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Dammbrüche sind in einer Gesellschaft, in der die Halbwertszeit ethischer Positionen immer kürzer wird,
an der Tagesordnung. Jetzt muss sogar noch die Anti-Aging Medizin als Vorwand her, um Allmachtsträume
und ökonomische Interessen verschiedener Biomediziner und Biopolitiker zu rechtfertigen. Aber das hatten
wir schon einmal: die Frischzellentherapie des Dr. Niehans. Mit dem Unterschied allerdings, dass heute
nicht mehr Lammembryonen, sondern eben Menschenkinder geopfert und biotechnologisch „verarbeitet“ werden!
Ein gelungenes Pfarreifest? „Das Volk Gottes wird an erster Stelle geeint durch das Wort des lebendigen
Gottes“, so Bischof Kurt Koch aus der Diözese Basel in einer kürzlich gehaltenen Predigt. Und: „Wenn
der Geist seiner Demut unser Denken und Tun bestimmt, werden wir selbst zu Mitarbeitern der Erlösung“,
so Papst Bendekit XVI. an der heutigen Generalaudienz in Rom. Ich denke, dass geweihte Häupter auch einige
Gedanken darüber verschwenden sollten, was sie sind, was sie vertreten sollen und welche Aufgabe ihnen
übertragen worden ist, bevor sie irgendetwas tun – sonst wird es zum lächerlichen Getue, wie das Beispiel
zeigt. Fröhlichkeit in Ehren, aber hier hat sich der Hirte als Modeschaukasperl und Hanswurst missbrauchen
lassen. Wenn das ein typisches Beispiel für Pfarreifeste in deutschen Landen sein soll, dann bleibt in
der katholischen Kirche noch einiges zu tun!
Röschenz zeigt uns mustergültig Nachteile und Widersprüchlichkeiten unseres landeskirchlichen Systems,
wenn der „aufmüpfige Pfarrer und „Gremienkatholiken“ sich vom römisch-katholischen Kirchenverständnis
derart weit entfernt haben!
Support für Bischof Kurt Koch Während kirchenfeindliche Medien einen unflätigen Pfarradministrator
zum Helden hochjubeln, kommt die erneute Unterstützung für den Bischof zur rechten Zeit. Alle, die meinen,
solch impertinenten Theologen die Referenz erweisen zu müssen, sollten für sich einmal in aller Ruhe
folgende Fragen beantworten: 1. Was kann uns ein Pfarrer mit diesem pitoyablen Verhalten noch Glaubwürdiges
über christliche Lebensführung mitteilen? 2. Welches Ergebnis ist von einer Verhandlung zu erwarten,
wenn der eine Teilnehmer seinen Gesprächspartner dauernd beschimpft? 3. Wie würde ein Arbeitgeber in
der Privatindustrie handeln, wenn ein Angestellter auf diese Weise gegen seinen Vorgesetzten zu Felde
zöge?
Drewermann zum x-ten @Paul Mayer An Drewermanns Behauptungen spiegelt sich eben auch die Erbärmlichkeit
seines Menschenbildes. Da braucht es nur noch ein paar dürftige Anleihen vom Bioethiker Peter Singer,
und schon – man kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus – ist ein Fisch an der Angel oder gar ein Hühnerei
dem werdenden Mensch haushoch überlegen! Wirklich, wenn sich abgehalferte und um ihr frustiertes Ego
kreisende Theologen mit Biologie beschäftigen, dann wirds für die Menschheit gefährlich!
Zugzwang Ein Gottesdienst als Krönung der Gaypride würde wohl auch einer kirchlichen Sanktionierung
der bekannt lasziv-aufreizenden Strassenparaden gleichkommen. Unter Berücksichtuing des christlichen
Grundsatzes: dem Menschen die Liebe, seinem Fehlverhalten die Absage! dürfte es immerhin schwierig sein,
den geplanten Gottesdienst zu verbieten! Für ihre konsequente Haltung ist der KVP dennoch zu gratulieren,
vor allem wenn man die unsäglichen blasphemischen Darstellungen auf einschlägigen Hompages (man sehe
z. B. auf swissgay.ch/) berücksichtigt!
Boff und andere Bei Akteuren wie Boff, Küng, Drewermann und Imbach kann gezeigt werden, dass immer narzisstische
Kränkungen eine wesentliche Rolle spielen, die diese frustrierten Theologen dazu bewegen, nur noch um
sich selber kreisend, sich als gebeutelte Opfer darzustellen und ihre Auseinadersetzungen mit Rom öffentlich
bis zum Überdruss zu zelebrieren. medicus
[fett]Einige Tropfen Balsam[fett] andererseits aber auch wieder bittere Medizin! Ich halte die Rhetorik
im Zusammenhang mit Bischof Kurt Koch („dummer Schulbub“) unangemessen und kontraproduktiv! Hier wird
man dem Format dieses verdienstvollen Theologen gar nicht gerecht. Er steht einer schwierigen Diözese
vor, in der diverse Rüttler und SchüttlerInnen versuchen, die katholische Kirche zu Fall zu bringen.
Bischof Kurt Koch sucht immer auch im ausgleichenden Gespräch nach Lösungen, und dort wo es angezeigt
ist, handelt er konsequent (wie im Fall Röschenz). Er ist ein verdienstvoller, souveräner Theologe und
Bistumsleiter. Dies als Zwischenruf eines Angehörigen des Bistums Basel, der den Bischof auch persönlich
kennt. medicus