbst, daß ich nicht die theorien irgendwelcher Pseudo-Theologen meine. Und erst recht, daß man sich von diesen LEuten nicht die Begriffe kaputtmachen läßt.
Redaktion benachrichtigen Hexenwahn, Holocaust und Evolution
#364   Genoveva   22:55:42 | Mittwoch, 9. April 2008
@HvO: Den Zusammenhang
mit Ihrem Nick verstehe ich – verzeihen Sie meine Unbildung – nicht so ganz.
Redaktion benachrichtigen Die Kirche sagt ja
#71   Genoveva   22:48:28 | Mittwoch, 9. April 2008
@Florian Geyer: Das verstehe ich jetzt nicht ganz …
was ist der Unterschied zwischen einer „externen“ und einer „internen“ Einwirkung des Heiligen Geistes?
Redaktion benachrichtigen Hexenwahn, Holocaust und Evolution
#360   Genoveva   22:43:04 | Mittwoch, 9. April 2008
@Leblhuber
Ihre Einlassungen zum Marienkult muss man ja nicht mögen, aber offensichtlich schätzen Sie Kreisler – da ist man dann doch wieder beinander.
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#68   Genoveva   22:36:28 | Mittwoch, 9. April 2008
@Gotthard
Visionen, Prophezeihungen und Erscheinungen gehören zu den Charismen.
Sie fügen dem Evangelium, wie sie gesagt haben, nichts hinzu, dienen aber – nach Paulus – der Auferbauung der Gemeinde.
Redaktion benachrichtigen Die Kirche sagt ja
#51   Genoveva   18:40:47 | Mittwoch, 9. April 2008
@Stimme / Kurt K.
Könnte die wissbegierige Zuhörerschaft da bitte mal ein Beispiel bekommen?
Aber bitte nicht die Immakulata, sondern irgendetwas vorher, was der römische Papst „aus sich selbst, nicht aber erst durch die Zustimmung der Kirche“, wie es im Dogma heisst, dogmatisch verkündet hätte?
Aber natürlich: Die Päpste haben in der Kirchengeschichte immer wieder Letztentscheidungen in Glaubens- und Sittenfragen getroffen. Das beginnt in der Väterzeit (Kallistus I. hat den Sabellianismus verurteilt, Stefan I. die Wiederhoung der Ketzertaufe verwrfen, Innozenz I. den Pelagianismus, etc.) und setzt sich dann in der Kirchengeschichte so fort. Selbst die Formulierung „Wir definieren“ findet sich zB. bei Bendikt II. (1336) in Bezug auf die Frage nach dem Allgemeinen Gericht oder noch ausgeprägter bei Bonifatius VIII. („declaramus, dicimus, diffinimus“).
Dieser Satz ist es, der mich am allermeisten an der Echtheit von Fatima zweifeln lässt.
Komisch eigentlich, denn den Satz hat die Hl. Bernadette in der Grotte in Lourdes gehört …
[nach einem guten Essen bei der Zigarre danach quasi[klein]
Kurt, manche Scherze könnte man doch einfach mal aus Rücksicht auf andere Menschen unterlassen, oder?
Redaktion benachrichtigen Zwanzig deutsche Bistümer auf der Streichliste
#25   Genoveva   16:34:24 | Mittwoch, 9. April 2008
Allerwertester Aleph: Quadratur des Kreises …
Und ich habe schon gedacht, Sie wollte nicht mehr mit mir diskutieren.
Wie sollte das gehen, mit Ihnen zu diskutieren? :-S
Redaktion benachrichtigen Hexenwahn, Holocaust und Evolution
#317   Genoveva   16:32:34 | Mittwoch, 9. April 2008
@PGS Wieder nur Vermutungen und Halbwissen
Was bitte haben Leute wie Bruckmann und Hanfstaengl mit dem Judentum zu tun? Was Thyssen und Kirdorf? Was Deterding?
Alles nur Geschwätz …
Redaktion benachrichtigen Die Kirche sagt ja
#37   Genoveva   16:24:55 | Mittwoch, 9. April 2008
Brandenburgis / Stimme: Grundkurs
Es ist schon ziemlich bitter, auf welchem theologischen Niveau hier rumgelabert wird.
Ich hatte Alephs unsinnige Behauptung zurückgewiesen, daß Dogma der päpstlichen Unfehlbarkeit sei erstmals 1871 zur Anwendung gekommen. Das ist natürlich falsch, weil es auf dem zu diesem Zeitpunkt tagenden I. Vatikanischen Konzil erst definiert wurde. Was natürlich nichts daran ändert, daß es in der gesamten Kirchengeschichte bereits dogmatische Definitionen von Päpsten gegeben hat.
Brandenburger: Warum sollte diese Definition das Papier nicht wert sein, auf dem sie steht? Könnten Sie dsa bitte begründen?
Stimme: „Ökumenisches Konzil“ ist ei terminus technicus, der nicht mit dem Kaffekränzchen bei der evangelischen Pfarrerin verwechselt werden sollte. Schön, daß Sie etwas über das I. Vaticanum wissen. Bilden Sie sich noch ein bißchen und dann werden Sie merken, daß bei diesem Konzil Bischöfe des ganzen Erdkreises anwesend waren und keineswegs nur „römische Grußauguste“.
Redaktion benachrichtigen Zwanzig deutsche Bistümer auf der Streichliste
#6   Genoveva   15:16:43 | Mittwoch, 9. April 2008
@AA: Und von was …
Mein Allerwertester ist mir so viel wert, dass ich mich nicht mit im auf Sie setzen würde.
träumen Sie nachts? o.O
Redaktion benachrichtigen Die Kirche sagt ja
#24   Genoveva   15:14:19 | Mittwoch, 9. April 2008
@Aleph: Setzen, sechs …
das erste Mal bei der Dogmenverkündigung der Unfehlbarkeit 1871 und das zweite Mal 1950 zur Verkündigung der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel. Seither nicht mehr. Gott sei Dank!
Die Dogmen der päpstlichen Unfehlbarkeit und des Jurisdiktionsprimates von 1871 wurde von einem ökumenischen Konzil definiert.
Redaktion benachrichtigen Die Ausstellung hat mich beeindruckt!
#19   Genoveva   15:10:16 | Mittwoch, 9. April 2008
Ihr könnt mir viel erzählen, aber …
nicht, daß der Beitrag von Humer ist :-@
Redaktion benachrichtigen Zwanzig deutsche Bistümer auf der Streichliste
#4   Genoveva   15:09:08 | Mittwoch, 9. April 2008
Allerwertester Aleph: Oh tempera, oh moses?
Versuchen Sie es einmal mit „O tempora, o mores“.
Wo haben Sie Ihren mancro gelassen? ;-)
Redaktion benachrichtigen Ultrarechte gegen ultrafalsche
#132   Genoveva   13:16:29 | Mittwoch, 9. April 2008
Aleph / manco: Gemeinsame Feinde …
schweißen so richtig zusammen, gell? ^-^
Viel Spaß dann noch, Ihr zwei ;-)
Redaktion benachrichtigen Gleich welcher Religion + …
#31   Genoveva   13:08:10 | Mittwoch, 9. April 2008
Bernd Stromberg:
„Lieber“ verbittet er sich als Anrede – gegen „Allerwertester Aleph“ hat er aber nichts einzuwenden, das habe ich mehrfach ausprobiert :-D
Redaktion benachrichtigen Hexenwahn, Holocaust und Evolution
#310   Genoveva   13:06:11 | Mittwoch, 9. April 2008
@juergen: Geldströme
Da gibt es die verrücktesten Verschwörungstheorien
deswegen hatte ich ja auch um eine Dokumentation dieser Geldströme gebeten …
Aber da wird wieder nichts kommen. :-(
Was zu beweisen war …
Redaktion benachrichtigen Ultrarechte gegen ultrafalsche
#104   Genoveva   12:26:04 | Mittwoch, 9. April 2008
Aleph / manco: Ein hübsches Paar …
seid Ihr zwei :-D
und so süüüüßßßß :-D :-D
Redaktion benachrichtigen Gleich welcher Religion + …
#26   Genoveva   12:23:48 | Mittwoch, 9. April 2008
Bernd Stromberg: Nicht aufregen …
Aleph Tschibo ist hier so eine Art Pausenclown – lächerlich, aber irgendwie auch niedlich.
Sie kennen ihn aus anderen Foren? Hat er da auch permanent seine theologische Unkenntnis prostituiert?
Redaktion benachrichtigen Hexenwahn, Holocaust und Evolution
#307   Genoveva   12:19:29 | Mittwoch, 9. April 2008
@PGS, den nicht nur Namensschwindler
mit dem Segen und Geld der Zionisten bzw. der jüdischen Hochfinanz
bitte dokumentieren Sie doch einmal nachvollziehbar die Geldströme, die von der jüdischen Hochfinanz zu den Nazis geflossen sind.
Was haben denn Bomben mit dem (von Ihnen gemeinten) „Holocaust“ zu tun?
Sie sind wirklich zu blöd zum Lesen. Es ging um die mögliche Bombadierung der Zugangswege („Gleisanlagen“) nach Auschwitz …
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#305   Genoveva   11:08:46 | Mittwoch, 9. April 2008
@Lieber Leblhuber
Die Nazis morden Millionen Juden und den Alliierten werfen heute noch Nazis vor, die Juden nicht gerettet zu haben.
Diese verquere Logik erschließt sich wohl nur den Alt- und Neonazis!
Ich meine mich zu erinnern, von Ihnen auch schon Sätze gelesen zu haben, die in die Richtung gingen, daß der „schweigende Papst“ Pius XII. erhebliche Mitschuld am Holocaust hatte (oder verwechsele ich Sie da jetzt?). Das ist dann aber eine ähnlich verquere Logik ;-) Der hatte nämlich nicht einmal Bomben …
Redaktion benachrichtigen „Es ist unvorstellbar, daß der Kardinal davon nicht gewußt hat“
#31   Genoveva   11:01:50 | Mittwoch, 9. April 2008
@Aleph: Was soll das?
So einen unerträglichen Quark stellen Sie hier ins Forum. Können Sie eigentlich begrunden, warum Sie eine solche Untat begehen, geschmäcklos bis auf die Knochen zu sein und das auch noch schamlos zu dokumentieren.
PvO hat einen Ausschnitt aus dem Tagebuch der Schwester Faustina hier eingestellt. Was rechtfertigt denn da Begriffe wie „Quark“, „Untat“, „geschmacklos“ und „schamlos“???
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#242   Genoveva   13:38:47 | Dienstag, 8. April 2008
@Pünktchen
Das wollte ich Ihnen auch nicht unterstellen. Der folgende Beitrag von Ihnen:
Anfangs hatte ich eine solide abwehrende Voreinstellung gegen diese ganze Debatte und gegen die, die sie ausgelöst hatten. Nun muß ich zumindest eine gehörige Verunsicherung gestehen.
klang dann aber doch nach einer generellen Hinwendung zum Revisionismus.
Es ist wissenschaftlich ja eine Selbstverständlichkeit, daß man Ungereimtheiten entdeckt und diese dann aufzuklären versucht. Was der Revisionismus anstrebt, ist aber etwas ganz anderes: mit einigen Detailfragen die gesamte historische Theorie über die Ermordung der Europäischen Juden zu diskreditieren. Das geben diese Details aber wissenschaftstheoretisch nicht her. Es bleiben immense Mengen an Fakten, die der Revisionismus in seine Theorie nicht integrieren kann (und ja auch nicht will, da er evident interessegeleitet ist).
Und ein bißchen sollte man doch immer auf die Gesellschaft achten, in die man sich begibt.
Redaktion benachrichtigen Hexenwahn, Holocaust und Evolution
#237   Genoveva   13:16:10 | Dienstag, 8. April 2008
@Burgoros: Was soll das?
Wissenschaftlich ist die Erde eine Scheibe …
Wissenschaftlich sind kleine Mädchen eigentlich kleine Jungs + ungünstige Winde …
Wissenschaftliche Erkenntnis entwickelt sich weiter. Es macht keinen Sinn, der Wissenschaft frühere Fehler vorzuwerfen und sie damit grundsätzlich delegitimieren zu wollen. Warum also in dieser Frage?
Ihr unausgesprochener Vorwurf ist doch, daß in Fragen des Holocausts keine Wissenschaft betrieben wird, sondern böse Leute im Hintergrund die öffentliche Meinung manipulieren. Das halte ich – mit Verlaub – für offensichtlichen Nonsens.
Zu meiner Frage: Bei mir läuft die Abteilung „Informationen aus der Hochgradfreimaurer-Szene“ nicht unter Wissenschaft. Wenn Sie meinen, Informationen zu haben, die uns arme Irre hier die Augen öffnen, dann her damit. Ansonsten kann ich Ihre nebulösen Andeutungen nicht ernst nehmen und reagiere entsprechend.
Redaktion benachrichtigen Hexenwahn, Holocaust und Evolution
#233   Genoveva   12:20:00 | Dienstag, 8. April 2008
@Burgoros: Ok, Raten nach Zahlen …
1. Bush
2. Clinton
3. Tennant
4. Al Bundy
5. Genscher
6. Süssmuth
7. Elisabeth II.
8. Blair
9. Sarkozy
10. Donald Duck
Redaktion benachrichtigen Ultrarechte gegen ultrafalsche
#31   Genoveva   12:09:48 | Dienstag, 8. April 2008
@HBR: Volle Unterstützung
Es gibt auch noch andere Meinungen als die eure…und das ist gut so
noch ist die Welt nicht völlig krank :)3 :)3 :)3
Redaktion benachrichtigen Hexenwahn, Holocaust und Evolution
#229   Genoveva   10:41:38 | Dienstag, 8. April 2008
Burgoros / Wahrheitsfreund
Es hat nicht jeder die Kontakte, die ich habe.
Ja, klar doch … CIA? Mossad? Rothschild?
Aber wo wurden dann die übrigen 5 ½ Millionen ermordet, um auf die 6 Millionen zu kommen, die uns ständig eingehämmert werden?
Wer behauptet bitte, in Auschwitz seien 6 Millionen Menschen umgekommen? Die wissenschaftlich abgesicherte Zahl lautet 1.1 Millionen – wie hoch der Anteil der in den Gaskammern Getöteten ist, kann man wohl nie genau aufklären.
Redaktion benachrichtigen „Es hätte nicht karger sein können“
#48   Genoveva   00:58:48 | Dienstag, 8. April 2008
möchtegern: Ich dachte, das Lied …
heißt „Liebster Jesus, wir sind vier …“ Schon wieder 25% weniger :-$
Redaktion benachrichtigen Der Götzendiener Jesus hat sein Schicksal verdient
#256   Genoveva   00:14:51 | Dienstag, 8. April 2008
@Anita: Ich darf nicht wieder …
auf Florians „Unter dem Gürtel-Scherze“ mit ebensolchen antworten.
Siehe unten …
Redaktion benachrichtigen Unbarmherzige Zersetzung der kirchlichen Lehre
#24   Genoveva   00:09:36 | Dienstag, 8. April 2008
@Anita:
Oh je! Was haben sie denn so schlimmes verbrochen? Haben sie etwa ohne Erlaubnis ihres Mannes das Haus verlassen? :'(
Das kann mir gar nicht passieren – meine Kette reicht nicht bis zur Haustür. :-(
Aber zum Glück komme ich bis zum Computer und kann hier an bösen Islamistinnen mein Mütchen kühlen :-P
Redaktion benachrichtigen Der Götzendiener Jesus hat sein Schicksal verdient
#253   Genoveva   00:05:11 | Dienstag, 8. April 2008
@Florian Geyer: Mir würde dazu ja was einfallen …
„Wo gibt es diese Metallprothesen?“
Genau dort wo sich ihr Freund das Viagra holt :-D
… aber Heinrich sagt, ich darf das nicht :-(
Redaktion benachrichtigen Hexenwahn, Holocaust und Evolution
#212   Genoveva   00:02:43 | Dienstag, 8. April 2008
@Burgoros: Da haben Sie völlig Recht …
Würden doch auch andere wissenschaftlich so exakt vorgehen, dann würde sich die Meinung mancher ändern.
Ich kenne auf diesem Forum mit Ausnahme von Pünktchen keinen einzigen, der eine zuvor gepostete Meinung in dieser Sache geändert hätte.
Das ist mir auch schon aufgefallen, daß keine von den durchgeknallten Dumpfbacken, die hier von morgens bis abends ihre braune Jauche ablassen, sich bisher zur Vernunft und zur Anerkennung der Ergebnisse der exakten historischen Wissenschaft bekehrt hat.
Nur Mut, Burgoros, es tut am Anfang wahrscheinlich ein bißchen weh, aber es lohnt sich. Sie könnten dann wieder mit offenen Augen durch die Welt gehen und bräuchten nicht hinter jeder Ecke die halluzinierte Fratze des „bösen Juden“ sehen. Was für ein glückliches, befreites Leben wäre das.
Redaktion benachrichtigen Hexenwahn, Holocaust und Evolution
#209   Genoveva   23:51:02 | Montag, 7. April 2008
@Burgeros / Leblhuber / Anita:
Burgeros: Na, da wird sich Pünktchen aber mächtig freuen, daß sie jetzt zu ihrer handverlesenen Schar gehören darf. Sicher wird sie dann auch bald von Hochgradfreimaurern schwafeln und die Theorie vertreten, die ganze Hitlerei sei auch nur eine zionistische Veranstaltung gewesen.
Leblhuber: Einem so charmanten Friedensangebot kann ich natürlich nciht widerstehen. :(3 (Würde mir auch schlecht stehen, da ich ja selbst gerne mal verbal etwas über die Stränge schlage).
Anita: Sind Sie eifersüchtig, oder warum giften Sie hier so rum? Ein Tipp: Verzichten Sie auf Ausdrücke wie „USAma“, dann wird Herr Leblhuber vielleicht auch mal zu Ihnen freundlich sein …
Redaktion benachrichtigen Der Götzendiener Jesus hat sein Schicksal verdient
#246   Genoveva   23:23:26 | Montag, 7. April 2008
@Vineta / Heinrich: „ordinärer Müll“ und „Geschmacklosigkeiten“
Oh, ich vergaß: Scherze unterhalb der Gürtellinie sind Männersache. Ich werde es mir merken und gelobe Besserung …
Redaktion benachrichtigen Sexual-Archäologie im Erzbistum Köln
#57   Genoveva   23:04:31 | Montag, 7. April 2008
@vineta: Viele richtige Fragen …
Richtig ist, daß viele Bischöfe lange Zeit das Problem nicht erkannt und sich der Ansicht hingegeben haben, Pädophilie könne einfach „wegtherapiert“ werden. In dieser Ansicht sind sie übrigens vom Berufsstand der Therapeuten meist bestärkt worden.
Meines Wissens musste der Pfarrer von Riekofen die Entschädigungszahlung beim Bistum abstottern.
Der Papst ist nicht der oberste „Dienstherr“ der Bischöfe und kann sie daher auch nicht einfach feuern. Es ist in Amerika übrigens auch zu Rücktritten von Bischöfen gekommen.
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#200   Genoveva   22:49:01 | Montag, 7. April 2008
@Pünktchen: Verrennen Sie sich nicht gerade?
Sie brillieren hier sonst immer mit einer wirklichen Übersicht über die Themenfelder, zu denen Sie sich äußern.
Mit ein wenig Übersicht zum Thema „Holocaust“ wird sofort deutlich, daß es solcher Detailbeweise wirklich nicht bedarf. Wir haben das klare Faktum der Opferzahlen, das aus tausenden von Informationen über die Deportationen (seit 1990 angereichert durch Materialien aus den sowjetischen Archiven) besteht.
Und für die Tatsache der Vergasung gibt es tausende von Zeugenaussagen von Opfern UND Tätern. Ich hatte hier schon das Gespräch zwischen Stangl und Sereny angeführt. Da sitzt ein Täter bereits verurteilt in Deutschland im Gefängnis, erzählt unter großen Mühen sein ganzes Leben, stellt Dinge klar (wo er sich nach wie vor unschuldig fühlt) – und berichtet im Detail über die Vergasungen in Treblinka. Warum sollte er an dieser Stelle lügen?
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#18   Genoveva   22:40:04 | Montag, 7. April 2008
Lieber Heinrich
ich habe mich vielleicht ungünstig ausgedrückt. Die Hölle ist reale Möglichkeit für jeden Menschen, vor allem für mich. Das entbindet mich aber doch nicht von der Verpflichtung, für jeden Menschen zu hoffen, daß er das ewige Heil erreicht. Was sonst bedeutet denn ihr „gut katholisches“ Beten für diesen Menschen?
Mit scheint, daß gerade eine bestimmte Art von „Höllengewißheit“ zur Laxheit zu führen. Da bevölkert man die Hölle mit allen möglichen unangenehmen Geschichts- und Zeitgenossen und kann dann sagen: „Danke Herr, daß ich nicht bin wie diese dort“.
Redaktion benachrichtigen Der Götzendiener Jesus hat sein Schicksal verdient
#235   Genoveva   22:22:02 | Montag, 7. April 2008
@Florian Geyer: Wow !
bei mir wär das wurst gewesen. Stahl auf Stahl ergibt nur einen leichten Kratzer.
Wo gibt es diese Metallprothesen? Und unter welchen Umständen sind die Originale abhanden gekommen???
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#10   Genoveva   22:13:41 | Montag, 7. April 2008
@FXaver: Nun ja, ganz stimmt das nicht …
Noch nie hat die (katholische) Kirche verbindlich gelehrt, dass ein bestimmter Mensch in der Hölle ist. Das könnte sie auch nicht. Wie könnte sie dem Urteil Gottes vorgreifen. Ergo kann man als Katholik glauben, dass die Hölle leer ist und leer bleibt.
Sie könnte das sehr wohl – sie kann ja auch Heiligsprechungen vornehmen. Sie tut es aus gutem Grund eben nicht.
Ob man als Katholik glauben kann, das die Hölle leer ist, weiß ich nicht. Sicher kann und darf man es hoffen.
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#197   Genoveva   22:09:09 | Montag, 7. April 2008
Humbelina: Sie Ahnungsloser
Die Reduzierung der Opferzahlen von Auschwitz erfolgte übrigens 1990 (sic!).
Ja, die offiziellen Opferzahlen (auf der Tafel in der Gedenkstätte!) wurden erst 1990 nach der Wende im Ostblock gesenkt. In wissenschaftlichen Kreisen des Westens waren diese Zahlen seit langem bekannt und publik.
Waren also zwischen 1965 und 1900 BEIDE Lesarten richtig?
Was soll diese blödsinnige Frage?! Richtig sind die Zahlen, die der historischen Wirklichkeit entsprechen. Und die historische Wissenschaft braucht manchmal eine ganze Weile, bis sie die historische Wahrheit erforscht hat. Wo ist Ihr Problem?
Die Arbeitsweise von Hilberg kann nur ein Talmud-Experte verstehen. Zitat Hilberg: „Es gab keine Pläne, kein Budget, [der Holocaust] geschah nur durch ein unglaubliches Zusammentreffen von Absichten, das Gedankenlesen einer Bürokratie.
Das ist die klassische These von der kumulativen Radikalisierung der sogenannten „Funktionalisten“, wie sie u.a. auch Hans Mommsen vertreten hat. Ich neige eher den „Intentionalisten“ zu, die davon ausgehen, daß der Judenmord sehr früh Hitlers Absicht war.
Dies ist eine sehr bekannte Debatte der Historiker-Zunft über das „Woher“ des Holocaust. Kennen Sie eigentlich die wissenschaftliche Diskussion zum Thema?
Und was hat das mit den Opferzahlen zu tun?
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#172   Genoveva   18:44:14 | Montag, 7. April 2008
Humbelina: Wer lügt hier?
Sie haben auch nicht auf „Arbeiten“ hingewiesen, sondern stammeln vor sich her.
Hier hatte auf Hilbergs Studie von 1961 hingewiesen.
Die Opferzahlen von Auschwitz wurden übrigen nicht 1960, sondern Ende der 1980er JAhre revideirt, nach dem die Revisionisten die biesherige Lehre lückenlos widerlegt hatten.
Vorposter Arkanum hat Sie bereits auf die entsprechende Literatur vor Ende der 80er Jahre hingewiesen. Sie ließe sich beliebig vermehren.
Hilberg ist heute übrigens auch für die Gläubigen nicht mehr zitierfähig.
Erstens glaube ich an Gott und nicht an den Holocaust und zweitens ist Hilberg ein angesehenes Mitglied der scientific community.
Und was soll dieser Lügen-Quatsch: Niemand behauptet übrigens, daß 6 Millionen Juden dem Holocaust zum Opfer gefallen sind. Das ist die Gesamtzahl der Opfer der Vernichtung der Europäischen Juden von 33-45.
Da ist mir ein Lapsus unterlaufen: Es muß natürlich heißen „den Gaskammern“ statt „dem Holocaust“.
Redaktion benachrichtigen Der Text beginnt mit einem langen Lob
#15   Genoveva   16:35:35 | Montag, 7. April 2008
@Marcelus: Uups …
ist das nicht ein bißchen übertrieben? Was ist den mit dem Lehramt des Bischofs oder gar des Konzils? Wollen Sie das alles nur als Ausfluß des päpstlichen Lehramtes verstehen?
Abfallen tut man übrigens auch nicht vom Lehramt – wie Sie das formulieren – sondern vom Glauben der Kirche. Sagen Sie jetzt bitte, bitte nicht, der Glaube der Kirche sei identisch mit dem päpstlichen Lehramt.
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#161   Genoveva   16:29:50 | Montag, 7. April 2008
@Humbelina: Alles Senf …
… was Sie da ausscheiden.
Auschwitz von heute auf morgen ohne die geringste Begründung von 4,5 auf 1,5 (nicht etwas Tausend sondern mio.!!!
Was soll dieser Unfug mit „von heute auf morgen“. Ich hatte bereits weiter unten auf die Arbeiten seit den sechziger Jahren (so auch Hilberg 1961) hingewiesen, die für Auschwtz eine Zahl von ca. 1 Million angeben.
Niemand behauptet übrigens, daß 6 Millionen Juden dem Holocaust zum Opfer gefallen sind. Das ist die Gesamtzahl der Opfer der Vernichtung der Europäischen Juden von 33-45.
Aber für Ihresgleichen ist das ja ohnehin alles unwichtig, denn es steht ja von vornherein fest, daß auch hinter dem NS-Wahnsinn der böse Feind (also die Juden) steckt. So krank muß man erst einmal sein.
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#148   Genoveva   15:36:35 | Montag, 7. April 2008
@juergen: Entwicklung der historischen Erkenntnis …
Ihr schönes Beispiel dokumentiert die Tatsache, daß historische Erkenntnis in der Tat ständig im Fluß ist. Betrachtet man die Forschung zum Holocaust, dann ergibt sich folgendes Bild: In den letzten Jahren hat sich die Fülle an Detailwissen noch einmal erheblich erweitert und das Feld ist vielfach thematisch systematisiert worden. Vor dem Hintergrund des sich daraus ergebenden Gesamtbildes ist es absolut lächerlich, eine umfassende Revision zu erwarten. Daran ändern Details wie die Frage, ob die Gaskammer im Auschwitzer Stammlager von den Sowjets partiell rekonstruiert wurde (was im Film von Cole bis auf die erste subalterne Führerin übrigens niemand bestreitet) rein gar nichts. Bereits die Fragestellung „Gibt es Beweise für die Vergasung von Menschen in Auschwitz?“ ist angesichts der Faktenlage absolut grotesk.
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#118   Genoveva   13:10:13 | Montag, 7. April 2008
@Pünktchen:
Es erschüttert mich dann aber doch, wenn die Quantifizierungen von soz. offizieller Seite eine Streubreite von 1 zu 4 aufweisen (früher hieß es 4 Millionen, jetzt heißt es 1,1 Millionen)
Ich weiß nicht recht, was mich daran erschüttern soll, daß das sozialistische Propaganda-System mit falschen Zahlen operiert hat und diese bis zur Wende 1990 auch nicht korrigieren wollte.
Unter westlichen Historikern (wo es die von Ihnen so genannte „offizielle Historiographie“ eben nie gab) sind bereits seit den 50er Jahren andere Zahlen genannt worden. Raul Hilberg spricht 1961 von ca. 1 Million Opfern und dies ist in etwa die Zahl, die heute als gesichert angesehen werden kann.
Bitte bedenken Sie, daß diese Zahlen nur auf dem Wege der Rekonstruktion über die Deportationen gewonnen werden können, wozu es einer breiten Aufarbeitung von Quellen in ganz Europa bedurfte.
Nach wie vor verstehe ich nicht, warum man den Detailfragen bezüglich der einen Gaskammer im Auschwitzer Stammlager solche Bedeutung beimessen sollte, wo die Dinge in den anderen Lagern (Birkenau, Chelmno, Sobibor, Majdanek und Treblinka) viel klarer zu Tage liegen.
Redaktion benachrichtigen Sprach der Papst von Glaubens-Zweifeln? + …
#12   Genoveva   11:13:10 | Montag, 7. April 2008
@Redaktion: Schluß jetzt!
Ich weise Sie noch einmal daraufhin, daß Poster PGS hier strafrechtlich relevante Volksverhetzung betreibt.
Sperren Sie ihn endlich!
Ich gehe davon aus, daß sich weitere Poster hier dieser Forderung anschließen werden.
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#98   Genoveva   11:06:32 | Montag, 7. April 2008
@Pünktchen: Hm, …
Meines Wissens wird das nicht einmal von der offiziellen Historiographie behauptet!
Diese Formulierung gefällt mir ehrlich gesagt nicht besonders. Das klingt doch arg nach „gesteuerter Wissenschaft“, was für die Geschichtswissenschaft z.B. in Deutschland einfach nicht zutrifft.
Cole’s Filme fokussieren auf die Plausibilität ganz weniger technischer Details – das ist für das revisionistische Lager ja keineswegs untypisch. Aber was würde es letztlich austragen, wenn man zu dem Ergebnis käme, daß es hier die eine oder „Lücke“ gibt (z.B. eine Tür, die sich nicht mehr findet)?
Der Holocaust als Gesamtphänomen ist – entgegen den Insinuationen Cole’s – bestens und überwältigend belegt. Lesen Sie z.b. die Gespräche, die Gitta Sereny mit Franz Stangl, dem Komandanten von Treblinka, geführt hat. Das lohnt sich auch in anderer Hinsicht.
Redaktion benachrichtigen Sexual-Archäologie im Erzbistum Köln
#52   Genoveva   17:32:39 | Sonntag, 6. April 2008
@Vineta: Heiliger Google, bitte für uns …
Sie sollten darüber nachdenken, sich zumindest noch eine weitere Wissensquelle zu suchen. Natürlich gibt es im Netz tausende Seiten, die so etwas behaupten. Es gibt im Netz sicher auch tausende Seiten, die behaupten, daß die Welt von einer Handvoll finsterer Freimaurer und Juden regiert wird … :-S
Zu den Zahlungen in Amerika, Irland und Deutschland gilt: Entschädigt werden Opfer, weil die jeweilige Diözese ihrer Aufsichtspflicht nicht hinreichend nachgekommen ist. Eltern haften für Ihre Kinder und Firmen/Organisationen für Verfehlungen Ihrer Angestellten.
Redaktion benachrichtigen Die wirkliche Gefahr für den Menschen seid ihr
#24   Genoveva   00:39:20 | Sonntag, 6. April 2008
@Leblhuber: Tusse ???
Sie sind auch nur eine Tusse, die glaubt, jemandem etwas um die Ohren hauen zu können. Schade, weil ich Ihre allermeisten Meinungen teile.
Argumente: 0
Pardon, aber derjenige ohne Argumente waren doch Sie, nicht wahr?!
Ich hatte Sie nach Quellen für Ihre Bernhard-Invektiven gefragt, gleichzeitig aber schon so einen Verdacht und Ihre Bemerkungen dann gleich bei der Wikipedia gefunden.
Ich mag S. Bernhard …
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#20   Genoveva   23:54:42 | Samstag, 5. April 2008
@Leblhuber: Verdacht bestätigt …
… ist alles 1:1 aus der Wikipedia abgeschrieben.
Na dann ist ja alles klar … :-S
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#17   Genoveva   23:38:24 | Samstag, 5. April 2008
@Leblhuber: Könnten Sie sie gut sein …
und mir Ihre Aussagen über den Hl. Bernhard
Er stellte die Nicht-Christen auf eine niedere Entwicklungsstufe, sprach ihnen das Menschsein ab und fordert ihre sofortige Vernichtung.
kurz belegen?
Vielen Dank im voraus …
Redaktion benachrichtigen Halten Sie die Klappe!
#105   Genoveva   23:35:14 | Samstag, 5. April 2008
@Parmenas:
verlangt bei jeder dogmatischen Entscheidung die Beachtung des Traditionskriteriums.
Eine sehr merkwürdige Auffassung von dogmatischen Entscheidungen haben Sie da. Die Tradition ist doch nicht ein Kriterium, daß man quasi von außen an eine lehtamtliche Entscheidung heranträgt!
„Mit diesem außerordentlichen Gebrauch des Lehramtes wird freilich überhaupt keine Erfindung eingeführt noch irgendetwas Neues zur Summe jener Wahrheiten hinzugefügt, die in der Hinterlassenschaft der Offenbarung, die der Kirche von Gott anvertraut ist, wenigstens einschlussweise enthalten sind, …“ [Pius XI., Enz. „Mortalium animos“]
Die Übereinstimmung mit dem depositum fidei ist nicht das Kriterium einer unfehlbaren Lehrentscheidung, sondern ihr Wesen.
Ihre ganze Konstruktion scheint dem Zweck zu dienen, die Tradition gegen das Lehramt ausspielen zu können (ich vermute daher einen SSPX-Hintergrund). Das ist aber Nonsens. Solange ein Papst Papst ist, ist er auch die letzte Instanz, die genau diese Frage klären könnte. Nur wenn er Häretiker wäre, wäre er nicht mehr diese Instanz. Dann wäre er aber auch nicht mehr Papst.
Dann kommt man hin, wenn man ungehorsam sein will („Wir wissen es besser als der Papst“), aber nicht konsequent genug ist, Sedisvakantist zu werden.
Redaktion benachrichtigen Sexual-Archäologie im Erzbistum Köln
#42   Genoveva   22:19:50 | Samstag, 5. April 2008
@Vineta: Gotthard hat 100% Recht …
Natürlich haftet die Kirche als Arbeitgeber für eventuelle Schäden, die ein Pfarrer in Ausübung seiner Tätigkeit ohne Vorsatz verschuldet. Es sollte unstrittig sein, daß der Mißbrauch von Kindern oder das Zeugen unehelicher Kinder nicht zu den Obliegenheiten eines Pfarrers gehören.
Wenn die amerikanischen Diözesen Entschädigungen an Opfer gezahlt haben, dann deshalb, weil sie ihrer eigenen Aufsichtspflicht nicht ausreichend nachgekommen sind!
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#11   Genoveva   22:15:33 | Samstag, 5. April 2008
Florian, alter Bauernführer …
Jaja Genoveva wir wissen schon die Deutschen sind ja überhaupt ganz ganz schlimme und böse Menschen gell.
Das habe ich nicht gesagt und auch nicht gemeint. Auch andere Vöker haben schlimme und schlimmste Verbrechen begangen. Ich habe nur gesagt, daß die Ermordung der Europäischen Juden unter bestimmten Gesichtspunkten ein einzigartiges Verbrechen war und dass für dieses Verbrechen im wesentlichen die Deutschen verantwortlich waren.
Redaktion benachrichtigen Halten Sie die Klappe!
#99   Genoveva   22:09:06 | Samstag, 5. April 2008
@Parmenas: Sie irren …
Zunächst ist der von Ihnen zitierte Textabschnitt
quae sacris Scripturis et apostolicis traditionibus consentanea, Deo adiutore, cognoverant.“
nicht Teil der dogmatischen Definition der päpstlichen Unfehlbarkeit, sondern der hinführenden Erläuterung in „Pastor aeternus“.
Weiters wird hier eben kein Kriterium für die Unfehlbarkeit aufgestellt, sondern es wird beschrieben, wie die Römischen Bischöfe Ihren Primat in der Vergangenheit ausgeübt haben. Eine unfehlbare Lehrentscheidung ist per definitionem das, was der Papst in einer wichtigen Frage des Glaubens oder der Sitten als mit Schrift und Tradition übereinstimmend erkannt hat.
Der einzig denkbare formale Selbstwiderspruch wäre also, daß ein Papst etwas für unfehlbar erklärt, was er selbst für nicht mit Schrift und Tradition übereinstimmend hält.
Es gibt aber keinen Dritten, der einen sachlichen Widerspruch zwischen päpstlicher Definition auf der einen und dem depositum fidei auf der anderen Seite verbindlich feststellen könnte. Das eben ist ja die Substanz dieses Dogmas: der Papst ist die letzte Instanz und der Herr der Kirche wird ihn in solchen Situation im Glauben bewahren.
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#40   Genoveva   21:49:23 | Samstag, 5. April 2008
@Vineta: Das stimmt so einfach nicht …
Bis-Zum-Gehtnichtmehr-Gedecktwerden durch die Bischöfe, wie man am Fall des pädophilen Pfarrers von Riekofen sieht.
Das Problem in der Causa Riekofen ist nicht, daß Bischof Müller den Priester gedeckt hat, sondern daß er und seine Kurie leichtfertig an eine angebliche „Heilbarkeit“ der offensichtlich vorliegenden pädophilen Störung geglaubt haben. Und dies, obwohl zu diesem Zeitpunkt bereits römische Vorgaben existierten, die aufgrund der Analyse der amerikanischen Skandale mit der immer gleichen Kaskade „Mißbrauch – Therapie – Rückfall“ einer solchen Fehleinschätzung einen Riegel vorgeschoben hatten.
Es kann gar kein Zweifel bestehen, daß Bischof Müller und seine Leute subjektiv sorgfältig vorgegangen sind – sie hätten es aber besser wissen können.
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#9   Genoveva   21:41:01 | Samstag, 5. April 2008
Wer, wenn nicht die Deutschen?
Dann sollen es doch wieder „die Deutschen“ gewesen sein, obwohl 1932 nur etwas mehr als ein Drittel für die NSDAP stimmte – wobei ‘Der Spiegel’ den Unterschied zwischen Wählern, Wahlberechtigten und nicht-wahlberechtigten Deutschen verwischt.
Auch so ein Taschenspielertrick. Es geht nicht um die Frage, ob 100% der Deutschen hinter dem Judenmord standen (übrigens haben auch die NSDAP-Wähler von 1932 nicht den Holocaust gewählt), sondern wer ihn schließlich ausgeführt hat. Und das waren nun einmal ganz überwiegend Deutsche, ob nun als Organisatoren von Auschwitz oder als Mitglieder der Einsatzgruppen, die die Massenerschießungen durchgeführt haben.
Es sei in diesem Zusammenhang auf Peter Longerichs Studie „Davon haben wir nichts gewußt! Die Deutschen und die Judenverfolgung 1933-1945“ verwiesen. Longerich arbeitet überzeugend heraus, daß viele Deutsche bereits während des Krieges den Mord an den Juden (von dem breite Schichten zumindest umrisshaft Kenntnis hatten) als kollektives Verbrechen interpretierten und den Verlust des Krieges vor allem auch deswegen fürchteten, weil Ihnen völlig klar war, daß sie anschließend kollektiv zur Rechenschaft gezogen würden.
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#4   Genoveva   18:54:56 | Samstag, 5. April 2008
Verquaster Beitrag
Die „Banalität des Bösen“ ist keine neue Erkenntnis von Herrn Littell – der entsprechende Buchtitel von Hannah Arendt stammt aus den Zeiten des Eichmann-Prozesses in Jerusalem. Richtig ist, daß die neuere Forschung vieles dazu beigetragen hat, daß man den Mord an den europäischen Juden nicht mehr als das Werk einiger verschworener SS-Finsterlinge verharmlosen kann: eine große Zahl von „Durchschnittsmenschen“ aller Klassen und Stände war daran aktiv beteiligt.
Mir ist völlig schleierhaft, wie man aus diesen Forschungsergebnissen die These „Der Holocaust hat nicht stattgefunden“ ableiten will. Er hat stattgefunden und Hunderttausende von Deutschen und europäischen Kollaborateuren war daran beteiligt.
Ebenso bleibt die Einzigartigkeit der „quasi-industriellen“ Tötungsmaschinierie bestehen – die Tatsache, daß ca. 3 Millionen Juden auf „konventionelle“ Art und Weise vom Leben zum Tode befördert wurden, ändert daran überhaupt nichts.
Redaktion benachrichtigen Halten Sie die Klappe!
#19   Genoveva   15:47:41 | Freitag, 4. April 2008
Allerwertester Aleph: Also auch nicht das Backen …
Sie haben keine Ahnung von Theologie, das ist bekannt …
Sie haben keine Ahnung von Geschichte, das ist auch bekannt …
Sie können nur unter größten Schwierigkeiten einfache logische Operationen vornehmen, dito …
Und dann auch noch das:
mürben (wie Sandkuchen)
Womit verdienen Sie bloß Ihr Geld ???
Redaktion benachrichtigen Der Götzendiener Jesus hat sein Schicksal verdient
#140   Genoveva   00:44:48 | Freitag, 4. April 2008
@Anita: Sie spinnen wohl?
Aber wenn hier Leute behaupten Gewalt sei im Islam praktisch angelegt, dann muß man auch sagen dürfen daß Auschwitz im Christentum praktisch angelegt ist.
Könnten Sie bitte so reizend sein und uns eine Stelle aus dem Neuen Testament nennen, die auch nur im entferntesten den millionenfachen Mord an Juden nahelegt???
Dagegen gibt es im Koran nun einmal Stellen, die praktische Gewalt nahelegen.
Redaktion benachrichtigen Der Götzendiener Jesus hat sein Schicksal verdient
#122   Genoveva   22:21:19 | Donnerstag, 3. April 2008
@Redaktion: Handeln!
Was einige Leute sich hier fortlaufend leisten düfen, geht wirklich auf keine Kuhhaut. Ich kann mich Leblhuber (bereits die Anrede als „Levi-Huber“ ist eine bodenlose tiefbraune Unverschämtheit) nur anschließen. Das Forum wird durch diese Leute zunehmend unbrauchbar. Und irgendwann stellt sich für gesittete Menschen einfach die Frage, ob man hier Umgang pflegen soll.
Also tut endlich etwas und dämmt diese braune Sch… hier ein :-!
Redaktion benachrichtigen Absurditäten der Homo-Gesellschaft
#114   Genoveva   01:06:14 | Dienstag, 1. April 2008
@Kurt K.: Hm, was macht mit einer so verzweifelten Seele?
Mir scheint das kein besonders echter Buddhismus zu sein, was Sie da so schreiben – eher wieder nur die Negation christlicher Anschauungen, mit denen Sie sich hier ja tag ein, tag aus rumplagen, und wohl nicht nur hier.
Helfen ein paar hingeschleuderte Paradoxien („Das was existiert ist das Nichts“) da weiter? NEhme ich Ihnen nicht ab.
Redaktion benachrichtigen Adolf Hitler ist im Himmel
#217   Genoveva   00:59:15 | Dienstag, 1. April 2008
PGS: Halb richtig …
Pius X. wollte bereits 1914 die Verurteilung aussprechen, ist darüber aber gestorben.
Redaktion benachrichtigen Vom Herrn Christus zum Herrn Käthe
#26   Genoveva   00:00:52 | Dienstag, 1. April 2008
@Alkuin: Vielleicht …
So schnell geht das doch nicht Redaktion benachrichtigen
geht das ja gar nicht :-P
Redaktion benachrichtigen Adolf Hitler ist im Himmel
#214   Genoveva   23:58:22 | Montag, 31. März 2008
@PSG: Ich spreche nicht von einer …
antisemitischen Strömung in Frankreich, sondern von der integralistischen Action Francaise und dort besonders von Charles Maurras. Die Verurteilung erfolgt durch S. Pius X.
Merken Sie nicht, daß Sie alles, aber auch alles durch die Brille Ihrer antisemitischen Wahnvorstellung sehen?
Bezüglich der Menschenwürde scheine ich Sie ja wenigstens überzeugt zu haben …
Redaktion benachrichtigen Absurditäten der Homo-Gesellschaft
#111   Genoveva   23:52:30 | Montag, 31. März 2008
Kurt K.: Hören Sie nicht auf Marcelus …
Es ist letztlich nicht Gott, der einen Menschen zu ewigem Unglück verurteilt. Es ist aber wohl denkbar, daß ein Mensch sich so in sich selbst abschließt, daß er für Gott (und natürlich auch andere Menschen) nicht mehr erreichbar ist.
„Die Tore der Hölle sidn von innen verschlossen“ sagt C.S. Lewis. Wenn Sie ein authentisches Bild der christlichen Vorstellung von der Hölle gewinnen wollen, dann sollten Sie unbedingt sein Buch „Die Große Scheidung“ lesen.
Redaktion benachrichtigen Adolf Hitler ist im Himmel
#205   Genoveva   22:32:37 | Montag, 31. März 2008
@PGS: So, so, und diese menschliche Natur …
schwebt also irgendwo in den Sphären? Sie sind ja ein richtiger modernistischer Idealist …
Die menschliche Natur subsistiert in konkreten Menschen und genau diesen kommt auch die Wüde dieser menschlichen Natur zu.
Ihre Sedi-Phantasmagorien sind einfach nur lächerlich und eine direkte Folge Ihres krankhaften Antisemitismus. Das bestätigt meine These, daß Sie Integralist sind: Sie sind zuerst Antisemit und Katholik deshalb, weil Sie meinen, ihn dort am kosnequentesten in ein ideologisches Gebilde integrieren zu können. Wie gesagt: Von einem Papst, den sogar Sie anerkennen, rechtsgültig verurteilt.
Redaktion benachrichtigen Absurditäten der Homo-Gesellschaft
#86   Genoveva   22:25:25 | Montag, 31. März 2008
@Marcelus: Das ist ganz richtig …
Die Hölle ist eine konkrete, existentielle Bedrohung und eine reale Möglichkeit für mich. Aber so wie ich für mich hoffe, so hoffe ich aud für jeden anderen Menschen, daß diese Bedrohung für ihn nicht wahr wird – selbst für Adolf Hitler.
Redaktion benachrichtigen Adolf Hitler ist im Himmel
#201   Genoveva   22:21:29 | Montag, 31. März 2008
@Brandenburgis & PGS: Pius X.
hat eine Irrlehre verurteilt, die seinerzeit in Frankreich sehr aktuell war. Da gab es Leute, die fanden die Kirche unglaublich toll, weil sie der Stabilisierung bestimmter politischer Konfigurationen dienlich sei.
Ihre Ausführungen riechen verdächtig nach dieser gefährlichen Irrlehre.
Redaktion benachrichtigen Absurditäten der Homo-Gesellschaft
#83   Genoveva   22:16:07 | Montag, 31. März 2008
@Kurt K.: Nein, an der Hölle ist …
natürlich überhaupt nichts tröstlich.
Auch wenn jetzt gleich wieder alle über mich herfallen: Ich hoffe, daß Sie leer ist.
Redaktion benachrichtigen Adolf Hitler ist im Himmel
#199   Genoveva   22:12:41 | Montag, 31. März 2008
PGS: Menschenwürde …
Menschenwürde ist der kirchlichen Tradition natürlich keineswegs fremd – ich hatte Ihnen bereits empfohlen, Ihren Schott zu konsultieren.
Sie begründet sich natürlich nicht „indriekt“ aus der unbefleckten Empfängnis, sondern direkt
a) aus der Gottesebenbildlichkeit des Menschen und
b) aus der Tatsache, daß der Ewige Logos die menschliche Natur angenommen hat.
Nichts anderes besagt ja auch das zitierte Gebet zum Offertorium (ursprünglich aus der Weihnachtsliturgie und sehr alt und ganz sicher vormodern).
Wie kann man nur ständig so die Klappe aufreißen, wenn man keine Ahnung hat?
Redaktion benachrichtigen Absurditäten der Homo-Gesellschaft
#79   Genoveva   22:08:06 | Montag, 31. März 2008
@Kurt K.: Wow!
Quatsch. Es gibt nur Würmer.
Eine wirklich beeindruckende Eschatologie.
Redaktion benachrichtigen Adolf Hitler ist im Himmel
#193   Genoveva   22:02:54 | Montag, 31. März 2008
PGS: Die Frage ist völlig falsch gestellt.
Es gibt schlicht keinen „idealen Staat“ – das ist allte christliche Tradition – lesen Sie mal den hl. Augustinus zu diesem Thema (De Civitate Dei).
Wir haben im 20. Jahrhundert 2 Systeme kennengelernt, die das Heil im „idealen Staat“ gesucht haben. Das hat hunderte von Millionen Menschen das Leben gekostet.
Zur Religionsfreiheit: Der von mir hoch verehrte Kardinal Ottaviani sagte hierzu: „Der Irrtum begründet kein Recht“. Das ist aber nicht der Punkt. Natürlich hat der Irrtum kein Recht, aber der Mensch als Staatsbürger hat das Recht in religiösen Dingen zu irren.
Redaktion benachrichtigen Adolf Hitler ist im Himmel
#189   Genoveva   21:54:59 | Montag, 31. März 2008
@Brandenburgis: Wie wäre es denn mit einem …
klitzekleinen Argument?
Redaktion benachrichtigen Adolf Hitler ist im Himmel
#185   Genoveva   21:44:49 | Montag, 31. März 2008
PGS: Der Syllabus ist kein Dogma …
Natürlich ist die Menschenwürde in der Tradition der Kirche verwurzelt. In jeder Alten Messe wird das übrigens gebetet: „Du hast den Menschen in seiner Würde wunderbar geschaffen und noch wunderbarer erneuert“.
Der Grund, warum die dogmatische Lehrentwicklung organisch ist, liegt nicht in irgendwelchen formalen Argumenten, sondern in der Tatsache, daß die gesamte Lehrverkündigung nur die Entfaltung des EINEN depositum fidei ist, das die Kirche verwaltet.
Der Staat ist kein primäres Heilsinstitut – das ist die Kirche. Er gewährt Religionsfreiheit, weil sein höchstes Ziel der Friede und die Wohlfahrt der Menschen sind.
Redaktion benachrichtigen Da lief ihm ein warmer Papstschauer über den Rücken
#40   Genoveva   21:13:12 | Montag, 31. März 2008
@Benedikt: Ein bißchen positivistisch, Ihre Antwort ;-)
Keine Ahnung, aber es ist eine Aussage vom Chef höchstpersönlich.
Die Ehe hat zwei Zwecke: Nachkommenschaft und gegenseitige Stütze in unserem „Jammertal“. Beides ist im Himmel hinfällig.
Wem dieses Verständnis der Ehe zu „kühl“ ist und wer die Ehe lieber als innigste Liebesverbindung definiert: diese innigste Liebesbeziehung herrscht im Himmel zwischen allen Erlösten. Als ist die Ehe dan auch unter diesem Gesichtspunkt aufgehoben (im dreifachen Hegelschen Sinne).
Redaktion benachrichtigen Ein Wurmfortsatz der Genossen
#102   Genoveva   16:25:20 | Sonntag, 30. März 2008
@Anita: Wieder nur billige Show …
ja tut mir leid ich war wohl etwas rollig.
Aha, und seit wann redet man antisemitisches Zeug, wenn man rollig ist???
Schauen sie sich mal an was gerade in Irak passiert!!!!!!!!!!!!
Schauen sie mal wie die Amerikaner gerade tausende Shiiten ermorden!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Und die nächste dreiste Lüge – aber ist ja schön antiamerikanisch, werden die deutschen Deppen schon drauf reinfallen …
Deshalb war ich so schlecht gelaunt und wegen diesem Film!!!!!!!!
Was ist Ihr Problem mit dem Film? Sagen Sie doch einfach laut und deutlich, daß Sie die dort gezeigten Gewaltexzesse ablehnen und sich dafür einsetzen werden, dass dieser Sumpf in Ihrer Religion ausgetrocknet wird. Dann nehme ich Sie wieder ernst.
Redaktion benachrichtigen Und träumten vergangenem Liebesglück nach
#4   Genoveva   15:53:23 | Sonntag, 30. März 2008
Irgendwie kriege ich so einen Schüttelfrost, …
wenn ich höre, daß eine 58-jährige Theologin und ein 67-jähriger Priester über „Lust und Liebe“ sprechen. :-!
Redaktion benachrichtigen Ein Wurmfortsatz der Genossen
#85   Genoveva   11:23:58 | Sonntag, 30. März 2008
@Anita: Schön, daß Sie Ihre Maske lüften.
Dann wird Israel endlich endlich endlich Geschichte sein!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Allen Lippenbekenntnissen zur Toleranz zum Trotz, können Sie Ihre unterschwelligen Sympathien für den knallharten Islamismus regelmäßig nicht verbergen.
Widerlich :-!
Vielleicht hat Michel Houellebecq mit seiner Einschätzung Ihrer prächtigen Religion doch recht :-S
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#130   Genoveva   11:15:50 | Sonntag, 30. März 2008
@Leblhuber: Braune Sch…
Hier muss man seine gepostete Meinung doppelt prüfen, sonst stinkt man nach fundamentalistischer und brauner Scheiße.
Daß kreuz.net katholische Positionen vertritt, die viele als „fundamentalistisch“ bezeichnen, ist das Programm dieser Website und macht ihr Profil aus.
Aber gegen das Überhandnehmen rechtsradikaler Poster sollte die Redaktion sich einmal ernsthaft Gedanken machen. Sie fügt durch diese Art der Toleranz ihrem Anliegen beträchtlichen Schaden zu. Andererseits: Es gibt ja genügend Leute, die dagegen halten …
Redaktion benachrichtigen Es gibt auch das andere
#2   Genoveva   11:09:19 | Sonntag, 30. März 2008
HB: Was soll die Hetzerei?
Es ist die Mehrheit der Moslems z.B. auch in unserem Land, die Toleranz leben.
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#125   Genoveva   00:50:54 | Sonntag, 30. März 2008
@Kurt K. & Leblhuber: Ja, geeenauuu …
Man hört dauernd von der kath. Kirche Verurteilungen der Gier, der Steuerhinterziehungen, der wahnsinnigen Lohnschere, die kath. Kirche tritt auch vehemend für einen Mindestlohn ein und verurteilt die Wucherei.
Wenn Sie nicht kreuz.net zum Maßstab der Dinge machen, dann tut die Kirche genau das. Der neue DBK-Vorsitzende hat aus gegebenem Anlass bereits in seinem ersten Interview zu diesen Punkt Stellung genommen.
Lesen Sie keine Zeitung? Sie sollten nicht zu 100% auf die Infos von kreuz.net setzen :-)
Mich stört bei diesen kirchlichen Einlassungen dann oft das miese Niveau. Primitive Kapitalismus-Schelte bringt halt auch niemanden weiter. Außerdem ist in den letzten Jahren bei einigen Bischöfen die Unsitte eingerissen, konkrete Personen öffentlich anzugreifen – finde ich bei einem Seelsorger per se unangemessen.
@Leblhuber: Also ich bin für die Themen und die Schwerpunktsetzung und die inhatliche Ausgestaltung von kreuz.net ganz sicher nicht verantwortlich. Da werden wir uns schnell einig.
Redaktion benachrichtigen Heuchler und Lästerer
#107   Genoveva   23:32:21 | Samstag, 29. März 2008
@Brandenburgis: Warum nur …
entarteter Bischof
habe ich bei Leuten wie Ihnen immer den Eindruck, daß irgendetwas mit Ihrer christlichen Grundeinstellung und Ihrem Verständnis vom kirchlichen Amt nicht in Ordnung ist o.O
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#121   Genoveva   23:30:11 | Samstag, 29. März 2008
@Kurt K.: Was soll das denn?
Auf Minderheiten könnt ihr supi rumhacken, das wissen wir mittlerweile. Schwule, Lesben, Hexen, Juden, Häretiker, Frauen…
Da wird schon immer die grosse Keule ausgepackt. Bei den Sünden, die die, die an der Macht sind, nicht begehen können.
Warum erwecken Sie hier wieder besseres Wissen den Eindruck, als würden durch unsere Straßen katholische Schlägertrupps auf der Suche nach Homo-Opfern ziehen?
Die Katholische Kirche sagt in dieser Angelegenheit ihre Meinung. Warum nicht? Sie tut das übrigens auch in Bezug auf die Sünden derer, die an der Macht sind. Und auch das wissen Sie recht genau, oder? Abgesehen davon, sind die Homo-Pressure-Groups schon ziemlich an der Macht :-S
Redaktion benachrichtigen Ein Wurmfortsatz der Genossen
#67   Genoveva   23:26:17 | Samstag, 29. März 2008
@Kurt K.: Nun ja, …
Anscheinend akzeptieren Sie wenigstens die Tatsache, dass D ein Einwanderungsland IST.
Diese Aussage verstehe ich schlicht nicht.
Und zu ihrer obigen Frage: Das hilft natürlich nicht KURZfristig, das ist ja klar.
Ich halte es für zweifelhaft, ob des MITTEL- und LANGfristig hilft. Sicher scheint mir aber zu sein, daß die übliche Einwanderung in die Sozialsysteme bereits KURZfristig die bestehenden Schwierigkeiten eher verschärft.
Eine nachhaltige Problemlösung sieht anders aus …
Redaktion benachrichtigen Ein Wurmfortsatz der Genossen
#65   Genoveva   22:58:43 | Samstag, 29. März 2008
@Gotthard: Das ist jetzt nicht Ihr Ernst, oder?
der demographische Kollaps ist eine Chimäre. Unsere Erde ist so bevölkert wie noch nie.
Sollte es in Deutschland ein demographisches Problem geben, ist das ein Problem der Einwanderungs-Gesetzgebung.
Hat irgendwer hier behauptet, daß die demographische Entwicklung ein globales Problem sei?
Was hilft es uns in Deutschland, wenn es in Indonesien ausreichend Kinder gibt??
Was trägt die Einwanderung von Gering-Qualifizierten in einem Land wie Deutschland zur Lösung der aus der demographischen Entwicklung resultierenden Probleme bei???
Redaktion benachrichtigen Vier unerlaubte Bischofsweihen in der Ukraine
#20   Genoveva   22:50:34 | Samstag, 29. März 2008
@Sirilo: In dem Spruch …
In dem Spruch vom Rotlicht ist aber nicht von Polizeifahrzeugen die Rede, die ja mit Blaulicht und Martinshorn auf sich aufmerksam machen. Wenn aber ein Normalbürger meint, ausnahmsweise bei Rotlicht über die Kreuzung fahren zu müssen, dann riskiert er Menschenleben.
ist aber auch nicht die Rede von einer Kreuzung ^-^
Und es soll ja die verschiedensten Ampeln geben …
Redaktion benachrichtigen Vier unerlaubte Bischofsweihen in der Ukraine
#2   Genoveva   18:17:23 | Samstag, 29. März 2008
@Sirilo: Was ist daran merkwürdig?
Natürlich sind formale Regelverstöße in Notsituationen erlaubt. Das tun Polizeiautos auch.
Eine ganz andere Frage ist es natürlich, ob
a) wirklich eine Notsituation gegeben ist und
b) der Regelverstoß nur formaler Natur ist.
Redaktion benachrichtigen Die Gesellschaft ist schuld
#131   Genoveva   18:09:25 | Samstag, 29. März 2008
@FiliusEcc/Rudolfus/Marcelus: Mein Tipp:
Mit dem Trinken nicht vor 22 Uhr beginnen, dann kann man auch um Mitternacht noch klar denken.
Natürlich ist die Menschenwelt die sichtbar-körperliche Welt. Wenn Sie das in Zweifel ziehen, sind Sie nicht katholisch.
Das mag Karl Marx so sehen, für uns Christen ist der Mensch auch ein Geistwesen und lebt daher sowohl in der „sichtbaren“ als auch in der „unsichtbaren“ Welt.
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#102   Genoveva   00:22:44 | Samstag, 29. März 2008
@Kurt K. Sie haben recht …
Der bloße Besitz von »Mein Kampf« ist grundsätzlich nicht strafbar.
Dieser Satz stammt aus einer verbindlichen Auskunft der Bayerischen Staatskanzlei zum Status des Buches. Wie Sie sicher wissen, ist der Freistaat Bayern Inhaber der Urheberrechte an diesem Buch (noch bis 2015).
Auch der antiquarische Handel ist grundsätzlich erlaubt, wenn nicht irgendwelche Begleitumstände einen verfassungsfeindlichen Kontext herstellen.
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#98   Genoveva   00:12:53 | Samstag, 29. März 2008
@Filius Ecclesiae: Sie haben recht …
„Hier kann die katholische Kirche als vorbildliches Lehrbeispiel gelten. In der Ehelosigkeit der Priester liegt der Zwang begründet, den Nachwuchs für die Geistlichkeit statt aus den eigenen Reihen immer wieder aus der Masse des breiten Volkes holen zu müssen“ (Mein Krampf, S. 481).
Albert Speer berichtet davon, daß Hitler von der Möglichkeit fasziniert war, daß ein Bauernbub Papst werden könne.
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#95   Genoveva   00:07:26 | Samstag, 29. März 2008
@Filius Ecclesiae:
Das Lob der Klerusrekrutierung aus Hitlers Mund wird meines Wissens von Albert Speer berichtet.
Redaktion benachrichtigen Die Gesellschaft ist schuld
#122   Genoveva   00:04:38 | Samstag, 29. März 2008
@Florian Geyer: Leider verstehe ich Ihre Einwände nicht so ganz …
Das ganze Gerede von der „sichtbar-körperlichen Welt“ gefällt mir in diesem Zusammenhang nicht besonders. Gott ist Mensch geworden, der Logos ist Fleisch geworden. Das „für“ dieses kosmischen Ereignisses ist nicht auf unsere körperliche Welt oder auf uns Menschen beschränkt. Auch die Engel erkennen die Menschheit Christi.
Und natürlich wird der Mensch dadurch erhöht, daß Gott Mensch wird. „Du hast den Menschen in seiner Würde wunderbar geschaffen und noch wunderbarer erneuert“ heißt es in der Alten Messe. „Seid vollkommen, wie Euer Vater im Himmel vollkommen ist“ lautet der Auftrag des Herrn.
Und es gibt bei den Kirchenlehrern keinen Zweifel darüber, daß der Mensch im Stande der durch Christi Menschwerdung und Auferstehung verdienten und verliehenen Gnade ein vollkommeneres Wesen ist als ein Engel. Eben weil er der 2. Person der Trinität ähnlicher ist als ein Engel.
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#114   Genoveva   23:27:11 | Freitag, 28. März 2008
@Marcelus/Rudolfus: Sie sind ein bißchen anstrengend
Ich habe folgenden Satz von Ihnen als unglücklich formuliert bezeichnet:
Als Mensch Jesus Christus hat Gott für die sichtbare Welt sichtbar-körperliche Gestalt angenommen
Dies bezog sich nicht auf die Bezeichnung Jesu Christi als Gott, sondern vor allem auf die Formulierung „Als Mensch“. Auch die Formulierung „Gestalt angenommen“ ist nicht frei von Mißverständnissen. Am saubersten wäre es zu sagen:
„In Jesus Christus ist Gott (oder genauer: der Logos oder die zweite Person der Trinität) Mensch geworden“.
Ihr Versuch, mich mit Poster Benedikt zu identifizieren, ehrt mich zwar, da ich diesen Poster schätze, sie liegen aber völlig falsch. Ich mit meiner Gleichsetzung von Marcelus und Rudolfus aber sicher nicht …
Redaktion benachrichtigen Die Gesellschaft ist schuld
#107   Genoveva   18:24:13 | Freitag, 28. März 2008
@Juergen: „Christus ist Gott“ …
ist kein monphysitischer Satz – dazu bräuchte es noch ein „nur“. Aufgrund der Idiomenkommunikation könnte er auch schreiben „Jesus ist Gott“ oder „Jesus hat die Welt erschaffen“, das wäre immer noch richtig.
Was natürlich nichts daran ändert, daß Ihre Formulierung „Jesus Christus ist wahrer Gott und wahrer Mensch“ das christologische Dogma richtig und vollständig ausdrückt.
@Marcelus alias Rudolfus: Was soll die depperte Invektive gegen mich??? Ich hatte Sie verteidigt, aber das haben Sie in Ihrer beschränkten Versessenheit auf private Exkommunikations-Bannflüche gar nicht bemerkt :-S
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#93   Genoveva   16:14:58 | Freitag, 28. März 2008
@aleph: Was sollen die Rhapsodien?
Hat Ihnen Ihre Mutter nicht beigebracht, daß man den Mund hält, wenn Erwachsene sich über ernste Dinge unterhalten?
Redaktion benachrichtigen Die Gesellschaft ist schuld
#91   Genoveva   15:33:54 | Freitag, 28. März 2008
@Juergen & Marcelus: Achtung, Trinitätslehre!
Der Satz von Marcelus ist wirklich nicht glücklich formuliert, aber er ist nicht in dem Sinne falsch, wie Juergen das moniert. Natürlich kann man sagen, daß Gott Mensch geworden ist, da die zweite Person der Trinität „wahrer Gott vom wahren Gott“ ist. „Gott“ ist ja keine Propietät des Vaters!
Der Satz von Marcelus sollte aber den Ausdruck „Als Mensch“ durch „Im Menschen“ ersetzen. Das „als“ klingt stark nach einer angenommenen Rolle, was die Sache verunklart.
Redaktion benachrichtigen Gedenken zum Todestag + …
#37   Genoveva   10:15:44 | Freitag, 28. März 2008
@Gunsenum: Was Wein angeht, …
…hat Aleph wenigstens Humor. Herrlich der Duktus seiner Beiträge! Sie, sie alte Grantlerfraktion, schneidens sich aveng ab davon!
könnten wir geschmacklich auf einen Nenner kommen (auch wenn Ihre pauschale Abwertung des Frankenweines so nicht durchgeht), aber was die Postings von Aleph angeht, wird das in diesem Leben wohl nix mehr …
Redaktion benachrichtigen Gedenken zum Todestag + …
#25   Genoveva   19:45:16 | Donnerstag, 27. März 2008
@Marcelus: Der Forentroll Aleph …
ist eine notorische Nervensäge. Das war er schon, als er noch „Czibo N.“ hieß. Nach dem Namenswechsel zu „Aleph“ hatte er wohl einige Zeit gute Vorsätze. Die sind jetzt aber dahin. :-S
Er ist ein typischer Vertreter des Mainstream-Gremien-Katholizismus. Bestimmt sitzt er irgendwo im Pfarrgemeinderat und hat dort gelernt, wohlig über den „Reformstau“ in der Kirche zu stöhnen.
Redaktion benachrichtigen Die Rückkehr der weißen Mozzetta
#59   Genoveva   18:43:34 | Donnerstag, 27. März 2008
@Montfalcone
Ihren klugen Text sollten sich einige Poster hier hinter die Ohren schreiben :)3
Leider werden sie ihn nicht verstehen :-S
Redaktion benachrichtigen Gedenken zum Todestag + …
#15   Genoveva   18:40:03 | Donnerstag, 27. März 2008
Puchil und Aleph: Für Gestalten wie Euch,
die lieber die Katholische Kirche deformieren wollen als in das protestantische „Paradies“ zu wechseln, in dem aller „Reformstau“ aufgelöst ist, gibt es in der Biologie einen passenden Begriff, der mit P anfängt und mit t aufhört.
Redaktion benachrichtigen Die Rückkehr der weißen Mozzetta
#57   Genoveva   18:35:53 | Donnerstag, 27. März 2008
Dr. Heger: Ecclesia semper reformanda
Die Rede kann schon auch recht verstanden werden als beständige Notwendigkeit zur Erneuerung. Das hat aber nichts mit einem permanenten Willen zu strukturellen Neuerungen zu tun, wie einige Flachköpfe auch hier im Forum meinen.
Da der Begriff „Reform“ durch die Politik mittlerweile völlig verbraucht ist (Hohlkopf Aleph zitiert ja gerne die Hohlformel „Reformstau“), ist aber in der Tat zu empfehlen, die Dinge mit dem Hl. Pius X. auf den Punkt zu bringen:
Omnia instaurare in Christo.
Redaktion benachrichtigen Die Rückkehr der weißen Mozzetta
#27   Genoveva   14:32:45 | Donnerstag, 27. März 2008
@Allerwertester Aleph /Czibo: Mit Verlaub …
um der die Heilsgewissheit sicher zu sein.
Sie sind eine unsägliche Dumpfbacke …
Redaktion benachrichtigen Die Rückkehr der weißen Mozzetta
#2   Genoveva   11:58:04 | Donnerstag, 27. März 2008
@Allerwertester Aleph
Vielleicht sollte man aus dem Grund auch nicht mehr das lästerliche Märchen „Vom Kaiser und seinen neuen Kleidern“ lesen.
Was bitte hat das Märchen von des Kaisers neuen Kleidern mit der päpstlichen Kleiderordnung zu tun? Sie scheinen nicht nur die Hl. Schrift nicht zu verstehen, auch der Sinngehalt von Märchen scheint Ihnen verschlossen zu sein …
Redaktion benachrichtigen Der Phallus des Wiener Kardinals
#49   Genoveva   11:54:12 | Donnerstag, 27. März 2008
@Allerwertester Aleph:
Deshalb: Judas ist die Schlüsselfigur der Heilsgeschichte.
Gott sei Dank scheint sich eine Wende abzuzeichnen. Bei einem Bußgottesdienst in diesem Jahr gab es eine eindringliche Meditation zum Thema „Judas“.
Nach jahrhundertelangem Ausgrenzen des Judas wird er offensichtlich in seiner Wertigkeit für die Liturgie entdeckt.
Sie scheinen sich in irgendeiner Form des Deliriums zu befinden. Die „Schlüsselfigur der Heilsgeschichte“ ist immer noch Jesus Christus.
Natürlich kann man im Kontext eines Bußgottesdienstes über Judas meditieren.
Was das Gerede von einer „Ausgrenzung“ meint, ist mir völlig schleierhaft. Meinen Sie eine fehlende Verehrung als „Heiliger“? Oder die nicht hinreichende Propagierung des Suizides durch die Kirche??
Si tacuisses, …
Redaktion benachrichtigen Der Phallus des Wiener Kardinals
#46   Genoveva   11:37:59 | Donnerstag, 27. März 2008
@Kurt K.: Judas
Mir ging es zunächst nur um die Darstellung der Möglichkeit einer Verzweiflung ohne moralische oder religiöse Reue.
Bei Judas sieht es nach dem Bericht des Evangeliums wohl so aus: Er sieht ein, daß er einen Unschuldigen verraten hat und er möchte genau das tun, was Sie als „das Rad zurückdrehen“ nennen, indem er sein „Kopfgeld“ zurückgibt. Dieser Versuch mißlingt und er hängt sich auf.
Die christliche Vorstellung von Reue sieht natürlich anders aus. Da geht es nicht um den Versuch, das Rad zurückzudrehen, sondern darum, die Schuld als die eigene anzunehmen und neben dem Vorsatz der Besserung auch die Wiedergutmachung ins Auge zu fassen.
Im letzten gibt der Bericht des Evangeliums aber sicher nicht genug her, um letzte Urteile fällen zu können, was ja auch absolut nicht unsere Sache ist.
Redaktion benachrichtigen Romtreue Priester
#5   Genoveva   11:19:29 | Donnerstag, 27. März 2008
@Pünktchen: Ich kann Ihnen nur zustimmen …
Hw. Gadient hat die Tradition herausragender Kapläne an St. Peter nach Mons. Gänswein (jetzt Sekretär des Hl. Vaters) und Mons. Schmitz (jetzt Generalvikar des Institutes Christus König) sehr erfolgreich fortgeführt.
Wenn es nach den „guten alten“ Kriterien geht (fromm, theologisch gebildet, glaubenstreu, untadeliger Lebenswandel, einfacher Zugang zu den Menschen), dann kann es eigentlich keine Frage sein, ob Hw. Gadient Bischof wird.
Er selbst wird es nicht wollen – übrigens auch eines der „guten alten“ Kriterien …
Redaktion benachrichtigen Der Phallus des Wiener Kardinals
#40   Genoveva   10:19:38 | Donnerstag, 27. März 2008
@Kurt K: Stellen Sie sich nicht dumm …
Sondern mit was? Weil er sich so supi fühlte brachte er sich um?
Hä?
HvO hat es doch ganz klar gesagt: Verzweiflung. Das setzt in gewisser Weise Einsicht in die „Falschheit“ der eigenen Tat voraus, was aber noch nicht Bedauern im moralischen oder Reue im religiösen Sinn bedeutet.
Verzweiflung kann auch einfach eine psychische Spannung sein, die unerträglich wird im Sinne der Weglosigkeit der eigenen Lebenssituation. Das muß noch überhaupt keine moralische Reflexion beinhalten.
Redaktion benachrichtigen Katholische Theologie oder deutsche Schuldkomplexe?
#63   Genoveva   18:27:41 | Freitag, 21. März 2008
Himmel und Paradies …
Ich glaube hier wird Schattenboxen betrieben.
Natürlich kann man – quasi umgangssprachlich – den Himmel auch als Paradies bezeichnen. In der Theologie wird aber in der Regel „Paradies“ für den praelapsalen Urzustand der Schöpfung verwendet, „Himmel“ für den eschatologischen Endzustand der Welt. Letzterer ist nicht einfach die Wiederherstellung des ersteren. „Siehe, ich mache alles neu“ sagt Christus.
Redaktion benachrichtigen Der Papst ist schon wieder ein Antisemit
#99   Genoveva   18:17:56 | Freitag, 21. März 2008
@Miroslav: Die Exkommunikation …
Die Exkommunikation ist eine Kirchenstrafe – die kann der Delinquent nicht selbst verhängen…
verhängt der „Delinquent“ in vielen Fällen sehr wohl selbst über sich. Das Kirchenrecht nennt so etwas Tatstrafe, d.h. der Täter zieht sich die Strafe mit der Tat selbst zu. Es bedarf in diesem Fall keiner gesonderten Feststellung durch die Kirche.
Redaktion benachrichtigen Katholische Theologie oder deutsche Schuldkomplexe?
#6   Genoveva   22:02:08 | Donnerstag, 20. März 2008
Ein vorzüglicher Beitrag …
von Kardinal Kasper in der heutigen FAZ www.faz.net/…common~Scontent.html.
Was man von dem Geschreibsel in diesem Artikel hier leider nicht behaupten kann. Was bitte soll das heißen:
Mit seinem integristischen Ansatz eschatologisiert Kardinal Kasper die neutestamentlich begründete Judenmission und schiebt sie auf einen Sankt Nimmerleinstag der Apokalypse.
Vielleicht kann es mir ja hier jemand erklären …
Ich finde es ziemlich erschreckend, wenn für den Artikelschreiber der Tag der Wiederkunft unseres Herrn Jesus identisch ist mit dem „Sankt Nimmerleinstag“. So etwas kann ein Christ nun wirklich nicht schreiben.
Redaktion benachrichtigen Das erigierte Glied des Opas
#414   Genoveva   17:23:12 | Donnerstag, 20. März 2008
@Kurt K. Ich glaube es fehlt hier einfach an Toleranz
Man sollte sich unter vernünftigen Menschen darüber einigen können, daß die Dinge die hier zur Debatte stehen, eben keine solchen sind, die die Menschenrechte der Kinder betreffen. Oder wollen Sie allen Ernstes behaupten, dass praktisch alle Generationen vor uns ihre Kinder mißhandelt haben, weil sie Ihnen auch mal eine aufs Hinterteil gegeben haben?
Und dann gilt: der eine macht es so, der andere anders. Bei beiden Erziehungsmethoden kommen teilweise anständige Kinder, teilweise ziemlich verquaste Typen raus.
Schauen Sie: Ich muß damit leben, daß von meinen Krankenkassenbeiträgen kleine Menschen umgebracht werden. Dann werden Sie schon damit zurecht kommen, daß unsere Kinder sich gelegentlich eine Watschn verdienen.
Redaktion benachrichtigen Das erigierte Glied des Opas
#404   Genoveva   15:57:26 | Donnerstag, 20. März 2008
@Ideologiefreund: Wer tut das?
Seid so mutig zu sagen: „Ja, meine Kleinen kriegen öfters eins drauf, weil ich anders nicht klarkomme.“ Dies als Bestandteil einer liebevollen Erziehung zu verkaufen ist nun wirklich etwas lächerlich.
Mir ist klar, dass in vielen Haushalten die ausrutschende Hand regelmäßig den Verstand und die Geduld des Erwachsenen ersetzt. Für mich war’s nur neu, dass Gläubige dies auch noch vor sich hertragen.
Niemand trägt hier etwas vor sich her. Schon gar nicht hatte ich von „ausrutschender Hand“ gesprochen. Sondern davon, daß in bestimmten Erziehungssituationen eine körperliche Bstrafung sinnvoll sein kann. Ein einfaches Beispiel: Ein Kind (5 Jahre) bekommt von der Mutter etwas nicht erlaubt, will sich damit nicht abfinden und sagt dann zu Ihr „Dumme Kuh“. Der Vater hört es, geht zum Kind, gibt ihm eine Watschn und sagt „Das sagst Du nie wieder zu Deiner Mutter“.
Die Watschn-Gegner würden jetzt sagen: „Man hätte es dem Kind auch erklären können“. Das ist aber Unsinn, denn das Kind wußte ja genau, was es tat, es wollte ja ganz bewußt eine Grenze überschreiten. Und es hat sich nach der Watsch auch nicht „brutal behandelt“ gefühlt oder „gedemütigt“. Es hat gelernt, das es bestimmte Dinge gibt, die absolut indiskutabel sind.
Das ist der erfahrungsbewährte Kontext meiner bisherigen Aussagen zu diesem Thema. Deswegen: „Watschn“ ja, Prügel und Mißhandlung nein.
Übrigens: Ich finde diese Matcho-Unterstellung „Mutti ist überfordert und schlägt deswegen ihre Kinder“ ziemlich unerträglich.
Redaktion benachrichtigen Noch eine neue Karfreitagsfürbitte
#2   Genoveva   15:38:49 | Donnerstag, 20. März 2008
Stimmt das?
Auf der Website der Diözese findet sich auf jeden Fall keinerlei Hinweis in diese Richtung???
Sollte es stimmen, so wäre es bedauerlich. Schon ganz einfach, weil dieser Text eben keine Fürbitte ist.
Redaktion benachrichtigen Das erigierte Glied des Opas
#370   Genoveva   23:13:28 | Mittwoch, 19. März 2008
@Kurt K.: Ich habe heute einen guten Tag …
deshalb versuche ich es noch einmal argumentativ mit Ihnen. Sie hatten geschrieben:
Sie haben auf dem Parkplatz etwas eng neben dem benachbarten Auto geparkt; der Herr, der diesen Wagen hat Schwierigkeiten in dem engen Zwischenraum zwischen seinem und Ihrem Wagen in sein Auto zu kommen. Er spricht Sie darauf an, ist aber der Meinung, dass Ihre Reaktion nicht angemessen ist und haut Ihnen, natürlich voller Nächstenliebe, links und rechts eine Watschen runter, dass Sie mit den Ohren schlackern (Sie sind ja erwachsen; Sie vertragen sicher mehr als ein kleines Kind). Das ist Ihre Haltung Kindern gegenüber!
Der nette Herr vom Parkplatz darf mir nicht nur keine Watschn geben, der darf mir auch keinen Hausarrest erteilen, mir kein Spielzeug wegnehmen, nicht über meinen Aufenthaltsort bestimmen, etc.
Merken Sie etwas? Es gibt einen fundamentalen Unterschied im Verhältnis zwischen 2 Erwachsenen und zwischen einem Elternteil und einem Kind, richtig! Daher laufen alle Vergleiche mit der Erwachsenenwelt ins Leere.
Ihr Hinweis auf das merkwürdige Gesetz geht mir ziemlich am Allerwertesten vorbei. Ich halte es, insofern es aus offensichtlich ideologischen Gründen in das vorstaatliche Binnenverhältnis der Familie eingreift, für schlicht irrelevant.
Was am Ende übrigbliebt, ist eine unterschiedliche Auffassung über Erziehungsmethoden – belassen wir es in bürgerlicher Toleranz dabei.
Redaktion benachrichtigen Teuflisches Treiben
#522   Genoveva   22:31:49 | Mittwoch, 19. März 2008
@Marcelus: Es hat keinen Sinn …
Pro fide catholica (früher hieß er hier auch mal Malachias und Christus vincit) hat einen erblichen Defekt.
Er ist der Sohn von Hennecke Kardel, Ritterkreuzträger und Verfasser obskurer Bücher. Er glaubt, daß Hitler Jude war und die wahre nationalsozialistische Lehre verwässert hat.
Redaktion benachrichtigen Karikatur statt Information
#62   Genoveva   22:20:07 | Mittwoch, 19. März 2008
@Rübezahl: Wenn man Heiner G…
über theologische Fragen reden hört, dann fragt man sich immer, wie so jemand sich jahrzehntelang als vermeintlich intelligenter Vordenker der CDU halten konnte …
Redaktion benachrichtigen Dürftige Grundlagen
#19   Genoveva   22:18:21 | Mittwoch, 19. März 2008
@Aleph: Sind Sie verwirrt?
Herr Klose hat keine Fürbittlitanei, sondern die Seligpreisungen der Bergpredigt verballhornt. Ob das nun blasphemisch ist oder nicht: er meint es offensichtlich ernst und das ist peinlich.
Übrigens ist Herr Klose einer von Ihrer Fraktion – also gar kein Grund hier auf die bösen kreuz.net-Tradis zu schimpfen.
Redaktion benachrichtigen Der Bischof von Fulda bleibt standhaft
#22   Genoveva   18:22:22 | Mittwoch, 19. März 2008
@Redaktion @Kurt K. @Gotthard
Hallo Redaktion, was ist los? Ein positiver Bericht über den Bischof Fulda? Wirkt da schon die Ostergnade? Hut ab …
@Kurt K.
Kirchliche Mitarbeiter werden nach einem eigenen Tarifvertrag bezahlt, der in den meisten Dingen dem BAT entspricht. Was soll die dumme Hetzerei?
@Gotthard
Warum sollte der Vermieter im Mietvertragr explizit auf das Alkoholabgabeverbot für Jungendliche hinweisen? Das ist doch gesetztlich geregelt …
Redaktion benachrichtigen Das erigierte Glied des Opas
#310   Genoveva   12:20:11 | Dienstag, 18. März 2008
Kurt K: Bleiben Sie bei der Logik
Es ist doch ganz einfach: Wenn seelische Verletzungen laut Gesetz ebenso unzulässig sind wie köperliche Bestrafungen, dann müßte der Gesetzgeber gegen die heute häufigste seelische Verletzung von Kindern (die Trennung der Eltern) substantiell vorgehen und Sie müßten schreiben: Eltern, die sich scheiden lassen, sind Kriminelle. Das will der Gesetzgeber nicht und das wollen Sie nicht. Hier wird dann von Güterabwägung („kleineres Übel“, etc.) gesprochen und damit alles gerechtfertigt. Genauso kann ich die maßvolle körperliche Bestrafung mit dem übergeordneten Interesse einer vernünfitgen Erziehung rechtfertigen.
Was Sie an der ganzen dummen Diskussion sehen: Der Staat mischt sich hier in Bereiche ein, die ihn nichts angehen. Er hat genügend Rechtsmittel, um gegen wirkliche Prügel, Mißhandlung, Körperverletzung, etc. vorzugehen und das soll er ggfs. natürlich auch tun. Ansonsten hat er die Zuständigkeit der Eltern für Erziehungsmethoden, etc. zu respektieren.
Und ganz besonders regt es mich auf, wenn hier irgendwelche warmen Brüder die Erziehungsspezialisten spielen (das betrifft nicht Sie). Erklären Sie einmal einem fünfjährigen Kind, das zufällig Bilder eines CSD-Umzugs sieht (mein Beispiel mit dem „Partner“ an der Stachelhalsbandleine), was das ist und soll. Ich für mein Teile sage dann auf jeden Fall nicht „das sind ganz tolle Leute und die machen das freiwillig“, sondern eher „das sind ganz arme kranke Menschen, denen hoffentlich bald jemand hilft“.
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#305   Genoveva   01:59:18 | Dienstag, 18. März 2008
Ach Kurtchen, …
fühlen Sie sich wohl in Ihrer Rolle als großer Vereinfacher? Sie passen recht gut in dieses Forum …
In dem Witzgesetz aus dem Jahre 2000 heißt es: „Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig“.
Soll ich einen Staat ernstnehmen, der solchen Nonsens fabriziert und gleichzeitig die Mißachtung des basalen Grundrechts eines jeden Kindes, das „Da-Sein“ der Eltern, durch Gesetze (und viel Geld) fördert?
Und eine Gesellschaft, in der 50% der Ehen geschieden werden – natürlich ganz ohne „seelische Verletzungen“ der Kinder?
Machen Sie sich nicht lächerlich …
Redaktion benachrichtigen Endlich ein neuer Kreuzstab + …
#36   Genoveva   01:45:33 | Dienstag, 18. März 2008
@Rüezahl: pro multis – Eucharistie – Opfer
und dort pro multis steht – und die l-a-t-e-i-n-i-s-c-h-e Bedeutung multi halt nicht mit „alle“ übersetzt werden kann.
Insofern ist der Ausdruck „Übersetzungsfehler“ rein formalrechtlich absolut statthaft.
Das eben ist die Frage. Die Unterscheidung zwischen „korrekter“ formal-wörtlicher Übersetzung und weitergehender Deutung ist der Sache (des Übersetzens!) nicht angemessen. Es gehört eben zum Bedeutungsfeld von „multis“ auch die Allheit (es gibt Beispiele dazu sowohl in der klassischen Literatur als auch bei den Kirchenvätern). Und wenn dies so ist, dann gehört die Klärung des Deutungs-Kontextes zur Aufgabe bereits des Übersetzers.
Gehen Sie hin und studieren Sie Ihren Ott bezüglich der (notwendigen) begrifflichen und inhaltlichen Differenzierung zwischen Messe und Eucharistie!
So haben Sie seinerzeit gepostet – aber vielleicht war das nur eine Bezugnahme auf meine frühere Nennung dieses Werkes.
Ihre angeblich differenzierte Sicht ist etwas floskelhaft. Die strikte Differenz in den klassischen Dogmatikern hatte ich ja gerade als Problem benannt und den Ott als Zeugen dafür angeführt, daß diese Differenz auch als Problem gesehen wurde.
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#302   Genoveva   00:32:35 | Dienstag, 18. März 2008
@Methusalix: Was soll denn der aufgeregte Ton?
Zunächst hat die Frage nach der „Watschn“ recht wenig mit Katholisch/Nicht-Katholisch zu tun.
Sie versuchen, Kinder und Erwachsene auf eine Stufe zu stellen. Das ist einfach dumm. Kinder dürfen sich auch untereinander schlagen, ohne dass entsprechende Handlungen als Menschenrechtsverletzungen gewertet werden. Gerade in einer liebevollen Eltern-Kind-Beziehung kann die „Watschn“ als Kurzform von „Das war eine massive Grenzüberschreitung und hier gibt es auch keine Diskussion“ neben anderen Sanktionen stehen. Das Kind empfindet sie nicht als „brutaler“ oder „entwürdigender“ als andere.
Wir haben selbst fünf Kinder, in deren Erziehung die eine oder andere Ohrfeige stattgefunden hat. Sie sind ziemlich normale junge Menschen (in deren Zeugnis regelmäßig steht, daß sie ausgesprochen sozial eingestellt sind und zur friedlichen Regelung von Konflikten in der Klasse beitragen). Ich kenne umgekehrt jede Menge Kinder, denen offensichtlich nie jemand beigebracht hat, daß bestimmte Verhaltensweisen indiskutabel sind.
Zur öffentlichen Zurschaustellung von Sado-Maso-Perversionen: Ihre Naivität bezüglich des Begriffs „Freiwilligkeit“ ist fast schon rührend. Aber Sie sind da in bester Gesellschaft. Es gibt ja fast keine Perversion und mediale Selbstentwürdigung, die nicht mit dieser dümmlichen Phrase bemäntelt würde …
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#34   Genoveva   00:08:27 | Dienstag, 18. März 2008
@Rübezahl: Oh, pardon, …
… ich hatte fälschlicherweise vermutet, Sie würden Ihre Einlassungen auf eigene Kenntnisse stützen.
Die Beiträge von Wildfeuer und Prosinger kenne ich (wie jeder, der sich mit der Diskussion ein wenig beschäftigt hat). Leider sind sie sehr selektiv.
Wie gesagt: Es kommt ja diese Woche die Gelegenheit bei einer Messe im Alten Ritus den Satz zur Einleitung der Wandlungsworte zu hören (braucht man weder Graecum, noch Hebraicum). Das klärt schon viel – im Sinne von „alles“ ;-)
Ansonsten verneige ich mich natürlich vor Ihrer umfassenden humanistischen Ausbildung.
Die Diskussion über Opfer und Eucharistie habe ich seinerzeit in der Tat abgebrochen, da mir eine weitere Darlegung meiner Position wenig fruchtbar erschien (zumal Ihr Kamerad sehr dialektisch wurde). Die dogmatischen Aussagen der Kirche zu diesem Thema sind eben keine durchgängige Theorie und so stehen die Aussagen zur Eucharistie (als Sakrament) einerseits und zum Meßopfer andererseits in den alten Dogmatiken sehr unverbunden nebeneinander. Gerade der von Ihnen zitierte Ott ist ja das beste Beispiel für diese latente Aporie (überschreibt er doch den Abschnitt über das Meßopfer mit „Die Eucharistie als Opfer“). Aber das ist ein anderes Thema …
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#286   Genoveva   23:05:35 | Montag, 17. März 2008
@Kurt K.: Das ist jetzt nicht Ihr Ernst, oder?
Sie wollen mir nicht wirklich einreden, daß Sie diese dümmlichen Filmchen mit ihren Verdrehungen der heidnischen Mythologie für bare Münze nehmen?
Ich hatte Sie für einen aufgeklärten Menschen gehalten …
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#32   Genoveva   22:00:19 | Montag, 17. März 2008
@Rübezahl: So so, …
Haja, aber nimmer lang heißt’s so, wie’s in dieser offensichtlichen Falschübersetzung formuliert wird …
Wie kommen Sie darauf, daß es sich um eine Falschübersetzung handelt und was soll daran offensichtlich sein, wenn man sich nicht auf die Stufe von Klein-Latinum-Schlaubergern begeben will (Da steht doch im Lateinischen „für viele“) ???
Lesen Sie mal in Ihrem alten Schott die Einleitungsworte zum Einsetzungsbericht am Gründonnerstag …
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#266   Genoveva   21:42:12 | Montag, 17. März 2008
@methusalix:
Ein völlige Fehleinschätzung liebevoller Erziehung. Liebevolle Schläge gibt es NICHT.
Natürlich sind Schläge an sich nicht liebevoll, Sie Schlauberger. Aber körperliche Züchtigung kann Teil einer liebevollen Erziehung sein. Es ist für Sie vielleicht schwer einzusehen, aber Liebe ist nicht identisch mit schwülem Plüsch …
Übrigens: Sind es nicht Ihre Spießgesellen, die regelmäßig in unseren Städten Umzüge veranstalten, bei denen Menschen sich gegenseitig am Stachhalsband durch die Gegend führen. DIESE Variante von liebevollen Schlägen scheint Ihnen ja doch sehr wichtig zu sein. :-!
Redaktion benachrichtigen Das erigierte Glied des Opas
#247   Genoveva   18:24:56 | Montag, 17. März 2008
@Ideologiefeind: Differenzierung
Grundsätzlich ist keine Erziehung „gewaltfrei“ – Erziehung beruht ja darauf, daß Kindern Grenzen gesetzt werden, die sie selbst (zunächst) nicht akzeptieren wollen. (Auch „Staatsgewalt“ besteht ja nicht aus körperlichen Strafen).
Es geht also um die Frage der Mittel. Und da sollte man schon in der Lage sein, zwischen der „Watschn“ und körperlicher Mißhandlung zu differenzieren. Und es gibt zahllose Möglichkeiten, Kinder ohne körperliche Züchtigung schlecht zu erziehen.
Mit großmächtig aufgeladenen Prinzipien hat das wenig zu tun. In der Weltgeschichte bis ins 20. Jahrhundert gab es friedlichere und unfriedlichere Zeiten – gewatscht wurde aber durchgehend …
Redaktion benachrichtigen Der Sedisvakantisten-Pater schlägt zurück
#104   Genoveva   18:14:59 | Montag, 17. März 2008
@PFC: Hennecke Kardel ist also Ihr Vater …
…aber Sohn eines Archivars, Infanterie-Offizier im 2. WK, Ritterkreuzträger vor Leningrad und Partisan im Nachkriegs-Baltikum, außerdem Verfasser einer „Geschichte der 170. Infanterie-Division“…!
Na, dann braucht man sich ja nicht mehr wundern, warum Sie hier ständig so wirres Zeug von sich geben.
Nationalsozialismus Marke Eigenbau … :-@
Redaktion benachrichtigen Eine Beleidigung + …
#8   Genoveva   11:47:14 | Freitag, 14. März 2008
@Tilly: Lernen Sie Deutsch, …
bevor Sie das Bildungsniveau anderer Menschen pauschal verurteilen:
Der Islam ist die Primitivste Religion überhaupt. Nur Leute die weder lesen und schreiben gelernt haben können ihn anhängen oder überstudierte Verrückte.
– „Primitivste“ wäre klein zu schreiben
– Nach „Leute fehlt ein Komma
– nach „lesen“ muß es „oder“ heißen
– nach „haben“ fehlt ein weiteres Komma
– es heißt „ihm anhängen“ statt „ihn anhängen“
– „oder überstudierte Verrückte“ sollte nicht am Satzende stehen.
Fest steht: Sie sind kein „Überstudierter“.
Redaktion benachrichtigen Fortbildung im überlieferten Ritus
#50   Genoveva   16:11:02 | Donnerstag, 6. März 2008
@Doriano: Schlechtes Rückzugsgefecht
Folgendes gebe ich noch zu bedenken: Die Heiligen sind
unsere Fürsprecher vor Gott. Also ist es doch nur recht
und billig, sie explizit anzusprechen – Maria natür-
lich ganz besonders!
Das Confiteor enthält zwei Teile: das Bekenntnis und die Bitte um fürsprechendes Gebet.
Da wir in zweierlei Weise sündigen (Verletzung der Gottesliebe und Verletzung der Nächstenliebe), richtet sich das Bekenntnis an diese beiden Instanzen: den allmächtigen Gott und die Brüder und Schwestern.
Die Bitte um fürsprechendes Gebet richtet sich an die Engel und Heiligen (unter Ihnen als einzige mit einer wirklichen Sonderstellung die Muttergottes) und erneut die Brüder und Schwestern.
genau das bringt die NOM-Fassung des Confiteor zum Ausdruck.
Wenn es Ihnen bei all diesen Dingen um den letzten „Kick“ geht, dann sollten Sie ernsthaft Ihre Grundhaltung zur Liturgie und zum liturgischen Dienst überprüfen …
Redaktion benachrichtigen Fortbildung im überlieferten Ritus
#18   Genoveva   00:31:32 | Mittwoch, 5. März 2008
@Defensor: Rechnen ist Glücksache
Die Tatsache, daß sich die Liturgie im Laufe der Zeit noch entfaltet hat, ändert nichts daran, daß es sich über 1900 Jahre um ein und denselben Ritus handelte.
Wenn ich von 1970 (NOM-Einführung) die von Ihnen angegebenen 1900 Jahre abziehe, dann komme ich auf das Jahr 70 n.Chr.
Sie wollen also allen Ernstes behaupten, der Römische Ritus sei im Kern schon von Petrus und Paulus gefeiert worden?
Redaktion benachrichtigen Handkommunion: Wie die Verteilung von Keksen
#73   Genoveva   00:26:15 | Mittwoch, 5. März 2008
@Kasachischer Weihbischof: Popebashing …
Im Video-Interview entkräftet Mons. Schneider das Argument, wonach der Mensch mit dem Mund mehr sündige als mit der Hand. Diese Behauptung ist für den Weihbischof „völlig fehl am Platz“ und „nicht intelligent“.
Ich bin mir ziemlich sicher, dieses in der Tat nicht besonders intelligente Argument vor langer Zeit in einem Buch mit dem Titel „Fest des Glaubens“ eines damaligen hochrangigen Kurienkardinals gelesen zu haben :-)
Ich bin mir aber nicht sicher, ob diese Tatsache dem HH. Weihbischof bekannt ist O:)
Redaktion benachrichtigen Ein römisches Beschwichtigungsschreiben
#38   Genoveva   22:00:23 | Sonntag, 2. März 2008
@antirassist: Zeitverschwendung …
Im Übrigen habe ich ganze acht (!) Jahre Katholische Theologie studiert
Wo haben Sie denn studiert? Bietet der Schmid-Verlag „Theologie im Fernkurs“ an? ODer ist das schon länger her?
Redaktion benachrichtigen Freiluftmessen unter päpstlicher Anklage
#35   Genoveva   22:05:21 | Mittwoch, 20. Februar 2008
@Benedikt: Zustimmung
Ein befreundeter Priester hat es einmal auf die Formel gebracht:
Eigentlich sollte man dann nicht mehr sagen „Hoc est enim“, sondern „Ubi est enim“ …
Redaktion benachrichtigen Unauffällig auffällig
#6   Genoveva   20:44:17 | Dienstag, 19. Februar 2008
@Ansbach.Dragoner
das war eine Diarrhoe der Freude.
Ich finde in allen NOM Messen sollten Homos explizit gesegnet werden.Ausserdem sollten Gogo TänzerInnen eingeführt werden und Liebeskammern.
Alles was den NOM Niedergang beschleunigt ist gut.
Sie sind ein armseliger Mensch …
Redaktion benachrichtigen Deutschland ist kinderfeindlich
#28   Genoveva   16:12:39 | Dienstag, 19. Februar 2008
@alle Sozialromantiker hier …
Jedem wurde davon so viel zugeteilt, wie er nötig hatte
Das Problem liegt in der Frage: „Wer teilt zu?“.
Daran scheitern alle solche Projekte über kurz oder lang. Ich jedenfalls möchte meinen Anteil an den von mir erwirtschafteten Werten nicht von irgendeinem Apparatschnik (der selbst keine Werte schafft) zugewiesen bekommen.
Ein Staat mit 80 Millionen Menschen ist eben keine klösterliche Gemeinschaft.
Als wenn das alles nicht historisch erprobt und zu Recht auf dem Müllhaufen der Geschichte gelandet wäre …
Die Soziallehre der Kirche stellt nirgends den Kommunismus als Idealbild hin. Es gilt immer eine vernünftige Rahmenordnung zu schaffen, in der das Individualinteresse des Einzelnen produktiv auch für das Gemeinwohl ist und gleichzeitig für diejenigen gesorgt wird, die – aus welchem Grund auch immer – ihre grundlegenden Bedürfnisse nicht selbst abdecken können.
Redaktion benachrichtigen Der ältere Bruder ist Christus
#42   Genoveva   01:19:11 | Montag, 18. Februar 2008
@Benedikt und Vienetta
Unter Predigtmission verstand man über lange Jahrhunderte die zwangsweise Bepredigung von Juden (meist in einer Ghetto-Situation).
Das wird heute kein Mensch bei Verstand fordern.
Ansonsten hat Benedikt natürlich recht: Die öffentliche Predigt des Evangeliums richtet sich an alle Menschen und damit natürlich auch an die Juden. Der angebliche „Verzicht auf die Judenmission“ findet nicht statt, bzw. nur dort, wo die Predigt des Evangeliums grundsätzlich durch „offene Dialoge“ ersetzt wird, bei denen man „auf gleicher Augenhöhe voneinander lernt ohne den anderen überzeugen zu wollen“. Aber das ist eben der Verzicht auf jede Art von Mission.
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#61   Genoveva   01:11:19 | Montag, 18. Februar 2008
@Möchtegern-Rüberzahl-Defensor
Mit Euch hat man es nicht einfach.
Der eine sagt: Die reale Gegenwart Christi ist (nur) die FOLGE der Erneuerung des Opfers.
Der andere sagt: Die reale Gegenwart Christi ist nämlich die Voraussetzung damit ein wahres und eigentliches Opfer überhaupt dargebracht werden kann.
Das ist zwar diametral entgegengesetzt, hindert Euch aber natürlich nicht, ganz einig zu sein o.O
Der große Möchtegern-Dogmatiker haut dann gleich noch eine faustdicke Häresie drauf und behauptet, das Kreuzesopfer werde im Meßopfer unblutig wiederholt. :-@
Damit das Skatklopfen ein Ende nehmen kann:
Natürlich ist die Messe ein wirkliches Opfer. Aber das ist eben nur ein Aspekt der Eucharistie, anders ausgedrückt: Die Eucharistie hat den Charakter eines Opfers, ihr Sinn und Wesen ist die reale Gegenwart des gekreuzigten und auferstandenen Herrn.
Wer das für lutherisch hält, der nehme sich einfach seinen Ott oder eine beliebige vorkonziliare Dogmatik zur Hand.
Also: Luftablassen und gute (gerne vorkonziliare!) Bücher zum Thema lesen.
Mein Beispiel mit der Transsubstantiation habt Ihr natürlich auch nicht verstanden. Natürlich gibt es den Einsetzungsbericht, aber dieser spricht eben nicht von der Verwandlung der ganzen Substanz des Brotes und des Weines (und auch sonst kein Text des Canons). Deswegen leugnet er die Transsubstantiation aber nicht, wie sie es dem 2. HG bezüglich des Opfercharakters der Eucharistie unterstellen.
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#53   Genoveva   02:07:25 | Sonntag, 17. Februar 2008
@möchtegern-kathole: Wo soll man da anfangen?
Sie konstruieren die ganze Messe vom Opferbegriff her. Das ist völliger Nonsens. Das Opfer ist nicht „das Eigentliche“ der Messe, wie Sie behaupten.
Das Eigentliche der Messe, genauer gesagt der Eucharistie, ihr Wesen, ist die reale Gegenwart Christi!
Wie kommen Sie zu dieser völlig einseitigen Fixierung auf den Opfercharakter der Messe? Denken Sie doch einmal nach! Sie beten doch in der Messe oder nach der Kommunion nicht „Das ist ein Opfer“, oder? Nein, Sie können aber sehr wohl beten „Mein Herr ist wirklich, mit Fleisch und Blut, hier“.
Mit Ihrer verquaste Logik könnte ich behaupten, der VOM würde die Transsubstantiation leugnen, da dieses wesentliche, vom Trienter Konzil formulierte Dogma, das „Eigentliche“ der Eucharistie, im Canon nicht vorkommt.
Redaktion benachrichtigen Der Zölibat ist nicht nötig
#100   Genoveva   00:21:36 | Sonntag, 17. Februar 2008
@Leblhuber: Kleiner Nachtrag
Lesen Sie einmal aufmerksam die folgende Webseite:
www.katholisch.de/103.html
Und dann beantworten Sie mir die Frage, ob es wirtschaftlich in Ordnung ist, für einen solchen Schwachsinn („Der Priester steht in der Nachfolge von Petrus. Er ist für die Seelsorge seiner Mitglieder vernatowrtlich un zum priesterlichen Leben verpflichtet“) im Jahr eine halbe Million Euro auszugeben.
Das Geld kommt vom VDD, dessen Verwatungsratsvorsitzender Herr Zollitsch seit Jahren ist.
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#96   Genoveva   00:11:13 | Sonntag, 17. Februar 2008
@Leblhuber: Subventionen
Meines Wissens hat Nokia seit 1999 41 Mill. Euro Subentionen erhalten mit der Auflage mindestens 2.800 Arbeitsplätze zu schaffen. Diese Zahl wurde mit durchschnittlich 3.200 Arbeitsplätzen in Bochum übererfüllt. Ich gehe daher davon aus, daß die vollmundigen Ankündigungen, die Subventionen zurückzufordern, sich in Wohlgefallen auflösen werden.
Das Problem liegt hier wohl eher in der Frage, ob diese Art von Subventionspolitik sinnvoll ist. Da verpulvert der Staat Geld, um Strukturprobleme zu überdecken, die Politiker lassen sich für die erzielten Einmalerfolge feiern und wenn ein Unternehmen dann an anderem Ort bessere Konditionen erhält, ist das Geschrei groß.
Mir geht es übrigens nicht darum, die Firma Nokia zu verteidigen. Ich mag es nur nicht, wenn kirchliche Würdenträger die ökonomischen Moralapostel spielen und sich dabei platter Parolen bedienen.
Und die katholische Kirche in Deutschland sollte sich der Tatsache bewußt sein, daß sie selbst ein Subventionsbetrieb ist und zu mindestens 50% von Menschen bezahlt wird, die für ziemlich viel Kirchensteuer recht wenig Leistung in Anspruch nehmen (hier und da mal ein Weihnachtsgottesdienst, eine Traunung und eine Beerdigung).
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#90   Genoveva   23:56:51 | Samstag, 16. Februar 2008
@Samurai: Wider die Vereinfachung …
Sie sind immer noch am polemisieren.
Natürlich ist es für die Familienväter (und auch für die weiblichen Angestellten) in Bochum nicht schön, daß sie sich einen neuen Arbeitsplatz suchen müssen. Dazu kann es aus den verschiedensten Gründen kommen, einer davon ist die Verlagerung von Produktionsstätten.
Falsch ist die Behauptung, in Rumänien würden die Handys jetzt zu Hungerlöhnen hergestellt. Das ist eben nicht wahr. Sie werden dort zu ortsüblichen Löhnen (von denen die Angestellten vor Ort gut leben können) viel günstiger hergestellt. Dieses Phänomen nennt man Globalisierung und es ist eine Rahmenbedingung der Unternehmen, die sich entsprechend verhalten. Das kann man gut oder schlecht finden. Die Rumänen finden es im konkreten Fall wahrscheinlich ziemlich gut. Wir finden es ja auch gut, Chipwerke (mit Subventionen) von Amerika nach Dresden zu locken …
Noch einmal: Was der Herr Erzbischof von sich gibt, hat mit der kath. Soziallehre nichts zu tun. Das sind einfach Stammtischparolen.
Herr Steinbrück sollte mal überlegen, warum er trotz der fast unendlichen Mehrfachbesteuerung von Einkommen (Einkommensteuer, Kapitalertragssteuer, Vermögenssteuer, Erbschaftssteuer) mit der Kohle nicht auskommt und Jahr für Jahr neue Milliardenschulden anhäuft. Und ob das besonders „ethisch“ ist …
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#47   Genoveva   23:11:24 | Samstag, 16. Februar 2008
@möchtegern-opfer: Sie Ahnungsloser
was verstehen Sie denn unter „leugnen“???
Betrachten Sie bitte die beiden folgenden Parallelstellen aus dem 2. und dem 1. Hochgebet, die beide aussprechen, was die Messe eigentlich ist:
Hochgebet II: „Memores igitur mortis et resurrectionis eius tibi, Domine, panem vitae et calicem salutis offerimus“
Hochgebet I / Canon Romanus: „Unde et memores, Domine, […] offerimus praeclarae maiestati tuae de tuis donis ac datis hostiam puram, hostiam sanctam, hostiam immaculatam, panem sanctum vitae aeternae et calicem salutis perpetuae“
Das ist eine etwas ausladendere Sprachform, aber im Kern exakt diesselbe Aussage: Im Vollzug des Gedächtnisses seines Todes und seiner Auferstehung bringen wir Gott die Opfergaben dar, das Brot des Lebens und den Kelch des Heiles.
Wenn Sie den NOM kritiseren wollen, dann tun Sie das doch bitte auf einem angemessenen Niveau und nicht durch Unterstellungen und Verleumndungen.
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#83   Genoveva   22:44:11 | Samstag, 16. Februar 2008
@Samurai: Was ist die Welt so einfach …
Dann müssten die Arbeitnehmer, die dank der brillianten Geschäftspolitik von Herrn Esser und Co. entlassen wurden, doch dankbar sein. Oder?
Und dann ist die Vorgehensweise der Nokia-Konzernsleitung ja auch nicht so schlimm, oder?
Herr Esser hat eben keine Arbeitnehmer entlassen müssen, sondern ein Unternehmen völlig unbestrittener Weise exzellent geführt.
Nein, die Vorgehensweise der Nokia-Konzernleitung ist auch nicht schlimm. Sie haben ca. 20 Jahre Arbeitsplätze in Deutschland erhalten und ausgebaut, in Zukunft werden sie das in einem anderen Land tun – das ist die innere Logik des Systems. Handys produzieren lohnt sich in Deutschland leider nicht mehr. Handys entwickeln sehr wohl (und das wird Nokia auch in Zukunft in Deutschland tun).
Unsere Politiker finden es dann unglaublich solidarisch, wenn sie ihr Nokia-Teil zurückgeben. Mit welchem Handy telefonieren sie dann? Wo wird das hergestellt? Kinderkram zum Stimmenfang für Unterbelichtete …
Der Vorsitzende der DBK sollte, bevor er in die wohlfeile Forderung nach höheren Strafen für Steuerhinterziehung einstimmt, einmal darüber nachdenken, was von einem STaat zu halten ist, der Gangstern 5 Millionen Euro auf ein Notarkonto überweist, um illegal an Informationen zu kommen.
Und wenn er schon über „heruntergewirtschaftet“ reden will, dann kann er ja mal den Berliner Kardinal fragen. Der kennt sich da hervorragend aus (und ist immer noch Kardinalerzbischof).
Redaktion benachrichtigen Der Zölibat ist nicht nötig
#10   Genoveva   16:28:50 | Samstag, 16. Februar 2008
@Zollitsch
Der neue Vorsitzende der Bischofskonferenz scheint wild entschlossen zu sein, vor jedem hingehaltenen Mikrophon seine Ignoranz zu entblößen.
Die CDU hält er für wertkonservativ (stimmt nicht), was sie sympathisch mache, gleichzeitg sei sie neoliberal (stimmt auch nicht), was die Bindung an sie lockere. Umgekehrt wird ein Schuh daraus: Die Merkel-CDU ist nicht mehr wertkonservativ und sie wird zunehmend sozialistisch.
Zu dem aktuellen „Steuerskandal“ hat der H.H. auch gleich Dummheiten von sich gegeben. „In Deutschland müsse wieder gelten, dass es sich einfach nicht gehöre, Millionen-Abfindungen zu kassieren, wenn man ein Unternehmen heruntergewirtschaftet habe“ Diese Anspielung auf den Fall Esser ist ziemlich daneben. Dieser hatte Mannesmann zu Rekordumsätzen verholfen, was schließlich zu der Übernahme durch Vodafone zum Preis von 190 Milliarden Euro führte (Geld, das sowohl Groß- als auch Millionen Kleinaktionären zugeflossen ist). Mit Herunterwirtschaften hat das wohl wenig zu tun.
Billiger Modernismus und billiger Anti-Kapitalismus – ich bin sehr enttäuscht.
Redaktion benachrichtigen Vier Merkmale + …
#37   Genoveva   21:49:21 | Donnerstag, 14. Februar 2008
@Libertas: Confiteor
Das klingt ja alles ganz hübsch, geht in diesem Fall aber an der Sache vorbei.
Das zweite Confiteor ist nicht „entstanden“, sondern es war Teil Kommunionritus außerhalb der Messe.
Als man die Kommunion der Gläubigen wieder in die Messe hineinholte, kam das Confiteor mit.
Mit der von Ihnen angesprochenen organischen Entwicklung der Liturgie (sonst ein sehr valides Argument) hat das wenig zu tun. Es ist an dieser Stelle einfach ein Fremdkörper.
Die besondere Schönheit des römischen Ritus besteht ja eigentlich gerade darin, daß er ein durchgängiger, ziemlich schnörkelloser Vollzug ist (im Gegensatz etwa zur östlichen Liturgie). Dieser wird durch solche „historisch gewachsenen“ Ungereimtheiten eher behindert.
Redaktion benachrichtigen Neuer Vorsitzender
#66   Genoveva   23:13:20 | Dienstag, 12. Februar 2008
@A-Rassist: „Erzhäretiker von Balthasar“
Zwei Hinweise nur:
– Nicht jeder Theologe, dessen Bücher Sie nicht verstehen, ist ein Häretiker
– Lesen Sie nicht länger dumme Pamphlete von Herrn Rothkranz aus dem unsäglichen Schmid-Verlag.
Redaktion benachrichtigen Die Mädchengesichter werden freundlich genießerisch
#72   Genoveva   21:12:11 | Montag, 11. Februar 2008
@Bauernführer: Der gute Kant …
ich alte es da sogar mit dem alten Kant der dafür plädiert dass jede Handlung (oder jede Aussage) so gestaltet werden soll dass sie zur allgemeingültigen Norm werden kann,
war viel bescheidener. Es braucht nicht jede Ihrer Handlungen oder Aussagen als allgemeine Norm taugen. Es genügt, wenn dies für die Maxime gilt, die dahinter steht.
Wenn ich mir so Ihre Beiträge in diesem Forum anschaue, habe ich aber auch bezüglich dieser entschätften Variante so meine Zweifel ;-)
Redaktion benachrichtigen Flucht in die Zweideutigkeit
#23   Genoveva   18:33:53 | Montag, 11. Februar 2008
@Libertas: Substanz des Ritus
Wollen Sie ernsthaft behaupten, durch die Reform von 1970 hätte sich die Substanz des Ritus verändert?
Nehmen Sie eine NOM mit dem 1. Hochgebet auf Latein und feiern Sie am Hochaltar, dann sind die Unterschiede letztlich so gering, daß ein durchschnittlicher Kirchgänger sofort sagen würde: ist ja wie früher.
Die Änderungen beziehen sich dann auf genau jene Teile (Stufengebet, Kommunionritus, etc.), die eben nicht für sich beanspruchen können zur „tausendjährigen Substanz des Ritus“ zu gehören.
Redaktion benachrichtigen Bistum stellt Strafanzeige gegen Haßbuch
#104   Genoveva   23:44:47 | Samstag, 9. Februar 2008
@Kurt: Menschenwürde
Wenn Sie tatsächlich Schwierigkeiten haben, den Begriff der gleichen Würde von Mann und Frau im christlichen Menschenbild zu identifizieren, dann vergleichen sie es einfach einmal mit anderen Religionen und den von ihnen geprägten Kulturkreisen …
Die Nichtzulassung von Frauen zum Priestertum begründet sich theologisch in keiner Weise aus einem weiblichen „Defizit“ heraus (daher ist auch Benedikts Bild vom Hauptschüler und vom Abiturienten nicht ganz glücklich), sondern ausschließlich von der von mir bereits angeführten historischen Tatsache her.
Frauen können prinzipiell geweiht werden – es fehlt Ihnen dazu keine natürliche oder übernatürliche Eigenschaft oder Fähigkeit. Sie können es faktisch nicht, weil die Kirche sich an das Vorbild Jesu gebunden weiß.
Redaktion benachrichtigen Keine Judenmission – oder erst recht?
#65   Genoveva   22:50:00 | Samstag, 9. Februar 2008
@Jörg Guttenberg: Transalpine Rdemptoristen
Er meint diesen Verein www.redemptorists.org.uk/.
Redaktion benachrichtigen An der Taufe vorbei?
#15   Genoveva   22:44:53 | Samstag, 9. Februar 2008
@antirassist: Bibellesen bildet …
Wie wäre es, wenn Sie einmal den Römerbrief lesen würden. Der Hl. Apostel Paulus ist offensichtlich in der Lage, die nicht-christlichen Juden in einen heilsgeschichtlichen Plan Gottes einzuordnen. Und erwarnt an dieser Stelle die Mitglieder der ecclesia vor Hochmut. Das sollten Sie sich hinter die Ohren schreiben.
Redaktion benachrichtigen Laienhafter Weihbischof
#13   Genoveva   22:40:02 | Samstag, 9. Februar 2008
@Redaktion: Spinnt Ihr eigentlich?
Ihr veröffentlicht hier ohne Angabe eines Autors die ebenfalls anonymen Bespitzelungen „aufmerksamer Gläubiger“. Dabei wird dann auch noch genüsslich von einem „Begleiter“ gesprochen, was den HH. Weihbischof – gerade im St. Pöltnener Umfeld – ganz offensichtlich in ein trübes Licht rücken soll.
Merkt Ihr eigentlich, daß Ihr nicht nur jeden Anstand hinter Euch lasst, sondern hart an der Grenze des Straftatbestandes der Verleumdung segelt.
Geht ‘mal in Euch!
Redaktion benachrichtigen Bistum stellt Strafanzeige gegen Haßbuch
#99   Genoveva   18:46:57 | Samstag, 9. Februar 2008
@Kurt K.: Gleichheit und Gleichheit
Sie vermischen hier absichtlich verschiedene Ebenen.
Mann und Frau sind in Ihrer Würde gleich. Daraus folgert aber nicht, daß sie bezüglich aller Eigenschaften, Aufgaben, etc. identisch sind. Es ist kein Verstoß gegen die Menschenwürde, daß Frauen langsamer laufen und Männer keine Kinder bekommen.
Bezüglich des Priestertums macht die Kirche überhaupt keinen „Unterschied“ zwischen Mann und Frau geltend. Sie fühlt sich aufgrund des Handels Christi, der keine weiblichen Apostel berufen hat, einfach nicht berechtigt Frauen zu Priestern zu weihen. So einfach ist das.
Redaktion benachrichtigen An der Taufe vorbei?
#7   Genoveva   18:40:46 | Samstag, 9. Februar 2008
@rita: Ist der Heilige Paulus der Antichrist?
Der neue Text ist ein wörtliches Zitat aus Römer 11 (25 und 26).
Erklären Sie sich …
Redaktion benachrichtigen Das blinde Huhn mit einem Korn im Schnabel
#15   Genoveva   18:37:32 | Samstag, 9. Februar 2008
@RRR: Pardon, …
wenn ich da sehr deutlich geworden bin. Aber bei HH. Breitenbach kommt schon einiges zusammen.
Das eine ist das selbermachen von Messtexten inkl. Hochgebeten. Das ist nicht – wie Sie zu meinen scheinen – eine Sache „unterschiedlicher Vorstellungen“, sondern eine Aufgabe für seinen Bischof.
„Vor und hinter den den Zeiten“ ist dann aber ein Beispiel dafür, daß der Herr auf Biegen und Brechen der deutschen Sprache und jeden Sinngehaltes originell sein will (was wiederum eine Folge des konsequenten und exzessiven Selbermachens ist). Und das finde ich idiotisch.
Redaktion benachrichtigen Das blinde Huhn mit einem Korn im Schnabel
#2   Genoveva   12:40:31 | Samstag, 9. Februar 2008
„Gott vor und hinter allen Zeiten“
Abzüglich seiner heiligen Weihen ist dieser Kerl ein Vollidiot.
Hat er eigentlich einen Bischof?
Redaktion benachrichtigen Gegen Natur und Schöpfungsordnung
#64   Genoveva   02:02:36 | Freitag, 8. Februar 2008
@FiliusEcc/Rudolfus: Offiziell
So, so, die Bösen werden also von Christus „offiziell“ der Hölle übergeben. In so einer Art „Staatsakt“ wahrscheinlich – recht feierlich wird das werden …
Redaktion benachrichtigen Nächste Kapitulation des Vatikan
#89   Genoveva   02:03:06 | Mittwoch, 6. Februar 2008
@Murx et al.: Amici Israel
Die Entscheidung von 1928 hatte – darüber kann es historisch keine Zweifel geben – keinen dogmatischen Hintergrund, sondern ein ziemlich komplexes Geflecht von Gründen.
Dem Antrag schlossen sich damals nicht nur der Gutachter, der selige Kardinal Ildefons Schuster, sondern auch die liturgische Kommission an. Erst der päpstliche Hoftheologe Marco Sales OP wandte sich dann gegen den Antrag. Seine Begründung war aber rein pragmatisch: „Wenn man die vorgelegte Frage nur unter dem Aspekt der Lehre und des Glaubens betrachtete, wäre nichts dagegen einzuwenden.“ (Originalzitat).
Kardinalstaatssekretär Merry de Val unseligen Angedenkens war es vorbehalten, die Kardinäle des Heiligen Offiziums und schließlich auch Papst Pius XI. gegen den Antrag einzunehmen und die Aufhebung der Amici zu bewirken.
Eine lehrmäßige Entscheidung über den Inhalt der Karfreitagsfürbitte war die ganze Sache auf keinen Fall. Dies zeigt sich u.a. darin, daß die Mitglieder der Amici (z.B. der Kardinalerzbischof von München-Freising, Michael Faulhaber) in der Folge keinerlei Nachteile hatten oder mit einem Makel behaftet gewesen wären (Faulhaber blieb ein enger Vertrauter von Pacelli).
Der Satz
Es bleibt abzuwarten, ob sich diese Neuerung im konkreten Vollzug der Alten Liturgie durchsetzen wird.
am Ende des Artikels ist eine Selbstoffenbarung der Autoren.
Redaktion benachrichtigen Sex-Ideologin mit Schuldgefühlen
#14   Genoveva   01:16:37 | Sonntag, 3. Februar 2008
@Arkanum: Menschenrechte
Die Berufung auf das Recht auf „sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung“ ist in diesem Kontext eine ziemliche Lächerlichkeit. Es kann vernünftigerweise nur besagen, daß man weder zu dem einen noch zu dem anderen gezwungen werden darf. Was hat das bitte mit der genannten Veranstaltung zu tun? Sollten da Menschen zu Sex und Fortpfanzung gezwungen werden?
Was hier ausgehebelt werden soll, ist der ethische Diskurs in der Gesellschaft. Wenn der Satz „Ich halte Abtreibung für sittlich verwerflich“ als unzulässiges Werturteil über Menschen, die so etwas tun angesehen wird, dann ist das das Ende jedes sittlichen Diskurses.
Welcher Mensch bei Verstand kann so etwas gutheißen???
Redaktion benachrichtigen Ein vernichtendes Urteil
#70   Genoveva   00:56:42 | Sonntag, 3. Februar 2008
@FiliusEcc/Rudolfus: Verlage
Sie haben völlig recht: im Allgemeinen sollte man Bücher nicht nach dem Verlag erscheinen in dem sie erscheinen: Ein Buch ist nicht gut, nur weil es im C.H.Beck-Verlag erschienen ist.
Es gibt aber sehr wohl Ausnahmen: Ein zünftiger Historiker wird kein Buch in einem Verlag veröffentlichen, der Bücher rechtsradikaler Holocaust-Leugner herausgibt. Und entsprechend sollte ein anständiger Katholik keine Bücher in einem Verlag herausgeben, der in seinem Programm antisemitische Hetzschriften über die Hintergründe von 09/11 stehen hat – und so manchen anderen groben Schwachsinn.
Sehr schade, daß Professor May sich unter diese Narrenbande verirrt hat …
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#86   Genoveva   14:56:19 | Samstag, 2. Februar 2008
@Rudolfus: Wir kommen der Sache schon näher …
Die Materie des Sakramentes ist das dingliche Element. Die Tradition unterscheidet oft noch zwischen materia remota und materia proxima, wobei ersteres das eigentlich körperliche Element bezeichnet, letzteres die dingliche Handlung. Beispiel: Materia remota der Taufe ist das Wasser, materia proxima die Abwaschung des Täuflings mit dem Wasser.
Die Form ist das begleitende Wort, in der Regel die Spendeformel.
Beides gemeinsam ergibt aber erst das, was Sie den „äußeren Ritus“ genannt haben.
Die Zuordnung „äußerlich“ / „innerliche“ auf „Form“ und „Materie“ wäre unglücklich, da ja beide das äußere Zeichen ausmachen. Das eigentlich „Innerliche“ ist die Heiligmachende Gnade, die durch den Vollzug des äußeren Zeichens verliehen wird.
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#74   Genoveva   23:18:01 | Freitag, 1. Februar 2008
@FiliusEcc: Es scheint sinnlos …
Letzter Versuch eines sachlichen Austauschs:
Erklären Sie uns doch einmal kurz, was Materie und Form in der Sakramentenlehre allgemein und in Bezug auf das Weiehsakrament im besonderen bedeuten …
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#71   Genoveva   22:56:23 | Freitag, 1. Februar 2008
@FiliusEcc: Lenken Sie nicht ab …
Sie haben nicht einmal das bißchen Mut, Anstand und Mannhaftigkeit, Ihren groben dogmatischen Schnitzer zu bekennen. :-(
Ihren Einwand bezüglich der griechischen Philosophie verstehe ich leider nicht … :-S
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#69   Genoveva   22:44:45 | Freitag, 1. Februar 2008
@Aleph: Materie der Priesterweihe
Lassen Sie sich von den hier reichlich vertretenen Neo-Altgläubigen keinen Bären aufbinden. Die haben von der wirklichen traditionellen Dogmatik keinen blassen Schimmer.
Materie der Priesterweihe ist die Handauflegung durch den weihenden Bischof.
Das Begriffspaar „Form“ und „Materie“ ist auch keine theologische Fachsprache, sondern es stammt aus der griechischen Philosophie und wird seit dem Hochmittelalter auf das äußere Zeichen angewandt, das zu jedem Sakrament gehört. Dieses äußere Zeichen setzt sich zusammen aus „Ding“ und „Wort“, wobei sich für das dingliche Element der Begriff „Materie“ eingebürgert hat, für das worthafte Element der Begriff „Form“.
Der Empfänger eines Sakramentes ist niemals die Materie des Sakramentes.
@Fill. Eccl.: In der von Ihnen hier ständig geübten Wortwahl: Sie sind ein Irrgläubiger und werden Ihres ewigen Seelenheils verlustig gehen, wenn Sie sich nicht zur Lehre der Kirche bekehren!
Redaktion benachrichtigen Ab in den Zirkus
#10   Genoveva   20:02:43 | Mittwoch, 23. Januar 2008
@Clarissa: Werte Colonia
Sie frönen in unangemessener Weise dem Relativismus.
Die Aussage des Konzils betrifft nicht einfach „Geschmacksfragen“. Zwar richtet sich der von Benedikt zitierte Satz mehr gegen übermäßigen Prunk, er enthält aber auch den Zusammenhang von Sakralität und Schönheit. Damit ist ein Gewand, daß nur noch einen rein formalen Zusammenhang (das „Schnittmuster“) mit seinem Verwendungszweck gemein hat, ausgeschlossen.
Redaktion benachrichtigen „Karfreitagsfürbitte wird geändert“
#4   Genoveva   15:56:57 | Freitag, 18. Januar 2008
Alois Bischof: fast häretisch
Das Weglassen eines Wortes in einem Gebet kann per se nicht häretisch sein.
Nehmen wir ein Beispiel: Wenn es in einem Gebet heißt: „zum dreifaltigen Gott“ und man das ändert in „zu Gott“, so ist dieses Gebet dadurch nicht häretisch, da uns der rechte Glaube nicht zwingt, ständig alle Attribute Gottes zu nennen.
Interessant finde ich Ihre Schlußfolgerungen bezüglich des Gehorsams gegenüer dem Hl. Vater. Dieser hat die Alte Messe als außerordentlichen Ritus wieder unter die Fittiche des Hl. Stuhls genommen. Damit geht natürlich auch das Recht zur Pflege dieses Ritus einher.
Was micht außerordentlich freut ist das Zitat aus dem „Qui pridie“ des Gründonnerstags. Daran sehen Sie, daß im Hinblick auf die Erlösungstat Christi am Kreuz die Worte „pro multis“ und „pro omnium“ univok verwendet werden können. Womit dem Geschrei wegen der Übersetzung „für viele“ im deutschen Meßbuch die Grundlage entzogen ist.
Redaktion benachrichtigen Ein bloßes liturgisches „Weiter so“ wäre die falsche Lösung
#17   Genoveva   13:27:29 | Freitag, 18. Januar 2008
@Tilly: Erst lernen, dann denken, dann posten …
Der NOM wird durch Latein nicht besser !
Der NOM ist Häretisch den der Opfergedanke wurde fast vollständig eliminiert die Opferhandlung wurde ersetzt durch eine so genannte Gabenbereitung.
Die Texte dazu wurden wortwörtlich aus dem Jüdischen Berachar Gebet übernommen.
Die Einsetzungsworte Christie wurden gefälscht (mein Blut das für euch uns alle vergossen wird). Staat richtigerweise für viele!
Das 1. Hochgebet ist wesentlich identisch mit dem Canon Missae der alten Messe und bringt natürlich den Opfergedanken zum Ausdruck. Das 3. Hochgebet (Standard für Sonntage) bringt den Opfergedanken ebenfalls sehr exponiert zum Ausdruck.
Offensichtlich verwechseln Sie das alte Offertorium mit der eigentlichen Opferhandlung (Wandlung). Auch in der alten Messe ist dieses ein Gebet mit der Bitte um die Annahme der Opfergaben (das „hanc immaculatam hostiam“ ist proleptisch!).
Das Jüdische Beracha-Gebet wurde auch von unserem Herrn Jesus Christus verwendet, der bekanntlich Jude war.
Im Lateinischen NOM heißt es „pro multis“. Das von Ihnen angesprochene „für viele“ gibt es nur in der Übersetzung (und es ist nicht falsch).
Redaktion benachrichtigen Stellungnahme zum Rücktritt des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz
#232   Genoveva   10:41:58 | Freitag, 18. Januar 2008
Rudolfus: Versuchen wir es einmal mit einfacher Logik
Sie sind also der Meinung, daß die V2-Sekte, also die nachkonziliare römisch-katholische Kirche, häretisch ist.
Dann sind natürlich auch die Oberhäupter dieser Sekte (von Paul VI. bis zu Benedikt) Häretiker und damit keien Päpste.
Sie sind dann also ein Sedisvakantist.
Redaktion benachrichtigen Fünf neue Milingo-Bischöfe
#20   Genoveva   10:36:54 | Freitag, 18. Januar 2008
@Agiafortuni: Vielen Dank …
für das Zitat.
Das untermauert noch einmal ganz klar, daß der EB die römisch-katholische Kirche nach dem Konzil für eine häretische Kirche gehalten hat. Daraus läßt sich mit den Regeln der einfachen Logik ableiten, daß er auch ein Sedisvakantist war, denn ein häretischer Papst ist kein Papst mehr.
Die Einlassungen von Fil.Ecc. Rudolfus bekommen dadurch eine besonders lustige Wende. Er hält die DBK für schismatisch, weil Sie seines Erachtens die Enzyklika eines häertischen Papstes relativiert hat.
Da sieht man, wo es hinführt, wenn man sich unter Berufung auf einen „übergesetzlichen“ Notstand von der Kirche abschneidet: Man muss sein Gehirn verbiegen, bis es selbst einfachste theologische Operation nicht mehr korrekt ausführen kann.
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#216   Genoveva   17:55:42 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@Maurice: Wenn es doch so einfach wäre …
Über die kirchenrechtliche Bedeutung brauchen wir gar nicht lange reden, hier liegen die Fakten auf der Hand. Einen einmaligen Akt des Ungehorsams könnte man in der Tat von einem schismatischen Akt zu unterscheiden versuchen. DIESER Akt des Ungehorsams hat aber in einen Zustand geführt, d.h. er gebiert aus seiner inneren Logik heraus tägliche neue Akte des Ungehorsams.
Was Sie aber gänzlich missverstanden haben, ist die Frage der dogmatischen Bewertung („Schwelle der Häresie“). Die Weihe eines Bischofs muss aufgrund der göttlichen Ordnung der Kirche in der Gemeinschaft aller Bischöfe erfolgen. Diese Gemeinschaft garantiert die Zustimmung der Papstes. Wer nun argumentiert, er könne sich aus kirchenpolitischen Gründen über diesen schwerwiegenden dogmatischen Sachverhalt hinwegsetzen, der negiert wirklich dogmatische Grundlagen der Kirche Jesu Christi.
Daß bei der SSPX das Verständnis für diesen dogmatischen Zusammenhang verloren gegangen ist (und nicht nur für diesen), gehört auch zu den Dauerfolgen des schismatisch-sündigen Aktes des EB L.
Es sind übrigens die Anhänger der SSPX, die in diesem Forum immer wieder die Definition Bonifaz VIII. zitieren, wenn es ihnen in den Kram passt. Ich kann nicht sehen, wie man der SSPX anhängen und gleichzeitig von sich sagen kann, man sei dem Hl. Vater „unterworfen“.
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#204   Genoveva   13:29:04 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@Maurice: Schisma
Ich kann nicht ganz nachvollziehen, was Sie mit dem Ausdruck „materielles Schisma“ meinen. Die inhaltliche Bestimmung des Schismas ist die Weigerung der Unterordnung unter den Papst und die legitime kirchliche Hierarchie. Hier läuft jede Unterscheidung zwischen „material“ und „formal“ eigentlich ins Leere.
Wie dem auch sei: Im Fall der Pius-Bruderschaft liegt sowohl eine inhaltlich immer wieder zum Ausdruck kommende Insubordination als auch ein entsprechender förmlicher Akt (die unerlaubten, öffentlich vollzogenen Weihen) vor.
Darüber hinaus legt eine solche unerlaubte Weihe auch dogmatisch die Axt an die Wurzel der göttlichen Ordnung der Kirche. Die Schismatiker stehen damit bezüglich des behaupteten „Notrechtes“ auch an der Schwelle zur Häresie (gerade weil sie sich im Gegensatz zu den Sedisvakantisten das Hintertüchen einer formalen Rechtmäßigkeit des Papstes offen halten).
Redaktion benachrichtigen Kardinal Lehmann zurückgetreten
#130   Genoveva   12:33:23 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@alle Tradis: Lehmanns Bekennermut
Eine besonders kluge Köpfe haben in den letzten Tagen immer wieder behauptet, der Kardinal habe nie öffentlich – gelegen oder ungelegen – den Glauben der Kirche verteidigt.
Ein kleines Beispiel vom heutigen Tage: www.katholisch.de/19087.html
Redaktion benachrichtigen „Ein guter Bote der katholischen Kirche“
#69   Genoveva   12:32:56 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@alle Tradis: Lehmanns Bekennermut
Eine besonders kluge Köpfe haben in den letzten Tagen immer wieder behauptet, der Kardinal habe nie öffentlich – gelegen oder ungelegen – den Glauben der Kirche verteidigt.
Ein kleines Beispiel vom heutigen Tage: www.katholisch.de/19087.html
Redaktion benachrichtigen Blitzgescheiter Progressistenzögling
#88   Genoveva   12:32:35 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@alle Tradis: Lehmanns Bekennermut
Eine besonders kluge Köpfe haben in den letzten Tagen immer wieder behauptet, der Kardinal habe nie öffentlich – gelegen oder ungelegen – den Glauben der Kirche verteidigt.
Ein kleines Beispiel vom heutigen Tage: www.katholisch.de/19087.html
Redaktion benachrichtigen Stellungnahme zum Rücktritt des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz
#196   Genoveva   12:32:12 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@alle Tradis: Lehmanns Bekennermut
Eine besonders kluge Köpfe haben in den letzten Tagen immer wieder behauptet, der Kardinal habe nie öffentlich – gelegen oder ungelegen – den Glauben der Kirche verteidigt.
Ein kleines Beispiel vom heutigen Tage: www.katholisch.de/19087.html
Redaktion benachrichtigen Sie haben noch Bekehrung nötig
#90   Genoveva   12:31:42 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@alle Tradis: Lehmanns Bekennermut
Eine besonders kluge Köpfe haben in den letzten Tagen immer wieder behauptet, der Kardinal habe nie öffentlich – gelegen oder ungelegen – den Glauben der Kirche verteidigt.
Ein kleines Beispiel vom heutigen Tage: www.katholisch.de/19087.html
Redaktion benachrichtigen Stellungnahme zum Rücktritt des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz
#66   Genoveva   15:43:11 | Mittwoch, 16. Januar 2008
Merkwürdige Geschichtstheologie
das Königtum unseres Herrn Jesus Christus über unser geliebtes Vaterland wieder Wirklichkeit werden zu lassen
Neben den sonstigen Entgleisungen und primitiven monokausalen Schuldzuweisungen („Speerspitze gebrochen“) stört mich vor allem dieser Satz an den Einlassungen von P. Schmidberger.
War dieses Königtum vor dem Amtsantritt von Kardinal Lehmann etwa Wirklichkeit? Oder vor Beginn des 2. Vat. Konzils? Oder vor 1803?
Die Aufrichtung der Königsherrschaft Christi ist eine eschatologische Bestimmung der Kirche. Alles andere ist leichtfertiges Gerede.
Die SSPX besetzt einen kirchlichen Nischenmarkt (mit klaren Rekrutierungsgrenzen). In diesem hat sie sehr überschaubare Erfolge. Daraus Strategien für die Gesamtkirche abzuleiten, zeugt vor allem von Ahnungslosigkeit. Es gibt da gar keinen Grund für Überheblichkeit und Welteroberungssprüche.
Redaktion benachrichtigen Kardinal Lehmann zurückgetreten
#100   Genoveva   17:46:51 | Dienstag, 15. Januar 2008
@FilEcc: Sie drehen ja völlig durch …
Der Kardinal ist kein Papstuntertane – den Kirchenstaat gibt es nicht mehr, auch wenn Ihnen das nicht passt.
Leute, die ein ganzes Konzil, an dem der Hl. Vater und alle Bischöfe und Kardinäle des Erdkreises teilgenommen haben, als „Betriebsunfall“ bezeichnen, sollten sich in diesen Fragen generell stark zurückhalten.
Und kommen Sie mir jetzt bitte nicht wieder mit der verrückten Unterscheidung zwischen dogmatischen und pastoralen Konzilien …
Redaktion benachrichtigen „Ein guter Bote der katholischen Kirche“
#10   Genoveva   17:43:27 | Dienstag, 15. Januar 2008
@FilEcc: Ärmliches Gerede
Ein Katholik „akzeptiert“ die Lehre der Kirche nicht, sondern er stimmt ihr im Glauben zu. Man muss isch schon fragen, was Sie eigentlich glauben, wenn Sie die Lehre der Kirche nur „akzeptieren“.
Redaktion benachrichtigen Kardinal Lehmann zurückgetreten
#98   Genoveva   17:39:31 | Dienstag, 15. Januar 2008
@FiliusEcc: Hallo Rudolfus …
immer noch dasselbe alte Gefasel …
Wenn Kardinal Lehmann „Dominus Iesus“ als „Betriebsunfall“ charakterisiert hat, dann sprach er nicht über dessen Inhalt, sondern über die Art der Darlegung bestimmter Argumente und Begriffe und vor allem über die Wirkungen auf die Ökumene.
Auch wenn Sie hier Ihren Nick gewechselt haben: in Fragen der Dogmatik sind Sie immer noch völlig ahnungslos.
Redaktion benachrichtigen Kardinal Lehmann zurückgetreten
#93   Genoveva   17:29:55 | Dienstag, 15. Januar 2008
@Pius XII.
Sie haben schon nerkwürdige Kategorien …
Kardinal Lehmann hat selbstverständlich den Glauben verteidigt – in jeder seiner öffentlichen Äußerungen. Daß er dabei immer auf eine seiner zentralen Aufgaben Rücksicht genommen hat (nämlich die Katholische Kirche in Deutschland und die Deutsche Bischofskonferenz in der Einheit zu halten), kann ihm nur vorwerfen, wer diese Aufgabe in ihrer Dringlichkeit und Schwierigkeit nicht versteht. Aber das kann man von Anhängern von Schismatikern wohl auch nicht erwarten.
Wer den Kardinal gegen die „klaren“ Meisners und Mixas ausspielt, sollte sich noch einmal die „Schein“-Debatte in Erinnerung rufen. Lehmann hatte hier immer wieder die Aufgabe, die in der Konferenz gefundenen Kompromisse nach außen zu vertreten. Und diese Kompromisse wurden von Meisner und Mixa jeweils mitgetragen, auch wenn sie sich daran heute sicher nicht mehr gerne erinnern lassen.
Man kann über die Amtsführung des scheidenden Vorsitzenden der DBK sicher diskutieren. Es ist aber völlig daneben, seine Bemühungen um Ausgleich grundsätzlich als fehlenden Bekennermut zu diffamieren.
Redaktion benachrichtigen Aus dem Gedächtnis
#42   Genoveva   23:17:51 | Montag, 7. Januar 2008
@Rudolfus: von wegen „wildfremde Menschen“
Alle Gläubiggewordenen aber waren beisammen und hatten alles gemeinsam; und sie verkauften die Güter und die Habe und verteilten sie an alle, je nachdem einer bedürftig war. Täglich verharrten sie einmütig im Tempel und brachen zu Hause das Brot,
Der Nachbar in der Kirchenbank ist kein „wildfremder Mensch“, sondern Bruder und Schwester in demselben Herrn, dessen Opfer auf dem Altar vergegenwärtigt wird.
Sie haben wirklich gar nichts verstanden.
Redaktion benachrichtigen Rätselhafter Schritt
#63   Genoveva   09:17:17 | Montag, 24. Dezember 2007
@Geier & @Maria
Der Ton und das intellektuelle Nivau in diesem Forum sind wirklich „sub omnibus canonibus“.
„Satansknecht Bush“ – Sie haben eine behandlungswürdige psychische Deformation, Herr Geier.
„öffentliche Reue grundkatholisch! Schau doch nach in der Bibel“ – an der herangezogenen Bibelstelle steht nichts von öffentlich. Lesen Sie dazu einmal nach, was der Herr an anderer Stelle über die Pharisäer sagt … Die maximale Öffentlichkeit für Reueakte ist die Gemeinde. Und auch dort hat sich die Bußpraxis über die Jahrhunderte so entwickelt, daß die individuelle Schuld in die Privatheit des Beichtstuhls gezogen ist.
Anders ist das in evangelikalen Gemeinden – also einer solchen, der Herr Bush angehört. Dort ist es üblich, seine früheren Sünden und die nachfolgende Bekehrung öffentlich zu verkünden. Katholiken tun das nicht.
Redaktion benachrichtigen Rätselhafter Schritt
#47   Genoveva   11:00:26 | Sonntag, 23. Dezember 2007
Gescheiterter Feldzug, gerechter Krieg und öffentliche Reue
Die Einträge in diesem Thread treiben einem die Tränen in die Augen.
Da wird von Tony Blair „öffentliche Reue“ gefordert. Das ist etwas für Hollywood-Stars, die besoffen am Steuer erwischt wurden! In der katholischen Kirche sind weder Reue, noch Bekenntnis, noch Wiedergutmachung öffentlich.
Ein anderer Schlauberger freut sich darüber, daß der amerikanisch-britische Feldzug im Irak gescheitert sei. Der Feldzug war in jeder Hinsicht erfolgreich. Was bisher nicht gelang, ist die Befriedung des Landes – auch diese macht in den letzten Monaten gewisse Fortschritte.
Zum „Gerechten Krieg“. Zweifelsfrei war der Irak unter Saddam eine menschenverachtende Diktatur. Ebenso zweifelsfrei war er eine Bedrohung für seine Nachbarn. Es steht auch nicht in Frage, daß Hussein nach Massenvernichtungswaffen strebte. Zweifelhaft ist nach heutigem Kenntnisstand lediglich, ob in diesem Punkt zum Zeitpunkt des Kriegsbeginns eine konkrete Gefahr bestand.
Freuen wir uns also einfach, daß ein Mensch den Weg zur Katholischen Kirche gefunden hat.
Redaktion benachrichtigen Neugründung trotz Neuheidentum
#134   Genoveva   12:47:31 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
@Benedikt: Meinen Sie mich?
Einige können wohl nicht mehr zwischen der echten Tradition und dem in den 70er Jahren erfundenen Gerüst unterscheiden. Die hier vorliegenden Interpretationen von Quo Primum sind der Kirche jedenfalls fremd.
Dann hätte ich gerne eine Erläuterung / Begründung.
Redaktion benachrichtigen Verschiedene Zwecke + …
#15   Genoveva   01:14:44 | Dienstag, 4. Dezember 2007
@Gotthard
Ich glaube, Sie haben mich ganz gut verstanden.
Sätze wie „Der Familiengottesdienst war ein voller Erfolg“ liest man in der Tat auch in Pfarrbriefen.
Redaktion benachrichtigen Verschiedene Zwecke + …
#13   Genoveva   00:12:46 | Dienstag, 4. Dezember 2007
Si tacuisses …
Die erste Messe am gestrigen ersten Adventssonntag war ein voller Erfolg.
So einen blasphemischen Scheißdreck liest man sonst nur in „modernistischen“ Pfarrbriefen.
Redaktion benachrichtigen Neugründung trotz Neuheidentum
#92   Genoveva   00:04:54 | Dienstag, 4. Dezember 2007
@Ultramontanus: Abartig???
Wie wäre es mit ein paar Argumenten??? o.O
Was habe ich denn weggelassen?
Fällt es Ihnen so schwer, das Offensichtliche zuzugeben?
Pius V. ging es darum, die vielen Messbücher durch ein neues zu ersetzen und dessen Gebrauch durchzusetzen. Und dieses neue Messbuch zeichnet sich (nach seiner eigenen Aussage !!!) vor allem dadurch aus, dass es von GELEHRTEN sorgfältigst aus den besten erreichbaren QUELLEN erarbeitet wurde.
Das ist das „Ad fontes“-Argument, ob es Ihnen nun paßt oder nicht.
Wer seinen Arbeitsauftrag so beschreibt wie Pius V. es in QUO PRIMUM tut, müßte irrsinnig sein, wenn er für alle Ewigkeit ausschließen wollte, daß sich der Stand der liturgischen Forschung und Gelehrsamkeit fortentwickelt.
Was er wohl für alle Ewigkeit wollte: das Meßbuch dem Gutdünken von lokalen Kirchenfürsten und auch einzelnen Priestern entziehen. Das scheint schon damals ein Problem gewesen zu sein. :-S
Redaktion benachrichtigen Neugründung trotz Neuheidentum
#90   Genoveva   23:29:58 | Montag, 3. Dezember 2007
@Rudolfus, HvO, Ultramontanus: Quo Primum
Es ist schon erschütternd, daß Katholiken, die sich besonders traditionsbewußt geben, nicht in der Lage sind, ein Dokument dieser Tradition zu lesen und ihm seinen Sinngehalt zu entnehmen.
1. Pius V. sagt deutlich, was er materialiter getan hat: die römische Liturgie unter Hinzuziehung von Liturgiewissenschaftlern auf dem aktuellen Stand der Forschung aus den Quellen erneuert.
2. Formaliter geht es dem Papst darum, die Vielzahl an umlaufenden Messbüchern durch dieses eine, neue, dem Stand der Forschung entsprechende Missale zu ersetzen.
3. Für die Zukunft soll es darüber hinaus nur ein römisches Meßbuch geben (sowie solche, die Sonderrechte aus der Tradition besitzen)
4. Kein Patriarch, Bischof oder Priester hat das Recht, aus sich heraus das Missale zu ändern. Dieses Recht hat folglich nur die Kirche als Ganze.
5. Der Papst versucht durch entsprechende Strafandrohungen die ordentliche Verbreitung der Bulle sicherzustellen.
Eine wörtliche Festlegung des Inhalts des Missale auf alle Zeiten auch noch dogmatisch begründen zu wollen, ist gänzlich widersinnig. Das ist so, als wenn Pius XII. die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel dogmatisiert und den Satz hinzugefügt hätte: „Diese Defintion bindet alle Gläubigen, nur diejenigen nicht, die seit mehr als 200 Jahren etwas anderes glauben“.
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#42   Genoveva   14:58:56 | Montag, 1. Oktober 2007
@Lorenz
die Kollegen haben wesentliche Dinge schon klargestellt. Mir bleibt noch der Punkt der „Willensbeugung“.
Natürlich will ich nicht sagen, dass man Fälle von Pädophilie nicht differenzieren kann und muss. Aber ich hatte Sie so verstanden, als wäre erst die gewaltsame Willensbeugung „entsetzlich“ und als gäbe es auch Pädophilie ohne Willensbeugung, also in freiwilligem gegenseitigem Einverständnis. Das ist aber der übliche Unsinn, mit dem Täter versuchen, ihre Taten zu verharmlosen.
Erlauben Sie mir noch eine weitere Anmerkung: Die RKK/SRE hat in moralischen Fragen wie dieser nicht eine mit Immunität zu beschreibende Sonderstellung, sie unterliegt hier nach ihrem eigenen Selbstverständnis härteren Maßstäben als „die Welt“.
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#37   Genoveva   13:34:26 | Montag, 1. Oktober 2007
Lieber Lorenz, …
ich habe eine Weile nachgedacht und komme zu dem Ergebnis, dass sich mir Ihr moralisches und theologisches Koordinatensystem nicht erschließt.
1. Der Mißbrauch von Kindern und Jugendlichen ist u.a. deswegen entsetzlich, weil hier die Kategorie der Willensbeugung keine Rolle spielt. Wer hier mit der Unterscheidung „freiwillig / gezwungen“ arbeitet, hat einfach nicht verstanden, wovon er spricht.
2. Die Ebene der Vergebung in der Beichte, auf die Sie anspielen, ist hier überhaupt nicht berührt. Die RKK lehrt doch nicht, dass mit der Sündenvergebung die Richtigkeit und Angemessenheit von Strafe oder gar die Notwendigkeit von sorgfältiger Prävention aufgehoben wäre.
3. Aus der angesprochenen Notwendigkeit einer sorgfältigen Prävention leitet sich im konkreten Fall auch die Schuld des Bischofs her – das hat mit politischer Schuldübertragung überhaupt nichts zu tun. Die Tatsache, daß der Herr Bischof hier keinerlei Schuldbewußtsein hat, sondern seine Verantwortung auf eine solche vermeintliche politische Ebene abwälzen will, empfinde ich als besonders unangenehm.
4. Haben Sie Kinder?
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#34   Genoveva   12:04:43 | Montag, 1. Oktober 2007
@Lorenz
Wie sollte jemand erfolgreich gegen den Zeitgeist kämpfen, wenn er für jeden Fehler in seinem Verantwortungsbereich die politische Verantwortung übernehmen müsste?
Der gesetzesfromme Einwand, der Mann hätte irgendwelche Leitlinien unbeachtet gelassen und der staatlichen Justiz nicht genug Gehorsam entgegengebracht, verträgt sich nicht mit meinem Verständnis von der Rolle der katholischen Kirche.
Die eingeforderte „Gesetzesfrömmigkeit“ bezieht sich nicht auf staatliches Recht, sondern auf kirchliche Vorschriften. Und hier hat Bischof Müller die eindeutigen Richtlinien Roms und der DBK schlicht mißachtet (trotz der ganzen Vorgeschichte). Dies wiegt meines Erachtens besonders schwer, da er das Lied der „Romtreue“ sonst ja sonst laut genug singt.
Lieber Lorenz, mache Dir bitte noch einmal die Situation klar: Katholische Eltern haben ihr Kind einem Priester der Kirche anvertraut und er hat das entsetzlich mißbraucht. Wenn die Ursache hierfür ein schlampiger (hier wohl eher selbstherrlicher) Umgang des Bischofs mit innerkirchlichen Vorschriften ist, dann muss das sichtbare Konsequenzen haben, um das Vertrauen in die Kirche an dieser Stelle wiederherzustellen (soweit das möglich ist – der Flurschaden solcher Vorgänge ist ja kaum abzuschätzen).
Was das Ganze übrigens mit einem „Kampf gegen den Zeitgeist“ zu tun haben soll, ist mir völlig unverständlich.
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#27   Genoveva   22:57:18 | Sonntag, 30. September 2007
Lieber Heinrich, Sie verkennen die Situation
Es geht hier nicht ums Besserwissen, sondern um einen konkreten Fall von Kindesmißbrauch und die Frage, wie dieser hätte vermieden werden können.
Bischof Müller baut seine Verteidigung auf zwei Punkte:
a) psychologisches Gutachten
b) Unbedenklichkeitserklärung des zuständigen Gerichts
Von b) ist schon nichts mehr übrig. Bei a) handelt sich nicht um ein unabhängiges Gutachten, sondern um die Stellungnahme des Therapeuten, den der Täter sich selbst ausgesucht hatte. Das ist definitiv ungenügend.
Bischof Müller hätte ganz einfach das tun sollen, was er ständig lautstark von jedem verlangt: sich an die kirchlichen Vorschriften halten. Diese besagen ohne jede Einschränkung: „12. Nach Verbüßung seiner Strafe werden dem Täter keine Aufgaben mehr übertragen, die ihn in Verbindung mit Kindern und Jugendlichen bringen.“
Angesichts dieser Faktenlage (die ein klares Fehlverhalten, nicht einfach eine Fehleinschätzung belegt) und der sich nun abzeichnenden Tatsache, daß Müller bei seinen Rechtfertigungsversuchen bezüglich der Aussagen des Gerichts nicht die Wahrheit gesagt hat, ist er in seiner jetzigen Position als Diözesanbischof unhaltbar geworden.
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#8   Genoveva   14:04:00 | Sonntag, 30. September 2007
@santo domingo …
… was ja nicht heißt, dass die Kirche solche Personen einfach fallen lassen soll.
Die entsprechenden Hinweise in dem von nonnobisdomine verlinkten Beitrag erscheinen mir vernünftig zu sein. Solche Menschen brauchen Tätigkeitsfeld, in dem sie a) nicht permanent rückfallgefährdet sind und b) kontrolliert werden. Diese Kontrolle erfolgt im Optimalfall in Form einer therapeutischen Begleitung, die auch in der Lage ist, Alarm zu schlagen, wenn sich Anzeichen für erneute Probleme ergeben.
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#6   Genoveva   13:35:17 | Sonntag, 30. September 2007
Lieber Heinrich, …
in einem solchen Fall sind gar keine psychologischen Gutachten nötig. Wer sich einer solchen Verfehlung schuldig gemacht hat, kann nicht mehr in der gewöhnlichen Seelsorge eingesetzt werden. Punkt. Basta.
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#3   Genoveva   13:05:27 | Sonntag, 30. September 2007
Aktueller Stand ist ein anderer …
Wenn die Berichterstattung der heutigen Sonntags-FAZ korrekt ist, dann hat das Amtsgericht seinerzeit keineswegs einen Persilschein ausgestellt, sondern zwei Bedingungen für die seelsorgliche Tätigkeit des vorbestraften Priesters formuliert:
a) kein Kontakt zu Kindern
b) laufende Aufsicht
Zumindest gegen Punkt a) wurde eindeutig verstossen. Das Bistum Regensburg hat also nicht nur gegen die Empfehlung des Hl. Vaters und die Richtlinien der Deutschen Bischofskonferenz verstossen, sondern bezüglich der Stellungnahme des Gerichts zuletzt eindeutig nicht die Wahrheit gesagt.
Wäre Bischof Müller Politiker, so gäbe es zu einem Rücktritt in diesem Fall keine Alternative.
Es sei noch angemerkt, daß die vatikanischen Empfehlungen (kein erneuter Einsatz in der Seelsorge) das Ergebnis der schlimmen Erfahrungen in Amerika waren. Dort war es immer wieder zu genau diesem Verlauf gekommen: Mißbrauch – Therapie – Gutachten – Versetzung – erneuter Mißbrauch.
Ich finde es entsetzlich, daß sich ein Bischof in einer solchen Angelegenheit hinter einem einzelnen (!) psychologischen Gutachten versteckt, das von einer „einmaligen Regression“ spricht. Ansonsten ist die Kirche nicht nur in der Lage, sich bezüglich sexueller Fehlorientierungen ein eigenständiges Urteil zu bilden – sie besteht sogar mit Vehemenz darauf, hier einen eigenen sachkundigen Blickwinkel zu haben.
Das Ganze ist ein schlimmer Skandal und hat mit einer angeblich bösen Berichterstattung überhaupt nichts zu tun.
Redaktion benachrichtigen Der letzte Kampfgefährte
#42   Genoveva   12:10:42 | Sonntag, 16. September 2007
„der Sozialist Helmut Schmidt“ …
selten so gelacht :-D :-D :-D
Redaktion benachrichtigen Dank aus Rom + …
#2   Genoveva   12:44:35 | Dienstag, 11. September 2007
Wer hat nur …
diese karnevalesken Meßgewänder „designed“ ???
Redaktion benachrichtigen Mit großer Gelassenheit
#18   Genoveva   22:05:33 | Sonntag, 2. September 2007
Traue keiner Statistik, …
Ich weiß nicht, woher Hochwürden seine Zahlen bezieht, aber die richtigen sehen so aus:
Die Prozentzahl der sonntäglichen Besucher katholischer Gottesdienste schwankt zwischen 11,2 (Essen) und 23,7 (Görlitz und Erfurt).
Jeden Sonntag nehmen 3,6 Millionen Menschen an den katholischen Sonntagsgottesdiensten teil (und da sind die bisherigen Indult- und Pius-Messen nicht mitgezählt ;-)
Redaktion benachrichtigen Eine Messe für Experten
#69   Genoveva   12:04:07 | Montag, 13. August 2007
@ruhrgebietler: Verunehrung durch Auslegung der Hl. Schrift?
Ihre Vorstellung der hl. Messe ist geprägt von einem unerträglichen Dualismus. Da ist auf der einen Seite das „reine“ Sakrament, das durch eine Ehrfurchtsschicht gepanzert ist und auf der anderen Seite der ganze „unreine“ Rest inklusive der Verkündigung des Wortes Gottes und seine Auslegung.
Was geht nur in einem Kopf vor, dem die Erfüllung einer zentralen PRIESTERLICHEN Pflicht als „Verunehrung“ vorkommt??? Wie können Sie sich eigentlich noch so etwas wie „Kommunion“ denken?
Redaktion benachrichtigen Liberalisierung auf dem Papier?
#44   Genoveva   23:18:45 | Sonntag, 5. August 2007
Verehrter Heinrich,
ich weiß nicht, ob Ihr Beitrag dazu angetan ist, mich zu beruhigen.
Was unterschreibt Exzellenz denn sonst noch so alles, ohne es gelesen zu haben???
In einem Punkt gebe ich Ihnen aber gerne Recht: Bezüglich relativierender (Un-)Klarstellungen kann man dem Bischof von Augsburg eine gewisse Meisterschaft wohl kaum absprechen …
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#42   Genoveva   23:03:54 | Sonntag, 5. August 2007
@Mixam
Das Schreiben des Herrn Bischofs spricht in mancherlei Hinsicht Bände:
1. „Eine religiöse Praxis, die sich ausschließlich auf die Meßfeier in forma extraordinaria beschränkt, dar es daher nicht geben“ Was soll dieser Unfug? Das ist eine Sichtweise, die durch das MP in keiner Weise gedeckt ist. Dort ist lediglich gefordert, daß die Gläubigen, die dem Alten Ritus anhängen, die Gültigkeit des Neuen voll umfänglich anerkennen. Die Tatsache, daß im MP auch die Spendung anderer Sakramente nach der Alten Ordnung erlaubt, meint natürlich dies: die Möglichkeit einer religiösen Praxis, die sich auf die Bücher von 1962 stützt.
2. Die Verwendung der neuen Leseordnung ist geradezu hanebüchen. Natürlich ist das Nebeneinander von altem und neuem Kirchenjahr ein Problem. Dieses läßt sich aber sicher NICHT lösen, indem man alles vermischt.
3. Die Ausbildung der Priester, die die Alte Messe lesen wollen, im eigenen Institut durchführen zu lassen, obwohl Wigratzbad auf dem Territorium der Diözese liegt, ist nichts anderes als ein impertinenter Akt der Verweigerung der vom Papst gewünschten Versöhnung.
4. Schön, daß der Bischof klar und unumwunden zugibt, daß seine Priester kein Latein mehr können.
5. Vielleicht könnte Exzellenz auch dafür Sorge tragen, daß seine Priester wenigstens den Neuen Ritus beherrschen. Die gottesdienstliche Praxis im Bistum spricht vielfach eine andere Sprache.
Alles in allem: ein typisches Dokument des Allmachts- und Kontrollwahns deutscher Ordinariate.
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#60   Genoveva   12:22:29 | Donnerstag, 19. Juli 2007
@Rudolfus: Lesen …
daß die von Ihnen zitierten Canones mit der Frage nach der Konzelebation und der Privatmesse rein überhaupt gar nichts zu tun haben?
Ich wollte wissen, was die von Ihnen zitierten Canones des Tridentinums mit der Konzelebration und der Privatmesse zu tun haben sollen :-S
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#53   Genoveva   12:16:46 | Donnerstag, 19. Juli 2007
@Fabianus
Der Wettersegen ist im neuen Meßbuch enthalten – wenn mich nicht alles täuscht sogar mehrere Varianten. Allerdings ist der Text nicht so doll. Bei uns in der Gemeinde (Oberbayern) wird aber gelegentlich auch ein „traditioneller“ verwendet mit einem längeren Wechselgebet vorweg. Wunderbar.
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#58   Genoveva   08:39:16 | Donnerstag, 19. Juli 2007
@Rudolfus:
Sie sind wie immer meiner eigentlichen Frage ausgewichen …
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#49   Genoveva   22:04:37 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@ Rudolfus: Fand das Trienter Konzil in London statt?
oder warum zitieren Sie die Canones auf Englisch? Haben Sie etwas gegen das gute alte Latein ^-^
Oder meinen Sie vielleicht, daß die anderen Poster hier dann nicht merken, daß die von Ihnen zitierten Canones mit der Frage nach der Konzelebation und der Privatmesse rein überhaupt gar nichts zu tun haben?
Sie sind wirklich ein lustiger Vogel …
Redaktion benachrichtigen Katholischer als sein Vorgänger
#30   Genoveva   21:56:59 | Mittwoch, 18. Juli 2007
Köstlich
Es handle sich um einen Sonntagsgottesdienst „wie im 7. Jahrhundert“
Damit hat der Sprecher der Hessenschau die zentrale Aussage der Alt-Messler ja schon verinnerlicht ;-)
Redaktion benachrichtigen Revolutionswächter auf der Lauer
#51   Genoveva   21:53:10 | Mittwoch, 18. Juli 2007
Beten und Beten
Alleine wenn ich daran zurückdenke, was die Meßdiener mit ihren fehlenden Lateinkenntnissen beim Sprechen der Gebete veranstaltet haben – Beten war das in den wenigsten Fällen!
Man kann über das Dorfministranten-Latein sicher seine Scherze machen. Ob aber das Singen von „Ins Wasser fällt ein Schwein“ und „Herr, Deine Liebe ist wie Kraut und Rüben“ mehr mit Beten zu tun hat, sei einmal dahingestellt …
Redaktion benachrichtigen Gottloser Jubel
#20   Genoveva   21:49:23 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@Gotthard:
die Auferstehung ist kein Ereignis in Raum-und-Zeit
Das biblische Zeugnis besteht nicht einfach in dem Verb „erscheinen“, daß man dann in der von Ihnen vorgenommenen Art und Weise bultmannesk in Nichts auflösen kann. Die Botschaft der Evangelien ist vom „leeren Grab“ über das „Umschlingen der Füße“ und das „Anfassen der Wunden“ sehr gegenständlich und „raum-zeitlich“.
Redaktion benachrichtigen Das große Los gezogen
#94   Genoveva   21:35:22 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@Philomena
Die Darstellung in diesem Artikel ist völlig daneben, keine Frage.
Aber Ihr Gerede ist leider nicht viel besser. Menschen fassen sich gegenseitig an – das hat per se noch nichts mit Sex zu tun und daher auch nicht mit Mißbrauch. Ein kluger Mann hat den Siegeszug dieses völlig falsch verstandenen Freudianismus einmal „Panschweinismus“ genannt – das trifft das Problem sehr gut.
Es ist in diesem Bereich nicht leicht die „Guten“ von den „Bösen“ zu unterscheiden. Es wird aber nicht dadurch leichter, daß man jedermann unter Generalverdacht stellt und körperliche Nähe nur noch in Anwesenheit eines Anwalts erlaubt.
Redaktion benachrichtigen Ökumenisch fatal oder fataler Ökumenismus?
#131   Genoveva   20:08:43 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@Leblhuber
Beweisen Sie doch das Gegenteil, falls Sie das können.
Erstens ist die frühneuzeitliche Kirchengeschichte nicht mein Spezialgebiet und zweitens lassen sich historische Debatten selten in der hier nun einmal gegebenen Kürze führen. Jede Ihrer Aussgen, resp. Attributierungen müßte man sorgfältig analysieren, in den Kontext stellen, etc. Aber was soll man ernsthaft eine Aussage diskutieren wie: „Sein liebster Zeitvertreib waren Ketzerverfolungen samt Hinrichtung“?
Blenden Sie ruhig alles aus, was Ihre unkritische Haltung zur Kirchengeschichte ins wanken bringen könnte.
Ich weiß gar nicht, wie Sie zu Ihrer Behauptung kommen, ich hätte eine unkritische Haltung zur Kirchengeschichte. Ich hatte nur eine sehr kurze, kritische Anmerkung zu Ihrer – sagen wir es einmal ganz freundlich und zurückhaltend – arg holzschnittartigen Charakterisierung Pius’ V. gemacht.
Ihre anschließenden Versuche, mich hier zur linientreuen Tradi-Tussi zu stempeln verfangen ohnehin nicht. Jeder, der etwas öfter hier unterwegs ist, weiß, daß ich in bestimmten Dingen Meinungen vertrete, die nicht „Tradi-Mainstream“ sind. Also sparen Sie sich doch bitte in Zukunft diese billige Unterstellungen.
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#116   Genoveva   15:11:22 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@Leblhuber: Ein Augenblick lang dachte ich …
Sie seien an einem wirklichen Gespräch interessiert. Aber das war natürlich eine leichtfertige Selbsttäuschung.
Offensichtlich soll ich Sie, der hier permanent dummes Zeug über historische Personen schreibt, als Historiker ernst nehmen. Dazu fehlt mir nicht die Demut, sondern die Einfalt.
Lesen Sie sich besser Ihr Geschreibsel über Pius V. oder neulich über Pius X. noch einmal durch. Demagogische Worthülsen …
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#107   Genoveva   13:03:15 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@Freinsberg: Gütlige Taufen
Ist klar, aber ich war mir nicht sicher, ob Karl Murx das auch so sieht. Hat er aber mittlerweile bestätigt.
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#105   Genoveva   12:58:35 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@Leblhuber
Werden Sie für das Dozieren über die Rechtgläubigkeit von Kreuznet eigentlich bezahlt?
Den Ausdruck „Rechtgläubigkeit“ werden Sie in meinen Beiträgen nur finden, wenn ich mit einem Poster auseinandersetze, der meint dieselbe für sich gepachtet zu haben. Das nervt mich hier in diesem Forum nämlich am meisten: Leute, die die Lehre der Kirche nicht kennen aber ständig diesen Begriff vor sich hertragen und ihn anderen absprechen.
Vielleicht wäre es für die Qualität Ihrer Gedankengänge besser, Sie würden sich mit der Kirchengeschichte etwas auseinandersetzen, auch abseits von Deschner. Könnte gut sein, dass Sie dadurch an Demut (humilitas) und Liebe gewinnen und Ihr offensichtlicher Hang zum Hochmut einer ehrlichen Selbsteinschätzung weicht.
Sollten meine Beiträge hochmütig klingen, so tut mir das leid und ich werde gerne versuchen, das zu vermeiden. Warum allerdings das Studium der Kirchengeschichte zu einer ehrlichen Selbsteinschätzung führen sollte, ist mir nicht ganz klar.
Deschner interessiert mich nicht und seinen Kampf führe ich nicht. Meine Bibliothek ist auch ohne Deschner ganz gut bestückt.
Ich bin keine Leblhuber-Exegetin, aber mir fällt immer wieder auf, daß Sie zu Personen der Kirchengeschichte einseitig Schauergeschichten aufzählen.
Das verhilft mir zu eigenständigem Denken. Sollten Sie vielleicht auch versuchen!
War es das, was Sie mit Demut und ehrlicher Selbsteinschätzung meinten?
Redaktion benachrichtigen Auch die Mission der Apostel war auf Latein und Griechisch
#1   Genoveva   11:23:24 | Mittwoch, 11. Juli 2007
Das sind doch viele positive Stimmen dabei …
lediglich das hier
Die Apostel haben ja auch nicht mit Aramäisch (der Sprache Jesu) im römischen Reich missioniert, sondern auf Latein und Griechisch.
ist auf dem von Herrn Meyer zu erwartenden gruseligen Niveau. Die Hl. Messe dient nicht der Missionierung.
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#95   Genoveva   11:18:03 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@Karl Murx, Leblhuber
Die protestantische Bibel ist keine authentische Heilige Schrift und deren Auslegung durch protestantische Prediger ist kein „Wort Gottes“.
Sie weichen aus. Es geht um die Frage, ob die Verkündigung des Wortes Gottes (da tuen einzelne Unterschiede nichts zur Sache) in einem protestantischen Gottesdienst zur Heiligung eines Menschen beitragen kann. Dies ist völlig zweifelsfrei so, weil er in diesem Wort dem lebendigen Christus begegnet (so er dieser Begegnung nicht seinerseits Hinerneisse entgegensetzt).
Noch klarer ist das im Fall der Orthodoxie. Dort wird gültig getauft und das ist natürlich ein Element der Heiligung.
@Leblhuber:
Sie sollten Ihre Kenntnise zur Kirchengeschichte nicht ausschließlich Deschners „Kriminalgeschichte des Christentums“ entnehmen. Einseitige Informationen schlagen leicht auf die Qualität der eigenen Gedankengänge durch.
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#89   Genoveva   09:38:04 | Mittwoch, 11. Juli 2007
@Karl Murx
Wem begegnet ein evangelischer Christ denn, wenn er in seinem Gottesdienst das Wort Gottes hört und sich von ihm ergreifen läßt? Einem Dämon? Das ist doch völliger Schwachsinn.
Die „Elemente der Heiligung“ sind übrigens keine Erfindung des regierenden Heiligen Vaters, sondern entstammen dem Konzilstext „Lumen Gentium“.
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#25   Genoveva   22:14:27 | Dienstag, 10. Juli 2007
@Bene: Es ist nicht die Aufgabe der Glaubenskongregation
immer wieder denselben Text in unterschiedlichen Varianten vorzulegen.
Dieser merkwürdige text enthält nichts, was nicht auch schon in Dominus Iesus stehen würde und dieses Dokument ist für kirchliche Verhältnisse eigentlich noch druckfrisch.
Das einzige, was ein solches Papier auslöst, ist die immergleiche Kettenreaktion: die Protestanten und die Presse schimpfen ein bißchen, die deutschen Bischöfe versuchen ein bißchen auszugleichen – wozu soll das gut sein?
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#22   Genoveva   21:39:15 | Dienstag, 10. Juli 2007
@Bene: Wieso???
das musste ja mal gesagt werden.
Das ist schon hundertmal gesagt worden – und meistens besser als in diesem gefakten Frage-Antwort-Spiel.
Redaktion benachrichtigen Das Zweite Vatikanum hat nichts geändert
#21   Genoveva   17:06:53 | Dienstag, 10. Juli 2007
Im Westen nichts Neues …
Das ist ja ein reichlich überflüssiger Text, den Levada da produziert hat. Wer hat ihm nur diese dummen Fragen gestellt?
Redaktion benachrichtigen Stellungnahmen zum Motu Proprio
#88   Genoveva   14:58:42 | Dienstag, 10. Juli 2007
@Rudolf: Komm, sei nicht so …
… schenk’ Bendikt und mir doch wenigstens einen klitzekleinen BELEG für Deine Behauptungen.
Redaktion benachrichtigen Stellungnahmen zum Motu Proprio
#86   Genoveva   13:40:07 | Dienstag, 10. Juli 2007
@Rudolfus: Verwirrung
Wer kein Antimodernist ist, der ist nach päpstlicher Lehre ein Häretiker.
Auch an dieser Aussage ist wieder fast alles falsch.
1. Es gibt keine päpstliche Lehre. Es gibt die kirchliche Lehre, die selbst wiederum nur die Darlegung und Darbietung der göttlichen Offenbarung ist.
2. Ein Häretiker ist, wer einer Irrlehre anhängt. In unserem Zusammenhang bedeutet dies, daß der Modernist ein Häretiker ist.
3. Ein Antimodernist ist ein Mensch, der den Modernismus bekämpft. Das mag löblich sind, macht aber denjenigen, der diesen Kampf nicht führt, in keiner Weise zum Häretiker.
4. Ein Bischof könnte ja z.B. den Modernismus nicht bekämpfen, weil er ihm in der Weise, wie er in den entsprechenden kirchlichen Dokumenten verurteilt ist, gar nicht begegnet.
Ihre ganze Rechtgläubigkeit ist eine einzige Verwirrung – nichts ist christkatholisch an seinem Platze.
Darin zeigt sich die große Sünde des Erzbischofs L. und der Pius-Bruderschaft: Menschen einzureden, es gäbe eine „Rechtgläubigkeit“ außerhalb der konrekten, lebendigen und gelebten Gemeinschaft der Kirche.
Aber außerhalb dieser Gemeinschaft wird die schönste Dogmatik unweigerlich zu totem Holz.
Redaktion benachrichtigen Ein Bischof weinte
#110   Genoveva   11:37:03 | Dienstag, 10. Juli 2007
@Daniel Stöhr: Da muss ich leider noch einmal widersprechen
Zwar bestehen die Akzidentien in den gewandelten Gestalten von Brot und Wein ohne Substanz, aber Gott erhält sie dennoch im Sein. Daher sind sie alles andere als „Schein“. Der Hl. Thomas legt in S. Th. III, 77 ausführlich dar, daß die verbleibenen Gestalten:
a) etwas außerhalb ihrer selbst verändern können
b) aufgelöst werden können
c) etwas hervorbringen können
d) nähren können
e) gebrochen werden können
f) mit einem anderen Stoff gemischt werden können
Die akzidentiellen Gestalten verhalten sich vollständig als hätten sie eine Substanz als ihren Träger, anders ausgerückt, als wären sie materiell.
Wenn dem nicht so wäre, könnten wir sie z.B. nicht sehen, da unser Sehen darauf beruht, daß die Gestalten unsere Sinne verändern (auf sie einwirken).
Speziell aus a) und c) folgt dann natürlich auch, daß die Gestalten allerigsche Reaktionen hervorrufen können.
Noch einmal: das ist alte thomistische Schultheologie, die als „theologice certum“ qualifiziert ist. Sie schulden dieser Lehre der Kirche umfassende Zustimmung (assensus internus et externus, religiosus et theologicus).
Am besten werten wir unseren kleinen Dialog als Fingerübung zur Vertiefung unseres wechselseitigen theologischen Veständnisses. Dann geht das für Sie ohne Beichtpflicht ab.
Dass man mit Ihnen solche Fragen ernsthaft diskutieren kann, rechne ich Ihnen übrigens hoch an. Das unterscheidet Sie von den vielen Schwätzern in diesem Forum.
Redaktion benachrichtigen Betrifft das Motu Proprio nur „geeignete Priester“?
#40   Genoveva   01:08:17 | Dienstag, 10. Juli 2007
@Jörg G.
Das Original der Stellungnahme von Bischof Hofmann finden Sie hier www.bistum-wuerzburg.de/…chrichten/index.html?f_action=show&…
Redaktion benachrichtigen Ein Bischof weinte
#105   Genoveva   23:49:30 | Montag, 9. Juli 2007
@Daniel Stöhr
Sie finden diesen Satz in jeder klassischen Dogmatik (Pohle-Gierens, Diekamp, Ott) und dort auch entsprechend als sicher qualifiziert. Aber die Sache ist eigentlich ganz klar:
Das Konzil von Trient lehrt: „Si quis … negaverit conversionem totius substantiae panis in corpus et totius substantiae vini in sanguinem, manentibus dumtaxat speciebus panis et vini …“
Also: Es bleiben die Gestalten von Brot und Wein zurück. Was kann dieses „etwas“ sein? Substanz sicher nicht, da diese ja ausdrücklich „totius“ verwandelt. Also kann das Zurückbleibende nur Akzidenz sein.
So lehrt es ja auch der Catechismus Romanus: „Ac panis quidem et vini accidentia omnia licet videre, quae tamen nulli substantiae inhaerent, sed per se ipsa constant“ und „Quoniam ea accidentia Christi corpori et sanguini inharere non possunt, relinquitur, ut super omnem naturae ordinem ipsa se, nulla alia re nisa, sustentent“.
Die Antinomie, daß Akzidentien ohne substantielles Subjekt nicht sein können, wurde von einigen cartesianischen Theologen aufgelöst, indem sie von optischen Illusionen oder Scheinakzidentien sprachen. Das wurde aber immer als heterodox abgelehnt.
Die einzige vernünftige Auflösung der Antinomie besteht darin, daß man mit dem Hl. Thomas (und dem Catechismus Romanus) annimmt, daß Gott diese Akzidentien auf wunderbare Weise (als Teil des Mysteriums des Sakraments) im Sein erhält.
Redaktion benachrichtigen Ein neuer liturgischer Aufbruch
#52   Genoveva   23:29:43 | Montag, 9. Juli 2007
@Heinrich
Schön, wenn Sie sich mit Gotthards Formulierungen, also mit dem 3. Hochgebet der „Neuen Messe“ anfreunden können.
Mir gefällt aber an Ihrer etwas ausführlicheren Beschreibung des Meßopfers einiges nicht so besonders:
1. Sie verwenden den Ausdruck „Christus vernichtet sich selbst“. So schreibt man, wenn man zur Deutung des Wesens des Meßopfers die Destruktionstheorie heranzieht. Das ist – auch alt-rechtgläubig – keineswegs nötig und seien wir einmal ehrlich: diese Formulierung ist einfach scheußlich unbiblisch.
2. Sie verwenden die Formulierung „ihn zu besänftigen“. Das ist in ihrer Aufzählung, die sonst der Charakterisierung des Meßopfers als „Lob-, Dank-, Sühn- und Bittopfer“ entspricht, ein ganz unnötiges Einsprengsel.
Durch diese beiden – wie gesagt: ganz unnötigen – „Verschärfungen“ der katholischen Lehre rücken Sie den ganzen Akt in die Nähe eines heidnischen Verständnisses von Opfer-Kult. Das versperrt vielen Menschen den Weg zum Verständnis der Sache selbst. Ich denke, das ist es auch, was Gotthard an Ihren Ausführungen aufstößt.
Redaktion benachrichtigen Ein Bischof weinte
#99   Genoveva   18:02:27 | Montag, 9. Juli 2007
@Stöhr: Sie Ahnungsloser
„Die Gestalten von Brot und Wein bestehen nach der Substanzverwandlung fort“. Das ist schon einmal „de fide“. Unter den Gestalten (species) versteht man all das, was mit den Sinnen wahrgenommen wird.
„Die sakramentalen Gestalten behalten nach der Substanzverwandlung ihre physische Realität“. Das ist eine Sententia certa. Die von Ihnen vertretene gegenteilige Meinung widerspricht der Lehre der Väter und des Hl. Thomas (S. th. III, 75,5: dort auch die explizite Verwendung des Begriffs accidentia für die Gestalten).
Redaktion benachrichtigen Ein Bischof weinte
#74   Genoveva   14:45:35 | Montag, 9. Juli 2007
@Rudolfus: Soll das jetzt lustig sein?
Die Gegenwart Gottes dauert in jedem Teil der eucharistischen Gestalten fort,auch im kleinsten wahrnehmbaren Teil der eucharistischen Gestalten.
Ich empfehle dringend die Verwendung eines Raster-Elektronenmikroskops zur Verdeutlichung der Tatsache, daß wir keinen vollständige Kontrolle über die kleinsten Teile der eucharistischen Gestalten haben.
Es geht hier lediglich um die Aufgabe, mit den eucharistischen Gestalten nicht leichtfertig umzugehen. Dies kann man auf verschiedene Weise zum Ausdruck bringen.
Ich persönlich bevorzuge die Mundkommunion.
Redaktion benachrichtigen Die Alte Messe gehört auch Kardinal Lehmann
#42   Genoveva   13:08:34 | Montag, 9. Juli 2007
@Rudolfus
Jeder rechtgläubige Katholik kennt den rechten Glauben
Dann sind Sie kein rechtgläubiger Katholik.
Den Beweis können Sie hier www.kreuz.net/…ticle.5489-page.html nachlesen.
Redaktion benachrichtigen Die Alte Messe gehört auch Kardinal Lehmann
#39   Genoveva   12:59:55 | Montag, 9. Juli 2007
@Bendikt: Rudolf
R. weiß nachweislich gar nicht, was ein Dogma ist.
Redaktion benachrichtigen Ein Bischof weinte
#30   Genoveva   12:55:35 | Montag, 9. Juli 2007
@Luther: Das ist der zentrale Punkt!
Die Reaktionen der Lehmanns, Hofmanns, etc. fügen sich nahtlos ein in die große liturgische Lebenslüge der deutschen Kirche. Es wird so getan, als gäbe es einige kleine Randprobleme im Bereich der Liturgie. Fakt ist, daß sie in den deutschen Pfarrgemeinden fast durchweg mit Füßen getreten wird. Da mag es Ausnahmen geben, aber im Großen und Ganzen würde eine ehrliche Bestandsaufnahme ergeben: Fast kein Priester hält sich wirklich an das Meßbuch, eine Vielzahl der Erstkommunionfeiern sind peinliche Kindertheaterveranstaltungen, etc. etc.
Für manche Katholiken in Deutschland gilt mittlerweile: sie kennen die „Neue Messe“ sowenig wie die „Alte“, weil sie sie fast nie erleben.
Solange diese Lebenslüge aufrecht erhalten wird, ist an einen wirklichen Fortschritt in der ganzen Angelegenheit nicht zu denken – MP hin oder her.
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