HSchnyder
Erstellt: 14:31:05 | Freitag, 20. April 2007
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14 Lesermeinungen
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Das war kein einfaches Mädchen vom Land
#34   HSchnyder   05:20:45 | Sonntag, 2. Januar 2011
@Kammerjäger: Keine Ahnung!
Dass Jesus dem Davidenclan entstammt ist doch nun wirklich keine Erfindung Hesemanns, sondern in den Evangelien und den Paulusbriefen nachlesbar. So wurde er ja vom römischen Statthalter Pilatus in erster Linie gekreuzigt, weil er einen echten Thronanspruch artikulierte, als er in Jerusalem einzog, den man natürlich politisch interpretierte, obwohl er rein spirituell („Mein Reich ist nicht von dieser Welt“) war. Ohne einen halbwegs plausiblen Anspruch hätte man ihn doch nie als „König der Juden“ gekreuzigt!
Alles, was wir über seine Herkunft wissen, ob Nazareth als Davidendorf oder Betlehem als Daviden-Stammsitz, spricht dafür. Ebenso sein Stammbaum bei Lukas und Matthäus. Vor allem aber die Tatsache, dass unter Kaiser Domitian ein Verwandter Jesu nur mit der Begründung hingerichtet wurde, dass auch er als Davide potenzieller Thronanwärter war und die Römer Unruhen vermeiden wollten. Noch im 3. Jahrhundert gab es Jesusverwandte, die gleichzeitig Daviden waren und in Nazareth und Betlehem Land hatten. Strittig ist nur, ob auch Maria Davidin war. Müßte sie, wenn Jesus vom Fleische Davids gewesen sein soll, denn mit dem hl. Joseph war er doch nicht blutsverwandt. Das, so zeigte schon Prälat Läufer in der Kirchenzeitung auf, glaubten schon die Kirchenväter des 2. Jahrhunderts. Hesemann macht das plausibel mit seiner Erklärung, als Erbtochter müsse sie einen Verwandten heiraten. Können Sie nachweisen, dass bei den Juden kein solches Gesetz bestand?
Redaktion benachrichtigen Pius XII. hat nicht geredet – er hat gehandelt
#235   HSchnyder   16:16:44 | Samstag, 7. August 2010
betr.: Michael Hesemann
Ich habe den Schriftsteller und Historiker Michael Hesemann auf die hier stattfindende Debatte hingewiesen und um einen Kommentar gebeten. Hier ist was er mir schrieb.
„Ich bin tatsächlich studierter Historiker und Kulturanthropologe, habe mich aber nach meinem Studium für einen journalistischen Weg entschieden, wie viele meine Kollegen, schon weil mir das die Freiheit gab, auch ohne bürokratischen Aufwand Themen zu untersuchen, die mich interessieren.
Dabei verwundert mich, dass es tatsächlich Personen gibt, die die Nase darüber rümpfen, dass ich auch als Kulturanthropologe=Volkskundler modernen Mythen auf den Grund gegangen bin; kein noch so kontroverses Thema sollte doch tabu sein, solange es seriös untersucht wird.
Mein Buch „Der Papst, der Hitler trotzte“ (2008) schrieb ich, ebenso wie „Hitlers ReligioN“ (2004) NICHT im Auftrag der PTWF, die ich damals gerade erst kennenlernte. Ich ließ es jedoch von dem weltweit führenden Experten über Pius XII., Pater P. Gumpel SJ, dem Relator des Seligsprechungsprozesses, gegenlesen, um die Richtigkeit aller Informationen und Fakten sicherzustellen. Pater Gumpel ist auch Historiker und Professor emeritus für Kirchengeschichte der Gregoriana. Für die italienische Ausgabe des Buches schrieb er dann auch das Vorwort. Erst nach Erscheinen des Buches wurde ich eingeladen, für die PTWF als Historiker tätig zu werden. Da ich Archivforschung gelernt habe war ich gewiss nicht ganz der falsche Mann für Recherchen im Vatikanischen Geheimarchiv…
Redaktion benachrichtigen Das Leiden der Menschen geteilt + …
#28   HSchnyder   16:11:48 | Montag, 3. Mai 2010
Der Abendmahlskelch …
Jesu vom Letzten Abendmahl ist doch längst wieder aufgetaucht und wird in der Kathedrale von Valencia verwahrt. Benedikt XVI. hat mit ihm konsekriert, bei der Abschlussmesse des Weltfamilientages 2006. Er besteht aus Achat und wurde von Experten in die vorchristliche Zeit datiert.
Redaktion benachrichtigen Historiker: Das Kindheitsevangelium ist natürlich historisch
#19   HSchnyder   16:03:42 | Mittwoch, 23. Dezember 2009
Das Buch ist wirklich großartig!
… und ich hab’s gelesen. Tausend mal besser als die Nabelschau des Herrn Seewald, das von sachlichen Fehlern nur so wimmelt; das einzige Verdienst des Autors war bekanntlich, als ehemaliger linker SZ-Redakteur Herrn Kardinal Ratzinger interviewt zu haben. Was Seewald danach noch an Sammelsurien publiziert hat war einfach peinlich. Hesemann dagegen ist kompetent, zitiert einige hundert (!) Werke der neuesten Fachliteratur, zitiert antike Quellen und modern Ausgrabungsberichte. Diese Meldung kann das natürlich nur anschneiden. Er ist übrigens wirklich Historiker, auch wenn er als Jouurnalist und Autor tätig ist, als Historiker hat man ja nur die Wahl Lehramt, Archiv oder Redaktion. Das garantiert zumindest, dass er packend schreiben kann. Also, „Jesus von Nazareth“ ist mein Geschenktip für Weihnachten 2009!
Redaktion benachrichtigen Pius XII. beteiligte sich persönlich an einer Verschwörung gegen Hitler
#32   HSchnyder   14:30:49 | Donnerstag, 23. Juli 2009
Warum die Diffamierung?
Die Fakten sind nicht neu, dass Pius XII. an der Verschwörung gegen Hitler beteiligt war schrieb schon Kontantin von Bayern in den 1950ern, als er den „Ochsensepp“ noch persönlich interviewen konnte. Müller selbst schilderte seine Rolle in seiner Autobiographie „Bis zur letzten Konsequenz“ (1967), der US-historiker Harold Deutsch arbeitete in „Verschwörung gegen den Krieg“ (1969) die Hintergründe auf. Er interviewte als Augenzeugen noch Pater Leiber SJ, den Sekretär Pius XII.
NEU und Hesemanns Verdienst ist, die eidesstattlichen Erklärungen der Beteiligten eingesehen zu haben. Dass er journalistisch schreibt schmälert dieses Verdienst nicht, schließlich ist kath.net kein Forum für wissenschaftliche Fachaufsätze.
Wer behauptet, er sei „kein Historiker“, sondern ein „reiner Journalist“, ja sogar „vom selben Schlag wie Erich von Däniken“, der „gegen Honorar jede beliebig ihm vorgelegte These“ vertritt ist offenbar falsch informiert. Auf wikipedia kann man nachlesen, dass er an der Universität Göttingen Geschichte und Kulturwissenschaften studiert hat und im vatikanischen Geheimarchiv arbeiten durfte. Letzteres dürfen nur anerkannte Historiker mit akademischem Abschluß und Empfehlungsschreiben einer anerkannten Institution, das wird penibel überprüft (siehe deren homepage). Also steht außer Frage, dass er ein solcher ist.
Dass er journalistisch arbeitet (und schreibt) steht auf einem anderen Blatt … (Fortsetzung)
Redaktion benachrichtigen Ein nützlicher Idiot, der jetzt geschmäht wird?
#208   HSchnyder   03:10:10 | Dienstag, 14. Juli 2009
@Brandenburgis: Na ja, die Fußnoten …
… sind nicht immer erwünscht. Ich weiß von einigen Büchern Hesemanns, dass er durchaus gerne mit Fußnoten arbeitet. Ich fragte mal einen anderen Autor, den mittlerweile verstorbenen Carsten-Peter Thiede, weshalb in einigen seiner Bücher die Fußnoten fehlen. Wissen Sie, was der antwortete? „Mein Verlag hat mir nicht erlaubt, Fußnoten zu setzen. Mein Lektor meinte, dann wird das Buch schlechter verkauft.“ Ich fiel damals aus allen Wolken. Vielleicht ging es Hesemann ähnlich?
Auch die Häme über Fatima auf einer katholischen (?) website verstehe ich nicht. Fatima ist von allen Päpsten von Pius XII. bis Benedikt XVI. anerkannt worden. Die Erscheinungen haben Portugals freimaurerische Regierung zum Sturz gebracht und Salazar Rückenwind gegeben. Wieso sollten sie von Freimaurern inszeniert worden sein??
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#194   HSchnyder   06:36:22 | Montag, 13. Juli 2009
Brandenburgis: Fakten bleiben Fakten…
Dass Hesemann ein guter Historiker ist, hat er mit seiner Pius XII-Biografie unter Beweis gestellt, die jetzt in Italien sogar mit einem Vorwort von Pater P. Gumpel SJ, dem wohl weltweit führenden Pius-Fachmann, erscheinen soll. Dabei ist er alles andere als „willfährig und unkritisch“, bietet er doch der mainstream-Propaganda gegen den Pacelli-Papst Paroli. Dessen Sympathie für den frühen Zionismus ist allerdings unbestreitbar. Hesemann wäre ein schlechter Historiker, wenn er ignorieren oder verleumden würde, was aus den von ihm eingesehenen Dokumenten im vatikanischen Geheimarchiv ganz klar hervorgeht.
Also, was soll die Polemik? Hat einer der Herren das Buch überhaupt gelesen?
(Es erschien im St. Ulrich-Verlag, was auch der Behauptung, der Autor sei „einem mammonistischen Geist verfallen“ Hohn spricht, denn katholische Kleinverlage sind nicht gerade bekannt für großzügige Honorare. Geld macht man doch eher a la Dan Brown oder, um beim Thema zu bleiben, a la Hochhuth, Cornwall oder Goldhagen).
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#46   HSchnyder   07:16:25 | Montag, 12. Januar 2009
Igor,
Hesemann ist nicht nur Historiker, sondern auch Volkskundler und hat sich mit modernen Mythen befasst und dazu Material gesammelt. Können Sie sogar bei wikipedia nachlesen. Aber was steht denn nun in der von Ihnen zitierten Quelle anderes als im Originalmanuskript, das übrigens kein „behaupteter Fund“ ist, sondern vom Autor auf Vorträgen gezeigt wird…
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#44   HSchnyder   14:35:15 | Sonntag, 11. Januar 2009
Igor: Unsinnige Polemik!
Igor,
gleich, was er vor 20 Jahren (als Jugendlicher??) mal geschrieben hat, Hesemann ist heute ein namhafter autor kirchengeschichtlicher Fachbücher – ich nenne nur seine ausgezeichneten Studien zu diversen Reliquien „Die Jesus-Tafel“, „Zeugen von Golgota“ etc. oder sein Fatima-Standardwerk „Das Fatima-Geheimnis“. Was also soll die Polemik. Der Mann ist studierter Historiker, seine Werke sind wichtig und gut recherchiert, seine Pius XII.-Biografie die beste seit Konstantin von Bayern (und die erschien noch zu Lebzeiten des Pacelli-Papstes). Und was den konkreten Fall hier betrifft: Ein Originalmanuskript ist nun mal authentischer als ein posthumer Nachdruck, oder?
Und was, bittesehr, hat eine Papstrede mit Ufos zu tun?? Ein Fund ist ein Fund, gleich, wer ihn macht oder womit er sich mal beschäftigt hat, und wenn dieser Fund beweist, dass ein Pius XII. in den Mund gelegtes Zitat falsch ist, dann ist dieser Fund relevant! Selbst wenn ein Student im 1. Semester ihn gemacht hätte.
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#42   HSchnyder   00:46:41 | Freitag, 9. Januar 2009
paule46: Falsches Zitat!
Paule46, man sollte nicht ungeprüft nachplappern, was ein pathologischer Lügner und KGB-Desinformierer wie Rold Hochhuth behauptet. Denn das angebliche Zitat aus der Weihnachtsansprache Pius XII. vor dem Kardinalskollegium ist schlichtweg eine Fälschung. Das konnte unlängst der deutsche Historiker Michael Hesemann, Autor der Pius-Biografie „Der Papst, der Hitler trotzte“, nachweisen. Aus Vatikanarchiven besorgte sich Hesemann das handschriftlich korrigierte Original dieser Ansprache. Das fragliche Zitat fehlt darin völlig. Es war auch nicht im Abdruck der Rede im Osservatore Romano zu finden!
Mit Grüßen aus Luzern
Henri Schnyder von Wartensee
Redaktion benachrichtigen Es galt als kühn, eine mächtige Person zu diffamieren
#23   HSchnyder   16:29:58 | Montag, 8. Dezember 2008
Warum unerwähnt?
Ich stimme Ihnen ja von ganzen Herzen zu, was Pius XII. betrifft, aber warum bleibt bei kreuz.net ausgerechnet das mutige Buch von Michael Hesemann, „Der Papst, der Hitler trotzte. Die Wahrheit über Pius XII.“ unerwähnt? Der Autor weist dezidiert nach, dass Pius XII. nie Antisemit war, dass er alles getan hat, um verfolgte Juden zu retten, während er in Hitler das abgrundtief Böse sah. Land für Land schlüsselt er auf, welche päpstlichen Hilfsaktionen und Interventionen stattgefunden haben, bei denen insgesamt über 800.000 Juden gerettet wurden (also über 600 mal so viel wie durch Oskar Schindler). Der Autor ist Historiker, wurde von Papst Benedikt XVI. empfangen und steht treu zur Kirche, was heute so selten geworden ist. Das Buch ist wirklich empfehlenswert, zumal es exzellent geschrieben ist!
Redaktion benachrichtigen Besser vor der eigenen Türe + …
#12   HSchnyder   15:30:47 | Freitag, 24. Oktober 2008
850.000 gerettete Juden keine Legende!
Die Zahl der 850.000 durch die Initiative Pius XII. geretteten Juden ist keineswegs eine Legende. Sie stammt sogar aus einer jüdischen Quelle – der jüdische Diplomat, Historiker und Theologe Pinchas Lapide ermittelte sie nach eigenen Recherchen in israelischen Archiven.
Warum wollen heutige Israelis davon nichts mehr wissen? Weil sie schlechte Bücher lesen: Die Diffamierungen der KGB-Marionette Rolf Hochhuth, des linken „Katholiken“ John Cornwall oder des jüdischen Abschreibers Daniel Jonah Goldhagen. So kommt es zu der absurden Situation, dass in Yad Vashem einerseits die Nuntien, Bischöfe und Äbte, die im Auftrag des Papstes Juden retteten, als „Gerechte unter den Völkern“ geehrt werden, während ihr Aufttraggeber, Pius XII., diffamiert wird.
Zum Glück wendet sich das Blatt. Im September organisierte die amerikanisch-jüdische „Pave the Way“-Stiftung in Rom einen Historikerkongress, der Gerechtigkeit für Pius XII. forderte. In Deutschland erschien gerade Michael Hesemanns exzellente Pius-Biografie „Der Papst, der Hitler trotzte. Die Wahrheit über Pius XII.“, in der minutiös auch die Lapide-Zahl aufgeschlüsselt und bestätigt wird. Die Wahrheit hat also doch noch eine Chance!
Redaktion benachrichtigen Das Faß ist wieder einmal übergelaufen
#74   HSchnyder   00:29:12 | Donnerstag, 23. Oktober 2008
850.000 gerettete Juden keine Legende!
Die Zahl der 850.000 durch die Initiative Pius XII. geretteten Juden ist keineswegs eine Legende. Sie stammt sogar aus einer jüdischen Quelle – der jüdische Diplomat, Historiker und Theologe Pinchas Lapide ermittelte sie nach eigenen Recherchen in israelischen Archiven.
Warum wollen heutige Israelis davon nichts mehr wissen? Weil sie schlechte Bücher lesen: Die Diffamierungen der KGB-Marionette Rolf Hochhuth, des linken „Katholiken“ John Cornwall oder des jüdischen Abschreibers Daniel Jonah Goldhagen. So kommt es zu der absurden Situation, dass in Yad Vashem einerseits die Nuntien, Bischöfe und Äbte, die im Auftrag des Papstes Juden retteten, als „Gerechte unter den Völkern“ geehrt werden, während ihr Aufttraggeber, Pius XII., diffamiert wird.
Zum Glück wendet sich das Blatt. Im September organisierte die amerikanisch-jüdische „Pave the Way“-Stiftung in Rom einen Historikerkongress, der Gerechtigkeit für Pius XII. forderte. In Deutschland erschien gerade Michael Hesemanns exzellente Pius-Biografie „Der Papst, der Hitler trotzte. Die Wahrheit über Pius XII.“, in der minutiös auch die Lapide-Zahl aufgeschlüsselt und bestätigt wird. Die Wahrheit hat also doch noch eine Chance!
Redaktion benachrichtigen Der Papst ist nicht unfehlbar
#71   HSchnyder   14:41:45 | Freitag, 20. April 2007
Leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel?
Das Dogma von der leiblichen Aufnahme Mariens geht auf eine Tradition aus der frühesten Zeit zurück, genauer gesagt den Bericht „Der Heimgang der seligen Maria“, der Bischof Meliton von Sardes (2. Jh.) zugeschrieben wird, ein Schüler des Apostels Johannes. Obwohl die uns vorliegende Fassung (je danach, wen man fragt) aus dem 4. oder 5. Jahrhundert stammt, hat er zweifellos frühere Vorlagen. „Mariae Himmelfahrt“, im Osten „Entschlafung der Gottesmutter“, wird seit dem 5. Jahrhundert gefeiert, und auch die Liturgie der Ostkirchen beschreibt die körperliche Aufnahme der Jungfrau. Es ist also nicht so, dass Pius XII. sich das nur „ausgedacht“ hätte.
HS
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