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@ Bernardo Ach so ist das, Kardinal Lehmann lehrt falsch und Bernardo richtig. „Wer Euch hört, der hört
mich“ (Lk 10, 16) gilt also nicht für den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz? Dafür sollten
wir aber wohl auf Bernardo hören? Stellt sich nur die Frage, wer denn Bernardo eigentlich zum Papst gemacht
hat. Pater Lingen vielleicht?
@ maliems Nur dann, wenn die Kirche das gleiche sagt wie die Theologen. Und das tut sie, siehe US-Bischöfe.
Auch Kardinal Lehmann äußert sich im gleichen Sinne: „Deshalb hat die Kirche auch über ihre lange vertretene
Überzeugung selbstkritisch nachgedacht, Juden müssten, um das Heil erlangen zu können, getauft werden.
Es wurde zunehmend bewusst, dass Mission als Ruf zur Umkehr vom Götzendienst zum lebendigen und wahren
Gott (1 Thess 1,9) nicht auf Juden angewandt werden kann. Hierin gründet das Faktum, dass es heute keine
judenmissionarischen Aktivitäten der katholischen Kirche mehr gibt.“ www.dbk.de/…gen/00881/index.html
Weißt Du etwa besser als ein Kardinal, was der katholische Glaube ist? Ich jedenfalls nicht, und so halte
ich mich an die Kirche. Sentire cum ecclesia!
@ möchtegern-kathole Wenn Du die alten Karfreitagsfürbitten „ok“ findest, dann ist der theologische
Diskurs der letzten 40 Jahre an Dir wohl spurlos vorübergegangen. Dann darf ich Dir auf die Sprünge
helfen: Jesus hat einen Bund zwischen Gott und den Völkern geschlossen, ohne den Bund Gottes mit dem
Volk Israel aufzuheben. Daher ist die Mission der Juden überflüssig, denn sie haben ihren eigenen Weg
zu dem einen Gott der Christen und Juden. Folgerichtig heißt es im Katechismus, daß der Alte Bund nie
widerrufen worden ist (Nr. 121). Die US-Bischöfe sagen zum Beispiel in ihrem Dokument „Reflections on
Covenant and Missions“ zu diesem Thema klipp und klar: „While the Catholic Church regards the saving act
of Christ as central to the process of human salvation for all, it also acknowledges that Jews already
dwell in a saving covenant with God.“ Ich finde es immer sehr verlogen, wenn „Traditionalisten“ à la
Kreuz.net die Missionierung der Juden fordern. Betrachtet man manche Artikel auf dieser Website über
das Judentum, wird man den Eindruck nicht los, daß einige Kreuz-Netler die Juden eher nach Lutherscher
Art bekehren möchten: „Wenn ich einen Juden taufe, will ich ihn an die Elbbrücken führen, einen Stein
um den Hals hängen und ihn hinab stoßen und sagen: Ich taufe dich im Namen Abrahams.“ (Martin Luther,
Tischrede Nr. 1795)
@ Dr. Heger Sie kennen wohl die Aussagen von Kardinal Kasper zur Judenmission (New York, 4.5.2001) nicht?
„The old theory of substitution is no longer relevant since the Second Vatican Council. For we, today’s
christians, the alliance with the Jewish people is a living heritage…There cannot be a simple coexistence
between two testaments. Jews and christians, by their respective specific identities, are intimately bound
to one another. The Church believes that Judaism, that is to say the faithful response of the Jewish people
to God’s irrevocable covenant, has the effect of saving them, for God is faithful to his promises“. …ww.chretiens-et-juifs.org/article.php?voir[]=1417&vo…
Wenn das stimmt – und ein Kardinal, der für den interreligiösen Dialog zuständig ist, wird wohl am
besten wissen, was die Kirche diesbezüglich glaubt –, wäre es dann nicht Heuchelei, ja geradezu widersinnig,
für die Bekehrung der Juden zu beten?
Bekehrung der Juden? Die Fürbitten von Paul VI. zu verwenden, wäre sicherlich die sauberste Lösung.
In Rom glaubt offenbar ohnehin niemand mehr daran, daß Juden bekehrt werden müssen. Es wäre ja wirklich
der Gipfel der Heuchelei, wenn die Kirche unter diesen Umständen beten würde: „… erhöre unsere Gebete,
die wir ob der Verblendung jenes Volkes vor Dich bringen“. Vielleicht könnte man aber in Rom die Diskussion
um die alten Karfreitagsfürbitten zum Anlaß nehmen, endlich einmal definitiv zu erklären, wie es denn
nun um die Judenmission steht.
@Matt2 So einen Blödsinn habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Das Konzil als Werkzeug des Teufels!
Trösten Sie sich: Die Pforten der Hölle der werden sie nicht überwinden …
Hauptsache rechtgläubig! Der Priester unserer Gemeinde kommt aus Polen. Er spricht zwar nicht gut Deutsch,
aber dafür ist er rechtgläubig – und das reicht mir. In unserer heutigen Zeit ist es ja schon sehr viel,
wenn man von einem Priester sagen kann, daß er rechtgläubig ist. Ich habe übrigens schon mehrere Jahre
im katholischen München gewohnt, bis ich den ersten Priester in priesterlicher Kleidung sehen durfte:
Einen Schwarzafrikaner!
„Jetzt erst recht gegen Amtskirche“ Wes Geistes Kind dieser Pfarrer Breitenbach ist, sieht man ja schon
daran, daß er in einer Predigt den Verein „Donum Vitae“ verteidigt und zum Ungehorsam gegenüber der
„Amtskirche“ aufgerufen hat („Jetzt erst recht gegen die Amtskirche“), wie man auf seiner Website nachlesen
kann: www.stmichael.de/gemeinde/index.htm
Unfaßbar! Zum Glück befanden sich unter den Opfern keine Weißen. Und solche Redakteure nennen sich
katholisch! Aber so kennt man ja die FSSPX-Anhänger: Keinerlei Nächstenliebe, dafür jansenistische
Moralvorstellungen.
@deusexmachina Wenn Sie in unserem Universum nicht einmal „das winzigste, schlüssige Indiz“ für die
Existenz Gottes erkennen können, dann sind Sie offenbar mit Blindheit geschlagen. Eine so blödsinnige
Aussage habe ich schon lange nicht mehr gehört. Ihnen ist ja nicht mehr zu helfen. Daher: Melden Sie
sich hier schleunigst ab und nerven Sie uns nicht länger mit Ihren glaubens- und kirchenfeindlichen Gehässigkeiten.
@ institoris Danke für das treffende Zitat. So verfehlt es auch zu einer Zeit war, als die Jesuiten die
stärkste Stütze der Kirche darstellten, so berechtigt ist es heute. Die Entwicklung der Jesuiten seit
dem Konzil ist wirklich ein Trauerspiel. Das einzig Positive ist, daß die modernistischen Jesuiten die
geistliche Kleidung abgelegt haben, während die rechtgläubigen weiter den römischen Kragen tragen –
so kann man die Modernisten schon optisch besser von den Romtreuen unterscheiden.
Beckenbauers Interview Habt Ihr in der neuesten Kirchlichen Umschau den Ausschnitt aus dem Interview gelesen,
das Beckenbauer der Bild-Zeitung gegeben hat? Köstlich! Ein solcher Ignorant in Sachen Glaubenlehre ist
sogar unter nachkonziliaren Katholiken selten. Hier der Link zum Nachlesen (für alle die die KU nicht
abonniert haben – schämt Euch!): www.bild.t-online.de/…serie__teil1__a.html
Wieder echt typisch für unsere Bischöfe! Pater Markus Graulich SDB sagte: „Kontrovers ging es zu bei
den Fragen der Zulassung zum Kommunionempfang und zwar sowohl im Hinblick auf die nichtkatholischen Christen
als auch im Hinblick auf wiederverheiratete Geschiedene und katholische Politiker, die lebensfeindliche
Gesetze verabschieden.“ Wie kann es unter katholischen Bischöfen bei diesen Fragen „kontrovers“ zugehen??
Habe genug von Krzyszeks Provokationen! Es heißt bei Kreuz.net ausdrücklich: „Da es sich um ein katholisches
Forum handelt, wird auch Respekt für die katholische Glaubens- und Morallehre gefordert.“ Krzyszek versteht
sowohl von dem einen wie von dem anderen so viel wie eine Kuh von der Quantentheorie. Andernfalls würde
er es nicht wagen, die Resolution des Europarates zu verteidigen. Der Webmaster sollte erwägen, Krzyszek
zu verwarnen und ggf. zu sperren.
Der Kulturkampf geht weiter Habe dieses Machwerk gerade gelesen. Auch wenn keine Religion ausdrücklich
genannt wird, ist die Resolution natürlich eindeutig gegen die Kirche gerichtet (übrigens auch gegen
den Islam). Für diese religionsfeindliche Hetze verdienen die Autoren den Stalinpreis 1. Klasse. Wer
sich davon selbst überzeugen will: assembly.coe.int/Main.asp?link=http://as…/ Documents/AdoptedText/ta05/ERES1464.htm
Zur FSSPX @ ontos: Zu Ihrer Beruhigung darf ich Ihnen mitteilen, daß mir die Schriften der FSSPX bestens
bekannt sind. Ich kenne insbesondere die Taktik sehr gut, Zitate der „nachkonziliaren“ Kirche aus dem
Zusammenhang zu reißen und sie dem Superlehramt der FSSPX zu unterstellen, welches dann – o wunder –
Widersprüche feststellt. Ganz nach Protestantenart werden die lehramtlichen Dokumente nach eigenen Maßstäben
ausgelegt. Man ist sein eigenes Lehramt! An diesen bequemen Zustand hat sich die FSSPX mittlerweile gewöhnt,
deswegen wird es auch nicht zu einer Versöhnung mit Rom kommen. @ Stimmen aus dem Tradiland: Der Widerspruch,
der darin liegt, daß die FSSPX einerseits gut katholisch sein will, andererseits aber ein Konzil von
2500 Bischöfen unter Vorsitz des Papstes ablehnt (die Lehre der nachfolgenden Päpste in großen Teilen
ebenso), wird offenbar nicht empfunden.
Häresie? Die FSSPX-Anhänger haben es wirklich gut. Sie können dem Papst den Gehorsam verweigern, weil
sie ja alles besser wissen, und Erzbischöfe unter Häresieverdacht stellen, ohne selbst irgendjemandem
Rechenschaft über ihre eigene Rechtgläubigkeit ablegen zu müssen. Denn die „nachkonziliare Kirche“
lehnen sie ja ab (obwohl wir nur diese eine haben). Wie überaus praktisch! Ich frage mich auch, warum
die sog. Traditionalisten immer auf die Protestanten schimpfen; sie selber machen es auf ihre Weise doch
genauso! Nur daß sie nicht die Schrift, sondern die vorkonziliaren Päpste nach eigenem Gutdünken auslegen
und die Lehraussagen der nachkonziliaren Kirche zumeist verwerfen, weil sie nicht mit dem übereinstimmen,
was sie für den katholischen Glauben halten. Paradoxerweise lehnen sie aber den Sedisvakantismus ab,
obwohl sie ihm doch ganz offensichtlich nur aus einem Mangel an Folgerichtigkeit entgehen.
@ yaris: Daß Du einen lächerlichen Vergleich mit Popcorn heranziehst, zeigt nur, daß Du das Problem
nicht verstanden hast. Die Kirche verbietet Kondome nicht, weil sie etwas gegen Sex hat. Bloß: Der Sinn
der Sexualität besteht nicht in der geschlechtlichen Befriedigung, sondern in der Fortpflanzung. Oder
hast Du gedacht, die Möglichkeit der Fortpflanzung ist eine böse Laune der Natur? Daß mit dem Geschlechtsakt
auch die geschlechtliche Befriedigung verbunden ist, tut dem keinen Abbruch. Die Verwendung von Kondomen
macht aber den Hauptzweck der Sexualität, eben die Fortpflanzung, unmöglich. Darum sind Kondome unerlaubt.
Ganz einfach. Es ist deswegen auch nicht die Aufgabe der Kirche, Eheleuten das ungestörte Ausleben ihres
Geschlechtstriebs um jeden Preis zu ermöglichen. HIV-infizierte Eheleute müssen ihr Kreuz auf sich nehmen,
ein Opfer bringen und auf Sex verzichten. Daß viele das nicht können, wundert mich nicht. Wer nicht
an das Kreuz Christi glaubt, glaubt auch nicht an die Morallehre der Kirche. Ein Bischof wie Herr Kamphaus
müßte aber gerade Christus den Gekreuzigten predigen und die Menschen zur Umkehr und zur Nachfolge Christi
aufrufen, anstatt dauernd Konzessionen an den Zeitgeist zu machen.
Der Erzbischof macht sich die Sache mal wieder sehr einfach Daß Eheleute schwer gehandicapt sind, wenn
sie nicht mehr verkehren dürfen, weil einer von ihnen eine ansteckende Krankheit hat, liegt auf der Hand.
Aber auch für diese Last gilt das Wort der „Nachfolge Christ“: „Wenn Du Dein Kreuz willig trägst, so
wird Dich das Kreuz hienieden tragen.“ Freilich: Heute den Menschen das Kreuz zu predigen, ist natürlich
schwieriger als sich an den Zeitgeist anzubiedern, da hat der Herr Erzbischof schon recht.
„Die Krise der Kirche ist eine Krise der Bischöfe“ (Kardinal Seper) Daß es „die legitime Entscheidung
des einzelnen“ sei, „zum Kondom zu greifen oder nicht“ liegt auf der Linie der sog. Königsteiner Erklärung
zur „Pillenenzyklika“. Danach soll es sich ja – kurz gesagt – so verhalten, daß es dem einzelnen „nach
gewissenhafter Prüfung“ freisteht, von einem die Moral betreffenden Dogma abzuweichen, ohne sich deswegen
vor Gott zu verfehlen. Wenn auch die Bischöfe dies nur im Zusammenhang mit der Empfängnisverhütung
behauptet haben, ist natürlich überhaupt kein Grund ersichtlich, diese „Gewissensentscheidung“ auf diesen
Gegenstand zu beschränken. Die Meinung von Kamphaus spinnt daher nur folgerichtig die falsche Lehre der
„Königsteiner Erklärung“ fort – woran man wieder einmal sehen kann, daß ein Irrtum unweigerlich weitere
Irrtümer nach sich zieht.
Ex-Abt Aufschlußreich an diesem Interview ist nur, daß der Massenabfall vom Glauben sogar vor Äbten
nicht haltmacht. Wahrscheinlich gilt auch hier: Cherchez la femme!