Alanus ab Insulis
Erstellt: 12:49:16 | Freitag, 16. Februar 2007
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207 Lesermeinungen
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Mönch von Bischofsvikar belästigt – oder auch nicht
#6   Alanus ab Insulis   15:04:40 | Samstag, 12. Mai 2007
Besoffener Mönch
will in der Männersauna seinen Mönchsbruder poppen…
Coole Story, ob wahr oder unwahr.
Wenn die hier nicht wahr ist, gibt es genügend andere Fälle, die wahr sind und nicht bekannt werden (weil in gegenseitigem Einverständnis).
Wie sagte doch ein Münchner Jesuit vor nicht allzu langer Zeit: „Die Kath. Kirche ist die größte transnationale Schwulenorganisation der Welt.“
Und er muß es ja wissen.
Redaktion benachrichtigen Mathematisch völlig unwahrscheinlich
#15   Alanus ab Insulis   15:00:29 | Samstag, 12. Mai 2007
Ludwig Feuerbach:
„Gott ist der den Mangel der Theorie ersetzende Begriff. Er ist die Erklärung des Unerklärlichen, die nichts erklärt,…das Nichtwissen, das alle Zweifel löst, weil es alle niederschlägt, alles weiß, nichts Bestimmtes weiß. Die Nacht ist die Mutter der Religion.“
So sieht’s aus.
Redaktion benachrichtigen Ein Segen vom Rabbiner + …
#63   Alanus ab Insulis   14:50:19 | Samstag, 12. Mai 2007
@ Defensor: Ja, das Konzil von Ephesus…
Gut, daß Sie das erwähnen. Ephesus war bekanntlich eine Hochburg des Artemis-Kults. In der gesamten oströmischen Reichshälfte waren die Heiden glühende Verehrer von Muttergottheiten.
Und ausgerechnet in Ephesus wollte man dem Volk nicht die geliebte Muttergottheit wegnehmen. Aus „Artemis“ wurde eben „Maria“.
Das nennt man wohl „Inkulturation“…oder: Sich-bedienen aus heidnischen Kulten.
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#50   Alanus ab Insulis   21:58:34 | Freitag, 11. Mai 2007
Die „Protokolle“ sind so eine dreiste Fälschung
wie die „Konstantinische Schenkung“. Darüber braucht man gar nicht mehr zu diskutieren. Haben schon genug andere Leute vor uns gemacht. Thema ist abgehakt.
Redaktion benachrichtigen Gott sei Dank: Die EU-Ideologen sterben bald aus
#11   Alanus ab Insulis   21:55:11 | Freitag, 11. Mai 2007
Ach Du heilige Scheiße…
„Lutheraner“ wieder mit seinem kommunistischen Verschwörungs-Komplex…
Es ging uns noch nie so gut wie heute. Weitermachen, EU!
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#21   Alanus ab Insulis   17:20:43 | Freitag, 11. Mai 2007
@ Pippifax: Halten Sie mal den Ball flach.
„Homo-Kollegen“, „totalitäre Vorstellungen“, „Ernst Röhm“…
Was soll der Bullshit?
Redaktion benachrichtigen Der Bischof drückt sich um eine klare Antwort
#2   Alanus ab Insulis   16:13:31 | Freitag, 11. Mai 2007
Jetzt geht das
schon wieder los…
Redaktion benachrichtigen Gott sei Dank: Die EU-Ideologen sterben bald aus
#7   Alanus ab Insulis   16:12:12 | Freitag, 11. Mai 2007
Scheidung ist kein Unglück.
Bevor man sich jahrzehntelang rumquält in einer gescheiterten Ehe (so hat man’s bis vor paar Jahrzehnten und tw. noch heute gemacht), ist es richtig, einen Schlußstrich zu ziehen.
Uneheliche Kinder werden in genauso geklärte oder ungeklärte Verhältnisse geboren wie eheliche Kinder. Mich hat’s als Kind nie interessiert, ob meine Eltern eine Heiratsurkunde hatten oder nicht.
Wenn die Babyboomer der 50er und 60er Jahre aus der Alterspyramide rausgewachsen sind (sprich: verstorben sind), wird sich der Altersaufbau wieder normalisieren.
Die Nicht-Europäer werden im Laufe der Zeit und der Generationen zu guten Europäern werden (so wie die Einwanderer in den USA gute Amerikaner werden).
Kulturpessimismus: Keine Chance bei mir. Verdirb den Gefrusteten ihre Laune. Der kath. Gottesstaat wird nie mehr zurückkehren. Puh, zum Glück!
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#19   Alanus ab Insulis   16:00:08 | Freitag, 11. Mai 2007
Gut so, EU!
Wer Mitglied werden will, soll sich auch wie eins benehmen.
Bin nächste Woche in Kroatien. Werde dann mal die Lage checken. :-)
Redaktion benachrichtigen Landesbischöfin Käßmann reicht die Scheidung ein
#52   Alanus ab Insulis   23:54:31 | Donnerstag, 10. Mai 2007
Die Konfessionsfreien
sind seit paar Jahren in der relativen Mehrheit.
fowid.de/…erung__1950-2005.pdf
Der Anteil der Christen nimmt seit Jahren rapide ab, wie dem Link zu entnehmen ist.
Und Protestanten sind doch keine Christen, oder doch jetzt?
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#16   Alanus ab Insulis   18:32:23 | Donnerstag, 10. Mai 2007
@ Armenius: Da müßte man sich dann wohl
noch etwas mehr mit beschäftigen, was der uns damit sagen wollte. So wichtig ist der Mann wohl auch nicht. Die europäische Idee ist ja schon älter, und die EG bzw. EU ist vom Ursprung her v.a. eine Wirtschaftsgemeinschaft. Der praktische Einfluß dieses Mannes dürfte eher gering gewesen sein.
Was Engels gesagt hat ist natürlich richtig, wenn man in Rechnung stellt, daß die Engländer selbstverständlich nicht auf ihre Nationalität verzichten wollten. Der internationale Ansatz des Marxismus ist ja auch ein ganz anderer (würde jetzt zu weit führen).
Tatsache ist aber, daß das Nationalstaatsprinzip einfach überholt ist. Zumindest in Europa. Nationalstaaten sind sowieso eine historisch junge Erscheinung. Das ist so überholt wie im 19. Jh. die feudalistische Kleinstaaterei.
Außerdem sollte man – kleiner Scherz – Mischehen zur Pflicht machen. Dann wachsen die Kinder von Haus aus zweisprachig und unnationalistisch auf. Das wär gut.
Redaktion benachrichtigen Seligsprechung verdient + …
#13   Alanus ab Insulis   17:11:36 | Donnerstag, 10. Mai 2007
@ Armenius: Da kann ich nicht ganz folgen.
Es dürfte ganz klar sein, daß immer mehr Menschen in Zukunft Vorfahren aus immer mehr Ländern haben werden. Im europäischen Hochadel und bei international agierenden Kaufleuten war das schon im Mittelalter so. Dieser Trend wird immer stärker. Klare Sache. Seh ich auch kein Problem drin.
Nur was jetzt der letzte Absatz Ihres Beitrags will, ist mir nicht klar.
„Natürlicher Adel“? Was soll das sein? Reinrassigkeit? Wohl eher rassistische Ignoranz und Arroganz.
„Sklavenschicht“? Wer soll da jetzt zugehören? Sind das die Mischlinge? Und Mischlinge sind sklavische und willensschwache Menschen?
Uiuiui…völkischer Unsinn.
Redaktion benachrichtigen Papst zurückgepfiffen
#57   Alanus ab Insulis   15:34:32 | Donnerstag, 10. Mai 2007
Die volle Wahrheit.
Was soll das sein? Woher soll man wissen, was die volle Wahrheit ist? Dazu müßte man ja selbst vollkommenes Wissen haben. Alle Aspekte einer Sache kennen.
Das ist unmöglich.
Redaktion benachrichtigen Papst zurückgepfiffen
#48   Alanus ab Insulis   15:20:26 | Donnerstag, 10. Mai 2007
@ Guntram: Nee, das ist schon arrogant.
„Ich bin im Vollbesitz der Wahrheit. Werde so wie ich. Dann ist die Gottesmutter zufrieden, trocknet ihre Tränen und Du bist ein guter Mensch.“
Das ist abartig.
Übrigens eine gute Bestätigung der Feuerbachschen These, daß Gott nach dem Abbild des Menschen erschaffen wurde. Die Projektion seiner selbst an den Himmel. Man sagt „Gott“, und meint „ich“.
Redaktion benachrichtigen Absurdes Theater
#4   Alanus ab Insulis   15:08:09 | Donnerstag, 10. Mai 2007
Ohne Worte.
Einfach zu doof.
Redaktion benachrichtigen Papst zurückgepfiffen
#33   Alanus ab Insulis   15:06:55 | Donnerstag, 10. Mai 2007
Boahhh, seid Ihr
selbstgerecht und überheblich.
Redaktion benachrichtigen Papst zurückgepfiffen
#30   Alanus ab Insulis   15:02:41 | Donnerstag, 10. Mai 2007
@ Guntram: Das hat jetzt
irgendwie was Ekliges an sich.
Redaktion benachrichtigen Seligsprechung verdient + …
#11   Alanus ab Insulis   14:53:22 | Donnerstag, 10. Mai 2007
@ Lutheraner: Na, Sie wittern
wohl überall Stalin, oder?
@ Beobachterin: Menschen mit Migrationshintergrund sind nun wirklich nicht alles Muslime. Noch nicht mal zum größeren Teil. Da sind auch die vielen Aussiedler und Italiener etc. mit dabei.
Außerdem sind nicht alle Leute mit Wurzeln in einem muslimischen Land auch Muslime. Das sind ja alles nur Vermutungen. Sowas wie eine eingeschriebene Mitgliedschaft, die einer Taufe (Kircheneintritt) oder Kirchenaustritt vergleichbar sind, gibt es ja gar nicht. Ganz viele Leute aus muslimischen Ländern leben vollkommen unreligiös. Eigentlich wie bei den Christen.
Außerdem scheinen Sie etwas xenophob zu sein. Eine eigentümliche Mischung aus Angst vor Ausländern und Angst vor dem Islam. Was haben Sie eigentlich gegen Nicht-Deutsche?
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#292   Alanus ab Insulis   21:08:58 | Mittwoch, 9. Mai 2007
@ Alligator: Uiuiui
mehr als eine schnelle Korrektur der Namen kann ich leider nicht bewerkstelligen. Wenn Sie sich schon an sowas aufgeilen, sagt das mehr über Sie als über mich aus. Und auch der nicht-originelle Buchstabendreher hin zum „Analus“ sagt mehr über Sie als mich aus.
Ansonsten lassen Sie Ihrer sexuellen Frustration, die eben ganz natürlich zu Aggressivität führt, ruhig freien Lauf. Sonst greifen Sie noch zur Waffe und ballern um sich. Da ist es besser, Sie toben sich hier aus.
Make love, not war.
Wer eine friedliche Gesellschaft will, muß auch freien Sex fordern. Sie wollen eben das Gegenteil.
Dann reagieren Sie sich mal ab. Ich entspanne mich jetzt. (Schniedel) :-)
Redaktion benachrichtigen Das Schamgefühl entdeckt?
#288   Alanus ab Insulis   20:42:22 | Mittwoch, 9. Mai 2007
Huch!
Schnelle Korrektur: Streiche Artois, setze Alligator.
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#286   Alanus ab Insulis   20:35:55 | Mittwoch, 9. Mai 2007
Meine Fresse! Nee, nee, nee…
Als ich kürzlich „Genofeva“ darauf hinwies, daß Masturbation nicht nur für Jugendliche ne feine und empfehlenswerte Sache ist: Meine Güte, da kamen dann plötzlich die edlen Tradi-Ritter und betitelten mich als „Drecksau“, weil man sowas nicht zu einer „Dame“ sagen dürfe.
Hier hingegen wird gerade vom sexuell offensichtlich extrem frustrierten Artois (He Sie! Sie haben aber wilde Fantasien; schade nur, daß Sie sie nicht leben dürfen und deswegen so vor sich hinkümmern) wild um sich geschlagen. Wo bleiben denn jetzt die edlen Moralwächter, die Artois mal ordentlich auf die Finger kloppen und zur Ordnung rufen?
Immer nur, wenn’s paßt, was?
Redaktion benachrichtigen Entscheidungsschlacht an der Mariensäule
#198   Alanus ab Insulis   18:33:32 | Mittwoch, 9. Mai 2007
Ist doch egal jetzt.
Nach dieser Muttergottheit-Anbetung kräht doch jetzt schon kein Hahn mehr…
Redaktion benachrichtigen Das Schamgefühl entdeckt?
#239   Alanus ab Insulis   18:20:15 | Mittwoch, 9. Mai 2007
@ Artois / Theophil: Was Sie
alles über mich zu wissen meinen…
Wieso sollte mir „mein Rohr abfaulen“? Meinem Schniedel geht es ausgesprochen prächtig. Und ich tue alles, damit das auch so bleibt. Ständige Übung ist das Beste, würde ich mal sagen. Bis jetzt ziemlich erfolgreiche Methode.
Und diese Höllen-Schauermärchen ziehen bei mir nicht. Das ist nur was für eher schlichte Gemüter.
Redaktion benachrichtigen Das Schamgefühl entdeckt?
#232   Alanus ab Insulis   17:58:35 | Mittwoch, 9. Mai 2007
Das ist hier
alles sowas von müßig…
Keiner wird sein sexuelles Verhalten ändern, nur weil ein vorderasiatischer zeltmacher von vor 2000 Jahren irgendwas an die Römer geschrieben hat. Die Vorstellung ist total abwegig. Einfach abwegig.
Die Leute machen, was Ihnen gefällt. Da könnt Ihr noch so drauf einschlagen. Na und?
Redaktion benachrichtigen Kontinent der Hoffnungslosigkeit?
#12   Alanus ab Insulis   17:48:35 | Mittwoch, 9. Mai 2007
Karl Marx:
„Das Sein bestimmt das Bewußtsein.“
Kann man hier mal wieder schön sehen.
Redaktion benachrichtigen Das Schamgefühl entdeckt?
#199   Alanus ab Insulis   15:16:27 | Mittwoch, 9. Mai 2007
Och Theophil
das hatten wir doch schon 1000mal hier. Was ist denn mit den kapitelfüllenden Speisevorschriften im AT? Alle aufgehoben. Interessieren kein Schwein mehr. Da ist nicht nur ein Iota, sondern sind ganze Kapitel einfach hopps gegangen.
„Du sollst Deinen Bart nicht stutzen!“ (Lev 19, 27b)
Ich hoffe, daß Sie sich daran halten. Und an die Speisegesetze.
Redaktion benachrichtigen Dem Fegefeuer entkommen
#49   Alanus ab Insulis   21:30:37 | Dienstag, 8. Mai 2007
Na, hoffentlich hat Jesus
auch korrekt zelebriert, als er am kreuz hing. Wer war da eigentlich der Opferpriester? Der römische Centurio? Alles streng nach Vorschrift.
Redaktion benachrichtigen Doch kein Religionskrieg
#14   Alanus ab Insulis   21:25:03 | Dienstag, 8. Mai 2007
@ Alligator: Wahrscheinlich
kommen Sie sich mit Ihrer sagenhaft „tiefgründigen“ Analyse von NS und Kommunismus wahnsinnig gebildet vor. Aber zu Unrecht.
Gerade vom Kommunismus, speziell dem Marxismus, haben Sie – so scheint es – nur hastig angelesenes „Wissen“.
6. Setzen.
Redaktion benachrichtigen Die Anglikaner brechen auseinander
#53   Alanus ab Insulis   21:11:05 | Dienstag, 8. Mai 2007
Genau wegen diesem Mist hier
interessiert sich kein Schwein mehr für Scholastik…*gäääähn*
Redaktion benachrichtigen Dem Fegefeuer entkommen
#27   Alanus ab Insulis   13:57:08 | Dienstag, 8. Mai 2007
Als homosexuell bezeichnet zu werden
ist ja wohl nicht beleidigend. Das ist nur für jmd. beleidigend, wenn er das gaaaanz schlimm findet.
Außerdem wurde niemand namentlich genannt. Und das mit der „größten transnationalen Schwulenorganisation“ hat doch vor einiger Zeit ein dt. Jesuit ganz offen einem Zeitungsreporter in die Feder diktiert.
Redaktion benachrichtigen Die Anglikaner brechen auseinander
#14   Alanus ab Insulis   12:16:18 | Dienstag, 8. Mai 2007
@ Maledica: Das war bereits
weiter unten geklärt worden. Dort finden Sie die Quintessenz der beabsichtigen Aussage.
Redaktion benachrichtigen Dem Fegefeuer entkommen
#9   Alanus ab Insulis   12:14:37 | Dienstag, 8. Mai 2007
@ Benedikt: Eigentlich schon.
Aber das mit den drei Mann hintereinander nicht.
@ Maledica: 1965, noch während des Konzils, wurde der Volksaltar eingeführt und die Landessprache weitgehend freigegeben. Ps 42 weg, SchlußEv weg. Das war von vornherein aber nur als erster Schritt geplant.
1967 dann der zweite Schritt: Vollkommene Freigabe der Landessprache, die meisten Kniebeugen und Kreuzzeichen weg.
1969 dann das komplette neue Meßbuch. Mit neuer Leseordnung, Orationen etc. Sowas dauert schließlich. Und neuer Kalender. Die ganzen erfundenen Legendenheiligen alle rausgeflogen.
Eine schrittweise Reform des alten Ritus, Stück für Stück. Darum eigentlich kein neuer Ritus, sondern der reformierte alte Ritus. Dieser war immer die Grundlage für die Reform.
1969 war nur der logische Abschluß. Das Wesentliche war schon vorher. Reformierter alter Ritus.
Redaktion benachrichtigen Entscheidungsschlacht an der Mariensäule
#142   Alanus ab Insulis   12:06:26 | Dienstag, 8. Mai 2007
@ Czibo: Besser kann man’s
eigentlich nicht sagen.
Die 90-Jahrfeier war natürlich vollkommen willkürlich gewählt. Die Marienstatue an der Spitze des Altars hatte wirklich etwas von antik-griechischer Artemis-Verehrung…(welche bekanntlich in Ephesus ganz besonders verehrt wurde, wesgalb das Konzil in Ephesus 431 Maria mit den dicksten Ehrentiteln bedachte. Maria als Artemis-Nachfolgerin. Man will dem Volk schließlich nicht die geliebte Muttergottheit wegnehmen).
Das Ganze war ein Akt der Selbstvergewisserung der Piusse. Da bröckelt’s bekanntlich. Und wenn erst das MP kommen sollte, fällt wahrscheinlich die Hälfte der Priester und Leute weg. Also braucht man mal wieder einen Kampfplatz zur Mobilisierung.
Redaktion benachrichtigen Dem Fegefeuer entkommen
#3   Alanus ab Insulis   11:51:35 | Dienstag, 8. Mai 2007
Ich finde das total
befremdlich, daß da drei Mennekens hintereinander stehen auf dem Bild. Das sieht irgendwie doof aus. Unfunktional. Überflüssig. Wie ein Kropf.
Redaktion benachrichtigen Die Anglikaner brechen auseinander
#10   Alanus ab Insulis   11:48:22 | Dienstag, 8. Mai 2007
Was die kath. Kleriker heimlich machen
(nämlich sich homosexuell zu verausgaben), machen die Anglikaner eben offen.
So sieht’s aus.
Redaktion benachrichtigen Weg mit der Sauberkeitsdressur! Freie Bahn der Sauerei!
#31   Alanus ab Insulis   00:13:25 | Dienstag, 8. Mai 2007
Ernsthaft?
Weil ne Wahl mal an die Rechten und nicht an die Linken ging, wird Europa wieder christlich?
Mit der Logik hätte ich auch vor paar Monaten behaupten können, daß durch den Wahlsieg der Linken in Italien (Kommunisten!!!- Oh, Gott, o Gott, der Antichrist! – Höhö, wollte Sie nur mal erschrecken.) Europa bald flächendeckend tiefrot sein wird.
Träume können aber was Schönes sein.
Redaktion benachrichtigen Entscheidungsschlacht an der Mariensäule
#114   Alanus ab Insulis   00:02:16 | Dienstag, 8. Mai 2007
@ Veritatis:
selbst im Münchner Dark Room
Gibt’s in München echt nur einen einzigen?
Redaktion benachrichtigen Entscheidungsschlacht an der Mariensäule
#48   Alanus ab Insulis   20:29:26 | Montag, 7. Mai 2007
Als wäre nichts gewesen.
Und eigentlich war ja auch nichts.
Die Entscheidungsschlacht zwischen Fatima und dem Sowjetmarxismus war dann doch nur eine – gemessen an dieser Bedeutung – enttäuschende, durchschnittliche Bittprozession, wie sie in jeder Pfarrei mal vorkommt.
Die Welt dreht sich sich weiter als wäre nichts gewesen. Es war ja auch nichts. Außer verbalem Tra-Rah und Tsching-Derassa-Deng.
Redaktion benachrichtigen Weg mit der Sauberkeitsdressur! Freie Bahn der Sauerei!
#21   Alanus ab Insulis   20:18:35 | Montag, 7. Mai 2007
Zum Glück
wird über Sexualität in all ihren Varianten nicht mehr erst in der 9., sondern in der 5. oder 6. Klasse gesprochen. Partiell sogar in der Grundschule.
Aber für 1974 war das absolut fortschrittlich und vorbildlich. Auch die autoritätskritische Haltung.
Redaktion benachrichtigen Ein geschichtliches Loch?
#10   Alanus ab Insulis   14:25:21 | Montag, 7. Mai 2007
Massenpsychose
religiöse Massenhysterie, kollektive Autosuggestion etc. Das dürfte den Kern treffen.
Redaktion benachrichtigen Die Mit-Erlöserin, die Gott der Welt für diese Zeit gab, wurde abgelehnt
#56   Alanus ab Insulis   00:18:59 | Sonntag, 6. Mai 2007
@ Marina: Mütter von Gottessöhnen?
Puh, da gibt’s ne ganze Menge von. Die Antike ist voll davon. In jeder besseren Familie gab’s einen Gottessohn.
Z.B. Rhea Silvia: Die war ja bekanntlich vom römischen Kriegsgott Mars geschwängert worden und brachte sogar gleich zwei putzmuntere Gottessöhne zur Welt, nämlich Romulus und Remus.
Und Äneas war ein Göttinnensohn, weil ihn die römische Liebesgöttin Venus geboren hat.
etc.etc.
Redaktion benachrichtigen Ist Bayern Marienland, bleibt Bayern in Gottes Hand
#73   Alanus ab Insulis   23:31:42 | Samstag, 5. Mai 2007
Ich habe mir mal den Spaß erlaubt
und die Webcam auf dem Marienplatz angeklickt. Schließlich fand dort die Entscheidungsschlacht zwischen Fatima und dem Sowjetmarxismus statt.
Da konnte man auf der einen Seite der Säule paar Leute sehen. Das Ausmaß der Versammlung war aber nicht richtig zu erkennen.
Aber: Das Wetter…das sah so richtig nach strömendem Regen aus. Und nach Blitz und Donner. Habe dies an einer aktuellen Wetterradarkarte nachgeprüft. Regen!!
Nach allg. Tradi-Logik schließe ich daraus: Gott war unzufrieden. Er war zornig.
Alternative Deutung: So sieht’s bei der Endschlacht nun mal aus. Der Sowjetmarxismus mit seiner roten Dämonenschar hat alle Kräfte aufgeboten, um die Tradi-versammlung zu sprengen. Es ist ihm aber *Triumph in der Stimme* nicht gelungen. Bayern wurde wieder unter den Schutzmantel Marias gerückt. Europa ist gerettet!
Redaktion benachrichtigen Der letzte Grüne
#21   Alanus ab Insulis   23:23:49 | Samstag, 5. Mai 2007
@ vir fortis / Romulus: kein Problem
ich sehe es Ihnen nach. Ich weiß ja um Ihre traditionalist. Hardcore- Verklemmtheit.
Beim Thema Homosexualität übrigens haben Sie sich – soweit ich mitbekommen habe – noch nie so vornehme Zurückhaltung auferlegt bzw. zu einer solchen ermahnt. – Das verstehe, wer will.
Ob Geno. eine „Dame“ ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Aber da ich kein Sexist bin und Mann und Frau für mich gleichwertig sind, gibt’s für Frauen bei mir auch keine Sonderbehandlung (zumal ich von meiner Warte aus gar nichts Wildes geschrieben habe).
Ende der Durchsage.
Redaktion benachrichtigen Am Sankt Nimmerleinstag?
#25   Alanus ab Insulis   20:25:00 | Samstag, 5. Mai 2007
@ virobl.: Da stellt sich
natürlich, wer denn festlegt, was dauerhaft ist.
Wenn Can. 20 den Brauch des Niederkniens an den Sonntagen und in der österlichen Festzeit bis Pfingsten zurückweist, so geht es hierbei sicherlich nicht um zentrale Inhalte des christlichen Glaubens.
Etwa, was in den Kram paßt? Hier wird doch sonst jede einfache Bulle (s. Quo primum) als vom Himmel gefallene Offenbarung behandelt, aber so’n Konzil v. Nizäa ist natürlich „situationsbedingt“. Ist es natürlich auch, genauso wie die Lehre der Wesensgleichheit, die eine Erfindung des Heiden Konstantin war. Aber das war natürlich ewig gültig. Naja…
Redaktion benachrichtigen Der letzte Grüne
#16   Alanus ab Insulis   20:19:28 | Samstag, 5. Mai 2007
@ geno: Welches Stadium der Pubertät
meinen Sie? Etwa Masturbation? Die soll nur für Jugendliche gut sein? Ach du meine Güte…Sie sind ja ne ganz Verklemmte. Aber tun Sie, was Sie nicht lassen können…nee, ja gerade nicht in diesem Fall…also: Lassen Sie, was Sie…ähhh, nee, wie jetzt? – Na ja, Sie wissen schon (oder auch nicht).
Suum cuique.
Redaktion benachrichtigen Ist Bayern Marienland, bleibt Bayern in Gottes Hand
#69   Alanus ab Insulis   20:10:31 | Samstag, 5. Mai 2007
@ artois: Informieren Sie sich lieber mal.
Schon mal was von den westgoten gehört (410 in Rom). Danach Odoaker und danach die Ostgoten. Soviel zur Spätantike.
Und 1527, als der Papst sich in der Engelsburg vor den – übrigens germanischen („Gottesvolk des Neuen Bundes par excellence“, wie Sie sagen) Landsknechten verkrochen hat, die ihn wahrscheinlich gevierteilt und seinen Kopf aufgespießt hätten: Noch nie was von gehört? – Für mich ganz klar eine Strafe Gottes für die Lutherfeindlichkeit.
Redaktion benachrichtigen Der letzte Grüne
#12   Alanus ab Insulis   15:15:08 | Samstag, 5. Mai 2007
@ Geno: Aber nicht doch…
Haben Sie was gegen Jugendliche? (Allerdings bin ich keiner mehr)
Redaktion benachrichtigen Keine neuen Einsichten + …
#57   Alanus ab Insulis   15:11:22 | Samstag, 5. Mai 2007
@ nonn.: Da weiß ich immer nicht
ob ich auf so einen blöden Quatsch eingehen soll oder nicht. Weil es so ein offensichtlicher Quatsch ist. Sollten Sie eigentlich auch erkennen können.
Homosexualität und Pädophilie nicht zu trennen? – Meine Güte, was schreiben Sie vbloß für einen blühenden Unsinn. Meinen Sie das ernst oder igeln Sie sich jetzt in Ihrer Homophobie ein und suhlen sich im Schreckensbild von den Homos, die alles poppen, was ihnen so über den Weg läuft?
Kann es ein klitzekleines Bißchen sein, daß Sie eigene Wünsche bei sich bekämpfen und auf die bösen Homos projizieren? Mir scheint so.
Ich habe übrigens auch schon mal von heterosexueller Pädophilie gehört. Soll ja Väter geben, die sich schon mal an ihren Töchtern vergriffen haben. Oder Onkel an ihren Nichten. Tja, was folgert man: Heterosexualität und Pädophilie sind eben nicht zu trennen.
Soviel zu der Milchmädchenlogik.
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#42   Alanus ab Insulis   13:19:29 | Samstag, 5. Mai 2007
Eigentlich spielt es überhaupt keine Rolle
ob Homosexualität „natürlich“ ist oder nicht.
Für den Fall, daß es nicht „natürlich“ ist: Ist es natürlich, daß der Mensch Auto fährt oder zum Mond fliegt? Sind medizinische Eingriffe natürlich?
Wir leben nicht mehr in der Steinzeit. Und alle finden’s ja auch gut. Aber wenn es um wie auch immer geartetes Sozialverhalten geht, das einem nicht paßt, sagt man. „Nicht natürlich!!!!“
Als wenn wir auf dem Niveau eines Hühnerhofs leben müßten. Na und? Dann ist es eben nicht natürlich. Spielt doch keine Rolle. Wenn jemand merkt, daß es ihm guttut, soll er’s machen. So einfach ist das.
Ich persönlich finde Homosexualität aber sehr natürlich. Die Schubladisierung sexuellen Verhaltens aber ist eindeutig nicht natürlich. Der Mensch ist sexuell offen. Dann kommen Gesellschaft, Religion und sonstwas und engen den Menschen in ein bestimmtes Schema. Das sollte man sich nicht gefallen lassen. Es gibt ja auch Kulturen, die das von jeher total frei gesehen haben. Die jüd.-christl. natürlich nicht. Nicht mein Problem.
Geht doch nicht anderen Leute mit den Forderungen Eures extrem starken Über-Ichs auf die Nerven.
Redaktion benachrichtigen Der letzte Grüne
#8   Alanus ab Insulis   13:05:29 | Samstag, 5. Mai 2007
Das mit der Wichsvorlage
hat mich zum Lachen gereizt…
Redaktion benachrichtigen Keine neuen Einsichten + …
#38   Alanus ab Insulis   13:01:03 | Samstag, 5. Mai 2007
Tja, da hat Polen wieder ein über die Rübe gekriegt.
Sowas kommt von sowas. Auch die Polen werden’s noch lernen.
Redaktion benachrichtigen Das perfekte Datum
#5   Alanus ab Insulis   12:56:05 | Samstag, 5. Mai 2007
@ Tilly: Das ist reine Nächstenliebe.
Wir können doch die Frömmler hier nicht im eigenen Saft schmoren lassen, sondern müssen ihnen den Weg aus ihrer geistigen Enge heraus zeigen.
Redaktion benachrichtigen Die Kirche existiert erst seit ‘Nostra Aetate’
#72   Alanus ab Insulis   12:52:18 | Samstag, 5. Mai 2007
@ Atha II.: Das ist doch Ketzerei.
Sie empfangen jüdisches Blut, wenn Sie eine Hostie konsumieren? Das ist doch arg verdinglicht. Welche Blutgruppe hat denn dieses „jüdische Blut“? Und der Leib Christi? Wie mögen Sie’s denn gerne? Bauch oder Lende? Herz oder Niere? Mit Haut und Haaren?…
Das ist alles Ketzerei. Magie. Aberglaube. Schwachsinn.
Die Akzidenzien des Brotes bleiben wie sie sind (Farbe, Geruch, Geschmack, chem. Struktur, Gewicht, eigentlich alles). Nur (!) die „Substanz“ verändere sich. Was bleibt denn da nach Abzug der Akzidenzien noch übrig? Höchstens was ziemlich Vergeistigtes. Und das soll dann „Jüdisches Blut“ sein? Na, wer’s glaubt…
Redaktion benachrichtigen Ist Bayern Marienland, bleibt Bayern in Gottes Hand
#64   Alanus ab Insulis   12:44:16 | Samstag, 5. Mai 2007
@ möchtegern: Naive Geschichtstheologie
kann ich da nur sagen. Das irgendeine Stadt in einem Krieg mal Glück (oder auch Pech) gehabt hat, als Zeichen oder Handeln Gottes zu interpretieren, hat was von Kinderglauben.
Wie erklären Sie dann die Geschichte Roms? Warum ist nach Annahme des Christentums bald darauf von den Germanen eingenommen worden? Auf das Mittelalter will ich wg. der gebotenen Kürze mal gar nicht eingehen. Und 1527? „Sacco di Roma“ durch die deutschen, antipäpstlichen Landsknechte, mit allem, was dazugehörte…Wahrscheinlich, weil der Papst gegen Luther war. Strafe Gottes. Eindeutig.
Redaktion benachrichtigen Die Kirche existiert erst seit ‘Nostra Aetate’
#44   Alanus ab Insulis   20:30:05 | Freitag, 4. Mai 2007
@ nonnob.: Na, Sie sind mir ja ein schöner Ketzer.
Für mich ist die Offenbarung mit Jesus Christus abgeschlossen.
Wissen Sie denn nicht, daß die Offenbarung erst mit dem Tod des letzten Apostels abgeschlossen ist? Also sowas…*kopfschüttel*
Redaktion benachrichtigen Die Mit-Erlöserin, die Gott der Welt für diese Zeit gab, wurde abgelehnt
#33   Alanus ab Insulis   20:26:41 | Freitag, 4. Mai 2007
@ Timpressum: Also
ich zumindest glaube Ihnen. Warum auch nicht? Klingt doch glaubwürdig.
Redaktion benachrichtigen Die Kirche existiert erst seit ‘Nostra Aetate’
#22   Alanus ab Insulis   15:08:52 | Freitag, 4. Mai 2007
@ kali: Meinen Sie
diese Dinger, die von der zaristischen Geheimpolizei angefertigt (gefälscht) wurden? Uiuiui…
Redaktion benachrichtigen Lebensrechtler dürfen in Rom reiten + …
#32   Alanus ab Insulis   14:57:24 | Freitag, 4. Mai 2007
@ atha 57: Ich nehme an
daß sich der Leser besonders ob der Bemerkung, daß Singer von holländischen Juden abstamme, gruseln soll, oder wie? Oder welche Aussagekraft für was auch immer soll das haben? ?:)
Redaktion benachrichtigen Ist Bayern Marienland, bleibt Bayern in Gottes Hand
#32   Alanus ab Insulis   12:53:38 | Freitag, 4. Mai 2007
Jaja, die böse Jugend…
Jede Generation sagt, die Jugend sei schlechter als sie selbst es waren. Alles ginge bergab. Das geht nun schon seit der Antike so. Statt dessen geht es immer weiter bergauf (mit Dellen). Dieses Kulturpessimismusgeschwätz ist also total falsch.
1. Die Jugend „verwahrlost“ nicht in religiöser Hinsicht, sondern sie ist frei und individuell und macht einen Batzen auf Religion. Die Berufsreligiösen finden das natürlich Mist, weil sie niemanden mehr herumkommandieren können.
2. Daß Lenin selbstverständlich mit der Revolution die Weihe Bayerns an Maria torpedieren wollte, versteht sich wohl von selbst. (Oh Mann, Mählmann, was für eine Gehirnwäsche muß man da durchlaufen haben in Zaitzkofen…)
3. Und natürlich, es wird nochmal alles ein gaaaaanz bööööses Ende nehmen. Der Zorn Gottes steht bereit. Die neue Sintflut. Aber wozu dann Mensch geworden, um sich kreuzigen zu lassen? Ich dachte, jetzt ist alles wieder gut? Tja, die Logik eben.
Redaktion benachrichtigen Lebensrechtler dürfen in Rom reiten + …
#29   Alanus ab Insulis   12:44:09 | Freitag, 4. Mai 2007
Solange niemand anders denkt
als Pünktchen, ist alles in Ordnung.
Redaktion benachrichtigen Lebensrechtler dürfen in Rom reiten + …
#12   Alanus ab Insulis   09:32:07 | Freitag, 4. Mai 2007
@viroblationis: Jetzt
kommen Sie mir aber mal nicht so. Wenn von „jakobinischem Gesinnungsstaat“ die Rede ist, hat man immer die Guillotine im Auge.
Nur weil bestimmte Gesinnungen eine klare Minderheitenmeinung in einer Gesellschaft sind, werden die noch lange nicht „unterdrückt“. Immer diese Opferrolle. Fühlt man sich da eigentlich besser?
Für die meisten Leute sind diese „Gesinnungen“ einfach nur Schwachsinn.
Redaktion benachrichtigen Lebensrechtler dürfen in Rom reiten + …
#6   Alanus ab Insulis   09:08:57 | Freitag, 4. Mai 2007
q Panetta: Heulen Sie nicht so rum.
In einem jakobinischen Gesinnungsstaat wäre schon längst ihre Rübe ab.
Aber Sie werden ja soooooo doll verfolgt…
Redaktion benachrichtigen Kein Opus-Dei Gymnasium in Potsdam
#40   Alanus ab Insulis   00:35:22 | Donnerstag, 3. Mai 2007
Ich bin den 68ern
und der ganzen sozialistisch inspirierten Bewegung der 60er und 70er zutiefst dankbar. Ohne die würden wir doch noch in einer archaischen, muffigen, spießigen, autoritären und frömmelnden Gesellschaft leben.
Also fast so, wie es heute noch in den Spießergegenden Bayerns ist, wo der Pfaffe noch hofiert wird. Wenigstens die Münchner sind gut drauf.
Redaktion benachrichtigen Unhistorisch, kitschig und dogmatisch
#64   Alanus ab Insulis   21:24:30 | Mittwoch, 2. Mai 2007
Womit mal wieder
die höchsten Höhen des spekulativen Blödsinns erklommen wären…
Redaktion benachrichtigen Kein Opus-Dei Gymnasium in Potsdam
#25   Alanus ab Insulis   21:18:40 | Mittwoch, 2. Mai 2007
Puhhh, nochmal dran vorbeigeschlittert
an dieser Fundi-Schule.
Danke, liebes Brandenburg!
Brandenburg ist schließlich rot. Und da hat kohleschwarz nichts verloren.
Redaktion benachrichtigen Nicht monoton, sondern modern
#3   Alanus ab Insulis   13:51:09 | Mittwoch, 2. Mai 2007
Ich find Bruder Ben
total süß… :-$
Redaktion benachrichtigen Unhistorisch, kitschig und dogmatisch
#13   Alanus ab Insulis   00:40:51 | Mittwoch, 2. Mai 2007
Es beruhigt mich ungemein
daß Lüdemann von den Fanatikern mit dickem Brett vorm Kopf so hübsch angefeindet wird. ;-)
Redaktion benachrichtigen Gottlosigkeit ist abnormal
#36   Alanus ab Insulis   13:12:10 | Montag, 30. April 2007
@ obelix u. Sozialk.: Ja genau,
der Teufel ist überall. Passen Sie auf, Sozialk., daß Sie ihm nicht auf den Leim gehen.
Was mich übrigens interessieren würde: Was spricht die Stimme eigentlich so zu Ihnen? Oder ist das geheim? Vielleicht haben wir alle was davon. Sie quasi als Prophet oder so.
Redaktion benachrichtigen Verwässerte Liturgie
#8   Alanus ab Insulis   13:02:44 | Montag, 30. April 2007
@ Typ: Oh, oh, da wird wohl gleich ein Donnerwetter
auf Sie niederprasseln…
„Es treffe Sie der göttliche Zorn!!!!“
„Frevler.“
Redaktion benachrichtigen 22 Neupriester + …
#8   Alanus ab Insulis   12:37:13 | Montag, 30. April 2007
Welteinheitsreligion?
Dafür war das doch ne ziemlich klägliche Ansammlung von Splittergruppen. Und der Dalai-Lama und der germanische Gode des Bezirks haben auch gefehlt…
Redaktion benachrichtigen Gottlosigkeit ist abnormal
#5   Alanus ab Insulis   16:53:27 | Sonntag, 29. April 2007
Damit ist mal wieder bewiesen
was Autosuggestion im menschlichen Gehirn zustandebringt.
Wer an einen Gott glaubt, nimmt eine Gesprächshaltung (allerdings monologisch, denn es kommt ja nichts zurück) ein wie beim Gespräch mit einem Menschen.
Wer „Gott“ für so real hält wie den „Weihnachtsmann“: Tja, da tut sich dann nichts im Gehirn, weil man ja weiß, daß das Quatsch ist.
Das Ganze war mir allerdings auch schon vorher klar.
Redaktion benachrichtigen Rechtes Denken statt Rührseligkeit
#15   Alanus ab Insulis   14:58:07 | Samstag, 28. April 2007
@ möchtegern: Ich glaube
daß Sie da was verwechseln. Irgendwelche Theologen, Päpste und Bischöfe erklären Ihren eigenen Wunsch und ihren eigenen Glauben zum Willen Gottes.
„Gott will es“ und doch nur ein Synonym für: „Ich will es“.
Projektion des eigenen Wunsches an das Himmelsgewölbe.
Aber das war jetzt wohl zu kritisch…
Redaktion benachrichtigen „Das kann kein gutes Ende nehmen“
#15   Alanus ab Insulis   20:57:11 | Freitag, 27. April 2007
@ Pünktchen: Das geilt Sie richtig auf, was?
Jaaaa, die ganzen Frevler und Sünder, die Spötter und Skeptiker, etc. etc.: Die brennen irgendwann mal.
Das ist Ihre armselige Hoffnung. Da geht Ihnen das herz auf.
Aber vergessen Sie’s: Es gibt kein Höllenfeuer. Die kritische Theologie hat schon vor über 150 Jahren das Höllenfeuer gelöscht und die Pforten der Hölle (und des Himmels) geschlossen.
Dieses ganze Jenseitsgedöns ist echt Opium. Und ich hab’s nicht so mit Rauschmitteln (findet Buddha nämlich nicht gut).
Redaktion benachrichtigen „Das kann kein gutes Ende nehmen“
#13   Alanus ab Insulis   20:40:24 | Freitag, 27. April 2007
Oh ja, der Zorn Gottes!!! Ich zittere
schon und bibbere…
Ich schlottere vor Angst…
Redaktion benachrichtigen Die EU will Polen homosexualisieren
#157   Alanus ab Insulis   20:37:43 | Freitag, 27. April 2007
@ EU: Kloppt den Polen mal ordentlich auf die Finger!
Gut so und weitermachen.
Redaktion benachrichtigen Der Homo-Skandal und seine Nachgeschichte
#11   Alanus ab Insulis   11:55:01 | Freitag, 27. April 2007
@ vir fortis: Oh, Sie starker Mann,
wollen Sie’s mir mal zeigen?
Redaktion benachrichtigen Der Homo-Skandal und seine Nachgeschichte
#8   Alanus ab Insulis   11:37:08 | Freitag, 27. April 2007
Was soll an Oral- und Analsex
(ob nun hetero- oder homosexuell) „menschenverachtend“ sein, wie der Franziskanerpfaffe von sich gab?
Nur heterosexueller Vaginalsex ist es nicht? Da soll ein einer schlau draus werden.
Jaja, Sex ist schön was Böses…
verklemmter Pfaffe
Redaktion benachrichtigen Dreimal sinnvoll + …
#15   Alanus ab Insulis   21:30:00 | Donnerstag, 26. April 2007
@ artois: „Das Sein bestimmt das Bewußtsein.“
Ansonsten läßt sich Ihre intellektuell-exegetische „Meisterleistung“ kaum erklären.
Wer ein Gleichnis nicht als solches erkennt, sollte es lieber gar nicht erst lesen.
Ihr kapitalistischer Jesus sagt nämlich:
„Darum kann keiner von euch mein Jünger sein, wenn er nicht auf seinen ganzen Besitz verzichtet.“
und:
„Verkauft eure Habe, und gebt den Erlös den Armen!“
Na, das ist doch mal ne kapitalistische Anleitung…
Redaktion benachrichtigen Dreimal sinnvoll + …
#13   Alanus ab Insulis   15:59:50 | Donnerstag, 26. April 2007
Wie Karl Marx schon sagte:
„Die Anglikanische Kirche verzeiht eher einen Angriff auf 38 ihrer 39 Glaubensartikel als auf 1/39 ihres Vermögens.“
Super Spruch. Und wahr.
Das läßt sich natürlich ohne Probleme auf die Kath. Kirche übertragen. Der Vatikan hält sehr viele Aktien an allen möglichen Unternehmen. Da waren auch schon Rüstungsbetriebe und Firmen bei, die die „Pille“ herstellen. Was soll’s? – Hauptsache die Kohle fließt.
Die Kirche hat sich immer an das Kapital angebiedert. Man möchte teilhaben an der Kohle, und zwar nicht zu knapp. Aber eben nur die Führungschargen.
Mit Befreiungstheologie hat man’s ja nicht so in Rom (sehr verständlich).
Redaktion benachrichtigen Das muslimische Medienmärchen bröckelt
#8   Alanus ab Insulis   14:11:37 | Dienstag, 24. April 2007
@ seraphin: Ja, das ist die Frage.
Das kommt immer drauf an, was der Mensch aus sich macht.
Wenn man hier so manche Beiträge liest, fragt man sich doch, was das bloß für Leute im „richtigen“ Leben sein müssen. Ätzend, würde ich mal sagen.
Und ausgerechnet diese Leute halten sich für die „Krone der Schöpfung“. Also mir ist da jeder hübsche Hund mit großer schwarzer Nase und gutem Wesen viel lieber. ;-)
Redaktion benachrichtigen Wiederverwertbarer Thron + …
#28   Alanus ab Insulis   14:05:14 | Dienstag, 24. April 2007
@Theophil: Ihr Beitrag sagt
wohl eher mehr über Sie als über mich aus.
Dabei belasse ich es.
Redaktion benachrichtigen Das muslimische Medienmärchen bröckelt
#6   Alanus ab Insulis   13:57:32 | Dienstag, 24. April 2007
Aliatus scheint ein „Troll“ zu sein
dessen Aufgabe Provokation ist. Da sollte man nicht weiter drauf eingehen.
Wenn Aliatus kein Troll ist, ist er eben einer mehr in der sich hier tummelnden Masse von traurigen Neurotikern mir starkem Über-Ich. Auch da lohnt es nicht zu diskutieren aufgrund des eingeschränkten Horizonts.
Redaktion benachrichtigen Wiederverwertbarer Thron + …
#26   Alanus ab Insulis   13:50:58 | Dienstag, 24. April 2007
Och Leute,
geht das schon wieder los.
Kein auch nur halbwegs gebildeter und aufgeklärter Mensch in Deutschland läßt sich von einem vorderasiatischen, intoleranten Buch aus dem Alten Orient sein Sexualverhalten bestimmen.
Daß ist doch sowas von klar…total müßig, darüber zu debattieren. Geradezu abwegig.
Redaktion benachrichtigen Christen bitte Klappe halten
#17   Alanus ab Insulis   15:37:49 | Montag, 23. April 2007
@ seraphin: Wo Jesus wohnt
wird nur selten gezeigt. Aber ich meine mich zu entsinnen, daß er ganz normal in South Park wohnt. Da hatten Eric und Co. ihn wg. einer wichtigen Frage mal aufgesucht.
Ahh, jetzt fällt’s mir ein: Das war in der Folge „Liga der superbesten Freunde“ (so hieß sie, glaub ich). Das ist diese berühmte Folge, in der sämtliche Religionsstifter (Jesus, Mohammed als Feuerzauberer, Mose, John Smith von den Mormonen, Lao-Tse, Krishna etc.) zusammengerufen werden, um gegen einen Sektenführer zu kämpfen. Und da gehen Eric und Co. zum Jesus und bitten um Mithilfe.
Jesus wohnt also in South Park in einem normalen Haus.
Redaktion benachrichtigen Christen bitte Klappe halten
#12   Alanus ab Insulis   14:40:09 | Montag, 23. April 2007
Ihr immer mit Eurem „Popetown“…
Das war ein total harmloser Kinderspaß.
Viel bissiger ist die für Erwachsenen konzipierte Serie „South Park“, wo das Christentum regelmäßig so was von satirisch lächerlich gemacht wird…ich fall immer fast um vor Lachen.
Da kriegt jeder sein Fett weg: Jesus in Jesuslatschen ist Talkshow-Moderator und verliert einen Boxkampf gegen Satan, der sensible und kultivierte Satan lebt in einer festen Beziehung mit Saddam Hussein und ist ein richtiger Partylöwe,der Vatikan ist voll mit Pädophilen, fanatische Missiontanten wollen Außerirdische bekehren etc.
Oooobercool…(und: sehr intelligent!)
Auch Mohammed ist schon als Feuerzauberer dargestellt worden, auch das Judentum wird aufs Korn genommen etc.
Popetown war dagegen ein Klacks. South Park: MTV, 22.00 h. Tip.
Redaktion benachrichtigen Wahnsinnstat + …
#110   Alanus ab Insulis   21:45:55 | Samstag, 21. April 2007
Im buddhistischen Thailand
wird aber so was von locker und offen mit Homosexualität umgegangen, da könnten sich manche monotheistischen Spießer mal ne Scheibe von abschneiden…Der Sexualpartner soll weder zu jung noch gebunden sein. Das ist alles, was Buddha dazu lehrt. Homosexualität ist kein Hindernis auf dem Weg zum Nirwana. Ganz und gar nicht.
Ansonsten sollte man nicht so viel von angeblich buddhistischen Lehren sprechen, wenn man davon auch nicht ansatzweise Ahnung hat (nicht wahr, Matt?).
Das Verlöschen der Gier (damit ist nicht Sexualität gemeint, sondern alles „Haben-Wollen“, was Matt natürlich nicht wissen kann, weil er nur ein oder zwei Sätze dazu mal schnell so im Vorbeigehen gelesen hat) wird übrigens nur von den wenigsten (am ehesten noch von den buddh. Mönchen) in diesem Leben erreicht. Die meisten Buddhisten sind realistisch und sehen sich im Stadium des „Stromeintritts“: Sie sind auf dem sicheren Weg der Erlösung und vor schweren Rückfällen sicher; einige Wiedergeburten wird’s aber noch geben. Das ist ja das Schöne: Man muß nicht alles in diesem einen Leben erreichen. Eine Verbesserung ist auch viel Wert.
Außerdem war Buddha selbstverständlich schlank wie eine Gazelle (ab Mittag wird nichts mehr gegessen). Die dicken Buddha-Statuen stammen v.a. aus der chinesischen Tradition. Außerdem wird Buddha nicht angebetet, weil er kein Gott ist. Der Buddhismus ist atheistisch.
Redaktion benachrichtigen Wahnsinnstat + …
#79   Alanus ab Insulis   16:30:36 | Samstag, 21. April 2007
Heterosexuelle Triebe
dürften sich in ihrer Triebhaftigkeit kaum von homosexuellen Trieben unterscheiden. Nur das Ziel des Triebes ist ein anderes.
Und noch nicht mal unbedingt das: Kann mir mal jemand den wirklich wesentlichen Unterschied zwischen hetero- und homosexuellem Oralverkehr beschreiben? Ist die weibliche Zunge / Lippen anderes als männliche?
Oder der Unterschied zwischen hetero- und homosexuellem Analverkehr?
Fragen über Fragen…
Redaktion benachrichtigen Wahnsinnstat + …
#44   Alanus ab Insulis   14:35:19 | Samstag, 21. April 2007
@ möchtegern: Ja, schon richtig, in den
Industrieländern ist der Anteil Homosexueller an den HIV-Infizierten überdurchschnittlich hoch, keine Frage. Das hat allerdings nichts mit Homosexualität an sich zu tun, sondern mit dem – teilweise auch ganz gewollten und bewußten – Nichtgebrauch von Kondomen (was natürlich ziemlich dumm ist). Die übergroße Mehrheit der Homosexuellen lebt entweder in einer festen Partnerschaft oder benutzt Kondome. Und diese Leute bekommen eben kein HIV.
Daß in den Industrieländern von HIV überdurchschnittlich oft Homosexuelle betroffen sind, hilft den nicht-homosexuellen HIV-Infizierten hierzulande übrigens auch nicht weiter.
Verglichen mit den den Zahlen der HIV-Infizierten in den „Entwicklungsländern“ u. v.a. in südl. Afrika, ist der Anteil in den Industrieländern sowohl in absoluten als auch relativen Zahlen verschwindend gering.
Krankheiten, die durch Fettleibigkeit oder klerikalen Alkoholismus verursacht sind und zum Tod führen, sind übrigens eine Strafe Gottes für Völlerei. ;-)
Redaktion benachrichtigen Wahnsinnstat + …
#40   Alanus ab Insulis   14:20:04 | Samstag, 21. April 2007
Coole Kampagne.
HIV ist v.a. ein Hetero-Problem, wie ein flüchtiger Blick ins südliche Afrika zeigt, wo die allermeisten HIV-Infizierten leben und ganze Landstriche dabei sind, entvölkert zu werden. Das kann wohl kaum mit Homosexualität zu tun haben…
Redaktion benachrichtigen Wir brauchen wieder eine Inquisition
#8   Alanus ab Insulis   15:52:41 | Freitag, 20. April 2007
Ihre Durchlaucht kann es wohl nicht verknusen
daß sie nichts mehr zu melden hat und der „Adel“ nur noch für die yellow press taugt.
Redaktion benachrichtigen Rosige Aussichten
#21   Alanus ab Insulis   15:50:07 | Freitag, 20. April 2007
Ist doch schön
daß die „junge welt“ neue Leser dazugewonnen hat (Redaktion).
Redaktion benachrichtigen Dann lieber orthodox
#39   Alanus ab Insulis   15:46:53 | Freitag, 20. April 2007
Man muß sich schon fragen
was eigentlich so toll daran ist, wenn man in der Messe jedes Mal ein Menschenopfer vergegenwärtigt, daß eine zornige Gottheit angeblich zur Besänftigung gefordert habe…
Das ist doch reichlich archaisch und primitiv.
Redaktion benachrichtigen Gute Noten + …
#4   Alanus ab Insulis   15:36:48 | Freitag, 20. April 2007
@ Artois: Wieder wilde Verschwörungstheorien
am Ausbrüten, was?
Dieses Forum hier zeigt doch zur Genüge, daß es bei traditionalistischen Katholiken fast regelmäßig dazugehört, extrem autoritäre Gesellschaftsmodelle und antisemitische und sonstwelche anti-XY (man setze hier nach Belieben ein) Meinungen zu vertreten.
Inklusive massenhaften Vollzug der Todesstrafe.
Also mal nicht so weinerlich.
Redaktion benachrichtigen Sexualpädagogischer Schund
#35   Alanus ab Insulis   15:29:36 | Freitag, 20. April 2007
Leute, Leute…
Ihr müßt schon etwas älteres Semester sein, wenn Ihr meint, daß sich die Leute heute noch sexuelle Repression gefallen lassen.
Das ist obsolet. Erledigt.
„Tu, was Dir gefällt.“
Redaktion benachrichtigen Homosexuelle haben häufiger Eßstörungen
#24   Alanus ab Insulis   15:51:06 | Mittwoch, 18. April 2007
Ach du heilige Scheiße…
jetzt geht hier wieder dieser Bullshit los…
Redaktion benachrichtigen Wertloses Material
#11   Alanus ab Insulis   14:19:57 | Montag, 16. April 2007
@ Lutheraner: Na, ist wieder die Kommunismusphobie
am Wüten bei Ihnen?
Wie halten Sie es eigentlich mit der monastischen Gütergemeinschaft? Diese ist urchristlich und im NT angelegt. Z.B. Apg 2,44 f. über die junge Christengemeinde:
„Und alle, die gläubig geworden waren, bildeten eine Gemeinschaft und hatten alles gemeinsam [omnia communia]. Sie verkauften Hab und Gut [s. Lk 14,33: Keiner kann mein Jünger sein, wenn er nicht auf seinen ganzen Besitz verzichtet] und gaben davon allen…“
Tja, alles Kommunisten, die frühen Christen. Na ja, waren eben alles Juden. So gesehen haben Sie recht… ^-^
Redaktion benachrichtigen Wertloses Material
#6   Alanus ab Insulis   13:46:56 | Montag, 16. April 2007
@ nonnobis: Der „Zeitgeist“
dauert dann aber schon über 200 Jahre an. Ebesogut könnten Sie die moderne Kommunikationstechnologie (die Sie ja selbst nutzen) als „zeitgeistig“ abtun. Erst durch die kritische Methode hat sich die Theologie den Rang einer Wissenscjhaft erworben. Vorher war das doch nur frommes Stochern im Nebel.
Gehen Sie an eine beliebige Theologische Fakultät in Deutschland: Ob prot. oder kath. ist völlig gleichgültig, weil mittlerweile alle Professoren weitgehend nicht dem Dogma, sondern wissenschaftlicher Methodik verpflichtet sind. Im allgemeinen herrscht da im wesentlichen Konsens.
Da hilft es auch nicht, daß Sie das alles doof finden.
Redaktion benachrichtigen Wertloses Material
#3   Alanus ab Insulis   13:22:18 | Montag, 16. April 2007
„Der große Betrug. Und was Jesus wirklich sagte und tat“
So heißt ein Buch von Lüdemann, das ich mir mal zu Gemüte geführt habe. Wirklich aufschlußreich. Quasi eine Kurzeinführung in die moderne kritische Exegese. Z.B. wird überzeugend herausgearbeitet, welche Jesus- Worte und -Taten mit Sicherheit echt sind (nicht allzu viele) und welche mit Sicherheit unecht sind (das meiste).
Aus dem Echten läßt sich leider auch nicht annähernd ein Gesamtbild der Person oder der Ethik oder der Wirksamkeit Jesu ableiten. Dafür ist das viel zu bruchstückhaft.
An sich denken ja die meisten Theologen so, nur Lüdemann hat den Mut gehabt, unmißverständlichen Klartext zu sprechen, während die anderen es etwas wolkiger handhaben.
Das obige Buch ist empfehlenswert.
Redaktion benachrichtigen Kinderabtreiber sind keine Menschen
#11   Alanus ab Insulis   14:51:43 | Donnerstag, 12. April 2007
Leute, Leute: Die Hölle
ist gemäß South Park so ziemlich der beste Ort, wo man hinkommen kann. Coole Partys, Vergnügungen, ein um die Höllenbewohner besorgter Satan, der in einer festen homosexuellen Beziehung lebt, moderne Häuser mit großer Terrasse und Panoramafenstern mit Blick auf den Feuersee…
Und im Himmel? – Nur Mormonen. Ausschließlich. Total ätzend.
Für mich steht fest, wo ich hin will. ;-)
Redaktion benachrichtigen Lächelnder Papst + …
#5   Alanus ab Insulis   10:57:50 | Donnerstag, 12. April 2007
Laut „Spiegel“
war es ein „Strichjunge“, der aber keinen Bock auf Sex mit dem Pfaffen hatte, dessen Annäherungsversuche abwies und ihn „in Notwehr“ getötet habe.
www.spiegel.de/…,1518,476739,00.html
Jaja, wie im Mittelalter, der Klerus…
Redaktion benachrichtigen Kardinal blamiert Bischof
#36   Alanus ab Insulis   16:48:33 | Mittwoch, 11. April 2007
@ Heger: Wenn
es ein Verbrechen sein soll, kleinen Kindern „die Mutter zu entziehen“ (als wenn da eine böse Macht hinterstände; viele Frauen wollen gerne ins Berufsleben zurück), dann müßte es konsequenterweise auch ein Verbrechen sein, den kleinen Kindern „den Vater zu entziehen“. Gegen Vaterentzug hat Mixa ja nichts.
Redaktion benachrichtigen Kardinal blamiert Bischof
#27   Alanus ab Insulis   15:45:36 | Mittwoch, 11. April 2007
@ Heger: Frauen sollen
bessere Erziehungsarbeit leisten können als Männer? Das ist nun wirklich ein diskriminierendes Vorurteil. Totaler Quatsch. Wie sollte man sowas begründen können?
Reale Unterschiede zwischen Mann und Frau: Ja, daß es da gewisse Unterschiede gibt (primäre Geschlechtsmerkmale), wird uns allen hier bewußt sein. Nur: Was sagt das über die Qualität als Elternteil aus? ?:)
Gender: Sie wollen doch nicht wirklich die Existenz von Geschlechterrollen abstreiten, die eben gesellschaftlich, nicht biologisch begründet sind? Dafür ist das doch viel zu offensichtlich. Ein flüchtiger historischer Überblick oder ein Blick in andere Kulturkreise der Gegenwart machen das deutlich.
Redaktion benachrichtigen Kardinal blamiert Bischof
#24   Alanus ab Insulis   15:18:13 | Mittwoch, 11. April 2007
Warum hat Mixa nichts dagegen
daß die Väter arbeiten und sich an der Erziehung der Kinder beteiligen? Bei den Frauen regt er sich so auf, bei den Männern findet’s er in Ordnung, oder was?
Das ist diskriminierend den Männern gegenüber. Wenn aber der Mann arbeiten darf, ohne daß es den Mixa stört: Warum sollte dann nicht auch die Frau arbeiten?
Wenn jemand eine veraltete Auffassung der Geschlechterrollen hat, ist es Mixa; mit Sicherheit nicht die gescholtenen Feministinnen der 70er Jahre (welche bekanntlich unglaublich progressiv waren).
Redaktion benachrichtigen Kardinal blamiert Bischof
#20   Alanus ab Insulis   14:56:50 | Mittwoch, 11. April 2007
@ Beobachterin: Nicht nur
die Bevölkerung in Deutschland wird nicht aussterben, sondern auch die Deutschen werden es nicht. Ein Volk von 80 Millionen Menschen zum heißen Aussterbekandidaten zu machen, wäre ja auch etwas lächerlich. Fragen Sie mal einen Dänen: Die haben’s nie über 5,5 Millionen gebracht. Die Isländer haben gerade mal kürzlich die 300.000er-Marke geknackt…
Da redet auch keiner vom Aussterben. Es gibt kein ewiges Wachstum und es ist auch nicht wünschenswert. Ich würde es sogar begrüßen, wenn wir langfristig in etwa wieder eine Bevölkerungszahl wie bei der Reichsgründung 1871 bekämen: Da waren’s 41 Millionen. Und zwar bei 50 % mehr Fläche als jetzt!
Da hatte auch keiner vom Aussterben gesprochen.
Redaktion benachrichtigen Falschmeldung: Warum das Motu Proprio nicht erschienen ist
#14   Alanus ab Insulis   14:49:22 | Mittwoch, 11. April 2007
@ Aurelius: Völlig richtig.
Jedes neue Heiligenfest verändert das Missale, weil immer ein neues Meßformular eingefügt wird bzw. das Kalendarium geändert wird.
1570 war nach der Kalenderreform von 1568 das Kalendarium ziemlich leer. Auch das Fest Annas oder des Joachim waren der Reform zum Opfer gefallen und 1585 wieder eingefügt worden. Damit wäre „Quo primum“ schon verletzt worden. Habe da aber noch keine Tradi-Beschwerde drüber gehört…
Oder das Josefsfest? Erst 1621 eingeführt worden. Auch noch keine Tradi-Beschwerde gehört.
Redaktion benachrichtigen Erbarmungslos barmherzig
#19   Alanus ab Insulis   17:36:53 | Montag, 9. April 2007
@ Artois: Ich hatte es Ihnen ja schon
einmal gesagt, aber angesichts Ihres wirren und wieder einmal sehr abstoßenden Beitrags wiederhole ich mich gerne: Sie müssen einfach ein etwas dummer Mensch sein. Oder in einem absolut verqueren Gedankengebäude leben.
Redaktion benachrichtigen Erbarmungslos barmherzig
#17   Alanus ab Insulis   17:19:41 | Montag, 9. April 2007
Das ist schon immer oberlässig
wie hier Christen für die Todesstrafe argumentieren, wo doch Jesus selbst auf grausame Art hingerichtet wurde.
Davon abgesehen: Wie verträgt sich die Todesstrafe mit dem Liebesgebot? – OK, Leute, spart Euch das Argumentieren, wie das zusammenpassen soll. Es wäre nur peinlich. Da wird aus einer Religion ein autoritäres Gebilde, das vor keiner Unmenschlichkeit zurückschreckt.
Redaktion benachrichtigen Aus ungelegten Eiern schlüpfen keine Hühner
#7   Alanus ab Insulis   16:57:09 | Montag, 9. April 2007
@ Navon: Genau! Ostern ist eigentlich
ein germanisch-heidnisches Frühlingsfest, mit dem die Göttin Ostara / Eostre verehrt wurde, nachzulesen bei Beda Venerabilis in De temporum ratione, Kap. 15. Dort bezeugt er nämlich, daß bei den Angelsachsen der April „Eosturmonath“ heißt, dessen Name von der Göttin Eostre abgeleitet ist.
Das Licht besiegt die Dunkelheit, das Leben den Tod, die Wärme die Kälte. Alles germanisch-heidnisch. Darum auch Hoppelhäschen, Ostereier etc. als Symbol für neues Leben und Fruchtbarkeit.
Das Christliche ist doch erst später aufgepfropft worden.
Redaktion benachrichtigen Ausgetanzt
#73   Alanus ab Insulis   19:10:46 | Samstag, 7. April 2007
@ Guttenberger: Ohne nun
zu weit in philosophische Details abzugleiten, was den Begriff „person“ angeht: Im Buddhismus gibt es ja (anders als im Hinduismus) keine Seelenwanderung, weil es keinen „Personenkern“ gibt, sondern setzt sich die Person immer wieder neu aus den Wesensbestandteilen zusammen.
Das hat aber nichts damit zu tun, daß es deswegen keine Götter geben könnte. Buddha heißt ja der „Lehrer der Götter und Menschen“. Aber auch die Götter unterliegen der Wiedergeburt. Es geht bei Buddha eigentlich nicht um Atheismus in dem Sinne, daß er Götter leugnet, sondern daß Götter vollkommen belanglos sind zum Erreichen des Nirwana. Götter können einem dabei nicht helfen. Diesen Weg muß jeder selbst gehen (Selbsterlösung). Auch die Götter unterliegen der leidvollen Kette der Wiedergeburten.
Darum geht’s eigentlich: 1. Götter sind belanglos für die Erlösung (höchstens für das alltägliche Klein-klein können sie vielleicht helfen) 2. die Götter unterliegen der Kette der Wiedergeburten wie alle anderen Wesen.
In meinem Verständnis ist das eigentlich Atheismus: Man „glaubt“ nicht an die Götter, man betet nicht zu ihnen, sie sind belanglos.
Redaktion benachrichtigen Ausgetanzt
#71   Alanus ab Insulis   15:36:45 | Samstag, 7. April 2007
Jaja, der begrenzte Horizont
mancher scheint nicht zu wissen, daß Atheismus einfach nur bedeutet, daß man kein Theist ist. Punkt. Alles andere ist doch völlig ergebnisoffen.
Der Buddhismus z.B. ist eine atheistische Religion. Man wird den Buddhismus aber kaum als rein materialistisch bezeichnen können. Aber auch „materialistisch“ kann viele Bedeutungen haben, und zwar nicht die schlechtesten.
etc.etc.etc.
Da gäbe es noch so viel zu differenzieren…(was hier nicht so drin ist).
Redaktion benachrichtigen Ein eingerissenes rechtes Augenlid
#6   Alanus ab Insulis   20:27:33 | Freitag, 6. April 2007
Das Problem mit dem „Grabtuch“
ist doch, daß es der freien Forschung kaum zugänglich ist und unter Verschluß gehalten wird. Ganz selten mal ein kleines Fetzchen Stoff vom Rande, und dann wieder ab in die Vitrine…
Leute, so kann man echt nicht wissenschaftlich arbeiten. Und genau darum kann da auch so viel hineingeheimnißt werden.
Redaktion benachrichtigen Ausgetanzt
#31   Alanus ab Insulis   18:43:37 | Freitag, 6. April 2007
Hihi, das ist nun wirklich etwas amüsant:
Atheisten (von denen doch niemand erwarten sollte, daß sie einen Bezug zum Inhalt des Karfreitags haben; warum auch?) wollen feiern, und die christliche Reaktion hier (nur eine kleine Auswahl):
„übelstes Pack“
„geistige Hurenkinder“
„wollen geistig vögeln“
„notgeiler Prolet“
etc.
Und solche Kommentare an einem so schönen, sonnigen Tag mit blauem Himmel, an dem ich herrlich bis 17.00 Uhr ausgeschlafen habe. Nee,nee, nee…
Warum nehmen Christen nicht mal Rücksicht auf die Atheisten? Wir leben doch in einem säkularen Staat. Wenn jemand in einer geschlossenen Räumlichkeit feiert, bekommt doch kein anderer etwas davon mit. Christen dürfen sich dann in die Karfreitags-„Stille“ dieses Forums zurückziehen…
Was die Feiertagsgesetze angeht: Die sind Ländersache. In München macht sich das Kreisverwaltungsreferat natürlich zum Handlager des Bischofs. Dort gilt wahrscheinlich von Do. abend bis Karsamstag abend „Tanzverbot“.
In liberaleren Bundesländern nur am Karfreitag von 00.00-24.00 Uhr. Am Karsamstag um 00.01 bummt die Musik los (z.B. weiß ich das von Schleswig-Holstein).
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#14   Alanus ab Insulis   17:54:57 | Freitag, 6. April 2007
@ Romulus: Ihr „Beitrag“
sagt mehr über Sie als über mich aus.
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#23   Alanus ab Insulis   17:10:38 | Donnerstag, 5. April 2007
Das Demographieproblem wir
1. total übertrieben. Wenn nämlich erst die geburtenstarken Jahrgänge bis zu den 1960er Jahren aus dem Bevölkerungaaufbazu
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#11   Alanus ab Insulis   17:07:51 | Donnerstag, 5. April 2007
@ Heger: Nach Ihrer Logik
müßten dann alle Menschen Ende der 1940er Jahre in der britischen und US-amerikanischen automatisch Englisch gekonnt, und in der sowjet. Besatzungszone russisch…
Wobei die sowjet. Besatzungszone noch das bessere Beispiel ist, weil es ein anderes Alphabet hat. So wie das Lateinische auf Leute, die hebräische oder auch griechische Buchstaben (letztere schon als Fremdsprache oder zumindest zweite Sprache) gewohnt waren, von den wenigsten Leuten auch nur gelsen werden konnte. Wäre ja schon das dritte Alphabet gewesen, das man beherrschen mußte.
Die römischen Soldaten konnten natürlich Latein; aber für Leute wie Jesus war das so, wie für die Magdeburger das Sprechen der Rotarmisten.
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#5   Alanus ab Insulis   16:46:31 | Donnerstag, 5. April 2007
Hihi, die Linken zoffen sich gern
mit Frömmlern. Das macht am meisten Spaß für die (neben den Großkapitalisten natürlich).
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#10   Alanus ab Insulis   16:44:02 | Donnerstag, 5. April 2007
Das Christentum ist nun mal
auf dem Weg, eine kleine Minderheitenreligion zu werden. Eigentlich ist es das schon: Die meisten sind doch nur noch pro forma dabei. Ein Rentner zahlt keine Kirchensteuer mehr, also erspart er sich den Weg zum Standesamt, um formal den Kirchenaustritt zu erklären.
Wenn man die Zahlen der sonntäglichen Gottesdienstbesucher zugrundelegt, ist das doch ein ziemlich klägliches Bild. Gerade in den letzten 10/15 Jahren sieht man doch deutlich, wie der Nachwuchs wegbricht. Sucht mal Leute zwischen 20 und 40 in normalen Gottesdiensten: gähnende Leere. Die pennen lieber aus (zurecht!). Die Kinder und Jugendlichen (bis zur Firmung und Konfirmation, wo’s Kohle gibt) kann man sowieso nicht zählen: Die werden nur mtgeschleppt.
Die Kirchenschließungen zeigen doch nur, was Sache ist.
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#9   Alanus ab Insulis   16:35:39 | Donnerstag, 5. April 2007
Natürlich konnte Jesus kein Latein.
Wir sollten aus dem nazarenischen Zimmermann (oder Bauhandwerker) kein großes Sprachtalent machen. Außerdem war in der Osthälfte des Röm. Reichs Griechisch die lingua franca, nicht Latein. Selbst in Rom wurde viel Griechisch gesprochen. Die röm. Liturgie war noch bis ins 4. Jh. griechisch, nicht lateinisch.
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#21   Alanus ab Insulis   16:23:32 | Donnerstag, 5. April 2007
@ Lutheraner: Kulturpessimusmus
ist 1. sehr unsympathisch (hat immer so was Verbittertes an sich) und 2. auch falsch. Gar nichts, rein gar nichts war „früher“ (welche Zeit meinen Sie eigentlich?) besser als heute. Noch nie haben Menschen in Deutschland so lange ohne Krieg und existentielle Not gelebt, in relativ hoher sozialer Absicherung (obwohl es da noch viel zu tun gibt) und mit so viel Möglichkeit zur freien Entfaltung der Persönlichkeit.
Das ist das Ergebnis von Humanismus und Aufklärung (und anderen Faktoren). Nichts war „damals“ besser, gar nichts.
Und ansonsten sollten Sie groß aufgemachte Boulevardstorys zu Gewalt an Schulen etc. nicht überbewerten: Das hat was mit medialer Wahrnehmung zu tun.
Daß Sie eine geradezu unerklärliche Sozialismusphobie haben und den überall wittern, hab ich schon mitbekommen.
@ Elendester Sünder: Falls Sie wirklich herzhaft (und nicht verbittert) gelacht haben sollten, freut es mich aufrichtig. Daß ich mich nicht mit den etwas traurigen Existenzen à la P. Lingen und den verantwortunglosen Pfaffen, durch die A. Michel zu Tode gekommen ist, beschäftige, müssen Sie mir nachsehen.
Redaktion benachrichtigen Das lassen wir unser Kind selbst entscheiden
#6   Alanus ab Insulis   19:38:26 | Mittwoch, 4. April 2007
Ich verstehe die Problematik nicht.
Daß die primären Geschlechtsmerkmale naturgegeben sind, wird niemand leugnen. Dadurch definiert sich Mann- und Frausein.
Alles andere aber (Kleidung, Ausschließen von sexuellen Präferenzen, Arbeitsverteilung etc.) ist gesellschaftlich bedingt. Ganz klar.
Redaktion benachrichtigen Kleinkarierte Welt
#7   Alanus ab Insulis   19:31:47 | Mittwoch, 4. April 2007
Nur mal zur Erinnerung:
Das Kreuz ist ein Hinrichtungsinstrument. Wenn Jesus gehängt worden wäre, würde Jesus in den heutigen Kirchen (und um den Hals der Gläubigen an Kettchen) am Strick baumeln. Oder elektrische Stühle, oder die Giftspritze oder was weiß ich.
Daß Nichtchristen die Darstellung eines antiken Hinrichtungsvorgangs nicht gerade begrüßen, ist wohl verständlich.
Redaktion benachrichtigen Fromme Gefahr + …
#11   Alanus ab Insulis   19:24:30 | Mittwoch, 4. April 2007
Ich finde unseren humanistischen
und säkularen Staat gut, weil rechtsstaatliche Gerichtsverfahren möglich und nicht von religiösem Fanatismus geprägt sind. Wir sind nun mal (und zum Glück) kein Gottesstaat, wo „Hostiendiebe“ verbrannt oder aufgehängt werden. Außerdem war gemäß Gesetzeslage der Pfarrer der Schuldige (Nötigung, Körperverletzung), während der „Hostiendieb“ (wieso eigentlich „Dieb“? Der Pfarrer hatte ihm doch die Hostie freiwillig gegeben, oder nicht?) keine Straftat begangen hatte.
Außerdem ist „humanistisch“ für mich ein echtes Auszeichnungsprädikat. Entwicklung zu echtem Menschsein, und keine fanatisierte Kastration des eigenen Wesens (s. den Stammvater des Humanismus, Petrarca und die anderen humanistisch geprägten Leute: alles angenehme Menschen).
Redaktion benachrichtigen Mystischer Mehrwert
#32   Alanus ab Insulis   21:54:11 | Dienstag, 3. April 2007
Wieso wird hier eigentlich
in den letzten Tagen ein jüdisches Thema nach dem anderen rausgehauen?
Redaktion benachrichtigen Glücksfall
#8   Alanus ab Insulis   16:56:02 | Dienstag, 3. April 2007
Jesus ging ja auch in die Synagoge.
Und die Apostel auch, auch nach der Kreuzigung Jesu. Und das AT wird auch in der Kirche gelesen. So gesehen unspektakulär.
Redaktion benachrichtigen War Johannes Paul II. ein Jude?
#90   Alanus ab Insulis   16:53:23 | Dienstag, 3. April 2007
@ Sozialkatholisch: Lassen wir mal
die Frage außer acht, ob Jesus sich wirklich für den gehalten hat, als den ihn die spätantiken Konzile erklärt haben.
Daran, daß Jesus und die Apostel, und Maria etc. Juden waren, dürfte das nichts ändern. Selbst wenn in diesem Artikel hier, in dem ja nur vageste Bezüge zu einer möglichen jüdischen Teilabstammung von JP II hergestellt werden, inhaltlich stimmen sollte, wäre JP II ja wohl trotzdem Christ gewesen. Man kann ja (teil-)jüdischer Abstammung und gleichzeitig Christ sein, oder nicht?
Jesus als Christ zu bezeichnen, ist aber auf jeden Fall etwas merkwürdig. Dann hätte er ja an sich selbst geglaubt? Obwohl: Er hat ja irgendwie als zweite Person der unteilbaren Trinität zur ersten Person der unteilbaren Trinität gebetet, wo ich mich frage, wie das …
ach was, ich krieg ja einen Knoten im Hirn hier…
Redaktion benachrichtigen War Johannes Paul II. ein Jude?
#86   Alanus ab Insulis   16:05:26 | Dienstag, 3. April 2007
@ Vincit: Wer ist eigentlich dieser verkorkste Friedelmeyer?!
Muß man auf den hören, oder was?
Redaktion benachrichtigen Papst gegen Papst
#32   Alanus ab Insulis   15:50:14 | Dienstag, 3. April 2007
@Hölle: Nee, nee, nee, Leute,
da – gemäß South Park :-] – nur Mormonen in den Himmel kommen, landet der gesamte Rest in der Hölle. Der Teufel übrigens – bei South Park – ist ein ganz cooler Typ, der mit Saddam Hussein in einer festen Beziehung lebt und oberlässige Feste zu feiern versteht…
Also: Was soll’s? Besser als mit den Mormonen im Himmel, oder nicht?…
Redaktion benachrichtigen War Johannes Paul II. ein Jude?
#84   Alanus ab Insulis   15:32:28 | Dienstag, 3. April 2007
Ob Petrus wohl Jude war?
Und Jesus? Und Paulus? …
Redaktion benachrichtigen Es bewegt sich was
#24   Alanus ab Insulis   20:33:33 | Samstag, 31. März 2007
@ Artois: Sie scheinen
mir ehrlich gesagt ein etwas dummer Mensch zu sein. Ansonsten kann ich Ihren Beitrag nicht nachvollziehen.
Ich würde in Polen als Neu-Germane Ordnung schaffen wollen? – Dafür ist mir Polen viel zu rückständig und viel zu langweilig.
Ich interessiere mich für da für ganz andere Länder.
Redaktion benachrichtigen Begründete Hoffnung
#49   Alanus ab Insulis   16:17:06 | Samstag, 31. März 2007
@ Luther: Tja, da haben Sie
nun allerdings einen großen Fehler gemacht. Sie sollten doch schon mitbekommen haben, daß man hier nichts Persönliches preisgeben sollte, weil dann immer wieder darauf rekurriert wird, meist in einer ziemlich ekligen Weise. So läuft das hier nun mal.
Und das sich hier – ein Blick auf die Kommentare egal zu welchem Thema genügt – ziemlich viele gestörte, hochaggressive, profilneurotische Personen rumtummeln, ist doch auch klar.
Eine Diskussion über Luther ist da eigentlich müßig.
Redaktion benachrichtigen Begründete Hoffnung
#11   Alanus ab Insulis   13:52:23 | Samstag, 31. März 2007
Meine Güte, hoffentlich
kommt die Freigabe der Alten Messe bald, damit wir das orakeln darüber hinter uns haben. Und vor allem: Dann wird man sehen, daß das ein ganz großer Schuß in den Ofen wird, weil sich kaum „neue“ Leute dafür interessieren werden.
Es wird nur insofern ein Erfolg werden, weil sich sehr viele Leute von Pius X. abwenden werden: Die Hälfte von denen geht da bestimmt nur wg. der Liturgie hin. Auch viele Pius X-Priester werden sich leichter mit Rom versöhnen. So gesehen ein geschickter Schachzug.
Redaktion benachrichtigen Details der Wunder-Eilung + …
#3   Alanus ab Insulis   13:43:57 | Samstag, 31. März 2007
Die Sache mit diesen ganzen Heilungs“wundern“
werden nochmal sehr peinlich werden. Nämlich dann, wenn bei medizinisch-psychologischen Fortschritten, an diesen Dingen gar nichts mehr unerklärlich sein wird, sondern solche Heilungen mal jeder Arzt in seiner Sprechstunde durchführen wird (so ungefähr).
Das Wetter war auch mal unerklärlich…(ganz damals irgendwann)
Redaktion benachrichtigen Es bewegt sich was
#17   Alanus ab Insulis   13:38:52 | Samstag, 31. März 2007
Polen ist völlig isoliert.
Auch die Mehrheit der Polen merkt das inzwischen, daß sie durch ihre extrem chauvinistische und provinzielle Regierung europaweit nur noch belächelt werden.
Eigentlich war die Regierungskoalition ja schon am Ende vor paar Wochen, aber weil die Umfragen für die Rechten katastrophal sind, haben die sich nochmal zusammengerauft.
Schade für Polen. Na ja, in zwei Jahren oder so, bei regulären Wahlen, hat Polen diesen Alptraum hinter sich, der wahrscheinlich sowieso nur durch den damaligen JP II-Hype zustandegekommen war.
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#26   Alanus ab Insulis   15:50:04 | Donnerstag, 29. März 2007
@ Tridentinus: Ich empfehle
besonders den Schlußsatz von „Missale Romanum“:
„Unsere Anweisungen und Vorschriften [sprich: das neue Meßbuch] sollen jetzt und in Zukunft gültig und rechtskräftig sein, unter Aufhebung jedweder entgegenstehender Konstitutionen und Verordnungen Unserer Vorgänger sowie aller übrigen Anweisungen, welcher Art sie auch seien.“
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was es da noch zu interpretieren geben soll.
Redaktion benachrichtigen Tradition und Traditionalismus + …
#22   Alanus ab Insulis   15:23:28 | Donnerstag, 29. März 2007
@ Tridentinus: Um dem von Ihnen
vertretenen Denkmodell entgegenzutreten, ist in die meisten juristischen Neuerungen ja auch die Formel „alle bisherigen Bestimmungen dazu gelten nicht mehr“ (so in etwa) aufgenommen.
Wo nun nach alter Regelung festgeschrieben ist, wie man die Hostie anfassen soll, weiß ich zwar nicht. Wenn es aber im alten Missale gestanden hat: Das ist bekanntlich durch die Apostolische Konstitution von 1970 (oder 69?) namens „Missale Romanum“ ersetzt worden. Da läßt der Wortlaut keine Interpretation zu. Da wäre dann auch ein Rückgriff explizit nicht erlaubt.
Redaktion benachrichtigen Die Ratten rotten sich zusammen
#6   Alanus ab Insulis   15:16:28 | Donnerstag, 29. März 2007
@ hähnchen: Nee, arm ist die kath. Kirche
wirklich noch nie gewesen… :-D
Redaktion benachrichtigen Tradition und Traditionalismus + …
#19   Alanus ab Insulis   15:06:02 | Donnerstag, 29. März 2007
@ Tridentinus: Differenzieren.
Wenn irgendwo explizit auf ältere Regelungen verwiesen wird, ist das ja auch in Ordnung. Auch im dt. Grundgesetz wird an einer Stelle auf die Weimarer Reichsverfassung verwiesen.
Wenn aber solch ein Verweis nicht stattfindet, findet er eben nicht statt. Weil man das einfach nicht mehr regeln will. Daraus zu schließen, daß dann noch die bisherige Regelung gilt, dürfte reichlich gewagt sein.
Redaktion benachrichtigen Zum Kotzen oder zum Lachen?
#2   Alanus ab Insulis   15:19:50 | Samstag, 24. März 2007
Ja, Homosexualität
scheint eine geheimnisvolle Faszination auf Tradi-Katholiken auszuüben.
Tja, was man bei sich selbst verdrängt und unterdrückt, wird dann eben auf andere projiziert.
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#36   Alanus ab Insulis   19:35:01 | Freitag, 23. März 2007
@ wolfgang 1 u. 2: Von historisch-wissenschaftl.
Methodik scheinen Sie nur sehr rudimentäre Kenntnisse zu haben. Dazu kommt noch Ihre verkrampfte Apologetik, die ich gar nicht ernst nehmen kann wegen der selbstgewählten Scheuklappen.
Fast die gesamte Literatur der griechisch-römischen Antike liegt nur in Abschriften von Abschriften vor. Das liegt u.a. an den Beschreibstoffen, aber auch an Kriegen oder kirchlichen Säuberungsaktionen. Das ist im Prinzip auch nicht weiter schlimm: Es gibt zahlreiche methodische Kriterien, um die Echtheit eines antiken Textes festzustellen, selbst wenn die erste erhaltene Abschrift viele hundert Jahre nach der Entstehung des Originals erhalten ist. Das habe ich zu keinem Zeitpunkt als Argument gegen die Historizität Jesu ins Feld geführt.
Aber nur weil die Texte tatsächlich nah am Ereignis sind, können sie den letzten Stuß enthalten.
Daher werden dann zahlreiche Bezüge zu anderen Texten, textimmanente Kritik u.v.a. Verfahren angewendet, um der Sache auf den Grund zu gehen. Ohne daß ich vorhätte, die Historizität Jesu abzustreiten, stelle ich fest, daß seine Historizität nicht zweifelsfrei belegbar ist. Gerade für die angeblich inkarnierte zweite Person der Trinität steht die dünne
Quellenlage doch in einem verheerenden Kontrast…
Noch zu Cäsar: Schon mal was vom „Julianischen Kalender“ gehört? :-] Nicht zu vergessen die zahlreichen, umfangreichen Inschriften, die.aus der Antike erhalten sind! Es muß nicht immer in Buchform sein.
Sehen Sie doch mal die zahlreichen Widersprüche innerhalb der E…
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#29   Alanus ab Insulis   09:10:04 | Donnerstag, 22. März 2007
@ Stimme aus Wien: Da sind Sie aber einem dicken Bären aufgesessen.
Es ist allgemein anerkannt, daß es sich bei dieser Stelle um eine christliche Interpolation (= Fälschung) des 3. Jh. handelt, weil die Christen das Schweigen des gut informierten Historikers Flavius Josephus über Jesus als äußerst peinlich empfand.
Wie sollte auch der Jude Flavius Josephus ein fast schon christliches Glaubensbekenntnis abliefern?
Die Kirchenschriftsteller des 3. Jh. kennen diese Interpolation (= christliche Fälschung) nämlich noch nicht. Der berühnte Origenes äußert an mehreren Stellen, daß Flavius Josephus nicht an Christus glaubte (weil es diese Interpolation eben noch nicht gab).
Auch auf kath. Seite wird diese Fälschung als völlig zweifelsfrei zugegeben.
Redaktion benachrichtigen Sehnsucht nach den brennenden Scheiterhaufen?
#27   Alanus ab Insulis   08:59:36 | Donnerstag, 22. März 2007
Der Autor hat recht, klare Sache.
Vor allem monotheistische Religionen tragen kernhaft die Tendenz und Versuchung zur Intoleranz in sich. Es kann gar nicht anders sein.
In polytheistischen Religionen (z.B. bei Griechen, Römern, Germanen etc.) gab es ja ganze Götterfamilien. Da hat kein Gott dem anderen sein Gottsein mißgönnt. Auch fremde Götter konnten in den eigenen Olymp aufgenommen werden. Kein Problem. Auch die atheistische buddhistische Religion koexistiert fast immer mit den Volksreligionen (z.B. in Japan mit dem Schintoismus): Die Volksreligion ist zuständig für das alltägliche Kleinklein, der Buddhismus für die Erlösung. Alles kein Problem. Nur diese drei semitischen, eifernden Religionen aus Vorderasien, Judentum, Christentum und Islam machen immer so’n Ärger. Das Gefahrenpotential ist eindeutig vorhanden.
@ Lutheraner: Sie interpretieren Dinge in den Atheismus und den Kommunismus hinein, die schon fast ans Lächerliche grenzen. Außerdem stammt der Satz „Religion ist das Opium des [nicht: für das] Volkes“ vom Stammvater des wissenschaftlichen Kommunismus, Karl Marx (und nicht von Lenin). Womit er selbstverständlich recht hatte und bezogen auf die meisten Menschen weltweit immer noch recht hat. Dieser Satz richtet sich allerdings gegen schlimme soziale Zustände, so daß den Leuten nichts anderes bleibt, als sich in die Religion mit ihren Jenseitsverheißungen zu flüchten.
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#27   Alanus ab Insulis   08:28:36 | Donnerstag, 22. März 2007
@ wolfgang e.: Vergebliche Liebesmüh,
was Sie da versuchen.
Selbstverständlich ist die Historizität des Jesus von Nazareth keineswegs gesichert. Die damalige Geschichtsschreibung hat Jesus komplett ignoriert (Johannes der Täufer hingegen ist sicher bezeugt). Tacitus gibt im Jahr 117 nur die allg. Meinung wider, daß Jesus in Palästina unter Pilatus getötet wurde (und nennt das Christentum „verderblichen Aberglauben“, „Übel“, „scheußlich und schandbar“). Aber auch Plutarch hat schon den rein mythischen Tod des Pan-Attis unter Tiberius datiert…
Sueton nennt Jesus gar nicht, auch nicht Plinius d.J. Auch Flavius Josephus, bestens informiert über Palästina zur Zeit Jesu, nennt Jesus nicht. Er kennt Pilatus, Herodes, Joh. den Täufer, aber keinen Jesus.
Es ist also eine schon ignorante Dreistigkeit zu behaupten, die Historizität Jesu sei besser bezeugt als die des bestens bezeugten Julius Caesar, der im Gegensatz zu Jesus auch eigene Schriften hinterlassen hat und bekanntlich im röm. Staat an der Spitze stand und kein unbedeutender Wanderprediger in der barbarischen Provinz war.
Ihre Argumentation für die Frühdatierung hat für mich etwas sehr Hilfloses. Ohne jetzt auf jedes Detail eingehen zu können: Der Jesus des JohEv ist natürlich eine reine literarische Fiktion ohne geringsten historischen Hintergrund. Langweilige, weitschweifige, farblose Monologe, die nur ihn selbst verkünden, während der synoptische Jesus eine kurze, anschauliche Sprache anwendet und sich selbst zurücknimmt.
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#19   Alanus ab Insulis   13:29:56 | Mittwoch, 21. März 2007
Stimme aus Wien: Sie haben
ja recht, wenn Sie darlegen, wie man die Sache heute sieht und durchaus sehen kann. Das ist eine aufgeklärte Haltung. Allerdings scheint mir, daß man da aus der Not eine Tugend gemacht hat.
Aber Sie werden doch zugestehen müssen, daß es durchaus ein Unterschied ist, ob das 1. und 4. Evangelium von engen Vertrauten Jesu geschrieben wurden (traditionelle Auffassung) oder von Leuten der dritten oder sogar vierten Christengeneration, die wahrscheinlich noch nicht geboren waren, als Jesus öffentlich predigte (wissenschaftl. Auffassung).
Irgendeinen Grund muß es ja haben, daß diesen Schriften apostolische oder (Pentateuch) mosaische Autorität zugeschrieben wurde. Das Thomasev. paßt übrigens nicht ganz in diese Reihe, weil es eindeutig gnostischer Herkunft ist oder daher von vornherein inakzeptabel war.
Auch das „Apostolische Glaubensbekenntnis“ geht ja nicht auf die Apostel zurück, die Alte Messe nicht auf Petrus usw., was viele Leute schmerzt (Sie merken es ja manchmal hier an den Reaktionen).
Redaktion benachrichtigen Im Bistum Rottenburg-Stuttgart führt Allah auf den geraden Weg
#15   Alanus ab Insulis   13:15:40 | Mittwoch, 21. März 2007
@ Giuseppe: Mit dem historischen Wahrheitsgehalt
des Koran sieht es selbstverständlich mindestens genauso verheerend aus wie mit demjenigen der Bibel. Über eine allegorische Wahrheit oder sonstige Wahrheitsformen soll jeder denken, was er will.
Wobei natürlich die Ausgangslage eine andere ist: Der Koran ist komplett auf die angeblichen Offenbarungen zurückzuführen, die Mohammed gegeben wurden, während die Bibel eine bunte Sammlung von ganz unterschiedlichen Literaturgattungen ist, die in einem Zeitraum von etwa 1000 Jahren unter jeweils völlig anderen Umständen entstanden und von Autoren unterschiedlichster Überzeugungen verfaßt wurde.
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#16   Alanus ab Insulis   12:42:54 | Mittwoch, 21. März 2007
@ Stimme aus Wien: Aber genau deshalb,
weil diese Schriften auf Paulus oder Mose zurückgeführt wurden, hatten sie ihre von den wirklichen Verfassern erwünschte Autorität erlangt. Ebenso die Evangelien.
Und daß die Verfasserfrage sehr wohl als wesentlich agesehen wurde, zeigt ja der Abwehrkampf der Kath. Kirche gegen diese wissenschaftl. Erkenntnisse (ich erinner nur an die Entscheidungen der päpstl. Bibelkommission um 1910 herum zu all diesen Fragen), der erst mit dem II. Vat. aufgegeben wurde.
Redaktion benachrichtigen Im Bistum Rottenburg-Stuttgart führt Allah auf den geraden Weg
#12   Alanus ab Insulis   12:34:15 | Mittwoch, 21. März 2007
@ Maledica: Ja und?
Was wollen Sie mir damit sagen? Sehen Sie sich doch mal den Umfang der Bibel an. Das NT macht da doch nur einen kleinen Teil aus. Außerdem war es doch Jesus, der angeblich vor Beginn seines öffentlichen Wirkens 40 Tage in die Wüste ging…(Wüstenmensch?)
Außerdem werden hier die Weltentstehungsmythen nomadisierender, asiatischer Wüstenmenschen (Genesis, die ersten Kapitel) als wortwörtlich zu glaubende Wahrheit verteidigt. Oder etwa nicht?
Nicht mit Steinen Werfen, wenn man selbst…
Redaktion benachrichtigen Augenblick des Schreckens + …
#14   Alanus ab Insulis   12:23:44 | Mittwoch, 21. März 2007
Ratzinger, der Papst,
servus servorum Dei, Stellvertreter Gottes auf Erden, erkennt ausdrücklich die Ergebnisse der historisch-kritischen Theologie an (Deutero-Jesaja). So gehört sich das für einen intelligenten Menschen. Da sollten sich mal paar Leute hier eine Schnitte abschneiden.
Er hat ja auch anerkannt, daß viele „Paulusbriefe“ Paulus untergeschoben wurden, was man allg. als „Fälschung“ bezeichnen würde. Und daß die Evangelien natürlich allesamt nicht von den Leuten geschrieben wurden, nach denen sie benannt wurden.
Redaktion benachrichtigen Im Bistum Rottenburg-Stuttgart führt Allah auf den geraden Weg
#10   Alanus ab Insulis   12:18:57 | Mittwoch, 21. März 2007
„Hirngespinste eines Wüstenmenschen“
heißt es so schön und richtig im Artikel.
Leider wurde vergessen, daß die Bibel zum allergrößten Teil von ehemals nomadisierenden Wüstenmenschen verfaßt wurde, in der altorientalische, vorderasiatische Lagerfeuergeschichten zum Besten gegeben werden, inklusive Viehhändler- und Zuhälterstorys (ich erinnere an Abraham, wie er seine Frau an den Pharao verschachert und viele Kamele, Schafe etc. dafür bekommt. Absolut abstoßend und „jugendgefährdend“, wie es hier immer so schön heißt).
Und das im Mitteleuropa des 21. Jh…
Redaktion benachrichtigen Er weigert sich, auszuziehen
#2   Alanus ab Insulis   12:13:41 | Mittwoch, 21. März 2007
@ Tradi:
„Drohne…Schmeißfliege…Zwang…“
Sie sind ja die humanistische Menschenfreundlichkeit in Person…
Sehr attraktiv.
Redaktion benachrichtigen Das Blut fließt, daß es eine Freude ist
#2   Alanus ab Insulis   12:28:20 | Freitag, 16. März 2007
Ob nun Tierschlachthof
oder Abtreibungsklinik…wo ist da der biologische Unterschied?
Nur daß Tiere in unserer kalorienübersättigten Wohlstandsgesellschaft zum persönlichen Luxus geschlachtet werden, werden bei Abtreibungen persönliche Notsituationen vorliegen.
Da ist das Tiereabschlachten eigentlich noch viel ekliger.
Redaktion benachrichtigen Nicht für die Kreuzzüge verantwortlich
#32   Alanus ab Insulis   11:22:48 | Mittwoch, 14. März 2007
@ Lutheraner: Das war ja mal
ne super Argumentation…
@ Gambolputty:
dass es durchaus auch in Deutschland noch Menschen gibt, die Gott durch wörtliche Auslegung der Bibel dienen.
Lev 19, 27b: „Du sollst deinen Bart nicht stutzen.“
Lk 12, 33: „Verkauft eure Habe, und gebt den Erlös den Armen!“
Dann mal los!
Redaktion benachrichtigen Im adretten türkisgrünen Lederkostüm
#21   Alanus ab Insulis   17:08:06 | Dienstag, 13. März 2007
Die Frau ist sowas von lustig (ehrlich!)
Ich könnte mich immer schlapplachen, wie sie gnadenlos auf die Schwächen des Christentums hinweist.
Besonders beeindruckend war die Frage, was heute auf den Altären stehen würde, wenn Jesus nicht gekreuzigt worden wäre, sondern per elektischem Stuhl hingerichtet worden wäre…oder ertränkt (Aquarium?)…oder gehenkt (Galgen?)…
Redaktion benachrichtigen Nicht für die Kreuzzüge verantwortlich
#20   Alanus ab Insulis   16:59:41 | Dienstag, 13. März 2007
@ Unschuld: Der Beleg für meine These
ist die allg. Geschichte.
Der Islam hält sich für die einzig wahre Religion. Das Christentum „natürlich“ auch. In beiden Religionen werden „Ungläubige“ mit Strafen im Jenseits bedroht und eingeschüchtert.
Seit der konstantinischen Wende ist die Kirche in unglaublich frecher Weise gegen andere Christen (Arianer, Nestorianer, etc.etc.) und gegen Heiden vorgegangen, z.B. mit knüppelnden Möchshorden, die Schlägertrupps der spätantiken Bischöfe. So begann die christl. Intoleranz. Das zieht sich dann durch die ganze Kirchengeschichte. Seit Konstantin also auch Strafen im Diesseits. Spanien 1492 nur als pars pro toto. Ich verweise auf das Gleichnis in den Evangelien, wo Jesus darauf hinweist, daß man das Unkraut bis zur Ernte wachsen lassen soll.
Der Islam ist auch im Diesseits gegen „Ungläubige“ nicht zimperlich. Dies betrifft aber v.a. Atheisten (die buddhist. Mönche in Indien wurden klosterweise abgemetzelt) oder Polytheisten, während Juden und Christen nur die Sondersteuer zu zahlen brauchten. Praktisch also gegenüber den Monotheisten ziemlich tolerant (weder Vertreibung noch Zwangsbekehrung).
Redaktion benachrichtigen Nicht für die Kreuzzüge verantwortlich
#3   Alanus ab Insulis   10:09:20 | Dienstag, 13. März 2007
Ich stimme Levada zu.
Er hat recht, wenn er sagt, daß die Kirche in einem langen Prozeß gelernt hat, wohin religiöser Fanatismus und Militanz führen. Allerdings hatte die frühe Kirche schon diese Überzeugung: Da wurde immer mit dem Toleranzgedanken argumentiert. Aber kaum war man selbst die privilegierte Religion (Ks. Konstantin), war das ganze Toleranzgebrabbel für 1600 Jahre (auch egegenüber den Christen anderer Konfession) vergessen…
Und heute, wo die Kirche nichts mehr zu sagen hat, macht sie wieder auf Toleranz. Ich bin da skeptisch.
Historisch gesehen ist das Christentum theoretisch tolerant, praktisch meist sehr intolerant gewesen, während der Islam theoretisch eher intolerant, praktisch aber tolerant war. Der islam. Fanatismus grassiert doch erst wieder seit „Eiertollah“ Khomenei.
Ob die Handvoll Militanz-Christen hier im Forum (in der Gesamtbevölkerung eine verschwindend kleine Zahl) ihre religiösen Allmachtsphantasien nun hat oder nicht: Was soll’s?
Redaktion benachrichtigen Ein ungewohntes Bauprojekt
#54   Alanus ab Insulis   09:54:08 | Dienstag, 13. März 2007
Boahhh, Leute, jetzt bleibt doch mal locker.
Mit den 350 Euronen, die da angepeilt sind, wird man kaum eine große Moschee bauen können. Das reicht ja nicht mal für eine Tür.
Daß eine Moschee gebaut wird (architektonisch durchaus hübsch), ist Folge davon, daß hier viele Muslime wohnen. Und die wollen sich eben nicht immer nur in Hinterzimmern treffen, sondern eine richtige Moschee haben. So wie die Piusleute doch auch nicht immer nur eine Turnhalle anmieten wollen, sondern sich eine Kirche bauen, wenn genug Leute und genug Geld da sind.
Da wir nicht in einem kath. Gottesstaat leben, sondern in einem säkularen Staat, sollte das doch selbstverständlich sein. Schon seit der Reichsgründung 1871 haben wir Religionsfreiheit, in manchen dt. Staaten auch schon vorher. Da wollen wir doch nicht etwa wieder hinter zurückfallen, oder?
Redaktion benachrichtigen Ein neu-alter Härektiker
#10   Alanus ab Insulis   16:53:20 | Montag, 12. März 2007
Wenn hier was „verwirrend“ ist
dann ist es dieser Artikel…
Redaktion benachrichtigen Orthodoxe Kapelle in katholischer Kathedrale?
#27   Alanus ab Insulis   16:50:58 | Montag, 12. März 2007
Die „Tunika Christi“: Die Kirche
sollte sich was schämen, so’n alten Lumpen als Kleidungsstück Jesu auszugeben…
Redaktion benachrichtigen Zweimal vergewaltigt
#7   Alanus ab Insulis   19:52:39 | Samstag, 10. März 2007
Herr jeh! Schon wieder eine neue Runde
in Sachen Kulturpessimismus…
„Alles geht bergab!!!!!!!!!!“
Na klaaaaar…
Redaktion benachrichtigen Meinungsfreiheit für wenige + …
#3   Alanus ab Insulis   13:27:36 | Samstag, 10. März 2007
Im konfessionsfreien Mecklenburg-Vorpommern
wurden letztes Jahr sogar mehr als 50 % der Kinder unehelich geboren. Auch in allen anderen Bundesländern geht der Trend dahin.
Na und? Sehen solche Kinder jetzt irgendwie anders aus?
Redaktion benachrichtigen Erbe verraten und sich selber enterbt
#38   Alanus ab Insulis   13:24:12 | Samstag, 10. März 2007
Ulfkotte ist doch
auch nur einer weiterer in der Reihe der Kulturpessimisten: „Alles geht bergab!!!!!“
Komisch nur, daß dasselbe schon Taudende von Jahren von diesen Leuten gesagt wird. Und dabei ist es heute besser als je zuvor. Natürlich gibt’s heute wie gestern Probleme, aber ich möchte in keiner anderen Zeit leben als heute.
Also, Ulfkotte, mach Dir selbst schlechte Laune, aber nicht dem Rest!
Redaktion benachrichtigen „Ich glaube nicht an die Kirche“
#160   Alanus ab Insulis   13:04:57 | Samstag, 10. März 2007
@ Lutheraner: Ich verstehe Sie
wahrscheinlich wirklich nicht. Das ist für mich aber kein Unglück.
Ich hatte Sie so verstanden, als würde Atheismus an sich zu schlechterem Handeln führen als Theismus oder Religion überhaupt. Ich meine, daß ich dargelegt habe, wie absurd diese These ist.
Wenn es mehr Menschen wie den atheistischen Dalai Lama (als Buddhist natürlich Atheist) auf der Welt gäbe, sähe es hier besser aus.
Redaktion benachrichtigen „Ich glaube nicht an die Kirche“
#146   Alanus ab Insulis   16:46:11 | Freitag, 9. März 2007
@ Lutheraner: So geht das nicht.
Atheismus an sich führt weder zu etwas Gutem oder zu etwas Schlechtem. Atheisten können Humanisten sein, die sich ohne irgendein Jenseitsinteresse für ihre Mitmenschen einsetzen. Ebenso können Atheisten Ausbeuter von Menschen sein. Atheismus heißt doch nur, kein Theist zu sein. Fertig. Nicht mehr und nicht weniger. Was man draus macht, liegt bei jedem selbst.
Nun zeigt die Geschichte doch ausreichend, daß auch Religionen nicht vor gigantischen Verbrechen schützen, sondern daß durch Religionen auch zu gigantischen Verbrechen aufgerufen wird. Religion an sich macht die Welt offensichtlich auch nicht besser.
Uuund: Es gibt ja auch eine atheistische Religion: den Buddhismus. Eindeutig die beindruckendste von den größeren Religionen. Besonders der historische Buddha ist eine echte Inspiration.
@ Giuseppe: Jetzt nehmen Sie’s bitte nicht persönlich. Was ich sagen wollte: Viele „religiöse“ Menschen tun etwas nur, weil sie auf Belohnung hoffen bzw. sich vor Bestrafung fürchten. Wozu denn sonst Gebote? Etwas um seiner selbst willen tun, weil man es richtig findet: Das wäre gut. Wenn das bei Ihnen der Fall ist: Dann habe ich Sie nicht gemeint.
Redaktion benachrichtigen Aufgrund der Länge wurde es ziemlich langweilig
#18   Alanus ab Insulis   16:04:58 | Freitag, 9. März 2007
@ Tradiland: Hatten Sie sich nicht
schon mal pathetisch aus diesem Forum verabschiedet? Na, das nennt man dann wohl Auferstehung.
Und nun scheint es Ihre Aufgabe zu sein, Kulturpessimismus zu verbreiten. Historisch gesehen sind Kulturpessimisten immer gescheitert.
tempora mutantur, et nos mutamur in eis.
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#15   Alanus ab Insulis   14:49:53 | Freitag, 9. März 2007
@ Camillo: Genau!
Lateinisch: celebrare: festlich begehen, feiern
Im Englischen in der gleichen Bedeutung (celebrate a party)
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#141   Alanus ab Insulis   14:47:23 | Freitag, 9. März 2007
@ stimme: Als „doctor universalis“
muß ich mich jetzt aber doch etwas wundern über Ihren Beitrag.
Ich kann das so nämlich nicht bestätigen. Im klassischen Latein heißt „glauben an“: credere + Acc.
Die Konstruktion mit Präposition: credere in+ Acc. ist spätantiker, kirchenlateinischer Herkunft und hat dieselbe Bedeutung.
In der Spätantike, im patristischen Latein, wurden viele Konstruktionen – hier schon wegweisend für das mittelalterliche Latein – mit Präpositionen gebildet und nicht mehr „direkt“. Das ist einfach die Veränderung einer Sprache im Laufe der Zeit. Inhaltlich gibt es da keinen Unterschied.
An gegenteiligen Belegen wäre ich allerdings – ich meine das ehrlich – interessiert. Zur letztendlichen Klärung müßte wohl mal ein Blick in den „Thesaurus“ oder in den „Niermeyer“ geworfen werden.
Redaktion benachrichtigen Aufgrund der Länge wurde es ziemlich langweilig
#13   Alanus ab Insulis   14:33:45 | Freitag, 9. März 2007
Die Beleuchtungsanlage und die heidnischen Tempelfeuer
waren aber wirklich cooool! Nicht schlecht.
Und Unruhe während der Messe ist historisch eigentlich der Normalfall. Im Mittelalter war das ziemlicher Standard. Da brachten die Leute auch ganz selbstverständlich ihre Hundis mit in die Kirche. Sind doch auch nur Menschen. :-)
Redaktion benachrichtigen Die Liturgiereform war ein Selbstmordkommando
#4   Alanus ab Insulis   10:43:40 | Freitag, 9. März 2007
@ Pünktchen: Wie war das noch mit
Wurst-Haas aus Vaduz?
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#44   Alanus ab Insulis   17:05:30 | Donnerstag, 8. März 2007
@ Guiseppe: Das kann ich Ihnen
ganz genau sagen: Weil es so ist. Letztendlich geht es „dem“ Christen doch nur um sich selbst, obwohl das ja eigentlich nicht der Fall sein sollte.
Da wird immer soviel von Gottes- und Nächstenliebe geredet…Aber: Wenn es nicht die Aussicht auf den Himmel oder die Furcht vor der Hölle gäbe, würden die tollen Oberchristen doch nicht mal den kleinen Finger für ihren Gott rühren.
Redaktion benachrichtigen „Ich glaube nicht an die Kirche“
#41   Alanus ab Insulis   16:45:46 | Donnerstag, 8. März 2007
@ Krak: Ja, da haben Sie allerdings recht!
Mir persönlich sind die Renaissancebischöfe mit ihren Maitressen und ihren unehelichen Kindern 1000 x lieber als ein Mann wie Lehmann. Die waren wenigstens katholisch bis auf die Knochen.
Heuchelei war schon immer und ist immer noch das Kennzeichen der Kirche. Jämmerlich.
Redaktion benachrichtigen Es geht um die Wurst
#130   Alanus ab Insulis   13:09:26 | Mittwoch, 7. März 2007
Ja, die Gnadenströme
aus den Bergen…Milch und Honig und Fleisch (reichlich) + Alkohol faßweise.
Redaktion benachrichtigen Es geht um die Wurst
#10   Alanus ab Insulis   16:40:52 | Dienstag, 6. März 2007
Oh…puhhhh…
ich muß mich erstmal etwas erholen…mein Zwerchfell hat ganz schön zu tun gehabt…danke…liebe Redaktion…danke…„Fresser und Säufer“…steht ja schon in der Bibel :-D :-D :-D
Redaktion benachrichtigen Was macht man mit einem lebensmüden Manisch-Depressiven?
#1   Alanus ab Insulis   14:15:33 | Dienstag, 6. März 2007
Ob die jüd.-christl.-islam. Tradition
den Freitod negativ beurteilt oder nicht, interessiert die meisten Menschen wahrscheinlich einen feuchten Kehricht. Weit mehr als die Hälfte der Menschheit hat mit diesen drei vorderasiatischen Religionen gar nichts am Hut. In Deutschland sind die Konfessionsfreien mittlerweile die relative Bevölkerungsmehrheit (etwa 33 %; Kath. nur noch 31 %, Tendenz weiter fallend).
Außerdem ist der logisch nicht existente Zusammenhang zwischen nicht selbstbestimmtem Lebensanfang und selbstbestimmtem Lebensende offensichtlch. Man soll sein Leben nicht beenden dürfen, weil man sein Leben nicht selbst begonnen hat? – Meine Güte, welche Logik…
Redaktion benachrichtigen Ein Junge mit weiblichen Geschlechtsorganen?
#5   Alanus ab Insulis   18:43:34 | Montag, 5. März 2007
Na, wenn Th. v. Aquin mal keine
unschlagbare Autorität in aktuellen wissenschaftl. Fragen ist… :-D
Das ist hier doch mal wieder gediegene, bucklige Schafskacke, die hier produziert wird
Es ist doch offensichtlich, wie sich die Geschlechterrollen in den letzten Jahrzehnten verändert haben. Daran ist erkennbar, daß da gar nichts biologisch vorgegeben ist.
Auch in den unterschiedlichen Kulturen rund um den Erdball wird das alles ganz unterschiedlich gehandhabt.
Aber die meisten User hier können sich nicht mit einem nicht-statischen Weltbild anfreunden. Da liegt das Problem.
Redaktion benachrichtigen Papstbuch zur Evolution + …
#20   Alanus ab Insulis   09:31:18 | Montag, 5. März 2007
Die zitierten päpstlichen Worthülsen wirken
nur noch peinlich. Noch peinlicher ist es, sowas zu zitieren angesichts der Kirchengeschichte, über die man sich vielleicht nicht nur aus Büchern von 1910 mit „Imprimatur“ informieren sollte…
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#15   Alanus ab Insulis   05:44:21 | Sonntag, 4. März 2007
Tja, aus erzkath. Staaten vertrieben wg. der Religion,
in erzkath. Staaten wieder untergekommen wg. der Moneten…
Der eine kath. Staat mehr dogmatisch (Spanien), der andere (Papst, Kirchenstaat) mehr an der Kohle interessiert. :-D
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#12   Alanus ab Insulis   00:08:35 | Sonntag, 4. März 2007
@ Athanasius: Ja genau, und die „Juden“
„wanderten“ ja auch ganz freiwiliig aus dem erzkatholischen Spanien 1492 „aus“…wahrscheinlich wg. der span. Hitze…puhhh, endlich mal in den kühleren Norden!!!
Oder wurden mal ganz elegant zwangsbekehrt unter den allerkatholischsten Königen…
Und das Laterankonzil von 1215 mit der Bestimmung, daß Juden sich zu erkennen geben müssen an ihrer Kleidung…gaaaar nicht diskriminierend.
Ansonsten waren die Juden natürlich noch gut genug, um sich mal paar Kröten zu leihen. Da läßt man sie natürlich großzügig am Leben. Ach, ist sie nicht sauber, die kath. Kirchengeschichte?
Redaktion benachrichtigen Das Neue Testament gibt es seit dem Jahr 1979
#40   Alanus ab Insulis   04:23:19 | Freitag, 2. März 2007
@ Heggi: Das Problem
bei konservativen Theologen liegt darin, daß sie sich an dogmat. Vorgaben gebunden fühlen. Daher steht häufig schon vorher fest, was am Ende doch bitte herauskommen sollte. Keine gute Vorraussetzung für wissenschaftl. Arbeiten. Das artet dann meistens in krampfige Apologetik aus (der User „Athanasius“ hier im Forum ist ein sehr schönes Bsp. dafür).
Die prot. Theologen waren es nun mal, die als erste nach wissenschaftl. Kriterien gearbeitet haben / arbeiten durften. Kath. Theologen dürfen das erst seit dem II. Vat. und haben eigentlich sämtliche Ergebnisse bestätigt. Die kath. Theologen wußten das natürlich auch schon vorher, mußten aber sehr vorsichtig sein.
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#38   Alanus ab Insulis   23:09:47 | Donnerstag, 1. März 2007
@ Heggi: Bedeutende Theologen fallen
mir da keineswegs ein (ein gutes Zeichen). Aber sehr traditionsgebundene Gläubige und auch einige Wissenschaftler halten sich eben doch noch an dieser fiktiven apostolischen Autorität fest.
Carl Peter Thiede z.B. war doch so ein Hardliner (Papyrologe war der, glaub ich), auch der Einleitungswissenschaftler Robertson war sehr konservativ.
Na ja, und so ein paar User hier…da muß man wohl nichts mehr zu sagen.
In meiner Vulgata Clementina-Ausgabe sind vorne einige Entscheidungen der päpstl. Bibelkommission unter Pius X. abgedruckt. Schon vor 100 Jahren waren von der wissenschaftl. (damals ausschließlich prot.) Theologie alle Erkenntnisse da, die auch heute von kath. Seite anerkannt werden. Die Bibelkommission aber wehrte sich mit Händen und Füßen (daher wohl auch der unsägliche Antimodernisteneid). Da wird ausdrücklich an der traditionellen Verfasserschaft festgehalten, und eigentlich hat die weiße Taube die gesamte Bibel Wort für Wort diktiert…
Haarsträubend, diese Verweigerungshaltung.
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#35   Alanus ab Insulis   23:18:36 | Mittwoch, 28. Februar 2007
@ möchtegern: Sie können
doch nicht ernsthaft der Auffassung sein, daß eine Aussage, die um 400 gemacht wird, als Nachweis für etwas, was 350 Jahre zurückliegen soll, auch nur halbwegs brauchbar ist.
Diese Aussage beweist nur, daß man um 400 die eigene Liturgie auf Petrus zurückführte. Ob man sich bewußt war, daß dies natürlich nur eine Konstruktion / Fiktion war: Vielleicht. Wunschdenken macht unkritisch.
Das 1. u. 4. Evangelium z.B. stammen auch nicht vom Apostel Matthäus, Johannes. gegen diese allg. Auffassung der Theologie wehren sich nur noch ein paar Hardliner. Aber erst durch diese Namen bekamen sie Autorität. Gängige Masche. Ebenso bei den halben Dutzend Briefen des NT, die Paulus untergeschoben wurden (z.B. die drei Patoralbriefe).
Die Tatsachen zum „Apostolischen Glaubensbekenntnis“ lassen sich bei Ratzingers „Einführung ins Christentum“ und sicherlich auch im LThK nachlesen.
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#33   Alanus ab Insulis   21:19:50 | Mittwoch, 28. Februar 2007
Natürlich geht die Alte Messe nicht auf den „Apostelfürsten“ Petrus zurück.
Nur weil ein römischer Bischof um 400 herum das behauptet, ist es noch lange nicht wahr. Dasbeweist nur, daß die Legendenbildung natürlich schon sehr bald – in jeglicher Beziehung (s. Evangelien), und schon lange vor 400 – einsetzte, um der eigenen Praxis und dem eigenen Glauben apostolische Legitimität zu verleihen / erschleichen.
Dieb Aussage dieses römischen Bischofs ist nun wirklich kein „Nachweis“. Sonst wären ja auch die extrem abwertenden Stellen bei heidnischen Autoren der ersten Jahrhunderte über die dummen Christen auch ein Nachweis über die Dummheit der Christen…
Das sog. „Apostolische Glaubensbekenntnis“ geht auch nicht auf die Apostel zurück, sondern ist Ende des 2. Jh. in Rom im Rahmen der Taufliturgie entstanden und hat erst um 400 herum die heutige Gestalt gefunden. Sehr apostolisch…
Decet, decorat, erat. :-P
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#60   Alanus ab Insulis   22:56:49 | Montag, 26. Februar 2007
@ Lorenz: Wir haben da eben
zwei unterschiedliche Ansätze.
Ich gehe von der ältesten Quelle über Jesus aus (MkEv) und versuche, von diesen die weitere Entwicklung der Aussagen über Jesus in den anderen Evangelien und der späteren Dogmatik zu bewerten. Und da das MkEv auch schon einige Jahrzehnte vom historischen Ereignis entfernt ist, wird schon bei Mk einiges „hinzugekommen“ sein.
Sie hingegen gehen vom kath. Glauben aus mit allem drum und dran und versuchen, diesen mit den Quellen zu harmonisieren und sind auch bereit, manches unklar zu lassen („Mysterium“).
Nun gut, suum cuique. Ich freue mich aber, daß Sie offensichtlich einer der wenigen hier sind, der zu einer Glaubensauffassung gefunden hat (oder immer hatte), die weitab ist von Fanatismus und Militanz.
Redaktion benachrichtigen Weihbischof Laun sagt die Wahrheit
#5   Alanus ab Insulis   21:18:58 | Montag, 26. Februar 2007
Wenn fremde Kinderbetreuung in die
Psychiatrie führen würde, wären die meisten Menschen in der ehem. DDR Fälle für die Klapse? Doch nicht ernsthaft, Leute.
Ganz im Gegenteil. Ich erlebe in der DDR sozialisierte Menschen als überdurchschnittlich sozial, gemeinschaftlich, kooperativ und weniger auf Konkurrenz bedacht. Sehr wohltuuend!
Und Familie: Die Leser hier haben aber schon gemerkt, daß viele Kinder in den Familien vernachlääsigt werden, mit Fernsehen und Spielkonsole ruhiggestellt werden und manchmal ein wahres Martyrium in der Familie durchleben. Bitte keine kitschige Romantisierung der „heilen Familie“.
Gerade bei eher bildungsfernen Schichten wäre der Einfluß durch Krippen und Kindergarten sehr positiv und würde den Kindern mehr Lebenschancen eröffnen.
Aber sozialer Fortschritt wär noch nie Sache der Kirchen…
Redaktion benachrichtigen Schlafen statt beten + …
#58   Alanus ab Insulis   20:59:16 | Montag, 26. Februar 2007
@ Lorenz, @ Omnes h.i.: Natürlich
habe ich auch die anderen Verse der „inkriminierten“ Stelle gelesen. Die Ablehnung Jesu durch die meisten Menschen in seiner Heimat (einschließlich Maria und Angehörige, s. Mk 3,21 u. 3,31, wo sie Jesus für verrückt halten; trotz Jungfrauengeburt – von der Mk ja nichts weiß – hält Maria ihn für verrückt…) sollte Jesus doch nicht davon abhalten, Kranke zu heilen. V.a.: „er konnte“ es nicht. Nicht: „er wollte nicht“.
Auch die sehr „handwerklichen“ Wunder (8,22 ff, wo das Wunder erst im 2. Anlauf gelingt, u. 7,31 ff, mit Speichel auf die Zunge) werden bei den anderen Evv. weggelassen. Sehr vielsagend!
Daß diese Stellen den anderen Evv., bes. Lk u. Mt als Synoptikern unangenehm ist, zeigt sich doch schon daran, daß sie es weglassen. Sie „bessern nach“, was bei einer „offenbarten“ Schrift wie dem MkEv eigentlich nicht nötig sein sollte.
Bei Mk verdorrt der von Jesus verfluchte Feigenbaum erst am nächsten Tag, bei Mt u. Lk sofort…
Die Vergottungs-Tendenz kann da wohl nicht geleugnet werden. Und bei Joh ist natürlich der Höhepunkt erreicht.
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#53   Alanus ab Insulis   19:09:50 | Montag, 26. Februar 2007
@ Athanasius (Nachtrag): Ich find’s etwas
lächerlich, wie Sie hier Häretikerbescheide dekretieren. Außerdem ist das Argument mit den beiden Naturen Jesu zwar ein Rettungsanker für Sie, aber nicht überzeugend. Alle Stellen, die auf ein Nicht-Können, Nicht-Wissen und Nicht-Gutsein (Ihre wirre Interpretation von Mk 10,18 habe ich ehrlich gesagt nicht verstanden) Jesu hinauslaufen, weisen Sie der menschlichen Natur zu. Wenn er es aber als Mensch nicht konnte, wußte und nicht gut war, dann doch aber als Gott (Ihrer Meinung nach). Also hätte er diese von Mk überlieferten Äußerungen doch gar nicht zu machen brauchen.
Sonst wäre Jesus schizophren. Hat die Gottheit Jesu Geheimnisse vor der Menschheit Jesu? ;-)
„Er konnte keine Wunder vollbringen“ (Mk 6,5): Daß er das als Mensch nicht kann: geschenkt. Kann ich auch nicht. Aber als Gott hätte er es doch gekonnt. Das zeigt, daß Mk die Zwei-Naturenlehre selbstverständlich völlig fremd war. Dieses „Problem“ entstand erst nach Nizäa, weil man Jesus zum Gott erklärt hatte und in Erklärungsschwierigkeiten kam.
@ Lorenz et Omnes h.i.:
Kriege lassen sich ja nun wunderbar auch mit der Dreifaltigkeit führen, oder auch nur mit einem einpersonalen Gott. Das gibt sich nichts.
Jahwe selbst ruft ja zum Völkermord auf: Deu 20, 10-18.
Ist Jahwe nicht der Gott Jesu? Wenn nicht: Wer ist Jahwe dann?
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#44   Alanus ab Insulis   00:11:42 | Sonntag, 25. Februar 2007
@ Omnes…: Das wird wohl kaum bedeuten
daß Jesus sich hier als Gott bezeichnet. Erstens würde das den von mir angegebenen Stellen widersprechen, zweitens halte ich diese Interpretation von Ihnen für weit hergeholt.
Außerdem ist es doch interessant, daß bei Mt 1,1 Jesus sehr wohl – quasi programmatisch – als „Sohn Davids“ bezeichnet wird. Auch Mt bringt aber bei 22,45 die Aussage Jesu, der Messias sei nicht der „Sohn Davids“.
Tja, wer weiß es jetzt besser? Der Ev. oder Jesus?
Genau diese Widersprüche sind es, die zur Begründung der historisch-kritischen Theologie geführt haben.
Es wäre zu fragen, ob diese Aussage Jesu (Sohn Davids) wirklich von ihm selbst stammt oder ihm in den Mund gelegt wurde.
Grundsätzlich kann man all den Aussagen hohe Glaubwürdigkeit zubilligen, die dem späteren Dogma widersprechen (die von mir angebrachten Mk-Stellen). Denn diese Stellen haben nur deshalb überlebt, weil sie als Worte Jesu galten. Sonst hätte man sie „ausgesondert“.
Fazit: Widersprüche über Widersprüche in der „Offenbarung“ Gottes. Ist Gott schizophren? (muß man sich ernsthaft fragen).
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#42   Alanus ab Insulis   22:30:44 | Samstag, 24. Februar 2007
Erstmal eine Korrektur.
zu meinem vorherigen Beitrag:
streiche 6, 40 ; setze 10,40
streiche 10, 32; setze 13, 32
so, jetzt stimmt die Numerierung.
Im ältesten, völlig unbefangenen Markusev. ist Jesus weder vollkommen gut, noch allmächtig, noch allwissend. Jesus besteht auf einer klaren Trennung zwischen Gott und ihm selbst.
Da es sich doch um eine „offenbarte“ Schrift handeln soll, fragt man sich, wieso es sich (zusammen mit Mt und Lk) so unglaublich häufig dem Joh.Ev widerspricht, ebenso dem Konzil v. Nizäa etc.
Es ist zwecklos: Die von mir angegeben Stellen bei Mk sind für Nitzäa schlichtweg fatal. Da hilft auch kein hilfloses, verkrampftes „Erklären“ zum gewünschten Ergebnis des Konzils von Nizäa oder auch nur zum JohEv weiter.
Bei Joh ist der Vergottungsprozeß Jesu fast zum Abschluß gekommen. Mk weiß davon noch überhaupt nichts, ergo auch nicht die frühe Kirche, (Inkl. Apostel).
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#40   Alanus ab Insulis   21:21:02 | Samstag, 24. Februar 2007
@ Athanasius: Das sind ja Argumente…
Ich bringe jetzt mal drei Bibelstellen aus der Einheitsübersetzung, abgeglichen mit der Vulgata Clementina.
Mk 10,18: „Jesus antwortete: Was nennst du mich gut? Niemand ist gut außer Gott, dem Einen.“
Jesus sagt also, daß er weder Gott noch gut ist.
Mk 6,5: „Und er (Jesus) konnte dort kein Wunder tun…“
Also nicht: Er wollet nicht oder ähnlich, nein, er konnte (!) nicht (non poterat ibi virtutem ullam facere). Also nicht allmächtig.
Mk 6,40: „Doch den platz zu meiner Rechten habe nicht ich zu vergeben; dort werden die sitzen, für die diese plätze bestimmt sind“
Aha! Nicht Jesus bestimmt darüber, sondern – offensichtlich – Gott. Ergo: Jesus = nicht Gott.
Mk 10,32: „Doch jenen Tag und jene Stunde kennt niemand, nicht einmal die Engel im Himmel, nicht einmal der Sohn, sondern nur der Vater.“
Tja, offensichtlich haben die Personen der Trinität voreinander Geheimnisse…
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#35   Alanus ab Insulis   20:55:45 | Samstag, 24. Februar 2007
@ wsxyz: Die Sache ist nur leider komplizierter!
Waren Sie bei der Auferstehung Jesu dabei? Oder woher „wissen“ Sie das alles? Warum widersprechen sich die Auferstehungs“berichte“? Mal ein Engel am Grab, mal zwei, dann ein junger Mann, im Grab, vor dem Grab, einmal alles still, dann Getöse…Bei Markus gibt es überhaupt keine erscheinungen des Auferstandenen. Da endet alles am Grab (Mk, 16.7; der Rest ist bekanntlich kompiliert).
Es gibt auch andere Bibelstellen:
Mk 10, 18: „Warum nennst du mich gut? Niemand ist gut außer Gott, dem Einen.“ – Damit meint er offensichtlich nicht selbst. Wäre sonst überflüssig gewesen, das zu sagen. Also: Jesus hatte Sündenbewußtsein. Darum ja auch die Bußtaufe durch Johannes. Welchen Sinn hätte das sonst?
Wunder:
Die römischen Kaiser sind bekanntlich auch gen Himmel aufgefahren,
der germanische Gott Donar läßt durch seinen Hammer Mjöllnir einen Bock, den er am Abend vorher gegessen, die Knochen aber aufbewahrt hatte, lebendig werden,
Äneas hat bekanntlich die Göttin Venus als Mutter,
Romulus und Remus den Gott Mars als Vater.
Also: „Wissen“ kann man in religiösen Dingen nicht viel, nur „glauben“, und das ist Ansichtssache.
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#33   Alanus ab Insulis   20:29:31 | Samstag, 24. Februar 2007
@ Athanasius: Wenn ich was nicht abkann,
dann sind das so ne Korinthenkacker wie Sie es sind.
Sie können nicht einmal „Omnes haereses“ übersetzen, wollen aber hier das Ökumenische Konzil von Nicaea bewerten und abschreiben? Das Konzil hat die Gottheit formuliert, weil sie gewisst war und ist – sowohl aus den Quellen der Offenbarung (Hl. Schrift vor allem), wie aus der Geschichte. Die wunderbare Erhaltung der Kirche trotz Verfolgung und die Wunder Unseres Herrn Jesu Christi waren damals noch gar nicht so lange her.
Das hier ist ein Forum, und beim Schreiben eines Artikels hier lese ich nicht immer fünfmal gegen, ob mir auch ja kein Fehler unterlaufen ist. Und dann bringen Sie selbst „das Konzil … weil sie gewisst war“. Das ist so ein Fall wie mein „haereses“. Ich hätte es nicht erwähnt, aber wer mir so kommt…
Und: Ja, ich bewerte Nizäa 325. Der Heide Konstantin hat entschieden, die Bischöfe folgten.
Das Überleben der Kirche sagt gar nichts aus: Der Buddhismus hat auch das Pol-Pot-regime in Kambodscha überlebt. Heute ist der Buddhismus dort Staatsreligion. Ein Zeichen? Ein Wunder?
@ wsxyz: Das ist kein guter Beweis. Selbst wenn das Joh.Ev. historisch zuverlässig wäre: Diese Sätze dort könnte auch ich sagen. Würden Sie dann an mich glauben?
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#30   Alanus ab Insulis   19:32:22 | Samstag, 24. Februar 2007
@ „Du hast alle Häretiker getötet“: Das ist aber
irgendwie nur eine Zurückverlagerung des Problems.
Denn auch die Göötlichkeit Christi ist dogmatisch eben auf dem Konzil v. Nizäa 325 erklärt worden (übrigens durch den noch nicht getauften Ks. Konstantin, der die Entscheidung getroffen hat, der die Mehrheit der Bischöfe in ostkirchlich-byzantinischem Kadavergehorsam gegenüber dem Staat gefolgt ist).
Nun könnte ich fragen, woher denn das Konzil v. 325 wissen konnte, ob Jesus Gott ist oder nicht? – Decet, decorat, ergo erat.
Das mit der Offenbarung ist eben immer so eine Sache. Das läßt sich immer auch alles viel irdisch-natürlicher erklären. Hier schwebt eben keine weiße Taube rum, die jemandem was ins Ohr flüstert.
Redaktion benachrichtigen Gegenstände im Magen und im Kopfkissen
#3   Alanus ab Insulis   18:46:16 | Samstag, 24. Februar 2007
@ Che: In der Sendung hat er das behauptet.
Die Quelle ist die Sendung. Wenn Du Lust hast, kannst Du die bestimmt beim Sender bestellen.
Redaktion benachrichtigen Schlafen statt beten + …
#27   Alanus ab Insulis   18:43:53 | Samstag, 24. Februar 2007
Das ist ja alles sehr schön
was hier so an irgendwelchen „Autoritäten“ zitiert wird. Aber seien wir mal ehrlich: Wher soll z.B. Augustinus um 400 herum gewußt haben, ob Maria völlig sündenfrei war?
– Theologische Spekulation nach dem Motto: decet, decorat, ergo erat (es ziemt sich, es schmückt, also war es auch so).
Redaktion benachrichtigen Angst vor katholischem Profil
#5   Alanus ab Insulis   18:32:06 | Samstag, 24. Februar 2007
Was soll das Heißen, „wir leisten uns eine Uni“?
Schließlich bezahlt das Land Bayern (inklusive Nicht-Katholiken und Nichtchristen) den ganzen Kram, und nicht die Kirche.
Redaktion benachrichtigen Gegenstände im Magen und im Kopfkissen
#1   Alanus ab Insulis   18:29:36 | Samstag, 24. Februar 2007
Der Artikel vergißt, daß dieser unaufgeklärte Typ
behauptet hat, ein „Besessener“ habe sogar mal ein Tier erbrochen, daß der Teufel im Magen „materialisiert“ habe…
Boahhh, der orientalisch-archaische Geisterglaube im 21. Jh…heftig und bitter.
Man weiß nicht, ob man belustigt den Kopf schütteln oder den Typen in die Klapse einliefern soll.
Redaktion benachrichtigen Der Alte Ritus widerspricht dem Konzil
#59   Alanus ab Insulis   19:02:17 | Freitag, 23. Februar 2007
@ Aurelius und Tridentinus: Das leuchtet nicht ein.
Ministrant und Priester fällt nacheinander neben Gott und den angesprochenen Engeln und Heiligen zumindest auch die Aufgabe zu, das Bekenntnis des je anderen anzuhören. Deswegen kann das nicht gleichzeitig passieren: die eigenen Sünden bekennen und gleichzeitig das Sündenbekenntnis des anderen entgegenehmen.
Man sieht doch heute (ab 1969), daß es sehr wohl geht. Alle zusammen sprechen das Confiteor.
@ Aurelius: Private Vorbereitungsgebete des Klerus würden in die Sakristei gehören. Aber daß das keineswegs so ganz privat gedacht ist, sieht man ja schon an der Funktion des Ministranten. Der vertritt schließlich die Gemeinde (fratres). So steht’s im Schott 1961: „…mit dem Meßdiener, der die mitfeiernde Gemeinde vertritt, oder auch, wo es gestattet ist, mit den anwesenden Gläubigen.“
Redaktion benachrichtigen Der Alte Ritus widerspricht dem Konzil
#54   Alanus ab Insulis   18:04:35 | Freitag, 23. Februar 2007
@ Tridentinus: Wenn es denn tatsächlich
so sein sollte, daß das Schlußev. so etwas wie einen Segen darstellen sollte, ist das genau so eine Doppelung, die das 2. Vat. abgeschafft haben wollte.
Schließlich wird direkt davor ausdrücklich der Segen erteilt. Wozu denn noch einen? Und wenn ja, warum dann zur Sicherheit nicht noch einen dritten? (nicht ernst gemeint).
In einer echten Liturgie gibt es nichts überflüssiges, Alanus, erst recht keinen Quatsch.
Eben doch. Nur weil etwas Liturgie ist / war, kann es natürlich überflüssig und sogar Quatsch = ein liturgieimmanenter Bruch sein.
Das Schlußev. wäre eine Doppelung = überflüssig.
Confiteor am Anfang der Messe einmal vom Priester, dann vom Ministranten gebetet: Doppelung = überflüssig.
Confiteor vor Kommunion: Das ist nun wirklich ein Bruch und daher Quatsch. Das Confiteor steht ganz am Anfang, ist schon lange „abgehakt“. Die Liturgie fährt fort, fährt fort…und dann vor der Kommunion ein Rückfall an den Anfang. Nee, das ist für mich Quatsch. Unpassend.
Redaktion benachrichtigen Der Alte Ritus widerspricht dem Konzil
#45   Alanus ab Insulis   15:40:12 | Freitag, 23. Februar 2007
@ Tridentinus: „Los geht’s“ heißt
doch nicht anderes als „es beginnt“. Nun mal nicht so überstreng.
Tatsache ist zumindest, daß die Änderungen schon 1965 vorgenommen wurden, weil sie offensichtlich allg. Konsens ohne weiteren Diskussionsbedarf waren.
Man kann das so sehen oder anders: Ich meine – nüchtern betrachtet – ist die alte Lösung einfach überfrachtet mit Sekundärem. Manche mögen das. Manche mögen auch überladene Spätgotik oder die protzige Variante des Barock.
Und andere mögen eben das Einfach-schlicht-nüchterne (was übrigens sehr römisch ist!).
Redaktion benachrichtigen Der Alte Ritus widerspricht dem Konzil
#39   Alanus ab Insulis   15:05:41 | Freitag, 23. Februar 2007
@ Tridentinus: Ps. Judica ist
eigentlich überflüssiger Ballast. Mal den Zelebranten ausgenommen (und den Ministrante, der beweisen durfte, daß er die Verse gelernt hat) hat das doch keiner beachtet.
1962: Quasi viel Brimborium (nicht nur „Judica“, auch das doppelte „Confiteor“ [nun wirklich Quatsch], „Aufer a nobis“, dann das Reliquiengebet), bis der Priester überhaupt mit dem Introitus „richtig“ mit der eigentlichen Messe beginnt.
1969: Verneigung vor Altar, herumgehen, Altarkuß, los geht’s.
Schlußev. (ich meine, daß das immer der JohProlog war; aber wie auch immer): Welche Funktion soll das haben? Man merkt, daß es angehängt wurde. „Ite misse est“ war schon (da könnte man ja eigentlich gehen), dann erst! der Segen, das noch das Ev… einfach unlogisch. Hat sich eben im Laufe der Zeit angesammelt.
Redaktion benachrichtigen Der Alte Ritus widerspricht dem Konzil
#26   Alanus ab Insulis   14:00:58 | Freitag, 23. Februar 2007
@ Tridentinus: Außerdem war die Bugnini-Kommission
ja immer noch bei der Arbeit.
Die Veränderungen von 1965 waren ganz klar nur als erster Schritt gedacht, um schon mal die allereinfachsten und allergröbsten Verbesserungen vorzunehmen (Ps 42 weg, Schlußev. weg, Einführung der Fürbitten, das meiste in der Volkssprache etc.).
Wenn man sich das Ganze ansieht, ist die Entwicklung absolut kontinuierlich: 1965 Inter oecumenici, 1967 Tres abhinc annos, und 1969 dann das neue Missale. Völlig stringent.
Redaktion benachrichtigen Abtreibungsideologin geht in Pension
#6   Alanus ab Insulis   13:32:41 | Freitag, 23. Februar 2007
Die Embryonenbilder nutzen sich langsam ab.
Das nervt einfach nur noch und ist auch ziemlich geschmacklos.
Das ist so, als wenn ich über einen Krieg schreibe und immer Bilder aus dem OP des Feldlazaretts veröffentliche. Muß echt nicht sein, will keiner sehen.
Redaktion benachrichtigen In der Kirche ist der Teufel los
#47   Alanus ab Insulis   21:32:34 | Dienstag, 20. Februar 2007
Alle harmlos! Das Mittelalter war noch lustig!
„Gabriel Barletta, ein neapolitanischer Dominikaner des 15. Jh., berühmt durch seine drastischen Predigten, fragte eines schönen Sonntags seine verblüfften Zuhörer, an welchem untrüglichen Zeichen die Samariterin erkannt habe, daß Jesus Jude sei… :-]
Diese Gewagtheiten wurden jedoch niemals von der kirchlichen Autorität beanstandet. Diese one man shows erfüllten wunderbar ihren Zweck, denn sie brachten Männer und Frauen, die in einer ungehobelten Sprache zu reden gewohnt waren und sich bei deftigen Scherzen auf die Schenkel schlugen, auf die Kirchenbänke…Die Kirche zeigte damals noch nicht diese säuerliche Miene, die sie sich später zulegen sollte. Sie verstand noch zu lachen.“
Redaktion benachrichtigen Alles in Butter
#11   Alanus ab Insulis   17:08:32 | Montag, 19. Februar 2007
Gibt’s eigentlich auch „Fußfinger“?
:-D Oder was sollen „Handfinger“ sein? „Handfingerkommunion“…heftig, heftig… :-]
Sind „Handfinger“ was Böses? Na ja, vielleicht bimmer noch besser als vom Priester wie ein Säugling gefüttert zu werden und die „Handfinger“ des Priesters abzuschlabbern… :-D
Redaktion benachrichtigen „Das Konzil wird von der Presse geführt“
#15   Alanus ab Insulis   16:37:58 | Samstag, 17. Februar 2007
Das ist nun wirklich peinlich! (für die Tradi-Fraktion)
Wenn die meisten Bischöfe Häretiker waren auf dem Konzil, war’s vor dem Konzil wohl doch nicht so „toll“ (was man einige darunter so vorstellen), wie viele meinen. Joh. XXIII. kann daran nun wirklich nicht „schuld“ gewesen sein.
Die Sache ist doch völlig klar: Die Leute werden doch nicht plötzlich auf dem Konzil total progressiv, sondern das hat sich alles schon Jahrzehnte vorher angebahnt. Die Kirche hat eben auf dem II. Vat. ihren Frieden mit der Moderne gemacht (zum größten Teil zumindest).
Solches Verweigern gegen die gesellschaftlichen Veränderungen im Stile Pius IX. oder gegen die kritische Theologie im Stile Pius X. waren einfach nicht mehr haltbar.
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#30   Alanus ab Insulis   18:26:34 | Freitag, 16. Februar 2007
@ Heger: Ich als „Doctor Universalis“
kenne die „Etymologiae“ aus eigener Lektüre und kann guten Wissens behaupten, daß der Titel nicht irreführend ist. Eine Ableitung nach der anderen, die auf das Wesen der Sache gedeutet wird.
So wurde es das gesamte MA gemacht. Wenn das vom MA falsch gemacht wurde: dann Pech für Tradis.
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#26   Alanus ab Insulis   17:48:00 | Freitag, 16. Februar 2007
@ Heger: Das hat der hl. Isidor v. Sevilla
nun wirklich nicht verdient, daß Sie ihn eines durchgehenden logischen Fehlers zeihen.
Es ist ein logischer Fehler, die (etymologische) Worterklärung für eine Erklärung der Sache zu halten.
Schließlich heißt sein bekanntestes Werk „Etymologiae“, quasi das Bertelsmann-Lexikon des gesamten Mittelalters. Und da geht er genauso vor (wie der Titel ja schon vage andeutet…), wie Sie es hier kritisieren. Das würde ja die gesamte mittelalterliche Weltsicht und Theologie…uiuiui…
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#21   Alanus ab Insulis   17:34:25 | Freitag, 16. Februar 2007
@ thaumaturgos: Oh, jetzt brennt schon der Scheiterhaufen
für Sie, Sie pöser Schelm…
Hier obwaltet aber protestantische Strenge. Den Fastnachtsgedanken haben viele leider nicht verinnerlicht.
Auf jeden Fall überzeugende Persiflage auf als Wissen getarntes Wunschdenken.
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#8   Alanus ab Insulis   16:28:49 | Freitag, 16. Februar 2007
Alte Messe geht im Kern auf Petrus zurück?
Reine Behauptung. Woher will man das denn wissen? Man weiß von Petrus fast nichts, was historischer Überprüfung standhält. Aber daß die Messe auf ihn im Kern zurückgehe, weiß man?
Bin mal gespannt, ob hier jemand eine überzeugende Beweisführung (Quellen etc.) vorbringen kann.
Nur weil der Gedanke so anheimelnd ist, sollte man keinen Quatsch erzählen.
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