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Werter Adlimina, behalten wir doch als aufrechte Katholiken gerade in der Stadt des hl. Bonifatius stets
das große Ganze des Katholischen im Auge im Sinne des „et … et“ (sowohl … als auch), statt sich auf
falsche Alternativen (entweder … oder) einzulassen. Aufrechte Seelsorge und Forma extraordinaria schließen
sich nicht wirklich ‘gegenseitig aus, im Gegenteil …
Peinlich und Lächerlich Es gibt nichts Abstoßenderes als das Angebiedere von selbsternannten Berufsjugendlichen.
Das, was der Fuldaer Jugendpfarrer Blümel da von sich gibt, ist einfach nur peinlich und lächerlich.
Auf welchem Planeten lebt der denn? Von den Sehnsüchten der Jugendlichen hat der jedenfalls wenig Ahnung.
Opfer und Täter Anscheinend gibt es hier einige, die ohne das Feindbild SJM nicht leben können. Komisch,
der Artikel äußert sich doch eigentlich sehr positiv über Bischof Algermissen. Warum brühen dann prawda
und andere die alte SJM-Geschichte wieder auf? Ich hab ja nicht damit angefangen. Neue Fakten bringt auch
keiner. Nach wie vor fehlt die inhaltliche Begründung für den SMJ-Rauswurf. Aber wenn Bischof Algermissen
so „weise und richtig“ handelt, dann jammert bitte nicht über den Priestermangel.
prawda und die Wahrheit … die einfachen Leute hätten die Entscheidung des Bistums nicht verstanden …
Klartext: Der Rauswurf war, im Lichte betrachtet, richtig. Umgekehrt wird ein Schuh draus: Klartext: Der
Rauswurf war, im Lichte betrachtet, falsch.. Im Bischöflichen Generalvikariat zu Fulda glaubt man wohl,
das die einfachen Leute in der Rhön ein bisschen dumm und wenig urteilsfähig sind. Da haben sie aber
die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Die einfachen Leute haben die Entscheidung des Bischofs nicht verstanden,
weil diese Entscheidung ungerecht und der Sache nach falsch war. Die Gründe für seine Entscheidung hat
er bis heute nicht offen gelegt. Algermissen hat keinen besonders guten Ruf im Bistum. Fragen Sie mal
die Leute auf der Straße.
Rauch ausgerechnet in Poppenhausen! @ Suscipiat Ja, was glauben Sie, wie froh die Leute in St. Joseph
sind, dass sie den „Ferdinand Rauch als Pfarrer“ jetzt endlich los sind! Aus St. Joseph hat man ja die
tollsten Geschichten gehört. Pfarrer Rauch hat die Gemeinde gespalten und einen Großteil der Gläubigen
vertrieben.
Kein eigentliches Schisma Castrillon spricht bezogen auf die unerlaubten Bischofsweihen von einem „schismatischen
Akt“, es liege jedoch „kein eigentliches Schisma“ vor, am wenigsten wohl bei den kleinen Leuten, den einfachen
Gläibigen, die die Messen der Pius-Brüder besuchen. Aber lassen wir das. Es soll nun nicht um Wortglauberei
gehen. Hinsichtlich der grundsätzlichen Beurteilung der Situation in Fulda bin ich mit Ihnen vollkommen
d’accord. Mich empört auch das Messen mit zweierlei Maß. Gewisse Priesterkreise, die längst hätten
gemaßregelt werden müssen, genießen weiterhin eine gewisse Narrenfreiheit, während alles Traditionsverbundene
und Rechtgläubige pauschal unter Generalverdacht gestellt wird.
Correctio fraterna Lieber adlimina, bei den Pius-Brüdern handelt es sich mitnichten um „Schismatiker“.
Lasst uns doch in diesem Punkt nicht päpstlicher als der Papst sein, der durch Kardinal Castrillon sagen
lässt, es handele sich hier um ein innerkirchliches (!) Problem, die Pius-Brüder seien nicht schismatisch,
das Problem sei lediglich ihr ungeregelter kanonischer Status.
Die Lage im Bistum Fulda In Fulda sind die Zahlen noch beeindruckender: 424.875 Katholiken 354 Priester
302 Gemeinden 1.200 Gläubige pro Priester Bei 77.000 Sonntagskirchgängern (18 %) kommt man auf ca. 218
Kirchgänger pro Priester. Von Priestermangel auf lange Sicht also keine Spur. Warum stellen unsere Herren
Bischöfe nicht einmal Überlegungen an, wie man die Zahl der Kirchgänger wieder erhöhen könnte?
Ja, so ist es! Aber was soll man jetzt tun? Wie soll es weitergehen? Es wäre natürlich schön, wenn
sich auch jüngere Diiözesanpriester freiwillig bereit erklären würden, in ihren eigenen Pfarreien
im alten Ritus zu zelebrieren, wie dies in vielen anderen Diözesen der Fall ist. Aber in Fulda ist das
offensichtlich besonders schwer …
St. Sturmius Die Gläubigen, die nach St. Sturmius kommen, um die hl. Messe in der außerordentlichen
Form zu feiern, werden in Fulda nach wie vor wie Schmuddelkinder behandelt. Das Ganze gehört eigentlich
in die Stadtmitte (Dom oder Stadtpfarrkirche St. Blasius) und nicht an den Stadtrand. Auch sind die Zelebranten
allesamt hochbetagt und teilweise schon recht gebrechlich. Das ist keine gute Werbung für den alten Ritus.
Von Bonifatius lernen Bemerkenswert sind Briefe des hl. Bonifatius an englische Äbtissinnen, denen er
sein Herz ausschüttet. Zum Beispiel in der Epistel 65: „Allenthalben begegnen einem Kummer und Mühe,
äußere Kämpfe und innere Ängste. Am ärgsten jedoch ist die Treulosigkeit falscher Brüder, welche
die Bosheit der ungläubigen Heiden übertrifft“. Bemerkenswerte Worte, die all jenen, die zu allen Zeiten
um Orthodoxie ringen, vertraut sind und mit denen sie sich identifizieren können.
Sagte Algermissen damals nicht sinngemäß … dass er Peter-Martin Schmidt gerade deshalb zum Generalvikar
bestellt hat, weil er dies nicht werden wollte? Es sei ein gutes Zeichen und ein Indiz für die Eignung,
dass er dieses Amt nicht angestrebt habe. Das klingt doch eigentlich sehr vernünftig. Aber jetzt, sechs
Jahre später hat Algermissen mit Gerhard Stanke gleichsam den Bock zum Gärtner gemacht. Nach seinem
Amtsantritt 2001 sprach Algermissen von einem 17-jährigen Reformstau in der Diözese Fulda, den es aufzuarbeiten
gelte … ein unglaublicher Affront gegenüber seinem verstorbenen Vorgänger. Aber was sich seit 2001
in Fulda alles angestaut hat, wird nun endlich Wut!
Und dann soll es der Heilige Geist gewesen sein, möchte man sarkastisch ergänzen. Aber, wie schon gesagt,
ich halte es für wenig zielführend, über die unglückliche Bischofswahl von 2001 nun immer weiter zu
lamentieren, es gilt, den Blick nach vorne zu richten. Und nebenbei gefragt: Hätte bei einem Bischof
Dr. Ludwig Schick in Fulda nicht auch die Gefahr einer gewissen „Vetternwirtschaft“ bestanden? Wie dem
auch sei: Wie soll man nun als Priester und Katholik im unseligen „System Algermissen“ bestehen, das die
Schotten immer mehr dicht macht und die Leute immer mehr „auf Linie“ trimmt (GV Stanke, Personalchef Steinert
etc.)? Und wie ist es um den Priesternachwuchs inhaltlich bestellt, der in diesem „System Algermissen“
seinen Dienst antreten will?
Es ist sehr interessant, hier etwas über die Hintergründe zu erfahren, die zur Wahl Algermissens bzw.
zur Verhinderung Schicks führten. Nur würde ich Schick jetzt auch nicht idealisieren, auch wenn er zehnmal
besser ist als der derzeitige Bischof von Fulda. Es nützt auch nichts, über all das zu lamentieren,
die wichtigere Frage wäre doch: Wie soll es im Bistum Fulda mittel- und langfristig weitergehen? Was
soll man konkret tun außer Fasten und Gebet und Hoffen auf bessere Zeiten? Wie sieht es mit dem Priesternachwuchs
aus? Wieviel Glaubenssubstanz ist überhaupt noch vorhanden unter der barocken Fassade?
Bischof Algermissen ist bei den Gläubigen keinesfalls beliebt. Er gilt als hitzköpfisch veranlagter
Machtmensch und Managertyp, der jedoch über wenig persönliche Ausstrahlung und Autorität verfügt.
„Geschätzt“ wird er lediglich von den Rotariern, den Klerikalkarrieristen wie Steinert und Stanke und
von seinen Freunden im „Fuldaer Kreis für eine offene Kirche“ wie Alfons Gerhardt.
@ Jörg Guttenberger Daher ergibt sich die Frage, ob etwa ein Ratgeber mit nicht ganz so lauteren Absichten
die genannte Pfarre, von der er weiß, daß die alte Liturgie dort keine Anhänger hat, dem Bischof vorgeschlagen
hat, um die angeblich spaltende Wirkung dieser Liturgie vozuführen. Das Problem muß nicht unbedingt
dem Bischof zuzuschreiben sein. Die Sachlage ist entgegen der hier von manchen Fuldaer Propagandisten
betriebenen Fehlinformationen eine völlig andere: Bischof Algermissen hat einer überpfarrlichen Gruppe
von Gläubigen, die die regelmäßige Feier der hl. Messe in der außerordentlichen Form beantragt hatten,
per Dekret die Pfarrkirche St. Sturmius zugewiesen. Diese überpfarrlichen Messen in der außerordentlichen
Form finden am Sonntagabend statt. Die Pfarrmessen in der ordentlichen Form finden am Samstagabend und
am Sonntagvormittag statt. Von einer spaltenden Wirkung dieser Liturgie kann überhaupt nicht die Rede
sein. Im übrigen kann jeder Katholik frei wählen, wann und wo er sonntags zur Kirche geht.
Dr. Koch, Sie scheinen wenig Ahnung zu haben. Der Papst hat ausdrücklich festgestellt, dass die alte
Messe nie verboten war. Und das Motu proprio vom 7.7.07 war kein Zugeständnis an irgendwelche bornierte
Traditionalisten, sondern Audruck des päpstlichen Wunsches, den usus antiquior als normale Form der Liturgie
für alle Pfarreien zugänglich zu machen. Wo wurde denn die Pfarrei St. Sturmius durch die Feier der
außerordentlichen Form der Messe gespalten? Das ist doch absolut lächerlich.
@ RRR Es geht nicht um mich, sondern um die Sache. Bis heute wurden die Umstände, die zum Rauswurf der
SJM führten, nicht wirklich aufgearbeitet. Betreiben Sie hier bitte keine falsche Umkehrung der Beweislast.
@ RRR Ich habe nie gehört, dass der Bischof etwas gegen den Glauben der SJMler gesagt hat Ah ja? Der
Glaube der SJMler wurde durchaus inkriminiert, zum Beispiel durch ungerechtfertigte Vorwürfe des Fuldaer
Sektenbeauftragten: www.kath-info.de/fulda.html Ich habe ja an sich nichts dagegen, dass Algermissen und
die SJM nun wieder gemeinsam – nebeneinander – auf einem Glaubenskongress auftreten. Nur sollten auch
die Umstände, die zum Rauswurf der SJM führten, ehrlich und einvernehmlich aufgearbeitet werden.
@ Suscipiat So ist schon etwas besser. In einem Punkt muss ich Ihnen sogar zustimmen, wenn auch unter
umgekehrten Vorzeichen: Warum spannen die Veranstalter des Kongresses „Freude am Glauben“ ausgerechnet
Bischof Algermissen vor ihren Karren? Der passt da doch nun wirklich nicht hin. Außerdem lese ich mit
einigem Befremden, dass die SJM auf dem Kongress vertreten sein wird und die KPE im Programm aufgeführt
wird, jener Orden, den Algermissen aus dem Bistum vertrieben hat. Warum den Sachverhalt nicht erst einmal
klären und menschlich wie theologisch aufarbeiten, bevor man gemeinsam – nebeneinander – auf einem Glaubenskongress
auftritt. Befremdlich ebenfalls, dass sich Leute wie Pfarrer Winfried Abel, erklärter Feind der alten
Messe sowie Befürworter der Fremdbeichte und der Interkommunion, auf diesem Kongress auftritt. Etwas
mehr Ehrlichkeit und Geradlinigkeit wäre allen Beteiligten zu wünschen.
Susipiat, kann man den Schwestern und Brüdern, die jetzt mal nicht Ihre Meinung teilen, nicht einfach
menschlich begegnen? Was sind das hier für ungehobelte Umgangsformen? Warum dieser abgrundtiefe Hass?
Wovor haben Leute wie Sie eigentlich Angst?
Exkommunizierter Duzfreund Der evangelischen Bischof der Landeskirche von Kurhessen-Waldeck, Dr. Martin
Hein, ist doch auch exkommuniziert. Trotzdem ist er ein Duzfreund von Bischof Algermissen. Komisch ist
das alles schon.
„Als er die vielen Menschen sah …“ @ adlimina Das Zitat vom Bonifatiusfest enthält an sich nichts Anstößiges,
doch lässt es tief(er) blicken und scheint doch etwas über den Charakter seines Urhebers zu verraten.
Außerdem kommt es nicht auf die Quantität, sondern auf die Qualität an. Ein Bischof sollte das eigentlich
wissen.
@ adlimina + wolke68 Zu Beginn des Gottesdienstes hatte Bischof Algermissen bei strahlendem Sonnenschein
die Gläubigen und besonders den Kölner Kardinal begrüßt. Seine Freude über die auf dem Domplatz versammelten
Gläubigen brachte der Oberhirte so zum Ausdruck: „Allein wegen dieses Wallfahrtstages lohnt es sich schon,
Bischof von Fulda zu sein!“. Der Bischof sah in der Wallfahrt ein „wunderbares Bild von Kirche auf dem
Weg“, um Eucharistie zu feiern. Quelle: www.bistum-fulda.de/…9_Bonifatiusfest.php
Lieber adlimina, ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass man im Fuldaer Generalvikariat bzw.
im Bischofshaus die Gesetzmäßigkeiten der neuen elektronischen und digitalen Medienwelt in ihrer Tragweite
noch nicht einmal ansatzweise verstanden hat. Eine Information lässt sich heutzutage eben nicht mehr
so einfach unter Verschluss halten wie in Zeiten berittener Postboten. Bischof Algermissen glaubt leider
immer noch, seine Diözesanen manipulieren und für dumm verkaufen zu können, „doch nichts ist verhüllt,
was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird.“ (Mt 10,26) …
@ Bernd-Jupp Ja, lachen Sie nur, wer die Hintergründe um die Vorgänge in Fulda auch nur ansatzweise
kennt, der weiß, was da gespielt wurde und weiterhin gespielt wird. Immerhin hat sich das „Fuldaer Weltblatt“,
die Fuldaer Zeitung, ausdrücklich auf kreuz.net berufen und Herr Angelstein von osthessen-news immerhin
indirekt. Bevor in Fulda irgendetwas bekannt gegeben werden soll, hat kreuz.net zuvor schon darüber berichtet.
Das ist doch immerhin bemerkenswert.
@ LOGDBC Warum kreuz.net GV Schmidt als liberal bezeichnet, ist mir ein Rätsel. Er ist Unterstützer
der alten Messe, Mitorganisator des Forums Deutscher Katholiken und bekannt – bei Algermissen treffender
berüchtigt – für seine katholischen Predigten. Dass GV Schmidt Unterstützer der alten Messe sein soll,
wäre mir abolut neu. Davon hat man in Fulda noch nicht viel mitbekommen, eher im Gegenteil. Die Geistlichen
haben ja regelrecht Angst vor der alten Messe. Die meinen, die Leute, die da hingehen, hätten sie nicht
mehr alle.
@ Gotthard und Aleph Wenn der neue Personalchef der Diözese Fulda Interkommunion betreibt, dann ist das
ein eindeutiger Verstoß gegen die kirchliche Ordnung. Der mündige Laie hat ebenso wie der Diözesanpriester
das Recht, darüber informiert zu werden. Durch die kurzfristige Bekanntgabe in der Ferienzeit sollte
wohl eine öffentliche Diskussion unterbunden werden. Der Bischof will die Gläubigen für dumm verkaufen.
Er hat zwar gegnwärtig noch die Macht in Fulda, aber keine Autorität. Das wird nicht gut enden.
@ wahrerGlaube Steinert ist bekannt dafür, dass er sehr gerne Ökumene spielt!! Wenn das stimmt, das
Steinert als Pfarrer von Witzenhausen regelmäßig Interkommunion betrieben hat, dann ist das ein dicker
Hund! Das dürfte seinem Duz-Freund heinz Josef auch nicht entgangensein. Das ist ein unglaublicher Vorgang!
Anstatt dass Steinert suspendiert wird, macht ihn Algermissen zum Personalchef! Wo bleibt der Aufschrei?
Und warum muss ausgerechnet der Stanke neuer Generalvikar werden? Als ob es für diese Aufgabe keinen
geeigneteren Kandidaten gegeben hätte. Und was soll überhaupt diese komische Geheimniskrämerei? Warum
wird diese schwerwiegende Personalentscheidung erst jetzt und so kurzfristig bekanntgegeben? Bis zum 1.
August sind es gerade mal vier Wochen. Immerhin hatte kreuz.net bereits am 25. Juni über diesen Sachverhalt
berichtet. Und warum werden die Gläubigen nicht über die wahre Gesinnung derer aufgeklärt, die man
ihnen als Funktionäre vorsetzt? Wo bleibt der Aufschrei?
Algermissen ist nur noch peinlich! Beim diesjährigen Bonifatiusfest brachte Bischof Algermissen seine
Freude über die auf dem Domplatz versammelten Gläubigen mit folgenden Worten zum Ausdruck: „Allein wegen
dieses Wallfahrtstages lohnt es sich schon, Bischof von Fulda zu sein!“. Ich würde sagen: Das ist mehr
als peinlich, als wären die Leute in erster Linie wegen ihm gekommen. Wir werden wohl oder übel noch
zehn bis 15 Jahre wareten müssen, bis eine Chance auf Besserung besteht.
@ Gotthard Mitnichten war der Rauswurf der SJM „ein normaler Vorgang“, er hatte rein ideologische Gründe.
Marcelus hat schon recht. Warum darf eiun päpstlicher Orden grundsätzlich nicht im Bistum Fulda wirken,
wo doch Bedarf besteht? Die Sache ist oberfaul, und der Fisch stinkt bekanntlich vom Kopf her.
Armes Fulda! Wenn ein Modernist wie Steinert neuer Personalreferent wird, kann man sich ja denken, welches
Personal man sich da in Zukunft rekrutieren wird. Ein Bonifatius hätte da sicher auch keine Chance gehabt,
der wäre wahrscheinlich auch rausgeflogen wie die SJM. Merkwürdig, dass man sich so gerne auf ihn als
„Glaubensvater“ beruft. Aber das gehört zur Fuldaer Fassade. Innen ist alles hohl.
@ prada Das Verhalten von Bischof Algermissen zeugt nun gerade nicht von Führungsstärke, sondern von
charakterlicher Schwäche. Er benimmt sich nicht wie ein guter Hirte, sondern wie ein linksrevolutionärer
Putschist, der an die Macht gekommen ist und diese nun auf Biegen und Brechen verteidigen zu müssen glaubt.
Armes Fulda!
Herr Gunsenum, also sooo konservativ sind die Pfarrer von -Fulda-Gläserzell (St.Katharina) -Fulda-Neuenberg
(St. Andreas) -Fulda-Aschenberg (St.?) -Fulda-Kohlhaus (St. Sturmius) -Flieden (St. Goar) -Hünfeld (Oblatenpatres;
St.?) nun auch wieder nicht. Jedenfalls haben die sich in dieser Hinsicht noch nie profiliert. Aber all
das gehört halt zur barocken Fassade von Fulda, mit der man sich hier gerne schmückt. Der Pfarrer von
St. Andreas ist ein Fall für sich, irgéndwie nicht echt, sehr eigenwillig, und so doll blüht seine
Pfarrei ja auch nicht gerade …
@ Gunsenum Ich zähle hier aufs Exempel aus dem Stehgreif mindestens 15Geistliche der Stadt- und kreisregion
fulda auf, die so konservativ sind, daß Pius X. erbleichen würde. Ich geh die Probe gerne ein. Das ist
doch absolut lächerlich. In Fulda und Umgebung gibt es keine konservativen Pfarrer, es sei denn man definiert
„konservativ“ als strukturkonservative 68-er. Acht von ihnen haben eine schismatische Sekte gegründet,
die sich „Fuldaer Kreis für eine offene Kirche“ nennt. Der Bischof scheint mit denen gut leben zu können.
kreuz.net berichtet schnell und zuverlässig Der ehemalige Kasseler Regionaldechant und linksliberal-modernistische
Pfarrer von Witzenhausen in Nordhessen, Monsignore Christof Steinert (44), wird neuer Personalreferent
des Bistums Fulda. Dies wurde gestern in Fulda bestätigt. Man mag ja von kreuz.net halten, was man will,
jedenfalls berichtet diese Seite schnell und zuverlässig. kreuz.net ist das erste Medium, das von den
personellen Veränderungen in Fulda berichtet hat. An keiner anderen Stelle war bis jetzt davon etwas
zu lesen. Offenbar rechnet Bischof Algermissen eiskalt mit der „Saure-Gurken-Zeit“ der Ferien, in der
diese gravierenden Personalveränderungen untergehen. Da wird er sich aber mächtig ärgern, weil kreuz.net
wieder schneller war. Tja, heutzutage lassen sich die Dinge nicht mehr so leicht vertuschen wie früher.
Das haben in Fulda einige Betonköpfe offenbar immer noch nicht verstanden.
Algermissen und die „Kirche von unten“ Ist ja interessant, dass wir uns im Bistum Fulda von der „Kirche
von unten“ vorschreiben lassen sollen, was katholisch ist. Rechtgläubige Priester werden rausgemobbt,
und die Linken haben das Sagen. Und das 40 Jahre nach 1968. Wie lange noch?
@ Suspitiat Da kann man mal sehen, wie man sich in Fulda mit dem Schein betrügt. So viel Selbstbeweihräucherung
ist einfach unerträglich. Und es lenkt sehr schön von den tatsächlichen Problemen in Fulda ab.
Tja, lieber Brandenburgis, die „Stellungnahme“ von „Suscipiat“ ist ein beredtes Beispiel für die Liberalität
und Toleranz des kirchlichlichen Establishments in Fulda.
Mut??? @ Schüttel Wo hat Bischof Algermissen jemals Mut bewiesen? Ungerechtes Handeln, um den Modernisten
willfährig zu sein, hat nichts mit Mut zu tun. Der Bischof hat doch keine Ahnung vom Leben der Menschen.
Der sitzt in seinem elfenbeinernen Turm und lässt sich falsch beraten.
Reformstau im Bistum Fulda Durch die Verweigerungspolitik Bischof Algermissens ist im Bistum Fulda ein
Reformstau eingetreten, der die Bemühungen um geistliche Erneuerung um mindestens zehn Jahre zurückgeworfen
hat. Vom Leben der Menschen an der Basis hat der Bischof leider wenig Ahnung. Noch immer sitzen die alten
Betonköpfe auf ihren Posten im Generalvikariat, die von ihm protegiert werden. Es muss endlich etwas
geschehen, bevor es zu spät ist.
Algermissen gut – Hanke böse? iustus schrieb: Spricht Rom, wird gejammert. Schmeißt aber der Bischof
von Fulda in SJM-Priester aus dem Bistum dann wird von den Kritikern verlangt, sich a) dem sicherlich
von tiefer Weisheit getragenen Ratschluss ohne Murren zu beugen und b) nicht schrecklich rumzujammern
und aufzumucken. Die kritischen Nachfrager mussten in Freude und in Dankbarkeit das bejahren, was Algermissen
der SJM in seiner unendlichen Weisheit verkündet hat. Jawoll! So ist es. Leute wie Gotthard haben im
Fall des SJM-Rauswurfs in Fulda genau andersherum argumentiert wie hier. Der Vatikan und Bischof Hanke
sind aus ihrer Sicht eben die Bösen, Bischof Algermissen dagegen ist der unhinterfragbar Gute. Da kann
schon mal gegen die Gesetze der Logik verstoßen werden.
@ Tridentinus Pater Mark wird die Messe aber kaum verunstalten und sich nicht in der Predigt auf so peinliche
Weise anbiedern wie der Pfarrer Schneider aus Haimbach. Wenn die Biker eine würdig zelebrierte Messe
mitfeiern wollen, ist dagegen natürlich nichts einzuwenden.
Warum werden Biker besser behandelt als traditionsverbundene Katholiken? Wenn man in Fulda den traditionsverbundenen
Gläubigen genausoviel Aufmerksamkeit und Wohlwollen entgegenbringen würden wie den Bikern, wären wir
schon einen großen Schritt weiter auf dem Weg der Glaubenserneuerung. Aber so wird man weiter mit der
strukturellen Diskriminierung leben müssen. Der heilige Bonifatius wird sich mal wieder im Grab herumgedreht
haben müssen.
Opportunismus @ adlimina Vielen Dank für Ihre treffende Analyse. Einen weiteren Punkt möchte ich zu
bedenken geben: Es wäre nicht verwunderlich, wenn sich in Fulda mittelfristig so mancher Opportunist,
der stets sein Fähnlein nach den Wind zu drehen weiß, vom erklärten Gegner zum Freund der alten Messe
mutieren und sich dem neuen Trend zur traditionellen Messe anschließen würde … nicht aus Überzeugung,
sondern aus reinem Pragmatismus … Warten wir einmal ab, wie sich die forma extraordinaria der römischen
Liturgie im Bistum Fulda mittelfristig etablieren und wie sich der Diözesanklerus dazu verhalten wird.
@ unteroktav Wenn jemand vernünftig auftritt und sachlich sein Anliegen vorbringt, dann erklärt diesen
auch niemand für verrückt (bzw. sollte es zumindest nicht). Soweit ich das beurteilen, kann, handelt
es sich bei den Leuten, die in Fulda die alte Messe besuchen, um einfache, gut katholische Gläubige,
wie man so sagt, die aus der gesunden Mitte des Gottesvolkes kommen und nicht irgendwelche Extrempositionen
beziehen. Trotzdem stößt ihr berechtigtes Anliegen in Fulda auf einen besonders harten Widerstand, der
nicht zuletzt von den Geistlichen vor Ort ausgeht, allen voran von Pfarrer Gurk. Der Bischof sollte seinen
Pastoralverbundsmoderator in diesem Punkt endlich einmal zur Räson rufen.
@ unteroktav Wenn dieser die Alte Messe in der Kirche genehmigt hat, dann dürfte er ja wohl kaum ein
„Feind“ der alten Messe sein. Was ja auch niemand behauptet hat! Natürlich sollte der Bischof auch dafür
sorgen, dass die Rahmenbedingungen stimmen, unter denen diese Messfeiern stattfinden. Es ist sicher nicht
leicht, wenn man in Fulda als Freund der alten Messe mit Vorurteilen überhäuft und geradezu wie ein
Aussätziger behandelt wird, als hätten sie diese Leute nicht mehr alle … Da soll der Bischof doch
mal für Frieden und Einheit sorgen.
Ekklesiogene Neurose @ Gunsenum Sagen Sie mal, leidet der Pfarrer Abel vielleicht unter einer ekklesiogenen
Neurose??? Der gehört doch selber zum klerikalen Establishment in Fulda. Was ist da eigentlich los im
Fuldaer Klerus? Haben die das Motu Proprio immer noch nicht verdaut?
Diese Pseudokonsequenz des Bischofs von Fulda ist einfach nur lächerlich! Wenn die Kirche nur sonst auch
so konsequent wäre, vor allem in ihrem Verkündigungsdienst. Und ich möchte nicht wissen, was nicht
sonst so alles im Namen der Kirche verkauft wird. Aber hier in Fulda wird mal wieder wird eine Posse um
eine Nichtigkeit gemacht.
@ Sozialkatholisch Die kleine Kommunionpatene ist auch bei der Spendung der Handkommunion vorgeschrieben.
Redeptionis Sacramentum Nr. 93: Es ist notwendig, die kleine Patene für die Kommunion der Gläubigen
beizuhalten, um die Gefahr zu vermeiden, daß die heilige Hostie oder einzelne Fragmente auf den Boden
fallen.
Schönstatt Landpfarrer „Konrad“ schireb: Mit dem autoritär-mechanistrisch-faschistoiden Kirchenbild,
das kreuz.net, kath.net und st.josef.at, unsere glorreichen „katholischen Internetsender“ vertreten und
für das ein seliger Pater Kentenich 14 Jahre Exil bekam, muss endlich Schluss sein! Vielleicht dadurch,
dass ein Schönstätter nun DBK-Vors. ist. Sic est providentia Dei! Welches Kirchenbild vertritt denn
die Schönstatt-Bewegung? Etwa das von Erzbischof Zollitsch? Auf welcher Seite steht die Schönstatt-Bewegung
inhaltlich-theologisch? Mit der merkwürdigen Kentenich-Pädagogik hab ich noch nie was anfangen können
…
Schönstatt-Bewegung Erzbischof Zollitsch gehört zum Institut der Schönstatt-Diözesanpriester. Es wäre
interessant zu erfahren, wie dieses Institut bzw. die Schönstatt-Bewegung und deren Verantwortliche als
solche die umstrittenen Äußerungen ihres Mitglieds Zollitsch zur Zölibatsfrage bewertet. Ist die Meinung
Zollitschs auch die Mehrheitsmeinung der Schönstattmitglieder? Schönstatt versteht sich selbst als geistliche
Erneuerungsbewegung in der katholischen Kirche. Gemessen an diesem Anspruch erscheint Schönstatt in der
gegenwärtigen Kirchenkrise seltsam indifferent und von einer erschreckenden theologischen Inhaltslosigkeit
geprägt.
@ Typ Ich habe übrigens die drei zuständigen Ordinarien über diesen Artikel informiert. Und welche
Genugtuung empfinden Sie dabei? Aber die Mühe hätten Sie sich sparen können. Bischof Algermissen liest
sowieso jeden Tag kreuz.net.
@ Giuseppe Ich stimme Ihnen voll und ganz zu! In seinem Einsatz gegen die embryonale Stammzellenforschung
ist Bischof Algermissen voll und ganz zuzustimmen. Es wäre nur zu wünschen, wenn er diese Offenheit
und Klarheit auf in pastoralen Fragen an den Tag legen würde. Es ist in der Tat nicht sehr glaubwürdig,
wenn man in Zeiten vorgeblichen Priestermangels drei engagierte Geistliche ohne Begründung entlässt,
dann aber öffentlich über diese „schmerzliche Erfahrung“ lamentiert.
Ach Schwarzbach … … es hat irgendwie keinen Sinn, mit Leuten wie Ihnen zu diskutieren. Da stellen
Sie einfach Behauptungen auf wie zum Beispiel weil die pastoral unerträglich ist und das hat man dann
so als Faktum hinzunehmen, einfach deshalb, weil sie es behaupten. Fragt man aber nach Beweisen, wird
dann plötzlich – in falscher Umkehrung der Beweislast – von einem verlangt, sich zu rechtfertigen. Nee,
nee, lassen wir es mal dabei bewenden, es hat keinen Sinn. Ich stoße jetzt auch mal auf Bischof Heinz
Josef an, wünsche ihm alles Gute und für die Zukunft besonders viel und bessere Einsicht!
Unzulässige Umkehrung der Beweislast @ RRR Niemand so sehr wie kreuz.net: Gerüchte, Spekulationen, unbewiesene
Behauptungen. Ein völlig normaler kirchlicher Vorgang (Bischof löst Arbeitsvertrag mit fremden Priestern,
die bisher in seiner Diözese gewirkt haben, wieder auf, ohne dabei die Gründen breitzutreten) wurde
hier zum Martyrium bzw. zum modernistischen Untermenschentum hochstilisiert. Wo hat kreuz.net Gerüchte,
Spekulationen, unbewiesene Behauptungen über die Vorgänge in Fulda aufgestellt? Auf welche Artikel stützt
sich diese Behauptung? Bischof Algermissen wollte nicht einmal die betroffenen Pfarrgremien über den
Rauswurf der SJM-Patres informieren. Und das nennen Sie einen „normalen Vorgang“? Ich glaube, wir drehen
uns hier im Kreis. Was Sie hier betreiben, ist eine unzulässige Umkehrung der Beweislast. Die Argumente
sind längst ausgetauscht. Lassen wir es dabei bewenden.
@ RRR Niemand war gezwungen, herumzuspekulieren und Gerüchte zu verbreiten. Die Gründe sind vertraulich,
mehr hat der Bischof nicht gesagt, mehr muss auch niemand wissen. Wenn Leute wie Sie sich das Maul darüber
zerreißen, ist das nicht die Schuld des Bischofs. Sie werden beleidigend. Was Sie von anderen erwarten,
dass sollten Sie auch bitte selbst praktizieren. Wer war es denn, der sich über die drei SJM-Patres das
Maul zerrissen hat, wie Sie es ausdrücken? Die drei Geistlichen wurden von interessierter Seite bewusst
und gezielt beim Bischof angeschwärzt. Dass der Bischof diesen falschen Gerüchten Glauben schenkte,
ohne die Vorwürfe zu prüfen, was seine Amtspflicht gewesen wäre, ist ein großes Armutszeugnis. Es
ist eigentlich unglaublich, dass ein solcher Vorfall vertuscht und nicht weiter aufgearbeitet wird. Es
gibt aber noch eine höhere Gerechtigkeit. Bischof Algermissen wird sich für diesen Fall eines Tages
verantworten müssen. Aussitzen bis in alle Ewigkeit, das geht nicht.
@ RRR Machen Sie sich doch nicht lächerlich. Wer sich hier lächerlich gemacht hat, war und ist Bischof
Algermissen. Durch seine Andeutungen hat Gerüchten Aufschub gegegeben und dem guten RUF der SJM geschadet.
[kurisv]Und was das Verunglimpfen, Verdächtigen und Beschimpfen von Hirten angeht, hat Gott schon so
deutliche Äußerungen hinterlassen, dass es hier keiner Spekulationen bedarf, wie wohlgefällig Ihr schäbiges,
selbstgefälliges und hasserfülltes Verhalten in seinen Augen wohl sein mag.[kursiv] Niemand hat Bischof
Algermissen verunglimpft. Sachliche Kritik zu üben, hat nichts mit Verdächtigen oder Beschimpfen zu
tun. Handelt ein Bischof ungerecht, kann es sogar Pflicht der Gläubigen sein, auf dieses Unrecht hinzuweisen.
@ RRR Wenn es „nicht mitteilbares Wissen“ war, dann KANN und DARF der Bischof es gar nicht ausposaunen.
Dann hätte der Bischof aber auch nicht ausposaunen dürfen, dass es „nicht mitteilbares Wissen“ war.
Und wie Gott wen nach welchen Kriterien richten wird, dass überlassen wir einmal Ihm selbst.
Schwarzbach wie oft wollen sie denn die Begründungen noch hören? Einmal würde mir genügen. Algermissen
sprach damals von angeblich „nicht mitteilbarem Wissen“. Damit ist natürlich alles offen und fair angesprochen!
Glauben Sie wirklich, dass die Gläubigen so dumm sind?
Wes Brot ich ess … Als der Bischof von Fulda drei Priester der von Pater Hönisch gegründeten Gemeinschaft
der Diener Jesu und Mariens ohne Grundangabe verjagte, hatte ‘kath.net’ nichts zu sagen. Ich vermute mal
stark, dass kath.net u. a. vom Bistum Fulda subventioniert wird. Die drucken wortwörtlich jede Pressemitteilung
ab, die von der Bischöflichen Pressestelle Fulda veröffentlicht wird, ohne krtisch zu hinterfragen.
Bislang ist Bischof Algermissen seinen Diözesanen eine inhaltlicheBegründung für die Entpflichtung
der drei SJM-Patres schuldig geblieben. So zeigt die geschwisterliche Dialogkirche leider ihr wahres Gesicht.
@ Schwarzbach und was ist mit den Zahlungen (prawda berichtete bereits mehrfach davon) die die sjm erhalten
haben soll, nachdem die patres entpflichtet waren. es gibt hierauf immer noch keine antwort! Der Gestellungsvertrag
zwischen Bistum Fulda und Kongregation er SJM wurde von Bischof Algermissen zum 31.7.2007 beendet, von
ihren seelsorgerlichen Funktionen wurden die drei Patres aber bereits zum 1.12.2006 entpflichtet, d. h.
die haben vertragsgemäß ganz normal ihre Bezüge erhalten. Die eigentliche Frage ist aber die, arum
sie entpflichtet wurden. Hierauf gibt es auch anderthalb Jahre nach den unerhörten Vorfällen in Fulda
noch immer keine Antwort!
@ turk Im Gegensatz dazu ist unbeschriebenen SJM-Mitbrüdern eine solche Chance nicht zu gewähren. Und
warum nicht? Was haben die denn Böses getan? Die wahren Gründe, die zu ihrer Vertreibung führten, wurden
ja bis heute nicht offen gelegt. Wahrscheinlich liegen keine plauiblen Gründe vor.
Zweite Chance Ich plädiere dafür, auch den drei von Bischof Algermissen vertriebenen SMJ-Patres in der
Diözese Fulda eine zweite Chance zu geben. Diese ehrenwerten Geistlichen haen sich – im Gegensatz zu
Kroll – nichts zuschulden kommen lassen.
@ Gunsenum Regen sie sich doch nicht so auf. Sie wollten doch den Pfarrer Vonderau fragen, der wird schon
wissen, was da abgegangen ist und vor allem warum. Ich frag mich nach wie vor, warum das mit der alten
Messe in Fulda so ein großes Problem für die Pfarrer ist, in Frankfurt St. Leonhard oder jetzt neuerdings
in Limburg läuft das doch ganz wunderbar. Aber in Fulda? Wieso mischen sich da plötzlich diese Herren
ein? Die sollen sich da besser raushalten, wenn sie von der alten Messe nichts verstehen. Die sollen die
Leute einfach in Ruhe lassen. Warum den Gläubigen unnötig das Leben schwer machen? Der Bischof hat die
Sache doch geregelt.
@ Libertas ecclesiae Ich versteh jetzt auch nicht ganz, warum die alte Messe ausgerechnet in Fulda verboten
werden soll, während sie in Frankfurt, Limburg und anderswo doch auch allmählich Fuß fasst. Was haben
die in Fulda nur für Probleme damit!? Lasst die Leut doch einfach in Ruhe! Euch zwingt ja niemand, in
die alte Messe gehen. Aber lasst halt einfach die hingehen, die das wollen.
@ Gunsenum Ich wiederhole meine untengestellte Behauptung: Kreuz.net hat mindestens 75%der Dramatik des
Artikels erfunden. Es finden sich keinerlei sachliche Belege für die kreuz.net- Informationen!!! Na,
dann beweisen Sie dch erst einmal, dass 75% der Dramatik des Artikels erfunden sind. Sie haben sicher
handfeste Belege für Ihre Behauptung! Zugegeben: Als Außenstehender kann ich nicht beweisen, ob die
kreuz.net-Informationen hier stimmen. Aber man kann auch nicht beweisen, dass sie nicht stimmen. Der Artikelist
sachlich gehalten, wie mirt scheint. Warum sollte es nicht stimmen, dass diese Dekanatsversammlung tatsächlich
stattgefunden und ein Protestbrief an Algermissen geschrieben wurde? Solange niemand das Gegenteil beweisen
kann, gehe ich doch mal davon aus, dass diese Information stimmt. Und das ist doch das Entscheidende.
Ich werde mich mal in Fulda umhören.
Für was steht Bischof Marx? Ich hab den Bischof Marx mal bei Sabine Christiansen gesehen. Sein Fernsehauftritt
hat mich nicht gerade vom Hocker gerissen. Er hat zwar nix Falsches gesagt, aber das, was er gesagt hat,
war auch nicht gerade weltbewegend, alles 0-8-15-Gerede im Rahmen der politischen Korrektheit.
Schade … … dass manche hier nicht einfach sachlich zum Thema diskutieren können. Googler, was bitte
hat kreuz.net jetzt mit der Veranstaltung mit Pater Sigfrid Klöckner zu tun? Kreuz.net hat doch lediglich
darüber berichtet. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Warum ist es nicht möglich, über den Sachverhalt
sachlich und ohne Emotionen zu diskutiueren? Schade!
@ Googler In dem Artikel hier geht es um eine Veranstaltung in Fulda, genauer gesagt im Franziskanerklosetr
Frauenberg, bei der die Anhänger der alten Messe offensichtlich in ein schlechtes Licht gerückt werden
sollen. Vielleicht sollten wir hier einmal darüber diskutieren, anstatt nur besserwisserische Worthülsen
und Luftblasen zu verbreiten.
@ Googler Wieso „waren“? Warum sind Sie dann nicht mehr dabei? Wenn Sie wirklich dabei gewesen wären,
dann wüssten Sie, dass es in St. Andreas immer 30 bis 50 Gläubige waren. Und wer sagt denn, dass es
jetzt in St. Sturmius nicht noch viel mehr geworden sind?
@ Googler Woher wollen Sie das so genau wissen, dass das in Fulda nicht mehr als 20 Leute sind? Gibt es
da eine Statistik oder eine wöchentliche Zählung?
Der Mixa war weich wie ein Gummibärchen Treffend schreibt Henryk M. Broder in „Spiegel online“ www.spiegel.de/…00.htmlSpiegelonline
über die ZDF-Talkshow „Maybrit Illner“ am 8. November: In der Runde saß auch Walter Mixa, der Bischof
von Augsburg. Er gilt als streng konservativ bis reaktionär, ein Mann mit Ansichten, die seine Gegner
dazu bringen, verbal Amok zu laufen. Claudia Roth hat ihn erst vor zwei Tagen mit dem Massenmörder Pol
Pot in einem Satz genannt, obwohl Mixa nachweislich noch niemanden umgebracht hat. Doch auch der standfeste
Katholik zeigte sich weich wie ein Gummibärchen und redete konsequent am Thema vorbei. Er sei „dankbar
und froh, dass wir in einer freiheitlichen Demokratie leben“, der Mensch sei „ein religiöses Wesen“,
das nach dem Sinn des Lebens suchen würde, außerdem sei es „ganz wichtig, Geduld füreinander zu haben“.
@ Pascal123 und Gunsenum Es soll ja Menschen geben, die aufgrund einer Krankheit oder Behinderung oder
aus sonstigen Gründen den Geschlechtsverkehr nicht vollziehen können; trotzdem können und müssen sie
das Beste aus ihrem Leben machen. Lebensqualität und Menschenwürde hängt nicht alleine vom Sex ab.
Und was den Klerikerzölkibat betrifft: Es wird ja schließlich niemand gezwungen, Priester oder Mönch
zu werden. Wo ist also das Problem?
Schöpfungsordnung Gunsenum schrieb: Der Schöpfungsordnung widerspricht ebenfalls ein zölibatäres Leben
Und was ist mit Behinderten und kranken Menschen, die sozusagen zwangsweise zölibatär leben müssen?
Und mit Einsamen und Verlassenen? Was haben Sie denn für seltsame Moralvorstellungen?
@ Benedikt Sie haben geschrieben: Das Recht der Bischöfe, die Liturgie in ihrer Diözese zu regeln ist
jedoch ein traditionelles Recht der Bischöfe, das ihnen nie bestritten wurde. Deshalb war es keineswegs
unerlaubt, die alte Messe nicht zuzulassen. Im Direktorium der Diözese Fulda für das laufende Jahr 2007
heißt es unter „2. Ordnung, Normen und Bedeutung der Liturgie/Eucharistie“: Der Gebrauch des neuen Messbuchs
(Missale Romanum 2002 für die Messfeier in lateinischer Sprache oder deutsches Messbuch von 1975, 2.
Auflage 1988 mit Ergänzungsheft zur zweiten Auflage, aktualisierter Neudruck 1996) ist verpflichtend.
Ältere Messbücher dürfen nicht benutzt werden. Dieses De-facto-Verbot des Missale Romanum von 1962
gilt seit Inkrafttreten des Motu Proprio „Summorum Pontificium“ am 14. September 2007 nicht mehr. Man
darf man gespannt sein, was dann im Direktorium für das Jahr 2008 formuliert werden wird.
Algermissen als Reaktionär? Ist ja aberwitzig, dass jetzt versucht wird, ausgerechnet Bischof Algermissen
in die rechte Ecke zu stellen! Echt zum Lachen, wenn es nicht so traurig wäre. Ob da wohl Taktik dahintersteckt?
Bekenntnis zu christlichen Werten Der CDU-Politiker verweigerte damals seine Teilnahme, weil sich Frau
Herman für christliche Werte einsetzt. Diese Veranstaltung in Künzell wäre doch eigentlich eine willkommene
Gelegenheit für unseren Bischof, mutig und entschlossen Farbe zu bekennen für die christlichen Werte.
Aber es ist leider zu befürchten, dass er all das unwidersprochen geschehen lassen wird. Sind ihm denn
die Kinderseelen kein Anliegen? Wie kann es sein, dass ein Verein wie „Donum vitae“ unwidersprochen Werbung
für diese skandalöse Veranstaltung machen darf? Erst Eva Herman im Regen stehen lassn, und jetzt auch
noch das. Haben wir überhaupt noch eine katholische Substanz im Bistum Fulda?
Bitte die Fakten auf den Tisch! PetrusX, Mitten drin statt nur dabei, Gunsenum, Gotthard & Co., jetzt
mal die Hand aufs Herz: Was an dem Artikel ist sachlich falsch (Zitat)??? Inwiefern ist er hetzerisch
(Zitat)??? Klärt uns Unwissende doch mal konkret auf und legt endlich die Fakten auf den Tisch! Bitte
die falschen und hetzerischen Aussagen des Artikels zitieren und sachlich richtigstellen!
Fakt ist: Algermissen fördert ordinierte Pfarrer, die sich in kirchenfeindlichen, sektenähnlichen Zirkeln
engagieren. Und das ist nicht zum ersten Mal passiert. Da besteht also erheblicher Klärungsbedarf.
@ raindance1 Wenn klerikale Vertreter der Kirche hinter den Kulissen gegen Frau Herman arbeiten müssen,
dann ist das nur feige! Wer Frau Herman nicht sehen und hören will der soll auch dazu stehen Volle Zustimmung!
Algermissen soll sich öffentlich vom Glaubenskongress distanzieren und seine Mitgliedschaft im Kuratorium
aufkündigen. Das wäre wenigstens ehrlich. Oder umgekehrt: Gindert sollte sich endlich von Algermissen
distanzieren. Warum der Bischof überhaupt ins Kuratorium gewählt wurde, ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel.
Haltung von Algermissen & Co. TAtsache ist, dass sich keiner der beim Kongress „Freude am Glauben“ anwesenden
Exzellenzen beim Vortrag von Frau Herman blicken ließ. Gerade weil Frau Hermans bisheriger Lebenswandel
nicht gerade den katholischen Moralvorstellungen entsprochen hat, ist sie eine sehr interessante Persönlichkeit.
Aufgrund ihres Mutterseins erkennt sie allmählich die katholische Wahrheit, auch wenn ihr das vielleicht
noch nicht ganz bewusst ist. Ihre Einladung nach Fulda war im übrigen schon lange Zeit vor ihrer Buchpräsentation
am 6. September erfolgt. Wenn das Forum Deutscher Katholiken an seiner Entscheidung, Frau Herman einzuladen,
festgehalten hat, dann fragt sich in der Tat, wie Bischof Algermissen jetzt inhaltlich zu den Zielsetzungen
des Forums Deutscher Katholiken steht. Das ist die Frage, um die es hier gehen soll und nicht um den bisherigen
Lebenswandel der Frau Herman. Sie hat in Fulda sinngemäß gesagt, dass es ihr aus heutiger Sicht lieber
gewesen wäre, sie hätte nicht vier Männer und ein Kind, sondern umgekehrt einen Mann und vier Kinder.
@ Florian Geyer Gewisse Bischöfe sind Kuratoriumsmitglieder des Forums Deutscher Katholiken, das Frau
Herman ja schließlich eingeladen hat. Die sollten dann mal deutlich sagen, was Sache ist.
@ Googler Als die Indultmessen vor viereinhalb Jahren in St. Andreas begannen, hatte Pfarrer Abel in seinem
Gemeindebrief damals seinen Pfarrangehörigen ausdrücklich empfohlen, diese Messen nicht zu besuchen,
obwohl ja die bis dahin übliche Abendmesse im neuen Ritus durch die Indultmesse ersetzt wurde. Also lieber
gar nicht in die Kirche gehen als in eine Alte Messe! Das habe ich selbst gelesen, eine Bekannte hatte
mir damals den Gemeindebrief gezeigt, ich habe ihn leider nicht aufgehoben, sonst könnte ich hier wörtlich
zitieren. Dass die Indultmessen im Gemeindebrief angekündigt wurden, war so ziemlich das Einzige, was
Pfarrer Abel bzgl. der Alten Messe erwähnt hat. Aber das ist doch wohl das Mindeste, dass alle öffentlichen
Gottesdienste, die in einer Pfarrkirche stattfinden, auch im Pfarrbrief erwähnt werden. Ansonsten hat
Pfarrer Abel überhaupt nichts zur Unterstützung der Indultgemeinde unternommen, er hat die Gläubigen,
die ja immerhin vier Jahre lang in seiner Pfarrkirche zu Gast waren, weder willkommen geheißen noch am
Schluss verabschiedet. Er hat diese Gläubigen wie Schmuddelkinder behandelt, mit denen anständige Kinder
nicht spielen sollen. Es ist sehr traurig, dass sich ein katholischer Priester, der ja Hirte sein soll,
so verhält.
Feind der Alten Messe Interessant, wie sich manche hier darüber empören, dass der Pfarrer Abel als „Feind
der Alten Messe“ bezeichnet wird. Stimmt das etwa nicht? Wo bleiben die Gegenargumente? Pfarrer Abel bezeichnet
das Motu Proprio als „Paukenschlag aus Rom“. Pfarrer Abel schreibt, dass es die Alte Messe eigentlich
nicht braucht. Pfarrer Abel hat im Gemeindebrief den Gläubigen seiner Pfarrei vom Besuch der Indultmessen
abgeraten. Pfarrer Abel zeigt sich erleichtert über das Ende der tridentinischen Messen in St. Andreas.
Pfarrer Abel ist sehr wohl ein Feind der Alten Messe.
So nicht, Frau Kunze! es gibt konflikte, die ausgehalten werden müssen. auch dazu gehört courage und
unbequemes ertragen können. die grenzlinie verläuft dort, wo wir eigene überzeugung verteidigen zu
dem, wo beschädigung des gegners betrieben wird. letzteres scheint der artikel über algermissen zu insinuieren.
So so, „Konflikte aushalten“ nennen Sie das jetzt. Da machen Sie und der Bischof Algermissen es sich aber
ein bisschen zu einfach. Einen Konflikt einfach nur stur „aussitzen“ hat nichts mit Courage zu tun. Der
Bischof hat einen schweren Fehler gemacht. Das müsste er endlich mal zugeben und sich bei den Leuten
entschuldigen. Statt dessen sucht er immer neue Rechtfertigungen und Drohungen, um seine Kritiker einzuschüchtern.
Die „Beschädigung des Gegners“ wurde ja vom Bischof Algermissen selber betrieben und auch vom Pfarrer
Rauch. Die haben den Ruf des SJM-Ordens enorm beschädigt. Warum haben sie das getan? Das ist doch absolut
unchristlich. Auch andere Entscheidungen in Fulda wie der ganze Pastorale Prozess geraten dadurch immer
mehr ins Zwielicht. Frau Kunze, Sie brauchen kreuz.net nicht vorwerfen, was der Bischof Algermissen selber
macht.
@ Mitten drin statt nur dabei + @ Typ blablablablablablablablablabla… Mehr haben Sie scheinbar auch
nicht zu sagen. @ Typ Ich fände es sehr schlimm, wenn ein Bischof auch nur irgendeine Zeile OHNE Hintergedanken
produzieren würde. Und welche Hintergedanken produziert der Bischof Algermissen? „Haben Sie Mut, notwendige
Konflikte durchzustehen, damit gerechter Friede werden kann!“ Tja, was will der Bischof uns wohl damit
sagen. Nachtigall, ich hör dir trapsen!
„Um des lieben Friedens willen“??? Dieses Bischofswort ist wirklich seltsam. Man muss schon sehr naiv
sein, wenn man glaubt, der Bischof Algermissen hat das ohne Hintergedanken geschrieben. Ich erkenne da
jetzt auch keinen Bezug zum Sonntagsevangelium von gestern. Da war doch vom Liebesgebot die Rede: „Ein
neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben.
Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid: wenn ihr einander liebt.“ Hat der Bischof Algermissen
überhaupt schon mal mit den betroffenen Pfarrgemeinden in der Rhön geredet? Soweit ich weiß nicht.
Auch im Umgang mit den SJM-Paters hat er sich als dialogunfähig erwiesen. Was ist das nur für ein Bischof?
@ Mitten drin statt nur dabei Niemand hat hier behauptet, dass den Motorradfahrern der Segen Gottes verweigert
werden soll. Sehen Sie Gespenster? Womit begründen Sie denn diese Ihre Unterstellung? Der Segen Gottes
liegt auf allem, was ihm dient, lobt, preist Die Frage ist nur, was ihm dient, lobt und preist. Und was
diesem Lob und Preis angemessen ist. Was da in Haimbach oder Schweinfurt abgeht, ist doch nichts als billige
Anbiederung.
@ Sachte, Frodo Ich dachte immer, dass der Fettdruck nach den Geflogenheiten des Internets so was wie
Empörung bedeuten soll, oder etwa nicht!? Regt es Sie denn gar nicht auf, wie hier der fromme Brauch
des Besprengens mit Weihwasser ins Lächerliche und/oder ins Alberne gezogen wird? Ist das alles, was
die Kirche den Motorradfahrern zu bieten hat?
@ Frodo Haben Sie auch mal was Konstruktives zur Diskussion beizutragen? Sie können ja ruhig Ihre Meinung
haben, auch wenn sie falsch ist. Aber begründen sollten Sie Ihre Meinung schon mal können. Und bitte:
Regen Sie sich doch nicht immer gleich so auf! Der Fettdruck hier muss nicht sein.
„Mo-Gos“ @ Frodo Warum so erregt? Der einzige, der sich aufregt, sind Sie, Frodo. Kreuz.net hat einfach
nur sachlich berichtet. Können Sie das nicht ertragen? @ landorganist Die Motoradgottesdienste in Haimbach
sind Eucharistiefeiern und keine Wortgottesdienste. Die finden jedes Jahr in Haimbach statt.
@ Typ VOR der Ausbildung hat er jedenfalls keine Chance, das wäre nämlich gegen kirchliches Recht. Wann
denn sonst, wenn nicht nach der Ausbildung? Das ist doch klar, aber mit der Logik scheinen Sie’S sowieso
nicht ganz zu haben. Ich hab natürlich gemeint, ob in Fulda ein normal katholischer junger Mann überhaupt
die Chance hat, ins Priesterseminar aufgenommen, geschweige denn später geweiht zu werden. Denn normal
katholische Priester will der Bischof Algermissen wohl nicht haben. Was denn? Und inwiefern verhindert
das Priesterberufungen? UNd was hat das mit dem ersten Teil Ihres Postings zu tun, in dem es um die geht,
die doch schon Priester werden wollen? Na zum Beispiel was da in Schwarzbach und Eckweisbach abgegangen
ist. Wie der Pater Pfaffenhuber vorzeitig auf die Straße gesetzt wurde, obwohl er ja sowieso gegangen
wäre. Wie gegen einzelne Gläubige Druck aufgebaut wurde, um weitere Mahnwachen vor dem Fuldaer Dom zu
verhindern usw. Das ist doch sicher kein gutes Klima, in dem Berufungen heranreifen können. Der Bischof
hat in wenigen Wochen kaputtgemacht, was die Paters in fünf Jahren Aufbauarbeit geleistet haben.
Den Herrn der Ernte bitten? Angenommen, ein normal katholischer junger Mann will in Fulda ins Priesterseminar
auftreten. Hat der überhaupt eine Chance, nach der Ausbildung geweiht zu werden? Wo sollen denn die Priesterberufungen
eigentlich herkommen, wenn man sieht, was da im Bistum Fulda so in den Gemeinden abgeht?
SJM-Paters waren einfach normal katholisch Der Algermissen kann ja den SJM-Paters als Bischof nicht vorwerfen,
dass sie katholisch sind. Aber genau das war wohl der Grund für den Rausschmiss. Und genau das ist das
Problem vom Bischof. Jetzt muss er die Suppe auslöffeln, die er sich selbst eingebrockt hat. Über den
Mangel an Berufungen soll sich der Algermissen bloß nicht beschweren. Erst die Paters rauschmeißen und
dann meckern. Das nimmt dem doch keiner mehr ab.
Zwei Riten Innerhalb des Novus Ordo Missae kann sich die Kirche nicht einmal auf einen einheitlichen Ritus
des Kommunionempfangs einigen, obgleich gerade hier – dem zentralgeheimnis des katholischen Glauben –
ein gewisses Zeichen der Einheit, auch und gerade im äzußerlichen Vollzug, besonders sinnvoll wäre.
In der Praxis haben wir es nun aber mit den zwei Riten der Hand- und Mundkommunion zu tun, und das noch
in zahllosen Variationen (knienend, stehend, direkt auf die Zunge, mit zwei Händen nehmend, mit einer
Hand, einfach nur mit Daumen und Zeigefinger usw.). Verwirrend?
@ Gotthard Immerhin hat es das Motu Dingens bzw. das Thema „alter Messritus“ auf Platz 1 der „Tagesthemen“
geschafft. Wer hätte das noch vor einem Jahr auch nur entfernt für möglich gehalten? Kreuz.net hat
begonnen, die Meinungsführerschaft in Deutschland zu übernehmen! Das ist echt stark! Wow! Kreuz.net
als New Ecclesiastical Opinion Leader in Deutschland – sehr zum Ärger und Leidwesen von Lehemann & Co.!
*harharhar*
@ Guiseppe Immerhin hat doch nicht zuletzt auch Kardinal Bertone die bevorstehende Veröffentlichung des
Motu Proprio quasi amtlich bestätigt. Das wird doch nicht ohne Wissen von Papst Benedikt geschehen sein?
Es ist also mehr als nur ein Gerücht. Würde es jetzt aber auf Druck von Lehmann & Co. nun doch nicht
veröffentlicht, würde der Papst sich selbst sehr schaden und mit ihm dem Ansehen der ganzen katholischen
Kirche. Nicht auszudenken!
Schleimer @ Romulus Genau so ist es! Diese Schleimer sind aber genau die Typen, die dann noch Karriere
machen. Der Steinert wird bestimmt mal Domkapitular oder Weihbischof in Fulda oder so. Hat nicht Papst
Benedikt XVI. wiederholt vor einem fatalen Karrieredenken in der Kirche gewarnt?
Was geht ab im Vatikan? Ich würde nur zu gerne mal wissen wollen, was da im Moment wirklich abgeht hinter
den Vatikanmauern. Warum tun Guido Horst und Paul Badde so, als sei das Motu Dingens quasi schon raus?
Die gelten doch als papsttreu. Langsam frage ich mich, ob sie mit ihren jüngsten Artikeln der Sache wirklich
gedient haben. Aber auch Kardinal Bertone hat die bevorstehende Freigabe der Alten Messe quasi amtlich
bestätigt. Sollte Papst Benedikt XVI. jetzt noch einen Rückzieher machen (oder das Motu Dingens auch
nur irgendwie „aufweichen“), wäre das von großem Schaden für die Kirche. Im übrigen bin ich der Meinung,
dass Kardinal Lehmann endlich zurücktreten sollte. Er ist verbraucht und steht nicht gerade für einen
Neuaufbruch des kirchlichen Lebens in Deutschland. Im Gegenteil.
Verhindert Lehmann die Freigabe der Alten Messe? Liebe Kreuz.net-Leser, kann mir mal jemand erklären,
was da abgeht? (bitte ersten Beitrag hören und sehen): www.tagesschau.de/…nternal_NAV_,00.html Jetzt
will der Lehmann die Veröffentlichung des Motu Dingens verhindern, und er ist guter Dinge! Der Machtkampf
zwischen Rom und deutscher Lehmann-Kirche ist voll entbrannt. Welche „Gespräche“ werden da eigentlich
geführt? Und was sollen die jetzt noch bezwecken? Der Paul Badde und Guido Horst haben doch geschrieben,
dass das Motu Dingens so gut wie raus ist. Also wenn der Heilige Vater jetzt dem Lehmann nachgeben würde,
wäre das absolut fatal. Ich kann mir das nicht ernsthaft vorstellen. Aber wenigstens ist jetzt mal die
Wahrheit raus. Lehmann und Ratzinger sind Lichtjahre voneinander entfernt, was kirchliches Denken betrifft.
Die Tagespost berichtet: „Ein alter Baum darf weiterwachsen“ Liebe Kreuz.net-Leser, heute schreibt der
Guido Horst in der Tagespost: „Eine Liturgie, die in Jahrhunderten aus der Apostel- und Väterzeit erwachsen
war und dann vierhundert Jahre den eucharistischen Kult der römischen Kirche prägte, bleibt der Christenheit
erhalten.“ Mit seinem „Motu proprio“ zur tridentinischen Messe schreibt Benedikt XVI. Liturgiegeschichte.
Das hört sich fast so an, als sei das Motuu Dingens schon raus. Vielleicht weiß Herr Horst da ein bisschen
mehr als wir!? Hier ist der gesamte Artikel: www.die-tagespost.de/…iv/titel_anzeige.asp?ID=31015
Aufstand gegen Rom Heinz Josef schrieb: Interessant ist schon, von welcher Seite hier der Vorwurf Aufstand
gegen Rom kommt? Von welcher „Seite“? Von der katholischen Seite!
Austand gegen Rom und deutlicher Realitätsverlust Jetzt ist es offenbar, wie es Bischof Bode und mit
ihm wohl die überwiegende Mehrheit des deutschen Episkopats wirklich mit der oftmals im Munde geführten
Romtreue hält. Die Entscheidung liegt seiner Meinung nach also immer noch bei den Ortsbischöfen, auch
wenn der Papst die überlieferte Messe freigeben sollte. Somit stellt sich Bischof Bode eindeutig gegen
Rom und gegen den Hl. Vater und seine Intentionen! Das ist in dieser Direktheit schon durchaus bemerkenswert.
Außerdem frage ich mich, auf welchem Planeten dieser Bischof eigentlich lebt, wenn er glaubt, vor einer
Überbetonung der Eucharistiefeier als Opfer gegenüber dem Aspekt des gemeinschaftlichen Mahls warnen
zu sollen. In 99 % der sich katholisch nennenden Pfarrgottesdienste in Deutschland wird die Messe mit
Sicherheit nicht „einseitig“ als Opfer wahrgenommen, das Gegenteil ist der Fall. Umgekehrt würde ein
Schuh draus. Warum Bischöfe immer vor Dingen warnen zu müssen glauben, die ohnehin nicht praktiziert
werden, und solche Dinge schleifen lassen, wo tatsächliche Missstände vorliegen, das hat mir noch niemand
erklären können.
Aufstand gegen Rom und großer Realitätsverlust Jetzt ist es offenbar, wie es Bischof Bode und mit ihm
wohl die überwiegende Mehrheit des deutschen Episkopats wirklich mit der oftmals im Munde geführten
Romtreue hält. Die Entscheidung liegt seiner Meinung nach also immer noch bei den Ortsbischöfen, auch
wenn der Papst die überlieferte Messe freigeben sollte. Somit stellt sich Bischof Bode eindeutig gegen
Rom und gegen den Hl. Vater und seine Intentionen! Das ist in dieser Direktheit schon durchaus bemerkenswert.
Außerdem frage ich mich, auf welchem Planeten dieser Bischof eigentlich lebt, wenn er glaubt, vor einer
Überbetonung der Eucharistiefeier als Opfer gegenüber dem Aspekt des gemeinschaftlichen Mahls warnen
zu sollen. In 99 % der sich katholisch nennenden Pfarrgottesdienste in Deutschland wird die Messe mit
Sicherheit nicht „einseitig“ als Opfer wahrgenommen, das Gegenteil ist der Fall. Umgekehrt würde ein
Schuh draus. Warum Bischöfe immer vor Dingen warnen zu müssen glauben, die ohnehin nicht praktiziert
werden, und solche Dinge schleifen lassen, wo tatsächliche Missstände vorliegen, das hat mir noch niemand
erklären können.
Herr Gunsenum Eines scheinen Sie zu übersehen, mein Lieber: Das Anliegen der sogenannten Altritler ist
völlig legitim und katholisch. Das Anliegen der von Ihnen genannten anderen Randgruppen ist oftmals illegitim
und nicht katholisch. Bei der Frage des Messritus geht es außerdem nicht nur um irgendwelche persönlichen
Befindlichkeiten, sondern um objektive Maßstäbe, die verbindlichen Charakter haben.
Herr Gunsenum Das versteh ich nicht. Wieso sind die „Altritler“, wie Sie sie nennen, beim Pfarrer Abel
nicht willkommen? Was ham die denn Böses getan? Und wieso regen sich hier manche plötzlich so auf, wie
zum Beispiel der Erzengel Michael? Kreuz.net hat doch nur über den Pfarrbrief von Pfarrer Abel berichtet.
Damit sollte man sich mal auseinandersetzen.
@ Heinz Josef Jetzt wolle mer doch mal die Kirche im Dorf lassen. Es ist doch der Pfarrer Abel, der die
treugläubigen Katholiken wie Aussätzige behandelt. Der hat sie bis heute noch nicht einmal begrüßt,
obwohl die Indultmessen seit Jahren in seiner Pfarrkirche stattfinden. Außerdem hat er seine Pfarrangehörigen
von St. Andreas gewarnt, an diesen Messfeiern teilzunehmen, obwohl sie ja vom Bischof erlaubt sind. Dieses
Verhalten vom Pfarrer Abel nenne ich ziemlich unchristlich. Komisch: Sonst sind bei ihm Gäste aller Art
immer gerne willkommen …
Wer richtig katholisch ist? Der Papst ist richtig katholisch. Die alte Messe ist richtig katholisch. Der
Papst ist für die alte Messe. Der Pfarrer Abekl ist gegen die alte Messe. Also ist der Pfarrer Abel nicht
richtig katholisch.
Komisch Wieso sollten die traditionsverbundenen Katholiken vom Papst „bitter enttäuscht“ worden sein?
Woher will der Pfarrer Abel das wissen? Ich glaub, der hat das apostolische Schreiben „Sarcramentum caritatis“
mit dem Motu Dingens verwechselt, mit dem der Papst die alte Messe freigeben will. Ein seltsamer Priester,
der Pfarrer Abel. Was will der eigentlich? Und auf welcher Seite steht der eigentlich? So richtig katholisch
ist der jedenfalls net.