Sonntag, 28. Januar 2007 22:24
Lesername: Genoveva
Beiträge: 769
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Freitag, 4. Juli 2008 11:07
Genoveva: @Aleph
Ob die altehrwürdige Notre Dame diese Tortur übersteht…?
Machen Sie sich da mal keine Sorgen: Sie ist für die Feier dieser Messe gebaut worden und die allermeiste Zeit ihres „Lebens“ ist nur diese Messe darin gefeiert worden.
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Mittwoch, 2. Juli 2008 13:12
Genoveva: Leute, Leute, …
macht mal wieder „Hau-Ruck“ mit dem Niveau [mehr…]
Mittwoch, 2. Juli 2008 11:52
Genoveva: @RRR:
Es ist unbestritten richtig, dass Christus auch außerhalb der Grenzen der Kirche wirkt. Die Frage ist dann allerdings, ob dieses Wirken als Handeln nicht immer ein Handeln seiner Kirche ist, die er als einziges Heilsinstitut gegründet hat. [mehr…]
Mittwoch, 2. Juli 2008 10:53
Genoveva: Brandenburger
Haben Sie Superschlauberger sich schon einmal mit den letzten Jahren der Weimarer Republik beschäftigt? Wenn ja, könnten Sie hier nicht so leichtfertig durch die Gegend proleten.

Sätze werden übrigens nicht herangeführt, sondern angeführt. Deutsch scheint mein in Kernpreußen auch nicht gelernt zu haben …
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Mittwoch, 2. Juli 2008 01:06
Genoveva: Verehrter Leblhuber
Wollen sie mich mißverstehen? Wo habe ich von „bloßer Pflicht“ gesprochen, die von anderen „beäugt“ wird? Es ging um eine unmittelbare Pflicht gegenüber meinem Schöpfer – ich bin mir nicht ganz sicher, ob Sie wissen, was dieses Wort bedeutet …

Ihre weiteren Argumente gehen völlig an der Sache vorbei. Wenn jeder willkommen ist, dann natürlich auch derjenige, den die Angst vor der üblen Nachrede der Nachbarn antreibt. In Ihren Worten: Wer weiß schon, was daraus noch werden könnte. Da löst sich dann alles im Nebel auf.

Mir ging es um Haltungen und Intentionen beim Gottesdienst – nicht um Gutmenschen-Floskeln. Wer aus Angst vor dem Nachbarn zum Gottesdienst geht und dort „Herr, Herr“ sagt, kann ebenso ein Heuchler sein, wie derjenige, der sich unter all’ den netten Menschen einfach saugut fühlt und „Herr, Herr“ sagt, obwohl er es auch nicht so meint.
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Dienstag, 1. Juli 2008 23:50
Genoveva: Verehrter Leblhuber
ich fürchte, Sie unterstellen mir da etwas. Ich kann mich nicht erinnern, meine Aussagen auf „heute“ oder „früher“ bezogen zu haben. Meine Kritik richtete sich ja gerade gegen eine bestimmte Attitüde der „Tradis“ (Strombergs Beitrag war hier nur der Anlaß, ich wollte ihn da gar nicht persönlich angehen).

Ich will natürlich nicht in Abrede stellen, daß man in der Liturgie auch relgiöse Erfahrungen machen und erst recht nicht, daß dies auf sehr unterschiedliche Weise in sehr unterschiedlichen Liturgien geschehen kann. Aber ich bin mir doch recht sicher, daß die Haltung nicht recht ist, die Liturgie danach zu bemessen, ob sie mir oder den Mitfeiernden „etwas gebracht hat“. Sie ist eben auch Gott, dem allmächtigen Schöpfer und unserem Erlöser geschuldeter Dienst. Was ja nicht ausschließt, das derjenige reich beschenkt wird, der diese Pflicht erfüllt. Im Gegenteil: Das ist ja die Dialektik, die viele Bereiche der menschlichen Existenz kennzeichnet: man wird ja auch nicht dadurch glücklich, daß man sein Glück permanent anstrebt.

Ihre Kennzeichnung der vorkonziliaren Situation in allen Ehren; es gibt viele Menschen, die sich da anders erinnern. Es wird wohl durchwachsen gewesen sein – wie heute auch.

Ihrer Betonung der Freiheit von sozialen Zwängen kann mich nicht überzeugen. Ich kann aus freien Stücken, aber trotzdem verfehlten Antrieben Sonntags zur Kirche gehen, z.B. aus dem Verlangen nach dem guten Gefühl, das mir das Zusammensein mit „Gleichgesinnten“ vermittelt.
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Dienstag, 1. Juli 2008 00:05
Genoveva: Verehrter Stromberg
Schön, dass wir doch nicht so weit auseinander liegen.

Nun wäre natürlich noch zu klären, ob die Heiligung des Menschen in der Liturgie durch irgendeine Erfahrung von Erhabenheit gefördert wird oder nicht vielmehr durch die objektive Wirkung des Sakramentes oder vielleicht auch durch die Abwesenheit irgendwelcher Erhabenheits-Gefühle.

Auch für das „die Menschen erreichen“ bin ich nur mäßig aufgeschlossen. Unsere Sorge sollte der Frage gelten, ob unser Gottesdienst den Adressaten erreicht. Gefühlsduselei liegt der strengen römischen Liturgie der Tradition sehr, sehr fern und ich halte es für ein ziemliches B-Klasse-Argument der „Tradis“, ständig auf diesem Aspekt herumzureiten. Ästhetizismus ist eine ziemlich subjektive Kategorie …
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Montag, 30. Juni 2008 23:58
Genoveva: @joberens et al.
Versucht es mal mit Lesen. Pünktchen ging es darum, daß die Kirche nicht Kondome verbietet, sondern den Gebrauch derselben zur Empfängnisverhütung im Sinne einer Trennung der ehelichen Liebe von der an diese gekoppelten Weitergabe menschlichen Lebens.

Seine Einlassung war eine Reaktion auf die selten dämliche und daher weit verbreitete Behauptung, die entsprechende kirchliche Ehelehre sei Schuld an der verbreitung von Aids in Afrika. Ursache dieser Verbreitung ist aber – auch das hat Pünktchen klar und deutlich gesagt – die Promiskuität. Das sieht mittlerweile auch die WHO halbwegs ein.

Und in der Tat – auch hier ist Pünktchen Recht zu geben – ist es eine ganz absurde Vorstellung, ein Katholik würde besten Gewissens Ehebruch begehen und dabei ganz skrupolös auf Kondome verzichten, weil der Papst es so will.
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Montag, 30. Juni 2008 23:40
Genoveva: Verehrter Stromberg
ich kann Ihnen das jetzt nicht ersparen, aber Sie reden ziemlich genau so über die Liturgie wie ein „Modernist“. Jeder Satz beginnt mit „Ich“ und hat als Verb „erfahren“.

Hier kann ich die Schönheit, Erhabenheit und Transzendenz Gottes, die sich menschlichem Begreifen entzieht, erfahren,
In der neuen Liturgie heißt das dann: „Hier kann ich die Liebe, Güte und Wärme Gottes erfahren, die sich in dogmatischen Floskeln nicht ausdrücken läßt“, letztlich ist es dasselbe in Grün. Immer will jeder möglichst viel „mitnehmen“. Die Schönheit und Erhabenheit der Liturgie zielt aber zunächst auf die Verherrlichung Gottes.

Denken Sie einmal darüber nach …
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Montag, 30. Juni 2008 16:10
Genoveva: @Marcelus
You missed the point.

Sie ist universal und sie ist ökumenisch, sie hat aber keinen wesentlichen Bezug zum „Nationalstaat“, weswegen sie sich auch nicht ihm gegenüber als „international“ bezeichnet. Sie tut das ja auch faktisch nicht (oder haben Sie ein Gegenbeispiel?).

In Ihren Verstehenshorizont eingerückt: „International“ ist ein modernistischer Begriff
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Montag, 30. Juni 2008 16:00
Genoveva: von Splins und ähnlichem Unfug
Also, es heißt Spleen. Man kann auch Tick schreiben, da macht man nicht so leicht Fehler …

In der Sache wundert mich HBRs Latein-Phobie wie mich Marcelus’ Bezeichnung „internationale Kultsprache“ stört. Die Kirche ist nicht „international“, sie ist ökumenisch – ganz unabhängig davon, ob es Nationalstaaten gibt oder nicht. Und sie hat auch nicht eine „Kultsprache“, sondern das Latein ist die Sprache ihrer Tradition in Liturgie, Theologie, Recht, Spiritualität, etc.

Der Katholik liebt das Latein nicht, weil es besser oder nützlicher oder schöner ist (das ist alles zweitrangig und auch nie ganz wahr), sondern weil es die Sprache der Kirche ist, in der ihre größten Heiligen Liturgie gefeiert und den Glauben ausgelegt haben.

„Internationale Kultsprache“ klingt nach Religionswissenschaft und Soziologie und auch ganz schrecklich nach Esperanto …
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Montag, 30. Juni 2008 12:46
Genoveva: @RRR: Ich kenne nur …
eine ältere Dame, die dorthin geht – sie ist ganz nett, nur ziemlich bigott und ein weig paranoid. Letzteres aber nicht auf Afrikanerinnen bezogen, sondern mehr abstrakt auf die bösen Freimaurer [mehr…]
Montag, 30. Juni 2008 12:41
Genoveva: @RRR:
Die schlagen auch ihre Kinder, wollen im Restaurant nicht von Afrikanerinnen bedient werden und geben kein Trinkgeld. Wird man automatisch so, wenn man in die alte Messe geht?
Wo haben Sie denn diese Stereotypen her? Wird man automatisch so, wenn man zu häufig auf kreuz.net unterwegs ist?
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Dienstag, 24. Juni 2008 10:14
Genoveva: Selten so gelacht!
und die Wiederverwendung antiker Meßgewänder durch Papst Benedikt XVI.
Na dann, wenn das so ist, gibt es wohl wirklich keinen Grund mehr für das Schisma
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Montag, 23. Juni 2008 15:34
Genoveva: @Pünktchen:
Vielen Dank für die Links – zumindest sein Eucharistie-Verständnis klingt ganz orthodox … [mehr…]
Sonntag, 22. Juni 2008 17:13
Genoveva: @navon
Was wollen Sie uns mit Ihrer merkwürdigen Rabulistik eigentlich sagen? Daß der Bestand der Menschheit nur durch eine Kombination aus allgemeiner Sittenlosigkeit und wissenschaftlicher Perversion gesichert werden kann??

Darf ich Sie daran erinnern, daß der Bestand der Menschheit vor der Heraufkunft unserer trefflichen Jetztzeit nicht nur gesichert, sondern permanent erhöht werden konnte durch simple Turnübungen im Rahmen von heterosexuellen monogamen Beziehungen? Und dass dies außerhalb unserer etwas angekränkelten, zwangsverschwulten westeuropäischen Kultur in den meisten Regionen der Welt nach wie vor ganz prima funktioniert?
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Samstag, 21. Juni 2008 23:49
Genoveva: @Tschibo-Aleph-Joberens
[klein[Ich glaube sogar, daß Gott es lenken könnte, daß diese drei Religionen irgendwann zusammen finden. Um dieses Ziel zu erreichen müßten sicherlich alle Zugeständnisse machen, auch wir, vielleicht zu rechthaberischen Katholiken.[klein]

Sie delirieren mal wieder …
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Samstag, 21. Juni 2008 23:46
Genoveva: @prada
Ich hätte auch schreiben können: sektenartiges Handeln (dabei meine ich Seperatisierung von Gemeinde, durchaus in vieler Form Neokath, OD, Engel, Pius, Petrus…etc…das Spekrtum geht durch alle Richtungen)
Ich kenne zwar den Begriff „Separatisierung“ nicht, meine aber zu verstehen, was sie meinen. Nun ist es meines Wissens gute Übung in der Kirche, daß (Jugend-)Gruppen und Verbände die Möglichkeit haben, eigene Messfeiern zu feiern. Wenn der Bericht hier stimmt, dann war es ja wohl der Orden selbst, der die aus einer Sondersituation erwachsene „öffentliche Privatmesse“ in eine geordnete Form bringen wollte.

Gotthards Begriff der „vaganten Priester“ ist übrigens auch eine ziemliche Unverschämtheit. Was soll ein Priester der SJM denn einer Gruppe von Katholiken sagen, die ihn in einer solchen Situation um die Feier der Messe bitten?

Bringen wir es einmal auf den Punkt: Das ist doch alles die Folge der jahrzehntelangen lieblosen Repressionspolitik der deutschen Bischöfe. Während zur gleichen Zeit in Gemeinden in ganz Deutschland liturgisch alles, aber wirklich alles möglich war und ist, werden hier fromme Christenmenschen drangsaliert. Das ist ein Skandal – ganz unabhängig davon, wie man selbst zur Alten Messe steht.
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Samstag, 21. Juni 2008 23:24
Genoveva: @prada
Können Sie mir kurz erklären, was Sie mit diesem Begriff meinen:

Sondertheologien
Vielen Dank!
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Freitag, 20. Juni 2008 13:49
Genoveva: @Jena…
Sind sind ein dümmlich-alberner Flegel … [mehr…]
Freitag, 20. Juni 2008 13:27
Genoveva: @Kurt K.
Ihre Sicht des Menschen als eines kleinen „Triebautomaten“ ist erbärmlich … [mehr…]
Freitag, 20. Juni 2008 13:13
Genoveva: @Fabianus
Die Sache hat mit dem Papst heute nichts zu tun und sie hätte es auch vor dem Konzil nicht gehabt. Allerdings stellte sich das Problem damals auch nicht: In den 40er und 50er Jahren wurden neue Kirchen gebaut, nicht bestehende versilbert …

Mein Vorschlag: Wenn wir bestimmte Kirchen nicht mehr nutzen können, dann sollten wir sie in Frieden verfallen lassen. Das ist ein schönes Mahnmal und vielleicht kommen ja mal wieder Zeiten, in denen man sie wieder herrichtet.

Etwas anders sieht es mit dem einen oder anderen Neubaus aus den 70er-Jahren aus. Da braucht man nur den Glockenturm abreissen und kann das ganze dann als Fabrik- oder Mehrzweckhalle nutzen – hat ja ohnehin nie anders ausgesehen.
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Freitag, 20. Juni 2008 13:06
Genoveva: @Joberens: Aids
Sie scheinen nicht zu merken, welche Ungeheuerlichkeiten Sie von sich geben:

muß doch dennoch zur Kenntnis genommen werden, daß der Papst für jede Aidserkrankung und jeden Aidstoten, der auf sein Kondomverbot zurückzuführen ist, verantwortlich ist.
Wie wollen Sie die moralische Verantwortung des Papstes denn „denkerisch“ begründen? Sagt der Papst etwa „Poppt mit jedem Infizierten, der Euch über den Weg läuft, aber verwendet dabei keine Kondome“? Das ist doch hanebüchen! Sie tun so, als wäre der promiske Geschlechtsverkehr eine Art „afrikanisches Naturgesetz“ (im Sinne der Fürstin Glora: „Der Afrikaner schnakselt halt gerne“).

Der Papst legt den Gläubigen die Sittenlehre der Kirche vor. Wer sich an diese Sittenlehre hält, bekommt kein Aids und verbreitet es nicht. So einfach ist das. Man kann nun anderer Meinung sein und andere „Strategien“ empfehlen, aber doch nicht dem Papst die moralische Schuld für Aidstote geben.
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Freitag, 20. Juni 2008 11:07
Genoveva: @Joberens: Aids
Sie scheinen hier weitverbreiteten Mythen aufzusitzen. Im Hauptverbreitungsgebiet von AIDS, in Afrika, ist der Einfluß der katholischen Kirche weit geringern, als Sie anzunehmen scheinen.

Darüber hinaus haben auch die UNO und die WHO von der eingleisigen Kondom-Strategie abgewandt. Kevin de Cock, der Chefstratege der WHO im Kampf gegen Aids, hat vor kurzem ein interessantes Interview im SPIEGEL gegeben. Darin finden sich zum Beispiel folgende Sätze:

„Condoms have saved countless lives. But they are not the ideal means of prevention. It is very difficult to maintain condom use in stable relationships. People are good at using them during casual sex. But, beyond that, it’s different. That is human nature.“

„Now we do recommend circumcision for prevention strategies as well as condoms, the reduction of sexual partners and abstinence for the willing or the very young“.

Auch hier kommt man also um die Einsicht nicht herum, daß sich solche Probleme nicht auf instrumentell-technischem Weg lösen lassen, sondern ein moralisches Fundament brauchen.

Das vollständige Interview finden Sie hier.
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Donnerstag, 19. Juni 2008 16:14
Genoveva: Immer schön vollständig zitieren:
Zwei Sachverständige vertraten gegenteilige Meinungen: Professor Matthias Jestaedt von der Universität Erlangen-Nürnberg meinte, es sprächen gute verfassungsrechtliche Gründe dafür, Eingetragene Lebenspartnerschaften und die Ehe nicht demselben Recht zu unterstellen. Wer anders handle, begegne verfassungsrechtlichen Bedenken. Der im Grundgesetz enthaltene Schutz der Ehe stelle es dem Gesetzgeber nicht frei, sonstigen Formen dauerhaften menschlichen Zusammenlebens rechtlich der Ehe und der Familie gleichzustellen. Vielmehr habe der Gesetzgeber Ehe und Familie „in exklusiver Weise“ zu schützen. Der Berliner Rechtsanwalt Marc Schüffner plädierte ebenfalls gegen die völlige Gleichstellung Eingetragener Lebenspartnerschaften mit der Ehe. Die dem Bundestag vorgelegten Initiativen unterstellten alle, es sei eine Diskriminierung, Ehepaare zu fördern, ohne gleichzeitige Lebenspartner in diese Förderung einzubeziehen. Diese Sichtweise sei jedoch verfassungsrechtlich nicht gedeckt.“ [mehr…]
Donnerstag, 19. Juni 2008 16:08
Genoveva: @ottaviani
Lassen Sie der guten Wolkenstein doch ihre Geschichtsmythen – bestimmt glaubt Sie auch an „ODESSA“ [mehr…]
Donnerstag, 19. Juni 2008 08:42
Genoveva: An der KU Eichstätt …
scheint man ja eine interessante Auffassung von der „völligen Autonomie“ der Hochschule zu haben.

Sehr erfreulich, daß Bischof Hanke sich ans Aufräumen macht. Sein Vorgänger hat da wohl einiges schleifen lassen.
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Donnerstag, 19. Juni 2008 08:39
Genoveva: Schüttel
pöbelt mal wieder rum – was anderes kann er wohl nicht. [mehr…]
Mittwoch, 18. Juni 2008 15:57
Genoveva: @Pünktchen
Vielen Dank für das Bild – auch wenn der Link auf einer der grauenvollsten Webseiten geht, die ich kenne … [mehr…]
Mittwoch, 18. Juni 2008 15:36
Genoveva: @HBR:
Mit Ihnen kann man in dieser Angelegenheit offensichtlich nicht vernünftig sprechen, da sie unterschwellige Agressionen („Kopflappen“) und Verfolgungsängste („schleichende Islamisierung“) haben.

Darüber hinaus scheint Logik nicht ihre Stärke zu sein: Sie loben den laizistischen Staat und wollen gleichzeitig Unterschiede in der Behandlung von Religionen machen.
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Mittwoch, 18. Juni 2008 15:15
Genoveva: @HBR:
Sie wollen doch nicht ernsthaft die Kopfbedeckung einer Nonne mit dem mohammedanischen Symbol der Unterdrückung gleichsetzen? Zumal der Islam garantiert nicht die Leitkultur in unserem Lande stellt
Warum sollte man das nicht vergleichen können? Das Kopftuch dient ihm Isalm dazu, die Reize der Frau vor Nichtverwandten zu verbergen. Das ist ein etwas anderer Akzent, von der Begründung für den Nonnenschleier aber auch nicht meilenweit entfernt. Dass man im bauchfreien Arschgeweih-Deutschland dazu neigt, so etwas als Unterdrückungssymbol zu denunzieren, sollte uns als Christen nicht sonderlich beeinflussen.

Was hat das ganze bitte mit der „Leitkultur“ zu tun??? Selbst wenn es so etwas in Deutschland gäbe: warum wäre es Teil dieser Leitkultur, anderen Menschen ihre Kleidung vorzuschreiben?
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Mittwoch, 18. Juni 2008 11:22
Genoveva: Nonsens-Diskussion
Das Urteil begründet sich – auf wenn das im Bericht nciht so deutlich rauskommt – weitgehend formaljuristisch (keine vorausgehende Abmahnung, keine entsprechende Regelung im Arbeitsvertrag). Darüber hinaus war er Kündigungsgrund (christliches Sittengesetz) natürlich unsinnig (seit wann verstößt es gegen das christliche Sittengesetz, ein Kopftuch zu tragen???).

Ansonsten sollten die Nonnen mal nachdenken, was da passiert. Früher haben sie sebst sich die Haare abgeschnitten und den Rest bedeckt, um ein Zeichen der Askese und Demut zu setzen, heute kündigen sie Frauen, die solches tun – ein Armutszeugnis im falschen Sinne.
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Mittwoch, 18. Juni 2008 11:06
Genoveva: @Schüttel
Feige ist, wer im Jahre 2008 von einem bundesrepublikanischen Schrebtisch aus Menschen diffamiert, die in ganz anders gearteten Zeiten Verantwortung getragen haben.

Schüttel ist ein Trottel …
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Dienstag, 17. Juni 2008 00:01
Genoveva: @Clarissa
Ihr Angriff gegen Karl ist – und das ist man von Ihnen nicht gewohnt – reichlich substanzlos und deutlich unter der Gürtellinie. Schlimmer noch: man hört ein wenig das Ressentiment heraus.

Karl hat nicht auf einer Position beharrt, sondern einen Fehler auf sehr vornehme und zugleich substanzielle Art und Weise konsequent richtig gestellt.

Kann es sein, daß Sie es nicht gut ertragen, wenn Sie Diskussionen mangels eigenen Wissens nicht mit Ihren klugen, über den Dingen stehenden Kommentaren versehen können?
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Montag, 16. Juni 2008 20:14
Genoveva: @Marcelus:
Wo findet sich in diesem Text der Begriff „Relation“???? [mehr…]
Montag, 16. Juni 2008 20:08
Genoveva: @Kal Murx: Vielen Dank …
der Ausdruck Klein-Fritzchen-Dreifaltigkeit trifft den geistigen Standort von Marcelus sehr genau. [mehr…]
Montag, 16. Juni 2008 20:04
Genoveva: @Marcelus: Oh Mann, ist das wirklich so schwer?
Es gibt IN GOTT drei real voneinander unterschiedene Relationen (Vaterschaft, Sohnschaft und passive Hauchung). Diese Relationen in Gott SIND die drei Personen (oder Hypostasen). Es folgt daraus rein logisch, daß die Personen untereinander nicht noch einmal Relationen haben.

Und bitte, bitte: Kaufen Sie sich endlich eine vorkonziliare katholische Dogmatik, damit Sie hier nicht immer mit solchen Sachen rumnerven und die REINE KATHOLISCHE LEHRE als Häresie bezeichnen.
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Montag, 16. Juni 2008 14:17
Genoveva: @Konrad
die alte und inhaltlich/formal total überholte Messe
wenn Sie das wirklich so sehen, dann brauchen Sie nicht mehr „EVANGELISCH WERDEN“
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Montag, 16. Juni 2008 11:15
Genoveva: @Karl Murx
Ich gebe Ihnen bezüglich der trinitarischen Unsicherheiten des Hl. Vaters durchaus recht. Er formuliert in diesem Bereich gelegentlich etwas befremdlich (so auch in seinem Jesus-Buch). Ob dies bereits den Häresievorwurf rechtfertigt, möchte ich aber bezweifeln. Erstens ist eine Predgt kein dogmatischer Traktat (oder gar keine Urkunde des Lehramts) und zweitens würde er bei entsprechenden Hinweisen sicher Klärungen im Sinne der Orthodoxie vornehmen.

Befremdlich bleiben diese „Ausrutscher“ dennoch.
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Montag, 16. Juni 2008 10:47
Genoveva: @Methusalix
Ich fürchte, Sie wollen da etwas mißverstehen:

In dem ganzen Sermon kommt die Liebe kaum vor. Wie sollte sie auch, es geht gar nicht um Liebe, es geht um Moralvorschriften.
Genau um diesen Punkt geht es doch in der katholischen Moral: Liebe und Sexualität können und dürfe nicht voneinander getrennt werden. Die dauerhafte Verbindung zweier liebender Menschen (vulgo: Ehe) ist der Raum, in dem Sexualität in personaler Würde gelebt wird. Das ist zunächst keine Moralvorschrift, sondern eine Beschreibung der menschlichen Wirklichkeit. Die Moralvorschriften dienen dazu, diesen „Raum der Liebe“ zu schützen.
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Montag, 16. Juni 2008 10:40
Genoveva: Karl-Heinz
Sie verlieren sich auf einem Nebenkriegsschauplatz.

Die Frage ist nicht, ob die Irakintervention „optimal“, „suboptimal“, „nicht optimal“ oder „ganz schlecht“ gelaufen ist, sondern um die Charakterisierung von Herrn Bush als in schwere Sünde verstrickter Massenmörder, wie dies in den deutschen Medien und auch hier im Forum immer wieder behauptet wird. Und für diesen Punkt geben ihre Argumente (z.b. das Zitat eines abgehalfterten Generals oder sonstiger Politiker mit ganz eigenen Interessen) nichts her. Es gab und gibt genauso Experten und Politiker, die die Intervention begrüßt haben (siehe mein Verweis auf die deutschen Dienste).
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Sonntag, 15. Juni 2008 21:38
Genoveva: Peter-Pan:
Sex zum Vergnügen – womöglich gar mit Verhütungsmitteln – ist strikt untersagt.
Die Kirche ist der Meinung, daß es „Sex zum Vergnügen“ in der in dieser Formulierung angedeuteten Oberflächlichkeit schlicht nicht gibt, weil in diesem Akt die ganze Person involviert ist: es ist also immer „ernst“. Was natürlich nicht heißt, daß es dort, wo diese personalen Voraussetzungen gegeben sind, die reine Lust sein kann, darf und soll.
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Sonntag, 15. Juni 2008 21:27
Genoveva: @HvO:
Lassen wir einmal die Frage beiseite, inwiefern der Irakkrieg ein Angriffskrieg im gemeinten Sinne war. Wer ist in Nürnberg hingerichtet worden, weil er schuldig in nur diesem Punkt war?

Schacht und v. Papen (im wesentlichen nur wegen dieses Punktes angeklagt) wurden freigesprochen.

Für die Hinrichtung waren jeweils Kriegsverbrechen und Beteiligung am Völkermord erforderlich. Selbst in diesen Fällen gab es Ausnahmen (z.B. Speer).

Es bleibt also dabei: Blödsinn.
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Sonntag, 15. Juni 2008 21:16
Genoveva: @P.-P.: Dummschwätzer
Es sei denn – als einzig legitimirter Ausnahmefall – es dient dem Zwecke der Fortplfanzung. Aber auch dann sollte es in streng kontrollierten Grenzen praktiziert werden und nur mit allergrößten Widerwillen.
Was ist denn das für ein Käse?

„Die Geschlechtlichkeit ist auf die eheliche Liebe von Mann und Frau hingeordnet. In der Ehe wird die leibliche Intimität der Gatten zum Zeichen und Unterpfand der geistigen Gemeinschaft.“

„Jene Akte also, durch die Eheleute innigst und lauter eins werden, sind von sittlicher Würde; sie bringen, wenn sie human vollzogen werden, jenes gegenseitige Übereignetsein zum Ausdruck und vertiefen es, durch das sich die Gatten gegenseitig in Freude und Dankbarkeit reich machen. Die Geschlechtlichkeit ist eine Quelle der Freude und Lust“

„Durch die Vereinigung der Gatten verwirklicht sich der doppelte Zweck der Ehe: das Wohl der Gatten selbst und die Weitergabe des Lebens.“

Soweit der Katechismus der Katholischen Kirche.
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Sonntag, 15. Juni 2008 20:59
Genoveva: @HvO et al.
Nach den Maßstäben, die für die Nürnberger Prozesse „erfunden“ wurden, wäre ihm ein Todesurteil sicher.
Was ist denn das für ein Nonsens? Hat Bush ein paar Millionen Juden umbringen lassen oder einen Vernichtungskrieg gegen das irakische Volk geführt? Hat er Pläne, dieses Land dauerhaft der USA einzuverleiben und die Einwohner als Untermenschen zu unterjochen? Hören Sie doch auf mit solchem Blödsinn.

Man sollte in dieser Frage mehr zu bieten haben als Zitate eines gefrusteten Ex-Generals, der die Verantwortung für Abu Ghraib übernehmen mußte.

Es sei an dieser Stelle ganz kurz daran erinnert, daß es u.a. die deutschen Dienste waren, die felsenfest überzeugt waren, daß der Irak im Besitz von Massenvernichtungswaffen sei.
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Sonntag, 15. Juni 2008 16:32
Genoveva: @sozialkatholisch
Der Irak Krieg hat mit die größte Schuld an vielen momentanen Weltproblemen.
Natürlich, vorher war die Welt so eine Art Paradies. Und 9/11 war ja bekanntlich auch erst nachher
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Sonntag, 15. Juni 2008 15:13
Genoveva: @unteroktav
Das tun sie nur leider nicht konsequent, denn dann würden sie als Sedisvakantisten ihren eigenen Laden aufmachen – das trauen sie sich aber nicht, weil ihnen auf diesen Weg die meisten Anhänger und Unterstützter nicht folgen würden. [mehr…]
Sonntag, 15. Juni 2008 15:12
Genoveva: @Lorenz
Sehr erfreulich, daß es hier auch vernünftige Stimmen gibt. Ich brauche mir nur anzusehen, wer sich in der deutschen Medienlandschaft alles am „Bush-Bashing“ beteiligt – dann hat der Mann schon mal gleich einen Bonus.

In der konkreten Durchführung des Krieges zur Befreiung und Befriedung des Irak sind sicher Fehler gemacht worden (vor allem wohl die zu geringe Truppenstärke). Die Bush-Administration hat sich mit einigem Erfolg bemüht, diese Fehler auszubügeln. Die fast täglichen Attentate durchgeknallter Gruppierungen im Irak moralisch Herrn Bush anzukreiden, ist erstens dümmlich und zweitens infam.
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Sonntag, 15. Juni 2008 14:59
Genoveva: @Sozialkatholisch
Außerhalb der Kirche kein Heil ist nicht als Papiergesetz zu sehen, das wenn einer eine gültige Taufurkunde, Erstkommunion, Mitgliedsausweis, Firmbescheid etc. hat in den Himmel kommt und wer nicht hat eben Pech gehabt.
Das ist richtig.

Extra ecclesiam nulla salus bedeutet das ein jeder Mensch später vor Gott nach der immergültigen, ca. 2000 Jahre alten Lehre der röm/kath Kirche beurteilt wird und da kann die Piusbruderschaft nun mal nicht allzu verkehrt liegen.
Das ist falsch.

Denn Sie unterschlagen hierbei die im „Extra ecclesiam“ enthaltene Notwendigkeit der Zugehörigkeit zur konkreten, lebendigen Kirche, wie Sie Jesus Christus selbst auf den Hl. Petrus und die Apostel gegründet hat. Und was diesen Punkt angeht, betreibt die Piusbruderschaft ein ganz gefährliches Spiel, wenn sie sich ihren Kirchenbegriff selbst macht und die konkrete Einheit, die sich nicht nur im Glauben, sondern auch dem Gehorsam gegen die Hierarchie zeigt, verweigert. Die „Kirche aller Zeiten“ kann nicht losgelöst von der „Kirche unserer Tage“ konstruiert werden. Es ist immer ein und derselbe Christus, der in der einen Kirche anwesend ist.
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Freitag, 13. Juni 2008 15:47
Genoveva: @RRR: Wer wird denn gleich …
… von Frechheiten sprechen.

Offensichtlich ist der HH. EB nicht gut auf die Legionäre zu sprechen, was wiederum eine Vorgeschichte haben wird, die uns aber nicht bekannt ist.

Die sehr knappen Terminsetzungen und der Umfang zu beantwortenden Fragen („Methoden der Mitgliederwerbung“) sowie die vorgeschlagenen Regularien bezüglich der Berufungen machen schon deutlich, daß der HH. EB „Kampflinie“ fährt.

Ich kann mir zumindest nicht vorstellen, daß die Kolpingfamilien in den deutschen Bistümern regelmäßig an die Ortsbischöfe detailliert über einzelne Orts- Jugendgruppen und ihre Aktivitäten berichten müssen. Das Problem der Priesterberufungen stellt sich bei den klassischen Verbänden in Deutschland aber wohl auch eher nicht …
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