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Unterschiedliche Schwere Ein Vergehen gegen Kinder ist eine sehr ernstes Sache. Dennoch gibt es Abstufungen,
sowohl in den Hinweisen als auch in den Tatbeständen. Auch darum braucht es eine sorgfältige Aufklärung
und eine genaue Kenntnis der Vorgänge, bevor man ein kluges und gerechtes Urteil fällen kann. Noch ein
paar Anhaltspunkte: „Der stellvertretende Pressesprecher des Erzbistums, Michael Kleiner, sprach von „in
Arm nehmen bis hin zu körperlichem Anfassen“. „Es gibt momentan keine Hinweise auf extreme Sachen wie
Vergewaltigung“, sagte Kleiner. Über die Zahl der Betroffenen machte er keine Angaben“ (Spiegel on-line).
„Als ein erster Vorwurf eines Betroffenen durch Dr. Beirer im September 2007 geprüft und beurteilt wurde,
ergab sich kein Handlungsbedarf“ (Pressemitteilung des EB Bamberg). Auch für das Erzbistum Bamber gilt
die Unschuldsvermutung und wir sollten uns vor Vorveruteilungen hüten: Hier wurde vertuscht, hier hat
man jemanden schuldhaft fahrlässig in eine wichtige Stellung berufen,… Da bleibt noch einiges zu klären.
Unschuldsvermutung Hier wird die einfache Vermutung der Unschuld („ich denke, er ist unschuldig…“) mit
dem juristischen Begriff der Unschuldsvermutung verwechselt. Zusammenfassung von Wikipedia de.wikipedia.org/…i/Unschuldsvermutung.
Die Unschuldsvermutung erfordert, dass jeder einer Straftat Verdächtigte oder Beschuldigte während der
gesamten Dauer des Strafverfahrens als unschuldig behandelt wird und nicht er seine Unschuld, sondern
die Strafverfolgungsbehörde seine Schuld beweisen muss. Zur Durchsetzung der Unschuldsvermutung sind
strafrechtliche Verbote (Verfolgung Unschuldiger, falsche Verdächtigung, Verleumdung, üble Nachrede)
und je nach Sachlage verschiedene zivilrechtliche Abwehr- und Ausgleichsansprüche (Anspruch auf Gegendarstellung,
Widerruf, Richtigstellung, Schadensersatz, Geldentschädigung, Unterlassung) vorgesehen. Die Vermutung
der Unschuld endet mit der Rechtskraft der Verurteilung. Inwieweit die Unschuldsvermutung über das Strafverfahren
hinaus auch eine Austrahlungswirkung hat, z. B. für die Medien, die über ein Strafverfahren berichten,
ist in den Einzelheiten streitig und wird von Land zu Land unterschiedlich gehandhabt. In der Bundesrepublik
Deutschland ist der Unschuldsvermutung Ziffer 13 des Pressekodex gewidmet: „Die Berichterstattung über
Ermittlungsverfahren, Strafverfahren und sonstige förmliche Verfahren muss frei von Vorurteilen erfolgen.
Der Grundsatz der Unschuldsvermutung gilt auch für die Presse.“
Unsauber recherchiert – Bitte um Korrektur In diesem Artikel stimmt einiges nicht zusammen. Prälat Stenico,
heute 60, ist z.B. sicher nicht erst seit 18 Jahren Priester… Meine Vermutung: Im Fernsehprogramm wurden
verschiedene Dialoge mit Priestern oder angeblichen Priestern gezeigt (schwer nachprüfbar). Hier werden
wohl die Aussagen von mehreren Personen vermischt und alle Prälat Stenico zugeschrieben. Bitte an die
Redaktion: Quellen prüfen (und eventuell gleich verlinken), Artikel überarbeiten. Danke! :)3
Belastungsprobe für Stift Heiligenkreuz Dazu (?) aus einem Interview mit P. Karl Wallner OCist www.zenit.org/…man/visualizza.phtml?sid=107335:
Seit der Besuch des Heiligen Vaters feststeht, sind auch überraschende innere Belastungen für den Herrn
Abt und für unsere Gemeinschaft aufgetreten. Um es volkstümlich mit Pater Pio von Pietrelcina zu sagen:
„Der Teufel rührt sich!“ Jeden Tag vor dem Frühchor um 5.15 Uhr bete ich schon das Gebet zur Gnadenmutter
von Mariazell, dass sie dem Besuch des Heiligen Vaters in Österreich zu einem Aufbruch im Glauben für
viele Menschen, vor allem für Jugendliche, werden lässt. Und dass wir an der Hochschule mit dem Segen
des Heiligen Vaters noch großherziger unseren Dienst in der Priesterausbildung tun dürfen…
Hintergrundinformation? Folgende Fragen treten auf: – Wer war der zelebrierende Priester? War es ein Untergebener
des Superiors? – Welche Vereinbarung bestand zwischen ihm und dem Superior? – Ist er mit einer kirchenrechtlichen
Sanktion belegt? – Handelt es sich um eine Kapelle innerhalb des Klausurbereichs des Klosters oder um
einen auch sonst für Gläubige zugängigen Sakralraum?
Informationen unterschlagen!?! Der Autor dieses Artikels hat eine bereits seit 28. Februar vorliegende
Stellungnahme des Schulamtes der Erzdiözese Wien nicht erwähnt. Kath.net möge die Übernahme des Textes
verzeihen: Erzdiözese Wien bedauert Schulausflug in Abtreibungsklinik KATH.NET-Exklusiv: Erzbischöfliches
Schulamt bestätigte, dass Schüler einer katholischen Privatschule eine Abtreibungsklinik besuchten –
„einmal und nie wieder“. Wien (www.kath.net) Um Schadensbegrenzung ist Christine Mann, die Leiterin des
Erzbischöflichen Amtes für Unterricht und Erziehung in Wien, bemüht. Was ist passiert? Schüler einer
katholischen Privatschule Sacré Coeur des Erzbistums besuchten am 15. Februar eine Abtreibungsklinik
in Wien-Mariahilf. Lebensschützer, die vor der Klinik standen, um Frauen zu beraten, erfuhren dies durch
ein Gespräch mit einem Schüler, wie Vertreter von „Human Life International“ KATH.NET mitteilten. „Als
Vertreterin des Schulerhalters muss ich leider bestätigen, dass es tatsächlich unverständlicherweise
einen Lehrausgang in die genannte Institution gegeben hat – allerdings einmal und nie wieder“, erklärte
Christine Mann, die Leiterin des Schulamtes der Erzdiözese Wien, am Mittwoch auf Anfrage von KATH.NET.
„Die notwendigen Kontakte mit allen Verantwortlichen, die sich offenkundig zu wenig informiert hatten,
sind seit gestern im Gange“, betonte sie. „Wir werden auch die entsprechende Kommunikation mit den Eltern
der betroffenen SchülerInnen suchen, um den Schaden zumindest zu begrenzen.“
Muß wirklich jedes Wort einer Ansprache auf die Goldwage? 1) Es ist ganz schön kompliziert in einer
Ansprache durchgehend das Wortgebilde „kirchliche Gemeinschaft“ durchzuhalten. Selbst der Heilige Vater,
der ja als Kardinal das zitierte Dokument veröffentlicht hat, ist da der Einfachheit halber nicht immer
ganz konsequent. Auch die offizielle, staatlich anerkannte Bezeichnung heißt „Evangelische Kirche“ und
dieser Begriff hat sich schon sehr eingebürgert. Ihn zu verwenden bedeutet nicht, daß jemand den theologischen
Hintergrund leugnet. Solche begriffliche Unschärfen gibt oft, auch bei vielen anderen Themen. (Stichwort:
„Mariä Himmelfahrt“, Hochfest „Dreikönige“,…) 2) EB Thissen hat der gennante These bzgl. Gnadenmittel
und Glaubenswahrheit nicht widersprochen. 3) Es geht bei der Ökumene auch um die Versöhnung verschiedener
Frömmigkeitsformen. Außerdem spiegelt sich in den Frömmigkeitsformen ja auch der Glaube. 4) Dieser
Forderung ist zuzustimmen. Sie ist aber nicht das einzige Markenzeichen einer „guten katholischen Ökumene“.
Diese Journalisten sind unglaubwürdig Ich kann diesen Journalisten keinen Glauben schenken, auch nicht
im Hinblick auf die angeblichen, unüberprüfbaren Aussagen der Priester. Noch dazu ist ihre Intention,
der Kirche und dem Glauben zu schaden, ja geradezu offensichtlich. Also sind sie als Zeugen/Ankläger
wenigstens befangen.
@ St. Polterer (zu P. von Gemmingen) Achtung, auch St. Polterer ist ein blinder Führer. P. von Gemmingen
ist Jahrgang 1936 (Priesterweihe 1968). Sie können also davon ausgehen, dass er hunderte Messen im alten
Ritus mitgefeiert hat. (Davon abgesehen: Ich gebe St. Polterer natürlich Recht, dass ein Liturgieprofessor
in dieser Materie bewandert sein sollte.)
@ Turk – Gesamtbild von Zeugen und Dokumenten? Von Dokumenten habe ich in diesem Zusammenhang noch nie
gehört. Also bleiben die Zeugen und deren Befragung. Wie sorgfältig, erfahren und kompent dabei vorgegangen
wurde, ob auch Entlastungszeugen und der Kardinal selber entsprechend zu Wort kamen, kann ich nicht beurteilen.
[Ich bin aber immer wieder erstaunt, wie schwer Lügen zu entlarven sind.] Gab es eigentlich Zeugen die
nicht gleichzeitig Ankläger waren? Denn sonst steht ja im Edeffekt einfach Wort gegen Wort, d.h. es gilt
weiter die Unschuldsvermutung. Ein großes Manko ist sicher auch, dass die Befragung der Zeugen und des
Angeklagten (gab es letztere überhaupt?) nicht im Rahmen eines ordentlichen Gerichtsverfahrens durchgeführt
wurden. Ebenso weiß ich nichts von Gegenüberstellungen und ähnlichen Schritten, die normalerweise zu
einem Verfahren gehören, um den Wahrheitsgehalt von Anklagen besser prüfen zu können. Schließlich
ist auch der Inhalt des Urteils der Bischofskommission ziemlich schwammig und würde in keiner Weise den
Kriterien eines kanonischen Richterspruchs genüge tun. Welche konkreten Vorwürfe und Straftaten (es
schwirrte ja vieles durch die Luft)? Was heißt „im Wesentlichen“? Auch hier ist wieder nicht klar, ob
der Angeklagte das Urteil angenommen hat. Langer Rede kurzer Sinn: Ich würde mir nicht anmaßen, in dieser
Causa als Außenstehender ein definitives Urteil zu sprechen und habe zurzeit diesbezüglich keine moralische
Sicherheit und auch keine Mittel, diese zu erlangen.
Artikel aus „Vision 2000“ Hier geht’s zum zitierten Artikel aus Vision 2000 www.vision2000.at/…vision6-06/12_06.htm
Für meinen Teil: Solange ich nicht aufgrund der Umstände urteilen muss, verzichte ich gerne darauf.
Alter Hut und halbe Sache Der Artikel ist ursprünglich im November 2006 erschienen. Das Magazin nimmt
keinerlei Reihung vor, sondern stellt die sechs Herren nebeneinander dar.
Zu: Priester Johannes Maria Schwarz Kaplan Dr. Johannes Maria Schwarz wäre in seiner Heimatdiözese unter
den gegebenen Umständen sicher nie geweiht worden. Davon abgesehen, Ironie ist immer ein glattes Eis,
da man leicht jemanden verletzen kann. Schließlich: Man sollte Kaplan Schwarz weder nach den Zuständen
in seinem Heimatbistum noch nach den Zuständen in seinem jetzigen Erzbistum beurteilen.
Annäherung an den Normalzustand In vielen Teilen der Welt würde man Gelächter erten, sollte man versuchen,
den Gläubigen dort zu erklären, was in deutschen Gemeinden alles von aus zentralen Geldern bezahlten
Angestellten erledigt wird.
Link zum Original-Artikel von Horst Man muss hier ja wirklich alles selber machen. Also hier der Link
zum Original www.die-tagespost.de/…iv/titel_anzeige.asp?ID=28012. In der Disukussion wird von manchen
mit dem (meist im Original ungelesenenen) Artikel gleich der Autor und die Zeitung entsorgt. Sachliche
Disukussion und sorgfältiges Abwegen ist das nicht gerade.
Wie geht es weiter? – Zum Nachdenken für Bischofs-Kritiker Ich möchte hier noch einmal einen Blick in
die Zukunft werfen und zwar ganz konkret: Welche Möglichkeiten haben Gläubige, die vom Fehlverhalten
einer kirchlichen Autorität enttäuscht sind, und was sollen sie tun? 1. Möglichkeit: Möglichst viel
Lärm und Druck machen, damit es zu einem Rücktritt kommt. Nachteil: – Auf bischöflicher Ebene kenne
ich nur zwei „erfolgreiche“ Beispiele, wo Druck von der Basis einen Bischof regelrecht entfernt hat: Bichof
Haas in Chur (jetzt Vaduz) und Bischof Gijsen Roermond (jetzt Island). – Die anzuwendenden Druckmittel
haben viele schädliche Nebenwirkungen, vor allem da es, wenn überhaupt, Jahre dauert. – Es gibt ein
großes Risiko, sich gegen Liebe und Gerechtigkeit zu verfehlen. – „Erfolg“ garantiert noch keine Besserung.
2. Möglichkeit: Eine differenzierte Haltung gegenüber dem kirchlichen Amtsträger einnehmen: das Fehlverhalten
nicht mittragen/eindämmen/Negativfolgen abschwächen; Loyalität und Unterstützung in anderen Punkten;
im Rahmen der Möglichkeiten eifrig für den Glauben und für die Kirche arbeiten, beten… Warum ich
diese 2. Möglichkeit vorziehe: – Jeder menschliche Amtsträger begeht Fehler und manchmal auch schwerwiegende
Fehler; will man alle Fehler abschaffen, muss man gleich das Amt mit abschaffen; – diese 2. Vorgehensweise
bringt garantiert positive und dauerhafte Früchte; – kirchliche Amtsträger sind nicht einfach Manager,
die man beliebig auswechseln kann; – auch unter einem „schlechten“ Bischof kann viel Gutes getan werden.
Freut euch nicht zu früh! Es ist zwar schön, dass Geld gefunden wurde, aber damit ist noch lange nicht
alles gelaufen. Denn, der Kaufvertrag ist ja schon längst tot und ob sich die Schwestern noch einmal
aus lauter gutem Willen auf einen Vertragspartner einlassen, der ihnen schon viele Schwierigkeiten bereitet
hat (nicht nur ausstehende Ratenzahlungen), ist weiter offen. Bei aller Sympathie für katholische Initiativen:
Pacta sunt servanda. Auch Kaufverträge. Die Schwestern sind bei weitem nicht so gierig oder gar ungerecht,
wie hier manche zu wissen glauben.
Genaues Quellenstudium gefragt! Hier ist einiges offen und sollte vor der weiteren Diskussion geklärt
werden. Nicht zu voreilig, Gandalf! Wer wurde vom Bischof 1996 genau exkommuniziert? Die Priester (und
Kleriker) der FSSPX, die in seiner Diözese wirken, oder auch „einfache Gläubige“? Unter welchen Bedingungen?
Hat sich Rom dazu geäußert? – Der Rekurs kam ja von „Call to action“. Normalerweise äußert sich Rom
nicht bischöflichen Akten, zu denen es nicht gefragt wurde. Wer gut Englisch kann, könnte hier vielleicht
ein paar interessante Informationen anführen oder verlinken. In den USA wird das ja sicher alles schon
lange diskutiert.
Quellen? Hier ist einiges offen und sollte vor der weiteren Diskussion geklärt werden. Nicht zu voreilig,
Gandalf! Wer wurde vom Bischof genau exkommuniziert? Die Priester (und Kleriker) der FSSPX, die in seiner
Diözese wirken, oder auch „einfache Gläubige“? Unter welchen Bedingungen? Hat sich Rom dazu geäußert? –
Der Rekurs kam ja von „Call to action“. Normalerweise äußert sich Rom nicht zu Dingen, zu denen es nicht
gefragt wurde. Wer gut Englisch kann, könnte hier vielleicht ein paar interessante Informationen anführen
oder verlinken. In den USA wird das ja sicher alles schon lange diskutiert.
Wie immer, vor der Diskussion zu den Quellen Der beanstandete Tipp ist hier www.jungschar.at/…1-14/tipp57-63.htmzu
finden, wobei nicht einmal ein direkter Link auf die Seite von „First Love“ angeben ist. Interessanter,
wenn auch älter ist ein Artikel aus der Jungschar-Zeitschrift Boje von vor fünf Jahren, vgl. S. 17 www.jungschar.at/…BOJE%202_2001_02.pdf).
Dort ist zu lesen: NUR MUT ! Ein Bericht über den Besuch bei einer Frauenärztin. Der erste Besuch bei
dem/der Frauenarzt/ärztin bedeutet für viele Mädchen eine gewisse Überwindung. Meist wird dieser erste
Besuch spruchreich, wenn die Mädchen über Verhütung nachdenken. Obwohl wir in einer scheinbar aufgeklärten
Gesellschaft leben, wirft dieses persönliche Thema viele Fragen auf, die für Mädchen sehr wichtig sind
und beantwortet gehören: „Bereitet mir die Behandlung Schmerzen? Wie alt muss ich sein bzw. wann sollte
ich mich untersuchen lassen? Werden meine Bedenken und Ängste ernst genommen? Kann ich meinem/r Arzt/Ärztin
vertrauen?“ … um diesen Fragen nachzugehen organisierte ich letztes Schuljahr einen Besuch im EKZ Wels
(= Elternkindzentrum) zum Thema „Erster Besuch beim Gynäkologen, Verhütung & Schwangerschaft“ […]
Alles in allem ein gelungener Nachmittag mit interessanten Fragen von Seiten meiner (auch männlichen)
Mitschüler, genauen und leicht verständlichen Antworten. Zum Abschluss erhielt noch jeder von uns eine
„Lovely BOX“ (= kleine Blechschachtel mit nettem Aufdruck!) mit Tampons, Kondomen und einer Info – Broschüre).
[…] www.first-love.at www.ekz.khwels.at www.sextra.de www.sexundso.de www.loveline.de
Nachgelieferte Informationen: öffentliche Auftritte und Aushilfspriester Öffentliche Auftritte des Bischofs
gibt es natürlich weiter in der Diözese. Es ist wohl etwas Größenwahn dabei, wenn hier jemand glaubt,
daran würden die Proteste etwas ändern. Heute ist/war der Bischof in Marburg. Von der Bistumsseite:
„Bischof Heinz Josef Algermissen feiert am Sonntag, 3. Dezember, um 10 Uhr den Errichtungsgottesdienst
des Pastoralverbundes St. Elisabeth von Thüringen Marburg in St. Peter und Paul zu Marburg; zugleich
wird hiermit das Elisabethjahr in Marburg eröffnet.“ Wie jeder andere Aushilfspriester- nur wollte/konnte
halt scheinbar kein anderer – kann der entpflichtete Pfarrer natürlich einen Gottesdienst in seiner ehemaligen
Pfarrei halten. Er musste nicht, aber ihm geht es halt um die Gläubigen, auch nach seiner Entlassung.
Organisatorisch ist das von Seiten des Bistums äußerst schwach, schon rein menschlich und organisatorisch
gesehen. Ohnehin muss ja jetzt der Dechant als Pfarradministrator so einiges ausbaden, obwohl er die SJM-Priester
selber sicher gerne behalten hätte. Das wäre doch eine gute und zugleich konstruktive Anfrage von Seiten
der Gläubigen: Eine Liste bis jetzt vorhandenen priesterlichen Dienste und eine Frage, was jetzt daraus
wird.
Was wird Bischof Algermissen sagen? @ Sturumius Das ist noch nicht so schwer: „Mir tut die Situation ja
auch leid, aber es gab eben Gründe, die mir keine andere Wahl ließen und die ich Ihnen nicht mitteilen
kann.“
Möglicherweise… … hat nicht der Bischof den Streifenwagen vor seine Tür bestellt, sondern die Polizei
selber hat das entschieden bzw. vorgeschlagen, nachdem in diesem Forum die Rede davon war, dass doch vor
dem Bischofshaus demonstriert werden sollte. Ich nehme an, dass die Verantwortlichen für die polizeiliche
Begleitung der Mahnwache auch in diesem Forum mitlesen. Den nächsten öffentlichen Auftritt des Bischofs
kann man hoffentlich im Generalvikariat oder in seinem Sekretariat erfragen. Wahrscheinlich ist es am
8. Dezember so weit. Das Foto von der Messordnung mit der dreistündigen Beichtgelgenheit am Donnerstag
und dann der abgesagten Abendmesse am Samstag stimmkt wirklich sehrtraurig. Wer weiß, wo der ehemalige
Pfarrer heute zelebriert hat. Ich wünsche ihm und seinen Mitbrüdern, dass sie bald wieder eine Gemeinde
finden, die sie mit offenen Armen aufnimmt, vielleicht sogar als wahres „Weihnachtsgeschenk“, und dem
neuen Pfarradministrator Gottes reichen Segen und die Unterstützung der Gläubigen für seine schwierige
Aufgabe.
Es werden weiter konstruktive Vorschläge zur Situation in Fulda gesucht… Mein Beitrag für diesen Morgen:
Die Gläubigen sollen dem (unfreiwilligen) vorübergehenden Nachfolger der SJM-Priester zeigen, was für
Christen in ihnen stecken. So legen sie zugleich ein nicht zu übersehendes Zeugnis für die Seelsorge
in den vergangenen Jahren ab. Daher also: volle Kirche, lange Schlange vor dem Beichtstuhl (Weihnachten
kommt!), ihn als Priester schätzen und priesterliche Dienste einfordern, für ihn beten, nicht über
ihn schimpfen… – Das braucht viel Überwindung, aber ich traue es den Gläubigen zu und werde für sie
beten.
Nicht überbewerten – Maß halten @ Toby Nicht hinter jeder redaktionellen Entscheidung steht eine gezielte
Informationspolitik, eine Verschwörung oder eine unlautere Beeinflussung. Ist kreuz.net gegen den Papst,
weil es noch nichts vom heutigen Angelus geschrieben hat, oder gegen den derzeitigen liturgischen Kalender,
weil das Christkönigsfest keine Erwähnung findet? Zu bedenken ist auch, dass kath.net als ein nach konventionellen
Kritieren arbeitendes Medium eben zahlreiche Pressemitteilungen erhält und bei vielen Stellen offiziell
journalistisch anfragen kann. Kreuz.net hat in dieser Hinsicht wohl weniger Möglichkeiten, und lebt daher
vor allem vom reichl. Zitieren und von anonymen Informanten. @ alle Persönliche Vorzüge für diese oder
jene Person (Algermissen oder SJM-Priester) oder in dieser oder jener nicht wesentlichen kirchlichen Frage
sollten nicht zu hoch bewertet werden. (Vgl. Paulus zu den Spaltungen in den Gemeinden, zum Thema Beschneidung,
Opferfleisch…). Gibt es nicht viel zu viele unnötige „Zerreißproben“. Oft wird man zerrissen, bevor
man überhaupt zu den wirklich wesentlichen Fragen des Glaubens kommt. Weiterhin werden konstruktive Vorschläge
für die Situation in Fulda gesucht. Noch ein Beitrag von mir: Die Diözese könnte gegenüber der SJM
ein Wort des Dankes zum Ausdruck bringen und so das Gute oder wenigstens das Bemühen anerkennen, das
es ja selbst aus ihrer Sicht in den vergangen Jahren auch gegeben haben muss. Wenn schon nicht öffentlich,
dann wenigstens persönlich, ganz ohne Lärm
Informationspolitik von kath.net – Vermutungen 1) In „Anderswo…“ ist ein Artikel verlinkt (wurde unten
bereits erwähnt) und etwas Besseres als diesen Direktbericht konnte die kath.net-Redaktion an diesem
Wochenende nicht liefern; 2) die Prioritäten liegen heute beim Christkönigssonntag und ein paar anderen
lesenswerten Artikeln, vorwiegend zum Lebensschutz; 3) die Redaktion ist unterwegs zur Direktberichterstattung
von der Papstreise in die Türkei vor (vgl. Ankündigung auf kath.net); 4) wer etwas zu SJM-Fulda lesen
möchte, weiß ja ohnehin längst, daß das seit Wochen DAS kreuz.net-Thema ist; 5) so haben Arwen & Co.
weiter etwas zum Nörgeln.
Wer hat konstruktive Vorschläge? Trotz verschiedener guter (Mahnwache, sachliche Berichterstattung, Hintergrundmaterialien)
und weniger guter (verbale Ausfälle, abwegige Verschwörungstheorien) Initiativen wird sich voraussichtlich
in der Sache nichts ändern. Ab 1. Dezember muss die SJM Fulda leider verlassen. Wer hat konstruktive
Vorschläge für die Zeit danach in den Gemeinden und anderswo? Was sollten die Gläubigen tun? Was sollte
die Diözese tun? Eine erste Empfehlung: – Kenner und Betroffene sollten für jeden der Preister und ggf.
auch für den Orden ein ausführliches Dank- und Empfehlungsschreiben ausstellen und veröffenlichen,
was sie den Pfarrgemeinden alles geschenkt haben. – Analyse und Planung in den Pfarrgemeinden: Wer kann
was übernehmen, damit die gute Saat weiterwächst? usw. :)3
Großer Unterschied Ein großer Unterschied zwischen kath.net und kreuz.net besteht darin, daß in der
einen Redaktion Menschen mit Gesicht und Namen sitzen, die zu ihrem Machwerk stehen und die eben auch
einmal „explodieren“ können (so wie heute, als ein Tropfen das von ständigem Abschreiben, Sticheleien…
gefüllte Fass zum Überlaufen brachte); kreuz.net ist hingegen anonym und kann daher viel leichter provozieren,
bloßstellen und die Reaktionen genüßlich abprallen lassen. Es handelt sich ja fast nur um ein Spiel.
Sehr gut ist auch der Vergleich von kreuz.net und Bild-Zeitung (siehe unten). Auch die Bild-Zeitung wird
von vielen gelesen, die sich nicht einmal gerne als regelmäßige Leser outen möchten und sie eigentlich
für unseriös, rücksichtslos, reißerisch… halten. All das bedient aber bestimmte weniger edle Neigungen
im Menschen, und darum fehlt es nicht an zalreichen Lesern. Bild und kreuz.net arbeiten bewusst mit diesen
Mitteln, die aber nur zum Teil ethisch vertretbar sind. Die Anonymität befreit scheinbar auch diesbezüglich
von einer ernsthaften Gewissenserforschung oder man glaubt, der Zweck (Welcher?) heilige die Mittel.
@ Romulus Daß die Pfarrer gehen bzw. gegangen werden, steht wohl so gut wie fest; ob aber tatsächlich
auch wieder Pfarrer kommen, ist eine ganz andere Frage. Die Gläubigen wünschen sich eben fromme und
dynamische Priester vor Ort. Das kann ich Ihnen nicht übel nehmen.
Artikel aus der Fuldaer Zeitung Hier der Link zum Artikel der Fludaer Zeitung www.fuldaerzeitung.de/sixcms/detail.php?template=fz_me….
(Ad fontes!) Aus für Geistliche umstrittenBistum sah keine andere Möglichkeit / Unterschriftenaktionen
gestartet Von Beatrix Nolte-Schunck, Rainer Ickler, Tobias Farnung RHÖN In den Rhönorten Eckweisbach,
Schwarzbach und Umgebung herrscht Aufregung: Die Seelsorger der dortigen katholischen Pfarreien, Mitglieder
der Ordensgemeinschaft „Diener Jesu und Mariens“ (Servi Jesu et Mariae – SJM), dürfen ab 1. Dezember
in der Diözese Fulda keinen Dienst mehr tun. Das Bistum hat sie von ihren Gestellungsverträgen entpflichtet.
Wie Bistumssprecher Christof Ohnesorge erläutert, sind die drei Patres Franz Krenzel und Hans-Peter Reiner
(beide Eckweisbach) sowie Lorenz Pfaffenhuber (Schwarzbach) heute die einzigen SJM-Mitglieder, die im
Bistum Fulda in der Pfarrseelsorge sind. Bereits zwischen Erzbischof Johannes Dyba und Pater Andreas Hönisch
von der Ordensleitung sei in den 90er Jahren vereinbart worden, dass die SJM-Angehörigen sich „in die
Pastoral des Bistums Fulda einzuordnen haben“. Die Diözese unterstreicht, dass dies in den genannten
Rhönpfarreien nicht geschehe. Die SJM-Mitglieder verweigerten sich den pastoralen Planungen des Bistums.
Dies unterstreiche unter anderem ein Leserbrief von Pater Reiner in der bundesweit erscheinenden Zeitung
„Die Tagespost“ aus dem Jahr 2005, in dem der Geistliche bezüglich des Pastoralen Prozesses im Bistum
Fulda gefordert habe: „Es wird höchste Zeit, dass Rom einschreitet.“ Dies widerspreche, so…
Konsequent – Kommentar – Von Michael Tillmann – Fuldaer Zeitung (1. Nov. 2006) Der Rauswurf der drei Ordensleute,
die seit Jahren in den Pfarreien Eckweisbach und Schwarzbach als Seelsorger wirkten, war unvermeidlich.
Wer den Pastoralen Prozess untergräbt, wer bei Erstkommunionkindern unverhohlen die Mundkommunion anpreist,
der strapaziert das Miteinander im Bistum Fulda über Gebühr – und so hat der oberste Hirte, Bischof
Algermissen, konsequent gehandelt. Dass der umstrittene Orden „Diener Jesu und Mariens“ als erzkonservativ
gilt, ist bekannt. Um so mehr mag es verwundern, dass die Trennung in der Rhön erst 2006 vollzogen wird,
wo doch schon 1999 noch unter Erzbischof Dyba ein Ordensmann der „Diener Jesu und Mariens“ in Jossgrund
im Main-Kinzig-Kreis seines Amtes enthoben wurde. Hat das Bistum in Eckweisbach und Schwarzbach zu lange
weggeschaut? Nicht unbedingt. Denn es ist ein Wesensmerkmal der Kirche, sich in Langmut zu üben. Und
die Ordensleute in Eckweisbach und Schwarzbach haben sich persönlich nichts zu Schulden kommen lassen.
Sie waren in Teilen der Gemeinden sogar sehr beliebt. Aber ihr Beharren auf ihrer verweigernden Haltung
gegenüber pastoralen Planungen des Bistums Fulda war illoyal – und für Algermissen letztlich nicht mehr
hinnehmbar. Dass der Fuldaer Bischof die Trennung geräuschlos und einvernehmlich vollziehen wollte, ist
begreiflich – auch aus Fürsorge gegenüber den betroffenen Ordensleuten. Dass die Demission jetzt doch
an die große Glocke kommt, muss indes nicht von Schaden sein. Vielleicht kommt so a. e. Deb. ü. d. umstr.
O. in G.
Andrea Ambrosio Im Artikel steht: Über dieses Ereignis sandte der für den Seligsprechungsprozeß verantwortliche
Postulator, Mons. Andrea Ambrosi, am vorletzten Sonntag einen 500seitigen Untersuchungsbericht nach Rom.
Dazu: Andrea Ambrosi ist nicht Monsignore sondern Laie und Anwalt (Avvocato). Er lebt in Rom und führt
als Postulator viele Seligsprechungsprozesse (z.B. Kaiser Karl). Das Paket wurde also wahrscheinlich AN
ihn geschickt, damit er die Angelegenheit im Vatikan einreicht. Es ist natürlich auch möglich, daß
er nach Amerika geflogen ist, um ein an ihn selbst addressiertes Paket abzuschicken. Das scheint aber
doch eher umständlich…
Großstadt Steyregg? Bürgermeister linksradikal? Die oberösterreichische „Großstadt“ Steyregg hat etwa
5000 Einwohner. Steyregg wäre heute vermutlich ein Dorf oder ein Markt, wenn es nicht sein Stadtrecht
schon im Mittelalter erhalten hätte. Zu Bürgermeister Josef Buchner: „Der Kandidat der Steyregger Bürgerinitiative
für Umweltschutz (SBU) wurde 1997 bei der Bürgermeister-Direktwahl mit mehr als 50% im ersten Wahlgang
gewählt und wiederholte er seinen Erfolg im Jahre 2003 mit einem Ergebnis von mehr als 70% der gültigen
Stimmen sehr eindrucksvoll.“ Buchner ist sicher ein Grüner, aber nicht Kandidat der Partei, die diesen
Namen trägt. Wie er oder seine Bürgerinitiatve zur Abtreibung stehen, weiß ich nicht. Wie immer sollte
man den Gang zu den Quellen nicht scheuen: derstandard.at/?id=2502065
Vorentscheidung gefallen Diözese Linz gibt bekannt: Bischof Schwarz zum Interview mit Andreas Golatz.
Priesterweihe im Einvernehmen mit dem Kandidaten verschoben In einem Interview mit der Zeitung Der Standard
vom 21.6.2006 hat Mag. Andreas Golatz, der am 29.Juni 2006 zum Priester geweiht werden sollte, auf die
Anliegen der Menschen in Bezug auf die Katholische Kirche in ungewöhnlich scharfer Weise aufmerksam gemacht.
[…] Bischof Dr. Ludwig Schwarz hat umgehend mit Mag. Andreas Golatz ein ausführliches und klärendes
Gespräch über das Interview geführt. Er erinnerte den angehenden Neupriester daran, dass dieser bei
der Priesterweihe dem Bischof und der Kirche gegenüber auch Gehorsam und Loyalität zu versprechen habe.
Im Gespräch bekräftigte Golatz, dass ihm das sehr bewusst sei und er das auch wolle. Es ging ihm im
Interview nur darum, auf Anliegen von Gläubigen, die ihm wiederholt vorgetragen wurden, deutlich hinzuweisen.
Er strebe auf keinen Fall eine Abspaltung von Rom an, wollte aber den drängenden Ruf nach einer gemeinsamen
Lösung der anstehenden Probleme rund um den Priestermangel formulieren. Er versicherte, dass Lösungen
dabei selbstverständlich nur in Einheit und im Dialog mit der Weltkirche gefunden werden können. Angesichts
seiner Äußerungen und der heftigen Reaktionen, die dadurch ausgelöst wurden, hat Mag. Golatz den Bischof
gebeten, seine Bereitschaft zur Priesterweihe noch einige Monate überdenken zu dürfen. […]
Was würde kreuz.net tun… wenn morgen auf der ganzen Welt verkündet wird, dass es einen Preis eine
Homo-Gruppe bekommen hat (wenn auch nur zum Scherz)? Ich glaube kaum, dass sich der Kardinal darum beworben
hat oder sich darüber besonders freut.
Ergänzungsinformation… Den Volltext der Arbeitshilfen kann man natürlich nachlesen: www.dbk.de www.dbk.de/.
Und auch der gute und in seinem Urteil differenzierte Steimer-Artikel steht im Netz. Man braucht sich
also nicht auf den Minimalauszug zu beschränken: www.die-tagespost.de/…iv/titel_anzeige.asp?ID=19687
Schließlich noch ein Hinweis auf die neueste Arbeitshilfe der DBK aus einem Tagespost-Leserbrief: www.die-tagespost.de/…iv/titel_anzeige.asp?ID=19803www.kreuz.net/ Könnte sich nicht gleich die Redaktion von kreu.net um solche Hinweise kümmern? Die Leser
würden’s danken und die Darstellungen wären weniger einseitig.
@Benedikt: Stimmt! Um genau zu sein, der Dekan des Kardinalskollegiums wird von den Kardinal-Bischöfen
gewählt. Natürlich ist Kardinal Sodano seit April Dekan. Die Frage kann daher nur lauten, ob er es bleibt.
Fundiertes Sachbuch? Beim „googeln“ findet man unter „Vows of Silence“ folgendes: www.legionaryfacts.org/VOWS.html.
Das kreuz.net-Team gehört zwar zu den fleißigsten Übersetzern im katholischen Internet und Michael
Ross ist unter vielen Aspekten ein verdienstvoller Autor, aber hier scheinen doch beide deutlich übers
Ziel zu schießen, wenn „Vows of Silence“ ein fundiertes Sachbuch sein soll. Da ließen sich wohl wichtigere
Artikel finden.