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Übergangspapst? nee, ich würde stattdessen sagen: der Papst, der das ausbadet, was sein Vorgänger verbockt
hat. Naja, JoPa hatte ja auch gute Seiten. R.I.P.
das ist schon hart ich wünsche mir, dasss die journalisten, die auf juristischem wege die herausgabe
der fotos erhalten haben, auch genauso gut in Recherche sind. da wären wir ein gutes stück weiter. das
naheliegegende ist erst mal: mafia. aber wenn nicht… satanistmus ist jedenfalls nicht ausgeschlossen.
kennt den bischof jemand etwas genauer?
@clasrissa in oder aus sich verständlich. wenn sie den begriff altliberal nicht verstehen, brauchen sie
wirklich ein bißchen erkenntnistheorie zum erkennen. viel spass.
Wie geht’s weiter? unten hat jemand www.introibo.net erwähnt. auch www.promissa.de und Dr. Grafsn Initiativkreis
(Pro Sancta ecclesia) nehmen die Namen auf, um sie dann nach Rom zu geben. Das muß niemand, der es sich
wegen Seminaristenstatus nicht leisten kann, selber erledigen. Praktisch wäre es natürlich, wenn der
Seminarist unter den 30 Unterschreibern jemanden hätte, der „als Kopf“ nach außen hin in Erscheinung
tritt. Das kann jeder Rentner/Beamte/Lehrer/Hausfrau machen.
ok, bestätigung erfolgt. würde mich freuen, wenn die lefebvres pragmatisch reagieren würden. –-----
aber machen wir uns nichts vor: es wäre keine sünde, nein zu sagen, denn wer glaubt schon an dieses
konzil? der ratzi bestimmt nicht. der einzige sinn des ultimatums ist gesichtswahrung. das ist heute noch
möglich. aber schon in 10 jahren wird sich die lächerlichkeit des vatikanums durch die laufenden statistischen
zahlen immer wieder neu erweisen. Schade für bene. gute für die kirche. Bene handelt guten gewissens,
weil er die Realität kennt. er wird in den Himmel kommen. Lefebvre auch. Er kannte die Realität ebenfalls.
Sogar noch ein bißchen besser, aber dank der frühen geburt pessimistischer.
kein mensch braucht dieses buch. der dt katholizismus hat offensichtlich noch zu viel geld in den taschen.
aber keine angst, das wird ein ende haben. tröstlich: dies wird das letzte „vat2-gesangbuch“ sein, das
sich die dt geldkirche leisten wird.
ach mensch die diözese aachen ist doch längst aufgegeben. wer glaubt schon an den fortbestand? die kölner
nehmen sie doch eh wieder 8und zwar sehr gerne) auf.
mystische Theologie Beides kennt die traditionelle mystische Theologie: Erscheinungen u übernatürliche
Phänomene, in denen Gott die Menschen prüft. und Erscheinungen, in denen der Widersacher Gott und die
Heiligen nachäfft. natürlich auch vieles andere wie subjektive, gutgläubige Täuschungen der Seher,
wie Betrug, wie krankheitsbedingte Ursachen, wie Geltungssucht. Leider ist das meiste nicht übersetzt.
Bei Scamarelli ist aber eigentlich alles nachzulesen.
erlenmeier erlemeier u rodheudt contra bischof? na, in dessen haut will ich nicht stecken. links und rechts
tun sich zusammen. die hemmerle-nachfolge ist einer der bekoppltestenen jobs, die die dt kirche in den
letztenm jahren zu bieten hatte. mal sehen, wie der neue limburger zwischen die stühle kommt. der ist
auch nicht zu beneiden.
@matt ich finde halt der Neue Ritus geht mehr nach der Idee, dass der Priester Jesus repräsentiert…
ebenso im alten. christus bringt in persona christi dem vater das kreuzesopfer dar.
sanum iudicium jetzt sind halt die zelebranten gefragt. so was unsinniges wie ministrantinnen und handkommunion
wird es vielleicht vereinzelt geben, es wird aber keine schule machen.
evident Ich halte diese Vermutung für evident. Macht aber nichts, denn eine solche Verschwörung hält
nur so lange, wie sich alle dran halten. Und die Zeit der dicken Vorsitzenden ist eben vorbei.
@cantate mir ist es wurscht, wie der choral gesungen wird. da haben sie durchaus recht. es ist lächerlich,
wenn man sich die vertreter der verschiedenen choralschulen beim streiten zusieht. die nehmen sich viel
zu ernst. (die kirchenväter lasse ich als argument gerne gelten. man müßte mal schauen, wie denn dort
das exsultet eingebaut ist.)
Lumen Gentium warme worte. vom konzil gedeckt, aber erfindungen der 50er jahre. lex orandi-lex credendi
In den Gebeten der Kirche geht es pausenlos um „mundare“ „reformare“ „sanctificare“, aber nie in Bezug
auf den Leib Christi, immer auf den einzelnen Christ. Die einzige Reformation, der die Kirche bedarf,
ist die Rückkehr zur Busse der Herzen.
indiz, dass kreuz.net recht hat ne ganze menge poster haben hier gezeigt, dass sie nicht an das leere
grab glauben. also ist dieser Irrtum wohl aktuell. dann aber sicherlich auch in Predigten.
confiteor ich bekenne, dass mir predigten ziemlich egal sind. die liturgischen texte sind immer viel tiefgehender.
da also seit vielen jahren nicht mehr genau hingehört, wage ich kein urteil über landläufige osterpredigten
des 21. Jahrhunderts. aber tut doch nun mal nicht so, als ob seit schleiermacher die leugnung der auferstehung
nicht üblich geworden wäre. wer lust hat (ich hab sie nicht), kann ja mal bei walter kasper – glaube
in den 80er war’s – nachschlagen. in den 70ern und 80ern war die theologische Literatur voll davon.
rein menschlich verstehe ich niggebaum sehr gut. auch mir geht es ähnlich, wenn ich mal im novus ordo
bin. ich glaube allerdings nicht, dass es im sinne der kirche ist, wenn ein kirchlich angestellter journalist,
ein päpstliches dokument lächerlich macht.
fazit vosens sicht ist die, für die er angestellt ist: er ist das feigenblatt des erzbistums, dass ja
alles nicht so schlimm ist. doch. es ist schlimm. und prof. may hat da auch keine angst vor einem kölner
kardinal, der sich ein katholisches idyll im schatten des wdr gönnt.
at sacerdos ich weiss sehr wohl, dass es die texte vom introitus usw. im NOM noch gibt. dass sie aber
nicht genutzt werden, zeigt, einen welchen stellenwert die hl. schrift im NOM hat.
nö, wo ham se denn das gelesen, dass es am alten ritus was zu kritisieren gäbe? das habe ich in meiner
weiheit ja wohl doch nicht geschrieben. meine weisheit: der alte ist so, wie er ist, egal, was so n professor
zu bemäkeln hat und der neue ist schlecht. weise, nicht wahr?
der kunzler wohnt im wolkenkuckucksheim. wir brauchen die alte messe, weil die neue schlecht ist. natürlich
kann er daran alles mögliche kritisieren. aber wen interessierts?
castro und homos naja, in kuba wird s ja dank castro nicht so viele homos geben. vielleicht nutzen ja
ein paar normale benediktiner, sich aus d zu verabschieden.
@RRR@RRR Auch diejenigen, die treu der forma ordinaria ihre Liturgie feiern, solche leute solls geben?
glaube ich nicht. da denkt sich doch jeder samstag vormittags die gags für sonntag aus.
konditionalsatz die sache mit dem konditionalsatz ist schon ok. es liegt aber in der natur der sache,
dass ein bischof nicht eine katechese für seine gesamte diözese hält. deshalb ist die wahrscheinlichkeit
die, dass das institut den impuls des bischofs aufgreift und „mitmacht“.
@timpressum falsch gedacht: der bischof hat über seine diözese das munus regendi. das munus ducendi
hat vielleicht der duce gehabt… aber lassen wir das
#86 maliems 00:20:47 | Donnerstag, 21. Februar 2008
@romulus du glaubst doch nicht ernsthaft, dass hofmann das ernst meinte? der mauert und mauert und mauert.
war unter lehmann leider richtig, weils alle gemacht haben. aber jetzt ist eine neue zeit angebrochen.
der dicke hat’s bemerkt und tobt. hihi.
#40 maliems 00:18:02 | Donnerstag, 21. Februar 2008
och theophil unser lieber herr jesus hat doch ohne mikro gepredigt. und da isses doch n unterschied, ob
da heute 100.000 leutchen zuhören und nix sehen oder damals vielleicht 200.
#46 maliems 00:14:10 | Donnerstag, 21. Februar 2008
@timpressum och, da hab ich aber zweifel. in den beiden von dir angeführten päpstl äußerungen, war
zb nicht drin, dass Jesus Christus Gottes Sohn sei. und da würde ich ja doch dazu tendieren, zu sagen,
dass dieser Satz ohne jeden zweifel wahr ist.
@gotthard: auch ich stehe lieber in der Messe als zu sitzen. Deshalb halte ich die „Sitte“ der vorderen
leeren Bänke nicht für eine „Unsitte“. nebenbei: es geht auch um ine abstimmung mit den füßen: manche
preiger halte ich für unerträglich. da kann ich mich schlecht in die 1. bank setzen, wenn ich mich mal
diskret verziehen will.
hoffentlich gibt es jetzt kräftig contra von mixa meinser u.ä. wenn s das gibt, hat sich diese wahl
gelohnt, denn dann haben wir endlich zoff in diesem bischofs-ZDK
hallo gotthard habe mir nur die hälfte durchgelesen, aber braunes habe ich nicht gesehen. ich finde das
wort reaktionär auch deutlich positiver geprägt, als das böde wort konservativ.
#28 maliems 22:48:49 | Donnerstag, 14. Februar 2008
@RRR@ recht hast du aber das funktioniert nur, wenn die zelebranten das beachten. bei zelebranten, die
ie rubriken nicht einhalten, bedarf es eines heroischen tugendgrades, nicht ärgernis zu empfinden und
wegzulaufen. ich bewundere menschen, die dies können. ich kann es nicht und will es nicht.
#38 maliems 21:51:21 | Donnerstag, 14. Februar 2008
@typi wir befinden uns im Bereich der Rechtsphilosophie. Ich kann hier keine kompetente Auskunft geben.
Aber das Gewohnheitsrecht ist ein allgmein anerkannter Brauch. in staat und kirche, bei tradis und modernisten.
richtiges zeichen jetzt muss ein alter ran. marx als junger spunt wäre ein schlechtes zeichen gewesen,
als wollen wir wieder einen dicken im amt haben, der 20 jahre auf seinem stuhl klebt. ein guter bischof
in münchen ist mehr wert als das amt des vorsitzenden es je sein könnte.
@Gotthard Es gehört zu den Amtspflichten eines Papstes, die Liturgie zu reformieren, wenn ein Bedarf
erkannt wird. Es gehört zu den Amtspflichten, den Ritus zu schützen vor Deformation.
der papst… hat getan was er tun durfte, aber er hat seine vorgänger sehr pietätlos vor den kopf gestoßen.
Der hl. Pius IX. wagte nicht, in die Liturgie einzugreifen, sondern antwortete auf eine diesbzgl. Bitte:
Um Gottes Willen, ich bin doch nur der Papst. Der geschätzte Bene hat hier leider nicht halb so viel
Demut bewiesen.
#21 maliems 00:01:00 | Donnerstag, 7. Februar 2008
ich lach mich kaputt besser konnte es nicht kommen. jetzt wird bene und der rest-vatikan sich dafür hüten,
weiter irgendwelchen leuten entgegenzukommen.
@heggi EB Marx wird wohl mit Kard. Meisner und Hanke werden wohl die Bischöfe sein, die die bald auch
in D verbindliche Übersetzung „für viele“ durchzusetzen haben. Es wird frustrierend sein
@stimme Und weil der Wortlaut an dieser Stelle wichtiger ist als der Sinn, darum sagt Rom, muss man „für
viele“ sagen, obwohl die Kirche schon immer lehrt, dass Christi Blut „für alle“ vergossen wurde. where’s
the problem, mister?
für alle man sollte diese sinnwidrige Übersetzung aus Respekt vor den Vätern der Liturgiereform pietätvoll
verschweigen, als sie an die große Glocke zu hängen, so dass jeder darüber lachen kann.
#13 maliems 21:40:17 | Donnerstag, 31. Januar 2008
Bischof Hofmann schweigt, weil er in Köln diesen ganzen Mist mit Narrenmessen mitgemacht hat. Auch Meisner
schweigt. Alle dt. Bischöfe schweigen. Haben sie noch den Glauben an die Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers?
Das Wort Schar in Bezug auf Meßdiener scheint mir ein verwerflicher Modernismus zu sein. Kennt das Wort
in diesem Zusammenhang jemand aus alten Zeiten?
mit dumm stehen könnte der autor ja evtl. auch die körperhaltung meinen. ich empfinde jedenfalls die
sitzhaltung der NOM-Messdiener öfters als dumm-rumsitzen.
eine sehr notwendige Veranstaltung. @stimme: im alten Ritus tun die Ministranten einiges mehr, als nur
das Buch herumzutragen und die Kasel zu heben. Trotz bischöflicher Millionen für die Ministrantenseelsorge
ist das Wissen der Ministranten in den Pfarreien auf einem Tiefststand.
der prälat hat recht, wenn das wort wirklich im harten sinne so gemeint ist. und er tut gut, wenn er
darauf hinweist. gleichwohl liegt evtl. eher eine übertragung des begriffs vom russischen kirchentum
zu grunde.
das haste schon recht. wann ist eigtl. vorgrimmlers buch erschienen und wann ist tve zum bischof ernannt
worden? vielleicht ist es wirklich nur ein zufall und vorgrimmler will etwas angeben.
so so 2-3 jahre, heißt das, es wird in so kurzen zeiträumen gedacht? wird nach der zusammenlegung des
studienbetriebs von bamberg und würzburg jetzt evtl daran gedacht im gegenzug die seminaristen nach bamberg
zu schicken? (ich vermute mal mit priesterseminar ist nur das seminar für die zeit nach dem studium gemeint?
würde ja passen.
@petrus wer soll denn in d auf den Kirchplätzen zelebrieren? Die dt. preister haben zu viel geld. die
piusbrüder wären eine möglichkeit, aber vielleicht ist ihr potential erschöpft?
@Fiore mit so einer Interpretation des „Sollens“ kann ich leben. Irgendwer (ich glaube ruhrgebietler)
schrieb etwas von Gelaber. Recht hat er. Der Weihbischof labert hier ein bißchen rum. nun gut.
Lesung in der Muttersprache wie meint er das denn? nur in der Mutterspr? auch in der Mutterspr? auch in
missis sine populo? hat ihm das der hl vater selbst gesagt? hat der gute weihbi eine andere quelle? da
soll er nun bitte etwas konkreter werden, wenn ich ihm das auch abnehmen soll.
verstehe ich nicht „Die einen haben den Papst angeklagt, die Lehren des Konzils geleugnet zu haben.“ Auf
der anderen Seite habe es Stimmen gegeben, welche das Motu Proprio als Erlaubnis interpretiert hätten,
zum vorkonziliären Ritus zurückzukehren: „Beide Positionen sind verkehrt.“ letztes verstehe ich nicht.
batürlich ist das motu proprio eine erlaubnis für den alten ritus. komisch, komisch
@starapanski was haste denn? Ich finde es interessant zu wissen, was da in Mailand von einem altmodischen
Priester verkündet wird, der nicht bereit ist, sich vom Zeitgeist der 68er-Liturgie zu befreien. Und
dass Algermissen klagt, ist super lustig. Er glaubt halt an seine tolle Strukturreform und meint, er hätte
alles richtig gemacht. Und wenn dann 3 kleine Priesterlein was anderes denken, werden sie rausgeschmissen.
Da war die Zeit vor dem Konzil sicher liberaler.
@aleph da bist du aber euphorisch. ich mag Küng nicht, und küng ist wegen seiner verbohrten Kritik am
Dogma der Unfehlbarkeit zu recht die lehrerlaubnis entzogen worden. (Leider darf er noch predigen. Ich
finde ein arroganter Zug des Amtes nach dem Motto: Kleriker darf er nicht mehr ausbilden, aber das dumme
Volk darf er mnoch weiter verführen.) aber eins muss ich ihm lassen. ein theologe von dem man sachlich
etwas lernen kann. deshalb ragt er weit heraus aus dem ganzen linken jefummels, das nach ihm kam.
hallo Fabian ich kann dir kein Datum der Abschaffung sagen, mache Dir aber einen Vorschlag: Nimm das Datum
von Neujahr 2008. Das ist das datum, an dem Du es wieder einführst – egal ob Du Geistlicher bist oder
nicht.
@harro interessante meinung, der ich mich gerne anschließen würde. indes, mir fehlt der nachweis. kann
man ernsthaft marx als antipode zu lehmann hinstellen?
piero marini ein liturgiekenner? achherrje, er machte den geschmack von bugnini zu seinem programm das
ist alles. so wie bugnini gehen mußte, ist auch die Zeit von bugninis geschmack, der durch das ponifikat
JoPaII noch das 21. Jh sehen durfte, abgelaufen.
antwort jemand sagte mir heute, mit konfraternität seien nicht die priester gemeint, sondern die gebetsgemeinschaft
der laien. naja, etwas irreführend finde ich.
@gotthard es gibt genug margnalien, die erwähnt werden. bsp. ist auch die tatsache, dass das MP nicht
erwähnt wurde, selbst eine marginalie. eigentlich existiert der ganze röm. hofstaat doch nur wegen marginalien,
oder?
lächerliches thema in 10 sind die pfarreien des des neuen ritus eh ausgetrocknet. da finde ich es höchst
amüsant, wenn heute so ein schmarrn von einem dekanat kommt.
wir haben genug kanonisierte päpste der letzten 150 Jahre. es ist einfach lächerlich wenn bald jeder
papst heiliggesprochen wird, egal wie heilig er auch sein mochte.
#15 maliems 15:29:52 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@gotthard sehe ich auch so: reine Routine. @alle wenn jetzt die alt68er in pension gehen, möge uns der
Herr vor der nächsten Block-Generation, den Neokonservativen bewahren.
Legionäre im EB Köln selbst unser kardinal, den ich an sich sehr schätze, aber eben auch dessen Schwächen
kenne (jedenfalls nach meiner Auffassung), erwähnt sie NIE und MIT KEINEM WORT.
großartig dieser benedetto, warum mußten wir so lange auf all diese genialen schritte, die wir nun gut
alle quartale sehen, warten? da scheint doch JoPa der Große (wie es Sodano der Große ausdrückt) offensichtlich
ein ziemlich sturer Bock mit unheimlich dickem Fell gewesen zu sein?
effekt des MP ein nicht zu unterschätzender Effekt des MP: Jetzt müssen die Neokonservativen Farbe bekennen.
Ich fürchte, der gute Pater wird in einigen Jahren die hier gezeigte Einstellung revidieren müssen.
ansonsten halb so wild, da uns genug NOM-Prister gezeigt haben, dass man die alte Messe auch nach seiner
Weihe noch erlernen kann.
vater unser „gemeinschaftlich“ muss nicht bedeuten, dass es alle laut beten. wenn es der Priester im Hochamt
singt un die gemeinde stimmt ins „sed libera nos a malo“ ein, ist dies natürlich auch äußeres zeichen
für gemeinschaftlichkeit.
Ben XIV ich stimme arkanum zu. selbst tradi, stelle ich doch fest: das tradi-milieu ist multi-kulti. und
in diesem multi-kulti-gemisch gibt’s ne menge wundersüchtige (allerdings aus bei den NOM_Leuten und erst
recht bei den charismatikern). Leider ist der große Papst Bendikt XIV. Prosper Lambertini bei all diesen
Wunder-Deppen (darf ich das so ausdrücken) vergessen.
einfach Beschwerde nach Rom schicken Denen im Aachener Ordinariat wird der Vatikan schon Beine machen.
Bene weiß was er will. Der läßt sich nicht von irgendwelchen deutschen Feld- Wald- Wiesenbischöfen
verschaukeln
die amis was will man machen? der staat israel kümmert sich genauso wenig um das völkerrecht wie die
usa. das wird sich erst ändern wenn der dollar-staat pleite ist. eigentlich schade. viel vorschuss-vertrauen
haben die israelis durch ihr verhalten gegenüber den palästinensern und den einheimischen christen kaputt
gemacht.
@fragender falsch argumentiert. gott ist da sicher nicht kleinlich, aber der mensch braucht, da er aus
seele und körper besteht, neben der seelischen auch die körperliche ausrichtung.
anonymität ich möchte kreuz.net nicht missen. die anonymität führt aber leider auch zu unsinn u unverschämtheiten.
trotzdem. sie hat mehr vor- als nachteile.
freie jahre hab s schon woanders geschrieben. er soll halt die freien u gezahlten jahre für ne promotion
nutzen oder in die mission gehen oder… die kirche gottes gibt s auch noch in 5 jahren. und wenn er was
drauf hat, wird er schon einen vorgesetzten finden, der ihn nimmt. persönliche verletzungen sind wohl
da, müßten dann aber einigermaßen verdaut sein.
5 jahre 5 Jahre… eine schöne Zeit für eine Promotion. in 5 Jahren wird das Bistum Augsburg gut etwa
15% weniger Priester unter dem Rentenalter haben. Die Schmerzgrenze ist eben noch nicht erreicht.
@Dr. Heger Grüß Gott, Dr. Heger, da selber Kölner möchte ich interessehalber fragen, wo der Eindruck
entsteht, im Erzbistum Köln gebe es Restricktionen gegen das Indult. Danke im Voraus und Gruß
glückwunsch glückwunsch an gindert. mit der einladung an frau hermann hat er mut bewiesen. wer über
ihre vergangenheit die nase rümpft: na zeigt mir doch mal andere frauen in der medienindustrie, die ein
ähnlich katholisches frauenbild vertreten. frau hermann gehört zu dem kongress. wenn das dem MdB nicht
passt, zeigt er, dass christliche wähler sich auf ihn nicht verlassen können.
Opportunität In Rom pfeift der Wind z. Zt. allerdings nicht so, dass ein Aufweichen der in Artikel und
Diskussion erwähnten Usus toleriert werden wird. Wer beim Brauch der 80er/90er bleiben will, hat genug
Möglichkeiten im NOM.
Leitlinien Lehmann hat’s doch selbst der Presse gesagt. Leitlinien, weil man sie keinem Bischof vorschreiben
kann. Deshalb kleinster gemeinsamer Nenner. Er nennt sie sogar Leitplanken! wieso soll das ganze eigtl.
wie von kreuz.net geschrieben nur für den dt-sprachigen Raum gültigkeit haben?
@Artois wieso? 1. Assistenz ist nicht Konzelebration und 2. die Bruderschaften (naja, Pius wohl eher nicht
aber das gibt’s ja noch so Institute) reisen dann ja wohl sowieso busseweise an
Assistenz wer soll denn da assistieren? Da müssen ja dann wohl die Jungs aus den Bruderschaften ran.
Von den alten Herren der Kurie wird sich das doch keiner antun?
@sacerdos Sie haben natürlich völlig recht bzgl. Bonn. Aber ich genieße das. (war allerdings seltener
da, als dass ich es an einer Hand abzählen könnte.)
Spämann Sollte Prof. Spämann diese Diskussion lesen, würde er feststellen (er wird’s aber schon wissen),
dass sich einige in diesem Ghetto sehr heimisch fühlen und gar nicht raus wollen.
#86 maliems 00:34:44 | Sonntag, 30. September 2007
@sacerdos maliems lehtn sich auf… ach herje, der schlimme… wegen mir lehne ich mich auf. was auf jeden
fall gilt: vielleicht hat der pfr. die pflicht zu predigen, aber nicht der gläubige die pflicht, die
predigt zu hören. meine opa war ein guter katholik. aber er ist während der predigt immer eingeschlafen.
und seinen pfr. hat’s nicht gestört. hat sich jetzt mein opa aufgelehnt? fest steht, egal ob der blöde
maliems sich auflehnt oder nicht: diese predigt-pflicht entspringt dem zeitgeist der 60er jahre. wer ihm
fröhnen will: bitte, und seid glücklich dabei. ich beglückwünsche euch für euer Glück. Herrlich!
‘ne?
#79 maliems 19:10:30 | Samstag, 29. September 2007
VatII Wozu überhaupt Predigt jeden Sonntag? vor dem Konzil gab es wohltuende Variabilität. Im Hochamt
wurde nicht gepredigt. Deshalb waren die Hochamts-Gänger weder dümmer noch schlechtere Christen. Kard.
Frings hat als Pfarrer im Hochamt nie gepredigt. und ich bleibe dabei: wenn im Hochamt die lat. Lesungen
erfolgt sind, braucht’s die deutschen nicht mehr. wer sie unbedingt haben will, gehe in den NOM, oder
in die Bet-Sing-Messe oder in die Kindermesse oder Jugendmesse oder aber er lasse mir meinen Spass, meine
Zeit sinnvoller als mit dieser Dublette zu vertreiben.
#69 maliems 00:38:07 | Samstag, 29. September 2007
Schulbildung In Deutschland gibt es so viele Lateinschüler wie noch nie. Die Herren Theologen müssen
eigentlich nur ihr Schulwissen anwenden. Logo, das bedarf ein klein wenig Anstrengung. Betonung liegt
auf „klein wenig“ – dann nämlich, wenn eine angemessene Portion „guter Wille“ dabei ist und Einübung
in der Praxis.
#61 maliems 22:09:44 | Freitag, 28. September 2007
@heinz josef antwort liegt auf der hand: gab’s schon auf latein. 1 mal reicht ja wohl bekanntlich. und
zur homilie: haben sie eigentlich im letzten jahr schon einmal eine predigt gehört, in der sie etwas
gelernt haben? ich habe mir das predigt hören abgewöhnt, weil sehr viele prediger nicht wissen, sich
auf das wesentliche zu beschränken. und das unwesentliche brauche ich nicht.
#49 maliems 18:46:36 | Freitag, 28. September 2007
@defensor u ruhrgebiet Die dt. Lesungen sind in der Messe nach der Predigt das zweitunwichtigste. Jeder
vernünftige Zelebrant wird wird aus dem Schott lesen. und wenn nicht? wen interessiert’s. Ich nutze sowieso
die Predigt und dt. Lesung dazu, mir draußen die Beine zu vertreten. Ist gar nich so unfromm.
#41 maliems 15:50:09 | Freitag, 28. September 2007
ganz OK 2 Hährchen i d Suppe – Sonntagsmessen in der Pfarrei. naja, entspricht etwa dem Wortlaut des
MP. Ist eh nur dort durchführbar, wo der Pfarrer auf Bischofslinie ist. – Antrag wenn überpfarrlich
beim Bi. OK ist etwas überinterpreriert von den Bi. aber wieso nicht, schließlich soll der Bi sich ja
auch drum kümmern, wenns probleme gibt. und: hier ist sowieso eine schwachstelle des MP und: wenn es
eine Gruppe gibt, werden sich auch 5-10 Leute aus der Pfarrei selbst finden, sies beim pfr beantragen
und die übrigen kommen halt so dazu. und: der pfr kann ja auch sonntags privat zelebrieren und die gläubigen
treten hinzu. also. alles kein problem
#10 maliems 22:35:46 | Mittwoch, 26. September 2007
biologische Lösung Eins ist klar: wenn ein Geistlicher will (und dann wird er ja wohl dafür gesorgt
haben, dass er auch „kann“ – besser Latein können als unsere 0-8-15 Bischöfe ist nicht gerade schwer),
dann darf er auch. Und damit ist die Privatmesse sowieso erlaubt und die Gläubigen kommen per Mundpropaganda.
und dann die biologische Lösung: Die Jungs machen’s gerne wann sie gerade wollen und die Alten werden
Älter und Älter und… kein Problem für die nächsten Jahre. Und wenn die Jungs ins Bischofsalter kommen,
interessiert sich sowieso kein Mensch mehr für irgendwelche Alt68er die einmal Bischof von Mainz waren.
Verdienst Die CDs sind ein großes Verdienst, das sich Pater Lorbeer und seine Schola Bellarmin erworben
hat. Sie gehören in den Kirchenmusik-Schrank einer jeden Kirche, die wöchentlich mit Laien Choral singt.
Denn die Chef-Kirchenmusiker dürfen auch einmal krank sein oder in Urlaub fahren. Dann hat die verwaiste
Schola eine Vorlage. Vielleicht gibt es demnächst eine Ergänzung? Der ein oder andere Gesang im Laufe
des Kirchenjahres ist gekürzt worden und könnte nachgetragen werden. – glaube mich zu erinnern: 1. Fastensonntag.
(nebenbei: hat Jemand einen Link für eine Audio-Datei der beiden Messordienarien von Henri du Mont, die
im Liber ususalis angegeben sind? gerne auch den Titel einer Musik-CD o.ä.)
„Ersetzen“ Lustig: eine neue Messe dürfe nicht durch eine alte „ersetzt“ werden. Dabei werden in den
kommenden Jahren kontinuierlich aus Priestermangel massenweise Wochentags- und Sonntagsmessen dem Rotstift
zum Opfer fallen. Als ob sich da ein Pfarrer, so er denn nicht will dran halten würde…
@Ottaviani Ja, das wäre großartig. Wieso auch nicht, es gibt ja noch andere Verlage als Herder. Schade,
dass Bertone mit seinem Buch eine unsinnige Flucht nach vorn einschlägt und sich weiter verstrickt.
#10 maliems 20:55:08 | Freitag, 21. September 2007
@antimodernist na du bist aber legalistisch. wieso soll denn nicht im alten ritus geweiht werden? spricht
irgendetwas dagegen? wo ist das verschweigen?
Rückkehr? Heißt das, er will mal alt zelebrieren? Dann wird ja das Institut Christus König Hoherpriester
nicht weit davon entfernt sein, ihn demnächst in ihrer Hochglanzbroschüre abdrucken zu können. Freut
mich.
Bluemenschmuck Blumenschmuck ist in der römischen Liturgie nicht vorgesehen. Er wird in einem Dekret
der Ritenkongregation Ende des 19. Jahrhunderts lediglich geduldet.
ist doch ok Wenn der Bischof nicht alt zelebrieren will, warum sollte er? Ich brauche keinen Bischof,
der selbst alt zelebriert. Ich brauche einen, der die Tradis machen läßt.
sediiiiis welche Sedisvakanz? (ich dachte, da gibt es einen obskuren gregor den soundsovielten. naja.
vergiss et, jung…) die Kirche ist nicht das Judentum, das ohne Tempel leben muss.
#22 maliems 00:27:29 | Samstag, 15. September 2007
der küng ist immer interessant zu lesen. Ein arroganter Sack, aber wenn man bedenkt, dass er eben nicht
an die una sancta catholica et apostolica glaubt, ist es ein exzellenter Kenner der Theologiegeschichte
und fetziger Schreiber. Ad multos annos.
20 Mann Da stehen gut 20 Prälaten rund um den Altar und ein deutscher Bischof (glaube: Aachen) hat Angst,
dass durch das MP die Priester zu wenig Zeit für die Novus-Ordo-Messe haben. Im Unterschied zu den Domkapitularen
stehen viele Pfarrer heute 3x pro Sonntag am Altar. Und die Tradis, die an den Hochfesten levitieren,
zelebrieren auch am gleichen Tag selber.
Korrektur danke für die Korrektur Ich habe keine exakte Erinnerung mehr. Ist schon längere Zeit her,
dass ich mich mit dem Ermländer Kirchenblatt beschäftigte. (in Köln gibts den Vorort Braunsfeld. Freud
läßt grüßen.) Ich wußte auch nicht, dass das Seminar erst in den 30ern gegründet wurde. Woran ich
mich erinnerte, waren wohl eher Domkapitulare.
ein wahrer Hirte einer vergessenen Kultur Ich verehre ihn sehr. Leider ist in Vergessenheit geraten, dass
es im Ermland eine großartige katholische deutsche Tradition gab. Das Seminar in Braunsfeld hat über
Generationen (nicht nur, aber viele) ausgezeichnete Lehrer besessen. Der Klerus hat die Nazis an jeder
nur erdenklichen Ecke hintergangen, um auch den Nichtdeutschen die Sakramente zu spenden.
Betonung Viele können’s nicht. Aber das war auch früher so, deshalb sind die liturgischen Bücher großzügig
mit Akzenten versehen. Und dann macht’s halt die Übung. natürlich kann man beim zügigen Lesen ohne
vorherige Übung schlecht jeden einzelnen Akzent beachten. Ein falsch akzentuiertes lateinisches Wort
ist je nach Situation lästig oder lustig. Wenn die falsche Akzentuierung aus einer klerikalen Hochnäsigkeit
erfolgt (als ob das Latein über die Weihe in die Zunge eingedrungen sei) ist es ein Graus. Und ich nehme
Reißaus.
Erzbistum Ich schäme mich heute einmal ausnahmsweise für meine kirchliche Heimat. Ähnliche Fälle aus
der Vergangenheit haben aber gezeigt, dass eine solche Erlaubnis aus Unwissenheit und der Einschätzung
der Harmlosigkeit gegeben wurde. Wenn dann einmal die Suppe hochkocht, entscheidet der Kardinal ziemlich
konsequent: Einmal und nie wieder. Sollche wir wetten: Die Erlaubnis für Satzvey wird für das nächste
Jahr zurückgezogen werden. Der dort residierende Graf (habe den Namen vergessen) ist gut katholisch und
wird sich, egal was dieser komische Diakon denkt, darum kümmern, dass ein solches, von mir vermutetes,
künftiges Verbot von den Veranstaltern respektiert wird.
Prima, der gute Menke macht sich ja. Vor Jahren hieß es noch, er sei nicht episcopabile (ich glaube bei
der Besetzung Osnabrücker Stuhles), weil Bonner qua Lehrort automatisch disqualifiziert seien. Vor Jahren
hat er schon mal Ratzi gegen die „pluralistische Religionsphilosophie“ (Heißt das so? Habe ich einigermaßen
vergessen) verteidigt und kam ganzseitig im Osservatore heraus. Vielleicht hat er ja noch Ambitionen.
Ich würde es ihm gönnen. Wäre nicht der schlechteste. (Aber sicher der sarkastischste – eine seiner
großen Stärken.)
Angstmachen Dieses Schreiben ist dazu da, die Ängstlichen abzuschrecken. Von so einem Unsinn läßt sich
doch keiner abschrecken, der die Materie kennt. „Spontane“ Bitte… …Aua, wo hat dieser lustige Bischof
denn das her? Ich freue mich schon auf die Antworten der Ecclesia Dei. Wahrscheinlich mal wieder nur gerüchteweise.
Aber der nächste Ad-Limina-Besuch kommt bestimmt. Und nach 3 Jahren ist Revision.
@gotthard Ja, Du hast schon recht, die Umerziehung der letzten Jahrzehnte war eben gründlich. Das Motu
proprio ist aber doch so gefasst, dass die Priester privat den alten Ritus feiern können, deshalb kann
es jedem Tradi ziemlich egal sein, wie er selbst, wie der Bischof, wie die Öffentlichkeit die Nachfrage
einschätzt. Natürlich wurden damals nicht alle gegen ihren Willen umerzogen, viele wollten eine Änderung.
Über Prozentzahlen zu streiten ist müßig. Wozu? Aber schaumer dochmal, wie’s in 40 Jahren aussieht
(so Gott will natürlich).
@Ministranr soso, 15.000 Katholiken, und wieviele Antworten von den 15.000 habt ihr bekommen? Ich kenne
doch die tollen Zahlen bei den Pfarrgemeineratswahlen. knapp 10% wenns hochkommt. da ist ja noch Platz
für 90%
ja, wer ist hier alles Lindemann ich bin ja ein bißl faul, (weil: gucke bis eben NDR zu Hinterpommern –
wunderbar) deshalb frage ich lieber und forsche nicht: welche Namen waren denn jetzt alles in Wirklichkeit
Pseudo-Lindis?
Ferien mojn (0.01 Uhr), da das Wort Ferien vorhin wieder gefallen ist, sei mir (darf ich, nach 1 Tag Abstinenz,
sozusagen als Resümee?) noch mal ‘n Satz gestattet. Ich frage mich gerade (angeregt durch Benedikt),
ob der große Oberchef vom Theologischen aus Düsseldorf 520 Kommentare durchzulesen bereit ist, oder
stellt jemand Auszüge zusammen? Aber wer verantwortet dann die Richtigkeit und Relevanz? Macht’s gut
und Gute Nacht!
Individualist Hallo Evelin, interssante Beschreibung meiner Wenigkeit. Auch die Motivation finde ich gut
erkannt. Ich wiederhole mich jetzt nicht, ich habe ja unten gesagt, wessen Rolle ich hier besonders dämlich
finde. Meine Meinung bleibt jetzt auch gegen die Mehrheitsmeinung bestehen. Kein Problem, ich bin demokratisch
aufgezogen. Ich halte deshalb Mund, weil ich mich nicht mit Strepto anlegen will. Das handeln wir mal
demnächst bei einem Bier aus.
Ferien Ach so. Ich dachte Schüler, Auch das Radio allerdings. Nun gut, ich denke der Strepto weiß wer
ich bin, ich weiß aber nicht wer er ist. Damit werde ich wahrscheinlich alt werden. Schade. Also mach’s
gut Strepto, ich will jetzt keine Vermutungen anstellen, wer Du bist. Ich sage jetzt bewußt „Du“, weil
ich da ja schon eine Vermutung hätte… vielleicht demnächst mal.
unbeantwortet ich würde auch keine Frage beantworten, die 10 mal wiederholt wurde. Der Fragesteller macht
sich dadurch wunderbar lächerlich. Da wurde ja ein Posting entfernt. Wieso?
@pünktchen und andere Naja, ich habe nicht den Eindruck, dass es sich hier um wirkliche Empörung handelt,
eher um die Lust daran Empörung zu zeigen. Machen viele, ist nichts ungewöhnlich, Hauptsache man macht
sich klar, dass die Motivlage oft etwas durchmischt ist.
Pünktchen nee, Pünktchen, Sie sind mir da zu verbissen. was interssiert mich der username Kirschbaum
und Loyola, außer eine alltäglichen Neugier? Wenn Sie daraus eine Glaubensfrage machen, welche usernamen
erlaubt sind, dann halte ich Sie für verbissen. Kann ich nicht nachvollziehen. Halte ich für Unsinn.
Und die Sache mit der Verlobten scheint Sie mehr zu interssieren als den Poster dieser Bemerkungen. Warum
eigentlich?
selbstdemontage? naja, ich halte viel davon für Provokation. Nicht jeder, der auf kreuz.net user ärgern
will (und das will er ja wohl) und deshalb Homo-Bemerkungen macht, ist auch Homo. Da ist sicher auch hier
in kreuz.net vielfach der Wunsch der Vater des Gedankens. Gut dass Berger mit Lindemann Schluss gemacht
hat. Ein Gutes hat die Sache also. Es ist eher ein Nachkarten von der Demonatge des Herrn L. übrigens.
Werlcher der usernamen von heute und gestern steht eigentlich für Lindemann? Der müßte doch auch dabei
gewesen sein.
das kapier ich, aber was hat Hoeres damit zu tun? Die Antwort wird bei dem von Hoeres gelobten Buch liegen,
deshalb ja meine Frage: um welches Buch handelte es sich eigentlich? Ich könnte ja breitflächig suchen,
aber ihr habt’s ja offensichtlich gefunden, nur dass ich eben unter dem genannten Datum 22.12.05 nichts
finde.
22.12.05 Hallo, unter dem Datum habe ich nichts gefunden. Ein Zahlendreher? Um welches Buch handelt es
sich? Ich kann mich an die Kontroverse noch gut erinnern, nicht aber an Einzelheiten.
3 Stunden Habe gerade die letzten 3 Stunden durchgesehen. vom Lindemann-Artikel sind jetzt alle weg. Ich
kann nur sagen, sollte sich der Hoeres diesen Schmarrn hier durchlesen – Artikel und Kommentare – (was
ich eher nicht glaube), wird er sagen: Richtig so, dass der im Theologischen draussen vor bleibt.
komisch Was finden Sie daran komisch, dass ich den von Ihnen gesponnenen Faden nicht aufnehme? Mich interessiert
die Februar-Bemerkung eben nicht und Sie interssiert Sie. OK?
Gold und Silber Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Das Schweigen beherrschen beide nicht. Zum Artikel
„Die Antwort der Schnecke selbst“: Ein kleinkariertes Nachtreten. Was interessiert mich Lindemann Grund,
seinen Arztkoffer auszubreiten? Die Existenz dieses Fotos auf einer Homepage bleibt lächerlich. Was interessiert
mich L’s Kontakte zum örtlichen Sportverein? gar nicht. Und dass L auch noch seinen Prozess gegen B verteidigt
ist peinlich.
fernsehmnesse Das halte ich für sehr unwahrscheinlich. Wer 1 mal die Fernsehmesse als Ausrede hat, sie
auch die kommenden Wochen und ist nach 1 Jahr ganz weg. meine Provokation jetzt: Schafft die Hörfunk/Fernseh-Messen
ab und und ihr tut etwas für das Seelenheil derer die sonst nur vor dem Ferbnseher hocken würden
@leblhuber Kein Ministrant hat in den frühen 60ern wirklich erkannt, was er da spricht. Ich weiß ein
Gegenbeispiel und möchte nicht damit anfangen weitere Gegenbeispiele sammeln zu müssen. Sagen wir doch
einfach: Die Kirche ist eine communio permixta. Es gabe welche, die’s konnten und welche, die’s nicht
konnten. Um nicht mit Prozenzten ankommen zu müssen, sagen wir doch einfach: So viele Gymnasiasten, wie’s
gab, so viel Prozent haben’s ganz anständig verstanden. Und die Volkssschüler: wahrscheinlich die meisten
nicht wirklich, aber doch einige mehr, als man heute glauben würde. (denn: Volksschule war nicht dasselbe,
was heute Hauptsschule ist, in der damaligen Volksschule gab es viele intelligente, junge Katholiken,
die durchaus einiges verstanden haben werden.)
Tipp-Ex Hallo Romulus, deine beiden Beispiele zu Sterbefällen, sind zwar erschreckend, aber das bekommen
die Jungs beigebracht von den Pastoral-Heinis im Seminar. Bei uns in der Stadt sind es übrigens die Alt-Linken
Pfarrer mit selbstgestricktem Rollkragenpullover, die so reagieren, und nicht die Jungs mit Tipp-Ex.
@Stimme der Vernunft „Meine Mitministranten und ich waren stolz darauf, diese Antworten auswendig zu lernen
und die lateinischen Wörter klar auszusprechen.“ Ja, das ist sehr wohl ein Argument. Dieser Stolz ist
ein positiver Verstärker. Auf diesem Boden wachsen Berufungen. Wo der Verstärker fehlt, nehmen die Berufungen
ab.
Meisner Das ganze ist dem Kardinal sehr lästig, weil er sich in der dt. Liturgie in seiner Rolle als
Hauptdarsteller sehr wohlfühlt. Er hat ein tolles Charisma, auch sehr katholisch, aber an Rubriken halten,
das hat er einfach in den letzten Jahrzehnten verlernt. Man wird den Kardinal nie im alten Ritus zelebrieren
sehen. Und wer ihn mal im NOM auf Latein zelebriert erleben sollte, mit dem wette ich heute schon, dass
mindestens 3, eher 5 dt. Unterbrechungen für Zwischendurch-Predigten kommen. Trotzdem Ad multos annos.
Möge er noch viele Jahre bleiben! Die alte Garde der halb-links-Domkapitulare ist noch sehr stark.
@zum Glück katholisch Ja, es gibt da ein ganz neues von einem kath. Pfarrer in der Schweiz. Leider habe
ich den Namen vergessen. Vielleicht könntest Du einmal Pro Ecclesia in der Schweiz kontaktieren oder
Pater Engelbert Recktenwald, der seit mehreren Jahren in der Schweiz sitzt. Beide müßten den Pfarrer
und das Büchlein kennen.
Lateinkenntnisse Es ist erschreckend zu sehen, wie fern der Klerus vom Latein weg gekommen ist. Liturgisches
Latein ist eben (außer Orationen und den Hymnen) simpel. Einer der Kölner Weihbischöfe (ihr könnt
ja raten wer) wurde einmal gebeten, den NOM auf Latein zu zelebrieren. Er sagte prinzipiell zu. Als der
Termin festgemacht werden sollte, wunderte er sich, über die Kurzfristigkeit. Nein, da müsse er sich
erst einarbeiten – Das war dann eine Vertagung auf den St. Nimmerleinstag. (Durchaus ohne Gehässigkeit,
sehr freundlich). Aua. Ich gehe ja nicht in den NOM, aber ich könnte es auch nicht ertragen, wenn ein
Priester latein zelebriert, der’s nicht kann. Das tut weh, zuzuhören.
Zukunft Die Fusionierung der diözesanen Kirchenzeitungen hat längst begonnen. Das Konradsblatt wird
es eigenständig in 10 Jahren nicht mehr geben. Und diese „Gemeinschaftskirchenzeitungen“ sind reine Auffanggesellschaften
um bei sinkender Aufflage geschätsfähig zu bleiben. –--------- Nientiedt hat vor seiner Zeit beim Konradsblatt,
ich glaube um das Jahr 1996, in einer auflagenstarken theologischen Zeitschrift (Stimmen der Zeit? ich
erinnere mich halbwegs) einen größeren Beitrag über „Fundamentalistische Gruppen im Katholizismus“
(Ich zitiere nur den Sinn, nicht den Wortlaut) verfasst. Es kamen genau die selben Gruppen/Zeitschriften
schlecht weg, die es auch heute noch gibt. (Theologisches Una Voce usw…) Was ich gut fand: Der Mann
kennt die Literatur der „rechten Szene“ wirklich und ordnet sie – allerdings natürlich in seiner „linkstheologischen“
Denkweise – konsequent und offen ein. Ich achte einen halblinken Herder-Theologen, der die rechte Szene
nachweislich kennt und aus einer eigenen Kenntnis heraus schreibt, wesentlich mehr, als diese neokonservativen
Bischöfe wie Hofmann und Müller, die sich immer wieder deutlich als pastorale Antitridentiner geben.
@sentinel Wieso soll das Thema MP tot geritten sein? Da ich nicht oft (OK, jetzt im Urlaub schon) die
Kirchenzeitungen der entfernteren Diözesen lesen kann, ist es mir schon wichtig, in kreuz.net nachlesen
zu können.
Verzehnfachung Selbst eine Verzehnfachung des Angebots von ca. 40 auf ca. 400 Gelegenheiten bliebe doch
nahezu unbemerkt im liturg. Geschehen der Gegenwart. Ja: Beim „normalen“ Kirchgänger – unbemerkt Nein:
Bei denen, die etwas beweglicher sind, etwas neugieriger, die einen Blick über ihren Tellerrand tun.
Da wird sich bei dem unten erwähnten Zahlenspiel der Verzehnfachung das Bewußtsein ändern.
immer so hmm… war aber immer so. Man muss ja kein Machotum draus machen, das stimmt auf jeden Fall.
Aber ich finde, in unser hl. Kirche das o.g. Argument eigentlich gar nicht schlecht.
Lehmann Dass Lehmann Kardinalswürde etwas unkonventionell zustande kam, wissen wir alle. Ansonsten ist
er im wesentlichen ein deutscher Theologe, der z.B. auch vor einer guten Woche toll das päpstliche Schreiben
über den Ökumenismus „interpretiert“ hat. Ist diese Aussage Besserwisserei?
schon mal Hatten wir diesen Text nicht schon einmal? Es gibt keinen besseren Weg, die Pius-Reintegration
zu verhindern, als die Karfreitagsfürbitte für die Juden zu ändern. Das weiß Bene natürlich. Perl
hat wohl von Lombardi den Auftrag bekommen, der Presse etwas Sand in die Augen zu streuen.
@kollektive Auch ich habe von keiner solchen Kollektive gehört. Wenn man Biographien der Priester liest,
begegnet einem oft „das erste Interesse“ durch den Ministrantendienst. Dafür Beweise zu liefern ist unnötig.
Wer’s nicht glaubt, soll’s halt nicht glauben.
berufungspastoral ach gottchen, du hast ja so weit recht, wie das in den 70/80ern gesehen wurde. Aber
das ist eben reine Theorie. Die Praxis zeigt das damals unerwartete Ergebnis: Die Priesterberufe fehlen.
Deshalb ist das ein Auslaufmodell. Ich kann übrigens die oben genannte Theorie gut nachvollziehen. Ich
habe selbst vielen Mädchen den Altardienst beigebracht. das ist lange her. Die Realität zwingt uns heute
zur Rückkehr. Ich bleibe bei meiner Einschätzung: Wenn der Papst in der Ministrantenpastoral Berufungspastoral
sieht. dann schätzt er die Lage ebenso ein wi ich es versucht habe, anzudeuten.
berufungspastoral früher: Messdiener sind Jungs, d.h. sie können theoretisch ins Seminar gehen. da gibt
es eine Gruppendynamik (schlimmes Wort? stimmt aber) Heute: Messdiener sind teils Jungs, teils Mädels.
Die Gruppendynamik (s.o.) fehlt. –-- Der Ministrantendienst ist unliturgischer geworden und damit uninteressanter.
Die alten Antworten waren eine tolöle Herausforderung. heute geht es nur noch ums „Tisch-Abräumen“.
Da gehen die Jungs lieber Fußballspielen.
vat. Politik Das Bertone-Interview gehört zur vat. Diplomatie. Eine billige Bemerkung um die Presse ruhig
zu stellen. Der Hl. Vater weiß ganz genau, dass eine Änderung der Karfreitagsfürbitte viele Petrusbrüder
zu den Piusbrüdern führen würde. Das Thema ist innerkirchlich absolutes Tabu. gelungener PR-Gag von
Kardinal Bertone. Ich bewundere ihn dafür wirklich.
Ministrantinnen Osservatore Romano gelesen (eine der Juli-Ausgaben, dt.)? zum Ad-Limina-Besuch der Slowakischen
Bischöfe spricht der Hl. Vater über Berufungspastoral. Sein Rezept: Berufungspastoral durch Ministrantenpastoral.
Damit stellt sich Bene hinter Paul, denn überall da, wo es Ministrantinnnen gibt, fällt Ministrantenpastoral
als Berufungspastoral aus. Wie viele NOM-Pfarreien gibt es, wo nicht die Mädels bei den Meßdienern das
Zepter übernommen haben? nicht all zuviele. (Nebenbei: Bischof Hofmann hat als Kölner Dompfarrer eine
exzellente Ministrantenpastoral geleistet. Da gab’s keine Mädels am Altar. Weiß jemand, wie das jetzt
bei ihm in Würzburg aussieht?)
Alter Wie alt ist eigentlich die Karfreitagsfürbitte für die Bekehrung der Juden? Ist es nicht so, dass
gerade von den NOM-Hanseln immer wieder gesagt wird, Die Fürbitten würden zum ältesten Bestand der
römischen Liturgie zählen? Die Streichung des Adjektivs „perfidi“ ist für mich gerade noch erträglich,
das das Wort unterschiedlich verstanden werden kann. Aber: Aus Prinzipnicht für die Bekehrung der Juden
zu beten, das wäre nun ein waschechter Traditionsbruch, den der Hl. Vater ja gerade negiert.
@@Typ Dann müsste kreuz.net auch mit derselben Konsequenz… Lessing: Niemand muss müssen Es ist müßig
darüber zu spekulieren, was kreuz.net „müßte“. Ich müßte auch mal das Auto waschen, XY zurückrufen,
meine Steuer machen…
Soll jetzt hier über jede Messe im alten Ritus berichtet werden? Ich finde schon, dass dies zum eigenen
Anspruch von kreuz.net gehört, jedenfalls in der Anfangsphase. Ich bin gestern nach meinem Urlaub mal
die Hälfte der dt. Kirchenzeitungen zum MP durchgegangen. Da steht überall etwas von „verschwindender
Minderheit“. Wenn das stimmt, dann ist eine neu eingerichtete alte Messe etwas besonderes, über das berichtet
werden sollte.