Mittwoch, 11. Mai 2005 18:38
Lesername: Benedikt
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Freitag, 10. Oktober 2008 20:42
Benedikt: @ sexychrist
Alles Auswendiglernen von Gedichten etc. ist sinnlos in einer Zeit, in der Information so gut wie jederzeit abrufbar ist.

Der Grund für’s Auswendiglernen war, dass diese Infos nicht überall abrufbar waren? Da hat mich mein Deutschlehrer aber doll verarscht.
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Freitag, 10. Oktober 2008 20:41
Benedikt: @ josberens
Also doch nur Glaubensüberzeugung des Menschen Papst und nicht mehr und nicht weniger und vielleicht also doch wertlos für Gott.

Es geht hier gar nicht darum, einen Wert für Gott zu schaffen.

Der Rest, den Du da schreibst ist ja doch ziemlich an den Haaren herbeigezogen und widerlegt meine Meinung nicht

Guter Witz. Der Rest des Beitrages enthält Fragen hinsichtlich Ihrer Thesen, die Sie wieder einmal nicht beantworten wollen. Wahrscheinlich können Sie es gar nicht.
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Freitag, 10. Oktober 2008 20:38
Benedikt: @ weiterer Landorganist
Komisch, dass die Sexthemen immer die meisten „Leser“kommentare hervorbringen.

Noch merkwürdiger, dass diese Artikel dieses Nachrichtenportal dominieren. Das Wort „Homo“ ist hier immer noch häufiger als „Jesus“.
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Freitag, 10. Oktober 2008 20:22
Benedikt: @ Seefeldt
Man glaubt es nicht: Da wird dieser „Benedikt“ wiederholt darauf hingewiesen, daß die „Junge Freiheit“ keinen Zeitpunkt nennt, an dem die Verschacherung der ostdeutschen Kirchenbücher beschlossen wurde, und der labert immer noch von so etwas herum

Lenken Sie doch nicht ab. Beweisen Sie, dass der Beschluss vor Lehmanns Ernennung gefasst wurde und wie er zu dessen Kardinalserhebung geführt hat. Beweisen Sie auch, dass die Initiative von Lehmann ausging.

Der Entschluß der Kirchenbücherverschacherung wurde zweifellos zwischen der ordentlichen Ernennung mehrerer Kardinäle und der nachgeschobenen Ernennung Lehmanns gefaßt.

Aus welchem Grund sollten Bischöfe solche Beschlüsse im Januar auf die Schnelle fassen, wenn kurze Zeit später die Frühjahrsvollversammlung anstand und die Rückgabe(?) der Bücher noch bis September Zeit hatte?

Lehmann wollte ja unbedingt Kardinal werden und hätte dazu auch seine Großmutter verkauft, wie ein anderer Forist schrieb.

Woraus schließen Sie das?

Um den Polenpapst zu ködern, gab es nichts Wirksameres als die ostdeutschen Kirchenbücher, nach denen die Polen einschließlich Wojtylas in ihrer Unersättlichkeit so gierten.

Beleg? Warum „gierten“ die Polen nach diesen Büchern?

Einen anderen Grund, Lehmann zum Kardinal zu ernennen, gab es für Wojtyla nicht – zu schlimm hatte sich Lehmann gegen den Papst, ja gegen die Kirche vergangen

So hat JP2 das offenbar nicht gesehen. Leute wie Sie haben bis heute nicht kapiert, worum es in diesem Konflikt ging.
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Freitag, 10. Oktober 2008 20:13
Benedikt: @ josberens
Zu den Widersprüchen. Liest Du den wirklich nur streng kath. Zeitungen?

Wie wär’s wenn Sie die Frage beantworten? Ich verrate Ihnen dann auch, welche Zeitungen ich lese.
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Freitag, 10. Oktober 2008 20:12
Benedikt: @ josberens
Bleiben wir doch mal auf dem Teppich und gehen die Sache mal ganz ruhig an.

Gerne.

Fakt ist doch, daß eine Heiligsprechung bedeuten soll, daß die betreffende Person hundertprozentig bei Gott ist und ab dem Zeitpunkt der Heiligsprechung als Fürsprecher bei Gott angerufen und öffentlicht verehrt werden kann.

Richtig.

Das ein Mensch sich anmaßt, eine derartige Entscheidung zu fällen,

Wieder falsch. Es wird nicht entschieden, dass jemand im Himmel ist. Haben Sie es immer noch nicht verstanden? Es kommt nur eine allgemeine Überzeugung zum Ausdruck. Es bestimmt dies auch nicht einfach der Papst. Befassen Sie sich mal mit den einzelnen Prozessen. Zunächst muss ein diözesaner Prozess eingeleitet werden. Der geht regelmäßig auf Bitten des Gottesvolks zurück. Man kann davon ausgehen, dass dieses Volk ohnehin schon der Meinung ist, dass sich der Betreffende im Himmel befindet. Die Hierarchen leiten dann den Prozess ein und überprüfen das Leben des Dahingeschiedenen. Wunder gelten als Anzeichen, dass der Betreffende tatsächlich Fürsprache bei Gott leisten kann. Sie werden aber streng überprüft. Erst am Ende steht die Seligsprechung an sich. Das ist also nichts, was sich der Papst beim Frühstücksei ausdenkt.
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Freitag, 10. Oktober 2008 20:06
Benedikt: @ josberens
Wie kann aber ein Mensch, denn der Papst ist ein Mensch wie jeder andere, zu bestätigen versuchen, daß Jemand bei Gott ist?

Nichts „Bestätigen“. Es kommt hierbei eine Glaubensüberzeugung zum Ausdruck. Jeder Gläubige hat Glaubensüberzeugungen, auch Sie. Wenn Sie das zur Annahme herabstufen, ist auch Ihr Glaube bloß Annahme. Warum beten Sie zu Gott? Ist das etwa auch Bevormundung Gottes, wenn Sie im Gebet bitten oder etwas erhoffen? Erhoffen Sie nicht, dass etwa Ihre Eltern oder Großeltern, falls sie bereits tot sind, bei Gott sind? Ist das etwa eine Bevormundung?

Im Fall des Papstes besteht der Unterschied, das er eben für die ganze Kirche sprechen kann und erklären kann, dass sich der Gläubige Xy nach Meinung der Kirche im Himmel befindet. Das kann aber auch jeder Gläubige für sich selbst vermuten und dementsprechend auch den Nicht-Seliggesprochenen um Fürbitte anrufen.

Ist eine derartige Bestätigung, die nur auf einer Annahme beruht, nicht mehr oder weniger sinn- und wertlos?

Wieso sollte sie wertlos sein?
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Freitag, 10. Oktober 2008 19:59
Benedikt: @ Seefeldt
Nicht Punkt, sondern Quatsch „Benedikts“.

Sie haben nur zwei Möglichkeiten:

1. Entweder, Jesus ging durch Maria hindurch, ohne etwas von ihr anzunehmen. Das ist eine verurteilte Irrlehre der Gnostiker
2. Jesus wurde von der Jungfrau Maria geboren. Das ist die Lehre der Kirche. In diesem Fall ist Jesus in die Abstammungslinien Abrahams und Davids hineingeboren und besitzt auch deren „Nationalität“.

Wir können es auch kurz machen:
Ott, Dogmatik, 11. Aufl. S. 216: „Christus wurde aus einer Adamstochter, der Jungfrau Maria, wahrhaft gezeugt(!) und geboren. De fide.

Wer etwas anderes behauptet ist ein Häretiker.

Das ist wieder typisch „Benedikt“: Da paßt ihm etwas nicht in seinen Kram, also kann für ihn nicht sein, was für ihn nicht sein darf.

Machen Sie sich doch nicht lächerlich. Kaufen Sie sich eine Dogmatik, wenn Sie mir nicht glauben. Sie haben’s ohnehin nötig.

Der christliche Glaube ist unter 1) genannt.

Welcher „christliche Glauben“? Die Christen haben höchst unterschiedliche Vorstellung, was das angeht.

Der Glaube der Kirche ist:

1. s.oben, Ott. „[Christus ist] wahrhaft aus dem Geschlechte Davids (…) dem Fleische nach.“ (Ott, S. 217).

2. Die göttliche und die menschliche Natur sind in Christus hypostatisch, d.h. in der Einheit der Person, miteinander verbunden. De fide.

3. Die beiden Naturen Christi bestehen nach der Vereinigung ohne Verwandlung und Vermischung (!) in ihrer Eigenart unversehrt fort. De fide. (Ott, S. 222)
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Freitag, 10. Oktober 2008 19:42
Benedikt: @ josberens
Ja in der Tat. Der jetzige Papst scheint der schwächste seit mehr als hundert Jahren zu sein. Er scheint es einfach nicht zu können.
Warten wir also auf einen besseren Nachfolger.


Ein Papst ist nicht deshalb „schwach“, weil er Ihrer Ideologie nicht willfährt. Und bei Ihrem äußerst schwachen Wissensfundament wäre ich lieber ganz still.
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Freitag, 10. Oktober 2008 19:40
Benedikt: @ Seefeldt
Benedikts Behauptung, der Beschluß zur Verschacherung der ostdeutschen Kirchenbücher sei im Herbst 2001 gefaßt worden, ist damit durchaus widerlegt, denn es handelt sich nicht um Beschlußfassung, sondern Durchführung.

Das behaupte nicht ich, sondern die JF, die SIE als Zeuge benannt haben.

Die Vertriebenen unterschlägt dieser FB – typisch.

Typisch wofür?

Im Herbst 2001 wurde die Kirchenbücherverschacherung versteckt gemeldet, nicht beschlossen.

So. Dann erklären Sie mir doch mal, wann diese „Verschacherung“ beschlossen wurde. Wieso soll ich eigentlich Ihre Nachweisarbeit machen? Die JF spricht von einem Beschluss der Kirchenführung, was die Bischöfe insgesamt meint, denn der Bischof von Mainz kann nicht nach Regensburg fahren und dort mal ein paar Kirchenbücher mitnehmen. Wann wurde dieser Beschluss gefasst? Und wo sind die Zusammenhänge mit Lehmanns Kardinalserhebung? Ist die Geschichte, dass angeblich Altkanzler Kohl in Rom interveniert haben jetzt eigentlich vom Tisch?

Verständig lesen kann dieser FB wirklich nicht.

Ad hominem ersetzt keine Sachbeweise. Sie haben nichts gebracht, was Ihre These über den Status einer spinnerten Idee hinausheben würde.
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Freitag, 10. Oktober 2008 19:31
Benedikt: @ Josberens
Wenn man der Überzeugung ist, daß der Betreffende im Himmel ist, wozu dann aber noch dieser Akt? Dann ist der doch auch vollkommen sinnlos.

Nein, da es praktisch eine offizielle Bestätigung für alle Gläubige darstellt, dass sie in dieser Person tatsächlich einen Fürsprecher bei Gott haben. Für Gläubige, die auf die Fürsprache der Heiligen bei Gott hoffen ist die Selig- bzw Heiligsprechung daher sehr wichtig. Wem freilich die Heiligenverehrung nicht viel gibt, der muss sich mit diesen Fragen nicht weiter befassen. Er sollte aber in der Lage sein, dem Mitchristen seine andere Auffassung zuzubilligen.
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Freitag, 10. Oktober 2008 19:28
Benedikt: @ Josberens
Sollte man nicht wieder mehr Respekt vor der Größe Gotte beweisen und es ihm ganz allein überlassen, ob er diesen Papst bei sich haben will oder nicht. Sind wir doch mal ehrlich. Das Ganze sind doch nur Spekulationen und nicht mehr und nicht weniger.

Ich fasse es nicht. Ich habe Ihnen hier erläutert, dass eine Seligsprechung nicht bedeutet, dass jemand zu Gott gelassen wird. Sie haben dies auch gelesen (und darauf um 18:31 Uhr geantwortet). Dennoch behaupten Sie hier weiter, die Seligsprechung sei eine Anmaßung, weil sie Gott vorschreibe, wen er zu sich nehme.

Sie handeln offenbar nach der Prämisse „Ich bleibe bei meiner Meinung, verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen!“ Sie sind alles mögliche, aber kein Denkender.
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Freitag, 10. Oktober 2008 18:59
Benedikt: Sedisvakantismus
P. Lingen hat ja öfter geäußert, er habe seinen Weg eingeschlagen, weil er sich fortwährend (?) die Frage gestellt hätte, wie denn dieser „gigantische Sauhaufen“ die katholische Kirche sein kann. Ich frage mich, warum sich Lingen angesichts von Typen wie dem „Marranenjäger“ nicht die Frage stellt, wie der Sedisvakantismus den rechten Weg weisen soll. Ich weiß ja nicht, wie repräsentativ das ist, aber bei 90% der Sedisvakantisten werden pathologische Muster offenbar. Im Prinzip ist der Sedisvakantismus schon deswegen widerlegt. So eine unheilvolle Theorie kann kaum Verwahrer des Heilsweges sein. [mehr…]
Freitag, 10. Oktober 2008 18:11
Benedikt: @ Mic
Bitte achten Sie auf die Auswahl ihrer Worte, auch wenn dies angesichts der User, die sich z.T. hier so herumtreiben, manchmal schwerfällt. Sonst müssen Sie sich (zu Recht) Bemerkungen wegen Ihrer brutalen Aussagen („Die Gerechten dürfen sich dann an gegrilltem Scheinbischofsfleisch ergötzen!“) gefallen lassen.

Offensichtlich hat der Herr Jäger ein paar kannibalistische Phantasien entwickelt.
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Freitag, 10. Oktober 2008 18:08
Benedikt: @ sexychrist
Wobei das doch auch stark anzuzweifeln ist.

Und warum?

Jungfräulich ist an dieser Stelle doch eher so zu verstehen, dass sie reinen Gewissens ist und nicht gesündigt hat.

Woraus schließen Sie das?
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Freitag, 10. Oktober 2008 18:04
Benedikt: @ Seefeldt
Natürlich wurde Christus von der heiligen Gottesmutter geboren. Ich habe nie etwas anderes behauptet.

Also stammt er von ihr ab. Punkt. Und das haben Sie bestritten.

Wenn solche Leute dazu aufrufen, nichts zu vermischen, sollten sie erst einmal selbst damit aufhören, Natur mit Wesen zu vermischen bzw. zu verwechseln.

Vielleicht fangen Sie erstmal an, Wesen und Natur nicht ständig durcheinanderzuwerfen:

Zwei Naturen, aber ein Wesen

= Zwei Naturen eine Person.

Christi menschliche Natur ist das eine, Christi göttliches Wesen das andere.

In der Person Christus sind zwei Naturen, die menschliche und die göttliche. Der Begriff „Wesen“ ist hier fehl am Platz, weil er zur Dogmatik der Trinität gehört: In Gott sind drei Personen, die numerisch dieselbe göttliche Wesenheit besitzen.
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Freitag, 10. Oktober 2008 17:49
Benedikt: @ Seefeldt
Bei dieser Reise überreichte der Verräter Lehmann den Verschacherungsvertrag der ostdeutschen Kirchenbücher. Die Ausgabe der „Jungen Freiheit“ hat das Datum 21.IX.2001

Stellt sich nur die Frage, was Sie damit jetzt sagen wollen. Meine Aussagen können Sie damit nicht entkräften.

Zu diesem Zeitpunkt war somit der Verrat längst beschlossen, er wurde ja nur noch verkündigt

Auch das widerlegt nichts von dem, was ich sagte.

Eine Nacht- und Nebelaktion eben, um den schändlichen Verrat Lehmanns möglichst zu verschleiern.

Erklären Sie doch einmal, warum die Kirche für ihr Verwaltungshandeln genealogische Verein um Erlaubnis fragen sollte. Die Information erfolgte sehr wohl, ua durch den von Ihnen selbst genannten Artikel im Paulinus.

Man muß wohl so verbohrt, so leseunfähig wie Forist „Benedikt“ sein, um aus diesen Zeilen zu entnehmen, daß die „Junge Freiheit“ von einem Beschluß der deutschen Kirchenleitung im Herbst 2001 geschrieben habe. Denn davon ist in dem JF-Artikel überhaupt keine Rede.

…ist es im letzten Herbst allgemein empfunden worden, daß die dt. katholische Kirchenführung beschloßen hatte, 3.361 Kirchenbücher aus den Gemeinden jenseits von Oder und Neiße an Polen auszuliefern..

Der Grund ist bekannt: damit ergaunerte Lehmann sich vom Polenpapst den Kardinalshut

Gar nichts ist „bekannt“. Bei dieser Story handelt es sich offenbar um eine Theorie Ihrerseits, für die Sie keinerlei Belege anführen können. Auch das von mir Gesagte vermögen Sie nicht zu entkräften
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Freitag, 10. Oktober 2008 16:24
Benedikt: @ Hesse
Unglaube / Atheismus führt nicht zum Fundamentalismus. Wir haben nämlich kein „heiliges Buch“ auf das wir uns berufen könnten und welches „immer wahr ist auch wenn es Gegenbeweise gibt“.

Zeigen Sie mir wissenschaftliche Belege für die Existenz irgendeines Gottes – dann bin ich gern bereit, Gläubiger (bzw: Wissender) zu werden.

Hier mal aus Wiki: Fundamentalismus ist allgemein gesehen eine Überzeugung, die sich zu ihrer Rechtfertigung auf eine Grundlage beruft, die auf einer Letztbegründung beruhe und absolut wahr sei.


Und jetzt? Wollen Sie allen Ernstes erklären, dass ein Atheist keine Grundlage haben kann, die er nicht in Frage stellt? Das glauben Sie doch selber nicht.
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Freitag, 10. Oktober 2008 16:20
Benedikt: @ Seefeldt
Wann allerdings beschlossen wurde, die ostdeutschen Kirchenbücher an Polen zu verschachern, ist angesichts der hinterhältigen Hehlerei dieses Lehmanns nicht zu ermitteln.

Ach so. Nun, Ihre Quelle behauptet aber, dass die Kirchenführung dies im Herbst 2001, also mutmaßlich während der Herbstvollversammlung beschlossen hat. Wenn Sie jetzt behauptet, der Zeitpunkt des Beschlusses sei nicht zu ermitteln, dann verbreitet Ihre eigene Quelle also die Unwahrheit. Viel wahrscheinlicher ist es da, dass Sie bloß auf Biegen und Brechen Ihr Geschicht’schen aufrecht erhalten wollen.

Es wöre auch nett, wenn Sie beweisen würden, dass Lehmann hinter dieser Kirchenbücherherausgabe steckt. Der Beschluss kam ja nun von der „Kirchenführung“ (JF), also hat es auf der Vollversammlung wohl einen Beschluss dazu gegeben. Wer hat denn den Antrag gestellt?

es ist doch nachvollziehbar, daß zwischen der Kardinalshutübertragung und der offiziellen Kirchenbücherübertragung einige Zeit gesteckt wurde, um den Zusammenhang zwischen Kardinalsernennung und Kirchenbücherverschacherung möglichst zu verschleiern.

Lächerlich. Mit diesem Hilfsargument kann man jeden beliebigen Vorfall mit einem späteren Ereignis in einem Zusammenhang setzen. Es ist völlig wertlos.

Das Gemauschel zur Kirchenbücherübertragung wurde natürlich vor der Kardinalsernennung Lehmanns beschlossen.

Auch diese Aussage widerspricht Ihrer eigenen Quelle.
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Freitag, 10. Oktober 2008 16:12
Benedikt: @ Peter-Pan
Das ist immer eine fadenscheinige Ausrede. Das zu Schweigen der beste Weg sei, da Protest den / die finsteren Machthaber doch nur mehr herausfordern.

So? Wie kommen Sie darauf?

Aber wenn alle die geschwiegen haben, um „es nicht schlimmer zu machen“ laut protestiert hätten, hätten sie sehr wohl vieles verhindern können.

Woher wissen Sie das?
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Freitag, 10. Oktober 2008 14:13
Benedikt: Pius XII.
Das generelle Problem ist, dass heute Menschen auftreten, die 1950 geboren sind und genau zu wissen meinen, wie man in der Diktatur hätte auftreten müssen. Der Haken an der Sache:
1. Sie wissen das erst, nachdem sie etwa 50 Abhandlungen über die Diktatur gelesen haben. Über diese Bücher und das ganze in ihnen vermittelte Hintergrundwissen konnte damals aber niemand verfügen.
2. Sie geben ihre Analysen 50 Jahre später zum besten. Sie können bequem darüber sinnieren, was hätte getan werden müssen ohne jemals konkrete Auswirkungen befürchten zu müssen. Auch diesen Luxus hat keiner der damals handelnden je genossen. Pius XII. ud viele andere mussten gewahr sein, das eine falsche Entscheidung hunderttausende Tote bedeuten könnte, oder Bürgerkrieg, wie bei vielen Widerständlern im Militär.

Wer das nicht berücksichtigt, der kann niemals zu einem differenzierten Ergebnis kommen. Die Analyse derer, die so urteilen gleicht einem allwissenden Erzähler in einem Krimi, der sich über die Dummheit und Unwissenheit des Kommissars lustig macht.
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Freitag, 10. Oktober 2008 14:04
Benedikt: @ josberens
Also das Sage ich doch und ich halte es einfach für falsch, und überheblich daß der Mensch Papst darübr entcheidet, daß ein Mensch bei Gott zu sein hat.

Au Backe…

Nochmal: In der Selig/Heiligsprechung wird nicht darüber entschieden, dass ein Mensch bei Gott zu sein hat! Selig bzw heilig wird der gesprochen, von dem man fest glaubt, dass er sich bereits bei Gott befindet! Verstehen Sie? Diese Gläubigen sind bereits bei Gott, sie kommen nicht erst durch die Heiligsprechung dorthin! Deswegen werden im Heiligsprechungsprozess ja auch Wunder verlangt, denn diese gelten als Indiz dafür, dass sich der Betreffende als Fürsprecher bei Gott befindet.

Es wird hier also nicht Gott bevormundet oder eine Person est zu etwas gemacht. Alles was getan wird ist, dass man öffentlich erklärt, dass man davon überzeugt ist, dass sich der Betreffende bei Gott befindet.

Selbstverständlich können Sie das auch von jeder anderen Person annehmen, dieser Glaube wird Ihnen von der „Amtskirche“ nicht bestritten. Die „Amtskirche“ weiß selbst, dass viele Heilige bei Gott sind, die niemals formell „heiliggesprochen“ wurden. Für das Gedenken an diese Vielen gibt es das Fest Allerheiligen.

Ist es wirklich zuviel verlangt, wenn man sich mal mit einem Thema umfassend befasst, bevor man wie Sie hier irgendwelche persönlichen Meinungen als offizielle kirchliche Lehre verkauft und diese Lehre dann noch absurderweiße aufgrund dieser falschen Vermutungen verurteilt?
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Freitag, 10. Oktober 2008 13:56
Benedikt: @ josberens
Es gibt hier so viele Widersprüche

So? Welche denn?

Zudem müssen Päpste, die ja sündige, fehlbare Menschen wie jeder andere sind, ja auch nicht unbedingt heilig gesprochen werden.

Wo steht denn geschrieben, dass es sich bei Heiligen um unfehlbare und sündelose Menschen handelt? Erneut wird deutlich, dass Sie auf diesem Themengebiet nur ein ausgeprägtes Unwissen vorzuweisen haben.
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Freitag, 10. Oktober 2008 13:54
Benedikt: @ Hesse
Gott ist keineswegs nur „Mann“. [mehr…]
Freitag, 10. Oktober 2008 13:52
Benedikt: @ Josberens
Die Gleichberechtigug wird doch mittlerweile in großen Teilen der Wert als normal und Selbstvereständlichkeit gesehen. Warum muß unsere kath. Kirche, auch in dieser Sache, der Normalität und aktuellen Erkenntnisssen wieder, hoffentlich doch nicht wieder 500 Jahre, hinter her hinken

Gilt bei Ihnen eine Frau nur etwas, wenn Sie Priester werden kann?

Man sollte amtskirchlich doch endlich zu erkennen versuchen, daß das weibliche Gechlecht nicht minderwertiger ist als das männliche.

Wo wird denn die Frau in der Amtskirche als minderwertig empfunden?

Glaubt man in Rom denn wirklich und allen Ernstes, daß Gott mehr Freude an einem Gottesdienst haben könnte, der von einem Mann geleitet wird als an einem, dem eine Frau vorsteht?

Wo wird dies denn von Rom behauptet?

Oder, hat man in Rom Angst vor Frauen, neben sich, in gleichen Positionen? Dabei könnten Frauen in unserer Kirchenführung doch sicherlich sehr viel Liebe, Wärme, Ideen, Brüderlichkeit und Klugheit in die Gremien bringen

Ach Herr Berens…nehmen Sie doch mal zur Kenntnis: Eine Frau als Kurenkardinälen wäre ebenso eine Vertreterin der von Ihnen bekämpften Amtskirche, wie ihre männlichen Kollegen. Die Gefahr, dass es sich bei ihr um einen Apparatschik handelt wäre genauso hoch. Sie würde die Dogmen vertreten, die Sie ablehnen. Sie würde eine Mitra tragen, die sie für überflüssig halten. Sie würde den deutschen Bischöfen genauso reinreden etc pp. Wäre sie anders, würde sie nicht in das Amt kommen.
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Freitag, 10. Oktober 2008 13:42
Benedikt: @ Earendil
Der Grundfehler war, dass der einzige relevante Maßstab des Handelns die Sorge um die katholische Kirche und deren Mitglieder war. Und das ist schlicht unchristlich, .

Aha. Demnach hätte der Papst auch dann, wenn die Proteste (wie 1942 in Holland) zu Massendeportationen von Juden und Katholiken geführt hätten, ohne Rücksicht auf Verluste weiterprotestieren und damit noch mehr Menschen dem NS-Terror ausliefern müssen. Hätte Pius XII. das getan, so würde heute jemand namens Earendil auftreten und große Anklage darüber erheben, das Pius XII. vor den Folgen seiner Proteste die Augen verschlossen hat.

Kein Mensch kann beweisen, dass ein Protest irgendetwas bewirkt hätte. Die Judenvernichtung war Hitlers Lebensziel. Die hätte er sich nicht von einem nach Kriegsende zur Hinrichtung bestimmten Papst kaputt machen lassen, was für eine groteske Vorstellung. Den Allliierten wussten sogar von der Judenvernichtung und taten nichts, bombadierten nichtmal die wichtigen Gleisanlagen.

Nach 1942 musste Pius davon ausgehen, dass Protest nichts nutzen würde. Er hat daher im Verborgenen alles getan, was ihm möglich war. Das dies nichtmal anerkannt wird, sondern vom Papst ein Protest gefordert wurde, von dem niemand weiß, was er überhaupt gebracht hätte ist vor dem Anblick der Tatenlosigkeit im Rest der Welt 1942-45 einfach unredlich und sonst gar nichts.
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Freitag, 10. Oktober 2008 13:27
Benedikt: @ josberens
Das ist doch alles schon mehr oder weniger vor programmiert und nur noch eine Frage der Zeit, wann Benedikt diesen, seinen Vorgänger in die Reihe der Heiligen befördert wird. Das Päpste sich gegenseitig diese Ehre zu erweisen versuchen ist doch schon fast eine normal Geflogenheit.

Ah ja? Wieso ist es dann so selten? Selbst Johannes Paul II. sprach nur zwei Päpste selig, die letzte Heiligsprechung ist über 50 Jahre her.

Sollte man sich in Rom da nicht endlich wieder auf den Standes und Größenunterschied Gott und winziger Mensch besinnen und zu erkennen versuchen das es sich bei diesen Akten um übertriebene Amtsanmaßungen Gott gegenüber handelt?

Wissen Sie, Kant hat bekanntlich gesagt, Aufklärung sei der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Sie, werter Herr Berens, verharren offensichtlich lieber in Unmündigkeit und Unwissen. Bereits letzte Woche wurde Ihnen erklärt, dass die Seligsprechung keine „Bevormundung Gottes“ ist. Die Seligsprechung wie auch die Heiligsprechung bewirkt keine Statusänderung des Betreffenden, sie macht en jeweiligen Menschen auch zu nichts, was er vorher nicht war. In der Selig/Heiligsprechung kommt lediglich die Überzeugung der Kirche zu Ausdruck, dass sich der Betreffende im Himmel befindet und infolgedessen als himmlischer Fürsprecher bei Gott angerufen werden kann. Sonst nichts.

Sie wissen das nicht und richten dennoch über diese Praxis. Ihr Vorgehen spottet jeder Beschreibung.
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Freitag, 10. Oktober 2008 01:33
Benedikt: @ Seefeldt
Somit steht fest, daß Christus in seiner menschlichen Natur von keinem Menschen abstammt, er also auch in seiner menschlichen Natur Gott ist. Und er stammt von Gott Vater ab, von niemandem sonst.

Das ist eine gnostische Irrlehre. Jesus ist nicht durch Maria hindurchgegangen, sondern aus der Jungfrau geboren worden, wie es auch im Credo steht. Sie verbreiten diese Lehren ja nun schon seit einiger Zeit (mW haben Sie sich dafür im kreuzforum or einiger Zeit schonmal eine „Auszeit“ eingehandelt). Umso erstaunlicher ist es, dass Sie noch Zeit haben, über Kardinäle der Römischen Kirche zu Gericht zu sitzen.
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Freitag, 10. Oktober 2008 01:25
Benedikt: @ Seefeldt
Es ist nur noch lächerlich, dass Sie hier weiter Ihre Räuberpistole vom „nachgereichten Kardinalshut“ verbreiten, wo doch Ihre eigene Quelle diese Aussage nicht stützt. Die Ernennung Lehmanns war im Februar 2001, der Kirchenbücher-Beschluss (was immer es damit auf sich hat, Details udn Hintergründe nennen Sie ja nicht) der Bischofskonferenz stammt laut JF vom Herbst 2001. Demnnch konnte da kein Kardinalshut nachgereicht werden. [mehr…]
Freitag, 10. Oktober 2008 01:19
Benedikt: @ josberens
Das Pflichtzölibat ist eine mit nichts zu begründende

Für das Zölibat gibt es etliche Begründungen. Das wollen Sie bloß nicht wahrhaben, weil Sie sich ja dann einmal mit Gegenargumenten auseinandersetzen müssten.
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Freitag, 10. Oktober 2008 01:16
Benedikt: @ josberens
Man sollte auch in unserer kath. Kirche nie nie sagen. Vielleicht hat der nächste Papst da schon eine ganz andere Meinung.

Ihr Problem ist, dass Sie in der Kirche einen Verein sehen, in dem alles nach dem persönlichen Gusto des großen Vorsitzenden läuft und in dem generell jede Mitgliederversammlung die alte Satzung durch eine neue ersetzen kann.

Die Kirche ist aber kein Verein und der Papst kann auch nicht machen, was er will. Solange Sie das nicht einsehen, werden Sie nie die kirchlichen Prozesse verstehen, die Sie ja gleichwohl ständig kritisieren.

Nach den Erfahrungen der Anglikaner müsste ein Papst geradezu verrückt sein, wenn er in Sachen Frauenordination etwas unternehmen würde. Auch würde eine Zulassung im Lichte der Tradition nicht begründbar sein.
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Donnerstag, 9. Oktober 2008 14:03
Benedikt: @ Marcelus
Deswegen ist es eine zu vernachlässigende Größe, wie alle dogmenlosen Konzilien oder Nichtdogmenkonzilsbeschlüsse, von denen es viele gibt.

Wem wollen Sie das eigentlich erzählen? Das Konzil ist doch überall Thema Nummer 1, ob bei Liberalen, Koservativen oder Tradis.

Die pastoralen Weichenstellungen des letzten Konzils waren falsch und verwerflich und haben der Kirche großen Schaden angerichtet.

So? Welche Weichenstellungen meinen Sie denn und welche Schäden?

Das Pastoralkonzil war zwar rechtmäßig, aber die Katholiken und die Päpste müssen ihm nicht folgen, weil es niemanden ausschließt und nichts bindend befiehlt, sondern nur Vorschläge macht.

Keineswegs. Die Aussagen des Konzils sind verbindliche Lehre der Kirche.

Ein Pastoralkonzil ist eine Beratungsveranstaltung.

Auch das ist falsch. Ein Konzil ist kein Theologenkongress, sondern eine heilige Versammlung, auf der das Bischofskollegium unter Vorsitz des Papstes die Lehre der Kirche bestimmt. Die Konzilserklärungen sind pastoral abgefasst, was aber nicht heißt, dass sie keinen dogmatischen Inhalt haben. Diesbezüglich sind Sie einem Irrtum aufgesessen.
[mehr…]
Donnerstag, 9. Oktober 2008 13:57
Benedikt: @ Marcelus
Und deshalb gibt es auch niemanden, der das Pastoralkonzil generell ablehnt.

Doch, Sie selbst:

Das II. Vaticanum ist ein Konzil, das der Teufel liebt.
[mehr…]
Donnerstag, 9. Oktober 2008 13:44
Benedikt: @ Hesse
Also wenn ich mir so die wichtigsten Aussagen der Bibel angucke, also z.B. die 10 Gebote oder die Bergpredigt – dann kann ich eine sichere Aussage darüber treffen, dass derjenige, der Hinrichtungen befiehlt oder Kriege anzettelt, ganz sicher nicht an den Gott glaubt, der in der Bibel beschrieben wird. Der mag natürlich an irgendeinen Gott glauben – aber nicht an Jesus / seinen Vater.

Also erstens schützt der Glaube nicht automatisch davor, sich zu verfehlen. Und zweitens hat diese Antwort nichts mit meiner Aussage zu tun. Die bezog sich darauf, dass es nicht möglich ist, über 90% der Päpste sichere Aussagen zu machen, weil nämlich über das Leben vieler Päpste gerade in der Frühzeit nur recht wenig bekannt ist.

Nein? Wovon schliest du denn auf den Glauben einer Person? Von seinen Taten oder von seinem Geschwätz?

Gar nicht. Den Glauben kennt nur Gott allein.

Nun ääähh – doch. Ist sie. Denn dein Glaube (ich nehm mal an du bist Katholik) – stammt zu einem sehr grossen Teil eben direkt von jenen Typen – also vom „Lehramt“…

Falsch. Der Glaube der Kirche wurde auf Konzilien festgeschrieben. Und auch eine Lehrverkündigung des Papstes ist nicht deswegen abzulehnen, weil der Papst selbst ein schlechter Mensch war.

@ Marcelus
Sind Sie eigentlich noch bei Sinnen?

13:11 Marcelus: „Kein Katholik lehnt ein Konzil der Kirche ab.“

13:28: Marcelus: „Weswegen sollte sich ein Katholik, der die Katholik liebt, zu diesem schädlichen Konzil besonders bekennen.“

[mehr…]
Donnerstag, 9. Oktober 2008 13:36
Benedikt: @ josberens
Was ich schreibe, dazu stehe ich auch und auf haltlosen Unsinn und Pöbeleien, bin ich mir zu schade einzugehen.

Sie gehen auch auf einfache Fragen zu Ihren Thesen nicht ein. Ich kann Ihnen das auf Wunsch belegen.

Ich bin eben ein ganz einfacher, denkender Katholik der nur versucht, auf Ungereimtheiten, die meiner kath. Kirche schaden hinzuweisen

Bei etlichen Dingen, die Sie als Ungereimtheiten erkannt haben wollten wurden Sie auf die wirklichen Zusammenhänge hingewiesen. Nicht, dass Sie sich diese Erklärungen zwingend zu eigen machen müssten, aber Sie lehnen es ja bereits ab, sich überhaupt mit solchen Gegenargumenten zu befassen. Viele Ihrer Aussagen sind daher langweilige Wiederholungen. Was nutzt der „Hinweis“ auf einen Sachverhalt, wenn der Sachverhalt dem Gegenüber längst bekannt ist, er ihn jedoch anders interpretiert?

So werde ich auch weiterhin versuchen, ein wenig Salz und Würze in das sonst, vieleicht zu eintönige Forum zu bringen.

Sie streuen kein Salz in irgendeine Wunde. Dazu sind Ihre Thesen zu leicht widerlegbar und den Versuch, die Widerlegung zu entkräften unternehmen Sie ja in keinem Fall.
[mehr…]
Donnerstag, 9. Oktober 2008 12:26
Benedikt: Der „Lutheraner“…
…sollte es auch nicht versäumen, von den Massakern heidnischer Germanenvölker an konvertierten Stammesmitgliedern zu berichten. [mehr…]
Donnerstag, 9. Oktober 2008 12:23
Benedikt: @ Earendil
Es gibt hier genügend Schreiber, die sich sachlich mit den Äußerungen von Herrn Berens auseinandersetzen. Es ist Herr Berens selbst, der diesen Leuten den Dialog verweigert, in dem er nicht auf ihre Gegenarguemnte eingeht, sondern schallplattenmäßig die immer gleichen Thesen wiederholt.

Ich weise auch Ihre indirekte Behauptung scharf zurück, dass die gegen die Berens’schen Thesen argumentierenden Poster alle Rechtsextremisten, Schwulenhasser oder Sektierer sind.
[mehr…]
Donnerstag, 9. Oktober 2008 12:20
Benedikt: @ Kappes
Warum eine Sozialenzyklika? Gibt es nicht genügend?

Die müssen ja nicht zwangsläufig alle Fragen beantworten. Auf diesem Gebiet kann es aktuelle Entwicklungen geben, die neue Antworten erfordern.
[mehr…]
Donnerstag, 9. Oktober 2008 11:28
Benedikt: @ Ludwig
Die vatikanischen Seilschaften wussten leider nur zu gut mit wem sie es zu tun hatten. Es wurden bewust die Möder und Schlächter in Sicherheit gebracht.

Beleg?
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Donnerstag, 9. Oktober 2008 11:25
Benedikt: @ Hesse
Liess einfach mal in einem ganz stinknormalen geschichtsbuch nach, was die Päpste so alles angerichtet haben. Um zum Schluss zu kommen, dass (sagen wir) 90% dieser Stellvertreter Christi auf Erden auf Gott, die Bibel und Jesus geschissen haben brauch ich nicht Deschner lesen – das ergibt ich auch so.

Also erstens wage ich zu bezweifeln, dass man über 90% der Päpste überhaupt sicheere Aussagen machen kann (oder meinen Sie da auch wieder nur die Zeit von 1229 bis zur frühen Neuzeit, wie weiter unten?). Zweitens habe ich leider nicht Ihre Sicherheit, mit der Sie von einem weltlichen Regierungshandeln auf den Glauben der jeweiligen Personen schließen. Logisch gab es eine Menge Päpste, die nur durch die Patronage IHrer Familien das Amt erhalten haben. Viele mögen auch nur eine diffuse Religiösität gehabt haben. Aber wie viele nun genau, das kann man beim besten Willen nicht sagen. Und ich verrat’ Ihnen noch ein Geheimnis: Meine Religiösität ist nicht an das Verhalten heutiger oder früherer Päpste gebunden. Der Papst ist auch nur vicarius Christi und nicht Christus selbst.
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Donnerstag, 9. Oktober 2008 02:21
Benedikt: @ Hesse
Die Kirchen leben davon, dass die Leute keinen Schimmer haben.

Ein toller Satz, wo Sie doch gerade dem kritischen Hinterfragen von Texten eine Absage erteilt haben:

Es gibt wahrlich eine Menge schlechtes über die katholische Kirche zu lesen – der eine zieht dann eben die Konsequenz daraus, das Katholisch-sein sein zu lassen – der andere gibt halt das Lesen auf… zu letzteren gehörst du wahrscheinlich.

Möglichkeit drei: Man hinterfragt die Texte nach ihrem Lesen auf ihren Wahrheitsgehalt. Dann kommt man bisweilen zu überraschenden Ergebnissen.

Herr Deschner will übrigens die gesamte Menschheitsgeschichte als Kriminalgeschichte betrachtet wissen. In diesem Sinne sollten Sie über ein Wechseln der Spezies nachdenken.
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Donnerstag, 9. Oktober 2008 02:14
Benedikt: @ Ludwig
A b e r es ist allgemein bekannt dass die Nazis Angst hatten vor den katholischen Bischöfen.

Richtig und das Mittel der Nazis dagegen war Terror gegen die katholische Geistlichkeit und Bevölkerung.

Ein weiterer Punkt ist dass wenn vereinzelt deutsche Reichsbischöfe ihren Mund aufgemacht haben denen aber gar nichts passierte.

Es geht hier doch nicht darum, dass die Bischöfe ihre Haut retten wollten. Es geht um die Verantwortung für die Katholiken ihrer Diözese.

Es ist aber auch allgemein bekannt dass wenigstens Teile der vatikanischen Behörden auch in den höchsten Stellungen braun waren und mit den Nazis sympartisierten. Wie konnten sonst solche Verbrecher nach dem Krieg fliehne. Ich erwähne nur den Begriff Rattenlinie und Ausweise des roten Kreuzes.

Es ist vielmehr bekannt, dass der Vatikan naturgegeben kein unbedingter Freund des religionsfeindlichen Kommunismus war bzw ist. Dies mag auch der Hauptantrieb für die „Rattenlinie“ gewesen sein. Ich veweis an dieser Stelle mal vorbeugend darauf, dass es kein Buch „Nazi ‘Who is Who’“ gab, in dem man hätte nachlesen können, wer Mengele ist. Dieser Mann war der Öffentlichkeit völlig unbekannt, genau wie Eichmann und all die anderen kleinen Rädchen in der Vernichtungsmaschinerie.
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Donnerstag, 9. Oktober 2008 01:02
Benedikt: Ludwig
Hätte der Papst und seine deutschen Bischöfe nur etwas Mut bessesen viel Elen, Not und Leid wäre der Menschheit erspart geblieben.

Das ist eine Behauptung von Ihnen, die Sie nicht belegen können. 1942 protestierten die niederländischen Bischöfe gegen die Judenpolitik des NS-Staats. Die Konsequenz war eine deutliche Ausweitung der Deportationen, von denen nun auch getaufte Juden betroffen waren. Nun kann man heute aus dem Lehnstuhl des Historikers heraus darüber sinnieren, ob ein Papstprotest etwas anderes bewirkt hatte. Pius dagegen musste mit realen Folgen für sein Handeln rechnen, und die bestanden nach den Vorfällen in den Niederlanden auch in der Möglichkeit, dass der Papstprotest noch zu viel größerem Unheil führen würde. Dies konnte der Papst nicht riskieren. Auch hätte ein fortwährender Protest die Hilfe im Stille wohl verunmöglicht.

Die Person Pius XII. muss endlich fair bewertet werden. Bis zu seinem Tod ist niemand gegen ihn mit dem Vorwurf des Schweigens aufgetreten. Die Wende brachte erst ein Theaterstück des Dramatikers Hochhuth, der sich nach eigener Aussage selbst nicht an den Fakten orientierte. Hochhuth ist absurderweise bis heute der wichtigste Kronzeuge und Meinungsführer in Sachen Pius XII., obwohl er weder Zeuge noch Historiker ist und zudem als als Lobhudler des britischen Holocaustleugners Irving und mutmaßlicher KGB-Spitzel in die Schlagzeilen geraten ist.
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Donnerstag, 9. Oktober 2008 00:53
Benedikt: @ Seefeldt
Sie können auch sicher sein, daß Hitler nach einem Friedensschluß keinen weiteren Krieg mehr begonnen hätte.

Ach was. Hitlers Kriegsmotiv war die Gewinnung von Lebensraum im Osten. Dazu gehörte notwendigerweise ein Großteil des Territoriums der damaligen UdSSR. Neben der Vernichtung des europäischen Judentums war der Feldzug gegen die UdSSR eines von Hitlers Lebenszielen.
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Donnerstag, 9. Oktober 2008 00:40
Benedikt: @ Seefeldt
Christus ist wahrer Mensch, aber er ist als Mensch nicht anderen Wesens denn als Gott. Es gibt kein göttliches Wesen Christus neben einem menschlichen Wesen Christus. Es gibt nur ein Wesen Christus.

So verkündet es ja auch das Große Glaubensbekenntnis: Eines Wesens mit dem Vater


Das gehört zur Erklärung der Trinität. Mit der hypostatischen Union hat das nichts zu tun.
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Mittwoch, 8. Oktober 2008 23:07
Benedikt: @ Marcelus
Das Geburtsjahr Jesu Christi ist uns nicht überliefert

Das genaue Gründungsjahr Roms auch nicht. Verwenden Sie doch den französischen Revolutionskalender, da sind Sie auf der sicheren Seite. Sie leben jetzt im Jahr 219.
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Mittwoch, 8. Oktober 2008 23:00
Benedikt: @ Seefeldt
Mit seinem Versuch, Christus ein anderes Wesen als Gott unterzuschieben, verrät der Levi-Huber einmal mehr seine Unkenntnis des Christentums.

Halten wir doch mal fest:

1. Jesus wurde von der Adamstocher Maria geboren und hat somit wirklich menschliche Natur angenommen und ist ihn die Ahnenschaft Abrahams und Davids eingegliedert.
2. In der Person Jesu sind göttliche und menschliche Natur vereinigt (hypostatische Union).
3. Die zwei Naturen bestehen in der Person Jesu unvermischt fort.

Ihre Aussage, Jesus sei als Mensch nicht Jude, sondern Gott ist insofern Unsinn, als das Jesus als Mensch eben auch in eine Abstammung hatte und in eine „Nation“ eingegliedert war. Dass Jesus Jude war hat nichts damit zu tun, dass er auch eine göttliche Natur in seiner Person vereinigte. Es schließt es auch nicht aus.
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Mittwoch, 8. Oktober 2008 22:18
Benedikt: @ Seefeldt
Es ist offenkundig, daß die ostdeutschen Kirchenbücher der Preis für den nachträglichen Kardinalshut Lehmanns waren.

So? Laut Ihrer Quelle, der JF, wurde dieser Beschluss im Herbst 2001 (vermutlich auf der Herbstversammlung der Bischöfe – in der JF ist von einem Beschluss der deutschen Kirchenführer die Rede) gefasst. Das war also einige Monate nach der Ernennung Lehmanns zum Kardinal. Ihre perfide Story ist damit widerlegt.
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Mittwoch, 8. Oktober 2008 22:11
Benedikt: @ Carlos Miguel
Sie haben meine Frage nicht beantwortet. Sie haben G. Ratzinger der unwahren Aussage beschuldigt und haben zum Beleg eine Definition der Messe gebracht. Dazu hat Ratzinger sich aber hier gar nicht geäußert. Ihre Begründung ist daher nicht nachvollziehbar. [mehr…]
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Mittwoch, 8. Oktober 2008 22:06
Benedikt: Angeblich
Die inflationäre Verwendung des Wortes ist nur noch lächerlich. Zudem verfälscht die Redaktion damit die Aussagen der Zitierten. [mehr…]
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