Donnerstag, 4. November 2004 09:29
Lesername: FioreGraz
Beiträge: 575
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Dienstag, 4. Januar 2005 09:19
FioreGraz: @Dolfuß
Vom Volk (sensus fidei) dankend abgelehnt, hatten wir lange genug. Weiters auch ein Verzicht auf Feuer und schwert.

LG
Fiore
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Montag, 3. Januar 2005 12:10
FioreGraz: @Dolfus
@Dolfuß

Wäre HS (als Neigung) von Grund auf schlecht, müsste es der Mensch auch sein, … , gut mit Erbsünde etc… aber wieso ist er nach der Taufe noch immer HS? Ein Mensch ist HS oder er ist es nicht, daß heißt er ist aufgrund seiner Neigung Gut oder Böse von Grund auf? Und bleibt es auch? Gott bestimmt von vornherein Gute und Schlechte Menschen? Wo bleibt da der freie Wille. Wo bleibt da der Glaube?

LG
Fiore
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Donnerstag, 30. Dezember 2004 12:38
FioreGraz: Audienz?
Also 32 Audienzen mit 500.000 Teilnehmern ergibt nach „Adam Riese“ 15.526 Leutchen pro Audienz. Naja Audienz würde ich sowas nimmer nennen entweder „Papst schauen“ oder „Huldigung“ im engeren Rahmen. Oder schaffts JPII sich die Wünsche/Probleme … von so vielen Leuten innerhalb eines Tages anzuhören, wären immerhin bei 24h 10 Leute/min.

LG
Fiore
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Donnerstag, 30. Dezember 2004 10:50
FioreGraz: @Dolfuß
Zitat Bischöfe:
„Die Homosexualität ist von ihrem Wesen her schlecht.“

Zitat Artikel
„Homosexuelle Tendenzen, selbst wenn sie keine Sünde darstellten, müßten objektiv als Störung betrachtet werden, schreibt die Bischofskonferenz.“

Dagegen halte ich

Zitat WKK
„2358 Eine nicht geringe Anzahl von Männern und Frauen sind homosexuell veranlagt. Sie haben diese Veranlagung nicht selbst gewählt; für die meisten von ihnen stellt sie eine Prüfung dar. Ihnen ist mit Achtung, Mitleid und Takt zu begegnen. Man hüte sich, sie in irgend einer Weise ungerecht zurückzusetzen. Auch diese Menschen sind berufen, in ihrem Leben den Willen Gottes zu erfüllen und, wenn sie Christen sind, die Schwierigkeiten, die ihnen aus ihrer Veranlagung erwachsen können, mit dem Kreuzesopfer des Herrn zu vereinen.“

Sie haben die Veranlagung nicht selbst gewählt, Prüfung …
Die Annahme der Bischöfe das Homosexulität an sich definitiv schlecht (böse) wäre, geht nur wenn man dem Teufel bei Zeugung, Geburt und anschliesender Taufe Raum (irgenwer oder was muß ja dem Menschen die Neigung geben) gibt und sich der MEnsch nicht gegen ihn wehren kann, damit würde man aber ein „der Mensch ist von Grund auf schlecht“ aussprechen. Das geht sogar soweit das man ihn als Geschöpf des Teufels darstellen kann, somit wären die Bischöfe allerdings schon Häretiker…

LG
Fiore
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Donnerstag, 30. Dezember 2004 06:33
FioreGraz: Naja
Die Herrn geben in ihrer Erklärung Statements gegen die Lehre der Kirche ab. Super jetzt gehen die „romtreuen“ schon so vor das mit Rom ihr Bischofssitz gemeint ist. Toll bald werden wir protestantische Zustände haben.

LG
Fiore
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Donnerstag, 30. Dezember 2004 06:27
FioreGraz: Sarkasmus?
@Dolfuß

Hoffentlich war das nur Sarkasmus.
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Mittwoch, 22. Dezember 2004 11:50
FioreGraz: Amenmärchen
@Dolfuß

Das ist ne Legende mit der „gewisse Kreise“ Königs Andenken und ERbe in eine Richtung drängen wollen. Er war nunmal ein Dorn im Fleisch der Traditionalisten.

LG
Fiore
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Freitag, 17. Dezember 2004 12:16
FioreGraz: @Dolfus
Wie ich von bestimmt auf Unfehlbar komme. Naja es kann nur Dinge ändern wenn sie die Gewalt dazu hat, hat das Konzil die Gewalt dazu änderungen vorzunehmen ist es unfehlbar. Aber eine Andere Frage warum soll ein pastorales Konzil nicht unfehlbar sein? Ein Trienter Konzil aber schon?

LG
Fiore
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Freitag, 17. Dezember 2004 11:02
FioreGraz: @Dolfus, Ottaviani
Gerade aus dem von dir genannten Dokument mal ein Absatz

„Die Heilige Synode bestimmt, daß bei der Neubearbeitung des Codex Iuris Canonici geeignete Gesetze abgefaßt werden, die den Grundsätzen, die in diesem Dekret aufgestellt worden sind, entsprechen.“

Wenn sie bestimmt und verfügt ist sie unfehlbar. Die Dekrete wurden vom Papst bestätigt und besitzen somit Gültigkeit und den Status der Unfehlbarkeit.

Lg
Fiore
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Freitag, 17. Dezember 2004 11:00
FioreGraz: @Otaviani
Also widerspruch ist kein Grund, für eine Ungültigkeit. Vat. I widerspricht Konstanz, Basel und erstem Apostelkonzi; Florenz widerspricht (logischerweise) Konstanz und Basel und erstem Apostelkonzil,; Trient Konstanz, …

LG
Fiore
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Freitag, 17. Dezember 2004 09:51
FioreGraz: @Dolfus
Naja Auslegung, früher bedurfte es keiner Auslegung weil ja die Konzilsväter noch unter uns waren und in ihren D. das Konzil umsetzten (wobei mich immer das Argument freut, diese REformen seinen nicht im Sinne des Konzils oder der Konzilsväter, da ja genau diese sie umgesetzt haben)

Und jetzt, tja, Rom hat unter JP II. die Gewalt wieder zurückgeholt und nach diersen „Rückpfiffen“ traut sich heute kein Bischof oder Konferenz mehr „auszulegen“.

Auserdem scheint es mir eher so das es zu einer „Umdeutung“ und nicht „Auslegung“ kommen soll, den der Weg des Konzils ist vorgezeichnet.

LG
Fiore
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Freitag, 17. Dezember 2004 08:57
FioreGraz: @Dolfus
Habe mir erlaubt die Antwort gesammelt im anderen Thread zu geben, hoffe du hast nix dagegen.

LG
Fiore
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Freitag, 17. Dezember 2004 08:54
FioreGraz: @Dolfus
Naja ich bin da nicht deiner Meinung

ad nur zugeordnet?

„…Unter der Bezeichnung Laien sind hier alle Christgläubigen verstanden mit Ausnahme der Glieder des Weihestandes und des in der Kirche anerkannten Ordensstandes, das heißt die Christgläubigen, die, durch die Taufe Christus einverleibt, zum Volk Gottes gemacht und des priesterlichen, prophetischen und königlichen Amtes Christi auf ihre Weise teilhaftig, zu ihrem Teil die Sendung des ganzen christlichen Volkes in der Kirche und in der Welt ausüben… Eines ist also das auserwählte Volk Gottes: „Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe“ (Eph 4,5);…"“

ad unfehlbarkeitsanspruch

Das Konzil nennt sich in allen Erklärungen, Dekreten und Konstitutionen heilige Synode oder heilges Konzil, das man auf die bis dahin üblichen Anathemen verzichtet hat, heißt net das man auf die Unfehlbarkeit verzichtet.

ad keine klaren Aussagen

Das Konzil hat sehr klare Aussagen getroffen nur sind im Gegensatz zu früher keine Kurzformeln mehr drinnen, man hat auf die Sprache der Verurteilung verzichtet. Sondern die Lehre dargelegt. Dadurch wirds zwar komplexer nicht aber unklarer. Es ist wohl wichtiger das ein Konzil sagt was rechter Glaube ist und woran die Kirche glaubt und nicht woran niemand glauben darf.

LG
Fiore
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Freitag, 17. Dezember 2004 06:59
FioreGraz: @Dolfus
„Sie stünde besser da. Das II. Vaticanum wird man in späteren rechtgläubigen Zeiten wohl als „Teufelssynode“ brandmarken.“

Naja ne Leichsynode hatten wir schon, warum nicht auch sowas.
Aber egal wäre ja nicht das erste mal das Konzilsbeschlüße aufgehoben oder nicht beachtet werden. Dennoch nach der Lehre der Kirche ist ein Konzil in Einheit mit dem Papst unfehlbar. War Vat II. fehlbar und herätisch ist es Vat I. auch weil dann eine Unfehlbarkeit des Papstes nicht existiert.
Fakt ist nun mal wenn sich der „sensus fidei“ (der ebenfalls unfehlbar ist) in einem Konzil sich ausdruck verleiht kann der größte Eiferer den Geist Gottes nicht aufhalten. Und es muß der Geist Gottes sein außer Jesus hat gelogen „Und ich sage dir: Du bist Petrus. Auf diesen Felsen will ich meine Kirche bauen, und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.“ (Mt 16,18)

LG
Fiore
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Freitag, 17. Dezember 2004 06:36
FioreGraz: Verrückter
Gott sei Dank ist er nicht Komissar geworden.

LG
Fiore
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Freitag, 17. Dezember 2004 06:33
FioreGraz: @Dolfus
@Dolfuß

Das Konzil sagt eindeutig vom Volk Gottes:

„Zu dieser katholischen Einheit des Gottesvolkes, die den allumfassenden Frieden bezeichnet und fördert, sind alle Menschen berufen. Auf verschiedene Weise gehören ihr zu oder sind ihr zugeordnet die katholischen Gläubigen, die anderen an Christus Glaubenden und schließlich alle Menschen überhaupt, die durch die Gnade Gottes zum Heile berufen sind…Mit jenen, die durch die Taufe der Ehre des Christennamens teilhaft sind, den vollen Glauben aber nicht bekennen oder die Einheit der Gemeinschaft unter dem Nachfolger Petri nicht wahren, weiß sich die Kirche aus mehrfachem Grunde verbunden.“

Und nochwas auch von Jesus

„Johannes berichtete ihm: „Meister, wir sahen einen, der uns nicht nachfolgt, in deinem Namen Dämonen austreiben, und wir versuchten, ihn daran zu hindern, weil er uns doch nicht nachfolgt.“
Jesus aber sagte: „Hindert ihn nicht! Keiner, der in meinem Namen Wunder wirkt, wird gleich darauf Übles von mir reden können.“ (Mk 9,38-41)

LG
Fiore
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Mittwoch, 15. Dezember 2004 10:52
FioreGraz: Dolfus
Ich spielte eigentlich auf dein „katholischen Volk“ an. Ich sehe es wie Vat II alle Christen gehören der Kirche (als mystischer Leib Christi) an und gehören zum Volk Gottes nicht nur die katholischen.

LG
Fiore
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Mittwoch, 15. Dezember 2004 10:49
FioreGraz: Und was bringt es?
@Dolfus
Was bringt es die Straffreiheit aufzuheben?
Ich kanns dir sagen, illegale Abtreibungen, „Engelmacher“ hats immer gegeben und wirds immer geben, keine Kontrolle darüber, etc. , FRauen werden mit den Problemen die das Kind kriegen mit sich bringt etc. alleine gelassen, und bekommen keinerlei untersützung, jetzt gibts Beratung und eine FRau kann sich informieren, und dagegen entscheiden, es wird einigermasen sichergestellt das sie nicht gezwungen wird, … Es soll Mord bleiben, doch die Strafe dafür soll sich keiner Anmaßen außer Gott zu verhängen, schon gar kein Mann.

LG
Fiore
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Mittwoch, 15. Dezember 2004 08:36
FioreGraz: Volk Gottes
Tja Dolfuß

Christen gehören nicht zum „allumfassenden“ oder „allgemeinen“ Volk sondern zum Volk Gottes, da sind die Rettungschancen höher.

LG
Fiore
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Dienstag, 14. Dezember 2004 13:35
FioreGraz: Korrektur
Der Artikel ist net ganz richtig

Die Indikationslösungen sind derer mehr

1.) Eugenische Indikation „…Kind geistig oder körperlich schwer geschädigt sein werde…“ §97 (2)

2.) Ethische Indikation (Vergewaltigung) „…Schadens für die körperliche oder seelische Gesundheit der Schwangeren…“ §97 (2)

3.) Soziale Indikation eingeschränkt „…oder die Schwangere zur Zeit der Schwängerung unmündig gewesen ist…“ §97 Abs(2)

4.) Medizinische Indikation §97 Abs(2 u. 3)

@Dolfus
Warum straffrei? Sprich mal mit Frauen die Abgetrieben haben, dann weißt du das ihr Gewissen sie mehr straft als ein Gesetz es je könnte. Sei nicht so selbstgerecht, Christus verzieh der Welt und die Nachfolge von ihm siehst du wohl in ihrer Anklage. Erinnert mich an Hiob oder das Wort Jesu zu Petrus „Vade, satana“

LG
Fiore
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Dienstag, 23. November 2004 11:17
FioreGraz: Weiß der überhaupt noch was er tut
Da hätte er gleich im Namen von Brahma, Vishnu und Shiva taufen können. Und es net so verschleiern müssen.

LG
Fiore
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Montag, 8. November 2004 11:05
@ottaviani

Damit wischt du sämtliche orthodoxe Traditionen vom Tisch. Und damit belebst du das alte „Extra ecclesiam nulla salus“ für die katholische Kriche als einzige Heilsbringerin wieder. Naja widersrpcht zwar dem VatII. aber wir wissen ja beide was du von ihm hälst.

LG
Firoe
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Montag, 8. November 2004 06:45
FioreGraz: Tja manche glauben ihre Wahrheit ist die richtige
Die Chaldäer (vormals Asyrische Kriche des Ostens bzw. Teil davon) benutzen das seit jeher. Es ist mal ein Anerkennen das es auch ander Traditionen gibt. Es stellt sich eher viel mehr die Frage welcher „Neunmalklug“ im Vatikan es wirklich wagt einer dementsprechend alten Tradition so einfach zu widersprechen und sie als ungültig zu erklären. Als nächstes wollen die noch die ganze Orthodoxie zu Häretikern erklären lassen.

LG
Fiore
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Donnerstag, 4. November 2004 14:58
FioreGraz: Nicht gerade wenig
Wie wäre es z.B. mit der Liturgiereform –--> (Messe in Landessprache,…). Die Rückkehr zum Laienapostolat. Die Bibel lesen in Landessprache. Nur mal als Grobbrocken. Nicht anzuerkennen das wir im Endefekt einiges von den Protestanten übernommen haben wäre ein verleugnen der (Kirchen)Geschichte.

LG
Fiore
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Donnerstag, 4. November 2004 09:33
FioreGraz: doch einiges gelernt
Wir haben doch einiges von Luther gelernt. Allem muß und kann man natürlich nicht zustimmen aber das Problem oder gleiche Konzept habe wir ja auch bei Kirchenlehrern, Heiligen und Päpsten. Getreu dem Moto „Prüft und das Gute behaltet.“. Also warum nicht auch gute Dinge und damit Luther anerkennen.

LG
Fiore
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