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An Lyobates: . Sie schrieben, die Modernisten glauben nicht an die Erbsünde. . Wissen sie zufällig,
wie die Modernisten dann die Erlösungsbedürftigkeit des Menschen begründen? . Falls die Modernisten
auch nicht an die Erlösungsbedürftigkeit glauben sollten, würde ich fragen, wozu sie sich dann in der
Kirche tummeln.
Geburtsschmerzen? . Ist Bischof Müller noch zu retten? . Ist die schmerzhafte Geburt nicht Evas Strafe
für ihre Eigensucht wider Gott? . Wenn nun die allerseligste Jungfrau ohne Erbsünde empfangen wurde
(und wer will daran zweifeln?), dann gehört der Geburtsschmerz nicht zu den sieben Schmerzen Mariens.
. Das ist doch wohl logisch, oder?
#151 Lorenz 23:17:54 | Donnerstag, 9. Februar 2012
Alstak, wenn das Mittelalter irgendwo dazwischen liegt, dann ist doch das, wo es dazwischenliegt, irgendwie
bedeutsamer, als das Dazwischenliegende selbst, oder? Dass der Begriff Mittelalter im letzten als Schmähung
dieser vielleicht lichtvollsten Epoche der Menschheit angesehen werden kann, halte ich deswegen nicht
für abwegig.
#140 Lorenz 23:06:01 | Donnerstag, 9. Februar 2012
Brandenburgis hat Recht. Der Begriff Mittelalter ist in der Tat kirchenfeindlich und unhistorisch. Er
ist eine Schmähvokabel – deshalb kirchenfeindlich. Er erschwert eine rechte Würdigung der Zeit, die
als Mittelalter bezeichnet wird – daher unhistorisch.
Nun Alfred, dann ist jeglicher Glaube sinnlos. Einer Wahrheit, die sich nicht finden lässt, muss niemand
„hinterherglauben“. Es ist allerdings Gotteslästerung zu behaupten, dass die Wahrheit keine Rolle spielt.
An Catholic und Alfred: Also ist das Ergreifen der Wahrheit nicht heilsnotwendig? . Es genügt irgendwas
mit Jesus im „Herzen zu glauben“? Was auch immer das genau bedeutet? Wer kennt sich denn da aus? . Wenn
die Wahrheit keine Rolle spielt, dann ist jeder Tennisclub eine Heilsgemeinschaft, oder?
An Catholic: Wie bitte? Weil jemand in einer bestimmten Gemeinschaft Jesus Christus als seinen Heiland
„erfährt“, ist diese eine „Gemeinschaft des Heils“? . Es hängt also von unseren Gefühlen ab, ob wir
im richtigen Boot sitzen? . Meines Wissens ist das eine verworfene Irrlehre.
Wer ist eigentlich der „Geist Christi“? Sollte der Heilige Geist gemeint sein, wäre es Gotteslästerung
zu behaupten, Er wirke in den verschiedenen christlichen Gemeinschaften. Wenn Gotteslästerung vorliegt,
sollte der Vatikan das Dokument Unitatis Redintegratio zurückziehen. Das wäre alle mal besser als irgendwie
daran herumzuinterpretieren.
Ob der Vatikan-Sprecher Lombardi bedacht hat, dass eine Austreibung durch Segnen ohne exorzistische Intention des Segnenden bei der Segensspendung wenig wahrscheinlich ist?
Jubärens vs. Clarissa: . Selbst wenn das (kirchliche) Arbeitsrecht es zuließe, wäre die Maßnahme gegen
Hw. Oblinger nicht „kein Problem“. . Ganz offenkundig versteht ja keiner, was den Bischof geritten hat.
So wie die Sache aussieht, wird ein guter Teil der Beobachter des Vorganges große Bauchschmerzen behalten.
Die Legalität der bischöflichen Anweisung spielt doch dabei gar keine Rolle.
Was, wenn die Junge Freiheit ein „rechtsradikales Blatt“ wäre? . Wäre der Bischof von Augsburg dann
aus dem Schneider? . Sollte man den katholischen Glauben nicht überall verkünden, wo man dafür Druckzusagen
bekommt? Unabhängig davon, was auf der nächsten Seite steht?
An Hare Krishna, . die Frage ist, was das ganze soll, wenn alle in den Himmel kommen, weil der Vater nicht
zürnt. . Logisch wäre entweder gar keinen Kult darzubringen oder einen, der auch ausdrückt, warum man
einen Kult darbringt.
An RRR: . Verstehen Sie etwas vom Übersetzen? . Was spräche denn gegen diejenige Übersetzung von „pro
multis“, die jeder unvoreingenommene Übersetzer vorschlüge?
Weiß jemand warum der Inhaber des Bischofstuhls des Heiligen Ansgar, Erzbischof Thissen so laut schweigt
zu den Vorgängen am Fuße seiner Kathedra? . Er könnte sich dorch auch äußern und die Sache nicht
der FSSPX allein überlassen. Warum marschiert der Erzbischof nicht Seit an Seit?
Hallo Evelynn, . woran merken Sie denn bei Meisner, dass er „konservativ“ ist? . Ich bin kein „Supraguter“
und halte ihn dennoch nicht für konservativ.
An Tschibo und Elevenpath: . Hat der Schädiger die Statue nun geschädigt, weil sie ein Stück Holz ist,
oder weil sie der Verehrung der Muttergottes diente?
Ach Goethe: Was ist mit jenen, die wider das zweite oder dritte Gebot in Todsünde verharren? Mir scheint,
Sie sind auf dem nichtkatholischen Auge blind. . Warum glauben Sie plötzlich an die Existenz von Wahrheit,
wenn es um eine Schmähung des Glaubens der Kirche geht und zeigen sich in allen anderen Kontexten als
eifriger Relativist?
An Makuna: . „Das ist Krieg“. Mit den selben Worten hat Maischberger das Pfählen Gaddafis verteidigt.
. Muss man im Krieg bis zum Äußersten gehen und allen Anstand über Bord werfen? . Wo bleibt da die
Ritterlichkeit?
Was ist mit dem Verzicht auf den Ablaß gewonnen? Die Zeit bis zur beseligenden Gottesschau wird sich
für viele Pilger verlängern. Das ist gewiß. Was ist der Nutzen dieses Nachsitzens im Fegefeuer? Ein
paar Protestanten, deren Seele nach protestantischem Glauben gleich nach ihrem zeitlichen Ende in den
Himmel springt, sollten sich nicht ärgern? Das ist Unsinn. Jeder vernünftige Protestant muss sich doch
als Mensch guten Willens freuen, wenn ein Katholik nach einer solchen Wallfahrt leicht aufatmen kann,
weil seine zeitlichen Sündenstrafen nunmehr kürzer ausfallen werden. Diese Mitfreude ist völlig glaubensunabhängig.
In der Tat ist zu fragen, ob man in UK-Schulen den Punktualismus lehren darf, oder ob das schon reicht,
die Konzession entzogen zu bekommen. . Allerdings bleibt es bei meiner Frage an den dortigen Gesetzgeber:
. Wie sollte man die Schöpfung anders erklären, als durch eine Schöpfungslehre. Meiner Einschätzung
nach, sollte man für’s Erste darauf verzichten, die Schöpfungsfrage an englischen Schulen überhaupt
zu behandeln. Die Chancen auf einen wahrheitskohärenten Unterricht scheinen dort nicht gerade günstig.
Dass man mit der ET die Schöpfung nicht erklären kann, weiß jeder Naturwissenschaftler. . Daher frage
ich nochmal: . Wie will man sich einer Antwort auf die Frage nach der Schöpfung nähern, wenn nicht mit
einer Schöpfungslehre?
Wie will man denn die Schöpfung erklären, wenn nicht mit einer Schöpfungslehre? . Alternativ kann man
die Frage lediglich aus dem Schulunterricht ausklammern und ähnlich wie die Sexualaufklärung in die
Familien zurückreichen. . Falls es etwas Drittes gibt, bin ich ganz Ohr.
An Tolerant („Schrebergartendenken“): Hier darf man einmal ausnahmsweise Johannes Paul II. zitieren. In
seiner Ansprache in Otranto, am 5.10.1980 sagte der Selige: „Die Liebe zu seiner irdischen Heimat ist
eine christliche Tugend.“
An Catholic, . Sie kritisieren hier als Religionslehrer, die Verehrung der Märtyrer durch eine Betrachtung
ihrer Leiden für den Herrn. . Gerade das Blutzeugnis dieser Männer und Frauen zu betrachten, ist doch
im Religionsunterricht sicher sehr hilfreich, da es die Früchte starken Glaubens wie Furchtlosigkeit
und Hingabefähigkeit deutlich vor Augen stellt. . Wie furchtlos und hingabefähig sind denn Ihre Schüler,
nachdem sie bei Ihnen einen Reli-Kurs belegt haben?
An Melusine und Jenenser: . Wo sehen Sie hier die „Intelligenz“ des Stückes? Was hat es mit Meinungsfreiheit
zu tun? Müsste nicht erstmal eine Meinung erkennbar sein?
Wirklich Thomasius? Meines Wissens sagt die Kirche über sich aus, dass sie aus lauter Sündern und Deppen
besteht. Das mit dem hohen moralischen Anspruch waren doch die Donatisten und deren Lehre hat die Kirche
vor 1500 Jahren verurteilt.
Thomasius, es geht um etwas anderes: Man kann über den wegen pädophiler Missbrauchshandlungen Angeklagten
aussagen, dass er homosexuell und dass er Priester der RKK ist. Die Medien kolportieren lediglich, dass
er Priester ist. Die Frage, warum das so ist, ist berechtigt.
Die Muttergottes ist in der Tat allzeit Jungfrau, also vor, während und nach der Geburt des Herrn. Wer wollte daran zweifeln? Die Kirche lehrt dies ohne jeden Ansatzpunkt für Zweifel.
Lieber Catholic, da Sie sich auszukennen scheinen, diese Frage: . Kann man anhand hierzulande verwendeter
Religions-Schulbücher lernen, dass die höhere Ehre Gottes der vornehmste und eigentliche Sinn jeder
menschlichen Existenz ist? . Lernt man, dass die Gottesliebe der Nächstenliebe vorausgeht? Und dass die
Nächstenliebe der Fernstenliebe vorausgeht? . Lernt man, dass die Annahme des geoffenbarten Glaubens
heilsnotwendig ist? . Ich bin in Sachen Religions-Schulbücher völlig uninformiert – ehrlich.
An catholic: Wie würden Sie denn feststellen, dass der Widersacher keine Macht über hauptamtliche Katecheten
auszuüben trachtet und auch ausübt? Es sieht doch alles danach aus, dass er umhergeht, wie ein brüllender
Löwe.
An Gotthard (Heiliger Rock): . Erklären Sie doch mal bitte: Wenn „nichts an diesem Stück Stoff historisch
ist“, warum sollte man dann wallfahren und sich gerade von dieser Wallfahrt Gnadenerweise erhoffen? .
Für ein bisschen mehr Logik wäre ich Ihnen dankbar!
An Brandenburgis: Gibt es außerhalb der SSPV überhaupt jemand, der den Purpur verdient hat? Wenn man
sich die May-Interviews auf gloria.tv anschaut, könnte man denken, dass sie Unrecht haben.
Richtig Fundi, die neugläubige Lehre, dass der Gott derer, die sich heute Juden nennen oder der Gott
der Moslems der gleiche Gott ist, wie der, der am Sinai sein Sein bezeugt hat und in Bethlehem menschliches
Fleisch angenommen hat, kann nicht ganz stimmen. . Diese Lehre impliziert, dass Juden, Moslems und Katholiken
zwar den gleichen Gott verehren, von diesem Gott aber unterschiedliche Zeugnisse besitzen, die ihr jeweiliges
Gesetz des Betens, des Glaubens und ihre Sittenlehre bestimmen. . Um zu sehen, dass diese Vorstellung
in die Irre führt, muss man nur erkennen, dass ihre konsequente Anwendung dazu führt, anzunehmen dass
man für eine Befolgung seiner persönlichen Vorstellung vom Gesetze Gottes in den Himmel kommt, selbst
wenn die Tötung Ungläubiger als göttlicher Auftrag aufgefasst wird. . Nach zweitvatikanischer Vorstellung
müsste nun ein Selbstmordattentäter vor dem ewigen Richter zu hören bekommen, dass er zwar alles falsch
gemacht hat, aber gerettet wird, weil er ja im guten Glauben an den einen Gott gehandelt hat. Selbst das
Martyrium hat er nicht gescheut aus Treue zu diesem Gott, der auch der Gott der Juden und Katholiken ist.
. Diese Vorstellung ist gotteslästerlich, weil hier Gott unterstellt wird, dass er seine Geschöpfe foppt
und in seinem Namen aufeinander hetzt. Die entsprechenden Konzilsdokumente müssen also dringend wegen
offenkundiger Gotteslästerei überarbeitet bzw. zurückgezogen werden.
An Mufelius: Sie dürfen getrost davon ausgehen, dass die Kirche in Fällen wie dem des Anderl oder des
Simonino lange gefackelt hat, bevor sie eine Verehrung offiziell gebilligt hat. Diese Fälle waren auch
damals schon politisch heikel. Daher wird der Märtyrertod allein gar nicht ausgereicht haben. Jedoch
weiß man, dass solche Kulte sich aufgrund von Wundern (in aller Regel sind dies eindeutig übernatürliche
Krankheitsheilungen) verbreitet haben. Selbst eine strenge kirchliche Prüfung mit einem eifrigen Advocatus
Diaboli vermag dann kaum noch etwas gegen ein Kanonisationsersuchen auszurichten, wenn diese Kinder im
Himmel so viele erhörte Fürbitten provozieren.
An Elevenpath: Wer darf denn darüber bestimmen, was das Attribut „faschistisch“ bedeutet und wem man
es anheften darf? Oder ist das einfach nur irgendeine Beleidigung?
An Blackmore: So begreifen Sie doch! Die Sache mit der Aufhebung der Verehrung des Märtyrer-Kindes von
Rinn stinkt deshalb, weil sie in einer Stunde der Geschichte erfolgte, in der diese Aufhebung politisch
geboten war. Wie können Sie den Verdacht beiseite schieben, dass die Bischöfe hier aus Opportunismus
gehandelt haben? Also nochmal zu meiner ursprünglichen Frage: Welche neuen Fakten wurden nach dem Zweiten
Weltkrieg bezüglich eines Tötungsdeliktes aus dem frühen 15. Jahrhundert aufgetan? Welche, wenn nicht
rein politische Gründe, haben hier zur Neubewertung geführt?
Völlig unbegreiflich ist es, dass Schmidberger mehr Andacht in Kirchenräumen fordert, ohne darauf hinzuweisen, dass die Aussetzung des Allerheiligsten auf dem Altar der einfachste Weg zu größerer Andacht wäre.
#107 Lorenz 10:48:07 | Dienstag, 27. Dezember 2011
Naja Görg Guttenberger, Köln: Ob das mit der „immer tiefer erkannten Wahrheit“ so eine Einbahnstraße
ist? Gehen sie mal ruhig davon aus, dass es für Gott möglich ist, sich uns zu offenbaren und(!) zu entziehen.
Nun Beda, was kann Gott wohl binden? Menschliche Vernunft und menschlicher Wille nicht. Das haben Sie
richtig erkannt. Jedoch kann Gott sich nicht selbst widersprechen. Hier meinte ich Folgendes: Vor dem
Ende der Zeiten wird unsere Verwiesenheit auf den Glauben nicht enden, weil es Gottes Heilsplan widerspräche,
uns mit seiner Herrlichkeit so in Bann zu setzen, dass wir gleich Anbetungsrobotern, die Knie vor ihm
beugten.
An Clarissa: Jeder Gottgläubige kommt mit geringer intellektueller Anstrengung dahin zu sagen, dass die
höhere Ehre Gottes sein erster Daseinszweck ist. Insofern kann es gar keine Freiheit geben, diesen ersten
Daseinszweck zu verleugnen. Wenig intellektueller Anstrengung bedarf es auch, einen Zusammenhang zwischen
der Staatsreligion und der Aussicht auf Seelenheil der Staatsbürger zu erkennen. Oder glauben Sie, dass
der typische ostdeutsche Rentner in den Himmel kommt? Auch wissen Sie genau, dass Gott kaum im Stande
sein dürfte, jedem Staat in einem Offenbarungsakt die wahre (Staats-)Religion vorzuschreiben, weil das
gewiss seinem Heilsplan zuwiderliefe. Bitte erwägen Sie diese Impulse in Ihrem Herzen!
#3 De Boer; meinen Sie, Gott wäre suchbar ohne Gottes Hilfe? Letztlich kann doch nur das als wahr erkannt
werden, was durch Gottes Offenbarungswirken als wahr erkennbar geworden ist. Die Heiden wissen durch Gottes
Offenbarungswirken lediglich, dass Gott der Schöpfer ist und möglicherweise noch, dass er auch der Richter
ist. Alles, was man sonst über Gott wissen kann, weiß man durch seine Fleischannahme und durch Gottes
Wirken in seiner Una Sancta Catolica et Apostolica.
Es ist wirklich schwer, – man muss wohl im Stande sein, zweitvatikanisch zu denken –, den Heiligen Vater einmal als den Stellvertreter Gottes auf Erden und ein anderes Mal als einen „Religionsvertreter“ zu erkennen.
#34 Lorenz 12:51:37 | Donnerstag, 22. Dezember 2011
An Fabianus: Es ist eben die von Gott verliehene priesterliche Macht, dass sich Gott, handelnd durch den
Priester, klein Macht, klein wie eine Backoblate. In der Messe sind der Opfernde, das Opfer und der, dem
geopfert wird, eines Wesens. Insofern kann man wohl sagen „der Priester mit dem Allerheiligsten“, obwohl
es anders herum tatsächlich korrekter klänge.
Was ist die Aufgabe der Piusbruderschaft? Auffangbecken für traditionstreue Katholiken zu sein? Auch.
Aber kann die FSSPX unter dem beschriebenen institutionellen Arrangement auch die Gruppe sein, die Rom
und der „Konzilskirche“ die modernistischen Verstöße gegen Liturgie, Glaubens- und Sittenlehre vor Augen
führt?
Was ist der erste Sinn des Menschen? Falsch. Nicht das Seelenheil, nein. Der erste Sinn jedes Menschen
ist die höhere Ehre Gottes. Dann erst kommt des Menschen Seelenheil. Und danach, dass der Mensch ein
tugendhaft-rechtschaffenes Leben führt. Daraus folgt: Das Wichtigste ist die Liturgie. Dann kommt die
Glaubenslehre. Danach kommt die Sittenlehre.
Das Problem ist tatsächlich, dass hier von „Fällen“ gesprochen wird, obwohl überhaupt niemand ermittelt.
Damit ist das Prinzip der Schuld, solange die Unschuld nicht erwiesen ist, aus der Taufe gehoben. Aber
auch die Unschuld wird niemand ohne Ermittlungen feststellen können. Teuflisch.
Nun, „gottlos“ ist kein besonders treffendes Attribut für Luther. Ich würde nicht einmal ausschließen,
dass man, so man es selbst dorthin schafft, Luther im Himmel begegnen kann, obwohl das auf den ersten
Blick höchst unwahrscheinlich anmutet.
Dass Gaddafi gepfählt wurde, ist durch die letzte Maischberger-Sendung allgemein bekannt geworden. Es
gab diese Woche dazu auch ein paar Zeitungsberichte.
Die Sache ist doch eigentlich einfach: Ein Tyrannenmord hat mehrere Voraussetzungen dafür, dass man ihn
als legitim ansehen kann. Ich bin nicht der Heilige Thomas v.A. und nenne daher nur ganz stümperhaft
selbstausgedachte Beispiele für solche Voraussetzungen: 1) Die Tyrannei muss ein sehr großes Übel sein.
2) Das Übel der Tyrannei muss größer sein, als das Übel des Worst-Case-Szenarios nach dem Tyrannenmord
3) Die Tyrannei muss nach menschlichem Ermessen unverdient sein. 4) Der Wunsch nach dem Tyrannenmord muss
bei den Opfern der Tyrannei gehegt werden 5) Die Tyrannei muss auf die mildest-mögliche Weise beseitigt
werden 6) Der Tyrann und seiner Anhänger dürfen nicht (wie Gaddafi) gepfählt oder sonstwie unbillig
malträtiert werden.
An Undogmatisch: Eine Frohbotschaft ist ohne Drohbotschaft schwer zu denken. Worüber sollte man sich
denn freuen, wenn der Weg des Menschen keine Weggabelung besäße?
Zum menschlichen Gehirn: Meines Wissens laufen die Signalübertragungen zwischen den Gehirnzellen auf
Basis so geringer Elektronenbewegungen innerhalb der Synapsen, dass nicht mehr der Determinismus makroskopischer
Physik, sondern die Heisenbergsche Unschärfe das letzte Wort hat. Dies scheint mir ein starkes Argument
gegen das Ausgeliefertsein an physikalische Determinismen im Bereich der Bewusstseins- und Willensbildung.
An Domenico Tuttisanti: Ihrer Meinung nach besitzt der Staat kein „religiöses Erkenntnisorgan“. Wenn
der Staat, wie scheinbar im Fall Lingen, befindet, dass die Römisch-Katholische Kirche die ist, von der
alle glauben, sie sei die Römisch-Katholische Kirche, dann definiert der Staat doch etwas, was nur im
Glauben erkannt werden kann, oder? Mehr noch: Ein öffentliches Gericht scheint im Fall Lingen definiert
zu haben, dass nur der sich Priester nennen kann, dem die Kirche dies zubilligt. Der Staat befindet über
das Priestertum eines Menschen? Hallo? Das scheint mir Wasser auf meine Mühle: Es gibt keinen laizistischen
Staat.
Naja Jubärens, alle Ihre Darlegungen scheinen mir doch sehr vom Einfluss medialer Berichterstattung und
medialer Meinungsbildung zu abstrahieren. Ein Monarch, der ganz allein staatliche Verstöße gegen das
Naturrecht zu verantworten hat, würde bei gleichem Druck der Medien wohl eher vor selbigen zurückschrecken,
als eine Politikerkaste, die zum Einen untereinander im Wettbewerb um die willfährigste Umsetzung von
Interessen, die aus dem Volk kommen, stehen und zum Anderen die Verantwortung für Naturrechtsverstöße
eben diesem Wettbewerbsprozess und damit dem Volk selbst zuschieben kann.
Strafanzeige: Ist es nicht Dogma, dass der Papst von keinem Menschen (umso mehr aber von Gott) gerichtet
werden kann? Die Kanzlei hätte sich wohl mal einen Denzinger zulegen sollen.
#170 Lorenz 12:26:22 | Donnerstag, 1. Dezember 2011
An Domenico Tuttisanti: Wir drehen uns etwas im Kreis: Wieder möchte ich Sie fragen, ob die real existerende
Bundesrepublik Deutschland ein solcher areligiöser Stifter eines Ordnungsrahmens, innerhalb dessen sich
religiöse Bekenntnisse neutral entfalten können, ist? Meinem Eindruck nach benötigt man als Katholik
in diesem Land starke Beharrungskraft, um nicht durch allerlei öffentliche Einflüsse seinen Glauben
zu verlieren. Dies führt wieder zu der Frage nach dem Verhältnis von staatlicher Autorität und Seelenheil.
#147 Lorenz 21:24:47 | Mittwoch, 30. November 2011
An Inglorous Nur ganz kurz zu Ihrer Sozialstaatsverherrlichung: Gerade der umverteilende Staat erschwert
denWeg in den Himmel. Allzu leicht uebersehen wir in ihm den geringsten unserer Brueder. Dass ein katholischer
Staat ein Paradies fuer Oppositionelle und Nichtkatholiken ist, lehrt die Geschichte.
#123 Lorenz 18:57:33 | Mittwoch, 30. November 2011
An Domenico und Jubärens, wenn ich Sie richtig verstehe gibt es keine Alternative zum relativistischen
Staat. Nur der Relativismus scheint ja ihrer Forderung nach maximaler Nichteinmischung des Staates zu
genügen. Dann wäre der heutige Staat (nehmen wir die Bundesrepublik) allerdings besser als jeder katholische
Staat, der je eine Ordnung in irgendeinem Land aufrecht erhalten hätte. Allerdings scheint es mir, das
gerade jene Staaten, deren Handeln letzte Überzeugungen zugrunde lagen, besonders erfolgreich darin waren,
jenen Bürgern umfassende Freiheiten zu gewähren, die zur Staatsräson gegenteilige Überzeugungen vertraten.
Nochmal von Gott her gedacht: Wenn der Sinn unserer Existenz die höhere Ehre Gottes ist, dann ist jener
Staat besonders gottgefällig, der das Seinige tut (den Ordnungsrahmen so setzt), dass möglichst viele
Seelen gerettet werden. Es wäre wirklich überraschend, wenn gerade ein liberal-laizistischer Staat hierfür
der tauglichste wäre.
#100 Lorenz 15:54:28 | Mittwoch, 30. November 2011
An Domenico Tuttisanti, bei diesem Thema gerate ich wiederholt mit Ihnen in Konflikt. Also mal wieder
mein Gegenargument gegen Ihre Einlassung, wonach der Staat kein religiöses Erkenntnisorgan besitzt: Es
lautet: Es gibt keinen laizistischen Staat. Jeder Staat trifft Kollektiventscheidungen, die im letzten
Glaubensvoraussetzungen haben. In Deutschland ist diese Glaubensvoraussetzung regelmäßig und immer unverhohlener
der Relativismus. Wenn die staatliche Autorität wie der Apostel sagt von Gott ist (und wer wolle daran
zweifeln?), dann ist sie Gott auch unterworfen. Wie ein einzelner Mensch kann sich auch ein Gemeinwesen
gegen Gott auflehnen. Aber das kann Gott nicht gefallen und man kann von der Kirche Gottes, die dem Staat
ja gern mit ihrem „Erkenntnisorgan“ hilft, ein gottgefälliger Staat zu sein, nicht erwarten, dass sie
Ja und Amen sagt, wenn sich der Staat zum Relativismus bekennt.
#8 Lorenz 12:33:59 | Donnerstag, 24. November 2011
An Gallowglas: Vielleicht habe ich mich unglücklich ausgedrückt. Mein Punkt war, dass die Ehe seit dem
Kreuzestod Christi ein Mittel der Heiligung des Menschen, ein Gnadenmittel unter Verwaltung der Kirche
ist. Wenn man davon heute mehr und mehr abstrahiert, abstrahiert man auch von der göttlichen Gnade, die
uns durch dieses Sakrament zufließt. Ist diese Gnade denn wirklich verzichtbar? Darauf bezog sich meine
Frage: Cui bono?
#2 Lorenz 11:26:04 | Donnerstag, 24. November 2011
Ja ist denn die Ehe inzwischen ein weltlich Ding geworden? Es wäre doch eine Katastrophe, wenn dieses Sakrament nicht mehr zur Heiligung des Menschen greifbar wäre. Da fragt sich doch sofort: Cui bono?
Die Piusbrüder kämen als Schafe, seien aber in Wirklichkeit reißende Wölfe? . Allein dieser Satz zeigt
doch, dass hier ein Erzbischof wirres Zeug faselt. . Ein Argument wäre schön gewesen. . Dass hier eine
Polemik beklatscht wird, nimmt wunder.
An Stern 77 (21:03 Uhr): Wenn ich Ihren Beitrag richtig verstehe, hätte Ihrer geschätzten Auffassung
nach also die Heilige Römische Kirche Schuld daran, dass das Kirchenrecht hier und da nicht beachtet
wurde und wird. Wenn Sie nur wegen dieser abwegigen Auffassung ausgetreten sind, sollten sie rasch wieder
eintreten. Sie wissen ja: Der Herr wird kommen wie ein Dieb in der Nacht …
Was ich bei Bolz trotz allem Respekt nicht verstehe, ist, dass er für sich selbst noch nicht den Sprung
aus der Enge seines „Kulturprotestantismus“ in die Weite der katholischen Wahrheit gewagt hat. . Seine
jüngste Einlassung lässt für ihn aber hoffen, dass er bereits auf dem Sprungbrett steht.
An Mary Cruz und Obermaier: Das Problem der Lebensschützer scheint es in der Tat zu sein, dass sie mehr
am Schutz der Kinder vor dem ersten Tod interessiert sind, als am Schutz der Abtreiber vor dem zweiten.
Beides sind ehrenwerte Ziele, nur ist das zweite Ziel, soweit ich sehen kann, von höherem Range als das
erste. Korrigieren Sie mich bitte!
Die globale Finanzaufsichtsbehörde würde den Wettbewerb der Tauschmittel und Tauschmittelsysteme stark
vermindern. Die Heilige Römische Kirche kann dies als Erfinderin des Subsidiaritätsprinzips nicht gutheißen.
An Kammerjäger: Wenn Religion bzw. Religionsausübung kein „Mittel zum Zweck“ wäre, sollte man seine
Zeit wirklich nicht damit verschwenden. Das wäre ja vollkommen unvernünftig.
Es ist in der Tat traurig und Zeugnis blinder Geschichtsvergessenheit, dass beim ehrenden Gedenken an
die Widerständler im Dritten Reich gerade jene unerwähnt bleiben, die durch ihre unablässigen Gebetsstürme,
ihr beharrliches Flehen vor dem Thron der Gnade, Deutschland vor noch größerem Übel bewahrt haben.
. Wieviel verdankt ein jeder von uns einem Anderen, der unerkannterweise für ihn betet!
An Shadow1979: Meinen Sie die katholischerseits völlig unbestrittene und schon immer hochgehaltene Freiheit
der Frau eine Ehe einzugehen oder nicht? Gerade weil die Ehe ein Sakrament ist, überwindet sie das alttestamentliche
Verständnis, wonach sie eine Institution des interfamiliären Frauentausches wäre. Hier hat der katholische
Glaube der Menschheit, insbesondere der weiblichen Hälfte, ein riesiges Geschenk gemacht. Leider drücken
auch heutige Trauzeremonien noch häufig das Konzept der Ehe als Frauentausch-Institution aus. Vergleiche
„Kissme-Kate“.
#139 Lorenz 23:26:57 | Donnerstag, 20. Oktober 2011
An Pius XII: Dass Williamsons jüngster EC thematisch und terminlich knallhart kalkuliert wurde, um die
Einigung mit Rom auf der Ziellinie abzufangen, ist klar. Aber Sie gehen weiter. Sie sagen, er hätte die
Unwahrheit gesprochen. Das sollten sie genauer darlegen.
#133 Lorenz 21:16:33 | Donnerstag, 20. Oktober 2011
@ #132 Jubärens 20:55:41 Sie wollen doch nicht sagen, dass es den Kreuzigern unmöglich war zu erkennen,
dass sie die Unschuld selbst einer qualvollen Tötungszeremonie überantworten? . Der Ruf „Sein Blut komme
über uns und unsere Kinder“ ist ein kaum verborgener Hinweis darauf, dass die Kreuziger wussten, dass
sie die Unschuld schlachten.
#102 Lorenz 15:19:01 | Donnerstag, 20. Oktober 2011
Die Gottesmord-Frage muss doch so angegangen werden: Unter den Bauleuten, die den Stein, welcher zum Eckstein
wurde, verworfen haben, sind Juden und Heiden. In der Mitte des Heilsgeschehens, bei der Kreuzigung haben
Juden eine aktivere Rolle als Heiden. Man kann hier vielleicht die Analogie Priester und Laie beim Heiligen
Meßopfer heranziehen. So wie Gott vom Priester mehr Rechenschaft als vom Volk fordert, weil er ihn mit
größeren Gnaden beschenkt hat, fordert Gott von den Juden mehr Rechenschaft als von den Heiden. Denn
mehr als allen Heidenvölkern hat Gott den Juden die Gründe des Menschheitsverhängnisses, die übernatürlichen
Hintergründe des Kampfes zwischen Lüge und Wahrheit, zwischen Gut und Böse offenbart.
#87 Lorenz 10:40:33 | Donnerstag, 20. Oktober 2011
An Pius XII. Weil der Herr die Vergebung des Vaters auf die Kreuziger herabruft, können Sie doch nicht
deren Unschuld schlussfolgern. Wer da ruft „Kreuziget ihn“ kann sich doch nicht auf Unwissenheit berufen,
oder? Was ist denn das für eine absurde Argumentation? Es scheint mir auch ziemlich unwahrscheinlich,
dass die Kreuziger nicht wussten, wen sie kreuzigten. Sicher erkannten sie nicht, einen Gottesmord zu
begehen. Aber die Unschuld des Gekreuzigten hätte ihnen schon einleuchten müssen. Der Ruf „Sein Blut
komme über uns und unsere Kinder“ ist ein kaum verborgener Hinweis darauf, dass die Kreuziger wussten,
dass sie die Unschuld schlachten.
Hallo Anna, die Gültigkeit der Beichte ist meines Wissens nicht davon abhängig, dass der Sünder das
Sündigen bleiben lässt. Das wäre eine viel zu hohe Hürde. Er muss es aufrichtig versuchen und sollte
bei diesem Bemühen keine „Ersatzsünden“ begehen. Außerdem begeht jeder Ehebrecher auch noch andere
Sünden als Ehebruch.
Wenn man wüsste, was Fellay vorhat … Grundsätzlich hat die FSSPX doch zwei „Geschäftsfelder“. Als
Personalprälatur/-ordinariat könnte die FSSPX noch ein Sammelbecken für traditionstreue Katholiken
sein und bleiben. Das wäre gewiß verdienstvoll, aber … Wie sollte die FSSPX weiter die Irrtümer der
römischen Kirche benennen, wenn sie einmal in deren Strukturen aufgegangen ist. Alles hängt hier von
der Freiheit ab, der ihr laut Präambel als Personalprälatur/-ordinariat dazu verbliebe, so etwas wie
eine unabhängige Glaubenskongregation zu sein.
An Palmström, wegen welches Mangels der Patoral drohen denn „Ehebrecher“ „wegzubrechen“? Gerade auch
für unsere Ehebrecher hält die Kirche doch ein ganz tolles Sakrament bereit, bei dem ein Ehebrecher
doch gar nicht anders kann, als sich zu sagen: „nichts wie hin“.
Warum der Gottesmordvorwurf gegen die Juden nichts mit Judenverfolgung zu tun haben kann. Die Sache ist
doch eigentlich einfach. Für die Strafverfolgung des Tatbestandes Gottesmord kann kein menschliches Gericht
zuständig sein. Was sollte ein menschliches Gericht denn auch tun? Gott, der selbst über alle Richter
ist, das Richten abnehmen? Es wäre nun zu fragen, inwiefern die Strafverfolgung von Blasphemiedelikten
wie Hostienfrevel, der anno dazumal teilweise recht schweren strafrechtlichen Sanktionen unterlag, diese
Logik ignorierte. Ich vermute recht stark, dass die jeweilige Strafnorm hier den öffentlichen Religionsfrieden,
den Schutz religiöser Gefühle, nicht aber den Schutz der verehrten Gottheit selbst im Auge hatte.
Mensch Minimax, inwiefern hat denn eine Krankenschwester berufsmäßig Kontakt mit dem Altarsakrament?
Aberglaube nennt man nicht vernunftgemäßen Glauben. Inwiefern ist denn die Lehre von der Transsubstantiation
nicht vernunftgemäß? Oder wollen sie das Zentrum des christlichen Kultes und das wichtigste Heilsangebot
der Kirche als Aberglauben bezeichnen, nur weil sie und ich es möglicherweise nicht erfassen können?
An Minimax: Welchen besonderen Wissensvorsprung kann den eine Krankenschwester in dieser Frage haben?
Die von mir beschriebene Wahrheit dürfte sich ohnedies jeder empririschen Falsifikation entziehen, weil
Gott (und um den handelt es sich ja beim Altarsakrament) nicht auf den Seziertisch unserer Vernunft zwingen
lässt. Mit Seligkeit hat das gar nichts zu tun.
An Dumbledor: hier: Alkohol im Messwein Ihre Kenntnis des Altarsakraments scheint mir nicht ganz auf der
Höhe der Wissenschaft. Alkoholhaltiger Messwein ist nach der Wandlung kein alkoholhaltiger Messwein mehr,
sondern wahrer Leib und Blut des Herrn. Insofern der Messwein noch aussieht und riecht wie alkoholhaltiger
Wein, handelt es sich nicht um die Substanz, sondern um die Akzidenz des Sakramentes. Nur Messwein, der
seiner Substanz nach Wein ist, kann aber einen Alkoholrausch bewirken. Bitte lesen Sie das nochmal bei
Aristoteles nach.
Hat der Papst in seiner Bundestagsrede, als er von der sehr gut organisierten Räuberbande der Machthaber
des Dritten Reiches sprach, implizit den Gedanken einer Kollektivschuld der Deutschen verworfen? . Weiß
jemand mehr?
An Gotthardt, Die Liturgie der Kirche entsprach weder 1570 noch 1870 dem Geschmack der Masse. Der Geschmack
der Masse spielt auch gar keine Rolle. Denn: Zu allen Zeiten muss der Mensch dabei versuchen, den Geschmack
dessen zu treffen, dem er einen Kult bereitet.
Möchte S.E. Lehmann etwas zu Ausdruck bringen, es sei völlig egal, wie man der göttlichen Majestät
Christi einen würdigen Kult darbringt? Was ist denn wichtiger? Die Anzahl der Gottesdienstbesucher oder
die Gnaden, die durch den Gottesdienst erwirkt werden? Dazu sollte S.E. Lehmann etwas sagen.
Weiß jemand, wie der Arbeitgeber vorliegend Ehebruch definiert und festgestellt hat? Was hat der CA denn
getan? Unkeuschheit an sich kann ja wohl kaum als Kündigungsgrund reichen. Da ist Goldengel wohl zuzustimmen.
An D. Tuttisanti Vielleicht wischen Sie „Brandys“ Kritik an den „Menschenrechtsverbrechern“ doch etwas
zu leichtfertig beseiseite, wenn Sie ihn wegen seines kräftigen Tonfalls abkanzeln. Hinter den Menschenrechten
verbirgt sich wohl nichts undämonischeres als eine Hintanstellung der Gottesrechte. Das sollte einen
Katholiken doch besorgen. Oder sehe ich das falsch?
An Mufelius: Sie fragen, warum der heidnische Hexenglaube jahrhundertelang schlief. Ganz einfach: Solange
die Kirche tatsächlich Macht in Europa hatte, waren weder Irr- noch Aberglaube imstande, Unbill über
das Abendland zu bringen. Der Zusammenbruch kam dann mit der Reformation. Nachreformatorisch fing es erst
wieder richtig an mit den Hexenprozessen. Vornehmlich bei den Protestanten.
Keine Achtung mehr vor dem Haus Gottes – Warum? Wenn sich in den Kirchen kniende Beter befänden, würden
die atheistischen Touristen sehr respektvoll und still sein und vielleicht sogar selbst beginnen zu beten.
Also: Geht in die Kirchen und betet!
An Shadow1979: Sie fragten doch nach einer Studie. Nun, hier sind zumindest die Ergebnisse einer solchen
nachlesbar: www.evangelisch.de/…tuetzt-kardinal15872 . Interpretieren möchte ich die Zahlen nicht.
An Rudolf Beil: Sind nicht die Sünden gegen Gott noch schlimmer als die „Sünden gegen die Nächstenliebe“
Äße „man sich nicht das Gericht“, wenn man alle Sünden wider die Nächstenliebe beichtete, seine Sünden
wider Gott jedoch verschwiege?
An Johann Sebastian Bach: Unten schrieben Sie: „Ich würde meine was erzählen, wenn sie …“ Dann beklagen
Sie sich über „das Müssen“ der anderen. Was stimmt da nicht?
@ #1 krauterer Samstag, 6. August 2011 08:28:38: Es sind doch die WIEDERVERHEIRATET-geschiedenen und nicht
die „schuldlos“-geschiedenen Katholiken, die nicht kommunizieren dürfen, oder?
Richtig Gotthard – eine grausige Vorstellung. Dass ein Abt nicht schunkeln sollte hat sicher mehrere Gründe.
Einfach zu verstehen ist es wohl, dass ein Mönch mit der Welt fremdeln sollte, weil ihn hier ja nichts
halten und binden soll. Daneben ist schunkeln ein archaisches (leibliches) Mittel der Herstellung von
Einmütigkeit in einem menschlichen Kollektiv. Das Christentum kennt gottgefälligere (geistige) Wege
zur Einmütigkeit.
An D. Tuttisanti: Mich würde aber schon interessieren, ob Sie treu zum Felsenmann stehen, wenn dieser
in einem Akt der Ökumenebesoffenheit morgen anfängt, Frauen zu Priesterinnen und Bischöfinnen zu weihen.
Mag der Sedisvakantismus im Moment noch eine Sache für Spezialisten mit Hang zu skurriler Konsequenz
sein, könnte er schon morgen die einzig logische Konsequenz sein.
An kritischer Katholik: D. Tuttisanti ist kein Sedisvakantist, Tomas ist einer. In der Frauenordinationsfrage
gibt es aber keine Differenz. Eigentlich einfach, oder?
@ Clarissa Colonia: Lesen Sie das I. Vatikanum bitte nochmal nach. Man kann mit der natürlichen Vernunft
Gott sicher ALS SCHÖPFER erkennen. Was man noch über Gott wissen kann, weiß man durch den Heiligen
Geist. Man erkennt das, was über Gottes Schöpfer-Sein hinausgeht also nur in der Kirche.
Zu dem evangelischen Pastor Richard Baumann gibt es hier einen schönen Artikel: www.der-fels.de/2000/02-2000.pdf
Im Lehrzuchtverfahren hatte er von der evangelischen Landeskirche die verbindliche Definition gefordert,
dass das Herrenwort „Du bist Petrus…“ sich nur auf Petrus und nicht auf etwaige Petrusnachfolger bezieht.
Eine solche verbindliche Definition vermochte die ev. Landeskirche nicht zu geben. Die Fähigkeit einer
Kirche Gottes, nämlich unfehlbar zu lehren, hat die ev. Landeskirche also scheinbar nicht.
An Kamerjäger: Nun, dass der Glaube die zum Hochmut neigende menschliche Vernunft herausfordert und übersteigt
und der damit der Wahrheit unterordnet, ist sehr wahrscheinlich gerade Teil des Sinnes jener Anstößigkeit,
der von Ihnen als anstößig erkannten Mysterien.
An Schalom: Das, was Sie bei kreuz.net als Intoleranz bemängeln, ist im Grunde nichts anders als die
Verteidigung der Copyrights für den Begriff „katholisch“. Es ist ja auch nicht intolerant , wenn Mercedes-Benz
einen Rechtsstreit vom Zaun bricht, weil eine Trabant-Schmiede Mercedes-Sterne auf der Motorhaube ihrer
Produkte anschweißt.
An Mufelius: Wenn ich Sie richtig verstehe, sehen Sie den Sinn des menschlichen Lebens darin, Träger
angenehmer Gefühle zu sein. Wenn das Leben anfängt, sich unangenehm anzufühlen und keine Aussicht auf
angenehme Gefühle mehr besteht, wäre eine Beendigung angezeigt, so die Beendigung nicht mit noch unangenehmeren
Gefühlen verbunden ist.
PID im weiteren Sinne ist es übrigens auch, wenn sich heterosexuelle Frauen oder Männer einen besonders
erbgesunden Bettgenossen suchen. Zwei Unterschiede verbleiben: 1. Diese Form der PID ist nur etwas ungenauer
als die im Reagenzglas. 2. Es kommt zu keinen gezielten Tötungen.
An Domenico Tuttisanti: Habe den Artikel inzwischen wiedergefunden (Google hat geholfen ): www.faz.net/…wuerde-30330492.html
Der m.E. zentrale Satz: „Die PID wird nicht in Gang gesetzt, um den Wunsch nach einem Kind zu erfüllen,
dafür genügt die In-vitro-Fertilisation (IVF) als solche; sie wird in Gang gesetzt, um den Wunsch nach
einem nicht mit bestimmten genetischen Defekten behafteten, insoweit gesunden Kind zu erfüllen.“
An Domenico Tuttisanti: Hat nicht ein ehemaliger Verfassungsrichter kürzlich argumentiert, dass die PID
ein noch schwererer Verstoß gegen die Menschenwürde ist, als eine gewöhnliche Abtreibung? Falls Sie
den Artikel oder das zentrale Argument zu Hand haben, wäre ich Ihnen sehr dankbar. Den Unterschied sah
der Verfassungsrichter darin, dass der elterliche Wille zum Kind bei einer PID regelmäßig viel ausgeprägter
sein dürfte, die Eltern aber keinen Anspruch auf ein erbgesundes Kind stellen dürften. (Soweit meine
Erinnerung).
An Pascal123 – Ihr Verständnis von Ehebruch Eine intakte Ehe in dem Sinne, dass ein Ehebrecher (nach
der Definition Goldengels, also ein „Eindringling“) sie nicht empfindlich stören, ja zerstören kann,
gibt es nicht. Es gibt nur Ehen, in die einzudringen mindestens einen Ehebrecher (nach der Definition
Goldengels) interessiert, und Ehen, für deren Störung oder Zerstörung sich kein Ehebrecher findet.
An Palmström Dass ich nicht opfern (mit Ausnahme der reinen Opfergabe) soll, sondern aufopfern – einverstanden!
Aber ist Gott so sehr die Liebe, dass es gar keine Rolle spielt, was Adam und Eva getrieben haben? Dann
sollte man doch aufhören zu behaupten, dass der Mensch ein Sünder sei, oder? Welche Rolle spielt das
denn bei einem soooo lieben Gott?
An Palmström Was würden Sie denn tun, um den Zorn Gottes zu stillen, bzw. zu erreichen, dass seine Gnade
reichlicher ströme. Jedes Gebet ist doch schon Opfer. Das Kreuz zeigt dies nur in letzter Konsequenz.
Das Kreuz hat seine Besonderheit darin, dass, was auch immer wir aufopfern, unsere Opfer wenngleich gottgefällig
doch zu gering sind. Dies anzuerkennen ist Ausdruck von Demut. Das reine Opfer ist nun mal das Lamm.
An ruhrgebietler Sind denn die Unterschiede zwischen dem Messbuch von 1962 und früheren Fassungen substanziell?
Ich frage, weil es im 17. Jh. mal eine Spaltung der Orthodoxie gab, die um die Frage kreiste, ob man das
Kreuzzeichen mit zwei oder drei Fingern macht.
An Brandenburgis Es ist eben die Frage, ob man so sicher sagen kann, dass „der Sepp“ (der „Jupp“) bösartig
die wahre Kirche zu zerstören trachtet. Zu einem solchen Urteil hat sich Williamson noch nicht verstiegen.
Man hört und sieht ja auch hier und da, dass „der Usurpator des Stuhles Petri“ unter dem modernistischen
Gedöns leidet. Sie als Vollblut-Monarchist müssten doch Folgendes einräumen: In einer Monarchie ist
die Freiheit unten beim Volk und die Unfreiheit oben beim Monarchen. Der Monarch ist an die Tradition
gefesselt. Wenn nun die Tradition falsche Elemente enthält (ich meine gewisse nachkonziliar tradierte
Elemente), kann er sie nicht mir nichts dir nichts beiseite schieben. Seine Bindung an die Tradition erfordert
sehr sanftes Korrigieren. Und das scheint ja der Kurs des Papstes zu sein. Dass er hinsichtlich bestimmter
Lehren noch nicht den Anschluss an die große vorkonziliare Tradition herstellen konnte (vielleicht auch
nicht im persönlichen Glauben) ist nun nicht unbedingt vorwerfbar. Dazu brannte das (gewiss glaubenszersetzende)
Feuer der Reform-Theologie zu lange und zu heftig, als dass es ein einzelner Papst löschen könnte. Korrigieren
sie mich bitte. Danke.
An Thomas Wie wäre es damit: Ein Papst, der sich zu Häresien hinreißen lässt, bleibt immer noch Papst,
solange er keine Häresie dogmatisiert. (Klingt doch logisch, oder?) Zumindest sollte man prüfen, ob
es fahrlässig oder vorsätzlich Häresien verkündet. Sedisvakantisten scheinen dem Papst generell abzusprechen,
guten Willens zu sein. Das macht die Position der Sedisvakantisten zumindest unsympathisch und lieblos.
S.E. Williamson argumentiert hier vorsichtiger. Auf seine nächsten Katechesen darf man deswegen gespannt
sein.
An Jubärens (Thema Religionsfreiheit) Ich hatte versucht darzulegen, dass es keinen religionsneutralen
Staat geben kann. Deswegen ist der Begriff „Religionsfreiheit des Staates“ noch nicht sinnlos. Er bezeichnet
eben das Unmögliche, das Modernisten vom Staat fordern, dieser aber nie leisten kann: Eben religionsneutral
zu sein. Der Staat kann sich nicht entscheiden, ob er eine Religion für wahr hält. Er kann nur entscheiden,
welche er für wahr hält. Verborgen in den allermeisten staatlichen Handlungen scheint mir ein Für-Wahr-Halten
der Relativismus-Religion. Dies scheint mir mehr oder weniger für alle westlichen Länder zu gelten.
Hier von religionsneutralen Staaten zu sprechen, halte ich nicht für sachgerecht, weil Relativismus eine
Form der Letztbegründung ist – also eine Religion mehr. Ergo ist der sogenannte Säkularismus keine Weise
der Gewährung von Religionsfreiheit. Er wird mehr und mehr zum Gegenteil.
An Domenico (Ihr Begriff der Religionsfreiheit) Machen wir es praktisch: Der Staat (durchaus der Staat,
dort wo er staatliche Autorität beansprucht) beeinflusst unser Für-wahr-halten, also unseren Glauben.
In der Schule, vor Gericht, in der Legislative, ach in allen Politikbereichen. Die Debatten auf kreuz.net
sind ja nur ein Ausschnitt. Dieser Staat behauptet von sich und konzediert kein „religiöses Erkenntnisorgan“
zu besitzen. Das ist aber in Wahrheit eine Irreführung. Und zwar eine ganz hinterlistige (ohne dass ich
für die Hinterlist bösen Willen eines einzelnen Menschen unterstelle). Der Staat trifft ständig autoritativ
Entscheidungen. Dies, wie Sie richtig sagen auf der Basis von „Werten“. Diesen Werten liegen kaum sichtbar
letzte Überzeugungen zu Grunde. Der Staat trifft also, wiewohl verhüllt, ständig Glaubensentscheide.
Meinem Eindruck nach sind diese zuallermeist Ausdruck des Glaubens an den Nicht-Gott. „Unsere Atheisten
sind fromme Leute“ hat schon Max Stirner gewußt. Die Relativismus-Religion wird mit zunehmendem Zelotismus
verteidigt. Wer in einer solchen Welt Religionsfreiheit des Staates fordert, sollte sehr genau wägen,
ob er nicht lieber eine Donau-Monarchie zurück haben wollen würde. Wie sagte schon Novalis: „Es muss
eine herrliche Zeit gewesen sein, als Europa ein katholisches Land war“.
An Domenico (Ihr Begriff der Religionsfreiheit) Religionsfreiheit würde ich als Freiheit des eigenen
Glaubensaktes definieren. Jeder äußere Glaubensvollzug muss daher in Freiheit geschehen. Das ist auch
relativ leicht überprüf- und damit umsetzbar. Freiheit für den inneren Glaubensvollzug scheint zunächst
gar nicht einschränkbar zu sein. Auch die pakistanische Christin, die zwangsverheiratet in eine Moschee
abkommandiert wird, mag in pectore Christin bleiben. Der innere Glaubensvollzug ist aber insofern unfrei,
als er für im Grunde jeden Menschen vom Gemeinwesen und dessen „Werten“ abhängt. Das Gemeinwesen ist
also niemals religionsneutral. Religionsfreiheit in diesem Sinne kann es gar nicht geben. Man sollte dies
dann auch gar nicht erst fordern. Ich vermute, dass wer heute in einem westlichen Land Religionsfreiheit
des Staates fordert, in Wahrheit einer nicht als Religion erkennbaren Relativismusreligion das Wort redet.
Dies sollte doch eine um das Heil der Seelen besorgte Kirche nicht auch noch tun.
An Domenico (Ihr Begriff der Religionsfreiheit) Bleiben sie denn (so Sie in Deutschland wohnen) von allen
weltanschaulichen Beeinflussungen seitens des Staates verschont? Das würde mich überraschen.
Gestern Abend war die Alte Messe noch auf Platz zwei und kreuz.net ziemlich abgeschlagen. Ziemlich unglaubwürdig.
Erinnert an Umfragen bei welt-online.
An Tschibo Wo sehen Sie denn bei einer Transsignifikation oder einer Konsubstantiation das Opfer, dass
den Zorn Gottes besänftigt? Schreiben sie jetzt aber bitte nicht, dass Gott nicht zürnt. Denn dann würde
ich fragen, was das ganze überhaupt soll.
Wer ist Leser Tomas? Ist er ein U-Boot der DBK? Seine Kritik am Lavieren der FSSPX zwischen Anerkenung
des Papstes und Ablehnung seiner Lehren und seines Kurses ist ja durchaus nachvollziehbar. Nur wohin führt
sie, wenn man sie zu Ende denkt und … cui bono?
Y-Chromosom Solche Fragen stellen sich natürlich, wenn man die Lehre von der Erbsünde symbolisch versteht.
Plausibel hingegen ist es, die Erbsünde als etwas eminent Biologisches (something genetic) zu verstehen.
Dann muss man bei einem (genauer zwei) Menschen ohne Erbsünde auch nicht nach den Chromosomen fragen.
Vatikan befürchtet Spaltung der katholischen Kirche in Deutschland Wenige Monate vor der Reise Papst
Benedikts XVI. nach Berlin, Erfurt und Freiburg gibt es im Vatikan offenbar Befürchtungen über eine
mögliche Abspaltung deutscher Katholiken. Wie das Nachrichtenmagazin „Focus“ berichtet, zirkuliert an
der römischen Kurie ein entsprechendes inoffizielles Dossier. Dessen Autoren schildern eine „konspirative
Hierarchie“ in verschiedenen katholischen Gremien und Gesprächskreisen, die den Papst gezielt „in die
Enge“ drängen und einen nationalkirchlichen Sonderweg durchsetzen wollen. So solle die Priesterweihe
für Frauen, die Abkehr vom Zölibat und eine synodale Verfassung der Kirche für Deutschland erreicht
werden. Selbst in der Bischofskonferenz gebe es Sympathien für eine solche andere Kirche. Da diese aus
römischer Sicht radikalen Forderungen in der Weltkirche kaum eine Chance haben, verwirklicht zu werden,
befürchten vatikanische Kreise dem „Focus“ zufolge eine Spaltung der Kirche.
Ach Nachdenklicher Wenn Gott die Beweise für seine übernatürliche Schöpfung so klar vor Augen stellte,
wie Sie es sich wünschen, wären Sie sofort der Frömmste von uns allen. Dann würden aber auch die Anforderung
an Ihre Tugendhaftigkeit gewaltig steigen. Insofern: Seien Sie froh, dass der Glaube ein Wagnis bleibt.
P.S.: Die Beweise der Übernatur sind zahlreich (Stichwort Wunder). Aber beschäftgien Sie sich aus oben
genanntem Grund sicherheitshalber nicht damit.
An Jubärens Dass mein Argument von den Kirchenfeinden missbraucht wurde, habe ich schobn gemerkt. Ich
glaube aber dennoch, dass die Kirche sich nicht als Club für Frühvervollkommnete verstehen sollte, sondern
als die rettende Arche der Sünder. Nur dann ist sie auch ein großer Club. Nur dann scheint sie mir wirklich
katholisch. Nochmal: Weil wir seit Baldinucci sicher wissen, dass es eine Hölle gibt, scheint mir die
rede des Kardinals und die Diskussion hier verfehlt.
An Mufelius Es ging mir darum, klar zu machen, dass ein Kardinal nicht euphemistisch über die Hölle
die reden sollte. Deren Existenz ist im Übrigen erwiesen. Spätestens seit Baldinucci.
Also mal im Ernst Warum sollte jemand versuchen, Gott einen würdigen Kult zu bereiten, wenn es keine
Aussicht auf Verlust der Seligkeit bei Gott gibt? Wer warnt noch vor der Hölle, wenn sie selbst in der
Kirche nicht gefürchtt wird? Bedingt die Abschaffung der Hölle nicht den totalen Bedeutungsverlust der
Kirche? Deshalb ist es verständlich, wenn die Kirchengegner die Nichtexistenz der Hölle lehren. Aber
ein Kardinal, der die Hölle klein redet? Was führt der im Schilde?
@ Tomas und @ sacerdos helveticus Das ist nun der Punkt, in dem ich Klarheit suche: Gibt es einen fundamentalen
Unterschied zwischen dem, was die Welt als Ehebruch bezeichnet und dem, was die Kirche als Ehebruch bezeichnet.
Und hat sich die Lehre der Kirche hierüber der Sichtweise der Welt angenähert? Nachkonziliar oder wann
auch immer?
@ sacerdos helveticus Versteht die Kirche auch heute noch unter dem 6. Gebot das, was sie immer darunter
verstanden hat? Der wikipedia-Artikel zu den zehn Geboten schreibt Folgendes: Jahrhundertelang übersetzten
römisch-katholische Katechismen, Beichtspiegel und andere Lehrschriften das sechste Gebot wie folgt:
„Du sollst nicht Unkeuschheit treiben!“ Es wurde damit als Verbot jeder außerehelichen Sexualität ausgelegt.
Im neuen Katechismus der Katholischen Kirche (KKK, 1. Auflage 1992) steht dagegen zwischen den Absätzen
2330 und 2331: „Du sollst nicht die Ehe brechen.“ So formulieren heute meist auch andere katholische Lehrschriften.“
Welcher Rechtsquelle nach ist vor- oder außerehelicher Verkehr dann noch eine Sünde, wenn eine so prominente
Rechtsquelle wie der Dekalog in dieser Frage gleichsam stumpf gemacht wurde? Der wikipedia-Schreiber sieht
scheinbar keine Verbotswirkung in Sachen Unzucht durch das 6. Gebot.
@ sacerdos helveticus Sprachlich korrekt scheint ihre Darlegung zu sein. Inwiefern sündigt aber ein „Unzuchtssünder“,
wenn die Kirche sich weigert, die alte Übersetzung des 6. Gebotes zu verwenden? Und welche Sünde (gegeben
Unzucht unter Nichtverheirateten sei dennoch immer noch eine Sünde) wiegt schwerer? Kann man nicht sagen,
dass auch Unverheiratete die Ehe brechen, wenn sie Unzucht treiben? Die Überlegung ist einfach: Früher
musste man heiraten, wenn man überhaupt ehelichen Verkehr praktizieren wollte. Die Ehe hatte dadurch
aus Sicht der Eheleute einen Wert, den sie in einer Welt, in der jeder Unverheiratete legitim fornizieren
kann, nicht hat. Die außereheliche Unzucht schadet so dem Wert der Ehe, was man m.E. in einem weiteren
Sinne unter Ehebruch subsumieren kann. Demnach wäre Unzucht eine Teilmenge von Ehebruch.
„Häresie auf jeder Seite“ Hier wird bezeugt, dass Kardinal Ratzinger ein englisches Schulbuch wegen Konzilsirrtümern
rügte. Ich bitte die Leser Brandenburgis und Tomas dies zu kommentieren.
Noch zwei Ergänzungen zum Wollbold-Vortrag 1. Hw. Wollbold erwähnte, dass es früher mal hiess: ad maiorem
dei gloriam. Heute hieße es: ad maiorem hominis utilitatem. 2. Hw. Wollbold erwähnte eine große Freiheit
der Gläubigen beim Vollzug der (alten) Messe: Jeder wie er kann, Hauptsache er stört die anderen nicht.
Und eine große Freiheitsbeschränkung für die Hierarchen der Kirche: So genau wie möglich nach den
Rubriken. Weiß jemand, warum der Vortrag gelöscht wurde?
An J.W. Goethe Was ist denn das für eine ominöse Botschaft Jesu, von der sie da sprechen? Ist das sowas
ähnliches wie der Geist des Konzils? Noch etwas: Verliert wirklich niemand die Communio-Rechte in der
evangelischen Kirche, der aus dieser austritt?
Hohl? Wahrscheinlich will der Künstler damit sagen, dass selig sind, die da geistlich arm sind, weil
der Heilige Geist sie ganz auszufüllen vermag. Hier wurde für die Botschaft aber die Holzhammermethode
angewandt. Das ganze sieht in der Tat scheußlich aus.
Einschränkung? Die Gläubigen, die Gottesdienste in der forma extraordinaria erbitten, dürfen nicht
Gruppen unterstützen oder angehören, welche die Gültigkeit oder Erlaubtheit der heiligen Messe oder
der Sakramente in der forma ordinaria bestreiten und/oder den Papst als Obersten Hirten der Gesamtkirche
ablehnen. Damit können lediglich Sedis gemeint sein, nicht aber Anhänger der FSSPX. Dort bestreitet
ja niemand die Gültigkeit des Papstes und der Sakramente der SRE.
Hallo Marienkind Erstmal Glückwunsch, dass Sie die wesentlichste Nachricht dieser „Kreuzmeldungen“ erkannt
haben. Leser Wickerls These ist nicht ganz unplausibel. Das Böse wird natürlich gerade dann richtig
aktiv, wenn es jemand mit ihm aufnimmt. Insofern sollte es nicht verwundern, wenn sich die Wolken über
dem wackeren Bischof Paprocki demnächst verfinstern.
Hat B XVI in Yad Vashem den Holocaust geleugnet? Vielleicht. Denn immerhin hat er es gewagt, dort unter
den Augen der Welt sinngemäß zu erklären: Die Opfer von Auschwitz und Treblinka sind nicht deshalb
wahr, weil sie in unseren Geschichtsbüchern aufgezeichnet sind. Sie sind wahr, weil sie bei Gott, der
jeden bei seinem Namen ruft, auch dann unvergessen bleiben, wenn das Buch der Geschichte dieser Welt längst
zugeschlagen sein wird.
ZDF-Übertragung Gerade wurde von Gemmingen gefragt, ob die Forderung nach einem Wunder im Seligsprechungsprozess
noch zeitgemäß sei. Seine Antwort: Er kann verstehen, wenn viele eine Abschaffung des Wunders fordern.
die jesuiten prüfen eine Neuerung des Prozesses ohne Wunder. Versteht jemand diese Antwort?
An Gotthard – Mensch Jesus ein gläubiger Jude? Ich habe das hier schon mal gefragt: War Jesus („Jesus
„war“ kann man doch bei einem Auferstandenen eigentlich nicht sagen, oder?) etwa ein Glaubender? Meines
Wissens glaubt(e) Jesus nicht an Gott. So wie unsere Verstorbenen nicht mehr an Gott glauben, weil sie
Schauende sind, schaut Jesus und schaute schon, als er als Mensch in menschlicher Gestalt unter uns wohnte.
Falls das falsch ist, bitte ich um Korrektur. Danke!
Ach Cardijn … Was schreiben Sie da für Zeug? Erst wenden Sie sich gegen Anti-Atom-GAU-Gebete. Nun insinuieren
Sie, dass bei einer jungfräulichen Geburt die Geburtswege eröffnet worden sein könnten (Oder verstehe
ich Sie falsch?). Bringen Sie Ihr Denken doch mal ein bisschen in Ordnung oder drücken Sie sich so aus,
dass man Sie nicht so leicht missversteht! Schöne Grüße!
Zusammenhang? Was hat „geistlicher Halt“ und „Antwort auf Sinnfragen“ mit „Frauen in Führungspostionen“
zu tun? Wo ist also das Problem, dessen Lösung der Einsatz von Frauen herbeiführt? Was ist eine Führungsposition
in der Kirche? Sollen in der Kirche nicht jene führen, die im geistlichen Leben die größten Fortschritte
gemacht haben? Was also will die grüne Frau? Die Frauenquote in der Windenergie-Branche steht auch noch
aus, wie dieses Video beweist. wstreaming.zdf.de/…_windkraft_hitec.asx
Stern 77 und VernunftundOrdnung 1. Sie pervertieren die Lehre, wonach gelebte Homosexualität sündhaft
ist, durch Übertreibung. 2. Das große Problem der Homophoben und der Homos ist es, die Sünde am liebsten
beim anderen zu suchen. Wie soll da die Tugend der Demut aufsteigen?
Warum Privatoffenbarungen veröffentlichen? Falls es sich um eine ekklesiogene Neurose handelt: Erst wenn
der Seher redet, kann ihm geholfen werden. Falls Übernatürlichkeit vorliegt: Warum wirkt Gott Wunder,
wenn es keiner bezeugen darf? Heißt es nicht in der Schrift?: Man zündet auch keinen Leuchter an und
stellt ihn unter einen Scheffel. Wenn Gott sich die Mühe macht, Wunder zu wirken, sollten wir uns doch
die Mühe machen, davon weiterzusagen. Dazu noch ein Psalmwort: Erzählen will ich von all’ seinen Wundern
und singen seinem Namen.
An Blackmore (Atomkraft) Sie sprachen sich unten gegen Gebete zur Abwehr von Atomkraftörfällen aus.
Habe ich Sie richtig verstanden? Entweder trauen Sie den Anlagen mehr als ich oder Sie misstrauen Gott.
Gott besäße nach Ihrem Glauben nicht die Macht Störfälle zu verhindern oder ihre Schadwirkung zu lindern.
Es würde mich wirklich interessieren, warum.
An Domenico Versuchen Sie doch mal eine Botschaft zu Lybien oder Japan zu verfassen, in der Sie eine dezidiert
katholische Gegenmeinung zum Mainstream formulieren. Denn darum geht es ja bei kreuz.net. Mein Vorschlag:
Die Anti-Atomkraft-Bewegung ist auch nach Fukushima auf dem Holzweg: Wir brauchen nicht mehr Windräder,
sondern mehr Gebete und Gebetsstätten für sichere Atomkraftnutzung.
Was in dieser Debatte dringend bedacht werden muss: Es gibt keinen neutralen Staat. Jedes Gemeinwesen
stützt sich auf Letztbegründungen. Unten schrieb Domenico, dass die Religionen (vulgo Wahrheiten) in
einen fairen Wettbewerb um überzeugungsmäßige Durchsetzung gestellt sein sollten. Da nun jede Gruppe,
die für bestimmte Überzeugungen eintritt, versuchen wird, den Staat auf ihre Seite zu bringen, kann
es keinen religionsneutralen Staat geben. Wenn die antikatholischen Kräfte vor den staatlichen Institutionen
und deren Unterwanderung keinen Halt machen, können Katholiken nicht für einen laizistischen Staat eintreten.
Das wäre kein level playing field für den Wettbewerb der Überzeugungen. Wichtig ist, dass die Unmöglichkeit
eines laizistischen Staates erkannt wird. Dann kann man weiterreden.
Die Diözesanen müssen sich fragen lassen: Warum wirkt Gott Wunder, wenn es keiner bezeugen darf? Ich
dachte immer, es hieße in der Schrift: Man zündet auch keinen Leuchter an und stellt ihn unter einen
Scheffel. Wenn Gott sich die Mühe macht, Wunder zu wirken, sollten wir uns doch die Mühe machen, davon
weiterzusagen. Heißt es nicht in einem Psalm: Erzählen will ich von all’ seinen Wundern und singen seinem
Namen. ?
An Rudolfus – Ihr AKW-Bashing Wie ist das nun mit den AKW wirklich? Scheitert die friedliche Nutzung der
Atomkraft weil diese Nutzung per se satanisch ist? Oder scheitert sie, weil niemand sich die Mühe macht
für eine störungsfreie Nutzung zu beten (von der Errichtung entsprechender Gebetsstätten habe ich jedenfalls
noch nichts gehört).
An Mufelius Mittwoch, 16. März 2011 14:07 Mufelius: Wieviele Übergewichtige begehen Selbstmord? Ein
einfacher Einwand: Die Völlerei wird von den Fülligen in der Regel als Störung erkannt und nach Kräften
bekämpft. Wie ist das bei Homos?
Ist „Juden“ nicht ein Chiffre für etwas ganz anderes? Nämlich für die, die wider besseres Wissen Gottes
Willen nicht tun wollen? Für die Menschen, die sich bewusst gegen Gott entscheiden? Eine Schuldzuweisung
hin zu einer politischen Partei scheint mir dem Gegenstand unangemessen. Wo wäre da die intellektuelle
Überzeugungskraft?
Welche Strafe ist angemessen? Warum werden in öffentlichen Jobs höhere Anforderungen an die Lauterkeit
des Jobinhabers gestellt als in weniger öffentlichen? Diese höheren Anforderungen machen es doch erst
reizvoll, sich daran zu delektieren, wie solche Jobinhaber an den besonderen Maßstäben scheitern. Man
sollte m. E. die Art der Strafe ändern: Immer nur Rücktritte zu fordern ist phantasielos. Guttenberg
hätte man sinnvollerweise eine hohe Geldstrafe (Bemessungsgrundlage Vermögen) auferlegen können. Ohne
Rücktritt.
An Goldengel („Richterbeil für die Seele“?) Fachfrage: Gibt es nicht noch die vollkommene Reue? Und was
ist mit der unvollkommenen Reue zzgl. sakramentaler Beichte?
Hallo Clarissa, (bzgl. Ruhm Gottes) Ihr Autoritätsbeweis in Ehren aber hat sich J.S. Bach umsonst abgemüht,
wenn er seine Werke soli deo gloria komponierte. Kann, was wir in der Welt verdunkeln können, nicht auch
durch uns in der Welt erhellt werden?
Memorandum versus Petition Wenn man die Länge der Unterschriftenlisten vergleicht, muss man Folgendes
bedenken: Das Memorandum fragt: „Wollt ihr eine weniger herausfordernde Glaubens- und Sittenlehre?“ Die
Petition fragt: „Wollt ihr den ganzen katholischen Glauben, einschließlich seiner Sittenlehre, verkündet
bekommen?“. Das sind ganz unterschiedliche Ausgangsbedingungen im Ringen um Unterstützung. Die massentauglicheren
Forderungen scheint das Memorandum zustellen. So gesehen ist der Erfolg der Petition beachtlich.
Kreuz.net sollte die Entwicklung der Unterschriftenlisten weiter dokumentieren Dass die sogenannten Theolunken
in Führung liegen, stört dabei nicht. Die Sache verdient auch so der Aufmerksamkeit, weil der Unterzeichnerwettbewerb
den innerkirchlichen Grundkonflikt schön vor Augen stellt, so dass auch bald kein Bischof mehr darüber
hinwegpredigen kann. Ich wage auch folgende Prognose: Die Zahl der anonymen Unterstützer (nicht im Internet
namentlich einsehbar) dürfte bei der Petition „Pro Ecclesia“ viel höher liegen, weil hier die weniger
massentaugliche Position vertreten wird. Es bedarf größerer Courage diese Petition öffentlich zu unterstützen.
Entscheidend ist dieses: Gerade jene Form von Religiosität, die einen evolutionären Vorteil bietet,
wird von unserem Herrn und Gott, dem wichtigsten Religionskritiker überhaupt, verworfen: Einen evolutionären
Vorteil bieten nämlich alle archaischen Kulte, die eine Opfermechanismus für das intrakollektive Gewaltmanagement
bereitstellen. Unser Herr gebietet aber aufzuopfern dort wo der archaische Kult das hinschlachten einen
Unschuldigen gebietet. Und genau daran erkennt man die wahre Religion, dass sie die Lüge unserer Gewalt
und unseres Gewaltmanagements offenbart und verwirft .
Fürwahr: Wenn Wahrheit das Ergebnis eines Dialogs ist, dann wird sie bestimmt von dem, der sich am vernehmlichsten
zu Wort meldet. Wahrheit ist dann ein Ergebnis von Lautheit. Bei Maybritt Illner und Anne Will kann man
oft erleben, dass dies heutzutage nicht nur Kardinal Lehmann so glaubt. Lautheit bedeutet dabei jede massentaugliche
Rhetorik.
Das Entscheidende haben die Unterzeichner vergessen: Wofür sind ihre Vorschläge gut? Was ist ihr Ziel?
Die Kirche hat nur einen einzigen Zweck. Inwiefern dienen die Anregungen des Theologen-Papiers diesem
einen und einzige Zweck der Kirche? Weiß jemand mehr?
An Thomasius natürlich glaubt er an Gott-Vater. Das hatte ich mal anders gehört. Meines Wissens ist
Jesus ein Schauender und kein Glaubender. Er besitzt demnach die Tugend des göttlichen Glaubens nicht.
Jetzt mal sachlich: Diese Seligsprechung hat einen gewichtigen Grund. Den Abfall Polens zu hemmen. Hier
sind zwei Übel gegeneinander abzuwägen: 1. Das Übel, dass jegliche Seligsprechung durch die Kirche
verwässert wird. 2. Das Übel, dass die Polen sich enttäuscht abwenden. Welches dieser Übel verursacht
größeren Schaden am Heil der Seelen? Weiß jemand Genaueres?
An Kammerjäger: Sie schrieben: Hier bewahrheitet sich die Aussage eines Kardinal Döpfners, der einmal
von den Lefebvristen als „schwache Christen“ sprach, die mit trügerischen „Sicherheiten“ (Dogmen, Regeln,
Bestimmungen, Verurteilungen usw.) Führung und Halt in ihrem Glauben und in ihrer Lebensgestaltung zu
finden hoffen. Sie machen sich Gott „verfügbar“ (bestes Bsp. r.ruhrgebietler), sie wollen eigentlich
nicht „glauben“, sondern „wissen“ und „besitzen“! Nur eine kurze Frage dazu: Macht Hiob sich Gott verfügbar,
wenn er sagt: Ich weiß, dass mein Erlöser lebt. ? Ist nicht der Glaube an einen objektiven Gott der
einzige, der unseren Sentimentalismus überwindet?
Nach Wiki und die starken Männer musste das gesagt werden. Der Ethnozentrismus ist in der Tat eine der
absurdesten Ausformungen der Lüge des Relativismus. Wer aber kann gegen die Macht der Lüge bestehen?
An Gotthard – Frohbotschaft? Was für eine Frohbotschaft soll das sein, die nur eine Fabel ohne Anspruch
auf Historizität ist? Dass alles nur ausgedacht sei, glauben heute viele. Hier sollten Sie nachlegen!
Es gibt scheinbar gewisse Kräfte, … … die das verdienstvolle Leiden und Sterben unseres Herrn dadurch
zu verdunkeln trachten, dass sie das Opfer-sein zu einem anzustrebenden und im Wettbewerb der Opfer-Lobbyisten
zu erkämpfenden Ziel erküren. Heute möchte jeder gern das Opfer sein. Die „moderne Sorge um die Opfer“
(R. Girard) macht diese Rolle sehr bequem. Das Teuflische: In dieser Rolle angekommen schert uns das Opfer
Christi am Kreuz nur noch wenig. Wir sind dann ja christusgleich.
An Junker Jörg Würde Exzellenz Tissier den Papst um Weihe-Erlaubnis bitten, wäre das dem Papst viel
unangenehmer als die unerlaubten Weihen. Der Papst wilk die Weihen, will sie aber wegen der Medien nicht
offiziell genehmigen. So etwas nennt man dann konkludentes Verhalten.
Nun ja, … wenn man Krankheit wie M. Lütz (vgl. „Irre, wir behandeln …“) durch das Vorhandensein von
subjektivem Leiden definiert, dann ist wohl sowohl Pädophilie als auch Homosexualität in manchen Fällen
Krankheit und in anderen nicht. Auf den Bio-Unterricht, lieber Peru, würde ich mich in dieser Frage eher
nicht verlassen.
An Blackbird! Das oben referierte Buch (Heilige Schrift) ist von vorgestern sagen Sie. Ihre Schlussfolgerung:
Nur Deppen können sich danach richten. Ergo: Nur Deppen halten sich an die Forderung dieses Buches, ein
jeder liebe seinen Nächsten. Habe ich Sie richtig verstanden?
An Rückkehr-Ökumene Verzeihen Sie, dass ich erst jetzt auf Ihre Rückfrage aufmerksam geworden bin.
Leider handelt es sich bei dem Dostojewski-Wort um eine Zitierung aus einer Sekundärquelle: Manfred Lütz
(2007): Gott – Eine kleine Geschichte des Größten, Pattloch. Auch die Fundstelle habe ich im Moment
nicht parat. Zur Einschränkung: Es ging in dem Kapitel um den Gott der Philosophen oder um den der Atheisten.
#5 Lorenz 15:26:00 | Donnerstag, 11. November 2010
Warum ein Atheist besser dran ist, als ein Moslem? Es gilt, was schon Dostojewski klar erkannt hat: Der
vollkommene Unglaube ist die vorletzte Stufe jener Leiter, deren letzte der vollkommene Glaube ist. Ein
echter Atheist prüft die Welt mit großer geistiger Klarheit seinerselbst unter der Annahme, dass es
keinen Gott gäbe. Bei ihm gibt es eine anerkennenswerte Reinheit des Denkens. Diese Sichtweise ist zugleich
Sprungbrett für die wahre Gotteserkenntnis. Der ganze Esoterik-Unfug, Fernost-Religionen, der Islam,
das Judentum und der Protestantismus scheinen mir eher schlechte Sprungbretter hin zur wahren Gotteserkenntnis
zu sein.
Umso wichtiger Domenico, dass sich die Kirche dieser Skandalgeschichten-Logik nicht beugt und endlich
mal zu einem Kleriker steht, bei dem irgendein antikatholischer Journalist allfällige Abgründe ans Licht
zerrt.
Ja Domenico, An katholischer Demut scheint es Imkamp auf den ersten Blick zu mangeln. Aber zum Katholisch-Sein
gehört auch die breite Brust. Nach der gestrigen Entweder-Broder-Sendung nehme kann ich H.M.Broder nicht
mehr richtig ernst nehmen.
Was ist Wahrheit? Im „Du hast den Farbfilm vergessen“-Lied Nina Hagens steht die verräterische Zeile:
„alles blau und weiß und grün und später nicht mehr wahr“. Nina Hagen besingt hier ihre Zweifel am
Ewigkeitscharakter der Wahrheit. Diesen Zweifel teilen scheinbar viele Menschen, die allerorten allzeit
alles ablichten.
„Für alle“ ist klar antisemitisch schließlich besitzen die Juden nach dem konziliaren Glauben einen
eigenen Heilsweg. Bin für jede Berichtigung dieses Gedankens verbunden.
Was mich mal interessieren würde: Was wäre so schlimm dran, wenn kreuz.net nicht anonym betrieben würde?
Welche Probleme könnten sich für kreuz.net überhaupt ergeben?
Fürwahr: Bis vor wenigen Jahrzehnten war allgemein bekannt: Es kann ein untreuer Ehemann ein guter Vater
sein. Niemals jedoch kann eine untreue Ehefrau eine gute Mutter sein. Interessant: Schon 1931 musste der
Verfasser seine „Scheu“ überwinden, diesem althergebrachten Wissen Gehör zu verschaffen.
Liebe und Hass Interessant wäre es hier, Genaueres darüber zu erfahren, wie es bei Fräulein Brochier
dazu kam, dass Liebe in Hass umschlug. Gibt es für solche Phänomene Erklärungen. Eventuell sogar „katholische“
Erklärungen?
Der westliche Atheismus und der Islam Aus katholischer Sicht sind beides Irrtümer. Schwierig ist in der
Tat die Frage, welches der größere Irrtum ist. Um die jeweilige Schwere des Irrtums zu erkennen, müsste
man abwägen: Was ist irriger? Zu glauben, dass Gott nicht existiert? Oder wie der Islam an einen völlig
verzerrten Gott zu glauben, dem die Rache nicht mehr allein gehört (wie noch in der Genesis). Solange
man hier nichts Genaueres weiß, sollte man Äquidistanz wahren. So sollte es auch kreuz.net halten. Nun
ja – traditionskatholische Nachrichten liefert ja auch gloria.tv.
Danke Jubärens Ich glaube dieses Herrenwort verstärkt mein Argument noch, wonach wir in einer Gesellschaft
von Ehebrechern leben, in der nur diejenigen keinen Ehebruch begehen, die gesundheitlich dazu außer Stande
sind und eben auch keine Freiheit dazu besitzen. Es wäre daher angezeigt, die Kirche ordnete die verschiedenen
Formen von Ehebruch nach der Schwere der Schuld der Ehebrecher. Nur dann könnte man das Urteil über
den Organisten verstehen, wenn hier eine schwerere Form von Ehebruch vorliegt, als beispielsweise bei
einem gewöhnlichen Konkubinat. Damit würde sich die kirchliche und die weltliche Sichtweise von Ehebruch
aber annähern.
Schießt kreuz.net hier ein Eigentor? Wie definiert kreuz.net den Ehebruch? So wie die Welt ihn definiert
oder wie die Kirche (Katechismus) ihn definiert? Ehebruch ist meines Wissens (ich bitte darum korrigiert
zu werden) der eheliche Verkehr zwischen nicht miteinander Verheirateten. Wenn man alle Ehebrecher entlassen
wollte, hätte man rasch keine Angestellten mehr, denn zum Ehebruch zählt eben nach der kirchlichen Sittenlehre
viel mehr, als man in der westlichen Welt heutzutage darunter rechnet.
#62 Lorenz 16:07:20 | Donnerstag, 23. September 2010
matt 3, Pascal123 natürlich ging es Leserin Caroline um längerfristige Bevölkerungsdynamik. Dafür
kommt es auf das generative Verhalten an. Meine naive Annahme war, dass Angehörige des geistlichen Standes
nicht „werfen“ und daher keine dynastischen Effekte verursachen. @Pascal123 Dass nicht alle katholisch
sind, ist nicht die Schuld der RKK. Sie kann mit ihrer Lehre deshalb keine Rücksicht darauf nehmen, dass
ihre Glaubens- und Sittenlehre kaum jemand annimmt. Wer sich die schwere Sünde der Ablehnung der kirchlichen
Lehre zumutet, kommt natürlich nicht nur wegen der Benutzung von Kondomen in die Hölle. Das wäre ja
Quatsch.
#58 Lorenz 15:48:29 | Donnerstag, 23. September 2010
Wovor Biene? @ Caroline: In ihrer Bevölkerungsmathematik fehlen natürlich die geistlichen Berufungen.
Je nachdem wie viele Menschen in den geistlichen Stand treten, kann auch bei normalen 6-Kinder-Familien
die Weltbevölkerung konstant bleiben. Ein Mathematik-Experte wird Ihnen dies sicher bestätigen.
#56 Lorenz 15:39:59 | Donnerstag, 23. September 2010
Schutz durch Kondome? Die Einschätzung seiner Exzellenz, wonach die Benutzung die Ansteckungswahrscheinlichkeit
um 80 Prozent senkt, kommt mir sehr optimistisch vor. Wahrscheinlich ist diese Frage aber für Wissenschaftler
nur sehr schwer zu beantworten.
Ach bejorommer Selbst wenn es ein politischer Mord war, müssen Sie die Frage beantworten, um wessen Willen
er geschah. Wer hat nach Blut geschrien? Politisch Verantwortliche begehen politische Morde. Das mag sein.
Aber es ist nicht ihr eigener Blutdurst den sie dabei stillen.
Hallo Junker: Soso. Sie setzen sich für Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung ein?
Haben sie sich auch schon mal für die Rettung auch nur einer Seele vor den Flammen der Hölle eingesetzt?
Glauben sie der Auftrag der Kirche sei Frieden, wie ihn die UNO definiert? Glauben sie der Auftrag der
Kirche sei Gerechtigkeit, wie sie die SPD definiert? Glauben sie der Auftrag der Kirche sei Bewahrung
der Schöpfung, wie sie Greenpeace definiert? Die Wende fanden Sie sicher ganz toll. Wieviel näher sind
die Menschen der Rettung ihrer Seele seit dem Mauerfall eigentlich gekommen?
#88 Lorenz 16:53:02 | Donnerstag, 9. September 2010
Hallo Pius Danke für Ihre Wortmeldung. Wenn die Masse keinen Blutdurst verspürt, dann unterscheiden
sich die zwei Aussagen in der Tat. Schön, wenn Sie recht haben und dem so ist. Massive Repression? Klar,
aber selbst der wurde ja mehrheitlich zugestimmt. Die Mitentscheidung der Bürger? Ja, sie wirkt stabilisierend,
wenn keine zyklischen Mehrheiten vorliegen (Condorcet-Paradoxon). Der Preis ist dennoch eine hochgradige
Verunsicherung aller langfristigen Investoren. Würden Sie einer Regierung glauben, die Ihnen ein Atomkraftwerk
genehmigt, wenn die Nachfolgeregierung es wieder dicht machen kann? Zurück zum Dritten Reich. Ich sagte
ja Quasidemokratie, weil der Konsens nicht über Institutionen hergestellt wurde, sondern über Symbole,
ja über politische Religion. Die Macht bezogen die Mächtigen aber aus einer Bewegung, also letztlich
aus dem Volk.
#78 Lorenz 15:06:22 | Donnerstag, 9. September 2010
An Pius – was ist Demokratie? Nun, zunächst einmal die heiligste aller Kühe, ein Schlachtruf zugleich.
Warum ich den NS-Staat als demokratisch bezeichne? Weil er sich eben in radikaler Weise der Zustimmung
von Mehrheiten versicherte. Das Wunder ist doch, wie noch bis ins Frühjahr 45 staatliche Ordnung aufrecht
erhalten werden konnte. Nur durch erkennbare Zustimmung einer erkennbaren Mehrheit ist dies erklärbar.
Das ist mein Kriterium für Demokratie: Sichtbare Zustimmung sichtbarer Mehrheiten zur staatlichen Ordnung
und Abhängigkeit der staatlichen Ordnung von dieser Mehrheit, sowie politisches Bemühen um diese Unterstützung.
Somit unterscheidet sich unser heutiges politisches System nicht fundamental vom damaligen.
#59 Lorenz 14:03:30 | Donnerstag, 9. September 2010
An Fundi wie kommen sie darauf, dass NS-Deutschland das einzige protestantische Land war, das nicht demokratisch
blieb? Sie sollten lernen zu unterscheiden: Demokratie erkennt man nicht an ihren Institutionen sondern
am Grad der Entfesselung des Blutdurstes der Masse. So gesehen war der NS-Staat eine entfesselte Demokratie
oder nennen wir ihn einfach quasidemokratische Zustimmungsdiktatur. Natürlich sind die antikommunistischen
Regime in dem katholischen Ländern Südeuropas nicht das feinste, was sich im Vatikan für diese Völker
gewünscht hat. Dennoch gibt es kein Vertun: Die NS-Bewegung hatte und erkannte im Katholizismus ihren
stärksten Gegner auf geistigem Gebiet.
Also Juemuc Haben Sie hier schon mal auch nur eine Debatte über die Zeichenhaftigkeit katholischer Riten
verfolgt? Wenn Sie irgendwelchem Ikonoklasmus das Wort reden wollen, dann sagen sie es doch gleich. Wahrscheinlich
ist bei Ihnen Glaube etwas rein Innerliches. Es geht natürlich um den lieben Gott, sonst müsste man
sich die Frage ja nicht stellen, auf welche Weise man der göttlichen Majestät Christi einen würdigen
Kult bereitet. Dass Sie das nicht erkennen … ???
An juemuc (und Tjark): Lesen Sie doch bitte erst bevor Sie zetern. Wieviel Wachs je Stunde verbrannt wird,
war nicht das Thema. Nur, was man von hinten davon sehen kann. Sie sind ja noch schlauer als Tjark. Und
ja: Das Meßopfer verliert deswegen nicht seine Gültigkeit, wenn man dafür nur Teelichter zur Hand hat.
Wow, was für ein intelligenter Einwand Wahrscheinlich opfern sich Kerzen nicht durch eine freie Willensentscheidung.
Also ist alles falsch, was ich eben geschrieben habe. Anders kann es ja wohl nicht sein.
Kerzen – Warum ihre Form Gott nicht egal ist: Leser Pascal vermutete unten göttliche Indifferenz in dieser
Frage. Er glaubt eben an den Gott, dem alles gleich ist. Das ist es im Übrigen dem Gott der Liberalen
schon immer gewesen. Worum geht es bei den Kerzen? Sie stehen auf einem Opfertisch und opfern sich selbst,
in dem sie uns Licht und Wärme spenden. Licht und Wärme sehen bei dicken und dünnen Kerzen etwa gleich
aus. Aber das Opfer? Eine dicke Kerze brennt während einer zweistündigen Messe vielleicht 2-3 Zentimeter
runter. Eine dünne vielleicht 8-10 Zentimeter. Das muss man bedenken. Noch dünnere Kerzen, die vielleicht
noch deutlicher an Länge verlieren, würden leichter umfallen oder gar brechen. Also sind die üblichen
wohl genau richtig. Und die kurzen dicken? Da gibt es diesen ordinären Spruch: Kurz und dick …
An Schlumpf: „Die Kirche ist für den Menschen da“ Ist das so richtig? Wäre es nicht richtiger zu sagen:
Die Kirche ist auch für den Menschen da, aber nicht zuerst für den Menschen. ?
Nur falls Sie recht haben Matthäus: Warum könnte es dann richtig sein, dass der Mann den ehelichen Verkehr
fordern kann: Vielleicht würde ein Katholik so argumentieren: Wenn der Mann möchte und die Frau nicht,
zwingt dies den Mann zur Balz. Er fängt an irgendetwas zu tun um zu seinem Ziel zu kommen. Was aber tun
Männer in dieser Zwickmühle immer und überall? Richtig. Sie lügen, dass sich die Balken biegen. Deswegen
haben ja auch jene Männer den meisten Sex, die am skrupellosesten lügen. Aus Sicht der Kirche, also
mit Blick auf das Seelenheil der Menschen, dürfte das Lügen des Mannes seinem Seelenheil viel abträglicher
sein, als das Ertragen, die Hingabe der Frau dem ihrigen.
An Domenico – Was ist das Problem der Demokratiekritik?? Ihr Beitrag liest sich so, als wollten Sie Jung
hierfür kritisieren. Darf die Demokratie, diese heiligste aller Kühe, wirklich von niemandem geschlachtet
werden?
Was die Menschheit zu allen Zeiten in allen Völkern wusste: Es kann ein untreuer Ehemann wohl ein guter
Vater sein. Nie jedoch kann eine untreue Ehefrau eine gute Mutter sein. Es hat aber mancherorts keine
drei Generationen gebraucht dieses Wissen vollständig zu vernichten.
An Sefirot – bitte genauer! Huch was soll da wieder losgetreten werden. Die weibliche Sexualität war
im Mittelalter von der Kirche als teuflisch verschrieen… Das war ja noch bis zum zweiten Vaticanum nicht
viel anders…Dannn erst kam die Erleuchtung, dass es anders ist. Was für eine Erleuchtung war das denn?
Welches zusätzliche Wissen wurde da geoffenbart? Hat man die weibliche Sexualität nicht viel eher deswegen
entdämonisiert, weil man Angst vor dem überbordenden Libertinismus hatte? Also aus Angst vor der Welt?
Auf Argumente mit Bezug auf die Übernatur, dass die weibliche Sexualität keinerlei dämonische Dimension
besäße, wäre ich wirklich gespannt. Und für die männliche Sexualität müsste man m.E. auch etwas
genauer darüber nachdenken.
An Zwerg und KeinSex wieder meine alte Bitte: Machen Sie sich erst sachkundig, bevor sie hier etwas schreiben.
Dass der Begriff Liebe noch vor dem Begriff Toleranz der missverstandenste und missbrauchteste Begriff
unserer Zeit ist, weiß eigentlich jeder. En passant haben wir hier einen massiven Verstoß gegen das
zweite Gebot. Und ja, Satan ist heftig am Wirken. Und ja, die Gegenseite schwächelt.
Das Problem: Keiner versteht mehr, was Liebe wirklich ist Außerdem brüllt uns Satan permanent ins Ohr:
Fühlst du noch Liebe zu deinem Partner? Klopft dein Herz fester, wenn du an ihn denkst? Achte darauf,
was dir gut tut. Tut Dein Partner Dir nicht gut, dann such dir einen neuen. Schau mal bei neu.de rein,
da gibt es Besseres für dich! Bist du wirklich glücklich? Du sollst doch nach Glück streben. Fühlst
du dich als Frau anerkannt oder „nur“ als Mutti und Ehefrau? Fühlst du dich als Mann oder „nur“ als Papi
und Ehetrottel? So und ähnlich verdirbt uns Satan die Lust an Ehe und Familie. Warum tut Satan dies?
Weil die Familie eine „kleine Kirche“ ist, ein Ort des Heils, ein Ort des gelebten Zueinanders, ein gottgefälliger
Ort.
An Sanningen machen Sie sich bitte zunächst sachkundig und äußern sie sich hernach! Wer hat denn Hexen
verfolgt? Die Protestanten. Dass auch Katholiken an die Gefahr okkulter Irrwege glauben, und dies auch
heute noch tun, ist davon unbenommen.
An KeinSexVDE Warum Gott so „kryptisch“ spricht? Die Antwort ist wohl diese: Ein Text soll nach Seinem
Willen durch das Zueinander von Sender und Empfänger, von Verfasser/Überbringer und Rezipienten verständlich
werden. Wahrscheinlich aus Respekt vor unserer Freiheit spricht Gott so, wie er es tut. Dann versteht
man Ihn natürlich nur, wenn man zumindest guten Willens ist, vielleicht sogar erst dann, wenn man der
Auslegung Seines Wortes durch Andere vertraut. Ein Sich-Öffnen ist scheinbar immer unabdingbar.
An juemuc Wie passt das jetzt mit der Unschuldsvermutung zusammen. Wenn keiner ermittelt, war der Beschuldigte/Verdächtige
schuldig. So lese ich Ihren Kommentar.
Duisburger OB Hallo Zwerg, wenn Herr Sauerland persönlich verantwortlich ist, soll er zurücktreten oder
gar eine Strafe bekommen. Bislang hörte ich immer nur von politischer Verantwortlichkeit. Und ja, die
Völker Europas sind mit Hurra in den Krieg gezogen. Die (zu diesem Zeitpunkt) stark geschwächten Monarchen
(Demokratiebewegung), die diesen Krieg nicht wollten, konnten das nicht verhindern.
Warum die Masse bändigen? Also Zwerg, jetzt machen Sie sich mal sachkundig. die Masse schreit bei jeder
Gelegenheit nach Blut. Heutzutage gibt es zwar jede Menge unblutiger Ersatzhandlungen. Aber im Letzten
stillt doch nur Blut den Durst der Masse. Denken Sie daran, wie der WK I. ausgebrochen ist. Nur weil die
Völker Europas Blut vergießen wollten. (Ein Erstarken der Demokratiebewegungen und ein Schwäche der
Monarchien). Oder denken Sie an den Duisburger OB. Der soll zurücktreten, nur weil die Masse einen politisch
Verantwortlichen braucht (einen Sakralkönig sozusagen). Ich hoffe zwei Beispiele reichen Ihnen. Viele
Grüße! Lorenz
Schutz der Masse? Die Masse ist die Macht. Die verschiedenen Herrschaftssysteme bändigen diese eben in
unterschiedlicher Weise. Demokratien geben sich dabei erklärtermaßen kaum Mühe. Da wird ganz einfach
der Wille der Masse (der eigentlich kein richtiger Wille ist) geheiligt, dass er geschehe. Wehe dann dem,
der nicht zu dieser Masse gehört.
Das ist ja gerade der Witz Zwerg Wenn ich nichts glaube, kann ich nichts letztbegründen. Zur Letztbegründung
dient in Demokratien der Wille der Masse. Da verliert dann der Einzelne seinen Schutz. Demokratien sind
die zweitschwächste Form des Schutzes des Einzelnen vor der Masse nach der Anarchie. Die Behauptung,
der Staat glaube an nichts, ist entweder banal, weil freilich nur ein Mensch glauben kann oder sie ist
falsch, weil der Staat vor allem in der Bildungs- und Gesellschaftspolitik, aber sogar auch in Wirtschafts-
und Sozialpolitik sich auf Glaubensaussagen, auf sogenannte Werturteile stütz. Werte setzen immer eine
Wahrheit voraus, also etwas, dass nur im Glauben erkannt werden kann. Das Problem: Dieser Zusammenhang
wird verschwiegen. Das Land wird von einer verwirrenden Krypto-Religion geordnet, die sich nicht als Religion
zu erkennen gibt und jeder konkurrierenden Religion vorwirft, sie sei eine Religion und tauge nicht als
Grundlage für Werturteile. Das mag clever sein, aber eben nicht fair. Vor allem ist es nicht säkular
im Sinne von glaubenslos.
Hallo Zwerg Sie hatten behauptet, wir lebten in einem säkularen Staat. Ich wollte Ihnen auf schonende
Weise zu erkennen geben: Es gibt keine säkularen Staaten. Ein Staat hat nicht die Wahl, ob er etwas glaubt
oder nicht, sondern nur die, was er glaubt.
An: Flachhirnzwerg Deutschland ist doch kein säkularer Staat! Glauben Sie doch nicht alles, was Sie soeben
im Staatsbürgerkundeunterricht gelernt haben! Hierzulande wird streng und fromm an vielerlei Unsinn geglaubt:
Zum Beispiel an die „freiheitlich-demokratische Grundordnung“ Da gibt es einen ganz frommen Glauben mit
ganz öffentlicher Glaubensausübung. Glauben Sie mir!
Katholiken können … in einem Gefecht den Kürzeren ziehen, in einer ganzen Schlacht unterlegen sein,
niemals aber können sie den Krieg verlieren. Non praevalebunt!
An Jogo Sie hatten Spinner doch daran erkannt, dass sie einen Weg gehen, den niemand mit ihnen geht, dass
sie Dinge vertreten, die niemand sonst vertritt.
Kann es sein, dass Lingen irrt? Was nicht beweisbar ist, muß Gegenstand der freien Meinungsäußerung
bleiben. Dieser Satz impliziert, dass, was beweisbar ist, nicht Gegenstand der freien Meinungsäußerung
sein könne. Das kann ich mir nicht vorstellen. Wer definiert denn bitteschön, was beweisbar ist? Nehmen
wir den Satz des Pythagoras: Es gibt wohl ein paar Hundert logische Beweise dafür. Darf ich jetzt die
Beweisketten nicht mehr auf ihre logische Konsistenz überprüfen, weil das ja schon Zweifel impliziert?
ergo: Ich muss an allem zweifeln dürfen, auch an vermeintlich Beweisbarem!
Wieviele Ausgetretene rechnen sich zur wahren RKK? Wievielen ist die amtliche RKK nicht katholisch genug,
so dass sie nicht in Kirchensteuer-Statistiken auftauchen. Hier gibt es sicher eine in die Millionen gehende
Dunkelziffer.
Aber Jogo30 Leistet Ihre Forderung nach einer Besinnung auf den inneren Glaubensvollzug nicht einer Protestantisierung
des Glaubens Vorschub? Wo und wie soll im inneren Glaubensvollzug das Rettende, das uns die Kirche schenkt,
erfahrbar sein, wenn dies ein prinzipiell subjektiver Erfahrung ausgelieferter Prozess ist. Ist das Äußere
nicht gerade auch ein Alarmsystem gegen eine Frömmigkeit, die aufgrund schierer Innerlichkeit unbemerkt
auf Abwege geraten kann? Was wüssten wir über den inneren Glaubensvollzug, wenn wir nicht eine Abkehr
von der Mundkommunion, vom Niederknien, vom Rosenkranzbeten usw. wegen derer Äußerlichkeit bemerken
könnten? Wir würden mir nichts dir nichts im Protestantismus landen, ehe wir uns umgesehen hätten …
Ein ganz alter … „Ich wandere jetzt aus!“ „Wieso denn?“ „Wegen der Homosexuellen!“ „Versteh ich nicht.“
„Naja, ganz früher wurden sie verfolgt. Dann wurden sie verboten, danach geduldet. Dann wurden sie akzeptiert,
dann gleichgestellt und jetzt wandere ich eben aus, bevor es Pflicht wird!“
Man muss auch über die „Musik“ reden Eva Herrmann hat hier schon Richtiges aber bislang nicht Beachtetes
gesagt. Techno hat kaum etwas mit Musik zu tun, welche zuerst aus Melodie, dann aus Harmonie und zuletzt
auch aus Rhythmus besteht. Diese Reihenfolge stellt Techno auf den Kopf! Eine satanische Verkehrung. Solche
Musik betont das Niedrige (dumpfe Bässe) und so auch das Niedrige im Rezipienten (bloße Leiblichkeit)
Ähnliches ließe sich über Rap-„Musik“ sagen.
An Job Tun Sie doch nicht so, als wären die Gerichtshandlungen Gottes in der Zeit für uns genauso transparent
und nachvollziehbar, wie das letzte Gericht, an dessen Gerechtigkeit wir nicht mehr zweifeln werden, weil
wir dort ja von Angesicht zu Angesicht schauen. In der Zeit mag Guten Übles und Bösen Gutes geschehen.
Anders geht es auch gar nicht, weil wir sonst Freiheit als Grundvoraussetzung zur Erringung des Heils
nicht besäßen.
An Colonius Sie haben eventuell übersehen, dass die Ablehnung der Heiligsprechung ein kreuz.net-Kommentar
und nicht Aussage des Bischofs ist. Die Ablehnung wird mit den Aussagen des Bischofs nur begründet. Sicher
ist es schlimm, wenn ein Papst es nicht schafft die Berufung weltfrommer Bischöfe zu verhindern. Die
Heiligsprechung sollte aber an anderen Dingen scheitern.
Wird die Kirche gegen die dumpfe Macht der Masse Bestand haben? Wie soll das gehen? Was soll die Diener
des Fürsten der Lüge noch zur Besinnung bringen? Woher nehmt Ihr Eure Hoffnung?
Frauenpriestertum – Die Debatte hat sich Rom selbst eingebrockt In offziellen Abwehr-Stellungnahmen gegen
die Forderung nach weiblichen Priestern wird immer juristisch argumentiert: Der Herr habe nur Jünger
und keine Jüngerinnen berufen, das Kirchenrecht ließe es nicht zu usw. Wenn der Vorbehalt des Priestertums
für Männer wirklich aus der Wahrheit ist, dann muss die Kirche den Mut finden, anthropolgische oder
theologische Gründe für diesen Vorbehalt anzugeben! Beides sollte möglich sein.
An Wohlerwürden und auch an Clemens „Wir haben also nicht die Wahl ob wir uns öffentlich zu einer sittlichen
Ordnung bekennen, sondern nur die Wahl zu welcher sittlichen Ordnung wir uns bekennen.“ Insofern kann
es keine Religionsfreiheit geben. Eine nicht als solche erkannte Religion – nennen wir sie einfach mal
wortschöpferisch Modernoliberalismus – versucht sich mit der Forderung nach Religionsfreiheit lästige
Konkurrenz vom Hals zu halten. Hier muss der Katholik eigentlich wach werden und laut rufen: Non Serviam!
An Domenico – Was ist das Problem der Religionsfreiheit? Naja: Ich folge natürlich auch der Aussage des
Papstes: Freiheit aller Freiheiten. Worum ging es mir? Um den Staat. Darf ich ihn zur Verbreitung der
Wahrheit in Dienst nehmen? Mein simpler Gedanke war: Wenn dies die Gegner tun und nichts unversucht lassen,
mit Hilfe staatlicher Autorität das öffentliche Bekenntnis zur Wahrheit zu unterdrücken und eine freilich
nicht als solche erkannte Gegenreligion aufzubauen, sollten die Apologeten der ewigen Wahrheit doch nicht
völlig wehrlos darauf warten von dieser Macht weggefegt zu werden. Dass der Einzelne Gedanken- und naturgemäß
Glaubensfreiheit hat, ist ohnedies ein völlig uneinschränkbares Recht. Diese Freiheit zu rauben, bedarf
es der Gehirnwäsche, also der Zerstörung der letzten Freiheit, sich seines Verstandes zu bedienen. Deswegen
warnt ja auch die Kirche streng vor manipulativer Verbreitung des Glaubens. Kein Mensch kann aber sagen:
Ich glaube an gar nichts. Deshalb kann auch der Staat meines Erachtens nicht sagen: Ich bin ein laizistischer
Staat und glaube an gar nichts.
An Domenico – Was ist das Problem der Religionsfreiheit? Ihr Grundsatz ist ja zunächst sehr einnehmend:
„anders erhebt die Wahrheit nicht Anspruch als kraft der Wahrheit selbst“ Aber was schlussfolgere ich
daraus? Ich kann mich zurücklehnen und dem Sieg der Wahrheit mit einem Bierchen in der Rechten gemütlich
entgegensehen. Sie selbst haben für sich auch nicht diese Schlussfolgerung gezogen. Die Wahrheit möchte
vielleicht, dass man sich um sie bemüht und das heißt auch um ihre Durchsetzung. Die Feinde der Wahrheit
tun ja das gleiche. Auch sie versuchen den Staat für ihren wahrheitsfeindlichen Kurs zu gebrauchen. Das
ist doch ein ungleicher Kampf, wenn die Verteidiger der Wahrheit mit Verweis auf Religionsfreiheit die
Indienstnahme der staatlichen Macht gar nicht erst in Betracht ziehen.
Alois Bischof – Hollywood Diese Frage stelle ich mir auch: Warum gibt es gefühlte 100 Spielfilme über
den Holocaust, jedoch nicht einen über ähnliche Verfolgungshandlungen (z.B. Holodomor, Flucht und Vertreibung,
Armeniergenozid etc.)? Weiß jemand mehr?
An Antipacelli Irrt S.E. Williamson, wenn er die Gültigkeit einer Sakramentsspendung (e.g. Bischofsweihe)
zuvorderts von der sakramentalen Intention des Spenders und diese als von dessen ekklesiologischer Grundhaltung
abhängig ansieht?
Sehen Sie das war’s Nichtmal auf unsere Verbrechen verzichten wir heute mehr aus schierer Achtung vor
dem Recht und unserem Gewissen. Wir begehen einfach keine Verbrechen mehr, weil wir so perfekt überwacht
sind. Wir entscheiden uns für Nachwuchs, weil der genetisch tiptop ist. Das ist für mich kein Fortschritt.
Ja so ist das mit dem „technischen Fortschritt“ Das Paradox: Jeder einzelne Fortschritts-Schritt scheint
für sich ein Segen zu sein. Als Ganzes ist der Fortschritt jedoch ein Übel. Nehmen wir nur die Erfindung
des Handys. Eigentlich eine sehr nützliche Sache. Aber wie viele Ehen sind zerbrochen, weil sich die
Eheleute mit ihren Handys ganztägig gegenseitig überwachen konnten … Solche Schlussfolgerungen lassen
sich für viele Erfindungen ziehen. Dass wir nun alle auch noch glauben werden, auf erbgesunden Nachwuchs
einen Rechtsanspruch zu haben, wird uns vollständig von der Idee entfremden, dass unser Nachwuchs ein
Geschenk ist …
Hallo Kuesschen (Demokratie) Und morgen sind Sie für den Schutz der Nichtstinker vor den Deo-Verweigerern?
Wenn jemand ein knoblauchhaltiges Mahl genossen hat, darf er erst nicht mehr in die Oper, später nicht
mehr in die Straßenbahn und Schule. Bald darf der Staat Eltern, die zu Hause rauchen, die Kinder wegnehmen.
Warten Sie es ab!
Da es hier gerade um Demokratie geht: Man blicke nur heute nach Bayern. Was da passiert ist, kann man
sich nur in Demokratien vorstellen. Eine so eklatante Einschränkung der Freiheit zu rauchen, wie jetzt
per Volksentscheid verwirklicht, könnte keine nichtdemokratische Regierung der Welt jemals durchsetzen.
Dazu bedarf es der Macht der Masse. Die Masse für Staatszwecke zu entfesseln ist, wie wir hier sehen,
Teufelszeug. Das sage ich als passionierter Nichtraucher, der schrecklich unter Tabakqualm leidet.
An Clemens Denken Sie wirklich, Ihre Fragen seien originell? Das sind doch alte Hüte und die Kirche hat
Ihre Fragen längst beantwortet. Dass die Menschwerdung Gottes sich historisch konkret mit Zeit und Ort
verwirklicht hat, führt zwangsläufig zu Ihrem Einwand. Wollen Sie deswegen jetzt sagen, Gott hätte
sich anders offenbaren sollen, als er es getan hat? Und glauben sie, Gott hätte keine Lösung für das
von Ihnen aufgeworfene Problem?
Ist das Reue aus Menschenfurcht? Also eitle Reue? Wieso sagt Mixa, er wollte es allen recht machen. Wo
ist da Platz für den, dem man es zuallererst recht machen sollte?
Die Fürverrückterklärung des Gegners in einem Disput ist einer der ältesten und daher auch durchschaubarsten
Kniffe der Rabulistik. Wer zu seinem Bruder spricht: Du Narr, der ist des höllischen Feuers schuldig
…
Engelhardt ist doch kein Fundi Er hat nur einen Text in protestantischer Manier aus dem Zusammenhang gerissen
und deutet ihn gleich selbst, ohne geistliche Berufung zu solcher Deutung.
Dieser Beitrag sollte nicht überlesen werden: Dienstag, 1. Juni 2010 09:50 Siegfried: die Mitglieder
der DBK diese H.H. unser DBK wissen nicht was sie machen. Alle Streitereien, die zur Zeit innerkirchlich
laufen, wurden und werden von diesen sauberen Herren in Verbindung mit Gruppen wie den Jesuiten entzündet.
So in 2009 die Aktion „Weihbischof William“ und nun im Jahre 2010 die Aktion „Mißbrauch in der Kirche“,
sind innerkirchlich gezündet worden, um den Heiligen Vater in die Knie zu zwingen. Dadurch sollte eine
innerkirchliche Lage herbeigeführt werden, die ein Gespräch zwischen dem Heiligen Stuhl und der Piusbruderschaft
unmöglich macht. In beiden Aktionen kann dies aus den Pressemitteilungen erkannt werden. Lehmann läßt
über Zollitsch, die jeweilige Gesprächs- oder Kampferöffnung durch einen Ortsbischof wie Regensburg,
oder eine Ordensgruppe (Jesuiten – Mißbrauch) oder Gruppen wie ZdK eröffnen. Der Heilige Vater, ist
gut beraten, die Gruppen wie die DBK (natürlich weltweit alle BK), die Laiengruppen wie ZdK zu schließen
und als mit der Kirche unvereinbar erklären. Ist eine zusätzliche Führungsebene erforderlich, dann
ist es sinnvoll, die Führung Bistum, Erzbistum mit einem größeren Zusammenschluß zu ergänzen, Beispiel:
Großerzbistum Deutschland.
„Gott ist die Liebe“ Dieser Satz sollte nicht deshalb für die nächsten 3000 Jahre aus dem Ersten Johannesbrief
gestrichen werden, weil er unwahr sei. Er ist nur völlig unverständlich in einer Welt, deren Dauerthema
Liebe ist (all you need is …), die aber den Begriff völlig in sein Gegenteil verkehrt hat. Das, was
man früher Egoismus genannt hätte, heißt heute Liebe. Darum: Parken wir diese Definition Gottes aus
dem Ersten Johannesbrief solange, bis die definitorische Einheit darüber, was Liebe wirklich ist, in
Wahrheit wieder hergestellt ist! Verbeißen wir uns Katechesen, in denen uns Gott als die Liebe angepriesen
wird! Glaubt mir: „Gott ist die Liebe“ ist eine von den Schwätzern geraubte Wahrheit.
Eines ist wahr: Der Großteil unserer Gesellschaft lebt unfreiwillig zölibatär. Für diese vielen Menschen
ist der sichtbar gelebte freiwillige Zölibat der Priester eigentlich ein großer Trost. Aber die Menschen
nehmen diesen Trost nicht an. Schade eigentlich.
Dämonisierung der Stasi Diese ist ein medialer oder historiografischer Artefakt. Eigentlich weiß jeder,
dass die Stasi Schild und Schirm der Partei war. Jeder weiß, dass eine Stasikarriere von Parteikontakten
abhing. Insofern ist die alleinige Verdammung der Stasi, die eigentlich nur eine Ordnungsfunktion hatte,
komisch.
Das Wort „christlich“ allein sollte einen schon hellhörig werden lassen. Wo heute „christlich“ drauf
steht, ist zu allermeist das Gegenteil drin. Bleibt abzuwarten bis Satan es auch noch fertiggebracht hat
das Wort „katholisch“ zu verhuntzen. Jedenfalls muss man Katholiken empfehlen, einen Bogen um „Christliches“
zu machen. Das ist wie mit dem Regenbogen. Oder mit der Aussage: Gott ist die Liebe. Die Worte und Zeichen
werden alle missbraucht.
Parallelwelt – weiter kann man nichts sagen. Parallelwelt – weiter kann man nichts sagen. Wie soll es
da jemals Einheit in Wahrheit geben? Also: Seit weiter schön nett aufeinander …
Dieser Satz sagt alles: fhernhachenzwerg: aufrechter „clemens…wenn es nicht so wäre, dann würde man
dasja nicht machen…“ was für ein Verständnis von Sexualität!!! Es geht um den Spass (für beide).
Nach katholischem Verständnis ist Sexualität vor allem dann schön, wenn sie hingebungs- ja aufopferungsvoll
ist. Das sind wirklich unüberbrückbare Gegensätze, ja Parallelwelten.
An Marienkind: Ehebruch Meinen Sie nicht, dass tatsächlich ein qualitativer Unterschied besteht zwischen
einer sündhaften Beziehung, in der sich die Partner aufeinander einlassen, als einer, in der sie lediglich
ihre Leiber benutzen? Ich frage mich eher, aus welchem Anlass und in welchem Kontext diese Binsenweisheit,
die jeder Katholik locker durchwinken kann, thematisiert wurde.
Clemens: „Pipi in den Popo“? Zeigen sie mir mal die Quelle, die solche Ungeheuerlichkeiten bezeugt. Hier
ist Ihnen doch ihre eigene Phantasie durchgegangen. Nun ja, in unserer pornogesättigten Welt kann einem
das schon mal passieren.
Sehen Sie Clemens: Es ist sinnlos, wenn sie kein Argument wirklich durchdenken. Man kann sich natürlich
Ihren Forderungen nach sanktionsfreier Erziehung anschließen, weil man dann so sicher sein darf, zu den
Guten zu gehören. Wenn man aber wie ich gar keine solchen Ambitionen hat, kann man auch mal ganz unbeschwert
darüber nachdenken, was diese Forderung bedeutet. Was daran trottelig ist, bleibt Ihr Geheimnis. Also
nochmal: Glauben Sie, ein Kind möchte lieber verhütet oder im Mutterleib erdolcht werden als ein paar
Watschn hinzunehmen? Sind Sie nicht der Trottel, wenn sie diesem Glauben anhänglich sind? Und erzählen
Sie mir bitte nicht, dass der von mir vermutete Zusammenhang zwischen ökonomischen Motiven der Eltern
und ihren generativen Entscheidungen inexistent sei. Ihre Frage bezog sich ja auch eher darauf, ob man
Geburten überhaupt fördern sollte, wenn Kinder als Investitionsgüter gesehen werden. Nun, man sollte
m.E. wenigstens nicht voll auf die Bremse gehen. Die Nutzung von Kindern durch ihre Eltern scheint mir
einigermaßen solide naturrechtlich fundiert. Die Leugnung dieses Naturrechts zeitigt hier wie andernorts
eben ihre Früchte.
WTF: Das Christentum die Religion der Versöhnung? Sie sollten sich da nochmal sachkundig machen: Die
Wahrheit spaltet, die Lüge versöhnt. So war es seit Anbeginn und wird es immer sein. Der Herr selbst
hat es gesagt. Allerdings: alle archaischen Religionen (archaischer Opferkult mit Opfermechanik) sind
Institutionen der Versöhnung. Auch die atheistische Religion ist in diesem Sinne archaisch!
Bassmann und Clemens Bassmann. Was das Geniale an Watschn ist, hatte ich aber schon dazugeschrieben, oder?
Clemens: Der Mensch ist gewiss mehr als ein intelligentes Tier. Diese alte Debatte ist aber in den kreuz.net-Archiven
nachzulesen. Warum wir den vorangegangenen Generationen nicht nur misstrauen sollten? Unsere selbstgerechte
Besserwisserei in Erziehungsdingen führt zu nichts. Ein einfaches, aber augenfälliges Argument: Wir
vermehren uns kaum noch (lesen sie die Demografieberichte der letzten Woche). Die Kinder, die den Gebärmutteraufenthalt
noch überleben, werden zu großem Teil in Familien geboren, in denen der ökonomische Nutzen von Kindern
bejaht wird. Es ist die Tiefe der katholischen Menschenerkenntnis, dass der Sünder nur Mathematik versteht.
Wenn wir eine sanktionsfreie Erziehung fordern, verteuern wir die Erziehung (es wird für die ganze Familie
unglaublich mühsam) und verringern den ökonomischen Nutzen von Kindern. Wer so etwas fordert, muss wissen,
dass er im letzten eine Unlust am neuen Leben fördert. Meines Wissens wollen Kinder aber lieber geboren
werden und sei es in einer Problemfamilie, als dass sie verhütet oder abgetrieben werden wollen.
Clemens! Niemand muss irgendetwas auf Prügel setzen. Wenn sie nichts über die Gewaltbereitschaft von
Kindern wissen oder wissen wollen, dann sind Sie eben ein Blindgänger. Insbesondere ist Gewaltbereitschaft
kein Erkennungsmerkmal „verhaltensauffälliger Kinder“. Sie ist, Gott sei es geklagt, völlig normal.
Wenn Sie glauben, dass die Menschen von heute verglichen mit Ihren Vorfahren die besseren Erzieher sind,
dann will ich Ihnen diese Hybris nicht rauben. Sicher, heute gibt es Ritalin und Haloperidol. Da lässt
es sich etwas leichter klugscheißen.
Hallo Clemens? Hat hier jemand Prügel befürwortet? Können Sie lesen? Ich schrieb, dass ein Kinderheim
ohne Ordnung die Hölle ist. Da wird wild herumgeprügelt und nicht nur das. Ohne eine Aufsicht die Ordnung
herstellt, ist die Prügelei jedenfalls unerträglich. Wenn sie das nicht kapieren, bleiben Sie das, was
Sie schon immer waren: Ein Schwätzer!
„Watschn“ Worum geht es hier? Um Autorität? Vielleicht. Vor allem aber um Ordnung. Ein Kinderheim ohne
Ordnung ist die Hölle. Da gibt es kein Vertun. Wer das nicht kapiert, muss in einer behüteten Familie
groß geworden sein und eine erfolgreiche Waldorf-Karriere hinter sich haben. Noch etwas: Watschn, wenn
verdientermaßen erhalten, sind etwas Geniales. Sie hinterlassen keine körperliche Schädigung (so verlangt
es der heilige Thomas von Züchtigungen im Privaten) und sie demütigen den Demütigen nicht, sondern
nur den Stolzen. Dass der Stolz am Anfang jeder Sünde steht, wurde hier zuletzt von S.E. Williamson in
einer seiner wöchentlichen Katechesen dargelegt.
Engelhardt, Ihr Stumpfsinn ist erbärmlich. Wie Sie sich hier Ihrer primitiven Wissenschaftsfrömmigkeit
rühmen und sich hinter dem Meinen vermeintlich aufgeklärter Menschen verstecken ist feige und erbärmlich.
Wenn Ihnen kein gewichtigerer Einwand gegen den katholischen Glauben einfällt, als dass die Backoblate
nach der Transsubstantiation immer noch äußerlich einer Backoblate gleicht, dann sollten Sie erstmal
anfangen sich sachkundig zu machen. Tantum ergo sacramentum Veneremur cernui, Et antiquum documentum Novo
cedat ritui. Praestet fides supplementum Sensuum defectui.
Fragender! Sie sind ein Schwätzer! Hier ging es nicht um Autorität. Es ging um Ordnung. Die bekommt
man nicht durch Autorität allein. Das ist völlig evident.
Meinungsfreiheit im Kommentarbereich gibt es nunmal nicht. Versucht doch mal bei welt.de, sueddeutsche.de
oder focus.de etwas Katholisches zu posten. Da werdet ihr gleich wegzensiert. So schnell könnt Ihr nicht
gucken. Insofern ist der Vorwurf, kreuz.net gewähre keine Redefreiheit lächerlich, da hier sachliche
Wortmeldungen immer stehen bleiben.
Wie bewertet eigentlich Kardinal Lehmann den Fall heute? Bleibt er bei seinen Anschuldigen gegen Mixa?
(„Vertrauensverlust“ „Anforderungen des Amtes nicht genügt“; „Gerüchte über Lebenswandel“) … ?
Warum eine gottunmittelbare Religion (ohne Kirche und Fürsprache durch Heilige) falsch sein muss: Weil
es der Natur des Menschen völlig zuwider ist, sich einen Glauben selbst auszudenken. Weil es der Natur
des Menschen völlig zuwider ist durch eigenes Nachdenken, ohne die Anleitung von Altvorderen und ohne
die Hilfe anderer geistige Gnaden zu erwirken. Man stelle sich vor, nur Schlauköpfe könnten den wahren
Glauben erlangen, weil sie energischer nachzudenken im Stande sind. Welche Ineffizienz für die Gesamtgesellschaft,
wenn alle nur noch über den rechten Glauben nachsönnen. Die Arbeitsteilung: Kirche lehrt und der Gläubige
glaubt, ist zwar entrinnbar. Aber um welchen Preis? Ich selbst finde es sehr beruhigend zu wissen, dass
da jemand (Kirche) ist, der meinen Glauben erklären kann, so dass ich es nicht selbst können muss. Man
stelle sich vor, jeder geriete unter den Druck, selbst anderen das erklären können zu müssen, was er
für wahr hält! Wir müssten alle verhungern …
Man muss ja blind und taub sein, … … um nicht zu sehen, was kreuz.net uns damit sagen will. Deswegen
verstehe ich meine Vorredner nicht. Heute ist das Problem allerdings gravierender: An einer gleichgeschalteten
Presse zweifelt jder Depp und die Propaganda verfängt nicht. An unserer heutigen Presse zweifelt niemand,
da sie ja selbsterklärt pluralistisch und völlig von der Meinungsfreiheit durchdrungen ist. Insofern
sind Goebbelssche Kampagnen harmlos gegen die der SZ oder der AA.
Tenorarie BWV 244 Geduld – wenn dich falsche Zungen stechen. Leid ich wider meine Schuld Schimpf und Spott
ei so mag der Liebe Gott meines Herzens Unschuld rächen.
Verständnislos. Wenn es schon für das Rücktrittsgesuch keinen von außen erkennbaren Grund gab, wie
viel weniger dann für seine Annahme. Das Feld ist nun den Spekulanten überlassen, die sich jedweden
Reim auf diese Rücktrittsstory machen können. Hier sind der Phantasie keine Grenzen mehr gesetzt. Ist
das die Kirche des menschgewordenen Logos?
Großwild: Es ist bei ivw.eu ganz einfach nachzulesen, dass die die Druckauflage der SZ ihre verkauften
einheiten um 100000 Exemplare übersteigt. Wen wollten Sie dafür verklagen?
Ja, Vineta. Schlimmer finde ich fast noch die Praxis bei Welt online. Da wird ein missliebiger Kommentar
zunächst freigeschaltet. Der Kommentator hofft nun, dass er Gehör findet. Nach einem Stündchen ist
der Moderator (Zensor) dann aktiv geworden. Auch dort werden harmlose Kommentare, wenn ihnen nur katholischer
oder konservativer Geruch anhaftet, rasch gelöscht. Allerdings verstoßen die Portale damit nicht gegen
irgendwelches Recht. Das Zensurverbot gilt hier nicht.
Eine Annahme des Rücktrittgesuchs wäre sich ein skandalöses Einknicken: Wenn aber Gerhard Wagner dann
Diözesanbischof in Augsburg wird … Und Mixa wird Weihbischof in Linz …
Gesperrt wird auch auf Focus Online Ich wollte etwas zum Ökumenischen Kirchentag kommentieren und verwies
auf Mortalium Animos. Das hat schon gereicht. Mein Beitrag wurde nicht freigegeben.
An Clemens Festlegen kann man so Manches. Zum Beispiel auch, dass ein Mensch erst ein Mensch ist, wenn
er sprechen gelernt hat und keiner mehr ist, wenn er es wieder verlernt hat. Was wollten Sie eigentlich
sagen?
Warum darf ein bischöfliches Palais keinen überdurchschnittlichen Komfort bieten? Für eine solche Forderung
gibt es doch gar keinen sachlichen Grund. Die Debatte über die Armut der Kirche ist doch vor etlichen
Jahrhunderten abgeschlossen worden. Wieso werden längst geklärte Fragen jetzt wieder aufgewärmt. Hat
man beim SPIEGEL keine vernünftige,klassische Bildung, dass man glaubt, bei jeder Frage von vorn losdiskutieren
zu müssen?
Pascal: Die Visionen ähneln anderen Visionen und ihren Verbildlichungen? Wo spricht diese Feststellung
gegen die Konsistenz der etablierten Vorstellungen der Hölle? Sie spricht doch eher dafür. Und ist diese
Konsistenz nicht auch ein Hinweis auf Glaubwürdigkeit der Schlussfolgerung, dass es sich bei den Zeugnissen
der mystischen Schau um Versuche der Übernatur, etwas über sich selbst zu offenbaren, handelt?
An Brandenburgis – Sex als Ausdruck von Liebe Die dinge sind, fürchte ich, etwas zu kompliziert für
die Meisten. Natürlich eignet sich sexuelle Hingabe als Signal für gegenseitige Liebe. Das Problem ist,
dass dieser Ansatz überstrapaziert wird, wenn man damit die eigene Amoral zu ideologisieren, ja zu rechtfertigen
versucht. Von Außen ist es immer schwer zu beobachten, ob sexuelle Hingabe ein Signal wahrhaftiger, also
opferbereiter Liebe ist, oder ob es nur um das Eigene geht. Von daher ist es nur konsequent, Sexualität
quasi in der Ehe „einzusperren“. Die fehlende Sicherheit, worum es den Sexualpartnern geht, weicht so
einer gewissen, bescheidenen Sicherheit, weil Ehe nur in Strukturen des Verzichts, also der Opferbereitschaft
machbar ist, wie es „Weihbischof“ Wagner, kürzlich öffentlich gelehrt hat.
Völlig unverständliche Diskussion Wie will denn der Staat Kirchenmitgliedschaft im Sinne von Mitgliedschaft
in der Glaubensgemeinschaft feststellen? Es kann hier doch nur um die communio-Rechte gehen. Aber werden
die einem Ausgetretenen in der Praxis wirklich verweigert? Dann müsste man ja auch streng gegen Interkommunion
sein Ansonsten kann doch jeder gültig Getaufte von sich sagen, er sei katholisch – egal, ob er Kirchensteuern
bezahlt oder nicht.
An Wohlerwürden. Danke für die interessante Perspektiverweiterung Ihre (leichten) Zweifel an der Inkarnationsfähigkeit
des Menschengeschlechts rühren sicher von der Beobachtung realer, gegenwärtiger Menschen her. Da hilft
dann tatsächlich nur die Unterwerfung unter das Lehramt. Schon der diachronen Perspektive wegen.
An Cuba! Warum der Mensch nicht nur ein intelligentes Tier ist? Auf der Suche nach einer Antwort auf diese
Frage habe ich nach Unterschieden zwischen Mensch und Tier gesucht, die kategorial mögliche biologische
Unterschiede ignorieren. Biologische Unterschiede gibt es schließlich zwischen allen Arten. Mein Befund:
Der Mensch ist im Stande sich von seiner Natur zu emanzipieren und nach der Übernatur auszustrecken.
Diese Versuche bleiben zwar immer unvollkommen. Sie beeindrucken jedoch manchmal so sehr, dass die Versuche
Einzelner, sich nach der Übernatur auszustrecken, große Bewunderung finden. Solche Menschen werden dann
z.B. zur Ehre der Altäre erhoben. Die Logik der Natur, d.h. die der Welt wird dadurch zerbrochen. Das
ist bemerkenswert, weil eine in sich bereits übernatürliche Leistung. Interessieren würde mich noch
eine Aufopferungshandlung im Tierreich (sie sprechen davon), die sich der Logik der Natur widersetzt und
folglich nicht der Verbreitung des eigenen Genoms dient.
Cuba! Noch niemand hat die Natur überwunden? Was faseln Sie da? Noch niemand hat das heilige Abenteuer
der Versöhnung gewagt? Noch niemand hat sich für etwas anderes als sich selbst aufgeopfert? Noch niemand
hat das Heil jenseits dieser Welt (jenseits seiner Natur) gesucht? Tut mir leid. Ich kapiere Ihren Einwand
nicht.
Was erhebt den Menschen aus der Natur? (an Clemens et al.) Seine Fähigkeit zu Übernatürlichem. Wo dem
Menschen das Übernatürliche (z.B. Aufopferung, Hingabe, Verehrung des Allerhöchsten) gelingt, hört
er auf, lediglich ein intelligentes Tier zu sein. Potenziell ist der Mensch daher mehr als ein Tier. Auch
wenn man es vielen Menschen nicht anmerkt. Einfach, oder?
Ein Gerücht wider einen anderen Menschen zu streuen ist immer bösartig! Weil die Nazikeule eine so gefährliche
Waffe geworden ist, die erheblichen Schaden anzurichten imstande ist, sollten die Gerichte die Verwendung
von Nazikeulen scharf bestrafen. Insofern müssen alle Menschen guten Willens auf eine Entscheidung zu
Gunsten der FSSPX hoffen.
Das Problem ist der verlorene Verstand: Es war für die Urheber der Texte, auf die man sich heute berufen
will, wenn man für oder gegen die Weihe von Frauen argumentiert, völlig undenkbar, dass dies jemals
ernsthaft erwogen wird. Deswegen sind die Schriftquellen rar, die hier Orientierung stiften. Wir müssen
also den eigenen Verstand bequemen: Wenn wir also zunächst unsere verheutigte Perspektive mit ihrer Diskriminierungsphobie
bezwingen, sehen wir klarer: Frauen sind aus anthropologischen Gründen nicht fähig, den Hirtendienst
zu tun, weil sie ihrer Natur nach nicht anders können, als exklusiv zu lieben. Auch ist ihnen die Schlachtung
des Lammes, das sein Blut für die Sünden der Welt vergießt, nicht ernsthaft zuzumuten. Unter Metzgern
ist dies im Übrigen weitestgehend unbestritten. Die Debatte gibt es folglich nur, weil man sich einbildet
fortschrittlich zu sein, wenn man, wie bei den Lutheranern, lesbische Pastorinnen mit Doppelnamen ordiniert,
die in selbstgebatikten Scholas klampfend vor dem Alter rumrennen. Es bedarf also lediglich schlichter
und für alle Menschen guten Willens leicht einsehbarer anthropologischer und eben nicht juristischer
Argumente, um zu zeigen, dass Frauen nicht katholische Priester werden können. Dabei könnte man gleichzeitig
die zentralen Aufgaben des Priesters wiederholen. Eine dringliche Katechese, wie mir scheint.
Sie wollen Ihre Erbsünde zurück? Wahrscheinlich geht das , was Sie wollen nicht. (Irreversibilität
der Taufgnade). Aber es zu wollen allein ist doch schon eine Sünde wider den Heiligen Geist. Oder?
Lieber Brandenburgis, Ihrer Analyse von 9.16 Uhr möchte ich partiell widersprechen. Ich könnte mir vorstellen,
dass ein frömmeres Kirchenvolk auch einen frömmeren Klerus hervorbrächte. Dem Klerus die Alleinschuld
am Verlust des übernatürlichen Glaubens und der Säkularisierung seiner selbst sowie des allgemeinen
Glaubenslebens zu geben, halte ich für leicht überzogen.
Wichtig ist die Beendung der Debatte. Hierfür sehe ich zwei Wege: (1)Die Bischöfe bitten all jene, die
lesbische Predigerinnen mit Doppelnamen, die in selbstgebatikten Umhängen vor dem Alter rumklampfen,
zu den Lutheranern zu wechseln. Weil dies dem Seelenheil dieser armen, verstörten Feminismus-Versteher
abträglich ist, wäre es freilich besser, wenn der Papst höchstselbst endlich aufhörte in dieser Debatte
juristische Argumente zu verwenden. (2)Es bedarf lediglich schlichter und für alle Menschen guten Willens
leicht einsehbarer anthropologischer Argumente, um zu zeigen, dass Frauen nicht katholische Priester werden
können. Dabei könnte man gleichzeitig die zentralen Aufgaben des Priesters wiederholen. Eine dringliche
Katechese, wie mir scheint.
Hallo Nachdenklicher: Noch sinnvoller? Nächste Frage: Was würden Sie mit einem Schüler machen, der
auf dem Jungsklo einen Puke-Job (sie wissen nicht, was das ist. ich mag es nicht beschreiben) simuliert
und die Sauerei mit der Bemerkung an Wänden und Böden hinterlässt, dass es dafür ja die Putzfrau gäbe?
Sie würden ihm sinnvollerweise keine langen? Sie sind eben ein genialer Pädagoge!
Nachdenklicher! Was würden Sie mit einem Schüler machen, der seines Mitschülers Klamotten in die Kloschüssel
der Umkleide stopft und reinpinkelt? Sie würden ihm keine langen? Dann sind auch einer jener genialen
Pädagogen, mit denen wir heute reich gesegnet sind.
Noch immer hat sich niemand zu der unsäglichen Gewalt an heutigen Schulen geäußert! Die unhaltbaren,
weil extrem grausamen Zustände an unseren Schulen verdanken wir den Heuchlern, die Leute wie Mixa wegmobben.
Das ist ein Jammer, ja der eigentliche Skandal!
Das Entscheidende ist jetzt, dass Rom den Fehdehandschuh ignoriert. Rom muss das Rücktrittsgesuch abweisen.
Vielleicht mit dem Vermerk „Begründung nicht hinreichend“.
Okay FranzvPaul, jetzt verstehe ich Sie schon besser. Allerdings zeigt Ihre Analyse ja, wie wenig wir
Sprachregelungen und demokratischen Spielchen vertrauen sollten. Da ist es doch allemal besser, ganz auf
die Kirche zu setzen. Der Papst sollte das Rücktrittsgesuch jedenfalls umgehend als unbegründet abweisen.
Hallo Paulaner! Bitte versuchen Sie doch, da Sie schon so freundlich waren, mir zu antworten, Ihre Antwort
allgemeinverständlich umzuformulieren. Danke und Grüße!
Wieso sollte jemand zurücktreten, der Kinder geohrfeigt hat? Weiß hier jemand Genaueres? Demnach müsste
doch jeder zurücktreten, der Kinder hat. Wer von denen hat denn noch nie ein Kind geohrfeigt? Klar denkende
Menschen wissen, dass eine sanktionsfreie Erziehung im Normalfall nicht gelingt. Die Heuchelei auf diesem
Gebiet ist widerlich. Hat schon jemand die Schüler deutscher Schulen zum Rücktritt aufgefordert? Ich
meine jene, die ihre Mitschüler tagaus tagein aufs Erbärmlichste demütigen und körperlich züchtigen?
Dies geschieht, weil die meisten Lehrer vor Angst zittern, es könne ihnen wie S.E. Mixa ergehen.
Hat schon jemand die Schüler deutscher Schulen zum Rücktritt aufgefordert? Ich meine jene, die ihre
Mitschüler tagaus tagein aufs Erbärmlichste demütigen und körperlich züchtigen? Dies geschieht, weil
die meisten Lehrer vor Angst zittern, es könne ihnen wie S.E. Mixa ergehen.
Wieso soll jemand zurücktreten, der Kinder geohrfeigt hat? Weiß hier jemand Genaueres? Demnach müsste
doch jeder zurücktreten, der Kinder hat. Wer von denen hat denn noch nie ein Kind geohrfeigt? Klar denkende
Menschen wissen, dass eine sanktionsfreie Erziehung im Normalfall nicht gelingt. Die Heuchelei auf diesem
Gebiet ist so widerlich, dass sie nur als Ausfluss eines übernatürlichen Gefechts erklärt werden kann.
Warum eine Ohrfeige heute schlimmer ist als früher: Weil der Schmerz durch Demütigung, den sie verursacht,
bei einem stolzen Menschen größer ist als bei einem demütigen. Der Stolz der Menschen ist aber scharf
im Anstieg, die Demut im Sinkflug.
Solche Umfragen kann man sich schenken. Die Wahrheit fragt nicht nach Mehrheiten. Die Alte Messe erwirkt
übernatürliche Gnaden ganz ohne den Jubel der Masse. Alles, worauf es ankommt, ist die rechte Zerknirschung
der Herzen. So einfach.
„Das Erbe der Kolonialzeit“ Dieses Argument ist einer der Klassiker unter den modernen Legenden wenn es
darum geht, den Selbsthass der Europäer zu zelebrieren. In Wahrheit hat die Kolonialzeit überhaupt nichts
mit der vermeintlichen Entwicklungsschwäche so genannter Entwicklungsländer zu tun. Dieser Zusammenhang
ist schlicht inexistent.
In der glaube auch ich streng und fromm: dass an einer Schule, an der Lehrer Watschn verteilen wesentlich
weniger Gewalt ausgeübt wird, als an einer Schule, an der Lehrer vor Angst zittern, dass ihnen dergleichen
vorgeworfen wird. Ich hätte nie geglaubt, dass die Gewalt an Schulen gegenüber meiner eigenen Schulzeit
(Schüler vs. Schüler) noch zunehmen könnte. Heute weiß ich es besser.
Was ist mit dem Gebot, Vater und Mutter zu ehren? Verstoßen wir nicht gegen selbiges, wenn wir uns einbilden,
die viel besseren Erzieher zu sein. Sind heutige Kinder seelisch gesunder, weil sie keine Watschn bekommen?
War das Austeilen von Watschn ein Zeichen der Lieblosigkeit, die heute echter Liebe zu Kindern gewichen
ist? Sind wir nicht nur deshalb so sensibel mit Kindern, weil sie, die Kinder, ein bestürzend knappes
Gut geworden sind? Weiß jemand mehr?
„Die säkulare Welt spricht zur Kirche“? für diese These bedürfte es einer fundamental neuen Theologie
und Ekklesiologie. Eine Kirche, die auf die Welt hört ist eine Nicht-Kirche. Wer so etwas fordert, zielt
auf das gleiche wie die vermeintlichen Zölibatsgegner: Es geht ihm um das Ende des Supernaturalimus.
Hier darf die Kirche keine Gefangenen machen!
Gibt es ab jetzt jedes Jahr eine Frühjahrsoffensive der Welt gegen die einzig wahre Kirche Gottes? Und
wäre dies ein Zeichen für ein höheres Maß an Endzeitlichkeit? Was unterscheidet die Missbräuche an
der Odenwaldschule von denen am Canisius-Kolleg? Man darf hoffen, dass es die Zerknirschung des Herzens
der Missbraucher am Kolleg war. Das wäre in der Tat ein äußerst wesentlicher Unterschied – auch aus
Sicht der Opfer!
Gerichtsverfahren Die Forderung nach weltlichem Gericht ist sehr vernünftig. Erst dadurch wird die Schuld
der Täter für die Welt sichtbar. Für die meisten Vorwürfe in Deutschland wird es kein solches Gerichtsverfahren
geben. Deshalb können alle, die Spass daran haben, weiter von einem riesigen Missbrauchsskandal in der
ach so scheinheiligen katholischen Kirche sprechen. Eine Aufklärung und mithin eine Zertrümmerung dieses
Konstrukts wird wohl ausbleiben.
An Domenico Der Paragraph stellt unter Strafe (Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren), wenn
„an einem Ort, der dem Gottesdienst einer solchen Religionsgesellschaft gewidmet ist, beschimpfenden Unfug
verübt“ wird. Wie ist der bei einer Narrenmesse anzuwenden?
Und wieder steht die Frage auf: Ist das nun ein „Fall“? Kann man irgendetwas aus so einer Jugenderinnerung
ableiten? Hier wird seit Wochen so getan als wäre dem so.
An Clemens Ihre Privatempirismen, mit denen Sie katholischen Geistlichen eine höhere Missbrauchswahrscheinlichkeit
unterstellen wollen, sind leider Kalkulationen für den Papierkorb. Es fehlt Ihnen an Methodenvalidität.
Vielleicht ist der Papst doch ein treuer Diener unseres Herrn Auf den ersten Blick wird man aus ihm nicht
schlau. Wo er eigentlich für true restauration sorgen müsste, fährt er einen Zick-zack-Kurs, der beide
Seiten, die Modernisten und die Katholiken, zur Verzweiflung treibt. Aber worum geht es wirklich? Richtig,
um die Rettung der Seelen. Dazu benötigt Gott eine Kirche, wie wir sie jetzt haben: Der wichtige Eigenschaftsmix
einer Kirche, die Gottes Plan dient ist: Ubiquitäre Sichtbarkeit und scheinbare Machtlosigkeit. Um ubiquitäre
Sichtbarkeit zu gewährleisten bedarf die Kirche der Modernisten als nützliche Idioten. Um schwach zu
sein, muss sie katholische Positionen vertreten, die den Hass der Welt schüren. Eine solche Kirche bringt
dem Herrn dieser Kirche eine viel größere Seelenernte ein, als es die machterfüllte Kirche des Hochmittelalters
konnte. Dennoch war auch diese Zeit wichtig, damit Gottes einzige Kirche die Grundlagen für ihre weltweite
Sichtbarkeit legen konnte.
Clemens: Priester mit dem „Nimbus des Heiligen“ Die Exzellenz des Priesters hängt freilich nicht davon
ab, ob sie von irgendjemandem geglaubt wird. Sie ist einfach da, ganz objektiv. Und das sogar dann, wenn
ein Priester Minderjährige befummelt. Wer es fassen kann …
Eine Kirche, die sich mit weltlichen Dingen wie Kindesmissbrauch beschäftigt, verkennt Ihren Auftrag.
dem Seelenheil der Kinderschänder ist nicht gedient, wenn man diese Probleme in politischen Schlammschlachten
auswalzt. Die Kirche sollte sich hier völlig darauf versteifen, nicht zuständig zu sein. Das Seelenheil
der Opfer ist durch die Missbräuche direkt nicht gefährdet. Allerdings: Wenn sich Opfer nun als Claqueure
antikirchlicher Kampagnen andienen, sieht es anders aus. Solche armen, hochgefährdeten Seelen tauchen
ja manchmal in abendlichen Talkshows auf.
Zum Glück gibt es einen Priestermangel Keine Gemeinde kann da mehr aufmucken, wenn ein Priester etwas
Katholisches sagt oder tut. Was für ein Fest für den Himmel wird das noch geben!
Schmidberger ist wie immer viel zu diplomatisch Die eigentliche Frage ist doch: Was hat Kindesmissbrauch
mit der katholischen Kirche zu tun? Hier wird ein völlig inexistenter Zusammenhang konstruiert und keiner
merkt es. Dies muss also endlich mal gesagt werden – und zwar laut! Blendwerk der Hölle erkennt der Mensch
guten Willens normalerweise vermittels gutwilligen Nachdenkens. Aber vielleicht ist dafür die Einmütigkeit,
mit der jetzt auf die Kirche gezeigt wird, schon zu groß. Noch ein Wort zu Geißler: Wenn er wirklich
gesagt hat, die Kirche erkenne den Menschen nicht wie er ist, sondern nur wie er sein sollte, dann zeugte
dies von unglaublicher Naivität.
Ob top down oder bottom up ist doch egal Fakt ist, dass politische verantwortung kaum mit dem katholischen
Glauben vereinbar ist. Die Welt glaubt an die Möglichkeit politischer Verantwortung. Tut die Kirche es
auch? Falls nein sollte Zollitisch die Gespräche verweigern.
Wieso verhandelt Zollitsch mit der Ministerin? In welchem Auftrag? Mit welcher Autorität bei diesem Thema?
Was hat Missbrauch Minderjähriger mit der katholischen Kirche zu tun? Wem nützt dieser Bischof? Weiß
jemand mehr?
Ach Paulaner Eine Wahrheit, die niemand erkennen kann, ist eine Nicht-Wahrheit. Sie ist irrelevant für
Jedermann. Die Nicht-Wahrheit ist der Gott der Atheisten. Ein gescheiterter Gott. Selbst die Atheisten
wollen ihn nicht wirklich glauben. Sie etwa?
Hallo Großwild! War die Muttergottes ein Kind, als sie mit zarten 14 Lenzen das Heil der Welt unter ihrem
Herzen empfing? Hier sollte dringend weitergeforscht werden.
Der Marxismus ist eine primitive Geschichtsreligion Der marxisitschen Historiografie folgend war Luther
ein Guter als Aufwiegler gegen die die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen sichernde katholische
Kirche. Als Bremser im Bauernkrieg war er ein Böser. So einfach sind die Dinge, wenn man einer primitiven
Religion anhänglich ist.
Stimmt Paulaner, Katarina Witt und die Muttergottes Über Kati Witt (und ihre sportlichen Leiter) spricht
kein Mensch. Bei katholischen Priestern spitzen sich aber überall die Ohren. Und das, obwohl die Übergriffsintensität
bei den Geistlichen tendenziell geringer war/ist. Ein schönes Argument für meine Forderung nach der
Relativierung von Schuld brachte zuletzt Leser Sirilo: Er legte dar, dass der Legenda Aurea folgend die
hochheilige Jungfrau mit zarten 14 Lenzen schwanger wurde. Würde jemals jemand auf die Idee kommen, hier
Missbrauch zu unterstellen?
Ignoriert kreuz.net weibliche Missbrauchsopfer? Kann schon sein, um den Begriff Homo-Schändungen durchzudrücken.
Aber dass kreuz.net damit fern der Wahrheit operiert, möchte man kaum glauben. Es gibt viele Beobachter,
die diese Seite nicht kennen und sich trotzdem fragen: 97 Prozent aller minderjährigen Missbrauchsopfer
sind Mädchen. Bei den Vorwürfen gegen katholische Priester sind aber gefühlte 97 Prozent der Missbrauchsopfer
Jungen. Weiß jemand warum?
97 Prozent aller minderjährigen Missbrauchsopfer sind Mädchen. 97 Prozent aller minderjährigen Missbrauchsopfer
sind Mädchen. Bei den Vorwürfen gegen katholische Priester sind aber gefühlte 97 Prozent der Missbrauchsopfer
Jungen. Weiß jemand warum?
An Paulaner Kann sein, dass ich als Autodidakt irre. Wenn ich es richtig weiß, kann nach herrschender
Auffassung das menschliche Recht das Naturrecht nicht beugen, so wie weder menschliches Recht noch Naturrecht
göttliches Recht beugen können. Zum Beispiel kann mit menschlichem Recht das Naturrecht, wonach eine
Jungfrau kein Kind bekommen kann, nicht gebeugt werden. Mit göttlichem Recht schon.
Der Vorrang einer demokratischen Ordnung vor einer göttlichen Ordnung … ist schwer zu begründen. Den
Begründungsversuchen von Arkanum sehe ich gelassen entgegen. „Kinderpuff“ hin oder her.
Ja die Missverständnisse … Da haben Sie wahrscheinlich Recht Frau Lutheranerin. Das ist wirklich eine
spannende Frage. Sollte man die Wahrheit sagen, auch wenn man mit hoher Wahrscheinlichkeit falsch verstanden
wird? Irgendwie denke ich schon, dass es dennoch angebracht wäre.
Wann endlich wird die Missbrauchs-Debatte vom Kopf auf die Füße gestellt? Was tut ein pädophiler Priester?
Wo bleibt der Glaube an die Übernatur? Wo sind die Bischöfe, die mit katholischen Argumenten die Gegner
und Verleumder vom Platz fegen. Wo bleiben die donnernden Worte wider die Feinde der Kirche und deren
schmutzige Kampagnen? Die Sache wäre einfach, würde man nur katholisch glauben: Was tut ein pädophiler
Priester? Er fügt einem Schutzbefohlenen mit seinen Streicheleinheiten Schaden zu. Zumindest belästigt
er seine Pappenheimer. Zugleich rettet er sie vor den Flammen der Hölle. Per Saldo, und man muss blind
und taub sein um dies nicht zu sehen, oder zumindest ohne jeden katholischen Glauben, leistet der pädophile
Priester einen unschätzbaren Dienst an seinem belästigten oder missbrauchten Pfarrkind. Denn was ist
die Rettung vor dem Verlust des ewigen Heils gegen seine Streicheleinheiten? Ein katholischer Bischof
sollte dieses Argument bringen. P.S. Bitte interpretiere niemand diese Wortmeldung als Apologie von Missbräuchen.
Das wäre infam.
Was tut ein pädophiler Priester? Wo bleibt der Glaube an die Übernatur? Wo sind die Bischöfe, die mit
katholischen Argumenten die Gegner und Verleumder vom Platz fegen. Wo bleiben die donnernden Worte wider
die Feinde der Kirche und deren schmutzige Kampagnen? Die Sache wäre einfach, würde man nur katholisch
glauben: Was tut ein pädophiler Priester? Er fügt einem Schutzbefohlenen mit seinen Streicheleinheiten
Schaden zu. Zumindest belästigt er seine Pappenheimer. Zugleich rettet er sie vor den Flammen der Hölle.
Per Saldo, und man muss blind und taub sein um dies nicht zu sehen, oder zumindest ohne jeden katholischen
Glauben, leistet der pädophile Priester einen unschätzbaren Dienst an seinem belästigten oder missbrauchten
Pfarrkind. Denn was ist die Rettung vor dem Verlust des ewigen Heils gegen seine Streicheleinheiten? Ein
katholischer Bischof sollte dieses Argument bringen.
Wiederindienstnahme gefallener Menschen Tja ich weiß nicht recht. Kann es die RKK einem reuigen Straftäter
verweigern, ihn wieder in seine Position zu lassen? Die Welt will es so. Aber sollte die RKK hier kleinbeigeben?
Wo Glaube ist, da wird mit Gewißheit erkannt: Bei Gott wird alles Leid in Heil verwandelt. Von daher
sollte man die Gefahr weiterer Mißbräuche, hoffend, dass sie nicht stattfinden werden, in Kauf nehmen.
Damit ich Recht verstanden werde: Vorrausetzung hierfür ist der katholische Glaube. Wenn die Kirche diesen
nicht aufbietet, dann muss sie es freilich tun, wie die Welt es von ihr verlangt.
Zwischenfrage zu den Missbräuchen: Ist schon jemand rechtskräftig verurteilt worden? Gab es demnach
schon einen „Fall“, an dem man sich hochziehen kann, wenn es einen nach Empörung gelüstet? Hat sich
schon jemand an einer Relationierung von Schuld versucht? Vielleicht sollte man die Behandlung des Themas
zurückstellen, bis diese Kriterien erfüllt sind. Ihre Erfüllung scheint mir eine Voraussetzung für
die Behandlung des Themas Missbrauch in kirchlichen Einrichtungen. Und nochetwas: Kirchliche Einrichtungen
sind von Kirche im Sinne von Sancta Romana Ecclesia streng zu unterscheiden. Noch so eine Voraussetzung
für das Nachdenken über Missbräuche …
An Fundi: Interessant, nur wo wird die Verlierbarkeit des Heiles gelehrt? Weder bei den Protestanten bin
ich bislang vor der Hölle gewarnt worden, noch im real-existierenden Katholizismus. Heute war ich ausnahmsweise
mal in einem Gottesdienst der ROK. Da bin ich dann in der Homilie eindringlich gewarnt worden, meiner
Seele keinen Schaden zuzufügen.
Zwischenfrage zu den Missbräuchen Ist schon jemand rechtskräftig verurteilt worden? Gab es demnach schon
einen „Fall“, an dem man sich hochziehen kann, wenn es einen nach Empörung gelüstet? Hat sich schon
jemand an einer Relationierung von Schuld versucht? Vielleicht sollte man die Behandlung des Themas zurückstellen,
bis diese Kriterien erfüllt sind. Ihre Erfüllung scheint mir eine Voraussetzung für die Behandlung
des Themas Missbrauch in kirchlichen Einrichtungen. Und nochetwas: Kirchliche Einrichtungen sind von Kirche
im Sinne von Sancta Romana Ecclesia streng zu unterscheiden. Noch so eine Voraussetzung für das Nachdenken
über Missbräuche …
Luther – Der Erste, der Gottes Wort verstand? An die Lutherfans und wider Ihre Ad-Hominem-Argumente: Einen
offenkundigeren Irrtum als den lutherisch-protestantischen kann es kaum geben. Sola gratia, sola fide,
sola scriptura. Das ist alles völlig daneben. Ein einziger Gedanke zerschlägt bereits die ganze Allerlösungphantasterei:
Wenn wir alle Gerettete sind, was machen wir überhaupt hier? Welchen Sinn hat die Schöpfung? Ist Gott
ein Modelleisenbahner, der sich eine ziemlich fehlerbehaftete Welt zu seiner Belustigung unterhält? Ein
Protestant soll mir bitte die Frage nach dem Sinn der Schöpfung beantworten, ohne dem Sola-gratia-Dogma
zu widersprechen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das klappt. Ein vernünftiger Gott müsste uns nämlich
bereits alle zu seiner Rechten plaziert haben. Visio beatifica für alle! Dann will ich es gern glauben:
Sola gratia … Es gibt nur folgende Alternative: Sola gratia ablehnen. oder: Sola gratia glauben und
implizit Gott für dämlich oder grausam erklären. Tertium non datur!
Welche Semiten wurden denn angefeindet? Das möchte ich auch mal gerne wissen. Erratum zur protestantischen
Irrlehre, meinem Beitrag von vorhin: Luther – Der Erste, der Gottes Wort verstand?
Luther – Der erste der Gottes Wort verstand? Einen offenkundigeren Irrtum als den lutherisch-protestantischen
kann es kaum geben. Sola gratia, sola fide, sola scriptura. Das ist alles völlig daneben. Ein einziger
Gedanke zerschlägt bereits die ganze Allerlösungphantasterei: Wenn wir alle Gerettete sind, was machen
wir überhaupt hier? Welchen Sinn hat die Schöpfung? Ist Gott ein Modelleisenbahner, der sich eine ziemlich
fehlerbehaftete Welt zu seiner Belustigung unterhält? Ein Protestant soll mir bitte die Frage nach dem
Sinn der Schöpfung beantworten, ohne dem Sola-gratia-Dogma zu widersprechen. Ich kann mir nicht vorstellen,
dass das klappt. Ein vernünftiger Gott müsste uns nämlich bereits alle zu seiner Rechten plaziert haben.
Visio beatifica für alle! Dann will ich es gern glauben: Sola gratia …
Wichtig ist, dass hier niemand schlecht über den sogenannten Ablasshandel redet! Solches tun nur 68er-Geschichtslehrer.
Die Lügen über die Wirkungslosigkeit des Ablasshandels und seine materialistische Ausdeutung haben im
Licht der Wahrheit keinen Bestand. Glaubt sie also besser nicht mehr. Der Ablasshandel ist beides: Hocheffizient
zur Erwirkung übernatürlicher Gnaden und hocheffizient als Finanzierungsinstrument öffentlicher Leistungen.
Viel viel effizienter als Steuererhebung in jedem Fall !!!!
Ist Heilsgewißheit eine Spezialität der Protestanten? Kann ein Katholik niemals heilsgewiß sterben?
Das würde mich wundern. Es ist doch enfach nur das zu tun, was die Kirche lehrt, um zum Heil zu gelangen.
Und das ist doch nicht einmal übertrieben schwer, oder?
Jetzt schlägts dem Fass den Boden aus Engelhardt: Wollen Sie alle zum Narren halten. Was belehren Sie
hier einen ganzen Nachmittag lang die Leser über den Zölibat und haben selbst nicht den geringsten Glauben
an die Übernatur? Das ist nahezu infam. Wieviel Zeit haben Foristen darauf verwand, Ihnen Dinge zu erklären,
die Sie gar nicht verstehen wollen? Schrecklich!
Eines in der Missbrauchkampagne ist völlig evident:Die Kampagne zielt auf die Familie. Im Moment wird
noch die Erregung über das Ergehen von Heimkindern und Internatlern aufgebauscht. Im nächsten Schritt
wird es richtigerweise heißen: In den Familien ist es viel schlimmer. Die Ehefrau zeigt den Ehemann nicht
an, die Kinder nicht die Eltern. Schutz der Opfer verlangt folgerichtig die Zerschlagung der Familie.
Wer heute, in dieser Kampagne, wider die Kirche und wider den Zölibat brüllt, der will die Familien
zerstören. So viel ist gewiß!
Eines in der Missbrauchkampagne ist völlig evident. Die Kampagne zielt auf die Familie. Im Moment wird
noch die Erregung über das Ergehen von Heimkindern und Internatlern aufgebauscht. Im nächsten Schritt
wird es richtigerweise heißen: In den Familien ist es viel schlimmer. Die Ehefrau zeigt den Ehemann nicht
an, die Kinder nicht die Eltern. Schutz der Opfer verlangt folgerichtig die Zerschlagung der Familie.
Wer heute, in dieser Kampagne, wider die Kirche und wider den Zölibat brüllt, der will die Familien
zerstören. So viel ist gewiß!
Dieser Vorfall zeigt die Verlogenheit der sogenannten Wende Wenn es den Leuten um Bananen und Videorekorder
zu tun ist, dann dürfen Protestgebete im Kirchenraum stattfinden. Wenn es darum geht, das Zerfetzen von
Kindern im Gebet zu verarbeiten, dann bleiben die Kirchentüren zu. Das Tumultrisiko ist bei letzterem
Anlass sicher geringer. Trotzdem heißt es seitens der Kirche: Anbeten verboten! Was für eine Hierarchie
des Jammers.
Kardinal Kaspar – Hierarchie des Jammers Kaspar glaubt, dass Ökumene etwas Machbares ist, etwas, dass
die Entscheidungsträger der Kirche in Zusammenarbeit mit Theologen und Vertretern anderer Glaubensgemeinschaften
bewirken können. Es ist traurig, dass jemand in so hohem Rang dermaßen irren kann. Und was noch trauriger:
Niemand belehrt ihn, niemand weist ihn zurecht. Was für eine Hierarchie des Jammers ist das?
Drittvariablenkontrolle natürlich: Eine einfache Kausalitätsprüfung ist immer die Reihenfolge, in der
Merkamlsausprägungen auftreten. Was ist also normal? erst zölibatär, dann pädophil oder erst pädophil,
dann zölibatär?
Es ist erwiesen? Welche Kausalitätstests da wohl gemacht wurden. Und hat man bei der Drittveriabelnkontrolle
antezedierender und intervenierender Einfluss-Faktoren auch nicht geschlampt? Wer den Zölibat angreift,
will sich die ganze Kirche schnappen. Soviel ist gewiß.
An Clemens nun sehen Sie doch endlich ein, dass Sie ein Hetzer sind, der seine Sicht der Dinge wider jede
Vernunft durchdrücken will. Das wäre das Mindeste, was sie tun könnten. Schließlich hat Lando ja vollumfänglich
Recht. Schöne Grüße!
Vermutlich ist Amorth in Vielem Recht zu geben. Das Problem ist, dass er die skurrilen Anekdoten (Handaufleger,
Törtchen der Schwiemu und so) nicht ausspart und so seine Glaubwürdigkeit schwächt. Ansonsten beweisen
die Kommentare hier ganz klar, dass der Glaube an die Übernatur heutzutage ein erlöschendes Flämmlein
ist. Das ist schiere Ignoranz und eben kein Ausdruck zunehmender Intelligenz!
An Clemens: Befummeln vs. Zerfetzen. Ja ich sage Befummeln, weil über das genaue Ausmaß der Übertritte
nichts bekannt wird und ich die Dinge nicht gern aufblase. Zum Zerfetzen kleiner Kinder: Dabei entsteht
kein Leid sagen Sie. Das kann ich nicht verstehen. Ich bin kein Pädiater, aber letztlich gilt doch selbst
wenn Sie recht haben. Ich darf niemanden zerfetzen, nur weil es es nicht merkt: Beispiele: Mit 100 km/h
von hinten „umnieten“ oder ein sanftes Sedativum einflößen und dann kalt machen oder so ähnlich. Und
zur Frage des Leides bei Missbrauch würde mich auch noch Folgendes interessieren: In einem gewissen Anteil
der „Fälle“ haben die Minderjährigen zugestimmt. Sie waren schon geschlechtsreif und hatten ähnliche
Wünsche wie ihr Erzieher. Wie beurteilt man diese Fälle, wenn man gar nicht von subjektivem Leiden ausgehen
kann?
Hein Mueck und Clemens Lieber Herr Mück, was genau kritisieren Sie an meinen Beiträgen. Ihre Vorwürfe
scheinen mir etwas pauschal. Lieber Clemens, das ist es eben, was ich nicht kapiere. Wieso ist es schlimmer
ein Kind zu befummeln, als es zu zerfetzen? Helfen Sie mir bitte!
Sollten wir Vater und Mutter nicht ehren? Wenn wir die Bemühungen der Altvorderen um die Erziehung, so
wie es nun geschieht, missbilligen, verstoßen wir dann nicht auch gegen das Gebot, Vater und Mutter zu
ehren? Ist die Abschaffung des Züchtigungsrechts und die Beschimpfung aller vorangegangenen Generationen
wegen deren Erziehungmethoden nicht zugleich Ausdruck einer großen Besserwisserei einer im Rausch der
Selbstgerechtigkeit untergehenden Generation? Weiß jemand mehr?
An Freinsberg Sie sollten doch selbst wissen, was nach dem Glauben der Kirche mit ungetauft verstorbenen
Kindern geschieht. Hat die Taufe nach Ihrer Auffassung überhaupt einen sinn? Falls nein, haben Sie schon
die Abschaffung dieser Zeremionie gefordert?
Zusammenhang Abtreibung und Missbrauch Ich erkläre mir diese Kontextualisierung im Beitrag so: In der
gegenwärtigen Debatte geht es um Kindesmissbrauch als Tat von unverzeihlicher Schwere. Die Empörungswellen
überschlagen sich. Nur: Die Beurteilung von Schuld erfordert eigentlich eine Relationierung von Schuld.
Hier könnte u.a. folgende Frage helfen: Was ist schlimmer? Abtreibung oder Kindesmissbrauch?
Konversionen nach der Kampagne Ich prophezeie eine Menge Konversionen zum einzig rettenden Glauben. Viele
denkende Menschen werden erkennen, dass die Fülle der Wahrheit nur in der RKK und das Heil nur in treuer
Anhänglichkeit zu ihrer beseligenden Lehre zu finden ist. Wie anders wäre der Hass der Welt zu erklären,
den diese Lügenkampagne zum Ursprung hat, als mit der Fülle der Wahrheit, die vom Objekt des Hasses
her zu den Menschen gelangt?
Okay Lolli, wir haben uns also verstanden. nun passen Sie aber auf, nicht wieder vom Glauben abzufallen …
Und merken: Nur der Glaube erkennt Wahrheit. Die (empirische) Wissenschaft nähert sich bestenfalls der
Wahrheit an.
Darf ich annehmen, dass Sie mich verstanden haben, Lolli? Ja, ich glaube den Fernsehbildern, die das 1:0
über Argentinien in Rom übertrugen. Ich glaube also an den WM-Titel und dies streng und fromm. Jetzt
ist es für mich wahr. Mein Glaube hat mir geholfen. Bei anderen Gegenständen, wie dem Tod Hitlers, bin
ich noch viel mehr darauf angewiesen Glaubensentscheide zu treffen.
Lolli und Tatsachen; Bitte Lolli, versuchen sie zu verstehen, dass sich die Geschichtswissenschaft nicht
mit Tatsachen in dem Sinne beschäftigt, dass ihre Aussagen über „Tatsachen“ wahr sind. Historische Aussagen
sind nur vorläufig wahr. Nämlich solange, bis bessere Quellen, bessere Interpretationsverfahren und
dergleichen mehr genuzt werden. Wer also sagt, er halte Gaskammern für wahr, sagt zwangsläufig, dass
er glaubt, dass es Gaskammern gab, weil er den Quellen glaubt und seiner Interpretationsfähigkeit vertraut.
Dazu gibt es keine Alternative. Nur der Glaube erkennt Wahrheit. Wenn Sie nicht glauben wollen, können
Sie die Gaskammern nicht für wahr halten. Sie können sie nur noch als plausible Hypothese über die
tatsächliche Geschichte ansehen. Das würde Ihnen vielleicht nicht reichen. Sagen Sie also sicherheitshalber,
dass Sie dran glauben.
Mensch Brandenburgis Die Regina leidet unter schwerer Naziphobie. Überall wittert Sie sogenanntes „braunes
Gesocks“ – was auch immer das ist. Bitte urteilen Sie mit Milde über Regina.
Schön Regina. Sie sagen es selbst. Sie glauben jenen Quellen, die für Gaskammern sprechen. Das ist Ihr
Recht. Nun wäre es nur konsequent, wenn Sie auch anderen das Recht zusprächen zu glauben oder eben nicht
zu glauben.
Hallo? Habe ich mich schlecht erklärt? Wer sagt denn, die Gaskammern wären erfunden? Manche Revisionisten
vielleicht. Das glaube ich nicht. Notabene: Ich glaube das nicht. Es ging um die Frage: Können wir mit
empirischer Wissenschaft sicheres Wissen erhalten? Nein. Das weiß jeder Wissenschaftler. Insbesondere
weiß jeder Historiker, dass seine Disziplin eine empirische ist. Folglich gilt mit Gewissheit: Wenn man
Gaskammern für wahr halten möchte, muss man die Gaskammern glauben! Diese Logik ist unentrinnbar. Wer
sagt, dass es Gaskammern gab, sagt, dass er glaubt, dass es Gaskammern gab. q.e.d.
Sefirot und die Gaskammern; Lieber Sefirot! Ihre Beiträge über Gaskammern zeugen von Unkenntnis. Gaskammern
sind Gegenstand historischer Forschung. Geschichtswissenschaft ist eine empirische Disziplin. Da geht
es nicht um Beweise. Empirisch arbeitende Wissenschaften erheben keinen Wahrheitsanspruch, weil sie nur
vorläufiges Wissen (Hypothesen) angreifen und formulieren. In der Tat würde ein Historiker niemals etwas
beweisen – auch keine Gaskammern. Wenn man Gaskammern für wahr halten möchte, muss man die Gaskammern
glauben! Diese Logik ist unentrinnbar. Wer sagt, dass es Gaskammern gab, sagt, dass er glaubt, dass es
Gaskammern gab. So einfach!
Lieber Lolli! Erklären Sie mir das mit der Singularität? Irgendwie ging das mit der Einzigartigkeit
doch in Richtung einzigartiges Bündel aus Begleitumständen und Intentionen einer Verfolgungshandlung.
Wenn das Bündel der Begleitumstände des Holocaust einzigartig ist, dann ist auch der Verzehr meines
heutigen Frühstückseis einzigartig. Damit Sie mich richtig verstehen: Vielleicht ist der Holocaust ja
auch in einem tieferen Sinne einzigartig. Aber den würde ich gern tiefer erkennen.
Vertrauensverhältnis erschlichen? Allen anderen misstrauen Sie wohl sowieso? Also nochmal: Wer soll vor
Ehebruch warnen, wenn nicht der Ehebrecher, wer vorm Rauchen, wenn nicht der Raucher? Wer vorm Rasen,
wenn nicht der Raser? Wer vorm Missbrauchen, wenn nicht der Missbraucher?
Wenn die „Pfaffen“ keiner braucht (Walderer), … dann ist es auch egal was sie sagen. Warum hinhören,
warum sich über Moralllehren echauffieren? Warum spielt es für die Schuld eines Kinderschänders eine
Rolle, ob dieser Morallehren verkündet oder nicht? Das ist alles ziemlich unklar.
Ich fasse zusammen: Die Junge Freiheit ist ein Sprachrohr der Rechten, also nicht wert, überhaupt gedruckt
zu werden. Das Befummeln von Kindern ist schlimmer als das Zerfetzen von Kindern. Jetzt überlege ich
mir noch, ob ich mich der herrschenden Meinung anschließe …
Der Rücktritt in Ettal ist sicher absurd, weil die Übernahme politischer Verantwortung meistens absurd
ist. Gab es in Ettal „Fälle“? Oder wieder nur Verdächtigungen und Missbrauchsvorwürfe? Hat man sich
in Ettal schon mit der Frage beschäftigt, was schlimmer sei: Abtreibung oder Missbrauch von Kindern?
Ich weiß natürlich nichts. Die Theorie mit dem Gigolo,… der von einem Geheimdienst beauftragt wurde,
die EKD-Chefin in die Bredouille zu bringen, finde ich nur eben zu spektakulär, als das ich ihr eine
substanzielle Wahrscheinlichkeit zusprechen würde. Irgendwie finde ich die „Nichts ist gut in Afghanistan“-Predigt
auch zu harmlos für einen solchen Einsatz. Käßmann war doch eher ein nützlicher Depp. Und den nimmt
man doch nicht aus dem Rennen.
„Für Alle“ ist klar antisemitisch! Zumindest nach neugläubiger Lehre, nach der anscheinend nicht mehr
gilt: novo cedat ritui . Wenn man konsequent neugläubig opfern möchte, kann man dies nur mit der Formel
„Für Viele“!
Es tut mir leid Matthäus. Kognitionsmäßig bin ich nicht versiert genug, Ihnen zu folgen. Dass die Kirche
in die Katakomben zurückkehren wird, daran zweifelt kein vernünftiger Mensch. Was Sie über Abtreiber
sagen, verstehe ich wirklich nicht.
Mensch Matthäus! Was ist denn los? Der Empfang der Sakramente hat doch nichts mit Wasser predigen und
Wein trinken zu tun. P.S. Eigentlich ist für mich die Debatte beendet, seit Hein Mueck Ad-Hominem-Argumente
gegen mich ins Feld geführt hat.
Sind Sie Donatist Matthäus 3? Hätte gedacht, dass diese Irrlehre vor 1500 Jahren in die Aktenschränke
gewandert ist und dort inzwischen verstaubt. So kann man sich täuschen. Wer soll die Wahrheit bezeugen
wenn nicht der Sünder? Eine Wahrheit, die nur von Heiligen bezeugt werden kann, ist keine Wahrheit! Eigentlich
einfach, oder?
Ihre Theorie hat einen Schönheitsfehler. Käßmann hätte nicht zurücktreten brauchen. Schon gar nicht,
wenn der Promillewert manipuliert gewesen wäre. Gegen den Afghanistan-Einsatz sind auch die Linken. Die
werden auch nicht reihenweise besoffen aus dem Auto geholt.
Gibt es Missbrauch in der Kirche? (An Satyagraha) Es mag die Merkmalsassoziation geben: Ein Kirchenmitglied
(Getaufter/Geweihter) missbraucht Kinder (assoziiert sind die Merkmale Missbrauch und Kirchenmitgliedschaft).
Wenn alle Menschen Kirchenmitglieder wären, wären demnach alle Missbrauchsfälle Fälle innerhalb der
Kirche. Nur was sagt das aus? Wahrscheinlich sind die meisten auch Brotesser. Haben wir jetzt auch den
Skandal des Missbrauchs durch Brotesser? Weiß jemand Genaueres?
Petro: Zerfetzen vs. Befummeln? Kann schon sein. Da widerspreche ich nicht einmal. Aber aus meiner Unwissenheit
bezüglich der Frage was schlimmer sei: Kinder zerfetzen oder befummeln, hilft mir Ihr Kommentar auch
nicht. Auch weiß ich noch immer nicht, ob ein Vorwurf schon einen Missbrauchsfall macht.
Hallo Pietro! Lebende Kinder? Es ging mir nur um lebende Kinder! Das Zerfetzen toter Kinder ist sicher
auch nicht schön, aber vielleicht etwas weniger schwerwiegend.
Ich stelle fest: Beim Thema „Sex mit Kindern/Minderjährigen ist jede Relationierung von Schuld unmöglich.
Niemand interessiert sich für eine sachliche Würdigung der Schwere der Vergehen. Ein jeder delektiert
sich in einem gedankenlosen Empörungseifer. Letztlich erschwert eine solche Hysterie den Opferschutz,
weil es häufig zu einem Missverhältnis zwischen Schwere der Schuld und Schwere der Vorwürfe kommen
muss. Eine solche Konstellation setzt einen Anreiz zur Vertuschung auf der Seite der Opfer. Schließlich
möchten nur wenige Opfer die katastrophalen Konsequenzen verantworten, die ihre Vorwürfe für die Täter
haben. Es ist daher eine vernunftgemäße Relationierung von Schuld zu fordern. Der Wettbewerb um die
ausdrucksstärkste Empörungsreaktion muss unterbunden bzw. als scheinheilig entlarvt werden.
Was ist schlimmer? Kindesmissbrauch oder Abtreibung? Lieber Paulaner? Wo habe ich mit dieser Frage etwas
verglichen? Ich habe lediglich gefragt, weil die Debatte so geführt wird, als wäre es schlimmer, ein
Kind zu befummeln als es zu zerfetzen. Das hat mich eben gewundert! Wo ist da die Scheinheiligkeit? Bei
mir?
Was ist schlimmer? Kindesmissbrauch oder Abtreibung? Was jemand Genaueres? Und noch eine Frage: Ist eine
anklagende Jugenderinnerung schon ein Missbrauchfall? Auch bei dieser Frage komme ich selbst nicht weiter.
Brandenburgis: Sie wissens es sicher besser. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass ein katholisches
Herrscherhaus dem Erstarken der demokratischen Kräfte, das letztlich den WK I. heraufgeführt hat, mehr
Widerstand entgegengezubringen vermocht hätte. Immerhin gibt es ja mit Österreich und Russland Vergleichsmonarchien
mit weniger schwerwiegenden Abweichungen vom einzig wahren Glauben.
Was ist schlimmer? Kinderschänderei oder Abtreibung? Weiß hier jemand mehr? Und wie denkt die Justizministerin
über Abtreibung? Bin für jede Aufklärung dankbar. L.
Mit Google-News leicht nachvollziehbar die Presse schreibt von Mißbrauch, von „Fällen“ nicht aber von
Verdachtsmomenten. In dieser Debatte scheint wirklich jede Differenzierung unerwünscht. Es geht ums Hauen
und ums Stechen. Alles andere scheint von Übel. Nochmal: „Fälle“ sind eigentlich gar keine Fälle. Ein
Gutes hat der nun offenbar werdende Katholikenhass: Er stärkt den Glauben eines jeden Katholiken. Schließlich
sagt es unser Herr mit den Worten des Psalmisten: Sie hassen mich ohne Ursache.
Kann man wirklich von „Fällen“ sprechen, wenn nur Vorwürfe in Form von Jugenderinerungen laut werden?
Ein (größerer?) Teil der „Fälle“, die inzwischen in die Rechnung, wieviel Mißbrauch es gab, eingeht,
bezieht sich scheinbar nur auf Vorwürfe. Welche Rolle spielt bei einer solchen Handhabung die Unschuldsvermutung?
Wichtige Frage: Inwiefern kann man von „Fällen“ reden, wenn niemand wegen Verjährung ermittelt? Ist
es nicht falsch überhaupt von „Fällen“ zu reden, solange nur Jugenderinnerungen wiedergegeben werden,
die niemand nachprüfen kann? Dann sind es doch gar keine Fälle, weil die Anklagen ja nicht überprüft
werden. Letztlich schreit das Leid der tatsächlichen Opfer in einer solchen Situation aber immer noch
zum Himmel. Und weil dort ein strenger Richter wohnt …
Sie werden umgebracht ist nicht die korrekte Antwort … auf die Frage, warum es so wenig Kinder gibt.
Hätten wir einen stringenteren Lebensschutz im juridischen Sinne, also höhere Strafen für Abtreiber,
gäbe es auch nicht mehr Kinder. Echter Lebensschutz beschränkt sich daher nicht auf Anklagen wider die
Abtreibung. Er kämpft vor allem gegen die „merkwürdige Unlust am Leben“ (B. XVI.).
Ist Alkohol am Steuer eine Sünde? Falls nein, warum dann die Selbstgeißelung? Warum tritt die Käsefrau
den Aposteln der Gesundheitsreligion nicht offensiv entgegen?
Könnte es nicht so sein? Die Konvertiten wollen wirklich katholisch werden. Die Hierarchen wollen modernistisch
bleiben. Dieser Konflikt scheint mir wahrscheinlich.
Mensch Paulaner! habe ich mich so blöde ausgedrückt? Sichere Wahrheit erkennt die Wissenschaft nicht,
der Glaube wohl. Das erste ist die Quintessenz des Kritischen Rationalismus, das zweite ist Dogma! Wenn
ich mir meines Glaubens also gewiss bin: Wie kann ich dann das für irrig Befundene für wahr halten?
Es ging mir um die Logik Ihres Vorwurfs an den Logiker Schmidberger.
Die Kirche ist an allem Schuld … auch dieser Winter war viel zu kalt. Alles, was fehlt, ist ein Schuldeingeständnis:
„Bin an allem Schuld“ Eure Una Sancta Catolica et Apostolica
Na Paulaner Jetzt enttäuschen Sie mich aber. „Ob das für sie richtig oder falsch ist, können wir Christen
nicht fernbestimmen.“ Seit wann ist Wahrheit etwas Subjektives? Wer hätte es jemals so gelehrt. Es geht
doch darum: Jemand, der die Wahrheit mit Gewißheit erkannt hat (Papst), kann Jemandem, der anderer Überzeugung
ist, nicht zugestehen, letztlich die gleiche Überzeugung zu haben. Wenn es Wahrheit gibt, dann gibt es
auch Irrtum. Diese Logik ist unentrinnbar.
Besser recherchieren bitte! Inwiefern sich die Position der FSSPX und S.E. Williamsons widersprechen erfährt
der interessierte Leser nicht. Da hat jemand vergessen nachzufragen als es spannend wurde.
#48 Lorenz 11:02:13 | Donnerstag, 18. Februar 2010
An Paulaner (und Regina) Ihr Vergleich Lehre-Steuergesetze ist nicht völlig unzutreffend. Neben den offensichtlichen
Parallelen fällt mir noch diese ein: Für beide sind allzu häufige Änderungen schädlich. Schädlich
für die Lehre/Norm selbst als auch für jene, denen sie gilt. Insofern muss sich Regina fragen lassen,
warum sie das inhaltsentstellende Umdichten (Anpassung an veränderte Lehre) von Chorälen einfach mit
„Usus“ abnickt. Ich wüsste weitere empörende Umdichtungen zu benennen.
#27 Lorenz 10:31:53 | Donnerstag, 18. Februar 2010
Signum, Lateiniheini und andere … An was ein Katholik glaubt, steht eigentlich in den Bekenntnissen.
An irgendeine ominöse Lehre Jesu glauben Viele. Das hat nichts mit dem katholischen Glauben zu tun. Katholisch
ist man erst, wenn man streng und fromm an die Una, Sancta, Catolica et Apostolica glaubt. Und dann will
man die Kirche auch hören!!! Sind Sie blind und taub oder verstehen Sie wirklich nicht, warum der Text
umgedichtet wurde????
Das Thema „Atheistische Sepulkralkultur“ … wäre eigentlich ein hochergiebiges für kreuz.net. Hier
ist zwar ein Anfang gemacht. Aber dieser Anfang ist völlig daneben. Ich hoffe das Thema wird sachlicher
wieder aufgegriffen.
Danke Domenico! Denn wer wagt es, Zweifel zu äußern, Verhältnismäßigkeiten zu erörtern, auf Unterschiede
in den inkriminierten Handlungen bestehen zu wollen usw. usf. Keiner möchte sich auf diese Weise hervortun.
Fast jeder auf die andere: wer am vehementesten beschuldigt und am lautesten anklagt, der hat nicht nur
immer recht, sondern gehört ipse facto auf die Seite der „Guten“, Was ich noch hinzufügen möchte: In
dem von Ihnen richtig beschriebenen Diskursumfeld hat die Wahrheit keine Chance.
An Arkanum Warum soll man sich nicht selbst am Vorwurf der Hakenkreuzideologie erkennen. Sowohl die Redakteure
als auch die ehrwürdige Schwester Reddemann scheinen hin und wieder in den Leserbereich zu schauen. Was
da nach hinten losgeht, bleibt wohl Ihr Geheimnis.
Wenn ich es richtig verstanden habe … geht es jetzt um das Recht eines Bischofs über Geschichte und
Geschichtspolitik zu sprechen. Wieso Krah die Redefreiheit hier auf heilsgeschichtlich relevante Geschichte
im engsten Sinne reduziert, wäre noch zu erklären, damit auch ich es verstehe. Und wie soll man erkennen,
dass der Holocaust ein Pulverfass ist, wenn man ihn mit Samthandschuhen anfasst statt mit dem Vorschlaghammer.
Erst durch Williamsons Mangel an Diplomatie, ist doch der Gott der politischen Korrektheit ins Wanken
geraten. Immerhin ist das Leugnungsverbot jene Ursünde, die es möglich gemacht hat, dass es so etwas
wie Meinungsdelikte überhaupt gibt.
Wer sind die Christusmörder! Nun, zunächst mal die, die für eine prekäre Lage der staatlichen Ordnung
in Palästina zur Fülle der Zeit gesorgt haben und die Druck auf die Garanten der staatlichen Ordnung
ausübten. Die Evangelien sind hier sehr explizit. Welche Schuld jene trifft, die als Garanten der staatlichen
Ordnung den Justizmord ausführten? Sicher keine geringe. Sie hätten ja die Wahrheit der Ordnung vorziehen
können. Vermutlich waren die Römer hierfür zu schwach. In einem weiteren Sinn ist es natürlich die
Schuld Adams und mit ihm aller seiner Nachfahren, dass der Schöpfer aller Dinge den Weg ans Kreuz nehmen
musste. Nebenbei: Dass es politisch korrekter und opportuner ist, den Römern die Gesamtschuld zuzusprechen
ist klar. Die haben ja keine Repräsentanten und Lobbyisten in unserer Zeit.
Das Problem kann Breitenbach selbst nicht sein! Was für eine Hierarchie lässt ihn gewähren? Sein Bischof
muss doch als Versager dastehen. Letztlich könnte bei Versagen des Bischofs auch eine höhere Ebene die
Ordnung wieder herstellen. Was ist das für eine Hierarchie? Jedenfalls nicht die, die Hitler so sehr
bewunderte.
War es wirklich Pädophilie, wie Engelhardt schreibt? Wenn ich es richtig gelesen haben, waren die jugendlichen
Opfer geschlechtsreif. Dann müsste es doch Ephebophilie heißen. (?) Ist diese Unterscheidung nebensächlich?
Ist das Alter der Opfer bei der Würdigung der Schwere der Vergehen irrelevant?
#128 Lorenz 23:47:28 | Donnerstag, 11. Februar 2010
Falsch. Ich bin nicht für, sondern gegen die Abrichtung von Kindern zu obrigkeitsfeindlichen, autoritätsfeindlichen,
protoanarchischen, libertinen Hedonisten. Dazu müssen möglicherweise manche Lehrpläne zurückgeschnitten
werden.
#111 Lorenz 22:32:05 | Donnerstag, 11. Februar 2010
An Clemens: Was, wenn die Eltern glauben, dass die Demokratie keine wahrhaftige Form der Findung einer
kollektiven Präferenzordnung ist, die Schule aber ständig mit dem Märchen von der Freiheit und vom
Wohlstand, den wir angeblich der Demokratie verdanken, kommt. Dieses Märchen ist wirklich besonders perfide,
weil es viele Nolens-Volens-Nachererzähler findet. Es ist also der Selbstläufer, der irgendwann (seit
langem schon) nicht mehr hinterfragt wird. Und dann noch die Elternabende! Verwenden Sie da mal Begriffe
wie „Schöpfungsordnung“. Eigentlich ein ganz normales Wort, aber nachdem Sie es benutzt haben können
Sie heimgehen und Ihre Kinder einpacken! Wirklich. Der Vorrang der elterlichen vor der schulischen Bildung
und Erziehung kann nicht mit Gold bezahlt werden.
#51 Lorenz 19:37:40 | Donnerstag, 11. Februar 2010
An Clemens: Dann nehmen wir eben doch die Politik oder Geschichte. Stellen Sie sich vor, es gehört zum
Herzensanliegen der Eltern dem Kind die Erfahrungen der Flucht als Unrecht, dass der eigenen Familie widerfuhr,
nahezubringen. Wenn das Kind jetzt aufgehetzt von einem „Bomber-Harris-do-it-again-Lehrer“ dagegen opponiert,
sollte es doch aus Respekt vor den leidvollen Erfahrungen der Altvorderen die elterliche Position akzeptieren.
Oder wenn die Schule lehrt, dass man nicht Eskimo sagen darf, weil es Inuit heisst und die Eltern gern
weiter Eskimo sagen würden. Was dann? Das sind genauso wenig unrealistischen Beispiele, wie das mit dem
Mülleimer.
#45 Lorenz 18:59:46 | Donnerstag, 11. Februar 2010
Na das ist ja einfach Was, wenn das Kind glaubt, den Mülleimer nicht leeren zu müssen, nachdem es in
der Schule gelernt hat, dass es sein Recht ist, dies zu verweigern?
#41 Lorenz 18:45:17 | Donnerstag, 11. Februar 2010
Typisch Clemens Dass Sie elterlicher Autorität skeptisch gegenüberstehen, war ja klar. Sie gehören
eben zu diesen Antiautoritätsbegeisterten. Das Kind sollte sich freilich selbst entscheiden, dort wo
es das kann und des Kindes freier Entscheid die Ordnung der Familie nicht gefährdet. Ich weiß aber,
das Kinder sehr oft von antiautoritären Eltern überfordert werden.
#38 Lorenz 18:35:31 | Donnerstag, 11. Februar 2010
Das Problem wäre einfacher besser gelöst: Der Staat dürfte nur die traditionellen Kernbereiche der
Bildung abdecken. Er müsste außrdem sensibel auf Einwände der Eltern bei interpretativen Fächern und
Gegenständen reagieren. Insbesondere müsste jedes Schulkind in der schule lernen: „Im Zweifel hörst
Du auf die Eltern. Also: Wenn die Schule A sagt und die Eltern B, dann gilt für Dich Schulkind immer
B.“ Dann würde wohl auch niemand fliehen müssen.
#45 Lorenz 13:46:01 | Donnerstag, 11. Februar 2010
An Paulaner Vielleicht habe ich missverständlich ausgedrückt. Natürlich ist es gottgefällig, wenn
ein Katholik die schlechte Ordnung Demokratie erträgt, wie es gottgefällig ist auch noch schlechtere
Ordnungen zu ertragen. Das Problem sehe ich dort, wo Katholiken anfangen zu glauben, die Demokratie sei
eine wünschbare Ordnung. Wenn Sie gar glauben, Wahrheit werde durch Mehrheiten sichtbar, dann hat der
Mörder von Anbeginn etwas Schreckliches erreicht.
#39 Lorenz 13:34:44 | Donnerstag, 11. Februar 2010
Fürwahr das wohl schrecklichste aller Übel: Die Demokratiefrömmigkeit. Dass der Papst nicht höchstselbst
die Demokratie verdammt, brockt einem braven Streiter wie IZAAK dann solche Häme ein. In der Tat: Wozu
soll man Katholik sein, wenn der Stellvertreter Petri nur noch Sonntagsreden hält. Ist es katholisch,
die Demokratie nicht als das zu entlarven, was sie ist: Die Spielwiese dessen, der Mörder von Anbeginn
ist.
An Sefirot „Aber tot muss der Kardinal schon sein, sonst könnte kein neues Leben entstehen.“ Sie meinen
sicherlich, dass das übernatürliche Leben erst durch den Verlust des natürlichen Lebens gewonnen werden
kann. Ihr Kommentar liest sich so pantheistisch.
#14 Lorenz 11:00:39 | Donnerstag, 11. Februar 2010
Antidemokratisch? Das soll sein und ist die RKK auch und wer wolle sich deswegen beschweren? Es ist heute
fast Ihr Alleinstellungsmerkmal und selbst dieser Schatz droht flöten zu gehen. Faktisch ist schon das
Meiste den Bach hinunter gegangen. Nur durch einen Überfluss an Demokratieungeist in der RKK ist mir
die Schwäche des amtierenden Petrusnachfolgers erklärbar.
#30 Lorenz 10:56:51 | Donnerstag, 11. Februar 2010
An Walther Vielleicht ist es gänzlich unratsam, dem Bäcker, der einfach seinen gesunden Menschenverstand
noch nicht gänzlich beim Herrn der Welt abgeliefert hat, Katechismusnachhilfe zu geben.
An Mighty Ich weiß nun nicht, was in der Predigt, die sie hörten gesagt wurde: Wenn es aber nur um die
Ablehnung eines voluntaristischen Gottes geht, der wie Allah von allem, was er will, auch das Gegenteil
wollen könnte, dann hatte der Mann vielleicht recht. Aber es gibt ja noch mehr Gründe seine materielle
Unterstützung der Kirche selbst in die Hand zu nehmen …
Was zur Menschwerdung noch hinzukommt: Der menschgewordene Gott (der sollte doch für jedermann auf irgendeine
Weise vorstellbar sein) hat sich ein Sprachrohr auf Erden geschaffen. Dieses lehrt so verstörende Dinge
wie die Erkennbarkeit Gottes anhand seiner Schöpfung (Dogma). Wenn des Predigers Position sich lediglich
als Auslegung des 1. resp. 2. Gebotes (Du sollst Dir kein Bildnis …) auffassen ließe, wäre die Aufregung
hier etwas zu heftig.
Wenn der gute Mann seine Kirchensteuer bezahlt, ist es wohl recht. Nach dem Glauben der Protestanten,
ist die Kirchensteuer die einzige Hürde auf dem weg in den Himmel. Sie ist auch das einzige Kriterium
für Kirchenmitgliedschaft. Arme Protties …
„Darüber reden“ hilft? Das ist, glaube ich, der Trugschluss par excellence. Wenn Dritte darüber reden
hilft es den Opfern nicht. Wenn das Beichtgeheimnis und das Zeugnisverweigerungsrecht aufgeweicht wird,
hilft es der Kirche nicht. Die sex- und skandalgeile Öffentlichkeit ist die Einzige, die sich einbildet,
es hülfe ihr, ihren Voyeurismus zu befriedigen.
Oh Sefirot Es war also mutig von Geißler, den Zölibat aufs Korn zu nehmen? Sie sind ja ein Kommentator
der hellsten Sorte. Haben Sie schon mal was von antezedierenden Variablen gehört? Bei Ihnen: Die Bürde
des Zölibats verursacht homosexuelle Entgleisungen. Was fehlt ist die antezedierende Variable: Die Glaubensschwäche
macht den Zölibat zur (untragbaren) Bürde.
Vertuschungsmentalität? Einen größeren Quatsch hat man wohl selten gehört. Hat Herr Busemann schon
mal was vom Beichtgeheimnis gehört? Weiß er etwas über echten Opferschutz in Missbrauchfällen? Weiß
er, dass die Öffentlichkeit scharf auf Sexgeschichten aller Art ist? Und sowas sitzt dann im Zentralkommitee
(der KPdSU etwa?)!
Oh Kammerjäger! Es gab also Missbräuche und Liturgieskandale im VOM? Das haut einen ja um. Noch mehr
allerdings, was sie unterstellen: Volkssprachlichkeit diene der Ehrfurcht, weglassen langweiliger Sündenbekenntnisse
der Heiligung. Die Wahrheit? Der Hass auf den VOM ist und bleibt ein Mysterium (Spaemann). Nach etlichen
Jahren Kreuz.net bleibt mir keine andere Einsicht.
Die Kirche braucht den Zölibat jetzt dringender denn je. Der Zölibat scheint ein Wunderding zu sein.
Der Hass der Welt arbeitet sich an dieser Nebensächlichkeit in einer Weise ab, die jeden Menschen guten
Willens erkennen lässt: Sie hassen Sie (die heilige römische Kirche) ohne Ursache.
Warum die Kirche Ihr Zeugnisverweigerungsrecht (das Beichtgeheimnis) verteidigen sollte? Ganz einfach:
Weil die Hierarchie dem Priester und insbesondere dem Ordensmann das ist, was Otto-Normal-Kinderschänder
die eigene Familie ist. Und die hat ein Zeugnisverweigerungsrecht.
Haben die Verfasser des Konkordats geschlampt? Müssen Wir Pius XII. posthum einen Mangel der Abreden
zwischen Staat und Kirche in Deutschland vorhalten? Wenn die kirchliche Hierarchie, die ja die Familie
des Priesters ist, kein Zeugnisverweigerungsrecht haben in solchen Fällen haben sollte, habeben die verfasser
des Konkordates diese Fälle einfach nicht bedacht. Man müsste gegebenfalls entsprechend nachbessern,
um die innerkirchlichen Bande der Familienbindung gleichzustellen.
An Domenico Ich glaube, Sie haben sich missverständlich ausgedrückt und wollten dieses sagen: Die Wahrscheinlichkeit,
dass ein zölibatär Lebender im inkriminierten Sinn sexuell übergriffig wird, ist deutlich geringer
als für einen nicht-zölibatär Lebenden.
Wie wird mit Kindesmissbrauch in der Kirche umgegangen? Gegenfrage: Wie geht man damit in der Familie
um. Da gibt es doch so etwas wie Zeugnisverweigerungsrechte. Was, wenn die Missbräuche gebeichtet wurden?
Hat die Kirche dann versagt, wenn das Gebeichtete nicht an die Öffentlichkeit gedrungen ist? Das wäre
wirklich eine interessante Position, die aber nichts mit Scheinheiligkeit zu tun hat!
Der Vorwurf der Doppelmoral ist immer absurd! Wieso soll ein Ehebrecher nicht vor Ehebruch warnen, wieso
soll ein Abtreiber nicht vor Abtreibung warnen, wieso ein Raucher nicht vor den Zigaretten und ein Alkoholiker
vor dem Fusel? Das ist völlig offen und der SPIEGEL weiß auch nicht, warum er mit Scheinheiligkeit titelt.
An Goldengel Zwei Fragen: Warum wird jemand schwanger, der mit der von Ihnen angenommenen Sicherheit an
der Schwangerschaft stirbt? Was ist mit dem übernatürlichen Leben der an der Kindstötung Beteiligten?
Hatte der lokale Bischof vielleicht doch recht?
Oh Abu, da haben Sie ein Denkverbot missachtet! Kindesmissbrauch ist Kindesmissbrauch – ob Fummelei oder
Penetration. So habe ich zumindest Leserin Regina interpretiert. Es ist alles gleich schlimm. Egal was
da passiert ist, müssen Köpfe rollen. Das habe ich jetzt gelernt.
Der Priestermangel machts möglich: Kein Pfarrer muss sich fürchten, allsonntäglich die Schrecken der
Hölle zu predigen. Eine Anstellung ist sicher. Die Wahrheit findet eben trotz aller Binden immer wieder
ans Licht.
An Regina Was wissen Sie über die konkreten Inhalte der Vorwürfe? Was verstehen Sie unter Fummeleien?
Das ist auch eines der Probleme: Was unter dem Label „Kindesmissbrauch“ an die Öffentlichkeit gerät,
wird wegen des unklaren Begriffs zu einem Monstrum, obwohl Missbrauch nicht gleich Missbrauch ist und
die Schwere der Schuld von der Schwere der Übergriffe abhängt. Falls Sie also mehr wissen als ich, klären
Sie mich ruhig auf. Bin auch nur so ein Voyeur.
Schweigen bei Missbrauchsfällen? Ich bitte alle nochmal genauer darüber nachzudenken und das cui bono-Kriterium
(vgl. Vorschlag Domenico Tuttisantis) anzuwenden. Wem nützt radikale Öffentlichmachung? Bislang wird
der Voyeurismus der Masse vernebelt und auf den Schutz potenzieller Opfer hingewiesen. Die Beteiligten,
die realen Opfer, haben gar nichts davon, wenn nun alle Welt von den Fummeleien erfährt. Potenzielle
Opfer werden erst recht nicht geschätzt, wenn potenzielle Täter erfahren, dass sich Übergriffe erst
nach Jahrzehnten mehr oder weniger zufällig aufklären. Den Reibach machen Kichen- und Zölibatshasser
und die notorisch nach Sexgeschichten hungernde Öffentlichkeit. Eine unaufgeregte, ehrlich den Opfern
verpflichtete Aufarbeitung im Hinterzimmer scheint mir da angenmessener. Wenn es Kirchenfunktionäre deswegen
vermieden haben, die Medien ins Bild zu setzen, dann ist das wohl auch vertretbar.
Joberens „Gott liebt frohe Menschen“ Kann schon sein. Noch wahrscheinlicher aber ist: Ein zerbrochenes
und zerschlagenes Herz wirst Du o Gott nicht verachten!
was Gott zusammengeführt, das kann Gott auch scheiden Vielleicht sollte man diesen Ansatz wählen, um
die Weihe Geschiedener zu begründen. Die Auflösung der Ehe mag im Normalfall göttlichem Recht widersprechen.
Wenn aber Gott selbst der Scheidungsgrund ist, könnte es doch anders sein, oder?
An Heini Dem Artikel nach, hat Käßmann ein zu geringes Engagement des Staates in der Tagespflege gerügt.
Wie denken Protties über diese Einlassung ihrer obersten Seelenretterin?
An Karljosef Also mit Frankreich wäre ich mir nicht so sicher. Wenn ich es richtig weiß, werfen die
nativen Französinnen noch seltener als die nativen Deutschen. Müssen beide Eltern arbeiten? Nun, wenn
Sie mit dem Lebensstandard der kinderlosen Allgemeinheit mithalten wollen schon. Allerdings reichen selbst
kleine Einkommen für den Lebensstandard jener Zeit, in der die klassische Arbeitsteilung in der Familie
noch normal war.