Donnerstag, 22. Februar 2007 21:12
Lesername: Pius XII
Beiträge: 366
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Mittwoch, 1. August 2007 18:47
Pius XII: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser
Natürlich will ich hier kein Mißtreuen sähen. Aber kann man die Strenge, mit der Dave gegen Wolle vorgeht, anders als mit enttäuschter Liebe erklären? Wohl kaum. Zumal er ja als Pädagoge ein großes Herz haben dürfte für Menschen, die gerade ihre erste Liebe erfahren und bei denen das Blut deshalb nicht mehr primär im Gehirn, sondern in tiefer liegenden Körperteilen zirkuliert. Nein, nein, es ist diese rational nicht erklärbare Unbarmherzigkeit, die mich stutzig macht. Auch ich höre den Satz, man solle die Wahrheit mit Liebe sagen, oftmals ungern; er wird geradezu als eine Einladung zum Verschweigen und Heucheln mißverstanden. Aber im vorliegenden Fall – und ansatzweise schon beim Vorwurf des „Vulgärtraditionalismus“ – hat Dave m.E. doch überreagiert. Denn vieles, zuvorderst Wolles Homepage, kommentiert sich doch von selbst. Also, lieber Gatte des David, hier war ich etwas verwundert, weshalb sich ein im übrigen sicher streitbarer, aber unbestreitbar großer Geist – ohne daß ich ihm in allem (wahrscheinlich nicht mal im wesentlichen) beipflichte – so in die Bresche schlägt. Weil das seiner Intellektualität nicht entspricht, müssen also Gefühle im Spiele sein. Und wo die Liebe eben hinfällt. Und wer will Wolle nicht einen gewissen, wenn auch etwas bizarren Charme absprechen? Also, passen Sie auf und knöpfen Sie sich Dave mal vor. Sie dürften ja am meister daran interessiert sein, daß er wieder der wird, in den Sie sich und der sich in Sie – und nicht in Wolle – verliebt hat. [mehr…]
Mittwoch, 1. August 2007 18:27
Pius XII: Dennoch: Passen Sie auf!
Natürlich vermittelt die Routine ein gewisse Sicherheit, zumal nach so langer Zeit. Aber Ihrem vorletzten Beitrag war zu entnehmen, daß Dave immer noch nicht zu Hause ist und Sie denken, er sei auf Arbeit. Als Lehrer? Nach 14:30? Prüfen Sie also zur eigenen Sicherheit, daß er nicht etwa aufgebrochen ist, um unter dem Fenster einer nordlothringischen Landarztpraxis Minnegesang anzustimmen („Amore mio“ – oder wie das auf Portugiesisch auch immer heißen mag). Ist die Gitarre noch an Ihrem Platz?

Ihr besorgter Pius XII
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Mittwoch, 1. August 2007 18:14
Pius XII: @ Gatte des David: Seien Sie nicht zu streng!
Ich muß ja zugeben, schon Angst um Sie gehabt zu haben, weil Sie sich als Gatte von David bezeichnet haben; ein grober grammatikalischer Fehler („Der Dativ ist dem Genitiv sein Feind“), der Sie sozial deklassiert erscheinen lassen mußte. Nicht daß David Sie … – obwohl das ja in Ihren Kreisen auch ohne konkreten Anlaß gang und gäbe sein soll. Aber Sie haben sich ja noch korrigiert. Nun also umgekehrt: Lassen Sie Gnade vor Recht ergehen, v.a., weil es ja beinahe Sie selbst erwischt hätte.

Wegen der Konkurrenz durch Wolle müssen Sie sich keine Sorgen mehr machen. Die Freude über die Entdeckung der Existenz eines anderen Geschlechtes hält sicher noch so lange an, bis die heimliche und unerfüllte Liebe Daves abgeklungen ist. Am besten, Sie fördern das durch besondere Liebenswürdigkeit. Vielleicht kochen Sie ihm heute abend etwas Schmackhaftes und kraulen ihm dann sanft den Rücken?
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Mittwoch, 1. August 2007 18:00
Pius XII: @ Der Gatte von David
Haben Sie dafür Beweise?

Sie erschüttern mich! Seit wann braucht man die in dieser Diskussion?
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Mittwoch, 1. August 2007 17:33
Pius XII: Alles ist klar!
Letztlich ist es ganz einfach: Dave Berger, die stadtbekannte Tucke, war total in Wolle verknallt. Der hat aber in Brasilien erkannt, daß es auch Frauen gibt, die ihn wollen. Jetzt ist Dave eifersüchtig und verfolgt Wolle mit dem Haß des betrogenen Verehrers. [mehr…]
Donnerstag, 26. Juli 2007 19:12
Pius XII: @ Montfalcone
Wobei es durchaus auch in Dtl vorkommt, daß eine fachfremde Fakultät eine Habil anerkennt. Ich kenne den Fall einer Juristin, die in München habilitiert hat und die dafür sowohl von der jur. wie der phil. Fakultät (Inst. für Politikwiss) die venia legendi erhalten hat. Wobei die dann für die Politik-Habil keinen Dr. phil bekommen hat, sondern eine ganz normale Dr. iur. habil wurde mit einer Zusatz-venia für Politik.

Die Konstruktion eines Dr. theol habil ohne vorangehenden Dr. theol ist aber schon eigenartig; v.a. wenn man bedenkt, daß User „M. Kirschbaum“ etwa einem Dr. phil. habil Heinz-Lothar Barth oder dem Dogmatik-Lehrer der FSSPX, P. Gaudron, die Befähigung abspricht, weil diese nicht über den seiner Meinung nach entsprechenden akademischen Grad verfügen. Sollte Kirschbaum = Berger sein, wäre ein solches Treten auf der Basis eines in dieser Konstruktion in Dtl. undenkbaren Lubliner Titels schon arg peinlich.
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Donnerstag, 26. Juli 2007 18:56
Pius XII: Der Kampf der beiden hat was Amüsantes
Diese Unerbittlichkeit, dieses Nachhaken, dieses Unter-die-Gürtelinie-gehen: das kennt man sonst nur von der Rache verschmähter Frauen. Bleibt die Frage, wer von beiden – oder dreien, wenn Kirschabum nicht Berger ist – hier die verschmähte Frau ist. [mehr…]
Donnerstag, 26. Juli 2007 18:44
Pius XII: @ Monfalcone
Doch, doch: Dr. phil Dr. theol. – also Dr. Dr. [mehr…]
Donnerstag, 26. Juli 2007 17:24
Pius XII: @ Dorothea
Ihre Logik durchschaue ich nicht ganz. Ich bin sicher, daß Lindemann ein freundlicher, aufrichtiger und gläubiger Mensch ist, der missionarisch aktiv sein will. Leider stellt er sich ausgesprochen unglücklich an. Wieso deshalb Berger ein Lügner sein soll, weiß ich nicht.

Was allerdings wieder für Kirschbaum = Berger spricht ist die stilistische Eigenheit, in einem Text relativ oft „…“ zu verwenden; man vgl. die Texte der beiden auf kreuts.net

Letztlich wäre es wünschenswert, wenn die beiden Streithähne das unter sich ausmachen. Vielleicht sind die beiden ja korporiert, dann gibt es ja ein geregeltes Verfahren für so etwas. Ansonsten reicht auch, wenn beide über den jeweils anderen einfach die Klappe halten.
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Donnerstag, 26. Juli 2007 17:11
Pius XII: Kirschbaum = Berger?
Es scheint hier ja eine Gewißheit zu sein, daß Kirschbaum = Berger. Ich habe mir dazu nochmal die Postings von Kirschbaum angeschaut. So sicher bin ich mir da nicht. Kirschbaum bringt mehrfach Vergleiche mit Sachverhalten aus der Medizin. Insofern würde ich auf einen Mediziner tippen. Das könnte auch die Verachtung für den als nicht standesgemäß angesehenden Kollegen Lindemann erklären.

Natürlich kann Kirschbaum ein Pseudonym Bergers sein. Nur: Beweisfällig ist, wer diesen Vorwurf erhebt. Und ich erhebe ihn nicht. Berger hat insgesamt dreimal unverständlich gehandelt: ad 1 mit seinem Vorwurf des „Vulgärtraditionalismus“ bei kath.net, ad 2 durch sein übermäßig hartes Vorgehen gegen Lindemann, ad 3, als er offenbar „M. Kirschbaum“ die Erlaubnis für dessen kreuts.net-Artikel nebst Unterlagen gegeben hat.

Dennoch bleibt es dabei: Lindemann agiert unglücklich. Er soll einfach die Klappe halten und sich aus der Öffentlichkeit zurückziehen. Sein Exhibitionismus in privaten Angelegenheiten ist kontraproduktiv. Seine HP hat diesbezüglich etwas bizzares. Richtige Gesinnung ersetzt nicht richtige Umsetzung.
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Donnerstag, 26. Juli 2007 15:15
Pius XII: Aufhören!
Ein Autor, der die Ablösung des Herausgebers einer Fachzeitschrift fordert, weil sein Artikel nicht abgedruckt wurde, würde in anderen Disziplinen dauerhaft vom Wissenschaftsbetrieb ausgeschlossen. Lindemann soll sich also an eine andere Zeitschrift wenden, aber nicht mit solchen Kampagnen versuchen, sich durchzusetzen.

Lindemanns HP ist wirklich grenzwertig, insbesondere hinsichtlich seines Privatlebens. Es gibt ein Bild in der Unterrubrik „Meine Verlobte – Ihr Studium“, auf dem man L. in einem Bus neben seiner Verlobten sieht, sein Arm auf ihrem Bein, das ist einfach nur bitter. Wer solche Sachen weltweit veröffentlicht, soll sich über hämische Reaktionen nicht wundern. „Gut“ und „gut gemeint“ sind nun mal nicht dasselbe. Ich bin sicher, daß Dr. Lindemann in bester Absicht handelt und er persönlich absolut integer ist, sicher auch ein guter Arzt. Nur wer sich so wie er in die Öffentlichkeit wagt, der muß eben mehr können. Auf seiner HP, aber auch mit diesem lächerlichen Hahnenkampf mit Berger wirkt er wie eine Karikatur des traditionellen Katholiken.

Über Berger kann ich nicht urteilen. Es ist schon auffallend, mit welcher Intensität und schneidenden Härte er gegen den vielleicht lästigen, aber sicher nicht bösen Lindemann vorgeht. Nächstenliebe sieht anders aus. Ob er nun schwul ist oder nicht dürfte aber sekundär sein, denn wissenschaftliche Qualität hängt davon nur sehr begrenzt ab. Wie wär’s mal mit Argumenten statt Beleidigungen?
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Montag, 23. Juli 2007 17:06
Pius XII: @ Heger @ Montfalcone
Sie beiden haben – in unterschiedlichem Kontext – ein Problem hinischtlich der Verbindlichkeit von Anordnungen.

1. Daß eine Frau durch das Wirtschafts- und Sozialsystem der Bundesrepublik, was immerhin den seit Generationen höchsten Lebensstandard und die umfassende materielle Absicherung bietet, förmlich zur Abtreibung gezwungen wird, ist erkennbar absurd. Das Gegenteil ist der Fall. Nicht äußere, wirtschaftliche oder administrative, Zwänge führen zur Pro-Abtreibungs-Entscheidung, sondern rein subjektiv-geistige. Wer eben den Wert der gebuchten Fernreise höher bewertet als das Lebensrecht seines Kindes, wird nicht durch den wirtschaftlichen „Zwang“, die Reisekosten nicht frustrieren zu wollen, sondern durch seine Doofheit zur Mörderin.

2. Ebenso Monfalcone in bezug auf die Plünderer und Vergewaltiger der Roten Armee: Es gab sicher Befehle über „Plünderungs- und Vergewaltigungsfreiheit“. Es gab Ehrenburgs Mordaufrufe. Aber kein Soldat, der sich an diesen Exzessen nicht beteiligte, wäre deshalb abgestraft worden. Es gab eben keine auf Gehorsam gerichteten Befehle. Es gab Anreize, schlimm genug. Aber übersehen Sie nicht, daß Ehrenburg in der Prawda abgestraft wurde, weil er nicht zwischen den Deutschen und den Nazis unterscheiden würde und daß Stalin schließlich selbst einschritt. Insofern wäre es sicher verfehlt, hinsichtlich der Vergewaltigungen deutscher Frauen von einem Zwang, einem Befehlsnotstand der Soldaten zu sprechen; das ist bei Vergewaltigungen ohnehin lächerlich.
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Montag, 23. Juli 2007 16:45
Pius XII: @ Pünktchen @ Kurt K. @ Montfalcione
1. Auch der Abtreibungsarzt ist keine staatliche Behörde, der auf höheren Befehl handelt. Daß er ein besonders verabscheuungswürdiges Subjekt ist, etwa einem Vielfachmörder gleich, ist zutreffend. Nur unterscheidet er sich vom SS-Mann eben dadurch, daß er nicht auf Befehl tötet, sondern auf eigene Rechnung.

2. Die Begründung der „Singularität“ ist nicht leicht. Mit Nolte vertrete ich eher die Auffassung, daß es gerade die industriemäßige Abwicklung, die absolut rational-mechanisierte Durchführung war, die sie begründet, weniger die Gewaltexzesse, die es auch gegeben hat. Nur waren die eben nicht vorgesehen, während sie bei sonstigen Großverbrechen eben das Wesen ausmachen. Anders gesagt: ein durchschnittlicher Massenmord ist das Herausbrechen archaischer Brutalität aus der Kruste der Zivilisation mit den üblichen Begleiterscheinungen wie Vergewaltigungen, Plünderungen etc., der NS-Judenmord war hingegen ein Akt der Zivilisation selbst. Durch ihn hat also die Zivilisation ihre Unschuld verloren, was ihn kulturgeschichtlich besonders werden läßt.

3. Souveränität ist – vereinfacht – die absolute, von niemandem kontrollierte Entscheidungsbefugnis. Der Begriff wird v.a. in der Staatslehre benutzt. Die Entscheidung der Nazis, die Juden zu töten, erfolgte souverän. Die einzelnen Abtreibungsentscheidungen erfolgen nicht durch den Staat, sondern eben durch das im Privaten souverände Individuum – darauf baut der Vorwurf auf.

Einen zentr. Vergewaltigungsbefehl Stalins gab es nicht.
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Montag, 23. Juli 2007 16:20
Pius XII: Judenmord – Abtreibung
Benedikt hat natürlich recht:

Während der NS-Judenmord eine vom obersten Führer angeordnete, administrative Angelegenheit des Staates war, handelt es sich bei der Abtreibung um die jeweiligen Einzelentscheidungen der betreffenden Frauen. Es kommt hier ein gerade von Carl Schmitt gern benutzter Terminus in Betracht: die Souveränität. Über die konkrete Abtreibung entscheidet eben nicht der Staat, auch kein von ihm dazu bestellter Organwalter, sondern die Frau privatautonom.

Der Staat macht sich durch Unterlassung schuldig, weil er es pflichtwidrig unterläßt, die einzelaktiv handelnden Frauen zu stoppen. Das ist qualitativ aber schon was anderes als selbst aktiv zu töten.

Zur Terminologie: Wenn man statt vom „Holocaust“ vom „NS-Judenmord“ sprechen würde und dämliche Begriffskonstruktionen wie „Babycaust“ auch beiseite legen könnte, wäre das eine begrüßenswerte Versachlichung.

Noch als post scriptum: Die zentrale Steuerung des Judenmordes war übrigens im Historikerstreit 1986 als das Singularitätsmerkmal herausgearbeitet worden. Und auch Ernst Nolte hat immer auf diese zentrale Steuerung und die technokratische Umsetzung als wesentliches Herausstellungsmerkmal hingewiesen. U.a. im Gegensatz zu den Vergewaltigungsorgien der Roten Armee bei Kriegsende, die eher der subjektiven Brünstigkeit denn einem durchgeplanten und gezielten System folgten. Diese Exzesse entsprechen daher viel besser der Abtreibungsproblematik als der NS-Judenmord, der insoweit nicht vergleichbar ist.
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Montag, 23. Juli 2007 15:40
Pius XII: Oje Oje
Lerle ist echt finster!

Wir müssenuns nicht wundern, daß die kath. Anliegen so wenig gehört werden, wenn man sich derartigem Schwachsinn hingibt. Lerle ist doch zuallererst ein Problem all derjenigen, die sich redlich bemühen, die kath. Anliegen zu unterstützen, weil er es den Feinden der Kirche super-leicht macht, den Glauben zu diskreditieren. Solchen Typen darf man kein Podium bieten.

Abgesehen davon ist es wenig überzeugend, einerseits mit dem Syllabus gegen die Meinungsfreiheit zu argumentieren, sich aber andererseits bei der eigenen falschen Darstellung des III. Reiches ständig auf diese zu berufen. Wenn die Lüge keine Rechte hat, dann gilt das auch für die Holocaust-Lüge. Es gibt keinen Anspruch auf Gleichbehandlung im Unrecht!
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Donnerstag, 19. Juli 2007 17:58
Pius XII: @ Sentinel @ Sulpicius
Hier zunächst der Link für Sentinel.

Sulpicius, Sie fragten, ob es der Neid des Besitzlosen oder die Abneigung des Damit-Nichts-Anfangen-Könnens sei, was den einen zu dem bösen Seitenhieb auf den Lichtblick in diesem Kampf bewog? Mmh, keine Ahnung. Wobei die Besitzlosigkeit ja auch aus dem Nichts-Damit-Anfangen-Können herrühren kann.
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Donnerstag, 19. Juli 2007 15:57
Pius XII: Berger, Lindemann und die brasilianische Verlobte
Mir scheint, daß „M. Kirschbaum“ in kreuts.net deshalb ein so legeres Bild Bergers gewählt hat, um die Differenz zu dem betont steifen Outfit Lindemanns zu betonen.

Sulpicius hat ja schon ein wenig recht, daß man von der Kleidung eines Menschen auch auf seine Persönlichkeit, zumindest aber auf sein Stil- und Geschmacksempfinden Rückschlüsse ziehen kann. Und dank des Mitteilungsdrangs Lindemanns kennen wir ja auch den Stil seiner Wohnungseinrichtung. Beides, seine Kleidung wie die Innenarchitektur seiner Wohnung lassen doch gewisse Probleme mit der Realität vermuten.

Berger hingegen beweist eine für einen geistig Konservativen erstaunliche Peppigkeit. Er pflegt nicht die zeitlose Eleganz, sondern ist very trendy. Ist er nicht auch aktuell ganz Ratzinger-papalistisch?

Mich überzeugt beides nicht, wobei Lindemann – nicht zuletzt wegen seiner peinlichen Klage – eindeutig die schlechtere Figur abgibt. Gegen Berger spricht die Hartnäckigkeit, mit der dem letztlich bemitleidenswerten Lindemann nachsetzt und die Bosheit gegen dessen brasilianische Verlobte – die zumindest den Fotos nach einen sehr netten, intelligenten und angenehmen Eindruck macht. Wahrscheinlich ist sie der Lichtblick im Hahnenkampf der beiden reifen Junggesellen.
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Donnerstag, 19. Juli 2007 10:22
Pius XII: Nicht „Europäischer Gerichtshof“, sondern EMRK
Der Text ist unsauber: Nicht der „Europäische Gerichtshof“, kurz EuGH, eine Institution der EU, sondern der „Europäische Gerichtshof für Menschenrechte“ hat entschieden. Bitte berichtigen.

Der Menschenrechtsgerichtshof basiert auf der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK), einem Abkommens aus den frühen 50ern. Seine Entscheide stehen im Rang eines einfachen Gesetzes, er kann also nicht Gesetze aufheben, wie es die Verfassungsgerichte und der „richtige“ EuGH können. Insofern kann Norwegen durchaus den Konflikt riskieren.

Wobei man hier vorsichtig sein muß: es geht ja nicht um den Unterricht als solchen, sondern um die Frage, ob die Eltern das Recht erhalten sollen, ihre Kinder davon befreien zu können. Wenn also kath. Eltern nach Norwegen ziehen (etwa der Arbeit wegen), dann haben sie nach derzeitigem Recht keine Chance, ihr Kind vor dem luth. Unterricht zu bewahren. Katholisch ist das auch nicht!
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Mittwoch, 13. Juni 2007 16:23
Pius XII: Gar nicht so falsch
Ehe hier alle Williamson wegen seiner Conclusio – eine Einigung sei derzeit nicht wirklich wünschenswert – angreifen, sollten sie sich die Begründung ansehen. Und die ist so dumm nicht.

Wenn B16 in seinem Werk „Einführung in die Christenheit“ schreibt, Jesus sei der perfekte Mensch und deshalb Gott, dann ist das nicht sauber. Wenn er in „Deus Caritas Est“ und dann wiederholend in seiner Eucharsitie-Exhortation schreibt „In Jesu Tod am Kreuz vollzieht sich die Wende Gottes gegen sich selbst“ dann ist das bedenklich. Hier zu sagen „Trau, Schau, Wem“ ist nicht falsch, auch wenn ich Williamssons Konsequenz nicht teile.

Was ich viel besser finde ist der Seitenhieb gegen den „Fiftiesism“. Man müßte ihn erweitern auf die Bewunderung des späten 19. Jhd… Es geht beim Glauben eben nicht um den Traum vom in der Vergangenheit vermuteten Goldenen Zeitalter, es geht darum, aus den Prinzipien im Hier und Jetzt zu agieren, um die Zukunft zu gewinnen. Die sicher in vielem (aber nicht allem) besseren Zeiten werden nicht wiederkommen. Die Welt ist wie sie ist. Das heißt nicht, daß sie so bleiben muß. Aber das heißt, daß man sich von falschen Illussionen lösen muß. Und dazu gehört der Traum von einer baldigen Bekehrung der Amtskirche.
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Mittwoch, 13. Juni 2007 10:50
Pius XII: Mal wieder am Thema vorbei
Leo Schlüchters Texte, die immer dasselbe Thema umkreisen, leiden immer am selben Fehler: daß das Ergebnis bereits vorab feststeht.

Mal Tatsachen sehen: 1. Ohne die Judenvernichtung der Nazis wäre es nie zu einem Judenstaat in Palästina gekommen. 2. Die britische Herrschaft über Palästina war souverän. Die Briten hatten also das Recht, die Entscheidung über die Zukunft des Gebietes in die Hände der UNO-Vollversaamlung zu legen. 3. In der Vollversammlung haben die katholoschen Staaten (die damals noch wirklich katholisch waren, etwa Portugal) dann für den Teilungsplan gestimmt. Nach seriösen Historikern übrigens nach entsprechenden Empfehlungen des Staatssekretariats Pius XII’ (weshalb einige Sedisvakantisten hier Pius ja auch als Zionisten beschimpfen). Fazit: Der Staat Israel ist ganz legal gegründet worden.
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Donnerstag, 7. Juni 2007 15:43
Pius XII: Da ist was dran
Nach Ihrer seltsamen Theorie schulden sich die Steuerzahler selbst die Staatschulden und es dürfte überhaupt keine zunehmende Armut geben, da wir uns mit unseren Steuern, über die Staatsanleihen, ja selbst das Geld zurück in die Tasche schieben.

Als Argentinien Staatsbankrott anmelden mußte und der Peso zusammenbrach, überstiegen die Privatvermögen, die wohlhabende Argentinier im Ausland geparkt hatten, die Staatsschulden Argentiniens.

Das Problem ist, daß die modernen quasi-sozialistischen Wohlfahrtsstaaten sich ihre Umverteilungssysteme nicht mehr aus den Steuern finanzieren können. Steuererhöhungen waren politisch nicht mehr durchsetzbar, zudem hätten sie jeden Aufschwung ausgebramst. Zu Einschnitten ins Sozialsystem fehlte der politische Mut. Also begann man, über Schulden zu finanzieren. Anders als bei Steuern sind hier die Bürger wegen der versprochenen Zinsen bereit, dem Staat Geld zu geben.

Die Lösung besteht einzig darin, dem Staat zu verbieten, Schulden zu machen. Er soll mit dem auskommen, was er an Steuern einnimmt. Das führt freilich zu einem Kahlschlag in den Sozialsystemen. Langfristig kann man nur das ausgeben, was man hat. Da die Sozialsysteme der Familie als gottgegebenes Sozialsystem Konkurrenz gemacht haben, sehe ich nicht, wieso das böse sein sollte.
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Donnerstag, 7. Juni 2007 15:01
Pius XII: Haha, auf die üblichen Theorien hatte ich gewartet
1. Natürlich sind Staatsanleihen gerade bei Mittelschichten beliebt.

Die kaufen die natürlich nicht direkt bei der Fed oder der Bundesbank, sondern bei Ihrer Hausbank. Und deshalb sind die großen Banken automatisch die größten Gläubiger der Staaten. Aber wer ist Gläubiger der Banken? Jeder, der seine Ersparnisse dorthin schafft!

2. Wohlhabende kaufen weniger Staatspapiere, sondern investieren mehr in Privatgesellschaften und Immobilien. Auch in Banken. Aber v.a. in Industrie und Dienstleistungen.

3. Und, Murx, einen linkslastigen WDR-Film gegen die Polizei als Beweismittel – also, das ist schon arm. Es istdoch ganz einfach: Es gibt dort bestandskräftige Demonstrationsverbote. Und diese Chaoten verstoßen dagegen. Und wenn es den einen oder anderen agent provocateur gegeben haben mag – das rechtfertigt nicht, dort den Bürgerkrieg zu proben. Seit wann stehen den traditionelle Katholiken auf der Seite eines linksradikalen marxitisch-trotzkistischen Pöbels?
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Donnerstag, 7. Juni 2007 13:31
Pius XII: Oje, Armenius!
Armenius schrieb:

Diese (EU-Verfassung) erlaubte die „Auflösung“ von Krawallen (nicht näher definiert) mit der Schußwaffe.

In welchem Artikel?

Verschuldet sind die Staaten in der Regel bei Ihren Bürgern, die Staatsanleihen gezeichnet haben. Und Staatsanleihen sind in der Regel die Geldanlage des „kleinen Mannes“. Die Wohlhabenden erwerben Aktien und beteiligen sich lieber an privaten Gesellschaften.
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Donnerstag, 7. Juni 2007 13:18
Pius XII: Terrorismus
Die Ursache des T. ist nicht die Armut in Afrika, sondern der kulturelle Hegemonialanspruch des Islam. „erst erobern wir Jerusalem, dann Andalusien“ hat der Ayatollah Khomeni gesagt. Mit wirtschaftlichen Fragen hat das wenig zu tun.

Ursache der Armut in Afrika ist die hausgemacht miese Politik. Den meisten afrikanischen Staaten geht es schlechter als zum Zeitpunkt der Erlangung der Unabhängigkeit Anfang der 60er Jahre. Demgegenüber zeigen die asiatischen Staaten, denen es Anfang der 60er schlechter ging als den Afrikanern, wie man trotz/dank der Globalisierung innerhalb einer Generation einen beachtlichen Volkswohlstand schaffen kann. Wirtschaftlicher Erfolg hängt eben an der Politik und der Kultur. Deshalb hat Südkorea beim BIP/Ew mit Österreich aufgeschlossen, während der Norden von Hungersnöten heimgesucht wird. Deshalb boomt China, während in Südrhodesien (Simbabwe), bis 1980 eine Wohlstandsoase, das Essen knapp wird.
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Mittwoch, 23. Mai 2007 15:18
Pius XII: Ursachen von Bergers Gesinnungswandel
Wohl eher Karrieredenken. Wer seine HP liest, dem fallen die x Ehrenämter, Herausgeberposten etc. auf. Eigenartigerweise gibt Berger aber nicht an, womit er sein Geld verdient. Er ist nämlich nach wie vor Gymnasiallehrer, weil er an den linken deutschen Theologiefakultäten keine Stelle erhält (aus dem Grund emußte er ja auch in Polen habilitieren statt in Deutschland). Seine publizistische Tätigkeit macht nur Sinn, wenn es ihn an die Uni zieht. Und deshalb schwenkt er konzils-konservativ ein.

Es gab da mal ein kreuz.net-Interview mit P. Pfluger FSSPX, in dem der Pater das durchschimmern läßt. Schade ist es allemal.
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Mittwoch, 23. Mai 2007 14:54
Pius XII: Berger
Ich dachte, er habe in Lodz, nicht in Krakau habilitiert.

Im übrigen ist sein Statement natürlich ärgerlich, wie bereits die Vorgänger-Äußerung in kath.net. Natürlich sind einige der Leserforums-Meinungen neben der Spur, natürlich sind die Holocaust-Theorien von „Leo G. Schlüchter“ neben der Spurt etc. – nur: das alles ist doch im Rahmen, und es findet sich in anderen Foren noch mehr, noch ausgeprägter. Das ist nun einmal das Problem des Internets, daß es zu einer Ebenbürtigkeit aller Meinungen führt. Was mich an Berger deshalb ärgert ist, daß er diese Unstimmigkeiten nutzt, um gegen den Katholizismus mit argen Kirchenfeinden gemeinsame Sache zu machen. Man darf ruhig die intenen Probleme benennen, aber nie aus den Augen verlieren, wo der wahre Feind steht. Genau das aber tut Berger.
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Montag, 7. Mai 2007 12:07
Pius XII: Lieber gleich zur FSSPX
Ob Benedikt XVI. die Gläubigen von solchen herz- und lieblosen Liturgie-Inquisitoren befreit, wird sich bald zeigen. Andernfalls kann es nur den konsequenten und geraden Weg geben: FSSPX!

Wie lange wollen Sie denn noch warten. Andersrum wird ein Schuh daraus: Wenn Benedikt die Gläubigen von solchen kirchensteuerbezahlten Kirchenhassern befreit hat, kann man auch mal wieder bei der Amtskirche vorbeischauen. Bis dahin sollte man derartige Orte meiden.
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Donnerstag, 3. Mai 2007 10:33
Pius XII: Man muß eben zwei Schulen gründen
eine für Jungs und eine für Mädchen und dann eine Genehmigung beantragen. Nur eine Jungsschule ist leider angreifbar. [mehr…]
Montag, 30. April 2007 18:07
Pius XII: @ Genovena: Wie bitte?
Die Wandlungsworte über den Kelch sprechen eindeutig nur von denjenigen, für die das Blut Christi vergossen wird – und das sind nach dem katholischen Dogma alle Menschen.

Nach der Schrift ist es „für Euch und für viele“ vergossen worden. Hat Jesus geirrt? Wohl kaum. Denn es ist vergossen worden eben nur für die vielen, die das an alle gerichtete Heilsangebot annehmen. Für die anderen ist es wertlos, die wären ohne Jesu Kreuzestod verloren gewesen und sind es so auch.
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Mittwoch, 25. April 2007 18:01
Pius XII: Dt. Staatsbürgerschaft
kreuz.net schrieb zutreffend:

Er wurde am 7. Juni 1944 im sächsischen Hainichen geboren und konnte dank seiner österreichischen Staatsbürgerschaft zu DDR-Zeiten in Rom studieren.

Er ist also ÖS-Staatsbürger. Und zumindest bis vor einigen Jahren war von einer Aufgabe der ÖS-Staatsbürgerschaft oder der Annahme einer doppelten nichts bekannt. Wann ist er denn dt. Staatsangehöriger geworden?
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Mittwoch, 25. April 2007 09:59
Pius XII: Konkordatsfall
Die Ernennung Zdarsas ist insofern interessant, als daß nach dem Reichskonkordat nur dt. Staatsangehörige Bischöfe werden dürfen. Hier wird nun erstmals ein EU-Bürger Bischof – was zwar das Konkordat verletzt, wobei die Bundesregierung es wohl wegen des EU-Vertrages nicht rügen darf. Wahrscheinlich hat die Nuntiatur das vorher abgeklärt – interessant wäre die Geschichte dennoch.

Zdarsa selbst ist „konzilskonservativ“. Damit ist er also scharf gegen die Alte Messe und die Bruderschaft.
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Samstag, 14. April 2007 20:42
Pius XII: Diese Bischöfe
braucht kein Mensch. Es gibt in Deutschland wohl keinen gefährlicheren und fanatischeren Feind des Katholischen als Lehmann – für ihn ist der Kampf gegen das, was bis 1958 unbestritten katholisch war die zentrale Triebkraft seines Wirkens. Entsprechend sieht das Ergebnis aus., Wer katholisch bleiben will, muß sich von diesen Typen und ihren Strukturen fern halten – und zur FSSPX gehen. [mehr…]
Donnerstag, 12. April 2007 16:04
Pius XII: Pater und Predigt
Ad 1 finde ich die Predigt so unpassend nicht. Angesichts der (auch in konservativen Kreisen) nahezu unbekannten Tatsache, daß mittlerweile das volle Grab als herrschende Meinung an den Theologiefakultäten und unter den gehobenen Priestern gilt, finde ich es nicht wirklich unangemessen, darauf hinzuweisen. Ob nun ein Schüleraufsatz dazu der richtige Beleg ist oder nicht, ob der Begriff „Volksverhetzer“ glücklich gewählt wurde oder nicht, kann dahinstehen – ich bin kein Prediger.

Ad 2 spricht tatsächlich alles für eine gültige Weihe Lingens. Insofern ist er gültig geweihter Priester. Und auch katholisch, denn der Irrtum über die Person des Papstes berührt wohl nach zutreffender Auffassung nicht die Katholizität; sonst wären alle Gläubigen, die jemals das Pech hatten, unter einem Schein-Gegenpapst gelebt zu haben, keine Katholiken gewesen. Daß die bunte Sedisvakantisten-Welt P. Lingen nicht anerkennt, spricht eher für denn gegen ihn – angesichts des Niveaus, etwa des „Anton-Schmid-Verlags“ und weiterer Grüppchen. Und seine theologische Qualität wird man kaum ernsthaft bestreiten können – auch wenn seine derzeitige Macke, die Justiz zu nerven, leider ein Irrweg ist.
[mehr…]
Dienstag, 10. April 2007 14:49
Pius XII: Peinlich, Virus?
Peinlich sind höchstens Ihre zwei Rechtschreibfehler in einem Satz. [mehr…]
Montag, 9. April 2007 09:14
Pius XII: @ Irgendjemand
Tolle Argumentation!

1. Ich weiß nicht, ob jemand eine Fehler gemacht hat.
2. Aber weil andere, die es auch nicht wissen, diesen Eindruck haben, ist etwas schief gelaufen.

Super! Damit machen Sie die Handelnden von der Ignoranz einer kleinen Minderheit abhängig, die aus welchen Gründen auch immer sich weigert, die Fakten zur Kenntnis zu nehmen und deshalb pöbelt.

Im übrigen finde ich Neuanmeldungen von Usern zu diesem Uralt-Thema nicht wirklich überzeugend. Yakumo/Orth, sind Sie’s?
[mehr…]
Donnerstag, 5. April 2007 15:38
Pius XII: Amüsant
Die Begründung dieses ominösen Kreises hat was.

Sie zeigt zunächst, wie weit weg vom Glauben der gegenwärtige deutsche Verbandskatholizismus ist.

Sie ist aber andererseits durchaus schlüssig. Denn natürlich ist die Alte Messe mit zentralen Aussagen des V2 unvereinbar. Die Messe ist ja Ausdruck des Glaubens. Das geht aber auch umgekehrt: Die Messe prägt den Glauben. Und der Glauben, der aus der alten Messe spricht und in ihr materialisiert wird, ist eben der traditionelle Glauben, nicht der V2-Glauben. An diesem Widerspruch kranken ja die Ecclesia-Dei-Gruppen.
[mehr…]
Donnerstag, 5. April 2007 14:36
Pius XII: @ Artois: Lesen Sie mal Pius XII
Artois, meinen Sie eigentlich ernst, was Sie da schreiben? Lesen Sie doch mal bei Pius XII (dem echten) nach.

Die Sache ist doch ganz einfach: Der Typ von Verfassung, den wir haben und von dem auch das Grundgesetz ist, ist sicher nicht der christliche Idealstaat. Aber er ist gleichwohl ein geeigneter Rahmen für ein christliches Leben. Schauen Sie sich einfach mal den Brief Leo XII an die US-Katholiken aus den 1880er Jahren an: darin gibt er seine Stellungnahme über die US-Verfassung ab. Und die ist exakt so, wie von mir hier beschrieben. Und das entspricht dann in etwa dem Schema Ottavianis für das V2, was dann von den Linken verworfen wurde.

Im übrigen liegen Sie auch geschichtlich daneben. Die Partei des politischen Katholizismus, das Zentrum, war pro-republikanisch und Teil der Weimarer Koalition. Und das GG geht im wesentlichen auf den politischen Katholizismus zurück. Und wieso Sie als Katholik die Hohenzollern-Herrschaft bis 1918 so verteidigen, versteht auch keiner; es sei denn, Sie hätten noch nie etwas vom Kulturkampf gehört.
[mehr…]
Dienstag, 3. April 2007 22:46
Pius XII: Laack, eines können Sie mir glauben
Zwar weiß ich nicht, wer „Sektenbeauftragter“ ist, aber eines kann ich Ihnen garantieren: obwohl er auch am 3.11. Geburtstag hat, ist er nicht jener, welcher mal Prior von Basel war. Versprochen. Das weiß ich nun ganz sicher besser als Sie.

Ich merke aber, daß Sie den September 2006 noch nicht richtig verdaut haben. Wir sollten das nochmal in einem persönlichen Gespräch glatt ziehen. Ich rufe Sie dazu die Tage mal an.
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Donnerstag, 29. März 2007 17:52
Pius XII: @ Benedikt: Richtig und falsch
Menschen, die ob ihrer Standesgnade vollkommen beratungsresistent geworden sind. Einen anderen Schluss kann man aus den Schilderungen hier jedenfalls nicht ziehen.

Richtig, ist, daß man aus den Schilderungen hier keinen anderen Schluß ziehen kann.

Falsch ist, daß die Priester beratungsresistent wären. Das Gegenteil ist richtig; und das weiß ich nun wirklich aus erster Hand.

Woraus folgt, daß die Schilderungen hier falsch sind.
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Mittwoch, 28. März 2007 10:42
Pius XII: Um das Geplänkel mal zu beenden.
@ MvL: Senden Sie mir mal Ihre Mailadresse, damit ich es Ihnen erklären kann.

@ Omega: Ich weiß nicht, was da in der Schweiz los war. Ich entnehme Ihrem Posting aber, daß P. Köchli die Mißstände beseitigt hat. Das entspricht auch meinem Bild von ihm, ein sehr korrekter, liebenswürdiger und präziser Priester. Was die Bauprojekte angeht, übersehen Sie, daß Sie für solche Kapellen immer zweckgebundene Spenden aus der Umgebung erhalten. Insofern ist das eine Milchmädchenrechnung, die Sie hier aufmachen.
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Mittwoch, 28. März 2007 09:47
Pius XII: Merken Sie gar nicht, daß Sie verleumden und herabwürdigen?
Haben Oensinger Bauern grundsätzlich so vielversprechende Anlagen hinsichtlich Charakter, Intelligenz und Autorität?

Was soll das? Übertragen Sie das mal auf Nazarener Zimmerleute. Kardinal Sarto war meines Wissens auch kein Adelsspróß. Ich weiß nicht, wie Oensinger Bauern im Allgemeinen sind, ich kenne aber einige Spröße einer dortigen traditionsreichen Familie. Und die sind was Bildung, Anstand und Auftreten angeht überzeugend. Einfach angenehme, unprätentiöse, gebildete Menschen – dashat man selten, man sollte sie pflegen.
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Mittwoch, 28. März 2007 00:03
Pius XII: @ Omega
Er hat das abgestellt. Er hat anschließend in einem Laientreffen in Stuttgart schonungslos die Mißstände benannt und den Verantwortlichen erwähnt. Dann hat er die Leitung ausgewechselt. Warum, glauben Sie, wird er denn hier aus einer ganz bestimmten Ecke so angegriffen? Weil er es gewagt hat, das Problem anzugehen. Vorher waren alle des Lobes voll. Dann wurde er plötzlich von einigen kritisiert, weil er die falsche Ruhe zu stören begann. [mehr…]
Dienstag, 27. März 2007 22:40
Pius XII: @ Schüler
na, geht doch! [mehr…]
Dienstag, 27. März 2007 08:55
Pius XII: Ei Ei Ei!
Auch wenn Sie sich einbilden, mich „enttarnt“ zu haben, hilft das doch nicht weiter:

1. Daß ich für einen Freundschaftsdienst wie das Verteidigen eines zu Unrecht Angegriffenen kein Geld nehme, versteht sich ja wohl von selbst.

2. Daß ich – seinerzeit noch als Referendar – dabei war, als für die Landtagswahl Nachrückerkandidaten gesucht wurden, finde ich nicht im geringsten ehrenrührig. Zum einen, weil ich es für eine Tugend halte, sich für das Gemeinwesen einzusetzen, zum anderen, weil von denjenigen, die hier verleumden, keiner je gefragt wurde und gefragt werden wird, ob er für ein Mandat kandidieren würde.

3. MvL, Sie sind einfach nur ein Loser. Und das bleiben Sie, weil Sie nicht bereit sind, sich mal selbst zu hinterfragen und vielleicht den Kurs zu korrigieren. Stattdessen mimen Sie hier den Märtyrer.

4. „Was ist ein dummer Mensch? Jemand, dem man mit dem Finger den Mond zeigt, und der dann auf den Finger, nicht auf den Mond schaut“. Lesen wir doch die Debatte nochmal durch: Wer hat hier die ehrverletzenden Angriffe gegen PNP begonnen? Wer beruft sich auf einen Hesse, der ihn nie kannte? Wer ignoriert die Aussagen der Oberstufe vor zwei Jahren? Wer geht hier nicht auf die von mir detailliert beschriebenen Mißstände in der Schule ein? Mehr als einen über die Grenzen der FSSPX hochgeschätzten Kleriker anzugreifen kann hier doch keiner. Euch schützt hier nur die Anonymität vor der Unterlassungsverfügung.
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Montag, 26. März 2007 23:28
Pius XII: Locker bleiben, Buffetier
Nehmen Sie die Fakten:

1. Hesse hat über jemanden schlecht gesprochen, den er überhaupt nicht kannte. Damit ist das Argument Hesse ja wohl weg.

2. Niemand spricht schlecht über die Tradition. Ganz im Gegenteil, die sog. „alte Messe“ ist in aller Munde, es ist avantgardistisch, „Lefebvre“ zu sein, während etwa ein PGR-Mitgliedschaft bestenfalls Mitleidsbekundungen hervorruft. Nicht von diesem sehr begrenzten internen Forum auf die Wirklichkeit schließen, nicht die derzeit depressive Stimmung am DBG verallgemeinern.

3. Nicht „der Pfluger“ hat Zwietracht gesät. Sehen Sie sich nochmals den Beginn der Debatte in dem anderen Forum an. Dort wurde tagelang über „Papst Nicki“ hergezogen, ehe ich dann mal gegengehalten habe.

4. So schwer das einzusehen sein mag: D. war aus rein objektiven Gründen nicht zu halten. Bitte nicht nach einem Sündenbock suchen. Sie haben sich hier in eine anti-Pater-Pfluger-Position gebracht, die ich nicht nachvollziehen kann: Haben Sie denn den Pater je persönlich kennen gelernt? Mal mehr als „Grüß Gott“ mit ihm gesprochen? Reden Sie doch besser mit ihm als über ihn. Seine Mailadresse ist bekannt, wenn Sie sie nicht haben, schicken Sie mir eine Mail über kreuz.net, ich übermittle sie Ihnen gern.

Und nun langsam Schluß mit den Aggressionen gegen den Ersten Generalassistenten! Wem nützt denn das hier noch? Der Tradition sicher nicht.
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Montag, 26. März 2007 23:04
Pius XII: Hesse
Es bleibt der Fakt, daß Hesse P. Pfluger nie persönlich kennen gelernt hat. Zwei Mitdiskutanten, Tridentinus und Buffetier, berufen sich aber auf ein – extrem derbes – Zitat Hesses über den Pater.

Zwei Erklärungen sind möglich: 1) Tridentinus und Buffetier schieben Hesse ein von ihm nie geäußertes Zitat unter.

2) Hesse hat das wirklich gesagt. Und damit würde ich die Hochschätzung, die auch Sie ihm entgegenbringen, nicht teilen. Denn wer einen Priesterbruder, den er noch nicht einmal persönlich kennt, derartig gegenüber Dritten angreift, der ist eben sub-seriös.

Das mit dem Cowboy-Outfit habe ich von einem Wiener Freund. Und dessen Informationen sind durchweg sauber, seine Einschätzungen präzise. Ich will es aber gern verifizieren. Zunächst mögen doch aber Tridentinus und Buffetier mal erklären, was Hesse denn nun wirklich gesagt hat und wie sie sich dieses Urteil erklären, wo sich die beiden Priester tatsächlich nie begegnet sind.
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Montag, 26. März 2007 22:40
Pius XII: Nochwas zu Hesse, dem tollen Pfluger-Kritiker
Wir konnten ja bereits lesen, was Hesse über P. Pfluger erzählt haben soll.

Tatsache ist, daß sich die beiden nie begegnet sind. Jawohl: Hesse hat P. Pfluger nie persönlich kennengelernt. Dennoch hat er rumposaunt, dieser sei ein „A…“ und einiges mehr.

Hesse bezog seine Kenntnisse vom damailigen österreichischen D-Oberen, einem Pater, dessen Familiennamen nicht ganz zufällig mit dem selben Buchstaben wie der eines von mir bereits erwähnten schillernden Diestedde-Lehrers anfängt. Dieser Pater erhielt auf seinen verschiedenen Posten stets nur mäßige Beurteilungen (im Gegensatz zu Pfluger, wie erwähnt). Das fachte die Wut auf den Primus immer weiter an, so daß er nicht nur vor Hesse gegen den Besseren übel anstänkerte, was sich auch auf seine Brüder übertrug.

Nun zu Hesse: Der war ein bei der Amtskirche aus welchen Gründen auch immer gescheiterter Priester, der täglich mind. zwei Flaschen Rotwein in sich goß (somit Alkoholiker war), eine Allergie gegen römische Kragen hatte und dementsprechend in Cowboy-Outfit durch Wien spazierte. Und dieser schräge Vogel ließ sich von dem wenig erfolgreichen Pater M. erzählen, was für ein Bösewicht dieser Vorzeige-Priester sei, der gerade bei der Bruderschaft reüssierte. Und hat das dann – wie alkoholisierte Cowboys so sind – entsprechend in seinen Jargon übertragen. Und das wird dann hier allen Ernstes als Argument gegen den Ersten Generalassistenten ins Feld geführt. Trau, schau, wem.
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Montag, 26. März 2007 22:23
Pius XII: Natürlich waren Sie – oder Du – dabei, Yakumo!
Das wußte ich doch schon vorher. Aber mit Deinem Satz

Es kann keine Rede davon sein, dass „die gesamte Oberstufe“ irgend etwas gesagt habe.

hast Du es doch nochmal für alle Welt zugegeben. Waren ja nicht so viele in der Oberstufe. Ist also nicht wirklich schwer gewesen. Ich lächle Dich aber dennoch weiter an, wenn wir uns die Hand geben.
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Montag, 26. März 2007 22:06
Pius XII: Wieso, Yakumo, waren Sie bei der Diskussion der Oberstufe mit dem damaligen D-Oberen nicht dabei?
Dann müßten Sie doch noch wissen, was damals von zahlreichen Schülern über die heute in diesem Forum so hochverehrte seinerzeitige Diestedde-Führung gesagt wurde. Kommen Sie: Versuchen Sie es doch mal mit der Wahrheit, so bitter die sein mag! Ist es nicht richtig, daß es die Bitte der Oberstufe an den Distriktsoberen war, beide Patres auszutauschen und daß es keine artikulierte Gegenäußerung gab? Hat man sich nicht regelrecht beim Pater ausgeheult?

Nur damit keine Mißverständnisse aufkommen oder gar neue Gerüchte entstehen: Ich bin selbstverständlich nicht Niklaus Pfluger.
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Montag, 26. März 2007 21:52
Pius XII: @ Bazille äh Virus: Die fronten heiußen anders!
Ein paar gefrustete und gescheiterte Diestedde-Zöglinge aus Verbitterung gegen die Priesterbruderschaft St. Pius X., vertreten durch ihren Ersten Generalassistenten [mehr…]
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