Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
@ Guntram Nein, ich will nur auf die Schäbigkeit, Niederträchtigkeit und noch dazu die fehlende Plausibilität
des Argumentes hinweisen, welches lautet „Schaut euch mal die Bilder an, die sehen alle schwul aus, dann
müssen sie es auch sein.“
@ ruhrschwachmat Beten wir also in diesem Sinne den Rosenkranz und zelebrieren wir Gregorianische Messen
für diese tief gefallene Seele (sollte sie vom barmherzigen Gott noch die Gande erhalten haben ins Fegfeuer
gelangt zu sein!) Klar. Die Seele (natürlich nicht der Leib – an dessen Auferweckung glauben Sie wohl
nicht) schmort da so vor sich hin (wie das ohne Leib gehen soll, sei dahingestellt). Und dann zelebriert
einer eine gregorianische Messe (was auch immer das sei). Und schon: Schwupp! Da ist Gott wieder „gändig“
(wenn ich Ihnen Ausdruck richtig lese). Und dann denkt Gott: Mensch, hoffentlich zelebrieren die da unten
noch viele gregorianische Messen, denn dann ich total super gändig sein. Aber ohne Messen kann ich das
leider nicht, da sind mir die Hände gebunden. So ein Pech. Ich bin schon ein armer Gott. Naja, hauptsache
die Messen werden zelebriert, das weckt meiner gändigen Superkräfte! Ich bin Supergott!
@ Febron Erstens ist das hier kein Forum, sondern ein Blog mit Kommentarfunktion; und zweitens – um es
mal mit einem meiner Kritiker aus den vergangenen Tagen zu sagen –: Behaupten kann man viel. Woher also
wissen Sie, dass kreuz.net von Klerikern betreut wird? Können Sie uns vielleicht die Namen mitteilen?
Ansonsten ist das nichts als eine pure Behauptung ohne echten Erkenntniswert.
Danke! Danke, dass kreuz.net sich jetzt auch mit entsprechendem Bildmaterial direkt an junge Homosexuelle
wendet und diesen interessanten und anregenden Stoff bietet. Wer Unterhosenthemen sucht: kreuz.net hilft
jederzeit!
Unkenntnis die gewöhnlich in Nachthemd und herunterhängender Stola auftreten Wer die Albe als „Nachthemd“
verunglimpft, hat die Offenbarung des Johannes nicht gelesen. und während der Eucharistiefeier herumstehen.
Wenn das nicht erwünscht ist, dann ist wohl auch der Canon Romanus nicht erwünscht: „Memento, Domine,
famulorum, famularumque tuarum N. et N. et omnium circumstantium…“
Falsch Die spätbarocke Kathedrale wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts als Gotteshaus für
die damals dort ansässigen Benediktinermönche errichtet. Sie war für die Messe aller Zeiten bestimmt.
Falsch. Sie war für die Messe der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts bestimmt. Ein Blick in den Ordo
Romanus Primus genügt schon, um zu sehen, dass eine Messliturgie des 7. Jahrhunderts dort unmöglich
gewesen wäre.
O Wunder! Mainzer Kardinal kritisiert die Messe aller Zeiten Damit tut er nichts anderes als das II. Vatikanische
Konzil in seiner Liturgiekonstitution, die den damaligen Messritus für reformbedürftig hielt und manche
frühere Entwicklung für unglücklich. Dieses Dokument wurde sogar vom Überpapst aller Päpste, dem
Herrn über die wahre katholische Tradtion, Marcel Lefebvre, unterzeichnet. Es heißt „Sacrosanctum Concilium“.
Wahrheit Hw. Jolie kommentiert: „Man fragt sich in aller Bescheidenheit, ob den Verantwortlichen die katastrophalen
Folgen dieser Äußerungen so recht bewußt sind.“ Der Herr Jolie dürfte auch den Satz aus dem Evangelium
kennen: „Die Wahrheit wird euch frei machen.“ Und dass der Zölibat nicht notwendig zum Priesteramt gehört,
das ist nun wirklich dogmatisches Grundwissen. (Wäre es anders, dürfte es ja keine Ausnahmen von der
Zölibatsregel geben, etwa bei Konvertiten oder bei den katholischen Ostkirchen.) Und wenn der Zölibat
nicht dogmatisch festgeschrieben ist, dann darf es in dieser Frage selbstverständlich auch keine Denkverbote
geben. Das ist nichts als die Wahrheit. Der Herr Jolie scheint also dem Evangelium nicht zu glauben, denn
er unterstellt, das Aussprechen der Wahrheit habe „katastrophale Folgen“. Ist Herr Jolie wirklich evangeliumstreu?
Ich glaube nicht.
Alexander Desecar Der Autor Alexander Desecar ist nicht „Hochwürden“, sondern das genaue Gegenteil und
in der Logik von kreuz.net eher ein Verräter der Kirche: Er ist nämlich laisierter Priester und mehrfacher
Vater. Nur mal so nebenbei.
Nichts dagegen! Neuer Bischof von Basel für Priesterehe Er muss ja auch den Pflichtzölibat nicht gut
finden, er muss ihn nur einhalten und seine Einhaltung überwachen. Aber selbstverständlich steht es
jedem Bischof frei, für die Abschaffung des Pflichtzölibats zu sein. Schließlich ist das kein Dogma.
@ Minister11 Wieso verstecken die hinter weltlicher Zivilkleidung, Ihre Berufung? Klar, erstmal Böses
unterstellen. Das ist wahrer christlicher Geist! Aber es könnte ja vielleicht auch eine nachvollziehbare
Begründung geben: – Der Priester möchte nicht an der Tankstelle als erster bedient werden, bloß weil
der Tankwart fromm ist. Wäre ein glatter Verstoß gegen die priesterliche Demut. – Der Priester hat vielleicht
der Erfahrung gemacht, dass seine Amtskleidung auf andere Menschen abstoßend wirkt. Seine Zivilkleidung
dagegen hilft ihm, die Herzen dieser Menschen zu erreichen und ihnen das Wort Gottes zu verkünden, ohne
dass sie ihn von vornherein für einen Vertreter der Piussekte halten. – Der Priester nimmt seine Berufung
ernst, wonach er zuallererst ein Getaufter unter Getauften ist. Da er weiß, dass seine Weihe ihn nicht
schlauer, weiser, heiliger oder gerechter macht, verzichtet er darauf, den klerikalen Stand im Miteinander
unter Getauften in den Vordergrund zu stellen. Usw… Gute Gründe sind also durchaus denkbar. Aber das
ist für Ihr Gehirn wohl zu viel. Stattdessen unterstellen Sie erst einmal Böses. Was wird der Herr im
Gericht zu Ihnen sagen, wenn er sieht, wie böse Sie über geweihte Priester des Herrn sprechen?
@ Fidei Ein erster Schritt in die zukunftsweisende Richtung! Auch ich bin der Meinung, dass demokratische
Strukturen einer Kirche, in der ja schließlich alle qua Taufe und Firmung mit dem Heiligen Geist begabt
sind, ein Schritt in die zukunftsweisende Richtung sind. Genau wie hier bei der Entscheidung über die
Gestaltung der Liturgie erhoffe ich mir vergleichbare Vorgehensweisen bei der Auswahl von Diözesan- und
Weihbischöfen sowie bei deren gelegentlicher Absetzung. Ich freue mich sehr, dass wir hier beide derselben
Meinung sind!
Quatsch Papst Benedikt XVI. hat Verwirrung und Durcheinander über Kirche und Welt gebracht. Quatsch.
Er hat nur darauf hingewiesen, dass es allemal besser ist, Sex mit Kondom zu haben und dabei niemanden
mit HIV zu infizieren, als Sex ohne Kondom zu haben und dabei jemanden mit HIV zu infizieren. Eine pure
Selbstverständlichkeit. Benedikt XVI. hat es nur als erster Papst endlich ausgesprochen.
@ Criticon Criticon: Hier schreiben aber viele dumme Säcke! Was sind denn das für blöde Fragen: Dienstag,
16. November 2010 12:58Typ: @ keine ChanceWas ist Ihnen lieber: wenn eine lesbische Frau ein Kind gebiert
und aufzieht oder wenn Sie es abtreibt? Wieso soll eine lesbische Frau ein Kind abtreiben? Ist die dann
von einer Frau schwanger geworden? Hm. Also erstens haben Sie offenbar nicht die Redebeiträge zuvor gelesen.
Und zweitens wäre es ja möglich, dass eine lesbische Frau freiwillig Sex mit einem Mann hat, weil sie
sich ein Kind wünscht, auch wenn sie mit diesem Mann gar nicht zusammenlebt und auch keine sexuelle Lust
auf ihn hat. Dass das möglich ist, ist vorstellbar (kommt auch real vor), scheint aber schon jenseits
Ihres Biologieunterrichts zu liegen. Merke: Man kann auch ohne katholische Ehe, ja sogar ohne sexuelle
Lust schwanger werden. Geht auch unfreiwillig (Stichwort Vergewaltigung). Na – klingelt’s jetzt? Oder
packt Ihr Hirn das nicht?
@ keine Chance Wenn beides falsch ist, folgt daraus also nach Ihrer Logik (Sie „können“ es ja nicht beantworten,
was etwas anderes ist, als es nicht beantworten zu „wollen!), dass nichts von beidem zu präferieren ist.
Mit anderen Worten: Kinder, die nicht katholisch erzogen würden, können genausogut abgetrieben werden.
Danke. Dann weiß ich nun, dass Sie kein Katholik sind.
@ keine Chance Was ist Ihnen lieber: wenn eine lesbische Frau ein Kind gebiert und aufzieht oder wenn
Sie es abtreibt? Eine einfache Frage, die Sie mit „Ersteres“ oder „Letzteres“ beantworten können! Danke!
@ keine Chance Sogar lesbisch-unzüchtige Pfarrerinnen mit KIND(!) werden begrüßt Aha. Wäre es Ihnen
lieber gewesen, das Kind wäre abgetrieben worden? Ja oder Nein?
Unterschied Worin besteht der Unterschied zwischen einem deutschen Protestanten und einem warmen Bruder.
Letzterer muß keine Kirchensteuer bezahlen. Worin besteht der Unterschied zwischen einem deutschen Protestanten
und einem warmen Bruder? Letzterer wird von den Tradis hofiert, solange er „Katholisches“ herausgibt und
die Klappe hält, aber beschimpft und verunglimpft, sobald er die Wahrheit sagt.
Ganz genau! Dagegen assistierten sie dem Papst beispielsweise beim Gehen. Heute hingegen gehen Päpste
alleine. Das ist wirklich der Niedergang des Abendlandes…
Romig Was will Romig eigentlich an die Stelle der bewährten rechtsstaatlichen Demokratie setzen? Eindeutig
die Kreuzokratie: Gerichtsurteile, Reichsacht und Todesstrafe werden von der kreuz.net-Redaktion verhängt,
denn kreuz.net hat dankenswerterweise den direkten Draht zum Willen Gottes!
Echt? Warum ist der Katholischen Kirche in Österreich immer noch erlaubt, was Papst Johannes Paul II
1999 in Deutschland ausdrücklich verboten hat ? Hat er nicht. Weder ausdrücklich noch unausdrücklich.
Es hat es nur empfohlen.
@ Botschafter Sollen die Frauen in der Versammlung schweigen; es ist ihnen nicht gestattet zu reden. Sie
sollen sich unterordnen, wie auch das Gesetz es fordert. Dem habe ich nix hinzuzufügen. Sind Sie dann
auch gegen Chorgebet singende Nonnen? Da wird sogar seit fast 2000 Jahren von Frauen das Evangelium vorgetragen…
Bäh, bäh, bäh… Also wenn die Tradition der beste Ausleger der Heiligen Schrift ist, dann ist die
von Dir genannte 1Kor-Stelle nicht so auszulegen, wie Du es meinst.
Ja was denn nun? Je mittelmäßiger, angepaßter und kompromißbereiter der Kandidat in Fragen des Glaubens
und der Sitten ist, desto wahrscheinlicher ist ein Aufstieg in die Gefilde der kirchlichen Hierarchie.
In Sachen „Alte Messe“ wird hier immer betont, wie kompromisslos deutsche Bischöfe da seien. Und jetzt
auf einmal sind die alle Meister der Kompromissbereitschaft? Ja was denn nun?
@ Philipp Das ist schon wieder eine Unterstellung. Schauen Sie sich mal eine scholatische Disputatio an:
Da wird jedes Gegenargument zunächst einmal referiert und möglichst überzeugend wiedergegeben, um es
dann umso besser widerlegen zu können. Aber mit einem solchen intellektuellen Format scheinen Sie überfordert
zu sein – Sie behaupten einfach, die Gegenseite sei „wirr“ – ohne jede Begründung und ohne jede Widerlegung.
Thomas von Aquin würde Ihnen links und rechts eine scheuern und Sie aus seinen Vorlesungen werfen für
so ein törichtes und rationalitätsfeindliches Theater.
@ Sozialkatholisch Vor allem ist der Opfercharakter seit V2 stark zurückgegangen und stellenweise in
hl. Messen so gut wie garnicht mehr vorhanden. Quatsch. Entweder die Eucharistiefeier hat Opfercharakter
oder sie hat ihn nicht. Es gibt den Opfercharakter nicht portionsweise. Da, wie uns die beständige Lehre
der Kirche (ich nenne nur Tridentinum, Sacrosanctum Concilium, KKK) zeigt, jede Eucharistiefeier Opfercharakter
hat (der nicht davon abhängt, wie oft im Hochgebet das Wort „Opfer“ vorkommt, sondern eben nur davon,
wie die Eucharistiefeier dogmatisch zu verstehen ist), zeugt Ihre Behauptung nicht nur von Boshaftigkeit
gegenüber einem päpstlich approbierten Messbuch, sondern auch von Dummheit – Sie sind ja sogar zu dumm,
den Opfercharakter der Messe richtig zu verstehen und meinen, der könne mal eben so schwinden oder verschwinden,
nur weil Ihnen die Texte nicht gefallen. Sie sind so dumm, dass Sie schon darauf hoffen können, beim
Gericht von jeglicher Häresie freigesprochen zu werden, da Sie einfach zu dumm waren, Ihre eigenen Fehler
zu verstehen.
@ Bruder Theophil Immer wieder erfrischend, Ihre überzeugenden Argumentationen zu genießen! Der heilige
Thomas von Aquin wäre stolz auf Sie und würde Sie bestimmt sofort seine Disputationes schreiben lassen!
Interessant: Interessant ist, dass der Artikel einen Satz von Prof. Göller nicht wiedergibt: Es sei „vernünftig,
an eine Form des Weiterlebens zu glauben.“ Wieso wohl geht der Artikel darauf nicht ein? Das ganze Interview
findet man übrigens hier: hier your.orf.at/bheute/player.php?id=tir&day=200… Recht unspektakulär.
Ein christlicher Philosoph erklärt, womit sich eine Tagung von Philosophen beschäftigt; er erklärt,
dass er selbst Nahtod-Erfahrungen als Hinweis darauf deutet, dass es vernünftig sei, an ein Leben nach
dem Tod zu glauben; und auf die Frage, ob er daran glaube, seine Verwandten wiederzusehen, sagt er, er
glaube an ein Fortleben, könne sich das aber nicht genau vorstellen, wie das aussieht, und als Philosoph
und auch in seinem persönlichen Denken sei das im Moment nicht so das herausragende Thema, da es ihm
eher darum gehe, nachzuweisen, dass der Glaube an ein Leben nach dem Tod mit der menschlichen Vernunft
vereinbar sei. Keine Ahnung, warum man daraus so ein Häresiegeschrei machen und den Untergang des Jesuitenordens
beschwören muss. Im Gegenteil: Ein herzeigbarer, nicht so entsetztlich verklemmt-neurotischer Priester/Jesuit/Professor,
der seine Arbeit in allgemeinverständlicher Weise einem Fernsehpublikum darstellt.
@ Brandenburgis Eine Reform des Kirchenjahres gleicht dem Versuche, dem Herrgott selbst ins Handwerk zu
pfuschen. Die Hybris des Modernismus! Jopa 2 versuchte selbst den Ostertermin und das ganze kosmische
Jahr durcheinanderzubringen. Haltet endlich ein!! Die Folgen seht ihr doch ringsum. Das ist interessant!
Dann lehnen Sie also den Aschermittwoch ab? Die Beginn der Quadragesima war nämlich – wie heute noch
im byzantinischen Ritus – einst erst am Sonntag und wurde dann durch eine Reform des Kirchenjahres (!)
auf den Mittwoch vorverlegt. Das muss im 7. oder 8. Jh. gewesen sein – oder gar durch Gregor den Großen
selbst? –, müsste ich mal genauer nachschauen. Jedenfalls wurde in jener Zeit dem Herrgott selbst ins
Handwerk gepfuscht, wie Sie es nennen! Die Hybris des Modernismus, wie Sie es nennen! Na hoffentlich erkennen
Sie nicht auch noch diese ganzen modernistischen Feiertage an, mit denen das Kirchenjahr entstellt und
dem Herrgot ins Handwerk gepfuscht wurde: Fronleichnam, Herz Jesu, Christkönig und ähnlichen modernistischen
Dreck! Und dann gar noch mit einer eigenen Oktav, so dass dem Herrgott gleich acht Tage lang ins Handwerk
gepfuscht wird! Pfui Teufel, sag ich da!
@ Gangflow Die Einheit der Kirche ist eigentlich DASS Markenzeichen unserer katholischen Kirche ! „Et
UNAM, SANCTAM , CATHOLICAM et APOSTOLICAM Ecclesiam.“ Dasselbe Credo haben auch die anderen christlichen
Kirchen. Gut, die deutschen Protestanten übersetzen „catholica“ meist mit „allgemein“, aber die Altkatholiken
und Anglikaner haben sogar den Ausdruck „catholic/katholisch“ in ihrem Credo beibehalten. Ihre Argumentation
taugt also nicht. Und wenn Sie meinen, dass Einheit als „Markenzeichen“ nur durch zentralistische Befehle
von oben nach unten ausgedrückt werden kann – nun, da sind andere Kirchen anderer Meinung, sogar die
Orthodoxen. Und alle diese Kirchen haben dasselbe Credo mit der „ecclesia catholica“ darin.
@ Burgorus Hält man sich aber an den päpstlich approbierten Kreuzweg, hat man halt erstens den Ablass
und zweitens eine Gewähr, dass die ausgewählten Stationen sinnvoll und heilsam sind und der katholischen
Lehre entsprechen. Verwendet man hingegen Kreuzwegstationen, die eine biblische Textgrundlage haben, dann
beweist man damit, dass man ein freimaurerischer Untermensch, Jude, Protestant und überhaupt eine schwule
Sau ist.
@ RJH Was ein Papst im 18. Jahrhundert festgelegt hat, gilt ja auch weiterhin. Für den Kreuzweg in Sydney
gibt es eben nur keinen Ablass. Die Teilnehmer werden es verschmerzen können. Es ist eine Andacht nach
dem Modell des Kreuzwegs, die nicht mit einem Ablass versehen ist. Das ist alles. Papst Johannes Paul
II. hat übrigens selbst mögliche Änderungen am Kreuzweg verfügt. Ob die 13 Stationen von Sydney dem
entsprechen, weiß ich nicht. Es ist jedenfalls jedem Menschen frei gestellt, sich neue Andachtsformen
auszudenken; auch der Leitung des Weltjugendtages. Ob ein Papst des 18. Jhs. dafür einen Ablass gewährt
oder nicht, ändert ja nichts an der Sache.
@ RJH was für Generationen bisher gut, richtig und heilig war ist auch für die Gegenwart angemessen!
Für Generationen war gerade die Vielfalt mehrerer Kreuzweg-Formen gut, richtig und heilig – es gab regionale
Unterschiede, Abweichungen in der Zahl und dem Inhalt der Stationen, z.T. eine Festlegung der Länge des
Weges etc. etc. Mit EXAKT Ihrer Begründung hätte also niemals eine Kreuzwegform als kanonisch festgeschrieben
werden dürfen. Und da es immerhin über mehr als 1000 Jahre den Kreuzweg als Andachtsform überhaupt
nicht gab und das Nicht-Kennen des Kreuzwegs für diese Generationen gut und heilig war, hätte mit EXAKT
Ihrer Begründung der Kreuzweg als Andachtsform niemals eingeführt, geschweige denn kanonisiert werden
dürfen.
@ von Spee die mit vielem echten Priesternachwuchs, die falsche Bischöfe ärgern „Falsche Bischöfe“
gibt es in der katholischen Kirche nicht. Und „echte Priester“ würden niemals einen katholischen Bischof
ärgern. Also worauf bezieht sich Ihre Hasstirade?
@ Przybislav Iamesseblo worum geht es eigentlich, um die Verkündigung des unverfälschten Glaubens oder
um das nett sein mit der ganzen Welt Die Stationen: 1. Das Letztes Abendmahl. 2. Jesus im Garten Getsemani.
3. Jesus vor dem Hohen Rat. 4. Jesus vor Pilatus. 5. Jesus wird gegeißelt und mit Dornen gekrönt. 6.
Jesus trägt das Kreuz. 7. Simon von Cyrene hilft Jesus das Kreuz tragen. 8. Jesus spricht zu den Frauen
von Jerusalem. 9. Jesus wird entkleidet und ans Kreuz genagelt. 10. Jesus und der gute Schächer. 11.
Jesus spricht zu Maria und Johannes. 12. Jesus stirbt. 13. Jesus wird begraben. Alle biblisch, nichts
davon ist „nett mit der Welt“. Die klassischen Kreuzwegstationen: 1. Jesus wird zum Tode verurteilt. 2.
Jesus nimmt das Kreuz auf seine Schultern. 3. Jesus fällt zum ersten Mal unter dem Kreuz. 4. Jesus begegnet
seiner Mutter. 5. Simon von Cyrene hilft Jesus das Kreuz zu tragen. 6. Veronika reicht Jesus das Schweißtuch.
7. Jesus fällt zum zweiten Mal unter dem Kreuz. 8. Jesus begegnet den weinenden Frauen. 9. Jesus fällt
zum dritten Mal unter dem Kreuz. 10. Jesus wird seiner Kleider beraubt. 11. Jesus wird ans Kreuz geschlagen.
12. Jesus stirbt am Kreuz. 13. Jesus wird vom Kreuz genommen und in den Schoß seiner Mutter gelegt. 14.
Der Leichnam Jesu wird ins Grab gelegt. Zumindest fünf davon ohne jede Textgrundlage in der Passionserzählung.
Da möchte man fragen: [kursiv]worum geht es eigentlich, um die Verkündigung des unverfälschten Glaubens
oder um das nett sein mit der ganzen Welt?
@ Daniel Stöhr Na klar. Sobald der Papst etwas sagt, was Ihnen nicht passt, erklären Sie halt den Papst
für ungültig. Und schon sind Sie nur noch Ihr eigener Herr. Na klar! Das ist wahrer Gehorsam! Einem
Papst gehorchen müssen Sie nicht mehr (gibt ja keinen), aber trotzdem können Sie das Schild „katholisch“
vor sich hertragen. Na dann erklär ich mal den Papst Linus für ungültig. Ich bin nun der wahre Katholik.
Alle, die Linus folgen (also überhaupt alle), sind keine Katholiken. Damit bin ich vorbildlich gehorsam!
Und papsttreu!
@ Sozkath Auch die vielen Kirchen in denen Jahrhunderte lang das hl. Meßopfer gefeiert wurde rufen immer
noch Segen herab. Ich habe noch nie eine Kirche rufen sehen. Und die Ausgangsfrage von RRRRR ist damit
ja noch nicht beantwortet. Ihre Antwort jedenfalls impliziert, dass wenn wirklich alle Deutschen nach
Saudi-Arabien und alle Araber nach Deutschland gingen, dann auf einmal die stolzen toitschen Heiligen
nicht mehr für ihr stolzes toitsches Volk und seine Autobahnen und für Eva Herman Fürbitte halten würden.
Richtig?
@ monti Also wer wegen der Fingerhaltung des Priesters die Religion wechselt (und von der katholischen
zur Lefebvre-Religion überläuft – laut Bischof Williamson sind das ja zwei verschiedene Religionen),
auf den kann die heilige Mutter Kirche gut verzichten.
@ Pünktchen Na hat der Heilige Vater wohl Scheiße geredet, oder? Er schreibt nämlich in seinem Begleitschreiben
zu SP: Dem Dokument standen näherhin zwei Befürchtungen entgegen, auf die ich in diesem Brief etwas
näher eingehen möchte. An erster Stelle steht die Furcht, hier werde die Autorität des II. Vatikanischen
Konzils angetastet und eine seiner wesentlichen Entscheidungen – die liturgische Reform – in Frage gestellt.
Diese Befürchtung ist unbegründet. Dazu ist zunächst zu sagen, daß selbstverständlich das von Papst
Paul VI. veröffentlichte und dann in zwei weiteren Auflagen von Johannes Paul II. neu herausgegebene
Missale die normale Form – die Forma ordinaria – der Liturgie der heiligen Eucharistie ist und bleibt.
(Hervorhebung von mir.) Und: Im übrigen können sich beide Formen des Usus des Ritus Romanus gegenseitig
befruchten Aber wenn ich Sie richtig verstehe, entscheidet ein guter Katholik sich ja wohl im Zweifel
gegen den Heiligen Vater und für einen x-beliebigen Laien als maßgeblicher liturgischer Autorität!
Der heilige Petrus wäre stolz auf Sie!
@ semper reformandus Das ist ja eine unglaubliche Verunglimpfung der ältesten kirchlichen Tradition,
die Sie hier auskotzen! Zur Bedeutung des Erhebens der Hände schauen Sie mal hier: Ex 9,29 Ps 88,10 Ps
141,2 1Tim 2,8 Und Klemens von Alexandria (nach Ihrer Meinung wohl ein widerwärtiger Scheißkerl, der
sich selbst vor Gott erhebt) schreibt: „Deshalb heben wir auch beim Beten den Kopf in die Höhe und strecken
die Hände zum Himmel empor und stellen uns bei dem gemeinsamen Sprechen der Schlußworte des Gebets auf
die Fußspitzen, indem wir so dem Streben des Geistes empor in die geistige Welt zu folgen suchen.“ (Klemens
von Alexandrien, Strom. VII, 40,1) Jaja, die Bibel und die Patristik – ein Haufen modernistischer Untermenschen,
gell?
@ Pünktchen Und wie wird genau jene transzendente und eschatologische Dimension besser ausgedrückt:
a) durch das Gebet mit nach oben ausgestreckten Händen (neuer usus) oder b) durch im 90-Grad-Winkel (jahrelang
im Priesterseminar unter Schlägen des Subregens gelernt!) abgeknickte Ellenbogen, und Hände, die einander
zugewandt sind? (alter abusus) Nun?
Interessant Doch noch im Rennen? Vor nicht einmal 12 Stunden belehrte uns das authentische Lehramt von
kreuz.net, dass pöse pöse Juden, Freimaurer und sonstiger postkonziliarer Abschaum die „Ernennung“ der
beiden Weihbischöfe, die angeblich durch den Diözesanbischof hätten „ernannt“ werden sollen, verhindert
haben. Jaja, die widerwärtige Satansbrut, die besser in den Öfen von Auschwitz verbrannt gehört hätte,
schien wieder mal über den tapferen, demütigen, stets der Wahrheit verpflichteten Glauben zu siegen.
Und nun das genaue Gegenteil. Mit anderen Worten: „Wir, die sogenannte Redaktion von kreuz.net, haben
unsere Leser mit Falschinformatioen versorgt“ (So jedenfalls müsste eine Erklärung lauten, die jetzt
an der Zeit wäre. Aber mit dem Gebot „Du sollst nicht falsch Zeugnis geben“ und mit „Du sollst nicht
lügen“ nehmen es die Drecksschweine aus dem traditionalistischen Gossenjournalismus ja nicht so genau.)
Überhöhung persönlicher Werturteile Die Kopfbedeckungen und die angemessenen Uniformen der Schülerinnen
sahen keineswegs altbacken aus. Für mich sehen sie altbacken aus. Und nun?
Wieder mal nichts verstanden Wie so oft scheitert kreuz.net schon an der korrekten Wiedergabe simpler
Informationen. Das MP fordert nicht zur Zelebration Alter Messen auf. Es regelt nur deren Erlaubnis. Es
ist also völliger Quatsch, bei den Bischöfen, die eine Ausbildung in Alter Messe für ihre Seminaristen
vorsehen, zu behaupten, nur sie würden das MP „umsetzen“. Das MP wird von jedem umgesetzt, der sich daran
hält. Der Pfarrer, der keine Initiative ergreift, um Alte Messen zu feiern, der von niemandem darum gebeten
wird, und der deshalb auch keine Alten Messen feiert, handelt gemäß dem MP – er setzt es um. Der Bischof,
der den Gläubigen sagt: „Tut mir leid, ich habe keine Priester, die für Alte Messen ausgebildet sind
und nicht schon anderswo liturgisch eingebunden sind; Ihr müsst euch an ‘Ecclesia Dei’ wenden“, handelt
gemäß dem MP – er setzt es um. Der Bischof, der keine Zelebrationskurse für die Alte Messe organisiert,
handelt gemäß dem MP – er setzt es um (denn das MP fordert nicht zur Alten Messe auf). Es wäre wirklich
hilfreich, wenn mal irgendjemand bei kreuz.net sich bemühen würde, simpelste hermeneutische Grundregeln
juristischer Texte (wie z.B. des Textgenus ‘Motu proprio’) lernen würde. Die Berichterstattung könnte
davon nur profitieren. Und so schwer ist es eigentlich nicht.
Quatsch Ein Vorgeschmack auf das, was passiert, wenn es verheiratete Priester gäbe… Es GIBT verheiratete
Priester: In den Ostkirchen, im Bistum Wien, im Bistum Regensburg… Derartige Probleme sind mir aber
dort nicht bekannt. Allerdings verstehe ich auch nicht, warum 6 km Distanz ein Grund für eine Abmahnung
sein sollen. Dass jeden Sonntag ein Priester aus 20 km angefahren kommt, ist ja mancherorts auch normal.
@ Schüttel Vielleicht sollte man eine extra Karfreitagsbitte für seine Umkehr und Erleuchtung formulieren.
Es gibt bereits eine Fürbitte für den Papst. Und was für den Papst das richtige ist, das dürfen wir
ruhig dem Herrn überlassen.
@ sacerdos Das ist ein Skandal! Da wurde ein neuer Ritus geschaffen! Pius V. wurde verraten! „Quo primum“
ist das oberste Dogma der Kirche, und das wurde hier mit Füßen getreten! Das ist der Beweis, dass der
Stuhl Petri von freimaurerischen, kommunistischen Juden besetzt ist! Heil Pius V.!
R. i. P. Altritueller Prior verstorben Gott sei seiner Seele gnädig, dass er die Einheit mit dem Papst
aufgegeben hat. War der Prior denn der Obere des Klosters, oder hat man sich – natürlich ohne päpstliche
Vollmacht – auch angemaßt, einen der Brüder als Abt zu bezeichnen, so dass der Prior sein Stellvertreter
war?
@ maliems Ach so, Sie wissen das also besser als Papst und Konzil? Die haben nämlich sogar einige Dinge
aufgelistet, die am Alten Ritus verbessert werden sollten. Mensch, wie praktisch, dass ich mich da nicht
an Papst und Konzil und eine ganze Generation theologischer Forschung halten muss, sondern einfach nur
an Sie! Haben Sie’s dem Papst schon gesagt? Dann kann der sich nämlich eine Menge Arbeit sparen, und
der Primat ist damit ja auch erledigt. Das ganze Vaticanum I ist erledigt, Gregor der Große ist widerlegt
von Ihnen ganz allein! Ich gratuliere! Nur katholisch sind Sie nicht.
@ maliems Ich habe ja auch nicht nach Argumenten gefragt, sondern nach Beispielen, was Ihrer Weisheit
zufolge am „alten Ritus“ legitimerweise kritisiert werden dürfe. Gerade wegen Ihrer Weisheit müsste
es doch für mich bereichernd und erhellend sein, das zu erfahren. Bisher weiß ich nur, DASS man den
Alten Ritus Ihrer Meinung nach kritisieren darf, aber immer, wenn das jemand tut, sind Sie damit nicht
einverstanden. Da wäre es doch hilfreich, von vornherein zu wissen, WAS man denn nun kritisieren darf.
Ich danke für jede erhellende Antwort!
@ maliems Weil Sie mich, einen armen, protestantisch verseuchten Freimaurerjuden, damit vielleicht noch
vor der Hölle retten können, indem Sie mich für Ihre Weisheit gewinnen!
@ Marcelus / @ maliems @ Marcelus Lesen Sie doch einfach das Messbuch und die päpstliche Erklärung dazu.
@ maliems Ich kenne das Wort, ich weiß nur nicht, was das in diesem Zusammenhang zur Diskussion beitragen
soll. Und beantworten Sie doch noch die letzte Frage aus meinem Posting, schließlich ging der Impuls
dazu von Ihnen aus. Danke!
@ Frasim meinen Sie wohl die Ecclesia-Dei-Gemeinschaften? Nein. Sondern jene, die die „Alte Liturgie“
verwenden, um damit ihre Ablehnung gegen die Kirche (II. Vat. Konzil) auszudrücken. Genau das ist bei
den Ecclesia-Dei-Gemeinschaften nicht der Fall. Im Umkehrschluss nimmt ja ein Diözesan-Bischof, der einen
„motu-proprio-gerechten“ Antrag für eine trid. Messfeier abschmettert, genauso diese „Definitionskompetenz“
für sich in Anspruch und handelt gegen den Willen der Kirche! Oh nein! Er nimmt damit nur seine Aufsicht
über die Liturgie wahr! Wenn er zu dem Urteil kommt, dass eine „Trid. Messe“ in bewusster Absicht gefeiert
wird, die Kirche zu diskreditieren, dann MUSS er sogar eingreifen – da nützt auch das MP nichts. Warum
beedarf es bei multireligiösen Feiern Weil diese als multireligiös erkennbar sind. sakralentwürdigenden
Veranstaltungen Was soll das denn sein, außer dass es irgendetwas ist, was Sie nicht mögen? Interkommunion
ist bereits verboten. Missbräuche gegen SC ??? Und solange Leute wie Sie, romtreuen Priestern die Möglichkeit
zur trid. Liturgie in den Kirchen verwehrt, hat die FSSPX auch Recht! Da ich weder Bischof noch Pfarrer
noch Kirchenrektor irgendwo bin, KANN ich überhaupt niemandem so etwas verwehren.
@ Marcelus Das Meßbuch St. Pius’ V. ist dennoch auch in allen päpstlichen Modifikationen bis zum sel.
Johannes XXIII. 1962 das Meßbuch St. Pius’ V. geblieben, und wurde auch ausdrücklich als solches ausgewiesen.
Beim Meßbuch Pauls VI. von 1969 ist das nicht der Fall. Falsch. Siehe: – Dekret der Kongregation für
den Gottesdienst vom 26. März 1970; – Apostolische Konstitution: Einführung des gemäß Beschluss des
Zweiten Vatikanischen Konzils erneuerten Römischen Messbuches. Aus dem Begriff „erneuert“ geht eindeutig
hervor, dass es sich um eine Neuauflage desselben Missale handelt. Sonst wäre es ja nicht „erneuert“.
Siehe auch ebenjene Konstitution, Vorwort, gleich der erste Satz.
@ Bruder Theophil Unter Ihren Paradigmen („Ich habe ein Weltbild und alle müssen sich danach richten“)
ist es nicht möglich, mit Ihnen einen Diskurs zu führen.
@ Bruder Theophil Dann müsste der Staat aber auch die öffentliche Religionsausübung ebenfalls verbieten.
Da werden junge Menschen in der Phase ihrer Instabilität womöglich noch zu einem Gott verführt, von
dem ja selbst die Glaubenden nicht einmal wissen, ob er wirklich existiert.
@ Frasim „Warum wird nicht ein wahrer Dialog eingerichtet, um die Probleme zu lösen, so wie man es ganz
selbstverständlich im Fall von Protestanten, Moslems oder Juden machen würde?“ Diese überaus berechtigte
Frage muss gestellt werden dürfen und harrt bis heute einer seriösen Antwort! Die Antwort liegt darin,
dass die Piussekte und ihre Verbündeten innerhalb und außerhalb der Kirche die Definitionskompetenz
über das, was als katholisch zu gelten hat, für sich in Anspruch nehmen. Aus diesem Grund bedarf es
hier seitens der katholischen Kirche einer sichtbaren und scharfen Abgrenzung. Solange die Piussekte sich
als die wahre katholische Kirche aufspielt, die überhaupt keinen Dialog will, kann es auch keinen Dialog
mit ihr geben. Möglicherweise kann allenfalls vatikanische (Geheim-)Diplomatie da etwas ausrichten.
@ maliems der kunzler wohnt im wolkenkuckucksheim. Was soll diese Aussage genau bedeuten und welche Konsequenzen
ergeben sich daraus? wir brauchen die alte messe, weil die neue schlecht ist. Eine pure Behauptung. Audiatur
et altera pars: Zum Beispiel: GRM 1-15. Wem soll ich jetzt eher glauben? Dem Papst oder Ihnen? natürlich
kann er daran alles mögliche kritisieren. aber wen interessierts? Offenbar interessiert es Sie, denn
Sie kommentieren es ja. Außerdem zwingt Kunzler Sie doch nicht, irgendwas von ihm zu lesen. Außerdem
ist kritische Durchdringung, historische und systematische Analyse und das Aufzeigen praktischer Optionen
gerade der Beruf von Theologen. Siehe auch SC 23. Damit wäre die Frage, wen’s interessiert, wohl hinreichend
beantwortet. Was mich zu der Frage bringt: natürlich kann er daran alles mögliche kritisieren. Wenn
schon Papst und Konzil hier sich Ihrer allwissenden Autorität beugen müssen, was ist denn Ihrer Meinung
nach an der Alten Messe kritikwürdig? Was darf man kritisieren, ohne dafür von Ihnen verachtet zu werden?
@ Baruch Der emeritierte Augsburger Pastoraltheologe, Hw. Hanspeter Heinz – ebenfalls Mitglied des Gesprächskreises –
beschimpfte die neue Karfreitags-Fürbitte als „Beleidigung“ für die Juden und als „Bedrohung für das
Judentum als Religion.“ Entweder es ist alarmistischer Schwachsinn, oder dieser Professor wollte das Judentum
beleidigen. Denn was kann es für eine Religion bedeuten, wenn sie durch eine solche Fürbitte in ihrer
Existenz gefährdet ist? „Bedrohung für das Judentum als Religion“ ist doch nicht dasselbe wie „Bedrohung
des Judentums in seiner faktischen Existenz“. Lernen Sie erst lesen, dann posten! Danke!
@ bonifatius Ihre Wortwahl ist nicht berauschend Das lernt man bei kreuz.net! ihre Einstellung zu Menschen,
die aus Ehrfurcht vor Gott das Heilige Messopfer in einer Form feiern wollen, welche jahrhundertelang
zur Ehre Gottes dargebracht wurde. 1. Ich habe nichts über MENSCHEN gesagt, sondern nur über die Auslegung
der Eucharistiefeier, wie sie bis vor einigen Jahrzehnten üblich war. 2. Bei all der schäbigen Niederträchtigkeit,
wie kreuz.net und viele Poster hier über Menschen herziehen, die die Eucharistie in einer Weise feiern
wollen, wie sie durch ein Konzil grundgelegt und durch einen Papst normiert wurde und die die liturgischen
Normen nicht mit rubrizistischer Neurose lesen, sondern als Grundlegung einer Feierkultur, die im Einzelfall –
man denke nur an alte Grundsätze wie Epikie und Oikonomia – auch von der Norm abweichen darf, nimmt sich
meine Kritik eher bescheiden aus. 3. Die „tridentinische Messe“ ist alle paar Jahre geändert worden.
Zwischen Paul V. und Pius XII. bestehen schon erhebliche Unterschiede (Kalender, Gesang, Kirchenausstattung
etc.). Warum durfte ein Konzil und ein Papst nicht, was frühere Päpste durften? Ich bestreite die Gottesliebe
und Gottesehrfurcht bei jenen, die so fanatisch die Ausübung des überlieferten Ritus lächerlich und
verächtlich machen und bekämpfen. Lächerlich machen? Verächtlich machen? Nein, aber die Verdienste
der Liturgiereform herausstellen, die theologische gut begründet ist. Wer das nicht tut, steht gegen
Papst und Konzil!
@ Herr Heger Die dümmliche Klage, daß in der alten Messe die Gemeinde noch nicht wie eine Laienspielschar
in neovatikanisches Heilsjauchzen, marxistische Solidaritätsbekundungen oder politisch korrekte Fübitten
ausbrach, ist also völlig fehl am Platz. Hä? Worauf bezieht sich das jetzt? Teile, die der Gemeinde
zukommen (Kyrie, Gloria, Halleluja, Credo, Agnus Dei, Akklamationen, Gestus („flectamus genua“ etc.)),
wurden von der vorkonziliaren Theologie und Rechtspraxis wie Hundescheiße behandelt: Sie waren IRRELEVANT.
Ihre Wiederentdeckung ist das größte Verdienst der großen Liturgiereform, die mit Pius X. begann und
mit dem Missale 1970 zu einem ersten großen Abschluss kam. Es bestreitet ja niemand, dass es Missbräuche
und Missverständnisse gibt (auch Prof. Kunzler nicht, wie man dem Artikel sogar entnehmen kann, auch
wenn der Autor alles versucht, um diese Tatsache komplett zu verdrehen).
@ Sozialkatholisch Da gibt es ein untrügliches Kennzeichen: Sie hat oben einen roten Streifen, in dem
links ein Gekreuzigter zu sehen ist und rechts steht „kreuts.net“ Darunter ist ein schmaler schwarzer
Streifen, in dem steht rechts „katholische Nachrichten“ Eine solche Seite, wie Sie sie hier beschreiben,
gibt es nicht. kreuts.net www.kreuts.net/ gibt es aber – Gott sei Dank! – sehr wohl immer noch. Und sie
lebt und blüht.
So ein Schwachsinn Lokal-Liturgiker Prof. Kunzler war 2005 einer von vier aus Deutschland berufenen Beratern
der Bischofssynode, berufen von Papst Benedikt XVI. Er hat in dem Artikel in der Kirchenzeitung weder
die Messe beschimpft noch irgendetwas geflötet. Er hat recht, dass vor der Liturgiereform einzig das
Handeln des Zelebranten und des Ministranten irgendeinen kanonischen Rang hatte und dass die Gemeinde
bestenfalls zur persönlichen Erbauung anwesend war, ihr Versammeltsein aber dogmatisch nichts anderes
bedeutete als ein Stück Hundescheiße. Er hat recht, dass vor der Liturgiereform in jedem durchschnittlichen
Moralhandbuch nachzulesen war, für welche Versprecher beim Hochgebet es welche Höllenstrafen gab. Er
hat recht, dass das Pendel nach der Reform in die andere Richtung ausgeschlagen ist – vom rubrizistischen
Skrupulantentum zur Willkür; er verharmlost das an keinem Punkt (auch nicht in seinen zahlreichen sonstigen
Publikationen). Es ist ferner nicht wahr, dass die Zelebration Richtung Osten bzw. wenigstens Richtung
Apsis dazu führt, dass Zelebranten „geteert und gefedert“ werden – gerade kreuz.net hat fanatisch über
das Oratorium in Wien berichtet, wo das anders gehandhabt wird. Und in jeder simplen alten Dorfkirche
wird es auch heute noch nicht anders gehandhabt, sofern dort nur ein „Hochaltar“ steht. Wenn ich so einen
schlechten Artikel fabriziert hätte, würde ich auch nicht wollen, dass die Öffentlichkeit meinen Namen
erfährt – den „Kommentator“ kann ich also gut verstehen!
@ Sozialkatholisch Da gibt es ein untrügliches Kennzeichen: Sie hat oben einen roten Streifen, in dem
links ein Gekreuzigter zu sehen ist und rechts steht „kreuts.net“ Darunter ist ein schmaler schwarzer
Streifen, in dem steht rechts „katholische Nachrichten“ Eine solche Seite scheint nicht zu existieren.
www.kreuts.net www.kreuts.net/ hat nämlich keinen schwarzen Streifen mit dem Text „katholische Nachrichten“.
Insofern ziehe ich dann doch die überaus plausible Erklärung von stimme der vernunft vor.
Hauchdünn 0,8 Prozent, damit ist die Partei „Die Christen“ ja wirklich nur hauchdünn am Einzug ins Landesparlament
gescheitert. Im Grunde stand die Machtergreifung durch das Schwert Gottes ja schon unmittelbar bevor.
Aber jetzt müssen wir wohl doch bis zur nächsten Wahl warten.
@ Heinrich … ist ja eh klar, wenn Charly nicht mit im Bett gelegen hat, dann kann er das gar nicht wissen.
Exakt. Das kann man nur wissen, wenn man selbst dabei war oder aber eine(r) der Beteiligten es – jedenfalls
mit einem gewissen Grad an Glaubwürdigkeit – selbst mitgeteilt hat. Aus der Beichte könnte man es auch
noch wissen, aber dieses Wissen darf man nicht weitergeben. Freut mich, dass Sie mir zustimmen. Damit
dürfte der Fall wohl erledigt und in den großen Aktenordner „kreuz.net-Redakteure und -Leser werfen
mit Dreck“ abzuheften sein mit dem dicken Stempel „erledigt – nichts als gehässige Gerüchte“.
@ Charly Bischof Lettmann tut auch nichts dagegen, wenn in seiner Diözese incordinierte Geistliche mit
ihrer sog. Assistentin im Dauerkonkubinat leben und er, der Bischof, das offiziell weiß und billigt.
1. Fall Vorgrimler, 2. Fall ein ehemaliger Priester aus … (Name wird nicht genannt, weil die ehem. Konkubine
noch lebt). Ist das auch nur ein Spaß? Gibt es irgendwelche Beweise (Achtung! Ich meine Beweise, keine
Gerüchte), dass die genannten Beziehungen auch sexueller Art sind/waren? Es ist nämlich einem Priester
nicht verboten, mit einer Frau befreundet zu sein, sie zu umarmen oder öfffentlich mit ihr auf Tagungen
aufzutreten. Es gibt sogar Priester, die leben in Frauen-WGs mit (man nennt sie Hausgeistliche). Das ist
ganz legal. Und auch bei dem Verdacht eines Verstoßes gegen die Zölibatsverpflichtung gilt die Unschuldsvermutung,
gilt das Beichtgeheimnis und nicht die Meinung irgendwelcher Gerüchteküchen.
@ Rolf Lingen Dann gibt es aber auch Sedis, die faktisch nur sich selbst als Papst anerkennen, denn alle
Päpste waren nach deren Urteil „Verräter“, „Talmud-Juden“ etc. Echt? Im Gegensatz zu Dir, der natürlich
jederzeit einen Papst anerkennt… …der sich Deiner Autorität unterwirft, gell?
Danke, Humer! In Wien, im 23. Wiener Gemeindebezirk, Erlaaerstraße 37, haben Unterweltler ein Großbordell
mit 36 Zimmern errichtet. Das „1. Wiener Laufhaus“. Dank Martin Humer kennen jetzt auch alle die Adresse.
Bessere Werbung kann der Laden wohl kaum kriegen!
@ Ex-Bochumer Doch, wenn Sie meinen, Ihre Urteile der Öffentlichkeit präsentieren zu müssen, dann geht
es mich sehr wohl etwas an, wie Sie dazu kommen. Es könnte nämlich Menschen geben, denen gar nicht auffällt,
dass ihr „Urteil“ ganz ohne Begründung daherkommt und die das dann für bare Münze nehmen. WENN Ihr
Urteil richtig ist, dann jedenfalls nicht aufgrund der Tatsache, dass Sie es mal eben so behaupten, sondern
nur aufgrund von GRÜNDEN, die Sie sich hier anzuführen weigern und die daher das ganze „Urteil“ zu einer
Farce machen. Warum belästigen Sie eigentlich die Öffentlichkeit mit Ihren Behauptungen, wenn Sie zugleich
den Diskurs darüber verweigern?
@ Rübezahl Nein, aber ich nehme Menschen ernst in dem, was sie sagen. Wenn also kreuz.net deutsche Sätze
schreibt, nehme ich die so, wie sie da stehen. Und der genannte war einfach falsch. Anstatt zu sagen:
„A sagt, dass B sagt, dass C“ schreibt die Redaktion: „A sagt, dass B angeblich sagt, dass angeblich C“.
Und das ist falsch.
@ Ex Bochumer Wie ich mir meine Urteile erlaube… das lassen Sie mal getrost meine Sorge sein. Also nur
blabla. Dann erlauben Sie mir das Urteil, dass Ihr „Urteil“ nichts ist als heiße Luft und keine Grundlage
hat. Und dass Sie es nur apodiktisch behaupten, ohne irgendwelche veri- oder falsifizierenden Kriterien
anzugeben, anhand derer man Ihre Glaubwürdigkeit prüfen könnte. Blabla eben.
@ Sozialkatholisch Der Satz im Artikel lautet: Das Zweite Vatikanum habe angeblich herausgestellt, daß
Christen „das verweigerte Ja Israels zu Jesus von Nazareth“ als angebliche Treue der Juden zu ihrer Tradition
verstehen könnten. Das bedeutet: +++ Zenger sagt: „Vielleicht, vielleicht aber auch nicht, hat das Konzil
folgendes herausgestellt: ‘Vielleicht, vielleicht aber auch nicht, kann man in der Reaktion der Jesus
auf Jesus eine Treue zu ihrer Tradition sehen.’“ +++ Das ist hausgemachter Blödsinn. Korrekt ist: +++
Zenger sagt: „Das Konzil hat herausgestellt: ‘Man kann in der Reaktion der Jesus auf Jesus eine Treue
zu ihrer Tradition sehen.’“ +++ Die beiden „angeblichs“ neben dem Konjunktiv sind also keine rhetorischen
Stilmittel, sondern sinnentstellend. Ich habe das schon in der Grundschule gelernt. Kreuz.net hingegen
ist damit intellektuell überfordert.
Wir lernen Deutsch Das Zweite Vatikanum habe angeblich herausgestellt, daß Christen „das verweigerte
Ja Israels zu Jesus von Nazareth“ als angebliche Treue der Juden zu ihrer Tradition verstehen könnten.
Ein Konjunktiv und zweimal „angeblich“ – da hat mal wieder ein „Redakteur“ keine Ahnung von den Regeln
der deutschen Sprache gehabt. Der Satz muss korrekt heißen: Das Zweite Vatikanum habe herausgestellt,
daß Christen „das verweigerte Ja Israels zu Jesus von Nazareth“ als Treue der Juden zu ihrer Tradition
verstehen könnten.
@ Ex-Bochumer Wenn ich mir nicht ein eigenes Urteil erlauben könnte, hätte ich nicht den u.a. Link gepostet.
Auf welcher Grundlage können Sie sich denn ein eigenes Urteil erlauben? – Haben die Mönche schwule Brillen?
– Liegt da eine öffentliche Liste aus, wer von denen schwul ist? – Oder waren Sie mit mehreren Mönchen
im Bett? Würde mich wirklich interessieren, was Ihnen in dieser Angelegenheit ein Urteil ermöglicht,
ohne einfach nur ein Vor-Urteil zu sein.
@ Marcelus Wozu ein eigenes „Gelübde für besonderen Papstgehorsam“? Um sich vom Papst jede Aufgabe zuteilen
zu lassen. Ursprünglich war damit gemeint, dass sie Missionsgebiete übernehmen, die der Papst ihnen
zuteilt. Alle Katholiken müssen dem Papst in kirchlichen Dingen gehorsam sein. Ja, aber man ist nicht
automatisch „nicht-katholisch“, wenn man das nicht tut. Man unterliegt ggfs. dem kirchlichen Strafrecht,
aber das stellt nicht die Katholizität des Bestraften in Frage (sondern bestätigt sie nur, denn das
kirchliche Recht gilt ja nur für Katholiken). Ausgenommen sind höchstens politische Dinge, die der Papst
befiehlt, und hieran wird wahrscheinlich St. Ignatius v. Loyola beim „besonderen Papstgehorsam“ gedacht
haben, wie anzunehmen ist. Es ist ausreichend dokumentiert, dass er daran dachte, dass der Papst seiner
Gemeinschaft konkrete Missionsaufgaben zuteillen sollte. Meinen Sie, daß die heutigen Jesuiten dem Papst
bloß in politischen Dingen nicht gehorchen, oder nicht vielmehr eher in lehrmäßigen Fragen, in denen
Gehorsam nicht nur die Sache eines Gelübdes ist! Es gibt hin und wieder lehrmäßige Fragen, in denen
einzelne Werke oder Thesen einzelner Jesuiten durch die zuständige Autorität geprüft und ggfs. zurückgewiesen
werden. Ein völlig normaler Vorgang im theologischen Betrieb. Aber gerade darin beweist sich ja die Katholizität
der Jesuiten: Wären sie nicht katholisch, würden ihre Werke erst gar nicht geprüft bzw. würden sie
evtl. auferlegte Strafen gar nicht akzeptieren.
@ Marcelus Da haben Sie etwas missverstanden. Die Jesuiten haben ein eigenes Papstgehorsamsgelübde, und
natürlich können die Päpste dann den Jesuiten sagen, wie sie sich dessen konkrete Ausgestaltung wünschen
würden. Mit „katholisch vs. nicht katholisch“ hat das nichts zu tun.
@ Marcelus Fidel Castro war immerhin einmal Jesuitenschüler zu Zeiten, als die Jesuiten noch generell
katholisch waren. Auch heute noch sind alle Jesuiten katholisch. Katholischsein definiert sich nämlich
anders als Sie meinen. Dies nur zur Klarstellung.
@ PietroParente Ob Sie es glauben oder nicht: Der Erzbischof hat einen kürzeren Draht zum Papst als Sie.
Oder zumindest zum Nuntius. Er wird also besser als Sie wissen, was in diesem konkreten Fall die Verzögerung
der Rücktrittsannahme bedeutete.
Wertschätzung Besondere Wertschätzung für Weihbischof Krätzl? Ja, das Fragezeichen kann weg. Kreuz.net
darf davon ausgehen, dass der Erzbischof von Wien besser weiß, was der Papst mit seiner Vorgehensweise
ausdrücken wollte, als kreuz.net.
@ Vineta Man könnte es ja eigentlich auch so machen wie Jesus: Mt 18,21-22. Aber igitt, dieser Drecksjude
Jesus war ja ein Relativist! Hinaus mit dem Scheißjuden aus unserer schönen katholischen Religion, gell?
Von dem dummen Fatzke lassen wir uns doch unsere schönen Rachegelüste nicht kaputtmachen!
@ Heggi Nein, wieso sollte ich das in Anführungszeichen schreiben? Es ist schließlich die jeweilige
Eigenbezeichnung. Wenn ich von „evangelischer Kirche“ spreche, verwende ich „Kirche“ ja nicht als dogmatisch-ekklesiologischen
Terminus, sondern als Namen, den diese Gemeinschaft führt und der sie als christlich ausweist. Beim Weihbischof
aber wird das Wesen des Bischofsamtes verunklart, wenn man ihn – entgegen sogar seiner kanonischen Eigenbezeichnung –
als „Weihbischof von…“ bezeichnet. Das ist er nicht, und das kann er nach dem Verständnis des Bischofsamtes
auch gar nicht sein. Er kann nur ein Bischof mit eigenem Titel sein, der – mangels eigener Diözesanen –
dann „in Wien“ dem dortigen Bischof mithilft, ohne aber deswegen „von Wien“ zu sein.
Wie so oft… …hat kreuz.net keine Ahnung: Papst Benedikt XVI. hat Pfarrer Stephan Turnovszky (43) zum
Weihbischof von Wien ernannt. Kein Mensch ist „Weihbischof von…“, sondern nur „Weihbischof in…“. Eine
nicht unerheblicher Unterschied. Dem neuen Bischof, der als Auxiliarbischof in Wien wirken wird, von Herzen
Gottes Segen und viel Ausdauer und Gottes Geist, wenn – mit Sicherheit schon in den nächsten Minuten –
die Hasstiraden hier auf ihn niederprasseln werden. Bestimmt findet sich gleich schon ein glaubenstreuer
Katholik, der den neuen Bischof einmal beobachtet hat, wie er beim Brevierbeten eine Seite mutwillig überblättert
hat. Fotobeweise folgen!
Interessante Einblicke Oder will dieser atheistische „Wissenschaftler“ nur Christentum und Altes Testament
vernichten durch diese von den Systemmedien gewillig verbreiteten atheistischen Behauptungen? kreuz.net
ist also ein „Systemmedium“. Werde ich mir mal merken…
Recht so! Er wird Licht ins gedankliche Chaos bringen und den gegenwärtigen Linkskurs der Sozialverkündigung
korrigieren müssen. Hoffentlich wird dann auch der Benediktinerorden und alle Mönchsorden verboten,
die ihr Zusammenleben auf Gütergemeinschaft gründen und sich dabei schäbigerweise auf Apg und die Urkirche
als Ideal berufen. Hoffentlich wird dann auch Apg verboten. Und über dieser ganze jüdische Dreck namens
Bibel. Es lebe die Tradition – weg mit der Apg!
@ Defensor Oder wie erklären Sie sich, daß all diejenigen, die sich vehement für Stehen und Handkommunion
entscheiden, gleichzeitig auch diejenigen sind, die die katholischen Glaubensaussagen zur Gottheit Christi,
zur Eucharistie und zum Opfercharakter der Messe am entschiedensten leugnen? Ich entscheide mich vehement
für das Stehen, weil es der niemals aufgehobenen Weisung des Konzils von Nizäa entspricht und einen
Ausdruck des Glaubens an die Auferstehung und die eschatologische Dimension der Liturgie darstellt. Ich
entscheide mich für die Handkommunion, aber nicht vehement, sondern einfach nur, weil ich es von klein
auf so gelernt habe. Mundkommunion habe ich auch schon gemacht. Wenn es keine Handkommunion gäbe, würde
ich sie bestimmt nicht fordern und auch nicht fördern. Ich habe bisher noch nie die katholischen Aussagen
zur Gottheit Christi geleugnet. Ich habe schon oft gegenüber Protestanten den Opfercharakter der Messe
verteidigt (freilich einen korrekt verstanden, der mit den beiden im Canon Romanus vorkommenden Begriffen
„sacrificium laudis“ und „memoria“ untrennbar verbunden ist, so dass die Einzigartigkeit des Opfers Jesu
Christi gewahrt bleibt und nicht durch ein vulgärkatholisches „do ut des“-Eucharistiverständnis pervertiert
wird). Ich selbst bin also der Gegenbeweis zu Ihrer boshaften und verlogenen Behauptung, die ich oben
zitiert habe. Gehen Sie in sich und schämen Sie sich für Ihre Gehässigkeit und Ihre Lügen!
@ Geyer Die Piusbruderschaft hat den Megavorteil in der Verkündigung und Zelebration vollkommen frei
zu sein. Eine großartige Entlarvung der Pius-Ideologie! Die Piusbruderschaft ist in der Tat „frei“: Sie
ist nicht an die kirchliche Lehre gebunden (sucht sich die Konzilstexte raus, die ihr passen), sie braucht
keine kirchliche Aufsicht zu fürchten (ignoriert päpstliche Verbote und zelebriert ohne Kontrolle der
Ortsordinarien in der Gegend herum), sie braucht sich nicht ans kirchliche Recht zu halten (s.o.)! Die
Piussekte ist ein Musterbeispiel für jene postmoderne „Freiheit“, gegen die sie selbst ständig wettert!
Danke, Geyer, dass Sie das mit Ihrem Zitat so wunderbar auf den Punkt gebracht haben. Besser hätte ich
es nicht gekonnt. Genau so muss das sein!
@ Sozialkatholisch Ich sehe nicht, wo der Ritus zu etwas verleitet. Es ist eher eine gewisse Mentalität,
die zu etwas verleitet. Wenn im Messbuch drei Orationen zur Auswahl stehen, kann ich wohl kaum das Messbuch
verantwortlich machen, wenn der Zelebrant einfach eine vierte Oration verwendet, die nicht drinsteht.
@ Komma Es ist völliger Stuss, das, was Sie beschreiben, als „Folgen der Liturgiereform“ darzustellen.
Es ist – wie jeder drittklassige Philosophiestudent weiß – keineswegs logisch zwingend, im einen eine
Folge des anderen zu sehen. Es könnte auch sein, dass die zahlenmäßige Situation der Kirche noch negativer
wäre, wenn die Kirche bei der „Alten Messe“ geblieben wäre. Die Gottesdienstbesucherzahlen waren auch
vor dem Konzil schon sinkend. Einen Kausalzusammenhang zwischen Konzil und nachkonziliaren Besucherstatistiken
herzustellen, ist nicht zwingend. Die „katechetische Unwissenheit“ war, wie wir aus zahlreichen bischöflichen
Visitationsberichten früherer Jahrhunderte wissen, schon in vergangenen Epochen unter aller Sau – bei
Priestern wie Laien. Ich will bestenfalls zugestehen, dass vor dem Konzil mehr Katholiken in der Lage
waren, Katechismussätze auswendig aufzusagen. Supertoll! Wenn Sie Katholizismus als einen Akt des Auswendiglernens
von Sätzen definieren (inklusive teilweise brutaler Gewalt gegen Kinder, wenn diese z.B.das Vaterunser
nicht aufsagen konnten), dann habe ich jedenfalls daran kein Interesse – und ich weiß, dass ich in diesem
Punkt mit Christus einer Meinung bin.
@ Komma Das Original der Liturgie bleibt allerdings der überlieferte römische Ritus – sozusagen das
Urmeter, an dem sich jede „Erneuerung“ messen lassen muss. Ja, und genau daran misst sie sich auch: Lesen
Sie Sacrosanctum Concilium, und lesen Sie die Grundordnung des Römischen Messbuchs. Sofern Sie bereit
sind, zu lesen.
@ Defensor Fidei Was im Orient mit dem Stehen ausgedrückt wurde, das wurde im Westen durch das Knien
ausgedrückt. Die inhaltliche Aussage war die gleiche geblieben. Geändert hat sich nur die kulturelle
Ausdrucksweise. Heute ist das anders. Knien steht auch heute noch für Anbetung und Demut. Wer heute seine
Körperhaltung ändert macht dies, um etwas anderes auszudrücken. Das ist völliger Quatsch. Stehen im
Osten und Knien im Westen sind NICHT GLEICHZUSETZEN. Die Begründung für das Stehen ist nicht „Anbetung
und Demut“, sondern der Glaube an die Auf-er-Stehung. Die Regula Magistri (Westen!) schreibt: „Am Sonntag
beugt man das Knie nicht, denn der Sonntag ist der Tag der Auferstehung.“ Behaupten Sie etwa, die Mönche
des Magisters seinen in der Liturgie nicht anbetend und demütig gewesen? Stehen = Ausdruck des Auferstehungsglaubens
Knien = Büßerhaltung, daneben auch Anbetung/Demut Das gilt für West wie für Ost, für damals wie heute.
Im Westen aber war man irgendwann der Meinung, die Messe seine eine private Demutsveranstaltung und keine
Feier des kirchlichen Erlösungsglaubens. Es ist Quatsch zu behaupten, Knien und Stehen hätten in West
und Ost unterschiedliche Bedeutungen. Knien hat in West wie Ost dieselbe Bedeutung, Stehen hat in West
wie Ost dieselbe Bedeutung. Falls Sie bereit sind, darüber etwas zu lernen (ich befürchte aber, Sie
sind schon viel zu stark von Ihrem antikatholischen Weltbild zerfressen), dann lesen Sie: Gabriel Bunge,
Irdene Gefäße. Würzburg, ich glaube ungefähr 1997.
@ Fabianus Dass Priester nicht die Texte des Tages verlesen, kommt in der Tat vor, liegt aber nicht im
Ritus. In der ach so wunderbaren Zeit zwischen Tridentinum und II. Vatikanum gab es hunderte dokumentierter
Fälle von Priestern, die nicht einmal wussten, wie viele Apostel es gibt, wie viele Sakramente, und die
nicht ansatzweise die Messe korrekt feiern konnten. Was soll der Bischof denn machen? Soll er den Priester
mit der Kreissäge zerstückeln – oder was hätten Sie gerne? Die Macht der Oberen ist eben auch begrenzt.
Selbst ein Johannes Paul II. musste sich von einem arroganten Selfmade-Sektengründer namens Marcel Lefebvre
auf dem Kopf herumtanzen lassen, weil der es mit seinem bischöflichen Amt einfach nicht so genau nahm
und seine Jüngerschar um den katholischen Glauben betrog. Warum wenden Sie sich nicht einfach mal an
den Priester? Und zwar nicht nach typischer Tradi-art mit Hasstiraden in der Sakristei und Höllendrohungen,
sondern – wie es sich für einen guten Christenmenschen gehört – in Liebe? Fragend, warum er das Evangelium
gekürzt hat? Bittend, dass er das nicht wieder tun möge? Werbend für die Schönheit der liturgischen
Ordnung und ihren inneren Sinn? Ach nein, das ist ja natürlich zu viel verlangt. Hauptsache schimpfen,
schimpfen, schimpfen – und natürlich war früher alles besser!
Wenig überraschend Auch zu der angeblichen Autorin „Eva-Maria Storch“ findet sich bei google nichts.
Nur eine Person gleichen Namens, die aber wohl kaum die Autorin dieses Artikels ist.
@ Doriano Solange von traditionalistischer Seite das, was katholischen Christen heilig ist, nämlich die
Liturgie und die Lehre der Kirche, aufs Übelste niedergemacht wird, ist Ihr Vorwurf für mich vollkommen
unerheblich. So viel Arroganz wie von kreuz.net und seinen feigen Protagonisten, so einen abgrundtiefen
Hass auf die Kirche habe ich selten erlebt.
Guter Job! FSSPX – mit einem gewohnt guten Job Besonders vorbildlich ist die Piussekte darin… …den
Ortsbischof als nicht nur fiktive, sondern faktische Autorität anzuerkennen …das kirchliche Lehramt
(Konzilien!) anzuerkennen …kirchliches Recht (v.a. in Bezug auf Bischofsweihen und Weiheentlassschreiben
für Priester) anzuerkennen Super, FSSPX! Was Postmoderne ist, lernt man nur bei dir: Man sucht sich aus
dem Angebot der Religionen all das heraus, was einem in den Kram passt und nennt das dann „katholisch“,
„papsttreu“ und „vorbildlich“!
@ Sozialkatholisch 1. Was Sie auflisten, spricht allenfalls dafür, den Zölibat FREIWILLIG einzugehen,
aber nicht dafür, ihn für bestimmte kirchliche Ämter zur PFLICHT zu machen. 2. Versprechen sollte man
halten, ja – aber die Kirche hat schon immer die Möglichkeit gekannt, jemanden von seinen Versprechen
zu entbinden (Rechtsinstitut der „Dispens“). 3. In der aktuellen Debatte höre ich eigentlich nie, dass
diejenigen, die den Zölibat versprochen haben, ihn nicht mehr sollen halten müssen, sondern nur diejenigen,
die in Zukunft zu Priestern geweiht werden. Und ggfs. diejenigen, die in einem ordentlichen kirchlichen
Verfahren die Dispens bekommen haben, ihr Amt wieder ausüben dürfen sollen. 3. „mulier taceat in ecclesia“
als Argument gegen die Frauenordination ist dummes Zeug. Schauen Sie sich nur die Frauenklöster an: Da
haben Frauen schon immer Choral gesungen, Lesungen vorgetragen, gesegnet – jedenfalls nicht „in der Kirche
geschwiegen“. Wenn man so eine Kindergartenexegese betreibt wie Sie, könnte man auch sagen: „extra ecclesia“
müsse die Frau nicht schweigen – man könnte sie also zur Priesterin weihen, damit sie in Katakomben,
auf Wallfahrten und Schiffen Messen zelebriert. Und wenn Sie dann sagen, dass sich „ecclesia“ nicht auf
das Kirchengebäude, sondern die gesamte kirchliche Gemeinschaft bezieht, dann: siehe oben. Und nicht
mal Maria hat sich dran gehalten: Das Gebet, das sie sprach, betet die Kirche heute täglich in der Vesper.
War Maria etwa keine gute Katholikin??
@ eviw Ich jedenfalls werde mich nicht mehr hierher verirren, denn es bleibt immer ein schlechter Nachgeschmack.
Soll das der Sinn sein? Exakt. Es geht darum, die katholische Kirche mit Dreck zu bewerfen – das ist nun
mal der einzige Lebenssinn der FSSPX und ihrer Konsorten innerhalb und außerhalb der Kirche. Dazu ist
jedes Mittel recht: Halbwahrheiten, unüberprüfbare Behauptungen, Vermischung von Information und Kommentar,
Beschimpfungen, Verleumdungen, Reduktion des christlichen Glaubens auf die Inhalte vorkonzialiare Moralhandbücher,
Verschwörungstheorien – ganz egal, Hauptsache Hass und Dreck gegen die Kirche. Exakt das ist der Sinn
und das Ziel von kreuz.net.
Geschwafel Keine Fotos, keine Belege, kein Name, nicht einmal die Diözese? Eucharistiefeier als Geheimveranstaltung,
über die man nur anonym berichtet? Alles nur Geschwafel. Übrigens: Diözesanpriester lernen bei der
Piusbruderschaft das Messelesen Um die Messe zu LESEN, genügt der Schott, dazu braucht man keine Piusbruderschaft.
Um sie zu ZELEBRIEREN, sind allerdings Zelebrationsübungen nötig. Erst gestern habe ich mal wieder die
Messe nach dem Ritus von 1965 gelesen. Zum Bücherregal gehen, Buch rausholen, aufschlagen, lesen. Ganz
einfach.
@ Benedikt Es ging mir auch nur darum zu zeigen, dass Priester kein „Fulltime-Job“ sein muss. Und auf
welchen Unterschied zwischen Arbeitsleben und Ordens-Arbeitsleben Sie hinauswollen, weiß ich auch nicht.
Ein Jesuit, der im Hauptberuf Astrophysiker ist und z.B. an der Päpstlichen Sternwarte arbeitet, ist
eben im Hauptberuf Physiker und agiert möglicherweise nur am Sonntag als Priester, indem er Messaufhilfen
macht. Warum also sollte jemand, der Astrophysiker ist und die erforderliche theologische Eignung mitbringt,
nicht auch zum Priester geweiht werden können und dann „nebenamtlich“ am Sonntag Messaushilfen übernehmen?
@ Defensor Na klar doch! Wenn Leo XIII. von heute auf morgen verpflichtende Gebete nach der Messe einführt,
ist das eine lobenswerte Entfaltung des Ritus. Wenn ein Konzil festschreibt, dass man am SOnntag nicht
knien soll, und dann 1000 Jahre später man es doch tut, dann ist das eine lobenswerte Entfaltung des
Ritus. Wenn ein Ökumenisches Konzil festschreibt, die Leseordnung der Messe dahingehend zu ändern, dass
innerhalb einer bestimmten Anzahl von Jahren die wichtigsten Teile der Heiligen Schrift gelesen werden
sollen, dass die Tagzeitenliturgie auch zu den passenden Tagzeiten gefeiert werden soll (und nicht schon
um 6 Uhr morgens nach dem Herunterleiern aller Tageshoren man gleich schon den Segen zur Nacht spricht,
ehe man dann 15 Stunden später schlafen geht), dass der Sonntag als Tag des Herrn, der seinen Wert aus
sich heraus hat und nicht mehr so oft von mehr oder weniger bedeutenden Heiligenfest verdrängt werden
soll und dass die Gemeinde die ihr zukommenden Teile der Messe auch sprechen/singen soll, DANN IST DAS
EIN KAPITALVERBRECHEN UND DIE ERSCHAFFUNG EINES „neuen Ritus“. Ne, ist schon klar
@ Benedikt In Ordensgemeinschaften ist das aber auch heute gang und gäbe: Ein Mitbruder ist z.B. im Hauptberuf
Lehrer, Verwalter, Verlagsleiter, Arzt, Therapeut, Hochschuldozent oder sonst etwas, und dort, wo liturgischer
Bedarf besteht (Konventmesse, Aushilfen in anderen Gemeinden, Krankenhäusern etc.), agiert er dann –
unentgeltlich, von Mess-Stipendien einmal abgesehen! – als „Sakramentenspender“. Ähnlich auch früher
die vielen „Geistlichen Studienräte“: Diözesanpriester mit Hauptberuf Lehrer. Das gibt es seit Jahrhunderten.
Sie halten wohl nicht viel von der Tradition.
@ Aleph O Ewigkeit, du Donnerwort: gleich Jahrtausende sind es vorgeblich, die der außerordentliche Ritus
in Regensburg Heimatrecht hatte. Ja wussten Sie denn nicht, dass schon Papst Petrus bei seinem Besuch
in Regensburg im Jahre 57 in seiner schicken barocken Casel unter Gregorianischem Gesang der Regensburger
Domspatzen nach vorbereitendem Rosenkranz und Beichtehören am Hochaltar der Seminarkapelle des Priesterseminars
den römischen Canon gebetet hat – die Leonianischen Gebete nach dem Schlussevangelium nicht zu vergessen?
@ heiliger Schorsch Ich finde diese Satiren auch ehrenrührig. Aber im Gegensatz zu den Tradis, die jetzt
gleich nach dem Staat rufen, der gefälligst einzugreifen habe, oder auch gleich nach der Kirche, die
endlich unter dem Banner des Heiligen Marcellus schismaticus alle Frevler in katholischen KZs dem Feuer
zu übergeben habe, gelten für mich solche Herrenworte wie Mk 13,13 und Mt 5,39, die ein ordentlicher
Tradi natürlich längst als modernistische Satansscheiße aus seiner Bibel herausgerissen hat. Von diesem
Drecksjuden Jesus lässt sich ein Tradi doch keine Vorschriften machen!
Silvia Rauber Der Artikel ist – o Wunder, wo kreuz.net doch sonst die bekennermutige Anonymität propagiert! –
namentlich gekennzeichnet. Und was ergibt sich, wenn man den Namen bei google eingibt? Man findet nichts –
außer Verweisen auf kreuz.net. Wer es ausprobieren will, probiere es aus: Sehr oft, wenn ein Artikel
hier namentlich gekennzeichnet ist, existiert die Person nur bei kreuz.net. Außer Rolf Lingen und geklauten
Artikeln von Gero Weishaupt, Christa Meves und anderen immer wieder nur Personen, die anscheinend wie
vom Erdboden verschluckt sind, wenn man sie sucht, aber bei kreuz.net munter ihren Namen als Autor unter
die Artikel setzen lassen. Gibt das noch jemandem außer mir zu denken? Oder anders gefragt: Legt sich
da nicht ein bestimmter Verdacht nahe?
@ raindance Am 24. November 1994 erschienen zwei Hostien sogar in Anwesenheit des damaligen Apostolischen …
Seit der Einführung der teuflischen Handkommunion, seit der ja bekanntermaßen massenhaftest Hostien
geklaut und versteckt werden, kann man hin und wieder mal Hostien sehen, die paarweise über die Straßen
spazieren und hier und da erscheinen. Sie gehen gerne mal Arm in Arm – fällt aber kaum auf, weil sie
so klein sind. Man kann schnell mal drauftreten. Aber wenn man genau hinschaut, sieht man sie. Sie erscheinen
mal hier, mal da!
@ raindance Man könnte Schweinereien auch mal durch Nichtbeachtung ihre Bedeutung nehmen… Dann könnte
man aber nicht kübelweise Hass über Bischof Zollitsch ausgießen, der ja – wenn ich die „Berichterstattung“
hier richtig verstehe – weitgehend an allem schuld ist. Vermutlich auch an AIDS, Erdbeben und dem unglücklich
frühen Ableben meiner Großmutter. Und an dem Sturz von diesem Österreicher, dem jetzt das Bein amputiert
werden muss. Und an Jack the Ripper.
@ Herrn Lingen Die Privatmeinung von diesem Hering ist für den kirchlichen Glauben irrelevant – ebenso
wie die Privatreligion von Rolf Lingen übrigens auch.
@ Doriano Solche Priester finde ich toll! – Habe ich irgendetwas Gegenteiliges gesagt? Nur die Behauptung,
ein Verheirateter könne den Ansprüchen des Priesteramtes nicht gerecht werden, habe ich als falsch zurückgewiesen.
Die katholischen Ostkirchen sowie die Ausnahmeregelungen für Konvertiten beweisen es. Ansonsten müsste
man ALLEN DIESEN PRIESTERN unterstellen, ja sogar nachweisen können, dass sie ihrem Amt nicht gerecht
werden. Und das ist Unsinn.
Konvertiten Und erst die Konvertiten, die gemäß einem Privileg von Pius XII. auch heute noch als verheiratete
Männer zu Priestern geweiht werden! Alles (und zwar, wie wir von PetrusII soeben gelernt haben!) ausnahmslos
dreckiges Lumpenpack, das seine priesterlichen Aufgaben nicht erfüllt! Pius XII. ist Abschaum! Pius XII.
hat das Priestertum zerstört! Keiner hat’s gemerkt, die Ostkirchen leben seit Jahrhunderten so – aber
dank kreuz.net-Leser „PetrusII“ wissen wir es jetzt besser! ALLES LUMPEN!
@ Spätmerker Angesichts der Aktion von Zollitsch…kann es sich nur um eine konzertierte Kampagne handeln.
Es kann auch sein… …dass die brasilianischen Priester nicht über Spiegel-Interviews deutscher Bischöfe
in Kenntnis sind. …dass das Schreiben der Priester an den Papst gar nicht aktuell, sondern schon einige
Monate alt ist. Die „konzertierte Kampagne“ würde dann eher von kreuz.net betrieben. Jedenfalls ist Ihr
pauschales „Es kann nur soundso sein“ ganz großer Unsinn.
@ Lingen wobei die ersten drei Minuten über den Satanismus der „Spice Girls“ berichten, deren Ideologie
der Promiskuität zu Schwangerschaften und Abtreibungen führt. Schwangerschaften sind wohl etwas Böses,
gell? Fließt ja Blut und so… Vier der fünf Spice Girls sind Mütter, eine davon sogar dreifach – nu’
ist das aber auch wieder nicht recht… Ja was denn nun? Kinderkriegen gut oder böse?
Die Pflichten Mons. Müller mußte einen neuen Kindergarten einweihen. Er „musste“? War er verpflichtet?
Dass Bischof Müller die Segnung (nicht Weihe) eines Kindergartens auf den Tag der Verabschiedung des
Münchner Erzbischofs legt, zeigt jedenfalls, wieviel ihm sein eigener Metropolit wert ist.
@ Libertas Ecclesiae Der Erzbischf ist danach gefragt worden, also hat er eine präzise Antwort gegeben:
– Zölibat ist theologisch nicht notwendig – Eine Abschaffung würde erhebliche Auswirkungen auf das kirchliche
Leben haben – Der Zölibat ist durchaus wünschenswert, aber trotzdem diskutabel Natürlich sind diese
Äußerung „nicht notwendig“ – aber ebenso wenig sind die Äußerungen von Bischof Müller oder die vom
Priesterhetzwerk „notwendig“. Er wurde gefragt, er hat geantwortet. Danke, Erzbischof Zollitsch.
Nicht verstanden Es sei nicht auf Nostalgie zurückzuführen, wenn ein junger Priester heute die Alte
Messe lese. Das steht da gar nicht. Es geht um Priester, die Elemente der Alten Messe in die Neue einbauen –
und damit genau so eine Willkür mit dem Ritus praktizieren, die sie anderen immer vorwerfen. Im Neuen
Ritus ist an bestimmten Stellen kein Kreuzzeichen vorgesehen, wo es im Alten eines gab, und kein Gruß,
woe es im Alten einen gab. Es gibt aber Priester, die dann dort trotzdem diese nicht vorgesehenen Dinge
einfügen. Um diese Fälle geht es. War für kreuz.net aber wohl zu hoch.
@ Doriano 1. Allein die Idee, der Zölibat sei nicht nötig, stellt schon einen Angriff auf das Priestertum
dar. Wäre der Pflichtzölibat für Priester NÖTIG, dürfte es KEINE EINZIGE AUSNAHME geben – gibt es
aber immer wieder mal. Wäre der Pflichtzölibat für Priester NÖTIG, müsste er es ja wohl auch in anderen
Riten als dem lateinischen sein; dort ist er aber nicht vorhanden (und war es auch nie). Damit ist Ihr
krudes Argument hinreichend widerlegt. Nicht der Status einer Vereinigung, sondern die Intention, die
dahinter steht, ist das Entscheidende. „Entscheidend“? Die Frage war die nach dem kirchenrechtlichen Status
beider Clubs. Beide sind keine kirchlich anerkannten, mithin privaten Vereinigungen. Dafür ist die Intention
gerade NICHT das Entscheidende. WsK würde bei einer Abschaffung des Zölibats Luftsprünge veranstalten –
NkP wohl kaum… Ja und? Das ändert nichts am rechtlichen Status beider Clubs.
@ Murx Es weiß doch jeder, daß seit der letzte Kaiser 1806 abgetreten ist, das Antichristentum bedeutende
Fortschritte gemacht hat. Ist mir nicht bekannt. Handelt sich wohl wieder um so ein Geheimwissen. Jedenfalls
kann von „jeder“ keine Rede sein.
@ sozialkatholisch Die Kirche verabschiedet sich immer mehr von dem Sakrament der Ehe, Ist mir nicht bekannt.
Die Kirche hält das Sakrament der Ehe aufrecht (was auch sonst)?
@ Doriano Bitte teilen Sie mir mit, wo Erzbischof Zollitsch das Priestertum der genannten Herren angegriffen
hat. Ich habe die Zitate noch einmal gelesen, und wirklich keinen Angriff auf irgendetwas, geschweige
denn auf das Presbyterat von Herrn Jolie, Herrn Rotheudt und anderen gefunden. Bitte zitieren Sie genau
den Angriff, damit auch ich es verstehe. Und selbstverständlich ist das Priesterhetzwerk genauso ein
privater Verein wie es „Wir sind Kirche“ ist.
@ iustus Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant!!! Also der hier, der sogar
mit Kamera in Gottesdiensten herumrennt? www.kreuz.net/article.6162.html Oder der hier, dem die Lesungen
nicht passen? www.kreuz.net/article.6301.html Also wenn das Priesterhetzwerk eine Mitteilung herausgibt,
kann es ihm doch nur recht sein, wenn die auch weiterverbreitet wird. Oder haben die Hochwürdigen Herren
doch Dreck am Stecken und trauen sich nicht, ihren Ordinarii unter die Augen zu treten?
@ turk 1. Ist das „Netzwerk“ glaubwürdig? Da die Beteiligten (es sind allerdings immer dieselben drei)
namentlich bekannt sind, ist zumindest anzunehmen, dass das Hetzwerk die Dinge so meint, wie es sie sagt.
2. Ist das „Netzwerk“ innerhalb der Kirche kirchenrechtlich errichtet? Nein. Es handelt sich um einen
privaten Verein. Der kirchenrechtliche Status des ohrenziehenden Hetzwerks ist derselbe wie beispielsweise
der von „Wir sind Kirche“. Ich habe übrigens die drei zuständigen Ordinarien über diesen Artikel informiert.
Sicher werden die „katholischen Priester“ gerne vor Ort Rechenschaft ablegen darüber, wie sich ihre Weiheversprechen
mit den Flegeleien gegenüber einem katholischen Bischof vereinbaren lassen.
@ Das Hetzwerk Das ‘Netzwerk katholischer Priester’ zieht den Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz
bei den Ohren. Das Hetzwerk katholischer Priester hat gefälligst die Worte von Trägern des kirchlichen
Lehramts demütig zu bedenken und nicht selbige an den Ohren zu ziehen. Und solche Leute wollen vorbildliche
Katholiken sein? Erbärmliche Katholiken sind sie.
@ Schnabeltierkönig Weil selbst dann, wenn irgendjemand ein kirchliches Gesetz für immer festschreiben
könnte (was niemand kann, nicht einmal der Papst), man immer noch darüber diskutieren könnte, ob dieses
kirchliche Gesetz wirklich der Sache des Evangeliums dient und den Seelen zum Heil gereicht. Verstehst
du?
@ Seminarist Glücklicherweise gilt die Diözese Mainz nicht mehr als Hoffnungsträger für die katholische
Kirche. Glücklicherweise gilt Seminarist zurecht nicht als Autorität für das, was gilt und was nicht.
@ RJH Was gibt es da NICHT zu diskutieren? Dass die Kirche diesen Gedankengang selbst nicht für ein Dogma
hält, beweist sie jedes Jahr aufs Neue, wenn eben doch auch in der lateinischen Rituskirche verheiratete
Männer geweiht werden. Warum soll da keine Diskussion über eine Ausweitung dieser Ausnahmen möglich
sein? Zölibat als etwas Wünschenswertes, aber für das Priesteramt nicht Notwendiges – die Ostkirchen
leben es vor, und es wäre kein Widerspruch zu Sacramentum Caritatis. Im Übrigen kann über rein kirchliches
Recht JEDERZEIT diskutiert werden, auch wenn Papst und Bischöfe mal wieder mitteilen, dass sie nicht
diskutieren MÖCHTEN.
@ Pietro Richtig. Der Zölibat wird ja auch nur dem Bischof versprochen (ist also eine rein kirchliche
Einrichtung), während die Ordensleute den Zölibat gegenüber Gott geloben.
Großartig Tradis, die eine sozialistische Politikerin (Müller) und vorher schon eine vierfach verheiratete
Karrierefrau (Herman) als Galionsfiguren vor sich herschieben – einfach grandios!
Der Müller Doch im lateinischen Ritusgebiet halte die Kirche an der äußerst sinnvollen Verbindung von
Priesteramt und Zölibat um des Himmelreiches willen fest. Gerade im Bistum Regensburg hat es über lange
Zeit so viele Dispensen vom Zölibat gegeben wie sonst nirgendwo. In keinem deutschen Bistum gibt es so
viele legal verheiratete Priester (meist Konvertiten) wie in Regensburg. Interessant, dass Bischof Müller
erstens verschweigt, dass die lateinische Rituskirche sehr wohl Ausnahmen von der angeblich so sinnvollen
Verbindung von Priesteramt und Zölibat macht, und zweitens einigen seiner eigenen Diözesanpriester so
dermaßen in den Rücken fällt.
Tolles Buch Es ist ein Buch im Anmarsch Mal schauen, ob das Buch auch in meiner Buchhandlung vorbeimarschiert.
Gerade gestern wäre ich von einer Horde Bücher, die gerade durch die Stadt marschierte, fast über den
Haufen gerannt worden. Ich konnte gerade noch in einen Hauseingang flüchten. Die Brücken bebten, als
die Bücher darübermarschierten. Angesichts der Marschgewalt der Bücher bin ich froh, dass es noch keine
Fliegerbücher gibt, die die gefährlichen Buchbomen abwerfen.
@ Filius Ecclesiae Nein, denn die Einfügung des Flectamus genua/Levate stammt nicht von Johannes XXIII.,
sondern von Pius XII. Von Johannes XXIII. stammt das Weglassen des „perfidis“ sowie die Ergänzung des
Canon um den Heiligen Josef.
@ Filius Ecclesiae Na dann bin ich sehr dafür, dass Lehrbeanstandungsverfahren zukünftig nicht mehr
vom Papst, sondern von Ihnen durchgeführt werden. In Anbetracht Ihrer Postings scheinen Sie ja irrtumsfrei
zu sein – im Gegensatz zu diesem bekloppten Schmachmaten auf dem Stuhl Petri!
@ matt2 Es sollte eigentlich heissen: der Staat muss eine christliche Erziehung gewährleisten… wems
nicht passt, der soll eben auswandern und sich aus Österreich schleichen, oder meinetwegen sein Kind
privat unterrichten und von der Kirche fernhalten. Mir ist relativ egal, was da „eigentlich“ stehen sollte.
Ich lese das, was da steht, und nicht das, wovon Sie meinen, dass es da „eigentlich“ steht.
@ Filius Wie wär’s, wenn Sie mal den Papst fragen, ob Ihre Interpretation bestimmter Aussagen von Kardinal
Lehmann korrekt ist? Oder trauen Sie dem kirchlichen Lehramt nicht?
@ Rübezahl In meinem Missale Romanum Anno 1962 promulgatum steht unübersehbar: Flectámus génua. Leváte.
Der von Ihnen angegebene Satz steht dort nicht. Ich weiß nicht, was Sie hier als Missale Romanum von
1962 ausgeben, aber entweder Sie lügen oder Sie irren sich. Im Sinne des guten Willens vermute ich Letzteres.
Vielleicht haben Sie ja ein Missale, das 1962 erschienen ist (ein Nachdruck einer älteren Ausgabe, in
die die Änderungen unter Pius XII. noch nicht eingetragen sind), aber es handelt sich dann noch nicht
um das neu bearbeitete Missale Romanum Anno 1962 promulgatum.
Ich bin beeindruckt… …Erst erzählt man mir, wie gottlos dieser Staat und die Demokratie überhaupt
ist – und dann versucht man, mit den Mitteln der Demokratie Macht zu gewinnen. …Erst erzählt man mir,
wie gottlos und verkommen die Menschen heute sind – und dann versucht man, sie mit frommen Parolen zu
gewinnen. Also auf die Machtergreifung von „Die Christen“ bin ich ja schon gespannt. Der Name ist ja schon
grandios. „Der Fraktionschef von die Christen sprach sich für besseren Deutschunterricht aus.“
@ Fabianus Ja, eben. Bei der Fürbitte für die Juden sind Kniebeuge und Stilles Gebet 1956 eingeführt
worden. (Vielleicht war’s auch ein Jahr früher oder später, jedenfalls war es unter Pius XII.)
@ Tilly Bravo , endlich ein Bischof der einmal Klartext redet im Sinne des Christlichen Glaubens! Der
Priester ist keinesfalls der einzige Zelebrant der Sakramente: Alle Sakramente werden von ihm unter Beteiligung
des Volkes vollzogen, gemeinsam mit dem Volk und in Übereinstimmung mit ihm. Die Vaterschaft des Priesters
beschränkt sich nicht auf seine Funktion als Haupt und Leiter der Gemeinde. Gerade die Leitung ist in
einigen Fällen einer Frau anvertraut. Zum Beispiel wird ein Frauenkloster immer von einer Äbtissin geleitet,
der sich nicht nur die Nonnen unterordnen, sondern auch die Priester, die in diesem Kloster zelebrieren.
In alten Klöstern gab es Starizen, geistliche Führerinnen, die das Recht hatten, die Beichte der Nonnen
entgegenzunehmen. Beides Zitate aus: Hilarion Alfejev: Geheimnis des Glaubens. Einführung in die orthodoxe
dogmatische Theologie. Fribourg 2. Aufl. 2005. Seiten 125 und 128. Da möchte man doch sagen: Bravo ,
endlich ein Bischof der einmal Klartext redet im Sinne des Christlichen Glaubens!
Kurios Dieselben Poster, die sich über jede Klarstellung des Motu proprio freuen, haben vor Monaten noch
erklärt, dass Muto proprio sei so eindeutig, dass es keiner Klarstellung bedürfe…
Kurios Dasselbe kreuz.net, das ganz gerne mal gegen Orthodoxe zetert, wenn diese in einer katholischen
Kirche Gottesdienste feiern dürfen (konstantinopolitanische Häretiker), bejubelt diese ach so häretischen
Hierarchen, wenn sie etwas sagen, was kreuz.net gefällt. Ganz schnell verschwindet dann der Namenszusatz
„häretisch“ oder wenigstens „schismatisch“.
Mordaufruf? Den längst vom Glauben abgefallenen Lehmann und seine unwahren Ergüsse einfach abhacken.
Was heißt „Lehmann abhacken“? Meinen Sie den Kopf abhacken? Einen ganzen Menschen „abhacken“ geht nämlich
nicht. Übrigens entscheiden nicht kreuz.net-Poster über die Rechtgläubigkeit von Bischof Karl Lehmann,
sondern das kirchliche Lehramt, letztlich der Papst. Fragen Sie ihn doch, ob Ihr Urteil über Lehmann
korrekt ist! Oder trauen Sie sich das nicht, weil Sie dann am Ende eine Antwort hinnehmen müssten, die
Ihnen nicht lieb ist?
@ Logos Journalistische Ethik – oder „Info-Ethik“, wie Sie es nennen – dürfen Sie von kreuz.net nun einmal
nicht erwarten. Die anonym schreibenden Redakteure sind derart von Hass auf die Kirche zerfressen, dass
ihnen jede Ethik gleichgültig geworden ist und insbesondere das 8. Gebot für die Arbeit hier keine Rolle
mehr spielt.
@ möchtegern-kathole Natürlich gibt es irgendwo noch Konzilstexte (SC) Immerhin: Ein Konzilstext! Höhere
lehramtliche AUtorität gibt es nicht. Kommentare zur Messe (die ‘Grundordnung’) Das ist kein Kommentar,
sondern die amtliche Ausführungsbestimmung. in denen das Opfer noch benannt ist Ihre Behauptung, der
Opferbegriff sei eliminiert, ist damit widerlegt. seit der Liturgiereform wird meistens das sog. zweite
Hochgebet verwendet. Und da ist der Opfergedanke eben ausradiert. Schwachsinn. Nur weil das Wort „Opfer“
nicht vorkommt, ist noch lange nicht der „Opfergedanke“ ausradiert – das beweisen ja SC und GRM. Ihr Verweis
auf andere fromme Texte hilft da nicht weiter. Oh doch, denn darin äußert sich das Lehramt. Faktum ist
und bleibt, da werden auch Sie kaum widersprechen können: in der heutigen Standardmesse unter Verwendung
des 2. Hochgebets ist der Opfergedanke eliminiert. Nein. Siehe oben. Ob die Eucharistiefeier ein Opfer
ist, hängt nicht davon ob, wie oft das Wort „Opfer“ drin vorkommt. Denn immerhin ist die Messe das Opfer –
da sollte man es schon erwähnen. Trotzdem hängt die Rechtgläubigkeit der Texte nicht daran, ob da zwölfmal
oder nur achtmal oder womöglich gar nicht das Wort „Opfer“ vorkommt. ANsonsten müssten Sie ja auch das
NT wegschmeißen, da wird nämlich auch die Eucharistie ohne das Wort „Opfer“ beschrieben – da heißt
es nur Herrenmahl oder Brotbrechen. Ganz schön häretische Scheiße, diese Bibel, nicht wahr?
@ möchtegern-kathole So ein Schwachsinn. Ein Blick ins Messbuch, in Sacrosanctum Concilium und in die
Grundordnung des Römischen Messbuchs würde Ihnen zeigen, dass der Opfergedanke keineswegs entfernt wurde.
Und dass das 2. Hochgebet anders gebaut ist als das 1., sieht selbstverständnlich jeder Gymnasiast. Spricht
ja auch nichts dagegen. Byzantinische Hochgebete sind auch anders gebaut als das alte römische und trotzdem
rechtgläubig. Wie kann man nur so einen Stuss reden?
@ Diakon Nein, es ist kein Zufall. In der Liste der Diözese sind nur die Orte aufgeführt, an denen IM
AUFTRAG DES BISCHOFS die Alte Messe gefeiert wird. Von den Priestern, die das VON SICH AUS anbieten, war
nicht die Rede. Womöglich hat das Ordinariat hier auch gar keine vollständigen Angaben – wie ich auch
vermute, dass das Ordinariat nicht ständig Auskunft geben kann über sämtliche Gottesdienstzeiten in
der ganzen Diözese. Also wurden eben nur die Orte dazugegeben, wo es eine ausdrückliche Initiative des
Bischofs gegeben hat – und so wurde es dann auch ausgedrückt. Hier übt kreuz.net und der ach so verfolgte
Pfarrer Rodheudt mal wieder in der Kunst der Tatsachenverdrehung, nur um gegen den eigenen Bischof hetzen
zu können.
@ st. georg Großartiger Kommentar, danke schön! Noch ist ersten Wahlgang hatte Danneels eine satte
Mehrheit, nur die Zweidrittelmehrheit war noch nicht erreicht. Und während die Kardinale im Konklave
sich nur zwischendurch die Pornos reinziehen, sagt plötzlich einer: „Mensch, den da kenn ich doch, das
ist doch der Adoptivneffe von dem Belgier!“ – Und schwupp, schon verlor der Topfavorit, der doch eben
noch wie der sichere Sieger aussah, hauchdünn die Wahl gegen den einzigen Kardinal, den man noch eben
auftreiben konnte, der keine Pornodarsteller in seiner Verwandtschaft hat: „Josef ‘the good guy’ Ratzinger.“
Da hat die Kirche ja aber richtig Glück gehabt, dass ihr der Pornopapst dank einer Art „negativem Adoptivnepotismus“
gerade noch erspart geblieben ist!
@ Libertas Das zweite Confiteor ist eine lange Gewohnheit, es hat sich eben einfach entwickelt. Auch die
lange Gewohnheit hat irgendwann irgendwo damit angefangen, dass jemand gesagt hat: „Lass uns das mal machen.“
Also letztlich nichts anderes als das, was Sie unter dem Stichwort „am grünen Tisch gemacht“ verunglimpfen.
Oder behaupten Sie ernsthaft, das zweite Confiteor sei ohne den Willen von Menschen aus eigener Kraft
einfach so Stück für Stück in die Liturgie eingedrungen? In Parma mal ein halbes, in Köln ein Drittel,
ein Jahr später schon zwei Drittel, dann in Paris drei Viertel, plötzlich in Prag neun Zehntel – und
schwupp, war es da!
Umstritten? Ob der NOM einen solchen darstellt, ist umstritten. Naja, wenn eine Handvoll Bischöfe und
ein paar rumzeternde Hanseln ausreichen, um eine Sache als „umstritten“ bezeichnen zu können, dann sind
auch umstritten: – das Christentum – der Papst – kreuz.net – Bayern München – dass die Erde keine Scheibe
ist Dann wird das Wort „umstritten“ bedeutungslos. Dann kann man es auch gleich weglassen. Der NOM ist
nicht umstritten. Es gibt nur ein paar zahlenmäßig marginale Hanseln, die ein Riesenbohei darum machen.
@ Libertas Robert Spaemann hat einmal sinngemäß gesagt, dass die Urchristen […] in der außerordentlihen
Form mehr „Geist von ihrem Geist“ erknnen würden als in der ordentlichen Form. Pure Spekulation. Die
Entwicklung bis 1970 war kontuinuierlich, gleichsam unmerklich; 1970 erfolgte dagegen ein merklicher,
wesentlicher Eingriff […]. Das ist korrekt, lag aber daran, dass – wie Joseph Ratzinger im „Geist der
Liturgie“ ausgeführt hat – in den vorangehenden Jahrhunderten die Liturgie dermaßen juristisch festzementiert
war, dass keine kontinuierliche Entwicklung mehr möglich war; sie war nur noch per päpstlichem Dekret
möglich. Das kam dann ab Leo XIII. Schritt für Schritt, und der Schritt nach dem II. Vat. Konzil war
dann ein zugegebenermaßen sehr großer. Mit kontinuierlichem Wachstum hat das aber nichts zu tun Das
stimmt, aber genau dieses Ei hatte das Tridentinum der Kirche ins Nest gelegt. es war – alles in allem –
ein gewaltiger Traditionsbruch. Nein. Ästhetisch vielleicht, aber theologisch nein. Bitte noch einmal:
IGMR 1-15 lesen, dann erklärt sich auf für Sie vieles. Übrigens ist das soeben von Ihnen entwickelte
„50%-Kriterium“ rein willkürlich. Und wie wollen Sie das überhaupt messen? An der Zahl der gleichgebliebenen
Feiertage? An den Strukturelementen der Messe (und wie genau wollen Sie die haben)? Wieviel Prozent wären
es denn, wenn nur Leseordnung und Kalender geändert worden wären und alles andere gleich geblieben?
Wieviel Prozent würden Sie dafür veranschlagen und warum?
@ libertas ecclesiae Jetzt betreibt doch bitte keine Wortklauberei. „Unverändert“ meint hier wohl die
wesentliche Substanz des Ritus, der ja schließlich nicht erst im Jahr 1570 „erfunden“ wurde. Korrekt!
Die Einführung neuer Präfationen beispielsweise ändert ja schließlich nichts an der Substanz des Ritus.
Korrekt! 1970 aber wurde zum ersten Mal in der Geschichte der Ritus als solcher verändert. Falsch! Lesen
Sie IGMR 1-15, dann verstehen Sie es. (Ist zu lang für 1500 Zeichen.) Die „Alte Messe“ ist von den ältesten
Zeugnissen für den eucharistischen Ritus (z.B. Justin, 2. Jh.) mindestens genauso weit weg wie die „Neue
Messe“ von der „Alten“. Wenn Sie ernsthaft meinen, die „neue Messe“, sei ein „neu erfundener Ritus“, dann
müssen Sie die „Alte Messe“ ebenfalls für einen „neu erfundenen Ritus“ halten – wegen ihrer Unterschiede
zu den ältesten Darstellungen der Eucharistiefeier.
@ semper reformandus Wo ist die Rede von einer seit dem ersten Jahrhundert unveränderten Liturgie? In
der Bildunterschrift. Leider wird aus der mangelhaften Ausdrucksweise nicht deutlich, ob „sei dem ersten
Jahrhundert“ oder „seit den ersten Jahrhunderten“ gemeint ist. Beides ist jedenfalls falsch. Die „Alte
Messe“ ist nicht „unverändert“ seit dem ersten Jahrhundert/seit den ersten Jahrhunderten überliefert.
Bitte was? Die Alte Messe ist seit den ersten Jahrhundert als unverändert nachweisbar. Quiz für die
Tradis: Bitte beweisen Sie, …dass das Schlussevangelium schon in den ersten Jahrhunderten verpflichtend
war …dass es von Anfang an keine Ambonen gegeben hat …dass schon in den ersten Jahrhunderten das Stufengebet
gesprochen wurde …dass schon in den ersten Jahrhunderten Gregorianischer Choral gesungen wurde …dass
schon in den ersten Jahrhunderten der Ministrant am Messgewand des Priester zupfen musste …dass schon
in den ersten Jahrhunderten ein Teil des Vorbereitungsgebet auf das Evangelium in Totenmessen weggelassen
wurde …dass schon in den ersten Jahrhunderten der Farbenkanon für liturgische Gewänder festgelegt
war …dass im frühen 20. Jahrhundert keine neuen Präfationen eingeführt wurden …dass schon in den
ersten Jahrhunderten das Agnus Dei aus exakt drei Rufen bestand …dass schon in den ersten Jahrhunderten
die Gemeinde den Friedensgruß niemals untereinander ausgetauscht hat Danke für die Beweisführung, durch
die eindrucksvoll bewiesen werden kann, dass „die Alte Messe seit den ersten Jahrhundert (!) als unverändert
nachweisbar“ ist.
@ Heger Zumindest verlangt der hl. Paulus vom Bischof (was ja heute dem Pfarrer eines kleinen Landstädtchens
entsprechen würde), daß er „enthaltsam“ (enkratés) zu sein habe. Sind Sie also auch wie ich der Meinung,
dass jede halbwegs größere Stadt einen eigenen Bischof haben sollte? Eine Diözese wie Köln müsste
man demnach mindestens in 10, vielleicht sogar 20 oder 30 Diözesen teilen. Einverstanden?
Gossenjournalismus Laut ‘Radio Vatikan’ erklärte sie bei dem Kongreß, daß sich historisch angeblich
eine jahrhundertelange Tradition von Diakoninnen nachweisen lasse. Falsch. Der Satz muss korrekt heißen:
Laut ‘Radio Vatikan’ erklärte sie bei dem Kongreß, daß sich historisch eine jahrhundertelange Tradition
von Diakoninnen nachweisen lasse. Sie hat nicht erklärt, dass sich ANGEBLICH eine solche Tradition nachweisen
lasse, sondern sie hat erklärt, dass sich eine solche Tradition nachweisen lasse. (Sie mag sich dabei
geirrt haben, aber sie hat es so erklärt.) Gibt es bei kreuz.net niemanden, der in der Grundschule die
Verwendung der indirekten Rede gelernt hat? Die Philosophin glaubt, daß die Kirche überlegen könnte,
Frauen zu Diakoninnen zu ordinieren. Ja und? Ich glaube auch, dass die Kirche überlegen könnte, den
Petersdom durch philippinsche Kinder aufessen zu lassen. Welchen Informationsgehalt hat solch ein Satz?
Gibt es in kreuz.net niemanden, der in der Grundschule die Verwendung des Konjunktivs und die Semantik
der Verben „glauben“, „überlegen“ und „können“ gelernt hat?
@ Sozialkatholisch Die hl. Jungfrau Maria kann man sehr wohl zu einer tiefen Diskussion über den Zölibat
heranziehen ihre afrikanischen Nichttieger abber nicht. Da sieht man ihre klare Weitsicht! Na dann Proseminar
Logik für Sie persönlich: A) „Pflichtzölibat für Priester“ B) „Pflichtzölibat für Bischöfe“ Zwei
verschiedene Themen. Sie wissen doch, was „verschieden“ bedeutet, oder? Eine Diskussion über A impliziert
also nichts notwendigerweise über B. Wenn Person P über A spricht und Person Q über B, sprechen beide
über verschiedene Themen. A2) Jungfrau Maria B2) Tiger in Afrika Eine Diskussion über A2 impliziert
also nichts notwendigerweise über B2. Wenn Person P2 über A2 spricht und Person Q2 über B2, sprechen
beide über verschiedene Themen. So viel zu Ihrer Intelligenz!
@ Sozialkatholisch Toll, und ich darf wohl nicht davon anfangen zu reden! Also die Orthodoxen haben auch
einen Pflichtzölibat. Hat das je jemand bestritten? Es war halt nur kein Thema in den früheren Postings.
Sie können natürlich auch gerne Postings über die Jungfrau Maria schreiben und dann mische ich mich
ein und sage „In Afrika gibt es keine Tiger“. Wäre ein ähnlich abrupter Themenwechsel wie der, den Sie
hier vorgelegt haben.
@ Sozialkatholisch Keiner sagt hier, diese Gemeinden/Priester wollten „den heiligen Valentin“ feiern.
Dann hättense ja den verkehrten Kalender und so etwas wollen wir denen ja wohl nicht unterstellen! Häää?
„Den heiligen Valentin“ feiern hieße nun einmal, das Messformular / Offiziumsformular vom hl. Valentin
zu verwenden, und das haben die Genannten offenbar nicht vor. Sie feiern nur „AM Valentinstag“ einen Gottesdienst
für Liebende. Nur weil ich „AM Jahrestag des Kriegsendes“ eine Votivmesse um Frieden feiere, heißt das
ja auch nicht, dass ich deswegen die Einführung oder Wiedereinführung des „Jahrestags des Kriegsendes“
in den LITURGISCHEN Kalender fordere oder fordern müsste oder dass ich den kompletten Ritus von Sankt
Pusemuckel aus dem 7. Jahrhundert übernehmen müsste, nur weil dort an genau demselben Tag eine Votivmesse
um Frieden vorgesehen ist. Wie kommen Sie nur auf so einen Quatsch?
@ Sozialkatholisch dann willst du auch kein Pflichtzölibat für Bischöfe? Äh, also ich sage es gerne
zum dritten Mal: Von Bischöfen war bisher überhaupt nicht die Rede. Die Vorredner und auch ich haben
bisher nur von Priestern gesprochen. Persönlich hätte ich mit der Abschaffung des Pflichtzölibats für
Bischöfe und auch mit Erlaubnis für unverheiratete Priester, heiraten zu dürfen, keine grundsätzlichen
Probleme. Ich würde es aber vorziehen, mich der alt- und ostkirchlichen – und dort weitgehend bewährten
und authentisch gelebten – Tradition anzuvertrauen: Pflichtzölibat für Bischöfe und Ordensleute, kein
Pflichtzölibat für Priester und Diakone, aber Eheverbot für alle Priester und Diakone, die noch nicht
verheiratet sind. Die westliche Pflichtzölibatsgeschichte hat zu viel Unlauterkeit, Doppelleben, Überforderung
und Lüge produziert (und zwar in ALLEN Jahrhunderten – darauf habe ich hier auch schon einige Mal hingewiesen
und die kirchenhistorisch ausgewerteten Quellen sind Legion), und in der Gegenwart produziert dieses Gesetz
die absurde Situation, dass faktisch die Priesteraskese höher geschätzt wird als die Eucharistie – anstatt
an Orten mit Priestermangel einen geeigneten vir probatus zum Priester zu weihen, verzichtet man lieber
auf die Sonntagsmesse – was bitte ist dann denn für eine Prioritätensetzung und wie will man da noch
plausibel machen, dass die sonntägliche Eucharistie der Höhepunkt des christlichen Lebens ist? Soweit
meine persönliche Präferenz.
Merkwürdig Keiner sagt hier, diese Gemeinden/Priester wollten „den heiligen Valentin“ feiern. Es heißt
nur, dass sie „am Valentinstag“ einen solchen Gottesdienst anbieten. Eine Sache, die es also ohnehin schon
gibt (nämlich das gesellschaftliche Treiben um den 14. Februar), wird aufgegriffen, um ihm einen christlichen
Akzent zu geben – gut Sache! Nicht anders ist das Weihnachtsfest entstanden (oder genauer: nicht anders
ist das Weihnachtsfest ausgerechnet am 25. Dezember gelandet). Mit ordentlichem oder unordentlichem Ritus
hat das nichts zu tun.
@ Sozialkatholisch Ich habe in keinem Posting „„Zölibatsfeindschaft“ gelesen und selbstverständlich
sind auch die Orthodoxen keine Zölibatsfeinde – wie kommen Sie auf sowas? Aber man kann sehr wohl den
Zölibat hochschätzen und dennoch den PFLICHTzölibat für Diözesanpriester als falsch/ungeeignet ansehen.
Und dafür kann man dann sehr wohl auf Orthodoxe und katholische Ostkirchen verweisen. Nochmal: Von Bischöfen
war bisher in keinem Posting die Rede.
@ Florian Geyer / @ Sozialkatholisch @ Florian Geyer Von den Ordensleuten war weder im Artikel noch im
Posting von dominikaner die Rede. @ Sozialkatholisch Von Bischöfen war im Posting von dominikaner nicht
die Rede. Bitte – zuerst lesen – dann nachdenken – dann verstehen – dann posten Hilft!
@ Seminarist vom Ende des (kirchenrechtlich illegalen) schweizerischen Staats-Kirche-Systems So ein Quatsch.
Das schweizerische System ist genauso legal wie das Preußen- und das Bayernkonkordat. Man muss sie ja
nicht mögen, aber illegal sind sie nicht.
Aber ja! Erzdiezöse vor absolutem Glaubensabfall Ja, die gute alte Erz-die-zöse! Und war es gestern
noch Glaubensabfall, so ist es heute schon „absoluter“ Glaubensabfall. Was wird morgen kommen? „Wollt
ihr den totalen Glaubensabfall“?
@ Filius Ecclesiae Um so etwas sicher festzustellen, reicht es eben nicht, nur oberflächlich die Bibel
in deutscher Sprache durchzublättern. Sehr richtig! Also schauen wir uns doch einmal den lateinischen
Text der Vulgata an (da ja auch das Missale die lateinische Sprache verwendet), und zwar nur die Kelchworte:
Missale: Accipite et bibite ex eo omnes. Hic est enim calix sanguinis mei, novi et aeterni testamenti
(bis MR 1965: mysterium fidei) qui pro vobis et pro multis effundetur in remissionem peccatorum… Mt
26,27 Bibite ex hoc omnes: hic est enim sanguis meus novi testamenti, qui pro multis effundetur in remissionem
peccatorum… Mk 14,22 Hic est sanguis meus novi testamenti, qui pro multis effundetur. Lk 22,20 Hic calix
novum testamentum est in sanguine meo, qui pro vobis effunditur. 1Kor 11,25 Hix calix novum testamentum
est in meo sanguine; hoc facite, quotiescumque bibetis, in meam commemorationem. q.e.d. – Und nebenbei:
Der Befund im Griechischen ist derselbe. Der Wortlaut des Missale stimmt mit keiner der biblischen Fassungen
überein.
@ inkompetenter Seminarist Diese monströsen Zelebrationshostien, wie auf dem Bild zu sehen, ähnelnd
dem Fladenbrot in einer Dönerbude – furchtbar. EIN Brot ist es, darum sind wir viele EINE Leib. Je größer
die Hostie, umso besser können nach der Brotbrechnung alle an dem EINEN Brot teilhaben. Nur so erschöpft
sich die von der Hl. Schrift vorgesehene Symbolik in ihrer Vollgestalt – im Gegensatz zu kreisrunden Brotscheiben,
„ähnelnd den Chips in einem Brettspiel – furchtbar“ (um Sie einmal abzuwandeln). Sie wissen doch, dass
die Feier der Eucharistie schon in der Apostelgeschichte „Brotbrechen“ genannt wird, oder? Was haben Sie
dann gegen großes Brot, das man wirklich so brechen kann, dass nicht nur ein oder zwei, sondern möglichst
viele, ja vielleicht sogar alle Kommunikanten an dem EINEN Brot teilhaben? An der Realpräsenz ändern
die kleinen Hostenchips nichts, aber die Symbolik des EINEN Brotes, das GEBROCHEN wird, ist in ihnen nur
noch verkümmert vorhanden. Das müsste doch sogar in Ihren Kopf hineingehen. Oder verachten Sie die Worte
des Herrn und des Hl. Paulus?
Wurde eigentlich… …schon mal „Ecclesia Dei“ in einer FSSPX-Postille publiziert? Vermutlich ja, aber
nicht mit dem Kommentar „Eine Kritik in der Presse steht mir nicht zu“, sondern mit dem Kommentar „Der
Papst ist doof und wir tun nur dann, was er sagt, wenn er sagt, was wir wollen!“ Wahre Romtreue!
@ Filius Ecclesiae Das beantwortet meine Frage nicht. Was würde die FSSPX tun? Sie deuten die Antwort
ja schon an: Wenn Bischöfe etwas sagen, was dem Lehramt der FSSPX nicht gefällt, dann ist das selbstverständlich
„Hetze gegen die FSSPX“. Das ist doch wahre Bischofstreue!
Was würde die Piussekte tun? Mal angenommen, Bischof Meisner würde eine Richtigstellung zu einem Artikel
im Kölner FSSPX-Rundbrief verlangen. Was würden die sich doch sonst so bischofstreu gebenden Piussektenpriester
dann wohl tun? A) es abdrucken B) kreuz.net gegen den Bischof aufhetzen Nun?
@ RJH „es ist ein heiliger und heilsamer Gedanke für die Verstorbenen zu beten“ (2 Makk 12) Die Stelle
allein ist allerdings als Argument mehr als dürftig. Man kann sie ja, ohne den Text zu vergewaltigen,
so verstehen: Für die Lebenden hat es eine heilsame, therapeutische Wirkung, wenn sie für die Toten
beten. Jedenfalls spricht 2Makk nicht von kalkulierbaren Gnadensteigerungen durch Erhöhung der Messzahl.
@ Seminarist „Hereintragbare Holztische“ zu Brennholz! Mal wieder keine Ahnung von kirchlicher Dogmatik.
Jedes Ding, auf dem Eucharistie gefeiert wurde, ist ein Altar. Sie wollen ernsthaft einen Altar zu Brennholz
verarbeiten? Dafür kriegen Sie bestimmt Extrapunkte beim ewigen Gericht, oder?
Heißer Tipp Einfach mal Stundengebet versuchen. Das Meditieren der Psalmen hat – das müsste Tradis doch
besonders gefallen! – ca. 1000 Jahre mehr Tradition auf dem Buckel als der Rosenkranz!
@ Geierfloh Fürbitten für Seelenrettung […] hört man quasi nicht mehr ! Erstens heißt es „um Seelenrettung“,
und zweitens hat sich die Kirche heute eben nun endlich auch verbal von der Gnosis verabschiedet: Wir
beten nicht für Seelen, sondern für Menschen – mit Leib und Seele. Das Christentum glaubt jedenfalls
an die leibliche Auferweckung, und auch an die leiblische Aufnahme Mariens in den Himmel. Warum wollen
Sie denn nur für den halben Menschen beten? Hassen Sie den Leib so sehr, dass sie nicht für ihn beten
wollen?
@ Benedikt Die Zustände der Frühkirche sind nicht mehr die der heutigen Kirche. Richtig. Aber auch die
Zustände der Kirche von 1950 sind nicht mehr die der heutigen Kirche- Von daher kann man nicht einfach
ein Bischofswahlverfahren durchsetzen, wie es das früher gab. Der Papst müsste nur das Verfahren der
Bischofsernennung ändern, schon wäre es da. Es hätte nicht den Charakter von damals. Was war denn der
„Charakter von damals“? Das kann man schon daran festmachen, dass Wahlen an sich heute einen völlig anderen
Charakter haben: Der Wähler ist der Mächtige, der Souverän. Naja, auch ein antiker Bischof brauchte
die Bestätigung durch die Nachbarbischöfe bzw. den Metropoliten und musste von ihnen geweiht werden.
Das wäre heute dann auch kaum anders. Das wäre bei einer Bischofswahl völlig anders. Dazu kommt dann,
dass nur noch 12-14% der Gläubigen überhaupt in die Messe gehen und ich es ehrlich gesagt nicht so toll
finden würde, wenn die anderen den Bischof bestimmen könnten, obwohl sie kaum noch Kontakt zur Kirche
haben. Dann hätte man die anderen eben nicht taufen dürfen. Wenn man sie tauft, haben sie auch Rechte.
Schlussendlich würde eine solche Wahl stets im Grabenkrieg zwischen den verschiedenen Flügeln enden.
Der Herr bewahre uns vor so etwas. Na wie praktisch, dass bei den Bischofernennungen „von oben“ jegliche
Grabenkämpfe ausbleiben: Kamphaus, Krenn, Gaillot, Haas, Meisner: Da gab es natürlich niemals Grabenkämpfe!
@ defendor Ihr Schlangenbrut, wie könnt ihr Gutes reden, wenn ihr böse seid? Denn wovon das HERZ voll
ist, davon spricht der Mund. Ja, also wenn es hier um gut und böse geht, dann ist das Herz für Jesus
Christus offenbar der Sitz der Moral.
@ Geyer Leonardo Boff ist ein absolut Romtreuer tiefgläubiger Mann der nur sein Bestes will aber leider
von den hinterfotzigen bösen klerikalen Mittelalterlichen mißverstanden wurde – gell Keine Ahnung, ich
kenne sein Werk kaum. Aber ich höre von Ihnen zum ersten Mal, dass er ein Schismatiker sei. Dass er ein
Häretiker sei, habe ich schon gehört, aber ich frage Sie, inwiefern er ein Schismatiker sei. Das kann
doch nicht so schwer zu beantworten sein, wenn Sie sich da so sicher sind.
@ Rudolfus Für beides wird ein Bischof exkommuniziert: Heirat und unerlaubte Weihespendung. Unerlaubte
Weihespendung: Ja. Heirat? Ich glaube nicht. Bitte benennen Sie den canon aus dem CIC. Ich glaube nämlich,
Sie irren hier.
@ Rudolfus Es ist beides möglich, wie auch die Hl. Schrift an vielen Stellen Doppeldeutiges sagt, wenn
nicht sogar sehr Widersprüchliches. Wurde ja auch von Juden geschrieben, gell?
@ Hacklschorsch Über kurz oder lang wird es junge glückliche Priester nur noch bei der Petrus-, Pius-,
etc. Bruderschaft geben, die von „Laienpfuschern“ ungestört berufsspezifisch wirken können. Genau! Priester
sind nämlich dazu da, anderen zu befehlen und nicht, ihnen zu dienen! Wo kämen wir denn da hin, wenn
ein Priester sich auch noch mit den Meinungen anderer Leute abgeben müsste? Die haben nämlich keinen
Glauben, keinen Heiligen Geist und sind einfach nur lästig. Von denen will man als Priester ja nicht
gestört werden, also geht man lieber zu einer Sekte, wo man noch richtig stolzer, befehlender Despot
sein kann! Denn nur so macht Priestersein Spaß! Die vom Geist des Konzils erfüllten Bischöfe werden
bald alle das Zeitliche gesegnet haben. Alle Bischöfe, die ihr Amt in Einheit mit dem Papst ausüben,
anerkennen das kirchliche Lehramt, auch das II. Vatikanische Konzil. Schön zu sehen, wie dieser „Geist
des Konzils“ seine „Mahltischgemeinschaft“ ad absurdum führt. Watt? Wo steht das? Von Tischgemeinschaft
spricht schon Paulus (1Kor), vom Mahl spricht der Herr selbst. „Mahltischgemeinschaft“ habe ich noch nie
gehört. Bitte Belegstelle in den Konzilsdokumenten benennen. Mons. Lefebvre hatte recht! Marcel Lefrevel
ist ein Schismatiker und zurecht exkommuniziert.
@ Rudolfus Das Herz ist nicht irgendein physischer Muskel, sondern direkt mit allen Gefühlen verbunden!
Ist Ihnen das noch nie aufgefallen oder sind Sie „herzlos“? Dann scheint die Bibel ja nur doof zu sein.
In der biblischen Sprache sitzt nämlich das Denken im Herz und das Gefühl in den Nieren.
@ Geyer kath. net schlägt mir einen zu liberalen weg ein. Auch die NPD ist ja mittlerweile praktisch
links. Und Raider heißt jetzt Twix. Das hätt’s beim Adolf nicht gegeben. Tja, nix ist mehr wie es war.
@ Lorenz Lieber Typ, wahrscheinlich sind Sie nicht demokratiefromm. Ich weiß noch immer nicht, was „demokratiefromm“
eigentlich heißt. [kusiv]Allerdings denke ich nicht, dass es guter Brauch wäre, wenn sich die Herde
ihren Hirten künftig selbst aussuchen dürfte.Dass die Kardinäle den Papst wählen, ist also kein guter
Brauch. Dass Mönche ihren Abt wählen, ist also kein guter Brauch. Interessant.Wer braucht so eine Kirche,
die dem Hochmut in die Hände spielt?[kursiv] Wieso Hochmut? Wenn das kirchliche Amt ein Dienst an der
Kirche ist, dann darf doch wohl auch die Kirche auswählen, von wem sie sich dienen lassen will! Der heilige
Papst Gregor der Große hat jedenfalls – so lerne ich jetzt von Ihnen – dem Hochmut in die Hände gespielt.
Sehr interessant. Dass durch die Getauften als dem Leib Christi der Heilige Geist selbst spricht, scheint
Ihnen jedenfalls noch nicht untergekommen zu sein. Im Übrigen: Wenn der Bischof alleine seine Priester
in der Diözese verteilt, spielt das dann nicht dem Hochmut (nämlich dem bischöflichen Hochmut!) in
die Hände?
Außerdem Viele Pfarrer haben längst resigniert Ich kenne sogar einen resignierten Bischof persönlich!
Und mehrere resignierte Pfarrer. Und zwei resignierte Äbte. Für gewöhnlich resigniert ein Bischof mit
75. So skandalös ist das gar nicht.
@ Alkuin Ich weiß noch was, um Piussektierer zu erschrecken: In Joh 6 sagt Jesus wörtlich: Wer mein
Fleisch KAUT und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich in ihm. Wow – von „auf der Zunge zergehen
lassen“ und „auf den Kelch verzichten“ spricht der Herr nicht. Frage: Wieviel gilt das Wort des Herrn
in der Piussekte?
@ landorganist Weiß eigentlich der Herr „Landpfarrer“, dass er seit neuestem einer der Protagonisten
dieser Seite ist? Er beteiligt sich hier ja häufiger (na gut, nachweisen kann man es nicht, aber ein
User namens „Jolie“, dessen Meinungen exakt mit denen des Priesterhetzwerks übereinstimmen und der schon
mal gepostet hat, er dürfe hier nichts mehr schreiben – gab wohl schon Ärger mit dem Bischof, dem er
ursprünglich mal Gehorsam gelobt hat). Wenn nicht, sollte es ihm jemand stecken, damit er die Chance
hat, dagegen etwas zu unternehmen. Unwahrscheinlich, dass er das nicht weiß, aber ich werd ihn mal anschreiben.
Weiß er es aber und billigt dies auch noch, stellt sich die Frage wie er es mit dem eigenen Gehorsam
gegenüber seinem Bischof hält, der ja bekanntlich in diesem Portal ständig auf das Übelste verleumdet
wird. Eine kluge und gute Frage! Sollte der Herr „Landpfarrer“ diese Seite als Sprachrohr nutzen, wäre
ein klärendes Gespräch mit seinen Vorgesetzten wohl angebracht. Irgendwelche streng klausurierten Schwestern,
denen er die katholische Lehre beibringen kann, wird man schon finden. Sonst nimmt ihn sicher noch der
Dekan von Liechtenstein unter seine Fittiche.
@ Heggi Sie sollten nicht zu sehr auf Herrn Englisch setzen. Bei ihm stimmen die Dinge, über die er schreibt,
oft nur ungefähr. Eine der wenigen Übereinstimmungen von Herrn Englisch, kreuz.net und dem authentischen
überpäpstlichen Lehramt der Piussekte!
@ Lorenz Ihre Demokratiefrömmigkeit… ist ja sehr beachtlich. Meinen Sie, eine Kirche-sind-wir-Kirche,
die eines niemandem Hochmut in die Quere kommt, von niemandem Gehorsam fordert und sich mit der lokalen
Prominenz ins Bett legt, hätte irgendeine Daseinsberechtigung? Wo bin ich „demokratiefromm“? Ist Papst
Gregor der Große auch „demokratiefromm“, wenn er fordert, niemand dürfe Bischof werden, der nicht von
Klerus und Volk seiner Stadt gewählt wurde? Ich habe nur darauf hingewiesen, dass die Struktur „Der Priester
hat in der Gemeinde alles zu entscheiden“ keineswegs die einzige ist, die die katholische Tradition hervorgebracht
hat. Die katholische Geschichte kennt sehr viele alternative Modelle, einige davon habe ich genannt. Das
heutige Pfarrersmodell ist relativ modern, letztlich erst von 1917. Selbst unter Pius X. gab es das so
noch nicht. Sind Sie etwa modernismusfromm?
@ sebantiamus Ich möchte Kurt Grenn nichts unterstellen, aber ich denke es gibt wenig Bischofe die Gründe
für ihren Rücktritt tatsächlich transparent machen. Klar. Aber wenn Kurt Krenn sagt: „Ja, ich bin zurückgetreten.“,
„Ja, der Papst hat mich gebeten, meinen Rücktritt einzureichen, und das habe ich getan“, dann nehme ich
ihn beim Wort. Und damit sind alle Spekulationen um Intrigen hinfällig. Sonst kommt als nächstes womöglich
noch: „Der arme Lefrevel wollte gar keine verbotenen Bischofsweihen durchführen, er ist durch eine Intrige
dazu gezwungen worden!“ Wenn Krenn sagt, er sei zurückgetreten, dann glaube ich ihm das. Dafür trägt
er dann auch die Verantwortung. Der Papst hat ihn nicht abgesetzt, sondern ihn gebeten, seinen Rücktritt
einzureichen. Er hätte das nicht tun müssen, aber er hat es getan. Und dafür trägt er und sonst niemand
die Verantwortung.
@ Ansgar Nehmen Sie doch einfach zur Kenntnis, daß eine Form des Kommunionempfangs, die JAHRHUNDERTELANG
als fromm und würdig galt, nicht von heute auf morgen überholt sein kann. Nehmen Sie doch einfach zur
Kenntnis, dass eine Form der liturgischen Körperhaltung, die JAHRHUNDERTELANG als fromm und würdig galt
und sogar von einem Ökumenischen Konzil verpflichtend vorgeschrieben wurde, nicht einfach seit dem Spätmittelalter
überholt sein kann: Das Knien an Sonntagen und in der Osterzeit ist nicht gestattet.
@ matt2 Nun zeigt aber gerade die Tradition der Kirche, dass dieses Priesterbild (ist für alles in der
Gemeinde verantwortlich) ein relativ modernes ist: – Erst der CIC von 1917 schrieb vor, dass jede Pfarrei
von einem Priester geleitet werden muss. Bis dahin gab es Pfarreien, die z.B. bei Frauenklöstern inkorporiert
waren: Eine Frau (z.B. die Äbtissin) war die Leiterin der Pfarrei, und der Priester übte sein Amt nur
nach Maßgabe dieser Quasi-„Pfarrerin“ aus – über viele Jahrhunderte gab es das Eigenkirchenwesen: Adlige
„hielten“ sich Priester, die die Messen zelebrierten und bezahlten sie – aber der Priester war weisungsgebunden
an den Adligen – das Mönchtum kennt den Priester als „liturgischen Funktionär“ ohne besondere Rechte
in der Mönchsgemeinschaft (ist heute im orthodoxen Mönchtum immer noch so) Laut Papst Gregor dem Großen
ist es die Berufung und Aufgabe aller Christen, sich ihre Hirten selbst auszuwählen! Wurde die Gemeinde
von Jolie gefragt, ob sie ihn will? Und wurden die Katholiken von Rom gefragt, ob sie Joseph Ratzinger
als Bischof wollen? Übrigens ist laut Vat II der Pfarrgemeinderat ohnehin ein reines Beratungs-, kein
Entscheidungsgremium des Pfarrers. Aber wenn Pfarrer meinen, die ihnen anvertrauten Christen durch lautes
Geschrei demütigen, herablassend behandeln und durch rustikale Strenge vor den Kopf stoßen zu sollen,
dann ist es nur recht, wenn die Gläubigen sich das nicht gefallen lassen.
@ Tilly Na dann lesen Sie mal auf der Homepage von Bischof Krenn. Er hat mehrfach bestätigt, dass er
selbst seinen Rücktritt eingereicht habe. Und der heiligmäßige Kurt würde doch wohl nicht lügen,
oder?
@ matt2 Wer kein Priester ist, ist ohnehin ein Untermensch. Für die Kirche unnütz, durch Taufe und Firmung
nur mit einer minderwertigen Variante des Heiligen Geistes ausgestattet. Und wenn der Dreckspapst Gregor
der Große gefordert hat, niemand dürfe als Bischof eine Gemeinde leiten, der nicht von Klerus und Laien
seiner Stadt gewählt worden sei, dann zeigt das nur, dass die ganze frühe Kirche ein Hort der Häresie
war! Wir sind aber ein sauberer Verein, bei uns regieren Befehl und Gehorsam! JOLIE BEFIEHL, WIR FO-HO-HOLGEN
DIR! Scheißlaie, halt’s Maul! Christen halten das Maul!
Priester, die spalten Wenn ein Priester in Verdacht gerate, zu „spalten“ oder zu „polarisieren“, wackle
sein Stuhl. Und zwar völlig zu Recht – denn zu den Aufgaben des Hirten (also auch des Pfarrers) gehört
es, die Gläubigen zu einen.
@ ExBochumer Sie faseln dummes Zeug und haben dazu noch überhaupt keine Ahnung. Doch, ich kenne – offenbar
im Gegensatz zu Ihnen – das kanonische Recht. Was ist in Dtschl. mit den vielen Witwen los, die mit einer
monatlichen Rente von 600 EUR auskommen müssen? Da geht es doch dem Milingo wie eine „Made im Speck“.
Sicher sind 1000 EUR viel verglichen mit 600 EUR. Trotzdem geben sie nur wenig Gestaltungsspielraum für
das eigene Leben.
@ Tilly Vielleicht kommt das daher das er dem Opus Dei und in diesem wohl dem Freimaurerischen und Liberalen
Flügel angehört. Na klar doch. Nach dem man den Hw. Bischof Krenn durch die Kardinalsintriege abgesägt
hat, Bischof Krenn wurde – als er noch halbwegs nüchtern war – nicht müde, zu betonen, dass er selbst,
wenn auch auf Wunsch des Papstes, um Rücktritt angesucht hat. hat er es wirklich geschafft St. Pölten
an die Wand zu fahren! Quatsch.
@ Vineta 1) Darauf muß man erst mal kommen, Firmenschädlinge auch noch finanzieren! Das kirchliche Recht
verpflichtet die Kirche, für ihre Amtsträger zu sorgen. 2) Da sieht man mal wieder, wie die Kirche im
Geld der spendenfreudigen Schafsköpfe schwimmt! 1000 EUR heißt im Geld schwimmen? Lächerlich. Das Gehalt
für den Kurienerzbischof war ja schon immer fest im Budget des Vatikan vorgesehen. 3) Hat man erst mal
eine Weihe empfangen, genießt man Narrenfreiheit bis ans Lebensende. Das ist in der Tat so. Beispiel:
Marcel Lefebvre: Einmal Bischof, immer Bischof; deswegen konnte er sogar eine eigene Sekte gründen, die
nach wie vor gültige (wenn auch suspendierte) Amtsträger hervorbringt. 4) Jetzt verwechselt sogar schon
die Kirche Gutmenschentum mit Christentum. Versteh ich nicht. 5) Eine Institution, die vom einen Extrem
ins andere kommt, kickt sich selbst ins Aus:Mal Abweichler am liebsten am Scheiterhaufen sehen, dann mal
wieder ihnen eine Pension nachwerfen. 1000 EUR sind keine „nachgeworfene Pension“. Schon mal versucht,
mit 1000 EUR zu leben – noch dazu in dem Alter?
@ matt2 Exkommunikation abgeschafft Seit dem Zweiten Vatikanum ist in der Kirche alles neu. Das weiß
auch ein abgefallener Kurienerzbischof. So und nicht anders steht es in der Überschrift und der Einleitung.
kreuz.net muss damit leben, dass ich es beim Wort nehme. Würde kreuz.net sauber journalistisch arbeiten
und Grundlagen deutscher Sprache beherrschen, hieße es z.B.: „Milingo: ‘Exkommunikation abgeschafft’ –
Seit dem Zweiten Vatikanum sei in der Kirche alles neu. Das behauptet ein ehemaliger Kurienerzbischof.“
Steht da aber nicht.
Alles falsch Exkommunikation abgeschafft Falsch. Seit dem Zweiten Vatikanum ist in der Kirche alles neu.
Auch falsch. Das weiß auch ein abgefallener Kurienerzbischof. Unwahres kann man nicht wissen, sondern
nur meinen. Der Autorin/dem Autor des „Artikels“ sei ein Grundkurs Philosophie und ein Grundkurs Dogmatik
empfohlen. Milingo ist exkommuniziert. Das hat er mit Marcel Lefebvre gemeinsam.
@ st.georg Die FSSPX dagegen baut in allen ihren Kirchen und Kapellen Kommunionbänke, so wie es Gott
entspricht!…sie wissen aber schon, dass die kommunionbank eine „erfindung“ des barock ist? schon mal
was von lettner, kreuzaltar, sakramentenhäuschen gehört? haben also die katholiken der ersten rund 1550
jahre kirchengeschichte nicht gott entsprochen, da es keine! kommunionbänke gab??? Exakt! Denn so ist
das „Traditions“-Verständnis der „Traditionalisten“: Vor 1540 war alles scheiße, dann war alles gut,
heute ist alles scheiße. Mit Tradition hat das natürlich nicht viel zu tun, aber die Argumentation läuft
genau so, wie Sie es beschreiben. Alle vortridentinischen Christen waren eigentlich Untermenschen. Alle
nach Pius XII. ebenfalls. Alle dazwischen sind perfekt.
@ Ansgar und schlimmstenfalls eine Kommunionhelferin mit ungeschickter Hand einem die Hostie auf die Zunge
drückt. Dann lieber gar nicht. Sie ziehen es vor, den Leib des Herrn nicht zu empfangen, wenn er ihnen
sonst „auf die Zunge gedrückt wird“? Mannmannmann, Sie haben ja echt verstanden, worum es bei der Kommunion
geht!
@ timpressum Wieso gibts den [Kelch] eigentlich nie bei den Katholiken? Bzw. sehr sehr selten und nur
in wenigen Gemeinden am Sonntag? Das ist in mittelalterlichen dogmatishcen Streitigkeiten begründet.
Da gab es die Behauptung, in der Brotkommunion sei Christus nicht vollständig gegenwärtig. So wurde
der Verzicht auf die Kelchkommunion zum „Markenzeichen“ des rechten Glaubens. Außerdem sah man die Gefahr,
dass Blut Christi verschüttet werden könnte. So wurde die Kelchkommunion für die Gläubigen verboten –
für die Priester allerdings war sie immer verpflichtend. In den letzten Jahrzehnten wurde die Kelchkommunion
dann zaghaft wieder erlaubt, z.B. für kleine Gruppenmessen oder für besonders festliche Anlässe. Mittlerweile
wird sie für bestimmte Anlässe sogar ausdrücklich erwünscht, z.B. Gründonnerstag, Osternacht, Hochzeiten
etc. – wobei darauf geachtet werden muss, dass das nicht zum Irrglauben führt, Christus sei im Brot nur
„unvollständig“. Es geht also nicht um eine Steigerung der Gegenwart Jesu Christi, sondern um die volle,
ursprüngliche Zeichenhaftigkeit, wie sie der Herr selbst gewollt hat. Oft verzichtet man aber aus rein
praktishcen Gründen auf die Kelchkommunion für alle: Man braucht Leute, die die Kelchkommunion austeilen,
man muss die Weinmenge kalkulieren, was macht man, wenn hinterher zu viel übrig bleibt etc. Es braucht
halt eine gewisse Vorbereitung. Aber das heutige Messbuch schreibt, dass Kelchkommunion dem Sinn der Sache
und dem Willen Jesu voll entspricht.
Kniend Bischof empfiehlt kniende Mundkommunion Kann die Mundkommunion knien? Da braucht mal wieder jemand
in der „Redaktion“ eine Nachhilfe in deutscher Sprache.
@ Sozialkatholisch Ad 1) RRR ist nicht unfehlbar selbst wenn er es meinen sollte, eine subjektive Wahrheit
muss auch nicht die objektive sein Es gibt kein subjektive Wahrheit. Wenn Sie das glauben, sind Sie ein
Relativist, Modernist, Häretiker. Eine Beweisführung ist entweder korrekt oder nicht; unabhängig von
der Person, die Sie vorträgt. Ad 2) Sie sprachen mal von einem fremden Priester der zu ihnen in die Sakristei
gekommen ist und konzelebrieren wollte. Ja, und woraus schließen Sie, dass ich deswegen Priester bin?
Vielleicht bin ich ja auch Organist, Küster, Ministrant, Lektor, Kantor, Diakon – oder gar Bischof? Ad
3) natürlich Was auch immer Sie damit sagen wollen: Es passt nicht auf meine Frage. Ad 4) Wollen wir
wetten? Sie scheinen wirklich geistig sehr beschränkt zu sein. Ich wollte nicht mit Ihnen wetten, sondern
wissen, woraus Sie schließen, dass ich ein Mann bin. Das frage ich nun zum dritten Mal, aber die Frage
scheint Sie bereits intellektuell zu überfordern. Wetten möchte ich mit Ihnen nicht, denn als guter,
der kreuz.net-Lehre verbundener Internetposter schütze ich meine Anonymität. Die Frage war nur: Wie
kommen Sie darauf, dass ich männlich bin? Die Frage war nicht: Um wieviel würden Sie wetten?
@ Pünktchen Ich kenne zwar das entsprechende Sortiment nicht, aber ich wette, es gibt unter den Kostümen
kein Modell „Mullah“ oder „Ayatollah“ … Warum wohl??? Weil Christen – im Gegensatz zu anderen Religionen –
sich durch Milde, Demut und die Bereitschaft, auch Spott und Verfolgung zu ertragen, auszeichen sollten.
Leider sind diese christlichen Tugenden in Tradi-Kreisen nicht besonders ausgeprägt. Ausgeprägt ist
dort aber das Gejammere und die Forderung nach den starken Staat und der Todesstrafe. Echter Bekennermut
eben!
@ Sozialkatholisch Bibelstellen zum Schamgefühl Christie gibt es, zwar versteckt,aber da ich keine Bibel,
bzw. kein religiöses Buch im Moment zu Hand habe kann ich da im Moment keine Stellung zu nehmen… Wo
sind die denn in der Bibel versteckt? Gibt es vielleicht noch einen FSSPX-Geheimteil der Bibel, den man
nicht lesen darf und der nur irgendwo versteckt ist? Bin sehr gespannt auf die versteckten Bibelstellen!
Problem? Gab es in den Niederlanden denn wirklich keinen jüngeren Kandidaten für den Vorsitz der dortigen
Bischofskonferenz? Wieso sollte es nach Alter gehen? Wenn die Bischöfe der Meinung sind, ein 72-jähriger
sei für das Amt geeignet, dann sollen sie ihn wählen. Es sollen sogar schon 78-jährige zum Papst gewählt
worden sein. Angeblich.
@ Geyer die Haltung zur Gottesmutter und zur Marienverehrung ist ein ausgezeichneter Gradmesser für eine
Erkennung eines sich katholisch gebenden Ggenübers. Der Böse wird immer aggresiv bei dieser Thematik.
Die Haltung zur Tagzeitenliturgie und zur Eucharistiefeier ist ein ausgezeichneter Gradmesser für eine
Erkennung eines sich katholisch gebenden Gegenübers. Der Böse wird schnell aggressiv, wenn man ihn daran
erinnert, dass die Tagzeitenliturgie tiefer in der liturgischen Tradition verwurzelt ist als der Rosenkranz,
dass alle Christen zur Feier der Tagzeiten gehalten sind und dass die Eucharistie nur sonn- festtags verpflichtend
ist, sogar für Priester.
@ Hacki und Florianklaus Im Taufritus – vor- wie nachkonziliar – wird selbstverständlich auch Frauen
zugesprochen, „König (rex), Priester (sacerdos) und Prophet (propheta)“ zu sein. Christliche Frauen sind
qua Taufe „sacerdos“. – Wer das leugnet, ist ein Häretiker (und nimmt ganz nebenbei die Taufliturgie
nicht ernst). Und die Aufgabe des Priesters ist in der Tat das Opfern. Aber – wie uns der Hebräerbrief
gelehrt hat – besteht solches Opfer nicht in Sach- oder Tier- oder sonstwas-Opfer, sondern im Opfer Jesu
Christi (weswegen laut Hebr Jesus Christus der einzige Priester ist) bzw. in der Nachfolge Jesu Christi
durch die Getauften (die in der Nachfolge Jesu Christi sich selbst Gott „opfern“ durch Lob, Dank, Hingabe,
Vertrauen bis in den Tod, und indem sie sich in den Dienst anderer stellen durch Fürbitte und Nächstenliebe).
Ich habe Gott heute schon gelobt und habe Fürbitte gehalten und damit zumindest in bescheidenen Ansätzen
meinen Priesterdienst getan in Übereinstimmung mit der Botschaft des Neuen Testaments. Um das zu tun,
muss man nicht am Sonntag „presbyter“ sein, der Eucharistiefeier vorstehen und den Geist auf die Gaben
von Brot und Wein herabrufen, damit er sie verwandle und Christus selbst, der ewige sacerdos, mit Leib
und Blut gegenwärtig sei in seiner Kirche. Insofern der „presbyter“ „in persona Christi capitis“ handelt,
bildet er natürlich auch das sacerdotium Christi ab, uns allen durch Kreuz, Tod und Erhöhung vorangegangen
ist. Aber „sacerdotes“ sind trotzdem alle Gertauften.
Sehr richtig! Das Zweite Vatikanum habe dagegen geholfen, die Idee des Priestertums als etwas Universales
zu entdecken. Wird doch sogar bei jeder Taufe jedem Menschen – sogar Frauen! – zugesprochen, „sacerdos“
zu sein. Für Tradis ein Ärgernis, aber tief verankert in der liturgischen Tradition der Kirche.
@ matt2 das ist einfach Quatsch… tatsächlich gibt es diverse Erzählungen im AT wo Frauen eine herausragende
und sogar heldenhafte Rolle spielen. Man denke nur an Esther und Judith, oder die Richterin und Prophetin
Debbora. Aber eines ist klar: die Frauen hatten damals ein Verständnis ihrer natürlichen Mutterrolle
und ehelichen Beziehung zum Mann und waren keine karrieregeilen Emanzen. Bitte definieren Sie „Verständnis
der natürlichen Mutterrolle“, „eheliche Beziehung zum Mann“ und „karriere geile Emanze“ und weisen sie
dann diese Behauptungen anhand biblischen Quellenmaterials für die von Ihnen genannten Frauen Esther,
Judth und Deborah nach. Da Sie sich Ihrer Sache ja sehr sicher zu sein scheinen, wird Ihnen die Beweisführung
gewiss leicht fallen, und ich lerne dann noch eine Menge dazu. Über das Verständnis ihrer Mutterrolle
ist mir nämlich von Judith nichts bekannt; ich habe auch schnell nochmal das Buch Judith überflogen
und habe diesbezüglich keine Quellen gefunden. Aber Sie wissen die Quellen sicher besser als ich und
können sie mir nennen. Danke!
@ Gottlieb In unserem Dekanat…gibt es mehrere Männer, die sich auf das Diakonat vorbereiten. Womöglich
auch noch Verheiratete? EKELHAFT! Ich will am Altar nur reine Männer sehen, die allenfalls geheim mit
Männern und Frauen schnackseln und sich in Priesterseminaren herzliche Weihnachtsküsse geben, aber verheiratete
Diakone kommen mir nicht ins Haus. Sowas Widerliches! Allein die Bitte, das Motu Proprio hinsichtlich
des Bedarfs in den Gemeinden zu überprüfen, rückt jeden davon in die erzkonservative Hardliner Ecke.
Wieso sollte man „das Motu Proprio überprüfen“? Und wieso soll irgendwer den „Bedarf erheben“? Das Motu
proprio spricht von Gläubigen, die von sich aus um die Einrichtung einer alten Messe bitten und um die
Bedingungen, unter denen dieser Bitte entsprochen werden kann bzw. sogar muss. Es spricht aber nicht davon,
dass jetzt jeder Pfarrer/Dekan/Bischof Umfragen durchführen muss, wie viele Leute gerne eine 62er-Messe
hätten. Wenn da ein Diakonandus auf die Idee kommt, „Bedarf zu prüfen“, dann rücke ich ihn zwar nicht
in die Hardliner-Ecke, zweifle aber an seinem Verstand, denn im Motuproprio steht von einer solchen Vorgehensweise
überhaupt nichts.
Nicht vergessen! Hw. Jolie weist auch darauf hin, daß sich Papst Johannes Paul II. nach mehreren vergeblichen
Anweisungen an die Bischöfe im Jahr 2004 in der Instruktion ‘Redemptionis sacramentum’ direkt an die
Gläubigen wandte. Dabei erinnerte er sie an ihr Recht, sich bei entsprechenden Mißbräuchen direkt in
Rom zu beschweren: „Dieses Vorgehen des Papstes muß doch gar nicht weiter kommentiert werden.“ Typ weist
auch darauf hin, daß sich Papst Johannes Paul II. nach mehreren vergeblichen Anweisungen an die Bischöfe
im Jahr 2004 in der Instruktion ‘Redemptionis sacramentum’ direkt an die Gläubigen wandte. Dabei betonte
er, dass es angemessen sei, Beschwerden über Verstöße gegen liturgische Vorschriften stets zuerst dem
Diözesanbischof vorzutragen. Auch müssten Beschwerden „immer im Geist der Wahrheit und der Liebe“ vorgetragen
werden – offenbar keine Selbstverständlichkeit im Kreis selbsternannter katholischen Glaubenshüter und
Denunzianten, die Gottesdienste nur besuchen, um Protokoll zu führen über jeden Handgriff der liturgischen
Dienerinnen und Diener. Dieses Vorgehen des Papstes muß doch gar nicht weiter kommentiert werden.
@ RRR „…feierte eifrig die hll. tridentinische Opfermesse…“ „Gefeiert“ wird bei Tradis überhaupt
nichts. (Obwohl „zelebrieren“ ja nichts anderes heißt als „feiern“, aber das darf man nicht sagen, sonst
werden die mächtig böse.) Und die Messe wird schon mal gar nicht „gefeiert“, wäre ja ekelerregend.
Igitt! Messen werden GELESEN. (Ob dann wohl ein GESUNGENES Hochamt auch gültig ist? Aber echte Tradis
können das gar nicht wissen, weil sie währenddessen ja die Ohren auf Durchzug schalten und Sühnerosenkränze
beten!)
@ Geyer anstatt direkt zu sagen es gibt keine unabhängige immanenz gottes oder wie marx: materie = alles =
gott würde rahner so formulieren: der logos (nach rahner der „kosmos“) hat sich in jesus christus selbst
mitgeteilt als prototyp des begnadeten menschen welcher den logos verinnerlicht hat. das ist seine sprache.
die wirre teils unlogische komplexität entspringt der motivation etwas formal legal auszudrüchen was
mit der kirchlichen lehre inkompatibel ist Nun ist Rahner ja schon verstorben. Wir brauchen also nicht
zu spekulieren, was er sagen würde, sondern wir können prüfen, was er gesagt hat. Da kann ich RRR nur
unterstützen! Wo sagt Rahner, der Logos sei identisch mit dem Kosmos? Was ist falsch daran, Jesus Christus
als Prototyp des begnadeten Menschen zu bezeichnen (scheint mir mit Röm 6 übereinzustimmen)? Und woher
wissen SIe denn nun, dass Rahners Aussagen mit der kirchlichen Lehre inkompatibel seien, wenn Sie gleichzeitig
daran festhalten, dass man ihm nix nachweisen kann? Sie müssen doch irgendwelche Erkenntnisquellen für
diese Behauptung haben! Dass die Sprache wirr und unlogisch ist, kann doch wohl nicht alles sein, zumal
Sie die intellektuelle Redlichkeit aufbringen müssten, um zumindest die Möglichkeit in Betracht zu ziehen,
dass nicht Rahner wirr ist, sondern nur Sie ihn nicht richtig verstanden haben – diese Denkmöglichkeit
können Sie doch nicht per se ausschließen.
@ ExBochumer Was ist denn eigentlich aus der von Ihnen angepeilten Bischofsweihe geworden? Noch keinen
Vagantenbischof gefunden? Schade eigentlich … Frage ich mich auch schon lange. Herr Lingen hatte doch
auf seiner Homepage schon mal darum gebeten, Unterstützungsunterschriften für seine „Ich werde jetzt
Bischof!“-Aktion zu sammeln. Hat aber anscheinend nicht geklappt.
@ Rudi Ein Nachfolgerpapst kann eben manche verbindliche Entscheidungen eines Vorgängerpapstes nicht
rückgängig machen. Das ist eben die Verbindlichkeit des päpstlichen Lehramtes, an die auch Päpste
gebunden sind. Und wieder und wieder: Verwechseln Sie nicht das kirchliche Lehramt mit dem kirchlichen
Gesetzgeber. Entscheidungen des kirchlichen Gesetzgebers können selbstverständlich durch einen späteren
Gesetzgeber wieder aufgehoben werden. Sonst hätte in das Messbuch von 1570 ja niemals ein neuer Feiertag
oder ein Einschub ins Hochgebet eingefügt werden können. Nur weil da „auf immer und ewig“ drinsteht,
heißt das noch lange nicht, dass es auch die nachfolgenden Gesetzgeber binden würde – es ist nur eine
Bekenntnisfloskel. Schon kurz nach 1570 wurden neue Feiertage eingeführt, und niemand hatte das Recht,
zu sagen: „Nein, das Fest feiere ich nicht, weil ich bei dem Messbuch von 1570 bleiben will, und Überpapst
Rudolfus hat mir gesagt, dass ich das darf.“ Kleiner Tipp von mir: Lesen Sie mal Grundlagenliteratur zu
Dogmatik und Kanonistik! Da können Sie noch viel lernen.
@ Überpapst Rudi Die Version des sel. Johannes XXIII. ist allerdings die letzte Version des Meßbuches
des hl. Pius V. und wird deshalb bis heute in dieser Form verwendet. Komisch, im Messbuch Pauls VI. von
1970 steht etwas anderes… Versuchen Sie es doch mal mit Lesen! :)3
@ Rudolfus Wer ein Verbot der Alten Messe fordert, wendet sich direkt gegen das päpstliche Lehramt und
gegen den ausdrücklichen Willen des Heiligen Vaters Benedikt XVI., und ist damit kein römischer Katholik.
Das ist falsch. Wer ein Verbot der Alten Messe fordert, wendet sich nur gegen den päpstlichen Gesetzgeber.
Mit römisch-katholisch sein hat das nichts zu tun – im Gegenteil, dann sonst wäre ja das vom Papst erlassene
Kirchenrecht selbst nicht katholisch; dort ist nämlich in can. 26 die „desuetudo“ geregelt, wonach Gewohnheiten
zu Recht werden können, auch wenn sie dem bisherigen Recht entgegenstehen – ja sogar dann, wenn das kanonische
Recht AUSDRÜCKLICH jede andere Gewohnheit VERBIETET, kann diese nach einer gewissen Zeit Gesetzeskraft
erlangen. Tja, Rudolf, mal wieder gepennt – sowohl in der Dogmatik-, als auch in der Kirchenrechtsvorlesung.
Dabei hätte ein Blick ins Gesetzbuch genügt! (Und das Prinzip der desuetudo formulierte schon Gratian,
es ist also keineswegs nachkonziliar, sondern sogar noch ein paar Jahrhunderte älter als das Konzil von
Trient…)
@ ruhrinfizierter Es wird Zeit … das Jesus Christus wieder so verehrt wird, wie vor 1950! Gut, dann
möchte ich das gerne haben in der Variante des 9. Jahrhunderts (war ja auch vor 1950, oder?). Also ohne
die ganzen später entstandenden Feste (Fronleichnam, Herz-Jesu, Christkönig), ohne die Beschlüsse des
Konzils von Trient, ohne das Verbot der Ambonen, ohne tägliche Messe, ohne Schlussevangelium. Das müsste
doch in Ihrem Sinne sein, oder?
@ Sulpicius Also auch nicht richtig… Da niemand von uns dabei war, als der Choral entstanden ist, können
wir niemals wissen, ob wir die Originalintention wirklich exakt treffen. Die gesamte sog. „Semiologie“
ist doch Kokolores. Tolles Argument, jetzt bin ich überzeugt. Wo doch sogar der Papst den Forschritt
der Choralforschung in der Schule der Semiologie gewürdigt hat (publziert in „Beiträge zur Gregorianik“
Nr. 44, S. 8), ist es ja beeindruckend, dass Sie meinen, das alles mit dem Argument „Kokolores“ vom Tisch
wissen zu können. Begeisternde Sachargumente auf hohem Niveau präsentieren Sie da, alle Achtung! Diese
hat auch zum praktischen Untergang der Choralpflege in der Breite beigetragen. Choral ist NIE in der Breite
gepflegt worden, außer dass eine Generation lang nach Pius X. in allen Gemeinden die Missa mundi und
die Missa de angelis (Letztere keine Originalkomposition der Gregorianik, sondern viele Jahrhunderte länger)
gebrüllt wurden. Alles andere war nie „Breite“. Gepflegt, d.h. in der Liturgie wirklich verlebendigt,
wird der Choral in der Tat nur in den altrituellen Gemeinden. Ich weiß mindestens drei Benediktinerklöster,
die Choral täglich in der Messe nach den Büchern Pauls VI. singen, und mehrere Kirchengemeinden, die
das sonntäglich oder sonstwie regelmäßig (alle zwei Wochen, einmal im Monat) tun. Ihre Behauptung,
der Choral werde NUR in altrituellen Gemeinden gepflegt, ist daher definitiv falsch. Mal schauen, ob Sie
sich für diese Lüge entschuldigen…
@ Pünktchen Eine gemeinsame Wendung beim Gebet zum Altar kann immer noch als „ideelle Ostung“ verstanden
werden. Im Worte „Orientierung“ hört ja auch keiner mehr das ursprüngliche „Orient“ heraus. Eine gemeinsame
Orientierung beim Gebet hat Gott oder den Herrn zum einigenden Bezugspunkt. Wenn Sie also eine Abweichung
vom Prinzip der geographischen Ostung gelten lassen, dann kommt freilich als „einigender Bezugspunkt“
auch die MITTE der Versammlung in Frage – gemäß dem Wort des Herrn in Mt 18,20, wo von der MITTE die
Rede ist, in der Christus gegenwärtig ist. Dass es de facto – weil die alten Kirchen dafür nicht konstruiert
waren – dann zu einem vis-a-vis kommt (was ungute Implikationen hat), darin sind wir uns einig. Aber offenbar
sind wir uns auch einig, dass eine (kreis-)runde Anordnung um den Altar legitim ist. (Wobei ich die Ostung
vorziehe, aber eine Pseudo-Ostung für albern halte, zumindest wenn man gleichzeitig mit quasi dogmatischem
Gezeter die Mitte als den „Ort“, der Christus versinnbildlicht, ablehnt.)
Conversi ad dominum „Ganz zu schweigen von der lächerlichen Situation und der kolossalen Peinlichkeit,
sich im Jahr 2007 unter Papst Benedikt XVI. zu weigern, zum Herrn hin zu zelebrieren“ Ist denn gewiss,
dass die Kirche auch geostet ist? Oder ist hier nur eine vulgäre Variante des „ad dominum“ gemeint, die
in Wirklichkeit nicht „zum Herrn“ (=nach Osten), sondern „zum Hochaltar“ oder gar „zu Maria“ oder „zum
Tabernakel“ meint (was alles nicht dem altkirchlichen Prinzip des „ad dominum“ entspräche).
Tolle Information Seit dem ersten Adventsonntag gibt es in der Kirche St. Kevin in Dublin eine Art Personalpfarrei
für die Alte Messe. „eine Art Personalpfarrei“? Na das nenne ich doch mal eine präzise Information,
danke an den „Nachrichten“-„Dienst“ von kreuz.net. Und dann erst diese exakte Überschrift: „Triumphzug“.
EINE Personalpfarrei, die aber nur „eine Art Personalpfarrei“ ist, und das in einer Stadt mit 500 000
Einwohnern. Wow, der pure Triumphzug!
@ ExBochumer Bemerkenswert, dass Sie meine Argumentation darauf beschränken, dass Ihnen mein Tonfall
gegenüber der Pius-Truppe nicht gefällt. Damit zeigen Sie ja nur, dass Sie inhaltlich dann doch nichts
entgegenzusetzen haben. Im Übrigen: Die Aggression geht nach wie vor ausschließlich von Lefebvre aus,
der gemeinsam mit seinem Gesinnungsgenossen bis heute meint, dem Papst irgendwelche dogmatischen und disziplinarischen
Bedingungen stellen zu dürfen, ehe er sich dazu herablässt, ihm zu gehorchen. Und der will anderen sagen,
was katholisch ist? Ist ja lächerlich. Wenn das mal kein „Schismatiker reinsten Wassers“ ist… Zum Glück
steht das ordentliche Lehramt des II. Vatikanischen Konzils sowie das verbindliche Kirchenrecht des CIC
mit allen darin enthaltenen Sanktionen sowohl über dem Kardinal als auch über dem exkommunizierten Lefebvre,
seinem lechzenden Jagdhund Williamson und den anderen Schwachmaten, die seit 35 Jahren versuchen, gegen
Papst und Konzil die Definitionskompetenz darüber an sich zu reißen, was katholisch ist und was nicht.
Und nun bin ich gespannt, ob Sie meiner ursprünglichen Argumentation auch noch inhaltlich etwas entgegenzusetzen
haben. Mag der Kardinal es auch nicht als „Schisma“ bezeichnet haben, bleiben dennoch die Sanktionen wirksam.
Da können die Piusleute noch so viele Papstbilder aufhängen und den Ortsbischof kommemorieren: Die Bischöfe
sind exkommunziert und die Priester suspendiert – das können Sie drehen und wenden, bis Sie schwarz werden.
@ ExBochumer Also ziehe ich den Schluß: – Es gibt kein Schisma. – Die 4 Weihbischöfe der FSSPSX sind
keine Schismatiker und stehen innerhalb der römisch-katholischen Kirche. Danke, hochwürdigster Herr
Kardinal. Tja, wie uns aber die saubere Dogmatik lehrt, ist irgendeine geäußerte Ansicht irgendeines
Kardinals dem kirchlichen Recht und selbstverständlich auch einem päpstlichen Motu proprio sowie einem
Konzil und sowieso dem Papst untergeordnet. Wenn also der Kardinal – dessen Auftrag nun einmal ist, den
Dialog mit der Piussekte zu pflegen und daher die Sache irgendwie möglichst freundlich zu wenden („schismatischer
Akt“ vs. „Schisma“) – die Sache so dargestellt haben sollte, so kann er doch damit dennoch nicht das Motu
proprio „Ecclesia Dei“ und can. 1013 sowie can. 1383 CIC außer Kraft setzen. Es ist doch immer wieder
erstaunlich, wie – auch auf der Website der Piussekte – aus irgendeiner Äußerung eines Kardinals quasi
ein Dogma gezimmert wird. Wenn mal ein der Piussekte nicht so freundlicher Kardinal irgendwo irgendetwas
sagt (z.B. Kardinal Lehmann), dann gilt dieselbe Argumentation plötzlich nicht mehr. Dafür gibt’s im
Proseminar Neuscholastik jedenfalls eine glatte 6. Die Piussekten-Bischöfe sind illegal geweiht und
schon daher – ganz egal, was sie nun glauben oder nicht und welche Halbsätze des Konzils sie nun mögen
oder nicht – exkommuniziert. Priester, die sich ihnen unterstellen, sind suspendiert. Merke: Lehramt steht
über Kardinal.
Da irrt er Die Messe sei nicht in erster Linie eine Katechese, selbst wenn sie das auch sei, sondern zunächst
ein Opfer – das heilige Opfer unseres Herrn am Kreuz. Die Messe IST nicht das Opfer des Herrn am Kreuz,
sondern sie ist VERGEGENWÄRTIGUNG des Opfers des Herrn am Kreuz. Deswegen ja „memores“ im Canon Romanus.
Das Opfer des Herrn am Kreuz ist vor 2000 Jahren geschehen, und jeder drittklassige Philosophiestudent
kann sehen, dass eine Messe mit dem Kardinal etwas davon unterschiedenes ist. Sehr wohl ist in der Messe
Jesus Christus gegenwärtig, insofern sein Opfer am Kreuz vergegenwärtigt wird. Dennoch ist die Messe
und das Opfer Jesu am Kreuz etwas verschiedenes. (Sonst müsste Blut fließen, was es aber nicht tut –
„unblutiges Opfer“ nennt es die östliche Kirche. Schon alleine, weil kein Blut fließt, kann die Messe
und das Opfer Christi nicht identisch sein. Mal abgesehen davon, dass beides auch nicht zur selben Zeit
und nicht am selben Ort geschieht. Das aber schließt Identität aus – selbst ein kluger Geist wie Thomas
von Aquin wusste das, für kreuz.net ist es aber schon zuviel verlangt…) Der Kardinal ist nicht so doof,
dass er das nicht wüsste – ich gehe also davon aus, dass kreuz.net ihn falsch zitiert hat.
@ Sozialkatholisch Das ist doch Kinderkram, wenn ein hoher kirchlicher Würdenträger öffentlich sagt:„Ich
glaube nicht an die Kirche“ ohne diese von ihnen hervorgebrachten theologischen Feinheiten in einem Atemzug
dabei zusagen, ist das unverantwortlich. Wenn ein hoher exkommunizierter Würdenträger der Piussekte
öffentlich vom „Opfer“ spricht, ohne die zugehörigen theologischen Feinheiten (dass es nämlich nach
Hebr nur ein ein für allemal schon dargebrachtes und unwiederholbares Opfer gibt, dasjenige Jesu Christi
am Kreuz) dazuzusagen, ist das ebenfalls unverantwortlich. Was soll da ein kleiner Gläubiger denken,
der nichtsahnend in einen Pius-Kult gerät?
@ Ex-Bochumer Offenbar hast Du, Rolf Lingen, mal Medizin [auch] studiert. Nein, seine Mutter ist Zahnärztin
(sic!). Deswegen gab es auf Lingens „Die Kirche bin nur ich, und alle anderen sind Scheiße“-Website auch
vor ein paar Jahren mal Zahnpflegetipps (sic!).
Versteh ich nicht „Bibelteilen“ Also wenn ich die Geschichte der Emmausjünger richtig lese, dann habe
die nichts anderes gemacht als das, was man heute „Bibelteilen“ nennt. Naja, waren wohl zwei dreckige
Modernistenschweine.
@ zwobbel Excellenzen, warum sollte IHNEN noch irgendein Katholik gehorsam sein? Weil es die Nachfolger
der Apostel sind. Seit der unsel. „Königssteiner Erklärung“ haben die deutschen Bischöfe sich in Opposition
zum Lehramt gesetzt und wurden zu Spaltern. In Opposition zu einer Enzyklika, nicht zu einem Dogma. Excellenzen,
die meisten von Ihnen leben doch geistigerweise eher in Wittenberg als in Rom. Blödsinn. Und Sie geben
Ärgernis allen, die das eine, immerwährende, vollkommene Lob- und Dank-, Bitt und Sühnopfer unserer
Gottes – d.i. das Hl. Messopfer – lieben und deswegen den alten Ritus bevorzugen. Wer die Kirche liebt,
meckert nicht herum bei der Neuherausgabe des Messbuchs. Sowas hätte sich mal jemand nach Trient erlauben
sollen… Der sog. ordentliche Ritus ist längst in völliger Unordnung. Und natürlich hat es vor Vaticanum
II keine Wildwuchs, keine Experimente gegeben und die Päpste seit Pius X. mussten ja auch nie Änderungen
im Vollzug des Ritus anmahnen Die Kirche ist da wo Petrus ist. Schon in der Antike wurde die Häretikertaufe
anerkannt. Kirche ist also nicht nur da, wo Petrus ist. Deshalb wird auch eine soz. Räteeinrichtung wie
die DBK Eine kanonische Einrichtung, vom Papst im CIC festgeschrieben. ein Moloch der Geld verschlingt,
und politisch unkorrekte Meinungen untedrücken soll, schon bald auf dem Müllplatz der Geschichte landen.
Wer unterdrückt konkret wen?
@ Rudi Im Fürstentum Liechtenstein und in dessen liechtensteinischem Erzbistum Vaduz sind alle Pfarren
mit katholischen Seelsorgern besetzt. Sensation 1: Das Erzbistum in Liechtenstein ist doch tatsächlich –
man glaubt es kaum – liechtensteinisch! Danke, Rudi, für diese Information! Sensation 2: Alle katholischen
Pfarrgemeinden weltweit sind – man glaubt es kaum – mit katholischen Seelsorgern besetzt! So auch die
in Vaduz! Grandios!
@ Rudolfus Wer eine Lehre des Papstes ablehnt, ist ein Irrlehrer. „Humanae vitae“ ist verbindliche katholische
Lehre. Sie haben ja wirklich von Dogmatik überhaupt keine Ahnung. Wer das Gegenteil sagt, bezichtigt
den Papst der Irrlehre. Sie haben ja wirklich von Dogmatik überhaupt keine Ahnung.
@ Rudolfus Das Pastoralkonzil hat die Weltmission abgewürgt. Das ist alles statistisch leicht zu sehen.
Quatsch. Schon der Blick in SÄMTLICHE Dokumente des Konzils beweist das Gegenteil. Außerdem: Selbst
wenn Ihre „Statistiken“ richtig sein sollten, beweist das noch nicht, dass es ohne das Konzil besser wäre.
Übrigens haben Sie keine Ahnung von Dogmatik, wie ein früheres Posting beweist. „Humanae vitae“ ist
nämlich nur eine Enzyklika, und kein Dogma. Jeder Katholik (auch Bischof) darf eine andere Meinung haben
und die auch äußern, ohne dadurch dem Papst untreu zu werden. Fangen Sie mal mit einem Dogmatik-Grundkurs
an, dann erst äußern Sie sich bitte mit dem lächerlichen Anspruch, alles besser zu wissen als die vom
Papst selbst eingesetzten Hirten.
@ Rudolfus Die Kirche unter der papstautoritär durchgesetzten NO-Messe seit 1969 ist ja kaum eine Erfolgsgeschichte.
Davor war die Kirche die größte Religion der Welt. Der Einsturz kam erst mit dem Chaoskonzil. Wie kommen
Sie darauf? In Europa sind alle Religionen auf dem Rückzug, außer dem Islam (durch Zuwanderung) und
allen möglichen Sekten. In Panamerika dasselbe, nur ohne Islam. In Afrika und Asien permanent steigende
Zahlen von Katholiken. Die katholische Kirche hatte noch nie so viele Mitglieder wie heute.
@ Burgorus Ich verstehe nicht, was Sie bei mir wo herausgelesen haben. Ich bin gegen eigenmächtige Änderungen
des Hochgebetes. Aber das Vertauschen von Wörtern im Hochgebet ist völlig unbedeutend verglichen damit,
als suspendierter Priester munter Sonntag für Sonntag verbotene Messen abzuziehen, sich dabei papsttreu
zu geben und doch nur exkommunizierten Bischöfen zu unterstehen. Es ist ebenfalls völlig unbedeutend
verglichen mit Menschen, die gegenüber anders Denkenden (auch in Fragen der Liturgie) gehässig, unbarmherzig
und verleumderisch sind.
Geil, Marilyn auf kreuz.net Na wenn Marilyn Monroe es schon auf die Startseite von kreuz.net schafft,
dann scheint das ja doch kein solches Teufelszeug zu sein!
Ach, meine Herren …es gibt eben genügend Belege für miserabel ausgebildete Priester. Das wissen wir
von karolingischen Synoden, in den man die Gültigkeit von Taufen verhandelte, die „in nomini patriae…“
gespendet wurden; das wissen wir von bischöflichen Visitationen noch 100 Jahre nach Trient, in denen
Priester nicht wussten, aus wie vielen Personen die Dreifaltigkeit besteht und wie viele Sakramente es
gibt. Wenn die Damen und Herren „Traditionalisten“ (die ja meistens nix mit Tradition am Hut haben, sondern
die Kirche auf irgendeinem willkürlich ausgesuchten Datum einfrieren wollen – meist handelt es sich dabei
um 1962, aber es ist auch egal, mit Tradition hat so ein Vorgehen eben nichts zu tun) der heutigen Kirche
dieselbe positive Würdigung entgegenbrächten wie früheren Epochen, würden sie merken, dass eine solche
Betrachtung schief ist, unfair und ohnehin eines Christenmenschen, der seine Kirche liebt, nicht würdig.
Die Hatz auf den ach so dreckigen Ratzinger und den ach so widerwärtigen Modernisten von nebenan verrät
nun einmal mehr über die Hetzer als über die Gehetzten. Ignatius, Vianney und Pius X. würden sich schämen,
wenn sie sähen, wie heute selbsternannte Glaubenshüter mit dem Papst umspringen und versuchen, jeden
kleinen Dorfpfarrer, der ein Wort im Hochgebet vertauscht, vor sich herzutreiben. Übrigens: Die Taufen
„in nomini patriae“ sind gültig – das Vertrauen auf den Heiligen Geist, der die Schwachheit der Menschen
ergänzt, war eben wichtiger als neuscholastische Rubrizist…
@ Benedikt Ich bin mir relativ sicher, dass er die Messe „in nomine patris et filii et spiritus sancti“
begann. Dazu brauche ich nicht mal dagewesen zu sein. Wäre er hingegen ein Priester in der achso glorreichen
Zeit nach dem Tridentinum gewesen, hätte er vielleicht auch begonnen „in nomini patria et filiae et spiritum
sanctum“.
@ Ansgar Der Alte Ritus wird in 1000 Jahren noch genau so gefeiert werden. Unwahrscheinlich. Er wird erst
seit Leo XIII. (Leonianische Gebete), Pius X. (Restitution des Gregorianischen Chorals), Pius XII. (Karwoche),
Johannes XXIII. (Canon) so gefeiert. Und das soll jetzt 1000 Jahre so bleiben? Sehr unwahrscheinlich.
Viel wahrscheinlicher ist, dass Sacrosanctum Concilium auf den Alten Ritus angewendet wird, wie es das
II. Vatikanische Konzil verlangt hat – und wie es im Missale von 1970 verwirklicht ist! Aus der Erfahrung,
die man bisher gemacht hat, wird man vermutlich eine Neu-Reform des Alten Ritus anders durchführen, als
es unter Paul VI. geschehen ist. Aber man wird ihn reformieren müssen, will man nicht gegen das Lehramt
der Kirche (SC) stehen – selbst der Allerheiligste Marcellus schismaticus hat SC zugestimmt und damit
dem Reformprojekt! z.B. – Straffung des Eröffnungsteils der Messe – Wegfall des Schlussevangeliums (war
schon 1965 so vorgesehen) – Lesungen in der Volkssprache, bei denen der Priester nicht mehr die lateinischen
Texte in die Luft flüstert – Fürbitten (ebenfalls schon 1965 vorgesehen) – evtl. neuer Kalender, zumindest
aber die erneuerte Leseordnung für die Sonntage (Erweiterung der Lesungen ausdrücklich von SC verlangt)
– liturgische Dienste durch Frauen – Vereinfachung der 872 Kniebeugen und Kreuzzeichen – Zelebration an
freistehenden Altären, die nicht 50 Meter vom Volk entfernt sind, gemeinsame Gebetsrichtung möglichst
Osten fänd ich übrigens gut!
klassisch? Zur Predigt – nach klassischem Meßverständnis kein Teil der Messe – Nach patristischem Messverständnis
aber sehr wohl. Für die ältesten Zeugen einer Theologie der Liturgie war die Auslegung des Wortes Gottes
gerade ein wesentlicher Bestandteil der Feier, die sie „Eucharistia“ nannten.
Merkwürdig, merkwürdig… Ein Blick ins Pontifikale genügt, um zu sehen, dass da von der ordinatio
eines presbyters die Rede ist… Genau so sagte es die frühe Kirche, genau so sagt es die Liturgie. Sacerdos
sind alle – so sagt es 2 Petr und so sagt es die Taufliturgie –, deswegen kann das Amt den presbyters
nur im abgeleiteten Sinne auch sacerdotal sein, nichtsdestotrotz ist aber die Bezeichung presbyter die
ursprüngliche und grundlegende. Und ebenso auch die ordinatio. Dinge – Brot und Wein, Kirchen etc. –
können konsekriert werden, Personen werden ordiniert. Ich verlass mich da lieber aufs Pontificale als
auf die Privatmeinung von kreuz.net-Lesern :)3
@ Tridentinus Natürlich bin ich mir der Unterschiede zwischen dem lange Zeit unveränderten Canon Romanus
sowie seiner weiteren Entwicklungsstufen von 1962 und 1969 bewusst. Nichtsdestotrotz sind die Übereinstimmungen
(ca. 99%) so groß, dass die Behauptung von Rudolfus widerlegt ist, Missale von 1970 und Missale von 1570
hätten „nichts miteinander zu tun“. q.e.d.
Null Ahnung von Sakramenten Bei dem gut besuchten Treffen der Vertreter der Pfarrgemeinderäte stellte
sich auch Bischof Konrad Zdarsa (63) von Görlitz vor. Er wurde erst im Juni dieses Jahres konsekriert.
Bischöfe werden nicht „konsekriert“, sondern „ordiniert“. Etwas mehr theologische Bildung würde der
„Redaktion“ nicht schaden.
@ Rudolfus Das Meßbuch Pauls VI. von 1969 hat mit dem Meßbuch St. Pius’ V. von 1570 nichts zu tun. Lesen
Sie es doch. Vorwort genügt. Übrigens stimmen die meisten Festtage, die meisten Orationen, der Canon
Romanus, die Proprien, das Ordinarium weitgehend überein. Wie kann da das eine mit dem anderen nichts
zu tun haben? Ist schon logisch unmöglich.
@ Rudolfus Papst St. Pius V. hat im Jahre 1570 die römische Messe für alle Zeiten festgelegt, mit […]
Quo primum, die erklärt, daß diese Messe für alle Zeiten ist und daß jeder katholische Priester diese
heilige Messe ohne Gewissensbisse zelebrieren dürfe. 1884 schrieb Leo XIII. vor, dass man nun verpflichtet
sei, die Messe um die „Leonianischen Gebete“ zu ergänzen. Die reine Verwendung des Missale von 1570 war
nun nicht mehr erlaubt, es mussten die Leonianischen Gebete dazu gesprochen werden. Kein Tradi hat da
herumgeschrien (oder tut es heute). Dann wurde irgendwann das Christkönigsfest eingeführt. Und viele
Heiligenfeste sowieso. Die reine Verwendung des Missale von 1570 war nun nicht mehr erlaubt, es mussten
die darin enthaltenen Texte durch andere ersetzt werden, wenn der entsprechende Festtag war. Kein Tradi
hat da herumgeschrien (oder tut es heute). Dann gab es noch ein paar Reformen. Vor allem unter Pius X.
und Pius XII. Kein Tradi hat da herumgeschrien (oder tut es heute). Dann gab es noch ein paar Reformen:
Das römische Missale wurde 1962 neu ediert, 1965 neu ediert und 1970 neu ediert. Alles das ist das Missale
Pauls V., nur in Neuedition. Und plötzlich schreien die Tradis „Quo primum!“ – obwohl doch gerade die
Tradition der Kirche zeigt, dass „Quo primum“ keineswegs so zu interpretieren ist, wie es die Tradis heute
behaupten. Also, wenn schon Quo primum, dann auch gefälligst ohne Christkönigsfest, ohne Pius X., ohne
Leonianische Gebete. Ohne ULF vom Rosenkranz. usw.
@ Burgorus Ich weiß, das geht in den normalen Tradi-Schädel nicht hinein, weil danach alles immer schon
so war wie 1950 und danach auch alles immer so bleiben muss. Aber ob Sie es glauben oder nicht: Es gibt
in der Tradition der Liturgie verschiedene Schnittformen für die Casel. Ja, tatsächlich. Variationen.
An verschiedenen Orten, in verschiedenen Epochen. Auch wenn Tradis das nicht glauben können und ihr Hirnareal
für „Vielfalt“ meistens komplett zerstört ist. Kleines Geheimnis, aber verraten Sie es nicht weiter:
Es gab sogar verschiedene Baustile, jawohl! Und eine gotische Kirche ist genauso Kirche wie eine barocke
oder eine byzantinische oder eine frühromanische. Unglaublich, was?
@ Sozialkatholisch Die Probleme und der Glaubensabfall in der Amtskirche kann man aber nicht leugnen Glaubensabfall
in der „Amtskirche“ (?) hat es schon immer gegeben. Gerade die nachtridentinische Zeit war, wie uns diözesane
Gerichtsakten bezeugen, voll von Priestern, die nicht wussten, aus wie vielen Personen die Trinität besteht
und was der Zölibat ist. das unser Papst Benedikt das Steuer wieder etwas in Richtung Tradition dreht
spricht ja nun mal auch für die Tradition. Im Gegensatz zum ständigen gehässigen Schwachsinn der „Traditionalisten“
steht der Hl. Vater treu zur Lehre des II. Vatikanischen Konzils, welches seinerseits treu zur Tradition
der Kirche stand und nichts anderes getan hat als das, was auch die „traditionellen“, aber in Wirklichkeit
„modernen“ mittelalterlichen Mönche taten: Das gleich bleibende Prinzip ihres Glaubens/Lebens auf eine
geänderte Lebenssituation neu anweden und daraus neue Konsequenzen ziehen. DAS ist Tradition. Festhalten
an einem angeblichen „traditionellen“ Ritus, der in einigen bedeutsamen Teilen erst vom Anfang und Mitte
des 20. Jahrhunderts stammt, ist dagegen NICHT Tradition, sondern im Gegenteil: es ist das Einfrieren
einer früheren Inkulturationsstufe. sollte man den Benediktinern der Tradition auch eine Chance geben
Das sind keine „Benediktiner der Tradition“, sondern Mönche, die eine willkürliche ausgewählte frühere
Entwicklungsstufe als „Tradition“ ausgeben. Sie stehen nicht treu zur Lehre der Kirche, daher sollte man
ihnen keine Chance geben.
@ Sozialkatholisch Ich habe die Regel des hl. Benedikts nicht so genau studiert Das ist natürlich kein
Verbrechen, aber wichtig, um die Behauptung zu widerlegen, lefebvristische Benediktiner würden getreu
der Regel leben. wenn man mal den Ungehorsam des Ortsbischofes ausklammert (der müsste, glaube ich gesondert
betrachtet werden) Da gemäß der Regel Benedikts der Ortsbischof gegebenenfalls einen schon gewählten
Abt durch jemand anderen ersetzen kann, scheint für Benedikt der Gehorsam zur Kirche integraler Bestandteil
des Mönchslebens gewesen zu sein, den man keineswegs ausklammern kann. wer kommt den Benediktinern die
uns hier früher missioniert haben näher, die heutigen Benediktiner Orden, oder die Benediktiner der
Tradition? Da nach Benedikt die Mönche verpflichtet sind, ein Leben lang im Kloster auszuharren (abgesehen
von dringenden Erledigungen außerhalb), sind die mittelalterlichen „Missionsmönche“ bereits eine „Inkulturation“
der Benediktsregel in die geänderten Lebensumstände. Das ist dem Buchstaben nach SEHR WEIT WEG von dem
Mönchsleben, das Benedikt vor Augen hatte. Ein Mönch wird nicht einfach so Bischof (nicht einmal Priester)
und lässt sich auch nicht zur Mission aussenden, sondern harrt im Kloster aus. Meine Antwort: Dem Buchstaben
nach sind beide sehr weit weg vom Original, dem Geiste nach sind beides „Inkulturationen“ des Originals
in eine je neue Zeit. Das Urteil überlasse ich der Kirche, den Mönchen selbst und der Geschichte, aber
sicher nicht der Piussekte.
@ Sozialkatholisch Der benediktinische Geist spiegelt sich nicht nur in den Ordensregeln wieder, sondern
in einer gesamten Lebenshaltung. Eine Lebenshaltung, die GEGEN die Ortskirche steht und dem Willen des
Ortsbischofs zuwiderhandelt, kann NIEMALS im „benediktinischen Geist“ (was auch immer das sein man) sein.
Im Übrigen war im Artikel – und nicht zum ersten Mal! – nicht die Rede von irgendeinem „Geist“, sondern
davon, dass in diesem Kloster die Regel des Gründers genau beachtet würde. Und das ist und bleibt eine
Lüge. Sowohl was Liturgie als auch Tagesablauf und als sonstige Regeln angeht. Vom Ungehorsam gegenüber
dem Ortsbischof ganz zu schweigen.
Lügen werden durch Wiederholung nicht wahr Jedesmal dieselbe Bilderserie, jedesmal dieselben Lügen:
Die Benediktiner des Alten Ritus befolgen strikt die Regel des Heiligen Benedikt. Die traditionalistischen
Benediktiner halten […] die Gebetszeiten so wie vom Gründer vorgesehen. Ad 1: Laut Regula Benedicti
sollen alle Mönche in EINEM Raum schlafen, nachts im Schlaf einen Gürtel tragen, JEDEN SAMSTAG waschen
die Küchendiener ALLEN ANDEREN BRÜDERN die Füße, ALLE BRÜDER werfen sich vor JEDEM GAST ganz auf
die Erde und waschen ihm die Füße, die Farbe der Kleidung richtet sich nur nach den Stoffen, die man
am Ort günstig kaufen kann, jeder Bruder bekommt vom Abt eine Schreibtafel, die Gelübde auf Lebenszeit
werden NACH EINEM JAHR abgelegt, Laienmönche sind volle Konventsmitglieder, die Priester haben außerhalb
der Liturgie keine Privilegin. Das alles trifft auf Bellaigue nicht zu. Ad 2: In Bellaigue wird doch wohl
das Antiphonale Monasticum von 1935 benutzt. Dieses aber weicht von der liturgischen Ordnung der Regula
Benedicti ab. (Aufteilung der Psalmen, Eröffnung und Schluss sämtlicher Offiziumshoren etc.) Das tägliche
Aufstehen um 3.30 Uhr widerpsicht der Weisung des Gründers, denn für den ging es nur nach Sonnenstand.
Die Zeit des Aufstehens müsste also das ganze Jahr hindurch variieren. Auch Behauptung 2 trifft also –
wahrscheinlich – nicht zu. Und ein Kloster gegen den Willen des Ortsbischofs wäre für den demütigen
Mönch Benedictus schlicht eine Schande gewesen. Lügen werden durch Wiederholung nicht wahrer.
RJK, Sie haben vollkommen Recht Man muss kein afrikanischer oder asiatischer Priester sein, um angesichts
der in den Gemeinden herrschenden Hetzer – Rosenkranz-Kampfbeter, jede Demut verspottende Frömmler, „Anbetungs“grüppchen,
Algermissen-Lehmann-Kamphaus-Beschimpfer, freischaffende Piussektierer, vorzeitig und frustriert das Handtuch
zu werfen. Immer wieder hört oder liest man davon, dass auch einheimische Priester von selbstermächtigten
Glaubenswächtern oder anonymen Internetseiten mit ihrem Anhang angegriffen werden. Rückdendeckung durch
die Bistumsleitungen ist nicht immer garantiert. Jedoch dürfte den Strategen in den Chefetagen allmählich
klar werden, dass ihnen die Priester ausgehen, die noch so mit sich herumspringen lassen.
@ Defensor FIdei Zauberhaft! Nach Ihrer Argumentation müsste sich dann also auch der Glauben geändert
haben, als in der Liturgie die vom Herrn selbst angeordnete Kelchkommunion verboten wurde. Das waren dann
die „Neugläubigen“, im Gegensatz zu den „Altgläubigen“ zuvor… Dann sind die Tridentiner als „Neugläubige“
verglichen mit anderen „Altgläubigen“. Wirklich interessant.
@ Romulus Diese Kirche ist entweiht. Und wie muss man sich die Konsequenzen einer Entweihung vorstellen?
Sitzt Gott an seiner himmlischen Registratur und sagt: „Hm, ich bin überall gegenwärtig, aber ab sofort
dort nicht mehr. Das wird jetzt eine Gott-freie Zone. Und wenn da noch ‘ne Messe gefeiert wird, geh ich
da auch nicht mehr in die Hostie ‘rein.“ Oder wie?
Sukzession Und lustigerweise gibt es KEINEN EINZIGEN Bischof in der Kirche, der seine Sukzession ins erste
Jahrtausend rückverfolgen könnte. Über 90% aller Bischöfe finden das Ende ihrer Sukzessionslinie bei
einem Kardinal namens Scipio Rebiba in der Zeit des Tridentinums.
Keine Zeichen und Wunder Von ihnen hätte man es am wenigsten erwartet. Doch auch in der Konzilskirche
geschehen noch Zeichen und Wunder. So ein Schwachsinn. Damit zeigt die „Redaktion“ (also die Gruppe anonymer
Schmierfinken, die das hier alles verzapft), wie zerfressen sie von Vorurteilen ist.
@ Rudolfus Hier ist kein Protestantenforum. Aber die Heilige Schrift enthält göttliche Offenbarung und
ist Norm des kirchlichen Glaubens. Es gibt zwar AUCH die Tradition (die ja die Schrift überhaupt erst
normieren konnte), nichtsdestotrotz ist die Schrift, nachdem sie von der Tradition hervorgebracht wurde,
Norm des Glaubens. Sie wird sogar liturgisch verehrt. Oder sollte das alles protestantisches Glaubensgut
sein? Ist das Konzil von Trient, wenn es seine Aussagen biblisch begründet, gar protestantisch infiziert?
Ist die Verkündigung der Heiligen Schrift in der Messe ein protestantisches Gift? Ist der Gregorianische
Choral (der fast ausschließlich Schrifttexte beinhaltet) durch rechtgläubige Katholiken als protestantische
Glaubensperversion abzulehnen?
@ Rudolfus Das ist die Grundordnung der Kirche, daß es immer Bischöfe im rechten Glauben geben muß,
um die apostolische Sukzession zu wahren – bis zum Jüngsten Tag. Diese Ordnung hat sich erst im 2. Jahrhundert
ausgebildet. Selbst im Römerbrief ist für die römische Gemeinde davon noch nicht die Rede. Aber vorhin
sprachen Sie ja noch davon, es handle sich um eine „göttliche Anordnung“, jetzt von einer „Grundordnung
der Kirche“. Entscheiden Sie sich mal und beantworten Sie meine Frage: Wann und wo hat Gott das angeordnet?
Zitat genügt, danke!
@ Rudolfus Die Bischofsweihen müssen nach göttlichem Recht an rechtgläubige Katholiken weitergegeben
werden, weil nur so die Kirche nie untergeht. Es ist göttliche Anordnung. Wann und wo hat Gott das angeordnet?
Zitat genügt, danke!
@ Agiafortuni Scheint ja wirklich bahnbrechend gewesen zu sein… Niemand kennt es, publiziert wurde es
im Saka-Verlag, der Papst rezipiert es nicht, die FSSPX rezipiert es nicht. Ganz schön bahnbrechend.
@ Angelo Einverstanden! Dann möchte ich aber auch katholisch sein dürfen, so wie es in 8. Jahrhundert
war – ohne Fronleichnamsfest, ohne Rosenkranz, mit dem Verbot der Musikinstrumente im Gottesdienst (auch
der Orgel), beim Hochgebet stehend (unter Einhaltung des Verbotes, an Sonntagen und in der ganzen Osterzeit
zu knien, das das Konzil von Nikaia 325 verhängt hat), mit täglicher Messe nur in der Fastenzeit (ansonsten
Messen nur an Sonn- und Festtagen), ohne verpflichtenden Tabernakel im Hochaltar, mit Kelchkommunion.
Wenn Sie DAS ächten, ächten Sie nämlich ebenfalls die Vergangenheit der Kirche. Also ENTWEDER der Kult
entwickelt sich, dann ist eben jeweils die aktuelle Entwicklungsstufe für alle bindend (bei gleichzeitiger
organischer Weiterentwicklung), ODER jeder darf sich eine beliebige frühere Entwicklungsstufe heraussuchen.
Neuerdings gilt Letzteres – das gab es in der Kirche noch nie. Dann darf das aber nicht nur für die Entwicklungsstufe
von 1962 gelten, sondern muss auch für die gut dokumentierte Entwicklungsstufe des 8. Jahrhunderts gelten.
Ihre Unterstützung darf ich dann voraussetzen?
@ Hacki Was soll denn die „Neue Theologie“ des Konzils sein? Seit alters gilt in der Kirche, dass die
Offenbarung mit dem Tod des letzten Apostels abgeschlossen hat, es können keine neuen Inhalte mehr hinzugefügt
werden. Alle Wunder, Privatoffenbarungen u. dgl. können nur explizieren, was ohnehin schon in der Schrift
und der Kirche überliefert ist. Sie sind also für die Theologie nicht nötig, sie sind verzichtbar zur
Verständnis der Offenbarung. Ja, alle solche Sachen müssen sich sogar daran messen, wie weit sie dem
Glauben der Kirche entsprechen, und nicht umgekehrt muss sich der Glaube von irgendwelchem Wunderspektakel
belehren lassen. Wenn mal wieder jemand total auf irgendeine Privatoffenbarung o. dgl. abfährt, dann
ist gesunde Skepsis durchaus angebracht, denn schon oft haben Menschen versucht, durch Betrügereien den
Glauben der Kirche zu verkehren oder Menschen zu verführen. Von mir aus kann auf dem Bild sein, was will.
Entscheidend für den Glauben ist einzig die Heilige Schrift und die Tradition der Kirche. Das ist der
Glaube der Kirche, von den ersten Anfängen bis heute. Und mit dem II. Vatikanischen Konzil hat das nichts
zu tun.
@ Benedikt Sie verstehen offenbar nicht, dass ein grundsätzliches Verbot dem Anliegen des Papstes zuwiderläuft
und außerdem schuld daran ist, dass dieser Streit permanent eskaliert. Warum nicht die Leute ihre Spiritualität
ausleben lassen? Warum diese Wendung gegen Engagement der Laien und Wunsch zum Messbesuch? Sie rezipieren
das MP offenbar auch nur in den Abschnitten, in denen es ihnen passt. Es steht nämlich auch drin, dass
es zu keiner Spaltung in den Gemeinden kommen darf. Genau hier setzt nun aber die Aufsichtspflicht des
Bischofs ein, die er grundsätzlich und immer über die Liturgie in seinem Jurisdiktionsbereich ausübt
(CIC). Selbstverständlich kann also der Bischof die Abhaltung von Alten Messen untersagen, wenn er aus
seiner Verantwortung als Bischof zu dem Ergebnis kommt, dass durch diese Feiern seine Gemeinden gespalten
werden. In diesem Fall steht den betroffenen Gläubigen der Rekurs an den Hl. Vater offen, wie es ja überhaupt
immer möglich ist, der dann ggfs. eine bischöfliche Entscheidung für nichtig erklären oder für ein
bestimmtes Teilgebiet eine andere Person als diözesanen Zuständigen einsetzen kann. Das aber hat nichts
mit der Liturgie oder dem MP zu tun, sondern ist der ganz normale Rechtsweg, den es in der Kirche immer
gibt. Der Papst schreibt ja, dass das MP nichts an der Zuständigkeit der Bischöfe in ihren Diözesen
ändert. Hier haben wir einen konkreten Fall, an dem das sichtbar wird. Nicht gegen das MP, sondern ganz
in seinem Sinne.
Unwürdig „wer meinen Leib mit gewöhnlicher Speise verwechselt, der isst und trinkt sich das Gericht“
spricht Jesus Christus. Weder war es Jesus Christus noch stimmt das Zitat. Paulus spricht vom „unwürdigen“
Empfang, nicht vom „Verwechseln“. Und im Kontext ist ziemlich eindeutig, dass es dabei um diejenigen geht,
die das Herrenmahl feiern, ohne seine soziale Dimension zu erkennen, nämlich die Gemeinschaft, die über
den Kult hinaus auch ins Sättigungsmahl reicht. Eine wirklich vollständige Niederlage von ruhrgebietler,
der anderen was über Jesus Christus erzählen will, ohne die Heilige Schrift zu kennen.
@ Rudolfus Der Papst steht über allem und jedem einzelnen Kirchemitglied, auch über den Bischöfen.
Das ist schon logisch unmöglich, denn der Papst ist selbst Bischof. Und über sich selbst kann er nicht
stehen.
@ ruhrgebietler NOM widerspricht der Tradition. Die älteste Beschreibung für eine Eucharistiefeier stammt
aus dem 2. Jahrhundert, stammt von Justin dem Märtyrer (Apol 1,67). Dort wird Folgendes beschrieben:
Am Sonntag findet eine Versammlung statt. Dort liest man die Heilige Schrift. Danach hört man eine Predigt.
Dann betet man. Danach bringt man Brot und Wein und Wasser herbei. Der Vorsteher sendet Gebet und Danksagung
empor, und alle sagen Amen. Dann werden die Gaben, über die Dank gesagt wurde, allen gereicht. Genau
das geschieht auch in der Messe nach dem Messbuch von 1970. Der Novus Ordo entspricht also ältester liturgischer
Tradition. q.e.d.
@ Strepto Bestätigung, Sie haben die Antwort nicht erkannt. Nö. Sie haben keine Antwort gegeben. Sie
haben von Erbrochenem geredet, nicht von der Vorhaut. Also los, beweisen Sie, dass Sie die Frage beantwortet
haben. Oder ist das so schwer?
kreuz.net Dass kreuz.net nicht katholisch ist, wussten wir schon lange. Jetzt wissen wir aber auch noch:
Es handelt sich um ein Publikationsorgan für Porno-Fantasien! Großartig!
Das Bild Wieso arbeitet kreuz.net eigentlich gegen die eigene Botschaft? Wenn man schon für die veraltete
Messe Werbung machen will, warum dann mit so einem verbissen dreinschauenden Krampfpriester? Bessere Anti-Werbung
kann man ja kaum machen…
@ Antisemit Da der erste Papst definitiv Jude war und bis heute als „Fels der Kirche“ verstanden wird,
scheint die jüdische Abstammung eines Bischofs wohl nicht so das große Problem für Katholiken zu sein.
Und wenn doch, dann haben die ihre eigene Tradition nicht verstanden.
@ amadeus so,so, Sie halten einen Transfer von Bischöfen nicht für unbedingt gut. In Rom hört aber
leider keiner auf Sie. Hans Küng hat ja den Vorschlag gemacht, bei den Bischofsernennungen die Kirchenbasis
mehr mit ein zu beziehen. Halte ich für einen sehr guten Vorschlag. Ich auch. Wobei man – gerade für
die Tradi-Ohren – hinzufügen darf, dass Hans Küng hier nichts anderes vorschlägt als das, was in der
Alten Kirche eine Selbstverständlichkeit war: Bischof wird man durch Wahl der Gemeinde und Bestätigung
durch die umliegenden Bischöfe bzw. den Patriarchen/Metropoliten. Da dieses Prinzip das älteste überhaupt
ist (und solche Bischofswahlen ja auch zahlreichst dokumentiert), müsste es Tradis doch besonders gefallen.
Doch o Wunder, da sind sie dann plötzlich keine Traditionalisten mehr, sondern vertrauen lieber auf ein
viele Jahrhunderte jüngeres Feudalsystem des germanischen Mittelalters. Merkwürdige Vorstellung von
„Tradition“.
@ ordo62 in AÖ gibt es auch ein Messzentrum der Priestrerbruderschaft St. Pius X. Das ist für katholische
Gläubige, die nicht-suspendierte Priester bevorzugen und gerne in Einheit mit dem Papst stehen, aber
keine Alternative.
@ Nachtlaterne Merkwürdig, in dem Posting von landorganist war doch von Verführung gar nicht die Rede…
Lesen Sie es einfach noch einmal, und lesen Sie auch die Meldung von kreuz.net, in die sich – entgegen
dem Text des hl. Vaters – ein „angeblich“ eingeschlichen hat… Lesen hilft!
@ Ultramontanus Sie sollten schon lernen, was das griechische „kai“ heißt. „Gepriesen Sei Gott, der Vater
unseres Herrn Jesus Christus…“ ist eine Übersetzung, in der das „kai“ fehlt. Außerdem fehlt der Artikel
„ho“. (Na gut, das kann man noch durchgehen lassen, weil es eben üblich ist, Gott immer ohne Artikel
stehen zu lassen, während er im Griechischen einen hat) eúlogetòs = gepriesen ho theòs = (der) Gott
kaì = und patèr = Vater tou kyríou hemon = des Herrn unseren (= unseres Herrn) Iesou Christou = Jesu
Christi (Genitiv) Die von mir angegebene Übersetzung ist nicht „offensichtlich falsch“, sondern in der
von Ihnen angegebenen ist offensichtlich das „kai“ einfach unter den Tisch fallengelassen. Lernen Sie
Griechisch, lernen Sie denken!
@ Pius XII Ich stehe übrigens nicht treu zum Konzil, sondern halte es für die größte Katastrophe der
(jüngeren) Kirchengeschichte. Ah, Sie sind also exkommuniziert, denn Sie nehmen die Lehre der Kirche
(II. Vatikanum) nicht an. Was wollen Sie denn dann hier Katholiken erzählen, was sie zu tun und zu lassen
haben, wenn das doch gar nicht Ihre Kirche ist? Machen Sie ruhig Ihre „Ich such mir aus der Tradition
nur das raus, was mir passt“-Kirche auf, aber verschonen Sie die wahren Katholiken, die die GANZE Tradition
annehmen, damit.
@ Pius XII. Die Formulierung „Gott, der Vater Jesu“ ist dann häretisch, wenn sie im Sinne einer Infragestellung
der Göttlichkeit Christi gebraucht wird. In den drei apostolischen Briefen ist genau das nicht der Fall.
Bei Elst schon. Grandios. Erst behaupten Sie – ich zitiere: „Die Wendung ‘Gott und Vater Jesu Christi’“
sei antichristlich. Nun stellt sich aber mit höchster Autorität (hl. Schrift) heraus, dass diese Wendung
rechtgläubig, ja sogar paulinisch und petrinisch ist. Was nun? Selbstverständlich gilt für jeden, der
eine biblische, rechtgläubige Formulierung verwendet, dass er das nicht mehr rechtfertigen muss – im
Gegenteil: Begründungspflichtig ist derjenige, der behauptet, eine rechtgläubige Wendung sei nun doch
häretisch. Also unterstellen Sie einfach, dass der Bischof damit die Göttlichkeit Jesu Christi oder
wahlweise auch die Dreifaltigkeit leugne. Irgendwelche Belege? – Ach ja, die besagte Wendung natürlich,
die ist bei Ihnen ja von Anfang an der Beleg gewesen! Also: Prämisse 1: Paulus ist rechtgläubig. Prämisse
2: Petrus ist rechtgläubig. Prämisse 3: Wenn Petrus und Paulus eine bestimmte Wendung gebrauchen, ist
diese rechtgläubig. Prämisse 4: Franz Peter Tebartz-van Elst benutzt dieselbe Wendung wie Petrus und
Paulus. Conclusio 1: Franz Peter Tebartz-van Elst benutzt die Wendung, um damit die Dreifaltigkeit zu
leugnen. Conclusio 2: Die Wendung ist somit antichristlich. Na das nenne ich mal eine saubere Argumentation!
@ Pius XII. Warum ist die Wendung „Gott und Vater Jesu“ antichristlich? Weil Gott dreieinig ist. Gott
ist Vater, Sohn, Hl. Geist. Deshalb muß es heißen: „Gottvater, der Vater Jesu“. Ich bin begeistert!
Sie haben soeben den hl. Apostel Paulus und außerdem den hl. Apostel Petrus, den Fesl der Kirche, zum
Antichristen gemacht! Röm 15,6: „… damit ihr Gott, den Vater unseren Herrn Jesus Christus…“ 2Kor
1,3: „Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus…“ (eúlogetòs ho theòs kaì patèr
tou kyríou hemon Iesou Christou) Eph 1,3 ebenso 1Petr 1,3 ebenso Einfach zauberhaft, wie Sie sich hier
selbst den Boden unter den Füßen wegziehen. Petrus und Paulus leugnen also die Dreifaltigkeit und müssen
sich von Ihnen belehren lassen, weil Sie katholisch sind und diese beiden Schmierfinken Antichristen?
Ich bin wirklich begeistert. Selten hat jemand eigene Inkompetenz so nachdrücklich bewiesen. Und ich
freue mich schon auf Ihr Gesicht, wenn Sie eines Tages vor Petrus und Paulus stehen und die Ihnen dann
Ihre hier gepostete Belehrung vorlesen Allen Bischofskandidaten sei somit gesagt: Ihr dürft nicht die
Heilige Schrift zitieren, sondern müsst erst „Pius XII.“ (und zur Sicherheit auch „Daniel Stöhr“) fragen,
ob die Schrift auch nicht antichristlich ist!
„Ja zum Menschen“ Röm 6,23 genügt schon, um die Aussage vom „unwiderruflichen Ja Gottes zum Menschen“
zu belegen. Wieso impliziert das eine Allerlösungslehre? Es ist ja noch nicht gesagt, dass der freie
Mensch nach seiner Taufe auch selbst das Ja Gottes erwidert. Gerade der Ja sagende Gott zwingt sich ja
niemandem auf, auch nicht dem Getauften. Die Aussagen des Hwst. Herrn Bischofs sind also keinesfalls der
Häresie überführt. Im Gegenteil.
@ Stöhr und Pius XII. 1. Eine Überschrift „Was Taufe etc. bedeuten“ impliziert noch immer nicht eine
vollständige Darlegung der katholischen Lehre. Es scheint sich doch wohl eher um den Versuch zu handeln,
nach Art der frühen Apologeten den Sinn der Taufe etc. auch denjenigen zu vermitteln, die nicht mit der
Terminologie des Tridentinums und des Vaticanum II vertraut sind. Da ist die Überschrift vielleicht etwas
unglücklich, aber ich erkenne noch immer nicht den Anspruch einer vollständigen Darlegung des katholischen
Glaubens. 2. Wenn die Bezeichnung Gottes als „Gott und Vater Jesu“ häretisch sein soll, dann ist auch
Jesus selbst ein Häretiker, denn er selbst nennt seinen Vater seinen Vater. 3. Die Eucharistie und das
Zusammenkommen sind nicht voneinander zu trennen. Noch Pseudo-Dionysius Areopagita nennt die Eucharistie
„Sakrament der Versammlung“, und in manchen östlichen Tradtionen heißt die Eucharistie bis heute „Versammlung“
(synaxis, einer der ältesten Namen dieser Feier überhaupt). Es liegt also kein Widerspruch in den Aussagen
des Hwst. neuen Diözesanbischofs von Limburg vor.
@ Daniel Stöhr Es geht hier darum, dass jemand den Anspruch erhebt, darzustellen, was die Taufe und Eucharistie
im katholischen Sinne bedeutet. Woher wissen Sie, dass er diesen Anspruch erhoben hat? Wenn Sie das so
genau wissen, können Sie es ja sicher anhand der Quelle belegen. Danke! (P.S.: Die Tatsache, dass es
sich um Aussagesätze handelt, bedeutet nicht zwingend, dass damit eine vollständige Darstellung des
Sachverhalts intendiert ist. Auch der Satz „Die Sonntagsmesse dauert meistens 45-60 Minuten“ ist ein Aussagesatz,
völlig korrekt, aber ohne jeden Anspruch, damit die katholische Lehre vollständig darzulegen. Dasselbe
gilt für „Die Eucharistiefeier ist das Mahl des Herrn“ – ist korrekt (sogar biblisch!) und trotzdem nicht
vollständig. Aber Sie werden ja sicher Ihre Aussage anhand der Quelle schlüssig belegen können.)
@ Ultramontanus Dann ist also der Satz „Gott existiert“ eine Häresie. Denn es wird die Schöpfung, die
Allmacht, die Offenbarung etc. weggelassen. Jeder Satz in der Bibel ist somit eine Häresie, denn er lässt
immer auch etwas weg. Jedes Dogma der Kirche ist somit eine Häresie, denn es lässt immer auch etwas
weg. Und jedes Wort von Ihnen ist ein Häresie, denn es lässt immer auch etwas weg. Gut zu wissen.
@ jeremy Die Zuschreibung „progressiv“ (oder auch wahlweise „linksradikal“, „sozialistisch“, „neo-konservativ“,
das ist alles austauschbar) bedeutet ja in der Terminologie von kreuz.net nur, dass derjenige die Pius-Sekte
nicht unterstützt. Tebartz-van Elst ist innerhalb der römisch-katholischen Kirche gewiss kein theologisch
„Linker“, aber einer, der durch seine Erforschung von Liturgie und Pastoral in den USA durchaus viel von
der modernen Welt weiß und sich vor ihr nicht versteckt, sondern für Wege offen ist, die Kirche in diese
Welt zu „inkulturieren“ (so wie die Kirche das ja auch schon im Römerreich, bei den Germanen, in der
Scholastik etc. erfolgreich getan hat). Nach meinem Eindruck ist er keine überragende Gestalt, aber bestimmt
auch kein schlechter.
@ stimme der vernunft Herr Lefebvre hat ja nicht nur drei, sondern gleich vier Bischöfe illegal geweiht,
obwohl er vorher nur drei angekündigt hatte. Williamson war also der vierte. Sagt jedenfalls viel aus
über den Geisteszustand der Pius-Sekte und des Herrn Lefebvre, dass die sich so einen Durchgeknallten
an Land gezogen haben.
@ Benedikt es intendiert, dass die „Tridentiner“ – damit sind wohl die Anhänger der alten Messe gemeint –
alle gegen das Konzil stünden, was aber offensichtlich falsch ist. Dennoch wird dieses Klischee weiterverbreitet,
damit es nur ja viele glauben. Auf diese Weise werden aber gerade diejenigen, die als „Tridentiner“ treu
zum Konzil stehen ausgegrenzt, während es den FSSPXlern piepegal sein kann. Wie kann man eigentlich treu
zum Konzil stehen und gleichzeitig die Messe von 1962 haben wollen? Schließlich hat das Konzil ja ausdrücklich
eine Reform der Liturgie in Auftrag gegeben und dabei sogar namentlich einzelne Reformschritte genannt:
Vereinfachung der Riten, Wiedereinführung der Fürbitten, Neuordnung des Offiziums, neue Leseordnung
etc. Insofern mag man ja mit dem Messbuch von 1970 unzufrieden sein, aber man muss, wenn man schon treu
zum Konzil steht, zumindest das Anliegen der Reform unterstützen. Der „Generalverdacht“, dass ein „Tridentiner“
eben keineswegs treu zum Konzil steht, ist also durchaus naheliegend. Anders wäre es, wenn die „Tridentiner“
zumindest das Missale von 1965 verwenden würden – da sind bereits Vereinfachungen vorgesehen, das Allgemeine
Gebet („Fürbitten“), und ich glaube, auch die Lesungen in Volkssprache sind möglich (ohne dass der Priester
noch gleichzeitig die lateinischen Lesungen vor sich herflüstern muss, weil Gott kein Deutsch versteht).
Messen um Bekehrung der Tridentiner können jedenfalls nicht schaden. Mindestens der FSSPX täte eine
Bekehrung gut!
Sehr kompliziert Das Wahlprocedere in Limburg ist kompliziert. Zuerst muß das Domkapitel dem Papst drei
Kandidaten für den Posten des Diözesanbischofs vorschlagen. Der Papst ist aber an diese Auswahl nicht
gebunden, sondern schickt eine aus diesen oder anderen Namen gebildete Dreierliste an das Domkapitel zurück.
Was ist daran kompliziert? Selbst kreuz.net kann das Procedere in zwei Sätzen zusammenfassen (na gut,
einer davon besteht aus zwei Hauptsätzen).
@ möchtegern-kathole Eine Messe … die das Opfer des Allerhöchsten absichtlich und vorsätzlich in
den Texten totschweigt, kann und wird nie gut für die Gläubigen sein. Sehr richtig – aber worauf wollen
Sie hinaus? Im Messbuch von 1970 ist in allen Hochgebeten, dem allergrößten Teil der Präsidialgebete
und außerdem in der Institutio Generalis lang und breit vom Opfer Jesu Christi die Rede. Das können
Sie also nicht gemeint haben.
@ Komma Das „Wesentliche“ ist natürlich in jedem von Rom erlaubten Ritus das Gleiche, aber darüberhinaus
sind die Unterschiede zwischen z.B. dem NOM und der überlieferten Liturgie für jeden offensichtlich.
Ganz richtig! Nur „wesentlich“ sind die Unterschiede eben keineswegs. Ein wenig mehr Sorgfalt im Umgang
mit Wörtern wäre für manchen hier hilfreich.
@ iustus Ich will mal ernsthaft auf Ihr Gequatsche eingehen: Es bleiben aber wesentliche Unterschiede:
kein Stufengebet, wesentlich ander Opferungsgebete, kein Schlussevangelium Weder Stufengebet noch die
Orationes super oblata (also „Gebete über den ausgesonderten Gaben“, was wohl besser als „Gabengebet“
denn als „Opferungsgebet“ übersetzt wird…) noch das Schlussevangelium bilden einen „wesentlichen“ Unterschied.
Das Wesen ist nun mal dasselbe.
@ ruhrinfizierter B-XVI meinte sicherlich richtiger WAHRE WÖLFE IM SCHAFSPELZ Sie scheinen den Papst
wohl für einen Vollidioten zu halten (was schon viel über Ihr Verständnis der Heiligen Kirche aussagt).
Wenn er von „Herolden“ spricht, meint er nicht „Wölfe im Schafspelz“. Nehmen Sie die Weisung des römischen
Bischofs und die der ganzen katholischen Tradition von den Schriften des Alten Bundes bis zum II. Vatikanischen
Konzil ernst und bekehren Sie sich – noch ist es nicht zu spät… Aber den Fels der Kirche für geistesgestört
zu halten – wie Sie es offenbar tun – ist vor dem ewigen Richterstuhl nicht gerade ein Ruhmesblatt. Mit
dem Maß, mit dem Sie messen, werden auch Sie gemessen werden – das sollte Ihnen zu denken geben…
Zu „Yoga meets Jesus!“ Wenn ich das richtig verstehe, soll die Überschrift „Yoga meets Jesus!“ andeuten,
dass nach Meinung von kreuz.net die Übernahme außerchristlicher Praktiken (oder Denkformen?) per se
schlecht oder häretisch oder zumindest höchst fragwürdig sei. Dabei hatten wir in den letzten 2000
Jahren immerhin schon Folgendes: – Platon meets Jesus (umfasst einen Großteil der Patristik) – Aristoteles
meets Jesus (umfasst v.a. die Scholastik, bes. Thomas von Aquin) – Germanentum meets Jesus (prägt die
mittelalterliche Frömmigkeit und Dogmatik, bes. Eucharistische Schaufrömmigkeit) – Feudalsystem meets
Jesus (prägt bis heute z.B. den Ablauf der Priesterweihe) – Römischer Staatskult meets Jesus (prägt
bis heute z.B. die liturgische Kleidung) – Islam meets Jesus (v.a. in der spanischen Kirchenarchitektur)
Das fällt mir mal so spontan ein. Und alles das ist merkwürdigerweise für Tradis nie ein Problem…
@ Desperatus Es geht um Kult, nicht um Pastoral; es geht um Opfer, nicht um Seelsorge; es geht um Gesetz,nicht
um den Menschen. Lektüretipp: Evangelien und besonders Hebräerbrief. Da können Sie einiges lernen,
was katholische Liturgie zu beachten hat.
@ Anton Ist doch klar: Wer dem ausdrücklichen Willen des Papstes (Motu Proprio) zuwider handelt, ist
ein Diener des Teufels! Gut. Die Vertreter der Piusbruderschaft sind also Diener des Teufels, denn der
Wille des Papstes ist es, dass a) die von Herrn Lefebvre geweihten Bischöfe ihr Amt nicht ausüben und
die mit ihen verbundenen Priester auch nicht. Tun sie aber trotzdem. Sie sind also Diener des Teufels.
Danke für die klaren Worte. So eindeutige Stellungnahmen zur Piussekte hört man in der Tat selten.
Herfallen? Eusebius Spescha – sozialistisches Mitglied des Lokalparlamentes des Kantons Zug – fiel ebenfalls
über den Bischof her. Den „Redakteuren“ täte ein Blick in ein deutsches Wörterbuch gut, um zu verstehen,
was „über jemanden herfallen“ bedeutet.
Paranoia „Verschwörungsparanoia“ trifft es sehr gut. Der Artikel besteht mal wieder nur aus Gerüchten.
Vielleicht wurde der Priester ja aus ganz anderen Gründen abberufen!? Wir wissen es nicht. Vielleicht
besteht überhaupt kein Zusammenhang zur Haltung des Priesters gegenüber dem Motu proprio? Wir wissen
es nicht. Vielleicht haben die Gläubigen, die den Priester nicht wollten, gar nichts mit seiner Abberufung
zu tun? Wir wissen es nicht. (Eine „Gegenfraktion“ gibt es bei nahezu jeder Berufung, egal ob es ein „Linker“
oder ein „Rechter“ ist) Wieder mal: Keine Fakten. Aber egal, hauptsache Gerüchte streuen.
@ Seefeldt Jesus wurde nicht beschnitten, weil er Jude wäre (das ist er nicht, er ist Gott und nur Gott,
auch als Mensch) Das ist so unfassbarer Unsinn, wie es dümmer nicht mehr geht. Und es ist häretisch,
denn Jesus war nicht NUR Gott AUCH als Mensch, sondern er war WAHRER Gott UND WAHRER Mensch. Und wenn
er schon nicht durch seine jüdische Abstammung durch Maria Jude gewesen sollte, wurde er es allerspätestens
durch die Beschneidung. sondern er weil er unter Juden lebte und es dort eben Brauch ist – ein ausgesprochen
übler und widerlicher Brauch übrigens, wie es auch die Scheidenbeschneidung bei Mädchen ist. Ah, Sie
sind als ein Anhänger des Markion und damit ein Häretiker! Denn das, was Sie sagen, fällt auf Gott
selbst zurück – die Beschneidung wurde nämlich von Gott selbst eingeführt (Gen 17,10 et al.). ENTWEDER
müssen Sie also behaupten, dass Gott „üble und widerliche Bräuche“ eingeführt hat, oder aber Sie müssen
den Offenbarungscharakter des AT leugnen und sind damit ein Anhänger des Markion. In beiden Fällen häretisch.
Christi Vater ist Gott Vater, und Jesus wurde von einer Jungfrau geboren – soviel zum genetischen Thema.
Da ja die Vorhaut Christi noch verehrt wird, frage ich Sie: Was für DNA wird man dort finden? Da Christus
wahrer Mensch war (Konzil von Chalkedon), muss er auch DNA gehabt haben wie jeder andere Mensch. Und die
bestand demnach zur Hälfte aus marianischer und zur Hälfte aus göttlicher DNA? Da müsste man bei der
Vorhaut Jesu ja to
@ matt2 Wie ist diese Kirche nur heruntergekommen, wie erniedrigt sie sich vor Menschen, die es garnicht
wert sind, die doch nicht den wahren Glauben haben. Wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden. Wer
sich aber selbst erhöht, der wird erniedrigt werden. Was also entspräche christlichem Geist mehr als
sich selbst zu erniedrigen? Ach Moment, das Zitat stammt ja von einem Juden, einem Beschnittenen – dann
gilt es natürlich nicht! Da hört man doch lieber auf die Autorität von matt2 als auf die Worte eines
Juden, selbst wenn Sie in der Bibel stehen…
@HomCat Jesus hat bereits gesagt, was er will. Die Kirche hält sich nur nicht dran. Das ist das Problem.
Sehr richtig! Jesus hat gesagt: „Nehmt und TRINKT alle daraus“ (und noch der karolingische Abt Paschasius
Radbertus wusste hinzuzufügen: „das heißt: nicht nur die Kleriker“) – und was macht die „tridentinische“
Kirche? Sie verbietet die Kelchkommunion, außer für einige ganz wenige. DAS ist in der Tat ein Problem.
Sie haben also völlig recht.
kreuz.net als Vorbild Die Internetseite ‘ Orwid’ muß unseres Erachtens nach mit rechtsstaatlichen Mitteln
bekämpft werden. Die Seite kann sich ja ein Vorbild an kreuz.net nehmen, in die USA umziehen, kein aussagekräftiges
Impressum erstellen und sich damit jeder rechtsstaatlicher Verfolgung entziehen. Wenn kreuz.net der Rechtsstaat
so viel Wert ist, warum wird die Seite dann eigentlich anonym und aus den USA betrieben? Gegen kreuz.net
ist „Orwid“ ja ein Musterbeispiel an Transparenz… Tja, Glaushaus und Steine und so…
Kirche dient Allah Kirche dient Allah Das sollte sie auch, denn „Allah“ ist die arabische Entsprechung
zum hebräischen „El“, was immerhin in der Bibel eine der Bezeichnung für Gott ist. Auch arabischsprachige
Christen nennen Gott im privaten Gebet und in der Liturgie „Allah“. Und außerdem bezeichnet sich der
muslimische Gott als „Gott Abrahams“, ist also identisch mit dem jüdisch-christlichen Gott – wenngleich
die Vorstellungen, in welcher Form und was dieser Gott über sich offenbart haben soll, in den genannten
Religionen unterschiedlich sind.
@ Episkop Alois Sie lügen und zitieren Jone nicht, sondern wollen ihn ins lächerliche ziehen Mein Zitat
(mit korrekt angegebenen Auslassungen) kann jeder nachprüfen, der die entsprechende Ausgabe des Jone
besitzt. Das Zitat ist korrekt. Ich habe die Quelle angegeben; jeder kann sie überprüfen. (Typ = Gotthard =
angeblich katholischer Diözesanpriester) Weder bin ich Gotthard noch habe ich je behauptet, katholischer
Diözesanpriester zu sein. Jone schreibt ausdrücklich, dass Medikamente dem Fastengebot nach Mitternacht
nicht widersprechen, ebensowenig bricht z.B. Einnahme von lauter Wasser das Gebot. Siehe Zitat. Sie lügen.
Ich habe recht. Prüfen Sie es nach. Nochmal, Typ, Sie sind nicht römisch-katholisch, wenn Sie den Rosenkranz
vernichten wollen. So einfach ist das. Nochmal, Alois: Wie kommen Sie darauf, ich wolle den Rosenkranz
vernichten? Und auf welche dogmatische und rechtliche Autorität stützt sich Ihre Behauptung, jemand,
der gegen den Rosenkranz sei (was ich nicht bin), sei nicht römisch-katholisch? Sie sind leider sehr
verwirrt. Und wohl zu unsozial, soziale Leute besuchen am Freitagabend die Freunde oder die Kneipe. Sie
sind offenbar sehr verwirrt, denn Sie können den Jone nicht lesen (den ich korrekt zitiert habe). Und
Sie scheinen noch verwirrter zu sein, wenn Sie meinen, 15.30 Uhr sei „Freitagabend“. Denn von ca. 15.30
stammt mein letztes Posting. Meinen Sie wirklich, ein „sozialer Mensch“ müsse freitags um 15.30 Uhr bei
Freunden oder in der Kneipe sein? WIRKLICH?
@ juergen Ja und Nein Ja und? So ist das eben mit äquivoken Begriffen. War der heilige Laurentius Priester?
Ja und Nein. Ja, wenn man vom Priesterbegriff aus 2Petr ausgeht, der sich im Taufritus widerspiegelt,
in dem jedem Menschen zugesprochen wird, er werde zum Priester gesalbt. Nein, wenn man vom Priestertum
als einem kirchlichen Amt spricht, das den Empfang der entsprechenden ordinatio voraussetzt. Dieses Amt
bekleidete Laurentius nicht, er war Diakon. So ist das eben in der Welt der Wörter. Ist nicht immer alles
so einfach, aber deswegen noch lange kein Grund zu grinsen…
@ juergen / @ Episkop Alois Der Jone war bis zum Konzil DAS Standardwerk und wurde auch umgesetzt. Selbstverständlich
hatten bis zum Konzil Priester und auch alle kommunizierenden Gläubigen vor der Messzelebration niemals
irgendetwas gegessen und getrunken. Die Piussekte macht das heute aber durchaus, weil sie eben – schon
aus praktischen Gründen – manchmal auch nachmittags oder abends Messe feiern muss. Wenn man Alois glauben
darf, gilt also selbst bei der Piussekte nicht mehr das Gebot der Nüchternheit ab Mitternacht – und Alois
versucht nun das ganze so darzustellen, als sei das schon immer so gewesen. Das aber ist falsch, wie der
Blick in den „Jone“ beweist. Im Übrigen wäre ich mal gespannt auf die Beweisführung, aus der hervorgeht,
dass – ich den Rosenkranz beschimpft habe (habe ich keineswegs, bete ihn selber oft) und dass – jemand,
der den Rosenkranz beschimpft, nicht katholisch sei. Guter Bischof Alois, Sie sollten wissen, dass schon
sehr sehr viel passieren muss, dass ein Getaufter (was ich bin) nicht mehr katholisch ist. Beschimpfung
des Rosenkranzes (die ich nie begangen habe) mag eine Sünde sein, unhöflich, rücksichtslos, böse –
aber das Katholischsein wird dadurch nicht beeinträchtigt. Da muss schon sehr viel mehr passieren.
@ juergen Die Kirche hat niemanden „rausgeschmissen“, sondern nur erklärt, dass ihr Recht nicht für
alle gilt, für die es bisher galt. Das II. Vaticanum hat eben erkannt, dass der Begriff „katholische
Kirche“ äquivok ist: Es gibt die „katholische Kirche“, in der alle Christen Mitglied sind, und es gibt
die „katholische Kirche“ im Sinne der Gemeinschaft der 23 unter dem römischen Bischof vereinten Teilkirchen.
Während bis 1983 der – ohnehin nicht durchsetzbare – Anspruch galt, das eigene Recht sei auf alle „Katholiken“
im ersten Sinne anzuwenden, gilt nun, dass es nur auf alle „Katholiken“ im zweiten Sinne gilt (und hier
noch einmal aufgeteilt in den CIC für die Lateinische Kirche und den CCEO für die 22 anderen). Die Dogmatik
hat sich überhaupt nicht geändert, nur der Rechtsanspruch. Dogmatisch gilt, dass die Kirche Jesu Christi
(„katholische Kirche“) in der „katholischen Kirche“ (im Sinne aller unter dem Papst vereinten Teilkirchen)
voll verwirklicht ist (subsistiert), ohne mit ihr deckungsgleich zu sein. Das ist dogmatisch nichts Neues,
sonst hätte man ja niemals die nichtkatholische Taufe und z.B. die orthodoxen Sakramente anerkennen dürfen,
was man aber stets getan hat. Die Dogmatik ist dieselbe; aber die Konsequenzen, die der Gesetzgeber daraus
zieht, haben sich geändert. Er beansprucht keine Vollmacht mehr über diejenigen, die zwar „Katholiken“
im ersten Sinne sind, nicht aber im zweiten.
@ Episkop Alois „Das Gebot der Nüchternheit verlangt, daß man nach Mitternacht nichts gegessen oder
getrunken hat… Die heilige Kommunion ist aber unter schwerer Sünde verboten, auch wenn jemand nur das
Geringste an Speise und Trank genommen hätte, z.B. einige Tropfen Medizin… Wohl aber wird die Nüchternheit
gebrochen, wenn man Zucker oder Tabletten vor Mitternacht in den Mund nimmt, die sich dann nach Mitternacht
langsam auflösen so genossen werden.“ (Heribert Jone: Katholische Moraltheologie. Unter besonderer Berücksichtigung
des Codex Iuris Canonici sowie des deutschen, österreichischen und schweizerischen Rechtes. 8. Auflage.
Paderborn 1935. Artikel 506. – Immerhin DAS Standardlehrbuch der Vorkonzilszeit, mit dem nahezu alle Priester
im deutschsprachigen Raum ausgebildet wurden.)
@ juergen Sicher, aber die Frage der Kirchenmitgliedschaft ist ja keine, die im Zeitpunkt der Taufe entschieden
wird. Somit ist auch die Kirchenmitgliedschaft von Tony Blair auf der Grundlage des CIC/1983 zu entscheiden
und nicht rückwirkend vom Taufdatum, das irgendwann davor lag. Konkret: Bis zum CIC/1983 betrachtete
die Kirche Tony Blair als einen ihren Gesetzen unterworfenen Katholiken (was ihm damals herzlich egal
gewesen sein dürfte), seit 1983 betrachtet sie ihn als einen außerhalb der katholischen Kirche gültig
getauften, dem katholischen Kirchenrecht nicht unterstehenden Nichtkatholiken, der, um katholisch zu werden,
einen Akt des „Kircheneintritts“ setzen muss.
@ Episkop Alois Eine schöne Darlegung der ecclesia orans. So ist es, ganz biblisch. Es ist nicht protestantisch,
nicht häretisch also, aber sehr Biblisch. Die Hl. Schrift lügt nicht. Martin Luther schon. Aber: Die
Rede von den „armen Seelen“ ist überhaupt nicht biblisch. Und der schöne Brauch der Piussekte, riesige
Marienstatuen über winzigen Altarmensen anzubringen und damit das Heiligenverständnis zu konterkarieren,
ist ebenfalls nicht biblisch. Und statt der 150 Psalmen lieber Rosenkränze zu beten, so dass katholische
Frömmigkeit zu 90% zu Maria redet und allenfalls zu 10% zu Christus oder durch Christus zu Gottvater,
ist ebenfalls nicht biblisch. Dass man bei der Verkündigung des Wortes Gottes in der Messe abwesend sein
und draußen eine rauchen darf, ist ebenfalls nicht biblisch. Und dass man nicht kommunizieren darf, wenn
man um 23.59 Uhr eine Tablette geschluckt hat, die sich um 0.01 Uhr im Mund aufgelöst hat, ist ebenfalls
nicht biblisch – Paulus kennt ganz andere Kriterien für die Zulassung zur Kommunion als solchen neurotischen
Rubrizismus. Und wenn Sie jetzt noch Ihre Kritik an Martin Luther nicht mit irgendwelchen aus zweiter
Hand stammenden Zitaten von Linzer evangelischen Geistlichen, sondern mit verbindlichen Texten von Martin
Luther selbst belegen könnten, wäre ich Ihnen dankbar. Für den heutigen Protestantismus ist in vielen
Aspekten nämlich keineswegs Martin Luther verantwortlich zu machen.
@ juergen Toni Blair ist wohl vor 1983 getauft worden. Damit gilt der alte CIC. Nein, denn der ist mit
dem CIC/1983 aufgehoben (s. can. 6 CIC/1983). Aber erst der CIC von 1983 findet letztlich eine neue Definition,
die den Vorgaben des II. Vaticanums folgt. Demnach ist die Kirche Christi in der katholische Kirche verwirklicht
und ihr gehören alle Getauften, die in Glaubensbekenntnis, Sakrament und kirchlicher Leitung mit der
kath. Kirche verbunden sind, an (c. 205). Korrekt, und genau das war bei Tony Blair bisher nicht der Fall,
da er ja nicht in Sakrament und kirchlicher Leitung mit der katholischen Kirche verbunden ist. Er gehört
somit zu denjenigen Gläubigen, die in can. 11 erwähnt werden: Er ist nicht in der katholischen Kirche
getauft (sondern der anglikanischen) und auch – bisher – nicht in diese aufgenommen; somit ist er kein
Glied der katholischen Kirche und der CIC/1983 gilt für ihn nicht (CIC/1917 aber auch nicht, denn der
ist sowieso außer Kraft gesetzt). Ergo: Man kann getauft sein, ohne Katholik zu sein: Can. 11 und can.
205 beweisen es. Ist man außerhalb der katholischen Kirche getauft, ist man bis auf weiteres auch nicht
deren Mitglied. Man könnte Tony Blair allerdings – wie mir scheint – gemäß can. 206 als einen „Katechumenen“
betrachten. Er ist zwar schon getauft, aber er erfüllt die Bedingungen für Katechumenat nach can. 206:
Er bittet um Aufnahme in die katholische Kirche.
@ Komma Ich meine ebenfalls gesehen zu haben, dass KEIN Name da stand. Dann aber sah ich ihn. Entweder
haben Sie recht und es war einfach Blindheit bei mir und anderen, oder – was ich im Moment vermute, aber
die anonyme „Redaktion“ wird uns das sowieso nicht beantworten – der Artikel wurde zunächst ohne Namensnennung
veröffentlicht und dann nach ein paar Minuten noch einmal bearbeitet. Wäre ja nicht das erste Mal, dass
kreuz.net so etwas tut. Die lutherischen Bekenntnisschriften kenne ich nicht zu Genüge, noch weniger
die reformierten. In meinem evangelischen Gebet- und Gesangbuch stehen jedenfalls eine Menge Heiligenfeste
im Kalender, Heiligenlieder gibt es auch, und lutherische Gottesdienstordnungen mit Tagesheiligen, die
dann auch in den Gottesdiensten (z.B. Tagzeiten) kommemoriert werden, kann ich ebenfalls bezeugen. (z.B.
Communität Casteller Ring, aber auch Internetseiten, die zu suchen ich mir jetzt nicht die Mühe mache).
Zumindest die lutherische Richtung des Protestantismus kennt Heiligenverehrung, kommemoriert die Heiligen
in ihren liturgischen Texten und hat einen Heiligenkalender, der bei den „alten“ Heiligen auch mit dem
katholischen übereinstimmt (abgesehen von irgendwelchen Reformen im Laufe der Zeit, bei denen Feste verlegt
wurden o.dgl.). Lutherische Kirchen haben ja auch sehr sehr oft einen Heiligen als Patron.
@ Nachtlaterne wer bitte wird mit der taufe heilig? mit der taufe wird noch niemand heilig! Röm 1,7 redet
die Christen in Rom als „Heilige“ an. Röm 15,25f bezeichnet die Christen Jerusalems als „Heilige“. 1Kor
1,2 dasselbe in Korinth. 1Kor 6,1 bezeichnet die Gemeinde als „Heilige“. der byzantinische Ritus bezeichnet
alle Getauften (denn nur die durften ursprünglich nach dem Wortgottesdienst noch nur Eucharistiefeier
verbleiben) als „Heilige“ (Ruf vor der Kommunion: „Das Heilige den Heiligen“) usw. usw. Schon interessant,
wie Sie hier über den Apostel Paulus und die liturgische Tradition herziehen. Was wird Paulus dazu sagen,
wenn Sie vor ihm stehen? – Sie werden allenfalls sagen können, dass der Sprachgebrauch des westlichen
Mittelalters ein anderer ist, aber dass Paulus irrt, werden Sie ihm wohl kaum vermitteln können. Schon
gar nicht, wenn Sie sich auf „Tradition“ berufen sollten, denn Paulus war einige Jahrhunderte früher
da als der Sprachgebrauch des Mittelalters. Für den Heiligen Apostel Paulus sind in der Tat alle Getauften
„Heilige“.
Völliger Quatsch Wie soll ein evangelischer Pfarrer über alle Heiligen sprechen? Sicher nur abfällig.
In jedem evangelischen Gesangbuch finden sich Heiligenfeste und -lieder. Es ist völliger Quatsch zu behaupten,
Protestanten könnten nicht anders als abfällig über Heilige sprechen. (Wenngleich der hier genannte
Prediger, sofern er denn korrekt wiedergegeben wurde – was ich nicht beurteilen kann –, tatsächlich Falsches
gesagt hat.) Und evangelische Kommunitäten feiern auch heute noch sämtliche Heiligen, die sie mit den
Katholiken gemeinsam haben, also jene aus der Zeit vor der Reformation.
Unwichtig Der Irak-Überfall ruinierte das Land und halbierte die dortigen christlichen Gemeinden. Unsinn.
Gerade nach kreuz.net-Dogma waren das ja gar keine Christen (weil nicht römisch-katholisch), sondern
allenfalls sich christlich nennendes häretisches Untermenschenpack. Seit wann interessiert sich kreuz.net
für Christen anderer Konfessionen? Ach so, ja, wenn es in die Argumentation passt. Aber in allen anderen
Fällen sind das gar keine Christen.
@ sacerdos Meines Wissens (ich gehöre nicht zur FSSPX) sind alle priester der FSSPX verpflichtet, im
Kanon („Hochgebet“) den Namen des regierenden Papstes und des Diözesanbischofs zu nennen. Das ist korrekt.
Allerdings ist es natürlich nur ein Feigenblatt – denn würde die FSSPX wirklich den Papst und den jeweiligen
Ortsbischof anerkennen, würde sie ja nicht suspendierte Priester und exkommunizierte Bischöfe sakramental
herumwildern lassen.
@ Chrysostomos Um jetzt endgültig ein für alle mal Schluss mit diesen übelsten Verleumdungen und Märchengeschwätz
zu machen: Und jetzt endgültig ein für alle Schluss mit dieser üblen Propaganda zu machen: Kein Gläubiger
der eine Heilige Messe der FSSPX besucht wird exkommuniziert! Jeder Gläubige, für den der Besuch der
Messe bei der Piussekte ein Ausdruck der Überzeugung ist, dass nur die Piussekte die wahre Kirche sei,
IST IPSO FACTO exkommuniziert. (Ist ja auch klar, denn er schließt sich damit selbst aus der römischen
Kirche aus.) Desgleichen ist die FSSPX in keinster Weise schismatisch (dies hat Rom sogar selber eingestanden!)!
„Rom“ hat gar nichts eingestanden, sondern ein einzelner Kardinal hat etwas gesagt. „Rom“ hält freilich –
welch Überraschung – am CIC fest. Dass auch das Wort „Schisma“ unterschiedlich gebraucht werden kann,
ist eh klar, das gilt nun mal bei jedem Fachbegriff. Auch ist kein Priester der FSSPX exkommuniziert!
Oh doch! Denn Sektengründer Lefebvre und die von ihm geweihten Bischöfe haben sich die Tatstafe der
Exkommunikation laut CIC zugezogen. Oben Gesagtes über die Gläubigen gilt auch für die Priester: Jeder
Piussekten-Priester, der überzeugt ist, dass NUR die Piussekte die wahre Kirche ist, IST IPSO FACTO exkommuniziert.
Ich hoffe dieser Punkt ist jetzt ein für alle mal geklärt! Ja, allerdings nicht in Ihrem Sinne, sondern
im Sinne der römischen Kirche, welcher hier eklatant von Ihrer Privatansicht abweicht.
@ Heger Zumindest die Aufforderung „Orate fratres“, wahrscheinlich aber auch „Flectamus genua“, „Oremus“
und „Levate“, ist in der lateinischen Tradition an die Kleriker am Altar gerichtet und will nicht das
Verhalten ALLER regeln. Von ALLEN wird nur Andacht gefordert. Das ist völliger Blödsinn. Da es seit
ältester Zeit Part der ganzen Gemeinde ist, die Orationen mit „Amen“ zu vollenden, richtet sich selbstverständlich
auch das „Oremus“ an die ganze Gemeinde. Dasselbe bei allen anderen genannten Formen. Jeder Liturgiehistoriker
weiß das. Alleine die Studien von Jungmann sowie patristische Liturgiebeschreibungen beweisen das. Im
Übrigen versuchen Sie, meine Argumentation zu entstellen: Die liturgische Tradition nimmt das Verhalten
ALLER in den Blick. Da Liturgie Sache der ganzen Kirche ist, ist es daher nicht im Sinne der Liturgie,
wenn jemand sagt, dass er sich für das Verhalten der anderen nicht interessiert – denn selbst die Liturgie
tut das. Dass das in Praxis bedeutet, dass man die Aufforderungen des Diakons (nur beim „Oremus“ ist es
der Bischof bzw. Priester) beachten muss, ist damit ja nicht in Frage gestellt. Nichtsdestotrotz muss
jeder, der den Sinn der Liturgie verstanden hat, es als Schaden empfinden, wenn diese Aufforderungen nicht
von ALLEN beachtet werden (weil z.B. einige gerade mit Rosenkranzflüstern beschäftigt sind). Dank dem
II. Vatikanischen Konzil, dass es den Wert gemeinsamen Verhaltens in der Liturgie wieder entdeckt hat –
es entspricht ÄLTESTER TRADITION.
@ Gotthard: Ergänzung Die Schwestern hielten an den drei liturgischen Bittagen, die im Neuen Ritus ersatzlos
gestrichen sind, Prozessionen. Also ich weiß nicht, auf welche Quellenlage sich die Kenntnis der „Redaktion“
über die Bittage bezieht, aber in meinem Messbuch stehen sie ab S. 265. Sie sind also nicht ersatzlos
gestrichen. Die Redaktion lügt – oder sie sagt unwissentlich die Unwahrheit und wird nun, nach dieser
Klarstellung, gewiss eine Entschuldigung folgen lassen.
@ Sozialkatholisch Das das Wort Gottes bei den Traditionalisten nicht zu kurz kommt sieht man schon daran
das die Predigten oft Schriftbezogen sind. In der Amtskirche ist das leider nur sehr selten der Fall In
der Piussekte „predigt“ der exkommunizierte Herr Williamson sogar bei Priesterweihen nur über den Papst
und was für ein Vollidiot dieser sei. Das bei der Wortverkündigung der Rosenkranz gebetet wird habe
ich noch nicht gesehen Ich durchaus. Bei der FSSPX in einer illegal gefeierten Messe in Westfalen. ich
gebe aber auch zu das das Verhalten der anderen mich dann nicht so sehr interessiert weil ja Gott zu mir
spricht. Die Eucharistie wird durch ein „Wir“ gefeiert – wie es sich in den Gebeten ausdrückt. Wenn Sie
sich nicht für das Verhalten der anderen interessieren, haben Sie schon etwas Wesentliches an der Eucharistie
nicht verstanden. Ganz anders übrigens die lateinische Tradition, die etwa durch „Flectamus genua“, „Oremus“,
„Levate“, „Orate, fratres“ sehr wohl ein sehr bestimmtes Verhalten ALLER einfordert. Im byzantinischen
Ritus wird sogar vor den Schriftlesungen „Seien wir aufmerksam!“ gerufen – die liturgische Tradition birgt
manches, was Tradis nicht wahrhaben wollen. Der Rosenkranz ist übrigens eine meditative Betrachtungsweise
der hl. Schrift Sehr richtig! Und doch ist der Rosenkranz kein Ersatz für das in der Schrift geoffenbarte
Wort Gottes selbst, sondern setzt dieses immer schon voraus. Ist bei Tradis aber wurscht, da kann man
draußen eine rauchen.
@ Konrad Da Sabo Priester des Erzbistums Bamberg ist kann der Erzbischof von Bamberg, dem Sabo bei seiner
Priesterweihe „Ehrfurcht und Gehorsam“ versprochen hat („mir und meinen Nachfolgern“), umgehend Herrn
Sabo zurückbeordern und damit Bischof Koch und die Diözese Basel von diesem Joch befreien. Vielleicht
orientiert sich Sabo aber auch einfach an der Privatlehre der FSSPX: Er kann jederzeit machen, was er
will – so wie die exkommunizierten bzw. suspendierten Herren dort es ja auch tun.
Versteh ich nicht Ich verstehe nicht, worin der Kampf der Diözese gegen das Kloster bestehen soll. 1.
Keine Kommunität hat irgendeinen Rechtsanspruch auf kanonische Anerkennung. 2. Das Konzept scheint unklar:
Es nennt sich „Kloster“, aber laut Artikel findet kein kontemplatives Gebetsleben statt. Da sollte jeder
Bischof stutzig werden, was denn wohl dahinterstecke. 3. Obwohl die Schwestern nicht kontemplativ leben,
scheinen sie sich zu weigern, in der nächsten Pfarrgemeinde die Sakramente zu empfangen, und holen sich
stattdessen suspendierte Priester, die den Ortsbischof nicht anerkennen, sondern sich einem exkommunizierten
Bischof verpflichtet fühlen. Und da beschweren sie sich, sie würden „bekämpft“? Wenn überhaupt, dann
scheint eher das Gegenteil vorzuliegen: Die Schwestern versuchen, die Ortskirche zu bekämpfen. Kanonische
Anerkennung können sie daher für ihr „Wir sehen aus wie katholischen Nonnen, leben und beten aber nicht
wie katholische Nonnen“-Projekt wohl kaum erwarten.
Mahnung an die Traditionellen In seiner Mittwochs-Audienz stellte Papst Benedikt XVI. die Frage, was man
heute vom Heiligen Hieronymus († 420) lernen könne. Seine Antwort: „Das Wort Gottes lieben.“ Sehr richtig!
Und das gilt auch in der Liturgie! Was aber machen die „Traditionalisten“ (deren Tradition in dieser Hinsicht
nur bis 1614, der Abschaffung der Ambonen, zurückreicht)? Während der Verkündigung des Wortes Gottes
beten sie den Rosenkranz! Das ist keine Liebe zum Wort Gottes, wenn man sich ihm ab- und etwas anderem
zuwendet. Und was machen die „Traditionalisten“ noch? Sie erlauben, dass man während der Wortverkündigung
in der Messe noch gar nicht anwesend ist! Draußen eine rauchen, während das Wort Gottes verkündet wird!
Nehmt Euch die Worte des Heiligen Vaters zu Herzen!
@ Episkop Alois Nur Verfolgungslage wie in der Sowjetunion bzw. im römischen Reich rechtfertigt eine
Übernahme der Kommunionspendung – und nur im Notstand – durch ausgesuchte und gut instruierte Laien.
Aber klar doch! Deswegen schreibt der Kirchenlehrer Basilius der Große im späten 4. Jahrhundert: Denn
alle, die in den Wüsten, wo kein Priester ist, ein Einsiedlerleben führen, haben die Kommunion zu Hause
und empfangen sie aus eigener Hand. Sodann in Alexandrien und Ägypten hat für gewöhnlich auch jeder
Laie die Kommunion daheim und reicht sie sich selbst, so oft er will.
Verräterisch Nützen sie die Stille zu Gebet, zum Staunen und zur Anbetung. Die Messe, die Feier der
Eucharistie, in der alle ältesten und zentralen Gebetstexte in der 1. Person Plural verfasst sind, wird
also von einem Priester gegen die Wand geflüstert und dient den Gläubigen nur als Hintergrund für das
private Gebet? Da schalte ich mir lieber eine Meeresrauschen-CD ein; da kann ich dann auch die Zeit für
Gebet und Stauen und Anbetung nutzen. Der Sinn der Messe ist damit aber verfehlt. Papst Pius X., Pius
XI., Pius XII und das II. Vatikanische Konzil, die über Jahrzehnte hinweg den Wert der actuosa participatio
herausarbeiteten, hatten das verstanden – der Herr Domvikar im Jahre 2007 hat es nicht verstanden.
@ möchtegern-kathole, @ Allgemeinheit Die Legende besagt nun mal, dass er eingemauert sein Antiphonale
geschrieben habe. Zum Aufstieg und Fall des Holger Peter Sandhofe, des Erfinders der Bonner Indultmesse:
Das verschweigt uns kreuz.net also einfach mal eben den Namen des Editors eines hochgepriesenen Nocturnale
und nennt uns nur den Herausgeber, während sonst bei jeder Meldung jeder Kaplan, der irgendwas predigt,
gleich namentlich genannt wird. Und was ist nun mit H P Sandhofe, dem Bearbeiter des Nocturnale? [von
der Redaktion zensuriert] Das ist also einer der Protagonisten des einzig wahren, nämlich tridentinischen
Katholizismus? Na bravo. Der Name fällt im Artikel wohl nur deswegen nicht, weil kreuz.net merkt, dass
hier die eigene Ideologie wie ein Kartenhaus zusammenstürzt…
Auch diesmal… …ein herzlicher Dank an die „Redaktion“ für das anregende Bildmaterial. So einen schicken
rosa BH werde ich gleich meiner Freundin kaufen, die wird sich freuen!
Auweh Hartker ließ sich sogar dreißig Jahre lang in eine niedrige Zelle einmauern, um sich dort ganz
dem Schreiben zu widmen. Die Legende ist schon lange widerlegt, weil erwiesenermaßen das Harker zugeschriebene
Antiphonale von mindestens vier Schreibern verfasst wurde.
Da kann die „Redaktion“ was lernen! Trotzdem gesteht er ein, daß es zu einfach wäre, einfach mit dem
Finger auf die anderen zu zeigen. Da hat er ganz recht. Aber die „Redaktion“ wird es auch diesmal nicht
verstehen. Übrigens seien dem zuständigen „Redakteur“ die Regeln zum rechten Gebrauch des Konjunktivs
anempfohlen: Trotzdem gesteht er ein, daß es zu einfach sei, einfach mit dem Finger auf die anderen zu
zeigen.
@ monti Meines Wissens geht die Grenze zwischen den Diözesen Münster und Essen mitten durch die Stadt
Hamm und die Grenze zwischen den Diözesen Münster und Paderborn mitten durch die Stadt Lünen. Und ich
glaube, im Süden und Südwesten Deutschlands gibt es auch ähnliche Grenzziehungen zwischen den Diözesen.
Nicht ganz richtig Mosebach profiliert sich seit Jahren als Verteidiger der Alten Messe. Naja… Das ist
nur eines von sehr vielen Themen, mit denen Mosebach sich beschäftigt. Das Profil eines „Alte-Messe-Verteidigers“
erhält Mosebach nur bei denen, die sich nicht für andere Teile seines Oeuvres interessieren. Genausogut
könnte man über Eva Herman sagen, sie habe sich als Moderatorin von Volksmusiksendungen profiliert,
oder über Ottmar Hitzfeld, er habe sich als Nierenkranker profiliert, oder über Roland Koch, er habe
sich als Brillenträger profiliert.
@ Don Camillo Richtig, ich habe mich geirrt (bzw. den falschen Ausdruck verwendet). Die Liturgischen Institute
Deutschlands, Österreichs und Luxemburgs haben das von Ihnen genannte Buch herausgegeben; einige Jahre
vorher dasselbe in der Schweiz – jeweils im Auftrag ihrer Bischofskonferenzen. Es handelt sich nicht um
ein vom Papst approbiertes Buch, allerdings ist bekannt (Belegstellen fehlen mir), dass es erst veröffentlicht
wurde, nachdem der Papst dem zugestimmt hatte. In der Terminologie des II. Vatikanischen Konzils handelt
es sich also bei der Wort-Gottes-Feier nicht um „sacra liturgia“ (päpstlich geregelte Liturgie), aber
auch nicht bloß um ein „pium exercitium“ (alles, was sonstwie fromm ist), sondern um die Zwischenstufe
eines „sacrum exercitium“ (also eine bischöflich erlassene Gottesdienstform). Ich nehme meine Behauptung
zurück. Nichtsdestotrotz stellt dieses Buch – nach seiner nach und nach erfolgenden Inkraftsetzung durch
die Ortsbischöfe – die Norm für die Wort-Gottes-Feier im deutschen Sprachraum dar.
@ Alois Bischof in der Kirche Jerusalems im 4. Jahrhundert keine Frauen der „Feier vorstanden“ Da gab
es ja auch genügend Priester und Diakone. Frauen die Leitung übernahmen in pseudoklerikalen Gewändern
Sicher nicht. Tun sie es heute? Ich habe bisher nur Gottesdienstvorsteherinnen in Albe gesehen. Und die
Albe ist nicht pseudoklerikal, sondern sie ist das Gewand aller Getauften – so wie das weiße Taufkleid
oder das weiße Erstkommunionkleid (vgl. Apk 7,14) und dass es auch keine nicht-geweihten Kommunionhelfer
gab Heutzutage werden Wort-Gottes-Feiern in den allermeisten Fällen ohne Kommunionspendung gefeiert.
und auch, dass es keine ohne Erlaubnis und ohne Tradition selbstgebastelte Texte gab wie in den deutschen
Wortgottesdiensten von heute Für die Wort-Gottes-Feier gibt es ein vom Papst approbiertes Buch. Manches
darin ist neu – aber auch Rosenkranz, Fronleichnamsfest und leoninische Gebete waren mal neu. Tradition
heißt ja nicht, dass niemals neues entstehen kann. Die letzteren passen ja nicht ins monastische Konzept
der fortwährenden Liturgie von Vesper über das Hl. Messopfer bis hin zum Angelus Das ist kein monastisches
Konzept, sondern ein altkirchliches. Und der Angelus ist nun ganz und gar unmonastisch; ist eine reine
Ersatzform. neue „Kirchenmodell“ annimmt, in dem kein Priester mehr notwendig ist Es gibt keine Eucharistie
ohne Priester. Es gibt nur Gemeinden, die, wenn sie keinen Priester haben, sich wenigstens um Gottes Wort
versammeln. Was haben Sie gegen Gottes Wort?
@ K.TO. Ich brauch nicht in eine Kirche zu gehen… wenn es nur um ein Geschwatz geht. Ich kann zuhause
lesen und reden was ich will: Bibel oder fromme Texten. Ich gehe zur Messe für die Messe (Opfer), nicht
zu tanzen, singen, reden oder bewegen. Die Messe ist kein Zirkus Zauberhaft. Mit solchen Ausfällen verurteilen
Sie – den gemeinsam gebeteten Rosenkranz (fromme Texte, die man zuhause lesen kann) – die Karfreitagsliturgie
(keine Messe) – die Fronleichnamsprozession (sich bewegen – „procedere“ = „unterwegs sein, schreiten“)
– die bis in die 60er-Jahre vielerorts praktizierte Predigt am Sonntagnachmittag – das monastische Stundengebet
(fromme Texte, die man zuhause lesen kann) – die uralten liturgischen Anweisungen „flectamus genua“ und
„levate“ (sich bewegen!) – Pius X. (der das gemeinsame Singen förderte und forderte; Sie hingegen lehnen
das ab) – den Apostel Paulus, der in Eph 5,19 auffordert: „Singt in eurer Mitte Psalmen, Hymnen und Lieder“
– die Jerusalemer Liturgie des 4. Jahrhunderts, von der uns die Pilgerin Egeria berichtet (nur ein ganz
kleiner Teil des liturgischen Lebens waren Messen, das meiste war Psalmengesang, Predigt, Prozession und
Schriftlesung, z.T. sogar stundenlang) Alles das ist für Sie „Zirkus“. Großartig, Sie sind ein toller
Katholik!
@ Alois Bischof Können Sie mir einen Fall nachweisen, in dem im Rahmen einer Wort-Gottes-Feier eine Eucharistiefeier
simuliert wurde? Ich kenne keinen einzigen. Auch die Bilder, die mal hier von kreuz.net publiziert wurden,
ließen eher den Schluss zu, dass es sich um einen Wortgottesdienst mit Kommunionfeier, aber nicht um
eine simulierte Eucharistiefeier handelte. Wenn die Wort-Gottes-Feier Ihrer Meinung nach die Simulation
einer Eucharistiefeier ist, wie denken Sie dann über Tagzeitenliturgie und die Karfreitagsliturgie? Sind
das auch Simulationen der Eucharistiefeier? Erstere enthält teilweise dieselben Texte wie die Messe des
Tages (Orationen, Antiphonen, Psalmen), letztere ist in ihrem Aufbau der Wort-Gottes-Feier nicht unähnlich.
Wieso ist eigentlich Lesen und Auslegen der Hl. Schrift „protestantisierend“? Halten Sie auch die tridentinische
„Vormesse“ für „protestantisierend“? Da werden immerhin Lesungen gelesen und ggfs. ausgelegt. Ekelt Sie
dieser Teil der „Alten Messe“ nicht an?
@ K.TO Da haben sie ‘was nicht verstanden: Ps 119,105: „Eine Leuchte für deinen Fuß ist mein Wort; ein
Licht für meinen Pfad.“ 2Petr 3,2: „Denkt an die Worte, die von den heiligen Propheten im voraus verkündet
worden sind, und an das Gebot des Herrn und Retters, das eure Apostel euch überliefert haben.“ Apk 1,3:
„Selig, wer diese prophetischen Worte vorliest und wer sie hört und wer sich an das hält, was geschrieben
ist; denn die Zeit ist nahe.“ Joh 5,24: „Amen, amen, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt,
der mich gesandt hat, hat das ewige Leben; er kommt nicht ins Gericht, sondern ist aus dem Tod ins Leben
hinübergegangen.“ Konzil von Trient: Die Kirche „folgt dem Beispiel der rechtgläubigen Väter, wenn
sie alle Bücher des Alten und Neuen Bundes […] anerkennt und verehrt“. Also besonders katholisch die
von Ihnen gemachte Gleichsetzung „Wort Gottes = Blabla“ nicht gerade…
Sicher falsch Eine 84jährige Demonstrantin kommentierte die Wortgottesdienste fassungslos: „Sowas hat
es hier noch nie gegeben.“ Als unter preußischer Herrschaft schon einmal erheblicher Priestermangel in
weiten Teilen des Landes gegeben war, hat es mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit auch in der Gemeinde der
Dame Wortgottesdienste gegeben. Die waren sehr weit verbreitet damals. Bin schon gespannt, wann kreuz.net
ähnlich euphorisch über eine Gemeinde berichtet, die den „alten Ritus“ nicht will. Man könnte dann
als Begründung ja auch mal anführen: Zwei formae ein und desselben Ritus? „Sowas hat es hier noch nie
gegeben.“
@ Vineta Rechtschreibregeln sind und waren schon immer eine weitgehend willkürliche Festlegung, daher
können sie auch niemals „grammatisch falsch“ sein. Manche der neuen Regeln sind semantisch unlogisch,
etwa wenn fremdsprachige Begriffe wie deutsche Wörter getrennt werden: Pä-da-go-gik zum Beispiel. Die
Schreibung von „ss“ und „ß“ ist jedenfalls jetzt viel logischer als vorher, dasselbe gilt für die Kommaregeln.
Aber selbst wenn ich nicht zu diesem Befund käme, weiß ich noch immer nicht, was an der Rechtschreibreform
„kriminell“ sein soll. Nennen Sie mir doch einfach die durch die Rechtschreibreform begangene Straftat;
das Strafgesetzbuch der Bundesrepublik Deutschland hilft Ihnen gerne weiter. Und wenn sie mich auffordern,
die Rechtschreibreform mit einem Adjektiv zu belegen, so weigere ich mich einfach. Es ist eben die Rechtschreibreform;
es ist nicht zwingend, ihr ein Attribut zuzuordnen. Weder „christlich“ noch „richtig“ noch „weise“ noch
„dumm“ noch „misslungen“. Ganz bestimmt aber ist sie nicht „kriminell“. Noch einmal ganz konkret: Welche
Straftat wurde durch die Rechtschreibreform begangen?
Ach ja, Gerüchte Am Mittagstisch der Deutschen Bischöfe während ihres „Ad-limina-Besuchs“ im November
2006 gab es nur ein einziges Gesprächsthema: ‘kreuz.net’. Die Bischöfe waren vor allem an Namen von
Personen interessiert, die für ‘kreuz.net’ Artikel verfassen oder vor Ort Informationen sammeln. Na dann
möge kreuz.net diese Behauptung mal belegen… Ist ja schon mehr als dreist (und natürlich gemessen
an journalistischen Standards ohnehin unter aller Sau), ein paar Artikel zuvor noch eine Zeitung zu kritisieren,
weil sie Gerüchte verbreitet, und dann gleich mal Gerüchte zu verbreiten. Im NOVEMBER 2006? Und das
meldet kreuz.net JETZT? Glaube ich nicht, bis es mir jemand belegt. Und dazu müssen Namen her – und nichts
fürchtet kreuz.net so sehr, wie aus der feigen Anonymität herauszukommen. Naja, wie habve ich es als
Kind noch gelernt: Gott sieht alles. Auch anonyme Server sind vor seinem Auge nicht geschützt. Die „Redaktion“
kann froh sein, wenn Gott sie beim Gericht nicht nach dem Maße richtet, nach dem sie selbst richtet.
Dennoch auffällig Dennoch auffällig: Schon seit Wochen sehe ich hier kaum noch, dass links oben eine
Zahl von über 800 Leser als „online“ angezeigt wird (was auch immer das heißen mag). War das einige
Zeit tagsüber fast der Normalfall, erlebt man jetzt nur noch selten mehr als 600. M. a. W.: Offenbar
sinkt die Zugriffszahlen seit Wochen. Dazu passt es dann auch, einen „Wir sind die größten“-Artikel
zu verfassen. Deuten sich hier schon die letzten Zuckungen an? Schön wär’s.
@ Isidor Propst Michael Ludwig aus Bochum Propstei lebt mit einer Frau öffentlich zusammen – und er hat
sich dessen öffentlich selbst gerühmt. Die Einzelheiten sind so schockierend das man sie hier nicht
niederschreiben kann. Unglaublich, aber wahr: Sogar mehrere Päpste lebten ungeniert mit Frauen zusammen.
Die Einzelheiten sind so schockierend, dass man sie hier nicht niederschreiben kann. Der erste Papst überhaupt,
Hl. Petrus (der bekanntlich schon in Bassgeige am Fronleichnamsfest die tridentinische Messe zelebrierte),
war übrigens verheiratet.
@ Berengeria Was ist daran lächerlich, wenn der Oberhirte der Diözese seiner Aufgabe nachkommt und die
Gläubigen über das Wesen des Gebets belehrt? Dass Gebet ein Beziehungsgeschehen zwischen Mensch und
Gott und nicht ein Kampfmittel gegen Andersdenkende ist, ist nun wirklich selbstverständlich. Und wenn
Humer und seine Kollegen aus der Pornosammlerszene das nicht kapieren, dann ist es gut, wenn der Bischof
seiner Aufgabe nachkommt und sie mahnend belehrt. Nichts anderes erwarte ich von einem katholischen Bischof.
Jedenfalls warte ich schon gespannt auf den Bericht bei kreuz.net, wenn Humer und die Pornosammler sich
an einem Ort versammeln, [von der Redaktion zensuriert].
@ möchtegern-kathole Ich weiß nicht, für wie dumm Sie die Leute halten, aber der Unterschied zwischen
einer Eucharistiefeier und einer Wort-Gottes-Feier, in der dieselben Lesungen verkündet werden, ist durchaus
erkennbar. Übrigens wird das Tagesevangelium seit jeher für Benedictus- und Magnificat-Antiphonen genutzt.
Sehen Sie da auch eine Verwechslungsgefahr? Ist doch gut, wenn diejenigen, die keine Eucharistie feiern,
zumindest dieselben Lesungen hören wie die anderen. Dass WGFs zur gewohnten Messzeit stattfinden, ist
nicht durch „Protestantisierung“ bedingt, sondern pastoral: Wie schnell laufen die Gläubigen davon, wenn
sie zur gewohnten Zeit vor verschlossenen Kirchentüren bzw. einer leeren Kirche stehen! Deshalb kann
ich nichts Anrüchiges daran erkennen, sich am Sonntagvormittag um das Wort des Herrn zu versammeln –
es ist kein Ersatz für die Eucharistie, aber es ist nicht verwerflich, im Gegenteil. Im Preußen des
Kulturkampfs haben Gläubige ohne Priester sonntags Rosenkranz oder andere Andachten gebetet – alles „protestantisch“?
Ich kenne Gläubige, die durch die regelmäßige Teilnahme an einer Sonntagsvesper in einem Kloster wieder
zum Glauben gefunden haben. Meinen Hinweis, dass Vesper nicht Eucharistie sei, haben sie nicht verstanden,
für sie ist alles das „zur Kirche gehen“. Nach der Logik, die Sie hier verbreiten, müsste man jetzt
den Nonnen die Sonntgsvesper verbieten, bloß weil es Menschen gibt, die den Unterschied zur Messe nicht
kennen? So ein Schwachsinn.
@ muntu Dieser Pastoralplan ist eine Laisierung der Kirche und macht den Priesterberuf überflüßig!
Das ist Tatsache. Welch ein Unsinn. Eucharistie kann nur mit einem Priester gefeiert werden, das Sakrament
der Versöhnung ebenso, das der Krankensalbung ebenso. Aber wieso sollen dort, wo keine Priester sind,
die Laien nicht alles das tun, was sie dürfen? Soll demnächst auch in den Familien nicht mehr gebetet
und die Bibel nicht mehr gelesen werden, weil man dadurch schleichend protestantisches Gift aufsaugt?
Ihr Dreckslaien, hört auf zu beten, versammelt Euch bloß nicht um das Wort des Herrn, verkündet nicht,
lest die Bibel nicht, betet keinen Rosenkranz, kein Stundengebet, bloß nicht. Tragt niemals Euer Taufgewand,
die Albe, zündet keine Kerzen an, haltet keine Fürbitte! Wenn Ihr das doch tut, seid Ihr mieses Protestantenpack!
Wenn Ihr aber gute Katholiken sein wollt, dann lasst das alles bleiben. Nur wenn mal wieder ein nigerianischer
Aushilfspriester bei Euch vorbeikommt, dürft Ihr das alles tun, aber ohne ihn niemals! Eltern, sprecht
nicht mehr mit den Kindern über den Glauben! Wenn Ihr es doch tut, seid Ihr miese Schweine, die die Kirche
protestantisieren! Zur Hölle mit Euch!
Mal ‘ne Frage Veranstaltet der Herr Humer und der Herr Annen auch Kampfbeten gegen die Vorhaut-Reliquien
Jesu? Da wird ja immerhin schon seit Jahrhunderten der Genitalbereich des Heilands präsentiert!
So ein Schwachsinn Gott ist Mensch geworden – aber darstellen darf man das nicht? Gelobt sei der Bischof,
der verstanden hat, dass man ZU Gott und nicht GEGEN Menschen betet.
@ Benedikt Aber es stimmt! Wann es genau beginnt, weiß ich nicht (spätestens mit Cluny): Laienmönche
nehmen nicht mehr am Chorgebet teil (in späteren Zeiten beschränkt sich ihre Liturgie zumeist auf Messe
und Rosenkranz), haben kein Stimmrecht mehr im Kapitel, tragen z.T. nicht einmal mehr den Habit, legen
keine kanonistisch anerkannten Feierlichen Gelübde ab usw. usw. Erst im 20. Jh. (z.T. schon vor dem II.
Vatikanum, spätestens dann aber danach) ändert sich das wieder, so dass heute in jedem Kloster auch
die Laienmönche volles Stimmrecht im Kapitel haben, zum Chorgebet verpflichtet sind usw. Der Wandel zur
Benediktsregel oder erst recht der Magisterregel, in der Priestern ja in aller Regel streng verboten ist,
Mitglied der Mönchsgemeinschaft zu werden und Mönche keinesfalls Priester werden dürfen, ist in der
Tat beachtlich. Im Grunde ähnlich der Entwicklung bei den Franziskanern. Wenn der Heilige Franziskus
wüsste, dass die meisten seiner Nachfolger Priester sind, würde er vermutlich seinen Orden nochmal neu
gründen müssen… Erst das 20. Jahrhundert hat in den monastischen Orden zu einer Rückbesinnung auf
die Quellen geführt.
@ Rudolfus Ist schon kanonistisch falsch, denn auch Exkommunizierte sind immer noch Kirchenmitglieder.
Die Mitgliedschaft in der Kirche endet niemals. Bisschen Rechtsdogmatik würde Ihnen auch nicht schaden –
und gesunder Menschenverstand sowieso
@ Gotthard Tja, so ist das mit dem kirchlichen Lehramt: Rudolfus entscheidet nämlich, wann das Lehramt
Lehramt ist und wann es sich ihm unterzuordnen hat. Das heißt: Wann immer Rudolfus derselben Meinung
ist wie das Lehramt, unterwirft er sich ihm, wann immer die Meinungen auseinandergehen, exkommuniziert
Rudolfus das Lehramt. Das nennt man „katholisch“
Und übrigens In den ach so katholischen Vorzeigeländern Brasilien, Nigeria, Mexiko war es schon seit
vielen Jahrzehnten, mancherorts sogar Jahrhunderten so, dass viele Gemeinden einen Priester und eine Eucharistiefeier
nur einmal im Monat, bisweilen sogar nur einmal im Jahr erleben durften. Waren aber wohl alles verkappte
Protestanten, was?
@ Burgorus während die Piusbruderschaft in allen Punkten mit der katholischen Lehre übereinstimmt, jedoch
es fertig bringt, in den Augen der Weltöffentlichkeit als exkommuniziert zu gelten. Sie GILT NICHT als
exkommuniziert, sondern Herr Lefebvre und die von ihm illegal geweihten Bischöfe SIND ipso facto exkommunziert.
Die Priester sind mangels Inkardination SUSPENDIERT. Alle außer den Bischöfen – gleich ob Priester oder
nicht – sind ipso facto EXKOMMUNIZIERT, wenn sie die kath. Kirche nicht als kath. Kirche anerkennen und
in der Piussekte (die ja nach Herrn Fellays Worten NICHT zur Kirche gehört) die einzig wahre Kirche sieht.
Historische Fakten Schon lange vor Vaticanum II hat Peter Browe nachweisen können, dass in vielen Klöstern
des Mittelalters bei weitem nicht jeden Sonntag, geschweige denn täglich Messe gefeiert wurde. Es ist
nicht unkatholisch, das Wort Gottes zu hören. Mir ist übrigens kein Wortgottesdienst bekannt, bei dem
Brot gereicht wurde mit dem Eindruck, es handle sich dabei um die hl. Kommunion oder einen Ersatz dafür.
Wortgottesdienste MIT Kommunionfeier gibt es natürlich, aber das gibt es auch am Karfreitag sowieso.
Und wenn es so eine Art Gabe an alle im Sinne einer Agape sein sollte – auch das ist nicht unkatholisch,
denn das gab es in Frankreich bis ins 19. Jahrhundert und in den katholischen Ostkirchen noch heute –
für ALLE Anwesenden, sogar widerwärtige Protestanten! Die Heilige Schrift zu lesen, auszulegen und Gott
Lob, Dank und Bitte vorzutragen ist nicht unkatholisch und wird auch nicht dadurch unkatholisch, dass
es am Sonntag geschieht. Die Forderung nach Zölibatsaufhebung ist nicht unkatholisch, denn es gibt –
nicht nur in den Ostkirchen – verheiratete Priester. Sonntags nicht Eucharistie zu feiern ist traurig,
aber es spricht nichts dagegen, das beste daraus zu machen – sich um das Wort des Herrn zu versammeln.
Übrigens: St. Benedictus vergaß einmal das Osterfest und die Osterkommunion; er war trotzdem katholisch.
In jedem Frauenkloster spricht eine Frau Orationen und Segen und hält Geistliche Ansprachen – sind Nonnen
etwa per se auf dem Weg zum Protestantismus?
@ Artois Also jeder deutsche Muttersprachler wird davon sprechen, er habe ein Fest „mitgefeiert“ und nicht
„ihm beigewohnt“. Einer Gerichtsverhandlung „wohnt man bei“ im Sinne von „nur Zuschauer sein“. Genau das
ist Liturgie aber nicht. Mag sein, dass Sie die deutsche Sprache anders verwenden als ich. Aber selbst
der liturgische Text (Canon Romanus) spricht von der „concelebratio“ von irdischer und himmlischer Kirche –
bitte warum sollte das jemand als „beiwohnen“ übersetzen, wenn das Deutsche doch das Wort „mitfeiern“
bereithält? Wäre auch im Sinn der „Übersetzungs-Instruktio“, in der Grundregeln für doe Übertragung
liturgischer Texte aus dem Lateinischen vorgegeben werden. Es gibt schlicht und einfach keinen Grund,
„concelebrare“ als „beiwohnen“ zu übersetzen. Und ich hoffe sehr, dass ich das himmlische Hochzeitsmahl
mitfeiern darf und nicht nur ihm beiwohnen.
@ nonnobis Das Modell ist nicht mittelalterlich, sondern viel älter. Schon in der Benediktregel ist vorgesehen,
dass wenn der Abt meint, einen Priester zu brauchen, er eben einen seiner Mönche aussuchen und zum Priester
weihen lassen soll. Dieser Priestermönch bleibt genau an seiner Stellung in der Klosterrangfolge wie
zuvor (das Mittelalter spricht den Laien ab, überhaupt richtige Mönche sein zu können!), behält seine
Aufgabe wie zuvor, nur bei den Sakramenten (in der Terminologie der Benediktregel: „Segen und Kommunion“)
amtiert er als Priester. Also nicht mittelalterlich, sondern spätantik.
Ganz richtig Völlig zurecht stellen Fellay und die Vorredner (bzw. „Vorposter“) fest, dass die Pius-Sekte
eben genau das ist: eine Sekte – nicht Teil der Kirche.
Schade Der Messe am Rosenkranzfest wohnten fünfzig Gläubige bei. Wie traurig. Schöner wäre es doch
gewesen, wenn die Gläubigen die Eucharistie – wie es der Canon Romanus sagt – als Mitfeiernde (concelebrantes)
der Engel begangen hätten. Aber anstatt mitzufeiern haben sie nur beigewohnt. Wie traurig.
@ Richeza Eucharistie-Ersatzandachten Mir ist nicht bekannt, dass jemals jemand behauptet hat, man könne
die Eucharistie ersetzen. Aber dass dort, wo keine Eucharistie gefeiert wird, das Wort Gottes gehört
und ausgelegt und Gott gepriesen werden soll, das ist doch wohl eine Selbstverständlichkeit. Oder meinen
Sie wirklich, es sei schädlich, Gottes Offenbarung im Logos zu verkünden?
Wieder und wieder und wieder Das Fuldaer Pornospiel für Kleinkinder Liebe kreuz.net-„Redaktion“! Schlagt
mal ein Wörterbuch auf und schaut, was Pornographie ist. Bitte tut es einfach, da könnt Ihr nämlich
noch etwas lernen.
@ Gernsknöder Das Wort des Herrn zum Sabbatgesetz ist auch eindeutig. Und das Wort des Herrn zum Jobaljahr
ist auch eindeutig. Und das Wort des Herrn zu Wallfahrtspflicht dreimal im Jahr nach Jerusalem ist auch
eindeutig. Und das Wort des Herrn zum Verbot der Nachlese auf den Feldern ist auch eindeutig. Und? Halten
Sie und andere Tradis sich daran? Nein: Am Samstag wird gearbeitet. Es werden nicht alle 50 Jahre die
alten Eigentumsverhältnisse wieder hergestellt. Man reist nicht dreimal im Jahr nach Jerusalem und beutet
die Äcker bis zum letzten Rest aus. Also: Fangen Sie an, das eindeutige Wort des Herrn zu befolgen und
hören Sie mit Ihrer Steinbruchexegese auf, in der Sie nur die Gebote und Verbote zitieren und anwenden,
die Ihnen gerade in den Kram passen. Es gibt kaum eine erbärmlichere und lächerlichere Hermeneutik des
Wortes Gottes als die Ihrige.
Ach Toby Komisch nur, dass man bei linken Priestern genau umgekehrt argumentieren würde. Wer ist „man“?
Meinen Sie mich? Wann habe ich bei „linken Priestern“ wie argumentiert? Ich frage mich, woher Sie das
eigentlich alles wissen wollen, was Sie zu wissen glauben. Nochmal, weil Sie es anscheinend wirklich nicht
kapieren: Die Fakten wissen Sie genauso wie ich aus der Berichterstattung. Damit ist Ihre oben zitierte
Frage wohl beantwortet. Und derjenige, der hier etwas zu WISSEN glaubte, waren Sie, denn nach Ihren –
mittlerweile ja zurückgenommen Worten – war es OFFENBAR, dass hier ein glaubenstreuer Priester mundtot
gemacht werden sollte. Das glaubten SIE von Anfang an zu WISSEN – ich hingegen habe von Beginn an nur
von INDIZIEN gesprochen. Ich jedenfalls gehe von der Unschuldsvermutung aus, bis das Gegenteil bewiesen
ist. Und die Beweislast liegt in diesem Fall nun einmal auf Seiten der Augsburger Diözesanleitung. Der
Priester ist nicht schuldig gesprochen, unterliegt keiner Kirchenstrafe, sondern das Bistum verzichtet
für fünf Jahre auf seine Dienste. Er wird sogar weiter bezahlt, er wird nur nicht auf einer Planstelle
des Bistums eingesetzt. Das ist kein Schuldspruch, sondern selbstverständliches Recht des kirchlichen
Oberen. Der Bischof allein entscheidet, wer welche Stellen bekommt. Es ist ja auch kein Klosterabt vor
kreuz.net Rechenschaft schuldig, bloß weil er seinen Gastbruder durch einen anderen ersetzt und dem alten
keine neue Aufgabe mehr zuweist.
Ach Toby Die begründungslose Mitteilung der Beurlaubung Sie war nicht begründungslos. Aus der Bekanntgabe
geht eindeutig hervor, dass es sich um Gründe handelt, die der Vertraulichkeit unterliegen. Meine Frage
an Sie war übrigens, woraus angesichts der Bekanntgabe eine PFLICHT folge, Ihnen und uns allen nun auch
die vertraulichen Details mitzuteilen. Denn von einer solchen PFLICHT hatten Sie gesprochen. Ihre Mutmaßung,
dass die „Indizien“ die Interpretation eher nahelegten, Dr. Thomas Balogh sei eine „gescheiterte Priesterexistenz“,
als das Gegenteil, entbehrt jeglicher Grundlage. Die Grundlage hatte ich zweimal genannt, mache es auch
gerne für Sie als vermutlich nur eingeschränkt denkfähigen Menschen auch gerne noch ein drittes Mal:
Besagter Priester war weder vom jetzigen noch vom vorherigen Bischof jemals für fähig gehalten worden,
eine Pfarrersstelle anzutreten. Das beweist nichts, aber als Grundlage für die VERMUTUNG, dass es sich
um einen Priester handelt, der den Anforderungen des Amtes noch nie gewachsen war, taugt es allemal. Denn
da Sie haben vollkommen recht: Nichts ist offensichtlich – und eben auch nicht diese Ihre Interpretation.
Ich hatte ja auch gesagt, dass für meine Interpretation nur INDIZIEN sprechen. Sie hingegen hatten in
einem früheren Posting gesagt, es sei OFFENBAR, dass „hier […] ein unbescholtener Priester mundtot
gemacht werden“ solle. Ich nehme erfreut zur Kenntnis, dass Sie diese Aussage soeben zurückgenommen haben
und nun das Gegenteil behaupten.
@ Ansgar Da stimme ich Ihnen voll zu! Aber Sie sollten das kreuz.net-Grunddogma kennen: „Die FSSPX hat
immer recht. Der Papst ist unfehlbar, aber nur dann, wenn er sagt, was auch die FSSPX sagt. Wer der FSSPX
gehorsam ist, ist per definitionem dem Papst gehorsam, selbst wenn der Papst das anders sieht. Über die
Auslegung des Glaubens entscheidet nicht das kirchliche Lehramt, sondern die FSSPX. Das kirchliche Lehramt,
im Besonderen der Papst, sind der FSSPX untergeordnet und werden nur durch diese legitimiert.“
@ Toby Lernen Sie sorgfältig zu lesen! Wenn sich der Bischöfliche Pressesprecher derart weit aus dem
Fenster hängt und behauptet, dass die Beurlaubung „aufgrund pastoraler Gründe einerseits und persönlicher
Gründe des Priesters andererseits notwendig geworden“ sei, so hat er die Pflicht, das näher zu begründen.
Quatsch, hat er nicht. Wieso auch? Woher leitet sich diese Pflicht ab? Wenn Sie, Typ, sagen, dass hier
gar nichts „offensichtlich“ sei, weder dass der Priester böse noch dass der Bischof böse sei, warum
mutmaßen Sie dann selber, dass dies eher nach einer gescheiterten Priesterexistenz klinge und nicht nach
einem ach so bösen Bischof? Weil ich meine Worte – im Gegensatz zu Ihnen – sorgfältig abwäge. Ich habe
gesagt: OFFENSICHTLICH ist nichts, aber es gibt INDIZIEN dafür, dass die Probleme eher auf der Seite
des Priesters liegen – warum sonst sollte ihn bisher noch keiner seiner Bischöfe für ein Pfarrersamt
für fähig gehalten haben? VIELLEICHT ist diesem Priester auch seit Jahrzehnten Unrecht widerfahren und
er in seiner katholischen Genialität verkannt worden, aber die INDIZIEN sprechen eher für eine gegenteilige
Interpretation. Nichtsdestotrotz ist nichts OFFENSICHTLICH. Die Mutmaßung „gescheiterte Priesterexistenz“
ist nach Ihrem eigenen Argumentationsstrickmuster unredlich und verleumderisch. Wieso? Ich habe nur gsagt,
die INDIZIEN legen DIESE Interpretation eher nahe als das Gegenteil – aber OFFENSICHTLICH ist keins von
beidem.
@ Toby Der Priester ist offenbar nicht suspendiert, sondern beurlaubt. Ersteres ist eine kirchenrechtliche
Strafe, Letzteres eine pastoral bedingte Maßnahme. Für diese ist der Bischof weder der Öffentlichkeit
noch kreuz.net rechenschaftspflichtig. Und woran Sie erkennen wollen, dass hier „offensichtlich“ jemand
mundtot gemacht werden soll, verstehe ich nicht. Das einzige, was hier offensichtlich ist, ist, dass ein
Priester beurlaubt worden ist. Und zwar einer, der bisher noch nie – weder vom jetzigen noch vom vorherigen
Bischof – für geeignet für eine Dauerbeschäftigung als Pfarrer gehalten wurde. Das klingt eher nach
einer gescheiterten Priesterexistenz und nicht nach einem ach so bösen Bischof. Jedenfalls: „Offensichtlich“
ist hier gar nichts. Weder dass der Priester böse noch dass der Bischof böse ist. Vielleicht sind sie
auch beide böse oder beide gut.
@ Krak Wieso ist die Entscheidung nicht nachvollziehbar? Die Gründe sind – wie wir wissen – eh vertraulich;
umso mehr ist die Entscheidung nachvollziehbar. Der besagte Herr war trotz seinen fortgeschrittenen Alters
noch nie für befähigt gehalten worden, Pfarrer zu werden; es scheint also schon länger Probleme mit
ihm gegeben zu haben – deren Details vertraulich sind –, und das alles nicht erst unter dem jetzigen Bischof,
sondern schon unter dem Vorgänger. Aber natürlich haben Sie recht: Der Rekurs beim Heiligen Stuhl steht
ihm offen. – Aber ich weiß schon: Wenn dann der Heilige Stuhl die Entscheidung des Bischofs bestätigt,
werden Gestalten wie Sie gleich von der jüdischen Weltverschwörung zetern, die aus dem ganzen Vatikan
einen Haufen teuflicher Untermenschen gemacht hat, so dass der Priester gefälligst Piussektenpriester
werden soll, wenn er noch seine vom Teufel persönlich geschändete Seele retten will.
@ Toby Mann, sind Sie doof. Der Bischof unterliegt der SCHWEIGEPFLICHT, wenn es um vertrauliche Dinge
geht, auf Grund deren er seine Entscheidungen fällt. Ist das so schwer zu kapieren? Der Bischof muss
kreuz.net seine Beweggründe für Personalentscheidungen nicht mitteilen, mehr noch: er DARF es nicht
einmal. @ Defensor Die passenden Väterzitate folgen dann heute abend oder morgen, wenn ich dafür Zeit
habe. Übrigens ist mir keine einzige Publikation neueren Datums bekannt, die den Opfercharakter der Eucharistie
leugnet – nur welche, die die Akzentsetzung darauf für falsch halten, weil sie im Laufe der Jahrhunderte
zu dem grotesken Missverständnis geführt hat, die Eucharistie sei ein Handel zwischen Priester und Gott,
der dann in der himmlischen Bürokratie zu einem paar Häkchen bei demjenigen führe, der die Messe bezahlt
hat. Nach Röm 12 gibt es ohnehin nur ein einziges Gott angemessenes Opfer, nämlich das Selbstopfer.
Wenn die Eucharistie das nicht ist (sondern nur ein bürokratischer Akt zwischen Priester und Gott), dann
ist sie nicht Liturgie im Sinne des NT.
@ Defensor Fidei Habe ich den Begriff der Opfermesse widerlegen wollen? Die frühe Kirche hat sich jahrhundertelang
dagegen gewehrt, sie würde ein Opfer feiern, denn das hätte das Opfer Christi abgewertet. Die Kirche
von Trient hat klargestellt, dass die Eucharistiefeier (das Herrenmahl, das Brotbrechen) ein Opfer ist –
schließlich ist darin ja Christus gegenwärtig, dessen ganze Existenz nach dem NT als Opfer verstanden
werden kann. Der Begriff des Opfers ist für die Eucharistie korrekt – aber als Kampfbegriff gegen das
Verständnis der Eucharistie als Mahl, als Dankesfeier (eu-charistia), als Brotbrechen (Apg) ist er ebenso
ungeeignet wie wenn er als EINZIGES Erklärungsmodell zum Verständnis der Eucharistie herangezogen wird.
Es tut den Tridentinern ganz gut, wenn man sie hin und wieder darauf hinweist, dass die Tradition der
Kirche nicht nur bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht, sondern – o Wunder! – bis in die apostolische
Zeit.
@ ruhrinfizierter Gelobt sei allerheiligste Sakrament des Altares und die immerwährende Opfermesse! …die
in den ältesten Zeugnissen aus der Hl. Schrift und dem 2. Jahrhundert genau wie genannt wird? – Brotbrechen
oder – Herrenmahl
Hindernisse Vielleicht ist es ja ein Weg, daß dieser Priester in dieser kirchlichen Gemeinschaft seinem
Priestertum ohne Hindernisse der Modernisten nachkommt Wenn dieser Priester sich der Piussekte unterstellen
sollte, wäre er von seinem Amt suspendiert. Und das ist dann kein „Hindernis der Modernisten“, sehr wohl
aber ein Hindernis des kirchlichen Rechtes, das in der Ekklesiologie der hierarchisch verfassten einen
Kirche begründet ist.
Intime Kenntnisse Die Marienerscheinungen sind doch eine Folge des Glaubensschwundes, die Muttergottes
will doch durch ihre Erscheinungen diesem entgegenwirken. Wow, was Sie alles wissen… Na dann sag ich
mal: Die Marienerscheinungen sind Halluzinationen. Wenn Sie irgendwas drauflosbehaupten, darf ich das
wohl auch.
@ Nachtlaterne Warum sollte Ihre Meinung über die Rechtgläubigkeit eines Priesters korrekt sein? Zuständig
für dieses Urteil ist meines Wissens nicht kreuz.net und auch nicht irgendein anonymer User, sondern
die kirchliche Hierarchie. Abgesehen davon ist doch nun die eindeutige Stellungnahme von Seiten des Bistums,
dass es sich gerade nicht um dogmatische Gründe handelte, die zu der Entpflichtung führten. Im Übrigen
ist es geradezu grotesk, in die Entpflichtung eines noch nicht einmal als Pfarrers installierten Priesters
eine „Entscheidung gegen Gott“ hineinzulesen, solange die eigentlichen Hintergründe nicht bekannt sind
(die auch, wie es sich für Personalentscheidungen gehört, der Schweigepflicht unterliegen). Sonst werde
ich hier über jede Versetzung von Priestern in den Ruhestand berichten und dann gleich „Entscheidung
gegen Gott!“ kreischen, bloß weil mir irgendwann mal eine Predigt des besagten Priesters gefallen hat.
Mannmann, wenn man so wenig Ahnung von der Leitung einer Diözese und der Verantwortung für Pastorales
Personal hat wie Sie, sollte man einfach die Schnauze halten.
@ Don Camillo Sehr richtig! Jeder drittklassige Manager weiß, dass Personalentscheidungen eine sehr delikate
Angelegenheit sein können und es meistens aus Gründen der Diskretion, Schweigepflicht, zur Verhinderung
eines Vertrauensbruchs NOTWENDIG ist, dass der Vorgesetzte seine Gründe NICHT im Detail offen legt. Aber
für kreuz.net ist das völlig egal. Nach den irren Denkschemata dieser „Redaktion“ kann immer dann, wenn
ein Priester versetzt/entlassen/gemaßregelt wird, über den irgendwer aus der „Redaktion“ etwas Positives
denkt, grundsätzlich nur Hetze, Intrige, die jüdische Weltverschwörung, der Hurensohn Johannes XXIII.
und sein verwichstes Pseudokonzil oder die Freimaurer dahinterstecken.
@ Funzel Sie haben aber schon verstanden, dass es hier um einen PERSONALentscheidung geht, oder? Im Übrigen
scheinen Sie keine Demut gegenüber der Kirche zu haben – Sie sollen die Entscheidungen der Hierarchie
annehmen, ganz egal, ob Sie sie verstehen oder nicht. Rudolfus kann Ihnen das gerne näher erklären (tut
er sowieso in jedem zweiten Posting).
Der namenlose Priester „Sie erfüllen weder regelmäßig die Sonntagspflicht, noch gehen sie zur Beichte
-von den übrigen Gebote der Kirche gar nicht zu reden.“ Soso, das weiß der namenlose Priester also?
(Der Einfachheit halber nenne ich diesen bekennermutigen Mann einmal „Angelina Jolie“.) Angelina Jolie
weiß also um die Erfüllung der Sonntagspflicht von Menschen? Also ich weiß das nicht… Vielleicht
geht mein Nachbar in eine andere Pfarrkirche? Vielleicht ist er schon in der Vorabendmesse bei den Petrusbrüdern
gewesen? Vielleicht ist er sonntags einfach oft gar nicht da und geht woanders in die Kirche? Und beim
Beichten wird es ja noch abstruser. Vielleicht beichtet mein Nachbar ja in einer anderen Pfarre? Einer
Wallfahrtskirche? Hat einen Geistlichen Begleiter im nächsten Kloster? Kurzum: Angelina Jolie kann das,
was er behauptet, überhaupt nicht wissen. Also stünde es Angelina Jolie gut an, zu schweigen. Si tacuisses…
Wenn ich so einen Schwachsinn erzählen würde, würde ich das jedenfalls auch anonym tun – es wäre mir
nämlich schlichtweg zu peinlich.
Sehr richtig Anwesend war lediglich der zuständige Dekan, Hw. Ortwin Gebauer. Der betrachtete es nicht
als seine Aufgabe, „hier zu begründen, warum der Bischof die Entscheidung so getroffen hat“. Und das
tut er völlig zu recht. In vorbildlichem Gehorsam steht er zur Entscheidung des Bischofs, während die
frechen Gläubigen Antworten verlangen. Von der Haltung dieses Dekans könnte sich kreuz.net wirklich
eine Scheibe abschneiden. Das täte gut, wenn mal wieder der Schaum vorm Mund spritzt, weil jemand „Algermissen“
gesagt hat.
Watt? „Ich empfinde die Pfarrgemeinderäte als große Bereicherung“ – jubelte der Bischof von Mainz, Kardinal
Karl Lehmann, am vergangenen Freitag vor Journalisten. Inwiefern ist das Zitat denn ein „Jubel“? Wie hat
Kardinal Lehmann genau gesprochen, dass die „Redaktion“ nicht von „sagen“, sondern von „jubeln“ spricht?
Oder kann die „Redaktion“ das gar nicht erklären?
Null Ahnung, aber rumschwätzen Inkulturation… braucht das jemand? ich nicht. Ohne Inkulturation hätte
es, nur mal so als Beispiel, 1) nie eine Scholastik gegeben, 2) nie eine lateinische Bibel, 3) nie das
Knien während der Messe und 4) nie den Ritus, dass der Priester bei der Weihe seine Hände in die Hände
des Bischofs legt. 1) war die Inkulturation der christlichen Theologie in eine Denkwelt, die vor allem
auf der Philosophie und Begrifflichkeit des Aristoteles aufbaute, 2) war eine Inkulturation des östlich
des Mittelmeers entstandenen Christentums in die westliche Welt, 3) war ein germanischer Sonderritus,
der dem Gefühl der Germanen besser entsprach (obwohl das Konzil von Nikaia das Knien am Sonntag grundsätzlich
verboten hatte), 4) ist Inkulturation des Weiheritus in die Feudalwelt des Mittelalters. Kaum etwas ist
so dermaßen durch Inkulturation entstanden wie die lateinisch-tridentinische Liturgie. Ohne Inkulturation
wären griechische Sprache, Stehen bei der ganzen Eucharistiefeier und Platonismus bis heute eine Selbstverständlichkeit,
ja sogar ein Charakteristikum des Christentums.
@ Rudolfus Da stimme ich zu. Trotzdem steht es dem Kommunionspender nicht zu, über die Würdigkeit des
Empfängers zu richten. Die genannten Personen hätten nicht zur Kommunion gehen dürfen. Aber der Kommunionspender
war verpflichtet, sie ihnen auszuteilen – denn das Grundrecht aller Gläubigen auf Sakramentenempfang
hat Vorrang vor dem Würdeempfinden des Spenders oder anderer Anwesender.
Erstens und zweitens 1. Der Kommunionspender hat grundsätzlich das Grundrecht der Gläubigen auf Sakramentenempfang
zu respektieren. Merkwürdige Kleidung reicht nicht aus, um jemanden von der Kommunion auszuschließen –
denn: GRUNDRECHT. Die Regeln zum Kommunionempfang verpflichten also zunächst den Empfänger – der Spender
darf nicht einfach so die Kommunion verweigern. 2. Es ist geradezu infam, jemandem zu unterstellen, seine
Entschuldigung sei nicht ernst gemeint. Die Meinung eines US-amerikanischen Kommentators ist als Beleg
für diese Unterstellung nicht ausreichend. Da könnte ja jeder kommen.
Antwort Wieso sitzt Hans Küng seit Jahren nicht im Gefängnis wegen Volksverhetzung und Haß gegen eine
Religion (in diesem Fall: Katholizismus) ? 1. Weil er keine Volksverhetzung begangen hat. 2. Weil „Hass
gegen eine Religion“ an sich nicht strafbar ist (mal abgesehen davon, dass ich nicht weiß, wie Sie eigentlich
„Hass“ nachweisen wollen – meinen Sie, die Strafjustiz richtet sich hier einfach nach der Mehrheitsmeinung
von kreuz.net?).
Watt? Splitterpartei Ich warte schon auf den nächsten Artikel hier, in dem die österreichische FPÖ
als Splitterpartei bezeichnet wird. Ihr Stimmenanteil ist nämlich nur geringfügig höher als der der
GRÜNEN in Deutschland.
Watt? Und worin besteht nun die Kardinalsbeschimpfung? Wird aus dem Artikel leider nicht deutlich. Ein
einfaches Zitat einer Beschimpfung sollte doch wohl möglich sein, oder? Im Artikel steht nur ein Umfrageergebnis –
was also soll das nun für eine Beschimpfung sein? Oder sind Umfrageergebnisse in sich Beschimpfungen?
Watt? keine demokratische organisation…des todes hat mehr blut von unschuldigen vergossen als die so
genannte Pro-Familia Pro Familia hat „Blut vergossen“? Echt? Nennen Sie mir eine einzige Abtreibung, die
von Pro Familia als Institution durchgeführt wurde. Danke.
Watt? den Segen – den es bei den Protestanten gar nicht gibt – zu geben. Selbstverständlich gibt es bei
den Protestanten einen Segen. Ein Blick in ein evangelisches Pastorale oder einfaches Kirchengesang- und
-gebetbuch hätte genügt. Aber Lesen ist ja für kreuz.net-„Redakteure“ schon zu viel verlangt.
Unfassbare Dummheit Somit stehen wir wieder einmal vor dem Fall, daß ein Priester und Professor behauptet,
daß die Bibel lügt, wenn sie von der Schöpfungsgeschichte erzählt. Wie doof kann ein „Redakteur“ eigentlich
sein? Die Bibel hat eben nicht den Anspruch, naturwissenschaftliches Wissen zu verbreiten. Insofern „lügt“
sie nicht, wenn sie etwas schreibt, was naturwissenschaftlichen Erkenntnissen entgegensteht, sondern sie
gibt der Wirklichkeit menschlicher Existenz eine Deutung bezüglich ihrer Beziehung zu Gott als Schöpfer.
Merke: „Glaube und Vernunft sind zwei Flügel zur Betrachtung der Wahrheit.“ www.kreuz.net/article.5341.html
Für die Schwachmaten in der „Redaktion“ ist das schon zu schwer. Ich würde mich ja wirklich schämen,
wenn ich so dumm wäre wie der „Redakteur“, der das geschrieben hat. Aber ganz bestimmt würde ich es
anonym schreiben, damit niemand merkt, wer ich bin. Problem: Gott sieht alles, auch anonyme „Kommentare“
von Vollidioten.
Watt? Diese Pfarrei und diese Pfarrkirche gehören nicht einem nichtkirchlichen Pfarrgremium oder dem
Modernistenpfarrer, sondern dem Bistum, der römisch-katholischen Kirche, und allen Nachkommen der Leute
die dort Pfarrangehörige waren während der Bauzeit. Eine Kirche gehört allen Nachkommen der Leute,
die dort Pfarrangehörige waren während der Bauzeit? Echt? Dann sollte man eine Eigentümerveranstaltung
durchführen, wo dann 1) der Atheist Hans Müller, direkter Nachfahre des Kaufmanns Erwin Müller, der
zur Bauzeit der Kirche Pfarrangehöriger war, 2) die fünfjährige, ungetaufte Mandy Helen Meier, direkte
Nachfahrin des Schusters Alfons Meier, der zur Bauzeit der Kirche Pfarrangehöriger war und 3) der freischaffende
Graffitisprayer Pascal Huber, direkter Nachfahre des Pferdezüchters Konradin Huber, der zur Bauzeit der
Kirche Pfarrangehöriger war, gemeinsam mit dem Papst und dem Bischof entscheiden, ob die SJM da ihre
„Messe lesen“ darf oder nicht.
Watt? Welch ein Schwachsinn. Wenn ich sowas schreiben würde, wäre es mir auch zu peinlich, um meinen
Namen darunter zu setzen – ebenso wie offenbar dem „Autor“.
@ Tradistimme Denn den sexuellen Verkehr – wie immer der in dieser Altersklasse „aussehen“ mag – zwischen
den Kindergartenkindern hat die Masturbations-Lehrerin Pia Friid ja nicht ausgeschlossen, es muß nur
freiwillig geschehen… Was ist das denn für ein schwachsinniges Argument? Die Kindergärtnerin hat in
den zwei Halbsätzen, die hier wiedergegeben sind, auch Mord und Diebstahl nicht ausgeschlossen. Wäre
deswegen die Überschrift „Kindergarten als Mord-Schule“ korrekt? Sie hat anscheinend ziemlichen Unsinn
erzählt, aber vom Swingerclub nun wahrlich nicht. Lesen sollte man schon können, auch als Traditionalist.
Kindergartenkinder 1. Was hat dieser Unsinn in „katholischen Nachrichten“ verloren? 2. Wieso betitelt
die „Redaktion“ das dann mit „Kindergarten als Swingerclub“? Ein Blick in ein simples Wörterbuch hätte
den weltfremden „Redakteuren“ erklären können, was ein Swingerclub ist.
@ Rudolfus Es gibt 22 Rituskirchen innerhalb der Kirche. Auch in der lateinischen Rituskirche gab es schon
immer mehrere Riten. Äh, ja und? Innerhalb der Lateinischen KIRCHE gab es schon immer mehrere RITEN,
ambrosianisch, mozarabisch etc. Aber forma ordinaria und forma extraordinaria des Römischen Ritus sind
und bleiben derselbe RITUS. „Birituell“ wäre jemand, der sowohl römisch als auch byzantinisch oder sowohl
byzantinisch als auch ambrosianisch zelebriert. Jemand der sowohl „Römisch à la 1962“ als auch „Römisch
à la 1970“ zelebriert, ist nicht birituell, sondern einfach nur römisch.
Nichts verstanden Sieht man nicht ein, dass traditionelle Katholiken einem birituellen Orden nicht trauen,
wenn dieser sich so einschüchtern lässt? Die SJM sind kein biritueller Orden. Sie gehören ausschließlich
dem römischen Ritus an, und pflegen in diesem sowohl die forma ordinaria als auch die forma extraordinaria
ein und desselben Ritus.
Messe lesen Hab gestern auch mal wieder Alte Messe gelesen. Sessel, Schott von 1962, Glas Rotwein in die
Hand, und los geht das Lesen. Messe lesen kann jeder.
Watt? Diese Patres (die neben der neuen Form auch in der alten Form zelebrieren) werden in unserem Lande
nach wie vor verfolgt, verleumdet und geächtet. Finden Sie das christlich, landorganist? Auf kreuz.net
werden durch „Redaktion“ und Postings in unserem Lande nach wie vor katholische Bischöfe, Priester, Theologinnen
und Theologen verfolgt, verleumdet und geächtet. Finden Sie das christlich, kreuz.net?
Watt? Außerdem ernannte der Papst auch fünf Prälaten aufgrund ihrer Verdienste zu Kardinälen Aha.
Aus welchem Grund wurden denn die anderen 18 ernannt? „kreuz.net – brandaktuell: Heute wurden fünf über
80-jährige Prälaten aufgrund ihrer Verdienste zu Kardinälen ernannt. Wegen ihres Alters werden die
Erwählten bei einem Konklave nicht mehr teilnahme- und wahlberechtigt sein. Daneben wurden 18 weitere
Prälaten, die unter 80 Jahre und damit stimmberechtigt sind, zu Kardinälen ernannt. Aus welchem Grund
diese 18 ernannt wurden, wurde im Gegensatz zu den anderen fünf nicht bekannt.“
@ Rudolfus Wegen des katholischen Glaubens alleine kommt keiner in den Himmel – „sola gratia“, das lehrt
Dr. Luther. Und der Hl. Apostel Paulus nicht zu vergessen!
Sprachkompetenz Eva Herman hat sich heute zum deutschen Mediendebakel der Nachkriegszeit geäußert. Johannes
B. Kerner war der Situation nicht gewachsen. Das ist eine pure Behauptung. Außerdem bezieht es sich offenbar
auf die Äußerungen von Frau Herman. Korrekt muss es also heißen: Eva Herman hat sich heute zum deutschen
Mediendebakel der Nachkriegszeit geäußert. Johannes B. Kerner sei der Situation nicht gewachsen gewesen.
Merke: Der Konjunktiv hat in der deutschen Sprache eine Bedeutung. Gerade im journalistischen Bereich
sollte man ihn nutzen.
Watt? Der Tiefpunkt dieser Medienhetze ereignete sich vor sieben Tagen, als Frau Herman von dem ZDF-Talkshow-Leiter
Johannes B. Kerner (42) wie eine Ratte aus einer Sendung gejagt wurde. Wer das geschrieben hat (natürlich
anonym), hat die Sendung nicht gesehen.
@ Rudolfus Verhütungsmittel fordern zur Promiskuität (Vielweiberei) auf. Watt? Kondome rufen zu etwas
auf? Ist ja hochinteressant. Mich hat noch kein Kondom zu irgendwas aufgerufen.
@ Pippifax Wie heißt es doch in der Collecta am Fest der Maria Goretti: Du hast die heilige Maria Goretti
früh zur Vollendung geführt und ihren Kampf um die Reinheit mit dem Martyrium gekrönt. Und im Hallelujavers:
Selig, wer in der Versuchung standhält. Denn wenn er sich bewährt, wird er den Kranz des Lebens erhalten.
Was machen Sie denn für Hirnverrenkungen, um da herauszulesen, dass es der Maria Goretti um die Reinheit
des Vergewaltigers ging?
@ Pascal123 Bei der heiliggesprochenen Maria Goretti zumindest implizit. Denn dort heißt es, dass sie
„den Tod der Sünde vorzog“, und Maria Goretti starb, weil sie nicht bereit war, sich vergewaltigen zu
lassen.
@ Pascal123 Da sieht es schlecht aus. Sie hätte freiwillig den Tod auf sich nehmen müssen, um der Vergewaltigung
zu entgehen. Das genügt dann definitiv für eine Heiligsprechung. Vergewaltigtwerden an sich ist hingegen
Sünde.
@ Pascal Sofern sie betont, dass es ihr definitiv keinen Spaß gemacht hat, kann sie auch als Ex-Jungfrau
noch heilig werden. Wenn es ihr Spaß gemacht hat (stöhnen, miauen etc.), dann sieht es allerdings schlecht
aus.
@ santa rita Nach der Vision eines Ordenspriesters ist Johannes Paul II nur deshalb nicht verdammt, weil
er den Barmherzigkeitssonntag eingeführt hat. Nach der Vision der Seherin Walburga aus Kleinplitzendorf
ist Johannes Paul II nun deshalb verdammt, weil er den Barmherzigkeitssonntag eingeführt hat. Und nu?
@ Stephanus Denn das Leben des hier angesprochenen lieben Verstorbenen, war in den letzten Tagen seiner
irdischen Wanderschaft, alles andere als ein Honiglecken. Andere mögliche Schlussfolgerung, die von kreuz.net-Gläubigen
massiv vertreten wird: Das war alles Sündenstrafe für einen Pseudo-Papst, der die Juden mochte!
@ maliems Da nach authentischer Lehrmeinung von kreuz.net Autounfälle von suspendierten Priestern bereits
als Beweis für den Heiligkeit anerkannt sind, dürfte es mit Feuerfotos auch gut ausschauen für JP II.
Ich habe auf meinem Computer sogar ein Foto, auf man – nicht nur schemenhaft, sondern ganz deutlich –
mich selbst erkennen kann! Santo subito!
@ Burgorus Das heißt, die kreuz.net-„Redaktion“ verfügt über ein Zaubermittel, um Abtreibungen zu verhindern,
und der böse Sozialistenstaat lässt sie das nur nicht umsetzen? Wie macht man das? Permanente Überwachung
aller potenziell schwangerer Frauen und sofortige gewaltsame Übergriffe, sobald der Verdacht auf Planung
einer Abtreibung vorliegt? Und sind Sie wirklich der Meinung, nach Ansicht der kreuz.net-„Redaktion“ sollte
Abtreibung nicht unter Strafe gestellt sein?
Das Feuer Bei jedem Feuer der Welt kann man, wenn man nur die Kamera lang genug draufhält, solche Bilder
machen. An jedem Tag und zu jeder beliebigen Uhrzeit. Da kann man dann sogar den Propheten Mohammed, Adolf
Hitler, einen Karabinerhaken, Eva Herman, eine zertretene Coladose oder bekannte Politiker der LINKEN
erkennen.
Interessant Eine gute Aktion und ein guter Artikel. Nur: Wenn eine Abtreibung so schreckliche Folgen für
eine Frau hat bzw. haben kann – wieso ist kreuz.net dann so vehement dafür, diese Frauen auch noch strafrechtlich
wie gewöhnliche Mörderinnen zu behandeln? Wenn es nach der „Redaktion“ ginge, würden die zitierten
Frauen ja niemandem von ihren Erfahrungen berichten können, weil sie schon längst von toitsch-katholischen
Gerichten zum Tod oder doch mindestens zu lebenslanger Kerkerhaft verurteilt wären… Das nennt man wohl
Doppelmoral.
Das Feuer Das Bild von dem Feuer ähnelt in den Umrissen eindeutig meinem Urgroßvater mütterlicherseits,
Herrn Anton Ingenuin Moosbichler. Und meinem Onkel väterlicherseits, Herrn Konrad Adolph Bichlmoser.
Und einem Homosexuellen, den ich gestern bei einer Talkshow im Fernsehen gesehen habe, dessen Name mir
aber nicht einfällt. Und einem Schäfer, den ich im letzten Sommerurlaub auf der Schwäbischen Alb eine
Zeitlang bei der Arbeit beobachtet habe. Ein wahrhaft mysteriöses Foto, das es wirklich verdient hat,
als „katholische Nachricht“ publiziert zu werden.
Schwachsinn In meinem Alter kann man nicht schwindeln: ex corde os loquitur! Ein ausgebildeter Psychologe
will ernsthaft behaupten, in einem gewissen Alter sei man nicht mehr fähig zu lügen? Der Mann hat ja
nicht alle Tassen im Schrank. Als Seelsorger ist er sicher unbrauchbar. Und wenn er wirklich so verantwortungsbewusste
Forschungsarbeit betrieben hat, dann wird es darüber ja auch Aufzeichnungen geben. So dumm, dass man
sich in Schwulenchats herumtreibt und Strichjungen zu sich ins Büro einlädt, ohne den Vorgesetzten darüber
zu informieren, dass es sich dabei um psychologische Studien handelt, kann man doch nicht sein. Der Mann
ist mindestens ein Heuchler, ziemlich sicher ein Lügner – angesichts dieser bescheuerten Verteidigungsstrategie
bleibt allerdings noch die Option, dass er einen ernsthaften psychischen Schaden hat. Möge die Kirche
ihn dauerhaft suspendieren und jedenfalls unter keinen Umständen mehr in der Seelsorge, geistlichen Begleitung,
Psychotherapie o. dgl. einsetzen.
@ Gunsenum Nach authentischer Lehrmeinung von kreuz.net gehören Frauen tagsüber mit Schürze an den
Herd, abends mit gespreizten Beinen ins Bett und sonntags mit Tischdeckchen auf dem Kopf in eine Messe
mit einem möglichst suspendierten Priester!
@ Traud Ist das ein Kirchenamt? Hängt davon ab, was Sie darunter verstehen. Im weitesten Sinne ist alles
ein Kirchenamt, was vom Bischof oder sonstwie per offizieller Ernennung vergeben wird. Dann ist auch Organist,
Kindergärtner(in) im kirchlichen Kindergarten, Präses der Kolpingfamilie und Mesner ein kirchliches
Amt, und selbstverständlich auch „Geistliche(r) Begleiter(in)“. Im engsten Sinne zählt man nur das durch
das Sakrament des Ordo gespendete Amt als „Amt“, also Diakon, Priester und Bischof. In diesem engsten
Sinne ist dann natürlich „Geistliche(r) Begleiter(in)“ kein Amt, genausowenig wie Dekan, Professor oder
Hausmeister. Hängt also davon ab, was Sie meinen, wenn Sie von „Amt“ sprechen. Der kirchliche Sprachgebrauch
selbst ist da nicht eindeutig geregelt.
Und wieder neuer Unsinn Diese implizite Leugnung der Weihegnade und Nivellierung des kirchlichen Amtes
So ein Schwachsinn. In 2Petr werden sogar ALLE Christen als „Priester“ bezeichnet. (Vermutlich müssen
Tradis vor lauter Ekel des zweiten Petrusbrief aus ihrer Bibel rausreißen und feierlich verbrennen…)
Und die Geschichte des Mönchtums und auch die des Mittelalters ist voll von Geistlichen Begleiterinnen,
an die sich gerne auch mal Bischöfe und Priester wandten, um Rat und Begleitung zu erhalten. Aber das
frühe Mönchtum und das Mittelalter waren nach Tradi-Meinung ja ohnehin nur dreckiges Untermenschentum,
der wahre Glaube beginnt ja erst in Trient…
Unfug Wenn er also schreibt, es würde ein „Völkermord“ (also geplante Vernichtung) der Kirche betrieben,
ist das nicht im Zustand der Unzurechnungsfähigkeit gesagt, sondern umgekehrt sehr wohl bewusst – eben
aus seiner Überzeugung heraus. Auch aus seiner Überzeugung heraus ist die juristische Definition eines
Völkermordes nicht erfüllt. Nicht mal im Ansatz.
Glaube ohne Vernunft Ich verstand nichts. Aber ich fand Gott. Glaube und Vernunft sind wie die beiden
Flügel, mit denen. sich der menschliche Geist zur Betrachtung der Wahrheit erhebt. (Johannes Paul II.
in der Enzyklika „Fides et ratio“)
@ Rudolfus Nochmal von vorne: Ein Altar wird dadurch zu einem christlichen Altar, dass auf ihm Eucharistie
gefeiert wird. Merke: Altarweihe besteht wesentlich daraus, dass auf dem Altar Eucharistie gefeiert wird.
Wird auf einem Altar Eucharistie gefeiert, ist er damit auch geweiht. Die Anbringung des Kreuzes ist zwar
rechtlich vorgeschrieben, aber z.B. auch das Tragen der Casel ist rechtlich vorgeschrieben – trotzdem
ist auch ein Messe mit casel-losem Priester eine Messe. Sie sollten sich besser mit der Geschichte der
Altarweihe auskennen, dann wüssten auch Wesentliches von rechtlich Vorgeschriebenem, aber dennoch Un-Wesentlichem
zu unterscheiden. Leider ist das bei Ihnen nicht besonders ausgeprägt. Aber arbeiten Sie dran, dann lernen
Sie es noch.
@ Rudolfus Ein Altar wird erst christlich durch das Kreuz, das für einen katholischen Altar vorgeschrieben
ist. Das ist Schwachsinn. Ein Altar wird christlich dadurch, dass an ihm Eucharistie gefeiert wird. Das
Kreuz ist zwar rechtlich vorgeschrieben, aber notwendig für die „Christlichkeit“ des Altares ist es nicht.
Übrigens haben auch andere Religionen Kreuze. Z.B. der Buddhismus.
@ Lorenz Ein Altar ist natürlich „definitv“ kein! christliches Symbol. Aha. Die Kirchenväter müssen
ja obskure Vollidioten gewesen sein, wenn sie genau das Gegenteil gelehrt haben.
Watt? Pater Andreas Mählmann von der Priesterbruderschaft St. Pius X. kritisiert, daß die Kirche kein
einziges christliches Symbol enthält. Wenn ich der Beschreibung es richtig entnehme, sind schon mal Altäre
und Ambonen drin. Das sind definitiv christliche Symbole.
Korrekt Im Zweifelsfall wird ausgeteilt. Sehr richtig, denn es gibt das Grundrecht auf Sakramentenempfang.
Dem Kommunion Austeilenden steht es nicht zu, spontan über die Würdigkeit des Empfängers zu urteilen –
siehe Grundrecht. Selbst ein Bischof darf nicht die Kommunion verweigern, nur weil ihm die Klamotten der
Leute nicht passen. Der Bischof hat richtig gehandelt, als er die Kommunion austeilte an Personen, von
denen er nicht definitiv wusste, wer sie sind. Falsch gehandelt haben diese Personen, indem sie zur Kommunion
hinzutraten, nicht aber der Bischof.
@ Rudolfus Es gibt dort im Regelfall keine rechtgläubig katholischen Amtsinhaber mehr, sondern nur irrlehrende
Amtsokkupanten. Das mag Ihre Privatmeinung sein. Die der Kirche und des Papstes sind es nicht. Und dass
es in der Liturgie bzw. konkret bei der Verkündigung des Wortes Gottes nicht um wesentliche Dinge geht,
höre ich zum ersten Mal. Was wohl Ihre Tradi-Kumpanen dazu sagen werden? Vermutlich werden die „feststellen“,
dass Sie exkommuniziert sind, woraufhin Sie dann „feststellen“, dass Ihre Kumpanen exkommuniziert sind…
Mindestens einer von Ihnen wird auch eine Internetseite dazu erstellen, in der er alle außer sich selbst
„exkommuniziert“. Viel Spaß dabei! Oder alternativ: Glauben!
@ Rudolfus Lesen Sie doch selbst den CIC und was das erste Gebot auch im CIC ist: Suprema lex salus animarum
Aha. Also wenn ein Pfarrer mal eine Lesung austauscht und sich dabei darauf beruft, dass er damit der
salus animarum dient, dann schreien Leute wie Sie immer ganz schnell herum. Die salus animarum als suprema
lex ist zwar ein theologisches Prinzip, sie ist aber als Hermeneutik des Gesetzes nicht tauglich, da sie
eben konkret höchst unklar verstanden werden kann. Da hilft Ihnen aber gerne jedes lumpige Kirchenrechtshandbuch
und auch der Päsptliche Rat für die authentische Interpretation der Gesetzestexte weiter. Übrigens
war auch die Liturgiereform im Interesse an der salus animarum begründet, und das lassen Sie ja auch
nicht gelten. Nochmal zum mitschreiben: „salus animarum“ heißt nicht: „Rudolfus steht über dem Gesetz“.
Watt? Willkürexkommunikation eines Papstes Willkür? Es handelte sich nur um die Feststellung einer ipso
facto durch die unerlaubten Bischofsweihen zugezogene Exkommunikation, nicht um Willkür. Lesen Sie mal
den CIC, das hilft!
Geistige Beschränktheit Der Generalobere ist sich nicht sicher, ob der Papst selber an die „Heiligkeit“
der Neuen Messe glaubt. Der exkommunizierte Herr täte gut daran, einmal päpstliche Texte (z.B. das Motupropio
über die Alte Messe, Predigten und Ansprachen) zu lesen, dann könnte er die von ihm vermisste Sicherheit
schnell finden. Aber dass die exkommunizierten Pius-Bischöfe und ihre suspendierten klerikalen Mitarbeiter
sich nicht besonders für päpstliche Stellungnahmen interessieren, ist ja nichts neues.
@ Seefeldt Das heißt, ich muss mich immer an Florian Geyer wenden, wenn ich aus dem Äußeren eines Menschen
auf das Innere schließen will? Für mich sieht Dekan Haas nämlich einfach nur fett und feist aus, und
die Dame auf dem Bild eigentlich sehr freundlich. Aber das quasi-lehramtliche Urteil des Florian Geyer
geht natürlich vor. Wenn ihm die Frau nicht gefällt, dann hat sie auch eine Untermenschen-Persönlichkeit,
und Dekan Haas ist natürlich die fromme Demut in Person.
@ Florian Geyer Und der dicke Bauch und die hochroten Wangen des Dekans von Liechtenstein kommen von der
bischöflichen Askese und Demut. Und das würdevolle Gesicht von Altbischof Krenn kommt natürlich vom
gesunden Mineralwasser!
@ Sulpicius Mit Typen wie Dir habe ich mich schon oft genug auseinandersetzen müssen. Es lohnt den Aufwand
nicht. Tut mir leid. Stimmt wohl. Thesen argumentativ zu widerlegen ist natürlich eine unzumutbare Belastung.
Dann lieber jemanden beschimpfen und zu vertreiben versuchen. Das ist doch wahrhaft im Geiste Christi!
@ Sulpicius Wie wäre es, wenn ich das einfach alleine entscheide und Du mal inhaltlich etwas leistest,
um mich zu widerlegen? Mannmannmann, so primitive „Argumente“ habe ich ja selbst hier schon lange nicht
mehr gehört.
Grandios! Ein ZDF-Talkshowmaster hat gestern Eva Herman in eine Falle gelockt, um sie anschließend mit
einem in Deutschland schon länger nicht mehr öffentlich zelebrierten Sadismus zu Hackfleisch zu verarbeiten.
Doch. Besagter Sadismus wird gerne bei der „Redaktion“ von kreuz.net zelebriert, wo Hierarchen der katholischen
Kirche, Vertreter von Homosexuellenverbände, Politiker aus dem linksradikalen Spektrum (also links der
NPD) und andere wegen irgendwelcher aus dem Zusammenhang gerissenen Halbsätze durch anonyme „Redakteure“
zum Abschuss freigegeben werden, damit ihnen dann aufgepeitschte Tradis in ihren anonymen Postings Pest
und Cholera und selbstverständlich Höllenstrafen an den Hals wünschen können.
Interessant Der Pfarrer von Wörth an der Isar (46) im Bistum Regensburg ist suspendiert worden. Grund:
Der Geistliche zweigte von verschiedenen Pfarreikonten fast 100.000 Euro ab. Wörth an der Isar ist also
46 Jahre alt, wurde demnach 1961 gegründet? Glaube ich nicht. Übrigens interessant zu wissen: Wer sich
an Ministranten ranschmeißt, kommt in Regensburg in die Pfarrseelsorge, wer Geld veruntreut, wird suspendiert.
@ Artois Sie sind mal wieder zu doof zum Lesen: Niemand hat behauptet, die Beschlüsse des II. Vatikanischen
Konzils seien nicht lang. Selbstverständlich sind sie das. Aber die Behauptung, sie seien langatmig,
ist definitiv falsch. Auch das Nizäno-Konstantinopolitanum ist lang, aber nicht langatmig. Oder die Bibel.
@ Artois Sehen Sie, ich auch. Aber kreuz.net ist damit überfordert. Eine „Nachrichten“-Seite, die Chinesen
nicht von Japanern unterscheiden kann, will mir die Welt erklären? Jämmerlich.
@ Artois Dass kreuz.net die Darstellung eines Chinesen nicht von der eines Japaners unterscheiden kann,
ist hingegen überhaupt nicht rassistisch, oder was wollen Sie sagen? „Hey, wir ha’m da so’n Artikel
über ‘nen Märtyrer. Brauche ‘n passendes Bild… Was? Schinese? Japaner? Keine Ahnung, ist doch eh dasselbe.
Gib mir einfach irgendwas mit Schlitzaugen!“
Das Eva-Prinzip Wenn die Eva so sehr die Mutterrolle in den Vordergrund stellen will, warum gondelt sie
dann eigentlich so viel in der Weltgeschichte herum, hält Talkshows ab, tritt mit stundenlangen Referaten
und Diskussionsrunden sogar in Österreich auf, ANSTATT ZU TUN, WAS EIN ANSTÄNDIGES TOITSCHES WEIB TUT,
UND DAHEIM AM HERD UND BEI IHREM KIND BLEIBT? Durch ihr Verhalten zeigt sie ja, wie ernst es ihr mit ihrem
Frauenbild ist – nämlich überhaupt nicht.
@ zeitundewigkeit Lieber Typ, die Frau ist lernfähig, bereut, was in ihrem Leben schief gelaufen ist
und möchte andere vor ihren Fehlern bewahren. Dann soll sie als gutes Eheweib zu dem einzigen Manne zurückkehren,
dessen Eigentum sie ist, nämlich dem ersten. Und selbst wenn der sie nicht mehr will, soll sie gefälligst
das Konkubinat mit ihrem jetzigen Zuhälter beenden. Erst dann würde sie als Vorzeigeweib für kreuz.net
taugen.
Die blonde Eva In ihrer vierzigminütigen Rede betonte Frau Herman, wie wichtig heute Werte wie Liebe,
Familie und Kinder seien. Sehr richtig! Deswegen liebt sie nun schon den vierten Mann – bei kreuz.net
heißt das sonst „Konkubinat“ –, hat sich vom Vater ihres Kindes getrennt und hat überhaupt nur ein Kind.
Großartig, woher das Forum Deutscher Katholiken und kreuz.net ihre Galionsfiguren holen! Einfach köstlich!
@ Pelagius Danke für den Hinweis! Ich glaube, der Fehler liegt bei der kreuz.net-„Redaktion“. („Hey,
haste mal ein Bild mit so’n paar Schlitzaugen, die einen Priester ermorden? Wäre super, können wir gut
gebrauchen… China? Japan? Keine Ahnung, sehen doch alle gleich aus! Hauptsache Ungläubige mit Schlitzaugen!“)
Wieder nix mit seriösem Journalismus Das Bistum zitiert auch die folgende Haßtirade Neumaiers: „Die
Öffentlichkeitsarbeit des Bistums erinnert an die Verlautbarungspolitik des DDR-Regimes: Unangenehme
Details werden verschwiegen, alles andere wird zum Ruhme des Bischofs hochgejubelt“. Kann mir jemand erklären,
was an dem Zitat eine „Hasstirade“ sein soll? Nein, kann niemand. Danke sehr.
@ Rudolfus In diesem Fall stimmen also ich, ein Katholik, und Sie, ein sedisvakantistischer Häretiker
und Schismatiker, darin überein, dass Rolf Lingen einfach Müll redet.
@ Rudolfus Äh, ja, das hat aber alles nichts mit dem zu tun, was ich gesagt habe, deshalb extra für
Sie nochmal ganz langsam: 1. Rolf Lingen hält allein erziehende Mütter per se für schlechte Vorbilder
im Glauben. 2. Dorothea, die Frau von Klaus von Flüe, war – jedenfalls nach der meines Wissens zwölften
Geburt – eine alleinerziehende Mutter, sie war sogar selbst damit einverstanden, dass ihr Mann sie verlässt.
3. Maria, die Mutter unseren Herrn, hätte auch zur allein erziehenden Mutter werden können, wenn Josef
sie denn verlassen hätte. Daraus folgt: Rolf Lingen muss auch Dorothea für ein schlechtes Vorbild halten
und müsste auch Maria für ein schlechtes Vorbild halten, wenn Josef sie denn verlassen hätte. Von vielen
Witwen, vergewaltigten Frauen, schlichtweg von ihren Männern alleingelassenen Frauen, die alleine Kinder
durchbringen, reden wir dabei noch überhaupt nicht. Lingen redet einfach Müll.
@ Rudolfus Äh, ja und? Jedenfalls wäre Maria eine allein erziehende Mutter geworden und müsste somit
dem Verdikt des heiligmäßigen Märtyrerpriesters St. Rolf verfallen!
Was sagt… …eigentlich die katholische Lehre übers Schminken, Frisieren und Haareblondieren? Was fällt
uns noch ein, worin Eva Herman eine tolle Leitfigur für das Forum Deutscher Katholiken sein könnte?
@ Gregor H Das war jetzt Artikel 7, da geht es also um alles davor Stehende (Eucharistiefeier). In Artikel
9 geht es dann um etwas anderes (Taufe etc.).
@ RJH Da stimme ich Ihnen völlig zu! Nur wo sehen Sie auf dem Bild kindliche „Ehrfurcht“? Davon sehe
ich gar nichts. Ich sehe nur eingeschüchterte Kinder, denen die Angst anzusehen vor den Schlägen, die
es hinterher bei den Eltern setzt, wenn sie nicht „ordentlich knien“, wie ein toitscher Bursche und ein
toitsches Mädel es gefälligst tun.
@ Amanda Wo bekommt frau diese hübschen Spitzenschleier? Das auf dem Bild zu sehende Original gibt es
in jedem Fachgeschäft für Gardinen und Tischdecken! :)3
@ litterae Wenn ich mir die verschüchterten Ministranten und Erstkommunionkinder (?) anschaue, frage
ich mich, was die wohl für eine Katechese gehabt haben, dass sie vor der Liturgie solche Angst haben
müssen. Einfach tragisch.
@ Lingen Niedlich übrigens, dass nach Lingens Meinung schon das Faktum „allein erziehend“ geeignet ist,
Frau Hermans Lebenswandel zu desavouieren. Demnach müsste auch die Ehefrau des Klaus von Flüe, Dorothea,
ein schlechtes Vorbild gewesen sein – sie hat sogar dem Fortgang ihres Mannes zugestimmt und war dann
allein erziehend. Und man stelle sich erst vor, wie der Rolf Lingen über Maria, die Mutter des Herrn,
reden würde, wenn Josef sich gegen die Weisung des Herrn gestellt und seine Verlobte verlassen hätte.
Dann wäre auch Maria ein schändliches allein erziehendes Drecksweib gewesen!
Hä??? Daß Breitenbach schon längst der r.-k. Kirche den Rücken gekehrt hat Er ist Pfarrer einer römisch-katholischen
Kirchengemeinde. Wie kann er ihr dann den Rücken gekehrt haben? Seine Privatmeinung ist zwar nicht die
des Papstes, aber unkatholisch ist sie nicht. Ignatius von Loyola lehrt, man solle alle Worte immer zuerst
im Geiste zu verstehen versuchen als sie zu verurteilen. M.a.W.: Der Nachweis einer Häresie besteht nicht
darin, dass etwas, was einer über die Liturgiegeschichte des 20. Jahrhunderts sagt, dem widerspricht,
was der Papst sagt. Naja, Theologie ist halt nicht so Ihre Stärke. Und Logik auch nicht. Schade eigentlich.
Solche Leute würden nämlich dringend gebraucht. Hassprediger wie Sie hingegen weniger.
@ Artois Aha. Ich könnte mir vorstellen, dass Artois gar kein Mensch, sondern ein raffiniert geschriebens
Computerprogramm ist. Daher habe ich nach Ihrer Logik zukünftig alle Rechte, von Ihnen nur noch als „Mensch“
zu sprechen, nicht mehr als Mensch. Oder ich denke mir noch eine andere Privatsprachregelung aus, nur
weil ich mir vorstellen könnte, dass… Ich nenne Sie z.B. nach meiner Privatsprachregelung „Hitler“.
Halt, ohne Anführungszeichen, Hitler. Oder Häretiker. Häretiker Hitler. Denn ich könnte mir vorstellen,
dass Sie einer sind.
@ „Pater“ Lingen Dagegen Ihr Lebenswandel ja ganz hervorragend: – Schmarotzer bei den Eltern, lebt nicht,
wie es der Apostel Paulus forderte, von der eigenen Hände Arbeit – abgebrochene Studien – angeblich Priesterweihe,
die – wenn sie denn je stattgefunden hat – ohne das notwendige Weiheentlassschreiben des Diözesanbischofs
erfolgte; also suspendierter Priester – auf der eigenen Homepage um Fanpost für die eigene Bischofsweihe
gebettelt – den eigenen Bruder auf der Homepage verunglimpft – gegen die Weisung Jesu Christi verstoßen
(„Ihr sollt Euch nicht Vater (=Pater) nennen lassen“) Pater Lingen, leuchtendes Vorbild, schon auf Erden
mit der Krone der Märtyrer gekrönt (wenn ich das auf der Homepage richtig verstanden habe), bitte für
uns!
@ Artois 1. Bischof Hofmann ist nicht „Bischof“, sondern Bischof. 2. Wie Sie aus einem einzigen Schnappschuss
(der noch dazu offenbar bewusst als Illustration ausgewählt wurde, um einen Hierarchen der Kirche lächerlich
zu machen) Rückscklüsse auf die Spiritualität eines Menschen treffen können, ist mir ein Rätsel.
Offenbar sind Sie dermaßen von Kirchenhass zerfressen, dass Ihnen ein einziges Foto zum vernichtenden
Urteil über einen Menschen genügt. Was meinen Sie wohl, wie viele unvorteilhafte Fotos von Ihnen machen
könnte, wenn man Sie hassen würde? Und dann eine Internet-Galerie daraus machen, wo sich dann Artois-Hasser
austoben können. Wie beruhigend, dass Ihr Verhalten mit dem Verhalten unseres Herrn Jesus Christus nicht
das Geringste gemein hat. Sie sind ausweislich Ihrer Äußerungen keinesfalls Christ, sondern allenfalls
„Christ“.
Mal wieder ratlos Was hat der Überschrift mit dem Artikel zu tun? Wo ist im Artikel von „bösen Unterdrückern“
die Rede? Wissend, dass die „Redaktion“ auf solche Fragen niemals antworten würde (weil es darauf eben
keine plausible Antwort gibt), aber dennoch seine Ratlosigkeit ausdrückend, Typ
@ Josef Professor Hubert Gindert, Vorsitzender und Sprecher des „Forums der deutschen Katholiken“, gratuliere
ich sehr, dass er Frau Hermann nicht verleumdet. Genau. Das Forum Deutscher Katholiken ist schließlich
prädestiniert dafür, einer dreifach geschiedenen Frau mit 30-jähriger Karriere im Medienbetrieb und
einem einzigen Kind den Rücken zu stärken! Ich werde das Forum Deutscher Katholiken bezeiten an diese
Zielgruppe erinnern.
Grandios Ich finde es einfach bezaubernd, wie eine dreifach geschiedene Mutter eines einziges Kindes,
die ca. 30 Jahre seines Lebens auf die eigene Karriere verwendet hat, zur Gallionsfigur des „Forums Deutscher
Katholiken“, von kreuz.net und vom größten privaten Pornosammler Martin Humer werden konnte. Einfach
hinreißend!
@ nonnobis Tja, wie gewohnt haben Sie nichts verstanden. bei der angegebenen Personengruppe ist es geradezu
selbstverständlich, dass einige beim ersten und dritten Mal dabei waren, nicht aber beim zweiten Mal.
Die durch die Verwendung des Präsens („andere fehlen einmal, kommen dann aber wieder“) implizierte Verallgemeinerung
ist dennoch unzulässig. Erst nach einer statistisch relevanten Wiederholung von 62er-Messen kann diese
möglich sein. Da es erst ein einziges Mal die Möglichkeit gab, zu kommen, beim nächsten Mal zu fehlen
und dann wiederzukommen, ist die Verallgemeinerung nicht möglich. Die besagt nämlich, dass man das Phänomen
„fehlen und dann wiederkommen“ mehrfach und in statistisch relevanter Menge beobachten konnte. Bei 130-150
Personen sehe ich außerdem keinen Informationswert in der Aussage, dass davon einige beim 1. + 3. Mal,
nicht aber beim 2. Mal dabei waren. Das ist sogar in der Vorabendmesse meiner Heimatgemeinde so, in der
für gewöhnlich 30-40 Gläubige anwesend sind. Dort lässt sich das Phänomen „fehlen und dann wiederkommen“
schon seit Jahrzehnten beobachten, ohne dass das nach Ansicht von kreuz.net oder meiner selbst eine „katholische
Nachricht“ wäre. Wie schon oft wiederholt: Mit journalistischen Standard hat’s kreuz.net halt nicht so.
Jeder 16-jährige Praktikant bei einer Provinzpostille weiß das.
Journalistische Standards? Andere fehlen dann, sind dann aber in der nächsten Woche wieder da. Wie kann
man so eine verallgermeinernde Aussage treffen, wenn diese Messe erst dreimal stattgefunden hat?
@ zwobbel Wie lange sollen wir uns noch gefallen lassen, daß Bischöfe gesellschaftlich exekutiert werden?
Solange es kreuz.net gibt, wird die gesellschaftliche Exekution von Bischöfen an der Tagesordnung sein.
Ich erinnere nur an die Bischöfe Algermissen, Lehmann, Kamphaus, Thissen, Scheuer, Aichern, Schönborn.
Wenn es darum geht, sich über Hetzkampagnen gegen die Kirche und ihre Amtsträger zu beschweren, sollte
kreuz.net EINFACH DIE SCHNAUZE HALTEN.
Offensichtlich Mit seinen klugen Worten spricht der Pater ganz offenkundig auch über kreuz.net. Es ist
nicht damit zu rechnen, dass kreuz.net sich seine Worte zu Herzen nehmen wird.
Menschendienst „Wenn du also das Haus der Kirche schmückst, übersieh den leidenden Bruder nicht. Denn
er ist ein Tempel, kostbarer als der andere.“ Der hl. Kirchenvater Johannes Chrysostomos