Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
@ Tapir Ich wollte die hier öfter geäußerten These widerlegen, daß „die 68’er“, „ die Linken“, „die
Atheisten“, oder „die Schwulen“ für irgendeine „Kultur des Todes“ – verantwortlich wären. „Kultur des
Todes“ meint doch mehr die gesellschaftliche Akzeptanz der Abtreibung und der Euthanasie.
@ Messdiener Zum Beispiel sitzen Vertreter der Kirchen in den ARD-Rundfunkgremien und darüber können
sie Einfluss auf die Berichterstattung nehmen. Was Sie alles wissen. Der Rundfunkrat des BR hat 47 Mitglieder.
2 davon sind von den Kirchen. Sie bilden nur eine von zwei Dutzend anderer Lobbygruppen. In den anderen
Räten sieht es nicht anders aus. (HR: 30/2, WDR 47/2, ZDF 77/4 etc pp). Wo Sie da eine Dominanz entdecken
wollen bleibt schleierhaft.
@ Messdiener Dann muss die Kirche aber auch ihre Gesellschaftsdominanz abgeben und den Weg zur atheistischen
Gesellschaft frei machen. Wo lokalisieren Sie denn eine „gesellschaftliche Dominanz“ (!) der Kirche? Und
warum sollte die Kirche gegen ihre eigenen Überzeugungen handeln? Das machen die Atheisten ja auch nicht.
@ Tapir Was wollen Sie mit Ihren Zahlen zur Lebenserwartung eigentlich sagen? Welcher Zusammenhang besteht
da mit der Religion? Als die Kath. Kirche noch fast allmächtig war, beispielsweise Mitte des 14. Jahrhunderts,
hatte ein Christ statistisch gesehen deutlich weniger als zwanzig Jahre zu leben. Diese Zahlen gelten
für Männer, den Frauen ging es im Mittelalter noch schlechter (wegen der extrem häufugen Schwangerschaften
durch einen Mangel an Verhütungsmethoden) Das Problem mit der Lebenserwartung im 14. Jh. dürften nicht
Schwangerschaften, sondern die zahlreichen Pestepidemien gewesen sein.
@ Bebuquin (Fortsetzung) Zum Glück hatte ich Eltern, die nicht mich nur sehr gering mit christlichen
Inhalten belästigt haben, weshalb ich nicht blind für den sadistischen, gewaltverherrlichen, inhumanen
Inhalt der Bibel geworden bin. Die Bibel beruht auf Erfahrungen von Menschen, die in einer inhumanen und
bisweilen sadistischen Zeitalter gelebt haben. Das war nicht zuletzt der Grund, warum die Menschen für
die Lehre Jesu von Nazareth zu begeistern waren und noch heute zu begeistern sind. Würde man einem Kind
diese Dinge mit einer göttlichen Verabsolutierung beibringen oder durchgehen lassen, wäre das durchaus
der Fall. Göttliche Verabsolutierung? Meinen Sie, die Eltern halten ihren Kindern eine Dogmatikvorlesung
ab, oder was? Haben Sie eigentlich überhaupt eine Vorstellung, wie eine solche Erziehung abläuft? Dazu
habe ich gar nicht Macht und ich strebe diese auch gar nicht. Vorschreiben in dem Sinne liegt mir auch
nicht. Nach dem Staat haben Sie ja schon gerufen.
@ Bebuquin (ich antworte hier) Denn der Staat kann und hat ja jetzt schon gewisse Rahmenrichtlinien festgelegt.
Ja, darauf „freue“ ich mich schon besonders: Wenn die Totalitären unter den Atheisten endlich mit Staatshilfe
gegen die Religionsausübung vorgehen. Wie wär’s mit einem entsprechenden Paragraphen im StGB? Na? All
das ist mit der Vermittlung einer einer religiösen Position, die einen Absolutheitsansprucht für sich
einnimmt, nicht vergleichbar. Doch, denn es geht alles darauf zurück, dass die Eltern ihren Kindern das
vermitteln, was Sie selbst für richtig halten. Sie würden das ganz genauso machen. Wie fänden Sie einen
Paragraphen, der Ihnen dies als Aufstachelung zum Religionshass verbieten würde? Mit welcher Begründung
wird ein Kind in einem Alter, in dem es sich gar nicht oder nur sehr wage über sowas wie Gott, Götter,
die Welt, den Tod usw. Gedanken gemacht hat, mit solchen Inhalten konfrontiert? Wann soll man denn Ihrer
Meinung mit der Wissensvermittlung an Kinder beginnen? Wollen Sie die erst 14 Jahre lang verdummen lassen?
Schließlich begreift ein Dreijähriger so allerhand nicht, was er aber dennoch im Vertrauen auf seine
Eltern befolgt. warum man das Kind nicht erst in einem Alter, in dem es sich für derartige Fragen interessiert
mit derartigen Inhalten konfrontiert? Ja, und die Schulbildung beginnen wir auch erst bei Interesse des
Kindes. Und die Eltern müssen ihren Kindern ihren Glauben verschweigen und wo sie sonntags immer hingehen.
Ich sag ja: Realitätsfern.
@ Bebuquin Was Sie da beschreiben ist leider ein völlig realitätsfernes Erziehungsbild. Eltern erziehen
Ihre Kinder immer so, wie sie es für richtig halten. Sie erziehen ihnen (jedenfalls sollte es so sein)
an, dass man Messer und Gabel benutzt, dass man ein Taschentuch benutzt, das man auch besser Klopapier
benutzt, das man jemandem nicht einfach das Pausenbrot wegnimmt, das man auf die Eltern hört etc. Ferner
nimmt das Kind jede Bemerkung seiner Eltern auf. Das Kind merkt sich irgendwann, wenn der Vater beim Fernsehen
immer über die CDU/SPD/FDP etc schimpft. Das Kind wird von seinen Eltern zum Demokraten erzogen oder
auch nicht. Und wenn die Eltern religiös sind, dann werden sie das an ihr Kind weitergeben, weil sie
es für wichtig und richtig halten, und SIE, sehr verehrter Bebuquin, haben darüber nicht zu Gericht
zu sitzen. Denn Sie folgen ebenfalls nur dem, was Sie von Ihren Eltern und später aus Ihrem Umfeld an
Erfahrungen und Wissen übernommen haben. Ihre Auffassung ist ebenso subjektiv, weswegen Ihr Urteil unter
anderen Vorzeichen schon wieder völlig überflüssig ist. Wenn es geistiger Missbrauch ist, sein Kind
christlich zu erziehen, dann ist es auch geistiger Missbrauch, es zum Demokraten zu erziehen, oder ihm
nicht freie Hand zu lassen, wenn es kriminell werden will. Oder gelten da plötzlich andere Vorzeichen,
weil eine derartige Erziehung auch in Ihrem Sinne (so wie in meinem) wäre? Wollen Sie bestimmen, wie
erzogen werden darf?
Quark Äußert sich die Ehrfurcht vor Gott, die in der bayrischen Verfassung als oberstes Bildungsziel
verankert ist, in der Vorbereitung auf das „erste Mal“, in der Vorbereitung auf die Sünde? Das erste
Mal ist also per se Sünde? In welcher Religion ist das der Fall?
@ Sozialkatholisch Aber wenns Spaß macht! So ändert’s auch nichts daran. @ Pünktchen Es ist ein Wunder,
daß die Redax nicht schon früher eingegriffen hat! Also das wundert mich ganz und gar nicht. Es ist
doch offensichtlich, dass die Redaktion nicht willens ist, dieses Forum vernünftig zu moderieren.
@ Regina Ich habe zwar nicht jedes einzelne Posting (über 3000!) gelesen, kann aber in seinen Äußerungen
keine Beleidigungen entdecken. Pausenlose Verleumdungen, absichtliche Verdrehungen etc sind viel schlimmer
als Pöbeleien. Denn die Verleumdung schadet dem Verleumdeten, wenn er nicht eine Richtigstellung vornimmt,
die Pöbelei dagegen disqualifiziert den Pöbelnden.
Spät… Dieser halbe Protest kommt in der Tat spät. Eigentlich hatte ich schon zur Karwoche damit gerechnet.
Es wäre eigentlich nahliegend gewesen, dass ein Journalist sich auch mal die anderen Fürbitten durchliest
und dann einen entsprechenden Artikel schreibt. Vermutlich hat sich aber keiner die Mühe gemacht. Ich
denke mal, dass dieser Protest dann in der nächsten Karwoche zunehmen wird.
@ Marcelus @Samurai: Mann, sind Sie doof Sie haben’s grad nötig. SCNR. Die Briten hatten nie vor, Deutschland
zu vernichten. die Briten waren die ersten, die Deutschland wieder bewaffnen wollten. Die Briten haben
immer ein Auge drauf gehabt, dass Deutschland stark ist, damit Frankreich nicht zu stark wird (Balance
of Power). Die Geschichte von dem britischen Vernichtungswillen ist barer Unfug und von den historischen
Fakten nicht gedeckt.
@ Marcelus: Zeitrechnung Im Christuskönigsreich benutzt man überhaupt keine zeitrechnung, weil „Zeit“
in der Ewigkeit völlig irrelevant und inexistent ist.
@ Marcelus Oder wie wollen Sie die in einer Demokratie zu irgendeiner Rechtschreibung zwingen? Im demokratischen
Deutschland jedenfalls nicht. Zwingen nicht. Aber dauernd 0 Punkte in jeder Prüfung und 500 Bewerbungsschreiben
im Abfalleimer könnten zur Einsicht führen.
@ Marcelus Was in einer Broschüre von 1998 steht kann ich nicht nachvollziehen. Fakt ist, dass die aktuelle
Ausgabe des Duden diese Form nicht kennt. Es ist auch falsch, dass man sich die Rechtschreibung heraussuchen
kann, die einem gefällt, die Rechtschreibung ist verbindlich (die Schäden, die die Rechtschreibreform
hier angerichtet hat mal außen vor gelassen).
@ Marcelus Gucken Sie halt unter www.duden.de nach. Blasfemie findet man da nicht, auch nicht Filosofie.
Der Delphin aber wurde zum Delfin. Das ganze war halt nicht gerade logisch. Die Zeitrechnung bemisst sich
immer nach bedeutenden Ereignissen. Für die Römer war das die Gründung der Stadt Rom, für die französischen
Revolutionäre war es die Revolution. Sie schufen daher auch eine neue Zählung, auch um sich von der
christlichen Zeitrechnung bewusst abzusetzen. Das gleiche machen Sie jetzt mit Ihrer „Zeitrechnung“ und
merken es nicht mal. Sie haben das Ereignis „Christi Geburt“ durch einen archaischen Gründungsmythos
ersetzt.
@ Hank Viel einfacher: Man bemühe sich einfach um einen einigermaßen erträglichen Diskussionsstil.
Hier wird hart gefochten, dass ist klar. Sich aber auf den Austausch von Verbalinjurien zu beschränkten
erscheint mir nicht zielführend. Offenbar brauchen einige ein Ventil um ihre Alltagsaggressionen abzubauen.
Das kann man auch weniger peinlich anfangen.
@ Messdiener Dafür verantwortlich ist vor allem die regide Anti-Kondom-Politik der katholischen Kirche.
Ah ja? Wie kommt es dann, dass Länder wie Südafrika, Botswana, Lesotho etc zweistellige Infektionsraten
haben, obwohl dort nur ganz wenige Katholiken leben? Botswana hat eine AIDS-Rate, die zwischen 17 und
24% liegt. Die Zahl der Katholiken liegt bei nicht mal 5%. Die Aids Rate von Swasiland ist die höchste
der Welt www.guardian.co.uk/…/03/aids.rorycarroll, sie lag 2003 bei 38%. Die Anzahl der Katholiken beträgt
unter 6% …ww.catholic-hierarchy.org/country/sc1.html. Die Aids-Rate von Süd-Afrika liegt bei 20%, die
Anzahl der Katholiken bei 6,5 Prozent. Wie passt das zu Ihren Behauptungen? Erklären Sie das doch mal!
Erklären Sie auch, wie es kommen kann, dass Männer zwar fröhlich fremd gehen, hinsichtlich Kondomen
aber plötzlich ultra papsttreu sind.
@ Tapir Sie sprachen von 2% fixierten Pädo- bzw Ephebophilen unter den Priestern, während der Anteil
in der Bevölkerung 1% sei. Dann sprachen Sie auch noch von 4%, die ein vorübergehendes Interesse an
Kindern bzw Jugendlichen hätten. Dazu jetzt die Fragen: Sind die Zahlen 2% und 1% jeweils die Primärpädophilen?
Kommen dann nicht bei der Gesamtbevölkerung nicht auch noch die dazu, die nur ein vorübergehendes Interesse
an Kindern und Jugendlichen haben? Wie passt eine vorrübergehende pädophile bzw ephebophile Neigung
zu Ihrer Behauptung, der Zölibat etc sei für das ganze verantwortlich? Der Zölibat und alles andere
hält ja dauerhaft an, also müsste er auch eine dauerhafte pädophile Neigung hervorrufen. Darüberhinaus
sind Ihre Zahlen nichtssagend. Der Anteil der Pädophilen an der Gesamtbevölkerung ist kein Vergleichsmaßstab,
den Sie für Ihre Behauptung verwenden können. Es ist nämlich völlig logisch, dass ein Pädophiler
auch einen Beruf ergreift, bei dem er mit Kindern in Kontakt kommt. Interessant sind daher nur die Zahlen,
die über den Anteil von Pädophilen in vergleichbaren Berufsgruppen aufklären. Ausgehend von den zitierten
Aussagen von Zartbitter wird man da nur feststellen können, dass jede Berufgruppe, die mit der Jugendarbeit
zu tun hat einen höheren Anteil an Pädophilen hat, weswegen auch jede Organisation hier besonders acht
geben muss. Sie dagegen haben Ihre Behauptungen nicht beweisen können. Dass es Fälle von Pädophilie
in der Kirche gibt wird gar nicht bestritten.
@ tapir Der Leiter, Dr. Müller nennt für den katholischen Bereich Zahlen, nämlich daß „ca. zwei Prozent
der katholischen Priester fixierte Pädophile bzw. Ephebophile“ sind… Darüber hinaus gibt es weitere
vier Prozent Priester, die… »vorübergehend an heranwachsenden Jungen … interessiert sind und sich
ihnen…auch nähern«…“ Sie, Herr Benedikt haben doch gerade gestern mit 13.500 Pfarrern in Deutschland
Berechnungen angestellt. Rund 6 % davon macht also über 800 PÄDOPHILE Priester in Deutschland – und
das ist die vorsichtige katholische Schätzung eines Experten, der von Bischöfen bezahlt wird. Internationale
Studien gehen davon aus, dass bei 1% aller Männer eine Primärpädophilie vorliegt. Damit ist die vorsichtige
katholische Selbsteinschätzung also, daß es bei RKK-Priestern 600 % mehr Pädophile als in der Durchscnittsbevölkerung
gibt. Wieso denn 600%? Sind die von Ihnen genannten 4% (die zu den 2% dazukommen) auch Primärpädophile?
Woraus ergibt sich das? Wie sehen die Vergleichszahlen mit anderen Berufsgruppen in der Jugendarbeit aus?
Nur diese Zahlen wäre überhaupt relevant, um ein Phänomen, das nur katholische Priester betrifft zu
belegen.
Katholische Nachrichten? Der Artikel weißt keinerlei Bezug zu einer Religion oder gar dem Katholizismus
auf. Warum also wird er hier veröffentlicht? Geht es der Redaktion nur vvordergründig um den Katholizismus?
Ist sie ideologisch mit Malachias/Antimodernist/"‘Pius XII.’ war nicht Papst“ verwandt? Die antisemitischen
Tendenzen der linken Revolte sind längst bekannt und Gegenstand etlicher Diskussionen, gerade im letzten
Jahr, dem 30. Jahrestag der Schleyer-Entführung. Fischer hat damit übrigens seinen Ausstieg aus der
Truppe begründet. Falsch ist dagegen, dass Weizsäcker den Deutschen die Verantwortung für die Verbrechen
aufbürdete. Die Verantwortung für den Holocaust hat bereits Konrad Adenauer für den deutschen Staat
übernommen. Weizsäcker hat dagegen in seiner Rede vom 8. Mai 1985 den Begriff einer Kollektivschuld
abgelehnt und von einer Kollektivscham gesprochen.
@ Tapir Sie sind schon lustig Herr Benedikt – da habe ich gerade auf NEUN Quellen verlinkt – und kaum
etwas ist weltweit so genau untersucht worden, wie der hang der katholischen Priester zur sexuellen Mißbrauch –
und Sie mahnen nun Belege an! Ihre Quellen belegen nur, dass es Missbrauchsfälle durch katholische Geistliche
gegeben hat und gibt. Das glaube ich Ihnen auch ohne Quellenangabe. Dagegen belegt keine einzige Quelle
Ihre Behauptung, Zölibat, „Frauenfeindlichkeit“ und „ungesunde Sexualmoral“ würden Pädophilie auslösen.
Nur zwei der Quellen beschäftigen sich überhaupt mit den Ursachen der Pädophiliefälle, wobei zB Ikvu
die Hierarchie der Kirche als Ursache ausmacht. Da ist es ja toll für die Ikvu, dass sich dies rein zufällig
mit den eigenen Forderungen deckt, nicht wahr? Was fehlt ist jeder wissenschaftliche Beweis, der Ihre
Behauptungen untermauert.
@ Tapir In Ihren Küchenpsychologisiererei stehen Sie den Homphoben aber in nichts nach. Haben Sie auch
wissenschaftliche Belege für ihre Behauptungen. Wie passt es in Ihre Behauptung, dass Kindesmissbrauch
vor allem in der Familie stattfindet (mit riesigen Dunkelziffern)? Herrschat in diesen Familien dann auch
Frauenfeindlichkeit, falsche Sexualmoral und Zölibat vor? In welcher wissenschaftlichen Studie steht
eigentlich, dass Frauenfeindlichkeit Pädophilie auslöst? Ihr Problem ist, dass Sie nur allzu bereitwillig
die Propaganda der Kirchengegner aufgreifen, die ihrerseits alles, was sie kriegen können in antikirchliche
Propaganda ummünzen. Obwohl es tatsächlich berechtigte Kritik gibt, berauben sich diese Kritiker durch
ihre unseriösen Methoden und Zahlen schnell jedweder Glaubwürdigkeit. So auch hier.
@ tapir Darstellungen sind nicht deshalb richtig, weil ihnen niemand widersprochen hat. In diesem Fall
zB wäre es wahrscheinlicher, dass den Kirchen die IBKA-Darstellung egal ist. Ihre Zahlen könnten selbst
dann nicht stimmen, wenn es in Deutschland 100.0000 Pfarrer gäbe. Der IBKA benutzt den gleichen billigen
Trick wie Sie: „Viele glauben, der Großteil der Kirchensteuer komme sozialen Zwecken zugute. Das ist
jedoch falsch: In Wirklichkeit werden zwei Drittel der Kirchensteuer für die Bezahlung von Pfarrern und
Kirchenpersonal verbraucht.“ Soziale Leistungen, Seelsorge etc ist das, was man im Wirtschaftsdeutsch
eine Dienstleistung nennt – und auf diesem Sektor sind die Personalkosten ganz logischerweise immer der
größte Posten. Ohne das Personal ließe sich gar keine Dienstleistung erbringen. Es ist daher geradezu
notwendig, einen hohen Personalstand zu haben, der dann auch entsprechende Mittel verbraucht. Es ist einfach
Blödsinn, bei einer von personen erbrachten Leistung die Personalkosten herauszurechnen und anschließend
zu fragen, ob das denn noch gerechtfertigt sei, schließlich – so legt es ja der IBKA-Bericht nahe – werden
da ja nur ein paar Leutchen sinnlos durchgefüttert. Das ist schlicht und einfach dumme Propaganda, die
nicht noch von den Kirchen kommentiert werden muss. Da könnte ja jeder kommen.
@ Tapir Sich ein einzelnes Bistum raus zu picken, das besser wirtschaftet, ist da kein Gegenbeweis. Mainz
www.bistummainz.de/…zen/haush/index.html: Gemeinden: 26,7%, Schule, Bildung Kultur: 24,9%, Soziale Dienste
und Kindergarten: 11,6%, Besondere seelsorgliche Aufgaben: 7,2% Regensburg www.bistum-regensburg.de/…/borMedia0752905.PDF
(PDF – das ist die mit dem „M“-Bischof): Gemeinden 36,0%, besondere Seelsorge: 3,1, Schule und Bildung
17,9%, soziale Dienste 5,9, ferner die Kosten für 330 Pfarr- und Jugendheime sowie 400 Kindertageseinrichtungen.
Nach diesen Zahlen wäre es an der Zeit, dass Sie Ihre Behauptung, 2/3 der Gelder würden für Pfarrersgehälter
draufgehen auch mal belegen. Da ja Ihrer Meinung nach 6 Mrd Euro an die Pfarrer bezahlt werden können
die sich ja durchschnittlich über 444000 € jährlich freuen. Allerdings ist der Innenminster sicher
eher darüber irritiert, dass Beamte im mittleren Dienst (A13 – A15, Regierungsdirektor) neuerdings dreimal
soviel verdienen wie er selbst.
@ Geyer nun, wer Trolle zullässt ist selber schuld Richtig. Das ist aber nur nur ein Punkt. Der andere
Punkt sind die Artikelinhalte. Kreuz.net schafft es leider, selbst eigentlich gerechtfertigte Kritiken
etwa an liturgischen Missständen so auszuformulieren, dass man sich trotz eigener Kritik an diesen Missständen
von der kreuz.net Kritik distanzieren muss. Oder nehmen Sie diese blödsinnige Titulierung „Altgläubige“.
User aller Richtungen haben diese Titulierung bereits als völlig verunglückt und falsch zurückgewiesen –
was die Redaktion nicht daran hindert, sie in penetranter Weise weiterzubenutzen.
@ Tapir Auch Sie üben sich in der verfälschenden Darstellung wie? Ziemlich peinlicher Versuch, einfach
die Personalkosten auszuklammern. Personalkosten sind bei Seelsorge, Pflege und Betreuung stets der größte
Faktor. Das Kirchensteueraufkommen im Bistum Limburg liegt 2007 bei 169 Mio Euro. Davon bekommen die Gemeinden
direkt 87 Mio Euro. 25,4 Mio (15% des Gesamtaufkommens) davon sind Personalkosten, und zwar nicht nur
Pfarrer, sondern auch alle anderen pastoralen Mitarbeiter. Weitere 24,6 Mio gehen als Schlüsselzuweiseungen
an die Gemeinden, 29,6 Mio gehen für Baumaßnahmen drauf, dass sind nicht nur Kirchen, sondern auch jeder
Herd, der für eine Kita angeschafft wird. Gemeinden mit anderer Muttersprache bekommen 3,9 Mio. Die weiteren
Posten: Überdiözesane Aufgaben, Weltkirche: 9,5 Soziale Aufgaben: 14,6 Verwaltung: 12,7 Bildung, Kultur,
Musik, Schulen, Ausbildung: 15,6 Seelsorge in besonderen Situationen: 5,5 Kinder und Jugendarbeit: 15,6
Mio Leitung des Bistums: 4,8 Synodale Arbeit: 0,3 Sonstige Bereiche: 3,7 Also: Über 50% der Mittel gehen
an die Gemeinden. Weitere 30% gehen für andere seelsorgliche oder soziale Dienste drauf. In den anderen
Diözesen sieht es nicht anders aus, jede Bistumshomepage informiert Sie gerne. Ihrer Propaganda ist damit
der Boden entzogen.
@ Pascal123 Da stellt sich mir die Frage was bitte muss hier überlegt werden, muss die DBK überlegen
ob sie Antisemitismus, Rechtsradikalismus, Ausländerfeindlichkeit, Homophobie und andere Straftatbestände
verurteilen soll?? Die DBK lässt gar keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie dies alles verurteilt.
Leider wird man unter dieser vorraussetzung nicht ganz ausschliessen können das auch höherrangige Hochwürde
ihr fettes patsche Händchen“ über“ kreuz.net halten. Ansonsten ist ein solches schon fast ignorantes
Verhalten nicht zu erklären. Ja klar, und alle lassen sich dann schön von kreuz.net beleidigen und verhöhnen.
Mal ernsthaft: Es ist ja legitim, ein Kirchenkritiker zu sein. Aber selbst dann sollte man bei der Wahl
der Mittel wählerisch sein. Und so eine infame Unterstellungs- und Verleumdungskiste, wie Sie sie hier
fahren sollte kein Mittel sein, es sei denn, Sie wollen bei der Redaktion als Azubi anfangen.
@ matt Glauben Sie das eigentlich selber, was Sie da erzählen? Diese Seite hat sich zu einer totalen
Farce entwickelt. Hier finden schon lange keine vernünftigen Diskussionen mehr statt. Moralische Zustände
in dieser Gesellschaft kann nur anprangern, wer selbst moralisch handelt – das kann hier bezweifelt werden.
Das Bewusstsein der Geistlichkeit wird in Bezug auf diese Seite höchstens dahin geändert, dass man um
so mehr auf der Hut vor solchen Strömungen ist – was für den ernsthaft bemühten Traditionalisten dann
ein Problem darstellt. Kreuz.net hat dem Traditionalismus und der Tradition an sich nichts als einen Bärendienst
erwiesen, kein Wunder, dass sich die meisten, die frpher hier schrieben längst von dieser Seite zurückgezogen
haben. Man kann jeden Pfarrer verstehen, der verhindern will, dass solche Typen irgendeinen Einfluss in
seiner Pfarrei bekommen. Wenn Sie das also glauben, was Sie da schreiben, so sind Sie nichts als ein Traumtänzer.
@ tapir NATÜRLICH denken nur ein paar Promille der Christen so wie Xnet. Umso unverständlicher ist es
mir, daß sich die RKK nicht zu einer offensiven Vorgehensweise entschließen kann und mal ex cathedra
klar macht, daß die von der Xnetredaktion verbreiteten Meinungen NICHT KATHOLISCH sind. Ein noch bessere
Werbung könnte sich die Redaktion ja gar nicht wünschen. Deshalb wird die Seite auch nirgendwo von offizieller
Stelle erwähnt.
@ Protestant Jaja,um jedweden gesetzlichen Vorgaben vorzubeugen, die Beleidigungen, persönliche Herabqualifizierung-
bis hin zu Menschenrechtsverletzungen-verfolgen! Ihr wisst ja, Amerika ist das Land der unbegrenzeten
Möglichkeiten-wirklich unbegrenzt… Ganz simpel um strafrechtlicher Verfolgung zu entgehen. Die Begehung
von Straftaten nach deutschen oder österreichischem Recht war damit von Anfang eingeplant.
@ rheinländer gehört auch eine Staatsanwaltschaft, die ohne weiteres in der Lage ist, anhand von Vor-
und Zuname sowie Geburtsdatum, Wohnort und Telefonnummer des Beschuldigten einer Strafanzeige nachzugehen.
So einfach ist das nicht. Woher sollen denn Vor- und Zuname kommen? Ohne die Serverdaten kann man die
nicht zweifelsfrei feststellen. Selbst wenn hier Vermutungen und Wahrscheinlichkeiten bezüglich der Identität
eines Users stehen, kann der dem Polizisten an der Haustür immer noch erklären, er habe noch nie etwas
von kreuz.net gehört und wünsche eine schönen Tag – und es gibt keinen Beweis für das Gegenteil. Die
Redaktion wusste schon, warum sie den Server im Ausland geparkt hat.
@ Protestant schön das sie Österreicher sind, da haben sie ja in dieser Angelegenheit einen sehr berühmten
Landsmann, der seinerzeit die erste deutsche Demokratie vernichtet hat Ach, der Hindenburg war Österreicher?
@ Marcelus Ob eine Gesellschaft funktioniert, ist immer auch Sache der Frau, auch, wenn die Frauen keine
offiziellen Leitungsämter innehaben Frauen haben Leitungsämter inne.
Verlag Produkte in einem katholischen Verlag Weltbild ist kein „katholischer Verlag“. Es handelt sich
um eine Unternehmensgruppe deren Gesellschafter einige katholische Bistümer sind. Ein katholischer Verlag
ist es deshalb noch lange nicht (zumal die von kreuz.net gezeigten Produkte wohl eher in die Buchhandelssparte
fallen)
Artikel Nach einer anfänglich heftigen „durch die Medien gesteuerten Diskussion“ sei das Interesse an
der von ‘Summorum Pontificum’ aufgeworfenen Frage schnell wieder verebbt. Diesen als Aussage gekleideten
Wunsch äußerte kürzlich der Bonner Liturgiker, Hw. Albert Gerhards, Priester der Diözese Aachen, in
einem Interview vor der deutschen ‘Katholischen Nachrichten-Agentur’. In Wahrheit ist die liturgische
Frage im Zusammenhang mit der päpstlichen Rehabilitierung der Alten Liturgie geradezu explodiert. Wo
findet diese Diskussion denn heute noch statt? Hier etwa?
@ blücher Wer ist Schüchter, Eine berechtigte Frage. Entgegen seines hier offenkundig werdenden Mitteilungsbedürfnisses
ist er außerhalb von kreuz.net nicht bekannt. Es dürfte daher unwahrscheinlich sein, dass „Leo G. Schüchter“
ein Realname ist. Vermutlich handelt es sich um ein Pseudonym. Sie sind sicher in der Lage selbst zu recherchieren,
oder nicht? Ja, aber es wird nichts nützen, denn Schüchters Aussagen sind unkonkret. Beispiel: „Die
Bundesrepublik zahlte nach den ersten Verträgen mit Israel im Jahre 1952 weit über 120 Milliarden DM
an ‘Wiedergutmachung’ – in aktueller Kaufkraft mehr als die gleiche Summe in Euro.“ Hier ist unklar, was
das überhaupt heißen soll. Zahlte die BRD 1952 120 Mrd DM? Das wäre Quatsch und zudem heute wesentlich
mehr als 120 Mrd €. Dann: An wen wurde die Wiedergutmachung gezahlt? Dazu schweigt sich Schüchter aus.
Meint er Zahlungen an Israel? Meint er Zahlungen an Opfer? Sind es nur direkte Zahlungen oder zählen
auch vergünstigte Rüstungsgeschäfte? Diese Aussage ist also vollkommen wertlos und so unkonkret, dass
sie weder verifizierbar noch falsifizierbar ist. Es geht am laufenden Band weiter: Nahum Goldmann († 1982),
bekannte mehr als einmal, von den Deutschen weit mehr Geld bekommen zu haben, als er erhoffen konnte.
Das ist ebenfalls eine Nullaussage. Möglicherweise hat Goldmann ja nichts oder wenig erwartet, was der
damaligen Praxis der Entschädigung durch Staaten wohl entsprochen hätte. „Schüchter“ betreibt hier
nur Verdummungspropaganda.
Schüchter Schüchter bringt keinerlei Belege für seine Behauptungen, weswegen sie als wertloses Geschwätz
anzusehen sind. Zudem kann man aus seinen anderen Beiträgen hier ableiten, dass es ihm nicht um’s Geld
geht. Einfach ekelhaft .
Schmitz Anschließend hat (Bischof) Schmitz in einer Kapelle der FSSPX Messe gelesen, allerdings in deutscher
Sprache. Das hat man ihm dann untersagt, woraufhin er wieder von der Kirche abgefallen ist und wohl Sedisvakantist
wurde. Das wäre ja eine sehr einleuchtende Motivation…
@ obelix ALLE spanischen Katholiken sind in der Opposition? KEIN EINZIGER spanischer Katholik hat das
amtierende „neokommunistische Terrorregime“ gewählt? Wie üblich kein Zusammenhang mit dem Zitierten
erkennbar.
@ Theophil …bei der nächsten WM und EM ein Public Viewing im Mainzer Dom an. Vielleicht holt er auf
diese Weise diejenigen wieder rein, die er vertrieben hat Wenn der Kardinal zelebriert ist der Dom immer
voll…
Und?? Die Zahl der Antragsteller hätte nach ihren Angaben leicht dreimal so groß sein können, wenn
man die Gläubigen nach der Sonntagsmesse vor der Kirche informiert hätte: Ja und warum haben die das
nicht gemacht?
@ Elijahu Alles richtig. Vor ihrer Bekehrung. Was Sie andeuten wollen ist also dass die Bischöfe Umkehr
und Busse nötig haben? Dann sind wir ja d’accord. Wer hat das denn nicht nötig? Und wann hat sich Don
Bosco bekehren müssen? Was ist mit dem Hl. Philipp Neri und all den anderen? Die Heiligen sind nicht
mit ernster Miene und Heiligenschein durchs Leben gelaufen.
@ Elijahu oder hat jemals ein Heiliger der katholischen Kirche wilde Parties mit Jugendlichen gefeiert?
Gähn… -es gab Heilige, die im früheren Leben Christenmörder waren (Paulus) -es gab Heilige, die sich
auf der Straße mit Jugendlichen geprügelt haben (Johannes Bosco) -es gab Heilige, die im früheren Leben
Playboys waren (Augustinus)
@ sexychrist allgemein gibt es für das was du und andere hier vertreten eine ganz klare definition –
fanatismus. Sorry, aber das ist ein billiges Ausweichmanöver sonst nichts. Sie müssen Sie schon die
Mühe machen, die gemachten Aussagen zu widerlegen. Alles andere ist Grundschulniveau.
@ sexychrist Ich sage nicht, dass das die unfehlbare Lösung ist, aber lieber viele kleine Schritte gehen
als keinen! Das ist die Anleitung zum Aktionismus.
@ Malachias Die katholische Lehre sieht so aus: 1. Das AT ist Teil der Offenbarung Gottes, woraus sogleich
folgt: 2. Der Gott des AT ist der Gott des NT Ob Ihnen das ins arische Weltbild passt oder nicht.
@ Heggi Unabhängig von Lingen & Co (wobei bekanntlich ein blindes Huhn auch mal ein Korn findet) wird
man aber über solche Spektakel wie den WJT durchaus auch kritische Anmerkungen machen dürfen. Ich erinnere
mich an den WJT in Toronto, als aus meiner Gemeinde über 30 junge Leute nach Toronto gefahren sind. Nur:
ich habe sie weder vor Toronto in der Kirche gesehen und auch nicht hinterher. Ich habe sie nie mehr gesehen.
Hier war es wesentlich so etwas Ähnliches wie der Flirtfaktor oder sonst was. Ja und was sollen wir daraus
schließen. Soll man deshlab keine Weltjugendtage mehr machen? Weil nicht nur Überzeugte dort sind? Da
kann man auch gleich die Firmspendung mit einstellen.
Mal sehen,… …ob die Redaktion diesen Beitrag von Malachias löschen wird. Der Sprech vom „Mahltisch“
ist natürlich absoluter Quatsch. Aber auf eine diesbezügliche Erleuchtung der Redaktion wird man wohl
lange warten müssen. Gut, im Kölner Dom gab es schon immer einen Altar vor dem Hochaltar. Aber das war
ja früher. Dann heißt es plötzlich nicht mehr „Volksaltar“ oder „Mahltisch“, dann nennt man das Kreuzaltar.
Es kommt nur auf’s Alter an.
@ Malachias Sie wollten doch wissen, ob Sie Katholik sind. Was Sie hier schreiben, sit definitiv nicht
katholisch! @ JMX Was haben Sie denn hier „widerlegt“?
Ach… Jetzt muss natürlich auch der unvermeindliche Lingen seinen Senf dazugeben. Leider muss nach seiner
Definition in Zukunft auch Musik von Johann Strauss jr, Carl Maria von Weber oder Ludwig van Beethoven
als satanisch eingestuft werden. Die Musik von Strauss verleitet bekanntlich die Menschen zu unmäßigem
Drehen im Kreis, der Freischütz verwandelte das Publikum der Uraufführung in ein Tollhaus und wer zB
bei Beethovens Siebter stillsitzen kann ist entweder unmusikalisch oder sollte mal beim Neurologen vorbeischauen.
Also absolut abzulehnen das ganze. Problem: Weder kreuz.net noch Lingen haben sich den WJT überhaupt
mal angesehen. Zu dem erstaunlichen Paradigmenwechsel bei der Kirchenmusik auf dem WJT jedenfalls habe
ich noch kein einziges Wort gelesen. In Köln hörte man zu Beginn, wie eine Schlagzeugcombo das schöne
Lied „Lobet den Herren, den mächtigen König der Ehren“ verhunzte. In Sydney begann die Messe mit dem
gregorianischen Introitus „Spiritus Domini replevit orbem terrarum“.
@ sexychrist Wenn Sie jemandem ein Kondom geben, der entweder a) gar nicht akzeptiert, dass HIV überhaupt
existiert (diesem Gedanken scheint auch der südafrikanische Staatspräsident immer noch nicht ganz abgeschworen
zu haben) oder b) Kondome für ein westliches Mittel zur Kontrolle Afrikas hält oder c) Kondome für
seiner unwürdig hält oder d) gar nicht weiß, was Sie von ihm wollen, dann wird Ihre Verteilungsaktion
gar nichts bringen. Die Eindämmung des HI-Virus ist wesentlich schwieriger, als einfach nur ein paar
Kondome zu verteilen. Das ist die übliche Vorgehensweise des Westens. Afrika hungert? Schicken wir halt
ein paar Reisladungen. Afrika braucht Wirtschaftshilfe? Schicken wir halt ein paar Dollar hin. Afrika
stirbt an AIDS? Verteilen wir halt ein paar Kondome. Anschließend gehen wir nach Hause und schlagen uns
selbst an die Brust ob unserer Großartigkeit und Großherzigkeit. Gut, die Reisladungen zerstören das
örtliche Wirtschaftssystem, das Geld wird zum Kauf von Waffen verwendet und die Kondomstrategie bringt
seit Jahren wenig – aber das muss uns nicht kratzen. Wir haben ja „alles“ getan.
@ sexychrist Sie reden gewaltigen Unsinn. gegenüber Aborigines, Deren Land wurde von GB besetzt, die
Einwohner von Briten entrechtet. Die Kirche hatte mit dieser Landnahme gar nichts zu tun. Indianern, Die
indianische Kultur wurde von den europäischen Einwanderern zerstört. Diese Einwanderer hatten eine protestantische
Tradition, die sich die USA bis heute erhalten haben, auch wenn die Zahl der Katholiken durch Zuwanderung
aus dem Süden stark gestiegen ist. Nur ein einziger US-Präsident war Katholik. Die Motivation der Landnahme
war nicht religiöser Natur. Sie folgte einfach dem Prinzip „Gier“. Indios und Die Kultur der Indios wurde
von spanischen Eroberern zerstört, die Gold für die spanische Krone suchten. Im Gegensatz zu den anderen
von Ihnen genannten Beispielen handelte es sich zumindest um Katholiken, denen auch katholische Missionare
folgten. Ihre Beschuldigung, die auf eine ursupatorische Organisation names Kirche schließen ließe,
die landnehmend durch die Weltgeschichte fährt geht gleichwohl daneben. diversen anderen Urvölkern.
Ja, packen Sie noch ein paar drauf. Macht ja eh nix mehr. Sie haben leider gar nichts zu bieten, außer
ein paar Parolen, und auch das nur ziemlich mittelmäßig. Zum Gähnen.
@ Leblhuber Ich glaube auch nicht, dass der Gebrauch von Kondomen gerade dort Gott missfällt, wo in einer
kirchenfernen patriarchalen Gesellschaft so manche machtlose Frauen und Kinder gerettet werden könnten.
Es sind doch gerade diese Strukturen, die es zur Verwendung von Kondomen gar nicht erst kommen lässt.
@ sexychrist 1. falsch 2. keineswegs 3. Sie werden enttäuscht werden. Ihre monokausalen Theorien passen
nicht auf die Wirklichkeit. 4. Die HIV-Rate ist auch unter Afrikanern groß, die gar keine Katholiken
sind. In den am schlimmsten betroffenen Ländern sind keine 10% der Bevölkerung überhaupt katholisch.
Ein bißchen mehr Information tut schon Not.
Oh je… Herr Paine verwechselt da was. Die Menschen sind brutal, und zwar weil der Mensch an sich brutal
ist und nicht, weil das so in der Bibel steht. Die Zivilisation des Menschen dauert noch immer an. In
der Bibel steht: Auge um Auge, Zahn um Zahn. Herr Paine hält das möglicherweise für brutal. Tatsächlich
aber war das ein Fortschritt: Es bedeutete die Abkehr von der Sippenhaft: Vorher wurde einfach die ganze
Sippe ausgelöscht, eine Anlage, die der Mensch heute noch hat, wie man an den Nazis sehen kann oder an
der Art und Weise, wie man mit völlig unschuldigen Angehörigen von Gewaltverbrechern in der Gesellschaft
umgeht. Es ist schon ein bißchen sehr simpel, die schlechten Eigenschaften des Menschen einfach auf die
Religion abzuschieben, anstatt die Frage mal vom anthropologischen Standpunkt aus zu betrachten.
@ Leblhuber Der esrete Teil Ihres Beitrags widerspricht mir nicht, im Gegenteil ist auch meine Auffassung,
dass die Unwissenheit und das dortige Patriarchat seinen großen Anteil. Zu den pragmatischen Lösungen:
Es ist völlig klar, dass gegen Pragmatismus überhaupt nichts zu sagen ist. Die kirchliche Lehre darf
nicht auf ein simples Kondomverbot reduziert werden. Dieses ist nur im Zusammenhang mit der ganzen Lehre
zu sehen und auch nur in diesem Zusammenhang anwendbar. Nach meinen Informationen wird auch nach diesem
Pragmatismus gehandelt, übrigens im Verbund mit der UN, die eng mit der Kirche zusammenarbeitet, auch
wenn es divergierende Auffassungen gibt.
@ Berens Es sind unsinnige Vorschriften, die man amtskirchlich der Jugend machen will und die mit Jesus
und dem Evangelium nicht das geringste zu tun haben. Schauen Sie noch mal nach, was das Wort „Manipulation“
bedeutet. Es bedeutet nicht, gegenüber der Jugend eine bestimmte Lehre zu vertreten.
@ Berens Sie verkennen (vermutlich absichtlich), dass das Christentum nie eine Buchreligion gewesen ist.
Die Evangelien sind in der apostolischen Tradition entstanden. Neben den niedergelegten Lehren haben immer
anderer Auffassungen bestanden, die mit der Zeit in Lehrsätze gefasst wurden.
@ Berens Damit ist Ihre Behauptung vollkommen entwertet. Die AIDS-Katastrophe interssiert sich nicht für
Konfessionen. Sie tritt nciht da mehr auf, wo es mehr Katholiken gibt. Die AIDS-Prävention in Afrika
ist katastrophal. In Afrika gibt es Gesundheitsminister, die gegen AIDS Rote Bete empfehlen. In Afrika
gelten Kondome weitgehend als unmännlich, während dort verbreitete Sexualpraktiken („trockener Sex“)
die Ansteckungsgefahren erhöhen. In Afrika werden Kondome als westlicher Imperialismus diskreditiert.
Es ist unlogisch, dass ein gegen jede kirchliche Sexuallehre praktizierender Mensch ausgerechnet beim
Kondomverbot ein 100%-Katholik wird. Solange Sie dies alles nicht ausräumen können bleibt Ihr Gerede
von einer päpstlichen Schuld nichts anders als Gelaber, das in Wirklichkeit mit Ihrer persönlichen Animosität
gegenüber der Amtskirche zu tun hat, das Sie mit allen Mitteln zu untermauern suchen, egal wie unredlich
und infam diese sind.
@ Berens Menschliche Erfindung sind eben Dinge, die nichts mit Jesus und dem Evangelium zu tun haben und
ganz allein von Menschen ersonnen, oder gar ersponnen sind. Was wir von Jesus wissen, haben uns ebenfalls
Menschen hinterlassen. Ihr Denkgebilde konsequent zu Ende gebracht ergibt das, was JMX unten erklärt:
Alles ist Erfindung. Das ist auch der Grund, warum Ihre Denkschule keinerlei kirchliche Früchte trägt.
Wie man ja ständig sehen kann. Den Niedergang der Kirche hat nicht die Amtskirche verursacht, sondern
Ihre Generation.
@ Pascal123 Wenn aber die Lebenswirklichkeit von Frauen in solchen Situationen und dem Sexualverhalten
Ihrer Ehemänner völlig diametral zur Lehre der RKK geht, muss ein umdenken statt finden. Vielleicht
nehmen Sie mal ein paar Sachen in Ihren Erfahrungsschatz auf: 1. Afrikanische Frauen leben meist unter
Bedingungen, in denen sie ihren Männern keine Kondome verordnen können. 2. Kondome gelten in weiten
Teilen Afrikas als unmännlich oder Mittel des Westens zur Kontrolle der afrikanischen Nation. 3. Einige
erkennen nicht mal an, dass es das HI-Virus überhaupt gibt, oder sie bagatellisieren seine Wirkung. Zuletzt
prüfen Sie bitte mal nach, wie logisch es ist, dass ein Mann fröhlich außerehelich rumvögelt und dann
in punkto Kondome plötzlich ein strammer Katholik ist. Bei Ihrer abschließenden Analyse wird Ihnen auch
ein Blick auf die Zahlen helfen, die Sie über den Bevölkerungsanteil der Katholiken in den am schlimmsten
betroffenen Ländern informieren.
@ Methusalix Lassen Sie sich für Ihre „Missionsarbeit“ was besseres einfallen. Nee, ich halte es immer
mit der mit der Wahrheit. Außerdem überschätzen Sie ein wenig meine Person. Und zu glauben, dass so
ein Disput Missionsarbeit wäre…naja. Sie sind doch schon Katholik, da müssen Sie ohnehin nicht mehr
missioniert werden.
@ Methusalix Nein, nur von MENSCHENrechten. Aber die wollen Sie ja nicht anerkennen, oder nur dann, wenn
Sie der katholischen Kirche in den Kram passen. Eine glatte Lüge. Da Sie argumentativ gescheitert sind
fahren Sie jetzt wieder Ihren üblichen verleumderischen Kurs. Und natürlich sprechen Sie auch nicht
von Menschenrechten, sondern wieder nur von Verträgen. Schließlich leiten Sie, wie man aus diesem Satz
erkennen kann, die Anerkenntnis von Menschenrechten aus Unterschriften ab, nicht aus tatsächlicher Anerkennung.
Die AEM „erkennen“ auch die Chinesen an. Was ist die Konsequenz? Ganz schlechtes Manöver.
@ Pascal123 Sie reden von einem staatlichen Umerziehungsprogramm, das von staatlichen Institutionen und
staatlichen Anstalten durchgeführt wurde. Die kirchen haben sich entweder einspannen lassen um missionierung
betreiben zu können oder aus einem falschen Menschenverständnis herraus absichtlich mitgemacht. Belegen
Sie erstmal, dass es hier überhaupt eine kirchliche Handlangerschaft gegeben hat. UNd um es nochmal zu
wiederholen: Die römisch-katholische Kirche ist in Australien nur vertreten, weil dort Iren als Sträflinge
hiinverschleppt wurden. Diese bekamen erst 1820 überhaupt einen Seelsorger. Sie meinen soch nicht im
Ernst, dass die Briten die Kirche dort hätten missionieren lassen. Mir scheint das die RKK bei indigenen
völkern oder Gruppen die ihnen nicht genehm sind sich gern für so etwas hergeben. Ja, Ihnen „scheint“.
Fragt sich nur, auf welcher Grundlage. Auch wenn das Ziel-hinführung zum Christentum wünschenswert war,
so ist doch unterlassen worden Unrecht an der stelle als unrecht zu bennen und dagegen vor zugehen an
denen es wirklich anebracht gewesen wäre. Die Unterdrückung der Aboriginies ist in jedem Fall Unrecht
geworden. Nur gibt es schlichtweg keinen Hinweis auf eine religiöse Motivation. Lesen Sie meinetwegen
den Wikipedia-Artikel „Gestohlene Generation“. Dort erfahren Sie, dass die Begründung für das Heim-
und Adoptionsprogramm rein rassistischer Natur war. Was Sie hier machen ist Märchenerzählen in Reinkultur.
Ja nee, is klar …der Berens macht sich Sorgen um die Frömmigkeit der Jugend. Da lachen ja die Hühner.
Ihr demütiger Bückling ist nichts als Hoffahrt, genau wie das Verhalten Ihrer Genossen.
@ verwirrter Es ist doch wohl eher so, dass Europa bis zum 16. Jh. gebraucht hat, um wieder auf den Stand
zu kommen, den zB Archimedes schon hatte, dessen Schriften aber leider in der Bibliothek von Alexandria
verbrannt sind, vom Heiberg Manuskript mal abgesehen. Nur ist es doch völlig absurd anzunehmen, dass
dieses Wissen im 16. Jh. aus heiterem Himmel wieder verfügbar wurde. Für das 16. Jh. wurden in den vorausgehenden
Jahrhunderten die Voraussetzungen geschaffen. Forschung baut immer auf älteren Forschungsergebnissen
auf. Auch in deisem Beitrag bringen sie keinen wirklisch schlagenden Beweis für eine Wissenschaftsfeindlichkeit
des Christentums. Blicken Sie doch mal zum Islam herüber, was dort geschehen ist. Einst Zentrum der Mathematik
und Medizin, hinken die Länder heute dem Fortschritt hinterher, nicht wegen dem Islam ansich, sondern
weil sich innerhalb des Islam gewisse Schulen durchgesetzt haben, die eine Fortentwicklung auf diesen
Gebieten immer mehr behinderte. Im christlichen Europa davon keine Spur. Selbst Urban VIII., der Galilei
verhaften ließ war eigentlich als Wisschaschaftsfreund bekannt, der mit Galilei anfangs sogar befreundet
war.
@ Protestant …ich versuche das gar nicht erst aus Rücksicht auf meine rk-Ehefrau! Stattdessen nehmen
Sie in Kauf, dass Ihr Sohn in der Kirche die Welt nicht mehr versteht? Seltsame Logik. Weil ich genau
weiß, dass mein Tobias (der heute schon mit Martin Luther und Paul Gerhardt mehr anfangen kann, als mit
dem Papst) seiner röm.-kath.Kirche irgendwann einen Fußtritt gibt! Ja, wenn man seinen Kindern permanent
irgendwas eintrichtert, dann trägt das irgendwann „Früchte“. Das bin dann aber nicht ich schuld(ich
halte mich bewußt zurück), sondern eben die, die andere versuchen auszugrenzen! So einfach kann man
sich das ja machen. Lesen Sie Ihrem Sohn auch die Hasstiraden Luthers gegen Papst und Juden vor? Was würde
Ihr Sohn dann über Luther denken? Es bleibt Ihnen ja überlassen, wie Sie Ihren Sohn erziehen. Aber das
Sie die Ergebnisse dieser Erziehung dann infach der Kirche anlasten ist absurd. Das ist Ihre ganz persönliche
Verantwortung. Wäre es anders, so müssten die Kinder gemischtkonfessioneller Ehen ja ständig aus der
Kirche verschwinden. Eine entsprechende Statistik ist mir aber nicht bekannt, Ihnen etwa?
@ Protestant Die römische Lehrmeinung bezüglich des Begriffes Kirche entspricht exakt dem Ihrer eigenen
Konfession. Denn eine sichtbare Kirche nach römischer Ansicht will der Protestantismus gar nicht sein.
Wenn Sie Ihrem Sohn doch solche Zusammenhänge beibringen würden…
@ JMX Gute Frage. Beantworten Sie das doch. Ihresgleichen sind es doch, die behaupten, dass diese Auffassung
für die AIDS-Katastrophe in Afrika verantwortlich sei. Schön, dass Sie davon offenbar abrücken.
@ Methusalix Ich rede von Menschen. Sie reden von Verträgen, Paragrafen und Gesetzen, Rechtsvorschriften.
Sehr katholisch. Ach, nachdem Sie mal wieder vor die Wand gelaufen sind kommen Sie jetzt mit der Tour.
Albern. Ich habe mit diesem Vertragskram nicht angefangen, das war Navon, und dann kamen Sie. Ich habe
schon in der Antwort am 16.7. 13:41 Uhr darauf verwiesen, dass man lieber auf Taten als auf Papier schauen
soll. Sie waren es, der hier mit Verträgen etc gekommen, Sie waren es, der nur aufgrund von Unterschriften
oder fehlenden Unterschriften gesprochen hat und diesen Tatsachen alle möglichen Bedeutungen zugewiesen
hat. Ich habe Ihnen nur erläutert, dass diese nicht das bedeuten, was Sie meinen. Für die Entwicklung
verschiedener Rechtskreise wie Zivielrecht, Völkerrecht, Staatsrecht etc können Sie weder mich noch
den Papst verantwortlich machen. Auch wenn Ihnen das schwerfällt. Sie haben nicht von Menschen gesprochen,
Sie haben von Verträgen gesprochen. Ein Stück unterschriebenes Papier ist Ihnen wichtiger und aussagekräftiger
als jede Handlung.
@ Brandenburgis So? Wo ist denn Ihre Ernennungsurkunde? Umfasst dieser Kreis Ihrer Meinung nach eigentlich
nur Ihre Person, oder gehört da sonst noch wer dazu?
@ verwirrter Ich bezweifle das die sich die Neuzeitlichen Wissenschaftler (16-17jhr.) diese Texte verfasst
hätten wenn es nicht nötig gewesen wäre sich vor dem Einfluss der Kirche zu schützen. 16.-17. Jh.?
Meinen Sie, der Aufschwung Europas habe erst ab dem 16. Jh. begonnen? Was ist mit den kulturellen Leistungen
vorher? Dieser Einwand geht völlig am Thema vorbei. Zur Erinnerung: Es ging um die Frage, wie sich Europa
unter einem wissenschaftsfeindlichen Christentum zu einem so fortschrittlichen Kontinent entwickeln konnte,
dass er sogar die anderen Hochkulturen weit abhängte. Das hat nicht im 16. Jh. begonnen. Das ist ein
Prozess über Jahrhunderte. Es steht explizit da (Kolosser 2.8). Mit Ableiten meinte ich die Handlungen
die einige Religionsgemeinschaften ableiten. Da steht nicht: „Wir sind gegen wissenschaftlichen Fortschritt
und bekämpfen ihn nach Kräften.“ Dies ist eine Ableitung von Ihnen. Wie gesagt als Außenstehender kann
ich das Christentum nur danach beurteilen wie es sich nach außen hin verhält bzw. von welchen Grundlagen
sie ausgehen. Das Verhalten der Theologen ist ein solches VErhalten nach außen hin. Zudem ist Ihre Überbetonung
von Kol 2,8 zu einer Art chrstlichem Grundgesetz vööig überzogen und entspringt allein Ihrer Motivation,
Ihre These auf biegen und brechen zu untermauern. Nennen Sie doch mal eine Rechtshandlung oder Lehre der
Kirche gegen die Wissenschaft, die mit Kol 2,8 begründet wird. Ich klammere nur das aus das die jeweiligen
Kirchen auch ausklammern. ?
@ verwirrter Ich habe ihnen sogar Texte angegeben in denen sie das nachlesen können. Zugegeben diese
Texte sind schwer zu bekommen. Ja schön, aber das ist leider kein Beleg. Es sagt lediglich aus, dass
diese Behauptung auch schon jemand anders erhoben hat. Außerdem möchte ich an dieser stelle wieder an
Kolosser 2.8 erinnern der teil der Christlichen Lehre ist und aus dem sich dies sehr wohl ableiten lässt
und da es ableitbar ist, ist es teil der Christlichen Lehre. Das ist das, was Sie daraus ableiten, weil
das besser in Ihr Weltbild passt. Der beitrag der meisten Theologen, die der Kirche nahe stehen, gerade
im bereich der Ethik, ist der, das man andere Positionen wie wild zu kritisieren, aber kaum am eignen
System zu arbeiten Sorry, aber nirgendwo wird mehr Kritik an der Kirche geübt als auf dem Gebiet der
Theologie, die heute vor allen Dingen kritische Theologie ist. Diese Tatsache ist einer der Gründe für
den erbitterten Streit, den Sie in diesem Forum oder auch in den Artikelinhalten hier nachvollziehen können.
Es gibt natürlich viele Theologen die das Christentum vom Grund auf neu denken wollen. Diese sind aber
im diesen fall nicht erwähnenswert. Schon deswegen nicht, weil diese ja Ihre These zum Einsturz bringen
würden. Sie klammern offenbar einfach aus, was Ihnen nicht in Ihre Theorie passt. Das soll der wissenschaftliche
Fortschritt sein, dem die Kirche folgen soll?
@ Pascal Nennen Sie doch mal die Zahlen, wie viele der Aboriginies überhaupt Christen sind. Laut wiki
bezeichnen sich nur 2,4% der australischen Bevölkerung als teilweise indigener Abstammung. Ein Teil dieser
Leute ist also aus Mischehen hervorgegangen. 1,5% hängen den traditionellen Religionen der Aboriginies
an. Wenn man also die Menschen mit nur teilweiser indigener Abstammung mal abzieht, so bleibt vermutlich
nur die Feststelleung, das praktisch kein Aborigine Christ ist, was bei einer gewalttätigen Missionierung
aber in jedem Fall anders wäre. So wie ich das sehe war den Briten das Schicksal der Aborinies einfach
egal. Sie haben sie entrechtet und sich nicht weiter um sie gekümmert. Mission zu betreiben ist ihnen
vermutlich gar nicht eingefallen. Von großen britischen Missionsanstrengungen habe ich ebenfalls noch
nie gehört, außer vielleicht in Afrika. Wieviel Anglikaner gibt es zB in Indien, dem ehemaligen Herzstück
des Empire? @ jeremy Naja, da haben Sie sich bequem eingerichtet: Entweder, die Kirche ist an allem schuld,
oder sie hat eben nicht laut genug Ihre Stimme erhoben. Auf diese Weise kommt man immer zum selben Schluss.
Ein bißchen zu simpel. Abgesehen davon, dass die Briten das einen Sch*** interessiert hätte.
@ Methusalix Also nochmal in der Zusammenfassung: Nicht nur Staaten diskriminieren (so wie Benedikt das
ganz richtig schreibt, deswegen kann die katholische Kirche natürlich auch diskriminieren), sondern auch
natürliche Personen. Und deswegen sind sowohl die katholische Hierarchie als juristische Person, als
auch die Mitglieder dieser Hierarchie als natürliche Personen, sehr wohl imstande Menschen (meist weibliche)
zu diskriminieren. Gebetsmühle an: Sie reden von einer zivilrechtlichen Frage. Die völkerrechtliche
Frage, um die es hier ging ist eine andere Sache. Wenn der Hl. Stuhl zB die EMRK unterzeichnen würde,
so würde dies die vom Hl. Stuhl ausgeübte Staatsgewalt binden, nicht aber zB eine Äußerung von Herrn
Meisner oder die Personalpolitik von Herrn Mixa. Sie leiten aus einer solchen Unterzeichnung Rechtsfolgen
ab, die ganz und gar systemwidrig sind.
@ verwirrter Falsch! Es hat die Denker und Wissenschaftler nur dazu gebracht erfindungsreicher sein zu
müssen um dies zu erreichen was sie erreicht haben. Das ist eine bloße Behauptung, die überhaupt nicht
belegbar ist. Genausogut könnte ein oppositioneller Politiker behaupten, die Regierung sei immer wirtschaftsfeindlich
und wenn es mit der Wirtschaft dennoch aufwärtsgehe könne das nur daran liegen, dass sie eben stärker
sei als der Widerstand der Regierung. Jede noch so absurde Theorie ließe sich mit so einem Gedankengebilde
„belegen“. Die Unfähigkeit moderne Ethik oder Theorien des Geistes anzuerkennen ist ein weiteres Zeichen
für das wissenschaftsfeindliche verhalten des Christentums. Diese Unfähigkeit wird lediglich von Ihnen
behauptet. In Wahrheit setzt sich die Theologie mit all diesen Themen auseinander und prägt sie bisweilen
mit.
Mission in Australien? Einigen Typen ist wirklich kein Blödsinn zu dumm. Australien wurde besiedelt,
weil Großbritannien nach der Unabhängigkeit der USA eine neue Kolonie für Sträflinge brauchte. Eine
andere Begründung gibt es nicht. Wer sie dennoch behauptet kann ja mal zu erklären versuchen, warum
Australien dann nicht sofort nach der (erneuten) Entdeckung im 17. Jh. umfangreich besiedelt wurde. Dass
die Kolonialmacht Großbritannien die Ureinwohner einfach entrechtete, braucht nicht eigens diskutiert
zu werden, aber das dies aus religiösen Gründen geschah oder mit einer religiösen Legitimation ist
Schwachsinn. Das Empire nahm sich dieses Recht einfach, es wäre überhaupt nicht auf die Idee gekommen,
irgendeinen um Erlaubnis zu fragen.
Umgekehrt Protestanten könnten darum dem römischen Katholizismus gegenüber sehr warm und kuschelig
sein: „Aber das beruht nicht auf Gegenseitigkeit.“ Hierzulande ist es eher umgekehrt.
@ methusalix Muss man Ihnen jetzt noch den Untershied zwischen eine Staat und einer Privatpartei erklären?
Werfen Sie demnächst Ihrem Vermieter vor, die EMRK nicht unterzeichnet zu haben? Sie sitzen hier einem
fundamentalen Irrtum auf. Weder EMRK noch AEM können die von Ihnen genannten Diskriminierungen verhindern.
Diese Normen richten sich nur an Staaten.
#448 Benedikt 19:05:27 | Donnerstag, 17. Juli 2008
@ crossword Mir ist wie gesagt kein Dokument bekannt, das sich explizit mit c.i. auseinandersetzt. Es
wird vermutlich nichts gegen c.i. gesagt, weil c.i. eben keine künstliche Methode ist. Aber ganz logisch
ist das ganze ohnehin nicht, das wird wohl so sein. @ verwirrter Ihr Beispiel Athen belegt doch nur einen
(damals nicht gerade ungewöhnlichen) Akt der Zensur. Die tatsächliche Auswirkung auf die Wissenschaft
kann ich nicht beurteilen. Ob er wirklich schlimmer einzuschätzen ist als die Völkerwanderungszeit oder
der Brand der Bibliothek von Alexandria kann ich daher auch nicht sagen. Es sagt aber gar nichts gegen
über eine generelle Wissenschaftsfeindlichkeit aus. Denn die Existenz einer solchen hätte den kulturellen
und wissenschaftlichen Aufschwung des christlich geprägten Abendlands unmöglich gemacht.
@ Methusalix Ihr Problem ist offenbar, dass Sie nicht zwischen religiösen Geboten und staatlichen Gesetzen
unterscheiden können. Ein religiöses Gebot, dass auch die Kirche den Gläubigen sehr ans Herz legt ist
der sonntägliche Kirchenbesuch. Kein Mensch sagt etwas dagegen. Ein entsprechendes staatliches Gesetz
dagegen wäre ein ganz anderer Fall. Ähnlich verhält es sich auch mit der von Ihnen behaupteten Diskriminierung
von Homosexuellen. Die Kirche kann Homosexuelle gar nicht so diskriminieren, dass diess unter irgendeine
Menschenrechtskonvention/Erklärung fallen würde, weil die Kirche gar keine entsprechend verbindlichen
Gesetze verabschieden kann, die Homosexuelle rechtlich benachteiligen könnten. Das können nur die Regierungen
und die benachteiligen ständig irgendwen. Wenn die Linkspartei eine Vermögenssteuer fordert, dann ist
das eine Benachteiligung von Reichen. Wenn die Regierung die Pendlerpauschle kürzt, dann ist das eine
Benachteiligung der Arbeitnehmer etc pp. Also nochmal kurz zusammengefasst: Ein religiöses Gebot kann
aufgrund seinem Mangel an tatsächlichen Durchsetzungsmöglichkeiten, wie Sie der Staat bei seinen Gesetzen
hat niemals gegenirgendeine Menschenrechtsnorm verstoßen. Es steht vielmehr jedem frei, ob er diesen
Geboten folgen will oder sie einfach ignoriert.
#437 Benedikt 14:53:00 | Donnerstag, 17. Juli 2008
@ crossword Was haben Sie gegen die Duldung? Soll die Kirche Ihrer Meinung nach das verbieten? Sind Sie
jetzt auch für rigorose Verbote auf diesem Gebiet? @ verwirrter Sie verkennen, dass diese Faktoren überall
auf der Welt existieren. Hätte man um 500 einen Tipp abgeben müssen, wo künftig die Musik auf der Welt
spielt, so hätten die meisten China gesagt, oder vielleicht Mittel-/Südamerika. Aber kein Mensch hätte
auf diese Waldvölker in Europa getippt. Wenn es dennoch anders gekommen ist, so belegt das vielleicht
keine direkte Begründung durch das Christentum. Es widerlegt aber eindeutig, dass das Christentum fortschritts-
und wissenschaftsfeindlich ist.
Beispiel Die Sendung bei Maischberger mit Janosch und Horst Herrmann auf der einen Seite und Scholl-Latour
und Matussek auf der anderen. Scholl-Latour hat seine Meriten auf anderen Gebieten, Matussek kann praktisch
nur seine positiven Jugenderinnerungen einbringen. Diese beiden waren überhaupt nicht in der Lage, den
beiden Gegenspielern Paroli zu bieten. Sie Dawkins Sendung die Sie schildern ist auch nach meiner Auffassung
falsch besetzt worden. Dawkins wird gar nicht nur von christlichen Kreisen kritisiert. Es hätte auf jeden
Fall ein nicht-kirchlicher Kritiker eingeladen werden sollen. Dass Dawkins sich einem kleinen Tribunal
gegenübersah liegt dagegen in der Natur der Sache: Er ist ja gerade angetreten, um seine Thesen zu verteidigen.
Das kann kein anderer für ihn übernehmen, das geht nur, wenn man in einer Runde ohne Dawkins über Dawkins
diskutieren würde.
@ Methusalix Ich habe leider in meinem Post unten etwas zur EMRK nachgebessert und bin dann hinsichtlich
des Unterzeichens EMRK-AEM durcheinandergekommen. Daher nochmal die Klarstellung: Die Allgemeine Erklärung
der Menschenrechte ist eine Erklärung der UN-Generalversammlung. Diese Erklärung kann man nicht unterschreiben.
Man erkennt sie gewöhnlich mit dem UN-Beitritt an. Der Heilige Stuhl tritt aber wie bereits ausgeführt
keinen internationalen Organisationen bei. Er hat daher bei der UN nur Beobachterstatus. Ihre Schlussfolgerungen
aus der Nichtunterzeichnung haben sich damit auch erledigt. Die Behauptung, der Vatikan sei gegen Freiheitsrechte
für Frauen ist ohnehin Quatsch. Noch eher könnte er Probleme bekommen, weil Frauen ihrem Mann die Erlaubnis
zum Ständigen Diakonat erteilen muss. Aber wie gesagt: Eine Rechtsverletzung der AEM hat keinerlei rechtliche
Relevanz. Es gibt schlichtweg keinen Gerichtshof, der darüber judizieren könnte. Einem solchen Gerichtshof
würden Länder wie China, Russland, USA auch niemals zustimmen. Die Polemik ist ohnehin völlig durchsichtig:
Statt dem Vatikan vorzuhalten,gegen welche Punkte der als Völkergewohnheitsrecht geltenden Erklärung
er verstößt, wird ihm die (unmögliche) Nichtunterzeichnung vorgeworfen. Jeder kann die Erklärung online
lesen. Er wird feststellen, dass der Vatikan gegen keines der dort verbrieften rechte verstößt. Art
26 III AEM könnte allerdings den Homeschooling-Eltern ein nettes Recht einräumen? Sind Sie für Homeschooling,
Obelix?
#391 Benedikt 01:34:38 | Donnerstag, 17. Juli 2008
@ Verwirrter Zum Sektenbegriff: Die heutige Konnotation des Wortes Sekte passt nicht auf die Kirche oder
das Christentum. Die Urbedeutung des Wortes passt dagegen, hatte damals aber noch keine negative Konnotation.
Zu Ihren weiteren Anmerkungen lässt sich nur feststellen, dass Sie nicht belegen können, dass die Kirche
wissenschaftsfeindlich eingestellt ist. Da helfen Ihnen auch Spekulationen über atheistische Mönche
nicht weiter. Desweiteren sind Sie der Frage ausgewichen, wie Europa denn nach dem Untergang des Imperium
Romanum und der Völkerwanderung wieder zu einer kulturell und technisch weitentwickelten Gesellschaft
kommen konnte. Und erzählen Sie jetzt bitte nicht, dass hätten sich die Aufklärer alles selbst hergeleitet.
Obwohl – mit dieser maßlosen Selbstüberhebung würden Sie sich ganz in die Tradition der Aufklärer
einfügen. @ crossword Eine kirchliche Empfehlung hinsichtlich des Coitus interruptus ist mir nicht bekannt.
MW empfiehlt die Kirche allein die Temperaturmethode.
@ jmx Das kann man auch anders sehen. Ich erlebe eher Runden, in denen beinharte Atheisten und Kirchenkritikern
mit auf diesem Gebiet kaum bewanderten Gläubigen zusammensitzen, die ersteren argumentativ nicht gewachsen
sind.
Sorry… aber wenn ich die Wahl zwischen zwei Stunden Schönberg, Stockhause oä und zwei Stunden Rock/Metal
hätte, dann würde ich mich ohne Zweifel für letzteres entscheiden. Während das eine in grauenhafter
Melodieführung versinkt besitzen zumindest die näher am Mainstream befindlichen Metalrichtungen (Melodic
Metal etc) auf jedenfall noch einen erträglichen Sound. Wenn ich dagegen immer gleich den Inhalt auf
die Goldwaage legen würde könnte ich nichtmal mehr Mozart hören.
@ Stöhr Was hat denn Metal mit atonaler Musik zu tun? Man kann übrigens auch nicht sagen, dass Metal
grundsätzlich satanistisch ist. De facto dürfte nur eine kleine Anzahl von Metal-Bands Satanisten sein.
Die anderen labern zwar mal vom Teufel, aber mehr als Provokation steckt da ja meist nicht dahinter. @ Bayern-Tradi
Ich fordere überhaupt nicht den Einsatz der Rockmusik bei einer liturgischen Feier. Ich bin ganz im Gegenteil
ein Gegner von Rockmusik im Gottesdienst. Ich kenne auch viele Jugendliche, die der Aussage oben im Text
zustimmen würden, dass die im Gottesdienst verwendete moderne Musik von minderer Qualität ist.
@ bayern-tradi Ich habe nicht gesagt, dass dort Messen wie auf dem WJT gefeiert werden. das würde dort
zu einem Aufstand führen. Die Praxis der Kommunionausteilung ist gleichwohl fürchterlich. Was verstehen
Sie eigentlich unter traditionell?! Ich habe nicht umsonst extra daruf hingewiesen, dass es sich um die
von der Sinus-Milieustudie verwendete Terminlogie handelt, also um Tradition aus soziologischer Sicht.
@ gelobt sei jesus christus Es gab schon lange vor der atonalen Musik Musik, die nichts mehr mit Religion
und Sakralität zu tun hat. Jazz, Operette, Oper, Sinfonien etc pp. Es hat wohl immer geistliche und weltliche
Musik gegen. Die atonale Musik ist sicher ein völlig neuer Weg, wie es ihn zuvor in der Musik nicht gab.
Aber nichts deutet darauf hin, dass sie gegen das Christentum gerichtet ist.
@ Bayern-Tradi Ach wissen Sie, in meiner Nähe gibt es eine Wallfahrtskapelle. Das Dorf dort hat laut
Sinus-Milieustudie einen 51% Anteil von Traditionalisten (das ist jetzt nicht mit der hier gebräuchlichen
Terminlogie zu verwechselnt). Es sieht dort alles aus wie in den 50ern. Aber wenn sie die Kommunionspendung
da sehen würden, dann würde Ihnen schlecht werden. In Las vegas werden so Spielkarten ausgegeben. Soll
heißen: So wie auf den WJTs ist es auch in etlichen ganz normalen und eigentlich stockkonservativen Gemeinden.
Es ist auch keine Frage, dass dort Jugendliche sind, denen Kirche und Glaube eher egal sind. Das ändert
aber nichts daran, dass es auch andere Jugendliche dort gibt, die sehr wohl wegen des geistlichen Nutzens
an einem WJT teilnehmen. Und wenn man will, dann kann man den dort auch finden.
@ gelobt sei jesus christus Jo, ich find auch, dass diese Musik keine Aussagekraft hat. Aber verkümmernde
Formen gibt es in vielen Kunstrichtungen. Ich sehe nicht, wo das eine Verknüpfung mit einer religiösen
Frage zulässt.
Noch schlimmer Die serielle Musik ist noch schlimmer als die atonale. Warum aber sowas dann immer gleich
satanisch sein soll, verstehe wer will. Wieso langt nicht die Feststellung, dass atonale und serielle
Musik einfach sch**** klingt?
@ crossword Ich behaupte natürlich nicht, dass die Kirche eine conditio sine qua non für die Entwicklung
einer Kultur ist. Ich nahm lediglich gegen einige der hier aufgestellten Thesen Stellung, weil diese schlichtweg
nicht der Realität entsprechen. ich glaube, man muss das auch so sehen: die kirche und der adel waren
untrennbar vernetzt Täuschen Sie sich mal nicht. Schauen Sie sich die Reformation an, ohne den Adel wäre
es nie zu einer solchen Trennung gekommen. Der Adel war natürlich mit der Religion verbunden, gleichzeitig
instrumentalisierte er sie aber auch. klar, die kirche und der adel waren die einzigen weit und breit,
die als mäzene und auftraggeber auftreten konnten. wer sollte denn sonst infrage kommen? bauern, leibeigene
Es geht hier nicht nur um Mäzenatentum. Und natürlich sollte man an dieser Stelle auch nicht das Bürgertum
vergessen, das ebenfalls seine Verdienste hat.
@ Stimme der Vernunft Ich kenne das so nicht. Ich hab unlängst mal ein paar interessante Fakten zu den
Renaissance-Päpsten gelesen, aber darüber stand da nichts. Naja, das muss nichts heißen. Der Clemens
war ein ganz schöner Tiefpunkt der Papstgeschichte.
@ Lorenz Wurde in der Diskussion auch geklärt, warum immer alles, was nichts mit Religion zu tun hat
immer gleich dem Christentum entgegengesetzt sein soll? Was spricht gegen die Annahme, dass Rockmusik
ein Form der Vergnügungsmusik ist? Damit hätte sie durchaus ihre Vorgänger, denn Musik hatte niemals
nur einen religiösen Hintergrund. Minnesang, Militärmusik, Hofmusik, Tanzmusik…waren die auch dem
Christentum entgegengesetzt?
@ crossword und großartige kulturen gab es lange bevor die kath. kirche überhaupt existierte. die kirche
hat ausschließlich kultur zur festigung ihres eigenen ruhmes und vor allem ihrer macht gefördert, reine
huldigungskultur, nicht anders als die nazis Ein reichlich absurder Vorwurf. Wissen Sie übrigens, dass
die großartigen Kulturen, von denen Sie sprechen im wesentlichen genau dem folgten, was Sie der Kirche
vorwerfen? Wissen ist in etlichen Kulturen immer zuerst Herrschaftswissen gewesen. Wer die Zeit lesen
konnte, der besaß große Macht, die er über seinen Stamm einsetzen konnte. Wo bitte soll das in der
Kirchengeschichte der Fall gewesen sein? In diesem Strang kommen wieder meterweise völig überholte Vorurteile
gegenüber der Kirche und der Religion zum Vorschein. Der absurdeste ist ohne Zweifel der Vorwurf der
Wissenschaftsfeindlichkeit. Der famose Verwirrte wirft der Religion Blockierung der biologischen Forschung
und Verfolgung der Astronomen vor. Er vergisst natürlich zu erwähnen, dass zB die Gesetze der Vererbungslehre
von einem Mönch entdeckt wurden, dass die großen Astronomen Kopernikus und Kepler selbst Theologen waren,
mit Nikolaus von Kues ein Kardinal zu den größten Mathematikern des 15. Jh. gehört usw usf. Dann noch
der Vorwurf der Kulturzerstrung, als hätte es die reiche christliche Literatur, Baukunst etc pp nie gegeben.
Es ist schon einigermaßen ignorant, so vorzugehen.
@ Stimme der Vernunft Zum Glück ist der Plan gescheitert, und Kaiser Karl V hat dann zur Strafe Rom geplündert
(Sacco di Roma) Prüfen Sie das nochmal, irgendwie kann das nicht stimmen. Der Sacco war schon 1527 und
war das Ergebnis der schlechten Zahlungsmoral gegenüber einem Söldnerheer. Er war keine Strafexpedition.
@ verwirrter Das Christentum hat Bildung und Kultur in Europa Zerstört! Sagen Sie mal, in welcher Verfassung
hat sich Europa am Ausgang der Völkerwanderungszeit Ihrer geschätzten Meinung nach befunden? Glauben
Sie wirklich, dass da noch was da war, was hätte zerstört werden können? Vergleichen Sie auch das Europa
um 500 mit dem Entwicklungsstand der anderen Weltkulturen und erklären Sie, woher die spätere europäische
Überlegenheit kommen konnte, wenn das Christentum hier Bildung und Kultur vernichtet hat. Sie sind leider
ein genauso bornierter Ideologe, wie jene, die Sie der „Verfolgung der Astronomen“ beschuldigen. Ihre
Aussage, dass anderen Systemen, die besser als das Christentum sind (wer bestimmt eigentlich, was als
„besser“ anzusehen ist) der Vorzug zu geben sei verrät überdies, dass Sie Religion aus einem rein utilitaristischen
Blickwinkel sehen und damit vom Wesen einer Religion wenig bis nichts verstehen.
Einfache Logik Wegen dem Zölibat gibt es weniger Priester. Richtig. Falsch ist aber: Der Priestermangel
geht auf das Zölibat zurück. Denn die Mangelerscheinung wird durch den Vergleich mit den Priesterzahlen
etwa von 1970 festgestellt – dort aber gab es den Zölibat auch schon, weswegen der Zölibat als Begründung
ausscheidet.
@ Navon Es tut mir Leid, aber Sie offenbaren hier lediglich Ihr juristisches Unverständnis. Zuerst zum
Vatikan. 1871 ging der Kirchenstaat unter, damit war eigentlich auch der Status als Völkerrechtssubjekt
weg. Nichts desto trotz unterhielten die Staaten weiterhin diplomatische Kontakte mit dem H. Stuhl, der
deshalb ein Sonderfall im Völkerrecht darstellt (wie der Souveräne Malteserorden und das IKRK). Den
Staat bekam der Vatikan erst 1929 zurück, aber der Sonderfall blieb. Am völkerrechtlichen Verkehr nimmt
daher nur der Hl. Stuhl teil. Dieser aber ist als kirchliche Instanz um Neutralität bemüht und tritt
daher keinen internat. Organisationen bei. Ergo kann er die EMRK auch nicht unterzeichnen. Diese Politik
vertrat der Hl. Stuhl auch schon vor der Gründung des Europarats, weswegen Ihre Schlussfolgerung aus
dieser Causa ohne jede Begründung dasteht. Ihr nächster Irrtum: Wahlweise auch die UN-Menschenrechts-Charta,
falls Dir die europäische nicht genügt. Während die Rechte aus der EMRK vor einem Gerichtshof eingeklagt
werden können ist die UN-Menschenrechtscharta eine unverbindliche Erklärung der UN-Generalversammlung.
Die UN-GV kann nämlich, von Verwaltungssachen abgesehen, überhaupt keine völkerrechtl. verbindlichen
Beschlüsse fassen, das kann nur der Sicherheitsrat. Die Charta schützt niemanden vor Rechtsverletzungen.
Es bleibt reine Polemik, jemanden wegen der Nichtunterzeichnung irgendwie in ein schlechtes Licht zur
rücken. Schauen Sie mal auf Taten, nicht auf Papier.
@ Nachtlaterne Nachtlaterne bringen Sie doch mal ein paar Quellen. Ich kann mit dem Migrationsbericht
des uuständigen Ministeriums www.bmi.bund.de/…ionsbericht_2006.pdf (PDF) dienen. Und Sie?
… Würde der Novus Ordo so zelebriert, wie ihn die Konzilsväter wünschten, könnte man dieselbe Sakralmusik
wie für den Alten Ritus verwenden. Das wird doch durchaus gemacht. „Ein sonntägliches Hochamt im außerordentlichen
Ritus mit gregorianischem Proprium und mit dem mehrstimmigen Ordinarium von Igor Strawinski oder eines
Komponisten wie Arvo Pärt wäre sehr zu begrüßen“ In der ordentlichen Form schon oft erlebt. Ist aber
nicht so mein Fall.
@ Galen Wo ist das Problem, wenn die FSSPx den Hl. Stuhl bittet, ihr die Rechtgläubigkeit von VII darzulegen ?
Ja klar, die Kirche muss vor der FSSPX Rechenschaft ablegen. Was kommt als nächstes?
@ Marcelus Angeblich soll Köln ja bereits eine mehrheitlich türkische Stadt sein, Jaja, Sie glauben
wirklich jeden Schwachsinn. Es gibt in der ganzen Bundesrepublik nur 1,8 Mio türkische Staatsbürger.
Sehr unwahrscheinlich, dass davon schon 500.000 allein in Köln wohnen – soviele müssten das nämlich
sein, damit die Stadt „mehrheitlich türkisch“ wäre.
Menschenrechtskonvention Der Vatikan ist übrigens das einzige westeuropäische Land, das die Menschenrechtskonvention
nicht unterschrieben hat. „Der Vatikan“ nimmt überhaupt nicht am völkerrechtlichen Verkehr teil und
unterschreibt deswegen gar keine Konventionen. Ich nehme natürlich an, dass hier die Europäische Menschenrechtskonvention
gemeint ist. Die EMRK kann nur von Mitgliedern des Europarats unterzeichnet werden (Art 59 I EMRK). Der
Heilige Stuhl versteht sich aber als supranationale Instanz und tritt keinen internationalen Organisationen
bei. Die Unterzeichnung einer solchen Konvention hat bei einem aus nur einem Gebäude bestehenden Staat
wie dem Vatikan ohnehin keine praktische Relevanz, weswegen die hier geäußerte pseudomoralische Empörung
ohnehin rein polemischen Charakter hat. Die Unterzeichnung von Menschrechtserklärungen hat übrigens
noch keinen Staat an der Verletzung derselben gehindert.
@ Alois Bischof Hw. H. P. Recktenwald vergißt zu erwähnen, daß die ‘Kirche des 2. Vatikanums’ den Protestanten
nicht diese Unterwerfung auflegt Aha. Die FSSPX ist von ihrem Status her also mit den Protestanten vergleichbar?
Dann wäre es an der Zeit, die Akte an das Büro von Kasper weiterzuleiten.
Einsetzungsbericht Es kann keine gültige Wandlung ohne irgendeine Form der Einsetzungsworte, der Worte
Jesu, zu sprechen. Das ist allgemeine Auffassung, aber kein Dogma.
@ Libertas Ecclesiae Und warum jetzt diese Erbsenzählerei? Müssen wirklich alle Gläubige, die den Antrag
unterzeichnet haben, auch tatsächlich bei jedem Zelebrationstermin in der dafür vorgesehenen Kapelle
anwesend sein? Das ist nicht der Punkt. Der Punkt ist, dass es gar nicht möglich wäre, also erst gar
nicht für alle Platz geschaffen wird. Die feste Gruppe dort muss wesentlich kleiner sein. Das ist im
übrigen kein Vorwurf der Lüge. Denn dazu hätten die Antragsteller eine Teilnahme von 300 Gläubigen
behaupten müssen. Es bedeutet aber, dass der Fall nciht so schwerwiegend sein kann, wie er aufgrund der
Zahlen erscheint. Entscheidend ist doch vielmehr der Umstand, dass den Gläubigen jahrelang ihr berechtigtes
Anliegen verweigert wurde. Bis letztes Jahr stand es dem Bischof frei, dem Ansinnen nicht nachzukommen
(obgleich er das mE besser hätte tun sollen). @ Burgorus Wie war das jetzt? Der Pfarrer erlaubte die
Zelebration in seiner Pfarrei, aber nur mit ihm als Zelebranten, oder wie?
@ Burgorus In diesen – wie ich meine bedauerlichen und wenig verständlichen – Fällen aber liegt die
Verantwortung ganz beim Pfarrer als Rektor ecclesiae, nicht bei den Bischöfen.
@ Guiseppe Dann sollen die Initiativkreise die Fälle offenlegen. Ich bin seit dem Fall Gießen sehr misstrauisch,
was irgendwelche Anträge angeht. Dort sollen 300 Gläubige einen Antrag auf die alte Messe gestellt haben,
aber die anvisierte Kapelle fasste maximal 50 Gläubige. Die Frage ist auch, was dieser permanente Umweg
über die Ordinariate überhaupt noch soll. Wenn die entsprechenden Kreise einen Priester haben, dann
sollen sie doch machen, es kann ihnen niemand verbieten. Ein ganz anderer Fall ist der Lixhof. Dabei handelt
es sich offenbar um keine genehmigte Kapelle. Das ist kirchenrechtlich nicht zulässig. Von Blockade kann
man erst sprechen, wenn die dortige Gemeinde auch in einer regulären Kirche keine Aufnahme findet. Mit
Bischöfen, die sich mit der FSSPX konfrontiert dehen, nachdem sie andere Möglichkeiten zum Besuch der
alten Messe unmöglich gemacht haben hält sich mein Mitleid in Grenzen.
#370 Benedikt 18:05:13 | Donnerstag, 10. Juli 2008
@ Brandenburgis Gegen Landnahme ist nichts einzuwenden, gegen wirtschaftliche Nutzung ebensowenig. Doch
sehr wohl, nämlich wenn sie gegen den Willen der dortigen Landbesitzer erfolgt. Sicherlich gab es Mißstände,
namentlich namens des Anglopacks, Cortez und Co waren auch keine Waisenknaben. doch die Christianisierung
der Welt ist christlicher Auftrag und der wurde zum Heil und zum Nutzen der Völker erfüllt. Wirtschaftliche
Gründe haben eine Rolle gespielt und sind berechtigt, sie nun als zentralen und quasi „heimlichen“ Antrieb
hinzustellen ist platter Materialismus und wird von der historischen Realität der Jahrhudnerte gar nicht
gedeckt. Nicht gedeckt ist der Unsinn, den Sie da erzählen. Für eine Christianisierung hätte es weder
Landnahmen noch wirtschaftlicher Ausbeutung bedurft. Der Usprung des Kolonialismus liegt aber in den portugiesischen
Entdeckungsfahrten, die Portugal alsbald einen wirtschaftlichen Vorteil gegenüber Spanien verschafften,
was die Spanier nicht auf sich sitzen lassen konnten, wollten sie nicht zum Vasallenstaat werden. Daher
rüsteten die Spanier ebenfalls solche Erkundungsfahrten aus, die alsbald zu Eroberungsfahrten wurden.
Dabei kamen sich die beiden Supermächte alsbald ins Gehege, weswegen der Papst als Schiedsrichter einspringen
musste (die unten genannte Bulle Inter caetera). Seine Motivation: Er musste verhindern, dass sich die
katholischen Nationen Portugal und Spanien bekriegen. Alles Politik also, nichts Religion.
… Wer kann denn so etwas ernst nehmen? Es mag sein, dass sich die Bischöfe dem MP widersetzen. Dann
wäre es schön gewesen, wenn man mal konkrete Beispiele genannt hätte, so dass sich auch Außenstehende
ein Bild von der Lage hätten machen können. Aber dann kommt’s: Die Bestimmungen der DBK widersprächen
„Äußerungen“ (!) von Kardinal Hoyos. Wie konnte denn dieser Unsinn in die Stellungnahme geraten? Zunächst
einmal: Die Bestimmungen der DBK sind älter als die Äußerungen von Kardinal Hoyos. Dann: Seit wann
sind „Äußerungen“ mit irgendeiner Form von Rechtsverbindlichkeit gesegnet? Und: In wie vielen Gemeinden
gibt es überhaupt noch mehrere Sonntagsmessen? Und wenn: Warum sollte eine davon pauschal im Usus antiquior
stattfinden, also auch dann, wenn gar kein Bedarf besteht? Das MP hat im wesentlichen bestimmt: Der Ritus
nach den Büchern von 1962 ist die außerordentliche Form des römischen Ritus. Stabile Gruppen können
einen Priester bitten, für sie nach dieser Form zu zelebrieren. Ein Priester kann nach Belieben auch
privat nach diesem Ritus zelebrieren. Wenn eine Gemeinde keinen Priester findet, der für sie nach FE
zelebriert, dann sollen sie sich an den Bischof wenden oder ggfs an Ecclesia Dei. Wenn die Bischöfe überall
mauern, wo bleiben dann die Äußerungen von Ecclesia Dei? Warum schreiben die Initiativkreise dazu nichts?
#368 Benedikt 17:45:57 | Donnerstag, 10. Juli 2008
@ Aleph Er ist keineswegs der einzige. Und selbstverständlich bestreitet niemand, dass sich christliches
Europäer in den Kolonien furchtbarer Verbrechen schuldig gemacht haben. Das ändert jedoch nichts daran,
dass dies nicht mit der Mission in Verbindung gebracht werden kann. Der Kolonialismus war immer wirtschaftlich
motiviert, niemals religiös. Dies trifft übrigens auch auf einige sog. Kreuzzüge zu, etwa den vierten.
@ Papajewski Und nun sehen zu müssen, wie ganz langsam die Annäherung zwischen Rom und der FSSPX wächst,
das ist schon tragisch. Für ihn. Andere freuen sich riesig. Wie ich. Ich jedenfalls würde mich an seiner
Stelle und mit seinem Hintergrund in einer wenig komfortablen Lage fühlen. Wo lokalisieren Sie eine Annäherung
zwischen Rom und der FSSPX? Mir sind nur einige gutwillige römische Angebote bekannt, die von der FSSPX
mit kalter Verachtung zurückgewiesen wurden. Unklar ist auch, warum P. Recktenwald Ihrer Meinung nach
etwas gegen eine Rückkehr der FSSPX nach Rom haben sollte. Die Abspaltung war ja gerade der Grund für
seine Trennung. Alles nicht sehr logisch, was Sie da erzählen, ärlisch.
#366 Benedikt 17:07:52 | Donnerstag, 10. Juli 2008
@ Brandenburgis Unter Kolonialismus versteht man auch die Landnahmen der calvinistischen Holländer und
der anglikanischen Briten. Schon deshalb kann das nicht zutreffen, was Sie da behaupten. Zudem ist Kolonialismus
wie gesagt Landnahme – eine solche ist für die Mission aber nicht notwendig und die Landnahmen wurden
auch nicht vorgenommen um diese Länder zu missionieren, sondern um sie wirtschaftlich auszubeuten. Es
sind auch etliche Fälle bekannt, in denen gerade die Missionare gegen das Vorgehen der Kolonialstaaten
protestierten (Bartholomé de las Casas etwa). Kolonialismus und christliche Mission sind zwei paar Schuhe.
Indem Sie den Begriff als Angriff auf das Christentum deuten leisten sie gerade jenen Vorschub, die behaupten,
der Kolonialismus habe religiöse Gründe gehabt. Der Kolonialismus hatte jedoch immer wirtschaftliche
Gründe. Dass die Eroberer auch ihre Kultur und damit ihre Religion mitbrachten braucht dabei nicht bestritten
zu werden, dies ist eine Konstante in der Menschheitsgeschichte. Sie war aber nicht das Motiv.
#362 Benedikt 13:50:23 | Donnerstag, 10. Juli 2008
Parmenas… …wird sicher erklären können, warum der Terminus „Kolonialismus“ antichristlich ist. Hilfsweise
kann die Erklärung auch durch den großen Historiker Brandenburgis vorgenommen werden.
Ganz leicht Der Papst könnte sich vom Collège des Bernardins leicht zu Fuß dorthin begeben. Jaja…für
das Schlendern auf den Trottoirs dieser Welt ist er bekannt.
@ Parmenas Das ist der gängige Begriff für diesen Abschnitt der Geschichte. Ihre wie auch immer lautende
Privatterminologie dagegen ist vollkommen irrelevant.
@ JMX Der Kolonialismus wurde mit dem Argument der christlichem Mission legitimiert. Belegbar ist dies
u.a. durch die päpstliche Bullen Romanus Pontifex und Inter caetera. Kolonialismus hat dennoch nichts
mit Mission zu tun, sondern mit dem Streben der damaligen Großmächte nach Macht und Reichtum. Eine vordergründige
Legitimation kann darüber nicht hinwegtäuschen, zumal diese Legitimation erst nachträglich eingeholt
wurde. Es bleibt daher dabei, dass Mission – im Gegensatz zum Kolonialismus – keineswegs die Souveränität
eines Volkes beschädigt. Mit dieser Art Propaganda können Sie allerdings in der Türkei Karriere machen.
Die von Ihnen genannten Bullen haben überdies rein politische Motive und sind insofern für die hier
diskutierte Frage irrelevant.
@ obelix Bitte geben Sie Bescheid, wenn Sie endlich die kirchliche Lehre zur Todesstrafe kapiert haben.
An dem Tag zünd ich dann ne Kerze für Sie an. Nochmal zum Hintergrund: Die Kirche ist selbstverständlich
gegen die Todesstrafe, was aus dutzenden Erklärungen allein in der jüngeren Zeit abgelesen werden kann.
Der Grund für den genannten Paragraphen im Katechismus ist, dass es nicht zu allen Zeiten die Möglichkeit
gab, gefährliche Täter für immer aus der Gesellschaft zu entfernen, ohne sie zu töten. Heute ist das
aber überall möglich, weswegen es für die Anwendung der Todesstrafe auch keinen Raum mehr gibt. Vermutlich
kapiert das sogar Methusalix, aber auf seine Propagandawaffe gegen die Kirche will er eben nicht verzichten.
@ Marcelus so wie man dem Credo zur „unam, sanctam, catholicam et apostolicam ecclesiam“ auch das „romanam“
beifügen kann, wie dies etwa der heilige Josephmaria gerne tat. Sollte das stimmen stellt es dem theologischen
Bildungsgrad des Heiligen aber kein gutes Zeugnis aus.
@ Methusalix Hexenwahn und Dämonenwahn, den Sie als gläubiger Katholik ja nicht einfach beiseite schieben
können und dürfen, spielen in der gleichen Liga. Als gläubiger Katholik bestreite ich, dass es Hexen
überhaupt gibt. Der Hexenwahn ist das Produkt einer Wiederkehr abergläubischer Tendenzen am Ausgang
des Mittelalters. Agnostische Philosophen wie Thomas Hobbes, bisweilen sogar Atheisten, waren Hexengläubige
und plädierten für die Todesstrafe für Hexen. Die Vorherrschaft irgendeines Wahns kann nirgendwo festgestellt
werden, es sei denn, man qualifizierte Ihre eigene Fixation auf die Hexenverbrennerei als Wahn.
@ Obelix Wieso „Geschichte“ des Hexenwahns? Der ist doch nicht vorbei, wie hier auf kreuz.net zu besichtigen
ist. Und auch der Papst ist ein glühender Anhänger des Hexenwesens, pardon Dämonenwesens muss es natürlich
heissen. Wozu würde er sonst Legionen von Hexenjägern, pardon, schon wieder so ein faux pas, ich meinte
natürlich Teufelsaustreiber, ausbilden lassen? Würfeln Sie jetzt die Begriffe aus, bevor Sie schreiben?
Da passt ja gar nichts zusammen.
@ Geyer Jajaja. Es ist dennoch eine kaum bestrittene Lehre der Theologie, dass die Evolutionstheorie mit
der Bibel vereinbar ist. Wer es gern traditionell hat, der kann das auch im Ott nachlesen.
@ Elijahu Platz für die Evolutionstheorie bleibt da noch genug. Die Evolution nimmt allerdings ihren
Anfang erst mit der direkten, körperlichen Erschaffung des Menschen durch Gott. Diese Meinung bleibt
Ihnen unbenommen, es ist jedoch nicht die Meinung der Theologen, auch nicht der vorkonziliaren. Es gibt
auch erst recht keinen entsprechend formulierten Lehrsatz.
@ Elijahu Der biblische Schöpfungsbericht (bzw gibt es ja deren zwei) hat sehr wohl Raum für die wissenschaftliche
Erklärung von der Entstehung der Arten. Gott hat den Menschen mit Leib und Seele geschaffen. Die Seele
des ersten Menschen hat Gott aus nichts geschaffen. Die Schaffung des Leibes dagegen kann auf alle mögliche
Art und Weise geschehen sein. Der Anthropomorphismus des Schöpfungsberichtes hat sehr viele Deutungen
erfahren.
@ wolke Obwohl es menschlich eine Katastrophe ist. Ja genau. Überhaupt kann man sich nichts schlimmeres
vorstellen als Dompfarrer in Fulda zu werden. Das ist wirklich das Hinterletzte!!!
@ Marcelus Nach dem Gründungsmythos vielleicht. Rom dürfte aus zusammenwachsenden Dörfern entstanden
sein. Sowas geschieht mit der Zeit und kann gar nicht exakt datiert werden geschweige denn, dass es irgendwer
zu tun versucht hätte.
@ Marcelus Es ist ja schön, dass Sie jetzt wissen, dass das genaue Geburtsdatum Jesu gar nicht bekannt
ist und ergo die Zeitrechnung gar nicht genau ist. Sie werden jedoch, wenn Sie Ihr Buch weiterlesen feststellen
müssen, dass auch das genaue Jahr der Gründung Roms nicht bekannt ist. Tragen Sie’s mit Fassung. Wenn
Sie diesbezüglich sicher gehen wollen, können Sie es übrigens mit der islamischen Zeitrechnung versuchen.
Deren Beginn im Jahr 622 kann als gesichert angesehen werden.
@ Marcelus Wer hat Ihnen denn den Floh ins Ohr gesetzt, die Zeiten in römischer Zeitrechnung anzugeben?
Oder ist das ein Statement? Ist Ihnen „nach Christi Geburt“ nicht mehr gut genug?
Mal sehen,… …wie lange die Redaktion den x-fach gesperrten User Malachias/Antimodernist/Antirassist/Antisemit/Omnes
haereses interimisti/Kasperschüler etc pp dieses mal hier posten lässt, bevor sie auch den Account „Nationalkatholik“
still legt.
a.u.c.? auch nicht durch Papst Paul VI. 2722/2723 A.U.C. (1969/1970 der Mönch-Dionysios-Jahreszählung),
und Papst Benedikt XVI. hat dies am 7. VII. 2760 A.U.C. (2007) in seiner großartigen Bulle bestätigt,
Wie albern ist das denn bitte?
@ Kurt K. Ja, Sie stehe auf dem Schlauch. Es geht hautpsöchlich um die im Interview genannten Werte.
Den Einzelfall, so der Kardinal, kann man auch mit seinem Seelenführer besprechen. Eine Einzelfallregelung
soll das jedenfalls nicht sein.
Ach nee… Da gibt es nur eines: schleunigst austreten und sich einer Ordensgemeinschaft, Personalprälatur
oder auch der Piusbruderschaft anschließen Jetzt singt Schüttel plötzlich wieder das Lied auf die Piusbrüder.
Wer den noch ernst nimmt…
@ Kurt K. Ihr Irrtum besteht darin, wie Mens Sana anzunehmen, ein Verhütungsverbot sei eine Pflicht zur
Dauerschwangerschaft. Zitat: Seewald: Herr Kardinal, viele Gläubige verstehen die Haltung der Kirche
zur Empfängnisverhütung nicht (…). Kardinal Ratzinger: Ja, das kann man sehr gut verstehen, das ist
wirklich kompliziert. (…) Man sollte weniger auf die Kasuistik des Einzelfalls schauen, sondern auf
die großen Intentionen, die die Kirche dabei im Auge hat. Ich glaube, es sind drei große Grundoptionen,
um die es hier geht. Die erste ist, ganz grundsätzlich eine positive Haltung zum Kind in der Menschheit
einzunehmen. (…) [Kinder] werden heute schon fast als Bedrohung aufgefaßt. Sie nehmen uns den Platz
für die Zukunft weg, denkt man, sie gefähreden unseren eigenen Lebensraum usw. Hier ist es eine erste
Intention, wie der ursprüngliche, die wahre Sicht zu finden, dass das Kind, der neue Mensch, ein Segen
ist. Das zweite ist, dass wir heute vor einer früher ganz unbekannten Trennung zwischen Sexualität und
Fortpflanzung stehen, die es gerade notwendig macht, den inneren Zusammenhang zwischen beiden weiter im
Blick zu behalten. (aus: Joseph Kardinal Ratzinger, Salz der Erde, 10. Aufl, DVA Stuttgart 1998, S. 214f)
@ sportgayfan Die Kirchensteuer gibt es nur in drei Ländern, schon deshalb kann das also keine Politik
der Gesamtkirche sein. Zudem gibt es keinerlei katholische Lehre, die die Frauen zu permanenter Schwangerschaft
anhält. Und wenn man sich so die Geburtenraten in katholischen Ländern ansieht, dann merkt man schnell,
dass solches auch nicht in den Köpfen der Katholiken existiert. Der Text von mens sana ist reiner Blödsinn,
sonst gar nichts.
@ Kurt K. Mens Sana: Schöner Text. Bisschen bissig, aber genau darauf läufts hinaus: Solda…ähhh…
Kinder für den Führ… ähhh für die Kirche! Sie schließen sich auch jedem Quatsch an, wenn er nur
dumm genug über die Kirche herzieht. Fakten spielen wie immer keine Rolle. An Faktenwissen mangelt es
Ihnen auch desöfteren.
@ Berens Man hat in Rom einfach kein Konzept, wie man unsere kath. Kirche wieder interessant machen kann.
Ach aber Sie haben diesbezüglich den Stein der Weisen gefunden? Sitzen Sie immer noch da und glauben,
ein Durchbringen Ihrer Reformagenda würde irgendwen in die Kirche zurückbringen? Dann wären Sie geradezu
bedauernswert.
@ alter Rheinländer Mit dem User „derfux“ ist es ein wenig rätselhaft. Zu Beginn hat er sich hier selbst
als homosexuell bezeichnet. Keine Ahnung, was hier für eine Strategie verfolgt wird.
@ „Nationalkatholik“ Sexuelle Betätigung außerhalb der Ehe ist(…) oft auch Ausdruck seelischer Krankheit,
die dringend fachkundiger Behandlung bedarf. Schwachsinn.
@ proetcontra Offenbar. Das hatte jedenfalls nichts mit Kondomen zu tun, sondern eher mit der Frage nach
der Wahrheit. Da laut Berens die Kirche nicht im Besitz der Wahrheit ist, muss man auch nicht dieser Kirche
angehören. Vielmehr kann man die Wahrheit suchen, wo immer man will. Das Ergebnis sind dann die Patchwork-Religionen.
Gleichzeitig aber hängt Berens offenbar immer noch an der Kirche, weswegen ihn anscheinend die Austritte
stören. Die aber sind im Prinzip die logische Folge seiner eigenen Auffassungen.
@ josberens Wenn sdie Argumentation so dumm ist, dann werden Sie sie ja sicher einfach widerlegen können.
Dem entziehen Sie sich jedoch schon die ganze Zeit, obwohll es Ihnen ja angeblich um die Diskussion geht.
@ josberens Wie stellen Sie sich denn vor, wie eine kirchliche Morallehre aussehen soll? Sollen wir die
Worte Jesu vergessen? Sollen wir die Morallehre an sich vergessen? Täuschen Sie sich mal nicht, lieber
Berens, in dem Fall wird irgendwann etwas eintreten, was sich sogar mit Ihrer Liberalität nicht mehr
vereinbaren lassen wird. Im übrigen steht es Ihnen frei, die Morallehre der Kirche für überflüssig
zu halten. Ob Sie Recht hatten, werden Sie ja wie alle irgendwann erfahren.
@ joberens Wenn man nicht umdenkt, muß man eben weiterhin zusehen, wie immer mehr Katholiken sich, sicherlich
nicht zu Unrecht, verabschieden. Nach dem, was Sie hier so vertreten spielt es ohnehin keine Rolle, ob
man sich einer Kirche zugehörig fühlt oder nicht.
Die nächste Plattitüde Die G’schicht vom Papst, der sich in die Schlafzimmer einmischt. Der Papst ischt
sich nicht in die Schlafzimer ein, aber die Religion hat natürlich ihre moralischen Grundsätze, die
zu äußern wohl noch erlaubt sein dürfte. Ob man sich diesen beugt oder nicht ist den Eheleuten überlassen,
weswegen von einer Einmischung ins Schlafzimmer keine Rede sein kann. Andernfalls mischen sich die ganzen
Sexualberater, Aufklärungsapostel etc in weit größerem Maße ins Schlafzimmer ein. Jede dämliche Postille
für 1,50 € darf Tipps für’s Schlafzimmer geben, aber wenn eine Religion eine bestimmte Ehelehre vertritt
ist das Einmischung. Das ist doch ein Witz. Berens und Co spielen ohne es zu merken das Spiel der Kirchenfeinde,
denen eine wie auch immer geartete Einmischung völlig egal ist, sondern denen es um die Verdrängung
der Kirche aus der Öffentlichkeit geht. Dazu greifen die halt mit Vorliebe solche G’schichten auf.
@ joberens Das ist auch gut so, denn Verhütung ist ja auch wesentlich besser als sonst eventuell notwendig
werdende Schwangerschaftsabbrüche. Warum sollten solche Abbrüche „notwendig“ werden? Vielleicht sollten
die Eltern ihren Kindern besser beibringen, was es heißt, Verantwortung zu übernehmen. Und welche Realität
meinen Sie überhaupt? Wo steht geschrieben, dass man sich der Realität beugen muss? Sollen die Hilfswerke
aus Afrika verschwinden, weil dort realistisch gesehen keine Besserung zu erwarten ist? In der Erwartung,
von Ihnen dennoch keine Antwort zu erhalten – B.
@ Marcelus Weil die regulären Pfarrkirchen abgefallen sind und sich der Kirche widersetzen. Können Sie
nicht lesen? 515 CIC: Die Pfarrei ist eine bestimmte Gemeinschaft von Gläubigen, die in einer Teilkirche
auf Dauer errichtet ist und deren Seelsorge unter der Autorität des Diözesanbischofs einem Pfarrer als
ihrem eigenen Hirten anvertraut wird. Da Rechtgläubigkeit nicht zur Definition einer Pfarrei gehört
kann eine Pfarrei auch durch Verlust derselben nicht aufhören, Pfarrei zu sein. Ob Sie das wohl kapieren?
Man darf gespannt sein…
@ Marcelus Die FSSPX-Kirchen sind auch keine Notstandspfarreien. Erstens nicht, weil die FSSPX dies selbst
nicht behauptet und zweitens, weil es Notstandspfarreien gar nicht geben kann: Sie kommen im Kirchenrecht
nicht vor. Unterstellt, es gäbe wirklich den behaupteten Notstand, so wäre eine Neueinrichtung von Pfarreien
auch das geringste Problem der Kirche. Pfarreien sind für das Überleben der Kirche nicht notwendig.
Da sind kirchenjuristische Fragen momentan unbedeutend. Ach, ihr Notstand hebelt auch das Kirchenrecht
aus? Welches Recht gilt denn jetzt? Die Lex Marcelus oder was?
@ Marcelus Ja mit dem Kirchenrecht hat man es bei der FSSPX ohnehin nicht so, stimmt’s? Die FSSPX Meßzentren
(so werden sie zumindest heute von der FSSPX genannt) sind keine Pfarreien. Dass man dort den Glauben
verkündigt bekommt und die Sakramente empfängt spielt für den Pfarreibegriff keine Rolle. Man kann
den Pfarreibegriff auch nicht vom juristischen trennen, weil „Pfarrei“ ein juristischer Begriff ist. can
515 CIC bestimmt: Die Pfarrei ist eine bestimmte Gemeinschaft von Gläubigen, die in einer Teilkirche
auf Dauer errichtet ist und deren Seelsorge unter der Autorität des Diözesanbischofs einem Pfarrer als
ihrem eigenen Hirten anvertraut wird. Daraus folgt: a) Die FSSPX-Meßorte sind keine Pfarreien b) Die
FSSPX dürfte auch keine Pfarreien errichten Abgesehen davon ist natürlich jeder Kirchenbau der FSSPX
ungesetzlich.
@ Marcelus Ach nee… @ Tridentinus Deswegen ist es trotzdem eine Pfarrkirche und insofern,sowie faktisch
kann man das sehrwohl so formulieren! Vor allem in der staats-kirchenrechtlichen Situation Frankreichs
mit Kirchen im Eigentum des Staates. Und wieso bitteschön? Die Pfarrei ist nicht die Pfarrkirche, sondern
ein umgrenztes Teilgebiet der Diözese. Für die Seelsorge dort wird ein bischöflich Beauftragter entsandt:
Der Pfarrer. Der Pfarrer führt die Pfarrei. Ist keiner da, so ist die Pfarrei vakant. Ist noch ein anderer
Seelsorger da, so berührt das die Vakanz nicht, auch darf dieser andere keinerlei Verfügungen bezüglich
der Pfarrei treffen solange er nicht mit der Administration dort betraut wurde. Ich nehme an, dass die
Patres dort weder den Pfarrer stellen, noch mit der Administration der Pfarrei betraut wurden. Freundlich
ausgedrückt kümmern sie sich um die Seelsorge an einer Pfarrkirche. Sonst nichts.
@ Kurt K.: Joberens Sie alle haben natürlich nicht ganz unrecht, wenn Sie sagen: Die Paläste sind ja
sowieso da, warum sollte man die nicht nutzen! Das habe ich nicht gesagt. Ich wollte von josberens eine
Antwort darauf, warum er nciht seinen PC verkauft und das Geld den Armen gibt. Josberens kritisiert gar
nicht einfach so ein Leben im Palast, sondern er fragt, wie das heute noch verantwortet werden kann: Jemand
hat zwei Paläste, andere nichtmal eine Blechhütte. Natürlich weiß Berens aus dutzenden Hinweisen in
dutzenden Foren, dass zB der apostolische Palast im Wesentlichen aus Büros, Archiven und Bibliotheken
besteht, und dass der Wohnbereich der Papstes vergleichsweise klein ist. Das interessiert ihn aber nicht,
schließlich will er nur Stimmung machen und nichts wirklich sachlich erörtern. Das aber nur nebenbei.
Nun zur eigentlich Frage: Die Ansicht, es sei unvertretbar in einem Palast zu wohnen, weil andere nichtmal
eine Blechhütte haben führt zu einer endlosen Abwärtsspirale. Berens müsste jetzt eigentlich fast
sein gesamtes Geschirr verkaufen, denn es ist gar nicht einzusehen, dass er 10 Teller hat, wo doch andere
gar keinen haben. Gäste bewirten geht auch nicht, weil es unethisch wäre Gäste zu versorgen, wo andere
doch nichtmal sich selbst versorgen können. Das Modell von Berens ist also ganz und gar absurd und dient
nur der pseudomoralischen Überhebung. Diese widerum ist rein politisch motiviert. Stünde das Papsttum
auf seiner politischen Seite, so käme kein solcher Protest.
Pfarrei? Tezier weist außerdem darauf hin, daß die Priesterbruderschaft Sankt Pius X. in Saint-Nicolas
du Chardonnet im fünften Pariser Bezirk eine der wichtigsten Pfarreien der französischen Hauptstadt
führt. Aha, die FSSPX führt also eine Pfarrei? Also ist dort ein Pater der FSSPX vom Ortsbischof zum
Pfarrer bestellt worden? Sind ja interessante Neuigkeiten.
@ Berens Nochmal: Wieso verkaufen Sie eigentlich nicht mal Ihren PC? Überhaupt sollten Sie alles Geld
über dem Existenzminimum gleich an eine soziale Einrichtung überführen. Nur dann könnten Sie wirklich
glaubwürdig sein.
Haag… Nur, bis zum fünften Jahrhundert gab es keine Priesterweihe und wenn man dem anerkannten Bibelwissenschaftler
Herbert Haag glauben kann, wollte Jesus auch überhaupt keine Priester. Ja, das ist das, was der Herr
Haag gerne hätte. Es steht jedem frei, eine entsprechende Sekte zu gründen.
@ Berens Wieso verkaufen Sie eigentlich nicht mal Ihren PC? Überhaupt sollten Sie alles Geld über dem
Existenzminimum gleich an eine soziale Einrichtung überführen. Nur dann könnten Sie wirklich glaubwürdig
sein.
Lehramt Die Priesterbruderschaft St. Pius X. maßt sich nicht an, ein über dem Heiligen Vater stehendes
Lehramt auszuüben, noch sucht sie sich der Kirche zu widersetzen. Diesen Satz sollte der Autor bei der
nächsten Beichtvorbereitung bedenken.
Sympathie? Pius XII. hatte keine Sympathie für die brauen Pest. Er hatte aber eine für die Deutschen,
denn dort war er lange Zeit Nuntius gewesen. Deshalb mag er oft deutschenfreundlich erschienen sein. An
seiner Integrität und seinem persönlichen Einsatz aber gibt es keinen Zweifel. Die entsprechenden Geschichtchen
sind merkwürdigerweise auch erst nach dem Tod des Papstes in Umlauf gesetzt worden, als dieser sich dagegen
nicht mehr wehren konnte. Noch heute baut die Antipathie gegenüber Pius XII. zu weiten Teilen auf dem
Theaterstück Hochhuths auf, das dieser selbst als Fiktion bezeichnet hatte. Umso entsetzter reagierte
die Öffentlichkeit, als ihr Wahrheitsapostel plötzlich Sympathien für den britischen Holocaustleugner
David Irving äußerte. Dies und seine Verbindung zum KGB machen Hochhuth zu einer höchst dubiosen Figur,
der man sicher nicht die Meinungsführerschaft über eine Person der Zeitgeschichte überlassen sollte.
Dies sollte Aufgabe redlicher Historiker sein. Es gibt ja schon etliche Publikationen, die ein ganz anderes
Bild von Pius XII. zeigen. Ob er ein Held war, weiß ich nicht, aber ein Spiessbürger war er auch nicht.
Er war jemand, der von Selbstzweifeln geplagt versucht hat, in diese fürchterlichen Stunde das richtige
zu tun. Mögen die, die selbstherrlich über ihn den Stab brechen, dieser Herausforderung nie gegenüberstehen.
Lorans Gleichzeitig bekräftigt er gemäß den vom Vatikan gestellten Bedingungen, daß die Bruderschaft
nicht beansprucht, ein Lehramt über jenem des Heiligen Vaters auszuüben. Mit der Konstruktion eines
„ewigen Rom“, dass im Gegensatz zum heutigen Rom steht, hat sich die FSSPX bereits ein eigenes Lehramt
geschaffen.
Gewänder Merkwürdig, jetzt wird sich über die alten Gewänder beschwert. Dass vorher für jeden Anlass
neue Gewänder hergestellt wurden, hat niemanden gekratzt.
@ Ansgar Dieser Eindruck ist möglicherweise durch die starke Beleuchtung in St. Peter entstanden. Er
ist weiterhin violett: TNLM bp1.blogger.com/…erundPaul2008+24.jpg.
@ möchtegern-kathole Ich habe mir das selbe auch gedacht. Sogar noch weitergehend: vielleicht ist ein
guter Seelsorger sogar ein schlechtes Kurienmitglied? Jeder hat so seine Stärken … Da mache ich mir
keine Gedanken. Er ist Kirchenrechtler, also dafür qualifiziert. Trotzdem sind die Belange der Gesamtkirche
wichtiger als die die Belange eines einzelnen Bistums. Ja mag sein, nur stelle ich mir vor, dass den Posten
eines Gerichtspräsidenten auch noch alle möglichen anderen Leute qualifiziert ausführen können. Und
den Spielraum für ein besonderes Wirken sehe ich da jetzt auch nicht, aber mal sehen.
Pallium Davor benützten die Päpste – bis ins neunte Jahrhundert zurück nachweisbar – eine Form des
Palliums, die nicht seitlich über die Schulter, sondern vorne über der Brust und hinten über den Rücken
in Y-Form herunterhängt. Ach ja? Innozenz III. de.wikipedia.org/…i/Bild:Innozenz3.jpg mit Pallium.
Innozenz III. lebte nicht im 9. Jh. Das neue Pallium Pallium des Papstes geht ebenfalls auf ein älteres
Vorbild zurück: Erzbischof Peter von Aspelt de.wikipedia.org/…aspelt_von_mainz.png. Das Pallium von
JP II und seinen Vorgängern in jüngerer Zeit war dagegen anders genäht. Mit ihrem unsinnigen Beitrag
beweist die Redaktion, dass „Tradition“ maximal das ist, was seit dem Barock existiert. Wie sahen eigentlich
die Pallien der Erzbischöfe heute aus?
Bitte? Was soll denn an der Ernennung von Burke so toll sein? Ein Bischof, der offenbar (! – ich kann
das nicht beurteilen) eine erfolgreiche Arbeit in seinem Bistum macht und sein Seminar wieder gefüllt
hat bekommt jetzt einen Innendienstjob in der vatikanischen Bürokratie. Hier wird offenbar nur auf das
Label „Beförderung“ geluchst.
@ Tapir Für soziale Zwecke bleiben – selbst nach kirchlichen Angaben – nur höchstens 8 Prozent der Kircheneinnahmen
übrig, der Rest wird größtenteils für Kirchenbauten und Verwaltungszwecke verwendet. Das ist unwahr.
Die Bistümer weisen ihre Haushalte aus. Informieren Sie sich doch vor Ort anstatt bei ideologisch gefärbten
Seiten. Diese rechnen einfach die Personalkosten heraus und rechnen sie als Verwaltungskosten. Die Personalkosten
sind aber unabdingbar, weil sowohl Seelsorge als auch sozialer Dienst wirtschaftlich gesehen Dienstleistungen
sind und somit auf Personal angewiesen. Bei Dienstleistungen sind immer die Personalkosten der größte
Posten. Die Kirche wird also MITGETRAGEN vom den Geld He, guter Witz. Wer profitiert denn von diesen sozialen
Einrichtungen? Die ganze Gesellschaft! Die Kirche ist es, die diese wichtigen Einrichtung für die Gesellschaft
mit trägt. Ich komme aus einer Stadt, die chronisch pleite ist. Wenn die Kirche dort die Schulen nicht
mehr mitfinanzieren würde, dann würde das die Schließung einiger bedeuten. Sie sagen, der Anteil der
Kirche betrüge ja „nur“ 15-20%. Ich sage, dass das die 15-20% sind, die die Kommunen nicht haben. @ JMX
Wenn sich einer beschweren darf, dann Gott persönlich – aber sonst kann es gar keine Gotteslästerung
sein… höchstens Gläubigenverärgerung ;) Ach…lesen Sie doch einfach den § 166 und gut ist. Es gibt
gar keinen Blasphemie-Paragraphen.
@ Landorganist Was haben Sie denn für ein Problem damit? Es ist doch nicht falsch, wenn man solche Abläufe
analysiert. Und auch nicht verboten. Eine solche Predigtpraxis ist ungewöhnlich. Da wird man sich ja
wohl mal ein paar Gedanken zu machen dürfen.
@ Amanda Jeder Christ, der sich um das geistliche Wohl und Wehe anderer Christen sorgt, betreibt letztlich
Seelsorge. Das wird vom Bischof ausweislich seiner Worte zur Aussendungsfeier am Samstag auch nicht bestritten.
@ Pünktchen Neee, der josberens ist ein mitteilungsbedürftiger Basiskatholik, der seine Heimstatt in
Partenia hat. Am besten ignorieren, es bring eh nichts.
@ tapir Armer HBR, daß bei Ihnen das Gottvertrauen so unterentwickelt ist, daß es Gott ganze 1949 Jahre
nach der Geburt seines Sohnes nicht möglich war den Frieden zu schützen und es erst einer säkularen
BRD und eines kurzen § bedurfte, um dies zu ermöglichen, dauert mich sehr. Säkulare BRD? Das deutsche
StGB stammt von 1871. In einem Land, dass aufgrund des konfessionellen Gegensatzes reich an Konflikten
war, ist eine solche Vorschrift mehr als angemessen (bzw war sie es vor allem zu dieser Zeit). Mit dem
jeweiligen Gottvertrauen der einzelnen Gläubigen hat das eher nichts zu tun.
@ Jena Boy Stört man den öffentlichen Friede, wenn man sagt, dass der Papst Frauen diskriminiert? NEIN!
Wer behauptet das denn? Im übrigen ist die Aussage natürlich unwahr.
@ ottaviani sich sofort bei der Komission Ecclesia Dei beschweren und nicht verggessen die Kopie der beschwerde
an Hw. Mons Gänswein schicken Was soll das bringen? Ecclesia Dei ist dafür nicht zuständig. Eine Privatkapelle
darf ein Diözesanbischof einfach so auflösen. In dem Text steht nichts davon, dass der Kirchenbau überhaupt
vom Bischof genehmigt wurde. Eine Beschwerde ist also falsch, richtig ist, sich nach einem ordentlichen
Ersatz umzusehen (Anfrage in einer Pfarrei) und dann ggfs Ecclesia Dei zu bitten.
@ Tapir Es gibt Verfassungsjuristen, die der Meinung sind, daß der §166 selbst Gotteslästerlich ist,
weil sich damit die irdischen kleinen Menschen anmaßen Gott in Schutz nehmen zu müssen. Demnach wäre
Gott so klein, daß er einer Klausel im demokratischen Rechtsgut bedürfte. Von was für Verfassungsjuristen
reden Sie da? Lassen Sie sich lieber deren Examina zeigen. Oder schenken Sie ihnen einen StGB Kommentar
von Fischer, da können diese „Verfassungsjuristen“ dann nachlesen, was das Schutzgut von § 166 ist.
@ Jena-Boy leider nur pech für euch extrmisten, dass es nichtmehr strört, wenn Jesus als schwuler dargestellt
wird. (Außer natürlich die humorlosen christen) Tja, wieviel Humor man hat, solange der Witz auf Kosten
anderer geht ist ja bekannt. Da aber die humorlosen christen in der minderheit sind, wird nicht der öffentliche
friden gestört, sondern nur die Kirche! Dies ist keine Frage, die mit irgendeiner Mehrheit zu tun hätte.
Sie kennen auch den Paragraphen gar nicht, über den Sie sich hier äußern. Gotteslästerung gibt es
nicht, da es keinen Gott gibt. Wie gesagt: Sie kennen den Paragraphen nicht. Das ist dann schonwieder
nicht konvertibel mit der Rweligionsfreiheit! Sagen Sie. An Ihrer Einschätzungskompetenz gibt es aber
berechtigte Zweifel. Nichts für ungut.
Québec Laut catholic-hierarchy haben sich auch in Kanda die schlimmsten Erosionen erst in den Neuzigern
ereignet. Auch hier in D sah es 1990 noch wesentlich besser aus als früher. Dies müsste mal analysiert
werden. –----- Schön das die Redaktion das Kommentarfenster geändert hat. Und wie schön, dass sie so
ehrlich war, den früheren Text über dem Formular wegzulassen. Allerdings hat sie sich damit an den Zeitgeist
hier im Forum angepasst .
FAZ-Artikel Was mich wunderte war, dass der Redakteur nichts zur Causa Pfarrbeauftragte gesagt hat. Limburg
ist eines der Bistümer, die nach can 517II CIC dauerhaft vakante Pfarreien von Laientheologen (oder ständigen
Diakonen) leiten lässt, in denen dann ein Priester einer benachbarten Pfarrei in allen Angelegenheiten,
die nur von einem Priester vorgenommen werden können als leitender Priester eingesetzt wird. Es wird
eigentlich mit der Abschaffung dieses Systems gerechnet, weil der Bischof das Priesteramt stärker betonen
will. Personalspekulationen sind natürlich müßig, aber ich würde mir lieber zu Eltz oder Löhr als
Weihbischof wünschen und zwar schon aufgrund der Tatsache, dass nach Geis Ernenung zum Weihbischof ein
neuer Generalvikar gesucht werden würde. Die in Frage kommenden Kandidaten aus dem Domkapitel sind aber
für einen solchen Bürokratenjob viel zu schade. Geis passt da besser rein, weil er ein ganz anderer
Typ ist (= zu sein scheint).
@ Geyer Dass die Schweizergarde an den Rhein marschiert (die neue Wacht ?) ist eine gute idee. – Am besten
wärs wenn pro Pfarre ein Regiment abgestellt würde mit je einem Nachrichtenverbindungsoffizier in den
Pfarrgemeinderäten der für jede blöde Wortmeldung einen Peitschenhieb austeilt. Die dafür notwendigen
14.000 Regimenter müssten wohl erst noch aufgestellt werden. Dazu müsste sich in Schweizer Schlafzimmern
aber erstmal einiges tun…
@ Alois Bischof Angenommen. Die Seminarreform des Trienter Konzils greife ich nicht an. Die Einrichtung
von Priesterseminarien war richtig und wichtig. Die Reform des Priestertums gelang vor allem – jedenfalls
in meinen Breiten – durch den Einsatz des Jesuitenordens, dessen Patres ja heute noch viele Seminarien
betreuen. Wenn Sie nachsehen, so werden Sie feststellen, dass ich lediglich Ihre Behauptung angegriffen
habe, die Ausbildung in Zaitzkofen erfolge so, wie es die katholische Kirche aller Zeiten bestimmt habe.
Dazu ist zum einen zu sagen, dass eine begriffliche Unterscheidung der Kirche zwischen „Konzilskirche“
und „Kirche aller Zeiten“ bedenklich ist, weil es eben nur eine Kirche gibt. Desweitere ist eben – wie
dargelegt klar – dass die Kirche durchaus nicht immer die Standards der nachtridentischen Reformen vertreten
hat.
@ Murx Es würde mich wundern, wenn Alois Bischof mit Marcelus identisch wäre. Der Stil von Rudolfus/Fürchtegott/Marcelus
ist völlig anders. Dasselbe gilt für Ihre Spekulation Clarissa/Stat crux.
@ Aida Es ist keine Demonstration sondern die Pflicht einer Frau Hijab zu tragen. Ja, aus Sicht dieser
Frau. Aus der Sicht des Arbeitgebers hier ist es aber bloß Demonstration. Die Vorschriften einer Religion
brauchen ihn nicht zu interessieren. Was sie schreiben ist einfach Unsinn. Eine Muslimin die keinen Hijab
trägt ist nicht sehr religiös. Fasten in Ramadan ist auch Pflicht. Wollen sie jeden entlassen der in
der Pause nix isst wegen „Demonstration“? Nichts zu essen ist keine Demonstration. Es fällt kaum auf
und wenn doch ist es wenig ungewöhnlich. Oder Muslime die auf der Arbeit/Schule beten? Du hast Angst
vor Religion das ist alles. Äh…ich bin nicht der Arbeitgeber.
@ Alois Bischof Zu 1: Ich auch nie behauptet, das ein Konzil eine neue Kirche geschaffen hat. Zu 2: Geschenkt.
In diesen wenigen Jahren konnte der Orden sich schwerlich mit der Reform des Priesterums und der Priesterausbildung
befassen. Dafür musste er erstmal wachsen. Die Tridentinische Ära wie Sie es nennen war keineswegs so,
wie Ihr idealisiertes Bild es zeigt. Ich habe mich mit der Geschichte meines Bistums befasst und weiß
um die Schwierigkeiten bei der Umsetzung des Konzils. Albrecht von Brandenburg etwa gestand ein, dass
wüsste, dass fast alle seine Priester Konkubinarier seien. Dies aber könne er nicht bekämpfen, da dies
einen Aufstand gäbe und er die Konzilsbeschlüsse nicht mehr umsetzen könne. Mit der Kirchendisziplin
stand es 1560 nicht besser als 2008. 3. Da ist nicht im mindesten eine Herabwürdigung des Hl. Messopfers
zu finden, auch wenn Sie das gerne hätten. Altarist ist eine gängige Bezeichneung solcher Priester.
„St. Sowieso“ ist auch nicht schlimmer als „St. Häresien“ etc. Drücken Sie nicht auf die Tränendrüse.
Wenn Sie nicht wissen, ob ich r.-k. bin, ist Ihre Bezichtigung umso unredlicher. Zudem verstehen Sie selber
gar kein Latein! Was reden Sie hier dann doch mit? Sind Sie mein alter Lateinlehrer oder was? Und warum
muss man fließend Latein können, um hier mitzureden?
@ Aida Wenn der Arbeitgeber jemanden entlässt weil der die Pflichten seiner Religion nachkommt so ist
das eine Entlassung aus religiösen Gründen. Nein, eine Entlassung aus religiösen Gründen läge vor,
wenn gekündigt worden wäre, weil die Frau Muslima ist. Gekündigt wurde aber wegen der Demonstration,
d.h. nicht wegen der Demonstration an sich, sondern wegen Bedenken bezüglich der Vereinbarkeit mit der
katholischen Trägerschaft. @ Sozialkatholisch Was wäre denn bei einem sakramentalen Segen da zu prüfen?
@ Alois Bischof sind wohl traurige Exponenten der Konzilskirche Exponent nicht, sondern treues Schaf der
Kirche, die maßgeblich von Konzilien geprägt wurde und deshalb bisweilen als Konzilskirche bezeichnet
wird. die ständig wittern über Priester die angeblich schlecht ausgebildet seien nach dem Tridentinischen
Konzil 1546-1563 Was haben Sie denn? Dass die Reform der Priesterausbildung erst mit den Jesuiten so richtig
losging, müsste Ihnen eigentlich bekannt sein. Dazu hetzen diese Pseudokatholiken Wer hetzt jetzt? Mit
welchem Recht bezeichnen Sie mich als Pseudokatholik? Beweisen Sie mir das mal! Ab der nächsten Kommunion
sind Sie Todsünder, wenn Sie das nicht beichten. Aber auch danach werden Sie hier den selbstgerechten
Pharisäer geben. dann auch noch gegen das tägliche hl. Meßoper. Glatt gelogen, siehe oben. Ihre Beichte
wird immer länger. ein Priester wird für die tägliche Erneuerung des hl. Kreuzopfers auf dem Altar
geweiht Kein Mensch hat etwas anderes behauptet. Es ist zudem total wahnsinnig wie ‘Benedikt’ zu behaupten,
die Priester des Herz-Jesu-Seminares seien nicht ausreichend ausgebildet und könnten nur die Meßtexte
„rezitieren“ Wahnsinnig ist höchstens die lächerliche Unterstellung, ich hätte derartiges behauptet.
Sie schrecken offenbar vor keine Lüge zurück. Ich möchte mal sehen ob Benedikt selbst die Lateinprüfungen
in Zaitzkofen (Schierling) überstehen könnte! In meinem Fach würden die auch keine Prüfung bestehen,
wieso also umgekehrt?
@ Aida Der Benedikt sagt weiter unten die Frau sei nicht aus religiösen Gründen entlassen worden. Das
ist sie sehr wohl denn es ist ihre PFLICHT ein Kopftuch zu tragen. Tut sie es nicht ist sie auch nicht
gläubig. Sinnloser Einwand. Ob eine Entlassung aus religiösen Gründen vorlag kommt auf die Motivation
des Arbeitgebers an, nicht auf eine religiöse Verpflichtung des Arbeitnehmers. @ Sozialkatholisch Das
mag wohl sein, aber ob der unbedingt so gut ist weiß ich nich. Ah! Ein sakramentaler Segen kann „nicht
so gut“ sein? Da würde mich eine Begründung interessieren.
Deutscher Segen Einen deutschen Segen kenne ich nicht, wohl aber einen Mainzer Segen de.wikipedia.org/…ld:MainzerSegen1.jpg.
Jedes Jahr an Fronleichnam .
@ Kurt K. Religion ist Privatsache. Bevor das Christentum kam war „D“ ein Land mit unterschiedlichen Glaubensvorstellungen.
Dann kamen die Missionare und haben den alten Glauben nach und nach ausgerottet – und heute wird nun das
Christentum nach und nach ausgerottet. Das Land existiert weiter. Auch hier scheinen sie eher Wunschvorstellungen
zu äußern. Da die Freiheit der Religionsausübung in Deutschland garantiert ist, haben Sie gar nicht
das Recht, Religion zur Privatsache zu erklären.
@ Kurt K. Offensichtlich erfolgte der Kündigungsversuch aufgrund der „Demonstration“ des falschen Glaubens.
Soso „offensichtlich“. Wo ist das offensichtlich? Wer hat die Frage nach der Wahrheit der Religionen in
den Fall eingebracht? Sie bleiben wohl bei Ihrer Legendenbildung. @ Regina Ich kenne mich jetzt mit dem
päpstlichen Protokoll nicht so aus, aber so etwas kann schon sein. Auf dem diplomatischen Parkett herrschen
allerlei Regeln vor, die mitunter zum Problem werden können. Japans Kaiser zB durfte (darf?) man nur
im Frack begegnen. Das war ein großes Problem für die Sozialisten wie Honecker – schließlich war der
Frack ein durch und durch bourgeoises Kleidungsstück.
@ RRR Schon klar, aber selbst dann stimmt es nicht. Denn das Altaristenwesen gab es noch lange nach dem
Trienter Konzil. Priester, denen schnell das Nötigste für die Zelebration beigebracht wurde, damit sie
dann jeden Tag für irgendwen am Altar St. Sowieso das Messopfer darbringen konnten.
Quatsch @ Alois Bischof Alle Priesterseminare (Seminaria Majores) der Priesterbruderschaft St. Pius X.
entsprechen den Reformgesetzen des Konzils von Trient und bilden gemäß den Anweisungen (zuletzt von
Papst Pius XI. vor den Seminaristen der Diözese Roms wiederholt im Jahre 1932) der römisch-katholischen
Kirche aller Jahrhunderte ihre Priester aus. Aller Jahrhunderte? Also früher hat es dieser Kirche durchaus
gereicht, wenn ein Priester die Messtexte ordentlich hinbekommen hat. Noch früher, bei den Karolingern,
hat bisweilen die Kenntnis des lateinischen Credo gereicht… Über die Auffassung, mit den Reformen des
Trienter Konzils sei nun der Stein der Weisen in der Priesterausbildung gefunden worden hätten damals
vermutlich alle gelacht.
@ Kurt K. GENAU DAS habe’ich auch schon gesagt: Sie war von Anfang an Muslima. Schon klar. Nur hat sie’s
nicht „raushängen“ lassen. Das spielt aber für die Motivation „Entlassen aus Glaubensgründen“ keine
Rolle. Nochmal die Frage: Meinen Sie, es wäre ein Kündigungsgrund für eine ehemals „laue Katholikin“
gewesen, wenn sie nach einer Zeit der inneren Umkehr plötzlich gemeint hätte, ein Kopftuch „nach westlicher
Art“ tragen zu wollen, so wie es meine Oma immer tat? Ich glaube nicht. Also liegt der Kündigungsversuch
wohl am anderen Glauben – oder was meinen Sie? Woher wollen Sie wissen, was für irgendwelche Unternehmen
ein Kündigungsgrund ist? British Airways verbietet seinen Angestellten das Tragen von Kreuzen, und hat
deshalb schon eine Angestellte gefeuert. Auch Bristish Airways war dabei der Glaube dieser Frau piepegal,
kein Mensch würde von einer Entlassung aus Glaubensgründen sprechen. Auch hier kann der Glaube nicht
der Grund sein, weil dann wie gesagt erst gar keine Anstellung erfolgt wäre. Ob jemand öffentlich praktiziert
oder nicht ist für diese Frage völlig irrelevant, entscheidend ist, dass er dem Glauben anhängt und
deshalb sicher nicht den Glauben des anderen praktiziert. Der Grund für die Kündigung war das Tragen
des Kopftuches, was der Arbeitgeber wohl in einer katholischen Einrichtung nicht haben wollte. Das Kopftuch
ist aber lediglich eine äußere Demonstration des Glaubens. Die Kündigung erfolgte wegen dieser Deomstration,
nicht wegen des Glaubens an sich.
@ RRR Sie haben nicht einfach Kaseln verspottet (vermutlich meinen Sie eher die Albe) sondern gleichzeitig
und hauptsächlich den Träger beleidigt. Es kann vermutet werden, dass der Träger zur Zeit des Barock
noch nicht auf dieser Erde weilte und daher an den barbarischen Akten der Barockbaumeister keine Schuld
trägt.
@ Kurt K. Sagen Sie mal, haben Sie den Artikel überhaupt gelesen? Diese Frau ist nicht Muslima geworden,
sondern war es vor und während der ganzen Zeit ihrer Anstellung. Dies war dem Arbeitgeben offensichtlich
wurscht, weswegen von einer „Entlassung aus Glaubensgründen“ keine Rede sein kann. Wenn diese dem Krankenhaus
so wichtig gewesen wären hätte man die Frau gar nicht erst angestellt. So entstehen dann wieder die
üblichen Legenden, gegen die man sich dann den Mund fusselig reden kann.
@ Geyer ein kathol. Arzt darf zb keine Abtreibungen durchführen und muss gegen geltenden Staatsrecht
verstossen So? Wieso das denn? In welchem Land wohnen Sie?
@ Pascal Aber toll das Herrn Kasper es mehr interessiert das sich die serbisch-orthodoxo Kirche auf den
Schlips getreten fühlt, als das Menschen Ihre Freiheit erlangen und eigenständig Ihre Kultur leben können.
Das ginge auch in einer autonomen Region. Wobei ich die Staatsgründung allerdings nachvollziehen kann.
@ Fragender „Wir sind Kirche“ versucht, das 2. Vatikanum konsquent weiterzudenken. Wie gut Ihnen das gelingt,
darüber läßt sich sicher streiten. Das ist lediglich die Behauptung von WsK. In Wirklichkeit ist in
den Texten des Konzils nichtmal ein Schatten der Standardforderungen von WsK zu finden, im Gegenteil widersprechen
die Aussagen des Konzils den Forderungen von WsK weitgehend.
@ Pascal Interessanterweise aber verbietet der Staat selber seinen Beamten das Tragen des Kopftuchs, und
das mit nicht gerade unproblematischen Erklärungen, denen sich leider auch die Justiz angeschlossen hat.
So wird zB den Lehrerinnen das Tragen des Kopftuches verboten, obwohl gerade bei diesem Berufsstand ständig
die Abschaffung der Verbeamtung gefordert wird. Wenn es ums Geld geht ist es also mit der besonderen Bindung
an den Staat nicht mehr so weit her.
@ Kurt K. Ein gemeinnütziger Verein ist per Definition schon durch sein Vorhandensein gemeinnützig –
und dies muss er gewissermaßen auch nachweisen. Nein, er ist nicht durch Vorhandensein gemeinnützig.
Die Gemeinnützigkeit muss beantragt werden, wobei die Abgabenordnung Beispiele von Vereinen nennt, deren
Einstufung als gemeinnützig immer erfolgt. Erfolgt jedoch kein Antrag, so gelten auch diese Vereine nicht
als gemeinnützig. Der Staat zwingt keinem Verein Gemeinnützigkeit auf. Nachweisen, dass sie gemeinnützig
sind können diese Vereine gar nicht (außer mit der in der Satzung erklärten Absicht, aber die muss
das Finanzamt nicht interessieren), da sie die Gemeinnützigkeit ja gerade beantragen, um anschließend
tätig zu werden. Vor der Einstufunf als gemeinnützig können einige Vereine gar nicht erst tätig werden,
zB solche, die Spenden für einen gewissen Zweck sammeln wollen. Allerdings können die Finanzbehörden
ggfs überprüfen, ob ein Verein noch gemeinnützig tätig ist.
@ Murx Ich erlaube mir hin und wieder einen Kommentar, wenn ich hier und da etwas von Ihnen oder Ihren
Kumpanen lese. Davon, dass ich Ihnen eine wie auch immer geartete Aufmerksamkeit schenke, kann keine Rede
sein. Allerdings ist es mir nicht entgangen, dass das bei Ihnen ganz anders ist, da Sie offenbar sehr
viel Anteil an den Geschehnissen in der Kirche nehmen, weswegen sich die Frage stellt, warum Sie dies
tun, wo es sich doch Ihrer Meinung nach bei der Kirche in Wirklichkeit um irgendeine Freimaurer-Sekte
handelt, deren letzte kirchliche Elemente aufgrund einer behaupteten Ungültigkeit der Sakramente immer
mehr schwinden.
@ Kurt K. Deshalb: Förderung erst ab dem Vorhandensein von Kindern! Gibt es ja: Kindergeld etc. Ich fördere
ja auch nicht einen neu gegründeten Verein mit Steuermitteln, weil dieser ja vielleicht, eventuell und
irgendwann mal was für die Gemeinschaft tun könnte. Damit haben Sie Ihre Argumentation selbst zerstört:
Steuerlich privilegiert ist ein gemeinnütziger Verein nicht ab Nachweis einer gewissen Tätigkeit, sondern
nach Stattgabe eines entsprechenden Antrags durch das Finanzamt. Ebenso werden auch Eheleute im Regelfall
lediglich steuerlich privilegiert, nicht aber mit zusätzlichen Finanzmitteln ausgestattet. Der Staat
handelt bei der Ehe also genauso wie beim Verein. Es sei auch die Erinnerung daran gestattet, dass die
Zivilehe ein Mittel im Kirchenkampf war, und zwar gegen die Kirche.
Soso… Bekanntlich kann die Handkommunion in der Praxis nicht ausgeteilt werden, ohne daß Partikel der
konsekrierten Hostie zu Boden fallen und von den Gläubigen zertreten werden. Bekanntlich gibt es hierfür
keinen Nachweis. Es dürfte sich um eines der „Argumente“ handeln, mit denen sich Verfechter einer anderen
Praxis der Kommunionspendung selber lächerlich machen. In Freiburg soll der zelebrierende Priester in
der Vergangenheit vor Beginn der Alten Messe sogar öffentlich behauptet haben, daß diese umstrittene
Form der Kommunionspendung im Alten Ritus zulässig sei. Diese Frage ist auch nicht eindeutig; der weiter
unten zu lesende Verweis auf andere Riten, deren Kommunionpraxis man sich auch zu beugen habe greift hier
nicht, weil es sich eben nicht um einen anderen Ritus handelt.
@ Kurt K. Ob Kinder aus der Beziehung hervorgehen, kann man ja nun zu Beginn nicht wissen. Und obwohl
der Innenminister das sicher gerne hätte, kann der Staat später kaum im Schlafzimmer Mäuschen spielen.
@ Murx Sie hingegen haben alle diese Schwierigkeiten verdient und damit zu strampeln steht Ihnen gut an.
Ich strample mich mit gar nichts ab. Der einzige der strampelt sind Sie, nämlich bei dem Versuch, Ihre
Privat“kirche“ als katholisch zu verkaufen und der wahren Kirche eben das zu bestreiten. Dumm nur für
Sie, dass sich dafür im Prinzip keiner interessiert. Aber zum Glück gibt es ja kreuz.net und seinen
Leserbereich, der Ihrer Profilneurose ordentlich Raum zur Verfügung stellt und außerdem die Illusion,
dass Ihre „Botschaft“ endlich unter die Völker kommt. Viel Spaß dabei!
@ Murx Streiten Sie ab, dass sich in Messzentren der FSSPX stets ein besonders überzeugte Schlag von
Gläubigen findet (dass diese auch divergierende Meinungen haben ist klar, es geht um das allgemeine Bild)?
Streiten Sie ab, dass die Patres der FSSPX deshalb nicht annähernd die Probleme haben, die ihre weltlichen
Amtsbrüdern mit ihren 70% Taufscheinchristen haben? Falls Sie dies abstreiten, so erwarte ich Widerspruch
seitens der FSSPX-Fraktion, weil dies kein gutes Bild auf die FSSPX werfen würde. Wo läge auch der „Erfolg“
der FSSPX, wenn die Leute da genauso lau wären wie überall?
@ bertCD …wenn so ihre Priester ausgebildet werden, sind sie niemals vorbereitet, eine Gemeinde in unserer
Zeit zu leiten In diese Versuchung wird kein Pater der FSSPX jemals kommen. @ Regina Dr. Gerald Goesche
ist Probst des Berliner Instituts Philipp Neri, einer Gemeinschaft, die nach dem alten Missale zelebriert.
Grohes sind die Inhaber der Domain priesterseminar.info. @ Alois Bischof Folgt man Ihrer Soldatenanalogie,
so handelt es sich bei den FSSPX-Patres (zumindest denen des Westens) zweifellos um Leute aus der Etappe.
Vor den Herausforderungen in den normalen Gemeinden und der säkularen Welt sind sie davongelaufen, indem
sie sich in eine kleine Nische zurückgezogen haben, in denen sie es nur mit Leuten zu tun bekommen, die
ohnehin schon ihrer Meinung sind. Andere Leute kämen ja gar nicht auf die Idee, mit der FSSPX Kontakt
aufzunehmen. So katechetisieren die FSSPX-Patres 35-jährige Gläubige, die zu 100% von der katholischen
Religion überzeugt sind, während ihre weltlichen (belächelten?) Amtsbrüder es mit 17-jährigen hedonistischen
Firmbewerbern zu tun haben, die nichts als einen Taufschein mitbringen. Wer da wohl den größeren Kampf
kämpft? Aber die FSSPX kann sich ja immerhin noch einreden, von aller Welt verfolgt zu werden, obwohl
es sich um eine völlig autonome Gruppierung handelt, die von niemandes Wohl und Wehe abhängig ist.
Kein Interesse? Der Rückschluss auf den Weltjugendtag ist doch praktisch nicht gegeben – das oben beschriebene
mag ja eine nette Idee sein, aber in ein Bildungszentrum zu fahren um sich irgendwelche Liveübertragungen
anzusehen…naja. Das reißt kaum vom Hocker. @ sozialkatholisch der viele NOM’er und ähnliches nur dazu
bring sich hier permanent auszukotzen wird auf die Dauer keine Jugendlichen in die Kirche ziehen Kreuz.net
ist ja nun eher ein Portal, auf dem sich eine nicht näher bezeichnete Redaktion über die Kirchenverhältnisse
auskotzt.
@ Brandenburgis Keine Ahnung, wo Sie da einen Zusammenhang sehen. Der Dollar als Mittel des Imperialismus
ist jedenfalls schon wenigstens seit der Monroe-Doktrin von 1823 im Einsatz. Und seit jeher ging es in
den USA nur darum, möglichst viel davon zu haben, was beim Kapitalismus-freundlichen Calvinismus ja nicht
sonderlich verwundert.
@ Brandenburgis Wenn überhaupt ist das US-Verteidigungsministerium im Privatbesitz der US-Rüstungslobbyisten,
deren Religion auf jeder Tastatur oberhalb der „4“ zu finden ist. @ Geyer Richtig, Selbstverteidigung
ist erlaubt. Von Seiten des Irak ging aber keine gegenwärtige Aggression aus noch war eine solche für
die nahe Zukunft zu erwarten. Während des Krieges trat der erbärmliche Zustand der irakischen Armee
ja offen zu tage. Die Tragik des ganzen ist, dass die Welt jetzt noch unsicherer ist, als sie es vorher
ohnehin schon war. Ganz nebenbei hat Bush noch dem Iran zum Status einer Mittelmacht verholfen hat. Dieser
Typ ist nicht nur ein Verbrecher, sondern auch einer der unfähigsten Staatenführer des Westens seit
langem.
@ Geyer Was spielt das für eine Rolle? Die Vereinigten Staaten haben sich diesem Prinzip freiwillig und
in Inbegriff ihrer Souveränität unterworfen. Damit gilt dieses Prinzip für sie. Pacta sunt servanda.
Wenn Sie dieses Prinzip aushebeln wollen fällt jede Rechtsordnung sofort in sich zusammen.
Ius ad bellum Bush hatte definitiv kein Recht zum Krieg. Die Verpflichtung zum Gewaltverzicht ist ein
geltendes Prinzip des Völkerrechts, dem sich auch die Vereinigten Staaten unterworfen haben.
@ Murx Ich war bei der Bundeswehr gewesen und das war anstrengender! Welche Dienstverschrift regelt, was
der Soldat in seiner Freizeit tun darf und was nicht?
@ Geyer Wer nicht glaubt dass Jesus Christus Gott ist (Dogma von Nicäa) sollte nicht in der Kirche sein.
Fakt ist dass wenn es zu zentralen Fragen einen Meinungpluralismus gibt, dies ein Indiz für innerlichen
Abfall ist. In Ihrem Ausgangsposting sprachen Sie von „Lästern gegen die Hierarchie“. Das ist etwas anderes
als ein Dissens in Glaubensfragen. Was meinen Sie also überhaupt? Ein Dissens in einer Glaubensfrage
kann auch nicht einfach dadurch gelöst werden, dass man den Betreffenden davonjagd – was für eine eigentümliche
Interpretation des Hirtenamts.
@ Bayern-Tradi Es geht hier nicht um Demokratisierung. Die Kirchee ist und bleibt hierarchisch gegliedert.
Aber eine Herde aus Claqueuren sind die Gläubigen deswegen noch lange nicht.
@ Geyer Sie reden doch selbst, wie Ihnen der Schnabel gewachsen ist. Mithin sind Sie selbst Basisdemokrat.
Was Sie hier befürworten würde zu einer Kirche führen, in der die Angst regieren würde, nicht die
Hoffnung.
@ Geyer Jeder religionslehrer/Pastoralassistent der das Maul aufreist um öffentlich gegen die Hierarchie
zu lässtern müsste sofort vertrieben werden, Geht’s noch? Wo sind wir denn hier? Wollen Sie aus der
Kirche eine totalitäre Organisation machen?
@ Alois Bischof Ihr Vergleich von Priestern und Soldaten ist einigermaßen daneben. Darf ich Sie daran
erinnern, dass die recht freizügige Freizeitgestaltung von Soldaten seit jeher fester Bestandteil des
Soldatenlebens ist und gewissermaßen als Ventil für den harten Drill dient? Wo findet sich dieses in
Zaitzkofen? Die harte Ausbildung eines Soldaten soll dessen Überleben im Feld sicherstellen. Die Erziehung
zu absoluter Disziplin soll das Überleben der ganzen Truppe und die Aktionsfähigkeit der Armee sicherstellen.
Kein Drill und keine Regel des Soldaten existiert nur zum Selbstzweck. Schlussendlich sollen Soldaten
auch keine seelsorgerische Tätigkeit übernehmen, sondern kämpfen. Sinnlose Regeln, sie allein der Kontrolle
dienen sind unverhältnismäßig und abzulehen. Sie können mich gerne auch, wie Sie es hier reflexhaft
tun, des Hasses etc bezichtigen, aber lassen Sie sich eins sagen: Zaitzkofen ist nicht mein Problem, sondern
das der FSSPX. Die FSSPX wird so oder so die Früchte (oder eben „Früchte“) ihrer Arbeit und Konzepte
ernten, und diese werden dann der einen oder anderen Seite recht geben. Wenn sich die Vorfälle von zaitzkofen
bestätigen werden und Fälle wie Diestedde sich wiederholen werden, dann werden Sie mit Ihrer Propaganda
jedenfalls in arge Schwierigkeiten geraten.
#406 Benedikt 11:33:10 | Donnerstag, 12. Juni 2008
@ durchfuxt Mit dieser Auflistung widerspricht Lingen sich wiedermal selbst. Ein frei gewähltes Verhalten
muss nicht psychiatrisch bekämpft werden, dass muss man nur bei pathologischen Verhaltensmustern tun.
Ein pathologisches Verhaltensmuster kann Homosexualität aber auch nach Lehre der Kirche nicht sein.
#412 Benedikt 11:11:12 | Donnerstag, 12. Juni 2008
@ aufrechter kathole Der neue Bischof ist ja grad mal 6 Monate im Amt, er ist also noch auf Kennenlern-Tour
durch die Bezirke. Aber wohin die Reise geht, darüber wird schon heftig spekuliert. Man wird alsbald
Ergebnisse sehen.
@ RRR Sowas interessiert hier nicht. Wichtig ist nur eine (vermeintliche) Protesthaltung gegenüber den
Einflüssen der Laien. Gucken Sie sich den Müller an, der ist auch der große Held, obwohl er eigentlich
ein liberaler Theologe ist.
@ aufrechterkatholik Bischof Franz-Peter (2) scheint nach Angaben von dieser Frau Regina auf dem besten
Weg sein, dem zweifelhaften Ruf seines Vorgängers gerecht zu werden. Das kann man durchaus ganz anders
sehen.
@ stimme Mich hat mal ein Ami vor dem ertrinken gerettet. Heisst das, ich muss jetzt alles, was die Amis
tun oder lassen, loben und preisen und darf sie nie mehr kritisieren? Nein, aber wenn Sie jetzt öffentlich
den Vorwurf erheben würden, Amerikaner seien nicht hilfsbereit, dann wäre das etwas merkwürdig.
Prozedere Wie sieht denn das Prozedere für einen solchen Vorschlag überhaupt aus? Bislang dachte ich,
dass der Ortsbischof dem Papst eine Liste geeigneter Kandidaten nennen würde, aus der der Papst dann
einen (bzw zwei) ernennt. Von so einem Vorgang bekommt die Öffentlichkeit idR doch gar nichts mit.
@ Sozialkatholisch Ach und jetzt soll ich dahin laufen wo die Mehrheit ist, machst du das so? Der Satz
zeigt mir, dass ich immer noch nicht durchgedrungen bin. Also nochmal: Sie sollen nicht zur Mehrheit laufen,
um dort everybody’s darling zu sein, Sie sollen aber auch nicht deswegen wegbleiben. Entscheidend ist
nicht, was die Mehrheit sagt oder nicht sagt, sondern wovon man überzeugt ist. Und dieser Überzeugung
muss man auch Ausdruck verleihen, ob man everyboy’s darling wird oder nicht. Man soll nicht absichtlich
mit dem Wind im Rücken laufen aber auch nicht absichtlich gegen den Wind laufen, sondern man soll dahinlaufen,
wo man hin will egal, woher der Wind weht.
Bitte? Am vergangenen Sonntag verlasen diese neugläubigen Geistlichen während der Sonntagsmesse eine
Botschaft des Bischofs, wonach die drei Pfarrer ihres Amtes enthoben wurden. Schlecht. Das hätte der
Bischof, sein Generalvikar und der Personalchef machen sollen.
… Litfin hält dagegen: Allein in Schifferstadt gebe es Sonntag für Sonntag mindestens fünf Messen
in der modernen Form. Da könnte doch wenigstens einer der vielen Gottesdienste im alten Ritus gefeiert
werden. Und wieso? Nur wegen der 50 Unterzeichner, von denen bald eh nur noch die Hälfte kommt? So wird
das nichts. Die Organisatoren der Alten Messe erhalten auch sonst nicht viel Unterstützung. Für die
Meßgewänder und liturgischen Bücher müssen sie selber aufkommen. Dafür dürfen sie die beim Gottesdienst
eingezogene Kollekte der örtlichen Pfarrei überlassen. So geht es aber auch nicht. Das ist kein brüderliches
Verhalten. Die Alte Messe wird von kirchlicher Seite auch nicht ausgeschrieben oder beworben. Kindisch.
@ Sozialkatholisch Viel genölt und nicht ausgesagt, aber das muss man wohl so machen wenn man auch Freund
der Welt sein will. Ja, das Sie das bei Ihrer Freund-Feind Fixierung nicht akzeptieren können ist schon
klar. Schließlich ist das das einzige, womit Sie sich immer wieder die vermeintliche Richtigkeit Ihres
Tuns einreden können. Natürlich ist das mein Bier und es ist auch mein Recht und sogar meine Pflicht
zu gewissen Themen Stellung zu nehmen. Außerdem habe ich dir schonmal gesagt das ich keinem bestimmten
Lager angehöre sondern mir mein eigenes Lager bin. Ich habe viele Sympathien zum traditionellen Lager
hin weil die Amtskirche Freundschaft mit der Welt will und ihrer eigenen Lehre widerspricht, ja du auch.
Meinetwegen eigenes Lager, ich war eben auch etwas undifferenziert, schließlich hat sich das Gros des
ernstzuehmenden Tradi-Lagers längst von dieser Seite, die von Ihnen in Nibelungentreue immer noch verteidigt
wird, verabschiedet.
@ Sozialkatholisch Kapieren Sie es einfach mal: Ob eine Aussage sachlich oder moralisch richtig ist hängt
nicht davon ab, von wem oder in welcher Weise sie kritisiert oder nicht kritisiert wird. Dass die Redaktion
für ihren Stil und ihre Inhalte angegriffen wird lässt also weder Rückschlüsse auf die Korrektheit
noch auf die Unkorrektheit des Stils oder der Inhalte zu. 2+2=4, egal ob das jemand kritisiert oder belobigt.
Und wenn Sie die bedenklichen Äußerungen der Redaktion zur Hierarchie der Kirche, sowie die vom Standpunkt
der christlichen Nächstenliebe äußerst verwerfenswerte Diktion gegenüber Homosexuellen und sonstigen
Leuten für richtig befinden, dann ist das Ihr Bier, allerdings erlaubt es bezeichnende Rückschlüsse,
wie es im Tradi-Lager mit der Akzeptanz der Hierarchie und der Lehre Christi steht.
@ Sozialkatholisch Das das Kreuznet-Forum voll von Leuten ist die die Artikel von Kreuznet und/oder die
Kreuznetredaktion mit scheinbar diabolischen Hass und Ausdauer permanent schlecht machen, zeigt klar an
das diese Lichtbringende Seite der Finsternis ein Dorn im Auge ist. Nee, das zeigt nur den bedenklichen
Zustand Ihrer Bewertungsmaßstäbe auf…
Befruchtung Kommunionhelfer, Lektoren etc wird es dort doch nur geben, wenn die vor Ort Verantwortlichen
sie auch einführen. Wenn sie das tun, dann ist es vor Ort offensichtlich gewünscht oder man hat zumindest
nichts dagegen. Das sollte dann einigen zu denken geben.
Brüller Die Rechtfertigung der verhafteten Triebtäter: „Wir sind Atheisten“. Unzucht in der Kirche sei
für sie das gleiche wie Unzucht an jedem anderen Ort. Und ich bin Anarchist. Ob ich mein Gartenhaus anstecke
oder das meines Nachbarn macht für mich gar keinen Unterschied… Au Backe.
Tja… Warum dann setzte er einen Bischof über die Erscheinungen, der ein scharfer Kritiker des Phänomens
ist? Weil man Würfel eben schlecht beeinflussen kann. SCNR.
@ sacerdos helveticus So kann man einen Sachverhalt künstlich verkomplizieren. Die Entlassung aus dem
Klerikerstand mag eine Strafe sein, aber nicht im Sinne des weltlichen Strafrechts, das ja Geld- und Gefängnisstrafen
verhängt. Die Entlassung ist lediglich eine Folge der weltlichen Strafverfolgung, entlassen werden kann,
wer rechtskräftig verurteilt wurde. Konsequenterweise steht darauf nicht Exkommunikation, weil es sich
ja um eine Angelegenheit des weltlichen Strafrechts handelt. Diese Art Bestrafung ist das, was man weltlich
als „dienstrechtliche Konsequenzen“ (zB Entlassung aus dem Beamtenstand bei Verurteilung zu Freihheitsstrafe
von >12 Monaten – auch diese Regelung ist kein „Strafrecht“) beschreiben würde, keine Kirchenstrafe.
@ Libertas Das ist aber auch nur eine sehr inhaltslose Vermutung Ihrerseits. Ach so? Und was ist mit Leuten
wie dem theologisch liberalen Müller, die hier ständig hochgelobt werden, nur wiel sie Prügel von der
Presse bekommen? Einige Male hat man sogar das Kunststück fertiggebracht, einen Bischof erst wie eine
Glucke zu beschützen um anschließend auf ihn einzuprügeln, zB bei Bischof Mixa. Der war erst der große
Held, wegen seiner Kritik an der Bundesfamilienministerin (die Redaktion machte daraus eine Ablehnung
von Kinderkrippen, obwohl Mixa selbst Kinderkrippen betreiben lässt). Anschließend merkte man, dass
er ja die alte Messe gar nicht so mag, weswegen man ihn verbal auf ihn eindrosch. Machen wir doch mal
Nägel mit Köpfen: Für welche Richtung steht das Opus Dei im Jahr 2008? Wo hat es sich in den aktuellen
kirchlichen Fragen inhaltlich positioniert? Das weiß ich doch nicht. Es ist mir schlicht egal.
@ Peter Pan Nur um das klarzustellen: Ein kleines Kind zu missbrauchen (zum Beispiel) als katholischer
Amtsinhaber und Würdenträger, ist zwar moralisch falsch, verstößt aber nicht gegen Kirchenrecht und
kann folglich auch nicht mit Kirchenstrafen geandet werden. Nein, das ist keine Klarstellung, sondern
eine Irrführung. Zu sagen, eine solche Tat verstoße nicht gegen das Kirchenrecht würde bedeuten, dass
das Kirchenrecht eine solche Tat legalisiere. Das Kirchenrecht aber befasst sich aber gar nicht mit der
Bestrafung von Verbrechen. Das Kirchenrecht ist also bezüglich einer solchen Tat gar nicht anwendbar.
@ Peter Pan Erstaunlich, nicht? Man kann als katholischer Priester Jahrzehnte lang kleine Kinder mißbrauchen,
ohne je fürchten zu müssen, exkommuniziert zu werden. Idealerweise kann man sich sogar darauf verlassen,
von der Kirche gedeckt zu werden. Aber wehe eine Frau maßt sich an, Priester zu „spielen“. Für ein Verbrechen
dieser Größenordnung ist nur die ewige Verdammnis Strafe genug. Sie verwechseln hier die Ebene von Kirchenstrafe
und weltlichem Strafrecht. Missbrauch ist ein Gewaltdelikt, während Verstoß gegen die Sakramentenlehre
ein kirchliches Delikt ist. Ergo wird es auch mit Kirchenstrafen belegt. Der Missbrauchstäter wird mit
einer weltlichen Strafe belegt. Für beide Strafen existiert die Möglichkeit der Reue. Das Instrument
der Exkommunikation ist also kein Ersatz für ein weltliches Strafrecht, sondern hat mit diesem gar nichts
zu tun. Sie können auch ein Vergleich mit einer rein weltlichen Sache ziehen. Wenn Sie als (zB) SPD-Mitglied
jemandem zum Krüppel schlagen, dann fliegen Sie deshalb nicht aus der Partei. Aber wenn Sie öffentlich
behaupten und verbreiten, die Partei sei der „reinste Drecksladen“, fliegen Sie raus. Die Entscheidung
fällt ein Schiedsgericht der Partei. Da können Sie dann auch nicht vorbringen, dass eine Straftat das
Gericht nicht interessiert, wohl aber eine nicht mal justiziable Meinungsäußerung. Für Straftaten ist
dieses Gericht eben nicht zuständig.
@ Jörg Guttenberger Wahrscheinlich steht es der Redaktion zu wenig in der Kritik. Sie müssen wissen,
dass es hier nicht um Inhalte geht, sondern wer der größere Haudrauf ist und dafür die meisten Prügel
von der Presse bekommt. Wer dies schafft kann sich der permanenten Lobeshymnen der Redaktion sowie vielen
Vertretern des (neo-)traditionalistischen Lagers etc sicher sein.
@ Josef G Christliches Zeugnis ist für einen Antichristen sicherlich schwer verdaulich. Nur zur Klarstellung:
Ihr Geschmiere hat mit einem christlichen Zeugnis rein gar nichts zu tun.
@ obelix Und sollt niemand Vater heißen auf Erden, denn einer ist euer o^/ Vater, der im Himmel ist.
Schon mal gehört, oder gelesen? Wie haben Sie denn dann Ihren Erzeuger genannt?
@ Humbelina 1955 hatten wir noch 9 mio.; 1982 3,5 mio (Yehuda Bauer), 1992 1 mio (Pressac). Wie paßt
das denn mit den Höß-„Aussagen“ zusammen? Ich kann hier noch die ganze Nacht weiterposten mit Belegen
über die Haltlosigkeit der Höß-Aussagen. Sie, Benedikt, sind ein Lügner. Netter Versuch. Es passt
ja recht gut mit den Aussagen von Höß zusammen, der keineswegs von 9 Mio oder 3,5 Mio Ermordeten spricht.
Ganz schön armselig, so eine vorgehensweise. Sie begründen Ihre Meinung mit einem Zitat, das Ihrer Aussage
direkt widerspricht.
Andrang Der Andrang bei diesen Veranstaltungen habe den Verzicht auf eine Alte Messe im Rahmen des umfangreichen
liturgischen Programms des Katholikentags als Fehlentscheidung des Veranstalters erscheinen lassen. Der
Andrang bei einer solchen Veranstaltung sagt darüber gar nichts aus. Es werden schließlich nicht nur
Parteigänger von Mosebach dabei gewesen sein. Nichts desto trotz hätte es natürlich ein solches Angebot
geben können.
Aber methusalix… Da durfte man nur mit Erlaubnis des Landesfürsten die Ehe eingehen und die Braut war
unter Umständen verpflichtet nicht ihrem Bräutigam sondern dem Fürsten ihre Jungfräulichkeit zu opfern.
Ehebruch unter den Augen der Kirche und mit ihrer Billigung! …das ius primae noctis ist für keinen
einzigen Fall nachgewiesen. Es ist eine im Spätmittelalter aufgekommene Idee. Mit Verweis auf ein solches
früher angeblich bestehendes Herrenrecht konnte der Gerichtsherr seine Steuerforderungen (Mitgiftsteuer)
legitimieren. Sie stellte praktisch die Ersatzleistung dar.
Sehen Sie, rockdino? Ich hab es Ihnen vorausgesagt: Humbelina hat flugs irgendeine Geschichte erfunden,
die die Aussagen von Höß relativieren soll. Ähnliche Stories gibt’s sicher in Variationen auch für
die tausenden anderen SS-Männer, die nie einen Hehl aus der Wahrheit über die KZs gemacht haben. Dazu
ein paar mit angeblichem Fachwissen angereicherte chemmische „Gutachten“ und schon past das Konstrukt
zusammen und trotzt hermetisch allen Fakten. Es gibt bekanntlich ja auch die Stadt Bielefeld nicht. Die
Landkarten sind Tricks, die Fußballmannschaft ein Täuschungsmanöver, das Kfz-Kennzeichen gefälscht
und die Zeugnisse von Einwohnern sind gelogen. Ruck zuck passt das Konstrukt.
@ Humbelina Ich habe gar nicht beabsichtigt, den status quo zu verändern. Bei Ihnen ist das auch sinnlos,
weil eine bewusste Negation der Wahrheit auch durch 50.000 Argumente nicht aufgegeben werden wird. @ rockdino
Diese Zitate kennen die alle. Und wie bei jedem Fakt, welches nicht in deren Konstrukt passt wird es mit
Hilfe irgendwelcher fadenscheidiger Methoden relativiert. Zu Auswahl stehen alliierte Erpresseungen, Fälschungen,
jüdische Verschwörungen usw usf. Lehrreich für solche Vorgehensweisen ist die sog. Bielefeld-Verschwörung.
Sinnlos Es ist völlig sinnlos, Typen wie PGS, Humbelina, Josef_G etc zu überzeugen. Diese Typen wissen
alle selber am besten, dass sie die Unwahrheit sagen. Sie verfolgen ganz andere Ziele.
@ Peter Pan Verstehen, Benedikt? Allein in diesem Forum finden Sie dutzende grundverschiedene Menschen
Ach, es dürfte doch klar sein, dass es sich bei dem „Vorwurf“ des Kannibalismus bloß um eine Polemik
handelt die vermutlich einen uralten calvinistischen Bart hat. Aber zu Ihrer Erklärung: Es heißt Transsubstantiation
und nicht Zelltransformation. Mit biologischen Prozessen hat die Eucharistie nichts zu tun. Es kann auch,
wie Sie sich sicher vorstellen können nicht vom Glauben des Konsumenten abhängen, ob es sich um Fleisch
handelt oder nicht. Diesbezüglich dürfte sogar hier Einmütigkeit bestehen. Ich dachte, das wäre offensichtlich.
Ich dachte eher, dass wir hier über die Eucharistie reden und nicht um alle möglichen Dinge im allgemeinen.
Aber wenn man dieses Vorgehen auf die heilige Schrift überträgt, räumt man ja damit ein, dass sie Menschenwerk
ist – und auch dem menschlichen Geist entsprungen ist. Tut mir leid Sie zu enttäuschen, aber die Kirche
bestreitet gar nicht, dass die Schrift von Menschen geschrieben wurde – die aber durch den Geist Gottes
inspiriert wurden. Bitte, erklären Sie mir, warum! Warum ist das etwas anderes? Das Kruzifix ist ein
Bestandteil unserer Kultur. Das kann auch ein Atheist, Muslim oder Buddhist hier in Europa nicht abstreiten.
Daher ist es auch etwas anderes als eine x-beliebige Hinrichtungsszene. Ich kann Ihnen auch verraten,
dass „Bildnis eines grausam Hingerichteten“ nie meine persönliche Assoziation beim Anblick eines Kruzifixes
war.
@ Peter Pan Eines der Dinge die mich an Religionen am meisten stört, ist, dass natürlich nichts je so
gemeint ist, wie es klingt. Sie beschweren sich also darüber, dass man sich schon ein wenig um das Verstehen
bemühen muss, bevor man urteilt? Ich kann mir nicht vorstellen dass das für Sie neu sein soll. Es kommt
doch weiß Gott oft genug vor – gerade hier – dass die konservative Einstellung der Kirche beispielsweise
zu Homosexualität als unmoralisch bezeichnet wird. Sie mögen ja anderer Meinung sein, aber sagen Sie
mir nicht, dass Sie dergleichen noch nie gehört hätten. Sorry, aber wo ist der Bezug zum Thema? Eucharistielehre?
Nehmen wir das schwere Wort mal raus. Mir fallen dutzende moralisch verstörende Beispiele christlicher
Symbole, Texte und Gesten ein. Ihnen nicht?? Nein. Es mag Texte geben, die aus heutiger Sicht unverständlich
erscheinen, aber auch hier muss man sich um das Verstehen bemühen. Man kann nicht erwarten, dass sich
dei Denkweise früherer Generationen einfach so erschließt. Aber ein Kreuz ist natürlich etwas ganz
anderes. Korrekt. Oder diverse Kapitel der Bibel, vorzugsweise des alten Testaments, die eine Moral und
einen Gerechtigkeitssinn vermitteln, denn kein vernünftiger Mensch seinen Kindern nahe bringen will.
Das verlangt auch keiner. So, von wem dann? Die Lehre ist von der Kirche festgeschrieben und auf den Konzilen
verbindlich definiert. Was natürlich nicht heißt, dass die Konzilien diese Lehren erfunden haben.
Peinlicher Artikel Meint er eine Diskussion über die sakramentale Struktur oder geht es ihm um Diskussionen
über veränderliche, weil zeitbedingte Strukturen? Das geht schon aus dem Zusammenhang mit den aktuellen
Strukturdebatten hervor. Muss man Ihnen eigentlich alles extra vorkauen? Ein ähnliches Schicksal könnte
die obengenannten Worte des Limburger Bischofs ereilen. Zweieinhalb Wochen nach dem Brief ist davon nichts
zu spüren. Wie bitte? Sind diese Feiern denn nicht ganz prinzipiell kein Ersatz für das Meßopfer? Es
ist doch offensichtlich, dass es hier darum ging, dass in einigen Pfarreien aufgrund des Priestermangels
ein Wortgottesdienst als Ersatz stattfand. Dass es kein Ersatz im sakramentalen Sinne ist, dürfte klar
sein. Warum wecken Sie daran Zweifel? Vielleicht soll hier kein Öl ins Feuer gegossen werden. Im Bistum
rechnet jeder mit der Abschaffung der Pfarrbeauftragten. Das können Sie als Fernanalytiker natürlich
nicht wissen. Fernanalyse ist auch das richtige Wort für Ihren ganzen Artikel. Und dann diese dämlichen
Aufzählungen, welche Worte nicht vorkamen etc. Vielleicht sollte der Bischof zu Ihrer Beruhigung demnächst
immer die ganze Hl. Schrift mit abdrucken. In Ihrem Artikel kommen übrigens die Worte „Gott“ und „Jesus“
nicht vor – muss man sich Sorgen um Ihre Rechtgläubigkeit machen?
@ Peter Pan Wenn ich den Beitrag richtig verstanden habe, steht das gar nicht mehr so fest (Für mich
spiegelt sich der Glaube der Kirche immer noch in seinen Würdenträgern wieder). Die Wahrheit des Glaubens
ist nicht von der Auffassung eines Klerikers abhängig. Außenstehend in dem Sinne, dass ich nicht der
Kirche angehöre und mir viele innerkirliche Debatten (siehe Zölibat) schlicht gleichgültig sind. Aber
ich lebe noch immer in derselben Welt. Und in wie weit betrifft Sie dann die Lehre von der Transsubstantiation?
Würde aber in einer Moschee etwas unterrichtet, dass Ihren Vorstellungen von Sitte, Moral und Anstand
grundlegend widerspricht, würden Sie dem mit der Einstellung begegnen: „Das geht mich nichts an. Ich
bin ja schließlich Außenstehender.“ ? Bitte: In wie weit widerspricht die katholische Eucharistielehre
Sitte, Moral und Anstand? Ich hab ja schon viel gehört, aber das ist jetzt doch neu. Wie gesagt, im allgemeinen
Verständnis ist das Ganze wirklich ein symbolischer Akt. Und eigentlich und gerade deshalb finde ich
es auch nicht so wichtig. Was ne Binsenweisheit. Als Außenstehender kann Ihnen das auch gar nicht wichtig
sein. Nur was soll das für eine Bedeutung haben? Doch würden die Leute es wirklich als „Fleischwerdung“
verstehen Was? Das klingt ziemlich kanibalistisch. Wird von Ihnen vielleicht nicht so verstanden, klingt
aber trotzdem so. Das Missverständnis liegt bei Ihnen. Sie urteilen ja nach eigenen Angaben nach dem
„Klang“, nicht aus einem Wissen heraus.
@ Malachias Komisch, dass es trotz wiederholter Erhöhung der Anzahl der Mitgliedsstaaten bei den 12 Sternen
geblieben ist…! Das ist nicht komisch – die Zahl der Sterne hat mit der Zahl der Mitgliedsstaaten überhaupt
nichts zu tun. Die Flagge stammt urssprünglich vom Europarat, der sie eingeführt hat, als er schon 14
Mitglieder hatte. Danke auch für deas nette Bild ihrer Psychosen, das Sie hier offenbart haben. Sie sind
nicht nur Heide, sondern auch Okkultist. Vielleicht wenden Sie sich ja noch der Kabbala zu?
@ Papajewski Tja, aber warum passen die nicht hierher, fühlen sich aber in Amerika gleich wie zuhause?
Vielleicht passen die ja nicht hierher, weil die Inländer was dagegen haben? Dumm nur, dass die Inländer
die türkischen (türkischstämmigen) Akademiker zum Auswandern bringen und dann mit dem übrigbleibenden
Migranten-Prekariat zu tun hat, das auf keinen Fall gehen wird. So macht man sich seine Probleme selbst.
@ Jesus liebt mich Dass es schließlich zur Trennung kam, lag an der fehlenden Einsicht der Katholischen
Kirche ihrer Fehler. Ja, das Schema F kennt mittlerweile jeder: Schuld ist immer die katholische Kirche.
Und ganz ehrlich bin ich froh dass es dazu gekommen ist. Das ist aber eine betrübliche Nachricht für
alle Ökumeniker . Wer die Bibel als von Gott geschriebenes Buch ansieht, lebt eindeutig in der falschen
Zeit. Guter Mann, die Bibel wurde von der katholischen Kirche geschrieben. Sie hat nämlich festgelegt,
welche Schriften überhaupt zum Kanon des neuen Testaments gehören. Dass die Bibel von Gott diktiert
sei, hat nie jemand behauptet, dies behaupten die Muslime vom Koran. Sie haben Ihre Beurteilung also auf
eine völlig falschen Vermutung aufgebaut und können diese nun getrost revidieren. Was ich traurig finde
und auch als einen Grund für den Untergang der katholischen Kirche sehe, ist diese Grpße Gewichtung
an die „Tradition“ die manchmal mehr Gewichtung hat als das eiegntliche Wort in der Bibel. Hier sitzen
Sie dem nächsten Irrtum auf: Das Christentum ist KEINE Buchreligion. Die Schriften des Christentums wurden
nach(!) der Offenbarung aufgeschrieben. Sie können daher nicht von der Tradition gelöst werden, weil
sie nur durch die Tradition verständlich sind. Mit Ihrer Kritik an den völlig unmöglichen Umgangsformen
hier haben Sie allerdings vollkommen recht.
@ Peter Pan Weil der Gedanke einer tatsächlichen Transformation zum „Leib Christi“ nun mal wirklich sehr
kanibalisch klingt Wie das klingt ist völlig einerlei. Es handelt sich um den Glauben der Kirche. Der
kann sich nicht davon abhängig machen, wie andere das finden oder zu missinterpretieren belieben. Natürlich
ist das Ganze nur ein symbolischer Akt. Nein. Und es dürften sich nicht mehr viele Christen finden –
auch Katholiken nicht – die das auch nicht rein symbolisch verstehen. Und das ist ein Problem. Es bleibt
die Frage, warum Sie das gutfinden. Eigentlich müsste man vermuten, dass Außenstehende solche Glaubensauffassungen
gleichgültig sein müssten. Sind Sie beruhigt, weil viele Katholiken das nicht mehr so verstehen? Warum
ist das so?
Pfarrei im alten Stil Mit „altem Stil“ mein Zollitsch wohl das nach dem Krieg wuchernde Pfarreiwesen.
Da wurden Orte zu Pfarreien gemacht, die 500 Jahre Filiale waren. Nach zwei, drei residierenden Pfarrvikaren
wurden sie im Zuge sinkender Priesterzahlen nicht mehr neubesetzt und zunehmend wieder von ihrer alten
Pfarrei seelsorglich betreut. Sie behielten aber ihren Pfarrei-Status, obwohl jeder wusste und weiß,
dass dorthin nie mehr ein eigener Pfarrer kommt. Wenn dieser Pfarrei-Status wegfällt ändert sich nur
die Verwaltung, der Rest bleibt, wie er ohnehin schon war.
@ Obelix Müssen Sie, um das zu wissen, jemanden persönlich kennen? Scheint so. Nicht unbedingt. Aber
bei jemandem, der vor allem als Prediger und Liturge in der Öffentlichkeit auftaucht schon. Möglicherweise
kann Ratzinger freundlich sein. Dazu müsste man ihn persönlich sprechen. Aber Ratzinger und Humor? JPII
ja, ohne Zweifel, der hatte Humor. Eine allgemein vertretene Einschätzung, die aber vor allem auf dem
sehr charismatischen und einnehmenden Wesen Johannes Pauls II. zusammenhängt. Das hat der Gelehrte Ratzinger
sicher nicht. Dennoch muss der Humor nicht unterentwickelt sein. Seine launigen Erzählungen nach dem
Konklave und seine Einleitung in Freising lassen es jedenfalls vermuten. Er ist aber zweifellos ein Typ,
der in der Öffentlichkeit eher kontrolliert auftritt. Daher denke ich, dass man ihn schon persönlich
kennen müsste.
@ Jörg Guttenberger Nicht vom Konzil. Konzile sollten sich auch nicht mit solchen Kleinigkeiten befassen.
Nach dem Konzil wurde an der Kleiderordnung einiges vereinfacht – was durchaus von den Trägern begrüsst
wurde.
@ Jörg Guttenberger Äbte haben das Recht laut Zeremoniale nicht. Es könnte also höchstens ein persönliches
Privileg sein. Die meisten mir bekannten Dekrete zur Neuordnung nach dem Konzil tragen jedoch den Vermerk
„entgegenstehende Regelungen sind aufgehoben“.
@ Gotthard Ich schüttel den Kopf bis zur Schmerzgrenze, dass es tatsächlich solche Typen als Bischöfe
heute noch gibt. Ihre Art, Menschen nach ihrer Kleidung zu beurteilen erinnert mich an ein Stück von
Zuckmayer. Es spielt in einer Zeit, die eigentlich auch schon länger vorbei ist. Diesen Leuten sollte
man sagen: wir leben und denken und fühlen im 21. Jahrhundert Ja stellen Sie sich vor, ich verbinde mit
diesem Gewand gar keine besondere Zeit. Einen Bischof in diesem Gewand zu sehen löst in mir nicht mehr
aus als ein Banker im Nadelstreifenanzug. schlichte bischöfliche Gewandung und Zölibat! Schon merkwürdige
Zusammenhänge, die Sie da sehen. Und was ist schlichte Gewandung? @ Jörg Guttenberger Benedikt: meines
Wissens wurde die cappa magna vom Konzil bzw. seinen Ausführungsbestimmungen abgeschafft. Irre ich mich
da? Die cappa magna ist nicht abgeschafft. Sie kommt vielmehr im aktuelle Zeremoniale für die Bischöfe
vor. Abgeschafft ist aber zumindest für Bischöfe der Hermelinbesatz. Der Lateinische Patriarch von Jerusalem
aber zB trägt Hermelinbesatz.
Wieder einmal fragt man sich,… …wie dieser Aufmacher Nach dem Zweiten Vatikanum wollte die Kirche
aus ihrem angeblichen Ghetto ausbrechen – und ist dadurch so richtig in eines hineingeraten. Jetzt ist
guter Rat teuer. zu der Story passt.
@ Gotthard Tut mir Leid, aber ich halte es für vollkommen irrational, sich wegen eines solchen Gewandes
derart aufzuregen („Textil-Irrsinn“). Sonst lässt Sie ja auch das meiste kalt, warum dann hier der große
Aufreger kommt verstehe, wer will.
@ Gotthard Welch dümmliche Aussage! Darf ich Sie höflichst daran erinnern, dass diese Aussage von Ihnen
gemacht wurde? Zitat: Dieser neue Zeremonienmeister sollte sich lieber um diesen Herrn kümmern und ihn
verscheuchen. Ich finde das auch nicht gut, aber es fällt nicht in den Aufgabenbereich des Zeremoniars.
Richtiger Adressat ist wohl eher der Präfekt des Päpstlichen Hauses bzw der Leiter der Päpstlichen
Kapelle.
@ Gotthard Was manche Leute unter „wahrhaft katholisch“ verstehen, ist unglaublich. Im Moment sind Sie
der einzige, der eine Glaubensfrage daraus macht. Ich für meinen Teil habe besseres zu tun als mich über
einen Bischof aufzuregen, der ein Gewand trägt, das er laut Ceremoniale Episcoporum in seiner Diözese
tragen darf. Ergo fordere ich auch nicht, dass jeder in capp magna daherkommt. Das ist mir so wurscht
wie sonst nichts. Interessant an der ganzen Sache sind höchstens die in solchen Beiträgen erkennbaren
Affekte: „Oh! Der trägt aber ein altes Gewand. DAS macht man heute aber nicht mehr! Wo kommen wir denn
dahin? Und überhaupt, ist das der Botschaft Jesu Christi gemäß? So ein Reaktionär!“ Von den wahren
Katholiken wird doch Mummenschanz im Winter und im Sommer abgelehnt – warum nicht der in manchen Kirchen?
Ach, Sie wissen doch, wie das ist: Es ist halt eine Definitionsfrage. Wo fängt der Mummenschanz an? Sie
werden viele finden, die schon eine Stola für Mummenschanz halten. Am Ende muss man dann nackt kommen,
das ist dann jedenfalls des Mummenschanzes unverdächtig. Obwohl…
@ gotthard Dieser neue Zeremonienmeister sollte sich lieber um diesen Herrn kümmern und ihn verscheuchen –
nein, stattdessen ist die Patene wichtig und ein Kniebänkchen wird herbeigeschafft… Genau, das ist
ja die ureigenste Aufgabe eines Zeremoniars: Sich um die Disziplin von Fotografen kümmern. Dieses Kümmern
um die Liturgie ist eher nebenbei entstanden.
@ Uldaricus Es reicht nun aus zu wissen: Mensch(en): zweimal drei Schwenke, Allerheiligstes: dreimal drei
Schwenke. Das entspricht nicht den gängigen Vorschriften, ist aber wohl weit verbreitet. Korrekterweise
werden aber Personen grundsätzlich mit 3 Doppelzügen inzensiert, genau wie alle Gegenstände, die den
Herrn symbolisieren sowie natürlich das Allerheiligste. Reliquien, Bilder von Heiligen etc werden mit
2 Doppelzügen inzensiert.
Malachias… …wäre ein guter Polizist geworden: Und vor allem: unabhängig und ergebnisoffen??? Bei
einem Mordfall hätte er erstmmal „ergebnisoffen“ ermittelt, ob es überhaupt einen Toten gibt .
@ rockdino In diesem Falle ziehe ich eine Anzeige gegen die Betreiber der Seite in Betracht. Damit haben
die Betreiber wohlweislich gerechnet. Der Server steht in den USA und das Impressum ist nichtssagend.
@ pgs: Schon das Leugnen der Zahl von 6 Millionen ermordeter Juden ist ein Straftatbestand! Das weiß
der doch. Juckt ihn aber wenig. Die Staatsanwaltschaft kommt an die Serverdaten nicht heran, also bleibt
er anonym.
@ rockdino Gemeldet habe ich es schon und hoffe, dass die Forenaufsicht Anzeige gegen Sie erstattet! Da
können Sie lange warten. Die Redaktion toleriert das Treiben dieses Herrn unter den Nicks Malachias,
Omnes haereses interemisti, Kasperschüler, Christus vincit, Antimodernist, Antisemit, Antirassist etc
seit Jahren. Sie sperrt zwar ab und zu einen seiner Accounts, aber anschließend toleriert sie das erneute
Auftauchen unter einer neuen Identität. Ausweislich einiger im redaktionellen Bereich erscheinenden Artikel
dürfte sie mit ihm inhaltlich weitgehend übereinstimmen.
@ Malachias Jetzt müssen Sie mir nur noch darin zustimmen, dass die Medien zu ca. 90% in jüdischer Hand
sind. Im Gegensatz zu Ihnen bin ich nicht paranoid. Ich wüsste auch nicht, was Juden ein „gemeinsames
Abendmahl“ groß interessieren würde. Aber Sie werden da sicher wieder eine passende Story für haben.
Geschenkt. @ Rockdino Statt „germanischer Neuheide“ könnte man auch Rechtsextremist oder Ewig-Gestriger –
um nicht schärfere Formulierungen zu gebrauchen (aber ich bin nicht so auf beleidigungen aus wie er)-
sagen. Natürlich ist er ein Rechtsextremist. Ob er „ewig gestrig“ ist, weiß ich nicht. Dieser Begriff
ist doch eine Leerformel. @ Ofterdingen jedenfalls sind seine Ansichten interessanter als das halbverdaute
Zeitungsgewäsch von gestern, mit dem uns Benedikt immer wieder kommt. Kann ja nicht jeder hier mit pseudospöttischen
Bemerkungen „glänzen“, gell?
@ Peter-Pan „Pro sancta germania“ ist kein Katholik, sondern nur ein germanischer Neuheide, der sich ein
paar Extrakte anderer Religionen besorgt hat, um seinen Judenhass pseudoreligiös zu untermauern.
@ Lorenz Das ist doch nichts Neues, diese Masche fahren die Medien seit Jahren. Und wie zur eigenen Bestätigungen
geben sie alle Ritt lang Umfragen in Auftrag, wieviel Prozent der Katholiken für Zölibatsaufhebung,
Frauenordination etc sind. Damit messen die Medien ihren eigenen Wirkungsgrad, denn wer seit 30 Jahren
in dieser Richtung bedudelt wird, der schließt sich in aller Regel dem Mainstream an…
@ rockdino Was interessiert Sie die Äusserung von Benedikt XVI., dass nur die katholische Religion als
Religion zu bezeichnen sei, Soso – na dann nennen Sie mal eine Quelle für diese Behauptung.
@ Gotthard ABER dieses kleine Blankenheimerdorf ist nicht bereit, alle 5 Wochen einen sonntäglichen Wortgottesdienst
zu feiern… das sagt alles über die Solidarität mancher Gremien und Gemeinden in schwieriger Zeit aus.
Sie sollten diese Anschuldigung noch zurücknehmen. Möchtegern-Kathole hat das nötige gesagt: Blankenheimersdorf
besteht nicht zu ungunsten anderer Gemeinden auf dieser Messe.
@ Bernado der Domdekan, der seine Kompetenzen in schikanöser Weise überschritten hat, erst recht nicht.
Wieso nicht? Offenbar oblag ihm doch die Planung, während die Society nur Gast war, ergo war auch der
vorgesehene Zelebrant nur ein Gastpriester. Der Domdekan aber ist aller Wahrscheinlichkeit als Kirchenrektor
aufgetreten. Zudem handelte es sich nicht um eine Privat- oder Gruppenmesse, sondern um die Sonntagsmesse
der Pfarrei. Die Ordnung derselben obliegt dem Pfarrer oder eben hier dem Dekan als Kirchenrektor. Er
kann also eine solche Entscheidung treffen.
@ Defensor Fidei Hab ich Sie richtig verstanden? Wer stirbt, ohne eine schwere Sünde zu beichten oder
wenigstens noch einen Akt der Reue zu erwecken, wird die Herrlichkeit Gottes schauen, obwohl er nicht
im Stande der heiligmachenden Gnade ist? Sie haben nur was übersehen: Vom Akt der Reue hat Burgorus nichts
geschrieben, weswegen seine Aussage eben auch nicht richtig war.
@ Libertas Ecclesiae Und heute? Wie ist es heute um den Ausbildungsstand der Priester bestellt? Er hat
heute andere Mängel, aber keine so gravierenden wie zu dieser Zeit. @ Burgorus Die heilige Dreifaltigkeit
z.B. bleibt immer ein gewisses Geheimnis. Ja schon, aber man sollte schon wissen, dass sie aus Vater,
Sohn und Heiligem Geist besteht. Die Priester werden den Leuten schon noch gesagt haben, dass sie jeden
Sonntag am Messopfer teilnehmen müssen (sagt heute kein Priester mehr) und ihre Sünden beichten müssen
(sagt heute kein Priester mehr), Ja, das werden sie ihnen möglicherweise gesagt haben, wenn ihnen gerade
danach war, oder auch nicht. Was sie aber ganz sicher nicht konnten war, den Leuten das „warum“ zu erklären.
Denn das wussten sie selber nicht. denn wenn sie in schwerer Sünde (sagt heute kein Priester mehr) sterben,
kommen sie in die Hölle (sagt heute kein Priester mehr). Ja zum Glück nicht, das ist nämlich nicht
richtig.
@ Jean Der Vergleich zwischen Redemtionis Sacramentum und zwei verschiedenen Rechtsordnungen zieht einfach
nicht. RS ist die Antwort auf gewisse Missbräuche, die sich in der ordentlichen Form ereignen. Auf den
„alten Ritus“ konnte sich das Dokument gar nicht beziehen, weil es damals eben nur der alte Ritus war
und nicht die außerordentliche Form. Nichts desto trotz gilt all das, was in RS steht auch – soweit sinngemäß
anwendbar – für die außerordentlichen Form; zumal RS ja ohnehin nur bereits bekannte Gebote und Verbote
wiederholt. Warum aber eine ganze Rechtsordnung, nämlich die vom Stand 1962 in der außerordentlichen
Form fingiert weiterexistieren sollte, dafür ist der Fall RS kein Beweis. Sicher müsste das mal von
Ecclesia Dei abschließend geklärt werden, aber bei der jetzige Lage sehe ich nichts, was am Verhalten
des Domdekans auszusetzen gewesen wäre.
@ Maronenschäler Jaja, bei Ihrer Tomatenaktion mussten Sie tatsächlich ein schlimmes Martyrium befürchten.
Dennoch haben Sie es auf sich genommen, diese verwirrten Schafe in Alt-68er Manier über ihre Irrtümer
aufzuklären . Oh sancta simplicitas!
@ Burgorus Zweitens ist es nicht egal, wie eine Erlaubnis zustandekommt. Eine erpresste Erlaubnis ist
etwas Abschauliches. Doch, hier ist es egal, denn erlaubt ist erlaubt. Und was verstehen Sie unter „Erpressung“?
Wenn sich der Hl. Stuhl so einfach erpressen ließe, wieso erlaubt er dann keine Laienprediger etc pp,
die einige Ortskirchen längst widerrechtlich installiert haben? Die Kirchengeschichte ist voll von solchen
Vorgängen. In etlichen Fällen hat Rom erst etwas verboten, um es anschließend dann doch zuzulassen.
Lesen Sie mal die Biografie das Hl. Pio! In Wahrheit ist das ganze bloß eine diese organischen Entwicklungen,
die ja nach Tradi-Meinung die einzig möglichen Veränderungen sind. Früher waren weibliche Messdiener
verboten, der CIC von 1917 erlaubte dann im Ausnahmefall „antworten aus der Ferne“ und nun wird halt gar
kein Unterschied mehr gemacht. Eine gewordene Regelung.
@ Jean Von einer Gesetzeslücke kann nicht die Rede sein, denn wenn das gesamte Meßbuch von 62 gilt,
dann auch seine Rubriken und liturgischen Bestimmungen, die im Meßbuch selbst stehen oder extern publiziert
sind und auf es bezogen sind. Aber warum stehen diese Regelungen nicht im Messbuch, sondern im Gesetz?
Das muss hier berücksichtigt werden. Denn offensichtlich war man an einer allgemeinen Regelung interessiert
(das Kirchenrecht nach CIC gilt ja für alle Riten der lateinischen Kirche). Woher kann man ableiten,
dass automatisch das damals geltende Kirchenrecht zur Anwendung kommen soll? Ich erinnere nochmal daran,
dass es keinen alten Ritus mehr gibt! Es gibt jetzt nur noch die außerordentliche Form d. röm Ritus,
also eine aktuelle (!) Form, die sich folglich nach dem aktuellen Kirchenrecht zu richten hat. Zu Ihrer
Generalisierung des Problems: ich sehe zwar die Sache so, daß Frauen prinzipell keinen Altardienst tun
sollen Darum geht es nicht, das ist ein anderes Thema. Hier geht es um die rechtliche Frage: Erlaubt,
ja oder nein. Und da wird es hier schwierig. Wie kann es sein, dass derselbe Ritus je nach Form Messdienerinnen
erlaubt und nicht erlaubt? Wie kann das überhaupt begründet werden? „Widerspricht dem Ritus“ ist äußerst
schwach als Begründung. Worin liegt denn dieser Widerspruch? In wie fern ist es überhaupt möglich,
dass weibliche Ministranten einem Ritus „widersprechen“ können?
@ Burgorus Ich glaube aber, dass es Bayern-Tradi nicht um den Vergleich persönlicher Schicksale ging,
sondern um Ansehen und Wirksamkeit der Kirche. Und da haben alle möglichen Ketzereien und Glaubensspaltungen
ihr nicht so sehr geschadet wie das, was nach der Liturgiereform geschehen ist. Da sind Sie aber auf dem
Holzweg. Vor der Reformation stand es wesentlich schlimmer. Was glauben Sie eigentlich, warum Luther so
einen Erfolg hatte? Lesen Sie mal Visitationakten aus dieser Zeit. Die katholischen Theologen waren schlichtweg
nicht in der Lage, Luther zu widerlegen. Sie konnten seine Anschuldigungen wider das heilige Messopfer
nicht entkräften. Der Ausbildungsstand der Priester war grauenhaft. Visiationsakten infomieren über
Priester, denen nichts zur heiligsten Dreifaltigkeit einfiel oder die Absolutionsformel nicht kannten.
Die meisten lebten in Vielweiberei, auch wurde nicht wie vorgeschrieben Residenz gehalten. Was glauben
Sie, wie diese Leute die Landbevölkerung im Glauben geschult haben? Grad deswegen hat das Tridentinum
ja die Einrichtung von Priesterseminaren beschlossen, und der Jesuitenorden sich vor allem um die Disziplin
bei Priestern gekümmert.
@ mariokin Es gibt im Kirchenrecht keinen Paragraphen, der Messdienerinnen am Altar zulässt, das wissen
Sie doch auch Benedikt. Es gibt aber eine entsprechende Erlaubnis, die von ihrem Charakter her einen Rechtssatz
darstellt. Es ist nicht die einzige rechtliche Sache, die außerhalb des CIC geregelt ist. Zudem ist es
verboten, die Riten zu mischen. Die Rubriken des alten Ritus sind eindeutig. Wo steht denn diese Rubrik?
@ jean Nun kommen Sie mir in diesem speiziellen Punkt nicht damit, dass der 1917er ausgedient habe (was
aufs ganze gesehen natürlich stimmt): denn als liturgische Vorschrift, die sich auf den alten Ritus bezieht,
ohne für diesen je aufgehoben worden zu sein, hat dieses Verbot den Rang einer Rubrik bzw. denselben
Wert für den alten Ritus, Dieser Automatismus erschließt sich mir nicht so recht. Allenfalls könnte
man von einer Regelungslücke sprechen; die könnte dann durch Auslegung geschlossen werden, aber wem
obliegt die Auslegung wenn nicht dem Kirchenrektor (= also dem Domdekan)? Ich würde allerdings noch weitergehen
und diese Auffassung vollends verwerfen: Wenn Messdienerinnen erlaubt sind, dann müssen sie überall
erlaubt sein, ein teilweises Verbot würde gar keinen Sinn machen. Wie sollte das denn begründet werden?
@ Bayern-Tradi Abgesehen davon, wurden die Ministranten sowieso im Ungehorsam eingeführt und erst 1994
durch Papst Johannes Paul II. gebilligt, Wie die Erlaubnis zustande kam ist nun wirklich irrelevant.
@ Bayern-Tradi Im alten Ritus gibt es keine Ministrantinnen. Wo kommen wir denn da hin. Es gibt gar keinen
„alten Ritus“, sondern nur die außerordentliche Form des römischen Ritus. Und bis etwas anderes erklärt
wird gilt für diesen Ritus dasselbe Kirchenrecht wie für alle anderen Riten, auf die sich das römische
Kirchenrecht erstreckt.
@ Bayern-Tradi Die Abschaffung der „Messe aller Zeiten“ war das schlimmste, das je in der Kirche passiert
ist. Ah, also schlimmer als die frühchristlichen Verfolgungen, die vielen Spaltungen? Interessante Gewichtung.
Domdekan Der Domdekan war völlig im Recht. Die Leute aus diesen Vereinen müssen mal kapieren, dass es
in der Kirche jetzt zwar zwei Formen des Römischen Ritus gibt, aber nicht zwei Formen des römischen
Kirchenrechts. Alle Vorschriften des aktuellen Kirchenrechts gelten insofern bis auf Widerruf auch für
die Durchführung einer „alten Messe“. Weil die Society die Messe von sich aus abgesagt hat, muss der
Domdekan auch keine Auslagen ersetzen. Das Verschulden liegt eindeutig bei der Society, die sich mit ihrer
Rechtsauffassung im Irrtum befindet.
@ Methusalix So weit ich das verstehe, unterstellen Sie Frauen damit, dass sie aus irgendwelchen nebensächlichen
Gründen abtreiben, weil es gerade nicht in die Lebensplanung passt und dass sie abtreiben, weil sie uneingeschränkt
Freizeit haben wollen. Nein, das unterstelle ich nicht. Wie Sie sicher selber wissen, gibt es etliche
Motive, die zu einer solchen Tat führen. Da ist die kriminoligische Indikation, die medizinische, da
sind gesellschaftlicher Druck, Druck vom Partner/ der Familie (beides besonders verachtenswert), diverse
Ängste etc pp. Es gibt aber auch solche, die Ihnen ins Gesicht sagen, Abtreibung als Verhütungsmethode
einzusetzen. Was soll man sagen – denen fehlt eben völlig das Unrechtsbewusstsein, das entwickelt man
eben nicht von selbst. Es haben also keineswegs alle Frauen die selben Motive, es kann uch nicht gesagt
werden, dass die Frau nicht gerechtfertigt oder wenigstens entschuldigt ist. Es ist keineswegs so, dass
die Frau immer die Hauptschuld trifft (das dürfte sogar seltener sein). Aber es gibt eben auch Motive
für eine Abtreibung, bei denen man sagen muss, dass das Lebensrecht des Kindes diese Gründe aus ethischer
Sicht übertrifft. Das ist einfach so und hat nichts mit Frauenfeindlichkeit zu tun. Es ging ja hier nichtmal
um die moralische Bewertung der Abtreibung an sich, sondern um eine Bewertung verschiedener Motivlagen.
Sollten Sie in Ihrer unendlichen Frauenfreundlichkeit das NICHT gemeint haben, bitte ich selbverständlich
tausendmal um Vergebung.
Zum quietschen Ich habe Ihnen den „Hexenverbrenner“ begründet. Mit einer geradezu wunderbaren Kette von
Schlussfolgerungen: Die Forschung an adulten Stammzellen befürworten anstatt an embryonalen ist (lt Methusalix)
Forschungsverbot, dies wiederum ist wie Bücherverbrennung, und das ist „Hexenverbrennung eben“. Gratulation.
Wenn Sie sich noch ein bißchen Mühe geben, werden Sie sicher auch noch einen Grund finden, den Professor
zum misogynen Dreckstück zu erklären. Glück auf!
@ vineta 1)Wenn der evangelische Pfarrer das so sieht, dürfte sich ja wohl jeder fragen, wieso er dann
nicht schon längst katholisch geworden ist ! ??? Warum sollte jemand wegen dem Zölibat konvertieren?
@ Obelix Bendikt, den nicht Frauenverächter! (der Frauen immer nur den miesesten Charakter untersellt)
Er räumt eine Lüge ein und macht gleich mit der nächsten weiter. Das heisst, dass Sie jeder Frau, die
eine Schwangerschaft abbrechen will, unterstellen, dass Sie dies allein deshalb tut, weil sie uneingeschränkt
Freizeit haben will. Obelix, Sie sind ein pathologischer Lügner. Nirgendwo steht das, was Sie mir hier
unterstellen. Folgerichtig zitieren Sie ja auch nie die Passagen, auf die Sie Ihre grotesken Anschuldigungen
stützen. Wollen Sie eigentlich mit diesen Beleidigungen von irgendetwas ablenken? Die größten Kritiker
der Elche… Sie nehmen also an, dass diese Frauen nicht aus einer verzweifelten Notlage heraus, sondern
aus miesen, egoistischen und hedonistischen Gründen so handeln. Nein, das nehme ich nicht an. Wenn ich
Ihre Methode Frauen zu charakteriesieren auf Sie anwenden würde, Ich habe gar keine Frauen charakterisiert.
Das existiert nur als Wahnbild in Ihrer Einbildung.
@ Methusalix Die katholischen Hexenverbrenner, Frauenverächter und Kinderprügler sind ekelhaft. Wobei
ich Sie dazu eigentlich nicht zähle; zumindest nicht zu den Kinderprüglern. Ach, wie gnädig von Ihnen.
Aber dass Frauen für Sie eindeutig weit nachrangig sind, wenn es um die Frage von Schwangerschaftsabbruch
geht, sollten sogar Sie einräumen können. Für Sie ist der Embryo im Bauch der Frau doch auch sakrosankt
und das Leben der Frau verfügbar und keinen Pfifferling wert. Eindeutig? Dann belegen Sie doch mal anhand
meiner Aussagen, wie eindeutig das ist. Wo beispielsweise habe ich geschrieben, dass das Leben eines Kindes
dem Leben der Frau vorgeht? Dies ist auch keineswegs der Fall! Ich sehen in Ihrem Wahn auch nicht, dass
ich gar keine Frau für irgendeine Handlung verurteile. Es geht allein um die Frage des Lebensrechts und
welche Rechte das Lebensrecht überwiegt. Und da meine ich, dass das Lebensrecht einem Interesse wie zB
dem der uneingeschränkten Freizeit etc pp durchaus vorgeht. Ich befinde mich mit dieser Meinung im Einklang
mit der Rechtsprechung und hoffe, dass eines Tages sogar Sie mutig genug sind einzuräumen, dass so eine
Auffassung so falsch nicht ist. Ihre substanzlosen Beschuldigungen können können Sie sich jedenfalls
an den Hut stecken. Ich bin weder ein Hexenverbrenner noch ein Frauenverächter. Es müsste mal gefragt
werden, was bei Ihnen hinter der massenhaften Vergabe dieser zweifelhaften Titulaturen steckt.
@ Peter Pan Wie gesagt, ein Anspruch kann über Erbregelungen sogar an Menschen gehen, die irgendwann
einmal existieren könnten oder auch nicht. Nehmen Sie es mir nicht übel, aber ich erklär es nicht nochmal
von vorne. Nur soviel: Was Sie meinen mit einem Anspruch an Menschen, die irgendwann mal existieren ist
etwas, was der Erblasser frei in seinem Testament verfügen kann. Ich spreche aber von einer gesetzlichen
Erbfolge, d.h. der Ungeborene wird erben, egal ob der Erblasser dies wünscht oder nicht. @ Methusalix
Sie verfälschen weiter absichtlich meine Aussagen: Ganz einfach, Benedikt; Sie haben Frauen in diesem
Satz „blosse Interessen“ unterstellt: Das habe ich nicht. Ich habe auf einen Beitrag geantwortet, in dem
Sie fragten, warum denn das Lebensrecht bloßen Interessen vorgehen sollte, Und sofort unterstellen Sie
Frauen: … wenn das Kind aus irgendwelchen nebensächlichen Gründen abgetrieben wird, … Wenn man seine
Lügengeschichten über angebliche Frauenverächtung nicht beweisen kann, dann erfindet man eben eine
solche, nicht war? Geradezu erbärmlich. Allein schon das Wort „wenn“ leitet ein, dass dies keinesweges
immer gilt, sondern nur im Fall des Falles. , für die Frauen sind sie keineswegs nebensächlich, sondern
unter Umständen existenzzerstörend oder sogar tödlich Was sind Sie nur für ein entsetzlicher Schwätzer.
Wie kommen Sie darauf, dass eine Frage Leben/Tod ein nebensächlicher Grund sein könnte? Sind Sie sich
eigentlich für gar nichts zu schade? Ekelhaft.
@ bischofbraun Ich bin mit mehreren Geistlichen der römisch-katholischen Kirche befreundet und muss bei
allen genau das von mir geschilderte bemängeln. Ah ja? Was sagen die denn zu IHren schwerwiegenden Anschuldigungen?
@ Geyer Pervers ist hier höchstens, wie diese merkwürdige Umschau kirchliche Reformbestrebungen diskreditieren
will, indem sie verbreitet, diese seien ja auch schon von Rosenberg vertreten worden. Das ist ein völlig
systemwidrige Äußerung: Eine Reformtheorie wird nicht schlecht, weil sie von jemandem vertreten wurde,
der später ein Verbrecher war. Dass dieser Umschau nichts gehaltvolleres einfällt als derart billige
Stimmungsmache spricht Bände. Es macht mal wieder deutlich, dass die FSSPX-Apologeten auf jeden noch
so absurden Zug aufspringen, nur um ihren Ungehorsam zu rechtfertigen.
@ bischofbraun Soviel zum Hohen Ross, soviel zum Priester oder Bischof sein. Sie sind derjenige, der hier
auf einem hohen Ross sitzt. Sie halten sich für den Idealtypus eines Bischofs und erheben sich über
die anderen, auf die Sie in arroganter Weise herabschauen, weil diese ja – angeblich – nicht so viel caritative
Werke tun wie Sie selbst. Darf ich fragen, wie viele Pfarreien Ihnen überhaupt bekannt sind? Ich kenne
auch nicht so viele, aber auf keine treffen Ihre Vorwürfe zu. Ihr Vorwurf mangelnder Ereichbarkeit ist
geradezu absurd. Die priesterliche Tätigkeit bedingt, dass ein Priester nicht dauernd erreichbar ist.
Kümmert er sich um einen Gläubigen, so wäre es mehr als schlecht, wenn er nebenher noch telefonieren
würde. Er muss auch mal aus dem Haus gehen und kann dann im Büro nicht den Hörer abnehmen. Die Priester,
die ich kenne arbeiten 7 Tage die Woche in der Pfarrseelsorge und versuchen dennoch, für jeden noch Zeit
freizuschaufeln. Allmählich gehen Sie hier zu billligster Propaganda über. Und selbstverständlich wiederhole
ich: Sie haben nicht die Übersicht, ein solches Urteil zu fällen. Sie sind ein seit kurzer Zeit amtierender
Bischof(?) einer Minikirche. Was wissen Sie schon von der Kirche auf der ganze Welt?
Obelix… …spielt mal wieder das hysterische Rumpelstilzchen und übt sich in seiner Meisterschaft,
alles mit völlig sinnfreien Anschuldigungen und Interpretationen zu überziehen. Blosse Interessen? Ihre
Meinung von Frauen ist ja exorbitant katholisch. WANN leben Sie eigentlich? Wie Ratzinger im 19. Jhdt.?
Was haben „Bloße Interessen“ mit dem Frauenbild zu tun? Ein „bloßes Interesse“ ist es, wenn das Kind
aus irgendwelchen nebensächlichen Gründen abgetrieben wird, zB weil es gerade nicht in die Lebensplanung
etc passt. Das Lebensrecht geht solchen Überlegungen vor. das ist Rechtslage in Deutschland. Dann ist
ja alles OK. Wenn Ihnen ein Abbruch nicht passt genügt ein Anruf bei der Staatsanwaltschaft und die Kindsmörderin
wird nach §§ 211 StGB zu lebenslanger Haft verurteilt. Wozu dann noch das hysterische Kampfgeschrei,
wenn der Kassationshof Ihren Glauben bestätigt hat? Sie sind ein Schwätzer, nichts weiter. Ich habe
Ihnen keinerlei Grund für so einen Blödsinn geliefert. Insbesondere ergibt sich dies nicht aus der Feststellung,
dass das Lebensrecht Vorrang hat. Ihr polemisches Geseiere können Sie sich sparen.
@ bischofbraun Die Konkordatskirchen reden immer nur viel, tun aber nichts! Langsam wird’s doch ein wenig
albern. Als Gemeindemitglied einer „Konkordatskirche“ muss ich mir das von Ihnen nicht vorwerfen lassen.
Und bei allem Respekt: Ihnen fehlt auch die Übersicht, um das beurteilen zu können.
@ Peter Pan Hier müsste man wirklich eine Juristen zur Rate ziehen. Was passiert, wenn das Kind nie geboren
wird. Dann kann es nicht erben. Für den Anspruch spielt das aber keine Rolle. Er existiert auf jeden
Fall; da ist es nicht von Belang, dass er uner gewissen Umständen noch wegfallen kann. Normalerweise
erbt das Kind erst wenn als eigenes Indiduum existiert. Nein. Das Kind ist Erbe, auch wenn es noch nicht
geboren ist. Töte ich beispielsweise einen Fötus, dann nicht. Weil dieser nicht als Mensch gilt. Sehen
Sie mal: Töten Sie einen Fötus vor Beginn der Eröffnungswehen, dann werden Sie nach § 218 bestraft.
Haben aber zufällig grad vor einer Minute die Eröffnungswehen eingesetzt, dann werden Sie nach § 211f
bestraft. Es ist doch einsichtig, dass hier aus diesen Gründen keine Definition des Menschseins vorgenommen
wird, sondern lediglich eine juristische Grenze gesetzt wird. Die Frage, wann ein Lebewesen als Mensch
zu betrachten ist kann nicht von einer juristischen Definition beantwortet werden. Theoretisch könnte
man im Gesetz definieren, dass Mensch erst ist, wer sich seiner Vernunft bedienen kann. Auch das wäre
dann keine naturwissenschaftlich oder ethisch relevante Definition.
@ Peter Pan Vor der Geburt existiert aber in keinem Fall ein Rechtsanspruch. Sorry, aber das stimmt einfach
nicht. Das ungeborene Kind wäre im Fall des Falles auf jeden Fall Erbe. Das ist geltende Rechtslage,
jedenfalls in Deutschland. Jemand der einer schwangeren Frau in den Bauch tritt und dabei das entstehende
Leben tötet wird deshalb niemals wegen Mordes oder Totschlags zur Rechenschaft gezogen. Allenfalls wegen
gewaltsamen Schwangerschaftsabbruch. Ja, das ist mir auch bekannt, nur weiß ich jetzt nicht, was das
mit dem Lebensschutz zu tun hat. Unter gewissen Umständen ist es jedermann erlaubt, einen anderen Menschen
zu töten, auch das ändert nichts am Lebensschutz. Dass es unterschiedliche Behandlungen durch das Gesetz
gibt, bestreite ich gar nicht. Darauf kommt es auch hier gar nicht an. Ich erinnere an den Ausgangspunkt
der Debatte, nämlich dass das Leben über gewissen Interessen steht. Wie dann der Schutz aussieht ist
da erstmal nebensächlich. Aber es ist wirklich so. Juristisch beginnt das Menschsein mit der Geburt.
Eine solche Definition gibt es nicht. Töten Sie einen Fötus nach Einsetzen der Eröffnungswehen, so
greifen nach dt. Rechtslage unmittelbar § 211f ein, also Mord bzw Totschlag. Und selbst das ist nicht
als Definition des Menschseins zu verstehen, sondern lediglich als willkürliche Grenze für den Beginn
des Lebensschutzes nach § 211f.
@ Peter Pan Ich bin durchaus für Raumfahrt. Sehr interessant finde ich vor allem die Theorien bezüglich
des Terraformings. Das sollte auf jeden Fall forciert werden. Kann gar nicht schaden, wenn man eines Tages
auch auf dem Mars siedeln kann.
@ Peter Pan Die Regelung ist nicht so merkwürdig, wie Sie meinen. Sie besteht so, gerade weil der Lebensschutz
absolut gilt. Eine Streichung des § 218 wäre in jedem Fall verfassungswidrig. Um auf den Ausgang zurückzukommen
(nämlich meine Stellungnahme zu Methusalix) gibt es also an meiner Formulierung nichts auszusetzen. Und
es gibt in Deutschland juristisch sehr wohl eine definierte Eigenschaft die dem Menschsein vorausgesetzt
wird: geboren zu sein. Ne. Wo soll das denn stehen? Juristisch beginnt in diesem Augenblick die Existenz
eines Menschen als eigenes Individuum mit eigenen Rechten und Ansprüchen. Das ist auch nicht richtig.
Erben zB können Sie entgegen von § 1 BGB schon vorher. Die Tat gilt dann aber als gewaltsamer Schwangerschaftsabbruch
und nicht als Mord. Als Opfer gilt in diesem Fall die Frau. Auch das ist falsch. Nach der Systematik des
StGB gehört § 218 zu den Straftaten gegen das Leben, nicht gegen die körperliche Unversehrtheit. Wäre
die Frau immer das Opfer, so wäre Abtreibung tatsächlich erlaubt, denn man kann nicht Opfer einer gegen
sich selbst begangenen Straftat werden. § 218 bedroht aber sowohl die Mutter als auch einen anderen Täter
mit Strafe.
@ Peter Pan Aber es könnte jede Menge Planeten (oder schlicht Planetoiden) mit Leben an sich geben. Also
ich gönne jedem Wissenschaftler den Ruhm, der mit einer solchen Entdeckung verbunden ist. Er mag mir
aber verzeihen, dass mich die Entdeckung einer außerirdischen Mikrobe auf dem Planete xyz äußerst kalt
lassen würde. Interessant währen allein Zivilisationen (ein entwickeltes Tierreich wäre höchsten kulinarisch
interessant ). Da gibt es dann zwei Möglichkeiten: Entweder, sie ist niedriger entwickelt, dann finden
wir sie hoffentlich nicht, oder sie ist höher entwickelt, dann finden sie uns hoffentlich nicht. Tatsächlich
wird immer wieder von der Wissenschaft gestritten, ob ein erdähnlicher Planet wirklich so unwahrscheinlich
wäre. Andererseits glauben gerade Sie ja an die treibende Kraft eines Schöpfers – also müssten erforderliche
Faktoren aus Ihrer Sicht ja nicht rein zufällig zusammenkommen. Von Gott kommen auch die Naturgesetze.
Es ist eben sehr schwierig: Der Planet muss eine geeignete Sonne haben (die Entwicklung einer Zivilisation
dauernd Jahrmillionen – in der Zeit darf dies Sonne nicht zur Nova werden), zu der er in geeigneter Entfernung
steht, dann müssen sich Einzeller entwickeln, praktisch auch ein Jupiter-Äquivalent, der Kometen anzieht
etc pp Wer weiß, welche Mittel und Wege Wissenschaft und Technik noch findet Nach meinen bescheidenen
Physikkenntnissen kann die Lichtgeschwindigkeit aber nicht übertroffen werden. Für’s Sonnenssystem langt’s…aber
weiter wohl nicht…
Himmler Himmler schwärmte in seiner Jugend für ein Mädchen, ua weil sie sehr fromm war und täglich
die heilige Kommunion empfing (cf Höhne, der Orden unter dem Totenkopf). Ich erwarte, dass die Redaktion
umgehend Frömmigkeit und täglichen Kommunionempfang bannt. Schließlich war der Himmler davon begeistert.
@ Peter Pan Ich glaube, er lebt in Deutschland. Wo Abtreibung erlaubt ist. Und kommen Sie mir nicht mit
Paragraphen. Ich kenne das Gesetz. Das Gesetz ist aber nicht so, wie Sie das hier formulieren. Abtreibung
ist in Deutschland verboten, aber in gewissen Fällen straffrei. Das ist hier wichtig, weil es um die
Frage geht, ob das Leben über gewissen Interessen steht… Tatsache ist, dass jede Frau in Deutschland
(bis zu einem bestimmten Punkt in der Schwangerschaft) strafrei eine Abtreibung durchführen kann. Ergo
ist Abtreibung nicht einfach erlaubt. Auch wenn viele – Sie eingeschlossen – gerne so tun als ginge es
hier um das Lebensrecht eines Menschen, das ist nicht der Fall. Doch, sehr wohl. Denn das uneingeschränkte
Lebensrecht von Menschen wird hier allenfalls von einigen konservativen Fanatikern in Frage gestellt,
die zum Beispiel die Todesstrafe verteidigen. Das kann daran nichts ändern. Dann ist deren Argumentation
unlogisch, aber um das Lebensrecht geht es in der Frage der Abtreibung sehr wohl. Kein Mensch entsteht
im Moment der Zeugung. Zu diesem Zeitpunkt ist schlichtweg nichts menschenähnliches vorhanden. Diese
Begründung funktioniert nur, wenn Sie den Terminus „menschenähnlich“ so vordefinieren, wie er Ihnen
gefällt. Es gibt aber kein Gesetz, das festlegt, dass ein Mensch die und die Eigenschaften haben muss
um Mensch zu sein. Wann genau der Wendepunkt liegt (juristisch bei der Geburt), weiß ich nicht. Der strafrechtliche
Lebensschutz beginnt bei der Nidation.
Aliens? Ich halte es für unwahrscheinlich, dass es noch einen weiteren Planeten mit einer vergleichbaren
Zivilisation gibt. Und selbst wenn wäre diese Frage rein akademisch, weil der betreffende Planet jedenfalls
unerreichbar wäre. Gäbe es einen solchen Planeten in unmittelbarer Nähe und wiese dieser einen ähnlichen
Industrialisierungsgrad auf, so wäre man auf diesen längst aufmerksam geworden. Die Entstehung eines
Planeten wie der Erde ist aber statistisch höchst selten, da sehr viele Faktoren zusammenkommen müssen.
Und Beamen kann mW wegen der Heisenberg’schen Unschärferelation nicht funktionieren.
@ Geyer Blindes Dreinschlagen auf alles mögliche ist natürlich nicht akzeptabel. Allerdings trifft auch
den eine allerdings begrenzte Mitverantwortung, der für die Enttäuschung verantwortlich ist. Er kann
zumindest nicht so tun, als ginge ihn das nichts an.
@ Geyer Der Fall ist doch seit einiger Zeit ziemlich klar. Deswegen birngt es auch nichts, mit Methusalix
derart zu diskutieren. Der will halt nur seine Affekte und Komplexe abreagieren. Vermutlich ist ihm wirklich
mal von einem Kirchenmann übel mitgespielt worden, was er nicht verwunden hat. Das rechtfertigt einen
gewissen Zorn, aber mit einem gerechten Zorn haben diese Tiraden schon lange nichts mehr zu tun. Da wird
einfach auf alles völlig undifferenziert eingeprügelt, was nach „Klerisei“ aussieht.
@ Methusalix … Im Zweifel muß ja das Lebensrecht eines (ungeborenen) Menschen höher wiegen als bloße
Interessen (von Geborenen)“ WARUM? Dafür gibt es keinerlei „saubere Argumtentation“ das ist ein von der
Kirche befohlener Glaubensinhalt. Den kann man glauben; oder auch nicht. Wo leben Sie eigentlich? Natürlich
wiegt das Lebensrecht mehr als bloße Interessen. Das ist kein von der Kirche befohlener Glaubensinhalt,
sondern integraler Bestandteil unserer Rechtsordnung, die dem Lebensschutz den höchsten Rang einräumt.
Das Lebensrecht eines ungeborenen Kindes hat nach Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts Vorrang
vor dem Selbstbestimmungsrecht der Frau bzw der Eltern. Als weiterer Beweis lässt sich der § 218 StGB
aufführen, den es gar nicht geben dürfte, wenn es so wäre, wie Sie das hier erzählen wollen.
@ bischofbraun Im übrigen pflegt Ratzinger bis zum heutigen Tag ein sehr gutes und freundschaftliches
Verhältnis mit Ungerer, was er mit großer Sicherheit nicht täte, wenn er keine gültige Sukzession
hätte. So? Warum denn nicht?
@ Pascal Mich zwingt keiner dazu aber diese Seite ist nunmal sehr unterhaltsam deswegen halte ich mich
hier auf. Das man hier wenig über den katholischen Glauben erfährt, dürfte Ihnen auch schon aufgefallen
sein. Außerdem trötet hier jeder seine mehr oder weniger passende Meinung raus, dann darf ich das auch.
Ich will Ihnen ja auch gar kein Recht bestreiten, ich wundere mich nur darüber, dass Sie das hier lesen,
wo Sie doch gegen gewisse Leute eine Aversion haben.
Kardinal Ich habe den Kardinal letzten Sonntag gesehen, und da erfreute er sich bester Gesundheit. Vermutlich
bezieht sich der Redakteur auf das kaputte Knie. Sowas soll es ja durchaus geben und ist kein Anzeichen
für eine angeschlagene Gesundheit.
@ Romulus Das setzt aber erstens eine Bekehrung und zweitens die alten Weiheriten voraus Ah ja, natürlich.
War bei der Weihe des Hl. Paulus eigentlich auch die Übergabe der Geräte die Materie? @ Protopsaltis
daran rüttelt auch die Tatsache nicht, dass es sich um ein Forum der römisch-katholischen Kirche hier
handelt. Das ist kein kirchliches Forum, sondern privat (s. Impressum). Wichtige Info bezüglich des richtigen
Klagegegners.
@ Lorenz Dennoch meine ich, dass man katholischerweise nicht alles von den Ursprüngen her erklären muss,
sondern auf die Traditionsentwicklung schauen muss. Das meine ich auch. Nur kann man dann mE nicht auf
eine Begründung zurückgreifen, die geradezu im Widerspruch zur früheren Praxis steht. Wenn es früher
so war, dass die Liturgie sich der Muttersprache bediente, kann das nicht als völlig falsch bezeichnet
werden. Es gibt aber noch andere Gründe, die für eine Sakralsprache sprechen. Man daraf aber auch nicht
vergessen, dass auch eine muttersprachliche Liturgiesprache etabliert werden könnte. Dies wurde jedoch
bei der Liturgiereform nicht verfolgt. Ich las mal einen Leserbrief von Gerald Gösche in der FAZ, wo
er dies beklagte. Fand ich einen interessanten Ansatz.
@ Lorenz Da die meisten Liturgiesprachen sich ursprünglich nach der jeweiligen Volkssprache richteten,
vermag das wenig zu überzeugen. Was aber nicht heißen soll, dass eine Sakralsprache nicht doch Vorteile
hätte.
@ Pascal Meine Sprachwahl war etwas harsch das gebe ich zu aber dieses frömmelde dieser Gloria geht mir
gehgörig auf den Zeiger. Kurze Rückfrage: Sie surfen auf einem solchen Portal herum und beschweren sich
dann, wenn Sie etwas über das „frömmelnde“ Gehabe einer bayerischen Schlossbesitzerin lesen müssen?
Wer zwingt Sie dazu, sich damit zu befassen?
@ ExBochumer Ich habe den Wahrheitsgehalt gar nicht bestritten. Es wird schon so sein, dass da ein ökumenischer
Gottesdienst stattfindet. Es würde mich auch nicht wundern, wenn dieser Gottesdienst die Messfeier an
diesem Tag ersetzen würde. Nur: Wenn ich so etwas als „katholische Nachricht“ publiziere, dann reichen
Vermutungen etc nicht mehr. Dann muss man schon WISSEN, ob doch noch eine Messe stattfindet oder nicht.
Und da hilft einem sehr schnell google.de. Bei google erfährt man, dass Bickenbach zur Pfarrei St. Bonifatius
in Seeheim-Jugenheim gehört. Man kommt auch auf die Seite www.bickenbach-bergstrasse.de, die einen dann
über die Gottesdienstordnung von St. Bonifatius informiert: Samstag 18:30 Uhr Sonntag 8:30 Uhr Dienstag
19:00 Uhr Rosenkranz Dienstag 18:30 Uhr Gemeint sind damit natürlich die Gottesdienste in Jugenheim,
denn in Bickenbach selbst finden offenbar gar keine Messe statt. Bickenbach ist ein Nest mit 5000 Einwohnern
mitten im protestantischen ehemals hessisch-darmstädtischen Gebiet. Halten wir also fest: In Bickenbach
ällt dafür keine Messe aus, weil es gar keine Messe gibt. Es findet auch nicht zur selben Zeit eine
Messe in der Umgebung statt, die Messe ist um 8:30. Das kann man mit google in 3 Minuten herausfinden.
Und wer Volkskirche will, der muss sich mit der Verquickung von Gottesdienst und Volksfest abfinden. Allerorten
ist die Kirmes, Kärp (oder wie auch immer) das größte Volksfest – es hat sich aus der Kirchweih entwickelt.
„Licht der Völker“: Passage im Zusammenhang When all the people of the Holy Land live in peace and harmony,
in two independent sovereign states side by side, the benefit for world peace will be inestimable, and
Israel will truly serve as אור לגו’ם („light to the nations“, Is 42:6), a shining example of conflict
resolution for the rest of the world to follow. 212.77.1.245/…letin/news/22119.php?index=22119&po…
@ Bischof war ein Bote der Wahrheit und des römisch-katholischen Widerstandes gegen den Ungeist des „II.
Vatikanischen“ Pastoralkonzils und dessen Häresien bzw. Widersprüche. Er war wohl eher Konstrukteur
solcher Widersprüche als Bote. Das zeigt ja schon dieser Artikel. Er hat die Römisch-Katholische Kirche,
die Liturgien der Lateinischen Kirche, und das depositum fidei, das katholische Dogma, gerettet und den
Anstoß zum Wiederaufbau gegeben, auch wenn sogar heute noch „Konservative“ die Notwendigkeit der Restauration
nicht anerkennen wollen. Was sollte es da auch anzuerkennen geben.
@ Landorganist Es gibt nur vier Kategorie von Artikeln hier: -die themenbezogenen Auslassungen der Redaktion
(Themen: Alte Messe, Homosexualität, Kindererziehung, Abtreibung) -Nacherzählungen von kath.net und
etlichen Blogs -Kommentare von Schüchter und Konsorten -anonyme Einsendungen Dieser Artikel ist vermutlich
einer aus der letzten Kategorie. Nur Artikel aus dieser Kategorie haben Ortsbezug und weisen Details auf.
Die stamman aber dann nicht vion der Redaktion, sondern von dem Einsender. Und abgesehen von ein paar
„Korrekturen“ hier und da kommt das vermutlich dann so auf die Hauptseite.
Unanständig? Das Geschäft mit der Lust hat es zu allen Zeiten und unter jeder Repression gegeben. Nicht
umsonst nennt man es oft das „älteste Gewerbe der Welt“. Wenn es keine Bankkredite gibt, dann wird dieses
Geschäft eben von jenen organisiert, die sich das Geld anderswo beschaffen können, also von der Mafia.
So gesehen sind Bankkredite wirklich das kleinere Übel.
@ Fragender Kreuz.net fürchtet das Nachdenken von Christen wie der Teufel das Weihwasser… Wenn dem
so wäre, so wäre es völlig falsch. Man muss die Gläubigen ja gerade zum Nachdenken anstoßen, wo sie
sich doch längst in dem blödsinnigen und falschen Konstrukt eingerichtet haben, dass die Medien und
gewisse interessierte Kreise von Religion und Kirche verbreiten und absolut setzen.
Altes Ritual Altes Ritual? Allerdings. Über diesen merkwürdigen Mittelalter-Weiheritus mit der Übergabe
der Geräte als Weihematerie sollte man lieber den Mantel des Schweigens breiten.
@ Geyer Ihr Protest ist vermutlich sinnlos. Die Redaktion weigert sich seit Jahren, dieses Forum effekt
zu moderieren. Ergebnis: Die meisten Leser, die wirklich an einem Disput interessiert waren oder wertvolle
oder zumindest diskutable Beiträge geliefert haben sind mittlerweile aus dem Forum verschwunden. Damit
meine ich durchaus auch eine ganze Menge Leute, mit denen ich eher selten einer Meinung war. Gekommen
sind lauter Diskussionstrolle, die die Redaktion gleichwohl gewähren ließ – und damit die Abwanderung
von noch mehr Schreibern in Kauf nahm. Welchen Zweck die Redaktion damit verfolgt ist völlig unklar.
Es ist auch merkwürdig, dass die Redaktion nicht bereit ist/war, auf Bitte einer großen Zahl von Katholiken
hier diese unmögliche Bebilderung einiger Artikel sein zu lassen oder die Bezeichnung „Altgläubige“
(gegen die sich auch die Traditionalisten wenden) zu unterlassen. Die Folgen zeigen sich ja jetzt: Das
Forum ist völlig uninteressant geworden, das Filtern der Beiträge nach wertvoll und schrott allerdings
nicht mehr so schwer, weil es immer weniger Beiträge gibt. Früher wurde hier wenigstens noch ein ordentlicher
Strauß zwischen Tradis und Konservativen sowie anderen Strömungen ausgefochten. Heute gibt es bestenfalls
noch ein paar einzelne Kommentare (keine Diskussionen), der Rest sind braune Wahnvorstellungen, pathologische
Hirngespinste und plumpestes gegenseitiges Bashing. Und weiterhin keine Reaktion der „Redaktion“.
@ Lorenz Logischer geht’s doch gar nicht, oder? Ja schon, aber Sie übersehen einfach das moderne Dogma:
Die katholische Kirche ist schuld. Egal was. Immer.
Nervtötender Stil Der Stil wird immer nervtötender. Alle Meinungen, die kreuz.net nicht passen werden
als „angeblich“ oder als „Behauptung“ abgetan. Was will die Redaktion damit eigentlich bezwecken? Warum
schreiben Sie nichtmal einen ordentlichen Kommentar, anstatt ständig diesen Mix aus Zitat und Bewertung
zu bringen? Das wäre dann wenigstens mal eine Sache, über die man diskutieren könnte. So erhält man
hier nur die überaus erstaunliche und überraschende Erkenntnis, dass es Journalisten gibt, die nichts
von Liturgie verstehen. Davon haben wir jetzt etwa 50 Aufgüsse erlebt, einer nichtssagender als der andere.
Langweilig.
Hohl… Atheisten führen für den Atheismus keine Kriege. Christen, die keine Toleranz haben und nur
darauf aus sind, die Menschheit und das Universum zu Grunde zu richten, tun das. Tja, Atheisten sind nun
mal vernünftige Leute, die Humanismus, Aufklärung und Freiheit vertreten und keine Zwangsbekehrungen
durchführen. Die Verse am Schluss belegen das Gegenteil. Würde euch Christen wohl gefallen, wenn wir
Atheisten den Aufstand probten und unsere Panzerkolonnen aufmarschieren ließen – getreu dem Motto „ Nur
ein toter Christ ist ein guter Christ“. Der Autor plant so etwas offensichtlich oder hält es zumindest
für erstrebenswert – siehe die Verse am Schluss. Im übrigen wird hier ein lächerliches Zerrbild geschaffen,
damit sich eine Gruppe von Leuten findet, die sich dann gemeinsam daran abreagieren kann, am „bösen Katholik“.
Das ist dieselbe Dynamik, die hinter dem Hexenwahn steht, oder hinter den Judenverfolgungen. Diese Seite
des Menschen hat – das beweist dieser Artikel – nicht mit der Religion des Menschen zu tun, sondern ist
eine dunkle Seite aller Menschen. Pech gehabt, werter Atheist.
Beabsichtigt Bei den Mitgliedern der zukünftigen altgläubigen Gemeinde in Ingolstadt handelt es sich
fast ausschließlich um ehemalige Gläubige der Priesterbruderschaft St. Pius X. Das MP beginnt zu wirken
:)3.
@ Ultramontanus Sie sprechen eher in Rätseln. Aber wenn gemeint sein sollte, dass ich den Verleumdungsvorwurf
zurücknehmen wollte: nein. Nur bei 2. liegt keine Verleumdung vor, weil es objektiv nicht geeignet ist,
jemanden öffentlich herabzuwürdigen. Wie gesagt: Sie sind ein Relativist.
@ Ultramontanus Das fällt aber eh nicht unter Verleumdung, weil an dem Text nichts schlimmes oder ehrenrüriges
ist. Ausweislich Ihrer Kommentare zu Leblhubers an Lingen gerichteten Vorwürfen kann man diese Aussage
nur als gnadenlosen Relativismus einstufen.
@ Leblhuber „Wie wir schon in unserem letzten Artikel „Eilapostasien der Woche Nr.6“ angekündigt haben,
werden wir die besonders zahlreichen apostatischen Kotzanfälle von Pseudopapst Belzebub-Rattzinger genauer
unter die Lupe nehmen, welche dieser Gesetzlose bei seinem USA Ausflug aus seinem dämonischen Häresiespeier
gerotzt hat. Eine der Hauptapostasien, welche dieser Antichrist schon bei seiner unseligen Ankunft in
den USA von sich gespien hat,…“ Klingt mehr nach dem berüchtigten „Editor“ von sedisvakantismus.org.
@ Shuca Die gegen den Strom schwimmen auf die haust du drauf . Wo steht geschrieben, dass „gegen den Strom
schwimmen“ stets die richtige Entscheidung ist? Ein Weg ist nicht der richtige, nur weil die Mehrheit
ihn einschlägt. Es ist aber auch kein Weg falsch, nur weil ihn die Mehrheit einschlägt.
Stühle mal sehen, wie der neue limburger zwischen die stühle kommt. Sieht man vermutlich an Pfingsten.
der ist auch nicht zu beneiden. Wer ist das schon. Immerhin hat Kamphaus schon vorgeleistet. Allerdings
war er clever genug, die Pfarrgemeinden mal zu fragen. Mussinghoff fehlt es scheinbar an Basiskontakt.
@ Ofterdingen Naja, ein Zahlwort war das „ein“ jetzt nicht. SOll das übrigens heißen, dass die FSSPX
der (verworfenen) Hermeneutik des Bruches anhängt?
@ Ofterdingen Einerseits gehe ich davon aus, dass nicht alle unschuldig im Gefängnis sitzen, andereseits
würde das bedeuten, dass gesellschaftlich in den USA irgend was total aus dem Ruder gelaufen ist. Allerdings.
Und zwar deren halbarchaisches Justizsystem.
@ sexychrist rein formell ist der Bundespräsident der erste Mann (bzw. gegebenenfalls die erste Frau)
im Staat. Der hat aber kaum Befugnisse. Das mächtigste Amt in der BRD ist das des Bundeskanzlers.
@ santa rita Nach 2000 Jahren katholischer Kirche wird es wohl für jeden Katholiken möglich sein, die
Wahrheit zu kennen. Und was soll das heißen? Dass man sich jetzt nach Belieben vom Lehramt emanzipieren
kann, oder was? Hier berühren sich wohl Traditionalismus und Wir sind Kirche? Wenn dann die Hierarchie
hingeht und glaubt, den katholischen Glauben neu erfinden zu müssen und aus der Kirche ein Zwitterwesen
zwischen katholischer Kirche und Freimaurerloge kreiert, dann wird wohl jeder Katholik erkennen können,
dass die Stunde des Antichrists geschlagen hat. Ihre Privatauffassung ist nicht maßgeblich. So ging auch
Luther vor; auch er war nicht gerechtfertigt.
Na so was Im Bistum Mainz fragen sich die Gläubigen verstört, Ah ja? Welche denn? ob sich seine Eminenz
nach einem Schlaganfall im Dezember 2007 nun langsam auf seinen Abschied vorbereitet. Wieso Schlaganfall?
Er hatte Probleme mit dem Herz. Der Artikel ist aufschlußreich. In wie fern? So bringt es der Kardinal
fertig, in seinen kryptischen Anmutungen rund um das Thema „Ambivalenz“ nicht ein einziges Mal das Wort
„Gott“ oder „Jesus“ zu erwähnen. Das hat die Autorin auch nur mit diesem Einschub geschafft. Sehr aufschlussreich.
Humer Humer redet Unsinn. Natürlich gefährden Gruppierungen wie dieser obskure Bund die Rechtsordnung
mehr als ein einfacher Kapitalverbrecher. Denn die Aktivitäten solcher Gruppierungen sind auf die Beseitigung
oder Lähmung der Rechtsordnung angelegt, was bei einem Kapitalverbrecher nicht der Fall ist. Dessen Taten
richten sich nicht gegen die Rechtsordnung, sondern gegen eine Person. Mit katholischen Nachrichten hat
das mal wieder nichts zu tun, allmählich wäre es Zeit, sich einen neuen Namen zu geben. Völkischer
Beobachter oder so…
@ junonian übrigens ist der herr ing. seit 40 jahren als sexualgestörter aktenkundig: wieder einmal
bsp. für eine untergangsgesellschaft mit, hinsichtlich adoptionsfreigabe, völligem versagen der politikindoktinierten
behörde, und mitschuld von gefährlichem „jugend“amt und unfähigen sozialarbeitern. Nur das die von
Ihnen Geschmähten dies gar nicht wussten, weil es in ihren Aktenauszügen nicht mehr drinstand – alle
Vorstrafen werden irgendwann aus dem Registerauszug gelöscht. Der Adressat Ihrer Kritik muss daher der
Gesetzgeber sein.
@ Burgorus Es ist genau das, was „santa rita“ hier schreibt. Einige Vertreter der Tradition leben leider
nach dem Grundsatz sola traditio, was genauso falsch ist wie Luthers sola scriptura. Wenn santa rita hier
schreibt, bei diesen Traditionalisten sei die Wahrheit die Autorität, so lässt sich dazu nur sagen,
dass diese Tradis sich selbst Autorität sind und selber entscheiden, was Wahrheit ist und sich so vom
Lehramt trennen. Das Lehramt gehört aber dazu, ansonsten macht man denselben Fehler wie Luther. Zum Nachweis
überigens hier private.addcom.de/…erviewPatSCHMIDB.htm. Ersatzweise das MB der FSSPX aufrufen, das
nach der Papstwahl erschienen ist, da müsste das auch drinstehen. Es ist auch falsch, dass die Evangelikalen
„katholischer“ sind als die Amtskirche. Die Evangelikalen lehnen alles kahtolische strikt ab, insbesondere
auf dem Gebiet der Sakramentenlehre und beim Amtsverständnis. Diese beiden Punkte aber sind entscheidend,
s. Dominus Iesus und das letzte vielzitierte Dokument der Glaubenskongregation zu diesem Thema. Wer nicht
die sieben Sakramente hat und damit auch keine apostolische Sukzession, der kann sich nicht Kirche im
eigentlichen Sinn nennen und ist somit unmöglich „katholischer“ als die Amtskirche. Zudem ist es absurd
danach zu streben, katholischer zu sein als der Rest der Welt.
@ Burgorus: Die Gemeinsamkeiten mit den Evangelikalen Der Kryptoprotestantismus der sogenannten Traditionalisten
ist allerdings evident. Das fiel Ratzinger schon 1978 auf.
@ Gotthard Nicht nur das, da der Mensch nach Gottes Abbild geschaffen ist, hat sich Parmenas einer schweren
Blasphemie schuldig gemacht. Als Nietzsche stichelte, die Christen sähen nicht erlöst aus, da hatte
er Typen wie Parmenas vor Augen.
@ Parmenas Darf ich diese Antwort so werten, dass Sie keine Antwort auf meine Frage wissen? Sie sind das
nächste Beispiel dafür, dass im Sedisvakantismus kein Heil sein kann. Wohin man blickt verbiesterte
und verbissene Typen mit pathologischem Hass auf alle anderen. Ihr Weg führt in den Abgrund.
@ Ministrant Irgendwelche Kleidungsvorschriften sind nicht maßgeblich, sondern allein das Kirchenrecht
(in Mainz zB tragen die Alumnen beim Pontifikalamt die Soutane). Und nehmen Sie es mir nicht übel, es
wundert mich etwas, dass Sie das nicht wissen. Ich wünsche Ihnen dennoch alles Gute und Gottes Segen.
Ob das eine wichtige Frage ist kann dahin stehen – mit diesem Argument dürfte man hier eigentlich gar
nichts schreiben, denn wirklich „wichtig“ ist das eigentlich nie.
@ sexychrist Wollt ihr der zweitmächtigsten Einzelperson in der deutschen Politik und wohl mächtigsten
Frau der Welt vorschreiben, wie sie heißt? Wieso „zweit-“? Wer ist denn in Deutschland mächtiger als
der/die Bundeskanzler/in?
@ Ultramontanus Das ist eben ein Unterschied zwischen Katholiken und Nichtkatholiken: Katholiken sind
keine Rechtspositivisten. Ihre Lehrmeinungen, die gegen das Urteil der Kirche verstoßen, können Sie
sich sonstwohin stecken Der Unterschied zwischen mir und Ihnen ist, dass ich meine Auffassungen nicht
mit inexistenten kirchlichen Lehren untermauern muss. Die Offenbarung beschäftigt sich nicht mit dem
Völkerrecht. Ersparen Sie der Welt doch Ihre peinlichen Versuche, jedes Ihrer Hirngespinst unter Exkommunikationsdrohung
zu verbreiten. Bei Schismatikern wie Ihnen zieht das ohnehin nicht .
@ Ministrant Bitte nennen Sie mir als Laien mal das entsprechende Dokument. Ich kenne nur das Dokument
Ministeria quaedam, nach welchem der Eintritt in den Klerikerstand durch die Diakonenweihe geschieht.
Auch can 266 § 1 CIC bestätigt das.
@ Maranenjäger Es mangelt an der Staatsgewalt. Da man nicht einem Staat, sondern einem Lehnsherrn unterworfen
war (also ein persönliches Rechtsverhältnis, das bei Tod des Lehnsherrn vom Nachfolger erneuert werden
musste) handelt ist sich nicht um einen Staat, sondern um einen Personenverband. Im übrigen ist das Heilige
Römische Reich natürlich untergegangen. Maßgeblich hierfür sind allein die tatsächlichen Verhältnisse.
Auf dem Gebiet des ehem Heiligen Römischen Reiches bestehen heute mehrere Staaten, die eigene Rechtsordnungen,
Regierungen und Staatsbürger haben. Ergo kann dort kein anderer Staat bestehen, zumal keiner der neuen
Staaten irgendetwas Provisorisches hat, es gibt auch keine anerkannte Exilregierung des Hl Römischen
Reiches, das Gebiet ist auch nicht besetzt. Irgendwelche apodiktischen Feststellungen, eine Auflösung
sei nicht möglich gewesen, oder der Herrscher sei nicht berechtigt gewesen spielen keine Rolle. Im Völkerrecht
ist es immer auf die normative Kraft des Faktischen angekommen.
@ Geyer Die mutmaßlich verwirklichten Tatbestände sind: Freiheitsentziehung (§ 99) und Vergewaltigung
(§ 201). Entgegen dem Geschrei der verblödeten Medien ist der Inzest von völlig untergeordneter Bedeutung,
möglicherweise sogar völlig bedeutungslos, weil Vergewaltigung als Delikt vorgeht.
@ Ministrant 1. Bin ich kein Laie mehr, ich stehe kurz vor meiner Diakonnenweihe für ein katholisches
Säkularinstitut. Ergo sind Sie Laie. Was ist das für ein Institut, wenn man fragen darf? Bilden die
selber aus? SCNR
Lehramt Die Forderung nach einer Laizität des Gemeinwesens wurde von der Tradition des päpstlichen Lehramtes
immer einhellig verworfen. Das Lehramt stand damals auch nicht vor solchen Herausforderungen. Zeitgenossen
wie Alois Bischof treten für die Aufrechterhaltung von völlig hohlen Phrasen auf, dann die Religion
hat heute keine Macht mehr, andere Religionen zu verbieten. Würde die Kirche ein Verbot von anderen Kulten
in Europa fordern, so würde sie damit nicht durchstoßen können. Viel schlimmer wäre, dass, wenn die
Kirche wie jetzt die Gewalt gegen Christen im Irak beklagt, ihr entgegengehalten werden könnte, dass
dort nur das geschehe, was sie in Europa selber fordere. Die Kirche ist nur dort frei, wo es Religionsfreiheit
gesichert ist. Wer das nicht einsehen kann, der sollte vielleicht öfter mal Urlaub in Indonesien oder
so machen.
@ Burgorus Das Haupt eines Mannes muss nicht bedeckt werden. Nur von der Frau steht: „Die Frau trage ihr
Haupt bedeckt!“ Sie haben aber mit Kleidungsgewohnheiten des 19. Jh. argumentiert. Im übrigen halten
sich auffallend viele ältere Frauen gerade nicht an das Gebot, was nichts anderes heißt als das hier
wieder einmal eine „Tradition“ wiederbelebt wurde ohne dass es eine solche überhaupt gab. @ Parmenas
Falls dieser Lügenpapst tatsächlich eine Requiem-Vertonung als „Konzert“ aufführen läßt, ist er noch
verkommener als ich es mir je vorstellen konnte. So, warum denn? Welchen Wert hat eine Messvertonung im
alten Ritus nochmal? Na?
Kleinere Gruppen Hat kreuz.net immer noch nicht den Versuch aufgegeben, die Gruppen großzureden? Es sind
kleinere Gruppen. Kaum eine Messe (forma extraordinaria) wird von mehr als 100 Gläubigen besucht, idR
sind es wesentlich weniger.
@ Stimme Den Hut nicht zu vergessen. Nur mit Hut auf die Straße. Dagegen müssen die Frauen leider auf
Schlüpfer verzichten. Die gab es im 18. Jh. noch nicht.
@ Ministrant Er steht auch nicht mit dem Hintern zum Volk, sondern mit dem Gesicht, so wie jeder ordentliche
katholische Priester. Was machen denn die Priester, in deren Kirche der moderne Baustil zu einem Altar
in der Mitte geführt hat? Da juckt es auch keinen…
@ Leblhuber Damit werden Sie keinen Hund hinter dem Ofen hervorlocken. Ein Nichtgläubiger wird Ihnen
existentialistisch antworten: Der Glaube ist eine persönliche Sinngebung. Das spielt keine Rolle. Man
kann da nichts verändern, nur weil das dann vielleicht andere mehr interessieren würde. Entweder es
ist so, oder eben nicht. Wir sind doch keine Propagandisten, die das Wesen Gottes nach Belieben den verschiedenen
Ansprüchen anpassen.
@ Kurt K. Sie werden in Ihrer üblichen Manier ohnehin keine andere Antwort akzeptieren als jene, die
Sie selbst gerade genannt haben. Sie sind der lebendige Beweis dafür, dass man für ein geschlossenes
Weltbild keine Religion braucht. Allerdings geht damit eines der wichtigsten Argumente der Religionskritiker
flöten: Nämlich, dass man ohne Religion ja so viel freier sei. Clarissa hat es vollkommen richtig formuliert:
Aus Liebe. Jeder kann diese Liebe annehmen, oder sie verweigern. Und wer sie verweigert, dem tut Gott
auch nicht das „Herzeleid“ an, für alle Zeiten seine Herrlichkeit zu schauen, denn das ist der Himmel
der Christen, „Hölle“ ist bloß ein Ort, an dem man nicht zur Herrlichkeit Gottes gelangt. Für einen
Gläubigen wäre das schlimm, aber einem Nichtgläubigen wird es egal sein, Aber was soll’s, Sie wissen
es sicher besser – fragt sich, warum Sie dann fragen.
@ Anita Berber Sie haben eine zwanghafte Lust am Skandalisieren. Meine Rede war auf die vorigen Äußerungen
des Herrn Geyer angepasst. Sie können nciht das daraus ableiten, was Sie gerne hätten. Tut mir sehr
Leid für Sie, aber ich hasse Sie nicht. Auch wenn ich Ihnen mit dieser Aussage den Tag verderbe.
@ Geyer Das hat nicht mal was mit Mission zu tun – es bedeutet schlichtweg, dass es kein kuscheliges Plätzchen
gibt. Sie haben keinen Anspruch darauf, dass Ihnen eine Begegnung mit Muslimen erspart bleibt.
@ Geyer sehen sie diese „eine Welt“ (meinen sie One World) ist relativ groß und hat für jeden sein Fleckchen
wo man unter sich bleiben kann und nicht mit Gesinungs Brauchtums und Glaubenfremden lebt. Das ist wohl
die Version 2008 von „Gehet hinaus in alle Welt…“ Sie sind wohl nur scharf auf ein kuscheliges Plätzchen,
wo Ihnen keine Scherereien gemacht werden. So etwas gibt es nicht, der Herr hat es selber prophezeit.
@ Anita Berber Warum wollen sie schon das als verwerflich brandmarken? Ich brandmarke das gar nicht. Ich
halte es lediglich vom psychologischen Standpunkt her für sehr interessant.
@ Anita Berber Und Rassismus gibt es schon! Machen sie sich nichts vor! Ja, den gibt es. Es ist aber ein
Unterschied, ob man bloß von der Existenz weiß oder ob man es überall wittert – egal, wie abseitig
es auch sein mag.
@ Anita Berber Was sind „Mozaraber“? Ist das was rassistisches? Interessant. Man weiß nicht, was es ist,
aber im Zweifelsfall ist es etwas Beleidigendes. Hat Symbolwert.
@ Dominicus Es sind Zeiten des Chaos. Und viele sind verwirrt… Und wer ist für die Verwirrung verantwortlich?
Diese selbstherrlichen Typen wie Thuc und Konsorten, die nicht damit klar kamen, dass es in der Kirche
nicht so lief, wie ihnen es gefallen hätte. @ PGS Ihr ehemaliges Sektenoberhaupt Karol Wojtyla hat bekanntlich
seinen „Bruder im Geiste“ Angelo Roncalli „kanonisiert“. Wo waren Sie da bloß…? Prüfen Sie lieber
Ihren eigenen Verstand – die Seligsprechung (!) war lange nachdem die FSSPX gegründet wurde. Gehirnakkrobat
.
@ Kurt K. Es wurde landauf, landab getan. Mit dem Segen der Kirchen. Von sehr sehr vielen Menschen. Nur
weil einige das für gerechtfertigt hielten war es noch nicht moralisch in Ordnung. Und gerade für etliche
kirchliche Personen und Organisationen war es gerade nicht in Ordnung. Nichtmal zu Hochzeiten des Hexenwahns
war die Hexenverbrennung unumstritten.
@ Maria Goretti Sinnvoll wäre aber auch die Überlegung der Kleidung, im alten Ritus hat es keine hautengen
Jeans oder Miniröcke gegeben, und ich wundere mich immer, wenn auch Leute älteren Semesters so auftauchen.
Das sollte Ihnen zu denken geben. Wenn älteren Semestern diese Tradition unbekannt ist, dann hängen
Sie möglicherweise einem Phantasiebild an und folgen lediglich dem, was für Sie Tradition ist uund nicht
dem, was wirklich Tradition ist. Aber trösten Sie sich, Sie sind nicht allein.
Aha!. Ich möchte nicht sagen, daß das Zweite Vatikanum das, was heute in der Kirche geschieht, hätte
verhindern können. Demnach war das Konzil gar nicht verantwortlich?
@ Anita Berber Hindus leben hier praktisch nicht. Die Juden bekommen natürlich Kirchensteuer. Was glauben
sie was los wäre wenn nicht? In Dtl. leben weitaus mehr Muslime als Juden. An wen sollte das Geld denn
gehen? Wer sollte den notwendigen Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts beantragen? Sie
haben ja gar keinen Dachverband, nur lauter autonome Moscheevereine.
@ Kurt K. Um mal ein europäisches Beispiel zu nennen: Vor 600 Jahren galt es als moralisch in Ordnung,
eine „Hexe“ zu denunzieren und zu foltern und bei lebendigen Leib zu verbrennen. Keineswegs.
@ Anita Berber Wie sind die Muslime denn nach Jerusalem gekommen? Und später in die Türkei und auf den
Balkan? Mit einer Friedenstaube in der Hand? Wo sind die Christen in Syrien, Türkei und Ägypten? Gut,
wo die Armenier sind wissen wir…
@ PGS (die FSSPX sollte sich besser nach Pacelli oder gleich nach Roncalli benennen, das wäre ehrlicher!).
Ah, eine Gemeinschaft mit einem nicht kanonisierten Patron. Das wäre ja mal ganz was Neues . @ Dominicus
Natürlich ist die Meinung einer einzelnen Privatperson irrelevant. Wenn man die Situation der Reform
von 1962 bedenkt, und die diese einer Studie unterzieht, erkennt man auch hier die ersten Sprößlinge
eines modernistischen Geistes. Besonders die Beweggründe, eines Pius XII., zu änder… Ich bin mir sicher,
dass jeder da das hereinlesen kann, was ihm gerade in den Kram passt. Hätte es diese Ansichten schon
früher gegeben, so hätte diese Entfaltung der römischen Liturgie wie im Messbuch von 1570 überhaupt
nie gegeben. Das Problem des Sedisvakantismus ist, dass er pauschal einen Zeitpunkt bestimmt, nach welchem
alle weiteren Änderungen von Übel sind. Dass solches auch früher stattgefunden hat ist nicht nur irrelevant,
sondern allein das „früher“ reicht schon aus, um die Änderung positiv zu bewerten. Alsdann wird über
alle möglichen Prälaten und Päpste ab einem gewissen Zeitpunkt Gericht gesessen (mit fragwürdiger
Kompetenz) und über deren Katholizität geurteilt. Der Haken an der Sache: Eine ebensolche Prüfung angewendet
auf ALLE Päpste der Kirchengeschichte würde vermutlich Sedisvakanz seit dem Jahr 300 oder so bedingen.
Auch hier ist man also völlig willkürlich. Schon das reicht, diese ganze Konstruktion abzulehnen.
@ Geyer „Die offb ist mit dem Tod des letzten Apostels abgeschlossen“ Spla scriptura zieht nicht ! Wieso
sola scriptura? Das ist eine Definition von Pius X.
@ Dominicus Da, der Schreiber von einem Vorkonziliaren Ritus schreibt, ist damit eigentlich der Ritus
von 1962 gemeint. Und diese Reform ist abzulehnen! Das können Sie machen. Es ist aber irrelevant.