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Es ist nicht nötig, zu spekulieren, ob Nürnberg eine NS-Hochburg war oder nicht. Die Wahlergebnisse
aus Weimarer Zeit sind online abrufbar und daraus geht hervor: Nürnberg war keine NS-Hochburg (allerdings
war der Wähleranteil der NSDAP auch nicht deutlich unterdurchschnittlich wie etwa im Münsterland oder
in Berlin). www.gonschior.de/…p/ausgabe_gebiet.php?gebiet=1810 Westmittelfranken war dagegen in der
Tat NS-Hochburg, allerdings dominierte dort nie die SPD, sondern die DNVP. Beispiele: www.gonschior.de/…p/ausgabe_gebiet.php?gebiet=1813
(Rothenburg o.T.) www.gonschior.de/…p/ausgabe_gebiet.php?gebiet=1817 (Uffenheim) Richtig ist, dass katholische
Regionen weit unterdurchschnittlich NSDAP wählten. Nach dem Zentrum bzw. der BVP konnte allerdings die
SPD ihre Wähler noch am ehesten halten.
@Brandenburgis „DerMartin“ hat eine Reihe solcher lutherischer Traditionalisten persönlich kennengelernt
und weiß, wovon er spricht – im Gegensatz zu einigen anderen hier.
Lutherische Traditionalisten Viel Spaß Herrn Matussek mit „lutherischen Traditionalisten“, für die der
Papst der Antichrist ist (und zwar nicht wegen seiner Lehren, sondern schlicht und einfach deshalb, weil
er der Papst ist), für die Marien- und Heiligenverehrung in jeder Form Götzendienst und Fronleichnam
ein verabscheuungswürdiges heidnisches Ritual ist. Freilich, die werden das Kreuzzeichen mitmachen (um
zu erklären, dass es aus dem Sündenbabel stammt) oder Herrn Matussek zur Marienandacht begleiten (um
anschließend für seine Bekehrung vom Götzendienst zu beten und ihm zu erklären, dass er eigentlich
eine heidnische Göttin verehrt hat)
angeblich Der neue Weihbischof von Linz habe „angeblich“ Naturkatastrophen als Strafe Gottes gedeutet,
heißt es im Artikel. Die Macher dieser Seite kennen – nicht angeblich, sondern tatsächlich – ihre eigene
Seite nicht: www.kreuz.net/article.2311.html Ist das jetzt ein Geständnis, dass hakenkreuz.net damals
gelogen hat oder lügt es heute?
Was haben eigentlich Überschrift und Inhalt dieses Artikels miteinander zu tun? Welche „Gefahr“ konkret
den Schwestern in China durch das pöhse Vatikanum droht, scheint nicht einmal der Autor zu wissen.
Papst bei Sedisvakantisten Sedisvakantist ist nicht gleich Sedisvakantist. Es gibt einige Gruppen, die
ihre eigenen „Päpste“ gewählt haben; diese haben allerdings so wenig Anhänger, dass selbst die Bezeichnung
„Gegenpapst“ übertrieben wäre. Wenn man die These, seit 1958 sei der Heilige Stuhl vakant, konsequent
zuende denkt, wäre eine ordentliche Papstwahl allerdings nicht mehr möglich, da es keine lebenden Kardinäle
mehr gibt, die ihren Rang Pius XII. verdanken (Soviel ich weiß, auch keine, die von Johannes XXIII. kreiert
wurden).
#8 DerMartin 13:04:46 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Aus dem Spiegel-Interview geht klar hervor, dass Zollitsch nicht die Abschaffung des Zölibats gefordert
hat. Ich zitiere: Hamburg – Erst wenige Tage im Amt – und schon wagt er sich an ein Mammut-Projekt: Der
Freiburger Erzbischof und neugewählte Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch,
spricht sich „gegen Denkverbote“ beim Thema Zölibat aus. Im Gespräch mit dem SPIEGEL sagt der 69-Jährige,
die Verbindung zwischen Priestertum und Ehelosigkeit sei „nicht theologisch notwendig“. Für die katholische
Kirche bedeutet diese Aussage eine radikale Abkehr von der bisherigen Praxis. Das ist auch Zollitsch bewusst:
Ein Abschied vom Zölibat „wäre eine Revolution, bei der ein Teil der Kirche nicht mitginge“, sagt er.
Nötig wäre dafür ein Konzil, weil in das innere Leben der gesamten Kirche eingegriffen werden würde.
@Aleph: Eine Gegendarstellung dürfte schwierig werden: Einen Punkt aus einem Interview herauszugreifen,
ist ja erlaubt und falsch dargestellt wurde vom Spiegel nicht die Position des DBK-Vorsitzenden, sondern
die Position Roms (insofern als Zollitschs Aussage eben keine radikale Abkehr von der bisherigen Praxis,
sondern unbestrittene Auffassung der Kirche ist, wie jeder Theologiestudent im 2. Semester wissen sollte.
#21 DerMartin 01:09:00 | Mittwoch, 20. Februar 2008
@Artois: Wetter – kriminell? ZUm erstensind Zahlungen an Satanisten wahrlich keine „Kleinigkeit“, zum
Zweiten hat er noch erheblich düsterere Aktivitäten drauf gehabt. Forschen Sie doch selbst nach. Warum
soll ich hier immer den Buhmann machen. Für diese angeblichen Zahlungen haben Sie selbstverständlich
Belege?! Die sind Sie schuldig, denn in jedem anständigen Rechtssystem ist derjenige den Beleg bzw. Beweis
schuldig, der einen Vorwurf erhebt, nicht derjenige, der ihn bestreitet. Ich mache Sie im Übrigen darauf
aufmerksam, dass Verleumdung und üble Nachrede strafbar sind.
Konzentrationslager @Marronenjäger Seit wann kann man sich auf Verdienste des Vaters berufen? Ich werfe
Ihnen vor, dass Sie ernsthaft KZs einrichten wollen, nicht Ihrem Vater. Ihr Vater kann nicht notwendigerweise
etwas dafür, dass ihm ein Kind missraten ist. @Sozialkatholisch: Wollen Sie vielleicht KZs dadurch rechtfertigen,
dass sie nicht von Hitler erfunden worden sind.
für alle @agricula: Christus hat sein Blut für alle hingegeben, auch wenn nicht alle dies annehmen.
Ihr Beispiel würde stimmen, wenn der Vater davon ausginge, dass einer seiner Söhne das Erbe nicht annehmen
wird und ihn daher von vornherein vom Erbe ausschließt. @Florian Geyer: Ich gehe zu Ihren Gunsten davon
aus, dass Sie „Kinder der Frau“ und „Kinder der Schlange“ metaphorisch meinen und die Kinder der Schlange
nicht für aufgrund ihrer Geburt verloren halten. „Für viele“ ist zwar die wörtliche Übersetzung, kann
aber genau so falsch interpretiert werden wie „für alle“, nämlich im Sinn einer calvinistischen Prädestinationslehre.
Keine Ahnung Shuca und Filius Ecclesiae zeigen eines: Dass sie keine Ahnung haben. Weder wurde der Jesuitenorden
ursprünglich zur Bekämpfung der Reformation gegründet (das ist eine Behauptung evangelischer Kontroverstheologen),
noch gibt es eine geschlossene Anhängerschaft Rahners. Zwar beziehen sich viele Theologen auf ihn, die
Spannbreite dieser Personen reicht jedoch vom De-Facto-Atheisten Hasenhüttl bis zum Regensburger Bischof
Müller, dem man nun wirklich nicht vorwerfen kann, dass er besonders progressiv ist.
#1 DerMartin 11:03:26 | Samstag, 22. Dezember 2007
kreuznet übertrifft sich selbst Große Schlagzeile: „Der Erzbischof glaubt nicht an Weihnachten“ Und
dann? Was ist dahinter? Mit Ausnahme der Jungfrauengeburt stellt keiner der Punkte für irgendjemand ein
Problem dar. Jesus ist nicht im Dezember geboren? – Tatsache. Niemand kennt das Geburtsdatum Jesu. Die
„Magier“ waren keine drei Könige? – In der Bibel steht weder etwas von drei Personen noch von Königen.
Auch Ochs und Esel sucht man in den Weihnachtsgeschichten der Bibel vergeblich. Da übersieht man fast
die einzige (wenn sie stimmen sollte) wirklich skandalöse Aussage, dass der Erzbischof die Menschwerdung
Gottes anzweifelt. Das ist wirklich ein Kernsatz des Christentums und mit dem Vorigen nicht zu vergleichen.
#28 DerMartin 13:14:57 | Dienstag, 11. Dezember 2007
@Guiseppe Es gibt keine Forma Inordinaria. Es gibt Ungehorsam gegen liturgische Vorschriften und dieser
wird vom Papst kritisiert. Das hat nichts mit einer „dritten Form“ zu tun. Es mag Priester aus der Ecclesia-Dei-Kommission
geben, die zu Unrecht versetzt wurden. Selbst wenn man diese alle wieder einsetzen würde, wären es immer
noch nicht genug, um (wie von Herrn Rothe gefordert) für jede Dreiergruppe jeden Sonntag eine Messe im
tridentinischen Ritus zu feiern. Niemand will Messen im tridentinischen Ritus verbieten; die Frage ist
nur, in welchem Maß diese benötigt werden. @Tilly: Dass Papst Paul VI. ungetauft gewesen sein soll,
ist eine schwere Beschuldigung, die Sie hoffentlich beweisen können – ansonsten wäre dies eine Sünde
gegen das 8. Gebot. Ähnlich verhält es sich mit Ihren Schauermärchen über die freimaurerische Weltverschwörung:
Als Beweis reicht nicht, dass einige Tradis behaupten, die Zeichen der freimaurerischen Weltverschwörung
seien unverkennbar überall gegeben und gerade die Tatsache, dass man sie nicht deutlich wahrnehme, seien
der Beweis dafür.
#13 DerMartin 11:29:26 | Dienstag, 11. Dezember 2007
Rothe Turk hat Recht, Rothe täte besser daran, zu schweigen, da es nicht besonders glaubwürdig wirkt,
wenn ausgerechnet ein Mann, der nachweislich nicht nur den Zölibat mit gleichgeschlechtlichen Partnern
gebrochen hat (Schwulenfeinde, Achtung!) sondern dafür auch Untergebene missbraucht hat, sich zum Glaubenswächter
aufspielt. Dennoch hat die Persönlichkeit Rothes nichts damit zu tun, ob er Recht haben könnte. Durch
seine Beispiele führt er allerdings sein „Tres faciunt collegium“ selbst ad absurdum: Niemand käme z.B.
auf die Idee, wegen drei oder vier Gläubigen, die die Messe im byzantinischen Ritus feiern wollen, von
einem Pfarrer zu verlangen, regelmäßig die Messe im byzantinischen Ritus zu feiern. Aufgrund des Priestermangels
dürfte, sollten Rothes Forderungen erfüllt werden, es in manchen Gemeinden schwierig werden, eine Zelebration
im ordentlichen Ritus zu garantieren – und diese hat der Heilige Vater, auch wenn das einige Tradis ungern
hören, eben in „Summorum Pontificium“ eingefordert. Sicher kann man über die Größe der Gruppe, die
nötig ist, um dauerhaft eine Messe im tridentinischen Ritus zu feiern, streiten. Tatsache ist aber: Es
gibt in Deutschland nicht genügend Priester, um jeden liturgischen Wunsch zu erfüllen und der ordentliche
Ritus bleibt der durch das 2. Vatikanische Konzil erneuerte.
Wenn ich… Wenn ich Kirchenhasser wäre würde mir kreuz.net gefallen, denn der Katholizismus, wie er
hier dargestellt wird, verprellt mehr Leute als Deschner u.a. je davon abbringen könnten. Wenn ich Freimaurer
wäre würde mir kreuz.net gefallen, denn so wie hier über die Freimaurer gelästert wird, macht man
jeden vernünftigen Menschen neugierig Wenn ich schwul wäre würde mir kreuz.net gefallen, denn nicht
gegen jeden Schwulengegner kann man so leicht Argumente finden oder gar gesetzlich vorgehen. Da ich nichts
davon bin… sage ich einfach: Schaut her, was ihr bei euren Lesern auslöst.
#29 DerMartin 16:49:33 | Samstag, 27. Oktober 2007
@methusalix – deine Frage Ein Bischof kann nicht zurücktreten, wohl aber den Papst um seine Entpflichtung
bitten, wenn er glaubt, seinen Aufgaben nicht mehr gerecht werden zu können. Wegen Humer wird das ganz
bestimmt kein Bischof tun; ich wundere mich höchstens, dass +Manfred diesem Herrn so viel Ehre antut,
ihn nicht einfach zu ignorieren.
#14 DerMartin 12:15:33 | Freitag, 26. Oktober 2007
Wieder in die Kirche eintreten… Dem ist nichts hinzuzufügen, außer, dass die Übersetzung falsch sein
könnte. Wer immer noch auf eine Rückkehr der Piusbrüder gehofft hat, wird nun eines besseren belehrt.
Schamanenzauber soll Traditionalisten helfen. Ich weiß ja, dass der Übergang von Volksfrömmigkeit zu
weißer Magie in Bayern schmal ist, aber bei Hardlinern wie GLM?
Christian Hüller Die Aussagen der Bischofskonferenz sind für einen Bischof nicht bindend. Resolutionen
der Bischofskonferenz kommen allerdings nur einstimmig zustande. Das heißt: +Gerhard Ludwig hat zugestimmt
bzw. zumindest die Zustimmung seines Vorgängers nicht widerrufen. Daraufhin handelt er entgegen dieser
Zustimmung. Wie nennt man jemanden, der A sagt und B tut?
Dieser Artikel ist ein Musterbeispiel für die Art von „Journaille“, die die Redaktion betreibt: In der
Überschrift heißt es, der Erlöser der Menschheit werde während der Pessachgebete als Bastard bezeichnet
Im Text liest man, im Talmud stehe dies. Für manche Leser mag es egal sein: Beides sind jüdische Quellen.
In Wahrheit stehen im Talmud aber kontroverse Diskussionen von Rabbinern – das wenigste, was dort steht,
ist jüdische Lehre. Pessach feiern dagegen wirklich alle Juden als eines ihrer höchsten Feste. Dass
dabei Jesus als Bastard bezeichnet wird, schließe ich völlig aus: Es geht bei Pessach um den Auszug
aus Ägypten und um den Wunsch, Pessach wieder in Jerusalem zu feiern. Mit beidem hat Jesus Christus nicht
das mindeste zu tun.
#39 DerMartin 14:01:41 | Dienstag, 9. Oktober 2007
@Copertino: Herman und Mewes Es würde mir im Traum nicht einfallen, Christa Mewes als Person anzugreifen.
Dass ich manche ihrer Aussagen für nicht richtig halte, steht auf einem anderen Blatt. Wenn allerdings,
wie bei Frau Herman, Aussagen und eigenes Leben so krass auseinander driften, ist es gutes Recht jedes
Kritikers, darauf hinzuweisen. Hätte die Dame wirklich ein Damaskuserlebnis gehabt, müsste sie sich
entsprechend verhalten.
#12 DerMartin 12:34:32 | Dienstag, 9. Oktober 2007
@Luther Wenn ein Glatzkopf mir ein Haarwuchsmittel verkaufen will, ist es nicht diskriminierend, ihm nichts
abzukaufen. Wenn ein Mann mit 100 Kilo Übergewicht mir eine Schlankheitskur aufschwätzen will, ist es
ähnlich. Und wenn eine Karrierefrau schreibt, wie toll das Leben als Hausfrau und Mutter doch sei…?
Entweder Eva Herman bereut wirklich. Dann hätte sie von sich aus kündigen sollen und die Mutterolle
ausfüllen sollen, statt weiter im Beruf bleiben zu wollen und in Talkshows aufzutreten. Oder sie sieht
für sich persönlich die Erfüllung im Beruf. Dann soll sie nicht dumm daherschwätzen. Wenn es jemandem
ernst ist mit traditionellen Werten, dann soll dieser jemand bitte glaubwürdigere Zeugen bringen. Auch
ich habe etwas gegen die Auflösung der Familie und die einseitige Förderung von Kinderkrippen zu lasten
von Müttern, die zu Hause bleiben, aber ich habe ebenso etwas gegen Unehrlichkeit.
Das Problem in München… ist, dass die Cathredra Corbiniani bereits seit Anfang des Jahres vakant ist.
Allein deshalb warten die Menschen inzwischen ungeduldig auf den Nachfolger. Die andere Frage ist, wer
dies sein könnte. Dass +Gerhard Ludwig sich mit seinem „Krisenmanagement“ nicht gerade qualifiziert hat,
dürfte unstrittig sein.
Einfach abwarten bis GLM sich negativ über die Piusbrüder äußert oder gegen rechtsradikale Kreise
in der Regensburger CSU. Dann wird hakenkreuz.net bestimmt auf die „Medienkampagne gegen den Regensburger
Bischof“ aufspringen.
#31 DerMartin 23:39:59 | Sonntag, 30. September 2007
Oh Lorenz… Es geht hier nicht um die staatliche Justiz. +Gerhard Ludwig hat nichts getan (zumindest
bisher nichts nachweisbares), was nach deutschem Recht strafbar wäre. Er hat gegen kirchliches Recht
verstoßen und versucht, sich rauszureden. Papst Johannes Paul II. selbst hat ein entschiedenes Vorgehen
gegen pädophile Priester gefordert. Der Regensburger Bischof hat sich daran nicht gehalten und versucht
nun, die Schuld auf andere abzuwälzen. Das und nicht seine theologischen Ansichten, die ihm unbenommen
sind, ist eines Bischofs unwürdig. Der Mann sollte, wenn er Rückgrat hätte, in Rom darum bitten, ihn
von der Aufgabe des Bischofs von Regensburg, der er offensichtlich nicht gewachsen ist, zu entbinden.
#25 DerMartin 21:23:12 | Sonntag, 30. September 2007
GLM und kreuz.net @Jasmina: Ich denke, du könntest ohne Probleme mit Pfarrer Kramer irgendwohin fahren –
deinem Bruder würde ich es weniger empfehlen ;) @artois: Ob jemand Bischof ist, entscheidet immer noch
der Papst. Ich wollte, er würde +Gerhard Ludwig endlich an eine Stelle schicken, für die dieser besser
geeignet ist, aber noch ist dieser Bischof von Regensburg. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass GLMan
der Kurie ein guter Mann sein könnte; er hat theologisch einiges drauf, aber als Diözesanbischof ist
er nur noch peinlich – und schadet der Kirche insgesamt. @allgemein Was mich wundert, ist, dass die anonymen
Artikelschreiber den Bischof verteidigen. Wäre ich Sedisvakantist, wie die meisten hier, würde ich sagen
‘typisch V2-Sekte’ Ich lege mich mal fest: Der Bischof lügt – er hat mehr Motiv dazu als die FAZ.
@Kasperle Ludendorff? War der nicht auch von der jüdisch-freimaurerischen Clique gekauft? Das war doch
der, der gemeinsam mit seinem Gesinnungsgenossen Hindenburg Deutschland nach dem 1. Weltkrieg den Alliierten
auslieferte, statt es, wie im 2. Weltkrieg, bis zum letzten Blutstropfen zu verteidigen. Dass er es anderen
in die Schuhe geschoben hat, beweist doch nur seine Verdorbenheit. Er war genauso Werkzeug der Jüdisch-freimaurerisch-bolschewistisch-katholischen
Verschwörung wie alle anderen. (Vorsicht: Oben gesagtes ist überwiegend nicht ernst gemeint) Quizfrage:
Was vom oben gesagten ist historische Tatsache?
@kasperle-nazi Der von mir zitierte Text steht auf S. 150/151 von Fritschs Pamphlet. Im Übrigen: Italien
war im 2. Weltkrieg kein Feind Deutschlands, die katholische Kirche im Ersten bestimmt nicht auf der Seite
Italiens (dessen Regierung die Päpste bis in die 20er Jahre nicht akzeptierten) oder Frankreichs, wo
es in der Tat starken laizistischen Einfluss gab. Dass die Katholische Kirche die Ausrottung von Millionen
Menschen wegen ihrer Rasse (abgesehen von allem anderen) nicht gutheißen kann, dass sie ferner eine Ablehnung
des Alten Testaments und ein Verschweigen der jüdischen Herkunft Jesu, wie Ihre Gesinnungsgenossen unter
den „Deutschen Christen“ es forderten, nicht anerkennen kann, sollte klar sein. Nennen Sie Ihre Lehre
wie Sie wollen, katholisch sind Sie jedenfalls nicht.
@Kasperle-Nazi (oder soll ich lieber „Sehr geehrter Herr Rothkranz“ sagen) Sie empfehlen die Lektüre
der Nazischmiererei eines Herrn Fritsch und bezeichnen sich ernsthaft als Katholik? Leseproben daraus
Aus all dem ersieht man das ungeheure Verhängnis des „religiösen Fremdwesens“ demunser Volk verfallen
war und zum Teil noch ist. Dieses religiöse Fremdgut führt zu Gehorsamsverweigerungen gegenüber dem
Staat, ja zu hochverräterischen Anwandlungen, denn man muß „Gott“, eben dem jüdisch-christlichen „Gott“
Jahwe, mehr gehorchen als den Menschen. Die politisch-nationale Revolution müßte aber nur ein Stückwerk
bleiben, wenn sie nicht noch vollendet und ergänzt würde durch die religiöse Revolution.[/klein] und:Die
Kirchen wollen heute ihre Substanz retten, aber wir müssen uns vor dieser Substanz retten! Das ist die
Lage.[/klein] Wohlgemerkt: Dies deutlich vor dem II. Vatikanischen Konzil. Der von Ihnen zitierte Fritsch
war nicht nur Antisemit, sondern auch Antichrist. Wenn Sie ihn hier hochleben lassen, offenbaren Sie,
wer Sie sind: Kein Katholik, auch kein Traditionalist, sondern ein Nazi, der seine Gesinnung religiös
verbrämen will.
@Sentinel [klein]Hallo, Wicca-Angehöriger! Lange nicht mehr voneinander gelesen! Hier irrst du! Es gab
bei den Vestalinnen kein Zölibatsgelübde. Dies wurde auch im Nachhinein von einigen selbsternannten
christlichen Historikern erfunden, um den Sinn der Ausrottung dieses Glaubens noch plausibler zu machen.[/klein]
1.) Bin ich kein Wicca-Jünger (Wie kommst du auf den Schwachsinn) 2.) War Vesta keine Fruchtbarkeitsgöttin.
3.) Ist das Keuschheitsgelübde keine christliche Erfindung Sagt dir die Sage um Romulus und Remus etwas?
Hältst du sie für eine christliche Fälschung? War Ovid, der erzählt, dass Vesta männliche Götter
abgewiesen hat, Christ? Es genügt nicht nur, keine Ahnung zu haben, man muss es auch noch laut herausposaunen.
Polemik Der Artikel ist vor allem eines: Ein Zeichen, wie man alles zu Gunsten der eigenen Sache auslegen
kann: Vor allem Jungen seien die Geschädigten wird einfach ohne Beleg behauptet – jaja, die böösen
Homosexuellen. Und eine Folge des Konzils – als ob es früher nie Missbrauch gegeben hätte. Ein selten
dämlicher Artikel. @Sentinel: Es gab zwar in der Antike Hierodulen (Mädchen, die „im Dienst einer Gottheit“
eine Art Prostitution betrieben. Die Vestalinnen gehörten aber ganz bestimmt nicht dazu. Im Gegenteil:
Eine Vestalin, die das Keuschheitsgelübde brach, wurde lebendig begraben.
Sex am Weltjugendtag @Rudolfus Einige Jugendliche fahren nur wegen diesem Motiv zu den Weltjugendtagen –
und einige bekennen sich auch offen zu den Sünden der Unzucht, die sie dort bewußt begehen, wohlwissend,
daß es eine päpstliche Veranstaltung ist. Das glauben Sie doch selbst nicht! In den meisten europäischen
Ländern ist Sex für Jugendliche, die ihn haben wollen, kein Problem mehr. Oder reden Sie von den Filipinos?
Gehörnter Mose @Sozialkatholisch Die relativ häufige Darstellung des gehörnten Mose beruht auf einem
Schreibfehler: Ein Autor nannte Mose aufgrund seiner Stellung im ALten Bund „coronatus“ (gekrönt). Daraus
wurde durch einen Abschreibfehlet „cornutus“ (gehörnt). Mit Verschwörungstheorien hat das ebensowenig
zu tun wie das Geschreibsel von RomanGerman mit katholischem Glauben
@Sentinel Im Gegensatz zu Ihnen habe ich ein bisschen Ahnung von Geschichte (abgesehen davon, dass ich
nicht Pfeife rauche). Heinrich VIII. hat sich förmlich vom Papst getrennt und die anglikanische Kirche
gegründet. Ein Verbrecher war er trotzdem. Das entschuldigt nicht die katholischen Mörder dieser Zeit
wie Maria I. (Bloody Mary) oder Philipp II. von Spanien. Aber für Sie scheinen ja Katholik und Mörder
Synonyme zu sein. Wahrscheinlich kriegen wir von Ihnen demnächst zu hören, dass Bin Laden Katholik ist?!
@Sentinel aka Käptn Blaubär Der Frauenmörder war Heinrich VIII. und der hat auch die anglikanische
Kirche gegründet (weil er seine Ehe annullieren lassen wollte und der Papst dies nicht erlaubte). Einen
König Karl V. von England gab es nie – Prinz Charles wird bei der Thronbesteigung erst Karl III. sein
Gegenseite / Franco @Czibo: Otto von Habsburg dürfte mit „Gegenseite“ die Gegner eines Gottesbezugs in
der EU-Verfassung meinen. @Rudolfus und andere Ich werde mich hüten, Franco mit Hitler, Stalin oder Mao
auf eine Stufe zu stellen. Dennoch: Er stürzte mit Gewalt eine demokratisch gewählte Regierung und er
tötete nach seinem Sieg Menschen ohne ordentliches Gerichtsverfahren (bzw. ließ töten). Zumindest das
Letztere ist weder nach katholischer noch nach humanistischer AUffassung akzeptabel
Dreiecke Meine Güte, man kann auch alles überinterpretieren. Jedes normale Hausdach ist von vorne gesehen
dreieckig. Sind alle Menschen hier in Deutschland seit Jahrhunderten Freimaurer gewesen? Mich wundert
übrigens, wie gut sich diejenigen, die dauernd auf die Geheimniskrämerei der Freimaurer hinweisen, bei
selbigen intern auskennen. Sind die Tradis in Wirklichkeit verkappte Freimaurer?