Samstag, 24. Februar 2007 12:10
Lesername: Omnes haereses interemisti †
Beiträge: 39
Leser ‘Omnes haereses interemisti’ wünscht keinen Kontakt über Email.
Freitag, 9. März 2007 12:17
Omnes haereses interemisti †: @gunther maria michel
Im Glaubensbekenntnis von Nizäa und Konstantinopel heißt es: Pisteúomen [crédimus/ wir glauben] … eis mían hagían katholikèn…
Hmm, ich weiß ja nicht, welche Textausgabe Sie hier zitieren. In meinem Denzinger-Schönmetzer, 36. Aufl. 1976, endet das Nizänische Glaubensbekenntnis (DS 125) mit „…kaì eis tò hágion pneûma.“ also mit „…und an den Heiligen Geist.“ Und damit ist dann Schluß. Keine Rede mehr von Kirche usw.!

Und beim Konstantinopolitanischen Credo (DS 150) ist zu beachten, daß Sie den griechischen Text zwar korrekt wiedergeben, daß aber die „Textus principalis“ genannte lateinische Übersetzung, die dem „Textus liturgicus“, d.h. dem in das Missale Romanum eingegangenen liturgischen Text entspricht, bereits das „in“ durch ein „et“, also das (ich glaube) „an die … Kirche…“ durch „und die … Kirche ersetzt“ hat…!

Natürlich könnte man sagen, das „an“ wurde nur weggelassen, um eine Wiederholung zu vermeiden. Das würde ich nicht ausschließen…
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Freitag, 9. März 2007 10:52
„nationalkatholisch“ ist wohl eher ein Widerspruch in sich selbst
Das ist die große Frage!
So gut es nationale Ausprägungen bei den Ostkirchen gibt, könnte man sich doch vorstellen, daß sich der Katholizismus, nachdem er das Papsttum de facto abgeschafft hat, nun auch nationale Eigenheiten (Stichwort „Inkulturation“) stärker fördert.
Nachdem der Vatikan aber voll in der Hand von Freimauerern und Zionisten ist, deren Ziele bekanntlich „Weltrepublik“, „Welteinheitskultur“ und „nichtchristliche Welteinheitsreligion“ heißen, sehe ich da eher schwarz…
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Freitag, 9. März 2007 10:36
Sich um die Palästinenser zu kümmern ist keine Aufgabe des ZdJ.
Sicher nicht die Aufgabe mit der höchster Priorität!
Da aber der Staat Israel so etwas wie das Aushängeschild des Weltjudentums ist, dürfte die Politik dieses nur mit und durch Gewalt (eben typisch Kriegsgott Jahwe! Wie er war im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit…) vollkommen völkerrechtswidrig – aber natürlich mit dem Segen des ersten großen Zionistenpapstes Pacelli/„Pius XII.“! – errichteten „Staates“ die Juden in aller Welt ganz und gar nicht kalt lassen…!

Aber der Talmud mit seinen diskriminierenden und blasphemischen Aussagen hinsichtlich nichtjüdischer Völker und Religionen scheint bei Ihnen ja immer noch hoch im Kurs zu stehen…!
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Donnerstag, 8. März 2007 22:59
Omnes haereses interemisti †: Von der Redaktion entfernt
Donnerstag, 8. März 2007 22:35
Omnes haereses interemisti †: Von der Redaktion entfernt
Donnerstag, 8. März 2007 22:34
Omnes haereses interemisti †: Von der Redaktion entfernt
Donnerstag, 8. März 2007 22:19
Omnes haereses interemisti †: Von der Redaktion entfernt
Donnerstag, 8. März 2007 22:18
Omnes haereses interemisti †: Von der Redaktion entfernt
Mittwoch, 28. Februar 2007 11:08
Omnes haereses interemisti †: Von der Redaktion entfernt
Mittwoch, 28. Februar 2007 10:31
Omnes haereses interemisti †: Von der Redaktion entfernt
Dienstag, 27. Februar 2007 15:28
Dem Kreuzigungsereignis als solchem spricht Cristus selbst jede Singularität ab. Er warnt uns sogar davor, alles falsch zu verstehen und zu meinen, dass die Kreuzigung das größte oder grausamste Menschheitsverbrechen sei.
Können Sie das auch mit Schriftzitaten belegen?
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Dienstag, 27. Februar 2007 13:19
Omnes haereses interemisti †: @Alanus: Es geht letztlich um die Einzigartigkeit des Christusereignisses…
Die in der Heiligen Schrift anzutreffenden (Hoheits-)Titel für Jesus wie „Rabbi“, „Prophet“, „Messias“, „Gottessohn“ sind als Versuche zu werten, die Einzigartigkeit der Person und des Erlösungswerks Jesu Christi ins Wort zu bringen wie auch die zeitlich späteren Glaubensformeln, Dogmen und Lehren der Kirche über Jesus Christus als solche Versuche anzusehen sind.
Was von uns gefordert ist, ist diese Einzigartigkeit anzuerkennen und sie für unser Leben und das Heil der Welt fruchtbar zu machen…!
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Dienstag, 27. Februar 2007 13:06
Ich zitiere in der Regel aus – in meiner Sicht zuverlässigen – Sekundärwerken. Wie gesehen halten die Zitate einer Überprüfung, z.B. anhand der Goldschmidt-Ausgabe, auch durchaus stand…! [mehr…]
Dienstag, 27. Februar 2007 10:15
Liegen Ihnen oder irgend einem/r anderen Leser(in) denn Informationen über P. Huysegems vor? Befindet er sich inzwischen wieder in Deutschland? Hat er sich von seinem Schock erholt?

Von ihm müssten wir doch am ehesten authentische Informationen über die Geschehnisse unmittelbar vor dem Tod von P. Isenmann bekommen können…
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Dienstag, 27. Februar 2007 01:35
Stimmt das mit der Hl. Messe, die P. Isenmann am Sonntagmorgen (18.2.07) in Windhuk zelebriert haben soll?

Wenn ja: Wie können die Patres danach über Swakopmund (ca. 250 km von Windhuk!) nach Karibi (weitere ca. 150 km!), insgesamt also ca. 400 km fahren – bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von sagen wir mal 75 km/h hätten sie dafür mind. 5 Stunden gebraucht! – und trotzdem bereits um 12:30 Uhr in der Gegend von Karibi sein…? Sind sie zwischendurch eventuell mal geflogen…?! ?:)
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Montag, 26. Februar 2007 21:45
Omnes haereses interemisti †: Von der Redaktion entfernt
Montag, 26. Februar 2007 20:56
Mir scheint es verbietet sich für Gott vor einem neidischen, versuchenden und sensationsgiereigen Publikum solches zu tun. Das wäre Anbiederung an die Sünde, etwas also, das wir von Gott doch sicher nicht erwarten.
Das scheint mir, ist zunächst ganz unabhängig davon, ob Jesus nun reiner Mensch oder Gottmensch war. Wie pflegte er zu sagen „Dein Glaube hat dir geholfen“. Der Glaube des Empfängers ist mindestens genauso wichtig wie die Wundermacht des Spenders. Natürlich läßt sich das auch auf das Gnadenwirken Gottes anwenden. Der Mensch muß sich diesem gegenüber gläubig öffenen, sonst kann Gottes Gnade nicht wirken…!

Nebenbei schätze ich, dass weder Mariologie noch Josephologie von diesem Markustext berührt werden.
Dieser Gedanke ist mir auch erst jetzt in diesem Zusammenhang gekommen. Es ist aber schon die Frage (ich weiß nicht, ob sie jemals schon von einem Theologen in dieser Art gestellt wurde), wieviel Gläubige in Nazareth nötig gewesen wären, daß Jesus dort hätte Wunder wirken können… Das ganze erinnert ein wenig an die Verhandlung, die Abraham mit Gott um Sodom führte…
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Montag, 26. Februar 2007 20:22
„Er konnte keine Wunder vollbringen“ (Mk 6,5): Daß er das als Mensch nicht kann: geschenkt. Kann ich auch nicht. Aber als Gott hätte er es doch gekonnt. Das zeigt, daß Mk die Zwei-Naturenlehre selbstverständlich völlig fremd war. Dieses „Problem“ entstand erst nach Nizäa, weil man Jesus zum Gott erklärt hatte und in Erklärungsschwierigkeiten kam.
Sie Witzbold! Lesen Sie doch bitte wenigstens noch die erste Hälfte des Folgeverses mit: „Und er wunderte sich über ihren Unglauben.“
Das Nicht-Können hat doch, wie aus der ganzen Perikope (Mk 6, 1-6a), die ihren Skopus in Vers 4 hat „Nirgends hat ein Prophet so wenig Ansehen wie in seiner Heimat…“ seine Ursache nicht in Jesus, sondern in den Ungläubigen seiner Heimatstadt (Nazareth)! Das kann sich also allenfalls negativ auf Mariologie (und Josephologie) auswirken, keinesfalls aber auf die Christologie…!
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Montag, 26. Februar 2007 19:39
Das ist sehr interessant, was Sie da schreiben!
Und wie geht der Text weiter?
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Montag, 26. Februar 2007 17:55
Gott ist den Weg der Liebe bis ans Ende gegangen und hat sich der Welt als sein Sohn, der ein menschliches Antlitz hat, geschenkt.
Natürlich! Wobei unter „Welt“ dann in erster Linie die erlösungsbedürftige Menschheit zu verstehen ist…!
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Montag, 26. Februar 2007 17:04
Sie scheinen da einige Dinge kräfitg durcheinander zu bringen.

1. Können wir doch bei Johannes lesen: „Gott hat die Welt so sehr geliebt, daß er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat.“ (Joh 3, 16) Also ist durchaus davon die Rede, daß Gott (Vater) seinen Sohn für das Heil dahingegeben, d.h. geopfert hat.

2. Scheinen Sie zunächst im Sinne des hl. Anselm von Canterbury zu argumentieren, der lehrte, daß der Erlöser der Menschheit auch Gott sein mußte, um für die übergroßen Sünden der Menschheit ein „angemessenes“ Versöhnungsopfer darbringen zu können.

3. Dann scheinen Sie aber auf einen Schlag wieder alles zu verwerfen mit der etwas seltsam anmutenden Begründung, weil es Väter gegeben habe und auch in Zukunft geben könne, die ihre Söhne in den Krieg „schicken“ (geht ja eigentlich nur, wenn diese noch minderjährig sind), sollten wir Abstand vom Dreifaltigkeitsglauben nehmen…?!

Für mich wirkt das insgesamt nicht sonderlich plausibel. Könnten Sie uns vielleicht erklären, wie das alles logisch zusammenpassen soll? ?:)
Vielleicht sollten Sie außerdem auch das Abrahamsopfer (Gen 22) und den Umstand, daß es zu alttestamentlichen Zeiten möglicherweise auch Menschenopfer (durch Israel? Jahwe = Moloch?) gab, mit in Ihre Betrachtung einbeziehen…!
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Montag, 26. Februar 2007 16:27
In meiner Talmud-Übersetzung (von Reinhold Mayer) steht nämlich unter „Aboda sarah“ etwas völlig anderes als von Ihnen angeführt.
So formuliert kann das nicht sein! Entweder ist ein Text in einer Ausgabe vorhanden oder nicht. Die von Ihnen erwähnte Mayer-Ausgabe stellt außerdem nur eine Auswahl dar! Schauen Sie doch mal in der 12-bändigen Standardausgabe von Goldschmidt nach, da werden Sie die Zitate bestimmt finden…!

Der Seite von Rudolf Sonsel (Erlangen) Auserwählt Zitate im Talmud zufolge ist Aboda zara (Awoda sara) 37a (Ein Mädchen von drei Jahren und einem Tag ist zum Beischlaf geeignet.) bei Goldschmidt z.B. an folgender Stelle zu finden: G9-546; das müsste als im Bd. 9 auf Seite 546 sein…

Nidda (Nidda) 71a: „Ein Mädchen von drei Jahren und einem Tag ist zum Beischlaf geeignet“ findet sich Sponsel (aaO) zufolge an der angegebenen Stelle nicht, dafür aber an vielen anderen Stellen: Aboda zara (Awoda sara) 37a.; Jabmuth (Jewamot) 57b; Jabmuth (Jewamot) 60a; Kidduschin 10a.

Noch Fragen?
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Montag, 26. Februar 2007 11:43
Omnes haereses interemisti †: Von der Redaktion entfernt
Montag, 26. Februar 2007 11:36
Omnes haereses interemisti †: Was der Talmud zu Jesus und dem Neuen Testament sagt
„Nachtlaterne“ schrieb: „Steht im Talmud nicht geschrieben, dass Jesus Christus als Strafe für seine Anmaßung, Sohn Gottes sein zu wollen, in alle Ewigkeit in „siedendem Sperma gekocht“ wird?
Gemeint ist wohl die Stelle im Traktat Gittin, Fol 57a, wo m.W. allerdings nicht von „siedendem Sperma“, sondern von „siedendem Kot“ (!) die Rede ist…!

Der 1920 aus der Ukraine emigrierte Jura-Professor Gregor Schwartz-Bostunisch wies auf die „sehr schätzenswerte Arbeit“ des „Gymnasiallehrer(s) zu Rothenburg o.d. TauberHeinrich Laible Jesus Christus im Thalmud (Erstauflage 1890) hin und schrieb dazu:
In diesem Traktat erscheint der Geist Jesu dem Neffen von Titus Onkelos bar Kalonikos und teilt diese Bestrafungsart mit. Ein glänzender Beweis für die ganze Geistesart des Judentums! Deshalb urteilt sehr richtig … Andrzej Niemojewskij, wenn er sagt:
‘Wenn wir jene Talmudstellen über Jesus nun lesen und einigermaßen über sie nachdenken, werden wir einsehen, daß der Talmud uns über Jesum eigentlich nur boshafte Anekdoten erzählt, welche eine Antwort auf christliche Meinungen sein sollten. Als Beitrag zur Geschichte der Person Jesu können diese Anekdoten nicht gelten.’
Auch (ist) den Juden durch Rabbiner vorgeschrieben worden…, das N.T. zu verspotten… Nach der Auslegung der Rabbiner waren die Apostel ‘dumme und ungeschickte’ Menschen, welche das A.T. ‘gar nicht verstanden’ haben und somit ist das N.T. ein ketzerisches Buches, welches die Juden verachten und verspotten…“ (J.I. 146f)
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Montag, 26. Februar 2007 10:15
Omnes haereses interemisti †: Von der Redaktion entfernt
Sonntag, 25. Februar 2007 19:51
Das wird wohl kaum bedeuten, daß Jesus sich hier als Gott bezeichnet.“
Nachdem das Tetragramm (vier Buchstaben) JHWH, das für den Gottesnamen Jahwe steht, von der griechischen AT-Übersetzung Septuaginta durchweg mit „Kyrios“, d.h. „Herr“, wiedergegeben wird, ist dies aber auch nicht auszuschließen… Und ob es nun der Evangelist war, der Jesus dieses Wort in den Mund gelegt hat oder ob der historische Jesus so auch wirklich selbst gesagt hat, spielt für den heutigen Christen nun wirklich keine Rolle mehr…

Wie gesagt, es geht um Glauben (der freilich nicht gegen die Vernunft ist und sein darf) und nicht so sehr um Wissen…!
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Sonntag, 25. Februar 2007 17:33
@Krokodil
Danke für Ihre Antwort. Es ist noch nicht zu spät – der Gast weilt noch bei mir…!

@Nachtlaterne, Sirilo u.a.
Zu der angesprochenen Sache habe ich folgende Stellen gefunden:

1. Im Palästinensischen Talmud („Jeruschalmi“):
Ein Mädchen, das drei Jahre und einen Tag alt ist, kann durch Beischlaf geheiligt werden…“ (Traktat Niddah, Buch Teharot, V. 4)

2. Im Babylonischen Talmud fast gleichlautend:
„Ein Mädchen von drei Jahren und einem Tag kann mittels Beischlafs angetraut werden.“ (Mischna Niddah, V. 4)

Während ein jüdisches Mädchen – auf solche beziehen sich die zitierten Stellen – durch Beischlaf angetraut oder sogar geheiligt wird, beschmutzt dem Talmud zufolge ein nichtjüdisches Kind, wenn es geschändet wird, nur den Schänder.

Im Traktat Aboda sarah (Götzendienst), fol. 37a heißt es:
Rab na (oder Rabbi Jochanan) hat gesagt:
Da ein nichtjüdisches Mädchen im Alter von drei Jahren und einem Tag zum Beischlaf geeignet ist, verunreinigt sie wie eine Flußbehaftete“
(den Schänder nur bis zum Abend, worauf er ein Tauchbad nimmt und wieder rein ist; vgl. 3 Mos 15).

„Die jüdische Dreijährige“, schreibt der Talmudexperte Dr. Erich Bischoff (+ 1936) in seinem Buch vom Schulchan aruch (2. Aufl., Leipzig 1936, 160), „erlangt durch die viehische Handlung seitens eines Juden wenigstens noch die vollen Rechte einer jüdischen Ehefrau, das nichtjüdische dreijährige Kind dagegen nichts als Schmerz und Schande. Denn der Jude darf dieses Opfer religionsgesetzlich nicht heiraten!
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Sonntag, 25. Februar 2007 17:00
Omnes haereses interemisti †: Ja, warum eigentlich…?
Die Antwort auf die Frage von Michael T. van Laack Warum wird P. Isenmann nicht in Zaitzkofen oder Econe beigesetzt? würde mich (und außer mir sicher noch viele andere Leserinnen und Leser) auch sehr interessieren! Ob die Priesterbruderschaft St. Pius X., der der Hochw. Herr Pater Isenmann angehört hat, die Courage haben wird, uns diese Frage zu beantworten…? ?:) [mehr…]
Samstag, 24. Februar 2007 23:04
Omnes haereses interemisti †: @Krokodil: Sie wissen bestimmt…
…was „ich liebe dich“ auf hebräisch heißt. Ich habe gerade einen Gast bei mir, das wissen möchte. Vielleicht bin ich bei Ihnen ja an der richtigen Adresse? (Zum Rest dann später…!) [mehr…]
Samstag, 24. Februar 2007 22:45
Omnes haereses interemisti †: @Alanus von den Inseln: Das ganze Markusevangelium lesen…!
Auch beim hl. Evangelisten Markus finden sich Stellen, die nur im Sinne des Dogmas von Nizäa (Jesus ist wahrer Gott) Sinn machen, z.B. Mk 12, 35-37a:
„Als Jesus im Tempel lehrte, sagt er: Wie können die Schriftgelehrten behaupten, der Messias sei der Sohn Davids? Denn David hat, vom Heiligen Geist erfüllt, selbst gesagt: Der Herr sprach zu meinem Herrn: Setze dich mir zur Rechten, und ich lege dir deine Feinde unter die Füße. David selbst also nennt ihn ‘Herr’. Wie kann er dann Davids Sohn sein?“
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Samstag, 24. Februar 2007 22:12
Das Markusevangelium scheint zwar zeitlich am nächsten am „historischen Jesus“ zu liegen, dies bedeutet aber noch lange nicht, daß es auch die Wahrheit um Jesus am besten abbildet! Wie gesagt, der Geist Gottes wirkt auch später noch, im Johannesevangelium ebenso wie im Markusevangelium, im Konzil von Trient (16. Jahrhundert) ebenso wie im Konzil von Nizäa 325.

Beim 2. Vatikanischen Konzil darf man jedoch zurecht Zweifel haben, da einiges, was von diesem gelehrt wird, in klarem Widerspruch zu früheren Lehren steht…!
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Samstag, 24. Februar 2007 21:17
Was immer Sie auch blasphemisch behaupten mögen, Jesus ist und bleibt Jahweh in Person.
Vorsicht!!
Es ist zu unterscheiden zwischen dem jüdischen (Kriegs-)Gott Jahwe und dem Dreifaltigen Gott der Christen, zu dem auch Jesus Christus als die zweite Person in der Gottheit gehört!

Jesus sprach nie von „Jahwe“, Adonai, El Schaddai oder wie Gott im AT heißen mag; die Kirchenväter und -lehrer so viel ich weiß auch nicht. Das Kyrios der griechischen AT-Übersetzung Septuaginat wurde in aller Regel bei der christlichen Interpretation auf Jesus Christus als Unsern Herrn gedeutet oder eben auf Seinen und unseren Vater der Barmherzigkeit, nicht jedoch auf den jüdischen Kriegsgott Jahwe…!
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Samstag, 24. Februar 2007 21:01
Omnes haereses interemisti †: @Alanus von den Inseln
Zunächst mal zu meinem Nick: Weil nur 30 Zeichen zur Verfügung standen, mußte ich abkürzen. Eigentlich heißt der Satz „Omnes haereses tu sola interemisti in universo mundo“, zu deutsch: „Du allein hast alle Häresien (Irrlehren) auf der ganzen Welt überwunden.“ Gemeint ist die Gottesmutter. Der Satz war im alten (römischen) Brevier. Der Gründer der Schönstattbewegung, Pater Josef Kentenich hat ihn dann für die heutige Zeit um das Segment „etiam anthropologicas“ (auch die anthropologischen, d.h. das Menschenbild betreffenden Irrtümer) erweitert. Der Satz kann dann sowohl direkt (das Wirken der Gottesmutter durch ihre Fürsprache im Himmel) als auch indirekt (die wahre Lehre über sie sichert die wahren Lehren über Gott, ihren Sohn usw.)

Zur Geschichte der Dogmen: Es ist ja immer zu fragen „War das Zufall oder war es die weise Fügung Gottes?“. Warum glauben wir Christen heute das, was wir glauben und nichts anderes? Doch wohl deshalb, weil der liebe Gott auch die Entwicklung letztendlich in Seinem Sinne gelenkt hat. Auch und gerade in der geschichtlichen Entwicklung und Entfaltung der verschiedenen Glaubenssätze (Dogmen) können und dürfen wir das Walten des Gottesgeistes, Gottes Selbstoffenbarung sehen…!
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Samstag, 24. Februar 2007 19:05
Woher soll z.B. Augustinus um 400 herum gewußt haben, ob Maria völlig sündenfrei war?
1. Geht es hierbei ja nicht in erster Linie um Wissen, sonder um Glauben.
2. Leitet sich alles vom Dogma der Göttlichkeit Jesu Christi und dem damit eng zusammenhängenden Dogma der Gottesmutterschaft Marias, das bekanntlich im Jahre 431 vom Konzil von Ephesus definiert wurde, ab.

Also: Jesus ist Gott –-> Maria ist Gottesmutter (theotokos) –-> Maria ist ohne Sünde.
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Samstag, 24. Februar 2007 18:34
Wer aber rechtgläubiger Katholik bleiben will, glaubt an der Sündenlosigkeit Mariä, welche eine Lehre des universellen Magisteriums ist.
Das klingt selbstverständlicher als es in Wirklichkeit ist!
Immerhin haben sowohl das Konzil von Trient als auch Papst Pius XII. diese Lehre verkündet. Ich zitiere nochmals aus dem Grundriß von Ludwig Ott:

Maria war infolge eines besonderen Gnadenprivilegs Gottes zeitlebens von jeder persönlichen Sünde frei.
Sent(entia) fidei proxima.

Das Konzil von Tirient erklärte, kein Gerechter könne das ganze Leben hindurch alle Sünden, auch die läßlichen, meiden, außer auf Grund eines besonderen Privilegs Gottes, wie es die Kirche bezüglich der seligen Jungfrau annimmt. (D 833) Pius XII. sagt in der Enz. Mystici Corporis von der jungfräulichen Gottesmutter, daß sie ‘frei war von jeder persönlichen oder erblichen Verschuldung’ (D 2291).
Biblisch angedeutet ist die Sündelosigkeit in Lk 1, 28: ‘Gegrüßt seist du, Begnadete!’ Mit der Idee der Gnadenfülle Mariens sind persönliche sittliche Mängel unvereinbar.“

@Karl Murx: Die kath. Theologie hat das „gratia plena“ tatsächlich schon lange im Sinne der Gnadenfülle gedeutet. Nur sind dabei, insbesondere in der Vulgärtheologie des hohen Mittelalters, z.B. des „Mariale“ von Pseudo-Albert, auch allerlei Abstrusitäten herausgekommen wie Allwissenheit im Sinne auch der weltlichen Wissenschaften, vollkommene Gottesschau usw.

Die Übersetzung des griech. Wortes ist „Begnadete“ und nicht „voll der Gnade“…!
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Samstag, 24. Februar 2007 15:09
Maria wurde von der Erbsünde befreit, was, soweit ich weiß (man belehre mich), nicht bedeutet, dass Sie völlig sündenfrei gelebt hat.
Die von Ihnen genannten Gnadenprivilegien der Gottesmutter Maria (Unbefleckte Empfängnis (UE), Freiheit von persönlichen Sünden) sind beide Bestandteil des katholischen Glaubens. Der Glaube an die Freiheit von persönlichen Sünden reicht allerdings weiter zurück.

„Während einzelne griechische Väter (noch) kleine persönliche Fehler annahmen, wie Ehrsucht und Eitelkeit, Zweifel gegenüber der Botschaft des Engels und Mangel an Glauben unter dem Kreuze, hat die lateinische Patristik entschieden an der Sündelosigkeit Mariens festgehalten. Der hl. Augustinus lehrt, daß von der hl. Jungfrau Maria um der Ehre des Herrn willen jede persönliche Sünde auszuschließen ist. Der hl. Ephräm der Syrer stellt Maria in ihrer Makellosigkeit auf eine Stufe mit Christus.
Nach der Lehre des hl. Thomas (von Aquin) bewirkte die Gnadenfülle, die Maria bei der aktiven Empfängnis – nach der neueren Theologie schon bei der passiven Empfängnis – erhielt, die Befestigung im Guten und damit die Unsündlichkeit. (S. th. III 27,5 ad 2).“ (Ludwig Ott, Grundriß der katholischen Dogmatik, 10. Aufl., Freiburg 1981, 245)

Die Unbefleckte Empfängnis Marias wurde während des Mittelalters lange diskutiert, bis schließlich Johannes Duns Skouts die Sichtweise formuliert hat, die sich später allgemein durchgesetzt und von Papst Pius IX. im Jahre 1854 feierlich als Dogma definiert wurde. :…
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Samstag, 24. Februar 2007 14:50
das NT ist für mich keine Basis über etwas „wahres“ zu diskutieren
Für Sie vielleicht nicht, dafür aber für jeden Christen.

Sie berufen sich wohl eher auf Tora und Talmud als autoritative Texte? Dort werden Sie aber sicher nicht weniger, sondern eher mehr und auch gravierendere Widersprüche finden als im Neuen Testament…!
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Samstag, 24. Februar 2007 13:31
Das was heute die evangelischen Gemeinschaften darstellen hat nämlich im Urgrund nichts mehr mit Luther zu tun
Sehen Sie denn noch große Unterschiede zwischen „evangelisch“ und (nachkonziliar) „katholisch“?
Die reformatorischen Anliegen Luthers wurden ja vom Konzil und den Folgereformen weitgehend umgesetzt! Manche seiner Haltungen, insbesondere Juden und Bauern gegenüber, dürften heute – weder evangelischer- noch (konzils)katholischerseits – kaum mehr auf Zustimmung stoßen können. Aber auch so manche seiner deutlich ins Häretische gehenden, überspitzten Positionen hinsichtlich Schriftautorität (sola scriptura), Gottunmittelbarkeit (soli deo), Rechtfertigungslehre (sola fide)…
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Samstag, 24. Februar 2007 12:22
Omnes haereses interemisti †: @Haki, Krak: 2. Vatikanum
Es ist richtig, daß das 2. Vatikanum sich in erster Linie als „Pastoralkonzil“ verstanden hat. Dennoch hat es eine Reihe neuer, teilweise den Lehren der vorkonziliaren Päpste und früherer Konzilien offen widersprechender Lehren, z.B. in der Frage des Selbstverständnisses der Kirche und der sog. Religionsfreiheit, verkündet. „Das Zweite Vatikanische Konzil anerkennen“ bedeutet ganz klar, auch diese Widersprüche anzuerkennen, d.h. sich bewußt gegen die anderslautenden traditionellen Lehren stellen!

Es scheint mir eine der dringendsten Aufgabe des derzeitigen Lehramts zu sein, diese Widersprüche zu benennen und für eine mit der Tradition verträgliche Interpretation (sofern eine solche überhaupt möglich ist) der betreffenden Texte zu sorgen. Lässt sich eine Harmonie mit der Tradition nicht herstellen, ist es höchste Zeit für ein neues Konzil, das die betreffenden Widersprüche „glattbügeln“ muß…!
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