Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Hallo Colombe gestatte, wenn ich Dir widerspreche: Friede muss kein frommer Wunsch sein. Friede kann geschaffen
werden, durch den Frieden zwischen dem etablierten Staat Israel und dem zu gründenden Staat Palästina,
aufgrund entsprechender vertraglich gesicherter Gebietsabsprachen. Das sind die versäumten Lektionen,
die 1947 einfach nicht erledigt wurden, von den damaligen Machthabern in diesem Gebiet. Das hat sich all
die Jahrzehnte seither bitter gerächt und vielen unschuldigen Menschen das Leben gekostet… Vielleicht
wird jetzt die Chance erkannt, dass Frieden machbar und nicht zum frommen Wunsch degeneriert ist.
#2.846 Czibo Nieznany 02:11:21 | Sonntag, 25. Januar 2009
Lieber Großwildjäger und allen noch anwesenden lieben Hellbirds wünsche ich jetzt eine gute Nacht in
Verbindung mit erholsamem Schlaf… :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3
#2.844 Czibo Nieznany 01:42:54 | Sonntag, 25. Januar 2009
Der amerikanisch-jüdische Swing war trotzdem nicht ausgespart und gehörte zum Programm, um einen umfassenden
Eindruck zwischen Ostgalizien und New York zu vermitteln.
#2.842 Czibo Nieznany 01:32:57 | Sonntag, 25. Januar 2009
Es war bei mir zeitlich knapp, weil ich nicht vom Computer weg kam und dann war die ganze Bude voller
Menschen. Aber Freunde hatten einen Platz frei gehalten. Und schon beim ersten Ton der vier Musiker (Bass,
Gitarre /Mandoline, Klarinette, Violine) fing ich an zu vibrieren. Das sollte bis zum Schluss nicht mehr
aufhören, herzlicher Applaus, Standing Ovations und gaaanz zum Schluß noch e Lidele… bis zum Auszug
der Vier, bevor sie wieder einzogen. Ein Tollhaus…!! Aber es ging ja nich nur mir so. Der Tisch begann
zu tanzen… da ging die Post ab. Vermisst habe ich etwas „Bei mir bist du scheen…“ :(3 :)3 :(3 :)3
:(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :)3
#2.836 Czibo Nieznany 01:10:22 | Sonntag, 25. Januar 2009
Hallo Großwildjäger …jetzt bin ich wieder einigermaßen mit den Füßen auf dem Boden, nach dem schönen
Konzert mit Schmitts Katze. Ausverkauft. Und die Leute (Publikum) haben gut mitgemacht ojojojojoj ojojoj
ojojojojoj… Alles andere will ich unter PN schreiben. :)3 :)3 :)3 :)3 :(3 :(3 :(3
Tolerant …alles schön und gut, was Sie dem Buddhisten nachrühmen. Aber der Katholik kann immerhin,
so lehrt es die heilige Mutter, für den Touristen beten: Es möge ihm besser gehen im Jenseits. Alle
andern können das nicht, weder der Bischof wenn er protestantisch ist und auch nicht der buddhistische
Wandermönch, weil er buddhistisch ist. Und wenn der Katholik es nicht will, muss er auch nicht für den
Touristen beten. Das ist nämlich die göttliche Freiheit eines Christenmenschen…
Und eines Tages, wenn E… Prophezeiungen doch nicht getroffen sind, wird er als defensor fidei zur Ehre
der Ältäre erhoben und dann redet auch keiner mehr von ihm…
Dieser sogenannte Bischof sollte besser seines Amtes enthoben werden… Wer solche Lügen in die Welt
bringt, wird auch in anderen Bereichen mit der Wahrhaftigkeit auch nach Lust und Sensationsgier herumtingeln…
Samurai Lange habe ich mich vor dieser grauenhaften Wirklichkeit gedrückt. Aber einmal musste es sein
bei einer Reise durch Südpolen. An einigen Stellen musste ich mich selbst bewzwingen, um den Bildern,
die damit wachgerufen wurden standhalten zu können, die Verbrennungsöfen zu sehen oder diese Schlacht-
und Marterblöcke,, die Folterkammern wo auch Maximilien Kolbe mit drei weiteren Gefangenen auf engstem
Raum stundenlang gefoltert wurde. Ich habe es getan, auch aus dem Bewusstsein heraus, dass ich in völliger
unverdienter Freiheit nach Auschwitz habe fahren können, während die dort Gefangenen diese Option nicht
hatten. Ihnen war es ausschließlich bestimmt, einem bestialischen System das Leben zu opfern. Dafür
sind die Lager errichtet worden, nicht etwa weil die Insassen ein ganzes Jahr lang Weihnachten im Vernichtungslager
feiern wollten… Wer nicht bereit ist, sich in diese Situation freiwillig vor Ort zu begeben, hat das
Recht verloren, die Vernichtungsanstalten in Frage zu stellen… Weil er eine wichtige Lektion zum Thema
Menschenverachtung glaubt, ignorieren zu dürfen…!
Wer lockere Sprüche über die Vernichtungsanstalten macht und in Frage stellt, dass es solche Vernichtungsmaschinerien
gegeben hat, soll doch der Sache mal auf den Grund gehen und nach Auschwitz fahren. Anschließend dann
auch noch einen Ausflug ins Todeslager Birkenau machen. Wer dann immer noch von Märchen spricht, die
ganze industrielle Menschenvernichtung in Abrede stellt und Scheingefechte liefert, dem ist dann wirklich
nicht mehr zu helfen… Der sollte jedenfalls nicht so lautstark rumprahlen und den Besserwisser spielen,
wenn er sich nie nach Auschwitz aufgemacht hat, um Kenntnis von dieser grauenhaften Wirklichkeit zu nehmen.
#2.802 Czibo Nieznany 14:34:52 | Samstag, 24. Januar 2009
Nun ja, auch Zähler sind Menschen und können irren…, weil sie nicht berücksichtigen, was Ausharren
in einer Wanne bedeutet. Deshalb sind Zähler gehalten, die Rüge zu akzeptieren und die Korrektur gutzuheißen…
:&) :)3 :(3
#2.796 Czibo Nieznany 13:48:23 | Samstag, 24. Januar 2009
Das ist natürlich nicht d a s Erlebnis pur… allein in der Wanne. Da kann man ja trübsinnig werden…
schade, dass es Dir so ergangen ist, Großwildjäger! Wetten, dass wir es heute wieder schaffen. Heute
Abend gehe zu einem Konzert mit Schmitt’s Katze.
#2.794 Czibo Nieznany 13:10:22 | Samstag, 24. Januar 2009
An alle lieben und toleranten Hellbirds Gsd habe ich wieder Internet-Zugang. Lieber Großwildjäger ich
war gestern den ganzen Tag blockiert. Tut mir sehr leid. Alles Gute für heute…!
#2.788 Czibo Nieznany 01:06:59 | Freitag, 23. Januar 2009
Eva & Großwildjäger & Ultra Die Diskussion bringt nicht mehr viel. Wenn alle drei Hellbirds sich jetzt
in die Horizontale begeben, liebt jede/r seine/n Nächsten wie sich selbst… Bis morgen schlaft schön,
mit allem was dazu gehört…!
#2.783 Czibo Nieznany 00:36:49 | Freitag, 23. Januar 2009
Was ist denn mit dem Ultra pasiert. Hat ihn jemand angegriffen…? Er soll unbedingt dabeibleibennnnn…!
Alle birds Hellbirdshätten die Flinte schon schmeißen können, um anderen eine ordentlich gefüllte
Wanne und freie Betten zu garantieren… Mensch, Ultrableib oder willst Du wem Platz machen, weil Du uns
nicht mehr erträgst…?
#2.775 Czibo Nieznany 00:21:09 | Freitag, 23. Januar 2009
Darf ich auch noch bei Euch kuscheln… in der Wanne? Und ich bin immer noch echauffiert von dem wunderschönen
Apfela…h, den ich leider nur ansehen habe dürfen… Der war zum auf die Stross…! mea culpa , man
möge mir den Ausgleider entschuldigen. Aber wenn mann das nicht mehr verbalisieren darf… ist doch auch
nie kejn Leben gewejin… Nun, liebe Hellbirds, wenn Ihr anders denkt, tut so…! Ich habe gesprochen
von dem was mir widerfahren ist und es war schön so…!
#2.754 Czibo Nieznany 14:56:54 | Donnerstag, 22. Januar 2009
Hallo Großwildjäger „Wohlan! Der Löwe kam, meine Kinder sind nahe, Zarathustra ward reif, meine Stunde
kam: Dies ist mein Morgen, mein Tag hebt an: herauf nun, herauf du großer Mittag! Also sprach Zarathustra
und veließ die Höhle, glühend und star, wie eine Morgensonne, die aus dunklen Bergen kommt.“ Diese
Stelle meinte ich. Damit endet „Also sprach Zarathustra“.
#52 Czibo Nieznany 12:47:28 | Donnerstag, 22. Januar 2009
Muss man Tatsachen eigentlich glauben? Alle reden vom Dreißigjährigen Krieg, der mit seinen Greueln
stattgefunden haben soll. Glaubt da jemand dran? Doch wohl nicht im Sinne von glauben. Deshalb kann man
getrost auf den Nichtglauben von Bischof Williamson von der Piusbruderschaft verzichten. Er stützt nur
die, die immer noch eifrig dabei sind, der Mordindustrie der Nazis positive Aspekte abzugewinnen…
#2.734 Czibo Nieznany 23:32:58 | Mittwoch, 21. Januar 2009
Großwildjäger …also wenn die das am Wörthersee nicht fertigbringen, braucht man ja nicht mehr nach
Österreich zu fahren. Es geht halt nix über ein schönes, saftiges Wiener Schanitzel mit einer Krume
als Panade und dazu handgestrickten Erdäpfelsalat. Da könnte ich auch einen Braten stehen lassen. Es
muss halt Kalbfleisch sein und sollte nicht zu dünn geschnitten sein, damit der Saft nicht abdunstet…
mhmhmhm
#2.732 Czibo Nieznany 23:22:00 | Mittwoch, 21. Januar 2009
Man glaubt es nicht, Eva, aber die Reihenfolge wirkt sich auf die Beschaffenheit des Teigs aus genauso
wie auf den Geschmack. Meine Mutter war da sehr pingelig und von der habe ich das übernommen.
#2.728 Czibo Nieznany 23:07:48 | Mittwoch, 21. Januar 2009
Eva: der Teig ist immer eine heikle Sache. Die Zutaten darf man nicht einfach zusammentun, sondern genau
der Reihe nach. Dann gelingt der Teig immer. Bei Schüttel- und Rüttelkuchen ist das wurscht. Aber wer
isst die schon…?
#2.723 Czibo Nieznany 22:56:08 | Mittwoch, 21. Januar 2009
Ultra, wichtig ist natürlich, dass man das Kalbleisch zunächst in Mehl wendet, dann in geschlagenem
Ei und dann erst in Semmelnbröseln. Dann wird die Panade schön kompakt, umschließt das Fleisch wohltuend,
dass es saftig bleibt und nicht zur unausstehlichen Schuhsohle wird. In der Regel fliegen die Schnitzel
aber nacheinander die blöde Friteuse und werden dann öltraumatisiert aus dem Behältnis auf den Tisch
gebracht… Schmeckt wie Arsch und Friedrich…!
#2.712 Czibo Nieznany 22:36:53 | Mittwoch, 21. Januar 2009
Ultra: Das hängt damit zusammen, dass der Koch das Fleisch möglicherweise nicht in Ei gewendet hat,
wie sich das für ein gestandenes Wiener Schnitzel gehört. Oder aber er hat zuviel Wasser drangekippt,
dass sich die Klebefähigkeit des Eis verringert hat. Eine Frechheit ist es alle mal…
#2.700 Czibo Nieznany 22:15:19 | Mittwoch, 21. Januar 2009
Ach Nööö, Eva das war plötzlich so da und da dachte ich bevor es tierisch schmerzt, sollte dartun.
Vielleicht sind das die demiurgischen Einflüsse…Großwildjäger?
#2.677 Czibo Nieznany 15:54:45 | Mittwoch, 21. Januar 2009
Hallo Großwildjäger …schön, dass Du Dich meldest. Ich würde mal sagen: wir lassen uns unsere gute
Laune nicht durch Neidhammel und andere Schmeißfliegen vermiesen…!
#2.673 Czibo Nieznany 15:28:40 | Mittwoch, 21. Januar 2009
Hallo Großwildjäger … das war vorhin ein Lapsus linquae mit dem „Gallo“. Da war doch mal was mit Gallo.
Das hatte ich nicht beabsichtigt. Der Gallo war ein Tippfehler. Vielleicht war es auch ein Gruß aus dem
Unterbewussten. Entschuldige bitte…
Wenn die heilige Mutter Kirche schon das „neue Israel“ sein will, ich betone „will“, dann kann es der
liebe und gütige Vater im Himmel doch nicht zulassen, dass das „alte Israel“ völlig leer ausgeht. Dann
wäre er ja ein ungerechter Vater…, ein rächender Richter, eine Furcht- und Schreckensgestalt und nicht
„Abba“, der liebe Vater…, wie er von dem Juden Jesus her bekannt ist. Die Verheißungen des gütigen
Vaters im Himmel richteten sich immer an das Volk im Ersten Testament, das so zahlreich werden soll, wie
der Sand am Meer…
Hetzmeldung Der nächste Schlächter ist ins Weiße Haus eingezogen. Viele halten ihn für den Antichristen.
Aber ein Schuß Religion kann im trotzdem nicht schaden. Was soll denn diese Hetzmeldung im Stürmer-Niveau…?
#2.654 Czibo Nieznany 23:38:51 | Dienstag, 20. Januar 2009
Liebe Hellbirds seid mir nicht böse, aber ich bin müde und möchte gern in die Waagrechte verschwinden…
Eva, Großwildjäger und Ultra eine gute Nacht und erholsamen Schlaf :(3 :(3 :(3
#306 Czibo Nieznany 23:13:40 | Dienstag, 20. Januar 2009
Gut, dass Sie das auch so offen sehen und sagen. Deshalb hat die katholische Kirche auch kein Problem
mit Homosexualität… Das war schon immer meine Meinung…!
#2.635 Czibo Nieznany 22:32:52 | Dienstag, 20. Januar 2009
Blinis und Piroggen sehr Kugel, das ist doch die Sabbatspeise…? Sahnetorten sind so wunderschön zum
Anschauen und wenn man hineinbeißt, vergewaltigen sie einen. Da kann ich sehr zugeknöpft bleiben…
trotz des schönen Anblicks
#2.629 Czibo Nieznany 22:18:17 | Dienstag, 20. Januar 2009
Dann mach das mal nicht ganz so streng mit dem Fasttag, dass noch was an Dir dran bleibt. Knochengestellen
geht meistens die Schwimmbereitschaft abhanden…
#2.622 Czibo Nieznany 21:51:32 | Dienstag, 20. Januar 2009
Das ist schön, dass Du uns mit Deiner lieben Gegenwart beehrst, Eva. Der Großwildjäger kommt auch gleich,
dann können wir in der Wanne Versteck spielen…
#297 Czibo Nieznany 21:48:07 | Dienstag, 20. Januar 2009
Wir sprechen doch von der gleichen Geschichte. Das war aber nicht die keusche Susanna vom Ersten Testament
wie sie im Buch Richter aufgeeichnet ist. Susanna wurde gesteinigt…, weildie beiden oiden Richter ziemlich
in der Sache involviert waren…
#2.619 Czibo Nieznany 21:36:50 | Dienstag, 20. Januar 2009
Nunja, Doppelkorn ist ja auch ein ziemlich klares, sauberes Getränk, wie Wässerchen… Die Gastgeber
haben es ja offensichtlich nur gut mit Dir gemeint… Man sollte es sich auch mal gut gehen lassen, wenn
die Weichen so gestellt sind. Immer nur Bescheidenheit hervorkehren, tut auch nichts zur üppigen Feststimmung…
Manchmal darf man es schon ordentlich krachen lassen…!
#2.617 Czibo Nieznany 21:11:49 | Dienstag, 20. Januar 2009
Manchmal hat Augen schließen schon über viele Jahre hinweg geholfen. Aber man muss ja nicht in allen
Survival-Techniken der unantastbare Meister sein… dann bleibt halt nur die Flucht!
Der Zuspruch für den Beitrag ist ja ganz und gar verpufft. Kein Marcellus, niemand weit und breit in
Sicht, der oder die bereit wären in des spanischen Knaben Wunderhorn zu tuten…!
#278 Czibo Nieznany 20:01:11 | Dienstag, 20. Januar 2009
Jesus soll mehrmals gesagt haben, sündige nicht mehr. Aber was denn für ihn Sünde gewesen sein soll,
darüber hat er sich nicht geäußert. Er sagt nur, in dem er die Ehebrecherin verteidigt: Wer ohne Sünde
ist, werfe den ersten Stein. Merkwürdigerweise soll niemand daraufhin geworfen haben…
In früheren Jahrzehnten haben die Zeugen Jehovas mit solchen Geheimmeldungen auf sich aufmerksam gemacht.
as haben jetzt wohl die spanischen Katholiken nötig. Ganz gut abgeschaut…!
Schmonzes Im Licht Eures jüngsten Versagens, die eigenen Finanzen in Ordnung zu halten, und weil Ihr
in den letzten Jahren nicht fähig gewesen seid, kompetente Präsidenten zu wählen und damit bewiesen
habt, daß Ihr nicht in der Lage seid, Euch selber zu regieren, teilen wir Euch die Aufkündigung Eurer
Unabhängigkeit mit. Diese Aufkündigung gilt mit sofortiger Wirkung. Was soll dann der Schmonzes…?
Wenn eine Lebensgemeinschaft im juristischen Sinn gefestigt werden soll, ist es nicht zweckdienlich, gleich
von Konkubinat zu sprechen. Wenn es um eine mann-männliche Lebensgemeinschaft geht, ist es genauso wenig
sinnvoll, generell die Schallplatte vom „Homo-Konkubinat“ abzuspielen. Eine sogenannte „wilde Beziehung“
wird ja durch die Legalisierung beendet. Ergo kann man nach dem Gang zum Standesamt nicht mehr von Konkubinat
sprechen. Das gilt ebenso auch bei mann-männlichen Verbindungen. Es ist ein völliger Schwachsinn dann
immer noch von Homo-Konkubinat zu sprechen. Das ist unkorrekt und unsachlich.
#2.607 Czibo Nieznany 11:51:06 | Dienstag, 20. Januar 2009
Großwildjäger & Ultra Danke für Eure nächtlichen Glückwünsche. In Anbetracht des schon fortgeschrittenen
Tages wünsche ich Euch und allen lieben und toleranten Hellbirds alles Gute und viele Erfolge… :(3
:(3 :(3
#2.604 Czibo Nieznany 01:06:21 | Dienstag, 20. Januar 2009
Das ist mir peinlich, Großwildjäger Ich habe gedacht. Du hättest Dich davon gemacht ud nur mehr der
Ultra und ich wären allein hier. Es war keine böse Absicht dahinter. Aber ich möcht mich jetzt in die
Horizontale begeben. Dir und Ultra eine gute Nacht… :(3 :(3
#2.597 Czibo Nieznany 00:52:53 | Dienstag, 20. Januar 2009
Es ist natürlich problematisch von außern her zu etwas zu raten. Das sollte man nicht tun. Aber eh’
man sich versieht ist man in dieser Rolle und einem anderen zu nahe getreten. Das wollte ich nicht. Tut
mir leid…, Ultra
#2.595 Czibo Nieznany 00:40:03 | Dienstag, 20. Januar 2009
Ultra Wenn Du bei dem Gedanken vielleicht in Streß kommst. Mach doch erst mal für Dich eine Kostprobe
und wenn es gelingt und Du sicher bist, lade jemand dazu ein… So einfach ist das
#2.590 Czibo Nieznany 00:24:46 | Dienstag, 20. Januar 2009
Danke Großwildjäger!!! Vielleicht hilf auch noch der Ultra ein bißchen. Ultra: Für Dich allein ist
auch der Auwand zu groß. Lade Dir doch jemand ein. Oder mach halbes Rezept. Wenn ich das sizilianische
Risotto wieder mache, werde ich grüne Oliven nehmen…!
#2.580 Czibo Nieznany 23:58:44 | Montag, 19. Januar 2009
Weil es etwas ungewohnt ist, war ich zunächst auch etwas skeptisch, weil schwarze Oliven nicht mein Fall
sind. Aber es war dann doch die Offenbarung… Ich wünsche Dir viel Erfolg damit.
#2.576 Czibo Nieznany 23:51:42 | Montag, 19. Januar 2009
Großwildjäger: Hier ist das Rezept Risotto alla Siciliana (vier Personen): Zutaten: eine Zwiebel und
drei Knoblauchzehen, fein gehackt; sechs EL natives Olivenöl extra; 400 Gramm Risottoreis; ein Glas trockener
Weißwein; 1,2 Liter kochend heißes gesalzenes Wasser; eine Hand voll schwarze Oliven, entsteint und
grob gehackt; ein EL Kapern, abgespült, abetropft, gehackt; sechs, reife süße Tomaten, enthäutet,
Samen (!) entfernt, grob gehackt; abgeriebene Schale von einer unbehandelten Zitrone; eine starke Prise
getrockeneter Origano; eine Prise zerstoßene Chili; Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer.
Zwiebel und Knoblauch in der Hälfte des Öls weich dünsten; den Reis zufügen und unter Rühren glasig
werden lassen; Mit dem Wein ablöschen und rühren, bis der Reis die Flüssigkeit auf genommen hat. Nach
und nach das kochende gesalzene Wasser angießen und jeweils warten, bis der Reis das Wasser absorbiert
hat, bevor weitere Flüsigkeit zugegeben wird. Nach ca. 20 Minuten, wenn das Risotto bremig, der Reis
aber noch bißfest ist, die Oliven, die Kapern, die Tomaten, die Zitronenschale, Origano und Chili unterrühren,
verbliebenes Olivenöl unterziehen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Auf vorgewärmter Platte anrichten
und sofort servieren. Einfach lecker zum Keuchen…
Das habe ich, werte Clarissa und hör’ bittschön auf mit dem damischen Sie. Dafür kennen wir uns schon
viel zu lang. Risotto alle Siciliana (vier Personen): Zutaten: eine Zwiebel und drei Knoblauchzehen,
fein gehackt; sechs EL natives Olivenöl extra; 400 Gramm Risottoreis; ein Glas trockener Weißwein; 1,2
Liter kochend heißes gesalzenes Wasser; eine Hand voll schwarze Oliven, entsteint und grob gehackt; ein
EL Kapern, abgespült, abetropft, gehackt; sechs, reife süße Tomaten, enthäutet, Samen (!) entfernt,
grob gehackt; abgeriebene Schale von einer unbehandelten Zitrone; eine starke Prise getrockeneter Origano;
eine Prise zerstoßene Chili; Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer. Zwiebel und Knoblauch
in der Hälfte des Öls weich dünsten; den Reis zufügen und unter Rühren glasig werden lassen; Mit
dem Wein ablöschen und rühren, bis der Reis die Flüssigkeit auf genommen hat. Nach und nach das kochende
gesalzene Wasser angießen und jeweils warten, bis der Reis das Wasser absorbiert hat, bevor weitere Flüsigkeit
zugegeben wird. Nach ca. 20 Minuten, wenn das Risotto bremig, der Reis aber noch bißfest ist, die Oliven,
die Kapern, die Tomaten, die Zitronenschale, Origano und Chili unterrühren, verbliebenes Olivenöl unterziehen,
mit Salz und Pfeffer abschmecken. Auf vorgewärmter Platte anrichten und sofort servieren. Einfach lecker
zum Keuchen…
#2.572 Czibo Nieznany 23:31:10 | Montag, 19. Januar 2009
Großwildjäger: Das kann nur so zu erklären sein. Vor einiger Zeit habe ich mal ein sizilianisches Risotto
gemacht. Das sticht alle anderen Risotti aus. Alles ist anders als ein Risotto und schmeckt trotzdem wie
ein Risotto, echt g…l
clarisse colonia vor einiger Zeit habe ich mal ein sizilianisches Risotto gemacht. Das sticht alle anderen
Risotti aus. Alles ist anders als ein Risotto und schmeckt wie ein Risotto, echt g…l
War Rom denn während der zwanziger Jahre wirklich um so viel besser als Berlin, dass Eugenio Pacelli
gleich den Höllenvergleich aus der Soutane ziehen musste…?
und dann picken einem Odins Raben die Augen aus. Beim christlichen lieben Gott ist das alles ganz anders,
viel lieber, viel netter und vor allen Dingen immer heiter bewölkt…, Friedrich Spee
Die Alternative von Nichtglauben ist doch noch lange nicht glauben. Dazwischen gibt es eine endlos lange
Reihe von Skeptizismen, bis dann erst die ganze große Gnadensonne des vollgültigen Glaubens aufscheinen
kann, aber doch erst dann. Die meisten Menschen sollen diese Gnadensonne noch nie in ihrem Leben gesehen
haben, wegen des CO 2-Ausstoßes. Das ist bitter
@ Großwildjäger streift das Problem der fötiden Krepitation nicht etwa auch das weite Feld des pnochalen
Plenarismus…? Das müsste doch ziemlich zu denken geben… bei dieser Komplexität…?
@ Martin Bieger Da kannste die lange fragen.Es findet sich nichts darüber das Jesus was gegen HS gesagt
hätte. Das werden manche hier, Jesus auch zum Vorwurf machen, weil er überhaupt nichts zu dem Thema
gesagt hat. Wie konnte Jesus zu dem brennenden Problem auch so wortlos sein, wo er doch sonst so gute
Reden gehalten hat…?
Liebe Colombe es ist ehrenhaft, wenn Du den Pater Anselm, beziehungsweise seine Schriften verteidigst.
Sie sind immer noch viel besser als die elenden Traktätchen aus dem geheimnisvollen Anton-Schmid-Verlag.
Aber sagen möchte ich schon, dass die Texte von Anselm Grün gerade mal die Oberfläche streifen und
keinen Tiefgang haben. Ich habe sie immer gern verkauft. Dafür sind sie gut, aber schenken würde ich
sie niemand. Sei gegrüßt
Also wenn ich die Wahl hätte würde ich in jedem Fall Willigis Jäger und dessen Schriften der seichten
Esoterik in Anselm Grüns Büchern vorziehen. Das ist Einlullen auf kleiner Flamme. Heinrich Heine sagt
in dem Zusammenhang …einlullen, wenn es greint, das Volk, der große Bengel: Jeder Braucht einen Engel;
Jeder hat einen Engel; Einen Engel für Jeden Tag; 365 Engel für das ganze Jahr; Das sind alles Titel
von Anselm Grün, die ihn zum Millionen-Auflagenstar von Münsterschwarzach gemacht haben. Die Bücher
sind Stapelware für kleine Ansprüche. Aber Kleinvieh macht auch Mist…, denkt der Verleger!
#10.913 Czibo Nieznany 11:12:55 | Mittwoch, 12. November 2008
Wer früher stirbt, ist länger … Totgeglaubte leben viel länger. Auferstanden bin ich… Stimmt das
Große Halleluja an… Liebe Hellbirds, ich bin wieder bei Euch!
Senbtinel: Urheberrecht Wer den Verlag nicht informiert, wenn ein Text in einem anderen Medium veröffentlicht
wird, macht sich strafbar, weil er das geistige Eigentum an dem Text ignoriert. Texte stehen nicht wahllos
zur Verfügung. Sie gehören zunächst dem Autor und bei Erstveröffentlichung dem Verlag. Sie haben recht,
wenn Sie wegen des Urheberrechts und dessen Verletzung nachhaken. Die Erlaubnis zum Veröffentlichen muss
mit Unterschrift beglaubigt sein. Das kann sonst in einen Prozess ausarten. In anderen Foren werden Texte
dieser Art erst nach Vorlage der Veröffentlichungserlaubnis eingestellt. Da wird sich kreuz.net etwas
schwertun. Der Text sollte besser aus dem Forum genommen werden.
nonnobisdomine O mein Jesus, verzeih uns unsere Sünden. Bewahre uns vor dem Feuer der Hölle und führe
alle Seelen in den Himmel, besonders jene, die deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen. Beten Sie die
Worte morgens und abends beim Zähneputzen. Vielleicht hilft es Ihnen, aber beten Sie es für sich. Sonst
fürchte ich, muss noch der E…istsein Werk tun. Wer wie sie, dermaßen hasserfüllt über andere hierzieht,
ist in großer Gefahr, seine Seele zu verlieren.
Anklage- und Verleumdungstribunal Mein Fazit ist – und das habe ich mehrfach schon kundgetan: Lingen ist
Schismatiker und Apostat und u.U. sogar auch der Simonie verfallen. Das kann er ja anzweifeln. Soll er
doch mal in Rom seinen Prozess anstrengen, dieser Typ, der per email dazu aufrief, seine Bischofsweihe
zu befürworten. Es ist eine Tragödie, wie sich hier Personen teilweise aufführen, um andere zu entehren,
bloßzustellen und zu verunglimpfen. Das spielt rasender Hass, abgrundtiefer Geringschätzung und Verachtung.
Artikel in dieser Schärfe sollten von der Redaktion entfernt werden, weil sie nicht zu sachbezogener
Diskussion beitragen. Das geht schon weit über Personaldebatten hinaus, während die in der Regel nicht
öffentlich sind. Das hier ist reines Anklage- und Verleumdungstribunal.
Der unchristliche Zores geht weiter Jetzt ist das Motu Proprio publiziert worden, mit dem alle Beteiligten
gut leben können, aber der unchristliche Zores, die häßlichen Unterstellungen und perfiden gegenseitigen
Diffamierungen gehen weiter. Wozu ist das MP eigentlich veröffentlicht worden, wenn es doch nichts bewirkt?
Die Arbeit hätte man sich doch sparen können. Die Leute hacken mehr noch als zuvor aufeinander ein.
Tiefe, vor allem bleibende Eindrücke Die Bilder von der Mahlfeier gefallen mir sehr gut. Ich kann mir
gut vorstellen, dass bei diesem ersten Mahl den Erstkommunikanten tiefe, vor allem bleibende Eindrücke
vermittelt wurden.
Rudolfus Missbrauchsfälle im kirchlichen Bereich wiegen immer um Vieles schwerer und können deshalb
auch entsprechend aufgebauscht werden. Wenn es anderswo mal passiert, sieht das Publikum leichter drüber
weg. Das der Nachteil der kirchlichen Moralansprüche, die nach außen zu vertreten sind.
cum te Handlungsbedarf besteht schon. Wenn es nur eine Lockerung vom praktizierten starren Schema wäre,
wie man es beispielsweise in der Orthodoxie hat. Dabei bin ich nach wie vor der Meinung, das zölibatär
leben gleichzusetzen ist mit ehelos leben.
Auf der Suche nach dem Druck Ja, wie macht man Druck? Ich denke, in dem man feste drückt. Aber das reicht
dann doch nicht, um gesellschaftlich Druck zu machen. Vielleicht, in dem man beängstigende Plakate druckt
und aufhängt. Angsterzeugung scheint willfähriges Instrument für Dru zu sein. Etwa wenn man eine Höllenpredigt
hält und detaillierte Kenntnisse vom Schmoren in der Hölle von der Kanzel donnert. Ob der Druck greift,
wenn die Leute wieder aus der Kirche sind. Aus staatlicher Sicht entsteht Druck, wenn man die Sozialgesetze
abbaut, Hartz-IV-Gelder nicht überweist, Renten kürzt, Steuern und Abgaben erhöht. So entsteht wenigstens
materieller Druck. Aber kann der einzelne Druck erzeugen? Etwa wenn er andere drangsaliert, in die Ecke
befehligt und er keinen Widerstand zu spüren bekommt. Aber das ist auch nicht der „gewünschte“ Druck,
um flächendeckend Druck zu machen. Da fehlt noch was am Rezept: Wie erhalte den besten Druck? Vielleicht
braucht man dazu eine große Masse, eine Masse Menschen, enttäuschte Hartz-IV-Empfänger, renitente Arbeitslose…
Wäre damit wirklich Druck zu machen, so, dass sich die Politiker nicht mehr heimlich ins Fäustchen lachen?
Kann man Druck machen, in dem man Sonntags nicht zur Kirche geht oder macht man Druck, wenn man ständig
hineinrennt. Wen interessierts, der Pfarrer freut sich vielleicht auch noch. So entsteht natürlich auch
kein Druck. Vielleicht ist „Druck“ auch nur der Traum, Macht zu haben, etwas ohne demokratische Gremien
von jetzt auf nachher durchzusetzen.
Kriegsbeile weg! „In der Liturgiegeschichte gibt es Wachstum und Fortschritt, aber keinen Bruch. Was frühere
Generationen als heilig betrachtet haben, bleibt auch für uns heilig und groß. Es kann nicht auf einmal
gänzlich verboten sein oder gar als schädlich betrachtet werden.“ Es war zu erwarten das Papst Benedikt
XVI. im MP moderat vorgeht. Es gibt keinen Grund mehr für weitere Glaubenskriege und Grabenkämpfe und
dass Altrituelle und NOM-Anhänger mit Gewehrkolben furchtbar aufeinander einschlagen, wie das hier im
Forum seit Monaten verbal teils sehr verketzernd und verletzend geschieht. Das MP ist meines Erachtens
beiden Seiten im besten Sinn gerecht geworden. Im Sinne der lateinischen Definition des Rechts: Jedem
das Seine zuzuteilen. Und jetzt: Kriegsbeile weg!
Amanda: Im eigenen Saft verschmurgelt Darüber ist schon viel diskutiert und verbale Schlammschlachten
sind geschlagen worden. Jetzt wäre die Zeit für Handlungsbedarf, bevor das Problem „Zölibat“ keinen
Handlungsspielraum mehr lässt. Nicht wenige Institutionen sind schon in ihrem eigenen Saft verschmurgelt.
Die Empirizität des Fundaments So ist die katholische Kirche entstanden, in dem Behauptungen nicht zurückgenommen
wurden, sondern durch neue Behauptungen überdeckt wurden. Dadruch entstand ein zwar widersprüchliches,
dafür aber undurchdrüngliches Fundament, das die Pforten der Hölle angeblich nicht überwältigen können.
Was ist an dem Fundament schon empirisch, außer dass es Glaubenssache ist.
Troika Genoveva, Baron, Defensor sind die erklärten Hardliner, die Troika des Forumsund dann wuselt noch
eine irrlichternde Ministrantin rum. Immerhin eine Art Dreifaltigkeit ist auf diese Weise gegeben,
die sich auf eine Quadrität leicht erweitern ließe…, wenn die vierte Person denn die Weihen hätte.
Ist ja gut, dass die Dunkelmänner-Gestalten einmal aus der Anonymität ans Tageslicht gehievt wurden.
Damit sich die anderen Poster ihrer stets bewusst sind, wenn sie sich erlauben sollten, keine Katechismuswahrheiten,
wie es die Troika stets tut, ohne Unterlass und Resonanz ins Volk zu rufen: bösartig, verleumdend, rechthaberisch –
auch wieder eine Trinität. Das ist ähnlich wie bei den chinesischen Triaden oder beim Opus Dei. Immer
neue Cliquen tun sich auf. Aber die Troika weiß nicht, was sie tut. Sollte man ihr deshalb ihre Boshaftigkeit
verzeihen…?
Wie glaubt man richtig? Und jetzt machen wir Druck, damit alle richtig glauben und wehe dem, der nicht
richtig glaubt. Richtig glauben ist ungemein wichtig. Man kann es lernen. In der Volkshochschule gibt
es Qualifizierungskurse für die breiteren Schichten. Einfach buchen: Wie glaube ich richtig! Dann wird
bestimmt was daraus. o^/ Und alle die nicht richtig glauben, werden erbarmungslos selektiert, anhand von
Blockwartlisten und aus der menschlichen Gemeinschaft ausgeschlossen, dahin wo Heulen und Zähneknirschen
sind.
Maledica: Am besten im Konzertsaal „Mozart- und Haydngejaule“ ist aber ein Begriff aus einer schlimmen
Stunde. Das meinen Sie etwa nicht im Ernst. Nein sowas: die heiligsten Güter der europäischen Kultur
verunglimpfen Sie mit dem Begriff… Jetzt aber Scherz beiseite: Ich kann Ihnen vom musikalischen Empfinden
her sehr wohl beipflichten, dass da Welten aufeinander prallen, wenn eine Mozart- oder Haydnmesse bei
einer NOM-Eucharistiefeier aufgeführt wird. Messen dieser Art sollten besser im Konzertsaal aufgeführt
werden, wegen der mitunter doch theatralischen Elemente der Kompositionen, deren Enstehenszeit im Zeitalter
des Rokoko vor gut 200 Jahren liegt. Die Messkompositionen sind zwar hehre Kulturgüter, die aus ihrer
Entstehungszeit plötzlich mit der Gegenwart und deren Liturgie konfrontiert werden. Zwangsläufig gibt
es da schmerzliche Schrammen. Sie sollten aber auch die Not der Kirchenchöre bedenken, die mit viel Eifer
und Begeisterung die Orchestermessen einstudieren und ohne die Messen keine festlichen Höhepunkte mehr
hätten. Auf diese Weise wird die klassische Musik breiteren Bevölkerungskreisen zugänglich gemacht.
Das ist lobenswert. Mit modernen Jugendmessen oder mit der monotonen Gregorianik ist kaum Begeisterung
zu entfachen. Trotz kulturgeschichtlichem Zusammenpralls von Liturgie und Musik, sollte es den von Ihnen
kritisierten Kompromiss geben, bevor die Musik in der Kirche ganz verstummt.
Damit alles wieder einmal gut werden wird Vielleicht sollten die Altrituellen einen Gebetssturm entfachen,
dass das MP bloß ja ihren Vorstellungen unbedingt entspricht. Denn sonst ist zu befürchten: die machen
auf einmal nicht mehr mit, begeben sich extra ecclesiae und sehen sich daher gezwungen, eine altgläubig-rechtgläubige
heilige römisch-katholisch und apostolische Kirche zu gründen, in der unentwegt ritualisiert werden
kann ohne Unterlass, damit alles wieder einmal gut werden wird.
Joseph von Eichendorff: Aufeinander zu gehen, aber nicht verschlingen Da haben Sie wiederum unrecht! Die
Kirche Christi ist verwirklicht, wie es vor mir schon sehr schön zitiert wurde, in der katholischen Kirche.
Nur in ihr findet man die Fülle des Heils. Ökumene darf also nicht falsch verstanden werden. Auf den
Beifall der Nachposterin müssen Sie nicht stolz sein. Sie kann es nicht anders. Sie kann nur auf dieser
schlichten Katechismuslinie denken. Man sollte Mitleid mit ihr haben über ihre dermaßen verunglückten,
unsauberen Argumente. Ich verstehe Ökumene nicht falsch, falls Sie mir das unterstellen wollen. Ich verstehe
Ökumene aber nicht als Heimholungsökumene. Es gibt nämlich teilweise ältere Kirchen im Osten, die
noch nie katholisch waren und nie werden wollen, zum Beispiel die chaldäische Kirche. Die ist um vieles
älter als die katholische Kirche im Westen, die ja nicht wäre, wenn es die Kirche in Konstantinopel
gegeben hätte, die in den ersten Jahrhunderten die westliche Kirche mit Theologie beliefert und theologische
Denkprozesse überhaupt erst möglich gemacht hat . Die östlichen Kirchen werden sich nicht heimholen
lassen, genausowenig wie die Protestanten. Ökumene kann nur Aufeinanderzugehen sein, aber nicht Verschlingen.
RJH: Das kann man glauben Das wurde nicht empirisch von einem neutralen Gremium festgestellt. Das behauptet
die Kirche in eigener Machtvollkommenheit von sich. Einen Nachweis gibt es nicht. Das kann man nur glauben…!
Glauben ist aber nicht wissen.
Die Insel der Seligen im Tal der Tränen? Auch die katholische Kirche deckt nur Teilbereiche ab, weil
die Orthodoxie nicht zum ihrem Jurisdiktionsbereich zählt und auch in Zukunft nicht dazu zählen wird.
Schon deshalb ist das Prädikat „Mutter der Kirchen“ ziemlich gewagt und entspricht nicht der Realität.
Die orthodoxen Kirchen werden diesen Anspruch genausowenig wie die prostantischen Kirchen akzeptieren.
Das ist doch Sache. Eine Heimholungsökumene wäre in jedem Fall eine mehr als verlogene Angelegenheit.
Deshalb ist der interkonfessionelle Dialog wesentlich für die Kirchen, egal ob sie Mitglied im Ökumenischen
Rat der Kirchen sind oder nicht. Die katholische Kirche hat keinen Grund anzunehmen, dass sich alle anderen
Kirchen zu ihr bewegen. Ohne die anderen Kirchen wäre sie heute bestimmt auch nicht mehr. Nachdem sie
zu Zeiten der Renaissancepäpste kurz vorm Untergang stand. Es war die Reformation, die die katholische
Kirche vor ihrem eigenen Untergang gerettet hat. Das sollte vor Allmachtsansprüchen immer bedacht werden.
Wenn es Orthodoxie und Protestantismus nicht gäben, hätte die katholische Kirche heute weniger Chancen
als sie eh hat. Sie ist nicht allein die Insel der Seligen. Auch wenn sich das viele wünschen. Auch Papst
Benedikt XVI. weiß sehr genau um diese Kalamität.
litterae… Das ist aber schon lange her, oder? Es wird doch wohl vor fünfzig Jahren schon deutsche Bibeln
in den Buchhandlungen gegeben haben. Katholische Bibelausgaben hat es gegeben, auch im katholischen Bereich,
nicht so massiv wie bei den Protstanten. Ich besitze noch ein Neues Testament in der Übersetzung des
Kapuzinerpaters Konstantin Rösch aus dem Jahr 1936, erschienen bei Ferdinand Schöningh, Paderborn. Die
Rösch-Übersetzung hatte bis weit in die sechziger Jahre Gültigkeit und wurde im Gottesdienst bei der
Übersetzung der lateinischen Texte verwendet. Die Schönheit ihrer Sprache ist ein Erlebnis, das unmittelbar
zur Vertiefung des Textes beigeträgt. Während der 30-Jahre hat sich auch der Verlag Herder, Freiburg,
hervorgetan und ein mehrbändiges Werk „Die Heilige Schrift für das Leben erklärt“publiziert. Der Nachteil
dieser Art Bibelausgabe ist, dass die Fußnoten und Erläuterungen zu jedem einzelnen Satz den eigentlichen
Bibeltext in den Hintergrund drängen. Immerhin war es mutiger Schritt zu der Zeit, der den Verlag bewogen
hat, den Laien die Bibel zur Verfügung zu stellen.
Wichtigere Aufgaben Es gibt auch keinen besonderen Grund, dass die Kirche auf die Piusbruderschaft zugeht.
Ökumenismus und interreligiöser Dialog sind wichtigere Aufgaben als den Belangen und Vorstellungen einer
schismatischen Priesterbruderschaft gerecht zu werden.
Rudolfus: Missbräuche in Sakristeien Es ist aber bekannt, daß Europa den US-Lehrerinnen um nichts nachsteht.
In europäischen Sakristeien sind diesbezüglich bestimmt schon ähnliches häufig geschehen. Die Fälle
wurden nur nie publik, weil ein Priester so was nicht „tut“. Da wären immer ganze Welten zusammengestürzt.
Wollen Sie jetzt mit aller Gewalt einen anderen Kriegsschauplatz auftun, um die heilige Kirche, in der
ähnliche Missbräuche ablaufen, zu verschonen? Das wäre wohl ein Bärendienst, den Sie der Mutter Kirche
erweisen würden. Sie wissen ja, was Bärendienste sind, oder?
Sentinel: Haarscharf vorbei ist auch daneben Sie wollen also allen Ernstes behaupten, in der Vergangenheit
der katholischen Kirche gab es in ganz Europa und Mittelasien mehr als 500.000 Bischöfe? Wer hat das
behauptet? Ich habe nur gesagt, dass die Bischöfe die urspünglichen Gemeindevorsteherwaren. Ich habe
keine Zahl genannt und habe auch nicht von der katholischen Kirche gesprochen. Es war nur eine Zeile,
in der ich meine Feststellung traf. Was Sie noch anzufügen geruhten, stammt nicht von mir. Leider ist
Ihre Reaktion etwas daneben geraten. Haarscharf vorbei ist halt auch daneben!
Thomas: Warum soll die Kirche das Angebot nicht annehmen Nun, da der evangelische Pfarrer das Philo- und
Theo-studium absolviert hat, warum sollte nach der Konversion nicht katholischer Priester werden können,
wenn er die Priesterweihe anstrebt. Warum sollte andererseits die Kirche das Angebot gerade in einer Zeit
des Priesternachwuchs-Problems nicht annehmen. Aus den eigenen Reihen kommen immer weniger Priester. Warum
also nicht da grünes Licht geben, wo es ein Angebot gibt. Das ist höhere Personalpolitik, mit der sich
das Bodenpersonal offensichtlich schwer tut. Bekanntlich ist nach katholischer Lehre die Ehe unauflöslich.
Es sei denn, die Ehe wird annulliert. Das ist aber bei dem ehemals evangelischen PFarrer nicht der Fall.
Da spielen bei der Beurteilung zwei diametrale Rechtskomplexe mit. Deshalb ist das Vorgehen nicht so ganz
einsichtig. Unfair ist es nur denen gegenüber, die ohne zu konvertieren, katholische Priester werden
wollen und denen dann auch noch das Zölibat auferlegt wird, während der konvertierte Kollege seine Familie
behalten kann.
Defensor Fidei: Das wandernde Gottesvolk Werther Defensor, inwieweit können Sie für sich in Anspruch
nehmen, dass Sie das Messverständnis der Kirche vertreten. Was ist die Kirche = die Gemeinschaft der
Getauften. Sind Sie die Kirche, das „wandernde Gottesvolk“, das nicht nur auf asphaltierten Wegen wandelt,
sondern, oft auch Seitenwege und schwindlige Steige nehmen muss um weiter zu kommen. Das hat sich ja herumgesprochen
durch den Auszug des Volkes Israel, dass ein wanderndes Gottesvolk stets mit großer Unbill zu rechnen
hat. Natürlich ist man kaum angefochten, wenn man an schönen Sonntagen in einer stilreinen Kirche einer
ebensolche stilreine Messe an einem wunderschönen Altar beiwohnen kann. Dann lässt sich doch auf das
wandernde Gottesvolk verzichten, bei dem schönen Ritus, der ganz offensichtlich den Wert an sich darstellt.
Als hätte er, der Ritus, etwas G’ttliches? Warum hören Sie nicht auf zu insistieren? Ich will doch von
Ihnen auch keine Frage aus dem persönlichen Bereich beantwortet haben. Ich würde Fragen dieser Art nur
im persönlichen Gespräch beantworten, aber doch nicht im Forum. Das machen Sie doch auch nicht. Sie
geben doch auch nur Binsenweisheiten aus dem Katechismus zum Besten und ich kann mir schlecht vorstellen,
dass damit für Sie alles palletti ist…? Aber antworten Sie mir um Himmels willen nicht darauf.
Toby: Weiter betonieren? Ein Bischof wie Algermissen ist nach Ihrer Einschätzung wohl nur dann glaubwürdig,
wenn er ganz massiv weiter an der Zölibatsverpflichtung betoniert, oder habe ich Sie richtig verstanden?
Sündenbock? Es ist immer gut, einen Sündenbock durchs Dorf jagen zu können, um ihn dann in die Wüste
zu schicken. Da haben die Traditionskatholen fein säuberlich das Erste Testament rituell kopiert. Diesmal
ist es wohl Bischof Hanke (Eichstätt). Vor kurzem wurde noch Bischof Algermissen (Fulda) von den Altgläubigen
ganz massiv attackiert. Wenn sie schon die alte Messe nicht flächendeckend kriegen, wollen sie ihre Opfer
wenigstens mit üblen Nachreden begilfen. Es immer das gleiche verflixte Spielchen, das die Herrschaften
vollführen.
Wem das Herumbalgen Spaß macht, bittesehr Auch wenn neue Kardinäle in Sicht sind, kommen schließlich
doch Beiträge über Homos und ihre Welt, über Pädophile und Mädchenverführer raus. Merkwürdig. Es
muss ein wahnsinnig interessantes Thema sein, besonders die Homosexualität, an der man sich nicht gut
genug tun kann, zumindest verbal, sonst we es ja eine „schlimme“ Sünde. Aber mit Lust und frommem Sinn
darf man schon dagegen wettern, weil dann niemand sonst die Sehnsucht danach vermuten würde. Und schon
muss man nicht in den Beichtstuhl. So hat der Personenkreis dann auch so etwas wie eine sündige Freude.
Ein Ersatz zwar, aber doch ganz schön großzügig. Wem es Spaß macht, sich hier im Forum mit der Homosexualität
wenigstens verbal herumzubalgen, …bittesehr! Ist ja auch schon was.
Defensor Fidei: Frage einfach offen lassen Werther Defensor, es muss doch Zurechtweisungen in Ihrem Beitrag
gegeben haben, wieso hätten Sie von einer anderen Person nicht so schnell eine zustimmende Antwort erhalten.
Gibt es da eine Jumelage? Sie stellen die Fragen, weil die andere Personen, von mir überhaupt keine Antwort
bekäme, nicht einmal diese Zeilen. Da sind Sie doch ganz schön im Vorteil. Was hilft es, wenn ich Ihnen
mitteile, wie häufig ich an der altrituellen Messe teilgenommen haben könnte. Man kann auch mal eine
Sache stehen lassen und muss nicht immer weiter bohren. Lassen Sie mir doch bitte das Vergnügen, nicht
darauf zu antworten, auch wenn es Sie brennend interessiert. Oder es interessiert Sie vielleicht doch
nicht so und sie fordern nur im Auftrag meine Antwort, um möglicherweise statistisches Material gegen
Modernisten zu sichern. Es gibt keinen Grund dafür. Bei neugierigen Leute reagiere ich immer allergisch.
Seien Sie gegrüßt!
Defensor fidei Sie sollten von sich nicht auf andere schließen und nicht mit hanebüchenen Unterstellungen
arbeiten. Das macht ihren Beitrag unglaubwürdig, weil Sie sich noch nicht mal die Mühe gemacht haben
nachzuschlagen. Sie kritisieren wider besseres Wissen, als wenn Sie Ihr Wissen mit dem Schaumlöffel aufgenommen
hätten. Sie arrogant und unblehrbar. Ansonsten empfehle ich die Lektüre im obengenannten Diözesangesangbuch
von 1951.
Die Hilfskonstruktion der Vorbeter Die liturgische Praxis der alten Messe sah folgender Maßen aus, dabei
beziehe ich mich auf die Messeinführung des Speyerer Diözesangesangbuchs „Salve Regina“ von 1951, bezüglich
des Gebrauchs der latheinischen Sprache. Unter dem Stichwort „Vorbeter“ ist zu lesen: „Wenn möglich sollen
zwei Vorbeterbestellt werden: Der erste Vorbeter ist Stimmführer der Gemeinde. Er stimmt Gloria, Credo,
Agnus Dei im deutschenText an; ebenso die Einleitung zum Pater noster, falls es von der Gemeinde gebetet
wird. Der zweite Vorbeter wirkt als Dolmetscher des Priesters. Er betet aus der Tagesmesse die Oration,
das Gebet über die Gaben, die Präfation und das Schlussgebet.“ Die Messe war ergo nur verständlich
über die Hilfskonstruktion der Vorbeter und falls sich gewöhnliche Gläubigen einen Schott leisten konnten,
waren sie insoweit auf der sicheren Seite, weil sie alles nachlesen konnten. Der Messe konnten also die
meisten Gläubigen nur lesenderweise andächtig beiwohnen. Das konnte mitunter stressig sein, wenn Priester,
Vorbeter, Schola und Organist nach verschiedenen Zeiten eingesetzt haben. Das kam häufig zu unschönen
Verzerrungen. Weswegen ist es war unbedingt notwendig, dass der Gottesdienst der Gemeinde in einer fremden,
toten Sprache gehalten wurde, damit ihn die Gläubigen sich übersetzen? Einen heilsnotwendigen Sinn kann
ich darin nicht erkennen. Die fremde Sprache im Gottesdienst war keineswegs geeignet, Vertrauen zu schaffen,
sondern ein Wesenmerkmal der klruszentrierten Kirche.
GerdEric Mit dem Beitrag „Verkehrte Verantaltung“ waren Sie nicht persönlich gemeint, eher der Vorposter.
Falls Sie sich angegriffen gefühlt haben sollten, bitte ich um Entschuldigung.
Hilfskonstruktion der Vorbeter Die liturgische Praxis der alten Messe sah folgender Maßen aus, dabei
beziehe ich mich auf die Messeinführung des Speyerer Diözesangesangbuchs „Salve Regina“ von 1951, bezüglich
des Gebrauchs der latheinischen Sprache. Unter dem Stichwort „Vorbeter“ ist zu lesen: „Wenn möglich sollen
zwei Vorbeter bestellt werden: Der erste Vorbeter ist Stimmführer der Gemeinde. Er stimmt Gloria, Credo,
Agnus Dei im deutschenText an; ebenso die Einleitung zum Pater noster, falls es von der Gemeinde gebetet
wird. Der zweite Vorbeter wirkt als Dolmetscher des Priesters. Er betet aus der Tagesmesse die Oration,
das Gebet über die Gaben, die Präfation und das Schlussgebet.“ Die Messe war ergo nur verständlich
über die Hilfskonstruktion der Vorbeter und falls sich gewöhnliche Gläubigen einen Schott leisten konnten,
waren sie insoweit auf der sicheren Seite, weil sie alles nachlesen konnten. Der Messe konnten also die
meisten Gläubigen nur lesenderweise andächtig beiwohnen. Das konnte mitunter stressig sein, wenn Priester,
Vorbeter, Schola und Organist nach verschiedenen Zeiten eingesetzt haben. Das kam häufig zu unschönen
Verzerrungen. Weswegen ist es war unbedingt notwendig, dass der Gottesdienst der Gemeinde in einer fremden,
toten Sprache gehalten wurde, damit ihn die Gläubigen sich übersetzen? Einen heilsnotwendigen Sinn kann
ich darin nicht erkennen. Die fremde Sprache im Gottesdienst war keineswegs geeignet, Vertrauen zu schaffen,
sondern ein Wesenmerkmal dder kleruszentrierten Kirche.
Verkehrte Veranstaltung Die Entwicklung ist vielleicht im Plane Gottes, damit nicht weiterhin realitätsferne
und gleißnerische Dinge über die Kirche publiziert werden können. Mit dem hier teilweise von Ihnen
aufgefahrenen Material an Unbeweisbaren können Sie kein Vertrauensklima schaffen. Mitunter ist man gezwungen
anzunehmen: man sei die verkehrte Veranstaltung (Messe) geraten, so abstrus und fern der Ratio ist Manches,
was Sie behaupten. Warum tun Sie das? Gehören Sie einer Desinformationsloge an?
Rudolfus: Private Heiligsprechung Sie laden Schuld auf sich, wenn Sie jetzt so tun, als hätte Bischof
Krenn nie kein Wässerchen getrübt. Volkes Stimme ist Gottes Stimme, das gilt auch hier. Wenn es in St.
Pölten keine Misstände, im häufig von Traditionalisten angeprangerten Homobereich gegeben hätte, könnte
der Bischof, der die Bubenstreiche auch noch verteidigt hat, warum auch, heute noch amtieren. Das soll
Sie nicht unter den Teppich kehren, in dem Sie den früheren Episcopus einer privaten Heiligsprechung
unterziehen. Es gehört viel Dreistigkeit und Menschenverachtung dazu, Bischof Krenn, auf diese Art zu
rehabilitieren und ihn mit unglaubwürdigen Attributen zu behängen, in dem Sie Unwahrheiten in den Raum
stellen. Damit denke ich an die Skandal-Geschädigten. Damit fügen Sie ihm, Krenn, bewust oder willentlich
(?) großen Schaden zu. Das ist unredlich.
Die Hilfskonstruktion der Vorbeter Die liturgische Praxis der alten Messe sah folgender Maßen aus, dabei
beziehe ich mich auf die Messeinführung des Speyerer Diözesangesangbuchs „Salve Regina“ von 1951, bezüglich
des Gebrauchs der latheinischen Sprache. Unter dem Stichwort „Vorbeter“ ist zu lesen: „Wenn möglich sollen
zwei Vorbeterbestellt werden: Der erste Vorbeter ist Stimmführer der Gemeinde. Er stimmt Gloria, Credo,
Agnus Dei im deutschenText an; ebenso die Einleitung zum Pater noster, falls es von der Gemeinde gebetet
wird. Der zweite Vorbeter wirkt als Dolmetscher des Priesters. Er betet aus der Tagesmesse die Oration,
das Gebet über die Gaben, die Präfation und das Schlussgebet.“ Die Messe war ergo nur verständlich
über die Hilfskonstruktion der Vorbeter und falls sich gewöhnliche Gläubigen einen Schott leisten konnten,
waren sie insoweit auf der sicheren Seite, weil sie alles nachlesen konnten. Der Messe konnten also die
meisten Gläubigen nur lesenderweise andächtig beiwohnen. Das konnte mitunter stressig sein, wenn Priester,
Vorbeter, Schola und Organist nach verschiedenen Zeiten eingesetzt haben. Das kam häufig zu unschönen
Verzerrungen. Weswegen ist es war unbedingt notwendig, dass der Gottesdienst der Gemeinde in einer fremden,
toten Sprache gehalten wurde, damit ihn die Gläubigen sich übersetzen? Einen heilsnotwendigen Sinn kann
ich darin nicht erkennen. Die fremde Sprache im Gottesdienst war keineswegs geeignet, Vertrauen zu schaffen,
sondern ein Wesenmerkmal der kleruszentrierten Kirche.
Hilfskonstruktion der Vorbeter Die liturgische Praxis der alten Messe sah folgender Maßen aus, dabei
beziehe ich mich auf die Messeinführung des Speyerer Diözesangesangbuchs „Salve Regina“ von 1951, bezüglich
des Gebrauchs der latheinischen Sprache. Unter dem Stichwort „Vorbeter“ ist zu lesen: „Wenn möglich sollen
zwei Vorbeter bestellt werden: Der erste Vorbeter ist Stimmführer der Gemeinde. Er stimmt Gloria, Credo,
Agnus Dei im deutschenText an; ebenso die Einleitung zum Pater noster, falls es von der Gemeinde gebetet
wird. Der zweite Vorbeter wirkt als Dolmetscher des Priesters. Er betet aus der Tagesmesse die Oration,
das Gebet über die Gaben, die Präfation und das Schlussgebet.“ Die Messe war ergo nur verständlich
über die Hilfskonstruktion der Vorbeter und falls sich gewöhnliche Gläubigen einen Schott leisten konnten,
waren sie insoweit auf der sicheren Seite, weil sie alles nachlesen konnten. Der Messe konnten also die
meisten Gläubigen nur lesenderweise andächtig beiwohnen. Das konnte mitunter stressig sein, wenn Priester,
Vorbeter, Schola und Organist nach verschiedenen Zeiten eingesetzt haben. Das kam häufig zu unschönen
Verzerrungen. Weswegen ist es war unbedingt notwendig, dass der Gottesdienst der Gemeinde in einer fremden,
toten Sprache gehalten wurde, damit ihn die Gläubigen sich übersetzen? Einen heilsnotwendigen Sinn kann
ich darin nicht erkennen. Die fremde Sprache im Gottesdienst war keineswegs geeignet, Vertrauen zu schaffen,
sondern ein Wesenmerkmal der kleruszentrierten Kirche.
Die Hilfskonstruktion der Vorbeter Die liturgische Praxis der alten Messe sah folgender Maßen aus, dabei
beziehe ich mich auf die Messeinführung des Speyerer Diözesangesangbuchs „Salve Regina“ von 1951, bezüglich
des Gebrauchs der latheinischen Sprache. Unter dem Stichwort „Vorbeter“ ist zu lesen: „Wenn möglich sollen
zwei Vorbeter bestellt werden: Der erste Vorbeter ist Stimmführer der Gemeinde. Er stimmt Gloria, Credo,
Agnus Dei im deutschenText an; ebenso die Einleitung zum Pater noster, falls es von der Gemeinde gebetet
wird. Der zweite Vorbeter wirkt als Dolmetscher des Priesters. Er betet aus der Tagesmesse die Oration,
das Gebet über die Gaben, die Präfation und das Schlussgebet.“ Die Messe war ergo nur verständlich
über die Hilfskonstruktion der Vorbeter und falls sich gewöhnliche Gläubigen einen Schott leisten konnten,
waren sie insoweit auf der sicheren Seite, weil sie alles nachlesen konnten. Der Messe konnten also die
meisten Gläubigen nur lesenderweise andächtig beiwohnen. Das konnte mitunter stressig sein, wenn Priester,
Vorbeter, Schola und Organist nach verschiedenen Zeiten eingesetzt haben. Das kam häufig zu unschönen
Verzerrungen. Weswegen ist es war unbedingt notwendig, dass der Gottesdienst der Gemeinde in einer fremden,
toten Sprache gehalten wurde, damit ihn die Gläubigen sich übersetzen? Einen heilsnotwendigen Sinn kann
ich darin nicht erkennen. Die fremde Sprache im Gottesdienst war keineswegs geeignet, Vertrauen zu schaffen,
sondern ein Wesenmerkmal priesterzentrierter Kirche.
Luther Katholiken leben nun mal in dieser Welt und da ist es unvermeidlich, mit Protestanten in Berührung
zu kommen. Nur keine Berührungsängste und abschotten. Wer meint, er braucht das zum persönlichen Schutz,
kann sich ja hinter Klostermauern verschanzen. Dann hat er mit einiger Sicherheit keine Begegnungen mit
Protestanten zu befürchten. Ich frage mich nur, haben Katholiken mit ihrer weltweiten mächtigen Kirche
im Rücken wirklich Angst vor den Protestanten, dass die ihnen überlegen sein könnten wegen „der Freiheit
eines Christenmenschen“? Das Abschotten war über Jahrhunderte Wesenmerkmal der römischen Kirche, Arkandisziplin
war gefordert, ähnlich wie bei den Freimaurern. Nur Johannes XXIII. hatte die Stirn, die Fenster aufzustoßen,
damit ins kirchliche Gemäuer nach Jahrhunderte wieder etwas frische Luft kommen konnte. Und Sie wollen
jetzt die Schotten wieder dicht machen…?
Gut, dass es die Variante gibt Eigentlich ist der Titel des Thread „Neue Kardinäle in Sicht. Aber de
Protagonisten dieskutieren über das Lieblingsthema, die wunderbare Homosexualität. Immer wieder kann
man sich in dem so schön sündigen Thema suhlen, andere verdächtigen und Unterstellungen verbreiten,
Mutmaßungen äußern, weil man ja selber meilenweit davon entfernt. So was tut man doch nicht, weil man
es sonst beichten müsste, oder? Aber drüber Herziehen mit Wonne. Gut das es die Variante gibt. Damit
alle was davon haben…!
Landorganist Diese blaue Figur ist wirklich sehr kryptisch bei dem volksabgewandten Feiergeschehen. Man
sieht sie kaum auf dem Bild. Möglich ist, dass sie beide Gestalten in sich vereinen soll. Wie ich glaube,
bei der Fülle der bisher gezeigten Bilder, ableiten zu können, ist es zur Feier der Alten Messe offensichtlich
verpflichtend, dass Statuen und Figuren anwesend sein müssen, damit die Feier gehalten werden darf, denn
ein schöner Altar wird durch eine nicht zu personifizierende State erst wunderschön. Das ist doch der
Kick.
Regina 1961 Trotzdem vermisse ich den ausbleibenden Dank der anderen Seite, dass es NOM gibt. Denn Dank
kostet nichts und ehrt vor allem den Dankenden. Liege ich da richtig oder habe ich Sie verstanden?
Messe im Grünen, na und? Am letzten Sonntag – dem mittlerweile abgeschafften Fest vom Kostbaren Blut –
fand in der Pfarrkirche von Niafles in Westfrankreich die erste Eucharistie im Neuen Ritus statt. Die
aus der Dorfkirche vertriebene Gemeinde der Altgläubigen wohnte einer Alten Messe unter freiem Himmel
in einem einige Kilometer entfernten Wald bei. Die Altgläubigen wissen sich also doch zu helfen. Wenn
keine Kirche zur Verfügung steht, gehen sie halt ins Grüne. Ist doch auch mal schön: alte Messe im
Freien und Grünen. Die Altgläubigen sind also gar nicht so hilflos, wie man häufig denken könnte.
Sie wissen worauf es ankommt und wie man Öffentlichkeitswirkung erzielt.
Nur wer ohne Sünde ist… Im Zweiten Testament steht von Jesus, dass er gesagt haben soll, nur wer ohne
Sünde ist, werfe den ersten Stein. Und Jesus soll danach Muße gehabt haben, um Zeichen in den Sand zu
malen und plötzlich war der Platz leer und niemand hatte, der Geschichte zufolge einen Stein geworfen.
Wieviele Steine sind indes hier schon geworfen worden, etwa ganz im Bewusstsein, keine Sünde je begangen
zu haben. Das bisschen Verleumden und böswillige Unterstellen, die Schmähreden und aggressiven Anwürfe
gegen Mitmenschen mit homosexueller Orientierung werden nach dieser Sicht im Himmel bestimmt nicht als
Sünde gerechnet. So mögen die Heißsporne in ihrem aussichtslosen Kampf gegen „himmelschreiende“ Sünden
denken. Das Himmelschreiende ist allerdings im Katalog des Vatikans nicht näher bekannt und definiert.
Was ist auch schon „himmelschreiend“?
Die Nutznießer des NOM Eigentlich müssten die Mitglieder der Traditionsloge und die Verfechter der alten
Messe dankbar sein, dass es NOM gibt und die tridentinische Messe, G’tt sei Dank, nicht allgemein verpflichtend
ist. So haben sie wenigstens Grund, das Schicksal zu beklagen und stets und ständig nachzuweisen, dass
es früherbeser gewesen sein muss, eben weil es früher war. Was würden sie sonst den ganzen lieben langen
Tag auch tun, wenn es anders wäre und für die tridentinische Messe gäbe es eine Zwangsverpflichtung
mit Höllengarantie. Das müsste doch furchtbar langweilig für sie sein. Dann hätten Sie ja nur noch
den alten Ritus und könnten keine wortgewaltige, kämpferische Wortkaskaden in der Öffentlichkeit loslassen.
Es würde rasch still um sie werden. Ob sie es wollen nicht, die Traditionalisten und Verfechter der alten
Messe sind im wahrsten Sinn des Wortes Nutznießer des NOM. Deshalb brauchten sie eigentlich nicht über
NOM derart herzuziehen
Nutznießer des NOM Eigentlich müssten die Mitglieder der Traditionsloge und die Verfechter der alten
Messe dankbar sein, dass es NOM gibt und die tridentinische Messe, G’tt sei Dank, nicht allgemein verpflichtend
ist. So haben sie wenigstens Grund, das Schicksal zu beklagen und stets und ständig nachzuweisen, dass
es früherbeser gewesen sein muss, eben weil es früher war. Was würden sie sonst den ganzen lieben langen
Tag auch tun, wenn es anders wäre und für die tridentinische Messe gäbe es eine Zwangsverpflichtung
mit Höllengarantie. Das müsste doch furchtbar langweilig für sie sein. Dann hätten Sie ja nur noch
den alten Ritus und könnten keine wortgewaltige, kämpferische Wortkaskaden in der Öffentlichkeit loslassen.
Es würde rasch still um sie werden. Ob sie es wollen nicht, die Traditionalisten und Verfechter der alten
Messe sind im wahrsten Sinn des Wortes Nutznießer des NOM. Deshalb brauchten sie eigentlich nicht über
NOM derart herzuziehen.
Heile Welt vor vierzig Jahren Vor vierzig Jahren waren die heute 60-jährigen 20. Da frage ich mich, was
zur unbeweisbaren Behauptung verleitet, dass damals die Kirche in Ordnung war. Die heute 70-jährigen
waren damals 30 und die heute 80-jährigen 40 und die heute 50-jährigen waren 10. Sie können es also
am wenigsten wissen, ob die Kirche damals in Ordnung war. Es ist mal wieder eine der typischen Behauptungen
aus der Traditionsloge: Nur weil es vor Jahrzehnten war, muss es besser gewesen sein als heute, in diesem
Tale der Tränen. Früher sollen ja auch die Winter kälter und die Sommer noch richtige Sommer gewesen
sein und noch viel früher gab es auch noch einen Kaiser, der gern mit dem Säbel herumfuchtelte und die
Leute gingen trotzdem am Sonntag zur Kirche, weil es noch kein Fernsehen und andere Zerstreuungsmöglichkeiten
gab und ein Auto war auch nicht jedermanns Sache. Deshalb kann das alles gut gewesen sein, weil die Pfarrer
vor Wahlen auch noch einen Wahlhirtenbrief vorlesen mussten, damit die glaubenden Katholiken auch wussten,
was denn zu wählen war. Die Welt und die Kirche müssen bei so vielen beispielhaften Argumenten vor 40
Jahren wirklich besser gewesen sein, sagt man. Das bisschen Kubakrise sollte um Himmels willen nicht geeignet
sein, Schwachstellen anzuprangern, die es einfach nicht geben kann, weil es vor 40 und mehr Jahren war.
Vor vierzig Jahren schrieb man übrigens das Jahr 1967, zwei Jahre nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil…
Damals gab es den Sieben-Tage-Krieg.
Die heile Welt vor vierzig Jahren Vor vierzig Jahren waren die heute 60-jährigen 20. Da frage ich mich,
was zur unbeweisbaren Behauptung verleitet, dass damals die Kirche in Ordnung war. Die heute 70-jährigen
waren damals 30 und die heute 80-jährigen 40 und die heute 50-jährigen waren 10. Sie können es also
am wenigsten wissen, ob die Kirche damals in Ordnung war. Es ist mal wieder eine der typischen Behauptungen
aus der Traditionsloge: Nur weil es vor Jahrzehnten war, muss es besser gewesen sein als heute, in diesem
Tale der Tränen. Früher sollen ja auch die Winter kälter und die Sommer noch richtige Sommer gewesen
und noch viel früher gab es auch noch einen Kaiser, der gern mit dem Säbel herumfuchtelte und die Leute
gingen trotzdem am Sonntag zur Kirche, weil es noch kein Fernsehen und andere Zerstreuungsmöglichkeiten
gab und ein Auto war auch nicht jedermanns Sache. Deshalb kann das alles gut gewesen sein, weil die Pfarrer
vor Wahlen auch noch einen Wahlhirtenbrief vorlesen mussten, damit die glaubenden Katholiken auch wussten,
was denn zu wählen war. Die Welt und die Kirche müssen bei so vielen beispielhaften Argumenten vor 40
Jahren wirklich besser gewesen sein, sagt man. Das bisschen Kubakrise sollte um Himmels willen nicht geeignet
sein, Schwachstellen anzuprangern, die es einfach nicht geben kann, weil es vor 40 und mehr Jahren war.
Vor vierzig Jahren schrieb man übrigens das Jahr 1967, zwei Jahre nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil..
Damals gab es den Sieben-Tage-Krieg.
Defensor Fidei •Sie bringen hier eine „Expertise“ nach der anderen zum Alten Ritus, wollen aber nicht
sagen wie oft Sie schon eine tridentinische Messe mitgefeiert haben. Das geht Sie einen feuchten Kehricht
an. Tun Sie, was Ihr Name vorgibt, aber schnüffeln Sie nicht bei anderen rum. Das ist unwürdig und beichtenswert.
Athanasius Francos Spanien war ein sicherer Zufluchtsort für verfolgte Juden, abertausende wurden vom
Franco-Regime empfangen und beschützt und ernährt und geholfen. Franco hatte selber ja jüdische Vorfahren,
war aber frommer Katholik. Rudolfus hat gut gesehen, dass das Haus Bourbon-Parma, das mit der Neuen Weltordnung
paktiert, Spaniens unwürdig ist und „Verrat“ begangen hat. Die ganzen Lobgesänge auf Franco-Spanien
sind einäugig und gegen besseres Wissen gerichtet. Spanien hat erst nach diesem Regime wieder Kontakt
mit Europa und der Welt bekommen, wie es einem Volk in Europa gebührt. Unter Franco konnte Spanien weder
richtig leben und doch nicht sterben. Die iberische Halbinsel war fest in Händen katholisch-faschistischer
Machthaber. Schande! Alles andere ist Gesundbeten. Auch wenn alle die Franco-Diktatur rühmen, werde ich
sagen, es war alles andere als Ruhm und Glanz und Ehre. Dafür sind viele Menschen geopfert worden. Es
war grandiose Menschenverachtung auf religiösem Niveau. Und es ist gut, dass das Franco-Regime untergegangen
ist.
Unterstes Niveau Was ist es für eine böse Welt, die sich gegen das arme Zocialgaddholische Wesen erhebt.
Es könnte einem leid tun, wenn es dafür nur einen Grund gäbe. Aber den gibt es nicht. Dafür stehen
dem Wesen dumpfe Waffen untersten Niveaus zur Verfügung.
Rudolfus Schließlich war Bayern ja auch einmal eine Räterepublik mit Kurt Eisner an der Spitze. Das
war die Zeit, als sich Bayern erstmals Freistaat nannte. Und so ist es heute noch: Freistaat Bayern.
Defensor Fidei Sie leugnen ein Dogma nach dem anderen und erklären uns regelmäßig wie super der Protestantismus
ist. Trotzdem wollen Sie unbedingt „katholisch“ bleiben. Sind Sie masochistisch veranlagt oder was hält
Sie sonst in der Kirche? Soll ich wirklich annehmen, dass sie für die perpetuelle Indulenz schreiben.
Mit welchem Recht sind Sie ausgestattet, eine Frage dieser Art an mich zu richten und auch noch die Chuzpe
zu besitzen anzunehmen, ich würde sie auch noch beantworten.
Rudolfus Sie konnten meiner Bitte in Ihrer großen Güte wohl nicht entsprechen. Das ist traurigstimmend.
Es besteht keine Notwendigkeit mit der Dame auf einer Zeile genannt zu werden. Das bereitet mir äußerstes
Missbehagen. Wollen Sie das wirklich.
Gegenseite? Was meint den Otto v. Habsburg einmal ganz konkret mit „Gegenseite“. Damit sind doch wohl
alle gemeint, die nicht dem Monarchismus Habsburger Provenienz huldigen. Es ist außerdem ein Anachronismus
von „Gegenseite“ zu sprechen, seitdem es keine Blöcke mehr gibt: keine UdSSR; die VR China mutiert zum
Kapitalismus; die DDR hat ebenso den Geist aufgegeben, wo könnte also die Gegenseite dingfest gemacht
werden. Vielleicht meint Otto v. Habsburg mit Gegenseite seine eigenen monarchistischen Bestrebungen und
hat es nur noch nicht gemerkt?
Rudolfus Wahrend der siebziger habe ich die Abtreibungsdiskussion in der BRD leidvoll miterlebt. Gegenwärtig
flammt sie wieder auf. Trotzdem bin ich der Meinung, dass die unmittelbar Betroffenen schon auch in den
Entscheidungsprozess einzubeziehen sind. Das kann nicht allein der Staat oder Beratungsstellen leisten.
Oder es müssen andere Sozialgesetze geschaffen werden, die ein Klima schaffen, in dem auch die Bereitschaft,
ein Kind auszutragen zunimmt. Abgesehen davon sind zuallererst untere soziale Schichten betroffen. Die
Bessergestellten können sich problemlos schnell mal ein Ticket kaufen und niemand hat etwas von einer
Abtreibung erfahren. Das ist gängige Praxis und die wird sich nicht durch Unkenrufe aufhalten lassen.
So ist die Realität. Alles andere ist Wunschdenken.
Artois Für Sie trifft wohl nicht nur das dumm, sondern vor allem das nierträchtig zu! Sie schreiben
wohl im Auftrag des pnochalen Plenasmus, der hier mächtig um sich greift.
Rudolfus Ein Katholik kann General Franco nur verehren und ihm danken, so wie es auch Papst Pius XII.
tat. General Franco hat große Verdienste und war ein großer Herrscher. Er hätte nur nicht die Bourbonenmonarchie
wiedereinführen dürfen – und da war er leider zu katholisch: Ihm wäre aber ohnehin die Habsburgermonarchie
lieber gewesen. Hören Sie bitte auf, mich zu Ihrer Weltanschauung zu bekehren. Die bereitet mir große
Schwierigkeiten. Ich werde nicht zur katholischen Gemeinde der Franco-Verehrer gehören.
VirFortis Auf der Ebene bewegen Sie sich schon länger als Ihnen lieb sein kann, oder sind Ihnen die Argumente
ausgegangen. Das täte mir leid. Im Übrigen ist es sehr lästig, von Ihnen auf der Ferse verfolgt zu
werden.
-RJH- Nachfolge Christi bedeutet nicht, unverheiratet zu sein Wieso sollen es nur Priester sein, die Christus
nachfolgen. Dazu ist jeder Getaufte aufgerufen, sogar die Protestanten.
Artois Jeder der anders denkt, muss ja wohl dumm sein. So einfach ist das. Danke, in diese Denkschublade
passe ich nicht. Da brauchen wir weiter nicht mehr zu argumentieren.
Defensor Fidei Diesen Wunsch kann ich Ihnen leider nicht erfüllen, weil wir hier nicht im Kindergarten
sind. Wenn Sie den Wunsch nicht beherzigen möchten, dann lassen Sie es doch und besuchen Sie weiter den
Kindergarten dieser Dame. Viel Spass! Kann ja sein, dass sie mit der Dame identisch sind? Das hätte ich
Ihnen nicht gewünscht. Aber Wünsche brauchen sich nicht zu erfüllen. Jeder beschädigt sein Image am
besten selbst. Amen!
Ratibor: Eigentlich nur Vorteile Schwierigkeiten sind in insofern, weil Sie offenbar gehemmt sind, den
Witz zu verstehen. Es ist möglicherweise ein tragischer Witz. Wenn nämlich noch mehr evangelische Pfarrer
plötzlich das katholische Priestertum als ursprüngliche Destination entdecken sollten. Sie können mit
viel Liebe und Verständnis in den Schoß der Mutte Kirche zurückkehren und werden inkorporiert, auch
wenn sie verheiratet sind. Die Kirche hat insoweit auch Vorteile, denn die Ausbildung in Theologie und
Philosophie der neuen Priester kann sie sich ersparen, die haben sie als Pfarrer schon längst hinter
sich gebracht. Die so geweihten haben nirgendwo einen Mangel zu ertragen. Sie können zelebrieren nach
Lust und Gottesfurcht oder predigen und haben ein Familienleben um sich. Das müsste eigentlich Freude
machen. Sie sind einfach im Vorteil gegenüber den katholischen Kollegen, die die Zölibatsverpflichtung
enst genommen und geglaubt haben, dass nur Unverheiratete Priester sein können. Die Realität lehrt sie
ja genau das Gegenteil. Da könnte Neid groß werden. Deshalb wäre es gut, wenn sich die Kirche als ecclesia
semper reformanda begreifen würde, damit nicht auf Dauer die evangelische Kirche das Vorwerk für katholischen
Priesternachwuchs ist. Das fragile System ist schnell gekippt und dann geht meistens gar nichts mehr.
Oder soll via Heimholungsökumene die Einheit der Kirche hergestellt werden?
Benedikt Ja klar. Der Josephinismus, dessen Ideen in Österreich eine uralte Tradition hatten ist wirklich
etwas gaaanz katholisches gewesen. Warum färben Tradis eigentlich immer die Geschichte schön? Ganz einfach,
weil im Nachhinein an der Geschichte eh’ nichts mehr zu ändern geht. Weil Geschichte eigentlich nicht
anfechten muss, es sei denn bei einer Reihe von finstersten Kapiteln wie Holocaust, Franco-Diktatur, Pol-Pot-Regime,
etc. Das Schönfärben der Geschichte schafft große Beliebtheit, weil man dabei viele Geistesgenossen
findet, die die Geschichte auch gern geschönt erleben und weil „früher einfach alles viel besser war“,als
noch ein Kaiser das Chaos regieren durfte. Das war doch besser. Das war wenigstens ein glanzvolles Chaos
mit großem Zeremoniell für die Augenlust. Und keiner merkte, dass der Kaiser überhaupt keine Kleider
trug… (Hans Christian Andersen). So ein armer Kaiser.
.chen Allein von Ihrer Schreibe würde ich Ihnen alle Ungeheuerlichkeiten zutrauen, die Sie anderen
Menschen unterstellen. Ihre gehässige Art, mit den Beiträgen anderer umzuspringen, nur weil die nicht
in ihr Hirn wollen oder passen, ist menschenunwürdig, verachtend, verletztend, schmähend. Sie sind völlig
diskussionsunfähig und wie es scheint nicht mehr therapierbar vor lauter Bosheit, die aus ihren Beiträgen
tropft. Was müssen Sie für ein schimmes Menschenbild haben? Lassen Sie Ihre Umwelt mit Ihrem unerträglichen
Schmodder und hirnamputierten Beiträgen verschont, falls Sie wissen wie man das macht. Auch daran kann
man Zweifel haben. Sie sind die fortwährende personifizierte Beleidigung hier im Forum, eine Wadenbeißerin
schlimmster Art, die offenbar nur in Keifen und Gilfen Ergötzung, findet.
Ratibor Dann wären es nur vier Priester gewesen, jetzt sind es aber fünf, durch den evangelischen Pfarrer
der sich zum katholischen Priester hat weihen lassen. Darauf wollte ich hinaus.
Defensor Fidei Seien Sie ehrlich zu sich selber und stellen Sie fest, daß Ihr Glaube nicht der der Kirche
ist. Es nervt unglaublich, wenn Protestanten mit katholischem Taufschein ständig versuchen, aus der Kirche
eine protestantische Glaubensgemeinschaft zu machen, statt einfach zu konvertieren. Es nervt genauso,
wenn selbsternannte Superkatholen Tag für Tag ihre unreflektierten Glaubenswahrheiten von neuem herunterbeten
und versuchen, andere Katholiken noch katholisch zu machen. Auf Dauer könnte das bei Superkatholen zu
einem großen Frusterlebnis führen. Im Übrigen habe ich die herzliche Bitte, auf Hinweise von .chen-Beiträgen
grundsätzlich zu verzichten, weil ich mit dieser Dame wegen ihres flegelhaften Auftretens in Fehde bin
und keinen Gedankenaustausch pflege. Im Gegensatz zu Ihnen. Berücksichtigen Sie bitte diese Tatsache.
Stephanus Mir ist erinnerlich, dass Spanien erst nach dem faschistischen Franco-Regime hat aufblühen
können. Das war in den 40 faschistoiden Jahren nicht möglich. Davor, unter Franco, war das Land zum
Schattendasein verdammt. Geschichtliche Tatsachen sollte man nicht konterkarieren, sonst outet man sich
auf unliebsame Weise.
Ratibor: Schatztruhe der Tradition entrümpeln Zu früh gefreut und zu schnell gelästert: Bereits Ende
April war diesjährige Priesterweihe in Eichstätt für die Diakone des Pastoralkurses. Solche gewöhnlichen
Freuden genießen bei mir keinen Vorzug. Es ist doch wohl Tatsache, dass keine Priesterweihe in Eichstätt
stattgefunden hätte, wenn der evangelische Pfarrer nicht konvertiert wäre. Also unterstützt doch die
evangelische Kirche indirekt den Priesternachwuchs der katholischen Kirche. Das sollte in meinem Beitrag
zum Ausdruck kommen. Ich wollte keines wegs lästern. Aber es ist doch eine fatale Entwicklung, wenn die
katholische Kirche auf Ressourcen dieser Art zurückgreifen muss, damit es in Eichstätt in diesem Jahr
wenigstens eine Priesterweihe geben konnte. Ich bin der Meinung, dass der Handlungsbedarf nicht in der
evangelischen Kirche zu suchen ist. Da muss die katholische wie der gute alte 2000-jährige Hausvater
(=Kirche) einmal in der Schatztruhe nachschauen und nötigenfalls entfernen, was da nicht mehr hineingehört
und worauf man getrost verzichten könnte. Zum Beispiel, wenn die Zölibatsverpflichtung moderater gestaltet
werden würde, vielleicht wie in der orthodoxen Kirche. Mit andern Worten: er müsste sie, die Schatztruhe
der geheiligten Tradition entrümpeln! und dann erst wieder auf Hochglanz bringen.
Abfälliges unwürdiges Urteil Weil er mongoloid ist, wollte seine Mutter ihn schlachten. Doch Tim kämpfte
sich neun Stunden lang ins Leben und wurde schließlich doch noch medizinisch versorgt. Das ist unsachliche
Berichterstattung. Wenn die Mutter des Kindes zu dieser Entscheidung gekommen ist, hat sie es sich bestimmt
nicht leicht gemacht, dahin zu kommen. Davon sollte zunächst einmal ausgegangen werden. Von außen hat
eigentlich niemand das Recht, über die Entscheidung der Mutter in dieser abfälligen und unwürdigen
Weise zu urteilen. Das ist abgrundtief unchristlich.
Wahrhaft ökumenische Leistung Ist das nicht großartig? Gut, dass es die evangelische Kirche gibt, die
sie von ihren Pfarrern einen abgegeben hat, damit in der Diözese Eichstätt wenigstens durch ihn die
Tradition der Priesterweihe aufrechterhalten werden kann. Das ist eine wahrhaft ökumenische Leistung.
Hans Mohrmann Es ist Ihnen entgangen, dass ich von akzeptieren gesprochen habe. Von Dogmen glauben kann
nicht die Rede sein. Wie glaube ich an ein Dogma, ist doch die Frage? Die Dogmen gehören zum großen
Glaubenskatalog der Kirche, die ich mit mehr oder weniger Distanz für wahrhalte, als fixierter Glaube.
Mehr aber doch nicht. So steht es auch im Katechismus und im Glaubensbekenntnis: Ich glaube die heilige
katholische Kirche…! Da steht nichts von Dogmen. Dogmen können Steigbügel zum Glauben sein. Aber ein
Dogma ist nicht per se zu glauben…niemals! Da haben wir wohl unterschiedliche Auffassungen.
Rudolfus: Allenfalls Orientierung bieten Es gibt nur diese beiden: Man muß alle Dogmen glauben, die die
Kirche zu glauben vorlegt. Wer ein Dogma leugnet, der ist nicht mehr katholisch. Wer kann verlangen, glauben
zu müssen. Das macht noch nicht mal G’tt, aber die Kirche. Man muss nicht alle Dogmen glauben. Vielleicht
kann man aber die Dogmen für wahr halten oder akzeptieren. Das reicht. Von Glauben müssen kann keine
Rede sein, denn der Glaube wird als Gnade geschenkt. Dogmen sind Lehrmeinungen der Kirche, die eine bestimmte
Berechtigung haben, aber nicht dazu da sind, die Gläubigen glaubensmäßig zu knebeln. Dogmen können
allenfalls Orientierung bieten.
Rudolfus: Der sehnsüchtige Blick zurück in Zeiten als alles gut war Dass es in Spanien noch die Staatskirche
gibt, muss nicht so hoch gelobt werden, weil diese Kirche das faschistische Franco-Regime am Leben gehalten
hat. Ähnlich war es auch in Portugal mit dem Salazar-Regime, bis sich das Volk von der faschistischen
Umklammerung von Staat und Kirche befreit hat. Damit hat die Kirche große Schuld auf sich geladen. Das
sind keine Ruhmesblätter, die hier als beispielhaft aufzuführen wären. Abgesehen davon gibt es in den
europäischen Staaten keine Bevölkerung, die geschlossen der römischen Kirche angehört. Von daher ist
der wehmütige Blick in die Vergangenheit, als alles noch gut war, ein unverzeihlicher Anachronismus,
der mit den Realitäten nichts zu tun hat. Die Vertreter dieser Sichtweise entlarven selbst, wessen Geistes
Kinder sie sind. Das wäre ähnlich, wurde man in Deutschland wieder ein „protestantisch-preußisches
Kaisertum“ etablieren wollen. Das wäre auch so ein markanter Treppenwitz der Weltgeschichte.
Rudolfus : Zu Zeiten der Apostolischen Majestäten Ihre Argumente in Ehren. Aber was hat Glaube mit Staat
zu tun? Das war zu Zeiten der Apostolischen Majestäten möglicherweise identisch: Religion war Staat
und der Staat eine Art Religion. Das lässt sich in der Monarchie gut verwirklichen, ähnlich wie die
Einheit von Thron und Altar, wie sie von den preußischen Kaisern geschätzt wurde. Aber die Monarchie
gibt es nicht mehr in dieser Form, G’tt sei Dank. Staaten, die heute noch als Monarchie in Erscheinung
treten, haben einen „Präsidenten“ auf Lebenszeit. Da spielen keine dynastischen Zwänge in der Gestaltung
der Politik mit, wie das im Habsburgerreich an der Tagesordnung Fall war. Von Ministerpräsident Ernest
von Koerber soll das Zitat stammen „Was diese Erzherzöge und Erzherzoginnen treiben, ist geradezu unerhört!
Sie wollen auf jeden Fall der Öffentlichkeit beweisen, dass die Dynatie dekadent, degeneriert ist. Sie
brauchen sich nicht so anstregen, wir wissen alle schon längst, dass mit den Habsburgern nicht mehr viel
anzufangen ist“. Der britische Staatsmann Sir Winston Churchill, Enkel des siebten Herzogs von Marlborough
soll sich einmal über die „idiotischen habsburgischen Erzherzoge“ lautstark geäußert haben.
Chance schamlos ausgenutzt Es ist ein Unding, einen Ritus per Federstrich zu verbieten, der über Jahrhunderte
Gültigkeit hatte. Die Konzilsväter waren schon klug genug, ein Faux pas dieser Art nicht zu begehen,
weil sie an die Einsichtigkeit der Menschen glaubten. Dass dieses Zutrauen seit Lefebvre durch altrituelle
Priestergemenschaften, die seit der Liturgiereform wie Pilze aus der Erde geschossen sind, bis in die
Gegenwart schamlos ausgenutzt und konterkariert wird, ist eine Tragödie. Ich habe die Entstehungsgeschichte
von Wigratzbad hautnah mitbekommen und weiß mit welchen Bandagen von dieser Seite aus gekämpft wurde,
bis sich der damalige Augsburger Bischof Dr. Josef Stimpflegenötigt sah, dem Treiben massiv Einhalt zu
bieten und trotzdem eine akzeptable Lösung zu finden, mit der die Diözese Augsburg und die auf Wigratzbad
fixierten Glaubenden leben konnten.
Regina 1961 Ich lebe jetzt seit fast 30 Jahren in Deutschland. Und glauben Sie mir, ich merke keinen Unterschied
zwischen einer Demokratie und einer Monarchie. Es liegt wohl an der Monarchie in Belgien, dass Sie so
positiv darüber empfinden können. Was Otto von Habsburg vertritt, ist aber nicht, was im heutigen Europa
erforderlich ist. Seine Auftritte stehen immer unter dem Leitgedanken: dass alles wieder einmal gut werden
wird, na was wohl…? Er wird als Habsburger immer für die alte Herrlichkeit des alten Reichs (1806)
einstehen und überall dort Feinde sehen, wo die Monarchie oder auch der alte Messritus abgelehnt wird,
der sich ja in den Glanzzeiten des Habsburgerreichs hat entwickeln können. Aber die Zeit ist ein für
allemal vorbei. Ob ein Aufguss dieser Zeit nach fast 100 Jahren noch genießbar sein mag, darf doch wohl
heftig bezweifelt werden. Zur Lektüre empfehle ich: Dickinger, Habsburgs schwarze Schafe; Serie Piper
4346
Schlimm, wer plötzlich bi-rituell wird Wenn jetzt ein Mensch in seiner g’ttgegebenen Schwachheit behauptet:
Ich bin bi-rituell!. Wie schlimm wäre denn dieser Fall einzustufen? Darf man ihm beistehen oder tut man
gut daran, diesen Menschen gleich der Inquisition zu übergeben?
Schlimm, wer plötzlich bi-rituell wird Wenn jetzt ein Mensch in seiner g’ttgegebenen Schwachheit behauptet:
Ich bin bi-rituell!. Wie schlimm wäre denn dieser Fall einzustufen? Darf man ihm beistehen oder tut man
gut daran, ihn gleich der Inquisition zu übergeben?
rudolfus Eine gute Begebenheit, und auch völlig richtig. Man muß ihn allerdings zweimal durchlesen,
um die Pointe zu verstehen. Daran erkennt man wie degeneriert das Christentum mittlerweile ist. Freut
mich aber, dass Sie den Beitrag zweimal gelesen haben…!
Ein Opfer für alle Messen Deshalb wird in der Messe kein Opfer widerholt, aber sie ist jenes Opfer. Es
gibt nur ein Opfer, und dieses Opfer war auf Golgatha im Jahr 33 so gegenwärtig wie es sonntags auf dem
Altar in Ihrer Kirche gegenwärtig ist. Ein Opfer ist ein Opfer und kan daher nicht wiederholt werden,
weil es nur das eine Opfer gibt. Ales andere sind Vergegenwärtigungen, keine neuen Opfer, weil kein heutiger
Priester, auch keiner von der altrituellen Liga, das „Opfer“ vollziehen dürfte oder wollte. Es ist Vergegenwärtigung
des EINEN OPFERS, dem kein „Opfer“ gleichkommen kann. Etwas anderes geschieht auch nicht im Trident-Ritus,
auch da geht es nur um Vergegenwärtigung. Das ändert auch nichts an der Tatsache, das auf dem Bild zum
Artikel 24 Kerzen brennen. Es wird nicht besser. Das eine Opfer ist ein für alle mal.
Das eine Opfer für alle Messen Deshalb wird in der Messe kein Opfer widerholt, aber sie ist jenes Opfer.
Es gibt nur ein Opfer, und dieses Opfer war auf Golgatha im Jahr 33 so gegenwärtig wie es sonntags auf
dem Altar in Ihrer Kirche gegenwärtig ist. Ein Opfer ist ein Opfer und kan daher nicht wiederholt werden,
weil es nur das eine Opfer gibt. Ales andere sind Vergegenwärtigungen, keine neuen Opfer, weil kein heutiger
Priester, auch keiner von der altrituellen Liga, das „Opfer“ vollziehen dürfte oder wollte. Es ist Vergegenwärtigung
des EINEN OPFERS, dem kein „Opfer“ gleichkommen kann. Etwas anderes geschieht auch nicht im Trident-Ritus,
auch da geht es nur um Vergegenwärtigung. Das ändert auch nichts an der Tatsache, das auf dem Bild zum
Artikel 24 Kerzen brennen. Es wird nicht besser. Das eine Opfer ist ein für alle mal.
möchtegern-Kathole Wenn es doch die Vergegenwärtigung des einen Opfers ist, kann es doch nicht wieder
ein Opfer sein. Deshalb finde ich, dass es nicht erforderlich ist, von Opfer zu sprechen oder das „Opfer“
als Opfer zu bezeichnen. Das ist mir zu doppelt genäht. Es wird nicht kein besseres daraus, nur weil
das „Opfer“ als solches bezeichnet wird.
Wieso Opfer? Wieso Opfer wenn es bei der Messe nur um die Vergegenwärtigung des Opfers geht, das ein
für alle Mal gebracht wurde. Lesen: „Die vielen Messen und das eine Opfer(Quaestiones Disputatae im Verlag
Herder, Freiburg)
28.IX-28.X. Schmarrer Entweder sind Sie auch Legastheniker oder gehören zum Club der Dreckschleudern?
Dann können Sie Ihre Meinung für sich behalten. Oder handeln Sie auftragsgemäß?
.chen: Angeborene Einsilbigkeit Wenn Sie nur einmal in der Lage gewesen wären, auf einen Beitrag zu
antworten und nicht immer nur mit Stallgeruch zu argumentieren. Sie können sich offenbar immer nur mit
einem Wort beteiligen und meinen das reicht, um bissige Kommentare loszuweden. Aber das ist eine sehr
schwächliche Show. Sie schaden ihrem Image. Oder haben Sie die Rolle der Bissgurke freiwillig übernommen.
Das würde für einstudierte Eindimensionalität spreche. Im übrigen wäre Dank angebracht, weil meine
Beiträgen es der Person ermöglichen, aus dem Kokon für kurze Zeit zu entschlüpfen. Sind die Synapsen
in dem besonders schweren Fall wirklich so verquer gepolt, dass sie nur Häme erzeugen können? Offensichtlich
ist es eine katholische Kardinaltugend. Könnte die aus dem alten Katechismus entwickelt worden sein?
Ein Aushängeschild für Katholischsein sind Sie nicht, ganz im Gegenteil. Sind da wirklich nur Rosenkranzhennen
und Kräuterhexen, die da herumwuseln. Schade ich kenne Katholizismus, ohne sektenhafte Umklammerung.
Gut, das es NOM gibt Wenn die Predigt mal nichts besonderes war, kann man sich immer noch auf den zweiten
Teil des Gottesdienstes freuen. Es muss ja keine Freudentrommel am Altar gerührt werden. Aber manchmal
kommt eine Bewegung in die Gemeinde und man hat den Eindruck: das ist es. Das ist genau der Schnittpunkt.
Dafür ist nicht der Ritus ursächlich. Da sind plötzlich andere Kräfte am wirken, über die der Mensch
in seiner zweidimensional angelegten Eindimensionalität nicht verfügen kann. Dann ist deutlich zu spüren
wie wenig Riten eigentlich bewirken können, wenn die andere Offenheit fehlt. Wenn dann noch die Freude
dazu kommt und die in den Bankreihen Sitzenden bewegt, dann ist das doch ein guter Gottesdienst. Dann
bin ich immer sehr froh, dass es NOM gibt, weil ich beim alten Ritus immer den Eindruck hatte, dass etwas
abgespult wird, wo nolens volens auch die Gemeinde dabei sein muss. Beim NOM sind die wichtigen bewegten
Momente möglich und gar nicht mal so selten. Dagegen gehören Gedichte aufsagende Kinder vom Kindergarten
und die Jugendband nicht in den Gemeindegottesdienst.
Freudentänze brauchen nicht aufgeführt zu werden Und wenn der zuständige Ortspfarrer nicht bereit ist,
in dem Ritus zu zelebrieren, in dem es gewünscht wird, im ordentlichen NOM-Ritus oder im außerordentlichen
alten Ritus? Wer ist da von wem abhängig, der Pfarer von der Gemeinde oder die Gemeinde vom Pfarrer?
Das müsste ja auch zur Sprache kommen. Einen Kahschlag wird es keinen geben, dass von jetzt auf nachher
ausschließlich im alten Ritus zelebriert wird. Freudentänze brauchen deshalb keine aufgeführt zu werden.
Gut, das es NOM gibt Wenn die Predigt mal nichts besonderes war, kann man sich immer noch auf den zweiten
Teil des Gottesdienstes freuen. Es muss ja keine Freudentrommel am Altar gerührt werden. Aber manchmal
kommt eine Bewegung in die Gemeinde und man hat den Eindruck: das ist es. Das ist genau der Schnittpunkt.
Dafür ist nicht der Ritus ursächlich. Da sind plötzlich andere Kräfte am wirken, über die der Mensch
in seiner zweidimensional angelegten Eindimensionalität nicht verfügen kann. Dann ist deutlich zu spüren
wie wenig Riten eigentlich bewirken können, wenn die andere Offenheit fehlt. Wenn dann noch die Freude
dazu kommt und die in den Bankreihen Sitzenden bewegt, dann ist das doch ein guter Gottesdienst. Dann
bin ich immer sehr froh, dass es NOM gibt, weil ich beim alten Ritus immer den Eindruck hatte, dass etwas
abgespult wird, wo nolens volens auch die Gemeinde dabei sein muss. Beim NOM sind die wichtigen bewegten
Momente möglich und gar nicht mal so selten. Dagegen gehören Gedichte aufsagende Kinder vom Kindergarten
und die Jugendband nicht in den Gemeindegottesdienst.
Luther: Glücklicher aussehen Außer ein paar nun glücklicher aussehende Hanseln der verschiedenen Altrituellen
wird nicht mehr zu sein! Ende! Recht so!Und ein paar glücklicher aussehende Hanseln, die endlich am Sonntag
zu ihrem Ritus pilgern können, kann die Erde allemal gut vertragen. Dagegen muss man nicht kämpfen.
Rudolfus: Ein jiddischer Witz Bei Katholiken ist dann die Karriereleiter für katholische Priester zuende,
leider. Aber dafür gibt es einen schönen jiddischen Witz zum Ausgleich: Ein christlicher Nach zum Juden:
„Mein Sohn hat soeben die Aufnahmeprüfung zum Gymnasium bestanden.“ Jude: „Was braucht a Mensch Gymnasium?“
Christ:“ Er kann Priester werden und sogar Bischof oder Kardinal“. Jude : „Pah“. Christ: „Sogar Papst
kann er werden… ich verstehe dich nicht, was du willst, soll er etwa Gott werden können?“ Jude: „Warum
nicht? Ist auch schon geworden aner von insere Lajt! Aus Salcia Landmann: „Der jüdische Witz“, Walter
Verlag, Olten
Perikopenordnungen waren weitgehend identisch Unter NOM wurde durch den Drei-Jahres-Zyklus der Lesungen
diese Einheit aufgehoben. Davor waren die Perikoenordnungen weitgehend identisch. Ein Blick in den Schott
von 1935 und in die Perikopenordnung der EKU aus dieser Zeit gibt beredten Aufschluss.
Rudolfus: Kultisten Ihr Vorschlag in Ehren: er hat was. Aber da würden die Böcke ja zum Gärtner gemacht.
Die Piusbrüder sind nicht repräsentativ für die Kirche. Es sind Kultisten, ähnlich wie es früher
in Württemberg die Stundisten gab.
Perikopenordnung mit den Protestanten Die Altrituellen können sich insoweit freuen, sie haben dann künftig
die gleiche Perikopenordnung wie die Protestanten sie haben. Deren Leseordnng war ja identisch mit der
in der alten Messe. Da haben sie, die Altrituellen doch ein Stück Gemeinsamkeit mit den Protestanten
zurückerobern können. Ob ihnen die fragile Gemeinsamkeit allerdings auf Dauer gut tut und ob die Protestanten
darüber wirklich so beglückt sind, am gleichen Sonntag die gleichen Lesungen wie die Altrituellen zu
haben? Man stelle sich vor, dass auch der Gute-Hirte-Sonntagdann mit dem protestantischen Misercordia
Domini am zweiten Sonntag nach Ostern gefeiert wird. Na, da wird sich der liebe G’tt aber freuen, besonders
wenn dann die protestantischen Pastoren auch noch die besseren Predigten halten.
Verklemmt Muss denn Verklemmtsein so weit reichen, dass die Verklemmten lautstark darüber befinden, wo
denn Erotik stattzufinden habe und wo nicht. Wie können Verklemmte das eigentlich auf den Punkt bringen,
wenn sie eh hinter jedem qualmenden Schlot gleich den großen Hausbrand vermuten. Es gibt erotische Ecken,
in die Verklemmte nie hingelangen, wegen ihres Verklemmtseins und weil sie überall gleich die ganz große
Sünde glauben derblecken zu können. Welch’ Vergnügen, wieder eine herrlich schöne Sünde entdeckt
zu haben. Hauptsache ist doch, dass sie, die Verklemmten glauben, ganz genau wissen, wo denn Erotik überall
versteckt ist, vielleicht wissen sie auch gar nicht über sich so Bescheid, eben wegen ihres Verklemmtseins.
Durchaus ein denkbarer Weg Natürlich wendet sich diese Praxis gegen die kirchlichen Prinzipien. Aber
ein denkbarer Weg ist Austritt, Übertritt, Neueintritt trotzdem, umständlich vielleicht, führt aber
zum Ziel und sieht gar nicht einmal so unkorrekt aus. Es wird ihn bestimmt noch häufiger geben, wenn
die Zahl der Priesteramtskandidaten noch mehr schrumpft.
Bald nur noch in Museen Merkwürdig, dass die Altrituellen immer zu kämpfen haben, sogar in den USA.
Im kreuz.net-Artikel wird dem Kardinal aus USA unterstellt, dass er die Wahrheit manipuliert, weil nach
seiner, des Kardinals, Darstellung in USA kaum Interesse an der alten Messe bestehe. Das können die Altrituellen
selbstverständlich nicht auf sich sitzen lassen, sondern fühlen sich bestärkt, weiter kämpfen zu sollen
um das alte Ritual zu erhalten. Großer G’tt sollen sie, wenn sie Gegner finden. Aber wer will schon gegen
Altrituelle kämpfen, wenn sie ohnehin bald nur noch in den Museen zu besichtigen sind, wie sie unablässig
den Kult abwickeln.
Was würden viele Pfarreien machen Was würden denn viele Pfarreien machen, wenn sich die Mädchen nicht
zum Altardienst zur Verfügung stellen würden? Dann wäre doch tote Hose. Jungs kann man unter den Ministantinnenscharen
vielleicht wie eine Stecknadel im Heuhaufen ausfindig machen. Der Pfarrer auf dem Dorf kann vielleicht
noch verfügen, dass nur Buben zum Altar des Herrn treten dürfen, weil er die Auswahl hat. Aber es ist
doch unfair, den Mädchen das Erlebnis einfach vorzuenthalten. Allein schon deshalb ist es ein Unding,
die Ministrantinnen zurückzudrängen, damit das Ritual nur von männlichen Teilnehmern vollzogen werden
kann. Das hat so etwas ungemein Geheimbündlerisches. Schmeckt nach Männer unter sich…!
Nicht das Studium an staatlichen Universitäten Die Welt als Schöpfung Gottes schadet auch dem Klerus
nicht, sondern macht ihn widerstandsfähiger als dies hinter den abschottenden kirchlichen Mauern möglich
ist, wo Kleriker nur unter Klerikern sind. Warum sollte die Schöpfung Gottes auch so einen „negativen“
auf die angehenden Kleriker haben? Das ist ein nicht nachzuvollziehender Denkansatz. Hinter den abgeschotteten
kirchlichen Seminaren kommt es viel eher zu psychischen und geistigen Deformationen der angehenden Kleriker,
nicht durch das Studium an einer staatlichen Universität.
Die glatte Lösung für Zölibat und Ehe Das ist doch die glatte Lösung, der Umweg von Austritt, Übertritt
und Neueintritt. Dadurch wird die Würde der Zölibatsverpflichtung nicht angetastet und wird durch die
Lehre von der Unauflöslichkeit der Ehegleichzeitig ad absurdum geführt. Die Entwicklung ist in jeder
Hinsicht zu begrüßen, ohne dass die heilige Kirche Schaden zu nehmen gezwungen wäre.
Alkuin: Ignoranz? Darf ich annehmen, dass Sie wegen angeblichen Zynismus’ meinen Artikel nicht gelesen
haben? Darin habe ich dargelegt, wie ich denke, aber auch, dass ich im Prinzip nicht grundsätzlich gegen
den alten Ritus bin, weil ich in ihm ministriert habe. Darf ich Ihnen im Gegenzug zu Ihrem Zynismus-Vorwurf
jetzt Ignoranz vorwerfen, wenn ja, geben Sie mir bitte Bescheid, dann will ich es tun.
Zocialgaddholisch Was man alles so macht, um andere verletzen zu können, … da braucht man sich nicht
sozialkatholisch zu schimpfen. Und jetzt möchte ich mich mit Ihnen nicht mehr unterhalten.
Sozialkatholisch Nix Legastheniker, das ist Lautschrift oder wird ihr Name etwa nicht so ausgesprochen?
Eigentlich reden wir doch miteinander. Ich verunstalte Ihren Namen ja auch nicht. Es liegt also bei Ihnen
oder haben Sie einen Beratervertrag, dass Sie den Namen so schreiben müssen?
Religiös verbrämter Ästhetizismus Wenn die Kirchenleitung der Meinung ist, dass die bi-rituelle Kirche
keinen Schaden nimmt, ist gegen die mögliche Erlaubnis des MP nichts einzuwenden, noch nicht einmal gegen
den alten Ritus. Schließlich habe ich einige Jahr in dem Ritus ministiert… Ich habe nur bange Befürchtungen
über die Geisteshaltung derer, die sich für den alten Ritus derart stark machen, für ihn Wortkaskaden
entfachen und giftige verbale Feuerwerke abbrennen, ihn als Selbstzweck hochstilisieren, als wäre Kirche
ein Ritenerhaltungsverein, in dem nur der alte Ritus gültig katholisch ist und daran gleichzeitig die
Gültigkeit der Messe daran festmachen. Das ist eine solche geistige Verengung, die allein deshalb schon
nicht als katholisch (=umfassend) anzusehen ist und auch nie sein wird. Dieses fast schon kindische Festhalten
am alten Ritus hat mit Glauben nichts zu tun. Es ist blanke Rechthaberei im Mantel eine mehr als zu hinterfragenden
religiös verbrämten Ästhetizismus, der den rituellen Kampfgruppen als Religionsersatz dienlich zu sein
scheint
Ritenerhaltungsverein? Wenn die Kirchenleitung der Meinung ist, dass die bi-rituelle Kirche keinen Schaden
nimmt, ist gegen die mögliche Erlaubnis des MP nichts einzuwenden, noch nicht einmal gegen den alten
Ritus. Schließlich habe ich einige Jahr in dem Ritus ministiert… Ich habe nur bange Befürchtungen
über die Geisteshaltung derer, die sich für den alten Ritus derart stark machen, für ihn Wortkaskaden
entfachen und giftige verbale Feuerwerke abbrennen, ihn als Selbstzweck hochstilisieren, als wäre Kirche
ein Ritenerhaltungsverein, in dem nur der alte Ritus gültig katholisch ist und daran gleichzeitig die
Gültigkeit der Messe daran festmachen. Das ist eine solche geistige Verengung, die allein deshalb schon
nicht als katholisch (=umfassend) anzusehen ist und auch nie sein wird. Dieses fast schon kindische Festhalten
am alten Ritus hat mit Glauben nichts zu tun. Es ist blanke Rechthaberei im Mantel eine mehr als zu hinterfragenden
religiös verbrämten Ästhetizismus.
Für Freudenfeuer ist es zu früh Es ist spannend wie ein Krimi und die Regisseure der Altrituellen lassen
keinen Gag aus, um die Spannung noch höher zu kitzeln. Jeden Tag eine Meldung zum ausstehenden Motu Proprio.
So und nur so kann der Glaube an das Motu Proprio prächtig wachsen. Es wird bestimmt Chancen haben, eines
Tages Bestandteil des Credo zu werden. Dann wird nicht mehr nur an die eine heilige… Kirche sondern
besonders an deren lange Zeit ausgebliebenes MP geglaubt. Weil es das ja wohl wichtgste Schriftstück
ist. Die Konzilsdokumente müssen vor Neid erblassen. Da lässt sich auf das Erste und Zweite Testament
lässig hinwegsehen, weil das MP viel wichtiger ist, meinen die Altrituellen. Allein schon das peinlich
genaue Aufzählen der Prälaten, die bei der geheimen Unterredung im Vatikan teilnehmen durften, macht
richtig neugierig. Ach, wenn man doch nur wissen dürfte was drinnen steht, um schon jetzt Freudenfeuer
anzuzünden, NOM-Anhänger zu verbrennen, dabei Te Deen zu schmettern und zentnerweise Weihrauch zu verbrennen,
zum lieblichen Wohlgeruch. Mit Glauben muss das ganze Szenario nichts zu tun haben, sondern soll ausschließlich
der gläubigen Verehrung des MP dienen.
Sozialkatholisch Eine Ausnahmesind gute Predigten im NOM. Eine Ausnahme sind schlechte Predigten bei der
FSSPX Das ist ein typisch handgestricktes Dogma mit wenig Horizont. Engstirnig wie eine Predigt im alten
Ritus. Gute Predigten sind generell die Ausnahme, bei NOM ist das nicht anders wie beim alten Ritus. Eine
gute Predigt, wenn es denn eine gute Predigt sein soll, hängt von einer ganzen Reihe von Faktoren ab
und ganz bestimmt nicht von der Antiquiertheit des Ritus innerhalb dessen sie, die Predigt, gehalten werden
darf. Wobei es der alte Ritus ohnehin nicht so mit Predigen hat und daher auch keine Predigt im Ablauf
vorsieht. Deshalb wurde sie häufig an den Anfang gestellt als Statio oder eben nach Möglichkeit einfach
übergangen. Wo sollen denn da die guten Prediger gerade in Altrituellen-Sekte FSSPX her kommen?
r.ruhrgebietler Es bereitet mir immer große Freude, wenn Sie sich so echauffieren können. Dann haben
Sie doch wenigstens einen emotionalen Ausgleich für Ihren verlorenen Posten und müssen nicht völlig
frustriert darben und von dannen gehen. Danken Sie kreuz. net, dass es hier diese spezielle Möglichkeit
für Sie gibt. Es wäre doch stinklangweilig wenn alle Poster in das gleiche Horn wie Sie tröten würden.
Dann könnten Sie sich nicht echauffieren und der Rest der Tage wäre Ihnen vergällt.
Jetzt schon Freudenfeuer anzünden Es ist spannend wie ein Krimi und die Regisseure der Altrituellen lassen
keinen Gag aus, um die Spannung noch höher zu kitzeln. Jeden Tag eine Meldung zum ausstehenden Motu Proprio.
So und nur so kann der Glaube an das Motu Proprio prächtig wachsen. Es wird bestimmt Chancen haben, eines
Tages Bestandteil des Credo zu werden. Dann wird nicht mehr nur an die eine heilige… Kirche sondern
besonders an deren lange Zeit ausgebliebenes MP geglaubt. Weil es das ja wohl wichtgste Schriftstück
ist. Die Konzilsdokumente müssen vor Neid erblassen. Da lässt sich auf das Erste und Zweite Testament
lässig hinwegsehen, weil das MP viel wichtiger ist, meinen die Altrituellen. Allein schon das peinlich
genaue Aufzählen der Prälaten, die bei der geheimen Unterredung im Vatikan teilnehmen durften, macht
richtig neugierig. Ach, wenn man doch nur wissen dürfte was drinnen steht, um schon jetzt Freudenfeuer
anzuzünden, NOM-Anhänger zu verbrennen, dabei Te Deen zu schmettern und zentnerweise Weihrauch zu verbrennen,
zum lieblichen Wohlgeruch. Mit Glauben muss das ganze Szenario nichts zu tun haben, sondern soll ausschließlich
der gläubigen Verehrung des MP dienen.
Rudolfus: Bloß nicht anders denken Der Glaubensabfall und Spaltungen in der Kirche werden bereits in
der Hl. Schrift durch Christus selbst und durch den hl. Paulus prophezeit. Weil das alles ja schon so
festgeschrieben ist, wie in der calvinistischen Prädestinationslehre, brauchen Sie sich ja auch nicht
in Ihrem Denken zu wandeln, wozu der Apostel Paulus in einem seiner Briefe im Zweiten Testament aufruft…und
das ist doch gut so, … oder?
Soll das ein „Opfer“ sein? Wenn ich nur einmal die Chance hätte, meine Empfindungen beim Anblick der
hier veröffentlichten Bilder einer altrituellen Messe darzutun. Da sind mit vergoldeten Gewändern bekleidete
Herrschaften, beziehungsweise deren Rücken zu sehen, als wenn die weihrauchumschwängerten Gestalten
etwas abzuschotten hätten. Vielleicht vollziehen sie doch kein Opfer, wollen es auch gar nicht und würden
sich empören, würde man ihnen vorwerfen, Schlachter zu sein. Sie hätten dann zwar alle Asse in der
Hand, weil das ALTARTUCH bestimmt rein (!) geblieben ist, ebenso das Corporale. Kann es dann aber wirklich
ein Opfer gewesen sein. Ein gedachtes Opfer, vielleicht…! Welcher katholische Priester würde denn ein
archaisches Opfer mit Lämmern und Böcken vollziehen wollen…?
Römisch-Katholisch Werden Sie bloß nicht auf die alten Tage noch Protestantisch mit „Halleluja“. Römisch-Katholisch-Apostolisch
ist „alleluja“. Sollte das etwa Ihrer Aufmerksamkeit entgangen sein…? Das wäre schon fatal.
Jürgen Unter beiwohnen verstehe ich etwas ähnliches wie beischlafen. Oder liege ich da richtig, wenn
ich mich auf der Brüstung (!) der Empore, knieenderweise, mit den Ellbogen aufstütze, wohne ich in rechter
Weise der Messe bei? Das ist doch wohl mit andächtig beiwohnen /-schlafen gemeint.
#102 Czibo Nieznany 17:56:53 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Noble Geste von Benedikt XVI. Und jetzt ist die Zeit reif geworden, sich eifrig Gedanken zu machen, wie
denn das MP umgesetzt (=realisiert werden) soll, kann, darf. Es wird wohl große Fragen aufwerfen. Ob
es denn so viele Priester gibt, die von jetzt auf nachher den alten herrlichen römisch-katholischen Ritus
ohne Sprünge zelebrieren können. Ob die Ministranten auch bereit sind, von jetzt auf nachher das lateinische
Stufengebet zu erlernen und ob sich die Ministrantinnen einfach fortschicken lassen, weil man ihrer nicht
mehr bedarf, da ja im alten Ritus keine weiblichen Geschöpfe mehr den Altarraum betreten dürfen, es
sein denn zu notwendigen Reinigungszwecken. Das müsste alles bei der stringenten Umsetzung des MP bedacht
werden und könnte manche Pfarrei vor große personelle Probleme stellen. Aber gemach, gemach! Es wird
nicht so heiß werden, wie sich das manche altrituellen Heißsporne wünschen. Wenn man den Begriff ins
Deutsche übersetzt, ist er schon demaskiert, denn ein Motu Proprio bedeutet auf Deutsch „auf eigenen
(päpstlichen) Antrieb“, eine Art Erlass, wachsweich und edel, wie es der traumhaft schönen tridentinischen
Litrugie gebührt, im neblichten Schleier weißgrauer Weihrauchwolken. Während der Lektüre des Buches
Ratzinger /Benedikt XVI. „Jesus von Nazareth“ (Herder, Freiburg)kann ich mir vorstellen, dass es sich
beim MP allenfalls um eine noble Geste des Papstes handeln kann, damit die Forderung der Altgläubigen
auch als behandelt abgehakt werden kann, mehr aber nicht.
Noble von Papst Benedikt XVI. Und jetzt ist die Zeit reif geworden, sich eifrig Gedanken zu machen, wie
denn das MP umgesetzt (=realisiert werden) soll, kann, darf. Es wird wohl große Fragen aufwerfen. Ob
es denn so viele Priester gibt, die von jetzt auf nachher den alten herrlichen römisch-katholischen Ritus
ohne Sprünge zelebrieren können. Ob die Ministranten auch bereit sind, von jetzt auf nachher das lateinische
Stufengebet zu erlernen und ob sich die Ministrantinnen einfach fortschicken lassen, weil man ihrer nicht
mehr bedarf, da ja im alten Ritus keine weiblichen Geschöpfe mehr den Altarraum betreten dürfen, es
sein denn zu notwendigen Reinigungszwecken. Das müsste alles bei der stringenten Umsetzung des MP bedacht
werden und könnte manche Pfarrei vor große personelle Probleme stellen. Aber gemach, gemach! Es wird
nicht so heiß werden, wie sich das manche altrituellen Heißsporne wünschen. Wenn man den Begriff ins
Deutsche übersetzt, ist er schon demaskiert, denn ein Motu Proprio bedeutet auf Deutsch „auf eigenen
(päpstlichen) Antrieb“, eine Art Erlass, wachsweich und edel, wie es der traumhaft schönen tridentinischen
Litrugie gebührt, im neblichten Schleier weißgrauer Weihrauchwolken. Während der Lektüre des Buches
Ratzinger /Benedikt XVI. „Jesus von Nazareth“ (Herder, Freiburg)kann ich mir vorstellen, dass es sich
beim MP um eine noble Geste des Papstes handelt, damit die Forderung der Altgläubigen auch als behandelt
abgehakt werden kann, mehr aber nicht.
Das Motu Proprio als Himmelsschrift Das Rätselraten um das Motu Proprio lässt befürchten, dass es nach
Erscheinen von den konservativen Gruppen und Winkelsekten als Drittes Testament zum Ersten und Zweiten
dazugesellt wird. Es besitzt fast schon die Qualitäten einer Himmelsschrift hat, wenn man bedenkt welche
verehrenden Hoffnungen daran geknüpft werden, damit alles wieder gut werden wird. Wehe dem, wenn sich
die Hoffnungen dann doch auflösen sollten, dann wird Heulen und Zähneknirschen sein in den Tempeln des
alten Ritus. Oder wird man sich freuen, dass der Kelch doch einmal vorüber gegangen ist und das Gerangel
um die Altäre zwischen Altrituellen und NOM-Anhängern vielleicht doch ausbleibt. Aber ein satter Kampf
um den Altar am Sonntag wäre schon schlagzeilenträchtig, wenn nur die NOM-Anhänger etwas giftiger und
kampfbereiter wären.
In liturgischer Weitläufigkeit Gestern nachmittag fand im Vatikan eine Versammlung statt, die vom Kardinal
Staatssekretär präsidiert wurde. Darin wurde den Vertretern der verschiedenen Bischofskonferenzen der
Inhalt und Geist des angekündigten „Motu Propio“ des Heiligen Vaters über den Gebrauch des Meßbuches
dargelegt, das im Jahr 1962 von Johannes XXIII. promulgiert wurde. Da ist doch zu fragen, was denn daran
so brisant sein soll. Von dem Motu Proprio war schon seit Monaten die Rede. Alles wussten dass es kommt.
Jetzt bekamen die Vertreter der Bischofskonferenzen Inhalt und Geist dessen erläutert (!). Aber das ist
ja alles noch liturgisches Vorfeld ähnlich wie in der alten Messe die Vormesse. Wenn das dann gestern
die Lehrmesse war, wird ja auch bald die Gebetsmesse folgen, dann aber hoffentlich auch, mit nicht zuviel
Getöse und verkehrtem Beifall aus der verkehrten Ecke, die Opfermesse, in der dann wohl alle Geheimnisse
endgültig gelüftet werden.
Musealer Ritualismus Wenn das herbeigesehnte Motu Proprio die Erlaubnis erhalten sollte, generell, den
alten Ritus wieder zu gestatten. Dann in Gottes Namen. Damit ist nach meiner Ansicht nicht das flächendeckende
Verschwinden von NOM verbunden. Und wer sich von den Altgläubigen jetzt schon ins Fäustchen lacht, wird
wohl noch sein Mütchen zu kühlen haben. Nach dem Motto „rin in die Kartoffel, raus aus die Kartoffel“
vorzugehen ist nicht drin. Schließlich geht es bei NOM um eine Gottesdienstform, die seit Jahrzehnten
in fast allen deutschen Diözese Gültigkeit besitzt und die wird jetzt nicht unter den Scheffel gekehrt
werden, weil sich in ihr die Kirche des Konzils, des Aggiornamento, die offene Kirche, die Kirche der
Gegenwart, wenigstens teilweise zum Ausdruck kommt. Wer den Weihrauch für sein Ego braucht, um frömmer
nach außen zu wirken und angeblich frommen oberflächlichen musealen Ritualismus zu erleben, soll die
Messe der Altgläubigen besuchen.
Streppdo: Helm ab zum Gebet Warum sind Sie denn so unleidlich. Wenn Orante für Sie keine Gebetshaltung
ist, dann lassen Sie das Vergnügen doch anderen Menschen die gern so beten. Muss doch nicht immer nur
Eintopf. Mit der Einheitlichkeit kann man das aber ganz schön übertreiben. Das ist schon uniformierte
Frömmigkeit was hier teils gefordert wird: Helm ab zum Gebet, wa…?
Auch mit Schimpfen und Gilfen geht der Tag rum Es ist ganz offensichtlich, das Betrüger,Säufer und Hurenböcke
notwendig sind, damit verstockte Altgläubige auf diese Weise erfahren können wie anders das Leben auch
aussehen kann, dass sie, die Altgläubigen, sich nicht total in ihren römisch-katholisch-apostolischen
Weihrauchkokon zurückziehen können. Der liebe G’tt hat wirklich auch an alles gedacht, um den Altgläubigen,
das Leben nicht nur schwer zu machen, sondern, dass sie ständig über die Sündhaftigkeitder sie umgebenden
göttlichen Schöpfung nach Herzenlust herziehen können. Das ist ein liebevoller Ausgleich, weil ihnen
ja die Freude sonst völlig abginge. Dann lieber Schimpfen, Wettern und Gilfen. So geht der Tag auch rum.
Die Orante-Haltung ist eine Gebetshaltung direkt aus der Antike Sollen jetzt römisch-katholisch-apostolisch-fundamentalistische
Prediger jetzt durch die Lande eilen und allen auf die Pfoten klopfen, die in den altrituellen Kultstätten
wagen ihre Hände zum Gebet zu erheben? Die Orante-Haltung ist seit der Antike überliefert und es ist
eine würdige, vor allem ganzheitliche Gebetsgeste, wobei der ganze Mensch Körper-Geist-Seele einbezogen
ist. Das ist anders als Hände verschämt zusammenlegen oder zu falten und Rosenkranzperlen durchzuziehen.
Ich weiß nicht was verstaubte Traditionalisten auch an dieser Gebetshaltung herumzumosern haben. Einfach
nur so, um das tägliche Moserlevel halten zu können…?
Johannes Damaszenus Religionsfreiheit ist ein hohes Gut. Es gibt in der westlichen Demokratie aber keine
Handhabe zum allgemeinen Boykott gegendie Türkei aufzurufen, wenn ein Urteil wie das in der Türkei gefällt
wird. Es gibt nicht nur die Schön-Wetter-Demokratie. Es ist außerordentlich bedauerlich, dass die Verantwortlichen
in der Türkei in diesem Binnendenken glauben verharren zu können, obwohl sie in die EU drängen. Sie
kommen mir vor wie trotzige Kinder. Aber das ist ihr Problem. Ich möchte, obwohl ich das Urteil sehr
kritisch sehe, nicht in die allgemeine Posaune hineintuten. Weil ich mich dann ähnlich verhalten würde
wie die messerwetzenden, wurschnaubenden und zu keinem klaren Gedanken mehr fähigen Muslime wegen der
Prophetenkarikaturen. Auf dieses Niveau begebe ich mich nicht. Dennoch sollte der Aspekt der Religionsfreiheit
und wie sie in der Türkei praktiziert wird, unter dem Deckmantel der Staatsreligion Islam nämlich, ein
wichtiges Argument dagegen sein, die Türkei über den EU-Beitritt europäisch zu machen. Sie ist es nicht
und will es auch gar nicht sein und wird es auch nie sein können.
Athanasius Die Kirche opfert nicht Brot und Wein. Wir sind jenseits des Alten Testamentes und der Speiseopfer
ihrer Zeit, und schon gar keine Heiden. Wir opfern das einzige Lamm, Christus, der Sich – Leib, Blut,
Seele, Gottheit – in jeder Hl. Messe Gott darbringt unter den Gestalten von Brot und Wein. Wieso opfert
die Kirche nicht Wein und Brot? Wenn es kein Opfer ist, dann sind es Gaben, weil es keine Speiseopfer
mehr gibt. Wo aber liegt denn der Sinn, das Lamm zu opfern, das ein für alle mal geopfert worden ist?
Es sind doch die Gaben, durch die die Vergegenwärtigung stattfindet und nur durch sie. Eine andere Möglichkeit
ist nicht. Es ist Vergegenwärtigung aber nicht wirkliches Opfer.
Bestimmt ein wohlwollendes Missverständnis Bei der Entfernung vom Denken eines Kardinals zum Denken des
Volkes und zurück können schon einmal wohlwollende Missverständnisse auftreten, über die man nicht
gleich herhecheln und -lästern muss. Viele Dinge werden anderswo völlig anders entschieden, als man
sie gern hätte. Wenn der Opus-Dei-Kardinal denn einen Gegner der Personalprälatur als Heiligen vorgeschlagen
hat, könnte es ja auch sein, dass ihm möglicher Weise verkehrte Unterlagen zur Verfügung standen, die
ihn dann zu dem frevlen Vorschlag gedrängt haben. Die tabula smaragdina behauptet zwar, dass das Untere
wie das Obere ist, …aber nicht immer, wie man sieht.
Nachtlaterne Wenn Sie so weiter machen mit den Bibelzitaten, bekommen Sie Probleme mit den Bibelverlagen,
weil dann keine Bibeln mehr umgesetzt werden, in dem es die Leute vorziehen, kreuz.net für die Bibellektüre
zu konsultieren.
Wo sind da gute Früchte zu entdecken Bruder Theophil versteht es hervorragend, durch seine Tagesevangelien,
Diskussion zu unterbrechen, Ihnen vielleicht eine andere Richtung durch das massive Eingreifen zu geben.
Das mag gerechtfertigt sein, ist aber nicht immer geeignet, Beifallsstürme über das Vorgehen zu entfachen.
Wenn dem Patriarchen von Konstantinopel (=Istanbul) das Prädikat „Ökumenisch“ vom höchsten türkischen
Gericht aberkannt wird, ist das in jedem Fall ein Thema, das im Bereich der christlichen Kirche diskutiert
werden sollte, so lange das denn noch möglich ist und nicht in ganz Europa türkische Verhältnisse herrschen.
Inwieweit hat denn der biblische Text vom guten Baum, der gute Früchte bringt, Bezug zur obenangeführten
Meldung. Das höchste türkische Gericht hat mit dieser Entscheidung doch keine gute Frucht hervorgebracht,…
oder war es, das Gericht, etwa daran gehindert, weil es kein Baum ist?
Nachtlaterne Was wollen Sie mit dem Jesaja-Zitat konkret sagen. Sind Sie erschüttert über den Kardinal,
freuen Sie sich oder wollen Sie Ihre Bebelkenntnisse unter Beweis stellen? Der Text allein erschließt
sich nicht. Ähnlich wie der Mensch nicht von Brot allein lebt, wie im Zweiten Testament nachzulesen ist.
Inabikari: Ablenkungsmanöver Lenken Sie bitte nicht ab, um andere Kriegsplätze der Türkei zu rechtfertigen.
Es geht um den Titel „ökumenisch“, der vom höchsten türkischen Gericht dem Patriarachen von Konstantinopel
(=Istanbul) aberkannt wurde, obwohl der Titel in der ganzen zivilisierten Weltanerkannt war. Nur die Türkei
glaubt, sich darüber hinwegsetzen können. Ignoranz dieser Art ist wohl ein besonderes Zeichen von Hoflichkeit?
Keinen Eierkuchentanz um die EU-Aufnahme Bevor das höchste Gericht der Türkischen Republik ein derartiges
Provinzurteil fällt, hätten sich die Verantwortlichen vor her klüger machen sollen. Schadet es etwa
der Türkei, wenn der Patriarch von Konstantinopel (Istanbul) das Prädikat „ökumenisch“ führt? Das
ist ein klassisches Eigentor, das sich die Türkei geleistet hat und ganz bestimmt nicht zur EU führen
wird. Bislang habe ich angenommen, dass die Türkei ein laizistischer Staat sein will. Aber das engstirnige
Urteil des dortigen höchsten Gerichts, hat mich eines anderen belehrt. Da braucht man keinen Eierkuchentanz
um die Aufnahme in die EU aufzuführen.
Werther Defensor Sie wollen sich wohl auf mich einschießen, werther Defensor. Dann verschießen Sie mal
die Munition und wenn die alle ist, geben Sie mir Bescheid.
Defensor Auf die inquisitorischen Fragen kann ich schweigen wie ein Grab, weil Sie die Antworten darauf
nichts angehen würden. Nur um Ihre Neugier zu befriedigen antworte ich nicht. Mich interessiert auch
nicht Ihre persönliche Sicht der Dinge.
Werther Defensor Was haben Sie sich für eine Mühe gemacht, meinen Beitrag zu zertrümmern, um dann doch
recht jämmerlich zu enden. Danke, vielmals für die Mühe, die Sie vielleicht etwas anderes hätten aufsparen
sollen, vielleicht, um mir etwas Neues zu sagen, was ich von Ihnen nicht erwartet hätte… Schade, dass
der Beitrag für eine Diskussion nicht ausreichend ist.
Nachtlerne Sollte ich jemals einen Menschen ein Schwein nennen, so bin ich sofor bereit mich zu entschuldigen…
bei den Schweinen, die man mit uns Säuen nicht vergleichen kann. Dann sollten Sie vielleicht von vorn
herein einen Menschen nie „Schwein“ nennen, dann brauchen Sie sich auch nicht dafür zu entschuldigen,
nach dem Entschuldigungs-Feststellungsverfahren, wer denn „Schwein“ oder „Sau“ zu sein habe. Nach welchen
Kritieren gehen Sie da eigentlich vor?
Oh tempera, oh mores! Es ist nicht erforderlich wegen der Erscheinungsformen wie Bandmessen oder Händchenhalten
mit Kanonen auf Spatzen zu schießen und die Unbill der Gegenwart darauf zurückzuführen. Es sind Formen,
über die man reden kann, man braucht es nicht, z. B. muss man keine Bandmesse besuchen. Dann geht man
halt in eine andere, ganz einfach. Trotzdem sollten Jugendmessen mit Bands nicht einfach verboten werden,
genausowenig wie das kritisierte „Handchenhalten“ beim Vater unser per Federstrich abgeschafft werden
soll. Gerade Händchenhalten schafft starkes Gemeinschaftsbewusstsein. Das ist ein anderes Bewusstsein,
als papier Messandachten verschlingen und Rosenkranzperlen in Bewegung zu halten oder Kreuzworträtsel,
während der Messe zu lösen. Oder, dass die „Mannsleut“ sich vor der Kirche treffen bis zur Wandlung
draußenbleiben, um dann die Kirche schnell zu besuchen und flugs wieder den Tempel zu verlassen, um zum
Frühschoppen zu eilen. Das war doch weitverbreitete Sitte zur großen Zeit der Trident-Messe. Vielleicht
kommen weniger Menschen zu NOM? Die kommen dann aber nicht nur wegen der Wandlung, sondern gehen, wenn
sie Lust danach verspüren gleich in die Wirtschaft. Das ist allemal ehrlicher als der heuchlerische Wandlungs-Voyeurismus,
wie er zu alten Zeiten üblich war. Zu Trident-Zeiten soll es auch Sitte gewesen sein, dass sich die Studenten
nicht haben davon abhalten lassen, die Kirche bei der Messe als Wandelhalle für lautstarke Diskussionen
umzuwandeln. Oh tempera oh mores!!
Freinsberg: Fest für Fetischisten Im Grundsatz will ich Ihnen nicht widersprechen. Deshalb habe ich auch
nur die offizielle Sichtweise angegeben. Mir ist schon klar worauf Sie hin wollen. Sie meinen doch wohl
die wunderschöne, bleiche, blutleere und alabasterne Madonna auf dem noch viel schöneren Altar im Münchner
Herkulessaal. Es war die Ausgeburt an Ästhetik beim Fest dieser speziellen Fetischisten.
nonnobisdomine Auch wenn Sie es sich noch so sehr wünschen und über Erscheinungsformen, die Ihnen nicht
genehm sind, schimpfen, werden Sie nicht erreichen, dass alles einmal wieder gut werden wird. Das würde
zumindest die Frage aufwerfen: war es denn schon einmal gut? Die Antwort wäre ein schlichtes Nein! Es
sei denn, man verfällt in Schwärmerei über die gute alte Zeit, dann war immer alles unbesehen gutt.
Kein Aufruf zur Rolle rückwärts Natürlich war nicht davon die Rede, das Latein würde abeschafft. Was
hätte das denn für ein Geheul gegeben. Das Latein ist immer noch nicht abgeschafft, zumindest nicht
im Vatikan. Wenn andernorts der Gottesdienst in der Landessprache gehalten wird, hat das auch seine Berechtigung.
Von einer verkehrten Behauptung Nektar zu ziehen, um Munition für Latein und den alten Ritus aufzubauen,
ist mehr als unredlich. Auch in der Version wie der Bericht in kreuz.net wieder gegeben wird, kann ich
keine Tendenz erkennen, die einem Aufruf zur Rolle rückwärts gleich käme, damit die ewig Rückwärtsgerichteten
im vermeintlich „tristen Tale“ nachkonziliarer Realitäten Morgenröte wittern können, dass alles wieder
gut werden könnte…
Nachtlaterne: Weder Götzen noch heidnisch Ich weiß nicht, was Sie konkret mit „Götzen“ im Zusammenhang
mit dem Dialog der Religionen bezeichnen. Wenn Sie die Buddhastatue damit meinen sollten, ist das eine
schwere Beleidigung für Millionen von Buddhisten sein. Wollen Sie das wirklich mit Ihrer Äußerung erreichen?
Nachdem das Vat.K II im Dokument zum Dialog der Religionen festgestellt hat, dass auch in den anderen
Religionen Spuren der Wahrheit zu finden sind, ist das doch ein Appell, sich mit den Vertretern anderer
Religionen auf Augenhöhe zu begeben. Dazu gehört auch, was ihnen, den anderen Religionen, als heilig
gilt, nicht als „Götzen“ oder einfach als „heidnisch“ abzuqualifizieren. Damit meldet sich die krude
Vorstellung vom Christentum als die Religion der Weißen wieder deutlich zu Wort.
Unlautere Mittel und Methoden Was soll eigentlich die Bilderserie, in der die vermeintlichen liturgischen
Missstände bei den Jesuiten angeprangert werden? Bei einigen Bildern wird einfach behauptet, dass es
sich um eine Messfeier handeln soll. Mir scheint es eher, als dass damit der Vorwurf der liturgischen
Missstände bei den Jesuiten erhärtet werden soll. Denn wer einen Vorwurf erhebt, sollte alles tun, auch
mit unlauteren Mitteln und Methoden, um die Berechtigung des eigenen Vorwurfs zu betonen und Empörung
anzufachen, um Mitstreiter zu bekommen. Wenn es sich bei dem einen Bild, auf dem der Priester das Brot
erhebt, nur eine Segensgeste ist, ist der Vorwurf schon nicht mehr korrekt. Warum wird mit der Bildauswahl
so ein unterschwelliges Spiel getrieben, nur um die angeblichen liturgischen Missstände bei den Jesuiten
anzuprangern. Dahinter steckt doch mehr…,oder?
Unbrauchbare Instrumente Auch wenn Konservative, Ultramontanisten und Sedisvakantisten erneut Morgenluft
wittern Kassandrarufe über den ausbleibenden Untergang der Kirche auszustoßen, könnte es ja sein, dass
Papst Benedikt die Situation völlig anders bewertet und danach handelt. Dialog ist immer wichtig. Von
der Verspflichtung zum Dialog sind auch die verschiedenen Religionen ausgenommen. Genau besehen, ist auch
die katholische Kirche nicht die christliche Religion, sondern ein Teil, wenn auch ein gewichtiger, davon.
Was 1986 in Assisi in hoffnungsvoll in Gang gesetzt wurde, sollte jetzt nicht abrupt blockiert werden.
Einmotten, nur auf die römisch-katholische Karte setzen und dem katholischen Narzismus frönen und veraltete
Mess-Riten künstlich am Leben halten, können im Zeitalter der Globalisierung keine brauchbaren Instrumente
sein, um anstehende Probleme nachhaltig zu lösen. :&)
Damit alles wieder gut werden wird Die Lösung alller Probleme liegt ganz einfach in der ruckartigen
Hinwendung zum Tridentinismus. Es muss wohl auch durch die Kirche dieser angebliche Ruck gehen, ähnlich
wie er durch Deutschlanbd gegangen sein soll, auch wenn es diesen Ruck nicht direkt vom Tridentinischen
Konzil aus gegeben hat, sondern durch den Verlauf mehrerer Jahrhunderte durch verdichtetes, kompromiertes,
tridentinisches Denken, mit dem jeder freier Denkversuch strikt unterbunden wird. Darin liegt letztlich
das Heil. Dem Joch gilt es, o^/ sich wieder zu beugen, damit alles wieder eimal gut werden wird…!
Chance vertan Es geht in erster Linie um den Schutz der kirchlichen Institutionen. Der mag berechtigt
sein. Ein Vorrang der Kirchen wird sich aber auf Dauer, in Zeiten des Multi-Kulti, nicht aufrecht erhalten
lassen, auch wenn sich der Anspruch von der geschichtlichen Entwicklung her begründen ließe. Auf Sicht
lassen sich andere Religionsgemeinschaften nicht zweitklassig behandeln. Die außerchristlichen Religionsgemeinschaft
pochen auf ein Grundrecht, dass in ihren Ursprungsländern in den wenigsten Fällen verwirklicht ist.
Das ist die Ironie. In islamischen Ländern werden christliche Kirchen nach wie vor zweitklassig oder
noch schlechter behandelt, in der Türkei zum Beispiel, aber auch anderswo, wo Christen nur unter schwierigsten
Umständen, sich zu ihrer Religion bekennen können. Das christliche Abendland kennt das Rechtsgut der
Religionsfreiheit und genau das fordern die Religionen, innerhalb deren sich etwas ähnliches nie hat
entwickeln können. Kardinal Lehmann hätte ich gewünscht, wenn er die Debatte zu einem viel früheren
Zeiztpunkt eröffnet, um seine Position zu festigen. Das dürfte gegenwärtig ziemlich spät sein. Er
hat mit seiner jüngsten Forderung eine Chance vertan.
litterae… Seit wann sind für die Eucharistiefeier Gewänder notwendig. Doch wohl erst, seid die Kirche
das für notwendig gehalten hat, nachdem das Christentum Staatsreligion geworden war. Gewänder können
sein, sind aber keineswegs notwendig, um eine gültige Eucharistiefeier zu halten.
Graf von Galen Man muß heute leider ungehorsam sein, um gegenüber dem katholischen Glauben gehorsam
bleiben zu können. Dieses Ungehorsamsein ist auch beichtpflichtig, auch wenn Sie das Gewissen dazu anstachelt.
Ich war ungehorsam, um gehorsam sein zu dürfen. Ein tolle Sache!
…und hacken wie die Geier auf ihm herum Einer muss ja mal wieder von den Katholibans durchs Dorf zum
Haberfeld getrieben werden. Merkwürdigerweise ist es wieder der Fuldaer Bischof. An ihm können die Katholibans
kein gutes Haar lassen und hacken deshalb wie die Geier auf ihm herum. Sie geilen sich daran auf, dass
der Bischof aus der „Pest“ von Camus in der Öffentlichkeit vorliest. Die vermeintlichen Glaubenswächter
hätten ja sonst nichts zu tun. Sie könnten abe zum Beispiel Rosenkranz beten oder sich in „Die Pest“
von Camus versuchsweise einlesen. Dann hätten sie wenigstens für die persönliche Bildung etwas getan,
als irreparable Umweltschäden durch ihr Gift und ätzende Galle anzurichten.
Rudolfus Die Kirche betet für die Bekehrung der Freimaurer, anstatt sich zu ihr hinzuzugesellen, genauso
wie sie für die Bekehrung auch der Protestanten, der Mohammedaner und aller Nichtkatholiken betet. Warum
sagen Sie mir das? Die Kirche tut vielleicht gut dran, das Klima zu den Logen zu verbessern. In früheren
Zeitläufen waren viele Prälaten gleichzeitig auch Logenbrüder. Das ist nicht neu.
Mehr Einblicke wünschenswert Nachdem es zu diesem Thema eine Flut von Meinungsäußerungen gibt, wäre
es schon interessant, ein paar Einblicke mehr in die Gestaltung der St. Antonius-Kirche zu bekommen. Oder
ist das vielleicht unerwünscht, damit nicht noch mehr Poster an der Kirche gefallen finden?
Klare Linien Man kann nur wünschen, dass viele Kirche in der Bauweise die St. Antoniuskirche entstehen
mögen. Es muss nicht bis in alle Ewigkeit die neobarocke Ausstattung in der romanischen Kirche sein,
die von einem stillosen Betonblockaltar „bekrönt“ wird. Klare Linien anstatt Stilmix. Das ist es doch.
No comment: St. Antonius bietet Raum für alte Riten Die Kirche in Stuttgart ist wirklich so universell
verwendbar, dass auch Uralt-Kultformen darin einen Raum finden können, wenn es denn unbedingt sein muss.
Die Gläubigen können sehr wohl auf dem Boden knien. Da käme der Liedtext sinnfällig zum Ausdruck:
Hier liegt vor deiner Majestät im Staub. Wer es unbedingt braucht, kann es ja tun. Es muss keine Kniebank
sein, die viele Gottesdienstbesucher ohnehin zur heuchlerischen Kniehocke verführt. Vor allem spricht
die Möglichkeit, altrituelle Feiern zu veranstaltetn, für die vollendete Architektur und Ausstattung
der St. Antoniuskirche.
Dr. Christoph Heger wenn er den Anstand besäße, denen nicht seine neue Quasselmesse aufzunötigen, die
sie nicht mögen und der schönen alten Messe nachtrauern. Mit Äußerungen dieser Art, disqualifizieren
Sie sich selbst. Sie müssen an der Diskussion ja nicht teilnehmen. Gehen doch besser in eine Trident-Messe.
Kurt K. Danke für Ihre Aufmerksamkeit. Aber wenn Sie nicht lesen können, dann lernen Sie es bitte. Dann
würden Sie entdecken, dass ich differenziert habe und nicht nur gemeckert. Sie können aber auch im derzeitigen
Stadium verharren. Es steht Ihnen alles offen.
Stephanus: Das ist eine Erziehungssache Ein erhabener und ergreifender Ritus muß wieder her, der auch
die Menschen ergreift + erhebt, dann verschwinden ausgelatschte Turnschuhe und ausgebeulte Arbeitsklamotten
wie von selber aus dem Gottesdienst, weil sich die innere Haltung verändert! Hängt es wirklich am Ritus?
Das wage ich zu bezweifeln. Es ist kein Mensch daran gehindert, zu einer NOM-Messe ordentlich gekleidet
zu erscheinen. Ich denke das richtet sich jeder so ein, wie er/sie es beigebracht bekam. Wer allerdings
nicht von Kindesbeinen gelernt hat, Unterschiede zu machen, wie man sich in der Öffentlichkeit oder zu
Hause bewegt oder welches Outfit tragbar ist, wird sich sehr schwer tun. Das sind dann die Leute, die
mit knappen Shorts und Spaghettiträgern unbedingt in den Petersdom wollen. Wenn es allerdings die reine
Gedankenlosigkeit ist, die dazu verführt, wird auch die anstrengende Feierlichkeit des alten Ritus nicht
dazu beitragen, diese Gedankenlosigkeit abzubauen. Ich kann Ihnen nur beipflichten, wenn Sie über das
äußere Erscheinungsbild viele Messebesucher verärgert sind. Es ist mit Verlaub skandalös, wie manche
Leute glauben, zur Versammlung erscheinen zu können, wie vom Bett aufs Sofa. Wenn Sie sich wenigstens
noch in den Bänken verkriechen und nicht auch noch am Altar als Lektoren herumhuschen würden. Aber bevor
eine vatikanische Kleiderordnung das Dilemma regelt, sollte man mehr auf die Kraft des guten Beispiels
setzen. Es dauert zwar länger, bis es greift, ist aber effektiver und christlich
Jürgen Nun hat Paderborn ja nicht gerade Tageslichttauglichkeit: Dunkel, Schwarz, Paderborn gilt noch
immer. Daran hat sich nichts geändert. Aber Paderborner Landwurst ist ein höllisches Vergnügen.
Rudolfus: Von der Kathedra herunter, stattdessen informieren Möglicherweise könnte es einen sich für
begnadet haltenden Schreiber, wie es Rudolfus sein will, als äußerst günstig erweisen, sich von seiner
Kathedra herab zu begeben, Katechismussprüche hinter sich zu lassen und sich über die Freimaurerei anhand
von Fakten zu informieren. Bei Herder Spektrum gibt es unter Nummer 4631 eine Fülle von Information.
Der Titel: „Die Freimaurer“, Herausgeber ist Dieter A. Binder. Das wäre doch die konziliante Möglichkeit,
anstatt weiter dumpf und unwissend gegen die Freimaurer zu argumentieren und ihnen Dinge zu unterstellen,
zu denen Katholibans ebenso in der Lage sind.
Da kommt alte Baukunst zum Vorschein Warum sollten Freimaurer nicht ihr Handwerk verstehen, Sinn für
Räumlichkeiten zu haben und wie die den liturgischen Anforderungen ihrer Loge auszustatten sind. Schließlich
gehen ja auf Ihre Zunft die großen Kathedralen und Dome in Deutschland, Frankreich und England zurück.
Personen in ihrem Ansehen schädigen Das Herumstochern bei Vertretern der Zeitgeschichte, die die Theologie
wesentlich vorangebracht haben, über deren Mitgliedschaft in Freimaurerlogen ist ziemlich unwürdig.
Es ist ein beklemmender Nachweis für das kindische Neidgefühl der Herumstocherer, weil sie nicht auch
die Ehre haben, Mitglied oder wenigstens Bruder einer solchen Loge zu sein zu dürfen. Da werden alle
mögliche Personen, die in Deutschland einmal Theologiegeschichte in vorderster Front geschrieben haben,
mit einem nicht zu beweisenden Vorwurf behängt und in der Öffentlichkeit verleumdet und verhöhnt. Um
welche Personenspezies handelt es sich eigentlich, die auf diese schäbige Weise versucht, verdiente Theologieprofessoren
derart in ihrem Ansehen zu schädigen?
-Typ- Leider verwenden Sie Bilder und Begriffe, die es mir erschweren und geraten sein lassen, auf Ihre
Einwände nicht mehr weiter einzugehen. LTI-Jargon ist völlig fehl am Platz. Da mache ich nicht mit!
#101 Czibo Nieznany 16:01:18 | Donnerstag, 21. Juni 2007
Werther Krak Da ich kein Pistol besitze, kann ich mir nicht ins Knie schießen. Trotzdem bin ich sicher,
dass NOM aus dem Geist neuen theologischen entstanden ist. Es gibt nun einmal das Prinzip des ecclesia
semper refomanda. Den unwandelbaren katholischen Glauben gibt es nicht, dann gäbe es immer noch einen
fehlbaren Papst. Das Kapitel ist aber schon seit 1870 vom Tisch jetzt ist er unfehlbar (sagt man). Außerdem
hätten wird nicht die wenig heilsnotwendigen marianischen Dogmen von 1858 (Unbefleckte Empfängnis) und
1950 (leibliche Aufnahme Mariens in den Hmmel). Da hat sich in den drei aufgeführten Fällen sehr wohl
etwas im theologischen Denken der Kirche geändert, wie eben auch bei der Liturgie-Reform des Vat.II.
Deshalb passt die alte Liturgie nicht ins neue Theologische Denken. „Wandel euch durch ein neues Denken“,
sagt schon der heilige Paulus im Zweiten Testament.
Benedikt: NOM ist sehr konziliant (den Artikel hatte ich fälschlicherweise an Rudolfus gerichtet, mea
culpa, aber er war ausschließlich für Sie gedacht) Das habe ich nicht kritisiert. Kann es sein, dass
Sie sich täuschen, d.h. einer Täuschung aufgesessen sind, die jetzt zu ihrer Freude weg genommen ist.
Meine Kritik galt den Messen, die meilenweit (ich übertreibe jetzt mal) von der Gemeinde entfernt, hinter
einer Weihrauchwolke spielen, die nur schwer die goldenen Rücken der Priester erkennen lässt. In der
Stuttgarter Antoniuskirche ist leider nicht sichtbar, ob das Gestühl nur auf beiden Seiten des Raums
aufgestellt ist. Ich könnte mir aber denken, dass man auch an die Anhänger des alten Ritus gedacht hat,
die es nicht ertragen können, bei der Zelebration in das Antlitz des Zelebranden zu schauen, und für
sie ein paar Stühle so gestellt hat, dass diesen G’ttesdienstbesucher in jedem Fall Blick auf den schönen
Priesterrücken erhalten bleibt. Da ist NOM doch konziliant, um kleine Wünsche zufrieden zustellen, wenn
der Wunsch denn artikuliert würde.
-Typ- Dieser Schlingel Modernismus Irgendwann muss das ja einmal mit dem Modernismus angefangen haben.
Weil die Kirche in Jahrhunderten denkt und in Jahrtausenden handelt, beginnt der Modernismus bestimmt
bei den Wüstenvätern und zieht seither als roten Ariadnefaden durch die Jahrhunderte, bis er plötzlich
als Modernismus gegeißelt und angeprangert werden konnte. Dieser schlimme Schlingel Modernismus aber
auch…
Rudolfus: Benedikt: Da ist NOM sehr konziliant Das habe ich nicht kritisiert. Kann es sein, dass Sie sich
täuschen, d.h. einer Täuschung aufgesessen sind, die jetzt zu ihrer Freude weg genommen ist. Meine Kritik
galt den Messen, die meilenweit (ich übertreibe jetzt mal) von der Gemeinde entfernt, hinter einer Weihrauchwolke
spielen, die nur schwer die goldenen Rücken der Priester erkennen lässt. In der Stuttgarter Antoniuskirche
ist leider nicht sichtbar, ob das Gestühl nur auf beiden Seiten des Raums aufgestellt ist. Ich könnte
mir aber denken, dass man auch an die Anhänger des alten Ritus gedacht hat, die es nicht ertragen können,
bei der Zelebration in das Antlitz des Zelebranden zu schauen, und für sie ein paar Stühle so gestellt
hat, dass diesen G’ttesdienstbesucher in jedem Fall Blick auf den schönen Priesterrücken erhalten bleibt.
Da ist NOM doch konziliant, um kleine Wünsche zufrieden zustellen, wenn der Wunsch denn artikuliert würde.
.chen Sie sind eine permanente Beleidigung, geben Antworten, auch wenn niemand Fragen an Sie richtet und
glauben mit Geplärre sich Gehör verschaffen zu können. Packen Sie Ihre Bürgersteige doch hoch.
Krak des Chevaliers Vorab: Ich habe es nicht nötig Fakten zu verdrehen und werde daher auch nicht auf
die Tradi-Linie einschwenken. Nach fast 40 Jahren den alten Ritus mit Hängen und Würgen wieder künstlich
zu installieren, halte ich für ein Unding. Der Ritus lässt sich mit der heutigen Theologie nicht in
Einklang bringen. Dazwischen liegen Welten. Liturgie kann gefallen, soll gefallen. Das ist der liturgische
Eros. Aber gefällige Liturgie kann nicht oberstes Kriterium sein, weil Liturgie sonst der blanke Ästhetizismus
wäre, wenn die Gemeinde nicht einbezogen ist. Die drei-, viermal Dominus vobis cum, machen das Kraut
nicht fett…!
landorganist Nicht der/die einzige rasende Katholiban. Das stimmt, aber die wohl schlimmste und widerlichste
Ausprägung dieser Gattung mit einer erzengelhaften Schwertgosch’n.
Pater- und Ave-Perlen Es muss ja schon ein überwältigendes Gefühl, zu wissen wer alles schon in der
Hölle schmoren darf. Da wäre nur zu wünschen, dass bei diesem Antrag der von selbsternannten Päpsten
in die Hölle Verdammten, im Himmel mal nicht der Strom ausgeht, damit die Rosenkranzbesessenen nicht
die Pater-Perlen mit den Ave-Perlen verwechseln und der Himmel in Unordnung gerät.
.chen Das habe ich glücklicherweise nicht nötig! Was tun Sie denn anderes als Gaffen, Verleumden, Unterstellen,
Rechthabenwollen, auf atemberauvende Weise Katholischsein und wieder Gaffen und Geifern und Gilfen. Was
kommt denn aus ihren Zeilen positiv heraus? Sie glauben wohl berufen zu sein, Ihren Sektenwahn glauben
hier abladen zu dürfen. Ihre Persormance hat etwas ungemein zwanghaft Morbides.
.chen Dass Sie mich nicht belehren können, sollten Sie schon eingesehen haben. Aber die Einsicht verhindert
die vorhandene Stiernackigkeit, möglicherweise auch Ansätze legasthenen Stadiums.
Architektonische Glanzleistung Eine architektonische Glanzleistung, der gesamte Kirchenraum. Der Mut der
Antoniusgemeinde ist ansteckend, mögen noch mehr Versammlungsräume der Christen künftig ahnlich gestaltet
werden. In St. Antonius ist optisch zum Durchbruch gekommen, was mit NOM beabsichtigt ist: die Eucharistiefeier
(=Gemeindemesse) auf Augenhöhe und unmittelbar innerhalb der Gemeinde. Dieser Art der Architektur gibt
neuen Aufschwung für NOM, weckt Begeisterung für die Schönheit dieser Liturgie.
Rudolfus Um eine Entschuldigung habe ich Sie nicht ersucht. Zumal ich mir da nicht sicher sein kann, ob
sie auch als solche gemeint ist, nachdem ich Ihnen nicht vorwerfe, auf katholischen Irrlehren zu beharren
und diese hier im Forum zu vertreten. Sie können oder wollen nicht anders.
Das franziskanische Tau Es ist sehr eindrucksvoll wie die Künstlerin Madeleine Dietz in Altar und Ambo
das franziskanische Tau zur Geltung bringt, dessen Anspruch zur Schlichtheit sich in der Gestaltung des
Raums wohltuend fortsetzt. Am liebsten würde ich gleich hin, um den Raum in seiner liturgischen Aufgabenstellung
erleben zu können.
Rudolfus Nachdem Sie den Beweis des Gegenteils nicht antreten können, verbitte ich mir Ihre Unterstellung,„Protestantische
Irrlehre“ zu vertreten. Sie sind in grober Weise beleidigend.
Guiseppe Es ist Ihnen doch unbenommen, daran zu glauben. Für mich ist es ein wohlwollendes theologisches
Märchen, das für Viele seine Berechtigung haben mag.
Krak des Chevaliers dass Paul VI. der ganzen Kirche den Ordo Novus vorgeschrieben und den alten Ordo quasi
verboten hat. Benedikt XVI. hat sich über diesen Vorgang äußerst befremdet geäußert. Von der Sache
habe ich mich in keinster Weise entfernt. Es bleibt zu vermuten, dass wenn Benedikt eine Bresche schlägt,
die Altrituellen einen schlimmen Tanz aufführen werden. Wenn Benedikt XVI. die alte Messe will, kann
er sie jederzeit in seiner Privatkapelle zelebrieren. Er soll sie aber nicht verbindlich der Weltkirche
vorschreiben. Das ist ein berechtigter Wunsch. Was sollte auch eine Trident-Messe im brasilianischen Urwald,
im Dschungel von Borneo, auf einer philippinischen Insel oder flächendeckend in seiner Heimat? Da gibtes
genügend Winkel, wo der alte Ritus überwintern kann. Schließlich er, der Papst, ja mit NOM gewachsen,
groß und schließlich Papst geworden. Von daher ist nicht zu vermuten, dass er die Rückwärtsrolle auch
nur ansatzweise proben wird, nur um den Sektierern, Altrituellen und anderen Winkelmessenteilnehmern zu
Gefallen zu sein.
Rudolfus: Ganz schön anmaßend Dieser Papst, der den neuen Meßritus „kreiert“ hat, der muß jetzt wohl
bis zum Weltende im Fegefeuer bleiben – vielleicht sind sogar wegen des Novus-Ordo-Mißstands und wegen
dieses Papstes Paul VI. Seelen in der Hölle gelandet. Rudolfus übertrifft sich. Er ist nicht nur r.k.,
sondern weiß ganz genau, via Privatoffenbarungen, wer wie lange im Fegefeuer zu bleiben hat und erzählt
munter das Märchen vom Läuterungsort. Er findet nichts dabei, sich derat zu entblößen, mixt Theo mit
kurzsichtigen Wunschvorstellungen und weiß vor Langeweile wohl nicht mehr was er denn noch anstellen
soll, um Gehör zu finden. Auch in dem Fall könnte der Zweck die angewandten Mittel heiligen. Aber es
ist auch in dem Fall nur eine Hypothese.
-apex Hey, unbekannte Kaffeesorte, entweder schreibst du: „Was will das Schreiben…“, oder „Was will
der Schreiber…“. Wenn du jedoch deinen primitiven Hass auf die Tradition hier ausleben möchtest, dann
pflege wenigstens verständliches Deutsch! Sie gehören wohl auch zur Altrituellen Kaste der Legastheniker,
die vielleicht einmal Lesen gelernt haben, es aber wegen mangelnder Praxis wieder verlernt haben und seither
die Lücke nicht mehr wieder aufholen konnten. Wirklich schade um Fred! Sind sie aber nicht traurig, vor
allem hadern Sie nicht mit Ihrem Schicksal. Es gibt eine ganze Reihe von Personen hier im Forum, denen
ein ähnliches Schicksal auch nicht erspart geblieben ist… und hoffen Sie, dass alles wieder einmal
gut werden wird.
nonnobisdomine: Etwas Gutes Tja, an was erinnert mich dieser häßliche Raum? An ein Parlament? Tja, man
ist ja nicht mehr in einer Gebetsrichtung vereint. Man wird zum Zuschauer, wie in einer Arena. Es hätte
mich schon gewundert, wenn Sie etwas schönes an dem Raum gefunden hätten. Immerhin können Sie sich
darin bestärkt fühlen, Wehwehchen aufzuführen, weshalb Sie in dem Raum vielleicht nicht Beten können,
weil Ihrer Meinung nach die einheitliche Gebetsrichtung fehlt. Vielleicht sollten Sie gerade deshalb dewr
Architektin dankbar sein, dass die Architektur von St. ANTONIUS es Ihnen ermöglicht, über das tiefliegende
Problem bei Ihnen zu argumentieren. So hat die Architektur offensichtlich auch für Sie etwas Gutes…
Ohne jeden Abstrich Auch wenn San Stefano Rotondo dem Erzmartyrer Stefanus geweiht ist, wird trotzdem
daran Eucharistie gefeiert, ohne jeden Abstrich und es versammelt sich eine Gemeinde darum. Alle Kirchen
haben letztlich die Aufgabe Gemeindekirchen zu sein, Versammlungshäuser der christlichen Gemeinde.
Ästhetik der Liturgie San Stefano Rotondo ist eine sehenswerte Kirche, in der sich die Ästhetik der
Liturgie sehr gut entfalten kann. Der runde Grundriß ist ein beschwingendes Element. Von Altrituellen
wird halt immer die Tatsache ignoriert, dass es den katholischen Stil, die katholische Architektur, das
katholische Geheimnis als Solches eben nicht gibt. Vor allem dass Menschen schon vor dem Tridentinum schon
des Denkens und Feierns fähig und gute Architekten waren, die durch die Architektur liturgische Grundsätze
und Gemeindetheologie verwirklicht haben, ohne den falschen barocken Glanz mit alabasternen Heiligenfiguren
und in Mamormanier angemalten Säulen und Säulchen, Gitterchen und Fensterchen und dem unausprechlichen
heiligen Mummenschanz.
Noch viel schlimmer im Alten Ritus Daß das Gottesvolk in der gesamten Kirchengeschichte der Messe liturgisch
nie so entfremdet war wie heute, will der Liturgietheoretiker nicht zur Kenntnis nehmen. Wer die superlative
Ausdrucksweise pflegt, will in der Regel, predigen oder missionieren, um von seinem persönlichen Dilemma
abzulenken. Es ist Wischi-Waschi völlig unbegründet zu behaupten, dass in der gesamten Kirchengeschichte
der Messe das Gottesvolk noch nie so entfremdet war. Was soll die Feststellung: Noch nie so – Was will
der Schreiben damit konkret ausdrücken. Doch wohl nicht, dass es mit dem Alten Ritus noch viel schlimmer
gekommen wäre…!
Kein Blick zurück im Zorn Es ist natürlich auf der Hand liegend, dass Trident-Messen im Kirchenraum
von St. Antonius keine Chance haben. Aber das hat auch was Gutes, weil es dann auch keine ewigen Blicke
zurück im Zorn mehr gibt und das Alte, angeblich „Katholische“ damit endgültig überwunden ist, ähnlich
wie die zahllosen Opfer im Tempel durch das Geschehen auf Golgotha. Die Architektur in St. Antonius ist
befreiende Predigt, die zur „Freiheit eines Christenmenschen“ ermutigt.
Einbezogen in das Mysterium Auch bei bisherigen Gemeindealtären sind die Bänke wenig kommunikativ angeordnet,
weil nur schöne Rücken entzücken können. In St. Anotnius dagegen ist eine Anordnung der Bankreihen
gefunden worden, die nur begeistern kann, weil sie allen Teilnehmern die freie Sicht zum Altar gewährt.
Altar und Ambo werden von bedrohlicher Heiligkeit befreit und stehen auf Augenhöhe mit der Gemeinde.
Sie sind keine kultischen Belehrungs- und Verzauberungsobjekte mehr. Da hilft keine Weihrauchwolke zum
Abschotten im meilenweit entfernten Altar, sondern die Gemeinde und ihre Gebete sind in die Wolke unmittelbar
einbezogen, wenn denn eine aufsteigen soll. In dieser Architektur herrscht befreiende Offenheit, Konzentration,
wird nicht abgeschottet, um in den Predigschlaf versinken zu können oder andere zeitvertreibende Frömmigkeitsspielchen
zu tun. Da ist der einzelne radikal einbezogen in das Mysterium des Wortes und der Eucharistie.
Der Zeit ihre Kunst und der Kunst ihre Freiheit Es ist Aufgabe jeder Epoche den ihr gemäßen Gottesdienstraum
zu entdecken und nicht mit neobarocken oder neogotischen Versatzstücken zu möbilieren. „ Der Zeit ihre
Kunst und der Kunst ihre Freiheit“, steht überm Eingang der Wiener Secession. Daran ist nicht zu rütteln,
auch nicht, wenn es um die Gestaltung eines Kirchenraums geht.
Freude über den Kirchenraum Einen Kirchenraum wie den der Antonius-Kirche in Stuttgart habe ich mir immer
schon gewünscht. Er erinnert mich entfernt an den Innenraum von San Clemente in Rom, nur mit dem Unterschied,
dass in St. Antonius die Gemeinde unmittelbar in das Geschehen einbezogen ist. In San Clemente ist die
Gemeinde außen vor und hat keinen Zugang zum massiven Altarkomplex. :(3
Krak des Chevaliers und es gibt den Stellvertreter des Herrn, der den Alten Ritus will: Dee Heiligen Vater!
Dann kann Benedikt XVI. das Alt-Ritual ja in der päpstlichen Privatkapelle zelebrieren, muss es aber
doch nicht der ganzen heiligen Kirche verbindlich vorschreiben. So schafft man Wallfahrtsorte: Nicht die
Masse derer bringt die Massen in Bewegung, sondern die Seltenheit.
Papierener Glaube Das Motu Proprio ist eine fixe Idee, die sich in einer Reihe von Hirnen derart festgesetzt
hat, dass da keine Lockerungsübungen mehr möglich sind. Braucht Glaube wirklich ein Motu Proprio, um
geglaubt zu werden? In der zurückliegenden Zeit gab es kein MP, also haben die Altrituellen gehofft und
gebetet, zwischenzeitlich den Glauben zur Seite gestellt, weil glauben ohne MP ja wohl nicht geht. Aber
dann erst wenn das MP endlich da ist, wird Friede, Freude, Eierkuchen sein und sie, die Altrituellen,
haben plötzlich wieder Grund zum Glauben. So papieren geht es da zu.
Schismaprediger Gesetz den Fall das MP wäre schon veröffentlicht. Es hat nur niemand gemerkt. Wenn es
denn alle gemerkt haben sollten, beginnt wohl das ganz große Freudengeheul derer. Nur über was freuen
sich diese Leute, können die sich überhaupt freuen die ständigen Sauertöpfe, die hinter allem Sünde
und Verschwörung wittern, einen unwürdigen Gnaden- und Beichtzirkus aufführen, die Schismaprediger…!
Rudolfus Mit Ihrer dürftig gestrickten Sicht der Dinge locken Sie mich nicht aus der Reserve. Das habe
ich schon mehrmals versucht zu verdeutlichen. Sind Sie sicher, ob G’tt weiß, wo Marktl am Inn auf dem
Staubkorn Erde liegt? Was sollen den dort lebenden Menschen für Gnaden erwachsen, nur weil der Papst
da geboren ist. Das ist doch blanker Schwachsinn, mit dem Sie die Kanzel kreuz.net missbrauchen. Weshalb
sollen die in Marktl am Inn Lebenden gnädiger beäugt werden als andere Menschen? Das ist die reine Pestilenz
weihrauchgeschwängerter Gedankengänge… Das können sie für Ihren Hausrosengarten verwenden, aber
doch bitte nicht in der Öffentlichkeit. Das hat mit Glaube und Glauben überhaupt nichts zu tun. Davon
ist kein Jota heilsnotwendig.
Die große Inquisitionsbühne ist aufgeschlagen Zwei Artikel in zwei Kirchenzeitungen, nicht etwa das
heißersehnte Motu Proprio, und schon fühlen sich die Ewiggestrigen und Altrituellen angestachelt, die
große Inquisitionsbühne aufurichten. Sie verurteilen, schlagen bärbeissig um sich, verleumden und unterstellen
nach Herzenslust aus dem Wörterbuch der Unmenschen. Und alles nur um ihre verhinderte Weltsicht als die
glorreiche und gebenedeite zu präsentieren, alabastern kalt wie eine lebensfern erstarrte Madonnenstatue. Gedanklich haben sie nichts neues zu bieten, obwohl das eigentlich interessant wäre. Bei dem kruden
Vorgehen übersehen die geflissentlich die Entwicklung der vergangenen vierzig Jahre und sind noch immer
davon überzeugt, genau da an der ominösen Schnittstelle andocken zu können. Haben Sie jemals eine Bibel
in der Hand gehabt oder nur kämpferische Messandachten memoriert und dabei die Trident-Messe wieder entdeckt?
Seit fast zwei Generationen ist die tridentinische Messe nicht mehr allgemeingültig, sondern nur Winkellogen
und Sektierern zugänglich. Genau diese Messe wollen die Kräfte jetzt aber wieder aus dem Staubfach holen
und inthronisieren. Kult spielen, während das abgeschottete Volk vor den Weihrauchschwaden gafft…!
o^/
VirFortis Tun Sie doch nicht so, als ob Sie Atlas wären, der die ganze Welt auf den Schultern trägt.
Ihre Cliquen sorgen für litrugische Events für Unbedarfte, um die Personengruppe mit Weihrauchschwaden
einzulullen. „Den Teufel spürt das Völkchen nie, wenn er es am Schlafittchen packt“, aus Goethes Faust
Alkuin Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht… Der Spruch ist mir durchaus bekannt. Aber es hat
mich dann doch gerührt, dass Sie in Ihrem Beitrag so viel Mühe aufgewandt haben, die Bedeutung einer
großen Hostie darzutun und auch mit Maßen nicht gezögert haben. Es ist schon enorm, was man alles nicht
wissen muss, um trotzdem katholisch sein zu können. Danke für die Belehrung…
Hinter uns stehen Millionen ? Der katholische Fundamentalismus ist eine der schlimmsten geistigen Deformierungen
im 21. Jahrhundert. Es ist die totale Rückwendung und die stiernackige Ignoranz einer Entwicklung gegenüber,
wie sie in der Gegenwart allenthalben Realität ist. Da werden kitschigste Jesusbildnisse in die Öffentlichkeit
gestemmt und süßliche, dafür alabastern-blutleere Madonnengestalten auf „wunderschön gestalteten Altären“
zur Verehrung ausgesetzt und der ganze Schmonzes der zurückliegenden 400 Jahre unreflektiert nachgebetet.
Dafür sollen sich aufrechte Katholiken einsetzen, die durch das Vat. K II den aufrechten Gang gelernt
haben, von Betreibern des Unkults beschimpfen lassen. Sollen die aufrecht gehenden Katholiken etwa wieder
zurückkuschen in Domestikenfrömmigkeit und andere Sündenbewusstheiten? Die Führer der Winkelmessen-Frömmigkeit
sind meschugge, der Öffentlichkeit weiszumachen: Hinter uns stehen Millionen!
Anathasius II ‘Ausrottung’ das ist ein komplexer Begriff und wer das nicht weiß, sollte ihn nicht verwenden
oder vorher ein ethymologisches Wörterbuch konsultieren. Der Begriff „Ausrotten“ hat möglicherweise
im landwirtschaftlichen Bereich einen bestimmten Sinn. Eigentlich gehört er aber in die unterste Schublade
der Unwörter. Wer hat das Recht wen auszurotten? Das hat noch nicht einmal der liebe Gott.
Rudolfus: Diözesanleitung pennt Das hat ja wohl der heilige Vater nicht veranlasst, dass die Familie
die Konfession wechselt. Ihr Weltbild ist ja ziemlich schlicht gestrickt. Der Heilige Vater soll den Kirchenbehörden
lieber mal ordentlich auf die Füße treten, wenn die glauben, sich dem süßen Nichtstun hingegeben zu
dürfen, weil Kirchensteuern ja eh’ gezahlt werden. Da liegt doch der Hase im Pfeffer. Wenn die kirchensteuersubventionierten
Kirchenbeamten immer noch Papstbesuch feiern, weil „wir Papst sind“, dann wäre doch ein massiver Weckruf
erforderlich. Das ist elende Schlamperei, was da vonstatten ging: Die Diözesanleitung pennt, wenn eine
Familie geschlossen in die Kirche eintreten will! Das ist wohl ganz alltäglich,… wa? o^/
r.ruhrgebietler Die Frau wurde sie beim Kreuzesopfer, die Miterlöserin und Mittlerin. Das wurde durch
den Sohn angekündigt, während er zum Vater zurückkehrte. Darum bringe ich in dieser Zeit diese neuen
Worte und sage: Ich bin die Frau aller Völker, die einst Maria war. Sage das euren Theologen! Diese Worte
haben für die Theologen diese Bedeutung.“ (6.04.1952) Ich habe einmal auf der Website: „Die Frau aller
Völker nachgeschaut und den krypischen Text gefunden: !„Die Frau (!) wurde sie beim Kreuzesopfer“. Ist
durch diese Feststellung anzunehmen, dass sie dann nicht mehr Jungfrau war oder nicht mehr ist…? Dieser
Umstand ist kaum bekannt. Dann wären ja seit 1952 alle gesprochenen Glaubensbekenntnisse ungültig, weil
da ja immer nur von der Jungfrau Mariadie Rede ist, aber nicht von der Frau gewordenen jungen Frau Maria.
Verfügen Sie etwa über Privatoffenbarungen? Das wäre eine ganz schöne Menge Unglauben…, der da in
der Regel dem lieben G’tt angeboten würde. Finden Sie nicht auch?
Ein rin in die schwule Schublade Wenn eine Person in keine Schublade passt, ist es doch am einfachsten,
sie in die Schwulen-Schublade zu stecken. Dann liegt es doch an der Person, wie sie da herauszukommen
gedenkt und ob sie es will. Dann hätte man ja den Beweis für die Unterstellung und eine Art Gottesurteil…,wa?
Da können auch Altriuelle nur kapitulieren Ist ja gut, wenn es wenigstens James Manjackal schafft, was
selbst Altrituelle mit ihrer Liebe zur alten Liturgie nicht auf die Reihe bringen. Sie können nur neidvoll
kapitulieren. Schon deshalb braucht es kein Motu proprio. Möge dem indischen Priester Erfolg beschieden
sein.
Konzentration auf den Verkehr Wer könnte denn gegen diese Gebote etwas einzuwenden haben. Die können
von allen Menschen befolgt werden. Da braucht man sich keine Gedanken über den kryptischen Begriff Keuschheit
zu machen. Alles konzentriert sich auf den Verkehr (!) und das ist doch gut so…
Sirilo Bloß keine Angst. Das Abendland wird wegen Zwobbels salopper Ausdrucksweise nicht untergehen.
Aber bei den ersten Christen soll es einen Beter gegeben haben, bei dem habe sich auf den Knieen richtige
Hornhaut gebildet, so will es die Legende wissen, weil er zu jeder Stunde im Tempel zu Jerusalem kniete,
um zu beten. Die Christen hatten ja noch keine Kirchen, um zu knieen und zu beten. Wenn Hornhaut allerdings
aufgrund mangelnder Pflege aufspringt ist das nicht ähnlich als wenn die Schwarte kracht?
Setinel Dank für Ihre Reaktion. Für mich kann ich nur sagen: der Humor ist plötzlich ausgeblieben.
Mea culpa in dem Fall zu schreiben, passt nicht! Also kann ich nur die Abwesenheit des Humors beklagen.
Werther Benedikt Jetzt haben Sie aber mal wieder die katholizistische Bassgeige herausgeholt. Ich frage
mich nur, zu welchem Zweck. Was wollten Sie mit dem herablassenden Unterton sagen? Für mich ist es ein
Unterschied, wenn der Papst einmal ausbüxt, weil ihm möglicherweise das Vatikangesumse auf den Geist
geht, um eine andere Umgebung zu haben, wo er ohne den eiligen Vater herauskehren zu müssen, Joseph Ratzinger
sein darf. Das ist jedenfalls anders als die Tischgemeinschaften des JP II im Vatikan oder erkennen Sie
da keinen Unterschied. Mann beißt Hund ist eine Meldung, aber nicht Hund beißt Mann. Da müssen Sie
noch ein paar Takte lernen, was Meldung ist und was nicht. :(3
Sentinel Ich gratuliere dem Kölner Theologen David Berger zum berechtigten Herauswurf des Herrn Lindemann.
Für Niemanden, der wirklich nichtkatholischen Glaubens ist, mag es eine Ehre sein, auf kreuz.net Artikel
zu schreiben. Für den wahren Katholiken jedoch ist diese Seite mit ihren beständigen Lügen und Unterstellungen
einfach nur nervtötend. Zudem sind die Aussagen des Herrn Lindemann die Evolution betreffend beständig
fehlerhaft (um sie nicht falsch nennen zu müssen) und alles andere als unsauber recherchiert. Wenn er
mit der gleichen Qualität Texte für „Theologisches“ schrieb, wundert mich nicht, daß er gefeuert wurde.
Ich als Herausgeber hätte auch Geduld zur Besserung bewiesen, aber letztlich genauso gehandelt. Ein Rauswurf
ist keine Exkomunikation. Hier Artikel zu schreiben schon! Sie wollen mir doch nicht weismachen, dass
es sich um obiges um einen Artikel handelt. Das ist reine Meinungsäußerung, Kommentar. Genau das was
sie nicht wollen. Unterscheiden können bildet, auch Sie!
Sentinel Ein Rauswurf ist keine Exkomunikation. Hier Artikel zu schreiben schon! Da haben Sie sich in
den zurückliegenden Tagen aber schon häufig exkommuniziert. Sie können es wohl auch nicht lassen,…wa?
Das Motu proprio in feinen Scheibchen… Das Motu proprio in feinen, sich gleich an der Luft auflösenden
Scheibchen, das ist es doch. Wenn Benedikt XVI. dazu konkrete Nöte gesehen hat, hätte er es längst
schon publiziert. Hat er aber nicht und erzeugt so bei den altrituellen Winkellogen und Geheimzirkeln
ziemliche Spannung. Wissentlich oder unwissentlich. Wenn das Dokument wirklich notwendig wäre, im Sinne
von Not wenden, wäre es längst in der Öffentlichkeit. Dann bracuhte nicht jeden Abend der Laternenanzünder
Ausschau halten, ob nicht doch ein Begleitbrief oder ein Breve zum Breve irgendwo in einem römischen
Abfallkorb von Dunkelmännern deponiert wurde, zur wohlgefälligen Veröffentlichung, damit die Altrituellen
erneut Gebetsstürme und Sühnenächte anzetteln können, auf dass ihr glihender Wunsch mege in Erfillung
gehn…
Rudolfus Jetzt sind Sie schlichtweg unfair, nur weil Sie auf Ihrer Meinung beharren wollen oder einfach
übersehen wollen, dass ich in einer an Sie gerichteten Antwort darauf hingewiesen habe, dass im antiken
Christentum die Märtyrer zur Ehre der Altäre erhoben wurden und erst im Mittelalter der Heiligenrummel
im große Stil begonnen hat. Das ignorieren sie einfach. Sie können mich nicht belehren. Ich haben mein
Pensum Kirchengeschichte gelernt. Es kann sein, dass ich mich täusche, wenn ich bei Ihnen einen schlimmen
Drang zur Besserwisserei glaube feststellen zu dürfen, wenn ich es denn wollte. Damit schaden Sie Ihrer
Performance. Im übrigen sind wir hier nicht im Katechismusunterricht, falls Sie es übersehen haben sollten.
Auf nervtötende Belehrungen dieser besserwisserischen Qualität kann ich getrost verzichten. o^/
r.ruhrgebietler: Beifall aus verkehrter Ecke Beifall aus der verkehrten Ecke ist komisch und kann für
die Person sehr belastend sein. Tun Sie mir bitte nicht noch einmal so einen Tort an. Soll ich jetzt eine
Wallfahrt machen, damit der Makel ihres Beifalls von mir abgewaschen wird?
Rudolfus: Gravierende Unterschiede Sie sagen nichts Neues und widerlegen mich auch nicht. Fest steht aber,
dass im Mittelalter der Heiligenrummel richtig in Gang gesetzt wurde. Bei den ersten Christen waren es
in der Regel die Märtyrer, die zur Ehre der Altäre erhoben wurden. Unter welchem Martyrium ist der Opus-Dei
Gründer eigentlich zu Tode gekommen, damit er zur Ehre der Altäre erhoben werden konnte. Ich denke zwischen
der Heiligsprechungspraxis der antiken Christen und der heutigen Kirche, die im Schnellverfahren ganze
Himmel mit Heiligen füllt, gibt es gravierende Unterschiede.
Die Erfüllung der Gebetswünsche Wer betet hat wohl Anspruch darauf, dass sich der Gebetswunsch auch
erfüllt? Ergo wird Menschen, die viel beten, viele Wünsche erfüllt. Die andern müssen leer ausgehen.
Wenn sie schon keinen Glauben haben, können sie keine Ansprüche geltend machen. Aber woher wissen die
Leute, die viel Beten, dass sie glauben, richtig beten zu können. Damit wird ein widerliches Klassenbewusstsein
zur Schau gestellt: Wir glauben und deshalb werden unsere Gebete erhört –--ätsch!
Lage richtig eingeschätzt Die Kultivierung des Todes ist insoweit gewinnträchtiger als die Kultivierung
des Lebens, von dem man ja nicht weiß wie lange es denn wirklich zu dauern gedenkt und so die armen Kassen
belastet. Da ist die Kultivierung des Todes viel kompakter und effektver und wirft für das jeweilige
Unternehmen auch noch einen ordentlichen Reibach ab. Das hat doch was. JP II hat die Lage richtig eingeschätzt.
Inflationäre Heiligsprechungswut Unter dem Pontifikat JP II hat sich in der Kirche eine richtige Heiligsprechungswut
mit inflationären Auswirkungen entfaltet. Soll dieses merkwürdige mittelalterliche Erbe unbesehen weitergeführt
werden und weitere Myriaden von Verstorbenen zur Ehre der Altäre erhoben werden, wenn andererseits aus
finanziellen Gründen immer weniger Kirchen gebaut, ergo weniger Altäre errichtet, alte Kirchen abgerissen
oder als Bestattungshallen hergerichtet werden?
Blick zurück in vergeblicher Hoffnung Den Altrituellen, die mit dem Motu proprio eine Aufwertung verbinden
geht es, was man hier so lesen kann, eigentlich weniger um die Feier der Eucharistie, sondern um ihr Verständnis
von liturgischem Ästhetizismus und dieses nach außen machtvoll zu dokumentieren. Damit können sie aber
in der derzeitigen angespannten Situation im kirchlichen Bereich keine offenen Türen einrennen. Der jeweilige
Ortspfarrer wird froh sein, wenn er das Gottesdienstangebot für die Gemeinde bewältigen kann und daher
wenig Bereitschaft zeigen, sich auch noch über die Erfordernisse der altrituellen Messe informieren,
gar noch einmal die Schulbank drücken, um Lateinkenntnisse zu mobilisieren. Seit fast zwei Generationen
wird die tridentinische Messe nur in kleinen Zirkeln gefeiert. Der großen Masse der Katholiken ist sie
völlig aus dem Bewusstsein geraten. Wegen ihrer Antquiertheit wird sich die Messe nicht wieder die Massen
zurück erobern. Die Entwicklung lässt sich nicht zurückdrehen. Das muss zur Kenntnis genommen werden,
weil da auch kein Glaube hilft, der keine Berge versetzt.
Gute Entwicklung Wen mag es von Herzen erschüttern, wenn sich der Schismatiker Monsig. Lefebrve im Grab
herumdreht. Er hat doch schon zu Lebzeiten zurückgedreht wo es ging, damit es zu Spaltungen gekommen
ist. Er brauchte sich also im Grabe nicht zu wundern, wenn alles so kommt, wie er sich das eben nicht
gewünscht hat. Lefebrve hat mit seinem sektiererischen Geist genug Unheil gestiftet. Wenn der Minjan
für eine Tridentinische Messe künftig auf 30 Personen festgelegt sein soll, dürften die Befürworter
ziemlich ins Schwitzen kommen, die 30 Personen zu rekrutieren und beim Pfarrer zu melden. Das ist eine
sehr gute Entwicklung…, wenn es denn zum Motu proprio kommen sollte. :&) o^/
Das mit dem Double ist noch nicht aus der Welt Wenn es aber wirklich ein Double war, das sich an der Vatikanpost
vorbeigeschlichen hinüber zu dem Wohnhaus, kann man sich ja jetzt schon freuen über die biografischen
Notizen in „Ich war Double des Papstes“.
Leblhuber Sie haben recht: Man muss viel Freude haben und viel Zeit für diese Freude aufwenden. Aber
der Gedanke, den einen erfreuen zu können, bei anderen hingegen den Stachel zu löcken, das hat etwas…
Faszinierendes. In diesem Sinne… czibo
Gotthard Sind die Altrituellen wirklich keine Massenbewegung? Und ich hatte schon solche Angst, plötzlich
nur noch Messen im Ritus der Altrituellen besuchen zu können. Ich frage mich nur, warum sie ausgerechnet
im Münchner Herkulessaal ihrer wunderschöne Messe am traumhaft schönen Altar unter einer bleichen Fatima-Madonna
gefeiert haben und nicht in der Kirche St. Peter, wo die Altrituellen doch ihr Refugium für liturgische
Begängnisse haben. Warum musste es der weltliche Herkulessaal sein? Ein Saal, der auch noch den Namen
eines griechischen Heiden trägt, der niemals getauft wurde. Manchmal glaube ich, die Altrituellen wollen
bewusst provozieren…! o^/
Graf von Galen Möge das von Ihnen herbeigesehnte heilige römisch-katholische und apostolische Reich
sich als heiße Luft auflösen, damit es wieder zu angenehmen Temperaturen kommen kann. Träumen Sie davon,
wenn Ihnen danach ist, das sei Ihnen unbenommen, aber bitte nicht so lautstark, sonst schaden Sie Ihrer
Performance mehr als ihnen lieb sein kann und werden eines Tages möglicherweise auch noch entlarvt…
Double des Benedetto? Man stelle sich nur vor, es wäre nicht Benedetto gewesen, der das vatikanische
Gefängnis zu abendlicher Stunde verlassen hat, sondern das Double (=Doppelgänger), das ganz gezielt
Irritationen hat hervorrufen wollen. Dann hätte man Benedetto mit dem Bericht in kreuz.net. großes Unrecht
angetan.
Leblhuber Gehen die Provokationen der anderen Seite etwa nicht so weit oder häufig doch etwas weiter?
Nehmen die Schreiber der anderen Seite etwa Schaden an ihrer Performance, wenn sie den lieben Heiland
inniglich bitten oder für ein reines, heiliges, katholisches und apostolisches Deutschland zu kämpfen
gedenken. Das sind ja auch nicht unbedingt tageslichtaugliche Absichten…
Weihrauchschwaden und Kult In früheren Zeitläufen durfte von päpstlichen Aktivitäten dieser Qualität,
auch wenn sie aktenkundig geworden wären, keine Notiz genommen werden. Das durfte einfach nicht sein.
Das wurde bestenfalls Alexander VI. zugebilligt. Heute wird in der Öffentlichkeit darüber gesprochen
und wer darüber nicht in Entsetzen gerät und keinen Weltuntergang wittert, sondern ein Meeting dieserart
als erfreulich erachtet, von den stets sauertöpfigen Katholibans in die atheistische Ecke gestellt. Dabei
übersehen die neunmalklugen Katholibans, dass die ersten Christen in Griechenland als Athoi bezeichnet
wurden. Aber die schlimmen Katholibans mit ihrer Stiernackenmentalität haben offensichtlich vergessen
im Zweiten Testament nachzuschauen. Ob sie eine Bibel besitzen dürfte aufgrund ihrer Argumentationslage
ohnehin bezweifelt werden. Sie, die neunmalklugen Katholibans, demonstrieren frei Schnauze ihre Unbelesenheit
und fordern stattdessen Weihrauchschwaden und Kult… o^/ :&)
Warum sollte Benedikt XVI. allein zu Abend essen? Benedikt XVI. wird mir sympathischer. Warum sollte er
auch allein zu Abend essen? Weil das wohl so üblich ist…? In Gesellschaft ist das bestimmt angenehmer.
Immerhi, wenn die Story wirklich stimmen soll, hat er großen Mut bewiesen, einfach inkognito an der Vatikanischen
Post vorbei in ein römisches Wohnhaus zu gelangen.
Graf von Galen Der große G’tt hat im unendlichen Universum nichts anderes zu tun als auf dem Staubkorn
Erde, einen von Ihnen so bezeichneten „Gottesdienstfrevel“ durch ein Erdbeben zu ahnden. Mir scheint,
Sie denken sehr kleinlich und engherzig von G’tt. Sehen Sie Chancen sich davon zu befreien…?
Fließbandbeichte Beichte hat durchaus ihren Sinn, der sich allerdings nicht in der Häufigkeit mit der
man zum Beichten geht ausdrückt. Mich stört an diesem Artikel die Verschwörungsideologie, dass es nur
die bösen modiernistischen Mächte sein können, die die armen Pönitenten an der Beichte hindern wollen.
Damit werden alte Ammenmärchen wieder aufgekocht, die niemand helfen können. Ob es allerdings zweckmäßig
ist an einer Fließbandbeichte im Rahmen einer Wallfahrt teilzunehmen, darf ja wohl bezweifelt werden.
Kult als solcher besitzt keine Heilsnotwendigkeit, sondern spricht sich selbst sein leeres Urteil. o^/
Pegasus NbW Einen eidbrechenden Sektengründer, der andere zum Eidbruch verführt hat, würde ich nicht
als Beispiel für andere Gläubige darstellen Da gibt es Erklärungsbedarf: Wen bezeichnen Sie als „eidbrechenden
Sektengründer“?
Das kirchlich geschönte Wort Gottes :)3 Übertüncht. Wo kämen wir denn hin, wenn das blanke, kirchlich
ungeschönte Wort Gottes freien Lauf hätte. Das wäre für einfache Gemüter nicht zum Aushalten. Also
hat sich die Kirche zur Aufgabe gemacht, das Wort Gottes wirkungsvoll zu verschönen, ihm die Heftigkeit
zu nehmen, elegante Seitenwege mit ziemlichem liturgischen Aufwand anzubieten. Dazu gehört auch die Beichte:
Mist ihrer Hilfe kann immer sündigen und immer beichten. Es muss sich also gar nicht viel ändern. Das
wäre natürlich völlig anders, wenn dem Wort Gottes nicht die Flügel beschnitten worden wären, damit
es bloß keinen Unfrieden anrichtet, sondern ausschließlich für liturgische Bedürfnisse in alten Meßritualen
geeignet ist.
matt2 Das Beichtgetue ist insofern hilfreich, denn es macht deutlich, dass die Sünde als Instrument einen
unnahamlich hohen Stellenwert hat. Gäbe es keine Sünde, brauchte niemand zu beichten und die Kirche
hätte als irdische Sündenvergebungsanstalt keine rechte Aufgabe mehr. Also: Sünde ist notwendig. Auf
sie kann im Heilsplan der Kirche nicht verzichtet werden. Luther sagte schon: Sündige tapfer, aber bete
noch tapferer!
r.ruhrgebietler Jetzt haben Sie mir aber die Meinung gegeigt. Und ich bin noch immer nicht sprachlos.
Ich habe allerdings die Vermutung, dass Sie einer der beichtenwollenden Wallfahrer waren. Ist das so…?
Sündenbewusste Kinkerlitzchen In welchem Beichtspiegel finden sich den diese modernistischen Kinkerliz-Sündchen.
Ich würde mich gern genauer informieren, was denn noch alles so beichten lässt, außer Marmelade naschen…
oder Messwein schlürfen.
Wohl großer Andrang? Der kleine Sturm im Wasserglas von Altötting, ist nicht geeignet, eine Bresche
für die alte Liturgie zu schlagen. Niemand ist ein Leid geschehen und wer wirklich hat Beichten wollen,
konnte es ja tun. War der Andrang denn wirklich so groß, dass gleich vier Beichtstühle für die immense
Sündenmenge geöffnet werden mussten?
Künstliche Entrüstung Man kann sich auch über das Vorgehen der Kapuzinerbrüder echauffieren, muss
es aber nicht. Wenn die Wallfahrt nicht angemeldet war, braucht sich niemand über die Zurückhaltung
zu wundern. Warum aber war die Wallfahrt denn nicht angemeldet? Das wäre doch auch einmal interessant
zu erfahren. Da kommen plötzlich unangemeldete Wallfahrer nach Altötting und wollen beichten und niemand
weiß angeblich Bescheid, dass es die frommen Wallleute gibt, die auch noch Beichten wollen. Zu hause
in der eigenen Pfarrei war wohl keine Gelegenheit dazu? Aber dann hat es ja doch noch geklappt. Für was
also die künstliche Entrüstung? o^/
Na und… Vor Jahren hatte ich ein Meeting mit einem protestantischen Pfarrer. Nachdem er sich mehrmals
über eine winzige Winzigkeit mehrmals entschuldigt hatte, bot ich ihm, kraft Taufe (!) an, ihm die Absolution
zu erteilen, auf Lateinisch (Ego te absolvo…) oder auf Deutsch… Er fragte, weshalb ich das tuen würde
uind ich sagte: Kraft Taufe darf ich das…!
nonnobisdomine Die hinken hinter der Lehre hinterher und haben einiges – wie ihr gemeinsamer Vater Martin
Luther falsch verstanden. Katholibans der strongen Sorte können nur in den Schemata Schwarz/Weiß; Falsch/Richtig;
Gültig/Ungültig … denken. Schade! Sie müssten es eigentlich nicht, weil auch ihnen der liebe Himmelspapa
bestimmt die Fähigkeit zuerkannt hat, die lichte Skala der Grautöne zu entdecken oder dass sie Dinge,
die sie nicht als richtig empfinden, eben nicht als falsch anprangern müssen. Dazu gibt es keine Verpflichtung.
Konnte es der liebe Himmelspapa eigentlich wollen, dass die Spezies der Katholibans massenmäßig derart
laut herumproletet, wie es die seltsame Spezies fortwährend glaubt, in diesem Forum tun zu sollen?
Rudolfus Wie gut, dass es auch den Islam gibt, was hätte denn die sonst so stets selbstbewusste heilige
Mutter Kirche auch für eine passendere Entschuldigung. Eigentlich sollte sie dem lieben Gott danken,
dass es den Islam gibt. Was hat die Reconquista unter den Katholischen Königen denn sonderlich fertig
gebracht. Sie hat die Zwangstaufe bei Muslimen angewandt. Unter der Reconquista wurde die unbegreifliche
Untat begangen, in der Moschee von Cordobá eine Kathedraleeinzurichten. Juden wurden ebenfalls zwangsgetauft.
Als die Reconquista das Land christianisiert hatte, wurden Welteroberungspläne ersonnen. Nach Westen
ging der Ritt über den großen Teich. Was ist denn denn so glorreich an der Politik der katholischen
Könige Isabella von Kastillien (pack’ deine ganzen Utensilien…) und Ferdinand von Aragón, als dass
sie nicht nur eine Kultur zerstört haben, sondern haben bewirken können, dass die iberische Halbinsel
bis weit ins 20. Jahrhundert Tummelplatz klerikal-faschistoider Machthaber werden „durfte“. Ist das denn
wirklich vorzeigbar…? Kann das wirklich so großartig sein, das man darüber heute noch in blankes Ergötzen
gerät…, dass Iberia im 15. Jahrhundert wieder katholisch werden „durfte“?
Phalli Dei Die Bausubstanz sei zu marode. Der Glockenturm funktioniere nicht. Das ist die offizielle Begründung
für den Umzug. Die Orgel soll für 80.000 Euro ausgebaut und in St. Barbara weiter verwendet werden.
Wozu denn Glocken und Türme, die eigentlich keine Heilsnotwendigkeit besitzen, allerdings vor Jahrhunderten
durchaus im Sinne der Gemeindebildung einen Sinn hatten. Reißt doch die Phalli Dei ab und lasst doch
die Kirchen bestehen, damit Menschen Heimat haben. Wem nützt die ausgebaute Orgel in einer Kirche, die
Betroffene aus welchen Gründen auch immer eh’ nicht mehr besuchen können? Vielleicht sind es Rollstuhlfahrer,
vielleicht Hartz IV-Empfänger, die sich kein Taxi mehr leisten können, um die Sonntagspflicht in einer
ihnen völlig fremden Kirche erbringen zu dürfen. Wer weiß das alles? Das Bodenpersonal von DEM da droben,
will es nicht wissen.
Rudolfus Das Thema soll jetzt nicht auf protestantische Nationen ausgeweitet werden. Der Beginn der hispanischen
Heuschreckenmentalität hat sich unter dem weiten und breiten Mantel der katholischen Kirche, er deckte
einmal die ganze europäische Christenheit, entwickeln können. Da war so gute Vorarbeit geleistet worden,
dass man den Protestanten keine Vorhaltung mehr machen darf, wenn sie sich zur Nachahmung gedrängt sahen.
Für die katholischen Nationen war das Geschäft nicht weniger lukrativ.
Akademischer Dünkel Der Philosoph Immanuel Kant hat dazu aufgerufen, sich des eigenen Verstandes zu bedienen.
Also darf auch eine wissenschaftliche Arbeit von jemand beurteilt werden, der eine Universität noch nicht
von innen gesehen hat. Was soll eigentlich der akademische Dünkel, wenn der Gescholtene möglicherweise
an einer Fernuniversität studiert hat? Vielleicht hat der Gescholtene deshalb keine Gelegenheit, eine
Uni von innen zu sehen.
Rudolfus Grundsätzlich lehnt die Kirche bekanntlich die Glaubensverbreitung mit „Feuer und Schwert“ ab.
Das war zu Zeiten der massiven Glaubensverbreitung nicht so eindeutig. Wenn Las Casas nicht gewesen wäre,
der den blinden Seefahrernationen und dem christlichen Kaiser Karl V. die Augen geöffnet hat, hätte
auch die heilige Mutter Kirche diesem mörderischen Treiben in Süd- und Mittelamerika auch wohlwollend
schweigend zugeschaut. Schließlich brauchte man ja das Gold der Azteken und der Inka um die armseligen
europäischen Kirchen, zum Beispiel die Kathedrale von Sevilla, zu vergolden. Heute ist betretenes Schweigen
und man hat in Sevilla wohlweislich ein splendides Absperrgitter vor die goldene Altarwand gestellt, damit
die Touristen sich nicht über den goldenen Wahnsinn der Seefahrernation empören. Trotzdem sind die Gold-
und Silberminen Süd- und Mittelamerikas geplündert und die Heilige Mutter Kirche ist bei den Beutezügen
nicht leer ausgegangen.
Werthe Unschuld Propheten, besonders wenn sie aus der Wüste kommen und Heuschrecken und wilden Honig
als Speisen vorziehen, haben das Recht zu mahnen. Da sei ihnen unbenommen. Allerdings gehen sie dabei
auch ein Risiko ein, wie eben Johannes der Täufer. Aber wer hätte denn hier bei kreuz.net die prophetische
Gabe vorzuweisen, um den großen Mahner und Bußprediger hervorzukehren?
Rudolfus Auf die stramme Eroberer-Katholizität braucht man nicht auch noch stolz zu sein. Da sollte man
sich als Europäer schon eine gewaltige Strecke schäääämen!, obwohl das den damals Ermorderten auch
nicht mehr viel nützt. Diese Art von Katholizität hat für das gesamte Christentum genug verbockt und
endgültig verbrochen.
Rudolfus Man braucht vieles nicht gutzuheißen. Man kann aber auch die Entscheidung eines anderen Menschen,
auch wenn sie einem nicht in den Kram passt, einfach akzeptieren, ohne besserwisserisch und mit konfessionalistischen
Argumenten herumzunörgeln.
Totaler Import? Dem wäre zu entnehmen: Das Christentum in der Dominikanischen Republik bis auf die Heiligen
und Seligen totaler Import aus dem alten dekadenten Europa…
Müller Ich wette, das hängt mit der päpstlichen Unfehlbarkeit zusammen, zunehmend auch von der breiten
Masse in Anspruch genommen wird. Unwissenheit zugeben, nachdem man zuvor lautstark herumproletet hat,
könnte als große Peinlichkeit missverstanden werden und der möchten sich auch Katholibane nicht aussetzen
und braucht sich deshalb auch nicht so tief zu bücken. Wäre das eine akzeptable Erklärung?
Übellaunige Katholibane Es ist traurig, das jeder übelgelaunte Katholiban glaubt über Landesbischöfin
Käßmann nach Lust und Laune herziehen zu können, um von den eigenen Leichen im Keller ablenken zu können.
Dass die Katholibane sich nicht zu schade sind, sich mit dem ohnehin schon gemeinen Volk so gemein zu
machen, stimmt merkwürdig.
Eingener Heiliger? Darauf musste die Dominikanische Republik lange genug warten. Woran lag oder liegt
das eigentlich, dass es in diesem Land bislang offenbar keine Menschen gegeben hat, die die Kriterien
erfüllten, ihnen wegen ihres Lebenswandels die Ehre der Altäre zuzuerkennen. An der Katholizität der
in der Dominikanischen Republik lebenden Bevölkerung kann es ja nicht gelegen haben…?
Defensor Fitei? Ganz schön aktiv, Rudolfus. Very nice für You! Haben Sie Aussicht demnächst als Defensor
Fidei kreiert zu werden, nachdem Elizabeth II wegen der lieben Verwandten in Schwierigkeiten geraten ist
und den Titel „Defensor Fidei“ vielleicht nicht mehr geruht, tragen zu wollen…? :&) o^/
Möglichst nicht klaupen können Es können nur Leute geweiht werden, die eine Staatsbürgerschaft und
einen Taufschein haben. Besonders ordinationsförderlich ist es, einer renommierten, vor allen Dingen
adeligen Familie anzugehören, Cash im Hintergrund zu haben oder eben der Nachweis für jahrzehntelanges
Krauchen als Hierarchie-Ministerialer. Dann läuft das. Der Kandidat sollte möglichst über die Gabe
verfügen können, nichts zu glauben; dann wird er Ganz bestimmt geweiht werden. Der Taufschein war schon
immer ein Verhandlungsgegenstand… Per omnia saecula saeculorum! o^/
Wenigstens einmal gern dabei gewesen Was täte kreuz.net ohne die sodomistische Abteilung? Die bringt
Lesefutter. Sie ist ein Lebenselixier für alle: für die, die darin baden wollen und für die ewig Verklemmpten,
weil sie es gern wollten, sich aber wegen der möglichen schönen Sündenie und niemals getraut hätten,
aber doch einmal gern dabei gewesen wären… und immer wieder Abstand nehmen, verzichten, um ja keine
Zünde su pekehen. Igittigitt!
jürgen Kaum zu glauben, muss man auch nicht, denn Sie beweisen es ja: Katholisch-Sein ist nicht nur tageslicht-
sondern auch limericktauglich, igittigitt. VerY nice from You:(3
Rudolfus Luftwaffenchef Hermann Göring Es mag Ihrer geschätzten Aufmerksamkeit entgangen sein: aber
der oben namentlich näher benannte Luftwaffenchef war in Personalunion auch Reichsmarschall und außerdem
Reichsjägermeister…!
Gunssenum Es ist aber auch ein wirkliches Ärgernis, daß dieser freche Abt Ab welchem Grad ist denn nun
ein Abt, der ja durch seine Weihe einem Bischof gleichgestellt ist, als „frech“ zu bezeichnen? Gibt es
dazu allgemeine Kriterien, dies haarscharf festzustellen: Das war aber mal ein wirklich frecher Abt…
Das ist mir völlig neu. Ich habe noch nie einen frechen Abt erlebt. Vielleicht gibt es zu wenig davon…
wäre das nicht wunderbar: eine Welt voll frecher Äbte. Damit könnte die neue Weltordnung herbeigeführt
werden.
Derr Streit des Paulus mit den Goldschmieden gott sei dank hatte jesus fürs letzte abendmahl ja seien
eigenen goldschmied, damit genug kelche und patenen bereit waren … nicht auszudenken, hätte er ganz
normale becher verwendet Es ist ganz großartig wei sich doch die heilige Mutter Kirche darum müht, dass
die eucharistischen Gaben nicht unwüdig präsentiert werden. Damit hat Paulus schon begonnen beim seinem
Streit mit den Goldschmieden in Ephesus. Goethe hat ja auch noch das Gedicht „Groß ist die Diana der
Epheser“ nachgeliefert in dieser Sache nachgeliefert. Mit dem Auftritt des Paulus konnte die Mission als
gesichert gelten, weil sich plötzlich die Auftragsbücher der Goldschmiede füllten, Kelche und Patenen
zu fertigen. Die Nachfrage florierte. Da war wenigstens schon ein Berufsstand unter der Haube der Mutter
Kirche, Philosophen, Theologen, Sattelmacher, Fischer und Soldaten sollten dann noch folgen. Aber zuerst
waren die Goldschmiede dran. Man sieht wie kulturgeschichtlich bedeutsam die Bemühungen sind, nur goldene
Gefäße für Abendmahlsbrot und -wein zu verwenden. Das kann Jesus doch nicht völlig anders gehandhabt
haben…oder vielleicht doch?
Hauptsache ein Dogma Ist ja klar: in der sogenannten Notsituation der Erziehung kann nur noch ein Dogma
zu einem Ausweg verhelfen, selbst wenn es das Dogma des Relativismus ist. Hauptsache ein Dogma. Das hat
was?
AnnaAndreasTeresa: Wo waren denn da die guten Sitten? Die guten Sitten sind ja wohl das wichtigste. Selbst
Jesus war da kein gutes Beispiel: er hat sich soll sich während eines Gastmahls die Füße von einer
Prostituierten haben küssen und salben lassen; er soll am Sabbat Ähren gerupft haben; er soll sich von
einer Samaritanerin Wasser haben reichen lassen; er soll seine Mutter angefaucht haben: Weib was habe
ich mit dir zu tun (Hochzeit zu Kana) und soll als 12-Jähriger recht cool, aber recht vorwurfsvoll, zu
den besorgten Eltern gesagt haben: Konntet ihr nicht wissen, dass ich im Hause meines Vaters bin? Wo waren
denn da die guten Sitten?
Vorsicht bei Kirchenübereignungen Was sollte sie mit den ganzen Kirchengebäuden anfangen? Die Piusbrüder
wären sicher überglücklich, wenn sie die Dorfkirche im französichen Partnerkaff von Kleinhinterpusemuckel-hinter-den-sieben-Bergen
übernehmen sollen… Mit der Kirchenübereignung an die Piusbrüder könnte ich einverstanden sein, wenn
nicht die Gefahr in der Luft läge, dass die Bruderschaft die darumwohnenden Katholiken in ihrem Sinn
massiv zu missionieren. Die Gefahr ist nun einmal gegeben. Es kann ja nicht sein, dass aus den alten Kirchen
auch noch der alte Geist eine Chance hat, zu wirken. Deshalb bin ich sehr vorsichtig, was Kirchenübereignungen
dieserart angeht, auch wenn die in Frankreich sein sollten.
Rudolfus Darwins Evolutionstheorieist ein jedenfalls wissenschaftlicherer Erklärungsversuch, als der
Gesang von den sechs Schöpfungstagen und dem siebenten, an dem der Herr ruhtete.
Daniel Stöhr Zum Begriff „Affenlehre“: Die Evolutionstheorie postuliert nicht, dass der Mensch vom Affen
abstammt, sondern das die heutig lebenden Affenarten und der Homo Sapiens gemeinsame Vorfahren haben und
sich vor 4-6 Millionen Jahren die Linie zum Schimpansen von der, der menschlichen Vorläufer abgespalten
hat. Das musst einmal wieder ins Gedächtnis gerufen werden. Es gibt bestimmt immer noch genug sinistre
Leute, die Darwin und alles Modernisten einfach die Affenlehre unbesehen unterjubeln wollen, um Ihren
unbeweglichen Bibel-Glauben demonstrieren zu können.
Große Bewegung um Kirchengebäude im Gange Wenn für Ausgleich gesorgt wird, ist der Kirchenabriss oder
Dekonstruktion zu akzeptieren. Alte und uralte Gebäude zu restaurieren, kosten ein Heidengeld. Wer will
das aufbringen und auch noch die Unterhaltskosten finanzieren. In der BRD hat man bis weit in die achtziger
noch stolze Kirchen errichtet. Heute wäre man häufig froh, dies damals nicht getan zu haben, weil die
Gelder für den Unterhalt einfach nicht mehr da sind. Es ist auch in Deutschland täglich zu erleben,
dass Kirchen offengelasssen, verkauft, vermietet oder umgebaut werden, manche werden Freikirchen überlassen,
andere übernehmen die Muslime als Moschee. Da ist auch in Deutschland große Bewegung im Gange. Vielleicht
wird man eines Tages nicht mehr singen können:“ Ein Haus voll Glorie schauet, weit über alle Land…“,
weil keine Gebäude mehr da sind.
nonnobisdomine Es muss ja nicht gleich eine Vertreibung der Karmelitinnen aus Aachen sein. Möglich ist
doch, dass das Kloster wegen Überalterung der Insassen geschlossen wird. Deshalb geht aber auch nicht
gleich die Welt unter.
Anstoß von James Manjackal Verkehrt denkt Pater Manjackal ganz bestimmt nicht und ich traue ihm zu, die
richtigen Maßstäbe in der Beurteilung anzulegen. Auch wenn dies einigen Leuten ganz schlimm die Nase
hoch gehen sollte. Er hat nämlich den großen Vorteil, die religiöse Entwicklung in Deutschland eben
als Nicht-Deutscher verfolgen zu können. Dabei lassen sich gute Kriterien für die Tageslichttauglichkeit
des Christentums und des Katholizismus in Deutschland entwickeln. Schließlich stammt Pater Manjackal
aus Indien. Das ist insoweit ein Vorzug, weil stets davon gesprochen wird, dass auch Jesus viele Jahre
bis zum öffentlichen Auftreten in Israel in Indien oder Kashmir verbracht haben soll. Das ist zwar eine
nicht zu belegende Annahme. Aber sie ist immer von Neuem faszinierend, nicht nur für Esoteriker und Bhagwan-Anhänger,
sondern gerade für Christen. Was könnte er, Jesus, dort gemacht haben? Und was ihn bewegt haben, wieder
nach Israel zurückzukehren und den bekannten Leidensweg anzutreten? Da steckt viel drin, weil sich nicht
alles über korrekte theologische Lehren vermitteln lässt, was denn eigentlich Sache der Religion ist,
weil die Lehren häufig viel zu glatt sind, als dass sie geglaubt werden können. Vor allem geht es nicht
nur um das Abfeiern eines Rituals. Möge James Manjackal einen Anstoß gegeben haben.
Jesus und Latein? Bekanntlich hat Jesus aramäisch gesprochen (Abba=lieber Vater), vielleicht verstand
er auch ein paar Brocken Griechisch. Volkshochschulkurse gab es damals nicht. Das genügt aber doch auch
so. Es geht doch nicht um Jesus als den Sprachkenner hervorzuheben, der in kluger Voraussicht Latein gelernt
hat, damit die Altriuellen auftrumpfen und behaupten können, Jesus habe lateinisch gesprochen, nur weil
sie gern Lateinisch im Gottesdienst hören wollen. Was anderes ist es doch nicht. Sollen Sie doch ihre
Priester finanzieren, aber dies doch nicht flächendeckend von der allgemeinen, katholischen und apostolischen
Kirche für ihren selbstgezüchteten Rosengarten verlangen.
Wolfgang.K. Das ist einmal wieder die unterste Schublade die aufgemacht wird um zu zeigen das gewisse
katholische Christen doch über den Evangelischen stehen weil sie doch so rein, heilig und edel sind.
Und ein evangelischer Kirchentag mitten in Köln – da muß für so manchen Katholiban hier die reinste
Blasphemie sein Haben Sie etwa völlig andere Reaktionen hier erwartet? Wenn Sie jetzt noch eine wunde
Stelle offenlegen, gibt es eine ganze Reihe von Katholibans, die dann herzhaft reinstechen, im „Glauben“
für den rechten Glauben einen Beitrag zu leisten. Eigentlich hätte ich mir gewünscht, dass ein paar
Protestanten aufstehen und sagen, was sie an dem Gottesdienst gut fanden, warum sie hin gegangen sind
und was sie davon für das Gemeindeleben erwarten. Die mitleidheischende Pose über die bösen Katholibans
ist völlig ungeeignet und wenig protestantisch. Die hätten Sie sich ersparen sollen. Wieso lässt sich
der erotische Gottesdienst ohne schlechtes oder schlimmes Gewissen zu demonstrieren, nicht sachlich nach
außen vertreten? :(3
VirOblationis Ob denn – im Zuge der Beglückung mit vor-kath. Zuständen – auch die Menschenopfer wiederaufgenommen
werden? Sie sind sich schon sehr Ihrer Sache bewusst, dass Sie die Situation mit Ihrer Frage karikieren.
Im Christentum sind die Menschenopfer seit dem einen Opfer auf Golgatha ein für alle Mal abgeschafft.
Es wird der Lehre der Kirche zufolge bei jedweder Messfeier jedoch vergegenwärtigt. Manche kühnen Lehrmeinungsvertreter
sprechen sogar von Opfer und dass Fleisch und Blut Jesu realiter an die Gemeinde verteilt wird. Das war
doch in den vorcolumbianischen Religionen nicht viel anders. Deswegen ist es nicht korrekt auf die vor-katholischen
Zustände in Kolumbien mit Menschenopfern auch noch mit Häme hinzuweisen. Das Christentum hätte sich
nie ohne das Menschenopfer auf Golgatha entwickeln können.
Athanasius Die Kirche ist nämlich nicht nur Moral, sondern vorerst Glaubensvermittlung Wenn Sie der Kriche
wirklich nicht mehr zubilligen als die Galubensvermittlung, ist das verdammt wenig. Dann braucht sie auch
keine altrituellen Gottesdienste zu halten, die kaum einer der Jugendlichen, die nach 1972 geboren sind,
versteht. Gewiss, die altrituellen Feiern sind sehr exotisch und sehr unverständlich und über Gebühr
zeremoniell, für den, der die liturgiegeschichtliche Entwicklung nicht kennt. Die dürften aber die wenigsten
der Jugendlichen kennen, weil sie mit NOM aufgewachsen sind. Wollen sie interessierte Jugendliche wirklich
zu einem Semester Liturgieschichte verdonnern, nur damit sie den alten Ritus wenigtens gedanklich nachvollziehen
können. Wegen dieser Hürde gehen bestimmt nicht mehr Leute zur Messe im alten Ritus.
Warum sollen Kolumbianer Fronleichnam feiern? Der bolivianische Präsident Evo Morales (47) möchte den
Feiertag Fronleichnam abschaffen und statt dessen einen freien Tag zu Ehren eines angeblichen Sonnengottes
einführen. Das berichtete ‘Radio Vatikan’. Der Sozialist ist seit Ende 2005 im Amt. Er bezeichnet sich
als erster bolivianischer Ureinwohner-Präsident der südamerikanischen Republik sowie als Anbeter eines
von ihm postulierten Sonnengottes. Wieso sollen die Kolumbianer eigentlich Fronleichnam feiern? Fronleichnam
ist ein Feiertag, der aus der thomistischen Theologie im Europa des 12./13. Jahrhunderts entwickelt wurde.
Es ist der nachgeholte Gründonnerstag. Den Bewohnern von Kolumbien im präcolumbianischen Zeitalter wurde
diese Denke und ergo das Fronleichnamsfest ohne Rücksicht einfach übergestülpt. Wenn sich jetzt nach
vielen Jahrhunderten eine andere emanzipierte Sichtweise in der kolumbianischen Bevölkerung einstellt,
ist das zu begrüßen. Christus wird auch im Christentum als die neue Sonne verehrt und die Monstranzen
zum Fronleichnamsfest sind immer von einem Strahlenkranz umgeben. Das dürfte guten Katecheten doch keine
Probleme bereiten, die Kolumbianer auf die Verehrung des „Sonnengottes“ einzustellen. Damit ist nicht
der Untergang des Abendlandes gemeint. Vielleicht findet dadurch ein Volk zu seinen eigentlichen kulturellen
Wurzeln zurück, die ihm über Jahrhunderte hinweg durch Dogmen aus Europa vewehrt waren.
Stephanus Sie werden doch nicht allen Ernstes behaupten wollen, dass Ihr Vorschlag, durch Fastage einen
Beitrag gegen den Hunger in der Welt leisten zu können, auch nur den leisesten Realitätsbezug hätte.
Was ist denn mit den Spendenmillionen für Adveniat, Misereor und Brot für die Welt in den zurückliegenden
Jahrzehnten geschehen? Es müsste da schon anders aussehen, in dieser Welt. So lange Staaten aber in Abhängigkeit
gehalten werden und sich hoch verschulden müssen, um westlichen US-Demokratie-Standards zu genügen,
wird es das gravierende wirtschaftliche Gefälle geben. Demokratie ist für diese Staaten eine Art Import-Produkt.
Da können Fastentage nicht gegen steuern. Das ist schwachbrüstiges Ammenmärchen.
ruhrgebietler Schießen Sie da mal bitte nicht zu weit über das Ziel. Nur G’tt gebührt Anbetung im Geist
und in der Wahrheit, steht im Johannes-Evangelium. Niemand sonst. Alles andere ist Sektenglaube…! Nicht
einmal Jesus Christus ist ein Anbetungsobjekt.
Alte, tote Sprache Latein Das ist natürlich eine gewagte Hypothese von Pater Manjackal, dass sich mir
der generellen Einführung der alten, toten, lateinischen Sprache in der Messe die Jugend bei den Gottesdiensten
noch mehr verflüchtigen könnte. Das ist von den Altrituellen bestimmt so nicht beabsichtigt. Wenn der
Pater allerdings der Kirche den Vorwurf macht, den Menschen nicht zu zeigen, wie man christlich leben
kann und nicht nur überall Sünde zu wittern, hat er recht genauso wie mit der Feststellung, dass sich
durch die alte, tote Sprache Latein keine neue Interessenten für den Gottesdienst gewinnen lassen. :(3
Weihrauch Was sind Harze, aus denen Weihrauch besteht, viel anderes als Dope: etwas mastix, gum arabikum,
vielleicht noch etwas Henna, Hekate, Styrax und Rosenholzspäne… dann kommt man schon zu einer schönen
Mischung, die satt benebeln kann. Im Mittelalter war der Einsatz von Weihrauch insoweit gerechtfertigt
wegen störender Geruchsemissionen. Heute ist es halt die zu erzeugende Wolke mit der die Gebete der Gemeinde
zum himmlischen Thron transportiert werden. Das ist natürlich viel wirkungsvoller als Jauchegerüche
zu übertönen.
Gott sei Dank kein Dogma Auch wenn es nur eine Minderheit will, aber die Zelebration zu G’tt setzt sich.
Gsd ist das kein zu glaubendes Dogma. Das können Leute glauben, wenn sie es wollen. Aber nix Gewisses
weiß man net, ob sich das Ganze wunschgemäß durchsetzt. Bei den heftigen Widerständen.
Hornet Der fromme Schauer tröstet die vielen Unwissenden mehr oder weniger sanft darüber hinweg, nicht
Dopeabhängig zu sein, sondern nur bei rituellen Zwecken zum besseren „Verständnis“. Der Zweck aber heiligt
doch die Mittel.
Hornet Im Prinzip habe ich nichts gegen Weihrauch. IUch fange auch nicht an zu hüsteln. Es ist für mich
ein sinnliches Element im Gottesdienst. Die Aufforderung zur Weihrauchwolke haben die sechs Jungs dann
doch recht wörtlich genommen, die Weihrauchfässer gefüllt und ordentlich geschwenkt. Die Wolke hat
sich ja dann auch schnell aufgelöst, weil es eine Open-Air-Zelebration war.
Hornet Da ist was Wahres dran. An Fronleichnam hat der zelebrierende Geistliche die Ministranten vor dem
Weggang vom Altar noch eine ordentliche Rauchwolke zu erzeugen und die Jungs haben sich dann mächtig
ins Zeug gelegt, einen prächtigen Nebelschleier herzustellen.
Haarscharf daneben ist auch vorbei Wie dem Teufel auch, bei etwas Heiligem der Kirche Christi! Der Kommentar
ist eine klassische Haarscharf-Danebenladung. :)3
Vom Tabernakel abwenden wer sich vom tabernakel abwendet, zelebriert „am herrn vorbei“ (was macht dann
im alten ritus der bedauernswerte priester zb. bei der predigt – muss er dann jedes mal beichten, dass
er sich vom tabernakel ab- und damit den leuten zugewandt hat?) Wer einen solchen Zinnober noch immer
allen Ernstes in einem Forum wie kreuz.net vertreten kann, dem muss es doch schon vielzu gut gehen für
diese Welt. So ein Krampf und entsetzlicher Schmarren…! Das ist sinnloses Worte aneinanderreihen, ohne
Punkt, ohne Komma, wie eine tibetische Gebetsmühle
Gezunse und Gezage Die besten und vielleicht einzigsten Rettungsanker sind höchstwahrscheinlich die unbefleckt
empfangende Gottesmutter und die hl. Eucharistie. So ein krausliches Gezunse und Gezage, bei dem stellen
sich sogar die Tasten am Laptop hoch und die Nackenhaare…
Zum erotischen Gottesdienst Es ist natürlich eine heiße Nummer, das Thema bei einem Gottesdienst nicht
nur von der Ratio her zu bewältigen und in der Predigt in hölzernen Elogen sich über das Thema Erotik
zu ergehen, sondern das Sinnliche, soweit dies bei einem öffentlichen Gottesdienst möglich sein kann,
einzubeziehen. Dazu gehört Mut, wie er in der katholischen Kirche nicht gefordert sein kann, wegen des
Zölibat. Also bleibt an einem erotischen Gd interessierten Katholiken nur der Gang zur evangelischen
Kirche. Das ist doch gut so, wenn so ein ökumenischer Ausgleich geschaffen werden kann. Ob allerdings
konservative Protestanten deshalb künftig dafür die altrituellen Gottesdienste der Pius-Pubs häufiger
besuchen, steht noch dahin…! :(3
Katholiken müssen leider evangelische Kirchen aufsuchen :&) Es ist natürlich eine heiße Nummer, das
Thema bei einem Gottesdienst nicht nur von der Ratio her zu bewältigen und in der Predigt in hölzernen
Elogen sich über das Thema Erotik zu ergehen, sondern das Sinnliche, soweit dies bei einem öffentlichen
Gottesdienst möglich sein kann, einzubeziehen. Dazu gehört Mut, wie er in der katholischen Kirche nicht
gefordert sein kann, wegen des Zölibat. Also bleibt an einem erotischen Gd interessierten Katholiken
nur der Gang zur evangelischen Kirche. Das ist doch gut so, wenn so ein ökumenischer Ausgleich geschaffen
werden kann. Ob allerdings konservative Protestanten deshalb künftig dafür die altrituellen Gottesdienste
der Pius-Pubs häufiger besuchen, steht noch dahin…! :(3
Für Altrituelle zur Zelebration völlig ungeeignet Das gute daran ist, dass da jetzt wenigstens kein
Pius-Club mehr eine Messe für und mit Altrituelle darin feiern wird -nach dieser Entweihung durch den
erotischen Gd. Nein, aber auch…
Bernardo Die Modernisten haben eine merkwürdige Leseschwäche Könnte es wohl sein, dass die Altrituellen
ebenso unter legasthenischen Erscheinungen zu leiden haben. Warum schreiben Sie wie einige andere Ihrer
Geistesgenossen meinen Namen so verkehrt. Stehen Sie etwa unter dem Zwang bei Richtigschreibung der höllischen
Gerichtsbarkeit zugeordnet zu werden oder können Sie wirklich nicht lesen?
Horst Metzker Jetzt wäre doch einmal festzustellen, wen Sie zu den Akademiker und Intellektuellen unter
den Altrituellen zählen. Oder meinen Sie eine andere Personengruppe. Altrituelle Akademiker ist ja fast
noch annehmbar…
Beschäftigung Der Messe mehr oder weniger mit Glauben beiwohnen und sich nach Möglichkeit fromm beschäftigen.
Da war doch mal was. Häkeln, Sticken oder Stricken (Wollsocken, etc.) gehören indes nicht zu den frommen
Beschäftigungen obwohl man auch beim Häkeln, Sticken und Stricken beten kann. Nicht genau definiert
ist, ob Spitzenklöppeln für Alben, Rochetts und Altartücher erlaubt werden darf, weil diese Tätigkeit
ja wieder dem Kult dienlich ist. Das gibt es also doch einige Ugewissheiten, was denn fomme Beschäftigung
zu sein habe. Sicher ist, dass die Zeit irgendwie rumgeht. Das Kultspektakel von am Altar, von dem eh
die wenigsten etwas mitbekommen, findet auch so sein Ende. Hingegen ist Rosenkranzbeten während der Messe
gerade bei Altrituellen eine gern gesehene fromme Beschäftigung.
Fromme Beschäftigung Der Messe mehr oder weniger mit Glauben beiwohnen und sich nach Möglichkeit fromm
beschäftigen. Da war doch mal was. Häkeln, Sticken oder Stricken (Wollsocken, etc.) gehören indes nicht
zu den frommen Beschäftigungen obwohl man auch beim Häkeln, Sticken und Stricken beten kann. Nicht genau
definiert ist, ob Spitzenklöppeln für Alben, Rochetts und Altartücher erlaubt werden darf, weil diese
Tätigkeit ja wieder dem Kult dienlich ist. Das gibt es also doch einige Ugewissheiten, was denn fomme
Beschäftigung zu sein habe. Sicher ist, dass die Zeit irgendwie rumgeht. Das Kultspektakel vorn am Altar,
von dem eh die wenigsten etwas mitbekommen, findet auch so sein Ende. Hingegen ist Rosenkranzbeten während
der Messe gerade bei Altrituellen eine gern gesehene fromme Beschäftigung.
Freinsberg @ Fromme Beschäftigung Der Messe mehr oder weniger mit Glauben beiwohnen und sich nach Möglichkeit
fromm beschäftigen. Da war doch mal was. Häkeln, Sticken oder Stricken (Wollsocken, etc.) gehören indes
nicht zu den frommen Beschäftigungen obwohl man auch beim Häkeln, Sticken und Stricken beten kann. Nicht
genau definiert ist, ob Spitzenklöppeln für Alben, Rochetts und Altartücher erlaubt werden darf, weil
diese Tätigkeit ja wieder dem Kult dienlich ist. Das gibt es also doch einige Ugewissheiten, was denn
fomme Beschäftigung zu sein habe. Sicher ist, dass die Zeit irgendwie rumgeht. Das Kultspektakel von
am Altar, von dem eh die wenigsten etwas mitbekommen, findet auch so sein Ende. Hingegen ist Rosenkranzbeten
während der Messe gerade bei Altrituellen eine gern gesehene fromme Beschäftigung.
Fragwürdige Heilsnotwendigkeit Wozu die Zelebrationsrichtung „zu Gott hin“ so wichtig sein soll, erschließt
sich mir nicht ganz so wie es möglicherweise wünschenswert wäre. Da spüre ich einen Widerspruch, warum
unbedingt nach Osten zelebriert werden soll, wenn G’tt überall und keiner Himmelsrichtung verpflichtet
ist. Abgesehen davon, ist G’tt bestimmt nicht darauf angewiesen, dass nur ihm die Zelebration der Messe
zu gelten hat. Er kennt den Ablauf einer Messe ganz bestimmt ganz gut und braucht auch bestimmt keinen
Nachhilfeunterricht von den besorgten Altrituellen, damit er ihn nur nicht vergisst, wa? Der Kult erfährt
so eine Vergöttlichung und erhält einen Verehrungsstatus durch die weihauchgeschwängerte Barriere verehren,
hinter der nur Priester Zugang haben, um den undurchdringlichen Kult zu vollziehen. Dieser Messkult hat
keinen Wert an sich und wie heilsnotwendig er ist, lässt sich nicht definitiv beantworten. Aufgabe der
Feier sollte doch sein, die Gemeinde mit der anderen Wirklichkeit zu konfrontieren, ohne dass sich deshalb
der Kult als fragwürdige Heilsnotwendigkeit total von der Gemeinde verselbständigt.
Fragwürdige Heilsnotwendigkeit ZelebrationsrichtungWozu die Zelebrationsrichtung „zu Gott hin“ so wichtig
sein soll, erschließt sich mir nicht ganz so wie es möglicherweise wünschenswert wäre. Da spüre ich
einen Widerspruch, warum unbedingt nach Osten zelebriert werden soll, wenn G’tt überall und keiner Himmelsrichtung
verpflichtet ist. Abgesehen davon, ist G’tt bestimmt nicht darauf angewiesen, dass nur ihm die Zelebration
der Messe zu gelten hat. Er kennt den Ablauf einer Messe ganz bestimmt ganz gut und braucht auch bestimmt
keinen Nachhilfeunterricht von den besorgten Altrituellen, damit er ihn nur nicht vergisst, wa? Der Kult
erfährt so eine Vergöttlichung und erhält einen Verehrungsstatus durch die weihauchgeschwängerte Barriere
verehren, hinter der nur Priester Zugang haben, um den undurchdringlichen Kult zu vollziehen. Dieser Messkult
hat keinen Wert an sich und wie heilsnotwendig er ist, lässt sich nicht definitiv beantworten. Aufgabe
der Feier sollte doch sein, die Gemeinde mit der anderen Wirklichkeit zu konfrontieren, ohne dass sich
deshalb der Kult als fragwürdige Heilsnotwendigkeit total von der Gemeinde verselbständigt.
Zelebrationsrichtung Wozu die Zelebrationsrichtung „zu Gott hin“ so wichtig sein soll, erschließt sich
mir nicht ganz so wie es möglicherweise wünschenswert wäre. Da spüre ich einen Widerspruch, warum
unbedingt nach Osten zelebriert werden soll, wenn G’tt überall und keiner Himmelsrichtung verpflichtet
ist. Abgesehen davon, ist G’tt bestimmt nicht darauf angewiesen, dass nur ihm die Zelebration der Messe
zu gelten hat. Er kennt den Ablauf einer Messe ganz bestimmt ganz gut und braucht auch bestimmt keinen
Nachhilfeunterricht von den besorgten Altrituellen, damit er ihn nur nicht vergisst, wa? Der Kult erfährt
so eine Vergöttlichung und erhält einen Verehrungsstatus durch die weihauchgeschwängerte Barriere verehren,
hinter der nur Priester Zugang haben, um den undurchdringlichen Kult zu vollziehen. Dieser Messkult hat
keinen Wert an sich und wie heilsnotwendig er ist, lässt sich nicht definitiv beantworten. Aufgabe der
Feier sollte doch sein, die Gemeinde mit der anderen Wirklichkeit zu konfrontieren, ohne dass sich deshalb
der Kult als fragwürdige Heilsnotwendigkeit total von der Gemeinde verselbständigt.
Zelebrationsrichtung Von der Gemeinde zu Gott – oder von Gott zur Gemeinde – that the question. Da gebe
ich der Richtung von Gott zur Gemeinde den Vorzug. Sie ist natürlicher und entspricht dem Evangelium,
dass Gott in Jesus Christus zu den Menschen gekommen ist. Darin ist auch die Rechtfertigung von NOM begründet.
Das andere ist veraltete Theologie, die mit Tricks und Kniffen modern aufgemotzt werden soll, die aber
nicht halten kann, was sie verspricht.
GerdEric: Die Richtung nach Osten Es geht nicht darum, wer die Hauptrolle in der Gemeinde spielt, es ist
die Hinwendung der Gemeinde zu dem Ausgang aller Heiligung (das hat das Christentum auch nicht erfunden).
Kann es sein, dass da ein kleines Missverständnis vorliegt? Mir geht es ebenfalls nicht darum, die Hauptrolle
bei der Messe festzulegen. Tatsache ist aber doch, dass die Tradition der nach Osten orientierten Kirchen
abgenommen hat. Da zu können verschiedene Gründe geführt haben, unter anderem auch die Neue Liturgie.
Dennoch ist festzustellen, dass nach NOM die Gemeinde sehr wohl eine Aufgabe hat. Ohne Gemeinde darf keine
Eucharstiefeier stattfinden. Das war zu Privat- und Winkelmeßzeiten anders. Da war das Volk nur unter
ferner liefen vorgesehen, weil der Kult ja nur am Altar spielte und ausschließlich vom Altardienst als
eingespieltem Team abgewickelt wurde. Das Volk blätterte währenddessen gelangweilt in den Bänken in
den Gesangbüchern und betete zur Wandlung den Rosenkranz, während der Organist das Sanctuslied intonierte.
Es war alles etwas kraus. Aber die Richtung nach Osten stimmte…!
Winkelmessen Es gibt sie also doch noch die Winkelmessen a la 20-Minuten-Terrine, wie das in der Münchner
St. Peterskirche angeblich abäuft. Als diese Messen zu alten Zeiten noch erlaubt waren und noch viel
mehr Priester zur Verfügung standen, hatte ein Mesner die große Chance, je nach Größe des Kapellenkranzes,
gleichzeitig bei zehn oder mehr zelebrierenden Priestern zu ministrieren, wenn die einzelnen Messen zeitversetzt
angesetzt waren. Sonst konnte es für den Armen zeitlich etwas eng werden. Gemeinde war ja eh’ nicht notwendig
und Predigten brauchten auch keine gehalten zu werden und so konnte das ganze Szenario ohne Störungen
ablaufen: Das heilige Spiel am laufenden Bande. Um künftig noch weniger Aufwand zu haben, sollten daher
nur noch Hostienverteilstellen eingerichtet werden. Da spart man sich die 20-Minuten-Messe, in dem man
auf die vorgeweihten Gaben zurückgreift, die dann nur noch verteilt werden müssen. Das geht Ratz-Fatz…!
Alphonse Daudet hat in der Erzählung „Drei Messen“, den Ablauf solcher Winkel messen, selbstverständlich
im alten Ritus, sehr präzise und anschaulich geschildert. Dabei kommt man ganz aus der Puste so rasch
geht das alles vor sich…
Keine Nebenrolle gnädigerweise In vielen Kirchen, die in den sechziger Jahren und später gebaut wurden,
ist die Orientierung nach Osten aufgegeben worden. Da macht es natürlich keinen Sinn mehr, jetzt im Nachhinein
die Zelebrationsrichtung nach Osten festzulegen. Was sollte die Festlegung auch? Es geht ja nicht um die
Himmelsrichtung, die bei der Eucharistiefeier verehrt werden soll. Die heutigen Hauptaltäre lassen mehr
Möglichkeit, dem Anspruch einer Mahlfeier gerecht zu werden. Nicht das von der Gemeinde abgewandte Opfer
wird dabei vollzogen, während der Priester und der ganze Altardienst dem Volk den Rücken zuwendet. Höflich
ist das nicht. Bei der Mahlfeier ist die ganze Gemeinde eingeladen, gehört als wesentlicher Bestandteil
dazu und ist nicht dazu verdonnert, gnädigerweise eine ziemlich untergeordnete Nebenrolle spielen zu
dürfen.
Ministrant: Auch im Herkulessaal Erst vor kurzem hatte der Pius-Club einen großen Auftritt im Münchner
Herkulessaal, der in der Regel als Konzertsaal verwendet wird. Bei der großen Zahl der Teilnehmer, können
nur große Räumlichkeiten für die altrituellen Feiern dienlich sein…
Meilenweit von der Gemeinde entfernt Die Feier in der Memminger Kirche belegt es eindeutig: Die Feier
am Altar ist meilenweit von der Gemeinde entfernt und damit nur nichts passiert ist noch eine Kommunionbankhürde
dazwischen geschoben worden. In dieser Distanz kann sich das richtige Sündenbewusstsein in der Gemeinde
entfalten, und die ganze „Erlösung“ lässt sich auf bequeme Art ins Jenseits verschieben. Weshalb brauchen
die Altrituellen eigentlich immer den großen Abstand zum Altargeschehen? Trauen Sie sich nicht in dessen
Nähe, haben sie etwa nicht vorschriftsmäßig gebeichtet, das Nüchternheitsgebot gar umgangen oder ist
es nur der heilige Schauer, von dem sie ständig gepackt werden und deshalb eine größere Nähe nicht
aushalten können. Hauptsache ist doch, dass die Memminger Kirche mit kräftig bunten Bildern geschmückt
ist. Damit lässt sich das Volk von der Mahlfeier leicht ablenken, während die Priester ganz unter sich
sind…
Verteidigungsminister Ob er das Amt noch hat oder nicht mehr, ändert nichts an der Tatsache, dass er
ein prominenter Politiker ist, der an der Eucharistiefeier teilgenommen hat. Ich denke mal bestimmt nicht,
weil er damit rechnete erwähnt zu werden. Er hat teilgenommen, wie andere Katholiken auch an der Eucharistiefeier
teilnehmen. Pius-Clubs werden auch in dieser Suppe ein Haar finden, möglich auch die Gültigkeit der
Eucharistiefeier lauthals anzweifeln. Sie müssen es aber nicht, sondern tun es bestimmt sehr gern.
Bestimmt nur zum Ärger der Pius-Clubs Die Katholiken machen das in Spanien doch wohl nur, um die Mitglieder
der Pius-Clubs zu ärgern. Könnte es wirklich auch einen anderen vernünftigen Grund geben, anstatt Oblaten
Kekse zu verwenden und diese einem sozialistischen (ihhh) Verteidigungsminister und einem Homo-Ideologen
zu verabreichen. Da gibt es doch wieder massenweis Gründe für die Pius-Clubs, ganze Gebets-Sühnenächte
wegen des frevlen (?) Tuns in diesem irdischen Jammertale anzuberaumen.
VirFortis da müssen sie sich einen anderen suchen. Tut mir leid Aber ich denke hier werden sie bestimmt
fündig Ganz schön geiel der Tipp. Kam leider zu früh und dann auch noch von Ihnen…? Hätte ich nicht
gedacht.
Aufklärungsbedarf Was wil eigentlich der selbsternannte Graf von Galen mit dem…heiligen Deutschland“.
Vielleicht möchte Seine Durchtlaucht geruhen, dies im heutigen Deutsch verständlicher zu machen. Wenn
nicht, müssten Myriaden von Volksteilnehmern weniger informiert störben. Da besteht Aufklärungsbedarf!
O.v.H. Jetzt noch O.v.H! Damit wohl alles wieder gut werden wird, wie vor 1918. Damit das ominöse Altritual
wieder eine Stimme bekommt. Ist doch klar, dass O.v. H. den Ritus aufrechterhalten will, in dem seine
Familie und Dynastie über viele Jahrhunderte hat groß werden können…
unverdauter katechismus Göttliche Genovev, hören Sie auf, Ihren unverdauten Katechismus widerzukäuen.
Versuchen Sie Ihn zu verdauen, beten Sie drei Ave, drei Pater noster (lateinisch, bitte) und 150mal den
„Engel des Herrn“ und bereiten Sie sich auf die Beichte vor, im nächsten Jahr zur österlichen Zeit,
entsprechend der Kirchengebote der heiligen Kirche. Aber nörgeln Sie, geliebte Schwester in Christo,
bitte nicht wie ein unbefriedigtes Weib an anderen Diskussionsteilnehmern rum… Amen!
Vorüber ziehen Pius- und Petrus-Pubs sind einfach super-kallifragilistisch-expialigorisch. Dieses Wort
ist wunnerbar und außerdem rethorisch. Schafe lassen den Mond gern an sich vorüber zieh’n.
Schmalz und Salz und Safran das plöte .chen, würde es, das Kleinchen, nur einmal zum Punkt gerinnen
wollen. Traut sich wohl nicht. Vielleicht fehlt da Schmalz und Salz und Safran (=macht dem Kuchem geiel)
im diesem umserem Lamde…
Gute Sache! Das ist eine gute Sache. Aktionen dieser Art kann ich nur begrüßen, wenn die lutherische
Gemeinde keine Provokation oder Heimholungsökumene dahinter vermutet. Der Gedanke „Jesus Christus in
mit und unter dem Brot und im Wein“ ist ja nicht unlutherisch, sondern lutherisch, ergo auch katholisch.
Wenn keine Einwände seitens der lutherischen Kirchengemeinde bestehen, könnte es keine Probleme geben.
In meiner Stadt wird bei der Fronleichnamsprozession immer auch für die lutherischen Christen gebetet,
die am gleichen Tag ihren Gemeindetag begehen. Warum also nicht der katholische Gruß in der evangelischen
Kirche, wenn es denn unbedingt sein muss, auch mit Monstranz.
monti Vielleicht wird Ihnen eines Tages wegen Ihrer angeblichen Liebenswürdigkeit doch noch die Ehre
der Altäre zugesprochen. Schlafen Sie gut und der kranke Nachbar auch…!
Bildbeschreibung Was ist denn auf dem Bildchedn zu sehen: Ein nach hinten gedrängter Gekreuzigter (als
wenn seine Zeit abgelaufen wäre…?), melodramatisch angeordnetes Kerzengelichter, Pseudomonstranzen
(weil ja eine nicht reicht), davor eine verhüllte Gestalt, die ein Gerät vor ihr Gesicht hält, damit
man ihr Gesicht nicht erkennen kann, warum wohl? Von der Anordnung der Farben kann man durchaus beruhigt
sein: einschläferndes Grün-Weiß. Was will oder könnte ein solches Schwachsinn-Foto, wie es offenbar
in Pius-Pubs als Pin-UP aufgehängt und wohl auch sehr geliebt wird, aussagen? o^/
Mitten drin: Jesus unter seiner Mutter! Bei der Fronleichnams-Prozession der Piusbruderschaft in Saarbrücken
wurde Maria definitiv über Jesus Christus, unseren Herrn, gestellt (vgl. Bild 5 der Fotoserie)! Ihre
Statue wurde beweihräuchert und angebetet, während die Monstranz mit dem Leib des Herrn unter ihr stand!
So ist es. Man könnte oder wird natürlich über die Pius-Pubs versuchen, eine technische Erklärung
zu geben, wegen des schlimmen Bildes: Dass eine Monstranz unter der Madonna ästhetisch besser wirkt,
als die Monstranz über der Madonna. Weil die Madonna ja den Jesus geboren hat und er deshalb unter ihr
angebetet werden muss. Der wird sich doch nicht über seine Mutter erheben wollen. Wo kämen wir denn
da hin. Der Jesus über seiner Mutter… na soooo was Unglaubliches! Dieser Sohn über seiner Mutter…
Es wird ein Aufschrei in den Pius-Pubsgeben. Und sie werden für das Ende dieser Welt beten … die Mitglieder
der Pius-Pubs. Die Herrschaften können ja wohl nicht nüchtern sein…!
Rudolfus Hören Sie doch um Himmels willen mit Ihren langweiligen Katechismus-Kamellen auf. Sie bereiten
mir kein Juckpulver. Sie sind langweilig. Gute Nacht!
Sablonsky Wenn ich von Ihrem Schrott betroffen wäre, würde ich darauf Bezug nehmen. Aber das schenke
ich mir generös wie ich Kämpen Ihrer Denkweise nun einmal eingestellt bin. Irgendwo müssen Sie ja mit
Ihrer unmaßgeblichen Meinung ja hin, warum also nicht hier. Eine Bereicherung ist es keine, aber ein
Mangel entsteht auch keiner –- Tantum ergo…
Schmodder Zicken gibt es überall. Den Schmodder von .chen muss man nicht lesen. Es gehört auch in die
Schublade „Lefebvristischer Pomp“ für die Pius-Clubs. Hauptsache, man kann wieder weiter schreiben.
Platz für die Strahlenmonstranz :&) :&) :&) Bei dieser Altrituellen-Show im lefebvristischen Pomp
gibt es keine Kontrolle inwieweit die liturgischen Aktionen noch mit dem christlichen Glauben zu vereinbaren
sind. Offensichtlich ist alles erlaubt, was auch nur die leiseste Chance hat als röm-kath. zu gelten,
damit die Pius-Clubs über genügend Elemente verfügen können, den ohnehin schon heidnischen Kult noch
mehr aufzumotzen. Da noch etwas Weihrauch, dort noch ein Bündel Kerzen und ein paar Blumenpötte und
dort noch eine blutleere, alabasterfarbene Madonnenstatue, damit nur keine freie Fläche mehr bleibt.
Der Altar wird so zum Blumen- und Statuenständer degradiert, damit nur noch die Strahlenmonstranz darauf
Platz hat… o^/ o^/ o^/ o^/
Geno… Müssen Sie unbedingt mal wieder die Runde darüber aufklären, dass Ihr Bissgurken-Image noch
immer kein Opfer der Hitze geworden ist und dass Sie schwer daran zu tragen haben. Das Image hat offensichtlich
Ihre Ressourcen völlig ausgelaugt. Akzeptable Argumente kommen ja keine von Ihnen. Nur Gilf und Geifer…
entdröhnt Ihrem Mundes und beides geht mit „G“ (wie Geno) an…
Defensor In das Gewand des Grautiers können Sie sich auch hüllen. Es steht Ihnen ganz bestimmt gut.
Wenn eine tote Statue beweihräuchert wird, ist das Häresie. Auch wenn es nicht in ihr Hirn geht. Dann
bleibt es halt draußen. Wenn das in Ihrem Pius-Clubso gehandhabt wird, tangiert mich das nicht. Die machen
in diesen Clubs auch noch andere Dinge, die nicht tageslichtauglich sind. Verkaufen Sie so etwas aber
nicht als allgemeingültig. Es ist blankes Sektierertum, die Madonna beweihräuchern… o^/
möchtegern-kathole Eines der Herrenworte ist: Nicht die, die Herr, Herr sagen werden in das Himmelreich
kommen… Mitten drin… @Wenn der Priester die Madonnenstatue beweihräuchert tut er nichts anderes als
wenn in früheren Zeitläufen dem römischen Kaiser Weihrauch gespendet wurde. Es ist Personenkult, unchristlich
und blasphemisch.
Blumenteppiche legen und Unterhosen bügeln So? Wo denn? Und: Haben Sie nicht die Bemühung hunderter
Gläubiger beim Blumenteppich legen mit dem Ausspruch „gewürdigt“, es gäbe auch Besseres zu tun? Sie
teilen kräftig aus und merken es nichtmal. Blumenteppiche legen ist so intererssant wie Unterhosen bügeln.
Durch eine sinnvolle Aufgabe, Frauen in der Kirche zu beschäftigen. Jetzt brauchen sie nicht nur mehr
die Kirchen zu putzen. Sie dürfen sogar Blumenteppiche für den Fronleichnamszug herstellen. Ist das
nicht großzügig und so verantwortungsvoll. Die Tränen könnten einem kommen. Beim Anblick eines solchen
Schwachsinns. Da wird die christliche Religion total pervertiert und die Prediger der Kathotalibane meinen,
sie müssten den Schwachsinn noch verteidigen.
Benedikt Auf Fragen bekommt man daher bei Ihnen und ihresgleichen nur höchst selten eine sachbezogene
Antwort. Gibt es eine Verpflichtung jede Äußerung von Ihnen zu erwidern. Ich denke nicht. Wenn ich nicht
erwidern möchte erwidere ich nicht. Das ist meine Art zu reagieren, ohne dass ich Sie deshalb kritisieren
müsste. Wie Sie es aber in der unchristlicher Weise tun. Sie erlauben Sich Urteile, die überhaupt nicht
gefragt sind, halten papierene Gardnenpredigten und üben ständiges Besserwissen. So machen Sie sich
selbst das Leben schwer. Amen
Fronleichnamstag in NOM Nelke@/ Rudolfus @ Das hängt natürlich immer von der Stadt und deren Geschichte
ab. In meiner Stadt zum Beispiel gibt es erst seit 200 Jahren eine katholische Gemeinde. Bis dahin war
die Stadt rein protestantisch. Ist doch klar, dass dann auch die Fronleichnamsprozession von gebotener
Nüchternheit getragen ist. Die Protestanten versammeln sich zur Prozessionszeit zum Gemeindetag in einer
Parkanlage und halten am Fronleichamstag ihren Gottesdienst. Das ist eine nette Geste. Fronleichnam wird
nach NOM gefeiert: Gott im Wort und Gott im Brot bilden den Mittelpunkt. Ein endloser Zug zieht zweimal
durch die Innenstadt. Niemand ist dabei, der sich über einen Mangel beklagt, sogar „Tantum ergo“ wird
auf lateinisch gesungen und „Großer Gott“ zum Abschluss. Nun gut: es gibt halt keine vier Altäre, an
denen sich das Ritual dreimal wiederholt. Aber das kann ja wohl nicht ausschlaggebend für die würdige
Feier des Fronleichnamstages sein.
Rudolfus „Und wenn die Welt voll Teufel wär und wollt’ uns gar verschlingen, so fürchten wir uns nicht
so sehr, es soll uns doch gelingen…! Sie machen einem das protestantische Denken sehr leicht, fordern
es geradezu heraus.
Orientierung und Ansprache Gerade NOM ist hervorragend geeignet, das Fronleichnamsfest würdig und mit
gebotener Nüchternheit zu begehen. In einer Industriestadt ist überbordende Mysteriosität nicht angebracht.
Sie schadet viel mehr. Die Menschen brauchen die Ansprache, die Orientierung und nicht den geheimnisumwitterten
Tanz um eine Oblate.
Palestrina Was und wie ich glaube, geht Sie einen feuchten Kehricht an. Oder gehören Sie zur Sekte der
selbsternannten Päpste? Wenn Sie nicht gefragt sind, brauchen Sie nicht zu antworten. So einfach sind
hier die Spielregeln.
Benedikt @ Papierene Gardinenpredigt Es ist nun einmal meine Meinung, das der Lefebvristische Pomp stark
heidnische Zügehat. Das haben Sie nicht in Abrede gestellt. Haben Sie trotzdem Dank, dass Sie meinen
Beitrag Satz um Satz zerpflückt haben. Es hat Ihnen offensichtlich viel Freude bereitet, weil Sie dabei
auch Gelegenheit hatten, Ihre Sicht der Dinge darzutun. Solche Gelegenheiten gibt es offenbar nicht viele
für Sie. Deshalb hätte ich etwas mehr Dankbarkeit von Ihnen erwartet. Die hätte ich aber besser nicht
erwarten sollen, nach der papierenen Gardinenpredigt, die Sie mir von hoher Leiter herab zu halten gedachten.
o^/
Viel Kerzen und blutleere Madonnen Bei dieser Art, Fronleichnam im Lefebvristischen Pomp zu feiern, sind
die Grenzen zu hinduistischen und buddhistischen Ritualen die Grenzen sehr fließend. Die Betreiber der
alten Liturgie stört dies indes nicht. Sie brauchen es mystisch, mit vielen Kerzen und blutleeren Madonnengesichtern.
Damit Außenstehende nur ja über den „Hockuspokus“ lächeln können. Es geht auch schlichter, ohne stundenlang
Blumenteppiche zu legen. Als gäbe es für Christinnen nichts besseres zu tun. Es geht nicht darum, Fronleichnam
abzuschaffen, sondern das Fest schlichter und nüchterner zu feiern, vor allem keine Show abzuziehen,
die dann von der Wirklichkeit wieder rasch eingeholt wird. Gott im Zeichen des Brotes durch die Straßen
tragen, ist der Sinn des Fronleichnamstages. Da braucht es keine Anleihen aus anderen Kulturen und keinen
„Lefebvristischen Pomp“. Der ist ein übles Schauobjekt. o^/
Propagandageeignet Warum sollte Bischof Algermissen das päpstliche Schreiben nicht für Propagandazwecke
nutzen? Wenn er es schon einmal in Händen hat. Das ist immer noch besser als unterschwellige, unaktuelle
Propaganda und die alte Neidsuppe wieder aufzuwärmen.
Kärrnerarbeit verrichten Manchmal müssen Bischöfe auch Kärrnerarbeit tun, für die sich viele andere
zu gut sind, und nicht nur gütig zum Lauf der Welt lächeln. Bischof Algermissen stellt sich den Aufgaben,
di er von seinem Vorgänger vorgefunden, und arbeitet ab. Sollte man ihm da einen Vorwurf machen, nur
weil er vorgeht, wo es dem rechten Katholen-Spektrum etwas an den Nervern kitzelt. Man muss nicht immer
alles gut heißen, was Bischöfe für gut dahin stellen. Man sollte sich aber hüten alte Leimtöpfe wieder
aufzukochen, nur um eine künstliche Personaldiskussion in Gang zu setzen. o^/
Athansius Zerbombungen von Kirchen oder blutige Christenverfolgungen wie in Rom? Den Schmodder brauchen
Sie wohl, um Ihr engstirnig katholisches Weltbild mit noch mehr Beton zuzuschmeißen…?
Der ganz persönliche Weg Wenn Andrea Fischer die Sehnsucht nach der Kirche bewegt hat, gehört das zu
ihrer Sensibilität und Beschaffenheit. Ich könnte mir gut vorstellen, dass gestern wieder einmal Tausende
von sogenannt gläubigen Katholiken an der Fronleichnamsprozession teilgenommen haben. Nur haben die meisten
nicht gewusst warum. Auch ungefragt würden sich mir jetzt die Nackenhaare auf die Antworten stellen,
wären diese Katholiken gefragt worden, weshalb sie an dem Umzug teilnehmen. Wenn die ehemalige Politikerin
für sich die Weichen anders gestellt hat, ist das zunächst ganz allein ihre Sache. Es wird auch nicht
anzunehmen sein, dass sie das Opfer der Altrituellen werden will, weil die vielleicht nichts zum Opfern
haben, nachdem das alte Opfer-Ritual viel zu lange Jahrhunderte abgewickelt wurde, und jetzt nichts mehr
zum Opfern übrig geblieben ist. :&) Häme und Zynismus der Altrituellen und Denkfaulen ist in keinster
Weise gerechtfertigt.
„Demokratie wagen“, Willy Brandt Die Demonstrationen wegen des sogenannten G-8-Gipfels sind gar nicht
mal so übel. Zumindest übermitteln sie, dass der 68er-Geist noch nicht verflogen ist. Auch bei dem abgeschotteten
Meeting von Heiligendamm gilt: Demokratie wagen nicht hinter weiträumigen Sicherheitszäunen verstecken.
Den friedlichen Demonstranten alle guten Wünsche für ihren Mut: Demokratie wagen, weil das sonst keine
Partei mehr tut…!
Rudolfus Dieses Bild sollte entfernt werden. Es ist selbst bereits eine Sünde, die hier nicht unterstützt
werden darf. Sie müssen es nicht anschauen. Reißen Sie doch das böse Auge aus, wie im Zweiten Testament
gefordert wird oder decken Sie ein Tuch drüber. Vielleicht sehen viele andere Menschen nur eine Filmszene
wie es sie zu Tausenden gibt. Aber wenn Sie die Sünde lieber wollen, bitte sehr…!
Links wo das Herz ist Wenn ein linker Bischof einen linken Nachfolger will, sollte ihm der Wunsch nicht
verübelt werden. Warum sollte er einen rechten Nachfolger, möglicherweis altrituell gesonnenen Nachfolger
wünschen. Links, wo das Herz ist… ist allemal besser!
Ab in die Sauna… Die Meldung „Bischofsvikar in Sauna“ wird von mehr Menschen gelesen als „Bischofsvikar
geht an der Sauna vorbei“. Die erste Meldung hat Biss. Die zweite ist gediegen langweilig. Vielleicht
geht der Bischofsvikar aus seelsorgerlichen Gründen in die Sauna und erreicht so vielleicht mehr Menschen
als anderswo?
Schmalzbaggen Was regen sich die Schmalzbaggen über Leute auf, die andere Beliebigkeiten haben. Da echauffieren
sich Leute über Dinge, die sie nicht kennen, aber gern mit tun würden, wenn sie dazu Gelegenheit hätten.
Mögen Sie doch einmal die Gelegenheit haben. Was ist zu lernen: Neid entsteht aus Mangel an Gelegenheit…oder?
Hermann von Salza Was wollen Sie mit Pacanow zum Ausdruck bringen, werther Hermann von Salza, der am 20.
März 1239 bei Salerno gestorben sein soll. Wenn sie es nicht können, dann schweigen Sie, bitte! Der
Philosoph Ludwig Wittgenstein hat einmal gesagt: „Worüber man nicht reden kann, darüber muss man schweigen…“!
Das gilt auch für die Person, die sich noch heute mit dem Namen Hermann von Salza schmückt… zu Recht
?
tauentzien Whiskey volllaufen lässt und nicht mehr weiß, was vorne und hinten ist Wenn man sich „tauentzien“
nennt, muss man auch nicht gleich knöchern protestantisch sein. Die Katholanten sind genau so engstirnig
wie Protestoliken. Konfessionen sind immer engstirnig und nie besser als sie glauben zu sein. Aber auch
da gilt: die Nürnberger hängen keinen; es sei denn sie hätten ihn (m). :(3
Mir san mir…! Bischof Mixa schaut in die Röhre: Was wollt ihr? Wir haben doch schon immer gewusst,
was wir wollten. Bischof Mixa hat seine Einnahmen. Hartz IV-Empfänger haben die Einnahmen nicht. Bischof
Mixa hat keine Söhne oder Töchter(?), denen er eine Ausbildung zu finanzieren hätte. Was macht der
Augsburger Bischof eigentlich mit seinem Geld…?
werther defensor Wenn Sie es nicht anders ertragen können, mögen Sie es haben, ganz wie Sie es wünschen:Wellness…
it’s ver nice to have wellness. Es kann sogar geil sein!
Mahl bedeutet Gemeinschaft am Bund mit Gott Nach Rahner habe Jesus hat mit der Vertreibung der Viehhändler
aus dem Tempel ein Zeichen gesetzt, wonach die Zeit der Opfer vorbei sei. Anstelle des Opfers habe Jesus
einen Tisch in die Mitte der Welt gesetzt und eine Mahlfeier zu seinem Gedächtnis gestiftet – behauptet
Steiner und wischt die biblischen und theologischen Fakten souverän auf die Seite. Jesus hat auch den
Pharisäern gegenüber vertreten, das der Sabbat für die Menschen das ist und nicht der Mensch für den
Sabbat und mit der Tempelreinigung hat er ein wirksames Zeichen gesetzt, dass das Zeitalter der Opfer
ein Ende hat und dafür hat er die Mahlfeiereingesetzt. Wer weiter an der Opfertheologie hängt, mag daran
hängen bleiben. Zumindest ist die Opfertheologie oder die Opferliturgie kein Jota besser als die Mahlliturgie.
Deshalb steht die Mahlliturgie wenigstens auf Augenhöhe mit der Opferliturgie. „In der Eucharistie wird
nicht ein alter Kult einen neuen ersetzt, sondern das alte Sach-Opfer durch das Erbarmen mit dem Mitmenschen
abgelöst. Das Lebensopfer Jesu hat alle Tempel-Opfer ersetzt und den Neuen Bund, das neue Bundesvolk,
geschaffen. Teilnehmen an der Eucharistie, am Mahl bedeutet Entsündigung und Gemeinschaft“, steht in
A. Grabner-Haider: Praktisches Bibellexikon; Verlag Herder, Freiburg.
Spalterpilze Zu Zeiten des Sozialismus hat man von Spalterelementen gesprochen. Vermutlich gefallen sich
die Piusleute in der Rolle, die Spaltung in der zu betreiben und die Gläubigen zwischen Alt- und Neurituellen
aufzuteilen und dabei möglichst viele wunde Stellen zurücklassen, damit weitere Spalterpilze wuchern
können und es schließlich zum ersehnten (?) Schisma zwischen Alt- und Neurituellen kommt.