Civitas Smedebergensis
Erstellt: 22:08:01 | Mittwoch, 16. Mai 2007
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18 Lesermeinungen
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Die Antwort des Teufels
#73   Civitas Smedebergensis   12:12:11 | Montag, 21. Mai 2007
@r.ruhrgebietler
Ich danke Ihnen für den Vergleich mit einem Tier. Ich lasse das mal wertungsfrei stehen. ;-)
Die kurze Erläuterung, ohne genaue Fundstelle, lässt doch überraschende Schlussfolgerungen zu:
„Wer nie für mich ist, ist gegen mich“
Ein Absolutheitsanspruch der nicht selten Teil religiöser Schriften ist. Halten Sie von mir was Sie wollen, aber ein solcher Anspruch muss auch begründet sein.
Die schlichte Einsicht in die Vernunft lässt dergleichen wohl kaum zu.
Was ich in dieser Diskussion vermisse, ist die Streitkultur selbst. ‘Totschlagargumentationen’ helfen nicht weiter.
Noch weitaus tragischer sind die vielen unterschiedlichen Interpretationen aus gleichen Teilen der Schrift.
‘Der eine so, der andere so.’
Eines bleibt zu bemerken – ein jeder versucht durch Interpretation seine Einzelinteressen durchzusetzen.
Die Folge – Instrumentalisierung, Ausgrenzung, ja sogar Anfeindung.
Vorschlag zur Güte: Suchen Sie doch mal eine einigende, umfassende Deutung. Vielleicht kommen Sie dann dem Grundgedanken des Gesamtwerkes der Heiligen Schrift näher. Oder schauen Sie, unter welchen Bedingungen die einzelnen Teile entstanden sind, sprich Zeit, Ort, Verfasser, sowie dessen Lebensverlauf, und die allgemeinen Umstände.
Interpretationen rein aus der Schrift heraus können nur ein verzerrtes Bild darstellen, denn sie ist nicht nur eine rein religiöse Schrift, nein auch in weiten Teilen historisch, politisch, soziologisch, usw. o^/
Sie werden staunen.
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#794   Civitas Smedebergensis   23:39:34 | Sonntag, 20. Mai 2007
@ Rudolfus
Rudolfus schrieb:
„Zu der auch Religions- und Gewissensfreiheit gehört (nämlich zur Freiheits- und Demokratieordnung).“
Sehr richtig erkannt. Sozialkundeunterricht der zehnten Klasse Gymnasium lehrt, dass die darin gemeinten Rechte nicht zur Einschränkung, anderer, gleichwertiger Rechte genutzt werden können. Hier findet keine Abwägung, oder Wichtung der einzelnen Rechte, wie in einem Zivilverfahren statt.
Oder zum Mitschreiben: Freiheit ist die Freiheit des Andersdenkenden.
Schön das wir darüber geredet haben. ;-)
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#791   Civitas Smedebergensis   18:14:29 | Sonntag, 20. Mai 2007
Wenn etwas im Grundgesetz…
Bruder Theophil:
„…über der sexuellen Identität, Orientierung oder sonstwas stehen muss…dann ist es die Familie, die die Grundlage unserer Gesellschaft darstellt. Und keine Ideologien, welcher sexistischer Art auch immer.“
Falsch gedacht – die Grundlage unserer Gesellschaft ist die freiheitlich-demokratische Grundordnung. Ihr hat sich alles unterzuordnen.
Wenn Sie das nicht akzeptieren, stehen Sie außerhalb des Rechtsraumes, im übrigen auch des Rechtsraumes, den die anerkannten christlichen Gemeinschaften Deutschlands anerkennen.
Und wenn die Familie Ihnen die Familie am Herzen liegt, so ist daran nichts kritisieren. Nur sollten Sie sich einmal fragen was Familie überhaupt ist? Ist es diese ideologisch geprägte, anachronistische Form der Vorstellung, oder ist es der reale Zustand?
Familie ist nicht mehr das gleiche, wie vielleicht noch vor 30 Jahren. Auch haben sich die Vorstellungen, die Ansprüche und die Notwendigkeiten der Familie stetig weiterentwickelt.
Übrigens: Der Begriff der sexuellen Orientierung ist keine sexistische Ideologie, sie entstammt der Gesellschaftswissenschaften und ist mit dieser Art von ‘Schubladendenken’ nicht verwendbar.
Vielleicht prüfen Sie nochmal kritisch Ihre eigenen Vorstellungen von Gesellschaft und Familie, und klopfen es auf Ideologie ab.
Da werden Sie fündig. ;-)
MfG.
Paul
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#781   Civitas Smedebergensis   22:27:05 | Samstag, 19. Mai 2007
Korrektur
Ich gebe der Mehrheit hier völlig recht.
Wahnsinnige, glauben sie die „sexuelle Orientierung“ in das staatsbildende Werk des Grundgesetztes schreiben zu können.
Wenn etwas in das Grundgesetz aufgenommen werden muss, dann wohl die „sexuelle Identität“. Dieser Begriff trifft wohl eher den Kern der Sache.
Das Menschen auch sexuelle Wesen sind, dürfte wohl jedem klar sein, der dem Biologie-Unterricht nicht ferngeblieben ist. Und ganz sicher, das heterosexuelle muss auch einem Schutz unterliegen. Nachher kommt noch jemand auf die Idee, kinderlose, heterosexuelle Paare zu stigmatisieren – so wie es bereits jetzt schon Praxis in der Pflegeversicherung für Kinderlose ist.
Äußerst interessant finde ich die Lesart folgendes Satzes: „Er wird benützt, um die entartete Natur der familienfeindlichen und gesundheitsgefährdenden sodomistischen Unzucht zu verschleiern.“
Entartet. Eine Vokabel die wir wohl alle nur zu genau kennen. Und das im Sprachschatz katholischer Christen. Welche Schlüsse lassen sich daraus ziehen? O:)
Ist das Teil des ‘jesu-ideologischen’ Sprachschatzes?
Leute hier fällt mir nur folgender Ausspruch ein: Lasst die Kirche im Dorf!
(Wurde angeblich von Martin Luther geprägt) ;-)
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#154   Civitas Smedebergensis   17:00:24 | Samstag, 19. Mai 2007
@ Rudolfus
Eine entsprechende Richtigstellung des ‘hitsorischen Abrisses’ lasse ich mal im Angesicht der knappen Zeilen. ;-)
Ich freue mich über ihren Enthuasiasmus was die Verfasstheit des christlichen Glaubens in der westlichen Welt angeht. Nur spricht die Statistik, sprich die Fakten, eine ganz andere Realität. Sofern Sie sie denn lesen. O:)
Die Darstellung der sog. „Sodomiten“, mit der Analogie zum Regierenden Bürgermeister Berlins halte ich für sehr gefährlich. Da Sie aber umfassend informiert sind, über eventuelle Folgen von Verleumdungen, habe ich dem nichts hinzuzufügen.
Abschließend kann ich Sie beruhigen – niemand plant ‘die Kirche’ auszurotten. Die offiziell staatlich anerkannten christlichen Religionsgemeinschaften haben ihren Platz in der Gesellschaft gefunden. Wie sollte es auch anders sein.
Nur sieht die Tendenz, unter anderem aus soziologischer Sicht nicht gut für die großen christlichen Gemeinschaften aus. Dies ist ebenfalls statistisch hinterlegt – wenn Sie es denn zur Kenntnis nehmen.
Die Ursachen dieser Entwicklung sind u.a. in dem Unvermögen begründet, das ich in meinem vorhergehenden Posting erwähnte.
Simpel verkürzt können wir zusammfassen:
Niemand plant „die Kirche mit Stumpf und Stiel auszurotten“ – das besorgt sie immernoch selbst.
Grüße aus Bad Schmiedeberg
Paul
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#71   Civitas Smedebergensis   16:39:54 | Samstag, 19. Mai 2007
Who is who – Satan
Guntram schrieb:
„Sie sind aber humorlos.“
Da stimme ich Ihnen vollkommen zu. Bei Verbreitung pornographischer Inhalte im Netz, seien Sie auch nachgestellt, verstehe ich absolut keinen Spaß.
„Das ist vielleicht auch ein Seminarist der hier einfach mal nachstellt wie diese armen Seelen auf solchen Sex-Paraden aussehen.“
Und eben dieser Seminarist stellt öffentliche Matsurbation nach? Und das ist dann rechtlich gedeckt?
„Es ist zweifellos so, daß Satan versucht dort viele junge Seelen in seine Klauen zu bekommen. Beten wir, bestürmen wir den Himmel, daß er diesem Treiben Einhalt gebietet.“
Bitte mal um Begriffklärung „Satan“?
„Der seelische Schaden bei solchen Menschen, die dort marschieren wird immens sein, auch die körperlichen…Geschlechtskrankheiten, Drôgenmißbrauch und unzüchtige Handlungen“
Über den seelischen Schaden mag ich nicht urteilen. Er wird nicht größer sein als beim bloßen Anblick der dargestellten Fotos und der textlichen Umrandung des Themas.
Zu den Geschlechtskrankheiten – wie verhält es sich nun, wenn wir einmal die quantitative Große derer betrachten die sich im Verlauf der Loveparade eine Geschlechtskrankheit zuziehen, und wir auf der anderen Seite jene aufstellen, die sich im Verlaufe der Jahre, weltweit, eine Geschlechtskrankheit zuzogen und zuziehen werden, weil sich die römisch-katholische Kurie weigert Kondome zuzulassen, ja den Gebrauch sogar bestraft?
Die qualitative Betrachtung fällt eben gleich aus.
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#28   Civitas Smedebergensis   15:21:32 | Donnerstag, 17. Mai 2007
Himmelfahrtstag – Vatertag – Männertag
In dem Sinne – NA DENN PROST! :)3
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#136   Civitas Smedebergensis   15:18:59 | Donnerstag, 17. Mai 2007
Wenn sie wüssten was sie tun…
…leider ist es nicht so.
Was regen wir uns hier so auf? Weil Homosexualität als Krankheit, oder als Sünde dargestellt wird?
Oder weil eben solche aus dem Kreis der Kirche ausgeschlossen werden?
Warum hat sich denn der o. g. Bischof so zurückhaltend geäußert? Ganz klar, der Mann sitzt zwischen zwei Stühlen.
Auf der einen Seite die kleinere Gruppe der Hardliner im Glauben, die ein Welt- und Menschenbild vertreten das sich längst überholt hat.
Auf der anderen Seite jene Unentschlossene, Liberale und Gläubige die mit dem Gedanken des Austritts spielen.
Genau diese Situation ist beispielhaft für die gesamte christliche Gemeinschaft des Westens.
Sie ist, wie in den Jahrhunderten zuvor, unbeweglich starr, mit überkommenen Traditionen und Vorstellungen. Sie vetritt Dinge die teilweise weit außerhalb des ‘guten Gebrauchs’ sind.
Die Folge beschreiben die Sozialwissenschaften seit Jahrzehnten sehr deutlich:
Der Glaube verliert an Bedeutung, wo er nicht fähig ist, sich den Zuständen und Bedürfnissen der Gesellschaft anzupassen. ( siehe postreligiöse Gesellschaften )
Die gesamtdeutsche Tendenz wird mittelfristig in Richtung ostdeutscher Verhältnisse gehen, zumindest was die Glaubensstruktur angeht.
Oder anders: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.
Und wenn sich hier manche echauffieren über Andersgläubige, Andersdenkende, Schwule, Lesben und andere – ihre Zeit ist abgelaufen. o^/
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#50   Civitas Smedebergensis   10:59:36 | Donnerstag, 17. Mai 2007
@HeinrichvonOfterdingen
HeinrichvonOfterdingen:
„Tatsächlich verdankte sie ihre Regentschaft aber auch ihrer kämpferischen Natur. Der Österreichische Erbfolgekrieg und der Siebenjährige Krieg waren nicht einfach so Kabinettskriege, sondern Kriege, die an die Substanz gehen konnten. Insbesondere der Siebenjährige Krieg, der in mancher Hinsicht ein Vorgänger des ersten Weltkriegs war!“
Das der Siebenjährige Krieg kein Kabinettkrieg war ist schlicht falsch.
Das Zeitalter der Kabinettkriege allein führt schon an den Eingang der Französischen Revolution.
Dann sind die Merkmale typisch für einen Kabinettkrieg – kleines stehendes Heer, meist adeliges Offizierkorps, zurückhaltende Kriegsführung/beschränkte Kriegsziele, Verrechtlichung der Kriegshandlung usw.
Der Vergleich mit dem 1. Weltkrieg – noch viel schlimmer.
Oder wollen wir jetzt die Schlesischen Kriege mit einem modernen, indutrialisierten Krieg der Massenheere, der in Teilen den Totalen Krieg einläutete vergleichen???
Besser nicht.
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#69   Civitas Smedebergensis   00:33:46 | Donnerstag, 17. Mai 2007
Und wo wir beim ‘guten Recht’ sind…
…fangen wir lieber nicht vom Veröffentlichen, bzw. Nachbearbeiten der anderen Fotos an:
Zivil- und strafrechtlich belegt. Vergleiche dazu § 97 Abs. 1 S. 1 UrhG, § 823 BGB, KUG.
(Recht auf eigenes Bild)
Ebenso interessant der Vergleich mit Art. 1, 2 GG.
Super. :-S
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#67   Civitas Smedebergensis   00:00:40 | Donnerstag, 17. Mai 2007
…Hinweis in der Sache
Ich kann mir sehr gut vorstellen was dekadent ist.
Leider trifft der Wortsinn hier nicht, da eine atavistischer Wortsinn genutzt wird. D.h. man missachtet die sprachliche Enwticklung.
Aber was wohl mehr verwundert:
Wenn man von ‘dekadentem Schauspiel’ schreibt, wie nennt man das veröffentlichen von Bild 2 ???
Das nennt man Verbreitung pornographischer Inhalte – in Deutschland strafbar gemäß §184 StGB.
Toll. :-S
Setzen. Sechs.
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#129   Civitas Smedebergensis   23:45:09 | Mittwoch, 16. Mai 2007
@ santo domingo
Das stimmt. :-D
Mir ist nur noch nicht klar, ob das ein gutes, oder ein schlechtes Zeichen ist.
Ich glaube ich könnte hier das komplette Augsburger Glaubensbekenntnis verlesen und keiner würde widersprechen, geschweige denn es merken. O:)
:-D
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#127   Civitas Smedebergensis   23:36:18 | Mittwoch, 16. Mai 2007
@ santo domingo
Das wollen wir mal nicht hoffen.
Denn was stellt sich zwangsweise als nächstes? Richtig – die Frage nach der Sinnhaftigkeit des gesamten Artikels.
Aber daran wollen wir lieber gar nicht denken. :-#
Nachher hält man uns wohlmöglich noch für wolhlinformierte und aufrichtige Diskutanten. ;-)
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#125   Civitas Smedebergensis   23:16:34 | Mittwoch, 16. Mai 2007
…harren der Dinge:
Mal ‘Butter bei die Fische’:
Analog zum Titelthema habe ich weder von Dozenten des Katholischen Institutes der Uni Bamberg, noch der Evangelischen Theologie mit Sitz in den Franckeschen Stiftungen Antworten, bzw. Argumente bekommen können, welche eben diese Dinge bekräftigen, oder gar erläutern können.
Ganz im Gegenteil – schon allein die Lesart und die Argumentation wurden als weltfremd, unsinnig und nicht belegbar bezeichnet.
Daher suche ich hier nach Antworten.
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#44   Civitas Smedebergensis   23:07:36 | Mittwoch, 16. Mai 2007
@ Rudolfus
Rudolfus:
„Kriege wird man nie abschaffen können (vgl. auch Christi Endzeitreden), und hier konnten immer nur die Männer das Volk und das Land verteidigen, und zwar aus der gottgegebenen physischen Überlegenheit des Mannes …“
Leider gilt es Ihrer Behauptung deutlich zu widersprechen. Das widerspricht der modernen Lehrmeinung in der Geschichtswissenschaft, sowie der einschlägigen Literatur.
Da empfehle ich spezielle Lesungen/Seminare, wie z.B. an der Humboldt-Universität zu Berlin, oder der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Nur ein Beispiel soll diese Behauptung widerlegen:
1688: Eine gewalttätige Zusammenrottung Schondorfer Weiber verhindern eine Übergabe, bzw. Einnahme der Stadt durch französische Truppen. Und das entegegen eines ausdrücklichen Befehls des Landesherrn.
MfG.
Paul
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#123   Civitas Smedebergensis   22:56:00 | Mittwoch, 16. Mai 2007
…AW:
Nur, eine Argumentation dazu muss es doch geben.
Selbst die katholische Theologie verweigert das Vergehen mittels Argumentum ad ignorantiam oder des Argumentum e silentio.
Aus Sicht der ‘Mutter aller Wissenschaft’, der Philosophie, lassen sich diese Behauptungen weder belegen, noch halten.
Na ich bin weiter gespannt ob der eventuellen weiteren Angebote. o^/
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#41   Civitas Smedebergensis   22:34:07 | Mittwoch, 16. Mai 2007
@ Regina 1961
Regina 1961:
„Woher kam denn in der Vergangenheit das wirkliche Übel? Kriege wurden doch immer nur von Männern angezettelt. Mir fällt, im Moment jedenfalls, keine Frau ein. Lasse mich aber gerne eines Besseren belehren. Im Gegenteil. Frauen haben immer auf die mögliche Rückkehr ihrer Männer gewartet und konnten das, was dann noch übriggeblieben war, wieder gesund pflegen.“
Aber gern gebe ich Dir einen ‘kleinen Ausblick’, an zwei markanten Beispielen, auf die außenpolitischen Fehden des weiblichen Geschlechts:
1. Katharina die Große:
In zwei russisch-türkischen Kriegen 1768-1774 sowie 1787-1792 eroberte sie den Zugang zum Schwarzen Meer und weite Küstengebiete.
Sie entsandte 1796 ihre Armee zu einer Strafexpedition gegen Persien.
Ja, die gute Katharina. Historiker und Zeitgenossen schilderten sie nicht selten als kriegslüstern.
Und das wage ich zu schreiben, obwohl sie aus meiner Heimat stammt. ;-)
2. Margaret Thatcher:
Sie führte ihr Land 1982 in den Falklandkrieg. Das gegen die Vorbehalte der Staatengemeinschaft, wie auch der Vereinigten Staaten.
Das sind zwei exemplarische Beispiele für die Führung Clausewitz’scher Tugenden durch Frauen im Staatsamte.
MfG.
Paul
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#121   Civitas Smedebergensis   22:18:57 | Mittwoch, 16. Mai 2007
Kann mir jemand das näher erläutern:
„Auf den schweren Schaden des homo-unzüchtigen Verhaltens für Leib und Seele ging der Opus-Dei-Bischof mit keinem Wort ein.“
Wobei zu klären sind im genauen:
1. Was ist „homo-unzüchtig“? Ggf. Fundstelle aufzeigen.
2. Bitte erläutern – „[schwerer] Schaden […] für Leib und Seele“!
Danke!
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