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@rumo fundis vertreten wohl die ansicht, wie die amish, die zeugen jehovas…auch die lehnen moderne medizin
ab Tja, das sollte man meinen. Aber offenbar bevorzugen kreuz.net Fundis dann doch lieber den Plastikschlauch.
Genau das kritisiere ich ja am Artikel. Das passt einfach nicht zum Traditionalismus katholischer Färbung.
Das ist pure Willkür, diese Hetzkampagne gegen das BGH- Urteil und entspricht nicht der Linie, die man
eigentlich erwarten sollte. Und warum? Weil kreuz.net immer dagegen sein muss. Es geht hier nur darum,
dagegen zu sein, zu provozieren. Aber wie ich an anderer Stelle schon schrieb: wer immer gegen den Strom
schwimmen muss, egal in welche Richtung der Strom fließt, wird letztendlich auch irgendwann zum Opportunisten.
Auf kreuz.net herrscht die reine Willkür. Lediglich Homosexuelle… die werden sie hier wohl immer hassen.
Eigentlich schon fast beruhigend zu wissen
@rumo Ich bin auch für passive Sterbehilfe. Aber die meisten Fundis hier halten das wohl für Hitlers
Euthanasie, huldigen also lieber den Möglichkeiten der modernen Medizin und setzen diese absolut, was
aus der Bibel ja gar nicht herleitbar wäre. Das andere Extrem wäre in der Tat, zu sagen, man dürfe
überhaupt keine Medis schlucken. Aber diese Auffassung vertritt kein Christ, zumal viele Wirkstoffe in
Medis ja auch in der Natur vorkommen. Die offizielle kirchl. Lehrmeinung ist deshalb die, dass man das
Recht auf medizinische Hilfe hat – eine PFLICHT besteht aber nicht, v.a. nicht in solchen Fällen wie
dem, worum es im Urteil des BGH geht. Viele konservative Katholiken gehen aber offenbar mit der krichl.
Lehrmeinung, passive Sterbehilfe ist grundsätzlich möglich, nicht konform und begründen das völlig
abstrus und erst recht nicht mit der Bibel (was auch schwerlich ginge) – und v.a. total unlogisch.
@rumo Das ist doch jetzt nicht mehr zielführend, was Sie hier schreiben. Es geht im Artikel doch ums
Gegenteil: Dass künstliche Maßnahmen zur Lebensverlängerung absolut gesetzt werden, OHNE dem einzelnen
Betroffenen das Recht zuzubilligen, die Maßnahmen abbrechen zu lassen, was manche hier mit der Euthanasie
unter Hitler gleichzusetzen versuchen. Es wird also viel mehr ein regelrechter medizinscher Terror gutgeheißen,
anstatt dass man den natürlichen Sterbeprozess akzeptiert. Und das ist eine Einstellung, die ich bei
Christen doch als befremdlich empfinde. Aber auf kreuz.net war Logik noch nie eine Stärke der Artikel-
Autoren oder der Fundi- User hier.
Richten „Wer will das seinem geliebten Angehörigen antun, ihn richten,“ Wer einen Menschen zwingt, an
einer lebensverlängernden Maschine zu hängen, gegen seinen Willen, der richtet auch UND erhebt sich
über die natürlichen Prozesse von Leben und Sterben, die- so werden Christen es ja wohl glauben- von
Gott selbst eingerichtet worden sind. Passive Sterbehilfe mit Einverständnis des Betroffenen kann nicht
grundsätzlich falsch sein.
@Der Rabe es geht schlicht um leben das man zu lebensunwertem leben erklärt Wo geschieht dies? Die aktive
Sterbehilfe ist nicht legalisiert durch dieses Urteil und es darf eine Behandlung nur gemäß dem Willen
des Patienten abgebrochen werden. Und ein Patient, auch ein christlicher, hat das Recht, solche Behandlungen
zu verweigern, bzw. abbrechen zu lassen. Was hat das mit „unwertem Leben“ zu tun? Hitler erklärte gewisse
Menschen für des Lebens unwert – aber gegen deren Willen. UND er ließ ja auch aktiv morden durch Gaskammern
etc. Ein Patient, der sich die Sonde entfernen lassen möchte, ist ein anderer Fall und nur darum ging’s
beim BGH- Urteil. Aber Sie wollen das ja krampfhaft als Untergang des Abendlandes sehen…
Von Leuten wie Romulus und DerRabe wird einfach der Unterschied zw. aktiver und passiver Sterbehilfe nicht
gesehen. Bei ersterer wird der Tod aktiv herbeigeführt, also z.B. eine Substanz injiziert, welche den
Tod rasch herbeiführt. Beim letzteren wird einfach dem natürlichen Prozess sein Lauf gelassen. Wenn
alte Menschen ohne Maschine nicht mehr leben können, so sind sie eigentlich schon ins Jenseits bestellt.
Ich sehe nicht, wieso das Sünde sein soll, denn es ist Gottes Plan für die Menschen zu sterben, aber
nur der Plan des Arztes, dieses zu verhindern. Sie begeben sich in eine Abhängigkeit von Schläuchen,
fehlbaren Ärzten und Maschinen, wenn Sie Magensonden derart verabsolutieren. Es kann für Christen keine
PFLICHT zur Magensonde geben, das gibt die Bibel einfach nicht her.
Unlogisch und unbiblisch- eben typisch kreuz.net! daß der Mensch keine Verfügungsgewalt über das Leben
besitzt So so, aber das Recht, ein Leben durch widernatürliche Plastikschläuche zu verlängern, hat
der Mensch hingegen schon, oder was? Man muss unterscheiden zw. aktiver und PASSIVER Sterbehilfe. Wenn
ich eine künstl. lebensverlängernde Maßnahme auf Wunsch des Patienten hin abbreche, dann ist das PASSIVE
Sterbehilfe und verstößt gewiss nicht gegen das Gebot „Du sollst nicht töten“, da Gott den Patienten
ja schon längst zu sich gerufen hätte, wenn der natürliche Sterbeprozess nicht durch Maschinen aufgehalten
würde. Somit kann es für Christen keine biblisch begründbare PFLICHT geben, sich an Schläuchen ernähren
zu lassen. Oder hing Abraham am Beatmungsgerät?
@rumo „und seit wann bin ich katholik????…“ Ups, Entschuldigung. Dann streichen Sie die betreffenden
Zeilen meines Beitrags. Allerdings würden Sie solche komischen Blicke durchaus provozieren. Wenn jemand
persönlich z.B. absolut FÜR Organspenden ist, z.b. weil vielleicht sogar ein naher Verwandter / Freund
dadurch gerettet worden ist, dann lassen sich persönliche Ressentiments mitunter vielleicht nicht immer
vermeiden. Schauen Sie, bei Wohltätigkeitsveranstaltungen spenden Sie ja auch aktiv. Dort wird ja auch
kein Betrag automatisch von Ihrem Konto abgebucht, wenn Sie keinen Widerspruch einlegen. Nein, also spenden
muss eine aktive Handlung sein bzw. eine klare Willensäußerung voraussetzen. Wenn die nicht vorliegt,
kann man das nicht als schweigende Zustimmung deuten. Etwas anderes ist es, wenn wirklich jeder Bürger
verpflichtet wird, eine Entscheidung schriftl. fixieren zu lassen. Dann kann es keine Zweifelsfälle geben
und jeder ist auf der sicheren Seite. Aber eine allgemeine Freigabe zu schaffen, gegen die man aktiven
Widerspruch einlegen muss, wenn man dagegen ist, wäre diskriminierend. Und so habe ich die Forderung
mit dem Eintrag im Führerschein, wenn man NICHT spenden will, verstanden.
@rumo Sehen Sie, genau dagegen wehre ich mich. Es kann nicht sein, dass im Zweifel davon ausgegangen wird,
dass man einen frisch Verstorbenen ausschlachten darf, wenn dieser nicht etwas anderes im Ausweis stehen
hat. Und um so einen Eintrag zu bekommen, müsste man noch zum Amt und dort erklären, dass ich nicht
spenden will – und womöglich noch schief angeschaut werden deswegen. Das, was Sie fordern, ist doch:
Alle sind wir potentielle Nachschublager, über die man sich hermachen darf, wenn man noch nicht mal kalt
ist. Und wer das nicht will, der ist der „Spielverderber“ und muss sich als solcher noch bei einer Behörde
outen. Und wenn’s im Führerschein steht, dann macht man sich in der Verkehrskontrolle noch bei manch
einem Polizisten unbeliebt „So so, der ist KEIN Organspender. Bestimmt ist die Leber zu schlecht. Also
trinkt er gerne mal.- Steigen Sie bitte mal aus dem Wagen!“ Nein, danke! Aber dass so etwas ausgerechnet
von Katholiken kommt… frühr galt so etwas als Leichenschändung, wissen Sie? Ich bin wirklich erstaunt,
dass noch nicht mal mehr hier auf dem fundamentalistischsten Katholikenportal noch die gute alte Totenruhe
verteidigt wird. Wenn traditionsbewusste Katholiken noch nicht mal mehr die Totenruhe schützen wollen…
wofür sind Sie dann überhaupt noch gut???
@Goldengel Wenn Sie sowohl Stammzellenforschung als auch Organspenden ablehnen, ist dies konsequent und
ich akzeptiere das. Dann gehören Sie auch nicht zu jenen bigotten Katholiken, die ich meinte. @Matthäus
Das gleiche gilt dann auch für Sie. Ich wusste nicht, dass Sie so liberale Ansichten bei diesen Dingen
haben. Dann greift meine Argumentation natürlich nicht. Dass Nächstenliebe für einen Christen verpflichtend
ist, ist klar. Aber die Frage bleibt, ob Organspenden somit auch verpflichtend sein MUSS. Genz ehrlich:
ich will keinen Organspenderauweis und fände den Gedanken furchtbar, wenn z.B. die Regierung alle Bürger
pötzlich verpflichten würde, einen solchen zu beantragen. Dann wären wir alle potentielle Nachschublager
und ungeachtet der Frage, ob damit Missbrauch getrieben würde oder nicht (so wie es Goldengel andeutete),
mag ich diesen Gedanken nicht. Es kann doch kein prinzipielles RECHT auf anderer Leute Organe geben! Das
ist ja auch im Schöpfungsplan nicht vorgesehen, dass Nieren verpflanzt werden, um den Sterbetag hinauszuzögern,
somit sehe ich nicht, weshalb eine Pflicht für Christen bestehen sollte. Leber, Leber, du musst wandern,
von dem einen zu dem andern. Nein danke, meine Leber nicht. Aber das ist eine persönliche Entscheidung.
Wer spenden will… bitte! Aber es kann keine PFLICHT für alle postuliert werden.
Organe sind die größeren Zellhaufen! „Nein, war damals einfach medizinisch und technisch noch nicht
möglich.“ Aha, und alles, was heute technisch machbar ist, muss auch verpflichtend sein? Warum dann gegen
Stammzellenforschung sein? Ist doch auch techn. möglich UND hilft im Endeffekt kranken Menschen. Sehen
Sie, das ist genau diese Doppelmoral, die ich Katholiken immer wieder anlasten muss. Da herrscht einfach
die pure Willkür, da die Bibel eben nicht mehr auf alle heutigen Fragen Antworten gibt. So wird von Zellhaufen
im Labor ohne den Hauch eines Nervensystems etwa behauptet, dass sie bereits beseelt seien und man sie
deshalb nicht abtöten dürfe (was natürlich in der Bibel gar nicht stehen kann, da die von Zellhaufen
noch nichts wussten… es ist pure Willkür des Papstes, Zellhaufen zu Menschen zu erklären). Ein ganzes
Organ aber darf man dann plötzlich entnehmen und verpflanzen- mehr noch! Es sei laut Ihnen gar PFLICHT
und Sie begründen das mit St. Martin. Dabei kann ich auch bei der Stammzellenforschung sagen: die Eizellen
und Spermien, aus denen letztlich die Embryonen gezüchtet werden zur Stammzellengewinnung, sind von nächstenliebenden
Frauen und Männern bereitgestellt worden, damit mit deren Zellen Forschung betrieben und Kranken geholfen
werden kann. Also Sie sehen: angesichts von so viel Willkür und so wenig Stellungnahmen in der Bibel
zu solchen Themen, kann man gewiss keine Pflichten postulieren, wenn’s um solche neuartigen Dinge geht,
zu denen die Bibel schweigt.
Hallo Sunny, die Liebe zw. dir und deiner Partnerin (oder Partner?) ist nicht das Problem. In der Tat
kann Liebe keine Sünde sein. Laut offizieller Lehrmeinung der kath. Kirche ist aber gleichgeschlechtlicher
Geschlechtsverkehr schwere Sünde. Würden du und deine Partnerin streng keusch leben, also keinen GV
haben, dann wäre es laut Katechismus eigentl. auch keine Sünde. Es geht – wie immer- nur um den Sex.
Aber lass dich trösten. In der Kirche sind alle Formen des GV verboten, bis auf den GV innerhalb einer
legitimen kath. Ehe, wenn er ohne Verhütung abläuft. Alles andere, Sex vor der Ehe, Selbstbefriedigung,
Sex mit einem anderen Partner, bzw. bei Geschieden- Wiederverheirateten usw. ist Sünde. Insofern haben’s
die Heten auch nicht so viel einfacher, denn wer ist denn heutzutage noch kath. verheiratet und streng
monogam? In einer durchschnittl. kath. Pfarrei kriegst du doch mittlerweile oft schon von Geschieden-
Wiedeverheirateten den Leib Christi gereicht. Fast jeder wird doch heutzutage von irgendeinem dieser Verbote
tangiert und ist somit ein Sünder in den Augen der Kirche. Da brauchst du dich als Homosexuelle(r) gar
nicht besonders diskriminiert zu fühlen.
@Jubärens und andere hier „In Zukunft sollen in Deutschland Ärzte ganz legal nach Recht und Gesetz alte
und kranke Menschen töten dürfen, wenn sie oder (bei bewusstlosen Kranken) die Erben es verlangen.“
Allerdings nicht aktiv, das ist der kleine, aber feine Unterschied zur Euthanasie im 3. Reich. Was in
Zukunft erlaubt sein wird, ist z.B. das Entfernen einer Magensonde, wenn es der Wille des Patienten ist,
also passive Sterbehilfe leisten. Ich sehe nicht, wieso das unmoralisch sein sollte. Es gibt doch keine
biblisch begründbare Pflicht, Menschen künstlich ihr Leben bis zum St. Nimmerleinstag verlängern zu
müssen- gegen deren Willen! Also wie schon gesagt, hier auf kreuz.net haben die Katholiken mitunter komische
Ansichten; Organspenden sei Pflicht, Magensonden seien Pflicht… früher galten sterbende Christen manchmal
als Märtyrer. Ich konstatiere: die heutigen klammern sich an Schläuche und Organe aus dem Einweckglas
und haben offenbar mehr Angst vorm Tod als die Ungläubigen…
@Matthäus Wieso sollte denn ein Organspendeausweis christl. PFLICHT sein? Früher, vor nicht allzu langer
Zeit, war es in der kath. Kirche noch streng verboten, Leichname zu verbrennen, weil sie ja wieder auferstehen
sollen am Jüngsten Tage. Heutzutage soll der Körper also ein lebendes Nachschublager für Organe sein,
welches man sofort ausschlachten darf, sobald man (hirn)tot ist und der Körper noch schön warm. Merkwürdige
Ansichten vertreten Sie da für einen konservativen Katholiken. Ich meine, natürlich muss es nicht unchristl.
sein, einen Organspendeausweis mit sich zu führen, aber eine PFLICHT besteht bestimmt nicht. Oder hat
man Jesu Leichnam während der drei Tage im Grab auch „geplündert“ uind Leber und Nieren etc. entnommen????
Nichts ich habe dich doch gar nicht provozieren wollen. Die Frage, ob’s auch ein kath. Internat ist, habe
ich nur so aus Spaß gestellt, schließlich sind wir hier ja auf einer ach-so-kath. Website (eher doch
in einem braunen Sumpf, wie ich die letzten Jahre als Leser immer wieder feststellen musste). Nebenbei:
Gibt’s in Österreich überhaupt Internate, die NICHT katholisch sind?
Ui ui ui Das klingt in der Tat liberal. Mädcheninternat… daneben ein Internat, das „auch“ Jungen nimmt
(etwa auch Mädchen?) Na dann vergiss das Lernen nicht neben dem ganzen Schäkern, das sich dort wohl
kaum vermeiden lassen wird
@Poier Wissen Sie auch, wie Sigmund Freud über den Glauben an Gott gedacht hat? Ach ja, da hat er natürlich
nur geirrt. Aber beim ganzen Rest hat er freilich Recht behalten, weil das wieder ins eigene Weltbild
passt. Und angenommen wir würden alle Homosexuellen einweisen… wer bezahlt das denn eigentlich? Sie?
Die Kirche? Sehe Sie, bevor man mit solchen populistischen Forderungen kommt, sollte man vielleicht auch
praktikable Umsetzungsmöglichkeiten zur Hand haben. Sonst können Sie auch gleich in die Linkspartei
eintreten
Evolution gibt es auf kreuz.net auch nicht Ich wundere mich auch, wieso ein hundert Millionen Jahre alter
Bernstein den Kreationisten als Argument dienen kann. So alte Bernsteine dürfte es laut deren eigener
Lehre doch gar nicht geben, ist die Welt doch erst vor 6000 Jahren entstanden. Das Alter des Bernsteins
widerlegt somit schon zentrale Aussagen des Kreationismus und leugnet man sein Alter und datiert ihn ideologiegerecht
jünger, dann nutzt er der Argumentation von über Millionen von Jahren unveränderten Säugetieren auch
nicht mehr.
Brandenburgis, Sie haben Recht! Nein, Sie haben natürlich Recht, fällt mir gerade auf. Wenn Sie mit
„Geboten“ nur DIE 10 Gebote meinten, dann verstößt das Entfernen der Sonde noch nicht mal bei unklarem
Willen gegen eines der Gebote im Dekalog, da es dann immer noch kein echter „Mord“ wäre, sondern „nur“
eine Art unterlassene Hilfeleistung. Moralisch legitimiert kann die passive Sterbehilfe aber natürlich
trotzdem nur dann werden, wenn der Wille des Patienten klar ist. Aber ich nehme an, Brandenburgis, das
sehen Sie auch so.
@Brandenburgis Nun, ganz so sehe ich das nicht. Ansonsten könnte man ja auch die Herztabletten (die ja
das Leben auch künstlich verlängern) der Oma verstecken, um so ihren Tod indirekt herbeizuführen. Wäre
das dann keine Sünde? Aber wenn der Wille des Patienten klar ist, dann sehe ich das in der Tat auch so,
dass es dann kein „Mord“ sein kann, eine Magensonde zu entfernen. Es gibt im Christentum doch keine PFLICHT,
sich sein Leben durch unnatürliche Methoden verlängern zu lassen. Und da ein Koma- Patient selbst wohl
nur schwer den „Stecker ziehen“ kann, müssen das eben Angehörige, bzw. Ärzte übernehmen, wenn man
weiß, dass der Patient es so gewollt hätte. In der Regel sollte dazu aber eine schriftl. fixierte (oder
wenigstens per Video aufgezeichnete) Willenserklärung vorliegen. Spätestens dann sollte es aber kein
Problem sein (außer natürlich für kreuz.net). Aber eigentlich ist passive Sterbehilfe in der kath.
Kirche nicht verboten, da es für ein Totalverbot ja auch keine bibl. Grundlage gäbe. @Jubärens Was
hat Ihr Geschichtsunterricht denn mit diesem Fall zu tun? Kindereuthanasie und Magensonden sind für mich
sehr unterschiedliche Dinge.
Gab es zu Zeiten Mosis auch schon Magensonden? Was hier im Artikel als einfache Ernährung eines Kranken
dargestellt wird, ist in Wahrheit natürlich eine künstl. lebensverlängernde Maßnahme. Noch vor nicht
allzu langer Zeit wäre die Patientin des Todes gewesen. Die moderne Medizin greift somit de facto in
natürl. Prozesse ein. Und sonst sind doch den Traditionalisten Fortschritt und die immer größer werdenden
Möglichkeiten der Wissenschaft auch immer suspekt. Nun ist es plötzlich eine „Todsünde“, den Fortschritt
und die Möglichkeiten der Medizin NICHT nutzen zu wollen? Wer sein Fähnchen, so wie kreuz.net, IMMER
gegen den Mainstream hängt- Hauptsache, um dagegen zu sein- ist letztlich auch irgendwann nur noch ein
Opportunist.
@Vineta und @Klosterschüler Jeder Christ ist aufgerufen, alles menschenmögliche zu tun, um Dickleibigkeit
zu verhindern, Schön, dass Katholiken in manchen ihrer Bischöfe da Vorbilder finden, wie etwa in Lehmann,
Marx oder dem doch sonst auf kreuz.net so positiv dargestellten Erzbischof Haas in Liechtenstein. Allerdings
sei es diesen Herrschaften nachgesehen, denn mittlerweile weiß man, dass Adipositas nicht nur mit der
Ernährung zusammenhängt. @Klosterschüler Der Einzelne kann leider nicht viel ändern, aber prinzipiell
könnte man die Dritte Welt schon ernähren, wenn die Industrienationen tiefgreifende Veränderungen durchlaufen
würden. Wir leben auch auf Kosten der Dritten Welt, das ist Fakt. Dass man generell die Zeugung von Nachkommen
in solchen Ländern etwas eindämmen sollte, so wie Sie das fordern, klingt zwar angesichts der exponentiell
wachsenden Weltbevölkerung zweckmäßig, aber auch äußerst „unkatholisch“ und darüber hinaus auch
ein bisschen menschenverachtend. „Wenn ihr nix zu fressen habt, habt ihr auch net zu f…“ – so nach dem
Motto. Und dann herzhaft in die Stulle gebissen, nicht wahr?
@Preßlmayer verhöhnen und ihm die „Akademische Qualität“ absprechen Ich habe vielleicht höchstens
Ihrem Artikel seine Qualität abgesprochen. Mit „Perle“ meinte ich nicht Sie, sondern den Artikel bzw.
Absatz. WO habe ich also IHNEN Ihre Kompetenzen abgesprochen, WO habe ich behauptet, Sie wären kein Doktor /
kein Psychologe? Wie man sieht, kann man für Verhöhnungen keine stichhaltigen Beweise bringen – es ist
subjektiv. Was ich in Ihrem Artikel als solche empfinde,empfinden Sie nicht so. Was Sie als „akademische
Qualität absprechen“ empfinden, sehe ich anders. Und da Sie mir ja auch die ehrenrührige Unterstellung
unterjubeln, ich hätte Kinderleichen im Keller, brauchen Sie sich jetzt auch nicht mehr zu blähen. Wir
sind mindestens quitt. Aber Sie überschätzen sich als Psychologe wohl wirklich, wenn Sie diese Unterstellung
auf einem „h“ in „gebärfähig“ fußen. Das ist schlicht albern, unprofessionell und unseriös. ja Sie
verhöhnen noch diejenigen, die sich für deren Lebensrecht einsetzen! Ausgangspunkt war der, dass Sie
einen sprachlichen Fehler in Ihrem Artikel fälschlicherweise angeprangert haben, was Sie ja abgewimmelt
haben, indem Sie sagten, Sie hätten ihn als Stilfehler kritisieren wollen, was aber so oder so als Haarspalterei
in den Artikel passt wie hingesch… Das griff ich auf. Wie Sie mir davon ausgehend jetzt noch eine Verhöhnungskampagne
gegen Lebensschützer allgemein unterjubeln wollen, ist mir schleierhaft.
@Preßlmayer Was wollen Sie mir sagen? Unterstellen Sie, ich sei von diesem Post-Abortion-Syndrom betroffen?
Unterstellen Sie ruhig. Ich habe mir dahingehend nichts zu Schulden kommen lassen. Gerne gehe ich aber
beichten, dass ich den Herrn Preßlmayer kritisiert und verärgert habe. Bei einer so wichtigen Person
wie Ihnen, die wieder einmal die Gelegenheit nicht ausgelassen hat, für sich selbst, bzw. das eigene
Buch, Werbung zu machen, und die in Ihrer Selbstgefälligkeit anderen Leuten durch die Hintertür gleich
Mitwirkung am Kindsmord unterstellt, nur weil man den hohen Herrn Preßlmayer im kreuz.net – Leserforum
ein wenig verärgert hat (nach dem Motto: wer es wagt, MICH zu kritisieren, muss ein schlechter Mensch
sein), ist das bestimmt eine Todsünde.
@Preßlmayer Das „h“ in gebä(h)rlich kommt wohl daher, weil ich all diese Wörter, die mit „Gebären“
zu tun haben, mit Sex assoziiere. Und als Katholik ist Sex = bäääääähhhhhhh Ja, 200.000 von 3 Mio.
sind 6,6% – ein Rechenfehler. Dennoch: in den offiziellen Statistiken der BRD belaufen sich die Abtreibungszahlen
auf etwa 120.000 pro Jahr, was deutlich weniger wäre als in Österreich bei aber rund 10mal so vielen
Einwohnern. Österreich hat ja angeblich keine amtl. Statistiken über Abtreibungen, weshalb im Internet
für Österreich Zahlen zu finden sind zwischen 40.000 und 200.000. Außerdem würden 6,6% immer noch
bedeuten, dass eine österreichische Frau im Durchschnitt zwei Abtreibungen im Leben hätte – wir gehen
davon aus, dass eine Frau 30 Jahre lang gebärfähig ist. Wenn dann demzufolge jede Frau alle 15 Jahre
eine Abtreibung hat, hat sie 2 in ihrem Leben. Oder sehen Sie das anders? Die 200000 erscheinen mir nicht
der Realität zu entstammen. Hätte Österreich überhaupt die Kapazitäten, in Krankenhäusern 200.000
Abtreibungen im Jahr durchzuführen? Wir reden schließlich von einem KLEINEN Land. Ich würde mit solchen
Zahlen vorsichtiger sein. Wenn Sie mit SOLCHEN Zahlen um sich werfen, belächeln Sie Ihre Psychologen –
Kollegen von diesem „kritischen Psychologenverein“, oder wie der nochmal hieß, womöglich nicht ganz
ohne Grund. Ihr Link geht übrigens nicht. Aber eigentlich interessieren mich Ihre Rückschlüsse aus
dem „h“ auch nicht. Oder sind Sie auch Psychoanalytiker?
HIV – Deutschland? Also es stimmt schon, dass die Zahl der HIV – Neuinfektionen in den letzten Jahren
wieder etwas gestiegen ist. Und ein Großteil der Betroffenen sind (schwule?) Männer. Ob das mit einem
gesetzlichen Kondomverbot, von dem wahrscheinlich manch einer hier träumt, besser würde, bezweifle ich
allerdings. Solange die Promiskuität nicht abnimmt, sind Kondome wohl angeraten. Und ich bezweifle stark,
ob die Promiskuität abnehmen würde, wenn’s weniger „Kondom – Propaganda“ gäbe. Nicht jeder geht brav
sonntags in den Vetus Ordo und lebt streng nach der kath. Sexualmoral. Und zu „HIV – Deutschland“: an
sich hat Deutschland kein ernstes Problem mit HIV / AIDS. Jährlich sterben etwa 600 Menschen an AIDS
in Deutschland. Bei 82 Mio. Einwohnern ist das als Todesursache fast schon uninteressant. Zum Vergleich:
in Dtl. sterben jährlich rund 5000 Personen in einem Verkehrsunfall, rund 11000 nehmen sich selbst das
Leben und ebenfalls rund 600 sterben jährlich in Folge eines Badeunfalls – womit klar wäre, dass der
Besuch im Schwimmbad oder der Urlaub an der Ostsee wohl ebenso leichtsinnig und lebensgefährlich sind
wie Sex; und die Problematik durch Badehosen wohl nur verschlimmert wird, so wie AIDS durch die Kondome.
@Preßlmayer im Duden 2006 steht: „kein, etwas, allerlei, nichts and(e)res oder And(e)res“, wobei die
Variante „anderes“ gelb unterlegt ist, was bedeutet, dass die Dudenredaktion (natürlich unverbindlich)
diese Variante empfiehlt. Grundsätzlich sind aber beide nach aktueller Rechtschreibung richtig. Ihr Angriff
war also voreilig. Die anderen Fehler sind Fehler. 1:0 für Sie. Also, wenn man von 3 Mio. Frauen in Österreich
ausgeht, die im gebärfähigen Alter sind, müssten 15% von ihnen pro Jahr eine Abtreibung haben, also
jede 6. Frau, um auf die 200.000 zu kommen. D.h. dass nach einem Zeitraum von sieben Jahren (da 100:15 =
6,7, gerundet 7) rund ein Sechstel der Frauen konsequent jedes Jahr eine Abtreibung hatte, oder dass ALLE
Frauen in diesen sieben Jahren insgesamt eine Abtreibung hatten. Also würde JEDE österreichische Frau
alle sieben Jahre einmal abtreiben, zumindest im Durchschnitt gesehen. Das halte ich für völlig übertrieben,
diese Schätzung. Vielleicht können Sie ja aber tatsächlich noch etwas Erhellendes dazu schreiben, sobald
Sie aufgehört haben, wieder einmal Fehler, die gar keine sind, fälschlicherweise zu berichtigen.
@Preßlmayer Mal was anderes: In Ihrem Artikel schreiben Sie, dass laut inoffizieller Statistiken jedes
Jahr 200000 Abtreibungen in Österreich stattfinden. Also in Österreich leben doch nur etwa 4 Mio. Frauen
und man kann schätzen, dass davon etwa 3 Mio. im gebährfähigen Alter sind. Bei der von Ihnen erwähnten
Abtreibungsquote, müssten 15 % der österreichischen Frauen eine Abtreibung haben – und das jedes Jahr!
Oder aber, wenn’s nicht immer dieselben 15% sind, wäre nach 7 Jahren jede österreichische Frau im in
Frage kommenden Alter in eine Abtreibung verwickelt gewesen. Können Sie folgen? Ich halte das für etwas
unrealistisch, zumal in der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2007 laut offizieller Statistik rund 117000
Abtreibungen stattfanden. Und Dtl. hat zehnmal soviele Einwohner. Was sagen Sie dazu? PS: Und fangen Sie
jetzt bloß nicht an, mich gleich als Abtreibungsbefürworter zu attackieren, nur weil ich Ihre Zahlen
nicht gleich schlucke. MfG
@Preßlmayer Ich habe nur Ihre ehrenrührigen Verhöhnungen aufgezeigt OOOHH, mir kommen gleich die Tränen.
Aber wenn Sie ehrenrührige Verhöhnungn in ihrem Artikel gegenüber anderen Blättern und Journalisten
veröffentlichen, dann ist das ja nur: die Einseitigkeit einer Interview-Wiedergabe darstellen dürfen!
wichtige Dokumentationen, wie z. B. mein Artikel „Das muß der Papst wissen“ blieben hingegen unerwähnt.
Wesentliche Teile meines Interviews wurden verschwiegen Ja, eben. Und genau darum geht es in Ihrem Artikel:
SIE, SIE und SIE und IHRE ehrenamtl. Arbeit, IHRE Kompetenz, IHR Interview, IHRE Dokumentation etc. Wieso
habe ich also zum Thema nichts zu sagen, wenn SIE Ihr eigentliches Thema sind? Der Titel heißt ja schon
„journalistische Manipulationen“. Der bezieht sich wohl auf Ihren eigenen „Schnodder“. Und mich über
den ein bisschen lustig zu machen, habe ich mich doch tatsächlich erdreistet. Sowas! Dabei sollte ich
nach 2 Jahren regelmäßigen kreuz.net Lesens doch wissen, dass hier nur niveauvoller Umgang miteinander
herrscht und Artikel prinzipiell über jedwede Kritik erhaben sein sollten. Denn kreuz.net – das ist eben
DIE christl. Qualitätszeitung. Aber wenn Sie so dünnhäutig sind und sich in Ihrer Ehre gekränkt fühlen,
dann schreiben Sie einfach noch einen Artikel dieser Art, um Ihr angekratztes Ego wieder ein wenig aufzubauen.
Allerdings hielte ich es für fairer, wenn Sie dann nicht die Abtreibung als Alibi holen, hinter dem Sie
sich dann bei evtl. Kritik verstecken.
@matt Sollten Sie nicht Kloputzen gehen, damit Sie das mal lernen? Ach, ich vergaß- Sie sind sich ja
zu fein zum Putzen. Aber wer ist dann hier die Diva?
@Gotthard Sprachfamilien können oft zu Sprachstämmen zusammengefaßt werden – romanische, germanische,
slawische, indisch-persische Sprachen bis hin zum Indogermanischen. Sind die romanischen Sprachen nun
eine Sprachfamilie oder ein Sprachstamm? Aber ich glaube, Sie haben Herrn Lindemann missverstanden. Er
bezeichnet die roman. Sprachen nicht als Stamm. Er hat doch Recht, wenn man genau hinsieht. Er schreibt,
dass die roman., germ. slw. (usw.) Sprachen ZUM Indogermanischen Sprachstamm HIN zusammengefasst werden
können. Also vllt. missverständlich formuliert, aber wahrscheinl. meinte Herr Lindemann das richtige.
@Gotthard Die romanischen Sprachen sind genau genommen nur eine UNTERFAMILIE der Italischen Sprachen,
welche wiederum eine FAMILIE innerhalb des Indoeuropäischen Sprachraums bilden. Das Indogermanische kann
dann wohl als Stamm bezeichnet werden. Aber gewiss sind die roman. Sprachen kein eigener Stamm. Und auch
nicht die germanischen.
Herr Dr. H.Itler diese verdammten Sprachen vermischen die unsrige reine germanische, Das ist von den Besatzern
geplant, schauen Sie sich doch mal die neumodischen Wörter an, Welche neumodischen Wörter? Meinen Sie
Anglizismen? Englisch ist – nur zu Ihrer Info – auch eine germanische Sprache. Und frei von Fremd- und
Lehnwörtern war die dt. Sprache noch nie. Nehmen wir nur mal Wörter wie „Alkohol, KATHOLIZISMUS, NATIONALSOZIALISMUS“
@Preßlmayer Ui, ui ui, da haben Sie es mir jetzt ganz schön gegeben. Köstlich, wie Sie sich aufregen.
Da will man Sie nur ein bisschen ärgern und Sie springen direkt drauf an. Drüber stehen können Sie
also genauso wenig. Was ist jetzt die verständlichere, lesbarere und flüssigere Version? „Er bezeichnet
sich als Hirte“ oder „Er bezeichnet sich als Hirten“? Da Sie ja unbedingt eine Antwort wollen: beides
halte ich gleichermaßen für verständlich und für lesbar. Selbst würde ich aber wahrscheinlich in
dem Falle auch „Hirte“ schreiben. Klingt schöner. Tja, den Knopf müssen Sie sich schon selbst an die
Backe nähen“. Und? Habe ich damit nicht Recht? SIE haben im Artikel, der ja ohnehin nur davon handelt,
einen anderen Artikel niederzumachen, mit solchen Haarspaltereien überhaupt angefangen und SIE geilen
sich immer noch daran auf. Ihr Artikel ist doch nur Selbstdarstellung, in dem Sie mit Ihren beruflichen
Kompetenzen angeben und sich als „besseren“ Journalisten hinstellen. Und dann tun Sie noch so gutmenschlich
und werfen mir vor, mich rühre das Schicksal der abgetriebenen Kinder nicht an, wo doch in Ihrem Artikel
erst mal klargestellt werden muss, was für Kompetenzen Sie haben und wie sehr Sie im Recht sind usw.,
was IHR PERSÖNLICHES Anliegen zu sein scheint, bevor es ans eigentliche „Thema“ geht. Wenn ich mich über
ein ernstes Thema wie Abtreibung wirklich informieren will, lese ich gewiss kein kreuz.net. Ihr Artikel
ist Bsp. genug dafür, warum. Mit preußischen Grüßen vom „Oberlehrer…
@Leblhuber Ist alles eine Sache des Intellekts. Du musst deine Pissmethode dem Klo anpassen. Tief- und
Flachspüler unterscheiden und bei Flachspülern flacher halten. Bei Tiefspülern NIE gegen die obere
Klowand! Das tut nicht gut. Tja, da spricht wohl der lebenserfahrene Mann aus Ihnen.
@Orlando Und für ein völliges Versagen der „Betreiber“ der Seminare! Was schlagen Sie vor? Wie sollte
man dem vorbeugen, um weniger Schwulis am Altar zu haben? Sehen Sie, ich sehe das nämlich so: der Prieterberuf
scheint für Schwule besonders attraktiv zu sein, vllt. wegen den ganzen güldenen Gewändern und der
Liturgie, für die sie möglicherweise besonders empfänglich sind. Ich weiß es nicht, ist nur ‘ne Vermutung.
Aber wie wollte man das unterbinden? Und überhaupt: ist ein schwuler Priester wirklich so schlimm, solange
er keusch bleibt?
Traue keiner Statistik… Andere Statistiken erklären genauso selbstverständlich, daß die Hälfte der
Priester homosexuell seien. Jaja, dieser Tage wird viel Unfug verbreitet, wenn’s darum geht, der Kirche
zu schaden. Ein Homosexuellenanteil von 50% erscheint mir völlig aus der Luft gegriffen. Ich las / hörte
bisher immer nur von 25-35%.
@Orlando Mensch, Junge, solche Fehler gibt man einfach zu! Ich weiß nicht, worauf Sie sich beziehen?
Wenn Sie mir den Fehler nennen, auf den Sie anspielen, kann ich ihn evtl. auch zugeben.
Ist ja gut, Preßlmayer „Dann bleibe ich noch einmal am ersten Satzes hängen:“ hieß in meinem Manuskript:
„Dann bleibe ich am Ende des ersten Satzes hängen:“ Diese Änderung, die nicht meine Person und meine
berufliche Identität betrifft, habe ich übersehen. Das war mir schon klar, dass es sich hierbei wohl
nicht um einen Fehler aus Unkenntnis gehandelt hat. Solche Patzer können ja passieren. War aber lustig
aufzugreifen in dem Zusammenhang. Von Ihnen erhoffe ich, dass Sie die Massenvernichtung der ungeborenen
Kinder mehr anrührt! Tja, den Knopf müssen Sie sich schon selbst an die Backe nähen, dass Sie dieses
äußerst wichtige Thema ja selbst nicht davon abgehalten hat, Grammatikfehler bzw. Stilfehler anderer
Leute „oberlehrerhaft“ zu kritisieren und damit so einer Diskussion überhaupt Nährboden geboten haben.
@Preßlmayer er ist als Zeuge geladen.“ Nicht als Zeugen! Das ist ein ganz anderer Fall. Er kann sich
aber durchaus als Zeugen bezeichnen, wenn man das Attribut hinter „als“ als Attribut zum Akkusativobjekt
sieht (welches hier ja durch das Reflexivpronomen „sich“ dargestellt wird). Man kann es aber auch als
Attribut zum Subjekt („er“) sehen, dann steht es wie das Subjekt im Nominativ. Also: beides ist richtig.
„am ersten Satzes“ – das ist falsch. Sie Grammatikkoryphäe!
Bravo, Dr. Preßlmayer! Dann bleibe ich noch einmal am ersten Satzes hängen: „bezeichnet sich selbst
als Gesundheitspsychologen“ – ein grammatikalischer Querschläger: Ich schätze, DER Querschläger trifft
mitten ins Schwarze. Anderer Leute Grammatikfehler, die in Wahrheit noch nicht mal welche sind, zu kritisieren,
während man am eigenen Satz offenbar nicht lange genug hängen bleibt, um einen echten Grammatikfehler
zu vermeiden – ja, DAS ist Qualität, v.a. wenn’s von einem promovierten Akademiker kommt. Nunja, solche
„Perlen“ findet man wohl nur hier auf kreuz.net.
@Clarissa Soweit ich Ihren „Buchstabensalat“ verstehen konnte, soll das wohl heißen, dass ja, so wie
es auch Burgorus vermutet. Aber bei all der Bürokratie sehe ich fürs Seelenheil schwarz. hehe, ich kann
mir das richtig vorstellen. Dann steht man nach seinem Ableben vor Christus und der sagt dann: „Tja, der
Priester, bei dem Sie zuletzt gebeichtet haben, hatte keine Beichtvollmacht im Sinne des Ordinariates.
Passierschein A36 in den Himmel wird somit nicht bewilligt.“ Naja, kleiner Scherz am Rande.
@Gotthard Danke, das wusste ich gar nicht. Das heißt dann also, dass ein Priester in einer anderen Diözese,
in der er nur zufällig ist, auch nicht gültig Beichte hören darf, solange er nicht die explizite Erlaubnis
des dortigen Ortsbischofs hat?
Ah, Burgorus Sie sind doch, soweit ich das mitgekriegt habe, auch sehr bewandert in solchen Dingen. Vielleicht
können ja auch Sie mir meine Frage beantworten, ob ein Diözesanpriester auf dem Terrain einer anderen
Diözese auch gültig Beichte hören kann und gültig die Absolution spenden kann. Das würde mich wirklich
interessieren.
@Clarissa Colonia Was heißt das dann jetzt eigentlich für die Praxis? Angenommen, ein Diözesanpriester
z.B. der Diözese München – Freising unternimmt eine Reise z.B. in seinem Urlaub. Wenn er jetzt auf seiner
Reise jemandem begegnet, der dringend einen Priester sucht, um zu beichten. Kann besagter Priester dann
auch außerhalb seiner Diözese M. – F., genauergesagt auf Terrain, für das irgendein anderer Bischof
zuständig ist, die Beichte hören und die Absolution gültig spenden?
@clarissa colonia Nein, das stimmt so nicht. Die Priesterweihe befähigt den Priester zur gültigen Spende
aller Sakramente (mit Ausnahme der Weihe) und zwar überall auf der Welt. Gültig ist die Absolution eines
echten Priesters also immer. Höchstens nicht erlaubt im Sinne des Ortsbischofs. Doch ist ein Unterschied
zwischen „ungültig“ und „nicht erlaubt“.
@Kunibert Ich finde, daß man sich soweit (noch) aussuchen kann, wie man zum Karussell steht. Die Leute
suchen sich so oder so aus, was sie für plausibel halten und an was sie glauben. Wie gut läßt sich
dieses Karussell mit Daten stützen? Offengesagt: da kann ich Ihnen nix konkretes sagen. Erst recht keine
numerischen Daten nennen- da müsste ich einen Linguisten aus der Forschung fragen. Des Weiteren spreche
ich natürlich kein Wort Estisch. Was ich weiß, ist, dass Finnisch z.B. auch fusionale Tendenzen aufweist,
es ist keine agglutinierende Sprache in „Reinform“ mehr. Und von Khmer habe ich noch nicht mal was gehört.
Was Wiki über Khmer schreibt, scheint aber auf eine agglutinierende Tendenz hinzudeuten. Leicht agglutinierende
Tendenzen gibt es aber auch in vielen anderen Sprachen. Als Bsp. aus dem Englischen seien die noch jungen
Formen „gonna“ und „wanna“ aufgeführt, die aus „going to“ und „want to“ entstanden sind. Ist nicht auch
ein entgegengesetzter Trend denkbar? Also von einer aggl. zu einer isol. Sprache? Kann ich mir im Rahmen
eines natürlichen Entwicklungsprozesses einer Sprache eigentlich nicht vorstellen und wüsste auch von
keinem Bsp. Für solche Sprachänderungen braucht es grundsätzlich Intelligenz. Jein. Zwar befähigen
uns nur unsere kognitiven Fähigkeiten zum Sprechen, aber natürliche Veränderungen, wie, dass z.B. aus
„want to“ „wanna“ wird, passieren einfach. Die erdenkt sich niemand „mit Vorsatz“. Wir reden ja nicht
von Plansprachen.
@Kunibert und ein Zuwachs erscheint weniger wahrsch. als ein Wegfall. Das sehe ich anders. Wir reden von
agglutinierenden Sprachen. Da, wo wir z.B. im Deutschen präpositionale Strukturen verwenden müssen,
hängt die agglutinierende Sprache, die ja deswegen so heißt, weil sie ursprünglich eigenständige Wörter
an ein anderes Wort „anklebt“, einfach noch ein Affix mehr dran, anstatt eine alleinstehende Präposition
zu verwenden – und schwuppdiwupp – ist wieder ein neuer Kasus geboren. Dieser Prozess ist so banal, dass
manche Sprachwissenschaftler bei agglutinierenden Sprachen ohnehin nur ungern von echten „Kasus“ reden.
Allerdings kann durch Abschleifung routiniert verwendeter agglutinierter Formen ein Zusammenfall der Affixe
entstehen, die dann in Silben verschmelzen, die jeweils mehr als nur eine grammatische Information tragen.
So tendieren agglut. Sprachen also zur Struktur der flektierenden. Dann können durch weitere Abschleifung
die Flexionsendungen wegfallen, sodass das ganze isolierend wird, von wo aus es wieder zu Agglutination
tendieren könnte. Solche Prozesse finden im Laufe von Jahrhunderten statt. Ich sehe da wirklich keine
Hexerei dahinter und verstehe auch nicht, warum man glauben müsste, dass nur der Herrgott Kasus erfinden
kann, so wie das Herr Lindemann ja unterstellt. Dass Gott das Karussel irgendwann angestoßen hat, kann
man ja glauben. Aber drehen tut es sich jedenfalls alleine (weiter). Ich habe da keinen Zweifel daran,
dass Kasus nicht „vom Himmel fallen“.
@Kunibert Auch wenn in Ihrem, durchaus originellen, Versuch mit Babelfisch die Übersetzung im Deutschen
ein paar Wörter weniger zählt als der engl. Text, habe ich doch immer den Eindruck, dass engl. Texte
tendenziell kürzer sind. Vielleicht nicht unbedingt mit der tatsächlichen Wörterzahl, aber zumindest
mit der Buchstabenzahl. Deutsch ist eigentlich eine Sprache, in der man viele Wörter um wenig Information
machen kann, was u.a. mit der inflationären Benutzung der zahlreichen Abtönungspartikel zusammenhängt.
Allerdings geben die auch manchmal die spezielle „Würze“ im Deutschen. Ich habe mal gelesen, dass die
Finnougrische Ursprache, soweit man sie rekonstruieren kann, wohl nur wenig Kasus (etwa 8) hatte, unterschiedlich
viele in den verschiedenen uralischen Sprachen dazukamen. Auf Wiki ist Estisch als agglutiniered – flektierende
Sprache eingestuft. Das müsste doch die These stützen, dass agglutinierende Sprachen sich zu flektierenden
entwickeln können. Kurios beim Estischen scheint eher zu sein, dass es weder Ergativ, noch Akkusativ,
dafür aber einen Sack voll anderer Kasus hat. Ja, Kontakte mit anderen Sprachen können auch die Struktur
beeinflussen. So gibt es z.B. sogar im Deutschen immer mehr auch grammat. Phänomene, die aus dem Engl.
kommen, wie z.B. das Phänomen, das Verb „erinnern“ nicht mehr reflexiv mit „sich“ zu verwenden, angelehnt
an die Verwendung des engl. Verbs „remember“ oder z.B. „in“ 2008 zu sagen. Freilich sind das nur einzelne
Punkte. Aber so fängt’s vllt. an.
@Clemens und Kunibert Und Sie meinen, dass Latein in der Hinsicht eine höhere Qualität hätte als unsere
modernen Sprachen? Was meinen Sie genau mit „unterstützendem Eingreifen einer zweiten Sprache“? Zählen
Sie dazu bereits Lehnwörter? Nun, es gibt, glaube ich (fast) keine Sprache (mehr), die nicht wenigstens
ein paar Lehnwörter aus anderen Sprachen hätte. Die Einwirkung des Englischen aufs Deutsche ist zugegeben
ziemlich ausgeprägt. Doch es gibt für fast alle engl. Lehnwörter, wie „Computer“ oder „E-Mail“ zumindest
theoretische deutsche Synonyme, bzw. Umschreibungsmöglichkeiten. Außerdem dürfen Sie nicht vergessen,
dass Latein auch einige Lehnwörter, z.B. aus dem Griechischen hatte. Beim Entwicklungstrend von Sprachen
scheint es schon gewisse Gesetzmäßigkeiten zu geben. So kann eine flektierende Sprache eigentlich im
Trend nur in Richtung Modifikation oder Abbau der Flexion wandern. Genauso wie agglutinierende Sprachen,
wenn sie in Richtung eines anderen Typus wandern, nur in Richtung flektierenden Aufbau wandern können
und isolierende in Richtung agglutinierenden. Das ist quasi wie ein Karussell. Ich denke aber, dass man
grundsätzlich keinen Typus als qualitativ hochwertiger ansehen kann als einen anderen. Denn für sich
genommen funktionieren Sprachen wie z.B. Ungarisch, Englisch und Russisch (alles Vertreter jeweils anderer
Sprachtypen) doch sehr gut.
Ach, Herr Schmidt mit Chinesisch bin ich auch schon gekommen. Lesen Sie, was Galatea mir antwortete: Dies
Aussage ist allein dem Zeitgeist geschuldet, nicht der Erkenntnis. Selbiges gilt dem Chinesischen. Leider
kommt mir das Spanisch vor und Galatea hat es in guter kreuz.net – Manier noch nicht für nötig befunden,
mir zu erklären, was Chinesisch mit Zeitgeist zu tun haben soll. Solange gelte ich aber „in dubio contra
reum“ als widerlegt. Und dass Tiere miteinander kommunizieren können, wurde auch schon vom User DJM widerlegt.
Sie sind nicht auf dem Stand der Dinge ! Gute Nacht und Grüße, l.s.d.
@Kunibert Grundsätzlich bleibt jedoch das Problem für Anhänger der ET, wie diese komplizierten alten
Sprachen entstanden sein können, was ja mangels Daten zu wildesten Spekulationen führen muß. Richtig.
Der Ursprung der Sprachen bleibt im Dunkeln. Und im Dunkeln ist gut Munkeln, sagt man doch. Allerdings
spricht der Mensch nicht erst seit gestern, auch nicht erst seit PIE oder der Entstehung der Schrift.
Es gibt Sprachen fast ohne synthetische Strukturen, aber keine, die ohne analytische auskämen. Der analytische
Aspekt scheint mir der wichtigere zu sein. Daher halte ich persönlich es für möglich, dass die allerersten
Sprachen, die Menschen sprachen, ob nun von Gott gegeben oder nicht, isolierend waren. Und im Zuge der
„Faulheit beim Sprechen“ wurden eben eigenständige Morpheme zusammengezogen, aneinandergeklebt, woduch
dann die flektierenden Sprachen entstanden. Wenn erste Schriftzeugnisse erst ab dann einsetzen, dann muss
es ja so ausschauen, dass seither Sprachen degenerieren. Doch wegen beobachtbarer auch umgekehrter Trends
kann man das zumindest für möglich halten, dass Sprachen im Zuge der normalen Entwicklung den Flexionsapparat
erst aufbauten.
@Burgorus Englisch ist nicht leicht. Ich behaupte aber, dass hängt mehr mit besonderen Eigenarten des
Englischen zusammen, als mit seiner analytischen Struktur. Engl. hat ein undurchschaubares System, wann
welche Präpositionen verwendet werden, hat sehr viele Idiome und eine gruselige Satzstellung im Bezug
auf Adverben. Hinzu kommt die riesige Kluft zwischen Aussprache und Rechtschreibung, die etymologisch –
historisch bedingt konservativ geblieben ist, während die gesprochene Sprache den „Great Vowel Shift“
durchlief. Vorsilben und Präpositionen machen eine Sprache hässlich. Je kürzer die Sprache, umso eleganter
ist sie, als umso intelligenter wird sie empfunden. OK, aber Herr Lindemann behauptet doch das Gegenteil,
dass sich nämlich Wörter abschleifen (z.B. amicus wurde im Frz. zu „ami“). – Was auch in den Fällen
stimmt. Doch, wie Sie selber ja geschrieben haben, gibt es auch hier umgekehrte Tendenzen. Außerdem müsste
Ihnen Englisch doch dann besonders gut gefallen. Ich finde, Wörter sind dort – verglichen mit denen anderer
germ. Sprachen, wie dem Deutschen, doch kürzer. z.B. heißt das engl. Partizip zu „sing“ SUNG, während
das deutsche entsprechende „gesungen“ lautet, also um zwei Silben länger ist. Grüße, l.s.d.
Präpositionen Im Artikel wird z.B. von umständlichen Umschreibungen mithilfe von Partizipien gesprochen.
Bevor’s mir jemand ankreidet: ich meinte natürlich Präpositionen. Tja, selbst Vineta leuchtet das nicht
ein, was an Kasus besser sein soll, als an präpositionalen Umschreibungen. Das ist dann aber ein schlechtes
Zeugnis für Herrn Lindemanns Artikel.
@Burgorus Bitte gern, geschehen. Noch zu Ihrem Einwand: nunja, es gibt da so ein Modell, dass eine Kreislaufentwicklung
von Sprachen behauptet. Aus isolierenden können agglutinierende, aus agglutinierenden flektierende, durch
Flexionsabbau wieder isolierende / analytische Sprachen entstehen. Von da ausgehend könnte theoretisch
das Karussell nachmal von vorne beginnen. Das mag man jetzt für möglich oder abwägig halten. Das bleibt
jedem offen. Ich verstehe allerdings nicht ganz, inwiefern flektierende Sprachen hier als hochwertiger
angesehen werden können. Ich meine, Latein machte mir beim Erlernen ja auch Spaß, insbesondere wegen
der Grammatik. Aber man muss doch zugeben, dass Englisch auch für sich genommen ganz gut funktioniert.
Genauso wie alle anderen modernen indoeuropäischen Sprachen ob mit oder ohne Flexion auch. Im Artikel
wird z.B. von umständlichen Umschreibungen mithilfe von Partizipien gesprochen. Der Ablativ im Latein
war ja nun auch alles andere als ein Kasus, der’s leicht gemacht hätte. Die genaue Bedeutung des Ablativs
kann nur aus dem Kontext erschlossen werden, was – nebenbei bemerkt – dann auch ein analytischer Aspekt
mitten im Lateinischen ist. Kann man sagen, dass Deutsch hochwertiger ist als die romanischen Sprachen,
weil wir noch etwas Kasusflexion haben?
@Burgorus Nun, ich weiß nicht, ob man das bei Latein so einfach sehen darf mit diesem Prinzip. Denn Latein
hat sein Konjugations- und Deklinationssystem von älteren Indoeurop. (auch ich bevorzuge eigentl. diesen
Begriff) Sprachen, bzw. letztlich vom PIE ererbt. Dass in der Vorgängersprache und in der Entwicklung
des PIE synthetische Formen durch Agglutination entstanden sind, halte ich aber für möglich, bzw. besser
gesagt, hält das die Indogermanistik / Linguistik für möglich. Dass Ihnen Englisch wie Gegrunze oder
so etwas in der Art vorkommt, kann ich nachvollziehen, aber das ist subjektiv, oder? Ansonsten hat Atheist
hier etwas wichtiges anklingen lassen: Die Fähigkeit des Menschn, zu sprechen, ist möglicherweise viel
älter als das PIE oder andere (theoretische) Ursprachen. Also PIE und erst recht nicht die Sprachen der
Antike, wie Latein oder Griechisch, dürfen als erste oder einer der ersten menschl. Sprachsysteme angesehen
werden. Zur Entwicklung der flexionsformen war vermutlich vorher bereits genug Zeit, auch wenn nichts
überliefert wurde davon (mangels Schrift und Tonbänder). @Galatea: Es besteht aber ein Zusammenhang
zwischen Zivilisation und der Kompliziertheit der Ausdrucksformen. Kompliziertheit definieren Sie nur
über Flexion. Das ist aber einseitig. Keine Sprache hatte z.B. je so viele Wörter wie das Englische.
Und was ist mit der Kultursprache Chinesisch? Flexionen sind dort schon seit Jahrtausenden rar.
@Burgorus Nun, ein bisschen Althebräisch habe ich auch gelernt. Sie haben da schon Recht. Im Hebräischen
bestanden die Verbstämme aus 3-konsonantigen Wurzeln. Flektion wurde (auch) über Veränderung der Vokale
erreicht, die natürlich ursprünglich nicht aufgeschrieben wurden. Insofern hat Ihr Einwand etwas für
sich. Finnisch als uralische Sprache hat erst im 16 Jhd. die lateinische Schrift übernommen. Aber in
den folgenden Jahrhunderten lassen sich noch Wortneuschöpfungen und ein weiterer Aufbau an Flexionsformen
aufzeigen. Was bei agglutinierenden Sprachen (und Finnisch ist agglutinierend) auch nicht verwundert,
da Affixe durch klitisch (meist enklitisch) werdende Morpheme entstehen. Das heutige Finnisch zeigt durch
„Zusammenfallen“ mancher Affixe auch fusionale Tendenzen, woraus, wenn weiter gedacht, eine flektierende
Sprache entstehen könnte. Auch in modernen i.germ. Sprachen lassen und ließen sich neuentstandene synthet.
Formen beobachten. Das heißt: flektierende Sprachen scheinen (zumindest für mich einleuchtend) durchaus
aus letztlich aneinandergereiten Morphemen entstehen zu können. Dieser Vorgang wird auch für das Indogermansiche
angenommen. Beweisen kann man ihn freilich nicht wirklich, da die Sprachwissenschaft nicht ausreichend
weit in die Vergangenheit „schauen“ kann. Also vielleicht hat Gott die Sprachen erschaffen, das kann meinetwegen
jeder glauben, der’s will. Widerlegen kann man das auch nicht. Aber die Argumente von Herrn Lindemann
finde ich dennoch zu schwach.
@Burgorus Die unerwähnten „Details“ rechnen sich auf. Die These stützt sich ja nur auf die Annahme,
dass nur Gott synthetische Sprachstrukturen schaffen könnte, was rechtfertigt wird dadurch, dass sich
Sprachen angeblich nur einseitig in Richtung Abbau von Formen bewegen können. Dass dies nicht so ist,
sondern auch ein umgekehrter Trend existieren kann, zeigt im indogerm. Sprachraum u.a. das Beispiel der
tocharischen Sprachen. An uralischen Sprachen lässt sich das auch beobachten. Der Artikel geht also von
Annahmen aus, die einfach widerlegt werden können. Ob Gott der Urheber der menschl. Sprache ist – nun,
das ist persönliche Glaubenssache. Aber unpräzise und einseitig wissenchaftl. für diesen Glauben zu
argumentieren ist eine andere Sache. Im Übrigen haben Sie recht. An Universitäten kann es mitunter durchaus
„dogmatisch“ zu gehen. Was der Professor sagt, ist oft Gesetz. Das ändert aber nichts am Entstehen neuer
synthetischer Strukturen in Sprachen, bei aller Liebe.
@DJM: ja, ich glaub’, den kenne ich Da administriert GANDALF, der HEXER. Witzig! Ich habe bisher nur
einmal zufällig einen Thread unter einem kath.net Video zu Bischof Williamson mitverfolgt (nicht selbst
mitgeschrieben) und in der Tat war da so ein Admin – bin mir ziemlich sicher, dass er Gandalf hieß –
der die Faschisten und Williamson – Sympathisanten maßregelte. Tja, das kommt eben davon, wenn man faschistoiden
Blödsinn nicht in dafür zugedachten Foren (kreuz.net) reinschreibt, sondern anständige kath. Websites
damit vollspamt.
@Burgorus es den Paral bereits im Indogermanischen gegeben haben muss. Dann erzählen Sie das Herrn Lindemann.
Dann hätte er nämlich noch einen sachlichen Fehler mehr in seinem Quark.
Ach, nicht schon wieder! Indogermanisch war eine großartige Sprache […] Es gab dort acht Fälle, die
nach drei Geschlechtern in Singular, Dual und Plural dekliniert wurden. Ja, das war schon eine tolle Sache.
Aber es geht noch toller: Die Tocharischen Sprachen kannten einige Kasus mehr und sogar einen zusätzlichen
vierten Numerus (den Paral). Was muss DAS erst für eine tolle Sprache gewesen sein? Der Gag an der Sache:
nichts weiter als eine aus dem Indogermanischen hervorgegangene Sprache, deren älteste Schriftzeugnisse
auf gerade mal das 5. Jhd. n.Chr. zurückdatiert werden. Irgendwie haben die Tocharer es also geschafft,
eine so perfekte und tolle Sprache, wie das Indogermanische noch besser zu machen… Leider ist sie dann
aber – in ihrer Perfektion – im 12 Jhd. ausgestorben. Herr Lindemann wird also nicht in den Genuss kommen
können, gepflegte Konversation in dieser Sprache zu praktizieren. Da muss er halt mit dem degenerierten
Deutsch vorlieb nehmen, in welchem er seine Artikel verfasst. Passt ja dann aber auch besser zum Inhalt
seiner Artikel…
Also Kunibert, ich habe den lagen Artikel gelesen; doch auch er lässt so manches unerwähnt… …z.B.
dass flektierende Sprachen nachweislich aus agglutinierenden entstehen können. Agglutinierende wiederum
können entstehen, wenn Morpheme klitisch und so zu Affixen werden. Das Ur – Finnougrische kannte vermutlich
nur 8 Kasus (heutiges Finnisch: 15). In einigen uralischen Sprachen lässt sich offenbar eine Zunahme
an Kasus, sowie separate Neubildungen von grammatischen Morphemen nachweisen. Auch sind erst vor wenigen
Jahrhunderten in der finnischen Sprache offenbar zahlreiche Wortneuschöpfungen entstanden, die nicht
nur durch Aneinanderreihung bereits existierender Wörter gebildet wurden und auch nicht entlehnt wurden.
Mein Fazit bleibt: kein Grundprinzip für alle Sprachen, nur vllt. für die indogermanischen. Synthetische
Strukturen können im natürlichen Entwicklungsprozess einer Sprache neu entstehen. Eine göttliche Intervention
scheint mir nicht unbedingt nötig dafür. Aber im Übrigen kann und soll jeder glauben was er will. Der
Schlusssatz des Artikels ist ja auch recht versöhnlich. @Clemens: Ich bin mir nicht sicher, ob ich ihre
Frage richtig verstanden habe. Wollen Sie Latein als „lingua franca“ wiedereinführen? Ich fürchte, der
Zug steht schon auf dem Abstellgleis. Ich wüsste auch nicht, wozu das gut sein sollte. Ansonsten gebe
ich Ihnen Recht: Wenn Räteroromanisch ausstürbe, wäre das, wie bei jeder anderen Sprache, einfach schade.
Grüße, l.s.d.
@Kunibert literae: aufgeblähter Flexionsapparat wie Latein Was ist mit Sumerisch und Akkadisch? Vielleicht
habe ich mich missverständlich ausgedrückt. Ich wollte nicht behaupten, dass es nicht auch Sprachen
gibt und gegeben hat, die noch weitaus komplexer hinsichtlich des Flexionsformenreichtums sind als das
Lateinische. Aber es gibt eben auch Altsprachen, teilweise älter als Latein, die weniger komplex und
synthetisch waren. Ich würde schätzen, Latein lag etwa „im Mittelfeld“ mit seiner Komplexität. Danke
für den Link. Wenn ich die nächsten Tage die Muße habe, werde ich mir den vielleicht durchlesen. Ich
bin immer an linguistischen Themen interessiert. Es macht vermutlich wenig Sinn, Sprachen bzgl. Komplexität
zu vergleichen, wenn sie nicht zu den gleichen Sprachstämmen gehören, da ja dann keine Abhängigkeiten
vorliegen. An sich ja. Aber der These zufolge müssten alle Sprachen denselben Startpunkt haben. Somit
ist ein Vergleich in dem Fall legitim. Denn wenn i.europ. und semitische und all die anderen Sprachen
alle zeitgleich in Babel als hochflektierende S. entstanden wären, wieso dann bei noch älteren Sprachen
als Latein teilweise weniger Flexion? Grüße, l.s.d
Clemens, es gibt nur einen sprachl. Zerfall, nämlich den, wenn… … die Sprecherzahl einer Sprache
den Bach runtergeht – wie bei Altsprachen (auch dem Latein) geschehen. Jedoch ist die These des Artikels
ja viel gewagter: ausgehend von hochflektierenden, gottgegeben Altsprachen könne sprachl. Entwicklung
nur einseitig hin in immer geringere Komplexität gehen. Neue synthetische Formen könnten nicht entstehen,
Gott habe sich diese erdacht, der Mensch kann sie höchstens verschandeln. Aber es gibt leider unglaublich
viele Gegenbeispiele, allein innerhalb der indoeurop. Sprachfamilie, jüngeren wie älteren Datums, bei
denen aus einstmalig periphrastisch – analytischen Strukturen neue synthetische Formen entstanden sind.
Ein paar Beispiele habe ich bereits genannt. Diese einseitige Entwicklung, die im Artikel behauptet wird,
ist kein Grundprinzip, nur ein Trend in einigen Zweigen der i.europ. Sprachen (so besonders stark ausgeprägt
bei den germanischen mit Englisch und Afrikaans als fast vollständig isolierende Sprachen, was aber auch
nicht als Zerfall zu bewerten ist), und selbst da finden sich auch Beispiele für neue synthetische Formen,
auch wenn die Grundtendenz in der Tat in Richtung analytischen Sprachtypus geht. Der ganze Artikel ist
eine pseudowissenschaftl. Seifenblase. Was das ganze überhaupt mit Darwins Evolutionstheorie zu tun haben
soll, erschließt sich mir ohnehin nicht.
nichts neues bei kreuz.net Der moderne Mensch kann keine synthetischen Formen oder neue Deklinationen
bilden. Was eine sachlich falsche Aussage ist. Das schlimme ist generell, dass solche Leute stets wie
Wissenschaftler auftreten von einer wissenschaftlichen Basis ausgehend zu pseudowissenschaftlichen Behauptungen,
Fehlinterpretationen und offensichtlichen Lügen übergehen. Und die Laien, die von Anfang an nix verstehen,
glauben natürlich, dass wenn der Anfang stimmt, der Rest auch stimmen muss und schenken z.B. so einer
Aussage Glauben und vergessen dabei, dass z.B. unsere geliebten synthetischen Präteritumformen aus periphrastischen
Strukturen entstanden sind, dass in Skandinavien synthetische Verbformen zur Passivbildung genutzt werden,
die es in den germ. Sprachen noch vor rund 600 Jahren nicht gab. Und dass Altsprachen anderer Sprachfamilien
nie einen so aufgeblähten Flexionsapparat wie Latein hatten, aber deutlich älter sind (z.B. Altägyptisch).
Was die These von der super – synthetischen Sprache, die Gott dem Menschen geschenkt haben soll (von der
noch nicht mal in der Bibel explizit die Rede ist), etwas unglaubwürdig macht.
Kein Grundprinzip Aus linguist. Sucht ist es richtig. Die aufgezeigte Tendenz aber nur innerhalb der indoeurop.
Sprachfamilie gültig. Die alten i.europ. Sprachen waren hochflektierend, doch viele Formen waren zum
Funktionieren einer Sprache gar nicht nötig, weshalb sich in vielen modernen i.europ. Sprachen die Grammatik
vereinfacht hat. Aber auch nicht in allen. Schauen Sie sich mal slawische Sprachen an. Chinesisch war
vor 2000 Jahren schon eine analytische Sprache. Genauer gesagt ist es nie eine synthetische Sprache gewesen
(Zurückverfolgbar bis zu den ältesten Schriftzeugnissen vor etwa 3000 Jahren). Auch Althebräisch, die
Sprache des AT, war grammatikalisch nicht so komplex und stärker analytisch als Latein oder Altgriechisch
und z.T. sogar als z.B. modernes Deutsch. Der umgekehrte Trend ist auch beobachtbar: die neuen synthet.
Futur- und Konditionalformen in den roman. Sprachen (auch beim hier „gescholtenen“ Französisch) sind
NICHT vom Lateinischen ererbt sondern NEU entstanden. Rumänisch hat ein neues Deklinationssystem wiedereingeführt,
nachdem es das lateinische erst aufgegeben hatte. Im Deutschen sind neue synthetische Formen bei den Präpositionen
(z.B. „in dem“ – „im“) noch nicht sehr alt.
@Aleph So eine Ergänzung wäre sicherlich möglich, ist aber nicht nötig. Man könnte ja auch an vielen
anderen Stellen des Glaubensbekenntnisses solche Ergänzungen einfügen. z.B. „Ich glaube an Gott, den
Vater, den Allmächtigen, der sein erwähltes Volk Israel aus der Sklaverei in Ägypten geführt hat…“
usw. Aber dann bräuchte man irgendwann eine Stunde Zeit, das Glaubensbekenntnis zu sprechen. Da GB soll
ja eine möglichst kurze und prägnante Zusammenfassung der wichtigsten Glaubensinhalte sein. Im Verglaich
zu den Moslems haben wir ohnehin schon ein relativ langes. Und da das Adjektiv „apostolisch“ die Gründung
durch JX miteinschließt, lässt man genauere Ausformulierungen eben weg. Für Details gibt es ja den
KKK, bzw. das Kompendium uä.
@Aleph Notfalls lesen Sie nochmal den Text, besonders die Stelle: „ich glaube an die eine, heilige katholische
und apostolische Kirche“. Da müsste ja zu lesen sein, die von JX gegründet wurde. Ist aber nicht. Das
ist auch nicht nötig, da das in dem Adjektiv „apostolisch“ bereits mit inbegriffen ist.
@Parmenas Ich habe Ihre Diskussion zwar nicht mitverfolgt, aber eins weiß ich: Kannst Du nicht mehr folgen??
Das müsste man Sie fragen, so wie Sie Ihr letztes Posting adressiert haben
@Vineta Was Kitas und Ganztagsschulen betrifft, erachte ich diese für Kinder aus heilen deutschen Familien
eher für schädlich – jedoch nützlich für einen Großteil der nichtdeutschen Kinder, zumal aus Moslemfamilien,
wo sie zum Nichtlernen des Deutschen angestiftet werden. Ja, WENN die dt. Familie heil ist. Und außerdem:
Was soll an Ganztagsschulen schädlich sein? Die haben sich in anderen Ländern hervorragend bewährt.
@Kurt K Veilleicht. Aber darüber hinaus müssen Sie ja noch den Nutzen bedenken. Welchen Nutzen hätte
ein schwuler Priester, wenn er sich outen würde? Ich meine keinen. Er würde nur Risiken eingehen, nämlich
z.B. im Ansehen seiner Gemeinde stark zu sinken, oder ein unangenehmes Gespräch mit dem Bischof führen
zu müssen. Daher bin ich mir sehr sicher, dass solche „Massenoutings“ auch in naher Zukunft ausbleiben
werden.
@Kurt K Wenn das Beispiel, welches litterae meint, wahr ist, dann passiert einem sich als hs-empfindenden
Priester ja anscheinend nichts, wenn er sich outet. Was heißt nichts? Seitens der Kirche vielleicht nicht
viel, aber überlegen Sie doch mal – der würde sich in der Gemeinde doch nicht nur Freunde machen. Viele
Leute wären bestimmt nicht begeistert, wenn sie einen offen als schwul geouteten Pfarrer hätten.
@juergen Jüngst hat wieder einer im Bistum aufgehört. Offiziell aus „gesundheitlichen Gründen“ – inoffiziell
und hinter vorgehaltener Hand aufgrund der Beziehung zu seinem Freund. Wenigstens war dieser Priester
dann aber konsequent.
@Peter-Pan Mit welchem Maß wird hier gemessen? Das ist eine sehr gute Frage, die ich mir bzgl. der Kirche
auch oft stelle. Dennoch kann die Kirche weibl. „Priester“ nicht anerkennen. Nach kath. Lehre kann dieses
Sakrament Frauen gar nicht gültig gespendet werden.
@Kurt K Ja, ich habe mal von wenigstens einem Fall gehört, bei dem sich vor ein paar Jahren ein dt. Priester
öffentlich geoutet hat, natürlich ohne Konsequenzen seitens der Kirche. Wenn man erst mal Priester ist,
kann einem ohnehin nicht mehr viel passieren, da die Weihe ja unwiderruflich ist und der Klerus zusammenhält
wie Pech und Schwefel, solange man nicht wie Küng oder Hasenhüttel Häresien öffentlich lehrt. Es werden
auch genügend praktizierende schwule und heteros. Priester von der jeweiligen Bistumsleitung gedeckt,
dann wird man eben versetzt uä. Das kennt man ja. Natürlich ist es was ganz anderes ob jemand blind,
taub, gelähmt oder schwul ist, aber so, wie es die Kirche nicht als Diskrimineirung ansieht, keine Frauen
zu weihen, so ist es eben auch mit den Schwulen. Aber das ist ja nur das, was der Vatikan sich vorstellt.
Und für uns hier in Deutschland ist Rom weit weg…
@Peter-Pan Ich glaube, es ist so geregelt, dass Homosexuelle Priester sein dürfen, so lange sie es nicht
zugeben. Ja, gut ausgedrückt. Inoffiziell ist es so.
@Kurt K Es ist richtig, dass die kirche die Neigung nicht als sündhaft ansieht, wohl aber als ein handicap.
So, wie ein Blinder kein Priester werden kann, kann eben auch ein Schwuler keiner werden. Zumindest in
der Theorie. In der Praxis ist es aber so, dass ein Schwuler, der diesen Beruf anstrebt i.d.R. ja dem
Regens nicht brühwarm erzählt, dass er schwul ist, und dann gilt „in dubio pro reo“
Halb so wild Sehen wir es mal so: Immerhin sind die Kirche, ihr Priestertum und der Zölibat so interessant,
dass sich eine Seite wie Spiegel Online überhaupt die Mühe macht, so viele Fotos mit eingefügten Sprechblasen
zu kreieren. Ein alter Priester hat mir mal gesagt: „Wirklich am Ende sind wir erst dann, wenn wir die
Leute \ Gesellschaft überhaupt nicht mehr jucken.“ # Die Abschaffung des Zölibates würde den fehlenden
Priesternachwuchs befruchten Irgendwie zum Schmunzeln in dem Kontext…
@matt Denn ich halte mich für nichts geringeres als Jesus und da kann ich auch nichts dagegen machen.
Sind Sie dann auch schon von den Toten wieder auferstanden? Laden Sie mich dann bitte auch zu Ihrer Himmelfahrt
ein?
@Gotthard Diözesanbischof Dr. Ludwig Schwarz wird 2007 Firmungen im alten Ritus spenden. Na, da freuen
wir uns aber. Nur leider ist die Firmung dann trotzdem ungültig, weil Dr. Schwarz bestimmt auch mit einer
ungültigen Weihe zum Bischof geweiht wurde. Im Übrigen ist 2007 vorüber, also meinen Sie entweder
2008 oder Sie haben zum falschen Tempus gegriffen.
@Oramon Oder sollte ich besser sagen Bokrug? Dass manche Aussagen dieses Erzbischofs – so sie denn überhaupt
der Wahrheit entsprechen – für einen Kirchenmann grenzwertig sind, ist mir auch klar. Aber sich an den
von mir zitierten mit dem Schnee und dem genauen Geburtsdatum so zu stören, ist einfach lächerlich.
Wie dämlich ist dieser Artikel überhaupt? Abgesehen davon bezweifelt er generell, daß der Sohn Gottes
im Dezember auf die Welt kam. Das Datum sei festgelegt worden, weil die Geburt Christi gut zu einem Winterfest
gepaßt habe. Selbst der Papst würde unterschreiben, dass Jesus nicht am 24. bzw. 25. 12. zur Welt kam,
sondern dieses Datum nachträglich festgelegt worden ist. Heute steht in der BILD – Zeitung ein Interview
mit dem kath. Theologen Manfred Lütz, in dem dieser sogar sagt, dass Jesus höchstwahrscheinlich zur
warmen Jahreszeit zur Welt kam, da die Hirten und ihre Herde sonst in der Nacht erfroren wären. Außerdem
ist Jesus höchstwahrscheinlich, was aber längst überall und jedem bekannt ist, im Jahre 6 VOR Christus
geboren worden, was aber im Prinzip für den Glauben an sich absolut irrelevant ist. Das ist schon ein
schlimmer Finger, dieser Erzbischof, dass er nicht den abgründigen Intellekt des Verfassers dieses Artikels
teilt.
Schnee? Der aufgeklärte Erzbischof glaubt auch nicht, daß es zu Weihnachten geschneit hat. Die Chance,
daß in Betlehem Schnee falle, sei sehr gering, weiß Williams. Also ich habe bis jetzt noch nie eine
Krippendarstellung mit Schnee gesehen. Bei uns in der Kirche ist doch alles mit Moos ausgelegt, so wie
ich auch in meiner Kindheit mit meinem Vater vor Weihnachten Moos im Wald für das Krippchen gesammelt
habe. Da haben wir doch nicht alles mit Puderzucker überschüttet um das Krippchen verschneit aussehen
zu lassen. Sind wir jetzt Ungläubige?
@Leblhuber A propos Juden, jetzt mal im Ernst: ich habe vor kurzem das neue Buch des kath. Theologen Manfred
Lütz gelesen, in dem es um die Frage nach Gott allgemein geht. In einem Kapitel geht er besonders auf
die Juden und ihre Geschichte ein. Das Kapitel ist überschrieben mit: „Die längste Liebesgeschichte
aller Zeiten“. Sehr respektvoll führt er in diesem Kapitel die Juden geradezu als einen lebendigen Gottesbeweis
an. Ein Zitat: „Dass […] Juden in aller Welt auch heute noch diesem Gott trotz allem vertrauen […],
das berührt gewiss jeden, der noch menschlich empfinden kann. […] Und so beten die Juden zu Gott –
mit der gleichen Leidenschaft, mit der sie bisweilen mit ihm streiten.“ Eingebettet in den Kontext hat
mich das Kapitel doch berührt und mir in gewisser Hinsicht wieder einen neuen Blick auf das Judentum
erschlossen. Das ganze Buch ist übrigens sehr zu empfehlen, wenn Sie es nicht schon gelesen haben. Aber
keine Sorge. Ich bleibe Christ und empfange weiter munter die Sakramente der Amtskirche – trotz Verbot
des Antisemiten.
@Antisemit Na, wo wohl? Bei uns „Sedis“ natürlich! Wo denn sonst? Keine Ahnung. Bei den Juden könnte
ich mich noch informieren. Dort gibt es auch keine Kirchensteuer. Und wenn ich als Katholik der Amtskirche
ohnehin in die Hölle komme, stellt eine Konversion zum Judentum zumindest kein Risiko dar. Ich wünsche
Ihnen einen schönen Sabbat, äähhhh, ich meine Sonntag!
Also. ich verstehe das alles nicht. Wenn seit ‘69 die Weihen ungültig wären, gäbe es doch in der RKK
so gut wie keine echten Kleriker mehr. Die Gläubigen bekämen keine Sakramente mehr gespendet und die
Kirche Christi wäre quasi ausgestorben. Da wird man ja noch besser Protestant!!!!!!
@antisemit Die neuen, von Montini generierten Sakramente sind allesamt als ungültig anzusehen und es
ist einem Katholiken streng untersagt, sie sich „spenden“ zu lassen. Gilt das auch für die Taufe?
@antisemit Für diese Fragen ist der Papst zuständig, nicht Sie. Und wenn der Papst sagt, die Weihen
seien gültig, dann SIND sie gültig. Oder hören Sie etwa nicht auf den Papst? Was sind Sie denn dann
für ein Katholik? Wenn wir Katholiken glauben, dass der hl. Geist der Lehrmeister der Kirche ist und
den Papst inspiriert, dann kann die Gültigkeit eines Sakramentes nicht von der Form abhängen, zumindest
dann nicht, wenn diese Form vom Papst so akzeptiert wird.
@Priesterkandidat Der Herr wird schon wissen, was der Bischof im Augenblick der Weihe will. Da sollte
man sich nicht verrückt machen. Sie sprechen mir aus dem Herzen. Die Sakramentsverwaltung ist doch kein
Computerprogramm! @Antisemit: Sie entlarven sich selbst: „welche FORMEL er verwendet“ – ja denken Sie,
Sakramente sind wie Zauberformeln, die ungültig werden, wenn ein falsches Wort drinnen ist? Das klingt
eher nach Harry Potter, der die richtige FORMEL sprechen muss, als nach einem christl. Sakrament.
@antisemit denn lateinisch ‘minister’ kann sowohl Diakon als auch Diener meinen. Bedeutet das giech. Wort
„diakonos“ nicht auch „Diener“? Und woher wollen Sie wissen, in welcher Form die Ämterübertragung im
1. Jahrtausend der Kirchengeschichte lange vor Trient stattfand? Wenn da nämlich die Weihe ungültig
gewesen sein sollte, wäre die apostolische Sukzession doch schon längst unterbrochen, oder?
@antisemit Es wird jetzt nicht mehr klar und eindeutig zum Ausdruck gebracht, ob es sich um eine Diakons-,
Priester- oder Bischofsweihe handelt Erst neulich war ich bei einer Diakonenweihe anwesend. Und da war
jedem klar, dass da Diakone und keine Bischöfe geweiht werden. Wenn das jetzt Ihr Killerargument war,
herrscht bei Ihnen offensichtlich der Argumentationsnotstand.
@Antisemit Erkennen Sie denn überhaupt alle sieben Sakramente als solche an? Sie lassen sich wohl kaum
alle biblisch begründen… Was hat das jetzt mit dem zu tun? Jetzt klären Sie mich doch bitte auf.
WARUM ist die Weihe seit VII ungültig? Das müssen Sie doch begründen können.
@Antisemit Ein zu wenig angesprochenes ist ja das der möglicherweise ungültigken neuen Weihen. Was nützt
es, wenn ein ungültig geweihter Priester vom NOM auf die alte Messe umsteigt? Die Messe würde dadurch
(mal ganz abgesehen von „pro multis“) nicht gültiger werden…! Wie kommen Sie eigentlich immer darauf,
dass die Weihen ungültig sein könnten? Jesus Christus hat die ersten Apostel ganz sicher auch nicht
im Rahmen einer tridentinischen Messfeier ernannt. Und die ersten Apostel haben ihre Vollmachten ihrerseits
durch Handauflegung auf andere übertragen, vermutlich ohne dabei einem bestimmten Ritual zu folgen, geschweige
denn dem tridentinischen. Das 2. Vatikanum hat vielleicht die Form der Spendung des Weihesakramentes verändert,
das Wesen eines Sakramentes ändert die Kirche jedoch nie.
@Landorganist Sie machen Ihrem Nickname alle Ehre. Als Organist ist es Ihr Beruf, in die Tasten zu hauen.
Ob bei der Klaviatur oder der Computertastatur – Sie schaffen es dabei immer wieder, irgendwelchen Pfeifen
schiefe Töne zu entlocken.
@Ruhrgebietler Marx – noch feister als Lehmann Also da fällt mir spontan ein Erzbischof ein, der sogar
noch feister sein dürfte. Ein paar Artikel weiter oben ist wieder einmal ein Foto mit seinem rosigen
Mondgesicht zu sehen…
@Nachtlaterne Letzte Woche gab meine Freundin eine Party. Dort lernte ich einen Jungen kennen, der mir
auf an-hieb gut gefiel. Ich sprach ihn an, und nach einer Weile kamen wir uns näher. Zuerst fing alles
ganz harmlos an. Als wir schon etwas angeheitert werden, landeten wir dann alleine im Schlafzimmer mei-ner
Freundin. Ja, und irgendwie kam es dann auch zum Geschlechtsverkehr. Da wir keine Kondome hatten, machten
wir es einfach so. Hat das diese Mädchen geschrieben, das Marco in den Türkenknast gebracht hat? Der
Hergang ist verblüffend ähnlich…
@Marranenjäger Danke, habe die Stelle in der Zwischenzeit auch selbst gefunden. Interessant ist auch,
was in meiner Bibel als Erklärung untendrunter steht. Da lese ich nämlich, dass die Söhne Gottes auch
als Nachkommen Sets gesehen werden können und sich die Setiter mit den Kainitern (Menschentöchter) vermischten.
@Marranenjäger (abgefallene Engel traten in Menschengestalt auf der Erde auf und zeugten mit Frauen Zwitterwesen,
„Riesen“) Ernstgemeinte und sachliche Frage: Steht das in der Bibel? Wenn ja, geben Sie mir bitte die
Stelle an.
@Leblhuber Sie an möchtegern-kathole: Noch selten habe ich einen sentimentaleren und realitätsferneren
Wortschwall gelesen, der von vernebelter Erotik nur so trieft. Total neurotisch!!! Zum ersten Mal lese
ich hier auf kreuz.net einen Beitrag von Ihnen, an dem ich persönlich Anstoß nehme. Gut, das Posting
vom Katholen ist natürlich schon recht … naja, ich weiß nicht, … ist da pathetisch der richtige
Ausdruck? Jedenfalls, wenn er Gott tatsächlich so sehr liebt, ist das doch schön. Er hat doch niemanden
mit diesem Posting verletzt oder angegriffen. Vielleicht sollten SIE mal bei sich überlegen, warum sie
sich durch so etwas provoziert fühlen. Ich muss allerdings zugeben, dass ich die Story mit der verpassten
wichtigen Schulung zugunsten zweier Messen (womöglich noch Werktagsmessen!) auch etwas komisch finde.
Nichtsdestotrotz: Suum cuique!!!
Noch was zur Bravo Für mich steht außer Frage, dass die Bravo zu 99% wertefrei ist. Bis auf die 2 Euro
irgendwas, die man am Kiosk dafür zahlen muss. Und ob die es wert sind…
@Kurt K Wieso sollte ein Schöpfer dem Menschen solch eine Sexuelle Freude mitgeben (die auch noch das
ganze Jahr über anhält, nicht wie bei manchen Tieren auf eine gewisse Zeit beschränkt) und dann solche
seltsamen Forderungen, die ohnehin kaum jemand einzuhalten im Stande ist, stellen? Nun, ganz so einfach
sehe ich das nicht. Der Mensch ist mit allerhand Attributen ausgestattet, von denen ihn einige ins Verderben
führen können. So z.B. die Gier. Der Mensch ist wie jedes andere Lebewesen auch gierig und weil der
Mensch aufgrund seiner Sonderstellung in der Schöpfungsordnung die meisten Möglichkeiten hat, die Gier
auszuleben, kann sie ihm auch schnell zum Verhängnis werden. Letztendlich müssen wir nur auf unseren
Globus sehen… Der Mensch muss sich also zügeln können, oder nicht? Da das bei der Sexualität wahrscheinlich
aber besonders schwierig ist, sind die Forderungen – so vermute ich – der Kirche in diesem Punkt besonders
hoch. Vielleicht in der Hoffnung, dass sich die Sexualität irgendwo zwischen schlechtem Gewissen, ehrlichem
Bemühen, Ideal und Nachgeben einpendelt.
@Priesterkandidat Das, was die kath. Kirche alles diesbezüglich lehrt, sind sehr hochgesteckte Ideale,
deren Zweck das Anstreben ist, das Erreichen aber eher nur theoretischer Natur sein dürfte.
@Kurt K Ich könnte mir gut vorstellen, dass ein 15-jähriger, der hier auf kreuz.net in den Lesermeinungen
schmökert, plötzlich viele merkwürdige Fragen an die Bravo hat…
Ehrlich gesagt kann ich die Aufregung nicht verstehen. Der Papst hat doch erst jüngst gesagt, dass die
protestantischen Kirchen eigentlich keine Kirchen seien. Somit können also dort weder Mann noch Frau
gültige kirchliche Ämter, die von den Katholiken auch als solche anerkannt werden, übernehmen. Und
mit „Frauenpriestertum“ hat das erst recht nichts zu tun, da es schon im protestantischen Selbstverständnis
keine eigene Priesterschicht und kein Weihesakrament gibt. Die anglikanische Kirche nimmt dabei einen
Sonderstatus ein. Was also interessiert es die Katholiken, wen die lutherisch- finnische Staatskirche
einstellt und entlässt? Was hat das mit unserer theoretischen (und vielleicht auch überflüssigen) Debatte
um eine Priesterweihe für Frauen zu tun?
Ich dachte bislang, Dr. Marx würde als heißer Nachfolger von Joachim Meisner gehandelt werden. Naja,
so oder so ist eigentlich klar, dass Dr. Marx noch Karriere vor sich hat. Er ist ja für einen Bischof
noch nicht sehr alt. Allerdings wundert es mich, dass kreuz.net dann doch so positiv über eine Rotarier
berichtet, wobei es stimmt, dass er eher von der konservativen Sorte ist. Ob er aber wirklich so ein „begabter
Schweißer“ ist, nur weil er auf einem Foto mit Schweißgerät posiert, bezweifle ich dann doch. Und ob
man daraus auf Bodenständigkeit schließen kann, noch mehr. Nach allem, was ich so mitgekriegt habe,
soll Dr. Marx ja einen Hang zur Opulenz haben, weswegen die Trierer ihren Bischof auch gerne mit einem
Augenzwinkern als „letzten Fürstbischof Deutschlands“ bezeichnen. Andereseits kann ich aber sagen, dass
er wirklich keine Berührungsängste mit dem gemeinen Volk hat. So habe sogar ich, der ich ein völlig
unbedeutender Laie bin, ihm schon mal die Hand geschüttelt und einen kleinen „Smalltalk“ mit ihm gehalten.
Er soll ja auch jedes Jahr privat auf dem Trierer Weihnachtsmarkt zu treffen sein. Bei einem Kardinal
Meisner würde es soetwas bestimmt nicht geben. In jedem Fall finde ich es Schade, dass er die Diözöse
Trier dann wohl doch schon bald verlassen wird, wünsche ihm aber alles Gute für die Zukunft.
@Kurt K Danke für Ihren Kommentar. Für mich ist das etwas schwierig. Auf der einen Seite fällt es mir
schwer, einen Zellhaufen, oder gar die einzelne befruchtete Eizelle schon als beseelten Menschen anzusehen.
Ich glaube, die Kirche würde ja auch keine Eizelle taufen, was aber die logische Konsequenz wäre, wenn
man dieser Zelle einen so hohen Wert beimisst. Andererseits ist mir aber auch klar, dass daraus ja nach
relativ kurzer Zeit ein beseelter Mensch werden kann, was dieser Zelle dann doch wieder eine besondere
Bedeutung gibt. Und außerdem ist dieses skrupellose Abtreiben in der Größenordnung schon etwas, was
mich ängstigt. Ich halte das für ein Gesellschaftsproblem unserer Zeit. Es ist bestimmt kein Idealzustand.
Und als Christ darf man es ohnehin nicht gutheißen.
@Kurt K Ja, und handelt der Klinikbesitzer richtig, seine Schergen auf die gewaltfrei agierenden Demonstranten
zu hetzen? Kurt, ich weiß ja, dass Sie Atheist sind. Da habe ich auch kein Problem damit. Umso mehr interessiert
es mich aber, ob Sie wirklich keine bedenken beim Thema Abtreibung haben. Macht Ihnen dieses Phänomen
nicht irgendwie Angst. So ganz tief im Bauch? Und außerdem: Ist für einen Atheisten der einzige Maßstab
der, was legal ist und was nicht?
Notwehr hin oder her Ich interpretiere das so, dass diese Beter (die Echtheit des Videos vorausgesetzt)
sich nicht dehalb nicht wehren, weil sie Angst vor juristischen Konsequenzen hätten, sondern weil sie
es nicht wollen. Die wollen eben völlig gewaltfrei beten und demonstrieren, selbst dann wenn ihnen zugesetzt
wird. Das ist durchaus bewundernswert. Ich könnte das (noch) nicht. @Bruder Theophil: Ich meine, diese
Beter sind auch von einem anderen Schlag als Sie!
Zum Artikel \ Video Wenn das Video die Wahrheit zeigt (wovon ich ausgehe) ist das eine äußerst miese
Sache. Hut ab vor diesen Betern, die das so über sich ergehen lassen. @Arkanum: Tut mir leid, aber Ihre
offensichtlichen Widersprüche fallen mir nicht ins Auge. Ich gehe daher- in dubio pro reo- davon aus,
dass das Video kein Fake ist. Darüber hinaus glaube ich es auch nicht, weil ich es durchaus für möglich
halte. Jeder weiß, dass Menschen schlimm sein können. Vor allem wenn die Einnahmen dieser Klinik durch
die demonstrativen Beter in Gefahr geraten könnten… @Pünktchen Oooooh, der arme Theophil ist vom bösen
Arkanum provoziert worden. Ich frage mich nur, wo in diesem Thread. Ich nehme das eher so wahr, dass Theophil
schon ein so aufgeblasenes Ego hat, dass er jeden, der ihm NICHT in den Arsch kriecht und ihm in allem
zu 100% zustimmt, als Dreckschwein bezeichnen muss. Allerdings kann es natürlich sein, dass da noch frühere
Threads und „offene Rechnungen“ in diesen Disput mit rein gespielt haben.
@Antisemit „Eine deutsche Kirche, ein deutsches Christentum ist Krampf. Man ist entweder Christ oder Deutscher.
Beides kann man nicht sein.“ (Adolf Hitler) Können Sie z.B. hier nachlesen: …opa.geschichte-schweiz.ch/…onalsozialismus.html
@War wohl nix In welchem Wörterbuch findet man denn da was drüber? z.B. im Fremdwörterduden. Der Begriff
Homosexualität schließt Lesben und Schwule ein, aber im Fremdwörterduden steht in Klammern: (bes. Männer).
Insofern ist Ihr Fehler also verzeihlich.
@taunuß Sie sind auf dem besten Weg sich zur Elite von X-Net zu Mausern bei den über 600 Beiträgen
in 6 Mon von liitterae und stark gefolgt mit über 340 Beiträgen in 3 Mon. von Raindance. Schlimmer,
taunuß, schlimmer. Ich habe nämlich volle 2 Monate lang kein einziges Posting verfasst. Somit habe ich
über 600 Postings in gerade mal 4 Monaten geschrieben, weil Granaten wie Sie einem auch immer wieder
Anreiz dazu geben. Wenn Sie schon in meiner Historie recherchieren, dann tun Sie das doch bitte so gründlich,
wie mit Ihren physikal. Einheiten. Aber sehen Sie? Jetzt habe ich Sie wenigstens mal verstanden. Sie machen
also Fortschritte. Aber bitte nicht zu viele, sonst machen Sie mir am Ende noch den „Elite – Status“ streitig.
PS: Sie müssen gerade was von Schatten sagen. Schließlich haben Sie ja gebissen, als ich Airbag wegen
seines an sich selbst adressierten Postings ein wenig aufgezogen habe. Oder sind Sie etwa identisch mit
Airbag??? Und wieviele Postings haben Sie dann summa summarum?
@zwobbel z.B. hier wo gar keine Handauflegung gezeigt wird schwafelt er von Handauflegung Ja, aber da
ist doch eine Handauflegung. Auf dem 2. Bild in dem Artikel.
Pascal \ Gewänder Ja, das sieht schon etwas albern aus. Vor allem noch mit diesen roten Handschuhen…
Zum Glück ziehen sich die Geistlichen heute normalerweise nicht mehr so an.
@taunuß Es ist äußerst Interesant aber anscheinend für dieses Forum als ,,Normal“ zu Bezeichnen, zu
Beobachten wie die ,,schlafenden Hunde“ (welche man doch besser nicht wecken sollte,wie hier im X-net
zu sehen) meine Zusammenarbeit mit airbag dessen Beitrag ich nur unterstützen kann wieder eimal aus allen
Richtungen nichts sagende Standpunkte welche nur wieder die eigene Ohnmacht vom verlorenen Bewußtsein
des Ganzen wiederspiegelt, und wieder einmal all das Bezeugt was überall sichtbar geworden ist. Watt?
Sprechen Sie auch Deutsch? Dann könnte ich vielleicht auch verstehen, was Sie von mir wollen.
@litterae, ähhhh, ich meine Airbag Ich hör beim Fasten…meißtens Stimmen Ihre Äußerungen sind äußerst
aussagekräftig. Ist etwa die Luft aus dem Airbag? Wird höchste Zeit, dass Sie einen Ihrer anderen Accounts
rauskramen.
@Nachtlaterne Das ändert aber nichts daran, dass Sie total frustriert sind. Sie sind doch enttäuscht
von ihrer Umwelt, von unserer Gesellschaft. Und die Enttäuschung ist so groß, dass Sie hier tagaus tagein
mit ihren Hasstiraden um sich Feuern. Das kostet Sie doch bestimmt eine Menge Lebensqualität. Natürlich
entwickle auch ich mich. Aber wenn Sie für die Zukunft hoffen, dass ich mal so werde wie Sie, dann möchte
ich sagen: „Was Gott verhüten möge!“ Vielleicht sollten Sie wirklich im eigenen Interesse ihren Fokus
von den Problemen der Gesellschaft auf sich selbst verlagern.
Das Problem finde ich, ist doch das, dass hier immer alles zum Exzess getrieben wird. Mit den meisten
Kritikpunkten hat kreuz.net ja grundlegend Recht. Aber gerade die Leser treiben es dann ins Bodenlose.
Da sind natürlich Pornos gleich das allerschlimmste auf der Welt, JEDER ist ein Mörder, ALLE Politiker
sind Opfer einer homoideologischen und darwinistischen Gehirnwäsche, die Freimaurer hängen ÜBERALL
mit drinnen usw, usf. Das ist nichts weiter als der totale Frust, der sich im Hass auf die ganze Welt
niederschlägt ohne irgendein Maß zu halten. Und den Menschen, die privat vermutlich glücklicher sind,
versucht man aus Gehässigkeit (und Neid?) in die Suppe zu spucken, wozu natürlich die Sündenlehre der
kath. Kirche ein besonders praktisches Mittel ist, da man sich erhofft, durch die missbrauchte Rückendeckung
der Kirche unangreifbar zu machen.
@Pascal Dann nennen Sie uns doch mal im europäischen Raum einen anerkannten nicht katholischen Psychater
der HS behandelt. Dann werd ich da mal einen Termin machen. Bitte keinen Amerikaner die sind so Fundamental
Das hat doch nichts mit der Konfession zu tun. Wieviele Psychiater haben wir in Dtl., die katholisch sind
(zumindest auf dem Papier). Das hat ja nichts mit seiner Arbeit zu tun. Und auch nicht alle amerikan.
Psychiater müssen so fundamental christl. eingestellt sein. Das düren Sie nicht mit den Organsiationen
à la Wüstenstrom und Co. verwechseln. Dort arbeiten nämlich, soweit ich weiß, keine richtigen Therapeuten,
wesegen diese Organisationen ja auch verrufen sind. und zudem sind sie evangelikal. Normale Psychiater
dürfen ihre persönl. religiösen Überzeugungen nicht in ihre Arbeit mit einfließen lassen. Die Psychologie
und die Psychiatrie sind Wissenschaften, die zunächst versuchen wertfrei gewisse Phänomene zu beurteilen.
@Seefeld Vielleicht kann man es so sehen. Aber bestimmt muss man es nicht so sehen. Dafür bleiben bei
mir zu viele Fragen offen. Wissen können wir es ohnehin nicht.
@fakihu Ich muss sie enttäuschen: unsere 2 Söhne und unsere Tochter sind hetis und 5 Enkelkinder ebenfalls
(die 3 andere sind noch nicht im Alter, sich festzulegen) … … und dies trotz lesbischer Mutter und
schwulem Vater Moment, nur dass ich das richtig verstehe: Sie haben 3 Kinder und 8 Enkelkinder. Und Sie
sind schwul. Und Ihre Frau ist lesbisch. Oder wie? Und wie funktioniert so eine Ehe? Oder sind Sie nicht
verheiratet? Irgendwie blicke ich nicht ganz durch. Was es alles gibt…
@gunther maria Was auf dem Foto zu sehen ist, ist keine Stola, und der es trägt, ist kein Priester. Das
habe ich mir auch schon gedacht. Danke, dass Sie darauf hinweisen. Soweit ich weiß, nennt man das – zumindest
in unserem Bistum – „Lektorenschal“. Zugegeben sieht der aber von hinten einer Stola zum Verwechseln ähnlich.
Der Wesensunterschied zwischen geweihten Personen und lediglich für kirchliche Dienste vom Bischof bestellte
Personen wird äußerlich verwischt. Soweit ich weiß, ist das Messgewand nach wie vor nur dem Priester
vorbehalten, so wie auch die Dalmatik dem Diakon. Wenn sich der Priester „ordentlich“ anzieht, d.h. mit
Albe und Messgewand, sieht man den Unterschied schon vom Äußerlichen her direkt. Wenn sich der Priester
aber nur mit Mantelalbe und Stola bekleidet an den Altar stellt, ist der äußerliche Unterschied natürlich
nicht mehr groß. Dann darf sich der Priester darüber aber auch nicht beschweren. Die standardmäßige
und standesgemäße liturgische Kleidung für einen Priester ist schließlich vorgeschrieben und bekannt
und sicher in allen Sakristeien in den entsprechenden liturg. Farben vorhanden.
@Seefeld Eines gleich vorweg: Dieses Problem werden wir heute Abend ohnehin nicht lösen können. Aber
das sind nunmal Fragen, die ich durchaus spannend finde, wenngleich ich auch vermuten muss, dass man auf
sie nie eine letztendliche Antwort finden wird. Ich sehe es so: Wenn Gott den Verrat Judas’ eingeplant
hatte, war Judas ein Werkzeug Gottes und konnte sich somit nicht wirklich frei zum Verrat entschließen.
Wenn dem aber so war, kann Judas eigentlich nicht für den Verrat von Gott bestraft werden. Wird er aber
bestraft, war der Verrat eine Handlung aus freiem Willen. Dann aber konnte Gott es nicht vorher eingeplant
haben. Also Sie sehen, wie kompliziert das ist.
@Seefeld Gott plant eben auch die Bosheit böser Menschen ein, aber böse ist für ihn böse. Ist das
nicht unfair für die betroffenen Menschen? Und steht das nicht im Widerspruch zur christl. Lehre des
freien Willens?
@Galen Sie vergleichen Äpfel mit Birnen. Der Islam ist ein falscher, antichristlicher Götzendienst und
die katholische Religion ist die wahre Religion. Natürlich. Aber ich denke, die Muslime sehen das etwas
anders. In Deutschland sind rund 33% katholisch, inklusive zahlreicher Registerleichen. Klar, dass der
weltl. Gesetzgeber sehen muss, dass das eine Drittel unserer Landesbevölkerung die Wahrheit hat und somit
immer Recht hat, die anderen 2\3 hingegen nicht und daher auf Kosten kath. Gesetzesgebung diskriminiert
werden müssen. Jedenfalls danke für das Posting. Ich musste gerade herzlich lachen.
@derfux Ach, der Lingen sieht den Meisner ja bestimmt noch nicht mal als ordentlichen Bischof, da er ja
von einem ungültigen Papst der „VII – Sekte“ ernannt worden ist.
@Galen Viele Menschen, die sich zwar nicht an der Lehre der kath. Kirche orientieren, werden so durch
das Strafrecht vor schwersten Todsünden bewahrt. Und? Dann tragen aber diese Menschen immer noch die
Todsünde des Glaubensabfalls \ Unglaubens \ Apostasie auf ihren Schultern. Man kann doch keinen zwingen,
die kath. Sündenlehre, bzw. den Glauben generell zu übernehmen. Stellen Sie sich vor , die Moslems würden
ein Gesetz fordern, das Schweinefleisch und jedweden Alkohol für jeden Bundesbürger verbieten solle.
Würde Ihnen das passen? Eine religiöse Lehre kann doch nicht in allen Punkten Maßstab für die Gesetzgebung
sein.
@santo Außerdem macht ein Nick noch keinen Priesteranwärter… vieles von dem, was der Herr von sich
gibt, würde noch im hinterletzten Seminar dazu führen, daß er ‘rausgeschmissen wird, z.B. das mit den
bis zur Langeweile ausgewalzten Baukränen Ja, die Kommentare kenne ich auch. Aber das würde – wenn überhaupt –
nur dann zum Rauswurf führen, wenn der Seminarist auch im RL in Anwesenheit der Seminarsleitung solche
Parolen schwingt, was man bezweifeln darf. Wenn die Seminarsleitung nichts von dem Account hier auf kreuz.net
weiß, ist er sicher. Ich halte es durchaus für möglich, dass er Priesteramtskandidat ist.
@santo Danke, dass Sie nochmal drauf hinwiesen, aber das war mir direkt klar. Das geht in diesem Comic
zu deutlich hervor. Da wird ja ein Pastor nach evangelikalem Klischee wiedergeboren (sog. New Born Christian,
was übrigens im Widerspruch zur kath. Lehre steht, da dort nämlich die Taufe bereits die Wiedergeburt
ist und nicht wiederholt werden kann). Und dann dieser Exorzismus – köstlich!!! und das von einem (aus
kath. Sicht) Laien… Und dass die Evangelikalen die schärfsten Kritiker der Katholiken und der hl. Mutter
Gottes Maria sind, sollte man wissen. Ist ja meist auch nicht zu übersehen. Insofern ist es für einen
r.k. Priesteramtskandidaten in der Tat ein Eigentor, auf eine solche Seite zu verlinken – frei nach dem
Motto der Feind meines Feindes ist mein Freund – was aber gerade die Evangelikalen NICHT so sehen würden.
Für die sind Katholiken genauso des Teufels (weil sie u.a. als Götzenanbeter gesehen werden) wie die
Gays.
@Seminarist Und warum geht dieser Pastor nicht beichten? Hmmmm. Oh, ist er womöglich kein Katholik und
Sie haben auf einen evangelikalen Comic verlinkt? Was sagt denn der Regens zu Ihren freikirchlich – protestantischen
Liebäugeleien?
@matt Vielleicht das Geld den Psycho-Fritzen in die Tasche schieben, Ja, matt, ein traumatisierter Mensch
benötigt eben Hilfe. Und wo sonst soll er hin gehen, wenn nicht zum „Psycho – Fritzen“. Etwa zum Priester????
@matt aber dann noch diese horrenden Summen der Kirche abzupressen Der Kirche, die sich in letzter Zeit
immer öfter fahrlässiger Versäumnisse schuldig macht.
@Josefus und Plexus Dies finde ich unnötig wie ein Kropf und schon fast schizophren. Ist das nicht auch
illegal? Das ist doch Kinderpornographie! Ein Polizist nimmt ja auch kein Kokain, um mal auszuprobieren,
wie’s wirkt. Eigentlich müsste man jetzt wirklich mal versuchen, die Polizei darauf aufmerksam zu machen.
Soweit ich weiß, ist der Kontext, in dem solche Bilder verwendet werden, egal. Solche Bilder sind einfach
illegal. Punkt.
.Tja, das ist mal wieder peinlich für die Kirche. Das schadet ihr nichts, mal hin und wieder auf die
Finger geklopft zu kriegen. Und wenn die schweren Taschen ein wenig erleichtert werden, ist man auch wieder
unbeschwerter unterwegs in Richtung Reich Gottes…
@Seminarist Sie scheinen sich ja mit den Gegebenheiten in St. Leonhard \ Frankfurt und mit Äppelwoi ganz
gut auszukennen. Sind Sie etwa auch Seminarist in Frankfurt?
@K.TO Croyez-vous toujours que tous les allemands soient des nazis? Croyez-le. Ca m’est égal et je suis
sûr que M. Leblhuber s’en fiche, lui aussi. Bonne nuit!
@Peter-Pan Ich hoffe aufrichtig, dass Sie bei der Erziehung Ihrer beiden Kinder ein wenig mehr Feingefühl
an den Tag legen. Wenn er denn die Kinder hat. Der kann ja viel erzählen. Und soviel, wie er hier schon
von seinem Sohn, seiner Tochter und seiner Frau, mit der er seit 18 Jahren verheiratet ist, geschrieben
hat, kommen mir durchaus Zweifel, ob er sich nicht vielleicht eher ein Familienidyll zusammenspinnt. Zutrauen
tu ich dem einiges. Und im Übrigen: Das wollte ich ohnehin schon seit langem mal schreiben: Wenn er tatsächlich
Familie – so wie von ihm selbst beschrieben – hat, finde ich dieses regelmäßige Zur Schau Stellen derselben
einfach widerlich. „Seht her, ich habe Kinder und eine Frau!“ Dieser POSER (oder wie sagt man auf Neudeutsch?) –
und das auf Kosten der eigenen Kinder. Ich möchte homosexuelle Menschen nicht kategorisch in Schutz holen,
aber die Arroganz von BT finde ich einfach unerträglich. Gute Nacht
@Geyer Rudolfus wurde im Gegegatz zu Ihnen nie vulgärproletarisch sonder tat sachlich seine Meinung kund.
Und zum Glück auch mit einem besseren Deutsch als Ihres, Geyer!!!!!!!!!
@Bruder Theophil Wie ist eigentlich die Aussicht dort oben? Wenn Sie vielleicht irgendwann mal von Ihrem
hohen Ross wieder heruntersteigen, können Sie’s uns ja erzählen. Ansonsten wünsche ich Ihnen eine gute
Nacht.
.Also wenn Laientheologen Beerdigungen durchführen, hat das doch mehr damit zu tun, dass die Priester
aufgrund immer größerer Pfarrverbände einfach nicht mehr alle Toten persönlich beerdigen können.
Der Priester soll ja nicht nur für die Toten da sein, die Lebenden sollen ja auch noch was von ihm haben.
Und da die Beerdigung kein Sakrament ist, braucht man dafür auch nicht unbedingt einen Priester \ Diakon.
Die Frage, die ich mir aber nun stelle ist: Was hat das alles mit dem Novus Ordo zu tun? Wenn jetzt die
Alte Messe wieder verbindl. eingeführt würde, hätten wir ja auch nich auf einen Schlag mehr Priester,
mehr Geld und wieder kleine 2000 – Seelen – Pfarreichen, wie zu Großmutters Zeiten, wo es dann nur einen
Toten pro Woche gibt. Also, was haben diese Phänomene \ Probleme mit dem Ritus selbst zu tun?
@Seminarist und Benedikt Seminarist, ich meine, mit Ihrem Posting habe ich’s kapiert. Also zuerst bringt
der Subdiakon die ganzen Utensilien an den Altar und hält während der Wandlung die Patene, auf der dann
aber nicht die Priesterhostie liegt. Jedenfalls danke an Sie beide.
Frage Auf Bild 7 ist der Subdiakon während der Wandlung mit Velum zu sehen. Ich habe auch einmal selbst
ein levitiertes Hochamt im Alten Ritus besucht. Mir schien es, als ob der Subdiakon irgendetwas hält
und daher das Velum tragen muss. Aber was? Und warum? Im Voraus danke für eine Antwort. Im Übrigen waren
in der Kirche, in der ich diese Messe besuchte tatsächlich einige junge Leute dabei, die, wie ich im
anschließenden Gespräch mit ihnen herausfand, sehr angetan sind von diesem Ritus. Was also im Artikel
steht, hat schon sein Wahres.
.Also ich hoffe, dass ich keinem auf den Schlips trete, aber ich muss ganz ehrlich sagen: Der Papst sieht
in diesem blau-goldenen Messgewand, in dem er auf Bild 4 der Fotomeile zu sehen ist, eher wie Merlin der
Zauberer aus, als wie ein geistliches seriöses Kirchenoberhaupt. Und dann noch diese Mitra… Irgendwie
zum Schmunzeln. Aber Geschmäcker sind natürlich verschieden. Und der Papst hat es ja, glaube ich, auch
nur dieses eine Mal getragen.
@Pünktchen Ich finde es ebenfalls bemerkenswert, dass es kreuz.net überhaupt nötig hat, hier eigene
Artikel gegen das total unwichtige kreuts.net zu veröffentlichen. Und dann noch mit diesen zitierten
Lesermeinungen. Das ist doch so peinlich… für ein Nachrichtenportal, das ja angeblich sooooooooo viele
Besucherzahlen hat und soooooooo wichtig geworden ist für die Kirche und die Welt (siehe Geburtstags –
Eigenlob – Artikel von Sonntag).
Ja, aber die Frage ist doch… … warum kreuz.net so ein Geheimnis daraus macht, wer in der Redaktion
sitzt und wer die Macher dieser Seite sind. Für mich ist und bleibt kreuz.net schmierig.
@matt Der Typ ist wie ein Automat. Das habe ich mir auch schon oft gedacht. Aber vielleicht ist Rudolfus
(r) auch nur ein intelligentes katholisches Software – Programm?
@Rudolfus In Ihrem Posting von oo:36, das ich vor meinem letzten Posting noch nicht gelesen habe, schrieben
Sie: Die Kirche ist im Besitz der Wahrheit, aber die Kirche weiß nicht alles. Alles weiß nur Gott. Nur
das wollte ich von Ihnen hören. Für mich ist damit die Diskussion zufriedenstellend beendet.
@Rudolfus Es gibt keine Gerechtigkeit in dieser Welt seit dem Sündenfall. Das ist unbestreitbar – der
Grund ist der Sündenfall im Paradies Aber warum der Herr den Sündenfall überhaupt zugelassen hat und
die ganze Menschheit einschließlich unschuldiger Kinder in Sippenhaft nimmt, das wissen Sie auch nicht.
@Leblhuber Warum Menschen verhungern, wissen wir schon. Das geht auf unsere alleinige Kappe. Oder etwa
nicht??? Richtig! Aber ich meinte ja damit die Frage, warum Gott, der Allmächtige, es zulässt. Mein
Ziel in dieser Diskussion ist es, Rudi aufzuzeigen, dass die Kirche nicht ALLES weiß und nicht auf alles
eine zufriedenstellende Antwort parat hat. Und die Theodizee – Frage ist sicher eine Frage, über die
sich schon Generationen von Philosophen und Theologen den Kopf zerbrochen haben, aber auf die es bislang
keine allgemein einleuchtende und zufriedenstellende Antwort gibt. Daher muss es dabei bleiben: „Die Wege
des Herrn sind unergründlich.“ Auch für die Kirche.
@Rudolfus Da man ja nicht zweimal hintereinander posten kann, wiederhole ich nochmal meine Anfrage: Wenn
alle Menschen mit der Erbsünde geboren werden, gehen doch alle gleich schlecht bzw. gleich gut ins Rennen.
Warum also müssen manche Menschen mehr leiden als andere? Mich würde wirklich Ihre Antwort, bzw. die
„Lehre der Kirche“ bezüglich dieser Frage interessieren.
@Rudolfus Die Erbsündenlehre IST die Antwort auf ALLES UNRECHT in der Welt. Wenn alle Menschen mit der
Erbsünde geboren werden, gehen doch alle gleich schlecht bzw. gleich gut ins Rennen. Warum also müssen
manche Menschen mehr leiden als andere?
@Rudolfus 1. Ich habe mir schon gedacht, dass jetzt GENAU DAS kommen würde. 2. Mutti Kirche weiß auch
nicht alles von Gott und die Erbsündenlehre ist keine Antwort auf die Frage, warum Gott zulässt, dass
manche Kinder verhungern, dass gerechte Menschen schwere Schicksalsschläge erleiden, während ungerechte
Menschen teilweise sich noch im hohen Alter an Gesundheit und Wohlstand erfreuen dürfen. Einer der Lieblingssprüche
von Priestern, die z.B. trauernde Eltern, die ihre Kinder verloren haben, hören müssen, ist doch der:
„Die Wege des Herrn sind unergründlich.“ – was ja auch stimmt. Aber vielleicht kennen auch die einfach
die Lehre der Kirche nicht und hätten Sie fragen sollen?
@prakt. Sodomist Also im Klartext: In Afrika verhungern Kinder, weil ich Ärsche poppe? Versteh ich das
richtig? Ich habe schon die ganze Zeit befürchtet, dass es seitens Rudolfus darauf hinaus läuft. Ich
denke tatsächlich, dass er Ihnen das zu verstehen geben möchte. So einfach wie Rudolfus malt sich aber
nicht jeder die Welt aus.
@Rudolfus und Sodomit Auf die Theodizee – Frage gibt es keine endgültige und allgemein zufriedenstellende
Antwort. Auch nicht von der Kirche. Wir wissen nicht, warum manche Kinder auf der Welt verhungern müssen
und andere nicht. Die Erbsündenlehre ist da auch nicht die Antwort auf alle Fragen.
@Seminarist Das haben wir schon festgestellt. Und wenn sie mal in Postings von einem Bruder Theophil oder
in gewisse Artikel auf kreuz.net nachschauen, werden Sie feststellen, dass der praktizierende Sodomist
nicht der einzige praktizierende Sprachvergewaltiger hier ist.
@matt Wenn ich der Überzeugung bin, dass ich die Macht habe Euer System einfach zum Umsturz zu bringen,
Meinten Sie das jetzt konjunktivisch, also „Wenn ich die Macht HÄTTE“, oder meinen sie wirklich, Sie
hätten Macht? Und wenn ja, welche?
@juergen Wenn jemand in einem Stimmbildungskurs beim Sprechen den Korken einer Sektflasche in den Mund
nehmen muß, wird derjenige doch nicht zur Sektflasche. Nein, aber zur Frau.!!!!
@matt Lesben sind doch wesentlich appetitlicher anzusehen als analverkehrende Männer. Das war für Paulus
bestimmt keine Kategorie. Matt, ich habe Ihre geistigen Ergüsse schon vermisst. A propos Ergüsse: Woher
wollen sie das eigentlich wissen? Sie schauen sich doch hoffentlich nicht in einer unerträglichen Doppelmoral
entsprechende Filmchen an, oder?
@Vineta der Bevölkerung jedoch nicht zumutet, noch einmal umlernend zur richtigen Schreibweise umzukehren,
die dem Geist der Sprache entspricht Dann haben Sie mich missverstanden.
@Vineta Die Argumente, die Sie hier gegen die neue Rechtschreibung anführen sind natürlich zutreffend.
Zutreffender ist aber auch, dass die Leute, so wie Sie, einfach keine Lust haben umzudenken und ‘nen Duden
in die Hand zu nehmen. Das ist, denke ich, das heimliche aber motivierendste Hauptargument gegen die neue
Rechtschreibung. Und es ist ja auch ein gutes Argument. Man kann ja nicht von einer ganzen bevölkerung
rzwingen, nochmal wegen sowas die Schulbank zu drücken. Ich aber schreibe weiter neu. Ich habe das jetzt
gelernt und dann behalte ich das bei. Die alten Regeln kenne ich schon gar nicht mehr so genau. Daher
stelle ich da auch nicht mehr um. Und unlogischer als die alten Regeln sind die neuen auch nicht, wenn
man sie einigermaßen beherrscht.
@Dragoner Dann soll man zweitens nicht davor kapitulieren sondern sowohl psychologisch als auch gebetsmäßig
gegen diese Veranlagung kämpfen Viel Glück dabei! Die bisherigen Erfolge der Psychotherapie und der
Psychiatrie sind bislang jedenfalls bescheiden.
@Linu86 Ach, geben Sie sich doch nicht so entsetzt, Sie Noob. Das ist alles nichts neues hier und Ansbach
Dragoners Posting war doch für kreuz.net’sche Verhältnisse noch recht gemäßigt. Und scheißen Sie
auf das Erbe. Sind bestimmt eh nur Schulden auf dem Haus. o^/
Happy Birthday, kreuz.net!!! Hier mein Geburtstagsgeschenk an Sie: Eine Laudatio für das Geburtstagskindchen:
1. Die Seite ist genial gestaltet – übersichtlich, ansprechend, zweckmäßig. 2. Niveauvolle Artikel
von kompetenten Journalisten und Redakteuren bereichern jeden einzelnen Tag eines Katholiken – gut recherchiert,
immer brandaktuell, authentisch, seriös 3. kreuz.net ist der Geheimtipp für Kenner. Wenn man richtig
diskutieren will, kann man es hier mit der Elite unseres Landes und unserer hl. Kirche tun. 4. Könnte
man sich Welt und Kirche heute noch ohne ‘kreuz.net’ vorstellen? Definitv: NEIN!!!! Kreuz.net ist wahrlich
zu einer politischen Größe geworden und selbst der Papst liest, bevor er eine Entscheidung trifft, erst
auf kreuz.net nach, denn die echte kath. Kirche findet sich nur hier. Weiter so! Sollten Sie es tatsächlich
schaffen, noch den 5. Geburtstag feiern zu dürfen, schicke ich Ihnen eine Eiskremtorte – oder nein, besser
einen trockenen Kuchen – Sie wissen, im sonnigen Kalifornien…
ad sozialkatholisch Nein, nicht Ihre Bemerkung war rassistisch, sondern eine andere, auf die ich mich
mit meinem „durchmischten Kaffee“ bezogen habe, den Sie ja wieder aufgewärmt hatten. So, ich geh’ jetzt
Kaffee trinken. Ciao
ad sozialkatholisch Wenn sie immer noch nicht merken was von der Sodomistenbrut zu halten ist, können
sie ihren Kaffee ruhig wieder mit Milch trinken, denn dann ist die durchmischung mit dem antichristlichen
Geist bei ihnen wohl schon stark fortgeschritten. Ich kann nur hoffen, dass Sie auch wissen, was von rassistischen
Bemerkungen zu halten ist, wenn Sie das mit der Durchmischung offenbar so witzig fanden, dass Sie es gleich
in Ihren beiden letzten Postings aufgegriffen haben.
@Troegel ich habe das mit dem Einführen in den Enddarm eben einmal ausprobiert. Es unterscheidet sich
kaum vom Einführen des Penis in eine Vagina. Es war nur etwas christlicher, weil mein Partner die ganze
Zeit „oh mein Gott“ geschriehen hat. Ich hoffe, dass sie wenigstens dagegen nicht polemisieren werden.
Verzeihen Sie, wenn ich nicht sofort antworten kann. Ich werde nun gleich beten und beichten gehen Bei
Ihnen bekomme ich schon fast den Eindruck, dass Sie nur ironische Postings schreiben. Und ich hoffe, dass
das so ist. Sollte dem nämlich nicht so sein, muss ich zu dem Eindruck gelangen, dass Sie einen Dachschaden
haben.
@Troegel Sicher. Sie nicht? Nein. Aber ich würde sagen, Sie haben ein Problem. Nicht weil sie es tun,
sondern weil Sie so eine Einstellung dazu haben und es trotzdem tun.
@Troegel Sie an Gudrun: Sie sind wohl eine Lesbierin? Ich glaube nicht. Sonst könnte sie doch keine Kuchen
backen, oder? @Gudrun: Haben Sie auch Schokoladenkuchen? Und meinen Kaffe nehme ich ohne Milch. Sie wissen,
wegen der Durchmischung…
@catharina Als Journalist muß man doch einigermaßen informiert sein, oder? Stimmt. Aber ich glaube nicht,
dass auf kreuz.net professionelle Journalisten arbeiten. Daher sollte man es ihnen nachsehen.
@Mitten drin kein Wort über ein blaues Messgewand verschwendet wird. Das muss auch nicht sein, da Blau
die Farbe Mariens ist. Es ist zwar keine offizielle liturg. Farbe in der r.kath. Kirche, aber dennoch
für Marienfeste zulässig. Und außerdem handelt es sich hier im griech.-kath. Priester. Das sieht man
schon am andersartigen Schnitt der Messgewänder und Stolen. Ich glaube, in den Ostkirchen wird ohnehin
mehr Blau getragen. Das wird also alles seine Richtigkeit haben.
@Hillu43 Ich habe da sogar Bilder von farbigen Männern gesehen…so eine Durchmischung ist absolut nicht
zu akzeptieren vor Gott! Frau Schadletzki, Sie können ja von den Homos halten, was Sie wollen, aber so
ein Rassismus ist ganz sicher auch nicht zu akzeptieren vor Gott. PS: Denken Sie dran: schütten Sie bloß
keine Milch in Ihren Kaffee. So eine Durchmischung wäre…
ad sozialkatholisch Sagen wir mal so: Es ist so oder so Schnuppe, ob das nun offiziell als Krankheit oder
nicht definiert wird. Es ist natürlich eine gefährliche Immunschwäche. Fakt ist, dass man an AIDS selbst
nicht stirbt, sondern an anderen Virusinfektionen. Aber indirekt stirbt man natürlich doch am HI – Virus.
HIV postitiv zu sein ist bestimmt scheiße.
@Don Medardus Helfen Sie mir: Was verstehen Sie (und „Die“) untersozialkatholisch? Sozial hat bei mir
erstmal keine negativen Konnotationen. Das war nur ein spontaner Gag. Den werden Sie noch verstehen, wenn
Sie hier noch etwas rumstöbern. Gaaanz sicher. Sind wir Toleranten, Aufgeklärten und Humanisten hier
eigentlich sehr in der Minderzahl? Ich würde sagen, in der Zahl der realen Personen, nein, in der Zahl
der Accounts und der Postings, ja.
@Don Medardus Christentum auf radikalkatholisch – sieht das so aus? Gott helfe uns. Nein, hier ist Christentum
à la sozialkatholisch. Aber das werden Sie noch schnell genug lernen. Alles Gute
@Don Medardus Ich weiß nicht wie lange Sie hier schon mitlesen, aber ich warne Sie sicherheitshalber:
Das war von Ihnen alles nur ironisch gemeint, nicht wahr? Darauf würde ich noch NICHT wetten.
@juergen Wahre Worte. Und das ist wirklich schlimm. Da geht ein ahnungsloser User auf eine als katholisch
deklarierte Website und sieht nackte Ärsche. Das ist nicht weniger unpassend, wie Nonnen auf Gayromeo.
@Beobachterin soeben gefunden auf gayromeo. Manche präsentieren dabei noch ihr blankes Hinterteil. Ja
sowas! Dann gehen Sie doch nicht hin! Seien Sie doch nicht albern. Wenn man auf solche Websites geht,
sieht man wohl solche Dinge. Da brauchen Sie nicht so überrascht und künstlich entsetzt zu tun. Wer
sowas NICHT sehen will, braucht ja nicht draufklicken.
@Stimme aus Wien ob die Sexualität nur Selbstzweck ist oder nicht – in diesem Kontext wurden alle Verurteilungen
in der Bibel getätigt. Wird die Sexualität zum selbstzweck gibt es kein unterschied zwischen Homosexualität
oder Prostitution. Wird die Sorge für die notwendige Nachkommenschaft nicht Rechnung getragen – ist sie
ein Verbrechen, besonders wenn sie (die Homosexualität) zur Last der Gesellschaft wird. Also ist HS doch
immer ein Verbrechen. Oder sehen Sie Fälle, in denen sie nicht zum Selbstzweck ausgeübt wird?
@Luther Leider kann ich auf Ihr Posting erst jetzt reagieren: Einer der ersten persoenlichen Kontakte,
die der jetzige Papst wiederhergestellt hat, war mit Hans Kueng in einem ganz persoenlichem Treffen, das
selbst Hans Kueng gelobt und sogar als extrem positiv empfunden hat. Und nun?? Ja, das ist mir bekannt.
Aber sanktioniert wurde er trotzdem. Und noch was. Wenn jmd. eine Lehre verkuendet, die vollkommen GEGEN
das steht, was die Kirche verkuendet, dann muss man natuerlich einschreiten. Keine Widerrede! Ich denke
auch, dass wenn man für eine solche Institution arbeiten will, man sich an die Spielregeln halten muss.
Wenn ich als Professor einer Universitaet oeffentlich die Prinzipien und den Aufbau, die Inhalt und die
Ausrichtung der Universitaet anzweifle und in den Schmutz ziehe, dann wird der Kultusminister sehr schnell
bei mir anrufen!! Das glaube ich gerne. Worum es mir einzig und allein geht, ist, festzustellen, dass
in der RKK die Meinungsfreiheit stark eingeschränkt ist. Das ist alles.
@Luther Der Papst hat in den letzten Einhundertjahren EEEEEIIIIINNN unfehlbares Dogma verkuendet. EEEIIINNNSSS.
Eins NACH dem Unfehlbarkeitsdogma. Aber wieviele vorher, die doch rückwirkend auch für unfehlbar gehalten
werden? Also erzaehlen Sie mir nicht, der Papst waere eine Art Gedankenmanipulator, der nichts besserer
zu tun haette, als mich kleinen Christ hier auf meinem Fleckchen Erde zu ueberwachen. Das erzähle ich
auch nicht. Natürlich kann man immer eine eigene Meinung haben. Aber ob man das auch darf ist die andere
Sache. Und in der RKK darf man das eben nicht. Fragen Sie mal Hans Küng.
ad sozialkatholisch und andere In der Praxis ist das sicherlich nicht so, da gebe ich Ihnen Recht. Aber
in der Theorie hätte es der Papst schon gerne so. Oder warum gilt er sonst als das unfehlbare Lehramt,
wenn dann doch jeder seine eigene Meinung haben darf?
Todsünde @ Kurt K Also: Damit eine Todsünde eine Todsünde ist, müssen 3 Bedingungen erfüllt sein:
1. Sie muss bei vollem Bewusstsein der schwere der Schuld vrübt werden. 2. Sie muss aus freiem Willen
verübt werden. 3. Es muss eine schwere Materie zugrunde liegen, nämlich Diebstahl, Mord, Unkeuschheit
oder Glaubensabfall (und vielleicht noch ein paar andere Sachen). Das, was Sie als 7 Todsünden bezeichnen
sind eigentlich die sieben Hauptlaster, die schnell zu Sünde führen können, für sich genommen aber
keine Todsünden im eigentlichen Sinne sind.
@methusalix Deswegen ist Spass beim Sex eine schwere Sünde. Das hielt ich bislang eher für konservative
protestantische Theologie. Steht das wirklich in dem Dokument so drinnen? Ich habe es nur mal überflogen.
Ich möchte nur wissen, ob es SO drin steht, oder ob Sie da vielleicht etwas hinzuinterpretiert haben.
Denn ich dachte bislang, Spaß beim Sex sei bei den Katholiken eben keine Sünde (sofern er natürlich
den kath. Regeln entspricht) und dass das ein Element sei, durch das sich Katholizismus und Protestantismus
lange unterschieden.
.Also Für mich bleibt jedenfalls festzuhalten, dass das mit der Sterbehilfe zwar vielleicht gut gemeint
ist. Aber gut gemeint ist nicht gleich gut. Und die Möglichkeit von Missbrauch und Pervertierung solcher
Gesetze liegt für mich auf der Hand. Das ist ein heißes Eisen, das man da anfassen will. Auch ganz losgelöst
von der kath. Sicht, die für sich genommen natürlich eindeutig ist.
Dignitas Früher war Selbstmord strafbar – auch deshalb! Sehr sinnig! Genauso wie der Verein Dignitas,
auf dessen Homepage ich gerade war. Ziemlich verrückt das ganze. @Burgorus: Mit Ihren Befürchtungen
kann ich Sie nachvollziehen. Für alte Menschen stehen keine rosigen Zeiten vor der Tür, bzw. sind ja
jetzt schon teilweise menschenunwürdig. Könnte mir durchaus vorstellen, dass es da skrupelose Verwandte
gibt, die Opa eine Mitgliedschaft bei Dignitas zum 85. Geburtstag schenken. Aber schwer ist das schon.
Was hatte meine Großmutter als chronische Schmerzpatientin gelitten, bevor sie starb – ohne dignitas
natürlich. Meine Oma hatte auch immer gesagt, sie wolle sterben und wünsche sich Pillen. Aber andererseits
hatte meine Oma soviele Pillen vorrätig, dass sie sich auch ganz ohne fremdes Zutun das Leben hätte
nehmen können… Was sie aber nicht tat. Da sehe ich übrigens auch dieses verrückte an der ganzen Sache.
Wer sich wirklich selbst umbringen will, kann das doch tun. Da gibts theoretisch so viele Möglichkeiten,
da braucht man nicht unbedingt diese eine Sorte Pillen, keinen Rechtsstreit und keine Lobby. Das mit Dignitas
ist in jederlei Hinsicht ziemlich verrückt.
@Hoffnung Zu Ihrem Link: Ich gebe Ihnen mit Ihrer Kritik prinzipiell Recht. Die Kirche darf eigentlich
keine Sakramente „verkaufen“. Aber man muss auch beide Seiten sehen. Und seien wir mal ehrlich: Finden
Sie es nicht auch ein wenig unverschämt, keine Kirchensteuern zu zahlen, aber dann seine Kinder taufen
lassen, zur Erstkommunion schicken , kirchlich heiraten und christl. beerdigt werden zu wollen – kurz:
sämtliche „Dienstleistungen“ der r.k. K. nutzen zu wollen, ohne dafür zu zahlen? ich meine, in anderen
Ländern, in denen es keine Kirchensteuer gibt, zahlen die Gläubigen, sofern es ihnen möglich ist, ja
auch Spendenbeträge oder sogar fixe Beiträge an ihre Kirche, soweit ich weiß. Ganz ohne Geld geht es
eben nicht. Irgendwer muss ja die Instandhaltung des Kirchengebäudes, die Heizkosten, den Strom usw.
bezahlen. Und wer sollte und könnte das anderes sein, als der Nutznießer dieser Einrichtung?
@Kurt K Also Leute! Entsorgt eure Glotzen! Mit der Zeit, die ihr verschwendet, „Der Alte“ zu schauen,
Wer guckt denn noch den „Alten“? Heute Abend kommt der „Dicke“ auf ARD mit Dieter Pfaff. Den zieh’ ich
mir rein. Ist auch garantiert gewaltfrei. :)3 Schönen Abend :(3
ad sozialkatholisch Ich freue mich, dass Sie so langsam den richtigen Weg einschlagen! Ja, ich wäre heute
Abend auch gerne noch in meine Stammkneipe gegangen, aber die ist leider wegen Krankheit der Wirtin geschlossen.
Naja, dann fläze ich mich eben mit ‘nem Bier vor die Glotze. Prost und schönen Abend noch. :(3
@ Sirilo und Kurt K Also die Bibel mit den heutigen Medien zu vergleichen ist bestimmt nicht fair. Zumal
die meisten Kids ohnehin keine Bibel lesen, wohl aber manche gewaltverherrlichende Computerspiele und
Filme konsumieren. Gewissen Amokläufern an US amerikanischen oder auch deutschen Schulen wird nicht nachgesagt,
dass sie besonders bibelfest gewesen sein sollen, wohl aber ist den meisten gemeinsam, dass sie ensprechende
Spiele spielten und Filme sahen und das oft in exzessivem Ausmaß. Die Frage ist, die ich mir dabei stelle:
Was war zuerst da: Das Huhn oder das Ei? Ist dieser Konsum gewaltverherrlichender Medienprodukte ein Symptom
einer ohnehin schon geschädigten Psyche oder die Ursache? Mir kam es jedenfalls nach dem letzten Amoklauf
in Dtl. zu billig vor, die Schuld allein in die Schuhe der Computerspieleentwickler zu schieben. Ich denke
da muss man – auch wenn’s weh tut – auch mal bei der Elterngeneration und der Gesellschaft sehen, was
da womöglich schiefläuft.
@Luther Gehen Sie doch mal sonntags zum Gottesdienst, meinen Sie, man wird auf dem Weg dorthin nicht belaechelt
und ggf. auch veralbert! Da ich in einer eher provenziellen Gegend wohne, kann ich das in der Form nicht
bestätigen, aber in Kneipen habe ich natürlich auch schon den ein oder anderen Spruch gehört diesbezüglich.
Klar gibt es ausreichend Stammtischparolen gegen die Kirche. Wer BORNIERT ist, wettert gegen alles, was
er nicht kennt. Das gilt auch für solche Kirchenfeinde, die noch nicht mal Ahnug haben, was überhaupt
eine Messe ist, aber groß Halbwahrheiten über die „Scheiß Kirch“ rumtönen. Insofern kann ich Ihren
Frust über das Unverständnis für Ihre Religiösität sehr gut nachvollziehen. Das entschuldigt aber
nicht das Verhalten gewisser Poster hier.
@Luther Wird jedoch die Stimme erhoben, sagt man vielleicht, dass es eben nicht etwas Gutes und eben eine
Suende ist, dann wird man, von wegen Toleranzdenken, abgehakt, man wird verarscht, laehcerlich gemacht
ob des alten Denkmusters!! Dem kann ich grundlegend nicht widersprechen. Allerdings muss ich der Fairness
halber betonen, dass die Art, wie sich manche hier verhalten und rumpöbeln, über dieses „Stimme erheben“
hinausgeht und zu einem Pöbeln aus purer Lust verkommt. Und das kanns ja wohl auch nicht sein, oder?
ad sozialkatholisch Ist die Beziehung nicht mehr so doll oder wollte er sie auch von hinten nehmen? Und
dann weisen Sie nochmal meinen Vorwurf mit den Stammtischparolen zurück. Sie pöbeln doch hier lediglich
rum, weil es Ihnen ganz offensichtlich Spaß macht. Das ist niveaulos und unchristlich, auch wenn Sie
selbst Ihr Treiben wohl als gottgefälliges Tun interpretieren.
ad sozialkatholisch So klar das Homosexualität nicht therapierbar ist, ist das garnicht. Die Ursachen
für HS sind nicht ausreichend geklärt. Daher wird – bei einer Klärung der Urschen – eventuell auch
irgendwann eine Therapie möglich sein. Solange diese Dinge nicht geklärt sind gilt: In dubio pro reo
Ich halte auch eine angeborene Homosexualität für möglich, der größere Teil wird aber eine gemachte
Homosexualität sein. Das sehen SIE so, andere auch, ist aber insgesamt umstritten. Solange das umstritten
ist: In dubio pro reo. Da finde ich ihre Meinung dass Homos absolut nicht therapierbar sind Habe ich SO
nicht behauptet. Aber mit den derzeitigen Mitteln und Erkenntnissen gibt es keine patente Therapiemöglichkeit.
Das ist der allgemeine Konsens, dem sich einige gerne verschließen. weit mehr einer Stammtischparole
ähnlicher als meine Einstellung, natürlich Stammtischparole einer Homobar. Gewiss nicht. Da viele Homosexuelle
sich selbst nicht als krank empfinden, fürchten manche gar eine eventuelle Entdeckung eines „Homogens“.
Übrigens haben sie die Wissenschaft a) nicht für sich allein gepachtet Sie aber auch nicht. und b) nicht
alles zu diesem Thema gelesen. Gewiss nicht. Ich habe auch noch andere Interessen. Offenbar im Gegensatz
zu Ihnen, wenn Sie sämtliche Literatur über HS so gut zu kennen glauben…
ad sozialkatholisch und andere Dass Homosexualität ausschließlich angeboren ist, ist nicht wissenschaftlich
belegt und in meinen Augen Unsinn und Lüge der Homolobby. Wenn HS wissenschaftl. belegt wäre, wären
es für Sie doch nur ideologisch belastete und durch die „Homolobby“ gesponserte Behauptungen (ähnlich
wie bei der ET und was weiß ich noch allem). Daher steht es Ihnen in meinen Augen gar nicht zu, sich
auf Wissenschaft zu berufen. Da Sie es aber tun, sei es Ihnen gesagt, dass HS schon seit Jahren als untherapierbar
und als nicht dem freien Willen unterworfen gilt (zumindest die NEIGUNG an sich). Aber da steckt dann
natürlich die Homolobby dahinter… Im Übrigen habe ich im August hier auf kreuz.net einen Artikel gelesen,
in dem es um ein eventuelles „Homogen“ ging. Kreuz.net wollte dadurch die Homos als Behinderte oder Kranke
verunglimpfen – Ausdrücke, die auch hier sonst oft zu lesen sind. Dann ist es aber plötzlich wieder
nicht angeboren und so weiter und so fort. Hier auf kreuz.net wird jedes Mittel genutzt, um schamlose
Hetze gegen Homosexuelle zu betreiben. Auf Logik und Konsequenz wird dabei nicht geachtet. Ich habe kein
Problem damit, wenn sich jemand kritisch gegen HS äußert. Das Verhalten mancher Homosexuellen legt das
ja auch nahe. Aber die eigene Stammtischmeinung ist sicher kein probates Mittel, um über ein solches
Phänomen endgültige Urteile mit womöglich noch wissenschaftl. Anspruch zu fällen. MfG
@Leblhuber Sie schrieben mir in dem anderen thread: Trotzdem bin ich mir bewusst, dass nichts verloren
gewesen wäre, hätte ich meinen Spaß nicht haben können. Wenn Sie noch mehr Spaß haben wollen, konvertieren
Sie doch mit mir zum Protestantismus. Dann kommen wir zwar zu Luther in die Hölle, aber das ärgerliche
Gesicht von Rudolfus ob unserer Apostasie wäre es wert… Kleiner Scherz. Ich gehe jetzt offline. Einen
Schönen Sonntag!
@Rudolfus Das heiligste Altarssakrament, das Christus selbst ist, darf man nur im Stand der Gnade empfangen.
Im Stand der Todsünde zu kommunizieren, ist eine weitere schwere Sünde und ein Sakrileg. Das ist mir
alles bekannt. Jedoch habe ich noch nie die Bezeichnung „Gottesraub“ dafür gehört und finde sie auch
etwas merwürdig, da sie den Eindruck erweckt, es würde sich um Diebstahl handeln. Wenn diese Homos den
Leib Christi kommuniziert haben (wenngleich auch im Stand der Ungnade), haben sie ihn doch nicht im eigentlichen
Sinne gestohlen, oder?
@Rudolfus Auch andere alte Völker besitzen ihre Überlieferungen, deren Inhalte von den heutigen Wissenschaftlern
gerne als Sagen gedeutet werden. Es ist allerdings ganz klar, daß auch in den alten Völkern nicht alle
alten Schriften einfach als Legenden weggewischt werden können. Sie leben nicht auf dem Dorf, oder? So
mit schöner Tratsch – und Gerüchteküche? Da passiert irgendetwas und das spricht sich rum. Und wird
dabei immer mehr ausgeschmückt und dramatisiert. So wie das auf dem Dorf so ist. Was glauben Sie, was
mit Geschichten passiert, die von Generation zu Generation weitergegeben werden über Jahrzehnte, Jahrhunderte?
Ich kann mir schon vorstellen, dass eine regionale Überschwemmung mit verheerenden Folgen für die Ansässigen
im Laufe der jahrhundertelangen Überlieferung zu einer ultimativen Flut hochstilisiert werden kann. Aber
das halten Sie bestimmt nicht für möglich. Sie leben ja auch in der Stadt.
Oh Rudolfus Jeder normale kath. Theologe erkennt heute die Geschichte der Arche Noah, so wie viele andere
Geschichten im AT auch, als „Mythos“ an und untersucht sie nach ihrer theologischen und nicht nach ihrer
historischen Aussage. Sie dürfen natürlich gerne glauben, was Sie wollen, das steht jedem zu, aber stellen
Sie es doch bitte nicht immer so hin, als sei Ihre Meinung verbindliche Lehre. Um heutzutage katholisch
zu sein muss man an die Historizität dieser Mythen nicht zwangsläufig glauben, das gilt nicht als relevant
für den christl. Glauben.
@ambrus alle verkennen, dass die heutige Gesellschaft in einem schlimmeren Zustand ist als im 3. Reich.
Beispiel 1. 300.000 Abtreibungen jährlich 2. im neunten Monat werden Behinderte abgetrieben. Das ist
in der Tat skandalös. Keine Frage. Aber bitte bedenken Sie, dass auch in Ihren hochgelobten 30er Jahren
Behinderte „entsorgt“ wurden – nur dort eben erst nach der Geburt.
Sieh an! Bruder Theophil! Sie lassen nach. Sie schrieben so wenig in letzter Zeit. Was ist denn los mit
Ihnen? Zudem waren, wie man in Ihrer Historie sehen kann, Ihre letzten Postings entgegen Ihrer Gewohnheit
weder sonderlich lang, noch besonders originell. Ich habe fast den Eindruck, dass es sich hier um einen
anderen Schreiberling handelt, als den Bruder Theophil, den ich kenne…
@nonnobisdomine Sorry, die Frage sollte natürlich an Artois gerichtet sein. Also @ artois Weshalb bezweifeln
Sie die Gültigkeit der empfangenen Weihen des Bischofs Hofmann? @Kurt K So genau kann ich Ihnen das auch
nicht sagen. Da fragen Sie besser einen unserer Spezialisten. Ich weiß nur, dass ich auch schon in NO-Messen
Frauen (meist alte) mit Schleier gesehen habe.
@Stimme der vernunft Manche Leute meinen, dass es sich so gehört, dass Frauen im Gotteshaus einen Schleier
tragen (was früher wohl auch üblich war). @Redaktion Tolle Fotomeile! Da sieht man gleich, welcher Ritus
angenehmer ist. Gerade bei der Kindermesse: Ordentlicher Ritus: Lebensfreude (Kinder stehen fröhlich
um den Altar) Außerordentlicher Ritus: Braver Einzug der Kinder – und man sieht, dass es ihnen keinen
Spaß macht.!! @nono Weshalb bezweifeln Sie die Gültigkeit der Weihen von Bischof Hofmann?
@zwobbel Im Laufe dieser Demo überbringt jedes Kind, welches gerne möchte, Bischof Müller eine Blume.
Wo haben Sie denn solche Ideen her? Das ist ja so süß, dass man Zahnschmerzen kriegen könnte. Einfach
geschmacklos.
Ich kann… …mich kreuz.net ausnahmsweise anschließen. Ich halte es auch nicht für gut, derartige
Maschen in der Werbung zu pflegen. So wie auch die neue Magnum – Werbung, die ich neulich im Kino sah:
„Magnum Java – Ich bete es an.“ Ich halte solche Slogans für unredlich. Witzigerweise würde ja auch
keiner dieser Werbeteufel auf die Idee kommen, mit einer Mohammed – Karikatur zu werben. Gut, ist natürlich
nachvollziehbar… Aber nur weil die meisten Christen da toleranter sind, rechtfertigt das nicht den Missbrauch
christl. Symbole.
@Stöhr Man kann zum einen die Geschichte mit der Rippe durchaus als symbolisch deuten, Auweia. Die im
Biblebelt würden Sie killen… denn da geht es nicht um Dogma oder nicht. Aha, was also nicht dogmatisiert
ist, darf symbolisch gedeutet werden, Dogmen aber nicht. Lassen Sie sich doch nicht so in ein dogmatisches
Korsett einzwängen.
@Stöhr Entweder es gab Adam und Eva, dann ist das Dogma wahr oder es gab sie als erstes Menschenpaar
nicht, dann ist es unwahr. Ich sage es Ihnen ehrlich: Ich glaube NICHT, dass es Adam und Eva als erstes
Menschenpaar gab. Die Evolutionstheorie lehrt, dass die heutigen Menschen geistig höherentwickelte Säugetiere
sind, die nur eine Zwischenstation im Gesamtprozess ausmachen und die sich in Afrika innerhalb von Millionen
von Jahren aus den Australopithecinen (Pithecus=Affe) zum Homo Erectus und dann zum Jetztmenschen (Homo
Sapiens) entwickelt haben. Das ist korrekt. Doch steht es einem frei, sich göttliches Einwirken hinzuzudenken.
Das passt vom zeitlichen Rahmen nicht auch nur annährend in das biblische Geschichtsbild, vom Monogenismus
ganz zu schweigen. Das ist korrekt. ERGO: Das biblische Geschichtsbild ist INkorrekt. Die Bibel ist ja
auch kein Sachbuch. Das ist eine Glaubensschrift. Da muss man manchmal „zwischen den Zeilen lesen“.
@Brandenburgis alias Artois Ich kenne alle drei. Freilich redet die E-Theorie nicht von einem Schöpfer.
Das kann sie auch gar nicht, da es eine WISSENSCHAFTL. Theorie ist. Das bedeutet aber nicht, dass sie
den Schöpfer überflüssig macht. Und das erkennen viele, nur Ihnen fehlt es offenbar an Fantasie, sich
vorzustellen, dass der Schöpfungsakt womöglich anders abgelaufen ist, als in der Schöpfungsgeschichte
beschrieben. Die Kreationisten sehen doch die Wissenschaft als eine Bedrohung für ihren Glauben und werden
dadurch zur Bedrohung für die Wissenschaft und für das Bildungssystem. Aber mit der Ignoranz in den
USA haben Sie was richtiges gesagt. Eben diese Ignoranz ist es nämlich, die den evangelikalen Kreationisten
Tür und Tor öffnet. Im Übrigen bleibe ich dabei: ein Katholik muss kein Kreationist im eigentlichen
Sinne sein. Moderne kath. Theologie verschließt sich wissenschaftl. Erkenntnissen nicht mehr komplett.
@Artois „factorem coeli et terrae“ Das dogmatisiert nicht den Kreationismus, denn selbst wenn sich Leben
durch Evolution entwickelt hat, könnte man immer noch sagen, dass Gott der Schöpfer des Himmels und
der Erde ist. @Stöhr Wenn es Adam und Eva als erstes Menschenpaar (von dem alle Menschen abstammen) nicht
gegeben hat, wenn also die Vorfahren der heute lebenden Menschen sich langsam seit 100.000 Jahren aus
Homo erectus/Neanderthaler entwickelt haben, dann ist der katholische Glaube etwas, das mit der Realität
nicht in Einklang steht. Das war auch noch nie die Stärke des kath. Glaubens. Also gibt es für einen
Katholiken überhaupt keine Alternative zum „Kreationismus“ oder „intelligent design“. Komisch, für den
Papst schon. Und ich meine, der ist katholisch. Außerdem könnte man auch den Umkehrschluss ziehen: Also
gibt es für einen Menschen keine Alternative mehr, als sich vom kath. Glauben abzuwenden. Das wäre
ohnehin für Sie beide eine Option: Wandern Sie doch aus Deutschland aus (auf welches Sie ja ohnehin nur
schimpfen), ziehen Sie in den US-amerikanischen Biblebelt und konvertieren Sie zu den Evangelikalen. Dort
können Sie den ganzen Tag auf den Papst, und die Antikreationisten schimpfen und ernten in Ihrer Umgebung
vollstes Verständnis.
Sorry, Hd2 Wenn Sie sich mal Bokrugs Statement durchlesen: Ich bin…gegenwärtig noch ein Mensch – leider
kein Heiliger mehr… erscheint es doch eher so, als ob ER das LSD konsumiert, finden Sie nicht? Ob das
mit dem Müllman Ernst gemeint war, weiß ich nicht, aber es war auf jeden Fall witzig.
@Bokrug Ich bin…gegenwärtig noch ein Mensch – leider kein Heiliger mehr… Was soll heißen, GEGNWÄRTIG
und kein Heiliger MEHR? Sie sind echt gruselig. Woher nehmen Sie überhaupt immer die ganzen Links so
schnell her? Und woher die ganze Zeit?
@Bokrug Sie sind ja wohl voll der Freak. Ich habe in Ihrer Historie gerade gesehen, dass Sie erst seit
24. August dieses Jahres, also seit noch nicht mal 2 Monaten aktiv sind, aber in der kurzen Zeit schon
über 1200 Postings verfasst haben. WOW!! Verbirgt sich hinter Ihrem Account überhaupt ein echter Mensch
oder sind Sie vielleicht ein neuer +.net – Automat?
@Heinz Josef Ich kann Ihren Standpunkt gut nachvollziehen. Mein vorheriges Posting sollte den offiziellen
kath. Standpunkt darstellen, der nicht unbedingt meinem entspricht. Ich muss aber anmerken, dass das,
was Sie soeben schrieben, protestantisch angehaucht ist o^/ (was Sie wahrscheinlich auch selbst wissen).
Nicht, dass mich persönlich das stören würde…
@Heinz Josef Misterunknown hat nichts (katholisch gesehen) falsches geschrieben. Der Prieser handelt zumindest
in der Liturgie in persona Christi, er gilt als Stellvertreter Christi in seiner ihm anvertrauten Gemeinde,
er ist in besonderer Weise an das ewige Priestertum Jesu Christi gebunden und somit klar aus dem Laienstand
emporgehoben. Daher verdient jeder Priester allein schon aufgrund seines Weiheamtes Achtung und Ehrfurcht –
Wer die Priester ehrt, ehrt Jesus.
… @Heinz Josef Sie bringen es nochmal auf den Punkt. Genauso sehe ich es und viele kath. Theologen und
Priester auch. @santo: Sinnvoll ist es z.B. im Rahmen einer Auseinandersetzung mit evangelikalen Inhalten
zu behandeln. Analog im nicht konfessionell gebundenen Ethikunterricht. Wenn es unter solchen Gesichtspunkten
unterrichtet wird, habe ich natürlich nichts dagegen. Ich denke, dass Schüler schon wissen sollten,
dass es sowas gibt. Nur dann kann man sich ja eine eigene Meinung bilden. Auch wir dürfen den Schülern
nicht einseitige Informationen weitergeben, sonst sind wir in Sachen Indoktrination auch nicht viel besser.
So ein Phänomen totzuschweigen und den Schülern gänzlich vorzuenthalten ist also bestimmt auch nicht
in meinem Sinne.
@santo domingo und samurai Ich stimme Ihnen grundsätzlich zu, aber ich bin mir nicht sicher, ob Kreationismus
überhaupt auch im kath. Reli-Unterricht etwas verloren hat. Wie Heinz Josef richtig bemerkte, ist der
Kreationismus eher ein Phänomen aus der Ecke der Evangelikalen. Die kath. Kirche legt heutzutage die
Genesis nicht mehr wortwörtlich aus, daher muss dergleichen auch nicht verbindlich im kath. Reli-Unterricht
gelehrt werden. Man muss einen Unterschied sehen zwischen dem Kreationismus (der von +.net richtig definiert
wird) und dem Glauben an den Schöpfergott. Einem Gläubigen ist es immer freigestellt, an den Schöpfergott
zu glauben; somit ist auch die Grundaussage der Genesis richtig: GOTT IST DER SCHÖPFER. Lediglich die
Frage, WIE er genau „geschöpft“ hat, ist umstritten. Und ich persönlich gehe bei all den wissenschaftl.
Erkenntnissen nicht davon aus, dass es genauso geschehen ist, wie in der Genesis beschrieben. Das macht
die Genesis nicht überflüssig oder falsch, aber man muss sie nicht zum naturwissenschaftl. Sachbuch –
Bericht erheben. Ich glaube ohnehin, dass man dann das Anliegen dieser Erzählung und der Autoren, die
sie irgendwann mal verfassten, missverstehen würde, wenn man es so ,wie die Kreationisten aus dem „Biblebelt“,
liest und versteht.
@Ansgar Ich wünsche mir seit langem einen gebildeten, überzeugten Atheisten als Partner des Disputes
Ich könnte mir vorstellen, dass ein so gebildeter, überzeugter Atheist sich auch einen entsprechenden
Diskussionspartner wünscht. Mit Ihnen könnte man wahrscheinlich entsprechend diskutieren (ich gehe mal
zu Ihren Gunsten davon aus), aber viele andere gläubige Poster hier kommen doch immer mit so Floskeln
und Totschlagargumenten wie: „Bekehren Sie sich zur r.k. Kirche, oder Sie kommen in die Hölle.“ etc.
pp. Das ist dann natürlich ungeheuer „gebildet“ und hat höchst philosophischen Tiefgang. Also hacken
Sie bitte nicht nur auf den Atheisten hier rum. In Ihren Reihen finden sich auch nicht immer nur Koriphäen…
@Kurt K Der Begriff Pfaffe hat heute einen etwas abfälligen Beigeschmack, das ist wahr. Und genauso wars
ja auch gemeint. Wenigstens sind Sie ehrlich. Aber der Berug des Pfarrers besteht doch bei weitem nicht
mehr nur im Hören der Beichte. Viele ältere Menschen (aber auch jüngere) nehmen seelsorgliche Angebote
gerne wahr. Wenn z.B. bei einem alten Ehepaar der Mann stirbt, gehen viele alte Frauen immer noch zuerst
bei den Pfarrer, der dann – je nach dem – hervorragende Trauerseelsorge leistet.
Der Pfarrer… …macht doch nichts verkehrtes. Eher im Gegenteil! Besser so, als irgendein abgehobener
Priester, der keinen Bezug mehr zur Arbeit seiner Schäfchen hat. Und soweit ich weiß, müssen in anderen
Ländern Priester doch auch manchmal nebenher arbeiten, weil Pfarrer ja nicht überall auf der Welt so
dicke bezahlt werden, wie im Kirchenparadies Deutschland. Und gab es vor ca. 100 Jahren nicht auch „Arbeiterpriester“
oder etwas in der Art? @Kurt K Aber der Beruf des Pfaffen an sich ist unnütz. Für SIE vielleicht. Es
gibt aber noch Millionen von Menschen in Deutschland, die immer noch religiös sind und durchaus Pfarrer
in Anspruch nehmen. Es ist also ein Beruf für einen Teil der Öffentlichkeit und die Notwendigkeit besteht
in jedem Falle.
@nono …wie hier irgendwelche selbsternannten Kritiker und Kirchengegner, die noch nicht einmal fähig
sind, die grundlegenden Kenntnisse der kath. Kirche zu kennen, agieren. Soll das etwa eine Spitze gegen
mich sein? Was ein Katechismus ist, ist mir durchaus bekannt. Nur eben die Abkürzung „KKK“ habe ich in
diesem Zusammenhang noch nie gelesen \ gehört. – Entschuldigung!!!!! @Heinz Josef: Danke.
check this out: diese homepage soll nicht dem klatsch und der unterhaltung dienen, sondern dem weg zum
gebet, zur demut, zum selbstständigen denken, zum guten tun. andernfalls hätte sie keinen sinn!
@Ruhrgebietler SIE leben hinter dem Mond! Wieso? Weil ich die Tatsachen sehe? Erheben Sie sich gg. den
Stellenabbau in der Kirche, gg. den sog. Herrn Bischof! Und was soll der sog. Herr Bischof tun, wenn er
keine Priester mehr hat? In unserem Bistum gehen jährlich im Durchschnitt 18 Priester in Ruhestand, nur
fünf neue werden geweiht. Welcher Stellenabbau denn? Den Stellenabbau gibt es nur bei Laientheologen
(was natürlich schlimm genug ist), bei Priestern ganz sicher nicht. Aber der Bischof hat nicht mehr Priester
als er hat und daher sind (auch aus finanziellen Gesichtspunkten) derartig große Pfarrverbände unumgänglich
geworden. Da können Sie sich beim Bischof noch so beschweren. Und in so großen Pfarrverbänden ist ein
Pfarrer eher Organisator, Delegator, Koordinator, Manager – man redet ja in unserem Bistum schon vom presbyterialen
Episkopat – Pfarrer also, die man nur ab und an mal sieht und die nur noch relativ wenig persönliche
Seelsorge bei Gläubigen werden machen können, ähnlich wie ein kleiner Bischof. Das ist ein ganz anderes
Priesterbild als früher, als es in unserer Gemeinde noch einen eigenen Pfarrer für knapp 2000 Seelen
gab. Und dann reden Sie von Kaffeekränzchen bei der Kfd – das ist unerträglich! Mag ja sein, dass Sie
pfarrer kennen, die sich derzeit noch einen faulen Lenz machen können. In naher Zukunft aber können
Sie das knicken. So wie vieles andere auch. Die Zeiten ändern sich eben und man sollte versuchen, das
beste draus zu machen.
@Ruhrgebietler bei dei V-II-Sektieren ist es das Hobby, die Frauengemeinschaft, das Kaffekränzchen mit
den Seniorinnen. Ohrenbeichte hören, hhlg. Opfermesse würdige zelebrieren, würdige Sakramente spenden,
Exorzismus beten?? Was reden Sie denn da? Haben Sie überhaupt eine Ahnung, was ein Pfarrer macht? In
naher Zukunft werden in unserem Bistum die meisten Pfarrer jeweils rund 15000 Katholiken zu betreuen haben.
Und dann reden Sie etwas von Kaffekränzchen, Ohrenbeichte, Exorzismus… Sie leben hinterm Mond. Die
Zeit der Volkskirche ist in Dtl. schon längst vorbei. Der Beruf des Pfarrers ist ein anderer geworden,
als in den hochgepriesenen goldenen 50er Jahren.
@Stöhr Dann aber bitte auch konsequent sein und einen Mann, der mit einer Frau während der Regel schläft
auch umbringen. Das und vieles mehr findet sich nämlich auch alles im 3. Buch Mose, das Sie anscheinend
gerne zum neuen GG erheben möchten. Für mich als Christ gilt ja der neue Bund. Und hat Jesus jemanden
umgebracht? NEIN. HS als Sünde anzusehen ist die eine Seite – HS unter weltl. Strafe, womöglich unter
Todesstrafe zu stellen ist für Sie vielleicht eine adäquate Vorstellung, aber entschuldigen Sie, dass
ihre Verirrung (noch) keinen Besitz vom ganzen Kollektiv ergriffen hat. Und Ihre „VII – Sekte“ fordert
solch abstruse Dinge gewiss nicht – zumindest kann ich mich nicht daran erinnern, dass JPII oder Benedikt
in einer Predigt gesagt hätte: Tötet die Schwulen: Deus lo vult.
@Galen Wissen Sie, Raucher neigen dazu, andere Drogen als schlimmer und gefährlicher hinzustellen, um
selbst mit halbwegs gutem Gewissen weiterpaffen zu können. In diesem Sinne wünsche ich viel Vergnügen
bei der minderschweren natürlichen Unzucht :)3 (die der Herr schon nicht so schwer bestrafen wird, da
er ja genug damit zu tun hat, die WIRKLICH schlimmen Unzüchtigen zu verdammen, frei nach dem Motto: solange
es andere gibt, die schlimmer sind als ich, bin ich ja nicht so schlimm)
Es ist schon merkwürdig: Auf der einen Seite reißen viele kreuz.netter immer groß den Mund auf, die
dt. Bischöfe seien so modernistisch und schlecht, aber in solchen Angelegenheiten wird ein dt. Bischof
in Schutz genommen.
@crossword Nun, ich denke, die Rechte dürfen sie natürlich einfordern, aber wie gesagt, haben sie die
Rechte in Deutschland ja schon. Ob dann riesige CSD’s und ähnliches noch so sinnvoll sind, bezweifle
ich. Ihre Bedenken hinsichtlich der Zukunft kann ich schon verstehen. Ich glaube zwar nicht, dass sich
in naher Zukunft an der Gesetzgebung bzgl. Homosexueller etwas ändern wird, aber die gesellschaftl. Akzeptanz
wird vielleicht schon abnehmen. Dafür gibt es Faktoren und Indikatoren. Mir scheint es, als ob hier in
Deutschland nach Halloween und ähnlichem jetzt auch langsam evangelikaler Fundamentalismus Einzug erhält.
Und die bringen freilich wenig Toleranz aber dafür eine Extradosis falsch verstandenen Kreationismus’
im Gepäck mit. Ich habe in Frankfurt schon einige Typen getroffen, die auf den Straßen fleißig missionieren…
@Geyer Ich nehme mal an, da ist etwas Ironie in Ihrem Posting, wenn nicht gar Sarkasmus. Eines möchte
ich klarstellen: Ich bin Demokrat und hielte es nicht für richtig, HS wieder per Gesetz zu verbieten
und unter Strafe zu stellen. Die weltliche Gerichtsbarkeit kann nicht die kath. Lehre als Maßstab nehmen –
zumindest nicht in allen Punkten. Weil es eben in unserem Staat nicht nur Katholiken, sondern auch Protestanten,
Muslime, Buddhisten, Atheisten und vieles mehr gibt. Und der Staat muss ja ein Rechtssystem schaffen,
das für alle annehmbar ist. Da können wir Katholiken nicht den Anspruch erheben, unsere „Clubregeln“
(denn mehr sind sie für einen Andersgläubigen wohl nicht) für alle verbindlich zu machen. Atheismus
ist nicht unbedingt etwas schlechtes und außerdem nichts neues. Man kann\darf niemanden zwingen, an Gott
zu glauben. Das Problem mit der Abtreibung ist hingegen freilich diffiziler. Aber auch hier würde ich
ein plumpes Verbot ablehnen. Besser wäre es, wenn die Gesellschaft zu einer Mentalität käme, in der
Frauen einfach kein Bestreben mehr haben, ihre Kinder abtreiben zu lassen. Ein Verbot würde hier doch
nicht das grundsätzliche Problem beheben.
@crossword die geisteshaltung von anno dazumal ist weiterhin präsent- lesen Sie die artikel und beiträge
hier Ja, aber kreuz.net ist doch nicht repräsentativ. Aber darf ich aus Ihrem letzten Posting entnehmen,
dass Sie meinen, in Deutschland müsste noch mehr Aufklärungsarbeit betrieben werden? das halte ich für
verwegen. So einen Rechtsstatus wie in Deutschland kann man durchaus schon als das non plus ultra ansehen.
Ich denke, Homosexuelle sollten vielleicht auch mal etwas bescheidener werden. Oder sehen Sie das ernsthaft
anders?
@crossword einem freien menschen muss es vorbehalten sein, sein intimstes leben nach seiner neigung zu
leben. Aber so ist es doch. In Deutschland können Sie diesbezüglich machen was Sie wollen, solange es
nicht kriminell ist. Das haben Sie ja schon selbst richtig erkannt. Die Kirche sieht das anders. Aber
wenn sie ohnehin nicht gläubig sind, muss Sie das ja nicht unbedingt jucken.
@ Geyer Ich gebe Ihnen insofern Recht, als man natürlich durch Selbstbeherrschung von der Praktizierung
der HS lassen kann. Sie wissen ja bestimmt mindestens genauso gut wie ich, dass strenggenommen ein heterosexueller
Katholik ebenfalls enthaltsam bis zur Ehe bleiben sollte, somit also ein gleiches Maß an Selbstbeherrschung
abverlangt bekommt. Was aber die Neigung an sich betrifft – da tappt man noch im Dunkeln, woher sie stammt
und sollte ein „Homogen“ bewiesen werden, so wäre klar, dass die Neigung angeboren wäre und somit nicht
umzupolen wäre, zumindest nicht mit „herkömmlichen“ Methoden.
@ Geyer und sozialkath. Eine Frage : sie sollten sich bemühen davon loszukommen … schrieb der Geyer
ans Kreuzworträtsel. Und das zu einem Artikel in dem ein Homogen propagiert wird. Wenn es dieses Gen
wirklich gibt – wie kann man sich dann bemühen, es los zu werden? Gäbe es dieses Gen, wäre doch bewiesen,
dass HS keine Sache des freien Willens ist. Es wäre dann ein „Gendefekt“ – und keine Sünde, da eine
Sünde nur dann eine ist, wenn sie aus freiem Willen begangen wird. Also, was ist HS nun? Eine Sünde
oder eine angeborene Krankheit? Beides zusammen kann es nicht sein.
@matt2 die sich irgendwie nach ihrem Belieben wandeln, wenn es doch wesentlich logischer ist er habe jedes
Wesen einfach nach seiner Art erschaffen. Stimmt. Das wäre vielleicht einfacher und logischer gewesen.
So einfach hat er es aber nicht gemacht. – Weil er vermutlich intelligenter ist als Sie.
@matt2 Er hat den verdammten Wal eben so beschaffen. Er wollte ihn so haben. Das leugnet ja auch niemand.
Die Frage ist nur, ob dies auf einem nachvollziehbaren Wege geschehen ist, oder durch den „Fingerschnipp“,
wenn Sie verstehen. Sie sollten sich an die Aussagen unseres hl. Vaters halten. Evolution steht nicht
im Gegensatz zum Glauben. Und es ist für mich auch bis dato nicht nachvollziehbar, wieso Leute wie Sie
da krampfhaft etwas gotteslästerliches sehen müssen, wenn man darauf hinweist, dass der Wal Beckenknochen
hat, die darauf hindeuten, dass er vorher, so wie andere Säuger, ein Landtier war.
@santo domingo Ich wollte mich übrigens noch von Ihnen verabschieden. Ab morgen (genauer gesagt: heute)
stelle ich das posten hier auf +.net für längere Zeit ein. Ob ich danach wieder anfange, weiß ich noch
nicht. Aber die letzten Wochen hier waren cool. Ich habe so manches gelernt und hatte sehr viel Spaß,
wenn ich mir auch manchmal die Haare raufen musste. Nehmen Sie noch einen schönen Gruß ins kreuts.net
mit (zu dem ich meine Meinung übrigens zwischenzeitig geändert habe – erst hielt ich es für eine reine
Lästerecke. Aber wenn man mal tiefer in Ihren Threads wühlt: Respekt, was Sie alles auf die Beine stellen!)
Machen Sie ruhig weiter so. Solange es +.net gibt, muss es kreuts.net geben. Das ist ein gutes und erforderliches
„Gegengewicht“. Richten Sie dort v.a. „Sentinel“ einen schönen Gruß aus.
@Rudolfus Der Computer selbst vielleicht nicht. Ich habe ja auch nicht die große Ahnung davon. Was ich
aber sicher weiß, ist z.B., dass Einstein den Weg für die Erfindung des Lasers ebnete. Und ohne Laser
würden ihr CD – ROM – Laufwerk und ihr CD – Spieler nicht funktionieren. Außerdem sollen in naher Zukunft
verstärkt Laser zur Datenübertragung eingesetzt werden. Das können Sie alles nachlesen, z.B. hier: de.wikipedia.org/wiki/Albert_Einstein Worum es im Prinzip geht, ist, dass Einstein ein bedeutender Mann
war, und seine Erkenntnisse das Tor zur modernen Physik aufgetan haben. Und viele techn. Errungenschaften
und viele, die noch folgen werden, sind u.a. auch Einstein zu verdanken. Um den Mann kommen Sie nicht
herum.
@Rudolfus Sie irren, wenn Sie schon wieder behaupten, Fernsehen, Radio und Computer wären durch Einstein
entstanden. Was würde wohl Konrad Zuse dazu sagen, der 1937 den Computer erfand? Mit einem Abakus könnten
Sie wohl kaum im Internet surfen.
@seb1983 Erstaunlich wenn auch für mich als Durchschnittsbürger kaum nachvollziehbar ist die bei Sateliten
in der Umlaufbahn zu berücksichtigende Tatsache dass Zeit tatsächlich relativ ist und von der Geschwindigkeit
abhängt, sodass dies bei GPS Signalen mit einberechnet werden muss. Ja, erstaunlich ist das alle mal.
Aber es stimmt! Falls es Sie interessiert, hier ein Link: de.wikipedia.org/…l_Positioning_System Da
wird in Ansätzen erklärt, wenn vielleicht auch nicht ganz leicht verständlich, warum die relativistische
Zeitdilatation beim GPS – Satelliten berücksichtigt werden muss. In jedem Fall können wir aber sagen:
Einsteins Forschungsarbeiten haben zur Entwicklung von bsp. GPS beigetragen, obgleich er natürlich nicht
der eigentliche Erfinder ist.
@Methodist Nun ja, in letzter Zeit war dieses Thema nicht mehr sehr präsent auf +.net. Da ging’s v.a.
um Motu Proprio und alte Messe. Aber insgesamt gesehen lässt sich kaum leugnen, dass HS eines der Lieblingsthemen
von +.net ist. Und dann immer in provokanten, mitunter unsachlichen Artikeln dargestellt, gespickt mit
delikatem Bildmaterial. Ich nehme an, Herr Pfarrer, dass Sie wissen, dass sich nicht jeder homosexuelle
Mensch so in der Öffentlichkeit darstellt, wie auf den Bildern zu sehen. Die Bilder sind also immer recht
einseitig ausgewählt. Das wäre in etwa so, als wenn ich zum Thema kath. Kirche immer nur Bilder von
brennenden Hexen, Inquisitoren und Kreuzrittern zeigen würde. Aber so verfährt +.net generell. Wenn
ich nur an die Bildermeile „außerordentlicher vs. ordentlicher Ritus“ denke. Das waren auch einseitige
und manipulativ ausgewählte Fotos. Kurz gesagt, Herr Pfarrer: +.net ist unseriös. Vielleicht sollten
Sie sich besser auf kath.net informieren. Das ist in meinen Augen seriöser und zumeist sachlich.
@Bruder Theophil Apropos Lupe. Das Wort, das Sie möglicherweise meinen, heisst: Gemächt. Danke für
die Belehrung. Und es stimmt: Mein Sexualleben ist nicht sehr zufriedenstellend. Was glauben Sie, warum
ich auf +.net poste?
@Stimme aus dem Tradiland Ja, ich habe so den Verdacht, dass hier auf +.net kaum jemand ein unbeschriebenes
Blatt ist. Aber meine Wenigkeit ist für keinen von Interesse. Mein Name würde Ihnen nichts sagen und
Sie würden im WWW nicht viel über mich herausfinden. Anders als z.B. bei Bruder Theophil. Vorgestern
Abend bin ich durch Zufall über etwas gestolpert, was mich stutzig machte. Und nach etwa einer Stunde
„Recherche“ im WWW (mir war halt am besagten Abend langweilig), glaube ich nun zu wissen, wer BT ist.
Aber ich glaube, dass Sie das auch schon alle längst wissen…
@sozialkath. Das wüßte ich auch gerne. Meinen Sie damit, dass Sie gerne wüssten, wer ICH bin, oder
beschäftigen Sie sich laut denkend mit uralten philosophischen Fragen?
@Rudolfus Die Frage ist, wer hier ein PISA-Opfer wird,wenn man den Zusammenhängen und Erklärungen, die
Sie herstellen, Glauben schenken würde. Zu sagen, daß wir das Fernsehen, Radio und die Computer Albert
Einstein verdanken, das ist eine absurde Theorie. Rudolfus, es tut mir leid, Ihnen das so direkt sagen
zu müssen, aber Sie sind stur und unbelehrbar. Aber von mir aus glauben Sie weiter, dass der Computer
vom Himmel gefallen sei, und freuen sie sich darüber, dass er auf wundersame Art und Weise irgendwie
funktioniert.
@Rudolfus In vielem ist man in den USA eben weit kritischer als in Europa, wo man nahezu alles glaubt,
was einem die Regierungen verkaufen wollen. Ja, und dieses kritische Denken äußert sich natürlich besonders
gut in der Tatsache, dass der Mr. President nur einmal mit dem Finger schnippen muss, und schon laufen
die Soldaten massenweise nach Afghanistan oder in den Irak ihrem Verderben entgegen. Wirklich toll, wie
wenig die „regierungshörig“ sind. Im Übrigen: George W. Bush ist ja wohl der lebende Beweis für die
Richtigkeit der ET. Einen größeren Affen als den kenne ich nun wirklich nicht.
@santo und sozialkath. Ich muss ergänzen: Gerade las ich auf Wikipedia folgenden Satz: Die Erde rotiert
relativ zum Fixsternhimmel, das Bezugssystem Erde stellt deshalb kein Inertialsystem dar. Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Inertialsystem
Also dreht sich die Erde doch um die Sonne. q.e.d.
@santo und sozialkath. Also ich bin auch nicht der studierte Naturwissenschaftler, aber ich möchte darauf
hinweisen, dass Ihre Frage, ob sich die Erde um die Sonne, oder die Sonne um die Erde dreht, mit der Frage
nach dem Inertialsystem beantworten lassen könnte. Standartgemäß ist das Sonnensystem ein Inertialsystem:
dann dreht sich die Erde um die Sonne. Wenn ich aber die Erde zum Bezugspunkt eines Inertialsystems erkläre,
ist es die Sonne, die sich um die Erde dreht, oder besser ausgedrückt: die Sonne ist Bewegung, wenn man
die Erde als fix ansieht. Und sozialkath. hatte mit der Einsteinschen Relativitätstheorie nicht Unrecht.
Das hängt schon miteinander zusammen. Aber prinzipiell ist die Diskussion ja überflüssig. Wir wissen
ja, dass sich der Mond um die Erde dreht.
@matt2 Und wer definiert, was offensichtlich ist? Sie? Nein, nicht ich. Aber auch nicht Sie. Und auch
nicht Tammox. Denn das ist ja das Tolle: Das Offensichtliche ist offensichtlich. Die Schöpfung ist offensichtlich,
denn sie ist ja DA. Wir leben ja in ihr und sind selbst Teil davon. Nur kennen wir sie eben noch nicht
ganz. Das ist wie mit einem Höhlensystem, in dem Sie sich befinden. Das Höhlensystem ist ja existent,
Sie sind ja mitten drin. Sie kennen eben nur noch nicht jeden Gang, jeden Raum, jeden Winkel. Und daher
erforschen Sie das Höhlensystem. Und was Sie dabei entdecken, das ist offensichtlich, weil es ja schon
immer da wahr.
@matt2 Also ich muss ehrlich sagen, dass Tammox ja wohl einer der Poster hier auf +.net ist, der sich
am besten zu benehmen weiß. Und nur weil Sie, lieber matt, die chem. Gleichungen nicht verstehen (ich
verstehe sie auch nicht zur Gänze), heißt das nicht, dass Tammox unbeweisbares Zeug „schwafelt“. Wie
wollen Sie denn das Gegenteil beweisen? Nur weil Sie z.B. unterstellen, dass die Dinos eine Erfindung
seien und auf „getürkten“ Funden beruhen, muss das nicht automatisch stimmen. Skeptik ist gut. Aber nur
da, wo Skeptik angebracht ist. Und wer an offensichtlichen Dingen zweifelt, macht sich selbst sehr zweifelhaft.
@matt2 ich glaube überhaupt nicht an die reale Existenz dieser Kreaturen. Schön. Das wundert mich bei
Ihnen auch nicht. Sie glauben ja ohnehin, was Sie wollen.
@Artois Ich hab nichts gegen Sie, Schön, wenn Sie nichts gegen mich haben. Ich habe auch nichts gegen
Sie. Ich hatte aber etwas gegen das „dümmliche Niveau“, das Sie uns unterstellten. Aber Sie wissen offensichtlich
nicht, wie viele massive Fehler und Fälschungen gerade bei Altersbestimmungen von Fossilien und anderen
Relikten schon vorgekommen sind und wie skrupellos Foscher gelogen, betrogen und gefälscht haben Zu Fehlbestimmungen
kann es natürlich immer wieder kommen. Auch Wissenschaftler sind nicht unfehlbar. Was mutwillige Lügen \
Fälschungen betrifft – tja, auch so etwas wird wohl vorkommen. Aber bitte bedenken Sie, dass in meinen
Augen vermeintliche wissenschftl. Erkenntnisse oder Funde der amerikanischen Kreationisten auch nicht
sehr glaubwürdig sind. Denn diese sind im Gegensatz zu den allermeisten Forschern befangen. DNA heißt
übrigens DNS, das nur nebenbei. Im internationalen Fachjargon, heißt es DNA, weil dies die engl. Variante
ist. DNS ist die dt. Variante. Beides ist somit richtig. UNd Sie berücksichtigen nicht, mit welch Milliardenetat
jährlich die Propaganda der E-Theorie finanziert wird. Und warum fragen Sie sich nie, warum Kreationisten
eine Heidenangst davor haben, ihre Kinder in der Schule die ET lernen zu lassen, wenn es doch – laut denen –
das selbstverständlichste und vernünftigste sei, an die Schöpfungsgeschichte zu glauben? Warum denn
diese Angst vor Alternativen, wenn die doch ohnehin nur Lügenkonstrukte sind?
@Artois Das dümmelnde Niveau der Verteidiger dieser obskuren „Theorie“ hat sich mal wieder herrlich offenbart.
Finden Sie? Also ich finde, dass sich santo, Kurt K, Tammox und ich eigentlich ganz gut geschlagen haben.
Aber wenn Sie sachliche Argumente für „dümmlich“ halten, sehen wir, wie weit es mit Ihrer Intelligenz
her ist.
@seb1983 Jetzt ist der Artikel zum zur Neigung gehenden Erdöl verschwunden und keiner konnte mir erklären
warum das Öl in 200 millionen Jahren entstanden sein soll wenn die Erde doch gar nicht so alt ist laut
Bibel Stimmt. Das ist wirklich merkwürdig. Vielleicht hatte +.net ja doch ein Einsehen und ist auf meine
Anmerkung \ Forderung, doch mal eine klarere und konsequentere Linie zu fahren eingegangen. Aber vermutlich
dürfte der wahre Grund wohl ein anderer sein. Die These, z.B. , dass der Artikel ohne Erlaubnis veröffentlicht
worden sei, klingt plausibel.
@Rudolfus Sie können gerne HS für Sünde halten – das ist Ihr gutes Recht. Aber hier öffentlich für
die Todesstrafe zu plädieren und das auch noch unter Berufung auf das AT ist schon ein starkes Stück.
Sie wissen doch genauso gut wie ich, dass im AT so allerhand steht. Nehmen Sie nur die diversen Regeln,
die in Levitikus stehen. Sie wollen mir doch nicht erzählen, dass Sie alle Gebote und Verbote, von der
Körperpflege bis zum Essen etc. befolgen? Aber wenn’s darum geht, Homos zu lynchen, dann muss es natürlich
befolgt werden.
@Kurt K Daniel Stöhr hat bestimmt „Jurassic Park“ gesehen. Aber selbst da haben sie die DNA nicht aus
den Knochen, sondern aus in Bernsteinen konservierten Stechmücken.
@matt2 Das ist ja das Problem, dass sie nicht bei ihrer stumpfsinnigen Forschung verbleibt, sondern daraus
ein gottloses Welt- und Menschenbild konstruiert und zwar nicht aus Fakten, sondern aus boshaften Lügen.
Das Problem ist, dass Sie Scheuklappen anhaben und santo, mich und v.a. Tammox absichtlich missverstehen,
bzw. sich gar nicht erst bemühen, zu verstehen. Was ist Ihr Problem mit der Wissenschaft? Dass sie die
Schöpfungsgeschichte nicht im Wortlaut bestätigen kann? Der Computer, an dem Sie posten beruht auf Fakten,
sonst würde er ja nicht funktionieren. Aber sobald Sie etwas nicht wahrhaben wollen, werden Fakten plötzlich
zu Lügen. Die Wissenschaft will Gott nicht widerlegen und sie könnte es auch gar nicht. Vielmehr flößen
einem wissenschaftl. Erkenntnisse Ehrfurcht vor dem Schöpfer ein (wenn man gläubig ist). Wenn man mal
sieht, wie komplex unser Universum gewoben ist und wie viele Geheimnisse es noch birgt, kann man sich
vor der Größe eines solchen Schöpfers nur verneigen und die Schöpfung bestaunen. Aber Sie wollen ja
nichts von alle dem wissen.
@matt2 und Stöhr Sie machen beide einen Fehler, der zu Verwirrungen in der Diskussion führt: Sie setzen
Atheismus mit Wissenschaft gleich. Mag ja sein, dass sehr viele Wissenschaftler Atheisten sind. Dann ist
das aber deren Privatsache. Die Wissenschaft an sich ist weder religiös, noch atheistisch \ gottlos.
@matt2 und Stöhr @matt2 Ich habe die Diskussion gelesen. Eben darum habe ich mich ja eingeschaltet. Sie
sind UNLOGISCH. Außerdem bin ich nicht der Zweitaccount von Tammox. @Stöhr Was haben denn jetzt die
Brights damit zu tun? Kann ja sein, dass ich böder bin als Sie. Aber dann erklären Sie mir bitte, wie
Sie jetzt auf die Brights kommen.
@Stöhr ein Wissenschaftler dann, wenn er meint, er könne „dem da oben“ mal zeigen, wie er seine Schöpfung
gestaltet hätte oder zu gestalten gehabt hätte (wenn es nach ihm -dem Wissenschaftler- ginge). Wie meinen?
Ein Wissenschaftler FORSCHT, Herr Stöhr! Er erforscht die Schöpfung. Der Physiker z.B. formuliert sich
ja nicht eigene Naturgesetze. Vielmehr erforscht er die vorhandenen Gesetze und überlegt, wie man sich
diese nutzbar machen könnte. Das gleiche tut der Biologe übrigens auch, nur dass eben das Leben und
dessen Entwicklung bei ihm Untersuchungsgegenstand ist und nicht die Naturgesetze.
@matt Sie hätten das gerne so, dabei legt die Schöpfung bis ins Detail ihrer Konstruktion vielmehr Zeugnis
von ihrem Schöpfer ab. Keine Widerrede! Aber die Frage ist doch, und das ist es glaube ich auch, worauf
Tammox hinaus will, warum Sie Wissenschaftlern die Pest an den Hals wünschen, die Wissenschaft als gottlos
ansehen, aber dennoch ein wissenschaftl. Wunderwerk wie den PC nutzen.
@Kasperschüler Und Sie können hinsichtlich Ihres antidemokratischen \ faschistischen Gewäschs „Pater“
Lingen die Hand reichen – in der Gefängniszelle. Wie man so hört, soll dieser sich ja mit so etwas schon
auskennen…
BILD – Niveau? Für +.net Luxus! Religiosität könne eine Quelle für wissenschaftliche Bemühungen sein,
stammelte er, und plädierte auf ‘Bild’-Niveau für „das Recht, nicht perfekt zu sein“ Also wenn +.net
damit auf das Niveau der Bildzeitung anspielen möchte: Die BILD – Zeitung ist ja schon recht dubioser
Journalismus, aber im Vergleich zu DEM Artikel immer noch guter Journalismus. Ich habe in der BILD – Zeitung
noch nichts von UUUUh’s und „Fachidiotenkonferenzen“ gelesen. Wer den obigen Artikel allen Ernstes für
seriösen und niveauvollen Journalismus hält, dem ist nicht zu helfen. Man muss aber fairerweise sagen,
dass +.net auch nicht den Anspruch stellt, niveauvoll und seriös zu sein.
@matt2 Wie war das noch mit der Liebe, von der Sie jüngst schrieben? Sollen sie jämmerlich verrecken
an Krankheiten Ich glaube daran könnte man noch ein bisschen feilen.
@Banks Wen interssiertPhysik ? Alles was ist, kommt nur von Gott !!!! Richtig! Alles, was ist, kommt von
Gott! Das ist unser gutes Recht, zu glauben. Man kann ja auch nicht das Gegenteil beweisen. Aber die Physik
sollte uns dennoch interessieren. Oder glauben Sie, dass der Computer, von dem aus Sie posten, einfach
so „vom Himmel gefallen“ ist?
@Artois und juergen 1 und 1 = 2 ist nicht das Ergebnis „wissenschaftlicher“ Forschung, sondern ein Postulat,
ein „unbeweisbares“ zudem. Nennen Sie mich obsessiv, aber dieser Satz ist so intelligent formuliert, dass
ich einfach rauskiregen musste, ob er stimmt oder nur eine „Luftblase“ ist. Zufälligerweise zählt zu
meinem Bekanntenkreis ein Diplommathematiker, den ich soeben angerufen haben. Ich kann Sie beruhigen,
Artois: Es stimmt, was Sie schreiben. Aber trotz dieser von Ihnen gut recherchierten Information verstehe
ich den Zusammenhang zu juergens Posting immer noch nicht. Naja, sei’s drum. Die „Nettigkeiten“ haben
Sie ja schon ausgetauscht.
@Artois 1 und 1 = 2 ist nicht das Ergebnis „wissenschaftlicher“ Forschung, sondern ein Postulat, ein „unbeweisbares“
zudem. Wie meinen? Was hat das mit Jürgens Posting zu tun? Und wer postuliert, wenn nicht der Wissenschaftler?
Und warum kann man in der Mathematik alles beweisen, außer 1+1=2?
@matt2 Ich weiß, dass mich viele Leute als Schmarozer ansehen, aber ich nehme ihnen das garnicht übel,
denn im Grunde haben sie nur Angst vor mir. Nun, ich glaube diese Leute haben einfach keine Ahnung von
der Konsequenz mit der ich lebe, wo es mir nämlich nur um das Wesentliche und Tiefgründige geht, nachdem
es mich innerlich verzehrt. Also eines muss man Ihnen einfach lassen: Sie können schreiben! :)3 Mit diesem
Talent sollten Sie eigentlich versuchen, etwas anzufangen. Aber nun zum Inhaltlichen: Wieso sollte man
Angst vor Ihnen haben? Was ist diese „Konsequenz“, mit der Sie leben genau? Was sehen Sie demnach als
Ihren Lebensinhalt und – vor allem: Für wen halten Sie sich selbst? Die Fragen sind ernst gemeint, also
hoffe ich auf Antwort.
@Bruder Theophil Und Ihr Posting an Galen, das Sie gestern verfassten, steht ja auch noch da. Obwohl ich
persönlich es Ihnen eigentlich gönne, auch mal zensiert zu werden, muss ich aber sagen, dass die Redaktion
die Schere der Zensur an falscher Stelle angesetzt hat. Diverse unverschämter und endbeleidigender Postings
von Ihnen und anderen werden noch in Jahren zu lesen sein und wenn Sie dann mal was Gutes schreiben, werden
Sie zensiert. Typisch +.net. Mich wundert da nichts mehr.
@Kurt K Bei „Wetten Dass…“ war doch mal so ein Typ, der sich das Kondom über den Kopf bis unter die
Nase zog. Dann atmete er immer wieder hastig durch den Mund ein und stieß die Luft durch die Nase ins
Kondom wieder aus. Dadurch hat er das Kondom über seinem Kopf so weit aufgeblasen, bis es schließlich
zerplatzte. Wenn man es mal so sieht, wie vielseitig die Dinger sind, sind sie für den Geschlechtsakt
fast zu schade.
@Kurt K Nicht mal als Kind / Jugendlicher auf irgendeiner Party?? Wie meinen Sie das? Meinen Sie als Luftballonersatz
oder wie? Oder auf welche Art und Weise testet man auf solchen Partys Kondome?
@seb1983 Kondome sind selbst für mein Verständnis als Student recht günstig, zwischen 30 und 50 cent
je nach Packungsgröße. Na, das ist doch wirklich günstig. Von wegen „Prioritäten setzen“, wie es in
dieser Eis – Werbung heißt (wenn Sie die kennen). Nebenwirkungsfrei und ohne große Planung einsetzbar
und bieten nahezu 100% Schutz. Hört sich ja toll an! Sollte man dieses Produkt etwa mal ausprobiert haben?
Soll ich noch Markenempfehlungen nachreichen Nein, nicht nötig, danke!
Donum Vitae Der Verein ‘Donum vitae’ wurde 1999 gegen den Willen der deutschen Bischöfe gegründet. Er
berät schwangere Mütter, die ihr Kind töten wollen, und stellt ihnen auf Wunsch eine Beratungsbestätigung
aus, die in Deutschland vom Staat für eine Kindstötung verlangt wird. Tja, mit DV ist das so eine Sache.
Es stimmt, dass DV die Bescheinigungen ausstellt, mit denen man zur Abtreibung zugelassen wird. Allerdings
ist es das Hauptziel von DV, mit werdenden Müttern Lösungen zu erarbeiten, die Abtreibung nach Möglichkeit
vermeiden sollen. Bleibt eine Mutter aber „stur“, muss DV ihr eine Beratungsbescheinigung ausstellen (da
sie ja auch de facto beraten wurde) und mit dieser Bescheinigung kann die Schwangere dann zum Arzt…
Das ist also ein zweischneidiges Schwert. Aber gäbe es DV nicht, würden Schwangere direkt zur „normalen“
Schwangerenberatung gehen, wo sie mit 10 oder 15 Minuten Beratungszeit abgespeist werden und sogar Broschüren
zur Abtreibung ausliegen.
@durchfuxt Aber es gibt da einen großen Unterschied: Dr. Heger führt seinen Titel berechtigterweise.
Bei Lingen habe ich da so meine Zweifel. Hier auf +.net werden ja ohnehin immer wieder Priesterweihen
in Frage gestellt und bei Lingen habe eben ich meine nicht unberechtigten Zweifel.
@Dr. Heger Alles klar! Natürlich respektiere ich, dass Sie meine Frage unbeantwortet lassen. Das ist
Ihr gutes Recht. Ich war einfach nur neugierig, hegte mit dieser Frage aber keinerlei Hintergedanken.
Aber für „unverschämt“, wie mir hier von .chen vorgeworfen wurde, halte ich die Frage nicht. Und Sie
zum Glück ja auch nicht. Ich geh’ jetzt noch aus und wünsche Ihnen noch einen schönen Abend, Herr Dr.
Heger.
@Pünktchen Das wurde in der Tat schon x-mal hier erörtert und es ist schon eine rechte Unverschämtheit
von Anonym postern, Herrn Dr. Heger hier andauernd auf seine akademischen Titel anzusprechen. Was hieran
„unverschämt“ sein soll, ist mir nicht klar. Wenn Dr. Heger hier auf +.net auf seinen Titel wert legt,
darf man doch wohl fragen, in welchem Fach \ welcher Disziplin er sich diesen Titel erworben hat. Und
dass ich selbst anonym bin, ändert doch nichts daran. Dr. Heger hat ja keiner gezwungen NICHT anonym
zu sein. Und dass das hier schon x-mal gepostet wurde – tja, davon weiß ich leider nix. Aber anstatt
mich hier anzugreifen, könnten ja auch SIE, wenn Sie es wissen, mir es einfach sagen.
@Dr. Heger \ off topic Ich glaube mal mitgekriegt zu haben, dass Ihr Nickname auch Ihr bürgerlicher Name
ist. Wenn dem so ist, sind Sie ja wohl auch ein ECHTER Doktor. Mich würde interessieren, worin Sie promoviert
haben. Da Sie Ihren Doktortitel ja mit im Nick haben, sollte diese Frage gestattet sein. Es kann ja sein,
dass Sie das schon mal irgendwann woanders geschrieben haben, aber bitte verzeihen Sie, dass es mir zu
mühsam ist, Ihre Historie (rd. 1300 Postings) durchzulesen.
@methusalix Dem kann ich mich nur anschließen. Es wäre nicht das erste Mal, dass eine wissenschaftl.
Theorie erst viel später bewiesen wird. Kennen Sie Demokrit? Demokrit war ein griech. Gelehrter, der
bereits 400 v. Chr. die Theorie aufstellte, dass alles aus Atomen zusammengesetzt sei. Bewiesen wurde
die Existenz der Atome aber erst vor etwa hundert Jahren.
@matt2 Ist am Hof eines Königs etwa ein jeder gleichgestellt. Da gibt es niederes Gesinde und da gibt
es Obrigkeiten und irgendwie entspricht das schon der Ordnung im Leben und sollte auch wieder so bestehen.
Sie haben da etwas vergessen. Neben dem niederen Gesinde und der Obrigkeit gibt es an königlichen Höfen
noch jemanden, der keiner dieser Klassen zuzuordnen ist, aber für alle eine ganz wesentliche Funktion
ausübt: der Hofnarr. Das wäre wohl der Posten, den SIE innehaben dürften.
Es ist so grausam! Mininstrantinnen – Lektorinnen – Kommunionausteilerinnen – Wortgottesdienstleiterinnen
in Alben, Küsterinnen – es ist kaum noch auszuhalten. Ach Gott, was müssen Sie leiden!!! Soll ich Ihnen
mein Taschentuch leihen? Die Kirche kann es aber auch niemandem recht machen. Sie beschweren sich hier
über weibl. Messdienerinnen, während ich mich im realen Leben mit Leuten (auch Männern) fetzen muss,
die immer wieder sagen, wie frauenfeindlich die kath. Kirche immer noch ist. Und während ich immer noch
versuche, die Kirche in Schutz zu nehmen und zu erklären, warum das mit der Frauenordination eben nicht
geht, leiden Sie wie ein Hund, weil eine alte Frau in Ihrer Pfarrei die Küsterin ist. Gibt Ihnen das
nicht zu denken?
@Inabikari Defensor Fidei hat nicht Unrecht. „Nirvana“ bedeutet „Nichts“. Es markiert das Ende des Kreislaufs
von Tod und Wiedergeburt und somit auch das Ende allen Leides. Das Nirvana ist tatsächlich nicht genau
das Gleiche wie die christl. Vorstellung vom Leben nach dem Tod. Das Nirvana ist eher als ein „endgültiger“
Tod zu sehen, an den Christen eben nicht glauben. Aber, und das ist für den Christmenschen schwer verständlich,
streben die Buddhisten dieses Ende an, anstatt sich davor zu fürchten. Das hat aber damit zu tun, dass
Buddhisten von der „Leere“ aller Dinge ausgehen. Die Erleuchtung ist der Zustand, der einem klarmachen
soll, dass alles „leer“, also sinnlos ist. Daher muss der Buddhist auch nicht mehr nach ewigem Leben streben.
Strenggenommen ist der reine Buddhismus atheistisch und nihilistisch. Aber für egoistisch und lebensfeindlich
halte ich ihn deshalb noch nicht, weshalb ich immer noch eine Antwort auf meine unten gestellte Frage
erwarte.
@Josefus Eine gute Schulbildung kann eine durchschnittlich begabte Mutter heute ihren Kinder mindestens
ebenso gut vermitteln wie eine öffentliche Schule, vermutlich sogar viel besser. Bei dem Grundschulstoff
mögen Sie vielleicht noch recht haben. Aber eine Mutter könnte nicht das leisten, was eine weiterführende
Schule leistet, v.a. keinen staatl. anerkannten Schulabschluss. Naja, wir werden sehen, welcher Arbeitgeber
oder welche Uni diese Kids mit hochqualifiziertem „Mamadiplom“ nehmen werden. Im Ernst: Das mag ja alles
gut gemeint sein. Aber man tut doch den Kindern keinen Gefallen, wenn man ihnen staatl. Schulabschlüsse
vorenthält, sie isoliert, und letztendlich in ihrem weiteren Leben behindert.
@Heinrich die Frage ist doch, ob die Evolution, selbst wenn es sie denn gäbe kein Wunder Gottes ist.
Himmel und Erde sind voll von deiner Herrlichkeit! beten wir. Wie Gott alles gemacht hat ist demgegenüber
ziemlich nachgeordnet. Wie Recht Sie doch haben. Aber leider sind Kreationisten da genauso uneinsichtig,
wie die atheistischen Evolutionswissenschaftler. Für mich persönlich war es jedenfalls nie ein Problem,
wissenschaftl. Erkenntnisse anzuerkennen und es evtl. zumindest für möglich zu halten, dass der Mensch
vom Affen bzw. von einem gemeinsamen Vorfahren abstammt. Denn die ET ist für mich keinesfalls ein ANTI –
Gottesbeweis. Sie zeigt lediglich, dass die Genesis vermutlich nicht WORTWÖRTLICH stimmen kann. Aber
wenn man das anspricht, springen die Kreationisten ja schon gleich im Dreieck und beschimpfen einen kindisch
als „Häretiker“ oder „Gotteslästerer“. Wissenschaft und Glaube müssen sich nicht gegenseitig ausschließen.
@sozialkath. Und wenn ich nicht von der Richtigkeit überzeugt bin nehme ich die eine oder andere Sache
zur Kenntnis aber bewusst was falsches lernen und bei mir für Richtig abspeichern möchte ich nicht.
Da haben Sie auch gut Recht. Die Wissenschaft weiß bei weitem nicht alles, und was damal vor Jahrmillionen
wirklich abgegangen ist, können wir nur versuchen, zu rekonstruieren. Aber bis ins Letzte wissen wir
es nicht. So bleibt auch die Urknalltheorie eine Theorie, für deren Richtigkeit es zwar einige Indizien
gibt, aber keinen endgültigen Beweis. Aber ich bitte Sie folgendes zu bedenken: Der Mensch ist intelligent
und kann selbstständig denken. Somit kann jeder von uns seine eigenen für ihn persönlich relevanten
Schlüsse aus dem, was er weiß, ziehen. Aber Sie wissen (und ich weiß nicht, ob Sie das gutheißen),
es gibt ja Kreise zB. in den USA, in denen Kindern bewusst NUR die Schöpfungsgeschichte beigebracht wird
und nichts anderes. Dadurch wird das eigenständige Denken unterdrückt und dem Kind bzw. dem Heranwachsenden
jede Chance genommen, die für sich relevanten Schlüsse zu ziehen. Er wird gezwungen das zu glauben,
was man ihm als einzige Möglichkeit vorsetzt. Somit sind derartige Personenkreise mit ihrem (Haus)unterricht
meiner Meinung nach auch nicht besser, als der Biologielehrer, der evtl. die ET als unanfechtbare Tatsache
hinstellt. Den Kindern muss in der Schule beides fair vermittelt werden.
@sozialkath. Das ist insofern haltlos weil es dann auch Echsen mit Federn geben müsste die sich zu Warmblütlern
weiterentwickelt haben. Wenn der evolutionäre Vorteil der ersten befiederten Arme die Isolierung war
und zu Warmblütlern geführt haben müssten wir Menschen ja von der Vögel abstammen. ? Naja, was haltlos
ist und was nicht, ich glaube, da sind andere Menschen kompetenter, als Sie oder ich. Vielleicht stöbern
Sie z.B. ein wenig in Wikipedia: de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6gel Da werden Sie aber auch lesen, dass
es natürlich noch nicht endgültig geklärt ist, wie die Vögel genau entstanden sind. Aber irgendwie
sind sie irgendwann ja mal entstanden. Wenn Sie an einen Fingerschnipp Gottes expressis verbis glauben
wollen, dann sei es Ihnen gegönnt. Aber Sie müssen respektieren, dass ich persönlich den „Fingerschnipp
Gottes“ metaphorisch sehe und ich nicht wüsste, warum mich die Annahme oder gar der endgültige Beweis,
dass die Vögel von den Sauriern abstammen, erschrecken sollte.
@sozialkath. An dem, was Sie hier schreiben, ist durchaus was wahres dran. Das Universum ist so komplex,
dass es für den Menschen schwierig ist es zu erforschen und v.a. die Dinge, die er erforscht hat, auch
zu beherrschen. Die Katastrophe von Tchernobil (schreibt man das so?) war da nur eine von vielen schmerzhaften
Lektionen. Letztendlich ist Wissenschaft immer gleichzeitig Fluch und Segen und dem Menschen wird (von
Gott, wenn man so will) eine große Verantwortung übertragen. Die Genforschung wird z.B. in naher Zukunft
immer mehr zur Bekämpfung von Krankheiten beitragen. Aber die Gentechnik wird auch Dinge ermöglichen,
die sehr delikate ethische Fragen aufwerfen werden. So wird es z.B. in nicht allzulanger Zeit möglich
sein, befruchtete Eizellen derart zu modifizieren, dass die späteren Kinder intelligenter und / oder
sportlicher sind, als von Mutter Natur vorgesehen. Oder z.B. auch die Frage, ob Klone eine Seele haben
etc. Dies alles sind Fragen und Probleme, denen sich die Menschheit wohl noch im 21. Jhd. wird stellen
müssen und mit denen viele Schwierigkeiten und Gefahren einhergehen werden. Die Wissenschaft müsste
eben sehr vorsichtig und verantwortungsvoll handeln, eben mit einer gesunden Portion „Demut“, wie Sie
es nennen.
@Joseph Sollen doch die Anhänger der wohl lebensfeindlichsten und egoistischsten Religion dieser Welt
machen, was sie wollen! Können Sie oder jemand anderes mir bitte mal erklären, weshalb Sie diese Religion
so negativ einschätzen?
@Pascal Was hab ich nun wieder gemacht Sie haben es in Frage gestellt, dass Gefangene in dt. Gefängnissen
auch über Nacht angekettet bleiben. Wenn +.net das so schreibt, MÜSSEN Sie das glauben. Aber jetzt
im Ernst. Manchmal kann man an Details die Seriösität eines Artikels erkennen. Ich war zwar noch nicht
im Knast (ich weiß, das ist eine Bildungslücke), aber ich weiß, dass in Deutschland Gefangene, wenn
sie in der Zelle eingesperrt sind, nicht noch zusätzlich gefesselt sein dürfen. Daher erscheint mir
das mit dem nächtl. Kettengerassel doch sehr merkwürdig, genau wie der Rest des Artikels. Der ist so
zuckersüß geschrieben – da wird sich mein Zahnarzt freuen. @ Typ Ich glaube Sie hat schon die +.net –
Krankheit befallen, mein Freund. Deus lo vult.
@Toby Das stellt einen Traditionsbruch höchsten Ausmaßes dar und wirkt sich offenbar auch nicht fruchtbar
aus, was man an den weiter sinkenden Zahlen der Gottesdienstteilnehmer sehen kann. Ja klaaaar. Die Menschen
kommen nicht mehr in die Kirche, weil es da Messdienerinnen gibt. Merken Sie eigentlich nicht, was Sie
damit auch den Katholiken im Allgemeinen unterstellen? Wenn jemand wirklich sagt: „Ich gehe nicht mehr
in die Kirche, weil mich die Messdienerinnen stören.“ , dann war das mit Sicherheit auch nie ein sonderlich
überzeugter Kirchgänger. Außerdem gibt es Messdienerinnen erst seit rd. 20 Jahren. Und die Tendenz,
dass die Menschen ihr Interesse an der Kirche verlieren, ist schon seit Jahrzehnten festzustellen, lange
bevor es Messdienerinnen gab. Das hat diverse Ursachen, aber bestimmt keine so einfachen.
@Fabianus Keine Sprache verleiht der Liturgie einen solchen erhabenen Eindruck wie das Latein. Oder wollen
Sie behaupten, dass die Kirche über Jahrhundete eine unangemessene Sprache verwendet hat? 1. Was haben
undisziplinierte Kinder mit Latein zu tun? 2. Latein ist auch heute noch die (Universal-) Sprache der
Kirche. Als Weltkirche mit rd. 1,2 Mrd. Katholiken, die natürlich viele verschiedene Sprachen sprechen,
kommt die Kirche ohne Universalsprache nicht aus, genau, wie die Welt nicht ohne Englisch auskommt. Nur
ist das in der Kirche aus Tradition Latein, weil diese Sprache im Röm. Reich, in dem das Christentum
sich ja entfaltete und schließlich auch zur Staatsreligion wurde, gesprochen wurde. Somit ist Latein
auch ohnehin die universelle Liturgiesprache. Das hat aber nichts mit „angemessen oder unangemessen“ zu
tun. Es gibt doch keine für Gott angemessene Sprache. Und selbst wenn – dann wäre das wohl eher Aramäisch,
die Muttersprache des Gottessohnes. Ich verstehe also nicht, wie Sie zu der Annahme, Latein sei eine von
Natur aus für Gott angemessene Sprache, kommen. 3. Die Tatsache, dass Sie Latein als „erhaben“ erachten,
zeigt, dass Sie diese Sprache wohl nicht beherrschen. Wenn man eine Sprache versteht, verliert Sie ihre
„Erhabenheit“. Jeder, der schonmal eine Fremdsprache gelernt hat, weiß das. Denn, versteht man eine Sprache
nicht, ist man ganz auf den Klang fixiert. Sobald man sie aber versteht, hat man für die Ästhetik keinen
Sinn mehr.
@Fabianus Sind ihnen lärmende Kinder in Familienmessen mit Eltern die gedankenlos das Vater Unser runterbeten
lieber? Nö, nervt mich total. Aber leider gibt es trotz aller gesellschaftl. und wissenschatl. Errungenschaften
immer noch diese nervigen Subjekte, welche die hl. Messen stören. o^/ Vor allem bei Taufen! Dieses Geschrei…
@Bruder Theophil Im Prinzip möchte ich Ihnen nicht widersprechen. Aber ich sehe das Abhängen der Kreuze
und die Unbeliebtheit des Religionsunterrichts eher als Symptome einer gesellschaftl. Entwicklung, die
u.a. auch die von Ihnen angesprochenen Probleme, wie die Gewalt und Kriminalität an Schulen hervorbringt.
Aber um z.B. die Probleme an den Schulen wieder in den Griff zu bekommen, braucht es vermutlich mehr,
als einfach wieder Kreuze ins Klassenzimmer zu hängen.
@Stöhr „Ich glaube nicht an Satan“ -darauf Kuby: „Ich auch nicht“. Ja, und? Was wollen Sie damit sagen?
Muss man in Ihrer religiösen Weltanschauung jetzt auch noch an Satan glauben, um Katholik ohne Anführungszeichen
sein zu dürfen?
@Stöhr Also bezüglich des Dahinscheidens des FJ Strauß, steht in der dt. Wikipedia leider nichts näheres.
Dort ist von „Kreislaufzusammenbruch“ die Rede. In der engl. Wikipedia steht aber tatsächlich, dass FJS
bei der Jagd gestorben sei.
@Stöhr Na toll, sowas lernt man im Geschichtsunterricht. Da lernt man so allerhand. Finden Sie das in
Ordnung, sowas einfach öffentlich zu verbreiten ? Auf +.net habe ich da keine Skrupel.
@Stöhr Also dass Strauß ein alter Hurenbock war, haben wir sogar im Geschichtsunterricht in der Schule
gelernt. Das ist allgemein bekannt. Leugnen zwecklos.
@Rudolfus Die USA sind zudem bekannt für ihre freizügige Unkultur, mit der sie Europa und die Welt seit
den 1950ern verpesten und die sie in den 1960ern auch deutlich verschlimmerten (die freizügige und somit
gottlose Hippiekultur). Also ich bin mir nicht sicher, ob Sie ein haltbares Bild der USA haben. Zuerst
bezeichneten Sie die USA als „religiöse Nation“ und jetzt als freizügig. Die Freizügigkeit in Dtl.
verdanken wir doch mehr den 68ern und Pionieren wie Beate Uhse und vielleicht auch Alice Schwarzer. Heutzutage
sind die USA doch definitiv prüder als die meisten europäischen Staaten. Woher kommen denn Organisationen
wie „True Love waits“? Und Homosexuelle sind in den USA deutlich weniger gesellschaftl. toleriert, als
in Dtl.
@santo domingo 2 In den Punkten 1 und 3 kann ich Ihnen uneingeschränkt zustimmen und danke Ihnen für
die Info mit der Ephebophilie, da ich dieses Wort und dessen Bedeutung vorher nicht kannte. Zum Punkt
2 habe ich Vorbehalte. Ich bezweifle, dass es Priester geben soll, die von Anfang an mit dem Hintergedanken,
ihre spätere Stellung für ihre Triebe zu missbrauchen, ihren Beruf ergreifen. Priester wird man schließlich
nicht einfach mal so. Da sind andere Berufe für Pädophile, die den Hintergedanken hegen, ihren Trieb
auszuleben, noch attraktiver. Und es gab schon Fälle, in denen Pädophile bewusst einen pädagogischen
Beruf ergriffen, um jeden Tag mit Kindern zusamen zu sein, ohne direkt den Verdacht des „unheimlichen
Mannes beim Spielplatz“ auf sich zu ziehen. Ich bleibe bei meiner These, dass es eher der Zölibat ist,
der derartig veranlagte Männer anzieht, und dass kein Hintergedanke von vornherein besteht, sondern im
Nachhinein die Zeitbombe, die in solchen Menschen manchmal tickt, einfach losgegangen ist. Und diese Zeitbombe
wäre aber vermutlich auch dann hochgegangen, wenn der Betroffene nicht Priester geworden wäre.
Korrektur Ich schrieb: gerade für Leute mit einer „gestörten“ Sexualität, wie z.B. Homosexualität,
Das ist, fiel mir gerade auf, vielleicht unglücklich formuliert. Ich möchte nur klarstellen, dass ich
Homosexualität mit Pädophilie nicht pauschal in einen Topf werfen möchte.
@Tammox Dennoch ist es richtig, daß nach allen Untersuchungen Pädophilie unter katholischen Geistlichen
überproportional HÄUFIG ist. Das mag sein. Ich denke auch, dass es im Klerus prozentual mehr Pädophile
gibt, als z.B. bei Schornsteinfegern. Natürlich MUSS das nicht immer so sein, aber die spezielle katholische
Sexualmoral befördert nun einmal solche Fehlentwicklungen. Die Kausalität könnte auch umgekehrt sein.
Ich persönlich habe eher den Verdacht, dass der Beruf des kath. Priesters gerade für Leute mit einer
„gestörten“ Sexualität, wie z.B. Homosexualität, besonders attraktiv wirkt. Gerade wegen dem Zölibat,
hinter dem sie sich „verstecken“ können – zumindest eine Zeit lang. Das heißt nach dieser Interpretation
also, dass der Zölibat per se nicht zu sexuellen Störungen führt, aber sexuell gestörte Menschen anzieht,
die aber auch ohne Colar und Zölibat nicht minder pervers wären. Aber das sind alles nur Spekulationen.
@Tammox viele katholische Geistliche pädophil – verursacht durch eine verklemmte Sexualmoral und den
Zölibat. Meine Kinder würde ich niemals unbeaufsichtigt in einer katholischen Kirche lassen! Naja, jetzt
lassen Sie aber bitte auch mal die Kirche im Dorf! Es GIBT pädophile Priester – keine Frage. Wer das
leugnet, ist weltfremd. Aber man sollte keinen Generalverdacht gegenüber Priester aussprechen. Die Pädophilen
sind im Klerus auch nur eine Minderheit. Schließlich gibt es auch Väter, die ihre eigenen Kinder oder
die Kinder anderer Leute missbrauchen. Aber daraus kann man nicht schließen, dass das Familienvaterdasein
Pädophilie fördere. Ansonsten gebe ich Ihnen natürlich Recht! Was matt hier schreibt ist – wie immer
bei ihm – hasserfüllter und völlig verquerer Stuss.
@Schopenhauer Wußten Sie eigentlich daß die Zahl der Protestanten in Dtl um ein Vielfaches höher ist
als die der Katholiken Nein, das ist mir neu. Meines Wissens nach haben wir in Dtl. fast genau 50:50 Protis
und Kathos. Dass der Papst für die Ökumene mit dieser Äußerung nichts Gutes getan hat, ist mir klar.
Und nicht, dass wir uns falsch verstehen: Ich habe nichts gegen die evangelischen Chritsten. Warum sollte
ich auch? Die sind ja harmlos. Aber neulich hatte ich die Gelegenheit, mich mit einem alten, waschechten
Vollblutprotestanten zu unterhalten. Und im Gespräch mit ihm wurde mir schnell klar, dass er von der
Sache wirklich überzeugt ist und mitnichten Katholik sein wollte. Und genau dieses „von der Sache überzeugt
sein“ fehlt mir so ein bisschen. Ich behaupte, dass es den meisten registrierten Christen in Dtl. eigentlich
Wurst ist, ob sie evangel. oder kath. sind und oft auch gar nicht um die Unterschiede der Konfessionen
wissen. Aber klar dass, wenn wie im Jahr 2005 plötzlich die halbe Nation im Papst und Weltjugendtags –
Fieber ist und es mit einem Schlag wieder „in“ ist zu glauben – am Besten mit dem Papst als gefeiertes
Vorbild –, sich die Evangelischen plötzlich klarmachen: „Das hat ja nix mit uns zu tun – SCHADE“ und
dabei womöglich nicht nur das Erbe Luthers verleugnen, sondern gar noch nicht einnmal mehr um dieses
Erbe wissen.
Ja, ja, die Protis… …die sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Mir kommt es so vor, als ob
die evangelische Christenheit in Deutschland wie trotzige Kinder mit den Füßen auf den Boden stampfen
und um die Anerkennung unseres Papstes ringen. Eigentlich sollte es doch einem eingefleischten Protestanten
egal sein, was der kath. Papst zu sagen hat. Aber man sieht schon seit längerem, dass die anscheinend
auch kein großes Selbstbewusstsein mehr haben. Noch gut kann ich mich an einen bissigen Kommentar in
einer Zeitung vor zwei Jahren erinnern. 2005 – das Papst – Jahr! Die deutschen Katholiken feierten „ihren“
Papst, und freuten sich auf den Weltjugendtag. Ganz Deutschland war im Papst – Fieber. Ganz Deutschland?
Nein, denn eine Gruppe unbeugsamer Protestanten stand am Rande des ganzen Medienspektakels und schaute
neidisch auf die schillernde Figur des Papstes vor dem Hintergrund des vatikanischen Pomps, während sie
selbst in prüde schwarze Taläre gehüllt eigentlich nicht mitfeiern durften. Tja, so ist das eben, wenn
man Protestant ist.
@santo domingo Haben Sie gesehen? Wir haben zeitgleich gepostet! Beide um 18:06 Das ist der Beweis, dass
ich nicht die Sockenpuppe von Ihnen sein kann. Nur, um von vornherein Verdachtsmomente auszuschließen.
@Hüller Wenn Sie sich den Thread mal durchgelesen hätten, hätten Sie festgestellt, dass schon längst
nicht mehr über den Artikel debattiert wird, sondern darüber, ob wiener ein Modernist ist, ob Engelskuss
noch alle Tassen im Schrank hat, ob santo domingo einen Zweitaccount hat, warum Heinrich heute so nervig
ist und darüber, wann das Ansbacher Dragoner Regiment wieder zur alten Messe reiten darf.
@Heinrich ????????? Sie sind ja für Überaschungen gut! Natürlich kann ich mich Ihrem letzten Posting
anschließen. Aber dass das von IHNEN gekommen ist…
@santo domingo Ich vermute, es war wegen seinem Lesernamen. Denken Sie doch mal nach. Er kann sich doch
hier nicht einfach als Papst ausgeben. Da ist die Löschung schon nachvollziehbar. Nachvollziehbar sollte
es aber auch sein, gewisse Postings von Engelskuss zu löschen. Der Zweck heiligt nicht jedes Mittel!
Aber das wird hier allzuoft vergessen…
@Heinrich Was soll denn diese letzte Äußerung für einen Zweck haben? Der ist Ausdruck „Untermensch“
ist skandalös, da hat „wiener“ schon Recht. Wenn Sie das anders sehen, dann ist das schon schade.
@Wolkenstein Daß kreuz.net auf der Sklavenzentrale mit einem Premiumaccount angemeldet ist, Ich traue
kreuz.net grundsätzlich alles zu, aber ich frage mich, WARUM kreuz.net so einen Account haben sollte.
@Bruder Theophil Das ist natürlich geballter Unsinn, den Sie hier verbreiten, denn sowohl bei Tacitus
und Flavius Josephus wird Jesus auch in historischen, ausserkirchlichen Dokumenten genannt. Auch vor dem
letzten Leblhuber – Kommentar war es mir nicht unbekannt, dass in außerbiblischen historischen Quellen,
in denen von Jesus geredet wird, auch Geschwister Jesu erwähnt werden. Da sollte man es sich vielleicht
doch überlegen, ob man von solchen Quellen überhaupt etwas wissen will.
@sozialkath. und Leblhuber Denkanstöße sind immer gut, aber nicht auf kosten der Wahrheit! Achja, sie
sind auch ein Kreuz.net Poster Wenn Sie schon treu für den Papst eingetreten sind, dann Kompliment. Aber
das ist nicht bei allen der Fall. Aber was heißt „auf Kosten der Wahrheit“. Ich sprach nicht von dogmatischen
Wahrheiten, sondern von der von Vetternwirtschaft durchdrungenen Diskussionskultur auf +.net. Und ja,
ich bin auch ein +.net Poster. Indeed! Aber ich habe schon mal geschrieben, dass ich mich hier auf niemandes
Seite stelle. @Leblhuber Danke für das Kompliment! Aber ich hoffe, dass Sie nur die Postings in diesem
Thread meinten und nicht etwa alle (über 300) in meiner Historie?!
@sozialkath. Das unser Papst rechtmäßiger Nachfolger des Petrus ist, da sind wir uns ja einig, und mäßig
ist er nicht, er opfert sich schon auf und gibt sich Mühe. Ja, aber wenn Sie Stöhr lesen, dann ist das
nicht jedermanns Meinung, dass der Papst wirklich Papst. Das ist auch etwas, was mich an +.net stört.
Es gibt nur 2 Fronten, die man am Besten in den Homo – Threads erkennen kann. Die, welche gegen HS sind
und die, welche entwerder ganz dafür sind, oder aber zumindest ein vorsichtiges und nachsichtiges Bild
haben. Und beide Fraktionen fetzen sich. Dabei sind sie innerhalb auch stark zerstritten. Da gibts bei
den sog. „Fundis“ Sedisvakantisten und Papasttreue, um nur ein Bsp. zu nennen. Aber darüber streiten
sie sich meist nicht. Oder würden Sie sich mit Daniel Stöhr so richtig fetzen? Oder würde Bruder Theophil
das tun? Bruder Theophil ist kein dummer Mann, auch er ist kein Sedi und anerkennt heutige Priesterweihen
und den NOM. Aber fetzen mit denen, welche diese Ansicht nicht vertreten, tut er sich nicht, weil er anscheinend
diese Poster auf seiner Seite haben möchte, wenn’s auf Homo – Jagd geht. Ich weiß nicht, ob Ihnen das
vielleicht auch schon ansatzweise aufgefallen ist oder ob Sie das nachvollziehen können. Ich aber habe
dieses Bild von euch +.net Postern. Und das sollte Ihnen vielleicht zumindest mal ein Denkanstoß sein.
MfG
@sozialkath. Ja, ich bin römisch-katholisch. Ich gehe jeden Sonntag in die Messe (aber natürlich NOM)
und bin in unserer Pfarrei reich engagiert. Also nicht so wirklich satanistisch. Allerdings muss ich natürlich
auch zugeben, dass ich nach Ihrer Ansicht wohl liberal bin. Aber so ziemlich alle Geistlichen, die ich
kenne, dürften wohl durch das „Katholikenraster“ vieler hiesiger Poster durchfallen. Übertrieben Katholizismus
lehne ich ab. Ich bin überzeugt, dass es auch außerhalb der rk Kirche Heil gibt. Ich wünsche niemanden
in die Hölle und drohe niemandem damit. Ich nehme nicht alle Aussagen der Bibel wortwörtlich und bin
daher kein Kreationist und glaube auch nicht an Drachen und Riesen. und ich bin kein Sedivakantist, sondern
bin davon überzeugt, dass der jetzige Papst rechtmäßiger Nachfolger des hl. Petrus ist. Wobei man natürlich
darüber streiten kann, ob er auch ein recht mäßiger Nachfolger Petri ist.
@sozialkath. Eigendlich ist ja schon der Satanist der Christus nicht dient, könnte auf viele zutreffen.
Selbst, wenn man Ihre Definition von Satanist gelten ließe – dann wären aber Methodist, die Orthodoxen
und meine Wenigkeit trotzdem keine Satanisten. Christus zu dienen heißt nicht automatisch, strenger römischer
Katholik sein zu müssen.
@Stöhr Satanisten unter sich Einfach köstlich! Der belesene Stöhr weiß noch nicht mal, was Satanisten
sind, nutzt diese aber gerne als letzte Ausflucht, wenn ihm die Argumente ausgehen. Sie sind schon eine
Nummer! Aber eine, in der sich eine Null an die andere reiht.
@Kurt K Meine Eltern leben in „Mischehe“. Mein Vater ist kath. und meine Mutter orthodox. Bei der Anmeldung
zur kirchl. kath. Trauung, hatte meine Mutter Befürchtungen, der Pfarrer könnte in ihrer Konfession
ein Problem sehen. Aber der damalige Pfarrer hat gelacht und gesagt: „Nein, das ist kein Problem! Die
Orthodoxen sind ja noch strenger als wir selbst!“ Das nur als kleine Anekdote zum Thema Traditionsbewusstsein
der orthodoxen Kirche.
@Bruder Theophil Sie haben die Doku also auch gesehen? Ich war auch ein wenig enttäuscht, weil die nämlich
nur die Protestanten im Blick hatten, die, wie wir ja auch jüngst in der Zeitung lesen konnten, gar keine
Kirchen haben Stellen Sie sich mal vor, Sie oder einer Ihrer Kumpanen würde zu dieser Christensekte
gehen und der mal sagen, dass Sie alle in die Hölle müssen, weil sie als Häretiker außerhalb der kath.
Kirche stehen. Da wüsste ich zu gerne, wie eine solche Diskussion ablaufen würde. NICHT die Ehe brechen
und doch in die Hölle, weil man nicht kath. ist. Da stünden die aber dumm da, die SUPERchristen.
@Stöhr Stimmt, es muss ein „Recht auf Schmerzlosigkeit“ geben. Sie sollten mal die UNO anschreiben, das
ist wirklich unverschämt, dass es noch Schmerzen gibt. Eh, Ihr Kommentar ist in dem Zusammenhang so Panne,
das glauben Sie nicht! Aber von Ihnen sind wir ja nichts anderes gewohnt!
@mancro Erst mal abwarten, was in der Doku kommt. ARD ist ja i.d.R recht trocken und neigt nicht zur Polemik.
Aber betonen möchte ich noch, dass es natürlich eine aktuelle Doku von 2007 ist.
@mancro War am Samstag nicht CSD in Köln? Das wäre doch ein Aufhänger. Aber mir ist es egal. Nur falls
es Ihnen nicht aufgefallen sein sollte: Es war der „Wer hat…“ – Account, der nach einem neuen Artikel
dieser Art schrie. Ich habe ihn nur zitiert und aufs MP verwiesen. Übrigens möchte ich an dieser Stelle
noch mal meine Programmempfehlung abgeben: Heute Abend um 22:45 Uhr auf ARD: „Die Hardliner des Herrn“ –
Christliche Fundamentalisten in Deutschland Ich werd’s mir angucken. Wird bestimmt interessant.
@santo domingo 2 Kann man mit dem gleichen Account jetzt zweimal nacheinander posten? Nein, kann man nicht.
Ab und an passiert es, dass ein Posting doppelt erscheint. Das ist ein technischer Fehler. Zusätzlich
zu den ganzen anderen Fehlern auf dieser Seite
@Stöhr Derr HERR lehrt auch, dass man wegen jedes überflüssigen Wortes zur Rechenschaft gezogen wird
Das klingt vernünftig. Aber auf +.net ist das gewiss keine Realität. deshalb würde ich ihnen empfehlen
vorerst zu schweigen und sich Studium und Gebet zu widmen Ich schweige jetzt auch, weil ich keine Lust
mehr habe, mit Ihnen zu diskutieren. Da redet man wie gegen eine Wand. Und was Studium und Gebet anbelangt –
da machen Sie sich bei mir mal keine Sorgen.
@Stöhr Den Vorwurf der „Selbstherrlichkeit“ verbitte ich mir. Ach Gottchen. Im Vergleich zum sonstigen
Ton, der +.net Postern eigen ist, ist das doch harmlos. Obliegt es nicht dem unfehlbaren Lehramt der Kirche,
festzulegen, wer Häretiker ist? Wieso dürfen SIE das einfach so entscheiden? Und das auch noch OHNE
selbstherrlich wirken zu wollen?
@Stöhr Wer ein Dogma leugnet, der leugnet den Glauben der ganzen Kirche (das wussten schon die alten
Kirchenväter). Eben, daher müssten Sie auch ein Dogma von Papst Benedikt anerkennen. Sie können dem
nicht einfach den Papsttitel absprechen und seine Dogmen leugnen, wenn Sie authentisch bleiben wollen.
Sonst könnte das jeder andere mit jedem anderen Papst und Dogma auch.
@Stöhr Aha. So einfach ist das also. Aber Sie sind doch ganz schön selbstherrlich, festzulegen, wer
Papst ist und welche Dogmen man glauben soll. Sie sind doch somit nicht besser als andere Dogmen – Leugner,
bzw. Vertuscher auch. @Bruder Theo Müssen Sie dafür extra im Wörterbuch nachblättern? Schwach.
@Stöhr Ich bin „Sedisvakantist“ Und was wäre, wenn der jetzige Papst ein neues Dogma verkünden würde –
so richtig mit ex cathedra und unter Berufung auf das Unfehlbarkeitsdogma und so. Was machen Sie denn
dann?
@Graf von Galen 2+2 = 4 egal, ob irgendjemand daran glaubt oder auch nicht. Ihr Vergleich hinkt etwas.
Dass 2+2=4 ist, ist irgendwann einmal durch Konvention festgelegt worden. Ich nehme an, bei Dogmen ist
das anders?!
@Graf von Galen Auch wenn ich es ja ganz gut finde, wenn Leuten wie Huber und Kässmann ab zu klar gemacht
wird, daß es sich bei ihnen nur um Laientheologen handelt, so stimme ich Herrn Huber zu, daß das Dokument
widersprüchlich ist. Nach unserem Verständnis sind es Laientheologen, aber Theologen. Die Priesterweihe
macht einen ja nicht schlauer. Daran wollte ich nur erinnern. Außerdem vermisse ich einmal eine klare
Aussage des katholischen Lehramtes, daß es außerhalb der katholischen Kirche kein Heil gibt. Es ist
ja wohl kein Zufall, daß dieses Dogma geflissent- lich verschwiegen wird, steht dieses doch in Wider-
spruch zur VII- Lehre. Ist „nulla salus extra ecclesiam“ nicht abgeschafft?
@Wer hat … Wann gibt es e-n-d-l-i-c-h wieder ein Homo-Artikel? Das könnte noch dauern. Derzeit ist
das Motu Proprio interessanter. Wieso gibt’s plötzlich so viele „Wer hat…“ ‘s ? Ob sich da immer der
selbe Poster dahinter verbirgt? Oder ist das jetzt ein neuer Trend hier auf +.net? @all Morgen, am Mittwoch
Abend, gibt’s auf ARD eine interessante Dokumentation: „Hardliner im Namen des Herrn“ oder so ähnlich.
Wenn ich dran denke, guck’ ich’s mir an. Könnte vielleicht auch für andere interessant sein.
@Rudolfus und Genoveva Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass z.B. unser Bischof jetzt anfängt,
die jährliche Priesterweihe im Alten Ritus durchzuführen. Ich glaube, in unserem Dom gibt’s ja noch
nicht mal mehr einen Haupt – Hochaltar. Aber die Anmerkung mit der Messsimulation habe ich auch nicht
verstanden. Wie kann man denn eine Messe simulieren? Von sowas habe ich noch nie gehört.
@Bruder Theophil Na, nachdem Sie schon heute Bongartz und santo einen schönen Sonntag gewünscht haben,
hätten Sie doch auch jetzt ausnahmsweise allen eine gute Nacht wünschen können. Hier ist doch kein
wirklich schlechter Mensch dabei, auch wenn wir nicht immer einer Meinung sind. Auch wenn Sie vielleicht
nicht mich mit „aufrichtigem Katholiken“ meinen, kann ich Ihnen versichern, dass auch ich Gott suche,
nur vielleicht anders als Sie. In jedem Falle wünsche ich Ihnen auch ganz ehrlich eine gute Nacht und
eine gesegnete Arbeits(?)woche.
@Bruder Theophil dass der Psalmist Dinosaurier (in welcher Form auch immer) gesehen hat. Wenn Sie mit
dem Zusatz „in welcher Form auch immer“ zumindest die MÖGLICHKEIT offenlassen, dass der Psalmist nicht
unbedingt lebende leibhaftige Dinosaurier, sondern evtl. auch „nur“ Knochenfunde von Dinosauriern oder
andere große Reptilien (welche ja die Nachfahren der Dinos sind) gesehen hat, gebe ich mich mit dieser
Antwort zufrieden. MfG
@Bruder Theophil Ich kann Ihnen darauf keine klare Antwort geben. Das wusste ich schon vorher. Und ich
denke mir bezüglich der Gründe, warum Sie es hier nicht können, meinen Teil… Jeder darf daraus seine
eigenen glaubensrelevanten Schlüsse ziehen. Nanu? Plötzlich so liberal?
@Bruder Theophil Tammox an Sie: Meine Frage nach den Bibel-Stellen, die antisemitisch sind (Paulusbrief
an die Thessalonicher. 1 Thess 2, 15 – 16), oder das Gutheißen von Sklaverei (Epheser 6, 5) erhalte ich
aufrecht. Fällt das für SIE auch unter die sogenannte „Irrtumslosigkeit“ der Bibel? In Ihrem letzten
Posting haben Sie, wie immer rethorisch nett verpackt eine sehr diplomatische und eigentlich nichtssagende
Antwort gegeben. Wie wäre es mit einer eindeutigeren Antwort für Tammox und eine eindeutige Antwort
auf meine Frage: Glauben Sie an Drachen?
@Bruder Theophil Glauben Sie eigentlich an Drachen? Ich habe bis jetzt noch nie eine eindeutige Position
diesbezüglich von Ihnen gelesen. Wäre aber mal interessant zu wissen.
@Stöhr 1. Ich kenne diese Internetseite nicht und stelle die Seriösität erst einmal in Frage, was aber
nicht heißt, dass ich die Möglichkeit, dass solche Menschen tatsächlich existierten, grundsätzlich
ausschließe. ICH möchte mir nämlich nicht selektiv aus der Wissenschaft raussuchen, was mir grad in
den Kram passt, so wie Sie und Ihre Kumpanen gerne dazu neigen. 2. Ich bin kein Biologe oder Mediziner
und kann daher selbst nicht beurteilen, ob das ein menschl. oder eine Elefantenknochen ist. 3. Selbst
wenn man mir eindeutig beweisen würde, dass es irgendwann einmal 4m große Menschen gegeben hat – und?
Das würde doch nur einmal mehr zeigen, wie aus Tatsachen, die man sich früher nicht erklären konnte,
Legenden werden. Ich gehe davon aus, dass alle Geschichten im AT eine zeitlose Wahrheit haben, an die
man aber nicht zwangsläufig über wortwörtl. Auslegung gerät. Eine Fabel hat ja auch immer eine zeitlose
Weisheit. Das heißt aber nicht, dass der Fuchs wirklich sprechen kann und eine Brille trägt. So könnten
auch die Drachenlegenden entstanden sein. Knochenfunde gigantischer Echsen, die, wie wir heute wissen,
tatsächlich existierten. Aber Dinos lebten nicht zusammen mit den Menschen, wie Rudolfus es behauptet,
und spien auch kein Feuer.
@Rudolfus und Stöhr Sie können nicht einfach die Heilige Schrift anzweifeln. Ich kann so allerhand.
Aber wenn es Leute gibt, die die gesamte Bibel für ein Märchenbuch halten, bin ich noch relativ harmlos,
wenn ich manche Geschichten im AT eher metaphorisch als historisch interpretiere. @Stöhr Genau das, wovon
ich immer spreche. Die Legenden über Riesen entstammen von Menschen, die für damalige Verhältnisse
(2m) eben schon sehr groß waren. Das sind dann aber keine Gottessöhne. So sind ja auch die Ursprünge
der Legenden über Drachen in erklärbaren, rational fassbaren Fakten zu suchen. Und was die Kreationisten
in den USA behaupten, kratzt mich wenig, da diese nämlich voreingenommen sind.
liebe Frau Bongartz Mir wird ja des Öfteren vorgeworfen, ich handele „gotteslästerlich“, neige zum Spott
und verunglimpfe den Katholizismus. Ja, das wirft mir Bruder Theophil auch vor. Ich gebe an dieser Stelle
gut und gerne zu, dass ich sicherlich nicht in jedermanns Augen ein guter Katholik bin, da ich nicht alle
kath. Lehren und auch die Bibel nicht immer so genau nehme (siehe meine Einstellung zur Schöpfungsgeschichte).
Die zentralen Dogmen unseres Glaubens, wie die Gottessohnschaft Jesu und seine Auferstehung leugne ich
jedoch nicht. Ich bin daher gläubiger Christ. Sicher nicht erzkatholisch, aber christlich. Sicher ein
parzieller Kirchenkritiker, aber kein Gotteslästerer. Ich bin hier auf kreuz.net auf niemandes Seite,
aber sicher nicht auf der Seite der Dummen. Wenn hier Leute behaupten, es gebe Drachen und Riesen oder
die Bundesrepublik sei gar nicht existent wegen fehlender päpstl. Genehmigung, dann reagiere ich auf
so viel Dummheit ebenso allergisch wie auf Provokateure à la Veritatis \ Lambda News, die hier nun wirklich
gar nichts anderes mehr können, als zu pöbeln. Wenigstens bewahren SIE sich noch etwas Niveau und Vernunft.
Auf kreuz.net geschehen noch Zeichen und Wunder! Da wurden in jüngster Zeit tatsächlich schon Poster
wie Christus Vincit und seine evtl. Reinkarnation Roman German gesperrt und auch manche Postings der Fundis
wurden, wenn sie zu beleidigend waren (wie zB kürzlich bei „Beobachterin“ der Fall) zensiert. Und santo
domingo, Bongartz und Bruder Theophil wünschen sich gegenseitig einen schönen Sonntag. Der hl Geist
wirkt eben letztendlich auch auf kreuz.net. Oder aber den Atheisten könnte man sagen: Nichts wird so
heiß gegessen, wie es gekocht wird. Ich wünschen allen hier ebenso eine schönen Sonntag.
@Artois Die betrifft z.B. die Weihen die Bf. Lefebvre erteilt hat, Ach ja, Bischof Lefebvre. Na gut, dass
es den gab. Er ist der Retter des kath. Glaubens. Aber leider halt kein Papst. Zweifellos gültig ist
auch der gesamte ost-kirchliche Episkopat Meinen Sie damit die orthodoxe Kirche? Die ist aber nicht römisch-
katholisch.
@Stöhr Zweifelsfrei bewiesen ist, dass die Neo-„Bischofsweihe“ ungültig ist. Also jeder, der von einem
solchen Pseudobischof „geweiht“ worden ist, der ist kein Priester. Wenn dem so wäre, wie Sie sagen, wäre
der Klerus der kath. Kirche bereits ausgestorben, da doch wohl heute keine Bischöfe mehr existieren,
die noch vor dem VII bereits die Bischofsweihe erhalten hätten. Der Papst wäre demzufolge auch kein
Bischof. Das ist einfach absurd, was Sie hier schreiben.
@Rudolfus und Co. Nehmen Sie zur Kenntnis, daß die Beurteilung des ewigen Seelenheiles – und insbesonders
die Beurteilung der ewigen Verdammnis – nicht bei Ihnen liegt. Besser könnte ich’s auch nicht formulieren.
@Rudolfus und Heinrich Rudolfus hat schon Recht. Wenn wir so anfangen, kann die Kirche dicht machen. Weil
es dann nämlich fast keine gültig geweihten Priester mehr gäbe und erst recht keine gültig geweihten
Bischöfe, somit auch niemanden, der neue „gültige“ Priesterweihen durchführen könnte. Das wäre das
Ende der r.k. Kirche, zumindest einer klerikalen r.k. Kirche, einschließlich das Ende des Papsttums.
Außerdem möchte ich anmerken, dass manch einer den Herrgott vielleicht auch ein bisschen für kleingeistig
hält, wenn er glaubt, der Herrgott mache die Gültigkeit seiner Sakramente an Details eines von Menschen
gemachten Ritus’ fest.
@Ultramontanus Welche Bischöfe ? Ihre „Bischöfe“ sind häretische oder apostatische Priester oder Laien!
Daraus folgt, dass jeder, der von einem solchen Pseudo-Bischof „geweiht“ worden ist, ein Laie ist! Ja
was lese ich denn da? Du zweifelst das Sakrament der Priesterweihe an und willst die Autorität der Bischöfe
untergraben? Ich will es mal, angelehnt an deine eigenen Worte von gestern Abend, so sagen: Welche Priesterweihen
du für gültig hälst und welche nicht, interessiert niemanden. Du bist kein Katholik!!
@Ultramontanus und sozialkath. @Ultramontanus Ich könnte mir gut vorstellen, dass Gott uns liebevoll
schmunzelnd zusieht, wenn wir darüber spekulieren, was er für uns nach unserem Ableben bereithält.
Und mit der Warheit – tja das ist so eine Sache. Wenn wir einen Buddhisten fragen, hat der sicherlich
andere Varianten eines Lebens nach dem Tod im Petto. Und wenn es nach den Zeugen Jehovas geht, werden
nur die Zeugen gerettet werden. Dann haben wir alle keine Chance. Eine allgemeinverbindliche Wahrheit
gibt es zu diesem Thema nicht. Und weshalb ich mich mit meinem letzten Posting vom kath. Glauben disqualifiziert
haben soll, ist mir ebenso schleierhaft. @sozialkath. Ich leugne ja auch nicht, dass die letzte Beichte
und das Sakrament der Krankensalbung nicht die Sterbestunde eines Gläubigen immens erleichtern kann.
Aber ich persönlich glaube eben nicht, dass jemand, der den Luxus nicht hat (z.B. wenn jemand ohne Vorwarnung
vom Bus überfahren wird) deswegen nicht in den Himmel kommen kann, nur weil der Priester gefehlt hat.
Das ist ein Unterschied.
Fegefeuer, Hölle und Co. Wer über sowas lachen kann, der ist pervers. Wie sonst, als mit Humor soll
man denn dieses Thema angehen? Ich fand es jedenfalls amüsant in diesem Thread zu lesen, wie darüber
spekuliert wird, wer wann in die Hölle kommt. Gewissenheit gibt es dabei nicht. Was in einem Menschen
während der Sterbestunde (sofern ihm überhaupt eine vergönnt ist) vor sich geht und v.a. was mit ihm
nach seinem Ableben geschieht, bleibt uns Lebenden verborgen. Jedenfalls glaube ich nicht, dass nur ein
kath. Priester einem den Weg in den Himmel bahnen kann. Das ist doch recht kleingeistig, zu glauben, dass,
wenn der Priester in der Sterbestunde nicht zugegen ist und einem nochmal die Beichte abnimmt, die Seele
in die Hölle wandert. Ich persönlich würde das auch nicht von der Reue abhängig machen. Wenn man vom
Bus überfahren wird, hat man nicht mehr Zeit für Reue. Und da kommt dann das Fegefeuer ins Spiel. Ich
interpretiere das Fegefeuer (wenn es denn so was überhaupt gibt) als einen Zustand der Seele, die bereut.
Die schmerzliche Einsicht, gesündigt und Gott nicht ausreichend gedient zu haben, ist breits das Fegefeuer.
Die Hölle wäre demnach der Zustand einer Seele, die aus irgendwelchen Gründen nicht zu Gott zurückkehren
kann. Bei der es also schon längst nicht mehr um Reue geht. Ob es solche Seelen überhaupt gibt, ob es
demanch eine Hölle gibt, ob es das Fegefeuer gibt und ob nach dem Tod überhaupt irgendetwas kommt, wissen
wir nicht definitv. Alles Reden darüber bleibt Spekulation.
@durchfuxt Bin dann zu der Erkenntnis gelangt, dass sich hinter dieser Sprache eine Weltverschwörung
verbirgt. Welche Verschwörung denn? Die der Froschschenkelliebhaber? Es ist garnicht möglich, auf französisch
zu kommunizieren, die Franzosen tun nur so! doch doch ist es schon. Wenn Sie fünf Jahre durchgehalten
hätten, hätten Sie das auch gemerkt. Aber ich gebe zu, die Franzosen sprechen manchmal verdammt schnell.
Da komm ich dann auch nicht mehr mit.
@durchfuxt Ich befürchte, Sie können nicht zufälligerweise Französisch? Auf der frz. wikipedia gibt
es nämlich einen ganz guten Artikel, der sich unter anderem auch mit den verschiedenen Interpreationsansätzen
der Sodom – Geschichte beschäftigt. Auf Deutsch oder Englisch gibt es einen vergleichbaren Artikel leider
nicht. Aber für alle, die Französisch können und interessiert sind, hier der Link: fr.wikipedia.org/…27homosexualit%C3%A9
@sozialkath. Die freikirchlichen Pfingstgemeineden haben mehrere Taufen, eine ist die Geisttaufe bzw.
die Taufe im hl. Geist. Gut, das zu wissen. Wieder was gelernt. Aber ich ging davon aus, dieser Pater
sei katholisch.
@Nikolaus Ich interpretiere das so, dass dieser Pater nach seiner Taufe mit dem Predigen begonnen hat
(wahrscheinlich wurde er erst als Erwachsener getauft). Und durch das Predigen, hat er das Charisma der
Heilung erlangt. Von einer besonderen Extra – Taufe kann ich nichts lesen und eigentlich gibt’s so was
auch nicht.
@Kurt K Das erinnert mich an meinen Onkel, der Antiquitätenhändler ist. Ein tüchtiger Geschäftsmann,
der oft auch auf dem Flohmarkt seinen Krempel verkauft. Jedenfalls sagt der dann immer: „Kommt her mit
eurem Geld, ihr Leute. Ich will es aber nicht klimpern hören, sondern rascheln!“
Tiara daß der Papst die Tiara getragen habe. Ja nee, is klar. Liegt die Tiara nicht seit Paul VI. in
einem Museum? Papst Benedikt hat doch nicht einmal die Tiara im Wappen!
@Fragender Daß es auch Frauen und weibliche Homosexualität gibt, ist bis zu Fundigehirnen noch nicht
vorgedrungen Scheinbar sind Sie noch nicht zu Seite 1 vorgedrungen, sonst wüssten Sie es besser.
@wehnes gaebe Wo sind die gesammelten Vorurteile über Leute wie, ich sag mal unpersönlich,uns. Voller
Haß, auf Gott oder Evolution wegen der Veranlagung, auf alles was zusammenfindet, auf alle die blind
sind. Also ich muss gestehen, den Satz habe ich nicht verstanden. Reden Sie von Vorurteilen gegen Homos,
die Gott hassen, weil sie schwul sind?
@Kurt K Weshalb verbot die Kirche sonst die Veröffentlichung landessprachlich übersetzter Bibeln…?
Das ist aber schon lange her, oder? Es wird doch wohl vor fünfzig Jahren schon deutsche Bibeln in den
Buchhandlungen gegeben haben.
@Kurt K Naja, in Filmen werden auch ganz andere (unkatholische) Lebensstile faszinierend dargestellt…
Keine Frage. Es ging mir ja nur darum, aufzuzeigen, wie archetypisch das ist.
@Katrin Ansonsten gelten „strenge“ Regeln. Diese sind bei vielen heutigen Jugendlichen aber auch nötig!
Wenn die Eltern versagen, kann das so ein kath. Lager sicher auch nicht mehr retten. Arbeiten Sie eigentlich
in Kooperation mit der „Turn -About – Ranch“ von RTL? Ich sehe es schon vor mir: „The Catholic Camp“ –
jeden Mittwoch Abend ab 20 Uhr 15 auf RTL. Und die wenigen Jugendlichen, die’s überleben, werden dann
zu Günther Jauch nach Stern – TV eingeladen.
@Katrin Beitrag zu den Lagerkosten: 70,00 Teuro. Das ist hier eigentlich keine kommerzielle Seite, wo
jeder seine Schleichwerbung machen darf. Ich empfehle hier ja auch nicht das Antiquitätengeschäft meines
Onkels, obwohl der manchmal sehr schöne Heiligenfiguren im Sortiment hat.
@HeinrichderZweite Nun ich sehe Sie haben sich schon entschieden. Die Alles-geht-Ideologie und Ihr Protestantismus,
da freut sich der für Sie zuständige Unterteufel! Häh? Nachtlaterne, ein Protestant? Hat Sentinel Ihr
Passwort geknackt?
Zum Zölibat In jeder Religion seit Anbeginn war ein Priester der Archetyp des fleischlosn vergeistigten
Menschen der seine ganze Kraft ausschließlich der Gottheit widmet und jeder fleischlichen Verankerung
entsagt. Nicht in jeder Religion. Aber es stimmt. Die Idee des ehelosen und keuschen Lebens für einen
Priester ist nicht nur auf dem Mist der kath. Kirche gewachsen.Buddhistische Mönche leben keusch genauso
wie verschiedene Priester\innen bei den alten Griechen und Römern jungfräulich sein mussten und keusch
lebten. Die zölibatäre Lebensweise hat natürlich etwas faszinierendes an sich. Auch in modernen Filmen
und Geschichten findet sich dieses Muster. So sind z.B. die Jedi – Ritter bei George Lukas ebenso wenig
verheiratet, wie die Zauberer im Herr der Ringe. Das sind freilich keine Argumente für den Pflichtzölibat,
aber ich möchte lediglich darauf aufmerksam machen, dass diese Lebensform, und sei es auch nur im Unterbewusstsein,
viele Menschen fasziniert. Daher wird eine solche Lebensweise eben auch von modernen Autoren gerne für
ihre Figuren gewählt. Der Status „Jedi – Ritter“ hat doch gleich etwas viel erhabeneres wenn der Jedi
NICHT verheiratet ist, um ganz der guten Sache dienen zu können. Ich denke, dass das vielleicht auch
ein Argument der Zölibatsbefürworter ist – der Zölibat erhöht und mystifiziert den Priesterstand.
Es ist ein Effekt, so wie der Weihrauch in der Messe.
Zum Zölibat Das Zölibatsgesetz ist keine Belastung sondern eine Erleichterung für einen berufenen Priester.
Was ist daran so schwer zu verstehen? Eigentlich nichts. Mein Pfarrer hat mir gesagt, dass der Papst,
selbst wenn er wollte, den Zölibat an sich gar nicht abschaffen könnte, da dieser biblisch begründet
ist. D.h., dass man z.B. keine Ehepflicht einführen könnte, wie es bei jüdischen Rabbis der Fall ist.
Das, worum es geht, ist der PFLICHTzölibat für alle Weltpriester. Dieser ist nämlich nicht biblisch
ableitbar. Daher ist er auch kein Dogma, sondern ein Kirchengesetz, das theoretisch vom Papst mit einem
Federstrich geändert werden könnte. Wenn der Zölibat ein Geschenk ist, muss man ihn auch als ein solches
akzeptieren. Aufzwingen kann man ein Geschenk niemandem. Daher ist es vielleicht schon eine Überlegung
wert, ob man es den Weltpriestern nicht freistellen sollte, ob sie ehelos leben möchten oder heiraten.
@Ruhrgebietler Ich darf allen hier versichern, daß meine Sexualität absolut konform zu den zehn Geboten
und zur Bibel ist! Ich oute mich hiermit als völlig langweilig normal! Denken Sie dran: Wenn Sie nicht
verheiratet sind, ist nix mit Sex, es sei denn Sie wollten sündigen.
@VirFortis und warum setzen wir immer weniger Kinder in die Welt ? Schonmal darüber nachgedacht ? Jedenfalls
hat es ganz sicher nichts mit der alten oder der neuen Messe zu tun.
@Benedikt Zudem ist in der letzten Zeit auffällig, dass Priesteramtskandidaten sehr von ihren Ausbildern
emanzipiert sind – sie lassen sich von diesen nicht mehr alles erzählen. Das ist doch grundsätzlich
nichts Negatives. Darüber hinaus sollte man vielleicht auch mal schauen, warum dem so ist. Nun, meiner
Meinung nach hängt es einfach mit der Akademisierung der Priester zusammen, was, so glaube ich, auch
mit ein Grund für den Priestermangel ist. Um Priester zu werden benötigt man i.d.R. Abitur. Ein Abiturient
im heutigen Deutschland hat in der Schule selbstständiges Arbeiten und Denken gelernt. Vorbei die Zeiten,
in denen man einfach im Chor Französischvokabeln und Gedichte runterleierte. Da hat sich im Schulsystem
doch viel getan. Wenn jetzt so ein Abiturient vor der Entscheidung steht, was er fortan machen soll, wird
er mit Sicherheit wenig Lust verspüren in ein System zu gehen, in dem man als erwachsener Student behandelt
wird, wie ein 15jähriger Internatsjunge, und in dem selbstständiges Denken unterdrückt wird. Lässt
er sich dennoch darauf ein, dann aus Überzeugung, was aber bei den meisten trotzdem keinen blinden Gehorsam
voraussetzt. Daher lassen sich die wenigen Priesteramtskandidaten auch nicht mehr alles sagen, da sie
sich nämlich bewusst sind, dass sie selbst auch über Intelligenz verfügen.
@möchtegern-kathole die Überschuldung des Staates, Dass der Staat überschuldet ist, verdanken wir sicher
nicht nur homosexuellen Politikern, sondern auch allen anderen Deutschen. Schließlich will doch jeder
seine Eigenheimzulage (die es ja seit kurzem auch nicht mehr gibt), sein Kindergeld, seine Rente, seine
Stütze etc. pp. Umgekehrt möchte aber niemand Steuern zahlen. Aber es ist natürlich praktisch wenn
man einen universalen Sündenbock gefunden hat. das Zerstören der klassischen Familie, die Abtreibung,
Das ist der Werteverfall im Allgemeinen. Denken Sie, Homosexuelle seien schuld an Abtreibungen? Ich denke
nicht, da sie normalerweise gar nicht erst schwanger werden. Und wenn junge Ehepaare (so sie denn noch
verheiratet sind) keine Kinder wollen – was hat das mit den Homos zu tun? Aber wie gesagt, es ist praktisch,
einen universalen Sündenbock zur Hand zu haben.
@durchfuxt Ich denke schon. Zuletzt wurde der Muskel im Dezember 2005 von außen geöffnet, zum ersten
mal nach über 2 Jahren. Eh, mit dem Niveau könnten Sie zu RTL gehen und eine neue Talkshow machen, die
selbst das bisherige Angebot noch unterbietet. Am Besten mit Theophil als Talkmaster. Das würde bestimmt
eine neue Kultsendung werden.
Sie irren! War Hessen nicht auch das Bundesland, in dem man seinen Abiturdurchschnitt mit ein paar Würfeln
vorherbestimmen konnte ? Nein, das verwechseln Sie mit der Schweiz.
@Pünktchen Ich weiß nicht, was der Typ mit seinem Accountnamen sagen will. Vielleicht meint er ja auch,
dass er wutentbrannt sei, und verweist mit seinem als Frage formulierten Lesernamen auf die +.netter.
Aber mein letztes Posting war ernst gemeint. Ich halte diesen „W.h.m.a.?“ wirklich nicht für identisch
mit Seraphincgn aus den genannten Gründen.
@Pünktchen Wer hat seraphincgn angezündet? Wollen Sie damit andeuten, dass Sie den „Wer hat mich angezündet?“
für Seraphincgn halten? Da liegen Sie ganz bestimmt falsch. Zwar ist dieser neue dubiose Poster nicht
gerade ein Orthographie – Genie, aber dennoch würde ich Seraphincgn ein solches Posting nicht zutrauen.
Dafür sind’s einfach zu wenig Rechtschreibfehler. Seraphincgn könnte doch nicht einmal den Accountnamen
„Wer hat mich angezündet?“ ohne Hilfe richtig schreiben!
@Ruhrgebietler das[s] scharenweise die Menschen der V-II-Kirche den Rücken zukehren! Ja? Wo? Es ist zwar
nicht zu leugnen, dass es viele Kirchenaustritte gibt, aber das liegt wohl eher daran, dass die Leute
sich die Kirchensteuer sparen wollen. Und dieser Trend wäre vermutlich auch nicht anders, wenn immer
noch in allen Kirchen Deutschlands die alte Messe gelesen würde.
@Stöhr Das „Deutsche Reich“ und die „BRD“ haben wegen fehlender päpstlicher Genehmigung niemals existiert
Eine Frage hätte ich diesbezüglich noch. Wenn dem so ist, wie Sie sagen, welcher Landsmann ist dann
eigentlich der jetzige Papst? Schon logisch, der Papst ist heimatlos, da das Land, aus dem er stammt,
von ihm selbst nicht genehmigt ist.
@Stöhr Das „Deutsche Reich“ und die „BRD“ haben wegen fehlender päpstlicher Genehmigung niemals existiert.
Aaaaah jaaaaa. Und warum soll ausgerechnet der Mann, der Oberhaupt des kleinsten Staates der Welt ist,
entscheiden dürfen, welcher Staat legitim ist und welcher nicht? Also ich muss schon sagen, ich weiß
im Moment nicht, ob ich über Ihre Postings lachen oder weinen soll.
@Stöhr Eine „Entwicklung vom Tier zum Mensch“ ist kein Sündenfall. Stimmt. Aber die Erkenntnis von Gut
und Böse ist es. So steht’s ja sogar in der Genesis. Das wollte Kurt sagen.
@Bruder Theophil Wollen Sie damit suggerieren, es sollte mir nicht egal sein? Und warum sollte ich auf
Sie hören? Sind Sie so wichtig? Was haben Sie denn zu bieten, außer Ihre unterhaltsamen Statements,
die zwar stets für Kurzweile sorgen, aber theologisch auch nicht anspruchsvoller sind, als der Quatsch
Comedy Club.
@Bruder Theophil Beziehen Sie sich auf meine Aussagen zur Geschichte von Adam und Eva? Ich dachte Sie
seien auch kein Kreationist. Ich glaube jedenfalls nicht , dass Menschen zusammen mit Dinos lebten, nur
weil das anders nicht mit der Zeitrechnung der Bibel vereinbar ist. IM AT stecken viele zeitlose Wahrheiten,
aber die Schöpfungsgeschichte ist ein Erklärungsversuch des Weltenursprungs einer archaischen Hirtenkultur.
Ich leugne doch nicht die menschl. Seele oder den Schöpfergott, wenn ich nicht an Adam und Eva glaube.
Aber lassen wir’s gut sein. Im Prinzip interessiert mich nicht, ob Ihnen meine Aussagen passen oder nicht.
@Bruder Theophil Glückwunsch zu den geistreichen Postings. Sie sind der Held des Tages. Was passt Ihnen
denn schon wieder nicht? Dass ich nicht an Drachen und Riesen glaube, wie Rudolfus?
@.chen Die Abtreiungsbefürworter allesamt als Heuchler zu bezeichnen, weil sie angeblich nichts für
„die Kinder in der Welt“ täten, ist natürlich selber die größte Heuchelei. Häh, wie jetzt?
@Rudolfus Das Meer und seine Meerbewohner ist niemals völlig erforscht. Ausnahmsweise muss ich Ihnen
jetzt Recht geben. In der Tat beherbergt das Meer noch viele Tierarten, von denen wir vielleicht heute
noch nicht einmal etwas ahnen. Fasziniert habe ich vor ein paar Tagen die Reportage im Fernsehen gesehen,
in denen die ersten Aufnahmen eines LEBENDIGEN Riesenkalmares gezeigt wurden, der auch schon vor Jahrhunderten
von Seeleuten gesichtet wurde und so die Fantasien von Meeresungeheuern beflügelten. Die Kryptozoologie
ist jedoch eine Wissenschaft, die sich mit VERMUTETEN Tierarten auseinandersetzt, von denen manche durchaus
tatsächlich existieren könnten. Aber das beweist alles noch lange nicht, dass die Epoche der Dinos mit
der Epoche der ersten Menschen zusammenfällt. Wir sollten die Kirche mal im Dorf lassen und nicht zusehr
in FANTASY abdriften.
@Rudolfus Und die Hl. Schrift ist nicht die einzige historische Quelle, die das behauptet. Genau. Auch
in Hauffs Märchen kann man von Riesen lesen. Die Hl. Schrift ist zumindest bindend für die Gläubigen.
Aber der Glaube ist nicht an die wortwörtlichen Aussagen einer archaischen Hirtenkultur gebunden. Der
heutige Mensch leugnet jedenfalls, alles was er nie gesehen hat. Jau, das gilt auch für Ihre fehlenden
Zwischentiere in der ET.
@Stöhr da braucht man nicht mehr zu diskutieren. Entweder man gibt den kath. Glauben auf oder man glaubt
daran. Einen dritten Weg gibt es nicht. Ist das dann die reflektierte Haltung, frei von Indoktrination,
von der Rudolfus gesprochen hat? @Rudolfus Und was wollen Sie mir mit dem Wasserdrachen im 20. Jhd. beweisen?
Dass es auch heute noch Dinos gibt?
@Stöhr Das bedeutet, man ist verpflichtet daran zu glauben, dass die gesamte Menschheit von einem einzigen
Menschenpaar abstammt Ja nee, is klar. Und woher kam dann Kains Frau, nachdem er seinen Bruder Abel erschlagen
hatte? Ist Ihnen noch nie aufgefallen, dass diese Geschichte in sich unschlüssig ist? Und was ist mit
der Inzucht?
@Benedikt sondern auch in unseren europäischen Völkern, und auch in den nordischen Völkern In der germ.
Mythologie nennt man Drachen Lindwürmer und diese sind riesige Schlangen mit Attributen anderer Tiere.
Also nix mit Dinos.
@Rudolfus Ein paar Skelette im China, Italien und im Griechenland der Antike als Beleg für die Omnipräsenz
der Drachen in den Kulturen anzuführen, das ist unwissenschaftlich. Aber wenn Sie behaupten, dass Menschen
und Dinos gleichzeitig lebten, obwohl man das Gegenteil weiß, weil die Genesis nichts anderes zulässt,
ist das wissenschaftl.? Der Drache ist ein Archetyp des Monsters und meistens reptilienähnlich. Reptilien
existieren noch heute. Gepaart mit Knochenfunden und der unendlichen Fantasie der Menschen, malte man
sich Drachen eben aus. Das ist doch alles viel plausibler, als davon auszugehen, dass Drachen TATSÄCHLICH
existierten in Form von (dann ja wohl auch feuerspeienden) Dinosauriern, die sich bis vor kurzem den Erdball
mit uns Menschen teilten.
@Rudolfus Im alten China fand man bereits vor mehr als 2000 Jahren, von Chang Qu als Drachenknochen beschriebene,
Fossilien, die vielleicht von Dinosauriern stammten. Auch die antiken Griechen und Römer fanden entsprechende
Fossilien, die Stoff für ihre Legenden und Sagen boten. Lesen Sie selbst nach: de.wikipedia.org/wiki/Dinosaurier
@Rudolfus Der europäische Schüler hinterfragt wenig, im Gegensatz zu vielen anderen Völkern der Erde.
Also wenn Sie den Glauben an den WORTlaut der Genesis für reflektiertes Urteilen halten, bitte… Warum
gibt es dann die Dinosaurier in allen Volksüberlieferungen weltweit, obwohl die Skelette in Europa erst
im 19. Jahrhundert identifiziert wurden? Beweisen Sie mal diese Behauptung erst, bevor ich mich darauf
einlasse.
@Rudolfus In den USA ist es dagegen schwierig, 2/3 der Bürger ein Weltbild vorzuschreiben, das kein Mensch
beweisen kann. Das wundert mich nicht. die Amis haben ja auch einen an der Waffel. Die hetzen ja – laut
Ihrer Meinung – auch ihren Meuchelmob durch die Straßen ihrer Siedlungen. Aber an die Geschichte von
Adam und Eva wortwörtlich zu glauben, die sich irgendwann einmal eine archaische Hirtenkultur ausgedacht
hat, ist natürlich viel überzeugender. Mag sein, dass auch die ET nicht der Weisheit letzter Schluss
ist, aber dass Menschen nicht neben Dinos marschierten, dürfte klar sein. Ebenso dürfte klar sein, dass
Adam und Eva enbensowenig existierten wie der Weihnachtsmann.
@Stöhr Selbst die „Homo Sapiens“-Generationen waren lange Zeit (50.000-100.000 Jahre) keine echten Menschen.
Das passt nämlich nicht, weil das Generationenregister von Adam über Noah nur einen Zeitraum von ca.
3000 Jahren lässt!! Aha.
@Stöhr Wenn man aber die zeitliche Skala ernstnimmt, dann können es keine Menschen (also in dem Sinne,
dass sie von Adam und Eva abstammen) gewesen sein. Denn das lässt sich nicht mit dem biblischen Generationenregister
und seinen zeitlichen Vorgaben vereinbaren. Neandertaler waren Menschen, allerdings eine andere Species
wie der Homo sapiens, der zeitglaich mit den ersten Homo sapiens lebte. Der Neandertaler fertigte Speere
und Kleidung an, bestattete seine Toten und hatte religiöse Gefühle. Und da kommen Sie und sagen, es
seien keine Menschen gewesen!
@Stöhr In etwas älteren Neandertaler, Homo errectus, Homo habilis Australopithecus usw. Bei den letzteren
handelt es sich eindeutig um Lebewesen, die affenartig sind, also tweilweise mit Merkmalen ausgestattet,
wie sie die heute noch lebenden Affenarten besitzen. Der Neandertaler war mitnichten ein Affe sondern
ein Mensch!
@Rudolfus Wie werden solche Leute behandelt, die eine Meute endlich stellen kann? Heißt das, dass Sie
es grundsätzlich gutheißen würden, wenn ein Meuchelmob in einer christl. Siedlung in den USA einen
Abtreibungsarzt oder eine Mutter, die ihr Kind hat abtreiben lassen, umbringen würden? Lynchjustiz ist
doch typisch für eine christliche Siedlung in der Neuen Welt, die keinen Obrigkeitsstaat wie in Europa
gewohnt ist, der „alles“ für das Individuum erledigen soll. Lynchjustiz ist eher typisch für Barbaren.
Wenn Sie die Amis für Barbaren halten – ich widerspreche Ihnen nicht, aber gesagt habe ich es auch nicht…
@Rudolfus Für eine erfolgreiche Lynchjustiz müßte schon eine Volksmeute gegen die sozialistischen Unrechtsgesetze
aufbegehren, um in einer Demokratie auch Recht zu bekommen. Reden Sie von einem Meuchelmob?
@Pünktchen Der Klimawandel hat mit der Erderwärmung zu tun und diese mit den „warmen Brüdern“, ist
doch klar Da hatten wir zwei wohl den gleichen Gag auf Lager. Naja, der Scherz liegt auch irgendwie nahe.
@Rudolfus Zustimmung! Natürlich sind Kriege durch die Menschen verursacht. Von wem auch sonst? Auch die
Flut hat sich der Mensch mit seiner Ausbeutung und Verpestung der Umwelt wahrscheinlich selbst zuzuschreiben.
Homosexualität jedoch ist kein Klimafaktor – obwohl … warm sind die ja alle…
@Methodist Ich habe mal gehört, in Rom soll’s einen alten Mann geben, der ebenfalls den Papsttitel für
sich beansprucht: de.wikipedia.org/…oXVI-30-10052007.jpg
@Bruder Theophil Kann nicht sein. Die waren schon immer schlecht. Na also! DER war wieder gut! @Mitten
drin… Bekommen Sie einen Dildo als Prämie, wenn Sie hier Schleichwerbung für diese Seite machen?
@Bruder Theophil Nein, das ist mir nicht entgangen. Ich sagte ja nur, dass wir nicht von einer grundlegenden
Gewaltbereitschaft aller Muslime ausgehen dürfen. Ansonsten verweise ich Sie auf den Dialog mit Geyer.
Geyer ist nämlich derjenige, der glaubt, die Muslime sähen uns Christen als Freunde an. Wenn wir wirklich
in Deutschland eine Mullah – Regierung so wie die im Iran bekämen, ging’s den Christen wahrscheinlich
ziemlich schlecht.
@santo domingo Das Problem ist, dass es für manche Leute zu schwierig ist, kreuz.net von kreuts.net zu
unterscheiden. @Rosenkranzsoldat Ich habe nichts (mehr) gegen „Methodist“, da ich aber auch Simpsons –
Fan bin, fand ich den Gag nicht schlecht. Aber Sie erliegen hier einem Irrtum. Ned Flenders ist kein Pfarrer.
Ich habe das auch zuerst geglaubt. Da aber unser Methodist Pfarrer ist, kann er nicht Ned Flenders sein.
@Geyer Ich denke auch, dass wir uns immer wieder bewusst machen müssen, dass die meisten Muslime KEINE
potenziellen Terroristen und Christenhasser sind. Aber wie so oft, machen eben gerade die paar Knalltüten,
die Bomben platzieren und Christen umbringen am meisten von sich Reden. Das bewirkt natürlich rasch ein
einseitiges, aber unfaires Bild in der breiten Bevölkerung.
@Geyer Auch, wenn wir wieder mal Gefahr laufen, ins off- topic zu geraten, muss ich Ihnen widersprechen.
Zwar sind Christen Angehörige einer Buchreligion und haben Gemeinsamkeiten mit den Muslimen, aber die
Muslime sehen uns (die Christen) als „Gläubige zweiter Klasse“ an. Dauerhaft könnten Sie sich nur zurücklehnen,
wenn Sie sich zum Islam bekehren würden. Sonst könnte es auch für Sie auf Dauer ganz schön ungemütlich
werden. Seien Sie da bloß nicht naiv! Mag ja sein, dass die Muselmanen zuerst die Schwulenbars wegsprengen
würden, aber wenn das alles erst mal erledigt ist, knöpfen die sich noch ganz andere Personengruppen
vor. Wobei ich feststellen muss, dass wir gerade ziemlich übel über unsere muslimischen Freunde reden…
@Geyer Es wird mit Schwulenlokalen wohl das Gleiche passieren, wie mit kath. Kirchen. In gewisser Hinsicht
sitzen wir alle im gleichen Boot, wenn die Muselmanen kommen.
@Sentinel Elisabeth I. hat die anglikanische Kirche gegründet und sie dazu gebracht, sich von Rom loszusagen.
Ne ne, das kann man so nicht sagen. Schon unter Heinrich VIII. haben die engl. Bischöfe dem Papst gesagt,
dass sie ihren König und nicht den Papst als Oberhaupt ihrer Kirche ansehen. Ihr Vater war noch lebendiger
Katholik, was man daran sieht, wie er mit seinen Ehegattinnen umsprang. Ha ha.
Ratibor und Athanasius… …kommen mir vor wie dicke Couchpotatoes, die sich Fußball oder Olympiade
im Fernsehen angucken und dabei über die vermeintlich schlechten Leistungen der Sportler schimpfen, wo
diese doch Leistungen bringen, von denen sie, als Couchpotatoes, nur träumen können. Ich frage noch
einmal: Ratibor und Athanasius, warum sind Sie keine Priester?
@Frasim Ja, danke für die Korrektur. Ich wusste nur, dass Elevation etwas mit Anheben zu tun hat (z.B.
engl.: elevator = Aufzug). Wenn damit die Anhebung der Hostie gemeint ist, nehme ich das albern natürlich
zurück. Nun zum Messgewand. Ich habe die Biblestelle gelesen, aber ich habe auch schon andere Interpretationen
gehört, weshalb das Gewand angehoben wird. Die verrückteste ist die Interpretation, in der man davon
ausgeht, dass während der Wandlung „Gnadenblitze“ von oben in die elevierte Hostie einschlagen, durch
den Priester laufen und durch das wie eine Rampe wirkende, angehobene Messgewand auf die Gemeinde geleitet
werden sollen. Eine weitere Interpretation ist die, dass der Altardiener stellvertretend für die Gemeinde
das Gewand anhebt, bzw. festhält und so symbolisch die Verbundenheit der Gemeinde mit dem Priester zum
Ausdruck kommt. Wahrscheinlich liegt es aber einfach daran, dass früher die Messgewänder so schwer waren,
dass sich der Priester nicht mit ihnen knien konnte und daher ein oder zwei Altardiener das Gewand für
ihn anheben mussten. Diese Tradtion bestand dann auch weiterhin, als die Messgewänder leichter wurden.
Aber genau weiß glaube ich niemand, warum man jetzt das Gewand anheben muss. Für mich sieht’s albern
aus und da der symbolische Wert ohnehin umstritten ist, hat man es wohl im NOM zurecht aufgegeben.
Subdiakon Und woher wollen Sie wissen, dass der Subdiakon eigentlich Priester ist? Und warum verkleidet
der sich als Subdiakon? Ist das wieder einer der vielen Tricks, mit denen man Verbote wie Konzelebration
im alten Ritus umgehen möchte? Denen fällt auch immer was ein. Da finde ich den NOM doch besser. Da
ist der Priester der Priester und wenn mehrer davon da sind, stehen einfach alle am Altar, ohne dass sich
jemand in cognito verkleiden müsste. Und die alberne Elevation (oder wie man das unnötige Anheben des
Kasels nennt) gibt’s im NOM auch nicht.
@juergen Sie müssen schon entschuldigen, dass ich ein Kind des NOM bin. Ich kenne das Velum nur in der
Funktion, um die Monstranz zu halten. Da im NOM ja auch Laien als Kommunionhelfer fungieren und das Ziborium
nicht mit einem Velum oder verdeckten Händen anfassen, konnte ich ja nicht ahnen, dass im alten Ritus
der Subdiakon immer ein Velum trägt, wenn er die Patene anfasst.