Mittwoch, 4. Mai 2005 07:10
Lesername: Dr. Otterbeck
Beiträge: 1.001
[ « 1 2 3 4 » ]
Dienstag, 8. April 2008 18:32
Dr. Otterbeck: Banale Bischofsmitra??
Werte Re(d)aktionäre!

PAULUS Romanae Ecclesiae EPISCOPUS; so sind alle Konzilsbeschlüsse unterschrieben. Der Papst ist DER Bischof und ohne ihn sind die andern es nicht richtig. Das heißt: Falls überhaupt irgendwo die Mitra die richtige Wappenkrone ist, dann für den Hl. Vater.
[mehr…]
Mittwoch, 2. April 2008 08:12
Dr. Otterbeck: @Marcelus
Die Messdefinition in Nr. 7 der Erstfassung des MR 1970 war nicht „falsch“, sondern umdeutbar. Die Änderung in die jetztige Fassung (Nr. 27) erfolgte, um der feindseligen Umdeutung durch die extreme Rechte den „Wind aus den Segeln“ zu nehmen.

„Richtig“ oder „falsch“ hängt (s.u.) davon ab, ob man das „Gedächtnis“ sakramental oder nur symbolisch versteht.
[mehr…]
Dienstag, 1. April 2008 21:54
Dr. Otterbeck: @Marcelus
Schon möglich: Paul VI. betonte im Gespräch mit Guitton, dass er es immer als SAKRAMENTALES Gedächtnis verstanden habe, wenn vom Gedächtnis, dass die Heilige Versammlung feiert, die Rede ist. Der Begriff eines nur symbolischen Gedächtnisses fand nie die Billigung irgendeines Papstes. Sakrament aber ist, katholische-orthodox begriffen, nie „nur“ Zeichen sondern Gnadenmittel der Gegenwart des wirklichen Herrn. [mehr…]
Sonntag, 23. März 2008 09:48
Dr. Otterbeck: @Berengeria
Der CiG sollte sein Erscheinen einstellen und, im neuen Layout, als Großinserat in „Publik-Forum“ eingerückt werden. Für Herrn Röser findet sicher noch eine Verwendung als Märchenonkel bei der EKD. [mehr…]
Freitag, 21. März 2008 08:35
Sie können sich denken, dass mir die „neue“ Fürbitte (1970) lieber ist als die „alte“ (1962). Denn Papst Paul VI. hat das Problem begriffen. Wenn ich aber höre, wie ungeniert Hanspeterheinz aus Auxburg unseren Heiligen Vater gestern in den Tagesthemen beleidigen durfte, dann hoffe ich doch, dass die überbordende Kritik (endlich eine Gelegenheit!) es den Altritualisten wenigstens leichter machen wird, die Abmilderung, die B XVI von 1962 weg in Richtung 1970 vornahm, leichter zu akzeptieren. Schwer genug ist es für Ihre „Szene“ ja. [mehr…]
Mittwoch, 19. März 2008 08:43
Dr. Otterbeck: Unione di Centro
Versucht kreuz.net jetzt allen Ernstes, die Prinzessin Borghese als „Christdemokratin“ zu „entlarven“? Und Gebhard Fürst als Freimaurerfreund?? Lächerlich.

Zu Hans Küng (80.: heute!) ist übrigens kathpedia recht lesenswert…
[mehr…]
Mittwoch, 19. März 2008 08:41
wenn der geistliche Gehorsam zusammenbricht, dann tritt eben der Krieg um „Machtanteile“ auf den Plan; „mehr Gehorsam“, so dialektisch das klingt, brächte auch Entkrampfungen bei der Rangelei um Vorrechte und Zuständigkeiten… Frohe Ostern! [mehr…]
Dienstag, 18. März 2008 20:10
Dr. Otterbeck: @Freinsberg
Je demokratischer das weltliche Bewusstsein, desto notwendiger muss die Kirche im Eigenen ihre Ordnung beachten, um „Zeugnis“ zu geben. Ihr Beispiel hinkt. Nicht der Bundespräsident sagt dem Richter, wie er zu urteilen hat, sondern das legitime Recht, in D. regelmäßig von Bundestag und Bundesrat verabschiedet. Das ist in der Kirche eher ähnlich als anders. Einen Papst an der Spitze von heute 1,2 Mrd. Gläubigen für einen Despoten zu halten war schon vor 1517 irreführend. Fast immer hatten die Päpste in der Neuzeit ihre liebe Not, ihrer geistlichen Autorität (!) überhaupt Respekt zu verschaffen. Das war sogar zwischen Pius IX. und Pius XII. kaum anders, denn hinterm Rücken und abseits der hierarchischen Spitzen hat der Klerus ja doch weithin getrieben, was er für richtig hielt. Enzykliken werden erst seit Humanae vitae öffentlich zur Kenntnis genommen (vielleicht mit Ausnahme von „Rerum novarum“ 1891 und „Pacem in terris“ 1963), gelesen im Volk sogar vielleicht erst jetzt. Wer „Gewalten“ neu verteilen will, will meist selber mehr zu kommandieren haben. Der Gehorsam sagt aber eigentlich „alle müssen hören“ (weil sonst alle bloß befehlen wollen, was zur totalen Selbstblockade des Apparats führt; siehe: dt. Bistümer). Probleme im Detail leugne ich nicht, gerade Altritualisten sind oft alles andere als papsttreu (und lesen z.B. „Sacramentum caritatis“ nicht). Aber wer flott auf den „Zentralismus“ schimpft, hat die Zeichen der Zeit schlicht verpennt –- oder giert selber nach „power“ [mehr…]
Freitag, 29. Februar 2008 22:16
Dr. Otterbeck: @Konrad
Allein weil die allermeisten Katholiken der „alten Messe“ nicht viel abgewinnen können, so auch ich, wird das „motu proprio“ diese Bedeutung, die Sie befürchten, nie erlangen. „Stell’ Dir vor es ist ALTE MESSE: und keiner geht hin.“ So ist es doch!

B XVI hat zwar eine Maßnahme verfügt, die dem so gen. „Verbot“ (1974) entgegengesetzt ist (das keins war, aber disziplinarisch unverzichtbar; aufgelockert schon 1984), aber der Zweck ist doch derselbe: Befestigung der Autorität von Konzil und Lehramt; das kommt auf dem Pilgerweg der Kirche gelegentlich vor: z.B. Pascendi (1907) von Pius X. einerseits, die Antrittsenzyklika von Benedikt XV. 1914 gg. den Integralismus andererseits. Man sollte sich von den krankhaften Sirenen mancher Altritualisten nicht aus der Ruhe bringen lassen. Das wesentliche jüngere Dokument ist „Sacramentum caritatis“, nicht „Summorum pontificum“.
[mehr…]
Freitag, 22. Februar 2008 10:40
Dr. Otterbeck: @Konrad
Jedenfalls erkennen wir im Rückblick, dass es disziplinarisch völlig unverzichtbar war, dass Papst Paul VI. die völlige Ersetzung der alten Messe durch das MR 1970 durchsetzte (von 1974-1984 nur mit Ausnahmen für „Privatmessen“).

Denn sonst hätten wir seit 1970 bis heute durchgehend diese ritualistische Polemik der Sektierer gehabt, die fortwährend mithilfe der „alten Messe“ gegen Konzil und Papst vorgehen, zum Schaden (!) der liturg. Tradition.
[mehr…]
Donnerstag, 21. Februar 2008 13:26
Dr. Otterbeck: @Bernado
Hat irgendwie nicht geklappt, sorry…

@Witzbold
Montini hat auch Fans unter den hier so gen. „Neokonservativen“ (die ja durchaus Mitte-links agieren können…)
[mehr…]
Donnerstag, 21. Februar 2008 13:23
Dr. Otterbeck: @Konrad
Richtig. Mag das Interview möglicherweise einen Fehlstart des sicher frommen und integren Erzbischofs als Vorsitzender markieren: „draufhauen“ gilt nicht!

Grüße an den „Landpfarrer“ (dem das Geschick desjemnigen von Bernanos erspart bleiben möge!!)
[mehr…]
Mittwoch, 20. Februar 2008 17:55
Dr. Otterbeck: @Bernado
Als, sagen wir, „Rechtsmontinianer“ schicke ich Ihnen bzw. der Webseite s.p. mal einen längeren Text aus meiner Feder. Bei Interesse, obwohl nicht ganz auf Ihrer Linie, dürfen Sie das unter s.p.de publizieren!

F.N. O.
[mehr…]
Samstag, 16. Februar 2008 10:37
Dr. Otterbeck: Die Nachfrage nach „alter Messe“ explodiert??
Als das m.p. erschien, habe ich in mittlerer Sicht eine Verzehnfachung der „Messorte“ im usus antiquior für möglich gehalten. Jetzt wird offenbar mit der Verdopplung schon suggeriert, es gäbe einen „Boom“. Den gibt es aber nicht. Weil die alte Messe nie in Volk und Klerus verankert war. Selbst die Verzehnfachung wäre marginal (von 40 auf 400 „Heilsorte“) und unerheblich (!) im Blick auf das liturgische Gesamtgeschehen. Also hat Kardinal Lehmann die Wahrheit gesagt. [mehr…]
Samstag, 16. Februar 2008 10:30
Dr. Otterbeck: 100% Maurras
Zitat: „Diese [Seele] kann richtig aggressiv und ungehalten werden – vor allem dann, wenn sie mit dem ungewässerten, unbeugsamen, hundertprozentigen Katholizismus in Kontakt kommt.

Denn der Katholizismus begnügt sich nicht mit der neokonservativen Fassade. Er zielt auf Inhalte ab und zieht daraus die Konsequenzen.

Der Katholizismus ist dem Neokonservativen ein Stachel im Fleisch, weil er den Neokonservativen an den Verrat erinnert, den dieser an der Substanz begeht.“

Wer sowas schreibt, hat keine Religion. „Der“ Katholizismus, der da zum Vorschein kommt, ist ein ideologisches Konstrukt ohne Kontakt zur Glaubenstradition, ohne Leben, ohne Liebe. Gesinnung für eine selbsternannte antisemitische, antidemokratische und asoziale „Elite“, deren Wirkungskreis allenfals 0,2% der praktizierenden Katholiken nördlich der Alpen erreicht;
dieser „ungewässerte“ Katholizimus ist das ungetaufte Heidentum in pseudotridentinischen Gewändern.
[mehr…]
Montag, 31. Dezember 2007 11:02
Dr. Otterbeck: @Preßlmayr, Pünktchen
Ja. Der Artikel ist sehr beachtlich! [mehr…]
Montag, 31. Dezember 2007 11:00
Dr. Otterbeck: Hochinteressant!
Dem Möchtegern-Kirchgänger wird ein Urteil über das erforderliche Mindestmaß an Würde der Messe zugebilligt.
Ist ihm die Messe nicht würdig genug, darf er zuhause bleiben. Also dürfen alle zuhause bleiben. Protestantismus?
[mehr…]
Samstag, 29. Dezember 2007 17:17
Dr. Otterbeck: @Pünktchen
Na ja, Huber ist nunmal so eine Art „Reichsbischof“ und fühlt sich wohl dabei. Allerdings wird Kardinal Lehmann, zu seinem Verdruss, trotz aller Anstrengung, nicht neben ihm als „deutscher Riechelieu“ in die Fußnoten der Geschichte eingehen. Guten Rutsch!

[mehr…]
Samstag, 29. Dezember 2007 17:13
Dr. Otterbeck: Die Mitra,
die Papst Johannes Paul I. bei der Inthronisation verwendete, statt Tiara, und die B XVI. an Weihnachten beim Segen urbi et orbi trug (erkennbar am Wappen JP 1), ist vermutlich dieselbe, die Johannes XXIII. bei der Konzilseröffnung trug und Pius XII. beim Dogma der Assumpta (1. Nov. 1950). [mehr…]
Donnerstag, 13. Dezember 2007 11:52
Dr. Otterbeck: @Gotthard
Das m.p. bietet nicht den leisesten Ansatz zur Bekämpfung der neuen Messe. Da die meisten „Tradi“ aber gar nicht so sehr die alte Messe mögen wie sie die „neue“ (= 6. Jh.) hassen, wird dieser Dissens immer weiter für Verwundungen sorgen. Das m.p. garantiert überhaupt keine Mindestquantität an „alten Messen“ (und selbst eine Verzehnfachung bliebe liturgisch unauffällig; Euphoriker (!) reden ja jetzt von einer Verdopplung der Tradi-„Opfer“stätten von 40 auf 80 in Dtld.); der Auslegungsspielraum für den unbestimmten Rechtsbegriff „feste Gruppe“ liegt zuerst beim betroffenen Pfarrer; dann beim Bischof. Ist das denn so schwer zu begreifen? [mehr…]
Mittwoch, 12. Dezember 2007 10:19
Dr. Otterbeck: Paul VI. sah das richtig.
Aber ein „göttliches Prinzip“?? Ist der Judaskuss auch ein „göttliches Prinzip“??

[mehr…]
Mittwoch, 12. Dezember 2007 10:14
Dr. Otterbeck: Noch einfacher!
Der (bewusst) unbestimmte Rechtsbegriff, den das M.P. verwendet, gibt dem Pfarrer (!) die Freiheit zur Auslegung. Wenn er ein „collegium“ erkennt, kann er die „alte Messe“ feiern, hat er Zweifel, geht die Sache an den Bischof.

Wieso aber das „allgemeine Rechtsprinzip“ (tres faciunt collegium) hier „einschlägig“ sein soll, bleibt schleierhaft.

Die Zahl 3 ist die geringstmögliche einer Vielheit, da 2 eine Beziehung bilden (ein „Schuldverhältnis“); ein Verein muss mehr sein als ein Vertrag, daher: min. 3; unter Ausnutzung des o.g. Auslegungsspielraums kann ein Pfarrer aber auch für nur 2 Ritualisten eine „Opfer“messe inszenieren.
[mehr…]
Freitag, 9. November 2007 10:23
Dr. Otterbeck: Schluss mit dem Stuss!
Das Portrait ist aus St. Paul v.d. Mauern und nicht von „Rahnke“!! [mehr…]
Mittwoch, 7. November 2007 12:54
Dr. Otterbeck: Herr Lintner:
Also doch? Der Artikel über Frau De Menezes war von Ihnen?? [mehr…]
Mittwoch, 31. Oktober 2007 20:09
Dr. Otterbeck: Weiter so!
Manche Ritualisten gäben erst Ruhe, wenn aus der „alten Messe“ endlich eine neue Religion würde…

Aber auch das verhindert das m.p. vom 7.7.

Roma locuta. Causa finita?
[mehr…]
Donnerstag, 25. Oktober 2007 14:10
Donnerstag, 25. Oktober 2007 13:50
Dr. Otterbeck: @Iris Raddatz
Scheint’s wirds mehr und mehr „politically correct“ sich politically incorrect zu profilieren??

[mehr…]
Donnerstag, 25. Oktober 2007 11:05
Dr. Otterbeck: @Iris Raddatz
Allmählich wird es politisch korrekt, sich über p.c. zu beklagen.

[mehr…]
Mittwoch, 26. September 2007 00:16
Dr. Otterbeck: Herr Lintner!
Sie schlagen die Frau de Mezenes und meinen Medjugorje?? [mehr…]
Mittwoch, 26. September 2007 00:07
Dr. Otterbeck: Wer richtet wen?
Papst Paul VI. hat am 11. Oktober 1976 den Traditionsbegriff von Marcel Lefebvre verurteilt; zu Recht, wie man sieht.

Roma locuta, causa finita.
[mehr…]
Sonntag, 23. September 2007 13:09
Dr. Otterbeck: Da kann man nur sagen:
Lest das Konzil, studiert es, zitiert es…

[mehr…]
Mittwoch, 12. September 2007 22:11
Dr. Otterbeck: Freund oder Feind?
Wer weiß. Vielleicht wird man sich in einiger Zukunft an den verregneten Papstbesuch MMVII als „zweite Taufe Österreichs“ erinneren; weitab von der Tagespolitik.

[mehr…]
Montag, 10. September 2007 10:37
Dr. Otterbeck: Lieber Badde,
mit diesem „Gorbatschow“-Vergleich tun Sie dem Klaus Berger aber keinen Gefallen. Er stört manche, hat aber auch viele Freunde.

Richtig ist, dass der Besuch in Heiligenkreuz ein „heimlicher Höhepunkt“ der päpstlichen Pilgerreise war!
[mehr…]
Montag, 10. September 2007 10:28
Dr. Otterbeck: Sonderablässe?
Wenn ein Papst äußert, dass soeben Gestorbene bereits Gott schauen, so ist das keine „Heiligsprechung“ (vgl. Predigt bei der Beerdigung des Papstes am 8. 4. 2005), sondern Aktualisierung dessen, was bereits Benedikt XII. 1336 in „Benedictus Deus“ formulierte.

Wer unbedingt spekulieren will, was das „Maria hat sie zu Jesus geführt“ heißen sollte, könnte sich allenfalls fragen, ob der Hl. Vater den Verstorbenen in Mariazell einen besonderen vollständigen Ablass zugewendet hat…

[mehr…]
Samstag, 8. September 2007 10:16
Dr. Otterbeck: Kässmann kotzt Käse kesser.
Die roten Schuhe also will sie! Kaiserin Margot? [mehr…]
Samstag, 1. September 2007 17:18
Hier nochmal die Passage aus SC (50):

Ordo missae ita recognoscatur ut singularum partium propria ratio necnon mutua connexio clarius pateant, atque pia et actuosa fidelium participatio facilior reddatur. Quamobrem ritus, probe servata eorum substantia, simpliciores fiant; ea omittantur quae temporum decursu duplicata fuerunt vel minus utiliter addita; restituantur vero ad pristinam sanctorum Patrum normam nonnulla quae temporum iniuria deciderunt, prout opportuna vel necessaria videntur.

– Teilhabe der Gläubigen erleichtern
– Riten vereinfachen
– weniger Sinnvolles weglassen
– Günstiges und Notwendiges wiederherstellen,

alles aber nach der Norm der Heiligen Väter (eine trid. Formel!); Fazit: novus ordo geht „in Ordnung“.
[mehr…]
Samstag, 1. September 2007 17:00
Dr. Otterbeck: @sweet tobacco
Ne, nee. Die DBK würde mich nicht beschäftigen, da ich das „Credo des Gottesvolkes“ glaube. Das hält man da für Altpapier. Ich kann auch keinen Fahneneid auf den Sekretär der DBK leisten! [mehr…]
Samstag, 1. September 2007 16:56
Dr. Otterbeck: @Bernado
Die paar Sätze, die im älteren Usus laut gesprochen werden, müsste doch jeder Zelebrant auf Latein hinkriegen. Die Klippe ist dann wohl die Präfation?

P.S.
Die Statistik von PMT zugrundegelegt (40 Orte), halte ich ein Anwachsen der Zelebrationsorte auf rd. 350 bis 400 in Dtld. für möglich. Bei rd. 16.000 Priestern müsste das quantitativ auch ohne schwerfällige Regularien zu managen sein. Aber das macht die „alte Messe“ immer noch nicht zum Volkssport.
[mehr…]
Samstag, 1. September 2007 11:36
Dr. Otterbeck: @Rainer
Prof. Gerhard Richter hat kein Honorar verlangt. Im übrigen wurde der „Zufall“ der Farbverteilung künstlerisch korrigiert. Insofern also doch der für Eingriffe offene Zufall?

Ich halte das Fenster für ein Hauptwerk des 21. Jh.; besser hätte man die ungeheure Zahl und Vielfalt der Märtyrer des 20. Jh. nicht verewigen können.

„Moscheefenster“ sind übrigens die Fenster direkt rechts und links neben dem Richterfenster, bloß ornamental.

Und der neue Teppich im Altarraum, sündhaft teuer, hätte besser in einen Saunaclub gepasst.
[mehr…]
Mittwoch, 22. August 2007 18:22
Dr. Otterbeck: @Benedikt
Solange die Kirche als eine des Gehorsams definiert wurde und wird, ist es jedenfalls nicht ganz in sich widerspruchsfrei, wenn man die „Repression“ beklagt, mit der 1970 ff. die liturgischen Reformen (teilweise) durchgesetzt wurden.

Historisch korrekter müsste m.E. stets mit einfließen, dass die Maßnahmen von 1970 ff. nicht in erster Linie auf die „alte Messe“ antworteten, sondern bereits das Chaos der „Zwischenzeit“ (seit 1962-63-64…) in Angriff nahmen; bis heute nicht vollends erfolgreich.

Die Feinde der Liturgiereform weigern sich stets und überall zu erläutern, woher denn das Durcheinander der frühen 60-er überhaupt kommen konnte, wenn „das Messopfer“ angeblich so innig in Herz und Seele von Klerus und Volk verankert war. Da ist doch wohl auch die Wahrnahmung von una voce etc. interessegeleitet, oder?
[mehr…]
Mittwoch, 22. August 2007 15:13
Dr. Otterbeck: @Rudolfus
Schluss mit dem Stuss! (Habe den Wortlaut des Interviews mit Kard. Lehmann gelesen: Völlig korrekt, sein statement.) [mehr…]
Mittwoch, 22. August 2007 11:24
Dr. Otterbeck: @Pünktchen
Sehr richtig! [mehr…]
Samstag, 18. August 2007 11:14
Wenn mich nicht alles täuscht, wurden diese Aussagen von J 23 neulich in den responsa ad quaestiones der „Inquisition“ wieder zitiert.

Hat W. Huber das übersehen? „Verrat am Konzil“?
[mehr…]
Samstag, 18. August 2007 10:59
Nun bin ich kein Experte in Byzantinismus. Mir geht aber die (hypothetische) Frage nach, ob der Islam in Europa obsiegt hätte, ohne die Entdeckung der strengeren Auffassung vom römischen Primat.

Und Vatikanum II halte ich, anders als „Stuss-“„Ru“„dolfus“, für die Steigerung dieser Einsicht. Papst-und-Bischöfe und kein Bischof außerhalb ermöglichen die Zukunft der wahren Religion, weltweit. Wetten dass?
[mehr…]
Freitag, 17. August 2007 19:36
Dr. Otterbeck: Lieber Herr Guttenberger,
die Regelung des m.p. lässt sich nicht „unterdrücken“; nur im Fall echter Störung kann ein Bischof „einschreiten“. Jedes relevante pastorale Bedürfnis nach dem usus antiquior des Römischen Ritus kann mit Aussicht auf Erfolg geltendgemacht werden. Dennoch rechne ich nicht damit, dass es einen in der Öffentlichkeit relevanten Zulauf zur „alten Messe“ geben wird (selbst wenn statt 40 ca. 400 Zelebrationen mtld. in Dtld. angeboten würden: Wer bemerkt denn was davon?). Das Thema ist m.E. „durch“.

Als außerdordentlich dämlich empfand ich allerdings die pseudo-kanonistischen Verrenkungen eines Bf. Mussinghoff, der meinte, vielleicht habe Paul VI. die „alte Messe“ ja doch verboten. Eine reichlich schlaumeierische Umdeutung der Klausel zum In-Kraft-Treten der Ap. Konstitution „Missale Romanum“ vom 3. April 1969. Diese richtete sich gegen entgegenstehende Vorschriften (etwa Quo primum, 1570) aber nicht doktrinär gegen ältere Ausgaben des MR.

P.S.
Zu „sola scriptura“: Exeget Klaus Berger vertrat neulich sogar die Auffassung, der Kanon des Neuen Testaments stamme aus Rom (auch unter Hinweis auf die Kunst, Darstellung der Überreichung der nova lex an Petrus und Paulus durch Christus). Interessant? Interessant.
[mehr…]
Freitag, 17. August 2007 08:28
Warum ist denn das „emoticon“ (der „smiley“) aus der Auswahl verschwunden, der ein Buch liest?

War die Kombination (unten) allzu witzig?

(Buchleser)
[mehr…]
Freitag, 17. August 2007 08:22
Dr. Otterbeck: @Laurentius2, späte Antwort:
Das von Ihnen vermisste Zitat vom 29.06.1972 findet sich auf S. 707 der Insegnamenti Paolo VI, Bd. X (1972); bzw.

www.vatican.va, Paul VI., Predigten (Datum).
[mehr…]
Donnerstag, 16. August 2007 15:18
Dr. Otterbeck: @Hegerl
Was soll denn das? Hier „unerhört“ zu brüllen? Sie können ja so viele böse Briefe schreiben wie sie wollen… Ich tue es nicht. Basta.

@Pünktchen

Ich erkundige mich erstmal andernorts, ob jemand Näheres über „Fregatte“ Bussmann weiß. Ich bin als „Inquisitor“ völlig ungeignet!!
[mehr…]
Donnerstag, 16. August 2007 02:10
Dr. Otterbeck: @Maledica
„Abwarten und Tee trinken!“

[mehr…]
[ « 1 2 3 4 » ]
Mittwoch, 15. August 2007 18:03
Dr. Otterbeck: @möchtegern „total krank“
Unvoreingenommene Leser konnten die Richtzahl 25 im Papier von Bf. Mixa immer nur als rein administrativen Wert auffassen. Die Zielrichtung war eindeutig nicht bremsend „anti-antiq“, sondern auf Praktikabilität des M.P. ausgerichtet. Die kreuz.netter sind allerdings fast genial in der „Deutung“ oft ungelesener Texte! Beleg? Die hiesige „Deutung“ des Vatikanum II. [mehr…]
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.
Copyright © 2008 kreuz.net