yaris
Erstellt: 15:56:36 | Samstag, 30. April 2005
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17 Lesermeinungen
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Christliches Erbe – Islamische Zukunft
#1   yaris   15:42:12 | Mittwoch, 1. Juni 2005
Warnung vor Weikersheim
Das Studienzentrum Weikersheim ist bekannt als rechtsextreme Institution und erscheint regelmäßig im Verfassungsschutzbericht der Bundesregierung. Dort wird rechtsextremes Gedankengut, z. T. mit Hilfe von prominenten Personen aus der Politik, verbreiten.
Rechtes Gedankengut hat auf einer christlichen Website nichts zu suchen (obwohl es davon schon bedenklich viel hier gibt!). Das Europa, das Rechte propagieren, hatten wir bereits vor 60 Jahren. Das war Europas dunkelste und grausamste Zeit, in der christliche Werte keine Bedeutung hatten, in der nur Mord und Terror regierten!!
Ich protestiere hiermit gegen die Veröffentlichung dieses Artikels auf einer christlich geprägten Website. Wir sollten mittlerweile alle klüger sein und auf rechte Sprüche nicht mehr hereinfallen, auch wenn sie sich angeblich „katholisch“ maskieren.
Redaktion benachrichtigen Wer steckt unter dem Brautschleier?
#4   yaris   15:16:04 | Mittwoch, 1. Juni 2005
Pfarrfest
Ich weiß gar nicht, warum das Pfarrfest überhaupt eine Meldung wert ist. Die werden doch so oder ähnlich zu Dutzenden gefeiert. Als geborene und überzeugte Rheinländerin kann ich an einer Modenschau wahrhaftig nichts Unchristliches und Unanständiges finden. Ist doch eine lustige Idee.
Die Kritiker sind wohl alles sauertöpfische Calvinisten.
Redaktion benachrichtigen Der Abt wurde degradiert + …
#2   yaris   15:11:17 | Mittwoch, 1. Juni 2005
@PetrusII
Ein Europa, in dem sich die Völker nicht vermischen, hatten wir bereits, das ist erst 60 Jahre her. Eine wahrhaft christliche Zeit, die „nur“ mehrere Millionen Tote gefordert hat.
Das will ja wohl niemand.
Zum Gedanken der Völker Europas, die Gott geschaffen hat, kann ich nur sagen: Jawoll – Europa den eigentlichen Europäern, den Etruskern und Basken! Indogermanen zurück nach Indogermanien!
Stellt Euch doch mal die Frage, wo die Völker Europas herkommen und beendet diesen rassistischen, faschistischen Quatsch in Sachen Europa!
Redaktion benachrichtigen Morddrohung an Erzbischof Levada + …
#3   yaris   20:56:23 | Sonntag, 29. Mai 2005
Selbsternannte Bischöfinnen am Werk
Das wurde aber auch höchste Zeit! Wie lange warten die Frauen schon darauf? Seit den Jüngerinnen, Diakoninnen und Gemeindeleiterinnnen der frühen Christenheit schon bestimmt 1800 Jahre!!
Redaktion benachrichtigen Die Architektur steht im Mittelpunkt
#3   yaris   20:53:03 | Sonntag, 29. Mai 2005
@über Geschmack lässt sich nicht streiten…
Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten, und die Kirche sieht tatsächlich auf wie ein Bürogebäude von Gery im Düsseldorfer Hafen, echt gewöhnungsbedürftig.
Aber immer noch besser als die häßlichen Betonklötze, die bei uns im Land überall herumstehen und wirken, als ob die Maurer vor Fertigstellung abgehauen wären. Die hat ja auch mal einer hier verbrochen und eine Diözese genehmigt! Da gefällt mir das kalifornische Modell wirklich besser als all die Pfarrkirchen, denen ich bislang zugehörte.
Redaktion benachrichtigen Zwischen Wollen und Können + …
#6   yaris   20:46:40 | Sonntag, 29. Mai 2005
@Skandinavien (und Frankreich)
Neben Skandinavien sollte man auch Frankreichs System nicht vergessen, wo durch gute Betreuung die Geburtenrate sehr hoch liegt. Interessant ist der Fall Irland: Vor 20 Jahren war die Geburtenrate noch auf 3,9, jetzt liegt sie auf europäischem Niveau. Kinderbetreuung von staatlicher Seite oder sonstige staatliche Hilfen gibt es in Irland praktisch nicht , jetzt zeigen sich die Folgen – auf den Staat kommt es an!
Was mir schon vor 20 Jahren in Schweden auffiel, war der Umstand, dass Kinder nicht als Störfaktor betrachtet werden wie bei uns, die sich möglichst nicht bewegen und schon gar nicht reden sollten, bis sie 18 sind (erst recht nichts zwischen 13 u. 15 h, da is’ Mittagsruhe!). Die Schweden lieben Kinder wirklich, sie machen den Eltern das Leben leichter, durch kindgerechte Restaurants zum Beispiel. Da meckert keiner, wenn Kinder toben. Keiner wird wegen Kindern bei der Wohnungssuche abgelehnt. Das ist unser größtes Problem, die Leute hier mögen Kinder einfach nicht so, wie sie sind.
Redaktion benachrichtigen Jeder Franzose haßt die Deutschen
#6   yaris   17:04:52 | Samstag, 14. Mai 2005
@dilettantus
Ich habe mal einen Gottesdienst in der Bonner Synagoge besucht, da wurde sogar für den Bundeskanzler gebetet. Das war auch der einzige Teil in Deutsch, vielleicht wurde auf Hebräisch auch für den Papst gebetet, das halte ich jedenfalls für möglich.
Diese französische Satire scheint ja ziemlich verunglückt zu sein. Schwamm drüber, alle Franzosen, die ich so kenne (und das sind einige), sind wirklich nette Leute und haben auch wahrhaftig nichts gegen Deutsche.
Redaktion benachrichtigen Gebet und Buße sind stärker als Patronen und Divisionen
#5   yaris   16:55:03 | Samstag, 14. Mai 2005
@Athanasius
Von diesen Erscheinungen habe ich noch nichts gehört – werden die nicht so bekannt gemacht wie die großen, bekannten Marienerscheinungen, Lourdes, Fatima usw.?
Dem Evangelikalen traue ich allerdings nicht, denn die haben ja derzeit in den USA alle 2 Tage irgendwelche Erscheinungen vom heiligen Geist und telefonieren regelmäßig mit Jesus.
Die Erscheinung der Maria im Betonpfeiler einer Autobahnunterführung in Chicago (kürzlich im Fernsehen) halte ich allerdings für sehr zweifelhaft. Und so ein häßlicher Ort zum Erscheinen…
Redaktion benachrichtigen Gebet und Buße sind stärker als Patronen und Divisionen
#3   yaris   10:41:57 | Samstag, 14. Mai 2005
@Grundsatzfrage Marienerscheinungen
Ich habe eine grundsätzliche Frage zu Marienerscheinungen, die mir noch niemand beantworten konnte. Warum erscheint die Jungfrau Maria immer nur leicht zu beeindruckenden Kindern oder sonstigen, immer sehr gläubigen Katholiken? Die zu überzeugen ist ja nun nicht schwer. Aber wäre es nicht klüger und vor allem viel beeindruckender, einem strengen Calvinisten oder gar einem erwachsenen Atheisten zu erscheinen? Und warum spricht sie nicht klar aus, was sie will – muss sich Gott uns gegenüber so verklausuliert äußern, dass es erst der Interpretation bedarf?
Wahrscheinlich würde sich Gott klar ausdrücken – daher halte ich alle bisherigen Erscheinungen und Prophezeiungen -leider- für Fantasie.
Redaktion benachrichtigen Bischof und Kondome
#8   yaris   10:49:21 | Montag, 9. Mai 2005
@Wann weiß ich, wann ich infiziert bin?
Wann weiß ich, wann ich diesem ungemein hilfreichen Ratschlag folgen muss, keinen Sex mehr mit jemandem zu haben?
Alle, die Kondome verdammen, verdammen das bislang einzige Mittel, das AIDS erfolgreich eindämmen kann – wie in Mitteleuropa geschehen.
Das Schlimmste dabei sind dann noch diese Begründungen, die nun jeder Vernunft entbehren. Für solchen hanebüchenen Unsinn soll und darf niemand sein Leben riskieren.
Wer diese Anti-Kondom-Kampagnen weiter verbreitet (an die sich zum Glück für die Menschheit nicht alle halten), hat in einer christlichen Kirche nichts zu suchen. Alle, die Kondome verdammen, verfechten eine unchristliche Kultur des Todes, weil die den Tod der Betroffenen wissentlich und willentlich in Kauf nehmen.
Redaktion benachrichtigen Bischof und Kondome
#5   yaris   17:05:25 | Sonntag, 8. Mai 2005
Kondome schützen das Leben
Kondome verhindern die Verbreitung von AIDS – das ist eine Tatsache. Auch wenn ein Kondom mal versagen kann. Ich kann auch an einem Popcorn ersticken, dass im Hals feststeckt, dennoch würde niemand behaupten, Popcorn sei lebensgefährlich.
Die Verhinderung der weiteren Ausbreitung von AIDS ist derzeit nur durch Kondome möglich – Menschen, insbesondere Männern den Sex zu verbieten, ist noch nie gelungen. Das sollte die katholische Kirche wissen, sie besteht schon lange genug u n d wird ausschließlich von Männern bestimmt.
Diejenigen, die sich auf die Seite des Lebens stellen, müssen sich auf die Benutzung von Kondomen notwendig dringen, wenn sie weitere Todesfälle, weitere Waisen und weiteres kollabieren der afrikanischen Gesellschaften verhindern wollen. Kamphaus hat recht. Wer sich gegen Kondome stellt, fördert weiteres Sterben – das kann auf keinen Fall christlich sein.
Redaktion benachrichtigen Die Begründung hört sich an wie ein Witz
#5   yaris   16:54:42 | Sonntag, 8. Mai 2005
@Konrad
Wieso entscheidet sich Untergang oder Fortleben der Menschheit an einer CSD-Parade in Jerusalem?
Redaktion benachrichtigen Das Spiel ist aus
#11   yaris   19:36:47 | Freitag, 6. Mai 2005
@konrad
Habe gerade mal meinen Wandkalender konsultiert. Wir befinden uns tatsächlich im 21. Jahrhundert – das Mittelalter ist bereits einige hundert Jahre vorbei.
Redaktion benachrichtigen Das Spiel ist aus
#8   yaris   16:59:17 | Freitag, 6. Mai 2005
…bis er zur Ansicht kam, homosexuell zu sein…
Oh weh, Herr, schmeiß Hirn vom Himmel!- genauso gut kann ich behaupten, ich sei „ zu der Ansicht gekommen“, meine Augen seien jetzt blau statt braun und im übrigen existiere die Schwerkraft nicht.
Hier sollten keine Artikel veröffentlicht werden, die sich intellektuell und wissenschaftlich noch unter Kindergarten-Niveau befinden, wenn das Diskussionsforum hier ernst genommen werden will. Leute, schaut in die Zeitungen und in die Bücher, auch wenn es dem einen oder anderen nicht gefällt, aber Homosexualität ist keine Ansichtssache, sondern eine gegebene Tatsache wie Heterosexualität, und die Erde ist keine Scheibe.
Redaktion benachrichtigen Wen beleidigen die christlichen Wurzeln Europas?
#13   yaris   10:29:10 | Montag, 2. Mai 2005
Hallo GerdEric
Tja, eine „heidenfreie“ Welt oder gar Kirche werde wir nicht mehr kriegen – dafür ist es jetzt zu spät. In der menschlichen Geschichte entsteht nichts aus sich selbst heraus, sondern baut aufeinander auf. Wenn wir konsequent werden wollten, müssten wir zuallererst auf Rom als Amtssitz verzichten, den Mittelpunkt der damaligen antik-heidnischen Welt.
Wenn die Werte des Christenums noch nicht umgesetzt wurden, dann sollte uns das als Ansporn dienen, egal in welcher Gestalt sie uns begegnen – aus der katholischen Lehre kommend oder aus dem Grundgesetz der BRD. Der Unterschied ist nämlich wirklich nicht groß.
Ich halte mich da an Matt. 22, 21. Unsere Welt ist unsere Aufgabe, wir bestimmen die Tagespolitik, und wir sollten sie nach Kräften verbessern im christlichen Geist.
Redaktion benachrichtigen Wen beleidigen die christlichen Wurzeln Europas?
#10   yaris   22:02:45 | Samstag, 30. April 2005
Nicht die Geschichte vernachlässigen
Es scheint immer noch die Vorstellung zu existieren, dass Christentum und Aufklärung Gegensätze seien. Doch wenn man sich näher mit der Entstehung von beiden beschäftigt, erkennt man, dass sie untrennbar verbunden sind. Das „Abendland“, unsere geistige und reale Heimat, ist aus den Komponenten Christentum, griechisch-römischer Antike und den Kulturen der Völkerwanderunsstämme entstanden. Die Werte der Aufklärung sind Endpunkt einer systematischen Entwicklung, an der auch das Christentum entscheidend beteiligt ist. Was ist unchristlich an Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit? Das Christentum hat immer den Menschen als Individuum in den Mittelpunkt gerückt (im Ggs. zu asiatischen Kulturen), im Christentum ist das Individuum selbst verantwortlich für sein Handeln (im Ggs. zu Religionen mit „Karma“ ), das Christentum hat immer die Schwachen und Armen unterstützt und die Gleichheit vor Gott betont. In der christlichen Welt seit der Antike gab es immer eine Sphäre des Staates und eine der Religion (z. B. Papst und Kaiser) – ganz im Gegensatz zum politischen Konzept des Islam.
Woher kommen sie denn, die Werte der Aufklärung: Toleranz, individuelle Freiheit, Trennung von religiöser und politischer Sphäre, Gleichheit vor dem Gesetz, wenn nicht aus dem Christentum?
Der Gegensatz ist bei genauer Betrachtung keiner, nur scheinen einige die gemeinsanen Wurzeln nicht zu sehen.
Das Abendland, so wie es sich uns präsentiert, ist unsere, von der christlichen Religion geprägte Welt
Redaktion benachrichtigen Die erste Reise des Papstes + …
#6   yaris   16:07:06 | Samstag, 30. April 2005
Gefahren?
Hallo, liebe Diskussionsteilnehmer!
Ich würde gerne mal wissen, wo denn die Gefahren sind und wer sie mir benennen kann, wenn in Spanien die gleichgeschlechtliche Partnerschaft mit Adoptionsrecht (wie in vielen anderen europäischen Staaten) eingeführt wird? Wo stürzen denn die Fundamente der Ethik zusammen?
Das ist schon nicht passiert, als man feststellte, dass es keine Hexen mehr gibt, dass sich die Erde um die Sonne dreht und Eisenbahn und Gasbeleuchtung harmlos sind (da war die katholische Kirche im 19. Jahrhundert auch erstmal dagegen…). Warum also jetzt?
Ich glaube, man verfällt hier in eine unnötige Hysterie, die man später zähneknirschend revidieren muss.
Wer sich trotzdem sorgt: Ich arbeite bei der Polizei und passe auf die Aufrechterhaltung unserer Werte tagtäglich auf – und dass, obwohl ich homosexuell bin und in eingetragener Partnerschaft lebe. Die Angst davor ist also völlig unbegründet.
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