Donnerstag, 5. Mai 2005 15:41
Lesername: Didimus
Beiträge: 142
Didimus: @Sulpicius
Bzgl. der Lage der katholischen Kirche scheinen Sie aber auch stark realitätsfremd zu sein…
Erklären Sie mir doch bitte inweiweit welche Aussage von mir zur Lage der katholischen Kirche realitätsfremd ist! [mehr…]
Erklären Sie mir doch bitte inweiweit welche Aussage von mir zur Lage der katholischen Kirche realitätsfremd ist! [mehr…]
Freitag, 11. November 2005 19:46
Didimus: Dank an Pater Pfluger!
Denn er zeigt in diesem Interview unverblümt, was von der FSSPX zu halten ist, nämlich gar nichts. Und
wohin sich die FSSPX entwickeln wird, wenn sie sich nicht schleunigst dem Papst unterwirft: zu einer Sekte,
einer Art katholischer Amish-People.
Es sind also nicht mehr einzelne Sätze, Artikel oder Dokumente des letzten Ökumenischen Konzils, die zur Disposition stehen. Nein, jetzt soll das ganze Konzil in Bausch und Bogen verworfen werden.
Der Häretiker (Fels Petri zum Sandhaufen zermahlen) und de-facto-Schismatiker Pfluger ist offensichtlich auch nicht in der Lage die Wirklichkeit wahrzunehmen. Sonst hätte er erkannt, daß der neue Ritus Sonntag für Sonntag zig Millionen Katholiken hinter dem Ofen hervorlockt. [mehr…]
Es sind also nicht mehr einzelne Sätze, Artikel oder Dokumente des letzten Ökumenischen Konzils, die zur Disposition stehen. Nein, jetzt soll das ganze Konzil in Bausch und Bogen verworfen werden.
Der Häretiker (Fels Petri zum Sandhaufen zermahlen) und de-facto-Schismatiker Pfluger ist offensichtlich auch nicht in der Lage die Wirklichkeit wahrzunehmen. Sonst hätte er erkannt, daß der neue Ritus Sonntag für Sonntag zig Millionen Katholiken hinter dem Ofen hervorlockt. [mehr…]
Freitag, 28. Oktober 2005 21:35
Didimus: wenn’s dämmert, dann ist zu hoffen, daß bald die Sonne aufgeht
Zunächst einmal bin ich kein „Tradi“; das dürften Marcel, Athanasius, Stimme aus Tradiland, Evelin und
Evelins Ehemann etc. genauso sehen, *g*
Wie kommst Du darauf, daß jemand hier glaubt, Gott hätte unseren Dienst nötig?
Wir haben es nötig, Gott zu dienen! Weil uns Gott auf sich hin geschaffen hat und er unseren Dienst will. Weil das die angemessene (wenn auch völlig unzureichende) Antwort auf seine grenzenlose Liebe uns gegenüber ist. Weil wir erst dadurch, daß wir Gott als Herrn und Schöpfer anerkennen, zu unserem wahren Wesen finden. Absolut richtig, daß er es ist, der uns beschenken will. Aber dafür werden wir erst dann offen, wenn wir ihn als Schenkenden wahrnehmen, wenn wir nicht um uns selbst und unsere eigenen Ideen kreisen, wie es in vielen zeitgenössischen „gestalteten“ Messen leider passiert.
Literaturempfehlung: Ratzinger, Der Geist der Liturgie [mehr…]
Wie kommst Du darauf, daß jemand hier glaubt, Gott hätte unseren Dienst nötig?
Wir haben es nötig, Gott zu dienen! Weil uns Gott auf sich hin geschaffen hat und er unseren Dienst will. Weil das die angemessene (wenn auch völlig unzureichende) Antwort auf seine grenzenlose Liebe uns gegenüber ist. Weil wir erst dadurch, daß wir Gott als Herrn und Schöpfer anerkennen, zu unserem wahren Wesen finden. Absolut richtig, daß er es ist, der uns beschenken will. Aber dafür werden wir erst dann offen, wenn wir ihn als Schenkenden wahrnehmen, wenn wir nicht um uns selbst und unsere eigenen Ideen kreisen, wie es in vielen zeitgenössischen „gestalteten“ Messen leider passiert.
Literaturempfehlung: Ratzinger, Der Geist der Liturgie [mehr…]
Freitag, 28. Oktober 2005 21:00
Didimus: @Gotthard
Zu welchem fremden Nutzen wird statt der „gemeinten Sache“ dann die Eucharistiefeier genutzt?
Zur Selbstfeier und Selbstdarstellung der Gemeinde, bzw. einiger „kreativer“ Kleriker und Liturgiekreise statt zum Dienst an Gott, wie es der Begriff „Gottes-Dienst“ verdeutlicht. [mehr…]
Zur Selbstfeier und Selbstdarstellung der Gemeinde, bzw. einiger „kreativer“ Kleriker und Liturgiekreise statt zum Dienst an Gott, wie es der Begriff „Gottes-Dienst“ verdeutlicht. [mehr…]
Freitag, 28. Oktober 2005 09:53
Didimus: Konzilskirche
Wenn Papst Paul VI. oder andere die Kirche als „Konzilskirche“ bezeichnen, so um zwei unterschiedliche
Erscheinungs- bzw. Entwicklungsformen im Fortschritt der Zeit der einen, heiligen, katholischen und apostolischen
Kirche zu betonen: Die Kirche nach dem Zweiten Vaticanum und die Kirche vor dem Zweiten Vaticanum.
Wenn FSSPXler von „Konzilskirche“ sprechen, was meinen sie dann. Erklären Sie mir das doch mal bitte. Entweder die Piusbrüder und ihre Anhänger befinden sich nicht im Schisma sondern in voller Gemeinschaft mit der katholischen Kirche des Jahres 2005, dann gehört die FSSPX genauso zur „Konzilskirche“ wie alle anderen Katholiken. Oder es gibt doch ein Schisma, dann wäre mit diesem Begriff wohl eine Abgrenzung gemeint: Dort die „Konzilskirche“ des Papstes und der mit ihm verbundenen Bischöfe, hier die wahre Kirche, verwirklicht in der FSSPX. [mehr…]
Wenn FSSPXler von „Konzilskirche“ sprechen, was meinen sie dann. Erklären Sie mir das doch mal bitte. Entweder die Piusbrüder und ihre Anhänger befinden sich nicht im Schisma sondern in voller Gemeinschaft mit der katholischen Kirche des Jahres 2005, dann gehört die FSSPX genauso zur „Konzilskirche“ wie alle anderen Katholiken. Oder es gibt doch ein Schisma, dann wäre mit diesem Begriff wohl eine Abgrenzung gemeint: Dort die „Konzilskirche“ des Papstes und der mit ihm verbundenen Bischöfe, hier die wahre Kirche, verwirklicht in der FSSPX. [mehr…]
Donnerstag, 27. Oktober 2005 20:44
Didimus: Na also
Proteste lohnen sich!
Für den Lebensschutz ist ein Scharmützel gewonnen. [mehr…]
Für den Lebensschutz ist ein Scharmützel gewonnen. [mehr…]
Donnerstag, 27. Oktober 2005 20:23
Didimus: Notstand?
Dr. Pytlik hat ja schon ausgeführt, daß ein Notstand objektiv nicht vorlag. Ich muß das hier nicht
wiederholen. Aber selbst wenn man von einem subjektiv geglaubten Notstand ausgeht, so liegt dieser mittlerweile
längst nicht mehr vor. Die Seminaristen der Ecclesia-Dei-Gruppen fanden und finden immer Bischöfe, die
ihnen die heiligen Weihen erteilen.
Keine neue Hierarchie? Wer erteilt den FSSPX-Priestern denn die Beichtvollmacht?
Was Assisi betrifft: Auch Kardinäle, z. B. Oddi und Ratzinger, haben die dortigen Praktiken abgelehnt, ohne gleich wild Bischöfe zu weihen…
Die in Ecclesia Dei verfügten Strafen sind zwar nicht formal, wohl aber de facto durch die Praxis aufgehoben worden.
Inwiefern? [mehr…]
Keine neue Hierarchie? Wer erteilt den FSSPX-Priestern denn die Beichtvollmacht?
Was Assisi betrifft: Auch Kardinäle, z. B. Oddi und Ratzinger, haben die dortigen Praktiken abgelehnt, ohne gleich wild Bischöfe zu weihen…
Die in Ecclesia Dei verfügten Strafen sind zwar nicht formal, wohl aber de facto durch die Praxis aufgehoben worden.
Inwiefern? [mehr…]
Donnerstag, 27. Oktober 2005 20:12
Didimus: @Benedikt und Athanasius
Meine Bedenken hinsichtlich Tänzen in der Liturgie habe ich bereits geäußert. Ebenso wollte ich mit
dem Hinweis auf Gregor den Großen nicht jeder wildgewordenen Inkulturation das Wort reden, sondern nur
darauf aufmerksam machen, daß das Lehramt der Kirche hier sehr wohl Möglichkeiten sieht.
Wenn die betreffenden Tänze Teil einer approbierten Form der römischen Liturgie für Indien sind, dann kann man jedenfalls nicht von heidnischen Ritualen reden, mögen die Tänze auch eine wenig geglückte Form der Aufnahme einheimischer Gebetsformen ins Christentum sein.
Nur weil etwas oberflächlich betrachtet heidnischen Ritualen ähnelt, ist es noch lange kein heidnisches Ritual (das, lieber Benedikt, wollte ich mit meinem Hinweis auf die besagten Freikirchler ausdrücken). [mehr…]
Wenn die betreffenden Tänze Teil einer approbierten Form der römischen Liturgie für Indien sind, dann kann man jedenfalls nicht von heidnischen Ritualen reden, mögen die Tänze auch eine wenig geglückte Form der Aufnahme einheimischer Gebetsformen ins Christentum sein.
Nur weil etwas oberflächlich betrachtet heidnischen Ritualen ähnelt, ist es noch lange kein heidnisches Ritual (das, lieber Benedikt, wollte ich mit meinem Hinweis auf die besagten Freikirchler ausdrücken). [mehr…]
Donnerstag, 27. Oktober 2005 16:33
Didimus: Im Hinduismus unberührbar in der katholischen Kirche Nachfolger der Apostel
Schon mal darüber nachgedacht, daß die Teilnahme eines Kastenlosen an der Heiligen Messe den Menschen
in Deutschland auch zeigen könnte, daß die Sicht der Relativisten – man müsse die Kulturen der Welt
so lassen wie sie sind, Mission sei Eroberung und Aufzwängung einer fremden Kultur – falsch ist? Daß
ein Kastenloser Bischof werden kann, zeigt doch: Das Christentum erst führt zur wahren Freiheit!
@Athanasius
Schon mal was von Akkomodation gehört? Schon mal was davon gehört, daß der – ebenfalls heilige und ebenfalls vorkonziliare – Papst Gregor der Große den Missionaren empfohlen hat, die Gebräuche der heidnischen Völker, falls es möglich ist, ins Christentum zu integrieren und sie dadurch zu reinigen? Wann beginnt eigentlich die „Tradition“? Erst mit den Päpsten des 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts? Bezüglich Freiheit und Gleichheit (von Bruderschaft oder Brüderlichkeit war keine Rede): Schon mal die Paulusbriefe gelesen? [mehr…]
@Athanasius
Schon mal was von Akkomodation gehört? Schon mal was davon gehört, daß der – ebenfalls heilige und ebenfalls vorkonziliare – Papst Gregor der Große den Missionaren empfohlen hat, die Gebräuche der heidnischen Völker, falls es möglich ist, ins Christentum zu integrieren und sie dadurch zu reinigen? Wann beginnt eigentlich die „Tradition“? Erst mit den Päpsten des 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts? Bezüglich Freiheit und Gleichheit (von Bruderschaft oder Brüderlichkeit war keine Rede): Schon mal die Paulusbriefe gelesen? [mehr…]
Donnerstag, 27. Oktober 2005 15:16
Didimus: Mission und Tanz
Sulpicius hat völlig recht. Das, was in dieser Messe gefordert wurde, ist das genaue Gegenteil dessen,
was Kulturrelativisten und Feinde der Mission wollen. Die Aufforderung, sich für die Gleichberechtigung
der Kastenlosen einzusetzen, ist indirekt auch ein Angriff auf den Hinduismus, der das Kastenwesen fördert.
@Stimme
Schön, daß Sie einen Konzilstheologen und den Obersten Brückenbauer der „V2-Kirche“ zitieren. Ich teile Ratzingers Bedenken gegenüber dem Tanz. Fraglich ist sicherlich, ob die Aufnahme dieses Tanzes in die Messe in Würzburg sinnvoll war. Von betreffenden Frauen sind ihre Darbietungen wohl als Anbetung des wahren Gottes gemeint. Die meisten Messbesucher dürften sie als eine Art Attraktion betrachtet und mit Beifall bedacht haben.
Allerdings gehe ich bis zum Beweis des Gegenteils davon aus, daß dieser Tanz in der indischen Form der römischen Liturgie approbiert ist. Ob die Approbation ihrerseits sinnvoll war, darüber läßt sich streiten. Die Kirche könnte liturgische Formen, die sich nicht bewähren, auch wieder abschaffen, es wäre nicht das erste Mal.
Der Artikelschreiber bleibt den Beweis schuldig, daß es sich bei den Tänzen um heidnische Rituale handelt. Ebenso den Beweis dafür, inwieweit eine Konzelebration zweier römisch-katholischer Bischöfe unterschiedlicher Nationalität den Missionsgedanken umkehrt.
Übrigens sehen einige Freikirchler die Monstranz als heidnisches Sonnensymbol und die Eucharistische Anbetung als heidnischen Sonnenkult. [mehr…]
@Stimme
Schön, daß Sie einen Konzilstheologen und den Obersten Brückenbauer der „V2-Kirche“ zitieren. Ich teile Ratzingers Bedenken gegenüber dem Tanz. Fraglich ist sicherlich, ob die Aufnahme dieses Tanzes in die Messe in Würzburg sinnvoll war. Von betreffenden Frauen sind ihre Darbietungen wohl als Anbetung des wahren Gottes gemeint. Die meisten Messbesucher dürften sie als eine Art Attraktion betrachtet und mit Beifall bedacht haben.
Allerdings gehe ich bis zum Beweis des Gegenteils davon aus, daß dieser Tanz in der indischen Form der römischen Liturgie approbiert ist. Ob die Approbation ihrerseits sinnvoll war, darüber läßt sich streiten. Die Kirche könnte liturgische Formen, die sich nicht bewähren, auch wieder abschaffen, es wäre nicht das erste Mal.
Der Artikelschreiber bleibt den Beweis schuldig, daß es sich bei den Tänzen um heidnische Rituale handelt. Ebenso den Beweis dafür, inwieweit eine Konzelebration zweier römisch-katholischer Bischöfe unterschiedlicher Nationalität den Missionsgedanken umkehrt.
Übrigens sehen einige Freikirchler die Monstranz als heidnisches Sonnensymbol und die Eucharistische Anbetung als heidnischen Sonnenkult. [mehr…]
Donnerstag, 27. Oktober 2005 14:06
Didimus: Moment mal!
Hier wird wieder mal einiges durcheinandergewürfelt:
Es handelt sich um eine römisch-katholische Messe! Nicht um ein interreligiöses Ritual.
Am Ende der Messe setzte ein sogenannter Anbetungstanz der christlich- indischen Tanzgruppe ‘Kalai Kaviri’ einen „farbenprächtigen Akzent“ aus der „indischen Liturgie“.
Also um eine christliche Gruppe. Mit „indischer Liturgie“ ist wohl die indische Form der römischen Liturgie gemeint. Daher ist davon auszugehen, daß dieser Tanz approbiert ist.
Der Tanz im Altarraum stellte eine hinduistische Arati-Zeremonie dar.
Was denn nun? Indisch oder hinduistisch? – Ist dieser Satz die Privatmeinung des Autors oder objektive Tatsache?
Damen in Beinkleidern
Was ist daran schlimm???
Fazit: Ein Paradebeispiel für einen schlampig recherchierten und tendenziös geschriebenen Artikel. [mehr…]
Es handelt sich um eine römisch-katholische Messe! Nicht um ein interreligiöses Ritual.
Am Ende der Messe setzte ein sogenannter Anbetungstanz der christlich- indischen Tanzgruppe ‘Kalai Kaviri’ einen „farbenprächtigen Akzent“ aus der „indischen Liturgie“.
Also um eine christliche Gruppe. Mit „indischer Liturgie“ ist wohl die indische Form der römischen Liturgie gemeint. Daher ist davon auszugehen, daß dieser Tanz approbiert ist.
Der Tanz im Altarraum stellte eine hinduistische Arati-Zeremonie dar.
Was denn nun? Indisch oder hinduistisch? – Ist dieser Satz die Privatmeinung des Autors oder objektive Tatsache?
Damen in Beinkleidern
Was ist daran schlimm???
Fazit: Ein Paradebeispiel für einen schlampig recherchierten und tendenziös geschriebenen Artikel. [mehr…]
Donnerstag, 27. Oktober 2005 13:59
Didimus: @Laurentius2
Das hieße ja, das die Piusleute, die das V2 ja ablehnen bzw. als wenig verbindliches Pastoralkonzil klassifizieren,
doch schismatisch sind.
Richtig!
Was die Sonntagspflicht angeht, so sagt die katholische Kirche meines Wissens, daß sie im strengen Sinn jemand auch bei der Piusbruderschaft erfüllt, da diese zwar unerlaubt aber gültig die Messe feiern. Die Kirche empfiehlt jedoch, das in der Regel nicht zu tun. Ich verstehe das so, daß nur jemand seine Sonntagspflicht durch eine FSSPX-Messe erfüllen soll, wenn es absolut nicht anders geht.
Bin aber auch offen für Korrekturen, falls in kirchlichen Dokumenten anderes steht. [mehr…]
Richtig!
Was die Sonntagspflicht angeht, so sagt die katholische Kirche meines Wissens, daß sie im strengen Sinn jemand auch bei der Piusbruderschaft erfüllt, da diese zwar unerlaubt aber gültig die Messe feiern. Die Kirche empfiehlt jedoch, das in der Regel nicht zu tun. Ich verstehe das so, daß nur jemand seine Sonntagspflicht durch eine FSSPX-Messe erfüllen soll, wenn es absolut nicht anders geht.
Bin aber auch offen für Korrekturen, falls in kirchlichen Dokumenten anderes steht. [mehr…]
Donnerstag, 27. Oktober 2005 13:34
Didimus: Das Zweite Vaticanum
war ein ökumenisches Konzil, hat also Lehrautorität. Daß es nach dem Willen von Papst Johannes XIII.
keine Lehrverurteilungen aussprechen sollte und (auch) pasotral ausgerichtet war, hebt seine Autorität
nicht auf. Vor allem die beiden dogmatischen Konstitutionen können Anspruch auf Glaubensgehorsam erheben.
Die Pastoralkonstitution ist eher situationsbezogen (ähnlich wie Quanta Cura). Die Welt, die in den 60er
Jahren „die Welt von heute“ war, ist heute die Welt von gestern. Hier ist im einzelnen zu überprüfen,
wie dies auf die heutige Situation angewandt werden kann. Ähnliches gilt für die Dekrete und Erklärungen.
Zum Beispiel ist das Dekret über die sozialen Kommunikationsmittel teilweise schon heute überholt.
Es kann und darf über einzelne Sätze des letzten Konzils theologisch gestritten werden. Auch kann das kirchliche Lehramt bestimmte Äußerungen modifizieren oder exakter darlegen. Das Zweite Vaticanum aber in Bausch und Bogen als „Pastoralsynode“ abzulehnen ist sicherlich nicht katholisch. [mehr…]
Es kann und darf über einzelne Sätze des letzten Konzils theologisch gestritten werden. Auch kann das kirchliche Lehramt bestimmte Äußerungen modifizieren oder exakter darlegen. Das Zweite Vaticanum aber in Bausch und Bogen als „Pastoralsynode“ abzulehnen ist sicherlich nicht katholisch. [mehr…]
Dienstag, 25. Oktober 2005 23:37
Didimus: Nur eine Personalie/Marginalie?
Nun, es handelt sich nicht nur um einen Priester, der sich in einer Glaubens- und Berufungskrise befindet,
und deswegen sein Amt aufgibt, wie es leider immer wieder vorkommt.
Pfr. Sabo selbst hat seinen „Fall“ ja öffentlich gemacht. Er zelebriert geradezu seinen Ungehorsam gegen den Bischof und Pfarrgemeinde und viele Medien stehen ihm da zur Seite.
Dieser Fall berührt eine wichtige Frage: Konstitiuiert sich die Kirche gewissermaßen „von unten“, also von der Gemeinde vor Ort oder braucht es die Verbundenheit mit dem Papst und dem mit ihm verbundenen Bischöfen?
Im übrigen berührt die Angelegenheit auch die Frage des Staatskirchensystems in der Schweiz.
Die Sache hat also Nachrichtenwert. Wen sie interessiert? Z.B. mich. [mehr…]
Pfr. Sabo selbst hat seinen „Fall“ ja öffentlich gemacht. Er zelebriert geradezu seinen Ungehorsam gegen den Bischof und Pfarrgemeinde und viele Medien stehen ihm da zur Seite.
Dieser Fall berührt eine wichtige Frage: Konstitiuiert sich die Kirche gewissermaßen „von unten“, also von der Gemeinde vor Ort oder braucht es die Verbundenheit mit dem Papst und dem mit ihm verbundenen Bischöfen?
Im übrigen berührt die Angelegenheit auch die Frage des Staatskirchensystems in der Schweiz.
Die Sache hat also Nachrichtenwert. Wen sie interessiert? Z.B. mich. [mehr…]
Dienstag, 25. Oktober 2005 22:59
Didimus: FSSPX
Die Ausführungen von Dr. Pytlik sind klar und eindeutig. Und die Befürchtungen von Eberhard Wagner teilweise
schon eingetroffen. Etwa in der häretischen Aussage des deutschen Distriktoberen, Pater Pfluger: „Der
Felsen Petri ist zu einem Sandhaufen zermahlen.“ P. Pfluger hat diese Aussage meines Wissens bis heute
nicht öffentlich revidiert.
Die Rückkehr der FSSPX zur katholischen Kirche und die Unterwerfung unter den Jurisdiktionsprimat des Papstes wäre ein großer Segen.
@ Dr. Pytlik: Richtig, ZENIT haben wir nicht erwähnt. Bezüglich Radio Vatikan habe ich so meine Bedenken. Sicherlich seriöser als kreuz.net, mir persönlich aber stellenweise zu progressistisch. [mehr…]
Die Rückkehr der FSSPX zur katholischen Kirche und die Unterwerfung unter den Jurisdiktionsprimat des Papstes wäre ein großer Segen.
@ Dr. Pytlik: Richtig, ZENIT haben wir nicht erwähnt. Bezüglich Radio Vatikan habe ich so meine Bedenken. Sicherlich seriöser als kreuz.net, mir persönlich aber stellenweise zu progressistisch. [mehr…]
Dienstag, 25. Oktober 2005 21:52
Didimus: @Toby
Stimme jedem Satz zu. [mehr…]
Dienstag, 25. Oktober 2005 21:39
Didimus: Kommentar zum Kommentar zum Kommentar
Die Abqualifizierung des Kommentars von Dr. Spindelböck durch einen Anonymus gehört zu den – leider
nicht seltenen – sehr schwachen Leistungen von kreuz.net. In Stil und Inhalt völlig daneben.
Sicher war die Kritik Dr. Spindelböcks richtig. Wer seine Veröffentlichungen kennt, weiß, daß er klar katholisch aber nicht scharf oder angreifend schreibt. Ich finde die Taktik von kath.net nicht gut, jemanden, der als Priester in besonderem Gehorsamsverhältnis zu seinem Bischof steht vorzuschicken, um die Jugendkirche zu kritisieren und sich gleichzeitig von seinem Beitrag mehr oder weniger zu distanzieren. Wo ist der Mut von vor einigen Monaten geblieben?
Zum Schisma: Indirekt geben es die Ultra-Tradis doch selbst zu, daß sie sich in einem de facto-Schisma befinden. Was soll sonst das abfällige Gerede von der „Konzilskirche“ oder „V2-Kirche“? Hier die „V2-Kirche“, dort die wahre Kirche in der FSSPX verwirklicht? Denn wenn, es kein Schisma gibt, heißt das doch, daß auch die FSSPX zur „Konzilskirche“ gehört… [mehr…]
Sicher war die Kritik Dr. Spindelböcks richtig. Wer seine Veröffentlichungen kennt, weiß, daß er klar katholisch aber nicht scharf oder angreifend schreibt. Ich finde die Taktik von kath.net nicht gut, jemanden, der als Priester in besonderem Gehorsamsverhältnis zu seinem Bischof steht vorzuschicken, um die Jugendkirche zu kritisieren und sich gleichzeitig von seinem Beitrag mehr oder weniger zu distanzieren. Wo ist der Mut von vor einigen Monaten geblieben?
Zum Schisma: Indirekt geben es die Ultra-Tradis doch selbst zu, daß sie sich in einem de facto-Schisma befinden. Was soll sonst das abfällige Gerede von der „Konzilskirche“ oder „V2-Kirche“? Hier die „V2-Kirche“, dort die wahre Kirche in der FSSPX verwirklicht? Denn wenn, es kein Schisma gibt, heißt das doch, daß auch die FSSPX zur „Konzilskirche“ gehört… [mehr…]
Donnerstag, 20. Oktober 2005 23:05
Didimus: Was heißt hier pervers?
Danke, Benedikt.
@Gotthard:
Also unter „pervers“ verstehe ich was ganz anderes, bleiben Sie bitte sachlich!
In der Predigt ging es darum, daß der Papst kein absoluter Monarch ist, sondern an die ewige Wahrheit, die durch Christus offenbart wurde, gebunden ist und dieser Wahrheit und damit Christus selbst zu dienen hat.
Ich verstehe diesen Satz als eindeutige Anspielung, da er nicht einfach nur den italienischen Ausdruck sondern auch den lateinischen gebrauchte. Wenn Sie das anders interpretieren, bitte, ich werde Ihre Interpretation jedenfalls nicht als „pervers“ bezeichnen. [mehr…]
@Gotthard:
Also unter „pervers“ verstehe ich was ganz anderes, bleiben Sie bitte sachlich!
In der Predigt ging es darum, daß der Papst kein absoluter Monarch ist, sondern an die ewige Wahrheit, die durch Christus offenbart wurde, gebunden ist und dieser Wahrheit und damit Christus selbst zu dienen hat.
Ich verstehe diesen Satz als eindeutige Anspielung, da er nicht einfach nur den italienischen Ausdruck sondern auch den lateinischen gebrauchte. Wenn Sie das anders interpretieren, bitte, ich werde Ihre Interpretation jedenfalls nicht als „pervers“ bezeichnen. [mehr…]
Donnerstag, 20. Oktober 2005 22:51
Didimus: @ Irenäus
Tut mir leid, das verstehe ich nicht. Dominus Jesus verliert doch nicht seine Gültigkeit, nur weil der
Papst unter dem es promuligiert, wurde gestorben ist?!? Was meinen Sie mit „Ratzingers Worte umgemünzt“?
Hier noch ein Satz aus der Predigt Papst Benedikts XVI. bei der Besitzergreifung der Lateranbasilika. Ich verstehe das als eine ganz eindeutige Anspielung:
Dall’alto di questa Cattedra il Vescovo di Roma è tenuto costantemente a ripetere: Dominus Iesus – „Gesù è il Signore“, come Paolo scrisse nelle sue lettere ai Romani (10, 9) e ai Corinzi (1 Cor 12, 3).
Der Bischof von Rom ist dazu verpflichtet, von dieser Kathedra herab ständig zu wiederholen: »Dominus Iesus« – »Jesus ist der Herr«, wie Paulus in seinen Briefen an die Römer (10,9) und an die Korinther (1 Kor 12,3) schrieb. [mehr…]
Hier noch ein Satz aus der Predigt Papst Benedikts XVI. bei der Besitzergreifung der Lateranbasilika. Ich verstehe das als eine ganz eindeutige Anspielung:
Dall’alto di questa Cattedra il Vescovo di Roma è tenuto costantemente a ripetere: Dominus Iesus – „Gesù è il Signore“, come Paolo scrisse nelle sue lettere ai Romani (10, 9) e ai Corinzi (1 Cor 12, 3).
Der Bischof von Rom ist dazu verpflichtet, von dieser Kathedra herab ständig zu wiederholen: »Dominus Iesus« – »Jesus ist der Herr«, wie Paulus in seinen Briefen an die Römer (10,9) und an die Korinther (1 Kor 12,3) schrieb. [mehr…]
Donnerstag, 20. Oktober 2005 22:27
Didimus: Bischof Müller
Da fällt mir ein treffende Bemerkung von Bischof Gerhard Ludwig Müller (damals noch nicht Bischof) über
die Äußerungen progessiver Theologen zu Dominus Jesus ein:
[sinngemäß]: Sie haben offensichtlich das Genus dieses Dokuments nicht verstanden. Es ist kein Diplomarbeit die korrigiert und bewertet werden soll, sondern eine Schrift des kirchlichen Lehramtes dem alle Katholiken, auch Theologen, Gehorsam schulden. [mehr…]
[sinngemäß]: Sie haben offensichtlich das Genus dieses Dokuments nicht verstanden. Es ist kein Diplomarbeit die korrigiert und bewertet werden soll, sondern eine Schrift des kirchlichen Lehramtes dem alle Katholiken, auch Theologen, Gehorsam schulden. [mehr…]
Donnerstag, 20. Oktober 2005 22:21
Didimus: Wahn und päpstliche Autorität
Johannes XXIII, Paul VI und JP II waren weder Menschen ohne Grundsätze noch charakterlos, sondern von
ihren eigenen Wahnvorstellungen verblendet.
Sie behaupten also, die drei Päpste waren – zumindest partiell – psychisch krank. Denn Wahn gilt im Allgemeinen als Zeichen einer psychischen Störung. Zum Sedisvakantismus ist es da nicht mehr weit.
Aud Drängen der Modernisten Frings, Suenens, Doepfner und Montini griff Johannes XXIII in das Konzilsdebatten ein und ordnete die Ausarbeitung eines neuen Schemas an
Johannes XIII. war Papst! Als solcher hatte er das Recht in eine Konzilsdebatte einzugreifen und die Ausarbeitung eines neuen Schemas einzuordnen. Sie wollen doch hier wohl nicht ernsthaft dem Konziliarismus das Wort reden?? [mehr…]
Sie behaupten also, die drei Päpste waren – zumindest partiell – psychisch krank. Denn Wahn gilt im Allgemeinen als Zeichen einer psychischen Störung. Zum Sedisvakantismus ist es da nicht mehr weit.
Aud Drängen der Modernisten Frings, Suenens, Doepfner und Montini griff Johannes XXIII in das Konzilsdebatten ein und ordnete die Ausarbeitung eines neuen Schemas an
Johannes XIII. war Papst! Als solcher hatte er das Recht in eine Konzilsdebatte einzugreifen und die Ausarbeitung eines neuen Schemas einzuordnen. Sie wollen doch hier wohl nicht ernsthaft dem Konziliarismus das Wort reden?? [mehr…]
Mittwoch, 19. Oktober 2005 22:31
Didimus: @ Marcel
Papalisten wollen den „real existierende Ökumenismus“ nicht sehen, weil nicht sein kann, was nicht sein
darf.
„Papalist“ scheint in Ihren Augen jemand zu sein, der die nachkonziliaren Päpste ernstnimmt. Wer dagegen jedes Wort der vorkonziliaren Päpste als quasi unfehlbar deklariert, ist selbstverständlich kein Papalist…
Es ist Ihr Informationsdefizit, das Sie nicht erkennen läßt, daß nicht die FSSPX zum ganzen katholischen Glauben zurückkehren muß, sondern die modernistischen Kirchenfürsten der Konzilskirche.
Aha. Nun, es geht mir hier weniger um den Glauben, als um die Anerkennung der Autorität des Papstes und die der mit ihm verbundenen Bischöfe. In Glaubensfragen scheinen die Piusleute im großen und ganzen katholisch zu sein. Abgesehen von der häretischen Ansicht, der Fels Petri könnte zu Staub zerbröselt werden, habe ich jedenfalls von FSSPXlern noch keine Verfehlung in Glaubensfragen vernommen. [mehr…]
„Papalist“ scheint in Ihren Augen jemand zu sein, der die nachkonziliaren Päpste ernstnimmt. Wer dagegen jedes Wort der vorkonziliaren Päpste als quasi unfehlbar deklariert, ist selbstverständlich kein Papalist…
Es ist Ihr Informationsdefizit, das Sie nicht erkennen läßt, daß nicht die FSSPX zum ganzen katholischen Glauben zurückkehren muß, sondern die modernistischen Kirchenfürsten der Konzilskirche.
Aha. Nun, es geht mir hier weniger um den Glauben, als um die Anerkennung der Autorität des Papstes und die der mit ihm verbundenen Bischöfe. In Glaubensfragen scheinen die Piusleute im großen und ganzen katholisch zu sein. Abgesehen von der häretischen Ansicht, der Fels Petri könnte zu Staub zerbröselt werden, habe ich jedenfalls von FSSPXlern noch keine Verfehlung in Glaubensfragen vernommen. [mehr…]
Mittwoch, 19. Oktober 2005 22:13
Didimus: @ Gotthard
Richtig, Europa ist nur ein Teil der Weltkirche, die meisten Katholiken leben in Lateinamerika… [mehr…]
Dienstag, 18. Oktober 2005 20:37
Didimus: Rituale
Werde mir das Buch auch zulegen.
Hierzu noch eine kleine Bemerkung: Ein Bekannter von mir, seines Zeichens Ethnologie-Professor, erzählte von einem interdisziplinären Kongreß. Dort sei man auch auf Rituale zu sprechen gekommen. Er berichtete erstaunt, daß der anwesende Theologe höchst interessiert zugehört und mitgeschrieben hat, was er, der Ethnologe, zu Ritualen, Ritualtheorien und der wissenschaftlichen Beschäftigung mit Ritualen zu sagen hatte. Im Gespräch mit dem Theologen stellte sich später heraus, daß dieser recht wenig über einen wissenschaftlichen Zugang zu Ritualen und den gegenwärtigen Forschungsstand wußte… [mehr…]
Hierzu noch eine kleine Bemerkung: Ein Bekannter von mir, seines Zeichens Ethnologie-Professor, erzählte von einem interdisziplinären Kongreß. Dort sei man auch auf Rituale zu sprechen gekommen. Er berichtete erstaunt, daß der anwesende Theologe höchst interessiert zugehört und mitgeschrieben hat, was er, der Ethnologe, zu Ritualen, Ritualtheorien und der wissenschaftlichen Beschäftigung mit Ritualen zu sagen hatte. Im Gespräch mit dem Theologen stellte sich später heraus, daß dieser recht wenig über einen wissenschaftlichen Zugang zu Ritualen und den gegenwärtigen Forschungsstand wußte… [mehr…]
Dienstag, 18. Oktober 2005 20:09
Didimus: @Marcel und Dr.
Derartige Versuche können von den Katholiken in keiner Weise gebilligt werden. Sie gehen ja von der falschen
Meinung jener aus, die da glauben, alle Religionen seien gleich gut und lobenswert… Auf diese Weise
kommen sie Schritt für Schritt zum Naturalismus und Atheismus. Daraus ergibt sich dann ganz klar die
Folgerung, daß jeder, der solchen Ansichten und Bemühungen beipflichtet, den Boden der von Gott geoffenbarten
Religion vollständig verläßt“. Hervorhebungen von mir.
Papst Pius XI. verurteilt also solche Versuche, die von der irrigen Meinung ausgehen, alle Religionen seien gleich gut und lobenswert. Wo bitteschön hat das Konzil oder einer der nachkonziliaren Päpste diese Meinung vertreten?
Im übrigen: Wenn die FSSPX so von der Richtigkeit der Rückkehr-Ökumene überzeugt ist, kann sie ja mit gutem Beispiel vorangehen. [mehr…]
Papst Pius XI. verurteilt also solche Versuche, die von der irrigen Meinung ausgehen, alle Religionen seien gleich gut und lobenswert. Wo bitteschön hat das Konzil oder einer der nachkonziliaren Päpste diese Meinung vertreten?
Im übrigen: Wenn die FSSPX so von der Richtigkeit der Rückkehr-Ökumene überzeugt ist, kann sie ja mit gutem Beispiel vorangehen. [mehr…]
Dienstag, 18. Oktober 2005 19:58
Didimus: O Tradis, hört endlich auf…
… alles Negative in der Kirche unserer Zeit auf das Konzil zu schieben! Eifersüchteleien, Neid und
blanken Haß hat es unter Klerikern zu allen Zeiten gegeben, leider. Beschäftigt Euch mal mit Kirchengeschichte,
ohne den Glauben an die göttliche Stiftung der Kirche könnte einem da angst und bange werden: Streit
zwischen Domkapitel und Bischof, Streit zwischen Welt- und Ordensklerikern, Streit der Orden untereinander,
eifersüchtiges Festhalten an Privilegien usw. Auch die Apostelbriefe und Evangelien (Rangstreit der Jünger)
sprechen darüber.
Um wieder auf das eigentliche Thema zu kommen. Diese postume Beleidigung Dybas ist eine Schande! Wenn überhaupt etwas hilft, dann massenweise Proteste, Briefe, E-Mails, Anrufe an die Zuständigen, in die Öffentlichkeit gehen usw. [mehr…]
Um wieder auf das eigentliche Thema zu kommen. Diese postume Beleidigung Dybas ist eine Schande! Wenn überhaupt etwas hilft, dann massenweise Proteste, Briefe, E-Mails, Anrufe an die Zuständigen, in die Öffentlichkeit gehen usw. [mehr…]
Dienstag, 18. Oktober 2005 13:39
Didimus: Nicht zu fassen
Mir fehlen die Worte. [mehr…]
Montag, 17. Oktober 2005 13:08
Didimus: „Erzwungen“
Meines Wissens ging beim Konflikt mit Pater Bisig um die Frage, ob die Oberen der FSSP ihren Priestern
die Feier der Heiligen Messe nach dem NOM und die Konzelebration verbieten dürfen. Rom hat das verneint.
So viel ich weiß – falls ich mich irre bitte ich um Korrektur – wird kein Priester der FSSP dazu gewzungen und kann auch nicht dazu gezwungen werden, die Messe im neuen Ritus zu feiern. Er darf dies aber in besonderen Fällen (z.B. Chrisammesse) tun. [mehr…]
So viel ich weiß – falls ich mich irre bitte ich um Korrektur – wird kein Priester der FSSP dazu gewzungen und kann auch nicht dazu gezwungen werden, die Messe im neuen Ritus zu feiern. Er darf dies aber in besonderen Fällen (z.B. Chrisammesse) tun. [mehr…]
Montag, 17. Oktober 2005 13:03
Didimus: Ja und?
„Die Einheit der Christen kann nur so gefördert werden: durch die Rückkehr der irrenden zur einen wahren
Kirche Christ (…) Zur Einheit mit diesem römischen Apostolischen Stuhl.“
Dem widersprechen weder das Zweite Vaticanum noch die nachkonziliaren Päpste. Trotzdem kann die wahre Kirche darüber nachdenken, wie und in welchem Ausmaß sie diese Rückkehr erleichtern kann. [mehr…]
Dem widersprechen weder das Zweite Vaticanum noch die nachkonziliaren Päpste. Trotzdem kann die wahre Kirche darüber nachdenken, wie und in welchem Ausmaß sie diese Rückkehr erleichtern kann. [mehr…]
Donnerstag, 13. Oktober 2005 17:49
Didimus: @Sulpicius
Daß das Schweigen von kath.net etwas mit dem zu tun haben könnte, das auf den Tischen lag, die Jesus
im Tempel umgestoßen hat, habe ich mir auch gedacht.
Inzwischen ist ja ein Kommentar von – dem von mir sehr geschätzten – Dr. Josef Spindelböck erschienen. Eine sehr sehr vorsichtige Kritik an dem Projekt. Interessant auch, der Zusatz von wegen „nicht unbedingt die Meinung der Herausgeber“ usw. Ein Zusatz, der zwar allgemein bei vielen Redaktionen üblich ist, aber bei den bisherigen Beiträgen Spindelböcks in kath.net nicht stand. Offensichtlich möchte es sich die Leute in Linz mit Wien auf keinen Fall verderben… [mehr…]
Inzwischen ist ja ein Kommentar von – dem von mir sehr geschätzten – Dr. Josef Spindelböck erschienen. Eine sehr sehr vorsichtige Kritik an dem Projekt. Interessant auch, der Zusatz von wegen „nicht unbedingt die Meinung der Herausgeber“ usw. Ein Zusatz, der zwar allgemein bei vielen Redaktionen üblich ist, aber bei den bisherigen Beiträgen Spindelböcks in kath.net nicht stand. Offensichtlich möchte es sich die Leute in Linz mit Wien auf keinen Fall verderben… [mehr…]
Mittwoch, 12. Oktober 2005 16:03
Didimus: Wo war kath.net?
Ist Euch eigentlich aufgefallen, daß sich kath.net zur Jugendkirche auffallend unauffällig verhält.
Letztes Jahr gab’s da doch noch kritische Stimmen zur Jugendkirche. Wieso jetzt keinen Artikel?
Im Bistum Linz haben die doch auch – dankenswerterweise !!! – liturgische Mißstände beim Namen genannt. [mehr…]
Im Bistum Linz haben die doch auch – dankenswerterweise !!! – liturgische Mißstände beim Namen genannt. [mehr…]
Dienstag, 11. Oktober 2005 20:47
Didimus: Materie die Zweite
von Karl Hörmmann, Lexikon der christlichen Moral:
Die meisten orientalischen Kirchen verwenden gesäuertes Brot, die lat. ungesäuertes (da der Herr das Abendmahl in den Tagen der Ungesäuerten Brote feierte, Mt 26,17, u. der Sauerteig in der Schrift als Sinnbild der Sünde dient; Cat. Rom. II 4,12); wenn auch beide Arten als gültige Materie anerkannt sind, soll sich jeder Priester an die Gewohnheit seines Ritus halten (D 860 1303; c.816); wenn im Notfall der Priester die E. austeilt, die im anderes Ritus konsekriert wurde, soll er dabei die Vorschriften des eigenen Ritus einhalten (c. 851). – Das in der E. zu verwendende Brot darf nur aus Weizenmehl u. Wasser bereitet werden (Miss. Rom., Intr. gen. nn. 282 f); die Ehrfurcht vor dem Heiligsten Sakrament fordert, daß es rein u. unverdorben (nicht zu alt) sei (vgl. c. 815 § 1).
Quelle: http://www.stjosef.at/morallexikon/eucharis.htm [mehr…]
Die meisten orientalischen Kirchen verwenden gesäuertes Brot, die lat. ungesäuertes (da der Herr das Abendmahl in den Tagen der Ungesäuerten Brote feierte, Mt 26,17, u. der Sauerteig in der Schrift als Sinnbild der Sünde dient; Cat. Rom. II 4,12); wenn auch beide Arten als gültige Materie anerkannt sind, soll sich jeder Priester an die Gewohnheit seines Ritus halten (D 860 1303; c.816); wenn im Notfall der Priester die E. austeilt, die im anderes Ritus konsekriert wurde, soll er dabei die Vorschriften des eigenen Ritus einhalten (c. 851). – Das in der E. zu verwendende Brot darf nur aus Weizenmehl u. Wasser bereitet werden (Miss. Rom., Intr. gen. nn. 282 f); die Ehrfurcht vor dem Heiligsten Sakrament fordert, daß es rein u. unverdorben (nicht zu alt) sei (vgl. c. 815 § 1).
Quelle: http://www.stjosef.at/morallexikon/eucharis.htm [mehr…]
Dienstag, 11. Oktober 2005 20:33
Didimus: Die Sprache der Jugendlichen
Wenn ich Benedikt ergänzen darf:
Natürlich soll die Kirche die Sprache der Jugendlichen sprechen, um die ewige Botschaft Christi zu verkünden. Aber nicht in der Heiligen Messe!
Es gäbe genügend Möglichkeiten, jugendgemäße Veranstaltungen durchzuführen, mit moderner Musik, Lichteffekten, und einem Abend- (oder Morgen- oder Mittags)mahl. Also (wenn möglich alkoholfreie) Getränke und Imbiß. Der heilige Don Bosco hat alles Mögliche gemacht, um junge Menschen für den Glauben zu gewinnen.
Aber in der Feier von Tod und Auferstehung Christi hat das nichts zu suchen. Hier ist Christus selbst der Feiernde, Priester und Opfer zugleich. Wir können die Meßfeier nicht „machen“.
Ich bin sehr enttäuscht vom Wiener Kardinal. [mehr…]
Natürlich soll die Kirche die Sprache der Jugendlichen sprechen, um die ewige Botschaft Christi zu verkünden. Aber nicht in der Heiligen Messe!
Es gäbe genügend Möglichkeiten, jugendgemäße Veranstaltungen durchzuführen, mit moderner Musik, Lichteffekten, und einem Abend- (oder Morgen- oder Mittags)mahl. Also (wenn möglich alkoholfreie) Getränke und Imbiß. Der heilige Don Bosco hat alles Mögliche gemacht, um junge Menschen für den Glauben zu gewinnen.
Aber in der Feier von Tod und Auferstehung Christi hat das nichts zu suchen. Hier ist Christus selbst der Feiernde, Priester und Opfer zugleich. Wir können die Meßfeier nicht „machen“.
Ich bin sehr enttäuscht vom Wiener Kardinal. [mehr…]
Dienstag, 11. Oktober 2005 20:21
Didimus: Berger irrt sich in diesem Fall
An einer anderen Stelle hier im Forum habe ich schon mal geschrieben, daß Klaus Berger sich hier irrt.
Nur zur Sicherheit noch mal:
Bei der Eröffnungs- und bei der Abschlußmesse des WJT wurde vor der Kommunionausteilung über Lautsprecher verkündet, daß nur Christen, die in voller Gemeinschaft mit der katholischen Kirche stehen und entsprechend vorbereitet sind zur Kommunion gehen können. Die andern wurden eingeladen, stattdessen um den Segen zu bitten. Vom katholischen Eucharistieverständnis war – anders als Berger das in seinem Artikel darstellt – nicht die Rede! [mehr…]
Bei der Eröffnungs- und bei der Abschlußmesse des WJT wurde vor der Kommunionausteilung über Lautsprecher verkündet, daß nur Christen, die in voller Gemeinschaft mit der katholischen Kirche stehen und entsprechend vorbereitet sind zur Kommunion gehen können. Die andern wurden eingeladen, stattdessen um den Segen zu bitten. Vom katholischen Eucharistieverständnis war – anders als Berger das in seinem Artikel darstellt – nicht die Rede! [mehr…]
Freitag, 30. September 2005 12:55
Didimus: Na ja
Benedikt XVI. wird nicht zum Kreuzzug gegen die Muslime aufrufen, weil er sich mit der Islam-Hasserin
Fallaci getroffen hat und er wird nicht die katholische Lehre aufgeben, weil er sich mit Küng getroffen
hat.
Für Küng ist das doch hauptsächlich eine Befriedigung persönlicher Eitelkeit. Psychologisch interessant, daß der Rebell gegen Rom soviel Wert darauf legt, mit dem Papst zusammenzutreffen. Er hat starke Aversionen gegen das Petrusamt und möchte sich doch in dessen Glanz sonnen. Schon ab Abend nach dem Tod von Johannes Paul II. äußerte er große Enttäuschung, daß ihn der verstorbene Papst nie empfangen habe.
Jedoch habe er sich immer geweigert, sich einem „Inquisitionsverfahren“ zu unterwerfen und deswegen nach Rom zu fahren:
„Ich sah da keine Chance, überhaupt durch ein solches Verfahren heil durchzukommen.“
Doch! Einfach indem er strittige Thesen widerruft und zur katholischen Lehre zurückkehrt. [mehr…]
Für Küng ist das doch hauptsächlich eine Befriedigung persönlicher Eitelkeit. Psychologisch interessant, daß der Rebell gegen Rom soviel Wert darauf legt, mit dem Papst zusammenzutreffen. Er hat starke Aversionen gegen das Petrusamt und möchte sich doch in dessen Glanz sonnen. Schon ab Abend nach dem Tod von Johannes Paul II. äußerte er große Enttäuschung, daß ihn der verstorbene Papst nie empfangen habe.
Jedoch habe er sich immer geweigert, sich einem „Inquisitionsverfahren“ zu unterwerfen und deswegen nach Rom zu fahren:
„Ich sah da keine Chance, überhaupt durch ein solches Verfahren heil durchzukommen.“
Doch! Einfach indem er strittige Thesen widerruft und zur katholischen Lehre zurückkehrt. [mehr…]
Mittwoch, 28. September 2005 16:44
Didimus: Ein weiterer Kommentar
Man möge mal den kreuz.net-Kommentar mit einem Kommentar in der „Welt“ vergleichen.
http://www.welt.de/data/2005/09/28/781764.html [mehr…]
http://www.welt.de/data/2005/09/28/781764.html [mehr…]
Mittwoch, 28. September 2005 15:27
Didimus: Zersplitterung
Es ist richtig, daß die orthodoxen Kirchen nicht so zersplittert sind wie die evangelischen Gemeinschaften.
Das hängt einerseits meiner Meinung nach damit zusammen, daß die Liturgie dort eine so bedeutende Rolle
spielt. Die Feier der Eucharistie, des Sakramentes der Einheit, sorgt sowohl auf übernatürliche (durch
die Gande) als auch auf natürliche Weise (Riten bilden in allen Gruppen ein wichtiges Element des Zusammenhalts)
für eine gewisse Einheit.
Ein anderer Punkt ist die von Benedikt genannte Aufteilung in Nationalkirchen. Da die orthodoxen Kirchen in der Regel einen wichtigen Bestandteil der staatlichen Einheit und der nationalen Identität bilden, wirkt die enge Verbundenheit mit dem Staat zusätzlich stabilisierend. Vergleichbar mit dem Bündnis zwischen Thron und Altar im protestantischen Deutschland, wo die Zersplitterung längst nicht so groß ist, wie in den USA. Dieser Aspekt birgt jedoch genauso große Gefahren, nämlich eine Vereinnahmung durch den Staat. [mehr…]
Ein anderer Punkt ist die von Benedikt genannte Aufteilung in Nationalkirchen. Da die orthodoxen Kirchen in der Regel einen wichtigen Bestandteil der staatlichen Einheit und der nationalen Identität bilden, wirkt die enge Verbundenheit mit dem Staat zusätzlich stabilisierend. Vergleichbar mit dem Bündnis zwischen Thron und Altar im protestantischen Deutschland, wo die Zersplitterung längst nicht so groß ist, wie in den USA. Dieser Aspekt birgt jedoch genauso große Gefahren, nämlich eine Vereinnahmung durch den Staat. [mehr…]
Mittwoch, 28. September 2005 14:07
Didimus: O je, Verschwörungstheorien…
Welches Druckmittel sollen die geheimnisvollen Kräfte gegen Kardinal Siri denn in der Hand gehabt haben,
um ihn von der Annahme der Wahl abzuhalten?
Drohungen gegen ihn persönlich? Wäre der Erzbischof von Genua dann nicht trotzdem bereit gewesen, sich gegebenenfalls zu opfern, wie er es bei der Annahme des Kardinalspurpurs gelobt hatte?
Dunkle Punkte in der Vergangenheit Siris, so daß er erpressbar war? Dann wäre es richtig, daß er die Wahl nicht angenommen hätte.
Sonst etwas? Mysteriös, mysteriös…
Montini war 1963 Favorit. Und Luciani und Wojtyla waren Kompromisse zwischen dem Benelli- und dem Siri-Flügel. Hätten die Kardinäle einen Revolutinär gewollt, hätten sie Lorscheider und nicht Wojtyla gewählt.
Ich habe den Eindruck, wenn der Ausgang einer Papstwahl nicht dem persönlichen Geschmack entspricht, müssen halt irgendwelche Verschwörer ihre schmutzigen Hände im Spiel gehabt haben. Für die Linken ist es das Opus Dei, das im Hintergrund die Fäden zieht, für die Ultra-Tradis sind es Freimaurer. [mehr…]
Drohungen gegen ihn persönlich? Wäre der Erzbischof von Genua dann nicht trotzdem bereit gewesen, sich gegebenenfalls zu opfern, wie er es bei der Annahme des Kardinalspurpurs gelobt hatte?
Dunkle Punkte in der Vergangenheit Siris, so daß er erpressbar war? Dann wäre es richtig, daß er die Wahl nicht angenommen hätte.
Sonst etwas? Mysteriös, mysteriös…
Montini war 1963 Favorit. Und Luciani und Wojtyla waren Kompromisse zwischen dem Benelli- und dem Siri-Flügel. Hätten die Kardinäle einen Revolutinär gewollt, hätten sie Lorscheider und nicht Wojtyla gewählt.
Ich habe den Eindruck, wenn der Ausgang einer Papstwahl nicht dem persönlichen Geschmack entspricht, müssen halt irgendwelche Verschwörer ihre schmutzigen Hände im Spiel gehabt haben. Für die Linken ist es das Opus Dei, das im Hintergrund die Fäden zieht, für die Ultra-Tradis sind es Freimaurer. [mehr…]
Mittwoch, 28. September 2005 13:54
Didimus: Der richtige Weg
Kardinal Medina Estevez zeigt, wie die Frage des klassischen römischen Ritus auf gute Weise gelöst werden
kann.
Der erste Schritt wäre, die Ecclesia-Dei-Gruppen deutlich aufzuwerten. Eine weitgehende Freigabe des klassischen Ritus wäre wünschenswert. Dabei sollten die Priester, die das wünschen, eine verpflichtende Erklärung abgeben, daß sie den neuen Ritus, als gültig anerkennen, die ganze Tradition einschließlich des Zweiten Vatikanischen Konzils anerkennen und sich vorbehaltlos dem Papst unterwerfen.
Daß dabei das jüngste Konzil im Rahmen der gesamten kirchlichen Lehre unterschiedlich interpretiert werden kann und darf, gehört zum legitimen innerkirchlichen Pluralismus. Mit der Forderung, die Kirche solle sich vom Zweiten Vaticanum distanzieren oder lösen, wird eine Einigung mit der FSSPX allerdings unmöglich.
Abschließend: der Kardinalprotodiakon ist mir wirklich sympathisch und das nicht nur, weil er mich am 19. April zu einem glücklichen Menschen gemacht hat… [mehr…]
Der erste Schritt wäre, die Ecclesia-Dei-Gruppen deutlich aufzuwerten. Eine weitgehende Freigabe des klassischen Ritus wäre wünschenswert. Dabei sollten die Priester, die das wünschen, eine verpflichtende Erklärung abgeben, daß sie den neuen Ritus, als gültig anerkennen, die ganze Tradition einschließlich des Zweiten Vatikanischen Konzils anerkennen und sich vorbehaltlos dem Papst unterwerfen.
Daß dabei das jüngste Konzil im Rahmen der gesamten kirchlichen Lehre unterschiedlich interpretiert werden kann und darf, gehört zum legitimen innerkirchlichen Pluralismus. Mit der Forderung, die Kirche solle sich vom Zweiten Vaticanum distanzieren oder lösen, wird eine Einigung mit der FSSPX allerdings unmöglich.
Abschließend: der Kardinalprotodiakon ist mir wirklich sympathisch und das nicht nur, weil er mich am 19. April zu einem glücklichen Menschen gemacht hat… [mehr…]
Mittwoch, 28. September 2005 13:32
Didimus: Gruppierungen in der katholischen Kirche
Es hat immer und nicht erst seit dem letzten Konzil verschiedene Gruppierungen, theologische Meinungen,
Strömungen in der katholischen Kirche gegeben. Das war von Anfang an so. Ein Blick in die Paulusbriefe
genügt. Oder man denke an den Gnadenstreit zwischen Dominikanern und Jesuiten im 16./17. Jahrhundert.
Die katholische Kirche hat es aber immer wieder geschafft, verschiedene Strömungen zu integrieren, solange diese Einigkeit in grundsätzlichen Fragen bewahrten und die oberste Autorität des Papstes in Leitungs- und Lehrfragen anerkannten. Wo das nicht geschah, kam es zu Abspaltungen und bald darauf zu Abspaltungen von Abspaltungen.
Dagegen ist im Protestantismus jeder sein eigener Papst. Paßt mir die Richtung meiner „Kirche“ nicht, mache ich eben eine neue auf, mal salopp gesagt. In den USA gibt es Dörfer mit 250 Einwohnern und vier Kirchengebäuden.
Ein nicht nachahmenswertes Beispiel für eine dezentrale Struktur sind für mich auch die Anglikaner. Die haben ja weltweit größtenteils nur noch den Namen gemeinsam, de facto gehen sie in jedem Land in eine andere Richtung. [mehr…]
Die katholische Kirche hat es aber immer wieder geschafft, verschiedene Strömungen zu integrieren, solange diese Einigkeit in grundsätzlichen Fragen bewahrten und die oberste Autorität des Papstes in Leitungs- und Lehrfragen anerkannten. Wo das nicht geschah, kam es zu Abspaltungen und bald darauf zu Abspaltungen von Abspaltungen.
Dagegen ist im Protestantismus jeder sein eigener Papst. Paßt mir die Richtung meiner „Kirche“ nicht, mache ich eben eine neue auf, mal salopp gesagt. In den USA gibt es Dörfer mit 250 Einwohnern und vier Kirchengebäuden.
Ein nicht nachahmenswertes Beispiel für eine dezentrale Struktur sind für mich auch die Anglikaner. Die haben ja weltweit größtenteils nur noch den Namen gemeinsam, de facto gehen sie in jedem Land in eine andere Richtung. [mehr…]
Dienstag, 27. September 2005 21:10
Didimus: @methusalix
Diktatur und Demokratie sind politische Kategorien. Die katholische Kirche ist eine Glaubensgemeinschaft,
der man beitreten und die man verlassen kann.
Über Glaubensfragen läßt sich nicht abstimmen, man kann an etwas glauben und daraus seine Konsequenzen ziehen oder an etwas nicht glauben und daraus seine Konsequenzen ziehen. [mehr…]
Über Glaubensfragen läßt sich nicht abstimmen, man kann an etwas glauben und daraus seine Konsequenzen ziehen oder an etwas nicht glauben und daraus seine Konsequenzen ziehen. [mehr…]
Dienstag, 27. September 2005 21:06
Didimus: Mal ne rein kirchenrechtliche Frage:
Strenggenommen müßte der anonyme Kardinal, so er wirklich existiert, doch exkommuniziert werden, oder? Vorausgesetzt freilich, daß seine Identität aufgedeckt wird. [mehr…]
Mittwoch, 21. September 2005 16:50
Didimus: Lieber Peccator,
daß es kein Heil (damit natürlich auch keine „Elemente der Heiligung und Wahrheit…) außerhalb der
kath. Kirche gibt
Das „damit natürlich“ ist logisch falsch. Sie sagen ja auch, daß eine insgesamt falsche Theorie (BETA) einzelne wahre Elemente enthalten kann. Nichts anderes behauptet Lumen Gentium.
Wenn Protestanten z. B. behaupten, daß es einen dreifaltigen Gott gibt, so ist das wahr. Wenn sie sagen, Christus ist für unsere Sünden am Kreuz gestorben, so ist das auch wahr. Alles Elemente der Heiligung und der Wahrheit.
Übrigens haben auch die Kirchenväter Elemente der Heiligung und der Wahrheit z.B. in der antiken Philosophie entdeckt [mehr…]
Das „damit natürlich“ ist logisch falsch. Sie sagen ja auch, daß eine insgesamt falsche Theorie (BETA) einzelne wahre Elemente enthalten kann. Nichts anderes behauptet Lumen Gentium.
Wenn Protestanten z. B. behaupten, daß es einen dreifaltigen Gott gibt, so ist das wahr. Wenn sie sagen, Christus ist für unsere Sünden am Kreuz gestorben, so ist das auch wahr. Alles Elemente der Heiligung und der Wahrheit.
Übrigens haben auch die Kirchenväter Elemente der Heiligung und der Wahrheit z.B. in der antiken Philosophie entdeckt [mehr…]
Mittwoch, 21. September 2005 15:56
Didimus: „subsistit in“
Wenn ich mich hier kurz einklinken darf. Die Frage des „subsistit in“ ist inzwischen lehramtlich eindeutig
festgelegt. Und zwar in „Dominus Jesus“, Abschnitt 16:
Mit dem Ausdruck »subsistit in« wollte das Zweite Vatikanische Konzil zwei Lehrsätze miteinander in Einklang bringen: auf der einen Seite, dass die Kirche Christi trotz der Spaltungen der Christen voll nur in der katholischen Kirche weiterbesteht, und auf der anderen Seite, »dass außerhalb ihres sichtbaren Gefüges vielfältige Elemente der Heiligung und der Wahrheit zu finden sind«,55 nämlich in den Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften, die nicht in voller Gemeinschaft mit der katholischen Kirche stehen.56
(55) Ebd., 8; vgl. ebd., 15; Dekret Unitatis redintegratio, 3; Johannes Paul II., Enzyklika Ut unum sint, 13: AAS 87 (1995) 928f.
(56) Der authentischen Bedeutung des Konzilstextes widerspricht deshalb die Interpretation jener, die von der Formel »subsistit in« die Meinung ableiten, dass die einzige Kirche Christi auch in anderen christlichen Kirchen verwirklicht sein könnte. »Das Konzil hingegen hatte das Wort „subsistit“ gerade deshalb gewählt, um klarzustellen, dass nur eine einzige „Subsistenz“ der wahren Kirche besteht, während es außerhalb ihres sichtbaren Gefüges lediglich „Elemente des Kircheseins“ gibt, die – da sie Elemente derselben Kirche sind – zur katholischen Kirche tendieren und hinführen« (Kongregation für die Glaubenslehre AAS 77 [1985] 758f.). [mehr…]
Mit dem Ausdruck »subsistit in« wollte das Zweite Vatikanische Konzil zwei Lehrsätze miteinander in Einklang bringen: auf der einen Seite, dass die Kirche Christi trotz der Spaltungen der Christen voll nur in der katholischen Kirche weiterbesteht, und auf der anderen Seite, »dass außerhalb ihres sichtbaren Gefüges vielfältige Elemente der Heiligung und der Wahrheit zu finden sind«,55 nämlich in den Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften, die nicht in voller Gemeinschaft mit der katholischen Kirche stehen.56
(55) Ebd., 8; vgl. ebd., 15; Dekret Unitatis redintegratio, 3; Johannes Paul II., Enzyklika Ut unum sint, 13: AAS 87 (1995) 928f.
(56) Der authentischen Bedeutung des Konzilstextes widerspricht deshalb die Interpretation jener, die von der Formel »subsistit in« die Meinung ableiten, dass die einzige Kirche Christi auch in anderen christlichen Kirchen verwirklicht sein könnte. »Das Konzil hingegen hatte das Wort „subsistit“ gerade deshalb gewählt, um klarzustellen, dass nur eine einzige „Subsistenz“ der wahren Kirche besteht, während es außerhalb ihres sichtbaren Gefüges lediglich „Elemente des Kircheseins“ gibt, die – da sie Elemente derselben Kirche sind – zur katholischen Kirche tendieren und hinführen« (Kongregation für die Glaubenslehre AAS 77 [1985] 758f.). [mehr…]
Dienstag, 20. September 2005 15:05
Didimus: Meine Güte!!!
Liebe(r) covadonga, vielleicht bemühen Sie sich auf die Homepage der Diözese Linz. Dort gibt es den vollständigen Wortlaut der Predigt. Wenn Sie wollen, können Sie sich sogar ein Video von der Predigt anschauen. [mehr…]
Dienstag, 20. September 2005 14:55
Didimus: @ Gotthard und Peccator
Offensichtlich habe ich mich mißverständlich ausgedrückt. Selbstverständlich müssen die Seminaristen,
die die Weihe nach dem klassischen Ritus von einem Diözesanbischof erhalten wollen, sich in voller Einheit
mit Rom befinden. Das sollte aber für Leute, die sich katholisch nennen eine Selbstverständlichkeit
sein…
Es gibt aber seit 1988 eine Reihe von Gemeinschaften und Instituten, in denen das möglich ist. Also ist das Argument, ohne unerlaubte Bischofsweihen werde die Tradition aussterben, hinfällig [mehr…]
Es gibt aber seit 1988 eine Reihe von Gemeinschaften und Instituten, in denen das möglich ist. Also ist das Argument, ohne unerlaubte Bischofsweihen werde die Tradition aussterben, hinfällig [mehr…]
Dienstag, 20. September 2005 11:55
Didimus: Interessant
… zuerst ging es bei den unerlaubten Bischofsweihen doch angeblich um einen Notstand. Erzbischof Lefebvre
befürchtete, daß Rom seinen Tod abwarten wolle, damit kein Bischof mehr da sei, der Priester im klassischen
Ritus weihen könne. Selbst wenn man die Befürchtungen Lefebvres subjektiv anerkennt, heute, 18 Jahre
nach den verhängnisvollen Weihen gibt es diesen Notstand objektiv nicht mehr. Gemeinschaften, die sich
dem klassischen römisch Ritus verpflichtet wissen, fanden und finden Bischöfe, die ihren Seminaristen
die heiligen Weihen spenden.
Also verlegen die Tradis die Argumentation. Nicht mehr um den Fortbestand der FSSPX geht es, sondern darum, daß die FSSPX als einzige die Tradition verkörpert und ohne diese Tradition die katholische Kirche nicht überleben wird. Die Verdorbenheit der „Konzilskirche“ als Voraussetzung der Existenz der FSSPX und als Hindernis einer Unterwerfung unter den Papst. Deswegen die fast manische Art, überall in der Kirche überwiegend Schlechtes zu sehen, wie es u.a. kreuz.net vorexerziert?
Interessant auch, daß Bischof Fellay nur sehr schwammig über die Forderung des Heiligen Vaters nach einer effektiven Anerkennung des Papstes und den angeblichen „Notstand“ spricht. [mehr…]
Also verlegen die Tradis die Argumentation. Nicht mehr um den Fortbestand der FSSPX geht es, sondern darum, daß die FSSPX als einzige die Tradition verkörpert und ohne diese Tradition die katholische Kirche nicht überleben wird. Die Verdorbenheit der „Konzilskirche“ als Voraussetzung der Existenz der FSSPX und als Hindernis einer Unterwerfung unter den Papst. Deswegen die fast manische Art, überall in der Kirche überwiegend Schlechtes zu sehen, wie es u.a. kreuz.net vorexerziert?
Interessant auch, daß Bischof Fellay nur sehr schwammig über die Forderung des Heiligen Vaters nach einer effektiven Anerkennung des Papstes und den angeblichen „Notstand“ spricht. [mehr…]
Dienstag, 20. September 2005 11:24
Didimus: Mal ein Vergleich…
hier die kreuz.net-Version:
„Im Hinblick auf das pastorale Leitungsamt möchte ich mich von Anfang an bemühen, alle positiven Kräfte zu vereinen.“
Hilfreich sei dabei die Treue zum Zweiten Vatikanischen Konzil.
Und hier die Anprache im Wortlaut:
„Im Hinblick auf das pastorale Leitungsamt möchte ich mich von Anfang an bemühen, alle positiven Kräfte zu einen. Es ist mir ein großes Anliegen, dass die Kirche von Linz in Harmonie mit der Weltkirche lebt und in enger Beziehung zu Rom und zum Papst steht. Gerade die Treue zum Zweiten Vatikanischen Konzil wird uns da sehr hilfreich sein.“ (Quelle kath.net)
kreuz.net unterschlägt die Aussage, daß der neue Linzer Bischof die enge Beziehung zum Papst und die Harmonie mit der Weltkirche so stark betont und stellt die Aussagen von Bischof Schwarz damit völlig verzerrt dar.
Ich habe in einem früheren Posting schon mal geschrieben, daß mir der Hurra-Katholizismus von kath.net nicht sonderlich behagt. Die Personalentscheidungen des Linzer Bischofs sind höchst bedenklich, aber auch gegen Bischof Schwarz ist journalistische Fairness geboten. [mehr…]
„Im Hinblick auf das pastorale Leitungsamt möchte ich mich von Anfang an bemühen, alle positiven Kräfte zu vereinen.“
Hilfreich sei dabei die Treue zum Zweiten Vatikanischen Konzil.
Und hier die Anprache im Wortlaut:
„Im Hinblick auf das pastorale Leitungsamt möchte ich mich von Anfang an bemühen, alle positiven Kräfte zu einen. Es ist mir ein großes Anliegen, dass die Kirche von Linz in Harmonie mit der Weltkirche lebt und in enger Beziehung zu Rom und zum Papst steht. Gerade die Treue zum Zweiten Vatikanischen Konzil wird uns da sehr hilfreich sein.“ (Quelle kath.net)
kreuz.net unterschlägt die Aussage, daß der neue Linzer Bischof die enge Beziehung zum Papst und die Harmonie mit der Weltkirche so stark betont und stellt die Aussagen von Bischof Schwarz damit völlig verzerrt dar.
Ich habe in einem früheren Posting schon mal geschrieben, daß mir der Hurra-Katholizismus von kath.net nicht sonderlich behagt. Die Personalentscheidungen des Linzer Bischofs sind höchst bedenklich, aber auch gegen Bischof Schwarz ist journalistische Fairness geboten. [mehr…]
Dienstag, 20. September 2005 11:10
Didimus: Am Rande des Schismas
Wir wollen ihm ins Gedächtnis rufen, daß die Tradition nichts anderes ist als die Kirche und daß wir
diese kirchliche Tradition sozusagen in lebendiger Weise verkörpern.
Hier scheint mir Bischof Fellay die Tradition mit der Kirche gleichzusetzen. Das hieße also, die FSSPX verkörpert die Kirche in lebendiger Weise. Konsequent zu Ende gedacht setzt Fellay seine Organisation damit an die Stelle der Kirche. Da helfen auch alle Beteuerungen, man sei dem Papst treu, nichts. Das bewegt sich de facto auf ein Schisma zu.
dann ist die Tradition eine Antwort – das heißt – die einzige Antwort
Wir haben also weiterhin die Pflicht, daran zu arbeiten, daß die Stellung der Tradition in der Kirche anerkannt wird.
Was denn nun, eine Antwort oder die einzige? Die Stellung der Tradition IN der Kirche, das heißt neben die Ecclesia-Dei-Gruppen auch die Stellung der FSSPX in der Kirche anzuerkennen, das wäre in Ordnung. Als eine unter vielen, alle unter dem Stellvertreter Christi. Wenn aber die FSSPX gewissermaßen fordert, die Kirche solle zur FSSPX zurückckehren (das ist gemeint, wenn es heißt, zur Tradition zurückkehren), dann stellt sich die FSSPX im Grunde auf eine Stufe mit der katholischen Kirche. [mehr…]
Hier scheint mir Bischof Fellay die Tradition mit der Kirche gleichzusetzen. Das hieße also, die FSSPX verkörpert die Kirche in lebendiger Weise. Konsequent zu Ende gedacht setzt Fellay seine Organisation damit an die Stelle der Kirche. Da helfen auch alle Beteuerungen, man sei dem Papst treu, nichts. Das bewegt sich de facto auf ein Schisma zu.
dann ist die Tradition eine Antwort – das heißt – die einzige Antwort
Wir haben also weiterhin die Pflicht, daran zu arbeiten, daß die Stellung der Tradition in der Kirche anerkannt wird.
Was denn nun, eine Antwort oder die einzige? Die Stellung der Tradition IN der Kirche, das heißt neben die Ecclesia-Dei-Gruppen auch die Stellung der FSSPX in der Kirche anzuerkennen, das wäre in Ordnung. Als eine unter vielen, alle unter dem Stellvertreter Christi. Wenn aber die FSSPX gewissermaßen fordert, die Kirche solle zur FSSPX zurückckehren (das ist gemeint, wenn es heißt, zur Tradition zurückkehren), dann stellt sich die FSSPX im Grunde auf eine Stufe mit der katholischen Kirche. [mehr…]
Didimus: Weltjugendtag
Kardinal Meisner hat recht. Der Weltjugendtag war – unter dem Strich – ein Riesenerfolg für Christus
und die Kirche. Daß der Kölner Erzbischof hier und da etwas zu euphorisch wird, kann ich ihm nicht verdenken.
Nach den Widerständen, die die Weltjugendtage im bundesdeutschen Kirchenestablishment aushalten mußten,
ist der WJT in Köln umso höher einzuschätzen.
Daß dabei auch unschöne Dinge passiert sind, ist traurig, aber wie gesagt, unterm Strich des WJT steht ein dickes Plus. Mißbräuche und Sünden hat es in der 2000jährigen Kirchengeschichte im Rahmen von Wallfahrten immer gegeben, die gesamte Volksfrömmigkeit ist nicht frei von negativen Begleiterscheinungen und trotzdem sehr wertvoll.
Die Ultra-Tradis würden aber ohne mit der Wimper zu zucken sogar einen ganzen Acker voll Weizen vernichten, weil sich dazwischen einige Büschel Unkraut befinden…
Und kreuz.net – das zeigt diese Schlagzeile in Verbindung mit dem Foto – begibt sich immer mehr auf Boulevard-Niveau. [mehr…]
Daß dabei auch unschöne Dinge passiert sind, ist traurig, aber wie gesagt, unterm Strich des WJT steht ein dickes Plus. Mißbräuche und Sünden hat es in der 2000jährigen Kirchengeschichte im Rahmen von Wallfahrten immer gegeben, die gesamte Volksfrömmigkeit ist nicht frei von negativen Begleiterscheinungen und trotzdem sehr wertvoll.
Die Ultra-Tradis würden aber ohne mit der Wimper zu zucken sogar einen ganzen Acker voll Weizen vernichten, weil sich dazwischen einige Büschel Unkraut befinden…
Und kreuz.net – das zeigt diese Schlagzeile in Verbindung mit dem Foto – begibt sich immer mehr auf Boulevard-Niveau. [mehr…]
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.





