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@Sentinel Was hälst du eigentlich von dieser Aussage: Wir sollten vielleicht zwischen Kultbild und Götzenbild
unterscheiden. Das Kruzifix ist ein Kultbild. Das Altarsakrament ist per definitionem ein Götzenbild.
(Ich habe die Definition ja nicht aufgestellt.) de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6tze Dort kann man lesen:
Ein Götzenbild gilt als von Gott beseelt. Ist diese Definition überhaupt auf das Altarsakrament anwendbar?
Da hätte ich mal gerne deine Meinung dazu!
@Sentinel Wir sollten vielleicht zwischen Kultbild und Götzenbild unterscheiden. Das Kruzifix ist ein
Kultbild. Das Altarsakrament ist per definitionem ein Götzenbild. (Ich habe die Definition ja nicht aufgestellt.)
Unglaublich, aber wahr!
@Methodist Neulich hatte ich mit Ihnen einen Disput über die Frage des wiedergeborenen Christseins und
hatte gegenüber Ihnen und gegenüber Ihrer Kirche sicherlich zu viele (dumme) Vorurteile, was aber auch
mit Ihrem Verweis auf G. W. Bush zusammenhing (, den ich nämlich nicht sehr schätze). Jedenfalls habe
ich über das Ganze noch mal nachgedacht und auch ein paar Informationen recherchiert und denke, dass
Sie wohl mit Ihren Äußerungen nicht Unrecht haben. In jedem Falle habe ich ein anderes Bild von Ihnen
und Ihrer Kirche bekommen und bitte mein unflätiges Verhalten, das ich neulich an den Tag legte, zu entschuldigen.
MfG
@Geyer Wo hingegen seine Theorie ins Konzept passt ist diese Nachjustierung nicht notwendig Und genau
das machen Sie bzw. dieser Bischof. Da, wo seine Theorie ins Konzept passt, wird er gerne zitiert, der
Rest wird verschwiegen. Im Übrigen habe ich mit keinem Wort gesagt, dass ich der Ansicht sei, dass Freud
mit seiner Religionskritik Recht habe.
@Geyer Naja, da machen Sie es sich aber sehr einfach. Ich halte es für äußerst platt, Sigmund Freud
zu zitieren, um die Homos zu diffarmieren, denn 1. gilt Freud zwar als Vater der modernen Psychologie
und ist somit ein brillanter Wissenschaftler gewesen, aber in vielem ist er heute auch widerlegt. So gilt
Homosexualität heute nicht mehr als Krankheit. Und da sich anscheinend kein LEBENDER namhafter Psychologe
finden lässt, der Stimmung gegen Homos macht, muss man eben auf den guten alten Siggi zurückgreifen.
2. Als ob das nicht schon armselig genug wäre, wird dann auch noch elegant darüber hinweggesehen, dass
eben dieser Siggi Religionskritiker war und somit nicht nur den Homos, sondern auch den Gläubigen gewaltig
auf den Schlips trat. Es ist schon bezeichnend, wenn die Anti- Homo – Stimmungsmacher keinen besseren
Paten finden können.
Und ich sage es noch einmal! Er konstatierte mit Bezug auf den Wiener Psychologen Sigmund Freud († 1939),
daß die Homo-Unzucht „anormal“ ist. Und ich werde nicht müde darauf hinzuweisen, dass jeder Katholik
und insbesondere Theologe, der auf Sigmund Freund Bezug nimmt, einfach dämlich ist. Mit Karl Marx würde
hier doch auch niemand argumentieren. S. Freud war Religionskritiker und für ihn war Religion nichts
weiter, als ein infantiles Schutz – Suchen in einer Vaterfigur. Für Sigmund Freud dürfte also religiöse
Empfindung genauso „anormal“ gewesen sein, wie die Homo – Unzucht. Ich kann einfach nicht fassen, dass
das niemand rafft!
@Stöhr Im Übrigen halte ich persönlich auch die Taufen in der V2-Sekte für zweifelhaft Ich halte eher
Ihre Ansichten für zweifelhaft. Ich kann beim besten Willen nicht nachvollziehen, wie sich Leute wie
Sie selbst katholisch nennen können, wo Sie doch nicht nur den Papst nicht anerkennen, sondern jetzt
sogar eine voll gültige kath. Taufe in Zweifel ziehen wollen. Ich empfehle Ihnen die Zeugen Jehovas.
Die kritisieren auch alles und jeden und halten sich selbst für was Besseres, weil nur sie wissen, wie’s
geht. Ich glaube bei den Zeugen würden Sie sich wohl fühlen.
@santo domingo Nun, ganz Unrecht hat Herr Stöhr nicht. Tatsächlich ist die Taufe allgemeingültig. Wenn
z.B. ein Katholik zur ev. Kirche konvertiert, wird dort seine Taufe anerkannt und im umgekehrten Falle
gilt die Taufe in der ev. Kirche auch bei den Katholiken. Aber ich bezweifle, dass es Frau Käßmann oder
irgendeinen anderen Protestanten kratzt, ob er der Jurisdiktion der kath. Kirche unterstellt ist. Die
kath. Kirche hat jedenfalls de facto keinen Einfluss auf die Belange der ev. Kirche.
Schon gemerkt? Frau Käßmann ist evangelisch! Wieso will man sie hier dann mit katholischen Maßstäben
messen? In der ev. Kirche ist die Ehe kein Sakrament. Und wäre Frau Käßmann katholisch, wäre sie auch
sicherlich keine Bischöfin, sondern irgendeine Gemeindereferentin im tiefsten Sauerland – nein, pardon,
kleine Korrektur! Seit ihrer Scheidung wäre sie arbeitslose Gemeindereferentin im Sauerland.
Pan auf der Mitra des Papstes? Das halte ich für eine gewagte These. Ich habe ein großes Bild vom Papst,
aufgenommen bei seiner Inthronisation. Wenn ich mir darauf seine Mitra so ansehe, scheint es mir, dass
dieser Hirte auf der Mitra eine Querflöte in Händen hält. Zu Pans Attributen gehört jedoch die nach
ihm benannte Panflöte.
@Athanasius Ausserdem finde ich Frauen und Mädchen in Jungenkleidern in der Kirche lächerlich. Welche
Jungenkleider denn? Wenn Sie auf die Chorgewänder anspielen – was ist denn daran jungenhaft, einen Rock
zu tragen?
@Sentinel Natürlich kam es mir auch in den Sinn, runterzuscrollen, aber nach meiner ursprünglichen Mail
folgt nichts mehr. Irgendetwas scheint da nicht funktioniert zu haben. Naja, sei’s drum. Haben Sie noch
meine Mail, die ich Ihnen schickte? Wenn ja, dann haben Sie ja meine Adresse in dieser Mail angegeben.
Vielleicht können Sie dann ja demnächst eine reguläre Mail an mich schreiben. Wenn nicht, kann ich
Ihnen ja erneut eine schicken. Das heißt, natürlich nur, wenn Sie noch Interesse haben. Würde mich
aber jedenfalls freuen. MfG
@Sentinel Ja, ich habe Ihr Einschreiben bekommen. In der Mail ist ein Link, der mich zu diesem Einschreiben
weiterleitet. Aber in diesem Einschreiben ist nur meine ursprüngliche Mail an Sie. Meine Mail einfach
wieder zurückzuschicken, ist doch keine Antwort. Es kann aber natürlich auch sein, dass ich zu dämlich
bin, da durchzublicken.
@Sentinel Wenn Sie mich als Freund ansehen, warum haben Sie dann nicht auf meine E-Mail geantwortet? Aber
Ihre Interpretation dieses Satzes im Korintherbrief ist nun wirklich daneben. Als ob Paulus es gutgeheißen
hätte, die Jungfrau außerehelich zu entjungfern. Das war schon etwas respektlos, was Sie da geschrieben
haben. Aber gut, ich will’s Ihnen nachsehen. Und meine Ausraster muss man auch nicht immer so ernst nehmen.
@Sentinel Was reden Sie denn da für einen Unsinn? Drauflegen und Poppen! Aber sonst geht’s noch? Also
wenn Sie die hl. Schrift SO interpretieren, dann wundert mich bei Ihnen gar nix mehr…
@Kurt K Nun, man geht wohl davon aus, dass Jesus nur Männer zu seinen Jüngern machte und man daher keine
Frauen weihen dürfe. @Sentinel 1 Korinther 7, 38: „Wer seine Jungfrau heiratet, handelt also richtig;
doch wer sie nicht heiratet, handelt besser.“ Vielleicht führen Sie sich diese Stelle mal zu Gemüte!
@Kurt K Aber z.B. die Un-Möglichkeit weiblicher Priester hat ja mit dem Glauben an sich nichts zu tun,
oder? Doch! Die Unmöglichkeit der Frauenordination ist, so glaube ich, sogar ein Dogma, in jedem Falle
aber nicht so einfach umzuändern, wie z.B. der Zölibat. Den Pflichtzölibat könnte der Papst mit einem
Federstrich abschaffen, bei der Frauenordination hingegen ist es komplizierter. In der orthodoxen Kirche
gibt es z.B. auch keinen Pflichtzölibat, aber eine Frauenordination existiert dort dennoch nicht. Wenn
Sie jetzt mit den evangelischen Brüdern und Schwestern argumentieren wollten, bei denen es ja Pfarrerinnen
und sogar eine Bischöfin gibt, dann muss ich Sie auch da enttäuschen. Die ev. Kirche hat nämlich gar
keine sakramentale Priesterweihe. Somit verstößt dort die Frauenordination nicht gegen diesen Glaubenssatz
der Unweihbarkeit von Frauen.
@Ruhrgebietler Nun, ob das Zölibat dogmatisiert werden kann, das weiß ich nicht. In jedem Falle ist
es aber derzeit KEIN Dogma, sondern ein Kirchengesetz. Jetzt gibt es nur noch das anstehende Dogma „MARIA
MITERLÖSERIN, MITTLERIN UND FÜRSPRECHERIN“ zu verkünden, Tatsächlich. Davon habe ich noch nie gehört.
Wird Maria bei uns nicht schon genug auf einen hohen Sockel gestellt? Also für meinen Geschmack gibt’s
schon genug Mariendogmen.
Ist ja irre! Und was ist daran jetzt so sensationell? Ich dachte, dass +.net Kardinal Lehmann für einen
Rotarier \ Freimaurer hält. In diesem Kontext dürfte das in den Augen von +.net eigentlich keine große
Ehre für diesen Schiri sein.
@Sentinel Statt dessen haben wir von Paulus den Thimotheusbrief, der eindeutig belegt, daß Pfarrer oder
Priester verheiratet sein müssen. Tut mir leid, diese Stelle kann ich nicht finden. Vielleicht spielen
Sie ja auf folgende Stelle an: 1 Timotheus 3, 2: „Deshalb soll der Bischof ein Mann ohne Tadel sein, nur
einmal verheiratet […]“ Gut, die Stelle zeigt natürlich, dass zu der Zeit ein Bischof heiraten konnte.
Aber von einem Muss ist da nicht die Rede.
@santo domingo 2 Und alles was ich sagen will, ist, dass eben solche Leute, von denen Sie gerade gesprochen
haben, das Wunder von L. nicht als Wunder anerkennen dürfen (zumindest nicht als ein extraordinäres).
Und Theo spielt da gleich verrückt. Weiß der Kuckuck warum.
@Bruder Theophil Jemand, der davon ausgeht, dass Brot und Wein tatsächlich immer in Fleisch und Blut
verwandelt wird, dürfte das auch nicht für ein Wunder halten. Ich leugne ja nicht die Realpräsenz Christi
in den Hostien nach der Wandlung, aber chemisch betrachtet bleibt es Brot. Daher auch das Problem mit
den Glutenallergikern. Es gibt aber eben Leute, die wirklich davon ausgehen, dass die Wandlung tatsächlich
auch die chem. Struktur verändert und solche Leute dürften das Wunder von L. nicht als Wunder anerkennen,
sondern als alltägliches Geschehen. Leugnen Sie die chem. Verwandlung, dürfen Sie’s als Wunder betrachten,
leugnen Sie es nicht, ist’s für Sie kein Wunder. Es liegt also bei Ihnen.
@Bruder Theophil Jaja, tolle ernsthafte Diskussionen kann man mit Ihnen führen. Wenn es nämlich der
Diskussionspartner wagt, anderer Meinung zu sein als Sie, werden doch SIE gleich ausfällig. Ich habe
Sie nicht als Intelligenz – Autisten bezeichnet.
Man sieht… …was Sie am besten können und hier eigentlich wollen. Beleidigen! Ist ja auch eine Möglichkeit,
Dampf abzulassen, wenn das Fitnessstudio geschlossen hat.
@delegat: Wilkommen bei +.net Höre ich in diesem Artikel eindeutig symphatische Untertöne für eine
Gemeinschaft, die (und zwar noch sedisvakantistisch) außerhalb der heiligen katholischen und apostolischen
Kirche steht, deren sichtbares Oberhaupt und Garant der Einheit der Heilige Vater z. Z. Benedikt XVI.
ist? Ich weiß nicht, ob Sie neu hier sind, aber es sei Ihnen gesagt, dass Sie solche Dinge nicht verwundern
sollten. Die SUPER – Katholiken hier hacken gerne auf dem NOM, auf diversen Bischöfen und auf dem Papst
rum. Manch einer redet gar von der V II -Sekte. In jedem Falle wissen die hier aber immer alles besser.
Daher empfehle ich Ihnen diese Seite wärmstens. Hier können Sie noch viel lernen…
@VirFortis Sie schreiben, dass der mangelnde Glaube an Gott in unserer Gesellschaft schuld an den Angstneurosen
sei. Das will ich auch gar nicht verwerfen. Aber, nur so als zusätzliche Überlegung: Könnte es nicht
auch umgekehrt sein, dass die Religiösität ein Mittel gegen die Angst ist? Schon Karl Marx sagte, dass
Religion Opium für das Volk sei. Quasi eine Art archaisches Ritalin. Man könnte sich ja demnach die
Frage nach Ursache und Wirkung stellen. Die „Entgottung“ der Gesellschaft führt zu Angstzuständen oder
aber die Angstzustände führen zur Religiösität. wie dem auch sei. Ich will mich da nicht festlegen.
Ich bin mir lediglich sicher, dass in den kommenden Jahren immer mehr Menschen gläubig werden. Vor einiger
Zeit habe ich mit einem Freund gewettet, dass in zehn Jahren wieder viel mehr junge Menschen an Gott glauben
und in die Kirche gehen werden, während mein Freund vom Gegenteil ausgeht. Bis jetzt sieht es so aus,
als ob ich die Wette gewinnen werde. Das ist auch grundsätzlich eine positive Entwicklung, allerdings
befürchte ich eine stärkere Verhärtung der Fronten zwischen Christen und Muslime. Wenn nämlich einem
die eigene Religion egal ist, so neigt man eher zur Toleranz einer anderen, so wie derzeit in Deutschland
beobachtbar. Sobald die Christen hier in Deutschland wieder eifriger werden, kommt’s bestimmt zum Krach
mit den Muselmanen. Zumindest sehe ich das so. Wenn jemand anderer Ansicht ist – nur zu!
@juergen Genauso ist es. Ich leugne ja nicht die Gültigkeit oder Wirkung der Wandlung, aber CHEMISCH
betrachtet bleibt es eben Brot und Wein, anders als bei diesem Wunder in L. Ich habe hier auf +.net aber
tatsächlich schon Postings gelesen, in denen davon ausgegangen wurde, es fände eine chem. tatsächliche
Umwandlung statt. Und das ist eben Quatsch. Weswegen ich nun ein Gotteslästerer sein soll, wie Theo mich
bezeichnet, ist mir nicht klar. Aber bei dem ist mir so manches nicht klar. Aber gut, wenn er beleidigen
will und wieterhin seinem selektiven, opportunistischen Umgang mit der Wissenschaft frönen will, soll
er’s doch machen.
@Bruder Theophil Ihre Denkweise, verdeutlicht an einem Beispiel: 1. Die Wissenschaft hat festgestellt,
dass der Kelch in L. echtes Blut enthält. –-> Die Wissenschaft hat etwas nachgewiesen, was mich bekräftigt,
also zitiere ich sie gerne. Wunderbar! Praktisch! 2. Die Wissenschaft hat festgestellt, dass der Mensch
DEFINITV vom Affen abstammt. –-> Das passt mir jetzt aber gar nicht in den Kram. Ergo: Die Wissenschaft
ist ideologisch und wer drauf hört, ist dumm. Fällt da nicht etwas auf?
Hostienwunder von Lanciano Irgendein Poster hier auf +.net hat mal tatsächlich geglaubt, nachweisen zu
können, dass der NOM ungültig sei, weil ja ein Glutenallergiker auch auf eine geweihte Hostie allergisch
reagiert. Bei der Wandlung finde schließlich im alten Ritus immer die Transsubstantation in echtes Fleisch
und Blut statt. Wer so einen Unfug wirklich glaubt, der dürfte von dem Wunder in Lanciano wenig beeindruckt
sein, denn wenn man davon ausgeht, die Hostie und der Wein werden immer TATSÄCHLICH in Fleisch und Blut
verwnadelt, für den müsste diese Ereignis in L. ja Alltag sein. Wer es allerdings für ein Wunder hält,
suggeriert damit gleichzeitig, dass normalerwiese die Verwandlung nicht stattfindet und könnte dadurch
ebenso in Kritik geraten. Wir sind also in einem Dilemma. Darüber hinaus ist es interessant, dass die
ach so schlimme Wissenschaft hier zu Rate gezogen wird, um das Wunder zu bekräftigen. Sag’ ich ja. Wenn
die Wissenschaft beweisen kann, dass ein Wunder ein Wunder ist, dann hört man natürlich auf sie. Wenn
sie aber etwas beweist , was einem als Gläubigen nicht in den Kram passt, ist sie plötzlich ideologisch
und wer drauf hört, ist wissenschaftshörig und dumm.
Ja, das kreuts.net… …das kenne ich jetzt fast so lange wie ich das hiesige +.net kenne. Aber ich weigere
mich dort zu posten. Die legen „Akten“ über hiesige User an und zerreißen sich über diese das Maul.
Was vielleicht als starke und mutige Idee begann, verläuft sich in einen „Kindergeburtstag“, wie es Theo
so treffend formuliert. Was das kreuts.net aber mit unserem „juergen“ zu tun haben soll, habe ich auch
noch nicht ganz begriffen.
@nonnobisdomine Aber als ich Jürgen einmal fragte, verneinte er, dass er Theologe sei. Warum hätte er
lügen sollen? Und welche Spitzelei werfen Sie ihm eigentlich vor? Und welches Zweitstudium sollte er
denn machen? @Jürgen: Andererseits kam es mir schon etwas komisch vor, dass sie nur aus Interesse mal
eben so Hebräisch gelernt haben. Und auch sonst haben Sie für einen Nicht- Theologen immer von allem
sehr viel Ahnung.
@nonnobisdomine Aber als ich Jürgen einmal fragte, verneinte er, dass er Theologe sei. Warum hätte er
lügen sollen? Und welche Spitzelei werfen Sie ihm eigentlich vor?
@Friedrich Reusch Hier ist der Thread fürs Motu Proprio. Aber dann hätte ich auch grad eine Frage. Was
bedeutet das MP jetzt eigentlich konkret für die Praxis? Wird es von nun an mehr Messen im alten Ritus
geben? Kann jetzt jeder Pfarrer, wenn er will, die Messe im alten Ritus zelebrieren?
@Friedrich Reusch Ich gönne Ihnen Ihre Freude und möchte Sie ja nicht beleidigen, aber dennoch empfand
ich Ihr letztes Posting in diesem Thread als… naja, irgendwie unpassend. Haben Sie bemerkt? Soeben ist
ein eigener Artikel zum Motu Proprio erschienen. In dem Thread könne sie sich dann ja gerne auslassen.
Mit freundlichen Grüßen
@Friedrich Reusch Ist ja irre! Was hat das mit dem Artikel zu tun? Das ist einer der seltenen Artikel
hier auf +.net, in denen ich eine Spur von Vernunft und Ernsthaftigkeit, ohne einseitige Meinungsmache,
für mich finden kann. Da geht es in diesem Artikel um die Angst der Menschen, ich zähle mögliche Gefahren
für die ges. Menschheit in naher Zukunft auf und dann kommen Sie mit Ihrem Motu Proprio. Bravo!
Instinkt Ja, die Menschen haben eben vielleicht doch noch mehr Instinkt, als man meinen könnte. Ich denke
auch ,dass das 21. Jahrhundert kritisch ist und wird. Der Mensch ist derzeit auf einem Niveau angelangt,
auf dem ihm so viel Verantwortung zukommt wie nie zuvor. Das sieht man alleine schon an dem im Artikel
erwähnten Beispiel mit den Atombomben. Aber auch die Klimaerwärmung wird vielleicht manchmal doch noch
zu sehr verharmlost. Erschreckend ist, wenn man z.B. Bilder aus China sieht – wie verdreckt die Städte
dort teilweise sind. Ich möchte China nicht die alleinige Schuld in die Schuhe schieben, aber dieses
Land ist eben ein Gigant und leider ist nicht abzusehen, dass die dort ihre Umweltverpestung in den nächsten
Jahren mal etwas runterfahren, während ich bei den USA schon etwas optimistischer bin. ein weiteres Problem
ist die Überbevölkerung der Erde und die damit verbundenen Platzprobleme und das Problem alle Menschen
zu ernähren, was ja heute schon nicht funktioniert. Ja, wir sehen es kommt vieles auf uns alle zu. Und
das schon in den kommenden Jahrzehnten. Aber anstatt uns zu vereinen und die Gefahren und Probleme, die
die gesamte Menschheit bedrohen, gemeinsam anzugehen (was schon genügend Herausforderung wäre) fetzen
wir uns lieber noch untereinander (z.B Muslime vs. westl. Welt). So gesehen ist die Zukunft nicht sehr
verheißungsvoll. Und das spürt man eben irgendwo, und sei’s auch nur unbewusst.
@Bruder Theophil Deshalb ist es auch unsere vornehmste Pflicht mit seiner Schöpfung verantwortungsvoll
umzugehen. Dem Satz kann ich mich wieder anschließen. Ich denke auch, dass es die Herauforderung für
den Menschen ist, dass er vieles kann, aber nicht alles darf. Das könnte sogar ein Atheist unterschreiben.
Klonen von Menschen, Abtreiben ohne Sinn und Verstand, Genetische Eingriffe bei ungeborenen Kindern zur
Modifikation von Intelligenz etc., Atombomben und und und All das kann der Mensch, oder wird es in naher
Zukunft können. Aber all diese Dinge bergen auch enorme Risiken. Wissenschaft ist Fluch und Segen zugleich.
Insofern bin ich nicht in dem Sinne wissenschaftshörig, dass ich glaube, alles was die Wissenschaft kann,
soll sie auch schamlos anwenden.
@Bruder Theophil Irgendwie bekomme ich das Gefühl, wir reden einander vorbei. Was lässt Sie denn glauben,
dass ich mich von Freimaurern oder Homo – Lobbyisten beeinflussen ließe? Nur um ein eventuelles Missverständnis
auszuschließen: Ich schrieb an Rudolfus: Leute wie Sie drehen sich immer alles so, wie Sie’s grad brauchen
und wenn es Studien gibt, in denen irgendetwas bewiesen wird, das Ihnen nicht gefällt, stecken Homos
oder Freimaurer dahinter. Ich meinte das natürlich ironisch. Ich ging davon aus, dass Rudolfus, da er
ja die Wissenschaft als „ideologisch“ bezeichnete, wohl meint, dass Homo-Lobbyisten bzw. die auf +.net
immer so verschrienen Freimaurer hinter entsprechenden Studien steckten, denn wer sonst sollte die Wissenschaft
„ideologisieren“? Das entspricht aber nicht meiner Ansicht. Ich glaube an eine seriöse Wissenschaft UND
an das Wort Gottes. Das schließt sich nicht aus. Sie glauben ja wohl auch nicht, dass die Erde eine Scheibe
sei? Mit Freimaurerei habe ich nix am Hut. Mir ist aber nicht entgangen, wie sehr hier auf +.net in den
Freimaurern eine Gefahr gesehen wird, was für mich eher nach Verfolgungswahn oder Verschwörungstheorie
à la Dan Brown oder so ä. klingt. Daher die Ironie in diesem Posting.
@Bruder Theophil OOOOH, Bruder Theophil! Was ich schon hier auf +.net alles gelesen habe! Und es ist eine
Tatsache, die ich schreibe. Jeder zweite „Fundi“ – Poster redet hier von Homo-Weltdiktatur oder den Freimaurern,
die überall ihre Finger im Spiel haben sollen. Die Aussage von Rudolfus, dass jede Wissenschaft, die
Homosexualität NICHT als Krankheit deklariert, ideologisch belastet sei, ist so Panne, dass ich an Ihrer
Intelligenz zweifle, wenn Sie das nicht sehen können. Ich bin kein „homoideologischer Propagandist“,
aber für dumm verkaufen lasse ich mich deswegen noch lange nicht. Ich denke eben noch nach, bevor ich
auf Minderheiten eindresche oder wieder behaupte, dass die Erde eine Scheibe sei, weil die Wissenschaft,
die das Gegenteil gezeigt hat „ideologisch“ war.
@santo domingo Danke! Ich habe eine einigermaßen aktuelle Weltkarte genau über dem Computer hängen.
Auf der ist Megjugorje aber freilich nicht verzeichnet. Ja, das ist schon ein Unterschied. Bosnien-Herzegowina
grenzt noch nicht mal an Tschechien. Noch schlimmer! Dann müsste ich ja noch weiter reisen, um der Show
dort unten beizuwohnen.
@Amanda und Maledica Die Seherinnen sind mitnichten Tschechinnen, weil Medjugorje nicht in Tschechien
liegt. So einfach ist das! UUUUps! Stimmt! Geografie war noch nie meine Stärke. Wo liegt denn Medjugorje
dann? Bei den Ländern da unten blicke ich ohnehin nicht mehr durch, durch diese ganzen Joguslawiens,
Bosniens, Serbiens und was es noch so alles da unten gibt. Mein Atlas ist da auch längst nicht mehr aktuell,
da gibt’s ja alle paar Jahre neue Staatsgrenzen. Aber dass diese Frauen clevere Geschäftemacher sind,
dabei bleibe ich trotzdem.
Medjugorje Die Muttergottes erscheine durch die Seher „uns allen“. Sie spreche zu allen. So, so. Also
Medjugorje ist eines der wenigen Themen, bei denen ich mit dem Standpunkt der +.net Redaktion völlig
übereinstimme. In unserer Pfarrei gibt’s auch ein paar alte Leute, die ganz verrückt nach M. sind und
die sich auch schon mal mit unserem Pfarrer gestritten haben, weil dieser M. auch skeptisch gegenübersteht.
Aber obgleich ich mich selber grundsätzlich als gläubigen Menschen bezeichnen würde, dringt bei mir
auch immer wieder der Rationalist hindurch und als solcher frage ich mich dann, warum die Maria eigentlich
nur den Sehern erscheint und nicht allen. Die obige zitierte Formulierung ist ja sehr diplomatisch. Sie
erscheine allen ,aber eben „durch die Seher“. Warum braucht es denn diese Seher? Darüber hinaus habe
ich mich auch schon des Öfteren gefragt, warum eigentlich immer nur Maria und nicht z.B. mal der hl.
Hieronymus oder der hl. Papst Silvester irgendwo erscheinen. Ich persönlich denke, dass diese Seher clevere
tschechische Frauen sind, die es verstehen, Aufmerksamkeit (und Geld?) zu bekommen.
@Rudolfus Jede Wissenschaft, die die Homoorientierung nicht als Krankheit ansieht, ist eine ideologische
Wissenschaft. Das sagen SIE, weil Ihnen das so in den Kram passt. Leute wie Sie drehen sich immer alles
so, wie Sie’s grad brauchen und wenn es Studien gibt, in denen irgendetwas bewiesen wird, das Ihnen nicht
gefällt, stecken Homos oder Freimaurer dahinter. Ihre Welt ist sehr einfach.
@Bruder Theophil Ansonsten war Homosexualität für ihn durchgängig ein Lifestyle Thema, das sich in
der Jugend mangels Leitplanken und Orientierung verselbständigt hat. Mit Sicherheit pflegt eine Glimmer-
Tunte eher ihren Lifestyle als ihre genetische Veranlagung. Aber ich frage mich, wie es dann passieren
kann, dass ein pubertierender Jugendlicher während seiner Schulzeit plötzlich merkt: „Ich fühle mich
zu Männern hingezogen.“ Die Freunde haben schon alle die erste Freundin und eigentlich wäre man am liebsten
so wie sie. Aber kann es nicht sein. Weil man einfach nicht auf Frauen steht. Wie kann es zu so etwas
kommen? Oder ist man doch selbst schuld daran, ohne sich dessen bewusst zu sein?
@Bruder Theophil und mankro Ich hbae neulich einen Disput mit dem Ruhrgebietler gehabt, ob Homosexualität
veranlagt sei oder nicht. Mein Standpunkt ist der, dass ich zwar unmöglich sagen kann, ob es nun an den
Genen oder an einer frühkindlichen Prägung liegt, aber dass allles darauf hindeutet, dass die sexuelle
Orientierung nicht mehr änderbar ist (zumindest in den meisten Fällen). Wenn man davon ausginge, Homosexualität
sei eine freie Wahl (ich Rede von der Empfindung, nicht von der praktizierten HS), so wäre diese Annahme
in meinen Augen abstrus, denn welcher Jugendliche wollte sich schon FREIWILLIG ins Abseits stellen? Die
Tatsache, dass es Schüler gibt die so darunter leiden, dass sie sich umbringen (was es de facto gibt,
auch wenn das in diesem ZEIT-Artikel nicht angesprochen wurde), oder zumindest psychisch erkranken, muss
ich doch davon ausgehen, dass die homosexuelle Empfindung als solche nicht zu beeinflussen ist. Genauso
muss die These verworfen werden, man würde heutzutage zur HS verführt, denn die Schulen (und das kommt
in dem Artikel gut raus) ist sicher KEIN homoideologischer Ort, aber der Ort, an dem jeder Jugendliche
die meiste Zeit seiner Pubertät verbringt. Das relativiert dann wiederum die Frage, ob ein homosexuell
empfindender Mensch per se ein Sünder und ein Perverser ist. Der liebevolle Umgang mit Homosexuellen
(insbesondere jugendlichen) ist meiner Meinung nach für jeden Christen Pflicht (was aber nicht bedeutet,
dass man die praktizierte HS befürworten muss).
@Bruder Theophil Ich finde in dem Artikel kommt schön zum Ausdruck, dass homosexuell zu sein in gewisser
Hinsicht schon ein Kreuz ist. Haben Sie das mit dem Schüler gelesen? Was sagen Sie denn dazu, wenn junge
Menschen seelisch so schwer zu leiden haben aufgrund ihrer sexuellen Orientierung? Sind die in Ihren Augen
auch einfach pervers, oder wie? Wie würden Sie denn, wenn Sie Lehrer wären, so einem jungen Menschen
begegnen? Ich denke wir sind uns ja beide einig, dass es nicht die Lösung sein kann, einen Jugendlichen
in den Suizid zu treiben, oder in die Klapse.
@juergen Wenn keusch zu Leben ein Wert an sich ist, und alle Menschen diesem Wert folgen würden, gäbe
es auch keine gesellschaftlichen Zukunftsfähigkeit. Sie haben doch gehört, dass nur Priester und Homosexuelle
(und nicht verheiratete Menschen) zur Keuschheit berufen sind. Da aber nicht jeder homos. oder Priester
ist, sollte man also davon ausgehen, dass die allermeisten irgendwann heiraten und dann in der Ehe freilich
nicht mehr keusch leben. Natürlich könnte eine Gesellschaft, die nur aus zölibatären Priestern besteht
wohl kaum fortbestehen, aber das Priestertum blieb ja schon immer nur wenigen vorbehalten.
@nonnobisdomine Homosexuelle sind zur Keuschheit berufen Diese Aussage impliziert die Annahme, dass Homosexualität
doch angeboren ist, was aber von den meisten „Fundis“ hier immer wieder bestritten wird. Verrückt ist
außerdem, dass ein Priester, der ja auch zur Keuschheit berufen ist nicht homosexuell sein darf (so zumindest
die Theorie…) Also LOGISCH ist das alles nicht…
So, so das[s] es zwingenden Sexualkundeunterricht für ALLE gibt (insbesondere für Moslems und Katholikenkinder),
der Fakten auf den Tisch legt und nicht verschämt über Bienchen und Blümchen faselt, das[s] endlich
die Menschen aufwachen uns[d] sehen, das[s] die Kirche sie Jahrtausende lang belogen hat, bezüglich der
Sexualität. Ich wäre dafür, dass man erst einmal vernünftigen Grammatikunterricht hält, damit Leute
wie Sie auch mal den Unterschied zwischen einer Konjunktion und einem Relativpronomen verstehen.
Köstlich! Wie zur Zeit der satanischen Französischen Revolution Also nach allem was ich von Geschichte
weiß, dürften die Zustände vor der frz. Revolution auch „satanisch“ gewesen sein. Ein hungerndes Volk
und vollgefressene Adlige und Kardinäle, die dem armen Volk noch mehr Steuern abzwacken wollen. DAS ist
satanisch. Klar war die Revolution nicht gerade kirchenfreundl. , aber man muss sich doch in so einen
Bauern hineinversetzen. Wenn ich hungern müsste, und fast alles an Steuen bezahlen müsste, was ich habe
und auf der andren Seite so einen feisten fetten Kardinal sehe, der ganz bestimmt nicht christl. handelt –
ei dann bekäm ich sicher auch schnell einen enormen Prass auf die Kirche. Typischer kreuz.net – Jargon!
@Kurt K Den Himmel kann man sich so mannigfaltig unterschiedlich vorstellen… und letztendlich wissen
wir es nicht. Ich glaube zwar an ein Leben nach dem Tod und kann mir durchaus vorstellen dass „Himmel
und Hölle“ in gewissem Sinne existieren, allerdings nicht als Orte, sondern vielmehr als Zustände der
Seele nach dem Tode. Mein Pfarrer sieht’s im Übrigen so ähnlich. Das Leben nach dem Tode können wir
nur erahnen. Gestern sagte ein Pfarrer in der Predigt: „Das ist so, als ob man als kleines Kind Weihnachten
feiert und vor der verschlossenen Wohnzimmertür auf die Bescherung wartet. Man hat es noch nicht gesehen,
aber man ahnt, dass die Eltern das Wohnzimmer besonders geschmückt haben und dort die Geschenke auf einen
warten.“ Ich fand diese Metapher sehr gut. Angesichts des Todes können wir nur ahnen bzw. hoffen, dass
danach etwas kommt. Aber so wie wohl kaum ein Vater sein Kind an Weihnachten enttäuschen würde, indem
er hinter der geschlossenen Tür keine Überraschung bereit hält, so können auch Gläubige darauf vertrauen,
dass uns der himmlische Vater nicht enttäuschen wird. Wie es jetzt im Himmel aussieht und ob Sie dort
mit Br. Theo oder anderen Leuten werden reden können – das weiß ich nicht und ich wage zu behaupten,
dass das niemand weiß.
@Kurt K Die Gnadenwirkung eines Sakramentes wie der Taufe ist nicht davon abhängig, ob sich der Täufling
bewusst dafür entscheidet. Ein Sakrament kann nicht GEGEN den Willen eines Menschen wirken, sonst wäre
es ja Magie, aber ich habe mal gelesen, dass die Gnadenwirkung eines Sakramentes selbst dann wirkt, wenn
der Empfänger „mit den Gedanken woanders sein sollte“. Wenn ich z.B. gefirmt werde und ich, während
ich vor dem Bischof stehe, z.B. an Erdbeereis denke, ist die Firmung dennoch gültig. Nur wenn ich mich
innerlich bewusst gegen das Sakrament weigere (was ein Baby ja ebensowenig kann), könnte man vielleicht
über die Wirkung des Sakramentes diskutieren, wobei ich bezweifle, dass es das aus pragmatischen Gründen
geben kann. Bei der Taufe hat man ja nicht umsonst die Paten, die dem Kind die Entscheidung FÜR die Taufe
abnehmen. Im Jugendlichenalter gibt’s dann ja noch das Sakrament der Firmung, der „Vollendung“ der Taufe
und zu diesem Sakrament müssen sich die jungen Leute ja bewusst entscheiden. Die Entscheidung, Christ
zu sein, kann also niemandem (auf Dauer) abgenommen werden.
zum Keuschheitsring Tja, da muss die Schülerin eben durch. Tatsächlich ist ein solcher Ring kein explizit
christliches Symbol, sondern vielmehr ihre Privatsache. Ich fürchte, da muss sich diese Schülerin wohl
an die Schulvorschriften halten. Im Übrigen kann ich gar nicht verstehen, was daran überhaupt so interessant
sein soll, dass davon berichtet wird…
@matt2 Nun Jesus hat sich zu Lebzeiten sicher nicht selbst als einen allmächtigen Gott gesehen, aber
später hat die Kirche das Dreifaltigkeitsdogma aufgestellt. Meines Wissens nach ist Jesus ja auch nicht
sofort als Sohn Gottes verehrt worden, das kam auch erst später. In unserem heutigen Glauben jedenfalls,
verehren wir Gott als einen dreifaltigen Gott – ein Gott in drei Personen. Daher können wir nicht (mehr)
sagen, dass Jesus nicht Gott sei. Jesus ist als Sohn Gottes eine der drei Personen des dreifaltigen Gottes.
Ich bin kein Theologe, aber so habe ich das zumindest gelernt, es sei denn ich hätte mein ganzes Leben
lang etwas ganz Zentrales in unserem Glauben missverstanden. Das wäre bitter.
@Erdloyalist Jesus Christus ist Gottes Sohn und der Begründer der christlichen Religion, also der Erbauer
des Weges zu Gott, aber er ist nicht GOTT. Das ist natürlich theologischer Unfug, den Sie hier schreiben.
Noch nie was von der Dreifaltigkeit gehört? „Wahrer Gott von wahrem Gott“! (auf Latein glaube ich: „Deus
verus de Deo vero“ – bitte korrigieren, wenn’s nicht stimmt!) Jedenfalls ist unser Gott dreieinig, wir
verehren ihn in der Gestalt des Vaters, des Sohnes und des Hl. Geistes. Es ist EIN Gott, aber drei Personen.
Das ist schwer zu begreifen und eines der größten Mysterien unseres Glaubens, aber das, was Sie oben
geschrieben haben, ist in jedem Falle falsch.
@sozialkath. der Großteil hat m.M. nach psychische Gründe und ist gemacht. IHRER Ansicht nach mag das
ja so sein. Meiner Ansacht nach nicht und auch nicht laut der gängigen Meinung der heutigen Wissenschaft
und Medizin. Das Christsein hat bei seinen überwiegend guten Eigenschaften auch ein par Bedingungen und
die wichtigste ist die Nachfolge Jesu, die auch beinhaltet seinen Körper immer mehr zu beherrschen zu
versuchen. Da gebe ich Ihnen recht. Ein wirlich strenger Katholik hat z.B. auch keinen Sex vor der Ehe
und ein Priester dürfte demnach in seinem ganzen Leben keinen Sex haben. Das ist aber (und das wissen
Sie genauso gut wie ich) erst mal alles Theorie…
@Kurt In der Regel wird ein Abitur benötigt, da ja die Priesterausbildung ein komplettes Theologiestudium
beinhaltet. Dass die Aufnahmekriterien niedriger geworden sind, dazu kann ich nichts sagen. Ich persönlich
finde die Anforderungen immer noch recht hoch. Wenn man heute auf ein Seminar will, muss man (zumindest
in unserem Bistum) 2 Referenzen, spezielles Gesunheitszeugnis, polizeiliches Führungszeugnis und Latinum
vorweisen, sowie 2 umfangreiche Aufnahmegespräche mit Subregens und Regens führen. Also jeder Depp kann
mit Sicherheit nicht Priester werden. Der Grund, dass es heute so wenig Bewerber gibt, ist für mich recht
klar. Auf der einen Seite muss man ein intelligenter Abiturient sein, auf der anderen Seite aber die Bereitschaft
haben, sich den Autoritäten komplett unterzuordnen und alles zu machen, was man gesagt kriegt. Das ist
schon ein kleiner Widerspruch und es gibt heute eben nicht mehr viele Jugendliche, die intelligent und
gebildet, aber gleichzeitig absolut hörig sind. Die heutige Bildung animiert ja zum Selber-Denken, was
auf dem Seminar wieder unterbunden wird.
@Ruhrgebietler Sie verstehen genau, was ich sagen wollte. SIE sind hier derjenige, der davon ausgeht,
dass Menschen zum Unheil determiniert sind. Indem Sie wider besseren Wissens leugnen, dass die sexuelle
Orientierung angeboren und unabänderbar ist und gleichzeitig diese sexuelle Orientierung als sündhaft
darstellen, vorverurteilen Sie eine Gruppe von Menschen als Anwärter für das ewige Höllenfeuer und
erhöhen somit die Heteros zu einer Art auserwählten „Herrenrasse“. DAS ist ekelerregend, bzw. einfach
nur engstirnig.
@Stöhr Ich erwäge, gegen Sie Anzeige zu erstatten. Au ja! Aber sagen Sie mir bescheid, wenn Sie prozessieren
gehen. Dann komm’ ich mit. Ich kenne da nämlich eine Internetseite, auf der regelmäßig Faschismus,
Holocaustleugnung, Antisemitismus und Volksverhetzung gegen Minderheiten und andere Religionsgemeinschaften
betrieben wird. Das könnte den Richter eventuell auch interessieren…
@Bruder Theophil Also Sie schreiben manchmal ein Zeug… aber unterhaltsam alle mal! Ich hoffe nur, dass
Sie Ihr Gespühr und Ihr Talent für geistreiche und spontane Wortwitze auch außerhalb von kreuz.net
einsetzen können. Das meine ich Ernst! Sie haben was drauf und das ist zu schade, als es nur hier zu
zeigen. Mit liebem Gruß
@Bongartz Die ideologische Ablehnung von Homosexuellen ist deutlich älter, als die CSD-Paraden, welche
1969 ihren Anfang nahmen. Ich weiß. Das können Sie bei Paulus nachlesen.
@Bongartz Allerdings gibt es neben den Homos auch jede Menge Heteros, die ebenfalls diesen Bereich als
rein privat erachten und ihre Lust, Liebe und Leidenschaft nicht per Institution kontrollieren lassen
möchten. So ist es. Allerdings muss ich aber auch sagen, dass ich CSD’s, wie auch die Loveparade fragwürdig
finde. Sie sagen es ja selbst: Es sollte Privatsache sein und bleiben.
@Ruhrgebietler Wissen Sie, meine Oma war bis zu Ihrem Tode überzeugt, dass Neger Untermenschen seien,
so wie im 19. Jahrhundert die meisten dachten und auch heute in Amerika noch manche denken. Die wissen
es bestimmt auch besser. Die Neger sind ja selbst schuld, wenn sie schwarz sind. Ich bin weiß, ich habe
also gut reden.
@Vorposter Homo zu sein ist nichts angeborenes Aaah, und Paulus wusste das natürlich besser, als die
heutige Wissenschaft mit fast 2000 Jahren mehr Erfahrung. Homosexualität ist nichts, das man sich aussuchen
kann und nichts, das man irgendwie „unpolen“ könnte. Das weiß heute jeder.
@santo domingo 2 Mit einer Bombe die Versammlung stören wollen? Also ausnahmsweise muss ich jetzt die
+.net Redaktion mal in Schutz nehmen, da ich tatsächlich auch in anderen Nachrichten diese Formulierung
gelesen habe. Besagter Gegendemonstrant wollte sicherlich niemanden umbringen, sondern es handelte sich
um einen Mini-Sprengsatz, der die Teilnahmer einfach erschrecken sollte. Daher ist diese Formulierung
von +.net wohl nicht euphemistisch, sondern korrekt. siehe z.B. diesen Link: …tfaelische-nachrichten.de/…welt/aus_aller_welt/?em_cnt=69959
@Czibo Stimmt. Die Eucharistie ist ein Sakrament. Um die Wandlung durchzuführen, welche ja den Höhepunkt
der Eucharistiefeier markiert, wird lediglich ein Priester benötigt. Die Priesterweihe ist das entscheidende
Kriterium. Ein gültig geweihter Priester verwandelt Brot und Wein immer gültig in Leib und Blut Christi.
Ob das im NOM oder im alten Messritus, ob das in einer gotischen oder architektonisch neumodischen Kirche,
ob das mit barockem Kasel, gotischem Kasel, Mantelalbe oder in Zivilkleidung geschieht, ist für die Gültigkeit
nicht ausschlaggebend. Man kann freilich über Würde und Erlaubtheit der Zelebration, nicht aber über
die Gültigkeit diskutieren.
@Stöhr Unter welcher Schwelle kann man das denn herauslesen ? Unter der Schwelle mit der Ungerechtigkeit!
Zum einen halte ich es schon für abwägig, die Abtreibung überhaupt mit den Nazis und den Juden zu vergleichen,
aber dann auch noch zu behaupten, die Abtreibungen seien ungerechter als die Judenverfolgung – das hört
sich für mich ein bisschen danach an, dass die Juden zumindest ein klein wenig selbst schuld waren an
ihrer Misere. Wieso sollte die Judenverfolgung schließlich sonst weniger ungerecht gewesen sein? Und
alleine schon der leiseste Gedanke an so eine Annahme ist verwerflich. Daher appeliere ich an alle hier,
von gefährlichen Vergleichen zwischen Babys und Juden, Müttern und Nazis einfach Abstand zu nehmen.
@Lingen Jeder vernünftige Mensch weiß, dass der Kindermord die Judenverfolgung an Opferzahlen, Grausamkeit,
Ungerechtigkeit, *AKTUALITÄT* etc. pp. weitaus übertrifft. Nana, lehnen Sie sich mal nicht so weit aus
dem Fenster. Ich leugne nicht, dass die Abtreibung ein Missstand in unserer Gesellschaft ist, aber mit
dem was Sie da oben gepostet haben, unterstellen Sie ja unterschwellig, dass Föten in Mutterleibern mehr
wert seien, als erwachsene Juden. Vorsicht, mit solchen Vergleichen, das kann ganz schnell nach hinten
losgehen.
@landorganist Auf dem Foto trägt der Bischof ja nicht die für eine Eucharistiefeier notwendigen Gewänder.
Also soweit ich weiß, ist der Kasel nur für die Eucharistiefeier verbindlich vorgeschrieben, nicht aber
für den Wortgottesdienst. In besonders langen Festgottesdiensten, wie z.B. in der Osternacht, trägt
unser Pfarrer i.d.R. auch zunächst einen Chormantel (Pluviale) und zieht sich erst zu Beginn der Gabenbereitung
ein Messgewand an. Vielleicht hat es dieser Bischof ja genauso gemacht.
@Nachtlaterne Schon Sigmund Freud stellte fest, dass die gezielte Zerstörung des Schamgefühls (sozusagen
Ozonschicht des Selbstschutzes!!) immer der Beginn gefährlichen Schwachsinns ist. […] Wohin aber soll
das führen wenn man sich gar nicht mehr meint, gleichzeitig aber die „Sahne“ vom anderen will und den
„Rest“ stehen läßt? Schon Sigmund Freud stellte fest, dass Religiösität Ausdruck einer infantilen
Unsicherheit und Sehnsucht nach einem Vater sei. Der gute alte Siggi war ein ziemlich bekannter Religionskritiker.
Aber SIE picken sich anscheinend auch nur die Sahne heraus und übersehen den Rest, Sie Opportunist!
@matt2 Nein! Ich glaub’s nicht! Matt sieht mal etwas locker! :)3 Und ich dachte schon, der vermutet überall
gleich den Teufel. Naja, es geschehen noch Zeichen und Wunder! o^/ :(3
@Stöhr eigentlich müsste ja „juergen“ rechtskräftig verurteilt werden. Denn wenn ich es richtig verfolgt
habe, gibt der sich unberechtigt als katholischer Priester aus. Das ist Amtsanmaßung. Also, wenn Sie
unseren „juergen“ hier von +.net meinen, muss ich Sie enttäuschen. Ich habe „juergen“ neulich nämlich
gefragt, ob er Priester oder Theologe sei. Er antwortete [Zitat]: Ich weiss zwar nicht was die Frage soll,
aber ich bin von Beruf weder Priester noch Theologe. Das können Sie im Thread von „Ein Ketzer ohne es
zu wissen?“ nachlesen.
@Romulus Sonst würdest Du wissen, dass die Freimaurer dich fragen und nicht du sie. Und woher wissen
SIE das? Am besten Du schaust weiter fern, ich glaube das kannst du. Stimmt. Aber ich übertrage fiktive
Spielfilme nicht in die Realität und leide an Verfolgungsangst, dass die Welt von Freimaurern und Homos
regiert wird.
An alle: Ich habe jetzt echt mal eine Frage: Hier sprecht ihr ja immer von der Freimaurerei. Ich kenne
das eigentlich nur aus dem Fernsehen, aus so Spielfilmen mit Nicolas Cage oder so. Gibt es Freimaurer
heute tatsächlich immer noch? Und wenn ja, was muss man dann tun, um einer zu werden? Die scheinen ja
mächtig viel Einfluss zu haben und für mich als karrieregeilen Jungabiturient scheint mir der Verein
recht attraktiv, wenn ihr den immer so verteufelt und ihn als Gefahr anseht. Also, wo muss ich mich bewerben?
Ihr wisst es doch!
An alle: Ich habe jetzt echt mal eine Frage: Hier sprecht ihr ja immer von der Freimaurerei. Ich kenne
das eigentlich nur aus dem Fernsehen, aus so Spielfilmen mit Nicolas Cage oder so. Gibt es Freimaurer
heute tatsächlich immer noch? Und wenn ja, was muss man dann tun, um einer zu werden? Die scheinen ja
mächtig viel Einfluss zu haben und für mich als karrieregeilen Jungabiturient scheint mir der Verein
recht attraktiv, wenn ihr den immer so verteufelt und ihn als Gefahr anseht. Also, wo muss ich mich bewerben?
Ihr wisst es doch!
@FreundderMutterGottes die millionenfachen positiven Früchte Sie meinen wohl die Millionen an Euros,
die die Seher und zahlreiche Geschäftemacher da unten scheffeln?
Immer die gleiche Leier • Handkommunion • Zelebration Richtung Kirchenbänke • liturgische Improvisationen
• Verwischung der liturgischen Rolle des Priesters • Säkularisierung der Riten • Konsumhaltung
der Gläubigen • Abschaffung der Meßgewänder • Laienkonzelebration • Frauen im Altarraum Was ist
an Frauen im Altarraum denn so schlimm?
@Bruder Theophil Darf ich daraus folgern, dass Sie auch die neue Messe verschmähen und kategorisch ablehnen?
Bis jetzt hatte ich den Eindruck, Sie seien ein Katholik der Amtskirche.
Ehesakrament Es stimmt, das Sakrament der Ehe spenden sich die Eheleute gegenseitig, der Priester fungiert
nur als eine Art Zeuge für die Kirche, aber ist am eigentlichen Sakrament in dem Falle nicht beteiligt.
@Stöhr Können sich widersprechende Lehren gleich wahr sein ? Wenn man das nicht glaubt, ist der einzige
Ausweg, V2 nicht als Konzil anzuerkennen. Aber wie kann das V2 im Widerspruch zur Lehre stehen, wenn doch
die Kirche unfehlbar ist?
@Stöhr der leugnet gleichzeitig die Unfehlbarkeit der römisch-katholischen Kirche. Denn der römische
Katechismus, der als unfehlbar anzusehen ist, bezeichnet praktizierte HS als „himmelschreiende Sünde“.
Jaja, die Unfehlbarkeit der Kirche reicht dann bei Leuten wie Ihnen aber auch nur bis zum 2. Vatikanum.
Ab dann ist der Stuhl Petri plötzlich vakant, die Kirche durch den Teufel infiltriert und die Kirche
alles andere als fehlerfrei. Ihr +net – Fundis könnt euch einfach nicht entscheiden und seid opportunistisch
wie eine Fahne im Wind.
@matt2 Sie sind ein widerlicher Chaot und ich hasse Sie von ganzem Herzen… Wie christlich! SIE sind
hier der Widerling. Und man muss nicht homosexuell oder homoideologischer Propagandist sein, um das zu
erkennen. Fassen Sie sich zuerst einmal an die eigene Nase, bevor Sie hier derartige Hasstiraden versprühen.
Nach allem, was ich aus Ihren Postings weiß, sind Sie ein österreichischer Arbeitsloser (hier in Deutschland
könnte man Sie auch SOZIALSCHMAROTZER nennen). Und Sie scheinen den ganzen Tag nichts anderes zu tun
zu haben, als Tennis zu spielen und hier Ihren angestauten Aggressionen Luft zu machen. Mit Sicherheit
ein sehr erfüllender Lebensinhalt. Aber wenn’s Ihnen so gefällt…
@ Bruder Theophil Ich muss jetzt aber mal ehrlich sagen, dass ich nicht das Gefühl habe, dass Serafin
hier Randale macht. Er vertritt eine Meinung, ohne dabei wirklich beleidigend zu werden. Das steht ihm
zu. Natürlich ist mir aber auch nicht entgangen, dass andere Poster, wie die von Ihnen erwähnte Veritatis,
sehr wohl einfach nur pöbeln (was aber auch für manch einen Poster der „katholischen Liga“ gilt).
@deixter Aber auf später aufgenommenen Cassetten fuhr sie fort, davon zu reden, wie ein Wunder mit der
Uhr geschehen sei und daß sie anfangs hinausgegangen seien, um ihre Schafe zu suchen. Nette Geschichte
mit der Uhr. Irgendwie hört sich das nach Uri Geller an. Also in unserer Pfarrei gibt’s auch ein paar,
die schon mehrmals in Medjugorje waren und ganz begeistert davon erzählen. Ich hingegen bezweifle die
Echtheit auch. Und es stimmt, ich habe auch mal gelesen, dass M. nicht vom Vatikan anerkannt ist. Allerdings
verbietet der Vatikan auch nicht, dorthin zu pilgern. Er lässt es in diesem Fall im Ermessen des Gläubigens.
@Sentinel Am besten sieht man dies in Saarlouis im Saarland. In dieser Stadt ist ein bekennender Faschist
wichtigster Mitarbeiter im Rathaus – und gleichzeitig tonangebendes Mitglied bei den Grünen. [Nein, nicht
der Fraktionsführer – seine rechte Hand. Michael …] Also die Stunde der Wahrheit rückt näher. Hand
hoch, wer noch alles aus dem Saarland ist! Wen meinen Sie? Welcher Michael? Doch nicht etwa den H. Michael,
oder doch?
@Sentinel das behaupten die beiden NAZIParteien CDU und die Grünen/B90 auch andauernd. Nana. Wir wollen
mal nicht übertreiben. Man muss diese Parteien ja nicht mögen, aber Naziparteien sind das sicherlich
keine.
@juergen Wobei man ergänzen muss, dass die Söhne der ersten, zweiten und dritten Frau zum Stammklientel
des vierten Sohnes gehören dürften. Pardon. Heute bin ich mal wieder gut drauf. Aber ich habe auch
noch was: Der Bauer stand am Scheunentor und wichste durch die Ritze. Plötzlich fiel die Sense um und
ab war seine Spitze!!! –- Wenn es nachts im Bette kracht, der Bauer seine Erben macht.
@Pünktchen Danke für den Link! Ist wirklich ein interessanter Artikel. In diesem Artikel wird wieder
einmal sehr schön gezeigt, wie zwecklos diese Organisationen mit ihren dubiosen „Heilmethoden“ sind.
Mich wundert nur, dass ausgerechnet Sie den Link hier angegeben haben. Was ist los, sind Sie krank?
@Sirilo und Bongartz Wenn ein Katholik sich nicht an diese Weisung hält und hier die Lehre der Kirche
ignoriert, wieso sollte der ausgerechnet bei der Nichtbenutzung von Kondomen sich an die kirchliche Lehre
halten? Hier kann ich nur zustimmen. Ich halte es auch für ein Klischee, dass das „Kondomverbot“ der
Kirche schuld an den HIV-Infektionen in Afrika sein soll.
@Sentinel und GerdEric Also, in der Version, die ich habe, schlägt Lot dem Pöbel vor, statt der Gäste
doch seine zwei jungfräulichen Töchter zu nehmen. Aber der Pöbel willigt ja nicht ein, sondern setzt
Lot zuerst „arg zu“ (ob damit wohl gemeint ist, dass sie ihn vergewaltigten?), versucht dann das Haus
zu stürmen. Lots Frau hingegen erstarrt doch zur Salzsäule, weil sie zurückblickt. Wenn ich die Geschichte
jetzt nochmal lese, muss ich ehrlich sagen, dass ich gar nicht verstehen kann, wie wir als Kinder sowas
schon in der Grundschule oder im Kommunionsunterricht lesen konnten. Für pädagogisch wertvoll halte
ich die Geschichte jdenfalls nicht…
@matt2 ich lebe aus reiner Lebensfreude und Lust an meinem fortschrittlichen Dasein. Der matt ist wie
die Pippi Langstrumpf. Der tut was ihm gefällt. Könnte es sein, dass Sie hedonistisch veranlagt sind?
Und was, wenn man fragen darf, ist fortschrittlich an Ihrem Dasein?
@mancro Nur mal so aus Neugierde: Ist das eigentlich wirklich befriedigend und glücklichmachend, wenn
man so lebt, wie Sie? Sind Sie in einer festen Partnerschaft?
@manko Die Katholische Kirche sieht Sex ja wirklich nur als notwendiges Übel an.Würde das nicht zur
Fortpfanzung dienen würde sie es komplett verbieten. In der katholischen Kirche gilt der Sex sogar als
unabdingbar notwendig für den sakramentalen Vollzug der Ehe. Dass der Sex natürlich primär auf Fortpflanzung
ausgelegt ist, ist nicht nur auf dem Mist der kath. Kirche gewachsen, sondern ist auch biologisch vermutlich
so eingerichtet. In jedem Falle ist es keine Sünde, wenn Mann und Frau innerhalb der Ehe Spaß beim Sex
haben. Da waren die Protestanten früher viel prüder. Bei denen galt Sex nämlich immer als Sünde, und
je mehr Spaß er machte, umso sündhafter wurde er eingestuft. Heute sehen das die meisten Protis natürlich
auch nicht mehr so, aber noch vor ein paar Jahrzehnten. So lustfeindlich, wie hier gerne behauptet wird,
ist die kath. Kirche gar nicht.
@Methodist Christen, die nicht in der Art wiedergeboren sind, wie ich es beschrieben habe, sind in der
Tat für mich keine. Danke! Das wollte ich hören.
@Methodist Sie haben leider nur wenig Ahnung. Seien Sie versichert, dass ich genug Ahnung habe, um zu
wissen, was ich von Ihnen und Ihrer Kirche halten soll! Ein „wiedergeborener Christ“ muss eine „intensive
Bekehrungserfahrung“ gemacht haben. Und wer diese nicht hat, dem wird im Extremfall sogar sein Christsein
abgesprochen. Das habe ich so in der Schule gelernt, mit dem Ausdrücklichen Hinweis meines Lehrers, dass
man als guter Katholik von solchen Thesen Abstand nehmen muss. Und das kann man so auch in der Wikipedia
nachlesen. Sie schaffen ein 2-Klassen-Christentum. Das kann nicht gebilligt werden!
@Methodist Sie verstehen genau, was ich meine. Natürlich ist jeder Christ wiedergeboren, aber nach katholischem
Verständnis ist diese Wiedergeburt in der Taufe mitinbegriffen. Ihre Kirche jedoch lehrt, dass man nur
dann ein wahrer, wiedergeborerner Christ sein kann, wenn man irgendwann in seinem Leben ein „Damaskuserlebnis“
gehabt hat, so wie G. W. Bush, als er von seinem Drogen und Alkoholkonsum abgelassen hatte. Christen,
die nicht solch eine Erfahrung gemacht haben, gelten für die Anhänger dieser Lehre als Christen zweiter
Klasse, was absurd ist, da dadurch suggeriert wird, dass man in seinem Leben mal auf Abwegen gewesen sein
muss, um wahrer Christ sein zu können. Diese Ansichten sind absurd! Mein Pfarrer hält nichts davon,
mein kath. Relilehrer hält nichts davon, ich halte nichts davon und kein Katholik sollte etwas davon
halten.
@Methodist Meine Kirche hat ihren Schwerpunkt dort. Prominentestes Mitglied: George W. Bush. Verstehe
ich recht? George W. Bush ist Mitglied Ihrer Kirche? Der bezeichnet sich doch selbst als „wiedergeborener
Christ“. Sind Sie dann auch ein „wiedergeborener Christ“?
Was’n das schon wieder? Meine Kirche, die „United Methodist Church“, Ist das die Kirche, die John Wesley
gegründet hat? Und wozu? Warum brauchen wir eigentlich so viele Kirchen? Das Christentum, jetzt mal ehrlich,
ist doch ein richtig fettes, dekadentes Schwein geworden. Als die ultimative Weltreligion, dank jahrhundertelanger
Mission, ist die Zahl der Christen auf über 2 Mrd. gewachsen. Eine winzige, einst verspottete Religion,
ist zur größten Religion, die die Erde je gesehen hat, mutiert. Doch so erfreulich, wie’s ja scheint,
so viele „Missbildungen“ bringt ein solches überdimensionales Größenwachstum auch mit sich. Und die
Tatsache, dass ich beinahe täglich von neuen Kirchen, von denen ich noch nie zuvor gehört habe, erfahre,
ist in meinen Augen nicht mehr normal. So das musste jetzt mal raus.
@Sentinel Nun, zum Thema Unzucht finden Sie genügend Stellen in der Bibel. Da müssen Sie nur mal die
Nachtlaterne fragen . Mit einem Papst hat das doch nix zu tun, der kann doch die Bibel nicht ändern.
Der Begriff „Sodomie“ bezeichnet laut Duden heute nur noch den Geschlechtsverkehr mit Tieren, ist aber
etymologisch betrachtet von der biblischen Stadt Sodom abgeleitet. Da man davon ausgeht, dass in Sodom
die Homosexualität großgeschrieben wurde, was ua. auch zur vernichtung der Stadt geführt haben soll,
benutzen unsere Bibeltreuen hier auf kreuz.net noch heute das Wort „Sodomie“ als Synonym für Homosexualität.
@Stephanus dem Menschen den freien Willen abspricht und ihn als Spielfigur in einem himmlich gelenkten
Schachspiel sieht??? Naja, ob man Augustinus genau SO interpretieren soll, weiß ich auch nicht. Ich bin
ja (noch) kein Theologe. Informieren Sie sich doch einfach selbst, indem Sie in einer Suchmaschine die
Suchwörter „Augustinus + Prädestination“ oder „de civitate dei“ eingeben. Sie können natürlich auch
gleich auf Wikipedia gehen, dort ist natürlich der beste Artikel, aber beim Internet sollte man sich
ja nie aus nur einer Quelle informieren. Auch eine gutes Lexikon sollte unter diesen Stichpunkten Informationen
bieten können.
@Alfredo PS: Von was sind Sie denn „Präfekt“? Ich glaube, ich habe in Ihrer Historie schon die Antwort
gefunden. Außerdem überlas ich das „Card.“, das Sie sich vermutlich unrechtmäßig hinter Ihren Vornamen
schreiben. Ein Kardinal als Poster hier auf kreuz.net! Ja nee, ist klar.
@Alfredo Augustinus war ein Vertreter der doppelten Prädestination, in der der Mensch zum ewigen Leben
oder zur ewigen Verdammnis von Gott vorherbestimmt ist und keinen freien Willen zur Entscheidung für
Gott hat. – Das ist die Version, die ich kenne. Was Calvin daraus im Einzelnen gemacht hat, entzieht sich
in der Tat meiner Kenntniss, aber in jedem Falle baut Calvins Prädestinationslehre auf der des Augustinus’
auf. Und bei den Protestanten wird bei der Trauung nach protestantischem Verständnis „nur“ ein Eheversprechen
abgegeben, das KEIN Sakrament bei den Protis ist (was Sie aber, glaube ich ja auch selber eingeräumt
haben). Interessant ist aber, und darum geht es mir, dass ein protestantischer Geschiedener theoretisch
wieder heiraten darf, während das bei einem Katholiken eigentlich nicht mehr geht. Daher erübrigt sich
doch die Frage von AnnaAndreas…, ob für die Protis nicht gelte: „Bis dass der Tod uns scheidet“. Völlig
unabhängig von der ganzen Diskussion, hat Bischöfin Käßmann offensichtlich nichts daran gehindert,
sich scheiden zu lassen. PS: Von was sind Sie denn „Präfekt“?
@durchfuxt und Katrin die Kinder in die richtige Bahn zu lenken. Dazu gibt man ihnen am besten ein festes
Fundament. So ist es! Tatsächlich ist ein Fundament für Heranwachsende nicht das Schlechteste. Heute
kam wieder eine Meldung im Radio, dass in dem Bundesland, in dem ich lebe, prozentual die meisten Jugendlichen
sind, die regelmäßig und übermäßig trinken. Dass es Missstände gibt, fällt sofort auf. Gemeinschaft,
Freundschaft, sinnvolle Beschäftigung, ein anständiges Elternhaus und Zukunftsperspektiven. Das ist
heute scheinbar nicht selbstverständlich. Da können wir Jungen aber auch nix für. Wir sind die Leidtragenden.
Allerdings sehe ich das Hauptproblem meiner Generation nicht so sehr im Nicht- Keuschsein, bzw. es darauf
zu reduzieren, ist sehr simpel. Außerdem hatten die jungen Menschen damals auch Sex, das kann mir doch
keiner erzählen. Unser Diakon (knapp 70) hat neulich auch davon erzählt, wie er in den 50ern seine Frau
kennenlernte und mit ihr schon Anfang 20 zusammenkam. Geheiratet hat er erst Jahre später. Da kann man
mir ja jetzt widersprechen, aber ich glaube nicht, dass die beiden jahrelang ein Paar waren, ohne Sex
gehabt zu haben. So schätz’ ich unseren Diakon auch nicht ein, der ist nicht so arg konservativ. Bei
meinen Großeltern war’s so ähnlich. Die kamen kurz nach dem Krieg zusammen, bekamen 1952 ihr erstes
Kind – kurz nach der Hochzeit. Und die sind eigentlich streng katholisch.
@HeinrichvonOfterdingen Wissen Sie, wer die Lehre der Prädestination und der ewigen Hölle entwickelte?
Kein geringerer als der hl. Kirchenvater Augustinus. Und der war bestimmt noch kein Protestant.
@AnnaAndreas… auch für evangelische menschen gilt doch: bis der tod euch scheidet???? oder etwa nicht?
Nein. In der evangelischen Kirche ist die Ehe kein Sakrament.
@KurtK Nun, das ist eine wirklich sehr interessante Frage. Das Bauernkind im fernen Tibet dürfte wohl
buddhistisch sein und den Dalai Lama als Gott verehren. Einen Menschen als Gott zu verehren ist für einen
Katholiken ein undenkbarer Frevel, für einen tibetanischen Buddhisten allerdings wäre es vermutlich
ein Frevel, die Göttlichkeit des Dalai Lama zu verleugnen. Interessant finde ich z.B., dass in Interviews
mit dem Dalai Lama, dieser von den Journalisten i.d.R. mit „Eure Heiligkeit“ angesprochen wird, obwohl
die Journalisten selbst keine Buddhisten sind. Ich persönlich schätze den Dalai Lama sehr, ich halte
ihn für einen klugen und weisen Mann und seine Lehren sind im Wesentlichen gar nicht so fern von den
Lehren Jesu. Dennoch würde ich den Dalai Lama, sofern ich die Ehre hätte, ihm mal persönlich zu begegnen,
nicht mit „Eure Heiligkeit“ ansprechen, da ich ihn für keinen Gott und auch nicht für einen Heiligen,
nach unserem Verständnis, halte. Was passiert also mit dem Bauernjungen nach dem Tod? Ein militanter
Katholik könnte sagen, er kommt in die Hölle. Der Junge selbst würde sagen, er wird wiedergeboren oder
kommt ins Nirwana. Die Wahrheit ist, wir wissen es nicht. Wir können nur glauben. Der persönliche Glaube
ist für einen die objektive Wahrheit, die aber nicht allgemein verbindl. sein kann, da ja viele dieser
Wahrheiten parallel existieren. Und relativ zu seiner Wahrheit ist man um Erlösung bemüht. Und das weiß
niemand besser als Gott selbst.
@Soz.kath. aber ich vermute das u.a. durch die Sexualisierung in den Medien heutzutage die Übergriffe
prozentual höher liegen. Das glaube ich nicht. Es ist eher so, dass man den Eindruck hat, eben weil es
heute die Medien gibt. Wann immer ein Fall von Kindesmissbrauch bekannt wird, können wir in der BILD –
Zeitung o.ä. davon lesen. So wird schnell der Eindruck vermittelt, dass Kindesmissbrauch heute häufiger
vorkommt. Früher wurden solche Fälle einfach nicht in der ganzen Nation bekannt gemacht. So hörte man
nix davon. Das ist alles.
@Christian111 Das Geistliche gerne mal kleine Jungs vernaschen ist ja auch nix neues sondern eher Tradition.
Und wer sind Sie, dass Sie da solche Einblicke haben wollen? Woher wollen Sie das wissen? Wieso kommen
Sie an so hohe Geistliche ran? Oder hängen auch Sie nur den dummen Stammtischparolen nach? Die frage
drängt sich auf: Sind Sie ein Stricher? Legen Sie endlich mal Ihre Karten auf den Tisch oder unterlassen
Sie Ihr provokantes Geschwätz!
@Christian111 Ich selber bin tiefer in die innerlichen Strukturen verwickelt als Ihnen lieb sein dürfte.
Sowohl als das eine oder andere. wie jetzt? Welches eine, welches andere? Sind Sie schon mal mit Geistlichen
ins Bett oder was? Und die 111 in Ihrem Namen? Muss man da anrufen als notgeiler Priester, und Sie kommen
dann, um Abhilfe zu verschaffen? Jetzt lassen Sie nicht soviel Raum für Spekulationen. Plaudern Sie!
Wir sind doch hier unter uns.
@Hornet ob ein Priester ein rosa oder blaues Röckchen zu tragen hat und sich ob dieser Unwichtigkeit
schon verbal die Schädel einschlagen! Nix Besseres zu tun, den lieben langen Tag? Spotten Sie hier etwa
über den liturgischen Farbkanon?
@Seraphincgn Mhhh also warum wird das hier nicht mal angeprnagert, aber dazu habe ich hier noch nie einen
artickel gesehen zum Thema außer ehelicher sex oder Ehelicher sex aus reinem vergnügen. Eine gute Frage.
Hier auf kreuz.net wird meiner Meinung nach tatsächlich mit zweierlei Maß gemessen. Praktizierende Homos
mögen Sünder sein, aber ich wundere mich auch, warum es kreuz.net und die ganzen Moralapostel hier immer
nur auf eben diese Sünder abgesehen hat. Das ist Diskriminierung, wenn nicht gar bewusste Hetze gegen
eine bestimmte Gruppe von Sündern. Das ist engstirnig, stupide und ganz sicher nicht im Sinne Jesu Christi.
@Sentinel Aber wenn sie sich die amerikanischen Zahlen der dort vorhandenen homosexuellen katholischen
Priester ansehen, sollten sie doch ein wenig nachdenklicher werden! Sie müssen allerdings bedenken, dass
nicht jeder homosexuelle Priester seine Homosexualität auch auslebt. Die homosexuelle Empfindung an sich
ist noch keine Sünde (zumindest sehe ich das so). Ebenso bin ich fest davon überzeugt, dass es Liebe
unter Männern bzw. unter Frauen geben kann und diese Liebe natürlich keine Sünde ist. Das, worum es
unseren Bibeltreuen geht, ist in erster Linie die praktizierte Homosexualität, insbesondere der Analverkehr,
von dem man ausgeht, dass er sündhaft sei. Doch selbst wenn man das nach kath. Gesichtspunkten sieht
und somit praktizierende Homosexuelle als Sünder ansieht, würde ich dennoch nie pauschal sagen: „Die
Unzüchtigen kommen alle in die Hölle.“ Denn Sünder sind wir alle. Der eine hat eben seinen Analverkehr,
der andere ist Raucher, ein Dritter genießt die Vorzüge unserer Wohlstandsgesellschaft und gibt NICHT
den Großteil seines Vermögens den Armen in Afrika (was bestimmt bei ganz vielen hier zutrifft). Ja,
denn auch so was ist Sünde. Wäre unser Herr Jesus Christus nicht so barmherzig mit uns, kämen wir ALLE
in die Hölle. An einer Stelle im Evangelium wird Jesus ja gefragt: „Herr, wer kann dann noch gerettet
werden?“ Seine Antwort (sinngemäß): „Für den Menschen ist das unmöglich, aber für Gott ist alles
möglich.“
@Czibo Es ist gut, dass Juergen da ist. Kann ich bestätigen. Wenn Jürgen nur mal auf meine Frage antworten
würde… Was anderes: Warum zieht der Bischof auf dem Foto eigentlich so ein grimmiges Gesicht? Ob er
gerade an den Papst denken muss…?
@juergen und Bongartz Jürgen: Wo kamen eigentlich die Schweine her? Na aus dem Homosumpf natürlich!
Wem gehörten sie? Dem Teufel vermute ich mal. PS: Bitte, Jürgen, ich bin so neugierig. Ich fragte Sie
vor ein paar Stunden, ob Sie Priester oder Theologe von Beruf sind. Bongartz: Bitte, Charlotte, ich bin
so neugierig. Jetzt will ich aber auch mal wissen, ob Sie eine Frau oder eine Transsexuelle sind, wie
hier vermutet wird.
@Sentinel Wer ist Feuerbach? Ich kam durchs alleine denken drauf! Ich ziehe meinen Hut vor IHNEN! Feuerbach
war ein Philosoph, der sagte, Gott sei lediglich eine Projektion des Menschen, quasi auch eine Ausgeburt
des menschlichen Geistes. Der Mensch, so Feuerbach, projeziere seine Eigenschaften in einen Gott, schaffe
sich somit einen Gott nach seinem Abbild. Im Gegensatz zu Ihrer These hielt Feuerbach Gott aber nicht
für ein tatsächlich existentes Wesen (zumindest verstehe ich Feuerbach so), sondern für eine Fiktion.
Aber die Verwandschaft der Thesen Feuerbachs mit der Ihren halte ich für gegeben, daher meine Frage.
kreuz.net sucht noch Autorennachwuchs! Sie wollen bei uns dämliche Artikel verfassen? Das sollten Sie
mitbringen: 1. Sie sollten KEIN Journalismus-, Germanistik- oder Theologiestudium absolviert haben, da
Fachkenntnisse auf irgendeinem Gebiet unerwünscht sind. 2. Sie sollten unbedingt über keinerlei Berufspraxis
verfügen, oder falls doch, aufgrund schmalspurjounalistischer Leistungen sogar von der BILD – Zeitung
entlassen worden sein. 3. Sie sollten Ansichten vertreten können, die kein Mensch mehr nachvollziehen
kann, und für diese einstehen. 4. Mitgliedschaft in einer rechten Partei ist nicht erforderlich, aber
erwünscht. Sollten unter den Bewerbern ein Mann und eine Frau die gleiche Qualifikation haben, wird natürlich
der Mann bevorzugt.
@Sentinel Ich habe ein paar Ihrer Postings im Evolutionsthread gelesen, daher war mir Ihre Auffassung
im letzten Posting nicht neu. Sie können es einem ja ganz schön knifflig machen. Einerseits behaupten
Sie, Gott sei ein Wesen, erschaffen durch den menschlichen Geist in ferner Zukunft, andererseits, Gott
sei allmächtig und daher der Physik übergeordnet. Daraus folgere ich: Der Mensch ist allmächtig. Da
er das aber nicht ist, widerlege ich somit Ihre These. Jetzt kommen Sie. Im Übrigen spreche ich Gott
nicht die Allmacht ab, da MEIN Gott schon immer existierte und auch in Ewigkeit weiter existieren wird.
Sind Sie bei Ihrer These eigentlich durch Feuerbach inspiriert worden?
@Sentinel Wie kann ein Wesen, daß erst in sehr, sehr ferner, ferner Zukunft durch die Kraft des menschlichen
Geistes geboren wird, und von dort an dann rückwärts durch die Zeit wirkt, um seine eigene Entstehung
zu bewirken, jetzt schon im HIER und JETZT präsent sein? Ihre Ansichten finde ich interessant. Aber wieso
gehen Sie davon aus, dass Gott erst in der Zukunft geboren wird? Außerdem darf ich Sie darauf aufmerksam
machen, dass in meinen Augen nichts dagegen spricht, wenn ein Gott, der erst in ferner Zukunft zu existieren
beginnt, aber die Macht hat, rückwärts durch die Zeit zu wirken, auch schon im HIER und JETZT wirkt,
da das HIER und JETZT aus seiner Sicht ja ebenfalls vergangen wäre. Außerdem widerspricht Ihr Postulat
der Physik. Wenn es wirklich so wäre, wie Sie sagen, würde es sich um ein Zeitparadoxon handeln. Können
Sie mir folgen? Jetzt kommen Sie.
@juergen „Darf ich fragen, wo Sie noch Hebräisch gelernt haben?“ Ich habe mal – rein aus interesse –
einen Kurs besucht. Aha. Und Ihre Bibelsammlung mit dem NT auf Altgriecheisch, dem AT auf Hebräisch und
mit der Vulgata auf Latein sind auch nur ein Hobby von Ihnen? Und Sie verstehen all diese Sprachen? Mal
Butter bei die Fische. Sind Sie Priester oder Theologe?
@juergen Danke für den amüsanten Link! Was es nicht alles gibt! Woher hat der eigentlich diese weiße
Soutane her? Aus dem Karnevals – Shop oder hat ihm seine Frau die genäht? Ps: Jürgen, Sie haben meine
Frage bezüglich der Herkunft Ihrer Hebräischkenntnisse noch nicht beantwortet.
@Seminarist Unzucht ist die Krankheit – AIDS das Medikament! Ihre menschenverachtenden Aussagen sind echt
das Letzte! Sie sind eine Schande für Ihr Priesterseminar, für Ihren Bischof und die r. kath. Kirche.
Gott stehe uns bei, wenn der Priesternachwuchs heutzutage nur noch aus Leuten wie Ihnen bestehen sollte.
@Bruder Theophil Schreiben Sie wirklich genau zehn Postings am Tag oder ist das ein Mittelwert, oder wie?
Und wirklich jeden Tag? Bis jetzt hatte ich den Eindruck, Sie kämen immer nur dann, wenn Homo -Artikel
erscheinen. Ah, nee, ist gut. Ich muss mein letztes Posting revidieren. Wenn ich mir mal die letzten Wochen
Ihrer Historie (oder wie ma das nennt) durchsehe, verstehe ich glaube ich , was Leblhuber sagen wollte.
Mein Eindruck bestätigt sich auch. Schade eigentlich. Am Sonntag habe ich Sie im Thread „Ausbruch aus
dem Nebel der Evolutionstheorie“ vermisst.
@Bruder Theophil Seit 1 Jahr beschenken Sie tagein, tagaus, inklusive Sonn- und Feiertagen, dieses Forum
10mal am Tag mit Ihrer überaus unterhaltsamen Meinung. Schreiben Sie wirklich genau zehn Postings am
Tag oder ist das ein Mittelwert, oder wie? Und wirklich jeden Tag? Bis jetzt hatte ich den Eindruck, Sie
kämen immer nur dann, wenn Homo -Artikel erscheinen.
@Thamaturgos … in ihrer intellektuellen Vernunft aufda lkenn ich in unserer diözese nicht wenig bildungsresistent …
Aaah, jaaaa. Und jetzt noch mal auf Deutsch, bitte!
@santo domingo Aber in gewisser Hinsicht muss ich sagen: Hut ab Herr Humer. Wenn der wirklich schon so
alt ist – mit 81 steht er immer noch seinen Mann im Kampfe gegen die „versexte“ Gesellschaft. Er könnte
ja auch einfach seinen Lebensabend genießen, aber nein! Obwohl… könnte es sein, dass Herr Humer auch
ein wenig obsessiv ist?
Hallo Herr Humer! Sind Sie der Humer, über den auch ein Wikipediaartikel existiert? Stimmt es demnach,
dass Sie 1925 geboren worden sind? Sind Sie dann nicht schon etwas zu alt, um noch Pornos zu jagen? MfG
@Czibo In der BRD hat man bis weit in die achtziger noch stolze Kirchen errichtet. Heute wäre man häufig
froh, dies damals nicht getan zu haben, weil die Gelder für den Unterhalt einfach nicht mehr da sind.
Absolut richtig! Alleine in meiner Heimatstadt (rund 40000 Einwohner in 8 Stadtteilen) gibt es 10 (ja
Sie haben richtig gelesen!) 10 kath. Kirchen, von denen drei erst in den 60ern und 70ern erbaut wurden.
Zwei von diesen „jungen Kirchen“ gelten heute als absolut überflüssig (was auch objektiv gesehen stimmt)
und sind bedroht und wohl langfristig nicht mehr finanziell tragbar. Es ist nicht zu leugnen, dass in
den 60ern, 70ern und 80er Jahren ein Kirchenbau – Boom war, im Zuge dessen man sicherlich euphorisch und
ohne sorgfältiges Abwägen des tatsächlichen Nutzens einfach überall, wo Platz war noch Kirchen aus
dem Boden stampfte, ohne sich darüber Gendanken zu machen, wie die dauerhafte Finanzierung sichergestellt
werden soll. Man hat es schlicht und ergreifend übertrieben und jetzt, wenn zwei dieser 10 kath. Kirchen
in den nächsten Jahren wieder dicht gemacht werden müssen, ist das zwar schmerzlich, aber eben notwendig.
@VirFortis Leider gibt es aber (einige, viele, ein paar – bitte richtiges ankreuzen) Priester die nix
(mehr) glauben. Ein priester der nix mehr glaubt richtet mehr Sschaden an als ein masonistischer Politiker.
Viele haben sich bewusst verstellt und eingeschlichen um von innen Zersetzungs und Wühlarbeit zu betreiben !
So, meinen Sie? Ich halte diese These für gewagt. Angesichts der nicht gerade überfüllten Priesterseminare
in Deutschland erscheint es mir recht unwahrscheinlich, dass ein Ungläubiger das ganze mühevolle Studium,
das Zölibat und alles, was sonst noch damit einhergeht, auf sich nimmt, nur um die Kirche von innen zu
zersetzen. Vielmehr denke ich, dass gerade heutzutage die Leute, die sich noch für einen solchen Weg
entscheiden, „Überzeugungstäter“ sind.
Die Jugend bleibt dennoch fern… und ob er Latein sprach! Das wäre mir neu. Ich dachte immer, Jesus
hätte Aramäisch gesprochen. Ist Latein nicht deswegen die „Sprache der Kirche“, weil im 4. Jahrhundert
n.Chr. das Christentum Staatsreligion des Röm. Reiches wurde ?- und im Römischen Reich war natürlich
Latein die Amtssprache. Latein war auch später die Sprache der Intellektuellen und somit auch der Kleriker.
Dass die Kirchen relativ leer sind, wie hier schon anklang, kann ich jedenfalls bestätigen. In unserer
Pfarrei gehen weit unter 10% der Gemeindemitglieder in die Messe (am Stichtag, an dem eine offizielle
Zählung für’s Bistum durchgeführt wird – ist einmal im Jahr) und im Verhältnis zur Größe unserer
Pfarrkirche wirkt die Zahl der Gottesdienstbesucher recht gering und auch bei denen sind es vorwiegend
Alte, die man in den Bänken sehen kann. Ob jedoch der alte Ritus die Jugend wirklich stärker anspricht,
wage ich zu bezweifeln. Die Jugendliche, die ich kenne, haben mit Kirche gar nix am Hut und würden bestimmt
auch dann nicht kommen, wenn der Pfarrer wieder am Hochaltar steht und auf Latein (was ohnehin kaum ein
Jugendlicher noch kennt) zelebriert. Mag ja sein, dass in den Kirchen der Pius-Bruderschaft o.ä. der
Alterdurchschnitt geringer ist, als in den Novus – Ordo – Messen, aber ist denn das wirklich repräsentativ?
In meinen Augen sind das Liebhaber des Alten Ritus und man kann von denen nicht auf die gesamte Jugend
schließen.
@Bongartz Nein, die Verantwortung für sein Handeln liegt beim Menschen und ist nicht damit entschuldbar,
dass man „gottergeben“ ist. Ich entschuldige hier unterschwellig gar nichts. Ich habe davon gesprochen,
dass der Mensch eine Sonderstellung innerhalb der Schöpfung hat und natürlich damit auch entsprechende
Verantwortung einhergeht. Es steht dem Menschen nicht zu, die Schöpfung zu missbrauchen, geschweige denn
sie zu vernichten. Aber er hat nunmal diese theoretische Option, was in meinen Augen sogar ein von der
Religion unabhängiger Beweis des Sonderstatus des Menschen ist. Selbstverständlich liegt die Verantwortung
seines Handelns beim Menschen selbst, das beinhaltet ja schon allein der Begriff „Verantwortung“. Ich
bin lediglich der Meinung, dass der Mensch diese Verantwortung eben von Gott übertragen bekommen hat.
Das soll aber keine Ausrede oder ein Entschuldigungsversuch sein. Und lächerlich ist das schon gar nicht!
@Hornet Ich hab ‘s grad auch in den anderen Thread geschrieben, aber da sie sich ja nun hier tummeln,
sag ich’s gern nochmal: Haben Sie schon mal was von „Eschatologie“ gehört? Die Eschatologie ist die Lehre
von den Hoffnungen auf Vollendung des Einzelnen und der gesamten Schöpfung, die sich aus dem Glauben
ergibt. Zentraler Glaubenssatz der christlichen Eschatologie ist, dass das Reich Gottes, die Gottesherrschaft,
bereits mit der Inkarnation, der Menschwerdung Jesu Christi, begonnen hat, aber noch nicht vollendet ist.
d.h. dass das Reich Gottes bereits im Kommen ist,(sog. präsentische Eschatologie). Der Höhepunkt ist
erreicht mit der Wiederkunft Christi (sog. futurische Eschatologie). Rudolfus vertritt also durchaus die
theologisch korrekte Sichtweise der letzten Dinge.
@Rudolfus und Hornet zur Ergänzung: Haben Sie schon mal was von „Eschatologie“ gehört? Die Eschatologie
ist die Lehre von den Hoffnungen auf Vollendung des Einzelnen und der gesamten Schöpfung, die sich aus
dem Glauben ergibt. Zentraler Glaubenssatz der christlichen Eschatologie ist, dass das Reich Gottes, die
Gottesherrschaft, bereits mit der Inkarnation, der Menschwerdung Jesu Christi, begonnen hat, aber noch
nicht vollendet ist. d.h. dass das Reich Gottes bereits im Kommen ist,(sog. präsentische Eschatologie).
Der Höhepunkt ist erreicht mit der Wiederkunft Christi (sog. futurische Eschatologie).
@Diskordier seit nahezu lächerlich anmutenden ca. 1.900 Jahren welche 1900 Jahre denn? Oder haben Sie
sich vertippt? Und was Viren anbelangt… die zählen noch nicht einmal zu den Lebewesen!
@Meta Heißt das, dass mir hier endlich mal jemand zustimmt, dass der Mensch über dem Tiere steht, weil
nur er eine einzigartige, unsterbliche Seele besitzt?
@Bongartz Der Mensch hat sich allzulange eingebildet, alles unterwerfen zu können. Die Quittung dafür
erleben wir gerade und nachfolgende Generationen werden ihr Problem damit haben, ein so luxuriöses Leben
wie wir zu führen Natürlich ist der Mensch schuld am Klimawandel und sitzt definitiv auf so vielen Atombomben,
dass er damit theoretisch die Erde in die Luft sprengen könnte. Aber gerade daraus kann man doch ableiten,
wieviel Verantwortung Gott den Menschen übertragen hat. Keine Tierspecies könnte der Erde so schaden,
wie der Mensch. Freilich kann man darüber sprechen, ob der Mensch nicht seine ihm von Gott gegeben Handlungsspielräume
missbraucht, die Ressourcen der Erde zu gierig ausplündert und zu rücksichtslos mit der restlichen Schöpfung
umgeht. Aber die TATSACHE, dass der Mensch das überhaupt kann, beweist doch schon seine Sonderstellung
im göttlichen Schöpfungsplan.
@Seraphincgn und Sweetdragon Natürlich ist das Tierreich etwas wunderschönes. Es ist Teil von Gottes
Schöpfung. Auch im Tierreich kann man Gottes Herrlichkeit und Größe erkennen. Daher verdienen Tiere
als Geschöpfe Gottes auch eine angemessene Achtung und Bewunderung seitens des Menschen. Dennoch möchte
ich betonen, dass der Herr mit den Menschen seiner Schöpfung die Krone aufgesetzt hat. Nur ihm hat er
diese besondere, individuelle und unsterbliche Seele geschenkt, die durch den Kreuzestod unseres Herrn
Jesus Christus auf Erlösung hoffen darf. Das, was Sie für Arroganz halten, ist für mich ein selbstverständlicher
Anspruch, den der Mensch guten Gewissens stellen darf. Mit dieser Sonderstellung des Menschen in der Schöpfung
gehen natürlich auch entsprechende Verpflichtungen und Verantwortung einher. Aber er HAT diese Sonderstellung.
Wenn ich wieder aus der Genesis zitieren darf: 1,28: […] bevölkert die Erde, unterwerft sie euch, und
herrscht über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels und über alle Tiere […] Nun sagte
ich ja schon einmal, dass ich die Schöpfungsgeschichte nicht wortwörtlich nehme, sondern für eine Metapher
bzw. einen Erklärungsversuch halte. Ich bin demnach kein Kreationist (im engen Wortsinn). Aber das bedeutet
ja nicht, dass sie eine reine Lügengeschichte ist. Und der Auftrag Gottes an den Menschen, über die
Welt zu herrschen, wird hier deutlich. Wir Menschen sind etwas Besseres, als die Tiere, das ist von Gott
so gewollt und hat nichts mit Arroganz zu tun.
@Sweetdragon Für mich ist das Überheblichkeit des Homo Sapiens, der meint besser zu sein. Wir sind ja
auch was Besseres. Mir ist es unbegreiflich, wie Leute wie Sie sich ständig auf eine Stufe mit Schweinen,
Affen und Kakerlaken stellen wollen.
@Seraphincgn und Diskordier Vielleicht weil die meisten Tiere trotz wohl eher rudimentärer Intelligenz
dann doch etwas gescheiter sind als viele der zweibeinigen, aufrecht gehenden Säugetiere, im Volksmund
auch „Mensch“ genannt. !?! Nun, diese Anmerkung ist recht humorvoll. Aber eigentlich wollte ich darauf
hinaus, dass Tiere in der r.kath. Kirche keine Sakramente gespendet bekommen, was natürlich mit der Vorstellung
zusammenhängt, dass der Mensch sich vom Tiere eben grundlegend unterscheidet. Aber nicht dadurch, dass
er so weinig Haare aufm Buckel hat, oder aufrecht geht, sondern, dass er eine von Gott geschenkte, einzigartige,
unsterbliche Seele besitzt. Und das hat ein Tier nicht.
@Seraphincgn Sprich du kennst deine eigene Religion nicht indem du leugnest das tiere eine Seele haben
leugnest du Gottes werk, OK fein danke. Ich leugne das Werk Gottes keineswegs. Natürlich sind Tiere Geschöpfe
Gottes und vieleicht haben sie ja auch eine Seele. Aber in meinen Augen keine Seele, so wie ein Mensch
sie hat. Wenn ich sage, Tiere haben keine Seele, meine ich damit, wie ich schon schrieb, dass Tiere keine
dem Menschen VERGLEICHBARE Seele haben. Und ich kenne meine Religion (die römisch-katholische) ausreichend
gut und einen ungehorsamen Dackel habe ich noch nicht im Beichtstuhl sitzen gesehen. Auch habe ich keine
„Tiertaufe“ gesehen. Warum nur?
@Seraphincgn Dann solltest du deine Religion noch mal genau studieren und auhc mal zum Uhrsprung gehen
und du wirst erkennen das Gott allem nd Jedem eine Seele gegeben hat. Auch hier zeigt sich wieder dein
sehr geringer wissenstand und deine geringen studien um deine eigene Religion, sehr ernüchtern fiende
ich. Der Mensch ist Krone der Schöpfung. Nur der Mensch kann Böses von Gutem unterscheiden. Das ist
offizielle Lehre „meiner“ Religion. Also echauffieren Sie sich mal nicht so. Im Übrigen bin ich mit Ihnen
nicht per du.
@santo domingo 2 Die Gruppe, die den „Mörder“ ausschließt, kann es allerdings. Zumindest kann sie schädlich
von unschädlich oder hinnehmbar unterscheiden, wenn wir die moralische Bewertung beiseite lassen. Sie
relativieren Ihre provokante Aussage im ersten Satz im 2. ja wieder selbst. Ich könnte mir vorstellen,
dass der ausgeschlossene Affe deswegen gemieden wird, weil die anderen Affen „Angst“ vor ihm bekommen
haben und er daher instinktiv gemieden wird. Jedes Tier hat den Instinkt, Gefahren zu meiden, und wenn
ein Affenmännchen so stark ist, dass es einen Rivalen getötet hat, wird dieser Affe eben als Gefahr
gesehen und gemieden. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass die Affen moralisch motiviert handeln,
wie das ein menschl. Gericht tut. Und darum geht es mir ja. Ich spreche diesen Affen und allgemein allen
Tieren die Kompetenz ab, Gutes von Bösem unterscheiden zu können, weil sie keine dem Menschen vergleichbare
Seele haben. Tiere sind instinktgesteuert. Mehr nicht.
@santo domingo 2 tatsächlich ist bekannt, daß Bonobos (=Zwergschimpansen) gelegentlich ihre Rivalen
in der Gruppe töten; also nicht aus überlebensnotwendigen Gründen wie beim Bär. OK, OK, aber das beweist
doch noch lange nicht, dass diese Affen Gutes von Bösem unterscheiden können. Rivalitätskämpfe sind
im Tierreich Programm und für die natürliche Selektion auch notwendig, daher sind sie in den Instinkten
dieser Tiere verankert. Mit einem Bewusstsein für Gut und Böse hat das in meinen Augen nichts zu tun.
@Seraphincgn Tut, mir leid, aber die Quintessenz Ihres letzten Postings an mich blieb mir bislang verborgen.
Außerdem können Tiere sehr wohl zwischen Gut und böse unterscheiden. Quatsch! Glaub’ ich nicht! Tiere
haben in meiner Vorstellung keine dem Menschen vergleichbare Seele. Wenn ich von einem Bären zerfleischt
wäre, kann ich doch nicht den Bären einen Mörder heißen, der absichtlich und wissentlich böse gehandelt
hat. Der Bär hat eben Hunger und folgt seinen primitven Instinkten, genau wie jedes andere Tier. Und
was diese Bonbon-Äffchen angeht, von denen ich noch nie gehört habe – haben Sie vielleicht irgendeinen
Link parat, der mich über dieses parasoziale Gefüge ebendieser Bonbon-Äffchen aufklären könnte? Sonst
klingt das für mich eher nach Disney.
@Diskordier Gewalt- und Kannibalismusreligion (Fleisch Jesu futtern, sein Blut saufen) Das ist ja nun
recht einseitig und plakativ, was Sie hier schrieben.
@Seraphincgn Genau diese Frage drängt sich auf. Meiner Meinung nach ist unsere Existenz natürlich auf
Gott zurückzuführen. Allerdings ist die Schöpfungsgeschichte der Genesis ein Erklärungsversuch der
Alten zu dieser Zeit. Es ist eine Metapher, die aussagen soll, dass Gott der Urheber des Lebens und unserer
Welt ist. Und dass Gott dem Menschen die Erkenntnis von Gut und Böse gegeben hat (was Tiere definitiv
nicht haben). Wortwörtlich kann man diese Schöpfungsgeschichte freilich nicht nehmen, zumal sie ja,
wie wir gerade gesehen haben auch in sich unlogisch ist. Ich kenne KEINEN kath. Priester oder Theologen,
der allen Ernstes davon überzeugt wäre, dass die Geschichte von Adam und Eva ein historisches Faktum
wäre.
Einwurf Genesis 4,17-19: (Die Nachkommen Kains) Kain erkannte seine Frau; sie wurde schwanger und gebar
Henoch. Kain wurde Gründer einer Stadt und benannte sie nach seinem Sohn Henoch. Dem Henoch wurde Irad
geboren; Irad zeugte Mehujael, M. zeugte Metuschael und Metuschael zeugte Lamech. Lamech nahm sich zwei
Frauen, die eine hieß Ada, die andere Zilla.
@Sweetdragon Hier im Norden steht man zu seiner Sexualität und verteufelt sie nicht. Sex ist ganz natürlich
und gehört zum Leben wie Essen und Trinken. Keine angedrohte Hölle, kein schlechtes Gewissen. Keine
Schuldgefühle. Nein, wie idyllisch! Überschätzen Sie mal die Protestanten nicht. Gerade die Protis
waren nämlich in früheren Zeiten noch viel prüder als die Katholiken, nur weiß das heute keiner mehr.
Abgesehn davon gibt es bei den Protis bestimmt auch gaanz viele Registerleichen, womit der idyllische
Norden nicht auf den Protestantismus selbst zurückzuführen sein dürfte.
@Hornet Ich frage mich nur, warum das Geschäft in katholischen Landesteilen besser läuft als in protestantischen.
Ist doch mal interessant, oder? Es ist eher uninteressant, was Sie hier schreiben. Zumal man ja sehen,
muss, dass es ja auch ganz viele Katholiken gibt in Deutschland, die zwar als solche eingetragen sind,
aber im sich im Grunde nicht um ihren Glauben scheren (sogenannte Registerleichen). Wenn die dann gerne
Bordelle frequentieren, lässt das nicht den Schluss zu, dass Katholiken aufgrund ihrer Konfession eher
zu so etwas bereit sind, als Protestanten oder „offizielle Atheisten“ (also solche, die keiner Religionsgemeinschaft
angehören). Wir sollten noch den relativen Verbrauch von Kondomen und Frühstücksgebäck mit ins Kalkül
ziehen. Darüber weiss ich wahrscheinlich aber weniger als Sie. Kondome sind ja verboten, oder? Und kriegen
Sie danach ordentlich Hunger auf ein opulentes Frühstück??? Also müsste der Kondomverbrauch in den
protestantischen Ländern statistisch gesehen zwar höher sein, dafür haben die Katholen aber mehr Hunger?
Purer Stuss!
@Vorposter Weiß jemand, warum man die Lesermeinungen neuerdings nicht mehr nach Stichworten durchsuchen
kann? Vor einigen Tagen ging’s noch. Weiß ich auch nicht, aber ich kann’s mir denken…
@juergen Entweder sagt man, daß die Päpste vom Glauben abgefallen sind, dann muß man notgedrungen dem
Sedisvakantismus anhangen, oder man sagt, daß die Päpste rechtmäßige Päpste sind, dann muß man ihnen
auch folgen und wenn man es nicht tut, handelt man gegen die Kirche. Jürgen, das könnt’ ich unterschreiben!
@Beobachterin Mehr noch: Die Menschheit würde ohne sie binnen hundert Jahren ausgelöscht sein. Nun,
diesem Satz stimme ich zu. Ist biologisch gesehen auch schlecht zu leugnen. Eher schon würde die Gesellschaft
ohne die Normalen nicht mehr funktionieren Und wer sind diese Normalen? Klar kann ich mir denken, dass
Sie damit Heteros meinen, jedoch ist dieser Begrif „normal“ doch ziemlich nichtssagend. War Goethe normal?
Alexander v. Humbold? T. A. Edison? A. Einstein? etc. Und würde unsere Gesellschaft heute so funktionieren,
wie sie funktioniert, wenn diese Personen alle „normal“ gewesen wären?
@VirFortis Wobei es manch einer mit dem „Parole bieten“ auch übertreibt, siehe Nachtlaterne. Die kann
ich gar nicht mehr nachvollziehen. Die scheint in einem Wahn zu sein und wird natürlich, je mehr man
sich gegen sie wehrt , immer stärker in diesen Wahn getrieben. Schlimm ist das.
@Veritatis Ja, es scheint mir so zu sein, dass kreuz.net eigentlich in erster Linie gar keine kath. Nachrichten
veröffentlichen will, sondern eher ein Forum für Schwule und deren Gegner erzeugen möchte. Aber dieses
Angebot wird ja von BEIDEN Seiten auch rege in Anspruch genommen.
@Veritatis Ich habe ja nicht behauptet, dass Sie auf mich reagieren. Ich will ja auch gar nicht mit Ihnen
streiten. Aber das ist doch hier alles ziemlich fruchtlos. Die Fronten verhärten sich doch nur. Wären
Sie und die anderen „homoideologischen Verfechter“ nicht hier, gäb’s zu jedem Homo-Thread nur 2 oder
3 Lesermeinungen. Fertig.
@Veritatis Zu was soll das alles hier eigentlich gut sein? Warum kommen Sie hierhin? Wenn sich hier keine
Leute bewegen würden, mit denen man streiten könnte, gäb’s auch keinen Streit.
@Rudolfus alle Gläubigen Christi sind aber die erwählten „Söhne des Lichtes“ Klar! Das müssen Sie
Nachtlaterne sagen. DIE hält sich nämlich scheinbar für besonders auserwählt. Oder warum dann dieses
Pseudonym? Nachtlaterne suggeriert doch, dass ein Licht von lauter Nacht umgeben ist. Wie soll denn so
eine Nacht existieren, wenn wir davon ausgehen, dass alle Katholiken, wenn nicht gar alle Christen – und
womöglich noch darüber hinaus – „Lichter“ sind? Im Übrigen bleibe ich bei meiner Meinung über diese
Person.
@Nachtlaterne es kommt euch ja gar nicht in den sinn, dass ihr ebensoviel blut an den händen kleben habt
wie ein dr. mengele. Sie sind ja verrückt! Von Ihnen habe ich jedenfalls den Plan in der Tasche! Wie
Sie sich schon nennen: Nachtlaterne! Das einzige Licht in der großen, weiten finsteren, allumfassenden
Nacht, das gegen all das Böse, das überall ist, ohne Unterlass ankämpfen muss. Wie der Auserwählte!
Halten Sie sich für einen Auserwählten? Sie sind in meinen Augen ein religiöser Fanatiker. Das hat
mit Homophobie primär schon gar nichts mehr zu tun. Sie haben sich krampfhaft irgend ein ultimatives
Feindbild gesucht, gegen das Sie mit allen Mitteln kämpfen müssen, um so Ihren „göttlichen Auftrag“,
den Ihnen eine Stimme in Ihrem Gehirn eingeredet hat, zu erfüllen. Das ist krankhaft. Schauen Sie, sogar
VirFortis hat Sie schon kritisiert. Irgendwann landen Sie mal in einer Psychiatrie, das sehe ich schon
kommen. Leider erkennen die Geisteskranken selber ihre Krankheit immer als letzte. Und Sie tun mir deswegen
EHRLICH leid.
@Nachtlaterne ihr seid todfeinde der menschen und so muss man euch auch behandeln! euch sei der totale
geistige krieg angesagt. Sie reden ja wie im Wahn! Stellen Sie doch nicht Wahnsinn über Vernunft!
Oh, ihr Leut’ Fangt doch nicht wieder an, euch die Köppe gegenseitig einzuschlagen. Das führt doch zu
nichts. Unser Herr Jesus liebt doch ALLE Menschen. Klar gibt’s wohl Homos, die recht ausschweifend leben
und einen Exzess nach dem anderen haben und sich dadurch selbst oder andere schädigen und sich somit
versündigen, aber der Homo an sich ist doch kein Schwerverbrecher. Die Homos sind nämlich auch eine
heterogene Gruppe. In unserer Partei (CDU!) ist zum Beispiel auch ein schwules Pärchen. Die sind ganz
lieb und sehr engagiert. Soll ich die jetzt beschimpfen, ins Gesicht spucken, oder was? Selbst wenn man
davon ausgeht, dass sie sich immer wieder im Bett versündigen – welcher Mensch ist denn frei von Sünde?
Ich kenne z.B viele , die rauchen wie ein Schlot. Rauchen ist in gewisser Hinsicht auch eine Sünde und
viele Raucher hören bis an ihr Ende nicht mit der Qualmerei auf. Das befördert die dann zwar vielleicht
vorzeitig ins Grab, aber doch nicht in die Hölle! JEDER VON UNS kennt doch wohl Raucher in seinem Umfeld,
die er mag oder sogar liebt. Kommen die nachher alle in die Hölle? Ist der Herr wirklich so hartherzig?
Und warum sollte er jeden Homo automatisch schwerer strafen? @Vertatis: neurotische Priesteramtskandidaten
Ich schätze, Sie kennen wohl keine. Christen sind auch eine heterogene Gruppe! Noch ein Witz zur Auflockerung:
Warum werden Hetero-Ehepaare dirskriminiert, wenn die Homoehe NICHT legalisiert wird? Weil Homos das gleiche
Anrecht darauf haben, unglücklich zu werden!
@AnnaAndreas… Eine ehrfürchtige Fronleichnamsprozession findet man nur noch bei der Pius-Priesterbruderschaft.
Bei der Amtskirche ist dieses Fest leider nur noch eine Folklore-Veranstaltung. Was ist denn der signifikante
Unterschied zwischen einer Fronl. – Prozession der Piusbruderschaft und einer Prozession in einer „normalen“
Pfarrei? Also wenn ich mir die Fotos, die dem Artikel beigefügt sind, ansehe, sehe ich auch da einen
Priester in goldenem Umhang und Velum unter einem Himmel schreitend. So ist unser Pfarrer an Fronl. auch
gekleidet und einen Himmel haben wir auch. Viele Priester der Amtskirche glauben doch gar nicht mehr an
das Altarssakrament. ?
@Rudolfus Vielleicht haben Sie ja Recht. Wissen Sie, unser Pfarrer, der nun schon seit 22 Jahren in unserer
Pfarrei ist, legt nicht so viel Wert auf liturgischen Schnickschnack. Im Sommer kommt er mit Latschen
und kurzärmeligen Hemd in die Sakristei, zieht sich ‘ne Mantelalbe an, ‘ne Stola drauf und hält innerhalb
von 40 Minuten die Sonntagsmesse (es sei denn er predigt, dann wird’s bedeutend länger). Ohne Weihrauch,
ohne lateinische Messgesänge, ganz einfach. Gut, an Fronleichmam geht’s natürlich auch bei ihm dann
mal ein bisschen feierlicher zu. Und unser Pfarrer sagt mir auch immer, was das für ein Quatsch sei,
was manche Jungpriester wieder meinen, da abhalten zu müssen. Und ich gebe meinem Pfarrer grundsätzlich
immer Recht. Zufälligerweise habe ich in 2 Wochen meine mündliche Abiturprüfung und eines meiner Schwerpunktthemen
lautet „Liturgie und Sakramente“. Ich werde daher ihr letztes Posting mal berücksichtigen und schauen,
ob sich bei meinen Studien und Recherchen zum Thema Liturgie damit decken. Vielleicht sind dieses „ins
Staunen bringen“ und dieses „Beeindrucken“ notwendige und keine negativ konnotierten Aspekte der Liturgie.
@Rudolfus Die Liturgie hat immerhin so viel Eindruck auf Sie gemacht, daß Sie davon berichten. Gutes
Argument! In der Tat! Das hat mich beeindruckt! So eine Liturgie habe ich in unserer Pfarrkirche noch
nie gesehen. Dennoch wirkte es auf mich eher skurril. Unser alter Lektor, der in der Aufstellung vor dem
Altar neben mir Stand, hat schon während der Altarinzenz angefangen zu prusten und flüsterte zu mir:
„Wie lehren die denn heute die jungen Priester im Seminar an?“ Und nach der Prozession wurde über den
Kaplan und seine Liturgie und sein Gehabe gleich emsig gesprochen. Das ist bei uns eben niemand gewohnt.
Aber ist so eine Liturgie, die so unnatürlich anmutet, wirklich zweckmäßig? Geht es dabei wirklich
nur um Gott oder nicht vielleicht auch um Effekthascherei und Selbstdarstellung des Priesters? Geht es
ums Staunen oder um den Glauben?
@Doritta führt die Menschen aber nicht zum Glauben, sondern verleitet allenfalls zum Staunen. Nun, was
Sie hier schreiben ist sehr klug. Aber die kath. Kirche hatte das schon immer sehr gut drauf: zum Staunen
verleiten. Bei unserer heutigen Fronleichnamsprozession war ein Kaplan von Auswärts als Zelebrant da,
weil unser Pfarrer derzeit krank ist. Der hat vielleicht am Altar eine Show abgezogen! – Stock-konservatives
Gehabe. Die Alten kamen aus dem Staunen nicht mehr raus, die Jüngeren haben sich wohl eher amüsiert.
Die Predigt die der gehalten hat – für meine Begriffe absolut inhaltsleer. Aber Hauptsache, das Messgewand
wird hochgehalten während der Inzenz, die geschlagene 2 Minuten gedauert hat, weil der sich mit seinen
ganzen obskuren Figuren, die er mit dem Kessel in die Luft zeichnete gar nicht mehr einkriegte. Heute
habe ich leider feststellen müssen, dass es manch einem Jungprieser scheinbar eher darum geht, in der
Liturgie auf allen möglichen althergabrachten Zirkus zu setzen, als eine inhaltlich solide Liturgie zu
gestalten, von der die Kleinen wie die Großen auch wirklich was mit nach Hause nehmen können. Die heutige
Fronleichnamsmesse bei uns im Dorf hätte sicher viele Nicht-Kirchgänger ins Staunen gebracht. Aber zum
Glauben gebracht hätte das niemanden.
Meinungsfreiheit Heute Mittag habe ich in der Stadt einen jungen Mann gesehen, der eine Jacke trug, auf
der stand: „Bad Religion“. Darunter war ein durchgestrichenes Kreuz zu sehen. Ich dachte so bei mir: „Hm,
vielleicht solltest du dir auch mal eine Jacke kaufen mit dem Schriftzug: „Good Religion“ und darunter
dann ein Kreuz und ein lachender Smiley oder ein „Daumen hoch“ :)3 .“ Warum auch nicht? Schließlich
haben wir in unserem Land Gott sei Dank noch Meinungsfreiheit. Genau darüber hat auch unser Diakon am
letzten Sonntag gepredigt. Morgen z.B. werde ich auch am Fronleichnamszug unserer Pfarrei teilnehmen und
die Polizei selbst wird dafür eigens eine Straße absperren. Weil nämlich die kath. Kirche genau so
ein Recht darauf hat, auf die Straße zu gehen, wie die Homos, die Schweinezüchter und die Ver.di – Leute.
Und so lange es nicht zu handgreiflichen Auseinadersetzungen kommt, wie derzeit in Rostock beim G8 – Gipfel,
ist das kein Problem, sondern eben die vom Staat garantierte Meinungsfreiheit. Aber wenn ich mir mal so
ansehe, welchen paranoiden Unsinn Guntram so schreibt, sollte ich mir vielleicht morgen unter dem Talar
besser einen Lendenschutz anziehen. Man weiß ja schließlich nie. Die bösen Sodomisten lauern überall…
@Veritatis Das unbekannte 30-Leerseiten-Dokument zum Thema der Homosexualität und im Eigenverlag auf
Schmierpapier gedrucktes Pamphlet hat N.N. als Autor… Welches Pamphlet? Wovon reden Sie? Bitte um Aufklärung!
@Guntram Also bei dem, was Sie so schreiben, kann man ja glatt vom Stuhl fallen. Ihre Logik ist für einen
normaldenkenden Menschen nicht mehr nachvollziehbar. Können Sie mir beispielsweise erklären, warum so
viele Homos in den KZs zu Tode kamen, wenn sie doch – nach Ihrer Logik – die Ursache für all das waren?
Es stimmt zwar, dass es in der SA Homosexualität gab, aber offiziell war im Dritten Reich Homosexualität
eine Straftat.
@nonnobisdomine kreuz.net outet sich mehr und mehr zu einer kirchenzerstörerischen Kraft. Den Satz könnte
ich unterschreiben. Aber fragen Sie bitte nicht aus welcher Motivation heraus, denn meine Motivation weicht
sicherlich von der Ihren ab.
@Nachtlaterne warum hat hier kein einziger christ günther annen, www.babycaust.de , in seinem kampf gegen
abtreibung unterstützt? Vielleicht weil der Begriff „Babycaust“ recht unpassend ist. Er ist ja wohl ganz
klar an DEN Holocaust angelehnt. Wissen Sie überhaupt, was Holocaust bedeutet, ich meine auch der Wortbedeutung
nach?
@Theophil Ich gebe Ihnen Recht, dass die Theorien von Darwin womöglich nicht der Weisheit letzter Schluss
sind und dass die Entstehung des Lebens mathematisch betrachtet ein immens großer Zufall gewesen sein
muss. Ich habe mal in einer Fernsehsendung gesehen, wie vielleicht mal die erste DNS entstanden ist. Die
Wissenschaftler selber konnten in dieser Sendung kaum glauben, wieviele Zufälle da zusammenkommen mussten.
Mathematisch gesehen – haben sie da gesagt – sei es wahrscheinlicher, dass, wenn man einen Eimer Farbe
gegen eine Wand schüttet, die Titelseite der aktuellen Bild-Zeitung entsteht, als dass die DNS entstanden
wäre. Göttliches Einwirken sehe auch ich in diesem göttlichen Plan des Lebens. Nichtsdestotrotz sagt
aber sogar der Bischof von Essen, Dr. Felix Genn in seinem jüngst erschienen Buch, dass die Schöpfungsgeschichte
von Adam und Eva in der Genesis ein ErklärungsVERSUCH der Alten in jener Zeit war und von uns heute nicht
wortwörtlich genommen werden muss.
@santo domingo 2 Danke. Ja, von den Sedisvakantisten habe ich schon gehört. Das sind doch die, welche
behaupten, der Stuhl Petri sei unbesetzt und der jetzige Papst sei kein richtiger. Jaja, das ist schon
sehr „katholisch“, wenn man den Papst nicht anerkennt…
@durchfuxt Lingen? – Etwa dieser umstrittene Pater? Außerdem hätte ich eine Frage. Kann mich vielleicht
jemand darüber aufklären, was mit der V2 – Sekte gemeint ist, von der ich schon hier auf kreuz.net und
gerade auch auf kirchenlehre.com gelesen habe?
Eigentor mit dem Psychologen Sigmund Freud Ein Psychologe Sigmund Freud war – nebenbei bemerkt – auch
ein Religionskritiker. Auf Wikipedia kann man folgendes lesen: die Religion als infantiles (= kindliches)
Abwehrverhalten gegen die menschliche Unterlegenheit oder auch: Er bezeichnet sich selbst als einen Feind
der Religion Wobei ich mich nicht nur auf Wikipedia, sondern auch auf meinen Religionsunterricht in der
Schule darauf berufen kann, dass mir Freud als Religionskritiker bekannt ist. Einen tollen Paten hat also
das opportunistische kreuz.net wieder mal für einen seiner Artikel gefunden…
Lieber Matthias (matt2), ich muss Ihnen leider sagen, dass Ihre ganzen bisherigen Äußerungen, die ich
bislang auf kreuz.net von Ihnen gelesen habe, für mich nur den Rückschluss zulassen, dass Sie ein verbitterter,
hasserfüllter und somit ein (ehrlich) bemitleidenswerter Mensch sein müssen. Sie mögen sich ja an alles
halten, was in der Bibel steht, aber auf das, was der hl. Augustinus einst sagte, scheinen Sie keinen
Wert zu legen: „Liebe, dann tue, was du willst.“ Ihre biblischen Paragraphen können Sie sich aneignen
und mit eisernem Willen befolgen, die Liebe aber ist, so wie der Glaube, ein Geschenk, das man aber auch
zu empfangen bereit sein muss. Ich hoffe inständig, dass der Herr an Ihnen eines Tages seine Größe
und Barmherzigkeit zeigen wird und sie zur Liebe führt. Alles Gute.
@Theophil Ich bin Anfang 20, habe Abitur, Latinum ist in Vorbereitung und Priesterseminar angestrebt.
Was bedeutet „den Benediktinern nahestehend“? Sind Sie Ordensbruder oder einfach Sympathisant?
@Theophil Ich muss Sie unbedingt mal was fragen. In der Tat habe ich, seit ich vor Kurzem kreuz.net entdeckt
habe, einige Threads gelesen und bei vielen sind Sie mittendrin statt nur dabei. Einiges, was Sie so schreiben
lässt auf eine fundierte theolog. Bildung schließen, in jedem Falle auf einen sehr tiefen Glauben, auch
wenn ich nicht immer mit allem konform gehe, was Sie schreiben. Sind Sie ein studierter Theologe? Und
sind Sie eher älter oder jünger (exaktes Alter interessiert mich nicht, nur falls Sie über 50 sind,
wären Sie für mich „eher älter“). Ich bin einfach neugierig. Wenn Ihnen das nichts ausmacht, würde
ich mich auf ‘ne Antwort freuen.
@Theophil Aber Sie als kreuz.net Junkie Ich bin hier ja noch neu, habe aber den Eindruck, dass hier einige
Kreuznet – Junkies sind, inklusive Ihnen. Aber wie kann man sich denn hier eigentlich wieder komplett
abmelden, ich meine seinen Benutzernamen löschen lassen, sodass man so ein witziges Kreuzchen hinter
dem Namen stehen hat? Die Funktion habe ich noch nicht gefunden.
@juergen Da stimme ich Ihnen zu. Auch ich habe nichts dagegen, wenn diese Gläubigen eine solche Pilgerwanderung
mit alter Messe begehen. Aber kreuz.net manipuliert, wie schon gesagt, gezielt in die Richtung, den alten
Ritus zu idealisieren, und den neuen würde es, wenn es für kreuz.net möglich wäre, am liebsten abschaffen.
@santo domingo 2 politisch rechts stehen müssen. Ich habe nie behauptet, dass religiöse Tradis zwangsläufig
rechts sein müssten. Wo bitte haben Sie eine solche Unterstellung bei mir gelesen? Die Anspielung mit
dem Kaiserreich habe ich genutzt, um aufzuzeigen, dass eben früher auch gerade für die Katholiken nicht
immer alles so rosig war (siehe eben Kulturkampf und Jesuitenverfolgung in Preußen). Die heutige Zeit
ist für die kath. Kirche nicht die schlechteste, aber ich habe den Eindruck, dass sie von kreuz.net immer
wieder gerne dazu gemacht wird. Und die Abneigung gegenüber der Neuen Rechtschreibung unterstreicht diese
allgemein konservativ ausgerichtete Einstellung von kreuz.net
dreht die Uhren doch zurück! die volle Rehabilitation der traditionellen und ewig jungen katholischen
Frömmigkeit Mal wieder so ein manipulierender Artikel in Richtung alter Messe. Im Übrigen sieht man
die Einstellung der kreuz.netler auch an ihrer Rechtschreibung: durchnäßt etc. Hallo, das ist alte Rechtschreibung,
die ist nicht mehr gültig! Aber alles Neue ist ja so schlecht. Ich schlage vor, wir ernennen jemanden
zum Deutschen Kaiser, rufen eine neues Preußen aus und machen einen zweiten Kulturkkampf, denn früher
war ja alles sooo schön. Vor allem als im 19. Jahrhundert in Preußen noch die Jesuiten verfolgt wurden.
Jaaaa, das war noch die gute alte Zeit, gell?
@juergen In dem Falle trug mein Pastor keine Mantelalbe, sondern tatsächlich ein Messgewand. Was ist
gegen Mantelalben eigentl. einzuwenden? Ich sehe ein Messgewand ja auch lieber, aber gerade wenn’s sauheiß
ist, ist das doch eine Folter für den Priester, „volle Montur“ zu tragen.
@durchfuxt Ich glaube, die Farben sind gar nicht sooooo wichtig. An Laetare und Gaudete, an denen ja eigentl.
rosa gatragen werden sollte, greifen viele Priester auch auf die Kombi violettes Messgewand und weiße
Stola zurück oder tragen einfach gleich nur violett. Unser Pastor hat sogar schon des Öfteren die Kombi
rosa Stola und weißes Messgewand getragen. Oder an Beerdigungen habe ich schon die Kombi schwarze Stola
auf weißem Messgewand gesehen. Daran sieht man, dass diese Farben zwar berechtigt sind und im Großen
und Ganzen die Vorschriften auch befolgt werden, aber dass es durchaus kein großes Vergehen ist, wenn
man das nicht immer so 100%ig befolgt. Zumindest ist mein Pfarrer noch nicht suspendiert…
liturg. Farbe Also: Die liturg. Farben stehen im Zusammenhang mit dem Kirchenjahr. Grün ist die Farbe
der Hoffnung und des Wachstums und die „Standardfarbe“ in der Kirche, die an normalen Sonntagen im Jahreskreis
getragen wird. Weiß ist die Festfarbe für Hochfeste und die beiden Festkreise. Rot ist die Farbe des
Blutes und des Feuers und wird daher an Märtyrer – und hlg. Geist – Festen getragen. Schwarz ist die
Trauerfarbe z.B. für Beerdigungen. Violett ist die Bußfarbe un daher in der Advents – und Fastenzeit
anzutreffen. Und Rosa (wie niedlich – soviel zum Thema die Bischöfe trügen Gay-Pride-Farben) ist das
„aufgehellte“ Violett, das nur 2mal im Jahr an Gaudete und Laetare getragen wird.
@Rudolfus …Umgang mit der heiligsten Kommunion bei der Kommunionausteilung. Was soll denn das nun wieder?
Wollen wir wieder auf der Handkommunion rumhacken? Selbst bei Papstmessen ist die Handkommunion anzutreffen.
Was soll daran also unkatholisch sein?
@Burgorus Diese Liebe bezieht sich auch auf den Sünder, aber nicht auf die Sünde. Richtig! Aber der
oben erwähnte Hymnenheine ist ja nicht selbst ein solcher „Sünder“. Wenn er seine Nächstenliebe den
„Unzüchtigen“ nicht verweigert – was ist dann daran falsch? Und v.a. was hat das mit seiner Hymne zu
tun?
Recht hat er Sie geht am wesentlichen des Christentums – der Liebe – vorbei. So ist es. Warum definiert
kreuz.net einen guten Christen eigentlich nur noch über sein Denken über Homosexualität? Das ist nun
WIRKLICH nicht der Kern unserer Religion. Homosexualität ist ein Randthema, mit dem sich auf kreuz.net
viel zu oft und viel zu ausführlich beschäftigt wird.
Noch was @juergen Was den PGR betrifft: Es ist richtig, dass er keine Befugnis hat, liturgische Entscheidungen
zu treffen, aber er ist ein von der Amtskirche gewolltes Gremium und kann sich sehr wohl wehren, wenn
ein Priester seine Kompetenzen überschreitet.
@juergen Nun, mag sein, aber der alte Hochaltar ist ja schon architektonisch so ausgerichtet, dass man
an ihm nur mit dem Rücken zum Volke zelebrieren kann. Und DAS ist doch keine Form in der modernen Liturgie.
Warum haben denn fast alle Pfarrkirchen ihren Zelebrationsaltar im vorderen Teil des Altarraumes bekommen?
Das geschah im Zuge der Einführung der neuen Liturgie. Der Hochaltar hat „ausgedient“, wenn man so will.
juristisch einwandfrei Nun, die Sachlage ist doch die, dass es in der römisch-katholischen Kirche nunmal
eine strenge Hierarchie gibt und man als „kleiner“ Landpfarrer seinem Bischof gehorsam leisten muss. Der
alte Ritus hat in einer normalen Pfarrgemeinde ohne Sondergenehmigung nichts verloren und der Pfarrer
hat kein Recht, einfach die Messe so zu feiern, wie er will. Der PGR hat sich in diesem Falle also richtig
und katholisch völlig konform verhalten, indem er den Pfarrer in seine Schranken gewiesen hat.