Montag, 19. März 2007 15:38
Lesername: Pippifax
Beiträge: 183
Pippifax: @Gotthard
ich mag mich irren, aber sind die von Dir als falsch dargestellten Aussagen nicht in Trient dogmatisiert
worden?
Sollte dies der Fall sein, wäre es dann nicht zumindest angebracht, zu sagen, daß die diese „falschen“ Aussagen lediglich nicht DEINEN Glauben ausdrücken? [mehr…]
Sollte dies der Fall sein, wäre es dann nicht zumindest angebracht, zu sagen, daß die diese „falschen“ Aussagen lediglich nicht DEINEN Glauben ausdrücken? [mehr…]
Donnerstag, 1. Mai 2008 18:32
Pippifax: mag sein gunsenum
Allerdings hat er auch nach 1968 an der Alten Messe festgehalten. Lesen Sie mal „Don Camillo und die Rothaarige“.
Für einen Priester wie Don Camillo würde ich auch so manchen Anschiss in Kauf nehmen
[mehr…]
Für einen Priester wie Don Camillo würde ich auch so manchen Anschiss in Kauf nehmen
Dienstag, 29. April 2008 21:51
Pippifax: Kommunikationsprobleme?
und mit Pelosi und Kerry hat wieder mal keiner gesprochen?
Da haben die wenigstens keine Abmachung gebrochen
@Burgoros
In Relation zu dem was Sie hier sonst abliefern, ist Ihr letzter Beitrag äußerst vernünftig. In der Tat ist Bush in einigen Punkten, nicht in allen, der christlichen Wahrheit verbunden. In manchen steht er konträr, ein Evangelikaler halt. Ich hab auch beide Male gehofft, daß er gewinnt. Aus taktischen Gründen. Die Linken in Europa tun ja immer so, als wären die DEM Friedensengel
. [mehr…]
Da haben die wenigstens keine Abmachung gebrochen
@Burgoros
In Relation zu dem was Sie hier sonst abliefern, ist Ihr letzter Beitrag äußerst vernünftig. In der Tat ist Bush in einigen Punkten, nicht in allen, der christlichen Wahrheit verbunden. In manchen steht er konträr, ein Evangelikaler halt. Ich hab auch beide Male gehofft, daß er gewinnt. Aus taktischen Gründen. Die Linken in Europa tun ja immer so, als wären die DEM Friedensengel
Mittwoch, 23. April 2008 20:08
Pippifax: Wenn wir schon beim Englischen sind
Es muss natürlich sex sells heißen
sale ist dann das Substantiv [mehr…]
sale ist dann das Substantiv [mehr…]
Mittwoch, 23. April 2008 19:34
Pippifax: @Kurt K
1. Ich lehne ab, was Sie als sexuelle Revolution
bezeichnen.
2. Ich passe weiterhin in keine der drei von Ihnen
genannten Gruppen.
3. Schwul bin ich auch nicht.
Sie müssen daher mindestens eine weitere Gruppe kreieren!
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bezeichnen.
2. Ich passe weiterhin in keine der drei von Ihnen
genannten Gruppen.
3. Schwul bin ich auch nicht.
Sie müssen daher mindestens eine weitere Gruppe kreieren!
Mittwoch, 23. April 2008 18:47
Pippifax: Oh heilige Einfachheit!
Vorweg: Die Bilder sind wirklich unpassend.
Die These, daß der NS für den offenkundigen Sittenverfall der späten 60iger Jahre, der unsere Gesellschaften bis heute geißelt, verantwortlich ist, ist viel zu einfach und daher irreführend.
Wer H. Manns Untertan gelesen hat, weiß wie im Kulturprotestantismus des späten 19. Jahrh. mit dem Thema Keuschheit umgegangen wurde. Heuchlerisch! Außen hui, innen pfui. Hier hatte die schon in den 20igern beginnende öffentliche Zügellosigkeit in den nord- und ostdeutschen Städten einen guten Nährboden. Die Nazis, die dort ihre Hochburgen hatten, wurzelten eben auch dort geistig.
In den kath. Breiten war dies glücklicherweise etwas anders. Dort war man lange resistent demgegenüber. Allerdings gab und gibt es leider immer wieder Katholiken, die offenbar derart an der eigenen Tugend berauscht sind, daß sie es für geboten halten, den Sünder zu stigmatisieren anstatt ihm die Hand zur Umkehr zu reichen. Sie Geschichten von Abtreibungen in gut kath. Familien zur Skandalvermeidung in den 50igern mögen Einzelfälle gewesen sein, treffend sind sie trotzdem.
Hinzu kam noch, daß die Wirtschaftswunderzeit den Glauben auch unter den Kathol. innerlich erodieren lies. „Dank“ dem Aggiornamento musste man dann auch nicht mehr so tun als ob und konnte sich ganz öffentl. dem Zeitgeist hingeben. Da blieb etwa für die Aktion „saubere Leinwand“ von A. Süsterhenn nur noch Spott. Den Rest erledigte dann die Gier der Medien und der Opportunismus. Sex sales eben. [mehr…]
Die These, daß der NS für den offenkundigen Sittenverfall der späten 60iger Jahre, der unsere Gesellschaften bis heute geißelt, verantwortlich ist, ist viel zu einfach und daher irreführend.
Wer H. Manns Untertan gelesen hat, weiß wie im Kulturprotestantismus des späten 19. Jahrh. mit dem Thema Keuschheit umgegangen wurde. Heuchlerisch! Außen hui, innen pfui. Hier hatte die schon in den 20igern beginnende öffentliche Zügellosigkeit in den nord- und ostdeutschen Städten einen guten Nährboden. Die Nazis, die dort ihre Hochburgen hatten, wurzelten eben auch dort geistig.
In den kath. Breiten war dies glücklicherweise etwas anders. Dort war man lange resistent demgegenüber. Allerdings gab und gibt es leider immer wieder Katholiken, die offenbar derart an der eigenen Tugend berauscht sind, daß sie es für geboten halten, den Sünder zu stigmatisieren anstatt ihm die Hand zur Umkehr zu reichen. Sie Geschichten von Abtreibungen in gut kath. Familien zur Skandalvermeidung in den 50igern mögen Einzelfälle gewesen sein, treffend sind sie trotzdem.
Hinzu kam noch, daß die Wirtschaftswunderzeit den Glauben auch unter den Kathol. innerlich erodieren lies. „Dank“ dem Aggiornamento musste man dann auch nicht mehr so tun als ob und konnte sich ganz öffentl. dem Zeitgeist hingeben. Da blieb etwa für die Aktion „saubere Leinwand“ von A. Süsterhenn nur noch Spott. Den Rest erledigte dann die Gier der Medien und der Opportunismus. Sex sales eben. [mehr…]
Dienstag, 22. April 2008 20:07
Pippifax: Abtreibung auf Kasse in D?
@„sexy“christ
Das kann man aber letztlich über jede Kassenleistung sagen, liegt dem dt. Gesundheitssystem nun mal inne.
Ansonsten wäre mir neu, daß die Abtreibung von der gesetzl. Kasse bezahlt wird. Mir war so, als ob man das selbst zahlt und bei mangelnder Leistungsfähigkeit nach SGB II vom Amt gezahlt wird. Vielleicht können Sie Ihre Aussage noch ein bischen substantiieren, da ich wirklich neugierig bin.
@ordo1962
Sie haben ja grundsätzlich recht. Nur sollten Sie nicht auf seine Provokation einsteigen, sondern sachlich bleiben. Das nützt mehr. Was glauben Sie, wie er sich jetzt freut, weil Sie die Geschichten über seine digitalen Gespielinnen ernst genommen haben. [mehr…]
Das kann man aber letztlich über jede Kassenleistung sagen, liegt dem dt. Gesundheitssystem nun mal inne.
Ansonsten wäre mir neu, daß die Abtreibung von der gesetzl. Kasse bezahlt wird. Mir war so, als ob man das selbst zahlt und bei mangelnder Leistungsfähigkeit nach SGB II vom Amt gezahlt wird. Vielleicht können Sie Ihre Aussage noch ein bischen substantiieren, da ich wirklich neugierig bin.
@ordo1962
Sie haben ja grundsätzlich recht. Nur sollten Sie nicht auf seine Provokation einsteigen, sondern sachlich bleiben. Das nützt mehr. Was glauben Sie, wie er sich jetzt freut, weil Sie die Geschichten über seine digitalen Gespielinnen ernst genommen haben. [mehr…]
Samstag, 19. April 2008 18:22
Pippifax: @„sexy“christ
Sie scheinen zu verkennen, daß eine Adoption nicht primär dazu dient Familienglück herzustellen, sondern
dazu Kindern, die ohne erziehungswillige Eltern leben müssen, ein neues zu Hause zu geben. Meines Erachtens
gibt es aber nach wie vor mehr adoptionswillige Paare als Kinder, die adoptiert werden können. Deswegen
kann eine Homo-„Familie“ kein gesetzgeberischer Regelfall sein, Ursache und Wirkung eben.
Hier wäre es interessant zu wissen, wieviele „lesbisch-verpartnerte“ Paare mittels künstlicher Befruchtung einen Kinderwunsch realisiert haben. Einer der Aktivisten hat doch bestimmt Zahlen. [mehr…]
Hier wäre es interessant zu wissen, wieviele „lesbisch-verpartnerte“ Paare mittels künstlicher Befruchtung einen Kinderwunsch realisiert haben. Einer der Aktivisten hat doch bestimmt Zahlen. [mehr…]
Samstag, 19. April 2008 18:09
Pippifax: Stimmt Simon,
da hab ich mich wohl vertan. Meine Aussage beruhte nur auf der abweichenden Auffassung von Papier, der
die Institutsgarantie als weitergehend gegenüber einem Abwehrrecht verstanden hat.
Sei es drum, einen Anspruch auf „Gleichberechtigung“ gibt es trotzdem nicht. [mehr…]
Sei es drum, einen Anspruch auf „Gleichberechtigung“ gibt es trotzdem nicht. [mehr…]
Samstag, 19. April 2008 16:03
Pippifax: Blödsinn! „sexy“christ
Die Privilegierung der Ehe in Art. 6 GG hat nichts mit dem Tabu der Homosex. zu tun; sie hat damit zu
tun, daß aus Sicht der Verfassungsgeber Ehe und Familie untrennbar zusammenhängen, so wie Stöhr das
hier skizziert hat. Diesen Zusammenhang wollte man privilegieren, weil er dem Staat nützte und auch heute
noch nützen würde. Es sollten 1. viele Kinder geboren werden und 2. in der Familie erzogen werden und
nicht in der FDJ, HJ etc.
Wenn sie einen veränderten Zeitbezug konstatieren wollen, dann nur den, daß heute deutlich mehr Ehen kinderlos sind. Das liegt, neben einer höheren Infertilisationsrate daran, daß das Interesse an Kindern auch in Ehen aus moralischen wie ökonom. Gründen geringer ist. Daher kann man diskutieren, ob eine kinderlose Ehe noch derart stark privilegiert werden muss. Keinesfalls kann dieser Umstand dazu dienen, eine breitere Teilhabe für Homo-Verbindungen zu rechtfertigen.
@timpressum
Danke, daß Sie mich darauf hingewiesen haben, daß ich nur hätte Wikipedia lesen müssen, anstatt mehrere Jahre Jura zu studieren. Die Dinge die sie herauskopiert haben, sind nur zum Teil aussagekräftig. Ein Homo, der seinem leiblichen Kind etwas vererbt, wird steuerlich nicht schlechter gestellt als ein Normal Veranlagter. [mehr…]
Wenn sie einen veränderten Zeitbezug konstatieren wollen, dann nur den, daß heute deutlich mehr Ehen kinderlos sind. Das liegt, neben einer höheren Infertilisationsrate daran, daß das Interesse an Kindern auch in Ehen aus moralischen wie ökonom. Gründen geringer ist. Daher kann man diskutieren, ob eine kinderlose Ehe noch derart stark privilegiert werden muss. Keinesfalls kann dieser Umstand dazu dienen, eine breitere Teilhabe für Homo-Verbindungen zu rechtfertigen.
@timpressum
Danke, daß Sie mich darauf hingewiesen haben, daß ich nur hätte Wikipedia lesen müssen, anstatt mehrere Jahre Jura zu studieren. Die Dinge die sie herauskopiert haben, sind nur zum Teil aussagekräftig. Ein Homo, der seinem leiblichen Kind etwas vererbt, wird steuerlich nicht schlechter gestellt als ein Normal Veranlagter. [mehr…]
Samstag, 19. April 2008 15:29
Pippifax: Denkbar Kurt K.
Aber dann stellt sich die Frage, warum der Staat das Institut Ehe überhaupt anbietet bzw. aufzwingt.
Wenn ich als Katholik heiraten möchte, dann bin ich gezwungen, erst zum Standesamt zu gehen, bevor ich das Sakrament spenden und empfangen darf. Andernfalls würde der Priester, der für die Kirche das Versprechen in Empfang nimmt, eine Ordnungswidrigkeit begehen.
Insgesamt ist in der Tat ein Problem, daß heutzutage jeder die Hand aufhält und vom Staat Leistung erwartet, dann heulen die Homos auf, wenn sie keine bekommen. Wenn man die Steuer und Abgabenqoute radikal senken würde, dafür aber auch die Eigenverantwortung stärkte, dann wären auch Familien mit mehreren Kindern nicht mehr so stark diskriminiert und die Homos hätten keinen Grund aufzuheulen. [mehr…]
Wenn ich als Katholik heiraten möchte, dann bin ich gezwungen, erst zum Standesamt zu gehen, bevor ich das Sakrament spenden und empfangen darf. Andernfalls würde der Priester, der für die Kirche das Versprechen in Empfang nimmt, eine Ordnungswidrigkeit begehen.
Insgesamt ist in der Tat ein Problem, daß heutzutage jeder die Hand aufhält und vom Staat Leistung erwartet, dann heulen die Homos auf, wenn sie keine bekommen. Wenn man die Steuer und Abgabenqoute radikal senken würde, dafür aber auch die Eigenverantwortung stärkte, dann wären auch Familien mit mehreren Kindern nicht mehr so stark diskriminiert und die Homos hätten keinen Grund aufzuheulen. [mehr…]
Samstag, 19. April 2008 14:01
Pippifax: @Timpressum
Jetzt hören Sie doch endlich mal mit der Mär auf, daß homosexuell veranlagte Personen in Deutschland
den heterosexuell veranlagten Personen nicht gleichgestellt sein. Das stimmt nicht.
Jede natürliche Person, die Einkommen erzielt, wird zunächst nach für alle gleichen Gesetzen zum Zahlen von Steuern herangezogen (Gleichbehandlung). In einem zweiten Schritt schaut der Staat dann, ob besonders förderwürdige Umstände vorliegen. Was der Staat als besonders förderwürdig erachtet, ist zunächst erst mal Mehrheitsentscheidung, der zumindest traditionell die Idee zugrunde liegt, daß der Staat das für ihn selbst besonders Nützliche, eben Familien mit Kindern fördert.
Jetzt kann man fragen, ob denn Ehen ohne Kinder förderungswürdiger als Homo-Verbindungen ohne Kinder sind. Ich meine ja, den die Ehe an sich ist wertvoll und hat grundsätzlich Vorbildwirkung; die Homo-Verbindung ist nur ein Zugeständnis an die Beteiligten, damit die nicht extra zum Notar rennen müssen, um sich gegenseitig abzusichern, allgemeine Vorbildwirkung hat sie nicht. Sie nützt dem Staat ja nichts. Daher ist die steuerliche Ungleichbehandlung gerechtfertigt; sie ist darüber hinaus sogar notwendig. Das BVerfG hat in seiner Rechtssprechung dargelegt, daß wegen Art. 6 GG eine Ehe immer ein Stück weit privilegiert gegenüber allen anderen Formen sein muss. Lesen Sie dies bitte entsprechend nach.
Ungleichbehandlung existiert mE aber darin, daß Ehen mit Kindern nicht stärker gegenüber Ehen ohne Kinder privilegiert sind… [mehr…]
Jede natürliche Person, die Einkommen erzielt, wird zunächst nach für alle gleichen Gesetzen zum Zahlen von Steuern herangezogen (Gleichbehandlung). In einem zweiten Schritt schaut der Staat dann, ob besonders förderwürdige Umstände vorliegen. Was der Staat als besonders förderwürdig erachtet, ist zunächst erst mal Mehrheitsentscheidung, der zumindest traditionell die Idee zugrunde liegt, daß der Staat das für ihn selbst besonders Nützliche, eben Familien mit Kindern fördert.
Jetzt kann man fragen, ob denn Ehen ohne Kinder förderungswürdiger als Homo-Verbindungen ohne Kinder sind. Ich meine ja, den die Ehe an sich ist wertvoll und hat grundsätzlich Vorbildwirkung; die Homo-Verbindung ist nur ein Zugeständnis an die Beteiligten, damit die nicht extra zum Notar rennen müssen, um sich gegenseitig abzusichern, allgemeine Vorbildwirkung hat sie nicht. Sie nützt dem Staat ja nichts. Daher ist die steuerliche Ungleichbehandlung gerechtfertigt; sie ist darüber hinaus sogar notwendig. Das BVerfG hat in seiner Rechtssprechung dargelegt, daß wegen Art. 6 GG eine Ehe immer ein Stück weit privilegiert gegenüber allen anderen Formen sein muss. Lesen Sie dies bitte entsprechend nach.
Ungleichbehandlung existiert mE aber darin, daß Ehen mit Kindern nicht stärker gegenüber Ehen ohne Kinder privilegiert sind… [mehr…]
Montag, 14. April 2008 14:08
Pippifax: Eine Frage bleibt?
Der Zusammenhang zwischen Inhalt und Form ist heute leider nicht mehr so präsent; daß bedeutet aber nicht, daß es diesen Zusammenhang nicht mehr gibt, sondern lediglich, daß der Inhalt selbst über die Zerstörung der Form in Mitleidenschaft gezogen wird. Ich glaube, daß dieses Ergebnis bei einigen hier auf gewisse, wenn nicht gar ungeteilte Zustimmung trifft. [mehr…]
Sonntag, 13. April 2008 17:21
Pippifax: Ex-Priester?
Es gibt keine Ex-Priester. Ein Mann, der eine gültige Priesterweihe empfangen hat, ist Priester Jesu Christi in Ewigkeit. Allenfalls kann ein Priester von seinen Rechten und Pflichten entbunden werden. [mehr…]
Samstag, 12. April 2008 18:58
Pippifax: Sie mögen recht haben Ansgar,
aber der heutige Zustand, der ebenso schlimm ist, wie der Zustand zu Zeiten der Reformation, zu Zeiten des Hl. Canisius ist der, daß viele Funktionäre der Kirche gar kein Interesse an einer Besserung haben. Ein Petrus Canisius würde heute aus diversen Bistümern herausgeworfen werden, notfalls mit dem Argument, er spalte die Gemeinde etc. Teile der Hierarchie mögen damals gleichgültig gewesen sein, heute sind sie spezifisch katholischen regelrecht feindselig gegenüber eingestellt. [mehr…]
Samstag, 12. April 2008 12:46
Pippifax: Leider zu spät entdeckt, DrCreativ
Es tut mir leid, daß ich Ihre Wortmeldung jetzt erst lese, aber ich denke man kann schon was tun.
Vielleicht wäre es fürs Erste gut, einen Brief an Frau Claudia Roth zu schreiben, in der Sie Ihrer Betroffenheit Ausdruck verleihen. Die Abgeordnete wird diese sicher mit Ihnen teilen. Weiterhin könnte man die Bundesfamilienministerin Fr. von der Leyen informieren und überliegen, ob es nicht möglich ist, gesetzliche Grundlagen zu schaffen, um die verstörten Kinder gänzlich dem Einfluss des Staates zu unterstellen. In der Öffentlichkeit wird viel zu sehr thematisiert, daß Eltern ihre Kinder verhungern lassen, oder gar umbringen. Das eigentlich noch viel schlimmere Infiltrieren von Kindern mit mittelalterlichen Vorstellungen wie absoluter Wahrheit, Leben nach dem Tod, Himmel & Hölle etc. erscheint oft nur als Randnotiz.
Ich finde es insgesamt sehr positiv, daß es noch so couragierte Menschen wie Sie in unserem Land gibt, die sich diesen Dingen annehmen. Man sollte Sie für das Bundesverdienstkreuz am Bande vorschlagen
[mehr…]
Vielleicht wäre es fürs Erste gut, einen Brief an Frau Claudia Roth zu schreiben, in der Sie Ihrer Betroffenheit Ausdruck verleihen. Die Abgeordnete wird diese sicher mit Ihnen teilen. Weiterhin könnte man die Bundesfamilienministerin Fr. von der Leyen informieren und überliegen, ob es nicht möglich ist, gesetzliche Grundlagen zu schaffen, um die verstörten Kinder gänzlich dem Einfluss des Staates zu unterstellen. In der Öffentlichkeit wird viel zu sehr thematisiert, daß Eltern ihre Kinder verhungern lassen, oder gar umbringen. Das eigentlich noch viel schlimmere Infiltrieren von Kindern mit mittelalterlichen Vorstellungen wie absoluter Wahrheit, Leben nach dem Tod, Himmel & Hölle etc. erscheint oft nur als Randnotiz.
Ich finde es insgesamt sehr positiv, daß es noch so couragierte Menschen wie Sie in unserem Land gibt, die sich diesen Dingen annehmen. Man sollte Sie für das Bundesverdienstkreuz am Bande vorschlagen
Dienstag, 8. April 2008 08:29
Pippifax: kreuz.net übertreibt!
Ich bin ja wahrlich kein Freund des Wiener Kardinalerzbischofs und es gibt sicher genug Gründe sich kritisch
mit ihm auseinanderzusetzen, allerdings hat er doch wohl als Replik auf die Aussagen des schismatischen
Ostbischofs klar gestellt, was die Lehre der Kirche ist.
Sich anzuhören, was die Ostler sagen, stellt aus meiner Sicht per se auch keine Zustimmung dar. [mehr…]
Sich anzuhören, was die Ostler sagen, stellt aus meiner Sicht per se auch keine Zustimmung dar. [mehr…]
Sonntag, 23. März 2008 12:09
Pippifax: @Filius
Das ist vollkommen unerheblich. 1945 wurde in Mittel- und Ostdeutschland die Tyrannei des nationalen Kollektivismus
durch die Tyrannei des internationalen Kollektivismus ersetzt. Die Regierung der DDR ist im wesentlichen
deckungsgleich mit den Moskauer Bolschewiken gewesen. Andernfalls wäre nämlich das Regime in Ost-Berlin
im Frühsommer 1953 Geschichte gewesen.
Ansonsten ein schöner Bericht.
Mir persönlich stellt sich aber die Frage, warum es eine so große Rolle spielen soll, wie die nationalen Sozialisten ihre Opfer getötet haben.
Schade ist nur, daß auch viele Katholiken, die den Regimen beider Sozialismen tapfer getrotzt haben, letztlich nicht die subtile Zersetzungswirkung des Liberalismus erkannt haben. [mehr…]
Ansonsten ein schöner Bericht.
Mir persönlich stellt sich aber die Frage, warum es eine so große Rolle spielen soll, wie die nationalen Sozialisten ihre Opfer getötet haben.
Schade ist nur, daß auch viele Katholiken, die den Regimen beider Sozialismen tapfer getrotzt haben, letztlich nicht die subtile Zersetzungswirkung des Liberalismus erkannt haben. [mehr…]
Freitag, 21. März 2008 13:28
Pippifax: Da haben Sie recht, Brandenburgis
Der offenkundig aus dem poln. stammende Name müsste Lubszczyk lauten oder aber Lubczyk. Manchmal sieht man auch eingedeutschte poln. Nachnamen, wo man die schwierigen poln. Laute sz, cz, rz etc. einfach zum sch gemacht hat. Das wäre dann Lubschyk. [mehr…]
Samstag, 8. März 2008 17:26
Pippifax: Meistens nicht geheim!
In der BRD sind die Abstimmungen in Parlamenten normalerweise öffentlich. Unter www.abgeordnetenwatch.de beispielsweise kann man sich über das Abstimmverhalten der Abgeordneten informieren. Einzige Ausnahme sind Wahlen von Personen, die sind geheim. [mehr…]
Donnerstag, 6. März 2008 22:07
Pippifax: @agiafortuni, @PiusXII
@agiafortuni
Meines Erachtens wird die Bruderschaft derzeit aber gerade deswegen wahrgenommen, weil Benedikt bestimmte Themen, die auch mit der Bruderschaft assoziiert werden, aufgegriffen hat. Wäre statt seiner 2005 der Kard. Martini Papst geworden, gäbe es heute in der Kurie AK’s, die sich mit Kondomen, Homo-Segnungen, wiederverheirateten Geschiedenen usw. befassen würden. Ich vermute, auch in einem solchen Fall wäre die Bruderschaft nicht aus allen Nähten geplatzt. Unter Benedikt hingegen macht sie halböffentlich Diözesanpriester mit der überlieferten Messe vertraut (vgl. aktuellen Beitrag). Die geänderte Karfreitagsfürbitte resultiert aus der Biographie des Papstes als Teil der Kriegsgeneration und Schuldgefühlen gegenüber den Juden. Er ist definitiv kein (kirchen-)polit. Hardliner, leider. Das erklärt seinen Zickzackkurs. Dennoch wöllte er in seinem Pontifikat die Bruderschaft kaltstellen, hätte er die Tradition totschweigen müssen, um deren Wahrnehmung und damit die Wahrnehmung der Bruderschaft zu unterbinden.
@PiusXII
Bei anderen „Rand“themen (etwa der Kleidung von weibl. Gläubigen) sind Sie aber deutlich energischer, woher die Milde? Vergleichen Sie zudem Ihre Diskussion mit Murx über 9/11, wo M. letztlich inhaltlich das gleiche wie der Bischof vertritt und Sie M. erklären, daß das Beharren auf einer derartigen Position kontraproduktiv sei. Müsste diese Feststellung nicht auch auf den Bischof zutreffen? [mehr…]
Meines Erachtens wird die Bruderschaft derzeit aber gerade deswegen wahrgenommen, weil Benedikt bestimmte Themen, die auch mit der Bruderschaft assoziiert werden, aufgegriffen hat. Wäre statt seiner 2005 der Kard. Martini Papst geworden, gäbe es heute in der Kurie AK’s, die sich mit Kondomen, Homo-Segnungen, wiederverheirateten Geschiedenen usw. befassen würden. Ich vermute, auch in einem solchen Fall wäre die Bruderschaft nicht aus allen Nähten geplatzt. Unter Benedikt hingegen macht sie halböffentlich Diözesanpriester mit der überlieferten Messe vertraut (vgl. aktuellen Beitrag). Die geänderte Karfreitagsfürbitte resultiert aus der Biographie des Papstes als Teil der Kriegsgeneration und Schuldgefühlen gegenüber den Juden. Er ist definitiv kein (kirchen-)polit. Hardliner, leider. Das erklärt seinen Zickzackkurs. Dennoch wöllte er in seinem Pontifikat die Bruderschaft kaltstellen, hätte er die Tradition totschweigen müssen, um deren Wahrnehmung und damit die Wahrnehmung der Bruderschaft zu unterbinden.
@PiusXII
Bei anderen „Rand“themen (etwa der Kleidung von weibl. Gläubigen) sind Sie aber deutlich energischer, woher die Milde? Vergleichen Sie zudem Ihre Diskussion mit Murx über 9/11, wo M. letztlich inhaltlich das gleiche wie der Bischof vertritt und Sie M. erklären, daß das Beharren auf einer derartigen Position kontraproduktiv sei. Müsste diese Feststellung nicht auch auf den Bischof zutreffen? [mehr…]
Donnerstag, 6. März 2008 15:59
Pippifax: @Leblhuber; @agiafortuni
Leblhuber, Sie haben ja absolut recht damit, daß P.Kolbe kein Freund des Judentums war und gleichzeitig
ein religiös homogenes kath. Polen favorisierte. Ich gehe aber grundsätzlich nicht davon aus, daß er
von diesen Vorstellungen irgendwann Abstand genommen hat. Irgendeine Form von Mord hat er aber zu keiner
Zeit gutgeheißen. Insofern ist seine Biographie nicht so brüchig, wie sie es hier suggerieren. Seine
Opferung für einen anderen poln. KZ-Insassen war für ihn eine einfache moral. Frage, die keine veränderte
Auffassung bedingte.
@agiafortuni
Warum sollten Benedikt und Kard. Hoyos derart engagiert die FSSPX an die Wand fahren wollen? Quantitativ stellt die FSSPX als Größe im Promillebereich der Kirche wohl kein Problem für den Vatikan dar. Dafür die Konflikte um das MP usw. in Kauf zu nehmen, erscheint mir nicht besonders strategisch. Vielleicht sind Sie so gut und erläutern mir, was aus ihrer Sicht das Motiv ist. [mehr…]
@agiafortuni
Warum sollten Benedikt und Kard. Hoyos derart engagiert die FSSPX an die Wand fahren wollen? Quantitativ stellt die FSSPX als Größe im Promillebereich der Kirche wohl kein Problem für den Vatikan dar. Dafür die Konflikte um das MP usw. in Kauf zu nehmen, erscheint mir nicht besonders strategisch. Vielleicht sind Sie so gut und erläutern mir, was aus ihrer Sicht das Motiv ist. [mehr…]
Sonntag, 2. März 2008 17:18
Pippifax: Werter Vorposter,
ich bitte um höfliche Antwort, was denn genau Ihnen von den von bösen Nazis/Christen angetan wird und was Sie sich vom Staat erwarten. [mehr…]
Freitag, 29. Februar 2008 23:15
Pippifax: Interessaner Aspekt – aber es ist noch nicht so weit
Jetzt können die Anglikaner mal beweisen, ob sie des Dialoges, den die Hl. Kirche mit ihnen schon seit
Jahren führt, wirklich würdig sind. Das wäre zumindest dann der Fall, wenn sie hier hart bleiben.
Was die Grundrechte-Charta anbelangt, so sollen diese im Falle von Gemeinschaftsrecht schützen, so daß in der Tat der EuGH in Zukunft noch stärker den Grundrechtsschutz überwachen wird. Das wird den Schwuchteln und übrigen „Diskriminierten“ womöglich Auftrieb geben (der EuGH ist ja eher „progressiv“) und könnte ein zumindest mittelbar Problem für die Kirche darstellen. Aber alles hat sein Gutes. Mehr Druck auf die Kirche wird die Sollbruchstelle zwischen Modernisten und Konservativen zum brechen bringen und die Position des Traditionalismus stärken.
Im übrigen gibt es ja noch Polen, das die Charta nicht ratifizieren wird – jeszcze Polska nie zginęła! Die haben das Abendland ja schon einmal gerettet, damals vor den Osmanen, heute vor den Schwuchteln. [mehr…]
Was die Grundrechte-Charta anbelangt, so sollen diese im Falle von Gemeinschaftsrecht schützen, so daß in der Tat der EuGH in Zukunft noch stärker den Grundrechtsschutz überwachen wird. Das wird den Schwuchteln und übrigen „Diskriminierten“ womöglich Auftrieb geben (der EuGH ist ja eher „progressiv“) und könnte ein zumindest mittelbar Problem für die Kirche darstellen. Aber alles hat sein Gutes. Mehr Druck auf die Kirche wird die Sollbruchstelle zwischen Modernisten und Konservativen zum brechen bringen und die Position des Traditionalismus stärken.
Im übrigen gibt es ja noch Polen, das die Charta nicht ratifizieren wird – jeszcze Polska nie zginęła! Die haben das Abendland ja schon einmal gerettet, damals vor den Osmanen, heute vor den Schwuchteln. [mehr…]
Donnerstag, 28. Februar 2008 23:31
Pippifax: @Tridentinus
Nach Ihrer Ansicht sollte doch wohl das MR 1936 als vorpianisches Missale daß Außerordentliche sein,
oder?
Ansonsten hab ich mich mit 1965 mangels Anlass nie beschäftigt. Aber es ist schon auffällig, daß er außer unter stark Interessierten und Experten keinerlei Widerhall findet. [mehr…]
Ansonsten hab ich mich mit 1965 mangels Anlass nie beschäftigt. Aber es ist schon auffällig, daß er außer unter stark Interessierten und Experten keinerlei Widerhall findet. [mehr…]
Donnerstag, 28. Februar 2008 17:08
Pippifax: 65iger Ritus
Das Indult in England bezog sich meiner Kenntnis nach auf den Übergangsritus von 1965. Daher zählt es wohl nicht. [mehr…]
Donnerstag, 28. Februar 2008 11:15
Pippifax: Gleich kommt Dr. Otterbeck
Sofern der gute Otterbeck nicht ein paar Mandate rangeholt hat und damit ausgelastet ist, wird er gleich
wieder kommen, um uns zu erklären das Papst Paul VI richtig gehandelt hat als er die überlieferte Liturgie
geächtet hat. Da sie ja lediglich ein Kampfmittel für die eine bestimmte polit. Ideologie sei, von der
sich die Kirche in durch V2 gelöst habe.
Allerdings ist der Kampf um die Messe tatsächlich ein Kampf um das Wesen der Kirche. Man kann hier durchaus auch hist. Beispiele bemühen. Wir „Altgläubigen“ stehen für ein Kirchenbild, wie es etwa des Apostel Wiens St. Klemens Maria Hofbauer vertrat, die Gegenseite steht für ein Bild, wie es sich Kaiser Josef II. erträumte.
Das österreichische Beispiel hab ich mal gewählt, weil es sich aus dem Text ergibt und damit Otti nicht gleich mit Frankreich und seiner action francaise Welterklärungsformel kommen kann. [mehr…]
Allerdings ist der Kampf um die Messe tatsächlich ein Kampf um das Wesen der Kirche. Man kann hier durchaus auch hist. Beispiele bemühen. Wir „Altgläubigen“ stehen für ein Kirchenbild, wie es etwa des Apostel Wiens St. Klemens Maria Hofbauer vertrat, die Gegenseite steht für ein Bild, wie es sich Kaiser Josef II. erträumte.
Das österreichische Beispiel hab ich mal gewählt, weil es sich aus dem Text ergibt und damit Otti nicht gleich mit Frankreich und seiner action francaise Welterklärungsformel kommen kann. [mehr…]
Donnerstag, 28. Februar 2008 08:47
Pippifax: Nichts neues
Unabhängig von der Person des Geistlichen, den ich nicht kenne, ist im Artikel nichts neues dargelegt.
Selbstverständlich gibt es in Mitteleuropa keinen Priestermangel. Dieser subjektive Eindruck der Öffentlichkeit und einiger Gläubiger resultiert daraus, daß letztlich die Volkskirche und mit ihr die vollen Seminare verschwunden sind. Im Verhältnis zu den praktizierenden Katholiken gibt es genügend Priester, man schaue sich die Statistik an, etwa auf www.catholic-hierarchy.org .
Der Priestermangel wird immer dann ins Feld geführt, wenn irgendwelche Pastis ihre Koptetenzen überschreiten wollen. Auch ich kenne Fälle, wo Laien ohne Weihegrad „messe spielen“ während ein pensionierter Priester, der Willens und in der Lage ist zu zelebrieren, in der Bank sitzen muss.
Ceterum Censeo ist natürlich zu erwähnen, daß es in der Tradition auch ohne diese Ärgernisse geht. [mehr…]
Selbstverständlich gibt es in Mitteleuropa keinen Priestermangel. Dieser subjektive Eindruck der Öffentlichkeit und einiger Gläubiger resultiert daraus, daß letztlich die Volkskirche und mit ihr die vollen Seminare verschwunden sind. Im Verhältnis zu den praktizierenden Katholiken gibt es genügend Priester, man schaue sich die Statistik an, etwa auf www.catholic-hierarchy.org .
Der Priestermangel wird immer dann ins Feld geführt, wenn irgendwelche Pastis ihre Koptetenzen überschreiten wollen. Auch ich kenne Fälle, wo Laien ohne Weihegrad „messe spielen“ während ein pensionierter Priester, der Willens und in der Lage ist zu zelebrieren, in der Bank sitzen muss.
Ceterum Censeo ist natürlich zu erwähnen, daß es in der Tradition auch ohne diese Ärgernisse geht. [mehr…]
Mittwoch, 27. Februar 2008 20:33
Pippifax: Klären Sie uns bitte auf Kurt K!
Ich werd mir den neuen Spiegel nicht kaufen, aber bitte Sie höfflich uns zusammenzufassen, was da für
wichtige Erkenntnisse drin stehen. Also Butter bei die Fische.
Persönlich stimme ich sozialkatholisch zu. Für uns Katholiken ist ohnehin die Hl. Familie hinsichtlich der Rollenverteilung Vorbild. Die Hl. Gottesmutter stand wohl eher nicht in der Zimmermannswerkstatt während der Hl. Josef auf das kleine Jesuskind aufgepasst hat. [mehr…]
Persönlich stimme ich sozialkatholisch zu. Für uns Katholiken ist ohnehin die Hl. Familie hinsichtlich der Rollenverteilung Vorbild. Die Hl. Gottesmutter stand wohl eher nicht in der Zimmermannswerkstatt während der Hl. Josef auf das kleine Jesuskind aufgepasst hat. [mehr…]
Dienstag, 26. Februar 2008 23:24
Pippifax: Danke agiafortuni.
Darf ich fragen, wo Sie die Messe besuchen und die Sakramente empfangen? [mehr…]
Dienstag, 26. Februar 2008 23:16
Pippifax: @Filius
Derartige Einrichtungen sind nicht katholisch. Ein Kind gehört zur Mutter und nicht unter die Fuchtel
des Staates. In der Liebe und Sorge für die eigenen Kinder sollte jeder Mutter die Hl. Gottesmutter Vorbild
sein.
Von der praktischen Seite her, ist zu sagen, daß Kinderkrippen die reinsten Geldvernichtungsmaschienen sind. An anderer Stelle wären vielen Familien mit diesem Geld mehr geholfen. [mehr…]
Von der praktischen Seite her, ist zu sagen, daß Kinderkrippen die reinsten Geldvernichtungsmaschienen sind. An anderer Stelle wären vielen Familien mit diesem Geld mehr geholfen. [mehr…]
Dienstag, 26. Februar 2008 22:19
Pippifax: @Heinrich,@Filius
Heinrich, ich will Ihre romantischen Vorstellungen ja nicht zerstören, ich aber bin männlich, hetero
und notfalls militant. In der Sache ist es so, daß man dieses Phänomen auch bei vielen ALG II Empfängerinnen
beobachten kann, aber ohne Abtreibung. Eine solche lohnt nicht, da Kinder Geld vom Staat bedeuten. Die
Lebensfeindlichkeit in der Zone kommt aus der Gewissheit, über Kinder nach reiner Nützlichkeit entscheiden
zu können; dieses „Nützlichkeitsempfinden“ hat die Zone überlebt.
@Filius
Ich bin mir über die Familienpolitik in der real existierenden BRD durchaus im Klaren. Aber trotz Uschis Krippenpolitik, die ich natürlich für falsch halte und für die ihr glücklicherweise das Geld fehlen wird, ist die Eingriffsintensität der staatlichen Repression gegen das klassische Familienmodel heute geringer als in der DDR, da der Staat nur im Wege von Steuern und in der Schule in das familiäre Gefüge eindringen kann. Hier könnte man aber zu Gunsten der Familie modifizieren, wenn man denn wöllte. Kindersplitting und kath. Privatschulen beispielsweise. Ersteres gibts sogar in Schweden, letztere vor allem in Frankreich. [mehr…]
@Filius
Ich bin mir über die Familienpolitik in der real existierenden BRD durchaus im Klaren. Aber trotz Uschis Krippenpolitik, die ich natürlich für falsch halte und für die ihr glücklicherweise das Geld fehlen wird, ist die Eingriffsintensität der staatlichen Repression gegen das klassische Familienmodel heute geringer als in der DDR, da der Staat nur im Wege von Steuern und in der Schule in das familiäre Gefüge eindringen kann. Hier könnte man aber zu Gunsten der Familie modifizieren, wenn man denn wöllte. Kindersplitting und kath. Privatschulen beispielsweise. Ersteres gibts sogar in Schweden, letztere vor allem in Frankreich. [mehr…]
Dienstag, 26. Februar 2008 21:36
Pippifax: @Gunsenumm
Genau das ist der Irrtum. Die Familienpolitik der DDR war eben nicht auf die Vereinbarkeit von Familie
und Beruf, die es so schlicht nicht gibt, gerichtet, sondern darauf, auch aus den Müttern volkswirtschaftliches
Kapital zu ziehen. Hierbei konnte man gleich die Lufthoheit über die Kinder mitgewinnen.
Was glauben Sie, was passierte, wenn Familien hier mal nicht mitspielen wollten? Das war schwer möglich, da die Lohnpolitik des Staates eben die Zwei-Einkommen-Familie forcierte. Wer es doch schaffte, wurde als rückständig gebrandmarkt, die Kinder als zurückentwickelt.
Die Familienpolitik der Zone zielte nicht auf die Stärkung und den Schutz der Familie ab, sondern auf deren Verfügbarkeit für den Staat.
Dieses Nützlichkeitsdenken in Bezug auf Familie steckt hier in der Zone noch tief in den Köpfen, auch bei den Jüngeren. Es ist eben kein Hartz-IV Problem, denn wer ALG II bekommt, wird durch Kinder nicht in seiner wirtschaftlichen Perspektive gestört, er hat ohnehin keine, aber dafür Kindergeld. Abtreibungen passieren dort, wo Kinder die wirtschaftliche Entfaltung stören können, bei Leuten, denen es tatsächlich oder vermeintlich ohne Kinder besser geht. Hiervon gibt es in der Zone ne ganze Menge. [mehr…]
Was glauben Sie, was passierte, wenn Familien hier mal nicht mitspielen wollten? Das war schwer möglich, da die Lohnpolitik des Staates eben die Zwei-Einkommen-Familie forcierte. Wer es doch schaffte, wurde als rückständig gebrandmarkt, die Kinder als zurückentwickelt.
Die Familienpolitik der Zone zielte nicht auf die Stärkung und den Schutz der Familie ab, sondern auf deren Verfügbarkeit für den Staat.
Dieses Nützlichkeitsdenken in Bezug auf Familie steckt hier in der Zone noch tief in den Köpfen, auch bei den Jüngeren. Es ist eben kein Hartz-IV Problem, denn wer ALG II bekommt, wird durch Kinder nicht in seiner wirtschaftlichen Perspektive gestört, er hat ohnehin keine, aber dafür Kindergeld. Abtreibungen passieren dort, wo Kinder die wirtschaftliche Entfaltung stören können, bei Leuten, denen es tatsächlich oder vermeintlich ohne Kinder besser geht. Hiervon gibt es in der Zone ne ganze Menge. [mehr…]
Montag, 25. Februar 2008 08:02
Pippifax: Sehr richtig!
Der Nutzer von der Wittenberg-Fraktion hat auf einen sehr richtigen Umstand hingewiesen.
Hier in Mittel- und Ostdeutschland ist die Quote von Kleinstkinderbetreungsplätzen deutlich höher als anderswo. Dennoch ist auch die Kinderfeindlichkeit höher.
Ist schon komisch, daß Einzige was den Kritikern hier einfällt, ist primitiver Marxismus. Das Sein betimmt das Bewußtsein. Wer nur Hartz IV hat, darf abtreiben.
@Clarissa
Gerade von Ihnen hätt ich jetzt mal ne substantiierte Äußerung erwartet und nicht ein Rumhacken auf Rechtschreibkenntnissen. [mehr…]
Hier in Mittel- und Ostdeutschland ist die Quote von Kleinstkinderbetreungsplätzen deutlich höher als anderswo. Dennoch ist auch die Kinderfeindlichkeit höher.
Ist schon komisch, daß Einzige was den Kritikern hier einfällt, ist primitiver Marxismus. Das Sein betimmt das Bewußtsein. Wer nur Hartz IV hat, darf abtreiben.
@Clarissa
Gerade von Ihnen hätt ich jetzt mal ne substantiierte Äußerung erwartet und nicht ein Rumhacken auf Rechtschreibkenntnissen. [mehr…]
Sonntag, 24. Februar 2008 23:09
Pippifax: Er hat schon irgendwie recht!
1. Die gesellschaftliche Prägung in der SBZ ist hier noch jeden Tag greifbar. Gerade auch bei vielen
jungen Leuten, die eigentlich erst nach der Wiedervereinigung sozialisiert worden sind. Das reicht dann,
abhängig vom Bildungsstand von einer banalen tws. auch brutalen Primitivität (in den Medien zum Teil
als „Rechtsextremismus“ bezeichnet) zu einer nörgelnden Sentimentalität, der Staat sei ja an allem Schuld.
2. Katalysiert wird das Ganze dann von großen klugen Westdeutschen, nennen wir ihn hier mal Gotthard, die offensichtlich Karl Marx ausgezeichnet gut rezipiert haben, denn das Sein, also die wirtschaftl. Verhältnisse bestimmen das Bewußtsein in der Zone. Hast Du wahrscheinlich in den 60igern in der Fuchsenstunde gelernt, oder nicht Gotthard?
3. Bleibt zu hoffen, daß wenigstens hier mal der ein oder andere Bischof zu Hilfe kommt, um der Wahrheit die Ehre zu geben. Da Böhmer Protestant ist, hätte das durchaus was ökumenisches. Vielleicht haben Marx oder Mixa ja doch noch mal Mut. Von den eigentlich betroffenen hiesigen Exzellenzen wird man wohl nichts hören. [mehr…]
2. Katalysiert wird das Ganze dann von großen klugen Westdeutschen, nennen wir ihn hier mal Gotthard, die offensichtlich Karl Marx ausgezeichnet gut rezipiert haben, denn das Sein, also die wirtschaftl. Verhältnisse bestimmen das Bewußtsein in der Zone. Hast Du wahrscheinlich in den 60igern in der Fuchsenstunde gelernt, oder nicht Gotthard?
3. Bleibt zu hoffen, daß wenigstens hier mal der ein oder andere Bischof zu Hilfe kommt, um der Wahrheit die Ehre zu geben. Da Böhmer Protestant ist, hätte das durchaus was ökumenisches. Vielleicht haben Marx oder Mixa ja doch noch mal Mut. Von den eigentlich betroffenen hiesigen Exzellenzen wird man wohl nichts hören. [mehr…]
Sonntag, 24. Februar 2008 00:25
Pippifax: Werter agiafortuni,
nachdem ich einige Ihrer Beiträge hier mit Interesse verfolgt habe, mich aber gleichzeitig frage, was
genau Ihr Standpunkt eigentlich ist, erlaube ich mir, direkt auf Sie zu zukommen.
Sie scheinen Sympathie für die FSSPX zu besitzen, gehen aber gleichzeitig von einem Schisma aus. Wie geht das zusammen?
Da Sie den Papst (halten Sie ihn für diesen?) angesprochen haben, was sind Ihrer Auffassung nach seine Ziele in der Umsetzung von V II? [mehr…]
Sie scheinen Sympathie für die FSSPX zu besitzen, gehen aber gleichzeitig von einem Schisma aus. Wie geht das zusammen?
Da Sie den Papst (halten Sie ihn für diesen?) angesprochen haben, was sind Ihrer Auffassung nach seine Ziele in der Umsetzung von V II? [mehr…]
Samstag, 23. Februar 2008 15:40
Pippifax: @ schmerzhafte Mutter
Wie ich Ihren Beiträgen entnehmen kann, sind Sie ja katholisch sozialisiert und dementsprechend dürften
Ihnen verschiedene kath. Hilfswerke auch nicht unbekannt sein. Konkretes Beispiel: Kirche in Not
Mir ist die steigende Kinderarmut durchaus bewusst. Nur ist die nicht adäquat kausal für etwaiges Hunger-Leiden von Kindern. Das Problem ist hier eher die Verantwortungslosigkeit von Eltern. Noch einmal, ich finde derartige Initiativen immer gut, wenn es wirklich und ausschließlich darum geht Not zu lindern. Wenn aber mit solchen Aktionen fragwürdige Vereine wie Pro Familie gefördert werden, gilt es Abstand zu halten. Ich glaube es hilft niemandem, Aufklärung, die zur Unzucht oder gar Abtreibung anleitet, mitzufinanzieren (vgl. Mancos Link). [mehr…]
Mir ist die steigende Kinderarmut durchaus bewusst. Nur ist die nicht adäquat kausal für etwaiges Hunger-Leiden von Kindern. Das Problem ist hier eher die Verantwortungslosigkeit von Eltern. Noch einmal, ich finde derartige Initiativen immer gut, wenn es wirklich und ausschließlich darum geht Not zu lindern. Wenn aber mit solchen Aktionen fragwürdige Vereine wie Pro Familie gefördert werden, gilt es Abstand zu halten. Ich glaube es hilft niemandem, Aufklärung, die zur Unzucht oder gar Abtreibung anleitet, mitzufinanzieren (vgl. Mancos Link). [mehr…]
Samstag, 23. Februar 2008 14:28
Pippifax: Tun Sie nicht so scheinheilig, das stinkt!
Ich verlange nicht das Kinder hungern müssen. Das tut niemand. Die Sozialsysteme dieses Landes haben
ihre Schwierigkeiten, aber sie funktionieren noch. Ich würde Ihnen wohl recht geben, wenn Sie behaupten
würden, daß Kinder aus Hartz IV Haushalten schlechtere Bildungschancen etc. haben, aber Hunger leiden
müssen diese trotzdem nicht. Im übrigen ist es unproblematisch möglich, sein Geld auch koscher caritativ
zu verwenden.
Was die von Ihnen verlinkte Seite angeht; ohne das ich das Bedürfnis hätte, dort länger zu verweilen, hat sie meine Vorurteile bestätigt, irgendwas zwischen dümmlich-frivol und sexuell-libertär. Auf jeden Fall pro-choice und damit abzulehnen. [mehr…]
Was die von Ihnen verlinkte Seite angeht; ohne das ich das Bedürfnis hätte, dort länger zu verweilen, hat sie meine Vorurteile bestätigt, irgendwas zwischen dümmlich-frivol und sexuell-libertär. Auf jeden Fall pro-choice und damit abzulehnen. [mehr…]
Samstag, 23. Februar 2008 14:04
Pippifax: Mir kommen die Tränen!
Jeder Steuerzahler, jeder SV-Pflichtige in diesem Land sorgt mit seinen Beiträgen für die Existenz der
Unterprivilegierten. Daher finde ich das jetzt nicht so wahnsinnig beeindruckend. Aber dennoch, wenn es
um eine Aktion rein zur Verköstigung von Menschen in schwieriger Situation ginge, hätte ich auch nichts
dagegen und würde mitmachen.
Wenn sie aber auch nur zum Teil für die Förderung der Abtreibung dient, ist es einem Katholiken nicht gestattet, hierfür zu geben. Daher danke für die Information. [mehr…]
Wenn sie aber auch nur zum Teil für die Förderung der Abtreibung dient, ist es einem Katholiken nicht gestattet, hierfür zu geben. Daher danke für die Information. [mehr…]
Samstag, 16. Februar 2008 23:26
Pippifax: Haha Dr. Otterbeck
Nach Medjugorje pilgern (um nichts anderes als diesen Konflikt geht es hier) bezeugt wohl kaum einen intensiven
Kontakt zur Tradition und zum Glaubensleben der Kirche.
Dieser charismatische Neokonservatismus, von dem sich P.Höhnisch zurecht distanzierte, ist nichts anderes als als „New Age“ in Franziskaner-Habit. Ein sich Einlullen in die große Masse um der harten Wirklichkeit einer glaubenslosen Zeit zu entgehen, der man aber trotzen müsste.
Sie sollten endlich anfangen ihre politischen Komplexe außen vor zu lassen. Die action francaise war ein innenpolitisches französisches Problem und taugt nicht zur Erklärung. [mehr…]
Dieser charismatische Neokonservatismus, von dem sich P.Höhnisch zurecht distanzierte, ist nichts anderes als als „New Age“ in Franziskaner-Habit. Ein sich Einlullen in die große Masse um der harten Wirklichkeit einer glaubenslosen Zeit zu entgehen, der man aber trotzen müsste.
Sie sollten endlich anfangen ihre politischen Komplexe außen vor zu lassen. Die action francaise war ein innenpolitisches französisches Problem und taugt nicht zur Erklärung. [mehr…]
Samstag, 16. Februar 2008 23:11
Pippifax: Also ich find ihn super!
Warum? Exzellenz nehmen seine Aufgabe die Geister zu scheiden sehr tatkräftig war – wenn auch mit unkonventioneller
Methode. Durch Hausieren mit dem eigenen Protestantismus die Krise der Kirche zu illustrieren, ist eigentlich
auch das sinnvollste was er machen kann.
Spätestens jetzt werden sich insbesondere Katholiken aus dem konservativen Bereich fragen müssen, ob das Phänomen Lehmann nur eine langlebige Eintagsfliege gewesen ist, oder ob da Reihenweise Kandidaten „mit Spielraum“ existieren.
Und selbst wenn der eilige Georg weiter unten recht hat und es sich hier um ein Projekt des Spiegel ohne Interview handelt, ist das glatt noch besser. Ein protestanto-katholischer DBK-Vorsitzender wird von der liberalen Massenpresse zum Jagen getragen und bekommt gleichzeitig den Ruf, daß er große Distanz zum Vatikan (zur Tradition ohnehin) hat.
@PiusXII
Die US-Bischofskonferenz gilt auch nicht als Hort des Konservatismus. Trotzdem schafft es ein traditioneller Katholik wie Pat Buchanan zumindest einen markanten Anteil der Stimmen in den Primaries zu holen. [mehr…]
Spätestens jetzt werden sich insbesondere Katholiken aus dem konservativen Bereich fragen müssen, ob das Phänomen Lehmann nur eine langlebige Eintagsfliege gewesen ist, oder ob da Reihenweise Kandidaten „mit Spielraum“ existieren.
Und selbst wenn der eilige Georg weiter unten recht hat und es sich hier um ein Projekt des Spiegel ohne Interview handelt, ist das glatt noch besser. Ein protestanto-katholischer DBK-Vorsitzender wird von der liberalen Massenpresse zum Jagen getragen und bekommt gleichzeitig den Ruf, daß er große Distanz zum Vatikan (zur Tradition ohnehin) hat.
@PiusXII
Die US-Bischofskonferenz gilt auch nicht als Hort des Konservatismus. Trotzdem schafft es ein traditioneller Katholik wie Pat Buchanan zumindest einen markanten Anteil der Stimmen in den Primaries zu holen. [mehr…]
Freitag, 15. Februar 2008 11:02
Pippifax: Priestermangel?
Zum Thema selbst will ich hier nichts mehr großartig schreiben. Da ist schon genug gesagt worden. Je
mehr Alte Messen desto besser.
Wenn aber jemand anfängt mit dem angeblichen Priestermangel zu argumentieren, dann ist dies lächerlich.
Man führe sich mal die Zahlen unter www.catholic-hierarchy.org zu Gemüte. In D von Priestermangel zu sprechen ist glatt gelogen. In meinem Bistum kommt 1 Priester auf 130 praktizierende Gläubige.
Das ist ein traumhafter Wert.
Und hierbei ist noch nicht berücksichtigt, daß es noch Geistliche im Ruhestand oder von ED-Gemeinschaften gibt, die diese Aufgabe übernehmen könnten.
Die hier schreibenden Krypto-Protestanten sollten sich mal bessere Argumente zurechtlegen. [mehr…]
Wenn aber jemand anfängt mit dem angeblichen Priestermangel zu argumentieren, dann ist dies lächerlich.
Man führe sich mal die Zahlen unter www.catholic-hierarchy.org zu Gemüte. In D von Priestermangel zu sprechen ist glatt gelogen. In meinem Bistum kommt 1 Priester auf 130 praktizierende Gläubige.
Das ist ein traumhafter Wert.
Und hierbei ist noch nicht berücksichtigt, daß es noch Geistliche im Ruhestand oder von ED-Gemeinschaften gibt, die diese Aufgabe übernehmen könnten.
Die hier schreibenden Krypto-Protestanten sollten sich mal bessere Argumente zurechtlegen. [mehr…]
Mittwoch, 13. Februar 2008 22:38
Pippifax: Jetzt Halten Sie mal die Luft an RRR!
Machen wir mal nen kurzen Ausflug ins Zweistromland!
Dort gibt es die mit Rom unierten Chaldäer und die mit Rom im Schisma stehenden Assyrer (Addai und Mari sagt Ihnen vielleicht was). Rom hat erlaubt, daß unter bestimmten Voraussetzungen wechselseitig am Gottesdienst der Anderen teilgenommen werden kann. Und wer hat die Erlaubnis nach außen kommuniziert? Der päpstliche Rat für die Einheit der Christen!
Wenn wir jetzt statt Assyrer FSSPX sagen und statt Einheitsrat Ecclessia Dei, was dann? Und jetzt bedenken wir mal, das Ecclessia Dei für die Kontakte zur FSSPX exklusiv zuständig ist und zugleich Ecclessia Dei nur für innere Angelegenheiten der Kirche zuständig ist; zu welchem Ergebnis kommen wir dann. Wenn irgendeine röm. Behörde erlauben kann, die Sakramente bei den schismatischen Assyrern zu empfangen, kann eine andere das gleiche bei der FSSPX erst recht erlauben. [mehr…]
Dort gibt es die mit Rom unierten Chaldäer und die mit Rom im Schisma stehenden Assyrer (Addai und Mari sagt Ihnen vielleicht was). Rom hat erlaubt, daß unter bestimmten Voraussetzungen wechselseitig am Gottesdienst der Anderen teilgenommen werden kann. Und wer hat die Erlaubnis nach außen kommuniziert? Der päpstliche Rat für die Einheit der Christen!
Wenn wir jetzt statt Assyrer FSSPX sagen und statt Einheitsrat Ecclessia Dei, was dann? Und jetzt bedenken wir mal, das Ecclessia Dei für die Kontakte zur FSSPX exklusiv zuständig ist und zugleich Ecclessia Dei nur für innere Angelegenheiten der Kirche zuständig ist; zu welchem Ergebnis kommen wir dann. Wenn irgendeine röm. Behörde erlauben kann, die Sakramente bei den schismatischen Assyrern zu empfangen, kann eine andere das gleiche bei der FSSPX erst recht erlauben. [mehr…]
Dienstag, 12. Februar 2008 23:35
Pippifax: Notstand=Radikalopposition?
@PiusXII
Meines Erachtens scheinen Sie erklären zu wollen, daß die Grenzen des Notstands in der nachkonziliaren Zeit so zu ziehen sind, daß man seitens der FSSPX Möglichkeit hat, quasi autark zu existieren. Radikale Trennung, bis die Möglichkeit zur Verständigung gegeben sind.
Diese Auffassung übersieht meines Erachtens aber, daß der kirchlichen Hierarchie nur in eng begrenzten Ausnahmefällen kein Gehorsam geschuldet werden kann. Dieser Ungehorsam kann sich nur auf konkrete Punkte beziehen, die für den Glauben problematisch sind. Die Ablehnung des MR 1970 als häresiebegünstigend kann solch ein Punkt sein, ebenso die Ablehnung ungenauer oder falscher Glaubensaussagen.
Sobald man anfängt, römische Anordnungen aus Prinzip zu verweigern und nicht aus wohlüberlegter Kritik an deren Inhalt, maßt man sich selbst kirchliche Autorität an, die einem nicht zusteht.
Eine Annahme dieser neuen, rechtgläubigen (aber unnötigen) Karfreitagsfürbitte beinhaltet schließlich auch keine Zustimmung zum Kurs der Kirche insgesamt. [mehr…]
Meines Erachtens scheinen Sie erklären zu wollen, daß die Grenzen des Notstands in der nachkonziliaren Zeit so zu ziehen sind, daß man seitens der FSSPX Möglichkeit hat, quasi autark zu existieren. Radikale Trennung, bis die Möglichkeit zur Verständigung gegeben sind.
Diese Auffassung übersieht meines Erachtens aber, daß der kirchlichen Hierarchie nur in eng begrenzten Ausnahmefällen kein Gehorsam geschuldet werden kann. Dieser Ungehorsam kann sich nur auf konkrete Punkte beziehen, die für den Glauben problematisch sind. Die Ablehnung des MR 1970 als häresiebegünstigend kann solch ein Punkt sein, ebenso die Ablehnung ungenauer oder falscher Glaubensaussagen.
Sobald man anfängt, römische Anordnungen aus Prinzip zu verweigern und nicht aus wohlüberlegter Kritik an deren Inhalt, maßt man sich selbst kirchliche Autorität an, die einem nicht zusteht.
Eine Annahme dieser neuen, rechtgläubigen (aber unnötigen) Karfreitagsfürbitte beinhaltet schließlich auch keine Zustimmung zum Kurs der Kirche insgesamt. [mehr…]
Sonntag, 10. Februar 2008 15:34
Pippifax: @Neppo
Der Papst hätte die neue Fürbitte ja zugleich auch für das MR 1970 festlegen können, um die Modernisten
von der Kirche zu scheiden. Hätte zwar auf die landessprachliche Fassung keinen unmittelbaren Einfluss
gehabt, wäre aber konsequent gewesen. Scheinbar wird mit der zugegeben rechtgläubigen aber unnötigen
Neuformulierung aber nur die Treue einer kleinen Schar geprüft. Vor der Prüfung eines größeren Teils
der Herde scheut man sich, warum wohl?
Ansonsten vielen Dank, werte Redaktion für das schöne Video, die Insel liegt zwar am Rande der Welt, aber trotzdem mitten im Abendland. [mehr…]
Ansonsten vielen Dank, werte Redaktion für das schöne Video, die Insel liegt zwar am Rande der Welt, aber trotzdem mitten im Abendland. [mehr…]
Samstag, 9. Februar 2008 21:17
Pippifax: Sie vereinfachen, Benedikt!
Erstens scheint selbst Wikipedia zu wissen, daß Ghettos erst im Mittelalter entstanden und die Kirche
schon Tausend Jahre auch unter den Juden wirkte (wenn auch mit mäßigem Erfolg).
Zweitens sind die Ghettos meines Wissens nur im italienischen Raum zu absoluten Separation von Juden in Christen gebraucht worden. Sie kamen andernorts den religiösen Bedürfnissen der Juden (abgesperrter Bezirk am Sabat) seht gut entgegen.
Drittens, beschäftigen Sie sich mal mit der Geschichte von Kazimierz, einem vor dem Krieg nicht ganz unbedeutenden Ort jüdischen Lebens in einem ansonsten katholischen Land, bevor Sie anfangen, derartige Juden-Christen Stereotype auszugraben. [mehr…]
Zweitens sind die Ghettos meines Wissens nur im italienischen Raum zu absoluten Separation von Juden in Christen gebraucht worden. Sie kamen andernorts den religiösen Bedürfnissen der Juden (abgesperrter Bezirk am Sabat) seht gut entgegen.
Drittens, beschäftigen Sie sich mal mit der Geschichte von Kazimierz, einem vor dem Krieg nicht ganz unbedeutenden Ort jüdischen Lebens in einem ansonsten katholischen Land, bevor Sie anfangen, derartige Juden-Christen Stereotype auszugraben. [mehr…]
Samstag, 9. Februar 2008 15:29
Pippifax: @Pius XII
Wenn Sie mit „immer“ die Jahre 1945 bis 1965 meinen, bitteschön. Sie war trotzdem interkonfessionell,
was ihr die katholische Authentizität geraubt hat und den langsamen Verfall der Kultur im Windschatten
der Regierung Adenauer erst ermöglichte.
Es ist aus meiner Sicht nicht per se anstößig, Mitglied der CDU zu sein. es ist schlichtweg bedeutungslos. Es mag sektiererisch sein, sich durch eine prinzipielle Positionierung außerhalb der „Mitte“ ins aus zu schießen, wir es hier im Forum allzuoft vorkommt; es kann aber auch sektiererisch sein, beharrlich die Realität zu ignorieren und sich eine Wunschwelt aufzubauen. Sollte es zu einer Renaissance des Glaubens und der christlichen Kultur kommen, so wird das sicherlich nicht das Ergebnis irgendwelcher politischer (Gremien)Arbeit sein, sondern auf der Gnade Gottes beruhen.
Die Rückkehr der Religion in Frankreich im 19.Jahrhundert etwa war kein Ergebnis politischen Handelns. Sie ist untrennbar mit Lourdes, La Sallette und dem Hl. Pfarrer von Ars verbunden.
Ich kann mir zudem schwer vorstellen, daß man seine politischen Ideale durchhält, wenn man gleichzeitig zum Handeln gefordert ist. Wie will man sich als Kommunalpolitiker beispielsweise verhalten, wenn der Ausbau von Kleinstkinderbetreuung (im Zuge von Fr. v.d.Leyens Lieblingsprojekt etwa) auf der Tagesordnung steht und man als Katholik sich eigentlich verweigern müsste? [mehr…]
Es ist aus meiner Sicht nicht per se anstößig, Mitglied der CDU zu sein. es ist schlichtweg bedeutungslos. Es mag sektiererisch sein, sich durch eine prinzipielle Positionierung außerhalb der „Mitte“ ins aus zu schießen, wir es hier im Forum allzuoft vorkommt; es kann aber auch sektiererisch sein, beharrlich die Realität zu ignorieren und sich eine Wunschwelt aufzubauen. Sollte es zu einer Renaissance des Glaubens und der christlichen Kultur kommen, so wird das sicherlich nicht das Ergebnis irgendwelcher politischer (Gremien)Arbeit sein, sondern auf der Gnade Gottes beruhen.
Die Rückkehr der Religion in Frankreich im 19.Jahrhundert etwa war kein Ergebnis politischen Handelns. Sie ist untrennbar mit Lourdes, La Sallette und dem Hl. Pfarrer von Ars verbunden.
Ich kann mir zudem schwer vorstellen, daß man seine politischen Ideale durchhält, wenn man gleichzeitig zum Handeln gefordert ist. Wie will man sich als Kommunalpolitiker beispielsweise verhalten, wenn der Ausbau von Kleinstkinderbetreuung (im Zuge von Fr. v.d.Leyens Lieblingsprojekt etwa) auf der Tagesordnung steht und man als Katholik sich eigentlich verweigern müsste? [mehr…]
Samstag, 9. Februar 2008 12:32
Pippifax: Nein, Engelhardt!
Die Unterhaltspflicht für ein ungewolltes Kind stellt sehr wohl einen ersatzfähigen Schaden dar. Lesen
Sie das BGH Urteil doch nach. Es gibt zudem ein obiter dictum des 2. Senats des BVerfG, der eine solche
Position für grundgesetzwidrig hält. Nur kann man sich eben für ein obiter dictum nichts kaufen.
Im vorliegenden Fall ist aber wohl eine Schadensersatzpflicht aus mehreren Gründen nicht entstanden. Kein Verschulden des Arztes, bei unterstelltem Verschulden des Arztes keine Kausalität zum Schaden. [mehr…]
Im vorliegenden Fall ist aber wohl eine Schadensersatzpflicht aus mehreren Gründen nicht entstanden. Kein Verschulden des Arztes, bei unterstelltem Verschulden des Arztes keine Kausalität zum Schaden. [mehr…]
Samstag, 9. Februar 2008 11:56
Pippifax: keine Traditionslinie, Pius XII
Sie mögen Recht damit haben, daß Papst Pius XII die Christdemokratie gefördert hat. Diese Christdemokratie
entspricht aber im doppelten Sinne nicht der heutigen CDU.
Sie argumentieren oft und sicher nicht ganz zu Unrecht damit, daß das katholische Profil Ihrer Partei erst durch das Konzil verloren ging und somit der Kirche eine kräftige Mitschuld hieran zukomme. Dieses Argument mag für die ÖVP, die Democrazia Christiana oder die schweiz. CVP gelten, vielleicht auch für die CSU, für Ihre Partei gilt es aber nicht, allenfalls stark eingeschränkt.
Die Idee der Gründung der CDU und des Verzichts der Wiederbelebung der Zentrumspartei mag zwar aus dem rheinischen Katholizismus stammen, machte aber die CDU von 1945 nicht zu einer katholischen Partei. Ziel der Partei war es von Anfang an eine bürgerliche Sammlungspartei zu sein. Alle politischen Kräfte, die etwa im Reichstag der 1870iger Jahre noch in 4 und mehr Parteien organisiert waren (Katholiken, prot. Konservative , Nationalliberale, Freisinnige) sollten eine polit. Heimat finden. Zwar hat die Gründung der FDP dies ein wenig erschwert, aber eben nur ein wenig.
Die CDU bestand von Anfang an aus eigentlich historisch gegensätzlichen Strömungen, die noch im Kulturkampf in sich feindlich gegenüberstehenden Lagern gestanden hatten. Erschwerend kam hinzu, daß nur in NRW und im Südwesten kath. Hochburgen existierten. Dadurch nahm die die CDU schon in den 50igern einen anderen Weg, als die kath. Parteien in Europa. [mehr…]
Sie argumentieren oft und sicher nicht ganz zu Unrecht damit, daß das katholische Profil Ihrer Partei erst durch das Konzil verloren ging und somit der Kirche eine kräftige Mitschuld hieran zukomme. Dieses Argument mag für die ÖVP, die Democrazia Christiana oder die schweiz. CVP gelten, vielleicht auch für die CSU, für Ihre Partei gilt es aber nicht, allenfalls stark eingeschränkt.
Die Idee der Gründung der CDU und des Verzichts der Wiederbelebung der Zentrumspartei mag zwar aus dem rheinischen Katholizismus stammen, machte aber die CDU von 1945 nicht zu einer katholischen Partei. Ziel der Partei war es von Anfang an eine bürgerliche Sammlungspartei zu sein. Alle politischen Kräfte, die etwa im Reichstag der 1870iger Jahre noch in 4 und mehr Parteien organisiert waren (Katholiken, prot. Konservative , Nationalliberale, Freisinnige) sollten eine polit. Heimat finden. Zwar hat die Gründung der FDP dies ein wenig erschwert, aber eben nur ein wenig.
Die CDU bestand von Anfang an aus eigentlich historisch gegensätzlichen Strömungen, die noch im Kulturkampf in sich feindlich gegenüberstehenden Lagern gestanden hatten. Erschwerend kam hinzu, daß nur in NRW und im Südwesten kath. Hochburgen existierten. Dadurch nahm die die CDU schon in den 50igern einen anderen Weg, als die kath. Parteien in Europa. [mehr…]
Pippifax: Schuss in den Ofen, RRR!
Derartige liturgische Gewandungen (Mantelalben) sind mir bisher nur im NOM aufgefallen. Bei uns trägt
der Priester eine Kasel. Benedikts Hinweis auf die liturgische Farbe tut dann ihr übriges.
Sie fallen erneut als vollkommen ahnungslos, aber pöpelnd auf. Was ist los, sind sie aus dem PGR rausgewählt worden und suchen jetzt nach einer Möglichkeit sich abzureagieren? [mehr…]
Sie fallen erneut als vollkommen ahnungslos, aber pöpelnd auf. Was ist los, sind sie aus dem PGR rausgewählt worden und suchen jetzt nach einer Möglichkeit sich abzureagieren? [mehr…]
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.





