Samstag, 14. April 2007 19:10
Lesername: Libertas Ecclesiae
Beiträge: 335
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Dienstag, 19. Juni 2007 19:17
Libertas Ecclesiae: Seriosität
Arwen ist zuzustimmen. Die Berufung auf ein Pfarreimitglied wie bei kath.net ist kein seriöser Journalismus. kreuz.net hat die besseren Quellen. [mehr…]
Mittwoch, 30. Mai 2007 12:26
The wind of change blows straight into the face of time, like a stormwind that will ring the freedom bell for peace of mind … [mehr…]
Mittwoch, 30. Mai 2007 11:36
Libertas Ecclesiae: Lehmanns Stil gut getroffen
Eines habe ich nie verstanden:

Warum eigentlich glaubt Lehmann das angekündigte Motu Proprio mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln verhindern zu müssen, wenn es doch laut Studie der DBK in Deutschland angeblich sowieso keine Nachfrage nach solchen Messen im alten Ritus gibt? Wenn es tatsächlich keine Nachfrage nach solchen Messen gäbe, könnte es ihm doch egal sein, ob der Papst ein Motu Proprio veröffentlicht oder nicht. Warum so nervös, Herr Kardinal? Auch die von Ihnen zugegebenermaßen gut beherrschte Beschwichtigungsrhetorik kann Ihre wahren Absichten nicht verschleiern!
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Sonntag, 27. Mai 2007 15:55
Libertas Ecclesiae: Merkwürdige Geheimniskrämerei
Ich schließe mich Babsy vollinhaltlich an.

Warum diese merkwürdige Geheimniskrämerei der Rotarier?

Es geht bei Rotary eben nicht nur um Wohltätigkeit und soziales Engagement, gegen das an sich ja nichts zu sagen ist, es geht vor allem um Karrierismus und das Ausspinnen von Seilschaften. All das steht Geistlichen, insbesondere Bischöfen, nicht gut an.
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Sonntag, 27. Mai 2007 10:03
Libertas Ecclesiae: @ Herrn Stelter
Doppelmitgliedschaften gibt es bei Rotary nicht, so ist kein Rotarier Freimaurer.

Ist diese Regelung neu oder gilt sie nur für Deutschland? Fakt ist jedenfalls, dass Paul Harris und die meisten Rotarier der ersten Generation Freimaurer waren. Das Rotary-Magazin (Mitgliedermagazin der deutschen und österreichischen Rotary-Clubs) hat sich in der Ausgabe April 2004 mit dem Artikel „Von Brüdern und Freunden. Viele Rotarier waren und sind auch Freimaurer“ dieses Themas selbst angenommen. Darin heißt es u. a.: „Zur Zeit der Gründung Rotarys gehörte ein großer Teil der amerikanischen Geschäftsleute einer der zahlreichen maurerischen Vereinigungen an. Die Zugehörigkeit zu beiden Organisationen ist auch heute in den angloamerikanischen Ländern nicht außergewöhnlich und wird weder von den Freimaurern, noch von Rotary International untersagt.“ Zum Zeitpunkt der Gründung des Rotary-Clubs sei „die Verbindung Freimaurer/Rotarier eher die Regel als die Ausnahme gewesen“.

Ich frage mich: Warum ist es in den letzten Jahren in gewissen Kreisen des kirchlichen Establishements in Deutschland so wichtig geworden, Rotarier zu sein? Ja, die Rotary-Mitgleidschaft gehört bei bestimmten Klerikern und ranghohen kirchlichen Würdenträgern heute fast schon zum guten Ton. Warum ist das so? Offenbar deshalb, weil hier ganz offenkundig kirchliche Karrieren gebastelt werden. Bezeichnend auch die mangelnde Distanz gewisser Bischöfe zu Politik, Wirtschaft und Medien. Eine Hand wäscht die andere …
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Freitag, 25. Mai 2007 18:39
Libertas Ecclesiae: Gefährlicher Karrierismus
Das eigentlich Gefährliche an den Rotaryclubs sind weltliches Denken, eine rein diesseitsorientierte Ethik, einseitiger Karrierismus und der damit verbundene Aufbau von Seilschaften. Es steht Geistlichen und besonders Bischöfen nicht gut an, sich hier zu engagieren. Klare Entscheidungungen im Sinne der „Libertas Ecclesiae“ sind wegen politischer und finanzieller Abhängigkeiten der Rotarierbischöfe kaum mehr möglich. [mehr…]
Mittwoch, 23. Mai 2007 17:00
Unsinn! Die Ergänzung neuer Orationen oder die Einfügung von neuen Heiligen bedeutet keinen Eingriff in den Ritus als solchen.

Dass allerdings die Neuherausgabe des Messbuchs von 1970 einen Traditionsbruch darstellt, ist nicht nur eine Prämisse der Traditionalisten, sondern auch Kardinal Ratzingers und jedes vernünftig und objektiv denkenden Menschen.
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Mittwoch, 23. Mai 2007 16:36
Das sollte man nicht tun, weil wir es dann mit drei Riten zu tun hätten.

Man muss den ersten Schritt vor dem zweiten tun.
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Mittwoch, 23. Mai 2007 16:27
Libertas Ecclesiae: @ Maledica
Da rennen Sie und Dr. Berger bei mir eigentlich offene Türen ein.

Es hat ja schließlich niemand behauptet, dass es zu einer flächendeckenden oder breitenwirksamen Rückkehr der klassischen Liturgie kommen werde.

Es geht nur darum, ob die klassische Liturgie durch ein päpstliches Schreiben großzügiger und unverkrampfter zugelassen werden soll.

Nun tut Dr. Berger aber so, als sei eine großzügigere Zulassung der klassischen Liturgie – was ja immerhin ein persönliches Anliegen des Papstes ist – nicht so wichtig und eine „Reform der reformierten Liturgie“ vordringlicher.

Warum das eine gegen das andere Ausspielen? Warum nicht beides tun? Die klassiche Litugie großzügiger zulassen und die neue Liturgie nach Maßgabe der alten reformieren?

Im übrigen muss eine großzügigere Zulassung der klassischen Litugie nicht immer nur von der Piusbruderschaft her interpretiert werden.
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Mittwoch, 23. Mai 2007 16:06
Libertas Ecclesiae: @ Maledica
So,
was hat er denn geschrieben gegen die Messe aller Zeiten!?
Oder wars nur gegen die Piushanseln, welche niemand anderes außer sich als katholisch gelten lassen.
Also was hat er geschrieben, mit Beleg bitte


Lesen Sie doch bitte erst einmal genau, was ich geschrieben habe, bevor Sie nach dem Beleg fragen. Ich schrieb:

Jetzt geht er auch auf Distanz zur alten Messe, wie man in „Theologisches“ lesen kann.

Also, die jüngste Ausgabe von „Theologisches“ ist der Beleg. Nachlesen können Sie dies im Editorial unter

http://theologisches.net/Theol2-3.2007.pdf
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Mittwoch, 23. Mai 2007 15:29
Libertas Ecclesiae: Dr. Angelicus
Wie steht eigentlich Msgr. Prof. Dr. Rudolf Michael Schmitz vom Institut Christus König und Hoherpriester zu dieser ganzen Angelegenheit? [mehr…]
Mittwoch, 23. Mai 2007 15:03
Libertas Ecclesiae: Gesinnungswandel des Dr. Berger
Wollte sich dieser Dr. David Berger vor einigen Jahren nicht zum Vorsitzenden des Vereins „Pro Missa Tridentina“ wählen lassen?

Jetzt geht er auch auf Distanz zur alten Messe, wie man in „Theologisches“ lesen kann. Damit hat er die bisherige Ausrichtung dieser Zeitschrift verändert. Was hat ihn zu seinem Gesinnungswandel veranlasst? Verletzte Eitelkeit? Karrieredenken?
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Mittwoch, 9. Mai 2007 15:09
Libertas Ecclesiae: @ Dr. Christoph Heger
Mir ist durchaus bewusst, dass Bischof Mixa oder die anderen von mir genannten keineswegs so „konservativ“ sind, wie sie in einer gewissen Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Deswegen hatte ich auch geschrieben: die sogenannten „konservativen“ Bischöfe.

Es ist natürlich besonders bedauerlich, dass sie in gewissen Kreisen einen solchen Ruf genießen, dem sie aber zumindest in puncto Liturgie keineswegs gerecht werden.

Was hat es eigentlich mit jenem ominösen Brief auf sich, der von allen deutschen Bischöfen unterschrieben worden sein soll? Gibt es dafür noch andere Quellen?
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Montag, 7. Mai 2007 18:56
Libertas Ecclesiae: Diskussion auf das Wesentliche konzentrieren
Es ist wenig zielführend, würde man die Diskussion hier auf die Frage einer Ergänzung und Anreicherung der Liturgie von 1962 mit neueren Heiligen und/oder weiteren Präfationen konzentrieren. Ich glaube, das ist jetzt nicht wirklich das Problem in der katholsichen Kirche.

Zunächst einmal sollte alles für eine Gesundung des neuen Ritus (im eigentlichen Sinne einer echten „Reform der Reform“ desselben) getan werden, und das beste Heilmittel dafür ist natürlich das „Urmeter“ der katholischen Liturgie, nämlich die überlieferte Form der römischen Messe in ihrer jetzt approbierten Form mit den liturgischen Büchern von 1962.

Alles weitere (neue Heilige etc.) wird man dann sehen. Aber warten wir das erst einmal ab und machen wir nicht den zweiten Schritt vor dem ersten!
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Montag, 7. Mai 2007 18:45
Libertas Ecclesiae: Allgemeinplätze
Das „Wort“ Algermissens verliert sich leider in wenig konkreten Allgemeinplätzen. Wie hier schon erwähnt wurde, ist auch kein direkter Bezug zum Evangelium vom 5. Sonntag der Osterzeit erkennbar, was ja bei der Veröffentlichung eines „geistlichen Wortes“ zu diesem Tag Sinn machen würde. Ein konkreter Anlass, warum Algermissen also gerade jetzt über das „Durchstehen notwendiger Konflikte“ öffentlich sinniert, ist nicht erkennbar. Die Frage erscheint durchaus berechtigt: Auf was zielt der Bischof von Fulda eigentlich ab? [mehr…]
Montag, 7. Mai 2007 18:31
Noch so eine Frage: Wer erwartet eigentlich eine 90-Jahr-Feier von irgendwas?

In Fatima selbst wird der 90. Jahrestag der Erscheinungen feierlich begangen. Dort wird zu diesem Anlass sogar eine neue Basilika eingeweiht (deren Baustil alles andere als Sakralität ausstrahlt).

Warum gerade dieses 90. Jubiläum so wichtig ist, kann ich allerdings auch nicht ganz verstehen.
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Sonntag, 6. Mai 2007 21:38
Libertas Ecclesiae: Zur Klarstellung
Eine „Reform der Reform“ kann m. E. nur den neuen Ritus betreffen, da der alte ja nicht reformiert wurde.

Es muss betont werden, dass eine Ergänzung der Liturgie von 1962 mit neueren Heiligen und die Anreicherung mit weiteren Präfationen keinen grundsätzlichen Eingriff in den Ritus als solchen bedeuten würde – im Gegensatz zur großen Liturgiereform von 1969. Eine sinnvolle Ergänzung wäre natürlich grundsätzlcih zu begrüßen, müsste jedoch behutsam und einheitlich von der zuständigen kirchlichen Autorität verfügt werden.

Aber bevor man jetzt über Ergänzungen am alten Ritus nachdenkt, sollten sich Papst und Bischöfe erst einmal um die neue Messe kümmern und ihr das „Urmeter“ zurückgeben, wie es Paul Badde ausgedrückt hat, einen inneren Maßstab für eine korrekte und traditionsorientierte Zelebration der neuen Liturgie.
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Sonntag, 6. Mai 2007 12:05
Einverstanden! Allerdings fragt sich, warum die Sache mit dem Motu Proprio dann monatelang öffentlich lanciert wird, und zwar nicht zuletzt von engen Vertrauten des Papstes höchstselbst wie zum Beispiel Kardinal Bertone. Das kann doch nicht in des Papstes Interesse sein. [mehr…]
Sonntag, 6. Mai 2007 09:32
Libertas Ecclesiae: Wozu noch länger warten?
Eine interessante Diskussion zwischen Benedikt und Bernardo, für beide Positionen spricht einiges, doch ich neige eher zur Meinung Bernardos.

Wozu ist der Papst denn Papst, wenn er von seiner „Richtlinienkompetenz“, um hier einmal einen politischen Begriff aufzugreifen, keinen Gebrauch macht? Ein Politiker sucht sich übrigens auch nur solche Minister aus, die auch bereit sind, sein Richtlinien umzusetzen und nicht dagegen opponieren.

Das Wort „Motu Proprio“ heißt doch so viel wie „aus eigenem Antrieb“. Wenn der Papst aber das, was offenbar sein eigener Antrieb ist, zugunsten der „Meinung“ anderer Kirchenfürsten zurückhält, kann das durchaus als Schwäche gedeutet werden.

Ich finde es überhaupt befremdlich, dass die Publikation des MP zunächst von sogenannten Vatikanisten wochen-, ja monatelang öffentlich lanciert und dann durch Kardinal Bertone sogar quasi offiziell bestätigt wird, um dann kleinlaut zurückgenommen zu werden aufgrund massiver Widerstände, die dem Papst ja zuvor schon bekannt waren. Das ist einfach kein guter Stil. Wenn das MP nicht durchsetzbar ist, hätte man es vom Vatikan aus auch nicht öffentlich lancieren dürfen. Will aber der Papst es dennoch publizieren, dann sollte er nicht länger damit zuwarten. Sonst trägt er tatsächlich zu einem Verlust seiner Glaubwürdigkeit und seiner Autorität bei.

Ein Kardinal Lehmann wird sich mit Sicherheit auch nicht in einem Jahr oder später von Sinn und Notwendigkeit des MP überzeugen lassen. Wozu also noch länger warten?
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Samstag, 5. Mai 2007 18:31
Libertas Ecclesiae: Worum es eigentlich geht
Es versteht sich von selbst, dass Priester für ihren wichtigen Dienst in der Kirche geeignet sein müssen, egal, ob sie nun Inländer oder Ausländer sind.

Hier geht es aber um etwas ganz anderes: Die Ablehnung zusätzlicher Priester, die ja tatsächlich vorhanden sind, ist in weiten Teilen rein ideologisch motiviert.

Diese Ablehnung betrifft übrigens nicht nur geeignete ausländische, sondern auch inländische Priester, die beispielsweise auf einer Durchreise oder im Urlaub keine hl. Messe feiern dürfen, wenn dort „Wort-Gottes-Feiern“ von Laien fest etabliert sind.

Lieber Eucharistiefeiern absagen, als vorhandene Priester zu nehmen!

Hierin zeigt sich ganz unverblümt ein Kirchen- und Priesterbild, das der katholischen Kirche diametral entgegengesetzt ist.
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Samstag, 5. Mai 2007 17:17
Libertas Ecclesiae: „Alle“ Bischöfe?!
In dem Artikel heißt es, daß alle deutschen Bischöfe einen gemeinsamen Brief an den Papst unterschrieben hätten: „Wir wollen das Motu Proprio nicht.“

Kann das wirklich stimmen? Warum werden die Gläubigen nicht offiziell über diese Vorgänge informiert? Warum wird der „gemeinsame Brief“ unserer Oberhirten nicht veröffentlicht?

Gibt es nicht mehrere Strömungen bzw. differenziertere Sichtweisen innerhalb der Deutschen Bischofskonferenz? Was ist mit den sogenannten „konservativen“ Bischöfen Mixa, Müller, Meisner und Hanke? Letzter hatte sich doch zuletzt überraschend positiv zur alten Messe geäußert:

Überraschend hat sich aus den Reihen der Deutschen Bischofskonferenz, die einer liberalen Neuregelung eher skeptisch gegenübersteht, der Novize hervorgewagt. Gregor Maria Hanke, seit Dezember Bischof von Eichstätt, begrüßte „eine neue Offenheit für das reiche liturgische Erbe der Kirche“. Er wünsche sich „einen unbefangeneren Umgang mit der Alten Messe“. (Süddeutsche Zeitung vom 3. Januar 2007, Seite 13)

Wie kann es sein, dass sich Bischof Hanke jetzt plötzlich gegen die Alte Messe ausgesprochen haben soll? Hat ihn der Große Vorsitzende etwa unter Druck gesetzt? Was für ein Spiel wird hier eigentlich gespielt???
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Samstag, 5. Mai 2007 08:57
Libertas Ecclesiae: Die Zeit drängt
Leser „Sirilo“ schrieb am 2. Mai an anderer Stelle:

Laut Herrn Badde befindet sich das neue Magazin [Vatikan] „auf Tuchfühlung mit dem Vatikan“. Wenn diese „Tuchfühlung“ von der Qualität Baddescher Voraussagen des Motu Proprio bezügl. der Alten Liturgie ist, dann lohnt es sich wohl nicht, das Magazin zu abonnieren, denn dann hat es wohl zu viel faktenlose Spekulationen zum Inhalt …

Herr Badde hatte kurz vor Ostern in der „Welt“ geschrieben, das „Motu Proprio“ „sehr bald, wohl noch in der österlichen Zeit“ veröffentlicht werde:

http://www.welt.de/…ischen_Liturgie.html

Nun ja, die „österliche Zeit“ dauert offitziell noch bis Pfingsten. Das sind jetzt noch drei Wochen.

Sollte das MP nicht (mehr) erscheinen, wird sich Herr Badde erklären müssen!
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Mittwoch, 2. Mai 2007 18:49
Libertas Ecclesiae: @ Gotthard
Welch besonders sündige Gruppe sind Motorradfahrer?
Warum sollten Motarradfahrer ein Grund sein, gegen die Liturgievorschriften zu verstoßen?


Hab ich nicht behauptet.

Die Verwendung eines Rades in der Predigt kann kein solcher Verstoß sein.

Ist aber total albern und gehört nicht in eine hl. Messe.

Eine Segnung der Motorräder – und ihrer Fahrer bzw der Fahrer mit ihren Boliden – nach der Messe wird von der Liturgieinstruktion nicht berührt.

Nach dem Gottesdienst hieß es wie immer „Wasser marsch!“: Pfarrer Schneider schritt zur Segnung der Fahrer und ihrer Motorräder.

Ob diese Wortwahl der Segnung angemessen ist?

Scheinbar wird in der Kirche jede Albernheit toleriert. Aber wehe, jemand will die Messe im überlieferten Ritus feiern! Da hört der Spaß dann plötzlich auf!

PS. Gibt es eigentlich auch tridentinische Biker?
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Mittwoch, 2. Mai 2007 16:45
Ich finde es ja gut, dass man den Motorardfahrern pastoral entgegenkommen möchte, ich hoffe nur, dass vor diesen Hl. Messen das Bußsakrament angeboten wird

Ich habe grundsätzlich auch nichts gegen pastorales Entgegenkommen für Motorradfahrer. Allerdings wäre nicht nur zu hoffen, dass vor diesen Hl. Messen das Bußsakrament angeboten wird, sondern auch, dass diese Messen als solche auch würdig und gemäß „Redemptionis Sacrementum“ gefeiert werden.

Was sollen beispielsweise die Showeinlagen mit dem Rad und das Gedöns mit dem Weihwasser? Das mit der „Extraportion Weihwasser“ und dem „Wasser marsch!“ trägt ja nicht gerade zum notwendigen Respekt vor den Sakramenten oder anderen heiligen Dingen bei.
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Mittwoch, 2. Mai 2007 15:05
Libertas Ecclesiae: @ Genoveva + Typ
Die Einführung der Landessprachen in der Litugie nach 1965 wurde sehr häufig mit archäologistischen Argumenten begründet. Jetzt sollte die Liturgie nach einer angeblich 1500-jährigen Fehlentwicklung endlich wieder „verständlich“ werden (als wären die Menschen 1500 Jahre lang so dumm gewesen, einer Liturgie anzuhängen, die sie gar nicht verstanden haben).

Genau diese heute weit verbreitete Pseudoargumentation wird von P. Lang gründlich widerlegt.

Alle Kulturen kennen eine eigene Kultsprache, die sich von der Alltagssprache abhebt. Nur die Praxis des Novus Ordo genügt diesem Anspruch in weiten Teilen nicht.

Aber seltsam ist doch, dass sich unsere Kirchen trotz aller „Verständlichkeit“ und „Aufgeschlossenheit“ so mancher Pfarrer immer weiter leeren.
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Dienstag, 1. Mai 2007 10:28
Libertas Ecclesiae: @ stat crux
So wie es unter den Befürwortern der Liturgiereform (mind.) zwei Strömungen gibt, Beter und Ideologen, so gibt es auch bei den Traditionalen beiderlei: Beter und Ideologen. Die Beter beider „Lager“ müssten sich gegen die Ideologen beider Lager verständigen. Das würde der Liturgie dienen.

Da haben Sie vollkommen recht. Hüten wir uns vor jedem Fanatismus.

Allerdings ist es in der Praxis oft so, dass traditionsverbundene Gläubige pauschal als Fanatiker und Ideologen abqualifiziert werden nur aufgrund der Tatsache, dass sie die überlieferte Form der Messe bevorzugen. Das ist nicht fair.

Hier müssen noch viele Vorurteile überwunden werden.
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Montag, 30. April 2007 14:56
Libertas Ecclesiae: Guido Horst
war als Chefredakteur ein dezidierter Gegner der überlieferten Liturgie. Hat er jetzt unter dem Einfluss von Paul Badde eine Kehrtwende vollzogen?

Wenn ich richtig informiert bin, steht Horst der Bewegung „Communione e Liberazione“ nahe, teils ganz gut und sehr ansprechend, teils aber auch etwas eigenartig.

Horst und Badde wussten übrigens ganz genau, dass das „Motu Proprio“ zur alten Messe noch in dieser österlichen Zeit erscheinen wird. Nun ja, offiziell dauert diese noch bis zum Pfingstfest, das sind jetzt noch genau 27 Tage. Der Countdown hat begonnen.

Sollte das MP allerdings doch nicht (mehr) erscheinen, sollten die beiden Vatikanisten das ihren Lesern plausibel erklären.
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Mittwoch, 18. April 2007 21:19
Libertas Ecclesiae: Neoklassiker
stat crux schrieb: Vielleicht zelebriert der Papst gelegentlich selbst eine „alte Messe“ und hält dazu eine Predigt. Auch das würde dem Anliegen der „Neoklassiker“ schon helfen.

Der Begriff Neoklassiker gefällt mir! Klingt zumindest positiver als „Traditionalisten“.
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Mittwoch, 18. April 2007 15:15
http://www.kath-kirche-graz.org/inhalt_artikel.asp?Nr=9&Artikel=i…

Mich würde auch einmal interessieren, wann und wo genau der damalige Kardinal Ratzinger diese Formulierung benutzt hat und wo dies belegt ist.
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Mittwoch, 18. April 2007 07:09
Libertas Ecclesiae: Klassisch-römischer Stil
Als klassischen römischen Ritus bezeichnet man den alten lateinischen Ritus der katholischen Kirche. Er wurde früher auch als tridentinischer Ritus bezeichnet. Der Ritus ist jedoch weit älter als das Konzil von Trient. Er wird nach einer Empfehlung vom damaligen Kardinal Joseph Ratzinger als „klassisch-römischer Stil“ bezeichnet. [mehr…]
Sonntag, 15. April 2007 17:15
Libertas Ecclesiae: Rituale fassen das Unfassbare
Interessanterweise liegen die kirchenfernen Medien in dieser hier diskutierten Frage der Wahrheit sehr nahe:

„Religion und Ritus gehören zusammen“, schreibt Matthias Dobrinski in der Süddeutschen Zeitung vom 6. April 2007. „Das Christentum wäre ohne Riten eine blutleere Erzählung, bestenfalls eine Sammlung von Lebensweisheiten. Rituale bieten Geborgenheit. Wer sie feiert, tut das in einer weltweiten Gemeinschaft, deren Vorfahren schon vor 1500 Jahren in ähnlicher Form Jesu Tod verkündeten und seine Auferstehung priesen. Rituale fassen das Unfassbare; ihre Theatralik und Poesie lassen ahnen, welche Wirklichkeit hinter der Wahrnehmung stecken könnte … Rituale waren eine Zeitlang aus der Mode. Vergleichbares geschah in den Kirchen, wo die Gottesdienste dann manchmal zu merkwürdigen Veranstaltungen mutierten, mit liturgischem Tüchertanz um den Altar und Fürbitten, die die Gläubigen auf bunte Zettel schreiben und an dürre Zweiglein spießen mussten. Inzwischen geht die Klage nach dem Verlust der Form um, und auch diese Entwicklung hat die Kirchen eingeholt … Papst Benedikt hat angeregt, die Messe häufiger auf Latein zu feiern – der Glaube erschließt sich für den Papst auch über die Schönheit der Form. Dadurch sehen sich die Anhänger der alten Tridentinischen Messe bestätigt; sie hoffen darauf, dass der Papst demnächst die bis in die Mitte der sechziger Jahre hinein gültige Form wieder allgemein erlaubt …“

Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 6. April 2007, Hervorhebung von mir
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Sonntag, 15. April 2007 09:46
Libertas Ecclesiae: Treffen im Apostolischen Palast?
Wenn nicht der Geburtstag des Hl. Vaters Anlass dieses Treffens war, könnte es vielleicht um das berühmte Motu Proprio gegangen sein. Das wäre ja mal was … [mehr…]
Sonntag, 15. April 2007 07:33
Es ist Unsinn, darüber zu spekulieren, ob Bischof Mixa als Nachfolger von Kardinal Wetter nach München-Freising wechseln könnte. Erstens hat er schon einen Wechsel vollzogen, von Eichstätt nach Augsburg, zweitens ist es grundsätzlich fragwürdig und kirchenrechtlich bedenklich, wenn Bischöfe so ohne weiteres von einem Bistum zum anderen transferiert werden. Das sollte es nur in absoluten Ausnahmesituationen geben. Auch ist es extrem unwahrscheinlich, dass Bischof Müller von Regensburg nach München wechselt. Der Idealfall wäre, dass man einen jungen, rechtgläubigen Diözesanpriester aus dem Erzbistum München und Freising zum Oberhirten ernennt, der mit der Lage vor Ort vertraut ist und über entsprechende Führungsqualitäten verfügt, der aber einer breiteren Öffentlichkeit nicht unbedingt bekannt sein muss. [mehr…]
Samstag, 14. April 2007 19:54
Genau darin besteht doch der Denkfehler: Hier wird ein falsches Leistungsdenken vorausgesetzt, das die meisten Frauen ja gar nicht wollen (siehe Beitrag von Leser matt). Sie werden dazu gezwungen. Und eine Politik, die das unterstützt und noch ausbauen möchte, ist schlicht familienfeindlich. [mehr…]
Samstag, 14. April 2007 19:14
Libertas Ecclesiae: Staatskirche?
Wenn man das alles liest, könnte man meinen, wir hätten in Deutschland eine Staatskirche. Es ist traurig, wie die Bischöfe ihren Augsburger Amtsbruder Mixa im Regen stehen lassen und sich einmal mehr hinter ihrem Großen Vorsitzenden verschanzen. [mehr…]
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