medicus
Erstellt: 13:23:04 | Donnerstag, 12. Mai 2005
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8 Lesermeinungen
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Kannibalismus
#1   medicus   20:36:11 | Dienstag, 14. Juni 2005
Dammbrüche
sind in einer Gesellschaft, in der die Halbwertszeit ethischer Positionen immer kürzer wird, an der Tagesordnung. Jetzt muss sogar noch die Anti-Aging Medizin als Vorwand her, um Allmachtsträume und ökonomische Interessen verschiedener Biomediziner und Biopolitiker zu rechtfertigen. Aber das hatten wir schon einmal: die Frischzellentherapie des Dr. Niehans. Mit dem Unterschied allerdings, dass heute nicht mehr Lammembryonen, sondern eben Menschenkinder geopfert und biotechnologisch „verarbeitet“ werden!
Redaktion benachrichtigen Wer steckt unter dem Brautschleier?
#5   medicus   21:12:30 | Mittwoch, 1. Juni 2005
Ein gelungenes Pfarreifest?
„Das Volk Gottes wird an erster Stelle geeint durch das Wort des lebendigen Gottes“, so Bischof Kurt Koch aus der Diözese Basel in einer kürzlich gehaltenen Predigt. Und: „Wenn der Geist seiner Demut unser Denken und Tun bestimmt, werden wir selbst zu Mitarbeitern der Erlösung“, so Papst Bendekit XVI. an der heutigen Generalaudienz in Rom. Ich denke, dass geweihte Häupter auch einige Gedanken darüber verschwenden sollten, was sie sind, was sie vertreten sollen und welche Aufgabe ihnen übertragen worden ist, bevor sie irgendetwas tun – sonst wird es zum lächerlichen Getue, wie das Beispiel zeigt. Fröhlichkeit in Ehren, aber hier hat sich der Hirte als Modeschaukasperl und Hanswurst missbrauchen lassen. Wenn das ein typisches Beispiel für Pfarreifeste in deutschen Landen sein soll, dann bleibt in der katholischen Kirche noch einiges zu tun!
Redaktion benachrichtigen Ein Bischof mit Rückgrat
#2   medicus   23:14:11 | Samstag, 28. Mai 2005
Röschenz
zeigt uns mustergültig Nachteile und Widersprüchlichkeiten unseres landeskirchlichen Systems, wenn der „aufmüpfige Pfarrer und „Gremienkatholiken“ sich vom römisch-katholischen Kirchenverständnis derart weit entfernt haben!
Redaktion benachrichtigen Für den Bischof in die Bresche
#1   medicus   21:25:21 | Dienstag, 17. Mai 2005
Support für Bischof Kurt Koch
Während kirchenfeindliche Medien einen unflätigen Pfarradministrator zum Helden hochjubeln, kommt die erneute Unterstützung für den Bischof zur rechten Zeit. Alle, die meinen, solch impertinenten Theologen die Referenz erweisen zu müssen, sollten für sich einmal in aller Ruhe folgende Fragen beantworten:
1. Was kann uns ein Pfarrer mit diesem pitoyablen Verhalten noch Glaubwürdiges über christliche Lebensführung mitteilen?
2. Welches Ergebnis ist von einer Verhandlung zu erwarten, wenn der eine Teilnehmer seinen Gesprächspartner dauernd beschimpft?
3. Wie würde ein Arbeitgeber in der Privatindustrie handeln, wenn ein Angestellter auf diese Weise gegen seinen Vorgesetzten zu Felde zöge?
Redaktion benachrichtigen Habemus Briefmarken + …
#2   medicus   13:06:41 | Montag, 16. Mai 2005
Drewermann zum x-ten
@Paul Mayer
An Drewermanns Behauptungen spiegelt sich eben auch die Erbärmlichkeit seines Menschenbildes. Da braucht es nur noch ein paar dürftige Anleihen vom Bioethiker Peter Singer, und schon – man kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus – ist ein Fisch an der Angel oder gar ein Hühnerei dem werdenden Mensch haushoch überlegen! Wirklich, wenn sich abgehalferte und um ihr frustiertes Ego kreisende Theologen mit Biologie beschäftigen, dann wirds für die Menschheit gefährlich!
Redaktion benachrichtigen Ein Bischof unter Zugzwang
#4   medicus   21:23:09 | Sonntag, 15. Mai 2005
Zugzwang
Ein Gottesdienst als Krönung der Gaypride würde wohl auch einer kirchlichen Sanktionierung der bekannt lasziv-aufreizenden Strassenparaden gleichkommen. Unter Berücksichtuing des christlichen Grundsatzes: dem Menschen die Liebe, seinem Fehlverhalten die Absage! dürfte es immerhin schwierig sein, den geplanten Gottesdienst zu verbieten! Für ihre konsequente Haltung ist der KVP dennoch zu gratulieren, vor allem wenn man die unsäglichen blasphemischen Darstellungen auf einschlägigen Hompages (man sehe z. B. auf swissgay.ch/) berücksichtigt!
Redaktion benachrichtigen Leicht verbittert
#3   medicus   19:03:18 | Samstag, 14. Mai 2005
Boff und andere
Bei Akteuren wie Boff, Küng, Drewermann und Imbach kann gezeigt werden, dass immer narzisstische Kränkungen eine wesentliche Rolle spielen, die diese frustrierten Theologen dazu bewegen, nur noch um sich selber kreisend, sich als gebeutelte Opfer darzustellen und ihre Auseinadersetzungen mit Rom öffentlich bis zum Überdruss zu zelebrieren.
medicus
Redaktion benachrichtigen Einige Tropfen Balsam
#2   medicus   21:41:12 | Donnerstag, 12. Mai 2005
[fett]Einige Tropfen Balsam[fett]
andererseits aber auch wieder bittere Medizin! Ich halte die Rhetorik im Zusammenhang mit Bischof Kurt Koch („dummer Schulbub“) unangemessen und kontraproduktiv! Hier wird man dem Format dieses verdienstvollen Theologen gar nicht gerecht. Er steht einer schwierigen Diözese vor, in der diverse Rüttler und SchüttlerInnen versuchen, die katholische Kirche zu Fall zu bringen. Bischof Kurt Koch sucht immer auch im ausgleichenden Gespräch nach Lösungen, und dort wo es angezeigt ist, handelt er konsequent (wie im Fall Röschenz). Er ist ein verdienstvoller, souveräner Theologe und Bistumsleiter. Dies als Zwischenruf eines Angehörigen des Bistums Basel, der den Bischof auch persönlich kennt.
medicus
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