Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Warnung vor Weikersheim Das Studienzentrum Weikersheim ist bekannt als rechtsextreme Institution und erscheint
regelmäßig im Verfassungsschutzbericht der Bundesregierung. Dort wird rechtsextremes Gedankengut, z.
T. mit Hilfe von prominenten Personen aus der Politik, verbreiten. Rechtes Gedankengut hat auf einer christlichen
Website nichts zu suchen (obwohl es davon schon bedenklich viel hier gibt!). Das Europa, das Rechte propagieren,
hatten wir bereits vor 60 Jahren. Das war Europas dunkelste und grausamste Zeit, in der christliche Werte
keine Bedeutung hatten, in der nur Mord und Terror regierten!! Ich protestiere hiermit gegen die Veröffentlichung
dieses Artikels auf einer christlich geprägten Website. Wir sollten mittlerweile alle klüger sein und
auf rechte Sprüche nicht mehr hereinfallen, auch wenn sie sich angeblich „katholisch“ maskieren.
Pfarrfest Ich weiß gar nicht, warum das Pfarrfest überhaupt eine Meldung wert ist. Die werden doch so
oder ähnlich zu Dutzenden gefeiert. Als geborene und überzeugte Rheinländerin kann ich an einer Modenschau
wahrhaftig nichts Unchristliches und Unanständiges finden. Ist doch eine lustige Idee. Die Kritiker sind
wohl alles sauertöpfische Calvinisten.
@PetrusII Ein Europa, in dem sich die Völker nicht vermischen, hatten wir bereits, das ist erst 60 Jahre
her. Eine wahrhaft christliche Zeit, die „nur“ mehrere Millionen Tote gefordert hat. Das will ja wohl
niemand. Zum Gedanken der Völker Europas, die Gott geschaffen hat, kann ich nur sagen: Jawoll – Europa
den eigentlichen Europäern, den Etruskern und Basken! Indogermanen zurück nach Indogermanien! Stellt
Euch doch mal die Frage, wo die Völker Europas herkommen und beendet diesen rassistischen, faschistischen
Quatsch in Sachen Europa!
Selbsternannte Bischöfinnen am Werk Das wurde aber auch höchste Zeit! Wie lange warten die Frauen schon
darauf? Seit den Jüngerinnen, Diakoninnen und Gemeindeleiterinnnen der frühen Christenheit schon bestimmt
1800 Jahre!!
@über Geschmack lässt sich nicht streiten… Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten,
und die Kirche sieht tatsächlich auf wie ein Bürogebäude von Gery im Düsseldorfer Hafen, echt gewöhnungsbedürftig.
Aber immer noch besser als die häßlichen Betonklötze, die bei uns im Land überall herumstehen und
wirken, als ob die Maurer vor Fertigstellung abgehauen wären. Die hat ja auch mal einer hier verbrochen
und eine Diözese genehmigt! Da gefällt mir das kalifornische Modell wirklich besser als all die Pfarrkirchen,
denen ich bislang zugehörte.
@Skandinavien (und Frankreich) Neben Skandinavien sollte man auch Frankreichs System nicht vergessen,
wo durch gute Betreuung die Geburtenrate sehr hoch liegt. Interessant ist der Fall Irland: Vor 20 Jahren
war die Geburtenrate noch auf 3,9, jetzt liegt sie auf europäischem Niveau. Kinderbetreuung von staatlicher
Seite oder sonstige staatliche Hilfen gibt es in Irland praktisch nicht , jetzt zeigen sich die Folgen –
auf den Staat kommt es an! Was mir schon vor 20 Jahren in Schweden auffiel, war der Umstand, dass Kinder
nicht als Störfaktor betrachtet werden wie bei uns, die sich möglichst nicht bewegen und schon gar nicht
reden sollten, bis sie 18 sind (erst recht nichts zwischen 13 u. 15 h, da is’ Mittagsruhe!). Die Schweden
lieben Kinder wirklich, sie machen den Eltern das Leben leichter, durch kindgerechte Restaurants zum Beispiel.
Da meckert keiner, wenn Kinder toben. Keiner wird wegen Kindern bei der Wohnungssuche abgelehnt. Das ist
unser größtes Problem, die Leute hier mögen Kinder einfach nicht so, wie sie sind.
@dilettantus Ich habe mal einen Gottesdienst in der Bonner Synagoge besucht, da wurde sogar für den Bundeskanzler
gebetet. Das war auch der einzige Teil in Deutsch, vielleicht wurde auf Hebräisch auch für den Papst
gebetet, das halte ich jedenfalls für möglich. Diese französische Satire scheint ja ziemlich verunglückt
zu sein. Schwamm drüber, alle Franzosen, die ich so kenne (und das sind einige), sind wirklich nette
Leute und haben auch wahrhaftig nichts gegen Deutsche.
@Athanasius Von diesen Erscheinungen habe ich noch nichts gehört – werden die nicht so bekannt gemacht
wie die großen, bekannten Marienerscheinungen, Lourdes, Fatima usw.? Dem Evangelikalen traue ich allerdings
nicht, denn die haben ja derzeit in den USA alle 2 Tage irgendwelche Erscheinungen vom heiligen Geist
und telefonieren regelmäßig mit Jesus. Die Erscheinung der Maria im Betonpfeiler einer Autobahnunterführung
in Chicago (kürzlich im Fernsehen) halte ich allerdings für sehr zweifelhaft. Und so ein häßlicher
Ort zum Erscheinen…
@Grundsatzfrage Marienerscheinungen Ich habe eine grundsätzliche Frage zu Marienerscheinungen, die mir
noch niemand beantworten konnte. Warum erscheint die Jungfrau Maria immer nur leicht zu beeindruckenden
Kindern oder sonstigen, immer sehr gläubigen Katholiken? Die zu überzeugen ist ja nun nicht schwer.
Aber wäre es nicht klüger und vor allem viel beeindruckender, einem strengen Calvinisten oder gar einem
erwachsenen Atheisten zu erscheinen? Und warum spricht sie nicht klar aus, was sie will – muss sich Gott
uns gegenüber so verklausuliert äußern, dass es erst der Interpretation bedarf? Wahrscheinlich würde
sich Gott klar ausdrücken – daher halte ich alle bisherigen Erscheinungen und Prophezeiungen -leider-
für Fantasie.
@Wann weiß ich, wann ich infiziert bin? Wann weiß ich, wann ich diesem ungemein hilfreichen Ratschlag
folgen muss, keinen Sex mehr mit jemandem zu haben? Alle, die Kondome verdammen, verdammen das bislang
einzige Mittel, das AIDS erfolgreich eindämmen kann – wie in Mitteleuropa geschehen. Das Schlimmste dabei
sind dann noch diese Begründungen, die nun jeder Vernunft entbehren. Für solchen hanebüchenen Unsinn
soll und darf niemand sein Leben riskieren. Wer diese Anti-Kondom-Kampagnen weiter verbreitet (an die
sich zum Glück für die Menschheit nicht alle halten), hat in einer christlichen Kirche nichts zu suchen.
Alle, die Kondome verdammen, verfechten eine unchristliche Kultur des Todes, weil die den Tod der Betroffenen
wissentlich und willentlich in Kauf nehmen.
Kondome schützen das Leben Kondome verhindern die Verbreitung von AIDS – das ist eine Tatsache. Auch
wenn ein Kondom mal versagen kann. Ich kann auch an einem Popcorn ersticken, dass im Hals feststeckt,
dennoch würde niemand behaupten, Popcorn sei lebensgefährlich. Die Verhinderung der weiteren Ausbreitung
von AIDS ist derzeit nur durch Kondome möglich – Menschen, insbesondere Männern den Sex zu verbieten,
ist noch nie gelungen. Das sollte die katholische Kirche wissen, sie besteht schon lange genug u n d wird
ausschließlich von Männern bestimmt. Diejenigen, die sich auf die Seite des Lebens stellen, müssen
sich auf die Benutzung von Kondomen notwendig dringen, wenn sie weitere Todesfälle, weitere Waisen und
weiteres kollabieren der afrikanischen Gesellschaften verhindern wollen. Kamphaus hat recht. Wer sich
gegen Kondome stellt, fördert weiteres Sterben – das kann auf keinen Fall christlich sein.
@konrad Habe gerade mal meinen Wandkalender konsultiert. Wir befinden uns tatsächlich im 21. Jahrhundert –
das Mittelalter ist bereits einige hundert Jahre vorbei.
…bis er zur Ansicht kam, homosexuell zu sein… Oh weh, Herr, schmeiß Hirn vom Himmel!- genauso gut
kann ich behaupten, ich sei „ zu der Ansicht gekommen“, meine Augen seien jetzt blau statt braun und im
übrigen existiere die Schwerkraft nicht. Hier sollten keine Artikel veröffentlicht werden, die sich
intellektuell und wissenschaftlich noch unter Kindergarten-Niveau befinden, wenn das Diskussionsforum
hier ernst genommen werden will. Leute, schaut in die Zeitungen und in die Bücher, auch wenn es dem einen
oder anderen nicht gefällt, aber Homosexualität ist keine Ansichtssache, sondern eine gegebene Tatsache
wie Heterosexualität, und die Erde ist keine Scheibe.
Hallo GerdEric Tja, eine „heidenfreie“ Welt oder gar Kirche werde wir nicht mehr kriegen – dafür ist
es jetzt zu spät. In der menschlichen Geschichte entsteht nichts aus sich selbst heraus, sondern baut
aufeinander auf. Wenn wir konsequent werden wollten, müssten wir zuallererst auf Rom als Amtssitz verzichten,
den Mittelpunkt der damaligen antik-heidnischen Welt. Wenn die Werte des Christenums noch nicht umgesetzt
wurden, dann sollte uns das als Ansporn dienen, egal in welcher Gestalt sie uns begegnen – aus der katholischen
Lehre kommend oder aus dem Grundgesetz der BRD. Der Unterschied ist nämlich wirklich nicht groß. Ich
halte mich da an Matt. 22, 21. Unsere Welt ist unsere Aufgabe, wir bestimmen die Tagespolitik, und wir
sollten sie nach Kräften verbessern im christlichen Geist.
Nicht die Geschichte vernachlässigen Es scheint immer noch die Vorstellung zu existieren, dass Christentum
und Aufklärung Gegensätze seien. Doch wenn man sich näher mit der Entstehung von beiden beschäftigt,
erkennt man, dass sie untrennbar verbunden sind. Das „Abendland“, unsere geistige und reale Heimat, ist
aus den Komponenten Christentum, griechisch-römischer Antike und den Kulturen der Völkerwanderunsstämme
entstanden. Die Werte der Aufklärung sind Endpunkt einer systematischen Entwicklung, an der auch das
Christentum entscheidend beteiligt ist. Was ist unchristlich an Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit?
Das Christentum hat immer den Menschen als Individuum in den Mittelpunkt gerückt (im Ggs. zu asiatischen
Kulturen), im Christentum ist das Individuum selbst verantwortlich für sein Handeln (im Ggs. zu Religionen
mit „Karma“ ), das Christentum hat immer die Schwachen und Armen unterstützt und die Gleichheit vor Gott
betont. In der christlichen Welt seit der Antike gab es immer eine Sphäre des Staates und eine der Religion
(z. B. Papst und Kaiser) – ganz im Gegensatz zum politischen Konzept des Islam. Woher kommen sie denn,
die Werte der Aufklärung: Toleranz, individuelle Freiheit, Trennung von religiöser und politischer Sphäre,
Gleichheit vor dem Gesetz, wenn nicht aus dem Christentum? Der Gegensatz ist bei genauer Betrachtung keiner,
nur scheinen einige die gemeinsanen Wurzeln nicht zu sehen. Das Abendland, so wie es sich uns präsentiert,
ist unsere, von der christlichen Religion geprägte Welt
Gefahren? Hallo, liebe Diskussionsteilnehmer! Ich würde gerne mal wissen, wo denn die Gefahren sind und
wer sie mir benennen kann, wenn in Spanien die gleichgeschlechtliche Partnerschaft mit Adoptionsrecht
(wie in vielen anderen europäischen Staaten) eingeführt wird? Wo stürzen denn die Fundamente der Ethik
zusammen? Das ist schon nicht passiert, als man feststellte, dass es keine Hexen mehr gibt, dass sich
die Erde um die Sonne dreht und Eisenbahn und Gasbeleuchtung harmlos sind (da war die katholische Kirche
im 19. Jahrhundert auch erstmal dagegen…). Warum also jetzt? Ich glaube, man verfällt hier in eine
unnötige Hysterie, die man später zähneknirschend revidieren muss. Wer sich trotzdem sorgt: Ich arbeite
bei der Polizei und passe auf die Aufrechterhaltung unserer Werte tagtäglich auf – und dass, obwohl ich
homosexuell bin und in eingetragener Partnerschaft lebe. Die Angst davor ist also völlig unbegründet.