Mittwoch, 14. Februar 2007 12:56
Lesername: Lorenz
Beiträge: 427
Lorenz: Vineta Käßmann vs. Benedikt
Vielleicht können wir dieses sagen:
Der Papst hat keine Angst vor der Glaubenskonkurrenz Islam. Er weiss, dass „sein“ Produkt das zigfach überlegene ist, auch wenn das die religionsnachfragenden Menschen noch nicht alle geschnallt haben. Also: Der Papst ist völlig angstfrei und braucht keine institutionellen Wettbewerbshemmnisse.
Frau Käßmann, die gar nicht weiß, was ihr Produkt ist, die von den Resten einer aussterbenden (ehemals verdienstvollen) evangelischen Frömmigkeitstradition lebt, hat die Hosen natürlich voll und fordert ein islamfreies Europa. [mehr…]
Der Papst hat keine Angst vor der Glaubenskonkurrenz Islam. Er weiss, dass „sein“ Produkt das zigfach überlegene ist, auch wenn das die religionsnachfragenden Menschen noch nicht alle geschnallt haben. Also: Der Papst ist völlig angstfrei und braucht keine institutionellen Wettbewerbshemmnisse.
Frau Käßmann, die gar nicht weiß, was ihr Produkt ist, die von den Resten einer aussterbenden (ehemals verdienstvollen) evangelischen Frömmigkeitstradition lebt, hat die Hosen natürlich voll und fordert ein islamfreies Europa. [mehr…]
Sonntag, 1. Juni 2008 23:50
Lorenz: Lieber Defensor; „zum Sohn und zur Tochter Gottes“
Ich gehöre nicht zu den Homothematisierern in diesem Forum. Was Sie da aber bei der lesbisch-schwulen-Basiskirche
Basel ausgegraben haben ist, wie ich hoffe, noch nicht repräsentativ für die Christenheit.
Ich schiebe diesen Absturz in die Hände Satans hier nicht auf lesbisch-schwul, nicht mal auf Basel, sondern auf „Basiskirche“.
Verhunzungen des Apostolicums sind leider keine Seltenheit bei den Protestanten. [mehr…]
Ich schiebe diesen Absturz in die Hände Satans hier nicht auf lesbisch-schwul, nicht mal auf Basel, sondern auf „Basiskirche“.
Verhunzungen des Apostolicums sind leider keine Seltenheit bei den Protestanten. [mehr…]
Sonntag, 1. Juni 2008 20:07
Lorenz: methusalix
Wie war das gemeint mit dem blühenden China?
Meinten Sie die Viertelmillion Selbsmorde pro Jahr?
Meinen Sie die Öko- und Naturkatastrophen?
Meinen Sie den Umgang mit Flüchtlingen aus Nordkorea?
Oder meinten sie die doch die Außenhandelsbilanz? [mehr…]
Meinten Sie die Viertelmillion Selbsmorde pro Jahr?
Meinen Sie die Öko- und Naturkatastrophen?
Meinen Sie den Umgang mit Flüchtlingen aus Nordkorea?
Oder meinten sie die doch die Außenhandelsbilanz? [mehr…]
Sonntag, 1. Juni 2008 19:54
Lorenz: Was ist eine Taufe?
Die Forderung nach „Entexorzierung“ des katholischen Ritus zeugt mal wieder von beneidenswertem theologischen Sachverständnis. [mehr…]
Samstag, 31. Mai 2008 22:02
Lorenz: GEZ-Fernsehen
Die Sendung war wirklich extrem tendenziös. Die Helden waren Zollitsch und Priester, die für die Abschaffung
des Zölibat, Frauenordniation und Interkommunion beteten. Die Schurken waren Bischof Müller und dessen
im archaischen Glaubenskosmos gefangene Priester, die für die Seelen derer, die im Fegefeuer sind, beteten.
Solche Fürbittaktivität galt dem Redakteur als ganz rückschrittlich. Fürbitten für die, die vor den
ewigen Richterstuhl getreten sind, sollte es nach dessen Darstellung scheinbar nicht geben.
Böser Müller, guter Zollitsch- Das klare Credo dieser Sendung. [mehr…]
Böser Müller, guter Zollitsch- Das klare Credo dieser Sendung. [mehr…]
Freitag, 30. Mai 2008 11:14
Lorenz: Sozialkatholisch: „ohne Gott kommt das Chaos“
gestatten Sie mir zu ergänzen: Ohne den wahren Gott, kommt das Chaos.
Wenn ich das goldene Kalb der Marxisten, die Gerechtigkeit, verehre, geht mir die Ordnung ebenso verloren, wie wenn ich das goldene Kalb der Protestanten, die Freiheit, verehre. [mehr…]
Wenn ich das goldene Kalb der Marxisten, die Gerechtigkeit, verehre, geht mir die Ordnung ebenso verloren, wie wenn ich das goldene Kalb der Protestanten, die Freiheit, verehre. [mehr…]
Freitag, 30. Mai 2008 10:55
Lorenz: Die Wahrheit sieht man immer nur mit den Augen der Opfer
Also: Will ein Baby leben, wenn es eine bestimmte Genkombinantion trägt?
Oder ist es unser Denken, das urteilt:
Das ist aber ungerecht, dass dieser Mensch kränker ist als andere: Diese Ungerechtigkeit lassen wir dem Schöpfer nicht durchgehen. [mehr…]
Oder ist es unser Denken, das urteilt:
Das ist aber ungerecht, dass dieser Mensch kränker ist als andere: Diese Ungerechtigkeit lassen wir dem Schöpfer nicht durchgehen. [mehr…]
Freitag, 30. Mai 2008 10:27
Lorenz: absurdes Denken
Wenn ich Brustkrebsbabys abtreiben lasse, denke ich in etwa so:
Dieses Baby könnte schon mit 45 sterben. Das ist aber ungerecht, weil viele Menschen es bis 80 schaffen. Als Befürworter der Gerechtigkeit fordere ich jetzt die Beseitigung ungleicher Lebenserwartungen.
Auch ungleiche Lebensqualität passt mir nicht, weshalb arme Eltern abtreiben sollten.
Irgendwann können wir dann die Ungleichheit ganz wegzüchten, dann brauchen wir niemanden mehr abzutreiben und Gottes Plan von einer Schöpfung der Vielfalt und der Schaffung von Gerechtigkeit durch Ihn als ewigen Richter ist erfolgreich durchkreuzt. [mehr…]
Dieses Baby könnte schon mit 45 sterben. Das ist aber ungerecht, weil viele Menschen es bis 80 schaffen. Als Befürworter der Gerechtigkeit fordere ich jetzt die Beseitigung ungleicher Lebenserwartungen.
Auch ungleiche Lebensqualität passt mir nicht, weshalb arme Eltern abtreiben sollten.
Irgendwann können wir dann die Ungleichheit ganz wegzüchten, dann brauchen wir niemanden mehr abzutreiben und Gottes Plan von einer Schöpfung der Vielfalt und der Schaffung von Gerechtigkeit durch Ihn als ewigen Richter ist erfolgreich durchkreuzt. [mehr…]
Donnerstag, 29. Mai 2008 15:09
Lorenz: Frasim und Bernd
Ich würde Ihrer Einschätzung, Frasim, gerne zustimmen, dass die mutmaßliche Form des letzten Abendmahles
nicht in allem für die Zelebration des Meßopfers maßgebend ist.
Dass sich Liturgie immer entwickelt hat, Bernd J., ist schon klar. Aber hat sie sich immer entlang der Vorlieben der Gläubigen entwickelt? Haben Nichtexperten, Laien, die liturgische Entwicklung vorangetrieben?
Das würde mich wundern. [mehr…]
Dass sich Liturgie immer entwickelt hat, Bernd J., ist schon klar. Aber hat sie sich immer entlang der Vorlieben der Gläubigen entwickelt? Haben Nichtexperten, Laien, die liturgische Entwicklung vorangetrieben?
Das würde mich wundern. [mehr…]
Donnerstag, 29. Mai 2008 12:59
Lorenz: Lieber Bernd Jupp
Der „Wunsch der Menschen“ kann ja nun kein Kriterium für die Gestaltung des Ritus sein.
Dass die liturgische Praxis diesen vermeintlichen Wünschen nachzukommen sucht, ist ja das bejammernswerte an ihr.
Die Frage nach der richtigen Form muss mit theologischem Sachverstand von Experten beantwortet werden. Die Antwort findet sich nicht in einer Anpassung an das Nachfrageverhalten. Sonst müsste man Volksfeste und Gaudi statt Demutsübungen anbieten.
Diesen Unterschied zwischen einem Messritus und einer Sorte Apfelmus werden Sie doch konzedieren, oder? [mehr…]
Dass die liturgische Praxis diesen vermeintlichen Wünschen nachzukommen sucht, ist ja das bejammernswerte an ihr.
Die Frage nach der richtigen Form muss mit theologischem Sachverstand von Experten beantwortet werden. Die Antwort findet sich nicht in einer Anpassung an das Nachfrageverhalten. Sonst müsste man Volksfeste und Gaudi statt Demutsübungen anbieten.
Diesen Unterschied zwischen einem Messritus und einer Sorte Apfelmus werden Sie doch konzedieren, oder? [mehr…]
Donnerstag, 29. Mai 2008 10:19
Lorenz: Zustimmung Gotthard
Man kann das Latein nicht damit verteidigen, dass es für das persönliche Gebet geeigneter wäre.
Allerdings ist die Umkehrung der Aussage, die ich von meinem Pfarrer kenne, auch falsch. Es gilt: Man kann prinzipiell in einer Fremdsprache beten, wie man in einer Fremdsprache fluchen oder flirten oder träumen kann.
Für das kollektive Gebet sind wieder ganz andere Überlegungen maßgeblich. [mehr…]
Allerdings ist die Umkehrung der Aussage, die ich von meinem Pfarrer kenne, auch falsch. Es gilt: Man kann prinzipiell in einer Fremdsprache beten, wie man in einer Fremdsprache fluchen oder flirten oder träumen kann.
Für das kollektive Gebet sind wieder ganz andere Überlegungen maßgeblich. [mehr…]
Dienstag, 27. Mai 2008 20:42
Lorenz: Rückendeckung
Matt hat es erfasst. Die Zelebration des Opfers mit Blick zum Altar zu verstehen heisst, die Schutz- und Ordnungsfunktion des Priesters zu verstehen. Ein unschuldiges Opfer würdig darzubringen geht nur, wenn man es nicht demokratisiert. Deswegen das Latein, deswegen das Gemurmel, das die Gemeinde kaum hört, deswegen der Rücken des Priesters zwischen Gemeinde und Sakrament. Die Demokratisierung pervertiert den Kult ins Archaische. Sie ist ein Atavismus. [mehr…]
Sonntag, 25. Mai 2008 22:22
Lorenz: Ist kreuz.net kleingläubig?
Wieso hat man hier so viel Angst vor den Meinungen. Es ist doch immer ein gutes Zeichen, wenn die Welt
die Kirche hasst.
Eine von der Welt geliebte Kirche?
Wer braucht denn so etwas? [mehr…]
Eine von der Welt geliebte Kirche?
Wer braucht denn so etwas? [mehr…]
Freitag, 23. Mai 2008 10:33
Lorenz: Konversionshindernis…
für konservative oder fromme Protestanten ist die katholische Kirche selbst, die es vielerorts allzu protestantisch treibt. [mehr…]
Donnerstag, 22. Mai 2008 21:53
Lorenz: Off-topic
Hat jemand diesen super-tendenziösen Phoenix-Beitrag über den Modernisierungsaufbruch in der deutschen
RKK gesehen?
Grundtenor: Der gute Zollitsch und der böse Müller.
Der Redakteuer interviewte Priester, die für die Frauenordination, für gemeinsames Abendmahl und für die Lockerung des Zölibates beten. Zum Kontrast wurde ein Priester aus der Diözese Regensburg beschrieben, der über das Fegefeuer predigt.
Dies galt als „archaischer Glaubenskosmos“.
Das alles ist mit Zwangsbeiträgen bezahltes Fernsehen. [mehr…]
Grundtenor: Der gute Zollitsch und der böse Müller.
Der Redakteuer interviewte Priester, die für die Frauenordination, für gemeinsames Abendmahl und für die Lockerung des Zölibates beten. Zum Kontrast wurde ein Priester aus der Diözese Regensburg beschrieben, der über das Fegefeuer predigt.
Dies galt als „archaischer Glaubenskosmos“.
Das alles ist mit Zwangsbeiträgen bezahltes Fernsehen. [mehr…]
Mittwoch, 21. Mai 2008 15:08
Lorenz: Extra nochmal nachgelesen
Frau Knobloch will eine Rücknahme der neuen Fassung der lateinischen Fürbitte (ZdJ: „Rücknahme der
von Papst Benedikt XVI. eingeführten Änderungen bis zum Katholikentag“).
Sie will also die alte Fassung. Das ist irgendwie unbegreiflich. Die Frau scheint in der Sache einfach uninformiert. [mehr…]
Sie will also die alte Fassung. Das ist irgendwie unbegreiflich. Die Frau scheint in der Sache einfach uninformiert. [mehr…]
Mittwoch, 21. Mai 2008 13:27
Lorenz: Die Frage der Fürbitten…
… muss mit theologischem Sachverstand gelöst werden. Da hilft kein Dialog und keine Diplomatie.
Frau Knobloch führt einen sinnlosen Kampf, wenn sie das nicht einsieht.
Wo bleibt ihr Aufschrei wider den latenten Antiisraelismus in der deutschen Mehrheitsgesellschaft? [mehr…]
Frau Knobloch führt einen sinnlosen Kampf, wenn sie das nicht einsieht.
Wo bleibt ihr Aufschrei wider den latenten Antiisraelismus in der deutschen Mehrheitsgesellschaft? [mehr…]
Mittwoch, 21. Mai 2008 13:19
Lorenz: Frau Knobloch
sucht sich vermeintlich leichte Gegner. Sie will sich als Interessenvertreterin profilieren und tut es
auf eine risikoarme Weise. Die Falschmeldungswelle zu den Karfreitagsfürbitten ist nun ihr Ding. Meines
Erachtens erweist sie den jüdischen Interessen einen Bärendienst mit diesem völlig sinnlosen Kampf.
Frau Knobloch sollte den Antiisraelismus auf das Korn nehmen und den Antiamerikanismus gleich mit. Das wäre eine lohnende Aufgabe. Ihr völliges Unwissen in Dingen katholischer Dogmatik zu offenbaren und lächerliche Kritik zu üben macht sie schwach und schadet den jüdischen Interessen. [mehr…]
Frau Knobloch sollte den Antiisraelismus auf das Korn nehmen und den Antiamerikanismus gleich mit. Das wäre eine lohnende Aufgabe. Ihr völliges Unwissen in Dingen katholischer Dogmatik zu offenbaren und lächerliche Kritik zu üben macht sie schwach und schadet den jüdischen Interessen. [mehr…]
Samstag, 17. Mai 2008 11:25
Lorenz: @Pro Germania s.
Die Frage, ob die Göttlichkeit Jesu von Anfang an auf der Hand lag oder sich erst durch die Lehre der Kirche bestätigt hat, berührt die Frage nach dem Für und Wider der Judenmission nicht. Wenn ich Jesus als den wahren und ganzen Herren (eines Wesens mit dem Vater) lehre, impliziert dies seine Anbetungswürdigkeit und Erlöserschaft für alle Welt. [mehr…]
Freitag, 16. Mai 2008 17:34
Lorenz: Nummerierung
So muss man das Thema der Fürbitte angehen. Als systematisches Fragen nach dem Sinn der Judenmission. Zur besseren Orientierung im Text könnten die Punkte aber noch nummeriert werden. [mehr…]
Donnerstag, 15. Mai 2008 16:11
Lorenz: Stimme der Vernunft
Der Papst wird sicher keine konkrete Wirkung seines Ablasses in Aussicht stellen, sondern nur eine tendenzielle.
Und diese Wirkung tritt dann nach dem Glauben der Kirche ein. Ist doch fein, oder?
Mir ist Ihr Ärgernis in der Sache unklar. [mehr…]
Und diese Wirkung tritt dann nach dem Glauben der Kirche ein. Ist doch fein, oder?
Mir ist Ihr Ärgernis in der Sache unklar. [mehr…]
Donnerstag, 15. Mai 2008 14:31
Lorenz: Stimme der Vernunft
Sie wollen den Ablaß ähnlich begründen wie den Kauf von einem Kilo Zucker. Beim Zucker wissen Sie,
dass er süß ist und sich im Tee auflöst.
Beim Ablaß können Sie die versprochene Wirkung nur erhoffen. Das ist etwa wie Homöopathie oder eine Fastenkur.
Unlogisch wäre es trotzdem, gute Werke zu unterbinden, nur weil sie ablaßhalber verrichtet werden. [mehr…]
Beim Ablaß können Sie die versprochene Wirkung nur erhoffen. Das ist etwa wie Homöopathie oder eine Fastenkur.
Unlogisch wäre es trotzdem, gute Werke zu unterbinden, nur weil sie ablaßhalber verrichtet werden. [mehr…]
Donnerstag, 15. Mai 2008 13:59
Lorenz: Stimme der Vernunft
Sagen wir es so:
In einer Welt des Hochmuts ist der Ablaß ein sinnloses, weil nicht praktiziertes Instrument. In einer Welt, die auch die Demut kennt, ist der Ablaß nur logisch, weil der demütige Sünder Werke tun will, und zwar nicht mit Blick auf seine Strafen dereinst, sondern aus Freude an dem Guten, dass er so an sich entdeckt. [mehr…]
In einer Welt des Hochmuts ist der Ablaß ein sinnloses, weil nicht praktiziertes Instrument. In einer Welt, die auch die Demut kennt, ist der Ablaß nur logisch, weil der demütige Sünder Werke tun will, und zwar nicht mit Blick auf seine Strafen dereinst, sondern aus Freude an dem Guten, dass er so an sich entdeckt. [mehr…]
Donnerstag, 15. Mai 2008 13:43
Lorenz: Ich sag’s ja
Die Israeli bauen überall zum Spaß Mauern hin, oder um andere zu quälen. Trotzdem ist ihre Wirtschaftspolitik (oder die Wirtschaft selbst) um den Faktor 10 leistungsfähiger. Was erst, wenn sie die Mauern wieder abrissen und die billigen Arbeitskräfte aus Palästina ungehindert pendeln könnten? [mehr…]
Donnerstag, 15. Mai 2008 13:37
Lorenz: Das Ablaßwesen…
…sollte man subtil fördern und die Praxis ausweiten. Ein reuiger Sünder will etwas tun, was ihm die Last seiner Sünden ein Stück erleichtert. Es wäre unbarmherzig dem reuigen Sünder die Verrichtung von Werken der Barmherzigkeit, die seine Sündenlast leichter machen, zu versagen. [mehr…]
Donnerstag, 15. Mai 2008 13:18
Lorenz: Israel…
…hat mit Apfelsinen angefangen und exportiert heute High-Tech. Israels Pro-Kopf-BIP ist etwa zehnmal so hoch wie das seiner Nachbarn, obwohl es keine Rohstoffe fördert und immense Rüstungsaufwendungen tätigt. Sicher gelingt das alles nur, weil soviele Araber unterdrückt werden, nicht war? Das Unterdrücken macht den Israeli überdies großen Spaß, nicht wahr? [mehr…]
Mittwoch, 14. Mai 2008 17:02
Lorenz: Verbreitet Kreuz.net Irrlehren?
Falls nein, ist Kreuz.net kein Gegenstand für die DBK.
Wenn jemand sagt:
Ich bin katholischer als der Papst, ist das noch keine Häresie.
Erst wenn er den Dogmen zu diesem Zwecke widerspricht, wird eine draus. [mehr…]
Wenn jemand sagt:
Ich bin katholischer als der Papst, ist das noch keine Häresie.
Erst wenn er den Dogmen zu diesem Zwecke widerspricht, wird eine draus. [mehr…]
Dienstag, 13. Mai 2008 20:59
Lorenz: @Benedikt; okay
eine erkennbar nicht-alltagssprachliche, volkssprachliche Liturgie kann als die Schutzfunktion tragend gedacht werden. „Nehmet hin und esset alle davon“ ist in diesem Sinne besser als „Nehmt euch alle was davon und esst“. [mehr…]
Dienstag, 13. Mai 2008 19:05
Lorenz: @Benedikt
Gut, sie kennen sich da besser aus.
Dennoch meine ich, dass man katholischerweise nicht alles von den Ursprüngen her erklären muss, sondern auf die Traditionsentwicklung schauen muss.
Ein sakralsprachliches Opfer kann kaum von einem Laien in einer wouldbe-Zeremonie dargebracht werden. Latein schützt, wenn Sie so wollen, vor der Demokratisierung des Kultes. Dieses Schutzes bedurfte das Opfer vielleicht schon immer, doch konnte eine vollendete Ordnung nicht ad hoc festgelgt werden. Schließlich geht es um eine ins Mysterium gehüllte Wahrheit, der wir uns nur tastend nähern können. [mehr…]
Dennoch meine ich, dass man katholischerweise nicht alles von den Ursprüngen her erklären muss, sondern auf die Traditionsentwicklung schauen muss.
Ein sakralsprachliches Opfer kann kaum von einem Laien in einer wouldbe-Zeremonie dargebracht werden. Latein schützt, wenn Sie so wollen, vor der Demokratisierung des Kultes. Dieses Schutzes bedurfte das Opfer vielleicht schon immer, doch konnte eine vollendete Ordnung nicht ad hoc festgelgt werden. Schließlich geht es um eine ins Mysterium gehüllte Wahrheit, der wir uns nur tastend nähern können. [mehr…]
Dienstag, 13. Mai 2008 17:10
Lorenz: Latein und Opfer
allerorten wird die Latein-Volkssprach-Debatte mit Praxisargumenten geführt. Latein-Befürworter sprechen
von Einheit und Verständlichkeit im Ausland; Gegner von Unverständlichkeit für das Volk.
Der eigentliche Punkt:
Ist die Messe Opferhandlung oder Mahl?
Falls letzteres angenommen wird, passt die Volkssprache. Falls ersteres angenommen wird, bedarf es äußerster Ordnung und Schutz für das Opfer, das ja beim christlichen Opferkult ein unschuldiges ist. Ein unschuldiges Opfer fordert den allerhöchsten Respekt und kann daher nur schwer in der Sprache (Sprache ist das Werkzeug der Opferung) dargebracht werden, in der die Opfernden fluchen, lästern und witzeln. [mehr…]
Der eigentliche Punkt:
Ist die Messe Opferhandlung oder Mahl?
Falls letzteres angenommen wird, passt die Volkssprache. Falls ersteres angenommen wird, bedarf es äußerster Ordnung und Schutz für das Opfer, das ja beim christlichen Opferkult ein unschuldiges ist. Ein unschuldiges Opfer fordert den allerhöchsten Respekt und kann daher nur schwer in der Sprache (Sprache ist das Werkzeug der Opferung) dargebracht werden, in der die Opfernden fluchen, lästern und witzeln. [mehr…]
Donnerstag, 8. Mai 2008 16:29
Lorenz: @Landorganist
In diesem Fall allerdings eine (nicht zwingend theologische) Ungleichung . LG, L. [mehr…]
Donnerstag, 8. Mai 2008 14:55
Lorenz: @Sexychrist
Mein Gedankengang war dieser:
Wer sich die schwere Sünde der Unkeuschheit zumutet, wird sich doch von der viel geringeren Sünde der gesundheitlichen Absicherung seiner Unkeuschheit nicht abhalten lassen.
Es liegt also nicht am Katechismus der Kirche, wenn sich Menschen infizieren. Wer die schwere Sünde der Unkeuschheit in Kauf nimmt, sollte die kleine der Kondumnutzung natürlich mit eingehen. Also. Keuschheit besser geschützte Unkeuschheit besser ungeschützte Unkeuschheit.
Logischer geht’s doch gar nicht, oder? [mehr…]
Wer sich die schwere Sünde der Unkeuschheit zumutet, wird sich doch von der viel geringeren Sünde der gesundheitlichen Absicherung seiner Unkeuschheit nicht abhalten lassen.
Es liegt also nicht am Katechismus der Kirche, wenn sich Menschen infizieren. Wer die schwere Sünde der Unkeuschheit in Kauf nimmt, sollte die kleine der Kondumnutzung natürlich mit eingehen. Also. Keuschheit besser geschützte Unkeuschheit besser ungeschützte Unkeuschheit.
Logischer geht’s doch gar nicht, oder? [mehr…]
Donnerstag, 8. Mai 2008 12:38
Lorenz: Logikproblem!!!
Wer sich die schwere Sünde der Unkeuschheit zumutet, wird sich doch von der viel geringeren Sünde der
gesundheitlichen Absicherung seiner Unkeuschheit nicht abhalten lassen.
Warum ist die antikatholische Bewegung immer zu schwach für einfache Anwendungen logischen Denkens? [mehr…]
Warum ist die antikatholische Bewegung immer zu schwach für einfache Anwendungen logischen Denkens? [mehr…]
Donnerstag, 8. Mai 2008 12:17
Lorenz: Maurice Corvoisier…
wird hoffentlich akzeptieren, dass man den Anblick der Sünde ertragen muss, selbst wenn dies die Gefahr
der Verführung zur „Augensünde“ impliziert. Die Kontextualisierung spricht doch klar für dieses Stilmittel.
Kreuz.net ist nun mal ein etwas „härteres“ katholisches Forum. Danke für Ihre Geduld Maurice Corvoisier! [mehr…]
Kreuz.net ist nun mal ein etwas „härteres“ katholisches Forum. Danke für Ihre Geduld Maurice Corvoisier! [mehr…]
Freitag, 2. Mai 2008 16:13
Lorenz: Angela Sauer
ist eine Polemik gegen das der Redaktion sicher bekannte (und wohl für profeministisch erachtete) Namensrecht, lieber Gotthard. [mehr…]
Freitag, 2. Mai 2008 15:36
Lorenz: Liebe Brüder und Schwestern!
hätte der Bischof zu den GottesdienstbesucherInnen sagen könne, oder? [mehr…]
Freitag, 2. Mai 2008 11:16
Lorenz: @Pan, Obelix, wachsamer et al.
Der Artikel sagt uns, dass sich die Gesellschaft an der Schuld eines Einzelnen berauscht, weil dies die eigene Schuld verblassen lässt. Zu Gott findet man aber nicht, indem man sich einredet, zu den Guten zu gehören. Dazu, zu diesem sich-Einreden, verführt der Fall Frizl aber und die Warnung ist mehr als angebracht. [mehr…]
Mittwoch, 30. April 2008 12:41
Lorenz: @Iudex
Ob der historische Jesus tatsächlich über Wasser ging, spielt für den Glauben, wie Sie richtig bemerken, keine Rolle. Was nützt dann also die Umdeutung dieser Geschichte? Könnte man zu der Aussage, dass der Herr sich nicht in das Böse dieser Welt hinabziehen lässt, dass er über den Wassern schwebt, nicht auch gelangen, wenn man die wörtliche Schilderung nicht in Frage stellt? [mehr…]
Dienstag, 29. April 2008 17:43
Lorenz: @Pünktchen
freundlichsten Dank.
Dass Bush lauter Toppositionen mit Katholiken besetzt hat, wusste ich bislang nicht. Nun fragt sich nur, ob der „secret believer“ den Weg Blairs noch zu Ende geht. [mehr…]
Dass Bush lauter Toppositionen mit Katholiken besetzt hat, wusste ich bislang nicht. Nun fragt sich nur, ob der „secret believer“ den Weg Blairs noch zu Ende geht. [mehr…]
Dienstag, 29. April 2008 16:37
Lorenz: @Sozialkatholisch
so war das nicht gemeint. Ich wollte sagen, dass die Sicherheitspolitik der USA eben Sicherheitspolitik und keine Eroberungspolitik ist. Die These, dass es den USA oder irgendeiner regierungsnahen Gruppe nützt, was im Irak passiert, ist neomarxistischer Unfug. [mehr…]
Dienstag, 29. April 2008 15:50
Lorenz: Bushing
Alkuin hat recht. Bush kann nichts für den Irakkrieg und weniger für dessen Entgleisung. Das ist übrigens
eine absolute Wahrheit und ein völlig ironiefreier Kommentar.
Jawoll! [mehr…]
Jawoll! [mehr…]
Samstag, 26. April 2008 13:48
Lorenz: @Kurt
Genauso wird natürlich der Pfaffe behaupten, dass das was er anbietet, überlebensnotwendig sei… ist
ja klar!
Dann aber verstehe ich nicht, warum die modernen „Pfaffen“ auf diese intelligente Form der Arbeitsplatzsicherung verzichten. Haben die etwa ihren Marx nicht gelesen? [mehr…]
Dann aber verstehe ich nicht, warum die modernen „Pfaffen“ auf diese intelligente Form der Arbeitsplatzsicherung verzichten. Haben die etwa ihren Marx nicht gelesen? [mehr…]
Samstag, 26. April 2008 12:20
Lorenz: @HvO, Kurt
es ist freilich eine Meisterleistung des Satans, den unordentlichen modernistischen Ritus als ordentlichen
Ritus zu bezeichnen und den katholischen Ritus, als ausserordentlichen.
Im Gegenteil: den traditionellen als den extraordinären und den modernen als den ordinären Ritus zu bezeichnen, ist eine implizite Wertung, die der Hlg. Vater etwas versteckt hat.
Lieber Kurt: Wenn es kein Problem gibt, dann können wir die Kirchen ja in Parkhäuser umfunktionieren. Aber bitte, befragen Sie Ihren Pfarrer zur Erlösungsbedürftigkeit des Menschen. LG, L. [mehr…]
Im Gegenteil: den traditionellen als den extraordinären und den modernen als den ordinären Ritus zu bezeichnen, ist eine implizite Wertung, die der Hlg. Vater etwas versteckt hat.
Lieber Kurt: Wenn es kein Problem gibt, dann können wir die Kirchen ja in Parkhäuser umfunktionieren. Aber bitte, befragen Sie Ihren Pfarrer zur Erlösungsbedürftigkeit des Menschen. LG, L. [mehr…]
Samstag, 26. April 2008 11:58
Lorenz: @Kurt K.; Protestantismus
Wie schon gesagt: Warum rennen denn den Protestanten die Leute genauso weg wie euch? Bei denen kanns ja
wohl nicht am VII liegen.
Nun, bei den Protestanten heisst es eben nicht V II, aber eine Modenisierung gab es hier auch, die alle denkenden Protestanten endgülig in die Flucht trieb. So wurde das Schuldbekenntnis weggedampft, die Barmherzigkeitshäresie zur vollen Blüte entwickelt, das Apostolicum fiel einem netten Liedchen zum Opfer – Bastelliturgie allerorten. Das Grundproblem, weshalb wir überhaupt Christentum und Kirche brauchen, spricht im Protestantismus niemand mehr an. Der Protestantismus ist spirituell und theologisch am Boden. [mehr…]
Nun, bei den Protestanten heisst es eben nicht V II, aber eine Modenisierung gab es hier auch, die alle denkenden Protestanten endgülig in die Flucht trieb. So wurde das Schuldbekenntnis weggedampft, die Barmherzigkeitshäresie zur vollen Blüte entwickelt, das Apostolicum fiel einem netten Liedchen zum Opfer – Bastelliturgie allerorten. Das Grundproblem, weshalb wir überhaupt Christentum und Kirche brauchen, spricht im Protestantismus niemand mehr an. Der Protestantismus ist spirituell und theologisch am Boden. [mehr…]
Montag, 21. April 2008 13:49
Lorenz: Lieber Pater Pan,
Vor Fünfhundert Jahren behauptete die Kirche noch, dass sich die Sonne um die Erde dreht.
Gestatten Sie mir, Ihrer Wissenschaftsfrmmigkeit einen kleinen Dämpfer zu versetzten: Überall, wo Sie „Widerlegt.“ schreiben, muss es „Vorläufig widerlegt.“ heißen. Jeder Wissenschaftler auf Erden hält sich heute an diese Spielregel.
(Galilei oder Bruno taten es allerdings nicht)
Gerade beim Heliozentrischen Weltbild sieht man, wie wichtig diese Vorsicht ist. Spätestens seit Einstein weiß man doch um die Relativität des Newtonschen Welterklärungsmodells. [mehr…]
Gestatten Sie mir, Ihrer Wissenschaftsfrmmigkeit einen kleinen Dämpfer zu versetzten: Überall, wo Sie „Widerlegt.“ schreiben, muss es „Vorläufig widerlegt.“ heißen. Jeder Wissenschaftler auf Erden hält sich heute an diese Spielregel.
(Galilei oder Bruno taten es allerdings nicht)
Gerade beim Heliozentrischen Weltbild sieht man, wie wichtig diese Vorsicht ist. Spätestens seit Einstein weiß man doch um die Relativität des Newtonschen Welterklärungsmodells. [mehr…]
Freitag, 18. April 2008 13:09
Lorenz: „Religion der unauflösbaren Paradoxien“
So paradox ist das Christentum doch gar nicht. Es ist – und das ist es scheinbar gerne und muss es wohl auch sein – nur eine Herausforderung für die menschliche Vernunft – aber keine uneinnehmbare, unauflösliche Paradoxie. [mehr…]
Donnerstag, 17. April 2008 12:55
Lorenz: moralisch bindend?
Was bedeutet die Formulierung im Text, dass Urteil sei rechtlich nicht, wohl aber moralisch bindend? Umgekehrt hielte ich die Aussage für sinnvoll. [mehr…]
Donnerstag, 17. April 2008 12:06
Lorenz: „Ich liebe meinen deutschen Schäferhund“
Shepherd heisst Schäferhund aber auch Schäfer und Pastor.
Ich liebe meinen deutschen (Ober-)hirten darf die Kitschindustrie doch sicher sagen und drucken. Das ist doch sehr nett !!! [mehr…]
Ich liebe meinen deutschen (Ober-)hirten darf die Kitschindustrie doch sicher sagen und drucken. Das ist doch sehr nett !!! [mehr…]
Mittwoch, 16. April 2008 12:11
Lorenz: Neoatheismus
Diese Wortschöpfung, wenn sie denn von Kissler kommt, ist ihm hoch anzurechnen. Der Verweis, dass die Atheisten Bärte haben, ebenso. Auch der, dass sie spießig sind. [mehr…]
Lorenz: @Engelhardt (16.53 Uhr)
Natürlich könnte man auch versuchen befruchtete Eizellen aus abgegangenen Menstrualblut zu fischen und
bei etwas besserem Gewissen (hätten es sowieso nicht geschafft) Forschungszwecken zuführen. Zumindest
verstehe ich so Ihren Einwand, dass eine befruchtete Eizelle ohne Einnistung nicht lebensfähig wäre.
Es geht aber bei der Kritik an der Gesetzesnouvelle vor allem um Anreize weiteres „Menschenmaterial“ für die Forschung zu produzieren. Dass es genügt zu behaupten, die Stichtagsverschiebung sei einmalig, um weitere Produktionsanreize zu stoppen, ist sicher Augenwischerei. Die Produzenten rechnen jetzt sicher mit weiterer Liberalisierung.
Der Grundentscheid, dass menschliches Leben von Anfang an einzigartig und mit Würde behaftet ist, wird vom Hinweis auf natürliche Abgänge befruchteter Eizellen auch nicht berührt.
Sie müssen also laut und deutlich sagen, dass Ihr Grundentscheid die Würde von Anbeginn nicht beinhaltet. [mehr…]
Es geht aber bei der Kritik an der Gesetzesnouvelle vor allem um Anreize weiteres „Menschenmaterial“ für die Forschung zu produzieren. Dass es genügt zu behaupten, die Stichtagsverschiebung sei einmalig, um weitere Produktionsanreize zu stoppen, ist sicher Augenwischerei. Die Produzenten rechnen jetzt sicher mit weiterer Liberalisierung.
Der Grundentscheid, dass menschliches Leben von Anfang an einzigartig und mit Würde behaftet ist, wird vom Hinweis auf natürliche Abgänge befruchteter Eizellen auch nicht berührt.
Sie müssen also laut und deutlich sagen, dass Ihr Grundentscheid die Würde von Anbeginn nicht beinhaltet. [mehr…]
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