Juhuben Cantuja
Erstellt: 22:42:02 | Mittwoch, 25. April 2007
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167 Lesermeinungen
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Ohne akademischen Dünkel und weltliche Ehren
#3   Juhuben Cantuja   20:02:36 | Freitag, 28. September 2007
Catharina: darüber lässt sich streiten
An der Auslegung des heiligen Thomas scheiden sich die Geister. Um Ihnen nur ein Beispiel zu nennen: Etienne Gilson, der wohl beste Kenner des mittelalterlichen Denkens hält Kardinal Cajetan für inkompetent. Zwischen den Dominkanern des Saulchoirs (Chenu, Congar) etc. und jenen des Angelicum mit Garrigou-Lagrange gibt es erhebliche Meinungsverschiedenheiten. Ich könnte Ihnen noch viele nennen. Wer unter ihnen aber vermag den heiligen Thomas wahrheitsgetreu zu wiedergeben?
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#7   Juhuben Cantuja   10:34:35 | Freitag, 28. September 2007
Im V 2 Fahrwasser
Wer im V 2 Fahrwasser schwimmt, für den ist Paul VI ein grossartiger Papst, hat er es doch auf meisterhafte Art und Weise fertiggebracht jeglichen Widerstand gegen den
von seinem Vorgänger angeordneten Ökumenismus ausser Gefecht zu setzen. Wie alle grossen Männer musste er er ein Waterloo in Kauf nehmen und dieses Waterloo hiess NOM. Man verstehe mich genau, hätte er den NOM als Alternative angeboten, so hätte er sich ohne allzu grosse Schwierigkeiten durchgesetzt, denn die meisten Gläubigen wollten eine neugestaltete Liturgie. Er hätte sich aber gegenüber jenen, die weiterhin am alten Ritus hingen grosszügiger verhalten sollen. Indem er die Zugehörigkeit zur Kirche von der Annahme des NOM abhängig machte, hat er eine Minderheit zum Widerspruch gereizt.
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#22   Juhuben Cantuja   09:36:43 | Donnerstag, 27. September 2007
Giuseppe. die besten Verbündeten
die besten Verbündeten der Piusbruderschaft sind jene Würdenträger der rheinische Allianz, die mit ihrer ganzen Kraft die Feier nach dem klassischen Ritus zu verhindern suchen. So lange diese Leute nicht einsehen wollen, dass dieser Ritus ein wesentlicher Bestandteil des katholischen Glaubensgutes ist, werden sie Wasser auf die Mühlen der Piusbruderschaft giessen
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#79   Juhuben Cantuja   13:50:19 | Mittwoch, 26. September 2007
Artois: Woher nehmen Sie den Schwachsinn
Kürzlich hat Professor Paravicini Baglioni aus Lausanne
ein Buch unter dem Titel „Boniface VIII, Pape hérétique?“
Sie täten gut daran dieses Buch zu lesen bevor Sie einen derartigen Schwachsinn verkünden wie er sei Machtgeil gewesen. Woher nehmen Sie sich ausserdem das Recht derartige Behauptungen aufzustellen. Stehen Sie etwa auf der Seite Philipps des Schönen, denn für ihn trifft die Bezeichnung Machtgeil zweifelsohne zu
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#63   Juhuben Cantuja   10:54:32 | Mittwoch, 26. September 2007
Ministrant
ich bin gegen jede Verteufelung der Piusbruderschaft, denn ihre Angehörige sind ehrenhafte und fromme Priester die ihre Aufgabe sehr ernst nehmen. Dennoch gebe ich Ihnen insoweit recht, als ihnen ein gesundes Mass an Selbstkritik geht. Ihr Verständnis von Papst und Kirche haben sie sich selbst zusammengebastelt und glauben damit Rom ihre Bedingungen für die Rückkehr diktieren zu können. Einem genialen Strategen wie Kardinal Hoyos ist dies nicht entgangen, denn er nützt diese Schwachstelle mit äussersten Konsequenz aus und zwar mit einigem Erfolg. Campos, das Institut des heiligen Pius Neri in Berlin und neuerdings das Institut des guten Hirten in Bordeaux sind Erfolge, die sich sehen lassen. Langfristig ist eine Spaltung der Piusbruderschaft nicht auszuschliessen.
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#53   Juhuben Cantuja   10:09:03 | Mittwoch, 26. September 2007
Landorganist: unrechtmässig aber nicht ungültig
Laut Johannes Paul II war die vom Erzbischof vorgenommene Bischofsweihe unrechtmässig aber deswegen nicht ungültig. Das sage nicht ich, sondern Rom. Daher können Sie Bischof Tissier de Mallerais nicht als Pseudo-Bischof bezeichnen. Dass Sie ihn nicht mögen ist eine andere Sache
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#12   Juhuben Cantuja   10:43:14 | Dienstag, 25. September 2007
ruhrgebietler und Ministrant
1.) ich spreche von Kardinal Ratzinger und nicht von Benedikt XVI,
2.) die alte Messe wurde niemals verboten: stimmt. Sie wurde jedoch dadurch verunmöglicht, dass sie dem Indult unterstellt wurde und es dem jeweiligen Diozösanbischof anheimgestellt war, sie zuzulassen oder zu verbieten
Auf alle Fälle wollte Paul VI, dass von wenigen Ausnahmen abgesehen nur noch nach dem NOM gefeiert werde. Dazu seine Erklärung: Wir möchten Eure Aufmerksamkeit auf ein Ereignis lenken, das in Kürze in der lateinischen Katholischen Kirche stattfinden wird: die Einführung der Liturgie des Neuen Meßritus.
In den italienischen Diözesen wird diese Liturgie ab dem ersten Adventssonntag – der dieses Jahr auf den 30. November fällt – obligatorisch werden.
Verglichen mit dem, was wir in den letzten vier Jahrhunderten – vom Pontifikat des Heiligen Pius V. nach dem Konzil von Trient bis zur Gegenwart – gewöhnt waren, wird die Messe fortan ziemlich anders zelebriert werden.
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#8   Juhuben Cantuja   10:10:33 | Dienstag, 25. September 2007
Ministrant
Natürlich steht einem Kardinal Ratzinger nicht das Recht zu, einen Beschluss des kirchlichen Oberhauptes als schlecht darzustellen. Aus dem nachstehenden Text können Sie aber herauslesen, dass er den Beschluss als nicht besonders glücklich ansieht und dafür die Bezeichnung tragisch verwendet
„Ich war bestürzt über das Verbot des alten Missale, denn etwas Derartiges hat es in der ganzen Liturgiegeschichte nie gegeben… Das nunmehr erlassene Verbot des Missale, das alle Jahrhunderte hindurch seit den Sakramentaren der alten Kirche kontinuierlich gewachsen war, hat einen Bruch in die Liturgiegeschichte getragen, dessen Folgen nur tragisch sein konnten… Man brach das alte Gebäude ab und baute ein anderes,…“
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#6   Juhuben Cantuja   09:20:56 | Dienstag, 25. September 2007
Typ: der gewünschte Beleg
Nachstehend die gewünschte Stelle:Papst Benedikt XVI. erklärt in seinen schriftlichen Erinnerungen, wie er mittels des Schottmessbuches „langsam in die geheimnisvolle Welt der Liturgie“ eindrang:
„Immer klarer wurde mir, daß ich da einer Wirklichkeit begegnete, die nicht irgendjemand erdacht hatte, die weder eine Behörde noch ein großer einzelner geschaffen hatte. Dieses geheimnisvolle Gewebe von Text und Handlungen war in Jahrhunderten aus dem Glauben der Kirche gewachsen. Es trug die Fracht der ganzen Geschichte in sich und war doch zugleich viel mehr als Produkt menschlicher Geschichte. Jedes Jahrhundert hatte seine Spuren eingetragen: Die Einführungen ließen uns erkennen, was aus der frühen Kirche, was aus dem Mittelalter, was aus der Neuzeit stammte.“
„Ein Missale Pius’ V., das von ihm geschaffen worden wäre, gibt es nicht. Es gibt nur die Überarbeitung durch Pius V. als Phase in einer langen Wachstumsgeschichte.“
Joseph Kardinal Ratzinger, Aus meinem Leben, DVA 1997, S.23 u. 172
2. Ist der NOM eine organische Fortentwicklung des überlieferten römischen Ritus oder handelt es sich um einen neuen Ritus?
„An die Stelle der gewordenen Liturgie hat man die gemachte Liturgie gesetzt. Man wollte nicht mehr das organische Werden und Reifen des durch die Jahrhunderte hin Lebendigen fortführen, sondern setzte an dessen Stelle – nach dem Muster technischer Produktion – das Machen, das platte Produkt des Augenblicks.“
Gedenkschrift für den verstorbenen Liturgiewissenschaftler …
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#1   Juhuben Cantuja   08:27:41 | Dienstag, 25. September 2007
Wehe, wenn viele kommen
sollten viele kommen, so heisst es, dass die vorkonziliare Messe das religiöse Verlangen der Gläubigen besser anzusprechen vermag als der NOM. Selbst Benedikt XVI bezeichnet den NOM als Machwerk und in der Tat, wer das Hirtenschreiben Erzbischofs Montini zur Fastenzeit 1958 durchgeht, wird feststellen, dass sein Anliegen darin bestand, die Gemeinde zum Mitmachen zu animieren.
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#80   Juhuben Cantuja   16:44:48 | Montag, 24. September 2007
was würde geschehen wenn…
was würde geschehen wenn Benedikt XVI die über die Priesterbruderschaft verhängte Exkommunikation für null und nichtig – denn nur dies kommt für Letztere in Frage -erklären würde. Würde nicht die Gestaltungsfreiheit, die Bischof Fellay zur Zeit als Generaloberer innehat automatisch auf die ecclesia Dei übergehen und wäre er dann nicht genötigt für jede Eröffnung einer neuen Kapelle oder Priorates zuvor die Zustimmung des zuständigen Diozösanbischof einzuholen. Mit anderen Worten, die Exkommunikation schützt die Piusbruderschaft vor dem Zugriff Roms und das ist bestimmt kein allzu grosses Übel.
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#73   Juhuben Cantuja   09:33:32 | Montag, 24. September 2007
Landorganist: juristisch einwandfrei
Ihre Stellungnahme ist juristisch einwandfrei und wenn die Oberen der Piusbruderschaft es nicht wahrhaben wollen, so ist es ihre Sache. Wäre Sie kit der nachfolgenden Auslegung einverstanden: Die Exkommunikation erfolgte nicht wegen der Bischofsweihe an sich, sondern weil der Erzbischof in Anbetracht dessen dass er keine Befugnis dazu von Johannes Paul II erhalten hatte, ein eindeutiges Zeichen gesetzt hat, dass er Johannes Paul II für nicht mehr vertrauenswürdig hält. Da das Vertrauen ein unabdingbares Erfordernis jeder Gemeinschaft ist, hat sich der Erzbischof mit seinem Akt ausser der Gemeinschaft der Amtskirche gestellt. Seine nachfolgende Erklärung spricht eine unmissverständliche Sprache: „Das gegenwärtige konziliare und modernistische Rom wird nie die Existenz eines kraftvollen Zweiges der katholischen Kirche dulden können, der ihm durch seine Vitalität zum lebendigen Vorwurf wird.
Man wird wohl noch einige Jahre warten müssen, bis Rom zu seiner zweitausendjährigen Tradition zurückfindet. Wir hingegen fahren fort,, mit der Gnade Gottes den Beweis zu liefern, dass diese Tradition die einzige Quelle der Heiligung und des Heiles der Seelen ist und die einzige Möglichkeit für die Kirche, wiederaufzublühen.
Zwar erklärt der Bischof in seiner Predigt vom 30. Juni 1988, dass er kein Schisma wolle, aber im gleichen Atemzug bezieht er sich auf die Vorgänger Johannes XXIII und lässt sie sagen: was macht ihr aus unserer Lehre, aus unserer Predigt, aus dem katholischen Glauben?
Redaktion benachrichtigen Österreichischer Bischof setzt Päpstliches Motu Proprio außer Kraft
#8   Juhuben Cantuja   14:17:04 | Samstag, 22. September 2007
eines wird der hochwürdige Herr Fischer bestimmt erreichen
Der hochwürdigste Herr Bischof scheint das Anliegen Benedikt XVI und Kardinal Hoyos nicht erfasst zu haben. Mit dem Motu proprio sollte die traditionelle Messe unter die Oberhoheit Roms gestellt werden, damit Rom auf diese Weise die Tradition wieder in den Griff bekommt. Mit seinen Schikanen verunmöglicht der gnädige Herr jedoch die Verwirklichung ihres Anliegens und bringt Wasser auf die Mühlen der Piusbruderschaft. Ob man es will oder nicht die besten verbündeten der Piusbruderschaft sind jene Würdenträger, die sich mit all ihren Kräften gegen der Inkraftsetzung des Motu proprio
entgegenstellen.
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#4   Juhuben Cantuja   20:02:40 | Freitag, 21. September 2007
Sieg der Piusbruderschaft oder geänderte Taktik Roms
Rom wollte die Tradition wieder in den Griff bekommen und musste daher seine Taktik ändern. Dank einem genialen Strategen hat Rom einige Erfolge erzielen können, denn viele Priester, die früher wegen der alten Messe nach Zaitzkofen gegangen wären, gehen heute in eines der Ecclesia Dei Seminare. Etwas weniger Selbstgefälligkeit täte der Piusbruderschaft bestimmt gut.
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#16   Juhuben Cantuja   14:27:10 | Donnerstag, 20. September 2007
Begriff und Wirklichkeit sind nicht einerlei
Warum darf nicht von entarteter Kunst gesprochen werden, wenn die Kunst- wie im Falle des heutigen Regietheater – nicht mehr ihrer Aufgabe nicht mehr gerecht wird. Man schaue sich doch nur einmal gewisse Opernaufführungen heute an und vergleiche sie mit jenen von früher. Wer die Aufführungen der Salzburger Festspiele von früher mit jenen zur Zeit des Belgiers Mortiers vergleicht, weiss, dass entartete Kunst kein leeres Wort ist. Es ist jedoch ein Verbrechen die Musik eines Mendelsohn oder Mahlers als entartete Kunst zu bezeichnen wie es unter dem Nazirégime geschehen ist
Redaktion benachrichtigen Alles seinem Absolutheitsanspruch untergeordnet
#2   Juhuben Cantuja   14:17:03 | Donnerstag, 20. September 2007
Küng: ein genialer Schwätzer
Vom dogmatischen Standpunkt aus gesehen ist Küng ein genialer Schwätzer den man nicht ernst zu nehmen braucht. Nichtsdestoweniger sollte er gelesen werden, denn was bei ihm nicht dogmatisch ist, wird hervorragend und in einer verständlichen Sprache geschildert. Ein Beispiel dafür ist der allmählich sich abzeichnende Gesinnungswandelt der letzten Jahre des Pontifikates Pius XII und des beginnenden Pontifikates Johannes XXIII
Redaktion benachrichtigen Es spielt alles keine Rolle
#12   Juhuben Cantuja   13:19:10 | Mittwoch, 19. September 2007
Sachlichkeit anstatt Rededuelle
mit Rededuellen und gegenseitigen Beschimpfungen lässt sich ein Problem nicht aus der Welt schaffen und diese holländischen Dominikaner sind ein Problem
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#21   Juhuben Cantuja   10:41:30 | Mittwoch, 19. September 2007
Artois
Zufälligerweise bin ich auf den Film gestossen. Es scheint sich ein gewisses Umdenken in der Amtskirche anzubahnen. Bischof Mixa war in seinen Aussagen sehr gemässigt. Vor allem scheint er eine Messe mit Haydn und Mozart mehr zu schätzen als eine zum sozialen Ereignis degradierte Veranstaltung
Redaktion benachrichtigen Es spielt alles keine Rolle
#4   Juhuben Cantuja   10:35:12 | Mittwoch, 19. September 2007
Stimme der Vernunft und Thaumaturgos
Was die holländischen Dominikaner von sich geben spottet jeder Beschreibung. Die würdigen Nachfolger Hans Küngs im wahrsten Sinne des Wortes. Was man auch immer von den Piushänseln halten mag, einen derartigen Schwachsinn geben sie bestimmt nicht von sich. Es ist höchste Zeit, dass solche Leute aus der Kirche herausbefördert werden und so lange dieser notwendige Schritt unterlassen wird, bekommen die Mühlen der Piushänseln genügend Wasser um weiterzubestehen
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#19   Juhuben Cantuja   09:34:48 | Mittwoch, 19. September 2007
Artois: Vorsicht vor Verallgemeinerungen
Nicht der ganze Klerus ist Verdorben und rennt hinter Hans Küng her. Viele von ihnen, die heute zwischen 40 und 50 Jahre alt sind, haben von der heiligen Messe im vorkonziliaren Verständnis überhaupt keine Ahnung. Wie man auch immer zum Motu proprio stehen mag, er wird nicht ohne Einfluss auf das kirchliche Geschehen bleiben, denn viele fromme und wohlgesinnte Menschen werden zum ersten Mal der heiligen Messe im vorkonziliaren Verständnis überhaupt begegnen und zwar ohne zu befürchten, deswegen an den Rand gedrängt zu werden. Überlassen wir den Rest der göttlichen Vorsehung und vertrauen wir darauf, dass Gott gerade auf krummen Linien schreibt
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#3   Juhuben Cantuja   14:57:06 | Dienstag, 18. September 2007
Artois: Gott schreibt gerade auf krummen Linien
Mit der Veröffentlichung des Motu proprio hat Benedikt XVI eine Weichenstellung vorgenommen dessen Folgen für uns Menschen nicht absehbar sind. Wir sollten es niemals vergessen
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#8   Juhuben Cantuja   10:31:24 | Dienstag, 18. September 2007
thaumaturgos: die eigentlichen Pharisäer
wer ist der eigentliche Pharisäer, jemand der die UNO verachtet oder jemand der sich weigert das Unrecht, das er einem Volke zugefügt hat – den Indianern nämlich – anzuerkennen. Von einer Entschuldigung seitens eines amerikanischen Präsidenten haben ich bis jetzt nichts vernommen.
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#4   Juhuben Cantuja   09:31:19 | Dienstag, 18. September 2007
thaumaturgos: hinter jedem Misthaufen ein Freimaurer
Es gibt Leute, die vermuten hinter jedem Misthaufen einen Freimaurer während Sie hinter jeder Kritik an einem Tun des Papstes, das nichts mit seiner Aufgabe als Glaubenswächter zu tun hat, sondern eine politische Entscheidung ist, einen Sedesvakantisten vermuten
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#1   Juhuben Cantuja   09:05:20 | Dienstag, 18. September 2007
bedauerlich
sollte Benedikt XVI im Tempel menschlicher Arroganz und Selbstherrlichkeit auftreten, wäre dies ein bedauerns-werter faux-pas. Die UNO ist das Werk Präsident Roosevelt’s traurigen Gedenkens, der in Jalta halb Europa einem der übelsten Verbrecher – Joseph Stalin nämlich – überliess. Es sei hier auch erwähnt, dass wenige Jahre zuvor Stalin mit Hitler einen Pakt abschloss.
Wäre es nicht höchste Zeit, dass auch die USA sich um die Bewältigung ihrer Vergangenheit bemühen und Anklage gegen Roosevelt erheben?
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#9   Juhuben Cantuja   10:23:16 | Montag, 17. September 2007
Stimme der Vernunft: auf alle Fälle katholisch
Katholisch ist die tridentinische Messe auf alle Fälle oder können Sie sich vorstellen, dass Johannes Paul II und Benedikt XVI eine Messe die nicht katholisch hätten zulassen können? Auch Paul VI hat niemals bestritten, dass sie katholisch sei, hielt aber den NOM besser geeignet um den modernen Menschen anzusprechen. Nachstehend seine Begründung: „Die Antwort scheint banal und prosaisch, doch sie ist gut weil menschlich und apostolisch. Das Verstehen des Gebetes ist wertvoller als die altertümlichen Seidenkleider, mit denen es sich königlich geschmückt hatte. Wertvoller ist die Teilnahme des Volkes, dieses Volkes von heute, das will, dass man deutlich zu ihm spricht, auf eine verständliche Art, die es in seine profane Sprache übersetzen kann. Wenn die edle lateinische Sprache uns abgeschnitten hat von den Kindern, von der Jugend, von der Welt der Arbeit und des Geschäfts, wenn sie ein undurchlässiger Schirm war, statt transparenter Kristall zu sein, stellen wir dann als Seelenfischer die richtige Rechnung an, wenn wir ihm weiter die Alleinherrschaft in der Sprache des Gebets und der Religion beließen?“
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#5   Juhuben Cantuja   23:55:53 | Sonntag, 16. September 2007
einem Küng bestimmt nicht
einem Küng hätte dieser Bischof die Zelebration bestimmt nicht verboten. Wird die Ecclesia Dei gegen solche Vögel vorgehen?
Redaktion benachrichtigen Christus ist für alle Menschen gestorben – außer für die Juden
#2   Juhuben Cantuja   13:56:20 | Sonntag, 16. September 2007
vermutlich anderer Meinung
der ehemalige Oberrabbiner von Rom Israele Zolli (Zoller) dürfte anderer Meinung gewesen sein als er zum Katholizismus übertrat und Eugenio Maria als christliche Namen wählte.
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#36   Juhuben Cantuja   21:16:01 | Samstag, 15. September 2007
obelix: ich muss Sie enttäuschen
ich habe einige Bücher von Küng gelesen und auch ihn sprechen hören aber katholisch ist er deswegen noch lange nicht auch wenn man es aus Angst vor einem Skandal es unterlässt ihm die rote Karte zu zeigen
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#33   Juhuben Cantuja   20:02:47 | Samstag, 15. September 2007
obelix. belegen statt behaupten
im Gegensatz zu Küng, der behauptet, belegt Ratzinger-Benedikt XVI seine Erklärungen. Seine Art und Weise zu argumentieren ist korrekt selbst wenn man nicht immer damit einverstanden ist. Küng soll aus dem katholischen Ghetto ausgebrochen sein was ihm viel gekostet haben soll. Offenbar war es ihm als Katholike nicht besonders wohl
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#30   Juhuben Cantuja   19:14:08 | Samstag, 15. September 2007
obelix: ein Meister Rhetorik
Küng beherrscht die Rhetorik wie kaum ein anderer. Er hat ein ausgesprochenes Gespür dafür, was bei Halbgebildeten ankommt und damit geht er hausieren. Man muss es ihm aber zugestehen, er tut es auf eine höchst intelligente Art und Weise. Wenn er behauptet, Johannes Paul II sei im dunkelsten Mittelalter verwurzelt, so kaufen es ihm die Halbgebildeten ab und es nützt dann überhaupt nichts geltend zu machen Johannes Paul II sei ein Anhänger der Neueren Theologie de Lubacs.
Redaktion benachrichtigen Der letzte Kampfgefährte
#24   Juhuben Cantuja   10:12:35 | Samstag, 15. September 2007
corruptio optimi pessima est – audietur et altera pars
Auch wenn Küng durch Arroganz und Selbstgefälligkeit hervorsticht und seine Thesen für einen Katholiken kaum nachvollziehbar sind sollte man ihn lesen. Im Gegensatz zu Rahner und anderen spricht er eine klare und verständliche Sprache und auch der Sinn für Humoir geht ihm nicht völlig ab. Diesen Eigenschaften verdanken seine Schriften – trotz ihrer Inhaltslosigkeit – ihrer weltweiten Erfolg
Redaktion benachrichtigen Ende der Leiden + …
#2   Juhuben Cantuja   10:05:23 | Samstag, 15. September 2007
die besten Verbündeten der Piusbruderschaft
Die Diozösanbischöfe Mitteleuropas vornehmlich Frankreichs, Deutschland usw. sind die besten Verbündeten der Piusbruderschaft, denn so lange sie sich der Verwirklichung des Motu proprio in die Quere legen, so lange wird die Piusbruderschaft ihre Existenzberechtigung geltend machen können. Ausserdem stärken sie mit ihrer Sturheit den harten Kern innerhalb dieser Gemeinschaft, der kein Abkommen mit Rom wünscht. Schliesslich machen sie das Werk eines genialen Strategen – Kardinal Hoyos nämlich – zunichte, der es mit Intelligenz und Ausdauer verstanden hat, viele Traditionalisten in den Schoss der Amtskirche zurückzuholen. Fazit: Wer sich heute dem Motu proprio entgegenstellt, täte gut daran die Folgen seines Tun zu überdenken
Redaktion benachrichtigen Der letzte Kampfgefährte
#15   Juhuben Cantuja   20:44:56 | Freitag, 14. September 2007
nicht exkommuniziert aber ohne Lehrerlaubnis
Küng wurde deshalb nicht exkommuniziert, weil man sich keinen Skandal in der Kirche leisten wollte. Aber schon der Entzug der Lehrerlaubnis ist ein Zeichen dafür, dass bei ihm nicht alles in Ordnung ist
Redaktion benachrichtigen Der letzte Kampfgefährte
#4   Juhuben Cantuja   19:34:53 | Freitag, 14. September 2007
für Röschenz bestimmt geeignet
warum geht Küng nicht nach Röschenz. Dort wäre er bestimmt der richtige Mann
Redaktion benachrichtigen Wie geht es im Bistum Basel weiter?
#14   Juhuben Cantuja   14:00:57 | Freitag, 14. September 2007
behalten sollen sie ihn
die Röschenzer sollen ihren Pfarrer Szabo behalten so lange sie wollen. Katholisch werden sie deswegen auf keinen Fall bleiben
Redaktion benachrichtigen „Gottseidank, bin ich kein Nichtjude“
#5   Juhuben Cantuja   16:17:39 | Donnerstag, 13. September 2007
Das Amt des Papstes
„Das Amt, welches Uns von Gott übertragen worden ist, die Herde des Herrn zu weiden, hat vor allem von Christus die Aufgabe erhalten, den Schatz des überlieferten heiligen Glaubens aufs Sorgfältigste zu hüten und unkatholische Neuerungen und Angriffe im Schein von Wissenschaftlichkeit zurückzuweisen“. Schreibt der heilige Pius X zu Beginn seiner Enzyklika Pascendi dominici gregis. Dem ist nichts hinzuzufügen
Redaktion benachrichtigen Bischöfliche Rebellion gegen das Motu Proprio?
#17   Juhuben Cantuja   16:08:41 | Donnerstag, 13. September 2007
Wasser auf die Mühlen der Piusbruderschaft
wenn die deutschen Bischöfe glauben eigene Wege gehen zu müssen anstatt sich das Motu proprio zu halten, so lassen sie damit Wasser auf die Mühlen der Piusbruderschaft fliessen
Redaktion benachrichtigen „Gottseidank, bin ich kein Nichtjude“
#2   Juhuben Cantuja   16:05:51 | Donnerstag, 13. September 2007
Bei allem Respekt
Bei allem Respekt für die Gelehrsamkeit des Rabbiners kann es nicht Aufgabe eines Papstes sein mit einem Rabbiner über seinen Herrn zu debatieren. Hoffentlich ist Benedikt XVI sich darüber im klaren
Redaktion benachrichtigen Wie geht es im Bistum Basel weiter?
#10   Juhuben Cantuja   23:33:58 | Mittwoch, 12. September 2007
Kein Ruhmesblat für das zuständige Gericht
Gott weiss alles und die Richter bekanntlich alles besser. Bekanntlich gilt bei der Anwendung eines Gesetzes der Grundsatz der Verhältnismässigkeit. Das Gericht hätte somit berücksichtigen müssen, dass es sich letztlich um eine innerkatholische Angelegenheit handelt für die es letztlich nicht zuständig ist. Ein Priester beleidigt seinen Bischof und dafür muss er nach katholischem Selbstverständnis bestraft werden. Weigert sich die Gemeinde es zu tun, so beweist sie damit, dass ihre Gesinnung nicht mehr katholisch ist. Hätte die Gemeinde Röschenz vor ihrem Gang zum Gericht die Erklärung abgegeben, dass sie nicht mehr katholisch sein wolle, hätte man ihrem Schritt Verständnis entgegenbringen können. Ohne eine solche Erklärung ist ihr Schritt nicht nachvollziehbar selbst wenn er durchaus legitim ist.
Redaktion benachrichtigen Kantonsgericht verteidigt sektiererische Umtriebe
#6   Juhuben Cantuja   09:58:52 | Donnerstag, 6. September 2007
Landorganist: bedenklich
Bekanntlich weiss Gott alles und die Richter alles besser. Ein Pfarrer beleidigt seinen Vorgesetzten und wird dazu von einem weltlichen Gericht ermutigt. Was sagen Sie dazu?
Redaktion benachrichtigen Unter den Kardinälen der beste + …
#13   Juhuben Cantuja   23:27:45 | Samstag, 1. September 2007
Karl Murx: was ist zu erwaten
was ist seitens Bischof Fellay und Pater Schmidberger zu erwarten falls Rom dem Druck gewisser Kreise nachgeben und die Karfreitagsfürbitten aus dem Ritus des hl.Pius V beseitigt und durch jene Pauls VI ersetzt. Dann wird es in der Tat den Ritus SS.Pii V deformatus anstatt reformatus als ausserordentlichen Ritus geben.
Redaktion benachrichtigen Es braucht altgläubige Pfarreien
#6   Juhuben Cantuja   11:33:19 | Donnerstag, 30. August 2007
hähnchen – Rom und die Tradition
Mit seinem Campos Abkommen hat Rom seinen Willen bekundet, durch Zugeständnisse in Sachen Liturgie die Tradition wieder in den Griff zu bekommen. Damit hat es Rom verstanden, der Piusbruderschaft einen Strich durch die Rechnung zu machen, denn viele Gläubige werden sich jetzt fragen, warum soll ich nach Zaitzkofen und nicht nach Wingatzbad oder Eichstätt gehen. Die Oberen der Piusbruderschaft täten gut daran, einmal die verschiedenen Stellungnahmen in Kreuz. net – selbst jene die eine Herausforderung für sie sind – ernst zu nehmen und sich einmal ernsthaft mit der Frage auseinanderzusetzen wie es mit ihr weitergehen soll.
Redaktion benachrichtigen Die Alte Liturgie war voll von Mißbräuchen
#7   Juhuben Cantuja   13:28:01 | Mittwoch, 29. August 2007
Romulus: Die äußere Form wurde oft als Versteck für mangelnde Glaubensüberzeugung benutzt und statt
sind Sie völlig sicher, dass es für den NOM niemals zutrifft?
Redaktion benachrichtigen Ein Veto von Erzbischof Haas?
#7   Juhuben Cantuja   09:43:57 | Dienstag, 28. August 2007
ein troianisches Pferd in der Stadt Gottes
Kardinal Kasper steht einer Einrichtung vor, in der viele das troianisches Pferd in der Stadt Gottes sehen. Bischof Hass dürfte dazu gehören und daher ist es verständlich dass er in Kardinal Kasper einen unerwünschten Gast in seiner Diozöse sehen musste. Ein Kardinal Lehmann würde nicht anders vorgehen, wenn irgendeine Pfarrei seiner Diozöse einen Vertreter der Piusbruderschaft zu einem Vortrag einladen würde
Redaktion benachrichtigen Das Motu Proprio und sieben Fragen
#26   Juhuben Cantuja   09:38:20 | Dienstag, 28. August 2007
Landorganist
was heisst bei Ihnen „rechtes liturgisches Verständnis?“
Redaktion benachrichtigen Wie bei Bush oder Putin + …
#1   Juhuben Cantuja   09:32:34 | Dienstag, 28. August 2007
Kardinal Gagnon: Etwas mehr Sorgfalt in der Berichterstattung
1981 war nicht mehr Paul VI sondern Johannes Paul II Papst. Demzufolge wurde der päpstliche Rat für Familie entweder zu einem anderen Datum oder nicht durch Paul VI sondern Johannes Paul II ins Leben gerufen
Redaktion benachrichtigen Wann öffnen sich die Türen der deutschen Dome für die Alte Messe?
#16   Juhuben Cantuja   13:00:39 | Montag, 27. August 2007
zu beherzigen
Die Piusbruderschaft täte gut daran die in dieser Rubrik vorgebrachten Kritiken ernst zu nehmen. Ihre Haltung zum Papst ist widersprüchlich und dessen sollte sie sich bewusst sein. Daran wird auch die Zurückhaltung die sie sich seit der Wahl Benedikt XVI auferlegt hat nichts ändern. Die Oberen täten gut daran einmal darüber nachzudenken, wie es weiter gehen soll jetzt wo eine ihrer Bedingung erfüllt ist. Es ist reines Wunschdenken zu glauben, Rom werde sich darauf einlassen mit ihr über die vom letzten Konzil vorgeschriebenen Anweisungen zu diskutieren. Sollte darüber hinaus Benedikt XVI die gegen sie verhängte Exkommunikation aufheben, sässe sie erst recht in der Zwickmühle, denn dadurch würde sie ihre Gestaltungsfreiheit verlieren.
Redaktion benachrichtigen Fünf Glaskuben und ein Kardinal
#31   Juhuben Cantuja   16:55:02 | Samstag, 11. August 2007
Beschützer Küngs und Rahners
Kardinal König war der Beschützer Küngs und Rahners und dies ist kein besonderes Ruhmesblatt für ihn.
Redaktion benachrichtigen „Um Gottes Willen, nein!“
#16   Juhuben Cantuja   19:20:02 | Freitag, 27. Juli 2007
Benedikt. nur teilweise richtig
ich gebe Ihnen insofern Recht, als auch bei der Feier des alten Ritus nicht immer alles einwandfrei vor sich ging. Auch wäre es verlogen, zu behaupten, niemals eine würdige Feier im NOM erlebt zu haben. Manchmal war es dank der Musik Mozarts, Haydn oder Schubert, dass der Mangel ausgeglichen wurde. Solche Missbräuche wie bei der Feier des NOM habe ich allerdings bei der Feier nach dem alten Ritus nie erlebt. Manchmal war die Feier einfach langweilig aber ein Event mit afrikanischen Trommeln oder was noch schlimmer ist mit elektronischer Musik hat es einfach nicht gegeben
Redaktion benachrichtigen „Um Gottes Willen, nein!“
#11   Juhuben Cantuja   18:02:45 | Freitag, 27. Juli 2007
Ein Rätsel
wie man dem NOM mit seinem ausgesprochenen Hang zur Banalität lieben kann, ist für mich ein Rätsel
Redaktion benachrichtigen Die Pfarrer liegen sich in den Haaren
#15   Juhuben Cantuja   12:49:09 | Mittwoch, 25. Juli 2007
Beschützer Karl Rahner
ohne die schützende Hand Kardinal Königs hätte Karl Rahner niemals den Einfluss ausüben können, den er in der Tat auch ausgeübt hat. Dank seiner Fürsprache bei Johannes XXIII wurde er gegen den Willen Kardinal Ottavianis und anderer Mitglieder der Kurie zum Konzilsexperten ernannt.
Redaktion benachrichtigen Die Pfarrer liegen sich in den Haaren
#10   Juhuben Cantuja   11:29:17 | Mittwoch, 25. Juli 2007
Heggi: bitte etwas mehr Klarheit
Darf ich Sie um etwas mehr Klarheit bitten, denn aus Ihren Worten werde ich mit dem besten Willen nicht klug.
Redaktion benachrichtigen Er gehört in die Disziplin genommen
#10   Juhuben Cantuja   16:13:29 | Dienstag, 24. Juli 2007
Kein Wunder
Jahrelang hat man munter Ökumenismus betrieben und sich von der vorkonziliaren Ekklesiologie distanziert. Auch Kardinal Ratzinger ist einmal zusammen mit Bischöfin Jeppsen aufgetreten und plötzlich kommt man mit einem solchen Dokument auf den Markt. Kein aufrichtiger und redlicher Nichtkatholike wird sich jemals damit abfinden, das man ihn auf einer ekklesiologisch tieferen Stufe
ansiedelt. Wäre es nicht besser gewesen, man hätte die Finger davon gelassen
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#19   Juhuben Cantuja   13:40:06 | Sonntag, 22. Juli 2007
über der vermeintlichen Antisemitismus
erstens ist die Bezeichnung Antisemitismus ungeeignet, denn bisher werden auch die arabischen Völker zu den Semiten gerechnet. Um genau zu sein müsste es heissen, ist die traditionelle lateinische Messe antijudaisch? Wer Dr. Barth’s Buch gelesen hat, weiss dass diese Behauptung falsch ist
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#9   Juhuben Cantuja   20:59:16 | Samstag, 21. Juli 2007
wer hat sich geirrt
wenn es aber der Auffassung des heiligen Pius V widerspricht hat entweder er oder der Rahnerschüler Lehmann sich geirrt. Wer von beiden hat Unrecht und wer soll darüber befinden können?
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#7   Juhuben Cantuja   17:23:07 | Sonntag, 15. Juli 2007
Rudolfus: dem Geist des Konzil besser gerecht
Paul VI war überzeugt, dass der NOM dem Geist des Konzils besser gerecht würde als die tridentinische Liturgie. Für ihn war die Liturgie ein Mittel sich verständlich zu machen. Besorgen Sie sich einmal seine Predigt sur Fastenzeit 1958. Das liturgische Institut in Trieer besitzt sie
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#36   Juhuben Cantuja   08:47:49 | Sonntag, 15. Juli 2007
Rudolfus
Das wissen Sie bestimmt am besten
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#34   Juhuben Cantuja   19:48:46 | Samstag, 14. Juli 2007
Rudolfus: konsequent zu Ende gedacht
Konsequent zu Ende gedacht beinhaltet Ihre Aussage, dass weder Johannes XXIII, noch Paul VI noch Johannes Paul II Päpste sind, sondern lediglich so tun, als wären sie Päpste. Wenn es Ihre Überzeugung ist, dann sprechen Sie es bitte klar aus
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#31   Juhuben Cantuja   16:19:29 | Samstag, 14. Juli 2007
Müller: den Text nicht richtig gelesen
hartnäckiges Beharren am Kirchenbann ist häresieverdächtig aber nicht häretisch. Aber vielleicht könnte für Sie Müller der nachfolgende Text von Interesse sein: Die Rechtsvermutung des Häresieverdachtes berechtigt den Oberhirten, ohne dass es weiterer Nachforschungen über die Glaubenshaltung des Betroffenen bedarf, zu der Aufforderung, den Grund des Verdachtes zu beseitigen. Diese Warnung kann der Oberhirt auch ergehen lassen, wenn keine gesetzliche Vermutung des Häresieverdachtes vorliegt; es genügt die oberhirtliche Überzeugung, dass jemand der Häresie verdächtig ist. www.kreuz.net/In diesem Falle tritt aber die in dem Häresieverdacht liegende Anzweiflung der Glaubenstreue und demgemäss die Ehrenminderung erst mit dem Ausspruch der Warnung ein. Wird die Warnung nicht befolgt, so ist der Betroffene der kirchlichen Ehrendienste zu entheben, und wenn es sich um einen Geistlichen Handelt, ist nach erneuter Warnung die einstweilige Dienstenthebung zu verfügen. Wenn sich der Häresieverdächtige nicht innerhalb von sechs Monaten seit der an ihn ergangenen Warnung gebessert hat, gilt er von Rechts wegen als Häretiker und unterliegt den für Häretiker vorgesehenen Strafen Ich muss ehrlich sagen, dass ich mit der Logik dieses Textes nicht ganz klug wäre. Wäre nicht der Ausdruck schismatisch geeigneter. In Anbetracht dessen könnte Rom die Piusbruderschaft durchaus als häretisch einstufen. Möglicherweise wollen es Benedikt XVI und Kardinal Hoyos
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#26   Juhuben Cantuja   13:31:14 | Samstag, 14. Juli 2007
Inlationen an Häresien
„Wo die Begriffe fehlen stellt ein Wort zur rechten Zeit sich ein“ mit diesem geflügelten Wort lässt sich die Art und Weise beschreiben, wie mit dem Ausdruck Häresie umgegangen wird. Sobald das Verhälten eines Prälaten als anstössig empfunden wird, greift man zum Ausdruck Häresie oder häretisch und glaubte damit den Sachverhalt richtig qualifiziert zu haben. Das gilt auch für den äusserst sympathischen Bischof Williamson. Häretisch im Sinne des CIC von 1917 (Eichmann, dritter Band 414) ist, ein Getaufter, der den christlichen Glauben nicht völlig preisgegeben hat, also noch Christ sein will, aber die eine oder andere von Gott geoffenbarte und als solche von dem kirchlichen Lehramt mit Glaubensverpflichtung vorgelegte Wahrheit hartnäckig leugnet; es muss sich um eine Wahrheit handeln, die kraft göttlichen und kirchlichen Glaubens anzunehmen ist. Die Leugnung anderer Wahrheiten ist Ungehorsam gegen Gott oder gegen die Kirche erfüllt aber nicht den strafbaren Tatbestand des Irrglaubens. Daneben kennt das CIC auch den Häresieverdacht, wozu gerechnet wird: 1.freiwillige und wissentliche Förderung der Häresie, 2.gottesdienstliche Gemeinschaft mit Häretikern, 3.) Vereinbarung über nichtkatholische Kindererziehung 4.) Hingabe von Kindern an nichtkatholische Religionsdiener, 5.) Übergabe von Kindern in nichtkatholische Erziehung, 6.) Entehrung geweihter Hostien, 7.Berufung vom Papst an ein allgemeines Konzil, 8.hartnäckiges Verharren im Kirchenbann. Fortsetzung folgt
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#20   Juhuben Cantuja   23:56:01 | Freitag, 13. Juli 2007
Gehorsam setzt Vertrauen voraus
Man gehorcht jemandem, weil man überzeugt ist, dass seine Anordnungen im Interesse des Gemeinwohls sind. Diese Überzeugung nennt man Vertrauen. Wo dieses Vertrauen fehlt, wird der Gehorsam zu einer übermässigen Belastung. Wer die verschiedenen Stellungnahmen des Erzbischofs liest, kann daraus schliessen, dass er überhaupt kein Vertrauen in die Amtsführung Pauls VI und ebensowenig in jene Johannes Pauls II hatte.
Benedikt XVI hat mit seinem Schritt grossen Mut bewiesen, denn es steht fest, dass er gegen den Willen einer Mehrzahl von Bischöfen entschieden hat. Er verlangt dafür jedoch eine Gegenleistung, die grundsätzliche Bereitschaft im NOM zu zelebrieren und die Anerkennung, dass das letzte Konzil keinen Bruch mit der Tradition vollzogen hat. Seitens der Oberen der Piusbruderschaft ist bis heute eine Antwort ausgeblieben aber gerade hier wäre eine unmissverständliche Antwort mehr den je vonnöten
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#10   Juhuben Cantuja   19:24:45 | Freitag, 13. Juli 2007
Defensor fidei: mehr Verwirrung als Klarheit
Der Text von Bischof Fellay, den sich anführen, stiftet leider mehr Verwirrung als Klarheit. Die Aussage Benedikt XVI ist deutlich: auch wenn man sich der alten Messe verpflichtet weiss, muss man grundsätzlich bereit sein, auch einmal nach dem NOM zu feiern. Damit ist auch die Piusbruderschaft angesprochen und sie wird sich dazu erklären müssen. Es gibt übrigens ein Schreiben von Kardinal Hoyos an Bischof Fellay aus dem Lehre 2002. Dieses Schreiben lässt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig und ich glaube man sollte sich einmal mit dem ganzen Inhalt und nicht nur mit Teilen davon gründlich auseinandersetzen.
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#6   Juhuben Cantuja   16:43:55 | Freitag, 13. Juli 2007
Sentinel: bitte nicht Schisma mit Häresie verwechseln
Obgleich mich die Politik Bischof Fellay’s kaum zu überzeugen vermag, würde ich mich davor hüten, ihn als Häretiker zu bezeichnen. In all seinen Erklärungen werden Sie überhaupt keine häretische oder die Häresie begünstigende Aussage erkennen. Weder Benedikt XVI noch irgendein anderer Angehöriger des Lehramtes hat der Piusbruderschaft jemals vorgeworfen, Häresien zu vertreten. Selbst Johannes Paul II spricht in seinem Motu proprio kein einziges Mal vor Häresien. Seine Kritik am Konzil kann Bischof Fellay damit rechtfertigen, dass es sich ja letzten Endes um ein Pastoralkonzil handelt, das keine letztgültigen Aussagen gemacht hätte. Auch ist Bischof Fellay aufrichtig davon überzeugt, dass eine Vereinbarung mit Rom möglich sei ohne, dass deswegen die Piusbruderschaft von ihrer Kritik am Konzil absehen müsste. In meinen Augen eine Utopie, doch darf deswegen dem Bischof der gute Glaube nicht abgesprochen werden.
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#28   Juhuben Cantuja   11:58:14 | Freitag, 13. Juli 2007
ein Segen für die Piusbruderschaft
Die von Rom über die Piusbruderschaft verhängte Exkommunizierung ist ein Segen für sie. Als von der kirchlichen Obrigkeit nicht anerkannte Gemeinschaft ist sie dadurch nicht genötigt sich an die Vorgaben Rom zu halten und kann dort Kritik üben, wo eine solche Kritik sich aus ihrem Selbstverständnis ergibt. Vor allem kann die Piusbruderschaft es sich leisten so zu handeln, als ob es keinen NOM gäbe. Dem wäre ein Ende gesetzt wenn Benedikt XVI sich entschliessen sollte, die Exkommuizierung aufzuheben, denn angenommen Benedikt XVI würde anlässlich eines Besuches in der Schweiz beschliessen, die Bischöfe nach Econe zusammenzurufen um dort mit ihnen zu konzlebrieren und anschliessend eine ökumenische Begegnung dort abzuhalten. Könnte die Piusbruderschaft es sich leisten, dem Wunsche desjenigen, den sie als den rechtmässigen Papst betrachtet, nicht Folge zu leisten? Natürlich ist das nur eine Fiktion, doch ist bekannt, dass der Erzbischof seinerzeit die mit Kardinal Ratzinger unterzeichnete Absichtserklärung deswegen rückgängig machte, weil Kardinal Ratzinger erklärte fortan müsste auch in der Kirche St. Nicolas in Paris der NOM gefeiert werden
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#3   Juhuben Cantuja   09:43:56 | Freitag, 13. Juli 2007
Ökumene Bischof
so viel ich weiss, gibt es eine Schrift Pius XI zur Ökumene mit dem Titel „Mortalium animos“. So viel ich weiss wurde sie bis auf den heutigen Tag nicht widerrufen. Auf dieses Dokument berufen sich übrigens die FSSPX Oberen in ihrer gegen den Ökumenismus gerichteten Schrift Vom Ökumenismus zur lautlosen Apostasie. Daher sollten jene die das Dokument der Glaubenskongregation anfechten etwas vorsichtig sein. Es könnte ihnen nämlich blühen, dass Benedikt XVI ihn plötzlich das Dokument seines Vorgängers unter die Nase reibt
Redaktion benachrichtigen Introibo ad altare Dei – die Frage ist nur wie?
#6   Juhuben Cantuja   10:34:24 | Donnerstag, 12. Juli 2007
Marina: bereits unter Pius XII
Sie müssen unterscheiden zwischen zelebrieren und verständlich machen. Gottesdienste in der Muttersprache gab es bereits unter Pius XII. So viel ich weiss, dh ein Irrtum ist nicht ausgeschlossen, zelebrierte der Priester am Altar auf Latein, der betenden Gemeinde stand aber ein Priester bevor der zusammenmit ihr zusammen Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus, Pater noster und Agnus Dei in der jeweiligen Muttersprache betete und auch erklärte.
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#2   Juhuben Cantuja   10:08:43 | Donnerstag, 12. Juli 2007
ein deutliches Zeichne gesetzt
Wie schon mit seiner Ansprache an die Kardinäle vom 22. Dezember 2005 wollte Benedikt XVI mit der Veröffentlichung des Motu proprio und der Erklärung der Glaubenskongregation über das Wesen der Kirche deutliche Zeichne setzen. Niemand anderes als der Bischof von Rom hat in Fragen der Liturgie und Auslegung der Kirchenverfassung das letzte Wort. Nachdem die französischen Bischöfe in echt gallikanischer Tradition ständig versucht haben ihren Willen durchzusetzen hat Benedikt XVI mit seinem Schritt dem Gallikanismus eine eindeutige Absage erteilt und darüber kann man sich nur freuen
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#21   Juhuben Cantuja   20:46:52 | Dienstag, 10. Juli 2007
Sentinel: interessante Gedanken
Der letzt Abschnitt Ihrer Eingabe enthält interessante Gedanken über die Sie sich vielleicht etwas ausführlicher äussern könnten. Dass die FSSPX etwas Mühe mit dem motu proprio haben wird, glaube ich Ihnen auf der Stelle
Redaktion benachrichtigen Das Zweite Vatikanum hat nichts geändert
#11   Juhuben Cantuja   14:21:44 | Dienstag, 10. Juli 2007
Heggi. Kennen Sie das Werk Congars?
Sie können bestimmt französisch. Deshalb möchte ich Sie bitten den zweiten Abschnitt des ersten Kapitels von Yves Congar’s: Le Concile de Vatican II zu lesen. Gerne hätte ich eine Stellungnahme dazu aus Ihrer Sicht
Redaktion benachrichtigen Das Zweite Vatikanum hat nichts geändert
#4   Juhuben Cantuja   13:28:46 | Dienstag, 10. Juli 2007
kein Bezug zur vorkonziliaren Lehre
Erstaunlich ist bei diesem Dokument, dass auf die vorkonziliaren Ekklesiologien überhaupt kein Bezug genommen wird. Zwar wird unter Berufung auf die Konzilspäpste behauptet, es habe keinen Bruch gegeben, hermeneutisch ist das aber nicht befriedigend.
Yves Congar, der wohl führende konziliare Ekklesiologe räumt ein, dass es eine Verlagerung der Schwerpunkte am Konzil gegeben habe, ohne das dies als Bruch verstanden würde (Le Concile de Vatican II 7ff). Diese These ist kaum vertretbar.
Redaktion benachrichtigen Kein Grund zur Beunruhigung
#48   Juhuben Cantuja   12:02:54 | Dienstag, 10. Juli 2007
landorganist: warum immer der hämische Ton
wenn Sie sich Ihren hämischen Ton abgewöhnen würden könnte man mit Ihnen ein vernünftiges Gespräch führen.
Natürlich ist die Haltung von Bischof Fellay inkohärent, aber deswegen nicht unaufrichtig. Er ist aufrichtig davon überzeugt, dass früher oder später alles wieder in der richtigen Bahn verlaufen wird. Man kann diese insofern Haltung mit Max Scheler als „Idol der Selbsttäuschung“ bezeichnen, als er zwar die Einheit mit Benedikt XVI herbeiwünscht, jedoch nicht im Bereit ist, die daraus sich ergebenden Forderungen in Kauf zu nehmen. Eine typisch gallikanische Haltung die sich laut Joseph de Maîstre bereits bei Bossuet nachweisen lässt
Redaktion benachrichtigen Kein Grund zur Beunruhigung
#39   Juhuben Cantuja   00:14:23 | Dienstag, 10. Juli 2007
Athanasius: Vorsicht ist dennoch geboten
Das neue Motu proprio hat seine Licht und seine Schattenseite. Seine Lichtseite muss man darin erkennen, dass Benedikt XVI seine Entscheidung allein getroffen und damit bezeugt hat, dass er dafür allein Gott gegenüber verantwortlich ist. Ebenfalls erfreulich ist, dass auf diese Weise viele Menschen mit einem Juwel des katholischen Glaubens Bekanntschaft machen werden. Seine Schattenseite findet sich dagegen im Satz: Um die volle communio zu leben, können Priester , die den Gemeinschaften des alten Usus zugehören, selbstverständlich die Zelebration nach den neuen liturgischen Büchern nicht ausschliessen. Es wäre besser gewesen, er hätte diesen Satz nicht ausgesprochen, denn damit setzt er viele vor die Alternative entweder auch nach dem neuen Ritus zu zelebrieren oder sich als ausserhalb der Kirche stehend zu betrachten. Viele Priester, welche sich um die Einheit mit Benedikt XVI bemüht haben – unter anderem auch Bischof Fellay und Pater Schmidberger – werden diese Worte in einer gewissen Weise entmutigen, denn sie empfinden die neue Messordnung nicht als den Weg zum Glauben
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#42   Juhuben Cantuja   20:57:26 | Montag, 9. Juli 2007
Rudolfus: wovor haben Sie eigentlich Angst?
Sie haben sich für berechtigt gehalten, meinen Text streichen zu lassen in der Hoffnung mich damit einzuschüchtern. Leider werden Sie mit einer solchen Demagogie nicht klüger und den Text von Pius XII richtig auszulegen lernen Sie auf diese Weise ebenso wenig. Besten Dank für den Hinweis aus Dr. Ott’s Grundriss der Dogmatik. Zufälligerweise kenne ich die Stelle und selbst wenn eine Enzyklika formell nicht unfehlbar ist, so heisst das noch lange nicht, dass sie einen Irrtum enthält, sondern kann auch bedeuten, dass die darin gemachten Aussagen ergänzungsbedürftig sind. Ich hoffe, Sie sind mir dafür dankbar, dass ich Ihnen mit meiner Antwort ein zweites Mal eine Gelegenheit biete, meinen Text zu entfernen.
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#33   Juhuben Cantuja   13:16:19 | Montag, 9. Juli 2007
Ministrant: unglaublich
es ist unglaublich wie man sich mit einer reinen Feststellung verdächtig machen kann. Sie behaupten, ich hätte das Andenken des grossen (selig gesprochen ist er noch nicht) Papstes Pius XII verschmutzt. Nennen Sie mir bitte einen Satz, aus welchem sich eine vermeintliche Verschmutzung entnehmen lässt. Das Verhältnis Pius XII zu den Juden steht hier nicht zur Debatte. Zu Ihrer Orientierung: Über das Verhältnis Pius XII zu den Juden bin ich bestens orientiert. Das Buch des ehemaligen und zum Katholizismus übergetretenen Rabbiners habe ich gelesen und weiss auch, dass das philharmonische Orchester Israel auf seiner ersten Europareise als Dank Beethovens siebente Symphonie in seiner Gegenwart aufführte und Golda Meir bei seinem Tode lobende Worte für ihn fand
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#7   Juhuben Cantuja   12:00:27 | Montag, 9. Juli 2007
Artois. Pius XII
wer sich als unvoreingenommener Beobachter mit der Persönlichkeit Pius XII auseinandersetzt, wird Vieles bei ihm als problematisch empfinden. Glaubensmässig kann ihm nichts vorgeworfen werden, jedoch charakterlich sehr vieles. Das Pontifikat Pius XII ist mit vielen Fragezeichen behaftet erklärte mir vor einigen Jahren der verstorbene Prälat Hesse. Die liturgische Kommission wurde von niemand anderem als ihm ins Leben gerufen und ihr gehörten Bugnini, Pater Bea und Monsignor Montini von anfang an an.
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#38   Juhuben Cantuja   23:57:10 | Sonntag, 8. Juli 2007
Genoveva: den Nagel auf den Kopf getroffen
vielen Dank. Ich kann Ihnen nur beipflichten
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#35   Juhuben Cantuja   20:58:29 | Sonntag, 8. Juli 2007
Rudolfus: erstaunt
ich bin erstaunt über Ihre Reaktion, denn der Text von Pius XII sagt unmissverständlich, sagt er doch: auch wenn der Papst nicht mit seiner höchsten Autorität ein
Dogma verkündet ist seine Aussage irrtumsfrei und dementsprechend verbindlich. Eine solche Aussage betrifft sämtliche Enzykliken der vorkonziliaren Päpste wie Pascendi, Mortalium animos und Humani generis. Dies ist der Standpunkt der Piusbruderschaft. Der Erzbischof macht diese Unterscheidung in: „c’est moi qui devrait vous juger“, (eigentlich sollte ich über euch befinden) eine Erklärung die er abgab als er sich ins ehemalige heilige Offizium zum Verhör begab.
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#28   Juhuben Cantuja   19:44:50 | Samstag, 7. Juli 2007
Rudolfus: nicht gebildet aber eingebildet
ich will mich gern belehren lassen, jedoch nicht von jemandem wie Sie, der sich einbildet, zu wissen ohne fähig zu sein sauber mit einem Text umzugehen. Auf alle Fälle haben Sie bis jetzt kein einziges Argument mit einem sauber erarbeiteten Gegenargument widerlegt, sondern lediglich ad hominem diskutiert. Darum, von Ihnen habe ich nichts zu lernen oder wollen Sie das Gegenteil beweisen?
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#23   Juhuben Cantuja   15:51:10 | Samstag, 7. Juli 2007
Rudolfus
Da Ihnen sowohl das Verständnis als auch die Argumente fehlen wissen greifen Sie getrost zu irgendeiner dummen Behauptung
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#21   Juhuben Cantuja   15:40:15 | Samstag, 7. Juli 2007
Rudolfus und nonobisdomine: si tacuisses philosophus manuisses
da vor dem Pseudonym cives romanus die Präposition ad steht vermute ich, dass die Antwort mir gilt. Ich glaube Rudolfus und Sie haben überhaupt keine Ahnonung worüber Sie sprechen.
Rudolfus: Sie legen das Zitat Pius XII so aus, als ob er zwischen ausserordentlichem unfehlbarem und ordentlichem fehlbarem Lehramt unterschieden würde. Mit einer derartigen Textexegese würden Sie an einer juristischen Prüfung glatt durchfallen, denn nirgends ist im Text Pius XII von einer Fehlbarkeit des ordentlichen Lehramtes die Rede. Ginge es nach ihrer Logik wären der Syllabus, Pascendi, Mortalium animos und Humani generis fehlbar.
Nonnobisdomine: ich weiss nicht wovon Sie reden, denn Sie widerlegen überhaupt nichts. Lesen Sie doch zuerst einmal die ganze Auseinandersetzung zwischen Kardinal Seper und dem Erzbischof und nehmen Sie in der Folge eine saubere Hermeneutik vor. Sollten Sie von Hermeneutik nichts verstehen, dann empfehle ich Ihnen einen Juristen aufzusuchen oder auch einen evangelischen Theologen, denn im Umgang mit Texten haben sie vielen Katholiken einiges voraus.
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#13   Juhuben Cantuja   12:02:27 | Samstag, 7. Juli 2007
civers romanus: das Damoklesschwert der FSSPX
Ist es denkbar, dass ein Papst ein Gesetz anordnet, das dem katholischen Glauben widerspricht, lautete die von Kardinal Seper dem Erzbischof beim Verhör gestellte Frage. Bis heute ist die Frage unbeantwortet geblieben hängt aber nach wie vor wie ein Damoklesschwert über den den Köpfen der Oberen der Priesterbruderschaft. Zwar wird behauptet, es handle sich um ein Pastoralkonzil wo der Papst seine höchste Autorität nicht eingesetzt habe. Dazu ist ihnen mit Pius XII (Humani Generis – Denzinger 3885) entgegenzuhalten: „Man darf auch nicht meinen, das, was in den Enzykliken vorgelegt wird, erfordere an sich keine Zustimmung, weil die Päpste in ihnen nicht die höchste Vollmacht ihres Lehramtes ausüben. Dies wird nämlich vom ordentlichen Lehramt gelehrt; auch von ihm gilt jenes Wort „Wer euch hört, hört mich“, und meistens gehört das, was in den Enzykliken vorgelegt wird, schon anderweitig zur katholischen Lehre.
Redaktion benachrichtigen Das Motu Proprio ist gepostet
#74   Juhuben Cantuja   11:07:12 | Samstag, 7. Juli 2007
besser informiert
offenbar ist kath.net die Erstquelle
Redaktion benachrichtigen Das Motu Proprio ist gepostet
#69   Juhuben Cantuja   10:58:19 | Samstag, 7. Juli 2007
Was soll das?
Mit grossem Tra-la-la-la wurde für heute die öffentliche
Bekanntgabe des Motu proprio zur Wiederzulassung der alten Messe angekündigt. Sonderbarerweise weiss heute niemand mehr etwas davon weder auf der Webseite des Vatikans, noch bei Kreuz.net, noch auf der Webseite der Priesterbruderschaft war etwas darüber zu vernehmen.
Wird man wieder einmal zum Narren gehalten?
Redaktion benachrichtigen Eine öffentliche Geheim-Messe?
#29   Juhuben Cantuja   14:17:12 | Freitag, 6. Juli 2007
Maledica. waren nur als Beispiel gedacht
ich habe Mozart und Haydn nur als Beispiel dafür gebracht, dass auch an Ostern und Weihnachten NOM Messe in lateinischer Sprache gegeben hat. Ich gehe mit Ihnen einig, dass diese Messen verspielt sind und sich nicht unbedingt für einen Gottesdienst eignen. Dennoch sollte man nicht übersehen, dass die Schönheit ein Weg zum dreieinigen Gott sein kann. Bruckner’s f-moll Messe ist ein Beispiel dafür obgleich auch sie den Rahmen des Gottesdienstes sprengt
Redaktion benachrichtigen Eine öffentliche Geheim-Messe?
#22   Juhuben Cantuja   13:09:31 | Freitag, 6. Juli 2007
Giuseppe: auf keinen Fall lateinisch
Jahrelang besuchte ich an Weihnachten und Ostern die Messe in einer NOM Pfarrei. Sie wurde jedesmal lateinisch gefeiert. Vielleicht ist es darauf zurückzuführen, dass es für die Mozart und Haydn Messen noch keine geeigneten Übersetzungen gibt.
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#19   Juhuben Cantuja   11:35:32 | Freitag, 6. Juli 2007
Pünktchen: schliesslich sind wir demokratisch
In einer Demokratie zählen alle Stimmen also auch die der Halbegbildeten der Lischen Müller, ein Ausdruck, der übrigens nicht von mir stammt, sondern vom Korrespondenten einer angesehenen liberalen Zeitung im Zusammenhang mit der Spiegel Affäre von 1962 verwendet wurde
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#8   Juhuben Cantuja   10:29:24 | Freitag, 6. Juli 2007
die besseren Philosophen
Laut Aristoteles sind die Dichter deswegen die besseren Philosophen als die Historiker, weil die Historiker sich mit reinen Tatsachen abgeben während die Dichter fähig sind, sich vorzustellen, was unter bestimmten Bedingungen geschehen könnte, was viel allgemeiner ist. Davon ausgehend möchte ich davon ausgehend, dass Benedikt XVI tatsächlich eine alte Messe gelesen hat, eine Fiktion aufbauen. Könnte er es nicht mit der Absicht gemacht haben, den Pius Oberen damit den Wind aus Segeln zu nehmen mit dem Hinweis, jetzt, wo euch die alte Messe nicht mehr vorenthalten wird, habt ihr keinen Grund mehr ungehorsam gegenüber Papst und Bischöfen zu sein. Niemand will euch den Ökumenismus aufzwingen, doch dies ist eure private Angelegenheit, die ihr für euch behalten müsst und auf keinen Fall verbreiten dürft.Vielleicht könnte er gegen diese Verpflichtung den Pius Oberen noch die Aufhebung der Exkommunikation ohne vorherige Entschuldigung oder sogar den Aufgeschlosseneren unter ihnen die Leitung der Ecclesia Dei Kommission und den Kardinalshut in Aussicht stellen. Vorausgesetzt, dass es sich nicht um eine reine Fiktion handelt, hätte Benedikt XVI damit ein Meisterstück vollbracht.
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#2   Juhuben Cantuja   09:52:34 | Freitag, 6. Juli 2007
Wozu ständig Gerüchte und nicht lieber Tatsache
Ständig Gerüchte zu verbreiten ist ungesund. Gegen Hypothese ist nichts einzuwenden, doch müssen sie begründet sein dh. es müssen die Argumente angegeben werden auf denen sie aufgebaut werden.
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#8   Juhuben Cantuja   09:43:09 | Freitag, 6. Juli 2007
reichlich naiv
Es ist angebracht die Veröffentlichung des Motu proprio abzuwarten und es in der Folge genau zu studieren bevor man allzu grosse Erwartungen daran knüpft.Immerhin gilt es zu berücksichtigen dass Benedikt XVI in seiner Eröffnungsansprache das Konzil und den Ökumenismus zu den Schwerpunkten seines Pontifikates erklärte. Daher scheint mir die Annahme, er würde die alte Messe freigaben ohne dafür eine Gegenleistung seitens Traditionalisten zu verlangen, reichlich naiv. Eine andere Frage bleibt, ob – und und immer unter der Voraussetzung – mit einer Freigabe dem Konzil und Ökumenismus gedient sei. Die Befürchtungen jener Würdenträger, die sich gegen eine Freigabe der alten Messe ausgesprochen haben, lässt sich insofern nicht völlig von der Hand weisen, als man die Anhänger dieser Messe kaum Sympathien für Ökumenismus und Konzil empfänglich bezeichnen kann. Professor May’s Buch: Die Falle des Ökumenismus ist ein Beispiel dafür.
Redaktion benachrichtigen Realitätsblinde Bischöfe
#64   Juhuben Cantuja   00:00:16 | Donnerstag, 5. Juli 2007
Gotthard. haben Sie es abonniert
haben Sie das Mitteilungsblatt abonniert, dass sie so auf dem Laufenden sind?
Redaktion benachrichtigen Realitätsblinde Bischöfe
#60   Juhuben Cantuja   17:41:03 | Dienstag, 3. Juli 2007
Mariokin: fromme Absichtserklärungen
Ihre Aussagen sind fromme Absichtserklärungen ohne konkreten Hinweis. Vielleicht sollten Sie den Satz beherzigen, der in der heutigen Ausgabe der FAZ am Ende eines Artikels über Kardinal Lehmann steht: Es ist Zeit, dass die Tradition nicht mehr den Traditionalisten überlassen wird… www.kreuz.net/. Diese Aussage ist nicht neu. Bereits Paul VI gab eine ähnliche Stellungnahme als Antwort auf die Herausforderung des Erzbischofs ab. Er meinte einzig dem Papst und den mit ihm verbundenen Bischöfen stehe es zu festzulegen, welche Traditionen als verbindlich zu gelten haben. Ich kenne zufällig die Stellungnahme Benedikt XVI vom 22.12.05 zum Verhältnis Konzil und Tradition. Sie ist nicht sehr überzeugend und Pater François Knittel hat hierzu eine hervorragende Stellungnahme abgegeben. Die erste Frage die dem Erzbischof beim Verhör durch Kardinal Seper gestellt wurde lautete, ob man nach seiner Ansicht folgern müsse, dass der Papst durch die Kundmachung und Vorschreibung des neuen Ordo Missae und dass die Bischöfe durch dessen Annahme eine neue, eine „konziliare“ Kirche, eine mit der katholischen Kirche grundsätzlich unvereinbare Kirche eingerichtet und sichtbar um sich geschart haben? Wenn Sie die Antwort des Erzbischof nach dem Grundsatz von Treu und Glauben auslegen, werden Sie feststellen, dass auf diese Frage nicht geantwortet hat, denn der Kardinal wollte wissen, ob es dem Papst zugemutet werden könne.
Redaktion benachrichtigen Realitätsblinde Bischöfe
#58   Juhuben Cantuja   13:56:44 | Dienstag, 3. Juli 2007
Rudolfus: im Endeffekt schon
es spricht für die Grösse des Erzbischofs, dass er seinen Irrtum erkannte und die mit Rom unterzeichnete Absichtserklärung für nichtig erklärte und schliesslich vier Bischöfe weihte. Ohne diesen Schritt wäre sein Werk in die Bedeutungslosigkeit versunken. Verhängnisvoll für sein Werk wären vor allem Punkt 1+2 der genannten Absichtserklärung. Legt man diese beiden Punkte nach dem Grundsatz von Treu und Glauben aus, so beinhalten sie die Verpflichtung seitens der Priesterbruderschaft niemals etwas zu tun, das im Widerspruch zum Willen Roms steht.
Redaktion benachrichtigen Realitätsblinde Bischöfe
#56   Juhuben Cantuja   11:42:45 | Dienstag, 3. Juli 2007
Mariokin: es ist doch nicht Ihr Ernst
Doch das eigentliche Augenmerk richtet sich nun auf den theologischen Diskurs. Das ist das nächste Ziel: der Kirche ihr Fundament im Glauben wieder zum Bewußtsein zu bringen & der Kirche zu helfen, sich gegen den Irrglauben zu verteidigen. Auch hier gehts nicht um Polarisieren, sondern um eine wirkliche echte Sorge um das überkommene Glaubensgut. Auch hier wird sie zu jeder Hilfe bereit sein.
Es ist doch nicht Ihr Ernst, dass Rom bereit sein könnte bei der Priesterbruderschaft in die Schule zu gehen um zu lernen was es heisst katholisch zu sein. Niemals wird sich Rom auf so etwas einlassen, denn es würde damit sein Gesicht verlieren und in den Augen der Gläubigen nicht mehr glaubwürdig sein. Ob sie es will oder nicht, die Priesterbruderschaft hat keine andere Wahl, entweder durch Annahme des Konzils in die Gemeinschaft mit Rom treten oder unter Berufung auf das vorkonziliare Glaubensverständnis sich als das Lehramt in Notlage zu erkennen geben, was sie bereits getan hat mit ihrer Stellungnahme zu Ökumenismus
Redaktion benachrichtigen Falschmeldung: Es wird ein zweites Motu Proprio zur Liturgie geben
#1   Juhuben Cantuja   11:29:40 | Dienstag, 3. Juli 2007
Vielleicht nur ein Motu proprio
Wäre es nicht möglich, dass es im angekündigten Motu proprio vor allem um die Abschaffung von liturgischen Missbräuchen gehen und die Frage der Wiederzulassung der alten Messe nur am Rande behandelt wird.
Redaktion benachrichtigen Realitätsblinde Bischöfe
#48   Juhuben Cantuja   23:58:31 | Montag, 2. Juli 2007
Gotthard. nicht besonders gut vertraut
sie kennen sich nicht besonders gut aus. Auch innerhalb der FSSPX gibt es verschiedene Strömungen und das Mitteilungsblatt ist das Sprachrohr des deutschen Distrikts. Bischof Tissier de Mallerais denkt viel unabhängiger.
Redaktion benachrichtigen Realitätsblinde Bischöfe
#46   Juhuben Cantuja   23:35:28 | Montag, 2. Juli 2007
Gotthard: nicht deckungsgleich
Bischof Tissier de Mallerais ist eine Sache und das Mitteilungsblatt der FSSPX ist eine andere Sache. Beide sind nicht unbedingt deckungsgleich
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#42   Juhuben Cantuja   22:40:06 | Montag, 2. Juli 2007
Sentinel und HeinrichderZweite
wie lange noch beabsichtigt ihr euer ping-pong Spiel fortzuführen?
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#37   Juhuben Cantuja   22:21:01 | Montag, 2. Juli 2007
Sentinel: nicht ausgeschlossen
Leider formulieren Sie Ihre Gedanken sehr schlecht. Sie haben aber mit Ihrer Vermutung, dass das Motu proprio die FSSPX kaltstellen könnte nicht Unrecht. Übrigens las ich kürzlich einen Artikel aus den Reihen der FSSPX Priester eine ähnliche Vermutung. Zwar bin ich im Gegensatz zu Ihnen gegenüber der FSSPX nicht voreingenommen und bemühe mich dementsprechend um ein sachliches Urteil. In mancherlei Hinsicht sind die FSSPX Priester bewunderungswürdig, denn sie setzen sich für das ein, was sie vertreten. Niemand anders brachte vor zei Jahren den Mut auf, anlässlich der Gay Parade in Luzern mit einem Gottesdienst in einer katholischen Kirche, öffentlich dagegen zu protestieren. Aber gleichzeitig besteht ein Hang zur Selbstgefälligkeit und zur Überschätzung. Sie sind fest davon überzeugt, Rom warte nur auf ihre Rückkehr, um damit zu beginnen den Stall auszumisten.
Hinsichtlich der Kritik am Islam würde ich vorsichtig sein, denn der von Ihnen hochgeschätzte Benedikt XVI hat sich nicht gescheut in einer Moschee zu beten. Wiederum war es einzig die FSSPX die sich kritisch dazu äusserte.
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#26   Juhuben Cantuja   21:50:52 | Montag, 2. Juli 2007
Mariokin. etwas mehr Vorsicht
ich würde etwas mehr Vorsicht zeigen in meinen Äusserungen hinsichtlich des angekündigten Motu prioprio, denn bis dahin wissen Sie nicht was darin steht. Ausserdem wäre es empfehlenswert endlich einmal von Wunschvorstellungen abzurücken und seinen Inhalt genau zu studieren. Möglicherweise enthält er Lücken, die sich in der Folge als Fallen erweisen könnten. Zwar verwechselt Sentinel ständig Häresie und Schisma aber so dumm ist seine Frage nicht, denn es könnte wohl sein, dass Benedikt XVI hier ein Mittel einsetzt, um den FSSPX Priestern den Übertritt in die Amtskirche zu erleichtern. Viele dieser Priester geben sich damit zufrieden die alte Messe zu lesen, Sakramente zu spenden und Seelsorge zu treiben während grundsätzliche Fragen sie nicht allzu sehr bedrängen. Ausserdem sollten Sie sich einmal die Mühe nehmen die Ekklesiologie Ratzingers sowie seine Lehre über die Eucharistie zu studieren. Vieles davon ist bedenklich.
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#12   Juhuben Cantuja   19:33:22 | Montag, 2. Juli 2007
das älteste Sorgenkind der Kirche
Frankreich glaubt die älteste Tochter der Kirche zu sein ist aber in Wirklichkeit deren ältestes Sorgenkind. Mehr dazu in: Joseph de Maistre: de l’église gallicane dans son rapport avec le Souverain Pontife. Wäre ich Franzose, ich
würde mich in mancher Hinsicht für mein Land schämen.
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#73   Juhuben Cantuja   10:12:50 | Montag, 2. Juli 2007
Sentinel: das Jurisdiktionsprimat
Sie polemisieren leider immer auf einer höchst primitiven Stufe. Hinsichtlich des Jurisdiktionsprimates haben Sie aber völlig Recht. Jurisiditkitonsprimat bedeutet nicht nur Befugnis zur Ernennung von Amtsträgern, sondern ebenfalls gesetzgeberische Gewalt. Die FSSPX Oberen machen es sich leider mit dieser Frage allzu leicht. Gegen das Argument, es gehe um Dinge, wo der Papst seine höchste Gewalt nicht eingesetzt habe lässt sich ein Satz von Pius XII aus Humani generis geltend machen, dass es ein Irrtum sei zu glauben, dass Erklärungen, wo der Papst seine höchste Gewalt nicht eingesetzt habe nicht zustimmungspflichtig seien. Pascendi, Mortalium animos, Humani generis sind alles Dokumente, wo der Papst seine höchste Gewalt nicht eingesetzt hat und auf diese Dokumente beruft sich die Piusbruderschaft zuletzt in ihrer Verurteilung des Oekumenismus. Bis jetzt kennt niemand den Wortlauf des angekündigten Motu proprio. Man täte aber gut daran, das Dokument zuvor zu lesen und es dann nach dem Grundsatz von Treu und Glauben richtig auszulegen, will man damit keine bösen Überraschungen erleben
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#21   Juhuben Cantuja   18:32:26 | Sonntag, 1. Juli 2007
Artois
bis jetzt leider nicht. Es gibt neben der französischen bloss eine italienische und englisch Ausgabe.
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#18   Juhuben Cantuja   18:16:01 | Sonntag, 1. Juli 2007
Artois
einer der vier von Erzbischof Lefebvre 1988 geweihten Bischöfe. Seine Biographie über den Erzbischof ist lesenswert, denn sie verschweigt nichts.
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#16   Juhuben Cantuja   17:43:06 | Sonntag, 1. Juli 2007
Artois: die FSSPX, ein Paradox
ich glaube nicht, dass Bischof Williamson resigniert hat, sondern es gehört zur Paradoxalität der FSSPX gewisse Frage, die geklärt werden müssten einfach zu übergehen. Ich will es Ihnen anfolgendem Beispiel verdeutlichen. Nach seiner Suspendierung durch Paul VI erkärte der Erzbischof am 4. August 1976 gegenüber dem Vertreter der Zeitung „Le Figaro“ : „Das Konzil hat der Tradition den Rücken gekehrt und sich von der Vergangenheit der Kirche abgewendet und ist deshalb schismatisch. Wenn es uns als gewiss erscheint, dass der während zwanzig Jahrhunderten von der Kirche gelehrte Glaube keine Irrtümer enthält. Sind wir weniger gewiss dass der gegenwärtige Papst ein wahrer Papst ist. Die Irrlehre, das Schisma, und dementsprechend die Exkommunikation, die Ungültigkeit einer Wahl können gegebenenfalls zur Folge haben, dass der Papst niemals Papst war oder nicht mehr ist. (Bernard Tissier de Mallerais: Marcel Lefebvre, une vie, 514). Diese Aussage habe nicht ich erfunden, sondern sie kann im Werk von Bischof de Mallerais nachgelesen werden. Nach einer solchen Erklärung hätte der Erzbischof die Konsequenzen ziehen und Rom endgültig der Rücken kehren müssen, doch er tat genau das Gegenteil. Was auch immer man über Rom denken mag, eine grosse Menschenkenntnis ist ihm nicht abzusprechen. Dank ihr gelang es ihr den Erzbischof zehn Jahre lang auszuspielen und wenig hätte gefehlt und das ganze Spiel hätte mit einer Katastrophe für die Bruderschaft geendet.
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#11   Juhuben Cantuja   16:28:02 | Sonntag, 1. Juli 2007
Michael van Laack: non datur tertium quid
sie haben natürlich völlig recht. Die FSSPX müss sich einmal die Mühe nehmen sich mit dem Konzil gründlich auseinanderzusetzen. Darüber hat es vier Symposien in Paris gegeben und auch die Zeitschrift Si Si No No veranstaltet alle zwei Jahre Symposien die in diese Reichtung laufen. Leider ist bis heute keine anständige Ekklesiologie an Hand dieser Dokumente ausgearbeitet worden und man hat den Eindruck, die Oberen sind ständig hinter einer Fata morgana her in der Hoffnung alles würde sich eines Tages zum Besseren wenden. Wie aber glauben diese Oberen ein Dokument wie Vom Oekumenismus zur lautlosen Apostasie das die Unterschrift der vier Oberen und Pater Schmidbergers trägt gegen die V 2 Dekrete geltend machen zu können
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#69   Juhuben Cantuja   00:46:27 | Sonntag, 1. Juli 2007
Sentinel: jetzt reicht’s
Paul VI hat selbst die alte Messe zelebriert und sie niemals für häretisch erklärt. Hören Sie doch endlich auf dummes Zeug zu behaupten und versuchen Sie endlich einmal Ihren Standpunkt unmissverständlich darzulegen
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#66   Juhuben Cantuja   00:26:39 | Sonntag, 1. Juli 2007
Sentinel: bleiben Sie bitte sachlich
es ist Ihr gutes Recht die Piusbruderschaft nicht zu mögen und ihren Untergang herbeizuwünschen. Deswegen sollte Sie nicht Dinge behaupten, die einfach nicht stimmen. Die alte Messe wurde nicht verboten, sondern dadurch verunmöglicht, dass sie einem Indult unterworfen wurde, über das der Duiozösanbischof verfügen kann. Häretisch ist sie auf keinen Fall, denn selbst Paul VI anerkannte ihren hohen Wert, meinte aber sie im Interesse des Konzils durch den NOM ersetzen zu müssen.
Im Übrigen habe ich bei Ratzinger nachgelesen und zwar sowohl seine Botschaft an die Bischöfe Chile’s als auch seine Briefe an den Erzbischof. Nirgends bezeichnet er die Piusbruderschaft als häretisch und selbst seine Ansprache an die Bischöfe Chiles ist äusserst differenziert. Deshalb rate ich Ihnen: hören Sie endlich auf mit dem Begriff Häresie wild um sich zu schlagen
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#57   Juhuben Cantuja   22:40:08 | Samstag, 30. Juni 2007
Sentinel: Schismatisch – wohl schon, häretisch – auf keinen Fall
Die FSSPX wollen es nicht wahr haben, dass sie im Schisma sind. Liest man den Text Johannes Paul II so spricht er von einem schismatischen Akt und nicht von einem Schisma. Schismatisch heisst er bewegt sich in Richtung auf ein Schisma und wird notwendigerweise auch dort enden müssen. Bischof Fellay versucht krampfhaft des Steuer zu wenden, doch dürfte es ihm kaum gelingen. Häretisch ist die FSSPX auf keinen Fall und weder Paul VI, noch Johannes Paul II, noch Benedikt XVI haben sie jemals so bezeichnet. Es dürfte in der Tat sehr schwer fallen, ihr eine Häresie nachzuweisen.
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#54   Juhuben Cantuja   19:41:24 | Samstag, 30. Juni 2007
Rudolfus
dass ausländische Mächte bei der Wahl Pauls VI geht aus einem Bericht Pater de la Margerie SJ, dessen Vater beim Tode Pius XII Botschafter beim heiligen Stuhl war, eindeutig hervor. Sie können es nachlesen im Archiv für Geschichte des Papsttums, die vom Vatikan selbst herausgegeben wird.
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#16   Juhuben Cantuja   16:25:11 | Mittwoch, 27. Juni 2007
Rudolfus: frei nach Shakespeare
Etwas muss im Vatikanstaat faul sein, denn es gibt allzu viel Unaufgeklärtes. Johannes Paul I soll nach Yallop – den man bestimmt nicht zum fundamentalistischen Lager rechnen kann – keineswegs eines natürlichen Todes gestorben sein. Bis heute sind die Hintergründe für den Mord am Kommandanten der Schweizergarde und seiner Frau nicht aufgedeckt. Seltsam ist es jedoch, dass Erzbischof Lefebvre niemals ein Wort darüber verloren hat.
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#14   Juhuben Cantuja   15:49:05 | Mittwoch, 27. Juni 2007
Rudolfus: falls es stimmen sollte
falls es stimmen sollte, dass Kardinal Siri zum Papst gewählt wurde und daran gehindert wurde sein Amt auszuüben, so wäre dies ein Armutszeugnis für das damalige Kardinalkolleg das einen derartigen Skandal zugelassen hat und Wasser auf die Mühlen der Sedesvakantisten. Wissen Sie mehr darüber?
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#10   Juhuben Cantuja   15:32:29 | Mittwoch, 27. Juni 2007
Rudolfus:
sind Sie noch ganz bei Sinnen?
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#46   Juhuben Cantuja   00:29:35 | Mittwoch, 27. Juni 2007
mitten drin statt nur dabei
natürlich wird es kein motu proprio zur Freigabe der alten Messe geben. Ein grosszügige Handhabung des Indultes wurde bereits mit dem Institut des guten Hirten und dem Institut St.Philipp Neri vorgenommen
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#90   Juhuben Cantuja   00:26:19 | Mittwoch, 27. Juni 2007
HeinrichderZweite:unovreingenommen
im Gegensatz zu Ihnen bin ich unvoreingenommen.
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#73   Juhuben Cantuja   22:54:22 | Dienstag, 26. Juni 2007
Rudolfus: mit Kanonen auf Spatzen
war es eigentlich nötig derartig brutal gegen die Piusbruderschaft vorzugehen. Anfänglich war nämlich Bischof Lefebvre weder gegen das Konzil noch gegen Paul VI eingestellt. Erst als man ihm mit der Schliessung seines Seminars drohte stellte er sich auf die Hinterbeine. Es wäre bestimmt besser gewesen ihm eine gewisse Narrenfreiheit zu gönnen als ihn zum Widerspruch zu reizen.
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#39   Juhuben Cantuja   22:49:12 | Dienstag, 26. Juni 2007
Sentinel
offenbar liegen Ihnen die FSSPX Brüder schwer auf dem Magen, doch haben Sie so lange nichts zu befürchten, als die Inhaber des Stuhles Petri sich dem Konzil und seinen Reformen verpflichtet wissen.
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#13   Juhuben Cantuja   15:02:02 | Dienstag, 26. Juni 2007
Sentinel: bitte Seitenangabe
es gibt eine Unmenge Texte über die Beziehung zum Vatikan, welchen haben Sie im Auge?
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#22   Juhuben Cantuja   14:21:56 | Dienstag, 26. Juni 2007
Juergen: meines herzlichen Glückwunsch
Dem Verfasser des Textes fehlt es bestimmt nicht an Humor. Damit kommt etwas Frische in das dumme Geschwätz
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#10   Juhuben Cantuja   12:57:39 | Dienstag, 26. Juni 2007
Sentinel: Deutsch ist auch ein Fach
es ist Ihr gutes Recht eine Meinung zu vertreten aber bitte, mit einer klaren Sprache. Leider wird man aus Ihrem Text nicht klug, denn er besteht aus einer Reihe unzusammenhängender Aussagen. Ausserdem wäre es korrekt wenn Sie die Argumente erwähnen würden, mit welchen der Erzbischof die offene Hand Kardinal Ratzinger’s zurückgewiesen hat.
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#4   Juhuben Cantuja   12:52:28 | Dienstag, 26. Juni 2007
ein Thema für Broadway
Demnächst geht über die Bühne von Broadway das neue Musical das lange Warten auf Moprio
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#6   Juhuben Cantuja   10:22:27 | Dienstag, 26. Juni 2007
quo usque tandem
wie lange wird es noch brauchen bis auch der letzte einsieht welches Katz und Mus Spiel mit den ständigen Hinweisen auf die bevorstehende Veröffentlichung des Motu proprio gespielt wird. Wie lange wird S.E. Bischof Fellay benötigen bis er einsieht, dass er immer mehr ausgespielt wird
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#403   Juhuben Cantuja   09:31:00 | Montag, 25. Juni 2007
Benedikt: bedenklich
sie haben mit Recht hervor, ein Konzil sei kein Kongress von Theologen, wo man sich mit unverbindlichen Aussagen zufrieden gibt. Allein es gehört zum katholischen Selbstverständnis, dass jedes verbindliche Dokument sich auf ein vorhergehendes Dokument beruft, das dadurch in einer gewissen Weise vervollständigt wird. Wenn Sie nun erklären, das Dokument nostra aetate bedürfe kein theologischen Überhöhung, dann frage ich Sie, wie anders wollen Sie seine Verbindlichkeit begründen. Leitet man die Verbindlichkeit der Konzilsdokumente daraus ab, dass es sich um Willenserklärungen der daran beteiligten Konzilsväter handelt, so ist dies Wasser auf die Mühlen jener, die behaupten es handle sich um willkürliche Akte jener Gruppe von Konzilsväter, die mit Hilfe der Päpste Johannes XXIII und Pauls VI am Konzil die Oberhand gewinnen konnten.
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#401   Juhuben Cantuja   16:45:41 | Sonntag, 24. Juni 2007
Benedikt: es herrscht Unklarheit
Hinsdichtlich der Verbindlichkeit der Konzilserklärung liegt leider eine gewisse Unklarheit vor. Der nachfolgende Text (Denzinger 4350) gibt uns hierfür ein treffendes Beispiel:
Unter Berücksichtigung des konziliaren Verfahrens und des pastoralen Zieles des gegenwärtigen Konzils definiert das heilige Konzil nur das im Bereich des Glaubens oder der Sitten als für die Kirche verbindlich, was es selbst offen als solches erklären sollte. Daqs Übrige aber, was das heilige Konzil vorlegt, müssen alle und jeder einzelne Christgläubige als Lehre des obersten Lehramtes der Kirche annehmen und festhalten entsprechend der Absicht des heiligen Konzils selbst, wie nach den Grundsätzen der theologischen Interpretation aus dem behandelnden Gegenstand oder aus der Aussageweise deutlich wird.Wenn Sie mir darüber etwas Klarheit verschaffen könnten wäre ich Ihnen sehr dankbar.
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#393   Juhuben Cantuja   00:05:22 | Sonntag, 24. Juni 2007
Graf von Galen
nostra aetate wurde von Paul VI gebilligt. Wenn Sie es ablehnen müssen Sie wenigstens erkennen, dass Paul VI möglicherweise kein Papst war sondern jemand der so tat als wäre er der Papst. Ich sage bewusst möglicherweise, denn es steht niemandem ausser einem Papst zu, eine solche Aussage als gewiss zu verkünden. Wenn Sie dazu nicht fähig sind, müssen Sie auch das Dokument, in Anbetracht dessen, dass es keinen dogmatischen Anspruch erhebt als pastoral berechtigt anerkennen
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#387   Juhuben Cantuja   13:38:24 | Samstag, 23. Juni 2007
Graf von Galen: umso schlimmer für die Tatsachen
Als Hegel einmal darauf aufmerksam gemacht wurde, dass seine Aussagen mit der Wirklichkeit nicht übereinstimmten, gab er einfach zur Antwort: umso schlimmer für die Tatsachen. Genau dieses Schema legen Sie Ihren antworten zu Grunde. Benedikt XVI hat Sie mit Recht darauf aufmerksam gemacht, dass die kirchlichen Oberen mit der Gutheissung von Nostra aetate und kein Dogma angetastet hätten und Sie fahren fort zu behaupten, es seien Häresien.auch Kardinal Seper stellte seinerseits dem Erzbischof die Frage, ob er es für möglich halte, dassder Papst durch die Kundmachung und Vorschreibung des meuen Ordo Missae und dass die Gesamtheit der Bischöfe durch dessen Annahme eine neue, eine „konziliare“ kirche eine mit der katholischen Kirche unvereinbare Kirche eingerichtet und um sich gechart habe“ Eine Antwort ist bis auf den heutigen Tag ausgeblieben und es ist zu befürchten, dass wenn es noch lange der Fall sein wird, die Gläubigen den FSSPX Priestern allmählich davon laufen, denn der Ansprechpartner in Rom, Kardinal Hoyos, ein genialer Stratege versteht es meisterhaft diesen Widerspruch auszunützen und mit Bischof Fellay und Pater Schmidberger ein Katz und Maus Spiel zu treiben.
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#382   Juhuben Cantuja   21:52:31 | Freitag, 22. Juni 2007
Benedikt: vergeblich
auf den Beleg werden Sie vergeblich warten, denn er ist unauffindbar. Ein unterschiedliches Verständnis der Glaubensinhalte trennt den vorkonziliaren- vom konziliaren Katholizismus und mehr nicht und die Frage ist nur, reicht dieser Unterschied aus um das V 2 zu verwerfen. Dazu muss eine Hermeneutik gefunden werden
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#377   Juhuben Cantuja   15:18:38 | Donnerstag, 21. Juni 2007
HeinrichderZweite
ihre Haltung ist deswegen widersprüchlich weil es nicht denkbar ist, dass ein Papst die Kirche zu Grunde reitet.
ubi Papa ibi Eccleisa lautet der Grundsatz. Die Kirche wird nicht untergehen, weil die Person, die sie lenkt mit dem Beistand des heiligen Geistes rechnen kann. Wenn also, wie es die Piusbruderschaft tut, dem Inhaber des Stuhles Petri vorgeworfen wird, dass er mit seinem Oekumenismus die Kirche in die lautlose Apostasie führe, dann ist diese Aussage entweder falsch oder er nicht der Papst. Non datur tertium quid. Kardinal Hoyos, ein genialer Stratege, hat diesen Widerspruch erkannt und versteht meisterhaft damit umzugehen indem er mit der Piusbruderschaft Katz und Maus spielt.
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#374   Juhuben Cantuja   23:00:06 | Mittwoch, 20. Juni 2007
HeinrichderZweite: bitte nachlesen
Lesen Sie bitte meinen vorhergehenden Artikel zu Ende und widerlegen Sie ihn Punkt für Punkt.
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#372   Juhuben Cantuja   22:33:18 | Mittwoch, 20. Juni 2007
HeinrichderZweite: überhaupt nicht
Ihre Haltung ist widersprüchlich und daran können Sie nichts ändern.
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#370   Juhuben Cantuja   21:44:34 | Mittwoch, 20. Juni 2007
Lieber Heinrich der Zweite
ich stelle Ihnen nur die Frage, ist es für Sie vorstellbar, dass ein Lehramt die ihm anvertraute Sache ins Verderben führt. Diese Frage hat mit anderen Worten Kardinal seper dem Erzbischof gestellt, als Letzterer sich einem Verhör unterzog. Wozu dann ein solches Lehramt. Man hat in dieser Sache konsequent zu sein, entweder gibt es das Lehramt als Stiftung göttlichen Rechts und dann ist man ihm den Gehorsam schuldig und beweist damit, dass man es für vertrauenswürdig hält oder man erklärt, es gäbe kein Lehramt und wird Sedesvakantist. Als unvoreigenommener Beobachter muss ich Ihnen sagen, wenn die Piusbruderschaft so weiterfährt, werden immer weniger Gläubige ihre Seminare besuchen. Denken Sie einmal darüber nach wenn Ihnen die Sache der Piusbruderschaft am Herzen liegt.
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#27   Juhuben Cantuja   21:34:36 | Mittwoch, 20. Juni 2007
Regina 1961: recht haben Sie
offenbar lesen Sie „Virgo Maria“. Diese Leute haben nicht ganz unrecht.
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#366   Juhuben Cantuja   20:58:34 | Mittwoch, 20. Juni 2007
Das Lehramt der Kirche in Frage gestellt
mit ihrer widersprüchlichen Haltung stellt die Piusbruderschaft das Lehramt in der Tat in Frage, denn auf der einen Seite anerkennt sie die Oberhäupter der Amtskirche als Päpste und auf der anderen Seite weigert sie sich sich ihnen zu unterwerfen, sondern gibt ihnen Anqeisungen was sie zu tun haben. Eine typisch gallikanische Haltung
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#10   Juhuben Cantuja   20:51:28 | Mittwoch, 20. Juni 2007
um des lieben Friedens willen
ob Benedikt XVI auch die hinter der alten Messe stehende Opfertheologie gutheisst, entzieht sich meiner Kenntnis. Für eine grosszügigere Handhabung des Indultes tritt er deshalb ein, weil er damit den Frieden in der Kirche fördern will. Gleichzeitig könnte er auf diese Weise der Piusbruderschaft einigen Wind aus den Segeln nehmen. Sie wäre dann isoliert, denn welche Existenz-berechtigung hätte sie dann in den Augen vieler Gläubigen. Auch ist kaum anzunehmen, dass Benedikt ihre zweite Forderung erfüllen wird indem er die gegen ihre Oberen verhängte Exkommunikation sowie die Suspendierung ihrer Priester aufhebt.
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#361   Juhuben Cantuja   21:21:27 | Dienstag, 19. Juni 2007
Rudolfus. zu einfach
sie machen sich die Sache allzu einfach. Natürlich haben sich Päpste ab und zu mal geirrt. Doch geht es hier um mehr und vielleicht lesen Sie einmal die von den vier Oberen der Piusbruderschaft verfasste Schrift Vom Oekumenismus zur lautlosen Apostasie. Hier wird Jemandem, den man für den rechtmässigen Inhaber des Stuhles Petri hält, vorgeworfen einen Standpunkt zu vertreten, der langfristig die Kirche ins Verderben führen muss. Das ist mehr als ein Irrtum auch wenn Johannes Paul II den Oekumenismus niemals zu einer dogmatischen Gewissheit erhoben hat, hat er ihn stets als für alle Gläubigen verbindlich betrachtet und es gelten, sofern man ihn für den Papst hält, die Worte Pius XII, dass auch dort, wo der Papst nicht die höchste Autorität einsetzt, ihm in einer wichtigen Sache zuzustimmen ist.
Ausserdem erklärte Benedikt XVI in seiner Ansprache vom 22.12.05, wer im Konzil einen Bruch mit der Tradition erblicke, vertrete einen unkatholischen Standpunkt.
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#358   Juhuben Cantuja   13:07:49 | Dienstag, 19. Juni 2007
Rudolfus: zweifelsohne Sittenstrolche
unter den Päpsten hat es grosse Sittenstrolche gegeben und Alexander VI ist bestimmt keine Ausnahme. Bischof Williamson hält aber Benedikt XVI keineswegs für einen Sittenstrolch, sondern für jemand, der wegen seiner falschen Philosophie die Kirche in den Abgrund reitet. Widerspricht eine solche Auffassung nicht der katholischen Lehre, denn flasche Lehren sind bekanntlich gefährlicher als eine mangelhafte sittliche Gesinnung
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#356   Juhuben Cantuja   12:01:11 | Dienstag, 19. Juni 2007
konsequent zu Ende gedacht?
Bischof Williamson sieht Vieles richtig, denkt es aber niemals konsequent zu Ende, so dass man am Schluss nicht weiss, wo man steht. Daher wird kaum jemand ihm folgen können. Auf der einen Seite erklärt er eine Einigung mit Rom für ausgeschlossen und auf der anderen Seite erklärt er Benedikt XVI für den rechtmässigen Papst der ungewollt die Kirche ins Verderben führt. Welche Logik steht dahinter
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#13   Juhuben Cantuja   11:46:39 | Dienstag, 19. Juni 2007
eine geniale Improvisation
Die Legende von der bevorstehenden Freigabe des tridentinischen Ritus ist nicht anderes als eine geniale Improvisation mit welcher ein Suspens am Leben erhalten wird
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#18   Juhuben Cantuja   12:57:46 | Montag, 18. Juni 2007
nicht verboten sondern einfach verunmöglicht
Hätte Paul VI die alte Messe verboten, so hätte er sich der damit der Häresie verdächtig gemacht. Verbieten kann man nämlich nur eine Sache die an sich schlecht ist. Mit der Anordnung des NOM war er gleichzeitig genötigt den kanonischen Status der alten Messe festzulegen. Er hat dies getan indem er sie der Indultpflicht unterstellte.
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#6   Juhuben Cantuja   11:55:02 | Montag, 18. Juni 2007
wozu überhaupt
wozu überhaupt die Veröffentlichung eines Motu proprio. Hat nicht Rom mit der Gründung verschiedener Ecclesia Dei Institute bereits Entgegenkommen gezeigt?
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#2   Juhuben Cantuja   09:30:11 | Montag, 18. Juni 2007
Gunseum: mein kompliment
mein Kompliment: Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen
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#353   Juhuben Cantuja   09:09:45 | Montag, 18. Juni 2007
Benedikt: Inkoharenz bei der FSSPX
die Priesterbruderschaft zeichnet sich durch Inkoharenz aus. Daran wird sie schlussendlich scheitern, denn sie weiss nicht recht was sie will. Konkludent dafür ist der Rückgang an Berufungen. Vor allem gewinnt man immer mehr den Eindruck, ihr fehle der Wille zu einer gründlichen Aufarbeitung ihrer eigenen Geschichte.
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#349   Juhuben Cantuja   00:53:46 | Sonntag, 17. Juni 2007
Rudolfus: bitte konsequent sein
wenn man die Konzilspäpste als die rechtmässigen Nachfolger des heiligen Petrus ansieht, so hat man ihnen Vertrauen zu schenken und darf ihnen nicht eigene Wertmasstäbe entgegensetzen. Paul VI war überzeugt, dass die Kirche mit dem NOM ihrer missionarischen Aufgabe besser gerecht würde. Wenn die FSSPX Oberen kein Vertrauen in den Inhaber des heiligen Stuhls zeigen, so bleibt ihre Anerkennung eines blosses Lippenbekenntnis.
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#183   Juhuben Cantuja   01:02:01 | Donnerstag, 14. Juni 2007
steht nicht zur Debatte
ob Montini Schein oder echter Papst ist steht hier nicht zur Debatte. Was zur Debatte steht, ist sein Wille die alte Messe aus der kirchlichen Gemeinschaft zu verbannen. Das hat er gewollt und sie deshalb verunmöglicht. Um mehr geht es nicht
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#181   Juhuben Cantuja   00:33:13 | Donnerstag, 14. Juni 2007
Ultramontanus
alle diejenigen die sich auf die Verbreitung halber Wahrheiten wie Paul VI hat die alte Messe nie verbotenspezialisiert haben. Damit gibt man sich mit einem unvollständigen Sachverhalt zufrieden und glaubt nicht weiterdenken zu müssen
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#179   Juhuben Cantuja   00:11:26 | Donnerstag, 14. Juni 2007
Rudolfus: bitte nachlesen
nachstehend der genaue Wortlaut der apostolischen Konstitution: Missale Romanum vom 3.4.1969: Die Bestimmungen dieser Konstitution treten am 30. November, dem ersten Adeventsonntag dieses Jahres in Kraft. Unsere Anordnung und Vorschriften sollen jetzt und in Zukunft gültig und rechtskräftig sein, unter Aufhebung jedweder entgegenstehender Konstitutionen und Verordnungen Unserer Vorgänger sowie aller übrigen Anweisungen, welcher Art sie auch seinen www.kreuz.net/. Die Sprache ist deutlich genug. Paul VI wollte, dass die neue Messordnung fortan beim Gottesdienst benutzt werde
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#173   Juhuben Cantuja   23:39:24 | Mittwoch, 13. Juni 2007
Rudolfus: nicht verboten aber verunmöglicht.
Paul VI hat die alte Messe nicht verboten, sie jedoch verunmöglicht, denn es ist dem jeweiligen Ortsbischof anheimgestellt sie zuzulassen oder nicht zuzulassen. Man kann es auch so formulieren: er hat sie ausser Kraft gesetzt mit der Auflage, der zuständige Ortsbischof müsse von Fall zu Fall entscheiden ob er sie erlauben oder verbieten will. Die FSSPX Oberen machen es sich in dieser Sache allzu leicht. Sie sollten einmal die Argumente Pauls VI mit denen er seinen Schritt begründet hat einmal richtig studieren.
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#160   Juhuben Cantuja   23:17:33 | Mittwoch, 13. Juni 2007
inkohärent und führt in eine Sackgasse
die Haltung der FSSPX und der mit ihr verbundenen Gemeinschaften in der Papstfrage ist inkohärent und führt in eine Sackgasse. Haben die Oberen der FSSPX einmal Melchior Cano gelesen. Ich glaube kaum, denn sonst wüssten sie zwischen Häresie und Begünstigung der Häresie zu unterschieden. Wenn die FSSPX weiterhin mit Hartnäckigkeit ihren Standpunkt vertritt, so wird sie in eine Sackgasse geraten aus welcher es kein Entkommen mehr geben kann. Wer nämlich Die Auffassung vertritt, die Nachfolger Pius XII seien die von Gott erwählten Oberhirten, wird nicht einsehen weshalb er sonntags eine Kapelle der Priesterbruderschaft anstatt eine der vielen Ecclesia Dei Kapellen besuchen sollte, wo er weiss dass die Gemeinschaft mit Benedikt XVI und dem Ortsbischof vorliegt. Wer hingegen in dem von den vermeintlichen Konzilspäpsten verfolgten Kurs Satans Meisterstück erblickt, wird sich langfristig gesehen lieber einer sedesvakantistischen Vereinigung anschliessen. Der Rückgang der Preisterberufungen dürfte der Priesterbruderschaft ebenfalls zu denken geben.
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#85   Juhuben Cantuja   15:32:43 | Donnerstag, 7. Juni 2007
Rudolfus: Paul VI zur Liturgiereform
[kursiv]Daher entspricht die Neugestaltung einer von der Autorität der Kirche getragenen Anordnung. Sie stellt einen Akt des Gehorsams und die konsequente Haltung der Kirche dar. Sie ist ein Schritt nach vorn in der echten Tradition der Kirche und ein Zeichen der Treue und Lebenskraft. Dieser Reform müssen wir alle bereitwillig zustimmen. Sie ist nicht willkürlich, auch kein hinfälliger, dem Belieben anheimgestellter Versuch, und ebensowenig das improvisierte Stück einiger Dilettanten, sondern ein von ausgewiesenen Kennern der Liturgie durchdachtes, lange erörtertes und studiertes Gesetz. Wir tun gut daran, es mit freudigem Interesse aufzunehmen und mit prompter, einmütiger Bereitwilligkeit durchzuführen. (Ansprache über die Messordnung vom 19.11.1969
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#83   Juhuben Cantuja   14:14:12 | Donnerstag, 7. Juni 2007
Jörg Guttenberg. Gehorsamspflicht
man kann geteilter Meinung sein, ob die Art und Weise wie Paul VI die Liturgiereform durchgeführt hat besonders glücklich war. Man muss ihm jedoch zubilligen, dass er überzeugt war, damit das Gemeinwohl der ihm anvertrauten Gemeinschaft und es deshalb eine Sache des Vertrauens, ihm in dieser Sache den Gehorsam nicht zu versagen. Im übrigen haben Johannes Paul II und Benedikt XVI entsprechende Korrekturen vorgenommen, die es dem Gläubigen gestatten, an einem Ritus seiner Wahl teilzunehmen. Etwas anderes ist es, wenn es dem Belieben des jeweiligen Priesters anheimgestellt wird, wie es die Oberen der FSSPX als Vorbedingung verlangen. Sollte Benedikt XVI ihr Folge leisten, käme dadurch die Autorität des Ortsbischof ins Schwanken. Ausserdem würde einander immer mehr sich entfremdende Gruppen innerhalb der kirchlichen Gemeinschaft entstehen
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#75   Juhuben Cantuja   11:20:25 | Mittwoch, 6. Juni 2007
no comment: ehrlich in seiner Zwiespältigkeit
Er war zwiespältig. Einerseits beabsichtigte er nicht den Rechtsverband Kirche zu verlassen aber gleichzeitig zeigte er überhaupt kein Vertrauen in ihre Führung. Seine unerlaubten Bischofseihen bezeugen es
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#72   Juhuben Cantuja   10:58:11 | Mittwoch, 6. Juni 2007
er war ehrlich
Man kann Erzbischof Lefebvre die Ehrlichkeit nicht absprechen. Seine Gläubigen hat er stets über seine Verhandlungen mit Rom verständigt. Er war jedoch äusserst naiv, denn er glaubte Rom umstimmen zu können. Als Kardinal Seper beispielsweise die Feststellung machte, man müsse aus seinen Behauptungen folgern, dass nach seiner Ansicht, der Papst durch die Kundmachung und Vorschreibung des neuen Ordo Missae und dass die Gesamtheit der Bischöfe durch dessen Annahme eine neue, eine „konziliare“ Kirche, eine mit der katholischen Kirche grundsätzlich unvereinbare Kirche eingerichtet und sichtbar um sich geschart habe? wollte der Kardinal natürlich wissen, ob der Erzbischof dies einem Papst zumuten könne und nicht was er von den Reformen und vom NOM halte. Der Erzbischof ging jedoch überhaupt nicht auf diese Frage ein, sondern stellte fest der Begriff „konziliare Kirche“ sei nicht von ihm sondern von Bischof Benelli und der neue Ritus atme einen ökumenischen bezw. protestantischen Geist
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#44   Juhuben Cantuja   10:17:04 | Mittwoch, 6. Juni 2007
zwei unterschiedliche Kulturen
zwei unterschiedliche Kulturen liegen den beiden Riten zu Grunde. Der tridentinische Ritus beruht auf einer Kultur des Misstrauens gegenüber dem menschlichen Streben nach Selbstbehauptung während der NOM eine Kultur des selektiven Wohlwollen gegenüber der innterweltlichen Entwicklung zur Voraussetzung hat. Diese Kultur geht davon aus, dass die innerweltliche Entwicklung ihrer eigenen Logik gehorcht und sucht den Standort zu bestimmen, von wo aus ein christliches Zeugnis abgelegt werden kann
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#70   Juhuben Cantuja   09:44:58 | Mittwoch, 6. Juni 2007
Aus Treue zum Konzil
Aus Treue zum Konzil forderte seinerzeit Paul VI die freudige Annahme des NOM. Wer sich zum Konzil bekennt weiss sich seinen Förderern Johannes XXIII, Paul VI und Johannes Paul II verpflichtet. Wer jedoch den alten Ritus dem NOM vorzieht hält das Trennende bezw. Spaltende für wichtiger als das Einende.
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#37   Juhuben Cantuja   09:36:00 | Mittwoch, 6. Juni 2007
Hw.Schuller
Hw. Schuller sieht die Sache richtig. Aus zwei unterschiedlichen Riten gehen unterschiedliche Glaubensgemeinschaften hervor. Langfristig ist eine Entfremdung zwischen derartig unterschiedlichen Gemeinschaften nicht auszuschliessen. Daher muss im Interesse der Einheit der alte Ritus eine Ausnahme bleiben
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#114   Juhuben Cantuja   22:02:41 | Sonntag, 3. Juni 2007
Matt 2
Der Stoff ist leider viel zu ernst und die Situation viel zu tragisch um daraus eine tradi soap opera machen zu können.
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#112   Juhuben Cantuja   18:21:16 | Sonntag, 3. Juni 2007
Benedikt: Das Paradox der FSSPX
Für einen unvoreingenommenen und juristisch interessierten Beobachter ist das Studium der Beziehungen zwischen der Bruderschaft und Rom einfach faszinierend, denn man stösst dort auf Schritt und Tritt auf Widersprüche. Diese Widersprüche verunmöglicht eine Einigung die von beiden Seiten – wenn auch aus unterschiedlichen Gründen – gewünscht wird. In Anbetracht dessen lohnt es sich die Problematik einmal gründlich ins Auge zu fassen und nach dem Grundsatz audietur et altera pars beide Seiten zu Wort kommen zu lassen.
Weshalb reden beide Seiten miteinander wird man sich fragen? Die Antwort ist nicht schwer: Rom, weil es einen unangenehmen Störenfried beseitigen möchte und die FSSPX weil sie sich von einer Anerkennung durch Rom einen Zuwachs an Gläubigen erhofft. Hier stösst man bereits auf das erste Paradox: Diejenigen welche mit allen Kräften ein Entgegenkommen Benedikts XVI zu verhindern suchen erweisen sich als die besten Verbündeten der FSSPX. Würde nämlich Benedikt XVI die alte Messe freigeben, hätten die FSSPX keinen Grund mehr sich der Ecclesia Dei nicht zu unterordnen. Dadurch würde sie einen Teil ihrer Gestaltungsfreiheit einbüssen. Sie könnten dann nicht mehr überall Priorate einrichten ohne zuvor die Zustimmung des zuständigen Diozösanbischof zu erhalten. Umgekehrt müssten sich die Diozösanbischöfe Eingriffe seitens Rom gefallen lassen. Der Fall Bordeaux ist dafür ein Beispiel.
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#109   Juhuben Cantuja   18:30:14 | Samstag, 2. Juni 2007
Benedikt: richtig gesehen
was Sie sagen ist zutreffend, die 100% Überzeugten dürften Ihre Meinung kaum ändern. Die Übrigen werden dem jeweiligen Priester gehorchen. Es geht aber auch um den Nachwuchs. Warum in Econe oder Zaitzkofen und nicht in Wigratzbad.
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#107   Juhuben Cantuja   17:50:36 | Samstag, 2. Juni 2007
Sedesvakantismus als logische Konsequenz
Wer die V 2 Reformen und den NOM ablehnt, hat – weill er sich kohärent verhalten – keine andere Möglichkeit als den Sedesvakantismus. Sollte Benedikt XVI das Motu proprio tatsächlich veröffentlichen, wäre die FSSPX in einer äusserst heiklen Lage. Wie will sie dann noch ihren Gläubigen klar machen, dass es besser ist die heilige Messe bei ihr zu besuchen anstatt bei einer Ecclesia Dei Gemeinschaft.
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#101   Juhuben Cantuja   17:24:27 | Freitag, 1. Juni 2007
eine ungewollte Nebenhierarchie – contra factuem non valet argumentum
bei der FSSPX liegt ein Eventualvorsatz vor. Ich unterstelle ihnen damit nicht, dass sie die Absicht hatten, sich von Rom zu trennen. Mit ihrem Schreiben „vom Ökumenismus zur lautlosen Apostasie“ haben sie jedoch ein Dokument mit lehramtlichen Charakter herausgegeben, das sich eindeutig gegen den von der Amtskirche gelehrten Ökumenismus wendet. Damit ist jedoch der Tatbestand eines paralellen Lehramtes bereits gegeben. In die gleiche Richtung geht die 1988 vorgenommene Weihe von Bischöfen. Sie ist ein eindeutiger Akt des Misstrauens gegen offizielle Lehramt.
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#80   Juhuben Cantuja   00:10:20 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Warum nicht gleich Sedesvakanz
In den FSSPX Nachrichten wird die Rede von Bischof Fellay mit keinem Wort erwähnt. Vorausgesetzt Kreuz.net sagt die Wahrheit ist es mir unverständlich weshalb er sich nicht zum Sedesvakantismus bekennt. Wenigstens wäre seine Haltung kohärent. Das von ihm gemalte Portrait Benedikt XVI zeigt ihn als einen Schwächling der sich nicht gegen seine Mitarbeiter durchzusetzen vermag. Mit anderen Worten, er ist kein Papst er im Verständnis Bischof Fellays sein sollte.
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#68   Juhuben Cantuja   20:13:00 | Mittwoch, 30. Mai 2007
völliger Vertrauensverlust
mit seinem Schritt von 1988 hat der Erzbischof deutlich gemacht, dass er Johannes Paul II nicht mehr für vertrauenswürdig erachtet
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#65   Juhuben Cantuja   19:39:10 | Mittwoch, 30. Mai 2007
Gefallen an der Rolle
Freudig spielt Bischof Fellay seine Rolle. Ständig sucht er nach neuen Argumente um zu beweisen, dass er un seine Mitbrüder nicht im Schisma seien. Wie aber vertragen sich seine Behauptungen mit der vor einigen Jahren veröffentlichten Schrift „vom Ökumenismus zur lautlosen Apostasie?“
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#54   Juhuben Cantuja   11:06:53 | Mittwoch, 30. Mai 2007
Bischof Fellay’s Wiederholung des ewig Gleichen
Unermüdlich verkündet Bischof Fellay den gleichen Refrain: Benedikt XVI möchte gerne aber böse Kardinäle lassen es nicht zu. Könnte aber die Wirklichkeit nicht anders aussehen. Meinungsverschiedenheiten sind nicht auszuschliessen. Deswegen von einem Konflikt zu sprechen scheint mir jedoch etwas gewagt. Schliesslich weiss sich auch Benedikt XVI dem Beschluss Pauls VI dass fortan der NOM der Ritus der lateinischen Kirche sei, verpflichtet. Ausserdem besteht heute die Möglichkeit eine Messe nach dem klassischen Ritus zu besuchen ohne dass es dafür einen neuen Motu proprio brauchte.
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#1   Juhuben Cantuja   10:53:55 | Mittwoch, 30. Mai 2007
Vorgegriffen
Seit wann veröffentlicht man eine Stellungnahme vor Bekanntgabe des Textes auf den sich diese Stellungnahme beziehen soll
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#13   Juhuben Cantuja   12:55:53 | Samstag, 28. April 2007
Athanasius: nicht so einfach
Die Gründerväter der europäischen Union Adenauer, de Gasperi und Schumann waren bekennende Christen. Ihr Anliegen war es ein überkonfessionelles jedoch auf christlichen Grundlagen beruhendes Europa zu schaffen. Im Gründungsakt der Vereinten Nationen ist jedoch von christlichen Grundlagen keine Rede. Das Anliegen ist wie folgt umschrieben:
a.) künftige Generationen vor der Geissel des Krieges zu bewahren,
b.) den Glauben an die Grundrechte des Menschen, an Würde und Wert der menschlichen Persönlichkeit, an die Gleichberechtigung von Mann und Frau sowie von allen Nationen ob gross oder klein, erneut zu bekräftigen,
c.)Bedingungen zu schaffen unter denen Gerechtigkeit und die Achtung vor den Verpflichtungen aus Verträgen und anderen Quellen des Völkerrechts gewahrt werden können.
Zwar hat Johannes XXIII in Pacem in terris das Anliegen der Vereinten Nationen gutgeheissen, jedoch die Bedingung gestellt, es müssten die göttlichen Gesetze
eingehalten werden
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#7   Juhuben Cantuja   10:42:03 | Samstag, 28. April 2007
Zu Benedikts Besuch in der UNO
Mit seinem Schritt will Benedikt XVI wie übrigens seine beiden Vorgänger Paul VI und Johannes Paul II der Völkergemeinschaft seinen Respekt bezeugen und sich von jenen Gruppierungen distanzieren, die in ihr ein Werk menschlicher Selbstherrlichkeit sehen.
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#26   Juhuben Cantuja   08:47:24 | Donnerstag, 26. April 2007
una cum
es steht eindeutig fest, dass die Piusbruderschaft davon überzeugt ist, in Einheit mit dem Papst und dem Ortsbischof zu stehen. Als unvoreingenommener Beobachter wird man sich jedoch fragen müssen, ob dies mehr als ein blosses Lippenbekenntnis sein kann. Pater Mählmann meint, es handle sich um Richtungskämpfe innerhalb der selben Gemeinschaft. Eine derartige Erklärung wird man aber kaum als glaubwürdig ansehen können nachdem vor rund drei Jahren von den Oberen der Priesterbruderschaft eine Erklärung mit dem Titel „Vom Ökumenismus zur lautlosen Apostasie“ herausgegeben wurde.
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