Sonntag, 15. Mai 2005 20:25
Lesername: Agiafortuni
Beiträge: 1.009
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Mittwoch, 16. Januar 2008 18:14
Agiafortuni: Karl Murx: nochmals Siri
nach dem Buch von Benny Lai wollte Siri nicht Papst werden und daher hat er immer Ausreden gefunden um dem Wunsch Pius XII, nach Rom zu kommen, aus dem Wege zu gehen. Als dann die französischen Frevlern mit Liénart und Tissérant an der Spitze ihr histerisches Geschrei losenliessen könnte es für Siri eine Gelegenheit gewesen sein, auszusteigen.
In seiner 1994 unter dem Titel Nichita Roncalli veröffentlichten Schnrift berichtet Franco Belligrandi , ein ex Kämmerer des heiligen Stuhles und Mitarbeiter beim Osservatore Romano“ über eine ihm im September 1958, also kurz vor dem Konklave, aus dem Vatikan zugespielte Mitteilung. In dieser Mitteilung wird folgendes berichtet: Ich sass in einem Wagen zusammen mit einer Persönlichkeit, die einen hohen Rang innerhalb der Freimaurerloge bekleidete und mit dem Vatikan in Berührung stand. Sie berichtete mir: „Der nächste Papst wird nicht Siri sein, wie man in gewissen römischen Kreisen munkelt, denn er ist viel zu autoritär. Ein versöhnlicher Papst wird gewählt werden. Die Wahl ist auf den Patriarchen Roncalli aus Venedig gefallen“. Ich fragte erstaunt: „Von wem gewählt?“ „Durch unsere am Konklave beteiligten Freimaurer“ antwortete sie mir mit der grössten Seelenruhe.“ „Beteiligen sich Freimaurer am Konklave“ fragte ich sie. Ich erhielt folgende Antwort: „Gewiss, denn die Kirche ist in unseren Händen“ Ich fragte erneut: „„Wer eigentlich regiert die Kirche?“
Fortsetzung folgt
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Mittwoch, 16. Januar 2008 08:23
Agiafortuni: clarissa colonia: formal richig
formal sind ihre Überlegungen richtig. Dennoch war das letzte Konzil insofern eine Impostur als es vorgab rechtgläubig zu sein und dennoch einen Kirchenbegriff vertrat, der nicht in Übereinstimmung mit dem herkömmlichen Kirchenbegriff steht. [mehr…]
Dienstag, 15. Januar 2008 22:00
Agiafortuni: Sacerdos helveticus
es gibt mehrere glaubwürdige Zeugnisse dafür. Der Kardinal hat kurz vor seinem Tode seine Aufzeichnungen einem namhaften Vatikanisten mit Namen Benny Lai übergeben, welcher sie unter dem Titel: Il Papa non eletto, Giuseppe Siri, cardinale di Santa Romana Chiesa herausgegeben hat. Ausserdem stellt der Kardinal in seiner Auseinandersetzung mit den Theologoumena Rahners im Anschluss an die Worte unseres Herrn „wenn möglich“ folgende Frage: „ hatte er da plötzlich den Gedanken, und sei es auch nur einen Augenblick lang, sich lieber von seiner Sendung zu lösen, um dann gemäss der jedem anderen Menschen gesetzten Bestimmung zu leben, älter zu werden und eines Tages zu vergehen?“ Es steht ausser Zweifel, dass das Konklave von 1958 von den Franzosen manipuliert wurde. Dafür gibt es eine Erklärung Pater Bertrand de la Margerie SJ dessen Vater beim Tode Pius XII französischer Botschafter beim heiligen Stuhl war. Sie kann nachgelesen werden im Archiv für Papstgeschichte,
das vom Vatikan herausgegeben wird.
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Dienstag, 15. Januar 2008 21:06
Agiafortuni: Siris Aufzeichnung
Nicht alle Päpste zeigen sich ihrer Aufgabe gewachsen, nachdem sie die dazu erforderliche Schule besucht haben. Diese Schule durchläuft man, ohne es zu wollen, bevor man Papst wird, indem man die richtigen Posten schafft und sie mit der dazugehörigen Eignung und Treue zu kombinieren versteht.
Dies sage ich, weil ich von schweren Gewissensbissen geplagt werde. Im Vertrauen, dass Gott mir verzeihen wird, kann ich meine Ruhe bewahren. In den ersten beiden Konklaven, an denen ich teilgenommen habe, hat mir ein massgebender Kardinal die Kandidatur angetragen. Hinter ihm sollen die französischen Kardinäle gestanden haben, denen die meisten übrigen Kardinäle hörig waren. Die Deutschen stand ausserhalb und schlossen sich gelegentlich zusammen. Meine Antwort lautete: Nein und wenn ihr mich wählt, werde ich erneut nein sagen. Ich habe schlecht gehandelt und heute bin ich mir dessen bewusst. Heute?. Seit einige Jahren. Ich habe schlecht gehandelt, denn gewisse Handlungen wären unterblieben und ich zögere es zu sagen, es waren Fehler. Ich habe somit eine schwere Schuld auf mich geladen und Gott gebeten, mir zu verzeihen im Vertrauen, dass er es tun wird.
Auch in den letzten beiden Konklaven wurde ich vorschlagen, doch habe ich mich nicht mehr gegen eine mögliche Wahl gesträubt. Ich habe zu mir gesagt: es geschehe, was geschehen muss. Ich bin heil davongekommen.
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Dienstag, 15. Januar 2008 16:59
Agiafortuni: Karl Murx – Dr. Christoph Heger
die Wahl Siri wurde von den beiden französischen Kardinälen Tisserant und Liénart in echt gallikanischer verhindert Tradition verhindert. Sie war bis ins letzte geplant, denn in Frankreich hielt man einen katholischen Papst für nicht verinbar mit der Ehre Frankreichs. Diese Schlussfolgerung kann man einem Briefwechsel zwischen dem damaligen französischen Botschafter und dem damaligen Karl den Grossen (le grand Charles) Charles de Gaulle ziehen.
Man wollte um jeden Preis Montini und die sicherste Gewähr dafür, dass er beim nächsten Konklave gewählt würde, war der Patriarch von Venedig Angelo Giuseppe Roncalli.
Leider zeigten die der Tradition verpflichteten Kardinäle wie Ottaviani und Ruffini nicht besonders viel Profil als sie sich auf die französische Intrige einliessen.
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Montag, 14. Januar 2008 21:59
Agiafortuni: über die Folgen nachgedacht?
hat man im Kreise der Pius-Oberen einmal darüber nachgedacht, welche Folgen eine Rückkehr nach Rom haben würde? Es ist eine Illusion zu glauben Rom würde nur deshalb wieder katholisch, weil die Piusbruderschaft drinnen sitzt und auch wird Benedikt XVI deswegen sein Programm mit Ökumenismus und Vatikanum II als Schwerpunkte kaum ändern. Auch wird man sich jeder Kritik enthalten müssen, wenn Dinge geschehen, die ein katholisches Bewusstsein als skandalös empfindet wie die interreligiöse Zusammenkunft von Neapel oder eine methodistische Feier in Sankt Paul ausser den Mauern mit Kardinal Kasper als Festredner. Immerhin hatte der Erzbischof kurz vor seinem Tode erklärt falls Rom wieder an ihn gelangen sollte würde er zuvor fragen, ob der Syllabus, Pascendi, Mortalium animos und Humani generis nach wie vor in der Konzilskirche Gültigkeit besitzen [mehr…]
Montag, 14. Januar 2008 21:04
Agiafortuni: Heggi: questa poi la conosco purtroppo.
„Questa poi la conosco purtroppo“ singt Leporello, der Diener Don Juans in Mozart gleichnamiger Oper als die Musiker sich anschicken eine Arie aus Figaros Hochzeit zu spielen. Gleiches kann von ihrer liebenswürdigen Antwort gesagt werden. Es sind immer wieder die selben „argumenta ad hominem sine fundamento in re“. Doch haben Sie dieses Mal Pech gehabt, denn meine Stellungnahme, die an Ihre Bemerkungen anschliesst beruft sich einerseits auf Humani generis (Denzinger 3885), die zweite hingegen kann nachgelesen werden auf Seite 302 von Erzbischof LefebvresDamit die Kirche fortbestehe – Fragen und Antworten des Verhörs.. Auf die Gefahr hin Ihnen auf die Nerven zu fallen, werde ich nicht müde werden Ihnen zuzurufen: „Sie sind auf dem Holzweg, wenn Sie glauben mit Ihrer politischen Korrektheit erreichen zu können, dass Rom wieder katholisch wird.“. In diesem Zusammenhang möchte ich Ihnen dringend die Lektüre einer Veröffentlichung des Insitut Universitaire Saint Pie X in Paris empfehlen. Ihr Titel: Mgr. Marcel Lefebvre, Vatican II; L’autorité en question“ [mehr…]
Montag, 14. Januar 2008 20:42
Agiafortuni: eines genialen Strategen Rechnung scheint aufzugehen
Das Vorgehen Kardinal Hoyos’ ist strategisch gesehen einfach genial, denn nichts wird dem Zufall überlassen. Was der Kardinal jedoch verschweigt, ist wie die geplante Rückkehr erfolgen soll. Will man nach Campos, dem Institut St. Philipp Neri und dem Institut des guten Hirten endlich den grossen Fang wagen. Möglicherweise wäre die Aufhebung der Exkommunikation der Trumpf, den man auszuspielen gedenkt, um endlich die Piusbruderschaft in den Griff zu bekommen. [mehr…]
Montag, 14. Januar 2008 09:54
Agiafortuni: Filiusecclesiae: bedingt verbindlich
die Dokumente des letzten Konzils sind nur für diejenigen verbindlich für die Johannes XXIII, Paul VI und Johannes Paul II rechtmässig auf den Stuhl Petri gewählt wurden, sondern sie ebenfalls als Stellvertreter Christi und Nachfolger des heiligen Petrus anerkennen. Die Verbindlichkeit dieser Dokumente leitet sich nämlich davon ab, dass sie vom Inhaber des Stuhles Petri gutgeheissen wurden. Ich kann es mit zwei Erklärungen aus entgegengesetzten Lagern begründen nämlich Pius XII: Man darf ebenfalls nicht annehmen, dass dasjenige was in den Enzykliken dargelegt wird, als solches keine Zustimmung verlange, weil die Päpste darin nicht die höchste Gewalt ihres Lehramtes ausübten. Denn es handelt sich umÄusserungen kraft Ordentlichen Lehramtes, von dem ja auch das Wort Christi gilt:„wer euch hört, der hört mich“. Auch dem Erzbischof wurde seitens Kardinal Seper die Frage gestellt, ob man aus seine Behauptungen folgern müsse, dass „der Papst durch die Kundmachung und Vorschreibung des neruen Ordo Missae und dass die Gesamtheit der Bischöfe durch dessen Annahme eine neue, eine <<konziliare>> Kirche, eine mit der katholischen Kirche grundsätzlich unvereinbare Kirche eingerichtet und grundsätzlich um sich geschart hätten.“. Aus rechtgläubiger Sicht ist die Antwort des Erzbischofs materiell zwar richtig. Sie übergeht jedoch den formellen Apsekt. [mehr…]
Sonntag, 13. Januar 2008 23:35
Agiafortuni: St. Georg: formal völlig korrekt
Johannes Paul II hat die Exkommunikation ausgesprochen und es hat keinen Sinn mit Spitzfindigkeiten um den Brei herum zu reden. Ein Fall wie Amiens hätte der Piusbruderschaft die Augen öffnen und ihr deutlich machen sollen, dass sie in den Augen Roms als schismatisch gehalten wird. Wäre es anders wäre Rom schon längst beim Bischof Amiens vorstellig geworden. [mehr…]
Sonntag, 13. Januar 2008 23:21
Agiafortuni: Heggi: in keiner Weise kurios
die Situation ist in keiner Weise kurios sondern ist adäquater Ausdruck der V2 Ideologie. Wer das Konzil ablehnt, lehnt damit eo ipso auch die Autorität Johannes XXIII, Pauls VI und Johannes Pauls II ab denn alle drei haben das Konzil gutgeheissen. Zwar anerkennt sie die Piusbruderschaft als rechtmässige Päpste, wenn sie aber gleichzeitig deren Vorgehen scharf kritisert – und dafür gibt es ausreichend Beweise – dann muss sie in Kauf nehmen, dass sie seitens von Rom als schismatisch angesehen wird. [mehr…]
Sonntag, 13. Januar 2008 23:14
Agiafortuni: St. Georg: recht haben Sie
Sie haben natürlich recht, aber leider haben die meisten Leute keine Ahnung wie ein Text ausgelegt werden muss. Leider hat aber auch Johannes Paul II seine Aussage nicht klar genug präzisiert und auf diese Weise eine Tür offen gelassen für die Piusbruderschaft. Als
Katholike der das Konzil ablehnt muss ich Erzbischof Lefebvre recht geben, denn er hat mit seinem angeblich schismatischen Akt das Weiterbestehen der Tradition gewährleistet. Gleichzeitig hat er damit, wenn auch nicht ausdrücklich, erklärt man könne Johannes Paul II kein Vertrauen schenken. Verständlicherweise musste Johannes Paul II die Piusbruderschaft für schismatisch erklären, wobei abzuklären ist, ob sie es nur im Hinblick auf die Konzilskirche ist. Auf alle Fälle so lange Benedikt XVI die Exkommunilkation nicht aufhebt, wird sich die Piusbruderschaft dessen unbeachtet, dass sie ihn als rechtmässigen Papst anerkennt, damit abfinden müssen, dass sie für die Konzilskirche schismatisch bleibt. Eine Anerkennung des Konzils kann aber für die Piusbruderschaft so lange nicht in Frage kommen, als sich Benedikt XVI zum Oekumenismus bekennt und die daraus hervorgehenden Jammerspiele und neuerdings Neaplel gutheisst.
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Samstag, 12. Januar 2008 23:21
Agiafortuni: Gotthard: vielen Dank
vielen Dank für Ihre erbauenden Hinweise. Ich nehme zur Kenntnis, dass Christus Ehrenvorsitzender des Einheitszirkus während Kardinal Kapser dessen C.E.O. ist. [mehr…]
Samstag, 12. Januar 2008 19:56
Agiafortuni: nicht mehr katholisch
Kardinal Kasper ist führendes Mitglied der Konzilskirche und Nachfolger Kardinal Beas traurigen Gedenkens. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger muss sein Jammerspiel nicht mehr verborgen bleiben. Nichtsdestoweniger bleibt das Sekretariat für die Einheit der Christen das troianische Pferd in der Stadt Gottes [mehr…]
Montag, 7. Januar 2008 10:31
Agiafortuni: welche Bedeutung hat römisch-katholisch
welche Bedeutung kann die Bezeichnung römisch-katholisch noch haben so lange ein Pfarreirat sich anmasst zu bestimmen was ein Priester tun darf und zu unterlassen hat. [mehr…]
Mittwoch, 2. Januar 2008 13:17
Agiafortuni: kein Vergleich
Franco war bestimmt das geringere Übel als der Freimaurer Roosevelt, welcher immerhin erst 1942 die diplomatischen Beziehungen mit Hitler abbrach, Pearl Harbour in Kauf nahm und in Yalta halb Europa einem der grössten Verbrecher des letzten Jahrhunderts – Joseph Stalin nämlich – auslieferte. [mehr…]
Donnerstag, 27. Dezember 2007 18:56
Agiafortuni: Glanz und Glorie und Untergang
Glanz und Glorie verdankt der Jesuitenorden dem göttlichen Beistand dank welchem erhabene Geister wie der heilige Robert Bellarmin, Franz Suarez, Jakob Balde, Pater Giovanni Perrone, die Kardinäle Mazzella, Billot und noch viele andere erhebene Geister aus seiner Mitte hervorgegangen sind. Zu seinen Untergang haben dagegen beigetragen Karl Rahner, Teilhard de Chardin, de Lubac und Kardinal Bea mit ihrem Hang zum virtuellen [mehr…]
Donnerstag, 27. Dezember 2007 14:43
Agiafortuni: Rudolfus: erstaunlich
es ist erstaunlich, dass Sie vom seligen Johannes XXIII sprechen. Sicher ist Ihnen bekannt, dass seine Seligsprechung mehrfach angefochten wurde unter anderem von Don Luigi Villa: (anche Giovanni XXIII „beato“?) und Abbé Simoulin FSSPX. [mehr…]
Donnerstag, 27. Dezember 2007 10:58
Agiafortuni: si tacuisses philosophus manuisses
gegen eine kritische Einstellung wie jene des Journalisten Meier ist so lange nichts einzuwenden, als derjenige der sie vertritt, nicht der Wahnvorstellung verfällt, das Volk durch seine Besserwisserei aufklären zu müssen. Doch offensichtlich will Meier seine Abneigung gegen romtreue Würdenträger als offensichtliches Glaubensgut an den Mann bringen [mehr…]
Donnerstag, 27. Dezember 2007 08:09
Agiafortuni: Benedikt: sie haben es erfasst
zwischen dem Messbuch des heiligen Pius V und jenem Johannes XXIII besteht ein kaum wahrnehmbarer jedoch wesentlicher Unterschied. Verwendet ein Priester das Messbuch des heiligen Pius V ohne Berücksichtigung seiner Überarbeitung durch Johannes XXIII, so werden Epistel und Evangelium den Gläubigen vor Beginn der heiligen Messe verkündet. Auch die Predigt knüpft unmittelbar an die Verkündigung des Wortes an. Somit wird der sakrale Teil der Liturgie in einem Zug ohne Verkündigung und Unterweisung der Gläubigen vollzogen. Mit anderen Worten der didaktische und der sakrale Teil der Liturgie sind zwei voneinander unabhängige Teile. Im Messbuch von 1962 ist die Unterweisung in die sakrale Handlung miteinbezogen. Das ist eine eindeutige Gewichtsverlagerung. [mehr…]
Montag, 24. Dezember 2007 13:34
Agiafortuni: Rudolfus: nicht ganz richtig
Im Konsistorium von 24. Mai 1976 in dessen Verlauf auch der damalige Bischof Ratzinger in den Kardinalsstand erhoben wurde erklärte Paul VI wörtlich: Nach reiflicher Überlegung und im Auftrag des Konzils haben wir des Novus Ordo angeordnet damit er die alte Messordnung ersetze (auf französich: Le nouvel Ordo a été promulgué pour être substitué à l’ancien, après une mûre réflexion, et à la suite des instances du Concile Vatican II). Ausserdem richtete Paul VI einen äusserst scharfen Tadel an die Adresse des Erzbischof mit der Begründung: er habe mit seinem Ungehorsam die Bindung zum Nachfolger Petri aufgelöst und stehe dementsprechend ausserhalb der Kirche. Ausserdem masse er sich damit an, über den Kopf von Papst, Bischofskolleg und Konzil zu entscheiden, welche unter der Unzahl von kirchlichen Gepflogenheiten als Glaubensregeln zu gelten hätten. Im Lichte dieser Vorgaben lässt sich das nie verboten nur so auslegen, dass die Feier nach dem alten Ritus erlaubt werden kann [mehr…]
Montag, 24. Dezember 2007 09:52
Agiafortuni: Benedikt: nicht urteilen sondern feststellen
Jedes Gerichtsverfahren beginnt mit der Feststellung, dass ein in einem Sachverhalt die Voraussetzungen eines Vorwurfes tatbestandsmässig erfüllt sind. Wie man auch immer zum Novus Ordo steht es lässt sich nicht bestreiten, dass Paul VI keine glückliche Hand hatte mit der Art und Weise wie er ihn angeordnet hat. Seinen Nachfolgern hat er damit keine leichte Angelegenheit aufgebürdet. Zahlenmässig ist die FSSPX unbedeutend, doch immerhin stark genug, damit man sie wahrnimmt. Benedikt XVI und Kardinal Hoyos bemühen sich zwar, sie in den Griff zu bekommen doch fällt ihnen das Episkopat der rheinischen Allianz ständig in den Rücken und giesst auf diese Weise Wasser auf die Mühlen der FSSPX. [mehr…]
Sonntag, 23. Dezember 2007 21:56
Agiafortuni: Gotthard: nicht ganz richtig
die Bewegung von Econe war der erste von der Öffentlichkeit wahrgenommene Protest. Proteste gab es bereits zur Zeit des heiligen Pius X, man denke nur an einen George Tyrell oder Baron von Hügel. Auch die liturgische Bewegung wurde allmählich zu einer Protestbewegung und wenn Sie die Botschaft Pius XII an den Liturgiekongress in Assisi von 1956 lesen, werden Sie feststellen, dass er neben Lob auch viel scharfe Kritik enthält [mehr…]
Sonntag, 23. Dezember 2007 20:51
Agiafortuni: stat crux: mit Kanonen auf Spatzen geschossen
hätte Paul VI den NOM angeordnet ohne die Messe des heiligen Pius V anzutasten, hätte er damit bestimmt Erfolg gehabt, denn die Mehrzahl der Gläubigen wollten eine Reform der Liturgie. Warum musste er aber jenen Gläubigen, die sich dem alten Ritus verbunden wussten und die, wie richtig hervorheben, in der Minderzahl waren, das war für sie das Heiligste war vorenthalten. Damit hat er eine Welle des Protestes ausgelöst. Erzbischof Lefebvre gehört nicht dazu und die Gründung seiner Gemeinschaft geschah mit der Billigung des Ortsbischofs Mgr. François Charrière. Anfangs war man in Rom mit seiner Arbeit zufrieden doch auf Druck der französischen Bischöfe wurde die Schliessung seines Seminars angeordnet. Das ganze Vorgehen gegen Econe war ein Schiessen mit Kanonen auf Spatzen und dadurch wurde Econe erst recht populär. Schliesslich wurde es zum Waterloo Pauls VI. Zehn Jahre lang bemühte sich Johannes Paul II um eine Wiedergutmachung doch war es zu spät. Hätte man Erzbischof Lefebvre in Ruhe gelassen, so hätte die ganze Angelegenheit nicht einer derartiges Ausmass angenommen [mehr…]
Sonntag, 23. Dezember 2007 14:46
Agiafortuni: Heinrichder Zweite. kein Werturteil
ich habe kein Werturteil abgegeben sondern zunächst etwas festgestellt. Ich selber bin der Ansicht, dass die Art und Weise wie Paul VI versucht den Gläubigen den NOM aufzunötigen gleichzeitig auch sein Waterloo gewesen ist. Mit Recht hat ihn übrigens der Abbé Georges de Nantes mit den Worten gewarnt: heute sind Sie der Komplize der Feinde der Kirche, morgen werden sie deren Gefangener und übermorgen deren Opfer sein [mehr…]
Sonntag, 23. Dezember 2007 14:19
Agiafortuni: Benedikt: war es ein glücklicher Wurf?
Selbstverständlich hat ein Papst das Recht die Liturgie neu zu ordnen. Die Frage bleibt wohl ob Paul VI damit eine glückliche Hand hatte. Auf alle Fälle gehen die Meinungen diesbezüglich auseinander [mehr…]
Samstag, 22. Dezember 2007 09:28
Agiafortuni: gibt es ein Lehramt erster und zweiter Klasse?
Rudolfus, sie berufen sich ständig auf das Lehramt, zögern aber nicht die strengste Kritik an Paul VI zu üben und ihn dennoch als rechtmässigen Papst anzuerkennen. Gibt es für Sie ein Lehramt erster und zweiter Klasse wobei Letzteres nicht den Anspruch erheben darf mit der selben Verbindlichkeit zu reden wie Ersteres? [mehr…]
Freitag, 21. Dezember 2007 22:35
Agiafortuni: Rudolfus. nicht nur promulgiert
Paul VI hat NOM zu dem fortan gültigen Ritus der lateinischen Kirche erklärt. Ob es ihnen gefällt oder nicht, so wollte er es haben. Wer die Gültigkeit seiner Anordnung bestreitet oder sie gar für moralisch verwerflich hält, hat keine andere Wahl – will er sich kohärent verhalten – als den Sedesvakantismus. Warum gehen die Oberen der Piusbruderschaft dieser Alternative ständig aus dem Weg. Glücklicherweise für sie gibt es solche Vögel wie den Bischof von Amiens und andere Würdenträger Benedikt XVI ständig in den Rücken fallen. [mehr…]
Freitag, 21. Dezember 2007 20:39
Agiafortuni: stat crux. höchst interessant
Ihre Ausführungen zu Erzbischof Lefebvre sind sehr interessant und für mich völlig neu. Gerne hätte ich darüber mehr Aufschluss. [mehr…]
Freitag, 21. Dezember 2007 20:34
Agiafortuni: ist ein Zusammenhalt überhaupt noch möglich
ist ein Zusammenhalt überhaupt noch möglich so lange Gläubige, die das gleiche Verständnis von Eucharistie haben oder haben sollten sich derart anfeinden. Ausserdem wurde bis dahin der Ungehorsam ausschliesslich von den angeblichen Piushänseln als Tugend praktiziert. Heute machen sich die Stadtdekane aus Fulda auf diesem Gebiet stark [mehr…]
Freitag, 21. Dezember 2007 13:13
Agiafortuni: stat crux: äusserst subtil
Ihnen kann ich nur zustimmen. Paul VI hat nicht nur angeordnet, dass fortan der NOM der ordentliche Ritus der lateinische Kirche zu sein habe, sondern zugleich auch der Messe des heiligen Pius V ihren künftigen Standort zugewiesen. Seine apostolische Konstitution MISSALE ROMANUM vom 3. April 1969 mit der die im Geiste des Konzils vorgenommenen Reformen verkündet werden, schließt mit den Worten: „Was wir hier festgelegt und angeordnet haben, soll jetzt und in Zukunft gültig sein und zwar ungeachtet gegenteiliger Bestimmungen in den apostolischen Konstitutionen und Anordnungen unserer Vorgänger, welche unter anderen Bedingungen durchaus Achtung verdienen und Ausnahmen begründen können . Paul VI will damit sagen, dass er vorerst wünscht, dass fortan ausschließlich nach der neuen Messordnung gefeiert werde, dabei jedoch die Möglichkeit nicht ausschließen will, dass zu einem späteren Zeitpunkt über die Zukunft der bisherigen Messe entschieden werde. Ohne die Erklärung Pauls VI ausdrücklich zu erwähnen, sagt Benedikt XVI in seinem Begleitschreiben sinngemäss das Gleiche: „Im Augenblick der Einführung des neuen Messbuchs schien es nicht notwendig, eigene Normen für den möglichen Gebrauch des bisherigen Missale zu erlassen. Man ging wohl davon aus, dass es sich um wenige Einzelfälle handeln würde, die fallweise am jeweiligen Ort zu lösen seien.“ Paul VI hatte eine Lücke offengelassen, die der Motu proprio Benedikt XVI schliesst. Diese Subtilität dürfte den Piusoberen entgagnen sein. [mehr…]
Donnerstag, 20. Dezember 2007 19:48
Agiafortuni: Karl Murx: Seligsprechung unangemessen
wenn Sie die Gründe vortragen würden, weshalb Sie eine Seligsprechung Pius XII unangemessen halten, wären viele Gläubige mit ihnen unzufrieden und doch haben Sie recht, denn für die Unterlassung gegen Montini mit aller Schärfe vorzugehen gibt es keine Rechtfertigung. Zwar hat Pius XII mit Humani generis den katholischen Standpunkt mit aller Deutlichkeit festgelegt, jedoch daraus nicht die notwendigen Konsequenzen gezogen. [mehr…]
Mittwoch, 19. Dezember 2007 22:55
Agiafortuni: Karl Murx: ein mit vielen Fragezeichen behaftetes Pontifikat
Ich geben Ihnen völlig recht, das Pontifikat Pius XII ist mit vielen Fragezeichen behaftet. Dabei spielte neben Montini eine weitere Figur traurigen Gedenkens eine nicht unwesentliche Rolle: Sein Beichtvater, Pater Augstin Bea SJ, von Johannes XXIII zum Kardinal ernannt mit der Auflage neben der Kurie ein Instrument zur Zerstörung der Rechtgläubigkeit zu errichten. Es handelt sich um den Zirkus zur Einheit der Christen an dessen Spitze heute Walter Kasper steht. Nochmals zu Montini weshalb Pius XII ihn nicht zum Teufel jagte ist mir ein Rätsel [mehr…]
Mittwoch, 19. Dezember 2007 19:54
Agiafortuni: Rudolfus: Sie haben recht
wenn ich mich nicht täusche hiess anfangs der vierziger Jahre der Verbündete Stalins Hitler und einige Jahre später Franklin Delano Roosvelt, der Stalin bekanntlich für einen guten Demokraten hielt und ihm deshalb bei der Konferenz von Yalta halb Europa überliess. Obschon Roosvelt vom damaligen Präsidenten des jüdischen Weltverbandes Gerhard Riegler über die geplante Endlösung unterrichtet wurde und auch wusste wo dieser Plan umgesetzt wurde, hat er niemals daran gedacht die Zufahrtswege nach Auschwitz zu bombardieren. Hätte er es getan, wäre die ganze Logistik der Nazis durcheinandergeraten und möglicherweise Menschenleben gerettet worden. Wann wird Amerika sich endlich für Yalta und somit auch für das Ehepaar Roosevelt entschuldigen? [mehr…]
Mittwoch, 19. Dezember 2007 16:07
Agiafortuni: politische Korrektheit scheint ihm wichtiger zu sein
wenn der Seligsprechung nur aus politischer Korrektheit nicht vorgenommen wird, so ist dies bedenklich. [mehr…]
Mittwoch, 19. Dezember 2007 13:21
Agiafortuni: stat crux: aus Ihrer Sicht richtig
aus Ihrer Sicht haben Sie natürlich recht, doch wer will heute noch etwas von Folgerichtigkeit wissen. [mehr…]
Mittwoch, 19. Dezember 2007 11:53
Agiafortuni: keine katholische Kirche mehr
wenn ich die verschiedenen Stellungnahme analysiere, so gelange ich zum Ergebnis, dass es heute keinekatholische Kirche mehr gibt, sondern wie bei den Protestanten nur noch katholische KIRCHEN. Jede einzelne Kirche beruft sich auf Benedikt XVI. [mehr…]
Dienstag, 18. Dezember 2007 11:51
Agiafortuni: Orate fratres: Kaspers Habiliotationsschrift
besorgen Sie sich einmal Kaspers Habilitationsschrift. Er ist ein hervorragender Kenner der römischen Theologie des 19. Jahrhunderts. Daher kann man ihm seine ökumenische Bessessenheit kaum verzeihen. [mehr…]
Montag, 17. Dezember 2007 16:48
Agiafortuni: keine Ahnung
als Vater dreier erwachsenen Kinders weiss ich, dass viele Angehörigen der Konzilskirche überhaupt keine Ahnung davon haben, wie die Kirche vor dem Konzil ausgesehen hat. An seinem Bild gemessen dürfte der in Frage kommende Generalvikar zwischen 45 und 50 Jahre alt sein. Offiziell gibt es den NOM seit 38 Jahren. Ich sage bewusst offiziell, denn bereits vor dem Konzil gab es an gewissen Ostern liturgische Feier, die weitgehend im Einklang mit dem heutigen NOM stehen. Es ist also anzunehmen ist, dass der Generalvikar einer von vielen ist, für die es die Kirche erst seit dem Konzil gibt. Es ist daher verständlich, dass er mit einem Altar nicht viel anzufangen weiss. Hat nicht Benedikt XVI erklärt, dass es für die Feier der tridentinischen Messe speziell ausgebildete Geistliche brauche? [mehr…]
Montag, 17. Dezember 2007 15:35
Agiafortuni: nach welchem Ritus
nach welchem Ritus wurde sein Totenamit zelebriert? [mehr…]
Montag, 17. Dezember 2007 15:30
Agiafortuni: Tilly: kaum Aussichten auf Erfolg
obgleich Modernisten mir zuwider sind dürften drakonische Massnahmen gegen sie kaum erfolgreich sein. Diese Leute sind nämlich fest vom Standpunkt, den sie vertreten, überzeugt. Man lese nur einmal die Tagebücher eines Congars oder de Lubacs. Von drakonischen Massnahmen getroffenen hätten sie dann erst recht das Gefühl, die unglücklichen Opfer einer bösen Welt von Heuchlern zu sein, die sich für rechtgläubig ausgeben. Die Liebe zur Reinheit der Lehre richtet sich gegen die Liebe zu den Menschen war eine ihrer Lieblingserklärungen. [mehr…]
Montag, 17. Dezember 2007 13:43
Agiafortuni: Landorganist und Gotthard: Argumente anstatt billiges Gespött
Zum Altare hin ist der Titel einer Schrift des Oratorianers Uwe Michael Langs, wozu Benedikt XVI – damals noch Kardinal Ratzinger – das Vorwort geschrieben hat. Der gleiche Benedikt XVI bezw. Ratzinger schreibt (Der Geist der Liturgie 65 ff.) schreibt: „Die Gebetsrichtung nach Osten ist Tradition von Anfang her und grundlegender Ausdruck der christlichen Synthese von Kosmos und Geschichte, von Verankerung im Einmaligen der Heilsgeschichte und von Zugehen auf den kommenden Herrn. “ Es wäre in der Tat begrüssenswert, wenn ihr beude uch etwas mehr um Sachlichkeit bemühen würdet anstatt ständig mit eurem billigen Gesprött eure Halbbildung zu verraten [mehr…]
Montag, 17. Dezember 2007 11:23
Agiafortuni: zum Herrn hin
man kann auch den NOM zum Herrn hin zelebrieren. Zwar werden dadurch seine theologischen Unzulänglichkeiten nicht beseitigt, doch wird er wenigstens würdig gefeiert. Dazu braucht es allerdings eine Geistlichen, der mit der ontologischen Bestimmung des Altars vertraut ist, was nicht für jeden von ihnen zutrifft. [mehr…]
Dienstag, 11. Dezember 2007 09:42
Agiafortuni: Benedikt: wahrscheinlich aber nicht gewiss
Sie wissen so gut wie ich, dass man bei der Auslegung historischer Tatbeständen mit Wahrscheinlichkeiten und nicht mit Gewissheiten operiert. Wahrscheinlichkeiten kennen ein mehr oder weniger und bewegen sich zwischen Wahrheit und Unwahrheit. Laut Paul IV „cum ex apostolatus officio“ macht ein gültige Wahl den Gewählten – sollte er zur Häresie oder Begünstigung der Häresie neigen – noch lange nicht zum Papst. An diesem Punkt scheiden sich Piusbruderschaft und Sedesvakantismus, wobei der Erzbischof den Sedesvakantismus niemals ausgeschlossen hat. Fazit: es ist durchaus möglich, dass das Konklave von 1958 manipuliert wurde und daher ist die Wahl Roncallis anfechtbar ohne dass sie für ungültig erklärt werden könnte. [mehr…]
Montag, 10. Dezember 2007 15:14
Agiafortuni: Rudolfus: so einfach ist es nicht
Vieles spricht dafür, dass das Konklave von 1958 manipuliert wurde. Dazu braucht man nicht einmal auf sedesvakantistische Quellen zurückzugreifen. Es genügt das Archivium Historiae Pontificae No : 40/2002, 323/324 aufzuschlagen und den Artikel Pater Bertrand de la Margerie SJ nachzulesen um sich dessen zu vergewissern. Wer den Lebenslauf des Prälaten von seinen Anfängen bis zu seiner Wahl zum Nachfolger Pius XII aufmerksam verfolgt wie es beispielsweise Abbé Simoulin und Don Luigi Villa getan haben, kann sich über dessen Wahl nur wundern. Es gibt jedoch dafür plausible soziologische Erklärungen. [mehr…]
Montag, 10. Dezember 2007 11:34
Agiafortuni: die besten Verbündeten der Piusbruderschaft
wer der Verwirklichung des Motu proprio Schwierigkeiten entgegenstellt, erweist sich letzten Endes als ein guter Verbündeter der Piusbruderschaft. Leidtragende ist dabei die Konzilskirche. [mehr…]
Montag, 10. Dezember 2007 11:03
Agiafortuni: geschmacklos
Der Artikel ist geschmacklos und gehört entfernt [mehr…]
Sonntag, 9. Dezember 2007 23:46
Agiafortuni: man bleibe beim Thema
Darf ich der Redaktion von Kreuz. net empfehlen dafür zu sorgen, dass die eingesandten Stellungnahmen zum Thema gehören. Was ein Auszug aus einer Kinder Zeitung, mit der Frage der Verantwortung Pius XII für den Holocaust zu tun haben könnte, ist mir ein Rätsel [mehr…]
Sonntag, 9. Dezember 2007 13:58
Agiafortuni: mit verschiedenen Ellen gemessen
wie steht es mit der Ermordung der Indianer durch die grossen Demokratie-Fetichisten aus Übersee? Wie steht es mit der Verstrickung in den Randa Genozid des von Gerechtigkeit bessessenen französischen Staatspräsidenten Mitterand wofür er – obgleich dem Laizismus verpflichteter Freimaurer – anstatt vor ein Kriegericht gezogen zu werden ein Begräbnis in Notre Dame Paris erhielt. Ein anderer demokratischer Übeltäter, der amerikanische Präsident FD Roosvelt überliess in Yalta dem Schlächter Stalin halb Europa ohne dass dafür ein Strafverfahzren gegen ihn eingeleitet würde [mehr…]
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Sonntag, 9. Dezember 2007 00:19
Agiafortuni: Gotthard
Am Ende seines Lebens hat Kardinal Siri folgende für sich selbst sprechende Erklärung abgegeben: „Ohne ein Wunder – und Gott schafft keine unnötigen Wunder – was soll schon ein neu gewählter Papst von den ihm obligenden Aufgaben verstehen. Dazu benötigt er eine Einführung. Für ein Pontifikat ausschlaggebend ist die Wahl des Staatssekretärs, denn ihm fällt die Aufgabe zu, den Papst zu erziehen.
Nicht alle Päpste zeigen sich ihrer Aufgabe gewachsen, nachdem sie die dazu erforderliche Schule besucht haben. Diese Schule durchläuft man, ohne es zu wollen, bevor man Papst wird, indem man die richtigen Posten schafft und sie mit der dazugehörigen Eignung und Treue zu kombinieren versteht.
Dies sage ich, weil ich von schweren Gewissensbissen geplagt werde. Im Vertrauen, dass Gott mir verzeihen wird, kann ich meine Ruhe bewahren. In den ersten beiden Konklaven, an denen ich teilgenommen habe, hat mir ein massgebender Kardinal die Kandidatur angetragen. Hinter ihm sollen die französischen Kardinäle gestanden haben, denen die meisten übrigen Kardinäle hörig waren. Die Deutschen stand ausserhalb und schlossen sich gelegentlich zusammen. Meine Antwort lautete: Nein und wenn ihr mich wählt, werde ich erneut nein sagen. Ich habe schlecht gehandelt und heute bin ich mir dessen bewusst. Heute?. Seit einige Jahren. Ich habe schlecht gehandelt, denn gewisse Handlungen wären unterblieben und ich zögere es zu sagen, es war ein Fehler. Ich habe somit eine schwere Schuld auf mich geladen und Gott …
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