Libertas Ecclesiae
Erstellt: 19:10:52 | Samstag, 14. April 2007
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390 Lesermeinungen
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Ein nächtliches Telephonat
#13   Libertas Ecclesiae   17:36:47 | Donnerstag, 19. November 2009
Besser als Walter der Kasper
wäre GLM allemal.
Kaspers Christologie und Ekklesiologie sind hanebüchen.
Redaktion benachrichtigen Ein nächtliches Telephonat
#11   Libertas Ecclesiae   16:08:20 | Donnerstag, 19. November 2009
Ein guter Nachfolger
marienkind hat geschrieben: mathild: Ein Rätsel das der Papst solch einen Kardinal um sich duldet!
Nicht mehr lange. Die Zeit dieses Wolfs im Schafspelz läuft aus. Gott sei Dank. Wir sollten jetzt schon um einen guten Nachfolger beten!!!
Gerhard Ludwig Müller???
Redaktion benachrichtigen Klickbetrüger-Webseite aus dem Haus ‘kath.net’
#30   Libertas Ecclesiae   17:21:58 | Dienstag, 10. November 2009
Kirchliche Umschau
Die KU ist zwar kein offizielles Organ der FSSPX, steht dieser jedoch inhaltlich sehr nahe. Der Redaktionssitz befindet sich laut Impressum beim St.-Theresien-Gymnasium in Ruppichteroth, das von der FSSPX betrieben wird:
www.kirchliche-umschau.de/impressum.htm
Diese Tatsachen dürften Herrn Noé wohl bekannt sein.
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#25   Libertas Ecclesiae   16:46:43 | Dienstag, 10. November 2009
Pecunia non olet
Kath.net wirbt ja auch schon mal für den Sarto-Verlag oder für die FSSPX-nahe „Kirchliche Umschau“:
kath.net/werbung/kumschau.jpg
Pecunia non olet, oder wie???
Redaktion benachrichtigen Offen, ehrlich und herrlich schweinisch
#9   Libertas Ecclesiae   11:52:49 | Donnerstag, 30. Juli 2009
@ Anmut
Hat Sexualität nicht auch etwas mit gegenseitigem Respekt zu tun?
Redaktion benachrichtigen Offen, ehrlich und herrlich schweinisch
#3   Libertas Ecclesiae   11:34:52 | Donnerstag, 30. Juli 2009
Christliches Menschenbild?
Wo bleibt das christliche Menschenbild bei dieser Art von Beratung? Wissen die Beraterinnen des „Sozialdienstes“ nicht, das Sexualität etwas mit Personalität zu tun hat? Was hier geschieht, ist unverantwortlich.
Redaktion benachrichtigen Klerikale Plaudertasche + …
#8   Libertas Ecclesiae   10:30:34 | Sonntag, 19. Juli 2009
Modezwang und liberalistische Versektung
Was regt Ihr Euch künstlich darüber auf, dass Frauen, die sich der Piusbruderschaft verbunden fühlen, in der Regel Röcke tagen? Was soll eigentlich so schlimm oder gar zwanghaft dabei sein?
Wenn man sich heute die jungen Mädchen auf der Straße anschaut, herrscht doch ein viel größerer Zwang zur Uniformität vor. Die sehen doch fast alle gleich aus: knallenge Jeans, schulterfreie Shirts etc. – und das alles im Namen einer vorgeblichen Liberalität und Selbstbestimmung. Aber fast niemand merkt es. Liberalistischer Totalitarismus nenne ich das, oder besser liberalistische Versektung der Gesellschaft. Da brauchen wir keine Kleiderordnung mehr. Die Leute machen es von alleine.
Redaktion benachrichtigen Anschluß an die „aktuelle Theologie“?
#24   Libertas Ecclesiae   18:43:58 | Donnerstag, 9. Juli 2009
@ gunther maria michel
S. E. Gerhard Ludwig Müller ist bereits seit 2002 (sic!) Bischof von Regensburg. Warum hat er sich dann 2003, 2004, 2005, 20006, 2007 und 2008 nicht für die Priesterweihen in Zaitzkofen interessiert? Seine Hirtensoge hätte schon in all diesen Jahren der Piusbruderschaft gelten sollen.
Ausgerechent da, wo der Papst die Exkommunikation der vier Pius-Bischöfe zurückgenommen hat, macht er ein Drama daraus, anstatt den Piusbrüdern die Hand auszustrecken.
Und sein Diözesanklerus hätte auch in weiten Teilen theologischen Nachhilfeunterricht nötig.
Redaktion benachrichtigen Anschluß an die „aktuelle Theologie“?
#11   Libertas Ecclesiae   17:30:29 | Donnerstag, 9. Juli 2009
@ Gotthard
Ja eben drum. Warum soll dann jetzt in Regensburg eine Spaltung der Ortskirche drohen, wenn diese Männer weder aus der Diözese noch aus Deutshcland stammen?
Redaktion benachrichtigen Anschluß an die „aktuelle Theologie“?
#7   Libertas Ecclesiae   16:45:53 | Donnerstag, 9. Juli 2009
Theologischer Nachhilfeunterricht?
Bischof Gerhard Ludwig Müller sollte mal lieber seinem Amtsbruder und Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, theologischen Nachhilfeunterricht erteilen. Der hätte es viel nötiger als die Piusbrüder, beispielsweise was die Kreuzestheologie betrifft:
www.gloria.tv/?media=25131
Redaktion benachrichtigen „Unser Bischof Müller braucht sich bei uns nicht mehr sehen lassen“
#27   Libertas Ecclesiae   23:34:44 | Samstag, 27. Juni 2009
@ wassers
Sie wissen doch gar nicht, ob Bischof Müller die Sache mit den Maltesern persönlich angeordnet hat. Bei aller konstruktiven Kritik, das kann ich mir einfach nicht vorstellen. Dieser Maltesermann sagte laut Focus-Artikel wörtlich: „die Diözese hat uns geraten, nicht zu helfen“. Bischof Müller müsste der Sache nachgehen und prüfen lassen, wer aus seinem Ordinariat diese menschenverachtende Anordnung getroffen hat und entsprechende Disziplinarmaßnahmen vornehmen, denn die Pflicht zu helfen gilt für jeden Menschen. Man muss die Piusbrüder nicht mögen, aber auch sie haben eine Menschenwürde.
Redaktion benachrichtigen Bayrische Volksschule mit neuem Namen + …
#35   Libertas Ecclesiae   17:33:43 | Mittwoch, 24. Juni 2009
@ No Comment
Auf der Homepage der Diözese Regensburg findet sich ein kath.net-Artikel von Dr. Otterbeck:
www.bistum-regensburg.de/default.asp?op=show&id=347…
Da wird sich Herr Noé aber ärgern.
Der kreuz.net-Artikel auf Kathpetia ist inzeischen auch gelöscht worden.
Seltsame Vorgänge.
Redaktion benachrichtigen Bayrische Volksschule mit neuem Namen + …
#32   Libertas Ecclesiae   16:41:08 | Mittwoch, 24. Juni 2009
@ No Comment
Aber weshalb wurden die Beiträge von Otterbeck auf kath.net von Herrn Noé gelöscht? Doch nicht deshalb, weil sie zu anstrengend waren!?
Redaktion benachrichtigen Der Vatikan hat kein Problem mit den Priesterweihen
#11   Libertas Ecclesiae   18:32:47 | Dienstag, 16. Juni 2009
@ RT73
Ein bisschen lächerlich ist die Sache schon. Die Bischöfe haben sich 30 Jahre lang nicht um die Priesterweihen der FSSPX geschert und jetzt, da eine Einigung mit Rom in greifbarer Nähe ist, bricht alles in Panik aus.
Vielleicht ist genau dies des Pudels Kern: Die Bischöfe haben Angst vor einer Einigung. Über Nacht wären alle Häuser und Kapellen der Bruderschaft legitime Einrichtungen der katholischen Kirche, die eine gewisse Exemption gegenüber den Diözsanbischöfen genießen würden. Es geht den Bischöfen offenbar mehr um die Macht, die sie dadurch zu verlieren glauben, denn um das Heil der Seelen, daher die offenkundige Panik der Bischöfe Algermissen, Bode, Jaschke etc.
Redaktion benachrichtigen Ändern wird sich sowieso nichts + …
#15   Libertas Ecclesiae   10:13:44 | Dienstag, 16. Juni 2009
@ clarissa colonia
Die Weihen würden heuer im üblichen Rahmen gespendet“, läßt Schmidberger verlauten – und Recht hat er damit: Der „übliche Rahmen“ ist die bisher kein einzig Mal vorliegende Erlaubtheit solcher Weihen …
Und was sagt uns das jetzt? Wir wissen doch seit dreißig Jahren, dass diese Weihen „nicht erlaubt“ sind. In rechtlicher Hinsicht ist keine neue Situation eingetreten. Wo aber war die episkopale Empörung ob der gespendeten Weihen in den letzten dreißig Jahren?
Außerdem: Es ist getauften Katholiken kirchenrechtlich unter schwerer Sünde streng untersagt, ohne ausdrückliche Erlaubnis des Bischofs sonntags im Bett zu bleiben und den Gottesdienst zu schwänzen. Ein solcher Akt ist eine bewusste Provokation gegen die kirchliche Einheit.
:-!
Redaktion benachrichtigen Sollte man nicht besser Gott für die Gnade der Berufungen danken?
#23   Libertas Ecclesiae   13:31:13 | Montag, 15. Juni 2009
@ HwstVaterAbt
Um keine unnötigen Irritationen im Vatican und keine Peinlichkeiten für den Hl. Vater hervorzurufen, sollten die zuständigen Oberen der geschätzten Piusbruderschaft einfach höflich und vor allem RECHTZEITIG bei den weisungsbefugten Stellen des Hl. Stuhls kurz nachfragen und nicht einfach drauf los weihen. Etwas mehr Einfühlsamkeit wäre seitens der Piusbruderschaft sicher klug.
Danke, HwstVaterAbt, für diesen Beitrag, dem ich uneingeschränkt zustimme. Gerade weil insbesondere in Deutschland durch eine geradezu feindselige Haltung einiger Bischöfe die Lage sehr angespannt ist, wäre es ein Gebot der Klugheit, wenn die Piusbruderschaft von sich aus die Initiative ergreifen und entsprechende Anfragen bzgl. des weiteren Vorgehens direkekt an den Hl. Stuhl richten würde. Somit wären die Vorwürde der Provokation oder des Rechtsbruchs obsolet. Und die Bischöfe Bode oder Algermissen würden ziemlich alt aussehen.
Redaktion benachrichtigen Sollte man nicht besser Gott für die Gnade der Berufungen danken?
#20   Libertas Ecclesiae   13:18:48 | Montag, 15. Juni 2009
@ Pontifex
Ich habe gar nicht geschrieben, dass der Bischof von Aachen mir Rechenschaft über seine Tätigkeiten ablegen muss.
Ich stelle nur fest, dass bereits am 3. Mai eine Priesterweihe von einem Piusbischof in Frankreich vorgenommen wurde und am 16. Mai in Kloster Reichenstein (Bistum Aachen) eine Kirchenweihe. Damals hat niemand von einem Affront gegen die kirchliche Einheit gesprochen. Warum tun dann aber einige Bischöfe erst jetzt so, als sei die Weihe einer kleinen Kapelle in Fulda oder die angekündigten Priesterweihen in Zaitskofen etwas völlig Überraschendes und eine bewusste Provokation? Wie gesagt, den Präzedenzfall hatten wir schon Anfang Mai.
Redaktion benachrichtigen Sollte man nicht besser Gott für die Gnade der Berufungen danken?
#9   Libertas Ecclesiae   11:54:55 | Montag, 15. Juni 2009
Komisch
Als Kloster Reichenstein am 16. Mai eingesegnet wurde, hat Bischof Mussinghof nicht von einem die Einheit der Kirche gefährdenden Akt gesprochen und auch nicht in Rom um Klärung nachgefragt. Haben die deutschen Bischöfe diese Einweihung etwa verpasst?
Redaktion benachrichtigen Sollte man nicht besser Gott für die Gnade der Berufungen danken?
#6   Libertas Ecclesiae   11:42:48 | Montag, 15. Juni 2009
Theologische Gespräche
Gibt es denn etwas Neues über die jetzt bald beginnenden theologischen Gespräche zwischen Vertretern des Hl. Stuhls und der Bruderschaft?
Redaktion benachrichtigen Wieder einmal zeigt er sein wahres Gesicht
#285   Libertas Ecclesiae   12:15:09 | Sonntag, 14. Juni 2009
Kindisch
Bischof Algermissen führt sich auf wie ein trotziger kleiner Junge, der Angst hat, dass man ihm sein Spielzeug wegnimmt. Das ist einfach lächerlich. In welcher Zeit leben wir eigentlich? In Fulda gibt es seit 30 Jahren eine Kapelle der Piusbruderschaft. Hat das Bischof Algermissen nicht gewusst? Jetzt will er den Gläubigen verbiten, diese Gottesdienste zu besuchen. In Anbetracht der Tatsache, dass in Fulda über 80 Prozent der Katholiken überhaupt nicht mehr zur Kirche gehen, erscheint das geradezu grotesk.
Redaktion benachrichtigen Schwach mit den Starken und stark mit den Schwachen
#8   Libertas Ecclesiae   21:32:21 | Mittwoch, 3. Juni 2009
@ Parmenas
Wie meinen Sie das?
Redaktion benachrichtigen Über diesen Clown darf man nicht lachen
#102   Libertas Ecclesiae   21:17:26 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Unverständlich
Dieser Volksaltar, der auf Bild Nr. 9 zu sehen ist, passt genauso gut in die altehrwürdige Kathedrale wie das Papageienkostüm zu einem Bischof.
Menschenskinder, wo leben wir eigentlich? Es ist völlig unverständlich, dass so etwas auch im 41. Jahr nach 1968 den Gläubigen immer noch zugemutet wird.
Redaktion benachrichtigen Über diesen Clown darf man nicht lachen
#49   Libertas Ecclesiae   18:39:03 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Ein Bishcof müsste eigentlich wissen,
ob Farbwahl, Shcnitt und Muster der liturgischen Gewandung dem Geschehen am Altar angemessen ist.
Möge der Vorfall dem neuen Bischof von Trier eine Lehre sein, und möge er sich zukünftig an der Tradition orientieren.
Redaktion benachrichtigen Es gibt keine Liturgie-Mißbräuche
#55   Libertas Ecclesiae   21:54:27 | Dienstag, 2. Juni 2009
pamino
Hallo? Wo bleibst Du?
Redaktion benachrichtigen Es gibt keine Liturgie-Mißbräuche
#51   Libertas Ecclesiae   19:41:41 | Dienstag, 2. Juni 2009
@ pamino
Und was sagt uns das jetzt?
Redaktion benachrichtigen Es gibt keine Liturgie-Mißbräuche
#38   Libertas Ecclesiae   08:10:26 | Dienstag, 2. Juni 2009
Unterschiedliche Wahrnehmung
Eines verstehe ich nicht: Die Piusbruderschaft spricht davon, dass es am 13. Mai zu einem Gespräch mit Bischof Müller gekommen sei, bei dem „in freundschaftlicher Atmosphäre Argumente ausgetauscht und Missverständnisse ausgeräumt“ werden konnten.
Nach den aktuellen Interview-Äußerungen von Bischof Müller scheint es jetzt aber noch mehr Missverständnisse zu geben als vorher. Was also hat das Gespräch eigentlich gebracht?
Bemerkenswert ist immerhin, dass ein deutscher Diözesanbischof überhaupt mit den Piusbrüdern persönlich gesprochen hat. Das zumindest ist ein kleiner Fortschritt.
Allerdings sollte sich Bischof Müller einmal ein realistisches Bild von der Lage seiner Diözese machen. Es geht nicht um irgendwelche schwerwiegenden liturgischen Missbräuche, sondern um das alltägliche Mittelmaß, das die Gläbigen aus der Kirche treibt.
Redaktion benachrichtigen Es gibt keine Liturgie-Mißbräuche
#3   Libertas Ecclesiae   20:04:52 | Montag, 1. Juni 2009
Klärungsbedarf
Die Vorwürfe, die da manchmal erhoben werden, daß es Mißbräuche gäbe oder daß der Opfercharakter der Meßfeier quasi geleugnet und ins Dunkel gesetzt würde, die sind ja völlig aus der Luft gegriffen.
Da besteht offensichtlich noch Klärungsbedarf!
Und was die Frage der anstehenden Priesterweihen der Piusbruderschaft betrifft, sollte man jetzt doch nicht päpstlicher sein wollen als der Papst. Bischof Müller hat sich auch in den vergangenen Jahren nicht daran gestört, dass in Zaitzkofen Priesterweihen vorgenommen wurden. Warum dann ausgerechnet jetzt, wo doch der innerkirchkliche Dialog vorangebracht werden soll?
Redaktion benachrichtigen Diakonatsweihen abgesagt?
#12   Libertas Ecclesiae   19:03:28 | Donnerstag, 28. Mai 2009
Lasst doch endlich mal die Piusbrüder in Ruhe!
Bischof Müller sollte sich besser um Frau Demel und um seine eigene diözesane Priesterausbildung in Regensburg kümmern, anstatt sich auf die Piusbruderschaft einzuschießen. Frau Demel ist zehnmal schlimmer als Pater Schmidberger.
Redaktion benachrichtigen Der letzte der Konzils-Mohikaner
#29   Libertas Ecclesiae   20:12:42 | Mittwoch, 27. Mai 2009
@ Sturmius
Bischof Algermissen scheint die von Papst Benedikt beklagte „Hermeneutik des Bruchs“ zu vertreten. Früher galt Fulda einmal als besonders romtreu.
Redaktion benachrichtigen Wozu diente der Zahnputzbecher?
#3   Libertas Ecclesiae   16:34:46 | Dienstag, 26. Mai 2009
Kollar bei evangelischen Landesbischöfen
In den letzten Jahren sieht man zunehmend auch protestantische Religionsdiener und Landesbischöfe im Kollar. Was hat es damit eigentlich auf sich?
Redaktion benachrichtigen Universität Eichstätt weiter ohne Präsident
#44   Libertas Ecclesiae   22:52:40 | Montag, 25. Mai 2009
@ St. Anton
PS: In Eichstätt gibt es 4.500 Studierende – 52 davon studieren Theologie
Nurmehr 52? Das ist nicht gerade viel.
Gemeint ist wohl die Zahl der Studierenden im Diplomstudiengang, also ohne die Lehrämtler. Und wie viele davon sind Priesterkandidaten?
Redaktion benachrichtigen Universität Eichstätt weiter ohne Präsident
#25   Libertas Ecclesiae   21:48:43 | Montag, 25. Mai 2009
@ Mrs. Cologne
Sie haben ja Recht. Die „Süddeutsche“ schreibt, dass es hinsichtlich der finanziellen Forderungen Hütters um Beträge in einer Höhe ging, die selbst die Bezüge von Münchner Uni-Präsidenten übersteigen und den Bischöfen nicht tragbar erschienen:
www.sueddeutsche.de/…yern/233/469786/text/
Da helfen diesem Manager-Theologen seine Thomas-Forschungen wohl auch nichts. Es ist wirklich ein Desaster, wie Bischof Hanke gesagt hat. Um letztgenannten tut mir das Ganze besonders Leid.
Redaktion benachrichtigen Universität Eichstätt weiter ohne Präsident
#2   Libertas Ecclesiae   18:14:09 | Montag, 25. Mai 2009
@ Mrs. Cologne
Prof. Hütter gilt als ausgewiesener Thomas-Kenner. Ob das jetzt – kirchenpolitisch – für oder gegen ihn gesprochen hat, das ist jetzt (auch) die Frage.
Redaktion benachrichtigen Papst in Monte Cassino + …
#17   Libertas Ecclesiae   11:15:08 | Montag, 25. Mai 2009
Außerordentliche Kommunionspender bei Papstmessen
Für mich stellt sich hier eine ganz andere Frage:
Wie wird die Kommunionspendung bei den sonstigen Papstmessen gehandhabt?
Waren jetzt nur in Monte Cassino außerordentliche Kommunionspender eingesetzt worden, sonst aber bei dern Papstmessen nicht?
Und wer ist für den Einsatz der außerordentlichen Kommunionspender verantwortlich? Der päpstliche Zeremonienmeister?
Redaktion benachrichtigen Faustdicker Pharisäismus
#15   Libertas Ecclesiae   14:20:06 | Donnerstag, 21. Mai 2009
Ecclesia Dei in die Glaubenskongregation integriert?
Zollitsch sagt in dem Interview unter anderem auch:
Die zuständige Kommission Ecclesia Dei ist in die Glaubenskongregation integriert worden.
Davon habe ich noch gar nichts gehört. Wann soll dieser Schritt denn vollzogen worden sein? Meines Wissens ist Kardinal Castrillon nach wie vor Präsident von Ecclesia Dei.
Redaktion benachrichtigen Ersatz für den nicht mehr existierenden Antisemitismus + …
#5   Libertas Ecclesiae   10:14:46 | Freitag, 8. Mai 2009
Noch spannender die Frage …
warum Ihr kreuz.net lest und hier quasi rund um die Uhr präsent seid.
Redaktion benachrichtigen Warum lehnten beide Zeitungen ab?
#13   Libertas Ecclesiae   18:21:44 | Montag, 9. März 2009
@ turk
Sucht man nach der Unterschrift Bergers bei der Petition, findet man diese nur noch im Google-Cash, nicht aber auf der aktuellen Liste. Möglicherweise hat er seine Unterschrieft wieder zurückgezoge. Seltsam ist das Ganze aber schon. Welchen Kurs fährt Berger und die Zeitschrift „Theologisches“?
Redaktion benachrichtigen Die deutschen Bischöfe gegen Rom
#79   Libertas Ecclesiae   17:38:00 | Freitag, 6. März 2009
@ Mrs.Cologne
Sie haben ja Recht. So unerwartet ist das eigentlich nicht …
Kathnews meldet ebenfalls, dass die Korrektur der falsch übersetzten Wandlungsworte („für“ alle statt „für viele“) (frühestens) 2011 erfolgen soll:
www.kathnews.de/…-multis-erst-ab-2011
Anlass zu ein wenig Hoffnung? Bis 2011 wird (kirtchenpolitisch) noch viel Tiber in den Rghein fließen müssen … O:)
Redaktion benachrichtigen Die deutschen Bischöfe gegen Rom
#64   Libertas Ecclesiae   17:08:14 | Freitag, 6. März 2009
Keine Einigung über Liturgie-Dokument
Offensichtlich scheint es innerhalb der Bischofskonferenz unerwartet zu theologischen Meinungsverschiedenheiten gekommen zu sein:
www.kathnews.de/…er-liturgie-dokument/
Redaktion benachrichtigen Außerhalb der katholischen Tradition
#172   Libertas Ecclesiae   20:27:00 | Donnerstag, 5. März 2009
@ Fragezeichen
Sie stellen hier die richtigen Fragen! Sehr gut! Danke!
Könnte man diese Fragen nicht einmal direkt an die Deutsche Bischofskonferenz richten?
Redaktion benachrichtigen Außerhalb der katholischen Tradition
#170   Libertas Ecclesiae   20:22:16 | Donnerstag, 5. März 2009
@ karljosef
Soweit ich es richtig verstanden habe, muß die Piusbruderschaft nur akzeptieren, daß VII Konzil rechtmäßig abgehalten worden ist. ( „Keine Räubersyndode“)
Das ist alles.
Aber das haben sie doch:
Wohlgemerkt: Es geht dabei nicht um die Ablehnung des Konzils als rechtmäßige Versammlung der katholischen Kirche!
Wo ist also das Problem, nicht den Dialog mit den Piusbrüdern aufnehmen zu wollen?
Redaktion benachrichtigen Außerhalb der katholischen Tradition
#155   Libertas Ecclesiae   19:39:49 | Donnerstag, 5. März 2009
Mrs.Cologne
Natürlich kann man die Frage stellen, ob der Auftritt in solchen Sendungen wie Kerner sinnvoll ist, aber P. Gaudron hat sich – trotz der widrigen Umstände – doch recht wacker geschlagen.
Wird P. Schmidtberger morgen vor die Kammeras bzw. Mikrofone treten oder nur eine schriftliche Erklärung abgeben?
Redaktion benachrichtigen Außerhalb der katholischen Tradition
#148   Libertas Ecclesiae   19:23:13 | Donnerstag, 5. März 2009
Mrs.Cologne
P. Schmidtberger sollte aber unbedingt einen PR-Berater konsultieren, bevor er vor die Presse tritt.
Redaktion benachrichtigen Außerhalb der katholischen Tradition
#143   Libertas Ecclesiae   19:13:35 | Donnerstag, 5. März 2009
Und sie bewegt sich doch!
Aktuell : : Bischofskonferenz
( 05.03.2009, 18:37 MEZ )
Die deutschen Bischöfe haben in einer Erklärung zum Abschluss ihrer Vollversammlung eine umfassende Erklärung zu Piusbruderschaft abgegeben.
Am morgigen Freitag wird sich der Distriktobere der Piusbruderschaft in Deutschland, Pater Franz Schmidberger, offiziell dazu äußern.
Pressedienst der Priesterbruderschaft St. Pius X.
Quelle: www.fsspx.info/news/
Redaktion benachrichtigen Außerhalb der katholischen Tradition
#136   Libertas Ecclesiae   18:52:50 | Donnerstag, 5. März 2009
Spannende Frage
wer hat die Lufthoheit über dem deutschen Geist des Konzils?
Redaktion benachrichtigen Außerhalb der katholischen Tradition
#126   Libertas Ecclesiae   18:30:56 | Donnerstag, 5. März 2009
Hat Bischof Mixa den Text ebenfalls unterschrieben?
Und Bischof Hanke???
Mich würde wirklich interessieren, wie solche „Konsenspapiere“ zustandekommen. Wenn der Vorsitzende (als primus inter pares, aber mehr eben nicht!) da einen solchen Text diktiert, können doch nicht alle Bischöfe, die anderer Meinung sind, einfach ihren freien Willen aufgeben. Was läuft da eigentlich hinter den Kulissen ab? Wird etwa Druck auf die Abweichler ausgeübt? Wie gerne hätte ich in Hamburg einmal Mäuschen gespielt …
Redaktion benachrichtigen Außerhalb der katholischen Tradition
#98   Libertas Ecclesiae   17:34:55 | Donnerstag, 5. März 2009
@ ecclesia-semper-reformanda
Ja, das waren noch Zeiten, als die Erde noch keine Scheibe war. Als Lektüre empfehle ich mal das hier (die Quelle ist in diesem Zusammenhang sicher unverdächtig):
www.spiegel.de/…,1518,381627,00.html
Redaktion benachrichtigen Außerhalb der katholischen Tradition
#90   Libertas Ecclesiae   17:25:33 | Donnerstag, 5. März 2009
@ ecclesia-semper-reformanda
Und Du hast voll die Ahnung vom finsteren Mittelalter.
Redaktion benachrichtigen Außerhalb der katholischen Tradition
#85   Libertas Ecclesiae   17:22:48 | Donnerstag, 5. März 2009
Logik?
Computer und alles Moderne lehnt die Piusbruderschaft auch ab.
Komisch, wenn es um die neue Liturgie geht, argumentieren die Progressisten genau umgekehrt.
Redaktion benachrichtigen Außerhalb der katholischen Tradition
#80   Libertas Ecclesiae   17:16:26 | Donnerstag, 5. März 2009
Strosack + caritatem
Tradition ist zeitlos und nicht Ausdruck einer bestimmten, vergangenen Epoche, etwa der der Familie Hesselbach.
Es gibt kein Zurück zum Zeitgeist der Sechziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts! Der hat sooo einen langen Bart!
Redaktion benachrichtigen Außerhalb der katholischen Tradition
#71   Libertas Ecclesiae   16:54:48 | Donnerstag, 5. März 2009
@ möchtegern-kathole
Mir war das Zustandekommen solcher „Konsenspapiere“ immer schon suspekt.
Wer hat sich denn fast 21 Jahre lang in seiner Eigenschaft als Großer Vorsitzender der BDK Rom widersetzt?
www.spiegel.de/…,1518,528809,00.html
Widerstand gegen Rom nur von den Piusbrüdern?
Redaktion benachrichtigen Außerhalb der katholischen Tradition
#49   Libertas Ecclesiae   16:33:58 | Donnerstag, 5. März 2009
Die Erklärung der Deutschen Bischofskonferenz
ist ein Armutszeugnis. Sie zeugt nicht gerade von theologischer Sachkenntnis, beispielsweise was die Bewertung der Piusbruderschaft als „schismatisch“ betrifft. Kardinal Hoyos hat unmissverständlich festgestellt, dass sich die Piusbruderschaft nicht in einem eigentlichen Schisma befinde. Warum behaupten die deutschen Bischöfe dann das Gegenteil, ohne den Sachverhalt geklärt zu haben?
Es ist geradezu ein Witz, wenn ausgerechnet hier die Autoritätskeule geschwungen wird, wo ansonsten jede Glaubensleugnung und Disziplinlosigkeit in der Kirche toleriert wird.
P.S. Es war nicht die Piusbruderschaft, die die Erklärung „Dominus Jesus“ als „Betriebsunfall“ bezeichnete oder Martin Luther als „gemeinsamen Lehrer der Kirchen“ bezeichnete. Wer befindet sich denn hier im eigentlichen Schisma?
Redaktion benachrichtigen Die Sensation des Tages
#18   Libertas Ecclesiae   19:57:57 | Mittwoch, 4. März 2009
Bevor man von den Piusbrüdern
die „vorbehaltlose Anerkennung des Zweiten Vatikanischen Konzils“ fordert, sollte man vom Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz die vorbehaltlose Anerkennung des Satzes vom Widerspruch verlangen.
Die wahren Konzilsgegner sitzen in den Bischöflichen Ordinariaten und im Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz. Dort leugnet man ganz offen Gaudium et spes 51.
Redaktion benachrichtigen Die Sensation des Tages
#12   Libertas Ecclesiae   19:43:00 | Mittwoch, 4. März 2009
@ Protestant
Mal bitte die Internetseite des St. Theresiengymnasiums Ruppichterroth besuchen! Da kann jeder sehen, welche Art von „selbstdenkenden“ Menschen dort herangezüchtet wird!
Hab ich gemacht, und da fand ich diese Stellungnahme von Fau Julia Fuchs:
www.st-theresia-gym.de/Meinungen/fuchs.htm
Das klingt doch gar nicht schlecht.
Klar!Aber es werden nur Beschlüsse akzeptiert die den Piussen gerade in den Kram passen!
Es werden nur Beschlüsse akzeptiert die den Zollitschs und Lehmännern gerade in den Kram passen!
Redaktion benachrichtigen Der Präfekt der Liturgiekongregation zelebriert im Alten Ritus
#8   Libertas Ecclesiae   18:33:20 | Mittwoch, 4. März 2009
Sensationell
Piusbruderschaft erkennt Zweites Vatikanisches Konzil an:
www.fsspx.info/news/news.php?show=5308
Redaktion benachrichtigen Die Kirche als Kindergarten für Erwachsene
#34   Libertas Ecclesiae   17:29:24 | Mittwoch, 25. Februar 2009
Vulgärmodernismus
Interessante Wortschöpfung.
Der andere Berger sprach von „Vulgärtraditionalismus“:
www.kreuz.net/article.3279.html
Redaktion benachrichtigen Rücktritt nicht ganz freiwillig
#15   Libertas Ecclesiae   13:45:23 | Samstag, 21. Februar 2009
Seriosität
„Der 13.“ ist keine seriöse Zeitschrift.
Redaktion benachrichtigen Piep, piep, piep?
#64   Libertas Ecclesiae   22:35:23 | Montag, 15. September 2008
@ Gotthard
Dieser Priester hat sich zum Herrscher über die Gläubigen erhoben!
Gott sei Dank gibt es ja nicht nur solche bösen Priester, sondern auch so tolerante Menschen wie Sie!
Redaktion benachrichtigen Verdampfter Katholizismus
#40   Libertas Ecclesiae   15:18:08 | Mittwoch, 3. September 2008
Der Bezug zur Magie
wurde vom Veranstalter nicht nur nicht geleugnet, sondern ausdrücklich betont.
Das Element Feuer sei eines der primärsten Elemente, weil es meist in der Magie sehr starke Auswirkungen habe.
Da könnte man von den kirchlichen Vertretern doch zumindest eine Klarstellung erwarten. Oder wollen die jetzt in der Rhön die heilige Mutter Erde anbeten?
Redaktion benachrichtigen Verdampfter Katholizismus
#36   Libertas Ecclesiae   15:10:49 | Mittwoch, 3. September 2008
@ Aleph
Sie haben doch selbst geschrieben: Wer will, kann sogar aus einem Brunnen die Auferstehung herausfiltern und die unbefleckte Empfängnis.
Bitte, wenn Sie meinen!? Fakt ist, dass die Vier-Elementen-Lehre nicht christlichen Ursprungs ist und heute meist magisch-okkult verwendet wird.
Natürlich kann man, wenn Sie wollen, alles auf dieser Welt schöpfungstheologisch deuten. Auch der Teufel ist ja schließlich ein Geschöpf Gottes. Aber dann ist das zumindest erklärungsbedürftig.
Redaktion benachrichtigen Verdampfter Katholizismus
#29   Libertas Ecclesiae   14:58:47 | Mittwoch, 3. September 2008
@ M.B.Neh
Jedenfalls wird die antike Vier-Elementen-Lehre heute in der Esoterik-Szene, in der Astrologie und in der rituellen Magie angewandt. Lesen Sie mal hier:
www.amazon.de/…C3%A4t/dp/3890944760
Gerade ein Sektenbeauftragter sollte um diese magisch-okkulten Zusammenhänge wissen.
Einen Bezug zum Christentum kann ich hier jedenfalls nicht erkennen.
Redaktion benachrichtigen Verdampfter Katholizismus
#5   Libertas Ecclesiae   14:19:46 | Mittwoch, 3. September 2008
Vier Elemente
Erde, Feuer, Wasser und Luft seien die Elemente des Lebens
Sind die vier Elemente nicht heidnisch-gnostischen Ursprungs, die als magisch-okkulte Symbole verwendet werden?
Was soll daran christlich sein?
Redaktion benachrichtigen Alle lieben Benedikt + …
#3   Libertas Ecclesiae   08:49:21 | Mittwoch, 3. September 2008
Und was ist mit Erzbischof Zollitsch?
Dann folgen Karl Kardinal Lehmann von Mainz und Erzbischof Reinhard Marx von München.
Redaktion benachrichtigen Nichtig und irreführend
#4   Libertas Ecclesiae   18:01:33 | Montag, 1. September 2008
Mitder dringend notwendigen Rücknahme
der Königsteiner erklärung allein wäre es nich nicht getan.
Woran es erheblich mangelt, sind entsprechende Ehevorbereitungsseminare, die sich exakt an der katholischen Lehre orientieren.
Welcher Durchschnittspfarrer in Deutshcland hat eigentlich Ahnung von Natürlicher Empfängnisregelung?
Redaktion benachrichtigen Werden die Spaziergänge ein Ende nehmen?
#52   Libertas Ecclesiae   08:31:16 | Montag, 4. August 2008
Selektive Pastoral
Der Priester schare nur Menschen um sich, von denen er denke, daß sie ihm nützen könnten.
Das ist eine weit verbreitete Praxis im klerikalen Extablishment – leider :-!
Der Priester fungiert als Guru für einzelne Lieblinge, die ihn anhimmeln, vernachlässigt jedoch die Pfarrei als Ganzes.
Redaktion benachrichtigen Er hat die Widersprüche erkannt
#6   Libertas Ecclesiae   18:34:59 | Samstag, 2. August 2008
@ Katholisch AB
Und wie sieht es bei den orthodoxen Cristen aus? Könnn sie dazu auch etwas sagen? Das würde mich wirklich sehr interessieren.
Schon jetzt ist klar, wie heuchlerisch die ganze Diskussion um die neuformulierte katholische Karfreitagsfürbitte in der außerordentlichen Form geführt worden ist und geführt wird und wie hier ganz offensichtlich mit zweierlei Maß gemessen wird.
Im übrigen wurden katholischerseits nicht erst seit 2008, sondern spätestens seit 1988 wieder oder besser immer noch legitim die alten Karfreitagsfürbitten gebetet, beispielsweiße bei der Pristerbruderschaft St. Petrus in Wigratzbad.
Redaktion benachrichtigen Er hat die Widersprüche erkannt
#3   Libertas Ecclesiae   17:20:46 | Samstag, 2. August 2008
@ Katholisch AB
Das ist wirklich sehr interessant! Und das haben diese Herren und Damen alle bis 1999 am Karfreitag gebetet? Oder war das nur fakultativ?
Redaktion benachrichtigen Er hat die Widersprüche erkannt
#1   Libertas Ecclesiae   16:27:46 | Samstag, 2. August 2008
Karfreitagsfürbitten
Man muss die außerordentliche Form der Karfreitagsfürbitten im Gesamtzusammenhang der außerordentlichen Form des römischen Ritus sehen. Da würden sich noch ganz andere Stellen finden lassen, die angeblich als anstößig zu werten sind. Wie sieht es beispielsweise mit den Schriftlesungen der Kirchenväter, beispielsweise des hl. Augustinus, in den Trauermetten aus?
Was mich einmal interessieren würde: Wird nicht auch in den ostkirchlichen Riten für die Bekehrung der Juden und der Abtrünnigen gebetet?
Redaktion benachrichtigen Vor dem Biritualismus geflüchtet?
#13   Libertas Ecclesiae   14:03:59 | Montag, 28. Juli 2008
Colombe de la paix
Danke für die Antwort!
Redaktion benachrichtigen Vor dem Biritualismus geflüchtet?
#11   Libertas Ecclesiae   12:57:33 | Montag, 28. Juli 2008
@ Colombe de la paix
Was konkret wird denn in München besser (oder pastoral einfühlsamer) gemacht als in Aachen oder Fulda?
Redaktion benachrichtigen Sogar der gegenwärtige Münchner Erzbischof war dagegen
#5   Libertas Ecclesiae   12:51:03 | Freitag, 25. Juli 2008
@ Colombe de la paix
Wurden die Gemeinden auch nicht über die Konsequenzen aufgeklärt und belogen, wie in Aachen?
Darüber weiß ich leider zu wenig, ich habe nur von Bekannten gehört, dass die Strukturdebatte „von oben“ angestoßen wurde. Auch in Fulda hieß es, dass der Pastorale Prozess nach Anhörung der Basis durchgeführt werden sollte, de facto wurde aber alles mehr oder weniger willkürlich von oben beshclossen.
Redaktion benachrichtigen Sogar der gegenwärtige Münchner Erzbischof war dagegen
#1   Libertas Ecclesiae   12:24:00 | Freitag, 25. Juli 2008
Erzbischof Reinhard Marx
Selbst Erzbischof Reinhard Marx hatte, wie er jüngst bekannte, so seine Schwierigkeiten mit der päpstlichen Sexualmoral und lehnte die Enzyklika ‘Humanae Vitae’ rundweg ab.
Es fällt mir etwas schwer, den als konservativ bezeichneten Münchner Erzbischof Reinhard Marx theologisch und kirchenpolitisch einzuordnen. Inwiefern ist er denn „konservativ“? Auch er hat jetzt beispielsweise die Gründung seelsorgsfremder Großpfarreien beschlossen, ohne dass dies groß kritisiert wurde, dabei macht er doch im Grunde genommen dasselbe wie Mussinghoff in Aachen oder Algermissen in Fulda. Wo ist da der unterschied?
Redaktion benachrichtigen Römischer Triumphzug ins Leere
#11   Libertas Ecclesiae   16:12:38 | Samstag, 19. Juli 2008
Könnt Ihr hier mal zur Sache diskutieren?
Und Eure persönlichen Befindlichkeiten zurückstecken?
Kriege hat mit seiner Einschätzung völlig recht!
Redaktion benachrichtigen Neue Lefebvre-Kirche in Fulda
#231   Libertas Ecclesiae   16:10:34 | Samstag, 19. Juli 2008
Abusus non tollit usum
Das gilt auch für den recht verstandenen Gehorsam gegenüber der kirchlichen Autorität. Nur weil Algermissen & Co. ihre Autorität missbrauchen, heißt das noch lange nicht, dass wir vom objektiv Guten befreit sind und uns die göttlichen Gebote nach eigenem Gusto zurechtlegen dürfen.
Redaktion benachrichtigen Römischer Triumphzug ins Leere
#3   Libertas Ecclesiae   15:44:00 | Samstag, 19. Juli 2008
Ein sehr treffender Kommentar von Hartmut Kriege
Schade, dass die Kirche selbst nicht mehr zu solcher Urteilsfindung fähig zu sein scheint. Die sind eben einfach nur noch „gut drauf“.
Redaktion benachrichtigen Die meisten deutschen Bischöfe widersetzen sich dem Papst
#62   Libertas Ecclesiae   15:31:22 | Freitag, 11. Juli 2008
@ iustus
Klar. Wohl aber das Singen deutscher Lieder während der Priester pflichtgemäß lateinisch flüstert. Schlimm genug.
Was ist daran so schlimm? Es gibt eben verschiedene Formen der „aktiven“ Teilnahme am Messgeschehen. Natürlich sollen die Gläubigen vor allem und in erster Linie die (lateinischen) Messtexte mitbeten können, insbesondere das Ordinarium, aber es gibt auch durchaus andere legitime Andachtsformen, die ich nicht als schlimm bezeichnen oder in jedem Fall als Missbrauch bezeichnen würde, wie bespielsweise das berühmte Rosenkranzbeten während der Stillmesse. Lassen wir den frommen Seelen doch die Freiheit, an der Messe auf diejenige Art und Weise „aktiv“ teilzunehmen, wie es jedem recht ist. Schlimm wäre es freilich, wenn man hier eine Form verabsolutieren würde.
Redaktion benachrichtigen Die meisten deutschen Bischöfe widersetzen sich dem Papst
#29   Libertas Ecclesiae   18:44:15 | Donnerstag, 10. Juli 2008
@ Benedikt
Ich bin seit dem Fall Gießen sehr misstrauisch, was irgendwelche Anträge angeht. Dort sollen 300 Gläubige einen Antrag auf die alte Messe gestellt haben, aber die anvisierte Kapelle fasste maximal 50 Gläubige.
Sind für sie die traditionsverbundenen Katholiken, die entsprechende Anträge stellen, potentielle Lügner?
Und warum jetzt diese Erbsenzählerei? Müssen wirklich alle Gläubige, die den Antrag unterzeichnet haben, auch tatsächlich bei jedem Zelebrationstermin in der dafür vorgesehenen Kapelle anwesend sein?
Entscheidend ist doch vielmehr der Umstand, dass den Gläubigen jahrelang ihr berechtigtes Anliegen verweigert wurde.
Man stelle sich vor, was los wäre, wenn man mit den Anhängern der ordentlichen Form so umspringen würde.
Redaktion benachrichtigen Die Antwort ist schon im Vatikan
#82   Libertas Ecclesiae   20:59:04 | Samstag, 28. Juni 2008
Redaktion benachrichtigen Die Antwort ist schon im Vatikan
#75   Libertas Ecclesiae   19:20:53 | Samstag, 28. Juni 2008
@ Papajewski
Gloria olivae!
Redaktion benachrichtigen Die Antwort ist schon im Vatikan
#73   Libertas Ecclesiae   19:02:40 | Samstag, 28. Juni 2008
Unklare Situation
Das Portal www.summorum-pontificum führt näher aus:
Unklare Situation bei der Piusbruderschaft
Typisch für die unklare Situation bei der Piusbruderschaft ist eine Aussage des französischen Sprechers der Organisation vom 27. Juni: „Die SSPX hat nicht die Absicht, auf das vom Vatikan gestellte Ultimatum zu antworten… Bischof Fellay hat gestern einen Brief en den Vatian gerichtet.“
Hat er einen Brief geschrieben, daß er keinen Brief schreiben will? Wir müssen abwarten. Indessen gehen die Wogen hoch. Die 4 Bischöfe der Bruderschaft haben sich zu verschiedenen Gelegenheiten in einer Weise geäßert, die nach einer Ablehnung des römischen Angebotes klingt, ohne sich wirklich entsprechend festzulegen. In den Diskussionsforen, die von vielen Anhänger der SSPX besucht werden (z.B. Angelqueen und – deutlich seriöser und verständigungsbereiter – Rorate Caeli) ist eine heftige Auseinandersetzung zu beobachten. Eine große Gruppe von Gläubigen will, daß die Führung der SSPX die vom Papst ausgestreckte Hand ergreift und die fällige Diskussion der offenen Fragen in voller Einheit mit Rom durchführt. Die „Hardliner“ vertreten mehr oder weniger offen sedisvakantistische Positionen (d.h. sie lehnen trotz abstrakten Bekenntnisses zum „Ewigen Rom“ die Autorität des gegenwärtigen Papstes ab) und verlangen, daß zunächst Papst Benedikt sich zu ihrer Position „bekehren“ müsse.
Es bleibt also spannend. Weiterhin abwarten und beten!
Redaktion benachrichtigen Das neue alte Pallium
#7   Libertas Ecclesiae   18:42:18 | Samstag, 28. Juni 2008
Live auf EWTN
Vesper in St. Paul vor den Mauern, einfach wunderbar:
…iewers.multicastmedia.com/…rman_Europe_300k.asx
Redaktion benachrichtigen Die Antwort ist schon im Vatikan
#70   Libertas Ecclesiae   18:36:06 | Samstag, 28. Juni 2008
Seine Heiligkeit sieht einfach prächtig aus:
Hier noch bessere Qualität über EWTN:
…iewers.multicastmedia.com/…rman_Europe_300k.asx
Redaktion benachrichtigen Die Antwort ist schon im Vatikan
#68   Libertas Ecclesiae   18:28:26 | Samstag, 28. Juni 2008
Live auf k-tv
Vesper in St. Paul vor den MAuern, einfach wunderbar:
www.k-tv.at/cms/index.php?option=com_con…
Redaktion benachrichtigen Die Antwort ist schon im Vatikan
#61   Libertas Ecclesiae   17:41:40 | Samstag, 28. Juni 2008
Noch ist nichts entschieden!
Das Portal www.summorum-pontificum.de meldet heute Nachmittag:
Von der Piusbruderschaft, die heftig darüber streitet, wie sie auf das Rückkehrangebot von Kardinal Castrillón Hoyos reagieren soll gibt es bislang keine guten Nachrichten. Auch wenn der Ton dieser Auseinandersetzungen teilweise sehr scharf ist – entschieden scheint noch nichts.
Also weiterhin abwarten und beten!
Redaktion benachrichtigen In der Kirche tobt ein Krieg
#20   Libertas Ecclesiae   10:56:14 | Freitag, 27. Juni 2008
@ Pius XII
Hier geht es aber doch um die fünf Punkte, nicht mehr aber auch nicht weniger.
Käme die Einigung tatsächlich zustande, wäre das Anlass zu großer Freude, die auch und gerade die sogenannten neokonservativen Kritiker der FSSP beschämen müsste.
Redaktion benachrichtigen Modernistische Gleichschaltung
#89   Libertas Ecclesiae   10:27:20 | Freitag, 27. Juni 2008
Dr. Algermissen?
@ Salus
Meines Wissens führt Algermissen keinen Doktortitel, obwohl er diesen angestrebt hat. Die Gründe, warum er nicht promoviert wurde, kenne ich allerdings nicht.
Algermissen hat seine Karriere in erster Linie seinen rotarischen Verbindungen zu verdanken. Die sollen sogar den Umzug von Paderborn nach Fulda übernommen haben.
Es gibt mindestens drei gute Gründe dafür, warum ein Bischof nicht Rotarier sein sollte:
1. Der Rotary Club hat den Anspruch, als nationen-, institutionenübergreifende Organisation zur Besserung der Welt beizutragen. Die Kirche ist nach ihrem Selbstverständnis die einzige Institution, die diesen Anspruch im Vollsinn erheben kann: In Jesus Christus und seiner Kirche ist das Reich Gottes auf Erden angebrochen. Ein Bischof sollte nicht den Eindruck erwecken, als brächte er die Kirche partikular in ein solches Anliegen ein.
2. Der Rotary Club hat einen allgemeinen weltanschaulichen Anspruch. Zu diesem gehört es, mehr oder weniger deutlich ausgesprochen, dass man zur „Besserung der Welt“ religiöse Fragen besser beiseite lässt. Das kann ein Bischof eigentlich nicht unterschreiben.
3. Der einzelne Rotary Club vor Ort ist faktisch ein Zusammenschluss der „Upper Class“ oder solcher Menschen, die das sein möchten. Die Kirche hat ihrem Selbstverständnis nach eine „Option für die Armen“ – da ist einfach ein Widerspruch und ein unguter Beigeschmack.
Redaktion benachrichtigen Die Antwort steht schon fest
#26   Libertas Ecclesiae   19:47:20 | Dienstag, 24. Juni 2008
Ausgerechnet die Linkskatholiken
benutzen hier Begriffe wie „abtrünnig“.
Warum empören sie sich dann nicht ebenso über das Schisma beispielsweise der selbsternannten KirchenVolksBegehrer?
Redaktion benachrichtigen Die Antwort steht schon fest
#11   Libertas Ecclesiae   19:31:42 | Dienstag, 24. Juni 2008
Warum …
sind sie plötzlich so autoritätshörig und päpstlicher als der Papst, die Linkskatholiken, ausgerechnet die!?
Redaktion benachrichtigen Die Antwort steht schon fest
#6   Libertas Ecclesiae   18:58:18 | Dienstag, 24. Juni 2008
@ ministrant
da soll noch einer behaupten es bestehe kein Schisma!
Rom behauptet das jedenfalls nicht.
Schon amüsant, dass jetzt ausgerechnet die Linkskatholiken päpstlicher als der Papst sein wollen.
Redaktion benachrichtigen Gezielte liturgische Mißbräuche in der Alten Messe
#24   Libertas Ecclesiae   13:00:21 | Montag, 16. Juni 2008
Problematisch
erscheint mir auch die Tatsache, dass sich auch viele wohlmeinende Weltkleriker, die die außerordentliche Form erst neu oder nach langer Zeit wieder erlernen, nicht exakt an die Rubriken halten, nicht als gezielte Provokation, sondern eher aus Unwissenheit und mangelnder Sorgfalt. So habe ich es jetzt schon einige Male erlebt, dass der Priester nach der hl. Wandlung Daumn und Zeigefinger nicht zusammenhält, dass einige Kniebeugen fehlen etc. Hier wird man in Zukunft sehr aufpassen müssen.
Redaktion benachrichtigen Zweifel an Zaitzkofen
#60   Libertas Ecclesiae   15:06:38 | Samstag, 14. Juni 2008
Zu viel Aufmerksamkeit
Ich finde, dass dem Thema hier viel zu viel Aufmerksamkeit geschenkt wird. Auch im kath.net-Forum wird seit gestern darüber diskutier. Werden hier die persönlichen Befindlichkeiten der Familie Grohe nicht überbewertet?
Soweit ich das beurteilen kann, wird es im Tagesablauf kaum einen Unterschied geben zwischen FSSPX und FSSP.
Was wäre, wenn sich ein FSSP-Aussteiger ähnlich negativ über die Zustände im Seminar von Wigratzbad äußern würde?
Redaktion benachrichtigen Zweifel an Zaitzkofen
#28   Libertas Ecclesiae   13:27:18 | Samstag, 14. Juni 2008
@ Britta
Die Formulierung, dass Frauen, die Hosen tragen, ins fegfeuer kommen, soll so wörtlich in einer FSSPX-predigt erfolgt sein? Das kann ich einfach nicht glauben. Wie gesagt, es mag schon sein, dass eine gewisse Modeerscheinungen auch in einer Predigt sachlich kritisiert werden, aber doch nicht so platt, selbst bei der FSSPX nicht.
Redaktion benachrichtigen Zweifel an Zaitzkofen
#15   Libertas Ecclesiae   12:49:14 | Samstag, 14. Juni 2008
Zweifel an Brittas Aussagen
in einer Messe wird gepredigt,welche Musik gehört werden darf und welche nicht, dass Frauen, die Hosen tragen ins Fegfeuer kommen usw.
Ich habe Zweifel, ob dies tatsächlich so wörtlich gesagt wurde, wenn schon, dann müsste man dies mit eindeutiger Quellenangabe belegen können. Kritik an gewissen Modeerscheinungen kann ja durchaus berechtigt und auch in einer Predigt sachlich hervorgebracht werden. Aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass dies auf diese platte weise geschehen sein soll.
Redaktion benachrichtigen Zweifel an Zaitzkofen
#3   Libertas Ecclesiae   10:12:09 | Samstag, 14. Juni 2008
Subjektive Befindlichkeiten ohne Aussagekraft
Nun ja, solche „Erfahrungsberichte“, wie sie diese Familie Grohe hier macht, sind von Natur aus stark subjektiv gefärbt und daher von nur geringer Aussagekraft. Ist man mehr oder weniger persönlich betroffen, wird man kaum in der Lage sein, eine einigermaßen objektive Bewertung vorzunehmen.
Fast jeder Tag ist vom Aufstehen bis zum Schlafengehen vollständig ausgefüllt mit Pflichten und Diensten …
Genau das ist so ein Beispiel dafür. Für andere wird das eine positive Erfahrung sein, für Familie Grohe aus irgendwelchn subjektiven Befindlichekeiten und Animositäten heraus eben eine negative.
Ich frage mich im übrigen, wie derTagesablauf in den Seminaren der von Rom anerkannten Ecclesia-Dei-gemeinschaftn aussieht. So viel anders als in Zaitzkofen wird es dort sicher auch nicht zugehen.
Redaktion benachrichtigen Wie man sich mit dem Schein begnügt
#15   Libertas Ecclesiae   19:17:23 | Samstag, 7. Juni 2008
„Familienbischof“?
Im letzten Jahr hatte Bischof Algermissen seinen Amtsbruder Mixa wegen dessen Haltung zur Politik von Frau von der Leyen öffentlich kritisiert. Und jetzt spielt er sich als „Familienbischof“ auf? Algermissen sollte klar Farbe bekennen in Sachen Kinderkrippenpolitik und sich in dieser Frage vor Bischof Mixa stellen.
Redaktion benachrichtigen Wie die Handkommunion trotzdem genehmigt wurde
#4   Libertas Ecclesiae   17:22:13 | Mittwoch, 4. Juni 2008
@ Ministrant
wohl wichtiger wie der Glaube…
Welcher Glaube?
Redaktion benachrichtigen Wieviele Klicks ‘kath.net’ wirklich hat
#12   Libertas Ecclesiae   15:03:54 | Dienstag, 3. Juni 2008
kath.net
ist in der Tat ziemlich langweilig geworden, bietet nur wenig Eigenbeiträge, ist finanziell abhängig von gewissen Bistümern, auch in Deutschland, über die dann nicht mehr objektiv berichtet werden darf.
Redaktion benachrichtigen Wer wird neuer Leiter der deutschsprachigen Abteilung?
#10   Libertas Ecclesiae   08:48:35 | Samstag, 31. Mai 2008
@ Benedikt
Wahrscheinlich steht es der Redaktion zu wenig in der Kritik. Sie müssen wissen, dass es hier nicht um Inhalte geht, sondern wer der größere Haudrauf ist und dafür die meisten Prügel von der Presse bekommt.
Das ist aber auch nur eine sehr inhaltslose Vermutung Ihrerseits.
Machen wir doch mal Nägel mit Köpfen: Für welche Richtung steht das Opus Dei im Jahr 2008? Wo hat es sich in den aktuellen kirchlichen Fragen inhaltlich positioniert?
Haben Opus-Dei-Priester eine eigene Position zu „Summorum Pontificum“?
Redaktion benachrichtigen Konsekrierte Hostien oder nur heiliges Brot?
#7   Libertas Ecclesiae   20:08:13 | Montag, 26. Mai 2008
Geistlicher Nutzen?
Ferner konzelebrierten zahlreiche Priester. Sie saßen einige Meter vom Altar in mehreren Reihen entfernt hintereinander.
Was soll der geistliche Nutzen dieser Fernzelebration sein? Genügt es nicht, dass die um den sogenannten Volksaltar versammelten Episkopen konzelebrieren?
Redaktion benachrichtigen Leib Christi oder Brötchen in der Cafeteria?
#26   Libertas Ecclesiae   10:03:04 | Montag, 26. Mai 2008
@ adlimina
Der „kleine Lautsprecher“ am Anfang des von Ihnen dankenswerterweise verlinkten Artikels von Radio Vatikan führt bei mir leider nur ins Leere.
:-|
Redaktion benachrichtigen Leib Christi oder Brötchen in der Cafeteria?
#10   Libertas Ecclesiae   20:59:54 | Sonntag, 25. Mai 2008
@ adlimina
Kann man diese Nachricht auch als Audio-Beitrag hören?
Redaktion benachrichtigen Leib Christi oder Brötchen in der Cafeteria?
#3   Libertas Ecclesiae   18:25:44 | Sonntag, 25. Mai 2008
@ HBR
So so. Wie kommt es dann, dass die Zahl der Handkommunionen in Deutschland seit 1970 um 70 Prozent zurückgegangen ist? Da schauen Sie, was?
Redaktion benachrichtigen Eine bittere Bemerkung am Ende
#57   Libertas Ecclesiae   17:13:11 | Dienstag, 20. Mai 2008
@ Benedikt
Er [der Ausbildungsstand der Priester] hat heute andere Mängel, aber keine so gravierenden wie zu dieser Zeit.
Können Sie da einmal etwas konkreter werden?
Mit der Fähigkeit, Glaubenswissen und eine „nachhaltige“ religiöse Glaubenspraxis (geistliches Leben) zu vermitteln, scheint es ja beim heutigen Klerus auch nicht gerade weit her zu sein. Da hilft auch die ganze Pastoralpsychologie nichts.
Und was die philosophisch-theologische Grundbildung der Kleriker betrifft, welcher Durchschnittspfarrer hat heute beispielsweise noch Ahnung vom Denken des hl. Thomas von Aquin?
Redaktion benachrichtigen Eine bittere Bemerkung am Ende
#51   Libertas Ecclesiae   16:21:28 | Dienstag, 20. Mai 2008
Ausbildungsstand
Benedikt schrieb: Der Ausbildungsstand der Priester war grauenhaft.
Der Ausbildungsstand der Priester zu Luthers Zeiten war in der Tat grauenhaft.
Und heute? Wie ist es heute um den Ausbildungsstand der Priester bestellt?
Redaktion benachrichtigen Eine bittere Bemerkung am Ende
#9   Libertas Ecclesiae   11:15:13 | Dienstag, 20. Mai 2008
@ Stimme
Nie war der Novus Ordo Missae bei den Gläbigen so wenig gefragt wie heute. Der Gottesdienstbesuch ist seit seiner Einführung 1969 um 70 % zurückgegangen. Haben Sie sich schon einmal überlegt, woran das liegen könnte? Jetzt sagen Sie aber nicht, das die Gesellschaft daran schuld ist …
Redaktion benachrichtigen Falschmeldung: Da weinte der Bischof bitterlich
#17   Libertas Ecclesiae   16:20:16 | Montag, 19. Mai 2008
Satire
Sie sollten sich besser einmal um die bittere Wahrheit hinter der Satire kümmern!
Redaktion benachrichtigen Sogar der tridentinisch orientierte Reaktionär bekommt seine Nische
#16   Libertas Ecclesiae   19:27:12 | Freitag, 9. Mai 2008
@ Schüttel
Schade, dass Sie nicht verstehen wollen.
Warum Pfarrer Jolie Herrschsucht unterstellen?
Es geht um das Heil der Seelen, nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Seelsorge statt lebensfremdes Pastoralmanagement!
Redaktion benachrichtigen Diözese auf Erfolgskurs
#44   Libertas Ecclesiae   17:36:01 | Montag, 5. Mai 2008
Falsche Umkehrung der Beweislast
@ Aleph
Nicht die sogenannten Altgläubigen haben sich zu rechtfertigen, sondern die Verfechter einer liturgischen Diskontinuität.
Redaktion benachrichtigen Diözese auf Erfolgskurs
#40   Libertas Ecclesiae   16:58:54 | Montag, 5. Mai 2008
Und das Bischöfliche Ordinariat Eichstätt …
wird zum Bischöflichen EXTRAORDINARIAT ! :)3
Nebenbei: Auch im Norden der Diözese Eichstätt, im Nürnberger Stadtteil Eibach, gibt es in der Pfarrkirche St. Walburga eine regelmäßige Messfeier in der forma extraordinaria.
Redaktion benachrichtigen Fällt den Bischöfen zu Christus nichts mehr ein?
#6   Libertas Ecclesiae   14:56:22 | Freitag, 2. Mai 2008
Angela Sauer
Mit von der Partie waren die deutsche Bundeskanzlerin Angela Sauer (geschiedene Merkel),
:-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
Redaktion benachrichtigen Über Sinn und Glück im Glauben
#37   Libertas Ecclesiae   20:28:43 | Dienstag, 29. April 2008
@ Janni
Zur alten Messe hatte Pater Wallner wörtlich gesagt:
„Und weil wir nicht wollen, daß unsere Absolventen zu einem Ritus erzogen werden, der zwar wieder erlaubt ist, aber nicht im großen Atem der Kirche liegt, auch nicht des Papstes, dessen Namen unsere Hochschule trägt.“
Wenn Sie Recht haben, wird Pater Wallner sicher die Größe besitzen, diese Aussage zurückzunhemen und sich dafür zu entschuldigen.
Redaktion benachrichtigen Über Sinn und Glück im Glauben
#7   Libertas Ecclesiae   13:12:10 | Dienstag, 29. April 2008
Pater Karl Wallner
erscheint mir, bei allen Verdiensten, die er durchaus hat, von seiner Art her ein bisschen zu exzentrisch und angeberisch. Er ist ein typischer Neokonservativer, bei dem die alte Messe natürlich keinen Platz haben darf, weil er sonst nicht mehr im Mittelpunkt stehen würde. Pater Wallner neigt eben zu gewissen Star-Allüren, was nicht ganz unbedenklich ist, genügend Anhänger hat er ja, die ihn geradezu anhimmeln.
Redaktion benachrichtigen Über Sinn und Glück im Glauben
#3   Libertas Ecclesiae   11:54:59 | Dienstag, 29. April 2008
Man vergleiche
Papst Benedikt sagt: „Das vom hl. Pius V. promulgierte und vom sel. Johannes XXIII. neu herausgegebene Römische Messbuch hat hingegen als außerordentliche Ausdrucksform derselben „Lex orandi“ der Kirche zu gelten, und aufgrund seines verehrungswürdigen und alten Gebrauchs soll es sich der gebotenen Ehre erfreuen.“
Pater Karl Waller sagt hingegen: „Und weil wir nicht wollen, daß unsere Absolventen zu einem Ritus erzogen werden, der zwar wieder erlaubt ist, aber nicht im großen Atem der Kirche liegt, auch nicht des Papstes, dessen Namen unsere Hochschule trägt.“
Mit der gebotenen Ehre hat es der Pater leider nicht so. das ist keine wahre katholische Gesinnung.
Redaktion benachrichtigen Befruchtung – aber in welche Richtung?
#102   Libertas Ecclesiae   07:23:16 | Dienstag, 29. April 2008
@ iustus
Auch was die Ehrfurchtsbezeugungen gegenüber den eucharistischen Gestalten betrifft, gibt es heute eine merkwürdige Inkohärenz der symbolischen Formen. Warum hält der Priester beispielsweise während einer eucharistischen Prozession und beim eucharistischen
Segen die Monstranz nicht mit bloßen, sondern mit verhüllten Händen in einem Velum, wenn die konsekrierten Hostien zuvor in der hl. Messe den Gläubigen ohne Ehrfurchtsbezeugung auf die Hand gelegt werden? Dann ist entweder die Verwendung des Velums nichts als Theater, oder es muss die konkrete Praxis der Handkommunion (ohne Ehrfurchtsgestus, ohne Patene etc.) fragwürdig erscheinen.
Redaktion benachrichtigen Befruchtung – aber in welche Richtung?
#95   Libertas Ecclesiae   18:09:08 | Montag, 28. April 2008
@ iustus
Sie stellen genau die richtigen Fragen!
Das ist die richtige „Befruchtung“!
Da stimme ich Ihnen zu.
Was das Zusammenhalten von Daumen und Zeigefinger betrifft, sind außerordentliche Form und ordentliche Form des römischen Ritus irgendwie inkompatibel.
Wie ich schon sagte, entweder ist das im alten Ritus alles nur Theater, oder in der neuen Form fehlt etwas.
Eine längerfristige Koexistenz beider Formen scheint mir in diesem Punkt kaum möglich.
Redaktion benachrichtigen Befruchtung – aber in welche Richtung?
#90   Libertas Ecclesiae   16:36:35 | Montag, 28. April 2008
@ iustus
… es ist doch schon sehr komisch: Zuerst wird peinlich darauf geachtet, dass keine Teilchen der Hostie verlorengehen, der Zelebrant hält die Fingerspitzen zusammen und dann legt er die Hostie auf die Hand.
Eine interessante Feststellung. Aber wie ist das dann, wenn ein Priester in beiden Formen des römischen Ritus zelebriert? Müsste er dann nicht in letzter Konsequenz Daumen und Zeigefinger auch in der ordentlichen Form zusammenhalten?
Entweder man hält die Maßnahmen gegen die Gefahr des Partikelverlusts für unnötig (wie Gotthard), dann geht Handkommunion ohne Weiteres, oder der Herr ist auch in den kleinen Teilen ganz, dann hat man mit der Handkommunion ein Problem – in beiden Formen des römischen Ritus.
Wären die Maßnahmen gegen die Gefahr des Partikelverlusts, wie sie in den Rubriken der außerordentlichen Form vorgeschrieben sind, unnötig, wäre das Zusammenhalten von Daumen und Zeigefinger Theater. Sind sie aber nicht unnötig, wie sieht es dann damit in der ordentlichen Form aus?
Redaktion benachrichtigen Verschwörung gegen die Alte Messe?
#84   Libertas Ecclesiae   23:26:09 | Sonntag, 27. April 2008
@ Gotthard
Das ist ja alles ganz interessant, aber warum muss man immer ein Problem machen, wenn es um den alten Ritus geht? Bei Biker-Gottesdiensten und Karnevalsmessen geht das ohne Schwierigkeiten, auch wenn hier manches mehr als fragwürdig erscheint, und den Protestanten, Anglikanern, Muslimen und Hindus gewährt man Gastrecht in unseren Kirchen, ohne dass darum Aufhebens gemacht würde. Nur wenn es um die alte Messe geht und gar ein amtierender Erzbischof bzw. Nuntius diesselbe feiern möchte, dann gibt es in Deutshcland plötzlich tausend Schwierigkeiten. Wo ist eigentlich das Problem?
Redaktion benachrichtigen Verschwörung gegen die Alte Messe?
#81   Libertas Ecclesiae   07:15:36 | Sonntag, 27. April 2008
@ Gotthard
es gibt keinerlei Unterschied zwischen einer Messe, der ein ganz junger Vikar vorsteht und einer Messe, der der Papst vorsteht.
Wenn es keinen Unterschied gibt, dann verstehe ich erst recht nicht, warum der Apostolische Nuntius, ein Erzbischof, nicht zelebrieren durfte.
Sie verwechseln hier (absichtlich?) die Ebenen: Natürlich macht es substantiell – vom Wert der Messe her – keinen Unterschied, ob der Papst oder ein ganz junger Vikar die Eucharistie feiert. Allerdings ist es vom Grad der Feierlichkeit und von der Signalwirkung nach außen keineswegs nebensächlich und von nicht zu unterschätzender Bedeutung, ob nujpontifiziert wird oder nicht. Die Pontifikalämter im Novus Ordo und im byzantinischen Ritus wurden bei dem Kongress schließlich auch nicht abgesagt. Warum also diese diskriminierende Behandlung Ungleichbehandlung gegen die außerordentliche Form?
Übrigens: Ihre Redeweise „der Messe vorstehen“ ist protestantischen Ursprungs. Ein Priester steht nicht einfachhin der Messe vor, er bringt kraft seiner Weihe in persona Christi das Opfer dar.
Redaktion benachrichtigen Verschwörung gegen die Alte Messe?
#75   Libertas Ecclesiae   21:07:49 | Samstag, 26. April 2008
@ Gotthard
Wollen Sie uns weismachen, dass es keinen Unterschied zwischen einem Pontifikalamt und einer von einem „einfachen“ Priester zelebrierten Messe gibt? Haben dann die bischöflichen Insignienfür Sie auch keine Bedeutung? Sind Ring und Stab protestantsiche Erfindungen? Das überrascht mich dann jetzt doch etwas …
Redaktion benachrichtigen Verschwörung gegen die Alte Messe?
#71   Libertas Ecclesiae   20:03:20 | Samstag, 26. April 2008
@ Frasim
Vielen Dank für ihre präzisierenden Ausführungen. Dass Nuntius Périsset seine Zusage zur Feier eines Pontifikalamts in der außerordentlichen Form schon wenige Tage vor Kongressbeginn wieder zurückgenommen hatte, habe ich nicht gewusst. Die Kongressteilnehmer wurden aber in der Tat erst unmittelbar vor dem Beginn des ersatzweise von der FSSP zelebrierten Levitenmts über die Absage Périssets informiert. Das ist wirklich sehr ungewöhnlich. Der Sachverhalt sollte unbedingt geklärt werden.
Warum sah sich der Apostolische Nuntius veranlasst, seine zunächst gegebene Zusage zur Feier eines Pontifikalamts in der außerordentlichen Form wieder zurückzunehmen?
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#39   Libertas Ecclesiae   09:49:00 | Samstag, 26. April 2008
@ Kurt K.
Umgekehrt wird ein Schuh daraus:
Die „Erneuerer“ sind es doch, die seit vierzig Jahren behauptet haben und weiterhin behaupten, dass mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil und der Einführung der neuen Messe jetzt alles besser sei als früher.
Da fragt sich nur, wo sie seither geblieben sind, die Gläubigen, gerade jetzt, wo doch alles so toll ist und wir die Messe auf deutsch haben.
Kapiert es doch endlich einmal: Nicht die Anhänger der Tradition haben sich zu rechtfertigen, sondern die Neuerer, wenn sie trotz gegenläufiger Entwicklung wie Revolutionäre an ihrem 40-jährigen Besitzstand festhalten.
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#37   Libertas Ecclesiae   09:15:37 | Samstag, 26. April 2008
@ HBR
Das liegt aber nicht am Ritus.
Ist das eine Schutzbehauptung? Die Beweislast für diese Aussage liegt bei Ihnen.
Ich will ja nicht behaupten, dass es einen Kausalzusammenhang zwischen Rückgang der Gottesdienstteilnehmer und Einführung des Novus Ordo gibt.
Allerdings wurden 1969/70 ganz andere Erwartungen mit der Einführung der neuen Liturgie erhofft. Sie hat diese Erwartungen nicht erfüllt. Die neue Liturgie war und ist so, wie sie praktiziertund besucht wird, uínsgesamt gesehen ein Flop. So kann es ihr nach 40 Jahren ernüchternder Bilanz nur gut tun, wenn sie wieder Maß nimmt an der alten Form.
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#33   Libertas Ecclesiae   07:37:20 | Samstag, 26. April 2008
@ CarloBorromaeo
Die Verschwörungstheorien, die hier ins Kraut schießen, sind wirklich unerträglich. Meine Güte, es geht um den außerordentlichen (!) Ritus, dessen Anhänger im Promille Bereich liegen. Als ob die Sancta Ecclesia Romana keine anderen Sorgen hätte…
Die Liturgie ist das Herzstück der Kirche, da sollte die Hauptsorge der Sancta Ecclesia Romana durchaus liegen.
Der außerordentliche Ritus ist legitimer und rechtlich völlig gleichberechtigter Ausdruck derselben „Lex orandi“ der Kirche, der sich laut MP „aufgrund seines verehrungswürdigen und alten Gebrauchs … der gebotenen Ehre erfreuen“ soll. Hier geht es nicht um die Zahl seiner Anhänger. Im übrigen hat der Novus Ordo seit seiner Einführung mehr als 70 % seiner Anhänger verloren.
Zu Augsburg: Ein normaler Vorgang wäre es gewesen, wenn der Nuntius die Bitte, ein außerordentliches Pontifikalamt zu zelebrieren, von vornherein ausgeschlagen hätte. Er hatte aber bereits zugesagt, sonst wäre das Pontifikalamt ja nicht im aktualisierten Tagungsprogramm aufgeführt worden. Die Absage erfolgte während des laufenden Kongresses. Das ist mehr als ungewöhnlich. Da muss etwas passiert sein.
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#18   Libertas Ecclesiae   21:25:01 | Freitag, 25. April 2008
Libertas Ecclesiae
Ein normaler Vorgang ist das sicher nicht, was da in Augsburg abgelaufen ist. Ärgerlich, dass die Gläubigen hier wohl für dumm verkauft werden sollen. Es wäre gut, wenn man direkt von der Pressestelle der Apostolischen Nuntiatur in Berlin den wahren Grund für die Absage des Pontifikalamts erfahren könnte. Warum hat eigentlich keiner der in Augsburg doch sicher zahlreich vor Ort anwesenden Pressevertreter nach dem wahren Grund für die Absage gefragt?
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#10   Libertas Ecclesiae   19:47:21 | Freitag, 25. April 2008
@ HBR
Fragen Sie doch mal nach dem cui bono der Absage des Pontifikalamtes in Augsburg. Dann müssen Sie zu dem Schluss kommen, dass die Theorie eines (ungeschriebenen) Zelebrationsverbots für amtierende Bischöfe in Deutschland so abwegig nicht ist.
Der Apostolische Nuntius in Österreich beispielsweise hat schon mindestens dreimal in aller Öffentlichkeit Pontifikalämter in der forma extraordinaria zelebriert. Warum soll das nicht auch in Deutschland möglich sein dürfen?
Redaktion benachrichtigen Motorradfahren ist wie guter Sex
#16   Libertas Ecclesiae   16:54:47 | Dienstag, 22. April 2008
Peinlich
Einer der Gottesdienstbesucher sagte, daß Motorradfahren wie guter Sex sei – teilte Hw. Schneider seinen Gläubigen mit und kommentierte: „Da ich zölibatär lebe, kann ich da nicht mitreden – sonst wäre ich ja meinen Job los“.
Dieses Gottesdiensttheater mag ja einen gewissen Unterhaltungswert haben, aber wem ist damit letztlich gedient? Wo ist die nachhaltige Langzeitwirkung? Und wo sind die guten Früchte solcher Veranstaltungen?
Redaktion benachrichtigen Sakrileg bei der Papstmesse
#58   Libertas Ecclesiae   07:45:55 | Samstag, 19. April 2008
Bezogen auf Deutschland …
… müsste strenggenommen Leuten wie Frau Bildungsministerin Schavan ebenfalls der Kommunionempfang verweigert werden.
Redaktion benachrichtigen Plant der Heilige Vater, in der Öffentlichkeit eine Alte Messe zu lesen?
#14   Libertas Ecclesiae   15:20:52 | Freitag, 18. April 2008
Liturgische Militanz?
Herr Dr. Otterbeck,
was verstehen Sie bzw. die Kölner Kirchenzeitung unter „liturgischer Militanz“? Was ist mit diesem Begriff gemeint? Wer ist militant?
Redaktion benachrichtigen Sowie einige weitere nicht sonderlich gewichtige Einzelheiten
#32   Libertas Ecclesiae   21:18:20 | Mittwoch, 16. April 2008
@ iustus
Aber H. H. Pfarrer stellt es doch so dar, dass der überlieferte Ritus irgendwie defizitär sei, so zum Beispiel im Hinblick auf die fehlende Wahlmöglichkeit bei Texten und Formen.
Nur ist dies eben kein Mangel, sondern ein durchaus positiver Aspekt des überlieferten Ritus, der sich wohltuend von den allzu großen Auswahlmöglichkeiten der neuen Form unterscheidet.
Und wenn die gleiche Blickrichtung von Priester und Gemeinde „eigentlich“ kein Unterschied sei, vergisst H. H. Pfarrer zu erwähnen, dass in 99,9 % der Pfarrmessen im Neuen Ritus leider keine gleiche Blickrichtung praktizieren.
Redaktion benachrichtigen Sowie einige weitere nicht sonderlich gewichtige Einzelheiten
#12   Libertas Ecclesiae   17:26:31 | Mittwoch, 16. April 2008
Unter sich?
@ Aleph
Es war der hl. Bonifatius, der im achten Jahrhundert bei unseren Vorfahren ein lateinisches Messbuch einführte.
Und Sie glauben wirklich, dass der so dumm war, das zu tun?
Da haben die alten Germanen doch kein Wort verstanden, so etwas.
Redaktion benachrichtigen Sowie einige weitere nicht sonderlich gewichtige Einzelheiten
#8   Libertas Ecclesiae   16:57:15 | Mittwoch, 16. April 2008
Das ist absolut lächerlich,
Kontinuitäten zwischen alter und neuer Messe zu behaupten, die es in der real existieren Praxis des NOM so gut wie nicht gibt.
Umgekehrt wird ein Schuh daraus:
Warum wird im NOM so krampfartig der Gebrauch des Canon Romanus, die gemeinsame Gebetsrichtung, die Mundkommunion und das Latein in den weitaus mesiten Pfarrmessen vermieden???
Redaktion benachrichtigen Zwanzig deutsche Bistümer auf der Streichliste
#32   Libertas Ecclesiae   17:18:53 | Mittwoch, 9. April 2008
Vorredner
Und Ihr glaubt, dass kreuz.net wirklich so doof ist?
:-]
Redaktion benachrichtigen Modernistischer Moderator will Alten Ritus in Fulda aushungern
#11   Libertas Ecclesiae   17:30:01 | Montag, 7. April 2008
@ Gotthard
Was ist der Inhalt dieses ganzen Artikels?
1. Zu Ostern wurde die alt-rituelle Messe nicht in der Zeitung angekündigt…Alles andere ist Mutmaßung!
Falsch!
Der Inhalt dieses Artikels ist, dass ein gewisser Pfarrer Gurk in seiner Eigenschaft als Moderator des Fuldaer Pastoralverbunds „Ate Stadtpfarrei“ immerhin in einem Rundbrief (siuc!) mitteilt, bei der „Fuldaer Zeitung“ interveniert zu haben, um die Publikation der Pressenotizen des Fuldaer Freundeskreises der „Pro Missa Tridentina“ zu verhindern.
So liest es sich schon etwas anders.
Was qualifiziert einen Pfarrer und Pastoralverbundsleiter, gegen die Veröffentlichung einer harmlosen Pressenotiz bei einem scheinbar unabhängigen Presseorgan zu intervenieren und damit in einem eigenen Rundbrief auch noch zu prahlen? Pfarrer Gurk hat seine Kompetenzen eindeutig überschritten.
Redaktion benachrichtigen Modernistischer Moderator will Alten Ritus in Fulda aushungern
#2   Libertas Ecclesiae   16:40:15 | Montag, 7. April 2008
Stasi-Methoden und Pressefreiheit
In seinem jüngsten vertraulichen Rundbrief hat er sogar mitgeteilt, bei der ‘Fuldaer Zeitung’ interveniert zu haben, um die Publikation der Pressenotizen des Fuldaer Freundeskreises der ‘Pro Missa Tridentina’ zu verhindern.
Und ich dachte immer, dass die Pressefreiheit in Deutschland durch das Grundgesetz verbürgt ist.
Was muss die „Fuldaer Zeitung“ für ein dilettantisches Provinzblatt sein, das Pressemeldungen aus ideologischen Gründen von Dritten unterschlagen lässt.
Was bildet sich dieser Pfarrer Gurk eigentlich ein, dass er glaubt, mit Stasi-Methoden die Meinungsfreiheit unterdrücken zu können?
Soll doch jeder Katholik in Fulda und überall auf der Welt frei entscheiden dürfen, wo er sonntags zur Kirche geht!
Redaktion benachrichtigen Auch kirchenrechtlich abgeschlossen?
#35   Libertas Ecclesiae   18:48:23 | Donnerstag, 3. April 2008
Schönes Ratespiel
Und von wem wird Gotthard gesponsert? O:)
Redaktion benachrichtigen Auch kirchenrechtlich abgeschlossen?
#25   Libertas Ecclesiae   17:58:48 | Donnerstag, 3. April 2008
@ Marcelus
Nein, ich will keineswegs drohen. Aber überlegen Sie doch einmal: Ein Verräter im kath.net-Club! Da wird Herr Noé not amused sein.
Redaktion benachrichtigen Auch kirchenrechtlich abgeschlossen?
#22   Libertas Ecclesiae   17:44:11 | Donnerstag, 3. April 2008
@ Vorschreiber
Nichtsdestotrotz wird Gandalf nicht sehr begeistert darüber sein, dass clubinterne Insider-Informationen an kreuz.net gelangt sind.
Redaktion benachrichtigen Auch kirchenrechtlich abgeschlossen?
#13   Libertas Ecclesiae   16:24:50 | Donnerstag, 3. April 2008
Für Außenstehende nicht zugänglich
Das berichtete der Forumsteilnehmer ‘Alexius’ am 26. März im für Außenstehende nicht zugänglichen Teil des Forums des Linzer Nachrichtenportals ‘kath.net’.
Wie ist diese Information aus dem für Außenstehende nicht zugänglichen Teil des kath.net-Forums dann an kreuz.net gelangt?
Da wird sich Herr Noé aber mächtig ärgern. Ein Verräter in den eigenen Reihen! Dazu noch ein zahlendes Club-Mitglied! Vielleicht ist kath.net deshalb seit mehreren Stunden nicht mehr zugänglich.
Redaktion benachrichtigen Fünf unerwartete Nebenwirkungen von ‘Summorum Pontificum’
#11   Libertas Ecclesiae   13:42:53 | Donnerstag, 3. April 2008
Gernot Facius
Der Link von RJH ist schon sehr interessant. Facius ist in weiten Teilen zuzustimmen, vor allem mit seiner Kritik an der Teilhabeschaft von 14 deutschen Diözesen an dem esoterisch angehauchten Weltbildkonzern: www.weltbild.com/…-gesellschafter.html
Auf diese Problematik angesprochen soll Kardinal Lehmann einmal geantwortet haben: „Pecunia non olet“. Nun ja … :-!
Redaktion benachrichtigen Die Gesellschaft ist schuld
#10   Libertas Ecclesiae   12:10:21 | Freitag, 28. März 2008
@ mandy
kreuz.net ist so doof, mal wieder auf niedrigstem Niveau herumzuwatschen:
Falsch! kreuz.net zitiert hier nur eine Presseerklärung des Arbeitskreises von Katholiken im Raum Frankfurt am Main.
Wenn Sie sachliche Kritik an dieser Presseerklärung anzubringen haben, dann müssen Sie diese Kritik auf diesen Arbeitskreis beziehen und nicht auf die kreuz.net Redaktion.
Manche Leute hier verstehen einfach nicht den Unterschied zwischen Berichterstattung und Nachrichteninhalt.
Redaktion benachrichtigen Der Erzbischof fühlte sich sichtlich wohl
#61   Libertas Ecclesiae   13:08:39 | Montag, 24. März 2008
Der werter Herr Erzbischof Marx
scheint mir ein wenig ambivalent zu sein.
Einerseits sympathisch, solide und konsewuent.
Andererseits auch Verfechter der unseligen „kooperativen Pastoral“, ganz im Sinne der Paderborner Rotarierschiene.
Wo bleibt da die Sorge um die sakramentale Struktur der Kirche?
Redaktion benachrichtigen Karikatur statt Information
#71   Libertas Ecclesiae   08:57:35 | Donnerstag, 20. März 2008
Es macht betroffen …
… mit welcher Arroganz und Selbstgefälligkeit Geißler seine wirklich dümmlichen Ansichten zum besten gibt. Es erscheint unerträglich, mit welcher Überheblichkeit er seine eigenen unhinterfragmaren Dogmen aufstellt und der Wissenschaftsgkäubigkeit verfällt. Wer nicht seiner Meinung ist und der Lehre der Kirche folgt, gilt als unaufgeklärt und „vorwissenschaftlich“.
Aber eines gibt zumindest Anlass zu Hoffnung: Geißler gehört eindeutig zu einer aussterbenden Species. Solchabgebrühten Modernisten wird man bei der Generation der unter 40-Jährigen wohl kaum mehr finden.
@ Dani California
Der +-net- Artikel ist erstmal wieder zum schreien …
Der kreuz.net-Artikel gibt inhaltlich nur das wieder, was die Redaktion der Sendung „Quergefragt“ verlauten ließ.
Vor kurzem????? Also ich weiß ja nicht, was man für ein hiesiges Zeitgefühl hat. Ich kann mich da an ein Dokument der Glaubenskongregation (Dominus Iesus) aus dem Jahre 2000 erinnern, in dem von Teilkirchen gesprochen wird.
Es gibt da ein neueres Dokument vom letzten Sommer, auf das hier Bezug genommen wurde:
www.dbk.de/…ueber_die_kirche.pdf
Redaktion benachrichtigen Wird sich Rom unterwerfen?
#13   Libertas Ecclesiae   09:01:43 | Dienstag, 18. März 2008
@ Fabianus
Was ist an dem Begriff „Bekehrung“ eigentlich so verwerflich?
Hat nicht jeder Mensch Bekehrung (Umkehr, metanoia) nötig?
Es ist hier ja nicht von Zwangstaufen und Gewalt die Rede.
Redaktion benachrichtigen Der Vorschlag des Kardinals
#19   Libertas Ecclesiae   14:30:42 | Montag, 17. März 2008
Unrein?
daß der Mund nicht weniger unrein sei als die Hände
Diese Argumentation habe ich noch nie verstanden, denn die Feststellung, dass der Mund nicht weniger unrein sei als die Hände, ist entweder banal oder falsch.
Bei der Form des Kommunionempfangs geht es schließlich nicht um die Reinheit oder Unreinheit von irgendwelchen Körperteilen, sondern um die Zeichenhaftigkeit, um die Angemessenheit der äußerlich sichtbaren Haltung des Gläubigen.
Wären äußere Zeichen des Glaubens wie Kreuzzeichen, Verneigung, Kniebeuge etc. egal, dann könnte man diese ja auch gänzlich abschaffen.
Redaktion benachrichtigen Der Vorschlag des Kardinals
#8   Libertas Ecclesiae   11:48:02 | Montag, 17. März 2008
@ Alkuin
Dann haben Sie völlig verkant wofür der Wortgottesdienst und die Homilie da ist. Die hl. Messe besteht nicht nur aus der Eucharistiefeier.
Nein, das habe ich nicht verkannt. Nicht ohne Grund war ja früher diePredigt nicht bestandteil der Messfeier, was daran sichtbar wurde, dass der zelebrierende Priester das messgewand ablegte.
Natürlich soll der Priester in der Predigt das Wort Gottes im Sinne der Kirche auslegen, das ist keine Frage.
Aber die hl. messe als solche ist nicht in erster Linie eine katechetische Veranstaltung.
Redaktion benachrichtigen Der Vorschlag des Kardinals
#1   Libertas Ecclesiae   10:56:44 | Montag, 17. März 2008
Quantität und Qualität
„Ich glaube vielmehr, daß die Leseordnung des Novus Ordo sogar inhaltlich reicher ist als jene des Ritus des Heiligen Pius V.“
Das glaube ich nicht. Es kommt eben nicht nur auf die Quantität, sondern auf die Qualität bei der Perikopenauswahl an.
Was nützen beispielsweise diese ellenlangen alttestamentlichen Perikopen im Nous Ordo, die in den Werktagsmessen als lectio continua vorgetragen werden, deren Sinn sich dem Gläubigen aber nur schwerlich erschließt?
Die hl. Messe ist nicht dazu da, Bibelkatechese zu betreiben.
Redaktion benachrichtigen Alt-Meß-Sensation in einer deutschen Bischofskirche
#3   Libertas Ecclesiae   11:23:30 | Freitag, 14. März 2008
Deo Gratias!
Das Beispiel sollte Schule machen. In anderen Bistümern wie zum Beispiel Fulda läuft die Sache nicht so gut. Dank an Weihbischof em. Max Ziegelbauer in Augsburg!
Redaktion benachrichtigen Streit um den Heiligen Joseph
#40   Libertas Ecclesiae   16:17:04 | Dienstag, 11. März 2008
Verschiebung von Feiertagen ist bereits geregelt
Noch einmal: Hier besteht eigentlich kein Regelungsbedarf, weil die Verschiebung von Feiertagen nach der alten Ordnung bereits geregelt ist.
Warum in einem unnötigen bürokratischen Akt jetzt alles noch einmal verkomplizieren? Daran entzündet sich meine Kritik.
Redaktion benachrichtigen Streit um den Heiligen Joseph
#35   Libertas Ecclesiae   16:05:21 | Dienstag, 11. März 2008
@ Benedikt
Diese Verschieberegelungen sind genauso willkürlich. Sogar das eigentliche Datum 19. März ist vollkommen willkürlich, da niemand weiß, wann der Hl. Joseph wirklich gestorben ist.
Das klingt jetzt aber sehr rationalistisch und verkopft.
Dann könnte man ja auch Weihnachten verschieben oder sogar ganz abschaffen, weil der wirkliche Geburtstermin Jesu Christi auch unbekannt ist.
Und wie ist das mitz den zahlreichen Heiligen, über die es zwar keine gesicherten historischen Quellen gibt, die aber über Jahrhunderte verehrt wurden, und zwar durchaus auch objektiv durch das liturgische Gebet der Kirche?
Der Herr hat es den Unmündigen offbart. Ein falscher Rationalismus ist hier fehl am Platz.
Auch ich halte den Samstag vor dem Palmsonntag nicht für besonders geeignet, den hl. Joseph liturgisch zu feiern.
Die Frage bleibt: Warum nicht einheitlich der Tradition folgen und den 1. April wählen?
Redaktion benachrichtigen Streit um den Heiligen Joseph
#27   Libertas Ecclesiae   15:27:07 | Dienstag, 11. März 2008
@ Benedikt
Den Festtag auf den 15. April zu verschieben, hat den Beigeschmack des Machens.
Und?
1. Es muss natürlich 15. März statt 15. April heißen.
2. Es besteht bereits eine amtliche Regelung für die Verschiebung von Festen, wenn mehrere Feste aufeinandertreffen. warum dann willkürlich irgend einen neuen Termin festlegen?
Hier hätte sich die Gottesdienstkongregation vom alten Ordo anregen lassen können.
Redaktion benachrichtigen Streit um den Heiligen Joseph
#22   Libertas Ecclesiae   15:05:38 | Dienstag, 11. März 2008
Wider den Geist des Machens
Warum hat sich die Gottesdienstkongregation nicht einfach an die traditionelle Regelung gehalten und den Festtag des Hl. auch für den neuen Ritus auf den 1. April gelegt?
Den Festtag auf den 15. April zu verschieben, hat den Beigeschmack des Machens. Dieser Schritt wäre gar nicht notwendig gewesen, da die 1.-April-Regelung ja bereits besteht.
Redaktion benachrichtigen „Darf ich Ihnen meinen kleinen Heiland vorstellen? Der kann auferstehen!“
#59   Libertas Ecclesiae   22:42:39 | Dienstag, 4. März 2008
@ Leblhuber
Ist schon klar, ich habe die beiden Sprichwörter bewusst gemixt. ^-^
Ohne Zollitsch hätte Spam-Spiegel wohl kaum diese Spotttiraden losgelassen.
Redaktion benachrichtigen „Darf ich Ihnen meinen kleinen Heiland vorstellen? Der kann auferstehen!“
#46   Libertas Ecclesiae   19:17:28 | Dienstag, 4. März 2008
Zollitsch
Wer Wind sät, braucht für den Spott nicht zu sorgen.
Redaktion benachrichtigen Handkommunion: Wie die Verteilung von Keksen
#1   Libertas Ecclesiae   21:55:22 | Montag, 3. März 2008
Genau so ist es!
Einen großen Dank an Weihbischof Schneider und die Redaktion von Gloria.TV!
Redaktion benachrichtigen Bitterkeit + …
#3   Libertas Ecclesiae   09:25:42 | Sonntag, 2. März 2008
@ matt2
Es ist richtig, dass man einen Ritus nicht verabsolutieren darf. Aber das hat die Kirche auch nie getan. Es gab in der Kirche immer einen Vielfalt legitimer Riten, die sich gegenseitig durchaus befruchteten.
Es geht nur darum, ein wenig mehr Toleranz für die Gläubigen einzufordern, die sich dem usus antiquior geistig verbunden fühlen.
Redaktion benachrichtigen Bitterkeit + …
#1   Libertas Ecclesiae   09:04:59 | Sonntag, 2. März 2008
Keine Bekehrung
Weiß Bischof Bode überhaupt, wovon er spricht?
Die geänderte Fassung der Karfreitungsfürbitte für die Bekehrung der Juden bezieht sich lediglich auf den usus antiquior des römischen Ritus, leider aber nicht auf die ordentliche Form. Ist dem Bischof von Osnabrück das entgangen?
Das Karfreitagsgebet für die Bekehrung der Juden war im Übrigen schon immer Bestandteil der Liturgie der Kirche, und da die alte Form des römischen Ritus nie verboten war, ist es auch immer Bestandteil der Liturgie der Kirche geblieben. Spätestens seit 1988, als den ersten Ecclesia-Dei-Gemeinschaften der Gebrauch dieser Form der Liturgie wieder gestattet wurde, wurde es auch wieder als offizielles Gebet der Kirche gebetet.
Braucht Bischof Bode vielleicht einen Nachholkurs in theologischer und liturgischer Bildung?
Redaktion benachrichtigen Der Papst wird das liturgische Leben der Kirche nachhaltig verändern
#54   Libertas Ecclesiae   15:43:58 | Freitag, 29. Februar 2008
Gespensterdiskussion?
Langsam frage ich mich, ob hier nicht eine gewaltige Gespensterdiskussion geführt wird.
Wer sollte eigentlich Interesse daran haben, die Handkommunion und weibliche Ministranten in der überlieferten Messe einzuführen? Die traditionsverbundenen Gläubigen bestimmt nicht.
Warum sich also unnötige Gedanken machen über ungelegte Eier, die kirchenrechtlich und theologisch nicht notwendig sind?
Redaktion benachrichtigen Der Papst wird das liturgische Leben der Kirche nachhaltig verändern
#51   Libertas Ecclesiae   15:15:24 | Freitag, 29. Februar 2008
@ iustus
1. Eine offizielle Anfrage bei der Kommission Ecclesia Dei nach der Zulässigkeit der Handkommunion im alten Ritus ist bereits erfolgt.
Ist bereits eine Antwort erfolgt?
Redaktion benachrichtigen Der Papst wird das liturgische Leben der Kirche nachhaltig verändern
#34   Libertas Ecclesiae   10:23:23 | Freitag, 29. Februar 2008
@ Rübezahl
Wenn ich Sie richtig verstanden habe, gibt es also eine rechtliche Grundlage dafür, dass weibliche Ministranten und die Spendung der Handkommunion bei der überlieferten Messform ausgeschlossen sind. Wo kann man das nachlesen? Ich frage deshalb, weil von interessierter Seite immer wieder erwartet oder gar versucht wird, diese Praktiken in der überlieferten Messe einzuführen.
Und was die kleine Kommunionpatene betrifft – die wird doch leider selbst bei Papstmessen nicht verwendet (siehe Mariazell), oder habe ich da etwas übersehen? Wie hält es denn der neue Marini damit?
Redaktion benachrichtigen Der Papst wird das liturgische Leben der Kirche nachhaltig verändern
#26   Libertas Ecclesiae   07:22:58 | Freitag, 29. Februar 2008
Gewohnheitsrecht
Da existiert längst ein Parallelrecht.
Sehr richtig.
Aber ebenso verhält es sich mit dem Verbot der Handkommunion und dem Verbot weiblicher Ministranten nach dem usus antiquior des römischen Ritus.
Da erscheinen mir die Ausführungen von turk zu abstrakt und akademisch. Es muss schließlich nicht alles in der Kirche justitiabel sein.
Dass es einmal zwei Formen des einen Ritus geben würde, war ja 1969 oder 1983 auch noch nicht abzusehen. Hier hat sich so etwas wie Gewohnheitsrecht entwickelt.
Redaktion benachrichtigen Der Papst wird das liturgische Leben der Kirche nachhaltig verändern
#18   Libertas Ecclesiae   23:05:03 | Donnerstag, 28. Februar 2008
@ Clarissa
So so, da haben die Leute also 1500 Jahre lang nichts von der Messe verstanden.
Und da hat die Kirche fast 2000 Jahre lang in die falsche Richtung zelebriert.
Komisch, wie bei dieser unverständlichen und in die falsche Richtung zelebrierten Liturgie über die Jahrhunderte hinweg die Glaubensweitergabe gelingen konnte.
Komisch, wie diese unverständliche und in die falsche Richtung zelebrierte Liturgie über die Jahrhunderte hinweg so viele Heilige und Selige hervorbringen konnte.
Glauben Sie wirklich, dass sich die Gläubigen 1500 Jahre lang für dumm verkaufen ließen?
Ja ja, heute wissen wir alles besser. Und die Früchte liegen auf der Hand: Nie gingen weniger Menschen in die Kirche als heute – trotz aller Verständlichkeit und der in die richtige Richtung zelebrierten „ordentlichen“ Liturgie.
Redaktion benachrichtigen Der Papst wird das liturgische Leben der Kirche nachhaltig verändern
#14   Libertas Ecclesiae   22:27:39 | Donnerstag, 28. Februar 2008
Man kann nicht lieben, was man nicht kennt
@ Katholisch
Die Übertragungen von K-TV sind liebevoll und sehr wohlwollend gemeint, aber in technischer Hinsicht leider nicht sehr professionell. So wie man da die Alte Messe sehen kann, wirkt sie in der Tat nicht besonders ansprechend, besonders nicht für Gläubige, die mit diesem Ritus noch nicht vertraut sind.
Für den Einstieg in den alten Messritus bedarf es einer schönen ansprechenden Art der Zelebration und einer begleitenden Katechese. Im übrigen erschließt sich diese Form der Liturgie nicht von heute auf morgen. Es ist ein längerfristiges Hineinwachsen nötig, das möglicherweise sogar mehrere Jahre dauern kann.
Redaktion benachrichtigen Der Gründer von Le Barroux ist tot
#2   Libertas Ecclesiae   22:17:44 | Donnerstag, 28. Februar 2008
Dilexit ecclesiam
Ein großartiger Mensch und begnadeter Gottesmann ist von uns gegangen. Möge sein Werk fortbestehen und weiter wachsen.
Requiescat in pace.
Redaktion benachrichtigen Die Liturgiereform war ein Sieg der Frivolität
#26   Libertas Ecclesiae   21:38:23 | Dienstag, 26. Februar 2008
Volkssprache?
@ Sirilo
Bitte mal das hier lesen:
www.kreuz.net/article.5124.html
Redaktion benachrichtigen Die Liturgiereform war ein Sieg der Frivolität
#18   Libertas Ecclesiae   19:24:46 | Dienstag, 26. Februar 2008
Sag ich doch:
36. §1. Linguae latinae usus, salvo particulari iure, in Ritibus latinis servetur.
Von einem ausschließlichen Gebrauch der Muttersprach, wie es heute in 99% der sonntäglichen Gemeindegottesdienste der Fall ist, ist in SC 36 nicht die Rede, im Gegenteil.
Redaktion benachrichtigen Die Liturgiereform war ein Sieg der Frivolität
#13   Libertas Ecclesiae   18:45:48 | Dienstag, 26. Februar 2008
@ Clarissa
Sprache erfüllt ihren Sinn also nur, wenn sie der „gemeinsame Code“ von Sender und Empfänger ist.
Aha. Und das funktioniert jetzt also besser, seitdem die Verwendung der Landessprachen üblich geworden sind?
Nicht diejenigen, die die lateinische Sprache in der Liturgie präferien, müssen sich rechtfertigen, sondern diejenigen, die behaupten, dass mit der Einführung der Landessprachen eine Kommunikationsverbesserung eingetreten sei, was ja bekanntlich nicht der Fall ist.
Warum also das starre Festhalten am ausschließlichen Gebrauch der Landessprache – übrigens entgegen Sacrosantum Concilium Nr. 36?
Jedenfalls folgen heute weit weniger Katholiken der deutschen Messe als bis 1969 der lateinischen.
Redaktion benachrichtigen Nicht der offizielle katholische Ritus
#2   Libertas Ecclesiae   20:15:48 | Montag, 25. Februar 2008
Rechtsbruch
Man mag zur Piusbruderschaft stehen, wie man will, aber wenn das Bistum Aachen offiziell erklärt, dass der von Papst Benedikt XVI. offiziell zur „außerordentlichen Form“ erklärte usus antiquior des römischen Ritus „nicht der offizielle katholische Ritus“ sei, ist das Rechtsbruch! Es wäre zu prüfen, ob dies nicht sogar einen schismatischen Akt von Seiten des Bistums Aachen darstellt.
Redaktion benachrichtigen Rabiater Rabbiner
#48   Libertas Ecclesiae   20:12:01 | Montag, 25. Februar 2008
Noch einmal zurück zum Inhalt
Die alte Karfreitagsfürbitte war schon vor der Publikation des Motu Proprio „Summorum Pontificum“ offizieller und legitimer Bestandteil der Liturgie der katholischen Kirche, da die litiurgischen Bücher von 1962 nie verboten waren. Spätestens mit der Errichtung von Ecclesia-Dei-Gemeinschaften seit 1988, die seither am Karfreitag eben auch jene Fürbitte gebetet haben, hätte sich der Unmut der Juden äußern müssen, nicht erst jetzt.
Redaktion benachrichtigen Rabiater Rabbiner
#10   Libertas Ecclesiae   18:34:36 | Montag, 25. Februar 2008
Neufassung der alten Karfreitagsfürbitte „theologisch nicht notwendig“
Im Umfeld von Karfreitag und Ostern bitte die Kirche „wieder“ für die Erleuchtung der Juden, damit sie Jesus als Messias erkennen – erklärte Homolka richtig.
Ich verstehe diese ganze Logik nicht. Ich denke, die liturgischen Bücher von 1962 waren niemals verboten, wie Papst Benedikt XVI. richtig festgestellt hat.
Also war auch die bisherige alte Karfreitagsfürbitte für die Bekehrung der Juden nie verboten und immer Bestandteil der Liturgie der Kirche.
Der Rabbiner begründet seine Absage damit, daß Papst Benedikt XVI. eine Neufassung der Karfreitagsfürbitte zur Bekehrung der Juden für die Alte Messe genehmigt habe.
Aufgrund des oben Gesagten ergibt sich, dass – um ein aktuelles Bonmot von Erzbischof Zollitsch aufzugreifen – die Neufassung der Karfreitagsfürbitte zur Bekehrung der Juden „theoloisch nicht notwendig“.
Wenn schon, hätte der Herr Rabbiner auch schon alle Katholikentage zuvor, spätestens aber seit 1988 absagen müssen, als die Kirche die ersten „Ecclesia-Dei-Gemeinschaften“ kanonisch errichten ließ.
In Wigratzbad beispielsweise wurde die bisherige Fassung der alten Karfreitagsfürbitte von der damals neu errichteten Priesterbruderschaft St. Petrus seit 1989 als offizielles Gebet der Kirche gebetet.
Redaktion benachrichtigen Unerwünschte Stilberatung
#9   Libertas Ecclesiae   10:21:07 | Samstag, 23. Februar 2008
Der Grund für das Fernbleiben
von Bischof Müller bei der Verabschiedung von Kardinal Wetter wäre also inhaltlich geklärt. Auch Mixa und Schraml werden ihre berechtigten Gründe gehabt haben.
Lehmann muss das schon vorher klar gewesen sein. Aber warum tobte der dann in der Sakristei?
Nicht das begründete Fernbleiben der drei Bischöfe ist kindisch, sondern die zur Schu gestellte Wut darüber und das wilde Spekulieren über die vermeintlichen Gründe.
Redaktion benachrichtigen Die Alte Messe ist eben keine alte Messe
#23   Libertas Ecclesiae   14:18:27 | Mittwoch, 20. Februar 2008
Liturgisches Recht?
Sehr interessant zu beobachten, wie sich die Traditionskritiker auf einmal auf vermeintliches „liturgisches Recht“ berufen wollen, um die legitime Anwendung der Bestimmungen des Motu Proprio zu untergraben.
Würde man sich doch bei all den Fasnachtsmessen und sonstigen liturgischen Eigenmächtigkeiten wie in Schweinfurt St. Michael auch einmal auf litugischs Recht berufen!
Redaktion benachrichtigen Die Alte Messe ist eben keine alte Messe
#11   Libertas Ecclesiae   11:45:28 | Mittwoch, 20. Februar 2008
timpressum
Es geht ja nicht nur um die Form der „Alten Messe“, sondern vor allem die damit transportierte Theologie, die hinter das II. Vaticanum zurückgehen möchte.
Interessant, die Kirche hat bis zum Jahr 1965 eine falsche
Theologie transportiert.
Komisch, dass das bis dahin niemand gemerkt hat.
Redaktion benachrichtigen Die Alte Messe ist eben keine alte Messe
#3   Libertas Ecclesiae   11:15:08 | Mittwoch, 20. Februar 2008
@ RRR
Motu Proprio Summorum Pontificum, Art. 2:
Für eine solche Feier nach dem einen oder dem anderen Meßbuch benötigt der Priester keine Erlaubnis, weder vom Apostolischen Stuhl noch von seinem Ordinarius.
Hw. Rodheudt überschätzt sich keinesfalls. Er macht lediglich von seinem Recht Gebrauch, das ihm aufgrund seiner Weihe zukommt – nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Wer sich hier überschätzt, sind die deutschen Bischöfe in ihrer Regelungswut zur Unterdrückung des usus antiquior des römischen Ritus.
Redaktion benachrichtigen Kardinal Lehmann tobte in der Sakristei
#32   Libertas Ecclesiae   10:15:45 | Mittwoch, 20. Februar 2008
thaumaturgos
gleich wie die einzelne schwalbe keinen sommer macht, macht auch ein einziger bischof keine kirche, auch wenn es glm aus regensburg wohl nie verstehen wird
Und wieso macht dann die Schwalbe Zollitsch einen Sommer? Der ist doch auch nur Primus inter pares
Redaktion benachrichtigen Kardinal Lehmann tobte in der Sakristei
#27   Libertas Ecclesiae   08:55:30 | Mittwoch, 20. Februar 2008
@ Konrad
Dass Kardinal Lehmann „getobt“ haben soll, ist wohl nur ein Gerücht
Das behauptet zumindest Herr Drobinski in der Süddeutschen Zeitung vom 18. Februar. Hier der Originalartikel:
www.sueddeutsche.de/…r/artikel/180/158752/
Redaktion benachrichtigen Kardinal Lehmann tobte in der Sakristei
#23   Libertas Ecclesiae   08:06:11 | Mittwoch, 20. Februar 2008
Spaltung der Kirche
Kein Christ kann sich ernsthaft eine Spaltung der Kirche wünschen, im Gegenteil. Allerdings kann und muss man leider nüchtern und objektiv feststellen, dass eine solche Spaltung latent ohnehin schon seit längerer Zeit existiert. Da hilft alles Schönreden, Verdrängen und Vertuschen nichts. Ich erinnere nur an jene Umfrage vor dem Ökumenischen Kirchentag in Berlin, wonach 88 Prozent der Katholiken keinen Unterschied zwischen kath. Eucharistie und evgl. Abendmahl mehr sehen.
Und was die Deutsche Bischofskonferenz betrifft: Die haben doch mehrheitlich für Zollitsch gestimmt. Da haben sich die Konservativen wohl mal wieder von Kardinal Lehmann über den Tisch ziehen lassen. Fast möchte man sagen: selber Schuld! Die Bischofskonferenz hat den Vorsitzenden, den sie (in ihrer derzeitigen Zusammensetzung) verdient.
Redaktion benachrichtigen Der Erzbischof soll von den eigentlichen Problemen reden
#53   Libertas Ecclesiae   16:59:58 | Dienstag, 19. Februar 2008
@ Typ
… aber ebenso wenig sind die Äußerungen von Bischof Müller oder die vom Priesterhetzwerk „notwendig“.
Warum immer diese abwertenden und beleidigenden Formulierungen?
Andersdenkende haben auch ein Recht auf Meinungsfreiheit.
Redaktion benachrichtigen Der Erzbischof soll von den eigentlichen Problemen reden
#48   Libertas Ecclesiae   16:30:55 | Dienstag, 19. Februar 2008
Horst Metzker
Dass der Zölibat nicht theologisch notwendig ist, ist doch allerlängst bekannt, sollte man meinen.
Eben deshlab waren die Äußerungen Zollitschs „wenig hilfreich“. Das Priesternetzwerk hat vollkommen recht.
Redaktion benachrichtigen Wurden die Priester danach frömmer?
#3   Libertas Ecclesiae   15:49:47 | Dienstag, 19. Februar 2008
@ stimme
Natürlich muss es vor dem Konzil schon Probleme gegeben haben. Sonst wäre der Ritus ja nicht so plötzlich verschwunden.
Nur die Probleme lagen nicht im Ritus als solchen begründet, sondern darin, dass man ihn nicht mehr verstanden hat und nicht mehr richtig vermitteln konnte.
So aber hatte man das Kind mit dem Bad ausgeschüttet. Und genau das ist das Problem.
Redaktion benachrichtigen Heftiger Widerspruch
#16   Libertas Ecclesiae   12:45:52 | Samstag, 16. Februar 2008
Sag mir, wo die Gläubigen sind, wo sind sie geblieben?
TheologicusHaereticus schrieb: Ich bin dankbar für das Geschenk der Liturgiereform, die dazu beigetragen hat, die Feier der Eucharistie unter die Leute zu bringen, sie verständlich und mitvollziehbar zu machen.
Unter die Leute zu bringen??? Aber wo sind die Leute dann geblieben, um die Feier der Eucharistie mitvollziehen zu können?
Redaktion benachrichtigen Heftiger Widerspruch
#11   Libertas Ecclesiae   12:30:41 | Samstag, 16. Februar 2008
@ Mitten drin
kotz.net stellt die Welt so dar, als gäbe es überhaupt nichts Wichtigeres als die Messe in der außerordentlichen Form.
Wo, bitte, hat kreuz.net geschrieben, es gäbe nichts Wichtigeres als die Messe in der außerordentlichen Form?
Hauptsache, Leute wie Sie sind „im wahren Christentum“, wie man an ihrer überaus liebenswürdigen Art erkennen kann.
Redaktion benachrichtigen Heftiger Widerspruch
#8   Libertas Ecclesiae   12:15:09 | Samstag, 16. Februar 2008
Wo ist das (Kirchen)volk?
Tilly schrieb: Wo ist der NOM im Volk verankert? Dort nehmen die Zahlen ab!
Sehr richtig! Der NOM war nie wirklich im katholischen Kirchenvolk verankert, wie es die alte Messe vor 1969 gewesen ist. Bei 14 Prozent Gottesdienstbesuch kann man nicht mehr ernsthaft von einer Volkskirche sprechen.
Das ganze katholische Leben muss sich von Grund auf erneuern. Und die Messorte des überlieferten Ritus können so etwas wie Wachstumszellen dafür sein.
Redaktion benachrichtigen Heftiger Widerspruch
#5   Libertas Ecclesiae   11:59:43 | Samstag, 16. Februar 2008
PietroParente
Sie bringen das Problem sehr gut auf den Punkt.
Ich finde es höchst befremdlich, wenn Bischöfe den statistischen Niedergang des NOM-Besuchs allenfalls sachlich-nüchtern zur Kenntnis nehmen, aber bei den Anträgen auf eine alte Messe mit sichtlicher Genugtuung plötzlich eine Erbsenzählerei betreiben, um damit beweisen zu wollen, dass eine solche Nachfrage gar nicht existiere.
Wo bleibt eigentlich die Sorge um das Seelenheil der Millionen von Katholiken, die sonntags gar nicht mehr in die Kirche gehen?
Redaktion benachrichtigen Trotz Motu Proprio wurden fast fünfzig Gruppenanträge abgelehnt
#70   Libertas Ecclesiae   09:03:44 | Samstag, 16. Februar 2008
Noch einmal: Bitte keine vorschnellen Unterstellungen
Es ist ja geradezu rührend, wie sehr sich manche Leser hier in Zeug legen, um nachzuweisen, dass mit den abgelehnten Gruppenanträgen etwas nicht stimme. Da wird minutiös aufgerechnet und spekuliert, wo welche abgelehnten Antragsteller wann in welcher Stadt bis zum nächsten bereits existierenden Messort entfernt wohnen, warum sie dort nicht hingehen usw.
Es wäre zu wünschen, wenn so mancher Gemeindepfarrer sich auf diese beinahe biblisch anmutende Weise um seine verlorenen Schäflein bemühen würde, die den Gottesdiensten in der ordentlichen Form abhanden gekommen sind (minus 67,7 Prozent von 1968 bis 2006, siehe unter dbk.de/…nehmer-1950-2006.pdf).
Wie ich weiter unten Stelle schon einmal schrieb, könnte es sein, dass einige der bislang abgelehnten Gruppenanträge für die Feier der Messen in der außerordentlichen Form in der Zwischenzeit genehmigt wurden. Die Zahl der abgelehnten Gruppenanträge bezieht sich offenbar auf den Stand von Ende Dezember/Anfang Januar. Seither sind inzwischen über sechs Wochen vergangen. Und die Zahl der genehmigten Messorte des alten Ritus wächst nahezu wöchentlich, wie man auf der Seite www.introibo.net sehen kann.
Redaktion benachrichtigen Neokonservative gegen Pater Andreas Hönisch
#43   Libertas Ecclesiae   17:20:40 | Freitag, 15. Februar 2008
Ach Gotthard
Sie sind so erfrischend destruktiv.
Gibt es eigentlich etwas auf dieser Welt, über das Sie sich nicht empören?
Redaktion benachrichtigen Trotz Motu Proprio wurden fast fünfzig Gruppenanträge abgelehnt
#37   Libertas Ecclesiae   12:45:55 | Freitag, 15. Februar 2008
Bitte keine vorschnellen Unterstellungen
Bevor hier manche Leser den Initiatoren von „Pro Sancta Ecclesia“ Unredlichkeit vorwerfen, weil in einigen der genannten Orte inzwischen altrituelle Messfeiern genehmigt wurden, sollte zunächst einmal genau geprüft werden, worauf sich das bezieht.
Es könnte sein, dass einige der bislang abgelehnten Gruppenanträge in der Zwischenzeit genehmigt wurden. Die Zahl der abgelehnten Anträge bezieht sich offenbar auf den Stand von Ende Dezember/Anfang Januar. Seither sind inzwischen über sechs Wochen vergangen. Und die Zahl der genehmigten Messorte des alten Ritus wächst nahezu wöchentlich, wie man auf der Seite www.introibo.net sehen kann.
Redaktion benachrichtigen Trotz Motu Proprio wurden fast fünfzig Gruppenanträge abgelehnt
#8   Libertas Ecclesiae   11:00:33 | Freitag, 15. Februar 2008
stimme + st.georg
Komisch nur, dass ausgerechnet der Bischof von Rom eine solche Personalpfarrei errichtet hat in Trastevere, und zwar mit Vorbildfunktion für die ganze Weltkirche. Warum gilt das dann eigentlich nicht für Deutschland?
www.kreuz.net/article.6371.html
Redaktion benachrichtigen Trotz Motu Proprio wurden fast fünfzig Gruppenanträge abgelehnt
#4   Libertas Ecclesiae   10:49:08 | Freitag, 15. Februar 2008
st.georg
…es geht also nie! um gruppen, die sich zusammenfinden, sondern immer ! um eine existierende gruppe innerhalb! einer pfarrei und dann muss noch die einheit und der friede innerhalb der pfarrei gewährleistet werden…viel spass mit den eingaben bei der kongregation…
Falsch! Es können sich auch überpfarrliche Gruppen bilden, z. B. von Gläubigen aus verschiedenen Pfarreien in einer Stadt; dann hat eine einvernehmliche Regelung durch den Bischof zu erfolgen. Gemäß Art. 10 des Motu Proprio hat dieser sogar das Recht, eine Personalpfarrei des Alten Ritus zu errichten, worauf die deutschen Bischöfe geflissentlich verzichten.
Redaktion benachrichtigen Trotz Motu Proprio wurden fast fünfzig Gruppenanträge abgelehnt
#1   Libertas Ecclesiae   10:29:29 | Freitag, 15. Februar 2008
Auf welchem Planeten befindet sich die Deutsche Bischofskonferenz?
Ja, ja, „keine erhebliche Zunahme“ …
Eine großartige Leistung der Initiative „Pro Sancta Ecclesia“, trotz allen Widerstands! Weiter so!
Redaktion benachrichtigen Realitätsverweigerer
#48   Libertas Ecclesiae   10:16:15 | Freitag, 15. Februar 2008
@ landorganist + stimme
Darum geht es ja auch gar nicht.
Aber was hätte Sie vor fünf oder zehn Jahren gesagt? Alte Messe? Gibt es gar nicht!
Immerhin: Die Alte Messe lebt. Und sie wächst, wenn auch nur langsam, aber stetig. Und auch ein Kardinal Lehmann oder Erzbischof Zollitsch werden sie nicht mehr verhindern können. Sie bildet eine Kraftquelle, klein, aber fein.
Redaktion benachrichtigen Vier Merkmale + …
#44   Libertas Ecclesiae   09:53:35 | Freitag, 15. Februar 2008
@ Gotthard
Was sind Sie doch für ein Apparatschik!
Klein Fritzchen beruft sich auf Kardinal Newman:
John Henry Newman, der große englische Konvertit und spätere Kardinal, hat in einer Predigt zum Fest der Beschneidung des Herrn über die Tatsache gesprochen, dass die Kirche in ihrer ganzen Geschichte seit den Tagen der Apostel niemals einen alten, durch lange Gebetsgewohnheit geheiligten Ritus abgeschafft hat. Auch nach dem Pfingstfest gingen die Apostel und die ersten Christen regelmässig zum Gebet in den Tempel von Jerusalem. Man weiss nicht, wie lange. Es gab keinen Beschluss, diese Praxis zu irgendeinem Termin zu beenden. Riten können absterben. Sie können durch katastrophale Ereignisse – wie die Zerstörung des Tempels in Jerusalem – verschwinden. Sie können sich allmählich wandeln und entwickeln. Sie einfach abschaffen, wäre, so sagt Newman, ein Anschlag auf den Glauben der Menschen. Denn eine solche Abschaffung kann nie ohne schweren Schaden für den Glauben geschehen. Der Mensch ist ein leibliches Wesen. Sein Gottesverhältnis inkarniert und konkretisiert sich in bestimmten leibhaftigen Formen, die dadurch geheiligt werden. Gewiss, man darf diese Formen nicht verabsolutieren. Das hat die Kirche auch nie getan. Es gab ja fast immer in ihr eine Pluralität von anerkannten Riten. Aber die Abschaffung eines alten, legitimen Ritus wäre immer als ein Akt der Tyrannei betrachtet worden, ein Attentat auf den lebendigen, inkarnierten Glauben und auf die Frömmigkeit der Menschen.
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#41   Libertas Ecclesiae   09:43:54 | Freitag, 15. Februar 2008
@ Steini1974
Wann und wo hat denn die Bischofkonferenz behauptet, dass keiner die alte Messe haben will???? Ich bitte hier um einen Quellennachweis!
Kardinal Lehmann tut alles daran, das Phänomen „alte Messe“ kleinzureden. Warum begegnet die Deutsche Bischofofskonferenz den berechtigten Wünschen der Gläubigen, die die alte Messe feiern möchten, nicht mit mehr Wohlwollen?
Und was die Zahlen betrifft, warum regen Sie sich darüber so auf?
Es hat ja niemand behauptet, dass nun plötzlich ein Großteil der deutschen Katholiken wieder die alten Messe feiern möchte. Ein Phänomen, das vierzig Jahre lang unterdrückt und quasi verboten war, kann nicht einfach über Nacht wieder ein Millionenmagnet sein. Das hat auch niemand ernsthaft erwartet. SIe rennen also offene Türen ein.
Die Statistik weist lediglich darauf hin, dass das Phänomen alte Messe langsam, aber stetig im Wachsen begriffen ist. Es hat seinen berechtigten Platz in der Kirche und sollte nicht ständig kleingeredet werden, wie es Kardinal Lehmann tut.
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#39   Libertas Ecclesiae   22:11:41 | Donnerstag, 14. Februar 2008
Genoveva
Danke für diese Klarstellung. Die Details zum „zweiten Confiteor“ waren mir so nicht bekannt. Mir ging auch mehr um das grundsätzliche „Werden“ von Liturgie.
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#36   Libertas Ecclesiae   21:41:41 | Donnerstag, 14. Februar 2008
@ Typ
Das ist eben genau der kleine, aber feine Unterschied: Liturgisches Werden entzieht sich unserer Planbarkeit, unserer Berechnung, unserem „modernen“ Machbarkeitsdenken. Das macht ja gerade die Qualität einer langen Gebetsgewohnheit aus: dass sich ihre Anfänge irgendwo im geheimnisvollen Dunkeln verlieren, niemand hat sie eben „erfunden“ und irgendwann planmäßig eingeführt. Durch jahrhundertelange Übung sind diese Gebetsgewohnheiten und Frömmigkeitsformen geheiligt, niemand kann das je verbieten, nicht einmal der Papst.
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#14   Libertas Ecclesiae   19:58:15 | Donnerstag, 14. Februar 2008
@ HBR
Die heutige Form der Messe ist immer noch der überwiegend verwendete Ritus. Außerdem ist er der ordentliche Ritus.
Die Betonung liegt wohl bei noch.
Auch 2006, dem leztzten statistisch erfassten Jahr, ist die Zahl der NOM-Gottesdienstbesucher in Deutschland gegenüber dem Vorjahr wiederum gesunken, und zwar um 82.000 (= 2,2 %) auf nunmehr 3.606.000.
Die Zahl der Messorte für die außerordentliche Form des römischen Ritus ist dagegen allein seit dem 14. September 2007 um mehr als fünfzig Prozent gestiegen.
Redaktion benachrichtigen Realitätsverweigerer
#11   Libertas Ecclesiae   19:25:33 | Donnerstag, 14. Februar 2008
@ maliems
Ich find die gar nicht so lustig, die haben die Kasse …
Redaktion benachrichtigen Realitätsverweigerer
#5   Libertas Ecclesiae   18:14:31 | Donnerstag, 14. Februar 2008
Wider den konformistischen Einheitsbrei
Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass wirklich alle Bischöfe geschlossen und völklig undifferenziert hinten diesem realitätsfernen Beschluss stehen.
So wurde beispielsweise in der Diözese Eichstätt für die Messfeiern in der außerordentlichen Form eine eigene Rektoratskirche errichtet. Und an jedem ersten Sonntag im Monat finden diese Messen sogar in der repräsentativen Schutzengelkirche, der Eichstätter Seminar- und Universitätskirche statt – mit seh gutem Besuch. Das ist nach meinem Kenntnisstand die bislang großzügigste Regelung in Deutschland. So scheint doch zumindest Bischof Hanke eine realistischere Sicht der Dinge zu besitzen als seine Mitbrüder.
Redaktion benachrichtigen Vier Merkmale + …
#26   Libertas Ecclesiae   18:06:07 | Donnerstag, 14. Februar 2008
Hans und Gotthard!
@ Hans
Mit einem Wort: Liturgie kann man nicht machen. Sie entwickelt sich unmerklich.
@ Gotthard
jetzt bin ich aber sehr froh, dass im Tradi-Ritus auch nach Belieben Teile eingefügt werden können – wenn sie nur der frommen Seele gefallen. Es ist demnach unerheblich, ob sie im Messbuch stehen oder nicht.
Falsch! Nach Belieben kann man gar nichts tun. Niemand hat in der alten Liturgie irgendwann am grünen Tisch beschlossen, ein zweites Confiteor einzubauen, so wie beim NOM traditionsfremde Elemente eingefügt wurden. Das zweite Confiteor ist eine lange Gewohnheit, es hat sich eben einfach entwickelt.
Leuten wie Ihnen fehlt die Fähigkeit organischen Denkens!
Redaktion benachrichtigen Vier Merkmale + …
#21   Libertas Ecclesiae   16:42:51 | Donnerstag, 14. Februar 2008
Das zweite Confiteor ist keine persönliche Liturgiebastelei und kein Liturgie-Subjektivismus!
Gotthard schrieb: gehört dieses zweite Confiteor nun in die Liturgie nach dem Messbuch von 1962 – ja oder nein?
Wenn es nicht im Messbuch steht, wäre seine Verwendung eine persönliche Liturgiebastelei des Zelebranten!

das ist reinster Liturgie-Subjektivismus!
Das ist es eben nicht! Das zweite Confiteor ist legitimer Audruck organischen Wachsens der Liturgie. Es wurde nicht am grünen Tisch fabriziert wie so manches NOM-Gebet. Es ist absurd, dass diejenigen, die keine Probleme mit liturgischen Eigenmäctigkeiten á la Breitenbach und den künstlich produzierten Elementen des NOM keine Schwierigkeiten zu haben scheinen, ausgerechnet hier plötzlich für eine klinisch reine Liturgie eintreten.
Lieber Gotthard, kümmern Sie sich doch einfach um Ihren NOM, und lassen Sie den frommen Seelen ihr zweites Confiteor!
Redaktion benachrichtigen Unklarer Kurs im ‘Forum Deutscher Katholiken’?
#18   Libertas Ecclesiae   21:04:38 | Mittwoch, 13. Februar 2008
El Noro
Der vorletzte Absatz des Artikels ist definitv falsch. Nicht Prof. Gindert hat sich von den Initiativkreisen getrennt, sondern Dr. Graf hat diese gespalten. Das zeigt, daß Kreuz.net falsch recherchiert hat – oder hat es ungeprüft einen Artikel aus Grafs Klientel übernommen?
Nach meinem Kenntnisstand ist die Darstellung des Artikels zutreffend. Warum sollte Dr. Graf die Inititiativkreise gespalten haben? Das ist eine sehr kühne Behauptung. Prof. Gindert war es, der nicht mehr hinter den ursprünglichen Zielsetzungen der Initiativkreisvereinigung stand und versuchte, diese auf einen neuen Kurs zu trimmen. Das wollte die überwältigende Mehrheit der IK-ler aber nicht, und so spaltete sich Prof. Gindert ab und machte seinen eigenen neuen Verein auf, der seither einen seltsamen Wackelkurs fährt.
Redaktion benachrichtigen Unklarer Kurs im ‘Forum Deutscher Katholiken’?
#14   Libertas Ecclesiae   20:28:19 | Dienstag, 12. Februar 2008
@ bonifatius
Nein, die Kritik der Aktionsgemeinschaft findet sicherlich keine Mehrheit bei den Zeitungsschreibern und Redakteuren der Funk und Fernsehmächte.
Aber die Aktionsgemeinschaft hat doch ausgerechnet Kardinal Lehmann immer wieder hofiert, die wollten sich mit der DBK gutstellen, und „Freude am Glauben“ wird inzwischen auch vom Verband der Diözesen Deutschlands finanziell bezuschusst. Und jetzt kommt eine durchaus berechtigte Kritik am bisherigen „Vorsitzenden“. Auf diese widersprüchliche Haltung der Aktionsgemeinschaft zielt der kreuz.net-Artikel wohl ab.
Redaktion benachrichtigen Neuer Vorsitzender
#55   Libertas Ecclesiae   17:11:08 | Dienstag, 12. Februar 2008
Eine Beobachtung
Wenn im öffentlich-rechtlichen Hörfunk und Fernsehen ein Vertreter des deutschen Laienkatholizismus um eine Stellungnahme zur Wahl des DBK-Vorsitzenden gebeten wird, warum taucht dann immer nur Herr Christian Weisner von „Wir sind Kirche“ auf? Gibt es unter den 26 Millionen deutschen Katholiken keinen anderen, der da kompetent wäre?
Redaktion benachrichtigen Neuer Vorsitzender
#48   Libertas Ecclesiae   15:30:01 | Dienstag, 12. Februar 2008
@ Alkuin
So kenne ich +net Jezt geht es richtig loss…
Falsch, die hier veröffentlichten Lesermeinungen geben nicht unbedingt die Meinung der kreuz.net – Redakteure wieder. Hier darf jeder schreiben mehr oder weniger, was er will, auch Sie und ich. Bei kreuz.net muss man schon differenzieren.
Redaktion benachrichtigen Unklarer Kurs im ‘Forum Deutscher Katholiken’?
#10   Libertas Ecclesiae   12:27:00 | Dienstag, 12. Februar 2008
@ Hintzen
1)Die „Aktionsgemeinschaft IK-Augsburg“ wird nicht vom VDD finanziert.
Das hat auch niemand behauptet. In dem Artikel heißt es nur, dass der Kongress „Freude am Glauben“ aus Mitteln des VDD bezuschusst wird.
Um so verwunderlicher in der Tat die harsche Kritik am bisherigen DBK-Vorsitzenden Kardinal Lehmann.
@ Clarissa
Es mag ja sein, dass versteht sich „Freude am Glauben“ als „konservatives Gegengewicht zum ZDK“ versteht, aber dieser Professor Gindert scheint irgendwie nicht recht zu wissen, was er eigentlich will.
Redaktion benachrichtigen Flucht in die Zweideutigkeit
#28   Libertas Ecclesiae   19:17:42 | Montag, 11. Februar 2008
@ Typ
Der NOM ist nicht umstritten. Es gibt nur ein paar zahlenmäßig marginale Hanseln, die ein Riesenbohei darum machen.
Der NOM hat seit seiner Einführung in Deutschland ca. 70 % seiner Anhänger verloren. Eine marginale Größe?
dbk.de/…nehmer-1950-2006.pdf
Redaktion benachrichtigen Flucht in die Zweideutigkeit
#21   Libertas Ecclesiae   18:10:52 | Montag, 11. Februar 2008
@ Clarissa
Wenn Liturgie (wie alles andere) der Veränderung unterliegt, ist die Veränderung prinzipiell statthaft
Natürlich sind Veränderungen in der Liturgie prinzipiell statthaft, die Frage ist jedoch, was damit gemeint ist.
Joseph Ratzinger hat in seinen Schriften wiederholt vor einer Haltung des „Machens“ von Liturgie gewarnt.
Atmet die nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil erneuerte Liturgie nicht zu sehr den Geist des „Machens“?
Was die jetzt neue „alte“ Karfreitagsfürbitte für die Juden betrifft, wehre ich mich gegen die von einer bestimmten theologischen Richtung tendierte Interpretation, dass die Juden durch die bisherige „alte“ Formulierung beleidigt worden seien. Mit einer solchen Betrachtungsweise der alten „alten“ Karfreitagsfürbitte würde man es sich zu einfach machen. Hätte dann nicht auch Paulus – selber ein Jude – die Juden „beleidigt“?
Redaktion benachrichtigen Flucht in die Zweideutigkeit
#17   Libertas Ecclesiae   17:33:44 | Montag, 11. Februar 2008
@ Typ
Das stimmt, aber genau dieses Ei hatte das Tridentinum der Kirche ins Nest gelegt.
Auch zwischen 1570 und 1970 gab es kleine, unmerkliche Veränderungen, wie es dem Wesen von Liturgie eben entspricht. Warum werden diese 400 Jahre heute immer nur so negativ gesehen?
@ Clarissa
Mit Verlaub, Ihre „philosophische“ Fragestellerei erscheint mir ein wenig zu akademisch. Für mich kommt es in erster Linie darauf an, was die Leute Sonntag für Sonntag am Altar erleben und was das „mit ihnen macht“, wenn ich das einmal so salopp formulieren darf.
Rein phänotypisch hat sich da so manches verändert. Die entscheidende Frage ist: Zu welchem Nutzen gingen diese Veränderungen vonstatten?
Redaktion benachrichtigen Flucht in die Zweideutigkeit
#13   Libertas Ecclesiae   17:03:08 | Montag, 11. Februar 2008
@ clarissa
Ist nicht jede Veränderung (je nach Begriffsdefinition) ein Bruch der Tradition?
Nein!
Nur wenn mehr als 50 % der Steine eines Hauses ausgetauscht und durch andere (neue oder ganz alte) ersetzt werden, dann würde ich nicht mehr von einer „Reform“ sprechen, sondern von einem Neubau.
Redaktion benachrichtigen Flucht in die Zweideutigkeit
#11   Libertas Ecclesiae   16:54:30 | Montag, 11. Februar 2008
@ Typ
Robert Spaemann hat einmal sinngemäß gesagt, dass die Urchristen, würden sie die Liturgie heute erleben, in der außerordentlihen Form mehr „Geist von ihrem Geist“ erknnen würden als in der ordentlichen Form.
Die Entwicklung bis 1970 war kontuinuierlich, gleichsam unmerklich; 1970 erfolgte dagegen ein merklicher, wesentlicher Eingriff, auch wenn man dabei teilwise durchaus auf ältere Texte zurückgriff. Mit kontinuierlichem Wachstum hat das aber nichts zu tun, es war – alles in allem – ein gewaltiger Traditionsbruch.
Redaktion benachrichtigen Flucht in die Zweideutigkeit
#6   Libertas Ecclesiae   16:28:33 | Montag, 11. Februar 2008
@ Typ
Die Alte Messe ist seit den ersten Jahrhundert als unverändert nachweisbar
Jetzt betreibt doch bitte keine Wortklauberei.
„Unverändert“ meint hier wohl die wesentliche Substanz des Ritus, der ja schließlich nicht erst im Jahr 1570 „erfunden“ wurde.
Die Einführung neuer Präfationen beispielsweise ändert ja schließlich nichts an der Substanz des Ritus.
1970 aber wurde zum ersten Mal in der Geschichte der Ritus als solcher verändert.
Redaktion benachrichtigen Das blinde Huhn mit einem Korn im Schnabel
#12   Libertas Ecclesiae   17:16:20 | Samstag, 9. Februar 2008
@ ExBochumer
Über Breitenbach zu sprechen, wäre jedes Wort zuviel.
Dem pflichte ich Ihnen bei.
Also lasst uns nicht über Breitenbach sprechen, sondern über den zuständigen Bischof von Würzburg.
Vom früheren Bischof Paul-Werner Scheele war ja in dieser Hinsicht kaum mehr etwas zu erwarten, wie man damals im Zusammenhang mit der kath.net-Kampagne sehen konnte.
Dann setzen einige glaubenstreue Katholiken ihre Hoffnung auf den neuen Bischof Friedhelm Hofmann. Aber auch der scheint eine einzige Enttäuschung zu sein.
Wissen die Bischöfe von Würzburg nicht, dass sie eine Aufsichtspflicht haben gegenüber den exzessiven Umtrieben eines Pfarrers Breitenbach?
Redaktion benachrichtigen Keine Judenmission – oder erst recht?
#48   Libertas Ecclesiae   11:24:12 | Freitag, 8. Februar 2008
Päpstliche Bibelkommission
Ich möchte hier einmal an das Dokument über „Das Volk der Juden und die heiligen Schriften der christlichen Bibel“ erinnern, das vor einigen Jahren (ca. 2001?) von der Päpstlichen Bibelkommission und damit letztlich unter der Veantwortung des damligen Kardinals Rtzinger in seiner Funktion als Präfekt der Glaubenskongregation vorgelegt wurde.
Darin wurde u. a. zum Verzicht auf die Beweiskraft der erfüllten Prophetie angemahnt. Außerdem heißt es in dem Dokument, dass die messianische Hoffnung der Juden in eins falle mit der christlichen Erwartung der zweiten Wiederkunft Christi und dass die jüdische Lesart der Bibel ebenso legitim sei wie die chrsitliche Lesart etc.
Das Ganze erscheint mir ehrlich gesagt seltsam unpräzise. Wie soll man als Christ beispielsweise das Alte Testament denn sonst verstehen, wenn nicht als erfüllte Prophetie? Dass die Juden das aus ihrer Perspektive natürlich ganz anders sehen, ist ja vollkommen klar. Aber deswegen muss die Kirche doch nicht ihre eigene Position aufgeben, oder habe ich da etwas falsch verstanden?
Redaktion benachrichtigen Nächste Kapitulation des Vatikan
#197   Libertas Ecclesiae   14:35:45 | Donnerstag, 7. Februar 2008
Anwendung der neuen Fürbitte
Ich möchte noch einmal fragen, wo überhaupt im deutschsprachigen Raum – außer in Wigratzbad und bei Priestern der Petrusbruderschaft – die Karfreitagsliturgie nach dem usus antiquior öffentlich gefeiert wird (die Piusbruderschaft lasse ich hier außen vor). So viele Pfarreien und andere Zelebrationsorte dürfte es da wohl kaum geben, oder?
Und ich möchte hier noch einmal den schon früher gemachten Hinweis aufgreifen, dass eigentlich auch die Karfreitagsfübitte für die Juden in der ordentlichen Form durchaus korrkturbedürftig erscheint. Könnte die Änderung nicht auch in der ordentlichen Form Anwendung finden?
Redaktion benachrichtigen Nächste Kapitulation des Vatikan
#167   Libertas Ecclesiae   19:38:44 | Mittwoch, 6. Februar 2008
Weiß im Vatikan die Rechte nicht, was die Linke tut?
sacerdos helveticus schrieb: Höchst eigenartig ist jeedoch, dass die Änderung in einer Note des Staatssekretariates verfügt wurde. Dabei hat doch der Hl. Vater in seinem Motu Proprio ausdrücklich die Kommision „Ecclesia Dei“ als kompetent für alles, was mit dem Ritus Extraordinarius zusammenhängt, erklärt.
Von der Materie her liesse sich auch eine Kompetenz der Gottesdienstkongregation oder auch der Glaubenskongregation rechtfertigen.
Ob aus dem Umstand, dass das Staatssekretariat die Änderung verfügt hat, Streitigkeiten innerhalb der Kurie in dieser Angelegenheit anzunehmen sind?
Wir erinnern uns:
Die Abänderung des Gebetes für die Umkehr der Juden in der alten Liturgie des Karfreitages „ist kein dringendes Problem“.
Das erklärte Prälat Camille Perl in einer Stellungnahme vor der italienischen Webseite ‘Petrus’.
Prälat Perl betont auch, daß die bevorstehende Instruktion, welche einige Aspekte des Motu Proprio klären soll und kürzlich von Staatssekretär Tarcisio Kardinal Bertone angekündigt wurde, das Fürbittgebet für die Bekehrung der Juden nicht erwähnen wird.
[link]www.kreuz.net/…icham16.Januar![link]
Redaktion benachrichtigen Nächste Kapitulation des Vatikan
#127   Libertas Ecclesiae   11:45:54 | Mittwoch, 6. Februar 2008
Fragen
1. Wo finden im deutschen Sprachraum – außer i Wigratzbad – überhaupt Karfreitagsliturgien in der überlieferten Form statt?
2. Welche Konsequenzen würde die Missachtung der Übernahme der neuen Form der alten Karfreitagsfürbitte für die Juden nach sich ziehen?
Es gibt ja auch andere Elemente im Bereich der alten Liturgie, die je nach Gewohnheit unterschiedlich gehandhabt werden. So gibt es auch bei den Ecclesia-Dei-Gemeinschaften einige Priester, die die Vergebungsbitte vor dem Kommunionempfang wiederholen, während andere diese weglassen. Was ist denn nun korrekt? Was ist erlaubt, was nicht?
Redaktion benachrichtigen Nächste Kapitulation des Vatikan
#107   Libertas Ecclesiae   10:31:59 | Mittwoch, 6. Februar 2008
@ turk
Ich stimme Ihnen völlig zu.
Nur eine Bemerkung kann ich mir nicht verkneifen: Bei besagter Karfreitagsfürbite hat die Umsetzung der Umformulierung relativ schnell zu erfolgen, bis zum Karfreitag sind es nur mehr rund sechs Wochen, aber was die Umsetzung der korrekten Übersetzung der Wandlungsworte betrifft, lässt man sich unendlich viel Zeit … auch die Korrektur der Wandlungsworte könnte man sofort umsetzen, aber … wo ist eigentlich das Problem?
Redaktion benachrichtigen Nächste Kapitulation des Vatikan
#50   Libertas Ecclesiae   20:13:22 | Dienstag, 5. Februar 2008
Rezeption
Ich hoffe doch, dass der Vatikan noch einen offiziellen Kommentar zu der Änderung veröffentlichen wird.
Man wird sehen, wie die Änderung in der Praxis umgesetzt werden wird.
Wo finden eigentlich im deutschen Sprachraum – außer in Wigratzbad – Karfreitagsliturgien in der außerordentlichen Form statt?
Redaktion benachrichtigen Mißratener Anbiederungsversuch
#40   Libertas Ecclesiae   19:38:04 | Montag, 4. Februar 2008
Um was es eigentlich geht
Aus dem Schreiben von Kardinal Francis Arinze, dem Präfekten der Gottesdienstkongregation, an die Vorsitzenden der Bischofskonferenzen vom 17.11.2006:
Die Bischofskonferenzen der Länder, in denen derzeit der Wortlaut „für alle“ oder ein Äquivalent dafür im Gebrauch sind, werden daher gebeten, den Gläubigen in den nächsten ein bis zwei Jahren die notwendigen Katechesen über dieses Thema zu halten, um sie für die Einführung einer genauen Übersetzung der Wendung pro multis – zum Beispiel „for many“, „per molti“, etc. – in die Landessprache vorzubereiten. Das wird bei den nächsten Übersetzungen des Römischen Missales der Fall sein, welche die Bischöfe und der Heilige Stuhl für den Gebrauch in den verschiedenen Ländern zulassen werden.
Tja, liebe Leute, die nächsten ein bis zwei Jahre sind bald herum, aber immerhin bleiben den Bischöfen noch gut neun Monate Zeit, um ihre Papsttreue unter Beweis zu stellen und mit der notwendigen katechetischen Arbeit zu beginnen …
Redaktion benachrichtigen Mißratener Anbiederungsversuch
#10   Libertas Ecclesiae   15:47:08 | Montag, 4. Februar 2008
@ Freinsberg
Eine gute Idee! :-D Dann muss man aber auch alle in den Kirchen aufliegenden Gotteslöber überkleben, da steht’s nämlich auch (noch) falsch drin, eine wirklich sinnvolle Beschäftigungstherapie für die Mitglieder im Liturgieausschuss des Pfarrgemeinderats …
Redaktion benachrichtigen Mißratener Anbiederungsversuch
#5   Libertas Ecclesiae   14:50:14 | Montag, 4. Februar 2008
@ Gotthard
wann kapiert ihr es endlich? Diese andere Übersetzung wird erst mit der Herausgabe der neuen Messbücher wirksam!
Diese „andere Übersetzung“, wie Sie es bezeichnenderweise nennen, hat spätestens nach einer Übergangszeit von höchstens zwei Jahren, also spätestens ab Advent 2008, verbindlich zu erfolgen. Da muss man nicht erst die Herausgabe der neuen Messbücher abwarten.
Auch in der alten Liturgie musste der Pfarrer ja nicht jedesmal ein neues Messbuch kaufen, wenn eine neue Präfation appobiert wurde, etwa zum Christkönigsfest, das erst 1925 eingeführt wurde.
Redaktion benachrichtigen Bischöfe mit gutem Beispiel
#24   Libertas Ecclesiae   10:51:58 | Sonntag, 3. Februar 2008
@ Hintzen
Die Bischöfe sind Herren der Liturgie … aber warum machen sie von ihrer Autorität keinen Gebrauch, wenn es um die beispielsweise in den Büchern von Joseph Ratzinger so sehr beklagten Abweichungen, Missbräuche und Sonderwege in einem Großteil der deutschsprachigen Gemeindegottesdienste geht? Gerade am heutigen am Faschingssonntag wird man landauf, landab wahrscheinlich wieder so einige Peinlichkeiten und Entgleisungen erleben können, wie die Erfahrungen der letzten Jahre zeigt …
Redaktion benachrichtigen Einfach Schwamm drüber
#20   Libertas Ecclesiae   18:11:00 | Mittwoch, 30. Januar 2008
Fall Lindau
Was ist eigentlich aus Pfarrer Thomas Balogh aus Lindau geworden? Bekommt der vielleicht auch ne zweite Chance?
Redaktion benachrichtigen „Das Gebot der Stunde“
#59   Libertas Ecclesiae   20:03:02 | Dienstag, 29. Januar 2008
Vorenthalten von Informationen?
„Nicht auf Kondome zu verweisen wäre ein Vorenthalten von Information“ – so Bischof Kamphaus.
Warum glaubt Altbischof Kamphaus eigentlich, auf Kondome verweisen zu sollen? Kennt er sich in der Materie wirklich aus?
Übrigens ist der Anteil der AIDS-Infizierten in Afrika umgekehrt proportional zum Anteil der Katholiken an der Gesamtbevölkerung in den einzelnen Ländern. Zufall?
Redaktion benachrichtigen „Das Gebot der Stunde“
#32   Libertas Ecclesiae   17:31:28 | Dienstag, 29. Januar 2008
@ engelhardt
Bei der Feststellung, dass Kondome unsicher sind, geht es nicht um „Meinung“, sondern um Sachkenntnis. Beweisen Sie doch das Gegenteil: Wo und wie oft haben Kondome jemals vor AIDS geschützt?
Redaktion benachrichtigen „Das Gebot der Stunde“
#29   Libertas Ecclesiae   17:04:58 | Dienstag, 29. Januar 2008
@ wi-bi und Sweetdragon
Herstellerstudien geben oftmals den Pearl-Index an, der sich auf die Verhütungssicherheit ohne Anwendungsfehler bezieht. Andere Angaben hingegen beziehen die Anwendungsfehler teilweise mit ein. Aber auch ohne die Einbeziehung von Anwendungsfehlern dürfte die Versagerquote beim Kondomgebrauch relativ hoch sein.
Natürlich sagt der Pearl-Index nichts (direkt) darüber aus, wie gut ein Kondom vor Krankheiten schützt. Wenn aber die Versagerquote bei der Schwangerschaftsverhütung mit einem Wert von zwei bis zwölf schon relativ hoch ist, wie soll ein Kondom dann ein ein sicheres Schutzmittel vor Krankheiten sein???
Redaktion benachrichtigen „Das Gebot der Stunde“
#24   Libertas Ecclesiae   16:37:06 | Dienstag, 29. Januar 2008
Fakten, Fakten, Fakten!
Pro familia, in diesem Zusammenhang sicher eine unverdächtige Quelle, gibt den Pearl-Index bei der Verhütung mit Kondomen mit zwei bis zwölf an:
www.profamilia.de/…ticle/show/9106.html
Bei einer derartigen Versagerquote würde ich das Kondom nicht gerade als sicheres Verhütungsmittel bezeichnen.
Und dann soll das Kondom ein sicheres Schutzmittel vor AIDS sein?
Redaktion benachrichtigen „Das Gebot der Stunde“
#22   Libertas Ecclesiae   16:03:59 | Dienstag, 29. Januar 2008
@ SignumSalutis
Was sagen denn ernstzunehmende Naturwissenschaftler und Mediziner zur Sicherheit von Kondomen?
Schade, dass hier keine sachliche Diskussion möglich zu sein scheint. Einige Fakten über Kondome sollte man einfach mal zur Kenntnis nehmen. Das gilt übrigens auch für Bischöfe.
Redaktion benachrichtigen „Das Gebot der Stunde“
#13   Libertas Ecclesiae   15:08:18 | Dienstag, 29. Januar 2008
Vorenthalten von Informationen
Wie sicher schützen Kondome vor AIDS?
Das Kondom ist ein Latex-Produkt aus Naturkautschuk oder Synthesekautschuk. Die Dicke der Kondomwand beträgt 0,04 bis 0,08 mm.1
Bei genauen Untersuchungen lassen sich mikroskopisch-kleine Löcher im Kondom nachweisen. Diese sind naturgemäß – also nicht vermeidbar – im Latexkondom vorhanden, unabhängig vom Herstellungsverfahren. Der Durchmesser dieser Löcher (= inhärente Poren) beträgt zwischen 5 und 50 Mikrometer und ist somit 50 bis 500 mal so groß wie das AIDS-Virus.2 Kondome sind darüberhinaus hitze-, licht- und kälteempfindlich.
Die „Versagerquote“ des Kondoms zur Schwangerschaftsverhütung wird mit 2 bis 20% und höher angegeben (das heißt, bei 100 Paaren, die ein Jahr lang zur Verhütung regelmäßig Kondome benutzen, kommt es in 2 bis 20 Fällen trotzdem zu einer Schwangerschaft). Im Bundesgesundheitsamt Berlin geht man derzeit bei der Anwendung des Kondoms zur Schwangerschaftsverhütung von einer Versagerquote von 7% aus. Der Samenfaden, welcher zur Befruchtung des Eies notwendig ist, ist 20 bis 30 mal dicker und insgesamt 600 mal länger als ein AIDS-Virus. Die „Versagerquote“ des Kondoms zum Schutz vor AIDS ist also um ein Vielfaches höher als der ohnehin schon recht hohe „Versagerquote“ bzgl. der Schwangerschaftsverhütung.
Redaktion benachrichtigen Die Alte Messe will niemand
#23   Libertas Ecclesiae   21:20:58 | Sonntag, 27. Januar 2008
@ Benedikt
Das sehe ich ähnlich. Warten wir die Entwicklung ab.
Redaktion benachrichtigen Die Alte Messe will niemand
#21   Libertas Ecclesiae   20:53:43 | Sonntag, 27. Januar 2008
@ Benedikt
80 Messorte bedeuten kaum 8000 Besucher. Insgesamt sind es um 3 Mio. Das sind die Zahlen!
Es ist doch vollkommen klar, dass nach vierzigjähriger Entwöhnung die absoluten Zahlen der Gottesdienstbesucher auf den ersten Blick gering anmuten. In der offiziellen DBK-Statistik werden sie ja nicht eigens erfasst (und es fragt sich, inwiefern man die Piusmessen hier mitzählen müsste). Aber man muss hier natürlich auch die Verhältnismäßigkeit berücksichtigen.
Wenn man von gegenwärtig (Januar 2008) geschätzten 8000 Besuchern der Messfeiern nach dem usus antiquior ausgeht, so bedeutet das eine Zunahme von mehr als 50 % seit September 2007 und eine Verzehnfachung seit 1988 (Motu Proprio „Ecclesia Dei“).
Im gleichen Zeitraum (1988-2008) hat sich die Gesamtzahl der katholischen Gottesdienstbesucher in Deutschland von sechs auf rund drei Millionen nahezu halbiert.
Und, wie ich schon an anderer Stelle sagte, kommt es beim Thema „Alte Messe“ nicht in erster Linie auf die Kategorie des „Bedarfs“ an, wie uns die meisten Bischöfe glauben machen wollen. Den eigentlichen „Bedarf“ wird man statistisch wohl kaum erfassen können.
Nur ein persönliches Beispiel: Ich gehe sonntags mangels Gelegenheit selbstverständlich in die NOM-Messe (einigermaßen würdig gefeiert in einer Klosterkirche), würde aber natürlich auch gerne die überlieferte Form mitfeiern. Die nächste „Alte Messe“ ist jetzt ca. 80 km entfernt (vor dem MP 200 km), da kann ich leider nicht jeden Sonntag hinfahren.
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#104   Libertas Ecclesiae   17:32:17 | Sonntag, 27. Januar 2008
@ Aleph
Die Verfechter der außerordentlichen Messe haben dieser Form der Messfeier wissentlich oder unwissentlich durch triumphalistisches Getue und Hohnreden auf NOM schon viele schlimmen Bärendienste erwiesen und die außerordentliche Messfeier in Verruf gebracht.
Nun ja, das kann und will ich nicht leugnen, die Zahl der Dickschädel und Eigenbrödler ist in Tradi-Kreisen offenbar überproportional groß, auch wenn man das psychologisch durchaus erklären kann. Es ist nun einmal zermürbend, wenn man 40 Jahre lang mit dem Rücken zur Wand steht. Ich setze da auf die jetzt nachwachsende jüngere Generation (sowohl beim gläubigen Restvolk wie auch beim Klerus), die die Alte Messe eben erst und sozusagen „ideologiefrei“ neu für sich entdeckt und hoffentlich in eine Zukunft führen wird …
Redaktion benachrichtigen Die Alte Messe will niemand
#12   Libertas Ecclesiae   17:27:31 | Sonntag, 27. Januar 2008
@ Heggi
Fakt ist, dass der Gottesdienstbesuch seit Einführung des Novus Ordo Missae (NOM) in Deutschland um ca. 70 % zurückgegangen ist.
Ich will da keineswegs einen Kausalzusammenhang behaupten, aber Tatsache scheint doch ganz offenkundig zu sein, dass der NOM den Erwartungen seiner „Erfinder“ nicht gerade gerecht geworden ist.
Wenn der NOM angeblich so gut ist, dass er die überlieferte Form der Messe flächendeckend ersetzt hat, wo sind dann die Gläubigen geblieben?
Würde ein aufwendig gedrehter Spielfilm die erwarteten Zuschauerzahlen weit hinter sich lassen, spräche man von einem Flop.
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#102   Libertas Ecclesiae   16:59:12 | Sonntag, 27. Januar 2008
@ Aleph
Der usus antiquior des des römischen Ritus kennt nun einmal ausschließlich die Form der Mundkommunion, während die erneuerte Form der Messfeier grunsätzlich beide Formen, die Mundkommunion und die Handkommunion möglich sind. In der Praxis hat sich jedoch zu 95 % die Handkommunion durchgesetzt.
Auch kennt die ordentliche Form der römischen Liturgie kein Verbot der gemeinsamen Gebetsrichtung, wie man ja kürlich bei dem schönen Taufgottesdienst mit PApast Benedikt XVI. in der Sixtina sehen konnte. In 99 % der deutschen Gemeindegottesdienste wird aber ausschließlich am sogenannten Volksaltar zelebriert, als ob es sich dabei um ein Dogma handeln würde.
Auch die Verwendung des Canon Romanus, immerhin das Erste Hochgebet der ordentlichen Liturgie, wird in derselben so gut wie nie benutzt.
Dabei wäre es doch wichtig auzuzeigen, dass der NOM in der Kontinuität der außerordentlichen Form des römischen Ritus steht. Aber genau das wird in den weitaus meisten Fällen peinlichst vermieden. Und genau dieser Sachverhalt ist es, der den NOM in ein gewisses Zwielicht rückt.
Bitte nicht falsch verstehen: Nicht der NOM an sich ist das Problem, sondern seine ideologisch motivierte Anwendung in bewusster Abgrenzung von der Tradition.
Ich denke, genau hier wollte Papst Benedikt XVI. ansetzen und den Bruch heilen.
Redaktion benachrichtigen Die Alte Messe will niemand
#6   Libertas Ecclesiae   15:01:16 | Sonntag, 27. Januar 2008
Bedarf
Vielleicht sind sich Bischöfe und Gruppen auch über die Definition von Bedarf über kreuz.
Beim Thema „Alte Messe“ geht nicht nur bzw. nicht in erster Linie um den „Bedarf“. Wo soll denn dieser plötzlich herkommen, wenn vierzig Jahre lang für den weitaus größten Teil der Katholiken von vornherein so gut wie keine Möglichkeit bestand, diese Form der Liturgie auch nur kennenzulernen.
Fakt aber ist, dass das Thema nicht so marginal ist, wie die meisten Bischöfe und andere Verantwortungsträger in Deutschland tun.
Diese mögen sich lieber einmal mit der „Bedarfsentwicklung“ der Messfeiern in der ordentlichen Form in den letzten dreißig Jahren befassen, da sieht die Bilanz sehr ernüchternd aus.
PS. Warum darf es eigentlich in Gießen (Bistum Mainz) immer noch keine alte Messe geben, wissen Sie dazu etwas Genaueres?
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#99   Libertas Ecclesiae   14:03:52 | Sonntag, 27. Januar 2008
@ Aleph
Warum dieser Ritenwettbewerb?
Erstens gibt es nach offizieller Lesart nicht zwei Riten, sondern einen Ritus in zwei (völlig legitimen und gleichberechtigten) Formen, das heißt der eine römische Ritus existiert in der forma ordinaria und in der forma extraordinaria.
Zweitens muss ein gesunder Ritenwettbewerb nicht unbedingt schaden, wobei natürlich festzustellen ist, dass nicht die Wiederzulassung der älteren Form des römischen Ritus gerechtfertigt werden muss, da diese schon vorher bestand und – wir wissen es nun – rechtlich niemals abgeschafft worden war, sondern allenfalls die Einführung der neueren Form vor vierzig Jahren.
Es ist ja das Problem der neueren Form der Messe, dass sie in den weitaus meisten Fällen so zelebriert wird, als stelle sie einen völlig anderen Typus von Liturgie dar als die ältere Form der Messe. Warum werden hier nicht mehr die Kontinuität und die beide Formen verbindenden Elemente betont, beispielsweise durch die gemeinsame Gebetsrichtung von Priester und Volk, die Verwendung des Canon Romanus und den Ritus der Mundkommunion?
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#28   Libertas Ecclesiae   20:02:05 | Freitag, 25. Januar 2008
@ Benedikt
Bitte lesen Sie einmal das diesen Kommentar von Guido Horst (ein Konservativer, aber sicherlich kein Tradi) anlässlich der letzten Wiederwahl Kardinal Lehmanns zum DBK-Vorsitzenden im September 2005 (zur Meinungsbildung, insbesondere hinschtlich der „politischen“ Rolle Lehmanns):
www.kath.net/detail.php?id=11534
Ich jedenfalls kann mich den Gedanken von Guido Horst nur anschließen.
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#24   Libertas Ecclesiae   19:45:43 | Freitag, 25. Januar 2008
@ Benedikt
Ach, von wem denn? Lehmann hat sich klar dagegen positioniert („Ich bin nicht der Papst in Deutschland“).
Man muss seine Überzeugung nicht immer von der Meinung irgendwelcher Tradis abhängig machen. Nur weil die Tradis gegen Kardinal Lehmann sind, heißt das noch lange nicht, dass die Person des Mainzer Bischofs von vornherein nicht zu kritisieren sei.
Kardinal Lehmann muss sich nicht nur an seinen Worten, sondern auch an seinen Taten messen lassen. War beispielsweise die Art und Weise, wie sein 70. Geburtstag in der Mainzer Rheingoldhalle gefeiert wurde (mit insgesamt 1300 geladenen Gästen, insbesondere aus der Politik, was sehr bezeichnend ist), nicht mehr als „päpstlich“? Wozu dieser ganze Aufwand, diese Verschwendung, wenn er seinem Amt als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz gar nicht diese (politische) Bedeutung beimessen will?
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#20   Libertas Ecclesiae   18:50:27 | Freitag, 25. Januar 2008
@ Gotthard
Du hast ein sehr eigentümliches Verständnis von der Sonntagspflicht.
Was diese statistische Erhebung mit der Qualität der Arbeit eines Bischofs zu tun haben soll, wird wohl Dein Geheimnis bleiben.
Hurra, die Zweite Vatikanische Revolution frisst ihre Kinder!
Stell Dir vor, Lehmann ist Bischof von Mainz, wie toll, und keiner geht hin und keinen interessiert, was er sagt!
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#16   Libertas Ecclesiae   18:17:25 | Freitag, 25. Januar 2008
Schweigende Mehrheit? Lächerlich!
@ Theologicus Haereticus
Laut amtlicher Statistik der Deutschen Bischofskonferenz besuchen 90 % der Mainzer Katholiken nicht den Gottesdienst.
Kardinal Lehmann ein „profilierter Bischof und Theologe, dessen Wort zählt“?
Das nenne ich in Anbetracht der Fakten eine schwammige und unsachlichen Aufzählung vermeintlicher Bischofs-Vorzüge.
Wo konkret bitte zählt denn sein Wort bei den Mainzer Katholiken, wenn 90 % keine Kirche mehr von innen sehen wollen???
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#13   Libertas Ecclesiae   17:46:37 | Freitag, 25. Januar 2008
@ Aleph
Da mögen Sie in gewisser Hinsicht nicht ganz Unrecht haben. Aber ein Bischof der sein „Kerngeschäft“ konzentriert ausübt, soll durchaus auch in Dingen Bescheid wissen, die vor dem jeweiligen Domportal in der Welt des Alltags passieren.
Das eine schließt ja das andere nicht aus. Ora et labora!
Mein Eindruck ist nur, dass sich die DBK selbst zu Tode verwaltet durch ihre Vielzahl von Kommissionen und Arbeitsgruppen und angehängte Institutionen, die vermutlich so viel Papier produzieren müssen, um ihre eigene Existenz zu rechtfertigen.
Das wahre Aggiornamento gelingt nur mit der „Wendung hin zu Christus und im gemeinsamen Blick auf Christus“ (Benedikt XVI.) und nicht durch die unter der „Lehmann-Kirche“ in Deutschland überbordete Bürokratie – „Conversi ad Dominum!“
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#11   Libertas Ecclesiae   16:59:04 | Freitag, 25. Januar 2008
@ Ich_bins
Außer schwammige Feststellungen, dass die Diözesen Mainz und Aachen zersetzt sind und Gebetsaufrufe finde ich in Ihrem Kommentar keine Sachlichkeit. Wo sind die Fakten?
Als „Glaubensbarometer“ könnte man beispielsweise die Zahl der Gottesdienstbesucher in den einzelnen Diözesen Deutschlands zugrunde legen, die von der DBK selbst veröffentlich wird. Und da sind es im Bistum Mainz in der Tat besonders düster aus.
Die Bischofskonferenz mit ihrem gesamten Apparat finde ich weniger das Problem. Ich finde das Problem liegt vielmehr darin, dass der Großteil der Bischöfe ihre durch die Weihe verliehenen Ämter des Lehrens, der Heiligung und des Leitens nicht mehr in angemessener Weise wahrnehmen, sondern Manager, Macher sind.
Das eine ergibt ja das andere. Die institutionelle Überfrachtung der DBK ist nicht Ursache, sondern Audruclk und sichtbarer Ausdruck mangelnder Hirtensorge. Nur am Rande sei erwähnt, dass ein Teil der deutschen Oberhirten darüber hinaus zeitlich sehr beansprucht ist durch die aktive Mitgliedschaft in Gesellaschaftsclubs wie Rotary. Die Bischöfe sollten sich endlich wieder auf ihr „Kerngeschäft“ konzentrieren und Seelsorge betreiben.
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#4   Libertas Ecclesiae   16:15:46 | Freitag, 25. Januar 2008
Neuanfang
Ich plädiere dafür, die Deutsche Bischofskonferenz institutionell zu entschlacken. Für was eigentlich bedarf es neben dem Ständigen Rat und der zweimal jährlich stattfindenden Vollversammlung noch 14 Bischöflicher Kommissionen und eines völlig überfrachteten Sekretariats? Der Vorsitzende der Bischofskonferenz ist primus inter pares; unter Kardinal Lehmann wurde diesem Amt eine Bedeutung beigemessen, die es kirchenrechtlich gar nicht hat. Es wäre zu wünschen, dass der Nachfolger Lehmanns hier deutlich zurückfahren und sich mehr auf die eigentlichen oberhirtlichen Aufgaben in seiner Diözese konzentrieren würde.
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#28   Libertas Ecclesiae   16:25:13 | Donnerstag, 24. Januar 2008
Thema verfehlt
Benedikt schrieb: Wer sich über den neuen Bischof von Limburg informieren wollte, der hätte das Interview im Fernsehen gucken müssen, das vor der Übertragung der Messe nochmals ausgestrahlt wurde. Anschließend wäre man sicher nicht zu dem Schluss gekommen, dass er auf der Linie Vorgrimlers liegt, schon wegen seiner ganz entschiedenen Verteidigung des Zölibats nicht (war natürlich wieder die Gretchenfrage des völlig inkompetenten Redakteurs).
Jetzt liegen Sie aber völlig daneben: Hier ist nicht irgendein völlig inkompetenter kreuz.net-Redakteur zu dem Schluss gekommen, dass T.-v. E. auf der Linie Vorgrimlers liege, kreuz.net hat lediglich einen Auszug aus Vorgrimlers Lebenserinnerungen (S. 242) zitiert – nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Es mag ja sein, dass T.-v. E. nicht auf der Linie Vorgrimlers liegt, aber warum bezeichnet ihn dieser dann als einen „guten Freund“, dessen Karriere sozusagen durch den Einfluss „Sigrids“ bei Bischof Lettamann entscheidend geebnet wurde? Man wird ja noch Fragen stellen dürfen.
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#21   Libertas Ecclesiae   07:27:13 | Mittwoch, 23. Januar 2008
@ Alpeh
Niemand hat hier „kühne, menschenverachtende Mutmaßungen“ über den neuen Bischof von Limburg angestellt, es wurde lediglich über einige in der Biographie Vorgrimlers erwähnten Sachverhalte diskutiert.
Es mag ja schon sein, dass die erstaunliche Offenheit, mit der Vorgrimler über seine Freundschaften und Karrierebasteleien berichtet, nicht gerade im Sinne der Bischöfe Lettmann und Tebartz-an Elst gewesen ist.
Aber es ist nicht kreuz.net oder jemand anderes gewesen, die diese Dinge einfach so „erfunden“ haben. Warum soll es verwerflich sein, über die von Vorgrimler vorgetragenen Sachverhalte zu diskutieren?
Sollte sich jetzt jemand ertappt fühlen, so ist der „Schwarze Peter“ an Vorgrimler zurückzugeben.
Im übrigen sollte es in der Kirche ja gerade nicht um Karrieredenken gehen.
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#18   Libertas Ecclesiae   19:12:24 | Dienstag, 22. Januar 2008
Misskredit
Natürlich wird man T.-v. E. nicht (nur) über Vorgrimlers Biographie definieren können, aber wenn jemand den neuen Bischof von Limburg in Misskredit bringt, dann ist es doch Vorgrimler selbst, der in schonungsloser Offenheit von dieser (durchaus fragwürdigen) Freundschaft berichtet.
T.-v. E. wurde 2004 zum Weihbischof in Münster geweiht, das Buch Vorgrimlers erschien 2006.
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#16   Libertas Ecclesiae   18:52:38 | Dienstag, 22. Januar 2008
Freundschaft
Auch wenn man das lediglich aus der Perspektive Vorgrimlers sieht, Fakt scheint doch zu sein, dass sich T-v. E. während seiner Kaplanszeit in Altenberge mit Vorgrimler und Loersch angefreundet hatte. Und kann diese Freundschaft nicht auch gewisse Rückschlüsse zulassen? „Sag mir, wer deine Freunde sind, und ich sage dir, wer du bist.“
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#11   Libertas Ecclesiae   14:56:50 | Dienstag, 22. Januar 2008
Der Einfluss Sigrid Loerschs
All seine Energie setzt Vorgrimler dafür ein, ihr dort, wo er Einfluss hat – besonders an der Universität Münster – entsprechende Arbeitsstellen und einen nicht unerheblichen Einfluss zu verschaffen. Wo dies nicht sofort gelingt, droht er den zuständigen Stellen einen „Konkordatsfall zu schaffen“ (229); d.h. konkret: den Zölibat öffentlich zu brechen und Loersch zu heiraten, dabei aber trotzdem seine gut dotierte Stelle als Universitätsprofessor zu behalten … dass dies nicht überall gut ankommt, ist verständlich: immer wieder muss bei den Professoren der Universität der Eindruck einer persönlichen Klüngelei entstanden sein, der sie sich lange erfolgreich widersetzten (237).
Die Person Lettmanns kann dann aber doch im Hinblick auf diese Lage einiges verändern: Er scheint vom Charisma Loerschs ebenfalls sehr angetan, was gleichzeitig natürlich das Verhältnis zu Vorgrimler deutlich verbessert (240-241). Es ist interessant zu verfolgen, wie in der Perspektive Vorgrimlers der Einfluss Loerschs auf diesen zunehmend steigt (250) und sich dieser Vorgrimler gegenüber immer devoter verhält: Sie sorgt dafür, dass der mit den beiden befreundete Franz-Peter Tebartz-van-Elst den vom Bischof finanzierten Lehrauftrag für Homiletik an der Universität Münster erhält, was den ersten entscheidenden Schritt zu seinem heutigen Amt darstellt (242).
www.kath.net/detail.php?id=15041
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#5   Libertas Ecclesiae   12:20:35 | Dienstag, 22. Januar 2008
„Ein Segen für Herbert“ – Ein merkwürdiges Dreigestirn
Sollte mit Franz-Peter das merkwürdige Dreigestirn zum absurden Qurtett ausgeweitet worden sein?
Für Außenstehende zur Lektüre empfohlen:
www.kath.net/detail.php?id=15041
Redaktion benachrichtigen Stellungnahme zum Rücktritt des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz
#137   Libertas Ecclesiae   23:18:03 | Mittwoch, 16. Januar 2008
Falsche Umkehrung der Beweislanst und persönliche Diffamierung Andersdenkender!
Es ist schade, dass man mit Ihnen, clarissa colonia, nicht sinnvoll diskutieren kann.
Ich muss Ihnen gar nichts beweisen. Sie haben unbewiesene Behauptungen aufgestellt, nicht ich.
Redaktion benachrichtigen Stellungnahme zum Rücktritt des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz
#129   Libertas Ecclesiae   22:53:18 | Mittwoch, 16. Januar 2008
Feindbilder
Wie schön, dass Feindbilder gibt.
Plötzlich sind Fakten nur böse Gerüchte.
Fragen Sie doch mal in Fulda nach, ob das stimmt oder nicht.
Redaktion benachrichtigen Stellungnahme zum Rücktritt des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz
#123   Libertas Ecclesiae   22:41:36 | Mittwoch, 16. Januar 2008
Mobbing im Bistum Fulda
In Fulda sind traditionsverbundene Gläubige und Geistliche schon seit längerer Zeit nicht gern gesehen und nur wenig geduldet.
Beobachter der kirchlichen Szene stellen fest, daß Mons. Algermissen knallhart ist, wenn es um die berechtigten Anliegen der Tradition geht, und butterweich wird, wenn sich Modernisten alle möglichen Eigenmächtigkeiten erlaubten.
Darüber hinaus wurde jetzt bekannt, daß Pfarrer Nikolaus Schwarz von seinen Mitbrüdern sowie von Gemeindereferenten dafür gerügt wurde, daß er seine Pfarrkirche für die Alte Messe zur Verfügung gestellt hat.
Auf der Dekanatsversammlung habe man ihn „ziemlich zur Schnecke gemacht“. Das war nach Angabe von Beobachtern Mobbing der übelsten Sorte.
Redaktion benachrichtigen Stellungnahme zum Rücktritt des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz
#120   Libertas Ecclesiae   22:26:11 | Mittwoch, 16. Januar 2008
Wer ist denn hier weinerlich?
Warum ist denn der Fuldaer Stadtdechant so weinerlich, was die Feier der alten Messe betrifft?
Lasst die bösen Tradis doch einfach in Ruhge ihre Messe feiern, wenn ihr sie schon nicht leiden könnt.
Redaktion benachrichtigen Stellungnahme zum Rücktritt des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz
#117   Libertas Ecclesiae   22:05:09 | Mittwoch, 16. Januar 2008
@ clarissa colonia
Im Bistum Fulda hat zum Beispiel ein ganzes Dekanat gegen die Zelebration der alten Messe protestiert und massiven Druck gegen deren Anhänger aufgebaut:
www.kreuz.net/article.6394.html
Redaktion benachrichtigen Stellungnahme zum Rücktritt des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz
#83   Libertas Ecclesiae   18:30:17 | Mittwoch, 16. Januar 2008
@ Benedikt
Anecken ist wichtig, Inhalte sind nicht wichtig!
Das habe ich ja nicht behauptet. In puncto Lehmann scheinen Sie irgendwie einen blinden Fleck zu haben. Seine Verdienste mögen nicht geschmälert werden, aber mit seiner ihm eigenen „Dialektik“, mit der er römische Lehrschreiben stets zu interpretieren verstand, stiße doch bisweilen an die Grenzen intellektueller Redlichkeit. Man denke nur an die Beratungsscheindebatte.
Redaktion benachrichtigen Stellungnahme zum Rücktritt des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz
#78   Libertas Ecclesiae   18:02:33 | Mittwoch, 16. Januar 2008
Mutiger Lehmann???
Wo hat Lehmann jemals Mut bewiesen? Beipiele bitte! Fakten!
Soweit ich das beurteilen kann, bewegte sich der Kardinal stets nur im politisch und kirchlich korrekten Rahmen – ohne jemals irgendwie anzuecken.
Mag er seine Verdienste haben, aber Mut gehört doch nun wirklich nicht dazu.
Redaktion benachrichtigen Kardinal Lehmann zurückgetreten
#115   Libertas Ecclesiae   20:15:54 | Dienstag, 15. Januar 2008
Gute theologische Argumente
@ SignumSalutis
Wenn Lehmann so gut ist, warum hat er dann 20 Jahre lang seinen verbissenen Kampf gegen Rom und Lehramt geführt, man denke nur an die unsäglichen Auseinandersetzungen um die Schwangerschaftskonfliktberatung. Wem hat er damit eigentlich mehr gedient? Der Kirche oder der deutschen Staatsräson?
Redaktion benachrichtigen Kardinal Lehmann zurückgetreten
#104   Libertas Ecclesiae   17:59:27 | Dienstag, 15. Januar 2008
@ Benedikt
Ich schätze grundsätzlich Ihre sachlichen Beiträge auf kreuz.net sehr. Aber auch bei der hier im Leserbereich vereinzelt überzogenen Kritik an Kardinal Lehmann sollte man nicht übersehen, dass der Konferenzvorsitzende in den letzten Jahrzehnten einen teilweise durchaus problematischen und kritikwürdigen kirchenpolitischen Kurs gefahren ist. Sie tun hier aber beinahe so, als sei Lehmann (ähnlcihes gilt offenbar auch für den Limburger Altbischof Kamphaus) über jede Kritik erhaben. Nur weil hier einige mit ihrer Kritik übers Ziel hinausschießen, heißt das ja nicht, dass Lehmann immer alles richtig gemacht hat.
Redaktion benachrichtigen Auch für den Papst erlaubt + …
#22   Libertas Ecclesiae   17:36:43 | Montag, 14. Januar 2008
@ iustus
Willst Du damit sagen, das der hölzerne Tragaltar in der Sixtina erst nach 1978, also unter dem Pontifikat Johannes Pauls II., eingeführt worden ist?
Und wo befindet sich dieser Tragaltar jetzt? In einer Abstellkammer? Soll er dort für immer verschwinden, oder war das mit dem Taufgottesdienst am Hochaltar eine einmalige Sache?
Redaktion benachrichtigen Auch für den Papst erlaubt + …
#17   Libertas Ecclesiae   16:31:14 | Montag, 14. Januar 2008
@ Benedikt
Ist sie nicht. Es war ein Tragaltar. Gucken Sie sich die Bilderdavon an. Das soll ein „Tisch“ sein?
Kommt drauf an, wie man „Tisch“ definiert. Natürlich ist die konkrete Ausführung von Tischen äußerst variabel. So denke ich, dass man einen tragbaren Holzaltar im weitesten Sinn durchaus auch als Holztisch bezeichnen kann.
Redaktion benachrichtigen Auch für den Papst erlaubt + …
#5   Libertas Ecclesiae   10:17:43 | Montag, 14. Januar 2008
@ st.georg
Die Bezeichnung „Holz-Altar“ stammt von Radio Vatikan:
Benedikt feierte die Messe am historischen Altar der Sixtina direkt unter dem riesigen „Jüngsten Gericht des Michelangelo“ – also mit dem Rücken zu den Gläubigen und nicht, wie man das in den letzten Jahren machte, an einem Holz-Altar zu den Gläubigen hin. Ein Vatikan-Statement meint dazu, Benedikt wolle „die Schönheit und Harmonie“ der Sixtina „nicht stören und darum die Messfeier-Struktur nutzen, die es dort schon gibt“; die „Liturgie-Normen“ erlaubten ihm das. Wenn der Papst mit dem Rücken zu den Gläubigen feiere, aber „mit dem Blick aufs Kreuz“, dann „orientiert er damit die Haltung und Einstellung der ganzen Versammlung“, so das Vatikan-Statement weiter.
…ecumene.radiovaticana.org/te…lo.asp?c=179732
Dieser Holz-Altar hatte die Form eines Tisches. Die Bezeichnung „Holztisch“ ist also durchaus zutreffend. Dieser Holztisch, der bei früheren Messen verwendet worden ist, ist jetzt offenkundig nicht mehr vorhanden. Also ist er transportabel und nicht feststehend gewesen.
Die Bezeichnung „hereingetragener Holztisch“ ist also ebenfalls zutreffend. Wo ist das Problem?
Redaktion benachrichtigen Mit gutem Beispiel voran + …
#21   Libertas Ecclesiae   13:14:53 | Sonntag, 13. Januar 2008
Versus ad Dominum
Hier gibt’s die ersten Bilder von der Papstmesse in der Sixtina:
…sedcafeteria.blogspot.com/…o-peoples-altar.html
Redaktion benachrichtigen Mit gutem Beispiel voran + …
#3   Libertas Ecclesiae   09:10:18 | Sonntag, 13. Januar 2008
Papstmesse am Hochaltar
Wird diese Messfeier irgendwo live übertragen?
Werden Bilder davon zu sehen sein?
Redaktion benachrichtigen Bischof empfiehlt kniende Mundkommunion
#15   Libertas Ecclesiae   21:34:11 | Donnerstag, 10. Januar 2008
@ st. georg & Sirilo
Die heutige Praxis der Kommunionausteilung entspricht mit Sicherheit nicht der Praxis in den ersten fünf Jahrhunderten.
Zur Kommunionpraxis der frühen Kirche empfehle ich als Lektüre
Martin Lugmayr, Die Handkommunion. Eine historisch-dogmatische Untersuchung, Buttenwiesen 2001 (Mit einem Vorwort von Robert Spaemann)
In diesem Taschenbuch erläutert der Autor, Pater Martin Lugmayr FSSP, die dogmatische Geschichte der verschiedenen Formen der Kommunionausteilung sowie ihre Ursachen und Folgen aus und für das Glaubensleben der Christen verschiedener Zeitepochen.
Redaktion benachrichtigen Bischof empfiehlt kniende Mundkommunion
#9   Libertas Ecclesiae   21:13:19 | Donnerstag, 10. Januar 2008
Die Handkommunion
ist zwar nicht per se schlecht, mir scheint sie aber dem katholischen Eucharistieverständnis weniger angemessen zu sein als die bewährte Form der Mundkommunion.
Auch wenn ich keinen kausalen Zusammenhang behaupten will, ist doch auffällig, dass seit der Einführung der Handkommunion der katholische Eucharistieglaube immer mehr verdunstet.
Was mich stört:
Den Gläubigen wurde der Ritenwechsel Ende der 60er Jahre einfach aufgezwungen und nicht richtig erklärt.
Bis heute besteht in den weitaus meisten Pfarrgemeinden ein unterschwelliger oder gar offener Zwang zur Handkommunion.
Redaktion benachrichtigen Alles schläft
#52   Libertas Ecclesiae   19:23:57 | Freitag, 28. Dezember 2007
Zum Thema Priesterkleidung
Umgekehrt wird ein Schuh daraus:
Priesterkleidung ist zwar nicht alles, aber ohne Priesterkleidung ist alles nichts.
Heute kann es Ausdruck von Hochmut sein, auf die Priesterkleidung zu verzichten oder seltsame Mischformen anzunehmen wie die sogenannten Weiß-, Grau- oder Blauhemdkragen.
Hier wäre endlich einmal auf eine Einheitlichkeit der Form zu achten und strickt einzuhalten.
Auch unsere protestantischen Religionsdiener tragen neuerdings den römischen Kollar.
Die Verwirrung ist groß.
Redaktion benachrichtigen Dekanatsversammlung fordert Verbot der Alten Messe
#72   Libertas Ecclesiae   12:15:51 | Sonntag, 23. Dezember 2007
Was ist los im Bustum Fulda?
Was ist in Fulda eigentlich so problematisch an der alten Messe? In anderen Diözesen klappt es doch auch ganz gut. Dass ein ganzes Dekanat die Rücknahme des bischöflichen Dekrets fordert, ist beispiellos. Da müssen schon schwerwiegende Gründe vorliegen. Hat Bischof Algermissen inzwischen auf den Protestbrief reagiert?
Redaktion benachrichtigen Dekanatsversammlung fordert Verbot der Alten Messe
#4   Libertas Ecclesiae   15:16:15 | Freitag, 21. Dezember 2007
Massiv zur Wehr setzen?
@ Aleph
Wenn Eltern nicht wünschen, dass ihre Kinder die Mundkommunionszeremonie knieend einstudieren, sollten sie sich massiv gegen diese Praxis zur Wehr setzen.
Und was ist, wenn Eltern nicht wünschen, dass ihre Kinder die Stehimbiss-Zeremonie einstudieren?
Redaktion benachrichtigen Welches Motu Proprio?
#4   Libertas Ecclesiae   14:40:02 | Sonntag, 2. Dezember 2007
Neuregelung
Durch diese Neuregelung entfällt allerdings der Gottesdienst, der in St. Leonhard bislang jeden Mittwoch um 18.30 Uhr zelebriert wurde.
Das verstehe ich nicht. Warum muss der Gottesdienst am Mittwoch entfallen, wenn jetzt in der der Kirche St. Leonhard in Frankfurt am Main regelmäßig eine Sonntagsmesse im Alten Ritus gefeiert wird? Die Mitwochsmesse hätte man doch beibehalten können. Man soll das eine tun und das andere nicht lassen.
Ich denke, dass es in Frankfurt sicher eine ausreichende Zahl von Gläubigen geben wird, die auch weiterhin Interesse an einer Werktagsmesse im alten Ritus hätte.
Was tritt denn an die Stelle der Mittwochsmesse? Eine NOM-Messe, oder fällt das Gottesdienstangebot in St. Leonhard am Mittwochabend ganz aus?
Redaktion benachrichtigen Der neue Erzbischof ist auch ein begabter Schweißer
#43   Libertas Ecclesiae   11:10:45 | Donnerstag, 29. November 2007
Konservativ
Bischof Marx wird gemeinhin dem sogenannten konservativen Lager zugeordnet. was an ihm ist eigentlich spezifisch konservativ? Ich habe da bei seinen öffentlichen Äußerungen ehrlich gesagt noch nichts entdecken können …
Redaktion benachrichtigen Der neue Erzbischof ist auch ein begabter Schweißer
#35   Libertas Ecclesiae   07:32:48 | Donnerstag, 29. November 2007
@ amadeus
Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun.
Frage: Was ist denn für Sie die „Kirchenbasis“? Laut amtlicher Statistik der Deutschen Bischofskonferenz gehen 22,1 Millionen von 25,7 Millionen Katholiken in Deutschland sonntags nicht zum Gottesdienst und haben mit Glaube und Kirche auch sonst nicht viel am Hut. Das wäre eine qualifizierende Mehrheit von 84 Prozent, ideal geeigent, um bei Bischofsernennungen basisdemokratisch mitentscheiden zu dürfen.
Redaktion benachrichtigen Der neue Erzbischof ist auch ein begabter Schweißer
#32   Libertas Ecclesiae   07:05:33 | Donnerstag, 29. November 2007
Bischofstransfer
Der Transfer eines Bischofs von einem Bistum zu einem anderen sollte eine absolute Ausnahme bleiben und nicht zur Gewohnheit werden.
Hatte man für München keine anderen geeigneten Kandidaten zur Verfügung, als einen bereits residierenden Ordinarius zu transferieren?
Ich halte diese Entwicklung, die sich in den letzten Jahren im deutschsprachigen Raum eingeschlichen hat, nicht unbedingt für gut.
Redaktion benachrichtigen Kehrtwende im Vatikan
#31   Libertas Ecclesiae   13:07:19 | Dienstag, 27. November 2007
Widersprüchliche Argumentation
Der häufigere und regelmäige Gebrauch beispielsweise des Canon Romanus, des Ersten Hochgebets der erneuerten Liturgie, könnte doch sehr schön die vielbeschworene Kontinuität zwischen dem usus antiquior und der oderntlichen Form der Messfeier aufzeigen. Die Befürworter der neuen Messe argumentieren doch sonst auch immer, dass die Liturgiereform keinen Traditionsbruch darstellt. Will man dann aber die Kontinuität zwischen älterer und neuerer Form aufzeigen, beispielsweise durch die Verwendung des Canon Romanus, argumentiert man plötzlich andersherum. Auf einmal soll es gar der Hl. Geist gewesen sein, der uns die Neuerungen unter strikter Abgrenzung vom Alten beschert hat. Komisch ist nur, das die Gläubigen nie gefragt worden sind. Das Wiederaufblühen des überlieferten Ritus in unseren Tagen wird sich als das wahre „Werk des Volkes“ (= leiturgia) erweisen.
Redaktion benachrichtigen Kehrtwende im Vatikan
#19   Libertas Ecclesiae   22:00:12 | Montag, 26. November 2007
Ausschließlich
@ Aleph
Warum ist in 99 Prozent der NOM-Pfarrmessen in Deutschland die gemeinsame Gebetsrichtung von Priester und Volk, die Verwendung des ersten Hochgebets und der knieende Empfang der Kommunion auf die Zunge der Gläubigen ausgeschlossen?
Redaktion benachrichtigen Scheitert die Alte Messe dieses Mal am Pfarrer?
#20   Libertas Ecclesiae   18:09:02 | Montag, 26. November 2007
@ Typ
Die „wesentlichen Unterschiede“ beziehen sich in diesem Fall auf die äußere Gestalt des Ritus, nicht auf das Wesen der heiligen Messe, dass bei allen rechtlich anerkannten Riten gleich ist.
Redaktion benachrichtigen Das Bistum Aachen zieht die Bremse
#16   Libertas Ecclesiae   12:35:07 | Freitag, 23. November 2007
Motu Proprio „Summorum Pontificium“, Artikel 7:
Motu Proprio „Summorum Pontificium“, Artikel 7:
Wo irgendeine Gruppe von Laien durch den Pfarrer nicht erhalten sollte, worum sie nach Art. 5 § 1 bittet, hat sie den Diözesanbischof davon in Kenntnis zu setzen. Der Bischof wird nachdrücklich ersucht, ihrem Wunsch zu entsprechen. Wenn er für eine Feier dieser Art nicht sorgen kann, ist die Sache der Päpstlichen Kommission „Ecclesia Dei“ mitzuteilen.
Redaktion benachrichtigen Die Rechtfertigungslast liegt bei der Neuen Liturgie
#25   Libertas Ecclesiae   21:18:05 | Donnerstag, 22. November 2007
Rechtfertigungslast
Tja, lieber Gotthard, auch in diesem Fall liegt die Rechtfertigungslast bei der neuen Liturgie und nicht bei der alten.
Redaktion benachrichtigen Die Rechtfertigungslast liegt bei der Neuen Liturgie
#22   Libertas Ecclesiae   18:31:26 | Donnerstag, 22. November 2007
st. georg
Dann wäre ja alles gut, der Pfarrer könnte auch einen auswärtigen Priester mit der Zelebration der alten Messe beauftragen. Es soll ja niemandem etwas weggenommen werden. Daher ist es gar nicht nötig, das MP so restriktiv zu interpretieren, wie Sie das offenbar tun.
Man muss nüchtern und realistisch sein. Was wäre eigentlich, wenn mangels Gläubigen die einzige NOM-Messe in einer Pfarrkirche innerhalb einer Seelsorgeeinheit gestrichen werden müsste, in dieser Gemeinda aber eine ausreichende Zahl von Interesse an der alten Messe vorhanden wäre? Nach ihrer Logik dürfte dann gar keine Messe stattfinden.
Lieber keine Sonntagsmesse als eine alte Messe? Sie glauben doch nicht im Ernst, dass das die Intention des Papstes war!?
In Zeiten, in denen Kirchen mangels Gläubigen geschlossen und Pfarreien zusammengelegt werden, ist es doch ein Witz, die Fahne des exklusiven Gebrauchs des NOM aufrechterhalten zu wollen, koste es, was es wolle.
Redaktion benachrichtigen Die Rechtfertigungslast liegt bei der Neuen Liturgie
#18   Libertas Ecclesiae   18:10:57 | Donnerstag, 22. November 2007
Falscher Umkehrschluss
@ st. georg
Ihr Umkehrschluss ist nicht nachzuvollziehen. Das ist ja auch nicht die Frage, was wäre, wenn in einer Pfarrei, in der nur eine Sonntagsmesse stattfindet, eine Gruppe von Gläubigen eine Messe in der außerordentlichen Form wünscht. Für einen solchen Fall wird man eben eine einvernehmliche Lösung suchen müssen und bei gutem Willen aller Beteiligten sicher auch finden. Von einem generellen Verbot der alten Messe in diesem Fall kann keine Rede sein.
Redaktion benachrichtigen Die Rechtfertigungslast liegt bei der Neuen Liturgie
#15   Libertas Ecclesiae   17:38:04 | Donnerstag, 22. November 2007
Ein gutes Beispiel …
… für ein friedliches Nebeneinander des älteren und neuen Gebrauchs der römischen Messe findet sich in der katholischen Pfarrgemeinde St. Joseph in Mainz, der Bischofsstadt Kardinal Lehmanns!
Der aktuelle Pfarrbrief mit der Gottesdienstordnung findet sich unter www.st-joseph-mainz.de/…oads/2007/pb4647.pdf
Redaktion benachrichtigen Die Rechtfertigungslast liegt bei der Neuen Liturgie
#13   Libertas Ecclesiae   17:28:25 | Donnerstag, 22. November 2007
st. georg
Ich glaube, da haben Sie etwas falsch verstanden.
Nach dem MP ist es sehr wohl möglich, normale Gemeindemessen am Sonntag nach dem „usus antiquior“ zu halten, wie dies ja jetzt auch in einigen Pfarreien geschieht.
Dabei geht es um die Qualität und nicht um die Quantität beim Gebrauch einer der beiden Formen.
Natürlich muss man realistisch sein und kann nicht erwarten, dass nun plötzlich die Mehrzahl der Messen nach dem „usus antiqior“ gefeiert werden soll. Das will wohl auch niemand ernsthaft anstreben. Der „usus antiquior“ soll aber dort seinen Platz haben, wo nach ihm legitimerweise verlangt wird, und zwar in der Mitte der Kirche und eben auch in der normalen Pfarrmesse am Sonntag.
Das MP sieht jedenfalls keine Beschränkungen oder Ausnahmeregelungen für den älteren Gebrauch vor. Im Gegenteil, es war ja gerade das Anliegen des Heiligen Vaters, die bisherigen Beschränkungen zu beseitigen!
Redaktion benachrichtigen Die Rechtfertigungslast liegt bei der Neuen Liturgie
#7   Libertas Ecclesiae   17:01:18 | Donnerstag, 22. November 2007
@ amadeus
Jedenfalls hat das Zweite Vatikanische Konzil keine neue Liturgie beschlossen. Dass es heute zwei Riten in der Kirche gibt, ist ein absolutes Novum in der gesamten Kirchengeschichte und vom Konzil so sicher nicht gewollt.
Das Motu proprio soll eben nicht nur geeignet sein, sogenannte Liebhaber der alten Messe zurückzuholen, sondern ihr den ihr gebührenden Platz in und für die Gesamtkirche zurückzubringen. Die alte Liturgie hat ihren Platz in der Mitte der Kirche und nicht irgendwo am Rand.
Und wenn der Papst Papst die beiden Formen als „ordentlich“ bzw. „außerordentlich“ kennzeichnet, ist damit keine qualitative Vorrangstellung der neuen Messe ausgesagt. Im Gegenteil, beide Formen sind legitim und vollkommen gleichberechtigt.
Redaktion benachrichtigen Die Rechtfertigungslast liegt bei der Neuen Liturgie
#4   Libertas Ecclesiae   16:39:22 | Donnerstag, 22. November 2007
cum te und amadeus
Wie realitätsfern sind Sie eigentlich?
amadeus, was hat das Zweite Vatikanische Konzil entschieden? Die Einführung einer neuen Liturgie? Dann belegen Sie das bitte!
cum te, seit Einführung der neuen Liturgie haben sich die Kirchen dramatisch geleert. Wo sind sie denn geblieben, die Katholiken, wenn die Liturgiereform so erfolgreich war?
Redaktion benachrichtigen Eine bedächtige Antwortgabe
#50   Libertas Ecclesiae   06:59:31 | Donnerstag, 22. November 2007
Gemeinschaftsmesse
Den Unterschied Hochamt – Gemeinschaftsmesse gibt es heute offiziell nicht mehr.
Das bezieht sich auf die Messfeier in der ordentlichen Form des römischen Ritus. Benutzt man das Missale Romanum von 1962, ist diese Unterscheidung sehr wohl und nach wie vor berechtigt.
Der Begriff „Gemeinschaftsmesse“ darf aber nicht dazu verleiten, dass beispielsweise bei einer sogenannten stillen Messe die Gläubigen nicht aktiv teilnehmen würden. Es gibt eben unterschiedliche Ebenen des Mitvollzugs einer Messe.
Fakt ist, dass 90 Prozent der heutigen Gemeindemessen doch nur nach dem 0-8-15-Schema abgehalten werden ohne besondere liturgische oder musikalische Ansprüche. Und der aktive Mitvollzug eines Großteils der Gläubigen, sofern sie überhaupt noch kommen, lässt sehr zu wünschen übrig.
Da kann sich die Ausweitung von Messfeiern nach dem „usus antiquior“ langfristig durchaus heilsam für den Novus Ordo erweisen und auch für die aktive Teilnahme der Gläubigen.
Redaktion benachrichtigen Eine bedächtige Antwortgabe
#10   Libertas Ecclesiae   16:00:02 | Dienstag, 20. November 2007
Interessant …
… wie nervös man in Fulda ist wegen der angeblich so marginalen Zahl konservativer Katholiken. Wenn das alles so unbedeutend und die Sehnsucht nach der alten Messe so gut wie nicht vorhanden ist, warum widmet man sich dieses Themas in Vortragsveranstaltungen?
Redaktion benachrichtigen Die Nachfrage nach der Alten Messe steigt
#34   Libertas Ecclesiae   09:28:56 | Freitag, 16. November 2007
@ Aleph
Von da an war es noch eine lange Zeit, bis das Volk als Gemeinde in das Geschehen der Messe einbezogen war.
Sie treffen meines Erachtens die falschen Rückschlüsse. Realistisch gesehen ist das Volk als Gemeinde in den weitaus meisten NOM-Messen heute zumindst auch nicht mehr in das Geschehen der Messe einbezogen, als das früher der Fall war. Eher im Gegenteil. Nach meinen Erfahrungen sind die Gleichgültigkeit und Bequemlichkeit heute noch viel größer geworden. Man lässt die Messe, sofern amn überhaupt noch hingeht, einfach so über sich ergehen. Der NOM ist, so wie er heute gewöhnlich zelebriert wird, viel mehr priesterzentriert, als dies in der außerordentlichen Form des römischen Ritus der Fall ist. Die Leute, die überhaupt noch kommen, verhalten sich in ihrer Mehrzahl absolut passiv. Wenn der NOM wirklich eine Notwendigkeit gewesen sein soll, wie Sie glauben, wo sind dann die Gläubigen geblieben? Seit Einführung des NOM vor ca. 40 Jahren ist der Gottesdienstbesuch in Deutschland um 70 % zurückgegangen – mit weiterhin sinkender Tendenz. Damit will ich zwar keinen monokausalen Zusammenhang behaupten, aber wirklich gebracht hat der NOM im Endeffekt eigentlich auch nichts. Die Probleme liegen tiefer.
Redaktion benachrichtigen Die Nachfrage nach der Alten Messe steigt
#22   Libertas Ecclesiae   20:44:59 | Donnerstag, 15. November 2007
@ Marsilius Ficinus
Der ordentliche Usus… ist alles andere als banal, er wird leider nur so manches Mal banal und primitiv gefeiert
Wirklich nur „so manches Mal“? In den weitaus meisten Pfarrgottesdiensten ist die Banalität zum Alltag geworden.
Redaktion benachrichtigen Die Nachfrage nach der Alten Messe steigt
#20   Libertas Ecclesiae   20:20:10 | Donnerstag, 15. November 2007
@ Aleph
Meister Gotthard geht leider von falschen theologischen Prämissen aus, da nützt der ganze „wissenschaftliche“ Impetus nix.
* In Trient wird die Liturgie reformiert und festgeschrieben. Die „Stille Messe“ wird zur Hauptform. Die Messe bleibt für viele Jahrhunderte eine Kleriker-Liturgie, die „für das Volk“ gefeiert wird. Die tiefgreifenden Veränderungen der Lebensumstände finden in der Feiergestalt des Gottesdienstes keinen Widerhall.
Glauben Sie wirklich, dass die Leute so dumm waren?
Wie konnte die Kirche über 400 Jahre eine falsche Messe feiern. Da wundert mich nur, dass die Leute nicht schon viel früher vom Glauben abgefallen sind.
Redaktion benachrichtigen Die Nachfrage nach der Alten Messe steigt
#16   Libertas Ecclesiae   19:25:13 | Donnerstag, 15. November 2007
Passive Mitfeier
Theologicus Haereticus schrieb: … und mich bereits als Sextaner … über die passive Mitfeier der Gemeinde aufgeregt …
Genau das ist meine Erfahrung in den allermeisten NOM-Messen: passive Mitfeier eines Großteils der Gläubigen, Gleichgültigkeit, geistige Trägheit, Bequemlichkeit und große Langeweile. Die Zahlen sprechen für sich: Immer mehr Gläubige kehren dem NOM den Rücken, wie die amtliche Statistik der DBK aufweist.
Redaktion benachrichtigen Es ist nicht gut, daß der Mensch allein sei + …
#14   Libertas Ecclesiae   19:07:29 | Donnerstag, 15. November 2007
Klare Botschaft
Hat sich Steffen Seibert nicht als UNICEF-Pate für den Gebrauch vor Kondomen im Kampf gegen AIDS ausgesprochen? Die Botschaft der Katholischen Kirche ist in dieser Hinsicht eigentlich glasklar. Ob der Fernsehmann das jetzt begriffen hat? Im vergangenen Jahr war er in noch in seiner Funktion als UNICEF-Pate zusammen mit Heide Simonis auf einer Indienreise. Die UNICEF und Frau Simonis halte ich nicht unbedingt für glaubwürdige Zeugen im Sinne der Katholischen Kirche.
Redaktion benachrichtigen Aufforderung zum pädophilen Inzest
#21   Libertas Ecclesiae   20:52:24 | Donnerstag, 8. November 2007
lupus1 + Peter-Pan
Und Sie glauben wirklich, dass Prof. Amendt www.welt.de/…ebe_Elternliebe.html so dumm ist? Legen Sie Ihre ideologischen Scheuklappen doch einfach ab, und lesen Sie bitte erst einmal seinen Essay.
Redaktion benachrichtigen Aufforderung zum pädophilen Inzest
#18   Libertas Ecclesiae   18:58:31 | Donnerstag, 8. November 2007
@ Peter-Pan
Die meisten Leute haben sowieso nie von dieser Broschüre gehört,
Ah ja … aber 650.000 Exemplare sind nach wie vor im Umlauf und möglicherweise auch im praktischen Einsatz!
Warum immer diese falschen Beschwichtigungen? Prof. Gerhard Amendt ist ein renommierter Soziologe, der sicher nicht im Verdacht steht, ein ultrakonservativer Schwachkopf zu sein.
Redaktion benachrichtigen Aufforderung zum pädophilen Inzest
#12   Libertas Ecclesiae   16:18:52 | Donnerstag, 8. November 2007
@ timpressum
Die Broschüre ist meines Wissens längst vom Markt…
Wieso Gääähn??? Die Broschüre wurde 650.000 Mal verbreitet. Meines Wissens gab es bislang keine Rückrufaktion. Die 650.0000 sind also noch im Umlauf.
650.000 Mal Aufruf zum sexuellen Missbrauch – und das alles ohne strafrechtliche Konsequenzen. In welcher Gesellschaft leben wir eigentlich?
Redaktion benachrichtigen Aufforderung zum pädophilen Inzest
#2   Libertas Ecclesiae   12:35:10 | Donnerstag, 8. November 2007
@ Gunsenum
Mein Vorschlag:
Den Tatbestand strafrechtlich klären lassen!
Vielleicht gibt es in Deutschland ja noch so etwas wie eine unabhängige Justiz.
Redaktion benachrichtigen Innerkirchliche Ökumene
#40   Libertas Ecclesiae   11:24:20 | Freitag, 2. November 2007
„Ecclesia-Dei-Gemeinschaften“
Ist der Terminus „Ecclesia-Dei-gemeinschaften“ nicht seit dem 7. Juli bw. seit dem 14. September überholt, dem Tag des Inkrafttretens von „Summorum Ponitificium“??
Redaktion benachrichtigen Mehr Leser als alle anderen zusammen
#4   Libertas Ecclesiae   16:36:36 | Sonntag, 28. Oktober 2007
Gratulation
Meine herzlichsten Glückwünsche an die Redaktion von kreuz.net!
Wenn es kreuz.net nicht schon gäbe, müsste man es erfinden.
Auch wenn es vielen nicht passt und sich viele daran reiben, alle lesen kreuz.net, und das ist auch gut so.
kreuz.net erfüllt eine wichtige Aufgabe in diesen Zeiten.
Ad multos annos!
Redaktion benachrichtigen Der Saal bleibt halbleer
#27   Libertas Ecclesiae   21:45:57 | Mittwoch, 24. Oktober 2007
TV-Bericht
Hier noch einmal ein ausführlicher TV-Bericht!
www.hr-online.de/…achrichten/index.jsp?rubrik=15662&k…
Urteilt selbst!
Redaktion benachrichtigen Der Saal bleibt halbleer
#24   Libertas Ecclesiae   19:27:44 | Mittwoch, 24. Oktober 2007
Fernsehbericht
Hier kann man den Bericht der „Hessenschau“ des Hessischen Rundfunks zu dem Theaterstück anschauen:
www.hr-online.de/…/sendungen/index.jsp?key=standard_d…&
Redaktion benachrichtigen Gescheiterte Palastrevolution
#4   Libertas Ecclesiae   11:09:28 | Montag, 22. Oktober 2007
Der nächste Schritt weg von der Zukunft???
@ Fragender
Dann treten Sie einmal den Gegenbeweis an: Was hat denn die konkrete Umsetzungd der Liturgiereform für die Zukunft der Kirche gebracht? Ich sehe in Deutschland nur rückläufige Gottesdienstbesucherzahlen und einen Zusammenbruch der Glaubenspraxis in weiten Teilen der Bevölkerung.
Redaktion benachrichtigen Interreligiöses Mittagessen + …
#2   Libertas Ecclesiae   12:11:33 | Sonntag, 21. Oktober 2007
Alte Vorwürfe
unevangelischer Personenkult, groteske Verletzung der liturgischen Tradition, abgrundtiefe Krise
Da hat er in der Tat nicht ganz unrecht, es kommt halt darauf an, wie das gemeint ist.
Was versteht Küng etwa unter „grotesker Verletzung der liturgischen Tradition“? Doch nicht das, was die Piusbrüder darunter verstehen, oder?
Redaktion benachrichtigen Polemik statt Primizfreuden
#53   Libertas Ecclesiae   08:56:42 | Freitag, 19. Oktober 2007
santo domingo 2
Zum Stichwort „Verschwörungstheorien“:
Es ist natürlich billig, unbequeme Argumente als sogenannte „Verschwörungstheorien“ abzuqualifizieren.
Was Algermissen betrifft, ist es eine Tatsache, dass ernicht zu Eva Hermans Vortrag erschienen war. Das weiß ich von AUgenzeigen, die an dem Kongress teilgenommen hatten.
Und es ist durchaus legitim, in einem als Kommentar gekennzeichneten Beitrag die Frage zu erörtern, warum er nicht erschienen war. Das hat mit „Verschwörungstheorien“ nichts zu tun.
Auch ist Bischof Algermissen wegen seiner in Fulda nicht unumstrittenen pastoralen und personellen Entscheidungen in die Kritik geraten. Da darf dann doch die Frage erlaubt sein, wie das zu einem „Forum Deutscher Katholiken“ passt, das eigentlich gegenteilige Ziele vertritt.
Redaktion benachrichtigen Polemik statt Primizfreuden
#43   Libertas Ecclesiae   22:24:01 | Donnerstag, 18. Oktober 2007
Thematisch völlig unpassender Einbau einer SJM-Algermissen-Passage?
santo domingo 2 schrieb:
Was immer man von den SJM halten mag, mit Eva Herman passen sie nun wirklich nicht in einen Topf…
Darum geht es in dem von Ihnen kritisierten kreuz.net-Kommentar auch gar nicht. Dort heißt es wörtlich:
Immer lauter stellt sich die Frage, was Mons. Algermissen im Kuratorium des „Forums Deutscher Katholiken“ verloren hat, nachdem er wegen seiner pastoralen Umstrukturierungen, dem Rauswurf der drei SJM-Patres und der aktiven Förderung kirchenfeindlicher Priester in die Kritik geraten ist.
Das ist doch eine berechtigte Frage. Wie passen die Zielsetzungen des „Forums Deutscher Katholiken“ mit dem Verhalten von Bischof Algermissen in einigen wichtigen Punkten zusammen?
Eine stichhaltige Begründung für den Rauswurf der drei SJM-Patres aus dem Bistum Fulda liegt übrigens bis heute nicht vor. Die Entscheidung traf der Bischof gegen den Mehrheitswillen der Gläubigen und der pfarrlichen Gremien vor Ort.
Redaktion benachrichtigen Polemik statt Primizfreuden
#37   Libertas Ecclesiae   22:01:43 | Donnerstag, 18. Oktober 2007
@ santo domingo 2
Wenn Sie glauben, hier Bischof Algermissen ins Gespräch bringen zu sollen, ist das in diesem Zusammenhang unpassend.
Wo wurde denn auf kreuz.net unpassend über Bischof Algermissen berichtet?
Warum immer diese Fixierung der SJM-Gegner auf Algermissen?
Redaktion benachrichtigen Polemik statt Primizfreuden
#29   Libertas Ecclesiae   19:58:26 | Donnerstag, 18. Oktober 2007
@ mitten drin statt nur dabei
Warum sind Sie eigentlich immer so auf Bischof Algermissen und die SJM fixiert? Warum dieser Hass?
Redaktion benachrichtigen Schönheitsfehler in der Alten Messe
#3   Libertas Ecclesiae   11:13:25 | Mittwoch, 3. Oktober 2007
Messsfeiern im überlieferten Ritus in Regensburg
War das jetzt eine einmalige Messfeier in Regensburg, oder soll es dort künftig regelmäßige Gottesdienste im alten Ritus geben?
Redaktion benachrichtigen Sport- oder Lachnummer?
#6   Libertas Ecclesiae   16:37:29 | Sonntag, 30. September 2007
Kernkompetenz deutscher Bischöfe
Sie haben vollkommen Recht, lieber HeinrichderZweite, jetzt wissen wir wenigstens, wie es um die Kernkompetenz des deutschen Episkopats bestellt ist. Da wundert es einen nicht mehr, dass die Exzellenzen von Liturgie und Theologie keine Ahnung haben. Vielleicht wird man in Zukunft vermehrt die profanen Kulturbehörden und Denkmalämter bemühen müssen, um dem weiteren Kulturabbau in der Kirche Einhalt zu gebieten.
Redaktion benachrichtigen Leitlinien der deutschen Bischöfe zum Motu Proprio
#29   Libertas Ecclesiae   14:23:40 | Freitag, 28. September 2007
Pfarrgottesdienste
Ich habe immer noch nicht verstanden, warum in Deutschland keine Pfarrgottesdienste in der außerordentlichen Form gefeiert werden dürfen sollen. Wenn sonntags in einer Pfarrkirche eine Messfeier in der außerordentlichen Form angeboten wird, wieso ist das dann kein Pfarrgottesdienst?
Und wieso soll die Messfeier in der außerordentlichen Form nicht einen Gottesdienst in der ordentlichen ersetzen dürfen, wenn die Nachfrage nach Messfeiern in der neuen Form weiter sinkt?
Redaktion benachrichtigen Leitlinien der deutschen Bischöfe zum Motu Proprio
#24   Libertas Ecclesiae   13:55:50 | Freitag, 28. September 2007
Sehr richtig, Giuseppe!
Wenn zur notwendigen Eignung der Priester für die Zelebration in der außerordentlichen Form des Ritus laut Leitlinie Nr. 6 u. a. die Annahme der ganzen Liturgie der Kirche in ihrer ordentlichen und außerordentlichen Form gehört, dann müsste das auch umgekehrt zur notwendigen Eignung der Priester für die Zelebration in der ordentlichen Form des Ritus gelten.
Redaktion benachrichtigen Leitlinien der deutschen Bischöfe zum Motu Proprio
#21   Libertas Ecclesiae   13:11:18 | Freitag, 28. September 2007
Bestehende Spannungen
Die Zulassung der außerordentlichen Form darf nicht bestehende Spannungen verstärken oder gar neue Spaltungen hervorrufen (vgl. Summorum Pontificum Artikel 5 § 1).
Frage an die katholischen Bischöfe Deutschlands:
In welchen Pfarreien gibt es welche konkreten „bestehenden Spannungen“ und seit wann ist das so?
2. In welchen Pfarreien hat es „Spaltungen“ gegeben?
iustus schrieb: In der Tatscheinen mir die Leitlinien vernünftig.
Ich bin mir da nicht so sicher.
Redaktion benachrichtigen Leitlinien der deutschen Bischöfe zum Motu Proprio
#17   Libertas Ecclesiae   12:56:56 | Freitag, 28. September 2007
Pfarrgottesdienste
3. Die Pfarrgottesdienste werden in der ordentlichen Form gefeiert. An Sonntagen kann eine Messe in der außerordentlichen Form hinzutreten, nicht jedoch die Messe in der ordentlichen Form ersetzen (vgl. Summorum
Warum nicht? Die Streichung von NOM-Messen steht doch in vielen Pfarreien und Pfarrverbünden sowieso an der Tagesordnung. Warum sollte dann bei entsprechendem Interesse nicht eine Pfarrmesse im Novus Ordo durch eine Messe in der alten Form ersetzt werden können?
Und warum sollte eine solche Messe dann keine Pfarrmesse mehr sein? Wo ist das Problem?
Wenn ich das Motu proprio richtig verstanden habe, spricht nichts dagegen, normale Pfarrmessen im alten Ritus zu feiern.
Widerspricht Leitlinie 3 dem Motu proprio?
Redaktion benachrichtigen Er wird selber im Alten Ritus zelebrieren
#10   Libertas Ecclesiae   18:06:48 | Freitag, 7. September 2007
@ Benedikt
Ihr Wort in Gottes Ohr!
Bioschof Hanke von Eichstätt hat sich in der Tat positiv zum alten Ordo geäußert, allerdings hat er bislang noch keine Taten sehen lassen.
Bischof Mussinghoff von Aachen ließ kürzlich vermelden, dass auf der jüngsten Sitzung des Ständigen Rats der DBK große Einmütigkeit unter den Episkopen bestanden hätte bzgl. einheitlicher Regelungen in der Anwendung des Motu Proprio.
Es ist nicht bekannt, ob Hanke hier abgeweichen wird.
Warten wir mal ab …
Redaktion benachrichtigen Prälat Ratzinger will die Alte Messe besuchen
#29   Libertas Ecclesiae   18:54:09 | Donnerstag, 6. September 2007
Gießen
Noch einmal meine Frage von weiter oben:
Weiß hier jemand, wie es jetzt mit Alten Messen im Raum Gießen (Oberhessen) aussieht? Dort hatten Gläubige bislang vergeblich um eine Indultmesse gebeten.
Redaktion benachrichtigen Prälat Ratzinger will die Alte Messe besuchen
#4   Libertas Ecclesiae   11:28:58 | Donnerstag, 6. September 2007
Was ist los in Gießen?
Kreuz.net berichtete am 19. Dezember 2006:
Seit dem 30. September 2002 warten über 300 Bittsteller für die Alte Messe in Gießen in Oberhessen auf eine Antwort von Bischof Lehmann.
Quelle: www.kreuz.net/article.4394.html
Was ist jetzt los in Gießen? Nach dem Motu Proprio müsste dort in Zukunft eine Alte Messe angeboten werden. Weiß da jemand etwas Genaueres?
Redaktion benachrichtigen Mit großer Gelassenheit
#10   Libertas Ecclesiae   16:31:55 | Samstag, 1. September 2007
@ Heggi und Seminarist
Bei den 36 oder 39 Indultorten werden alle Messen aufgelistet, wovon die meisten Werktagsmessen und nur die wenigsten Sonntagsmessen sind.
Hier ging es aber genau um die regelmäßigen Sonntagsmessen im alten Ritus. Auch wenn man die FSSPX-Messen mitzählt und eine großzügige „Dunkelziffer“ mit einrechnet, erscheint mir die Zahl von 120 Messen immer noch zu hoch gegriffen.
Aber ich würde mich hier gerne eines Besseren belehren lassen.
Wir dürfen gespannt sein, wieviele regelmäßige Sonntagsmessen nach dem Missale Romanum von 1962 nach dem 14. September stattfinden werden.
Redaktion benachrichtigen Mit großer Gelassenheit
#2   Libertas Ecclesiae   15:04:55 | Samstag, 1. September 2007
120 Kirchen und Kapellen?
Es gibt über ganz Deutschland verteilt mehr als 120 Kirchen und Kapellen, in denen an jedem Sonntag die Messe im Alten Ritus gefeiert wird.“
Wie kommt Hw. Kley auf diese Zahl? Wenn das stimmt, wäre das m. E. relativ hoch.
Und auch welche Erhebung stützt sich die Zahl von ca. 2 Millionen Kirchgängern in Deutschland?
Redaktion benachrichtigen „Wir werden Regelungen finden“
#8   Libertas Ecclesiae   19:20:17 | Donnerstag, 30. August 2007
Einheit?
„Wir werden Regelungen finden, die alle Bischöfe akzeptieren. Da besteht eine große Einheit.“
Mich würde einmal interessieren, wie Bischof Hanke von Eichstätt jetzt zur Alten Messe steht. Wird er wirklich die jetzt angekündigten „einheitlichen“ Vorgaben der DBK auch in seinem Bistum umsetzen?
Vor einigen Wochen hatte sich Bischof Hanke noch ganz anders angehört:
www.kreuz.net/article.5539.html
Man darf gespannt sein, was sich im Bistum Eichstätt jetzt tun wird.
Redaktion benachrichtigen „Einer Kümmerverfassung des Religiösen verfallene Halbheiden“
#12   Libertas Ecclesiae   17:01:46 | Mittwoch, 22. August 2007
Angenendt entlarvt sich: „Ich habe den Kanon nicht mehr naiv herunterbeten können“
Den Römischen Kanon – das erste Hochgebet – hält Hw. Angenendt als mit dem Zweiten Vatikanum nicht mehr vereinbar.
Als Zuhörer des Streitgesprächs kann ich bestätigen, dass Prof. Angenendt diese Aussage so tatsächlich gemacht hat.
Patrick Bahners schreibt dazu in der FAZ vom 22. August:
Es war Angenendt, der begreiflich zu machen versuchte, weshalb liturgiewissenschaftliche Forschung den Sinn der Weiterverwendung der alten Texte hatte fraglich machen können. Mosebach hatte fünf „Institute“ aufgezählt, die niemals vor Paul VI. angetastet worden seien, von der Sakralsprache bis zum römischen Kanon, dem eucharistischen Hochgebet. Angenendt nahm Punkt für Punkt Stellung und sprang auf, als er zum letzten kam. „Das ist mein stärkstes Argument.“ Der Kanon sei im fünften Jahrhundert aufgesprengt worden. Man habe die Bitten eingeschoben, die aufzählen, für wen die Gaben dargebracht werden. Daraus habe sich das Unwesen der für Dritte gefeierten Bittmessen entwickelt. Als ihm das aufgegangen sei, habe er den Kanon nicht mehr „naiv herunterbeten“ können, sondern zwischem halblautem und leisem Lesen wechseln müssen. Der alte Kanon, im neuen Messbuch das erste Hochgebet, sei nicht mehr vereinbar mit der Theologie des Zweiten Vatikanums.
Dem ist wohl nichts mehr hinzuzufügen. Was brauchen wir noch Beweise???
Redaktion benachrichtigen „Einer Kümmerverfassung des Religiösen verfallene Halbheiden“
#6   Libertas Ecclesiae   14:26:21 | Mittwoch, 22. August 2007
@ Benedikt
Ah, Sie waren auch da! :-)
Ich war ebenfalls anwesend und kann mich Ihren hier geschilderten Eindrücken nur anschließen.
Am meisten überrascht war ich von der großen Zahl der Zuhörer. Eigentlich war der Vortragssaal viel zu klein, etliche Leute noch auf der Empore Platz nehmen oder draußen im Gang stehen.
Auch mich hat die Aussage Prof. Angenendts über Erzbischof Marini irritiert. Von einem Rücktritt Marinis ist mir bislang nichts bekannt. Da ist Angenendt wohl einer Falschmeldung auf den Leim gegangen.
Redaktion benachrichtigen Verletzende Formulierungen
#27   Libertas Ecclesiae   08:51:16 | Dienstag, 21. August 2007
Feststellung der Bedarfsdeckung
Der Kirchenfürst zitiert die verfälschte Umfrage der Bischofskonferenz aus dem Jahr 2006, wonach der Bedarf an alten Messen gedeckt sei.
Für Kardinal Lehmann muß sich erst zeigen, wo darüber hinaus feste Gruppen existieren, die ernsthaft und mit einer gewissen Kontinuität um eine Alte Messe bitten. Die Pfarrmessen blieben „prinzipiell“ im Neuen Ritus.
Wie kann ein angeblich bereits gedeckter Bedarf an alten Messen festgestellt werden, wenn 95 % der Katholiken in Deutschland von vornherein keine Möglichkeit besitzen, eine solche Messfeier wohnortnah zu erreichen und überhaupt erst einmal kennenzulernen?
Echte Wahlfreiheit zwischen altem und neuem Usus setzt ein gleichermaßen vorhandenes und gleichberechtigtes Angebot voraus. Das ist jedoch in 95 % der Pfarrgemeinden nicht der Fall.
Warum also sind die Bischöfe so nervös, wenn es um diese Frage geht? Ich habe so eine Ahnung, dass sich die alte messe größerer Beliebtheit erfreuen würde, als den meisten deutschen Oberhirten recht wäre.
Also ja kein seriöses Angebot machen, damit eine entsprechende Nachfrage unter den deutschen Katholiken erst gar nicht entstehen kann.
So zu argumentieren und zu taktieren ist in jeder Hinsicht unseriös und menschlich unanständig.
Redaktion benachrichtigen Falschmeldung: Augsburger Gleichstellungsbestimmungen
#7   Libertas Ecclesiae   10:27:54 | Dienstag, 14. August 2007
Eine köstliche Parodie
auf die restriktiven Ausführungsbestimmungen zum Motu proprio.
Es soll endlich damit Schluss sein, dass man sich für die Präferenz der älteren Form des römischen Ritus rechtfertigen muss.
Nach den Gesetzen der formalen Logik muss sich nicht derjenige rechtfertigen, der am Bewährten festhält, sondern derjenige, der etwas (willkürlich) verändert, zumal dann, wenn diese Veränderung in der Rückschau keineswegs das erreicht hat, was man sich ursprünglich davon erhofft haben mag.
Die Gottesdienstbesucherzahlen der neuen Messe sprechen jedenfalls für sich.
Die Bischöfe sollten deshalb tatsächlich einmal das gleiche Maß an Restriktionen für die Feier der neuen Messe anwenden wie sie es für die alte Messe vorsehen.
Redaktion benachrichtigen Der Alte Ritus wurde sehr wohl abgeschafft
#2   Libertas Ecclesiae   10:58:45 | Mittwoch, 8. August 2007
Nichts begriffen
Bischöfe wie Mussinghoff oder Mixa haben einfach nichts begriffen.
Sie verstehen das eigentliche Anliegen des Hl. Vaters nicht einmal ansatzweise, in ihrer Denkwelt bewegen sie sich liturgisch auf einem völlig anderen Planeten.
Es wird noch sehr, sehr viel Überzeugungsarbeit geben müssen, bis es zu einer echten Überwindung der liturgischen Krise und damit letztlich der Glaubenskrise kommen wird.
Als gläubiger Katholik hat man es heute doppelt schwer, wenn einem noch von den eigenen Oberhirten Steine in den Weg gelegt werden.
Redaktion benachrichtigen Liberalisierung auf dem Papier?
#29   Libertas Ecclesiae   21:48:46 | Sonntag, 5. August 2007
@ Regina1961
Man kann die Neue Messe sowohl in der Landessprache als auch (vollständig) auf Latein zelebrieren. Letzteres ist nicht verboten, wird aber in den normalen sonntäglichen Gemeindemessen kaum praktiziert.
Die Alte Messe ist immer auf Latein zu halten, Lesung und Evangelium können übersetzt werden.
Redaktion benachrichtigen Leugnet der Liturgieprofessor die Notwendigkeit der Priesterweihe?
#10   Libertas Ecclesiae   14:53:17 | Dienstag, 31. Juli 2007
Was geschieht beim protestantischen Abendmahl?
Auf die Schlussfrage des Interviews antwortet der Professor sinngemäß, er würde sich nie trauen, in einer Vorlesung zu sagen, dass die Protestanten (bei der Feier des Abendmahls) nur so tun als ob. Die Überschrift des Artikels bezieht sich offenbar auf diese Aussage. Das ist eine wirklich interessante Frage: Die Protestanten tun zwar nicht nur o als ob, aber es bleibt letztlich eben doch nur bei Brot un Wein. Oder?
Redaktion benachrichtigen Wie kann man verhindern?
#34   Libertas Ecclesiae   06:55:43 | Mittwoch, 25. Juli 2007
Was ist los mit Kardinal Meisner?
Unter den zahlreichen Kommentaren und Stellungnahmen zum Motu proprio „Summorum Pontificum“ findet sich noch keine von Kardinal Meisner. Oder kann es sein, dass ich sie einfach übersehen habe?
Meisner ist Vorsitzender der liturgischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz. Da wäre es schon sehr eigentümlich, wenn ausgerechnet er sich nicht über den päpstlichen Erlass äußern würde.
Im Erzbistum Köln gibt es zwar ein – relativ – großzügiges Angebot an sogenannten Indultmessen („großzügig“ im Vergleich zur Praxis in anderen deutschen Dözesen). Mir ist aber nicht bekannt, wie der Kardinal persönlich zur alten Liturgie steht.
In seiner kindlichen Anhänglichkeit zum Hl. Vater könnte er doch jetzt ein Zeichen setzen und selbst einmal die alte Messe zelebrieren – falls er das überhaupt (noch) kann …
Redaktion benachrichtigen Zwanzig Priester in Mainz
#1   Libertas Ecclesiae   19:35:23 | Donnerstag, 19. Juli 2007
20 von 180
Wenn in allen katholischen Diözesen etwa zehn Prozent der Weltpriester regelmäßig die außerordentliche Form des Römischen Ritus feiern würden, wäre das eine durchaus bemerkenswerte Anzahl.
Redaktion benachrichtigen Revolutionswächter auf der Lauer
#52   Libertas Ecclesiae   22:13:34 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@ Genoveva
Gutes Argument!
Genau wie jener Pfarrer, der die Fürbitte formulierte:
„Dass Du die Waschkraft des Weiß0en Riesen erhalten wollest!“
Und die Gemeinde in ihrer bewussten und tätigen Teilnahme maschinengewehrartig ratternd aktiv antwortete:
„Wirr bitttn Dich, erhöre uns!“
Redaktion benachrichtigen Katholischer als sein Vorgänger
#26   Libertas Ecclesiae   20:57:05 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@ chancel_screen
Auch die schwule Minderheit kommt in Frankfurt voll und ganz auf ihre Kosten:
www.psk-ffm.de/termine.htm
Das sind natürlich allesamt Messfeiern im Novus Ordo, versteht sich ;-)
Redaktion benachrichtigen Katholischer als sein Vorgänger
#17   Libertas Ecclesiae   19:20:14 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@ Fabianus
kursiv]heute die meisten die deutschen texte genauso gedankenlos mitbeten wie diejenigen, welche das Latein nicht beherrschten. Gut, es wird ihnen die Gelegneheit gegeben, aber drückt das Latein, als Sprache, welche nicht mehr im weltlichen Gebrauch ist, nicht am Besten und würdevollsten das Mysterium aus?[kursiv]
Richtig! Wie sagt mal jemand?
„Früher haben die Leute die Messe nicht verstanden, aber sie haben verstanden, was die Messe ist.
Heute verstehen die Leute die Messe, aber sie verstehen nicht mehr, was die Messe ist.“
Ihr Ziel einer bewussteren Beteiligung der Gläubigen hat die Liturgiereform jedenfalls in der Praxis weitgehend verfehlt. Es kommt nicht nur auf die Papierform an, sondern auf die tatsächlich praktizierte Form, auf das, was die Leute Sonntag für Sonntag am Altar erleben und wie sie es mitvollziehen. Das, was man da erleben kann, ist teilweise sehr erschreckend.
Redaktion benachrichtigen Katholischer als sein Vorgänger
#15   Libertas Ecclesiae   19:12:13 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@ Gaduale Triplex
Die Bedeutung hängt am Ritus, nicht an der Sprache.
Richtig! Wie ich schon an anderer Stelle schrieb, werden beim praktischen Vollzug der weitaus meisten Novus-Ordo-Messen eben jene Elemente unterdrückt, die den ordentlichen Usus mit dem außerordentlichen Usus des römischen Ritus verbinden würden und sozusagen die Unterschiede zwischen beiden Formen der Liturgie zumindest im phänotypischen Sinn nicht so stark zum Vorschein treten lassen würden: die gemeinsame Gebetsrichtung von Priester und Volk, die Verwendung des Römischen Kanons als Regelform, die Praxis der Mundkommunion als Regelform, der Gebrauch der lateinischen Sprache. Es ließen sich noch weitere Beispiele anführen. Warum werden diese verbindenden Elemente in den weitaus meisten Gemeindemessen in Deutschland weitgehend vermieden? Um die heute gewohnheitsmäßig eingebürgerte, aber keineswes vom Konzil oder sonstwie „angeordnete“ NOM-Praxis mit „Volksaltar“ (99 %), Zweitem Hochgebet (90 %), Handkommunionzu (95 %) etc. zu durchbrechen, wird es sicher noch sehr viel Überzeugungsarbeit geben müssen. All das ist gegenwärtig absolutes Tabu. Will man etwa sin dieser Rictung auch nur ansatzweise bewegen, wird man mit den üblichen Vorurteilen und Verdächtigungen („Rückwärtsgewandtheit“ etc.) überhäuft. Albert Einstein hat sehr treffend gesagt: „Es ist leichter ein Atom zu spalten als ein Vorurteil.“
Redaktion benachrichtigen Katholischer als sein Vorgänger
#11   Libertas Ecclesiae   17:41:27 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@ Typ
Wie nicht anders zu erwarten, unterschlagen Sie dabei, dass das „legitime Recht“ („rechtmäßiges Recht“???) seine Grenzen in den „legitimen Rechten“ der anderen Gemeindemitglieder findet – wie das Motuproprio sehr deutlich herausgestellt hat.
Sehr interessant, wie jetzt ausgerechnet die Liberalen, die sich sonst kaum um Recht und Gebote scheren, das Motu proprio restriktiv auszulegen versuchen!
Wenn 18 Schwule ihre Sonntagsmesse einfordern, ist das kein Problem, bei unbescholtenen Gläubigen, die die Messe in ihrer legitimen außerordentlichen Gestalt feiern wollen, gibt es aber plötzlich 1000 Schwierigkeiten, die „Bedarfsfrage“ wird plötzlich gestellt, vor Spaltung und Unruhe in den Gemeinden wird gewarnt usw. Das ist mehr als ungerecht!
Hier findet sich genau jene „seltsame, unserer Zeit eigentümliche Verdrehung“, „die von der Unschuld verlangt, sich zu rechtfertigen“, wie es Albert Camus formuliert hat.
Redaktion benachrichtigen Katholischer als sein Vorgänger
#6   Libertas Ecclesiae   17:25:55 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@ juergen
Wahrscheinlich gibt es in Frankfurt auch nur eine Werktagsveranstaltung für irgendeine afrikanische Naturreligion –- und das bei 660.000 Einwohnern. Ein Skandal!
Was Sie nicht sagen! Die Teilnahme an der Sonntagsmesse ist sozusagen konstitutiv für das geistliche Leben eines katholischen Christen.
Immerhin gibt es in Frankfurt jeden Sonntag um 18:30 Uhr eine offizielle Schwulenmesse in Maria Hilf:
www.psk-ffm.de/termine.htm
Warum sollte für „Triditentiner“ nicht möglich sein, was den Schwulen offiziell gewährt wird?
Redaktion benachrichtigen Katholischer als sein Vorgänger
#3   Libertas Ecclesiae   17:01:48 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@ juergen
Es geht hier nicht um die Quantität. Es geht darum, dass der Gruppe von Gläubigen, die dem alten Ritus verbunden ist – und sei sie auch noch so klein – ihr legitimes Recht zuerkannt wird, die Messe in ihrer traditionellen Gestalt auch sonntags feien zu dürfen.
Redaktion benachrichtigen Katholischer als sein Vorgänger
#1   Libertas Ecclesiae   16:27:57 | Mittwoch, 18. Juli 2007
Bedarf gedeckt?
Der Frankfurter Stadtdekan Raban Tilmann glaubt nicht, daß viele Katholiken für die Alte Messe eintreten werden. Hw. Tilmann kennt keine altgläubige Gruppe, die unzufrieden ist und bei der bisherigen Regelung nicht zum Zuge gekommen wäre.
Na ja, entscheidend für die traditionsverbundenen Gläubigen im Großraum Frankfurt wäre doch eine regelmäßig gefeierte Sonntagsmesse im alten Ritus.
Mit einer Werktagsmesse am Mittwochabend ist dem berechtigten Anliegen dieser Gläubigen mit Sicherheit nicht Genüge getan.
Redaktion benachrichtigen Revolutionswächter auf der Lauer
#33   Libertas Ecclesiae   16:11:30 | Mittwoch, 18. Juli 2007
Warum diese Angst vor dem alten Ritus?
Lieber Wiener, das Problem ist doch genau umgekehrt die weit verbreitete Ablehnung des alten Ritus.
Ich bin der Meinung, dass niemand, der den neuen Ritus bevorzugt, damit den gebrauch der außerordentlichen Form ablehnen darf!
Redaktion benachrichtigen Revolutionswächter auf der Lauer
#26   Libertas Ecclesiae   15:52:29 | Mittwoch, 18. Juli 2007
Traditionsorientierung wird tabuisiert
Warum werden bei der Feier des Novus Ordo Missae gerade diejenigen Elemente peinlichst vermieden, die ihn ja mit der überlierten Gestalt der Messe verbinden würden: die gemeinsame Gebetsrichtung von Priester und Volk, der Gebrauch des römischen Kanons, die Form der Mundkommunion etc.? Das sind Elemente, die niemals abgeschafft oder gar verboten wurden.
Redaktion benachrichtigen Revolutionswächter auf der Lauer
#10   Libertas Ecclesiae   15:05:02 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@ Wiener
Umekehrt wird ein Schuh draus! Man sollte endlich mit der ideologischen Verfolgung des außerordentlichen Ritus aufhören!
Redaktion benachrichtigen Ein liturgischer Ödipuskomplex
#32   Libertas Ecclesiae   18:33:45 | Dienstag, 17. Juli 2007
@ Typ
20 Prozent erscheinen mir relativ hoch. Ein solcher Anteil vom Mundkommunionen scheint mir eher die Ausnahme als die Regel zu sein. Nach meinen Erfahrungen liegt der Anteil der Mundkommunionen eher bei 5 Prozent liegen. Da wird es wohl regionale Unterschiede geben.
Aber selbst ein relativ hoher Anteil von 20 Prozent Mundkommunionen ist ja insgesamt recht wenig. „Normal“ wäre doch eher ein Verhältnis von 50 zu 50.
Redaktion benachrichtigen Ein liturgischer Ödipuskomplex
#30   Libertas Ecclesiae   00:07:18 | Dienstag, 17. Juli 2007
Gegenfrage
Warum wird die Mundkommunion (sie ist schließlich auch gestattet) innerhalb des Novus Ordo Missae weitgehend tabuisiert? Das Problem ist die Einseitigkeit, so als müssten Volksaltar, Zweites Hochgebet und Handkommunion angeblich unhinterfragbare Superdogmen der erneuerten Liturgie. Es ist das Anliegen des Papstes, dass es hier zu einer Kurskorrektur kommt.
Redaktion benachrichtigen Ein liturgischer Ödipuskomplex
#27   Libertas Ecclesiae   23:40:09 | Montag, 16. Juli 2007
@ Puchil2
Das ist eine rein formalistische Begründung. Auf den Inhalt kommt es an. Die Art und Weise, wie der Novus Ordo zustande gekommen ist, wurde vom gegenwärtigen Papst vielfach kritisiert. Entscheidend ist im übrigen nicht die Papierform, sondern die tatsächlich praktizierte Form eines Ritus, also das, was die Gläubigen Sonntag für Sonntag konkret erleben.
Es ist auffällig und sehr bezeichnend, dass gerade diejenigen Elemente bei der Feier des Novus Ordo Missae peinlichst vermieden werden, die ihn ja mit der überlierten Gestalt der Messe verbinden würden: die gemeinsame Gebetsrichtung von Priester und Volk, der Gebrauch des römischen Kanons, die Form der Mundkommunion etc. Solange diese Dinge bei der Feier des NOM in den weitaus meisten Gemeindemessen in Deutschland tabuisiert werden, stimmt etwas nicht mit dem konkret erlebten Novus Ordo. Das sind Elemente, die niemals abgeschafft oder gar verboten wurden. Hier bedarf es einer echten Umkehr.
Redaktion benachrichtigen Ein liturgischer Ödipuskomplex
#23   Libertas Ecclesiae   18:40:53 | Montag, 16. Juli 2007
@ Puchil“
Robert Spaemann hat das Problem folgendermaßen auf den Punkt gebracht:
„Wie Kriege zu ernst sind, um sie den Generälen zu überlassen, so sind Riten zu ernst, um sie den Liturgiewissenschaftlern als Experimentierfeld zu überlassen. Die irdischen Gefäße der Wahrheit können gar nicht sorgsam genug behandelt werden.“
Redaktion benachrichtigen Kein Grund zur Beunruhigung
#19   Libertas Ecclesiae   19:23:46 | Montag, 9. Juli 2007
@ Fragender
… aber der Umstand, daß die Messe in der Landessprache gehalten wird, ist sicher kein Grund dafür!
Vielleicht doch (ein Grund unter anderen). Nicht wenigen Gläubigen geht das permanente Gerede des Pfarrers am Alter auf den Wecker.
Um das Messopfer würdig und tätig mitzuvollziehen, bedarf es keiner hundertprozentigen Verständlichkeit.
Redaktion benachrichtigen Kein Grund zur Beunruhigung
#17   Libertas Ecclesiae   19:14:20 | Montag, 9. Juli 2007
@ Fragender
Dem denkenden Kirchenvolk wird es nach wie vor lieber sein, wenn der Priester in einer verständllichen Sprache zum Volk gewandt spricht, und nicht in Latein zum Hochaltar hin nuschelt.
Unsinn! Die Nachfrage nach „verständlichen“, zum Volk gewandten Messen sinkt kontinuierlich, von Jahr zu Jahr. Der Novus Ordo Missae ist seinem eigenen Anspruch seinen selbst gesteckten Zielen und seinen Erwartungen nicht gerecht geworden
Redaktion benachrichtigen Kein Grund zur Beunruhigung
#8   Libertas Ecclesiae   18:13:46 | Montag, 9. Juli 2007
Nichts mitbekommen???
So so, die meisten Gläubigen werden also gar nichts von der vom Papst geforderten allgemeinen Freigabe der alten Messe mitbekommen, alles soll offenbar so weiterlaufen wie bisher. Dabei sind es doch gerade die Gläubigen selbst, von denen die Initiativen für solche Messen ausgehen sollen.
Aus all diesen Reaktionen erkennt man, wie schwer man sich noch immer mit der Akzeptanz der alten Messe tut. Normalität wäre erst dann gegeben, wenn man sich für das Bemühungen um die alte Messe nicht mehr rechtfertigen und gegen pauschale Verdächtigungen verteidigen müsste. Aber war nicht geade das die Intention des Hl. Vaters?
Redaktion benachrichtigen Statistik der „Aktion Alte Messe“
#13   Libertas Ecclesiae   16:54:26 | Montag, 9. Juli 2007
@ Sentinel
Was meinen Sie mit der Aussage, die FFSPX beherrsce den Alten Ritus auch nicht gerade!?
Was die Ausbildung bzw. Shculung des Diözesanklerus betrifft, haben Sie natürlich recht.
Von einer echten wahlfreiheit kann nur dort gesprochen werden, wo man beide Formen wirklich kennt und beherrscht.
Es ist in diesem Zusammenhang vor einem falschen quantifizierenden Denken zu warnen. Der Wert der Alten Messe hängt nicht von der Anzahl derer ab, die sie schätzen.
Auch innerhalb des Novus Ordo gilt es, einige festgefahrene Tabus zu brechen: die Form der Mundkommunion (Erstkommunionkinder sollten bei der Vorbereitung auch diese Form zumindest als Wahlmöglichkeit kennnenlernen), die gemeinsame Gebetsrichtung von Priester und Volk und die Verwendung des Römischen Kanons.
Redaktion benachrichtigen Statistik der „Aktion Alte Messe“
#11   Libertas Ecclesiae   16:43:42 | Montag, 9. Juli 2007
Tatsächlicher Bedarf nach alten Messen
Fakt ist, dass die Nachfrage nach neuen Messen drastisch sinkt. Um den tatsächlichen Bedarf nach alten Messen zu ermitteln, müsste man erst einmal solche Messen „anbieten“. Dann hätte man eine echte Wahlfreiheit und eine echte Vergleichsmöglichkeit zum Beispiel innerhalb eines Dekanats.
Redaktion benachrichtigen Statistik der „Aktion Alte Messe“
#3   Libertas Ecclesiae   16:13:38 | Montag, 9. Juli 2007
Angebot und Nachfrage
Nach wie vor versucht ein Großteil des deutschen Episkopats, die traditionsverbundenen Gläubigen zu marginalisieren. Dabei wird auf die angeblich geringe Nachfrage nach Messfeiern in ihrer überlieferten Form verwiesen.
Man sollte sich immer wieder vor Augen halten, dass die Nachfrage nach Messfeiern im Novus Ordo kontinuierlich sinkt. Die wahren Ursachen für den Auszug aus den Kirchen werden einfach tabuisiert. Offenbar ist es den Hirten bislang kein wirkliches Anliegen, die Kirchen in Deutschland wieder zu füllen. Dabei geht es doch letzenendes um das Heil der Seelen, die Grundvoraussetzung jedweder pastoralen Tätigkeit.
Im übrigen: Wie soll man eigentlich eine Nachfrage nach alten Messen feststellen können, wenn kein entsprechendes Angebot vorliegt? Ich bin mir sicher: Haben sich Messfeiern in ihrer klassischen Form (Begriff von Kardinal Ratzinger) erst einmal fest im Gemeindeleben etabliert, wird – wie von selbst – auch die Nachfrage nach solchen Messfeiern steigen. Aber offenbar gibt es Kräfte, die genau dies verhindern wollen, so dass Kardinal Lehmann dann gegenüber Rom melden kann: Der Bedarf ist gering. Wir brauchen keine alten Messen. Das ist unredlich. In Wirklichkeit fürchtet man genau das: dass die alten Messen für viele Gläubige einfach „attraktiver“ sein könnten als die abgestauben Novus-Ordo-Gemeindemessen. Hier ist ein langer Umdenkungsprozess notwendig. Es gibt noch viel Überzeugungsarbeit zu tun. Auch muss endlich eine neue Generation von Bischöfen her!
Redaktion benachrichtigen Die Alte Messe gehört auch Kardinal Lehmann
#9   Libertas Ecclesiae   22:09:46 | Samstag, 7. Juli 2007
Was will Kardinal Lehmann eigentlich sagen?
Kardinal Lehmann sagt jetzt plötzlich: Man kann eine Messe, die man über Jahrhunderte in der Kirche gehabt hat, nicht einfach so abdrängen ins Negative.
In den Tagesthemen vom Ostersonntag hörte sich das noch ganz anders an:
www.tagesschau.de/…nternal_NAV_,00.html
Damals zeigte sich Lehmann noch sehr zuversichtlich, das Motu prorio durch entsprechende Gespräche mit dem Hl. Stuhl verhindern zu können.
Warum diese Unredlichkeit? Die Anliegen der traditionsverbundenen Katholiken hat der Mainzer Kardinal bislang noch nie ernst genommen. Auf entsprechende Bittgesuche hat er nicht einmal geantwortet, was rein menschlich gesehen schlicht unhöflich ist. Von einem wirklichen Einsehen des Kardinals kann keine Rede sein. Alles Gerede jetzt erscheint nur als Heuchelei und politisches Taktieren.
Redaktion benachrichtigen Die Alte Messe gehört auch Kardinal Lehmann
#6   Libertas Ecclesiae   20:56:38 | Samstag, 7. Juli 2007
Rabulistik
Lehmann sagte: … daß wir vielleicht nicht genügend aber ausreichend Angebote machen …
Aha, nicht genügend, aber ausreichend. Wie hat man das nur zu verstehen?
Man stelle sich vor, ein Lehrer beurteilt eine Klassenarbeit eines Schülers mit der Note „Nicht genügend“ – also Sechs – aber „Ausreichend“ – also Vier!?
Also Sechs oder Vier oder wie oder was?
Redaktion benachrichtigen Der Begleitbrief an die Bischöfe
#17   Libertas Ecclesiae   17:57:06 | Samstag, 7. Juli 2007
@ Ibex
Das Bemühen um liturgische Bildung und angemessene Gebetshaltung war und ist sicherlich zu jeder Zeit ein berechtigtes und notwendiges Anliegen aller Verantwortlichen in der Kirche. Ob und inwiefern diese Bildung früher besser oder schlechter war als heute, vermag ich im einzelnen nicht zu beurteilen. Allerdings scheint es die Einführung der erneuerten Liturgie – gemessen an ihren eigenen Ansprüchen und Erwartungen – auch nicht gerade gebracht zu haben. Von echter participatio actuosa kann in vielen Novus-Ordo-Messen auch nicht gerade die Rede sein. Viele verhalten sich einfach passiv, ein Vorwurf, den man gerne dem alten Ritus macht, der aber die neue Messe nicht weniger betrifft. Und die meisten haben seitr Einführung der erneuerten Liturgie einfach mit den Füßen abgestimmt und kommen eben gar nicht mehr zum Gottesdienst. Das Problem liegt also tiefer. Und gerade deshalb kann eine Neubelebung des überlieferten Ritus als „Urmeter“ der Liturgie heilsam sein.
Redaktion benachrichtigen Der Begleitbrief an die Bischöfe
#8   Libertas Ecclesiae   14:15:35 | Samstag, 7. Juli 2007
@ Rudolfus
Sie haben vollkommen Recht! ich meinte ja auch die wahren Experten und nicht die Pseudoexperten.
Was ist aber von einem Kardinal der katholischen Kirche zu halten, der immer noch an die archäologischen Konstrukte der 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts glaubt!?
Er sollte einmal Nachhilfeunterricht beim Heiligen Vater nehmen, von dem er doch angeblich so sehr begeistert ist.
Redaktion benachrichtigen Der Begleitbrief an die Bischöfe
#5   Libertas Ecclesiae   12:55:17 | Samstag, 7. Juli 2007
Mangelnde liturgische Bildung
Der Gebrauch des alten Missale setzt ein Der Gebrauch des alten Missalesetzt liturgische Bildung und Lateinkenntnisse voraus. Das eine wie das andere ist nicht gerade häufig anzutreffen.
Sehr treffend formuliert!
Mangelnde liturgische Bildung ist aber nicht nur ein weit verbreitetes Phänomen beim einfachen Kirchenvolk; mangelnde liturgische Bildung ist leider auch bei’nicht wenigen Priestern, ja sogar Bischöfen und Kardinälen anzutreffen!
Was soll man etwa davon halten, wenn Friedrich Kardinal wetter in einer ersten Stellungnahme zu Motu proprio verlauten lässt, die von Papst Paul VI. erneuerte Liturgie beruhe auf historischen Quellen, die bis ins zweite Jahrhundert zurückreichten, während die in der von Papst Johannes XXXIII. forgelegten Form der Liturgie lediglich auf das Konzil von Trient (1545-1552) zurückreiche!?
Will uns Eminenz weißmachen, dass die Liturguie Pauls VI. älter sei als die Liturgie, wie sie in den Büchern von 1962 festgelegt ist???
Jetzt sind die Liturgieexperten und Historiker gefragt!
Redaktion benachrichtigen Warum Joseph Ratzinger Papst werden mußte
#5   Libertas Ecclesiae   12:02:22 | Samstag, 7. Juli 2007
@ Sentinel
Ich habe den Original-Artikel von Deckers in der FAZ gelesen und kann nur feststellen, dass er von kreuz.net völlig exakt wiedergegeben wurde. Von einer falschen Zitation kann keine Rede sein. Offenbar leiden Sie an selektiver Wahrnehmung!
Redaktion benachrichtigen Das Motu Proprio ist gepostet
#6   Libertas Ecclesiae   16:28:08 | Freitag, 6. Juli 2007
Neue Leseordnung?
Während der Alten Messe kann die neue Leseordnung – „auch in Landessprache“ – verwendet werden.
Ich weiß nicht, ob das so eine gute Idee ist. Ist die alte Leseordnung nicht auf die übrigen Messtexte inhaltlich abgestimmt? Das Indult von 1984 besagte noch, dass beide Riten nicht vermischt werden dürften. So könnten wir de facto bald drei Riten haben. Und was ist, wenn ein Priester die neue Leseordnung verwenden will, die Gläubigen aber die alte Leseordnung wünschen? Wer darf dann entscheiden, welche Leseordnung die angemessene ist?
Redaktion benachrichtigen Es fehlt noch ein Schuß Feierlichkeit
#16   Libertas Ecclesiae   16:35:38 | Donnerstag, 5. Juli 2007
@ Jürgen
Sie sind mir ja ein ganz Schlauer! Was wörtliche Rede des Bischofs und was redaktionelle Hervorhebung von kreuz.net ist, geht ganz eindeutig aus dem Artikel hervor. Was also ist Ihr Problem?
Redaktion benachrichtigen Tränen vor der Sommerpause + …
#15   Libertas Ecclesiae   13:19:15 | Donnerstag, 5. Juli 2007
und der Priester das auch mitmacht
Und was ist, wenn sich genügend Gläubige finden, die die überlieferte Form der Messe wünschen, aber kein geeigneter und gewillter Priester vor Ort verfügbar ist? Darf dann ein Pater aus Wigratzbad oder aus einer anderen Ecclesia-Dei-Gemeinschaft eingeflogen werden? Und muss der Bischof dann eine Kirche zur Vefügung stellen?
Redaktion benachrichtigen Wer war beim Geheimtreffen anwesend?
#3   Libertas Ecclesiae   07:11:03 | Freitag, 29. Juni 2007
Tatsächlich
Jetzt sehe ich es auch. Vorhin stand dieser Satz aber noch nicht da, ist wohl nachträglich reingestellt worden, oder ich war noch zu müde und hab’s überlesen … na ja, ist ja auch egal, jedenfalls war Kardinal Lehmann also dabei, bin mal gespannt, wie er das MP nächste Woche der deutschen Öffentlichkeit präsentieren wird.
Redaktion benachrichtigen Wer war beim Geheimtreffen anwesend?
#1   Libertas Ecclesiae   06:31:17 | Freitag, 29. Juni 2007
Nur 13 Personen anwesend?
Aja … und wo ist Kardinal Lehmann abgeblieben?
An anderer Stelle hieß es doch, der sei auch dabei gewesen!?
Redaktion benachrichtigen Die Sensation ist offiziell
#64   Libertas Ecclesiae   16:25:57 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Umsetzung des Motu proprio
Papier ist bekanntlich geduldig. Es wird entscheidend darauf ankommen, wie das Motu proprio aufgenommen und umgesetzt werden wird. Aufgrund der Erfahrungen mit der Rezeption römischer Instruktionen in den letzten Jahren bin ich da etwas skeptisch. Es ist ja nicht damit getan, dass man hier und da ein paar zusätzliche Reservate für Traditionalisten schafft. Die gesamte Kirche bearf der Erneuerung. Unser Leben muss anders werden. Auch mit dem NOM kann es nicht einfach so weitergehen wie bisher. Entscheidend ist, was die Gläubigen Sonntag für Sonntag in ihren Pfarrkirchen konkret erleben. Wie lange sind die gemeinsame Gebetsrichtung von Priester und Volk, die Form der Mundkommunion und der Römische Kanon in den gewöhnlichen Gemeindemessen noch tabu? Aber was soll man von einem Motu proprio erwarten, wenn sich der Vatikan nicht einmal selbst an seine eigenen Instruktionen hält? Ich bin schon gespannt, mit welch rabulistischen Tricks Kardinal Lehmann den Inhalt des Motu prorio aushebeln wird.
Redaktion benachrichtigen Päpstlicher Hofprediger kommt nicht nach Medjugorje
#5   Libertas Ecclesiae   19:17:29 | Dienstag, 19. Juni 2007
Seriosität
Arwen ist zuzustimmen. Die Berufung auf ein Pfarreimitglied wie bei kath.net ist kein seriöser Journalismus. kreuz.net hat die besseren Quellen.
Redaktion benachrichtigen Falschmeldung: Die Unterschiede sind gering
#9   Libertas Ecclesiae   12:26:52 | Mittwoch, 30. Mai 2007
@ RJH
:)3 :)3 :)3 The wind of change blows straight into the face of time, like a stormwind that will ring the freedom bell for peace of mind … O:O O:O O:O
Redaktion benachrichtigen Falschmeldung: Die Unterschiede sind gering
#6   Libertas Ecclesiae   11:36:04 | Mittwoch, 30. Mai 2007
Lehmanns Stil gut getroffen
Eines habe ich nie verstanden:
Warum eigentlich glaubt Lehmann das angekündigte Motu Proprio mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln verhindern zu müssen, wenn es doch laut Studie der DBK in Deutschland angeblich sowieso keine Nachfrage nach solchen Messen im alten Ritus gibt? Wenn es tatsächlich keine Nachfrage nach solchen Messen gäbe, könnte es ihm doch egal sein, ob der Papst ein Motu Proprio veröffentlicht oder nicht. Warum so nervös, Herr Kardinal? Auch die von Ihnen zugegebenermaßen gut beherrschte Beschwichtigungsrhetorik kann Ihre wahren Absichten nicht verschleiern!
Redaktion benachrichtigen Diener zweier Herren?
#94   Libertas Ecclesiae   15:55:30 | Sonntag, 27. Mai 2007
Merkwürdige Geheimniskrämerei
Ich schließe mich Babsy vollinhaltlich an.
Warum diese merkwürdige Geheimniskrämerei der Rotarier?
Es geht bei Rotary eben nicht nur um Wohltätigkeit und soziales Engagement, gegen das an sich ja nichts zu sagen ist, es geht vor allem um Karrierismus und das Ausspinnen von Seilschaften. All das steht Geistlichen, insbesondere Bischöfen, nicht gut an.
Redaktion benachrichtigen Diener zweier Herren?
#91   Libertas Ecclesiae   10:03:21 | Sonntag, 27. Mai 2007
@ Herrn Stelter
Doppelmitgliedschaften gibt es bei Rotary nicht, so ist kein Rotarier Freimaurer.
Ist diese Regelung neu oder gilt sie nur für Deutschland? Fakt ist jedenfalls, dass Paul Harris und die meisten Rotarier der ersten Generation Freimaurer waren. Das Rotary-Magazin (Mitgliedermagazin der deutschen und österreichischen Rotary-Clubs) hat sich in der Ausgabe April 2004 mit dem Artikel „Von Brüdern und Freunden. Viele Rotarier waren und sind auch Freimaurer“ dieses Themas selbst angenommen. Darin heißt es u. a.: „Zur Zeit der Gründung Rotarys gehörte ein großer Teil der amerikanischen Geschäftsleute einer der zahlreichen maurerischen Vereinigungen an. Die Zugehörigkeit zu beiden Organisationen ist auch heute in den angloamerikanischen Ländern nicht außergewöhnlich und wird weder von den Freimaurern, noch von Rotary International untersagt.“ Zum Zeitpunkt der Gründung des Rotary-Clubs sei „die Verbindung Freimaurer/Rotarier eher die Regel als die Ausnahme gewesen“.
Ich frage mich: Warum ist es in den letzten Jahren in gewissen Kreisen des kirchlichen Establishements in Deutschland so wichtig geworden, Rotarier zu sein? Ja, die Rotary-Mitgleidschaft gehört bei bestimmten Klerikern und ranghohen kirchlichen Würdenträgern heute fast schon zum guten Ton. Warum ist das so? Offenbar deshalb, weil hier ganz offenkundig kirchliche Karrieren gebastelt werden. Bezeichnend auch die mangelnde Distanz gewisser Bischöfe zu Politik, Wirtschaft und Medien. Eine Hand wäscht die andere …
Redaktion benachrichtigen Diener zweier Herren?
#76   Libertas Ecclesiae   18:39:49 | Freitag, 25. Mai 2007
Gefährlicher Karrierismus
Das eigentlich Gefährliche an den Rotaryclubs sind weltliches Denken, eine rein diesseitsorientierte Ethik, einseitiger Karrierismus und der damit verbundene Aufbau von Seilschaften. Es steht Geistlichen und besonders Bischöfen nicht gut an, sich hier zu engagieren. Klare Entscheidungungen im Sinne der „Libertas Ecclesiae“ sind wegen politischer und finanzieller Abhängigkeiten der Rotarierbischöfe kaum mehr möglich.
Redaktion benachrichtigen Sothomistischer Theologe?
#58   Libertas Ecclesiae   17:00:31 | Mittwoch, 23. Mai 2007
@ Typ
Unsinn! Die Ergänzung neuer Orationen oder die Einfügung von neuen Heiligen bedeutet keinen Eingriff in den Ritus als solchen.
Dass allerdings die Neuherausgabe des Messbuchs von 1970 einen Traditionsbruch darstellt, ist nicht nur eine Prämisse der Traditionalisten, sondern auch Kardinal Ratzingers und jedes vernünftig und objektiv denkenden Menschen.
Redaktion benachrichtigen Sothomistischer Theologe?
#51   Libertas Ecclesiae   16:36:12 | Mittwoch, 23. Mai 2007
@ Typ
Das sollte man nicht tun, weil wir es dann mit drei Riten zu tun hätten.
Man muss den ersten Schritt vor dem zweiten tun.
Redaktion benachrichtigen Sothomistischer Theologe?
#48   Libertas Ecclesiae   16:27:05 | Mittwoch, 23. Mai 2007
@ Maledica
Da rennen Sie und Dr. Berger bei mir eigentlich offene Türen ein.
Es hat ja schließlich niemand behauptet, dass es zu einer flächendeckenden oder breitenwirksamen Rückkehr der klassischen Liturgie kommen werde.
Es geht nur darum, ob die klassische Liturgie durch ein päpstliches Schreiben großzügiger und unverkrampfter zugelassen werden soll.
Nun tut Dr. Berger aber so, als sei eine großzügigere Zulassung der klassischen Liturgie – was ja immerhin ein persönliches Anliegen des Papstes ist – nicht so wichtig und eine „Reform der reformierten Liturgie“ vordringlicher.
Warum das eine gegen das andere Ausspielen? Warum nicht beides tun? Die klassiche Litugie großzügiger zulassen und die neue Liturgie nach Maßgabe der alten reformieren?
Im übrigen muss eine großzügigere Zulassung der klassischen Litugie nicht immer nur von der Piusbruderschaft her interpretiert werden.
Redaktion benachrichtigen Sothomistischer Theologe?
#38   Libertas Ecclesiae   16:06:21 | Mittwoch, 23. Mai 2007
@ Maledica
So,
was hat er denn geschrieben gegen die Messe aller Zeiten!?
Oder wars nur gegen die Piushanseln, welche niemand anderes außer sich als katholisch gelten lassen.
Also was hat er geschrieben, mit Beleg bitte
Lesen Sie doch bitte erst einmal genau, was ich geschrieben habe, bevor Sie nach dem Beleg fragen. Ich schrieb:
Jetzt geht er auch auf Distanz zur alten Messe, wie man in „Theologisches“ lesen kann.
Also, die jüngste Ausgabe von „Theologisches“ ist der Beleg. Nachlesen können Sie dies im Editorial unter
theologisches.net/Theol2-3.2007.pdf
Redaktion benachrichtigen Sothomistischer Theologe?
#21   Libertas Ecclesiae   15:29:32 | Mittwoch, 23. Mai 2007
Dr. Angelicus
Wie steht eigentlich Msgr. Prof. Dr. Rudolf Michael Schmitz vom Institut Christus König und Hoherpriester zu dieser ganzen Angelegenheit?
Redaktion benachrichtigen Sothomistischer Theologe?
#11   Libertas Ecclesiae   15:03:10 | Mittwoch, 23. Mai 2007
Gesinnungswandel des Dr. Berger
Wollte sich dieser Dr. David Berger vor einigen Jahren nicht zum Vorsitzenden des Vereins „Pro Missa Tridentina“ wählen lassen?
Jetzt geht er auch auf Distanz zur alten Messe, wie man in „Theologisches“ lesen kann. Damit hat er die bisherige Ausrichtung dieser Zeitschrift verändert. Was hat ihn zu seinem Gesinnungswandel veranlasst? Verletzte Eitelkeit? Karrieredenken?
Redaktion benachrichtigen Am Sankt Nimmerleinstag?
#99   Libertas Ecclesiae   15:09:47 | Mittwoch, 9. Mai 2007
@ Dr. Christoph Heger
Mir ist durchaus bewusst, dass Bischof Mixa oder die anderen von mir genannten keineswegs so „konservativ“ sind, wie sie in einer gewissen Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Deswegen hatte ich auch geschrieben: die sogenannten „konservativen“ Bischöfe.
Es ist natürlich besonders bedauerlich, dass sie in gewissen Kreisen einen solchen Ruf genießen, dem sie aber zumindest in puncto Liturgie keineswegs gerecht werden.
Was hat es eigentlich mit jenem ominösen Brief auf sich, der von allen deutschen Bischöfen unterschrieben worden sein soll? Gibt es dafür noch andere Quellen?
Redaktion benachrichtigen Am Sankt Nimmerleinstag?
#94   Libertas Ecclesiae   18:56:20 | Montag, 7. Mai 2007
Diskussion auf das Wesentliche konzentrieren
Es ist wenig zielführend, würde man die Diskussion hier auf die Frage einer Ergänzung und Anreicherung der Liturgie von 1962 mit neueren Heiligen und/oder weiteren Präfationen konzentrieren. Ich glaube, das ist jetzt nicht wirklich das Problem in der katholsichen Kirche.
Zunächst einmal sollte alles für eine Gesundung des neuen Ritus (im eigentlichen Sinne einer echten „Reform der Reform“ desselben) getan werden, und das beste Heilmittel dafür ist natürlich das „Urmeter“ der katholischen Liturgie, nämlich die überlieferte Form der römischen Messe in ihrer jetzt approbierten Form mit den liturgischen Büchern von 1962.
Alles weitere (neue Heilige etc.) wird man dann sehen. Aber warten wir das erst einmal ab und machen wir nicht den zweiten Schritt vor dem ersten!
Redaktion benachrichtigen Geistliches Wort oder Selbstrechtfertigung?
#18   Libertas Ecclesiae   18:45:21 | Montag, 7. Mai 2007
Allgemeinplätze
Das „Wort“ Algermissens verliert sich leider in wenig konkreten Allgemeinplätzen. Wie hier schon erwähnt wurde, ist auch kein direkter Bezug zum Evangelium vom 5. Sonntag der Osterzeit erkennbar, was ja bei der Veröffentlichung eines „geistlichen Wortes“ zu diesem Tag Sinn machen würde. Ein konkreter Anlass, warum Algermissen also gerade jetzt über das „Durchstehen notwendiger Konflikte“ öffentlich sinniert, ist nicht erkennbar. Die Frage erscheint durchaus berechtigt: Auf was zielt der Bischof von Fulda eigentlich ab?
Redaktion benachrichtigen Entscheidungsschlacht an der Mariensäule
#2   Libertas Ecclesiae   18:31:20 | Montag, 7. Mai 2007
@ Typ
Noch so eine Frage: Wer erwartet eigentlich eine 90-Jahr-Feier von irgendwas?
In Fatima selbst wird der 90. Jahrestag der Erscheinungen feierlich begangen. Dort wird zu diesem Anlass sogar eine neue Basilika eingeweiht (deren Baustil alles andere als Sakralität ausstrahlt).
Warum gerade dieses 90. Jubiläum so wichtig ist, kann ich allerdings auch nicht ganz verstehen.
Redaktion benachrichtigen Am Sankt Nimmerleinstag?
#73   Libertas Ecclesiae   21:38:08 | Sonntag, 6. Mai 2007
Zur Klarstellung
Eine „Reform der Reform“ kann m. E. nur den neuen Ritus betreffen, da der alte ja nicht reformiert wurde.
Es muss betont werden, dass eine Ergänzung der Liturgie von 1962 mit neueren Heiligen und die Anreicherung mit weiteren Präfationen keinen grundsätzlichen Eingriff in den Ritus als solchen bedeuten würde – im Gegensatz zur großen Liturgiereform von 1969. Eine sinnvolle Ergänzung wäre natürlich grundsätzlcih zu begrüßen, müsste jedoch behutsam und einheitlich von der zuständigen kirchlichen Autorität verfügt werden.
Aber bevor man jetzt über Ergänzungen am alten Ritus nachdenkt, sollten sich Papst und Bischöfe erst einmal um die neue Messe kümmern und ihr das „Urmeter“ zurückgeben, wie es Paul Badde ausgedrückt hat, einen inneren Maßstab für eine korrekte und traditionsorientierte Zelebration der neuen Liturgie.
Redaktion benachrichtigen Am Sankt Nimmerleinstag?
#47   Libertas Ecclesiae   12:05:42 | Sonntag, 6. Mai 2007
@ matt2
Einverstanden! Allerdings fragt sich, warum die Sache mit dem Motu Proprio dann monatelang öffentlich lanciert wird, und zwar nicht zuletzt von engen Vertrauten des Papstes höchstselbst wie zum Beispiel Kardinal Bertone. Das kann doch nicht in des Papstes Interesse sein.
Redaktion benachrichtigen Am Sankt Nimmerleinstag?
#44   Libertas Ecclesiae   09:32:19 | Sonntag, 6. Mai 2007
Wozu noch länger warten?
Eine interessante Diskussion zwischen Benedikt und Bernardo, für beide Positionen spricht einiges, doch ich neige eher zur Meinung Bernardos.
Wozu ist der Papst denn Papst, wenn er von seiner „Richtlinienkompetenz“, um hier einmal einen politischen Begriff aufzugreifen, keinen Gebrauch macht? Ein Politiker sucht sich übrigens auch nur solche Minister aus, die auch bereit sind, sein Richtlinien umzusetzen und nicht dagegen opponieren.
Das Wort „Motu Proprio“ heißt doch so viel wie „aus eigenem Antrieb“. Wenn der Papst aber das, was offenbar sein eigener Antrieb ist, zugunsten der „Meinung“ anderer Kirchenfürsten zurückhält, kann das durchaus als Schwäche gedeutet werden.
Ich finde es überhaupt befremdlich, dass die Publikation des MP zunächst von sogenannten Vatikanisten wochen-, ja monatelang öffentlich lanciert und dann durch Kardinal Bertone sogar quasi offiziell bestätigt wird, um dann kleinlaut zurückgenommen zu werden aufgrund massiver Widerstände, die dem Papst ja zuvor schon bekannt waren. Das ist einfach kein guter Stil. Wenn das MP nicht durchsetzbar ist, hätte man es vom Vatikan aus auch nicht öffentlich lancieren dürfen. Will aber der Papst es dennoch publizieren, dann sollte er nicht länger damit zuwarten. Sonst trägt er tatsächlich zu einem Verlust seiner Glaubwürdigkeit und seiner Autorität bei.
Ein Kardinal Lehmann wird sich mit Sicherheit auch nicht in einem Jahr oder später von Sinn und Notwendigkeit des MP überzeugen lassen. Wozu also noch länger warten?
Redaktion benachrichtigen Schwarze Priester? Nein danke.
#41   Libertas Ecclesiae   18:31:51 | Samstag, 5. Mai 2007
Worum es eigentlich geht
Es versteht sich von selbst, dass Priester für ihren wichtigen Dienst in der Kirche geeignet sein müssen, egal, ob sie nun Inländer oder Ausländer sind.
Hier geht es aber um etwas ganz anderes: Die Ablehnung zusätzlicher Priester, die ja tatsächlich vorhanden sind, ist in weiten Teilen rein ideologisch motiviert.
Diese Ablehnung betrifft übrigens nicht nur geeignete ausländische, sondern auch inländische Priester, die beispielsweise auf einer Durchreise oder im Urlaub keine hl. Messe feiern dürfen, wenn dort „Wort-Gottes-Feiern“ von Laien fest etabliert sind.
Lieber Eucharistiefeiern absagen, als vorhandene Priester zu nehmen!
Hierin zeigt sich ganz unverblümt ein Kirchen- und Priesterbild, das der katholischen Kirche diametral entgegengesetzt ist.
Redaktion benachrichtigen Am Sankt Nimmerleinstag?
#16   Libertas Ecclesiae   17:17:37 | Samstag, 5. Mai 2007
„Alle“ Bischöfe?!
In dem Artikel heißt es, daß alle deutschen Bischöfe einen gemeinsamen Brief an den Papst unterschrieben hätten: „Wir wollen das Motu Proprio nicht.“
Kann das wirklich stimmen? Warum werden die Gläubigen nicht offiziell über diese Vorgänge informiert? Warum wird der „gemeinsame Brief“ unserer Oberhirten nicht veröffentlicht?
Gibt es nicht mehrere Strömungen bzw. differenziertere Sichtweisen innerhalb der Deutschen Bischofskonferenz? Was ist mit den sogenannten „konservativen“ Bischöfen Mixa, Müller, Meisner und Hanke? Letzter hatte sich doch zuletzt überraschend positiv zur alten Messe geäußert:
Überraschend hat sich aus den Reihen der Deutschen Bischofskonferenz, die einer liberalen Neuregelung eher skeptisch gegenübersteht, der Novize hervorgewagt. Gregor Maria Hanke, seit Dezember Bischof von Eichstätt, begrüßte „eine neue Offenheit für das reiche liturgische Erbe der Kirche“. Er wünsche sich „einen unbefangeneren Umgang mit der Alten Messe“. (Süddeutsche Zeitung vom 3. Januar 2007, Seite 13)
Wie kann es sein, dass sich Bischof Hanke jetzt plötzlich gegen die Alte Messe ausgesprochen haben soll? Hat ihn der Große Vorsitzende etwa unter Druck gesetzt? Was für ein Spiel wird hier eigentlich gespielt???
Redaktion benachrichtigen Das perfekte Datum
#2   Libertas Ecclesiae   08:57:54 | Samstag, 5. Mai 2007
Die Zeit drängt
Leser „Sirilo“ schrieb am 2. Mai an anderer Stelle:
Laut Herrn Badde befindet sich das neue Magazin [Vatikan] „auf Tuchfühlung mit dem Vatikan“. Wenn diese „Tuchfühlung“ von der Qualität Baddescher Voraussagen des Motu Proprio bezügl. der Alten Liturgie ist, dann lohnt es sich wohl nicht, das Magazin zu abonnieren, denn dann hat es wohl zu viel faktenlose Spekulationen zum Inhalt …
Herr Badde hatte kurz vor Ostern in der „Welt“ geschrieben, das „Motu Proprio“ „sehr bald, wohl noch in der österlichen Zeit“ veröffentlicht werde:
www.welt.de/…ischen_Liturgie.html
Nun ja, die „österliche Zeit“ dauert offitziell noch bis Pfingsten. Das sind jetzt noch drei Wochen.
Sollte das MP nicht (mehr) erscheinen, wird sich Herr Badde erklären müssen!
Redaktion benachrichtigen Die volle Ladung Menschlichkeit
#20   Libertas Ecclesiae   18:49:07 | Mittwoch, 2. Mai 2007
@ Gotthard
Welch besonders sündige Gruppe sind Motorradfahrer?
Warum sollten Motarradfahrer ein Grund sein, gegen die Liturgievorschriften zu verstoßen?
Hab ich nicht behauptet.
Die Verwendung eines Rades in der Predigt kann kein solcher Verstoß sein.
Ist aber total albern und gehört nicht in eine hl. Messe.
Eine Segnung der Motorräder – und ihrer Fahrer bzw der Fahrer mit ihren Boliden – nach der Messe wird von der Liturgieinstruktion nicht berührt.
Nach dem Gottesdienst hieß es wie immer „Wasser marsch!“: Pfarrer Schneider schritt zur Segnung der Fahrer und ihrer Motorräder.
Ob diese Wortwahl der Segnung angemessen ist?
Scheinbar wird in der Kirche jede Albernheit toleriert. Aber wehe, jemand will die Messe im überlieferten Ritus feiern! Da hört der Spaß dann plötzlich auf!
PS. Gibt es eigentlich auch tridentinische Biker?
Redaktion benachrichtigen Die volle Ladung Menschlichkeit
#7   Libertas Ecclesiae   16:45:28 | Mittwoch, 2. Mai 2007
@ Romulus
Ich finde es ja gut, dass man den Motorardfahrern pastoral entgegenkommen möchte, ich hoffe nur, dass vor diesen Hl. Messen das Bußsakrament angeboten wird
Ich habe grundsätzlich auch nichts gegen pastorales Entgegenkommen für Motorradfahrer. Allerdings wäre nicht nur zu hoffen, dass vor diesen Hl. Messen das Bußsakrament angeboten wird, sondern auch, dass diese Messen als solche auch würdig und gemäß „Redemptionis Sacrementum“ gefeiert werden.
Was sollen beispielsweise die Showeinlagen mit dem Rad und das Gedöns mit dem Weihwasser? Das mit der „Extraportion Weihwasser“ und dem „Wasser marsch!“ trägt ja nicht gerade zum notwendigen Respekt vor den Sakramenten oder anderen heiligen Dingen bei.
Redaktion benachrichtigen „Kein Römer hat je in der Sprache der Römischen Messe geredet“
#6   Libertas Ecclesiae   15:05:25 | Mittwoch, 2. Mai 2007
@ Genoveva + Typ
Die Einführung der Landessprachen in der Litugie nach 1965 wurde sehr häufig mit archäologistischen Argumenten begründet. Jetzt sollte die Liturgie nach einer angeblich 1500-jährigen Fehlentwicklung endlich wieder „verständlich“ werden (als wären die Menschen 1500 Jahre lang so dumm gewesen, einer Liturgie anzuhängen, die sie gar nicht verstanden haben).
Genau diese heute weit verbreitete Pseudoargumentation wird von P. Lang gründlich widerlegt.
Alle Kulturen kennen eine eigene Kultsprache, die sich von der Alltagssprache abhebt. Nur die Praxis des Novus Ordo genügt diesem Anspruch in weiten Teilen nicht.
Aber seltsam ist doch, dass sich unsere Kirchen trotz aller „Verständlichkeit“ und „Aufgeschlossenheit“ so mancher Pfarrer immer weiter leeren.
Redaktion benachrichtigen Die deutsche Stunde hat geschlagen
#16   Libertas Ecclesiae   10:28:05 | Dienstag, 1. Mai 2007
@ stat crux
So wie es unter den Befürwortern der Liturgiereform (mind.) zwei Strömungen gibt, Beter und Ideologen, so gibt es auch bei den Traditionalen beiderlei: Beter und Ideologen. Die Beter beider „Lager“ müssten sich gegen die Ideologen beider Lager verständigen. Das würde der Liturgie dienen.
Da haben Sie vollkommen recht. Hüten wir uns vor jedem Fanatismus.
Allerdings ist es in der Praxis oft so, dass traditionsverbundene Gläubige pauschal als Fanatiker und Ideologen abqualifiziert werden nur aufgrund der Tatsache, dass sie die überlieferte Form der Messe bevorzugen. Das ist nicht fair.
Hier müssen noch viele Vorurteile überwunden werden.
Redaktion benachrichtigen Die deutsche Stunde hat geschlagen
#9   Libertas Ecclesiae   14:56:24 | Montag, 30. April 2007
Guido Horst
war als Chefredakteur ein dezidierter Gegner der überlieferten Liturgie. Hat er jetzt unter dem Einfluss von Paul Badde eine Kehrtwende vollzogen?
Wenn ich richtig informiert bin, steht Horst der Bewegung „Communione e Liberazione“ nahe, teils ganz gut und sehr ansprechend, teils aber auch etwas eigenartig.
Horst und Badde wussten übrigens ganz genau, dass das „Motu Proprio“ zur alten Messe noch in dieser österlichen Zeit erscheinen wird. Nun ja, offiziell dauert diese noch bis zum Pfingstfest, das sind jetzt noch genau 27 Tage. Der Countdown hat begonnen.
Sollte das MP allerdings doch nicht (mehr) erscheinen, sollten die beiden Vatikanisten das ihren Lesern plausibel erklären.
Redaktion benachrichtigen Warum besuchen Gläubige die Alte Messe?
#13   Libertas Ecclesiae   21:19:12 | Mittwoch, 18. April 2007
Neoklassiker
stat crux schrieb: Vielleicht zelebriert der Papst gelegentlich selbst eine „alte Messe“ und hält dazu eine Predigt. Auch das würde dem Anliegen der „Neoklassiker“ schon helfen.
Der Begriff Neoklassiker gefällt mir! Klingt zumindest positiver als „Traditionalisten“.
Redaktion benachrichtigen Schwimmen mit dem Strom
#124   Libertas Ecclesiae   17:15:48 | Sonntag, 15. April 2007
Rituale fassen das Unfassbare
Interessanterweise liegen die kirchenfernen Medien in dieser hier diskutierten Frage der Wahrheit sehr nahe:
„Religion und Ritus gehören zusammen“, schreibt Matthias Dobrinski in der Süddeutschen Zeitung vom 6. April 2007. „Das Christentum wäre ohne Riten eine blutleere Erzählung, bestenfalls eine Sammlung von Lebensweisheiten. Rituale bieten Geborgenheit. Wer sie feiert, tut das in einer weltweiten Gemeinschaft, deren Vorfahren schon vor 1500 Jahren in ähnlicher Form Jesu Tod verkündeten und seine Auferstehung priesen. Rituale fassen das Unfassbare; ihre Theatralik und Poesie lassen ahnen, welche Wirklichkeit hinter der Wahrnehmung stecken könnte … Rituale waren eine Zeitlang aus der Mode. Vergleichbares geschah in den Kirchen, wo die Gottesdienste dann manchmal zu merkwürdigen Veranstaltungen mutierten, mit liturgischem Tüchertanz um den Altar und Fürbitten, die die Gläubigen auf bunte Zettel schreiben und an dürre Zweiglein spießen mussten. Inzwischen geht die Klage nach dem Verlust der Form um, und auch diese Entwicklung hat die Kirchen eingeholt … Papst Benedikt hat angeregt, die Messe häufiger auf Latein zu feiern – der Glaube erschließt sich für den Papst auch über die Schönheit der Form. Dadurch sehen sich die Anhänger der alten Tridentinischen Messe bestätigt; sie hoffen darauf, dass der Papst demnächst die bis in die Mitte der sechziger Jahre hinein gültige Form wieder allgemein erlaubt …“
Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 6. April 2007, Hervorhebung von mir
Redaktion benachrichtigen Original-Meßkelche + …
#1   Libertas Ecclesiae   09:46:51 | Sonntag, 15. April 2007
Treffen im Apostolischen Palast?
Wenn nicht der Geburtstag des Hl. Vaters Anlass dieses Treffens war, könnte es vielleicht um das berühmte Motu Proprio gegangen sein. Das wäre ja mal was …
Redaktion benachrichtigen Schwimmen mit dem Strom
#60   Libertas Ecclesiae   07:33:24 | Sonntag, 15. April 2007
@ maliems
Es ist Unsinn, darüber zu spekulieren, ob Bischof Mixa als Nachfolger von Kardinal Wetter nach München-Freising wechseln könnte. Erstens hat er schon einen Wechsel vollzogen, von Eichstätt nach Augsburg, zweitens ist es grundsätzlich fragwürdig und kirchenrechtlich bedenklich, wenn Bischöfe so ohne weiteres von einem Bistum zum anderen transferiert werden. Das sollte es nur in absoluten Ausnahmesituationen geben. Auch ist es extrem unwahrscheinlich, dass Bischof Müller von Regensburg nach München wechselt. Der Idealfall wäre, dass man einen jungen, rechtgläubigen Diözesanpriester aus dem Erzbistum München und Freising zum Oberhirten ernennt, der mit der Lage vor Ort vertraut ist und über entsprechende Führungsqualitäten verfügt, der aber einer breiteren Öffentlichkeit nicht unbedingt bekannt sein muss.
Redaktion benachrichtigen Schwimmen mit dem Strom
#11   Libertas Ecclesiae   19:54:28 | Samstag, 14. April 2007
@ Navon
Genau darin besteht doch der Denkfehler: Hier wird ein falsches Leistungsdenken vorausgesetzt, das die meisten Frauen ja gar nicht wollen (siehe Beitrag von Leser matt). Sie werden dazu gezwungen. Und eine Politik, die das unterstützt und noch ausbauen möchte, ist schlicht familienfeindlich.
Redaktion benachrichtigen Schwimmen mit dem Strom
#7   Libertas Ecclesiae   19:14:37 | Samstag, 14. April 2007
Staatskirche?
Wenn man das alles liest, könnte man meinen, wir hätten in Deutschland eine Staatskirche. Es ist traurig, wie die Bischöfe ihren Augsburger Amtsbruder Mixa im Regen stehen lassen und sich einmal mehr hinter ihrem Großen Vorsitzenden verschanzen.
Redaktion benachrichtigen
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