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Exkommunikation der Ostkirche ein Schmarrn! Die „Ostkirche“ ist nie exkommuniziert worden, 1054 wurden
lediglich einzelne Personen in der von Humbert in der Hagia Sophia niedergelegten Bannbulle aufgeführt.
#51 Florianklaus 12:15:07 | Montag, 26. Januar 2009
@clarissa 1054 wurden keine Kirchen, sondern nur Personen exkommuniziert. Es bestehen im übrigen ernsthafte
Zweifel, ob man das Schisma zwischen Ost und West auf dieses Jahr zeitlich festlegen kann.
#64 Florianklaus 16:34:31 | Mittwoch, 7. Januar 2009
@samurai „richtige“ Lutheraner, die noch an die Realpräsenz glauben, können Sie in den Krypto-calvinistischen
oder unierten deutschen Landeskirchen lange suchen. Entsprechende Umfragen bei Katholiken dürften allerdings
mittlerweile ähnlich niederschmetternd ausfallen…
#7 Florianklaus 15:47:07 | Montag, 15. Dezember 2008
@e-s-r finden Sie liturgische Fragen grundsätzlich unwichtig oder paßt Ihnen nur die Richtung nicht?
Auf andere Problemfelder in Kirche und Welt zu verweisen ist jedenfalls kein überzeugendes Argument.
Zu den Lebensäußerungen der Kirche gehören eben nicht nur Martyria und Diakonia, sondern auch Leiturgia.
#1 Florianklaus 11:34:19 | Donnerstag, 4. Dezember 2008
einfach schlimm, wie durch diese Verweigerungshaltung der Amtskirche die Gläubigen, die dem alten Usus
anhängen, in die Arme der Pius-Bruderschaft getrieben werden!
#4 Florianklaus 09:51:56 | Mittwoch, 12. November 2008
@katholik 999 schämen sollten sich radikale Aktivisten, die friedliche Gottesdienste stören und auf
diese Weise versuchen, anderen ihre Anschauungen aufzuzwingen.
#6 Florianklaus 11:26:41 | Donnerstag, 23. Oktober 2008
@confiteor mir ist immer noch nicht klar, welchen Zusammenhang Sie zwischen der von Ihnen (und mir) gewünschten
Armutsbekämpfung und der Ernährung des heiligen Vaters herzustellen versuchen.
#3 Florianklaus 10:42:47 | Donnerstag, 23. Oktober 2008
@confiteor sollte der Papst Ihrer Meinung nach in Abfallkübeln nach Nahrung suchen oder wie soll man
Ihr Posting sonst verstehen? „Confiteor müßte man sein, dann könnte man in Deutschland im Bioladen
kaufen während andere…“
#2 Florianklaus 16:31:39 | Montag, 20. Oktober 2008
@beobachter ich teile die Ansichten von Herrn Berens in keiner Weise, doch Ihr Anwurf geht eindeutig zu
weit und läßt sich auch nicht aus seinen Stellungnahmen in diesem Forum ableiten.
#3 Florianklaus 11:30:37 | Freitag, 12. September 2008
@redaktion soll denn jetzt hier jede pfarrgemeinde mit selbstgebastelten Hochgebeten vorgestellt werden?
dann haben wir aber eine artikelflut zu erwarten!
#1 Florianklaus 16:11:23 | Freitag, 5. September 2008
@redaktion sind Sie sicher, daß es sich bei den bildern um eine lutherische abendmahlsfeier handelt?
sieht eher aus wie eine römisch-katholische feld-,wald- und wiesenmesse. lutheraner zelebrieren meistens
mit gerät aus metall in kirchen und übrigens meistens versus altare!
#27 Florianklaus 13:07:59 | Freitag, 29. August 2008
@landorganist wenn ich Sie richtig verstehe, kritisieren Sie bestimmte Kreise dafür, daß sie trotz Armut
und Hunger auf der Welt Wert auf bestimmte Gewänder und andere liturgische Ausstattungstücke legen.
Ich bitte dabei zu bedenken, welche ungeheuren Kosten die Umsetzung der Liturgiereform weltweit verursacht
hat. Ohne Not wurden Kirchen rund um den Erdkreis aufwendig umgebaut und gleichzeitig hochwertiges und
künstlerisch wertvolles Inventar verschleudert und vernichtet um neues anzuschaffen. Hätte man nicht
besser und effektiver dort gespart? Unser heiliger Vater geht mit gutem Beispiel voran, wenn er schon
vorhandene Paramente benutzt.
#11 Florianklaus 15:09:53 | Donnerstag, 28. August 2008
@ ich liebe jazz und höre in meiner freizeit fast keine andere musik. für mich ist diese musik, je nachdem,
anregend oder entspannend, auf jeden fall unterhaltend. daher ist diese nusik für den gottesdienst auch
gänzlich ungeeignet. dort soll sich die seele zu gott erheben und die musik soll sie dabei unterstützen.
insoweit halte ich es mit dem konzil (sacrosanctum concilium): gregorianik ist hierfür am besten geeignet.
#3 Florianklaus 09:57:24 | Donnerstag, 7. August 2008
@wassers da die meisten Protestanten nicht vorher katholisch waren, konnten sie von katholischen Glauben
auch nicht abfallen. Also sind sie auch keine Apostaten.
#16 Florianklaus 15:03:04 | Dienstag, 22. Juli 2008
@guiseppe ja, Sie haben recht, man treibt die Gläubigen, die die alte Messe bevorzugen lieber in die
Arme der Schismatiker, als ihrem legitimen Begehren zu entsprechen.
#11 Florianklaus 14:44:08 | Dienstag, 22. Juli 2008
@ 3 x R Sie unterstellen, daß bei einer Personn die sich nicht derselben Terminologie wie der Papst bedient,
dessen Wort nicht viel zählt. M.E. haben Sie eine etwas überspannte Vorstellung von der von jedem Gläubigen
geschuldeten Papsttreue. Man wird sich ja noch mit eigenen Worten ausdrücken dürfen.
#2 Florianklaus 13:45:03 | Dienstag, 22. Juli 2008
anderer Maßstab in NOM-Messen sind oft nur sehr wenige Gläubige in nur zum kleinen Teil gefüllten Kirchen
anwesend. Da spricht niemand von „Verzettelung“. Ich finde diese Unterscheidung ärgerlich.
@ hbr ich meine, daß die Behauptung, die „alte“ Messe sei erst durch das Tridentinum entstanden, nicht
stimmt. Die Liturgiewissenschaft ist sich mittlerweile einig, daß sie in ihren wesentlichen Bestandteilen
spätestens seit Papst Gregor dem Großen feststand.
pastorale Klugheit selbst wenn man der irrigen Ansicht ist, die Handkommunion sei im alten Usus nicht
erlaubt, erweist man der liturgischen Restauration einen Bärendienst, wenn man interessierte Gläubige,
die daran nicht gewohnt sind, durch Maximalforderungen brüskiert. Ladet alle freundlich zur knieenden
Mundkommunion ein und habt Geduld!
#10 Florianklaus 14:55:03 | Freitag, 13. Juni 2008
@exbochumer Aber unsere Bistümer sind doch schon flächenmäßig sehr groß. in anderen Ländern wie
z.B. Frankreich uns Italien gibt es viel mehr und kleinere Bistümer. Der Vorteil ist, daß der einzelne
Bischof leichter den Überblick behalten kann. Einsparungen könnte ich mir eher im Bereich der Verwaltung
und durch Konzentration auf die sog. „Kernkompetenz“ vorstellen.
@exbochumer von wegen Essen geht zurück nach Paderborn, dann wollen wir vom Bistum Münster auch wieder
unsere seinerzeit abgetrennten Gebiete zurückbekommen!
#44 Florianklaus 18:01:19 | Donnerstag, 12. Juni 2008
@brandenburgis ich glaube, Sie leiden an gnadenloser Selbstüberschätzung. Meinen Sie nicht, das Konklave
hat sich etwas dabei gedacht, als es Kardinal Ratzinger und nicht Sie zum Papst gewählt hat?
#42 Florianklaus 17:44:03 | Donnerstag, 12. Juni 2008
@petrus ich kann keinen Widerspruch in meiner Aussage erkennen. Sie hingegen maßen sich an, besser als
der Papst und die mit ihm verbundenen Bischöfe zu wissen, was katholisch ist und was nicht. Damit befinden
Sie sich in gefährlicher Nähe zum Schisma, wenn Sie diesem nicht ohnehin schon verfallen sind.
#21 Florianklaus 16:49:32 | Donnerstag, 12. Juni 2008
@pneumat also wenn sich jemand an „tote Buchstaben“, wie z.B. uralte Enzykliken wie „Quanta curae“ klammert
und diesen eine höhere Dignität zuschreibt als den vom Papst gebilligten Konzilsdokumenten, dann sind
es doch wohl die Pius-Brüder!
#39 Florianklaus 09:52:59 | Mittwoch, 11. Juni 2008
@drei x R daß die Michaelsbruderschaft über eine Sukzession verfügt, wäre mir neu. Liegt vielleicht
eine Verwechselung mit der Hochkirchlichen St. Johannesbruderschaft vor? Diese hat durch Prof. Friedrich
Heiler eine Sukzession aus einer syrischen Kirche und gibt diese innerhalb der Bruderschaft weiter. Auch
Pfarrer Karsten Bürgener aus Bremen hat eine Bischofsweihe empfangen und hat mehrere evangelische Pfarrer
geweiht. Diese Sukzession und ihre Weihen werden aber von keiner lutherischen Kirche anerkannt. Ihre Empfänger
sehen sich Anfeindungen und teilweise auch disziplinarischen Maßnahmen ausgesetzt. Kardinal Ratzinger
sagte zu diesen Bestrebungen einmal sinngemäß, es sei nicht möglich, an der Gesamtkirche vorbei einen
Kanal zu den Aposteln zu graben.
@Dr. Guttenberger Es muß reichen, wenn der Pius-Bruderschaft und ihren Anhängern die Feier nach dem
alten Missale ohne Änderungen gestattet wird. Es kann aber nicht sein, daß deswegen der „Rest“ der Gesamtkirche
auf sinnvolle liturgische Fortentwicklungen verzichten muß. Das wäre das Diktat einer Minderheit über
die Mehrheit. Ich glaube im übrigen nicht, daß der Hauptgrund für den Erlaß des Motuproprio die Versöhnung
mit den Traditionalisten ist. Die früheren Schriften des Papstes belegen m.E. daß es ihm hauptsächlich
um eine Erneuerung der Liturgie aus dem Geist der Überlieferung ging.
@iustus vielen Dank für Ihre konstruktiven Vorschläge! Ich hoffe sehr, daß sich um dieses wichtige
Thema nun endlich eine fruchtbare Diskussion entwickelt. Ich möchte noch eine Anregung hinzufügen: Ein
levitiertes Hochamt sollte auch „nur“ mit einem Diakon (ohne Subdiakon) möglich sein, wie auch schon
vor der Liturgiereform bei den Kartäusern. Dies würde auch die Stellung der in vielen Pfarrgemeinden
vorhandenen ständigen Diakone aufwerten.
#9 Florianklaus 13:48:15 | Mittwoch, 2. April 2008
@Landorganist ist es denn in Ordnung, daß in der Kommunionkatechese wesentliche Aspekte der kirchlichen
Lehre über die Eucharistie wie die Realpräsenz und die Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers unberücksichtigt
bleiben? Ich finde, daß man die Kinder ernstnehmen und Ihnen nicht nur einen Teilaspekt der Eucharistie
vermitteln sollte. Der Artikel entspricht übrigens in etwa meinen Erfahrungen während der Kommunionvorbereitung
meiner Tochter. Schade, daß man zu Hause noch „nachkatechesieren“ muß!
#30 Florianklaus 09:02:46 | Mittwoch, 2. April 2008
@ruhrpott glücklicherweise entscheiden nicht Sie, wer in die Hölle kommt. Ihre anmaßende Vorwegnahme
der Entscheidung des jüngsten Gerichts ist eine besonders üble und selbstgerechte Form der Gotteslästerung.
@Schulungen es wird höchste Zeit, daß in allen Diözesen von den Generalvikariaten Schulungen im alten
usus angeboten werden, damit die interessierten Priester und Ministranten nicht auf die Schismatiker angewiesen
sind.
#33 Florianklaus 16:11:47 | Donnerstag, 28. Februar 2008
@Dr. Heger Vielen Dank für die Blumen. Ich habe noch einmal recherchiert: Paul VI. erließ 1971 das sog.
„Agatha-Christie-Indult“ für die Feier der alten Messe in England und Wales.
#29 Florianklaus 15:35:32 | Donnerstag, 28. Februar 2008
@alamo Meines Wissens hat schon Paul VI. das erste Indult für die Feier der alten Messe erteilt. Diese
Praxis hat JP II mit „ecclesia dei“ ausgeweitet. Da die Bischöfe seiner Bitte, die Erlaubnisse großzügig
zu erteilen, nicht nachgekommen sind, hat Papst Benedikt das MP erlassen. Ich kann hier kein ekklesiologisches
Problem erkennen.
#20 Florianklaus 12:09:21 | Donnerstag, 28. Februar 2008
@zwobbel auch ich habe noch von keiner NOM-Messe gehört, die neuerdings auf Latein gefeiert würde. Eine
solche gibt es meines Wissens im Bistum Münster überhaupt nicht. Ich wäre ja schon für ein lateinisches
Ordinarium und ein paar Töne Gregorianik dankbar. In der sonntäglichen Praxis ist man ja schon zufrieden,
wenn das dritte Hochgebet Verwendung findet und der Zelebrant sich nicht zu viele und zu gravierende Abweichungen
vom Missale gestattet.
#30 Florianklaus 15:52:53 | Mittwoch, 27. Februar 2008
@konrad wenn die Zelebrationsrichtung so wenig entscheidend ist, dann fragt man sich, wieso bis heute
mit einem enormen finaziellen Aufwand und teilweise gegen erbitterten Widerstand der betroffenen Gläubigen
Kirchen umgebaut werden, um die Zelebration versus orientem unmöglich zu machen.
#12 Florianklaus 12:11:24 | Mittwoch, 27. Februar 2008
@konrad Ob Ihnen das MP nun paßt oder nicht, Sie verleumden den Papst, wenn Sie ihm unterstellen, dem
Druck bestimmter Kreise nachgegeben zu haben. Seine Motive ergeben sich aus seinen „vorpäpstlichen“ Schriften
und dem Begleitschreiben zum MP.
#6 Florianklaus 11:19:21 | Mittwoch, 27. Februar 2008
@konrad Ihre Diktion finde ich unangemessen. Inwiefern schuldet der Papst einem Pastoralkonzil Gehorsam
und wodurch soll Papst Benedikt denn gegen das Konzil verstoßen haben?
#6 Florianklaus 15:25:59 | Freitag, 22. Februar 2008
@aleph und nach der Messe mußten sich die Waisenkinder bestimmt noch unter der Aufsicht streng blickender
Nonnen selbst geißeln und bekamen nur trocken Brot und abgestandenes Wasser, so ist das doch üblich
bei den Tradis, oder? P.S. Meine beiden Töchter (6 und 9 Jahre alt) wurden auch klassenweise in die Kirche
zum Aschermittwochsgottesdienst abgeführt!
#16 Florianklaus 11:58:06 | Freitag, 22. Februar 2008
@Don Camillo Diesen Eindruck habe ich seit einiger Zeit auch. Man kann nur hoffen, daß die Anhänger
der Piusbruderschaft durch diese Halsstarrigkeit ihrer Oberen erkennen, in welche Sackgasse sie geraten
sind und zur vollen Gemeinschaft mit der Kirche zurückfinden. Wie gut, daß der hl. Vater durch das MP
die Rückkehr erleichtert hat!
#9 Florianklaus 11:25:56 | Freitag, 22. Februar 2008
@Lieber Bernd Stronberg wie so häufig, haben Sie wieder mal den Nagel auf den Kopf getroffen! Ihr Posting
macht eine eigene Erwiderung von mir an Konrad überflüssig.
#30 Florianklaus 14:59:03 | Mittwoch, 20. Februar 2008
@kath.sachs ich habe nicht behauptet, daß die Verantwortung „in Sachen Liturgie“ vom Bischof auf die
Priester übertragen wurde. Das MP erlaubt aber jedem Priester die Zelebration der alten Messe unter Beteiligung
von Gläubigen ohne Genehmigung des zuständigen Bischofs. (vgl. Art 2 und 4). Aus dem Begleitbrief geht
auch hervor, daß der hl. Vater die Bischöfe von diesbezüglichen Entscheidungen entlasten wollte.
#24 Florianklaus 14:24:29 | Mittwoch, 20. Februar 2008
@kath.sachs ich erlaube mir, Sie zu zitieren: „wenn meine Aussagen falsch sind, dann äußern Sie sich
dazu sachlich!“ Ihre Unterstellung, ich würde mich in der katholischen Kirche nicht auskennen und die
Frage nach meiner Religuonszugehörigkeit, finde ich weder sachlich noch fair.
#19 Florianklaus 13:32:43 | Mittwoch, 20. Februar 2008
@kath.sachs bei Ihren Ausführungen ist wohl der Wunsch der Vater der Gedanken. Ob man die tridentinische
Messe nun mag oder nicht und ob einem die Entscheidung des Papstes nun gelegen oder ungelegen kommt, durch
das Motuproprio ist die Entscheidungskompetenz über ihre Zelebration eindeutig von der bischöflichen
auf die priesterliche Ebene übertragen worden.
#5 Florianklaus 11:26:13 | Mittwoch, 20. Februar 2008
Meßdiener woraus ergibt sich eigentlich, daß bei der alten Messe keine Ministrantinnen zugelassen sind?
Oder beziehen sich die entsprechenden Genehmigungen ausdrücklich auf den NOM?
#21 Florianklaus 14:22:12 | Dienstag, 19. Februar 2008
@aleph meine Frage haben Sie durch die Wiederholung Ihrer Stellungnahme leider nicht beantwortet (falls
das überhaupt Ihre Absicht gewesen sein sollte).
#18 Florianklaus 11:58:42 | Dienstag, 19. Februar 2008
@aleph halten Sie tatsächlich das Prinzip „sola scriptura“ und die von Luther höchstpersönlich veranlaßte
Aufgabe des Weihesakramentes für vereinbar mit dem katholischen Glauben?
#9 Florianklaus 10:17:10 | Dienstag, 12. Februar 2008
„Sermonitis“ ist heute leider eine weit verbreitete Krankheit im deutschen katholischen Klerus. Die Einführung
in die Meßfeier wird vielerorts für eine weitere Predigt mißbraucht. Die Bandbreite reicht hier von
wohlmeinender Pädagogik bis zur eitlen Selbstdarstellung. Um die verlorene Zeit wiederzugewinnen, spart
man dann das Schuldbekenntnis ein, ersetzt Credo und Meßgesänge durch kurze Liedstrophen, verzichtet
auf die durch das „orate fratres“ ausgedrückte tätige Teilnahme der Gläugbigen und gebraucht das zweite
Hochgebet.
#12 Florianklaus 14:09:22 | Mittwoch, 6. Februar 2008
@ an RRR m.E. geht die Meinung des Paters, die Vorschriften aus Rom seien lediglich als „Anregung“ zu
verstehen, über eine Epikie, die immer nur in begründeten Einzelfällen eine Abweichung zuläßt, weit
hinaus und ist daher unakzeptabel.
#30 Florianklaus 17:16:26 | Dienstag, 5. Februar 2008
@monti verstehe ich Sie richtig, daß Sie zwar nicht den Rituswechsel als solchen, sondern nur seine konkrete
Umsetzung („Banalitäten“) zumindest als Mitursache des Glaubensabfalls ansehen? Dann stimme ich Ihnen
zu. Letzlich ist bei dieser Diskussion das Problem, das die genauen Ursachen für den abnehmenden Kirchenbesuch
nicht mit wissenschaftlicher Genauigkeit bestimmt werden können. Da besteht natürlich die Gefahr, die
eigenen Ansichten zum Maßstab zu erheben und monokausale Erklärungen zu suchen.
#28 Florianklaus 17:29:26 | Montag, 4. Februar 2008
@heggi glauben Sie denn im Ernst, die Priester, die das Meßbuch ohnehin nur als Improvisationsvorlage
benutzen, werden diese Änderung umsetzen? Von daher erübrigt sich auch eine entsprechende Vorbereitung.
#23 Florianklaus 09:05:03 | Montag, 4. Februar 2008
@an RJH Ihren Ansatz für eine „Reform der Reform“ finde ich höchst bedenkenswert. M.E. böte es sich
dann an, das Stufengebet im Wechsel mit der ganzen Gemeinde zu sprechen.
#28 Florianklaus 09:16:33 | Freitag, 1. Februar 2008
@hintzen ich kann den Konzilsdokumenten nicht entnehmen, daß die katholische Kirche ohne Einheit mit
den Protestanten defizitär sein soll und kann auch keinen Ausschluß der sog. „Rückkehrökumene entdecken.
Lumen gentium bekräftigt dagegen ganz klar die Notwendigkeit der Einheit mit dem Nachfolger Petri und
dessen Unfehlbarkeit. An dem klaren Wortlaut der Konzilstexte kann auch ein vermeintlicher „Geist des
Konzils“ nichts ändern.
#59 Florianklaus 11:53:07 | Mittwoch, 30. Januar 2008
@aleph da haben Sie natürlich recht. Die dargebotene Hand möchte man aber dennoch nicht zurückweisen,
um niemanden zu brüskieren. Daher bin ich immer froh, wenn der Priester (oder Diakon) nicht zum Firdensgruß
auffordert.
#18 Florianklaus 13:04:34 | Dienstag, 29. Januar 2008
@aleph ich hatte den dritten Absatz Ihres Postings so verstanden, als hielten Sie die Sonntagspflicht
für abgeschafft. Auf jeden Fall ist es sicherlich am besten, wenn man die Sonntagsmesse nicht aus Pflicht,
sondern aus Neigung besucht.
#16 Florianklaus 11:20:12 | Dienstag, 29. Januar 2008
@aleph es wäre mir neu, daß im Zuge des Konzils die Sonntagspflicht abgeschafft worden wäre. M.E. ergibt
sich diese ohnehin schon aus dem biblischen Gebot der Feiertagsheiligung.
#31 Florianklaus 16:55:54 | Mittwoch, 23. Januar 2008
@ansgar dieses Forum wird auch von Protestanten und Andersgläubigen besucht und trägt zu deren Meinungsbildung
über Katholiken und Kirche bei. Dies sollte man bei seinen Äußerungen berücksichtigen. Wenn man andere
überzeugen möchte, muß man sich schon auf dieselbe Augenhöhe begeben und die Argumente der anderen
Seite ernst nehmen und ggfs sachlich widerlegen. Oder halten Sie es von vornherein für unmöglich, suchende
Protestanten zur Kirche hinzuführen? Ich glaube, dabei kann jede fundierte Meinungsäußerung und jedes
gute Gespräch ein wichtiger Schritt sein.
#28 Florianklaus 16:35:05 | Mittwoch, 23. Januar 2008
@ansgar Ihre arroganten Ausführungen werden weder dem Protestantismus noch den Protestanten gerecht.
Und ganz bestimmt werden sie keine Sympathie oder Interesse für die katholische Kirche wecken können.
#12 Florianklaus 11:37:15 | Mittwoch, 23. Januar 2008
@Wolfgang wofür treten Sie denn genau ein? In der EKD gelten doch z.B. sich in der Abendmahlsfrage einander
widersprechende Bekenntnisse! In der Ämterfrage herrscht ebenfalls ein heilloses Durcheinander. Im übrigen
hatten sich die Protestanten doch deshalb abgespalten, weil sie der röm.-Kath. Kirche einen Abfall von
der reinen Lehre des Evangeliums vorwarfen und sich für die Bewahrer derselben hielten (und noch halten).
Soviel zum Thema Bescheidenheit. Von Bescheidenheit zeugt auch nicht gerade das ständige Insistieren
führender Protestanten auf Zulassung zur katholischen Kommunion trotz der bestehenden Lehrunterschiede.
#33 Florianklaus 17:02:26 | Montag, 21. Januar 2008
@Stimme der Vernunft Wie es zu der Verlegung der Osternacht auf den Samstagvormittag gekommen ist, weiß
ich nicht, vielleicht kann hier jemand weiterhelfen? Eine einzelne menschliche Person kann m.E. nie der
alleinige Maßstab für die Liturgie sein. Es ging mir nur um den respektvollen Umgang mit einem Papst.
#24 Florianklaus 16:31:49 | Montag, 21. Januar 2008
@stimme der Vernunft wieso bezeichnen Sie Pius V. als dahergelaufen? Im übrigen hat dieser keine neue
Messe eingeführt, sondern nur eine verbindliche Ausgabe der bis dahin schon lange gebräuchlichen Moßordnung
vorgelegt. Dies dürfte Konsens in der Liturgiewissenschaft sein.
#9 Florianklaus 12:19:17 | Freitag, 18. Januar 2008
Zelebrationsrichtung an dieser Stelle verdient auch die Kölner Kirche St. Maria in der Kupfergasse Erwähnung,
in der der NOM mit viel Latein in äußerst würdiger und feierlicher Weise versus orientum am Hochaltar
zelebriert wird.
@„Typ“ ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie Ihren letzten Satz erläutern würden. Wo in der liturgischen
Tradition der Kirche gibt es Frauen als „Sacerdos“?
#14 Florianklaus 16:22:40 | Freitag, 21. Dezember 2007
@aleph ich finde schon, daß Ihre Äußerung den Schluß nahelegt, daß Sie von einer durch knienden Empfang
der Mundkommunion verursachten oder begünstigten seelischen Störung, zumindest bei Kindern, ausgehen.
Eine Begründung für diese Annahme fehlt allerdings. Meinen Sie nicht, Sie übertreiben hier?
#20 Florianklaus 15:41:47 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@benedikt man sollte sich hüten, seine eigene Meinung zu verabsolutieren und anderen das katholischsein
abzusprechen. Außerdem greifen Sie dadurch in Rudis Monopolstellung ein.
#10 Florianklaus 10:37:17 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@romulus Ihre Kritik wird m.E. der Vielgestaltigkeit der verschiedenen protestantischen Denominationen
und Richtungen nicht gerecht und ist daher so nicht zutreffend.
#4 Florianklaus 08:55:41 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@krak leider sind die Protestanten mit ihrer Kritik mit vielen namhaften katholischen Theologen einig.
Im übrigen funktioniert die Ökumene in Deutschland aufgrund des auch von den meisten Katholiken gepflegten
antirömischen Affektes doch nahezu reibungslos.
#2 Florianklaus 16:08:21 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Pius XII daß dieser Papst ein Heiliger ist, dürften ernsthaft nur eingefleischte Kirchenfeinde bezweifeln.
Andererseits ist wegen der übergroßen Aufmerksamkeit, die dieser Prozeß international findet, besonders
große Sorgfalt bei der Tatsachenermittlung angezeigt.
#13 Florianklaus 14:44:59 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@landorganist die hohe Zahl der Weihbischöfe und Bistumsregionen im Bistum Münster ist weniger ein Anzeichen
für eine übergroße Zahl an geeigneten Kandidaten, als für die territoriale Überdehnung unseres Heimatbistums.
#17 Florianklaus 22:16:47 | Dienstag, 18. Dezember 2007
Toleranz? ich werde nie begreifen, warum so viele Bischöfe daraus aus sind, der Feier der alten Messe
so viele Steine als möglich in den Weg zu legen. Auch wenn Ihnen der NOM persönlich lieber ist, sollte
doch etwas mehr Toleranz herrschen.