Mittwoch, 14. Februar 2007 12:56
Lesername: Lorenz
Beiträge: 429
Lorenz: Unfehlbarkeit
Nur falls das hier nicht ohnehin jedem klar ist: Dass der Papst unfehlbar ist, schränkt die Möglichkeit,
dass er Fehler macht oder sich irrt, nicht ein. Anders gewendet: ein Papst kann freilich irren oder Fehler
machen, nur schränkt das seine Unfehlbarkeit nicht ein. Die Unfehlbarkeit benötigt er um die Ordnung
in der Kirche zu verteidigen, die ihrerseits Zeugin einer Wahrheit ist, die die Welt allzu oft als lästig
abschütteln möchte, weil die Welt Jesus – sicher nicht völlig zu unrecht – als Spielverderber ansieht.
Wer’s nicht glaubt denke z.B.an die Debatte um Kruzifixe vs. bunte afrikanische Kreuze in bayrischen Schulen.
Die Geduld, die die Herde mit ihren Hirten und mit ihrem 80jährigen Oberhirten immer haben muss, wird von dem hier detektierten Fauxpas sicher kaum strapaziert. [mehr…]
Die Geduld, die die Herde mit ihren Hirten und mit ihrem 80jährigen Oberhirten immer haben muss, wird von dem hier detektierten Fauxpas sicher kaum strapaziert. [mehr…]
Montag, 16. April 2007 19:37
Lorenz: Sicher off-topic
Dass die Schweine-Trichine mit dem Nahrungstabu zu tun hätte, ist wohl eine der eher unwahrscheinlicheren Theorien. [mehr…]
Montag, 16. April 2007 15:19
Lorenz: aus Wasser und Geist geboren
Das Tagesevangelium (Dank an Theo) passt ja blendend zum Tauftag des heiligen Vaters. Wahrscheinlich erträgt er den Geburtstagsrummel, der jedem denkenden Menschen ja immer ziemlich peinlich ist, deshalb einigermaßen, weil bei ihm Tauf- und Geburtstag zusammenfallen. [mehr…]
Donnerstag, 12. April 2007 12:05
Lorenz: @ Christian
Dieser Glaube besitzt aber für den Gläubigen den selben Wert und die selbe Notwendigkeit wie für einen
Physiker das Gesetz Schwerkraft.
Dieser Satz ist eventuell ein Schönheitsfehler in Ihrer sonst recht einleuchtenden Wortmeldung. Das Gestz der Schwerkraft ist nichts, woran ein Physiker glaubt, im Sinne von daran festhalten, wider allen Zweifel. Im Gegenteil: Es ist ihm nur eine behelfsmäßige Krücke der Welterklärung, die er sofort wegwirft, wenn er sie durch irgendeine ihm präziser erscheinende Relativitätstheorie ersetzen kann. Es ist also nicht die gleiche „Notwendigkeit“ darin. [mehr…]
Dieser Satz ist eventuell ein Schönheitsfehler in Ihrer sonst recht einleuchtenden Wortmeldung. Das Gestz der Schwerkraft ist nichts, woran ein Physiker glaubt, im Sinne von daran festhalten, wider allen Zweifel. Im Gegenteil: Es ist ihm nur eine behelfsmäßige Krücke der Welterklärung, die er sofort wegwirft, wenn er sie durch irgendeine ihm präziser erscheinende Relativitätstheorie ersetzen kann. Es ist also nicht die gleiche „Notwendigkeit“ darin. [mehr…]
Freitag, 6. April 2007 19:01
Lorenz: Verzeihung Matt,
eigentlich wollte ich Ihnen zur Seite springen, obwohl Sie das sicher nicht brauchen. Ich dachte, Sie
könnten es als Lob auffassen, dass ich Ihren Stil anspreche. Nennen wir ihn meinetwegen kraftvoll und
pointiert. Da Sie nur 10 mal/d dürfen, rechne ich nicht damit, dass Sie auf meine Bitte um Nachsicht
reagieren.
Einen gesegneten Karfreitag [mehr…]
Einen gesegneten Karfreitag [mehr…]
Freitag, 6. April 2007 17:58
Lorenz: @Stimme aus dem kreuts.net
Wer den göttlichen Willen in sich führt…, hat auch das Recht, ihn anderen aufzuzwingen. Komisch. Dieses
„Argument“ kommt mir irgendwoher bekannt vor! Und ich meine damit nicht unbedingt die gestrige Abendlesung“
Ihre Assoziation zu Matt drängt sich natürlich auf, aber Matt hat letztlich schon recht, auch wenn es sich bei ihm etwas nach pathetischer Zungenrede anhört. Auch wenn wir das Christuskönigtum innerhalb unserer Ordnung nicht kollektiv anerkennen, sollten wir es als Ziel nicht aus den Augen verlieren. Im Grunde scheint mir das öffentliche Eintreten B16’ für den Laizismus, bzw. für eine Trennung von Religion und Staat ein übertriebener Kompromiss. Dass erste Gebot fordert eigentlich etwas mehr von uns und ohne ein Denken, das in einer Dogmatik absoluter Bezüge befestigt ist, werden wir kein Heil finden können. Letztlich brauchen wir durchaus so etwas wie patriarchale Herrschaft durch demütige, zum Dienen bereite Patriarchen. Eine Verspottung des Heiligen, wie sie im Artikel beschrieben wird, hat B16 allerdings schon im Karikaturenstreit scharf kritisiert. [mehr…]
Ihre Assoziation zu Matt drängt sich natürlich auf, aber Matt hat letztlich schon recht, auch wenn es sich bei ihm etwas nach pathetischer Zungenrede anhört. Auch wenn wir das Christuskönigtum innerhalb unserer Ordnung nicht kollektiv anerkennen, sollten wir es als Ziel nicht aus den Augen verlieren. Im Grunde scheint mir das öffentliche Eintreten B16’ für den Laizismus, bzw. für eine Trennung von Religion und Staat ein übertriebener Kompromiss. Dass erste Gebot fordert eigentlich etwas mehr von uns und ohne ein Denken, das in einer Dogmatik absoluter Bezüge befestigt ist, werden wir kein Heil finden können. Letztlich brauchen wir durchaus so etwas wie patriarchale Herrschaft durch demütige, zum Dienen bereite Patriarchen. Eine Verspottung des Heiligen, wie sie im Artikel beschrieben wird, hat B16 allerdings schon im Karikaturenstreit scharf kritisiert. [mehr…]
Freitag, 6. April 2007 11:19
Lorenz: Lieber Stephanus,
leider kenne ich mich mit jüdischer Christologie nicht aus. Deshalb weiß ich nichts von einem jüdischen Haß gegenüber dem Erlöser. Eigentlich würde es mich überraschen, wenn heutige Juden Jesus geringschätzten. Immerhin verdanken sie ihm ja die weltweite Verbreitung ihrer Religion. Ob die Juden einen vollständigen Heilsweg ohne Christus besitzen, würde ich – bei aller Vorsicht und Zurückhaltung – nicht so kategorisch ausschließen, wie es hier im Thread meistenteils getan wird. [mehr…]
Donnerstag, 5. April 2007 23:16
Lorenz: Lieber Stephanus, lieber Gunther M.
den Holocaust befürworte ich zufällig nicht.
Auch wollte ich das Blutopfer nicht verteidigen, sondern nur den Allgemeinplatz gebrauchen, dass das Blutopfer wohl nicht aus Jux, sondern weil archaische Kulturen sich nicht um eines Abstraktums willen ordnen können, ein omnipräsentes Phänomen in allen menschlichen Kulturen (Cortez) war und in sublimierter bzw extrem sublimierter Form ist.
Lieber Gunther,
Ob die Menge, die das „Kreuzige“ schrie, unbedingt Verantwortung übernehmen wollte? Nun, das mag sein. Es muss schon ein gewaltiger Kitzel für ein Kollektiv sein, wenn alle einer Meinung sind und sich in ein Einstimmigkeitsdelirium hereinschreien. Aber auch das dürfte nichts typisch Jüdisches sein. [mehr…]
Auch wollte ich das Blutopfer nicht verteidigen, sondern nur den Allgemeinplatz gebrauchen, dass das Blutopfer wohl nicht aus Jux, sondern weil archaische Kulturen sich nicht um eines Abstraktums willen ordnen können, ein omnipräsentes Phänomen in allen menschlichen Kulturen (Cortez) war und in sublimierter bzw extrem sublimierter Form ist.
Lieber Gunther,
Ob die Menge, die das „Kreuzige“ schrie, unbedingt Verantwortung übernehmen wollte? Nun, das mag sein. Es muss schon ein gewaltiger Kitzel für ein Kollektiv sein, wenn alle einer Meinung sind und sich in ein Einstimmigkeitsdelirium hereinschreien. Aber auch das dürfte nichts typisch Jüdisches sein. [mehr…]
Donnerstag, 5. April 2007 19:49
Lorenz: Lieber Gunther M.
entschuldigen Sie, dass es mir an Ihrer Schriftgelehrtheit gebricht und ich die Auslegung der Kirchenväter zum Blut, dass über die Masse und ihre Kinder kommen solle, nicht kenne. Mir scheint aber, dass es die Vernunft gebietet, zu zweifeln, dass hier eine Selbstverfluchung ausgesprochen wird. Wie wäre mit folgender Exegese: Das Volk weiß bzw. spürt, warum es zu allen Zeiten nach Blut geschrieen hat und ihm auch das der Propheten nicht zu kostbar war, es zu vergießen. Es weiß um die ordnungsstiftende Kraft des Blutopfers. Es weiß, dass es seine Kultur letztlich immer nur durch das strukturstiftende Zeichen vergossenen Blutes erhalten konnte. Es weiß nicht, dass es unschuldiges Blut ist. Da ist das Kreuzeswort, vom nicht wissen, was sie tun, ganz wörtlich zu nehmen. Aber indem das Volk das Blut für sich und seine Kinder beansprucht, beansprucht es die kulturstiftende, ordnungspendende Wirkung dieses Zeichens voll auszukosten. [mehr…]
Donnerstag, 5. April 2007 17:35
Lorenz: @heggi und gunther maria
„Sein Blut komme über uns und unsere Kinder“ bedeutet selbstverständlich nicht, dass der Fluch des Gottesmordes
auf dem jüdischen Volk lastet. Dieser Passus ist überhaupt nicht als Fluch zu verstehen, wohl aber misszuverstehen.
Lieber Heggi, das, was Sie bei Matthäus gefunden haben, darf man nicht als Anklage, die speziell das jüdische Volk angeht, verstehen. Alle Völker haben das Blut ihrer Propheten vergossen. Dass Jesus die Lüge dieser Gewalt am Beispiel des jüdischen Vokes bespricht, sollte doch nicht verwundern. [mehr…]
Lieber Heggi, das, was Sie bei Matthäus gefunden haben, darf man nicht als Anklage, die speziell das jüdische Volk angeht, verstehen. Alle Völker haben das Blut ihrer Propheten vergossen. Dass Jesus die Lüge dieser Gewalt am Beispiel des jüdischen Vokes bespricht, sollte doch nicht verwundern. [mehr…]
Donnerstag, 5. April 2007 13:43
Lorenz: @Pünktchen
Das Problem ist aber, daß es Formen gemeinsamen Gebetes und Gottedienstes gibt, die die grundlegenden
Differenzen bagatellisieren und an den Rand drängen zugunsten einer erheuchelten Gemeinsamkeit auf angeblich
kleinstem gemeinsamen Nenner
Eine Bagatellisierung darf natürlich nicht stattfinden. Wahrscheinlich wäre es daher besser, wenn Protestanten bei gemeinsamen Gottesdiensten in einer originär katholische Kirche zu Gast wären, statt wie im Artikel umgekehrt. Mir scheint, dann wäre der Respekt vor den Unterschieden noch leichter zu wahren.
Wichtig bei allem Eifer wider die Irrungen des Protestantismus ist es, dass man sich bewußt wird, dass man selbst Protestant wäre, wenn man nur protestantische Eltern hätte. So wie für einen ernsthaften Katholiken die kath. Kirche eine innere Heimat ist, ist es die ev. Kirche für einen ernsthaften Protestanten. Deshalb ist gerade für die ernsthaften und praktizierenden Protestanten eine Konversion sehr schwer. [mehr…]
Eine Bagatellisierung darf natürlich nicht stattfinden. Wahrscheinlich wäre es daher besser, wenn Protestanten bei gemeinsamen Gottesdiensten in einer originär katholische Kirche zu Gast wären, statt wie im Artikel umgekehrt. Mir scheint, dann wäre der Respekt vor den Unterschieden noch leichter zu wahren.
Wichtig bei allem Eifer wider die Irrungen des Protestantismus ist es, dass man sich bewußt wird, dass man selbst Protestant wäre, wenn man nur protestantische Eltern hätte. So wie für einen ernsthaften Katholiken die kath. Kirche eine innere Heimat ist, ist es die ev. Kirche für einen ernsthaften Protestanten. Deshalb ist gerade für die ernsthaften und praktizierenden Protestanten eine Konversion sehr schwer. [mehr…]
Donnerstag, 5. April 2007 12:45
Lorenz: So wie hähnchen (12.09)…
… gekräht hat, darf man die Sache wohl nicht abtun. Mögen evangelische Pastoren aus katholischer Sicht auch blinde Blindenführer sein, kann man sie, die Protestanten und ihre Hirten, nicht einfach lassen. Geduld und Großzügigkeit sollten auf beiden seiten mehr Gewicht haben als Selbstgerechtigkeit (die es beiderseits reichlich gibt). Allerdings ist die Sorge um eine würdige Liturgie in ökumenischen Gottesdiensten auch deswegen berechtigt, weil diese oft Event-Charakter haben. Die Ordnung in der Kirche ist ein hohes Gut und einen legitimen Grund zur Insubordination sehe ich hier nicht. Allerdings: Ich weiß, dass Protestanten von der größeren Zeichenhaftigkeit katholischer Messen tief beeindruckt sind. Schon deswegen sollte man sie nicht zur Eucharistiefeier rausschmeißen. Ihr Abendmahl feiern sie ohnehin nicht in jedem Gottesdienst, weshalb eine Co-Zelebration erlässlich sein dürfte. [mehr…]
Mittwoch, 28. März 2007 13:39
Lorenz: Eine Spekulation…
… Über viele Jahrhunderte war de Evolutionstheorie mehr oder minder Geheimwissen der Katholischen Kirche. Zum Heil der Menschen hat sie eine dem Evolutionsprinzip völlig widersprechende Lehre verkündet. Indem sie es Erbsünde genannt hat, hat die Kirche das Unheilsprinzip halbwegs sinnvoll verschleiert. Nachdem im 19. Jahrhundert der Geheimwissencharakter des Wissens über die Natur verloren gegangen ist, ist es seitdem umso dringender, den Heilscharakter der biblischen Lehre von der Herkunft des Menschen anzuerkennen. Es bringt nichts abzustreiten, dass in allen Lebewesen das Programm des Überlebens der eigenen Gene tickt. Es ist für das rechte Verständnis dessen, was im besten Sinne katholisch ist, vielleicht sogar förderlich, die Unvernunft unserer Natur genauer zu verstehen. [mehr…]
Montag, 26. März 2007 15:16
Lorenz: @methusalix
Die grösste Wohltat für die Menschheit, war der fast komplette Verlust der weltlichen Macht der katholischen
Hierarchie.
Aha. Schon interessant. Eine kontrafaktische Frage: Auschwitz oder Kolyma wären also in einer Welt, in der die RKK oder die orthodoxe Kirche weltliche Macht besessen hätte, möglich gewesen?
Lieber Kurt,
wenn ich es richtig weiß, galt der Verfasser des Hexenhammers den Vertretern der Hochkirche als ziemlich durchgeknallter Provinzheini. Dass er nicht wirksam gestoppt wurde, ist wahrscheinlich seinem Erfolg auf lokaler Ebene und wohl einer gewissen opportunistischen Trägheit der römischen Kirchenführung zuzuschreiben. [mehr…]
Aha. Schon interessant. Eine kontrafaktische Frage: Auschwitz oder Kolyma wären also in einer Welt, in der die RKK oder die orthodoxe Kirche weltliche Macht besessen hätte, möglich gewesen?
Lieber Kurt,
wenn ich es richtig weiß, galt der Verfasser des Hexenhammers den Vertretern der Hochkirche als ziemlich durchgeknallter Provinzheini. Dass er nicht wirksam gestoppt wurde, ist wahrscheinlich seinem Erfolg auf lokaler Ebene und wohl einer gewissen opportunistischen Trägheit der römischen Kirchenführung zuzuschreiben. [mehr…]
Sonntag, 25. März 2007 20:12
Lorenz: Der Schluss des Artikels…
Frau Jennifer Roback Morse […] weiß, warum Moslems einen solchen Aufschwung erleben, während der Westen
dahinschwindet:„Der Säkularismus ist ein Kompromiß. Niemand will für einen Kompromiß sterben oder
genug Kinder gebären, um eine kompromittierte Gesellschaft weiterzuführen.“
… ist schon reichlich bizarr. Zwar danke ich dem Autor für die Vermehrungsrate der nativen Franzosen (1,2 Kinder je native Französin), von der ich hoffe, dass ich sie bedenkenlos zitieren kann. Am Ende hätte aber als Ursachendebatte etwas anderes kommen müssen, als die Weckung des Verdachtes, dass es sich nicht lohne, für eine kompromittierte Gesellschaft zu gebären. Menschen haben sicher noch nie für die Gesellschaft Kinder bekommen, sondern immer für sich. Die „merkwürdige Unlust am Leben“ (B 16) könnte freilich darin begründet sein, dass es in einer moralisch verlotterten Gesellschaft mit Kindern schwer ist. Wenn Frauen nicht mehr das Herz der Familie sein wollen, Männer nicht mehr das Haupt der Familie und Alternativen zur Tradition und zu dieser Rollenverteilung nur am Schreibtisch von Feminismus-Romantikern funktionieren, dann kommt eben trotz massiver finanzwirtschaftlicher Familienhilfe nur eine 1,2 raus. [mehr…]
… ist schon reichlich bizarr. Zwar danke ich dem Autor für die Vermehrungsrate der nativen Franzosen (1,2 Kinder je native Französin), von der ich hoffe, dass ich sie bedenkenlos zitieren kann. Am Ende hätte aber als Ursachendebatte etwas anderes kommen müssen, als die Weckung des Verdachtes, dass es sich nicht lohne, für eine kompromittierte Gesellschaft zu gebären. Menschen haben sicher noch nie für die Gesellschaft Kinder bekommen, sondern immer für sich. Die „merkwürdige Unlust am Leben“ (B 16) könnte freilich darin begründet sein, dass es in einer moralisch verlotterten Gesellschaft mit Kindern schwer ist. Wenn Frauen nicht mehr das Herz der Familie sein wollen, Männer nicht mehr das Haupt der Familie und Alternativen zur Tradition und zu dieser Rollenverteilung nur am Schreibtisch von Feminismus-Romantikern funktionieren, dann kommt eben trotz massiver finanzwirtschaftlicher Familienhilfe nur eine 1,2 raus. [mehr…]
Sonntag, 25. März 2007 19:15
Lorenz: verworrene und stringent argumentierende Sedisvakantisten
Das „Spiel der Gegensätze“ (@catharina) rührt doch daher, dass der Grundentscheid, dass Gott die Liebe
ist, nicht ohne Weiteres dazu führt zu sagen, dass er das Gute ist. Es ist ja auch die Erfahrung unseres
Lebens, dass die Liebe destruktives Potenzial hat. (Eine der schönsten Beschreibungen von zur Destruktion
verleitender Liebe findet sich wohl in der Judas-Figur des Matthäus-Ev.) Warum, könnte Einer fragen,
sollte es mit Gott und seiner aus Liebe erschaffenen Welt anders sein. Das Böse in der Welt wäre dann
einfach deswegen göttlichen Ursprunges, weil das Böse zur Liebe dazugehört. Einer solchen Einlassung
müsste man wohl entgegenhalten, dass Gott die Liebe und die Vernunft (Logos) zugleich ist, weil Vernunft
und Liebe Eines sind. Eine durch den Logos gereinigte Liebe ist nach dieser Sprachregelung tatsächlich
die Güte (@Knecht Franz).
Hoffentlich bekomme ich jetzt nicht wieder einen Häresiebescheid. [mehr…]
Hoffentlich bekomme ich jetzt nicht wieder einen Häresiebescheid. [mehr…]
Sonntag, 25. März 2007 18:28
Lorenz: @Knecht Franz
Wie kann Gott, der gemäß Dogma vollkommen und die absolute Güte in Bezug auf sich selbst, sowie auf
alles Geschaffene ist „sich gegen sich selbst wenden“ Darauf gibt es nur eine logische antwort: In Gott
existiert ein gutes und ein böses Prinzip, die sich im Kreuzestod gegenseitig überwinden. Der „böse“
Gott des AT wird zum „guten“ Gott des NT.Über das Wesen Gottes in dieser Weise zu spekulieren, halte
ich für einigermaßen verwirrend und möglicherweise nutzlos. Konsistent mit dem katholischen Dogma lässt
sich nach meinem sicher sehr beschränkten Urteilsvermögen über Gott nur aussagen, dass er die Liebe
ist. Dass in der Liebe auch ein böses Prinzip verborgen sein mag, kann ich nicht ausschließen. Jedoch
ist die Vorstelllung, dass Gott das Böse erst geschaffen hat, um es dann selbst zu besiegen, deswegen
irreführend, weil wir ja dann allem Bösen in der Welt einen göttlichen Ursprung zuschreiben könnten.
Dies stünde dem Heil der Welt, für das es einer Verdemütigung des Menschen bedarf, sicher sehr im Wege. [mehr…]
Donnerstag, 22. März 2007 23:08
Lorenz: @benedikt; Scheiterhaufen
einen „völlig“ anderen Sinn kann ich zwischen Opium für das und des Volkes nicht entdecken. Ich danke
Ihnen aber für den Hinweis, hoffend, das er belastbar ist, wenn ich mal wieder Marx zitieren möchte.
Nun zu den Scheiterhaufen:
Sie haben natürlich nichts mit dem Christentum zu tun, genausowenig, wie es das Christentum gebietet, Kindern Chilipaste in die Augen zu reiben, weil sie angeblich bösen Blickes sind oder Juden zu hassen, weil sie Christus gekreuzigt hätten. Es gibt nun mal leider keinen Gebrauchsmusterschutz für das Christentum. Hexenverbrennung als die vor allem im nördlichen Mitteleuropa anzutreffende Spielart des Menschenopfers dürfte historisch ziemlich klar mit keltisch, germanisch, slawischem Brauchtum verlinkt sein. Dass die Kirche hier so oft schwächer war als die mordlustige Masse und viele „Hexen“ nicht retten konnte, dürfte schätzungsweise mit Schlampereien bei der Missionierung dieser Gegenden Europas, also mit faulen Kompromissen der Missionare zu Gunsten lokaler Traditionen zu tun haben. [mehr…]
Nun zu den Scheiterhaufen:
Sie haben natürlich nichts mit dem Christentum zu tun, genausowenig, wie es das Christentum gebietet, Kindern Chilipaste in die Augen zu reiben, weil sie angeblich bösen Blickes sind oder Juden zu hassen, weil sie Christus gekreuzigt hätten. Es gibt nun mal leider keinen Gebrauchsmusterschutz für das Christentum. Hexenverbrennung als die vor allem im nördlichen Mitteleuropa anzutreffende Spielart des Menschenopfers dürfte historisch ziemlich klar mit keltisch, germanisch, slawischem Brauchtum verlinkt sein. Dass die Kirche hier so oft schwächer war als die mordlustige Masse und viele „Hexen“ nicht retten konnte, dürfte schätzungsweise mit Schlampereien bei der Missionierung dieser Gegenden Europas, also mit faulen Kompromissen der Missionare zu Gunsten lokaler Traditionen zu tun haben. [mehr…]
Donnerstag, 22. März 2007 22:15
Lorenz: Religionskritik…
… ist im Grunde eine der Kernaufgaben des Christentums. Wenn Marx sagt, Religion sei Opium für das
Volk, hätte er im Grunde völlig recht, wenn er diese Aussage nicht auf das Christentum oder (was kaum
wahrscheinlich) auf das Judentum bezöge. Alle archaischen Religionen und auch die politischen Religionen
(z.B. Marxismus) machen, dass wir nicht mehr wissen, was wir tun. Sie konsolidieren die Herrschaft des
Fürsten der Finsternis. Daher müssen Christen sehr religionskritisch sein. Das Christentum – und zu
diesem Verständnis steigen eben leider nur wenige empor – ist das Antidot dieses Opiums (im Fall des
Opiums allerdings Naloxon). Dass man einen Christen daran erkennt, dass er streitbar ist, ist ebenso wahr.
Wenn ich anders als in irgendeiner Weisheitsreligion Barmherzigkeit übe, nicht weil sie nützlich ist,
sondern, weil sie wahrhaftig ist, wird mir das Herz brennend für diese, meine Wahrheit. Ich muss sie
in die Welt hinausschreien, weil es mich drängt. Das Kopfschütteln der Klugen dieser Welt ertrage ich
dann gern.
Nochetwas:
Das beliebte Sünden-der-Kirche-Argument, das auch Schmidt-Salomon gebraucht, wird von einer über Jahrzehnte sehr kirchenfeindlichen Geschichtsforschung und -schreibung gestützt und verliert nach neutraleren Recherchen oft recht rasch an Glaubwürdigkeit. [mehr…]
Nochetwas:
Das beliebte Sünden-der-Kirche-Argument, das auch Schmidt-Salomon gebraucht, wird von einer über Jahrzehnte sehr kirchenfeindlichen Geschichtsforschung und -schreibung gestützt und verliert nach neutraleren Recherchen oft recht rasch an Glaubwürdigkeit. [mehr…]
Dienstag, 20. März 2007 14:01
Lorenz: Züchtigende Marokkaner,
die Geschichte scheint etwas merkwürdig, was den Verdacht aufkommen lässt, die Redakteure der Frankfurter Rundschau erzählten sie nicht zu Ende. Das Züchtigungsrecht von Ehegatten an ihren Gattinen wurde laut wikipedia (ich weiß, jetzt werden alle mit dem Finder auf meine Quelle zeigen) 1812 abgeschafft. Sicher ist damit auch das Recht in Deutschland lebender Marokkaner zur Züchtigung ihrer Frauen verloren gegangen. Insofern war die Richterin als Familienrichterin vielleicht einfach nur nicht zuständig und das Problem der ehelichen Gewalt wird dann an einem Strafgericht verhandelt, wo auch geeignete Abwehrmaßnahmen beschlossen werden. Anders wird mir die Sache nicht plausibel. [mehr…]
Montag, 19. März 2007 22:43
Lorenz: St. Georg 20:03 Uhr
wie wirr ihre aussagen sind kann man ja lesen : die globalwirtschaft ist kommunistisch… so ihre schlussfolgerung
wie dümmlich reaktionär darf man denn hier sein ?
Lieber Georg, so dümmlich ist das nun wirklich nicht. Wenn ich es richtig weiß, ist der Kommunismus eine materialistische Weltanschauung mit klarer internationalistischer Ausrichtung. Eine Ideologie also, die sich ihrem innersten Wesen nach durchaus gegen Heimatempfinden richtet, weil sie sich im letzten ja gegen die Liebe (auch die zur Heimat) richtet und die Liebe einem wirren Scheinkonzept von Gerechtigkeit unterordnet. Die naive Heimatverherrlichung mancher NPDler scheint dagegen fast rührig. Gute Nacht! [mehr…]
Lieber Georg, so dümmlich ist das nun wirklich nicht. Wenn ich es richtig weiß, ist der Kommunismus eine materialistische Weltanschauung mit klarer internationalistischer Ausrichtung. Eine Ideologie also, die sich ihrem innersten Wesen nach durchaus gegen Heimatempfinden richtet, weil sie sich im letzten ja gegen die Liebe (auch die zur Heimat) richtet und die Liebe einem wirren Scheinkonzept von Gerechtigkeit unterordnet. Die naive Heimatverherrlichung mancher NPDler scheint dagegen fast rührig. Gute Nacht! [mehr…]
Montag, 19. März 2007 19:46
Lorenz: Sehr schön Vir,
Es wäre wirklich schade, wenn es die Katholische Kirche nötig hätte, es den im Artikel erwähnten Ideologenvereinen gleichzutun und sich in politischer Weise mit „Antifaschismus“ (das Wort für sich ist schon fragwürdig genug – geht es dabei gegen Mussolini?) zu profilieren. Inhaltlich ist an dem, was Müller gesagt hat, aber nicht viel auszusetzen, nur dass er sich mit dem Votum für ein Verbot ziemlich stark positioniert hat. [mehr…]
Freitag, 16. März 2007 14:41
Lorenz: Lieber Karl Murx,
Wenn ich Ihre Wortmeldungen richtig deute, ärgern Sie sich über die christliche Anbetung des „Heulsusen-“ oder „Jammergottes“. Gestatten Sie mir zu fragen, welchen Gott sie anbeten wollen, wenn nicht den, dessen Kraft in den Schwachen lebendig ist, den wir in unseren geringsten Brüdern und Schwestern erkennen und den wir daher sicher auch in Auschwitz finden? Warum sollte der Gott der Christen kein leidender sein? Der Schmerz muss ja nicht von Zerissenheit im Sinne von Selbstzweifeln herrühren. Wenn sie mit Liebesplörre eine gewisse anbiedernde Süßlichkeit in manchen Gottesdarstellungen meinen, will ich gern gleich in ihre Kritik einstimmen . Es wäre aber sehr lieb von Ihnen, wenn Sie den weniger schriftgelehrten Teilnehmern des Forums erklärten, warum wir von B16 und Co. ein falsches Gottesbild präsentiert bekommen. [mehr…]
Donnerstag, 15. März 2007 13:17
Lorenz: @Peter Pan,
Dem, was Bedendikt gesagt hat, würde ich hinzufügen wollen, dass es manchmal sogar ratsam erscheint, wenn sich ein „Nicht-Praktiker“ in ein Thema einmischt. So vermute ich z.B., dass es für die Verteidigung des Lebens besser ist, wenn Nicht-Ärzte, also Leute vom Schreibtisch, Einfluss auf Sterbehilfeentscheidungen nehmen. Jedem ist klar, dass die Erfahrung von Praktikern diesen ein kompetentes Urteil ermöglicht. Dass es aber bei besonders schwierigen Abwägungen besser sein mag, vor lauter Praxis nicht blind für die Theorie zu sein, ist eine schwierigere Einsicht. Gerade die Mixa-Debatte zeigt, dass jemand, der die Dinge auch abstrakt zu durchdringen vermag, ein durchaus kompetentes und wertvolles Wort beisteuern kann. Denn das Mixa-Argument ist – und da können die Klugen dieser Welt noch so sehr schreien – richtig. Sicher wollte Nonnobisdomine ganau das sagen und hat in der Eile einen etwas zu schroffen Zungenschlag getroffen. [mehr…]
Freitag, 9. März 2007 14:55
Lorenz: Denn worin Du den andern richtest, richtest Du Dich selbst
Als Christ muss man immer gut nachdenken. Dabei sollte herauskommen, dass man in seinem Kampf gegen die Sünde keine Jagd auf Sünder organisieren darf. Wenn die Verantwortlichen der Kirche wahrnehmen, dass die Kirche bei Anti-Rechts-Aktionen voller ist als sonst, sollten sie diese einem Jagdfieber zu dankende Fülle nicht weiter ausnutzen. Schließlich füllen sich ja schon die Reihen der NPD als Folge eines Jagdfiebers. Wenn man die NPD in ihrer selbst gewählten Rolle eines Anklägers und Verfolgers durch Glockengeläut bloßstellen will, müssten konsequenterweise auch die Glocken läuten, wenn Gregor Gysi gegen Reiche hetzt oder Claudia Roth gegen die Kirche. [mehr…]
Montag, 5. März 2007 14:12
Lorenz: Gern geschehen,
Ihr, Ihnen allzeit verbundener Großmeister
[mehr…]
Montag, 5. März 2007 13:47
Lorenz: @Daniel,
Nur, falls sich Ihr Kurzkommentar auf mich bezieht: Natürlich ist der Logos, von dem ich gesprochen habe, der „große Baumeister des Universums“. Die Vernunft gebietet es, Gott als den Schöpfer unserer Welt und unserer Selbst zu verehren. Wie würden wir sonst über unsere Welt und Gottes Geschöpfe darin denken. Alles, was geschaffen wird, entsteht durch die Liebe. Das ist, wenn wir genau hinschauen, auch die Erfahrung unseres Lebens. Warum sollte es mit der Schöpfung anders sein? Nochetwas: Ich sehe die aus der Evolutionstheorie entspringende Idee von unserer Programmierung auf ein Überleben unserer Gene und das Konzept der Erbsünde nicht nur begrifflich verwandt. Mir scheint, dass mit ein wenig nachdenken, diese Brücke auch einen Hinweis auf die wesensmäßige Zusammengehörigkeit unserer natürlichen Programmierung und unserer Erlösung durch eine Kultur, die uns aus den Zwängen einer abkapselnden Abschirmung unserer genetischen Existenz zu befreien im Stande ist, liefert. Wir finden nicht zu Gott, indem wir uns über uns selbst belügen, sondern indem wir anerkennen, dass wir Ihn ob des unheilvollen Programmes, das in uns abläuft (und von dem ich nicht behaupte, dass es uns unser Schöpfer gleich mit aufgespielt hat), brauchen. [mehr…]
Montag, 5. März 2007 09:15
Lorenz: Mit solchen Artikeln…
…tut sich kreuz.net keinen Gefallen. Es sei mal dahingestellt, ob die Evolutionstheorie eine Ideologie oder gar ein Dogma ist. Meines Wissens stellt sie sich durchaus als falsfizierbar dar. Es sei auch dahingestellt, ob die Kernthese des Aufsatzes, wonach man sprachliche Herabentwicklung nachweisen könne, stimmt. Im Grunde müsste man dazu mehr über die Möglichkeiten, das Instrument Sprache als zuverlässiges Medum zum Austausch für Informationen, Gedanken, Gefühle zu gebrauchen wissen, und auch ihre ästhetische Wirkmacht beurteilen und vergleichen können. Im Letzten scheint es mir aber reichlich unsinnig, weiter an dieser Front zu kämpfen und einen Antagonismus zwischen biblischer Schöpfungslehre und Evolutionstheorie herbeizureden. Ich bin der sehr festen Überzeugung, dass mit dem Siegeszug der Evolutionstheorie, den ja auch der Vatikan einräumt, die Notwendigkeit des Glaubens an die biblische Lehre von der Herkunft des Menschen nur gewachsen ist. Das Wissen um die Unvernunft der Natur sollte unseren Glauben an die Vernunft des ewigen Wortes nur stärken und nicht zersetzen. Wenn wir von der Natur unvernünftigerweise auf ein Überleben unserer eigenen Gene hin programmiert sind, sollten wir uns klar zu einer Kultur, einem Wort, einem Logos bekennen, der uns fest daran glauben lässt, dass wir alle Brüder und Schwestern sind und der die Ideologie der Stärke aus unseren Köpfen verjagt. [mehr…]
Sonntag, 4. März 2007 12:43
Lorenz: Hallo Jörg,
die Geschöpfe selbst könne meinee erachtens nur als unvollständige Offenbarung ihres Schöpfers anmgesehen werden. In den Geschöpfen, in ihrem Gedanken und Worten und Werken vor allem, ist wahrscheinlich auch nicht alles göttlich. Daneben ist zu bedenken, dass Offenbarung und Erscheinung (Epiphanie) nicht völlig deckungsgleiche Begriffe sind. [mehr…]
Samstag, 3. März 2007 10:47
Lorenz: @Daniel,
„JEDES BABY, DAS IN DIE WELT KOMMT, IST EINE „EPIPHANIE“ GOTTES…“
Ich stimme Ihnen zu, dass es eine theologische Unvorsichtigkeit eines Papstes ist, so etwas zu sagen.
Im Beitrag finde ich den Begriff Erlösungsopfer nicht besonders gut vom dazu völlig unterschiedlichen Versöhnungsopfer unterschieden. Vielleicht muss ich es aber nur noch einmal kritisch durchlesen. [mehr…]
Ich stimme Ihnen zu, dass es eine theologische Unvorsichtigkeit eines Papstes ist, so etwas zu sagen.
Im Beitrag finde ich den Begriff Erlösungsopfer nicht besonders gut vom dazu völlig unterschiedlichen Versöhnungsopfer unterschieden. Vielleicht muss ich es aber nur noch einmal kritisch durchlesen. [mehr…]
Freitag, 2. März 2007 20:32
Lorenz: @nonnobisdomine; @laikos
Lieber Nonno, man merkt ihren Beiträgen richtig an, dass sie ein Kämpfer vor dem Herrn sind. Beim Lesen
kann man sich richtig vorstellen, wie sie wutschnaubend auf die Tastatur einhämmern. Fast bekommt man
Angst, mit Ihnen auch nur auf einem virtuellem Gelände zu debattieren.
Lieber Laikos, darf ich Sie, auch wenn es etwas off-topic ist Fragen, was man unter heiligem Zorn versteht. Ich dachte immer, Zorn wäre nur im Sinne des archaisch Heiligen heilig und ein Christ strebe danch, die Güte und Geduld selbst zu sein. Während Jesus, wenn ich es richtig weiß, meistens gütig und geduldig war, und etwaige Zornesäußerungen vor allem nicht gebraucht hat, andere in seinen Zorn hineinzuziehen, scheint mir diese Reinheit des Zornes nicht dem, was Sie als heiligen Zorn bezeichnen, zuschreibbar. [mehr…]
Lieber Laikos, darf ich Sie, auch wenn es etwas off-topic ist Fragen, was man unter heiligem Zorn versteht. Ich dachte immer, Zorn wäre nur im Sinne des archaisch Heiligen heilig und ein Christ strebe danch, die Güte und Geduld selbst zu sein. Während Jesus, wenn ich es richtig weiß, meistens gütig und geduldig war, und etwaige Zornesäußerungen vor allem nicht gebraucht hat, andere in seinen Zorn hineinzuziehen, scheint mir diese Reinheit des Zornes nicht dem, was Sie als heiligen Zorn bezeichnen, zuschreibbar. [mehr…]
Freitag, 2. März 2007 20:13
Lorenz: Dass die Debatten…
… auf kreuz.net immer so rasch entgleiten. Ob theophil oder philanthrop ist doch für diese Sache hier
unerheblich. Teilt hier nun jemand meinen Verdacht, dass die wörtliche Übersetzung nicht ganz so wörtlich
zu nehmen ist:
„„Im Rahmen der Familienpolitik schlagen wir das Verbot der Kinderabtreibung und der Homo-Propaganda in Europa vor“ – so Giertych.“
Ich vermute auch, dass man im Gutmenscheneuropa schon für weniger der Ächtung anheimfällt. [mehr…]
„„Im Rahmen der Familienpolitik schlagen wir das Verbot der Kinderabtreibung und der Homo-Propaganda in Europa vor“ – so Giertych.“
Ich vermute auch, dass man im Gutmenscheneuropa schon für weniger der Ächtung anheimfällt. [mehr…]
Freitag, 2. März 2007 17:55
Lorenz: Irgendwie komisch,
„Im Rahmen der Familienpolitik schlagen wir das Verbot der Kinderabtreibung und der Homo-Propaganda in
Europa vor“ – so Giertych.
Nicht, dass ich den Äußerungen des Familienministers nicht gerne zustimmte, aber dieses Zitat macht mich der Sprache wegen misstrauisch. Die Formulierung scheint irgendwie, als hätte der Minister bei kreuz.net abgeschrieben. Ist das nur einer freien Übersetzung zuzuschreiben. Hatte der Wunsch des Übersetzers Einfluss auf die Übersetzung? Manchmal soll bei Übersetzungen ja der Heilige Geist Einfluss nehmen, aber damit kann man nicht alles rechtfertigen. Ich unterstelle nichts, weil ich gar nicht die Kraft habe, selbst zu recherchieren, würde mich aber über weitere Berichte zu der Sache sehr freuen. [mehr…]
Nicht, dass ich den Äußerungen des Familienministers nicht gerne zustimmte, aber dieses Zitat macht mich der Sprache wegen misstrauisch. Die Formulierung scheint irgendwie, als hätte der Minister bei kreuz.net abgeschrieben. Ist das nur einer freien Übersetzung zuzuschreiben. Hatte der Wunsch des Übersetzers Einfluss auf die Übersetzung? Manchmal soll bei Übersetzungen ja der Heilige Geist Einfluss nehmen, aber damit kann man nicht alles rechtfertigen. Ich unterstelle nichts, weil ich gar nicht die Kraft habe, selbst zu recherchieren, würde mich aber über weitere Berichte zu der Sache sehr freuen. [mehr…]
Freitag, 2. März 2007 16:00
Lorenz: Umgeworfene Tische; @ Tradilandes Stimme,
Ihr Schriftzitat sagt, dass Jesus Tische im Tempel umwarf. Damit hat er die Eigentumsordnung nicht gebeugt, sondern nur ein Zeichen deutlicher Mißbilligung gesetzt (Es werden ja keine rohen Eier auf den Tischen gestanden haben). Eine Umdeutung des Evangeliums in dem Sinne, dass Jesus den Weg der Gewalt befürwortet hätte, dürfen Sie sich und den Forumsteilnehmern um Himmels willen nicht schmackhaft machen. Sie würden die Wahrheit des Textes verdunkeln. Gegen Ihre Mißbilligung des NOM habe ich ansonsten nichts einzuwenden. [mehr…]
Freitag, 2. März 2007 13:10
Lorenz: @Giuseppe,
Danke für Ihre Rede wider die V2-Polemik. Es ist natürlich nichts gewonnen, wenn jeder seine Lieblingskirche und seine Lieblingslithurgie bekommt. Man denke nur an den Unsinn, der in der evangelischen Kirche unter dem von McKinsey und Co. ferngesteuerten Wolfgang Huber verbreitet wird. Die Kirche ist zurecht nicht nachfrager-, also gläubigenorientiert, sondern christusorientiert. Auch wenn dies in den Zeichen der Alten Messe besser kommuniziert wird, darf die Sympathie für diese Zeichen die Ordnung der Kirche, die notwendig monarchisch (bestenfalls oligarchisch) sein muss, nicht zerstören. Die Herde muss Geduld mit ihrem Hirten haben. Dazu gibt es keine Alternative. Dies impliziert keinerlei Denk- oder Kritikverbot. Es geht bei allem notwendigen Diskurs aber um eine Abwendung dieser Diskursverliebtheit und Diskursbesoffenheit und vor allem um die Wahrung der unverzichtbaren Ordnung. [mehr…]
Freitag, 2. März 2007 12:31
Lorenz: Notwendigkeit (Thaumaturgos)
Ich finde es schön, aus der Feder nonnobisdomines zu lesen, dass die Sünde des unkontrollierten Triebauslebens nicht nur unter den Homos, alias Sdomiten, alias Homoideologen etc. wohnt. Vielleicht sehen und hören wir so eines Tages noch, dass wir alle mit der Sünde verbandelt und sehr erlösungsbedürftig sind. Insofern sollten (zurückhaltende) Berichte zum Thema Herrenüberschussparty genauso auf dieser Seite erscheinen, wie solche über Abtreibung, Egoismus, Selbstgerechtigkeit und Hoffertigkeit und was uns sonst noch zur Schande gereicht. [mehr…]
Freitag, 2. März 2007 12:10
Lorenz: Rauswurf
„Wer also jemanden zum Glauben führen will, braucht die Fähigkeit zur guten Rede und ein rechtes Denken,
nicht aber Gewalt und Drohung …“ Der heilige Vater am 12. Sept. 2006.
Dass Menschen das Thema Liturgie mit angemessenem ernst behandeln ist schön. Noch schöner wäre es, wenn sie dabei nicht so sehr eiferten, dass ihnen die Tugend der demut abhanden käme. [mehr…]
Dass Menschen das Thema Liturgie mit angemessenem ernst behandeln ist schön. Noch schöner wäre es, wenn sie dabei nicht so sehr eiferten, dass ihnen die Tugend der demut abhanden käme. [mehr…]
Mittwoch, 28. Februar 2007 12:38
Lorenz: Lieber sniperhdk,
fast fühle ich mich ein wenig indigniert, dass sie meinen Formulierungsfehler zitiert haben. Der Vorwurf
des Unsinns war aber ein inhaltlicher. Da Sie die Dinge in ein komplexes Analyseraster gebettet haben,
fällt eine Verteidigung schwer. Gestatten sie mir aber anzumerken, dass die theosophische und wohl auch
anthroposophische Idee von dem inneren Bauplan in einem jeden Menschen, den es pädagogosch zu entziffern
und zu unterstützen gilt, für mich irgendetwas Dunkles an sich hat. Was ist mit den Schwachen, also
den Vielen, die keine Talente an sich entdecken? Wie ist ein Ideal der Selbstentfaltung mit der christlichen
Hingabe zu Gunsten des anderen übereinzubringen? Wie kann man den Atlantis-Wahn und die Vorstellung vom
Ariertum in der Waldorfpädagogik bewerten?
Dass eine freie Persönlichkeitsentwicklung als solche gottgefällig ist, ist unstrittig. Anderfalls hätte Gott uns wohl kaum die Freiheit geschenkt. Statt dessen hätte er unsere Fähigkeit, seinen Bauplan in uns zu dechiffrieren und zu befolgen, einfach stärker ausgeprägt.
Nochetwas: Unseren Egoismus, damit meine ich den von heute und den aller Zeiten und Völker, schiebe ich nicht der Waldorfpädagogik in die Schuhe. [mehr…]
Dass eine freie Persönlichkeitsentwicklung als solche gottgefällig ist, ist unstrittig. Anderfalls hätte Gott uns wohl kaum die Freiheit geschenkt. Statt dessen hätte er unsere Fähigkeit, seinen Bauplan in uns zu dechiffrieren und zu befolgen, einfach stärker ausgeprägt.
Nochetwas: Unseren Egoismus, damit meine ich den von heute und den aller Zeiten und Völker, schiebe ich nicht der Waldorfpädagogik in die Schuhe. [mehr…]
Mittwoch, 28. Februar 2007 08:53
Lorenz: @Sirilio
Anthroposophie ist wahrscheinlich nicht nur eine Glaubenslehre, sondern auch eine Irrlehre. Ihr Einfluss auf die Pädagogik ist beängstigend. Die Idee der Persönlichkeitsentwicklung von innen scheint (siehe sniperhdk) wird dermaßen überbetont, dass es mir scheint, dass die Idee bzw. das Konzept der Erbsünde darüber vergessen wird. Wenn dem so wäre, sind die pädagogischen Derivate der Steinerschen oder Montessorianischen Phantastereien heillos. [mehr…]
Dienstag, 27. Februar 2007 16:03
Lorenz: Lieber Omnes,
eigentlich hatte ich auf Ihre (bestaunenswerte)Schriftgelehrtheit gehofft, werde nun aber heute Abend selbst nach einer Fundstelle suchen. Bis dahin [mehr…]
Dienstag, 27. Februar 2007 15:23
Lorenz: Neferti
Wie kann ich die Liebesbeziehung eines Menschen als „ekelhaft“ bezeichnen, und noch erwarten, dass der
Betreffende sich bei mir „als Mensch eben“ angenommen fühlt? Wie kann ich einem mitten im Leben stehenden
Menschen generell absprechen, normal und geistig gesund, zufrieden oder verantwortungsfähig zu sein,
und gleichzeitig versichern, ihn „als Mensch eben“ zu akzeptieren ?Mit den Prädikaten ekelhaft und geisteskrank
verbinden sich natürlich Vorwürfe, die die Person treffen. Die Unterscheidung zwischen Sünde und Sünder
muss uns aber dennoch gelingen. Vielleicht hilft es, einen absoluten Maßstab zu verwenden und die Abweichungen
von diesem Maßstab zu relationieren. So erscheint eine homosexuelle Neigung in dem Sinne, dass ein Mann
Liebe für einen anderen Mann empfindet, wenig lasterhaft. Eine entgrenzt ausgelebte Homosexualität (oder
Heterosexualität) vermag dagegen soviel destruktives Potenzial in sich zu tragen, dass man sie durchaus
als Versuchung die von einem Versucher herrührt anschauen darf. [mehr…]
Dienstag, 27. Februar 2007 13:50
Lorenz: Einzigartigkeit,
Lieber Omnes,
vielleicht wäre es noch erhellender statt von Einzigartigkeit von Endgültigkeit zu sprechen. Das, was Sie Christus-Ereignis nennen, beendet allen Zweifel über die Wahrheit, das Gott die Liebe ist. Dem Kreuzigungsereignis als solchem spricht Cristus selbst jede Singularität ab. Er warnt uns sogar davor, alles falsch zu verstehen und zu meinen, dass die Kreuzigung das größte oder grausamste Menschheitsverbrechen sei. Wir sollten es um des rechten Verständnisses willen vermeiden, hier christlicher zu sein als Christus oder evangelischer als die Evangelien. [mehr…]
vielleicht wäre es noch erhellender statt von Einzigartigkeit von Endgültigkeit zu sprechen. Das, was Sie Christus-Ereignis nennen, beendet allen Zweifel über die Wahrheit, das Gott die Liebe ist. Dem Kreuzigungsereignis als solchem spricht Cristus selbst jede Singularität ab. Er warnt uns sogar davor, alles falsch zu verstehen und zu meinen, dass die Kreuzigung das größte oder grausamste Menschheitsverbrechen sei. Wir sollten es um des rechten Verständnisses willen vermeiden, hier christlicher zu sein als Christus oder evangelischer als die Evangelien. [mehr…]
Montag, 26. Februar 2007 22:17
Lorenz: Lieber Stephanus, danke für die Zahlen
Wenn diese nur halbwegs verlässlich sind, ist der Skandal ja eigentlich schon lange perfekt. Wenn wir an Mütter Gutscheine austeilen würden, lieber Turk, die ihnen die Wahl zwischen diesem Geld oder diesen Krippenplätzen ließe, würde das den Abtreibungsskandal vielleicht noch stärker eindämmen. Das manchmal auch von Konservativen für staatliche Kontrolle über Kinder gebrauchte Argument, der Staat habe ein Recht auf die Verhinderung von Parallelgesellschaften, ist falsch. Ein solches Recht hat er nur, wenn die Parallelgesellschaften eine Bedrohung für die öffentliche Ordnung sind. Das kann man aber wohl nicht einmal den Einwandererfamilien mit ihrer häuslichen Kindespflege und nachlässigen Befähigung der Kinder zur Beherrschung des Deutschen nachsagen. [mehr…]
Montag, 26. Februar 2007 21:29
Lorenz: Vergottungstendenz;
Lieber Alanus,
was wäre denn so schlimm an einer „Vergottungstendenz“ in den Texten. Einen ähnlichen Effekt kann man, wenn ich es richtig weiß, beim Hahnenwunder beobachten (im einen Evangelium krähte nur der Hahn, im anderen zweimal, in einem weiteren wunderbarerweise dreimal). Ich bin sogar überzeugt, die Evangelisten spielen manches Wunder hoch oder haben es literarisch aufgearbeitet. Wir sollten einsehen, dass Jesus nicht weniger Gott wäre, wenn er nicht ein einziges Wunder gewirkt hätte. Das alles überstrahlende Wunder ist doch das Wirken des Heiligen Geistes, dass die Lüge unserer Gewalt anhand der Passion offenbart (der Triumph des Kreuzes) und uns die Perspektive einer neuen, der Herrschaft Satans nicht mehr schutzlos ausgelieferten Menschheit eröffnet hat. Weil es zum Heil der Menschen geschehen sollte, konnte Gott für diese Offenbarungshandlung keinen Menschen opfern, sondern musste sich selbst hingeben. [mehr…]
was wäre denn so schlimm an einer „Vergottungstendenz“ in den Texten. Einen ähnlichen Effekt kann man, wenn ich es richtig weiß, beim Hahnenwunder beobachten (im einen Evangelium krähte nur der Hahn, im anderen zweimal, in einem weiteren wunderbarerweise dreimal). Ich bin sogar überzeugt, die Evangelisten spielen manches Wunder hoch oder haben es literarisch aufgearbeitet. Wir sollten einsehen, dass Jesus nicht weniger Gott wäre, wenn er nicht ein einziges Wunder gewirkt hätte. Das alles überstrahlende Wunder ist doch das Wirken des Heiligen Geistes, dass die Lüge unserer Gewalt anhand der Passion offenbart (der Triumph des Kreuzes) und uns die Perspektive einer neuen, der Herrschaft Satans nicht mehr schutzlos ausgelieferten Menschheit eröffnet hat. Weil es zum Heil der Menschen geschehen sollte, konnte Gott für diese Offenbarungshandlung keinen Menschen opfern, sondern musste sich selbst hingeben. [mehr…]
Montag, 26. Februar 2007 20:41
Lorenz: Der Prophet in der Heimat
Wenn ich die Debatte richtig nachvollziehe, fragt Alanus, warum Jesus, wenn er denn Gott ist, in der Heimat keine Wunder vollbringen konnte. Mir scheint es verbietet sich für Gott vor einem neidischen, versuchenden und sensationsgiereigen Publikum solches zu tun. Das wäre Anbiederung an die Sünde, etwas also, das wir von Gott doch sicher nicht erwarten. Nebenbei schätze ich, dass weder Mariologie noch Josephologie von diesem Markustext berührt werden. [mehr…]
Montag, 26. Februar 2007 19:28
Lorenz: Lieber Alanus,
Kriege lassen sich mit schlechten Interpretationen des Christentums leider gut führen, geschenkt. Das Bewußtsein sollte aber einen Einfluß auf das Sein haben, deswegen ist die Art der Interpretation eben nicht egal und man muss genau hinschauen. Wenn ich Sie richtig verstehe, halten Sie das Mysterium der Natur Jesu als wahrer Mensch und wahrer Gott nicht aus. Vielleicht hilft es, wenn man bedenkt, dass es um eine Religion geht, deren Anspruch es ist, eine Heilsbotschaft für alle Welt zu liefern. Wenn ich den demütigen Bewunderer der Jungfräulichkeit Mariä genauso kriegen will wie den halbagnostischen Dreifaltigkeitsdialektiker, muss ich vielleicht hier und da ein Mysterium ein Mysterium sein lassen. [mehr…]
Montag, 26. Februar 2007 19:14
Lorenz: Literatur (Stimme aus Wien)
Es ist vielleicht etwas gefahrvoll, auf ein Buch hinzuweisen, das man nicht gelesen hat. Mehr bei einem
so sensiblen Thema. Dieses hier scheint das Thema der Repressalien im Nachkriegsjugoslawien aber zumindest
breit aufzuarbeiten:
Titos Kriegsgefangene. Folterlager, Hungermärsche und Schauprozesse (Sondereinband); von Roland Kaltenegger [mehr…]
Titos Kriegsgefangene. Folterlager, Hungermärsche und Schauprozesse (Sondereinband); von Roland Kaltenegger [mehr…]
Montag, 26. Februar 2007 17:46
Lorenz: Lieber Omnes,
ich fürchte, ich habe mich unglücklich ausgedrückt. Mein Beitrag war Werbung für den dreifaltigkeitsglauben mit einem etwas unorthodoxen Argument. Mir scheint der von Ihnen zitierte Johanneische Passus sehr missverständlich zu sein. Das Gott die Welt so sehr geliebt hat, ist ein wichtiges Bollwerk gegen alle weltverneinenden (also möglicherweise gnostisch inspirierten) Interpretationen des Christentums. Keinesfalls aber dürfen wir glauben, dass jemals die Gewalt von Gott ausging (nicht mal bei den dies expressis verbis unterstellenden Texten aus dem AT halte ich das für eine sinnvolle Interpretation). Gott ist den Weg der Liebe bis ans Ende gegangen und hat sich der Welt als sein Sohn, der ein menschliches Antlitz hat, geschenkt. Können wir uns auf diese Sprachregelung einigen? [mehr…]
Montag, 26. Februar 2007 16:35
Lorenz: Göttlichkeitsdebatte…
Wenn Jesus, wie es hier im Thread hier und dort verlautet, nicht Gottes Sohn und Gott zugleich, sondern eben nur Sohn ist, dann hätte Gott ja seinen Sohn geopfert und sich nicht selbst der Menschheit als endgültiges und allversöhnendes und nebenbei allem Opferkult ein Ende setzendes Opfer geschenkt. Das hätte problematische Konsequenzen. In DIE ZEIT hat vor kurzem irgendein Autor das Christentum angeklagt, es hätte die Väter in der Zeit des I. Weltkrieges motiviert Ihre Söhne für’s Vaterland zu opfern, weil Gott seinen Sohn ebenfalls opferte (imitatio dei sozusagen). Einer solch dreisten Fehlinterpretation begngnet man am Besten, in dem man die Dreifaltigkeit Dreifaltigkeit sein lässt. [mehr…]
Lorenz: Typ des ruhigen Seelsorgers (Christiansen)
In der Christiansen-Sendung (es ist mir im Grunde peinlich, mich auch nur als Gelegenheitszuschauer zu outen) wirkte der Bischof ganz wie ein ruhiger Seelsorger. Das machte ihn stark und ließ das Gezeter dieser merkwürdigen, immer etwas schreihalsig wirkenden Frau Schreinemakers im Ansatz entkräften. Wohl wegen dieser Schwäche hatte man bald den Eindruck, die Moderatorin Griffe den Parteigängern der Krippenlobby im Laufe der Sendung immer mehr unter die Arme. [mehr…]
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.





