Donnerstag, 22. Februar 2007 21:12
Lesername: Pius XII
Beiträge: 323
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Freitag, 4. Juli 2008 12:23
Pius XII: Bein- und Fußbekleidung
Meine Herren, Kategorien wie Eleganz sollten auch für Christen gelten. Deshalb gilt: Bei Männern sind Hosen, die kürzer als 3/4, besser noch 7/8 sind (also bei denen man das Knie sieht), nur im Sport und im Bad erlaubt, und auch 4/4 und 7/8 nur im Urlaub und bei angemessener Figur. Bei kürzeren Hosen (7/8 und kürzer) niemals Socken anziehen, v.a. nicht mit Sandalen. Generell: Keine Socken in Sandalen. Wenn Sandalen (die ohnehin nur bei kürzeren Hosen), dann barfuß, besser noch Stoffschuhe mit Füßlingen. Weiter: Oberbekleidung sollte immer einen Kragen haben. Hemden gehören in die Hose gesteckt, T-Shirts und Polos dagegen nicht. Wer partout T-Shirts ohne Kragen anziehen will, sollte tunlichst darauf achten, daß die Shirts dann nicht am Hals ausgeleiert sind. Verboten sind weiterhin ärmellose Oberteile jeder Art.

Bei Frauen ist vielmehr erlaubt, aber bitte immer in Abhängigkeit von der jeweiligen Figur. Aber da der alte Rheinländer ja männlich ist, kann das hier dahinstehen.

Ich hoffe, damit die Frage beantwortet zu haben. Grob abweichender dress code läßt grundsätzlich Rückschlüsse auf das kulturelle Niveau des Betreffenden zu, und da schneidet die Kirche, etwa beim letzten Katholikentag, erbärmlich ab.
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Freitag, 4. Juli 2008 11:19
Pius XII: Das sieht die FSSPX irgendwie anders!
Der Autor schreibt:

„Der dritte Punkt unterstreicht die „Verpflichtung, auf keinem Lehramt zu bestehen, das dem des Heiligen Vaters übergeordnet wäre. […] Sie [die FSSPX] weist [das] mit Recht zurück.“

Die FSSPX erklärt:

„Die Priesterbruderschaft St. Pius X. maßt sich nicht an, ein über dem Heiligen Vater stehendes Lehramt auszuüben“

Wer hat recht?
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Freitag, 4. Juli 2008 11:14
Pius XII: Es geht um den Stil, nicht um den Inhalt
Es geht lediglich darum, dass seitens der Priesterbruderschaft die Wahrheit nicht mehr gesagt werden darf, z.B. über die Irrlehren des modernistischen Rom.

Quatsch! Es soll nur in einem freundlichen, akademischen Tonfall gesagt werden. Was zwar für das Generalhaus eine Selbstverständlichkeit ist, aber leider ein paar Etagen tiefer gern mißachtet wird – zum Schaden der FSSPX selbst.
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Freitag, 4. Juli 2008 11:06
Pius XII: apologia pro Liminski
Es ist wohlfeil, Liminski seine Fehlerchen vorzuhalten, wenn man selbst nichts anderes tut, als in der Bedeutungslosigkeit zu verharren. Liminski bewirkt schon einiges für einen Stimmungs- und Mentalitätswandel in der Kirche. Denn es gibt nicht nur Dogmatik. Und für die mangelnde Attraktivität der Kirche in Deutschland dürfte das sich dort mittlerweile tonangebende Milieu ein maßgeblicher Grund sein. Liminski stellt diesen Socken-in-Sandalen-Trägern eine attraktive Art katholisch zu sein entgegen. Das ist viel und würde, entsprechend adaptiet, auch der Tradition sehr, sehr gut tun. [mehr…]
Dienstag, 1. Juli 2008 18:29
Pius XII: Fragen positiv beantwortet!
Die fünf Fragen wurden positiv beantwortet – und dann eben auf die weiteren nötigen Schritte hingewiesen. Das ist alles. Nichts wurde „abgelehnt“.

Es wurden fünf windelweiche Fragen vorgelegt und diese – selbstverständlich – höflich und positiv beantwortet. Und mehr war nicht. Nun geht es weiter im Ringen um die Sachfragen. Da ist also nichts abgelehnt worden. Eine absolut saubere und professionelle Vorgehensweise. Alles andere hätte auch überrascht.

Warten wir nun den nächsten Schritt aus Rom ab. Ich tippe auf Aufhebung der Exkommunikation.
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Dienstag, 1. Juli 2008 11:15
Pius XII: Na also!
Das war doch zu erwarten, daß Kardinal Hoyos zufrieden ist. Die Fragen waren nicht wirklich schlimm, man fragte im wesentlichen, ob die FSSPX bereit sei, nett und höflich zu sein. Und das ist sie bereits jetzt. Wegen solcher Fragen wird niemand, der bei Trost ist, einen Streit provozieren. Und sowohl Bischof Fellay wie auch Kardinal Hoyos sind, davon kann man wohl ausgehen, honorige Prälaten. Insofern: Viel Wind um nichts. [mehr…]
Freitag, 27. Juni 2008 11:01
Pius XII: @ Libertas
stimme Ihnen zu.

Jetzt geht es um die fünf Punkte, die ich persönlich unproblematisch finde.

Aber: ich glaube nicht, daß es mit den fünf Punkten erledigt ist.
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Freitag, 27. Juni 2008 10:51
Pius XII: @ Pünktchen: Die fünf Punkte sind doch unproblematisch!
Natürlich, Pünktchen, sind diese fünf Punkte unproblematisch, und weshalb sollte man sie nicht akzeptieren? Ohne es zu wissen: aber dafür gibt es doch – wie Sie absolut richtig schreiben – überhaupt kein Argument.

Nur: es ist doch etwas blauäugig zu denken, mit diesen fünf Punkten sei alles paletti, oder? Insofern ist doch die interessante Frage: was kommt danach?
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Freitag, 27. Juni 2008 10:45
Pius XII: Kaffeesatzleserei
Maßgeblich ist nicht ein Interview Bischof Williamssons, sondern die formale Antwort des Generaloberen. Warten wir die ab. Bislang war Bischof Fellay stets korrekt, maßvoll und jedweden Extrempositionen abhold. Warum sollte es diesmal anders sein?

Insgesamt sieht es doch gut aus. Und klar ist, daß die FSSPX sich einigen muß, sobald der Notstand nicht mehr besteht. Notstand ist etwas anderes als die allgemeine Kirchenkrise infolge des Vatikanum II. Nicht die Kriese rechtfertigt den Weg der FSSPX, sondern der Notstand, der darin liegt, daß man ihr die nichtdogmatischen Konzils- und Nachkonzils(irr)lehren aufzwingen will. Will man das nicht mehr, gibt es keinen Notstand mehr, aber sicher noch die Krise. Deshalb ist es so ein Quatsch zu behaupten, die Einigung komme erst, wenn die Krise vorbei sei und Rom den konziliaren Modernismus komplett überwunden hat. Ob allerdings der Notstand jetzt schon vorbei ist – da hätte ich schon Zweifel.
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Donnerstag, 26. Juni 2008 14:54
Pius XII: @ HvO: Butter bei die Fische!
Daran, dass Rom zum Glauben zurückkehrt geht – als Vorbedingung – kein Weg vorbei.

Beim besten Willen, HvO, Sie versteigen sich! Es gibt eine Reihe offizieller Äußerungen, die eben diese Denkweise als unkatholisch zurückweisen. Lesen Sie mal das letzte umfassende Interview mit P. Pfluger dazu in der „Kirchlichen Umschau“, in dem er exakt diese Meinung, die Sie hier herumposaunen, abkanzelt und von „theologischen Defiziten“ spricht.

Wer stellt den dem Papst Bedingungen? Die Einigung wird nicht der erste Schritt auf dem Weg zur Überwindung der Kirchenkrise sein, aber gewiß auch nicht der letzte. Sondern sobald man sicher sein kann, daß eine Einigung keine Falle ist, und zudem keine theologischen Zugeständnisse gefordert werden, muß man sich einigen, weil dann kein Notstand mehr besteht, der ein Außenbleiben rechtfertigen würde. Lesen Sie das Konzil von Florenz!

Ob freilich dieser Zeitpunktjetzt schon gekommen ist, weiß ich nicht. Das muß ich Gott sei Dank auch nicht beurteilen. Das ist Sache des Generaloberen. Aber natürlich hoffe ich, daß er, wie immer er die Sache beurteilt, so antwortet, daß der Weg zu diesem Punkt kürzer und leichter, nicht schwieriger wird. Aber da bin ich eigentlich ganz zuversichtlich. Es wird eine höfliche und der kirchlichen Liebe entsprechende Antwort sein. Alles andere würde der bisherigen Linie und der Katholizität zuwiderlaufen.
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Dienstag, 24. Juni 2008 15:47
Pius XII: Alois Bischof, denken, nicht pöbeln!
Natürlich weist die FSSPX die päpstliche Jurisdiktion in gewissem (partiellem) Umfang zurück! Ja, was denn sonst? Denn sie folgt den jeweilig regierenden Päpsten ab Paul VI in Fragen des Glaubens nicht, weil sie hier eine Gefahr für den Glauben selbst sieht.

Auf fsspx.de ist das so formuliert:

Sie [die FSSPX] weigert sich, ihm [dem Papst] zu folgen, wo er im Widerspruch steht zu Unserem Herrn Jesus Christus, zu der Reihe seiner Vorgänger oder zur immerwährenden Tradition der heiligen, römisch-katholischen Kirche.

„Sich weigern, dem Papst zu folgen“ heißt zunächst einmal, seine Jurisdiktion in diesen Punkten nicht anzuerkennen. Und dieser Bruch wird begründet mit dem Glaubensabfall und der Kirchenkrise. Diese ist dann ein Notstand. Das ist die offizielle Lehre der FSSPX, die ich für richtig und angemssen halte. Daß Sie mich deshalb gleich unentschuldbar verdammen, spricht für sich!
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Dienstag, 24. Juni 2008 11:33
Pius XII: Burgours, Ruhrgebietler
@ Burgous: Sie schrieben

dass die Leute um Erzbischof Williamson sehr vieles über das, was sich hinter den Kulissen des Weltgeschehens abspielt, Bescheid wissen und ihr Wissen dazu benutzen wollen, der Kirche den Kreuzweg zu ersparen.

Entschuldigen Sie, aber meinen Sie das ernst?

@ Ruhrgebietler: Nein, der Notstand liegt in der partiellen Zurückweisung des Jurisdiktionsprimats des römischen Bischofs um des Glaubens willen durch die FSSPX. Und es war der Erzbischof Lefebvre selbst, der das so erklärte. Die Notstandstheorie ist von ihm. Und dieser Notstand muß überwunden werden.

Im übrigen ist Ihre Argumentation bedenklich: 1) P. Pio sprach von der Hl. Messe, die unverzichtbar sei (was ja stimmt), nicht von der „hl. trid. Messe“, wie Sie ihn verzerrt wierdergeben. Denn auch die ambrosianische, byzantinische oder assyrische Messe ist eine hl. Messe, gültig, ehrwürdig, erlaubt. Sogar der defizitäre NOM ist nach der Lehre der FSSPX zumeist gültig, wenngleich nicht ehrwürdig und insgesamt bedenklich.

2) Sie schreiben weiter. Der Notstand ist, daß die hlg trid. Liturgie nicht mehr zelebriert wird. Und entgeht der vor gott knieenden Seele bei Kommunionempfang der Segen welcher durch die Spendung selbiger ergeht.

– die Messe wird zelebriert und kann auch nach einer Einigung zelebriert werden

– Daß der knieende Kommunionempfang höchst angemessen ist, ist richtig, aber daß er zum Heil unerläßlich ist, worauf es bei Ihnen hinausläuft, ist falsch.
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Dienstag, 24. Juni 2008 11:14
Pius XII: Leider ist der Artikel eindeutig dümmer als Frau Berger
Der absolute Tiefpunkt ist, es ihr vorzuhalten, in Hosen erschienen zu sein.

Abseits aller feministischen Rhetorik der Professorin hat sie nämlich in einem wesentlichen Punkt recht. Die „alte Kirche“ war femininer. Das Konzil und insbesondere die Liturgiereform führten zu einer Rationalisierung, Technisierung, mithin zu einer „Vermännlichung“. Lorenzer hat das ja ganz nett beschrieben. Die neue Theologie ist halt eine Kümmerform, mit den entsprechenden Ergebnissen.
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Dienstag, 24. Juni 2008 10:56
Pius XII: Niemand weiß nichts genaues nicht.
Letztlich kennt keiner den Inhalt des „Ultimatums“. Abgesehen davon sind Ultimaten auch nicht gerade ein vertrauensförderndes Instrument. Insofern wird es am 28.6. eher keine Einigung geben.

Dennoch zeigt die Debatte hier zweierlei:

1) Mangelndes Vertrauen in die FSSPX-Führung.

Es dürfte doch unbestritten sein, daß es Argumente pro und contra einer schnellen Einigung gibt. Insofern wäre doch jede Taktik Bischof Fellays, so sie nur gut begründet ist, zu unterstützen. Wer das anders sieht erhebt sich selbst zum Generaloberen.

Und, beim besten Willen, ein „Brief an die Freunde und Förderer“, der nochmal die Krise der Konzilskirche klar benennt, ist doch kein Dokument, das einer vorbehaltslosen Prüfung der causa entgegenstehen würde. Und dieser Begleittext in letzten MB – ich enthalte mich einer Wertung – erst recht nicht.

2) Eine verfestigte schismatische Gesinnung

Wenn hier so getan wird, als sei eine Bereinigung eines Notstandes der Weltuntergang, dann ist das schon bedenklich. Jeder Notstand ist ein zeitlich begrenztes Übel, woraus folgt, daß jeder Katholik darauf hinarbeiten muß, ihn zu beenden. Die Frage ist nur, ob das schon so weit ist’. Klar ist, daß es früher oder später so weit sein wird. Und klar ist auch, daß nicht erst der Papst das Vatikanum II verurteilen und in Menzingen um Entschuldigung betteln wird, ehe man sich einigt. Sondern man wird sich einigen, sobald man sich sicher sein kann, in keine Falle zu laufen. Und diesen Zeitpunkt bestimmt Msgr. Fellay.
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Dienstag, 24. Juni 2008 00:09
Pius XII: Mehr Gottvertrauen, bitte!
Keiner hier weiß, was geschehen wird. Wahrscheinlich wird selbst in Menzingen noch gerungen. Ich bin sicher, daß die Entscheidung, egal wie sie ausfällt, wohlüberlegt sein wird. Es gibt sehr gute Gründe für eine schnelle Einigung mit Rom, es gibt gute Gründe dagegen. Bischof Fellay hat die Aufgabe abzuwägen. Dabei steht ihm ein eigener Beurteilunsspielraum zu. Ich darf ihn nur kritisieren, wenn er den überschreitet oder wenn er aus sachfremden Erwägungen handelt (z.B. aus Angst vor der kleinen, aber zuweilen lauten Minderheit der Verrückten in der Tradition). Ich bin sicher, er wird nur nach sachlichen Erwägungen urteilen. Tut er das, hat jeder seine Entscheidung anzunehmen, gleich, ob sie ihm gefällt oder nicht!

Etwas mehr Gottvertrauen und Vertrauen in die Standesgnade, Bitte!
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Freitag, 20. Juni 2008 21:16
Pius XII: Und auch noch Pius XI nahezu ins Gegenteil verkehrt!
Deshalb begeht der Staat ein Unrecht, wenn er die Erziehung und den Unterricht ganz an sich zieht, so daß die Familie entgegen den Pflichten ihres christlichen Gewissens und entgegen der ihnen rechtmäßig zustehenden freien Wahl physisch oder moralisch gezwungen wird, ihre Kinder in die Staatsschulen zu schicken.

Ja, das bezog sich bei Pius XI auf die Zulässigkeit von kirchlichen Schulen! Pius XI lehnt es ab, wenn es ausschließlich Staatsschulen gibt. Aber die Schulpflicht hat er nie infrage gestellt, die ist nämlich absolut legitim. Und wer dagegen verstößt, hat eben ein Problem! Es spricht nicht gerade für die Rechtgläubigkeit und Redlichkeit des P. Lingen, wenn er hier ein Zitat Pius XI so verwendet, daß es als Plädoyer für die Zulässigkeit des Homeschooling verstanden werden muß. Nichts wäre falscher als das. Das sture Beharren auf einem eigenen Recht zur Beschulung gegen Staat und Kirche ist nichts Katholisches!

Kinder sind zwar den Eltern anvertraut, aber nicht ihr Eigentum. Die Gemeinschaft hat eine Pflicht, den Eltern auf die Finger zu klopfen, wenn die sich an den Kindern und deren legitimen Interessen versündigen. Und wer die Kinder in eine Parallelwelt fercht, sie von der Sozialisierungsinstitution Schule fernhält etc., den darf man durchaus zur Ordnung rufen.
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Freitag, 20. Juni 2008 12:54
Pius XII: Und auch noch Pius XI falsch interpretiert!
Deshalb begeht der Staat ein Unrecht, wenn er die Erziehung und den Unterricht ganz an sich zieht, so daß die Familie entgegen den Pflichten ihres christlichen Gewissens und entgegen der ihnen rechtmäßig zustehenden freien Wahl physisch oder moralisch gezwungen wird, ihre Kinder in die Staatsschulen zu schicken.

Ja, das bezog sich bei Pius XI auf die Zulässigkeit von kirchlichen Schulen! Pius XI lehnt es ab, wenn es ausschließlich Staatsschulen gibt. Aber die Schulpflicht hat er nie infrage gestellt, die ist nämlich absolut legitim. Und wer dagegen verstößt, hat eben ein Problem!

Kinder sind zwar den Eltern anvertraut, aber nicht ihr Eigentum. Die Gemeinschaft hat eine Pflicht, den Eltern auf die Finger zu klopfen, wenn die sich an den Kindern und deren legitimen Interessen versündigen. Und wer die Kinder in eine Parallelwelt fercht, sie von der Sozialisierungsinstitution Schule fernhält etc., den darf man durchaus zur Ordnung rufen.
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Dienstag, 17. Juni 2008 10:02
Pius XII: Irrtum des Erzbischofs
Die Palästinenser sind den Konflikt längst leid und bereit zu Lösungen auf Verhandlungsebene

Und wieso haben Sie dann mehrheitlich die Hamas gewählt, die das genaue Gegenteil propagiert?

Würde Israel die Sperren und Kontrollen abschaffen, würde wieder täglich in Jerusalem und Tel Aviv ein Linienbus explodieren.
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Mittwoch, 11. Juni 2008 12:26
Pius XII: Brandenburgis, alter Dummschwätzer, begreifen Sie’s nicht?
Demokratie innerhalb und außerhalb der Kirche als
gottwidrige und menschenrechtswidrige Ideologie


Das hatten wir bereits, und Sie hatten eingesehen, sich zu irren. Der hl. Thomas von Aquin spricht sich für einen „stautus mixtus“ der verschiedenen Staatsformen aus und akzeptiert die D. ausdrücklich. Der hl. Robert Bellarmin wünschte sich sogarausdrücklich mehr Mitbestimmung durch die Bürger. P. Pius XII schließlich unterstützte die Christdemokratie.

Sie hauen ständig die Begriffe durcheinander. Was Ihnen nicht paßt ist die Volkssouveränität. Die hat aber mit Demokratie nicht viel zu tun, weil beides auf einer anderen Ebene stattfindet. Die Demokratie ist nichts anderes als ein Mittel zur Feststellung des politischen Willens. Und dagegen spricht wenig, dafür vieles. Die Volkssouveränität ist die Idee, daß für alle politischen Entscheidungen eine konzentrierte staatliche Macht bestehen müsse, die sich auf ein genau umgrenztes und definiertes Volk („Nation“) abstützt. Deshalb steht die Volkssouveränität etwa zu Föderalismus, kommunaler Selbstverwaltung, aber auch zur EU in Konflikt; die Demokratie nicht.

Deshalb nochmal meine Bitte: Da Sie ja hier extrem meinungsstark auftreten, wäre es schön, wenn Sie sich wenigstens über das, worüber Sie hier räsonieren, einige grundlegende Kenntnisse anlesen könnten. Es ist einfach anstrengend, ständig Kommentare von Ihnen zu lesen, bei denen als erstes ins Auge sticht, daß Sie bar jeder Ahnung sind, worüber Sie herumposaunen.
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Donnerstag, 5. Juni 2008 22:11
Pius XII: Brandeburgis versteht’s nicht, Santa Rita auch nicht!
Brandenburgis, nicht nur zitieren, auch verstehen. Identität heißt, daß die, die beherrscht werden, auch herrschen. Repräsentation heißt, daß einer anstelle der Behrrschten regiert, wobei die Verbindung zwischen Herrschen und Beherrschtwerden darin liegt, daß der Monarch die Beherrschten repräsentiert. Der Monarch ist also so etwas wie das Symbol des Volkes. Sehen Sie: Auch bei Carl Schmitt geht die Staatsgewalt vom Volke aus, bei der Demokratie eben direkt, bei der Monarchie über den Kunstgriff eines Repräsentanten des Volkes.

Nun zu Santa Rita etc. Sie müssen sich schon entscheiden, wofür Sie sind: für den souveränen Nationalstaat oder für einen universalen Staatsansatz. Sind Sie für den souveränen Staat, müssen Sie die EU ablehnen und die Einschränkung der Volkssouveränität durch den EU-Vertrag beklagen. Sind Sie aber für einen universalen Staat, dann müssen Sie – wie weiland Pius XII – die Römischen Verträge begrüßen. Was ist denn näher am universalen Reich: der abgegrenzte Nationalstaat oder die Union? Und die Deutschen als das auserwählte Volk des Neuen Bundes – sorry, ich bin katholisch.
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Donnerstag, 5. Juni 2008 19:06
Pius XII: Danke, UM, war aber nicht nötig.
Ich teile ja auch aus, also stecke ich auch ein. Alles andere wäre wenig überzeugend.

Aber dennoch Danke. Die Geste zählt!
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Donnerstag, 5. Juni 2008 18:58
Pius XII: Oh Gott, „sancta rita“!
Merken Sie nicht, daß die Debatte zwischen „Brandenburgis“ und mir am Ende akademisches Niveau erreicht hatte? Und dann kommen Sie mit diesem Dumm-Dumm-Geschoß von einem Beitrag? Schämen Sie sich! [mehr…]
Donnerstag, 5. Juni 2008 17:12
Pius XII: Carl Schmitt ist super
Schmitts Verfassungslehre ist sicher unerreicht. Wobei er, wohlgemerkt, den modernen Staat beschreibt. Und im Vorwort zur 5. Auflage des „Begriffs des Politischen“ (1962) sagt er ja selbst: „Die Epoche der Staatlichkeit ist zu Ende. Darüber gibt es kein Wort mehr zu verlieren.“ Aber kennen muss man den modernen Staat schon. Alles, was wir nun haben, kann man nur in bezug auf ihn verstehen. Aber natürlich geht die EU längst über die moderne liberale Staatslehre hinaus und stellt etwas staatsrechtlich Neues dar. [mehr…]
Donnerstag, 5. Juni 2008 15:47
Pius XII: Immer noch zu umfassend!
Was machen Sie mit kommunaler Demokratie? Was machen Sie mit den schweizerischen Landgemeinden?

Nicht die Demokratie ist das Problem (sie ist überhaupt keins), sondern die Idee des souveränen Staates. Nur, dann geht aber auch der gerade in konservativen Kreisen so beliebte Nationalstaat den Bach runter. Und die EU wird plötzlich sympathisch, denn diese basiert nicht auf der Volkssouveränität.

M.a.W.: Ehe Sie sich hier auf juristisches Terrain wagen, sollten Sie zumindest mal eine gute Verfassungslehre lesen, damit wenigstens die Begriffe präzise eingesetzt sind.
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Donnerstag, 5. Juni 2008 15:26
Pius XII: Brandeburgis, so leicht kommen Sie nicht davon!
Sie haben geschrieben, der Aquinat war gegen jede Form der Demokratie, sie haben nicht geschrieben, er sei gegen die moderne Umsetzung gewesen.

Die Kirche hat nie die Demokratie verurteilt, sondern maximal den Gedanken einer unbeschränkten Volkssouveränität französischen Musters. Die Demokratie ist nichts anderes als die Rückkopppelung der öffentlichen Gewalt auf alle Gewaltunterworfenen. Sie führt nicht zwingend zur Volkssouveränität, genausowenig zum liberalen Rechtsstaat. Sie wirbeln hier wild die Begriffe durcheinander.
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Donnerstag, 5. Juni 2008 14:26
Pius XII: @ Brandenburgis: Ihre Fragen
1. Zu den treffenden Worten von clarissa colonia Sie betreffend:

„Ziemlich viel Meinung bei geringstmöglicher Ahnung!“

2. Wenn Sie nun plötzlich den Aquinaten mit seinem status mixtus bejahen, dann erklären Sie mal Ihr Posting, wonach sowohl der hl. Thomas v. Aquin wie auch Sie „jede Form der Demokratie aus grundsätzlichen theologischen Erwägungen heraus ablehnen“.

a) Der hl. Thomas von Aquin lehnt gerade die Demokratie nicht ab, sondern hält sie für eine akzeptable Staatsform, die er in seine ideale Staatsform integrieren will.

b) Die Aussagen des Aquinaten über die Staatsformen erfolgen nicht aus „grundsätzlichen theologischen Erwägungen“ heraus, sondern (im wesentlichen) als Folge der vorchristlichen griechischen Staatsphilosophie, die der Doctor angelicus hier aufgreift. Es gibt hinsichtlich der Staatsorganisation so gut wie keine theologischen Fstlegungen; und das aus gutem grund, denn sonst wäre die Kirche längst untergegangen. Was Thomas da schreibt, ist also Philosophie, nicht Theologie, erst recht nicht Offenbarung. Nehmen Sie den hl. Robert Bellarmin, der ein Förderer des demokratischen Ansatzes war, auch nicht aus theologischen, sondern aus philosophischen Gründen. Dito P. Pius XII (um zum Thema zurückzukommen).

3. In einer Gesellschaft, in der fast 100 % Lesen und Schreiben können und about 40 % Abitur machen, müssen sie den Leuten irgendwie die Chance geben, sich bei der staatlichen Willensbildung zu beteiligen. Deshalb ist heute die D. so unbestritten.
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Donnerstag, 5. Juni 2008 12:24
Pius XII: Danke, Murx!
Genauso ist es. Thomas nannte es den „status mixtus“. Anders konnt er auch nicht, weil er ja insoweit Aristoteles folgte. Man wollte die jeweiligen Vor- und Nachteile der einzelnen Staatsformen austarieren, so wie das ja im antiken Rom, das als Vorbild galt, auch geschehen war (Konsuln/Kaiser als monarchisches Element, Senat als aristokratisches, Volkstribunen als demokratisches).

Interessanterweise findet sich das angedeutet auch in modernen Verfassungen. In den USA etwa ist der Präsident ein „Volkskönig“ und der Senat schon aufgrund seiner überschaubaren Größe und elitären sozialen Zusammensetzung durchaus aristokratie-ähnlich.

Die Gewaltenunterscheidung ist dann sicherlich etwas genuin neuzeitliches. Hier geht es dem besitzenden Bürgertum um die Bändigung der politischen Macht des Staates, die sie inbesondere in den Jahren des Terrors 1793 ff. bitter geschmeckt haben („Die Geister, die ich rief“).

Aber es kann nicht häufig genug betont werden: Die absolute Monarchie, auf die sich heutige „Monarchisten“ so gern beziehen, ist nicht katholisch, sondern der Beginn der Neuzeit und stellt einen bewußten und gewollten Bruch mit der antiken und mittelalterlichen Staatslehre dar.
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Donnerstag, 5. Juni 2008 11:07
Pius XII: Brandenburgis, Brandenburgis, erst denken, dann posten
Wissen Sie, wenn man wie Sie auftritt, als habe man die Wahrheit gepachtet, dann sollte etwas mehr Substanz schon da sein. Und es bleibt eben dabei: Wer schreibt, Thomas sei irgendetwas, „wie ich“, der entlarvt sich selbst als eitlen Fatzken. Und wer dem im Mittelalter lehrenden Thomas zum „Monarchisten“ macht, der hat grundlegende Dinge der Entwicklung des Staatsbegriffs nicht kapiert. Abgesehen davon stimmt es nicht einmal, wie ich ja schon ausführte. Die absolute Monarchie ist eine Erfindung der frühen Neuzeit, die übrigens zur Entmachtung der geistlichen Stände führte und anschließend die aufklärerische Reformpolitik des „aufgeklärten Absolutismus“ mündete, die der bürgerlichen Revolution von 1789 den Boden bereitete. Aber was scheren Sie Fakten?

Clarissa Colonia hatte ja schon treffende Worte gefunden. Vielleicht merken Sie sich einfach einmal, daß Gesinnung nicht Ahnung ersetzt. Die Meinung sollte sich aus dem Wissen ableiten, nicht andersherum. Und nebenbei mit der Wirklichkeit in Einklang stehen.
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Donnerstag, 5. Juni 2008 07:35
Pius XII: Dumm – Dümmer – Brandenburgensis
Er (der hl. Thomas von Aquin) war übrigens wie ich Monarchist und lehnte jede Form von Demokratie aus grundsätzlichen theologischen Erwägungen heraus ab, im Gegensatz zum Papstdarsteller Pius XII., der anscheinend im Philosophieunterricht gefehlt hatte.

Wie üblich ist natürlich barer Unsinn, was Brandeburgensis von sich läßt. Thomas referierte zunächst die antike Lehre von den Staatsformen und stellte die Vor- und Nachteile vor. Anschließend empfahl er, ebenfalls in bester antiker Tradition, einen „statuts mixtus“, also eine Kombination demokratischer, aristokratischer und monarchischer Elemente. Den Staat definierte er als „eigentümliche Mischung von Herrschen und Beherrschtwerden“.

Was für ein Unterschied zur absoluten Monarchie der Neuzeit, auf die sich heutige „Monarchisten“ (was es so alles gibt!) so gern berufen. Bereits der Begriff der „Souveränität“ ist ja reine Moderne. Auch der Staatsbegriff war im Mittelalter ein anderer als derjenige der Neuzeit. Aber was schert das alles einen Brandenburgensis, Hauptsache, er sondert dummert Zeugs ab.

Übrigens empfehle ich zu dieser Frage den hl. Robert Bellarmin zu studieren.
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Mittwoch, 4. Juni 2008 21:23
Pius XII: Pius XII war weitsichtig!
Pius XII. unterstützte ja die E.E.G. (Rom-Verträge) und Democrazia Cristiana auch.

Eben! Sehr gut.
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Mittwoch, 4. Juni 2008 17:50
Pius XII: Was schert einen „Brandeburgensis“ sei eigenes Geschwätz von vor paar Stunden.
Brandenburgensis, ein notorischer Dummschwätzer, behauptet, ich würde Pius XII (den echten) lächerlich machen. Der selbe Brandenburgensis schrieb als erstes Posting dieser Diskussion folgendes:

Es ist klar, daß Pacelli,wie fast alle Päpste der Neuzeit, selbst einen jüdischen background hatte und daß ihm das wohl der Juden mehr am Herzen lag als die Verbreitung und der Schutz des katholischen Glaubens… Damit kann man diese Tatsache wohl einmal mehr als erwiesen betrachten.

Wer also greift hier Pius XII an, wer verteidigt ihn? Und wer ändert seine Meinung, wie es ihm paßt?
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Mittwoch, 4. Juni 2008 17:26
Pius XII: @ HvO: Leider falsch verstanden
Lieber HvO, da haben Sie mich – bewußt? – falsch verstanden. Wenn Sie hier die Beiträge lesen, wonach der Pacelli-Papst ein verkappter Jude, CIA-Agent, Zionist, Häretiker etc. gewesen sein soll, wenn Sie weiterhin den haßerfüllten Duktus dieser Traktate lesen, dann ferner die unerschütterliche Gewißheit, mit der das vorgetragen wird – dann sollten auch Sie sich fragen, wie das sein kann bei doch so angeblich frommen Leuten. Wie kann denn jemand, der regelmäßig die Sakramente empfängt, wohlgemerkt in der klassischen Form, wer ein gebetsleben hat, wie kann sojemand derartig entgleisen? Es ist doch offensichtlich, daß das keine Früchte des Glaubens sein können. Glaube und Vernunft bilden eine Einheit, wie Sie selbst wissen.

Es ist durchaus eine persönliche Erfahrung, daß oftmals diejenigen, die aus rein persönlichen Defiziten in ihrer sozialen Umgebung nicht zurechtkommen (auch, weils beim Waschen hapert), diejenigen sind, die am lautesten derlei Verschwörungstheorien verbreiten. Und gerade, weil die ganz große Mehrheit der „Traditionalisten“ ganz anders ist, sollte man sich von solchen Fanatikern distanzieren. Denn weil die nirgends gern gesehen sind und deshalb viel Zeit haben, beginnen sie, sich in den Gemeinden auszutoben und dadurch den inneren Geist und das äußere Bild zu beeinflussen; sehr zum Schaden der ganzen, wichtigen Sache. Um es also klar zu sagen: Wer Pius XII derartig ablehnt, dem gehört das Maul verboten.
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Mittwoch, 4. Juni 2008 17:00
Pius XII: Pius XII (der Echte) war die Lichtgestalt des 20. Jhds
und deshalb, werte clarissa colonia, meinen herzlichen Dank für Ihre klaren Worte zu diesen beiden Dummschwätzern.

Leider zeigt sich bisweilen, daß eine klassische katholische („traditionelle“) Linie nicht zwingend eine Frucht von Glaube und Erkenntnis ist, sondern auch ein Vorwand sein kann, um seine eigenen psychischen Probleme religiös zu bemänteln. Weil man selbst in der Welt nicht mehr klarkommt, sieht man überall finstere Mächte und erwartet den baldigen Weltuntergang, den man nebenbei sehnlichst herbeiwünscht, macht er doch (vermeintlich) Schluß mit den permanenten Demütigungen, die man, weil vielleicht wenig begabt, unattraktiv, humorlos, nach Schweiß stinkend etc. ist, tagtäglich erleiden muss.

Mit wahrem Glauben hat das nichts zu tun. Denn der befähigt nicht nur zur Veränderung und Überwindung dieser Defizite, er verhilft auch zur Erkenntnis des Wahren und Guten, er steht in einheit mit der Vernunft, mehr als das ist er ihre Vollendung. Wer ihn wirklich hat, der verehrt auch die Gestalt des Papstes Pius XII, weil dieser Papst gezeigt hat, wie man im 20. Jahrhundert Religion leben kann.
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Sonntag, 25. Mai 2008 20:05
Pius XII: Traurig, traurig …
… dass die Lebensschützer immer zu derartigen Dümmlichkeiten neigen wie dieser Artikel mal wieder einer ist. Mit lauter pathetischen Übertreibungen und einer befremdlichen Rhetorik. So stellt man dem eigenen – wichtigen! – Anliegen selbst die Beine. [mehr…]
Sonntag, 25. Mai 2008 20:02
Pius XII: PR-Tipp
Ich denke, dieser Brandt hat recht. Das Kirchen-PR ist gruselig. Das Problem ist aber, daß die Funktionäre kein besseres wollen. Denn alle säkularen Berater, sei es McKinsey für die Ökonomie oder eben ein Herr Brandt, empfehlen ja immer unisono eine Konzentration auf die „Kernkompetenz“, also die Glaubensverkündigung. Und die Kirche in Dtl will ja eigentlich viel lieber Sozialdienstleister und Dialogpartner sein. [mehr…]
Freitag, 23. Mai 2008 13:01
Pius XII: Lutheraner, nur weil Sie’s nicht verstehen, brauchen Sie nicht zu geifern!
Ihr Text ist doch mal wieder strunzdumm. Wieso machen Sie es Leuten wie Gotthard etc. so einfach, die Katholiken als dumm hinzustellen?

Das, was Sie hier als den Stein der Weisen präsentieren – den souveränen Nationalstaat – das war immer ein Projekt der Moderne gegen die katholische Staatsauffassung, die nämlich universalistisch blieb. Das Mittelalter zerfiel, als die Fürsten für sich in ihrem Sprengel Souveränität beanspruchten. Und als die Bürger diese Souveränität selbst haben wollten, brauchten sie etwas, um das Volk zu einen und überhöhten die Kultur zur nationalen Idee.

Und nun ist die moderne Staatlichkeit eben mal wieder im Fluß. Welche Bedeutung für das wirtschaftliche, soziale, kulturelle Leben der Menschen haben denn die nationalen Grenzen denn heute noch? Und weshalb soll dann der Staat, soll die Politik auf diesen Grenzen gegründet werden? Solange Sie das nicht beantworten können und nichts bieten als einen pumpen Strukturkonservatismus, sollten Sie besser den Mund halten.
[mehr…]
Mittwoch, 21. Mai 2008 19:57
Pius XII: Mann, Geyer, hören Sie auf!
Sehen Sie, im Christentum gibt es keinen Gegensatz von Glaube und Vernunft! Ehe Sie also hier solchen Schwachsinn posten, lesen Sie doch mal eine gute Verfassungslehre, damit Sie wenigstens wissen, worüber Sie schreiben.

Daß Demokratie und Meinungsfreiheit zusammengehören ist genauso ein Schmarren wie der, daß wir Christen die Meinungsfreiheit supertoll finden und fordern; da habe ich die Päpste des 19. Jahrhunderts irgendwie anders in Erinnerung.

Demokratie ist zunächst mal ein Instrument zur Herstellung eines politischen Willens im Staat. Meinungsfreiheit ist vieles, u.a. eine Beschränkung der Macht des (demokratischen) Staates in bezug auf den Einzelnen. Sie ist darüber hinaus ein philosophisches Konzept und vieles mehr. Aber sie ist von der Demokratie unabhängig.

Sehen Sie, ganz ohne Kenntnis der einschlägigen Begriffe und ihrer Bedeutungen geht’s nicht!
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Mittwoch, 21. Mai 2008 19:46
Pius XII: @ Geyer, Bischof: Schwache Argumente
@ Geyer:Sie verwechseln hier die staatliche und die nicht-staatliche Macht. Menschenrechte beschränken nun einmal nur die staatliche Macht, sie gelten zunächst nur im Staat-Bürger-Verhältnis. Ebenso die Demokratie, die eben ein Instrument der Beteiligung des Bürgers an der staatlichen Willensbildung ist. Und ihre ganzen Beispiele sind alles private Akteure. Kurzum, sie sprechen vom Bürger-Bürger-Verhältnis. Nur da haben Demokratie und Menschenrechte eben nichts zu suchen. Die Frage, ob diese Rückzug des Staates aus der Gesellschaft gut oder schlecht ist, ist eine andere. Als Katholik hätte ich gegen eine pauschale Ausweitung von Demokratie und Menschenrechten in den privaten Bereich aber schon einiges einzuwenden!

@ Bischof:Daß Sie den Gerichten nicht trauen ist – pardon – irrelevant. Denn entscheidend ist, daß das System gerichtliche Kontrolle vorsieht. Und ihre Kritik richtete sich nicht gegen eine vermeintlich schlechte Umsetzung des Systems durch die Gerichte, sondern gegen das Rechtssystem überhaupt. Und dieses läßt eben eine Äbänderung oder Abschaffung der Rechte gerade nicht zu. Nur eine Einschränkung in bestimmten Situationen aufgrund allgemeiner, d.h. für alle geltender Gesetze, die ihrerseits wiederum verhältnismäßig sein und den Wesenskern des Rechts erhalten müssen. Über die konkrete Umsetzung dieses Systems können wir uns gern unterhalten, aber ihre generelle Aussage ist eben schlicht falsch.
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Mittwoch, 21. Mai 2008 19:08
Pius XII: Alois Bischof, Sie verrennen sich!
während die „Menschenrechte“ … von jeder Parlamentsmehrheit geändert werden können bzw. außer Kraft gesetzt werden.

Alles falsch!

1) Die Menschenrechte können durch Gesetz beschränkt werden. Aber immer nur, wenn a) die Einschränkung zur Erreichung eines wichtiges gemeinschaftlichen Zieles verhältnismäßig ist und b) der Wesenskern des Rechts erhalten bleibt. Daß dem so ist, darüber wachen die Verfassungsgerichte, die sogar Gesetze aufheben dürfen. Richtig, das klappte 1789ff in Frankreich nicht. Ist auch logisch: Weil dieses System erstmals 1803 eingeführt wurde, in den USA.

2) Auch eine verfassungsändernde Mehrheit kann die Menschenrechte – zumindest in Dtl – nicht einfach außer Kraft setzen. Denn dafür sogrt die Theorie der Unveränderlichkeit des Verfassungskerns, Art. 79 Abs. 3 GG. Diese Theorie ist jüngeren Datums, sie stammt von Carl Schmitt aus den 20ern.

Der moderne Staat hat mannigfaltige Schwächen. Das ganze System der Grundrechte ist längst nicht so zwingend, wie oft behauptet. Aber es ist eben auch nicht so primitiv, wie Sie es darstellen.
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Mittwoch, 21. Mai 2008 18:46
Pius XII: Das geht gegen den Islam, ist aber dennoch verfehlt
Der Gesetzesentwurf geht eindeutig gegen den Islam, nicht gegen den Katholizismus. Nach frz.Recht sind alle Immigranten, so sie nur in Frankreich geboren sind, Franzosen. Aber natürlich sind sie kulturell und soziologisch nicht in die französisch-europäische Mehrheitsgesellschaft integriert. Wenn die nun anfangen, eigene Parteien zu gründen, die spezifisch nicht-europäisch und vielleicht sogar islamisch sind, dann fliegt das ganze Konzept der französisch verstandenen Volkssouveränität auseinander.

Denn: Damit das Volk regieren kann, bedarf es einer gewissen inneren Übereinstimmung. In der Antike und bei Thomas heißt das „virtu“, man kann es mit „staatsbürgerlicher Tugend“ oder besser noch mit dem „republikanischen Sinn“ übersetzen. Wem das aber abgeht und wer nur auf seine Individual- oder Gruppeninteressen achtet, der gehört insofern nicht zum „Volk“. Da aber das Volk formal durch die Staatsangehörigkeit definiert ist und die Immigranten diese besitzen, entsteht eine Lücke zwischen der formalen und der materiellen Zugehörigkeit.

Das Gesetz ist nun der Versuch, die Konsequenz aus dieser Entwicklung zu verhindern, in dem faktisch die politische Dominanz des europäischen Mehrheits-Frankreich gesichert wird. Das selbe würde man mit einem konsequenten Mehrheitswahlrecht und einem guten Zuschnitt der Wahlkreise auch erreichen.

Der Versuch zeigt sicher eins: daß die Widersprüche des modernen Staates angesichts der isl. Herausforderung größer werden.
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Freitag, 16. Mai 2008 15:32
Pius XII: Haltlose Anschuldigungen eines offenbar Verwirrten
Die Trennung wird Tisch und Bett sieht immer die Feststellung einer Schuld vor.

Die Rrennung ist eine Realität, die keine „Schuldfeststellung“ vorsieht.

Es gibt immer einen Unschuldigen und einen Schuldigen. Herr Altmann ist also von Schmidberger ohne Vernehmung schuldig gesprochen.

Völliger Schwachsinn. Offenbar – genaues weiß man nicht – hat P. Schmidberger einfach gegenüber einem Gericht, das ihn anhörte, bestätigt, daß ihm bekannt ist, daß die Eheleute getrennt leben. Inwieweit damit ein Schuldspruch verbunden sein soll, entzieht sich meiner Vorstellungskraft.

Der Verfasser hat deswegen Herrn Altmann geraten gegen Schmidberger rechtliche Schritte zu ergreifen, weil die Handlungsweise des Distriktsoberen eine Form der böswilligen Rufschädigung darstellt.

Nur zu! Arbeit für die Justiz ohne Chance für den Kläger. Wieso es eine „Rufschädigung“ darstellt, wenn irgendwer gegenüber einem Familiengericht bezeugt, daß die Eheleute getrennt leben, bleibt immer noch unklar.
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Freitag, 16. Mai 2008 15:17
Pius XII: Das Rosenberg-Beispiel war schon dämlich, als es in der KU erschien
und die Wiederholung eines Fehlers macht ihn garantiert nicht besser!

Hier werden munter Ursache und Wirkung verwechselt. Rosenberg war doch kein eigenständiger Denker, den die Bewegung des Nationalsozialismus geistig geründet hätte. Sondern er sorgte für pseudo-akademische Begleitmusik. Dazu besorgte er sich aus den verschiedenen Disziplinen eben Versatzstücke. Und für die Theologie eben bei der Jugend- und Teilen der liturgischen Bewegung. Nur: der Mißbrauch fällt nicht auf die mißbrauchte Sache zurück und weder die Jugend- noch die liturgische BEwegung sind je so tief gesunken, bei Rosenberg abzuschreiben (bei dem hat ja ohnehin nie einer abgekupfert).

Aber genau das will die Redaktion suggerieren. Sie will eine Kausalität Rosenbergs für das Konzil konstruieren. Und schießt damit völlig übers Ziel hinaus. Pfui, Pfui, Pfui!

So ist es leider oft: Obwohl es 1000 gute Argumente gegen die Liturgiereform gibt, greift man auf das platte, dumme, falsche 1001. Argument zurück und schießt sich so ins eigene Bein.
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Sonntag, 11. Mai 2008 21:19
Pius XII: In eigener Sache
Sein Nachfolger war ja bereits auf dem Rückzuge und simulierte Rechtgläubigkeit mehr, als er sie tatsächlich hatte.

Wie gut, daß wir hier so rechtgläubige Streiter wie Brandenburgis und Pro Sancta Germania (wer hat eigentlich Germania heilig gesprochen?) haben, die so souverän über Päpste urteilen
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Freitag, 2. Mai 2008 13:52
Pius XII: Burgorus ist echt der Hammer!
Herr Fritzl war ebenso wie die genannten dem Sexual-Trieb erlegen, hat dazu auch Verbrechen wie Vergewaltigung und Lüge begangen, aber immerhin ist er für die Folgen seines ungezügelten Geschlechtslebens aufgekommen: Er hat erstens die mit Sexualität verbundene Zeugung der Kinder zugelassen und zweitens die Kinder am Leben gelassen, was bei Abtreibung, Pille, Spirale oder sonst was, womit Nutten verhüten, nicht der Fall ist.

Im Jüngsten Gericht, wo jeder die Wahrheit ungeschminkt erkennt, werden all diese heute so gesellschaftsfähigen Damen und Herrn, die genannten Verbrechen obliegen, erkennen müssen, dass Herr Fritzl vor Gott um ganze Etagen besser da steht als sie.


Daß die gottgegebene Würde des Menschen auch in seiner Freiheit liegt, ist Burgorus nicht begreiflich zu machen, weil er jede Freiheit, erst recht den Terminus „Würde des Menschen“ schon für liberal hält.

Letztlich ist es müßig, hier mit B. zu diskutieren, weil aus seinen Beiträgen doch vor allem eins deutlich wird: sein erhebliches sexuelles Problem. Weil er bei den attraktiven Frauen immer abgeblitzt ist, sind nun alle, die er nie kreigen konnte, „Nutten“, und Fritzl, der den Mut hatte, sich seine eigene Sexsklavin zu halten (was B. gern hätte, sich aber nicht traut), der steht „vor Gott um ganze Etagen besser da“ als die, die B. nie gekriegt hat. Für einen derartigen feuchten Traum begeht B. dann gern diese abstoßende Gotteslästerung, die darin besteht, Gott zum Gewährsmann seiner kranken Neigung zu mache…
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Montag, 28. April 2008 12:09
Pius XII: Statistische Trends
Auch wenn notorische Kirchenfeinde wie Kurt K. es nicht wahrhaben wollen: Beim Kindesmißbrauch zeigt sich statistisch eine absolute Überrepräsentation der Homosexuellen. M.a.W.: Es werden viel mehr Jungs mißbraucht, als es Homosexuelle in der Gesamtbevölkerung gibt. Hinzu kommt das Alter. Während Übergriffe auf Mädchen sich gehäuft im pupertären Alter ereignen, geht der Mißbrauch bei Jungen bereits im Kleinkindalter los. Insofern bleibe ich dabei, daß es einen statistisch belegbaren Zusammenhang zwischen Homosexualität und Kindesmißbrauch gibt. Die Wahrscheinlichkeit, daß ein Homo sich an einem Kind vergreift ist ungleich höher als bei einem normal Gepolten. Nicht umsonst sprach man im Altertum von Homos als „Knabenschänder“.

Für den Klerus scheint das in noch viel gravierenderem Ausmaß zu gelten. Nahezu alle Mißbrauchsfälle in den USA waren gleichgeschlechtlicher Art. Dazu paßt, daß der US-Klerus bis ins Episkopat homosexuell unterwandert ist (belegt etwa beim Kardinal-Erzbischof von Washington). Daraus folgt, daß die beste Strategie, um klerikale Kinderschändung zu unterbinden, die ist, den Zuhang homophil Veranlagter zum Priesteramt auszuschließen.
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Freitag, 25. April 2008 15:05
Pius XII: Es ist schlimm genug, man muss es nicht noch schlimmer machen
1) Wir wissen nach wie vor nicht, ob an den Anschuldigungen was dran ist.

2) Die Behauptung, in 99,9 % der Fälle werde über Kindesmißbrauch nicht berichtet, ist doch dummes Zeug. Kommt ein solcher Fall zur Anklage, steht er in der Zeitung. Und für die Kirche gelten zurecht höhere moralische Maßstäbe, weil sie eben eine höhere moralische Autorität beansprucht und hat. Ein Priester ist (wie etwa auch ein Lehrer oder Richter) eben eine Respektsperson, und dementsprechend hat er sich zu verhalten.

3) Die Ablehnung der Pädophilie ist mittlerweile ein-eindeutig. In den 70ern, als alles, was die Sexualmoral anlagt, ins Rutschen kam, wurde das noch anders gesehen. Aber das ist wirklich überwunden. Der Kinderschutz ist diesbezüglich unumstritten. Die EU hat gerade eine neue Richtlinie verabschiedet, die auch in Dtl zu einer massiven Gesetzesverschärfung führen wird.

Deshalb: Daß der Fall in den Medien ist, hat nichts mit irgendwelchen antiklerikalen Verschwörungen zu tun.

4) Der Zusammenhang zwischen Homosexualität und Pädophilie ist aber statistisch eindeutig. Und hier hat Alois Bischof recht: Wer einmal den Rubikon überschreitet, den dann noch zu halten ist schwierig, vielleicht sogar unmöglich. Die ganzen Dämme, die nun errichtet werden – Freiwilligkeit, Kinderschutz etc. – leiden daran, daß sie Stückwerk bleiben und die übergeordnete Idee fehlt, nach der man das Sexuelle hegen und begrenzen kann.
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Freitag, 25. April 2008 10:41
Pius XII: Audiatur ad alera pars
1.) Selbst der weiß Gott nicht kirchennahe „SPIEGEL“ schreibt, daß es an den Anschuldigungen erhebliche Zweifel gibt. Ist schon erstaunlich, wenn kreuz.net eine Anschuldigung gegen einen Priester als sicher verkauft, die nach den säkularen Medien noch höchstzweifelhaft ist.

2.) Diese Verschwörungstheorie von „Alois Bischof“ ist zum K… Die Kirche nimmt für sich selbst (zurecht!) eine besondere moralische Autorität in Anspruch. Ergo muß sie sich auch an diesem Anspruch messen lassen. Weil sie eben kein Sportclub oder dergl. ist (ein Kirchenfeind nannte sie mal „Verein mit dem Papst als Vorsitzenden“), ist es doch klar, daß die Maßstäbe auch höher liegen. Nicht die Presse ist das Problem, sondern die Kinderschänder sind es.

3.) Was interessant ist, daß es wieder um angebliche gleichgeschlechtliche Übergriffe geht. Das war ja bereits bei den massenhaften Skandalen in den USA so, daß es sich fast ausschließlich um Homosexuelle handelte. Rom hatte daraus ja den Schluß gezogen, endlich energisch gegen die Ordination von Homos vorzugehen. Der statistische Zusammenhang von Homosexualität und Kindesmißbrauch ist signifikant, bei klerikaler Kinderschändung geht das nahezu Hand in Hand. Insofern muß man von den Bischöfen wie von Rom erwarten, endlich die Homos-Substruktur im Klerus trockenzulegen.
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Donnerstag, 24. April 2008 18:08
Pius XII: „Sexychrist“, ich denke, Sie sind Gymnasiast?
Dann überlegen Sie bitte, ehe Sie posten. Wird in den antiken Stücken die Sexszene beschrieben? Nein, wird sie nicht. Man weiß natürlich, daß es dazu gekommen ist, aber es besteht ein Konsens, das nicht auszuwalzen, darzustellen und detailliert zu beschreiben, sondern man macht klar, daß es dazu gekommen ist, überläßt es aber der Phantasie jedes einzelnen, sich diesen intimen Handlungsstrang zu denken.

Demgegenüber wird bei der hier debattierten Aufführung eben genau dieser Teil ans Licht gezerrt, und das Verhaältnis ins Gegenteil verkehrt. Die Sexszenen werden zu den eigentlichen Höhepunkten, zum „Skandal“, zur „Provokation“, die das eigentlich Besondere, den eigentlichen „Hit“ des Stücks ausmachen.

Dieser Verlust des natürlichen Schamgefühls, der dazu führt, das, was intim ist eben auch intim zu behandeln, ist nach Freud ein Zeichen des Schwachsinns.

Und was die Freiwilligkeit von 15jährigen angeht: Sorry, aber nach dem Gesetz sind die nicht geschäftsfähig. Und das aus gutem Grund. Deshalb gibt es Jugendschutz, und, wie gesagt, ab nächstem Jahr einen verschärften. Dann hätte dieser Lehrer jetzt ein Strafverfahren am Hals.
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Donnerstag, 24. April 2008 17:40
Pius XII: Aggressive Toleranz
Wie von der Tarantel gestochen keifen die bisherigen Forumsteilnehmer, um das Stück zu verteidigen. Hallo, Aufwachen! Nach der bereits beschlossenen, nun in nationales Strafrecht umzusetzenden Jugendschutzrichtlinie fallen auch kurze Sequenzen wie die hier dargestellten unter Strafe!

Wenn 14- oder 15jährigen Sexszenen auf der Bühne spielen, dann ist das auch dann abzulehnen, wenn sie das nur 15 von 90 Minuten tun. Und wenn es in einer staatlichen Schule im Rahmen des Unterrichts stattfindet, folglich also Zwang besteht, dann ist es darüber hinaus rechtswidrig. Und zwar bereits nach dem liberalen Recht. Wurden die Eltern vorher über die Inhalte informiert? Haben diese zugestimmt?

Das sind eben genau diese Extremismen, die es zu bekämpfen gilt. Und wenn Teilnehmer wie „Stimme“ oder „sexychrist“ (was für ein dämlicher, die Unreife seines Trägers unwiderlegbar ausdrückender Nick) meinen, solche Absurditäten verteidigen zu müssen, dann zeigt das doch nur, daß ihnen eine moderate, abgewogene Position unmöglich ist. Der Extremismus, den ihr hier vorgebt zu bekämpfen, den betreibt ihr selbst!
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Mittwoch, 23. April 2008 17:24
Pius XII: Bei aller Kritik an der Kritiklosigkeit des „Stimme der Vernunft“; aber:
Die Frage, wie es in so kurzer Zeit zu einem derartigen Rutsch kommen konnte, die finde ich schon interessant. Denn die bundesrepublikanische Öffentlichkeit hat ja in den 50ern einen bemerkenswerten Kampf gegen die „Unmoral“ geführt und dabei beispielsweise zehntausende Kinder in Heime gesteckt, deren Zustände unter aller Sau waren. Und irgendwann ist das eben gekippt.

Wie immer, wenn etwas kippt, kommt es zu groben Übertreibungen. Und die muß man nun wieder einfangen. Im Gegensatz zu „Stimme“ sehe ich uns da erst am Anfang. Zwar mag es einige Verbesserungen geben, so ist z.B. jede Form von Pädophilie mittlerweile allgemein geächtet. Aber dafür haben wir nun eine gruselige Homo-Welle, wir haben Gender Mainstreaming, und wir haben eine demographische Schieflage, die eine Korrektur immer schwieriger macht (v.a., wenn zeitgleich die Moslems fruchtbar bleiben). Aber dennoch: es ist was schief gelaufen schon in den 50ern, und deshalb geht es nicht um ein Zurück, sondern um eine Korrektur, die eben die Fehler von vor-68 verhindert.
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