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#1 Augustinus 16:59:27 | Samstag, 15. September 2007
trotz Unverständnis verständlich Zufällig habe ich die kritisierte Predigt von Kardinal Meisner zuerst
gelesen, bevor ich die Kritiken entdeckte, wie sie auch hier dokumentiert wurden. Einerseits ist es wirklich
unverständlich, dass die Predigt des Kardinals derart zerrissen wird, für unvoreingenommene Menschen
wahrscheinlich völlig ohne Grund. Aber wenn man sich mit dem Begriff der Kunst der letzten 50 Jahre auseinandersetzt
und insbesondere die soganannte Philosophie der Frankfurter Schule betrachtet, dann wird die Predigt Meisners
zu einer Provokation jener, die ein Kunstverständnis a la Frankfurter Schule haben. Denn die bewußte
Zerstörung der Ordnung, das bewußt unvernünftige und die Pervertierung der Werte sind dort geeignete
Mittel einer Ausdruckskunst des nach Freiheit suchenden Menschen. Warum bekommt Hermann Nitsch für seine
verschütteten Farbkübeln große Preise? Warum bekommt die psychisch kranke „Kommunistion aus ganzem
Herzen“ Jelinek den Nobelpreis für ein verwirrendes, sinnloses und grausig perverses Werk? Da liefert
die Frankfurter Schule traurige Antworten. Demnach sollte menschliche Kultur mit dem der Tiere gleichgesellt
sein, um die „Freiheit“ endlich zu spüren: rein Triebhaftes Handeln, Willkür der Emotionen, eine Selbstaufgabe
des Seins in den Irrsinn des Relativismus. Meisners Worte sind da wie eine Kampfansage wider der Diktatur
der modernen Kunst, die Lobbyisten sehen Kunst eben nicht als Suche nach der vollkommenen Liebe in Gott.
LG Augustinus
#12 Augustinus 19:35:38 | Donnerstag, 2. August 2007
wen ladet der Priester ein Mir stößt die letzte Frage besonders auf: Der Priester soll angeben, WEN
er einlädt? Ein bisserl erinnert das schon an den Kommunismus… Ich persönlich bin gehe zwar regelmäßig
in die Hl. Messe, bin aber noch recht selten persönlich (namentlich) von einem Priester dazu eingeladen
worden. Der Bischof verhält sich irgendwie ein bisserl sektiererisch bzw er hat einen Verfolgungskomplex…
Angst? Vor wem? Offenbar will er das genau wissen. LG Augustinus
Unterschiedliche Glaubensgemeinschaften Hw. Schüller warnt in seinem Vortrag auch vor der Freigabe der
Alten Messe. Zwei Riten produzierten „zwangsläufig unterschiedliche Glaubensgemeinschaften“. Das ist
schon eine (wiederholt) bemerkenswerte Äußerung. Wenn denn der Unterschied zwischen altem und neuen
Ritus so groß ist, dass man davon ausgehen muß, es handle sich um unterschiedliche Glaubensgemeinschaften,
dann bezieht sich das nicht mehr nur auf die Form, sondern auch auf den Inhalt des Glaubens. Ich selber
merke an mir: Seit ich (vor ein paar Jahren) den alten Ritus gut kennen gelernt habe und ihn regelmäßig
besuche, wurde ich viel sensibler gegenüber der Liturgie, ein Fehler oder Fahrlässigkeiten usw fallen
mir sofort und wesentlich schmerzhafter auf. Ich mag in keine Selbstbau-Liturgie mehr gehen: Entweder
ich gehe in die alte Messe oder ich besuche eine Messe im Nous Ordo, die andächtig und den Vorschriften
entsprechend zelebriert wird. Ja, es kann sein, dass diejenigen, die sich an eine Selbstbau-Liturgie gewagt
haben, nun dass Gefühl einer Fremde gegenüber der katholischen Lehre und Liturgie erfahren. Eine schlimme
Sache, wir sollten alle für die Einheit in der Treue der Überlieferung beten. LG Augustinus
#61 Augustinus 19:07:14 | Donnerstag, 8. März 2007
Glaubensabfall oder naiver Glaubens „Tratsch“? Im ersten Eindruck erkennt man bei Lehmann einen Glaubensabfall,
es ist zu befürchten, dass der Eindruck nicht täuscht. Lehmann wollte – möglichst positiv betrachtet –
wohl das Gespräch von der Kirche bewußt zu Gott lenken. Die katholische Kirche ist ja kein Werk irgendwelcher
Ideologen, sondern ist gründet sich auf Jesus Christus, unserem Herrn und Gott. Leider gelang ihm der
Übergang nur auf sehr naive Weise und eines Kardinals unwürdig. Ich glaube an eine einfache, gute Intention,
mit der Lehmann in einem ordentlichen Fettnäpfchen landete. Er sollte die wichtigen Glaubensinhalte klarer
bezeugen und nicht darüber „tratschen“, wie es heute gerade im Fernsehen vielfacher Trend ist. Das ist
nach meiner Ansicht das Mindeste, was hier zu bemerken ist. LG Augustinus
#7 Augustinus 10:49:27 | Dienstag, 5. Dezember 2006
Wer sich in Kirchengeschichte auskennt, weiß, dass der Zölibat kein „Dogma“ ist. Der Kardinal hat nur
versucht, das Wesen des Zölibats zu erklären, weil eben die mediale (liberale) Öffentlichkeit eine
Stellungnahme verlangt. Dass der Kardinal inhaltlich recht hat, bedeutet nicht, dass er geschickt war.
Nach meiner Ansicht ist es die Aufgabe jedes Bischofs, die wahren Inhalte so zu vermitteln, dass die Zuhörer
und Leser seiner Botschaft den wahren Inhalt verstehen. Deshalb den Zölibat als „Dogma“ auszurufen, ist
ebenso falsch wie ihn unnötig in Frage zu stellen. Der richtige Weg ist, ihn so zu erklären, dass möglichst
viele Menschen diese Vorschrift der Kirche verstehen können. Natürlich gibt es Menschen, die nicht verstehen
wollen, diese sollten aber nach verständlicher Darlegung der Wahrheit in ihrem unsinnigen NICHTWOLLEN
entlavt sein. LG Augustinus P.S.: Im übrigen läßt es sich leicht über Päpste u.a. herziehen, so lange
man „in den billigen Reihen“ sitzt, also selber keine Verantwortung übernimmt. Ich wäre gespannt, ob
ein Hl. Augustinus oder ein Hl. Franziskus bei Lebzeiten von Kritik im Charakter von kreuz.net verschont
geblieben wäre. Als konkubinatsliebendes Sektenmitglied bzw. reiches Muttersöhnchen wäre diese Berichterstattung
auch nicht besonders toll ausgefallen.
#12 Augustinus 13:04:37 | Freitag, 1. Dezember 2006
Nichts? Alleine wenn man das Verhältnis von Ost- und Westkirche betrachtet, hat sich in den letzten hundert
Jahren sogar sehr viel getan. Mißverständnisse wurden ausgeräumt, die Polemik gegeneinander immer mehr
zurückgeschraubt, das Gemeinsame gesucht, die gegenseitige Exkommunikation aufgehoben usw. Die orthodoxe
Kirche ist weltweit die zweitgrößte christliche Kirche nach der katholischen. Das gestern unterschriebene
Dokument ist ein weiterer kleiner Schritt hin zur Einigung der einen Kirche Christi nach einer langen
Phase des Auseinanderlebens. Diese historisch bedeutende Annähernung ist für beide Teile sehr fruchtbar,
nicht zuletzt auch für die größere Sensibilität gegenüber der liturgischen Tradition, der sich die
orthodoxe Kirche zutiefst verschrieben hat. Diesen Aspekt alleine betrachtet als „nichts“ zu bezeichnen,
halte ich für zu wenig. LG Augustinus
#5 Augustinus 14:08:03 | Donnerstag, 30. November 2006
Die „historisch-kritische Methode“ dient nicht unbedingt zur Wahrheitsfindung, sondern stellt halt das
jeweils zu untersuchende Objekt in Frage. Wenn ich mir die „wissenschaftlichen“ Erkenntnisse der Methode –
angewendet beim Christentum – anschaue, dann merke ich da einige plumpe Fehler bzw. eine ideologische
Voreingenommenheit. Auch die Bibel ist nicht im Jahr 33 geschrieben worden und nicht alle antiken historischen
Texte, die über Christus handeln, können gleichwertig mit dem Evangelien behandelt werden. Die „historisch-kritischen“
Entdecker des Christentums haben bisher in zahlreichen Dokumenten echten peinlichen Nonsens verzapft.
Ich halte die „historisch-kritische Methode“ des 19. Jahrhunderts für ungeeignet, um mehr über die Wahrheit
an einer Religion oder Kultur herauszufnden. Am Islam genauso wenig wie am Christentum oder anderen Untersuchungsmaterien,
solange man nur deshalb untersuchen möchte, um zu verwirren. LG Augustinus
#37 Augustinus 00:56:00 | Mittwoch, 29. November 2006
Das echte christliche Zeugnis ist geprägt durch Liebe und Wahrheit und nicht durch Gewalt. „Die Welt
wurde durch den GEkreuzigten erlöst und nicht durch die Kreuziger“ (P. Benedikt XVI). Beschäftigt man
sich ein wenig mit Kirchengeschichte, so bemerkt man, dass sich die Kirche ausbreiten konnte, weil sie
sich in der Vernunft, durch Eifer in der demütigen geübten Glaubensvertiefung und durch die soziale
Gemeinschaft übte. An die Papstkritiker gerichtet: Schließt mal eure Augen und begebt euch auf eine
geistige Reise in die Türkei. Erlebt als diskriminierte kleine Christengemeinde dort die Ankunft des
Papstes und seine Worte. Lest sie in diesem Kontext, was bedeuten sie dann für euch? Unser mutiger Papst
ist mit seinem Zeugnis eine echte und ernste Herausforderung für den Islam, vor allem für die radikalen…
Durch seine Gesten stellt er alle blos, die darauf mit Hass reagieren, aus welcher Position auch immer.
Jeder, der von Hass erfüllt ist, hüte sich! LG Augustinus
#17 Augustinus 19:59:59 | Dienstag, 28. November 2006
Die Intention der Türkeireise Ich glaube nicht, dass die Türkeireise des Hl. zur Konsekrierung der Hagia
Sophia oder zu völlig unrealistischen und nur provozierend wirkenden Christianisierungsaufrufen von Papst
Benedikt geplant wurde. Auch der Spruch des „Hochgradfreimaurers“ hat eine andere Intention als die besondere
Verehrung dieser zerstörerischen Verbindung. Ich denke, der Grund der Reise ist in erster Linie aus ökomenischen
Gründen mit der orthodoxen Kirche, zweitens zur Stärkung der dort lebenden Christen – besonders der
Katholiken und drittens zu notwendigen friedensstiftenden Maßnahmen, immerhin herrscht in der Türkei
(und ostwerts in den islamischen Ländern) eine wesentlich andere Kultur als in Europa. Der Papst fordert
Religionsfreiheit, er versucht die moslemischen Gastgeber und auch die von der Kirche getrennten Christen
und alle Menschen guten Willens so anzusprechen, dass sie ihre Ohren und Herzen für die Botschaft Christi
öffnen können und er arbeitet an der Einheit der Kirche Christi (Joh. 17,20-21).
#29 Augustinus 22:48:15 | Samstag, 25. November 2006
Wir sind Kirche! – Wir sind Teil des mystischen Leibes Christi Mit der Kraft meiner paar Buchstabentasten
möchte ich mich leidenschaftlich zu den trauernden und demonstrierenden Gläubigen stellen. Wenn man
über die Vorgangsweise der Bistumsleitung liest, ist man absolut sauer auf den Bischof. Zukünftige Demonstrationen
sollen vorher größer angekündigt und beworben werden, damit noch mehr Leute kommen können. Die Durchhaltekraft
der Gläubigen ist wirklich ergreifend und ich bete dafür, dass sie stärker wird. Liebe Freunde aus
den 3 Gemeinden, ihr seid nicht alleine! Viele Gläubige, die das Geschehen aus der Ferne verfolgen, stehen
auf Eurer Seite! LG Augustinus
#25 Augustinus 20:46:25 | Montag, 20. November 2006
Im Grunde ein Flächenbrand… Das, was hier dank kreuz.net umfassend berichtet wird, ist nur ein einzelnes
schauerliches Beispiel in einer zahllosen Reihe mangelnder bischöflicher Hirtentreue zu Christus in vielen
Ländern. Es ist gut, wenn viele Leser von diesem Skandal erfahren, aber wirklich viele – tausende und
hunderttausende Gläubige wurden und werden (spätestens seit der Liturgiereform nach dem Zweiten Vat.
Konzil) vor den Kopf gestoßen. Der Altar und die Kultur zerstört, die Herde verwirrt und mutwillig in
alle Winde zertreut. Das muß einem Gläubigen aufrichtig schmerzen. Jeder Katholik sollte sich kurz Zeit
nehmen und dem Herrn Bischof seine Meinung www.bistum-fulda.de/bistum/Kontakt.shtml übermitteln. LG Augustinus
#18 Augustinus 22:50:45 | Donnerstag, 16. November 2006
positive und negative Bemerkungen Auch in unseren Breiten (ich komme aus Österreich) gibt es carismatische
Gruppen. Die Spiritualität der Carismatiker ist nicht leicht auf einen Punkt zu bringen. Ganz allgemein
positiv zu bemerken ist: + Carismatiker suchen eine starke Bindung an den Nachfolger Petri. Sie wollen
die Gebote Gottes achten. + Die carism. Spiritualität hat auf jeden Fall Schwerpunkte in der eucharistischen
Anbetung und marianischen Verehrung. + Die Gläubigen haben den Wunsch, von ihrem Glauben Zeugnis abzulegen.
Nicht immer positiv fällt (mir) auf: – Manche Gruppen sind voller Tatendrang und Glauben, gehen inhaltlich
aber nicht in die Tiefe. Was bleibt ist die Sehnsucht und das religiöse Gefühl. – Die Form der Anbetung
hat ihren Schwerpunkt im „Lobpreis“. Lieder mit hoffnungsvollen (guten) Texten und der Tanz ist ihre Ausdrucksform.
Manchmal wirkt diese Form tatsächlich süsslich, zu gefühlsbetont und realitätsferne (in extremen Fällen
sehr unvernünftig) – Die Zeugnisse der Gläubigen sind erfüllt von einer manchmal unmäßigen Sehnsucht
nach Zeichen Gottes. Ich habe einige Lobpreisabende erlebt, bei denen von sehr eigenartigen Wundern berichtet
wurde. Ich habe leider den Eindruck, dass sich dabei Phantasie und Wunsch(wunder)denken mischen. Resumee:
Viele Menschen finden durch die carismatische Spiritualität ihren ersten Weg zu Gott. Gute geistliche
Begleiter sollten durch nüchterne Vernunft diese Seelen leiten und die Versuchung einer reinen Gefühlsreligiosität
widerstehen helfen. LG Augustinus
#3 Augustinus 11:19:47 | Sonntag, 5. November 2006
Die große Stille Den hervorragenden Film „Die große Stille“ gibt es übrigens seit 3. November 06 als
DVD im Handel! Preis in Österreich: EUR 19.90 LG Augustinus
#2 Augustinus 16:36:37 | Samstag, 4. November 2006
kurzsichtige Bischöfe Die Bischöfe sollten die Kontinuität des alten Römischen Ritus in der Kirchengeschichte
beachten, immerhin ist die „alte Messe“ kein exotisches liturgisches Experiment, sondern war die Liturgie
der Kirche in 2 Jahrtausenden. Das hat auch absolut nichts mit traditionalistisch kontra liberal etc zu
tun. Viele Bischöfe machen den Eindruck der Kurzsichtigkeit und haben daher wohl auch ein falsches –
zumindest sehr unvollständiges Bild der Kirche. Die Piusbruderschaft hatte doch vor einigen Monaten eine
Aufklärungskampagne über die alte römische Liturgie gestartet. Ich finde, das ist ein sehr gutes Projekt,
man sollte derartige Unterlagen vor allem auch unwissenden Bischöfen zukommen lassen. LG Augustinus
#88 Augustinus 23:09:05 | Sonntag, 29. Oktober 2006
@ Athanasius Zitat von Athanasius: Nicht die Anprangerung der kirchlichen Krise ist Sünde, sondern Ihre
Aussagen, die hetzerisch behaupten, Gläubige der FSSPX würden den Papst als Satan und die hl. Kirche
an sich verwerfen. Es gibt keine grössere Unwahrheit, „augustinus“. Das eben kann ich schon länger sehen,
was mir jedoch keinerlei Freude, sondern jedesmal innere Schmerzen bereitet. Abgesehen von den Gläubigen,
die die Röm.Kath. Kirche mitsamt Papst verwerfen, kann ich das gerade deshalb offen sagen, weil einer
ihrer Bischöfe in die gleiche Kerbe schlägt. Die Aussage von Richard Williamson, dass der Konflikt zwischen
der Piusbruderschaft und Rom ein Krieg zwischen zwei einander direkt entgegengesetzten Religionen sei,
ist in letzter Konsequenz schwerwiegend. Denn was bedeutet „Religion“? Sich in rechter Weise auf Gott
hin ausrichten. Was bedeutet daher des Weihbischof’s Aussage: Es gibt einen Krieg zwischen einer Religion,
die sich in rechter Weise auf Gott hin ausrichtet, die andere ist dieser gegenber direkt entgegengerichtet.
Also schließe ich aus dem Bericht, dass Herr Williamson mit „Rom“ die Röm. Kath. Kirche meint, die der
rechten Ausrichtung auf Gott direkt entgegengesetzt ist, das heißt, auf das/den Bösen hingeordnet wäre.
Bitte korrigieren Sie mich, wenn ich das falsch verstehe. Meine Angaben über Aussagen von Piusanhängern
kann ich nicht als Hetze oder Lüge zurücknehmen, sie stimmen, ich habe sie wiederholt und in Gegenwart
anderer Personen gehört. LG Augustinus
#15 Augustinus 12:43:02 | Samstag, 28. Oktober 2006
sedisvakandistisch Zitat: Der Konflikt zwischen der Piusbruderschaft und Rom sei ein Krieg zwischen zwei
einander direkt entgegengesetzten Religionen: „Die katholische Religion, die auf Gott zentriert ist, und
die Konzilsreligion, die auf den Menschen und die moderne Welt zentriert ist.“ Genau solche Aussagen bestätigen
den Unglauben der Piusbrüder an die kath. Kirche. Sie zeugen on maßloser Überheblichkeit. Diese Vowürfe
sind beleidigend polemisch und falsch. Die sogenannten „Bischöfe“ neigen schwer zu wahrem Sedisvakandismus.
In meinem eigenen Umfeld sehe ich, welche Auswirkungen diese Polemik gegen die Kirche bekommt. Gläubige
Piusbrüder bezeichnen die Römisch Katholische Kirche mit Papst als „vom Satan“. Natürlich ist es falsch,
Aussagen von irgend welchen zweifelhaften Anhängern zu zitieren, aber damit möchte ich den Fehler der
Piusbrüder deutlich machen und einen Spiegel vorhalten, die ihrerseits unhaltbare, personengebundene
Argumente als „falsche Lehre“ anprangern. Die Dogmatisierung menschlicher Schwächen und Fehler von Ungläubigen
in der Kirche, die über die Kirche gestellt wird, um sie zu diffamieren, halte ich für eine Sünde gegen
die Einheit in Christus. LG Augustinus
#2 Augustinus 14:05:46 | Donnerstag, 5. Oktober 2006
etwas unsicher… wirken für mich die aufgezählten Argumente rund um den Seminarskandal. Wären die
Fotos von Subregens Dr. Rothe gefälscht, so hätte sich dieser mit Sicherheit dahingehend vor Gericht
verteidigt. Laut Medienberichte (ich weiß nicht, was tatsächlich diskutiert wurde) ging es vor Gericht
in einer verlorenen Medienklage noe.orf.at/stories/58144/ darum, ob der gezeigte Kuß als ausreichend
gilt, von den Küssenden zu behaupten, sie wären homosexuell bzw. es hätten homosexuelle Handlungen
stattgefunden. Ich stimme sicher zu, dass die Feinde der Kirche sowie die Feinde des päpstlichen Lehramtes
gegen Krenn agiert haben, allerdings glaube ich eher an das Zusammentreffen einiger voneinander unabhängiger
schlimmer Umstände, die die Krise zur Auslösung brachten und so weit trieben. Die Gegner Krenns erfuhren
Rückenwind und bekamen ein zusätzliches Podium für ihre antikirchlichen Hetzbotschaften… Eine sehr
traurige Angelegenheit, viel wahrhaft Gutes wurde mit einzelnem Schlechten nachhaltig zerstört, besonders
litt das Vertrauen der einfachen Gläubigen an die Kirche. LG Augustinus
Bischof kritisiert zu Recht Der Bischof kritisiert zu recht die national-sozialistisch tendierende NPD,
nur nach meiner Ansicht mit Argumenten, die eines Bischofs unwürdig sind. Er sollte mehr die christliche
Lehre und Lebenshaltung als Argument zum Ausdruck bringen als sich fast ausschließlich auf die Demokratie
zu berufen. Denn eine demokratische Mehrheit ist fehlbar und voller Ideologien, Gottes Ratschluß dagegen
nicht. Christen haben von der Wahrheit und Liebe Zeugnis abzulegen und nicht von der Demokratie, was aber
natürlich nicht unbedingt ein Widerspruch in sich sein „muß“… LG Augustinus
Der „Da Vinci Code“… ist nichts anderes als ein Phänomen, ein Merkmal einer rückkehrenden Gnosis.
Schon in den ersten Jahrhunderten mußte die junge Kirche vor allem dagegen kämpfen. Das beste Mittel
gegen gnostische Irrlehren ist, konkret und klar von Christus zu sprechen. Allen Irrlehren haben eine
Eigenschaft gemeinsam: Ihre Theorien laufen früher oder später in die Irre, das heißt in eine Sackgasse.
?:) Sie sind unvernünftig, illusorisch und werden oft von niedrigen Begierden und ideologischen Vorstellungen
geprägt. Die Gaben des Heiligen Geistes sind jedoch: Weisheit, Verstandes, Rat, Stärke, Wissenschaft,
Frömmigkeit u. Gottesfurcht. Das bedeutet, unsere christliche Religion ist in der Einheit mit dem Papst
(Petrus) als Bevollmächtigten kein sinnloses Gerüchtegesäusel und keine Ideologie, sondern ist vernünftig
erkennbar und manifestiert sind in Christus, dem Weg, der Wahrheit und dem Leben. LG Augustinus
problematisches Titelfoto Das Titelfoto dieses Berichts ist leider missverständlich. Es macht den Anschein,
als würde da IN GRAZ ein Abtreibungsgegner von der Polizei verhaftet. Dabei scheint das Foto von irgendeiner
Verhaftung aus einem nicht-österr. Land zu handeln, wie man an den Gradierungsstrefen der Polizei bemerkt.
So wird leider missverständlich suggeriert, dass die Lebensschützer in Graz Kriminelle Leute sind, die
von der Polizei in Handschellen verhaftet werden. Der Leiter der Sicherheitspolizeilichen Abteilung Graz,
Gerhard Lecker sprach in einer Stellungnahme dagegen von der nicht einfach zu verwirklichenden Forderung
der SPÖ nach einer Bannmeile für Lebensschützer, die in ihrer Beratungstätigkeit nachweiselich KEINE
strafbare Handlungen begehen. Man müsse eine Gesetzesstelle einrichten, die das Vorzeigen von menschlichen
Plastikmodellen und Bildern von ungeborenen Kindern verbietet. Dies müsse unter Strafe gestellt werden,
um eine Schutzzone dagegen einrichten zu können, so der Polizist. Die Gutartigkeit der Beratung und deren
Verhetzung zeigt die Motive der SPÖ, die offenbar nur den Frauen das Recht auf Information und Hilfe
einschränken möchte. Laut VP-Gemeinderätin Sissi Potzinger wurden Mitarbeiter des Frauengesundheitszentrums
Graz per zu unterzeichnender Dienstanweisung verboten, in der Beratung gegenüber der betroffenen Frau
und während der gesamten Dienstzeit von einem „ungeborenen Kind“ zu sprechen. LG Augustinus
@Saomonius Satanistenvideo Hier www.youtube.com/watch?v=TdItwaLrv1U kann das Video angeschaut werden.
Ich habe Scheu, den Link überhaupt bekannt zu geben, aber wenn 100 Millionen Zuschauer mehrheitlich dazu
votieren, ist das Video wahrscheinlich kein Gehemnis mehr. An die Lästerer sei ausgerichtet: Nur weil
Musiker behaupten, sie seien keine Satanisten, heißt das noch lange nicht, dass ihr gesamtes „künstlerisches“
satanistisches Tun auf der Bühne (und im Video u.a.) keine Aussagekraft hat. Man kann nicht etwas tun
und zugleich behaupten, man tue doch gar nichts. Wenn Jemand sagt, er will mit seiner Musik auf so einem
großen Bewerb nichts aussagen, dann wäre er nicht angetreten oder er hätte etwas anderes gesungen.
Wahrscheinlich (ich hab die Sendung nicht gesehen, lese aber Kommentare darüber) war es so, dass alle
anderen Beiträge so oberflächlich waren, dass Lordi einfach mit seinem eindeutigen Auftritt mit klar
verständlichem Ausdruck und ernsthaftem Einsatz punkten konnte. Umso schlimmer. Ich beende mit einem
lesenswerten Link auf das Magazin factm www.factum-magazin.ch/…2006_05_22_Lordi.php und schließe mich
deren Meinung uneingeschränkt an. LG Augustinus
Ein Gruß aus der Hölle Ich hab mir grad das dazugehörende Video „hard-rock-halleluja“ online angeschaut
und verstehe die Zweifler nicht . Was da gezeigt wird, ist doch Satanismus pur. Zu den künstlerischen
Argumenten, es wäre ja nur eine show- Darstellung empfehle ich einschlägige Literatur zum Thema. Der
Satanismus wie auch dessen Anführer können nicht mehr, als darstellen und bösartig nachäffen. Denn
alles, was sie haben , haben sie von Gott. Das Böse ist letztlich machtlos, wenn wir uns für die Liebe
Gottes entscheiden, was das Mädchen im Video nicht tut. :(3 Mein Tip an Gläubige: Man kann Böses mit
Gutem bekämpfen, aber auch mit der Hilfe Gottes. Eine gute Beichte, das Messopfer, der kleine Exorzismus
und Weihwasser haben schon so manchen Satanisten in die Flucht getrieben… Man sollte der Sache aber
weder oberflächlich noch leichtsinnig begegnen. LG Augustinus
Keine Mutter würde so handeln Hw. Schockenhoff’s Äußerungen sind zwar nachvollziehbar, jedoch ein denkbar
schlechter Ratschlag für die Kirche. Ich habe das Interview selber gehört und mich sehr darüber geärgert.
Ich antworte mit einem Vergleich: Stellen Sie sich vor, die Tochter kommt eines Abends mit ihrem neuen
Freund nach Hause. Sie geht zur Mutter und erklärt ihr, dass sie gerne mit dem Freund schlafen möchte,
die Sache jedoch problematisch wäre, weil der Freund HIV postiv ist. Würde die Mutter antworten: „Besser
wäre es sicher, dass ihr euch vom Sex enthalten würdet, weil das der absolut beste Schutz gegen Aids
ist. Aber nimm halt ein Kondom, Du bist eh nicht so konservativ katholisch, das is schon so ok. Das Kondom
ist zwar unsicher, aber nur relativ, vielleicht steckst Dich nicht an. Viel Spaß dabei…“ Würde das
eine gute Mutter sagen? Ich glaube nicht. LG Augustinus Linkhinweis: Wie sehr schützt das Kondom vor
HIV? www.youthforlife.net/detail.php?id=337
#12 Augustinus 13:34:58 | Donnerstag, 13. April 2006
@Hrodgar Der Bischof & der Vater zweifeln nicht daran, dass der Junge die Handlung um die hl. Kommunion
versteht. Das erkennt man auch am Verhalten des Jungen. Für mich ein Hinweis, die mögliche (bei Autismus
aber nicht unbedingt vorhandene) geistige Behinderung läßt zu, über den geistlichen Aspekt der Kommunion
zu sprechen, die auch die Gemeinschaft ermögicht. Die spezifischen Umstände kenne ich natürlich nicht.
Bezüglich der Auffassung, was der Leib und das Blut Christi in der Kommunion sind, empfehle ich die Lektüre
von Didache aus dem frühen Christentum. Ich will mit meinem Posting niemanden verletzen und bitte Sie
deshalb auch um Verzeihung. Es gibt Fälle, wo Kinder, Jugendliche und Erwachsene das unfreiwillige Leid
innerlich annehmen, um es Christus aufzuopfern. Vor wenigen Wochen zum beispiel durfte ich einer Sterbenskranken
Frau begegnen, die durch dieses Aufopfern so gelöst und froh aussah, dass ich ehrfürchtig und tief beeindruckt
wurde. Ich kenne mehrere Schicksale von Kindern & Jugendlichen, die ihr eigenes tödliches Leid Christus
gewidmet haben. Das Leid der Eltern bleibt unermesslich und wird alleine nur durch die Hoffnng auf das
Wiedersehen im Himmel gemildert. Ich möchte nicht provozierend verstanden werden, sondern schlicht als
besondere von Gott geschenkte Gnade, duch die Liebe das Leid zu ertragen. Sie haben mit Ihrem Kind sicher
genau das auf die persönliche Weise gemacht, eben in der Sprache der Liebe zwischen Kind und Vater. Gottes
Segen Augustinus
#8 Augustinus 11:59:29 | Donnerstag, 13. April 2006
Interessanter Fall Der Bericht ist ein interessanter Fall: Über das Wesen und die Wichtigkeit des Leibes
Christi zu wissen, die Kommunion zu wollen, vorbereitet sein aber nicht kommunizieren können. Vielfach
haben wir es ansonsten mit Leuten zu tun, die wenig über das Mysterium des Leibes Christi wissen, nicht
vorbereitet sind und gedankenlos kommunizieren. Ich bin kein Theologe, aber ich denke mir, dass das geistige
Opfer durch die körperliche Beeinträchtigung groß ist und – zum Guten genutzt – auch viele Gnaden für
den Jungen herabrufen wird. Die Diözese tut gut daran, sich weiter mit dem konkreten Fall zu beschäftigen,
in dieser Zeit empfiehlt es sich, den Buben über die Gebete für eine geistige Kommunion und dessen Wirkung
aufzuklären. Durch das Opfer des schmerzhaften Verzichts ist diese geistige Kommunion auf jeden Fall
sehr gnadenreich, denn Christus schaut auf das Herz. LG Augustinus
#63 Augustinus 08:55:51 | Mittwoch, 12. April 2006
Karfreitagsprovokation abgesagt „Die Performance „ER-Lösung? Eine Glaubensprozession“ wird deshalb zum
ursprünglich geplanten Zeitpunkt, 14. April 2006, 19.00 Uhr nicht stattfinden.“ schrieb gestern die ARGEkultur
auf ihrer Homepage www.argekultur.at/…m/presse/060411.aspx Von der ÖVP Salzburg wurde dies als Sieg
der Vernunft www.oevp-sbg.at/index.php?id=843&tx_oevp… bezeichnet, wohl gerade deshalb, weil sich die
Politiker in der Sache sehr ins Zeug gelegt haben. Ich vermute, die Erzdiözese Salzburg hat im Bereich
der konstrukitven Abwehr von Glaubensverhöhnung Pionierarbeit geleistet. Die Bevölkerung hat sehr wach
reagiert, viel wurde gebetet und protestiert. Erzbischof Kothgasser hat die richtigen Worte gefunden,
nähmlich diejenigen, die zur möglichen Anwendung des Glaubensverhöhnungsparagraphen notwendig sind.
Leider berichtet Kreuz.net nicht vom Erfolg, was ich nicht ganz verstehe. Es soll auch kein Siegesrausch
aufkommen, hier galt es nur, das Allerheiligste zu verteidigen. Aber es ist wichtig, gut erstrittene Ergebnisse
der gläubigen christlichen Bevölkerung anuzerkennen. LG Augustinus
Die Prioritäten Interessant ist, mit wie vielen nichtsnutzige Inhalten wir „Gläubige“ unsere Zeit totschlagen.
Machen wir uns nichts vor: Wir Katholiken sehen gegenwärtig unser wichtigstes Ziel darin, uns gegenseitig
Schwächen und Fehler publikumswirksam und rufschädigend an den Kopf zu werfen… Es ist beschämend,
wir sollten besser uns endlich wirklich bekehren. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein heiligmäßig
lebender Mensch solche Internetnachrichten machen würde, weder blau oder rot gefärbt. Und das Schlimmste:
Anstatt tatsächlich nach dem Himmel zu streben, verbringen wir – auch ich – VIEL Zeit damit, Polemik,
Politik und Tratsch in unsere Seele aufuzsaugen. Pharisäertum, ja, auch bei mir. Welche Meinung Christus
zu solchen Leuten wie uns hat, kann in der Bibel reichlich nachgelesen werden. Bekehrung, Innerlichkeit
und Apostolat in der Wahrheit. für Christus LG Augustinus
#27 Augustinus 00:45:52 | Donnerstag, 9. März 2006
Ich verstehe nicht ganz die große Verwirrung über Mutter Teresa’s Zitate. Sie entspricht der Erklärung
Dominus Jeses www.vatican.va/…ominus-iesus_ge.html, in der die Einzigartigkeit und die Heilsuniversalitäüt
Jesu Christi und der Kirche betont werden. Aber auch in anderen Religionen und Kulturen können kleine
Lichtfelder der Wahrheit erkannt werden, die Fülle der Wahrheit finden wir in Jesus Christus und seiner
Kirche. Wie konnte der Philosoph Aristoteles die Erlösungsbedürftigkeit der Menschheit erkennen? Durch
Betrachtung der Natur des Menschen in einer umfassenden Wissenschaft… Lichtblicke der Wahrheit sehen
sogar „überzeugte“ Atheisten (die sind dann immer sehr beleidigt, wenn man sie freundlich darauf hinweist).
Also ich kann das Zitat von Mutter Teresa gut verstehen und ihre Intention nachvollziehen, wirklich alle
Menschen zu Christus bringen zu wollen. LG Augustinus
Logisch und konsequent sind die stattfindenden Jugendmessen in diesem Stil. Betrachtete man die Liturgie
nach seiner letzten, einschneidenden Reform, so bemerkt man, dass der Priester zum Hauptgestalter der
Liturgie wird. Der Gottesdienst wird nicht mehr vom Volk aus zu Gott getragen (hin zu Christus im Tabernakel),
sondern der Priester schließt sich mit dem Volk zu einem Kreis zusammen. Die Versuchung, daraus ein Entertainment
zu machen, ist sehr groß und vielen unwissenden Priestern gar nicht mehr zu verübeln. Leider wird der
Opfercharakter und die wahre Gegenwart Christi am Kreuz vernachlässigt, diese Jugendmesse ist gefühlsbetont,
voller physischer Aktivität und sozialpolitisch orientiert. Ich fände das gar nicht schlecht, wenns
halt keine Messe wäre. Das eigentliche Ziel der Messe wird verschleiert. Kritiker so einer Jugendmesse
sollten sehr liebevoll und begeisternd die volle Bedeutung der Messe betonen- durch schlichtes und ehrfurchtsvolles
Vorleben als Glaubenszeugnis. Auch die Jugendlichen werden so in das Mysterium der Liturgie geführt,
sie sind genau auf derselben Suche nach Gott wie Gläubige, die in der (alten) Liturgie ihre Heimat gefunden
haben. Verständnissuchende Kritik ist gut, Vorwürfe und Polemik sind schlecht. Jeder, der „uns Gläubige“
(arme Sünder) begegnet, sollte unweigerlich den Eindruck haben: Der da beschäftigt sich mit dem Leben
Jesu Christi. LG Augustinus
#69 Augustinus 01:08:36 | Dienstag, 7. Februar 2006
motive @volkmar Ich sehe nur, dass wir Homosexuellen Christen euch NICHT beschimpfen…ihr dagegen dies
schon tut! Ganz ehrlich: Die Lobbygruppen produzieren im Verhältnis zu anderen Lobbygruppen mit ähnlichen
Anliegen (Ehe, Familie…) extrem aggressivere und hetzendere Inhalte. Diese Gruppen zeigen nicht zufällig
oder ungewollt ihre Stoßrichtung: Durch unmäßige Auffälligkeit und Angriffslust wollen sie die Ehe
als Institution zerstören. Anders kann ich die Privilegierungsforderungen über die Ehe nicht deuten.
Dabei hat die Familie gegenüber einer gleichgeschlechtlich praktizierten Sexualität ohne natürliche
Nachwuchsmöglichkeit (so komisch werden diese beiden Sinnbegriffe immer verglichen, halt anders formuliert)
die Aufgabe, nicht nur die Ehepartner, sondern vor allem die Nachkommenschaft zu schützen. Nichts ist
für das Kind wichtiger, als die feste Burg der Liebe innerhalb der Familie, die natürliche Zukunft der
Menschheit. Und schreibe jetzt niemand als Antwort, ich hätte „Homosexuelle“ diskriminiert. Wer regelmäßig
Presseaussendungen von Homosexuellengruppen liest, weiß um den entbehrlichen Hass mancher Menschen gegenüber
der Familie als Zukunft der Menschheit. LG Augustinus
#11 Augustinus 00:36:16 | Dienstag, 7. Februar 2006
Who is who Warum glauben sie an die Exsistenz eines Satans? Die Bedingung, als Gläubiger Mensch keine
„Bibelfloskeln“ verwenden zu dürfen weise ich als intolerant zurück. Katholiken „glauben“ nicht an die
Existenz Satans, sondern an den Dreifaltigen Gott: Vater, Sohn un Heiliger Geist. Der Sohn, Jesus Christus
spricht öfters von ihm in konkreter Weise im Neuen Testament. Im übrigen sind Dämonen gefallene „Engel“,
also Geistwesen. Der Mensch besteht im vergleich zum Engel aus Geist-Seele und Körper-Leib. Katechismus
392: Die Schrift spricht von einer Sünde der gefallenen Engel (vgl. 2Petr2,4). Ihr „Sündenfall“ besteht
in der freien Entscheidung dieser geschaffenen Geister die Gott und sein Reich von Grund auf und unwiderruflich
zurückewisen. (…) Also haben diese Geistwesen ihre Freiheit genutzt, um ihr NEIN gegen die Liebe Gottes
zu schleudern. Die Konsequenz ist eine selbstbestimmte schmerzhafte Gottesferne. Der Neid, dass es andere
Geistwesen gibt, die vielleicht die Gottesliebe annehmen und dadurch Freude erfahren, ist zugleich Motivation
des Teufels, möglichst vielen Menschen diese Freude zu „verderben“. LG Augustinus
#2 Augustinus 11:44:48 | Dienstag, 31. Januar 2006
Das Schlimme … an der SJ ist, dass sie kein radikaler Außenflügel der SPÖ ist, sondern der Stammkader
der österreichischen Sozialisten. Der Kommunismus ist nach wie vor innerhalb der politischen Diskussion
voll salonfähig, trotz aller Verbrechen und Irrtümer. Das „Kommunistische Manifest“ liegt in jedem durchschnittlichen
Buchhandel zum Verkauf bereit. Letztes Jahr fand im Sommer in Linz eine „Friedenswerkstatt“ Veranstaltung
statt, eine Art Präsentation verschiedenster kommunistischer und radikal sozialistischer Gruppen und
Anliegen. Einschlägige Lektüre über kommunistische „Helden“, auch Lektüre gegen österr. Abtreibungsgegner
war zu finden. Mit dabei- ohne erwähnenswerte Distanz zu den Kommunisten: Die Kath. Jugend KJ Oberösterreich
und die Kath. ArbeitnehmerInnen Bewegung KAB waren mit passender Lektüre vertreten. Eine interessante
Kombination… LG Augustinus
#2 Augustinus 10:24:15 | Dienstag, 24. Januar 2006
Meine Chaostheorie Sollte diese Forderung geltend gemacht werden (ich vermisse weitere derartige Meldungen
von anderen Medien) gibt das mit Sicherheit einen Proteststurm. Ich glaube nicht ganz an die Nachricht,
vielleicht handelt es sich um ein Mißverständnis seitens Messori? Vielleicht soll das Copyright von
bestimmten außerordentlichen Publikationen wie eben Interviewbücher etc. einheitlicher und gerechter
geregelt werden, wenn da so ein italientypisches Chaos besteht… Eine andere Version kann ich mir eigentlich
nicht vorstellen, weil sonst eine der wichtigsten Aufgaben der Kirche, die Mission quasi unter Zoll gestellt
wird, was auch meiner Ansicht nach dem Evangelium und der Tradition widerspricht. Ein Dummkopf, der solche
Vorschläge macht und vermutlich auch ein Dummkopf, der solche Vorschläge ernst nimmt. LG Augustinus
@DemonDeLuxe Welches Motiv sollte eine Frau, die mindestens die Möglichkeit einer Abtreibung ernstlich
in Betracht zieht, haben, sich an eine Stelle zu wenden, von der sie a priori weiß, was diese ihr „raten“
wird, UND von der sie weiß, dass sie ihr NICHT dabei helfen wird, frei zu entscheiden? Sehr einfach:
Weil viele Frauen unsicher sind, Schuldgefühle haben oder Hilfe suchen. Die Jugend für das Leben schreibt
bespielsweise in ihrer Jahresbilanz www.youthforlife.net/plianmeldung.php, dass sie „oft über die gesetzliche
Lage und Abtreibungsmöglichkeiten angefragt“ werde. Dieser Verein gehört nicht zur Abtreibungsindustrie
und stellt klar ihre Meinung zur Abtreibung in den Raum. Igorieren Sie bitte die moderne Meinung über
Beratung und hören Sie auf ihren Instinkt. Früher waren die Berater die Priester od. Dorfältesten aufgrund
ihrer Weisheit, Bildung und Lebenserfahrung. Ein neutraler „entscheidungsfreier“ Rat von ihnen ergibt
keinen Sinn. Wo übt denn die Gesellschaft „Druck“ in Richtung Abtreibung aus? Und wie kommen Sie zur
Unterstellung der „eigenen negativen Lebenseinstellung“? Durch unzählige Berichte von betroffenen Frauen.
Wenn ein junges Mädchen vor den Eltern auf der Flucht ist und durch vorzeitige Rückkehr zur Spätabtreibung
gezwungen werden kann, oder wenn eine Frau die Karriere dem lebenden Kind vorzieht. LG Augustinus
#5 Augustinus 22:46:53 | Donnerstag, 19. Januar 2006
Nicht verwechslen Zitat von Toby: Die Beratung im Abtreibungssystem ist eben nicht nur Beratung, sondern
vor allem Ermöglichungsgrund der Straffreiheit der Abtreibung und damit nach der offiziellen Morallehre
der katholischen Kirche in sich schlecht, da formelle Mitwirkung bei etwas Unerlaubten. Dazu möchte ich
bemerken: Ich glaube nicht, dass die Beratung von Frauen, die abtreiben wollen, in sich schlecht ist.
Was machen denn die Gehsteigberaterinnen von Human Life Internatinal, was machen zig Lebensschützer jeden
Werktag auf der ganzen Welt? Sie stellen sich vor Abtreibungskliniken und versuchen Frauen zu beraten,
die abtreiben wollen. Dadurch wird sicher nicht am Abtreibungsverbrechen teilgenommen. Der Artikel zielt
darauf ab, tatsächliche Mißstände in der geltenden Form darzulegen, um der öffentlichen Meinung zu
widersprechen, bei der derzeit vorgeschriebenen Beratung handle es sich um Hilfsangebote für die Frau.
Mögliche Lösungen- ohne in die problematische Scheinberatung mit Beratungsschein zu fallen, wäre eine
Verpflichtung an die Abtreibungsindustrie, dafür zu sorgen, dass die Frauen Informationen über eine
lebensbejahende Beratung oder Hilfsangebote bekommen können. Vorteile: Kein Beratungsschein, keine Mitwirkung
im Abtreibungssystem. Es gilt lebensbejahende Alternativen zur Abtreibung aufzuzeigen und den Weg dorthin
zu erleichtern. Der Gesellschaftsdruck und die eigene negative Lebenseinstellung üben heftigen Druck
hin zur Abtreibung aus. LG Augustinus
#5 Augustinus 01:23:51 | Freitag, 9. Dezember 2005
Staatlich anerkannter Idiot Ich halte Nitsch für einen staatlich anerkannten Idioten. Was ihn an seinen
Perversionen auszeichnet, ist seine volle Überzeugung dazu. Das ist nicht nur symbolisches Oberflächenkratzen,
Nitsch greift in den Dreck, wühlt sich darin wie ein Schwein und grunzt dazu (bildhaft gesprochen). Er
hat auch ganz offen seinen „Kunstwerken“ noch nie eine tiefere Bedeutung zugemessen, es handle sich vor
allem um seine verborgenen Instinkte. In seinen klaren Perversionen ist er ein Original und überzeugend.
(Ich meine aber damit auf keinen Fall, dass ich seine Perversion befürworte oder gutheiße) Wenn „wir“
im Guten so klar und eindeutig wären und das von Kopf bis Fuß (siehe Nitsch im Negativen) authentisch
leben würden, wovon wir so toll überzeugt sind, was wäre dann…? LG Augustinus
#11 Augustinus 01:24:32 | Freitag, 25. November 2005
was mich stört ist die Art, wie kritisiert wird. Ich bin selber mit einigen Zuständen in „unserer“ Kirche
(die Kirche des Papstes) nicht zufrieden und möchte mich für dessen Besserung mit meinen Kräften einsetzen.
Aber ich lasse Kritik nicht gelten, wenn sie: – Vorwürfe über den Novus Ordo, die nichts mit dem Zweiten
Vakikanischen Konzil zu tun haben, sondern in der Sache erst später stattfand (Unterscheidung der Ereignisse)
– auf dem Konzil hätte der Theologe XY dies und jenes gesagt, deshalb sei das Konzil häretisch. Nur
weil jemand etwas sagt (in welchem Rahmen?), ist das noch lange keine Konzilsaussage (die Stimme der Gesamtkirche?)
– emotionale „Argumente“ helfen in der sachlichen Diskussion wenig. Ich kenne das aus einer anderen Branche:
Lebensschützer sehen sich oft mit ihren sachlichen Fakten gegenüber einer emotional argumentierenden
Abtreibungslobby. Daher wäre es besser, konkrete Häresien (nur was theologisch als solche bezeichnet
werden darf) des 2. Vat. Konzils zu dokumentieren, um unnötige Hassgefühle in ein wahres Streben nach
dem Glauben zu verwandeln. Ansonsten könnten auch die Lutheraner ihr T-Shirt gegen die kath. Kirche produzieren:
Ein dick durchgestrichenes „TRID-Konzil“. Die Arianer setzen dann halt unter „1. Konzil von Nicäa“ ihren
Atompilz… LG Augustinus
Also ist kreuz.net doch … … sozialistisch? wo dessen Gebetssturm Kugler-Lang nach Polen geblasen hat?
(ich beziehe mich auf meinen Kommentar zu diesen kreuz.net Artikel www.kreuz.net/article.2072.html) Gerade
kreuz.net hat kein Recht, nur einen Buchstaben Kritik an Kugler-Lang zu äußern, immerhin zählte diese
Plattform zu den eindeutigsten Gegnern im Wahlkampf der Lebensschützerin. Im Hintergrund jammern & schlecht
machen ist die eine Sache. Offen erkennbar und positiv erfolgreich für den Schutz des Lebens zu arbeiten,
eine völlig andere. Dietmar Fischer von der „Ja zum Leben“ ist in dem Fall auch gemeint, es gäbe durchaus
ernstzunehmende und wahlpolitisch gute Argumente, für den Lebensschutz zu werben. Ein Hurrikan ist kein
solches Argument. Wenn sich Kugler-Lang davor distanzieren mußte, um die eigentlichen ernstzunehmenden
und guten Argumente für den Lebensschutz zu positionieren, ist das ein eindeutiges Indiz für einen schlecht
argumentierten Lebensschutz seitens HLI. Wer sich distanziert, verliert. Wer schlecht argumentiert, verliert
ebenso. Passieren kann das Jedem, deshalb sind wir alle umso mehr gefordert, um die rechten Worte zu ringen.
Diese vernünftig nachvollziehbaren Vorgänge sollten kreuz.net Redakteure verstehen versuchen & das Niveau
steigern. Ich wünsche mir mehr konstruktive und intelligentere Beiträge, die das tragische Thema Abtreibung
in verständlicher Form behandelt. In dieser Weise wünsche ich mir auch Kritikfähigkeit der Redaktion
LG Augustinus
#2 Augustinus 14:07:33 | Freitag, 21. Oktober 2005
Wölfe im Schafspelz Zitat Benedikt78 Sie hat sich selber abgeschossen! So wie ich die restliche ÖVP
Mannschaft in Wien einschätze, wäre Kugler-Lang sofort von der Liste gestrichen worden, hätte sie Ihren
Vorschlag befolgt. Hier ist weniger die Lebensschützerin schuld, als die ÖVP, die nichts mehr von ihrem
eigenen Parteiprogramm wissen will. Den einzigen Vorwurf, den man ihr machen kann ist, dass sie sich für
das Leben engagiert, alles versucht und auf die Liste einer Partei setzen läßt, die unter einer sehr
dünnen bürgerlichen Haut offenbar ziemlich sozialistisch und lebensfeindlich – zu den eigenen Leuten –
ist. Ein sichtbarer Beweis gegen Lebensschützer, die für die ÖVP als dem kleineren Übel werben und
glauben, dass das die Welt verändern wird. Ich muß leider auch Kreuz.net kritisieren und tue das in
der selben Objektivität und Loyalität gegenüber dem Anliegen, wie dieses Internetportal immer wieder
Vorgänge kommentiert: Hinter dem abgebildeten Kreuz dieser Seite sieht man einen dicken Streifen mit
SPÖ-blutroter Hintergrundfarbe. Da haben sich vermutlich ein paar Rom-abtrünnige polemik-liebende Katholiken
mit der SPÖ zusammengetan. Mit seiner aggressiven und zerstörenden Wirkung folgt „kreuz.net“ direkt
den „Catholics for a free choise“ nach. Auch hier befinden sich jede Menge Wölfe im Schafspelz.
#8 Augustinus 00:07:21 | Donnerstag, 20. Oktober 2005
Notwendige Unterscheidung der Mittel für ein Ziel So sachlich als möglich: Betrachtet man das kritisierte
HLI Argument, es gäbe einen direkten Zusammenhang zwischen einem Hurrikan und einer aktiven Schwulenbewegung,
so kann man diesen maximal als mystischen finden, einen übernatürlichen und den Massen verborgenen Zusammenhang.
Nur: Mit – gut gemeinter – verborgener Mystik und einem Gebetsaufruf als Kampfmittel im „Bürgerkrieg
gegen SPÖ und Grüne“ kann man keinen politischen Mehrheits- oder Vorzugstimmenwahlkampf führen. (Man
beachte vergleichbare Bibelstellen aus dem NT) Meiner Meinung nach empfinde ich solche u.ä. Formulierungen
schlicht als die falsche Wahl der Mittel für die Situation und das Ziel. Ich sehe hier auch starke Paralelen
zur Salzburger Abtreibungsdiskussion, wo sich im heißesten Augenblick der politischen Konfrontation die
wichtigsten Leute des Landes distanziert haben. Warum? Es kursierten biblissche Vergleiche („Herodia“)
in diversen Aussendungen und Privatpersonen starteten als anonyme Quereinsteiger aggressive Aktionen.
Politiker, die auf Mehrheiten angewiesen sind, können sich bei so einer unüberschaubaren Wahl der Mittel
von Abtreibungsgegnern eigentlich als Lebensschützer nicht loyal erklären. Bzw. ist ein solcher Wahlkampf
nicht effizient, weil sich Mystik noch nie als „mehrheitsfähig“ erwiesen hat (ich hoffe, dass mein posting
auch noch im konstruktiven Sinn verstanden wird)
#8 Augustinus 23:51:40 | Montag, 12. September 2005
Was wäre wenn… alles stimmen würde… Aber erstens besteht diese Hetzkampagne (als etwas anderes kann
man das nicht bezeichnen) aus Behauptungen. Zweitens wurde lt. Vatikan mitgeteilt, dass kein kanonischer
Prozess läuft noch in Aussicht steht. www.kath.net/detail.php?id=10539 Sollten Untersuchungen aufgenommen
worden sein, so gilt bis zu einem Urteil die Unschuldsvermutung. Die Legionäre Christi – ich kenne einige –
möchte ich als herausragend vorbildlich bezeichnen, in Wort und Tat. Die einschlägigen kreuz.net Berichte
gegen Pater Maciel stammen aus der Feder einer einzelnen Person: Michael Rose, Web-Herausgeber der ‘New
Oxford Revue’. Dieses Magazin ernennt sich selber orthodox traditionell katholisch www.newoxfordreview.org/about.jsp,
spricht sich gegen kirchliche Autorität aus (a ‘la „Wir sind Kirche“), steckt voller polemischer Inhalte
gegen Katholiken und wirbt mit folgenden Spruch neue Leser seines Newsletters: „Wollen Sie Blut und Eingeweide?
Sie bekommen es.“ und „wenn Sie Hunger haben nach dem roten Fleisch des Katholizismus, dann tragen Sie
sich ein!“ Wahrheit? Gerechtigkeit? Ja. Aber Blut und Eingeweide? … das ist nicht als katholisch zu
bezeichnen. Die Behauptungen sind in diesem Kontext eine böse und diskriminierende Aktion gegenüber
den LC’s, den Gliedern der Kirche und gegenüber Christus. LG Augustinus
#48 Augustinus 22:23:19 | Dienstag, 23. August 2005
Peinlich polemische Perspektive Weil die Diskussion über den Kommunionempfang hier im Forum ziemlich
schräg ist, möchte ich dazu anregen, die peinlichen polemischen Perspektiven zu verlassen. Aus sehr
gut informierten Quellen berichte ich, dass Roger Schütz kurz davor war, zur katholischen Kirche zu konvertieren.
Man habe die Konversionsfeier bereits geplant. Über den Kommunionempfang beim Papstbegräbnis sollte
man den harmlosesten aller Möglichkeiten näher in Betracht ziehen: Der Betreuer des 90-jährigen schob –
alle haben das sehen können – Schütz nach vorne. Dass ein Nichtkatholik keine Kommunion empfangen darf,
habe der Betreuer vermutlich übersehen bzw. sich gedankenlos mit den anderen VIPs vorne eingereiht. Warum
der damalige Kardinaldekan Ratzinger nicht reagiert hat und anstatt der Kommunion nur den Segen erteilte,
kann auch ich nicht berichten. Nach meiner Meinung war Roger Schütz im Stande der Begierde zur Geminschaft –
er wollte in die katholische Kirche eintreten und hat dafür konkrete Schritte gesetzt. Aufgrund der überraschenden
Ereignisse war das eine besondere Art einer Vorwegnahme der Erstkommunion. Schütz konnte sich 1. nicht
gegen den Tatendrang seines Betreuers wehren und 2. sicher wußte er nicht von seinem Todeszeitpunkt.
Diese Dinge jedoch in Zusammenhang zu bringen, bleibt auf jeden Fall äußerst vage und ich möchte alle
Diskutanten dringend bitten, von ihrer peinlichen Polemik abzulassen. In böser Gesinnung geschriebene
Worte können auch in die Hölle stürzen. GS Augustinus
Journalistenaugen … Ich kenne das Schätzungsspiel der Medien von der Lebensschutzkundgebung im Dezember
2004 in Salzburg. Abgezählt wurden etwa 300 Personen (Abweichung +/- 5 Personen) auf der Seite des Lebens,
45 Personen bei den Abtreibungsbefürwortern. Die Schätzungsbrille des staatlichen Fernsehsenders ORF
sah 150 Lebensschützer und 70 Tötungsbefürworter. Mein Tipp an alle, die den Zahlen keinen Glauben
schenken wollen: Einfach selber kommen und für das Leben Zeugnis geben. Die persönlichen Eindrücke
werden überzeugen und motivieren Außerdem zählen in den Belangen des Lebens eigentlich nicht die (erfreulichen)
Mehrheiten, denn die Würde jedes einzelne Leben ist unantastbar und Mehrheitsunanhängig zu behandeln.
Jeder einzelne Mensch zählt. LG Augustinus
Eine rein technische Erklärung des Problems Ich habe aus Interesse die im Beitrag behandelte Internetadresse
bei Google ausprobiert. Solange in die Suchmaschine die volle Internetadresse eingegeben wird, kann sie
das Ziel nicht finden, ich weiß nicht warum. Schreibt man hingegen nur „babycaust.de“ rein, dann bekommt
man ganz normale Suchergebnisse mit den gewünschten Verlinkungen. Die Gegenprobe: Die betriebseigene
Homepage läßt sich unter Eingabe von „www.google.de“ auch nicht finden. Deshalb muß es sich um eine
rein technische Eigenschaft im Programmscript von Google handeln, die auf allen Seiten nicht anwendbar
ist. Mit besten Grüßen Augustinus
Kondome auf Tor Vergata Zu diesem Kurzbeitrag möchte ich bemerken: Ich vermute hier die Hoffnung der
Zeitung Spiegel, mit solchen Berichten politischen Einfluss auf die Kirche ausüben zu können. Das Thema
Kirche & Verhütung ist ein Dauerreizthema in deutschen Medien, wobei die tatsächliche Auffassung der
Kirche von Liebe und Partnerschaft ignoriert wird. Ich war selber auf Tor Vergata, habe in der Nacht auf
Sonntag u.a. Wanderungen über das vollbelegte Feld gemacht (ich konnte nicht schlafen, es wurde gefeiert)
und blieb am Sonntag bis zum Nachmittag auf dem Feld. Ich kann den Bericht vom Spiegel nicht bestätigen.
Ich war viel auf dem Feld herum, hab aber kein Kondom gesehen und vermute, dass der Spiegel-Bericht den
ehrlichen, jedoch unwissenden Vorstellungen eines Redakteurs entsprungen sind, der sich 2 Millionen Jugendliche
auf einem Feld in der Nacht vorstellt und dabei vielleicht an die Berliner Love-Parade denkt… Katholische
Medien sollten meiner Meinung nach nicht solche spekulativen Berichte dazu verwenden, um tatsächliche
Misstände innerhalb der Kirche und unter Gläubigen „aufzudecken“. Wenn in der Welt durch Christus etwas
Wahres und Gutes passiert, dann erträgt die Welt die Wahrheit nicht, weil der Fürst der Welt die Wahrheit
verleugnet. „Die Welt wird durch den Gekreuzigten und nicht durch die Kreuziger erlöst. Die Welt wird
durch die Geduld Gottes erlöst und durch die Ungeduld der Menschen verwüstet.“ (Papst Benedikt XVI.)
LG Augustinus
#4 Augustinus 22:39:29 | Dienstag, 15. Februar 2005
Arbeit und Lebensschutz… @Yersinia: Deine Frage ist berechtigt, es gibt auch Zusammenhänge, die sehr
komplext sind. In aller Kürze: Frauen und Männer wollen keine Kinder (Karriere, kein Geld, keine feste
Beziehung,…). Keine Kinder bedeuten die Auflösung des Generationenvertrages. Keine Kinder können auch
die vielen Pensionisten nicht versorgen, weil sie nicht da sind. Das bedeutet, dass die Überlebenden
viel mehr verdienen müssen, um die alten Menschen zu versorgen. Der Arbeitsmarkt wird zunehmend aggressiver
und ist dem Gewinn verpflichtet. Die Zukunftsperspektive geht verloren, denn ohne Kinder gibts keine Zukunft.
Resignation, Kriminalität und Arbeitskräfte- Raubbau sind die Folgen. Letztlich wage ich eine wilde
Behauptung: Eine Kultur, die seine Kinder dem Abtreibungstod überläßt, verurteilt sich selber zum Kulturtod.
Europa wird sich in den kommenden Jahrzehnten verändern wie noch nie zuvor… Die komunistischen Länder
Rußland und China sind unser trauriges Vorbild: Sie verbieten die Abtreibung, weil ihre Gesellschaft
todkrank am Boden liegt und stirbt. Kardinal König hat Recht: Das gebrochene Menschenrecht auf Leben
(das Gebot Gottes „Du sollst nicht töten“) – und nichts anders – wird sich konsequent rächen an der
Gesellschaft, die diesen Bruch zuließ.
Die Haltung der Piusbruderschaft Die Kritik über das Fehlen von Angaben der offiziellen Haltung der Piusbruderschaft
ist insofern berechtigt, weil die Bruderschaft von sich aus sehr darauf bedacht ist, ihre Haltung gebenüber
dem Heiligen Stuhl klar und konkret kund zu tun. Das sachliche Erwähnen dieser offiziellen Stellung der
Piusbruderschaft mindert nicht die ehrliche Hochschätzung der Bemühungen der Piusbruderschaft, sondern
nimmt deren Haltung aufmerksam ernst. In echter Ökumene
Menschenrechte in Frankreich 2004 Urteil des Int. Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg 2004 gegen
der Klage einer Mutter aus Frankreich: Der Fötus sei Mensch, aber die ‘abstrakte’ Frage nach seinem Person-Sein
sei in diesem Rahmen nicht zu klären. Er besitze zwar Menschenwürde, aber bezüglich seines Lebensrechts
solle der jeweilige Staat entscheiden. Die Straßburger Richter hatten die Klage einer Frau zurückgewiesen,
die wegen eines ärztlichen Kunstfehlers geklagt hatte. In dem Urteil heißt es, es gebe auf europäischer
Ebene keinen Konsens über Natur und Status des Embryos und des Fötus. Es sei daher „weder wünschenswert
noch möglich“, auf die abstrakte Frage zu antworten, ob ein Fötus eine „Person“ im Sinne des Artikels
2 der Menschenrechtskonvention sei, der das „Recht auf Leben“ der menschlichen Person schützt. Das Urteil
des Menschenrechtsgerichtshofs erging von einer Großen Kammer mit 14 gegen 3 Stimmen. Mehrere Richter
äußerten abweichende Auffassungen.