Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Epilog Schon ‘mal im Netz umgesehen? Bis jetzt gibt es viel weniger Richtigstellungen, als ursprüngliche
Berichte. Den Irrtum zu korrigieren wäre angebracht, nicht nur wegen der Familie McCann, sondern auch
wegen der bosnischen Familie, die völlig zu Unrecht in den Verdacht der Entführung geraten ist.
Hoppla! Fast den Geburtstag übersehen: Hier die Gratulation, Jasmina läßt grüßen. Von den „Nachrichten“
kann man ja halten, was man will, aber man trifft bei kreuz.net immerhin bemerkenswerte Persönlichkeiten
und nicht alltägliche Auffassungen an… da gibt es keine zwei Meinungen.
@ Leblhuber Ich glaube mich zu erinnern, daß Rudolfus schon des öfteren neonazistischen und holocaustleugnenden
Postings widersprochen hat. Man muß seine Positionen nicht teilen, aber Nazi ist er keiner.
@ r.ruhrgebietler Für Ihre Annahme spricht die Mitarbeit des Pfarrers bei „Radio Horeb“, das an Medjugorjelastigkeit
nicht ‘mal von kath.net zu überbieten ist und seinen Hörern immer wieder den Schwindel vom „Wallfahrtsort“
(man könnte es irreführende Werbung nennen) vorsetzt. Allerdings geht Bischof Mixa selbst in die gleiche
Richtung und tritt immer wieder bei „Horeb“ auf, ferner ist sein Bistum mit Anhängern und Medjugorjegruppen
bis unters Dach vollgestopft. Offenbar gibt es Gründe, sich ausgerechnet jetzt von dieser Szene zu distanzieren,
aber ich kenne dazu keine Details.
@ Seminarist Theoretisch könnte das zwar stimmen, Im vorauseilenden Gehorsam hat der Priester wohl einzig
und allein im Kanon das „pro multis“ richtig übersetzt! aber in Hirtenbriefen pflegt einfach kein „pro
multis“ vorzukommen. Oder doch?
@ Gotthard Danke für den Link! Wie schon im Bericht über Stimpfach gibt es einen augenfälligen Unterschied
zur Presseberichterstattung. Wurde in Sachen Ottenwälder die Presseberichterstattung noch um eine dort
nicht ‘mal angedeutete „Verschwörung“ ergänzt, so fehlt hier ein interessanter Absatz: Er habe Kommunionhelfern
und Lektoren den Messwein verweigert und eigenmächtig die Texte von Hochgebeten und Hirtenbriefen verändert.
Geht Kritik an solchen Eigenmächtigkeiten -oft begründet- nicht üblicherweise an die Adresse der „Modernisten“?
Nur daß diesmal nicht wie sinst der Priester attackiert wird, sondern der Bischof. Zum Stichwort „charismatisch“
im verlinkten Zeitungsartikel: Vermutlich bezieht sich das weniger auf seine Persönlichkeit als auf die
Arbeit beim Medjugorje-Sprachrohr „Radio Horeb“ und ist Teil der geübten Kritik, der sich insoweit auch
mancher Tradi anschließen dürfte.
Jetzt bin ich ‘mal gespannt, mit wem sich der Ortspfarrer „verschworen“ haben soll! Mit sich selbst? Die
Behauptung stammt jedenfalls nicht vom Hohenloher Tagblatt. In den Artikeln steht darüber nichts… und
natürlich ist die Frage nach dem Motiv, der Ortszeitung die eigenen Thesen unterzuschieben, mehr als
berechtigt. Oder steckt die Antwort schon in der Einleitung? Gelegenheit, den Orden wieder in die Schlagzeilen
zu bringen? Dafür ist natürlich eine „Verschwörung“, die nicht ‘mal von den SJM selbst behauptet wurde,
ein gutes Zugpferd…
Vor-Ort-Bericht So, jetzt sind die beiden Berichte aus dem Hohenloher Tagblatt da: SJM gegen Ortspfarrer
www.suedwest-aktiv.de/…/3165633/artikel.php Bischof muß ein Machtwort sprechen www.suedwest-aktiv.de/…/3165324/artikel.php
Nur daß in der Zeitung das Thema „Verschwörung“ unauffindbar bleibt. Sollte das der hiesige Artikelverfasser
‘reinredigiert haben? Ich ahnte es doch…!
@ Libertas Ecclesiae Unpassend heißt nicht zwangsläufig unberechtigt. Nur paßt das Thema schwerlich
in einen Artikel zu Eva Herman, vor allem wenn „der Bischof hinter den Kulissen … haben soll“, und nichts
Konkretes hört man nicht. In diesem Bericht eine ähnliche Wendung: Gegen den Neupriester hat sich nach
Darstellung des ‘Hohenloher Tagblatts’ vor allem der Pfarrer von Stimpfach, Hw. Herbert Feldhinkel, verschworen.
… und ich bin lange genug hier angemeldet, um aus dem Streuen von Verschwörungstheorien (noch bevor
überhaupt etwas passiert ist!) auf künftige Artikel zum gleichen Thema extrapolieren zu können.
@ Quelle Okay… nur sollten Sie damit rechnen, daß hier in nächster Zeit reihenweise Artikel zu diesem
Thema erscheinen werden. Ich hatte mich lediglich um Verständnis bemüht, wie Sie offenbar auch. @ libertas
ecclesiae: Ein Beispiel für den thematisch völlig unpassenden Einbau einer SJM-Algermissen-Passage gab
es dort www.kreuz.net/article.6013.html vor einigen Tagen. Was immer man von den SJM halten mag, mit Eva
Herman passen sie nun wirklich nicht in einen Topf…
@ Quelle Etwas anderes wollte ich mit meinem Posting auch gar nicht ausdrücken! Allerdings sind die Hintergründe
in der Tat von Interesse. Je früher sie auf dem Tisch liegen, desto unwahrscheinlicher wird eine Schlammschlacht,
wie sie hier vor knapp einem Jahr bezüglich „SJM im Bistum Fulda“ entfesselt wurde.
@ iustus Nach dem Gesetz der Serie tippe ich auf Bischof Algermissen. Es grenzt eh’ schon fast an ein
Wunder, daß er im Bericht weder in passendem noch in unpassendem Zusammenhang genannt wurde…
@ Rudolfus Im Vatikan ist der Papst heute noch Staatsregent. Zugleich ist er in der Gegenwart -als Folge
der doppelten Staatsbürgerschaft- der einzige Deutsche in der Position eines ausländischen Staatsoberhauptes.
@ DerMartin Sehr unwahrscheinlich, daß Bischof Müller ausgerechnet die Dienste eines Schamanen in Anspruch
nimmt (auch wenn seine Lage in der Tat täglich enger wird!). Vor allem, wenn sich der Schamane zwar wohlklingend
„Urulu“ nennt, aber schon im ersten Posting seines Schamanenreise-Blogs aus alter Gewohnheit mit Asphyx
unterschreibt! Nicht, daß ihn hier wirklich jemand nicht erkannt hätte.
@ Herrn Lingen Die Gleichzeitigkeit ist nicht so ungewöhnlich, wie sie scheint. Auch ein Beschuldigter,
dessen Schuldfähigkeit fraglich ist, hat selbstverständlich ein Recht auf Verteidigung.
@ Christian Hüller Neinnein – der Amtsantritt von Bischof Gerhard Ludwig Müller war im November 2002,
die Bewährungszeit lief aber bis zum Juni 2003 und im Bistum war die Tätigkeit von Kaplan Kramer schon
vor dem Bischofswechsel bekannt, wie Pressesprecher Schötz vor einer Woche eingeräumt hatte. Nicht fehlendes
Wissen hat zum Einsatz des Priesters in der Pfarrseelsorge geführt, sondern Nichtanwendung des vorhandenen.
@ Vorposter Zustimmung! Für die Übergriffe im Jahr 1999 kann das Bistum nichts, wohl aber für die Folgen
der weiteren Beschäftigung von Peter Kramer nach der ersten Verurteilung. Der Wissensstand des Bistums
seit diesem Zeitpunkt ist auch Gegenstand kriminalpolizeilicher Ermittlungen www.sueddeutsche.de/…artikel/847/136576/.
Mittlerweile mußte Bistumssprecher Schötz einräumen, daß die Aushilfstätigkeit des Priesters der
Diözese seit 2001 bekannt www.mittelbayerische.de/…rkenntnisse_und.html war (was er noch am Vortag
geleugnet hatte) – und daß Pfarrseelsorge zwingend Kontakt zu Kindern mit sich bringt, wie auch der Einsatz
als Religionslehrer, liegt auf der Hand. Jetzt wird’s eng.
@ Christian Hüller Da hat er sich ganz schön lange eingearbeitet: Fast fünf Jahre. www.pnp.de/…hrichten/artikel.php?cid=29-1677837… Sollte eigentlich reichen, um die Richtlinien der Bischofskonferenz zu verinnerlichen, oder? Schließlich
ist mehrfacher Kindesmißbrauch keine Lappalie.
Christliche Symbole Wie man auf anderen Fotos der Kirche sieht, gibt es in der Igreja da Santíssima Trinidade
in Fátima (auch meines Erachtens ein optisch scheußliches Gebäude!) sehr wohl christliche Symbole www.spiegel.de/…UmbnI9NA_3_3,00.html,
oder sollte das -allerdings sehr abstrakte- Kreuz keines sein? Man könnte den Eindruck gewinnen, als
sei der Verfasser des Berichts nie persönlich dort gewesen, bzw. habe den Text nach Hörensagen verfaßt…
vielleicht hatte er auch nur Tomaten auf den Augen.
Ach, nein? Stellen wir’s doch gegenüber: Wie Bischof Müller ganz genau weiß, lief die Bewährungszeit
www.faz.net/…common~Scontent.html von Peter Kramer bis zum Sommer 2003. Aber unbeirrt: In ihrer Erklärung
betonten der ehemalige Personalchef und der frühere Generalvikar, daß der jetzige Bischof von Regensburg,
Mons. Gerhard Ludwig Müller, erst seit 24. November 2002 im Amt sei und mit dem Einsatz von Hw. Peter
K. während der Bewährungszeit nicht in Verbindung gebracht werden könne. Seit 2002 im Amt, bis Mitte
2003 laufende Bewährung, und das soll sich nicht überschneiden? Weiter im Text: www.mittelbayerische.de/…istum_liess_dek.html
Auch der damalige Dekan Hans Bock sieht sich vom Ordinariat unzureichend informiert. „Sie hätten es mir
sagen müssen, als er nach Riekofen gekommen ist. Aber ich habe es erst im Herbst 2003 vom früheren Generalvikar
Wilhelm Gegenfurtner erfahren.“ Die dreijährige Bewährungszeit des Peter K. war da schon abgelaufen.
Gerichtlichen Auflagen hatten ihm die Arbeit in der Jugendseelsorge verboten. „Von Auflagen habe ich nie
etwas erfahren“, so Bock. Auch von einem Strafbefehl sei nicht die Rede gewesen. „In Viechtach hat es
was gegeben“, habe Gegenfurtner nur gesagt. Vage in Erinnerung ist Bock der Appell, er möge ein bisschen
aufpassen. Gegenfurtner habe ihm aber angewiesen, niemanden davon zu erzählen. Vom Bistum war am Freitag
keine Stellungnahme zu erhalten. Soso, erst im Herbst 2003. Und wer war vom Herbst 2002 bis zum Herbst
2003 Bischof von Regensburg, somit Dienstherr des Generalvikars? Naa? Manchmal kann man gar nicht so viel
essen, wie man möchte.
@ raindance1 In polnischen Klöstern sehe ich auch keine, weil sich die meisten Gemeinschaften an einer
normalen Ordensregel orientieren und die sich wiederum nach dem kirchlichen Lehramt richtet. Nur galt
dieser Regelfall in Kazimierz Dolny nicht. Oberste Regel dieser Gemeinschaft war eine kirchlich nicht
anerkannte „Privatoffenbarung“, deretwegen die Gruppe exkommuniziert wurde, und solche Vereinigungen funktionieren
nach einer ganz anderen Dynamik als reguläre klösterliche Gemeinschaften.
@ raindance1 Zum Glück hat es diesmal niemand getan! Bei 65 Leuten würde der Begriff allerdings passen;
bei den Sonnentemplern und den Davidianern bewegte sich die Opferzahl in dieser Größenordnung und dort
wird ganz selbstverständlich von Massen(selbst)tötung gesprochen. Selbst wenn man etwaige Folgetaten
außer acht läßt – im Fall der Davidianer war die Tragödie Motiv für den Bombenanschlag auf das Murrah
Building in Oklahoma City, mit dreimal mehr Toten als beim Initialereignis selbst.
@ raindance1 Laut Tagesspiegel waren es 65 Frauen im Kloster (eventuell kommen noch Anhänger außerhalb
hinzu, da die Sache ziemlich breit in den Medien besprochen wurde).
@ Arkanum, raindance1 Das sehe ich so wie mein Vorposter: Mit solchen Marginalien wie Sektengründung
oder Massenselbstmorddrohungen ist man vermutlich bei kreuts.net oder beim Tagesspiegel besser aufgehoben.
Hier geht’s um Kernthemen wie die Herkunft des Säuglings oder die modernistische Ausrichtung des Bistums
Lublin.
@ engelhardt Da ist sogar Magie im Spiel! Denn: Wie kann Graf v.Galen, seit 1946 tot, hier immer noch
eifrig mitposten und macht noch zu allem Überfluß Werbung für die NPD?
@ engelhardt Wahrscheinlich der gleiche, der sich als Jack Nicholson (am Ende von „Shining“ im Heckenlabyrinth
erfroren) ausgibt – und auch noch die Frechheit besitzt, im Abspann diverser Filme als Nicholson aufzutreten.
Wir wollen doch eines nicht vergessen… die fraglichen Schwestern wurden nicht wegen ihrer „liberalen“
oder „konservativen“ Haltung, auch nicht wegen des Babys exkommuniziert, sondern weil sich in kirchlichen
Räumen schlicht und ergreifend eine gewaltbereite Sekte entwickelt hatte. Die meisten Kritikpunkte an
der polnischen Regierung teile ich und habe dem auch in zahlreichen Beiträgen Ausdruck verliehen, aber
in diesem Fall war die Räumung sehr wohl begründet und geeignet, eine Katastrophe zu verhindern. In
Deutschland wäre das vermutlich wegen „Gefahr im Verzug“ schon viel früher passiert, unabhängig von
jeglichen kirchlichen Besitztiteln auf das Kloster. Leider fehlte im Artikel (sei es vorsätzlich, fahrlässig
oder einfach aus Unkenntnis) der Verweis auf einen früheren Artikel, aus dem ganz klar hervorging, worin
die Schwierigkeiten in diesem Kloster bestanden hatten: Steinwürfe, Drohung mit Massenselbstmord usf.
(und blinder Alarm ist immer noch ein kleineres Übel als eine solche Katastrophe – das kann auch in christlichen
Gemeinschaften passieren, siehe Volkstempel, Davidianer, 10-Gebote-Bewegung). Nicht umsonst ist die katholische
Kirche im Umgang mit Privatoffenbarungen sehr zurückhaltend, speziell wenn diese sich in Umkehrung kirchlicher
Verhältnisse eine Deutungshoheit selbst über die allgemeine, mit dem Tod der Apostel auch kirchenrechtlich
abgeschlossene allgemeine Offenbarung anmaßen. Leider fehlt es in diesem Artikel, anders als etwa in
puncto Medjugorje, an der nötigen Distanz zur Thematik; warum?
Auch ‘mal ein Lob! :)3 Immerhin bezeichnet die Meldung v.Wernich als das, was er ist, nämlich als Verbrecher.
Ist ja leider nicht selbstverständlich… hm… und ist Argentinien nicht ein Land, in dem der Präsident
zwangsläufig Katholik sein muß? Da hat der „linke Mob“ wohl versagt!
Endlich! Das wurde auch höchste Zeit, und wenigstens wurde eine Tragödie www.kreuz.net/article.5467.html
verhindert. Schade, daß dieser Link nicht im Artikel steht, denn sonst könnte man sich ein umfassenderes
Bild machen… eine Drohung mit Massenselbstmord, über die damals auch die Neue Zürcher Zeitung berichtet
hatte, ist schließlich ernst zu nehmen. Glück gehabt – wenigstens ist die Sache nicht ausgegangen wie
bei einer anderen exkommunizierten Gemeinschaft mit merkwürdigen Privatoffenbarungen in Uganda. Damals
wurde nämlich Ernst gemacht mit den Drohungen, und es gab mehr Tote als in Jonestown. Interessant auch
das dichte Beziehungsgeflecht, das die Sekte von Joseph Kibwetere mit führenden Priestern in Medjugorje
www.unitypublishing.com/…eadlyApparition.html gepflegt hatte… worüber man dort aus wohl verständlichen
Gründen die Klappe hält!
In der Tat! Nicht nur der: Der Regensburger Priesterrat stellt fest, daß eine erhebliche Diskrepanz zwischen
den Fakten und deren medialer Darstellung besteht. Auch jeder, der die mediale Darstellung (vor allem
seitens des Ordinariats) verfolgt, stellt die Diskrepanzen fest. Bistumssprecher Jakob Schötz am 7.Oktober
2007: Bistumssprecher Jakob Schötz bestätigte dem Nachrichtenmagazin, dass der Pfarrer freiwillig bei
„liturgischen Diensten“ in der Dorfkirche von Riekofen geholfen habe, das Bistum habe davon aber nichts
gewusst. So weit, so schlecht. Nur einen Tag später: „Aus den Briefen aus Riekofen ging nicht hervor,
dass er in der Jugendseelsorge tätig war“, sagte Bistumssprecher Jakob Schötz gestern. Er räumte aber
erstmals ein, dass dem Bistum bereits 2001 bekannt war, dass Peter K. in Riekofen liturgische Aushilfsdienste
leistete. „Das wurde vom damaligen Personalreferenten Franz Hirsch nach Absprache mit dem Therapeuten
von Peter K. geduldet.“ Damals sei Manfred Müller Bischof gewesen. Links zu den Quellen? Bitt’schön –
dort www.kreuz.net/…ticle.5997-page.html in meiner Antwort an sacerdos helveticus. Einen solchen Umgang
mit der Wahrheit wie im Bistum Regensburg habe ich im Inland zuletzt bei Uwe Barschel und dann, in gleicher
Sache, bei Björn Engholm erlebt. Vielleicht erklärt uns der Priesterrat auch noch, wie die Beschäftigung
eines einschlägig vorbestraften Herren in der Pfarrseelsorge, die selbstverständlich Kontakt zu Kindern
mit sich bringt, heißt… pardon, ich vergaß: „Null-Toleranz“ (Ehrenwort!)
@ wunderkind3 Tatsächlich! Hier der Bericht www.nzz.ch/…rteilt_1.567422.html aus der Neuen Züricher
Zeitung. <ironie> Dann hoffen wir ‘mal, daß der gegenwärtige Gefangenenseelsorger im Bistum Regensburg
noch recht lange in Amt und Würden bleibt! </ironie> In der Tat wäre das zumindest eine Kreuzmeldung
wert.
@ ottaviani Dieser Übersetzung …haft-aktuell.blogspot.com/…hof-ruft-notruf.html eines Berichts der
katholischen Nachrichtenagentur in den USA zufolge handelte es sich höchstwahrscheinlich um eine posttraumatische
Erscheinung, eventuell noch verschlimmert durch einen üblen Streich, aber um nichts Übernatürliches.
Für den Bischof schlimm genug – und sicher kein Anlaß, sich über den armen Mann lustig zu machen, im
Gegenteil. Da gebe ich Ihnen recht.
@ sacerdos helveticus Genau dieser Eindruck entsteht, und es ist auch mehr als nur ein Eindruck! Immer
wieder überführt sich das Ordinariat selbst, wie im folgenden dargelegt, und jetzt schlägt es hilflos
um sich. Nur ein Beispiel für widersprüchliche Einlassungen: 7.Oktober: Das Bistum habe nichts von liturgischen
Tätigkeiten des Peter Kramer während seiner offenen Bewährung gewußt www.sueddeutsche.de/…n/artikel/847/136576/
aber 8.Oktober: Bistum räumt ein, schon 2001 von seiner liturgischen Tätigkeit gewußt zu haben. www.mittelbayerische.de/…rkenntnisse_und.html
Da unmöglich beide Versionen zutreffen können, steht fest, daß der Bistumssprecher mindestens einmal
gelogen hat. Zum Glück geht die Kriminalpolizei jetzt den Vorgängen nach und nimmt auch die Frage nach
der Mitwisserschaft im Ordinariat ins Visier. Fazit: Keine Haßkampagne, sondern ordentliche Ermittlungen,
wie sie bei Fällen solcher Tragweite selbstverständlich sein sollten.
@ Rudolfus Dem kann ich bezüglich der Fakten nur zustimmen. Dabei liegt das Problem nicht einmal zwingend
beim Sexualstrafrecht, sondern oft genug in einer unzureichenden Umsetzung: Wie gesagt, selbst ein schuldunfähiger
Täter kann -trotz Freispruchs- so lange in Sicherheitsverwahrung genommen werden, wie Gefahr von ihm
ausgeht. Primäre Voraussetzung dafür sind neutrale Gutachten, deren Ersteller besser nicht der Therapeut
selbst (der Eigeninteresse an einer „Unbedenklichkeitsbescheinigung“ hat) sein sollte. Im konkreten Fall
war die Neutralitätsbedingung zwar beim ersten, aber nicht beim zweiten Gutachten erfüllt. Zu einer
konsequenteren Umsetzung des geltenden Rechts könnte wiederum die Politik beitragen, etwa durch eine
präzisere Formulierung des Rechtsbeugungsparagraphen (in Deutschland ist das der § 339 StGB). Gegenwärtig
ist er so schwammig formuliert, daß ein Richter zwar alle Menschen als gleich, jedoch Priester als gleicher
und Bischöfe als am gleichsten behandeln kann, ohne dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden. Selbstverständlich
kann man für Priester und Bischöfe auch jede andere Bevölkerungsgruppe einsetzen. Zumindest in Regensburg
scheinen die Ermittlungsbehörden aber ohne Ansehen der Person vorzugehen, wie es auch sein sollte.
@ Rudolfus Die Forderung von Bundeskanzler Kohl wurde auch umgesetzt, allerdings nicht mehr während seiner
Kanzlerschaft, sondern paradoxerweise erst danach: Die Gesetzgebung für schweren Kindesmißbrauch wurde
verschärft, und zwar -Ironie des Schicksals- ausgerechnet auf Basis eines Entwurfs des hier so „geliebten“
Volker Beck (Grüne). Die Welt ist oft nicht so einfach, wie sie auf den ersten Blick aussieht… Zwar
ist eine lebenslange Freiheitsstrafe bei Kindesmißbrauch weiter nur unter Bedingung der Todesfolge (die
im Bistum Regensburg bisher nicht eingetreten ist) möglich, aber Sicherungsverwahrung (die unabhängig
von der Schuldfähigkeit der Vorbeugung dient) kann bei Sexualstraftätern schon jetzt verhängt werden,
so lange von ihnen eine Gefährdung ausgeht – das kann gegebenenfalls auch „lebenslänglich“ bedeuten.
@ Rudolfus Stimmt: Es sind keine weiteren Gutachten notwendig, wenn der betreffende Ärgernisgeistliche
bereits in einem Fall rechtskräftig als Kinderschänder verurteilt ist So sieht es auch die Bischofskonferenz:
Nach einer rechtskräftigen Verurteilung keine Jugendarbeit mehr, Gutachten hin oder her. Deren gibt es
zwei: Das erste aus dem Jahr 1999 wurde von den Behörden in Auftrag gegeben und bescheinigt Pfarrer Kramer
pädophile Neigungen, das zweite aus dem Jahr 2003 behauptet das Gegenteil und stammt von einem Therapeuten,
den das Bistum Regensburg vermittelt hatte. Die Frage ist, wieso ihn die Staatsmacht noch nicht lebenslänglich
eingesperrt hat. Lebenslange Freiheitsstrafe kommt erst bei Kindesmißbrauch mit Todesfolge in Betracht,
aber über Sicherheitsverwahrung wird (Schuldspruch auch bei den neuen Vorwürfen vorausgesetzt) natürlich
nachzudenken sein. Bis später einmal!
@ raindance1 Ich beschwöre: Von mir war es ironisch gemeint. Es mag aber viele Beiträge -sogar Artikel-
geben, in denen es aus vollem Ernst entspringt. Dem letzten Artikel zufolge waren es „Linke“, nur kam
der erste Artikel über Pfarrer Kramer (noch vor dessen Verhaftung) von der „Passauer Neuen Presse“, und
die ist stockschwarz.
@ raindance1 Am besten einfach die Artikel nach „Riekofen“ durchsuchen. Das mit der „finsteren Verschwörung“
war ironisch gemeint – es gibt keine. @ Hui-Buh: Sie könnten recht haben. Der Schreibstil und die inhaltliche
Richtung decken sich jedenfalls frappierend… es ist nicht nur die Ähnlichkeit der Namen.
@ raindance1 Die Vorgänge im Bistum Regensburg wurden bisher nur mittelbar mit Eva Herman in Verbindung
gebracht – beides ist jeweils eine finstere Verschwörung noch finstererer Kirchenfeinde…
Das stimmt sogar… Originalton: Die nationalsozialistische Familienpolitik war Ende der 30er Jahre nicht
wertkonservativ, sondern funktional-modern. Die Beschaffung von Kanonenfutter als „wertkonservativ“ (ist
ja ein positiver Begriff) zu verherrlichen bringt offenbar nicht mal ein „Schüchter“, beliebt vom Störtebekernetz
bis zur Zündelsite, fertig.
es wird immer schöner! Soeben wird im Bayerischen Rundfunk www.br-online.de/…5-riekofen/index.xml gemeldet:
Der Pfarrer war bereits im Jahr 2000 wegen Missbrauchs verurteilt worden und hatte die Auflage, während
der Bewährungszeit bis zum Juli 2003 nicht in der Jugendarbeit tätig zu sein. Bereits im Jahr 2001 übernahm
er aber die komplette Seelsorgearbeit in der Pfarrei Riekofen, inklusive der Jugendarbeit. So gibt es
Zeitungsberichte, in denen er im Mai 2001 in der Schar der Erstkommunionkinder abgebildet ist. Was jetzt
wohl als nächste Ausrede des Bischofs kommt? Daß er geglaubt hätte, die Pfarrei werde von eine Geist
betreut?
Neueste Meldung von Associated Press www.pr-inside.com/…schon-in-r236702.htm, heute: Einen offiziellen
Einsatz durch das Bistum habe es nicht gegeben, betonte der Pressesprecher. Möglich sei auch, dass die
Gemeinde den Priester wegen Pfarrermangels selbst um seinen Einsatz gebeten habe. Die Gemeindemitglieder
hätten von seiner Vorstrafe nichts gewusst. Weil wer der Pfarrgemeinde die Vorstrafe verschwiegen hatte?
Na? Den Betreffenden braucht eine große Erzdiözese wie München so dringend wie einen Kropf.
@ DocRöntgen o^/ Ein gutes Beispiel für juristische Aufarbeitung wird aus dem überwiegend katholischen
Spanien www.gottes-suche.de/…ssbrauch%202007.html gemeldet: 11.7.2007 Nach Medlung der Nachrichtenagentur
Apic wurde der Kardinal von Madrid, Antonio Maria Rouco Varela vom höchsten Gericht Spaniens für schuldig
befunden, nicht genügend gegen einen Priester seines Bistums vorgegangen zu sein, der 2000 ein Kind missbraucht
hatte. Umso gespannter dürfen wir sein, was die Kriminalpolizei im Fall Riekofen noch alles ‘rausfindet.
Immerhin ist der Kenntnisstand der Diözese über das offizielle Gutachten (das Pfarrer Kramer sehr wohl
pädophile Neigung bescheinigt) inzwischen Gegenstand der Ermittlungen.
@ zwobbel Sie können fortsetzen. Zwischendurch darf ich aber anmerken, daß Pädophile (und selbst die
Absicht des Kindesmißbrauchs) straffrei ist. Erst ab dem Versuch des Mißbrauchs ist Raum für die Strafverfolgung.
Gleichwohl qualifizieren weder Pädophilie noch eine einschlägige Vorstrafe für die Pfarrseelsorge.
Daran sollte sich jeder Bischof, egal ob Modernist oder Tradi, halten.
@ DerMartin Dann hoffen wir ‘mal das Beste… so nach dem Motto von Kommissar Bärlach in Dürrenmatts
„Der Richter und sein Henker“: „Wenn ich ihn schon nicht kriege für das, was er getan hat, so kriege
ich ihn doch für das, was er nicht getan hat“? ‘Mal als Tragödie, ‘mal als Farce, in Regensburg beides
gleichzeitig – eine Tragikomödie makaberster Art. Bischof Müller hatte sich übrigens schon in der Vergangenheit
nicht gerade mit Ruhm bekleckert, wie dort www.spiegel.de/…518,507340-2,00.html nachzulesen: Schon früher
hatte Bischof Müller in der Vergangenheit einen eher sanften Umgang mit Kinderschändern gepflegt. Im
Jahr 2005 wurde in Falkenberg ein Pfarrer wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt – die Bistumsleitung
hatte bereits davon gewusst, es aber nicht der Staatsanwaltschaft gemeldet. Sehen die Leitlinien der Bischofskonferenz
nicht ausdrücklich eine Zusammenarbeit der Diözesen mit den Ermittlungsbehörden vor? Es sollte doch
in des Bischofs Interesse liegen, den Eindruck von der Existenz mafiöser Strukturen im Bistum auszuräumen.
Oder erlaubt das die Sachlage schon nicht (mehr)? Schließlich ist es die Aufgabe des Arbeitgebers (hier:
der Diözese als Körperschaft des öffentlichen Rechts), die Referenzen eines Bewerbers (hier: das Gutachten
aus 1999) zu prüfen. Das ist unterblieben , was man nicht der Staatsanwaltschaft oder dem Amtsgericht
Viechtach vorwerfen kann – von sich aus dürfen die Behörden solche Gutachten nicht vorlegen, aber selbstverständlich
kann das Bistum die Vorlage vom Bewerber verlangen.
@ Kurt K, Heinz Josef Es gibt noch einen gravierenden Unterschied: Ein Verstoß gegen den Zölibat beschränkt
sich in aller Regel auf den Verstoß gegen den Zölibat. Kindesmißbrauch kann über die ohnehin schon
schlimme Lage hinaus eskalieren und tut es auch immer wieder. Was passiert, wenn das Kind schreit, sich
wehrt oder zu reden droht? Oft genug sieht der Täter dann keinen anderen Weg mehr, seine Tat zu verdecken,
und schlägt zu. So geschehen 1992 in der Diözese Funchal – der Täter, P.Frederico Cunha ORC, wurde
wegen Mordes zu 13 Jahren Haft verurteilt, obwohl Ortsbischof Faria nichts unversucht gelassen hatte,
um ihn zu decken. Dieses eine Mal hatte Marx recht: Geschichte wiederholt sich als Tragödie oder als
Farce. Meine Solidarität gilt den Opfern und der Kripo www.sueddeutsche.de/…artikel/847/136576/, die
gegenwärtig auch das Verhalten des Bischofs unter die Lupe nimmt – meiner Kenntnis nach ein Novum in
der Nachkriegsgeschichte. Ist auch nicht schlecht. Solange auch nur der Eindruck der faktischen Unantastbarkeit
eines Bischofs bestehen bleibt, geraten -dessen entsprechendes Verhalten vorausgesetzt- selbst die anständigen
Priester seines Bistums unter einen pauschalisierten Generalverdacht: Wer weiß, wie viele Zeitbomben
noch ticken und wo? Schon um dem vorzubeugen, stünde es Bischof Müller gut zu Gesicht, mit den Ermittlungsbehörden
zu kooperieren, statt öffentlich auf sie loszugehen… oder Priestern aus dem Personalstand der eigenen
Diözese das Blaue vom Himmel herunterzubescheinigen, womit er leider nicht alleine steht.
@ Kurt K. Das frage ich mich auch! Bei einschlägig vorbestraften Priestern wie Peter Kramer sind die
Richtlinien der Bischofskonferenz eindeutig: Nach Vorstrafe kein erneuter Einsatz in Berührung mit Kindern.
Dagegen wurde wissentlich verstoßen. Weitere Frage: Die Staatsanwaltschaft habe den Justiziar der Diözese
im April 2000 „nur in groben Zügen“ und telephonisch über dieses Gutachten informiert. Das Gericht habe
der Diözese kein Gutachten ausgehändigt. Warum hat es die Diözese nicht von Pfarrer Kramer selbst angefordert,
wenn sie schon über die Existenz des Gutachtens informiert war? Schließlich wollte er doch wieder beschäftigt
werden!
@ HeinrichvonOfterdingen Klar, das ist die Erklärung! Nur, wie definiert man die politische Haltung
eines Unbekannten? Sicher können es Linke gewesen sein sein, aber für so eine Überschrift müssen es
schon eindeutig Linke sein.
Grübel… aus den Meldungen: Morddrohungen von Links Italien. Unbekannte haben in Neapel Todesdrohungen
gegen Papst Benedikt XVI. an Gebäudewände gesprüht… Unbekannte oder Linke? Was stimmt denn nun?
@ litterae sunt divitiae In der Tat ist das Thema „Kreationismus“ in erster Linie in evangelikalen Kreisen
gebräuchlich, im Katholizismus seit Papst Pius XII eher ein Fremdkörper, und verbindlich braucht es
im katholischen Religionsunterricht nicht zu sein. Sinnvoll ist es z.B. im Rahmen einer Auseinandersetzung
mit evangelikalen Inhalten zu behandeln. Analog im nicht konfessionell gebundenen Ethikunterricht. Wirklich
problematisch wird es erst, wenn es Eingang in naturwissenschaftliche Disziplinen fällt – dort gehört
es schlicht nicht ‘rein, so wenig wie die alchimistische Verwandlung von Blei in Gold in den Chemieunterricht
gehört. Im Geschichtsunterricht zum Vorlauf der modernen Chemie kann man es natürlich unterbringen.
Kreationismus Dagegen, daß das Thema im Religionsunterricht und/oder unter Philosophie behandelt wird,
hat auch niemand etwas. Nur im Biologieunterricht hat es nichts verloren, da ein biologischer Beleg für
kreationistische Behauptungen nie gefunden wurde bzw. die entsprechenden Versuche, siehe „nichtreduzierbare
Komplexität“ etwa anhand des Flagellenphänomens, mühelos zu falsifizieren sind.
Auch in der Schweiz gibt es überall böse „Verschwörer“! Siehe etwa hier www.googleswiss.com/ oder dort
www.swissjustice.net/. Hinweis: In der Schweiz ist der Abruf dieser Seiten illegal (ganz im Ernst),
also bitte nicht klicken. Für alle anderen: Viel Spaß beim Lesen und Schieflachen. Natürlich hafte
ich nicht für den Inhalt…!
@ turk Ein sehr interessantes Detail, das mir noch nicht bekannt war! Auch das spricht, so traurig es
ist, für System. @ Lorenz Selbstverständlich ist das mein Ernst. Wovon fühlt sich ein Mensch mit Tatabsicht
eher angezogen – von einem Bistum, das die kirchlichen Leitlinien durchsetzt, oder von einem, das eine
derart weiche Linie gegenüber Sexualstraftätern fährt? Man stelle sich dasselbe in einem Kindergarten
vor! Was muß alles passieren, damit ein solches Verhalten eines Bischofs auch personelle Konsequenzen
nach sich zieht? Mehr als ein Dutzend Fälle, wie im Bistum Regensburg? Mehr als hundert Fälle wie im
Erzbistum Boston? Gar Mord, wie im Bistum Funchal geschehen? Es wäre gut zu wissen, ob Bischof Müller
pädophile oder vorbestrafte Priester auch dort einsetzen würde, wo seine Angehörigen (nach eigenen
Angaben 18 Neffen und Nichten) ansässig sind…
@ Lorenz Das Problem bei dieser sehr selektiven Form der „Vergebung“ ist, daß sie Unschuldige und Wehrlose,
eben Kinder, in vermeidbare Gefahr bringt – und gerade im Bistum Regensburg System hat: Viechtach, Georgenberg,
Falkenberg, Riekofen, (Dunkelziffer -hier- einsetzen). Wir sprechen hier nicht von einem Einzelfall! Es
ist schon merkwürdig, daß Bischof Müller zwar Kriminellen immer wieder „vergibt“, dies aber nicht für
innerkirchliche Kritiker oder Verfasser einer (zugegeben: mehr als geschmacklosen) Karikatur gilt. Da
ist jedes Maß verloren gegangen, oder -schlimmer noch- die Unparteilichkeit. Solange er selbst die Gefährlichkeit
seines Handelns nicht einsieht, wird seine Diözese weiterhin auf Kinderschänder wie ein Magnet wirken…
und tatsächlichen Kirchenhassern kräftig Wasser auf die Mühlen geben, womöglich noch neue schaffen.
Kommt Bischof nicht von episkopos (Aufseher)? Vergebung ist eine Sache und sicher lobenswert, aber weiteren
Straftaten Vorschub zu leisten ist m.E. etwas ganz anderes und nicht mit dieser Aufgabe zu vereinbaren.
Insofern kann ich Genoveva nur beipflichten.
@ Lorenz Genau das! Einhaltung der staatlichen Ordnung… dazu gehört eben auch, Offizialdelikte (und
darunter fällt sexueller Mißbrauch) zur Anzeige zu bringen. Und dieser kirchlichen Forderung wurde seitens
Bischof Müller schon wiederholt nicht entsprochen. Ohnehin kommt der Gesetzgeber kirchlichen Seelsorgern,
siehe Aussageverweigerungsrecht bei Erkenntnissen aus Beichtgesprächen, weit entgegen. Nur ist das keine
Immunität. Die gilt ausschließlich für Mitglieder des Bundestags, der Landtage und der Bundesversammlung
und selbst das nur für gegenwärtige Mitglieder. Scheiden sie aus oder wird die Immunität aufgehoben,
ist Schluß mit dem Verfolgungshemmnis. Letzten Endes sind (jedenfalls dem Anspruch nach) alle Bürger
vor Gesetz gleich – und warum sollte ein Bischof gleicher sein, zumal wenn die eigene Kirche (s.o.) in
der Demokratie die Einhaltung geltenden Rechts fordert?
@ Lorenz Den Kopf zu fordern wäre in der Tat übertrieben. Angemessen aber die Forderung, er möge sich
den Schuh anziehen und seinen Hut nehmen. Der Fall Peter Kramer war nämlich nicht der erste, in dem das
Bistum Regensburg sexuelle Übergriffe vertuscht hatte: Schon früher hatte Bischof Müller in der Vergangenheit
einen eher sanften Umgang mit Kinderschändern gepflegt. Im Jahr 2005 wurde in Falkenberg ein Pfarrer
wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt – die Bistumsleitung hatte bereits davon gewusst, es aber nicht
der Staatsanwaltschaft gemeldet. www.spiegel.de/…518,507340-2,00.html Gewußt, aber nicht der Staatsanwaltschaft
gemeldet. Das verstößt nicht nur gegen die Leitlinien der Bischofskonferenz, sondern touchiert schon
die Grenze zur Strafvereitelung, um es vorsichtig auszudrücken. Und: es beweist System hinter dem Ganzen.
Den Bürgern von Georgenberg wiederum dürfte Pfarrer Franz Kobold kirchensite.de/index.php?myELEMENT=1321…
(der dritte bekanntgewordene Fall) noch in einschlägiger Erinnerung sein… auch da kam die Anzeige nicht
vom Ordinariat, sondern von Eltern der mißbrauchten Kinder. Über die Dunkelziffer und die immer noch
tickenden Zeitbomben gerade in dieser Diözese will ich nicht ‘mal Mutmaßungen anstellen… aber Gelegenheit
macht eben mehr als nur Diebe. Das steht fest.
@ HeinrichderZweite, Genoveva Können wir uns auf ein -dann aber gesichert neutrales und gegengeprüftes-
Gutachten und im übrigen auf das absolute Primat des Opferschutzes einigen, wie es auch die kirchlichen
Prämissen vorsehen?
@ Genoveva Natürlich nicht. Einen Priester kann man -als solchen- auch dort, wo er nicht mit Kindern
in Berührung kommt, einsetzen – etwa bei Exerzitien für Erwachsene oder im „Innendienst“. Die Gefahr
ist damit zwar im privaten Bereich noch nicht gebannt, aber zumindest werden ihm dann keine Kinder mehr
quasi auf dem Präsentierteller gereicht (und im außerkirchlichen Bereich sind sowieso ausschließlich
die Gerichte zuständig, im Extremfall durch Sicherungsverwahrung). Letztendlich wird sich (was mir im
bisherigen Diskurs etwas zu kurz kam) auch die Politik an die eigene Nase fassen müssen: Durch das von
Bischof Müller zitierte Gutachten hatte sich der Therapeut selbst den angeblichen „Heilungserfolg“ bescheinigt.
In analoger Lage würde ein Richter zweifelsohne als befangen gelten – und gerade bezüglich der Neutralität
von Gutachtern reichen die gegenwärtigen Regelungen einfach nicht aus, unterstellen wir ‘mal, daß Bischof
Müller wenigstens bezüglich des Therapeutengutachtens die Wahrheit gesagt hatte. Selbstverständlich
bleiben die kirchlichen Leitlinien davon unberührt.
@ Genoveva Ganz richtig! Einmal die Leitlinien des Vatikan und der Bischofskonferenz einzuhalten schützt
die Opfer (und ja: auch den Täter!) besser vor Wiederholung als zehn oder mehr „Persilscheine“. Unabhängig
davon, ob diese meilenweit gegen den Wind nach Gefälligkeitsgutachten riechen.
Eine/r lügt mit Sicherheit, entweder die Richterin oder der Bischof. Zweifel? Aus dem Artikel: Man wollte
herausfinden, ob die Justiz Bedenken gegen einen erneuten Einsatz in der Pfarrseelsorge hege. „Dies wurde
verneint“, beteuert die Bistumsleitung. Die Richterin, die inzwischen als Staatsanwältin arbeitet, kann
sich an eine solche Auskunft nicht erinnern. Beides gleichzeitig kann nicht stimmen! Das Oberlandesgericht
Nürnberg www.spiegel.de/…,1518,508656,00.html gibt sogar ausdrücklich an, vor einem Einsatz von Pfarrer
Peter Kramer in Berührung mit Kindern ausdrücklich gewarnt zu haben: Bischof Müller setzte sich über
gerichtlichen Rat hinweg Die Wiedereinsetzung des wegen Kindesmissbrauchs vorbestraften Priesters hatte
der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller mit einem positiven Gutachten gerechtfertigt. Dass das
Oberlandesgericht Nürnberg dringend davon abriet, hat der Bischof geflissentlich verschwiegen. Jetzt
wird’s wirklich interessant… und überhaupt: Wie kann von einer einzelnen Tat die Rede sein, wenn Pfarrer
Kramer wegen Mißbrauchs an zwei Kindern (eines neun, eines zwölf Jahre alt) rechtskräftig vorbestraft
ist? Das sollte auch die Betroffenen und ihre Angehörigen interessieren. Boston religion.orf.at/…/ne020507_law_fr.htm
ist zwar weit… dafür liegt Regensburg in Reichweite. o^/
#13 santo domingo 2 18:22:50 | Donnerstag, 27. September 2007
@ GerdEric Komisch. Die Beiträge von Lars im Heise-Forum www.heise.de/tp/foren/go.shtml?read=1&msg_id=…
kommen mir irgendwie vertraut vor… er wird doch nicht die Ideen von Bokrug und Gallahad klauen?
#21 santo domingo 2 17:18:02 | Donnerstag, 27. September 2007
@ ottaviani Greber-Christen: Das scheint eine spiritistische Vereinigung, die sich auch „Geistchristliche
Kirche“ de.wikipedia.org/…stchristliche_Kirche nennt, zu sein.
Und Bischof Algermissen? Ich glaub’, mich streift ein Bus. Das gibt’s doch nicht! Da hatte es doch Bischof
Algermissen aus Fulda gewagt, offene Kritik an seinem Regensburger Kollegen www.kreuz.net/article.5916.html
zu üben, exakt im Vorfeld der Bischofskonferenz, und dann kein Wort darüber im Artikel? Wie kommt das?
Oder sollte ich den Passus zu Algermissen nur übersehen haben?
@ Maurice Corvisier Möglicherweise kann Ihnen Bettina Röhl www.bettinaroehl.de/…_im_kinderladen.html
(von der die Vorwürfe stammten; die Tochter von Ulrike Meinhof) Näheres dazu sagen. Ich habe ihren Artikel
zu Cohn-Bendit verlinkt, aber kann keine Garantie für den Inhalt übernehmen.
@ Maurice Corvisier Weil die fraglichen Vorgänge Warum nicht? Warum ist der Mann hierzulande straffrei?
in den 60er/70er Jahren waren und selbst dann, wenn Straftaten vorliegen sollten, verjährt sind.
@ semper reformandus Zum dritten Weg muß ich Ihnen Recht geben! Die Leitlinien der Bischofskonferenz,
die ich (anders als „Kirchenhasser“) auch nicht für ein bloßes Deckmäntelchen halte, bieten eine ausgewogene
Lösung, die sowohl Stammtischtaktik umgeht als auch dem Opferschutz den nötigen Raum gibt. Natürlich
kann ein Bischof von diesen Leitlinien abweichen, aber dann bitte offen und nicht stillschweigend, Eltern
und Kinder in einem trügerischen Gefühl der Sicherheit wiegend. Daß ein solches Umfeld praktizierende
Kinderschänder (unabhängig vom individuellen Motiv) anzieht, liegt auf der Hand. Es kommt ja nicht von
ungefähr, daß bestimmte Bistümer in der Statistik sexueller Übergriffe weit vom Durchschnitt abweichen,
im Fall Regensburg ganz klar nach oben.
Das Bistum Regensburg hat mehr zu bieten als nur Pfarrer Peter Kramer, denn das ist offenkundig nicht
der einzige Fall www.rundschau-online.de/…/1190532385506.shtml gewesen. o^/ Am Geldbeutel packen und
nach Leibeskräften zudrücken www.kreuz.net/article.5552.html scheint die einzige Sprache, die in einigen
-zum Glück nicht allen- Diözesen verstanden wird, zu sein: crime doesn’t pay. Schade.
… eine zweite Chance? Er scheint sie ja genutzt zu haben! Es hat seine Gründe, warum es z.B. im pädagogischen
Sektor keine solchen Vabanquespiele mit dem Wohl der gefährdeten Kinder gibt: Warum? Anstatt den Kinderschänder
zu kastrieren, öffentlich zu blamieren, zu häuten oder zu verbrennen, schickte der Oberhirte ihn in
Therapie und gab ihm eine zweite Chance. Hätte er ihn damals standrechtlich erschossen, wäre es nicht
zu einem Rückfall gekommen. Um den wenigstens im kirchlichen Raum zu verhindern, genügt es völlig,
die Leitlinien der Bischofskonferenz umzusetzen. Auch ein trockener Alkoholiker gehört eben nicht in
eine Brauerei.
@ Pelagius III. Sie suchen ein Rezept? Da kann ich nur die Werke von Adamis www.kreuz.net/reader.3368.html
empfehlen. Wenn Sie es schaffen, sich durch die ganzen Risottorezepte durchzuarbeiten, dann stoßen Sie
bestimmt auch auf das eine oder andere Rezept für einen Homo-Auflauf. Guten Appetit!
@ Don Camillo Das ist fast perfekt. Fehlen noch drei User mit minimal sieben Accounts, die den unwiderlegbaren
Beweis führen, daß Thomas A.Edison Illuminat (Glühbirne!), Zionist und -selbstverständlich- Freimaurer
war.
#515 santo domingo 2 14:39:54 | Mittwoch, 19. September 2007
@ DieWahrheit DDL (für DemonDeLuxe www.kreuz.net/reader.1790.html) war ein kreuz.net-Poster, der im November
2006 verstorben ist. Allerdings halten sich hartnäckig Gerüchte, er sei noch am Leben und betätige
sich unter anderen Nicks weiter auf kreuz.net. Zuletzt hatten m.W. Arkanum und Charlotte Bongartz die
Ehre, für ihn gehalten zu werden. Gründe, sich für die Verwechslung zu schämen, kann ich allerdings
nicht erkennen.
Sedisvakantistisches Meßzentrum in München Könnte der Priester ein Gefolgsmann von Bischof Storck de.wikipedia.org/…/G%C3%BCnther_Storck
gewesen sein? Ort und Zeitraum würden passen, wie auch die sedisvakantistische Ausrichtung.
Ob die Predigt schon wohlwollend in der bestehenden Akte www.focus.de/…ocus-_aid_54789.html abgeheftet
wurde? Könnte man fast meinen… für zwei Artikel in Folge hatte es nicht ‘mal beim SJM-Hinauswurf
in Fulda gereicht! Oder täusche ich mich da?
So, bin wieder da! Aaron Russo kenne ich nicht, aber für das Verständnis einer Thermitreaktion ist das
auch unnötig (hier eine Versuchsanleitung www.experimentalchemie.de/versuch-019.htm). Schon unter den
Versuchsbedingungen mit sehr kleinen Substanzmengen entstehen an die 2000°C und das genügt mühelos,
einen Stahlträger nicht nur aufzuweichen, sondern auch, ihn zu verflüssigen. Das zur Frage der Bremswirkung.
Ehrlich gesagt: Eher als eine Sprengung war es die Steinlaus! Davon abgesehen war das aluminothermische
Verfahren der Grund, warum ein so umfangreiches Gerüst wie das des WTC überhaupt erst gebaut werden
konnte. Es sei denn, die Freimaurer oder Zionisten hätten ein Verfahren entwickelt, die Träger mit Lötzinn
oder Kaugummi fest genug miteinander zu verbinden… Wer mehr über Thermit wissen will, kann sich gerne
über die schon im II.Weltkrieg eingesetzten Brandbomben kundig machen. Die funktionierten nach dem gleichen
Prinzip, weshalb sie sich als unlöschbar erwiesen. Fazit: Ich will nicht behaupten, die offizielle Theorie
sei richtig, aber plausibel ist sie. Wahrscheinlich werde ich heute offline sein, habe mich also nicht
mangels notwendiger Argumente vom Acker gemacht, aber die Fernsehberichte zum 11.September will ich mir
nicht entgehen lassen (auch ohne deshalb einen neuen Täter präsentieren zu können). Schönen Abend!
@ Antimodernist Mühelos zu widerlegen! Ist Ihnen bekannt, auf wie vielen Stahlträgern die WTC-Türme
gestützt waren und wie dick die jeweils waren? Die Dicke spielt keine Rolle, weil der Reaktionsgleichung
zufolge das Material der Träger selbst in die Reaktion eingeht: Je mehr Träger, desto heftiger der Thermitbrand.
Eben nicht! Selbst wenn Ihre Theorie für den oberen Teil (Einsturzstelle und die unmittelbar darunterliegenden
Stockwerke) stimmen würde, wäre damit immer noch nicht die Frage beantwortet, warum dei Türme von oben
bis ganz unten gleichmäßig mit der Beschleunigung des freien Falls eingestürzt sind. Die Erdbeschleunigung
wirkt senkrecht abwärts (und der Südturm, der seitlich getroffen wurde, ist oberhalb der Einschlagstelle
auch genau in der entsprechenden Richtung schräg abgekippt). Einen Bremseffekt durch die einzelnen Stockwerte
wird jeder normal Denkende (muß nicht einmal ein Fachmann sein) einräumen müssen! Den gab es auch –
aber eine Zimmerdecke kann nicht das Gewicht von 30 oder mehr Stockwerken abfangen, wenn die sich (infolge
geschmolzener Träger) nach unten bewegen. Die für die Folgen eines Thermitbrandes zu erwartende Einsturzgeschwindigkeit
liegt knapp unterhalb derer des freien Falls, und genau so ist der Einsturz abgelaufen.
@ Antimodernist Sagt Ihnen der Begriff „Thermitreaktion“ etwas? Es stimmt, daß brennendes Kerosin alleine
außerstande ist, Stahl zu schmelzen oder über die im WTC vorliegende Belastungsgrenze hinaus zu erweichen.
Schon richtig. Aber: Das tragende Gerüst in den Türmen bestand größtenteils aus rostigen Trägern,
die Flugzeuge größtenteils aus Aluminium. Das ist nicht nur unbestritten, es erklärt auch den Einsturz.
Nach der Gleichung Fe2O3 + 2 Al => 2 Fe + Al2O3 + E setzt sich Eisenrost mit Aluminium in exothermer Reaktion
um. Das nennt man Thermitreaktion und sie setzt so viel Hitze frei, daß man sie sogar zum autogenen Schweißen
(selbst unter Wasser) einsetzen kann. Wie Sie der Gleichung entnehmen können, gibt es auf der linken
Seite keinen Luftsauerstoff (weshalb Thermitbrände unlöschbar sind) und auf der rechten Seite keine
gasförmigen Verbindungen, weshalb die Hitze am Ort des Brandes verbleibt und sich in kürzester Zeit
auf mehrere tausend °C steigert. Das heißt: Die Folgereaktion, die durch brennendes Kerosin ohne weiteres
zu starten ist, kann Stahl schmelzen (womit die oberhalb gelegenen Gebäudeteile keine Stütze mehr hatten
und sich in der beobachteten Dominoreaktion nach unten in Bewegung gesetzt hatten). Die vorhandenen Komponenten
erklären den Einsturz, ohne daß dafür Sprengstoff oder ähnliches notwendig gewesen wäre. Das kann
Ihnen jeder Schweißer bestätigen.
@ Pelagius III. Stimmt, Mein Sohn war damals in New York auf Urlaubsreise; er war zu Fuß unterwegs zum
WTC und hat mit eigenen Augen erlebt, wie das 2. Flugzeug in den WTC-Turm hineinflog. (Aber wahrscheinlich
hat ihn die CIA gekidnappt und einer Gehirnwäsche unterzogen und hypnotisiert…) …sowie Hunderttausende
weiterer Augenzeugen auch! Viel leichter zu manipulieren sind bestimmte Videos bzw. die Kommentare dazu.
Vor gar nicht langer Zeit hatte ich dort www.kreuz.net/…ticle.5805-page.html das eine oder andere auseinandergenommen…
widersprochen hat mir niemand!
@ Stimme aus dem Tradiland Danke für die Auskunft und liebe Grüße! :(3 War schon etwas besorgt, seit
sich hier die arithuelle Asphyxie breit macht, aber dann kann ich ja beruhigt sein.
@ M.Kirschbaum … noch nicht ‘mal ihr Gatte? Den hab’ ich vor gar nicht allzu langer Zeit noch hier
gesehen, es ist jedenfalls noch keine 11 Tage her. Und er wollte nicht verraten, warum er in letzter Zeit
nur noch einen Account nutzt! Wozu er natürlich auch nicht verpflichtet ist.
@ gilbert Bruder Theophil hat sich gestern noch zu Wort gemeldet, und schreiben darf er auch noch (sein
Account ist nicht gesperrt). Allerdings vermisse ich Evelin schon seit 11 Tagen!
@ Bokrug & Artois Über die LaRouche-Gruppen (ohne die BüSo, die es damals noch nicht gab) gibt es ein
aufschlußreiches, aber schon älteres Buch: Lorscheid/Müller, Deckname Schiller, erschienen bei Fischer
1987. Vorwürfe der Geheimdienstfinanzierung reichten damals von CIA bis KGB, wovon ersteres wahrscheinlicher
ist. Auf jeden Fall gehen die finanziellen Möglichkeiten der dort organisierten Parteien (die erste in
Deutschland war die EAP) weit über die für Vereinigungen dieser Größe zu erwartenden Vermögenswerte
hinaus.
@ Bokrug Darf ich fragen? Zum einen geben Sie an, Aktivist der ÖDP und Atomkraftgegner zu sein. Schön
und gut. Zum anderen empfehlen Sie aber die Lyndon Hermyle LaRouche nahestehende BüSo bueso.de/…tive-zur-kernenergie,
die sich für einen radikalen Ausbau der Kernenergie einsetzt (wie im übrigen sämtliche Gruppen des
LaRouche-Trusts). Es gibt kaum unterschiedlichere Parteipaare als ÖDP und BüSo, die Wahlempfehlung ist
also in sich völlig widersprüchlich. Soll das ein Witz sein? In dem Fall verstehe ich die Pointe nicht
und bitte (auch auf die Gefahr, mich lächerlich zu machen) um eine Erklärung. Danke sehr! :)3
@ DieWahrheit Um die Mitte (statistisch!) noch genauer zu bezeichnen, stehen auf dem NPD-Blog npd-blog.info/
noch viiiele weitere Eckpunkte zur Verfügung… ist schon ziemlich zweifelhaft, ob man mit der CDU, der
SPD, den Grünen und der FDP zusammen so ein Blog voll bekäme! Oder eine Landtagsfraktion fände, in
der Leute mit ellenlangen Akten bei der Staatsanwaltschaft die Mehrheit bilden. Bis später, liebe Grüße!
In die Runde gefragt… wo verortet eigentlich der TÜV Rheinland die Mitte von Anhängern einer Partei,
die durch dieses www.n24.de/politik/article.php?articleId=8505… oder jenes www.mdr.de/…aktuell/1895271.html
aufgefallen ist? Ich persönlich käme auf den östlichen Iran, der auf halbem Weg zwischen den Kinderpuffs
in Thailand und brennenden Asylantenheimen in Deutschland liegt. Rein statistisch.
@ DieWahrheit Selbstverständlich ist die Junge Freiheit ein Blatt der politischen Mitte. Perfekt repräsentiert
durch Autoren www.jf-archiv.de/archiv98/188aa9.htm wie Horst Mahler de.wikipedia.org/wiki/Horst_Mahler!
Die Mitte liegt eben genau auf halbem Weg zwischen dem RAF-Terroristen, der er war, und dem Neonazi,
der er ist… Merke: Wer die Füße in Eiswasser und den Kopf in den Backofen steckt, ist statistisch
immer noch wohltemperiert.
@ Miserrimus Peccator Danke für die Links. Ich habe mir alle vier angesehen – und sie sind tatsächlich
ein gutes Beispiel für Manipulation, allerdings seitens der Kommentatoren. Was als „Nase“ des zweiten
Flugzeugs hingestellt wird, ist (wie auf anderen Videos aus größerer Distanz auch erkennbar) nicht die
Nase, sondern das in Rauch eingehüllte rechte Triebwerk, das den Südturm durchschlagen hatte und einige
hundert Meter vom Einschlagort völlig verformt, aber fast in einem Stück herunter gekommen war (es hatte
im Gebäude durch den schrägen Einschlag nahe der Ecke nur geringe Distanz zurückgelegt). Die aus größerer
Entfernung aufgenommenen Videos werden nicht gezeigt. Warum wohl? Der zweite Punkt, der gegen die Raketentheorie
spricht, ist der sehr große, sich ziemlich langsam ausbreitende und von starker Qualmentwicklung begleitete,
orangefarbene Feuerball – genau wie er bei der Verpuffung großer Mengen an Kerosin, also von gewöhnlichem
Flugzeugtreibstoff, zu erwarten ist. Hingegen ist der Feuerball beim Einschlag einer Rakete viel heller,
er breitet sich mindestens zehnmal schneller aus (die Druckwelle bei TNT oder Hexogen, den üblichen militärischen
Sprengstoffen, hat etwa 6-7fache Schallgeschwindigkeit) und durch den inhärenten Sauerstoffüberschuß
entsteht kaum Rauch. Im übrigen würde der behauptete Sprengstoff ein nahezu kreisrundes Loch schlagen,
während man auf den Videos klar die von den Tragflächen geschlagenen Risse sieht. Und wo hat eine Rakete
derart lange Tragflächen?
So, bin wie versprochen wieder da… sagt ‘mal, ist das ein Familientreffen hier? Aber zur Sache. Ich
habe wie empfohlen gegoogelt und außerhalb von kreuz.net nur eine einzige Stellungnahme odem.org/…orum-view_34852.html
von Magister Lintner zur Freimaurerei gefunden – mit ablehnender Tendenz. Aber ich lerne gerne dazu! @ Sentinel:
Ich habe mir Asphyx’ Blog angesehen und bemerkt, daß sich der Webmaster von sedisvakantismus.org dort
verewigt hat. Die Leute können natürlich auf Ihren Seiten tun, was Sie wollen – aber wenn sie den Herren
nicht sperren, dann haben sie ruckzuck ihren Webspace voll mit seinen „geistreichen“ Kommentaren. Der
Herr ist blogosphärenweit als „Sedispammer“ (Arpad Kóvacs) bekannt. Ist nur ein gutgemeinter Rat.
@ 20mancro5 In der Tat nicht! Die unten verlinkte Studie belegt außerdem, daß nicht einmal die feststellbaren
genetischen Begleitumstände übereinstimmen. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
@ DieWahrheit Ja, eine Zusammenfassung www.ingentaconnect.com/…34/00000004/00004344 ist verfügbar (tatsächlich
waren es sogar über 400 Probanden). Die vollständige Studie, die ich nicht kenne, ist allerdings kostenpflichtig.
@ derfux Klar, zum Hetzen reicht’s. Aber für mehr auch nicht! Dabei gibt es sogar seriösere Studien,
die für eine genetische Auffälligkeit bei übergriffig gewordenen Pädophilen sprechen, so z.B. eine
im Auftrag der kanadischen Polizei an der Universität von Ontario durchgeführte Reihenuntersuchung an
über 300 Probanden (und da gab es auch Gegenproben). Dort wurde allerdings kein Amygdalabefund festgestellt,
sondern eine um 300% erhöhte Inzidenz von Linkshändigkeit (wohlgemerkt Inzidenz, nicht daß man Linkshänder
pauschal verurteilen wollte). Die Händigkeit ist wiederum fest an die genetisch bedingte Gehirnorganik
gekoppelt. Allerdings hat diese Studie auch ergeben, daß besagte Inzidenz bei Homosexuellen (und auch
bei Vergewaltigern erwachsener Opfer) nicht aufgetreten ist… womit sie den im Artikel insinuierten Schluß
nicht nur nicht gestützt, sondern glatt widerlegt hätte. Ein Narr, wer Böses dabei denkt!
15 Probanden? Ohne Gegenprobe ist das nicht aufschlußreich, sondern völlig wertlos. Pädophilie mag
mit einer genetischen Prädisposition zu tun haben, aber so beweist man sie nicht. Hat man keine Vergleichsgruppen
herangezogen, als da wären: Nicht verurteilte Pädophile, nichtpädophile Gewalttäter, nichtpädophile
unbescholtene Bürger, willkürlich ausgewählte Gruppe? Was ist mit den sieben Probanden ohne auffälligen
Amygdalabefund? Wie schließt man aus, daß ein positiver Befund zwar Gewalttätigkeit, nicht aber Pädophilie
begründet? Wie unterdrückt man das statistische Rauschen bei einer derartig kleinen Versuchsgruppe?
usw. usf. (…)!
@ Sozialkatholisch Wie gesagt: Für Gegner kann man fast jedes beliebige Feindbild einsetzen. Hier drin
sind es in erster Linie Freimaurer oder Juden, früher waren auch Kommunisten und Jesuiten (bei Ludendorff
sogar alle vier Gruppen) beliebt. Und aus einem gemeinsamen Gegner alleine ergibt sich eben kein stringentes
Konzept. Beispiele gefällig? Nehmen wir nur zwei von den Gruppen, die ich unten angeführt hatte: LaRouche-Trust
und VPM. Ersterer hatte als leninistische Gruppe in den USA seine Anfänge genommen, sich aber später
nacht weit rechts entwickelt und diese Querfront ging so weit, daß die LaRouche-Gruppe Verbindungen sowohl
zum Ku-Klux-Klan (rechts) als auch zu indymedia (links) entwickelt hatte. Resultat: ein derart wirres
und chaotisches Programm, daß bei Wahlen kein Blumentopf zu gewinnen war. Der VPM hatte sich ebenfalls
von einer Gruppe der atheistischen Linken zu einer stramm rechten Gruppe entwickelt, aber die inneren
Widersprüche nie aufgelöst, weshalb er zeitweise von den einen zur äußersten Linken, von den anderen
(zuletzt korrekt) zur äußersten Rechten gezählt wurde. Er hat sich aufgelöst. Als praktisches Beispiel
einer Querfront in der deutschen Politik wäre eine hypothetische Koalition aus Linkspartei und NPD zu
nennen. Da könnte sich nie ein gemeinsames Programm entwickeln, weil die beiden eigene Kapitalismuskritik
eben noch kein politisches Programm ist.
@ Sozialkatholisch Es hört sich vielleicht gut an, aber solche Querfronten definieren sich eben nur über
den gemeinsamen Gegner, wen immer man dafür einsetzt. Geht es daran, konstruktiv zu arbeiten, dann lösen
sie sich entlang der inneren Widersprüche auf. @ Ansbach.Dragoner: Alternativ kann man auch nach „Anderl
von Rinn“ suchen. Da findet man noch viel mehr. @ GerdEric: Wer Rothkranz ist, darüber wird Antimodernist
ex Kasperschüler ganz genau Auskunft geben können!
@ Ansbach.Dragoner Bedaure, aber wenn ich Exponenten einer „spirituellen Bewegung“ und deren Artikel im
Stormfront-Forum finde (suchen Sie ‘mal nach Robert Prantner), dann ist die politische Einordnung kein
Kunststück! (Geht nur mit Ami-Google – in Deutschland werden solche Resultate „aus Rechtsgründen entfernt“).
@ Bokrug Neue Linke? Attac, WASG und Hugo Chávez ja, ÖDP mit viel gutem Willen auch noch ja, aber LaRouche,
Engelwerk und VPM/„Zeit-Fragen“: Nein. Das ist schon weit rechts auch von den Unionsparteien. Paßt eigentlich
nicht zusammen: Eben Querfrontstrategie, was immer damit erreicht werden soll.
@ Pünktchen Wird gemacht! Mein Vorposting war leider unvollständig, weshalb ich es wie folgt ergänze:
2.Platz 3.Platz 4.Platz Die Gegenprobe anhand der älteren Antimodernist-Postings ergibt (zufällig!)
genau dieses Bild… und hier noch meine Voraussage für den 5.Platz! Meist verbunden mit dem dritten.
@ Pünktchen, Mr.Poppins Mein Tip: Die Malachiasprobe wird bei Antimodernist positiv ausfallen, aber negativ
bei Bokrug. Letzterer ist viel zu eng mit der Neuen Rechten (LaRouche, VPM) und deren Querfrontstrategie
(Einflußnahme auf Linke/WASG) verbunden, um ein Malachiasklon zu sein.
@ Vorposter Jedenfalls hat „Reichskanzler“ Ebel schon seit vielen Jahren den aus der Psychiatrie bekannten
„Jagdschein“ inne, der ihn vor strafrechtlicher Verfolgung schützt. Wiewohl er ihn nicht zum Kanzler
macht! Hmm… Brandenburgis… ist Artois nicht auch Berliner wie Ebel? Oder sollte er gar – nee, nee…
zu abwegig, oder?
@ Tammox Das ist kein Wunder! Die BüSo gehört in das gleiche Umfeld (LaRouche-Trust) wie die EAP von
Frau Zepp-LaRouche und die „Patrioten für Deutschland“, das „Schiller-Institut“ und die „Anti-Drogen-Koalition“.
Das Magazin „Zeit-Fragen“ steht der inzwischen formell aufgelösten, aber als „Europäische Arbeitsgemeinschaft
Mut zur Ethik“ weiter operierenden neurechten Psychosekte „Verein zur Förderung der psychologischen Menschenkenntnis
VPM“ nahe. Danke an Mr.Poppins für die Recherche!
@ Schwester Mary Clarence Anscheinend ist Mr.Poppins’ Posting aber für Artois von Interesse gewesen…
wie vom Erdboden verschluckt! Woran das wohl liegt?
@ DieWahrheit Zu Herrn Sänger noch ein interessantes Detail: Googelt man den Namen, so stößt man als
erstes auf eine Seite für „Neue Medizin“ – was nichts mit alternativen Heilmethoden zu tun hat, sondern
die zentrale Lehre der Todessekte von Ryke Geerd Hamer www.agpf.de/Hamer.htm darstellt. Bei Hamer handelt
es sich um einen berüchtigten Antisemiten, der bereits wegen mehrerer Tötungsdelike an Patienten vorbestraft
ist und in einigen Ländern weiterhin mit Haftbefehl gesucht wird. Zum Glück hat das Internet ein langes
Gedächtnis. Wem obiger Link noch nicht genügt, kann ja ‘mal nach Sören Wechselbaum (verstorben) oder
Olivia Pilhar (in letzter Minute aus den Händen des Verbrechers Hamer gerettet) suchen. Aber bitte vorher
setzen.
@ GerdEric Jedenfalls hat tau nichts getan, was mit dem „Werk“ von Kasperschüler vergleichbar wäre.
Meines Wissens hat er nach einer längeren schöpferischen Pause seine Tätigkeit bei kreuz.net wieder
aufgenommen – und einen Witz nach dem anderen erzählt. Wobei die meisten sogar recht gut waren!
@ Dr.Heger Ach so… Es ist noch keiner Staatsform in Deutschland so schnell gelungen, das deutsche Volk
so gründlich zugrundezurichten wie der Bonner und nun Berliner Republik, in der angeblich, nämlich gemäß
den Verheißungen des GG, das deutsche Volk herrscht. und wo bleiben bitte Hitler und Honecker in dieser
Rechnung? Oder ist schlicht die Ablösung für Kasperschüler eingetroffen? Na, immerhin ist er angemessen
vertreten! Ob mit Parteibuch oder ohne.
@ Sozialkatholisch Für eine brauchbare Alternative bin ich jederzeit zu haben! Natürlich scheidet alles,
was die Probleme voraussichtlich noch vergrößern wird, von vornherein aus.
@ Sozialkatholisch Welche Enttäuschung? Jetzt enttäuschst du mich aber gewaltig, das was hier in unserem
Staate abgeht ist ein abzocken, ein für dumm verkaufen etc. der Bevölkerung. Das bestreitet niemand!
Sicher gibt es das. Deshalb: keine Huldigung. Wen kann das Volk denn noch demokratisch durch Abwahl bestrafen?
Der letzte war Schröder. Der/die nächste – wer weiß? Wer gewählt werden kann, kann auch abgewählt
werden. Ultra Links und Ultra Rechts natürlich ausgeschlossen! Zum Glück – ultralinks regiert nirgends
allen und ultrarechts regiert nirgends auch nur mit (wenn mit ultralinks die Ex-PDS gemeint ist).
@ Sozialkatholisch Nur daß es diese Übel in allen drei Fällen gibt! Ganz links und ganz rechts kommen
noch weitere dazu. Niemand behauptet, die Demokratie sei die ideale Staatsform, aber zumindest ist sie
die beste der drei genannten – und im Unterschied dazu bietet sie die Möglichkeit, sich für eine Änderung
der Verhältnisse zu engagieren. Bei Hitler oder Stalin gab es diese Option nicht.
@ Sozialkatholisch Zur Huldigung reicht es aus den genannten Gründen (Korruption usw.) nicht aus, aber
zu Hitlerei und Stalinismus ist die Mitte immer noch eine mehr als brauchbare Alternative!
@ Rudolfus Eine bundeseinheitliche Regelung für Deutschland gibt es nicht, weil Schulpolitik (und daraus
folgend die Gestaltung der Lehrpläne) in die Zuständigkeit der einzelnen Bundesländer fällt. Die Lehrpläne
z.B. für Berlin können damit auch in dieser Hinsicht etwa von denen in Hessen abweichen. In Österreich
mag die Regelung bundesweit gelten, das weiß ich wiederum nicht. Zum Link unten: Dort sind lediglich
die gesetzlichen Rahmenbedingungen vorgegeben. Natürlich steht es auch jedem Jugendlichen frei, die dort
eingeräumten Rechte etwa aus religiösen Gründen nicht in Anspruch zu nehmen. (Wie ich dem Artikel entnehme,
treten Religions- und Sexualmündigkeit in den einzelnen Ländern aus gutem Grund gleichzeitig ein, in
Österreich und in Deutschland jeweils mit dem 14.Geburtstag.)
@ wi-bi Eine genaue Aufstellung für Deutschland ist dort piology.org/dtl/recht.html zu finden. Geschütztes
Rechtsgut ist in jedem Fall die sexuelle Selbstbestimmung (was in diesem Kontext noch vor dem Elternrecht
rangiert).
@ Alois Hudal Unabhängig davon, wie man es findet: Selbst die 12-Jahre-Grenze im Vatikan ist im internationalen
Vergleich noch nicht extrem! In Bolivien (Artículo N°308 código penal) www.unifr.ch/…n/bo/cp_bolivia5.pdf
liegt sie beim Erreichen der Pubertät, womit wir noch deutlich unter 12 Jahre kommen. In diesem Vergleich
sind die in Deutschland vorgesehenen 14 Jahre schon hoch angesetzt.
@ Kasperschüler Und was haben die Zitate aus „Mein Kampf“ nun mit der Bibel, Thema des Artikels, zu
tun? Selbst als Agnostiker würde ich mich schämen, die Bibel in einem Atemzug mit den Elaboraten von
Hitler oder Rosenberg zu nennen.
@ Daniel Stöhr Bei mir funktionieren Ihre Links! Ich vermute, daß Sie eher über das Format verwundert
sind. Ist es möglich, daß Sie den Text in einem Editor mit BCC-Code entworfen haben? Das würde den
Code „/url“ erklären. Hingegen verwendet der kreuz.net-eigene Editor stattdessen den Code „link“. (Gegenüber
BCC oder gar HTML ist der Postingeditor hier weit einfacher konzipiert.)
@ Kasperschüler Nein, nicht genug! In keinem Ihrer Zitate kommt auch nur sinngemäß das Wort „katholisch“
vor. Wenn ich hingegen Ihre Wortwahl („Konzilssekte“ usw.) nehme, dann drückt sich hier so mancher Atheist
oder Agnostiker weit weniger antikatholisch aus.
@ Kasperschüler Na, das würde ich auch nicht zugeben! Hmmm… NPD-Fraktion im sächsischen Landtag?
Hatten die nicht den Abgeordneten Dieter Menzel, der sich mehrfach zu Hitler bekannt und Patronenhülsen
in den Plenarsaal gebracht hatte, gerade wegen Mißbrauchs von Fraktionsgeldern ‘rausgeschmissen? Nachdem
er sich hatte erwischen lassen?
@ Kasperschüler So, die NPD ist also im Aufwind? Na, dann hoffen wir ‘mal, daß sie mit den Fraktionsgeldern
npd-blog.info/?p=413 ordentlich umgeht… für die ja letzten Endes der Wähler/Steuerzahler aufkommt!
@ aurelia & tetrade Kasperschüler kann keine Talmudstellen ‘raussuchen, weil er (wie unter dem vorigen
Nick Christus vincit eingeräumt) keinen Talmud besitzt. Rohling war nicht nur kein seriöser Wissenschaftler,
sondern darüber hinaus der Fälschung von Talmudzitaten und des Meineides überführt worden. Mangels
jeglicher Hebräischkenntnisse war er ferner nicht einmal in der Lage, den Talmud im Original zu lesen.
Wegen Meineids und Fälschung wurde ihm die Lehrerlaubnis als Theologe entzogen. Das ist Kasperschüler
auch bekannt, aber leider bringt er Rohling mit jedem Nickwechsel erneut ins Spiel, als handle es sich
um ein neues Argument.
@ Kurt K. Und wir können froh sein, daß die Truman-Administration nicht wußte, wie sich einige Leute
hier im Thread aufführen würden! Sonst hätten sie vielleicht doch dem Morgenthauplan zugestimmt…
wenn auch nicht dem Schwachsinn von Kaufmann!
@ Kasperschüler Na, der Hl.Stuhl ist sowohl ein völkerrechtliches Subjekt als auch Organ einer Religionsgemeinschaft,
während der Staat Israel nur ersteres ist. Also kommt der Vergleich nicht hin. Nichts anderes habe ich
behauptet.
@ Kurt K. Stimmt, der sogenannte „Kaufman-Plan“ ist ein gutes Stichwort. Der Verfasser war derart isoliert,
daß er zur Veröffentlichung seiner Broschüre die Argyle Press als eigenen Verlag gründen, sogar den
Versand eigenhändig übernehmen mußte. (Seine nach dem Krieg veröffentlichen Postulate waren hingegen
pazifistischer Natur.) In der jüdischen Gemeinde der USA galt er aufgrund seines Textes Germany must
perish größtenteils als Spinner, einigen sogar als übler Rassist, dessen Werk als „erstes Auftauchen
des Streicher-Geistes in den USA“ beschrieben wurde. Für „die Juden“ war und ist er so wenig repräsentativ,
wie es die Herren Lingen und Schmid für den Katholizismus sind. Gerade wenn (oder: weil) er sich für
den „einzig wahren Juden“ gehalten haben sollte!
@ Kasperschüler OK, die erste Klammer erklärt sich über die Nebendefinitionen! Zum Rest: die Frage,
was „katholische Kirche“ wirklich ist, haben Sie damit allerdings nicht beantwortet! Diese kann ausschließlich
theologisch beantwortet werden. Für jede andere Kirche gäbe ich Ihnen recht! Durch den Vatikan als Restbestand
des ehemaligen Kirchenstaates verfügt die katholische Kirche aber als einzige über ein völkerrechtliches
Subjekt (was von einer „Staatskirche“ zu unterscheiden ist), und das kann natürlich zur Definition herangezogen
werden. Und hatten Sie nicht selbst vor gar nicht langer Zeit, sogar in diesem Thread, mit einem hypothetischen
katholischen Staat auf deutschem Boden argumentiert?
@ Kasperschüler Gerne! Woher haben Sie Ihre Definition? Selbst ausgeknobelt? Stimmt. Jeder Bischof in
Deutschland würde aber sinngemäß dieselbe liefern. Es gibt Nebendefinitionen wie Gnostisch-Katholische
Kirche, die aber weit unbedeutender sind und von denen hier nicht die Rede ist. Das in Klammern betrachte
ich als reine Schutzbehauptung! Die Klammern besagen, daß der Name nicht zur Definition gehört. Die
hängt nicht vom Namen des Papstes ab, er könnte auch Johannes XXIV, Pius XIII oder Petrus II heißen,
ohne daß es die Definition berührte. Und was ist der „Heilige Stuhl“? das völkerrechtliche Subjekt
gleichen Namens welchen gegenwärtig Papst Benedikt XVI innehat. Bitte beweisen Sie dies! Das kann jede
apostolische Nuntiatur bestätigen, was auch in deren Aufgabenbereich (nicht in meinen) fällt. Wenn
Sie Papst Benedikt XVI für einen Usurpator halten, empfehle ich eine bei einer Polizeidienststelle Ihrer
Wahl zu erstattende Anzeige wegen Anmaßung des Titels eines ausländischen Staatsoberhauptes (das ist
im Prinzip verfolgbar, weil Papst Benedikt XVI die deutsche Staatsbürgerschaft neben der vatikanischen
besitzt). Nach rechtskräftiger Verurteilung gebe ich Ihnen gerne recht!
Katholische Kirche ist (wo nicht ausdrücklich anders definiert) die christliche Religionsgemeinschaft,
die vom Heiligen Stuhl repräsentiert wird (welchen gegenwärtig Papst Benedikt XVI innehat). Ganz einfach.
@ Kurt K. Das einzig Scheußliche an diesem Tagebuch ist das, was es beschreibt! Gerade deshalb ist seine
Lektüre zu empfehlen, schon damit sich das darin Beschriebene nicht wiederholt. So ernst die Thematik
auch ist: Es reizt schon zu einem , wie einige Leute hier „katholische Kirche“ definieren! (Zur Frage
von Kasperschüler: Ich selbst bin wie schon des öfteren erwähnt Agnostiker, aber schon um der Wahrheit
willen werde ich die katholische Kirche gegen Vereinnahmungen aus der Ecke der NPD und der Arpad-Kóvacs-Sekte
in Schutz nehmen. Das hat sie bei allen legitimen Kritikpunkten nicht verdient!)
@ Pünktchen Genau diese Antwort hätte ich selbst auf meine Frage gegeben. Damit darf das Tagebuch der
Anne Frank gelesen werden. :)3 Selbstverständlich auch von Katholiken.
@ Kasperschüler Nicht ich spreche für die katholische Kirche, das kann sie schon selbst! Und darauf
Bezug zu nehmen, muß noch erlaubt sein. Nun, hat sie das Tagebuch von Anne Frank auf den Index gesetzt
(wenn ja, bitte Datum und Beleg)? Wenn nein, weshalb die Aufregung? Dann dürfen Katholiken das Tagebuch
lesen – alle anderen sowieso.
Zölibatäres Verhalten in der Natur Nicht im engeren Sinne als kulturelles Phänomen, auch wenn kulturelle
Ansätze im Sozialverhalten beispielsweise von Menschenaffen beobachtet werden können. Allerdings gibt
es sehr wohl Individuen, die nicht an der Fortpflanzung teilnehmen, sei es aufgrund individueller Homosexualität
oder aufgrund bauplangemäßer Sterilität, wie sie bei staatenbildenden Arten (etwa bei Ameisen, Bienen
oder auch den sogenannten Staatsquallen) vorliegt.
@ exBochumer Der „Editor“, hier früher als „steymard“ registriert, ist Arpad Kóvacs in Voula/Griechenland
und unter Bloggern als „Sedispammer“ bekannt. Er ist mit Herrn Lingen geistesverwandt, aber nicht identisch.
Bei genauem Hinsehen sind beide mühelos zu unterscheiden. Herrn Lingens Rechtschreibung ist ausgezeichnet,
die des Editors hingegen mehr als mangelhaft. Bin dann mit Jasmina beim Essen. Bis später!
@ Daniel Stöhr Ihre Ansicht lasse ich Ihnen ja! Nur bleibt es eben eine Tatsache, daß Herr Lingen nur
von einem kleinen Teil der sedisvakantistischen Szene anerkannt wird und von einem noch viel kleineren
Teil der „Tradis“. Unter den deutschen Bischöfen erkennt ihn m.W. kein einziger an, auch wenn seine Anhängerschaft
folgerichtig davon ausgehen muß, daß es in Mitteleuropa keinen echten Bischof mehr gebe. @ aurelia:
Zu dem Thema, das ich gestern verlinkt hatte, ist jetzt ein Artikel www.kreuz.net/article.5705.html erschienen.
Bis später!
@ Pascal123 Nein, Herr Lingen ist kein Pater. Vor einigen Monaten wurde er zu einer Geldstrafe verurteilt,
weil der den Titel „katholischer Pater“ zu Unrecht geführt hatte. Wenn er von „katholischer Kirche“ spricht,
meint er seine kleine Anhängerschaft, bei der es sich um die Sekte von Arpad Kóvacs, Webmaster von „sedisvakantismus.org“,
handelt. Ist hingegen die katholische Kirche gemeint, nennt er sie „V2-Sekte“. Leider ist diese Terminologie
nicht auf Anhieb durchschaubar und auf den ersten Blick verwirrend. Die katholische Kirche hat mit seiner
rechtsradikalen Hetze nichts zu tun – und umgekehrt.
#2.519 santo domingo 2 21:35:10 | Donnerstag, 16. August 2007
@ alle Bis später! :)3 @ Arkanum.: pfläumchen finden Sie auf kreuts.net www.kreuts.net/forum/index.php?topic=377.msg6… –
wo sie sich gerade köstlich amüsiert, weil sich jemand den Nick ihres Liebsten angeeignet hat: Arkanum
mit Punkt ist nicht Arkanum ohne Punkt, wenn man letzterem glauben darf. Trotzdem herzlich willkommen!
Ach ja, Smilie nicht vergessen! :(3
#2.494 santo domingo 2 20:49:38 | Donnerstag, 16. August 2007
So ‘was! Letztes Jahr gab es bereits einen Artikel www.kreuz.net/article.3529.html, der sich unter anderem
auf BDSM bezieht… aber so viel Aufmerksamkeit wie dieser hier hatte er nicht. Ist wohl dank des Titels
übersehen worden!
#2.483 santo domingo 2 20:01:15 | Donnerstag, 16. August 2007
@ fakihu …die ersten Nacktfotos bei kreuz.net? Leider zu spät! Warnung: Berühren des Teufels auf eigene
Gefahr… www.kreuz.net/article.3884.html die Smilies kann man nämlich verlinken!
@ aurelia Zum Thema „Sexueller Mißbrauch durch Priester“ böte sich dieses Thema www.wallstreet-online.de/…chricht/2134283.html
geradezu an. Ob dazu wohl ein Artikel erscheinen wird? An Relevanz sollte es schon wegen des Selbstmords
des Tatverdächtigen nicht mangeln.
@ Ultramontanus Gern geschehen! Der Mechanismus des Scotophobins ist allerdings nicht auf alle komplexen
Verhaltensweisen übertragbar. Er beweist lediglich, daß bestimmte Verhaltensweisen über Proteine/Peptide
gesteuert werden und eine Vererbung von Verhaltensmustern prinzipiell möglich ist. Für vererbbare Verhaltensweisen
müssen diese Proteine zwingend über DNA codiert sein, während für erlerntes Verhalten auch ein auf
RNA codiertes Steuerungsmolekül in Frage kommt. Der Mechanismus wird als Basis für die Erinnerungsspeicherung
schlechthin (sogenannte Gedächtnisproteine) diskutiert.
@ aurelia Hmm… dann hätte ich hier www.kreuz.net/article.3268.html noch einen aus dem Vorjahr anzubieten.
Zumindest stellt er das Täter-Opfer-Verhältnis nicht auf den Kopf, aber ich fürchte, der ist es wieder
nicht…
@ aurelia Einen Artikel über Sexualstraftaten durch Priester gibt es wohl, nur werden dort www.kreuz.net/article.5552.html
die Tatsachen so lange verdreht, bis der Eindruck entsteht, nicht die kriminellen Übergriffe seinen der
größte Skandal, auch nicht die nicht minder kriminelle Duldung durch Vorgesetzte, sondern die selbstverständlichen
Zahlungen von Schadensersatz an die Opfer.
@ Daniel Stöhr Schon richtig! Der Selektionsdruck hat mit der Mutationsrate nichts zu tun, aber durch
Auslöschung nichtadaptierter Konkurrenz innerhalb der Art potenziert er die Reproduktionsgelegenheit
der angepaßten Organismen und erhöht damit die Relevanz der Mutation um ein Vielfaches. Genau so entstehen
diese „Flaschenhälse“ – und so erklärt sich auch die relativ schnelle Auffüllung der Bestände an Individuen,
die sich schneller regenerieren als die Bestände an unterschiedlichen Genen innerhalb der Art. Speziell
im Fall von Vulkanausbrüchen kommt zusätzlich eine Erhöhung der Mutationsrate in Betracht, da sie die
natürliche Radioaktivität im Niederschlagsbereich (und das bedeutet im Fall Toba: global) erhöhen –
das geförderte Tiefengestein strahlt prinzipiell stärker als oberflächliche Sedimente, wie man an der
gegenüber Kalkstein deutlich erhöhten Radioaktivität von Basalt und Granit erkennt.
@ Monarcho Wieder Zustimmung – auch ID gehört in den Bereich der Philosophie oder meinetwegen der Religion,
solange sich dafür keine biologischen Belege finden. Und die Versuche, biologische Belege zu finden,
sind bisher unter den Bedingungen der Falsifizierbarkeit geschmolzen wie Eis in der Sonne – etwa die These
der irreduziblen Komplexität fällt schon dann weg, wenn man die Multifunktionalität z.B. der Flagellen
berücksichtigt.
@ GerdEric Sicher gab es biologische Kriegführung auch im alten Europa – der bekannteste Fall ist der
Einsatz des Pestbakteriums gegen die Stadt Feodosya auf der Halbinsel Krim durch die mongolische „Goldene
Horde“. Der Rückschritt ergab sich aus dem mißbräuchlichen Einsatz von Parlamentären zu Kriegszwecken,
nicht aus der Wahl der Waffen.
@ Rudolfus Das stimmt. Völkermorde hatte es gleichermaßen in Nord- wie in Südamerika gegeben und sie
sollten auch gleich behandelt werden. Zumal schon deshalb, weil der ähnlich konzipierte Einsatz biologischer
Waffen schon vom damaligen Zeitgeist nicht gedeckt war! Der Nonkombattantenstatus von Parlamentären gehörte
schon in der vorchristlichen Antike zum guten Ton. In beiden Fällen war die Einschleusung tödlicher
Erreger ein Rückschritt um 2000 Jahre.
@ Rudolfus Das stimmt schon, Die Briten in Amerika haben dagegen nachweislich Wäschespenden mit Krankheitserregern
bewußt an die Amerikaner in Britisch-Amerika geschickt, um sie willentlich auszurotten. aber wir wollen
auch nicht vergessen, daß mehr als eine halbe Million Maká in Paraguay durch die Pocken, die heimtückisch
unter der Tarnung einer Parlamentärsdelegation (!) eingeschleppt wurden, ums Leben gekommen sind. (Ich
meine, wir hatten das Thema schon einmal! – Stichwort „Völkermord mit biologischen Massenvernichtungswaffen
im 17.Jahrhundert“.) Entsprechend sitzen beide Seiten gleichermaßen im Glashaus.
@ Monarcho Ganz richtig! Jede Wissenschaft ist begrenzt. Entsprechend liegt die These von der flachen
Erde außerhalb der Geographie, der Kreationismus außerhalb der Biologie und die Erstellung von Horoskopen
außerhalb der Astronomie. Folgerichtig ist auch ein Grundsatzurteil www.shortnews.de/start.cfm?id=605956
im US-Staat Pennsylvania ausgefallen. Gegen eine Behandlung der unterschiedlichen Schöpfungslehren im
Religionsunterricht hat ja niemand etwas einzuwenden. Und ein Wissenschaftler, der die Evolution als Beweis
des Atheismus anführt, wäre tatsächlich ein Ideologe. Die Evolution erklärt die Entwicklung der Arten –
nicht weniger, aber eben auch nicht mehr. Die Existenz Gottes ist damit weder zu beweisen noch zu widerlegen,
eben weil die Wissenschaften begrenzt sind.
@ gilbert Stimmt, so wird’s gewesen sein. Schließlich sind die Logen so geheim, daß einige sogar Führungen
veranstalten… und die „Geheimsymbole“ werden in London als Touristenramsch verkauft! Krawattennadeln,
Aschenbecher, T-Shirts… Gibt’s sogar einen eigenen Laden dafür.
Pentagramm Tatsächlich symbolisiert das Pentagramm mit einer Spitze nach oben die vier Nägel und die
Dornenkrone. Entsprechend wird es auch in kabbalistischer Literatur wie der Clavicula Salomonis als Mittel
der weißen Magie gesehen. Kabbalistischer Mystik entsprechen auch die zehn Eckpunkte in Analogie zu den
zehn sephirot, den Aspekten Gottes. Erst im inversen Pentagramm wird dieser Sinn umgekehrt – und als dingliches
Symbol entsprechen die oberen Spitzen den Hörnern, die seitlichen den Ohren und die untere dem Bart des
Ziegenbocks. In der Freimaurersymbolik ist nur das Pentagramm mit einer Spitze nach oben gebräuchlich.
Das andere ist in erster Linie beim „Hexensabbat“ üblich.
@ Daniel Stöhr Der Begriff „junk-DNA“ ist etwas ungenau; präzise ist die Rede von sogenannten Intronen
www.oebvhpt.at/…ie/orville/inex.html, die schon deshalb von der Proteinbiosynthese ausgeschlossen sind,
weil die auf ihnen basierende RNA schon vor der denkbaren Umsetzung am Ribosom herausgeschnitten wird.
Damit sind Intronen von einer Wechselwirkung mit Selektionsmechanismen generell ausgeschlossen, auch wenn
sie wie alle DNA-Formen den Mechanismen der Mutation unterliegen, und nehmen an der Evolution insofern
nicht teil.
@ Daniel Stöhr Das ist schon richtig! Einer der besten Beweise für die Evolution ist doch gerade die
Tatsache, daß mit der Umwelt interagierende Gene einem besonders starken Wandel unterliegen. Andere mit
geringerer oder gar keiner Interaktion verändern sich weniger oder überhaupt nicht – noch heute hat
der Mensch inaktive genetische Informationen mit den primitivsten Einzellern gemeinsam. Und die Selektion
vollzieht sich in der Regel tatsächlich sehr langsam. Ausnahmen mit schneller Entwicklung treten nur
dort auf, wo der Selektionsdruck etwa durch Naturkatastrophen, neues Auftreten räuberischer oder hochtoxischer
Spezies etcetera beschleunigt wird (wie im Fall der Zuckerrohrkröten in Australien). Bis morgen dann,
gute Nacht allerseits!
@ Daniel Stöhr Es ist noch viel simpler. Diejenigen, die die Mutation nicht hatten, haben sich vergiftet
und nicht überlebt. Übrig geblieben sind jene, die sich nicht vergiften konnten – und die konnten sich
fast beliebig vermehren, weil keine Nahrungskonkurrenz der eigenen Art mehr vorhanden war. Hoher Selektionsdruck
par excellence. Und das Gift dieser Zuckerrohrkröten ist sehr stark. (Ich hatte selber eine Bufo marinus
als Haustier und erinnere mich gut daran, daß man sie nicht mit Verletzungen an den Händen anfassen
sollte!)
@ Daniel Stöhr Ein gutes Beispiel zur Gliedmaßenentwicklung hatte obelix gerade eben verlinkt – und
das anhand einer Entwicklung innerhalb eines überschaubaren Zeitraums, sogar hinsichtlich zweier Tierarten
im gleichen Biotop.
@ Daniel Stöhr Das mit dem Vogelflügel hatten wir auch schon (ich weiß nicht, ob Sie damals mitdiskutiert
hatten). Schon die fluguntaugliche Vorstufe einer Feder bietet bessere Wärmeisolierung bei geringerem
Gewicht gegenüber einfachen Haaren (Selektionsvorteil durch Einsparung von Energie). Die Gleit- bzw.spätere
aktive Flugfähigkeit ist dann nur ein weiterer, nicht der einzige Selektionsvorteil.
@ VirFortis Nun, falsifizierbar ist die Evolutionstheorie schon! Mit einer einzigen echten Ungereimtheit
(was von „Wissenslücke“ verschieden ist) wäre sie schon widerlegt. Nur kennt man keine solche Ungereimtheit.
Richtig ist -da stimme ich Ihnen zu- daß die Evolution keinen Beweis für den Atheismus (als welchen
sie etwa Dawkins wertet) darstellt.
@ Daniel Stöhr Von wegen Wortspielereien! Es ist im Grunde ganz einfach: Entweder waren die Vorfahren
der Wasserschläuche (die durch die komplexen Unterdruckfangblasen erst als solche definiert werden!)
immer schon Wasserschläuche oder es gab einfachere Vorstufen (wie die Fettkräuter und die Reusenfallen)
ohne diese Unterdruckfangblasen aber beides gleichzeitig kann nie stimmen, weil die Thesen einander ausschließen! Für meine Begriffe hätte er bei Jehova bleiben oder sich auf das Spaghettimonster verlegen sollen.
Beides wäre zwar auch nicht wissenschaftlich, aber zumindest unfalsifizierbar. Nur so, wie er es gemacht
hat, überführen ihn die drei genannten Blümchen zumindest der Rabulistik, wenn nicht gar der Manipulation.
Übrigens ist er wegen der Wasserschlauchgeschichte -genau wegen dieser Wasserschlauchgeschichte!- auch
beim Max-Planck-Institut ‘rausgeflogen. Und um die zu durchschauen, muß man kein Bright sein.
@ Daniel Stöhr … und wie war das mit seiner Behauptung, die Vorfahren von Utricularia seinen schon
immer Angehörige der Gattung Utricularia gewesen? Die hatten Sie selbst verlinkt. Wenn er auf die einfacheren
Vorstufen hingewiesen hat, bringt er nämlich zwei einander widersprechende Thesen. (Und hofft, daß es
keiner merkt?)
Lönnig? Der mit dem Wasserschlauch de.wikipedia.org/…chlauchgew%C3%A4chse, richtig? Der die Übereinstimmung
mit dem Fettkraut nicht erklären konnte? Weil das kleine Blümchen so gar nicht in seine Lehre paßt?
Den letzten Opfern des generalstabsmäßigen Krieges gewidmet MasterH_HH-second-reload † *MasterH_HH* †
klatscherin † shellina… † maureenia † pfläumchen mal wieder † Mary † nimmersatt shellina †
MasterH_HH † rebell † Dr Scharf † Frau DR Herrin Maria † Eliane Pereira † Zivilopfer BalduinDeBoulogne †
schlimmeMaria † Ich bin Da †: Louis Cyphre † TRITON † in dankbarem Gedenken an den längsten
Thread aller Zeiten. :)3
@ Samurai Grundsätzlich kommt eine Zuständigkeit deutscher Gerichte schon dann in Betracht, wenn die
betreffende Seite in Deutschland real abgerufen wurde, was hier auch bekannt www.kreuz.net/article.4704.html
ist. (Der „Taterfolg“ tritt damit im Inland ein!) Die Holocaustleugner Germar Rudolf und Frederic Töben
wurden, obwohl zur Tatzeit in den USA bzw.Australien wohnhaft, aufgrund desselben Prinzips verurteilt –
Rudolf sogar, obwohl die Leugnung des Holocaust in den USA nicht strafbar ist.
@ Mary noch einer! An der Kirchentür hängt ein Schild: Die Kirche mit einem Hut auf dem Kopf zu betreten,
ist so, als schliefe man mit seiner Braut vor der Hochzeit! Am nächsten Tag hängt ein Zettel daneben:
Habe beides ausprobiert. Gar kein Vergleich!
@ shellina Drin steht’s einerseits nicht – andererseits hatte Eliane auch nichts anderes getan, als sich
nett zu unterhalten! Aber wer weiß, vielleicht kommt sie wieder! Vor einigen Wochen habe ich mich bei
den Lesernamen umgesehen. Einer von ihnen, der sich DDL nannte, hatte mehr Leben als die sprichwörtliche
Katze!
Fast schon schade! Das Kreuzforum hat die Frontberichterstattung www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=1793&pid=1…
eingestellt. Kann mir eigentlich jemand erklären, was ein „Perversionsangriff“ ist?
@ outdoor35 Eben habe ich ‘rübergeschaut. Du stehst schon als neuestes Mitglied drin. Einloggen sollte
eigentlich gehen. Zur Not eine Nachricht an den Admin, auf der Startseite gibt’s ein Kontaktformular.
@ outdoor35 Bei mir hat das nur ein paar Sekunden gedauert. Dann habe ich ein Mail mit Aktivierungslink
bekommen – einmal draufklicken und es sollte gehen.
Saluti! Und bei den Kriegsopfern war mit Eliane Pereira sogar eine Zivilistin dabei – sie kam nämlich
nicht ‘mal aus der SZ, sondern hatte sich in einem ganz anderen Thema (zu David Berger) angemeldet. @ fakihu:
Ach so. Ich dachte schon, der Server sei so langsam!
@ shellina Also, wenn’s danach geht, daß der Thread erst bei Bekehrung einer Seite endet… dann platzt
hier der Server früher oder später aus allen Nähten! So schätzungsweise bei 5000 Lesermeinungen…
@ outdoor35 Das mit dem Gehalt kommt daher, daß im Kreuzforum weitgehend dieselben Leute schreiben wie
hier – nur noch abzüglich der Kritiker. Und fast schon 1700 Postings!
@ fakihu Gut möglich. So viele Postings zu einem Thema habe ich noch nie erlebt (vielleicht schaffen
wir die 2000 noch?) und auch kein Thema mit so vielen Parallelsträngen auf anderen Seiten (kürzlich
ist einer im Kreuzforum www.kreuzforum.net/showthread.php?pid=17916 eröffnet worden). Vermutlich halten
sich Leute aus der SZ aber nicht lange – da hätte ich schon meine Schwierigkeiten und versuch’s gar nicht
erst.
#1.495 santo domingo 2 23:39:55 | Donnerstag, 9. August 2007
@ Ansbach.Dragoner Vielen Dank für die Warnung! Ist aber wahrscheinlich blinder Alarm. Kaffee, Whisky
und Tequila waren astrein. Und schließlich essen beim Kuchen alle mit – wie die Vorkoster.
#1.487 santo domingo 2 23:34:34 | Donnerstag, 9. August 2007
@ shellina Klar – damit kommen wieder elementare Tugenden ‘rein. Kann dem Forum nicht schaden! Ist auch
besser als das Ständige Hauen & Stechen. :)3 Und „generalstabsmäßigen Krieg“ stellt man sich anders
vor!
#1.477 santo domingo 2 23:28:14 | Donnerstag, 9. August 2007
@ Bruder Theophil Ihnen kann man’s aber auch nie recht machen, oder? Äußert man sich kritisch, ist’s
falsch. Lobt man, ist es wieder falsch. Bitte nicht so negativ! Und es bleibt einfach dabei, daß man
hier vor vier Tagen noch keinen Kaffee, Tequila, Single Malt oder Kuchen bekommen konnte. Das sind Fakten.
#1.468 santo domingo 2 23:20:52 | Donnerstag, 9. August 2007
guten Abend! Ich höre immer Kuchen? Feine Sache. Seit die Leute aus der Sklavenzentrale hier sind, hat
das Forum mächtig an Gemütlichkeit gewonnen! Ist nicht in Abrede zu stellen.
#1.444 santo domingo 2 21:09:41 | Donnerstag, 9. August 2007
@ pando Beim Posten wurde ein Popup geblockt? Das passiert höchstens dann, wenn du einen Link oder eine
Mailadresse postest. Sonst verwendet der Editor keine Skriptfenster. Das dürfte eigentlich nicht passieren.
#1.402 santo domingo 2 18:48:28 | Donnerstag, 9. August 2007
@ shellina Gemeint war, Präferenz sei nicht gleich Präferenz. (Was mit „Entlarvung“ gemeint sein soll,
ist mir nicht klar, da ich mich nie als etwas anderes denn als Agnostiker bezeichnet hatte!)
#1.381 santo domingo 2 18:15:53 | Donnerstag, 9. August 2007
@ Sozialkatholisch Das hatte Jasmina doch schon erläutert! Was mich angeht (ich flicke es vor dem Essen
noch flott ‘rein), gilt: 1. Du sollt keine anderen Götter haben neben mir habe ich als Agnostiker sowieso
nicht! Insofern zwangsläufig ja. 2. Du sollst den Namen des Herrn nicht missbrauchen 3. Du sollst den
Feiertag heiligen Wir respektieren den Glauben und die Feiertage anderer, insofern ja. 4.Du sollst deinen
Vater und deine Mutter ehren 5.Du sollst nicht töten Jeweils ja – Jasmina zu 5.) nicht ‘mal mittelbar,
sie ist Vegetarierin, obwohl es sich offenkundig auf Menschen bezieht 6. Du sollst nicht ehebrechen Jasmina
und ich sind weder verheiratet noch verlobt, aber treu sind wir einander: also ja. 7. Du sollst nicht
stehlen 8. Du sollst nicht lügen 9. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau 10. Du sollst nicht
begehren deines Nächsten Haus Viermal ja. Bis später – und: Nur Mut! :)3
#1.336 santo domingo 2 17:08:54 | Donnerstag, 9. August 2007
@ Sozialkatholisch Komisch, Rockhard68 hat mich wiederum begriffen! Sollte eigentlich unmöglich sein,
wenn ich es nicht verstanden hätte. Übrigens, die Präferenzen der hier mitdiskutierenden Leute kann
man auch in den SZ-Profilen nachlesen. Statt ausufernder Diskussionen im Stil „was magst du (nicht)?“
tut’s auch der richtige Klick.
#1.328 santo domingo 2 16:57:04 | Donnerstag, 9. August 2007
@ Rockhard68 Tja, mit Präferenzen ist das eben so eine Sache! Ich persönlich habe ein Problem mit rohen
Zwiebeln (sie bereiten mir Magenschmerzen) und zwei Alternativen, damit umzugehen: Entweder – mich für
ein generelles Verkaufsverbot roher Zwiebeln einsetzen – öffentlich jene, die sie mögen, als grüne
Chaoten anprangern – und den Gemüsehändler um die Ecke als Freimaurer bezeichnen, oder – selbst auf
rohe Zwiebeln verzichten und – jenen, die sie mögen, ihr Vergnügen lassen. Welche der beiden Optionen
wohl die friedfertigere ist?
#1.251 santo domingo 2 14:08:17 | Donnerstag, 9. August 2007
@ Sozialkatholisch Statt zu raten… Sozialkatholisch: @ Böse Pando Ich stell Fragen was du so in der
SM Szene so treibst und du antwortest mit warm oder kalt! Sag doch gleich was du machst, dann brauchen
wir nicht heiteres SadoMado Raten zu spielen. …empfehle ich, im SZ-Profil oder auf pandos Homepage (in
der SZ verlinkt) nachzusehen. Da steht alles drin, was nicht in 1500 Zeichen paßt. Nachsehen ist kostenlos,
erwünscht und erlaubt. Liebe Grüße an alle und bis später! :)3
#1.079 santo domingo 2 00:31:35 | Donnerstag, 9. August 2007
Gute Nacht allerseits! @ shellina: Ich werde Jasmina bitten, daß sie schaut, wo meine Hände zu liegen
kommen… Grüße auch an Dom! @ Bruder Theophil noch ein paar abschließende Worte, wie immer einzeln:
…auch wenn ich keinen gesteigerten Wert mehr auf die Kommunikation mit Ihnen lege: Ich habe mich GAR
NICHT bei sz umgeschaut. Merkt man. Ich brauche das auch nicht. Weil ich gerne noch selbst nachdenke und
mir meine eigenen Urteile bilde. Und am besten urteilt man bar jeder Information aus der einzigen zu Gebote
stehenden Quelle, korrekt? BDSM sagt mir was. Mir auch – dank dieses Threads und der Leute aus der SZ
jedenfalls mehr als zuvor. Und was es mir sagt, ist nicht das, von dem ich annehmen kann, dass es gottgefällig
ist. Die Meinung steht Ihnen frei! Sie dürfen jetzt wieder in meinen scheinbaren Widersprüchen suhlen.
Soo groß war der Widerspruch diesmal gar nicht – nur kann man z.B. die SZ nicht nach einem einzelnen
Foto beurteilen (und auch nicht nach dem wenigen, was ich darüber hinaus gelesen habe). Aber ich bemühe
mich, zu lernen und zu verstehen.
#1.073 santo domingo 2 00:18:05 | Donnerstag, 9. August 2007
@ Bruder Theophil Fernab davon, Ferndiagnosen von Beziehungen anderer Poster erstellen zu können, erlaubt
doch Ihr letzter Beitrag, daß Sie sich nur höchst oberflächlich in der SZ umgesehen haben können…
mehr wird nicht verraten!
#1.069 santo domingo 2 00:11:45 | Donnerstag, 9. August 2007
@ Bruder Theophil Na, von einer David-Hamilton-Vernissage hat ja auch niemand gesprochen, oder? Aber
„Porno“ ist eben ‘was ganz anderes. Da beißt die Maus keinen Faden ab.
#1.065 santo domingo 2 00:06:32 | Donnerstag, 9. August 2007
@ Bruder Theophil Gehe ich recht in der Annahme, daß Sie gar nicht auf den Link geklickt haben? Dort
ist genau das zu sehen, was Rosenkranzsoldat beschrieben hat – mehr nicht, und definitiv kein Porno.
@ shellina Ja, und einer von den 40 Klicks war ich mit Jasminas Erlaubnis. @ pando Du hast eine Grußbotschaft
auf der Homepage. Wußte noch nicht, daß du malst. Interessantes Bild!
@ DickerDummerDom Problematischerweise ergeben sich für die Definition von „Sodomie“ schon aus dem Bibeltext
drei mögliche, alternative Definitionen! – praktizierte Zoophilie, – Homosexualität, – Vergewaltigung.
Alle drei Deutungen (von denen die letzte völlig unüblich ist) sind damit aus dem AT abzuleiten, aber
keineswegs identisch. Folglich ist der Begriff niemals ohne nähere Erläuterung präzise.
@ OnanIV Wäre eine gute Idee! Über 1000 Postings, mehr als ein Dutzend neue Teilnehmer und jede Menge
Abwechslung zum üblichen Trott. Was will man mehr?
@ pando Weit ist es ja nicht mehr bis zum 1000.Posting! Bin schon ganz aufgeregt… ist mein erster Thread
dieser Größe! Möchte jemand Kaffee, während wir warten?
@ pando Wie kommt es nur, Nicht jede Sub ist maso und nicht jeder Maso ist dev, genausowenig, wie jeder
Dom Sadistich ist oder jeder Sadist dominat. daß du in einem Satz mehr Information unterbringst als der
Verfasser im ganzen Artikel?
zwischendurch gefragt Schon gemerkt? Dank der solidarischen Unterstützung aus der Sklavenzentrale steuern
wir auf die 1000-Postings-Schallmauer zu! Das gelingt sonst nur selten. :)3
@ DickerDummerDom Finde ich! Zu Beginn des Threads hatte ich nicht damit gerechnet, daß es überhaupt
möglich wäre. (Und das gilt nicht nur für BDSM – auch zum Thema „alte Messe“ fliegen öfters ‘mal die
Fetzen!)
@ DickerDummerDom Da ist vermutlich ein Teil der Diskussion von dort www.kreuz.net/article.5660.html hier
‘reingerutscht. Mit der alten Messe hat das Thema BDSM nun wirklich nichts zu tun. Und die Sklavenzentrale,
wie ich annehme, desgleichen.
@ Kurt K. *unter der Maske schwitzend* … wenn nun aber SM im Einzelfall gar nichts mit Sexualität,
sondern mit dem Verhältnis zur Macht zu tun hat? Entsprechend würde es doch eine seriöse Domina zurückweisen,
etwa als Prostituierte (oder gar „Nutte“) bezeichnet zu werden. (Anwesende Sachkundige mögen mich im
Irrtumsfall berichtigen!)
@ Kurt K. *verkleidet als Wortklauber* …aber die meisten Leute, die SM praktizieren, sind doch hetero,
richtig? Damit trifft auch die Bezugnahme auf den Paulusbrief ins Leere. (Und ich selber praktiziere
nicht ‘mal SM, bin also neutral!)
@ pati … und daß sie hier immer anständig geblieben ist. Keine Ahnung, warum sie gesperrt wurde. Eigentlich
schade. Hatte mich mit ihr sogar ein bißchen auf Portugiesisch unterhalten (soweit es eben ging).
@ pati Aurelia war um 20:15 Uhr noch hier, beleidigungslose Antworten sammeln. @ pando Danke für den
Kaffee! *schlürf* Wird wirklich immer gemütlicher hier!
@ aurelia Hmmm… was die Herrin gesagt hat, weiß ich natürlich nicht – aber hier gibt es eine ganze
Reihe von Theos, die mehrheitlich gesperrt wurden (siehe Liste www.kreuz.net/readers.html der Lesernamen).
Von einem Diakon Theophallus habe ich persönlich noch nichts bemerkt, aber vielleicht meldet er sich
erst noch an? (Beleidigungsfreie Antwort N°2)
@ aurelia Versuch einer Antwort: – was ist ein Diakon hier? Eine Art Forum-Moderator? Ein Diakon hier
ist ein Diakon außerhalb. Moderatoren gibt es in diesem Forum keine. – Wer sind die Kreuznatter? Besondere
Users? Das ist ein Spitzname für die anonymen Betreiber dieser Seite, gelegentlich auch für die User
im allgemeinen. – Gibt es Räume, wo diese Kreuznatter zu treffen sind? Nur hier, virtuell. – Wie kann
ich den Diakon Bruder Theophallus kontaktieren ? Antwort wie vor. – was ist das überhaupt für ein Forum?
Das Bild oben irritiert mich. Das Forum spricht für sich selbst, und mich irritiert das Bild auch. Immerhin
fällt auf, daß ER von den Artikeln wegschaut bzw.ihnen den Rücken zukehrt.
@ Frau DR Herrin Maria Dann schließe ich mich auch noch an, weil zu Jasmina gehörend (wozu mich diese
„Definition“ machen würde, darüber schweigt der Anstand)! Hmmm… hier merkt man immer wieder, daß
christliche Werte oft eher von den Agnostikern hochgehalten werden als von einigen „Superkatholischen“…
wobei es auch unter den Tradis durchaus Anständige gibt.
@ Frau Herrin DR Maria Stimmt, obwohl es mir nicht aufgefallen wäre. Mit Detailwissen aus der SZ könnte
ich z.B. nicht glänzen, ich kenne gerade ‘mal den Thread zu diesem Artikel.
@ Frau DR Herrin Maria Das dürfte sogar noch in den Leserprotokollen von kreuz.net zu finden sein. Die
„Kindernutte“ ist allerdings schon länger nicht mehr gefallen, was man der Fairness halber erwähnen
muß – ich meine es zum letzten Mal im April oder Mai gelesen zu haben.
@ Frau DR Herrin Maria Ob er kann, weiß ich nicht. Allerdings bin ich überzeugt, daß er so oder so
antworten wird! Im übrigen ist er auch Schöpfer so freundlicher Anreden wie „Schwooligans“ (Erklärung
überflüssig) und „Kindernutte“ (für junge Frauen mit älteren Lebensgefährten). Die SH-Fliege ist
damit bestenfalls Mittelfeld.
@ Frau DR Herrin Maria Denk dir nichts dabei. Solche Ausfälle kommen meistens nach argumentativen Reinfällen!
Zum Beispiel: Was sagt der Dekalog über BDSM aus? Eben: Nichts! So wenig wie über Ottomotoren oder
Zoologie. P/S Liebe Grüße an die Kinder!
@ Frau DR Herrin Maria Ja, das klingt danach, das ich durchaus sehr geschockt sein werde, wenn ich diesen
Bericht mir zu gemüte führe? das kann sehr wohl der Fall sein! (Sind übrigens mehrere Berichte, und
die werden nur noch von den Postings unterhalb übertroffen.) Bei kreuts.net bin ich ebenfalls als SantoDomingo
zu finden.
@ Frau DR Herrin Maria Einige Leute aus der Fraktion kannst du in den Foren zum Thema Holocaust (Tip:
Artikel nach „Schüchter“, das ist ein Stammautor, durchsuchen) finden. Aber Vorsicht… vor der Lektüre
bitte erst setzen!
@ Frau DR Herrin Maria … was mir noch einfällt: Die Leute von kreuts.net www.kreuts.net/ (heißt wirklich
so!) haben jede Menge Informationen zusammengetragen. Die wissen mit Abstand mehr als ich. (Shellina und
Rubberinchen habe ich dort auch schon getroffen!)
@ Frau DR Herrin Maria Gerne! Interessant ist vielleicht noch, welche Bischöfe am meisten Prügel beziehen.
Allen voran Kardinal Lehmann/Mainz (seit ich denken kann), seit Herbst 2006 Bischof Algermissen/Fulda
(aber erst, nachdem er drei SJM-Priester ‘rausgeschmissen hatte) und -überraschend- der zuvor gerne gesehene
Bischof Mixa. Weshalb dieser Frontwechsel, darüber kann man nur spekulieren. Mit der Sklavenzentrale
kann es jedenfalls nicht zusammenhängen.
@ Frau DR Herrin Maria So kann man es zusammenfassen. Einige der Autoren gehören zur Piusbruderschaft
(FSSPX) oder stehen ihr nahe, andere kommen aus anderen rechtskatholischen Gruppen (Engelwerk, SJM, KPE,
aber auch damit konkurrierende Sedisvakantisten). Eine Art Gemeinschaftsprojekt auf dem kleinsten gemeinsamen
Nenner – von dem sich m.W. auch die deutsche Bischofskonferenz schon distanziert hat. Jedenfalls steckt
die katholische Kirche als solche nichts dahinter. Allerdings kommen einige Bischöfe (Hanke/Eichstätt,
Meisner/Köln und bis Juli 07 auch Mixa/Augsburg) auffallend gut weg. Womit natürlich nichts gesagt werden
soll! O:O
@ Frau DR Herrin Maria Nicht ‘mal hinter dem Deckmäntelchen Kirche. Oben rechts steht zwar „Katholische
Nachrichten“, aber das ist hier ein privates Projekt – ähnlich wie kath.net, das um einiges gemäßigter
auftritt.
@ fakihu o^/ Dabei waren sie doch zwei der höflichsten Teilnehmer! Und Eliane war schon länger (seit
dem Streit um DDr.David Berger) dabei, kommt also nicht ‘mal aus der SZ. Merkwürdig.
@ Vorposter Na, wenn ich Redakteur oder Moderator wäre, dann flögen Begriffe wie „Scheißhausfliegen“
als erste raus. Zu einer gewinnbringenden Diskussion, auch nur zum Kennenlernen der jeweils anderen, tragen
sie jedenfalls nichts bei.
@ shellina Bitte genau hinsehen! jetzt beschimpfen die sich gegenseitig, dann brauchen wir nur noch lesen
Sie beschimpfen sich nicht gegenseitig. Kreuz.net einerseits und kreuts.net www.kreuts.net/ andererseits
sind zwei völlig gegensätzliche Seiten! Ich habe Accounts hüben wie drüben, mit entsprechenden Nicks,
und Rubberinchen dort schon begrüßt.
@ shellina Darüber wurde hier auch berichtet. Allerdings in einem ähnlichen Unstil www.kreuz.net/article.5552.html
wie demjenigen, der euch dazu gebracht hat, euch hier anzumelden. Vom Inhalt ‘mal ganz zu schweigen.
@ OnanIV Stimmt, seit Adama gesperrt wurde, gibt’s keine anständigen Kochrezepte mehr. Nur noch das,
was die Archivare www.kreuts.net/forum/index.php?board=25.0 gesammelt haben.
@ OnanIV Ich wäre überrascht, wenn mehr als 30% vom Thread übrigbliebe… aber ich hab’s ‘runtergeladen,
bevor die Zensur zuschlägt! Sozusagen für’s Poesiealbum, Abt.Originelles!
@ suesses chaosKaetzchen Welche „Kreuzis“? Seit Defensor Fidei habe ich keinen, auf den die Definition
auch nur halbwegs zuträfe, mehr im Thread gesehen! Ihr habt sie verjagt. Generalstabsmäßig, sozusagen!
@ Dom Christian Nein, weder noch… @himmelskomiker und tatsachenverdreher: ist das euer miontagsthread
hier, oder seid ihr immer so verklemmt und und humorfrei??? ihr habt sie in die Flucht geschlagen!
@ Rockhard68 Na, wenn das erst der Erfolg der Vorhut war… :)3 Wie dem auch sei, ich habe mich schon
mit Bier & Knabberzeug bewaffnet und sehe einem spannenden Abend auf kreuz.net entgegen…
@ Dr Scharf In diesem Stellungskrieg macht ihr aber eine gute Figur: Seht euch ‘mal um. Ihr habt praktisch
die Lufthoheit im Thread – und die auf Redaktionslinie liegenden Leute, darunter der schon genannte Theo,
sind weit und breit nirgends zu sehen. Nur von der redaktion, da wird keine Stellungnahme kommen. Höchstens
früher oder später ein neuer Artikel mit dem Risiko, daß sich obiges wiederholt.
@ outdoor35 Genau darauf wollte ich hinaus. Wie gesagt: du kannst dich gerne aussprechen, und vermutlich
wird man es auch lesen, aber Antwort kommt bestimmt keine.
@ outdoor35 Bis sich einer der Verantwortlichen hier meldet? Kannst du vergessen. Die Seite hier wird
anonym betrieben, von wem auch immer, und es gibt in diesen Foren keine aktive Moderation. Was du schreibst,
wird sicher gelesen, aber niemand von der Redaktion wird antworten. Ist noch nie passiert, seit ich mich
angemeldet habe. @ shellina: Bitte nicht kreuz.net mit kreuts.net www.kreuts.net/forum/index.php?topic=377.msg5…
verwechseln! Das dortige Team hat nichts mit dieser Seite hier zu tun – im Gegenteil.
@ outdoor35 Na, das ist ja noch freundlich… hier im kreuz.net-Dschungel habe ich es schon am selben
Tag auf die ganze Bandbreite vom „zionistischen Agenten“ bis zum „Holocaustrelativierer“ gebracht… kam
übrigens beides von Neuaccounts! Nichts für ungut – nach ein paar Tagen hier drin kann man seine Pappanheimer
schon einordnen.
@ Dr.Scharf Keine Sorge! Wenn sich hier ein Thema ‘mal eingefahren hat (> 100 Postings am ersten Tag),
dann wird es bis zur totalen Auslutschung repetiert. Willkommen an Bord!
@ Ansbach.Dragoner Sorry, warum sollte ich mich anbiedern? Dazu habe ich keinen Grund. Wollte nur klarstellen,
daß ich hier weder zur Redaktion gehöre noch diesen Artikel unterstütze. (Kann man leicht übersehen,
wenn man sich frisch angemeldet hat!)
@ pando Stimmt: Nur eine Frage der Zeit, bis Theo auftaucht! @ outdoor35: Falls du an meinen Absichten
zweifelst, kannst du gerne SpankyFranky, Farelle oder MariaMagdalena fragen (sie kennen mich aus früheren
Diskussionen) oder dort www.kreuts.net/forum/index.php?topic=377.msg5… nachsehen.
@ outdoor35 Allerdings stehe ich kreuz.net genauso kritisch gegenüber wie ihr! Ich würde mich nie in
der SZ oder ähnlichen Foren einklinken, um dann darüber herzuziehen. Zu den „Bösen“ gehöre ich nicht.
@ shellina Theo? Das ist Bruder Theophil www.kreuz.net/reader.1788.html – er tritt hier meistens in Verbindung
mit VirFortis auf und liebt „Perversen“themen heiß und innig. (Ist aber nicht mit Bruder Thermophil,
Bruder Theophies und noch einigen weiteren Fakes zu verwechseln!)
@ shellina Die erste Frage kann man nur individuell beantworten – und die wirklich kranken Leute erkennt
man daran, daß sie mit allen Nicks spinnen! Einfach die Augen offenhalten… und ich spamme bestimmt
niemand zu, aber es mag schon Spammer geben, die nach solchen Artikeln etwa in der SZ auftauchen.
@ outdoor35 Solche Leute gibt es, aber damit war nicht gemeint, daß jetzt jeder Poster gleich mit einem
Dutzend Sockenpuppen mitdiskutiert. Die Sache ist einfach die, daß man nicht mit einem Nick 2x in Folge
posten kann. Also haben die meisten Stammgäste zwei Accounts.
@ shellina Einen pro Mailadresse. Die meisten Altposter haben hier Zweitaccounts (deshalb gibt es auch
von mir zwei), um gleichzeitig mit mehreren Leuten im gleichen Thread diskutieren zu können.
@ shellina Nicht unbedingt gelöscht. Das Kreuzchen bedeutet, daß der Lesername (sofern die/der Betreffende
nicht in weiser Voraussicht einen Zweitaccount angelegt hat) nicht mehr posten kann.
@ SpankyFranky Sagen wir so: Ich poste hier schon seit mehreren Monaten und habe noch keinen Artikel über
GLF oder K13 gelesen. Was auch immer daraus folgt…
@ Pünktchen Das Konzept wäre noch ausbaufähig, richtig? Man könnte ja ‘mal die Redaktion ersuchen,
einen Artikel über die Krumme 13 oder das Girlloverforum zu verfassen. Wetten, damit wäre das Sommerloch
erfolgreich überbrückt? Und im Vergleich wäre das, was jetzt läuft, noch harmloses Geplänkel…!
@ SpankyFranky Keine Sorge, die werden kommen. Spätestens dann, wenn sie im Ticker rechts unten die neuen
Lesernamen bemerken und nachsehen, was da los ist. Jede Wette!
@ Jörg Guttenberger Die Gruppe „Fiat Lux“ ist eine Sekte, die von der Schweizer „Heilerin“ Erika Bertschinger-Eicke,
die sich selbst Uriella nennt, gegründet wurde. Sie dürften sie zumindest vom Sehen her kennen! Die
Leute mit dem starren Blick und den weißen Gewändern, die man ab und zu in Fernsehdiskussionen über
Geistheiler sieht. In Deutschland darf Frau Bertschinger, anders als in der Schweiz, den Beruf der Heilpraktikerin
nicht mehr ausüben.
@ Daniel Stöhr Schon richtig: Der Artikel ist -denke ich- eine auf den Laien konzipierte Darstellung.
Ob da wirklich etwas „ausgelassen“ wurde, weiß ich nicht, denn das kann ich nicht beurteilen (bin nicht
vom Fach). Es wurde wirklich ausgelassen – sträflicherweise, denn die immobilisierten Enzyme liefern
die schlüssige Erklärung. Wenn man „etwas erklären“ kann, ist das dann zwingend eine Widerlegung gegen
unwahrscheinlich komplexe Systeme ? Wenn das System (wie vorliegend) lückenlos bekannt ist: Ja. Genauso
unten mit dem Beutel der Kängurus: Vielleicht gab es ja „Zwischenstufen“ – aber erklärt das die Entstehung
dieses zweckvollen Beutels allein durch die angenommenen Evolutionsmechanismen („Zufall und Notwendigkeit“) ?
Sicher: Zufall (Beuteltiere unterliegen der Mutation wie alle Lebensformen) und Notwendigkeit (teilweise
bis völlige Placentarückbildung, letztere bei jenen Beuteltieren mit voll ausgebildetem Beutel) sind
aus deren Organik belegbar. Im unten verlinkten Artikel findet sich auch der konkrete Selektionsvorteil
(Energieeinsparung und höhere Redundanz bei Fruchttod).
@ matt Aber gerne! :)3 Schauen Sie was soll ich Ihnen dazu sagen…Sie haben damit doch lediglich das
Unvermögen der Wiss. zum Ausdruck gebracht ihre Theorie zu beweisen. Welche Schlüsse ziehen Sie dann
aus dem Tschernobyl-Effekt? Es ist ganz einfach! Nehmen wir an, auf 1000 Mutationen kommt eine sinnvolle,
dann überwiegen die sinnlosen um 999. Verdoppeln wir die Mutationsrate, dan überwiegen die schädlichen
um 1998 und die Relation verschiebt sich in den roten Bereich – QED, that simple. Entschuldigung aber
ich glaube ihrem Jahrmillionen-Selektions-Phantasma nicht. Nichtglauben ist leider keine seriöse Falsifizierung!
Liefern Sie Beweise wie Sie aus einer Tierart eine andere machen ich??? Lassen wir’s doch lieber bei Mutation
und Selektion! und wenn Sie das nicht können, dann können Sie mir dieses Unvermögen ja wohl schlecht
als ein pro Argument anpreisen. Wolf und Hund vs. Pferd und Esel als unterschiedliche Stufen eines gegenwärtigen
makroevolutionären Schrittes. Erstere sind noch in beliebigem Verhältnis miteinander kreuzbar, letztere
nur noch 1:1 und mit sterilen Individuen als Resultat. Der Vergleich der Genome innerhalb der Zweiergruppen
liefert die schlüssige Erklärung und damit den Beweis, den Sie wollten. Und wie paßt das Schaden/Nutzen-Verhältnis
nun in Ihr Weltbild? Ich möchte doch nur eine Antwort. Natürlich können Sie auch darauf verzichten,
diese einfache Frage zu beantworten – das ist Ihr gutes Recht und damit, das letzte Wort zu haben, kann
ich auch lebe…
@ matt Nein, ich rede nicht von einer einzelnen Mutation, obwohl Sie ein gutes Beispiel für eine schädliche
geliefert haben. Sondern so: Natürlich kann man die Mutationsrate erhöhen. Weil aber die schädlichen
Mutationen stets die nützlichen zahlenmäßig übertreffen, ist eine Erhöhung der Mutationsrate stets
per saldo schädlich. Der Ausgleich gelingt nur langfristig durch die Selektion, aber niemals so kurzfristig,
daß ein Ausgleich des obigen Verhältnisses erzielt würde. Oder meinen Sie, Tschernobyl habe Übermenschen
hervorgebracht durch die nachgewiesene Erhöhung der Mutationsrate? Das Gegenteil war der Fall: Tausende
von Toten und Verletzten. Würden Sie mir dann netterweise meine Frage beantworten? Gerne auch unter
Berücksichtigung meines konkreten Beispiels.
@ matt Als Nichtdarwinist darf ich doch einhaken? Die Sache mit den mehrheitlich nicht vorteilhaften Mutationen
ist eine nachprüfbare Gegebenheit. Wie paßt die in Ihr Weltbild? In das von Tarcisius könnte ich sie
einpassen, in das von Sirilo fügt es sich leicht ein, in das von methusalix sowieso. Aber in Ihres?
@ Daniel Stöhr Danke für die Links! Sie sind mit Sicherheit aufschlußreich – schon die erste Datei
zu den Kieselsäureskeletten. Auch wenn sich der Autor vom Radikalkreationismus abgrenzt, verfällt er
leider doch selbst auf deren Tricks. (Ob er Lefèbvrist sei, weiß ich nicht!) Beispiel: Die genannten
Diatomeenskelette. Deren komplexe Form ist mühelos durch die (in vitro nachgewiesenen) immobilisierten
und deshalb raumgerichtet wirksamen Enzymkomplexe erklärbar. Nur finden sie sich im Artikel leider nicht
erwähnt und oft erkennt man Pseudowissenschaft nicht ‘mal an ihren Behauptungen, sondern an den gezielten
Auslassungen bekannter Fakten. @ Tarcisius: Daß Mutationen in den allermeisten Fällen irrelevante, schädliche,
unsinnige oder gar keine Resultate hervorbringen, ist zweifellos richtig! Pflanzen- und Tierzüchter wissen
von der Seltenheit von Mutationen mit vorteilhaften Resultaten ein Lied zu singen. Entsprechend lang braucht
auch die Artendifferenzierung, wie eine ganze Phalanx von Altersbestimmungsmethoden belegt hat.
@ Tarcisius Richtig: Es dürfte ein Bild sein. Außerdem wird kein seriöser Biologe (selbst wenn er Atheist
sein sollte) die Evolution als Beweis seines Atheismus anführen. Als solcher taugt sie nichts. Einfach
deshalb, weil die Existenz Gottes unfalsifizierbar ist, ebenso wie seine Inexistenz.
@ matt Leider wieder unlogisch! Aber wieso sollte ich annehmen, dass zu diesem Zeitpunkt Gott bereits
Kängurus herumhüpfen ließ, OK, Känguruhs sind tatsächlich auf Australien beschränkt, aber die kann
er ja auch hernach geschaffen haben, nachdem er diesen Kontinentalzerschub veranlasst hatte. das kann
er nicht, auch wenn man seine Existenz voraussetzt. Fossilien unterschiedlicher Beuteltiere wurden auf
allen Kontinenten gefunden, und einige gibt es heute noch außerhalb Australiens – z.B. das Opossum auf
dem amerikanischen Doppelkontinent.
@ Ultramontanus Nicht so problematisch, wie es im ersten Moment aussieht! Zwischen Beuteltieren mit freiliegenden
Zitzen über solche mit einer einfachen Hautfalte bis zu denen mit einem hochentwickelten Beutel gibt
es noch heute alle Abstufungen. Bei aller Vorsicht mit Wikipedia-Artikeln bietet dieser de.wikipedia.org/…ki/Beutels%C3%A4uger
eine überzeugende Antwort auf Ihre Fragen. Falls die Antworten nicht genügen: Es gibt ausgezeichnete,
dort aufgeführte Fachliteratur. Über die Zwischenstufen hatte ich schon einmal eine Diskussion mit Herrn
Stöhr anhand der Fettkrautgewächse geführt. Im Zweifel können Sie ihn ja fragen.
@ matt Nö, Pferd und Esel sind unterschiedliche Arten. Sie können zwar noch untereinander Nachkommen
hervorbringen, aber letztere selbst sind steril. Also nichts von wegen Fortpflanzungsgemeinschaft, wie
sie bei Hund und Wolf noch besteht. Ein bei Kreationisten sehr „beliebtes“ Beispiel, weil es an einem
gegenwärtigen Beispiel die Artendifferenzierung (also einen Schritt der Makroevolution) zeigt und zu
beweisen vermag. Tip: Die These von Sirilo (Evolution als Werkzeug der Schöpfung) ist zumindest unwiderlegbar,
selbst von atheistischer Seite. Nur für kreationistische Stories hat sich noch immer ein Gegenbeispiel
gefunden.
@ matt2 Bescheidene Frage: Das heisst: es gibt garkeine Möglichkeit es anders zutun, weil sich garkein
Wesen erzeugen lässt, dass unterschiedliches Artpotential besitzt. Wie ist es da möglich, daß als Nachkomme
eines Pferdes sowohl ein Pferd, als auch ein Maultier oder ein Maulesel in Frage kommt? Ist empirisch
belegt. Für die letzteren braucht man lediglich einen Esel hinzuzuziehen.
@ Heggi Sind Sie dessen sicher? Das Schott-Meßbuch ist im Jahr 1884, also über 80 Jahre vor der Liturgiereform
erschienen. Einen „Schott“ für den NOM kann es damit schwerlich geben (andere Meßbücher ja).
@ Rudolfus Stimmt, Pater Hönisch war früher Jesuit (und wurde dann infolge der KPE-Gründung hinauskomplimentiert,
um es höflich auszudrücken). Das S bei den Jesuiten steht tatsächlich für Societas.
@ Vering Wie dem auch sei, für kreuz.net kann die katholische Kirche nichts. Das ist hier ein privates
Projekt, von wem-auch-immer anonym betrieben, keine kirchliche Seite. Ach ja: Willkommen!
@ Sentinel Und ich wette, Also sollten Sie mit ihren Aussagen hier ein wenig vorsichtiger sein – oder
wollen Sie – wie vormals Dr. Christoph Heger hier einen eigenen Judenbausatz zur Verfügung stellen? Vielleicht
mit Upgrade? das Upgrade gibt’s im Verlag Anton Schmid!
@ Herrn Lingen Warum? Noch etwas zu den u.g. Haas-Bildern: Durch die Verschlüsselung seitens +.net funktionieren
die Links nicht mehr. Wer die Bilder also ansehen will, muss die Adressen direkt in die Adressleiste des
Browsers einkopieren. Bei mir funktionieren die Direktlinks auf kreuz.net tadellos!
Unter „Meistgelesene Artikel“ wird dieser Text unter „Freimaurer“ geführt… nämlich: Freimaurer: Stehen
zwei Millionen Deutsche vor der Vernichtung? …aber ‘nen kleinen Unterschied gibt’s ja schon noch zwischen
den Freimaurern und Scientology. Oder täusche ich mich da? (Nein, ich bin weder Scientologe noch Freimaurer!)
@ mahner Nicht nur das Foto! Tip: Googeln Sie doch ‘mal den Namen Leo G. Schüchter… Das Ergebnis ist
mehr als nur entlarvend, sogar ohne diejenigen Seiten, die von google.de wegen Volksverhetzung entfernt
wurden.
@ Trueffelschwein …bevor ich gehe… Wir haben beide jeweils eine Verschwörungstheorie aufgestellt!
Nur daß meine gar nicht mehr sein will als eben das und ausschließlich zu Demonstrationszwecken dient.
Ihre hingegen würde beinhalten, daß sich ein hochintelligenter Mensch wie DDr.Berger bewußt auf (Zitat
Benedikt) Kindergarten-Niveau begeben hätte, was wenig plausibel ist… und Occam’s Razor gilt nur zwischen
plausiblen Alternativen! Wie Sie sehen: beide Theorien haben ihre Stärken und Schwächen. Schlafen Sie
gut!
@ Trueffelschwein Da haben sich unsere Beiträge gekreuzt! Eine Erklärung finden Sie in meinem vorherigen
Posting (natürlich auch nur eine Hypothese). In meinem Szenario will „Kirschbaum“ für Berger gehalten
werden und hat über zwei Jahre Hinweise auf seine „Identität“ verstreut – in der Hoffnung, daß sie
zu gegebener Zeit gefunden werden. Der einzige, der die Sache wirklich aufklären kann (weil er die Lage
natürlich kennt) ist „Kirschbaum“ – aber wie will DDr.Berger seine Nichtidentität beweisen? Keine Chance.
Das wäre die Perfidie in meinem Szenario.
@ Hektor.von.Knokke Oh, eine solche Hypothese könnte ich schon aufstellen – und sie sogar mit den von
Trueffelschwein vorgelegten Fakten „beweisen“, nur daß auch das natürlich kein Beweis wäre. Ein Herr
X hat ein Auge auf „Theologisches“ geworfen, sich mit DDr. Berger gestritten oder sonst einen Grund, einen
Racheplan zu entwerfen. Also studiert er seinen Kontrahenten eingehend, verstreut Hinweise auf die „Identität“
(schön langsam, nie zu aufdringlich) und wenn die Zeit reif ist, schlägt X zu: Er verbreitet diffamierende
Postings und wehrt sich nur sehr zurückhaltend gegen den Verdacht, David Berger zu sein. Warum auch?
Er will ja für ihn gehalten werden. Sie verstehen die Problematik? Der Wegweiser zeigt immer dorthin,
wo man hin will.
@ Trueffelschwein Sehen Sie? Genau das ist der Punkt (oder besser das Pünktchen, SCNR)…: Er behauptet!
Wie er auch behauptet hat, David Berger zu sein. Nur ist es kein Problem, sich solches Wissen aus der
Tagespost anzueignen und den Stil des Betreffenden nachzuahmen. Ich will nicht kategorisch behaupten,
Sie seien auf dem Holzweg, aber ein Identitätsnachweis ist das nicht. Wenn es um echtes Insiderwissen
ginge, sähe die Sache anders aus.
@ Trueffelschwein Wie gesagt, ich kenne weder M.Kirschbaum noch David Berger persönlich und werde auch
keine Aussagen über Identitäten treffen – aber kann es schaden, ‘mal kurz innezuhalten und zu überlegen?
Ganz einfach: Kann M.Kirschbaum David Berger nicht studiert haben? Das Posting von Kirschbaum ist schließlich
jüngeren Datums und die Tagespost ist allgemein zugänglich.
@ Benedikt Das wollte ich damit andeuten! (Und stelle mir gerade vor, wie der echte David Berger reagieren
würde, für den unerwarteten Fall, er läse diesen Thread durch…)
@ Benedikt Und selbst innerhalb des Mikrouniversums dient es vielen Leuten vornehmlich der persönlichen
Bespaßung, wie es Maledica so treffend auszudrücken pflegt. Das allerdings ganz exzellent!
@ Eliane Pereira Täusche ich mich oder ist Pereira („Birnbaum“) Ihr 2.Vorname? Soweit ich weiß, existiert
Pereira nicht nur als Familienname (apelido), sondern auch als Vorname (prenome) – für Frauen wie für
Männer. Der bekannteste ist Francisco Pereira Martínez, Gründer der kolumbianischen Stadt Pereira.
Liege ich richtig?
@ Trueffelschwein Das mag sein, aber leide kenne ich weder M.Kirschbaum noch David Berger persönlich.
Die Frage kann ich Ihnen leider nicht beantworten. Außerdem liegt mir nichts ferner als Infamie. Würde
ich mich dann gegenüber Frau Pereira so höflich verhalten, daß sie mich eigens dafür lobt, und mich
um eine Verständigung in ihrer Muttersprache – die mir weit schwerer fällt als Sirilo! – bemühen? Das
hätte keinen Sinn. Bitte bleiben wir doch sachlich und bei den Fakten!
@ Trueffelschwein Falls Sie noch nach Erklärungen suchen, kann ich zumindest eine Ihrer Fragen beantworten!
Die Erklärung ergibt sich aus dem von Ihnen verlinkten Artikel selbst. „Wurde dabei auch die Litanei
zu Ehren der Mutter des Gründers der Sekte gebetet? und all das erwähnt, was aus Brasilien – neben Verlobten –
so alles Erbauliches kommt… „ Diese „Anfrage“ hatten Sie, Herr Kirschbaum, nur eine Stunde nach Erscheinen
des Artikels formuliert und sie liegt in der Tat so vollständig außerhalb des sachlichen Zusammenhanges
und zielt so erkennbar auf die Person des Autors und seine intimsten Belange, daß die Frage von pünktchen
ganz berechtigt war! Nicht ganz außerhalb des Zusammenhangs! Im Artikel wird eine brasilianische Vereinigung
zum Schutz von Tradition, Familie und Privateigentum genannt – und Senhorinha Eliane Pereira ist die Tochter
des Gründers dieser Vereinigung. Weiterhin erfolgreiche Trüffelsuche!
@ david.berger Gute Nacht! Ou seja: boa noite – si você é a verdadera senhorinha Eliane Pereira…
sonhe com Wolfi dulcemente! (o mesmo pela parte de mi novia Jasmina) :&)
@ Sentinel zu Kasperschüler: wessen Sockenpuppe sind Sie? Die von Stöhr? oder Die von Lingen? Weder
noch! Stimmt! Die beiden halten Papst Pius XII für den letzten Papst, Kasperschüler hingegen hält ihn
für einen zionistischen Apostaten. Oder täuscht mich da meine Menschenkenntnis?
@ Hank Wenn ich nach dem Artikel und seiner Vorgeschichte gehe, dann handelt es sich um den kreuz.net-Autor
Dr.Wolfgang Lindemann und seine aus Brasilien stammende junge Verlobte Eliane.
@ Sentinel Demnach hätten wir es mit drei verschiedenen „Kirschbäumen“ zu tun? 1.) dem, der hier postet
2.) dem, der bei kreuts.net geschrieben hat und 3.) dem bei der Kirchlichen Umschau, der wie Jens Mersch
schreibt? Was für ein Kuddelmuddel!
@ Sozialkatholisch Taucherbrille und Schnorchel braucht man für die Wasserlöcher nicht. Die sind so
seicht, daß man darin stehen kann – und Hyänen sind ebenso gute Schwimmer und Taucher wie Hunde. Außerdem
trocknen solche Wasserlöcher während der regenlosen Zeit weitgehend aus. Bedenkt man dann noch die Nahrungsknappheit
in der Savanne, wird ohne weiteres verständlich, daß Knochen nicht verschwendet werden.
@ Sozialkatholisch Nur daß sich die knochenfressenden Hyänen selbst an den Wasserlöchern einfinden.
Übrigens, so weit haben Sie mit dem Pferdchen doch nicht daneben gelegen – Giraffen fallen tatsächlich
unter Paarhufer (was an der Evolution nichts ändert).
@ Sozialkatholisch Vermutlich… Ich habe auf der Internetseite der Grube Messel keine Zwischenart gefunden,
eine gewisse Evolution habe ich nie geleugnet …ist die Grube selbst und die Ausstellung dort auch aufschlußreicher
als die Homepage… und das Urpferdchen war nun mal ein Pferdchen. Das aus sich dann eine Art mit langen
Hälsen wie die Giraffe entsteht bleibt immer noch fraglich und spricht gegen eine Totalevolution. Weil
die Giraffe mit dem Pferd nicht ‘mal verwandt ist. Giraffen sind keine Huftiere, sondern Dickhäuter wie
Nashörner und Elefanten.
@ M.Kirschbaum ach ja: Ich glaube, „sich als … ausgeben“ geht mit dem Nominativ. Vielleich kann mich
aber der eine oder andere sprachlich gebildete „Sothomist“ eines Besseren (Genitiv!) belehren. Bis später!
@ M.Kirschbaum Vorsicht, das könnte als Beweis gegen Sie verwendet werden! Im Grunde haben Sie aber
recht: Nein, ich bin nicht David Berger. (Was mich jetzt wiederum noch verdächtiger machen könnte!)
@ M.Kirschbaum Heiteres Identitätenraten: Probieren wir’s aus! Ich behaupte jetzt einfach ‘mal so (und
gestehe: fälschlich!), ich sei David Berger. Sehen wir, was passiert…
@ Sozialkatholisch Darwin auf seinem beschränkten Wissensstand mag das bemängelt haben, aber er war
eben kein Paläontologe. Dort, wo die Fossilierung durch natürliche Umstände begünstigt war (und Fossilierung
ist stets der Ausnahmefall!) finden sich auch die entsprechenden Versteinerungen. Tip: :)3 „Grube Messel“
googeln. Für diverse Kreationistengruppen ist besagtes Eldorado für schlüssige Versteinerungen verbotenes
Terrain, schlicht weil die dort gefundenen Fossilien die Manipulationen durch die Leiter solcher Gruppen
anschaulich und schon für Kinder verständlich ad absurdum führen. Katholiken dürfen hingehen denn
auch für das Lehramt sind die kreationistischen Thesen längst als Lachnummern durchschaubar. Schließlich
ist der Papst kein Trottel.
@ Sozialkatholisch Die fossilierten Skelette in offener Savanne möchte ich sehen! (Das akademische Viertel
läuft! Noch 10 Minuten). @ Daniel Stöhr Das ist belegt – schon dadurch, daß eine zur Schirmakazie alternative
Nahrungsquelle in der gesamten historischen Zeit weder behauptet noch nachgewiesen wurde.
@ Sozialkatholisch Es geht um Ihr Postulat der Erklärbarkeit eines hochkomplexen Systems in wenigen Sätzen.
Verlangt ist ja nicht ‘mal eine Objektivierung, sondern nur die Zusammenfassung eines bereits verifizierten
Zusammenhangs. Chiralität in Verbindung mit der Aldolkondensation. Soll ich noch ein „akademisches Viertelstündchen“
drauflegen? Okay. Ist hiermit geschehen. Bin ja kein Unmensch! Oder kneifen Sie?
@ Sozialkatholisch Weil in der offenen Savanne Skelette nicht liegenbleiben, sondern von Aasfressern (wie
den Hyänen) auch die Knochen verwertet werden und nicht zur Fossilierung gelangen (empirisch bestätigt).
Bitte nicht ablenken!
@ Daniel Stöhr Interessante Einwände, leider haltlos: -eine entsprechende Makromutation, die einen Hals
spontan um einen Meter wachsen lassen würde, ist höchst unwahrscheinlich und wird auch nicht postuliert,
Evolution verläuft kleinschrittig -es würde gleichzeitig eine Umstellung des Blutkreislaufes erfordern
(das Blut müsste mit stärkerm Druck hochgepumpt werden) nur die Giraffen mit entsprechend stabilem Kreislauf
sind lebensfähig, der Rest stirbt vor der Vermehrung: Beweis der Selektion -eine langsame „schrittweise“
Vergrößerungen dürfte keinen Selektionswert besitzen doch, denn auch die Schirmakazie evolviert kleinschrittig
und in konkurrierender Wechselwirkung mit der Evolution der Giraffe -Giraffen ziehen weiter und weiden
nicht nur an bestimmten Stellen, so dass sie sicher auch auf Nahrung stoßen, die eben viel weiter unten
hängt in der fraglichen Gegend ist die Schirmakazie die einzige ganzjährig ausreichend verfügbare Nahrungsquelle
(nachprüfbar) -die Arten aus denen andere evolviert sein sollen existierten oft über Millionen Jahre
zusammen was plausibel ist, wenn die alte und die neue Variante verschiedene ökologische Nischen besetzen.
@ Sozialkatholisch Bitte nicht ablenken! Aber weil ich ein freundlicher Mensch bin: Die Antwort auf die
erste Frage lautet JA (reproduzierbar sogar durch Züchtung resistenter Stämme in vitro) und der Zusammenhang
zwischen Chiralität und Aldolkondensation ist verifiziert und ebenfalls in vitro reproduzierbar. Nach
Ablauf der Stunde schaue ich wieder ‘rein. Wenn ein paar Sätze für die Erläuterung des ganzen Konzeptes
genügen sollen, dann genügen sie erst recht für die Erläuterung eines einzelnen Aspektes. Theoriefindung
ist nicht ‘mal gefragt, nur eine verständliche Zusammenfassung.
@ Sozialkatholisch Wie Sie meinen: Und wenn man eine wissenschaftliche Arbeit meint verstanden zu haben
muss man einen groben Abriss in ein par Sätzen dazu sagen können. Der Wikipedia-Text ist ein grober
Abriß und, wie Sie sehen, paßt schon der nicht in ein paar Sätze. Gegenprobe gefällig? Bitte erklären
Sie mir den Zusammenhang zwischen der Aldolkondensation und der Chiralität der Ribonucleinsäure im Kontext
der RNS-Bildung an Tonmatrizen. Ist ein unverzichtbarer Einzelschritt in der Erklärung, die Sie komplett
und verständlich in ein paar Sätzen haben wollten. Sie haben eine Stunde und 1500 Zeichen.
@ Sozialkatholisch Gerne! Dann erklären sie mir doch bitte warum es Giraffenkühe und Giraffenbullen
gibt, wenn die Länge des Halses durch Survival of the fittest entstanden sein soll und der Hals der Giraffenkühe
erheblich kürzer ist als der des Giraffenbullen? Wenn Sie sich die Hauptnahrungspflanze der Giraffe (Schirmakazie)
und deren Evolution ansehen, finden Sie die Antwort auf die erste Frage selbst. Unterschiede zwischen
den Geschlechtern können mühelos aus den Unterschieden bei den Geschlechtschromosomen (auf denen auch
geschlechtsunspezifische Informationen codiert sind) erklärt werden. Werde mir den Artikal mal durchlesen,
heute habe ich mir andere Berichte vorgenommen. Ich finde es aber schon seltsam wenn man zu diesem Thema
noch nicht einmal ein par Sätze schreiben kann. Weil ein paar Sätze nichts nützen, um eine derart komplexe
Fragestellung zu beantworten. Der Versuch wäre so unnütz wie der, das Telefonbuch von Hamburg in verständlicher
Form in ein DIN A4-Heft zu pressen.
@ Sozialkatholisch Die Ansätze finden Sie in dem Artikel, den ich unten verlinkt habe. Sie passen aber
nicht in 1500 Zeichen. Am besten, Sie lesen den Artikel durch und präsentieren dann die Einwände, wenn
noch welche bleiben sollten. Einfaches Beispiel: Alleine um Ihnen die Chiralität zu erläutern, und die
ist nur ein winziger Teilaspekt, bräuchte ich mehrere Postings – was unnötig ist, weil der entsprechende
Artikel verlinkt ist.
@ Sozialkatholisch Nein, das kann man nicht in wenigen Worten erklären, weil es sich um einen hochkomplexen
Vorgang handelt. Ebenso unmöglich, wie die Kirchengeschichte des 1.Jahrtausends in einen kreuz.net-Thread
zu packen. Außerdem bin ich keineswegs ein Experte für Evolution. Dem kommt methusalix weit näher.
@ Sozialkatholisch In dem Fall kann ich empfehlen, sich in die Arbeit von Walter Gilbert de.wikipedia.org/…/Chemische_Evolution
zu vertiefen. Der Wikipedia-Artikel kann dafür nur ein Ansatz sein. Am besten besorgen Sie sich die von
ihm selbst verfaßten Werke. :)3
@ Daniel Stöhr Einige Formen mutieren deshalb nicht, weil eine höhere Komplexität ihnen keinen Vorteil
einbringt. Andere Formen haben sich sogar von der höheren Komplexität zurückentwickelt, wenn diese
nicht mehr nötig war! Bekanntestes Beispiel: Wale haben keine Hinterbeine mehr, aber rudimentäre Beckenknochen
sind noch vorhanden. Die „irreduzible Komplexität“ habe ich auch nicht mit Kreationismus gleichgesetzt,
aber dessen Anhänger postulieren sie gerne als angeblichen Beweis – der allerdings bisher noch in jedem
Fall bei genauerem Hinsehen nicht bestanden hat. Und zur Frage der Verwandtschaft: Die kann wie gestern
schon besprochen nur durch einen Genomvergleich objektiviert werden. Das Auge eines Tintenfisches ist
dem eines Menschen an Leistungsfähigkeit praktisch ebenbürtig, aber die Verwandtschaft ist nach Vergleich
der Erbanlagen ausgeschlossen.
@ Daniel Stöhr Sie vermuten richtig. Mit der Reduktion (hier ein rein akademischer Begriff, weil die
Entwicklung hin zur Komplexität läuft) ist eine geringere Effizienz verbunden, nicht aber ein völliger
Nutzensverlust, wie er für die irreduzible Komplexität notwendige Voraussetzung wäre.
@ Daniel Stöhr Nur daß die Funktionsfähigkeit eines Auges nicht an die Präsenz eines zentralen Nervensystems
gebunden ist. Die bekannten Würfelquallen in Nordaustralien besitzen funktionsfähige Augen, aber kein
Zentralnervensystem, geschweige denn ein Gehirn. (Zu den Vorstufen bei den Hohltieren hatte ich mich vor
einigen Tagen schon ‘mal geäußert – sie sind alle sogar noch bei lebenden Quallen zu finden, also kein
Beweis für irreduzible Komplexität!) Und beim Virus wird nicht nur das Kapsid (also die Hülle), sondern
das gesamte Virus aus Zellbestandteilen aufgebaut. Das ist also kein Vergleich zu Parasiten, die nur einen
Teil ihres Stoffwechsels auslagern, den Rest aber selbst betreiben und damit, wie die Mistel oder der
Bandwurm, sehr wohl Lebensformen darstellen.
@ Daniel Stöhr Viren sind deshalb bis zur Erbinformation selbst hin reduzibel, weil sämtliche Stoffwechselfunktionen
von der Wirtszelle übernommen werden. Sie werden damit tatsächlich vom Wirtsorganismus „erschaffen“,
stellen aber selbst keine Lebensformen dar. Insofern kein Beispiel irreduzibler Komplexität, die immer
wieder von Kreationisten behauptet wird, aber noch in keinem Fall bewiesen wurde. Viren scheiden dafür
aus o.g. Grund generell aus.
Prof.Vorgrimler und DDr.David Berger sind nicht wirklich die besten Freunde, wie man dort www.theologisches.net/berger3.htm
nachlesen kann. Insofern spricht die positive Bezugnahme von M.Kirschbaum auf Prof.Vorgrimler eher gegen
eine Identität mit David Berger.
@ litterae sunt divitiae Ja, immer der leidige Unterschied zwischen Fix- und Schwerpunkt! Das eine ist
eben Astrologie, das andere Astronomie, auf das Sonnensystem angewendet… Vereinfacht gesprochen, ein
Stehaufmännchen fällt deshalb nicht um, weil der Schwerpunkt unterhalb liegt, aufgrund der stabilen
Masseverteilung – die ändert sich auch nicht, wenn man den Fixpunkt oberhalb definiert und behauptet,
das Stehaufmännchen bewege sich nicht, nur das ganze Universum schwanke drumherum… inertialsystematisch
gesprochen natürlich.
@ Sozialkatholisch Bezogen auf die Milchstraße oder das Weltall insgesamt nein, aber bezogen auf das
Sonnensystem ja. Innerhalb ist die Sonne im Mittelpunkt (konkret: dem gemeinsamen Schwerpunkt) des Sonnensystems
gelegen. Das konnte spätestens durch die Voyagersonden auch experimentell bestätigt werden, obwohl es
theoretisch schon lange vorher bekannt war.
@ Sozialkatholisch Wenn Sie den eigenen Standpunkt willkürlich als Mitte festsetzen, dann ja. Berechnet
man aber objektiv den Schwerpunkt nach der Verteilung der Masse, dreht sich die Erde um die Sonne, nicht
umgekehrt. Die minimale Auswirkung der Erdgravitation genügt gerade einmal für eine minimale Ausbuchtung
der Sonnenoberfläche, aber nicht, um die Sonne auch nur aus dem gemeinsamen Schwerpunkt zu holen.
@ Sozialkatholisch Ach so! Stimmt, das mit dem Fixpunkt drückt natürlich eine Relativität aus, aber
nicht diejenige, die von Einstein beschrieben wurde. Die hat mit Fixpunkten im Sinne der Mechanik nichts
zu tun. Die Relativität nach Einstein lautet vereinfacht, daß ein Körper genau so viel Energie enthält,
wie nötig ist, ihn von Null auf Lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen – und das ist eine Unmenge von
Energie. Selbst eine Wasserstoffbombe setzt nur einen verschwindend kleinen Teil dieser Energie über
das Massendefizit frei.
@ Sozialkatholisch Das, was Sie hier anführen, ist eine Theorie zum relativen Standpunkt! Die Relativitätstheorie
ist etwas völlig anderes. Sie bezeichnet alleine das Verhältnis zwischen Masse, Geschwindigkeit und
Energie. Sonst nichts!
@ Sozialkatholisch Wie bitte? Übrigens kann man nach der Relativitätstheorie auch sagen das die Sonne
sich um die Erde dreht. Relativitätstheorie: Gesamtenergiegehalt ist Masse mal Lichtgeschwindigkeit im
Quadrat. Wie soll man daraus ableiten, die Sonne drehe sich um die Erde? Ich lerne gerne dazu.
@ Lota Pünktchen und M.Kirschbaum sollen Sockenpuppen sein? Glaube ich nicht – dafür schreiben sie
zu unterschiedlich, und Pünktchen macht seinen Zweitaccount in der Regel kenntlich (Domenico Tuttisanti).
Qui tacet, consentire videtur? Schade. Im ganzen Artikel kein Wort zum Vorwurf, Dr.Lindemann habe DDr.David
Berger angedroht, „ihm eine ‘runterzuhauen“ (Details siehe dort www.kreuz.net/bookentry.1291.html). Wurde
nun gedroht oder nicht?
@ Montfalcone Die Redaktion hat recht: Würde mir bitte mal jemand erklären, wieso Herrn Dr. Berger hier
ständig ein zweiter Doktortitel zuerkannt wird? Er hat zwei Doktortitel theologisches.net/berger.htm,
einen in Philosophie und einen in Theologie.
@ Rudolfus Ihre Meinung in Ehren, auch wenn ich sie nicht teile… Kein Katholik kann auf einer Heimseite
mitschreiben, die ausdrücklich auch von Sodomiten erstellt wird. Gilt allerdings dann auch für Wikipedia,
um ein Beispiel zu nennen – und schreiben nicht gelegentlich Schwule Artikel für die kreuz.net-Leserzeitung?
Ich halte mich von solchem Treiben fern. Was Ihr gutes Recht ist.
@ Sozialkatholisch Das war zwar kein Vorschlag von kreuts.net, aber von einer bewaffneten Auseinandersetzung
ist abzuraten, besonders mit Florett und Morgenstern – da bin ich ganz Ihrer Meinung! Und Jasmina auch.
Im Prinzip könnte man sich sogar den Faustkampf sparen.
@ Rudolfus Möglicherweise deshalb, weil bei kreuts.net (ähnlich wie hier) im Prinzip jede/r mitmachen
darf! Dafür muß man nicht schwul sein – ich bin weder homosexuell noch Kirchenhasser und schreibe auf
beiden Seiten mit. Das dürfen Sie auch! – und ich habe bei kreuts.net auch bekennend konservative Katholiken
wie maliems, Ottaviani und Tradi1969 gefunden. @ Jasmina: Danke! :&) :(3
Interessante Widersprüche! Zitat Dr.Lindemann, zum ersten: Ich möchte an dieser Stelle hinzufügen,
daß Bergers verächtliche Äußerung über meine Verlobte eine Beleidigung ist. Sie ist auch eine Aussage
über das Frauenbild des ledigen und den Homosexuellenmilieus nahestehenden Schreibers, wenn er glaubt,
daß sich katholische junge Frauen aus Drittweltländern kaufen (= importieren) ließen. Zitat Dr.Lindemann,
zum zweiten: Da ich David Berger persönlich nicht kenne und – wie auch aus dem veröffentlichten Briefwechsel
hervorgeht- nur in seiner Funktion als Herausgeber von ‘Theologisches’ mit ihm zu tun hatte, handelt es
sich nicht um einen in der Tat schützenswerten privaten Briefwechsel. Wem fällt an der Gegenüberstellung
etwas auf?
@ Daniel Stöhr Nun, wenn er selbst Genetiker ist, umso schlimmer! Jedenfalls werden Verwandtschaftsgrade
zwischen Arten heutzutage grundsätzlich durch genetische Vergleiche verifiziert – oft mit überraschendem
Ergebnis. Interessanterweise ist gerade der Wasserschlauch ein besonders eindrucksvolles Beispiel der
Evolution – und angesichts der unten beschriebenen Nachkommen der Vorstufen (Fettkraut, Reusenfalle) auch
ein besonders gut dokumentiertes. Und eines, das nicht präjudiziert war – für das einfache Fettkraut
und den hochkomplexen Wasserschlauch ist die Karnivorie seit langem bekannt, während sie für die Reusenfalle
-die an Komplexität zwischen den beiden anderen liegt- erst 1988 empirisch bestätigt werden konnte.
@ Daniel Stöhr Tatsächlich! Auf das Fettkraut geht er im ganzen Artikel www.weloennig.de/Wasserschlauch.html
nicht ein. Das, obwohl die Verwandtschaft mit dem Wasserschlauch durch genetische Befunde mühelos feststellbar
ist – das ist heutzutage die Voraussetzung, um zwei Pflanzen in die gleiche Familie einzuordnen. Passen
die Fakten nicht in die Theorie, verschweigt er sie halt!
@ Daniel Stöhr Danke! Das Ergebnis würde mich interessieren. Wenn er nämlich die zwei anderen Pflanzenarten
genannt hat und trotzdem noch beim Wasserschlauch von „nichtreduzierbarer Komplexität“ spricht, dann
hat er nicht dummgeschwätzt, sondern gelogen – und das wäre bei einem Wissenschaftler noch viel schlimmer.
Für die Wartezeit auf das Mail hier die Wikipedia-Artikel zu den drei Pflanzen: Fettkraut / Pinguicula
de.wikipedia.org/wiki/Fettkraut – geringe Komplexität Reusenfalle / Genlisia de.wikipedia.org/wiki/Reusenfalle –
mittlere Komplexität Wasserschlauch / Utricularia de.wikipedia.org/wiki/Wasserschlauch – hohe Komplexität.
Von wegen „keine effizienten Zwischenstufen“! Und solche Vorwürfe dürfte er schon des öfteren gehört
haben, nicht zuletzt aus dem MPI selbst – die Sache mit dem Wasserschlauch war nämlich der Tropfen gewesen,
der das Faß zum Überlaufen gebracht und zur Schließung seiner MPI-Unterseiten geführt hatte.
@ Daniel Stöhr Sie meinen doch nicht ernsthaft… Wolf-Ekkehart Lönnig? War das nicht der Herr, der
anhand des Wasserschlauchs (gemeint ist die gleichnamige fleischfressende Pflanze) die kreationistische
These von der nichtreduzierbaren Komplexität beweisen wollte? Der Lönnig, der geflissentlich übergangen
hatte, daß es in derselben Pflanzenfamilie (Lentibulariaceae) sehr wohl weniger komplexe, aber durchaus
funktionsfähige Fangapparate gibt? Zum Beispiel beim gewöhnlichen Fettkraut, das man in jedem Hochmoor
findet, und der afrikanischen Reusenfalle? Der Lönnig, dem das Max-Planck-Institut die Internetseite
wegen pseudowissenschaftlichen Dummfugs gesperrt hatte? Der Lönnig, der beim Netzwerk Sektenausstieg
als Beispiel par excellence für Manipulation durch die Zeugen Jehovas genannt wird? Wirklich der Lönnig?
Das meinen Sie doch unmöglich ernst!
@ matt Verzeihung, aber haben Sie den Beitrag von Tammox nicht gelesen? Naturwissenschaft ist völlig
agnostisch. Sie kann weder den Atheismus noch irgeneine Form des Theismus bestätigen, weil das überhaupt
nicht in ihren Forschungsbereich fällt!
@ Daniel Stöhr Ein interessantes Beispiel dafür, wie man es nicht machen sollte! Der Biologe Richard
Dawkins ist übrigens selbst Mitglied der Brights brights-deutschland.de/. Dawkins ist (um es stark zu
verkürzen) Atheist und bewertet die Evolution als Beweis seines Atheismus. Das ist eben ein Kurzschluß –
die Evolution beweist überhaupt keinen Glauben, und der Atheismus ist selbst eine Glaubensrichtung.
@ Kasperschüler So, so… Sie machen eher den Eindruck, antikatholisch zu sein. Na, wenn Sie „katholisch“
an Lingen festmachen, meinetwegen. Dann sind aber 99% aller Katholiken genauso antikatholisch. Einmal
abgesehen davon, daß man wohl kaum von „nichtkatholischem Engagement“ sprechen wird…! Kann man durchaus –
für jedes Engagement, das nicht unter „katholisch“ fällt. Der atheistische, das eigene Volk mordende
Staat „OMF-BRD“ Beleg? und die ihn derzeit Regierenden sind in ihrer Grundausrichtung klar gegen das deutsche
Volk gerichtet, somit antideutsch. Beleg? Also auch alle, die das eine oder andere (oder alle beide) unterstützen,
und dazu sind Sie ja wohl auch zu rechnen, wie aus einem Ihrer letzten Postings klar hervorgeht…! Zu
denen, die „das eine oder andere unterstützen“, sind wohl mehr als 90% der Bevölkerung zu rechnen –
und Sie können ganz ruhig bleiben, ich habe keine der beiden Regierungsparteien gewählt. Übrigens…
wenn ich mir die Postings von „Albertus“ so ansehe und mit Ihren vergleiche, dann zeigen sich da interessante
Parallelen! Womit natürlich nichts gesagt werden soll.
@ Kasperschüler Der Unterschied zwischen nichtkatholisch und antikatholisch ist Ihnen aber bekannt? Und
„antideutsch“? Ich bin selber Deutscher. Warum sollte ich da antideutsch sein?
@ Kasperschüler Ach, kommen jetzt die nächsten Verschwörungstheorien? Nein, das kann nicht sein. Sollten
Sie auch gemerkt haben, wenn Sie sich auf kreuts.net und kreuz.net so gut auskennen wie behauptet.
@ Domenico Tuttisanti Das würde mich auch interessieren! Ich schreibe selbst seit Monaten in beiden Foren
mit, ohne daß bisher irgendwer versucht hätte, mich abzuholen. Aber vielleicht kommt auch gar nichts
mehr, weil alles nur heiße Luft war?
@ Kasperschüler Ganz wie Sie meinen. Die Frage ist nur, ob Malachias, MalachiasII, Omnes haereses interemisti,
Christus vincit, Christus regnat und Roman German (hab’ ich einen vergessen?) auch Ihrer Meinung sind…
aber nichts für ungut!
@ Kasperschüler Zu Ihrem Vorposting: Soweit ich mich richtig erinnere, werden themenfremde Postings bei
kreuts.net (wie in fast allen Foren) nur in die richtigen Threads verschoben, nicht gelöscht – und von
restriktiver Überwachung habe ich dort auch nichts bemerkt. Meines Wissens wurden -und auch das weit
seltener als hier- nur dann Poster gesperrt oder Beiträge gekürzt bzw.zensiert, wenn es um strafbare
Inhalte ging. Und die meisten Foren (einschließlich kreuts.net) bieten Gelegenheit, neue Themen zu eröffnen,
wenn noch keine Threads vorhanden sind. Weshalb die Aufregung?
@ Daniel Stöhr Die Frage ist nur, welche Art von Ereignis das gewesen sein soll? Die Mutationsrate läßt
sich nur durch energiereiche Strahlung oder radiomimetische Chemikalien steigern, und zur Zeit der Entwicklung
des homo sapiens hatte niemand die technische Möglichkeit, so etwas freizusetzen. Bedenklich ist die
Theorie noch unter einem weiteren Aspekt: Der Unterschied zwischen Neandertaler und heute lebenden Menschen
ist so groß, daß eine sehr massive genetische Veränderung stattgefunden haben müßte – und eine Einwirkung,
die eine ausreichend hohe Mutationszahl in derart kurzer Zeit bewirkt, ist beim Menschen absolut tödlich,
weil ja nicht nur die sinnvollen, sondern auch die sinnlosen und schädlichen Mutationen zunehmen. Zwei
Beispiele sind Strahlenkrankheit und Senfgasvergiftung – das erzeugt keinen neuen, sondern einen toten
Menschen (und beides ist empirisch bestätigt).
@ Daniel Stöhr Verstehe. Ereignisse dieser Größenordnung betreffen dann auch nicht die Mutation, sondern
die Selektion. (Es sei denn, es handle sich wie bei Tschernobyl oder Seveso um einen Vorgang, der die
Mutationsrate selbst erhöht, was bei Naturkatastrophen kaum der Fall ist.)
@ Rudolfus Wußten Sie, daß NPD-Mitglied Walendy nicht wegen seiner Meinung, sondern wegen Holocaustleugnung
www.h-ref.de/personen/walendy-udo/ verurteilt wurde? Da Sie selbst kein Holocaustleugner sind, vermute
ich, daß es Ihnen nicht bekannt war. Naja – jetzt wissen wir’s beide.
@ Kasperschüler Aufschlußreich! Prof. August Rohling und viele andere sind dessen ungeachtet allerdings
zu dem Schluß gekommen, daß „der Talmud das Buch par excellence der Ausschließlichkeit, der Absonderung,
des allgemeinen Hasses, nicht allein gegen alle Religionen, sondern gegen alle Völker der menschlichen
Familie, gegen deren Eigentum, gegen deren gesellschaftliche und nationale Existenz“ ist. Also hielt Rohling
die sich am Talmud orientierenden Juden nicht für einen Teil der menschlichen Familie… eine Quellenangabe,
die für sich selbst spricht!
Für ein freies und heiliges Deutschland? Vorwurf des Besitzes von Kinderpornographie: NPD-Landtagsabgeordneter
Matthias Paul www.focus.de/…dacht_nid_39918.html legt sein Amt nieder. Jenseits aller Vorverurteilung:
Halten wir die Augen offen.
@ Sigurd von Thelen Könnte hinkommen: Ihr Vokabular (u.a. Kampfgeist) lässt dann doch eher auf „Kameraden“,
denn auf Glaubensbrüder schließen. Der Herr, der sich hier „Graf von Galen“ nennt, hat sich mehrfach
als Anhänger der NPD zu erkennen gegeben.
@ Benedikt Sicher – es wird ein bestimmter Aspekt der Geschichte (und der wieder eingeschränkt nach Strafbarkeit
gemäß Völkerstrafgesetzbuch) herausgegriffen. Mir wäre eine Regelung ähnlich der in der Schweiz sympathischer,
allerdings ist die bestehende -Sinn und Absicht- besser als keine.
@ Kurt K. Den Holocaust zu relativieren (also zu anderen Verbrechen im Sinne des Völkerrechts in Beziehung
zu setzen) ist auch heute nicht strafbar! Sonst würden auch seriöse Historiker, die Völkermorde kategorisieren
und vergleichen, hinter Gitter wandern wie Lerle. Strafbar ist lediglich die Leugnung, Verharmlosung und/oder
die Rechtfertigung.
@ Florian Geyer Das ist völlig überflüssig. Der 2.Absatz des 5.Grundgesetzartikels www.artikel5.de/gesetze/gg.html
deckt den § 130 StGB vollumfänglich ab – und der Gesetzgeber unterscheidet sehr wohl eine geschützte
Meinungsäußerung von falschen Tatsachenbehauptungen, worunter nicht zuletzt die Holocaustleugnung fällt.
Daß ich das noch erleben durfte… die kreuts.netter bestätigen eine kreuz.net-Überschrift: „Der Schlagabtausch
degeneriert!“ kreuts.net/wordpress/?p=147 Sogar mit passendem Bild…
@ Sentinel In der Tat: Dr. Lerle wurde auch nicht als Abtreibungsgegner eingesperrt, sondern als ‘Volksverhetzer’
und ‘Holocaustleugner’, die ich als Straftat bedeutend höher bewerte als ein Abtreibungsgegner zu sein.
Genau genommen ist Abtreibungsgegner zu sein überhaupt keine Straftat.
@ möchtegern-kathole Na, es ist doch klar, um welche Sorte von Delikten es hier geht! Ist aus den Vorpostings
zu ersehen: Tötungsdelikte im Sinne des deutschen Strafrechts (und eine Tötung hat mit einem Delikt
im betriebsrechtlichen Sinne selbstverständlich nichts zu tun). Deswegen hatte ich mich auch präzisierend
auf Benedikts Beitrag bezogen. Daß ein Delikt im pakistanischen Strafrecht oder eine Sünde im katholischen
Sinn etwas anderes ist als ein deutsches Delikt oder eine islamische Sünde, darf ich wohl als common
ground voraussetzen.
@ möchtegern-kathole wieder einzeln: Genau diese Ihre Auffassung ist für mich „Obrigkeitshörigkeit“.
Das ist Ihre Auffassung. Allerdings steht nirgendwo geschrieben, daß ich die Gesetzgebung nicht für
verbesserungsfähig hielte – natürlich ist sie das, auf vielen Gebieten. Das Wort „Delikt“ wird nicht
durch den Deutschen Staat definiert. Wenn Sie das meinen, was der deut. Staat damit meint, können Sie
sagen „Delikt im Sinne des deutschen Strafrechts“ oder es ist aus anderen Gründen klar, z.B. wenn es
in einem Buch über deut. Strafrecht vorkommt. In Deutschland wird es durch das Strafrecht definiert.
Das ist zumindest ein kleineres Übel, als die Definition einzelnen Personen oder Gruppen zu überlassen.
Wo das passiert ist, haben wir jeweils die Quittung dafür bekommen. Egal ob es von „rechts“ oder „links“
war. „Delikt“ bezeichnet allgemein einen Verstoß gegen eine Rechtsnorm – auch in der Morallehre können
sie von „Delikt“ sprechen. Und die Rechtsnorm ist gegenwärtig & hierzulande das für alle gültige Strafrecht.
Natürlich kann man in der Morallehre den Begriff „Delikt“ verwenden, aber in Benedikts Posting, zu dem
Sie nachgefragt hatten, ging es um Rechtskategorien. Ein etwas weniger dogmatischer Umgang mit Sprache
ist oft ganz sinnvoll – egal ob es um „Massenmord“ oder um „Delikt“ geht. Nichts gegen undogmatische Ausdrucksweise –
solange sie nicht zu Lasten der Präzision geht. Wo man für zwei Sachverhalte zwei Ausdrücke zur Verfügung
hat, warum sich auf einen beschränken?
@ möchtegern-kathole „Tötungsdelikte“: Darf ich ganz höflich nachfragen, ob Sie hier Anweisungen geben?
Ja, Sie dürfen nachfragen. Nein, ich gebe keine Anweisungen. Nicht böse sein, bin ich nicht, warum sollte
ich? aber das deut. Strafrecht – das Strafrecht eines die massenhafte Abtreibung finanzierenden und sanktionierenden
Staates -eignet sich sicher nicht, auf einer kath. Page ein „Tötungsdelikt“ zu definieren. Ihre Auffassung
und die (wie ich annehme) edlen Motive in allen Ehren, aber noch wird ein „Delikt“ über das Strafrecht
definiert und nicht von einzelnen Menschen oder Religionsgemeinschaften. Den Begriff Sünde können letztere
-natürlich- definieren, aber ein Delikt ist etwas anderes, auch wenn es im Einzelfall zugleich eine Sünde
sein kann.
@ Sozialkatholisch Unter Tötungsdelikte sind die im Strafgesetzbuch von § 211 (Mord) – 222 (fahrlässige
Tötung) dejure.org/…esetze/StGB/211.html spezifizierten Straftaten zu verstehen. Der unerlaubte Schwangerschaftsabbruch,
d.h. ohne Beratung oder Indikation, findet sich ebenfalls dort.
Lönnig ist zwar kein Dummkopf… aber bei genauerem Hinsehen erinnert seine Seite doch sehr stark an
eine pseudowissenschaftliche Variante des Wachtturm www.sektenausstieg.net/index.php?option=com_con…
ganz besonders was seinen Umgang mit Kritikern, z.B. den Nazivergleich an die Adresse seiner Gegner, angeht.
Woran das wohl liegt?
@ Burgorus Die einzige „Apfelgeschichte“ im Zusammenhang mit Lilith habe ich bei haGalil www.hagalil.com/…v/2000/09/lilith.htm
gefunden, aber nicht in dieser Diskussion. Möglich (aber unsicher), daß sie auf diesem Weg ‘reingekommen
ist.
@ matt So weit, daß das Nachtgespenst Lilith existiert habe, gehe ich nicht ‘mal. Nachgewiesen ist der
Glaube (meinetwegen: Aberglaube) daran. Mehr habe ich nicht gesagt.
@ die Vorposter Ohne über Rechtgläubigkeit zu urteilen: Zumindest der Glaube an die Existenz von Lilith
ist historisch belegt. Die ältesten Spuren finden sich in der altägyptischen Mythologie, in der ein
weiblicher Dämon namens Lilitu („haariges Nachtgespenst“) existierte. Der Glaube wurde während der ägyptischen
Gefangenschaft von den Israeliten übernommen und ins Hebräische übertragen. Der Glaube findet sich
heute noch im Alten Testament, aber ohne Namensnennung: Der 91.Psalm, der vom „Grauen der Nacht“ spricht,
war ein alter jüdischer Exorzismus gegen Lilith. Die Umdeutung von Lilith zur ersten Frau Adams (mit
dem sie, in Abgrenzung zu Eva, nichtmenschliche Nachkommen bzw.Dämonen hervorgebracht haben soll) hat
auch in die Kabbala Eingang gefunden. Von dort hat er sich bis in den modernen Okkultismus, z.B. in die
1983 von der Glaubenskongregation verbotene Privatoffenbarung von Gabriele Bitterlich, fortgesetzt.
@ Ultramontanus Warum haben Sie da Probleme? Die Mutation muss dann ja immer bei dieser Variante positiv
sein. Denn die anderen sind ja noch im Wasser. Stimmt! Auf eine sinnvolle Mutation kommen Tausende von
indifferenten oder schädlichen. Deswegen verläuft die Evolution über sehr lange Zeiträume. Und bis
so eine Mutation kommt, das kann dauern. Und bis dahin kann es ungünstige äußere Umstände (Klima etc.)
geben. Stimmt wieder! Entsprechend sterben viele Arten aus. Aber wo ist das Problem?
@ Daniel Stöhr Danke, Sie nehmen mir die Worte vorweg aus dem Mund. :)3 Sagen wir mal, sie versucht
es jedenfalls. Mit Erfolg! Die Behauptung für solche „irreduzibel komplexen“ Systeme lautet eben, dass
kein Teil in dem System geplant war, sondern dass die verschiedenen Teile zu unterschiedlichen Zeiten
spezifische Funktionen erfüllt haben. Bleiben wir beim Auge. Dafür sind wir nicht ‘mal auf Fossilien
angewiesen, sondern finden alle Zwischenstufen noch bei lebenden Wesen. Nehmen wir zum Beispiel die freischwimmenden
Hohltiere, die nicht fossilieren können: Da gibt es alle Stufen von den einfachen und völlig blinden
Rippenquallen über die fortgeschrittenen Haarquallen (mit lichtempfindlichen Zellkonglomeraten, die Hell/Dunkel-Sehen
ermöglichen) bis zu den weit entwickelten Würfelquallen, die augenartige Organe mit Linse (die gerichtetes
Farbsehen ermöglichen) besitzen.
@ Daniel Stöhr Bedingt richtig… Diese primitiven Vorstufen müssten dann aber fossil zumindest theoretisch
überliefert sein ? Und wenn die primitiven Stufen noch heute existieren könnte man ja auch wieder behaupten,
dass es eben einfach eine „Art“ ist. Unwahrscheinlich: Neunaugen leben im Wasser und besitzen als Stütze
nur ein Knorpelgerüst, ohne Kalkanteile. Beides begünstigt nicht die Fossilienbildung, wie sie bei Knochen
oder Kalkschalen leicht abläuft. Sicher ist es eine Art – und zwar eine sehr primitive, wie am einfachen
Genom (dem primitivsten unter allen Fischen) erkennbar ist. Bei denen, die als Landübergänge angenommen
werden kenne ich Acahostega und Ichthyostega, aber da scheinen mir die Füsse nunmal eindeutig Füsse
zu sein und keine Flossen. Es sei denn, man findet da noch was. Man findet durch Suchen an der richtigen
Stelle, u.a. wieder bei den Amphibien mit den Schwimmhäuten – eine Stufe zwischen Flosse und Fuß. Im
Grunde ist der Unterschied zwischen Mikro- und Makroevolution analog zu dem zwischen einem Schritt und
einer langen Wanderung, die aus vielen Schritten besteht.
@ Daniel Stöhr Interessante Einwände: Wenn Fische durch Evolution entstanden sind, dann wäre es doch
zunächst mal erforderlich anzunehmen, dass bei diesem Tier, aus dem ein Fisch wurde, zunächst keine
Flossen vorhanden waren. Dann wären irgendwann durch Mutationnen Flossen entstanden und zwar auf beiden
Seiten des Rumpfes. Wenn aber Mutationen reine Zufälle sind, dann wäre es doch wahrscheinlich, dass
ersteinmal Flossen auf dem Rücken, auf dem Kopf usw. entstanden sind. Klingt vielleicht etwas lächerlich,
aber logisch ist der Gedanke doch wohl. Oder sollten die Flossen „zufällig“ genau dort entstanden sein,
wo sie einen Nutzen haben ? Das ist auch (mit Einschränkungen!) so – durch die Selektion haben sie sich
dort, wo sie nützlich sind, erhalten. Nachkommen primitiver Vorstufen, wie Sie sie beschreiben, gibt
es mit den Neunaugen heute noch. Ähnliches gilt für die Füße, als die Fische aus dem Wasser gekommen
sein sollen. Es braucht da so extrem viele Zufälle, die auch noch zusammenwirken müssen. Selbst wenn
man annimmt, dass irgend ein Fisch Flossen ebtwickelt hatte, die er zum „gehen“ irgendwie verwenden konnte,
so kommt noch das Problem dazu, dass dieses Lebewesen auf dem Land überlebt hat, um sich dort fortzupflanzen…
Auch von diesen Zwischenstufen gibt es mit den Amphibien nach wie vor Nachkommen. Die meisten pflanzen
sich, obwohl Landtiere, noch immer im Wasser fort – wie die meisten Frösche. Einige von ihnen haben die
Fähigkeit der Fortpflanzung an Land erworben.
Obskures Symbol? Nö. Das Tetragrammaton (JHVH oder יהוה) ist nichts weiter als die hebräische Schreibweise
von Jahwe (Gott)! Da es im Judentum lange verpönt war, den Namen Gottes laut auszusprechen (kennen Sie
das „Leben des Brian“ von Monty Python? „Er hat Jevova gesagt, steinigt ihn!“), wurde er mit Tetragramm
oder Tetragrammaton umschrieben. Mit Satanismus hat das überhaupt nichts zu tun.
@ Sozialkatholisch So, wieder da! Danke für den Link. Stimmt, das mit dem Eisen im Spinat war tatsächlich
ein Irrtum bzw.sollte ihn Kindern „schmackhafter“ machen. Jedenfalls war es nicht wissenschaftlich – da
wurde eine simple quantitative Analyse, mit der sich der Eisengehalt abklären läßt, unterlassen. Und
es stimmt auch, daß Heroin (von Bayer) als hustenstillendes Mittel -konkret als wirksamere Alternative
zum heute noch üblichen Codein- auf den Markt gebracht wurde: The sedative for coughs (da gibt es sogar
noch das Werbeplakat, das heute noch als Gag verkauft wird). Beides gute Beispiele für unwissenschaftliches
Handeln – ähnlich wie das schon erwähnte Contergan, das dank mangelhafter Prüfung zum bekannten Desaster
(Thalidomidembryopathie) geführt hatte. Die konnte übrigens nur durch die Molekulargenetik, ein Kind
der Evolutionsforschung, aufgeklärt werden…
@ Kurt K. Zu Frage N°19 würde mir a) die Evolutionsbiologie und in der Folge die Molekulargenetik, b)
die Entwicklung wirksamer Impfstoffe und Antibiotika einfallen. Muß mich jetzt leider ausklinken, die
„Pflicht“ :&) ruft! Bis später dann.
@ Sozialkatholisch Machen wir, obwohl auch das nicht alles per Evolution beantwortet werden kann: Wie
viele Mutationen sind nötig um ein Reptil Federn am ganzen Körper wachsen zu lassen? Extrem viele –
so viele, daß Jahrmillionen für den Prozeß nötig waren, und das obwohl die einzelne Mutation selbst
in Sekundenbruchteilen abläuft und Mutationen alles andere als selten sind. (Empirische Bestätigung
durch Altersvergleich zwischen Fossilien geschehen.) Real: weit unter 0,1%! Wie viel % der Mutationen
sind Vorteilhaft? Die wenigsten, was in die Erklärung des obigen langen Zeitraums eingeht und ihn plausibel
macht. (Kann auch jeder Tier- und Pflanzenzüchter, sogar wenn er beschleunigend eingreift, bestätigen!)
Die Erde wird sich wegen der Klimaerwärmung in den nächsten Jahren etwas schneller drehen, sind solche
Änderungen immer mit einbezogen worden Tatsächlich wird die Drehung durch die Trägheit meßbar langsamer,
was von der Temperatur an der Oberfläche nicht verhindert wird! und werden wir dadurch weniger alt? Gut
möglich. Die Klimaerwärmung ist ein ganz konkretes Problem. Der Erdekern ist noch so gut wie gar nicht
erforscht und die Abkühlung desselben spielt im Trägheitsgesetz nun mal eine große Rolle. Durch die
Brechung und Reflexion seismischer Wellen kennt man ihn recht gut. Er besteht aus druckverfestigtem Eisen
und ist etwa 6000°C heiß (wärmer als zuvor angenommen, weil der radioaktive Zerfall in Verbindung mit
der enormen Isolier- und Speicherwirkung früher unterschätzt wurde).
@ Sozialkatholisch Wieder einzeln: Allein die Zeitangaben in der Evolutionstheorie sollten einen schon
stutzig machen, wie kann der Mensch in seiner Selbstherrlichkeit von Jahren (Jahrmillionen) sprechen wenn
er nicht im geringsten weiß wie schnell sich die Erde früher um die Sonne gedreht hat, gilt übrigens
auch für Tage und die Drehung der Erde um sich selbst. Aus der Masse der Erde, ihrer jetzigen Umdrehungsgeschwindigkeit
und ihrem durch Zerfall langlebiger Radioisotope bestimmbaren Alter kann man das für jeden Zeitpunkt
recht genau berechnen (hat aber auch nichts mit Evolution zu tun, sondern mit Physik – Kernphysik und
Trägheitslehre). Wir Menschen meinen viel zu oft mehr zu sein als wir im Endeffekt sind. Da macht die
Evolution aber eher bescheiden als überheblich! Und wenn ich nicht von der Richtigkeit überzeugt bin
nehme ich die eine oder andere Sache zur Kenntnis aber bewusst was falsches lernen und bei mir für Richtig
abspeichern möchte ich nicht. In der Wissenschaft kommt erst die Kenntnisnahme, dann die Überzeugung –
nur so herum funktioniert die Logik. Wieviele Archäopteryx sind eigentlich gefunden worden? Das dürfte
obelix besser wissen als ich. Könnte das nicht eine nichtüberlebensfähige Mutation gewesen sein? Das
war sie, auf evolutionäre Zeiträume bezogen. Gegen die besser isolierten, flugtüchtigeren Vögel konnte
der Archäopteryx nicht auf Dauer bestehen. Die Art ist infolge der Selektion verschwunden.
@ Sozialkatholisch Gerne: Das ist insofern haltlos weil es dann auch Echsen mit Federn geben müsste die
sich zu Warmblütlern weiterentwickelt haben. Die gab es: Archäopteryx. Ist sogar als Fossil erhalten
geblieben. Wenn der evolutionäre Vorteil der ersten befiederten Arme die Isolierung war und zu Warmblütlern
geführt haben müssten wir Menschen ja von der Vögel abstammen. Trugschluß – nicht nur Federn wie bei
Vögeln, sondern auch Haare wie bei Säugetieren isolieren. Reste des Haarkleides haben wir ja noch, auch
wenn es in der Praxis nicht mehr benötigt wird. Unsere Vorfahren hatten niemals Federn. Das war eine
parallele, nicht eine serielle Entwicklung, wie auch durch Fossilien erwiesen wird. Die Evolution der
Arten hat natürlich nicht direkt was mit der Evolution (Entwicklung) des Universums zutun, aber indirekt
schon. Die Evolution der Arten basiert auf dem Zusammenspiel von Mutation und Selektion. Beides hat nichts
mit der Entstehung von Sternen und Planeten zu tun. Ganz andere Baustelle. Warum sollte ich die komplette
Evolutionstheorie lernen wenn sie für mich verkeht ist? Sie können natürlich gerne Versuchen mich eines
besseren zu belehren. Lernen ist die Voraussetzung, um zu verstehen. Gezwungen werden Sie nicht.
@ Sozialkatholisch Kein Problem: Das ist doch wohl wirklich etwas zu weit hergeholt, wenn Beine, bzw.
Arme mit Federn ein evolutionärer Vorteil waren, warum sind sie dann nicht bei ein par Reptilien erhalten
geblieben? Sie sind erhalten geblieben! Besagte Reptilien haben sich dann zu Vögeln (warmblütig, weil
besser isoliert) weiterentwickelt. Diese, ihre Aussage erinnert mich an Rettungsversuche eines Ertrinkenden.
Warum? Siehe oben. Wer das missing link sucht, kann sich an die Fossilien der Flugechsen und des Archäopteryx
halten. Eine der leichtesten Übungen. Die Betrachtung des Urknalls und die Entstehung der Sterne kann
man doch in die Evolutionstheorie mit einbeziehen, die uns doch die gesamte Schöpfung ohne höhere Intelligenz
erklären will. Das kann man nicht einbeziehen, weil es eine interdisziplinäre Themenverfehlung -vergleichbar
mit dem Sozialdarwinismus, den ja auch die kirchliche Soziallehre zurückweist- wäre. Die Evolution erklärt
die Entstehung der Arten, sonst nichts.
@ Sozialkatholisch Zwar bin ich nicht obelix, aber: Falls sich ein Bein eines Reptils sich in einen Flügel
eines Vogels entwickeln würde, würde es nicht für eine lange Zeit ein verkrüppeltes Bein sein? Nein,
würde es nicht. Es würde zunächst ein (durch einfache Federn) besser wärmegeschütztes, zugleich gewichts-
und damit energiesparendes Bein sein. Auf späteren Zwischenstufen würde es ein Bein (richtiger: Arm)
sein, der erst zur Verlängerung der Sprungweite beitrüge und danach zum Segelflug, also zum passiven
Fliegen, beitrüge. Erst auf der letzten Stufe wäre ein aktiver Flug, wie wir ihn von den heutigen Vögeln
kennen, möglich. Daß durch Mutation auch ‘mal verkrüppelte Gliedmaßen entstehen, steht natürlich
fest – man denke an die Contergankatastrophe, bei der die Mutation natürlich -fahrlässig- herbeigeführt
wurde. (Nebenbei bemerkt haben einige der 40 Fragen, z.B.die nach Entstehung der Sterne oder die mit dem
Urknall, herzlich wenig mit Evolution zu tun…)
@ Ansbach.Dragoner Gute Frage! Inwiefern legt die zunehmende Erklärbarkeit der Phänomene die Nichtexistenz
Gott nahe. Überhaupt nicht. Die Evolution kann die Existenz Gottes weder beweisen noch widerlegen. Das
ist auch nicht die Zielsetzung seriöser Evolutionsbiologie.
Nun ja! Wenn ich mich dort www.kreuz.net/article.5377.html so umsehe, komme ich zu dem Ergebnis, daß
nicht Dr.Berger die Artikelschlacht losgetreten hat…