FranciscoSuarez
Erstellt: 18:02:23 | Freitag, 9. März 2007
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9 Lesermeinungen
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Ein Koordinator für die Alte Messe
#24   FranciscoSuarez   19:27:32 | Dienstag, 2. Dezember 2008
@ HBR
Entschuldigung, ich habe den Text falsch verlinkt.
…ocumentacatholicaomnia.eu/…e_Libri_Sex,_MLT.pdf
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#22   FranciscoSuarez   19:18:00 | Dienstag, 2. Dezember 2008
@ HBR
Sehen Sie sich einmal den Messordo aus dem Werk De sacro altaris mysterio von Papst Innozenz III. an.
…ocumentacatholicaomnia.eu/…e_Libri_Sex,_MLT.pdf www.kreuz.net/
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#12   FranciscoSuarez   19:35:16 | Sonntag, 8. Juli 2007
@ministrant
Ihre Frage halte ich zumindest für berechtigt. Dennoch bin ich der Ansicht, dass die Messe nicht „auf Biegen und Brechen“, sprich egal unter welchen Umständen oder an welchem Ort gelesen werden sollte. Jeder Ort ist nunmal nicht gleich würdig.
Ich bin gewiss nicht päpstlicher als der Papst, aber ich halte es für notwendig, dass auch in der Kirche die Gesetze bzw. Vorschriften eingehalten werden. Geschieht das nicht, endet die Kirche früher oder später in einer Art Anarchie. Und das denke ich wollen weder Sie noch ich.
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#8   FranciscoSuarez   19:15:56 | Sonntag, 8. Juli 2007
@ministrant
Ich frage mich, warum Sie in diesem Zusammenhang sofort die FSSPX erwähnen.
Das Brot des Lebens ist immerhin der Leib Christi, das Kostbarste, was es auf der Welt gibt. Also sollte auch der Rahmen, in dem er den Menschen gebracht wird, angemessen sein. Es gibt nun einmal liturgische Vorschriften, die eingehalten werden müssen. Dabei geht es nicht darum, ob eine hl. Messe im Freien oder in einer Kirche stattfindet. Natürlich kann auch eine im Freien gelesene Messe würdig sein, doch der Kofferraum eines Autos scheint mir nun wirklich nicht der richtige Ort zu sein, um das hl. Opfer darzubringen. Sogar im Krieg gab es kleine tragbare Altäre, die den liturgischen Vorschriften entsprochen haben.
Ich verstehe nicht, warum Sie mir vorwerfen, in einer Scheinwelt zu leben. Ich bin eben der Meinung, dass auch noch so widrige Umstände keine Missbräuche rechtfertigen, weil es nicht um irgendetwas geht, sondern um den Herrgott.
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#6   FranciscoSuarez   18:50:50 | Sonntag, 8. Juli 2007
@ministrant
Haben Sie den wahren Sinn der „eucharistischen feier“ (ich spreche lieber vom messopfer) wirklich verstanden? Fragen Sie sich das einmal ehrlich.
Immer wieder wird darauf verwiesen, dass in der Urkirche vieles anders war. Das wird wohl stimmen, doch das bedeutet noch lange nicht, dass damals auch alles besser war. Vor allem erscheint es mir verfehlt, mit solchen „Argumenten“ liturgische Missbräuche, die durch nichts zu rechtfertigen sind, verharmlosen zu wollen.
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#41   FranciscoSuarez   15:10:50 | Dienstag, 26. Juni 2007
@czibo
ich kann ihnen versichern, dass liturgische missstände bei den jesuiten nicht nur angeblich vorhanden sind. zumindest bei den österreichischen jesuiten (wie es in deutschland ist weiß ich nicht aus eigener erfahrung) sind die missbräuche, die betrieben werden, himmelschreiend, allerdings auch nicht ärger als in den meisten „normalen“ pfarreien.
aus der elitären gesellschaft jesu ist ein würdeloser haufen geworden, der weder mehr gute wissenschaftler (natürlich gibt es ausnahmen!!), aber noch weniger fromme priester hervorbringt. ich glaube das beurteilen zu können, weil ich eine ganze reihe von jesuiten persönlich kenne. bei einigen jesuiten muss man befürchten, dass sie bereits völlig vom glauben abgefallen sind, da auch dinge geäußert werden (auch öffentlich), die einer häresie bedrohlich nahe kommen.
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#15   FranciscoSuarez   16:57:08 | Donnerstag, 29. März 2007
@st.georg
Ich habe keineswegs behaupten wollen, dass die Theologie nicht hinterfragen (auch sich selbst) müsste. Es ist gut und wünschenswert, wenn sie das tut. Aber es kann nicht angehen, dass der Theologie und dem Glauben ihre Fundamente entzogen werden, und das sind eben u.a. die Glaubenssätze (bzw. -wahrheiten). Wenn Professoren nichts als schwammige Reden führen hat das doch wohl mit ernsthafter Forschung auch wenig zu tun. Man will modern sein und macht sich doch nur lächerlich.
Ich bin kein Fundamentalist, der behauptet, dass in der Neuscholastik alles besser war, aber meine Sympathie für diese Epoche verhehle ich keineswegs. Man bemühte sich damals noch um ein korrektes logisch-philosophisches Denken, das heute leider völlig aus der Mode gekommen zu sein scheint.
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#13   FranciscoSuarez   16:21:59 | Donnerstag, 29. März 2007
Theologen
Bezüglich der Verurteilung von Pater Sobrino kann ich wenig sagen, weil ich seine Werke nicht gelesen habe.
Aber zur Situation an Kath.-Theol.-Fakultäten möchte ich doch etwas anmerken: Ich bin nach Jahren der Beobachtung zu dem Schluß gekommen, dass mindestens 75% all derer, die an Theologischen Fakultäten lehren, lehramtlich verurteilt werden müssten. Jeder meint, seine eigenen Lehren verbreiten zu können. Und einem Großteil der Studenten gefällt das auch ganz gut, weil relative Wahrheiten eben bequemer sind (und leicht zu ändern) als ewige. Niemand will sich noch wirklich die Mühe machen, die katholischen Glaubenswahrheiten wirklich zu verstehen, man redet nur ständig um den heißen Brei, geht unangenehmen Fragen aus dem Weg. Stattdessen wird mit leeren Ausdrücken wie „Kommunikative Theologie“ oder „Narrative Theologie“ um sich geworfen. Man sollte sich wieder auf die Zeit der Neuscholastik zurückbesinnen, in der wirklich Theologie bzw. Philosophie betrieben wurde.
Der heutige Zustand ist grauenhaft, aber ich habe immer noch einen Funken Hoffnung, dass sich das eines Tages wieder ändert.
Francisco Suarez
Redaktion benachrichtigen Aufgrund der Länge wurde es ziemlich langweilig
#21   FranciscoSuarez   18:48:02 | Freitag, 9. März 2007
Unwürdig
Ich kann für „Diskomessen“ und ähnliche Veranstaltungen nur einen Ausdruck finden: PERVERS !!! Dieser Priester (wenn man ihn überhaupt so nennen kann) hat wohl noch nicht begriffen, um was es in der hl. Messe geht, nämlich um die unblutige Erneuerung des Kreuzesopfers Jesu Christi.
Es stimmt mich traurig, dass sich Männer Gottes auf das Niveau der verdorbenen Spassgesellschaft herablassen, dass sie im selben Dreck wühlen wie der gemeine Pöbel.
Auf bessere Zeiten!
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