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Sich als Monstranz vor sich selber tragen Wenn wer sich als Monstranz vor sich selber herträgt, hat bewiesen,
dass er es gut mit der Welt kann. Zumindest hat die Person einen Goldschmied beauftragen können, um die
Monstranz zu bewerkstelligen. Wer dann auch noch die Chuzpe besitzt, nicht nur eine Monstranz für sich
in Auftrag zu geben, sondern diese auch noch als Monstranz für und vor sich selber herzutragen, braucht
doch nicht über die Weltbejahung anderer zu lästern. Bejaht der Monstranztragende etwa nicht auch seine
eigene Welt?
Verzicht auf die Erbsünde Die Abschaffung der Erbsünde könnte bewirken, dass die Predigtthemen rapide
zusammenschmelzen. Sollte deshalb wirklich auf das Instrumentarium verzichtet werden? Eine katholische
Kirche ohne Erbsünde--- na sowas!
Im Jammer des Jammertals Die Klage über das Jammertal Erde, in dem alles schlecht und verwerflich ist,
dem man nur durch Gebet und den frommen Wunsch entfliehen kann, ist nicht neu. Genausowenig der selbstsüchtige
Wunsch, Gott möge den Menschen eine viel bessere Schöpfung zur Verfügung, besonders denen, die angeblich
auf dem angeblich rechten Wege wandeln. Für die andern soll das Jammertal schon bestehen und Heulen und
Zähneknirschen gerade gut genug sein. Aber eine andere Schöpfung ist nicht in Sicht. Alle müssen mit
der vorgefundenen zurechtkommen. Da kann es kein Zurechtbiegen oder Zulöten oder Abbreißen geben. Das
Jammertal ist ein Jammertal, wenn die trübe Seele das Jammertal als Jammertal endlich entdeckt hat. Es
gibt aber keine Notwendigkeit dazu. Deshalb sollte man den Unkenrufen wie sie im Artikel „Wenn sogar Geistliche
schweigen“ in stolzer Formation aufgefahren werden, keinen Glauben schenken. Man braucht nur das Gegenteil
von dem zu tun, was hier als jammertalig angeprangert wird und schon ist man nicht mehr im Jammertal.
Benedikt Was in der Messe geschieht ist ein Gegenwärtig-setzen des einen Opfers. Sowohl der Messritus
nach neuen als auch nach alten Büchern ist ein Opferritus. Nehmen Sie es, wie Sie es brauchen. Eucharistie
ist für mich das vorweggenommene große Abendmahl. Da spielt es keine Rolle nach welchem Ritus die Messe
gefeiert wird. Das ist immer Jesus Christus, um den es geht, der dazu einlädt, durch den es geht und
in dem es geht (durch ihn, mit ihm und in ihm wird Dir Gott allmächtiger Vater alle Ehre und Verherrlichung…).
Warum sollte die Mahlfeier nicht dazu geeignet sein. Wozu sonst das Opfer des Gottmenschen…?
möchtegern-kathole Der Mahlcharakter ist mir jedenfalls lieber als das ewige Opfern. Das hat ein für
alle Mal auf Golgotha sein Ende gefunden. Schließlich geht es von ganz anderen Dimensionen aus, mit welcher
Intention die Eucharistie gefeiert wird, weil es immer Gott ist, um den es in der Feier geht. Ob er immer
von Neuem geopfert werden will, nur weil eine Gruppe verblendeter Katholiken das so wünscht, sollte bei
allzu großer Siegesgewissheit durchaus einmal hinterfragt werden.
Klassentheorie und der Hochaltar dem Opfer aller Zeiten. Seit wann gibt die Klassentheorie zwischen Mahlfeier
und dem Opfer aller Zeiten. Die hat weder etwas mit NOM noch mit Vat II zu tun. Das ist elitäres, sektiererisches
Ge-Unke.
Burgorus Weil ich um die Kalamitäten wusste, habe ich auch gar nicht aus dem Gotteslob mit den vielfach
verhunzten Liedtexten, die auf abenteuerlich Weise katholisch gemacht wurden, zitiert, sondern aus dem
Evangelischen Kirchengesangbuch. Da wurden die Texte pfleglicher behandelt wurden, als von der nachgeholten
katholischen Heimholungspflichtkür.
Teils scheußlich barockisiert Wenn nur mal Ernst gemacht werden würde und die teils scheußlich barockisierten
Kirchen, aus Romanik oder Gotik wieder und den ursprünglichen Zustand zu bringen. Offenbar ist die falsche
Puttengläubigkeit des Barock aber so verführerisch, dass sich niemand wagen würde, klar Schiff zu machen
und fort mit der alabasternen Frömmigkeit, den pimpelwichtigen Sockeln und Streben und den marmorartig
angestrichenen Säulen, die ihre eigene Leere beklagen. Am schlimmsten sind die auf Neobarock getrimmten
Gebäude…!
Luther war einer von uns… Das wäre die Aufgabe für den diesjährigen Allerseelentag: Rechtgläubig
gesonnene Katholiken erwirken für ihn einen Ablass, damit er dem Fegefeuer entkommt, wenn er denn darinnen
gewesen sein sollte. Nix genaues weiß man nicht. Aber eine ökumenische Tat wäre es allemal. Warum sollten
Katholiken nicht für den verstoßenen Glaubensbruder Luther beten. Er war Priester und einer von uns…!
Und wer einschränkend etwas anderes behauptet, bedient sich der Lüge.
Maurice corvisier Morgenglanz der Ewigkeit Christian K. von Rosenroth, 1684 Morgenglanz der Ewigkeit,
Licht vom unerschöpften Lichte, Schick uns diese Morgenzeit Deine Strahlen zu Gesichte Und vertreib durch
deine Macht Unsre Nacht! 2. Die bewölkte Finsternis Müße deinem Glanz entfliehen, Die durch Adams Apfelbiß
Über uns sich müßte ziehen, Daß wir, Herr, durch deinen Schein Selig sein. 3. Deiner Güte Morgentau
Fall’ auf unser matt Gewißen, Laß die dürre Lebensau Lauter süßen Trost genießen Und erquick uns,
deine Schar, Immerdar! 4. Gib, daß deiner Liebe Glut Unsre kalten Werke töte, Und erweck uns Herz und
Mut Bei entstandner Morgenröte, Daß wir, eh’ wir gar vergehn, Recht aufstehn! 5. Laß uns ja das Sündenkleid
Durch des Bundesblut vermeiden, Daß uns die Gerechtigkeit Möge wie ein Rock bekleiden Und wir so vor
aller Pein Sicher sei’n. 6. Ach du Aufgang aus der Höh’, Gib, daß auch am Jüngsten Tage UnseLeichmann
aufersteh’ Und, entfernt von aller Plage, Sich auf jener Freudenbahn Freuen kann! 7. Leucht uns selbst
in jene Welt, Du verklärte Gnadensonne, Führ uns durch das Tränenfeld In das Land der ew’gen Wonne,
Wo die Lust, die uns erhöht, Nie vergeht! Ein mystischer Text wie er selten in einem Gesanbuch zu finden
ist.
Weil mir danach ist Ein feste Burg ist unser Gott, ein gute Wehr und Waffen. Wer hilft uns frei aus aller
Not, die uns jetzt hat betroffen. Der alt böse Feine, mit Ernst er’s meint; groß Macht und viel List
sein grausam Rüstung ist, auf Erd’ ist nicht seinsgleichen. Mit unserer Macht ist nichts getan, wir sind
gar bald verloren; es streit für uns der rechte Mann, den Gott hat selbst erkoren. Fragst du, wer der
ist? Er heißt Jesus Christ, der Herr Zebaoth, und ist kein andrer Gott, das Feld muß er behalten. Und
wenn die Welt voll Teufel wär und wollt uns gar verschlingen, so fürchten wir uns nicht so sehr, es
soll uns doch gelingen. Der Fürst dieser Welt, wie sau’r er sich stellt, tut er doch nicht; das macht,
er ist gericht’. Ein Wörtlein kann ihn fällen. Das Wort sie sollen lassen stahn und kein’ Dank dazu
haben; er ist bei uns wohl auf dem Plan mit seinem Geist und Gaben. Nehmen sie den Leib, Gut, Ehr, Kind
und Weib, laß fahren dahin, sie habens kein’ Gewinn, das Reich muß uns doch bleiben. Martin Luther 1529
Per omnia saecula saeculorum Man stelle sich Jesus vor, in den etablierten Gremien heute, auch wenn die
Mitglieder der Gremien vorgeben christlich zu sein, hätte Jesus wirklich etwas zu sagen, wenn es gegen
das Behaviour der Meute ginge, die angeblich Jünger sein wollen. Würden sie, die angeblichen Jünger,
nicht auch danach trachten, assistieren zu wollen, beim Herbeischleppen von Geheimakten, um siegessicher
zu verkünden: Da gibt es ein geheimes päpstliches Breve, in dem ganz andere Kriterien angeführt werden.
Dagegen aufzutreten hätte auch der Gottessohn Jesus, der angeblich Gesalbte, keine Chance… Die Katholenmeute
würde ihn ganz schön zumSchweigen bringen… per omnia saecula saeculorum!
landorganist: Der Gregorianische Choral Jetzt begreife ich die ganz große Sehnsucht derer nach dem Gregorianischen
Choral. Wenn Mozart schon Freimaurer, Vivaldi rothaarig, Bruckner verklemmt und Tschaikowsky schwul dann
kann ja nur der Gregorianische Choral als Kirchenmusik gestattet sein. Der hat möglicherweise seine Reize
für Mönche und Nonnen (alphabetische Reihenfolge), aber doch nicht für das gewöhnliche Volk (= plebs).
:&)
Eine Wallfahrt macht noch lange keinen Sommer Die Bilder zur Wallfahrt nach Chartres erwecken außer
dem Bilde mit dem Altar, dem Brothäuschen und den kunstwillig hingestellten Kerzen zu beiden Seiten nicht
den Eindruck, als dass daraus derAufbruch ins Alte zu befürchten wäre. Wallfahrtsbilder dieser Art sind
nicht exklusiv. Auch mit NOM hat es verregnete Wallfahrten gegeben, mit verspritzten Alben, durchnässten
Wallfahrern und dem befreienden Gefühl, die Wallfahrt überstanden zu haben. Was soll denn Wallfahrt
bewirken: frei zu sein, die Umgebung zun verlassen, nicht zu wissen, was auf einen zukommt, den den Mut
zu haben angewöhnte, ausgetretene Wege zu unterbrechen, andere Wege zu tun und dabei Neues zu erfahren,
zu entdecken, vorausgesetzt, man wir nicht mit Gebeten eingelullt, die neue Erfahrungen verindern. Pfarrer
Roland Breitenbach, der den Jakobusweg selbst bis zum „bitteren“ Ende gegangen ist, sagte mir, dass der
Weg zurück der eigentlich wichtigere Weg ist, um zu erfahren, was „Ex oriente Lux“ zu bedeuten haben
könnte. :(3
jürgen Sie haben Mut. An ähnliche Monstösitäten habe ich auch. Da war ja keine Zeit, sich die Gesichter
näher zu betrachten, bei den paar Mal „Dominus…“ ging das nicht. Aber welchen Sinn es haben könnte,
bei der Wandlung die Kasel hochzuheben, hat mir nie jemand erklärt, aber es war Pflicht, dies zu tun
und wie gern hätte ich es manchmal nicht getan, obwohl es die Ritualpflicht erheischt hat.
Burgorus Warum hängen Sie sich so rein? Es läge doch am Autor, seinen Willen zur Correctness korrekt
zu den Lesern zu bringen. Da braucht Rud…doch keinen Dolmetscher, damit alle wissen, dass er korrekt
sein will. Oder kann er nicht über die Gabe der Schreibe verfügen, wenn er hier im Forum schon nicht
reden darf…?
jürgen genau: die gute alte Homosexualität fehlte noch. Wie konnte sie auch vergessen werden? Was könnten
auch Homosexualität und alter Ritus miteinander zu tun haben? Eine Beziehung muss bei diesem wohlfeilen
Thema aber hergestellt werden. Sonst verpufft doch die ganze Spannung. Vielleicht, dass nur mehr ganz
alte Priester wissen, wie der alte Ritus richtig zelebriert wird und keine Gefahr besteht, dass er nicht
im Sande verläuft und die Homosexualität auch als gottgewollt akzeptiert werden sollte .
Freinsberg Nicht nur weil es sich reimt, sondern weil dem Volk der ständige Konfessionswechsel seiner
wittelbachischen Fürsten ein Greuel war. Es ging nämlich mehrmals die Litanei durch, von calv. über
luth. bis röm. kath. Nun sind Pfälzer in ihrer Denkweise liberal einzuschätzen in der Auffassung, dass
Konfessionen nicht der Weisheit letzter Schluss sind, sonder nur Fenster in eine vllig andere Wirklichkeit.
Dann kann es schon einmal zu einem solchen Vers kommen, bei dem alle etwas abkriegen. Machst doch auch
Spass.
Freinsberg Im konfessionell arg geplagten Mannheim (von katholisch zu reformiert und lutherisch) gab es
den Spruch: „Die Katholiken sind voller Ränk und Tücken; Die calvinisten sind keine rechten Christen
und die größten aller Ochsen, sind die Lutherisch-Orthodoxen“
semper reformandus Sie predigen halt gern von hohen Kanzeln zu leeren Bankreihen. Viel Spaß, verheddern
Sie sich nicht beim heruntersteigen, damit es nicht zum Sturze kommt!
Benedikt Die Kirche ist davon überzeugt, dass Jesus Christus nur Männern deratige Ämter übertragen
wollte und übertragen hat. :&) Das wird so behauptet, ob es aber wirklich so war wissen wir nicht. Es
ist doch nicht unmöglich, dass Jesus auch Frauen Ämter zugestanden hat, ganz anders als dies gemeinhin
üblich war. Warum sonst haben sich eine Reihe von Jüngerinnen ihm angeschlossen? Schließlich waren
es Frauen, die am Ostermorgen zum angeblich leeren Grab gepildert sind und es waren Frauen, die die Apostel
mit der Neuigkeit überraschten und verkündeten: „Das Grab ist leer… der Herr ist auferstanden…“.
Es war eine Frau, die Jesus die Füße mit Narde salben durfte. Da soll er wirklich so kleinformatig vorgegangen
sein, ausgerechnet Frauen von Ämtern auszuschließen. Das wurde über Jahrhunderte hinweg immer nur behauptet.
Einen stichhaltigen Beweis gibt es keinen dafür. Wenn im Zweiten Testament häufig von Männern die Rede
ist, könnte es ja sein, dass damit von den Redaktoren einfach Männerherrschaft demonstriert werden sollte.
Was ist denn mit der Purpurfärberin Lydia, was ist denn mit Domitilla, bei der sich die ersten Christen
in Rom (sic!) getroffen haben? Wenn die Frauen vom KDF aufgrund des Jubiläums einmal den Finger auf die
stets ausweichend beantwortete Frage legen… wer wollte oder dürfte ihnen da einen Strick des Vorwurfs
daraus drehen…? :(3
Wache Gemeinde und wacher PGR!!! Das ist eine wache Gemeinde und ein ebensolcher PGR, die Dunkelmännertum
und Ewiggestrigsein eine Absage erteilt. Wer den Event einer Messen im Trident-Rit erleben will, hat bestimmt
viel bessere Möglichkeiten, daran zu kommen, als dass dafür die Firmvorbereitung verwendet wird, um
dem alten Kult zu huldigen. o^/ o^/ o^/ o^/ o^/ o^/ o^/ o^/ o^/
Katholische Protestanten Was sollen dann die katholischen Protestanten machen, die es in nicht geringer
Zahl gibt. Sollen die den angekündigten Umtrieben (wieder eine Einheit werden…?) zusehen, wie die Lämmer,
die zur Schlachtbank geführt werden. Will Mutter Kirche auf diese Gruppe wirklich verzichten, weil die
ja noch die einzigen sind, die etwas zu sagen wagen, manchmal auch etwas in Frage stellen und das aggiornamento
Tag für Tag versuchen umzusetzen. Dies auch zugunsten finsterer, stets sündenbewusster Sektierer, die
einen völlig unzeitgemäßen Kult mit geheimnisvollen Brauchtümern (!) als den einzig wahren vergöttern
und auch noch die Stirn besitzen, zu behaupten Katholische zu sein. :&)
Generöses Angebot könne er sich – im Sinne des Heiligen Vaters – durchaus vorstellen, jeden ersten Mittwoch
im Monat um 12.45 Uhr in der Kapelle der Psychiatrischen Klinik der Johannes Gutenberg Universität in
Mainz eine weitere tridentinische Messe anzubieten. Jetzt macht der Kardinal ein wohlwollendes Angebot
und schon stehen die Zeichen auf Sturm, weil traditionell Denkende offestichtlich ihre eigene Tradition
haben, um traditionell denken zu können… immerhin! Einmal im Monat eine tridentinische Messe in der
Psychiatrischen Klinikder Universität Mainz, das müsste doch reichen. Es ist doch jedem unbenommen der
Messe beizuwohnen oder auch nicht. Echte Verehrer des Trident-Rit freuen sich über ein so generöses
Angebot
nonnobisdomine Was belegt ist oder nicht – das haben Sie zu beweisen. Und bitte mit Quellenangaben. Ansonsten
sind Sie unglaubwürdig. Und Ihr Gerede ist Schall und Rauch. Sie können mic um etwas bitten, befehlen
sollten Sie auf dem Kasernenhof, Gnädigste!
matt2 Worauf hätte er sich auch sonst als auf das Erste Testament berufen sollen. Doch icht auf die Bhagavadgita.
Die hätte im damaligen Palästina niemand gekannt. Das Zweite Testament war zu dem Zeitpunkt noch nicht
geschrieben. Also blieb nur das Erste Testament. Schließlich, das hören Katholiken nicht gern, war Jesus
Jude, ausschließlich.
Hornet Die Orthoxie bezieht sich immer auf die ganze Menschheit. Das kommt in der Auferstehungsikone deutlich
zum Ausdruck. Es ist die Credostelle: „Niedergefahren zur Hölle…“ und von da nimmt Christus alle Verstorbenen
in die neue Schöpfung auf. Auferstehung konzentriert sich nach orthodoxer Auffassung nicht ausschließlich
auf Christus, wie das in der abenländischen Kunst üblich ist, sondern auf die ganze Menschheit.
Hornet Die Gottesmutter gilt in der Orthodoxie wegen ihres täglichen Umgangs mit Christus als das Urbild
einer durch Christus geretteten und erneuerten Kreatur. Davon zeugen die Feste der Gottesmutter im Ablauf
des Kirchenjahres. Wenn man nicht wie im Abendland, von Mariä Himmelfahrt, sondern vom Entschlafen der
Gottesmutter (griech. koimesis; kirchenslawisch uspenie) spricht, besagt sies, das sie wie die ganze gefallene
Menschheit durch die Pforte des Todes geschritten ist und erst danach Aufnahme in den Himmel gefunden
hat. Das bestätigen auch die Ikonen „Entschlafung der Gottesmutter“ (Aus: Hans-Dieter Döpmann: Die orthodoxen
Kirchen, S. 264)
der Kübelwagen Das arme .chen muss mal wieder den stinkenden Kübelwagen durch die Lande ziehen um die
Umgebung mit Gülle zu verpesten. Ein bemitleidenswertes Geschöpf.
Katholische Sektenangehörige Was würde wohl mit nono passieren, wenn der ganze kath. Verein von heute
auf morgen verschwinden würde? Erfahrungsgemäß sind solche Menschen dann völlig hilflos; sie haben
nie gelernt, ihre eigene Meinung in ihr Handeln und/oder Lebensweise mit einzubeziehen. Die schlimmen
Entzugserscheinungen soll es ja auch bei Sektenangehörigen wie Zeugen Jehovas geben, denen bei Austritt
aus der Gemeinschaft praktisch die Lebensgrundlage entzogen ist. Warum soll es den Sektenangehörigen
in der katholischen Kirche anders ergehen. Sie ziehen sich jahrzehntelang in den Kokon der Sekte zurück,
merken lange dessen Verschwinden nicht, bis sie mit der Realität unsanft konfrontiert werden. Das wird
dann ein ziemlich strapaziöser Prozess für die Person.
Himmelfahrt Das lehrt nur die römische Kirche und das erst seit 1950 per Dogma. Die orthodoxe Kirche
ist da klüger. Sie spricht nicht von Marias Himmelfahrt, sondern von der Entschlafung Mariens. Entschlafung
weil sie nach orthodoxer Lehre ohne Himmelfahrt auskommen kann und wie ein Mensch gestorben ist, weil
es ja Christus gibt. Wenn Reste von ihr gefunden würden, würde mich das nicht in eine Glaubenskrise
stürzen.
Logenbrüder Im 18. Jahrhundert, dem Zeitalter der Aufklärung, waren viele Bischöfe und Geistliche auch
Logenbrüder und niemand hätte daran Anstoß genommen. Dass die Logen immer auch mit dem Vatikan zu tun
hatten, ist bis in die unmittelbare Gegenwart mit der P-II-Logebelegt. Aber das passt natürlich nicht
zur hier grassierenden kleinformatigen Denkweise.
wolfgang.e …und das so gern in katholischen Kirchen aufgeführte Mozart-Requiem. Was sich da für Abgründe
auftun, die von Katholiken gern unter den großen Teppich gefegt werden. Die Liste könnte fortgesetzt
werden.
Freimaurerei ist keine Religion Freimaurer und Katholiken sind eigentlich nicht so weit voneinander entfernt.
Nur die Katholiken glauben, sie wären es, weil sie sich nicht mit der Freimaurerei, die ja keine Religion
sein will, auseinandersetzen. Deshalb wurde für solche Fälle ein atemberaubendes Vokabular entwickelt,
um Freimaurer zu beschimpfen. Trotzdem gibt es keinen Grund, dies zu tun oder mit Weihwasser zu hantieren,
wenn man mit Freimaurern zusammenkommen sollte.
Freude an der Ästhetik der Riten Wenn es in der katholischen Kirche einen hässlichen Ritus gäbe, bei
dem man sich nicht wohlfühlen könnte, könnte der hässliche Ritus möglicherweise das Interesse Homosexueller
an katholischen Riten empfindlich stören. Aber es wird nun einmal großer Wert auf Würde und Schönheit
des Gottesdienstes gelegt, den auch Homosexuelle, die einen besonderes Faible für das Ästhetische haben,
schätzen. Schließlich sind ja nicht wenige von ihnen auch Kirchensteuerzahler. Zum andern könnte die
Zölibatsverpflichtung für katholische Priester ein Grund sein, dass nicht wenige sich homosexuell orientieren.
Die mann-männliche Struktur der Hierarchie lässt keine anderen Spielräume, sollte dies nicht zu beruflichen
Problemen führen. Was die Kirche jedoch nach außenhin zur Homosexualität vertritt macht insoweit Sinn,
dass sich manche Personen möglicherweise davon abhalten lassen. Schließlich muss die Kirche auf ihren
guten Ruf bedacht sein und kann sich daher keine Verdachtsmomente erlauben. Es ist ein Kampf nach zwei
Seiten. Die Kreuz.net. Reportage vermittelt Einblicke in die Wirklichkeit des Alltags hinter Kirchenmauern
und der geht Außenstehende einfach nichts an.
Das umwegig Verschlungene Das ist denen vielleicht zu direkt. Die Piushanseln mögen lieber das umwegig
verschlungen doppelt Verdreifachte, ähnlich wie im alten Ritus. So entsteht der wünschenswerte Mystizismus,
das Geheimnisvolle, Bedeutungsschwangere und Angsteinflößende. Auf diesen Kriterien lässt sich „Glaube“
wunderbar installieren und unterfüttern, weil die Kriterien eigentlich nur Worthülsen sind. Dass Ganze
wird dann quadratisch, praktisch, gut abgepackt und als Liebe zum Barock angeboten. Können Sie sich vorstellen
wie eine moderne Kirche für den alten Ritus gebaut werden sollte? Das würde doch ein architektonisches
Unding werden.
Der große Baumeister Warum mischen Sie sich als der große Baumeister, der anderen den Mund verbietet,
ein. Sie waren doch überhaupt nicht gefragt, werther Herr. Reden sollte man aber nur, wenn man gefragt
ist. Auf Dominus vobiscum, darf der Ministrant: Et cum spiritu tuo sagen, auf „Per omnia saecula saeculorum“antwortet
er: Amen. Aber Sie quaken ungefragt dazwischen. Umgangsformen sind das, Umgangsformen…?
r. ruhrgebietler Genau den gotischen (!) Baustil haben die freien Maurer entwickelt zur einem überwältigenden
Sursum Corda in Stein. Daher gilt der Turm des Freiburger Münsters als schönster Turm de Christenheit.
Eine bußfertige, zerknirschte gläubige Seele hätte den himmelstürmenden Baustil der Gotik nicht zuwege
gebracht. Da war es schon notwendig, dem Baumeister der Welten aufrechten Ganges und auf Augenhöhe zu
begegnen, nicht im Staube zu kriechen.
Rudolfus Wenn Sie zu randalieren beginnen, wäre es so weit, das katholische Forum zu verlassen. Was machen
Sie eigentlich mit Ihrer Volksverdummungs und Schmodderverbreitungsaktion? Sie betreiben doch Selbstdemontage
und stellen sich ins Abseits.
Rudolfus Die Beurteilung der Gnadengaben und Charismen unterliegt der zuständigen Autorität der hl.
Mutter der Kirche. Gibt es eine erträgliche Erklärung dafür, dass Sie glauben, so einen gebündelten
Schmonzes öffentlich verbraten zu sollen. Warum demontieren Sie sich derart? Haben Sie kein Mitleid mit
sich selbst?
stimme der Vernunft Fast habe ich es schon geahnt und jetzt nennen Sie auch noch den Stier bei den Hörnern.
Dass sich Graf von Galen auf Freiheit als Freiheit der anderen(Rosa Luxemburg) einrichten könnte, dies
anzunehmen, würde mir Schwierigkeiten bereiten. Was ich von ihm gelesen habe bestärkt mich, ihn in der
Schublade „Freiheit, die ICH meine“ zu finden. Oder habe ich nicht ganz unrecht?
Rudolfus So hat unsere Heimat in der Vergangenheit die Weltkultur wesentlich geprägt, nämlich durch
deutsche Musikwerke, deutsche Architektur und deutsche Technik. …und natürlich auch durch deutsche
Frauen, deutsche Treue, deutschen Wein und deutschen Sang…sollen in der Welt behalten ihren guten, altenKlang!
-RJH- Hat die Geschichte vom reichen Kornbauern trotz Prophezeiung im Christentum wirklich etwas grundsätzlich
verändert? Das wird man doch können mit einem klaren Nein beantworten?
Gereon Finde ich gut, dass Sie den Text zur Verfügung gestellt haben. Um nicht enttäuscht zu sein, sollten
Sie auch das informationsresistende Verhalten einer ganzen Reihe von Adepten, die sich hier tummeln, einkalkulieren.
Die sitzen jetzt da und trauen sich nicht, in das Buch zu schauen und erklären dann umständlich, keine
Zeit gehabt zu haben, oder keinen Appetit oder dass die Trauben viel zu sauer sind oder dass sie viel
lieber schwächliche Traktätchen-Literatur konsumieren, um gestärkt zum Kampfe gegen das Böse hervorzugehen.
Mit sachlicher Information können leider die wenigsten umgehen.
Müller Könnte es sein, dass diese Einblicke in der Traktätchen-Literatur wie „Maria vom Siege“ gewährt
werden? Da wird nämlich auch immer mit dem Antichristen, der wichtige Position einnimmt, und dem Widersacher
und dem ganzen Pandämonium sehr kenntnisreich rumhantiert. Auf diese Humus entstehen dann solche schrägen
Weltbilder vom jammervollen Tränental, in dem nur Widersacher und andere teuflischen Kreationen das Sagen
haben, weil es sanftmütige Katholiken gar zu sehr für das morsche Weltbild so wünschen. Und das tut
so gut…
Graf von Galen: Frei und Heilig Sie sind sich wohl für keine noch so schwachsinnige total widersprüchliche
Plattitüde zu gut, auch noch ein freies und heiliges Deutschland einzufordern. Das ist selbst den wortmächtigen
Romantikern mit ihrem untrüglichen für mittelalterliche Minnedienste nicht gelungen, ein so geartetes
Deutschland herbeizuführen. Und Sie wollen es wohl über kreuz.net errichten?
Überall lauert Verschwörung? Überall lauert Verschwörung. Selbstverständlich gehören die Freimaurer
dazu, aber auch die Jesuiten. Das passt ins fundamentalistisch-katholische Denken. Die Litanei hatten
gewalttätige Staats-Führer auch stets auf ihren Lippen, um die gläubigen Massen anzustacheln und aufzupeitschen
und die Massen haben es stets inhaliert und bis zum bitteren Ende nachgebetet. Die Rotarier machen eine
Ausnahme. Sie konnten sich bislang noch erfolgreich aus dem Verschwörungskanon heraushalten. Möge es
ihnen weiterhin gelingen. Vielleicht haben sie deshalb großen Zulauf von der katholischen Geistlichkeit?
Gott ist das reale Leben Gott ist nicht nur Liebe. Er hat auch die andere abgründige und gänzlich abwesende
Seite. Er ist nicht die verfügbare Masse für die menschliche Unzulänglichkeit. Wer das jedoch so sieht,
hat sich halt ohne es zu wissen, einen niedlichen Götzen für die Sonntagsfeierlaune geschaffen. Gott
ist das reale Leben.
Gereon Gut, dass Sie in die diffuse Geheimniskrämerei des Forums deutlich für Aufkärung gesorgt haben.
Wer hätte es auch von seiner Herkunft her besser gekonnt. Insiderwissen ist gerade in dem Fall unverzichtbar.
:)3
Die Hölle, das sind die andern Katholiken Das ist eine ganz normale Entwicklung, wenn sich Geistliche
bei Rotary engagieren. Es gibt nämlich keinen akzeptablen Grund dafür, dass sich Geistliche nur in kirchlichen
Clubs und Kongregationen bewegen dürfen, in denen alle artig sind, den katholischen Glaubenskatalog in-
und auswendig kennen, in denen alle Probleme unter den Teppich gekehrt werden und ständig Friede-Freude-Eierkuchen
verzehrt werden müssen, damit nur keine andere Stimmung aufkommt. Das kann ein furchtbares Gefängnis
sein. In außerkirchlichen Clubs geht es bestimmt lebensnäher zu und die jeweiligen Geistlichen müssen
nicht immer die Rolle des Geistlichen spielen, was ja in innerkirchlichen Clubs, Sodalitäten und Kongregationen
ständig von ihnen gefordert ist. Das ist reines Inzuchtmilieu , in dem man Erstickungsanfälle bekommen
kann. Warum sollten daher Geistliche eine Mitgliedschaft im Rotary-Club oder erwägen, in eine Loge zu
gehen. Ganz einfach, um einmal Mensch unter Menschen sein zu können; denn Mensch sein unter lauter Katholiken,
je nach dem wie sektiererisch sie vorgeprägt sind, kann auch die Hölle bedeuten. Stimmt doch was Sartre
sagte: „Die Hölle – das sind die andern!“ Das sind die Vorteile des von Papst Johannes XXIII. geprägten
aggiornamento, in dem er die Fenster öffnete, damit frische Luft ins alte Gemäuer strömen kann, nicht
damit Bischöfe und Kardinäle in ihren Residenzen dahin schmachten, auf Schritt und Tritt vom dumpfen
Bediensteten bewacht. :)3
Eine Garbe mit Kochrezepten Nach dem ganzen Risi-Bisi-Gerangel und satzweisem Ätsch-Gelümmel wäre jetzt
eine Garbe von Kochrezepten eine erfrischende Brise. Sie könnte den einen oder anderen der Autoren zu
großartigen Leistungen antörnen. Na, wie wärs…?
Imageschaden selbst verantworten Vielleicht hat Bischof Müller von Regensburg stets gutes Gespür für
politische Dinge gehabt, wenn es um seine ureigenen Belange ging. Zum Ausgleich dafür hat er aber peinlich
darauf geachtet, bloß kein Fettnäpfchen auszulassen, um sich mit Wonne drin zu aalen. Bischof Müller
kann für ihm entstandenen Imageschaden nur sich selbst verantwortlich machen. Das ist auch gut so…
möglicherweise, dass darin sein gutes politisches Gespür zum Ausdruck kommt.
Freinsberg Die Kommiunikation zwischen Priester und Organist hat sich zu NOM-Zeitendeutlich verbessert.
Seither gibt es kein Gegeneinanderkämpfen von Priester und Organist, ebensowenig unrühmliche Wettkämpfe,
wer vielleicht doch eher mit der lästigen Masse Gottesdienst fertig ist, nicht. Das war in den liturgischen
Tollhauszeiten ganz anders…
Leblhuber Zu Ihrem Mut wünsche ich Ihnen auch noch viel Glück, nachdem Sie sich ganz schön weit aus
dem Fenster gewagt und schonungslos offen über ihre Glaubensvorstellungen geäußert haben. :)3
Gunsenum Seien Sie herzlich bedankt für den Tipp mit „Mehl auf Blutwurscht“. Ich will ihn, den Tipp,
nicht nur im Herzen bewahren, sondern auch ausprobieren. Tausend Dank!
Horst Metzker Das ist ein Friedensangebot, dem ich meine Sympathie nicht versagen will. Wichtig ist für
mich, dass es nicht für eine entfernte Ewigkeit ist, sondern im Hier und Jetzt geschieht: Gott ist der
Mensch im Menschen, der Baum im Baum, die Welle im Meer und die Musik, nach deren Rhythmus alle Geschöpfe
tanzen, weil Gott im Menschen der Mensch ist, der Baum im Baum, der Berg im Gebirge… und die Musik,
nach der sich alle drehen.
Wo bleibt die Homophobie? Es ist in der Tat bewundernswert, dass noch kein Beitrag aus der homophoben
Eckekommen durfte, die sich doch sonst immer so liebevoll vordrängt…? Wie hält das konziliare Forum
diesen Mangel aus?
Liturgisches Tollhaus Wäre aber praktisch. Dann stünden Organist und Pfarrer auf gleicher Ebene, und
das erleichterte die Kommunikation. „Praktisch“ war nie ein Kriterium in der Feier der Liturgie und wird
auch kein Kriterium sein können. Zu tridentinischen Zeiten kann ich mich sehr wohl daran erinnern, dass
der Organist zum Sanctus spielte und der Pfarrer genau zu dem Punkt zur Wandlung ansetzte. Ein Tollhaus,
wie das häufig zu Zeiten des Trident-Rit im ganz normalen Sonntagsgottesdienst zugegangen ist.
Rudolfus Die Reihe der katholischen Sekten lässt sich locker weiter führen: die Ultramontanisten; die
Sedisvakantisten; die Piushanseln; die Petrusaktivisten; die Lefebvre-Jünger; die Wigratzbader Marienkinder(sie
dürfen den ganz hellen Heiligenschein tragen)
Ex oriente lux ? Eigentlich kann man Herrn Schnitzler keinen Vorwurf machen, nachdem seine Mission in
Peru offensichtlich vergeblich war und nicht viel gebracht hat. Nach dem er sich rühmt, deutscher Priesterzu
sein, hat er sich bestimmt auch an die Lateinstunden erinnert, in dem er den Text „es oriente lux“ zu
exzerpieren hatte. Jetzt will er ihn wohl auf Taglichkeit überprüfen wollen und begibt sich daher in
die Richtung…um die Menschen mit dem alten Ritus beglücken zu dürfen. WOW
möchtegern-kathole Vielleicht sollten Sie doch einmal Ihr Hirn gründlich durchspülen lassen, nach dem
von ihm produzierten Schwachsinn. Gehen Sie mal zu Beichte, machen Sie eine reuige Wallfahrt zur Gottesmutter
von Wladimir oder zur Muttergottes nach Bornhofen oder nach Kevelaer, bevor Sie noch weiter Schaden nehmen
müssen in dieser Welt des Tränentals…!
Verbale Hackmesser igittigitt, was sind gewisse Autoren aber auch so galaxienweit entfernt (?) von schwarzen
Messen und dergleichen. Aber wenn es um verbale Schlammschlachten geht, um die verbale Vernichtung von
Menschen, nein, nicht um Abtreibung, dann hacken sie mit der Machete wie Besessene, denen auch ein Exorzismus
nicht mehr helfen könnte, wutschnaubend auf wehrlose Menschen drauflos. Sagen Sie mal, sind Getaufte
immer so liebenswütig? o^/
Beobachterin Da sollten Sie doch einmal die Sensoren schärfen. Was der Episcopus G. Müller in seinem
Bistum an Schäden angerichtet hat, kann der liebe Gott eigentlich nur in Sabbatlaunenachsehen, wenn er
Zeit hat und Ruhe hat, um das Wunderwerk seiner Schöpfung zu betrachten. Wenn er es dann trotzdem nicht
tun sollte, hätte der liebe Gott bstimmt gegen Herrn G. Müller, aber nicht gegen die Menschen im Bistum
entschieden, die sich in Herrn G. Müllers (?) Bistum Regensburg für ein Bistum nach christlichen Prinzipienund
nicht für ein römisches Bistum eingesetzt haben.
Höllenritt Auch wenn die Kleingeister heute Nacht an meine Tür klopfen, werde ich schweigen wie ein
Grab. Die brauchen nicht alles zu wissen über Sonnenkreuz und die ganzen anderen Dinge… , die nicht
auf ihrem Misthaufen gewachsen sind, sondern nur getauft wurden.
Keiner freut sich über die Blasphemie Wenn ohnehin schon alles im Trüben schwimmt, verstehe ich die
Aufregung über die „Blasphemie reinsten Wassers“ nicht. Das gibt es die Möglichkeit, sich über etwas
apostrophiert Reines zu freuen und niemand freut sich. Der liebe Gott hat es nicht einfach. Immer macht
er wohl was verkehrt.
santo domingo 2: Tabula rasa!!! Tja – und wenn erst noch ‘rauskommt, daß gängige Symbole der Freimaurerei
schlicht Werkzeuge aus den mittelalterlichen Dombauhütten waren… autsch. Dann müssen konsequenterweise
die ganzen rheinischen Dome und Münster dem Erdboden gleichgemacht werden. Das so etwas in dieser unserer
Zeit erst bekannt. Da sind doch wohl die alle bisher in den Gebäuden gehaltenen Messen, in Nachbarschaft
zu diesen Zeichen, ungültig. So eine Schande ist für kleine katholische Gemüter unerträglich und kein
Heiliger und kein Himmelspapa hilft. Bilder- und Münstersturm I: rasch, rasch, angetreten, stillgestanden
und in Freiburg beginnen. Tabula rasa!
Regensburger Provinzpossen Die Vorgänge in Regensburg überraschen nicht. Da ist seit Bischof Müller
die Welt eh’ nicht mehr ganz in Ordnung. Um die Kontinuität zu wahren, ist es nur ein weiteres Kapitel.
Man darf gespannt sein, was in nächster Zeit noch alles aus Regensburg gemeldet wird. Provinzpossen.
Sitz des immerwährenden Reichstags wird die alte Stadt an der Donau schon lange nicht mehr, trotz Gebäudes,
in dem das honorablige Gremium einmal getagt hat…!
Wohl Vorzeichen des Antichrist, wa? Man glaubt es nicht: freimaurerische Symbole in einer römisch-katholischen
Kirche. Nein! Das sich das Gebäude noch nicht aufgelöst hat oder vor Scham glühend rot geworden ist.
Das kann nur ein Vorbote für das Anbrechen des Antichrist sein, Untergang des Abendlandes und alle Schmach
und Schande O:O und dann wehe Euch Ihr Piushanseln, dann geht es Euch an Leib und Seele und Ihr dürft
zittern und zagen im Rachen des Löwen…!
Luther Gestatten Sie, wenn ich widerspreche: das hat sehr wohl mit Glaubensverständnis zu tun. Der Priester
ist nicht in erster Linie Kultbeamter und Sündenvergeber. Wer meint, ein Priester wäre nur dazu da,
sollte die verquere Ansicht, die ja aus seinem persönlichen Glauben gespeist wird, schleunigst korrigieren
oder sich sektiererischen Gruppen zuwenden, wo diese Art von Priestern wirkt.
Dürftiges Glaubesverständnis Wenn man schon lesen muss: „die Heimat des Priesters ist der Beichtstuhl“
zeugt das von dürftigem Glaubensbverständnis und degradiert den Priester zum Sündernvergeber am Laufband
oder zum maskierten Kultbeamten am Altar. Soll das etwa der künftige Priester sein? Da muss man sich
nicht wundern, wenn immer weniger junge Menschen die Möglichkeit des Berufes überhaupt in Erwägung
ziehen. Ein Leben im Beichtstuhl und am Altar: sind sich die so etwas Fordernden denn überhaupt bewusst,
was sie mit ihren kindischen Wünschen dem Priester überhaupt antun…? Der Priester als Gefangener seiner
Gemeinde. Dazu wird kaum jemand bereit sein.
r. ruhrgebietler MÖGE DIE FRAU ALLER VÖLKER, DIE EINST MARIA WAR, UNSERE FÜRSPRECHERIN SEIN. Sollte
es da zu einer Abwertung gekommen sein? Wenn Maria die Frau aller Völker war. Hat sie den Job zwischenzeitlich
abgegeben. Dann kann sie ja nicht mehr Fürsprecherin sein. Oder der Job wurde ihr entwunden von traditionalistischen
Gruppen?
r.ruhrgebietler Wenn das in Ihren Heilsplan hinein passt – bitte sehr! Mit solchen Kamellen möchte ich
mich nicht belasten. Mir bereitet es kein Juckpulver. Das Strohfeuerdes aufgepeppten alten Ritus, an den
sich manche Zeitgenossen wie an eine Madonnenstatue hängen wird rasch verbrannt sein.
Fehlgeleitete Mission Kardinal Lehmann meinte ja vor kurzem, es gäbe kaum noch Priester, die diese Messe
feiern wollten oder feiern könnten. Da hat der Kardinal recht. Oliver Schnitzler wird es auch bei bestem
Willen und Wollen nicht zuwege bringen, mit seinen Gesinnungsgenossen die Bundesrepublik flächendeckend
mit dem Tridentinischen Ritus zu beschicken oder zum General-Großreinemachen aufzurufen. Das wird in
Deutschland von den hier maßgebenden Persönlichkeiten der Kirche geregelt. Die deutsche Kirche ist stabil
genug und braucht keine sektiererischen Priester, die glauben, aus dem fernen Peru theologische Impulse
von vorgestern geben zu müssen, damit der Fundamentalismus wie ein Krebsgeschwür anschwillt. Das wäre
völlig fehlgeleitete Mission…! o^/
.chen Kübelwagen hält Tchibo also auch für eine Privatsache? Der Leser bleibt seinem Argumenatationsniveau
treu! Kleine Korrektur am Rande: Die Sendung im SWR heißt „Quergefragt“ und nicht „Quergedacht“. Trotzdem
ist es natürlich richtig, daß niemand „quer antworten“ muß, wenn er „quer gefragt“ wird! Sie könnten
eine gute Tat vollbringen, wenn Sie das Jauche-Fass ihrer Gedankengülle wegen der unerträglichen Umweltbelastungen
besser abdichten würden oder einfach unter Verschluss hielten. Das wäre eine Anregung für eine gute
Tat. Wollen Sie die wirklich ausschlagen. Die Chance kommt nämlich nicht so oft.
Unappetitliche Nachtkästchen-Schnüffelei Zweifel können klären wirken. Deshalb gibt es Zweifel. Aber
Zweifel darüber was ein anderer Mensch und sei er Kardinal glaubt oder vielleicht nicht glaubt, geht
eigentlich keinen toten Fisch was an. Das ist Nachtkästchen-Schnüffelei unterster Herkunft und sollte
auf jeden Fall nicht in der Öffentlichkeit breit getreten werden, weil niemand damit gedient ist. Das
sollte sich auch der Entdecker der schmacklosen Entdeckung ins Stammbuch schreiben lassen.
Messiasvision eines Rabbiners Die Aufregung ist unbegreiflich: Klar doch warten die Juden auf den Messias,
konnten sie in dieser Hoffnung doch ihre ganze Geschichte als Volk durchstehen. Deshalb ist es doch nicht
völlig aus dem Leeren gegriffen, wenn ein Rabbiner am Lebensende seine Vision vom Messiasaufschreibt.
Gibt es da bei den Christen etwa Neidgefühle, weil sie die Wiederkunft unter seidenen Gewändern, dicken,
samtenen Altardecken und hinter Madonnenstatuen nicht nur versteckt und verdrängt haben, sondern möglicherweise
auch gar nicht mehr haben wollen? Wenn ein Rabbiner seine Vision vom Messias niederschreibt, nehmen sich
die hässlichen Grabenkämpfe angeblich christlicher Gruppierungen ziemlich deplaziert aus. Zum Abschluss
aber noch einen jüdischen Witz nach Salcia Landmann, aus „Der jüdische Witz“: Christlicher Nachbar zum
Juden: „Mein Sohn hat soeben die Aufnahmeprüfung zum Gymnasium bestanden“ „Wozu braucht ein Mensch Gmynasium?“
„Er kann nachher Priester werden und sogar Bischof oder Kardinal.“ „Pah“. „Sogar Papst kann er werden…
ich verstehe dich nicht, was willst du, soll er etwa Gott werden können?“ „Warum nicht?“ Ist auch schon
geworden aner von insere Lajt!“ :(3
-RJH- Ich habe nichts gegen den NOM, denn ich bin „Traditionalist“ in dem Sinne, daß ich die Meinung
vertrete, gegenüber dem Papst ist Gehorsam zu leisten. Dazu könnte ich „Ja“ sagen, wenn sich der Gehorsam
auf das Verbale beschränken würde. Aber der Gehorsam bezieht sich ja auf andere unmittelbare Lebensbereiche
und ob man sich da immer daran ausrichtet, dem Papst gehorsam sein zu müssen. Das möchte ich nicht bestätigen.
Ich denke, da kommt es immer auf die Situation an und ob man dem unmittelbaren Mitmenschen mit dem „Gehorsam“
einen Gefallen tut, ob dieser Mensch getröstet oder verbittert weiter gehen soll, nur weil man glaubte,
dem fernen Papst gegenüber gehorsam sein zu müssen. Das ist die Frage, die sich mir stellt. Ich verstehe
das Evangelium etwas anders, abgesehen davon steht darin nichts vom Gehorsam gegenüber dem Papst, wohl
aber viel über die Freiheit eines Christenmenschen. Zu der hat Christus die Menschen befreit.
-RJH- Was Du mit Deinen Bemerkungen zum tridentinischen Ritus ausdrücken willst, erschliesst sich mir
nicht. Nun, das ist ganz einfach: inwieweit war das einfache Volk an der Entwicklung der tridentinischen
Liturgie beteiligt? Es musste damit vorliebnehmen und hatte kaum Gelegenheit, außer fortzubleiben, daran
Kritik zu üben. Bei NOM waren durch die liturgische Bewegung und die Jugendbewegung viele Menschen schon
Jahrzehnte vorher an der Entwicklung beteiligt, die eben in NOM gemündet ist. Das wollte ich damit zum
Ausdruck bringen. Wenn jetzt so dargestellt wird, dass die Menschen haufenweise dem NOM-Ritus davon laufen,
ist das nicht korrekt dargestellt. Der Reiz des angeblich Neuen und ungewöhnlich hält, bis das Strohfeuer
keinen Sauerstoff mehr hat. :(3
-TYP- Danke für die deutlich klaren Worte in Sachen Albe. Schön zu erleben, dass Traditionalisten manchmal
von der eigenen Tradition lächelnd von links überholt werden.
-RJH- Das arme, einfache Volk, um das sich sonst in der Regel auch niemand kümmert und gekümmert hat…,
muss jetzt diese Unbill ertragen. Die etwas Schlaueren könnten das ja unter ganz besonderen noch festzulegenden
Umständen, aber das arme, einfache Volkist schlichtweg überfordert, wie schon mit der tridentinischen
Liturgie, die dem armen, einfachen Volk auch einfach übergestülpt wurde und es konnte sich nicht wehren,
das arme einfache Volk
Rudolfus Man kann die Sittenreinheit auch übertreiben. Das sieht man an den verbogenen und blutleeren
Aloisiustypen, denen das Leben total abgeht vor lauter Sitte und Reinheit. Es ist kein Schöpfungsauftrag,
sittlich und rein zu sein, sondern: wachset und mehret euch…!
Rudolfus Nun, wenn Sie sich zum großen Türwächter aufplustern bitte sehr. Damit erschrecken Sie mich
nicht. Kennen Sie das Andersen-Märchen vom Kaiser und seinen neuen Kleidern. Wenn nicht, wäre es eine
schöne Lektüre, bevor Sie den ungewollten Unterricht fortzusetzen gedenken. So wie der Kaiser am Rnde
im Märchen, kommen Sie mir jetzt auch vor: nämlich ziemlich nackt!!!
Rudolfus Es ist mir nicht erinnerlich, Sie um einen Sonderbehandlungskurs in katholischem Katechismuswissen
gebeten zu haben. Wenn ich Bedarf hätte, würde ich Ihren Beistand in Erwägung ziehen. Derzeit ist aber
kein Handlungsbedarf angesagt. Ersparen Sie mir daher die Mühe der Katechismusstunde. :(3
Graf von Galen Manche Leute müssten wegen ihres unerträglichen vorvorgestrigen Gedankenschmodders,
den sie glauben unter die Leute bringen zu sollen mit einer hohen Umweltschutzsteuer belegt werden. Damit
Sie fein säuberlich überlegen, bevor Sie mal wieder das Güllefass ihrer Gedanken zu öffnen gedenken,
ob die Umwelt noch mehr Verpestung braucht.
Berechtigte Ansprüche daß sich die Gläubigen vor und um den Altar versammeln, daß die Gläubigen die
Worte des Priester verstehen und mitbeten, daß die Hostie dem Brot wieder ähnlicher wird, daß die Verkündigung
des Wortes Gottes eine größere Rolle spielt. So wurde die neue Meßform entwickelt.“ Das waren die Ansätze,
die insgesamt zur Liturgiereform führten. Darin sind die Wünsche und Vorstellungen der liturgischen
und Jugendbewegung enthalten. Daran haben Generationen mitgewirkt, dass es Anfang der siebziger Jahre
doch zur großen Reform kam. Sollten diese Vorarbeit wirklich abgrundtief verkehrt gewesen sein, wie es
häufig von Kämpfern für die alte Liturgie fälschlicherweise dargestellt wird? Die Ansprüche waren
und sind nach der Jahrhunderte lang bestehenden tridentinischen Liturgie sehr wohl und sehr berechtigt.
:)3
Bernd Stromberg Ästhetik ist immer auch Teil der Liturgie. Es ist nur gefährlich, wenn Ästhetizismus
dabei rauskömmt – die köstliche Art der ganzen Köstlichkeiten, die dem Menschen bei der Feier der lateinischen
Liturgie geboten werden. Dann bleibt dem Teilnehmer wenigstens der Tort des Glaubens erspart, wenn nur
alles ästhetisch ist. Das war einer der Gründe, weshalb der alten Liturgie die Stunde geschlagen hatte.
Da gab es großem Handlungsbedarf.
Rudolfus Also dann sind Sie Protestant. Kann es sein, dass Sie damit Probleme haben und jetzt nicht mehr
einschlafen können? Da habe ich nur den frommen Wunsch: der Schlaf des Gerechten möge Sie überkommen.
:(3
palestrina Wenn man sich mit dem Namen schon schmückt, muss kein Palestrina dahinter sein. Wenn Sie
polemisieren wollen, tun sie es sachgemäß. Vermeiden Sie aber aus Imagegründen legasthenische Probleme
derart unter Beweis zu stellen. Entweder Sie haben meinen Beitrag nicht gelesen haben oder er geht über
ihre Kräfte geht, dass Sie ihn nicht verstehen können wollen…?
Einfache Sichtweisen lösen ungeistgewirkte Urteile aus Wenn schon keine geheiligte Gregorianik, kann
es ja nur schräge Kirchenmusik sein, die bei den jungen Komponisten herauskommt, auch wenn katholische
Viertklässer aus Bergisch-Gladbach mit komponiert haben. Also sprach Zarathustra… Das ist alles schon
seit Ewigkeiten so festgelegt: Es kann sich nur um Schräge Kirchenmusik handeln. Und damit basta! Auch
wenn sie vorher noch niemand hat hören können. Aus einfachen Sichtweisen, kommt man am besten zu einfachen,
ungeistgewirkten Urteilen…
Kristus winkit Allein, wenn Sie einmal die verschiedenen Auflagen des bei Herder erschienenen „Lexikon
für Theologie und Kirche“ (LThK), insbesondere die in den 30er-Jahren erschienene erste mit der in den
90er-Jahren veröffentlichte dritte Auflage miteinander vergleichen, werden Sie feststellen müssen, daß
die erste Auflage noch einigermaßen katholisch, die letzte aber weitgehend modernistisch, sprich häretisch
hoch 10 ist. Sie erwecken den Eindruck, als habe es zwischen der ersten und dritten Auflage des LthK keine
theologische Forschung und Weiterentwicklung gegeben. In den 30-er Jahren war die Theologie eben anders
als die in den 90-er Jahren. Deshalb ist Ihre Kritik unkorrekt. Dann hätte es auch keinen Sinn gemacht,
wenn nach den Erfahrungen des Holocaust und des zweiten Weltkriegs und die Entwicklungen durch Vat.II
das LthK der 30-er Jahre nachgedruckt worden wäre. Veränderung ist es, was lebendig hält, Stillstand
ist Rückschritt. Das gilt nicht nur für technologische Errungenschaften, sondern auch für Philosophie
und Theologie.
No Comment Der Verlag schiebt jetzt noch eine „Herder Korrespondenz spezial“ zu Jesus von Nazareth nach.
Da dürfen dann alle wieder gegen B XVI. rülpsen, dezent natürlich. Aber: Papst wird gelesen, Theologie
bleibt liegen. Tragisch. Allen, die jetzt meinen dem Freiburger Verlag Herder jetzt einen Tort antun
zu sollen und ihn mit Häme zu überhäufen, sei ins Gedächtnis gerufen, dass sie ohne den Verlag Herder
überhaupt nicht die Möglichkeit hätten, sich an der alten Liturgie zu delektieren. Denn es war der
Verlag Herder, der im 19. Jahrhundert mit dem „Schott“ des Benediktiners Anselm Schott ganz massiv die
Weichen zur Liturgiereform gestellt und wesentlich dazu beigetragen hat, dass durch die Übersetzung der
Messtexte aus dem Lateinischen ins Deutsche diese auch vom Volke verstanden wurden. Das war eine enorme
Pionierarbeit, die zu diesen Zeitläufen vom Verlag Herder geleistet wurde. Da ist es nur legitim, dass
der Theologe Ratzinger und heutige Papst Benedikt XIV. sein Buch „Jesus von Nazareth“ bei Herder, Freiburg
publiziert hat. :)3 Missklänge und Neidbekundungen jedweder Art zur und über die Publikation sind völlig
fehl am Platz.
Rudolfus Wenn Sie das wirklich so glauben, dann sind sie vielleicht ein Protestant, mit Sicherheit aber
kein Katholik Wenn Sie es ganz genau wissen wollen: Ich fühle mich als protestantischer Katholik oder
katholischer Protestant und ich fühle mich sehr gut dabei, ganz entspannt im Hier und Jetzt. Nur manchmal
frage ich mich, warum sich traditionelle Christen soviel Unflat und unchristlichen Schmach antun, toben
wie die Heiden und sich fast die Köpfe wegen eines alten Ritus glauben einschlagen zu sollen. Das ist
doch blankes Heidentum, was hier zum Teil zelebriert wird.
Maledica Fellay, williamson, Schmidberger – mir sind diese Führer kein Begriff, abgesehen davon trotte
ich nicht gern einem Führer hinterher, trotz päpstlichem Primat.
Feierlichkeit = Pseudoreligiös Als ob Feierlichkeit allein ein liturgisches Kriterium sein könnte.
Vielleicht kann sie dazu gehören. Ab aus sich ist Feierlichkeit nichts. Das ist genauso nebulös wie
das Wahre, Gute, Schöne. Das ist abgestandene Pseudoreligiosität. Die glitscht immer durch die Finger
durch wie ein Stück Seife. Tun als ob, aber nicht können. Verstehen wollen, aber kein Latein lernen
wollen. Verstehen O:O durch die magische Formelhaftigkeit und Feierlichkeit, die alle in ihren Bann zieht
und den Verstand total abschaltet. Das kann ja wohl nicht der Sinn des christlichen Gottesdienstes sein.
Nur des Schauens und Staunens wegen zum Gottesdienst…? Das erinnert mich an das Mittelalter, als die
Gläubigen von Wandlung zu Wandlung in die Kirchen zogen, um wenigstens viele Wandlungen am Sonntag mitgemacht
zu haben. So kann Religion auch profanisiert werden. :&)
Sola traditio Von Luther gibt es die Prinzipien: sola scriptura; sola gratia, sola fide. Das ist für
Tradi zuviel Ballast, an dem sich vielleicht verheben könnten. Deshalb begnügen sie sich mit sola traditio
und scharen sich darum wie Geier, obwohl sie die Knochen der guten Tradition aus lauter Boshaftigkeit
schon längst zerhackt haben. Gemerkt haben sie es noch nicht. Aber ihr Hass auf alles was ihnen nicht
gefällt, ist stärker als ihr Glaube jemals gewesen ist.
Artois Da dieses Buchmit Sicherheit häretisch ist (was ich ausdrücklich feststelle ohne es auch nur
angesehen zu haben) ist Erwerb und Lesen darin schwere Sünde! Das ist der gepflegte Fundamentalismus
wie er besser nicht sein könnte. Keine Ahnung von dem Papstbuch haben, aber wissen (?), dass der Inhalt
häretisch und der Erwerb sowie das Lesen des Buches eine schwere Sünde ist. Boooachhhh… ist das übelriechende
Hirnscheiße. Und mit Hilfe dieser schlicht gewirkten Gedankengänge will die Fundigruppe ins nächste
Jahrtausend rasen. Kein Wunder, dass da vorher sämliche Ratten das sinkende Schiff verlassen
Einfach aufschlagen und mit Lesen beginnen :)3 Auch wenn die Promotion für das neue Papstbuch bei manchen
Verlegern und Forenmoderatoren die Stirn kraus in Falten zieht und ein Komplott zwischen dem Verlag Herder
und der Bild-Zeitung vermutet wird. Nun denn…! Wenn das Buch von Ratzinger/Benedikt XVI. trotzdem große
Verbreitung findet, braucht doch nicht die Geschmacksfrage gestellt zu werden. Den Inhalt des Buches betrifft
es ohnehin nicht. Es sind persönliche und biblisch begründete Reflexionen zu Jesus von Nazareth, die
ein anschauliches Bild des vormaligen Theologieprofessors und heutigen Papstes von der Gestalt Jesu vermitteln.
Eigentlich wäre es schade, wenn diese in dem Buch entwickelten Bilder von Jesus keine Verbreitung finden
würden. Das besondere daran ist, das Benedikt XVI. ganz bewusst kein lehramtliches Schreiben damit auf
den Markt gegeben hat, sondern persönliche Einblicke vermittelt und es dem Leser des Buches anheim stellt,
mit dem Text einverstanden zu sein oder dem Autor zu widersprechen. Das allein macht das Buch schon um
Welten sympathischer. Wenn man dann noch den kardinalsroten Atlaseinband einbezieht und die Lesebändchen
in den Farben des Vatikan, Weiß und Gelb, muss man schon ziemlich hartgesotten sein, dem Buch keine Reverenz
zu erweisen, stattdessen die Seiten aufzuschlagen, zu blättern, die berühmte zu Herzen gehende Stelle
zu finden und dann einfach weiterlesen, immer weiter… und sich von den Reflexionen des Autors zu eigenen
Reflexionen zu kommen. Dann wäre der Zweck des Buches erreicht…
.chens Kübelwagen Wieder ist der Gülleberg gewachsen, dem .chen immer nur mehr kleinere Häufchen zufügen
kann, weil ihr die „Argumente?“ völlig dahin verschwinden, wo Heulen und garstiges Zähneknirschen an
der Tagesordnung sind. Poltern und Dröhnen können viele. Aber damit ist ja noch lange nichts bewirkt,
sondern es beweist eigentlich nur viele dunkle Stellen im Seelenleben der Polterdeska, mit Namen .chen,
während sie ihren übelriechenden Kübelwagen mit dem Gülleberg durch die Lande bewegt und niemand will
ihn haben. Eine tragische Rolle…chen ist gewiss keine Mutter Courage, die wenigstens über Witz und
Geist verfügt. Wer könnte beides auch bei .chen vermuten? o^/
Das kleine Häuflein der Sektierer Es kann ja wohl nicht sein, nur weil sie den alten Schmodder unreflektierter
Glaubenssätze ‘runterleiern können und auf Dekrete von irgendwelchen Päpsten aus irgendwelchen Jahrhundert
auch glaubt, herbeten zu sollen und zur Krönung noch soldatisches Kampf-Bewusstsein zur Wiederbelebung
der alten Liturgie an den Tag zu legen, das Minimum erfüllt zu haben, als Katholik zu gelten. Die Kriterien
sind mittlerweile völlig andere und das ist gut so. Wer die gedanklichen Prozesse der zurückliegenden
vierzig Jahre, seit dem Vat.II, glaubt ignorieren zu können, begibt sich außerhalb und sollte eifrig
mit seinem Spielzeug: Trident-Ritwüten , Nichtteilnehmenwollende nicht begeifern und versuchen, sie
in hinterste Höllenwinkel zu verbannen. Auch in krassen Fällen gilt: Der Hund bellt und die Karawane
zieht vorüber. Keinem ernzunehmenden Außenstehenden ist nämlich nahezubringen, was den Trident-Rit
derart gegen NOM auszeichnen könnte. Das interessiert keine Maus. Genausowenig wie Menschen interessiert,
welche Gründe die katholische Kirche haben könnte, keine Frauen zu Priesterinnen zu weihen. Das sind
kircheninterne Probleme, die verstärkt die kirchliche Errosion in der Gesellschaft unterstützen . Mit
Hetzpredigten, Mahnwachen, Gebetsstürmen und anderen rückwärtsgerichteten Aktivitäten lässt sich
nur das kleine Häuflein der Sektierer auf Dauer befriedigen. :&)
Der progressive Katholizismus lebt!! Es ist schön zu erfahren, dass der progressive Katholizismus in
den Niederlanden weiter besteht, aber auch in Österreich. Die Bilder ermutigen. Besonders wenn man wie
hier in kreuz.net häufig mit stockkonservativen, gallenbitteren und abgrundtief boshaften Ansichten und
Meinungen konfrontiert wird, die auch im sogenannt „stockfinsteren“ Mittelalter keine Berechtigung gehabt
hätten. Warum sollte eine Frau am Altar nichts zu suchen haben? Das Ansinnen ist theologisch und biblisch
nicht zu rechtfertigen, sondern entwickelt sich aus einer menschenverachtenden Denkweise , die weder
christlich noch katholisch ist. Es ist das Beharren auf alten kruden Vorstellungen, die niemand nützen,
sondern von den Verfechtern als Monstranz vor sich hergetragen werden, um nach außen als konservativ
gelten zu können und andere Menschen einzuschüchtern.
Amanda Die Messen im Trident-Rit habe ich öfter mitgefeiert als es ihnen lieb sein könnte… Trotzdem
finde ich NOM um ganze Strecken besser und zeitgemäßer.
Motu Proprio zur Rehabilitierung Das Motu Proprio entwickelt sich zum Phantom, ersonnen von jenen, die
es unbedingt als päpstlichen Auftrag brauchen, um den Trident-Ritetablieren zu können. Wer könnte ein
dermaßen gesteigertes Interesse an einem vatikanischen Motu Proprio (= aus eigenem Antrieb) haben? Meines
Erachtens soll es der Rehabilitierung der Pius-Bruderschaftler dienen, die sich derzeit im Schisma befinden.
Aber dann wäre das Motu Proprio ja nicht mehr was es sein sollte, sondern Mittel zum Zweck. Der Zweck,
je nach dem, welcher Gruppe er dient, heiligt wohl auch unheilige Mittel und Möglichkeiten…
NOM – ist die legitime gottesdienstliche Feier der Gegenwart Am gestrigen Feiertag hatte ich gute Gelegenheit,
die großen Vorteile des NOM erneut erfahren zu können, die eine große Gemeinde in Begeisterung und
in Bewegung versetzen kann, weil die zwischenmenschliche Mitteilung wesentlich ist und kein starres Ritual
abgefeiert werden muss. NOM ist die genuine Gottesdienstform des 21. Jahrhunderts, wobei sich traditionell
liturgische sehr gut mit modernen Formen verbinden lassen. Dadurch können Lesungen und Gebete, Gesten
und Weihrauch-Inszenierungen, Sketch und Predigt wirkungsvoll zu einer überzeugenden liturgischen Feier
in Konzelebration zusammengefügt werden, die in das liturgische Mahl, als Höhepunkt mündet. Ich ging
erfüllt nach hause und war sehr froh, dass NOM heutigen Christen als legitme gottesdienstliche Feier
zur Verfügung steht. Von daher braucht es keinen Trident-Rit, um unerreichbaren Vergangenheiten nachzuweinen.
:(3, der sich aus einer völlig anderen theologischen Denkweise entwickelt hat, um völlig andere religiöse
Bedürfnisse zu befriedigen, die in der Gegenwart nicht mehr zu befriedigen sind.
Graf von Galen Mag sein, sie hätten recht. Und dann… Trotzdem lasse ich mich nicht von Vorstellungen
zumauern. Hier stehe ich, ich kann nicht anders, als mich nicht zumauern lassen. Ich bin kein tibetischer
Mönch…!
Nachlaterne Wenn Sie nicht in einer solchen gottlosen Demokratie leben würden, könnten Sie Ihre Gülle
und Geifer nicht darüber auskippen, um bei anderen Ekel hervorzurufen.
Trident-Messe: egal was es kost’ Es wird doch nie eine alte Messe gefeiert. Messe ist immer AKTUELL IM
HIER UND HEUTE, nicht in der Formensprache von vor über 40 Jahren. Messe ist die Vergegenwärtigung Christi
im Hier und Heute, niemals auf der Schiene von gestern. Wenn die Leutchen, keine Benzin- und andere Kosten
scheuen, um über hunderte von Kilometer zum Trident-Ritzu düsen, eine Hotelrechnung zu blechen, um am
nächsten Morgen wieder frisch(?) auf dem Bürostuhl zu sitzen, dann zahlen Sie für den Kult viel zu
wenig. Warum geben Sie die Brocken, die sie zum Einlullen brauchen, nicht Hartz-IV-Empfängern, Menschen,
die auf der Abschussliste stehen. Denen ist es egal wie die Messe gefeiert wird. Die haben auch kein Geld
für den liturgischen Jet: heute Tokio und morgen NY und dann endlich Frisco und zum Stephansdom sollte
man auch mal wieder wegen den guten alten Bekannten. Aber jung sa mer, fesch sa mer, reich sa mer, Moos
ha’mer…! Da kann man doch überall zu Trident-Messegehen.
Graf von Galen Können Sie auch mal was Katholischesbringen und nicht immer den alten Schrott…?, wenn
Sie sich namensmäßig schon auf Graf von Galen berufen? Dazu gehören ziemliche Qualitäten.
maliems Ich habe das ungute gefühl, dass je umfassender und freier die Zelebration der „alten“ Messe
sein wird, desto größer die Gefahr ist, dass es dann sehr bald auch in diesem geliebten Ritus Messdienerinnen,
Lektorinnen und Kommunionausteilerinnen geben wird. Ogototogotdann sollten Sie doch gleich in den Himmel
hinab pilgern, um „Entgleißungen“ dieser Art nicht erfahren zu dürfen. Bleiben Sie nur um Himmels willen
hinterm Mond. Ich fürchte nämlich, dass Sie nicht tageslichttauglich sind, wegen der absurden Vorschläge.
Bleiben Sie im Koffer, im Gehäuse. Aber wagen Sie sich um ihres Seelenheils willen nicht unter Menschen.
Ein feuchter Kehricht …und jetzt denken alle tapfer darüber nach, was solche angeblichen Verfehlungen
auslösen könnte? Was ist denn in einer stets mann-männlichen Umwelt unmenschlicher, als dass man sich
nicht näher kommen dürfte, wollte, sollte… und überhaupt. Der liturgische Eros ist nur bedingt befriedigend.
Aber wie auch immer geht das Dritte einen feuchten Kehricht an.
Vorsicht: Woge schwappt über von einem Forum ins andere Jetzt komme ich von einem Forum in dem seit Monaten
eine äußerst unerfreuliche, weil mittlerweile dermaßen langweilige Diskussion über, gegen und für
Muslime läuft. Jetzt habe ich die starke Befürchtung, dass die Woge jetzt auch ins kreuz.net schwappt.
Allen Menschen guten Willens kann ich nur raten: macht um Himmels willen Dämme und Deiche dicht, um nicht
von der Flut fortgerissen zu werden.
Civitas Smedebergensis Es geht weiß Gott nicht um die Details, sondern einfach, darum dass Maria Theresia
auch zu kämpfen verstand und wenn es darum ging, das Gesicht zu wahren und nicht zurückzuschrecken.
Beispiel: Siebenjähriger Krieg. Wen interessiert denn da noch die Pragmatische Sanktion? Die ist in meinem
ursprünglichen Artikel weder angesprochen noch kritisiert worden. Wenn aber schon Katharina II. aufgeführt
und Margret Thatcher benannt wird, dachte ich mir nur mal so, dass auch Maria Theresia, ob sie nun Kaiserin
oder nur Mitkaiserin oder gar nur eine Königin von Ungarn war, ist doch ziemlich nebenrangig in diese
Reihe gehört. Aber danke für die Belehrung. Der Philosoph Theodor Lessing bezeichnete einmal „Geschichte
als Sinngebung des Sinnlosen“. Ob er wohl recht hatte?
Sirilo Wäre Maria Theresia nicht kämpferisch gesonnen gewesen, wäre sie nie Kaiserin von Österreich
geworden. Abgesehen davon ging es bei Friedrich II. und Schlesien nicht nur um Ländereien. Da war auch
große Eifersucht im Spiel, die die Untertanen der beiden gekrönten Häupter auszubaden hatten. Wenn
es denn mit beiden Personen geklappt hätte, wäre die Weltgeschichte anders verlaufen…, oder?
Civitas Smedebergensis Fairerweise ist gehört auch noch die Völkermutter Maria Theresia in den Kreis
der kampflüsternen Frauengestalten und die Schlesischen Kriege, die sie mit Friedrich Zwo, den die Preußen
den Großen nennen, ausgefochten hat.
Rudolfus Die evangelische Luther-Exbischöfin des Burgenlandes Gertraud Knoll (Präsidentenkandidatin
a.D. [1998], SPÖ-Bundesministerkandidatin a.D. [2002]) hat auch schon vor Jahren ihre Großfamilie verlassen
(Gatte: Religionslehrer), zugunsten des Ex-SPÖ-Finanzministers Lacina. Das ist ja eine ganze Menge. Auf
katholischer Seite ist es Nikolaus v.d. Flüe, der große Schweizer Nationalheilige, der seine Familie
verlassen hat. Deswegen wurde ihm aber noch nicht die Ehre der Ältäre aberkannt. Noch immer ziehen ganze
Pilgerzüge in die Schweiz nach Flüelen zur Klause des Heiligen. Sollte ich mich da wirklich irren?
Krak des Chevaliers Die Piusbruderschaft feiert größere Messe, in Ermangelung geeigneter Kirchen, auch
schon mal in Schulaulen oder Sporthallen, wie bei der Beisetzung von Pater Isenmann. Auch die Priesterweihen
in Zaitskofen werden im Schloßpark vollzogen. Man kann die Hl. Messe auch in einer Scheue oder unter
freiem Himmel feiern. Hauptsache, man tut es würdig und recht und lässt es an nichts fehlen, was der
Würde und Schönheit der Hl. Liturgie dienlich ist. Je größer die Masse, die hinströmt, desto gültiger…wa?
Eucharistie im weltlichen Saal… Diese Feier im Herkulessaal kann nicht gültig sein nach Trident-Ritualvorschriften.
Danach können Eucharistiefeiern nur in geweihten Räumen gültig gefeiert werden. Der Herkulessaal ist
ein Konzertraum und wird in der Regel weltlich genutzt. Oder drückt der liebe Gott gern mal die Augen
zu, wenn es um eine „glaubensstarke“ Demonstration der Piusbruderschaftler geht. Dadurch haben die Bruderschaftler
Gelegenheit, einmal auch von der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden, weil sie sonst ja eh nur in abgelegten
Winkelkapellen ihre liturgischen Begängnisse abwickeln können.
Aloah Mit der Annahme der Einladung wäre unlöslich verbunden die Preisgabe der Wahrheit vom Weihepriestertum
von der Apostolischen Sukzession, von der Wesensverwandlung, von der Permanenz und Dauer der eucharistischen
Gegenwart des Herrn usw. Das sind alles Positionen, die die katholische Kirche nicht aufzugeben braucht.
Sie machen Sinn, um den großen Glaubenskatalog abzurunden, formzuvollenden. Ob die heilsnotwendig sind…nun
ja? Sie gehören zum katholischen Selbstverständnis. Letztlich ist immer das persönliche Gewissen ausschlaggebend.
Deshalb objektiv festzustellen, dass ein Katholik eine Sünde begeht, wenn er das Abendmahl nimmt, ist
ziemlich verwegen. Der liebe Gott hat da bestimmt ein weiteres Herz als Sie jemals annehmen können. Schließlich
ist es Christus, der zu Abendmahl/Eucharistie einlädt. Bei beiden Feiern wird mit den gleichen Worten
der Einsetzung des Sakraments gedacht. Absurd der Gedanke, Christus wäre beim Abendmahl nicht so präsent
wie bei der Eucharistie… Lesen Sie bei Epheser 4,4: „Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe, ein Gott und
Vater allen…“ Da steht nichts von Aufspalten.
Kulturelle Adaptionen Was in asiatischen Religionen richtig sein mag, muss nicht unbedingt auch für das
Christentum gelten. Das Christentum ist eine prophetische, dynamische Religion, auf den Punkt Omega hin
ausgerichtet ähnlich wie Judentum und Islam. Das sind weder Hinduismus noch Buddhismus, in denen das
Rad der Widerkehr zur Lehre gehört. Darin liegt der entscheidende Unterschied. Der lässt sich auch nicht
ignorieren. Wenn jetzt allerdings kritisiert wird, das bei den Messfeiern im Einzugsbereich von Hinduismus
und Buddhismus Kultelemente übernommen werden, tut man genau das, was der Jesuiten Mission im 16. Jahrhundert
in Asien (Indien und China) große Probleme bereitet hat. Damals hat die römische Kirche Übernahmen
dieser Art rigide unter Verbot gestellt. Nachdem dies jetzt dies möglich und seit Jahrzehnten praktiziert
wird, tritt ein Erzbischof aus Asien im Ring plötzlich als der große Mahner und Warner auf, damit sich
römisch verstandene Einheit über die ganze Erde verbreite. Mit Katholisch hat das Vorgehen kaum etwas
zu tun. Wenn sich buddhistische Mönche über die Adaptionen angeblich lustig machen, werden sie wohl
Gründe haben, vielleicht laufen ihnen die Leute weg. Also machen sie die Konkurrenten und das sind nun
mal die christlichen Kirchen, lächerlich. Das ist ein nicht zu begründendes Naturgesetz. Kinder im Sandkasten
machen das auch: Wir haben aber viel größere Zwerge und ihr nur kleinere Riesen …Ätsch!
Trident-Rit im weltlichen Konzertsaal Es schon ein grotesker Widerspruch dass die gottesdienstliche Feier
zur Marienweihe in dem weltlichenHerkules-Saal der Münchner Residenz abgehalten wurde, der normalerweise
für weltliche Konzerte zur Verfügung steht und nie ein Gottesdienstraum ist. Haben da den Piusbrüdern
nicht die Ohren geklingelt bei dem blasphemen Tun an dem wunderschönen von einer Madonna bekrönten
Altar?
Gotthart aus dieser Welt-Perspektive sind Fragen um Abendmahl – Eucharistie, Hand- oder Mundkommunion,
Latein oder Deutsch, Frauen- oder Männerpriestertum etc völlig unwesentlich … Das ist völlig unwesentlich
und daher irrelevant. Es ist das ewige Getratsche der Ritualisten, die dem Ritual den Vorrang einräumen
und dass jede Rubrik auch peinlich genau eingehalten wird, um ja keinen Anlass zu geben, die Feier könnte
ungültig sein. Ich verstehe die Worte des Kardinals als Aufforderung, nicht alles eng dogmatisch eng
zu sehen, sondern nach Wissen und Gewissen zu handeln, weil es ja letztlich nicht in seiner Verfügung
steht. Wenn er aus dieser Erkenntnis gesprochen haben sollte, wäre dies der richtige Schritt in die richtige
Richtung. Meisner hätte das größe Verdienst, eine total verrammelte Tür einen Spalt weit aufgemacht
zu haben… ?:)
Dunkelmännerspielchen Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe, ein Gott und Vater aller, der über allem und
durch alle und in allem ist“ (Eph. 4, 4) ist nicht nur eine der schönsten Stellen der paulinischen Briefe,
sondern auch die wahrhaftigste. Daran sollten alle auf Christus Getauften ihre Kirchentümer messen. Es
kann ja nicht sein, dass eine ominöse Tradi-Pressure-Groupalle anderen verdrängt, um Dunkelmänner-Spielchen
über und unter der Gürtellinie abzuhalten und in diesem Wahn noch zu behaupten die einzig Wahren zu
sein. Da satteln doch die Hühner und reiten nach Texas (!)
büngtschen Sie sollten zur Kenntnis nehmen, das mich Ihr Geschmarre und Gegülle nicht aus der Ruhe bringen
kann, weil es mich nicht interessiert, auch wenn Sie auf dem Kopf stehen…! Das ist die reine Umweltbelästigung.
Mahlcharakter von Abendmahl und Eucharistie Selten habe ich Kardinal Meisner zugestimmt, aber wenn er
feststellt, dass es außerhalb der Kirchen niemand interessiert, ob Christen gemeinsam zum Abendmahl oder
zur Eucharistie gehen, dann hat er schlichtweg nicht Unrecht. Es ist in der Tat eine völlig innerchristliche
Angelegenheit, die von den Kirchen, so sie guten Willens sind, zu lösen ist. Wenn die Proestanten die
Katholiken zu den Abendmahlsfeiern während des Kirchentags einladen, ist das legitim. Da können die
Katholiken Gelegenheit den Mahlcharakter des Abendmahls gut in Erfahrung bringen, das in ihrer Kirche
vielfach in erster Linie noch immer als Opfer (?) verstanden wird, das verstärkt wieder mit den geheimnisvollen
Zeremonien des tridentinischen Ritus umgeben werden soll, um als fragwürdiges Mysterium ins Bewusstsein
derer die daran glauben zu dringen. Abendmahl und Eucharistie sind in erster Linie Mahl und erst dann
Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers. So ist auch die zeitliche Abfolge im Zweiten Testament. Möge vielen
Katholiken beim diesjährigen Evangelischen Kirchentag dazu ein Licht aufgehen. Das wäre ein großer
Segen im Verlauf der derzeitigen Diskussion um die Zulassung des priesterzentrierten und die Gemeinde
abschottenden Trident-Ritus. :(3
Hacki Im NOM ist der „Zelebrant“ im besten Fall nur der Leiter und Vorsitzende einer Versammlung wo „Jesus
mitten unter uns ist“, dazu braucht es keine Weihe, Zölibat usw. Dazu reicht das „allgemeine Priestertum“.
Es wäre schon interssant, einmal zu erfahren, was an der obenangeführten Konstellation verkehrt sein
soll. Es geht immer um das „allgemeine Priestertum“. Das ist eine ganz wesentliche Position im Zweiten
Testament. Der Priester ist kein Opfervollzieherwie teils in anderen Religionen! Er ist Vorsitzender und
Leiter der Mahlfeier, bei der das Kreuzesopfer vergegenwärtigt wird. Alles andere ist, weil von Sektengeist
durchdrungen, von Übel.
stimme der Vernunft dass der angeheiratete Großonkel seiner Konkubine bei einem Treffen des örtlichen
Rotarierclubs ein Gespräch belauscht habe, bei dem unter anderm erzählt wurde, der Chauffeur von Kardinal
Lehman wisse aus sicherer Quelle, dass ein Schweizer Gardist in einem Vatikanischen Papierkorb einen Zettel
gefunden habe Es einfach köstlich auf diese Weise erfahren zu dürfen, auf welch geheimnisvolle Weise
plötzlich Wahrheiten durchsickern können, durch deren Wucht die Welt erschüttert wird. Die Begriffe
„Motu“ und „ganz sicher“ sind ja für viele Menschen schon eine sinnerfüllende Wunscherfüllung. o^/
Endlich hat auch Benedikt XVI. erkannt… ja, was denn eigentlich? Mit dem Motu Proprio wird ganz alles
ganz anders werden oder auch nicht… und die Traditionalisten und Ultramontanisten haben jetzt schon
Grund zur großen Freude: Wir heißen Euch hoffen!
Das ist ihr Dilemma Schon mal überlegt, ob das ganze Zetern,Verleumden und Verwünschen auch ein Werk
des Satan sein kann? Die „Pius-Hanseln“ bewegen sich in bester Gesellschaft. Sie wollen es nur nicht so
richtig wissen. Aber das ist ihr Dilemma.
Verfügbarkeitsansprüche Jetzt soll die Patrona Bavaria herhalten als Waffe gegen die Love-Parade. Was
denn sonst alles noch. Arme Patrona. Diese Verfügbarkeitsanprüche verblendeter Katholiken… nein aber
auch. O:O Jetzt erst haben die Piusbruderschaftler doch so eine „schöne“ Demonstration ohne Störungen
gehabt und wollen jetzt offenbar nur noch solche „schönen“ Umzüge veranstalten, damit andere Menschen
nur nicht auf die Idee kommen, für ihr Anliegen auf die Straße zu gehen. Das dürfen wohl nur Piusbruderschaftler.
Sollen sie doch einen Gebetssturm abbrennen ?:) und anderen Leuten unbehelligt die Love-Parade lassen.
Kapläne her „Der Sonntag nachmittag mit dem Opa würde nicht mit meiner Arbeit kollidieren und mich auch
nicht überfordern“ Den Schmodder kann ja auch ein kleiner Kaplan tun und schwupp ist er auch wieder befreit…von
der Geißel der Liturgie?
gd WEIT WEG, BLOSS IM ALTEN RITUS Das sind wohl die wahren Katholiken, die nicht mehr an den Gottesdiensten
ihrer Gemeinde teilhaben wollen, um ungestört ihre exklusiven Gottesdienste im göttlich niemals beglaubigten
Ritus feiern zu dürfen. Mögen sie ihre Freude daran haben…meilen weit fahren zu können mit oder
vom keifenden Weib… aber bloß nicht in der ursrprünglichen Gemeinde, weil da der Vat II-Gd in seiner
Weise gefeiert wird, ohne dass dafür vorher dieJunge Frau (= Maria) bestürmt werden müsste. :(3
Horst Metzker genügt es euch denn nicht GOTT anzuerkennen, und ihn zu heiligen? Glaubt ihr denn wirklich
das man dazu auch noch gestimmte Riten und Zeremonien bedarf? Viele werden sagen Gott, Gott, doch nur
wenige werden das Himmelreich erlangen. Sie bringen es rüber: nur wenige erlangen das Himmelreich und
die andern…? Aber das Blut Christi wurde für alle vergossen, nicht für Viele (=wer sind denn Viele?).
Krawattenzores II Wenn ein Rabbi eine Krawatte stiehlt, kann das ähnlich schlimme Auswirkungen haben,
wie der Flügelschlag eines Schmetterlings in Peking. Darüber muss natürlich berichtet werden. Meldungen
dieser Art werden von den aufgeweckten Zeitgnossen stets gern zur Kenntnis genommen. Sie sind kurz, knapp
und präzise und eignen sich hervorragend besonders bei traditionellen Christen, sich in der antisemitischen
Grundtendenz bestätigt zu fühlen. Vor allem Genugtuung zu bekommen wegen der von dem bösen Vat.II ersatzlos
gestrichenen großen Karfreitagsbitte.
Charlotte Bongartz Wer sagt denn, dass es in besagter Ehe drunter und drüber ging? Für mich liest es
sich eher so, als wäre dort eine ganze Kinderschar gezeugt worden (unerfreulich???), Bei dieser Konstellation
kann es ja nach katholischem Verstädnis gar nicht anders als „drunter und drüber“ sein. Das ist naturgesetzlich
vorprogrammiert. Wenn eine Frau schon evangelischen Glaubens ist, Theologie studiert, heiratet und auch
noch Pfarrerin wird – jetzt ist das Maß’schon ziemlich voll – dann aber noch höhere Hierarchieehren
anstrebt und Landesbischöfin wird und sich dann auch noch scheiden lässt. Diese Pyramide übersteigt
viele katholischen Horizonte, weil es ähnliches in der katholischen Kirche nicht geben darf. Die muss
sich mit eintönigen Homo-Skandalen in Priesterseminarenzufrieden geben. Die wirbeln zwar einen Sturm
im Wasserglas auf. Das schönste daran ist, niemand von der Evangelischen Kirche findet sich bereit, darüber
herzuziehen und „Ätsch“ zu rufen. Während zahlreiche Katholen dies so brillant bei Frau Käßmann schon
fertig gebracht haben und sich gar nicht genug ereifern können. Wetten, dass da eine ordentliche Portion
Neid mit im Spiel ist…?
Herakles hilft kubikmeterweise in die Kirche und niemand ist da, der diesen Saustall noch imstande wäre
zu reinigen. Wie wäre ein Versuch mit Herakles, um den Augiasstall sauber zu kriegen…?
Messergebnis Es geht wohl in der Hauptsache im Messergebnisse, gezählt, gewogen, geteilt (Mene, Tekel,
Phares), also doch wieder: Messe. Man glaubt es kaum. Diese physikalischen Zusammenhänge. Neiiin! Ist
das nicht großartig, zum Ausbüxen. Sogar die areligiöse Physik weist auf die Messe hin, wenn das kein
deutlicher Fingerzeig aus dem Himmel ist… na sowas! Messergebnisse und wenn man viele davon hat, kann
man sie auch vorzeigen. Messe ist nur die Kurzform von Messergebnis, das natürlich in epischer Breite
zelebriert werden muss… umpf, umpf, umpf!
Unter dem Makel der „Sünde“ Das ist wenigstens ein winziger Anfang in der Schweiz. Der kann aber nicht
repräsentativ für die ganze Kirche sein. Da wird der Einsatz von Kondomen nach wie vor unter dem Makel
der Sünde gehandelt. Das Aids-Problem in Afrika wird damit nicht gelöst. Das wäre vordringlich.
matt2 gut, mir ist hier ein Unrecht geschehen, aber irgendwo bin ich auch mitschuldig, also will ich es
dabei belassen es dem Vorgesetzten des Vikars zu melden und nicht weiter davon reden, damit der Kirche
kein Schaden entsteht? Mit Publikum ist die ganze Anglegenheit natürlich viel interessanter und meinungsträchtiger
und viel mehr Leute wittern die große Chance, ihren Schnabel auch an dem Skandal wetze zu können. Die
A-da-beis sind nicht nur auf Österreich beschränkt…!
Physik anstatt Katechismus Dazu musste es ja kommen: Nach Cola und Kaugummi, Jogging, Krieg und Verwüstung
in Irak und dem ganzen Plunder aus dem Land jenseits des großen Teichs, folgt jetzt die ganz große Gebetswelle.
Das „alte Europa“ soll wohl fromm werden von Amerikas Gnaden…? Dank der Physik. Wenn nichts mehr hilft,
muss Physik her. Damit die alten Europäer Beine bekommen und spuren.
Ein begnadeter Koch Adamis muss ein begnadeter Koch gewesen sein. Seine Rezepte lesen sich und beim Lesen
glaubt man die Köstlichkeiten schmecken zu können. Da schmeckt schon das jeweilige Rezept. Sie sind
klug aufgebaut und man geht kein Risiko ein, wenn man sich an den Vorgaben orientiert. Man braucht sie
ja nicht zu glauben, sondern sollte sie kochen und genießen…! Das ist ganz was anderes als der fundamentalistische
Schmodder, der in der Regel auf den Seiten hier abgespult wird. Da schmeckt man nichts, da tut sich nichts.
Das sind immer die gleichen ollen Kamellen und Hasstiraden – Von welch merkwürdigen Leuten stammen die
eigentlich.
Karrieredenken In unserer Kirche werden Ämter zur persönlichen Karriere und Bereicherung mißbraucht!
Das ist aber keine Erfindung, die im weiten Vatikanischen Konzil ersonnen worden wäre. Ämterschacher
und Nepotismus, Karriere und Bereicherung gehören durchaus auch in der Kirche zur allgemeinen Erfolgsleiter,
um Hausmächte zu bilden und um unentfernbar zu werden. Sich darüber aufzuregen, ist reine Energieverschwendung.
Mut einfach anders definieren Ist es wirklich Mut, was der Rigaer Kardinal in Gang setzt? Was hat er gegen
die Homo-Demonstration? Je mehr er sich dagegen wendet, desto mehr wächst das Interesse an der Demonstration
in der Öffentlichkeit. Er wird nicht erreichen was er beabsichtigt, weil für seine Haltung niemand Verständnis
aufbringen wird, allenfalls Personen, die ohnehin nicht davon betroffen sein können oder dürfen. Am
Ende wird er in der Rolle des Ritters von der traurigen Gestalt da stehen. Vielleicht sollte er „Mut“
ganz anders definieren. Mut setzt nämlich Klugheit voraus.
Krawattenzores Wer Zores will, wird immer einen Grund dafür finden, notfalls wird ein Krawattendiebstahl
ersonnen. Das wäre ja noch schöner. Was aber, wenn er besagte Rabbiner eine Maifeier hat besuchen wollen
und nicht im Besitz einer roten Krawatte gewesen ist. Dann könnte man sie ihm doch großzügiger Weise
zubilligen und brauchte nicht erst die ganze Litanei von der, nach christlichen Gesichtspunkten äußerst
moralischen Verwerflichkeit (?)seines Tuns, herunterzubeten. Mein Gott, können wir froh sein, nicht
zu sein wie andere, die verwerflicherweise Krawatten stehlen … umpf, umpf!
20mancro5 Die christlichen Fundamentalisten stellen sich das alles recht schlicht vor. Bestimmt nur,
weil sie die Vorschriften einfordern, damit andere Menschen danach gerichtet werden können. Ich wette,
dass sie selbst nie und nimmer dazu bereit wären, die alttestamentarischen Vorschriften umzusetzten.
Andere sollen es tun, damit sie, die Fundamentalisten, sich als Richter aufblähen können, sich daran
delektieren können und über Tod und Leben entscheiden können wie ein „lieber“ Gott. Das ist die Denke
der rigiden Fundis.
Bei Eheleuten aufgewachsen Könnte man sich dahin verständigen, dass Jesus bei Eheleuten aufgewachsen
ist. Die Zeugung des Jesus lag vor der Eheschließung. Weil in den Evangelienberichten immer von der Jungfrau
die Rede ist. Wäre es anders, hätte die ganze Jungfrauenverehrung keinen Sinn, sondern wäre ein fundamentales
Missverständnis, das aus der Welt geschafft gehört.
Gebündelte Hoffnung Wie sind die Kinder auf dem Bild denn getauft: Evangelisch, Katholisch…Man sieht
es ihnen nicht an. Sie haben noch nicht den „katholischen“ Blick, sondern schauen vertrauensvoll in die
Welt, wie die gebündelte Hoffnung. Die ist völlig anders als das Dröhnen und Lärmen hier im Forum.
Brotbrechen Im Zweiten Testament steht zum Brotbrechen bei 1Kor 10, 16:„Ist es nicht der Kelch des Segens,
über den wir den Seg1 Kor 16:en sprechen, nicht die Gemeinschaft mit dem Blut Christi? Ist das Brot,
das wir brechen, nicht die Gemeinschaft mit dem Leibe Christi…“ Apg 2, 42: „Sie hielten fest an der
Lehre der Apostel, an der Gemeinschaft, am Brotbrechen und am Gebet…“ Was braucht es also den lärmigen
Streit, wenn im Zweiten Testament mehrmals vom Brotbrechen die Rede ist?
Eien gemischte Sauna wäre ja noch viel schlimmer… Man sollte sich einmal vorstellen, was geschehen
wäre, wenn die beiden geistlichen Herrschaften in eine gemischte Sauna völlig ohne Absicht und irrtümlich
geraten wären…! Man kann sich nicht ausmalen was da vielleicht geschehen wäre. Dazu müsste ein Michelangelo
her oder ein Dante, der das Unmögliche wenigstens verbal häte kommentieren können. Ein Lucas Cranach
aber bitte nicht …!
Krak des Chevaliers Eine wirkliche Richtlinienkompetenz des Hl. Vaters ist z.Zt. nicht zu erkennen. Das
ist auch sehr gut so. Das Unfehlbarkeits-Dogma reicht völlig aus.
Verschwörungstheorien Es wäre ein Wunder, würde hier im Forum nicht auch mit bewährten Verschwörungstheorien
herumgefuchtelt. Da werden Seilschaften geknüpft und Personen für den derzeit desolaten Zustand der
Kirche verantwortlich gemacht. Bestimmt haben die früheren Assistenten der Bischöfe und die heutigen
Bischofsstuhlinhaber da und dort mageblich mitgewirkt und sich für Dinge eingesetzt, die heute vielleicht
nicht mehr aktuell sind. Ihnen deshalb aber die ganze Schuld der derzeit desolaten kirchlichen Lage in
die Schuhe zu schieben, ist ziemlich verwegen, wenn man dabei gesellschaftliche Entwicklung insgesamt
völlig außer acht lässt. Die Kirche existiert nicht im Wolkenkuckucksheim, sondern mitten unter den
Menschen. Fehlverhalten liegt vor und bischöfliche Fehlentscheidiungen sind getroffen worden. Aber das
konzentriert sich doch nicht nur auf den Zeitraum seit der Würzburger Synode bis zur Gegenwart. Wo waren
denn die Fundis, die Traditionalisten, Ewiggestrigen und andere Dunkelmänner, die sich jetzt so wacker
zu Wort melden und Maulhelden gebärden, all die ganzen Jahre. Da haben sie, bestimmt weil es ihnen recht
gut dabei ging, geschwiegen. Wenn sie sich zu Wort gemeldet haben, ging und geht es ihnen in der Regel
doch um die Wiederherstellung alter Kultformen. Kirche ist aber nicht ausschließlich Kult, das sollten
die Herrschaften für sich mittlerweile auch schon in Erfahrung gebracht haben.
stimme der Vernunft Dank. Da haben Sie aber keine Mühegescheut. Lieber Lachen als Deunzieren, Unterstellen
und den ganzen k… Sch…kram anzustellen, um einen völlig deformierten Glauben abzuspielen. :(3
Gerd Eric Wie Jesus gesagt haben soll. Der Feiertag ist für den Menschen da, nicht andes, so ist auch
die Ehe für den Menschen da, nicht für den Teufel. Ich rede gar nicht der Wolllust das Wort, und die
von jesu Worten nichts halten, die trifft es eh nicht. Das bringen Sie gut rüber. Alle guten Wünsche,
durch das Geifern und Gilfen derer zu kommen, die jetzt den Choral vom Untergang des Abendlands anstimmen
werden…, weil Sie so etwas indie Öffentlichkeit gebracht haben, was sich Warm- und Kaltduscher und
Blaustumpf-Jungfern nie denken können.
santo domingo Es ist schön, Zeilen wie die Ihren lesen zu können. Es ist schade, dass der persönliche
Kontakt auf der Strecke bleibt. Aber wichtig ist, sich auch in diesem Forum nicht aus den Augen zu verlieren
und sich an virtuelle Begegnungen wie diese zu erinnern. Seien Sie gegrüßt.
Das liebste der Hochgebete Heute wird der Papst in Brasilien ein öffentliches Pontifikalamt zelebrieren.
Er wird dabei das fünfte Hochgebet verwenden. Davon wird die Welt auch nicht untergehen: Sie wird leben,
leben, leben wegen der Osterbotschaft und nicht wegen des fünften Hochgebets untergehen, das der liebe
Gott schon öfter hat hören können, als dass es ihm Euro-Kleingeister vorschreiben könnten. Bestimmt
ist es ihm das liebste der Hochgebete…!
Der wahre Hexenkessel der Katholen Genau in diesem Forum ist es sehr wohl notwendig, dass manchmal eine
Person „ohne“ Glauben hereinschaut, um wissen zu können, was im Hexenkesel der Katholendenn Sache ist
und so arg wütet: Das Angeifern, Messerwetzen, das Heruntersetzen, Desavouieren, Denunzieren, Verächtlichmachen
und dümmlichste Antworten geben, ist offenbar die Regel. Die Person sollte es in alle Welt hinausschreien,
was sie vorfindet. Die Heiden machen das besser, lieben und achten sich bestimmt auch mehr. Hätte Jesus
die deforme Entwicklung vorausgeahnt, hätte er nie Abendmahl gehalten. Für Nichtsversteher und Ochsen
hat er ja wohl nicht gepredigt …?
Ohne Ärger mit der Diözesanleitung Nun warum schreitet die Thomas-Morus-Gemeinde nicht zur Selbsthilfe,
erwirbt die Kirche auf eigene Kosten und finanziert einen Priester, der die Eucharistiefeiern leitet.
Die Verwaltungsarbeit kann vom Pfarrgemeinderat oder der Kirchenverwaltung überwacht werden. Der Vorteil:
Sie hat dann keinen Ärger mit der allmächtigen Diözesanleitung. Das wäre bestimmt auch im Sinne des
Kirchenpatrons.
Ohne Senf im Töpfchen das Pünktchen wird immer b…, hat keinen Senf mehr im Töpfchen und muss sich
vordrängen, damit man seine Winzigkeit bloß nicht übersieht. Von sophisticated Lady ist P… natürlich
meilenweit entfernt. Ob P… so etwas wie Neid überhaupt verspüren kann, weil sie das Prädikat nicht
bekommen hat? Bin mal gespannt was ihre Giftgriffel jetzt wieder in die Tasten pressen…
Sophisticated Lady Frau Käßmann hat als Bischöfin der Landeskirche in Niedersachsen stets gute Arbeit
geleistet, stets sachlich, umsichtig, eine sophisticated Lady im Blütenkranz des deutschen Protestantismus.
Siehat ihm Herz und Seele gegeben. Hätten die Katholiken nur etwas ähnliches in ihrem männerbesetzten
Episkopat… Ihr konzilianten Fähigkeiten wird Frau Käßmann ja wohl nicht, nach ihrer persönlichen
Entscheidung, unter den Scheffel stellen wollen. ?:) :(3
Bernd Stromberg Danke, Ihr Beitrag ist eine Ermutigung. Das hatte ich schon mehrfach vor, kam dann aber
nicht dazu. Wie das denn im Alltagsgeschäft so läuft. Und plötzlich findet man die ganzen guten Gedanken
nicht mehr. Ich wüsste jetzt keinen Verlag. Herder vielleicht, jetzt nach dem Papstbuch?
Leblhuber Wenn es schon „das schlimmste eucharistische Hochgebet ist, das jemals vom Apostolischen Stuhl
approbiert wurde“, wäre die Kenntnis des Textes für eine sinnvolle Diskussion nützlich. Was ist ein
schlimmes Hochgebet? Sind Steigerungen drin schlimm, schlimmer, am schlimmsten. Und was wäre denn dann
das schlimmste der Hochgebete, das ja schließlich auch approbiert worden ist. Es wäre bestimmt eine
Bereicherung, wenn das fünfte Hochgebet auch in Europa zur Verbereitung käme. Das wird sich ja jetzt
kaum mehr aufhalten lassen. Wenn der deutsche Papst es schon in Brasilien anwendet, wird es hoffentlich
auch bald im Lande der Reformation Einzug halten. o^/
Doc. –- Nachdem sich die Katholikenelite nun gebührend über Bischöfin Käßmann geäußert hat:Was
schlagt ihr vor? Weiter schimpfen, immer weiter, die Chance muss genutzt werden! Die eigenen Bischöfen
liefern die Show nämlich nicht. Und wenn sie es könnten…? Die Chance kommt für Katholiken der Kategorie
nicht alle Tage, sich derart im Morast zu wälzen und den Mund aufzureißen, nur weil ein Mensch, der
nicht ihrer Kirche angehört, eine Entscheidung getroffen hat, die jeder andere Staatsbürger ohne Geblöke
der Umstehenden treffen kann, nämlich sich scheiden zu lassen. Ist es Neid oder einfach das komplette
Unvermögen dieser Katholiken, sich einmal in einen anderen Menschen hineinzudenken, anstatt sich im Morast
zu wälzen und Gift in die Umwelt abzusondern. Eine fiese Bande. Das schmeckt nach Alibifunktion, nach
Zukurzgekommensein – ein furchtbarer Mangel wird im Bereich dieses speziellen katholischen Klientel deutlich.
Werthe Geno… Man weiß nicht, worüber man sich bei Ihnen mehr wundern soll: Ihre Unfähigkeit zu einer
stringenten Gedankenführung oder Ihr systematisches Halbwissen. Ersparen Sie doch der Umwelt Ihre erbärmlich
dümmlichen von keinem Geist angefeuchteten Kommentare und halten Sie sich an Wittgenstein: „Worüber
man nicht reden, darüber muss man schweigen.“ Was meinen Sie wie dieses Vorgehen Ihr Image aufpoliert.
Möglicherweise können Sie dann ein ganz großer Star werden.
Gerd Eric Und wie sind die Papisten mit Luther umgesprungen? und haben ihn aus der Kirche bugsiert, nur
um sich über Ablassgelder den Wunschtraum eines neuen Petersdoms erfüllen zu können. Abgesehen davon,
lässt sich die Geschichte nicht mehr rückgängig machen. Wenn Luther nicht gewesen wäre, gab es heute
keine katholische Kirche mehr. Da bin ich sicher. Die wäre im Morast des Borgia-Papstes Alexander VI.
mit Mann und Maus untergegangen. Also verdient Luther Hochachtung bei den Katholiken, auch wenn es manchen
schwerfällt.
Büngtschn Dass Sie an empfindlicher Legasthenie leiden, wusste ich bislang nicht. Jetzt weiß ich.
Dass Sie lügen was das Zeug hält haben Sie auch unter Beweis gestellt. Legasthenie und Lügen hängt
zusammen, denn beides beginnt mit „L“
Büngtschn Wenn Sie wegen Ihres verbalen Schmodder und des abgestandenen Miefsund der widerwärtigen Kleingeisterei
(Idchen Klingenbiel sollten Sie heißen), die sie verbreiten, schreien müssten, käme die Oro-Pax-Industrie
mit der Produktion nicht mehr nach und müsste Tag und Nacht ohne Unterlass Sonderschichten fahren.
r. ruhgebietler Haben Sie vielen Dank, das Sie mir Lektüre vorschläge machen. Ich habe aber soviel andere,
wichtigere Dinge zu lesen, dass ich keine Zeit habe, auch noch Ihre gutgemeinten Vorschläge lektüremäßig
zu berücksichtigen.
Maledica Sie ignorieren dabei völlig, dass Gott durch Luther ein sehr deutliches Zeichen für die sich
katholisch (umfassend) nennende Kirche gesetzt hat. Jetzt maßen Sie sich an, Gott vorzuschreiben, wohin
er Luther, den Sie als Erzketzer (?) verhöhnen, hinzutun hat. Das ist die reine Gotteslästerung. Warum
sollte Gott mit Luther so umspringen wie katholische Glaubensschwestern und -brüder gern mit ihm umspringen
würden. Sie übersehen völlig, dass Luther immer katholisch war. Daraus ergibt sich die Forderung, viel
liebevoller mit ihm umzugehen und sein Andenken in Ehren zu halten.
Der Mahlcharakter Es ist gut zu lesen, das bei dem kritisierten Hochgebet der Mahlcharakter der Eucharistie
hervorgehoben wird. Die Eucharistiefeier geht auf das Abendmahl Jesu zurück, daran ist nicht zu deuteln.
Der Mahlcharakter ist auch beim Zweiten Vaticanum wieder entdeckt worden, nachdem er jahrhundertelang
von einer missverständlichen Opfertheologie verstellt worden war. Beim eucharistischen Mahl kommt viel
Lebensfreude herüber. Könnte man sich in der deutschen Kirche auch wieder mehr dazu entschließen, den
Mahlcharaker in der Messe zu betonen, anstatt mit der Wandelkommunion einen liturgischen Dauerlauf zum
Hostienentgegenehmen zu veranstalten. Eine Mahlgemeinschaft kann sich unter diesen Umständen nicht bilden
und die ist es doch, die Jesus beabsichtigt hat. Dass Papst Benedikt XVI. so mutig ist, das ungeliebte
und verlästerte fünfte Hochgebet in Brasilien zu verwenden, verlangt großen Respekt. Der Mahlcharakter
hat sich leider bei den Messfeiern in Deutschland sehr verflüchtigt, wenigstens ist er bei evangelischen
Abendmahlsgottesdiensten erhalten geblieben. Das ist sehr tröstlich. Der hevorgehobene Mahlcharakter
und damit verbunden das Erlebnis der Mahlgemeinschaft kann meines Erachtens wesentlich dazu beitragen,
die voyeuristische Flucht zum alten Rituszu korrigieren.
Charlotte Bongartz Die Liste ließe sich beliebig verlängern. Tja, kreuz.net-Freunde: Wieder eine Chance
verpasst, ernstzunehmende Stellungnahmen abzugeben. Sie verlangen erstzunehmende Stellungnahmen im Falle
Käßmann. Könnte es nicht sein, dass sie vielleicht etwas zu viel verlangen?. Damit möchte ich Ihnen
allerdings nicht zu nahe treten. Machen Sie es doch wie Luther, schauen Sie dem Volk aufs Maul und reden
in der Sprache des Volkes, wie es geifert und gilft, dann sind die ernstzunehmenden Stellungnahmen gar
nicht mehr so wichtig. Möglicherweise denken Sie zu gut, über die Meute, die wieder ein wehrloses Opfer
gefunden hat. Sonst wäre der Tag vor lauter Langeweile nicht mehr auszuhalten…!
Rabbiner segnet Papst Wenn der Papst einen Rabbiner segnet, kann der Rabbiner sehr wohl auch den Papst
segnen. Auch Benedikt XVI. hat den Segen Gottes nötig. Bestimmt gibt es jetzt aber wieder Schwärme von
Gewitterhexen und Nichtsversteher, die in der Segensgeste des Rabbiners den Untergang des Abendlandes
wähnen.
Lutheraner Sie meinen wohl mit ihrem Gepoltere bekommen Sie Zustimmung. Da kann ich nur sagen, dass Sie
ein maßlos stark ausgeprägtes Selbstbewusstsein haben. Mit ihren fiesen und lügenhaften Unterstellungen
machen Sie sich unglaubwürdig. Sie merken es nur nicht. Trotzdem zwingen Sie dem Forum Ihren Krampf auf.
Es ist unverdauter Krampf, abgedroschene Klischees, Lügen und hasserfüllte Unterstellungen, die sie
hier Tag für Tag aufbauen. Eigentlich sollten Sie eine Wallfahrt machen zum Dank, dass Katholiken hier
im Forum soviel Toleranz aufbringen und ihren umweltschädigenden Schmodder ertragen. Das Zeug was Sie
verbraten ist nicht nur nicht lesbar, es ist ein beklagenswertes Armutszeugnis über den g… Zustand
des Schreibers. ?:)
r.ruhrgebietler kommen heute nur die wenigsten Seelen direkt in den Himmel (wenn überhaupt). Das weiß
auch ein Felix Genn aus Essen! Und hält die Füße still – es ist ja so schön wenn einem der Job nicht
genommen werden kann. Haben Sie sich das so ausgedacht oder was macht Sie da so sicher? Stellen Sie sich
mal vor, Sie kämen in einen total leeren Himmel und sind der Einzige. Wäre das nicht doch das Gegenteil
von Himmel?
Käßmann als Kirchenlehrerin, Amen Eigentlich sollten Katholiken Frau Käßmann zu ihrem Schritt danken,
nicht geifern und gilfen, denn sie, die Katholiken hätten sonst keinen Grund, sich so künstlich aufzuregen.
Deshalb gebührt ihr Dank. Katholiken tun, als ob es in ihrer Kirchengeschichte ähnliches nie gegeben
haben dürfte. Aber Nikolaus v.d. Flue, großer Schweizer Nationalheiliger, hat seine Familie verlassen,
um als Einsiedler ganz anders leben zu können und heute ist er der große Heilige. Wer will und könnte
Frau Käßmann ihren Weg verwehren? Die große Schwierigkeit ist halt, dass sie lutherischen Glaubens,
eine Frau und auch noch Bischöfin ist. Das ist für katholische Gemüter unvorstellbar. Die Spannung
ist nicht auszuhalten. !:) Nachdem Luther schon schlimme Hürden geschaffen hat und Dietrich Bonhoeffer
bestimmt in Bälde zur Ehre der Altäre erhoben wird, dürfte die Schwelle nicht allzu hoch sein, um Frau
Käßmann zu Kirchenlehrerinzu erheben. Vielleicht hat sie ähnlich gehandelt wie auch Térèsa von Avila
gehandelt hätte…, wenn sie dazu Gelegenheit gehabt hätte? :(3
Okkultistische Praktiken Die sind viel besser als der alte Ritus. Da gehen noch mehr Leute hin, weil sie
dann anonym sein können und nicht den Zores mit Presse, Funk und Fernsehen haben müssen wie bei der
ominösenWeihe auf dem Münchner Marienplatz.
Asch und Sacke Man fragt sich: Sind sich die „Geistlichen“ und „Theologen“ der Konzilssekte eigentlich
der Tragweite dieser Aussagen, die einen versteckten Aufruf zur Apostasie enthalten, bewußt? Wohl eher
nicht…! Gehen Sie in Sack und Asche und beten Sie das „Ave“ lateinisch fünfmal vor- und rückwärts.
Dann geht die Lampe auf und Sie werden nicht mehr im Dunkel tappen. Per omnia saecula saeculorum.
Kardinal als als Familienvater Da stelle man sich doch einmal den Herrn Lehmann vor, als Hartz-IV-Empfänger
und mit Eheweib und fünf Kindern geplagt. Das hätte doch irgendwie einen Bezug zu einer doch nicht gegebenen
Realität. Bei den Bezügen, die Herr Lehmann derzeit hat, dürften fünf Kinder kein Problem für ihn
sein…! Aber als Hartz-IV-Empfänger wäre es ihm bestimmt auferlegt, das Zweite Testament rückwärts
zu lesen. Als Theologe, wenn auch christlicher Provenienz, dürfte ihm das Lesen von Rechts nach Links
eigentlich keine Schwierigkeiten bereiten. Ob er aber den Willen hätte, als Hartz-IV-Empfänger und mit
fünf lärmenden Gören um die Ohren, die Bibel original in Hebräisch zu lesen, möchte ich nieee bezweifeln…?
Bitterkeit Es ist ein furchtbarer Gedanke, an dem Gebäude vorbei zu müssen, in dem so viel eigene Geschichte
liegt. Wie hat man darin gebangt zu Beichte; welche Freude hat man erlebt in der Mitternachtsmette, wenn
mehr Protestanten als Katholiken in der Kirche waren, wenn an Ostern das Feuer entzündet wurde. Aber
auch wenn man zwei Glocken zu läuten, das Harmonium zu spielen hatte und gemäß der alten Liturgie auch
Lektor war, Mesner, Ministrant und für den Altarschmuck gesorgt hat. Dann ist es bitter, wenn das Gehäuse
verschwinden soll, auf dessen Altarstufen man einmal knieend gebetet hat: Ad Deum qui laetiicat juventutem
meam…
Für alles danken Und Protestanten sind doch keine Christen, oder doch jetzt? Gerade jetzt: Dem Herrgott
muss man für alles danken auch für die schwierigen Protestanten. Aber die hinterlsitigen Katholen glauben
eher unverhohlen, dass der Herrgott den Protestanten noch einmal wird den A… versohlen. Aber warum sollte
er das? Katholen wird er wegen der Rechtfertigung willen kein Jota sanfter behandeln. Auch da: Immer feste
druff!
Hello Geno Sie werden doch nicht anfangen hier Sätze mit Wahrheitsanspruch zu formulieren. Wo Sie doch
so ein überzeugter Relativist sind. Bringen Sie doch ruhig noch ein paar Fuhren Güllerein, um im Herbst
reiche Ernte einzufahren. Niemand hindert Sie daran. Jeder wie sie es mag. Aber tun Sie nicht zu viel
Gülle hin, damit der Boden nicht verbrennt…! Hammers?
Onan iv Absurdität hat immer auch etwas mit Realität zu tun. Manchmal ist das Absurde viel realistischer,
als was die glauben, die wegen einer undefinierbaren Realpräsenz auf die Straße gingen, um das Vergnügen
zu haben, daran glauben zu dürfen.
Diese Eschatologie Weh tut es. Aber wenn der Bau einstürzt und andere Seelenschäden verursacht, ist
auch niemand geholfen. In dem Gehäuse wurde man möglicherweise getauft, ging zur Kommunion, wurde gefirmt
und hat womöglich auch dort geheiratet. Eine ganze Menge steckt darin. Und wenn es nicht mehr sein kann,
hilft kein Geheule. Wenn es die Notwendigkeit gibt, muss gehandelt werden. Darin liegt das Wechselspiel
von Aktion und Kontemplation. Sterben, um neu zu werden,ist die Osterbotschaft. In der Tradition des Judendtums
ist es der Übergang (= Passah)vom Tod zum Leben. Leider sind viele Katholiken so widerborstig, dass sie
allen anderen den Übergang verbieten würden, damit die bloß in der Hölle landen, weil sie doch immer
(?) so richtig geglaubt haben und glauben und glauben und glauben…, dass alles gut werden möge. Per
omnia saecula saeculorum. Volk: darf schon Amen sagen! Aber was soll dann der leere Himmel, in dem die
Nichtsversteher, Warmduscher, Onanisten, Homos, Lesben und Schwule, Rückwärtsgewandte und Kultanbeter
ohnehin keinen Platz haben dürfen, der auch nciht besetzt wird. Aber der liebe Gott wird bestimmt ganz
anders entscheiden. ?:)
Ein lutherische Bischöfin…, na und! igittgitt, wie kann die so was, wo sie doch nicht einmal eine katholische
Bischöfin ist. Dann wäre das ja erträglich. Aber eine lutherische Bischöfin, die sich scheiden lässt,
nein, das ist doch ein Zeichen für den Untergang…? Da ist ein Monsignore mit einer schwulen Verbidung
zu einem Messknaben doch viel realistischer…,oder? Per omnia saecula saeculorum. Amen!
Kein Turm zu hoch und jede Halle zu klein Pfarrverbände sind vielleicht die große Chance? Man sollte
in einem Pfarrverband dann bloß nicht wieder dem Wahn verfallen, ein allmächtiges Kirchengebäude aus
Beton in die Erde zu rammen, sondern wieder auf die urchristliche Hausgemeinde zurückgreifen. Da muss
dann bei Auflösung des Pfarrverbandes keine Kirche eingerissen oder als Trauerhalle verwendet werden.
Der kirchliche Bauwahn der sechziger und siebziger Jahre, als jeder Pfarrer den großen Baumeister aller
Welten zu spielen gedachte, dem kein Turm zu hoch und jede Halle zu klein war, schlägt jetzt voll zurück.
Altar entblößt, Glocken vom Turm Tja, wer es fassen kann, der fasse es. Nur wird der einfache Katholik
kaum etwas gegen diese Entscheidungen ausrichten können. Das würden die Kirchenoberen aus ihrer Höhe
auch nicht zur Kenntnis nehmen wollen. o^/ Da muss schon einmal ein Tabernakel weichen und ein Altar entblösst,
Glocken vom Turm gestoßen und Edelmetalle sortiert werden, um den großen Schaden von der Kirchenkasse
abzuwenden. Das interessiert dann wieder die Kirchenoberen.
Durchaus berechtigt Die Sekte hat ihre Berechtigung. Sie ist daher bestens einzubinden, damit der Chef
nicht noch mehr zuschlägt als er es eh schon tut. Es empfiehlt sich daher, immer schön artig und fromm
zu sein, nicht vom Wege abzuschweifen und keinen bösen Gedanken nachzuhängen. Dann hat der Chef nie
keine Gewalt über einen. Besonders vor ängstlichen Menschen hat er einen Horror und Miesepeter sind
ihm zuwider. Genauso wie Ewiggestrige, Warmduscher, Nichtsversteher und Kultanbeter die überlässt der
Chef noch nicht einmal der Konkurrenz. Was er eigentlich am liebsten täte. Aber der Chef ist schon klug:
er will ja schließlich seinen Chef nicht verärgern. Sonst gehts schlimm mit ihm aus. Weil auch sein
Chef keine Unruhestifter und andere betrüblichen Leuchtraketen in seinem Herrschaftsbereicht haben möchte.
Und keiner übernimmt Verantwortung Die Entwicklung wird nicht in Essen halt machen, sondern sich über
das ganze Land verbreiten. Das war vorauszusehen, auch wenn in diesem Land jahrhundertelang die Messe
nach dem alten Ritus gehalten wurde. Wegen NOM fällt die Strafe jetzt wohl etwas heftiger aus als erwartet.
Und niemand ist bereit, dafür Verantwortung zu übernehmen, damit die andern wenigstens aus dem Schneider
wären. Das ist mangelndes Gemeinschaftsbewusstsein: Einer für alle, der sein Leben hingibt für Schafe!
Damit das Abendland weiter Bestand haben möge Wenn schon ein Monsignore kein fescher Mo mehr sein darf,
dann beginnt das Abendland ja gleich unterzugehen. Alle kulturelle Errungenschaften braucht man ja nun
wirklich nicht aufzugeben. Ein fescher Monsignore ist doch viel besser als… so ein greislicher Haderlump,
was wo eh nie ein Monsignore werden kann.
Material In der deutschen Geschichte gab es einmal zwölf Jahre, während der die Machthaber stets von
gutem „Menschenmaterial“ gesprochen haben. Das gute „Menschenmaterial“ dann als Kanonenfutter verheizt.
solarplexus nee, aber ich bin des Slawischen nicht so mächtig Im Ausgleich erlasse ich es Ihnen großzügig,
auf meine Beiträge zu antworten, damit Sie wegen mangelndern Slawisch-Kenntnisse keinen Imageschaden
nehmen.
Fürstin müsste man sein Ja, wären alle Frauen Fürstinnen. Dann wäre allen geholfen. Dann könnten
die Männlein in holdseligster Minne zu ihnen pilgern und Ritterlichkeit bis auf Blut und Knochen schwören.
Hoffärtig Warum werden Katholiken eigentlich immer so schnell unsachlich bei Themen, die ihren Horizont
sichtlich übersteigen. Wenn sie sich ihres und des Glaubens ihrer Kirche sicher wären, brauchte es das
erbärmliche Schimpfen und Wettern nicht, wie es jetzt wieder über die Protestanten losgetreten wird.
Völlig grundlos. Die Katholiken haben doch ihren Papst Benedikt XVI. ihren unverrückbar richtigen Glauben.
Das reicht doch zunächst einmal. Im nächsten Akt… hat dann der liebe Gott das Sagen und er wird dann
schon die „Hoffärtigen vom Throne stürzen…“. Jetzt sagt er noch nichts!
Guntram Trotzdem auch Gottes Segen für die lutherische Ketzerin, die sich in maßloser Hoffahrt „Bischöfin“
nennt. Frau Käßmann ist von den Gremien ihrer Kirche gewählt und zur Bischöfin bestellt worden. Deshalb
darf sie sehr wohl den Titel tragen. Wenn Katholiken dies nicht als Faktum anerkennen und ertragen können,
spricht das in keinster Weise für deren Katholizität, sondern für engstirniges, miefiges Denken. Mit
der Dreckschleuder auf eine andere Kirche zu zielen, nur weil man selbst im Glashaus der anderen Kirche
sitzt widerspricht der Kardinaltugend der Klugheit. !:) Katholiken sollten lieber schweigen und vor der
katholischen Tür fegen, kehren, ausräuchern und tonnenweise Müll entfernen. Dann sind sie auf Sicht
intensiv beschäftigt. o^/ Vor allem sollen Katholiken nach Möglichkeit hier im Forum keinen Unrat ablassen
über Gepflogenheiten einer Geschwisterkirche wie sie die Evangelisch-Lutherische Kirche nun einmal ist.
stimme der Vernunft: Bischöfin und scheiden, igitt Da kann sich die katholische Kirche einmal wieder
satanisch freuen, dass ihr diese Unbill: Bischöfin und scheiden nicht widerfährt. Sie kann ja souverän
über das gutbehütete und wohlverwahrte Zölibat verfügen. Im übrigen ist es kein katholisches Thema
und gehört nicht zum Jurisdiktionsbereich der römischen Kirche, wenn es eine lutherische Bischöfin
betrifft. Und das ist auch ganz gut so…!
stimme der Vernunft ?:) Da kann man nur sagen: Ohne Schisma kein Charisma. Es ist ja so schwer aktiv werden
zu wollen, aber auch noch korrekt vorgehen zu sollen und die ganze Litanei von Vorgaben zu beherzigen.
Das ist ähnlich wie „reif werden und rein bleiben“. Da lässt man den lieben, langen Schöpfungstag vorüberstreifen:
und es wurde Abend und Morgen und schwuppdiwupp ein neuer Tag, der sich einreihen möge mit der gleichen
untätigen Gestalt zu seinen Vorgängern. Ich habe da allerdings meine Zweifel, ob Gott dazu auch zusieht,
umfestzustellen, dass der Tag gut war…? o^/
solarplexus Am Ende bringen sich die selbst ernannten Oberpäpste von hetz.net noch gegenseitig selbst
auf die Scheiterhaufen! Auf diesen Scheiterhaufen würde ich mit Wonne einen Scheit hinschleppen… o^/ o^/
wolfgang.e Es geht zwar darum, die eigenen Knackpunkte zu entdecken. Aber niemand will so richtig den
ganzen neuen, völlig unbekannten Weg einschlagen. Das Eingemachte wird gehütet, bis es nicht mehr brauchbar
ist. Die Haltung hat vielleicht nicht nur Nachteile, zumal sie allenthalben öffentlich demonstriert wird.
Bei solchen Zuständen kann die Beichte nur zum leeren Ritual verkommen.
Ist das nicht verwerflich? Man sollte immer dabei gewesen sein, damit man immer vom Originalton her weiß,
was der Papst gesagt hat und nicht rätseln muss, was er gesagt haben könnte. Mit andern Worten, man
sollte ihn nicht aus den Augen lassen. Nachher ist es immer schwierig, das richtige Zitat zu finden. Das
stiftet Verwirrung und kann zartbesaitete Seelen in totale Glaubenszerrüttung bringen. Deshalb sollte
es sich jeder Katholik zur Aufgabe machen, den Papst immer auf allen seinen Reisen zu begleiten, damit
alle wissen, was er sagt, wie er es meist und welche Miene er dabei aufsetzt. Damit nachher keine Gefahr
besteht, dass seine Worte verkehrt interpretiert werden. Die Diskussion darüber hier im Forum ist der
Beweis dafür: keiner der Diskutierenden hat sich die Mühe gemacht, bei der Papstreise nach Brasilien
dabei zu sein. Ist das nicht verwerflich? ?:)
-TyPo Es ist Ihrer geschätzten Aufmerksamkeit offensichtlich entgangen: Ich schreibe Czibo. Wenn Sie
dies bitte berücksichtigen möchten. Es ist ein polnischer Name. Darauf lege ich Wert. Wenn Sie es nicht
vermögen, meiner Bitte zu entsprechen, unterlassen Sie es bitte künftig auf meine Beiträge zu reagieren.
Gotthard: Fragwürdiges Experiment Ich zeige einfach mal eine Lösung auf: ganz Lateinamerika feiert ab
dem 1. Adventsonntag nur noch die alte Liturgie. Nach 5 Jahren wird dieses Experiment wissenschaftlich
untersucht… Einverstanden Was soll bei diesem fragwürdigen Experiment herauskommen und wieso ausgerechnet
auf Lateinamerika beschränkt. Das bedeutet doch die Menschen mit dem Ritus zu konfrontieren, denen zartfühlenden
Eroberer über das Meer gebracht haben und mit dem Ritus auch die ganzen europäischen Unarten, an denen
Lateinamerika immer noch zu knabbern hat. Warum schlagen Sie nicht Grönland, als größte Insel der Erde
vor, ab 1. Advent Experimentierfeld für den alten Ritus zu sein?
Typ: Kampfrosenkranz Herrschaftzeiten: Sie kennen sich aber verflixt gut aus in dem Waffenkeller. Besonders
der Kampfrosenkranz hat so etwas Eigenes. Der Untergang des Abendlandes war schon lange vor Oswald Spengler
geplant, trotz der Kam-Phfrosen-Kränze.
Lutheraner Wenn Sie es nicht lüften, bleibt es ein Geheimnis. Dennoch wage ich zu behaupten, dass Sie
große Freude haben hier im Forum an der katholischen Lust am Leben teilzuhaben, wie sie, die Freude,
sich im Forum in aller Bandbreite vorstellt. Sonst würden Sie nicht so wacker das Geschehen aus der protestantischen
Perspektive kommentieren mit all den dazugehörigen Vorurteilen aus dem Konfirmationsunterricht, um ihre
teils ätzenden Einwürfe loszuwerden. Man muss nicht unbedingt alles toll finden, was auf den Schild
des Katholischen gehoben wird. Aber machen Sie sich manchmal keine Gedanken oder haben Sie keine Gewissensbisse,
wenn Sie Ihre unfrisierten Gedanken hier in kreuz.net loslassen. Glauben Sie wirklich allen Ernstes, Katholiken
wollen sich derart immer heruntersetzen lassen. Wenn Sie Katholiken schon keinen protestantischen Stolz
zubilligen wollen, dann lassen Sie Ihnen den katholischen Stolz, denn der gehört zu ihrem Wesen. Das
Abmontieren, Runterreißen und Bilderstürmen machen Katholiken, wie sie selbst sehen können untereinander
hier im Forum handwerklich mindestens genausogut wie die Landsknechte eines Gustav Adolf es einmal getan
haben. Dazu braucht es nicht noch Flammenwerfer von außen, wie Sie einer sind. Falls es nicht gehen sollte,
dann betrachten Sie kreuz. net halt als therapeutische Möglichkeit der Selbsttherapie, um das Phänomen
„Religion“ für sich in Griff zu kriegen, dank kreuz.net.
Stimme der Vernunft Heute hat sich die Welt allerdings 99 Jahre weiterbewegt und „Frau von Thurn und Taxis“
ist die korrekte Anredeform. Was tun, wenn der Monsignore doch so ein fescher Mo is. Da kann es doch nur
eine Durchlaucht sein und keine bürgerliche Anrede Frau von… Wo käme man denn da hin…? So was auch.
wolfgang.e Benedikt XVI bemüht sich unermüdlich darum, den Satz: „Die Wahrheit wird euch frei machen“
wieder zur Geltung zu bringen. Nur was hat der Mensch von der Wahrheit die frei macht, wenn er, der Mensch,
mit der Freiheit nichts anfangen kann, sondern der Denkfaulheit huldigt und den winzigen Wahrheitspartikeln,
die ihm scheibchenweise in Dekreten und Dokumenten verabreicht werden nachhechtet und dabei auch noch
recht zufrieden ist. Wer könnte auch schon die Wahrheit ertragen. Also sucht der Mensch Zufluchtsstätten,
auch wenn die nicht so viel mit der Wahrheit zu tun haben. Hauptsache, dass er sich dann in der Wahrheit
wähnen kann, um alles andere unbesehen nachzubeten.
nonnobisdomine … ist – wenn er Katholik ist – Häretiker. Wetten, dass Sie da nicht von selbst drauf
gekommen sind. Das kann Ihnen nur der Heilige Geist eingegeben haben. Möge ähnliches noch oft vorkommen.
Büngtschens Interesse bereitet stets große Feude Alleine schon die Behauptung, die alte Messe sei –
im Unterschied zur neuen – „priesterzentriert“ gewesen, stellt die Dinge auf den Kopf: Große Freude
erfüllt mich stets darüber, dass Sie sich an meinen Beiträgen geradezu festfressen, daraus zitieren,
sich mokieren und aus anderen nicht nachweisbaren Quellen zitieren, um ihre Zitate zu rechtfertigen. Das
ist ein reizvolles Spielchen was sie da veranstalten. So ganz fürbaß. Es erinnert an Nähkasterl-Spiele
und Sie tun es auch noch mit gebührendem kindlichem Ernst. Dagegen sind Ihre Beiträge immer knapp und
recht bissig gehalten. Können Sie nicht anders. Oder sind Sie wirklich so bescheiden und pflegen daher
nur bescheidene Ansprüche? Müssen Sie eigentlich stets wie ein altes Marktweib keifen, wenn Sie schon
meine Beiträge so genießen und wie ich annehmen darf und diese inhalieren. Da bleibt nur zu wünschen,
dass Ihnen bald auch eine Fackel beigesetzt würde, damit diese Ihnen leuchte und Sie nicht weiter im
Dunkeln tappen müssen… Bei weiterem Wohlgefallen will ich mir überlegen, ob ich nicht eine Belehrungssteuer
von Ihnen verlangen soll. Denn durch meine Belehrung haben Sie ja erneut Anlass, Ihre nicht nachweisbaren
Zitate in der Öffentlichkeit zu verbraten. Wobei dann alle die krause Stirn in Falten ziehen können:
Donnerwetter, dass stammt aber auch nicht vom eigenen M…
Kirche zieht sich aus der Fläche Es lässt sich nicht verleugnen, trotz aller Schauermärchen: Die Kirche
zieht sich aus der Fläche. Schuld daran sind eine ganze Reihe von Faktoren. Deshalb finde ich es in Ordnung,
dass die äußeren Konzentrationzwänge die ökumenische Zusammenarbeit fördern. Was soll daran schädlich
sein, wenn Katholiken vorüber gehend in der Lutherkirche die Messe feiern und wenn evangelische Christen
in einer katholischen Kapelle das Abendmahl gereicht bekommen. Nur so kann Gemeinschaft entstehen, die
allen Kirchen gut tun wird. Sonderwege müssen immer entsprechend finanzierbar sein, sonst gehören sie
der Katz und sie sind weg vom Tisch. Katholiken sollten nicht nur krüsch sein. Die katholische Messe
im evangelischen Gemäuer ist kein Jota schlechter als… das evangelische Abendmahl in der Kapelle. Das
sind alles nur krampfhafte Einbildungen aus längst vergangenen Zeit. Die müssten unbedingt therapiert
werden müssen, bevor irreparabler Schaden entsteht.
wolfgang.e Nur ein gebildetes Gewissen macht eine wirklich freie Entscheidung möglich. Wenn Sie einmal
gegenüber stellen wieviel wenige gebildete Gewissen nach dieser obenangeführten Annahme frei entscheiden
und wieviele ungebildete Gewissen ebenfalls entscheiden, halt unfrei. Dann steht das Ergebnis ja schon
fest. Da erscheint die freie Entscheidung doch zunehmend als antiquierter Luxus.
Pater Lingen Nun werther Pater Lingen, wer sich in Gefahr begibt, kommt meistens, auch wenn es ein Papst
sein sollte, darin um. Aber was ist denn eigentlich daran auszusetzen, dass der Papst das Heilige Buchdes
Islam küsst. Das hat er bestimmt getan in Verehrung des Wortes Gottes, das darin steht. Dennoch, was
lernen wir: zumindest könnte die Frage auftauchen, ob durch den Korankuss die Welt besser oder schlechter
geworden ist? Ich denke sie hat sich kaum verändert. Nur dass ein paar Nebelkrähen aufgescheucht wurden,
die jetzt ihre Verbitterung in alle Welt schreien.
möchtegern-kathole Dass Sie die Polemik zugeben, ärgert mich gar nicht – im Gegenteil! Denn Polemik
ist die stumpfe Waffe jener, die keine scharfen Argumente haben Sie wollen doch wohl nicht behaupten,
dass Ihre Argumente scharf wie Klingen von Damaszener-Stahl sind. Dann würden Sie mir unterstellen, ich
wäre dabei eingenickt und bei aller Schande, vielleicht ist es so…?
Unerträgliche Emulsion [kursiv]Warum, wenn Liturgie eigendlich sowieso eh egal ist, schmeißen die „guten“
Vorzeigechristen den NOM nicht um des lieben Friedens Willen über Bord?[kursiv] Weil es keinen besseren
Ritus als NOM gibt. Mit der Einführung des alten Ritus wäre auch die alte Theologie erforderlich. Aber
alter Ritus und moderne Theologie passen nicht zusammen. Da entstehen katastrophale Sprünge, eine unerträgliches
Gemengegewirke. Ich bin mir sicher, dass dies der Seele nicht gut tut. NOM ist der zeitgemäße Ritus
und daran sollte die Kirche, gerade wenn sie katholisch (=umfassend) sein will, festhalten. Dies gilt
umso mehr, wenn Liturgiewissenschaftler stets feststellen, dass die Möglichkeiten des NOM noch gar nicht
alle ausgeschöpft sind. Den alten Ritus verbindlich festzuschreiben, würde denen recht geben, die ohnehin
eine Show darin sehen, der man beiwohnt, um private Andacht zu pflegen, weil die Gemeinde im alten Ritus
kaum einbezogen ist. Sie ist ausschließlich priesterzentriert. Ausschließlich das Ritual steht im Vordergrund.
Diese Engführung der Messfeier ist durch NOM Gott sei Dank beendet. Aber wie gesagt, Liturgien und Riten
machen noch keine besseren Menschen, wenn das glaubensmäßige Verständnis fehlt und der Heilige Geist
ausgeblendet ist. Das ist am Umgangston und den aggressiven persönlichen Angriffen in diesem Forum deutlich
zu spüren. Es ist ja wohl nicht anzunehmen, dass es mehrheitlich NOM-Anhänger sind, die hier ihre Meinung
kundtun
Der geliebte alte Ritus Die Liturgie allein macht nichts besser noch nicht einmal bessere Menschen. Er
erweist sich letztlich als fromme Staffage, wenn das glaubensmäßige Verständnis fehlt. Das zeigt sich
beim Geifern und Gilfen um den alten Ritus und die verblüffenden Liebenswürdigkeiten, die sich wacker
verleumdende Christenleute dabei um die Ohren schmeißen. Wenn sich der gütige Vater im Himmel diese
Kakaphonie anhören wollte? Er tut es bestimmt nicht. Warum muss eigentlich immer alles alt sein, damit
es die Berechtigung hat, Bestand haben zu dürfen? Auch der alte Ritus, darüber sollte man sich nicht
hinwegtäuschen, hat keinen Heilswert an sich, nur weil er alt ist. Es ist halt ein Ritus unter Riten
mit allen Ecken und Kanten, Stärken und Schwächen, die ein Ritus nun einmal, als menschliches Machwerk,
hat. Riten, auch nicht der alte, sind jemals vorgefertigt vom Himmel herbgefallen. Es hat keine Stimme
vom Himmel verlangt: Das ist mein gliebter Ritus, nur den dürft ihr feiern. Der Satz müsste dann nachräglich
unbedingt ins Zweite Testament aufgenommen werden. o^/
Daniel Stöhr Nur mal eine Frage: Sind die Sedesvakantisten eigentlich die wahren Satanisten? Wenn man
die Bilderserie verfolgt, könnte man schnell auf den Gedanken kommen. Entweder die Sedisvakantisten umgeben
sich gern mit Satanisten oder die Satanisten umgeben sich gern mit Sedisvakantisten. Gibt es da eine
Abhängigkeit. Was ist also Sache? Da täte Aufklärung not. Der Griff in die Mottenkiste mit alten Fotografien
ist wenig hilfreich und unterscheidet die Sedisvakantisten in keinster Weise vom üblichen Image anderer
Traditionlistengruppen, die ebenfalls ins große Wüten gegen die Welt einstimmen. !:) Im übrigen: Ist
es nicht toll, dass sich die katholische Kirche soviele Traditionalistengruppen leistet, mögen sie sich
nur noch mehr aufspalten, um den Kosmos auszufüllen.
Im Elsass und in Lothringen Im benachbarten Elsass und in Lothringen gibt es, außer in der Bundesrepublik,
auch die Kirchensteuer. Das ist ein Relikt aus der Zeit, als beide Gebiete zum Preussischen Kaiserreich
gehörten. In anderen Bereichen Frankreichs wird auf die strikte Trennung von Staat und Kirche geachtet.
Die Kirchensteuer hat sich in Elsass und Lothringen bis auf den heutigen Tag gehalten. In Italien gibt
es die Kultursteuer,die jeder Staatsbürger zu entrichten hat und die nicht ausschließlich für die Kirchen
verwendet wird, sondern wie der Name schon sagt, für kulturelle Aufgaben.
Pünktchenaufsetzen Vielleicht hängt es mit dem Namen zusammen. Wenn das Pünktchen auf dem i fehlt,
muss ein Pünktchen drauf gesetzt werden. Dieses Vorgehen kann man auch applaudierendes Verhalten nennen.
Politiker und überragende Kardinäle und Staatsmänner brauchen solche Scharen von Applaudeuren, die
immer bereit sind, grenzenlos zu applaudieren. Dafür verzichten sie gern darauf, eigene Beiträge zu
liefern und erachten, offenbar mangels anderen, besseren Wissens das Katechismuswissen für unerlässlich. Applaudeure haben einfach einen Anspruch auf bescheidenere Ansprüche und der solle Ihnen nicht verwehrt
werden. Sie beten immer gern hinterher und vergessen nie, Amen zu sagen. Zu anderen Tagzeiten geifern
und gilfen über andere. Aber auch so geht ein langer Tag seinem sicheren Ende entgegen. o^/
Dank für die bestimmt große Mühe wenn ich einen dressierten Affen an den Alter stelle. Danke für
die bestimmt große Mühe, die Sie sich mit meinem Beitrag gemacht haben, ihn lesen und dann auch noch
analysieren. Das ist zu viel der erdrückenden Ehre! Sie können von mir aus Wahrheiten verteidigen so
viele Sie wollen, wenn Sie nicht beleidigend werden anderen gegenüber, welche die von Ihnen als gültig
erkannte Wahrheit nicht als solche erkennen. Mit ihren Sermones bereiten Sie mir kein Juckpulver. ?:)
Hören Sie bitte auf, anderen herumzuhacken und teilen Sie dies bitte auch Ihrem Ministranten Pünktchen
mit.
Tummelplatz der Meinungen Meine positive Einstellung zu kreuz.net ist unverändert, weil auch Lästermäuler
sich hier eiftrig tummeln können, grandiöse Dummschwätzer, Warmduscher und Nichtsversteher und Ewiggestrige.
Aber auch Leute mit seriösen Ansichten und akzeptablen Meinungen, auch wenn man mit ihnen nicht konform
geht. Die machen das Forum doch eigentlich aus, dass es eine solche Reichweite hat. Auf diese Weise erhält
das Wort von Voltaire Aktualität: Auch wenn ich nicht Ihrer Meinung bin, werde ich mich dafür einsetzen,
dass Sie die Meinung vertreten können.
Hält das Interesse an der Religion wach Die große Nachfrage für kreuz.net. begründet sich durch eine
ganze Reihe von günstigen Faktoren. Es ist der unkomplizierte Einstieg, die Themenfülle und die Aktualität
der Themen. Aber auch die Textbeschränkung auf 1500 Zeichen trägt zu behutsamer Disziplinierung der
Forumsteilnehmer bei. Dauerredner und Schreiber können zwar auch ihre Chancen wahrnehmen, aber sie müssen
immer abwarten können, bis auf ihren Beitrag eine Antwort gefolgt ist und das kann manchmal dauern…
Grundsätzlich möchte ich sagen, das kreuz.net eine wichtige Funktion einnimmt, weil es religiöse und
kirchliche Themen anbietet und somit ein Forum schafft, um das Interesse an der Religion wachzuhalten.
Wenn man sich darüber nämlich nicht herzhaft auseinandersetzen kann und Angst haben muss, Meinungen
und Ansichten zu äußern, folgt auf das so erzwungene Schweigen Desinteresse und Abwendung von religiösen
Dingen.
Faszination? Merkwürdig: in fast jedem Thread des Forums taucht das Wort Homosexualität auf und darüber
wird ganz handfest diskutiert. Könnte das als Faszination an dieser Variante menschlicher Sexualität
gedeutet werden? Auch die Gegner machen enthusiastisch mit. Das könnte gerade in einem katholischen Forum,
wie es kreuz.net ist, irritieren. Vor allem, weil alle Teilnehmer so wacker dabei sind, sich damit wenigstens
verbal damit auseinanderzusetzen. So entstehen Freiräume, nicht durch grämliches Schweigen und…
So verdunstet der Glaube Der Glaube verdunstet zwangläufig, wenn immer nur alte Dekrete hergebetet, die
Bibel verschmäht wird und immer das Alte stets wieder neu aufpoliert wird, damit es schön trügerisch
glänzt, halt wie neu. Das reicht. Und wenn dann noch die Rubriken im alten Ritus korrekt erfüllt werden,
kann das alles ja nur noch gültig sein. Zum glauben bleibt zwar wenig, wenn nur der Ritus korrekt vollzogen
wird. Aber Glauben ist ja nicht so wichtig, eher schwammiges Fürwahrhalten.
Bittere Tränen… Viele Passanten blieben in der Fußgängerzone stehen, als die große Pilgerschar mit
Blasmusikkapelle, Fahnen, Ministranten Bestimmt haben die Passanten bittere Tränen geweint, Teil der
großen Pilgerschar zu sein, wenigstens Minisrantenkleider wie früher tragen zu dürfen oder wenigstens
eine Fahne wie an Fronleichnam. Aber es waren halt nur Passanten und die konnten erfahren, was Hölle
und Fegefeuer nicht sein muss. Vielleicht haben Sie deshalb die bitteren Tränen geweint. Möge es ihnen
nur recht bald vergönnt gewesen sein, in die Realität des Alltags zurückkehren zu können und sich
nicht noch jetzt die Augen am Münchner Marienplatz ausweinen zu müssen…
Tradiland? Wo und auf welchem Erdteil liegt denn das omninöse Tradiland? Es ist wohl die Heimat aller
Tradionalisten, Lefebvristen, Sedivakandisten, Ultramontanen und Antimodernisten. die da ohne Unterlass
fröhliche Urständ feiern, ohne dass VAT-II-Destroyer den Ringelpietz stören können. Ist ja nur eine
Frage zur Orientierung.
möchtegern-kathole Meine Argumente brauchen Sie nicht zu interessieren. Die Hauptsache ist doch, dass
die Ihren schlagkräftig genug sind, so sehr, dass sie mir kein Juckpulver bereiten. Neues Denken ist
angesagt und nicht das Herbeten der alten Formeln…
defensor fidei Wenn man Ihre Beiträge hier so liest, dann sondern Sie schon ziemlich viel theologischen
Unsinn ab. Von den „Widersprüchen“, die angeblich zwischen der katholischen Wahrheit und der Bibel bestehen
sollen, kann ich weit und breit nichts erkennen. Dagegen ist Ihre Verachtung der Gottesmutter (oder wie
Sie es wohl ausdrücken würden: des Menschen, der Schwester, der Frau Maria) schon eine Form von Gotteslästerung,
was Haben Sie schon einmal überlegt, dass Sie mit Ihrem Namen ein Phantom angeblich verteidigen, an das
kaum mehr jemand glaubt. Aber es bereitet Ihnen Freude, gegen Windmühlenflügel zu streiten – nur die
sind stärker und schmeißen den Ritter von der traurigen Gestalt satt in den Sand. Dass Sie ein Phantom
glauben verteidigen zu sollen, bestätigt auch Ihre herablassende Art, mit anderen Menschen umzugehen,
nur weil siie auf anderen Wegen zum Glauben gefunden haben als Sie. Ihre Schmähreden sollen wohl verletzend
sein, sind es aber nicht! Eigentlich wecken Sie Mitleid mit der sich überragend fühlenden Person des
Predigers. Wie verblendet ein Mensch, ein Christ, ein Katholik, der sich als Defensor Fidei bezeichnet,
eigentlich sein kann. Sie predigen mit goldenem Munde. Mein Gott, hat der Defensor schöne Zähne…!
Sind Sie da aber vorsichtig, es könnte falsches Goldsein. Ich wünsche Ihnen eine Kirche mit hoher Kanzel
und leeren Bänken und zur Busse „Drei Ave“… Lesen Sie zum einmal das Märchen vom Kaiser und seinen
neuen Kleidern. Wollen Sie wirklich diesen Kaiser spielen…?
Messen in Massen Der alte Ritus war insofern praktisch, weil es keine Konzelebration gab. Bei genügender
Zahl von Seitenaltären konnte bei entsprechender Planung, zeitlich gestuft, an jedem Altar, neben der
eigentlichen Messe am Hochaltar gleichzeitig zelebriert werden. Dem lieben Gott müssen die Ohren geklingelt
haben. Wenn der Mesner geschickt war, konnte er dann von einem zum nächsten Altar wieseln, um da „Ad
Deum qui laetificat…“ und „Quia tu es Deus“ zu beten, dort das Buch auf die andere Seite zu hieven,
da Wein und Wasser zu reichen und anschließend gleich am andern Altar zum Sanctus schellen und nebenan
schon zur Wandlung läuten. Das war die liturgische Betriebsamkeit im alten Ritus. Vor allem der Mesner
wusste, was er an dem Sonntag Vormittag geleistet hatte. Er war schlicht gefordert, je nachdem wieviele
Priester in einer Pfarrei stationiert waren.
Ablauf eines Rituals Trotzdem bin ich aus einer ganzen Reihe von Gründen froh, dass es den heutigen Ritus
gibt. Der alte Ritus ist für meine Begriffe Exotismus ohne jede aktuelle Bedeutung, der Ablauf eines
Rituals, das aus der Vergangenheit in die Gegenwart unter Aufbietung aller verfügbaren Kräfte als Exempel
(für was?) statuiert werden soll. Doch nicht etwa um den Auszug der Massen zu verhindern…?
Benedikt !:) Schluß mit lustig. Wo sollte dabei auch der Witz sein? Der alte Ritus war durch die ewigen
Wiederholungen ziemlich schwerfällig geworden. Wenn der Pfarrer nicht gut drauf war, ist er heruntergehaspelt
worden, dass kaum Zeit war, das Buch von der einen auf die andere Seite zu bringen. Dass eine Messe im
neuen Ritus auch in zwanzig Minuten gehalten werden kann, muss nicht gegen den neuen Ritus sprechen. Es
könnte auch die Einbeziehung der Zeitumstände sein. In beiden Fällen ist es kein Kriterium für oder
gegen den alten/neuen Ritus. :(3 Die evangelischen Christen feiern das Abendmahl viel länger und die
Orthodoxen die Göttliche Liturgie gleich stundenlang. Mein Einwand war, dass es die Verwendung der lateinischen
Sprache sein könnte, die dazu verführt die Formeln des alten Ritus wie eine Nähmaschine herunterzurattern
werden. Im Sinne von: versteht ohnehin keiner!
Ungeschminkt die Wahrheit sagen Ich weiß nicht, was Sie gehört haben. Sollte die Piusbruderschaft nur
ungeschminkt die Wahrheit gesagt haben, ist das noch keine Beleidigung. „Was ist Wahrheit…?“. Ist es
die Wahrheit der Puisbruderschaft, weil sie keine andere Wahrheit zur Verfügung hat. Aber was ist Wahrheit,
wenn die ungeschminkte Wahrheit nach Möglichkeit ständig mit der Bibel kollidiert, weil sie nur eine
für wahr gehaltene Lehre ist. Im Tao-te-king des Laotse ist zu lesen: „Wahre Worte sind nicht schön,
schöne Worte sind nicht wahr…“
Liturgisches Probejahr Ein liturgisches Probejahr wird wohl nicht nötig sein, wenn die Zelebranten den
alten Ritus aus dem Eff-Eff zelebrieren können, ohne überlegen zu müssen, was sie sagen, was sie tun.
Das flutscht wie ein geölter Blitz. Da lässt sich eine Messe gut in einer knappen halben Stunde runterhaspeln,
natürlich nur wenn man kein Zelebrations-Neuling ist und dann noch drei vier weitere. Ddank der lateinischen
Sprache versteht es ja eh’ kaum einer, um was es eigentlich geht.
Krak de Chevalier Ja, das Bild ist offensichtlich: Hier wird ein Holzgötze, dem man den Namen der ehrwürdigen
Mutter unseres Herrn gegeben hat, kniefällig verehrt und angebetet. Was da passiert, ist eindeutige Gotteslästerung.
Da braucht sich der Teufel nicht auf den Schwanz getreten zu fühlen, bei derart von weihrauchgeschwängerter,
atemerbedrückender Gotteslästerung. Bei Johannes 4, 22-24, im Gespräch mit der Samariterin, ist zu
lesen: „Ihr betet an, was ihr nicht kennt; wir beten an, was wir kennen; denn das Heil kommt von den Juden.
Aber es kommt die Stunde, und sie ist schon da, in der die wahren Anbeter den Vater anbeten im Geist und
in der Wahrheit; denn solche Anbeter sucht der Vater. Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen ihn
anbeten im Geist und in der Wahrheit…“
Durchaus interpretierbar Sie sagen es: Ein Papstwort hat Bestand. Das gilt natürlich auch für das MP
Joh.Pauls II. über die Pius-Brüder…nicht wahr?! Oder ist das etwa wieder eine Auslegungssache? Ein
Papstwort hat Bestand, so lange der Amtinhaber unter den Lebendigen weilt. Danach kann das Papstwort des
dann verstorbenen Amtsinhabers, auch wenn es noch so markant sein sollte, interpretiert oder abgeschwächt
werden. Es hat nicht mehr die Gültigkeit wie zuvor. Wenn alle das Wort von Johannes XXIII. beherzigt
hätten, „frische Luft in die Kirche zu lassen“ (Auslöser für das Zweite Vaticanum), wäre es heute
in der Kirche bestimmt erträglicher.
Was hat der Gedenktag denn verändert? Sie selber lassen einen so wichtigen Tag wie den 90. Jahrestag
von Fatima Wenn Gruppierungen so stark auf Jahrestage und unechte Jubiläen fixiert sind, zeigt das doch,
dass sie es bitter nötig haben, damit überhaupt Notiz von ihnen genommen wird. Den 90. Fatimatag zu
feiern, ist in keiner Prophezeiung gefordert worden. Was ist seit dem „aktuellen“ Gedenktag in München
denn anders geworden. Nach dem Aufräumen, sind die Teilnehmer wie üblich nach hause gefahren und am
Montag wieder ihren Arbeitsstätten zugestrebt, um nach der Märchenwolke vor dem wunderschönen (?) Altar
wieder mit dem realen Leben in Kontakt zu kommen. Das war bestimmt notwendig nach dem bestimmt nicht zu
wenig verbrannten Weihrauch im Herkulessaal. Was hätte der Gedenktag denn auch verändern sollen, als
die Rückwärtsrolle zu üben. Das tun und rufen (!) die katholischen Fundamentalisten, Lefebvristen,
Sedisvakantisten, Ultramontanen doch ohnehin ohne Unterlass(!) und keiner ihrer Gebetswünsche ist erhört
worden. Sollte das nicht auch einmal als Zeichen Gottes oder besser der Madonna von den stets unzufriedenen,
nörgelnden Gruppen und Grüppchen gewürdigt werden? :)3
Kitschaltäre und blutleere Madonnen [kursiv]Auf diesem Bild wird ganz offensichtlich die Muttergottes
angebetet.[kursiv] Niemand soll sich nachher beschweren, die evangelischen Chirsten würden das nicht
so recht verstehen, weil sie von Luther her immer noch so verstockt sind und behaupten, Katholiken beten
Maria an. Das Bild ist offensichtlich! Die Katholiken haben natürlich nie gelernt, dass Anbetung nur
Gott im Geist und in der Wahrheit gebührt. Sie flirten einmal da und dann mal dort , haben die Auswahl
zwischen 14 Nothelfern und brauchen sie niemals in die Nähe Gottes zu wagen. Huch, hach ist es schön,
katholisch zu sein ohne den finsteren lieben Gott auf den man am liebsten verzichten würde, vor lauter
Kultverliebtheiten, wie Prozessionen, wunderschöne(?) Kitschaltäre und blutleere Madonnen verzichten
würde. Eigentlich kann einem diese Art von Katholiken nur leid tun…
Hochzeit für die Untergangspropheten Jetzt haben die Untergangspropheten alle Hände voll zu tun um
zu beweisen, dass es nur an ihnen und den schönen Altären liegt, den Untergang aufzuhalten. Dabei erfahren
sie nur wenig Dank, weil viele anders eingestellte Katholiken mit den wunderschönen nichtssagenden Ältären
eben nichts anfangen können. Das ist Kult aus der Mottenkiste herausgeholt und hat mit Christus und der
christlichen Religion wenig zu tun. Da verbindet sich Rührseligkeit mit Selbstmitleid. Das ist die alabasterne
Welt derformierten Unglaubens, der in keiner Weise biblisch begründet ist und von Katholisch-sein galaxienweit
entfernt ist. Das ist der berauschende Kult um des Kultes willen, in dem kein Platz für die freimachende
Botschaft des Evangeliums ist. Eine unglaubliche Demonstration des Rückwärts-Gerichtetseins. Die Münchner
Kirchenzeitung hat Mut und Stirn bewiesen, sich von dieser Aktivität sehr deutlich zu distanzieren. Kardinal
Wetter gebührt Respekt und Hochachtung und für die Kollegen in der Kirchenzeitung mögen alle guten
Wünsche in Erfüllung gehen beim Aufzeigen, dessen was denn Katholisch ist und was nicht. Nur eine Madonna
auf den Altar stellen ist noch lange nicht katholisch. Ähnliches findet man auch in anderen Religionen.
Immerhin hatten die Kultveranstalter ausgiebig Gelegenheit, zu beweisen wessen Geistes sie sind… o^/
Seid allzeit subversiv Wenn Sektierer ist ihrem Zorn rasen und wüten ist ihnen nichts unheilig. Dann
glauben sie sogar, gegen die allgemein anerkannt guten Sitten verstoßen zu dürfen, nur um Recht zu behalten
und über andere Gruppen, die sich in ihren Chor nicht einbinden lassen, Unwahrheiten und hanebüchene
Unterstellungen zu verbreiten und sich dann noch als die katholischeren oder katholischsten Christen in
Szene zu setzen ?:) . Offensichtlich ist ihre Maxime nicht: Seid allzeit bereit…!, sondern: Seid allzeit
subversiv.
Das ganz Besondere und ganz Andere Es muss wohl immer das ganz Besondere und das ganz Andere sein, damit
Gäste, Besucher oder Außenstehende möglichst einen ganz verkehrten Eindruck bekommen oder sich des
Eindrucks erwehren, weil Sie weil sie damit ohnehin nicht viel anfangen können. Wie und warum sollte
man auch Muslime auf den geglaubten Inhalt des Tabernakels hinweisen, denen die ganze Opfertheologie ohnehin
ein Horror ist. Auf diese Weise wird kein Interesse an der christlichen Religion geweckt, viel an dieser
ausgeprägten Sonderform.
Kleinkariert Wer wollte den Weihbischof schon anklagen sprechen, wenn er wie ein Laie an der Messe teilnimmt.
Vielleicht bekommt er da Einsichten, die anderen Geistlichen nicht zugänglich sind, weil sie sich bei
der Messe ausschließlich im Altarraum bewegen und ihnen daher der Kontakt zur Gemeinde versagt bleibt.
Wenn es keine anderen Kritikpunkte gibt, ist die Vorhaltung am Weihbischof ziemlich kleinkariert.
Aloisiuskult Wenn man glaubt, mit dem Lehrstoffpotential nicht gut gefahren zu sein, wäre es doch längst
schon an der Zeit gewesen, bewährteren Sexualkundeunterricht zu erteilen. Ihn vielleicht ganz aus dem
Lehrplan herauszunehmen und auf Bienen, Blüten und diverse Bestäubung- und Besamungsaktivitäten zu
verweisen, damit die nachfolgenden Generationen auf großen märchenhaften Umwegen zu dem angepeilten
Wissen kommt. Denn Umwege erweitern in vielen Fällen die Ortskenntnis. Ob sie aber in dem speziellen
Fall hilfreich sind, kann doch getrost bezweifelt werden. Zumindest könnten die Umwege von Bienchen zud
Blütchen zu katastrophalen neurotischen Störungen führen. Wenn es dabei einmal bleibt. Ob ein aufgewärmter
Aloisiuskult eine Alternative ist, naja…?
Sinistre Dunkelmänner Wenn die sinistren Dunkelmänner und Angstverbreiter wüssten welchen Schaden sie
der Kirche anrichten, würden sie nicht mehr aufhören zu Heulen und Wehe zu klagen. Sie würden Busswallfahrten
um die ganze Erde machen. Aber sie wissen es ja nicht und deshalb hetzen sie auf alles was ihnen nicht
in den Kram passt oder zu hoch ist. Aber die Trauben sind immer sauer, wenn man nicht dran kommt oder
nicht dran kommen will, weil das dann doch zu anstrengend ist.
Ohne das Mystisch-Kultische Es ist ja klar, dass die alte Messe immer sehr gut besucht sein muss! Dahinter
steckt absicht. Breitenbach zelebriert die Messen im nachkonziliaren Ritus, sachlich, vor allem bibelbezogen
in einer sehr herzlichen menschlichenAtmosphäre, wie sie einfach gut tut, ohne das entfernende Mystisch-Kultische
herauszustellen. Dagegen kommen die alten Messriten einfach nicht mehr an. Das ist Vergangenheit. Für
Breitenbachs Gottesdienste machen sich sonntags viele Menschen nicht nur aus der Nachbarschaft, sondern
auch aus der weiteren Umgebung auf den Weg, nicht nur beim Motorradgottesdienst. Der ist ein Höhepunkt
im Pfarreileben. Er findet den Zugang zu den Menschen und das macht seine liturgischen Feiern in der Bevölkerung
so bliebt. Da muss kein Neid aufkommen.
Luther hat nie konvertiert Nachdem Luther ja katholisch war und nicht konvertiert hat, konnte er doch
auf gutem Fuß mit der Gottesmutter stehen. Vielleicht hat sie ihn auch unterstützt, bei seinem gewaltigen
Vorhaben, Jesus Christus wieder in den Mittelpunkt der Kirche zu bringen. Wer wollte das unter Katholiken
auch glaubwürdig abstreiten, sie, die Muttergottes, habe das niemals getan. Wenn Maria im gegenreformatorischen
Zeitalter als Kampffigur gegen die Protestanten missbraucht wurde, muss man sich heute nicht über die
Distanz der Protestanten Maria gegenüber wundern. Maria ist nicht nur die Mutter der katholischen Christen.
Deshalb singen die Protestanten auch heute noch an Ostern:“… Gelobet sei Christus Marien Sohn“. Möge
es verstockten Katholiken nur laut in den Ohren gellen.
Breitenbach ist konsequent Nun gut: Breitenbach eckt manchmal an. Was ist dagegen einzuwenden? Er ist
aber so konsequent, weiter anzuecken, wenn er es für gerechtfertigt hält. Während die Dunkelmänner
weiter Strichlisten führen, was er wieder für alle möglichen Fehler gemacht hat, um es dann gleich
an die nächst höhere Instanz brühwarm nach alter „katholischer“ Sitte weiter zu geben, stolz und froh
einen markanten Beitrag zur Bewahrung (?) des Glaubens geleistet zu haben. Aber Roland Breitenbach lässt
sich von den Machenschaften dieser obskuren Dunkelmänner- und Denunziantenriege nicht anfechten. Er geht
seinen Weg und das ist auch der Grund weshalb seine Gottesdienste stets außergewöhnlich gut besucht
sind. :(3
landorganist das hiesige Natterngezücht hält ja von den Evangelen nicht viel Diesen Eindruck gewinnt
man in diesem Forum sehr rasch, um nicht von der Oberflächlichkeit der „katholischen“ Argumenteflut nicht
untergebuttert zu werden. Viel Forumsteilnehmer haben nicht nur etwas gegen die Evangelen. Sie sind teilweise
so ignorant, dass sie sich noch nicht einmal der Bibel bedienen, wenn es notwendig wäre und wenn die
Bibel in einer verfahrene Diskussion zur Klärung beitragen könnte. Die Möglichkeit wird einfach ignoriert.
Stattdessen werden päpstliche Dekrete aus finsteren Jahrhunderten aufgefahren, die total aus dem Glaubensbewusstsein
geraten sind und die Diskussion eher lähmen statt fördern. Aber viele sehen darin eine Bestätigung
für angesammeltes Pseudowissen, das keine Heilsnotwendigkeit besitzt. Deshalb ist es gut, wenn ein paar
Leute hier versuchen, biblische Kategorien in das „Wüten der ganzen Welt“ einzubringen und gegen den
Strich gebürstete Gedankegänge gegen den katholischen Mief. Seien Sie gegrüßt.
Umgangssprache Das die Sprache der Messe eine andere ist, sein muss als die Umgangssprache, die die Römer
gesprochen haben, liegt ja auf der Hand. Im Katechismusunterricht ist immer gelehrt worden, dass der Mensch
beim Beten mit Gott spricht. Er wird sich deshalb nicht unbedingt im banalen Alltagsjargon artikulieren.
Genauso ist es auch bei der Messe, die der Priester als Mensch leitet und dabei die Gebete spricht. Klar
doch, dass das dabei verwendete Deutsch oder Latein literarische Formen verwendet, die in der Umgangssprache
unüblich sind.
Pünktchen So lange Sie nicht in der Lage sind, meinen Namen richtig zu schreiben, können Sie sich auf
ungebührlichste Art aus dem Fenster lehnen… Fragt sich nur für was?
Opus-Dei-Gymnasium Wenn Opus Dei ein Gymnasium in Potsdam hat gründen wollen, ist es ja bestimmt nicht
um die reine Wissensvermittlung gegangen, um auf diese Weise katholische Bildungsdefizite (Erlinghagen)
auszugleichen. Es geht der Organisationsleitung doch bestimmt um mehr, etwa damit die Einflussschneise
der Organisation in Deutschland größer wird. Der bisherige Aktionsraum hat der Organisation wohl nicht
mehr genügt. Um sich besser positionieren zu können, war Potsdam in nächster Nähe zur Hauptstadt nicht
unglücklich gewählt. Natürlich kann es auch gute Gründe für die Errichtung eines Opus-Dei-Gymnasiums
gegeben haben. Es sollte aber auch nicht außer acht gelassen werden, dass mit dem Begriff „Opus Dei“
allein schon starke Vorbehalte im Blick auf mögliche Indoktrination mitgeliefert werden, die sich hartnäckig
halten und offensichtlich nicht aus der Welt geschafft werden können.
nonnobisdomine Sie haben ja Recht – wozu noch aufregen über einen derartigen Menschen, der sich schon
lange von der hl. römisch-katholischen Kirche losgesagt hat. Da erwächst mir Beifall aus der verkehrten
Ecke. Ich hatte nicht darum ersucht und möchte ihn, den Beifall daher auch nicht entgegennehmen. Mir
ist zudem nicht bekannt, dass sich Roland Breitenbach von der Kirche losgesagt hat. Gehen Sie doch einmal
in einen Gottesdienst, den er als katholischer Priesterleitet und Sie werden feststellen, wie gut er eine
Messe zelebrieren kann. Vielleicht behaupten Sie dann nie wieder, erhabe sich von der Kirche losgesagt.
Im Übrigen schreibe ich Czibo.
rechts- und linksgläubig Eigentlich sind die Rechtgläubigen die Orthodoxen. Was soll eigentlich die
Klassifizierung rechtsgläubig – linksgläubig. Hat Jesus auch danach gehandelt. War er vielleicht nicht
rechtgläubig?
nonnobisdomine Breitenbach wendet die Sakramente im Gießkannenprinzip an. Sind Sie berufen den Schmodder
in die Gegend zu schmeißen. Sie bringen bestimmt keine Kirche voll, oder… haben sie besseres zu bringen,
als über Roland Breitenbach zu schimpfen…?
Nur mal so …und wenn dann Zustände wie in St. Pölten (Austria) vor Jahren obligatorisch sind, braucht
es doch kein neues Gymnasium in der Hauptstadt. Es könnte aber sein, dass Politiker da und dort noch
Mittel fließen lassen können, damit Jugendliche im Opus-Dei-Geist herangezogen werden, zum Gymnasium.
möchtegernkathole Deshalb bin ich der Ansicht, dass beides „Viele“und „Alle“ nebeneinander bestehen sollte,
bevor es zu einem neuen unseligen Glaubenskrieg kommt. Beide Begriffe sehe ich neben den Abendmahlsworten
immer auch im Kontext zum Missionsauftrag. Da geht es um „Alle“, die getauft werden sollen. Das macht
Sinn. Nur für „Viele“ wird der Menschensohn nicht das Heilszenario auf sich genommen haben. Ich denke
schon, dass er „Alle“gemeint hat, wie es auch dem Credo zu entnehmen ist: „Für uns Menschen und um unseres
Heiles willen ist er vom Himmel herabgestiegen…“. Da gibt es keine Abgrenzung oder einen Hinweis, dass
er dies nur für eine besondere Gruppe getan hätte.
Verriss muss kein Schaden sein Wenn der Verriss von Gerd Lüdemann Interesseam neuen Papstbuch zu wecken,
ist die Kritik gar nicht mal so verkehrt. Wenn alle Leute das Buch lesen, die hier mit einem Beitrag zumindest
Katalysatoren für den Bucherfolg sind. Jeder, sich der zu „Jesus von Nazareth“ zu Wort meldet, trägt
dazu bei. Ein totaler Verriss muss kein Schaden sein, im Gegenteil.
Autoreneid? Herrn Lüdemann ist es doch völlig unbenommen, ein um Lichtjahre besseres, durchgeisteteres
Buch zu schreiben als es der Autor und Papst Ratzinger/ Benedikt XVI. fertiggebracht hat. Ist Lüdemann
offenbar neidisch weil der Papst womöglich seine Pläne durchkreuzt hat und auch noch die historisch-kritische
Bibelforschung hervorhebt? Dieses Lob ist bislang nämlich päpstlicherseits stets ausgeblieben. Die historisch-kritische
Methode war eine stets mit Misstrauen beäugte Methode. Wenn sich jetzt aber ein Papst dazu bekennt, ist
das in jedem Fall als Fortschritt zu werten, der vielleicht zu spät kommen mag. Immerhin ist er gekommen.
Stephanus oooowwwwwhhhhhhhhhh… Hätten Sie sie große Güte, den obenangeführten sprachklangperfekten
dadaistischen Comic-Ausdruck einmal in konkrete Sprache zu übersetzen; ebenso den komplizierten Gedankengang
der Smiley-Reihenfolge…, bevor große Verständnisnöte auftreten ? Einfach mal als Beitrag im Sinne
von: Jeden Tag eine gute Tat.
Mehr als unverbindliche Sympathieerklärung Wenn sich der Ratsvorsitzende der EKD :)3 nach Rom aufmacht,
um dem Papst einen Besuch abzustatten, ist das schon ein beachtliches Ereignis, das zumindest die Jeremiaden
über die stagnierende Ökumene verstummen lassen könnte. Verpflichtet ist Bischof Huber keineswegs,
beim Papst die Aufwartung zu machen. Er tut es aus der Freiheit eines Christenmenschen heraus und ich
denke, es ist ein gutes Zeichen. Schließlich kommt Huber ja auch nicht mit leeren Händen, sondern mit
einem Vortrag über den protestantischen Märtyrer Dietrich Bonhoeffer. Das Vorgehen Hubers ist ganze
Stufen höher einzuschätzen als dass man darin nur eine unverbindliche Sympathieerklärung sehen könnte.
Da steckt mehr drin. Das kann sich nur positiv auf das ökumenische Klima auswirken. Darin lassen sich
Visionen entwickeln, weiterbringen und realisieren, dem großen Ziel entgegen. :(3
Jetzt hacken sie auf Albert Camus, warum? Was spricht dagegen, dass Sisyphos glücklich gewesen sein soll?
Wer will ihm neiden, dass er jeden Tag seinen Stein (nicht das Kreuz) auf sich genommen hat… Es gibt
keinen Anlass zur Annahme, dass es anders gewesen sein könnte, als es Jesus gesagt hat: Wer mir nachfolgen
will, nehme sein Kreuz auf sich. Sisyphos hat den Stein nehmen müssen. Es kann nur engstirnige katholische
Denke sein, dass Sisyphos unglücklich gewesen sein muss, etwa weil er kein Kreuz zu schleppen hatte,
sondern nur einen Stein. Was tun Industriearbeiter sehr viel anderes als Sisyphos. Jeden Tag gehen sie
in die Bude und wissen nicht, im Gegensatz zu Sisyphos, ob sie am nächsten Tag noch einmal antreten dürfen(!),
weil sich die Gewinnorientierung des Unternehmens total geändert hat und sie ausersehen sind, Hartz-IV-Empfänger
zu werden. Sisyphos konnte sich sicher sein, es war ihm von Zeus so beschieden, lebenslänglich den Stein
nach oben zu wälzen. Die Sicherheit konnte bei ihm ein Glückgefühl hervorgerufen haben. Die Kirchen,
auch die römische können mit ähnlich konkreten Zusagen nicht aufwarten. Das passt natürlich nicht
in den „Kosmos“ engstirnigen katholischen Denkens. Dennoch sollten die Geiferer vorher schon einmal den
Essay von Camus „Der Mythos des Sisyphos“gelesen haben, als unbelesenerweise Lästerlitaneien über Camus
vom Stapel zu lassen.
Lüstern schauen Wie schaut ein Mann eine Frau lüstern an? Nun ist es kein Katechismusthema, aber aus
der Welt ist es auch nicht. Denn es geschieht nicht nur bei den Heiden, sondern auch bei verheirateten
Katholiken. Wer es fassen kann, der fasse es. Es geschieht immer wieder, obwohl es ganz klar und deutlich
dazu vatikanische Dekrete gibt, dass man dies nicht tun dürfte, eine Frau lüstern anzuschauen und dabei
den Wunsch zu haben, sich mit ihr im Bett zu wälzen. Dem entspricht: „Denn schon seit mehr als tausend
Jahren hat ein jedermann erfahren, ganz ohne Liebe kann man nicht durchs Leben geh’n… Liebe, ja Liebe
die ist immer wieder schön“. Vielleicht schauen deshalb Männer Frauen immer so lüstern an und Frauen
senken deshalb immer die Blicke ganz auf den Boden, damit nichts passiert. O Gott die armen Keutschheitsgürtelträger…
mögen Sie den Schlüssel finden Es gibt ja auch die entsagende Variante: Rosenkranz beten!
Die beleidigte Irrelevanz Was Ihr „Gefühl“ in diesem Zusammenhang sagt, ist von beleidigender Irrelevanz.
Es geht darum, was in der Bibel steht, genauer: Was der Herr gesagt hat. Er sprach von „für viele“, nicht
„für alle“. Wollen Sie Gottes Wort zerdeuteln und zerdrehen, weil Ihr ominöses „Gefühl“ Ihnen bübische
Streiche spielt? Wenn Sie etwas in den verkehrten Hals bekommen haben, sollten Sie einmal versuchen, ohne
die obligatorischen katholischen Vorbehalte, einfach einmal Texte anderer zunächst akzeptieren und nicht
gleich Wortverdrehen unterstellen, nur weil es nicht in den Kopfgeht. Manchmal sollte man schon lesen
können. Der Missionsauftrag lautet nun mal: Gehet hin in alle und taufet alle Völker… und ich habe
nur zu fragen gewagt, warum hier allesteht und beim Abendmahle jetzt „für viele“ stehen soll. Warum Sie
deshalb mit der katholischen Keule draufhauen ist nicht einsehbar. Oder Wissen Sie haargenau was denn
Jesus damals im Abendmahlssaal wirklich gesagt haben soll. Ich könnte mir denken, dass Sie nicht über
entsprechende Tondokumente verfügen, dafür ist Ihr Beitrag ziemlich verletzend und herablassend. Bei
Matthäus 28, 19: steht: „Darum gehet hin und machet euch alle Völker zu Jüngern, indem ihr sie tauft
im Namen…“ Bei Markus 16,15: „Gehet in alle Welt und predigt das Evangelum allen Geschöpfen…“ In
der Apostelgeschichte1,8: „… und sollt meine Zeugen sein ,… bis an die Grenzen der Erde“. Wenn Sie
eine Bibel haben können (?) Sie ja mal nachlesen. Tut vielleicht ganz gut.
Gute Entscheidung Was ist falsch, was richtig? Beides könnte nebeneinander bestehen. Deshalb braucht
es nicht zum Glaubenskrieg zu kommen. „Für Viele“ kommt bei mir wie eine bewusste Einschränkung herüber.
„Für alle“ entspricht dem Missionsauftrag: Gehet in alleWelt und taufet alleVölker im Namen… Wenn
also alle Völkergetauft werden sollen, ist es nicht einzusehen, warum Leib und Blut in der Eucharistiefeier
nur „für viele“ gebrochen und der Kelch des Heils nur „für viele“ vergossen werden soll. Für meine
Begriffe ist das ein undurchsichtiges Rückzugsgefecht, bei dem nicht deutlich hervorgeht, was am Ende
konkret damit gemeint sein soll. Doch nicht etwa die erschwerte Zulassung zur Kommunion? Der Priesterrat
der Diözese Rottenburg hat nach meinem Gefühl gut entschieden.
Die universelle Liturgie gibt es nicht Liturgie ist kein Wert an sich. Sie ist eine Ordnung für den Ablauf
des christlichen Gottesdienstes. Daran sollte man sich erinnern, wenn man einem der Riten unbedingt den
Vorzug einräumen will und dies mit untauglichen Belegen durchzuboxen versucht. Die universelle Liturgie
gibt es nicht, möglicherweise im Himmel. Davon ist einmal auszugehen. Sie wird auch nicht erreicht, wenn
man von der orthodoxen, der ambrosianischen, der mozarabischen, der gallikanischen, der tridentinischen
oder der syrischen Liturgie (die allerdings ohne Wandlungsworte auskommt) Elemente zu einem liturgischen
Konglomerat, nach synkretistischer Methode, zusammenfügt. Dann hat man zwar alle unter einem Hut, aber
ein Ergebnis ist es dennoch nicht. Wenn schon die Vielfalt gerühmt wird, sollte auch Vielfalt herrschen
können, wobei jeder der Liturgien gleicher Rang zu kommen sollte. Schwierig wird das allerdings für
die praktizierenden Priester, die dann alle Liturgien beherrschen müssten, um allen Ansprüchen der Gläubigen
gerecht werden zu können. Das wäre dann der Priester als Kultbeamter, der zwischen den Liturgien hin-und
herwandert, heute da, morgen ganz woanders. Ob das denn wünschenswert ist?
Gnad Gottes unerwünscht? Das Schicksal sämtlicher Kinder hängt von der Gnade Gottes ab, nicht von irgendeiner
Lehre, die der Vatikan verbreitet oder verwirft. Endlich eine Stimme der Vernunft. Bei der Vielzahl rückwärtgerichteter
kirchlicher Atheisten, ist es ein großes Wagnis, von der Gnade Gottes, unabhängig von der Lehre des
Vatikan, anfangen zu sprechen. Die wird nämlich ganz schön in den Hintergrund gedrängt. Aber nur die
Gnade Gottes kann die Freiheit eines Chistenmenschen bewirken. Die Lehren von Limbus und Fegefeuer sind
menschliche Vorstellungen, die hilfreich sein können, aber nicht davon wegführen sollen, auf die Gnade
Gottes zu vertrauen. Kirchliche Atheisten sind im Gegensatz überzeugt, dass die Lehre des Vatikans genügt
und würden am liebsten einen Glaubenskrieg anzetteln, wenn jemand zu sagen wagt: Es kommt auf die Gnade
Gottes an.
Geno* Ihre pseudo-psychologische Über-Position („Der Relativismus wird Sie frei machen“) ist einfach
nur peinlich. So oder so ähnlich reden alle dummen Menschen … Mögen Sie mit den Lieschen Müller-Betrachtungen
zufrieden sein. Werden Sie glücklich, Amen. Es mir mehr als peinlich, dass Sie sich mir an die Ferse
heften. Unterlassen Sie das bitte, bevor Sie abhängig werden.
Stephanus Das sind immer die Gegenpole. Sozialer Einsatz, Befreiungstheologie, alle Ansätze, die unmittelbar
nach dem zweiten Vaticanum tragend waren, haben im Moment, zu Zeiten des galoppierenden Heuschrecken-Kapitalismus
und der Globaliersierung keine Lobby. Davon sind auch maßgebliche kirchliche Kreise ziemlich stark infiziert.
Da besinnt man sich lieber auf die unerschöpflichen Werte der alten, klassischen, römisch-katholischen
und tridentnischen Liturgie und dass deren Rubriken peinlichst genau eingehalten werden. Sollen doch die
sozial Benachteiligten daran teilnehmen, um wenigstens innerlich reichzu werden. Aber Liturgie allein
macht keinen Menschen satt, wenn er hungrig vom Hartz-VI-Empfang kommt. Den stets Rückwärtsgewandten
und Ewiggestrigen ist egal, ob alles vor die Hunde geht. Deshalb wollen sie auch via Theologie keine Befreiung
und wenn die Regenwälder am Amazonas ganz und gar abgeholzt werden. Die traditionalistischen Gruppen
haben sich auf die Schönheit der Liturgie als einigendes Band eingeschworen. Kost ja nix. Vor allem lässt
sich dabei so schön den langen Weihrauchschwaden nachschwärmen.
Vorteile der Kochrezepte Um Ihnen auf Ihrem Weg nicht zu begegnen, ist jeder Umweg berechtigt, auch der
mit der Kirch’n ums Kreuz… Die Umsetzung eines ordentlichen Kochrezepts hilft der Menschheit allemal
mehr, als das sinistre Brüten über angebliche moralisch „Fehlleistungen“. Ein ordentlich realisiertes
Kochrezept kann viele Menschen friedlich stimmen und ist ein schöner Lobgesang auf die Schöpfung Gottes
als unerträgliches Sündenbewusstsein. Natürlich gehört dazu eine ordentliche Portion Lebensfreude.
Wer die nicht hat, nun der muss sich halt mit der Rolle vergnügen, den lieben Mitmenschen Fehler nachzuweisen…
wenn das abendfüllend ist. Nun denn!
Abstrus Manchmal entsteht der Eindruck, Lutheraner würde im Auftrag einer sinistren protestantischen
Glaubensbehörde oder Inquisition schreiben. Ist das so! Die Gedankengänge in den Beiträgen werden immer
abstruser.
Genoveva BIs jetzt ist es Ihnen nicht gelungen, mir glaubhaft zu überbringen, was Ihnen an meinen Beiträge
missbehagt Sie ergehen sich ständig im Allgemeinen. Aber das ficht mich nicht. Vielleicht sollten Sie
präziser sein. Mir ist nicht bewusst, Ihnen ein Leid angetan zu haben. Falls Sie gelitten haben sollten,
war es nicht meine Absicht. Vielleicht haben Sie ein leichteres Leben, wenn Sie gar nicht erst auf meine
Beiträge reagieren. Warum ratzen Sie sich denn damit rum?
Genoveva Genau das (kontrovers diskutieren) habe ich getan. Merken Sie es nicht oder wollen Sie es nicht
merken, dass Sie nicht in der Lage sind, kontrovers zu diskutieren, weil Sie Katechismuswahrheiten unreflektiert
wiedergeben. Nehmen Sie Ihren Katechismus. Das ist gut so: verbringen Sie weiter gute Stunden damit und
lernen Sie die Lehrsätze auswändig. Vielleicht nützt es doch einmal was, wenn Sie sich genügend frei
geschwommen haben. Aber das zu wollen, liegt an Ihnen, nicht an mir. Aber geben Sie um Himmels willen
im derzeitigen Stadium nicht vor, diskutieren zu wollen…! Das wollen Sie nämlich gezielt nicht, weil
sie glauben, das was Sie glauben als Lehre verbreiten zu sollen.
Kaum zu glauben der Spargel Vorab ein dickes Lob und dicken Dank an Adamis für die Mühe, die Spargelrezepte
einzutippen. Das ist kaum zu glauben, was man alles mit Spargel anstellen kann. Ein paar Rezepte will
ich unbedingt ausprobieren. Wenn man die Beiträge zwischen den unschön unterbrochenen Rezeptfolgen liest,
sieht es ziemlich trist aus. Da wird gekämpft, geschimpft, gegilft und denunziert, vor allem verkehrte
Schlüsse gezogen, nur um einer fragwürdigen Moralität die Bahn frei zu halten. Nahrhaft ist diese Art
von Predigt nicht, dafür um so mehr gift- und galleerzeugend, wie in einer mittelalterlichen …küche.
Wenn sich die Autoren nur nicht immer auf ihre Rechtgläubigkeit viel zu viel zu gute halten würden.
Sie übersehen, dass Rechtgläubigkeit kein Wert aus sich und an sich ist, sondern viel Einbildung. Ich
esse deshalb lieber Spargel in den bezaubernsten Variationen, um keine Rechtgläubigkeit demonstrieren,
und anderen den Schädel einschlagen zu müssen. Zu was Rechtgläubigkeit alles fähig machen kann…!
frei und heilig Für ein freies und heiliges Bayern. Herzlichen Dank an die FSSPx für diese Gebetsinitia-
tive zur Rettung Bayerns Die Rettungsmannschaften sind wohl schon im Anmarsch…?
Genoveva Da muss man kein Zyniker sein, um nicht beweisbare Gläubigkeiten zu hinterfragen. Da es sich
bei dem Limbus ohnehin um ein Gedankengebilde handelt, sollte darüber auch konrtovers diskutiert werden
und nicht einfach glauben, weil es die Glaubensinstitution so vorgibt. Wenn das aber mit der nötigen
Skepsis nicht sein darf, ist die Diskussion zu Glaubensthemen doch eh’ für die Pfeife.
Heinz Josef im Diesseits Veranstaltungen, die Dimension des Reiches Gottes das von Gott her kommt wird
negiert, das Reich Gottes würde in dieser Sichtweise vom Menschen gemacht. Eine solche Auffassung wiederspricht
in vielfacher Hinsicht dem Da ist mir ein Reich Gottes auf Erden tausendmal lieber als ein unerreichbares
im Himmel. Jesus, auf den sich die christliche Religion beruft, ist eigentlich immer für das Reich Gottes
auf Erden angetreten. Die Kirche hat es verstanden, dieses Reich Gottes mit Weihrauchschwaden zu umnebeln
und ins Jenseits abzudrängen. Das Reich Gottes ist, wenn auch verborgen mitten unter uns. So steht es
im Zweiten Testament, das ja auch manchmal von der Kirche zu Rate gezogen wird.
Gerüchteküchen Wenn man gute Gründe hat, braucht man eigentlich nur den vorzeigbaren guten Grund zu
nennen und muss keine Rätsel aufgeben, welche guten Gründe es denn gewesen sein könnten, die zu dem
Schritt geführt haben. Kein Wunder, wenn bei solchen nebulösen Andeutungen die Gerüchteküchen überkochen.
Aber die wollen ja auch was zu tun haben. Auf diese Weise kann man auch das Interesse wachhalten.
Moralapostel Was man nicht kennt, aus Faulheit oder aus mangelndem Wissen, war schon immer geeignet, Moralaposteln
zum Fraße zu dienen. Die beißen immer an. Und wenn das Vorgeworfene verschlungen brüllen wie Löwen
und verhalten sich äußerst ungebärdig so lange, bis wieder Nachschub kommt, weil sie auf den Geschmack
gekommen sind. In der Zwischenzeit aber singen sie Hymnen auf die eigene moralische Integritätund ihre
Unfähigkeit zu sündigen. Deshalb kann es eigentlich gar nicht genug Skandalbischöfe geben. Die tragen
nämlich dazu bei, das sich moralische Heißsporne nicht überhitzen und völlig untauglich werden, in
dem die Skandalbischöfe sich an Aktionen beteiligen, über die die Moralapostel dann wieder nach Herzenslust
und mit Schaum vor dem Mund herziehen können. So was auch…! Die Moral und das ganze Abendland werden
noch untergehen. Trotzdem gilt noch immer das Herrenwort: … wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein.
Genoveva Waren Sie schon mal im Fegefeuer, weil Sie so präzise angeben können, wen Sie da treffen können.
Wie war es denn sonst so? Gibt es da wenigstens ordentliche Sitzmöbel und wie ist denn das Ambiente?
Erzählen Sie doch bitte, berichten Sie?
Das Fegefeuer auf Erden „Im Fegefeuer werden die zwar erlösten, aber der Läuterung bedürftigen Seelen –
also 99 Prozent selbst der gläubigsten Katholiken – eine Weile gequält werden, bis sie Gott schauen
dürfen.“ Wenn man das wirklich so genau wüsste, wie oben aufgeführt, wäre das ja schon ein ziemlich
großes Stück an himmlischer Gerechtigkeit. Bei manchen Beiträgen im Forum entsteht der Eindruck, als
ob die jeweiligen Autoren die einzigen sind, die Anspruch darauf haben, nicht gequält zu werden. Bei
der Verbissenheit mit der sie ihre Meinung nur vortragen können, muss für die Gläubigsten der Gläubigen
schon auf Erden das Fegefeuer ordentlich zur Läuterung brennen. Vielleicht gelingt es doch einmal…!
Genoveva In wessen Auftrag schreiben Sie? Sind Sie dazu berufen oder sollten Sie vielleicht doch einmal
wieder den Beichtspiegel hervorholen, was da von der Ungnade der Überheblichkeit steht. Vielleicht haben
Sie auch eine gute Bibelübersetzung zu hause. Da könnten Sie sich auch umtun. Haben Sie schon mal in
die Bibel geschaut, einen Satz gelesen? Ich habe große Zweifel, dass Sie das jemals getan haben. Was
Sie hier im Forum gegen Personen verbraten, die Sie überhaupt nicht kennen können, lässt zu dem Schluss
kommen, dass Sie glauben, völlig unbedarft Ihre Übellaunigkeit zum Ausdruck bringen zu dürfen. Warum
Sie sich dermaßen echauffieren, kann ich nicht nachvollziehen. Ich denke mal, dass ich mit meinen Ansichten
bei Ihnen ins Schwarze getroffen habe, weil es Ihnen selbst offenbar noch nie gelungen ist, selbstkritisch
zu sein. Da können Sie naütlich nur neidisch sein. Neid ist aber die Wurzel allen Übels…
nibisdumine Geh’ Kaffee trinken,Tschibo-Man. Wenn Sie etwas vorzubringen haben, dann argumentieren Sie
nach Möglichkeit. Wenn es Ihnenan der Möglichkeit gebrechen sollte, trinken Sie Weihwasser. Das hilft
in minder schweren Fällen.
Genoveva Das ist exakt das Problem solcher Veranstaltungen: In Ihnen gibt es keine Ehrfurcht vor Gott …
„naseweis“, „säuerlich-katholisch“, „Lieschen Müller“ – was soll dieses möchtegern-überhebliche Gequatsche?
Lassen Sie es weg, es steht Ihnen nicht. Ich bin bei Ihnen nicht im Konfirmandenunterricht. Also ersparen
Sie mir Belehrungen dieser unqualifizierten Tonart.
Damit einmal das Pulver ausgehe Bei den so liebevoll vorgetragenen unterschiedlichen Meinungen der verschiedenen
Forumsteilnehmer, verstärkt sich der Eindruck, als wäre die Kirche so etwas wie ein Sektenkonglomerat,
in dem die Vertreter der Richtungen blindlings aufeinander eindreschen, nur um Recht zu behalten. Für
Außenstehende könnte das die Meinung aufkommen lassen, dass es längst nicht mehr um den biblisch begründeten
Glauben geht, sondern um das Aufstöbern von uralten vatikanischen Dekreten, um das Gegenteil von dem
zu beweisen, was der Voränger bestimmt nicht unbegründet zur Diskussion gestellt hat. Daraus wird dann
in bewährter christlicher Nächstenliebe (? ?:) ) ein Waffengang mit schwerem Geschütz stilisiert. Manchmal
wird der Wunsch greifbar, den lieblosen Waffengängern und finsteren Wahrheitsfanatikern möge das Pulver
ausgehen und der Nachschub nass werden.
Maledica Das ist eine sehr schlichte Sicht der Dinge. Mir reicht es umfassend (=katholisch) zu sein. Auf
das „römisch“ kann ich leicht und gern verzichten. Im Credo ist auch nicht von „römisch-katholisch“
die Rede. Welche Formen gebe es denn da noch: blaustrümpfig- katholisch, bissgurken-katholisch oder altneupresbyterianisch-katholisch…
kaum auszudenken welche Ungetüme da noch im Keller das Leben fristen. Mir genügt: katholisch, einfach
umfassend.
Kirchliche Dreistufigkeit Schließlich gibt es die total auf Rom eingeschworene römische (=ultramontane)
Kirche (für unverbesserliche Traditionalisten), die auch Universalansprüche erhebt und die viel weltoffener
römisch-katholische Kirche. Wem die daran gebotenen Freiräume immer noch zu eng sind, der sollte sich
an offenen katholischen Kircheorientieren, um die klare reine Luft atmen zu können, wie sie in den beiden
anderen Denominationen kaum anzutreffen ist.
Es lebe der Hackbraten Und schon ist eine viel bessere Stimmung in den Beiträgen, wenn sogar Kochrezepte
wie italienischen Hackbraten veröffentlicht werden. Mh,mh,mh…!
Werther Alkuin Wie ich meine Antworten verfasse, sollten Sie schon mir überlassen. Und wenn Sie etwas
wissen möchten, dann ersuchen Sie bitte höflich darum. Wenn ich dann trotzdem nicht darauf antworten
will, ist es noch lange kein Angriff auf das kirchliche Lehramt. Dann waren Sie vielleicht zu naseweis.
Sie haben die Frage an mich gerichtet, ob ich katholisch sei. Meine Antwort: Nun meine Körpergröße
ist etwa 170 Zentimeter. Reicht Ihnen das fürs erste? Oder wollen Sie auch noch wissen, wann ich zum
letzten Mal beichten war?
Genoveva Wenn Sie regelmäßig katholische Pfarrgottesdienste (vor allem Erstkommunionfeiern) besuchen
würden, wüßten Sie definitiv, was mit den Begriffen Würde- und Ehrfurchtslosigkeit gemeint ist. Das
ist mir zu naseweis, viel zu säuerlich-katholisch. Damit kann ich nichts anfangen. Das ist was für Lieschen
Müller, die ihre Gewissensnöte dartun muss, damit alle was davon haben. Deshalb möchte ich nicht näher
auf Ihre Neugier eingehen. Sonst glauben Sie mir am Ende noch und schwärzen mich beim nächsten besten
Inquisitor an. Ich weiß nur: Ehrfurcht gebührt allein Gottund keiner Feier, weil die Ihnen angeblich
nicht gefallen hat.
Keine Doppelrolle rückwärts Da bleibt dem Wiener Kardinal nur zu wünschen, dass er sich richtig entscheidet,
standhaft auf seinem Posten bleibt, nicht den Kardinalshut abnimmt und so seine Haltung durch blaustrümpfige
Moralapostel madig machen lässt. Er soll bloß keinen Rückzieher machen wegen des aufgeregten jenseitigen
Hennengefuchtels.
…der schmeiße den ersten Stein Der Schweizer Bischof geht nach dem Prinzip vor, dass Seelsorge Vorrang
hat als unbrauchbare lehramtliche Erwägungen, die die Kirchen auch nicht füllen. Und das ist gut so.
Wer ohne Sünde ist, darf auch den ersten Stein auf die Unzüchtigen schmeißen. Wer sich das aber nicht
gestattet, hat eine Erfahrung weniger und wird bestimmt einmal am jüngsten Tag danach gefragt, warum
er die Erfahrung nicht hat machen wollen, aus Faulheit, Feigheit, aus existentiellen moralisch fundierten
Ängsten, wegen der Nachbarschaft und, und, und… Es gibt ja massenhaft Gründe, nicht unzüchtig sein
zu wollen. Wenigstens nach außen hin. Damit niemand merkt, was wikrlich Sache ist.
-matt Sie Intelligenzbolzen Wenn Sie es nicht wissen, gibt es doch keinen Grund so freundlichzu reagieren
und wenn Sie wissen, dann hüten Sie um Himmels willen das Wissen, damit die Schönheit erhalten bleibt.
Feierlichkeit und Ehrfucht Am vergangenen Wochenende war ich bei einer Ersten Hl. Kommunion und ich war
entsetzt, was einem dort geboten wurde, von Feierlichkeit und Ehrfurcht war rein gar nichts zu spüren,
selbst viele evangelische Christen sagten so etwas würdeloses hätten sie noch nie erlebt! Das ist das
Niveau eines Damenkränzchens. Was „würdelos“ war wird mit keiner Silbe erwähnt. Wenn Kritik, dann aber
Ross und Reiter nennen und bitte nicht im Unverbindlichen verharren. Wer hat denn schon Anspruch auf eine
fragwürdige Feierlichkeit und Ehrfurcht kann man ohnehin nicht einklagen. Die Meinung evangelischer Christen
sind in dem Fall völlig deplaziert. Feierlichkeit und Ehrfurcht kann man noch nicht mal im Supermarkt
kaufen. Aber viele sprechen davon. Die Autorin erweckt den Eindruck, als wollte sie in ihrem Beitrag ihr
Unbehagen an der derzeitigen Liturgie zum Ausdruck bringen, um einen „konstruktiven“ Beitrag zur Einführung
der alten, klassischen, römisch-katholischen und tridentinischen Liturgie zu leisten, möglicherweise
eine Bresche zu schlagen. Sie tut es mit völlig untauglichen Mitteln. Räsonnieren, ohne etwas Konkretes
‘rüberzubringen kann ja wohl jeder.
Stimme der Vernunft „Dumpfbacken der Redaktion“ Wer derart über die Arbeit der kreuz.net-Redaktionherzieht,
verzichtet sehr bewusst auf die Seriosität seiner Kritik. Von Vernunft kann in dem Zusammenhang wenig
die Rede sein. Das ist unqualifiziertes Gepoltere, weil einem was nicht in den Kram passt. Mit der Vernunft
sollte man es nicht zu kühn treiben, sonst verdünnt sie sich zur zickigen Vernünftelei. Wer im Glashaus
sitzt, sollte nicht mal mit ?:) schmeißen, sagt eine alte Lebensweisheit.
Jörg Guttenberger Wenn jeder seinen Glauben nach dem Vorbild der freien Beliebigkeit der 68er ausrichten
kann, was haben die Schriften dann noch für einen Sinn? Die Worte Jesu wären reine Luftblasen! Wenn
Sie das alles für sich verwirklichen, was Sie mir vorlegen, haben Sie persönlich genug zu tun und eigentlich
keine Zeit, sich darum zu kümmern, wie andere Dinge angehen, mit ihnen versuchen umzugehen, ohne sich
den eigenen Glaubensrosengarten zu züchten. Sie verlangen von mir Auskünfte, zu denen Sie überhaupt
keine Berechtigung haben. Was geht Sie meine Jurisdiktion an? Ich liefere micht nicht an die Inqiusition
selber aus. Auf Selbstauslieferung besteht seitens der Institution überhaupt kein Anspruch. Die Drecksarbeit
sollen die Denunzianten machen.
FSSPX? FSSPX Was verbirgt sich hinter dieser Abkürzung. Ich habe einen Forumsteilnehmer schon einmal
gefragt, aber der ist mir die Antwort bislang schuldig geblieben. Jetzt frage ich einfach mal in die Runde.
Vielleicht weis wirklich jemand was sich dahinter verbirgt. Oder ist es nur ein inhaltsleeres effekthaschendes
Kürzel, das beliebig verwendet werden kann?
Widernatürliche Unzucht widernatürlich Unzüchtigen Propaganda zu machen. Kurz vor Mitternacht ist natürlich
die richtige Zeit, um massive Vowürfe in die Welt zu schleudern und mit Brachialbegriffen wie „widernatürlich“
und „Unzucht“ zu punkten und aufmerksam zu machen. Was ist eigentlich „widernatürlich“, doch wohl auch
so ein Begriff aus der moralinsauren Ecke, und erst der Wortkomplex „Unzucht“ – was sich da alles hinein
geheimnissen lässt. Das tut bestimmt gut und kann eine ganze Jugendorganisation in Misskredit bringen.
Eine aufbauendeTat kurz vor der großen Geisterstunde.
Alkuin Sie sind aber nicht KATHOLISCH! Ob Sie das in der nassforschen Art nach Inquisitoren-Mentalität
feststellen können, ist Ihre Sache. Sekte gehören Sie eigentlich an: den Sedisvandisten, den Pius- und
Petrusbrüdern, den Ewiggestrigen oder zur Gruppe kirchlicher Atheisten? Ich frage ja nur. Ich verurteile
nicht und weise auch niemand aus der Kirche, mea culpa!
Nachweis für was? Zur Erinnerung: 1955: 11,9 Millionen (Alter Ritus) 1965: 11,7 Millionen (Alter Ritus)
1975: 8,8 Millionen (Neuer Ritus) 1985: 6,8 Millionen (Neuer Ritus) 1995: 5,2 Millionen (Neuer Ritus)
2005: 3,7 Millionen (Neuer Ritus) 1965 bis 2005: minus 68 Prozent Was soll mit dem absurden, völlig unbeweisbaren
Schmonzes bewiesen werden? Camus sagt: Wir müssen annehmen, das Sisyphos glücklich war. Das trifft in
die widersinnige Kerbe.
#107 Czibo Nieznany 17:52:15 | Donnerstag, 26. April 2007
Handfeste politische Gründe Würde die Lehre Ihnen zweifelhaft werden, wenn der Papst die Notwendigkeit
erkennte, sie gegen aufkommenden Widerspruch zu dogmatisieren? Wenn die Lehre ohnehin schon ohne Dogma
zum Glaubenskatalog gehört hat, dann hätte sie nicht dogmatisiert werden müssen. Es waren doch eher
handfeste politische Gründe, die dazu geführt haben, dass der damalige Pontifex „sein“ Unfehlbarkeitsdogma
bekam, obwohl eine ganze Reihe von Bischöfen vor der Entscheidung schon abgereist war. Zudem hat das
Dogma auch noch eine weitere Kirchenspaltung verursacht, in dem sich die Altkatholiken vom Korpus der
Römischen Kirche getrennt haben, um eine eigene Kirche zu begründen. Von Klugheit bei diesem Dogma kann
man nun wirklich nicht sprechen. Es ist ein typischer Fall päpstlicher Biegen-oder-Brechen-Politik. Die
Tatsache dass Menschen sterben müssen, ist bei allem Wohlwollen in keiner Weise geeignet, den Dogmatsierungseignungstest
zu bestehen. Das geschieht ohne Dogma im rein physikalischen Leben. Die päpstliche Unfehlbarkeit hat
dagegen mit Glauben zu tun. Ich kann sie für wahr halten, aber unbedingt daran glauben brauche man nicht…!
Sie kann gut im Raum stehen und stört nicht.
#48 Czibo Nieznany 15:36:04 | Donnerstag, 26. April 2007
Ärger über Luther Keiner spricht von Verleugnen. Ich habe nur den Eindruck, dass sie über die Person
Martin Luthers einen unglaublichen Ärger oder Hass los werden wollen. Trotzdem können wir annehmen,
dass er bei allem wozu er den Anstoß und Ärgernisgegeben hat, in die Barmherzigkeit Gottes eingegangen
ist, weil er, begabt wie er nun einmal war, für die Sache Gottes, resp. für das Wort Gottes, als Mönch,
Priester und als Doktor der Theologie wie ein Löwe gekämpft hat. Wenn die damalige Kirche klüger gehandelt
hätte, wäre der Fall Luther vielleicht nicht derart eskaliert, dass es zur Kirchenspaltung gekommen
ist. Dahinein spielten auch noch massive politische und finanzielle Gründe (ein neuer Petersdom sollte
her) mit. Es waren nicht nur Glaubensdinge, über die verhandelt wurde. Ich werde ihn, Martin Luther,
immer als einen unserer Leutebetrachten, ähnlich wie der jüdische Autor Shalom Ben Chorin über Jesus
immer als von „unserem“ Bruder gesprochen hat. Wenn Sie es anders wollen, tun sie es in aller Freiheit.
Wolfgang Huber, Margot Käßmann, Johannes Friedrich sind honorable Repräsentanten ihrer evangelischen
Kirchen. Wenn sie den Kirchen der Reformation angehören, sind sie dennoch von Katholiken als Brüder
und Schwestern im Glauben anzusehen, durch das gemeinsame Sakrament der Taufe und nicht als Fremde. Bei
aller nötigen Profilierung bin ich dagegen, die alten hässlichen konfessionellen Mauern erneut aufzurichten.
Daran werde ich mich nicht beteiligen, so wahr mir Gott helfe.
Verhängnisvolle Todsünde Was Bischof Krenn in der Vergangenheit zu verantworten hatte, dürfte mit der
Aufgabe des Bischofsamtes offiziell beendet sein. Jetzt noch immer von „verhängnsivoller Todsünde“ zu
schreiben und zu sprechen, grenzt schon an Leichenfledderei. Das ist in hohem Maße geschmacklos. Irgendwann
könnten auch die „Geier“ einmal Ruhe geben. Oder wollen die mit den bohrenden, unverschämten Nachfragen
nur von den eigenen Leichen im Keller ablenken.
#69 Czibo Nieznany 13:51:52 | Donnerstag, 26. April 2007
Späte Reue haben die Orthodoxen aber auch und Byzanz ist trotz der göttlichen Liturgie am aussterben.
Es fällt nicht schwer, sich vorzustellen, dass sich weder die Orthodoxie Kirchen noch die Römische Kirche
sich selbstgefällig auf die Schulter klopfen können. Die auf ihnen lastende Personalfluktuation und
der Geldschwund (Bistum Berlin) haben sie zu einem großen Teil selbst verursacht. Jetzt kommt die Reue
etwas spät, aber immerhin. Wenn es denn Reue ist und keine allgemeine kirchliche Ermüdungserscheinung.
Nach fast zweitausend Jahren wird auch mal der beste Beton (und auf diesen Felsen will ich meine Kirche
bauen) einmal mürbe. Darauf hätte er, der Beton, auch Anspruch. Ob es nach der Kirche je wieder eine
ähnliche Institution geben kann, weiß letztlich nur der liebe Gott.
#57 Czibo Nieznany 13:15:54 | Donnerstag, 26. April 2007
Abdriften Es ist eine kluge Entscheidung der Amtskirche, die Messen nach dem alten, klassischen, römisch-katholischen
Ritus in einem bestimmten Umfang, aus einem gewissen Kalkül heraus, zuzulassen, bevor Gläubige massenweise
zu Pius- und Petrusbrudershaften abdriften. Das könnte leicht zu Sektierertum verführen.
#53 Czibo Nieznany 13:05:16 | Donnerstag, 26. April 2007
wolfgang.e die eine himmlische Liturgie. Da haben es die orthodoxen Christen allemal besser. Die feiern
nämlich die Göttliche Liturgie. Die sollte ihnen die katholische Kirche erstmal nachmachen und dann
erst stolz sein, nicht schon vorher.
#46 Czibo Nieznany 13:00:04 | Donnerstag, 26. April 2007
Alkuin ML für die Kirche nicht verehrungswürdig Ich gehe einmal davon aus, dass Sie mit dem Kürzel
ML Martin Luther meinen. Ich kann mich gut erinnern, dass es in den beginnenden siebziger Jahren ernsthaft
Bemühungen in der katholischen Kirche gab, Luther heilig zu sprechen. Für die Idee konnte ich mich damals
nicht begeistern und kann ihr auch in der Gegenwart keine Sympathie zubilligen. Das wäre nämlich der
konterkarierte Luther. Man sollte ihm so etwas posthum nicht antun, Schließlich ist er nicht aus der
katholischen Kirche ausgetreten, obwohl die ihn verstoßen hat. Bis zu seinem Tod war er katholisch. Er
ist also einer von unsern Leuten. Deshalb ist es nicht gerechtfertigt, ihn als Unperson zu behandeln.
Oder möchten Sie, dass man mit ihnen so verfährt? Damit, dass er verschiedene Dinge auf den Punkt gebracht
hat, ist schließlich die katholische Kirche aus ihrer Agonie erweckt worden. Da hat ihr nämlich plötzlich
der Kittel gebrannt. Von Luthers Auftreten hat die katholische Kirche viel partizipieren können. Das
sollte man fairerweise zu geben und nicht in der alten Konfessionalisten-Masche weiter trommeln und gegen
seine Person hetzen. Die Kirche weiß sehr wohl was sie an Luther hat, auch wenn sie das nie so deutlich
zum Ausdruck bringt.
Himmlisches Jerusalem Die Idealgestalt der Kirche ist das Bild vom himmlischen Jerusalem. Das irdische
Jerusalem ist viel zu sehr zerstritten wie eben auch die christliche Kirche, gibt ergo keine Idealgestalt
ab. So bleibt der Kirche auf Erden nur die Möglichkeit, diesem himmlischen Ideal unter großen Schmerzen
nachzuhinken, in der frustrierenden Erkenntnis, das Ideal nie erreichen zu können. Das ist vielleicht
gut so und trägt viel dazu bei dass sich das Klima der irdischen Kirche nicht überhitzt und es im irdischen
Zustand vielleicht zur Explosion kommt.
#42 Czibo Nieznany 10:43:55 | Donnerstag, 26. April 2007
r.ruhrgebietler Leider ist mir nicht ersichtlich, welche Botschaft Sie mit Ihrem Beitrag bei mir rüberbringen
wollen. Abgesehen davon, dass Rosenkranz nicht zur Messe passt, sondern Ausruck privater Frömmigkeit
im stillen Herzenskämmerlein ist.
#44 Czibo Nieznany 10:38:46 | Donnerstag, 26. April 2007
Alkuin Bullshit!!! Wenn Ihnen Luther schon nicht in den Kram passt, könnten Sie sich wenigsten vielleicht
etwas gepflegter artikulieren. Nicht zuletzt auch wegen des hehren Namens Alkuin mit dem Sie sich zieren.
B… und Alkuin: das passt einfach nicht!
#105 Czibo Nieznany 10:32:02 | Donnerstag, 26. April 2007
Dr. Christoph Heger Sehen Sie es mir bitte nach, wenn ich Ihnen nicht ganz zustimme. Ich denke mal die
Verpflichtung, die Unfehlbarkeitdes römischen Pontifex, die unbefleckte Empfängnisund die leibliche
Aufnahme Mariens in den Himmel zu glauben. Mit den Problemen mussten sich gutgläubige Katholiken bis
zur ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts (1854: Dogma von der unbefleckten Empfängnis) nicht auseinandersetzen.
Die drei Stücke waren im großen Glaubensgemenge fragmentarisch vorhanden, aber nicht dogmatisch. Das
Fegefeuerkannte man im ganzen ersten Jahrtausend der Christenheit nicht, es ist eine mittelalterliche
Kstruktion, ebensowenig das Filioque, mit dem leider Gottes die römische Kirche mutwillig die Einheit
der christlichen Kirchegesprengt hat. Das alles sind solche Glaubenszusätze, die ursprünglich nicht
dabei waren und eigentlich nicht sein müssten. Sie sind nicht wesentlich, aber ein guter Katholik sollte
sie wenigstens für wahrhalten, die Möglichkeit einräumen, dass sie wahr sein könnten, wenn sie es
nachweislich wahr wären. Das habe ich mit der gewachsenen Glaubensmasse gemeint. Sie hat sich natürlich
nicht geändert, wenn ausschließlich Jesus Christus im Mittelpunkt des Glaubens steht. Deswegen erachte
ich alle diese teils fragwürdigen Zusätze auch als zweit-, sogar als drittrangig, vor allem als heilsunwesentlich.
Auf dieser Schiene könnte ich mir eine Verständnisbrücke gut vorstellen.
#82 Czibo Nieznany 10:09:45 | Donnerstag, 26. April 2007
Fröhliche Urständ Es ist eine atemberaubende Vision wie es denn in der Kirche im Jahr 2067 aussehen
könnte. Ich habe das Einpersonenstück „Die Päpstin“ vor Jahren auf der Bühne mit der begnadeten Maria
Becker gesehen. Es war in jeder Hinsicht eine großartige Leistung. Nur hat das Stück einen anderen Ausgang
als die Spiegelvision. Sie hat mich mehr als nachdenklich gestimmt. Denn plötzlich feierten die ganzen
Altertümer, die jahrzehntelang eingemottet waren, Zölibat, und, und, und wieder fröhliche Urständ…
schulschwänzer Wenn man nichts von der Kapitalansammlung keine Ahnung haben und nichts davon wissen will,
kann man doch kapitalismuskritisch sein. Das widerspricht sich doch nicht.
#39 Czibo Nieznany 09:32:15 | Donnerstag, 26. April 2007
Wehe, wenn der Reiz verflogen Wenn der Reiz des (alten) Neuen verflogen und die Sensation der alten klassischen,
römisch-katholischen Litrugie keine Sensation mehr ist und es keinen Mut mehr braucht, sich dazu zu bekennen,
wird auch der Liturgie-Jet(heute Münster, morgen Rosenheim und übermorgen Saarbrücken) rapide aufhören
und die Massen werden nicht mehr in die Kirchen strömen, möglicherweise tagelang quer durch die Republik
düsen, um an dieser geliebten, geschätzten und teuren (!) Liturgie teilehmen zu können. Wenn sie, die
Liturgie, nämlich überall verbindlich eingeführt ist, wird es sehr schnell zu Ermüdungserscheinungen
bei den jetzt noch strömenden Fans kommen, weil plötzlich der Eventcharakter verlorengegangen ist. Und
viele werden sich nach der Schönheit der nachkonziliaren Liturgie zurücksehen, als noch alles verständlich
und die Kirchen längst nicht hoffnungslos überfüllt waren und alles einfach viel besser war als bei
der plötzlich wieder aufgepfropften alten, klassischen, römisch-katholischen Liturgie. Plötzlich wird
man von der klassischen nachkonziliaren Liturgie schwärmen, nach der die katholische Christenheit so
dürstet. Und es wird ein stetes Kommen und Gehen der Liturgien in bunter Folge geben und alle werden
zufrieden sein: die kämpfenden Pius- und Petrusbruderschaften, die unverbesserlichen Nachkonziliaristen,
die ewigjungen Ewiggestrigen, die altgläubigen Raskolniki und die sich stets im rechten und wahren Glauben
Befindlichen und viele andere Sekten, deren Namen niemand kennt.
#27 Czibo Nieznany 09:11:22 | Donnerstag, 26. April 2007
r.ruhrgebietler Eben jene Organisation wäre gut beraten nicht dem Irrglauben wie islamismus, buddhismus
etc. fraternisieren und ihnen evtl. den Stellenwert einer „Religion“ zu geben: Wer ist wie Gott? Der gegangene
Weg des JP-II in Assissi ist denkbar falsch und gotteslästerlich! Und plötzlich erwächst da ein Herkules
oder Deus ex machina, der den Kampf gegen die ganze Welt der kirchlichen Entwicklung aufnehmen will. Nur
die ganze Welt weiß noch nichts davon und daher verpufft die ganze Energie. Vierzig Jahre „Irrglauben“
müssen allerdings auch ihren Ausdruck finden. Das ist richtig so. Dafür gibt es das Forum, wo man den
Kram parken kann.
#101 Czibo Nieznany 08:52:25 | Donnerstag, 26. April 2007
Inquisitoren-Mentalität Es kommt doch gar nicht darauf an, jeden Buchstaben, jedes Wort, aus dem riesigen
Glaubenskatalog der Kirche detailgenau zu glauben. Damit könnte manin diesem kurzen Erdenleben doch nicht
fertig werden. Der Glaubenskatalog, ist auch gar nicht so gedacht. Im Verlauf der Jahrhunderte ist die
Glaubensmasse immer größer geworden. Das eine davon ist heilsnotwendig, das andere durchaus sinnvoll,
biblisch begründet und wieder anderes ist ein theologisches Konstrukt (= Fegefeuer), manches unwesentlich
und einiges einfach ersatzlos der Barmherzigkeit (=streichen) zu übergeben. Wenn man das alles was im
Glaubenskatalog für wahrhalten kann, reicht es doch. Der Buchstabe tötet, der Geist macht frei. Deshalb
ist mir unbegreiflich, dass manche Leute immer noch glauben, unbedingt als Laternenputzer unterwegs sein
zu sollen und jedwedem ein zu glaubendes Dekret aus einem finsteren Jahrhundert präsentieren zu müssen
und ihn danach zu beurteilen ob dieser Mensch denn als guter Katholik zu gelten habe oder als verachtenswert
irrenden, der mit dem Bann und schlimmerem zu belegen wäre. Das nenne ich Inquisitoren-Mentalität.
#41 Czibo Nieznany 08:33:47 | Donnerstag, 26. April 2007
Beipflichten Die Katholiken sollen dem Vater im Himmel danken, dass er Luther geschickt hat. Es hat sich
nur noch nicht herumgesprochen oder durfte sich nicht herumsprechen, dass die Renaissance-Kirche sonst
mit Pomp und Glorieuntergegangen wäre. Da war das Tridentinum die Rettung aus allerhöchster Not. Kein
Stein wäre mehr auf dem anderen geblieben. Luther hat das Opfer gebracht, ungehorsam zu sein, die Bannbulle
zu ignorieren und schließlich die Exkommunikation auf sich zu nehmen, damit die Kirche erhalten bleiben
konnte.
#39 Czibo Nieznany 07:46:53 | Donnerstag, 26. April 2007
Luther war Mönch und Priester Luther war Mönch (Augustinereremit) und geweihter Priester, auch wenn
manchen das überhaupt nicht ins abgeschottete Weltbild passt. Die Priesterweihe ist nach katholischer
Lehre unauslöschlich. Warum soll Luther jetzt plötzlich „ein gefallener Engel“ sein. Damit er in den
Kram passen kann. Da war wohl eine Stelle als gefallener Engel frei und weil auch die katholische Kirchengeschichte
nicht ohne Lutherauskommen kann, hat man wohl gedacht, geben wir sie ihm, allein aus Gnade (sola gratia)…!
#43 Czibo Nieznany 01:05:07 | Donnerstag, 26. April 2007
matt2 Ähnliches würde ich heute genauso im Angesicht der Hierarchie wiederholen. Es ist doch offensichtlich,
dass die Kirche durch ihre verfehlte Theologie ihre Schismen heraufbeschworen hat. Da kommt endliche etwas
profundes über die Reformation ins Forum, nach den vorangegangenen Schlammschlachten. Das ist zu begrüßen,
im Gegensatz zu den unerträglichen Ausfälligkeiten über die Reformation, in der zwar nicht alles golden
war, die aber für Deutschland den enormen Kulturschub in die Neue Zeit bewirkt hat, an dem auch Katholiken
gern partizipier haben. Aber es war Luther, der den Stein ins Rollen gebracht hat, kein verbissener Professor
Eck und wie die damaligen Hüter des vermeintlichen Glaubens sonst noch hießen.
#35 Czibo Nieznany 00:23:05 | Donnerstag, 26. April 2007
Wehrbauer Dann bleiben Sie heute Nacht mal wach und stellen sich vor, dass czibokein ugrischer Name ist,
sondern ein slawischer Name. Sie sollen deshalb aber, Gott der Gerechte, nicht die ganze Nacht wach bleiben.
Das wäre einfach zuviel.
#24 Czibo Nieznany 00:17:37 | Donnerstag, 26. April 2007
santo domingo Es ist immer erfreulich auf Menschen zu treffen, die lesen können und nicht der vermeintlichen
Pflicht unterliegen, immer nur die Lehre der Kirche mit Dekreten aus verschwundenen Jahrhunderten belegen
zu müssen, auch wenn die Verhälntnisse ganz andere sind. Sie sind einer der ganz Wenigen… :(3
#20 Czibo Nieznany 00:07:49 | Donnerstag, 26. April 2007
Furcht vor der Tradition Die Furcht vor der Tradition können nur die Traditionalisten haben, weil sie
links und rechts von der Gegenwart überholt werden. Traditionalisten beharren gern in ihrem Kokon und
stellen dies auch gern mit dem Pomp und der Glorie der untergegangenen triumphalistischen Kirchenepocheeines
Pius XII., die es seit Johannes XXIII. nicht mehr gibt, beim alten klassischen, römisch-katholischen
Event zur Schau. Das Volk läuft heute da und morgen woanders hin (Hosianna, DEM SOHNE DAVIDS… Kreuzige
ihn…). Dann nützt das Aufwärmen der alten, klassischen, römisch-katholischen Liturgie nicht viel,
wenn sie einer Generation präsentiert wird, die damit wenig anfangen kann. Vierzig Jahre mit der nachkonziliaren
Liturgie haben mehr bewirkt, als das Herunterhaspeln der Rubriken in den Jahrhunderten seit dem Tridentinum
davor. Die heutige Generation könnte, anstatt der alten, klassischen, römisch-katholischen Liturgie
nachzulaufen, genauso zum buddhistischen Ritual gehen. Aber das wollten die Konzilsväter vor 40 Jahren
nicht und sie haben recht behalten.
Meschuge… Was heißt eigentlich meschuge. Und wenn man es wüsste wäre es auf die voran laufend erzeugte
Hypochondrie zurückzuführen? Echt meschuge (= verrückt).
Listenführer rausgetreten Da sind die Listenführer wieder am Werk. Sie listen alle Personen fein säuberlich
auf, wie das auch schon Pg Blockwart und Genosse Untersekretär getan haben und gestapo und stasi leichteren
Zugang haben konnten und jetzt wird der Strumpf Zwei-Rechts-Zwei Links weitergestrickt. Wo ist das Getue
schon alles geendet und wo wird diese verdammte Listenführerei noch einmal enden?
Graf von Galen „Sie glaubt fest, bekennt und verkündet, daß „niemand, der sich außerhalb der katholischen
Kirche befindet, nicht nur keine> Heiden“1, sondern auch keine Juden oder Häretiker und Schismatiker,
des ewigen Lebens teilhaft werden können, sondern daß sie in das ewige Feuer wandern werden, „das dem
Teufel und seinen Engeln bereitet ist“ [Mt 25,41], Sehen wir uns dann…?
Vorsichtshalber nichts… Von der Gegenwart Gottes im Tabernakel sagte er vorsichtshalber nichts. Wenn
ich in einer Moschee bin, hat mir auch noch kein Imam gesagt, was es mit dem Mihrab auf sich hat und welche
Funktion er einnimmt. Und wenn ich zur Synagoge ging, war auch kein Rabbiner in der Nähe, der mir erläutert
hätte was denn der Aron-kodesh mit dem Ewigen Licht (Ner Tamid) sei. Das gehört wohl zur Bildung, dass
man das dies weiß vor allem aber nicht neugierig herumfragt, um die Gefühle Andersgläubiger nicht anzutasten.
So einfach ist das.
semper.reformandus Sie stimmen mir sicher zu, dass ist sinnlos ist, sich auszutauschen, wenn das Gegenüber
den Inhalt der eigenen Mitteilungen nicht versteht. Der Austausch ist insoweit erschwert, weil Sie mit
dem unbewiesenen Anspruch antreten, die richtige Wertung der Dinge vorzunehmen. Abweichende Meinung bereiten
Ihnen Probleme. Nun denn! Welche Botschaft möchten Sie damit ‘rüberbringen: „wenn das Gegenüber den
Inhalt der eigenen Mitteilungen nicht versteht“. Woher haben Sie die Kenntnis? Ich würde mir allein schon
aus Höflichkeit nicht anmaßen, Ihnen zu unterstellen, dass Sie Ihre Mitteilungen nicht verstehen, nur
weil Sie an der Meinung anderer zu knacken haben. In Glaubensdingen gibt es keine objektiven Tatbestände.
Die schwimmen alleim Meer des Subjektiven.
Kein Grund, überheblich zu sein Wer hätte denn geglaubt, dass es nach den Vorfällen in St. Plöten
vor drei Jahren nie mehr wieder zu Übertritten dieser Art kommt? Das wäre ja schon mehr als naiv. Der
Betroffene kann einem leid tun, dass er seine Chance nicht erkannt hat. Trotzdem gibt es keinen Grund,
das allgemeine Klagelied über die sittliche Verwerflichkeit in dieser Welt, die eine Schöpfung Gottes
ist, anzustimmen. Da passt alles ‘rein, ob es sittlichen Ansprüchen genügt oder nicht. Auch der erneute
Vorfall 20 Kilometer von St. Pölten entfernt. Vielleicht sollte man die sittlichen Ansprüche bei anderen
nicht zu hoch schrauben, desto weniger wird man enttäuscht und braucht dann auch die eigene moralische
Meßlatte nicht zu hoch zu halten. Dann könnte das Leben insgesamt erträglicher werden. Oder jeder sollte
vor seiner Türe kehren… und nicht mit dem Finger auf die anderen zeigen, weil…! Zur Überheblichkeit
über den Betroffenen gibt es keinen Grund.
Glauben ist für die Gläubigen Das mit dem Glauben ist so eine Sache gerade in den höheren Rängen der
kirchlichen Hierarchie. Da überlässt man die Tätigkeit schon mal gern den Gläubigen, allein schon
aus diplomatischen Gründen. Schließlich gibt es den Glauben der Kirche. Da kann sich ein hochrangiger
Vertreterschon zurücknehmen. Es gibt genügend Fußvolk, das gern bereit ist, alles zu glauben und dafür
auch noch das aufwändige Geschäft des Zeugnisses in Kauf nimmt.
Bendikt Dann muss ich einen völlig verkehrten Bericht hier bei kreuz.net zum gleichen Thema gelesen haben.
Selbst wenn es keine etablierten Kirchen in der Türkei gibt, ist die distanzierte Erklärung des Monsignore
ein Offenbarungseid für das Christentum in der Türkei. Daran gibt es nichts zu beschönigen.
semper.reformandus Ihre Behauptung, es habe damals eine der Einführung der NO Messe vergleichbare Liturgieänderung
gegeben und die damaligen Gläubigen hätten – bei Gefahr des „Scheiterhaufens“ – nicht mehr in ihre „alten“
Messen gehen können, ist – mit Verlaub – Quatsch. Es gab nie „Scheiterhaufen“ wegen so etwas. Ihre gesamte
Argumentation, zeigt, das Sie die Kirche hassen. Vor einigen Tagen haben Sie sich abgemeldet, aber mit
meinem Artikel habe ich Sie wieder wach gerufen. Das sollte mich freuen. Weniger freut es mich, dass Sie
herablassend über die Meinung anderer urteilen. So recht von der verstockten katholischen Leber weg.
Wer nicht mit uns Halleluja schreit ist gegen uns, …wa? Das macht den Meinungsaustausch nicht sehr angenehm,
wenn man auf Leute trifft, die sich ausschließlich in der Rolle des Defensor fidei sehen und nichts anderes
gelten lassen wollen, wenigstens zur Kenntnis nehmen, dass andere einen anderen Zugang haben (im Hause
meines Vaters sind viele Wohnungen…). Die Gefahr des Scheiterhaufens war zu Zeiten des Tridentinums
oder unmittelbar dafür sehr wohl gegeben. Sie sollten vielleicht einmal die Ketzergeschichte zu Rate
ziehen, bevor Sie versuchen andere mit Schimpfen bloßzustellen. Sie hantieren mit umgangssprachlichen
Begriffen wie „Quatsch“, was Ihren Beitrag nicht unbedingt seriöser macht. Wenn damit Ihre Ansprüche
befriedigt sind, dann möge auch mir kein graues Haar dazu wachsen.
Abweisend distanziert Es ist schade, dass der Monsignore nichts besseres zu tun weiß, als sich auf die
unschöne Art abzugrenzen. Ein Beispiel für christliche Nächsten-, resp. Bruderliebe hat er damit nicht
gegeben, sondern amtskirchlich dargetan, was die etablierten Kirchen gegenüber Freikirchen in der Türkei
glauben, tun zu dürfen. Wenigstens der Ausdruck der Trauerhätte bei dieser Erkärung nicht fehlen sollen,
um in der Weltöffentlichkeit die Verhältnisse bewusst machen, unter denen Christen in der Türkei leben
müssen. Da spielt es keine Rolle auf welche Weise Christen aktiv sind in den Schulen oder beim Bibel
verteilen, was natürlich viel risikoträchtiger ist. Vor allem sollte die Distanz zwischen den christlichen
Gruppen nichtauf diese unschöne, geradezu barsche Weise vor muslimischem Publikum demonstriert werden.
In der Apostelgeschichte steht: Man kannte sie (die Christen) am Brotbrechen und nicht zur Gemeinde gehörende
sollen gesagt haben: „Seht, wie sie sich lieben“. Steht dieser Satz vielleicht nicht in der Bibel des
Monsignore?
Was ist am Verleih verkehrt? Wenn ich jemand bitte, mir ein Stück Brot zu leihen, kann ich ihm das gegessene
Stück Brot nicht mehr zurück geben. Es muss dann ein neues, anderes Stück Brot sein. Ähnlich ist es
auch mit dem unaussprechlichen Utensil (= Kondom genannt). Bücher kann man leihen und verleihen. Wenn
man sie leiht, sollte man sie möglichst unbeschädigt und ohne Marmeladespuren wieder zurückgeben. Wenn
man Bücher verleiht, weiß man in der Regel nicht, ob man die Bücher je wieder zurückbekommt. Deshalb
bin ich dazu übergegangen, Bücher die andere unbedingt lesen wollen gleich zu verschenken. Dann kaufe
ich mir lieber ein neues Exemplar. Schließlich will auch der Buchhandelleben.
Bernd Stromberg Über welche Stärke Sie verfügen weiß ich nicht. Verfügen Sie über eine solche? Dann
sollten Sie Ihr Licht nicht unter den Scheffel stellen. Wenn Sie über keine Stärke verfügen sollten,
ist es auch kein Schaden. Immerhin konnte ich Sie mir meinen Beiträgen zum Lachen bringen in diesem Tal
der Tränen. Wem gelingt das heute noch. Deshalb brauchen Sie aber nicht neidisch zu sein, sondern lachen
Sie einfach nach Herzenslust.
Irrgeleitet Wenn man so überzeugt ist, wie die Mitglieder der Piusbruderschaft, dem rechten Glauben zu
huldigen (glauben braucht man ja nicht) kann eigentlich wenig schief gehen. Dann schmeißt man den andern
einfach vor, das sie Irr- oder Ungläubige und dann hat sich das. Sollen die sich mit dem Schmäh doch
rumbalgen. Wer sich selbst verteidigt, hat das meistens auch notwendig. Aber davon geht die Welt nicht
unter…!
Denunzieren und ausspionieren Und was waren das alles mal so schöne Handhaben, um andere Leute ausspionieren
zu können und gleich zu denunzieren. Ich weiß was: Der verkuppelt und der ist homo…!fett] Damit konnte
man sich Leute vom Leibe und in Schach halten, konnte sie erpressen. Und das Schöne war, die hatten überhaupt
keine Chance sich zu wehren, sonst wären sie gesellschaftlich im totalen Aus gelandet. Und Sonntags konnte
man als Denunziant immer stolz erhobenen Hauptes zu Messe schreiten und brauchte nicht zu beichten, weil
man ja gegen diesündigen Umtriebe[fett]gekämpft und denunziert hat. So geht halt wieder einmal eine
schöne Träne auf Reisen.
Und damit basta…! Die Diakonweihe ist eine Vorstufe zur Priesterweihe. Basta. Die Basta-Lösung hat
so ungemein charmante christlicheZüge. Man tut sich schwer bei dem Gedanken, dass auch Jesus Christus
seine Freude daran haben könnte, wenn er so eine völlig unbegründete Verstiegenheit zur Kenntnis nehmen
muss. Mit den Basta-Lösungen wird er mundtod gemacht, ob das wirklich in seinem Sinn ist und mit der
Idee des allgemeinen Priestertums in Einklang zu bringen ist, wage ich stark zu bezweifeln.
Was soll denn da eklig sein? Wozu eigentlich die hennenhafte Aufregungum Kondome: Wer sie nutzen will
nutzt sie und wer nicht, wird sich auch kein Kondom leihen. Es sei denn, der Betreffende hat im Ernstfall
kein Kondom, leiht sich ein solches und gibt dem Verleiher ein unbenutztes Exemplar wieder zurück. Was
sollte daran eklig sein? Das ist doch korrekte Abwicklung. Nochmals: Wer kein Kondom will braucht keins
zu verwenden, soll sich aber doch um Himmels willen nicht über Leute entrüsten, die Verwendung dafür
haben. Es ist immer gut, eigene Probleme für sich selber zu lösen und keine angeblichen Probleme bei
anderen, die überhaupt nicht wissen können, dass sie das Problem haben.
möchtegern-kathole Warum regen Sie sich auf? Habe ich mit der liturgischen Schickeria etwa doch ins Schwarze
getroffen, wenn sie mit Porsche und Daimler durch die Republik düst, um irgendwo das Event der traditionellen
Liturgie erleben zu dürfen und dabei zu sein. Wenig begüterte, mehrköpfige katholische Familien dürften
ganz andere Interessen haben, als Wehleidigkeiten zu pflegen, um der alten, klassischen, römisch-katholische
Liturgie frönen zu können. Und wenn dem so wäre, wie Sie es schildern, nun dann kann man ja auch vom
Liturgie-Jet sprechen, wie es auch den Kultur-Jet gibt. o^/ Heute Beethoven in Tokio, morgen Mozart an
der Met in New York und übermorgen Puccini in Buenos Aires. Sie haben übersehen, dass ich den Begriff
Meßandachten nicht erfunden habe. Es gab ihn realiter. Wenn Sie einmal in einem Diözesangesangbuch,
vor dem „Gotteslob“, nachblättern, werden Sie eine ganze Reihe von Meßandachten zu allen Gelegenheiten
und Intentionen finden. Die waren notwendig, um die Gottesdienstbesucher zu beschäftigen. Stellen Sie
es bitte nicht in Abrede. Genausowenig wie der Rosenkranz nicht zur Messe gehört. Wenn sie es persönlich
für gut finden, bei der Eucharistie den Rosenkranz zu beten, tun Sie was sie brauchen, aber schreiben
Sie es bitte anderen Christen nicht als selbstverständlich vor.
Liturgischer Schickeria Die plötzlich hochgespielte Sehnsucht nach der alten, klassischen, römisch-katholischen,
Liturgie ist eine schlimme Form von Voyeurismus, der auf diese Weise erzeugt wird. Hatten die Christen
vor dem Tridentinum denn auch die Möglichkeit, Zuflucht zu einer gerade nicht aktuellen, dafür antiquierten
Liturgie zu nehmen. Denen hätte doch in den Zeitläufen der Scheiterhaufen gedroht. Heute geht die Ächtung
schwieriger vor sich. Eigentlich wünscht man das Alte, Klassische, Römisch-Katholische, das Echte, Gute,
Wahre und Präsentierbare. Möchte aber im gleichen Atemzug aber nicht als Ewiggestrige/r gelten, wegen
beträchtlichen Imageschadens. Das ist ein enormer Spagat. Es ist eine Masche, aber Liturgie hatte nie
etwas mit Show zu tun. Fragwürdig scheint daher das Herausstellen der Kirchen, in denen die alte, klassische,
römisch-katholische Liturgie begangen wird. Klar doch, dass die liturgische Schickeria mit ihren Porsche
und Daimlers dahin eilt. Dann spielt es auch keine Rolle, wenn wer beim Confiteor stecken, denn es ist
ja gut ? wenn das gläubige? Volk der Schickeria nicht alles versteht. Man ist dann ja eh unter sich und
kann derweil Rosenkranz beten oder in Messandachten verstaubter Gebetbücher blättern, weil es im Moment
keine aktuelle Messandachtsliturgie gibt. Dann geht die Messe auch rum. Aber verstehen braucht man nicht.
Hauptsache ist: Die Kirche ist vollbesetzt.
Kondomverteilerin, na und! Honi soit qui mal y pense („Ein Schuft, wer Böses dabei denkt“ oder „Dem Reinen
ist alles Rein, den andern eben nicht …“) Der Begriff „Kondomverteilerin“ ist doch wohl nicht als Beschimpfung
gedacht. Was sollte auch schlecht an dieser Tätigkeit sein Kondome zu verteilen. Wer das Utensil nicht
braucht, nun, der muss es ja nicht brauchen und kann seine Freude am Verzicht auskosten. Wer es aber braucht,
hat auch seine Freude. Da ist doch beiden geholfen. Eine gut ausgebildete Kondomverteilerin wird keinem
der Klienten die jeweilige Entscheidung verübeln. Das machen meistens Personengruppen, die sich so etwas
nie trauen und daher gern mit dem Nebelschleier des Unanständigen hantieren, als ob das ganze Jahr über
November wäre. Und wenn sie sich mal trauen sollten, dann aber nur verquält und mit gallenbitteren Selbstvorwürfen.
Aber das werden Gott sei Dank immer weniger, die sich dermaßen abquälen. Und, es ist gut so…!
Tempelreinigung ist angesagt 88 Professoren katholisch-theologischer Fakultäten im deutschsprachigen
Raum fordern eine Reform der Glaubenskongregation. Das teilte der emeritierte Tübinger Dogmatiker Hw.
Peter Hünermann (78) am Montag der ‘Katholischen Nachrichtenagentur’ mit. Es wäre kein Schade, wenn
auch hier mehr Visionäres für die Zukunft geschähe und sichtbehindernder Ballast weggeschaufelt und
der Ewigkeit übergeben würde. Das geht natürlich nur, wenn alle herzhaft gewillt sind, sich von unansehnlichen
Überresten zu trennen, um frei zu werden und frische Luft ins Gemäuer zu lassen, ähnlich wie das Papst
Johannes XXIII. einfach gewagt hat. Da kann es dann nicht darum gehen das persönlich total verwilderte
Rosengärtlein unter allen Umständen zu erhalten oder in den Verließen des Vatikan nach unleserlichen
Dekreten zu suchen, die solches Vorgehen möglicherweise verbieten könnten. Großreinemachen wäre angesagt,
Tempelreinigung mit viel Kraft und Herz. Benedikt XVI. fängt schon mal an. Immerhin wird er von deutschen
Theologieprofessoren unterstützt. Das spricht für den nach wie vor vorhandenen refomatorischen Geist
der Theologie in Deutschland.
Kirche als Grabeskirche Für die sehr schöne Josefskirche wurde eine Verwendung als Urnenfriedhof gefunden.
Das ist eine schöne Lösung, wenn ein kirchliches Gebäude auf diese Weise weiter genutzt werden kann.
Wenn in ähnlich gelagerten Fällen bei überzähligen Kirchen ähnlich behutsam gehandelt würde, könnte
man froh darüber sein. Wenn man manche Berichte über Kirchenvernichtungsaktionen zur Kenntnis nehmen
muss, kringeln sich leicht die Nackenhaare. Ein das Stadtbild prägende Gebäude einer Kirche sollte nicht
einfach abgerissen werden oder als Kaufhausoder gar als Bar weiter verwendet werden. Das passt nicht zusammen.
Wer auf die Aachener Idee gekommen ist, soll beglückwünscht sein. Natürlich ist nicht jedes Kirchengebäude
geeignet, auf diese Weise weiter verwendet zu werden. Wenn der Betonfraß im Gemäuer einer in den sechziger
Jahren erbauten Kirche sitzt, sollte man schon wegen der Erhaltungskosten den Abriss in Erwägung ziehen,
obwohl auch dies nicht schmerzlos sein kann, weil das Gebäude bestimmt nicht wenigen Personen einmal
Schutz geboten hat, wenn sie sich von aller Welt verlassen gefühlt haben. Als Versammlungs- und Gemeinschaftsraum
werden Kirchen schließlich ja auch gebaut. In einer Grabeskirche können sich die Toten versammeln…
Glaubenskongregation reformieren Die Glaubenskongregation ist die älteste und in dogmatischen Fragen
bis heute höchste Kurienbehörde des Vatikan. Geleitet und geprägt hat sie zwischen 1981 und 2005 der
deutsche Kardinal Joseph Ratzinger. Als Papst Benedikt XVI. muss der sich nun mit geballter Theologenkritik
auseinandersetzen: 88 katholische Professoren wollen die Glaubenskongregation reformieren. Die Meldung
fand ich bei ikvu. Da haben sich die Theologieprofessoren ganz schön viel vorgenommen, die Behörde zu
reformieren. Wenn es dann nur mal nicht beim Verschieben von Möbeln bleibt, sondern, dass alte unbrauchbar
gewordene, lästige Stücke und Teile ersatzlos entfernt werden. Immerhin ist mit der Fegefeuer-Entscheidung
schon einmal ein Anfang gemacht.
Benedikt Das Fegefeuer ist im Gegensatz zum Limbus puerorum übrigens auch kirchliche Lehre. Ich wüsste
auch weiterhin nicht, was dagegen zu sagen wäre. Und wenn es kirchliche Lehre ist, was macht diese Lehre
plötzlich so aktuell, dass man sie buchstabengetreu auch glaubensmäßig nachvollziehen müsste. Auch
wenn es kirchliche Lehre aus dem Mittelalter ist, zeigt doch die vatikanische Entscheidung, dass es Hoffnung
für die Ungetauften gibt. Damit wurde ein Durchbruch geschaffen. Endlich. Wo gibt es denn die Notwendigkeit
die Lehre vom Fegefeuer derart in den Mitelpunkt zu stellen. Sie ist Nebensache und besagt aus selbst
heraus, dass man auch ohne sie auskommen kann. Zumindest mussten die Christen um ersten Jahrtausend ohne
die Fegefeuerlehre auskommen. Über Jahrhunderte wurde sie mitleidig im Gepäck der kirchlichen Lehren
mitgeschleppt, weil sie vielfach als lästig und unbrauchbarempfunden wurde. Das bestätigt doch auch
die jüngste vatikanische Entscheidung. Ich bin guter Hoffnung, dass mit Entscheidungen ähnlicher Qualität,
während dieses Pontifikats weiter zu rechnen sein wird. Und das ist gut so, weil theologischer Ballast
auf diese Weise hinter sich gebracht werden kann.
VirFortis Gott ist Liebe, reine Liebe. Dort wo er nicht ist weil von uns verworfen, bahnt sich das Böse
seinen Weg und wirkt für sich Wenn Gott Liebe ist, wie kann sich dann das Böse seinen Weg bahnen und
sogar Menschen anfallen, die ihn nicht verworfen haben? Gott ist Liebe. Er hat aber auch die Seite des
schroffen Abgrunds, die Fähigkeit der Abwesenheit. Eigentlich hat er alle Fähigkeiten, nicht bloß die
im Katechismus aufgeführten guten, schönen lieben Eigenschaften, damit es zum Bild vom „lieben Gott“
besser passt. Mit Schlagworten wie „Gott ist Liebe“ sollte man daher sehr vorsichtig umgehen, weil sie
nicht alle Menschen in dieser Unbedarftheit verkraften können.
Benedikt Das muss nicht so sein. Das kann so sein. Christus hat nie vom Fegefeuer gesprochen. Er hat die
Hilfskonstruktion nicht benutzt. Die ist eine theologische Krücke mehr nicht und daher auch nicht verbindlich
im Credo aufnommen. Wenn die Kirchenleitung äußert, dass auch für Ungetaufte berechtigte Hoffnung besteht,
muss doch die mittelalterliche Fegefeuertheologie nicht weiter festgeklopft werden. Ich sehe keinen Sinn
darin.
Wem dienen die Beschimpfungen? Diese katholische Judensekte ist eine Beleidigung für die gesamte Natur;
Katholiken sind die schlimmsten Gotteslästerer, die diese Welt je gesehen hat. Was ist eigentlich Lutheraner?
Die Antwort bleibt er in der Liste schuldig. Woher nimmt er das Recht derart unqualifiziert zu Schimpfen
wie es ihm gerade in den Sinn kommt ohne auch nur ein Jota zum Thema konkret beizutragen. Vielleicht ist
der Name nicht gut gewählt. Mit Luther, der mitunter auch ein Poltergeist sein konnte, haben die Einwürfe
nichts zu tun.
Jesus war Jude Antisemitismus ist eine Sache des Neides. Warum dürfen Christen nicht so das auserwählte
Volk sein, wie es den Juden verheißen ist? Das ist die Wurzel des Grundes dafür, dass es Antisemitismus
gibt und erinnert an die Geschichte von Kain und Abel. Wenn Christen die Bibel jemals genau gelesen hätten,
wüssten sie, das Jesus niemals der christlichen Kirche beigetreten ist, sondern dass Paulus die Kirche
begründet hat. Bekanntlich ist Paulus erst nach dem Tode des Jesus und nach Damaskus zum Glauben an Christus
gekommen. Jesus indes war weder orthodox, noch katholisch, noch lutherisch, noch reformiert oder freikirchlich,
sondern er war Jude während seines irdischen Lebens. Manchen Christen fällt es schwer, die Tatsache
zu akzeptieren. Sie glauben, ständig den Stachel löcken zu müssen und Ansprüche geltend zu machen,
die ihnen schlicht versagt sind, obwohl es so gut in ihr Weltbild passen würde. Sie entwickeln daher
manchmal recht abenhteuerliche und menschenverachtende Theorien, mit denen sie schon großes Elend über
die Menschen gebracht haben.
Kriegsminister im Jahr 2003 vom damaligen deutschen Kriegsminister Was ist eigentlich ein „Kriegsminister“?
Der Begriff sagt doch, da ist ein Staatsdiener, der dem Krieg dient, sonst wäre er ja kein Minister.
Wie kann aber jemand dem Krieg dienen, wenn laut Verfassung kein Krieg mehr von Deutschland ausgehen soll.
In der Weimarer Republik gab es den Reichswehrminister und bis 2002 in der Bundesrepublik den Bundesverteidigungsminister.
Von einer Namensänderung des Bundesverteidigungs-Ministeriums in „Kriegsministerium“ ab 2003 ist mir
nichts bekannt. Steckt Absicht hinter dem Namenswechsel oder ist die blanke Unkenntnis daran schuld, weshalb
die Bundesrepublik plötzlich mit einem Kriegsminister brillieren darf?
Geradebiegen Über Tote nichts Schlechtes, aber auch nichts Unwahres! Wenn Herr Oettinger das Wirken seines
Vorgängers als Ministerpräsident hat würdigen wollen, hatte er dazu ausreichend Gelegenheit. Aber Dinge
zu behaupten, die ja nun weiß Gott nicht mit der Realität übereinstimmen und blanke Empörung hervorrufen,
muss nicht sein. Oettinger hat Mitarbeiterstäbe, die ihm eine astreine Rede präsentiert hätten, wenn
er es gewollt hätte. Er musste doch einen Grund haben, das gefährliche Glatteis in Filbinger Biografie
zu beackern, um Realitäten auf den Kopf zu stellen. Das war doch weiß Gott nie und nimmer erforderlich.
Er hat weder Filbingers Weste rein bekommen, noch sich selbst genützt, sondern sich und seiner Partei
ziemlich großen Schaden zugefügt. Wenn das nicht so wäre, hätte er sich nicht zu entschuldigen brauchen.
Deshalb muss sein Fehlverhalten im Nachhinein von konservativen Kräften nicht mit aller Gewalt gerade
gebogen werden.
VirFortis viele darüber Bescheid wissen dass sie post mortem vor dem ewigen Richter Rechenschaft ablegen
müssen Das wissen die Menschen nicht erst seit gestern und heute, aber hat sich in deren Bewusstsein
grundlegend etwas geändert. Da werden Sie mir doch zustimmen: Nein. Der Mensch ist ein eindimensionales
Wesen und unruhig ist er „bis er ruhet in Gott“(Augustinus), der sich nicht als Richter aufführen wird.
Das ist ein altes Greuelmärchen und kann für einen Christen keine Gültigkeit haben. Warum sollte Gott
der schlimme Richter sein wollen, wenn ein Leben lang vom lieben Gottgepredigt wurde und dass Gott Liebesei?
Nur dann wenn es darauf ankommt, wird er plötzlich der unerbittliche Richter, der Alleszermalmer. Dafür
gibt es doch überhaupt keinen Grund.
Leblhuber Ich setzte all meine Hoffnung in Benedikt XVI und seine Nachfolger Wenn ich Sie falsch verstanden
haben sollte, tut es mir leid. Ich kann aber nicht garantieren, dass es nie wieder passiert. Benedikt
XVI. mag in seiner Amtszeit einiges bewirken, dennoch will ich meine Hoffnung nicht unbedingt auf Menschen
setzen. Benedikt XVI. ist ein Mensch und seine Nachfolger werden auch dieser Spezies angehören. Ich denke:
christliche Hoffnunghat eine völlig andere Dimension.
VirFortis Nachdem Sie zu einer schwungvollen Predigt angesetzt haben, dachte ich, wenn Sie Forderungen
an andere richten oder sich über Sektierisches mokieren, einfach mal bei Ihnen nachzufragen, was Sie
konkret besser machen würden oder machen. Eine Jeremiade über das Schlimme in der Welt anstimmen…
nun ja, wer hat das noch nicht getan!
VirFortis Anstatt sich zu bemühen für sie Anderen ein Segen zu sein und seinen eigenen Weg innerhalb
der Allumfasenden katolischen Kirche zu finden wird der eigene sektirerische Wahn zu Maß erhoben und
damit die Soldaten Christi und des Hl Vaters vernsichert und in Zwiespalt gebracht. Es ist ihnen doch
völlig unbenommen, diesen Weg zu beschreiten. Vielleicht sollten Sie nicht darüber predigen, sondern
tun. Prediger und Wegweiser weisen nämlich nur den Weg, gehen ihn aber nicht. Das ist natürlich von
Vorteil, wenn man auf der Kanzel steht und predigt, bis niemand mehr zu hört.
Leblhuber War danach eigentlich gefragt, in welchem Jahrhundert welcher Papst das eine oder andere Unrechte
oder viel Unrcht zu verantworten hat? Was wollen Sie damit eigentlich anderes beweisen, als dass es immer
Menschen waren, die mit einer Machtfülle ausgestattet, Päpste wurden, damit aber aus welchen Gründen
auch immer nicht fertig werden konnten. Da braucht es doch keine Litanei von Greueltaten. Die sind nämlich
nicht mehr Gegenwart, sondern Vergangenheit. Was Paul II. oder Paul III. getan haben sollen, warum sollte
Benedikt XVI. dafür büßen müssen. Dazu gibt es doch überhaupt keinen Grund. Oder wollen Sie etwa
Sippenhaft einführen. Die ist megaout.
cgngay wenn Sie einen weiteren Smiley zur Verfügung stellen würden: den der selbstgeisselung… Vielen
Dank Genügt Ihnen eine Rose zur Selbstgeißelung etwa nicht, weil doch eine Rose auch über Dornen verfügt.
Der Gedanke daran ist doch schon eine Geißelung.
delegat Die Kirche Jesu Christi ist unfehlbar. In meinem Katechismus steht: „Der Papst ist unfehlbar,
wenn er über Glaubens- und Sittenlehren eine Entscheidung gibt und der ganzen Kirche befiehlt, sie anzunehmen“.
Davon, dass die Kirche unfehlbar sei, ist nicht die Rede. Dann müsste schon einiges anders sein in dieser
Welt,…oder! Äpfel und Pflaumen sollte man besser nicht zusammenkochen, dann bekommt keine Früchte
mehr, sondern nur noch Kompott.
Ultramontanus Vielleicht sollteman dazu erst mal wissen, was der Limbus und was das Fegefeuer ist (nämlich
verschiedenes) Seien Sie getrost, dass Sie es wissen, hätte ich nie in Frage gestellt.
Läuterungsort Interessant wird jetzt der der Prozess für Personen, die jetzt ganz ohne Läuterungsort
auskommen müssen, wie sie die Lücke füllen können, ohne total in den Abgrund zu stürzen.
An das Fegefeuer glauben? Der Läuterungsort, Fegefeuer, Limbus ist eine menschenfreundliche Erfindung
der Theologen und der kirchlichen Lehre, die über Jahrhunderte mit einem Augenzwinkern an diesen Zwischenstatus
haben glauben lassen, wer es nicht wollte, konnte es auch lassen. Deshalb war das Fegefeuer nicht sonderlich
bedrückend oder gar angsteinflößend. Wer sich allerdings mit vollem Glaubenseifer, ohne die Vernunft
einzusetzen, darauf gestürzt hat, dem bleibt jetzt die Erfahrung leider nicht erspart, an ein Phantom
geglaubt zu haben. Das mag einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen, weil der Glaube daran nie verlangt
war…! Vorauseilender Gehorsam hat schon seine Tücken.
Jörg Guttenberger, Köln Ist es denn unbedingt notwendig, stets auf diesen Umwegen die vermeintliche
Rechtgläubigkeit nachzuweisen, die den lieben Gott möglicherweise überhaupt nicht interessiert, sondern
von kirchenpolitischem Interesse ist, also keine Heilsnotwendigkeit besitzt. Auch Irrende und Nichtglaubende
wird der Vater im Himmelnicht in den Abgrund werfen.
Lutheraner Es gibt keine Notwendigkeit, in die Rolle des Bilderstürmers zu schlüpfen. Sie haben es getan
und ziehen ziemlich herablassend vom Leder. Bilderstürmer haben im Verlauf der Geschichte schon großen
Schaden angerichtet. Zuletzt die Taliban mit dem Abbruch der Buddhastatuen. Wenn Sie keine Bilder brauchen,
seien Sie froh. Zerstören Sie aber keine Bilder, wenn sie anderen Menschen hilfreich sind.
seraphincgn Wer stellt denn eine solch unbeweisbare Rechnung auf: Milliarden von Menschen haben sich in
Sachen Fegefeuer geirrt. Das ist doch Schmonzes und wer es für bare Münze genommen hat, muss jetzt mit
der „schmerzlichen Lücke leben. Zur Buße wegen Fehlglaubens. Das Fegefeuer ist hingenommen worden, ohne
lange und intensiv daran zu glauben. Es war eine Krücke, die man aber nicht in Anspruch nehmen musste.
Deshalb fand die Krücke auch niemals Verwendung im CREDO der einen heiligen, katholischen und apostolischen
Kirche. Die vatikanische Entscheidung gibt den Skeptikern recht, die mit dem Fegefeuer immer Probleme
hatten. Die berechtigte Hoffnung für Ungetaufte hat jedenfalls mehr Leucht- und Strahlkraft als das seit
Jahrhunderten nicht richtig brennen wollende Sudelfeuer als Läuterungsort. Es geht auch ohne… ganz
gut!
Nachtlaterne Ihre Äußerungen möchte ich keiner Wertung unterziehen, wie Sie es getan haben. Ich lasse
Ihnen gern Ihre Meinung und ziehe kein Jota davon ab. Aber lassen Sie mir bitte auch meine Meinung, vor
allem interpretieren Sie nicht meine Meinung, egal wie ich argumentiert habe. Oder haben Sie dazu einen
Auftrag? Ich bin trotzdem der Meinung, das Bibelverbereitung kein Wert an sichist und keine Heilsbedeutunghat
und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es unbedingt ein gottgefälliges Werk sein soll. Es ist ein
gewinnträchtiges Geschäft mit dem Wort Gottes, das in den wenigsten Fällen gelesen wird. Wie anders
müsste die Welt aussehen? Auch wenn mich diese Ansicht zum Autodafé bringen sollte, bleibe ich dabei.
Hier stehe ich, ich kann nicht anders: Gott helfe mir, Amen
Fünftes Evangelium Es war an der Zeit, auch einmal für Judas aktiv zu werden. Über 2000 Jahre in der
Geschichte der Kirche als der Bösewicht dazustehen, war bestimmt keine leichte Aufgabe, besonders weil
er nie Gelegenheit hatte, sich zu verteidigen. Allenfalls bei Passionsspielen war er neben dem Christusdarsteller
als dessen Gegenspieler eine der dankbarsten Rollen. Nach dem ich das Judas-Evangelium nicht gelesen habe,
dem will ich aber gern nachkommen, wünsche ich dem Apostel, dass ihm posthume Rechtfertigung gewährt
wird.
Bibelverbreitung ist kein Wert an sich Die Masse der Bibeln, die gedruckt werden und in aller Welt vertrieben
werden, ändert kaum etwas am Zustand der Welt. Bibeln herzustellen und zu verbreiten ist kein Wert an
sich. Wer die Bibel trotz überquellender Angebote nicht liest, ist deshalb auch kein schlechterer Mensch.
Immerhin haben Bibelgesellschaften und deren Mitarbeiter die Genugtuung, etwas Gutes getan zu haben. Das
Ergebnis wird sich dann schon einmal zeigen. Oder ist es ein weiterer Akt in der Chronik: Das Wort sie
sollen lassen stah’n…“ und so steht es und steht und steht durch die Jahrhundert und dämmert hoffentlich
nicht vor sich hin…!
Horst Metzker Die Giftigkeit nach dem Sonntagvormittag, wie sie einem entgegensprudelt, ist enorm. Wenn
jeder der Teilnehmer am Forum die Messe besucht hätte, im tridentinischen oder im nachkonziliaren Ritus,
für Giftspritzen wird in beiden nicht gebetet, könnte einem auch nicht so viel Gift entgegenschwallen
. Aber es, das Gift und Hohnlachen, muss ja auch irgendwo raus. Deshalb gibt es die Foren, um mit sich
rumgeschlepptes Gift los zu werden . Da spielt es auch keine Rolle, ob völlig unbiblisch der oder die
Teilnehmerin auf übelste Weise beschimpft werden und Pornografisches in manchen Ecken sein schamloses
Unwesen treibt. Wenn es der seelischen Reinlichkeit dient, hat das Forum durch aus seine Funktion. Wenn
es aber nur der Tummelplatz der Giftschickeria sein sollte, wäre das sehr schade um das Forum. :(3
:Horst Metzker Sie machen den Himmel ja zum Tollhaus. Ist das gestattet. Gibt es dazu eine vatikanische
Erlaubnis. Und wenn am Ende das Ganze wirklich wahr ist…?
Wenn das Ideale nicht das Reale sein kann…! semper.reformandus @:Aber warum denn dem Idealen nachlaufen,
wenn es doch nicht das Reale sein kann, darf? Das ist doch vergebliche Liebesmüh’. Was hat die Refomation
im Prinzip erreicht, gerade sie wollte ja zurück zur ursprünglichen Kirche. Bilder wurden gestürmt,
die Kirchenräume wurden leerer, Statuen entfernt, Altäre zerhackt, um dem Wort der Bibel mehr Raum in
den Sakralräumen zu verschaffen. Das mag zum Teil gelungen sein. Aber war es nicht eigentlich Möbelentfernen
auf der gleichen Etage. Was ist denn eigentlich so viel Neues dabei herausgekommen, als die flehentliche
Bitte: Das Wort sie sollen lassen sta’hn. „Und da steht es und steht schon seit Jahrhunderten…“ kommentierte
neulich ein lutherischer Pastor bei einem Gespräch.
Warum soll Gott Mittel ersinnen? Benedikt@: Der barmherzige Gott muss nicht erst Mittel dazu ersinnen,
damit die ungetauft gestorbenen Kinder nicht zugrunde gehen und ihnen auch geholfen wird. Das ist verschrobene
Denke. Was Gott alles tun müsste, um den Ansprüchen der Kirche gerecht zu werden… wa? Das Mittel hat
die Kirche via Limbus und Fegefeuer entdeckt und eine Schwelle geschaffen. Aber es ist auch nur eine Schwelle,
die da aufgeschüttet wurde. Eigentlich besagen die Konstruktionen im Klartext was auch das jüngste vatinkanische
Dokument ausdrückt: dass es Hoffnung für die Ungetauftengibt. Das hat man aus pädagogischen Gründen
nie so deutlich gesagt. Daran überhaupt zu zweifeln, dass es die Hoffnung gibt, gehört in die Schublade
der Blasphemie und ist in dieser Ungeheuerlichkeit schon als Sünde wider den Heiligen Geist zu werten.
Ersthierarchen und Juridiktion? Bei der Liturgie einer christlichen Gemeinde geht es zuerst immer um Christus
und nur um ihn („durch ihn mit ihm und in ihm…“) und nicht um den Ersthierarchen oder dessen Jurisdiktionsbefugnis.
Hier beginnt nämlich die Verweltlichung und Materialisierung der Messe und die Machtpolitik. Das hat
der Kirche immer geschadet.
Ungetauft gestorbene Kinder Nach dreijährigen intensiven Beratungen einer internationalen Vatikan-Theologenkommission
hat sich das nun geändert. Es gebe nach Abwägung aller Argumente Grund zur Hoffnung, „dass ungetauft
gestorbene Kinder gerettet werden“, heißt es in der Schrift der Kommission. Papst Benedikt XVI. stimmte
dem Dokument mit dem Titel „Die Hoffnung auf Heil für ungetauft gestorbene Kinder“ zu. Obenangeführte
Nachricht habe ich bei ikvugefunden, nachdem gestern ein Forumsteilnehmer näheres über die Entscheidung
im Vatikan hat wissen wollen. Ich denke es genügt fürs erste.
Tote taufen? Gotthard @:Die Mormonen kennen auch die Taufe für Tote. Die Kirche hatte und hat guten Grund,
diese besondere Taufe nicht zu praktizieren. Zu welchem Zweck auch. Möglich ist das bei Marienerscheinungen
ganz andere Energieströme beeinflussen können, dass ähnliche Taufen notwendig sein sollen
Subtiles Verhältnis Das bestätigt doch einmal mehr welch einen subtilen, formvollendeten und doch schmerzenden
Umgang die beiden historischen Kontrahenten miteinander pflegten. Schade, dass es nicht friedlich ausging,
sondern der Siebenjährige Krieg angezettelt wurde.
Missverständnis ministrant @ Da gibt es wohl ein Missverständnis. Sorry! Beim Lesen Ihres Textes habe
ich ihn zunächst auf mich bezogen. Ihre Antwort hat es dann richtig gestellt.
Idealform Es geht mir – und der gesunden kirchlichen Lehre – skandalöser Weise also sogar um noch viel
mehr als nur um die Verteidigung alter Lehren, es geht um deren Wiederherstellung! In diesem Sinne sollte
wieder einmal der wahre Komservative an der Spitze des (richtigen) Fortschritts stehen. semper.reformandus
@: Nur noch eine Frage: Hatte die Kirche wirklich einmal eine Idealform?
Erbärmlich… @Czibo Rassismus ist in traditionellen Kreisen sehr verbreitet, ich wäre dafür einem
jeden der solche Sprüche klopft einmal eine Gaskammer von innen zu sehen. Allein schon mit dem Begriff
Gaskammer würde ich sehr vorsichtig umgehen, damit es nicht strafrechtlich relevant wird. Es kann sehr
schnell dazu kommen, werther Herr. Wenn es Sie wirklich interessiert, fahren Sie mal in diese Mordstätten,
in denen Millionen von Menschen durch die Gaskammern zu Tode gekommen sind. Ich bin sicher, dass Ihnen
das Wort „Gaskammer“ in dieser defätistischen Weise, wie Sie es oben anwenden, weder über die Zunge
noch in die Finger mehr kommt. Ihre erbärmlichen Vergleiche können Sie sich ersparen.
Unzulässige Anbiederung Dass die Kirche das wahre Israel ist, ist selbstgefällige kirchliche Lehre,
die nicht mit der Realität übereinstimmt. Zu einem bestimmten Zeitpunkt haben sich Judentum und Christentum
getrennt. Jetzt so zu tun als seien die Christen die besseren Juden, ist schon ziemlich verstiegen und
könnte, nicht zu unrecht von Juden als grobe Beleidigung aufgefasst werden. Das ist unzulässige Anbiederung.
Die hat das Christentum nicht nötig. Trotzdem soll das Christentum sich stets seiner jüdischen Herkunft
bewusst sein und stets präsent haben, dass Jesus Jude war bis zum Tod am Kreuz, nicht katholisch, nicht
evngelisch, nicht freikirchlich. Aber dehalb sind Christen noch lange nicht die besseren Juden. Sie wären
es vielleicht ganz gern…?
Kapitel Erbsünde ist abgeschlossen Letzlich weiß es niemand, ob Ungetaufte nach dem Tod besser oder
schlechter als Getaufte behandelt werden. Da haben vor allem machtpolitische Vorstellungen eine Rolle
gespielt, um die Menschen zur Taufe und zur Kirche zu bringen. Das mag streckenweise legitim sein. Wenn
diese Praxis allerdings angewandt wird, um Ängste und Psychosen zu züchten ist Zeitpunkt erreicht, sich
anders zu orientieren und die bisher vertretene Lehre wieder in menschenfreundliche Bahnen zu bringen.
Denn das Evangelium verkündet keinen boshaften Demiurgen, dem der Untergang der Menschen am Herzen liegt.
Notfalls muss auch die Kirche ihr Scherflein dazu tun, um Schaden in den Seelen der Menschen zu vermeiden.
Es ist grotesk, wie die alte Denke auf Umwegen plötzlich wieder schmackhaft gemacht werden soll, damit
die Leute bei der Stange bleiben. Ich denke die Legende von der Erbsünde ist ein abgeschlossenes Kapitel,
das nicht weitergeschrieben werden muss und sehr wohl eine grundlegende Neu-Interpretation vertragen könnte.
Das wäre im besten Sinne innovativ. Vielleicht aber scheut sich die Kirchenleitung, gerade hier die Axt
anzulegen, um grauenhaften Diskussionen und böswilligen Unterstellungen und Beschimpfungen der unterschielichen
Gruppierungen erst gar nicht erst Nahrung zu geben. Sie noch nicht einmal ins Rollen zu bringen.
Andere Formen des Zusammenlebens Für alle Beteiligten mag es erschütternd sein, die Nachwehen einer
Scheidung erleiden zu müssen. Mlich ist aber auch, dass die Häufigkeit der Ehescheidungen ein neues
gesellschaftliches Paradigma im Zusammenleben der Menschen ankündigt. Vielleicht hat die Ehe als Institution,
die den Nachwuchs der Menschheit sichert endgültig ausgedient. Andere Formen des Zusammenlebens sind
möglich, das wird schon bei der Patchwork-Familie sichtbar und Steigerungen sind immer noch drin. Man
braucht es nur nicht zu eng zu sehen.
Wenn das Autodafé zur Farce wird Dort erklärt er ihm, dass er kein Recht habe, auf die Erde zurück
zu kommen und die Ordnung, welche die Kirche in über tausend Jahren errichtet habe, zu stören. :(3 Das
ist eine prophetische Vision, die man gern verschweigt, weil sie ja so realistisch ist. Es fällt nicht ,
sich eine solche Szene bildlich vorzustellen. In deren Fortführung wäre auch denkbar, dass Jesus als
Ketzer verurteilt wird, weil er über manche Dinge möglicherweise anders denkt, als es die Lehr-Dokumente
zu lassen. Man sieht, überall lauern die Gefahren des Bösen (?). Noch nicht einmal ein Inquisitor kann
sich seiner Sache sicher sein, wenn er derart, völlig unvorbereitet und ungebeichtet plötzlich mit der
ganz anderen Wirklichkeit konfrontiert wird, ohne dass er dies zuvor hätte erlauben können. Da kommt
Jesus einfach auf ihn zu… küsst ihn und lässt durch seinem Erscheinen das ganze Autodafé zur Farce
geraten! o^/
Wenig authentische Antwort Eigentlich habe ich semper. reformandusum eine Antwort ersucht. Sozialkatholisch
braucht die Antwort nicht zu sein. Weil der Gefragte, semper.reformandus, offensichtlich aber sehr an
der Erhaltung des Status quo interessiert ist, meine ich doch, er sollte sich besser Defensor fidei nennen.
Abgesehen davon, das „Reform“oder „Reformation“auch nur bedeutet, Möbelstücke auf der gleichen Etage
zu verschieben und auszutauschen, wie man es ja allenthalben sieht. Also dann besser doch keine Reform?
Schwer zu erfüllende Voraussetzungen Die Verwendung von Kondomen wird nicht generell von der Kirche gestattet
sondern nur unter ganz besonderen, schwer zu erfüllenden Voraussetzungen. Die libertinäre Verwndung
dieser Utensilien könnte sehr rasch zu Zuständen führen, wie sie von zwei Städten im Ersten Testament
so erschütternd beschrieben sind. Deshalb die erschwerte Verwendungserlaubnis.
In der Zwickmühle Es kann einem ja nicht nicht völlig gleich sein, wo man nach Beendigung des irdischen
Lebens hingelangen soll. Klar, manchmal hört man, dass sich Leute selbst die Hölle wünschen, um dort
die angeblich interessanteren Typen zu treffen, während der Himmel nach dieser Denkweise ausschließlich
den Einfältigen vorbehalten sein soll. Interesse zu bekunden, ist daher schon notwendig, ähnlich wie
Ansprüche zu Lebzeiten geltend zu machen. Wer nämlich keinen, wie auch immer lautenden Anspruch geltend
macht, könnte in schlimme Schieflage geraten, wenn er pötzlich keine Möglichkeit mehr hat, den Antrag
ohne Umgehung irdischer Instanzen (!) korrekt zu formulieren, weil die Zeit plötzlich drängt. Da ist
das Menschenkind schon gut dran, das ab der Entwöhnung von der Mutterbrust bis hinauf ins hohe Alter
täglich seinen Anspruch geäußert und auf diese Weise festgeklopft hat. Dann kann ihm der Aufenthalt
nicht mehr verwehrt werden. Jedenfalls können sich die himmlischen Instanzen dann nicht mehr herausreden,
von den erhobenen Ansprüchen nichts gewusst zu haben. Die sind dann ganz schön hin der Zwickmühle und
können dann nicht mehr zurück…! Der Gedanke ist doch auch vergnüglich.
Vielleicht hilft ein Stoßgebet Untergang des Vaticans: kein Stein wird auf dem anderen bleiben Das mag
aus lutherischer Sicht wünschenswert sein, wird sich aber nicht sofort erfüllen. Vielleicht hilft ein
räftiges Stoßgebet an Martin Luther. Wenn ich die Kirchengeschichte der vergangenen Jahrhunderte versuche
zu überblicken, stelle ich bei aller Gegensätzlichkeit fest, dass katholische, lutherische und reformierte
Kirchen nicht ohne einander auskommen können. Die eine Seite bestärkt nämlich die andere und umgekehrt.
Denn wenn es die katholische Kirche nicht gegeben hätte, würde es heute keine Protestanten geben und
hätte es keine Protestanten gegeben, hätte sich der Wunsch vom zerfallenden Vatikan schon vor Jahrhunderten
erfüllt. Daher ist es ein unkluger Wunsch, zu wünschen, die Kirche oder der Vatikan, beides ist nicht
identisch, mögen sich auflösen, einfach verschwinden. Welche Aufgabe hätte dann noch der Lutherische
Weltbund – doch kaum mehr eine…oder? Er hat doch seine Position und sein Selbstverständnis unausgesprochen
mit, durch und über die Kirche in Rom. Aus sich wäre er nicht.
Ritus der Vergangenheit Es ist ein Widersinn, einen Ritus der Vergangenheit derart zu aktualisieren. Wer
da an der Schraube dreht sollte sich bewusst sein, einen wesentlichen Beitrag zur Kirchenflucht zu leisten.
Die Mehrheit der Gottesdienstbesucher kann nämlich mit dem alten Ritus kaum mehr etwas anfangen. Er könnte
große Verwirrung bei den Gottesdienstbesuchern stiften. Soll es in völliger Unkenntnis der Abläufe
wieder dazu kommen, dass von der Messe abfällig als „Hokus-Pokus“ gesprochen wird. Nach der Liturgiereform
des zweiten Vatincanums gab und gibt es keinen Grund mehr, über die Messfeier derart herzuziehen. Seit
ist seither klar und deutlich und schön. Das genügt. Verbesserungen und Änderungen sind in diesem Rahmen
sehr wohl und immer möglich.
Reform wenig im Sinn Hallo semper reformandus@: trotzdem meine ich, dass Sie Ihnen der Titel Defensor
Fidei besser stünde. Mit Reform haben Sie ja wenig im Sinn, sondern mit Festklopfen und Verteidigen alter
Lehrsätze. Das macht den Umgang nicht liebenswerter…!
Hohes Stilempfinden Das ist ja ein atemberaubender Themenwechsel. Jetzt muss die gute alte Erbsünde herhalten.
Man hat ja lange nicht mehr davon gesprochen. Fast konnte man annehmen, sie sei vergessen worden und jetzt
diese Ehre für diese besondere Sünde. Das spricht für hohes Stilempfinden. Allen sei daher gedankt,
die vor Jahrhunderten dazu beigetragen haben dieses theologische Konstukt zu entwickeln. Es ist eine Meisterleistung
und es ist gut, dass hier im Forum wieder nach Herzenslust darüber diskutiert wird, auch wenn der eine
der andere vielleicht seine liebe Not mit der Erbsünde haben mag und auch gar nicht gern daran erinnert
werden will.
Keine Übung im Umgang Das tun Sie nur weil Sie ein Ignorant sind. Da ist es müßig noch den Namen zu
nennen, weil das zuviel Ehre wäre. Mit den Leuten dieser Couleur habe ich keine Übung im Umgang.
Nachgemachte Tridentinische Messe Es kann doch nicht sein, das einfach ein Ritual abgespult wird, das
den Namen „Tridentinische Messe“ hat, an dem sich die Gemeinde nicht beteiligen kann, sondern in die Rolle
des Zuschauers gedrängt ist. Da kommt es natürlich nicht auf den Glauben des einzelnen an. Hauptsache
das Ritual wird korrekt zelebriert. Es wäre schwer nachzuvollziehen, wenn dieses Vorgehen letztlich nicht
bewirken würde, dass die Kirchen noch leerer werden als sie es eh’ schon sind. Die heute Vierzigjährigen
haben in der Regel nie erfahren können, was eine tridentinische Messe denn sein soll. Vielleicht waren
sie einmal bei einer nachmodernisiertentridentinischen Messe dabei, die soll es ja auch geben. Aber den
Geist dieser speziellen Liturgie gibt es nicht mehr. Deshalb ist es mehr als schädlich mit aller Gewalt
die tridentinische Messform als die Messe aller Zeiten hochzustilisieren. Diese tridentinische Messe wird
es einfach nicht mehr geben. Auch wenn das noch so sehr gewünscht wird. Es wird eine nachgemachte Tridentinische
Messe sein, die ab nicht so gut sein wird wie das Original und das lässt sich nicht reproduzieren. Darüber
sollten sich alle Befürworter, Kämpfer und Eiferer im klaren sein, auch wenn die Erkenntnis noch so
sehr schmerzt.
Ein kleine, enge Welt Tchibo hat Angst vor dem Motu Rainer Tobackbastelt sich seine kleine, enge Welt
wie er es braucht und wenn er schon nicht viel zu sagen hat, dann sagt er halt wenig mit ganz wenig Sinn.
So hat dann alles seine Ordnung für den Baumeister seiner kleinen Welten. Fairerweise sollte er die Namen
derer nicht verstümmeln, die er glaubt aus welchem völlig unerfindlichen Glaubenseifer auch immer, angreifen
zu müssen. Die Namensverunglimpfung lässt darauf schließen, sich bevorzugt in den Filialen einer Kaffeerösterei
zu bewegen. Möge im ein Licht aufgehen…!
Vorzeigekatholiken, wau! Was sind eigentlich Vorzeigekatholiken.? Die müssen wohl nicht glauben, sondern
werden bei Prozessionen wohl aus dem Schrank geholt, abgestaubt und dann her gezeigt: Seht mal auch er
ist einer davon. Und alle dürfen stolz sein, die Gestalt gesehen zu haben. Und dann wird so ein Vorzeigekatholik
wieder in den Schrank gestellt zum dahindämmern bis zum nächsten Mal? Oder was machen Vorzeigekatholiken
sonst noch? Vielleicht sind Vorzeigekatholiken auch nur solche, die Sie ganz persönlich in die Kaste
der Vorzeigekatholiken gestellt haben.
Wie unfair, David Und warum treiben Sie sich hier rum? Heinz Josef@: Das kann ich Ihnen leicht beantworten:
vielleicht um Sie zu ärgern. Im Gegenzug sollten Sie mir fairerweise auch erklären, was Sie glauben,
hier zu tun?
Zustimmung der Kir(chen) Freitag, 20. April 2007 19:56HeinrichderZweite: Lieber Sirilo,In Franken wurden
ca. 4500 Menschen mit Zustimmung der Kirche wegen Hexerei zum Tod verurteilt! Muss es nicht heißen: mit
Zustimmung der Kirchen Da haben Sie völlig recht mit der Frage, warum sollte auch das leidige Thema nicht
sozialisiert werden auf den ganzen Leib des ganzen Herrn. Damit alle was davon haben?
Angst vor Motu proprio…? Werther Schwestern und Brüder im Glauben, nie hatte ich keine Angst vor dem
Motu Proprio. Was sollte es sein und bewirken. Etwas völlig Neues? Etwas wie ein Jesus, damals in der
Höhle bei Bethlehem. Vielleicht ist es auch eine unfruchtbare kircheninterne Hypostase, die sich auch
nicht per Glaubenskatalog nicht ohne weiteres realisieren lässt… Dass es nicht eintreten möge: ich
heiße euch hoffen (Danke, Ernst Bloch)
Einfach mitgelaufen Trierer@: Aber jetzt mal wirklich: wie kann man Glauben demonstrieren? Dazu gehört
Leben und Tod. Das gelingt in dieser Perfektion noch nicht einmal bei der Fronleichnamsprozession, weil
da viel zu viel Politiker im Dunstkreis des Baldachins schreiten und anstatt zu beten an die nächsten
(beseren?) Wahlergebnisse denken, nur weil sie halt auch mitgelaufen sind, um Stimmen zu fangen und um
a-dbeizudabei.
Reaktionen auf Blöken Oh ja, davon geh ich auch aus. Aber woher hast Du die Sicherhet, dass hier überwieged
Katholiken posten? Ich habe da einen ganz anderen Eindruck. Katholiken scheinen hier defintiv in der Minderheit
zu sein. Hallo Franz Josef, wer blökt, sollte mit Reaktionen rechnen, sonst wäre er ein Schaf oder ein
Lamm, die geweidet werden sollen (siehe Zweites Testament). Wenn Sie kein Katholik sind, warum pousten
Sie? Und wenn Sie Katholik sind, ist es auch kein Schaden, wenn Sie nicht pousten. GsD sind Katholiken
dieser Geisteshaltung in der Minderheit, die sich auch nicht vermehren möge. Da hat das/der Zölibat
schon gewisse Vorteile…!
Ignorant Cyprian @:Jetzt weiß ich aber Bescheid, Herr Oberlehrer. in Ihren ignoranten, von Besserwisserei
durchsetzten Religionsunterricht wäre ich nie freiwillig gegangen. Ersparen Sie mir daher weitere Elogen.
Kulturkatholizismus Der Heilige Rock mag ja ein verehrungswürdiges Objekt sein. Aber er hat keine Heilsbedeutungund
keinen Wert an und aus sich. Darüber muss man sich im Klaren sein. Im übrigen hat der Kulturkatholizismus
auch seine Berechtigung. Er ist ncht besser und nicht schlechter als die anderen Ausprägungen des Katholizismus.
Bloß keinen Neid hochsprudeln lassen, weil das Bistum Trier die Heilig-Rock-Tage begeht. Vielleicht würde
Johannes Ronge in der Gegenwart auch mitmachen. Warum eigentlich nicht?
Denfensor fidei semper reformandus@:Was wollen Sie eigentlich mit dem Namen zum Ausdruck bringen? Ihren
Beiträgen zufolge, sollten Sie sich anders nennen. Vielleicht Defensor fidei: aber geht nicht mehr. Den
Titel hat ja schon die britische Königin
Wespennest ddd.ddd6@: Da bin ich aber in ein böses Wespennest geraten. Und ich habe immer gedacht, es
wären in der Hauptsache Christen, die sich hier um tun. In der Apostelgeschichte steht: Man erkannte
sie am Brotbrechenund Seht: wie sich lieben. Aber das steht ja im Zweiten Testament. Danach muss man sich
offenbar nicht mehr richten. Das hat wohl keine Bedeutung gegenüber der Lehre der Kirche…? Oder liege
ich da richtig.
Der Wegweiser weist den Weg, geht ihn aber nicht Wolfgang e @Was ein Katholik tut oder muss, brauchen
Sie mir nicht zu erläutern. Der Kirche gehöre ich seit 60 Jahren an. Sie auch? Deshalb gibt es keinen
Grund für Sie derart herablassend zu sein. Tun Sie, was Ihnen der Kirche entsprechend richtig erscheint.
Ich tue das Meine. Vor allem verwechseln Sie nicht Konstruktion mit Indoktrination. Das könnte zu Verwirrung
führen. Wenn Sie sich angefochten fühlen, ist das Ihr Problem. Aber tun Sie doch um Himmels willen nicht
so, als ob Sie immer buchstabengetreu dem Glauben und der Lehre der Kirche nachfolgen und alles beachten.
Nur dann können Sie nämlich als Dozent der Kirchenlehre auftreten. Sonst wären Sie mit einem Wegweiser
zu verwechseln: er weist den Weg, geht ihn aber nicht…!
Wo bleibt die Identität? Sie geben die angeblich katholische Lehre wieder. Inwieweit Sie sich persönlich
damit identifizieren, bleibt offen. Sind Sie überhaupt katholisch? Sie bewegen sich im sicheren Objektiven
und brauchen daher auch nicht mehr zu glauben(?), weil Sie unreflektiert kirchliche Lehrsätze, verstanden
oder unverstanden, wiederholen. Spätestens da beginnt der ekklesiale Atheismus. Das macht eine Diskussion
nicht gerade spannend. Was ist in der Diskussion eigentlich von Ihnen stammend , außer, dass Sie sich
auf kirchliche Autoritäten berufen? Dazu brauchte ich, obwohl ich es sehr bewusst bin, nicht katholisch
zu sein. Das könnte ich auch außerhalb der Kirche. Sie sollten über die Ungeheuerlichkeit Ihrer Worte
nachdenken und in sich gehen und nicht anderen die Tür zeigen, nur weil Sie, glauben berufen zu sein
und es sich mit der Lehre der Kirche nicht verderben wollen.
Theologische Konstruktion Heinz Josef @: Vorher wissen Sie, dass Jesus der Opfercharakter wichtig war.
Davon steht kein Jota im Zweiten Testament. Oder handelt es sich um eine Privatoffenbarung. Sie wissen,
dass Privatoffenbarungen nicht mit den biblischen Berichten zu verwechseln sind. Jesus hat nie und nimmer
den Opfercharakter des Abendmahls herausgestellt. Das ist nachgeordnet theologische Konstruktion.
Holzscheite aufsparen Dann sollte man auch gleich anfangen, mit dem Holzscheite aufzusparen und einen
Autodafé-Kalenderherauszugeben. Dass man immer Grund hat, durch die Republik zu düsen, um da einen Holzscheit,
dort vielleicht zwei aufzulegen, je nach Schwierigkeit des Falls und immer feste druff, dass die Flammen
lodern. Gott weiß um die Seinen…
Inquisitorische Fragen Pünktchen@: Eigentlich muss ich nichts. Auch Ihnen gegenüber nicht. Ich kann
alles für wahrhalten(!) und das reicht. Zu dem haben Sie nicht nachgewiesen, inwieweit Ihr Kardinalszitat
binden wahr ist und inwieweit Siedaran glauben. Sie zitieren nur andere, ergehen sich im Objektiven. Was
es letztendes für mich ist, ist doch entscheidend und das ist der Mahlcharakterund ausschließlich er.
Der sinistre Opfercharakater bei der Eucharistie ist mir zuwider und damit ist das Ende der Fahnenstange
erreicht, auch wenn Ihnen das Probleme bereitet. Oder haben Sie Freude daran, andere mit inquisitorischen
Fragenzu quälen? Sie wissen schon, dass die Inquisition eines der finstersten Kapitel der Kirchengeschichte
darstellt, das weitgehend, Gott sei Dank, beendet ist. Sie müssen das Kapitel deshalb nicht wieder durch
ihre penetranten Fragen aufwärmen.
Zitate bewirken keinen Glauben Auch seitenlange Zitate bewegen mich nicht, ausschließlich den Opfercharakter
in der Eucharistie zu sehen. Sie werden mir das nicht einbleuen können. Wenn es für Sie wichtig ist,
nun gut. Mehr aber nicht. Vor allen Dingen, Pünktchen, hören Sie bitte auf, mich so unschön zu belehren
oder zu missionieren. Lesen Sie im Zweiten Testament wie brüder- oder schwesterlich Jesus seine Gleichnisse
angebracht hat. Er konnte nicht auf Schreiben von Päpsten und Kardinälen hinweisen. Es gab sie damals
einfach nicht, sondern er hat es als der Menschensohn getan, als der Gesalbte, der Christus, der Messias.
Sie schlagen einen Ton an, der mich fragen lässt, ob ich in den ultramontanen Katechismusunterricht geraten
bin? So werden einem Lehrbrocken hingeworfen. Das ist äußerst uncharmant. Jesus konnte das viel besser…!
Nicht lächerlich machen Hallo matt 2: Der gute Voltaire soll einmal sinngemäß gesagt haben: Ich bin
zwar nicht Ihrer Meinung, aber dass Sie Ihre Meinung sagen dürfen, dafür werde ich mich einsetzen. Das
ist ein nobler Zug. Vielleicht sollten Sie wegen Ihrer Meinung andere nicht lächerlich machen, die mit
Ihrer Meinung nichts anfangen können. Das wäre schlicht unchristlich.
Kreuzesopfer ein für alle Mal Hallo Herr Dr. Heger: Was bestärkt Sie eigentlich darin festzustellen,
dass die Eucharistiefeier keinen Mahlcharakter besitzt? Woher wissen Sie das so genau. Es könnte doch
sein, dass über die Jahrhunderte hinweg sich der Opfergedanke bei der Eucharistie in unliebsamer Weise
in den Vordergrund gedrängt, um den Mahlcharakter zu verstellen. Wenn Sie der Opfertheorie anhängen,
sei ihnen das unbenommen. Aber lassen Sie mir um Himmels willen den Mahlcharakter der Eucharistie. Vor
allem versuchen Sie keine Indoktrination. Wenn Sie sich darin wohlfühlen, Wissender zu sein, möchte
ich lieber Glaubener, also Nichtwissender, sein. Sokrates sagt: Ich weiß, dass ich nichts weiß! Sie
geben vor, haargenau Bescheid zu wissen, obwohl das Zweite Vaticanum sehr wohl den Mahlcharakter der Eucharistie
betont hat. Das lässt sich nun einmal nicht unter den Teppich fegen. Der Opfergedanke wurde nur deshalb
aktiviert, weil konservative Kardinäle, Kardinal Ottaviani zum Beispiel, den Untergang des Abendlandes
befürchtet haben, wenn der Opfergedanke aufgegeben worden wäre. Das hat man dann halbherzig nicht getan.
Des ungeachtet ist die Messe mit Mahlcharakter ein sehr schöner, menschenfreundlicher Aspekt, der Jesus
ganz bestimmt gefallen würde. Ob er immer noch geopfert werden will, wage ich doch zu bezweifeln. Deshalb:
Das Kreuzesopfer ersetzt alle Opfer ein für alle Mal. Und das ist gut so…!
…gebenedeit unter den Weibern! Wer wirklich keine Frauen im Altarbereich sehen möchte, beziehungsweise
in Zorn darüber kommt, muss doch an einer solchen gottesdienstlichen Feier nicht teilnehmen. Er kann
die Kirche doch verlassen und einen anderen Gottesdienst besuchen, in dem ausschließlich Männer Funktionsträger
sind. Sich deshalb über das „W…volk“ unflätig auszulassen, besteht kein Grund. Das ist schlechter
fundamentalistischer Stil, der niemand nützt. Immerhin wurde im „Ave“ bis zum Zweiten Vatikanischen Konzil
gebetet: Du bist gebenedeit unter den Weibern Und jetzt sollen die Nachfahrinnen nicht mal mehr am Altar
stehen dürfen und auch noch schweigen. Was denn noch alles, damit es ins schiefe Bild passt…?
Eucharistie ist die Befreiung vom Opfer Inwieweit die Messe ein Opfer sein kann ist die Frage. Ist sie
wirklich ein Opfer, dessen Theologie möglicherweise die alttestamentarische Sicht übertrifft oder ist
die Eucharistie schlicht nur die Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers, wie es der Katechismus lehrt. Das
Kreuzesopfer gab es einmalund ist eigentlich die Befreiung vom“Opfer“. Deshalb sollte man die Eucharistie
nicht ständig mit dem Opfergedanken zu hängen. Es reicht wenn er im Hintergrund präsent ist. Die Zweite
Vatikanische Konzil hat sehr gut daran getan, sich von der bis dahin als obligatorisch geltenden Opfertheologie
deutlich zu entfernen und den Mahlcharakter der Eucharistiezu betonen. Das ist ein versöhnlicher Aspekt
und daher einem bluttrünstigen Opfer oder dessen Vergegenwärtigung vorzuziehen. Gott schenkt sich als
Speise, damit alle satt werden können, auch wenn dies eine kleine Hostie oder ein Brotstückchen nicht
unbedingt bewirken kann. Aber es ist eine Art Teilhabe, wie sie der Opfergedanke eben nicht vermittelt.
Opfer bedeutet immer, etwas hergeben zu müssen zu einem bis zum Zeitpunkt des Opfers und danach unverständlichen
Zweck. Kann Gott so etwas wirklich je gewollt haben? An mehreren Stellen im Zweiten Testament kann man
über Speisungen durch Jesus nachlesen, außerdem wird von Gastmählern berichtet, an denen Jesus teilgenommen
hat. Das sind Vollzüge, die Jesus auch als Menschen erfahren lassen. Der Opfergedanke macht ihn geradezu
unwirklich, als hätte er nicht wirklich auch als Mensch gelebt…!
Welcher Ritus IHM lieber ist? Wenn Herr Guiseppe Eucharistiefeiern nach dem alten Ritus besucht, ist es
ihm doch völlig unbenommen. Aber was er für schön, gut und edel hält, empfinden viele andere Menschen,
glaubende Katholiken eben nicht so. Eigentlich ist es Kleinlichkeitskram, über eigene Befindlichkeiten,
sich in dieser Strickart die Köpfe heißzureden. Immer ist es Jesus, der zur Eucharistie einlädt und
präsent ist. Von ihm wissen wir aber nicht authentisch, welchen Ritus er bei der Eucharistiefeier lieber
mag, möglicherweise weder den einen noch den andern. Vielleicht aber den orthodoxen Ritus. Dazu hat er
sich aber noch nicht geäußert und es ist gut so…! :(3
Der Papst macht einen (!) Fehler, na sowas… Da sind die selbsternannten Unfehlbarkeitwächter aber hochgeschossen,
um Benedikt XVI. ein kleines Fehlerchen groß nachzuweisen, weil es offenbar nie mehr wieder gut zu machen
ist, und sich gleichzeitig in der Freude zu aalen: Hach, wir haben einen fehlbaren Papst. Ist das nicht
toll…! Bei Geisteshaltungen dieser Sorte macht es Spaß katholisch zu sein…?
#10 Czibo Nieznany 15:43:52 | Donnerstag, 19. April 2007
Neue Formen sind besser, als alte aufzuwärmen Wer die Berichte aus dem Neuen Testament kennt, weiß ,
dass Jesus das Abendmahl nicht als Pontifikalamt in goldenen Gewändern und mit Weihrauch gehalten hat,
sondern als im Judentum übliche Abendmahlzeit, bei dem er dem Ritual entsprechend, Brot brach, an die
Anwesenden verteilte und dannach den Segen über das Trinkgefäß sprach, wie es bei der Liturgie des
Sederabends üblich ist. Nachdem der jüngste Sohn gefragt hat, warum der Abend anders als die anderen
begangen wird. Durch die konstantinische Wende ist aus der schlichten Abendmahlfeier ein kaiserlicher
liturgischer Akt entwickelt worden, weit entfernt vom Ursprung. Wenn es heute neue Formen gibt, die Eucharistie
zu feiern, muss dass doch kein Grund zum Ärgernis sein. Deshalb geht die Welt nicht unter. Neue Formen
für die Eucharistie zu finden, ist alle mal besser als alte Formeln gedankenlos und ohne innere Beteiligung
herunterzuhaspeln, nur damit die Vorschriften des Rituals korrekt nachvollzogen und die Rubriken erfüllt
werden. Unter den Umständen konnte es dazu kommen, dass, wie in der tridentinischen Messe üblich, die
Predigt zuerst gehalten, dann die Kommunion ausgeteilt wurde und dann erst die eigentliche stets priesterzentrierte
Messe begann, bei der die Gemeinde nicht zu stören, sondern einfach beizuwohnen hatte, zum Zeitvertreib
den Rosenkranz beten oder in einer Messandacht blättern durfte. Sollen die Verhältnisse wieder Normalität
werden? Diese liturgische Steinzeit kann sich doch niemand von Herzen wünschen.
#221 Czibo Nieznany 08:45:47 | Donnerstag, 19. April 2007
Homos und Essstörungen !:) Wenn Homosexualität schon schlimm genug ist, dann muss es ja auch eine physische
Auswirkung haben: weil nicht anderes zur Hand lag, halt Essstörungen. Als ob Essstörungen nicht auch
in der Heterosexualität an der Tagesordnung wären. Es ist doch ein Unding, anzunehmen, homosexuell konzipierte
Menschen von ihrer Freude an Sexualität via Essstörungen weg zu bringen. Da muss mal wieder eine Prise
Flunkerei mithelfen, um unerträgliche Parolen glaubhaft in Umlauf zu bringen, damit das Thema Homosexualität
von jetzt auf nachher endgültig erledigt. Mit anderen Worten, jeder an Essstörungen leidende Mensch
ist latent ein Homo…?
Mitglied aus Kalkül Gerade die Kandidaten, die erst nach 1936 der NS-Partei begetreten sind, haben das
nicht ohne Kalkül getan, nachdem die Mehrheitsverhältnisse für die Machthaber zu dem Zeitpunkt so gediehen
waren, dass Parteimigliedschaft als hervorragendes Gleitmittel für Karrieristen gegolten hat. Teilweise
sollen Engpässe entstanden sein, weil die Druckerei nicht mit dem Drucken der Mitgliedsbücher nachgekommen
sein soll – gerade in der Zeiten nach der glanzvollen Olympiade 1936. Im Nachhinein könnte man ihnen
fast zugute halten, dass sie es ja nicht wissen konnten, das das Regime von da an nur noch acht Jahre
Bestand hatte. Die Kürze der Mitgliedschaft sagt nichts über deren „Qualität“ aus, sondern, dass das
Mitglied sich gedrängt sah, Mitglied werden zu müssen um auch dabei zu sein.
Latein raus, Englisch rin… Was soll das eigentlich: Erst das Latein generell abschaffen und vielleicht
nach Jahren Englisch verbindlich einführen, wie es Heinrich v. Ofterdingenvorschlägt. Also dann doch
besser Latein beibehalten, als die Allerweltssprache Englisch erst noch einzuführen, ausgerechnet die
Sprache, die am wenigsten nach christlichen Werten schmeckt. Auch wenn Englisch Weltsprache sein mag,
wie es Latein auch einmal war, möchte ich nicht an einer Messe in Englisch teilnehmen. Für den sakralen
Rahmen ist Latein gerade recht, wie auch jede Landessprache. Die Focussierung auf Englisch tut nichts
zur Universalität der Kirche. Sie ist meines Erachtens ein Armutszeugnis. Dann könnte sich die Kirche
gleich auch unter den Schutz der UNO stellen lassen. Das würde vielleicht (?)den Gebrauch der englischen
Sprache bei liturgischen Feiern rechtfertigen. Die Kirchensprachen sind nun einmal Griechisch und Latein.
Es lässt nicht nicht alles nach dem pragmatischen Prinzip lösen: quadratisch, praktisch, gut!
Sonnenseiten des Mitläufertums Ob der Herr Filbinger für das Christentum wirklich so viel geleistet
hat, wie hier gemutmaßt wird, kann durchaus angezweifelt werden. Ich denke, dass er einer der vielen
Mitläufer war, die immer auf der Sonnenseite jedweden Regimes stehen und deren Vorteile schamlos genießen
können. Er war angeblich kein überzeugter Nationalsozialist, kam trotzdem aber in entscheidungsträchtige
Ämter,um dann nach einer gewissen Schamfrist auch in der Demokratie an die Spitze einer Landesregierung
gehievt zu werden. Solche Männer braucht (?)wohl das Land. Sie sind immer parat sind, die Lasten der
Ämter und Bürden fraglos zu übernehmen und über andere Menschen Entscheidungen zu treffen. Andere
mussten für den Luxusihrer Überzeugung ins KZ oder wurden durch Militärrichter (!) zu Tode gebracht.So
einfach ist das. Ich bin kein ausgewiesener Freund von Kardinal Sterzinksy. Aber seine Entscheidung gegen
den Gottesdienst in der Berliner Hedwigskathedrale war und ist eine gute Entscheidung. Denn gerade die
Hedwigskathedrale erinnert an den Prälaten Lichtenberg, an Pater Alfred Delpund … alles Persönlichkeiten,
die Opfer des Nat-Soz geworden sind und ihr Leben lassen mussten. Deshalb darf ausgerechnet da keine Messe
für Herrn Filbinger gelesen werden.
Klassische Liturgie??? Was soll das eigentlich „klassische“ Liturgie? Unter klassischer Musik kann ich
mir etwas vorstellen, ebenso unter klassischer Dichtung. Hat Jesus etwa in klassischer Liturgie das Abendmahl
gehalten, dass sich jetzt die unterschwellige Meinung ungeniert verbreiten kann, nur die klassische Liturgie
gewährleiste die gültige Feier der Eucharistie. Das ist schon ziemlich verstiegen. Vor allem wenn man
einbezieht, dass es vor der tridentinischen Messe auch schon gültige Messfeiern gegeben haben muss –
das ist ja wohl anzunehmen – nur eben nicht in der besagten klassischen Liturgie. Selbst die tridentinische
Liturgie hat den Namen „tridentinisch“ nicht ganz zu recht, weil sie erst nach dem Tridentinum über die
Jahrhunderte entwickelt wurde. Es gehört schon eine ordentliche Portion Unverfrorenheit dazu, jetzt die
sogenannt klassische Liturgieals die einzig richtige zu stigmatisieren. Das ist Verschleierungstaktik.
Da wird meinungsmäßig etwas untergeschoben, was nie gestimmt hat. Das ist fahrlässiger Umgang mit der
Wahrheit, nur um anderen Menschen Vorstellungen aufzubürden und die klassische Liturgie als die richtige
Liturgie hinzustellen. Abgesehen von der Form, wie umständlich war sie denn die klassische Liturgie mit
Predigt und Kommunion vor der Messe, zweimaligem Confiteor und dann noch ein Schlussevangelium. Während
der Priester die Messe las, hatte das Volk Zeit, den Rosenkranz zu beten oder in einer Messandacht zu
blättern. Was ist denn daran schon klassisch???
Stiernackigkeit Es wird sich im Nachhinein nicht mehr viel an den Untaten des Herrn Filbinger ändern
lassen. Geschehen ist geschehen. Aber zu tun, als hätte Filbinger nimmt etwas zu leid getan ist eine
Art von Stiernackigkeit, wie man sie eigentlich nur bei Politikern antrifft. Einfach etwas Falsches in
die Welt setzen, damit die andern auch etwas zu tun haben, sich wenigstens aufregen können, dann kommt
man auch in die heißbegehrten Schlagzeilen. Politiker brauchen Schlagzeilen, um überleben zu können…?
Schweinfleish, igitt Wie es schwule Christen gibt, die Schweinefleisch essen (?), gibt es auch solche
Muslime, die kein Schweinefleisch essen. Das ändert aber nichts an der Freude. 0 : 1 für Volker Beck,
der bestimmt niemals mehr Schweinfleisch essen wird. igitt!
Herrliche Zeiten im Hörsaal Für Frau Ranke-Heinemann wird es wohl Zeit (!) wegen ihrer jungen Tage,
auf Benedetto XVI. langsam einen opulenten Hymnus anzustimmen, bevor die Stimme eingerostet sein könnte.
Ob das für die kämpferische Dame wirklich das Non-Plus-Ultra ist? Nun ja: aus Saulus soll auch schon
irgendwann einmal ein Paulus geworden sein…! Auf die alten Tage hin, neigt der Mensch immer stärker
dazu, vergeben und verzeihen zu dürfen. Gerade wegen der wunderbaren Jugenderinnerungen mit Ratzinger
im Hörsaal. (was haben wir damals gelacht…)und über die ganzen Jahre hinweg. Sie haben Herrn Ratzinger
doch nur Freude bereitet? Oder liege ich da richtig? Nicht wahr, Frau Ranke-Heinemann…
Beide Liturgien sind schön Es ist schwierig, eindeutig in der Sache Stellung zu nehmen. Ich habe zu Zeiten
der tridentinischen Liturgie ministrieren gelernt und das verbindet mich mit ihr. Mit ihr bin ich in die
lateinische Sprache gewachsen und habe die Schönheit liturgischer Formen erfahren. Die Alte Liturgie
hat was…! Damit will ich keineswegs dem liturgischen Ästhetizismus das Wort sprechen. Ich denke beide
Formen, die tridentinische und die heutige, sollten in friedlicher Koexistenz nebeneinander bestehen können.
Beide Formen haben Anspruch darauf, praktiziert zu werden. Beide sind schön, wenn sie nicht als Kampfinstrumente
zweckentfremdet werden, um zu zeigen besser katholisch zu sein, nur weil man die tridentinische Messe
schätzt oder weil man nur die nachkonziliare Messe zulassen will oder weil man sich mittlerweile auch
daran schon so sehr gewöhnt hat. Die alte Liturgie sollte nicht dazu dienen, die Rubriken herunterzuhapseln
(Alphonse Daudet: „Drei Messen“) und die neue nicht fortwährend durch enervierende Erläuterungen unterbrochen
und so massiv gestört werden. Wieder einmal an einer Stillen Messe im tridentinischen Ritus teilnehmen
zu können, ist schon lange mein Wunsch. Die orthodoxen Kirchen feiern die Göttliche Liturgie seit unvordenklichen
Zeiten, da brauchte es bislang noch keine Refomen, weil sie das Faszinosum dieser Liturgie niemals angetastet
haben.