wolfgang e.
Erstellt: 17:05:30 | Dienstag, 24. Mai 2005
Mitteilung schreiben
857 Lesermeinungen
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Das Ende der jetzigen Ordensleitung?
#88   wolfgang e.   11:18:03 | Mittwoch, 1. April 2009
@ Strohsack
Es sind doch immer die Konservativen in der Kirche, die durch Unzucht, Frauengeschichten und unehelichen Kindern auffallen.
Stimmt schon, das die Konservativen in Falle von Unzucht mehr auffallen. Das liegt aber nicht daran, das Unzucht bei Liberalen seltener wäre (ganz im Gegenteil, wie man in Linz sieht), sondern daran, dass bei Konservativen die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit auffallend größer ist.
Redaktion benachrichtigen Schon lange klar: Mehr Kondome bedeuten mehr Aids
#30   wolfgang e.   18:03:24 | Montag, 30. März 2009
@ dope-pope
Bei Regen mit Regenschirm, wird man nicht naß
Bei Regen ohne Regenschirm, wird man naß
Ich bin des ofteren bei Regen trotz Benutzung eines Regenschirms nass geworden…
Sobald Regen und Wind etwas stärker werden, ist das selbst bei bester Schirmqualität unvermeidlich.
Die einzige wirklich wirkungsvolle Schutz gegen Nasswerden bei Regen, ist das zu Hause bleiben.
Bei Regen lässt es sich manchmal nicht vermeiden, dass man trotzdem hinaus muss.
Sex außerhalb der Ehe (der fixen Partnerschaft, für diejenigen, die nicht mehr an die Ehe glauben) kann man aber durchaus jederzeit vermeiden.
Das kann man auch Afrikanern klar machen. An Intelligenz mangelt es denen nicht…
Nur würde halt keiner daran verdienen…
Redaktion benachrichtigen Eiligsprechung eilt dem Ende zu + …
#6   wolfgang e.   10:17:42 | Mittwoch, 18. März 2009
lieber Navon,
Gerechtigkeit bedeutet, gleiches gleich zu behandeln, verschiedenes aber verschieden zu behandeln.
Eine generelle Gleichbehandlung wird den Unterschieden nicht gerecht.
Versuche einmal, deine Katze, dienen Fisch und deinen Gummibaum mit dem gleichen Futter zu füttern…
Redaktion benachrichtigen Päpstliches Gebet + …
#74   wolfgang e.   15:34:19 | Freitag, 13. März 2009
Nicht nur Behauptungen…
Da viele andere Konfessionen ja keinen verpflichtenden Priesterzölibat mehr kennen, braucht man sich nur ein bisschen umschauen.
Der Umgang mit geschiedenen Priestern z.B. ist sicher nicht leichter zu lösen, als der Umgang mit Priestern, die den Zölibat brechen…
Dass Du deine Kirche nicht verlassen willst, verstehe ich durchaus. Aber entspricht die katholische Kirche wirklich noch deiner jetzigen Einstellung?
Du sagst, Du hältst am Glaubensbekenntnis fest. Das tun die anderen Konfessionen aber auch.
Wie sieht es aus mit dem Katechismus der Katholische Kirche, mit der Treue zum Papst und zum Lehramt, etc.?
Wie sieht es mit all dem aus, was Du bei deiner Priesterweihe versprochen hast?
Was genau hält Dich in der katholischen Kirche? Wenn Du mit so vielem nicht zufrieden bist, was ist es, das Dich an die katholische Kirche bindet?
Versteh mich bitte nicht falsch, aber ich wundere mich immer wieder, wie man es aushalten kann, in einer Kirche zu bleiben, die man in vielen Punkten ablehnt, wenn es doch so eine große Auswahl an Konfessionen gibt, die der eigenen Einstellung viel mehr entsprechen würde.
Was siehst Du an der katholische Kirche positives, was anderswo fehlt?
Redaktion benachrichtigen Päpstliches Gebet + …
#65   wolfgang e.   14:44:45 | Freitag, 13. März 2009
lieber Puchil
Ohne verpflichtenden Zölibat für alle Priester hätte die katholische Kirche einige Probleme weniger.
Auch das ist kein Argument, sondern eine Behauptung.
Richtiger wäre wohl: Ohne vepflichtenden Zölibat hätte die Kirche andere Probleme, kaum jedoch weniger Probleme.
Darf ich eine persönliche Frage stellen? Warum wechseln Sie nicht die Konfession und werden z.B. Altkatholik? Ich will Sie nicht aus der Kirche vertreiben, aber würde das Ihrer Situation und ihren Einstellungen nicht viel eher entsprechen?
Sie könnten dort sogar wieder Priester sein, ohne auf ihre Frau zu verzichten.
Ich versehe nicht, warum Sie verlangen, dass die katholische Kirche verändert wird, wenn das, was sie verlangen wo anders längst verwirklicht ist.
Halten sie etwa die katholische Kirche weiterhin für die einzig wahre Kirche? Oder sind andere Konfessionen für sie gleichwertig?
Wenn die Kirche in ihrem Sinn verändert würde, wo sollen dann die hin, die die katholische Kirche so lieben, wie sie ist (auch mit allen Unzulänglichkeiten der beteiligten Personen)?
Redaktion benachrichtigen Päpstliches Gebet + …
#57   wolfgang e.   14:11:25 | Freitag, 13. März 2009
lieber Puchil
Also, laut diverser Schätzungen und Umfragen scheitern 25% der Priester am Zölibat.
Die Scheidungsrate der Verheirateten liegt bei ca. 45-50%.
Angesichts dieser Umstände ist es klüger, den Priesterzölibat beizubehalten. Denn hier ist die Versagensquote offenbar geringer.
Angeblich ist ja die Scheidungsrate bei protestanischen Pastoren höher als beim Rest der Bevölkerung. Wollen wir diese Zustände wirklich auch in der katholischen Kirche?
Redaktion benachrichtigen Das mysteriöse Dokument
#73   wolfgang e.   15:39:03 | Donnerstag, 12. März 2009
Wie schon gesagt,
Du bist sehr leichtfertig mit deinem Urteil.
Aber diskutieren konnte man mit Dir noch nie, also lass ich es lieber.
Redaktion benachrichtigen Das mysteriöse Dokument
#71   wolfgang e.   15:05:09 | Donnerstag, 12. März 2009
lieber matt
die Gründe können sehr vielfältig sein. Z.B. währen ihm höchstwahrscheinlich unter diesen Umständen als Weihbischof komplett die Hände gebunden, noch irgendetwas zu tun. Wozu sollte er sich das antun, wenn er nicht einmal etwas bewirken könnte? Da ist es gleich besser, Pfarrer zu bleiben, und wie bisher im Stillen segensreich zu wirken.
Vielleicht wollte er auch die betroffene Frau und deren Kind nicht blosstellen. Auch das kann ein Grund sein (auch wenn das jenseit deiner Vorstellungskraft liegt).
Vielleicht gab es hier auch einen Konflikt mit dem Beichtgeheimnis…
Nun, da das Gerücht offenbar schon in der ganzen Diözese die Runde gemacht hat, war es wohl an der Zeit, dass Hw. Wagner dazu Stellung bezieht.
Es steht Dir, als der, der Du bist, nicht zu, leichtfertig ein Urteil zu fällen.
Oder wo stehst Du deinen Mann?
Im Internet ist es leicht, große Worte zu schwingen. Etwas ganz anderes ist es, das durchzustehen, was Hw. Wagner die letzten Wochen durchstehen musste.
Redaktion benachrichtigen Das mysteriöse Dokument
#68   wolfgang e.   10:58:09 | Donnerstag, 12. März 2009
Nun ja…
Die Worte Wagners vor und nach der Ernennung klangen nicht so, als hätte er umbedingt Weihbischof werden wollen. Ich halte ihn auch für intelligent genug, sich das nicht gewünscht zu haben… (Welcher Mensch, der halbwegs bei Trost ist, würde sich wünschen, in so einem Sauhaufen wie Linz Bischof zu sein…)
Abgesehen davon, dass Ambitionen ansich nichts verwerfliches sind (habt Ihr denn alle keine Ambitionen?).
@matt:
Du bist wohl etwas schnell im Urteilen. Wenn Dir so ein Gegenwind entgegenblasen würde, wie das bei Wagner der Fall war, und Du dann auch noch mit so einem Gerücht erpresst würdest, gegen das es kaum eine Verteidugungsmöglichkeit gibt (wie willst Du das Gegenteil beweisen??).
Würdest Du dann standhaft bleiben, wenn selbst dein zukünftiger Vorgesetzter zu zweifeln beginnt?
Redaktion benachrichtigen Das mysteriöse Dokument
#62   wolfgang e.   15:17:30 | Mittwoch, 11. März 2009
@ paramedic
mag ja sein,
aber besser eine eitrige Zehe, als die Eiterbeule, die momentan in Linz am Platzen ist.
Besser ein harter Knochen wie Mons. Wagner, der ehrlich seine Meinung sagt, als dieser verlogene Dechanten- und Intrigantenhaufen, der nun in Linz sein Haupt erhebt…
Was in der Diozöse Linz abgeht, ist echt zum speiben.
Redaktion benachrichtigen Das mysteriöse Dokument
#60   wolfgang e.   12:14:16 | Mittwoch, 11. März 2009
Pfarrer von Ars
Ich kenne HW. Wagner zu wenig, um ihn mit dem Pfarrer von Ars vergleichen zu wollen und zu können.
Ich wollte nur darauf hinweisen, dass es ähnliche Gerüchte immer wieder gab und gibt. Manchmal stellen sich die gerüchte als wahr heraus, manchmal als falsch.
Nach dem jetzigen Stand der Information tendiere ich hier stark zu zweiterem.
Wie gesagt, warten wir es ab.
Offenbar kommt in Linz nun einiges ans Licht, von dem viele gerne hätten, dass es verborgen bliebe…
Redaktion benachrichtigen Das mysteriöse Dokument
#57   wolfgang e.   11:30:18 | Mittwoch, 11. März 2009
Dicke Suppe?
Naja, bisher gibt es ein Gerücht, das vom Betroffenen, da es nun öffentlich wird, dementiert wird.
Ob das schon eine dicke Suppe ausmacht?
Ich würde vorschlagen: Warten wir einmal ab, was herauskommt…
Ehrlich gesagt, natürlich ist prinzipiell alles möglich, und jeder Mensch zu jeder Sünde fähig, aber sehr plausiebel klingt das Gerücht bisher nicht.
Vorwürfe können wahr oder falsch sein. Eine Geburtsurkunde beweist, das ein Kind geboren wurde, sonst nichts.
Mein Vorschlag wäre: Vaterschaftstest.
Alles andere ist reine Spekulation und wilde Phantasie.
Weiterhin ist die Suppe sehr sehr dünn…
Redaktion benachrichtigen Das mysteriöse Dokument
#54   wolfgang e.   10:46:21 | Mittwoch, 11. März 2009
Der hl. Pfarrer von Ars
hat einmal eine ledige Schwangere massiv unterstützt und ihr Kind bei sich aufgenommen, als die Mutter bei der Geburt starb.
Das sorgte damals für einen Riesenwirbel und massiven Gerüchten und Verleumdungen.
Bis sich dann der Vater des Kindes auf seinem Sterbebett zu dem Kind bekannte…
Redaktion benachrichtigen Das mysteriöse Dokument
#12   wolfgang e.   14:52:25 | Dienstag, 10. März 2009
wenn das Kind lebt…
könnte man die Sache leicht mit einem Vaterschaftstest klären.
Ansonsten ist mir die Suppe noch zu dünn, um von einer „Bombe“ zu sprechen.
Behaupten und vermuten kann man ja schnell einmal…
Redaktion benachrichtigen Die Sachlage ist sonnenklar + …
#18   wolfgang e.   12:04:18 | Dienstag, 10. März 2009
Edith Stein zum Nachlesen:
www.kathpedia.com/…ndex.php/Edith_Stein
Edith Stein war Tochter aus gläubigem jüdischen Haus. In ihrer Jugend verlor sie ihren Glauben und wurde Atheistin. Auf der Suche nach Wahrheit stieß sie über die Philosophie (Phänomenologie) zum katholischen Glauben.
Sie folgte ihrer neu gewonnenen Überzeugung mit aller Konsequenz, obwohl das (irdisch gesehen) für sie nur Nachteile brachte. Wenn die Kirche sie heute auch als Katholikin ehrt, ist das daher keine Vereinnahmung. Sie wurde von sich aus katholisch.
Mit dem katholischen Glauben entdeckte sie auch ihren jüdischen Kinderglauben wieder. Ihre Wunschvorstellung war ein Judenchristentum nach dem Vorbild der Apostel (die ja auch zugleich Juden und Christen waren.) Dass das zu ihrer Zeit in der Praxis nicht möglich war, war ihr allerdings schmerzlich bewusst.
Da sie von der Wahrheit des katholischen Glaubens überzeugt war, ersehnte sie selbstverständlich, dass alle Juden zur gleichen Überzeugung kämen. Sie litt sehr darunter, dass ein großer Teil der Juden Christus nicht als den Messias anerkannten und bot Gott mehrmals Gott ihr Leben als Sühne dafür an. Schon ihr Eintritt in den Karmel ist als eine Sühnehandlung zu verstehen, wie sie mehrfach in Briefen betont. Allerdings wollte sie gleichermaßen auch für die Sünden der Deutschen sühnen.
„Komm wir gehen für unser Volk“ ist aus dem Mund Edith Steins ein doppeldeutiger Satz. Zeitlebens hat sie sich, was ihre Volkszugehörigkeit betraf, als Deutsche gesehen.
Redaktion benachrichtigen Ein Kardinal, der nicht zerstört hat + …
#17   wolfgang e.   10:02:38 | Dienstag, 17. Februar 2009
caritatem
Inwiefern sollte der „alte Ritus“ im Widerspruch zum 2. Vatikanischen Konzil stehen? Kennst Du die Texte des Konzils überhaupt?
Lies einmal „Sacrosanktum Concilium“ nach. Dieser Text des Konziels über die Liturgie steht dem „alten Ritus“ viel näher als dem neuen.
Der neue Ritus wurde auch erst deutlich nach dem Konzil entwickelt und eingeführt.
Redaktion benachrichtigen Wie konnte dieser Ankläger seiner Brüder an die Spitze kommen? + …
#34   wolfgang e.   16:13:33 | Sonntag, 15. Februar 2009
@ Rüdesheim
Der mutige Bischof Iby?
Wie viel Mut braucht es, um mit den Wölfen zu heulen?
Der Applaus der veröffentlichten Meinung kann ihm gewiss sein…
Redaktion benachrichtigen Grobe Klötze
#228   wolfgang e.   11:26:51 | Freitag, 13. Februar 2009
Dämonische Hässlichkeit?
Nun ja, man kann über das etwas seichte symbolische Konzept diskutieren. Man kann auch diskutieren, ob Holz wirklich das richtige Material für einen Opferaltar ist (auch wenn das Opfer seit Christus unblutig ist). Aber dämonisch hässlich?
Zumindest ist es doch ein recht hübsches Holz.
Redaktion benachrichtigen Die Drohungen sind nicht ernstzunehmen
#27   wolfgang e.   13:46:20 | Dienstag, 10. Februar 2009
„Strafe“ (@Puchil)
Von „Strafe Gottes“ sprachen die Medien, nicht Pfarrer Wagner.
Lesen Sie einmal den Wortlaut nach.
Tatsächlich können Naturereignisse wie der Tsunami oder AIDS oder sonstiges für uns ein Auslöser sein, unsere Beziehung zu Gott zu überdenken.
Wir Europäer sagen durch Wort und Tat Gott doch ständig, dass wir Ihn nicht wollen. Gott in der Verfassung erwähnen? – Um Gottes willen! – Umdenken in unserem Sexualverhalten? – Gott behüte! Lieber massive Kondomwerbung. – Gerecht Wirtschaften? – Dann verdiene ich doch weniger!
Wenn dann der Tsunami kommt, und wir die Abwesenheit Gottes deutlich zu spüren bekommen, kann man von den selben Leuten hören: „Wo war den Gott jetzt? Wie kann er das zulassen?“
Ist es wirklich so abwegig, hier einen Zusammehang erkennen zu wollen?
An den Folgen unserer Sünden haben immer auch Unschuldieg zu leiden. Keineswegs alle, die an AIDS erkranken sind daran schuld. Dennoch wird AIDS durch sündhaftes Verhalten gefördert. Kein Zusammenhang?
In New Orleans hat man massiv Geld für die Sünde ausgegeben, und dabei vergessen, auch etwas Geld in die Dämme zu investieren. Kein Zusammenhang?
In der Kirche hat die Benennung von Schuld und deren Folge nie die Funktion einer Verurteilung. das Ziel ist die Versöhnung. Das ist das Tröstliche an der Sache.
Redaktion benachrichtigen Die Drohungen sind nicht ernstzunehmen
#5   wolfgang e.   11:50:13 | Dienstag, 10. Februar 2009
@puchil2
Hw Wagner hat in seiner Pfarre über 300 Laienmitarbeiter.
Sie sollten sich einmal informieren, bevor Sie Unsinn schreiben.
Ansonsten ist es schon etwas komisch, wenn einem katholischen Priester vorgeworfen wird, dass er katholisch ist.
Wäre es nicht primäre Aufgabe der katholischen Laien, in der Welt präsent zu sein? Ich merke davon in Österreich kaum etwas.
Stattdessen gibt es hunderttausende Wichtigtuer, die sich in den Altarraum drängen und dort ihre mangelnde Präsenz in ihrem eigentlichen Ort kompensieren wollen, die den Priestern und den Normal-Laien das Leben schwer machen.
In vielen Pfarren ist eine unangenehme PGR-Laien-Clique enbtstanden, in der jeder ausgegrenzt wird, der nicht dazugehört.
Hw Wagner mag so manchen kantigen Spruch von sich gegeben haben. Aber er hat langjährige Seelsorgeerfahrung und hinterlässt eine wohlgeordnete und sehr aktive Pfarre, in der die Laien trotz ihrer Mitarbeit sehr wohl auch wissen, was ihre eigentliche Aufgabe ist.
Redaktion benachrichtigen Der Unterschied ist gewaltig
#30   wolfgang e.   13:47:57 | Dienstag, 27. Januar 2009
@hildegardfan
Dazu kann man nur sagen:
www.wir-sind-Kirche.de
Möchtest Du den Teufel mit dem Beelzebub austreiben?
Redaktion benachrichtigen Der Unterschied ist gewaltig
#4   wolfgang e.   11:26:34 | Dienstag, 27. Januar 2009
trotz eines orchestrierten und zeitlich wohl geplanten Medienaufruhrs?
Och…, hat ihn der Medienaufruhr etwa überrascht?
Das klingt ja fast so, wie wenn der Zündler über den brennenden Heustadel überrascht wäre…
Redaktion benachrichtigen „Ich könnte Christen dafür verfluchen“
#21   wolfgang e.   18:26:27 | Freitag, 23. Januar 2009
@ hildegardfan
Ja, in diesen Fällen kann ich (bis zu einem gewissen Grad) verstehen, dass eine Frau abtreiben möchte.
Richtig finde ich es dennoch nicht.
Verstehen und für Richtig halten sind nämlich verschiedene Dinge.
Ich würde auch in solchen Fällen von einer Abtreibung dringend abraten. (Außer natürliche bei einer tatsächlichen Lebensgefahr für die Mutter. Das lässt sich aber heutzutage fast immer durch einen frühzeitigen Kaiserschnitt und Brutkasten anders lösen.)
Redaktion benachrichtigen Und es gibt sie doch
#18   wolfgang e.   12:27:11 | Donnerstag, 22. Januar 2009
@ Ministrant
welchem Bischof ?
Alois Bischof
oder Bischof Williamson?
Redaktion benachrichtigen Die Kirche stellt sich selber ins Abseits
#1   wolfgang e.   12:06:34 | Freitag, 9. Januar 2009
völlig unkompetent
Architekt Meck hat nach Angaben der in dieser Angelegenheit völlig unkompetenten ‘Abendzeitung’ in Neuried „erneut Gespür“ für angeblich „zeitgemäße Andachtsräume“ bewiesen.
Was genau macht kreuz.net jetzt kompetenter?
Redaktion benachrichtigen Blasphemische Schweinerei
#26   wolfgang e.   17:22:45 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
lieber waldemar
Was du dir hier zusammenreimst ist psychologistischer Unsinn.
Die Kirche überhaupt nichts gegen „fressen, saufen, scheißen, Kinder machen“ einzuwenden, solange das nicht der einzige Lebensinhalt bleibt.
Abgesehen davon, dass du nicht verstanden hast, was „unbefleckte Empfängnis“ bedeutet:
Unbefleckt heißt nur, dass Sie von Anfang an von der sog. „Erbschuld“ befreit war, unter der alle Normalsterblichen zu leiden haben. Das hat mit Sperma nichts zu tun. Natürlich waren bei der Zeugung von Maria auch Sperma beteiligt.
Redaktion benachrichtigen Eine regelrechte Neugründung?
#55   wolfgang e.   10:26:47 | Freitag, 12. Dezember 2008
Lieber JoBerens
Ich finde es irgendwie witzig, dass Du Luther fast heiligsprechen würdest. Das zeigt wieder einmal deine völlige Unwissenheit.
Lies einmal ein paar Schriften von ihm (z.B. was er über die Juden zu sagen hatte…). Ich glaube, Dir würde schlecht werden dabei…
Redaktion benachrichtigen Enzyklika im Januar + …
#4   wolfgang e.   10:16:49 | Freitag, 12. Dezember 2008
Lieber JoBerens
Was bist Du bereit, zur Armutsbekämpfung beizutragen? Worauf bist Du bereit zu verzichten?
Has Du nicht auch ein festes Dach über dem Kopf, während andere auf der Straße leben.
Wird Dein Vorwurf dadurch nicht genauso unglaubwürdig?
Weißt Du noch, was dem Judas gesagt wurde, als er sich über die Verschwendung des Nardenöls beschwerte?
Wem wäre geholfen, wen der Vatikan seine Paläste aufgäbe, und den Erlös an die 4 Milliarden Armen dieser Welt verteilte?
Ich kann Dir sagen:
Die Kirche steht in der Armutsbekämpfung an vordester Front.
Entwicklungshilfe funktioniert bei Kirchlich getragenen Vereinen wesentlich effizienter als bei staatlichen.
Die Kirche hat, dafür, dass es über 1 Milliarde Katholiken gibt, einen absolut schlanken Verwaltungsapparat.
Für die Leitung einer Weltkirche ist eine gewisse Infrastruktur nötig. Verkauft man die Paläste, muss man andere Gebäude kaufen.
Wer wird dan die Paläste erhalten, die immerhin zum Kulturerbe der Menschengehören?
Die Kosten für die Papstbesuche werden von den einladenden Staaten gerne getragen, da sie eine hohe Umwegrentabilität besitzen. Außerdem ist dieses Geld sicher besser investiert, als in „Rock am Ring“ oder das „Donauinselfest“, die ebenfalls Unsummen verschlingen.
Lieber JoBerens, Du bist entweder ein Heuchler, oder ein Ignorant.
Redaktion benachrichtigen Falls nötig, gibt es neue Bischofsweihen
#26   wolfgang e.   14:25:18 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Oh doch, Alois
Ich kenne einige, die sich als Jugendliche die Worte von Johannes Paul II auf den Weltjugendtagen und anderswo zu Herzen gehen ließen, und nun in ihrer Ehe auch Humanae Vitae völlig ernst nehmen.
Einige gute Initiativen wären ohne die unermüdliche Jugend-Arbeit dieses Papstes undenkbar. (Ich denke z.B. an Jugend für das Leben und andere)…
Redaktion benachrichtigen Nur für Katholiken + …
#14   wolfgang e.   09:59:49 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Nun ja…
Der Ratschlag des späteren Papstes wäre tatsächlich etwas seltsam…
Allerdings: Wie sicher ist es, das dieser Ratschlag tatsächlich erteilt wurde? War der Enkel des Vetters des späteren Papstes als Ohrenzeuge dabei?
(Die Aussage stammt NICHT aus einem Brief des Papstes).
@Marcellus & Kunstmaler
Es stimmt, die Kirche ist heilsnotwendig. (Die Lehre der Kirche hat sich auch hier nicht geändert.)
D.h., für jemanden, der die Heilsnotwendigkeit der Kirche erkennen kann, ist zumindest der Wunsch, dieser Kirche anzugehören, Bedingung für das Heil.
Für jemanden, der unschuldigerweise diese Heilsnotwendigkeit nicht erkennt, kann Gott andere Wege des Heiles finden. (Für Gott ist nichts unmöglich, und Gott möchte alle Menschen retten, soferne sie es nicht selbst ablehnen, gerettet zu werden). Er wird dann allerdings nicht wegen, sondern trotz seiner falschen Überzeugungen gerettet.
Inwieferne jemand an seiner Nicht-Erkenntnis schuld ist, kann nur Gott beurteilen. Daher können wir von niemanden mit Sicherheit sagen, dass er nicht das Heil erlangt.
Redaktion benachrichtigen Zölibats-Illusionen
#44   wolfgang e.   12:05:41 | Mittwoch, 10. Dezember 2008
ecclesia
Also, ich wurde nicht gezwungen, zu heiraten. Ich tat es freiwillig.
Mit der Heirat habe ich mich freiwillig tur Treue verpflichtet.
Niemals würde ich aber auf die Idee kommen, von einer „Pflichttreue“ zu sprechen.
Jo
Der Zölibat ist nicht die Hauptvoraussetzung für das Priestertum, sondern eine Nebenvoraussetzung, sonst gäbe es ja auch keine Ausnahmen.
Dass viele Priesteranwärter „komische Typen“ sind, stimmt leider nur zu oft. Das schreckt leider auch manchen guten Kandidaten ab.
Leider wurde vielerorts in einem falsch verstandenen Liberalismus nicht mehr genau genug auf die Eignung der Kandidaten geachtet, mit verheerenden Folgen für die Kirche (nicht nur, was die zahlreichen Missbrauchsfälle betrifft).
Die Kirche täte gut daran, hier wieder strengere Maßstäbe anzusetzen. Die Kirche braucht „echte Männer“ mit einer gesunden Sexualität als Priester. Sonst ist der ganze Zölibat ja witzlos.
Besser wenige gute, als viele mittelmäßig bis schlechte Priester. Schon alleine wegen der Glaubwürdigkeit wäre das bitter nötig.
Redaktion benachrichtigen Zölibats-Illusionen
#26   wolfgang e.   11:27:48 | Mittwoch, 10. Dezember 2008
Nocheinmal
Da es keine Verpflichtung gibt, Priester zu werden, ist auch die Rede vom „Pflichtzölibat“ ein völliger Unsinn.
Zwischen der Entscheidung, Priester zu werden, und der tatsächlichen Priesterweihe vergehen im Normalfall zumindest 5-6 Jahre.
Das sollte ausreichen, um sich über die Konsequenzen klar zu werden.
Ich habe meine Frau erst 3 1/2 Jahre gekannt, als ich sie heiratete. Das war ausreichend Zeit.
Manchmal wird (ohne Nachweis) behauptet, dass bis zu 1/3 der Priester den Zölibat nicht hält.
In Österreich werden die Hälfte der Ehen wieder geschieden.
Welche Lebensform ist also erfolgreicher?
Redaktion benachrichtigen Zölibats-Illusionen
#21   wolfgang e.   11:14:33 | Mittwoch, 10. Dezember 2008
copy & paste
Pflichtzölibat
Dazu ein Reim:
Den Pflichtzölibat, den gibt es nicht,
musst ja nicht Priester werden,
So steht es nun in meinem Gedicht,
muss nicht bewiesen werden.
wolfgang e.
(als einfacher, eingelullter Katholik)
Redaktion benachrichtigen Und sie kommt dennoch
#109   wolfgang e.   21:01:38 | Donnerstag, 4. Dezember 2008
Lieber Jo
An drei Männer mit langem Bart habe ich nicht geglaubt.
Ok, das mit dem Bart stammt von mir. Die drei Männer war die Vorstellung, die Du unten verworfen hast, die die Kirche allerdings auch nicht vertritt.
Ich denke, wir können nur über Gott spekulieren. Was und wie er ist werden wir hier auf Erden nie erfahren. Also alles nur reine Spekulationen.
Ja und nein; hier scheiden sich halt die Geister.
1. kann man aus Vernunftgründen sehrwohl zu dem Schluss kommen, das es nur einen Gott gibt, und dieser allmächtig sein muss. Also ein bisschen können wir schon ohne weitere Voraussetzung erkennen.
2. dies macht eben das Christentum aus, dass man an eine göttliche Offenbahrung glaubt, das heißt, die Christen glauben, dass Gott uns (im AT durch die Propheten, im NT direkt durch seinen Sohn) etwas über sich erzählt hat.
Jetzt kommt es einfach auf eine Glaubensentscheidung an (die durchaus vernünftig begründbar ist):
Nehme ich die Evangelien als Offenbarung Gottes an, oder nicht?
Wenn ja, dann weiß ich doch noch ein paar zusätzliche Dinge über Gott (z.B. die Dreifaltigkeit).
Wenn nein, dann ist auch jede Spekulation müssig, denn worauf sollte die aufbauen?
Du schreibst doch immer, die Kirche muss sich auf die Evangelien zurückbesinnen und diese ernstnehmen.
Das würde doch voraussetzen, das ich sie tatsächlich für Gottes Offenbarung halte. Warum sollte ich sie sonst ernst nehmen.
Nimmst Du die Evangelien ernst?
Was würdest Du statt „Person“ vorschlagen?
Redaktion benachrichtigen Und sie kommt dennoch
#102   wolfgang e.   19:53:04 | Donnerstag, 4. Dezember 2008
Also Jo: warum 3 Personen
Natürlich ist das Wort „Personen“ als Bezeichnung für die drei Personen Gottes ein Hilfsmittel. Dieses Wort wurde, weil es im 4. Jh. das passendste war, als analoger Fachbegriff eingeführt. (In dem Sinn: Eigentlich haben wir den richtigen Ausdruck nicht, aber man kann sagen: „in Gott gibt es so etwas wie 3 Personen“)
Diese Ausdrucksweise ist nicht falsch, aber unvollständig.
Insoferne kann man natürlich über den Begriff der göttlichen Person diskutieren (v.a. auch, weil sich der Personenbegriff der Philosophie in den letzen 1600 Jahren des öfteren gewandelt hat.)
Nur bringt diese Diskussion nicht viel, jeder andere Begriff, den man stattdessen einführen könnte, wäre zumindest genauso unvollkommen.
Dass es diese 3 Personen gibt wissen wir aus der Bibel. Dort werden sie nicht als Personen bezeichnet, aber Christus spricht vom Vater, vom Sohn und vom Hl.Geist als von unterschiedlichen göttlichen Realitäten, er sagt gleichzeitig auch, dass es nur einen Gott gibt, und das er und der Vater eins sind. D.h. er, der Sohn ist Gott, der Vater, der jemand anderer als der Sohn ist, ist Gott, der Hl. Geist ist Gott, trotzdem gibt es nur einen Gott.
Angedeutet ist das schon im AT
Augustinus hat lange darüber nachgedacht, und ist in etwa zu der Erklärung gekommen, die ich weiter unten beschrieben habe.
Du kannst das annehmen, oder nicht.
Aber Augustinus ist sicher näher dran als deine Vorstellung von „drei Männern im Himmel“. (möglichst mit langem Bart, dann ist das Bild komplett)
Redaktion benachrichtigen Und sie kommt dennoch
#62   wolfgang e.   17:55:42 | Donnerstag, 4. Dezember 2008
Lieber Joberens
Was soll ich noch sagen…
Du beweist eigentlich mit jedem Posting, dass du keine Ahnung hast, willst trotzdem überall mitreden, und bist aber gegen jeden Erklärungsversuch resistent.
Nun ja. Ich hätte es ja wissen können.
Ich habe noch nie erlebt, dass du auf ein Argument eingegangen wärest.
Schade eigentlich.
Bleibe halt in deinem gemütlichen Selbst-Denken-Schneckenhaus.
Mit über 70, hätte ich gedacht, sollte die Trotzphase langsam vorbei sein.
Wir können die Dreifaltigkeit nur in Ansätzen erahnen. Aber ein bisschen mehr als deine „3 Männer“ sollte doch drinnen sein…
Redaktion benachrichtigen Und sie kommt dennoch
#54   wolfgang e.   17:38:57 | Donnerstag, 4. Dezember 2008
Lieber Joberens: in aller Kürze (nur eine leise Ahnung dessen, was die Dreifaltigkeit wirklich ist)
Gott ist Person und reiner Geist. Als solcher hat er zwei „Fähigkeiten“: Erkennen und Wollen
Gott erkennt also sich selbst. Da Gottes Erkenntnis aber unendlich ist, und nicht beschränkt, so wie unsere, ist auch seine Selbsterkenntnis so vollkommen, dass seine Erkenntnis mit dem Erkannten völlig übereinstimmen.
Das „Bild“ das sich Gott Vater also in seiner Erkenntnis von sich macht ist daher genauso vollkommen wie Gott, ist daher genauso reale Person wie Gott. Gott Sohn ist die persongewordene Erkenntnis Gottes.
(Bei uns ist das anders: wenn wir uns in den Spiegel schauen, erkennen wir unser Abbild, aber das Abbild ist unvollkommen und nur scheinbar real).
Vater und Sohn erkennen außerdem, dass sie gut sind, und dass auch der Sohn gut ist. Daher will Gott sich und den Sohn genau so wie sie sind. Anders ausgedrückt: Der Vater liebt den Sohn, der Sohn liebt den Vater.
Diese gegenseitige Liebe ist wieder so vollkommen, dass sie wieder zur eigenen realen Person wird. Der Hl. Geist ist also die persongewordene Liebe Gottes.
Vater, Sohn und Hl. Geist sind also 3 real existierende Personen. Sie unterscheiden sich nur durch ihre Beziehung zueinander. Die 3 Personen sind daher in all ihrem Tun und Wollen völlig eins. Daher ist es auch weiterhin nur ein Gott, trotz der 3 Personen.
So wie auch bei uns unsere Selbsterkenntnis in uns bleibt, so auch bei Gott. Und da Vater und Sohn in Gott sind, muss natürlich auch die Liebe zwischen Vater und Sohn in Gott bleiben.
Redaktion benachrichtigen Und sie kommt dennoch
#43   wolfgang e.   16:14:08 | Donnerstag, 4. Dezember 2008
Tja, lieber Joberens,
… genau das ist ja dein „Problem“
…MUß man glauben, daß da oben drei Herren, sind, die zusammen den einen Gott darstellen,…?
Dein Wissensstand über unseren Glauben ist auf dem naiven Niveau eines 3-jährigen stehengeblieben. Kein Wunder, dass du jetzt mit über 70 an diesem Glauben zweifelst.
(Du bist übrigens nicht der einzige, der dieses Problem hat. Viele hochgebildete Menschen verlieren ihren Glauben, weil sie auf dem Gebiet des Glaubens völlig ungebildet sind)
Einfach denken genügt eben nicht. Man muss sich, bevor man über eine Sache nachdenkt, auch über die Grundlagen informieren, sonst kommt man mangels richtiger Voraussetzungen notgedrungen zu falschen Ergebnissen.
Die Theologie der Dreifaltigkeit ist wesentlich ausgereifter als „drei Männer, die einen Gott darstellen.“
Informiere Dich einmal gründlich, dann diskutiere weiter…
Redaktion benachrichtigen Erzbischof zieht greisen Kardinal bei den Ohren
#28   wolfgang e.   19:30:47 | Mittwoch, 3. Dezember 2008
lieber joberens
Immer mehr Menschen verbringen immer mehr Zeit vor dem Fernseher. Das geistige Niveau der meisten Fernsehprogramme stürzt seit Jahren rasant ab.
Glaubst du wirklich, dass die meisten Menschen unter diesen Bedingungen heute mündiger sind?
Ich glaub’s nicht.
Redaktion benachrichtigen Ein Einsturz wäre kein großer Verlust
#4   wolfgang e.   12:04:21 | Dienstag, 2. Dezember 2008
Was die Redaktion auch übersieht…
ist die Tatsache, dass die meisten dieser Problem-Betonkirchen vor der Liturgiereform errichtet wurden…
Redaktion benachrichtigen Historische Geste + …
#4   wolfgang e.   10:05:25 | Montag, 1. Dezember 2008
gotisch?
Na ja, amerikanische Gotik vielleicht…
Oder in etwa so gotisch, wie die Wallfahrtsbasilika von Lourdes.
Vielleicht könnte man den Stil als US-Neo-Neugotisch bezeichnen. Mit „echter“ Gotik hat das wenig zu tun.
Da ist der Kollonial-Barock der zuvor erwähnten FSSPX-Kirche in Mexico authentischer. (In Mexico ist der Barock in ländlichen Gebieten v.a. bei Kirchenbauten noch immer ein „lebender“ Baustil.)
Wie dem auch sei, es sie ihnen gegönnt; eine Kulturleistung ist das aber nicht…
Redaktion benachrichtigen Staatsbesuch in Israel? + …
#28   wolfgang e.   15:43:58 | Freitag, 28. November 2008
nur eine kurze Frage
warum sollte der Spruch nur für Mord und Totschlag gelten?
Man kann, wenn man will, seinen moralischen Anspruch durchaus etwas verfeinern.
Warum die Kirche hier die natürliche Methode für besser hält als Verhütungsmittel, habe ich unten kurz versucht zu erklären. Es geht eben auch darum, das großartige Geschenk der Sexualität im Anderen so anzunehmen, wie es ist, ohne es zu manipulieren.
Wer sich mit dem Thema beschäftigen möchte, könnte dazu einiges von Dietrich von Hildebrand lesen, bzw. die Mitwochkatechesen der ersten 4(!) Jahre von Johannes Paul II. Dort wird das sehr ausführlich auch anthropologisch begründet.
Die Lehre der Kirche ist nicht unbegründet.
Aber, wie gesagt, viele Menschen, auch Bischöfe haben diese Lehre nicht angenommen, ich möchte daher niemandem hier etwas vorwerfen.
Vielleicht kommt das noch. Zumindest in meinem Bekanntenkreis kenne ich viele junge Eheleute, die sich hier ume eine Einheit mit der Lehre der Kirche bemühen.
Redaktion benachrichtigen Staatsbesuch in Israel? + …
#23   wolfgang e.   14:53:55 | Freitag, 28. November 2008
friedrich & kunstmaler
Es kommt nicht darauf an, wie man verhütet, sondern aus welchem Grund. Die Methode ist ganz egal.
Vielleicht kommt es auf beides an. (War zumindest in der klassischen Moral immer so: der Zweck heiligt die Mittel nicht.)
Das verletzt andere Menschen. Wenn Sie selber das für sich so sehen, bitte. Aber verallgemeinern können Sie das nicht so einfach.
Es tut mir leid, wenn Sie sich verletzt fühlen, es ist nicht meine Absicht, Ihnen irgendetwas vorzuwerfen. Ich habe für mich herausgefunden, dass das, was die Kirche hier lehrt durchaus einer großen Logik folgt, und entdeckt (bei mir und bei einigen anderen), dass die Befolgung dieser Lehre sich positiv auswirkt. Das hoffe ich, in einem offenen Meinungsaustausch auch sagen zu dürfen. Das ist keine Schuldzuweisung (immerhin wurde diese Lehre der Kirche vor 40 Jahren von 80% der deutschen Bischöfe abgelehnt, von ein paar immer noch). Was soll ich also Ihnen vorwerfen. Verstehe es, bitte, allerhöchstens als denkmöglichen Vorschlag.
Kunstmaler: Eine Frau kann schließlich nicht „ständig“ Kinder bekommen
Behaupte ich ja auch nicht. Ich habe von „rein egoistischen Motiven“ gesprochen.
Bei guten Gründen (und was gute Günde sind, ist tatsächlich eine Frage der ehrlichen Gewissenserforschung, hier legt sich die Kirche nicht fest) kann es sogar höchst angebracht sein, die Kinderzahl zu beschränken.
Ich bitte um Verzeihung, wenn durch die Kürze der Meldungen manches missverständlich wird. 1500 Zeichen sind nicht viel für dieses Thema.
Redaktion benachrichtigen Staatsbesuch in Israel? + …
#15   wolfgang e.   14:10:24 | Freitag, 28. November 2008
@ friedrich
sag ich ja nicht.
Ich versuche nur, die Argumente für die natürliche Empfängnisregelung zu erklären. Mich haben sie überzeugt.
Dass du mit 40 noch unbeding Kinder zeugen musst, habe ich damit nicht sagen wollen. (Auch Alter kann ein guter Grund für den Verzicht auf weitere Kinder sein).
Mit 3 Kindern bist du sowieso wesentlich großzügiger gewesen, als der heutige Durchschnitt.
Ich habe erst 2 Kinder (2 Jahre und 1/2 Jahr), ich bin aber auch noch jünger, vielleicht kommt ja noch was…
@ confiteor
Von dir habe ich schon intelligentere Kommentare gelesen…
Redaktion benachrichtigen Staatsbesuch in Israel? + …
#12   wolfgang e.   13:53:55 | Freitag, 28. November 2008
lieber friedrich spee
ganz so beknackt finde ich dass nicht.
Es gibt nämlich schon einen Einstellungs-Unterschied zwischen künstlicher Verhütung und natürlicher Empfängnisregelung.
Bei der künstlichen Verhütung gibt es einen Widerspruch zur Liebe: wenn Liebe die Ganz-Annahme des Anderen sein soll, so wie er ist, dann ist diese Ganz-Annahme eben nicht vollkommen, wenn ich sage: „so, wie Du bist, mit Ausnahme deiner Fruchtbarkeit“
Bei der natürlichen Empfängnisregelung nütze ich eben die Besonderheiten der weiblichen Fruchtbarkeit genau so, wie sie ist (nämlich mit durchschnittlich nur 5 fruchtbaren Tagen pro Monat). Hier besteht der Widerspruch zur Ganz-Annahme nicht.
Es kann gute Gründe geben, warum ein Ehepar (momentan oder völlig) auf Kinder verzichten sollte. Da Sex aber auch der körperliche Ausdruck der ehelichen Liebe ist, gibt die natürliche Empfängnisregelung hier die Möglichkeit, auf diesen Liebeserweis nicht verzichten zu müssen.
Wenn man natürliche „Verhütung“ nur aus egoistischen Motiven betreibt, ist sie auch nicht viel besser als die künstliche Verhütung.
Das mag vielleicht etwas abgehoben klingen. Ich kann aber nicht nur aus eigener Erfahrung sagen, dass die natürliche Empfängnisregelung der Ehe sehr gut tut, weil man lernen muss, auf den anderen Rücksicht zu nehmen, und v.a. die Frau außerdem lernt, auf ihren Körper zu hören. Bei der künstlichen Verhütung besteht, wegen der ständigen „Verfügbarkeit“, mehr die Gefahr, dass sich egoistische Tendenzen verstärken.
Redaktion benachrichtigen Staatsbesuch in Israel? + …
#5   wolfgang e.   11:27:56 | Freitag, 28. November 2008
lieber joberens (Anregungen Teil 3)
Es ist daher völlig absurd, dem Papst irgendeine Schuld an den AIDS-Toten vorzuwerfen, und die Meinung der Kirche zum Thema Kondom ist wesentlich differenzierter, als Du annimmst.
Noch eine weitere Denk-Anregung (wenn du ein bisschen googelst, wirst du das bestätigt finden):
Es gibt in ganz Afrika nur ein einziges Land, in dem die Aids-Ansteckungsrate gesunken ist (und zwar gewaltig):
Uganda.
Es gibt in Afrika nur ein einziges Land, in dem keine „Kondome sind der beste Schutz vor AIDS“-Kampagne gemacht wird. Das Pragramm lautet dort:
1. Enthaltsamkeit (außerhalb der Ehe)
2. Treue (in der Ehe)
3. Zur Not (wenn 1+2 nicht eingehalten werden): Kondome.
Diese Land heist:
Uganda
Inzwischen musste das auch so manche UN-Unterkommision zur Kenntnis nehmen.
Belege z.B. hier:
www.kath.net/detail.php?id=8095
www.kath.net/detail.php?id=11506
Redaktion benachrichtigen Staatsbesuch in Israel? + …
#3   wolfgang e.   10:44:56 | Freitag, 28. November 2008
lieber joberens (Anregungnen Teil 1)
Nur so ein paar Anregungen zum weiterdenken:
zum Thema Sexualität sagt die Kirche folgendes:
Die Sexualität ist ein wertvolles Geschenk Gottes, das für den Menschen zwei Bedeutungen hat:
– biologisch: die Zeugung von Nachkommen,
– spezifisch menschlich: körperlicher Ausdruck einer ganz-hingebenden Liebe zwischen zwei Personen.
Daraus folgt:
1. Da zur wirklichen vollkommenen Ganzhingabe die Treue unbedingt dazugehört, gehört die Ausübung der Sexualität in die Ehe, bei der eben diese Treue versprochen wird. (Sex außerhalb der Ehe ist eine Art „Korpersprachen-Lüge“, da ich körperlich Ganzhingabe aussage, dazu aber eigentlich nicht bereit bin).
Wenn einmal der erste Punkt beherzigt wird, dann kommt noch folgendes hinzu:
2. Die künstliche Verhütung wird aus zwei Gründen abgelehnt:
– erstens gehören die zwei Bedeutungen der Sexualität zusammen. Wenn ich jemanden wirklich Liebe, kann ich „nicht genug von Ihm (Ihr)“ bekommen. Der Wunsch nach Kindern ist daher eine logische Folge der ehelichen Liebe. Hier bekomme ich noch mehr vom Anderen.
– zweitens widerspricht auch die künstliche Verhütung der Ganzhingabe. Zur Ganzhingabe gehört nämlich auch die Ganzannahme des Anderen. Wenn ich aber sage: „Ich Liebe dich ganz, so wie Du bist, außer deine Fruchtbarkeit, die musst du unterdrücken“.
Konklusio:
Wenn ich nicht bereit bin, mich an Punkt 1 zu halten, gibt es keinen Grund mich an Punkt 2 zu halten, denn der 2. Punkt folgt aus dem ersten.
(Fortsetzung folgt)
Redaktion benachrichtigen Ja oder Nein? + …
#36   wolfgang e.   15:03:52 | Mittwoch, 26. November 2008
Jo: Guatemala
Ja glaubst Du denn, dass die in Guatemala noch keine Fernseher haben? Was hast Du denn für ein eigenartiges Bild von der Welt???
„Wir als ach so fortschrittliche Europäer lassen uns nicht mehr so einlullen, wie diese hinterwäldlerischen Guatemalteken…“ Du bist in deiner fortschrittlichen Überheblichkeit wohl denkerisch im 19. Jh. steckengeblieben. Nach den 2 Weltkriegen, die wir fortschritlichen Deutschen im 20. Jh. angezettelt haben, wäre es an der Zeit, uns nicht mehr für die fortschrittliche Herrenrasse zu halten. Nicht jeder Fortschritt ist übrigens ein Fortschritt zum Guten. (Es gibt auch die fortschreitende Demenz…)
Wie ich schon vorher schrieb: Wenn jemand wirklich denkt, dann muss auch ein Fortschritt in seinen Gedanken bemerkbar sein. Deine Gedanken drehen sich im Kreis. Seit Du hier aufgetaucht bist, bist Du noch nie auf ein Argument eingegangen, hast deine Meinung kein einziges Mal um einen Deut geändert…
Du denkst nicht weiter. Öffne einmal dienen Blick über deinen engen Tellerrand hinaus. Lass dich nicht von deinem bieder-gemütlichen Deutschtum einlullen.
Du schreibst, du bist noch fit und agil. Nun denn, ich werde die Hoffnung nicht aufgeben…
Redaktion benachrichtigen Ja oder Nein? + …
#27   wolfgang e.   13:22:24 | Mittwoch, 26. November 2008
die menschen denken immer mehr selbst…
Mit der Kirchleitung scheint er aber restlos überfordert zu sein.
Das ist deine persönliche unqualifizierte Meinung, und offenbart deine massive Uninformiertheit.
Unser jetzige Papst hatte, bevor er Papst wurde, jahrelang Gelegenheit, die weltweite Kirche und ihre Probleme kennenzulernen. Er hat seine Schlüsse daraus gezugen, und leitet nun Schritt für Schritt die Reformen ein, die er für notwendig erachtet.
Es stimmt schon, die deutschen Bischöfe und Priester sind etwas träge mit der Umsetzung… (Deine Analyse mit der verschlafenen Amtskirche trifft auf weite Teile des deutschen Sprachraums durchaus zu).
Was ist das eigentlich für eine eigenartige Überheblichkeit, die Guatemalteken pauschal als unterentwickelt und rückständig abzuqualifizieren? Gescheite und denkende Menschen gibt es dort genauso wie hier.
Und was ist das für eine eigenartige Überheblichkeit, allen, die Deine Meinung nicht teilen, und die sich um Einheit mit dem Papst bemühen, pauschal ein Nicht-Denken zu unterstellen?
Du wirst es nicht glauben, es gibt auch rationale Argumente für ein Bemühen um die Einheit mit dem Papst!
Steig bitte von deinem hohen Ross herunter und nimm, bitte, zur Kenntnis, dass du hier mit Leuten diskutierst, die z.T. wesentlich mehr Ahnung von der Materie haben, auch wenn der Umgangston manchmal leider zu Wünschen übrig lässt…
Und selbst denken: Wenn jemand wirklich denkt, dann muss auch ein Fortschritt in seinen Gedanken bemerkbar sein. Deine Gedanken drehen sich im Kreis.
Redaktion benachrichtigen Ja oder Nein? + …
#13   wolfgang e.   12:09:07 | Mittwoch, 26. November 2008
Lieber Jo
Papst Benedikt scheint überfordert und seinem Posten und den damit verbundenen Aufgaben einfach nicht gewachsen zu sein. Er scheint ein armer, hilfloser Mensch auf diesem, Posten zu sein.
Benedikt XVI ist der bedeutendste deutschsprachige Intellektuelle unserer Zeit. Sogar der hochgelobte Habermas fängt zu stottern an, wenn er versucht ihm zu antworten.
Du hingegen hast leider keine Ahnung. Ich nehme Dir gerne ab, dass Du die Kirche retten willst. Nur: Dein Programm zur Rettung wurde gerade in Europa in den letzten 50 Jahren bis zum Exzess auprobiert. Und das Ergebniss? – Gerade in Europa ist die Kirche am schlimmsten dran.
Es stimmt schon, daran sind nicht nur die liberalen Theologen und die Umsetzung ihrer Ideen Schuld, auch die Gesellschaft hat sich von der Kirche wegentwickelt. Soll die Kirche hinterherhinken? Ist es nicht eher die Aufgabe der Kirche, einen anderen Weg aufzuzeigen (den schmalen Weg, nicht die breite Straße)
Ich weiß, mit 72 ist es nicht mehr leicht, umzudenken. Aber versuche einmal die Kirche als katholische, d.h. weltweite Kirche zu betrachten. Ich habe z.B. in Guatemala, in der winzigen Diözese Solola, unter einem strenggläubigen Bischof, ein Seminar mit über 100 Seminaristen gesehen, weitere 200 mussten abgewiesen werden. Das geistige Leben blüht gerade dort, wo die Lehre der Kiche ernstgenommen wird.
Hör mit Deiner (typisch deutschen) Nabelschau auf und weite dein Blickfeld. Und dann denke.
Die Kirche ist nicht deutsch, sondern katholisch.
Redaktion benachrichtigen Die Gnade befreit zum guten Werk + …
#68   wolfgang e.   18:14:28 | Donnerstag, 20. November 2008
Danke Jo,
schön langsam kann ich ihn auswendig. (Wobei mich stets verwirrt, dass bei jedem neuen Postig zwei Wörter dann doch anders sind. Wie soll man sich das denn merken, wenn du immer etwas änderst?)
wolfgang e.
(als verwirrter, verständlicherweise, einfacher, denkender)
Redaktion benachrichtigen Die Gnade befreit zum guten Werk + …
#65   wolfgang e.   18:04:47 | Donnerstag, 20. November 2008
ZdEDK
Gründen wir den
Zentralrat der einfach denkenden Katholiken!!!
Übrigens Jo,
woran hast Du erkannt, dass die Mehrheit der Applaudierenden katholisch waren. Trugen die einen EDK-Button?
Immer mehr sich selbst informierende und selbst denkende Katholiken tragen heutzutage, verständlicherweise, und durch nichts zu wiederlegen, den EDK-Button und versuchen somit, verstänlicherweise, mutig, gegen vollkommen unbedeutende und wertlose, aufgezwungene, unsinnige Menschseinsbeschneidungen und die Befriedigung der Herren in Purpur, verständlicherweise und durch nichts zu widerlegen, zu protestieren.
wolfgang e.
(als überzeugter EDK-Button-Träger erster Klasse)
Redaktion benachrichtigen Die Gnade befreit zum guten Werk + …
#63   wolfgang e.   17:40:14 | Donnerstag, 20. November 2008
JoJo…
So sehen und erkennen, verständlicherweise, die sich selbst informierenden und selbst denkenden Katholiken, auch die Priesteramtsberufungen und jetzt offenbar ebenfalls schon mutige Bischöfe, in JoBehrens Belehrungen nur noch eine, aufgezwungene, unsinnige Menschseinsbeschneidung, die vielleicht überhaupt nichts mit Gott zu tun hat haben dürfte. So werden seine Belehrungen leider immer mehr zum unverantwortlichen, keinen Sinn machenden, nur noch reinen Denkverhinderungsgrund.
wolfgang e.
(als selbstständig denkender JoBehrens)
Redaktion benachrichtigen Die Gnade befreit zum guten Werk + …
#56   wolfgang e.   17:07:55 | Donnerstag, 20. November 2008
Jo’s Leserbrief – gesteh ich gern –
der brachte mich zum Lachen
Ein Sprachverrenker vor dem Herrn,
ein Höhepunkt und Leckerbissen,
der frei und locker seinen Serm’
schon oft hier unters Volk geschmissen,
er formuliert so krude Sachen.
dann muss ich einfach lachen.
Leider ist das doch so
wolfgang e.
(als unsinnig amtskirchlich menschseinsbeschnittener Katholik)
Redaktion benachrichtigen Die Gnade befreit zum guten Werk + …
#50   wolfgang e.   16:23:22 | Donnerstag, 20. November 2008
selten oder gar kaum
ich habe selten oder gar kaum so gelacht, wie beim Lesen Ihrer sprachlichen Leckerbissen.
:-D :-D :-D
wolfgang e.
(als einfacher menschheitsbeschnittener Katholik)
Redaktion benachrichtigen Die Gnade befreit zum guten Werk + …
#17   wolfgang e.   10:34:18 | Donnerstag, 20. November 2008
Pflichtzölibat
Dazu ein Reim:
Den Pflichtzölibat, den gibt es nicht,
musst ja nicht Priester werden,
So steht es nun in meinem Gedicht,
muss nicht bewiesen werden.
wolfgang e.
(als einfacher, eingelullter Katholik)
Redaktion benachrichtigen Absolut nichts
#41   wolfgang e.   10:25:09 | Donnerstag, 20. November 2008
Freud stich hier nicht, lieber agnosti,
denn Freud hat selbst erstaunt festgestellt dass ein freiwillig gelebter Zölibat zu keinerlei Psychosen führt.
Verzicht auf sexuelle Betätigung muss ja nicht Unterdrückung sein. Unterdrückung wäre tatsächlich weniger gut.
Ein Problem wird der Zölibat vor allem bei Menschen, die sich dem Priestertum zuwenden, weil sie mit ihrer Sexualität nicht ganz zurande kommen (nach dem Motto: Heiraten kann ich eh nicht, da werde ich halt gleich Priester).
Deswegen muss die Kirche bei allen sexuellen „Auffälligkeiten“, zu denen eben auch die Homosexualität gehört (das ist nicht wertend gemeint) sehr vorsichtig sein. Zu recht, wie man in St. Pölten sieht.
Um JoBerens gleich vorweg zu antworten: Nein, es gibt kein Pflichtzölibat. Niemand wird gezwungen, Priester zu werden.
Redaktion benachrichtigen Spektakuläres Detail
#5   wolfgang e.   11:47:15 | Mittwoch, 19. November 2008
so wie sich das anhöhrt
hat er eher schon abgesagt, bevor er gewählt wurde. Alles andere ist wohl phantasievolle Interpretation.
Redaktion benachrichtigen Absolut nichts
#39   wolfgang e.   10:55:17 | Mittwoch, 19. November 2008
@ Berengeria
jeder normale Christ denkt so
Ich kann mir ja durchaus vorstellen, dass Sie das, was Sie behaupten, auch wirklich glauben (manchmal hat man so seine fixen Ideen, von denen man nicht loskommt, selbst wenn die Beweislast sich immer mehr in die andere Richtung neigt…)
Aber normal ist das nicht mehr.
Abgesehen davon, wieso sollte aus irgendeinem Grund Bischof Küngs Bischofsitz wackeln? (Ein Bischofsitz, den er genaugenommen nie haben wollte. Ist es etwa ein „Karrieresprung“, wenn man als Bischof von Feldkirch nach St.Pölten wechselt? Was ist schon St.Pölten?)
Liebe Frau Dr., wann sehen Sie endlich ein, dass Sie gegen Windmühlen kämpfen?
Die kreuz.net-Redaktion würde ich bitten, die Berichterstattung über Dr. Rothe einzustellen und den Mann in Ruhe zu lassen. Es bringt nichts (außer Leserzahlen. Und das ist ja nicht das eigentliche Ziel von kreuz.net, oder?
Redaktion benachrichtigen Absolut nichts
#21   wolfgang e.   14:46:31 | Dienstag, 18. November 2008
@ Berengeria
Man sieht also, wo dieses ganze Regiment steht.
Auf der Seite der Rufmörder!
Dann sind Sie ja wohl hier in bester Gesellschaft.
Was hier ohne konkrete Beweise an ungeheuerlichen Anschuldigungen vorgebracht wurde, um die Unschuld von Dr. Rothe zu beweisen, ist eifach unglaublich.
Beispiele gefällig?: Die österreichischen Bischöfe allen voran Schönborn hätten den Skandal gemeinsam mit den Medien und mit Unterstützung des damaligen Nuntius insziniert (unter Einschleusung div. Kanditaten) bzw. erfunden. Die berühmten Fotos wären a) gefälscht oder b) nicht gefälscht, aber etwas anderes darstellend, als man sieht (zutreffendes bitte ankreuzen, zu beiden Versionen gibt es eine Studie). Die Pornobilder wärden von einem Saboteur auf die Seminar-PCs geladen worden. Bischof Küng hätte unbedingt Bischof von St. Pölten werden wollen, egal wie (warum eigentlich, ist das Wespennest St. Pölten wichtiger als Feldkirch?). Ein Beruhigungsmittel an Dr. Rothe wär eigentlich ein Mordversuch gewesen. Sogar höchste Kreise im Vatikan wären am Sturz des Altbischofs beteiligt, vielleicht sogar der Papst. (JPII sei ja zumindest „regierungsunfähig“ gewesen, BXVI wäre entweder von Gänswein betrogen worden, oder sei selbst mitschuldig. Der vatikanische Aufruf zur Ruhe wäre natürlich ausschließlich an Bischof Küng gerichtet, keinesfalls an div. Zeitungs- oder Buchherausgeber…
Hoffen wir, das Dr. Rothe wirklich neu beginnen kann, ohne Beratung durch solche „Freunde/innen“, wie Sie eine sein wollen.
Redaktion benachrichtigen Ungenießbare Genossen-Logik
#74   wolfgang e.   15:28:46 | Mittwoch, 12. November 2008
Ach jo
Zitat:
Ich würde, in einer derartigen Situation, das ganz allein mit meinem persönlichen Gewissen und Gott ausmachen und nicht im geringsten nach der Meinung und Ansicht dieser ahnungslosen Herren in Purpur fragen.
Ich würde das Scheuklappenmentalität nennen. Nicht links und rechts schauen, nur mein eignens Gewissen zählt (dass halt dann leider nur auf Grund meines sehr bescheidenen Wissensstand beurteilen kann. Die wahrscheinlichkeit einens Fehlurteiles ist daher sehr groß…)
Eigentlich eines „denkenden“ Menschen unwürdig.
Woher willst du eigentlich wissen, dass du dir etwas „mit Gott ausmachst“? Wo du doch ständig deinen eigenen Vogel mit der Taube des Hl. Geistes verwechselst.
Glaubst du wirklich, dass du „ahnungsvoller“ bist als die „Herrn in Purpur“?
Redaktion benachrichtigen Ungenießbare Genossen-Logik
#65   wolfgang e.   11:54:18 | Mittwoch, 12. November 2008
@ ottaviana – mal langsam?
Der Erlass von Ministerin Schmidt spricht ausdrücklich auch vom Religionsunterricht, nicht nur vom Biologieunterricht. (Zitat: „Dies gilt natürlich auch für den Religionsunterricht.“)
Im Klartext bedeutet das, dass die Kirche lt. Ministerin Schmidt ihre eigene Lehre in ihrem eigenen schulischen Religionsunterricht nicht lehren darf, weil sie den Maximen der staatlichen Sexualerziehung widersprächen.
Die Frage muss schon gestellt werden, wie den die „Pluralität der Meinungen“ gewärleisten kann, wenn bestimmte Meinungen verboten werden.
(Frau Ministerin ist selbstverständlich für Meinungsfreiheit, solange es sich um ihre Meinung handelt.)
Dieser Erlass ist ansich höchst anfechtbar, insbesondere, wenn Lehrausgänge in Fialas „Museum“ erlaubt sind. Leider ist die personelle Konstellation in der Volksanwaltschaft momentan ungünstig (Die zuständige Volksanwältin ist momentan von den GRÜNEN. Die wird hier sicher nicht tätig werden).
Redaktion benachrichtigen Apokalyptische Zustände
#32   wolfgang e.   16:20:28 | Dienstag, 11. November 2008
lieber Joberens
Ich muss Dir überhaupt nicht recht geben.
Du offenbars in jedem deiner Postings lediglich deine Unwissenheit und Uninformiertheit. Vom Papst kennst Du lediglich nette Bildchen aus der Bild-Zeitung (Wir sind Papst – daher sind wir wohl alle unfehlbar, oder?).
Du lässt dich von deinen falsch- und uninformierten „Informanten“ einlullen, und gibst nur stereotyp wieder, was du irgendwo aufgeschnappt hast.
Für die Probleme der Kirche präsentierst du uns Milchmädchenrechnungen als Lösung und glaubst auch noch, gedacht zu haben.
Ich bitte dich daher nocheinmal: Informiere dich einmal wirklich und ehrlich, was der Papst tut und sagt. Da du offenbar den ganzen Tag im Internet verbringst, sollte es für dich möglich sein, an Primärquellen heranzukommen (z.B. www.vatican.va), statt ständig auf den dreifach durchgekauten Quark deiner „Informanten“ zurückgreifen zu müssen.
Und dann fang einmal wirklich zu denken an.
Redaktion benachrichtigen Apokalyptische Zustände
#21   wolfgang e.   14:56:49 | Dienstag, 11. November 2008
Ach jo
Zitat:„Der Papst läßt sich nur noch regelmäßig feiern und hofieren, winkt und lächelt den Menschen zu und glaubt offenbar, damit seine Aufgabe erfüllt zu haben.“
Auf welcher Wolke schwebst denn Du?
Wenn ein derartig uninformierter derart rechthaberisch daherkommt, und dabei auch noch glaubt, er denke, so ist das nur noch peinlich.
Wie wäre es, wenn du dich zuerst wenigstens ein bisschen informierst, bevor du denkst.
Redaktion benachrichtigen Ein spezielles Geschenk – für Theologen mit Schreibverbot
#12   wolfgang e.   12:37:57 | Donnerstag, 30. Oktober 2008
könnte man,
… wenn danach nicht irgendetwas von der „innerlich(en) Gemeinschaft mit Gott“ stünde. Das lässt sich wohl kaum pantheistisch deuten.
Redaktion benachrichtigen Ein spezielles Geschenk – für Theologen mit Schreibverbot
#10   wolfgang e.   12:06:42 | Donnerstag, 30. Oktober 2008
Rückwärtsgang
Mein Sohn (6 Monate) hat gerade den Rückwärtsgang entdeck, und kommt damit ziemlich weit vorwärts…
Redaktion benachrichtigen Das ist kompletter Schwachsinn
#18   wolfgang e.   13:41:11 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
@ joberens
Zitat: „Wir wissen doch, daß Verhütung nicht funktioniert: Wir brauchen die Abtreibung als Sicherungssystem. Es wird mehr Abtreibungen geben, wenn mehr Frauen Spaß beim Sex haben.“
Ich glaube, unser guter Jo hat die Grundaussage des Artikels nicht verstanden.
Redaktion benachrichtigen Blick in die Zukunft
#23   wolfgang e.   01:12:38 | Dienstag, 15. Juli 2008
Wovon wird man nicht klüger?
Vom auf den Kopf getroffen werden?
…wer hätte das gedacht…
Redaktion benachrichtigen Neue Strategien gegen die Krise + …
#4   wolfgang e.   10:38:36 | Mittwoch, 4. Juni 2008
@ cato
Bis jetzt haben sich nämlich weder Priester des Opus Dei noch deren Prälat, Bischof Javier Echevarría, positiv zur alten Messe geäußert.
…aber auch nicht negativ.
Ich kenne beim Opus Dei viele, die der „alten“ Messe sehr positiv gegenüberstehen. Das Opus Dei selbst enthält sich jedoch der Diskussion.
Redaktion benachrichtigen Ein Prophet der liturgischen Erneuerung
#22   wolfgang e.   23:08:57 | Mittwoch, 14. Mai 2008
Ein Vorläufer des 2.Vatikanischen Konzils???
Ähh… Ich würde der Redaktion empfehlen, die Dokumente des 2.Vatikanischen Konzils durchzustudieren. Alle oben zitierten Häresien Rosenbergs kommen in diesen Dokumenten eben NICHT vor. Auch die Liturgiereform war NICHT Bestandteil des 2.Vatikanums, wie die verehrte Redaktion vielleicht weiß.
Wahr ist zwar, dass so manch einer diese Ideen gerne in die Beschlüsse einfließen hätte lassen. Wahr ist auch, dass von eben diesen nach dem Konzil der „Geist des Konzils“ erfunden wurde, um diesen Ideen das Mäntelchen des Konzils umzuhängen.
Das ist aber nicht Schuld des Konzils.
Redaktion benachrichtigen Eines Sommerabends geschah es
#26   wolfgang e.   23:13:29 | Montag, 5. Mai 2008
lieber matt, sei mir nicht böse,
aber deine Kommentare sind manchmal unsagbar dumm…
Redaktion benachrichtigen Nicht suspendiert
#47   wolfgang e.   15:41:07 | Donnerstag, 24. April 2008
lieber zwobbel,
sie vergessen nur eines:
Es sind Küchel und Rothe selbst, die durch ihre unnötigen Gerichtsverfahren und durch ihre ständigen Rekurse die Sache immer wieder an die Öffentlichkeit zerren (zusammen mit ihren Verbündeten beim „13ten“).
Bischof Küng hat mehrmals vom Gang zu den Gerichten abgeraten, aus gutem Grund…
Hätten Küchel und Rothe die Anweisungen des Bischofs widerspruchslos befolgt, hätten sie viel zur Schadensbegrenzung beigetragen.
Sie schreiben unten: „gefakte Bilder werden als Wahrheit vermarktet“
Zu den profil-Bildern gibt es zwei Gutachten von zwei verschiedenen Rothe-Unterstützern (beide im 13. und in kreuz.net veröffentlicht). Im 1.Gutachten wurde behauptet, die Bilder seien gefälscht, im 2. Gutachten wurde behauptet, die Bilder seien echt, jedoch der Blickwinkel des Fotografen zufällig derart seltsam, dass in Wirklichkeit etwas ganz anderes stattfand, als das, was man sieht. (Nur blöd, dass es mehr als ein Foto gibt, wo der Fotograf so unglücklich gestanden sein muss)
Welchem Gutachten soll ich glauben? – Ich traue lieber meinen eigenen Augen.
Bitte studiren Sie den obigen Artikel nocheinmal genau durch. Für mich ist das ein Paradefall angewandter Dialektik. (Nach dem Motto: Wenn die Kurie sagt, der Bischof solle seine Autorität ausüben, meint sie eigentlich, der Bischof solle gefälligst kuschen…)
Redaktion benachrichtigen Nicht suspendiert
#27   wolfgang e.   23:42:15 | Mittwoch, 23. April 2008
Lieber muntu
Ich würde Dich bitten den obigen Artikel von Frau Dr. Waste noch einmal genau durchzustudieren.
Dr. Wastes „Übersetzungen“ der kurialen Sprachgepflogenheiten sind tatsächlich mehr als abenteuerlich.
Entweder will Frau Dr. Waste unbedingt das Gegenteil von dem herauslesen, wes in den „kurialen“ Sätzen steht, oder die von kreuz.net gerne so betitelte „kuriale Schaumsprache“ bedeutet tatsächlich das Gegenteil von dem, was sie bei oberflächlicher Betrachtung zu bedeuten scheint.
Ist die Sprache der Kurie tatsächlich eine gnostische Geheimsprache, deren wahre Bedeutung sich nur dem Eingeweihten eröffnet?
Ich kann nich versetehen, wie ein ansich nicht unintelligenter Mensch wie sie einer dermaßen über Kreuz gedachten Heruminterpretiererei wie in dem obigen Artikel dermaßen Beifall zollen kann.
Dass die Meinung von Frau Dr. Waste Ihnen in den Kra,m passt, kann ja kein ausreichendes Argument sein.
Ihr Applaus klingt mehr nach Stammtischniveau (…jo, zeig’s Ihm, dem ollen Bischof…)
Redaktion benachrichtigen Fataler Brand
#7   wolfgang e.   23:25:07 | Donnerstag, 10. April 2008
… äh, matt,
leben Sie nicht von der Sozialhilfe?
Von welcher Polithure kommt denn dieses Geld?
Redaktion benachrichtigen Andersrum erfüllt + …
#23   wolfgang e.   17:35:43 | Dienstag, 8. April 2008
Das Zwillingsargument
Das Zwillingsargument ist eines der dümmsten überhaupt…
Seine Verfechter argumentieren in etwa so:
Wenn eine Amöbe sich teilt, und wir somit auf einmal zwei Amöben vor uns haben, dann ist damit bewiesen, dass davor gar keine Amöbe da war…
Viel dümmer geht es kaum mehr.
Oder anders gesagt, liebe Stimme der Vernunft: Wenn es der Wissenschaft in 20 Jahren gelingt, von Ihnen einen Klon herzustellen, wäre damit bewiesen, dass Sie kein Mensch sind, oder?
Außerordentlich vernünftig, kann ich nur sagen…
Redaktion benachrichtigen Unentschlossen und verständnislos + …
#20   wolfgang e.   20:58:06 | Montag, 18. Februar 2008
gefordert?
Erst kürzlich hatte die Philosophin indirekt ein Diakonat der Frau gefordert
Hat sie nicht. www.kath.net/detail.php?id=19054
kreuz.net hat aus unvollständigen Informationen aus 2. Hand einen Skandal herausgelesen, der nicht stattgefunden hat.
Vergleiche auch die Lesermeinungen zu den 2 bisherigen Artikeln über Gerl-Falkovitz:
hier www.kreuz.net/…ticle.6699-page.html
und
hier www.kreuz.net/…ticle.6657-page.html
Redaktion benachrichtigen Im Vatikan diskutiert man über das Frauendiakonat
#137   wolfgang e.   14:08:59 | Freitag, 15. Februar 2008
Klarstellung
Klarstellung von Frau Gerl-Falkovitz www.kath.net/detail.php?id=19054
Redaktion benachrichtigen Konservative Staatskirche
#8   wolfgang e.   17:04:47 | Donnerstag, 14. Februar 2008
liebe clarissa
Statt im System Änderungen anzubringen, wollen die Neunmalklugen schon das System verändern
Was genau ist der Unterschied zwischen „im System Änderungen anbringen“ und „das System verändern“?
(Vielleicht meinten Sie: „das System ändern“ ohne „ver-“?)
Redaktion benachrichtigen Im Vatikan diskutiert man über das Frauendiakonat
#97   wolfgang e.   01:05:25 | Sonntag, 10. Februar 2008
Lieber Jörg,
wenn Sie genau schauen, werden sie sehen, dass ich „ultrakonservativ“ unter Anführungszeichen gesetzt habe. Also keine Sorge, es war keine Beleidigung.
Ich fand lediglich interessant, dass unter dem Artikel „Ist das gut?“ nicht nur Sie, sondern auch Filius ecclesiae, sacerdos helveticus und sogar Dr. Schlämmer kein Problem mit Diakoninnen hatten (solange sie nicht als Klerikerinnen gesehen werden).
Die kath.net-Redaktion müsste Sie alle jetzt, genauso wie Frau Gerl-Falkovitz, unter Häresieverdacht stellen…
Der Autor des obigen Artikels reimt sich aus einigen aus zweiter Hand aufgeschnappten Schlagworten einen Skandal zusammen.
Jedenfalls wird er damit der Persönlichkeit von Frau Gerl Falkovitz nicht gerecht.
Ich kann sie nur nocheinml als katholische Denkerin empfehlen.
Interessant ist es z.B. Den Artikel „Eros und Christentum – ein Spannungsfeld mit Zukunft?“ in ihrem Buch „Eros, Glück, Tod“ www.amazon.de/…35197144/ref=sr_1_11?ie=UTF8&s=gate… mit der Enzyklika „Deus Caritas Est“ von Benedikt XVI zu vergleichen.
Sie werden feststellen, dass Gerl-Falkovitz dem Papst offenbar sehr gut bekannt ist. Sie braucht also wirklich nicht die Protektion von Kardinal Schönborn, um zu einem Kongress im Vatikan geladen zu werden.
Wie wenig Ahnung der Autor des obigen Artikels hat, beweist er im letzten Absatz: Momentan wird man kaum eine profundere Kritikerin des Feminismus finden als Gerl-Falkovitz.
Redaktion benachrichtigen Im Vatikan diskutiert man über das Frauendiakonat
#33   wolfgang e.   17:55:50 | Freitag, 8. Februar 2008
„dürfte“
Das Wort „dürfte“ drückt eine reine Vermutung des Autors aus.
Frau Gerl-Falkovitz ist im Vatikan gut genug bekannt, um auch ohne Protektion zu einem derartigen Kongress eingeladen zu werden.
Redaktion benachrichtigen Im Vatikan diskutiert man über das Frauendiakonat
#28   wolfgang e.   17:16:32 | Freitag, 8. Februar 2008
Jaja!
Frau Gerl-Falkovitz tätigte beim Frauenkongreß noch weitere umstrittene Aussagen.
So bezeichnete sie den Feminismus als „Kind des Christentums“
Dieser Artikel wird Frau Gerl-Falkovitz in keinster Weise gerecht. Der Autor hat offenbar wenig von dem verstanden, was sie gesagt hat (oder hat er nur abgeschrieben, was ein ebeso unverständiger Journalist über ihre Aussagen geschrieben hat?)
Jedenfalls sind ihre Bücher durchaus lesenswert (kleiner Tipp: Eros, Glück, Tod und andere Versuche im christlichen Denken www.amazon.de/s/ref=nb_ss_w?__mk_de_DE=%C5… – hier erweist sie sich als durchaus katholische Denkerin mit sehr kritischer Distanz zum modernen Feminismus. Übrigens dürfte dieses Buch auch die Enzyklika „Deus Caritas est“ beeinflusst haben!!).
Über Diakoninnen nachzudenken ist in der Kirche übrigens nicht verboten. In anderen kreuz.net-Foren wurde erst kürzlich (von durchaus „ultra-konservativen“ Lesern) über die frühchristlichen Diakoninnen diskutiert, die offenbar zwar ähnliche Aufgaben wie der Diakon wahrnehmen konnten (z.B. Taufassistenz bei Frauen), jedoch keine sakramentale Weihe besaßen. (also: keine Frauenordination!)
Dieses Amt könnte man durchaus wieder einführen. (Ob es notwendig ist, ist eine andere Frage.)
Und Paulus schreibt doch tatsächlich: „Es gibt nicht mehr… Juden und Heiden … Herren und Sklaven … Männer und Frauen – Vor Gott hat also die Frau selbstverständlich die gleiche Würde wie der Mann – was den sonst?
Redaktion benachrichtigen Ist das gut?
#61   wolfgang e.   14:14:21 | Freitag, 1. Februar 2008
lieber Aleph,
„gültige Materie“ in Zusammenhang mit einem Sakrament der Kirche ist eine theologischer Fachausdruck. Die Aussage hat daher mit Menschenverachtung nichts zu tun.
Außerdem heißt es im Kirchenrecht (CIC 1983, Can. 1024): „Die heilige Weihe empfängt gültig nur ein getaufter Mann.“
Somit ist wohl clarissa colonias Frage, ob die „Priesterinnen“ tatsächlich geweiht sein, eindeutig mit NEIN beantwortet.
Redaktion benachrichtigen Steht beim Opus Dei eine vatikanische Visitation an?
#2   wolfgang e.   16:14:40 | Donnerstag, 24. Januar 2008
@ Sünder
Schöne Grüße von Dan Brown,
Er wird sich der Sache annehmen…
:-D :-D
Redaktion benachrichtigen Heimtückischer als der Kommunismus
#7   wolfgang e.   14:02:34 | Donnerstag, 24. Januar 2008
@ Erdloyalist
Gute Satire
:-D :-D :-D :-D
Redaktion benachrichtigen Beleidigter Standesdünkel
#14   wolfgang e.   23:52:45 | Freitag, 14. Dezember 2007
@Sirilo
Was Sie schreiben, betrifft speziell die Universität von Bolognia. wenn wir den von Ihnen zitierten Wikipedia-Artikel de.wikipedia.org/…iki/Universit%C3%A4t weiterlesen, finden wir folgendes:
Ganz im Gegensatz dazu verlief die Entstehung der Universität Paris. Obwohl auch hier die Ausbildung aus kleinen Anfängen langsam anwuchs, gilt als Gründungsakt die Ausstellung der päpstlichen Bulle Parens scientiarium durch Papst Gregor IX. im Jahre 1231. Innozenz wollte Paris zur obersten Schule der Christenheit machen. Durch die Zentralisierung in einer einzigen Schule sollte die Ausbildung der höheren Theologen besser zu überwachen sein. Die theologische Lehre wurde dadurch bis in das 14. Jahrhundert hinein stabilisiert.
Die Angehörigen der Sorbonne, Professoren wie Studenten, unterstanden dem Papst und der kirchlichen Gerichtsbarkeit. Dies wurde auch vom französischen König bestätigt. Die Gerichtsbarkeit wurde vom Kanzler der Universität ausgeübt, der kein Mitglied der Universität war, sondern als Vertreter des Bischofs von Paris agierte. Er wachte über die Reinheit der Lehre und vergab die akademischen Grade.
Die Universität zu Paris wurde Ausgangspunkt und Muster für fast alle abendländischen Universitäten, besonders die englischen, unter denen Oxford durch eine Auswanderung aus Paris […] mindestens erst zu höherer Bedeutung gelangte, und die deutschen.
Ich glaube daher, Sie haben uns wesentliches unterschlagen. Oder?
@engelhart
Sie verwechseln ständig „Wissenschaft“ mit „Naturwissenschaft“.
Redaktion benachrichtigen Beleidigter Standesdünkel
#3   wolfgang e.   13:31:23 | Freitag, 14. Dezember 2007
@ engelhart
Du übersiehst ein bisschen, das die Universitäten ursprünglich kirchliche Einrichtungen waren, die dann später von den zunehmend sekularen Staaten der Kirche entrissen wurden.
Ohne die Kirche hätten sich das europäische Universitätswesen nicht (oder zumindest: nicht in dieser Form) entwickelt.
Dass die Theologie im deutschen Sprachraum an den staatlichen Universitäten immer mehr zu einer Pseudowissenschaft verkommt, da muss ich Dir recht geben.
Ursprünglich war das nicht so.
Redaktion benachrichtigen Weiter darüber nachdenken
#22   wolfgang e.   17:29:05 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
Auch Paulus war ein „Spinner“…
…zum Toren geworden für Christus.
Es könnte also ärgere Beleidigungen geben…
Redaktion benachrichtigen Blicke in den Ort des Grauens
#12   wolfgang e.   01:35:34 | Sonntag, 9. Dezember 2007
Lieber Ledlhuber,
Ich möchte ausdrücklich betonen, dass ich Abtreibung strikt ablehne, allerdings den gesellschaftlichen Konsens über die Straffreiheit akzeptiere.
Dieser Satz ist in sich widersprüchlich. Das klingt so ähnlich wie:
„Ich möchte ausdrücklich betonen, dass ich die Todesstrafe in China strikt ablehne, allerdings den gesellschaftlichen Konsens, dass man sich in die inneren Angelegenheiten Chinas nicht einmischen darf, akzeptiere.“
Zum Glück denken nicht alle so.
Im Übrigen gibt es in Österreich zur Abtreibung einen politischen Konsens, aber keinen gesellschaftlichen.
Redaktion benachrichtigen Mit leeren Händen + …
#4   wolfgang e.   10:44:10 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
bestätigte
„Das italienische Wochenmagazin ‘Panorama’ bestätigte kürzlich drei Gerüchte.“
Bitte das Wort „bestätigte“ durch „verbreitete“ zu ersetzen. (Nur weil eine italienische Zeitung Gerüchte verbreitet, sind diese noch lange nicht bestätigt.)
(Nur um das klarzustellen: ich hätte nichts gegen die Bestätigung der Gerüchte, die ersten beiden erscheinen ja auch recht wahrscheinlich…)
Redaktion benachrichtigen Eine Einladung an Kinderschänder?
#12   wolfgang e.   01:05:55 | Samstag, 27. Oktober 2007
@Gotthard
Würdst Du diese Liedertexte deinen Kindern beibringen?
Redaktion benachrichtigen Anarchie und Totalitarismus gleichzeitig
#11   wolfgang e.   00:17:09 | Samstag, 27. Oktober 2007
Dilettantenartikel
…Das erklärte ein Kenner der Diözese auf Anfrage von ‘kreuz.net’…
Selten so gelacht…
Jedenfalls ist der Artikel ziemlich irreführend. Ich würde allen empfehlen, den Hirtenbrief selbst zu lesen (am besten samt Fußnoten), da geht es nämlich vor allem und grundsätzlich um eine echte Glaubenserneuerung. Strukturelle Fragen spielen dabei nur eine sehr untergeordnete Rolle.
Zu finden ist der Hirtenbrief hier www.dsp.at/…g/predigt_detail.php?links=18092007… (auf „Zum Wortlaut“ klicken…)
Im Artikel wird suggeriert, dass Bischof Küng die gesamte Diözese strukturell umkrempeln will. Im Hirtenbrief steht lediglich:
…In manchen Situationen wird es ein schrittweises Zusammenwachsen geben, das nach zwei unterschiedlichen Modellen gestaltet sein kann: Entweder wird aus mehreren Pfarren ‘EINE PFARRE’, […] Oder es entsteht ‘EIN PFARRVERBAND’ mit intensiver Zusammenarbeit mehrere Orte beziehungsweise Gemeinden…
Klingt doch eigentlich ganz anders als das verkürzte Zitat im Artikel, oder?
Redaktion benachrichtigen Der Schirmherr verdrückt sich in die Ferien
#23   wolfgang e.   14:26:17 | Dienstag, 23. Oktober 2007
@engelhart
Zitat von Ansgar:
Kinder müssen lernen, daß nicht jeder, der sich ihnen körperlich nähert, ihnen selbstlos bei der Erkundung ihres Körpers behilflich sein will. Das Musical „Nase, bauch, Po“ legt das aber nah. Wir müssen unseren Kindern beibringen, „nein“ zu sagen, wenn sie etwas nicht möchten. Das Musical macht es genau anders herum.
Klingt eigentlich recht rational, würde ich sagen.
Können Sie mir eigentlich sagen, wass dieses Musical für Vorteile für die Kinder bringen soll?
Redaktion benachrichtigen Der Schirmherr verdrückt sich in die Ferien
#21   wolfgang e.   14:09:26 | Dienstag, 23. Oktober 2007
@engelhart
Wenn ich für mein Kind (oder irgendein anderes Kind) eine Gefahr befürchte, sollte das doch Grund genug sein, etwas gegen diese Gefahr zu unternehmen, oder? Noch mehr in diesem Fall, wo ich einen wirklichen Nutzen für die Kinder nicht erkennen kann.
@Philomena
Dieses Musikal ist eine Bevormundung (sowohl der Kinder, als auch ihrer Eltern).
Wenn Sie etwas gegen Bevormundung tun wollen, nur zu…
Redaktion benachrichtigen „Komm, wir gehen für unser Volk“
#69   wolfgang e.   19:45:28 | Freitag, 10. August 2007
@ Kasperschüler
Wie schaffen Sie das, aus Texten und Büchern ganz andere Dinge herauszulesen, als eigentlich drinnenstehen.
Vielleicht sollten Sie eine neue Brille kaufen.
Redaktion benachrichtigen „Komm, wir gehen für unser Volk“
#62   wolfgang e.   17:35:09 | Freitag, 10. August 2007
@ GerdEric
„das hätten die deutschen Bischöfe schon früher erkennen und tun müssen“
Das gebe ich gerne zu, und betrifft natürlich nicht nur die Bischöfe jener Zeit, sondern jeden damals lebenden Zeitgenossen.
Es gab damals einige sehr mutige Bischöfe (z.B. die holländischen Bischöfe), Priester (z.B. Maximilian Kolbe) und Laien (z.B. Dietrich v. Hildebrandt, die Weiße Rose,…), die durchaus das ihre getan haben, aber die Mehrheit tat zu wenig. Leider war auch damals nicht jeder Bischof automatisch auch ein Heiliger.
Nur: Ist das heute anders? Wie hätten du und ich uns damals verhalten? Und wie verhalten wir beide uns heute?
Auch heute gibt es große Verbrechen und Ungerechtigkeiten. Was tun wir dagegen?
Über die Vergangenheit lamentieren, ist leicht, aber man kann die Vergangenheit nicht mehr ändern. Man kann aber aus ihr lernen und die Gegenwart dementsprechend gestalten.
Edith Stein kann mit ihrer Haltung durchaus Beispilelhaft für uns sein, denn sie ist immer ihrer hart erkämpften Überzeugung gefolgt, obwohl das für sie (weltlich betrachtet) fast immer mit Nachteilen verbunden war.
Durch ihr Beispiel trägt sie, glaube ich, auch heute noch zur Verbesserung der Welt bei.
Redaktion benachrichtigen Verp*ss dich, du *rschloch!
#37   wolfgang e.   16:53:07 | Freitag, 10. August 2007
Schwerwiegend
„Jemandem „Narzismus“ zu unterstellen ist eine schwerwiegende Behauptung.“
Schwerwiegend, aber unter Umständen durchaus objektivierbar.
Schwerwiegend sind auch die Häresievorwürfe an die Kirche und die Päpste bei Pater Lingen oder auf sedisvakantismus.org
Wenn die Sedisvakantisten derart im Recht sind, wie sie behaupten, warum müssen sie ihre Argumentation ständig mit unflätigen Kraftausdrücken unterstützen?
Im Normalfall gilt: je schwächer die Argumente, desto deftiger die Ausdrücke.
Redaktion benachrichtigen „Komm, wir gehen für unser Volk“
#56   wolfgang e.   13:34:21 | Freitag, 10. August 2007
Zur Frage:
Es handelt sich wohl um einen Abschreibfehler. im Originalartikel bei „Kirche in Not“ lautet der Satz folgendermaßen:
„Sie betonte noch in ihren letzten Aufzeichnungen kurz vor ihrem Tode in Auschwitz, dass diese Statue nach Prag gekommen sei, als es mit der weltlichen Kaiserherrlichkeit zu Ende ging.“
Tatsächlich ist der 9.August ein vermuteter Todestag, kein gesicherter, da Aufzeichnungen fehlen.
Es wird angenommen, das die Gefangnen ihres Transportes wie dort üblich gleich nach ihrer Ankunft in Ausschwitz/Birkenau vergast wurden. Mehr weiß man nicht.
Redaktion benachrichtigen „Komm, wir gehen für unser Volk“
#54   wolfgang e.   13:02:03 | Freitag, 10. August 2007
@ GerdEric
Es stimmt wohl beides: es wurde ihr gewaltsam genommen, sie hat aber gleichzeitig ihr Leben Gott angeboten (siehe Echter Testament). Deshalb ging sie, nach mehreren Augenzeugenberichten, nach ihrer Verhaftung ruhig, gelassen und fröhlich auf den Tod zu, obwohl sie kurz zuvor noch alles unternahm, um mit ihrer Schwester in die Schweiz zu entkommen.
Edith Stein starb tatsächlich weil sie Jüdin und Katholikin war, also aus Antisemitismus und Antichristianismus, wie die Umstände ihrer Verhaftung deutlich machen:
Am 26. Juli 1942 protestierten die holländischen Bischöfe gegen das Verbrechen der Judenverfolgung, indem sie ihr Telegramm vom 11. Juli an den Reichsstatthalter Artur Seyß-Inquart von den Kanzeln der Kirchen verlesen ließen. In Reaktion darauf verhafteten die NS-Behörden in den Niederlanden alle zum katholischen Glauben konvertierten Juden, die bisher verschont geblieben waren.
Am 2. August wurden Edith und Rosa Stein im Karmel von Echt verhaftet und ins Sammellager Amsfoort überführt. Am 4. August erfolgte der Weitertransport ins Durchgangslager Westbork. Am 7. August begann der Abtransport Richtung Osten. Am Bahnhof von Schifferstadt wurde sie das letzte Mal gesehen, dann gibt es keine Aufzeichnungen mehr über sie. Vermutlich ist sie am 9. August 1942 gleich nach ihrer Ankunft in Auschwitz oder in Birkenau in der Gaskammer ermordet worden.
„Komm, wir gehen für unser Volk“ hat Edith Stein laut Augenzeugenbericht bei ihrer Verhaftung zu ihrer Schwester Rosa gesagt.
Redaktion benachrichtigen „Komm, wir gehen für unser Volk“
#52   wolfgang e.   11:48:19 | Freitag, 10. August 2007
Nun ja,…
…wenn Herr Helmut Friedlmayer in seinem gesamten Buch die Artikel des KKK so selbstherrlich nach eigenem Gutdünken uminterpretiert, wie in dem bis jetzt zitiertem, braucht man sich nicht wundern, wenn er aus dem KKK Schlüsse zieht, die im KKK gar nicht drinnenstehen.
Er interpretiert den KKK genau so, wie modernistesch Theologen das 2.Vatikanum interpretieren: Wie es ihnen in den Kram passt.
Wo haben Sie im KKK eigentlich gelesen, dass es für Juden nicht notwendig wäre, sich zu Christus zu bekehren?
Johannes Paul II hat ja mit Edith Stein gerade eine jüdische Freu heilig gesprochen, die ihr Leben u.a. ausdrücklich auch für die Bekehrung ihrer Volksgenossen hingegeben hat:
„Ich bitte den Herrn, dass Er mein Leben und Sterben annehmen möchte zu Seiner Ehre und Verherrlichung, für alle Anliegen der heiligsten Herzen Jesu und Mariae und der heiligen Kirche, insbesondere für die Erhaltung, Heiligung und Vollendung meines heiligen Ordens, namentlich des Kölner und des Echter Karmels, zur Sühne für den Unglauben des jüdischen Volkes und damit der Herr von den Seinen aufgenommen werdeund Sein Reich komme in Herrlichkeit, für die Rettung Deutschlands und den Frieden der Welt, schließlich für meine Angehörigen, Lebende und Tote, und alle, die mir Gott gegeben hat: dass keiner von ihnen verloren gehe.“ (Echter Testament, 1939)
Redaktion benachrichtigen „Komm, wir gehen für unser Volk“
#49   wolfgang e.   23:28:00 | Donnerstag, 9. August 2007
Einfach zum nachprüfen…
Zitat Kasperschüler:
„Der innere Zusammenhang zwischen dem alten und dem neuen Israel, die Verwandtschaft der Christen mit den Juden, und die Einheit der Heilsgeschichte ist das neue Muster (Paradigma), unter dem die Christen das Judentum betrachten sollen (vgl. KKK 54-65). Die Gräben der trennenden historischen Fakten werden zugeschüttet und der Eindruck erweckt, das jüdische Volk habe nach wie vor Anteil an der Heilsgeschichte und zähle zu den Lieblingen Gottes. […]“ schreibt Helmut Friedlmayer in seiner Broschüre (Pflichtlektüre für Katholiken!) Kleiner Katechismus über die Irrlehren im neuen Weltkatechismus
Zitat Daniel Stöhr:
Danke für dieses Zitat, Kasperschüler. -Und da sage noch jemand, der KKK enthielte die überlieferte katholische Lehre!
Da haben sich wohl zwei gefunden. Herr Stöhr dürfte nur übersehen haben, dass Kasparschüler gar nicht aus dem KKK selbst zitiert hat.
Wie Helmut Friedlmayer allerdings auf die Idee kommt KKK 54-65 www.vatican.va/…ive/DEU0035/__PM.HTM so zu interpretieren, wie er es tut, geht mir nicht ganz auf.
Kann mir jemand weiterhelfen?
Redaktion benachrichtigen Tief bewegt + …
#7   wolfgang e.   14:12:16 | Dienstag, 7. August 2007
Wieder einmal ein falscher und irreführender Titel
Es zahlt sich aus, das ganze Interview des irischen Paters zu lesen www.kath.net/detail.php?id=17446. Es geht darin überhaupt nicht darum, an welcher Stelle das 6. Gebot steht, sondern es geht darum, dass aufgrund subjektivistischer Tendenzen in der Theologie ca. 80% des deutschsprachigen Episkopats bei „Humane Vitae“ dem Papst den Gehorsam aufgekündigt hat (Königsteiner und Maria Troster Erklärung, in denen das subjektive Gewissen über die Lehre der Kirche gestellt wurde).
Dies ist ein Problem, das bis heute besteht, und überwunden werden muss. (Der Umfaller der Bischofe in der Sexualmoral dürfte auch dafür verantwortlich sein, dass unsere Bischöfe es heute auch kaum wagen, sich in der Abtreibungsfrage zu weit aus dem Fenster zu lehnen. Die beiden Themen hängen doch zu sehr zusammen…)
@ Benedikt
„Humane Vitea“ war und ist richtig und notwendig, denn es gab damals viel Verwirrung, und durch den Ungehorsam der Bischöfe ist die Verwirrung noch viel größer geworden. Beim Jüngsten Gericht werden werden sich die entsprechenden Bischöfe dafür verantworten müssen, nicht die irregeführten christlichen Eheleute.
Ich kann aus eigener Erfahrung als Ehemann und Vater bestätigen, wie schön und heilsam es ist, sich ohne Abstriche, sowohl vor, als auch nach der Hochzeit an die Lehre von „Humane Vitae“ zu halten. Es wird dadurch deutlich, das die Ehe ein heiliges Sakrament ist, dessen Materie der Leib von Mann und Frau ist. Es geht hier also um die Heiligung auch des Leibes in der Ehe.
Redaktion benachrichtigen Die Pfarrer liegen sich in den Haaren
#19   wolfgang e.   13:05:28 | Mittwoch, 25. Juli 2007
@ Ledlhuber
Sehr wohl weiß ich, was in diversen Pfarren an der Basis gedacht wird. Meine Familie ist aktiv in das Pfarrgeschehen eingebunden, ich gehe sonntags in die Messe und kenne den Kath. Akademikerverband sehr gut.
Ach so, Sie reden von Berufskatholiken, Laien-Amtskatholiken und „Basis“-Christen. Alles klar.
Mag sein, dass in diesen Kreisen (noch sehr stark von Alt-68ern dominiert) Hw. Schüller und seine Ideen großes Ansehen genießen.
Ich halte es aber für verfehlt, diesen Teil der Katholiken für die Mehrheit zu halten.
Die Zukunft der Kirche liegt woanders.
Hw. Schüllers Ideen sehen inzwischen sehr alt aus, und sie werden mit seiner Generation großteils aussterben.
Dass Sie sich für die junge Kirche nicht interessieren ist schade. Offenbar gehören Sie auch zu den Dinosauriern.
Redaktion benachrichtigen Die Pfarrer liegen sich in den Haaren
#12   wolfgang e.   12:28:54 | Mittwoch, 25. Juli 2007
@ Ledlhuber
Hw. Schüller spricht das aus, was die überwältigende Mehrheit der Katholiken denkt und wünscht.
Das halte ich für Wunschdenken: Die überwiegende Mehrheit der praktizierenden Katholiken in Österreich denken und wünschen anders. Gerade die jungen Katholiken sind sehr papsttreu.
Die Lieberalkatholiken Österreichs sind eine aussterbende Spezies. Ihre Kinder gehen großteils gar nicht mehr in die Kirche.
Die veröffentlichte Meinung, in der die Liberalkatholiken noch immer das Sagen haben, hinkt dem tatsächlichen Stand der Dinge enorm hinterher.
Im übrigen ist er immer schon ein besonders geachteter Kleriker gewesen und er ist es noch immer, auch wenn sein Betätigungsfeld sich verändert hat.
Er war geachtet als wirtschaftlich recht geschickt agierender Caritas-Präsident. Danach ging’s immer mehr bergab.
Er genießt in Österreich besondere Wertschätzung und das nicht nur unter Katholiken.
Vor allem bei Nicht-Katholiken, würde ich sagen, und hier im besonderen bei ORF und Co. Ansonsten würde ihn keiner mehr beachten.
Nehmen Sie das bitte auch zur Kenntnis.
Redaktion benachrichtigen Schutzengel-Papst
#47   wolfgang e.   10:31:42 | Montag, 23. Juli 2007
Liebe Frau Buassmann:
„es geht um das Prinzip, nämlich die Stellung der Frau in beiden Religionen, und da steht in theologischer Hinsicht die Frau im Buddhismus höher als in der katholischen Kirche.“
Vom Buddismus haben Sie offensichtlich keine Ahnung: Buddha lehrte, dass eine Frau nicht ins Nirvana eingehen kann. Sie muss zuvor als Mann wiedergeboren werden. Im Christentum ist der Mensch, der Gott am nächsten steht eine Frau! Die Heiligkeit steht im Christentum Frauen gleichermaßen offen wie Männerrn. Und die Heiligen sind die eigentlichen „Anführer“ des Christentums.
Priesterinnen gibt es interessanterweise vor allem in Religionen, in denen die Frau keinen großen Stellenwert besitzt. Alle antiken Religionen, außer Judentum und Christentum, hatten Frauenpriester. Frauenpriestertum ist daher kein Zeichen der Wertschätzung der Frau.
„Weiterhin geht es um die simpelsten Menschenrechte in der katholischen Kirche, dass niemand diskriminiert werden darf aufgrund seines Geschlechtes.“
Diskriminieren bedeutet, jemandem ein Recht vorenthalten, dass ihm zusteht. Niemand, auch kein Mann, kann behaupten, das Recht zu haben, Priester zu werden.
Redaktion benachrichtigen Übergelaufene Schwestern
#26   wolfgang e.   16:37:50 | Montag, 16. Juli 2007
@ Müller: „Stolz“
Müller: „Stolz“…zählte auch schon vor dem II. Vatikanischen Konzil zu den Todsünden, oder irre ich mich???
Nein, „Stolz“ zählte und zählt zu den sieben HAUPTsünden. Das ist etwas grundsätzlich anderes.
Aber tröste Dich, auch die kreuz.net-Redaktion verwechselt das regelmäßig.
Redaktion benachrichtigen Hirte der Hirten + …
#7   wolfgang e.   14:06:27 | Freitag, 13. Juli 2007
Rudolfus!
Rudolfus, ich muss dich korrigieren:
Es stimmt, dass Kardinal Schönborn des öfteren zu wenig sagt bzw., das, was er sagt, viel zu „schwammig“ und diplomatisch formuliert.
Eine Irrlehre von Kardinal Schönborn ist mir allerdings nicht bekannt.
Es stimmt, das Kardinal Schönborn die eigenartigen Valentins-Segnungen im Stephansdom leider nicht verhindert hat. Von einer Unterstützung dieser Segnungen ist mit allerdings nichts bekannt (weshalb die Titulierung „Homo-Kardinal“ in kreuz.net auch ein sehr grober Fehlgriff war.)
Das von Dir aus dem Zusammenhang gerissene Zitat, dass „die Deatte weitergehen werde“. hört sich im Gesamtzusammenhang von Schönborns Stellungnahme ganz anders an, als hier suggeriert. (Und in der Tat muss die Debatte weitergehen, denn ein großer Teil der Christen hat die Lehre der Kirche über die Kirche offenbar noch immer nicht angenommen. Sie muss daher wohl noch einige male wiederholt werden.)
Sowohl Dich, als auch die kreuz.net-Redaktion würde ich bitten, bei berechtigter Kritik auch sachlich zu bleiben. Überzogene Kritik führt beim Kritisierten meist zu Verhärtung statt zu Besserung. Und die Besserung sollte doch unser Ziel sein, oder?
Redaktion benachrichtigen Die Piusbruderschaft ist sich ihrer Lage nicht bewußt
#3   wolfgang e.   12:29:18 | Donnerstag, 12. Juli 2007
Administratur oder Diözese?
Die Teilkirchen der katholischen Kirche sind Administraturen, Prälaturen oder Diözesen, wobei Diözesen die Vollform sind.
Personaladministraturen, Personalprälaturen und Personaldiözesen sind Teilkirchen, die nicht durch ein bestimmtes Gebiet, sondern durch eine bestimmte Personengruppe definiert sind (Wie z.B. die österreichische Militärdiözese oder die Personalprälatur Opus Dei).
Im Artikel ist abwechselnd von Presonaldiözese und Personaladministratur die Rede. Ich nehme an, „Personaladministratur ‘Heiliger Johannes Maria Vianney’“ , ist die korrekte Bezeichnung.
Ein bischen mehr juornalistische Sorgfalt wäre bei kreuz.net schon wünschenswert!
(Wenigstens wird Mons. Rifan als Altritus-Bischof und nicht als Altgläubigen-Bischof bezeichent. Schon ein kleiner Fortschritt…)
Redaktion benachrichtigen Sommer-Enzyklika + …
#9   wolfgang e.   14:07:22 | Dienstag, 10. Juli 2007
Altgläubige
Für den Begriff Altgläubige gibt es drei Bedeutungen:
– Als Altgläubige versteht man in der Geschichtswissenschaft einmal im Zeitalter der Frühen Neuzeit diejenigen Teile der Bevölkerung, die nach der Reformation während der Konfessionalisierung bei der Katholischen Kirche und beim überlieferten katholischen Glauben verblieben waren und nicht zum Protestantismus übergetreten, oder durch obrigkeitsstaatliche Maßnahmen im Zuge der Rekatholisierung zum Katholizismus zurückgekehrt sind.
– Als Altgläubige bezeichnet sich auch eine Abspaltung von der katholischen Kirche. „Nicht in Einheit mit Rom“. Diese sind aber nicht mit dem Altkatholizismus identisch.
– Eine andere Form von Altgläubigen sind die in der Russisch-Orthodoxen Kirche nicht anerkannten Abspaltungen der so genannten Raskolniken oder Altorthodoxen.
Vermutlich will sich kreuz.net auf die erste Bedeutung von „Altgläubigen“ beziehen. Dennoch ist der Begriff reichlich ungeeignet für Katholiken, die die ältere Form der lateinischen Liturgie bevorzugen. Im Sinne von Papst Benedikt XVI ist der Begriff sicher nicht, da er ja eine Bruch vor/nach Vatikanum II impliziert, und genau dies möchte der Papst ja auch mit dem Motu Proprio überwinden.
P. Hoffmann hat den Begriff „Altgläubige“ sicher nicht verwendet. Seine Erklärung war wohl nicht auf Deutsch. Es handelt sich daher entweder um eine kreuz.net-Übersetzung, oder der letzte Satz ist bereits ein kreuz.net-Kommentar (bei kreuz.net kann man das leider nie so genau wissen).
Redaktion benachrichtigen Inhalte aus dem Begleitbrief + …
#17   wolfgang e.   10:47:29 | Freitag, 6. Juli 2007
Altgläubige
Ich kann mir nicht vorstellen, dass Jean-Pierre Kardinal Ricard tatsächlich von „Altgläubigen“ gesprochen hat. Schon gar nicht kann ich mir vorstellen, dass das Motu Proprio oder der Begleitbrief von „Altgläubigen“ spricht.
Es handelt sich ja schließlich nicht um „Altkatholiken“
Wie wäre es, den Ausdruck „Altgläubige“ zum kreuz.net-Unwort des Jahres zu wählen?
Immerhin ist dieser Ausdruck in letzter Zeit in kreuz.net-Artikeln noch häufiger zu beobachten, als der Ausdruck „authentisch“ in deutschen Übersetzungen vatikanischer Dokumente. Dabei hat er noch weniger Sinn!
Redaktion benachrichtigen David Berger, ein Fall für den Richter?
#17   wolfgang e.   15:09:21 | Dienstag, 19. Juni 2007
Welchen Beleg hat kreuz.net eigentlich,
dass sich hinter dem Lesernamen Lindermann auf kreuts.net David Berger verbergen soll?
Redaktion benachrichtigen Was sich am 9. Juni 2007 in der Basilika zu Altötting ereignet hat
#80   wolfgang e.   13:59:18 | Dienstag, 19. Juni 2007
@ Stimme aus dem Tradiland
Mit unhaltbaren Äußerungen über das Opus Dei www.kreuz.net/…ticle.4524-page.html haben Sie sich schon mehrmals unglaubwürdig gemacht.
Sie haben eine persönliche Aversion gegen das Opus Dei (wenn ich das richtig verstehe, aufgrund persönlicher Erfahrungen), und lassen daher in Ihrer Beurteilung leider jegliche Objektivität vermissen.
Josemaria Escriva war übrigens weder adoptiet, noch ein Adeliger. Der Zusatz „de Balaguer“ zu seinem Namen ist eine reine Herkunftsbezeichnung, die die Vorfahren Escrivas immer schon geführt hatten.
Über das Heiligsprechungsverfahren sind Sie auch falsch informiert: den Promotor Fidei gibt es sehrwohl noch , lediglich die eher volkstümliche Bezeichnung „Advocatus Diaboli“ ist abgeschafft worden.
Übrigens sind zwischen dem Tod Escrivas (1975) und seiner Heiligsprechung (2002) 27 Jahre vergangen. So eilig war die Sprechung also wohl doch nicht.
(Das erste offizielle Heiligsprechungsverfahren in der Kirchengeschichte im 10. Jh. (hl. Bischof Ullrich von Augsburg) hat übrigens genau 1 Jahr gedauert. Davor wurden die Verstorbenen „per Akklamation“ durch das Volk „heiliggesprochen.)
Und so unsinnige Aussagen wie von Freinsberg weiter unten braucht man auch nicht weiter beachten. Natürlich wurden zahlreiche Gegner der Heiligsprechung auch als Zeugen befragt. Ein paar (die nichts wesentliches mehr hinzufügen hätten können, ihre Meinungen waren ja bekannt) fühlten sich übergangen und waren offenbar nachher beleidigt.
Es wurden ja auch nicht alle Befürworter als Zeugen einvernommen…
Redaktion benachrichtigen Illegale Einreise + …
#11   wolfgang e.   10:14:17 | Freitag, 1. Juni 2007
Ja, matt, du bist ein ausgezeichneter Gläubiger,
bitte mehr von deiner Weisheit,
Oh du Einsichtiger, der uns endlich die volle Wahrheit bringt.
Jetzt verstehe ich, dass Du wirklich Gottes Sohn bist.
Oh lass mich vor Dir im Staube kriechen!
Endlich einer, der es versteht, Altes und Neues Testament zu vereinen und gegen die böswilligen Angriffe der Naturwissenschaften zu verteidigen.
Oh matt, der Du so mit Weisheit erfüllt bist, warum bist Du bei all Deiner Weisheit bloß Sozialhilfeempfänger und hast den ganzen Tag nichts anderes zu tun, als hier im Internet herumzulungern.
Geh, und verkündige Deine Weisheit der ganzen Welt, sie wartet begierig auf die Beglückung durch Deine göttliche Einsicht!
Redaktion benachrichtigen Illegale Einreise + …
#8   wolfgang e.   09:39:16 | Freitag, 1. Juni 2007
Ja, und zum Glück ist der matt philosophisch,
und erklärt uns jetzt endlich Gott und die Welt.
Oh matt, es ist eine Wonne, vor Dir im Staub zu kriechen. Gib uns Anteil an Deiner Weisheit…
Redaktion benachrichtigen Illegale Einreise + …
#5   wolfgang e.   09:24:01 | Freitag, 1. Juni 2007
Aber zum Glück haben wir ja den matt,
der uns jetzt endlich alles erklärt, und vor dessen Erkenntnis und Weisheit wir im Staube kriechen müssen…
Redaktion benachrichtigen Katholische Theologen?
#56   wolfgang e.   13:34:45 | Mittwoch, 30. Mai 2007
Ist er nicht lieb,
unser HeinrichVO?
:-D :-D :-D
Redaktion benachrichtigen Katholische Theologen?
#54   wolfgang e.   13:26:11 | Mittwoch, 30. Mai 2007
Danke, matt, ich verzichte!
Vor Dir werde ich nicht im Staub kriechen.
Du wirst dich nach deinem Tod sehr wundern, wenn Du dich nicht bekehrst.
Du bist der alten Schlange verfallen, die Dir sagt: „Wenn Du von dieser Frucht isst, wirst Du sein wie Gott.“
Und matt sah, dass es köstlich wäre, von dieser Frucht zu essen.
Was Dir noch fehlt, ist aber Die Ernüchterung: „Da erkannten Sie, dass sie nackt waren.“
Ja, matt, du bist nackt, aber im Unterschied zu den ersten Menschen, hast Du es noch nicht erkannt.
Durch die Erkenntniss ihrer Nacktheit konnten Adam und Eva noch gerettet werden.
Wie willst Du gerettet werden, wenn Du dich weigerst, deine Nacktheit zu erkennen?
Armer matt.
Übrigens: Durch die Taufe bin ich zur Herrlichkeit der Kinder Gottes berufen, allerdings nicht aus eigener Kraft, sondern aus Gnade. Nichts also mit „im Staub kriechen“, hier muss ich Dich enttäuschen.
Demut heißt, sich selbst erkennen, wie man wirklich ist: Ohne Gott bin ich nichts. Mit Gott bin ich aus Gnade zur Teilhabe am göttlichen Leben berufen.
Wenn Du Dir anmaßt, aus eigener Kraft wie Gott zu sein, hast Du Gott nicht in Dir, bleibst also ein nacktes Nichts.
Auch Christus war demütig, wie er selbst sagt, obwohl er tatsächlich DER SOHN ist.
Redaktion benachrichtigen Katholische Theologen?
#48   wolfgang e.   13:06:34 | Mittwoch, 30. Mai 2007
Ach matt,
glaubst Du wirklich, dass DER SOHN GOTTES ein Sozialhilfeempfänger sein kann, der den ganzen Tag nichts anderes zu tun hat, als im Internet herumzuhängen?
Glaubst Du wirklich, auf Deine (zugegebenermaßen kreativen) Hirngespinste stolz sein zu können?
Hör, bitte, auf, Deinen Vogel für den Hl. Geist zu halten. Du bist nur ein ganz normaler Mensch, und maßt Dir an, wie Gott zu sein.
Wer bist Du überhaupt, im Vergleich zu Gott? – Ein Nichts, ein jämmerliches Nichts!
Den Himmel kannst Du nicht aus eigener Kraft erzwingen.
Wenn Du dich nicht bekehrst wirst Du erfahren, was es heißt: „Du bist aus Staub, und wirst zum Staub zurückkehren.“
Redaktion benachrichtigen Die erste Pflicht + …
#4   wolfgang e.   10:38:03 | Mittwoch, 30. Mai 2007
Tutte le Chiese per tutto il mondo
So lautet das Motto auf italienisch (in anderen Sprachen ist die Botschaft auf der Vatikanhomepage www.vatican.va/…ion-day-2007_it.html noch nicht zu finden).
Im zweiten Absatz wird das Motto erklärt:
Gemeint sind die lokalen (katholischen!) Teilkirchen, die zur Zusammenarbeit in der Mission gerufen sind.
Redaktion benachrichtigen Diener zweier Herren?
#53   wolfgang e.   14:50:36 | Freitag, 25. Mai 2007
@ Athanasius: sehe ich ähnlich
Bedenklich ist hauptsächlich, dass man einem Club wie den Rotariern oder Lions vor allem beitritt, um die eigene Karriere voranzutreiben. Insoferne wirft die Mitgliedschaft in so einem Club auf einen KLERIKER kein sehr gutes Licht. Denn, wem es um die Karriere geht, der ist als Hirt in der Regel nicht gut geeignet.
Ansonsten: auch die Pfadfinder wurden von einem Freimaurer gegründet, „Quo vadis“ wurde von einem Freimaurer geschrieben, die Krönungsmesse wurde von einem Freimaurer komponiert,…
Redaktion benachrichtigen Diener zweier Herren?
#32   wolfgang e.   12:15:20 | Freitag, 25. Mai 2007
@ Müller & Rudolfus
Ohne dem Urteil der zuständigen kirchlichen Autorität vorgreifen zu wollen, kann eigentlich jeder, der die Postings von matt / matt2 durchstöbert, leicht erkennen, dass hier jemand seinen eigenen Vogel mit der Taube des Hl.Geistes verwechselt.
Der Gute Mann hat sich, durchaus kreativ, eine völlig eigene Religion ersonnen (mit ihm selbst als Sohn Gottes), die mit christlich, geschweige denn katholisch nicht das geringste mehr zu tun hat.
Diskussion mit ihm bringt wenig, er hat selbst nicht begriffen, dass er nicht katholisch ist.
Seine Auffassung zu Christus ähnelt der, der Zeugen Jehowas: Jesus wäre demnach zwar Sohn Gottes, aber nicht Gott, sondern ein „vergöttlichtes“ Geschöpf.
Diesen Status als „Sohn Gottes“ beansprucht er auch für sich selbst.
Was sprach die Schlange zu Eva?: „wenn ihr von der Frucht esst, werdet ihr sein wie Gott.“ Und Eva sah, dass es köstlich wäre, von der Frucht zu essen…
armer matt…
Redaktion benachrichtigen Diener zweier Herren?
#21   wolfgang e.   11:33:38 | Freitag, 25. Mai 2007
Natürlich hatt matt hier genaueste Einsichten…
… er ist ja auch der 2. Sohn Gottes (und das sogar aus eigener Kraft) …
o^/ O:) o^/
Redaktion benachrichtigen Der Bischof drückt sich um eine klare Antwort
#55   wolfgang e.   10:50:11 | Samstag, 12. Mai 2007
Liebe Brigitte
Bischof Küng ist Arzt. Er hat Medizin satudiet und einige Jahre auch als Arzt gearbeitet, bevor er Priester wurde.
Ich glaube schon, dass er mehr von der Sache versteht als Sie. Oder sind Sie auch Arzt?
Redaktion benachrichtigen Papst zurückgepfiffen
#13   wolfgang e.   13:48:27 | Donnerstag, 10. Mai 2007
Andere Nachrichtenstationen übersetzen:
„Damit die Menschen nach ihrem Gewissen [dem zuvor gebildeten] und in Freiheit entscheiden können.“
Ist das Gemeinte jetzt klar?
Ist das Gewollte missverstehen jetzt beendet? (Man kann und soll sich ja auch in Freiheit für das Kind entscheiden…)
@Czibo (weiter unten):
Die Gefahr des Sich-gemütlich-Machens in Halbwahrheiten und Vorgekautem ist natürlich immer gegeben. Deshalb ist es wichtig, sein Gewissen immer wieder zu prüfen und die Gewissensbildung zu verbessern.
Leider ein mühsamer Weg, da haben Sie recht. Vor allem wird man dabei seine eigenen Fehler immer deutlicher erkennen, und davor schreckt auch unser Stolz zurück.
Redaktion benachrichtigen Papst zurückgepfiffen
#6   wolfgang e.   11:58:57 | Donnerstag, 10. Mai 2007
@ Czibo: Da gebe ich ihnen gerne recht: Unsere menschliche Freiheit soll ja dazu dienen,
dass wir uns für das Richtige entscheiden. Wenn wir das jeweils Richtige bei einer Entscheidung nicht erkennen können, ist unsere Entscheidungsfreiheit eigentlich nicht mehr vorhanden.
Genaugenommen ist unser menschliche Geist in seiner Erkenntnisfähigkeit immer beschränkt, daher ist es selbst bei bester Gewissensbildung nicht möglich, das Richtige immer absolut klar zu erkennen. damit ist auch unsere Freiheit immer eingeschränkt.
Leider hat die geisteswissenschaftliche Entwicklung der letzten Jahrhunderte zu einer sehr pessimistischen Einschätzung der menschlichen Erkenntnisfähigkeit geführt: Man glaubt im allgemeinen, das das Richtige gar nicht erkannt werden kann bzw. garnicht existiert.
Diese Einstellung zwingt uns, gar nicht erst über das Richtige nachzudenken. Entscheidungen müssen aber trotzdem getroffen werden. Die moderne Lösung heist „Situations-Ethik“: D.h. man entscheidet in der jeweiligen Situation spontan, nach Gefühl, „aus dem Bauch heraus“, ohne dass man vorher wirklich nachgedacht hätte. „Frei“ sind solche Bauch-Entscheidungen leider nicht.
Für antiquierten Luxus halte ich Gewissensbildung und Freiheit allerdings nicht, eher für eine Notwendigkeit: Wenn wir die Welt wirklich voranbringen wollen, müssen wir das Nachdenken über unsere Handlungen außerhalb der jeweiligen Situation und das besonnene, freiere Entscheiden wiederentdecken.
Benedikt XVI bemüht sich unermüdlich darum, den Satz: „Die Wahrheit wird euch frei machen“ wieder zur Geltung zu bringen.
Redaktion benachrichtigen Papst zurückgepfiffen
#2   wolfgang e.   09:40:56 | Donnerstag, 10. Mai 2007
Freie Entscheidung zur Abtreibung?
kreuz.net reiht sich also auch in die Reihe jener ein, die bewusst missverstehen wollen.
Nur ein gebildetes Gewissen macht eine wirklich freie Entscheidung möglich.
Redaktion benachrichtigen Katholisch, wie es katholischer nicht mehr geht
#91   wolfgang e.   17:00:26 | Donnerstag, 26. April 2007
Nein matt, ein Scheusal sind Sie nicht,
Sie sind als Mensch Ebenbild Gottes und von Gott wie ein eigener Sohn geliebt.
Sie sind nur durch eine etwas seltsam zusammengebastelte Religionsvorstellung, die auch mit Traditionalismus nichts mehr zu tun hat, sehr weit von Seinen Wegen abgekommen.
Umkehr ist jedoch jederzeit möglich, allerdings, auch wenn es Ihnen dabei vielleicht aufstößt: Ein bisschen Demut (wie beim Verlorenen Sohn) wäre dafür schon nötig.
Redaktion benachrichtigen Dreimal sinnvoll + …
#12   wolfgang e.   14:06:22 | Donnerstag, 26. April 2007
Lieber Czibo Nieznany
Das haben Sie schön gesagt!
Die Zerstrittenheit im irdischen Jerusalem haben wir beide ja auch schon vor ein paar Tagen ausgekostet. Wie wahr, wie wahr.
Daher hier nocheinmal: Ich bitte um Verzeihung, wenn ich zu „oberlehrerhaft“ gewirkt habe, das war nicht meine Absicht. Ich hatte mich eher auf eine spannende Diskussion gefreut. :(3
Redaktion benachrichtigen Katholisch, wie es katholischer nicht mehr geht
#66   wolfgang e.   13:48:36 | Donnerstag, 26. April 2007
santa rita
Ihre Argumentation würde ich als Dialektik beschreiben.
Bei so vielen „Wenns“ und „Danns“ bleibt eigentlich wenig substanzielles übrig.
Es mag schon sein, dass Erzbischof Levebvre subjektiv unschuldig ist. Können Sie das aber beweisen? Haben Sie sein Inneres gesehen?
Und wenn er durch Irrtum subjektiv unschuldig wäre, dann wäre doch das Aussprechen der Exkommunikation ein Werk der Barmherzigkeit, um den Irrenden auf den rechten Weg zurückzuweisen.
Darf ich ihre Rechnung auf einen anderen Fall anwenden?:
Stellen sie sich einen katholischen Arzt vor, der unschuldigerweise glaubt, die Abtreibungen, die er vornimmt, wäre etwas gutes und notwendiges.
Wenn nun der zuständige Bischof die Exommunikation feststellt, kann der Arzt natürlich sagen, er hätte es nicht gewusst, daher gilt die Exkommunikation nicht.
Die Feststellung der Exkommunikation wird hoffentlich trotzdem für diesen, und auch für andere Ärzte eine heilsame Lehre sein.
Wenn der Arzt aber danach weiterhin in seinem Irrtum beharrt und weiter Abtreibungen vornimmt, müsste nicht spätestens dann die Exkommunikation tatsächlich eintreten? Dass er dann immer noch schuldlos irrt ist wohl sehr unwahrscheinlich.
(Nur um das festzuhalten: ich wollte nicht die unerlaubte Bischofsweihe mit Abtreibungen vergleichen, es ging nur um subjektiven und objektiven Tatbestand und die Folgen daraus.)
Redaktion benachrichtigen Katholisch, wie es katholischer nicht mehr geht
#47   wolfgang e.   12:28:40 | Donnerstag, 26. April 2007
Eigentlich…
… ist jede gültige Messe eine „Messe aller Zeiten“, völlig unabhängig davon, in welchem Ritus sie gefeiert wird, denn sie ist Teilhabe an der ewigen Himmlischen Liturgie.
(…Wir bitten dich, allmächtiger Gott:
Dein heiliger Engel trage diese Opfergabe auf deinen himmlischen Altar vor deine göttliche Herrlichkeit;
und wenn wir durch unsere Teilnahme am Altar den heiligen Leib und das Blut deines Sohnes empfangen, erfülle uns mit aller Gnade und allem Segen des Himmels…)
Ähnlich wie es nur ein Opfer gibt: das Kreuzesopfer, oder nur einen Priester: Jesus Christus, so gibt es auch nur eine Hl. Messe: Die Himmlische Liturgie.
Die einzelnen Priester, Messopfer und Hl. Messen haben nur Anteil, vergegenwärtigen das eine Opfer, den einen Priester, die eine himmlische Liturgie.
Die Beschränkung dieses Begriffs auf eine einzige Ritenform ist daher eine grobe und falsche Verkürzung.
Redaktion benachrichtigen Dreimal sinnvoll + …
#8   wolfgang e.   10:52:01 | Donnerstag, 26. April 2007
Ich habe nicht behauptet,…
dass die Kirche absolut „sauber“ wäre.
Natürlich stammt die Kirche von Gott und ist daher eigentlich makellos und heilig.
Die irdische Kirche besteht aber aus Menschen, die trotz der Taufe unter den Folgen der Erbsünde leiden. Darum wird sie auch die „streitende“ Kirche genannt.
Wir (angefangen bei mir und bei dir) sind, obwohl wir durch die Taufe der Kirche angehören, große Sünder.
Diese unsere Sünden, die bis zu sehr großen Gräueln reichen können, beflecken seit 2000 Jahren das Antlitz der Kirche und verdecken so ihre Reinheit und Heiligkeit.
Auch das Zweite Vatikanische Konzil hat an dieser traurigen Tatsache leider nicht viel geändert.
(Du träumst irgendwie von einer guten alten Zeit, in der die irdische Kirche fleckenlos sichtbar gewäsen wäre. Die gab es aber auch vor V-II nicht.)
Dennoch ist der „Kapitalbesitz“ der Kirche eine Lappalie im Vergleich zum Kapitalbesitz von Bill Gates.
Und die Kirche ist wohl auch eher bereit, ihr „Kapital“ uneigennützig für andere Menachen einzusetzen, als die meisten globalen Großkonzerne, oder?
Redaktion benachrichtigen Dreimal sinnvoll + …
#4   wolfgang e.   10:14:06 | Donnerstag, 26. April 2007
die weltweit größte Ansammlung von Kapital…
würde ich eher bei Microsoft, Ford, General Electric, General Motors, diversen anderen „Global Players“, den großen Pharmafirmen etc. suchen.
Das „Kapital“ der Kirche ist dagegen verschwindend gering.
Vielleicht hätten sie die Schule doch nicht schwänzen sollen.
Redaktion benachrichtigen Dann lieber orthodox
#77   wolfgang e.   17:33:05 | Freitag, 20. April 2007
Lieber Czibo Nieznany
Wenn Sie das, was ich geschrieben habe, herablassend finden, tut es mir leid, das war nicht meine Absicht.
Ich habe auch nicht behauptet, dass es mir immer gelingt, der Lehre der Kirche zu folgen (mehrmals habe ich von „versuchen“ gesprochen). Ich bekenne, dass ich in vielem ein Sünder bin.
Das Problem, das wir hier haben ist folgendes:
Sie haben behauptet, das 2. Vatikanum hätte den Opfercharakter der Messe aufgehoben und den Mahlcharakter an seine Stelle gesetzt.
Mehrere Leser haben Sie (mehr oder weniger freundlich) darauf hingewiesen, dass ihre Meinung nicht mit der Lehre der Kirche, des 2. Vatikanums und auch nicht mit der derzeitigen (KKK) Lehre der Kirche übereinstimmt.
Sie sind darauf nicht eingegangen und haben nur mit Unterstellungen reagiert.
Schade.
Selbst wenn ich (wie Sie wohl zu Recht vermuten) noch kein Heiliger bin, was ändert das an ihrer falschen Behauptung?
Vielleicht haben Sie in ihrem Leben schon viel mehr Gutes getan als ich. Aber das ändert nichts daran, dass sie sich bezüglich des Opfercharakters der Messe irren.
Und wenn sie Glauben mit Nicht-Wissen verwechseln, muss ich Sie korrigieren, auch wenn ich um ein paar Jahre jünger bin als Sie.
Und wenn Sie eine Abneigung gegen den Begriff „Opfer“ haben, weil Sie ihn falsch interpretieren, habe ich auch den Wunsch, Ihren Irrtum zu korrigieren.
Opfer heißt eben „Hingabe + Liebe“, nicht „Hergeben-müssen“
Lieben heißt, so viel ich weiß, unter anderem auch, andere auf ihre Fehler aufmerksam machen
Redaktion benachrichtigen Dann lieber orthodox
#50   wolfgang e.   16:39:04 | Freitag, 20. April 2007
Lieber Czibo Nieznany
Was heißt „glauben“?
Glauben hat mit „Nichts-Wissen“ nichts zu tun.
Glauben bedeutet viel mehr „überzeugt-sein“ von Dingen, die man nicht bis ins letzte beweisen kann.
Was glaubt ein Katholik?
Ein Katholik glaubt an Gott (weil es durchaus vernünftig ist, an Gott zu glauben.) Er glaubt an Jesus Christus. Er glaubt, dass Christus wahrer Mensch und wahrer Gott ist. Er glaubt, dass Christus die Menschen durche sein Kreuzesopfer erlöst hat, er glaubt das Christus auferstanden ist. (Das alles glaubt er, weil er die Evangelien und die Apostel aus guten Gründen für glaubwürdig hält.)
Der Katholik glaubt, das Christus die Kirche gegründet hat, damit gewärleistet ist, dass seine Taten und seine Lehre durch die Generationen hindurch unverändert weitergegeben wird (eine logische Folge aus dem zuvor geglaubten; sollte sich nämlich Gott die Mühe machen, Mensch zu werden, um dann seine Lehre der Belibigkeit menschlicher Interpretation preiszugeben?).
Für einen Katholiken gibt also die Lehre der Kirche die Lehre Christi wieder. Daher ist es für mich als Katholiken schon auch wichtig, mich zu informieren, was denn die Lehre der Kirche ist. Ich „weiß“ dann, wass Lehre der Kirche ist, und glaube begründeterweise, aber ohne letzten Beweis, dass diese Lehre von Gott stammt. Da ich aber überzeugt bin, dass die Lehre von Gott stammt, versuche ich gläubig, mit ihr übereinzustimmen.
Das „Wissen“ um die Lehre der Kirche hebt also den Glauben nicht auf. Im Gegenteil: es macht ihn erst möglich.
Redaktion benachrichtigen Dann lieber orthodox
#44   wolfgang e.   16:01:31 | Freitag, 20. April 2007
Lieber Alanus ab Insulis
Sie haben leider nichts verstanden.
Nicht Gott fordert irgendetwas,
sondern Gott gibt sich selbst hin, in einer Liebe, die bis zum Tod geht.
Das feiern wir.
Nur zur Klärung vom Verhältnis NUR EIN OPFER (Christus) – TÄGLICHES OPFER (Hl. Messe):
Auszug aus dem KKK:
1366 Die Eucharistie ist also ein Opfer, denn sie stellt das Opfer des Kreuzes dar (und macht es dadurch gegenwärtig), ist dessen Gedächtnis und wendet dessen Frucht zu: Christus „hat zwar sich selbst ein für allemal auf dem Altar des Kreuzes durch den eintretenden Tod Gott, dem Vater opfern wollen [Vgl. Hebr 7,27], um für jene [die Menschen] ewige Erlösung zu wirken; weil jedoch sein Priestertum durch den Tod nicht ausgelöscht werden sollte [Vgl. Hebr 7,24.], hat er beim Letzten Abendmahle, ‘in der Nacht, da er verraten wurde’ (1 Kor 11,23), seiner geliebten Braut, der Kirche, ein sichtbares (wie es die Natur des Menschen erfordert) Opfer hinterlassen, durch das jenes blutige [Opfer], das einmal am Kreuz dargebracht werden sollte, vergegenwärtigt werden, sein Gedächtnis bis zum Ende der Zeit fortdauern und dessen heilbringende Kraft für die Vergebung der Sünden, die von uns täglich begangen werden, zugewandt werden sollte“ (K. v. Trient: DS 1740).
1367 Das Opfer Christi und das Opfer der Eucharistie sind ein einziges Opfer: „Denn die Opfergabe ist ein und dieselbe; derselbe, der sich selbst damals am Kreuze opferte, opfert jetzt durch den Dienst der Priester; allein die Weise des Opferns ist verschieden“ […]
Redaktion benachrichtigen Dann lieber orthodox
#40   wolfgang e.   15:50:51 | Freitag, 20. April 2007
Lieber Czibo Nieznany
Ihr Festhalten am Malcharakter der Eucharistie und
Ihr Zurückweisen des Opfers sei Ihnen unbenommen. Nur sollte Ihnen dabei klar sein, dass das ihre ganz persönliche Meinung ist und mit der Lehre der katholischen Kirche und damit auch des Zweiten Vatikanums) nichts zu tun hat.
Ihr Glaube ist also tatsächlich ein „Nicht-Wissen“: Sie haben offenbar vom Glauben der Kirche keine Ahnung.
Außerdem gründet Ihre Ablehnung des Opfers in einer völlig falschen Vorstellung, was „Opfer“ bedeutet:
„Opfer“ heißt eben nicht, irgendetwas (sinnloserweise) hergeben.
„Opfer“ heißt sich selbst hingeben. Christus gibt sich mir hin am Kreuz und in der Eucharistie. Ich versuche, dem zu entsprechen, und mich Christus hinzugeben.
Opfer hat also hauptsächlich etwas mit Liebe zu tun, und das ist viel mehr als nur ein Mahl. Das hat mit meinem ganzen Leben zu tun.
Das Wort Opfer ist eines der Häufigsten Wörter in den Konzilsdokumenten nicht nur in „Sacrosanktum Concilium“ sondern auch z.B. in „Lumen Gentium“), fast immer im Zusammenhang mit der Eucharistie, während das Wort „Herrenmahl“ immer nur im Zusammenhang mit dem Opfer vorkommt. Von „halbherziger“ Betonung des Opfers ist da also überhaupt nicht die Rede.
Das Konzil hat auch nicht wegen Kardinal Ottaviani das Opfer betont, sondern, weil auch ein Konzil die Lehre der Kirche nicht verändern kann.
Im KKK werden sie mehrere Seiten über den Opfercharakter der Hl. Messe finden. (KKK 1356-1372)
Redaktion benachrichtigen Dann lieber orthodox
#20   wolfgang e.   14:32:59 | Freitag, 20. April 2007
lieber matt2
Wollen Sie eigentlich ernst genommen werden?
Redaktion benachrichtigen Dann lieber orthodox
#15   wolfgang e.   14:20:22 | Freitag, 20. April 2007
Lieber Czibo Nieznany
Ihre Ausführungen entsprechen nicht der Lehre der Kirche (inklusive Zweitem Vatikanum).
Auch das Zweite Vatikanum hat den Opfercharakter der Hl. Messe betont, und auch im KKK kann man das nachlesen.
Es ist richtig, dass es seit Christus nur ein Opfer gibt: Das Kreuzesopfer Christi.
Dann aber zu schreiben, die Messe wäre „nur“ die Vergegenwärtigung dieses Kreuzesopfers, ist wohl etwas skuril.
Wenn die Hl. Messe unblutige Erneuerung und Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers ist, dann ist die Hl. Messe dadurch eben genau dieses Opfer, das von Christus bereits erbracht ist, und an dem wir teilhaben dürfen.
Wer sagt etwas von „müssen“?
Opfer heißt nicht „etwas hergeben müssen“. Opfer heißt sich hingeben und verschenken (etwas hergeben ist dabei nur ein geringer Teilaspekt).
In der Messe schenkt sich Gott (durch das Kreuzesopfer) uns hin. Darum dürfen wir ihn sinnigerweise auch leiblich empfangen. Und wir schenken uns Gott hin. Das ist Opfer.
Alle anderen Aspekte der Hl. Messe (Malcharakter etc.) sind daher sekundäre Teilaspekte des Opfercharakters.
Genau solches Uminterpretierungs-Blabla (verzeihen Sie, bitte, den Ausdruck), das versucht, die Lehre der Kirche völlig umzukrempeln, ist schuld daran, dass es die FSSPX gibt. Durch das Zweite Vatikanische Konzil ist das jedenfalls nicht gedeckt.
Lieber matt2 und lieber cgngay
Es geht hier weder um Frauen am Altar (Bilder auf kreuz.net sind fast immer gezielte Themaverfehlungen), noch um Homosexuelle.
Redaktion benachrichtigen Dann lieber orthodox
#4   wolfgang e.   13:17:32 | Freitag, 20. April 2007
Was uns Pater Lukas Weber außerdem unterschlägt…
Kompletter Text des Offertoriums im NOM:
Gepriesen bist du, Herr, unser Gott, Schöpfer der Welt.
Du schenkst uns das Brot, die Frucht der Erde und der menschlichen Arbeit.
Wir bringen dieses Brot vor dein Angesicht (=aufopfern), damit es uns das Brot des Lebens werde.
– Gepriesen bist du in Ewigkeit, Herr, unser Gott.
Gepriesen bist du, Herr, unser Gott, Schöpfer der Welt.
Du schenkst uns den Wein, die Frucht des Weinstocks und der menschlichen Arbeit.
Wir bringen diesen Kelch vor dein Angesicht (=aufopfern), damit er uns der Kelch des Heiles werde.
– Gepriesen bist du in Ewigkeit, Herr, unser Gott.
Betet, Brüder und Schwestern, dass mein und euer Opfer Gott, dem allmächtigen Vater, gefalle.
– Der Herr nehme das Opfer an aus deinen Händen zum Lob und Ruhm seines Namens, zum Segen für uns und seine ganze heilige Kirche.
Redaktion benachrichtigen Jesuit und Ordensschwester – seit dreißig Jahren ein Liebespaar
#3   wolfgang e.   11:21:55 | Donnerstag, 12. April 2007
Nun ja…
Dummes Geschwätz, dummes Verhalten, bis auf Zungenkuss nicht wirklich etwas geschehen…
Jesuiten und Zen-Meditation, auch nichts Neues…
eigentlich fad, die ganze Geschichte…
also nicht den Speicherplatz wer, den es auf dem Server verbraucht…
Redaktion benachrichtigen Grobschlächtiges aus der linken Ecke
#3   wolfgang e.   15:49:52 | Donnerstag, 5. April 2007
lieber matt
Ihre Sicht (und die der Frau Abgeordneten) ist falsch: „Jugend für das Leben“ bewegt sich voll und ganz innerhalb des Rechtsstaates. In Österreich ist schließlich Abtreibung ohne Außnahme verboten (ein Umstand, den die SPÖ gerne ändern würde), und wird nur unter bestimmten Umständen nicht bestraft.
Wenn also JfdL etwas für moralisch schlecht hält, was auch vom österreichischen Gesetz verboten ist (und damit wohl auch vom Gesetzgeber offenbar für moralisch schlecht gehalten wurde), kann JfdL damit wohl kaum „am Rande des Rechtsstaates“ sein.
Übrigens (@ timpressum) wurde das, was JfdL in den Vorträgen tatsächlich sagt, von den Damen und Herrn PolitikerInnen und JournalistInnen verkürzt und verdreht dargestellt, so dass der ursprüngliche Sinn der Aussage verloren ging.
Redaktion benachrichtigen Das lassen wir unser Kind selbst entscheiden
#1   wolfgang e.   18:22:27 | Mittwoch, 4. April 2007
Schon irgendwie lustig…
…wenn eine Gender-Theoretikerin von „Leibfeindlichkeit“ spricht.
Laut der Drestner Philosophin Gerl-Falkovitz ist die Gender-Theorie letztlich ein Endresultat typisch männlich abstrakter Denkweise, die zumindest seit Kant die Leiblichkeit des Menschen vernachlässigt und nur den Geist gelten lässt.
In der Tat ist die Gender-Theorie überhaupt nur durchhaltbar, wenn man den menschlichen Leib negiert, denn gerade am Leib wird der Unteschied zwischen Mann und Frau am deutlichsten.
Folgerichtig war Simone de Bovoir ihrem eigenen Leib gegenüber von Abscheu erfüllt. Judith Butler geht es nicht viel anders.
Die Gender-Theorie ist eine der leibfeindlichsten Theorien, die es momentan auf dem „Markt“ gibt.
Redaktion benachrichtigen Er weigert sich, auszuziehen
#34   wolfgang e.   15:43:55 | Freitag, 23. März 2007
und was jetzt?
Sollen wir jetzt die Liebe mit Gewalt durchsetzen?
Natürlich gibt es auch Fälle, wo man aus Liebe Gewalt anwenden muss, und wo daher Liebe und Gewalt kein Gegensatz sind. (Z.B, wenn ich mein Kind festhalte, wenn es über die Straße laufen will).
Nur, in den meisten Fällen von Gewaltanwendung steht diese in dieser Welt sehrwohl im Gegensatz zur Liebe.
Die Welt befindet sich in einer Gewaltspirale, die nur durchbrochen wird, wenn irgendjemand auf das Zurückschlagen verzichtet.
Welche Art von Gewalt der Papst hier meint, geht wohl zur Genüge aus seinem Text hervor.
Solche „Donnerwetter“ wie die Vertreibung der Händler aus dem Tempel sind sicher manchmal heilsam und notwendig, aber in 99% der Fälle hat sich Christus anders verhalten.
Gegen seine Verhaftung und Vernichtung hat er sich nicht zu Wehr gesetzt. Christus hat uns also mit Verzicht auf Gewalt erlöst.
Unduldsam war Christus gegen die Heuchler, nicht gegen die Sünder.
Redaktion benachrichtigen Augenblick des Schreckens + …
#33   wolfgang e.   10:24:51 | Donnerstag, 22. März 2007
lieber Alanus
„Selbstverständlich ist die Historizität des Jesus von Nazareth keineswegs gesichert.“
Sie sitzen hier einer Legende aus den 60er und 70er-Jahren auf. Kein seriöser Historiker bezweifelt heute die Historizität des Jesus von Nazareth. Die historische Forschung hat inzwischen zu Tage gebracht, dass es zu viele Beweise für seine Historizität gibt, als dass man ihn als Erfindung abtun könnte.
Wenn man Jesus Christus für eine Erfindung hält, sollte man konsequenterweise auch Julius Cäsar und Cleopatra für Erfindungen halten.
Die ältesten erhaltenen Textzeugnisse über Julius Cäsar stammen aus den karolingischen Schreibstuben des 8. Jahrhunderts (800 Jahre nach Cäsar).
Die ältesten erhaltenen Textzeugnisse des Neuen Testaments stammen (wenn man Qumran-Fragmente nicht berücksichtigt) aus dem frühen 2. Jh (100 Jahre nach Christus).
Abgesehen davon ist die Entstehung der Evangelien recht gut dokumentiert: Im 4. Jh. lagen bereits an die 25 Evangelien vor. Die Konzilien im 4. Jh. und unabhängig davon auch einzelne Bischöfe und Päpste versuchten in durchaus „historisch-kritischer“ Weise die authentischten dieser Evangelien herauszusuchen, um den vielen unhaltbaren Wunderberichten Einhalt zu gebieten.
Daher wurden alle Dokumente gesammelt, die etwas über die Evangelien bezeugen (Hauptsächlich Briefe von Bischöfen und Kirchenlehrern des 1. Jh.)
Nach langwierigen Untersuchungen und Diskussionen hielten nur die 4 Evangelien, die jetzt in der Bibel enthalten sind, den Kriterien der…
Redaktion benachrichtigen Augenblick des Schreckens + …
#25   wolfgang e.   00:55:50 | Donnerstag, 22. März 2007
@ Alanus ab Insulis
Tatächlich schaut es bei der Autorenschaft der Evangelien gar nicht so schlecht aus:
Kaum jemand bezweifelt heute, dass de Paulusschüler Lukas tatsächlich Verfasser des Lukasevangeliums und der Apostelgeschichte ist.
Bei Markus spricht auch wissenschaftlich nichts gegen eine Zuordnung zum Paulus- und später Petrusschüler Markus. Möglicherweise war Markus sogar am Ölberg anwesend (Der junge Mann, der von den Soldaten am Gewand ergriffen wurde, sein Gewand fallen lies und nackt davonlief… Wer schreibt so ein unbedeutendes Deteil, wenn er nicht selbst dabei war?)
Bei Matthäus gehen die meisten Wissenschafter davon aus, dass tatsächlich der Apostel Matthäus die Urfassung auf Hebräisch schrieb, die dann allerdings bei der Übersetzung ins Griechische nocheinmal überarbeitet wurde.
Bei Johannes gibt es drei wissenschaftl. Meinungen: 1. der Apostel Johannes ist der Verfasser des ganzen Evangeliums; 2. Einzelne Zusätze sind von seinen Schülern eingefügt; 3. Schüler des Johannes hätten anhand seiner Predigten das Evangelium zusammengestellt.
Jedenfalls existiert ein Brief aus dem Jahr 130 vom bischof von Ephesos (der den Apostel Johannes noch persönl. kannte), in dem Johannes auch als Verfasser des Evangeliums angegeben wird.
Abgesehen davon gelten mehr als die Hälfte der Paulusbriefe als authentisch (schon wieder dieses Fremdwort…).
Jedenfalls ist die Historizität von Jesus Christus wesentlich besser abgesichert als die von Julius Cäsars
Redaktion benachrichtigen Er weigert sich, auszuziehen
#26   wolfgang e.   23:19:35 | Mittwoch, 21. März 2007
Gerüchte, Gerüchte, Gerüchte
nichts als Gerüchte.
kreuz.net:
tradizionalistisch-katholizistischer Basena-Klatsch, leider nicht sehr viel mehr…
Und schon wieder einige, die zu wissen meinen, wann die Welt untergeht obwohl es uns nicht „zusteht, Zeiten und Fristen zu erfahren.“
„Nicht die Gewalt erlöst, sondern die Liebe. Sie ist das Zeichen Gottes, der selbst die Liebe ist. Wie oft wünschten wir, daß Gott sich stärker zeigen würde. Daß er dreinschlagen würde, das Böse ausrotten und die bessere Welt schaffen. Alle Ideologien der Gewalt rechtfertigen sich mit diesen Motiven: Es müsse auf solche Weise zerstört werden, was dem Fortschritt und der Befreiung der Menschheit entgegenstehe. Wir leiden unter der Geduld Gottes. Und doch brauchen wir sie alle. Der Gott, der Lamm wurde, sagt es uns: Die Welt wird durch den Gekreuzigten und nicht durch die Kreuziger erlöst. Die Welt wird durch die Geduld Gottes erlöst und durch die Ungeduld der Menschen verwüstet.“
(Benedikt XVI, Predigt bei der Messe zur Amtseinführung)
DAS nenn ich kluge Worte, und sollte als Antwort für alle genügen, die immer nur „dreinschlagen“ wollen.
Und Papst Benedikt XVI wird auf diese Weise mehr erreichen, als wir alle zu träumen wagen.
Redaktion benachrichtigen Authentischer Blödsinn
#31   wolfgang e.   22:53:45 | Mittwoch, 21. März 2007
Auch wenn’s nicht ganz zum Thema passt…
„Verbum caro panem verum verbo carnem efficit.“
Thomas von Aquin ist auch als Dichter genial, da sind wir uns wohl einig.
Dagegen kann wohl jeder kuriale Text „einpacken“
Redaktion benachrichtigen Authentischer Blödsinn
#27   wolfgang e.   18:20:03 | Mittwoch, 21. März 2007
@ Burgorus
Dann wäre es aber besser, kreut.net würde sich bemühen, das Anliegen des Dokuments den Lesern in einfacheren Worten nahezubringen, anstatt es als „authentischen Blödsinn“ zu bezeichnen.
Sonst liegt tatsächlich der Verdacht nahe, dass sich kreuz.net mit dem tatsächlichen (authentischen) Inhalt gar nicht auseinandersetzen will.
Tatsächlich gibt es hier ja bereits den 4. oder 5. „Vatikan-Schaumsprachen-Kritik“-Artikel, aber noch keinen einzigen Artikel, der sich dem Inhalt selbst widmet.
Die etwas geschraubte Sprache und die z.T. haarsträubenden Übersetzungsfehler darf und soll man kritisieren, aber nicht, um sich um den Inhalt des Dokuments herumzudrücken.
Und soo schwer ist der Text nun auch wieder nicht zu verstehen. Da habe ich aus deutscher Theologen- oder Soziologenhand schon viel verkorksteres und gleichzeitig inhaltsloseres gelesen. (Oder Sartre: Der schreibt wahnsinnig kompliziert, damit keiner merkt, dass nichts dahinter steckt.)
Redaktion benachrichtigen Authentischer Blödsinn
#21   wolfgang e.   17:17:58 | Mittwoch, 21. März 2007
Adoro te devote, latens Deitas,
quea sub his figuris vere latitas.
Offenbar kam auch der Hl. Thomas v. Aq. um das Wort „vere“ nicht herum, als er über die Eucharistie schrieb.
Ansonsten frappiert mich die Änlichkeit der Vorgehensweisen von Traditionalisten und Modernisten doch immer wieder:
Um nicht gehorchen zu müsen erklärt man Schreiben aus dem Vatikan kurzerhand und ungeprüft zu „Schaum“ oder „Blödsinn“, um sie dann in den Müll zu entsorgen.
„non serviam“ sehe ich hier auf beiden „Seiten“.
Echte (um nicht zu sagen authentische) katholische Tradition schaut anders aus.
Redaktion benachrichtigen Papst Johannes Paul II.: der Antichrist?
#34   wolfgang e.   11:03:03 | Mittwoch, 14. März 2007
@ Peter Pan
Ok, ok,
Du bekommst eine extra Gandenfrist von 75 Jahren, bin ja nicht so…
^-^
Redaktion benachrichtigen Papst Johannes Paul II.: der Antichrist?
#28   wolfgang e.   00:37:04 | Mittwoch, 14. März 2007
Liebe Freunde der Endzeit!
Ich kann Euch allesamt beruhigen:
Die Endzeit hat schon längst begonnen, ganz konkret mit der Himmelfahrt Christi.
Keiner weiß allerdings, wie lange die Endzeit dauern wird.
Die Apostel rechneten mit wenigen Jahren
um das Jahr 1000 glaubten viele den Weltuntergang gekommen, etc., etc.
Inzwischen sind fast 2000 Jahre vergangen…
Trotz aller Rechenkünste werden wir die Frist nicht erfahren.
Als Katholiken haben wir es eigentlich leicht: Jeder, der behauptet, das nahe Ende der Welt voraussagen zu können, ist gewiss nicht katholisch, egal ob er aus einer protestantischen Sekte oder aus dem „Anton S. Verlag“ kommt.
Zeichen der Endzeit sind natürlich zu erkennen. Kein Wunder, wir sind ja seit fast 2000 Jahren darin.
Kümmern wir uns doch nicht um das Ende der Welt. Das kommt, wann Gott will.
Kümmern wir uns lieber um unser persönliches Ende: ich „prophezeie“ jedem von Euch, dass es innerhalb von 70 Jahren bevorsteht. Garantiert!
Dann stehen wir vor dem Ewigen Richter.
Redaktion benachrichtigen Papst empfängt Bush + …
#6   wolfgang e.   13:30:24 | Dienstag, 13. März 2007
Frauen im Abendmahlssaal?
Die Überschrift ist falsch:
Schwester Benedikta Hintersberger sprach nicht vom Abendmahl, sondern von Tod und Auferstehung.
Zitat: „Wenn in der Eucharistie Tod und Auferstehung Jesu gefeiert werden, muß ich fragen: Wer war damals dabei? – die Frauen.“
Hierin hat sie natürlich recht. Zeugen des Todes und der Auferstehung waren vor allem Frauen.
Beim letzten Abendmahl waren allerdings die Männer anwesend. Und obwohl Eucharistie tatsächlich unblutige Erneuerung des Kreuzesopfers ist, also auch Feier von Tod und Auferstehung, so ist doch das letzte Abendmahl der Prototyp der Hl. Messe.
Daher ist auch die Schlussfolgerung von Schwester Benedikta falsch:
Zitat:“ Dann kann man sie [Die Frauen] auch am Altar nicht ausschalten.“
Die Konstellation: Männer beim Letzten Abendmahl, Frauen bei Tod und Auferstehung spricht vielmehr dafür dass
1. Christus sehrwohl unterschiedliche Aufgaben für Männer und Frauen wollte,
2. Dies aber keineswegs eine Diskriminierung darstellt, da ja die Frauen genau besehen noch viel näher am Erlösungsgeschehen beteiligt waren als die Männer.
Die Gleichmacherei ist also nicht im Sinne Christi.
Redaktion benachrichtigen Die Moslems werden in Österreich die Abtreibung abschaffen
#21   wolfgang e.   09:57:19 | Mittwoch, 21. Februar 2007
lilith, methusalix etc.
wo ist die kirche, wenn kinder verwahrlost werden? wenn zuwenig pflegefamilien da sind und die heime einfach überlaufen? wenn frauen, und im endeffekt stehen sie alleine da, nicht einmal für ihr eigens leben finanziell aufkommen können?
Durchaus eine Frage, die sich jeder Christ (und auch jeder Mensch, nicht nur die Cristen) stellen muss. Tatsächlich tut jeder von uns viel zu wenig, um die Not der andern zu lindern.
Versuchen Sie doch mal einer Frau zu verbieten ein eigenes Konto zu eröffen. Versuchen Sie einer Frau zu verbieten einen Arbeitsvertrag abzuschliessen. Versuchen Sie einer Frau zu verbieten einen Mietvertrag abzuschliessen.
Bestenfalls ernten Sie ein mitleidiges Lächen. Schlimmstenfalls küssen Sie den Watschenbaum, dass Sie nicht mehr wissen, ob Sie Manderl oder Weiberl sind.
Ja, unsere Welt ist besser geworden.
Ja, in vielerlei Hinsicht ist unsere Welt auch besser geworden. Auch meine Frau hat ein eigenes Konto, ist Wohnungseigentümerin etc. Und das ist auch gut so.
Nur, was hat das alles aber konkret mit Abtreibung zu tun?
Kind ist man von Geburt an bis zum 18. Lebensjahr mit verschiedenen rechtlichen Abstufungen. Also geht es hier bestimmt nicht um Kinder.
Vielleicht einigen wir uns darauf, dass es sich bereits vor der Geburt um Menschen handelt, das steht sowohl biologisch als auch rechtlich fest. Und ob man diesen Menschen dann als Kind oder als Fötus definiert ist ziemlich belanglos. Die Definition ändert nichts daran, was der Mensch tatsächlich ist.
Redaktion benachrichtigen Zum Gegner übergelaufen?
#3   wolfgang e.   17:36:52 | Montag, 19. Februar 2007
@ leshandl
Traurig ist vielmehr, dass „Aktion Leben“ in Österreich seit Jahr und Tag offenbar nichts anderes mehr zu tun hat, als sich ständig von allen anderen Lebensschutzorganisationen zu distanzieren.
Traurig ist auch, dass die ehemals wichtigste Lebensschutzorganisation „Aktion Leben“ außer ein bisschen „ergebnisoffene“ Beratung nichts substantielles mehr zu bieten hat.
Traurig ist, dass „Aktion Leben“ sich längst von der Lehre der Kirche verabschieded hat, aber immer noch durch Kirchensteuergelder unterstützt wird.
Einige österreichischen Bischöfe (z.B. Laun und Küng) haben diesen Missstand erkannt und benannt. Hoffen wir, dass sie bei der Bischofskonferenz eine Einstellung der Unterstützung von „Aktion Leben“ durchsetzten und dafür Gruppierungen, die es eher verdienen, und auch Schwangere in Not mehr unterstützt werden.
Redaktion benachrichtigen Infame Scheußlichkeit
#1   wolfgang e.   18:56:15 | Montag, 12. Februar 2007
Rückwärtsgewandt?
Wenn Tradition für Mosebach „Rückwärtsgewandtheit“ bedeutet, hat er, glaube ich, nicht ganz verstanden, was christliche Tradition ist.
„Wer die Hand an den Pflug legt, und noch einmal zurückblickt, ist meiner nicht würdig…“
Die Christen blicken vorwärts auf die Wiederkunft Christi und das ewige Leben (Daher auch die Ostung der Kirchen.)
Redaktion benachrichtigen Der Wiener Homokardinal läßt seinen Dompfarrer Homos segnen
#10   wolfgang e.   11:52:43 | Montag, 12. Februar 2007
Unlängst wurde Kardinal Schönborn auf kreuz.net als Abtreibungs-Kardinal bezeichent.
Kurz darauf hat unser Kardinal sehr deutlich Stellung bezogen zum Thama Abtreibung (z.B.: „Alles, was man über Abtreibung wissen muss, steht im 5. Gebot“).
So deutlich hat sich in den letzten Jahren kaum ein deutschsprachiger Bischof ausgesprochen (außer Bischof Laun).
Hat irgendjemand auf kreuz.net eine Entschuldigung der Redaktion für den vorschnell vergebenen Titel gelesen? – Im Gegenteil: jetzt wird mit Homokardinal nachgeschossen.
Kardinal Schönborn hat vor wenigen Jahren einen Pfarrer seines Amtes enthoben, weil dieser Homo-Paar-Segnungen durchführte. – Schon vergessen? – Auch das ist im deutschen Sprachraum wohl selten anzutreffen…
Die seltsamen Segnungen im Stephansdom sind eine Sauerei – aber die Redakteure des Rufmord-kreuz.net werden vor dem Ewigen Richter noch ihr blaues Wunder erleben.
Redaktion benachrichtigen Heiliger Mörder?
#19   wolfgang e.   10:54:47 | Mittwoch, 7. Februar 2007
Perpetua, du perpetuierst Dich
Nach eigenen Angaben waren die Apostel Petrus, Paulus, Andreas, Johannes, Jakobus d. Ä., Judas Taddäus, Jakobus d. J., Thomas, Matthäus, u.a. Juden und Christen!!!
Diese Ketzer!
Redaktion benachrichtigen Heiliger Mörder?
#10   wolfgang e.   15:04:02 | Dienstag, 6. Februar 2007
Gab es da nicht auch einmal einen Verbrecher,
der sich erst wenige Minuten vor seinem Tod, bereits am Kreuz hängend, bekehrt hat, und dem von Christus daraufhin das Paradies versprochen wurde?
Es gibt hunderte Heiliggesprochene Priester, und das ist auch gut so.
Menschen werden nicht nur desswegen heiliggesprochen, weil sie tatsächlich Heilige sind, sondern auch, ihr Weg zur Heiligkeit uns als Vorbild dienen soll.
Ich kann mir gut vorstellen, dass die Heiligsprechung eines Ehebrechers und Mörders, der sich bekehrt hat, ein Vorbild sein kann für die vielen Menschen, die an der Last ihrer Schuld zu verzweifeln drohen.
Die Botschaft dieses Heiligen wäre dann: Es ist nie zu spät für eine Bekehrung!
Redaktion benachrichtigen Heiliger Mörder?
#6   wolfgang e.   14:22:02 | Dienstag, 6. Februar 2007
Liebe Vorredner!
Ich weiß nicht warum, aber irgendwie erinnert Ihr mich alle an den älteren Bruder des verlorenen Sohnes…
Redaktion benachrichtigen Der neue Chefideologe
#20   wolfgang e.   14:53:34 | Donnerstag, 1. Februar 2007
Dass hier einige sauer sind, verstehe ich. Wäre ich natürlich auch, wen ich ein Spender wäre.
Auch, dass Rektor Knittel (den ich als Kaplan in meiner damaligen Heimatpfarre als zwar stockkonservativen, aber außerordentlich sympathischen Priester kennenlernte) sauer ist, ist verständlich.
Die Einscheidung zum Dollfuß-Bild stört mich auch, ich mache daraus aber keine Glaubensfrage.
Ein Ärgernis ist es aber schon auch, wie hier auf kreuz.net aus einer für unseren Glauben nicht wesentlichen Sache eine Staatsaffäre gemacht wird.
Insgesamt hat die Berichterstattung über Bischof Küng hier eine deutliche Schieflage:
Es gibt hier auf kreuz.net Artikel-Einsender aus der Umgebung des 13., die noch nicht eingesehen haben, dass Bischof Krenn nicht mehr amtierender Bischof ist, und für die alles, was Bischof Küng tut, prinzipiell falsch ist, schon alleine deswegen, weil er nicht Bischof Krenn ist.
Wieso liest man auf kreuz.net nicht, dass Bischof Küng – im Gegensatz zu Bischof Algermissen – die SJM nicht aus seiner Diözese geworfen hat, sonder sogar deren Neupriester geweiht hat. Wieso liest man nichts darüber, dass viele segensreich Einrichtungen, die es in der Diözese aufgrund der Initiative Bischof Krenns gibt, weiterhin und unvermindert bestehen (z.B. die Gemeinschaft St.Josef oder die Hochschule Gaming, auch wenn diese nach Neuberg übersiedelt.)
Warum liest man hier keine einzige Predigt von Bischof Küng? – Alles doch sehr seltsam…
Alleluja: Lesen Sie röm. 14 nocheinmal ganz genau durch. Vielleicht können Sie dann besser schlafen…
Redaktion benachrichtigen Päpstlich verpaßte Anpassung
#9   wolfgang e.   13:45:57 | Donnerstag, 1. Februar 2007
lieber laikos
Ich empfange die Kommunion immer knieend in den Mund, egal, wo ich bin. Bisher hatte noch keinerlei Problem damit. Noch nie wurde mir deswegen die Kommunion verweigert.
Kann sein, dass ihnen das schon passiert ist. Die Regel dürfte das nach meiner Erfahrung aber nicht sein. Sie sehen die Dinge doch wesentlich schwärzer, als sie sind.
Redaktion benachrichtigen Der neue Chefideologe
#16   wolfgang e.   10:59:12 | Donnerstag, 1. Februar 2007
Kommentar (Teil 1)
Nur um das klarzustellen: Ich persönlich glaube, dass Dollfuß durchaus Chancen auf eine Heiligsprechung hätte, auch wenn ich die Hinrichtung der Arbeiterführer und auch manche andere seiner Entscheidungen (aus heutiger Sicht) nicht gutheißen kann. Heilig ist ja nicht der, der keine Sünde begangen hat. König David hat wohl viel größere Schuld auf sich geladen, und wird dennoch als Heiliger verehrt.
Sein offensichtliches Bemühen um eine christliche Lebensführung und seine Art zu sterben (er hat ja das Attentat noch eine gewisse Zeit überlebt) sprechen sehr für ihn. Auch dürfte es ihm bei seinen Handlungen, im Gegensatz zu allen anderen Diktatoren seiner Zeit, nicht um die eigene Macht gegangen sein, sondern um seine Überzeugungen. Und er war aufgrund seiner katholischen Bildung überzeugt, dass der Nationalsozialismus ein großes Übel ist, das er mit all seinen Kräften für Österreich verhindern wollte. Dass er dabei nicht alles richtig gemacht hat, ist klar. Aber wer wagt es, das aus heutiger Zeit objektiv zu beurteilen?
Ich kann aber auch durchaus verstehen, wenn jemand Schwierigkeiten mit Dollfuß hat, und ihn negativer beurteilt, als ich es tue. Jedenfalls ist meine Meinung zu Dollfuß keine Glaubensfrage. Das heißt, welche Meinung ich dazu habe, berührt meinen Glauben nicht. Wenn also jemand dazu eine andere Meinung hat, werde ich ihm zwar meine Meinung mitteilen, wenn er sich aber nicht Überzeugen lässt, kann er seine Meinung ruhig behalten.
Redaktion benachrichtigen Der neue Chefideologe
#14   wolfgang e.   10:57:19 | Donnerstag, 1. Februar 2007
röm 14 (Teil 1)
1 Nehmt den an, der im Glauben schwach ist, ohne mit ihm über verschiedene Auffassungen zu streiten.
2 Der eine glaubt, alles essen zu dürfen, der Schwache aber isst kein Fleisch.
3 Wer Fleisch isst, verachte den nicht, der es nicht isst; wer kein Fleisch isst, richte den nicht, der es isst. Denn Gott hat ihn angenommen.
4 Wie kannst du den Diener eines anderen richten? Sein Herr entscheidet, ob er steht oder fällt. Er wird aber stehen; denn der Herr bewirkt, dass er steht.
5 Der eine bevorzugt bestimmte Tage, der andere macht keinen Unterschied zwischen den Tagen. Jeder soll aber von seiner Auffassung überzeugt sein.
6 Wer einen bestimmten Tag bevorzugt, tut es zur Ehre des Herrn. Wer Fleisch isst, tut es zur Ehre des Herrn; denn er dankt Gott dabei. Wer kein Fleisch isst, unterlässt es zur Ehre des Herrn, und auch er dankt Gott.
7 Keiner von uns lebt sich selber und keiner stirbt sich selber:
8 Leben wir, so leben wir dem Herrn, sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Ob wir leben oder ob wir sterben, wir gehören dem Herrn.
9 Denn Christus ist gestorben und lebendig geworden, um Herr zu sein über Tote und Lebende.
10 Wie kannst also du deinen Bruder richten? Und du, wie kannst du deinen Bruder verachten? Wir werden doch alle vor dem Richterstuhl Gottes stehen.
11 Denn es heißt in der Schrift: So wahr ich lebe, spricht der Herr, vor mir wird jedes Knie sich beugen und jede Zunge wird Gott preisen.
12 Also wird jeder von uns vor Gott Rechenschaft über sich selbst ablegen.
Redaktion benachrichtigen Himmlische Rehabilitierung?
#26   wolfgang e.   13:20:55 | Freitag, 26. Januar 2007
@ nonnobis
Zitat:
„Dafür, daß Sie sich nicht der Wahrheit verantwortlich fühlen, werden Sie nicht nur in der Hölle schmoren (= Kurzzeitgericht), sondern kochen.
Und das ist auch gut so.“
Diesen Satz würde ich als klassischen Fluch bezeichnen.
Jemanden in die Hölle wünschen… Wegen einer Meinungsverschiedenheit!
Schämen Sie sich (und gehen Sie schnell zur Beichte).
Redaktion benachrichtigen Wem dient der Ökumenismus?
#12   wolfgang e.   12:34:34 | Freitag, 26. Januar 2007
lieber laikos!
Im obigen Artikel wird gar nicht die Krise der katholischen Kirche analysiert, sondern das Ziel der Protestanten in der Ökomene.
„wiener“ weist auch zurecht darauf hin, das der Zusammenhang zwischen dieser Analyse von Hw. May und Benedikt XVI an den Haaren herbeigezogen ist. Die seltsame Schieflage der kreuz.net-Berichterstattung habe ich schon unten dargestellt. (Liebe Redaktion, was wollt ihr damit? – den Papst unsachlich diskreditieren? – Wieder ein paar Leser dazugewinnen durch herbeigeschriebene Skandale?)
Die von Ihnen beschriebene Protestantisierung von „katholischen“ Gemeinden (hier meist „Basis-Gemeinden“ genannt) gibt es in manchen Bereichen der Kirche tatsächlich, manchmal sogar auch bei Bischöfen, da haben Sie recht. Zumindest für Wien kann ich aber doch sagen, dass diese Extremphänomene glücklicherweise nur eine kleine Minderheit betreffen.
Der in der Überschrift hergestellte Bezug zu unserem Papst ist jedenfalls eine Unterstellung, die sich nur halten lässt, wenn man einen Großteil dessen, was der Papst sagt, ausspart.
Redaktion benachrichtigen Wem dient der Ökumenismus?
#5   wolfgang e.   11:21:00 | Freitag, 26. Januar 2007
Die Analyse von Hw. Georg May ist sehr zutreffend.
Besonders „lustig“ wird das buhlen der Protestanten als „Kirche“, wenn man bedenkt, das Luther gar keine Kirche wollte. Gerade das Bestehen der Kirche war für ihn das Grundübel. Luther lehnte sowohl die Tradition (sola scriptura), als auch die Hierarchie als auch die Sakramente ab und wollte damit gar keine Kirche. Dass seine „Nachfahren“ jetzt unbedingt „Kirche“ heißen wollen, steht damit im Gegensatz zu den Ideen Luthers.
Die geeignetste Bezeichnung wäre eigentlich protestantische „Konfessionen“ (auch „kirchliche Gemeinschaften“ geht meines Erachtens schon zu weit für das lutherische Selbstverständnis.)
Was mich an der Berichterstattung hier stört ist die Selektivität:
1. hat Papst Benedikt XVI immer wieder betont, dass für ihn Ökomene hauptsächlich mit den ortodoxen Kirchen zu führen sei. (Eine Protestantisierung dürfte das dann wohl eher nicht sein.)
2. hat kreuz.net „vergessen“ (siehe „Kreuzmeldungen“), einige wesentliche Punkte aus der Predigt Benedikt XVI zum Abschluss der Weltgebetswoche zu erwähnen:
a) dass nicht die „Kirchen“ die Einheit „machen“ können, sondern dass die Einheit nur ein Geschenk Gottes sein kann und daher eine Frucht des Gebetes und des Hörens auf Gott sein muss,
b) dass der Papst damit auch einen ziemlich deutlichen Aufruf zur Mission verbunden hat.
Liebe Redaktion: Warum diese Selektion?
Man merkt die Absicht, und ist verstimmt.
Redaktion benachrichtigen Die dunklen Seiten der Kirche
#10   wolfgang e.   11:21:43 | Donnerstag, 25. Januar 2007
oh-oh, Arwen hat ihr „ceterum censeo“ schon wieder geändert!
Der alte Cato wurde ja gerade deswegen berühmt, weil er immer den selben Satz an seine Reden anhängte, egal ob passend oder unpassend.
Natürlich sind die kreuz.net-Tratsch-und-Klatsch-Geschichten interessanter zu lesen als die bloßen Berichte auf kath.net.
Das Problem von kreuz.net ist einfach, dass es sich hier um ein relativ stümperhaftes Liebhaberprojekt handelt von einigen Menschen, die zwar von ernsthafter Sorge um die Kirche getrieben werden, jedoch weder den notwendigen finanziellen, zeitlichen, personellen und professionellen Hintergrund haben, um dieses Projekt zu dem zu machen, was es sein sollte.
So sind sie angewiesen auf alle möglichen Zuträger, die irgendwelche G’schichtln einsenden, und die ohne große Überprüfung (da ja auch die Möglichkeit dazu fehlt) veröffentlicht werden.
Auch die große Freiheit, die die Lesermeinungsschreiber hier haben, ist ja wohl kaum die Frucht einer liberalen Einstellung der Redaktion, sondern eher die Folge des redaktionellen Zeitmangels, der es verunmöglicht, in diese Fülle von Lesermeinungen noch irgendwie moderierend einzugreifen.
Das Ergebnis des Projektes „kreuz.net“ ist daher sehr widersprüchlich. Hier findet sich neben durchaus interessanter, nützlicher und zutreffender Information sehr viel Tratsch, Klatsch, Ohrenbläserei, Unterstellungen, Lieblosigkeiten, Verleumdungen.
Vor dem Ewigen Richter fürchte ich daher für die Redaktion ein böses erwachen, besonders dann, wenn dieser Richter ebenso streng urteilt wie kreuz.net.
Redaktion benachrichtigen Aus reiner Lust am Töten?
#4   wolfgang e.   15:58:11 | Montag, 22. Januar 2007
Danke, Pünktchen, für den Link
darum habe ich unten vor „aus der Nabelschnur“ auch „z.B.“ geschrieben.
Vielleicht sollte man die Redaktion darauf aufmerksam machen, dass man nicht jeden Begriff auf Deutsch übersetzen kann (schon gar nicht, wenn man nicht verstanden hat, was dieser Begriff eigentlich meint.)
Ansonsten stimmt die Aussage des Artikels (soweit richtig abgeschrieben und übersetzt):
Die Forschung an embryonalen Stammzellen hat bisher nicht das geringste medizinisch verwertbare Ergebnis gebracht (nicht einmal die Hoffnung, das es jemals ein verwertbares Ergebnis geben wird).
Die ethisch unbedenkliche Forschung an adulten Stammzellen geht aber ganz gut voran.
Redaktion benachrichtigen Aus reiner Lust am Töten?
#1   wolfgang e.   15:29:33 | Montag, 22. Januar 2007
mit Stammzellen erwachsener Menschen?
„mit Stammzellen erwachsener Menschen“
Steht das so im Dossier bzw. im Artike in der Süddeutsche Zeitung?
Oder ist das die kreuz.net-Übersetzung für „adulte Stammzellen“?
Adulte Stammzellen gewinnt man z.B. aus der Nabelschnur neugeborener Babies (Erwachsene haben meist keine Nabelschnur mehr)
Redaktion benachrichtigen Die evolutions-biologische Quadratur des Kreises
#45   wolfgang e.   14:47:13 | Freitag, 19. Januar 2007
Petrus II
Könntest du dich etwas weniger kryptisch ausdrücken? Sonst müssen wir alle glauben, du liegst im Delirium.
Oder bringst hier einen Auszug aus dem künftigen Dan-Brown-Bestseller? (DER FUßSOHLENSTEIN – Werfen Sie alle bekannten Vorstellungen vom Entstehen der Welt über Bord: Dan Brown enthüllt: Alles war gelogen; hier nun die ganze Warheit!)
Darf ich hier ‘was von Navon zitieren:
„Wenn Ihr glaubt, dass die ET euren Gott wiederlegt, dann scheint euer Gott ja kein besonders mächtiger Welcher zu sein.“
Völlig richtig! Gott ist wesentlich größer, als wir Kleingläubigen ihn uns vorstellen können. Die Evolutionstheorie kann weder Ihn, noch den Glauben an Ihn erschüttern.
Die Erkenntnisse im Artikel oben Widersprechen nicht im geringsten einer Evolution des Lebens. Es lässt sich lediglich die These vom blinden Zufall schön langsam nicht mehr halten. Aber auch eine zielgerichtete Evolution ist eine Evolution.
Die ET wurde von Atheisten als Argument gegen Gott benutzt. – Na und? Das war ein zu kurz gedachter großer Irrtum. Naturwissenschaft kann weder Gott beweisen, noch ihn widerlegen. Lasst sie doch in Ruhe forschen! Ein Katholik braucht der Naturwissenschaft keine kleingeistige Ängstlichkeit entgegenstellen! (Das brauchen höchstens die Protestanten, da sie durch das „sola-scriptura“-Prinzip nur ängstlich an der Oberfläche der Bibeltexte festhalten können)
Die sieben Schöpfungstage hat übrigens bereits Augustinus zur Disposition gestellt.
Redaktion benachrichtigen Der Blamage-Bischof leckt sich die Wunden
#27   wolfgang e.   11:15:21 | Donnerstag, 18. Januar 2007
lieber Pius X!
„Selbst wenn objektiv keine Notlage vorläge, bliebe der „Täter“ straffrei, da er subjektiv eine richtige Intention hatte.“
Wie bei jeder Sünde können wir auch bei der unerlaubten Bischofsweihe nur die objektive Sündhaftigkeit feststellen, nicht jedoch die subjektive Schuld des Täters. Ob daher die Intention subjektiv richtig war kann letztlich alleine Gott beurteilen, Sie und ich jedoch nicht.
„Auch wenn die irrige Notlagenannahme verschuldet wäre, könnte keine Tatstrafe, und schon gar keine Exkommunikation eintreten.“
Das Widerspricht doch eindeutig dem von Ihnen zitierten Can. 1323, n. 7:
„Straffrei bleibt, wer […] 7° ohne Schuld geglaubt hat, einer der in n. 4 aufgeführten Umstände liege vor.“
Die objektive Schuld des Erzbischofs bei der unerlaubten Weihe ist leicht festzustellen. Objektiv mildernde Umstände könnte man einige anführen, wohl aber nicht genügend, um die Tat vollständig zu rechtfertigen.
Die subjektive Schuld ist von uns nicht beurteilbar. Da Lefebvre jedoch sowohl vor, als auch nach der Tat vom Papst(!) auf die Sündhaftigkeit und die Folgen hingewiesen wurde, kann ich mir eine subjektive Schuldlosigkeit schwer vorstellen.
Daran, dass sich Erzbischof Lefebvre durch die Tat selbst die Tatstrafe der Exkommunikation zugezogen hat, ändert auch eine formal unvollständige Verlautbarung wenig.
Ihre subjektivistischen Rechtfertigungsversuche lassen sich mit der katholischen Tradition kaum vereinbaren. Überlassen wir den Subjektivismus doch den Protestanten!
Redaktion benachrichtigen Der Blamage-Bischof leckt sich die Wunden
#25   wolfgang e.   10:27:09 | Donnerstag, 18. Januar 2007
Lieber Heinrich!
Seit wann wären schlechte Bischöfe ein Spezifikum der „VII“-Kirche? Mietlinge im Klerus und im Bischofsamt hat es in der Kirche (neben vielen Heiligen) immer gegeben, selbstverständlich auch miserable Päpste. Sogar Petrus musste von Paulus zurechtgewiesen werden, weil er sich vor den Menschen fürchtete. Insoferne war die Kirche immer schon eine „schlechte Firma“. Und die deutlichen Verbesserungen, die das Konzil von Trient auf diesem Gebiet gebracht hat, sind im Deutschen Reich von Josef II und anderen wieder gründlich zunichte gemacht worden.
Der „Rauch des Satans“ ist zu allen Zeiten durch alle möglichen (menschlichen) Ritzen in die Kirche eingedrungen.
Es wird Zeit, hier die „traditionalistischen Scheuklappen abzulegen, und dieser Wahrheit ins Auge zu sehen.
Der Hl. Bischof Wolfgang von Regensburg hat im 10.Jh. Jahrzehnte gebraucht, um seine Diözese wieder auf Vordermann zu bringen. Bischof Krenn hat es, trotz übermenschlicher Anstrengung, nicht geschafft, sein Bistum wirklich zu erneuern (Pater Udo und andere konnten fröhlich weiter schalten und walten…)
Aber in Linz, der verkommensten Diözese Österreichs, soll jetzt alles innerhalb eines Jahres mit einem Paukenschlag anders werden?
Bischof Schwarz hat wenigstens guten Willen (so, wie ich ihn kenne), und er hat an der echten Kirchenbasis jetzt eine große Unterstützung für echte Reformen.
Beten wir für ihn, dass er die notwendigen Schritte mit dem notwendigen Mut und der notwendigen Bedachtheit und Klugheit setzt
Redaktion benachrichtigen Der Blamage-Bischof leckt sich die Wunden
#22   wolfgang e.   00:07:07 | Donnerstag, 18. Januar 2007
Soso…
„In einer mittelmäßigen Firma würde keiner von denen ins mittlere Management kommen.“
Haben Sie eine Ahnung, was sich im mittleren Management so alles tummelt…
Redaktion benachrichtigen Ein Kampf-Hymnus
#25   wolfgang e.   17:50:15 | Mittwoch, 17. Januar 2007
Wohl kaum…
„Das würde die kath.Kirche schlagartig von allen Häretikern, Moderisten, Lehmännern, Rotariern etc. befreien.“
Redaktion benachrichtigen Ein Kampf-Hymnus
#19   wolfgang e.   17:21:14 | Mittwoch, 17. Januar 2007
Mit-Erlöserin
Mir kommt dieser Ausdruck nicht häretisch vor, außer man versteht ihn falsch:
„mit-“ kann einersets eine gleichwertige Teilnahme bedeuten, dann wäre Maria gleichwertig wie Christus Erlöserin. Das wäre natürlich häretischer Unsinn.
„mit-“ kann aber auch einen ganz geringen Anteil an etwas bedeuten, und Maria hat durch ihr „fiat“ einen gar nicht so geringen Anteil an der Erlösung. Sie wird ja auch die „Neue Eva“ genannt (ein großer Ausdruck, wenn Christus der „Neue Adam“ genannt wird)!
So verstanden kann ich keine Häresie erkennen. (Und so wird es wohl Papst Pius XI verstanden haben).
Sollte ich mich hier irren (das ist nämlich jetzt nur meine persönliche Einschätzung, ohne weitere Nachforschung), so bitte ich um Korrektur.
Redaktion benachrichtigen Päpstlicher Dosensegen + …
#8   wolfgang e.   17:02:13 | Mittwoch, 17. Januar 2007
Der nächste Monokausalist…
Wie hätte der heilige Pius X wohl reagiert, wenn man ihm erzählt hätte, dass ein Erzbischof vier unerlaubte Bischofsweihen durchgeführt hätte?
Den Katechismus des hl. Pius X verwende ich übrigens auch.
Ich könnte übrigens viele Ursachen der Glaubens- und Kirchenkriese unserer Zeit nennen. Eine der Wurzeln sind einige Ideen der Aufklärung, die vor allem durch die „Reformen“ Josefs II massiv in die deutsche Kirche eingedrungen sind (seither werden z.B paradoxerweise Priester an liberalen staatlichen Unis ausgebildet, auf die der jeweilige Bischof keinerlei Einfluss hat. – Hier wäre es an der Zeit, die Trennung von Kirche und Staat endlich wirklich von beiden Seiten zu vollziehen.) – Josef II war übrigens kein Demokrat.
Wen wundert es also, dass es vor allem deutsche Theologen waren, die sich beim ersten Vatikanischen Konzil beleidigt zurückzugen, als sie nichts ausrichten konnten, und dass es wieder deutsche Theologen waren, die es beim zweiten Vatikanischen Konzil schafften, die Texte zwar nicht völlig in ihrem Sinn zu verändern, aber doch etwas zu verwässern?
Wen wundert es, dass deutsche Theologen den „Geist des Konzils“ erfanden, da sie beim Konzil selbst doch nicht das erreicht hatten, was sie wollten?
Wen wundert es also, dass 80% des deutschen Episkopats bei Humanae Vitae den Gehorsam aufkündigten (und die Laien dazu verführten, es ihnen gleichzutun)?
Die Wurzeln liegen viel tiefer.
Nur – wird dadurch der Ungehorsam eines anderen Erzbischofs besser?
Redaktion benachrichtigen Der Blamage-Bischof leckt sich die Wunden
#17   wolfgang e.   16:36:34 | Mittwoch, 17. Januar 2007
lieber Sünder!
Ich weiß nicht, wie Sie zu diesem Gefühl kommen, Bischof Schwarz stehe hinter all diesen Ferkeleien (Schweinereien wäre wohl ein zu großes Wort für die kindischen linzer Wichtigtuereien). Ich habe eher das Gefühl, dass ihn das ganze schön langsam ziemlich stinkt.
Man kann ihm vielleicht seine etwas zu naive Gutmütigkeit vorwerfen, die ihn glauben ließ, das alles regeln zu können, indem er mit allen gütige Gespräche führt und allen ins Gewissen redet.
Vielleicht hat es sein gutes, wenn er jetzt gleich mehrmals hintereinander massiv enttäuscht wird und auf die harte Realität der linzer Diözese gestoßen wird.
Die „Aktion Kirchentreu“ wir es ihm erleichtern endlich Maßnahmen zu setzen, denn das Geld ist der wunde Punkt dieses ganzen Wichtigtuer-Apparates. Schließlich leben ja alle herrlich vom Kirchenbeitrags-Geld. Die „Jugend-CD“ sollte ja auch hauptsächlichdazu dienen, bei der Jugend den Kirchenbeitrag einzutreiben. (Die „Kirchenvolksbegehrer“ haben deshalb nie einen Kirchenbeitrags-Bojkott versucht, da alle ihre Haupt-Wichtigtuer kirchlich bezahlte Funktionäre sind, die sich damit nur selbst aufs Trockene gesetzt hätten.)
Redaktion benachrichtigen Päpstlicher Dosensegen + …
#5   wolfgang e.   11:01:46 | Mittwoch, 17. Januar 2007
o sancta simplicitas
„Der Ökumenismus als das schlimmste Übel, welches existiert und welcher den schlimmen Neomodernismus erst möglich gemacht hat ist sicherlich auch an den vielen Kirchenschließungen und Schändungen schuld.“
Gott erhalte mir meine simple monokausale Sicht der Dinge.
(Hoppla, ich habe vergessen: manchmal ist auch VII oder die Demokratie schuld…)
Redaktion benachrichtigen Abschied vom Superdogma +
#24   wolfgang e.   18:54:18 | Dienstag, 16. Januar 2007
Ich glaube jeder bombensicheren Quelle…
…außer dem Vatikan oder einem Papst, die sind auf keinen Fall glaubwürdig
(Den Präfekten der Glaubenskongregation oder den vatikanischen Pressesprecher kann ein Papst ja vielleicht noch täuschen, keinesfalls aber kann ein Papst das unerschütterliche Urteils einer Traditionsstimme täuschen, die weit entfernt vom Vatikan ihren bombensicheren Quellen lauscht…)
Bitte verzeihen Sie mir die Ironie, aber in welchem Verhältniss stehen hier die Glaubwürdigkeiten? Es gehen so viele „bombensichere“ Gerüchte um.
Sie haben schon unlängst (OD mit Linksdrall) mit voller Überzeugung einige unhaltbare und zum Teil leicht wiederlegbare Gerüchte verbreitet. Sind Sie nicht zu Leichtgläubig in eine bestimmte Richtung, und zu Skeptisch in eine andere?
Redaktion benachrichtigen Abschied vom Superdogma +
#20   wolfgang e.   18:33:47 | Dienstag, 16. Januar 2007
Bombensichere Quellen?
So bombensicher wie die Quellen von kreuz.net?
Diesen Quellen sollten sie immer blindlings vertrauen… O:)
„Ich glaube (an die Quelle), selbst wenn es absurd wäre…“
Redaktion benachrichtigen Ein Bischof bemüht sich
#97   wolfgang e.   17:45:52 | Dienstag, 16. Januar 2007
mastermind
Wenn sie Gregory XVII für den Papst halten, wie können Sie sich dann noch „Sedi“ nennen?
Redaktion benachrichtigen Die Diskussion hat eben erst begonnen
#20   wolfgang e.   15:50:04 | Dienstag, 16. Januar 2007
Vielleicht…
…ist ja die zugesperrte Kirche viel mehr Grund für den Bischof, hier eine andere Lösung zu überlegen, als die „Angst“ vor den Medien und den Demonstranten oder Bischöfliche Eitelkeit, wie in dem Artikel auf zimlich unseriöse Art unterstellt wird.
Was nutzt das schönste Bild, wenn danach die Kirche geschlossen werden muss?
Redaktion benachrichtigen Was Karl Kraus über den Märtyrerkanzler Dollfuß sagte
#57   wolfgang e.   15:33:18 | Dienstag, 16. Januar 2007
Demokratie
„Die Demokratie gibts nicht ohne den Massenmord an den Ungeborenen, weil sie sich ja gerade der Wahrheit verweigert und die Mehrheit vergötzt.“
Von 1945 bis 1975, also 30 Jahre lang, hat es in Österreich die Demokratie auch ohne Massenmord an den Ungeborenen gegeben, die Demokratien Irland, Malta und Portugal kommen bis jetzt ohne Abtreibung aus, das demokratische Polen hat die Abtreibung erst kürzlich wieder verboten.
Es geht also auch ohne.
Redaktion benachrichtigen Opus Dei mit Linksdrall
#35   wolfgang e.   09:35:52 | Freitag, 12. Januar 2007
Liebe Stimme,
Zur Nicht-Mitgliedschaft von Trujillo:
Jeder Mensch weiß, das Bischof Küng Mitglied des OD ist. Nie wurde daraus ein Geheimnis gemacht. Wozu auch?
Auch bei allen anderen Bischofen (und Kardinälen, sehr viele sind es allerdings nicht) die dem OD angehören, ist das selbstverständlich bekannt.
Welchen Grund hätte man, eine OD-Mitgliedschaft von Kardinal Trujillo zu verheimlichen? Das OD wäre doch stolz auf so einen Kurienkardinal, oder?
Es stimmt, Kardinal Trujillo war schon lange, bevor er nach Rom berufen wurde, ein Freund und Förderer des Opus Dei. Das wurde niemals bestritten oder verheimlicht.
Wenn also die OD-Nähe von Kardinal Trujillo allgemein bekannt ist, welchen Grund es gäbe, eine tatsächliche Mitgliedschaft zu verheimlichen? Ich sehe da keine Logik.
Redaktion benachrichtigen Opus Dei mit Linksdrall
#14   wolfgang e.   18:17:18 | Donnerstag, 11. Januar 2007
Liebe Stimme
Auch das Kardinal Trujillo Opus Dei Mitglied wäre, ist mir neu. (Diese Behauptung findet sich manchmal in atheistischen, kommunistischen u.ä. Medien. Dort wird aber auch Kardinal Ratzinger und überhaupt 1/3 bis 1/2 der Kardinäle der OD-Mitgliedschaft verdächtigt…)
Ein Sympatisant des OD, wie es Kardinal Trujillo unbestritten ist, ist eben noch lange kein Mitglied.
Bestätigen kann ich ihre Beobachtung, dass Männer und Frauen, die beide dem OD angehören, oft einander nicht kennen. Das betrifft aber nur die zölibatär lebenden Mitglieder des OD, und das ist eine recht kluge Maßnahme, um diesen den Zölibat nicht zu erschweren.
Die männliche und die weibliche Abteilung des OD sind völlig unabhängig voneinander, nur die Priester, die sie betreuen, sind die selben.
Ihre Vorwürfe sind also ein Gemisch aus recht subjektiven, nicht verstandenen Eindrücken und Falschinformationen.
Ich kenne übrigens viele OD-Mitglieder, die die tridentinische Messe sehr gerne habe.
Und beim OD habe ich auch viel Verständnis für die (papsttreuen) Traditionalisten gefunden. Umgekehrt leider selten. Für einen Traditionalisten ist es offenbar schwer, das Wesen des OD zu verstehen. Das macht aber nichts, das ist nicht Heilsnotwendig. Es gibt innerhalb der Kirche viele Wege zu Gott, und es genügt, die eigene Berufung zu verstehen.
Der sel. Josemaria sah das übrigens auch so: Nicht wenige junge Leute, die sich dem OD näherten, schickte er zu den Karmeliten, weil er in ihnen eine andere Berufung erkannte.
Redaktion benachrichtigen Opus Dei mit Linksdrall
#8   wolfgang e.   17:12:48 | Donnerstag, 11. Januar 2007
Liebe Stimme: Außer ein paar eigenartiger Gerüchte, die sich wohl kaum verizifieren lassen…
(Wer kann denn nachweisen, was die Gründe für die Entlassung eines Freundes wirklich sind. Und wenn es wirklich so wäre, inwiefern wäre das in der Verantwortung des Opus Dei? Es wäre mir neu, dass das OD sich in Personalentscheidungen eines Primararztes einmischen würde, auch wenn er Mitglied des OD ist.) bringen sie auch einige handfeste Falschinvormationen:
Z.B gibt es die lateinische Messe unverändert immer noch (So, 11:15, St. Peter in Wien, www.peterskirche.at www.peterskirche.at/)
Die Geschichte mit den hohen Zäunen und Sicherheitsanlagen kann ich auch nicht bestätigen. Wo sind die zu finden? Beim Tagungshaus des OD in Niederösterreich besteht die ominöse Sicherheitsanlage aus einem 1,2m hohen Maschendrahtzaun und einem einzigen mehr gemütlichen als scharfen Hund.
Die Personalentscheidungen des St.Pöltner Bischofs wundern mich auch etwas, die Hintergründe kenne ich aber nicht. Allerdings hat die St.Pölten-Berichterstattung auf kreuz.net immer schon eine bestimmte Schieflage bewiesen, daher wird die Sachlage wohl weniger schlimm sein, als hier dargestellt.
Jedenfalls daraus einen Linksdrall des OD zu konstruieren, ist etwas an den Haaren herbeigezogen und zeigt doch von Unkenntniss, was das OD betrifft.
Für seine Taten als Diozösanbischof ist Bischof Küng jedenfalls nicht dem OD verantwortlich, sondern dem Vatikan. Und das OD hat sich in Personalentscheide des Bischofs ebensowenig einzumischen wie in die Personaleintscheide eines Primararztes. Hier gibt es eine strikte Kompetenztrennung.
Redaktion benachrichtigen Der Bischof von Regensburg widerspricht dem Zweiten Vatikanum
#103   wolfgang e.   14:43:46 | Montag, 8. Januar 2007
@ HansUrs
Das Konzil hat klar zum Ausdruck gebracht, dass die Kirche die Muslime nicht als Heiden sieht, …
Ich kann ihnen da durchaus zustimmen. Dennoch muss man an der deutschen Übersetzung kritisieren, dass sie wesentlich unklarer ist als das lateinische Original (und dies an mehreren Stellen.)
Tatsächlich vermeidet der lateinische Text ganz klar, „unseren“ Gott mit dem Gott der Moslems gleichzusetzen (aus gutem Grund, da eine Gleichsetzung zu problematisch wäre). In der deutschen Übersetzung wird mit schwammiger Vormulierung eher der gegenteilige Eindruck erweckt.
Richtig verstanden kann man, glaub ich, durchaus sagen, die Moslems beten den richtigen Gott an, aber auf falsche Weise und mit falschen Vorstellungen über diesen Gott. Dafür sprechen einige Gemeinsamkeiten in der Gottesvorstellung, und auch, dass der Koran Allah explizit als den Gott Abrahams versteht, sie also den richtigen Gott meinen.
Ob man nun der Meinung ist, die Moslems beten ein Zerrbild des richtigen einzig wahren Gottes an, oder einen (nicht existierenden) anderen „einzig wahren“ Gott, ist dann letztlich Geschmacksache.
Unsere Sprache ist eben so beschaffen, dass man den selben Sachverhalt völlig unterschiedlich beschreiben kann. So wie man von einem halb vollen Glas auch behaupten kann, es sei halb leer.
Ich glaube übrigens nicht, dass die Kirche ein unfehlbares Urteil über das Wesen des Islam treffen kann. Liegt das nicht jenseits ihrer Kompetenz (Glaubens- und Sittenfragen der katholischen Kirche)?
Redaktion benachrichtigen Auch ein Faß Kölsch auf dem Altar
#9   wolfgang e.   11:55:09 | Montag, 8. Januar 2007
Konzilskirche
Als „Konzilskirche“ kann man die katholische Kirche seit dem Apostelkonzil in Jerusalem nennen.
Redaktion benachrichtigen Der Bischof von Regensburg widerspricht dem Zweiten Vatikanum
#96   wolfgang e.   02:27:56 | Montag, 8. Januar 2007
Der Titel müsste lauten, „Der Bischof von Regensburg widerspricht der deutschen Übersetzung des
Zweiten Vatikanum“
So viel ich weiß, gibt es immer noch keine offizielle deutsche Übersetzung des 2. Vatikanums. Wir sind daher immer noch auf die Rahner-Übersetzung angewiesen, und Rahner hat sehr subjektiv übersetzt und versucht, alles, was seiner Meinung nach im Original-Text noch „fehlte“, in seiner Übersetzung unterzubringen.
Die deutschsprachigen Theologen und mit ihnen die Bischöfe sind ihm in ihrer Rahner-Hörigkeit auf dem Leim gegengen. Kein Wunder, dass bei uns so viele jetzt vom „gleichen“ oder „selben“ Gott sprechen.
Im Lateinischen Originaltext es Konizils steht nichts davon. Darauf hat schon „Credo“ weiter unten hingewiesen.
Vielleicht wäre es an der Zeit, von Papst Benedikt XVI endlich auch eine korrekte Übersetzung der Konzilstexte einzufordern. Da würden dann einige über die Unterschiede staunen.
Zur Frage: „Beten die Moslems den selben Gott an?“
Ich würde das so beschreiben:
Sowohl die Juden, als auch die Christen, als auch die Moslems haben erkannt, dass es nur einen wahren Gott gibt. Und jeder der drei vermeint, diesen einzigen wahren Gott anzubeten.
Die Juden (im AT) haben dabei eine richtige, jedoch unvollkommene Vorstellung dieses einzigen Gottes.
Die Christen haben ebenfalls eine richtige und auch etwas vollkomenere Vorstellung dieses Gottes.
Die Moslems hingegen haben eine teilweise richtige und teilweise völlig falsche Vorstellung dieses Gottes, zum Teil so falsch, dass es schwer fällt, hier noch den „selben“ einzig wahren Gott zu erkennen.
Redaktion benachrichtigen Bischof Algermissen am Telefon
#26   wolfgang e.   18:24:18 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
Unsere liebe Arwen
und ihr „ceterum censeo“
Im übrigen frage ich mich, welche tendenziöse Informationspolitik Arwen betreibt, wenn die drei Demos wurden auf kath.net keineswegs unterschlagen: Unter „Anderswo“ war bei allen drei Demos auf den entsprechenden Artikel in „Osthessen News“ verlinkt, und das jeweils eine ganze Woche lang, während normale kath.net-Artikel nach drei Tagen in der Versenkung verschwinden.
Redaktion benachrichtigen Verboten – und gleich wieder eingeführt
#9   wolfgang e.   11:59:59 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
@ Manipel: nicht ideal
Ja, tatsächlich wäre die Ideallösung: Weder Laienpredigt, noch irgendeine „Statio“, sondern nur die normale Predigt des Priesters, wo sie vorgesehen ist.
Allerdings kann man auch nicht alles verbieten, was „nicht ideal“ ist. Die Lösung, die hier gefunden wurde, widerspricht zumindest nicht mehr dem Kirchenrecht. Und die Hoffnung besteht, dass die „Amtslaien“ die Lust verlieren, wenn sie nicht mehr an Predigtstelle auftreten dürfen.
Immerhin wurde hier einmal eine Weisung der Kirche ohne allzu großen Protest akzeptiert. Das halte grundsätzlich einmal für positiv.
Auch die Nachbargemeinden, wenn auch ncht direkt ermahnt, wollen sich an die Weisung halten. Auch das halte ich grundsätzlich für positiv.
Und offenbar (so stehts im Artikel: er wandte sich an die kirchlichen Vorgesetzten) hat sich der Gläubige, der sich beschwert hat, nicht an Rom, sondern an die Diözese gewendet, und diese hat reagiert. Das halte ich grundsätzlich auch für positiv.
Die Meldung der „Morgenpost“, man müsse sich erst an Rom wenden, steht also dazu im Widerspruch und erweckt offenbar einen falschen Eindruck.
Insgesamt könnte man, wenn man will, diese Nachricht als etwas positives mit kleinem Wehrmutstopfen bringen.
kreuz.net will nicht.
Ich werde das Gefühl nicht los, dass es kreuz.net nicht so sehr um die Sache geht, als vielmehr um Stimmungsmache.
Redaktion benachrichtigen Verboten – und gleich wieder eingeführt
#2   wolfgang e.   11:08:17 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
Nun ja,
mit dieser „Statio“ am Beginn der Messe könnte man ja noch irgendwie leben. Ist zwar auch nicht ideal (Warum die Messe mit noch mehr nicht-liturgischen Texten überfrachten?), aber zumindest nicht mehr mit der Predigt verwechselbar. (Man könnte ja sogar sagen, die „Statio“ findet vor der Messe statt.)
Wichtig wäre, dass der Priester trotz der „Statio“ nicht auf die Predigt verzichtet, wo sie vorgesehen ist, damit die „Statio nicht wieder zum Predigtersatz wird.
An anderen Orten wird ja einfach die „Predigt“ des Laien einfach in „Ansprache“ umbenannt und an der Stelle nach dem Evangelium belassen, was ja reine juristisch-spitzfindige Augenauswischerei ist.
Etwas schade ist, dass kreuz.net wieder eine ansich positive Nachricht (Diozöse stellt klar, dass Laienpredigten nicht erlaubt sind, Pfarren gehorchen) hauptsächlich negativ präsentieren muss.
Schade ist auch, dass die Bebilderung des Artikels sehr unsachlich ist, denn hier ging es nicht um eine LeienpredigerIN, und auch nicht um die Anmaßung priesterlicher Gewänder durch eine Frau. Hier ging es „nur“ um einen Laien der „gepredigt“ hat, obwohl er nicht durfte.
Redaktion benachrichtigen „Herr Bischof, Sie haben mich belogen!“
#66   wolfgang e.   23:55:59 | Samstag, 9. Dezember 2006
Lieber Heinrich,
Es stimmt schon, Sie haben den Bischof nicht direkt so genannt.
Vielleicht verraten Sie mir aber, wie ich ihre Lesermeinung unten richtig deuten soll?:
„Wie sagte mein früherer Chef immer wieder?„Der Unterschied zwischen clever und Arschloch ist häufig vernachlässigbar klein.“ Tja, Herr Bischof und mein früherer Chef war Fachmann in solchen Sachen, clever bis zum Exzess.“
Wenn meine Deutung falsch war, bitte ich höflichst um Entschuldigung. Dann bin ich leider nicht clever genug gewesen, ihren Ausspruch richtig zu deuten.
Noch eine allgemeine Frage an die Redaktion:
Ist es nicht verwunderlich, dass gerade die Leute, die viel austeilen wenig einstecken können?
(Zur richtigen Deutung, ich will ja nicht falsch verstanden werden: kreuz.net ist wahrlich nicht sparsam beim Austeilen, aber außerordentlich wehleidig, wenn es etwas einstecken muss.)
Redaktion benachrichtigen „Herr Bischof, Sie haben mich belogen!“
#56   wolfgang e.   23:29:41 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
Lieber Heinrich: Mir stellt sich das jetzt ungefähr so da:
Eine Dame ist empört über einen tatsächlich unguten angeblichen Ausspruch einens Bischofs.
Auf Anfrage bekommt sie von einer Dame aus dem Bischflichen Sekretareat (also nicht vom Bischof selbst) die Antwort, der Bischof hätte der Zeitung gar kein Interview gegeben.
Auf Anfrage an die Zeitung erhält sie die Antwort, der Bischof hätte kein richtiges, aber so etwas ähnliches wie eine Interview gegeben.
Ob die zitierte Aussage tatsächlich genau so vom Bischof stammte, war offenbar gar nicht Gegenstand der Anfrage.
Ob der Bischof der Dame aus dem Sekretareat Anweisung gab, so zu antworten ist unklar, tatsach ist, dass nicht der Bischof zurückgeschrieben hat.
Dennoch behauptet die Dame nun, dass der Bischof lügt.
Aufgrund dieser sehr dünnen Story fühlen Sie sich nun bemüßigt,
den Bischof ein cleveres Arschloch zu nennen.
Hier ist die Liebe zur Kirche wieder einmal deutlich spürbar…
So, jetzt möchte ich sehen, wer es wagt, ihnen zuzustimmen.
Auf meine Frage habe ich bis jetzt noch nicht sehr viele Antworten bekommen.
Also: Welchen Zweck verfolgt kreuz.net eigentlich?
@ mariokin, falls Sie das noch lesen:
Es stimmt, Sie sind einer der wenigen hier, der Sachlich argumentiert. Ich habe jedenfalls auch mit kath.net nichts zu tun.
Und der Hinweis, das sich andere auch nicht immer „nett“ aufführen berechtigt noch lange nicht das gleiche zu tun.
Finden Sie diesen Artikel in Ordnung? Sind Sie mit Herrn Ofterdingers „Meinung“ einverstanden?
Würde mich wundern…
Redaktion benachrichtigen „Herr Bischof, Sie haben mich belogen!“
#4   wolfgang e.   11:05:31 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
Hurraaa!!! Hauen wir den nächsten Bischof!!!
Selbst wenn die Meldung gar keine Substanz hat…
Darf ich meine Frage von gestern wiederholen?
Eine allgemeine Frage: Was will kreuz.net eigentlich? Hier gibt es über die Kirche nur negative Meldungen, und die meist stark überzeichnet. Wo bleiben die Vorbilder, die Heiligen, die positiven Entwicklungen?
Man hat das Gefühl, hier herrscht „der Geist, der stets verneint“.
Kann man nur mit dem Vorhalten negativer Beispiele erziehen?
Geht es hier nur darum, Spaltungen zu vertiefen, diejenigen Katholiken, die ihren Glauben noch ernst nehmen, endgültig zu entzweien.
Hat nicht kreuz.net schon mehr Leuten den Glauben geraubt, als zum Glauben geholfen? (Schaut in den Lesermeinungen nach!!)
Ich hätte auch von der Redaktion gerne eine Antwort darauf.
Aus der Anonymität heraus anderen Feigheit vorwerfen… das fällt wohl eher auf die Redaktion zurück.
kreuz.net schafft es sogar, aus ansich positiven Meldungen (z.B. Kardinal Meisner gegen interreligiöse Feiern) einen haupsächlich negativen Artikel zu fabrizieren (Titel „Zutiefst empört“, Hauptteil: Irgendwelche Religionslehrer dagegen, Ziel des Artikels: Kritik am Vatikan)
Geht es kreuz.net wirklich um die Sache?
Oder geht es um Spaltung?
Ist kreuz.net vielleicht ein anti-kirchliches Desinformationsorgan?
„Ihr sollt sogar eure Feinde Lieben“
– Wird kreuz.net diesem Anspruch gerecht? – hier wird nicht einmal die Kirche geliebt!
Redaktion benachrichtigen Kardinal Schönborn sagt Ja zur Fristenregelung
#89   wolfgang e.   17:17:13 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
@ Maledica
Stimmt, ich habe hier das fehlende „t“ übersehen. Meine Schuld (Überreste einer Legasthenie) und hielt Maledicta für eine Art Anti-Benedikt
Trotzdem kann ich mir darauf keinen Reim machen:
maledire = verfluchen (ital.)
maledica = ich würde (möchte) verfluchen
Warum diese Bezeichnung?
Wenn Sie mir das Sie-Wort anbieten, schlage ich gerne ein und biete ihnen im Gegenzug ebenfalls gerne das Sie-Wort an, kein Problem.
Redaktion benachrichtigen „Mit der Fristenlösung kann die Bischofskonferenz auch leben“
#15   wolfgang e.   13:46:11 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
@ Sirilo: Ganz verhindern kann kein Strafrecht, wohl aber eindämmen.
Natürlich gab es schon immer Abtreibungen (genauso wie es auch schon immer Diebstahl gab.)
Die oft gehörte Behauptung allerdings, es hätte vor Einführung der Fristenregelung genau so viele (oder sogar mehr) Abtreibungen gegeben, hat sich inzwischen als relativ plumpe Fälschung von Planned Parenthood herausgestellt.
Sinn des Strafgesetz ist eigentlich nicht so sehr die Strafe (daher auch nicht: jeden einzelnen finden…), sondern die Abschreckung vor der Tat.
Im übrigen möchte ich mich Ansgar anschließen.
Hat jemand von STANDARD etwas anderes erwartet?
Mich wundert nur, das kreuz.net mit Standard gemeinsame Sache macht.
Wichtig wäre es jetzt, Kardinal Schönborn um eine Richtigstellung der STANDARD-Interpretation zu bitten.
(Wenn möglich nicht im kreuz.net-Stil!)
Eine allgemeine Frage: Was will kreuz.net eigentlich? Hier gibt es über die Kirche nur negative Meldungen, und die meist stark überzeichnet. Wo bleiben die Vorbilder, die Heiligen, die positiven Entwicklungen?
Man hat das Gefühl, hier herrscht „der Geist, der stets verneint“.
Kann man nur mit dem Vorhalten negativer Beispiele erziehen?
Geht es hier nur darum, Spaltungen zu vertiefen, diejenigen Katholiken, die ihren Glauben noch ernst nehmen, endgültig zu entzweien.
Hat nicht kreuz.net schon mehr Leuten den Glauben geraubt, als zum Glauben geholfen?
Ich hätte auch von der Redaktion gerne eine Antwort darauf.
Aus der Anonymität heraus anderen Feigheit vorwerfen… das fällt wohl eher auf die Redaktion zurück.
Redaktion benachrichtigen „Mit der Fristenlösung kann die Bischofskonferenz auch leben“
#2   wolfgang e.   12:02:45 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
Ein weiterer dämlicher und unnötiger Kommentar
Ich verweise auf die Diskussion zu vorigen Artikel.
Die Karikatur lässt deutlich erkennen, wessen Geistes Kind kreuz.net eigentlich ist.
Kleiner Tipp: Der Hl. Geist ist es wohl nicht.
Redaktion benachrichtigen Kardinal Schönborn sagt Ja zur Fristenregelung
#80   wolfgang e.   11:40:23 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
Ok, hab ich falsch verstanden
Die Exkommunikation war nicht auf Schönborn gemünzt.
Im Interview ging es allerdings nicht um die kirchliche Strafe, sondern um die gesetzliche Regelung der weltlichen Strafe.
Sowohl bei der kirchlichen, als auch bei der weltlichen Strafe sollte allerdings die NOT berücksichtigt werden.
Um eine Totsünde zu begehen muss man
– um die Schwere der Sünde wissen (kann man bei Abtreibung mehr oder weniger voraussetzen.)
– die Sünde freiwillig begehen. Je größer der äußere Zwang ist, desto geringer ist die persönliche Schuld.
Im Kirchenrecht wird also auf die Not Rücksicht genommen, denn die automatische Exkommunikation setzt wohl auch voraus, dass es sich tatsächlich um eine persönliche Totsünde handelt.
Es gab ja unlängst diesen Inzest-Fall in Lateinamerika, wo der Bischof die Exkommunikation aller Beteiligten an der Abtreibung, außer des betroffenen Mädchens, offiziell bestätigt hat.
Und man kann sich schon überlegen, in Fällen stark eingeschränkter Schuld der Abtreibungs-Mutter auf eine weltliche Bestrafung zu verzichten.
Nicht verzichten möchte ich auf eine Bestrafung er anderen Beteiligten.
Und, ja, es ist seine Pflicht auf die Kirchenstrafe der Exkommunikation und die Schwere des begangenen Verbrechens hinzuweisen. Die Frage ist aber schon auch, ob es immer und überall seine Pflicht ist. Ob es auch vor einem Puplikum Pflicht ist, das nur auf diesen Hinweis wartet um ihn für die eigenen Zwecke zu verwerten.
Wie oft ist das Bischof Krenn so passiert.
Redaktion benachrichtigen Kardinal Schönborn sagt Ja zur Fristenregelung
#78   wolfgang e.   10:55:34 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
formelle Mitwirkung
Dieser Tatbestand ist bei Kardinal Schönborn nicht gegeben, jede Rede von automatischer Exkommunikation hier also nicht angebracht.
formelle Mitwirkung bedeutet ein aktives mitwirken (z.B. durch Ausstellung eines Beratungsscheines)
Man kann Kardinal Schönborn höchstens ein passives „Mitwirken“ unterstellen, da er sich zu wenig entschieden gegen die Abtreibungsgesetze in Österreich wehrt.
Redaktion benachrichtigen Kardinal Schönborn sagt Ja zur Fristenregelung
#76   wolfgang e.   10:45:39 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
st. polterer
hat offenbar noch immer nicht nachgelesen, was ich unten geschrieben habe…
Ich bin nicht dafür, KEINE Frau zu strafen. (Wo hätte ich das geschrieben?)
Ich bin allerdings sehrwohl dafür, die real existierende Not strafmildernd (bis zur Nichtbestrafung) zu berücksichtigen.
Das ist allerdings bei allen Verbrechen sowieso bis zu einem gewissen Grad Rechtsstandard.
Erkundigen Sie sich doch einmal bei HLI: In nicht wenigen Fällen ist die Schuld der Frau stark eingeschränkt. Nicht wenige junge Frauen werden sogar von den eigenen Eltern zur Abtreibung geschleift. In so einem Fall sind de Eltern und die Ärzte zu bestrafen. Die Frau ist meist schon durch das Post-Abortion-Syndrom bestraft genug.
Wir Menschen müssen die Abtreibung klar als Übel erkennen und benennen. Und wir müssen uns für eine Verbesserung des Lebensschutzes auch vor dem Gesetz einsetzen. Auf lange Sicht ist auf jeden Fall die Straffreiheit abzuschaffen. Kurzfristig ist momentan (wir leben in einer Demokratie mit all ihren Vor- und Nachteilen) nur eine geringfügige „Verbesserung“ des Gesetzes vielleicht möglich.
Daher ist es auch legitim, diese jetzt mögliche Verbesserung einzufordern.
Und es ist vielleicht nicht unklug, vor Journalisten das Endziel, das momentan (noch) keinen gesellschaftlichen und politischen Konsens findet, nicht allzu deutlich anzusprechen.
Kardinal Schönborn hat sehr unklar gesprochen. Aber er hat weder die Fristenregelung befürwortet, noch die Abtreibung akzeptiert.
Redaktion benachrichtigen Kardinal Schönborn sagt Ja zur Fristenregelung
#73   wolfgang e.   09:48:27 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
schade…
dass St Polterer nicht gelesen hat, was ich weiter unten zur Bestrafung geschrieben habe.
schade, dass er nicht gemerkt hat, dass das mit dem vom zwobbel geschriebenen ziemlich übereinstimmt.
schade, dass ST Polterer nicht weiß, dass auch Bischof Laun nicht für eine Bestrafung der Frauen eintritt (sehrwohl aber für eine Bestrafung der Ärzte.)
schade, dass auch dem Polterer nicht auffällt, dass der Titel und der Untertitel zu diesem Artikel grob unrichtige Unterstellungen aufwirft.
Ich stimme zu, Kardinal Schönborn hat sich wieder zu wenig konkret ausgedrückt. Dafür ist er zu kritisieren.
Aber diese Überschrift und diese Karikatur hat er nicht verdient!
Kein vernünftiger Mensch ist für „die Bestrafung von Frauen in Not“ (auch zwobbel offenbar nicht.)
Dieser Passus ist genaugenommen eine Nicht-Antwort. Kardinal Schönborn hat die Frage des Journalisten eben NICHT beantwortet, weder negativ, noch positiv.
Dieser Satz:
Wenn schon die Abtreibung nicht unter Strafe gestellt ist – unter gewissen Bedingungen – dann sollte wenigstens Klarheit herrschen, was in unserem Land tagtäglich geschieht in dieser Hinsicht.
klingt keineswegs so, als wäre Kardinal Schönborn mit der Fristenregelung einverstanden (darauf hat auch Turk hingewiesen)
Der Redakteur wirft dem Kardinal Feigheit vor, zu recht.
Er unterstellt ihm aber zu unrecht, dass er die Abtreibung akzeptiere.
Hier auf Erden kann sich die Redaktion, ebenfalls feige, in der Anonymität verstecken, nicht vor dem Ewigen Richter
Redaktion benachrichtigen Kardinal Schönborn sagt Ja zur Fristenregelung
#67   wolfgang e.   01:05:52 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
schade…
dass Benedicta offensichtlich nicht lesen kann.
Redaktion benachrichtigen Kardinal Schönborn sagt Ja zur Fristenregelung
#52   wolfgang e.   17:31:22 | Dienstag, 5. Dezember 2006
Was er gesagt hat:
„Wir plädieren nicht für das Bestrafen von Frauen in Not.“
Wo siehst du hier die „Frist“?
man könnte das Gesetz auch ganz anders gestalten:
– Bestrafung dejenigen, die zur Abtreibung raten oder drängen.
– Bestrafung der Durchführenden (Arzt, Klinikpersonal, Krankenhausbetreiber,…)
– Bestrafung der Mütter unter starker Berücksichtigung der Not als mildernden Umstand (d.h., Bestrafung, wenn keine Not, kein Zwang, etc. vorlag)
In all diesen Fällen wird die „Frau in Not“ nicht bestraft.
Bevor das Gesetz dahingehend geändert werden kann, brauchen wir in der Bevölkerung und bei den Politikern eine Bewusstseinsänderung. Dazu können auch die „flankierenden Maßnahmen“ (Statistik, Erforschung des PAS) einen Beitrag leisten.
Übrigens bräuchten wir auch für diese Maßnahmen eine Gesetzesänderung, dann wäre das erste mal seit 35 Jahren die gesetzliche Regelung wenigstens einen kleinen Schritt verbessert.
Die SPÖ will in Österreich das Gegenteil: statt Straffreiheit sondern ein „Recht auf Abtreibung“
Im Untertitel steht sogar, Schönborn „akzeptiere“ die Abtreibung… – wo steht das im Interview?
Lest die Meinung von „Turk“ zu diesem Thema.
Sie stellten ihm eine Frage, um ihn eine Falle zu stellen. Hier auf dem aalglatten Parkett des politischen Journalismus nicht auszurutschen ist nicht leicht. Hier ist Kardinal Schönborn ein Stück zu sehr in Richtung „zu weich“ gerutscht.
Als anonymer Redakteur hat man es leicht, hier zu richten.
Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet!
Redaktion benachrichtigen Kardinal Schönborn sagt Ja zur Fristenregelung
#49   wolfgang e.   17:01:59 | Dienstag, 5. Dezember 2006
„helfen statt strafen“
Die Realität in Österreich sieht so aus:
„weder helfen, noch strafen“
Es gibt in Österreich:
– Keine Trennung zwischen „beratendem“ und abtreibenden Arzt.
– Keine Frist zwischen „Beratung“ und Abtreibung.
– nicht einmal eine Statistik
– praktisch bis zur Geburt keinen Schutz des Ungeborenen (bei „Behinderung“ oder ähnlichem)
Es gibt nichts.
Kardinal Schönborn fordert jetzt wenigstens das „helfen“ ein.
– Durch Trennung von „Berater“ und Abtreiber (+ Bedenkfrist könnte man hier noch erwähnen)
– Durch Statistik (macht Motivforschung möglich)
Wenn schon die Abtreibung nicht unter Strafe gestellt ist – unter gewissen Bedingungen – dann sollte wenigstens Klarheit herrschen, was in unserem Land tagtäglich geschieht in dieser Hinsicht. (Zitat Schönborn; so unklar ist das nicht!)
Er erwähnt das Post-Abortion-Syndrom (für Abtreibungsbefürworter ein Rotes Tuch)
Richtig, er ist etwas zu „weich“ in der Aussage.
Berechtigt das zu diesem Artikel-Titel?
Ich sage es nocheinmal: der Redaktör wird sich bei seinem persönlichen Gericht wundern.
Und nocheinmal: Die Journalisten haben ihre Hintergedanken, vor allem in den österreichischen Medien (Salzburger Nachrichten, ORF)
Es ist nicht immer klug, allen alles zu beantworten. auch Christus selbst hat das nicht immer getan.
Ob es Klugheit oder Feigheit war wage ich nicht zu beurteilen.
Wenn du es für zu feige hältst, dann sage es ihm.
Verleumden und übel Nachreden ist nicht der Christliche Weg
Redaktion benachrichtigen Kardinal Schönborn sagt Ja zur Fristenregelung
#43   wolfgang e.   16:14:26 | Dienstag, 5. Dezember 2006
maledicere
benedicere = segnen
maledicere = fluchen, schlecht sprechen
maledictus = verflucht
Maledicta = die Verfluchte
Ich habe keine Ahnung, welchen Reim ich mir darauf machen soll. Darum frage ich ja.
Redaktion benachrichtigen Kardinal Schönborn sagt Ja zur Fristenregelung
#41   wolfgang e.   16:00:42 | Dienstag, 5. Dezember 2006
@ Pünktchen
„Schönborn dagegen lechzt nach Beifall von falscher Seite, er versucht möglichem Ungemach auszuweichen, vertritt eine weichgespülte Lehre … Und das alles, obwohl er zu solchen Kompromissen nicht genötigt ist“
Dieser Kritik kann ich zum Teil zustimmen. Trotzdem wird Kardinal Schönborn im Titel dieses Artikels nicht für Feigheit oder „weichgespülte Lehre“ kritisiert, sondern es wird ihm unterstellt,
– Er sage Ja zur Fristenregelung
– Er akzeptiere die Abtreibung
Diese Unterstellung wird durch den folgenden Interviewausschnitt völlig widerlegt.
Nein, Schönborn ist Bischof, und mir wäre auch lieber, er würde etwas klarer sprechen (Wenn keine Journalisten zugegen sind, tut er es auch).
Nenne es, wenn du willst, Feigheit
Nenne es Diplomatie
Nenne es falsche Bescheidenheit.
Mit all dem könnte ich leben.
Aber die falschen und ehrabschneiderischen Unterstellungen in diesem Titel werden dem „Redakteur“ vor dem Ewigen Richter noch Probleme bereiten.
Dass es von Seiten der (deutschsprachigen) Bischöfe sehr viele Versäumnisse gab in den letzten 35 Jahren, ist ein anderen Thema.
Kard. Schönborn spricht wenigstens über den Schutz des Lebens. Und er stellt Forderungen, die als erster Schritt richtig sind. Viele andere Bischöfe sprechen garnicht mehr davon.
Wieso unterstellst du mir eigentlich, ich sei für die Fristenregelung sei, wenn ich die „flankierenden Maßnahmen“ fürs erste für sinnvoll halte? Wir haben in Österreich sicher mehr Abtreibungen als in Deutschland!
Redaktion benachrichtigen Kardinal Schönborn sagt Ja zur Fristenregelung
#38   wolfgang e.   15:22:10 | Dienstag, 5. Dezember 2006
Oder Das: Evangelium Vitae 73: Ein besonderes Gewissensproblem könnte sich in den Fällen ergeben,
in denen sich eine parlamentarische Abstimmung als entscheidend dafür herausstellen würde, in Alternative zu einem bereits geltenden oder zur Abstimmung gestellten ungleich freizügigeren Gesetz ein restriktiveres Gesetz zu begünstigen, das heißt ein Gesetz, das die Anzahl der erlaubten Abtreibungen begrenzt. Solche Fälle sind nicht selten. Man kann nämlich Folgendes feststellen: Während in manchen Teilen der Welt die nicht selten von mächtigen internationalen Organisationen unterstützten Kampagnen für die Einführung von Gesetzen zur Freigabe der Abtreibung weitergehen, werden dagegen in anderen Nationen – besonders in jenen, die bereits die bittere Erfahrung mit derartigen freizügigen Gesetzen hinter sich haben – Anzeichen eines Umdenkens sichtbar. In dem hypothetisch angenommenen Fall ist es einleuchtend, daß es einem Abgeordneten, dessen persönlicher absoluter Widerstand gegen die Abtreibung klargestellt und allen bekannt wäre, dann, wenn die Abwendung oder vollständige Aufhebung eines Abtreibungsgesetzes nicht möglich wäre, gestattet sein könnte, Gesetzesvorschläge zu unterstützen, die die Schadensbegrenzung eines solchen Gesetzes zum Ziel haben und die negativen Auswirkungen auf das Gebiet der Kultur und der öffentlichen Moral vermindern. Auf diese Weise ist nämlich nicht eine unerlaubte Mitwirkung an einem ungerechten Gesetz gegeben; vielmehr wird ein legitimer und gebührender Versuch unternommen, die ungerechten Aspekte zu begrenzen. www.vatican.va/…gelium-vitae_ge.html
Redaktion benachrichtigen Kardinal Schönborn sagt Ja zur Fristenregelung
#36   wolfgang e.   15:07:22 | Dienstag, 5. Dezember 2006
Lest einmal das:
In Kontinuität der beständigen Lehre der Kirche hat Johannes Paul II. mehrmals unterstrichen, dass jene, die direkt in den gesetzgebenden Versammlungen tätig sind, die „klare Verpflichtung“ haben, sich jedem Gesetz zu widersetzen, das ein Angriff auf das menschliche Leben ist. Für sie, wie für jeden Katholiken, ist es nicht erlaubt, sich an einer Meinungskampagne für solche Gesetze zu beteiligen oder sie mit der eigenen Stimme zu unterstützen[19]. Das hindert nicht daran – wie Johannes Paul II. in der Enzyklika Evangelium vitae für den Fall lehrte, in dem eine vollständige Abwendung oder Aufhebung eines bereits geltenden oder zur Abstimmung gestellten Abtreibungsgesetzes nicht möglich wäre –, „dass es einem Abgeordneten, dessen persönlicher absoluter Widerstand gegen die Abtreibung klargestellt und allen bekannt wäre, … gestattet sein könnte, Gesetzesvorschläge zu unterstützen, die die Schadensbegrenzung eines solchen Gesetzes zum Ziel haben und die negativen Auswirkungen auf das Gebiet der Kultur und der öffentlichen Moral vermindern“[20].
Fundstelle www.vatican.va/…124_politica_ge.html
Ich gebe gerne zu, dass ich mich manchmal unklar ausdrücke. Ist aber keine Absicht. (Daher gestehe ich auch anderen zu, manchmal ungewollt unklar zu sein).
Noch immer ist fast niemand darauf eingegengen, dass der Titel ein Skandal ist! Hier wird etwas behauptet, was nicht stimmt.
Und Benedicta: Wissen sie, was Anführungszeichen in einem Zitat bedeuten?: Nur das zwischen den Anführungszeichen ist Originalzitat von Schönborn!
Redaktion benachrichtigen Kardinal Schönborn sagt Ja zur Fristenregelung
#29   wolfgang e.   14:13:00 | Dienstag, 5. Dezember 2006
Maledicta
Die Unklarheit besteht darin, dass „Zustimmen“ hier meinersets in zwei verschiedenen Bedeutungen verwendet wurde.
Natürlich darf ich auch dem kleineren Übel nicht „innerlich“ zustimmen. Ein Politiker im Parlament darf aber sehr wohl dem geringeren Übel „äußerlich“ zustimmen (indem er seine Stimme abgibt), hat aber sehrwohl die Verpflichtung, dazu zu sagen, dass er das nur tut, um das noch größere Übel zu verhindern.
Wenn eine völlige Stimmenthaltung genügt, hat er sich der Stimme zu enthalten. Wenn durch Stimmenthaltung die Gefahr bestünde, dass das schlechtere Gesetz beschlossen wird, darf er seine Stimme für das weniger schlechte abzugeben. Das ist keine „Zustimmung“ im eigentlichen Sinn.
Das hat auch die Kirche ausdrücklich festgestellt.
Der Knackpunkt bei der Beratung in Deutschland war ein anderer: Hier wurde aktiv am System mitgewirkt durch die Ausstellung des Scheins. In meinem Fall geht es um Verhinderung (passiv) des größeren Übels.
Pünktchen: Wir reden aneinander vorbei (Zeichenbeschränkung): Die (seit 35 Jahren) geforderten flankierenden Maßnahmen können nur ein erster Schrittsein hin zu endgültigen Abschaffung der Fristenregelung. Wenn die weiteren Schritte dann nicht folgen, ist nur wenig geholfen. Dass man aber nur helfen kann, wenn die Abtreibung straffrei bleibt, hat Kard. Schönborn nicht gesagt. (Und: „Frauen nicht strafen“ schließt nicht auß, die Ärzte zu strafen!)
Immer noch geht fast keiner auf die Ungeheuerlichkeit des Titels ein!
Redaktion benachrichtigen Kardinal Schönborn sagt Ja zur Fristenregelung
#26   wolfgang e.   13:44:19 | Dienstag, 5. Dezember 2006
@ zwobbel
„Man darf nie der Ermordung unschuldiger wehrloser Kinder im Mutterleib zustimmen, bloß weil es noch größere Übel gibt.“
Stimmt!
Um Zustimmung zur Abtreibung geht es auch nicht. Kardinal Schönborn hat auch nicht der Abtreibung zugestimmt, ich auch nicht.
Man darf nicht einen Menschen aktiv umbringen, um 10 andere zu retten. Anders schaut es allerdings aus, wenn du die Wahl hast, entweder einen Menschen zu retten, oder zehn andere. Hier darfst du dich sehrwohl für die zehn entscheiden.
Auf die Politik umgelegt: wenn ein Abgeordneter die Wahl hat, zwischen einem Unrechts-Gesetz, dass das Leben der Ungeborenen nur zum Teil schützt, und einem, das den Ungeborenen überhaupt nicht schützt, dann darf er dem ersteren Gesetz zustimmen, wenn er damit (und nur so) das zweite verhindern kann. Das ist Lehre der Kirche.
Ebenso darf ein Bischof flankierende Maßnahmen fordern, um das Übel etwas zu verringern.
Kardinal Schönborn geht mit seine Forderung nach Verbesserung der Gesetze somit auch in die richtige Richtung. Es ist der richtige erste Schritt (dem dann weitere folgen müssen, aber man muss nicht gleich alles verraten, schon gar nicht gegenüber Journalisten, die die Wahrheit gar nicht hören wollen. – Pünktchen: so ein Interview ist Politik, sonst nichts.)
Den kreuz.nettern wäre die Holzhammermethode lieber. Ich bezweifle aber, dass damit mehr erreicht würde.
Mich wundert, dass turk so ziemlich der einzige ist, der die Ungeheuerlichkeit des Titels dieses Artikels zugibt
Redaktion benachrichtigen Kardinal Schönborn sagt Ja zur Fristenregelung
#19   wolfgang e.   13:12:18 | Dienstag, 5. Dezember 2006
Fortsetzung: Ja, es ist beides nötig: Laut schreien und im Stillen handeln.
Wer laut schreit, nimmt sich aber in vielen Fällen die Möglichkeit, im stillen zu handeln. Daher ist es oft besser, der eine schreit laut, der andere hält sich bedeckt und handelt still. Nicht jeder muss alles tun! Wir dürfen und sollen im Umgang mit der Welt auch eine bestimmte Schlauheit an den Tag legen. (Findet ihr auch in der Bibel!)
Weiterhin bleibt die Überschrift dieses Artikels der eigentliche ungeheuerliche Skandal, für den sich die Redaktion vor dem Ewigen Richter wird verantworten müssen. Schönborn hat mit keinem Wort die Abtreibung „akzeptiert.
Man kann Kardinal Schönborn vieles vorwerfen, wenn mann will, z.B. zu viel Diplomatie, zu wenig klares Sprechen, vielleicht Feigheit (doch wer bin ich, um hier zu urteilen?)
Aber die Behauptung, er „akzeptiere“ die Abtreibung, ist ungeheuerlich, das wird vielleicht sogar Pünktchen zugeben.
@Maledicta:
„Wisst ihr nicht, dass ein Christ dem kleineren Übel (Abtreibung straffrei, aber Gegenmaßnahmen) zustimmen darf, um ein noch größeres Übel (die jetzige Abreibungssituation ohne Maßnahmen) abzuwehren?“
Nein, das ist nicht Lehmann-Logik, das ist Lehre der Kirche. (Vor allem und ausdrücklich im Bezug auf die Haltung eines Katholiken zur Abtreibungsgesetzgebung: Wenn man ein schlimmeres Übel verhindern kann, indem man einem geringeren zustimmt, so ist das erlaubt. Weiterhin muss natürlich darauf hingewiesen werden, das auch das geringere Übel ein Übel ist.)
Warum nennst Du dich eigentlich „Die Verfluchte“?
Redaktion benachrichtigen Kardinal Schönborn sagt Ja zur Fristenregelung
#15   wolfgang e.   12:50:42 | Dienstag, 5. Dezember 2006
Immer schnell ein Bibilzitat parat! Kann ich auch:
Wie war das, als Paulus, vor Gericht gestellt, sagte: „Ich stehe hier wegen der Auferstehung der Toten“? – War das nicht ein schlauer Schachzug, um seine Ankläger zu entzweien?
Und hat nicht Christus selbst immer wieder auf verschiedene Fragen nicht geantwortet, oder ausweichend geantwortet, oder mit einer Gegenfrage geantwortet? Christus wusste genau, dass die Fragesteller nur versuchten, ihm eine Falle zu stellen!
Wie sehr hätten sich die Journalisten im wohl gefreut, wenn Kardinal Schönborn dezitiert geantwortet hätte: „Die Fristenregelung ist sofort abzuschaffen“?
Was wäre passiert? Die Medien wären über ihn hergefallen, samt den „Grünen“ den „Roten“, den Frauenpolitikerinnen, die ÖVP hätte sich distanziert, Die Leienamtskatholiken hätten sich „betroffen“ gezeigt, „Wir sind Kirche“ hätte von „Drohbotschaft gesprochen, jeder bestehende Kontakt zu Politikern wäre sofort auf Eis gelegt. – Wie vielen Ungeborenen wäre damit geholfen worden? Weißt du das, Pünktchen?
Mir ist die klare Linie von Bischof Laun auch lieber, natürlich, aber Bischof Laun hat genau deswegen in der Politik nichts zu melden. (Leider, ich wünschte es wäre anders.)
Soll Kardinal Schönborn die wenigen Möglichkeiten, die er hat, zumindest ein paar Verbesserungen zu erwirken, durch eine unbedachte Äußerung vor Leuten, die die Wahrheit gar nicht hören wollen, aufs Spiel setzen? – Gäbe es dann weniger Abtreibungen? – Wer wagt, das zu beurteilen?
Ja, Pünktchen, es ist beides not wendig. Wer
Redaktion benachrichtigen Kardinal Schönborn sagt Ja zur Fristenregelung
#7   wolfgang e.   11:59:49 | Dienstag, 5. Dezember 2006
Pius XII hat außerordentlich viel für die Juden getan,
in Wort und Tat, so viel, dass der damalige Oberrabbiner von Rom aufgrund dieses Beispiels Katholik wurde und den bürgerlichen Namen des Papstes als Taufnamen annahm: Eugen Zolli!
Als aber nach dem deutlichen Hirtenwort der holländischen Bischöfe 1942 alle bis dahin verschonten katholischen Juden in Holland sofort abgehohlt und vernichtet wurden, verbrannte Pius XII die bereits vorbereitete Enzyclika zum Nationalsotialismus und zog es vor, von nun an nur noch durch die Tat zu helfen, da er fürchtete, durch Worte mehr Menschen in Gefahr zu bringen, als ihnen zu nutzen.
Vorgeworfen wurde ihm das erst viele Jahre später. Falsch war es aus damaliger Sicht wohl kaum.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich gegen ein Unrecht zu wehren: Laut aufschreien und darauf hinweisen (Bischof Laun), oder versuchen, im Stillen etwas zu ändern. Welche Form die bessere (erfolgreichere) ist, weiß man meistens erst im nachhinein. Es ist daher gut, wenn beides von verschiedenen Bischöfen probiert wird.
Die „flankierenden Maßnahmen“ haben momentan als ersten Schritt mehr Aussicht auf Erfolg. Die völlige Abschaffung der Fristenregelung hat momentan gar keine Aussicht auf Erfolg. Was sollen wir hier als Christen tun? – Die Entscheidung ist nicht leicht! (Ich weiß, wovon ich spreche, ich war jahrelang im Lebensschutz tätig, und weiß daher auch ein bisschen, das Kardinal Schönborn viel im Stillen versucht hat.)
Tatsache bleibt, dass der Titel eine ungeheure Unterstellung ist!
Redaktion benachrichtigen Kardinal Schönborn sagt Ja zur Fristenregelung
#3   wolfgang e.   11:24:52 | Dienstag, 5. Dezember 2006
Aha, jetzt richtet sich der Fokus wieder auf
Kardinal Schönborn:
„Der Erzbischof von Wien hat in einem Skandal-Interview vor dem ‘Österreichischen Rundfunk’ die Kinderabtreibung akzeptiert.“
Diese Aussage in der kreuz.net-Überschrift ist schlicht und einfach falsch und findet sich so nicht im geringsten im Interview-Ausschnitt. Mit keinem Wort hat der Kardinal die Abtreibung „akzeptiert“, ganz im Gegenteil!
Will man an der Abtreibungsgesetzgebung in Österreich etwas ändern, wären tatsächlich die erwähnten „flankierenden Maßnahmen“ ein guter erster Schritt.
Als zweites brauchen wir eine Bewusstseinsänderung, zu der die flankierenden Maßnahmen auch einen Beitrag leisten können.
Dann erst kann und muss man auch über eine tiefgreifende Gesetzesändeung zum Schutz der Ungeborenen nachdenken.
Kardinal Schönborn ist Realist genug, um zu wissen, das momentan in Österreich auf direktem Weg in Punkto Abtreibung politisch nichts zu erreichen ist.
Die ahnungslos-dummen kreuz.netter machen ihm nun daraus einen schwerwiegenden Vorwurf. Nun ja, sie werden sich dafür auch vor dem Ewigen Richter verantworten müssen.
Das einzige, was an Vorwurf an den Kardinal bei näherem Hinsehen übrig bleibt, ist, dass er die Dinge vielleicht ein wenig zu sehr durch die Blume sagt. Sonst ist alles, was er hier sagt zu unterstreichen.
Wisst ihr nicht, dass ein Christ dem kleineren Übel (Abtreibung straffrei, aber Gegenmaßnahmen) zustimmen darf, um ein noch größeres Übel (die jetzige Abreibungssituation ohne Maßnahmen) abzuwehren?
Redaktion benachrichtigen Der Mittelpunkt der Woche + …
#7   wolfgang e.   10:52:27 | Dienstag, 5. Dezember 2006
@ Stimme der Vernunft
Danke für das Verständnis! :-)
Bin zwar nicht immer ihrer Meinung, aber für heute haben sie jetzt schon den Preis für den Kommentar des Tages verdient.
:(3 :(3 :(3
Redaktion benachrichtigen Scheinbare Kehrtwende
#6   wolfgang e.   10:48:28 | Dienstag, 5. Dezember 2006
@ wickerl
„ein türkischer Redakteuer schrieb an viel beachteter Stelle in der Türkei, dass wenn der Papstbesuch noch 2 Tage länger gedauert hätte der Papst Moslem geworden wäre.“
„Allen bin ich alles geworden, um zumindest einige zu retten…“
Wer das wohl geschrieben hat, wohl ein ziemlicher Herätiker, oder? :-)
Redaktion benachrichtigen Kreuzritter ohne Kreuz + …
#13   wolfgang e.   14:00:48 | Donnerstag, 30. November 2006
Vorsicht!
laikos ist ein KGB-Agent!
(So dumm könnte nicht einmal ein „Ultra-Hardcore-Traditionalist“ argumentieren. Sein Ziel ist es offensichtlich, jede Art von Traditionstreue durch absurde Überzeichnung lächerlich zu machen.)
Redaktion benachrichtigen Konservativer Aufstand
#2   wolfgang e.   10:59:10 | Donnerstag, 30. November 2006
Die Zelebration am Hochaltar
ist in Wien überhaupt keine Seltenheit.
In der Karlskirche wurde der provisorische Volksaltar mit Zustimmung von Kardinal Schönborn schon vor 3 oder 4 Jahren entfernt, seither werden alle Messen am Hochaltar gefeiert.
Auch die Malteserkirche besitzt keinen Volksaltar.
In der Annakirche hingegen wurde erst vor etwa 3 Jahren ein Volksaltar fix eingebaut (leider etwas unglücklich, da eigentlich viel zu wenig Platz).
Die Umgehensweise damit ist in Wien eher unaufgeregt, und der Brief der Dechanten eher als ungewöhnliche Aufregung zu werten, die kaum eine Meldung wert ist.
Kardinal Schönborn weiß, das die Pfarre St. Rochus aufgrund ihrer guten Arbeit eine ungeheure Bedeutung für die Stadt hat (wieviele Pfarren haben denn schon 140 Ministranten und jährlich 80 – 120 Firmkandidaten, sodass es 2 Firmtermine geben muss?).
Er wird der Rochuskirche daher kaum die Zelebration am Hochaltar verbieten, zumal die Pfarrgemeinde diese Entscheidung auch mitträgt.
Redaktion benachrichtigen Schutzmaßnahmen für Bischöfe
#25   wolfgang e.   23:53:34 | Mittwoch, 29. November 2006
Jöööö,
Arwen hat ihren „ceterum censeo“-Spruch geändert!
Redaktion benachrichtigen Papst für EU-Beitritt der Türkei
#16   wolfgang e.   19:31:15 | Dienstag, 28. November 2006
@ Breze
Ich weiß, ich weiß.
Das Problem hier ist, dass alle hier übertreiben und überziehen, um sich dann umso mehr aufregen zu können (Dass man sich dann über die eigene Interpretation aufregt, und nicht über das tatsächlich gesagte, wird geflissentlich übersehen).
Insoferne ist die Einforderung von Genauigkeit hier nötig.
Redaktion benachrichtigen Papst für EU-Beitritt der Türkei
#14   wolfgang e.   19:20:11 | Dienstag, 28. November 2006
Ich würde bitte, genau zu lesen:
Es ist nicht vom selben Gott die Rede (Breze) auch nicht, dass wir „einen Glauben teilen“ (Suplicius, ich weiß, die Tagesschhau titelt so, der Papst hat das aber nicht so gesagt.)
Das sowohl Christen als auch Muslime an „den einen Gott“ glauben, stimmt.
Ob der „eine Gott“, den die Muslime verehren, eine irrige Vorstellung „unseres“ Gottes ist, oder ob sie einen „falschen“ (in Wirklichkeit nicht existenten) Gott verehren ist eher eine Geschmacksfrage.
Da die Muslime sich auch auf den „Gott Abrahams“ beziehen, tendiere ich eher zu ersterer Version: Die Muslime meinen den einzig wahren Gott, haben aber ein falsches Bild von ihm, während wir ein richtiges, wenn auch unvolkommenes Bild von Gott haben.
Insoferne kann man dem, was der Papst hier gesagt hat, durchaus zustimmen, ohne deswegen ein Ketzer zu sein.
Redaktion benachrichtigen Schmutzige Tricks
#127   wolfgang e.   18:52:03 | Montag, 27. November 2006
Lustig
„Recherche“ bei kreuz.net?
:-D :-D
kreuz.net übernimmt unkritisch, was sie von ihren Informanten zu hören bekommen, oder was sie irgendwo im www finden (oft mit 6 – 10 Monaten Verspätung)
Mit etwas Glück ist da auch manchmal was wahres dabei.
„Bericht-Erstattung“?
:-D :-D :-D
Bericht gibt es auf kreuz.net überhaupt nicht, hier gibt es nur Kommentare.
„seriös“ ?
:-D :-D :-D :-D
hat noch jemand einen guten Witz?
Im Ernst gesprochen: kreuz.net nutzt berechtigte Empörungen aus, um diejenigen Katholiken, die ihren Glauben ernsst nehmen, zu entzweien. Dem „Durcheinanderwerfer“ (dia-bolos) wird damit wohl ein größerer Dienst erwiesen als der Kirche.
kath.net hat seine Einseitigkeiten, aber man weiß genau, von wem diese Einseitigkeiten kommen und kann sich darauf einstellen.
Bei kreuz.net weiß man garnichts. Und worauf kreuz.net hinaus will, außer auf Spaltung ist schleierhaft.
Maledicta, Sie haben selbst gesagt, die Kirchenpolitik gefärdet Ihren Glauben. Ist das nicht ein deutlicher Hinweis, dass diese Art der Umgehensweise hier uns nicht weiter bringt?
Redaktion benachrichtigen „Warum, Herr Bischof, warum?“
#69   wolfgang e.   01:56:40 | Sonntag, 26. November 2006
liebe Arwen,
ihr ceterum censeo (Im übrigen frage ich mich, welche Informationspolitik kath.net betreibt, wenn ie heutigen mehr als 200 Demonstranten vor dem Dom bislang zensuriert werden.) können Sie wieder einstellen:
Wie auch schon bei der 1. Demonstration wird auch jetzt bei der 2. Demonstration in Fulda bei kath.net links unter der Rubrik „anderswo“ auf den Demonstrationsbericht in Osthessen-News verlinkt.
Ich hätte mir auf kath.net auch etwas mehr gewünscht, aber verschwiegen wird es nicht.
Warum auf kath.net nicht mehr kommt? Ich vermute einmal, „Gandalf“ ist beleidigt und möchte daher zum jetzigen Hauptthema von kreuz.net nichts eigenes bringen. Kann ich ihm irgendwie auch nicht verübeln…
Redaktion benachrichtigen Die Fuldaer lassen nicht locker
#123   wolfgang e.   01:31:32 | Sonntag, 26. November 2006
heute ausnahnsweise Lob…
Nach den Schlammschlachten der Letzten Tage zu diesem Thema hier auf kath.net (sowohl in den Artikeln, als auch in den Lesermeinungen) ist dieser Artikel wohltuhend sachlich, und auch die Lesermeinungs-Diskussion von hohem Niveau.
Es geht also doch auch anders.
Wir könnten uns alle auch ein Beispiel an den Demonstranten aus den betroffenen Gemeinden nehmen: Keine bösen Worte (obwohl sie mehr als verständlich wären) – so kann man auch die Sympathie der Medien gewinnen und straft die Rede von der „angstmachenden Theologie“ Lüge.
Die Kommunionmappe ist sehr schön, ich hätte davor keine Angst. Und wer schon einmal versucht hat, 8-jährigen etwas beizubringen, wird erstaunt feststellen, wieviel diese Kinder bereits sehrwohl begreifen können.
Übrigens: ein großer Unterschied zum Fall Röschitz ist auch, dass die betroffenen Priester NICHT mitdemonstrieren und wohl auch dem Bischof folge leisten werden, wenn er sie entlässt.
Den drei Patres wünsche ich weiteres segensreiches Wirken.
Redaktion benachrichtigen Im Notfall notwendig?
#23   wolfgang e.   00:15:02 | Samstag, 25. November 2006
Lieber Gotthard
„wer sollen denn diese ominösen „kirchlichen Kreise“ sein ?“
kreuz.net leidet inzwischen an Größenwahn und hält sich selbst für die Kirche.
Redaktion benachrichtigen Schmutzige Tricks
#37   wolfgang e.   23:57:31 | Freitag, 24. November 2006
Warscheinlich
stammen die eMails von kreuz.net selbst damit hier nicht die Themen ausgehen…
Nach kreuz.net-Logik müssen ja eMails die eine Sache ablehnen von Befürwortern dieser Sache kommen…
Redaktion benachrichtigen Steckt ‘kath.net’ hinter den Fuldaer E-Mails?
#42   wolfgang e.   14:41:11 | Freitag, 24. November 2006
liebe Maledicta (=die Fluchende?)
ich bin eigentlich immer mehr angeekelt von dem, was hier läuft.
kreuz.net trägt lediglich zur Spaltung derer bei, die ihren Glauben ernst nehmen wollen.
kreuz.net macht auch aus berechtigten Anliegen widerliche Hetzen.
kreuz.net hat schon mehr Leute vom Glauben abgebracht als zum Glauben hingeführt.
kreuz.net schert sich nicht darum, ob irgendwelche Anschuldigungen belegt werden können. Das Gerücht hat auf kreuz.net einen größeren Stellenwert als belegte Tasachen.
Ich kann dir verraten: Ich bin überhaupt kein Medugorie-Anhänger, und schon gar nicht ein „Gandalf“-Jünger. Und in dieser Kausa hier gehört meine Sympathie der SJM und nicht dem Bischof Algemissen.
Aber die Art und Weise, wie hir damit umgegengen wird: Zum kotzen! :-!
Redaktion benachrichtigen Steckt ‘kath.net’ hinter den Fuldaer E-Mails?
#23   wolfgang e.   13:23:57 | Freitag, 24. November 2006
@ Benedikt: Retourkutsche?
Genaugenommen ist der Artikel schlicht und einfach eine Sauerei.
Wenn es hier um „Rache“ (Retourkutsche) ginge, wäre hier nicht einmal das alttestamentarische „Aug um Aug, Zahn um Zahn“ gewahrt.
„Gandalf“ macht irgendwo in einem Diskussionsforum eine Andeutung, ohne irgendeinen konkreten Namen zu nennen (mag sein, dass der Dunstkreis von kreuz.net gemeint war, gesagt het er es nicht).
kreuz.net verdächtigt als Retourkutsche direkt in einem Artikel namentlich kath.net, die eMails verschickt zu haben.
Die Heftigkeit der Reaktion ließe vielleicht darauf schließen, dass kreuz.net tatsächlich hinter den eMails steckt. Man muss sich doch das Thema warmhalten…
Redaktion benachrichtigen Ökumenische Beeinträchtigung + …
#5   wolfgang e.   11:32:22 | Freitag, 24. November 2006
@ simon
Also, ich glaube eher, kreuz.net wird in Wirklichkeit vom wiedererstarktem KGB im direkten Auftrag von Vladimir Putin >:) betrieben.
Ganz im Stiele der großen Desinformations-Kampagnen des Kalten Krieges wird hier gezielt versucht, die letzten Bastionen glaubenstreuer Katholiken tiefgreifend durch gezielte Aufhetzung zu spalten, um das Abendland endgültig zu vernichten.
Auffallend oft wird daher auch die Politik der USA heftigst kritisiert, während man über Russland gar nichts höhrt.
Besonders Intensiv sind hier natürlich tatsächliche katholische Nachrichtenportale zu bekämpfen, sie sind ja der Hauptfeind einer gezielten Glaubens-Desinformation.
Die Methoden sind folgende: gezieltes Streuen von Gerüchten (aus gewöhnlich gut informierten Quellen, nämlich dem KGB selbst), Vermengung von wahren Fakten mit Fiktion, konsequente Vermengung von Nachricht und Kommentar, sodass nicht mehr durchschaubar ist, wo die Nachricht endet und der Kommentar beginnt, konsequente Übertreibungen, Ausnutzen von berechtigter Empörung,…
Auch die Poster im Forum sind gezielt von KGB-Leuten durchsetzt, anders wäre ja das „spontane“ Mit-Geheule zu jedem Artikel kaum zu erklären.
Seht euch also vor, der KGB ist mitten unter uns!!!
Redaktion benachrichtigen Steckt ‘kath.net’ hinter den Fuldaer E-Mails?
#7   wolfgang e.   09:27:18 | Freitag, 24. November 2006
Insiderinformation?
Ohne jetzt irgendwie für Bischof Algermissen Partei zu zu ergreifen (meine Sympathie in der Sache gehört eher der SJM, da ich aber nicht alle Sachverhalte kenne, ist das meine Privatmeinung und kein Urteil), muss ich doch diese Frage stellen:
Wenn jemand eMails verschickt, in denen Bischof Algermissen zum Rücktritt aufgefordert wird, müsste da nicht jeder zuerst denken, der Absender sei ein Gegner des Bischofs? Was hat das mit Insiderinformation zu tun?
Ist es denn so unwahrscheinlich, dass es unter den inzwischen zahlreichen „Gegnern“ des Bischofs auch irgendjemand unklugen gibt? Jemand, der recht hat, muss deswegen noch lange nicht klug handeln.
Abgesehen davon wird „Gandalf“ auch nur dort zitiert, wo es kreuz.net in den Kram passt. Dass „Gandalf“ die Erklärung der Dechantenkonferenz auch für ziemlich läcerlich hielt, wurde hier wohl überlesen. Das selektive Zitieren hat auf dieser Seite leider Methode.
Dieses ständige „Wir sind besser als kath.net“ wirkt schön langsam eher lächerlich. Hat hier jemand Minderwertigkeitskomplexe?
Redaktion benachrichtigen Dunkle Mächte + …
#7   wolfgang e.   10:00:24 | Donnerstag, 23. November 2006
umstritten?
Vielleicht hat es die Redaktion nicht gemerkt, aber HW. Anton Leichtfried ist offenbar nicht einmal unter den kreuz.net-Lesern sonderlich umstritten: von den 72 Lesermeinungen www.kreuz.net/…ticle.4242-page.html zum vorigen Leichtfried-Artikel sind nur 2 auf sehr unbestimmte Art negativ: Maledicta fürchtet (warum?), Leichtfried könnte gute Priester aus der Diozöse werfen, Alleluia stellt nur fest, dass Dr. Pytlik sich jetzt wohl ärgert (warum?), da er nicht selbst Weihbischof geworden sei.
Dass Pater Udo Herrn Leichtfried vorsichtig lobt, kann wohl auch als Vereinnahmungsversuch gewertet werden.
Umstritten ist Hw Leichtfried offenbar einzig und alleine bei einem Teil der kreuz.net-Redaktion, frei nach dem Motto: „kann denn nach Krenn etwas Gutes kommen?“
Und Herrn Hw Leichtfried das leere Seminar anzulasten ist doch wohl eher ein Witz. :-D
Vielleicht könnte man jetzt sagen: das Lob kommt von der falschen Seite, aber wenigstens die Kritik von der richtigen, oder? ^-^
Redaktion benachrichtigen Dammbruch in der Sexualmoral?
#52   wolfgang e.   19:08:54 | Mittwoch, 22. November 2006
@ Sirilo
Die Antwort auf a), b), c): Nein, heißt es nicht.
Nachzulesen in der Enzyklika des auf kreuz.net vielfach geschmähten Papstes Paul VI: „Humanae Vita“ (1968)
Auf Deutsch hier zu finden:
www.stjosef.at www.stjosef.at/ –> auf „Kirchliche Dokumente“ klicken –> „Weitere Päpste“ –>
oder (nicht auf Deutsch) auf der Vatikan-Hompage www.vatican.va/…clicals/index_ge.htm
Eine relatv kurze und leicht lesbare Enzyklika.
@ Hans Urs
Punkt 3: Genau darum wird es sich wohl handeln. Damit stellt das Ganze natürlich genau betrachtet gar keine Sensation dar, weil genau das sowieso schon Lehre der Kirche war.
Redaktion benachrichtigen Römischer Skandalentscheid
#41   wolfgang e.   15:57:16 | Dienstag, 21. November 2006
… einen hab’ ich noch…
Bischof Klaus Küng setzt seinen scharfen Linkskurs fort.
:-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
Redaktion benachrichtigen Römischer Skandalentscheid
#39   wolfgang e.   15:49:25 | Dienstag, 21. November 2006
Echt gut…
@ obiger Artikel
Hw. Anton Leichtfried ist also schuld, dass das St. Pöltner Priesterseminar auf einmal so leer ist?
:-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
@ Alleluja
Hw. Dr. Pytlik hat also Bischof Krenn gestürzt?
:-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
Hat noch jemand einen guten Witz?
Redaktion benachrichtigen Barmherziger Jesuit
#56   wolfgang e.   13:14:32 | Sonntag, 19. November 2006
Nunja, lieber Lord Werther,
sehr genau haben Sie die Bibel offenbar nicht gelesen:
1. Das bedeutet wohl, dass ein schlechter Vater nicht Priester werden darf, keineswegs, dass ein unverheirateter nicht Priester werden darf (Paulus z.B. war unverheiratet, das schreibt er sogar selbst –> nachlesen)
2. Die Ehemoral hat sich im AT erst nach und nach entwickelt. Zur Zeit Christi war aber die Vielehe so gut wie verschwunden. Übrigens spricht schon Gen., 2. Kapitel von einem Mann und einer Frau als Wesen der Ehe. In Levitikus sind noch einige Gesetze enthalten, die der Hartherzigkeit der Menschen Rechnung tragen. (Siehe auch die Worte Christi über die Ehescheidung. –> nachlesen!)
3. Laut Paulus sollen die Frauen in der Kirche schweigen. Das heißt nicht, dass generell sie nicht lehren dürfen. (In der Familie ist ja die Mutter selbstverständlich erste Lehrerin) –> nachlesen!
4. Die Gebote des AT (v.a. die 10 Gebote) gelten natürlich auch für die Christen heute, und auch für alle Menschen! Das Mosaische Gesetz jedoch, das ein Bestandteil des Alten Bundes ist, und nur den äußeren Vollzug der Gebote betrifft, gilt in dieser Form für die Christen nicht mehr (siehe v.a. Apostelgeschichte und Paulusbriefe, aber auch Aussagen von Christus über die jüdische Gesetzestreue seiner Zeit. –> nachlesen!)
Viele Grüße, Wolfgang
Redaktion benachrichtigen Barmherziger Jesuit
#30   wolfgang e.   13:47:52 | Freitag, 17. November 2006
Lieber Lord Werther
„Heißt es ich kann Gott weniger dienen, wenn ich ein Familienvater bin, wie er es eigentlich ausdrücklich wünschte?“
Nein, es heißt, dass Du Gott auf eine andere Weise dienst. Für einen Familienvater, wie Du und ich es sind, ist die eigene Ehefrau der persönliche Weg zu Gott. Hingeben sollen wir uns aber ebenso, wie die Priester. Wir sind zu derselben Heiligkeit berufen.
Wenn ich etwas über das Wesen der Liebe erfahren möchte, frage ich übrigens durchaus gute Priester, da sie zu Gott (= Liebe) einen unmittelbaren Zugang haben.
Wenn ich wissen möchte, wie diese Liebe konkret in Ehe und Familie verwirklicht werden soll, berate ich mich auch mit meinen verheirateten Freunden. Dafür ist es aber nicht notwendig, dass diese auch Priester sind.
Abgesehen davon kann jemend, der in eine Sache nicht direkt involviert ist, oft einen objektiveren Rat geben, daher würde ich auch als Verheirateter den Rat eines Zölibatären bezüglich Ehe und Familie nicht verachten.
Redaktion benachrichtigen Zum Ordensaustritt gedrängt?
#6   wolfgang e.   12:34:06 | Freitag, 17. November 2006
Warum…
… schreibt dann kreuz.net so oft von kath.net ab?
Redaktion benachrichtigen Barmherziger Jesuit
#22   wolfgang e.   11:25:23 | Freitag, 17. November 2006
Lieber Lord Werther
Du hast völlig Recht: Die VERNEINUNG der eigenen Sexualität wäre tatsächlich ein „Verbrechen“ wider die eigene Natur, und würde tatsächlich auch zu Neurosen führen. Die Sexualität ist immerhin ein wichtiger Bestandteil der eigenen Person. Und wenn ich mich selbst lieben (das heißt: annehmen) soll, kann ich nicht einen Teil von mir verneinen.
Der Zölibat muss daher, um zu gelingen, als absolute BEJAHUNG der eigenen Sexualität gelebt werden, bei gleichzeitigem Verzicht. Verzicht ist nicht Verneinung.
Der Verzicht auf etwas sehr Gutes weist gerade bei den Priestern auf ein noch höheres Gut hin, nämlich die Liebe zu Gott, die dann auch zu einer Vertiefung der Liebe zu den Menschen führt.
Der Priester soll sich ganz hinschenken an Gott und an die Menschen, und zwar auf eine unmittelbare Weise. Dafür ist es auch sinnvoll, dass er keine irdische Bindung eingeht. Wer das nicht versteht, sollte nicht Priester werden.
Die Eheleute sollen sich ganz hinschenken an Gott und an die Menschen, auf eine mittelbare Weise: Durch die Ganzhingabe an den Ehepartner, der dadurch auch zum Weg zu Gott wird. Wer das nicht versteht, sollte nicht heiraten.
Beides sind Wege, auch die eigene Sexualität zu leben.
Redaktion benachrichtigen Eiertanz der Fuldaer Zeitung
#23   wolfgang e.   23:37:53 | Donnerstag, 9. November 2006
Jürg Guttenberger
Sie irren sich gewaltig, wenn Sie glauben, das Kardinal Schönborn in Wien irgendwie auf der selben Linie liegt, wie der Bischof von Fulda. Man kann ihm vorwerfen, dass er zu sehr Diplomat ist, und daher manchmal auch in Interviews zu schnell einen Rückzieher macht. Vielleicht fehlt es ihm an Mut. Man kann ihm aber sicher nicht vorwerfen, dass er Gutes zu behindern sucht.
Es stimmt, er hat sich auf etwas unglückliche Art von einer einzigen Aktion von „Jugend für das Leben“ distanziert.
Er hat sich aber auch mehrfach persöhnlich bei „Jugend für das Leben“ dafür entschuldigt. Ich war auch selbst dabei. Und er hat „Jugend für das Leben“ auch schon mehrfach auf verschiedene Arten unterstützt und tut es auch weiterhin.
Das wirkliche Leben besteht eben aus mehr Dingen, als man in den Medien erfahren kann. Und in vielen Fällen ist das auch ganz gut so.
Redaktion benachrichtigen Sie sind also nicht mehr zwei, sondern eins
#13   wolfgang e.   22:44:54 | Samstag, 21. Oktober 2006
Caroline von Monaco
ist wohl ein sehr schlechtes Beispiel. Immerhin hat die Anullierung bei ihr 12 Jahre gebraucht. Bei den meisten weniger prominenten Anullierungen ging das doch schneller. Offenbahr wurde ihr gerade wegen ihrer Prominenz von Seiten der Kirche mehr Widerstand geleistet als all den anderen unprominenten Anullierungsfällen, obwohl die Nichtigkeit ihrer ersten „Ehe“ doch recht deutlich war.
Redaktion benachrichtigen Benedikt XVI.: Sie beten den alleinigen Gott an
#8   wolfgang e.   14:00:16 | Mittwoch, 20. September 2006
@ deusexmachina
„Religion ganz abschaffen wäre ein echter Beitrag zum Weltfrieden…“
…das haben schon viele behauptet, um dann in atheistischen Zwangsregimen noch mehr terror zu vrbreiten.
Eher müsste man den Menschen abschaffen, um Frieden zu gewinnen.
Redaktion benachrichtigen Widersprüchliches zum Opus Dei
#21   wolfgang e.   19:11:07 | Donnerstag, 24. August 2006
@ Athanasius
Ihre Geschichte (Messbuch im Mülleimer) klingt ziemlich eigenartig, und für Josemaria Escrivá auch ziemlich untypisch.
Wo haben sie die her?
Klingt eher nach Gerüchteküche.
Redaktion benachrichtigen Die Geister, die man rief
#4   wolfgang e.   12:28:11 | Freitag, 18. August 2006
Sehr ähnliche Phenomäne
gab es seit 450 Jahren in den spanischen Kolonien Amerikas zu beobachten (War wohl auch eine Folge des Konzils (von Tient)???).
Reste solcher Religions- und Rietenvermischungen gibt es immer noch, vor allem im stark indianisch geprägten Guatemala.
Redaktion benachrichtigen Für ihn ist Leben Tod
#48   wolfgang e.   17:18:07 | Donnerstag, 27. Juli 2006
Lieber 23er Hansl
Warst du schon am Fleischmarkt?
Ich habe überhaupt nichts geschlossen, außer, dass die behaupteten Pöbeleinen in der jetzigen Konstellation nicht möglich sind und die Behauptungen daher falsch ist.
Der Wachmann steht übrigens dort, seit es in Wien ein Wegweiserecht gibt. Davor war die Situation genau gleich, nur ohne Wachmann. Auch da konnte ich keine Pöbeleien, Beschimpfungen, etz. beobachten (Vielleicht machen die das immer nur, wenn ich gerade nicht vorbeigehe).
Wenn ich Schlüsse ziehen soll, würde ich sagen:
1. Abtreibung wirft offenbar genug Geld ab, um sich auch noch einen Sicherheitsmann zu leisten.
2. Die Klinikbetreiber fürchten Geschäftseinbußen durch die Gehsteigberatung und wollen mit dem Sicherheitsmann die Beratungstätigkeit zurückdrängen.
3. Durch die Berichterstattung über die angeblich so agressiven Abtreibungsgegner werden potentielle Kundinnen vom Klinikbesuch abgehalten (der Schuss ging wohl nach hinten los). Nun soll der Sicherheitsmann vor der Türe wieder ein größeres Sicherheitsgefühl vermitteln.
Übrigens macht der Sicherheitsmann den Eindruck, dass ihm ziemlich fad ist vor der Türe. Es gibt offenbar nicht viel für ihn zu tun.
Redaktion benachrichtigen Für ihn ist Leben Tod
#42   wolfgang e.   14:51:50 | Donnerstag, 27. Juli 2006
angeblich werden diese Frauen nämlich in Wien: „angepöbelt, gerempelt und besabbert“
Da ich in Wien im 1. Bezirk arbeite, komme ich etwa 2-5x wöchentlich am Fleischmarkt vorbei.
Die Situation dort sieht so aus:
Rechts vom Eingang steht ein Beamter eines privaten Sicherheitsteams, offanbar von der Klinik engagiert.
Links vom Eingang steht eine Dame mit einem Plakat und einem Rosenkranz. Etwas weiter weg steht ein zweiter Lebensschützer.
Ich habe bisher noch nie irgendeine Pöbelei gesehen, geschweige denn eine Rempelung oder Besabberung. Das wäre wohl auch kaum möglich, der Sicherheitsbeamte würde das wohl sofort melden, was wohl zu einer sofortigen Wegweisung der Lebensschützer führen würde.
Dass die Lebensschützer trotz Wegweiserecht und trotz ständiger Beobachtung unbehelligt täglich vor der Klinik stehen spricht dafür, dass die Pöbel-Behauptungen gar nicht stimmen können.
Die Behaupter der Pöbeleien waren entweder noch nie am Fleischmarkt und schreiben nur aus Pamphleten der „Sozialistischen Linkspartei“ ab, oder sie schreiben bewusst falsches.
Jeder der will, kann ja selbst zum Fleischmarkt kommen und sich überzeugen.
Redaktion benachrichtigen Der nächste ärztliche Pleitefall
#11   wolfgang e.   14:39:10 | Donnerstag, 13. Juli 2006
Tja, so ist das heute.
„mongoloid“ darf man natürlich nicht mehr sagen, das ist diskriminierend. Aber jemanden mit „Down-Syndrom“ kurz vor der Geburt umbringen ist ganz ok.
Wenigstens unsere Sprache ist sauber.
ddl, du bist doch ein denkender Mensch (ich glaube nicht an „böse Absichten“ deinerseits, wie andere Schreiberlinge hier des öfteren Vermuten).
Denke auch hier ein bisschen mehr in die Tiefe. Bitte.
Redaktion benachrichtigen Der nächste ärztliche Pleitefall
#8   wolfgang e.   14:26:10 | Donnerstag, 13. Juli 2006
Bitte nicht Gleichsetzen mit Vergleichen gleichsetzen!
Ich setzte nicht gleich, ich entdecke Ähnlichkeiten, die man vergleichen kann.
Vergleichen heißt: Sowohl Ähnlichkeiten als auch Unterschiede erkennen.
Wird denn die Hilflosentötung zu etwas besserem, wenn sie nicht das gleiche wie der Holocaust ist?
Sollen wir die Hilflosentötung deswegen wieder einführen?
Soll ich die Tötung eines Behinderten etwa gutheißen, weil es knapp vor und nicht knapp nach der Geburt geschah?
Es ist nicht das gleiche.
Aber wo, bitte, ist hier der esenzielle Unterschied?
Redaktion benachrichtigen Der nächste ärztliche Pleitefall
#3   wolfgang e.   14:05:28 | Donnerstag, 13. Juli 2006
Tatsächlich Schande
Schande für unsere Wohlstandsgesellschaft, die für Menschen, die der Norm nicht entsprechen, keinen Platz hat.
Meine Tante war mongoloid. Sie wurde Anfang 1945 geboren. Der Arzt und meine Großeltern riskierten für dieses Kind ihr Leben, da sie die „lebensunwürdige Fehlbildung“ nicht meldeten. Eine Meldung hätte meiner Tante sofort das Leben gekostet.
Ich finde hier den Vergleich absolut angebracht.
Tut mir leid, ich kann nicht anders.
Redaktion benachrichtigen Raus mit der Wahrheit
#6   wolfgang e.   19:34:33 | Mittwoch, 14. Juni 2006
Lieber Hódmezövásárhelykutasipuszta
In welcher Welt leben sie eigentlich?
Da wird ein Vortrag von anarchistischen Radikalen schwerst behindert (inklusive Diebstahl des Mikrophons, gepfeife, geprülle und physischer Bedrohung), sodass die Polizei für die Sicherheit der Vortragsveranstalter garantieren muss,
und dann sind die Vortragsveranstalter extrem gefährlich, radikal und gewaltbereit?
Man hatte wohl eher den umgekehrten Eindruck.
Es mag schon irgendwo auch gewaltbereite Abtreibungsgegner geben. In Wien ist mir aber noch keiner begegnet.
Redaktion benachrichtigen Bush – der nächste Hitler
#39   wolfgang e.   09:41:21 | Dienstag, 13. Juni 2006
@ Hódmezövásárhelykutasipuszta
Ihre pluraler Religionstheologie nimmt im Grunde genommen keine einzige Religion ernst. Wenn jede Religion nur ein beliebiger Heilsweg wäre, wäre es ja völlig belanglos, welche Religion man wählt, damit wären jede Religion belanglos.
Gott kann jeder/jedem das Heil schenken, dem/der er/sie möchte. Er/Sie ist doch ein Gott aller Menschen
Stimmt. Und Er will auch nicht, das irgendjemand verlohrengeht. Darum hat er die Kirche gestiftet als Weg zu Ihm.
Ich nehme an, dass Gott auch für diejenigen, die unschuldigerweise nicht zur Kirche finden, eine Möglichkeit zum Heil weiß, auch wenn wir nicht genau wisen, wie sie funktioniert.
Lieber DDL!
Bei vielen Menschen kommt ein Augenblick, an dem sie merken, das ihre momentane Lebensführung nicht mit ihren Überzeugungen übereinstimmt.
Es gibt beeindruckende Menschen, die dann ihre Überzeugungen überprüfen, und sich, bei positivem Ergebnis der Prüfung, bemühen, ihr Leben wieder an ihren Überzeugungen auszurichten. In der Kirche werden sie „Heilige“ genannt.
Es gibt viele andere, die dann ihre Überzeugung einfach ohne viel Nachdenken über Bord werfen. Bei diesen kann man aber nicht sagen, das sie ihre Überzeugungen unschuldig verloren haben.
Redaktion benachrichtigen Kirchlich abgesegnete Todsünde?
#11   wolfgang e.   20:21:11 | Freitag, 9. Juni 2006
Es gibt bei der Sünde zwei Seiten:
eine objektive (von außen) und eine subjektive (von innen).
Objektiv gesehen ist Ehebruch eine Todsünde, d.h. etwas schwerwiegendes und in sich schlechtes, egal ob derjenige, der Ehebruch begeht, weiß, dass es sich um etwas schlechtes handelt.
Subjektiv begeht der Ehebrecher tatsächlich nur dann eine Todsünde, wenn er:
– weiß, dass es eine schwere Sünde ist,
– sie absichtlich und ohne Zwang begeht.
Andernfalls ist die Schuld gemildert oder aufgehoben.
Da eine Sünde aber tatsächlich etwas in sich Schlechtes ist, ist die Kirche verpflichtet, darauf hinzuweisen und die Menschen endsprechend zu unterrichten, andernfalls fällt die Schuld auf sie zurück.
Redaktion benachrichtigen Das Flugzeug hat nie abgehoben
#60   wolfgang e.   20:13:21 | Freitag, 9. Juni 2006
Sie sind ein Wortverdreher.
Wo, bitte, hab ich etwas von „beliebiger“ Veränderung geschrieben.
Das ist genau ihre subjektivistische Vorgangsweise: Sie unterstellen eine Aussage, die der andere nie getätigt hat, und schreien dann: Häresie!
Göttliches Recht kann die Kirche nicht ändern, wo kämen wir sonst hin.
Sind sie eigentlich Teil des Magisteriums, dass sie urteilen können, wie die Lehre der Kirche genau auszulegen ist, was zum göttlichen Recht gehört und was nicht?
Abgesehen davon bin ich ein ganz gewöhnliche Katholik, und als solcher nicht verpflichtet, den Codex auswendig zu können. Das ist Aufgabe der Theologen, Bischöfe, des Papstes…
Es ist also auch nicht meine Aufgabe, zu wissen, unter welchen Umständen ein Papst kein Papst wäre. Mag ja alles gerne stimmen, was sie da über das Kirchenrecht sagen, nur: solange der Ernstfall (Ein Häretiker als Papst) nicht tatsächlich eintritt, ist das für mich schlicht und einfach nicht relevent.
Wo bleibt ihre Antwort? Weisen sie endlich glaubwürdig (nicht subjektiv verdreht) nach, dass DEUS CARTIAS EST häretisch ist.
Redaktion benachrichtigen Das Flugzeug hat nie abgehoben
#58   wolfgang e.   19:43:36 | Freitag, 9. Juni 2006
Auch ihre Antwort ist keine Antwort.
Gott hat die Kirche als Fels in der Brandung gestiftet. Dieser Fels ist aber unmittelnbar mit dem Petrusamt verbunden.
Du bist Petrus, der Fels, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen, und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen
Das habe nicht ich so hintereinandergeschrieben.
Ohne Papst keine Kirche.
Wenn sie mir also wirklich beweisen könnten (Konjunktiv), dass es seit 50 Jahren keinen Papst mehr gibt, dann gibt es auch seit 50 Jahren keine Kirche mehr.
Wenn es keine Kirche mehr gibt, dann war alles Lug und Betrug, dann hatt es die Kirche auch nie gegeben, denn wieso sollte Gott es zulassen, dass es die Kirche nicht mehr gibt, wenn er versprochen hat, dass sie niemals untergeht.
Insoferne stimme ich ihnen gerne zu: ja, der Hl. Geist kann natürlich auch über die Bullen und Codices wirken (und er tut es auch).
Nur interressiert mich die Codexbeweisführung wirklich erst dann, wenn sie mir vorher die Grundlage, also die tatsächliche Häresie des jetzigen Papstes beweisen.
Übrigens hat die Kirche nicht nur Binde- sondern auch Lösegewalt, sie kann daher die kirchlichen Rechtsätze und Codices auch ändern. Kirchenrecht ist nicht Lehre.
Redaktion benachrichtigen Das Flugzeug hat nie abgehoben
#55   wolfgang e.   18:55:32 | Freitag, 9. Juni 2006
Jahrhundertelang hat der Hl. Geist
als eigentlicher Führer der Kirche dafür gesorgt, dass kein Papst Häretiker war, lange vor der Einführung besagter Codices und Codexkommentare.
Natürlich kann die Kirche auch zusätzlich gesetzliche Vorkehrungen treffen, dass ein Häretiker nicht Papst werden kann. Das halte ich aber gegenüber der ersten Feststellung für sekunder.
So, und jetzt belegen sie bitte, wo der Papst Gott für veränderlich hält bzw. behauptet, er bräuchte die Welt um vollkonmmen zu sein.
Redaktion benachrichtigen Kirchlich abgesegnete Todsünde?
#7   wolfgang e.   18:48:27 | Freitag, 9. Juni 2006
Keine so leichte Frage.
Natürlich führt uns Gott in unserem Leben, oft auf eine Weise, die wir nicht wahrnehmen (oder erst Jahre später bemerken).
Ich glaube, man kann das so sehen: Gott hat uns sehrwohl zusammengeführt, ohne uns aber in irgendeiner Form zu zwingen. Die Entscheidung füreinander lag also bei uns.
Die Entscheidung wurde aber vor Gottes Angesicht getroffen. Und dann ist Gott Zeuge dieser Entscheidung und Bundesstifter. Wir sind also im Eheversprechen nicht nur durch unsere Entscheidung, sondern auch durch Gott verbunden.
Natürlich können auch wir die Zukunft nicht vorraussehen. Aber wir haben vor, zu dieser Entscheidung zu stehen. Das geht nur, wenn man, auch mit Gottes Hilfe, jede Eigennützigkeit besiegt und den Anderen wirklich um seinetwillen liebt (und nicht für meinen Vorteil).
Es geht hier also auch um Liebe zur ganzen Person des anderen, und dazu gehört nicht nur die Gegenwart der anderen Person, sondern auch seine Vergangenheit und seine Zukunft. Und außerdem gehören zur anderen Person nicht nur die positiven Eigenschaften, sondern auch alle Fehler, die man jetzt schon kennt, und die man noch entdecken wird.
Wir haben uns hier auf ein großes Abenteuer eingelassen, ich weiß, aber ich glaube, es lohnt sich.
Redaktion benachrichtigen Das Flugzeug hat nie abgehoben
#52   wolfgang e.   18:25:26 | Freitag, 9. Juni 2006
Das ist einzig und allein
ihr Trugschluss und ihre subjektive Deutung.
Der Papst schreibt, dass Gott die Welt liebt, im Gegensatz zur aristothelischen Lehre, dass zwar die Welt die Göttliche Macht lieben muss, die Göttliche Macht in ihrer Erhabenheit aber nicht lieben kann.
Sie schließen jetzt daraus, dass, wenn Gott die Welt liebt, er der Welt bedarf. Das wäre natürlich Häresie, steht aber in der Enzyclika nirgends drinnen, wie gesagt, nur in ihrer Phantasie.
Redaktion benachrichtigen Kirchlich abgesegnete Todsünde?
#5   wolfgang e.   18:05:54 | Freitag, 9. Juni 2006
@ DDL
Bräutigam: Maria, vor Gottes Angesicht nehme ich dich an als meine Frau.
Ich verspreche dir die Treue
in guten und in bösen Tagen,
in Gesundheit und Krankheit,
bis der Tod uns scheidet.
Ich will dich lieben, achten und ehren
alle Tage meines Lebens
Trage diesen Ring
als Zeichen unserer Liebe und Treue:
Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes. Amen.
Braut: Wolfgang, vor Gottes Angesicht nehme ich dich an als meinen Mann.
Ich verspreche dir die Treue
in guten und in bösen Tagen,
in Gesundheit und Krankheit,
bis der Tod uns scheidet.
Ich will dich lieben, achten und ehren
alle Tage meines Lebens
Trage diesen Ring
als Zeichen unserer Liebe und Treue:
Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes. Amen.
Es handelt sich also, wie man im Eheversprechen sieht, um einen Bund zwischen Mann und Frau vor Gottes angesicht, es ist also ein Zusammenwirken des gottgegebenen freien Willens der Brautleute und dem Zusammenführen durch Gott:
Gott hat zusammengeführt, wir haben dazu bedingungslos „ja“ gesagt.
Passt das in etwa als Erklährung?
Redaktion benachrichtigen Alles noch in Ordnung?
#11   wolfgang e.   17:40:34 | Freitag, 9. Juni 2006
ach DDL
bei jedem Kind dauert es in der Regel neun Monate, biss es heraußen ist. Da bleibt dazwischen schon noch etwas Zeit fürs Internet…
Redaktion benachrichtigen Das Flugzeug hat nie abgehoben
#50   wolfgang e.   17:38:22 | Freitag, 9. Juni 2006
@ Murx
Den Häretikerpapst gibt es nur in ihrer regen Phantasie.
In ihrer ganzen Argumentationskette sind sie bis jetzt den Beweis einer Häresie von Josef Ratzinger / Benedikt XVI schuldig geblieben. Alles was sie anbieten können sind selbst zurechtgezimmerte Nebelkerzen. Man braucht z.B nur einmal „Deus Caritas Est“ zu lesen, um die Absurdität ihrer Thesen zu erkennen.
Ihre ganzen Codex- und Kommentarbeweise (eigentlich auch immer nur die selben) können sie sich also sparen, die nutzen garnichts, wenn sie nicht vorher den Papst der Häresie überführen.
Redaktion benachrichtigen Das Flugzeug hat nie abgehoben
#48   wolfgang e.   17:23:47 | Freitag, 9. Juni 2006
Ach lieber Herr Murx…
… immer dieselbe Leier.
Benedikt XVI verwendet das Wort „Eros“ sehr bildhaft und vorsichtig (Zitat: Der eine Gott, dem Israel glaubt, liebt selbst. Seine Liebe ist noch dazu eine wählende Liebe: Aus allen Völkern wählt er Israel und liebt es – freilich mit dem Ziel, gerade so die ganze Menschheit zu heilen. Er liebt, und diese seine Liebe kann man durchaus als Eros bezeichnen, der freilich zugleich ganz Agape ist.) und bezieht sich dabei noch dazu auf Pseudo Dionysius Areopagit, der in seinem Werk Über die göttlichen Namen, IV, 12-14: PG 3, 709-713 Gott zugleich Eros und Agape nennt.
Ist der Areopagit jetzt auch ein Herätiker, ist das Hohelied der Liebe herätisch, sind die Propheten, die die Liebe Gottes zu den Menschen mit bräutlicher Liebe vergleichen herätisch?
Weisst du denn nicht, dass man mit unserer menschlichen Begrenztheit über Gott nur analoge Aussagen treffen kann, also Vergleiche, die prinzipiell immer auch hinken.
An keiner Stelle von Benedikt XVIs Enzyklika ist irgendetwas von einer Veränderlichkeit Gottes herauszulesen. Wie krankhaft müssen ihre Vorurteile eigentlich sein?
Sie haben eine Unmenge unnützes Wissen angehäuft, können den Codex samt allen Verästelungen der Kommentare auswendig, an Verständnis und Weisheit mangelt es aber sehr.
:-!
Redaktion benachrichtigen Der Gipfel des Absurden
#22   wolfgang e.   09:49:29 | Freitag, 9. Juni 2006
Übrigens gibt es den Spitalstourismus…
…ja auch in umgekehrter Richtung:
Viele ältere Niederländer ziehen es bereits vor, in einem deutschen Spital behandelt zu werden, man weiß ja nie…
Die Spirale der Kultur des Todes sieht in Europa so aus:
– Abtreibung verboten aber straffrei
– Recht auf Abtreibung (inklusive Bezahlung durch Krankenkassa)
– „therapeutisches“ Klonen und Experimente an Embrionen („verbrauchende Embrionenforschung“)
– Euthanasie auf Wunsch bei kranken, alten Menschen
– Euthanasie generell bei alten Menschen (ausdrücklicher Wunsch steht nur bei 20% fest)
– Euthanasie bei jungen, kranken Menschen
– Euthanasie an behinderten Neugeborenen
bis hierher schon in einigen Staaten der EU realisiert.
Welcher Schritt folgt als nächstes? Wann ist auch mein Leben nicht mehr schützenswert?
Als vernünftiger Mensch muss ich sagen: Wehret den Anfängen.
Redaktion benachrichtigen Nie wieder + …
#42   wolfgang e.   17:40:26 | Donnerstag, 1. Juni 2006
@ meinen Namensvetter
Ja, aus Dir spricht die Lutherische „Tradition“: Ablehnung all dessen, was das Wesen der Kirche ausmacht. Genau wie du wollte auch Luther eben keine Kirche, keinen Papst, keine Bischofe, keine Ämter. Daher kann die katholische Kirche die evangelischen Gemeinschaften auch nicht als Kirche anerkennen, sehrwohl aber annerkennt die katholische Kirche die Protestanten als Christen.
Die katholische Kirche teilt also in der Beurteilung des Protestantismus die Auffassung Luthers, denn Luther wollte keine Kirche. Diejenigen protestantischen Amtsträger, die jetzt die Bezeichnug „Kirche“ für sich reklamieren wollen, haben wohl Luther nicht ganz verstanden.
Redaktion benachrichtigen Nie wieder + …
#39   wolfgang e.   17:24:50 | Donnerstag, 1. Juni 2006
@ sani & Frl Ilse
Ich muss sie hier ein bisschen enttäuschen:
Die Ausführungen von centesimus annus stehen auf sehr wackeligen Füßen, denn es gibt wesentlich mehr Stellen im NT, in denen klar wird, dass Petrus von Christus tatsächlich eine Vorrangstellung innerhalb der Apostelschaar erhalten hat, keineswegs nur in MT 16,18f.
Alle anderen Stellen wurden von c.a. schlichtweg unterschlagen (finden sich in allen Evangelien und auch in der Apostelgeschichte, ich empfehle aufmerksame Lektüre.)
Auch die Tatsache, dass Petrus besonders oft und besonders hart gerügt wird, spricht wohl eher für als gegen eine Sonderstellung.
Einfach irgendwelche Stellen für ungültig erklären, ist eine recht einfache Methode, nur das zu sehen, was man sehen will, mit Wissenschaftlichkeit hat das nichts zu tun.
Bei c.a. habe ich nun die Wahl zwischen zwei Meinungen: Entweder ist sie tatsächlich „TheologIn“, dann weiß sie auch, dass sie einiges unterschlagen hat und ist daher unredlich,
oder sie weiß nicht, das ihr einiges entgangen ist, dann ist sie aber nicht TheologIn, sondern HochstaplerIn.
Bei Leuten, die sich so viel auf ihr „Wissen“ einbilden und ständig ihren akademischen Abschluss als Argument gebrauchen (ich weiß dass, ich habe immerhin studiert) sollte man sowieso etwas vorsichtig sein.
Ich habe auch studiert, und weiß daher, dass auch „Studierte“ nur mit Wasser kochen.
Redaktion benachrichtigen Nie wieder + …
#32   wolfgang e.   13:07:41 | Donnerstag, 1. Juni 2006
centesimus versus centesimus
Liebster centesimus: Vorgestern schrieben sie doch noch folgendes:
„Aber als studierter Bibelwissenschaftler (echt!) musste ich darauf hinweisen, dass es nicht legitim ist, die Bibel als Steinbruch zu benutzen und einfach Sätze aus dem Kontext zu reißen, um sie zur Untermauerung der eigenen Position zu missbrauchen. Wie schon gesagt, ich habe die Ironie hinter Ihrem Posting erkannt, konnte mir einen solchen Kommentar aus wissenschaftlicher Redlichkeit aber trotzdem nicht verkneifen.“
Bedenken sie, das alles, wes sie geschrieben haben, gegen sie verwendet werden kann… :-D :-D :-D
Redaktion benachrichtigen Nie wieder + …
#29   wolfgang e.   12:50:35 | Donnerstag, 1. Juni 2006
Oh, der Herr hat studiert…
…das ist dann natürlich was ganz anderes.
!:) o^/
Dann muss ich mich vor der geballten Ladung Wissen natürlich geschlagen geben…
?:)
Redaktion benachrichtigen Nie wieder + …
#25   wolfgang e.   12:10:55 | Donnerstag, 1. Juni 2006
Wissensseifenblase
Willkürlich einige Bibelzitate zusammentragen, ein bisschen heruminterpretieren, natürlich behaupten, dieser oder jener Text, der einem nicht passt, sei nicht original oder so (2000 Jahre später wissen wir natürlich darüber viel besser bescheid), viele andere Textstellen schweigend übergehen (Sagt Jesus bei Joh. nicht auch dreimal ausdrücklich zu Petrus: „Weide meine Schafe“, bevor ihm gesagt wird, dass ihn die Zukunft des Johannes nichts angeht?)…
Wie leicht ist es doch, willkürlich ganau das herauszulesen, was einem in den Kram passt. Doch selbst wenn man 50 Bibelzitate anführen kann, es ist nur eine Seifenblase, bei genauerem Nachschauen zum Platzen verurteilt.
„centesimus annus“, ich bin über so viel Aufgeblaseheit doch erstaunt.
Redaktion benachrichtigen Nie wieder + …
#11   wolfgang e.   10:25:10 | Donnerstag, 1. Juni 2006
@ Wolfgang K.
Hi Namensvetter!
Du schreibst:
„Die sogenannten Nachfolger hatten mit ihrer fragwürdigen Moral nicht mehr viel mit dem ursprünglichen Petrus zu tun. Eine solche gottlose Lebensweise kann sich nicht auf Petrus berufen. Außerdem war das Lotterleben der Geistlichkeit am Ende der Neuzeit mit ein Auslöser für die Reformation. Die Kirche war nicht fähig Buße zu tun und zu den Ursprüngen zurückzukehren, im 15. Jahrhundert scheiterten drei Reformkonzilien…“
Genau dieser Gedankengang führte Martin Luther dazu, nicht nur das Papsttum, sondern auch die Kirche als solche abzulehenen. Luther wollte nicht eine neue Kirche gründen, sondern er wollte ein Christentum ohne Kirche, ein Christentum, in dem Jeder Christ selbst die Bibel interpretieren soll ohne „Anweisung“ von oben (daher „sola scriptura“). Der Protestantismus ist daher ein Versuch, totalen Subjektivismus mit Christentum zu vereinigen, daher ist logischerweise der Protestantismus in tausende Grüppchen zersplittert.
Wenn daher heute evangelische Amtsträger unbedingt darauf bestehen, dass die evangelische Konfession eine der katholischen Kirche gleichwertige Kirche ist, empfinde ich das eher als Verrat an Luther Idee. „Dominus Jesus“ wird daher mit der Bezeichnung „kirchliche Gemeinschaft“ der ursprünglichen Idee Luthers eher gerecht.
Redaktion benachrichtigen Paukenschlag in Berlin
#11   wolfgang e.   12:11:06 | Mittwoch, 31. Mai 2006
@ Athanasius
Wenn man sich das Postig von MK28 hier anschaut, bekommt man eher den Eindruck, dass einige FSSPX-Anhänger tatsächlich der Meinung sind: „Außerhalb der FSSPX kein Heil“
Mag sein, dass das nicht die Meinung der FSSPX ist, aber wenn es wirklich gelingen sollte, dass die Anführer der FSSPX zur vollen Einheit mit dem Papst und der Kirche zurückkehren (was offenbar recht unwahrscheinlich ist, aber mit Gebet gelingen kann), werden einige ihrer Anhänger diesen Schritt wohl kaum mitvollziehen.
Insoferne finde ich Benedikts Posting weder unsinnig noch blöd, zumindest nicht als Antwort auf MK28
Redaktion benachrichtigen Bußgeißeln beim ‘Opus Dei’? Aber sicher!
#7   wolfgang e.   18:16:18 | Freitag, 26. Mai 2006
Ja, der Schmerz ist ein Skandalon,
aber er ist Bestandteil unserer Religion, denn wir glauben an einen Gott, der sich aus Liebe zu den Menschen herabließ, selbst Mensch zu werden, und durch freiwilliges Leiden am Kreuz die Menschen zu erlösen.
Schmerz ist im Christentum kein Selbstzweck.
Vor der Erlösung war der Schmerz bitter, denn er war eine Konsequenz der Entfernung der Menschen von Gott durch die Sünde und konnte daher von den Menschen nur als Strafe verstanden werden.
Erst durch die Erlösung ist der Schmerz nun gesegnet, nicht um des Schmerzes willen, sondern, weil durch die Erlösungstat Christi, der Schmerz zum Instrument der Erlösung geworden ist.
Das Christentum ist daher die einzige Religion der Welt, die auf die Frage nach dem Sinn des Leides eine positive Antwort geben kann.
Viele große Heilige haben daher ihr Leiden im Lichte dieses Glaubens als Teilhabe am Erlösungswerk Christi erkannt, und sind daher nicht am Leid verzweifelt. Einige wenige Heilige haben darüber hinaus auch freiwillige leibliche Bußübungen auf sich genommen (St. Franziskus, Thomas Morus, Theresa v. Avila, Johannes von Kreuz, der Pfarrer von Ars), andere haben von Christus selbst die Wundmale empfangen und damit auch sichtbar an Christi leiden Anteil gehabt (z.B. St. Franziskus).
Diese Bußübungen oder auch die Stigmata sind, wie Gotthard richtig bemerkt, Sonderfälle.
Für den „normalen“ Christen empfiehlt sich: Lächeln, auch wenn der Andere mühsam ist; Geduld, auch wenn der Tag mühsam war;…
Redaktion benachrichtigen „Solange Rom auf seiner Haltung verharrt, ist kein Übereinkommen möglich“
#125   wolfgang e.   19:16:01 | Samstag, 13. Mai 2006
Auch mir wäre es natürlich lieber,
man hätte an den Texten nicht herumgepfuscht.
Das „inseperabile“ ist dabe ein kleineres Problem als das „viele“.
Dennoch ist das „viele“ in den Übersetzungen von den rechtmäßigen Autoritäten der Kirche genehmigt worden, und somit gültiger Ritus.
Inwieweit hier Worte des Herrn verändert wurden, ist eine Streitfrage, immerhin gibt es in der Bibel vier verschiedene Versionen der Wandlungsworte, und die Wandlungsworte in der römischen Messe (sowohl vor, als auch nach dem Konzil) stimmen mit keiner biblischen Version 100prozentig überein.
„Für Alle“ ist zudem nicht häretisch, da Christus tatsächlich sein Blut für alle vergießen wollte. Dass das nicht allen zu Gute kommt, ist Schuld der Menschen, nicht Wille Christi.
Zu Untersuchen wäre noch, welche genaue Bedeutung das Wort „viele“ in den diversen Sprachen hat. Auf Deutsch heißt es eindeutig „viele, aber auf keinen Fall alle“. In anderen Sprachen kann es auch bedeuten „eine große Menge, vielleicht sogar alle“.
Redaktion benachrichtigen „Solange Rom auf seiner Haltung verharrt, ist kein Übereinkommen möglich“
#118   wolfgang e.   17:39:09 | Samstag, 13. Mai 2006
K. Murx
„Und es ist natürlich Materie und Form „recte et rite“ gemeint, im Ritus den die Kirche vorschreibt.“
Bis dahin sind wir uns einig.
Allerdings ist auch die NOM ein von der Kirche vorgeschriebener Ritus, daher verstehe ich nicht ganz, warum er, obwohl von der Kirche als Ritus vorgeschrieben, nicht gültig sein soll.
Das ebenfalls von der Kirche erlaubte „viele“ in den Übersetzungen wird für eine Ungültigkeit wohl nicht ausreichen.
Redaktion benachrichtigen „Solange Rom auf seiner Haltung verharrt, ist kein Übereinkommen möglich“
#114   wolfgang e.   16:20:21 | Samstag, 13. Mai 2006
Ein interessantes Zitat von Karl Murks:
„…wenn einer im Rahmen einer christlich-religiösen Handlung Materie und Form setzt, dann geht die Kirche auch davon aus, daß die Intention vorliegt. Steht das so in Apostolicae Curae, ja oder nein?
The Church does not judge about the mind and intention, in so far as it is something by its nature internal;but in so far as it is manifested externally she is bound to judge concerning it. A person who has correctly and seriously used the requisite matter and form to effect and confer a sacrament is presumed for that very reason to have intended to do (intendisse) what the Church does.“
Alle diejenigen, die die Gültigkeit mancher Messe wegen des vermuteten Mangels an Intention des Priesters anzweifelten, können also wieder beruhigt schlafen.
Die Kirche geht prinzipiell von der richtigen Intention aus, wenn ein Priester in richtiger Weise (Wandlungsworte) und mit der richtigen Materie (Brot und Wein) handelt.
Noch mehr sind wir aber aufgefordert, uns gegen Liturgiemissbräuche zu wehren, eben weil wir eher davon ausgehen müssen, dass die Messe gültig ist.
Redaktion benachrichtigen „Solange Rom auf seiner Haltung verharrt, ist kein Übereinkommen möglich“
#111   wolfgang e.   15:36:47 | Samstag, 13. Mai 2006
@Malachias und Karl Murx
Die Frage nach der Kompetenz stammte nicht von mir. Tatsächlich können sich aber auch kompetente Menschen im Irrtum befinden.
Ich halte z.B. den Sedisvakantismus für einen großen Irrtum, und auch ihre Postings hier konnten mich nicht vom Gegenteil überzeugen.
Ihr werdet dafür meine Überzeugung für einen Irrtum halten.
Darf ich etwas vorschlagen? Ich bete für Eure Bekehrung, und ihr für meine. Mit der Gnade Gottes besteht dann eine gewisse Chance, dass derjenige von uns, der sich irrt, zur Wahrheit zurückfindet…
Redaktion benachrichtigen „Solange Rom auf seiner Haltung verharrt, ist kein Übereinkommen möglich“
#108   wolfgang e.   15:14:07 | Samstag, 13. Mai 2006
In sehr vielen Büchern
steht auch viel unwahres, unbewiesen behauptetes, bewusst gelogenes, verdächtigtes, unsinniges, paranoides usw. drinnen.
Ihr Verlag ist offenbar Sprachrohr einer weiteren sedisvakantischen Splittergruppe, die, wie alle anderen auch, der Meinung ist, als einzige den wahren katholischen Glauben bewahrt zu haben.
Ähnliche Gruppierungen gab es in der Kirchengeschichte schon viele.
Der Teufel ist eine Realität, die Freimaurer sind eine Realität. Aber hinter allem und jedem Satan und seine Machenschaften zu sehen, erinnert mich ein bisschen an Verfolgungswahn.
„Beten, fröhlich sein und die Spatzen pfeifen lassen“, hat dazu einmal ein großer Heiliger gesagt, (obwohl ihm von manchen Freimaurern tatsächlich sogar Mörder geschickt wurden).
Wie wär’s mit etwas mehr Gelassenheit?
Wenn Christus für uns ist, wer ist dann gegen uns?
Redaktion benachrichtigen „Solange Rom auf seiner Haltung verharrt, ist kein Übereinkommen möglich“
#103   wolfgang e.   14:06:45 | Samstag, 13. Mai 2006
Meine Herrn!
Die Diskussion hier wird immer absurder.
Verkauft doch bitte nicht jede Wahnvorstellung als gesicherte Realität.
:-) :-] :-D :-( :-[ :'( ^-^ ;-) :-$ :-P o.O :-O :-S :-| :-# :-@ :-! O:) >:) O:O o^/ !:) ?:) :)3 :(3
Wir Katholiken sollten eigentlich andere Aufgaben haben, als jeden unter Verdacht zu stellen.
Redaktion benachrichtigen „Unsere Schuld ist ersichtlich“
#3   wolfgang e.   13:11:14 | Samstag, 6. Mai 2006
Lieber Rocky
Auch wenn die ganze Angelegenheit für das Bistum ziemlich peinlich ist und eine riesengroße Sauerei darstellt, ist eine Exkommunikation hier dennoch nicht umbedingt anzunehmen.
Der CIC bezieht sich auf eine direkte Mitwirkung an einer Abtreibung (was bei Arzt oder Geldgeber ja der Fall ist), und nicht auf eine indirekte über mehrere Ecken, wie in diesem Fall.
Redaktion benachrichtigen Benedikt XVI. empfing EU-Chef + …
#4   wolfgang e.   13:03:45 | Samstag, 6. Mai 2006
Brandenburgis und Athanasius
So einen hahnebüchenen Unsinn glaubt ihr ja wohl selber nicht:
Kardinal Ratzinger soll, natürlich mit Wissen von Johannen Paul II, ein absichtlich gefälschtes drittes Geheimnis von Fatima veröffentlicht haben, weil im Original drinnen stehen soll, dass der Papst ein Herätiker ist, und um das abzusichern hat er dann von der damals noch lebenden Seherein Schwester Lucia eine Erklärung abgepresst (oder die Erklärung gleich mitgefälscht?), dass das, was er veröffentlicht hat, das authentische dritte Geheimniss ist.
Soviel Schwachsinn findet man nicht einmal bei Dan Brown.
Wollt ihr nicht gemeinsam ein Buch schreiben? Einen Titel wüsste ich schon: „The Fatima Code“.
Redaktion benachrichtigen Genau am richtigen Platz
#9   wolfgang e.   15:32:11 | Donnerstag, 4. Mai 2006
De Fidele: Annakirche
Die Bänke wurden nicht herausgerissen, der neue Volksaltar ist allerdings irgendwie unpassend, sowohl in der Form, als auch in der Platzierung, habe schon wesentlich bessere Lösungen für einen Volksaltar in einer Barockkirche gesehen.
Zum Beten ist die Kirche immer noch gut geeignet: Es gibt keine Touristen, und das Allerheiligste ist ständig ausgesetzt.
Vor einigen Jahren war die Annakirche eine sehr gute Beichtkirche. Die ständigen Beichtzeiten gibt es zwar noch, aber die seelsorgliche Qualität hat leider seit dem Generationswechsel nachgelassen.
Die Entfernung des provis. Volksaltares in der Karlskirche geschah übrigens mit ausdrücklicher Genehmigung unseres Erzbischofs Kardinal Schönborn.
Redaktion benachrichtigen „Die Mitfeier von Gottesdiensten der Piusbruderschaft ist kein Delikt“
#14   wolfgang e.   15:15:28 | Donnerstag, 4. Mai 2006
@ Elendster Sünder
Das ist falsch:
Tatsächlich sieht es so aus: Ein Priester der FSSPX spendet die Sakramente zwar unerlaubt, aber dennoch gültig.
Ein Problem gibt es nur bei der Beichte:
Can. 966, §1: Zur gültigen Absolution von Sünden ist erforderlich, daß der Spender außer der Weihegewalt die Befugnis besitzt, sie gegenüber den Gläubigen, denen er die Absolution erteilt, auszuüben.
Da die Priester der FSSPX nicht ordnungsgemäß inkardiniert sind, ist die Beichte bei ihnen als ungültig anzusehen, außer natürlich in Notfällen.
Redaktion benachrichtigen Die Benutzten
#10   wolfgang e.   20:42:35 | Freitag, 21. April 2006
lieber Navon
Sie sind schon ein bisschen naiv:
„Wenn wir heute noch unter solchen Zuständen leben müßten, wären Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit Analphabet, Leibeigener und bettelarm. Sie dürften von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang schuften und ihre Kinder auch. Ohne soziale Absicherung und nennenswerte medizinische Versorgung.“
Unter genau diesen Zuständen leben heute drei Viertel der Weltbevölkerung. Wo sehen Sie also im Vergleich zu früher nennenswerte Fortschritte?
Und heute sind es vor allem kirchliche Organisationen, die versuchen, an der Situation etwas zu ändern.
Redaktion benachrichtigen Polenreise bestätigt + …
#14   wolfgang e.   14:43:35 | Dienstag, 11. April 2006
lieber Hrodgar
Ich glaube, du hast mich hier nicht ganz verstanden (es ist auch schwer, komplexere Fragen in der verlangten Kürze zu beantworten.)
Das „nicht“ sollte sich bei mir v.a. auf „Verdammt“ beziehen. Ich glaube nicht, dass Gott Judas „benutzt“ hat, weil er sowieso wusste, dass er ein Verräter ist. Ich glaube vielmehr, das Christus sich intensiv bemüht hat, Judas von seinem Verrat abzubringen, und dass er bereit war, Judas zu verzeihen.
Ich glaube auch nicht, dass Gott irgendjemanden verdammen möchte. Niemand ist zur Verdammung erschaffen (das wäre sonst tatsächlich ein grausamer Gott). Gott zwingt aber auch niemanden zur Glückseligkeit, die darin besteht, am göttlichen Leben teilzunehmen. Daher können wir Menschen unsere Freiheit auch dazu missbrauchen, uns von Gott abzuwenden. Gott wird alles versuchen, um uns zu retten, aber uns nicht zwingen, zu ihm zu kommen.
Die Verdammten sind daher Menschen, die tragischerweise nicht zu Gott wollten, und deren Willen von Gott gegen seinen eigenen Willen respektiert wurde.
War das jetzt klarer? – Ich glaube übrigens nicht, dass du hier etwas böses willst (wenn du bei mir das Gefühl hattest, bitte ich um Verzeihung). Vieles von dem, was du schreibst hat durchaus seine Berechtigung, in anderen Punkten irrst du dich. Habe leider oft keine Zeit, gleich zu antworten…
Redaktion benachrichtigen Wahrer Gott und wahrer Marsianer?
#1   wolfgang e.   12:19:25 | Dienstag, 11. April 2006
Unverstand
Offenbar hat die kreuz.net Redaktion weder Kardinal Schönborn noch P. George Coyne verstanden.
Auch Kardinal Schönborn sieht keinen prinzipiellen Widerspruch zwischen Evolutionstheorie und Schöpfung.
Kardinal Schönborn wehrt sich nur dagegen, aus der Evolutionstheorie abzuleiten, dass die Welt nicht von Gott erschaffen wurde. Dieser Schluss wäre tatsächlich absolut unwissenschaftlich, da die Naturwissenschaft gar nicht nach Gott fragt, und daher über Gott auch nichts aussagen kann. Die Evolutionstheorie kann den Atheismus nicht begründen. Wenn man das versucht, macht man die Theorie zur Ideologie.
Überhaupt wäre es auch falsch zu sagen: Der Urknall ist der Schöpfungsakt.
Die Schöpfung ist kein lange zurückliegendes Ereignis (Sieben Tage oder Urknall), sondern ein ständiger Vorgang: Die gesamte Schöpfung erhält ihr Sein ständig von Gott, sie würde sonst nicht existieren. Insoferne ist es für das Christentum belanglos, wie der Anfang aussah, und ob die Lebewesen evolutiv entstanden, oder dierekt geschaffen wurden.
Die menschliche Seele, die Freiheit, die Vernunft sind sowieso nicht aus der Evolutionstheorie erklärbar.
Redaktion benachrichtigen Polenreise bestätigt + …
#12   wolfgang e.   18:10:38 | Montag, 10. April 2006
@ Hrodgar: großer Irrtum
Gott hat nicht Judas wissentlich verdammt.
Gott ist der Herr der Geschichte, der alles auch im voraus weiß, der aber dennoch den Menschen mit Freiheit ausgestattet hat. Der Mensch, auch Judas, entscheidet sich frei für das Gute oder das Böse. Und selbst wenn Gott vorher weiß, wie die Entscheidung ausfallen wird, heißt das nicht, dass Gott ein Marionettenspieler ist, der Judas für irgendetwas „benutzt“ hat. (Wenn sie sehen, dass ein Mann von einem Turm springt, und vorauswissen, dass er sterben wird, wenn er unten ankommt, heißt das ja auch nicht, dass sie Schuld sind an seinem Tod. sie haben es nur vorausgewusst.)
Das Problem des Judas ist auch nicht so sehr die Schwere seiner Schuld, sondern, dass er an der Schuld verzweifelt ist und nicht mehr auf Vergebung gehofft hat. Gott hätte ihm verziehen, wenn er bereut hätte. Auch dem Petrus wurde ja die dreimalige Verleumdung verziehen, weil er bereut hat.
Der Verrat des Judas ist für die Erlösung nicht notwendig. Die Hohenpriester hätte wohl auch eine andere Möglichkeit finden können, Jesus gefangenzunehemen.
Auswahl der Bücher: Bestandteil des Neuen Testaments sind Bücher, die mit Sicherheit vor 100 n.Ch. entstanden sind, (dafür gibt es viele Belege von Autoren um 100 n.Ch., die die Bücher erwähnen, und einige Textfragmente aus dem 1. Jh.). Alle ausgeschiedenen Bücher sind jüngeren Datums, wurden aber nicht verboten, sondern erfreuten sich teilweise großer Beliebtheit (siehe z.B. Ochs und Esel in der Krippe.)
Redaktion benachrichtigen Bischöfliche Überzeugungslosigkeit
#20   wolfgang e.   13:08:06 | Freitag, 7. April 2006
lieber Hrodgar
Wieso soll jetzt deine Deutung die richtige sein? Auf welches Fundament stützt sich deine Deutung? Sind deine Deutungen nicht viel verdrehter, als die der Kirche?
Glaubst du wirklich, als Nicht-(mehr)-Christ die Bibel besser zu verstehen als die Kirche?
Nehmen wir einmal an, Christus ist wirklich Gott, der die Menschennatur angenommen hat (Emmanuel = Gott mit uns). Gott macht sich also (nach unserem Glauben) die Mühe, Mensch zu werden, sich in die Gewalt der Menschen zu begeben, zu leiden, zu sterben, und das alles nur aus Liebe zu uns. Um uns zu erlösen, um uns zu heilen, um uns zu lehren, um uns ein Beispiel zu geben, um uns zu Verstehen zu geben, was die Gebote Gottes wirklich bedeuten: dass das Hauptgebot die Liebe ist.
Und das ganze geschieht irgendwo in der Provinz, ganz unbeobachtet von den „wichtigen“ Geschichtsträgern, in einer Zeit ohne Massenmedien.
Verzeih mir, das kann man nicht glauben, ohne an die Kirche zu glauben. Sollte sich Gott wirklich diese Mühe geben, damit danach alles wieder vergessen wird? Ergäbe das einen Sinn?
Gott vertraut uns Menschen, trotz unserer Schwachheit, viel an, er will nicht als „Deus ex Machina“ gewaltsam auftreten, lieber behutsam und unbemerkt einen Anstoß geben, und dann die Menschen selbst eine wichtige Rolle spielen lassen, unterstützt durch seine Gnade.
Redaktion benachrichtigen Bischöfliche Überzeugungslosigkeit
#15   wolfgang e.   11:31:45 | Freitag, 7. April 2006
In diesem Fall,
weil Hrodgar behauptet hat, dass verschiedenes an der Kirche unbiblisch sei. Wenn man aber in der Bibel nachliest, wird mann merken, dass die Kirche sehr biblisch ist.
Redaktion benachrichtigen Bischöfliche Überzeugungslosigkeit
#12   wolfgang e.   10:25:55 | Freitag, 7. April 2006
lieber Hrodgar
Deine „Kenntnisse“ über die Anfänge des Christintums sind reine Vermutungen. Die kirchliche Lehre hat ein wesentlich gesicheteres Fundament als du glaubst.
Die Monogamie hatte sich zur Zeit Christi auch in Israel längst durchgesetzt. Warum sollten die ersten Christen auf einmal Polygam gelebt haben? Es gibt dafür nicht den geringsten Beleg, nur Legenden aus viel späterer Zeit (Dan Browns Geschichten sind ganz jungen Ursprungs, großteils aus dem 20. Jh.).
Kaum ein Wort Christi gilt als so sicher, wie die Verwerfung der Scheidung, und Christus selbst begründet das mit Genesis, 1.+2. Kapitel.
Auch du wirst zugeben müssen, dass die 10 Gebote viel grundlegender sind, als die Reinheits- und Speisevorschriften. Diese Vorschriften waren Teil des Alten Bundes, und waren äußerliche Zeichen, die eigentlich auf die notwendige innere Reinheit hindeuten sollten. Allzu oft wurden sie nur äußerlich vollzogen, was von den Propheten und auch von Christus heftig kritisiert wurde.
Im Neuen Bund ist nur der äußerliche (sekundäre) Vollzug der Reinheitsvorschriften aufgehoben, die innere, seelische Reinheit aber keineswegs. Christus kam, um das Gesetz zu erfüllen (d.h. mit Sinn), nicht um es aufzuheben.
Dass Christus die Kirche gründen wollte, steht in der Bibel, auch ohne Verdrehung.
Dass Priester bei der Spendung von Sakramenten „in persona Christi“ handeln, ist keine Anmaßung, sondern eine Tatsache. Kein Mensch könnte die sakramentale Gnade von sich aus spenden, denn die stammt von Gott.
Redaktion benachrichtigen Hans Küng und Kardinal Lehmann stimmen im wesentlichen überein
#23   wolfgang e.   15:05:55 | Donnerstag, 6. April 2006
Wortklauberei
Benedikt XVI verwendet das Wort Eros in Bezug auf Gott, und Herr Karl Murx schließt daraus, dass der Papst meint, was Herr Murx meint, dass der Papst meint.
Vielleicht meint der Papst garnicht, was Herr Murx meint, dass der Papst meint.
Vielleicht ist der Schluss des Herrn Murx genauso kurz gedacht, wie der Schluss desjenigen, der das Wort „Zeugung“ in Bezug auf Gott Vater und Gott Sohn hört, und dann fragt, wo die Mutter ist.
Dass man mit dieser Methode überall Häresien sieht, ist nicht verwunderlich…
Redaktion benachrichtigen Hans Küng und Kardinal Lehmann stimmen im wesentlichen überein
#14   wolfgang e.   10:58:37 | Donnerstag, 6. April 2006
Es gibt in dieser Welt nichts menschliches,
hinter dem ausnahmslos Luzifer steckt. Diese Macht hat Satan nicht. Er kann nur vorhandenes verderben. Sogar bei den außerordentlich Dämonischen Kulten in Mexiko haben die Missionare Anknüpfungspunkte gefunden, auf die sie aufbauen konnten. Und selbst Satanisten äffen katholische Messen nach.
Der Islam anerkennt, das es den Satan gibt, und weiß, dass Satan böse ist, das würde der Islam nicht tun, wenn er ausschließlich vom Satan stammte.
Das Problem des Islam ist, dass er eine verdorbene und mangelhafte Vorstellung von Gott hat. (Die Frage, ob man Allah als einen anderen Gott betrachtet, oder als ein stark irriges und mangelhaftes Bild des selben Gottes, ist Geschmacksfrage. Ab wann wird aus einer falschen Vorstellung ein anderer Gott?) Ich habe das Wort „Liebe“ z.B. im Koran nicht entdeckt (allerdings auch nur etwa 1/3 gelesen, vielleicht kommt es noch.)
Inwieweit Mohammed an seinem Irrglauben Schuld ist, kann heute wohl nicht mehr wirklich geklärt werden, schließlich stammen viele seiner Lehren aus christlichen Häresien jener Zeit und jener Gegend.
Vielleicht sind im Islam noch mehr Körnchen Wahrheit enthalten als in Hans Küngs „Einheitsbreitheologie.
Redaktion benachrichtigen Drei Etappen auf dem Weg zur Versöhnung
#10   wolfgang e.   14:28:02 | Mittwoch, 5. April 2006
leider klingt auch
die Forderung nach einer Nichtigkeitserklärung der Exkommunikation nicht sehr erfüllbar. Zumindest Kirchenrechtlich ist die Exkommunikation voll und ganz gültig (d.h., sie entspricht dem gültigen CIC, war daher auch vorhersehbar). Würde eine Forderung nach Aufhebung nicht voll und ganz genügen? Zumindest wäre das ein Zeichen, dass die Tugend der Demut auch bei der Priesterbruderschaft vorhanden wäre.
Mir kommt die Forderung nach Nichtigkeitserklärung sehr stolz und selbstherrlich vor, und aus genannten Gründen für unerfüllbar. Klingt doch ein bisschen danach, dass man sich den Rücken freihalten möchte, um immer, egal was Rom tut, begründen zu können, warum es die Einigung doch nicht gibt.
Redaktion benachrichtigen Wenn Rom uns zu Hilfe ruft
#30   wolfgang e.   17:18:38 | Dienstag, 4. April 2006
lieber Marcel
es gibt auch sehr züchtige Hosen und sehr unzüchtige Röcke, das Problem sollte daher nicht lauten „Rock oder Hose“, sondern „züchtig oder unzüchtig“.
Ein anderes Problem hast Du am Schluss in dem Zitat angesprochen: „und schließlich dürfe man sich der Welt nicht verschließen.“
Ich kenne eine sehr sympathische und tiefgläubige Familie, die der Piusbruderschaft „angehört“ (wenn man das bei Laien so sagen kann).
Die haben sich eine eigene, heile Welt geschaffen, völlig abgeschieden von der „bösen“ Welt rundherum, leben auf einem versteckten Bauernhof, die Volkschulkinder werden zu Hause unterrichtet, die älteren sind in FSSXP-Schulen in Deutschland im Internat
Sollen wir Christen uns wirklich aus der Gesellschaft zurückziehen, unsere eigenen heilen aber einsamen Inseln schaffen? Wird das dem Auftrag Christi gerecht: „Geht in alle Welt hinaus und taufet alle…“, oder noch deutlicher: „Seht, ich sende Euch wie Schafe unter die Wölfe“.
Sollen wir nicht Sauerteig sein?
Redaktion benachrichtigen Ein konservativer Bischof?
#2   wolfgang e.   15:19:25 | Dienstag, 4. April 2006
Also ich frage mich,
ob die Veranstaltung viel mit dem neuen Bischof zu tun hatte. Sie fand Anfang Februar statt, der Bischof kam aber erst am 26. Februar in die Diözese…
Wo ist, bitte, der Zusammenhang?
Dass er auch Dinge zu verantworten hat, die vor seiner Amtseiführung geschahen, wage ich zu bezweifeln. Überhaupt lässt der Artikel vieles im unklaren.
Ich wollte kreuz.net gerade dafür loben, dass der vorige Artikel über die Segnung von Wiederverheirateten recht sachlich und ohne Polemik ist. Dieser Artikel ist leider ein Rückfall in schlechten Journalismus.
Redaktion benachrichtigen Was die Krankheit von Johannes Paul II. offenbarte + …
#3   wolfgang e.   11:15:28 | Dienstag, 4. April 2006
Was bitte ist
eine „von der Hierarchie unabhängige Kapelle“?
Redaktion benachrichtigen Wo Verhöhnung mit Humor verwechselt wird
#16   wolfgang e.   18:03:51 | Montag, 3. April 2006
an Karl Murx
Sehr genau haben Sie meine Frage auch nicht beantwortet. Wundert mich eigentlich, sonst wissen sie ja auch auf Punkt und Komma über alles bescheid, sogar über Dinge, über die nicht einmal die Kirchenlehrer einig waren, wie denn z.B. gewisse Apokalyptische Texte wie 2Thess.2,3-12 zu deuten sind. Können Sie da nicht auch herauslesen, wie die Sukzession erneuert wird?
Vielleicht sollte man doch dies genauer beachten:
Du bist Petrus, der Fels, und auf diesem Felsen werde ich meine Kirche bauen, und die Pforten der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.
Das Papsttum und die Standfestigkeit gegen die Pforten der Unterwelt sind hier eindeutig direkt miteinander verknüpft. Fällt das eine, fällt auch das andere.
Sie stellen sich offenbar irgendwie vor, das Christus erscheint und eine neue Kirche gründet. Davon kann ich aber in den Vorhersagen der Bibel bei bestem Willen nichts finden.
Das Greuel der Verwüstung bemerkbar sind, ist auch nichts neues. Haben Sie Dantes „Göttliche Komödie“ gelesen? Das waren ordentliche Greuel der Verwüstung, die da um 1300 geschahen, und im Gegensatz von heute sogar von den Päpsten (Dante trifft 8 zeitgenössische Päpste in der Hölle, nur einen im Fegefeuer).
Auch damals sahen viele die Zeit erfüllt, das war aber ein Irrtum, uns ist es nicht gegeben, Zeiten und Fristen zu erfahren.
Redaktion benachrichtigen Die Königstochter und der blaue Zwerg
#5   wolfgang e.   11:53:56 | Montag, 3. April 2006
Beifall der Menge
Sonst kommen auf kreuz.net ja diejenigen, die den Beifall der Menge haben, nicht besonders gut weg.
kreuz.net ist spannender zu lesen, stehen ja auch viel mehr Räubersgeschichten drinnen, ist also tatsächlich so eine art Katholen-Klatsch, wo eine Meldung im Zweifelsfall auch ungeprüft verbreitet wird. Kann man dem „blauen Zwerg“ vorwerfen, dass er hier seriöser vorgeht?
Und durch das direkte Kommentarschreiben nach den Artikeln erreicht man auch, dass sich die Leser mehrmals Täglich erneut melden.
Eine „Ätsch, wir sind besser“-Meldung wäre auf kath.net kaum denkbar.
Redaktion benachrichtigen Das gleiche Wort und Brot Gottes?
#2   wolfgang e.   11:21:59 | Montag, 3. April 2006
Ach ja, sie verwechseln wieder einmal…
…Äpfel mit Rossäpfeln. Seit der Liturgiereform haben sich tatsächlich viele Missbräuche eingeschlichen, aber Missbräuche bleiben Mistbräuche und gehören auf den Misthaufen.
Die Schweiz dürfte besonders anfällig sein für komische Dinge, aber das hat nicht einmal mehr irgendwas mit der von ihnen geschmähten „V.II-Kirche“ zu tun.
Ich habe eine Frage:
Es stimmt schon, ihre Argumentation ist oft in sich logischer als die der FSSPX, sie haben es aber auch leichter, denn wenn es keinen Papst gibt, ist es klar, dass man nicht gehorchen kann, wenn es aber einen gibt, ist es schwer zu argumentieren, warum man nicht gehorcht.
Die große Lücke ihrer Logik ist aber die: Können Sie mir erklären, wie es jemals wieder einen legitimen Papst geben soll, wenn der Stuhl Petri schon so lange vakant ist? Wer soll ihn wählen, wenn es keine gültigen Kardinäle mehr gibt? Wie soll die Kirche ohne Papst in Zukunft Bestand haben? Wurde ihr nicht verheissen, das die Pforten der Unterwelt sie nicht überwältigen werden?
Ich habe übrigens in der „V.II-Kirche“ immer gelernt, dass Jesus von der Empfängnis an Sohn Gottes und Messias ist. Maria ist ja auch unbefleckt empfangen, damit sie würdig ist, Gottesgebärerin zu sein.
Es stimmt aber wohl auch, dass bei der Taufe der Hl. Geist auf ihn herabkam und in ihm gewirkt hat:
Er sprach zu ihnen, erfüllt vom Hl. Geist: Ich preise Dich Vater, weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unmündigen aber offenbart hast.
Redaktion benachrichtigen Heute schon gefastet? + …
#4   wolfgang e.   10:45:51 | Montag, 3. April 2006
Zuverlässig
Das Gerücht veröffentlichte der australische Weblogger ‘Dominicanus’ am Mittwoch unter Bezugnahme auf eine ungenannte, zuverlässige Quelle
Diese Zuverlässigkeit muss man sich auf der Zunge zergehen lasse :-)
Ich habe einen Freund, der hat einen Bruder, der der kennt jemanden, der einen Freund hat , der gesagt hat, dass sein Vater gelesen hat, dass im Internet ein Gerücht steht, ungenannt, aber zuverlässig. :-)))
Redaktion benachrichtigen Der Scheiterhaufen der Medien
#62   wolfgang e.   14:17:06 | Samstag, 1. April 2006
Von der Spiritualität
des Opus Dei haben sie offenbar wenig verstanden. Mit Pelagianismus hat das wenig zu tun, viel mehr mit: „Handle so, als ob alles von dir abhinge, und bete so, als ob alles von Gott abhinge“.
Die Lehre von der Erbsünde habe ich bisher nirgends so klar serviert bekommen, wie beim OD.
Noch einmal meine Frage: Was hätte das OD deiner Meinung nach tun können und sollen? Welche Fakten hätte das OD denn haben können? Was hätte irgendjemand vom OD denn sagen sollen und können? Welche Unschuldsbeweise hätten dem OD vorliegen können?
Das Opus Dei ist nur in Dan-Brown-Märchen ein Geheimdienst, in der Realität hat es andere Sorgen.
Wenn dir hier irgendetwas bekannt wäre, dann sag es bitte (auch wenn das jetzt bereits reichlich spät wäre).
Ansonsten, wenn das OD keine Sonderinfos hatte, dann blieb nur die Unterstützung durch Taten, und diese Unterstützung blieb nicht aus, das kannst du gerne nachprüfen.
Bis zu seinem Lebensende hatte der Kardinal übrigens eine sehr gute Meinung vom Opus Dei.
Redaktion benachrichtigen Ein neuer Mitarbeiter bei Radio Vatikan
#14   wolfgang e.   13:49:01 | Samstag, 1. April 2006
Gotthard, Andreas
Die Kirche glaubt an eine Leibliche Auferstehung Christi in Raum und Zeit (da Raum, Zeit und Leib zusammengehören).
Deine Fakten stimmen, allerdings muss man ergänzen: Jesus hat seine Jünger aufgefordert, ihn zu berühren (ob sie es taten, steht nicht da, auch nicht, dass sie es nicht taten.) Wieso sollte er sie auffordern, wenn man ihn nicht berühren könnte.
Um zu beweisen, dass er kein Geist ist, verlangte er etwas zu essen und aß mit ihnen, am See Genezareth hat er, laut Johannes, sogar selbst den Fisch gebraten.
Paulus meint eindeutig eine leibliche Auferstehung Christi.
Natürlich hat das nichts mit Naturwissenschaft zu tun, denn Naturwissenschaft kann über alles göttliche nichts sagen, da es zu ihrer notwendigen Methode gehört, Gott außer Acht zu lassen.
Wenn man aber gläubig anerkennt, das es Gott gibt (was der Vernunft nicht widerspricht), und wenn man glaubt, dass Christus tatsächlich der menschgewordene Gott ist (was die Vernunft ziemlich überteigt, ihr aber auch nicht widerspricht), warum soll ich dann die leibliche Auferstehung nicht anerkennen?
Die Vernunft ist also auch nicht nur ein Aufklärungsschlachtruf, sondern etwas, das von Gott in die menschliche Person hineingelegt wurde. Das Problem der Aufklärung ist, dass die Vernunft an die Stelle Gottes gesetzt wurde, zur Göttin erhoben wurde und dadurch aus der rechten Ordnung geriet.
Als „Strafe“ dafür kam die Vernunft letztlich der modernen Philosophie fast völlig abhanden durch Kants Vernunftkritik.
Redaktion benachrichtigen Versöhnung heißt auch Klärung
#3   wolfgang e.   12:54:00 | Samstag, 1. April 2006
liebste lady
Der Vatikan ist einner der am meisten beobachteten Orte der Welt, dort etwas heimlich zu tun ist ziemlich schwer, und die Medien, die ihre Kameras ständig auf den Vatikan richten, würden sich über jede beobachtete Verfehlung eines Gestlichen des Vatikan mächtig freuen, damit ließe sich prächtig Geld verdienen.
Es gib in der Kirche viel Doppelmoral, aber im Vatikan? Das halte ich doch eher für ein Märchen a la Dan Brown.
Redaktion benachrichtigen Der Scheiterhaufen der Medien
#60   wolfgang e.   12:32:39 | Samstag, 1. April 2006
Gut, lieber Schüttel,
jetzt kommen wir an deine Vorwurf an das OD schon näher heran. Ist das nicht ein großer Unterschied, ob man jemanden zu Fall bringt (aktiv, dein urspr. Vorwurf), oder ob man es unterlässt, jemanden zu verteidigen (passiv, dein genauerer Vorwurf).
Abgesehen davon ist deine Information falsch: Als nämlich kurz vor dem endgültigen Rücktritt des Kardinals als Erzbischof das Mediengeschrei am lautesten war, wurde er vom OD eingeladen, in der Karlskirche ein Pontifikalamt zu halten, ich glaube es war die Messe zu Ehren des sel. Josefmaria. Ich war übrigens als Ministrant dabei.
Danach hat sich der Kardinal in der Sakristei bedankt für die Treue.
Kard. Groer hat es vorgezogen, zu schweigen. Warum hätte also ausgerechnet das OD sprechen sollen, mir wäre nicht bekannt, das das OD irgendwelche Sonderinformationen gehabt hätte, die irgendetwas zur Entlastung beigetragen hätten. Wozu also etwas sagen?
Ich kannte Kard. Groer schon lange, bevor er Kardinal wurde, aus Maria Roggendorf, dort habe ich ihn auch vor seinem Tod noch öfter besucht. Ob die Anschuldigungen stimmen, weiß ich nicht. Er wollte nicht darüber reden, ich habe daher nicht gefragt. Hat mich auch nicht interessiert, was geht mich die Schmutzwäsche andere Leute an.
So, und jetzt würde ich dich um eine Entschuldigung bitten, fände ich angebracht.
Redaktion benachrichtigen Der Scheiterhaufen der Medien
#47   wolfgang e.   23:22:03 | Freitag, 31. März 2006
@ Schüttel
Inwiefern soll Card. Groer vom Opus Dei zur Strecke gebracht worden sein? Ich habe dort nie auch nur annähernd etwas Schlechtes über Groer sagen hören. Und inwiefern soll das Opus Dei eine rechte Freimaurerpartie sein? Ich habe dort nie den leisesten Anflug von Freimaurertum bemerkt.
Redaktion benachrichtigen Kusch ist am Ende – doch seine Euthanasie-Lawine rollt weiter
#4   wolfgang e.   21:16:00 | Donnerstag, 30. März 2006
Eine Frage von vielen dabei ist…
ob er will, ob ihm nicht eingeredet wurde, dass er will, ob ihm seine Verwandten, die endlich erben wollen, nicht vorgeführt haben, was für eine Belastung er doch ist, ob die zuständigen nicht einfach den einen kurzen Moment der Ermüdung abgewartet haben, wo der Wille für einen Augenblick geschwächt ist…
Man kann einen wehrlosen ja auch dazu bringen, sterben zu wollen. Den Missbrauch wird man nicht verhindern können.
Es gibt in den Niederlanden offizielle!!! Statistiken, dass nur bei 20% der Euthanasiefälle der Sterbewille explizit feststand. Bei den Übrigen wurde er nur angenommen.
Ist es vielleicht ein Zufall, dass ältere holländische Kranke lieber nach Deutschland fahren, um sich behandeln zu lassen?
Jeder von uns wird irgendwann älter und schwächer sein. Ich möchte dann nicht in einem Spital sein, wo der Arzt glaubt, ich hätte eh sterben wollen…
Redaktion benachrichtigen Selbstreinigung
#9   wolfgang e.   15:44:11 | Donnerstag, 30. März 2006
@ Parzifal
In einigen Punkten hast Du durchaus recht, es stimmt schon, dass die Kirche eine menschliche Seite, und dadurch auch menschl. Fehler (auch sehr krasse) hat, die immer wieder korrigiert werden müssen.
Es gab in der Geschichte große Kritiker, die sehrwohl in die Kirche integriert wurden, und neben dem hl. Franziskus waren das vor allem große Frauengestalten, die einen immensen Einfluss auf die Kirche hatten und haben, während die Päpste jener Zeit oft schon vergessen sind.
Beschäftige Dich vielleicht einmnal mit Catharina von Siena, mit Theresa von Avila, Brigitte von Schweden, oder in jüngerer Zeit z.B. Edith Stein.
Es gibt auch heute einflussreiche Frauen in der Kirche, z.B. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, von der Benedikt XVI offenbar einige Anregungen für seine Enzyklika übernommen hat. (Sehr empfehlenswert: Ihre Aufsatzsammlung „Eros, Glück, Tod“, gibt’s auf Amazoon)
Meines Wissens gibt es auch mehr heiliggesprochene Frauen als Männer in dieser Kirche, es kann also nicht behauptet werden, Frauen wären hier unbedeutend.
Es stimmt auch, das Kritik und Aushalten von Kritik notwendige Sachen sind, aber damit Kritik fruchtbar ist, muss sie auch eine berechtigt sein. Manche Kritiker sind leider über die zunächst berechtigte Kritik weit hinausgegangen und haben damit die Kirche verlassen.
Auch dein SU-Vergleich ist keine berechtigte Kritik, sondern eine maßlose Übertreibung.
Die Kath. Kirche ist übrigens die einzige Weltkirche, nicht irgendeine von vielen.
Redaktion benachrichtigen Selbstreinigung
#7   wolfgang e.   13:35:48 | Donnerstag, 30. März 2006
Lieber Parzifal
Die Kirche versteht sich nicht als eine Konfession von vielen, sondern als die wahre Kirche, die von Christus gegründed wurde. Wenn aber jemand mit der Lehre der Kirche nicht übereinstimmen kann oder will, dann hat er heute leicht die Möglichkeit, sich eine Konfession zu suchen, die genau das lehrt, was er selber meint. Es gibt eigentlich keinen Grund, die Kirche zu verändern zu wollen, denn alle geforderten Veränderungen sind in anderen Konfessionen verwirklicht.
Wir haben also die Wahl: entweder ich anerkenne, das die katholische Kirche von Gott stammt, dann ist aber die logische Konsequenz, dass ich auch ihre Lehre akzeptiere, oder ich kann die Lehre der Kirche nicht akzeptieren, dann muss ich auch den göttlichen Ursprung in Zweifel ziehen, und dann gibt es eigentlich keinen Grund, in der Kirche zu bleiben.
Entzug der Lehrerlaubnis heisst übrigens: Der Betreffende darf weiterhin ungehindert Lehren, aber nicht im Namen der Kirche (siehe Hans Küng). Ist es nicht das Recht und die Pflicht der Kirche, festzustellen, das jemandes Lehrtätigkeit, nicht mit der kirchlichen Lehre übereinstimmt? Was würden sie mit einem Mitabeiter machen, der ihnen Notorisch widerspricht?
Über die Glaubenskongregation und das Opus Dei sollten sie sich einmal genauer Informieren (ein Tipp: „Sakrileg“ ist keine sehr zuverlässige Quelle.) Ist ihnen schon aufgefallen, das der „Geheimbund“ sogar eine Website hat?
Manche vergleichen Ratzinger mit Hitler, andere die Kirche mit der SU.
Jo mei!
Redaktion benachrichtigen Darf er oder darf er nicht?
#5   wolfgang e.   13:14:28 | Donnerstag, 30. März 2006
waffe schisma
„das zeigt sich sehr deutlich daß die waffe schisma stumpf wird“
Oder es zeigt, dass im Vatikan vernünftige Leute sitzen, die um eine Deeskalation bemüht sind.
Solange die Versöhnung nicht stattgefunden hat, besteht die Gefahr des endgültigen Bruchs leider weiterhin. Da aber auf beiden Seiten gebetet wird, dürfen wir mit Gottes Hilfe auf eine Lösung hoffen.
Immerhin könnt die FSSPX der Kirche einige gute Priester schenken.
Ich halte es für eine schlaue List des Widersachers, dass es ihm gelungen ist, gerade diejenigen aus der Kirche zu drängen, die den Glauben wirklich ernst nehmen und diejenigen in der Kirche verharren zu lassen, die es sich allzu bequem gemacht haben.
Wie groß die Schuld der Piusbruderschaft am bestehenden (teilweisen) Bruch ist, ist schwer zu beurteilen, jedenfalls ist die Schuld der bequemen Modernisten, die sie aus der Kirche vertrieben haben, weitaus größer.
Redaktion benachrichtigen Kusch ist am Ende – doch seine Euthanasie-Lawine rollt weiter
#2   wolfgang e.   12:28:12 | Donnerstag, 30. März 2006
lieber Marcel
Natürlich ist jeder Staat gehalten, sich in seiner Gesetzgebung am Naturrecht zu orientieren.
Das Naturrecht stammt letztlich von Gott und wurde von Gott in die Natur hineingelegt und stimmt daher mit den 10 Geboten 100% überein (hat ja den gleichen Autor :-) ). Da es aber in der Natur (nicht Biologie!) zu finden ist, kann es auch von einem Nichtgläubigen aufgrund der Vernunft erkannt werden, wenn auch unter Schwierigkeiten.
Auch nach dem V.II vertritt die Kirche keinen Relativismus und keinen Rechtspositivismus, sonst hätte sich Johannes Paul II. auch nicht so konsequent für das Leben einsetzen können.
In der Frage der Religionsfreiheit glaube ich, dass wir Katholiken verschiedene Meinungen haben dürfen, denn zur Frage, wie ein Staat mit anderen Religionen umzugehen hat, kann sich das Lehramt meines wissens nicht unfehlbar äußern
Staatstheorie ist keine Glaubens oder Sittenfrage, oder? (Wenn ich mich irre bitte ich um Korrektur.) Unfehlbarkeit kann es hier wohl nur geben, wo die Nicht-Übereinstimmung einer politischen oder gesellschaftlichen Theorie mit der Lehre der Kirche festgestellt wird. Also z.B.: Relativismus oder Rechtspositivismus sind eindeutig mit Katholizität nicht vereinbar.
Redaktion benachrichtigen Selbstreinigung
#5   wolfgang e.   10:59:29 | Donnerstag, 30. März 2006
Aber lieber Parzifal
es stimmt schon, die Berichterstattung auf kreuz.net grenzt manchmal schon an Menschenverachtung. Aber die Kirche mit der SU oder Saudi Arabien zu vergleichen, ist das nicht eine grandiose Verharmlosung der Sowjetunion? Wie mundtot sind denn Kirchenkritiker, wo sind den die Armeen des Papstes, oder die Vatikan-Stasi, wo werden Christen von der Kirche verfolgt, eingesperrt, gefoltert, hingerichtet, in Arbeitslager gesteckt? Wie hat denn die Kirche z.B. den notorischen Nörgler Hans Küng unterdrückt? Augenscheinlich geht es ihm ja noch recht gut. Und wieviele Morddrohungen hat Dan Brown für seine krude Phantasie bekommen?
Ok., die Kirche hat einen Standpunkt, das kommt manchem, der keinen hat, etwas seltsam vor. Und sie ist der Meinung, dass Frauen nicht Priester werden können. Na und? Wenn eine Frau Priesterin werden will gibt es in der Welt genug Möglichkeiten dafür, sie braucht nur altkatholisch, protestantisch, anglikanisch zu werden. Wo ist also die Diskriminierung? Sie muss sich nur einen anderen Arbeitgeber suchen.
Redaktion benachrichtigen Mehr Kardinalversammlungen + …
#18   wolfgang e.   17:12:14 | Dienstag, 28. März 2006
@ Paula
Dass es kein „Defekt“ ist, ist nicht bewiesen, momentan sind die Vorkämpfer, die vor kurzen Homosexualität u.a. aus dem Lexikon der Psychiatrie streichen ließen, dabei, umzudenken, da aufgrund ihrer Forschungstätigkeit sich immer mehr herauskristallisiert, das H. eben doch nicht „gesund“ ist für den Menschen.
(Nicht nur HIV, auch solche Sachen wie wesentlich höhere Selbstmordrate, wesentlich höherer Anteil an psychischen Problemen, und das unabhängig von gesellschaftlicher Anerkennung)
Ausserdem sind einige zur Erkenntnis gelangt, dass H. sehr wohl auch „heilbar“ ist, vorausgesetzt der Betreffende will das.
Und an der These, dass H. etwas mit Verletzung und Prägung, vor allem in der Pupertät zu tun hat, könnt auch einiges dran sein.
Zumindest sollte es doch zu denken geben, dass es, trotz intensiver Forschung in diese Richtung, bis jetzt keinen glaubhaften Beweis gibt, dass H. angeboren sei. (kein Homo-Gen!)
Zumindest gibt es gute Gründe, die H. für einen Defekt zu halten. Ich würde mal sagen, weiterforschen ist angesagt.
Die Homosexuellen haben momentan übrigens eine sehr gute Lobby und sehr viel Geld für Werbekampagnen (Unterstützt von einigen finanzstarken Betrieben, wie z.B. Ford)
Bitte nicht falsch verstehen, ich glaube, gerade wenn es vielleicht auf seelische Verletzungen zurückzuführen ist, ist hier ein respektvoller Umgang nötig. Mit einer „Und-das-ist-gut-so“-Einstellung wird man aber dem Betroffenen in diesem Fall keinen Dienst erweisen.
Redaktion benachrichtigen Was die Kardinäle über die Lefebvristen sagten
#44   wolfgang e.   12:08:14 | Montag, 27. März 2006
@ Benedikt
Genau das ist auch mein Eindruck.
Dr. Regazzoni erwähnt hier ein paar Einwände gegen die „V.II-Kirche“:
„Auch ist für ihn die Eucharistie kein Sühneopfer, sondern die liebevolle Hingabe unseres Herrn“
Verzeihung bitte, aber schließt das eine das andere aus? Wiso sollte die liebevolle Hingabe des Herrn kein Süneopfer sein? Opfer ist Hingabe. Und dass die Eucheristie Süneopfer ist steht deutlich im KKK, inclusive aller Zitate dazu vom Tridentinum. Wer hat denn den KKK zu verantworten, war es nicht Card. Ratzinger?
Und wiso sollte dir Erkenntnis, dass der Mensch sich selbst richtet durch seine Sünde im Widerspruch zum Endgericht stehen? Unsere Taten werden uns Verurteilen! Auch beim Endgericht.
Ein anderes oft gehörtes Beispiel: Wiso sollte das „Amen“ des Kommunikanten bei der Kommunion auf einmal ein Ausdruck eines protestantisches Verständnis der Eucharistie sein? Das „Amen“ war immer ein Glaubensbekenntnis, d.h. Ich Anerkenne gläubig die Realität, dass die mir gereicht Kommunion tatsächlich der Leib Christi ist (nicht wie bei Luther, der das subjektiv auffasst: Erst durch den Glauben des Empfängers wird die Kommunion zum Leib Christi.)
Redaktion benachrichtigen Was die Kardinäle über die Lefebvristen sagten
#41   wolfgang e.   11:03:41 | Montag, 27. März 2006
Das Problem ist nur,
bis jetzt konnte hier keiner glaubhaft nachweisen, dass der Papst im Irrtum ist.
Es gibt hier glaubenstreue Katholiken, die das behaupten, und andere ebenso glaubenstreue, die das Gegenteil behaupten.
Eine wirkliche Diskussion zwischen beiden Seiten habe ich kaum bemerkt. Lediglich auf beiden Seiten eine Nicht-Bereitschaft auf die Argumente der anderen wirklich einzugehen.
Es läuft dann immer auf einen Schlagabtausch von kirchlichen Dokumenten hinaus. Sehr hilfreich. Dann kommen so Fragen wie das Comma Johanneum (wollen wir mal schauen, was der so auf dem Kasten hat).
Solange ich nicht genau erkennen kann, wer recht hat, muss ich dem Papst folgen, Gott wird mir daraus keinen Vorwurf machen können, denn Gott hat den Papst eingesetzt, also muss ich annehmen, dass der . Wieso soll ich jetzt annehmen, das das Lehramt zu der FSSPX gewandert ist. Wenn sich der Papst und das Weltepiskopat irren, welche Garantie habe ich, dass sich die FSSPX weniger irrt?
Auf Seiten der Traditionellen hier habe ich zudem immer wieder festgestellt, dass ihre Anschuldigungen an die „V.II-Kirche“ Missinterpretationen sind, dia auch mit der heutigen Lehre der Kirche nicht übereinstimmen, sondern Positionen von irregeleiteten Modernisten sind.
Ich sage nicht, dass die irdische Kirche von heute makellos ist. Aber habt ihr in der „Göttlichen Komödie“ gelesen, wie es damals zuging? War früher alles besser?
Redaktion benachrichtigen Was die Kardinäle über die Lefebvristen sagten
#36   wolfgang e.   20:40:09 | Sonntag, 26. März 2006
Was macht sie anders?
Sie gehorcht auch dort nicht, wo es gar nicht um den Glauben geht (unerlaubte Bischofsweihe z.B.), das Gehorchen also gar keine Gewissensfrage wäre.
Wenn jemand die Lehre von der Religionsfreiheit nicht annehmen kann, halte ich das irgendwie noch für verständlich, denn wenn ich (nach redlicher Prüfung) zur Meinung gelänge, sie widerspräche dem Willen Gottes, könnte ich sie nicht annehmen.
Wenn ich aber einen Bischof weihen möchte, und der Papst erlaubt es nicht, kann ich mich wohl kaum auf mein Gewissen berufen, wenn ich es dennoch tue.
Ich weise nochmals auf Catharina von Siena hin!
Redaktion benachrichtigen Was die Kardinäle über die Lefebvristen sagten
#34   wolfgang e.   18:48:51 | Sonntag, 26. März 2006
Natürlich
muss man Gott mehr gehorchen als den Menschen.
Doch wer sagt mir, was der Wille Gottes ist, wenn nicht die Kirche?
Zu wem hat Christus gesagt „Wer euch hört, hört mich“?
Wenn ich also auf die Nachfolger der Apostel höre, höre ich auf Christus.
Und das Glaube nicht nur Gehorsam ist, ist völlig klar.
Der Gehorsam ist aber eine Folge des Glaubens und ein Ausdruck des Glaubens.
Völlig klar ist, dass es in der Kirche auch schwere Missstände geben kann, oder auch Irrtümer, in Fragen, die nicht der Unfehlbarkeit unterliegen. Wenn ich so etwas bei einem Priester, Bischof oder beim Papst bemerke, bin ich verpflichtet, etwas zu unternehmen.
Ich halte mich dabei aber lieber an die Hl. Catharina von Siena: Hart kritisieren, aber dennoch gehorchen.
Habt ihr nicht gelesen, was Christus über die Schriftgelehrten sagt?: „Sie haben sich auf den Stuhl des Mose gesetzt, richtet euch daher nicht nach dem, was sie tun, aber richtet euch nach dem, was sie euch sagen!“
Redaktion benachrichtigen Was die Kardinäle über die Lefebvristen sagten
#31   wolfgang e.   17:11:33 | Sonntag, 26. März 2006
lieber Irenäus
Um meine Meinung geht es überhaupt nicht, und est ist auch nicht meine Aufgabe, Detailfragen zur Authentizität bestimmter Bibelstellen zu klären. Ich bin weder Theologe noch Papyrologe noch Schriftgelehrter, ich bin ein Architekt, d.h. ein einfacher Gläubiger. Das zu klären ist nicht meine Aufgabe, wäre eine Sache der Forschung und des Lehramtes, wobei in dieser Frage wohl keiner von beiden absolut unfehlbar währe, denn das ist weder eine Glaubens- noch eine Sittenfrage.
Meine Aufgabe als Katholik ist es, der Kirche und ihrer Lehre in Freude und Liebe anzuhangen, die Gebote aus Liebe zu erfüllen, meine Pflichten in der Familie, Beruf und Gesllschaft nach besten Wissen und Gewissen zu erfüllen. Ich muss mich um die rechte Kenntnis der Lehre bemühen, soweit es für mein Leben von Bedeutung ist, nicht Theologie studieren, das ist nicht meine Berufung.
Ich glaube, dass die Kirche von Christus gewollt, geliebt und gegründet wurde, und dass er die Hierarchie gewollt, geliebt und gegründet hat. Wenn ich der Kirche folge, dann nur deswegen. Der Kirche nicht zu folgen würde meinem Glauben an Christus widersprechen. Gott hat mich jetzt in diese Zeit gesetzt, also muss ich der Kirche jetzt folgen. Und natürlich folge ich ihr auch dort, wo sie nicht explizit unfehlbar ist. Was wäre das für ein Gehorsam, wenn ich nur dort gehorche, wo es mir passt und meiner unbedeutenden Meinung entspricht.
Ich halte das übrignes für einen gesunden Glaubenssinn.
Redaktion benachrichtigen Was die Kardinäle über die Lefebvristen sagten
#28   wolfgang e.   14:59:37 | Sonntag, 26. März 2006
Ich wundere mich immer wieder,…
… wie viele intellektuelle Winkelzuge wir Menschen zu erfinden imstande sind, um unser Nicht-gehorchen-Wollen vor uns selbst rechtfertigen zu können, wie sehr wir Menschen in der Lage sind, nur das wahrzunehmen, was unsere Meinung bestätigt, und das auszuklammern, was unsere Meinung in Zweifel ziehen könnte.
Wieder sieht man, wie sehr die Intelligenz ein Hindernis für die Klugheit sein kann, wenn sie mit Stolz verbunden ist.
Ist hier vielleicht das „non serviam“ des Lügners von Anfang an im Spiel?
Hier wird schriftlich diskutiert, und keiner „höhrt“ dem anderen zu, höchstens, um ihm nacher das Wort im Mund umdrehen zu können.
Und der hier herrschende Zynismus wird auch keinem weiterhelfen.
Was sagt denn die Tradition, inwieweit man als Katholik dem ordentlichen Lehramt gehorchen soll? Sehen Sie? Genau das gilt dann auch für das 2.Vatikanum: Wenn es ordentliches Lehramt ist, dann ist genau die traditionellen Lehre, wie man dem ordentlichen Lehramt gehorcht und es anerkennt anzuwenden.
Was sonst noch zu sagen ist, werter Herr Dr. Heger, habe ich schon im ersten Posting zu ihrem Artikel zum „Vulgärtraditionalismus“ angerissen.
Redaktion benachrichtigen Ohne Haß und Bitterkeit
#1   wolfgang e.   18:34:46 | Freitag, 24. März 2006
Es gibt also
auch Priester, die der Tradition und der alten Messe verbunden sind, und trotzdem treu zum Papst und zu ihrem Bischof stehen…
Vor etlichen Jahren kam Dr. Knittel als junger, bescheidener Kaplan in meine Heimatpfarre. Zuvor war die Pfarre von einem ultramodernistischem Pfarrer und seiner eingeschworenen Laienclique geführt worden, was uns dazu nötigte in andere Kirchen auszuweichen.
Von den übriggebliebenen Laien gab es einige, die sich weigerten, dem neuen Kaplan überhaupt die Hand zu geben.
Gute Priester haben es manchmal nicht leicht…
Redaktion benachrichtigen „Vulgärtraditionalismus“ – Verunglimpfung des Glaubenssinnes
#11   wolfgang e.   17:34:04 | Freitag, 24. März 2006
lieber Marcel
Ich bin oft nicht Ihrer Meinung, hatte aber gerade bei Ihnen das Gefühl, dass sie sich um Redlichkeit bemühen, und daher den Zynismus meiden, den einige andere Forumsteilnehmer an den Tag legen.
Ihre neueren Postings wie z.B. zu diesem Artikel, zeigen aber leider eine andere Tendenz:
Zunächst wird der „V.II“-Kirche in krasser Überzeichnung etwas unterstellt, und dann die Unterstellung zum Vorwurf gemacht, ohne zu kontrollieren, ob die Unterstellung überhaupt stimmt.
Das ist eine Tendenz, die sich bei vielen „Tradis“ auf dieser Website bemerkbar macht und die man tatsächlich als „vulgär“ bezeichnen könnte. Hat wohl auf Sie auch schon etwas abgefärbt. Schade eigentlich, Sie könnten auch anders.
Ich hatte ursprünglich einen großen Respekt vor den Traditionalisten, denn ich kann dem Bewahren der Tradition viel abgewinnen. Mit einer gewissen Hochachtung dachte ich, sie währen glaubenstreue Katholiken, die zwar in Bezug auf V.II sich bis zu einem gewissen Grad irren, aber treu zur Wahrheit stehen möchten. Je mehr ich kreuz.net lese, desto mehr verliere ich diese Hochachtung. Was hier an haarsräubenden Unterstellungen und an Basenaklatsch abgeht hat mich eines Besseren belehrt.
Redaktion benachrichtigen „Vulgärtraditionalismus“ – Verunglimpfung des Glaubenssinnes
#1   wolfgang e.   14:12:54 | Freitag, 24. März 2006
Wer wohl?
„Und wer definiert denn, was jeweils die „Substanz“ ist, die in und trotz dieser „Modifizierung“ „beibehalten“ werden soll?“
Wer wohl?
Hat die Kirche nicht immer gelehrt, dass die Überliferung (die schriftliche und die mündliche, also die Bibel und die Tradition) durch die Kirche interpretiert werden müssen, und nur durch die Kirche interpretiert werden dürfe?
Wer definiert also?: Natürlich das ordentliche Lehramt der Kirche. Wer sonst? Wem sonst wurde der Beistand versprochen?
Wer glaubt, sich seine Interpretationen selbst basteln zu dürfen / müssen, ist nicht weit von Luther entfernt.
Redaktion benachrichtigen Noch ein Zeichen der Hoffnung
#4   wolfgang e.   12:18:54 | Freitag, 24. März 2006
unerforschlich
„unerforschlich heisst in diesem Fall (der Theologie) nicht, dass man nichts erforschen kann, sondern dass man niemals alles erforschen kann da Gott unendlich ist und die Forschung begrenzt. Man kann daher, wenn man forscht, nie zum Ende der Forschung gelangen, in diesem Sinn sind Gottes Reichtümer unerforschlich.
Dafür braucht man kein Zwiedenken, das wusste schon Augustinus.
Redaktion benachrichtigen Die Kardinäle in Rom + …
#5   wolfgang e.   10:43:05 | Freitag, 24. März 2006
Botschafter???
Kardinal Schönborn ist vielleicht jemand, der zu diplomatisch und konziliant ist, und daher das, was der Kirche schadet zu wenig bekämpft.
Aber davon zu reden, dass er alles unterstützt, was der Kirche schadet, ist kompletter Unsinn. Vielleicht fügen Sie mit derartigen Aussagen der Kirche mehr Schaden zu, als Kardinal Schönborn mit seinem zu sanftem Umgang mit den Schädlingen in der Kirche.
Immerhin gibt es einige sehr gute Dinge, die unser Kardinal sehr großzugig unterstützt, ohne lange darüber zu reden. Das kann ich selbst bezeugen.
Redaktion benachrichtigen Der unumkehrbare Weg der Kirche in die Zukunft
#4   wolfgang e.   15:36:39 | Donnerstag, 16. März 2006
Lieber Hrodgar
Was Demut ist, weiß leider heute kaum noch jemand. Das, was die meisten mit diesem Begriff verbinden, ist nur eine Karikatur.
In Wahrheit ist Demut nichts anderes als Selbsterkenntnis und daher steckt zu Recht das Wort „Mut“ in der Demut, den sich so zu erkennen, wie man wirklich ist, mit all den Fehlern und Unzulänglichkeiten, die in mir eben auch stecken, erfordert durchaus Mut und Selbstehrlichkeit. Wir Menschen neigen immer dazu, uns für besser, gescheiter, tüchtiger zu halten, als wir tatsächlich sind.
Zur Demut gehört aber serwohl auch, seine Qualitäten richtig einzuschätzen.
Es geht darum: wer bin ich, und wer ist Gott. Wer bin ich, dass Gott sich mit mir abgibt, dass er mich liebt? Was muss ich tun, damit ich der Liebe Gottes zu mir entspreche, wie kann ich dieser Liebe entsprechen.
Demut ist durchaus auch vereinbar mit einem gewissen „Stolz“, sich durch die Taufe als „Gottes Sohn“ zu wissen, auch wenn diese Gnade ein Geschenk ist.
Redaktion benachrichtigen Sind die Schlüssel Petri in der Hand vatikanischer Untersekretäre?
#2   wolfgang e.   11:41:49 | Donnerstag, 9. März 2006
Kurz zusammengefasst:
1. Gerüchte, Gerüchte, Gerüchte.
2. Wenn vom Vatikan ein Versöhnungsangebot kommt, werden wir auf jeden Fall nein sagen.
Klingt nicht sehr hoffnungsvoll…
Redaktion benachrichtigen Was denken Sie über den Hinduismus?
#18   wolfgang e.   18:00:55 | Mittwoch, 8. März 2006
lieber Rudolphus
Ich schätze deine Meinung in der Regel sehr, aber ich glaube,hier irrst du dich.
Einen anderen Menschen lieben bedeutet doch, ihn so zu lieben, wie er ist, und nicht, wie ich ihn gerne hätte. Ich muss ihn also auch mit seinen Fehlern lieben, selbst dann, wenn ich sie für falsch halte.
Wenn also derjenige, den ich liebe, ein Hindu ist, werde ich um seinetwillen auch den Hinduismus lieben, selbst wenn ich überzeugt bin, dass er falsch und irrig ist, und ich werde aus Liebe mich bemühen, ihn behutsam von seinen Fehlern und Irrtümern wegzuführen.
Auch in der Ehe erkenne ich an meiner Frau Fehler (und sie noch mehr an mir), aber ich darf die Liebe nicht davon abhängig machen, ob sie es schafft, sich zu ändern, ich muss sie lieben, wie sie ist, sonst ist es keine Liebe.
Mutter Theresa hat um Christi Willen die Menschen geliebt wie kaum sonst jemand in unseren Tagen. Kann sie daher nicht mit Fug und Recht sagen, dass sie auch ihre Religionen liebt? Dass sie diese Religionen für falsch hält, verschweigt sie ja keineswegs. Und dass letztlich alle zu Christus finden müssen verheimlicht sie auch nicht. Und dass Christus in seiner Kirche zu finden ist, ist wohl auch ihr sehr klar gewesen.
Dass man ihre Aussagen auch falsch verstehen kann, ist eine andere Geschichte und liegt nicht nur an den Aussagen selbst. Wir Menschen neigen eben dazu, nur dass zu hören, was wir hören möchten…
Redaktion benachrichtigen Zum Tod verurteilt
#4   wolfgang e.   10:10:32 | Mittwoch, 8. März 2006
Merkwürdig konsequent
Ist doch nur konsequent: wer für den Tod ist, hat das Entscheidungsrecht. Wer hingegen für das Leben ist…
Tatsächlich: Das ist die Kultur des Todes.
Redaktion benachrichtigen An den Kragen
#17   wolfgang e.   13:51:43 | Freitag, 24. Februar 2006
@Sirilo
Eigentlich war das keine Lehre der Kirche, sondern eine weit verbreitete theologische Meinung (oder eher philosophische Spekulation, die schon aus der Antike stammt). Niemals wurde aber daraus abgeleitet, dass Abreibung erlaubt wäre.
Ursache für diese Lehre war die Unkenntnis der biologischen Tatsachen. Man glaubte nämlich, dass sich die Sache so wie bei Pflanzen verhält, also der Same fällt in die Erde und „stirbt“, und auf geheimnissvolle Weise entsteht daraus später eine neue Pflanze. Analog hielt man die Gebärmutter für den Ackerbodenauch in den der männlichen „Samen“ fällt.
Darauf aufbauend gab es dann zwei Meinungen: die einen glaubten, bereits der Same ist schon der neue Mensch, und daher wäre Selbstbefriedigung bereits eine Abtreibung. Das schien den meisten doch zu extrem, daher setzte sich die zweite Meinung durch, dass der Same noch kein neuer Mensch sei, sondern eben nur der Keim, der zunächst im „Boden“ ruht und später erst zum Menschen wird.
Warum hat sich die Meinung geändert? Weil wir heute über die biologische Vorgänge bescheid wissen: dass das biologische Leben des Menschen eindeutig mit der Befruchtung beginnt, und da der Mensch eine Einheit aus Leib und Seele ist, folgt daraus, dass in diesem Augenblick (mit höchster Wahrscheindlichkeit) auch die Seele geschaffen wird.
(Die Kirche ist also durchaus bereit, ihre Meinung aufgrund der naturwiss. Forschungsergebnisse zu korrigieren. Heute lehrt ja auch keiner mehr, dass sich die Sonne um die Erde dreht.)
Redaktion benachrichtigen An den Kragen
#15   wolfgang e.   12:59:20 | Freitag, 24. Februar 2006
Liebe und Barmherzigkeit
Liebe und Barmherzigkeit sollten für einen Christen schon eine Verpflichtung sein, allerdings nicht im Sinne von Zwang, denn lieben kann man nur freiwillig, sonder mehr als Aufforderung und Herausforderung.
Zu Liebe gehört auch, dass man sich dort zu Wort meldet, wo man andere in die Irre gehen sieht. (Es darf uns also nicht egal sein, was der andere Tut und wie es ihm geht.)
Zur Barmherzigkeit gehört auch, dass man bereit ist zu helfen, ohne lange darüber nachzudenken, ob ein Leidender an seinem Leid selbst schuld ist oder nicht.
(Die Kirche kritisiert z.B. bestimmte Handlungen, die die Verbreitung von HIV fördern, dennoch werden weltweit mehr als die Hälfte der HIV-Kranken in kirchlichen Einrichtungen betreut.)
Zu Liebe und Barmherzigkeit gehört tatsächlich auch (Da muss ich „private-note“ ganz zustimmen), dass ich nicht nur sage, dass Abtreibung falsch ist, sondern auch, dass ich uneingeschränkt mich bemühe, auch denen beizustehen, die in Not sind, auch dann, wenn sie z.B. abgetrieben haben. Erst dann ist es auch glaubwürdig, wenn ich mich gegen die Abtreibung einsetze.
Aber noch eimal: Nicht „die Kirche“ muss Barmherzig sein, sondern jeder einzelne Christ und letztlich jeder Mensch.
Redaktion benachrichtigen An den Kragen
#12   wolfgang e.   12:34:43 | Freitag, 24. Februar 2006
Teil 2
…wobei noch hinzukommt, dass sie beim zweiten auch noch Mittäterin geworden ist (was die Bewältigung auch nicht unbedingt erleichtert).
Gerade das Austragen des Kindes kann daher zur tatsächliche psychischen Bewältigung der Vergewaltigung beitragen, weil eben die Verdrängung unterbunden wird. (Auch wenn es dafür keine absolute Garantie gibt.)
Manche Mütter lernen während der Schwangerschaft, ihr Kind zu lieben und behalten es. Andere Mütter schaffen es nicht, das Kind zu behalten und geben es zur Adoption frei. In beiden Fällen geht es der Mutter aber auf lange Sicht mit Sicherheit besser als nach einer Abtreibung. Die 9 Monate durchzustehen kann aber tatsächlich sehr hart sein, und wir alle (nicht nur die Kirche) sind verpflichtet, zu helfen und zu unterstützen, so weit es geht…
Das Argument der Abtreibung war übrigens immer der Angelhaken, um die Abtreibung generell zu erlauben. Heute macht die Vergewaltigung nicht einmal 1% der Abtreibungsgründe aus.
Der neue Mensch entsteht übrigens nicht beim Liebesakt, sondern bei der Befruchtung, also bei der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle. Bei vielen Liebesakten kommt es zu keiner Befruchtung.
Redaktion benachrichtigen An den Kragen
#10   wolfgang e.   12:14:50 | Freitag, 24. Februar 2006
@ private-notes
Ich kann eine Frau die nach einer Vergewaltigung Abtreiben möchte gut verstehen.
Dennoch kann ich es nicht für richtig halten und würde ihr auch nicht dazu raten. („Verstehen“ und „für Richtig halten“ sind eben verschiedene Dinge.)
Auch für die psychische Gesundheit der vergewaltigten Frau bringt die Abtreibung nicht den geringsten Vorteil. Wir wissen heute sehr gut, was ein Trauma ist und wie es entsteht: Es entsteht aus der nicht erfolgten Verarbeitung und Bewältigung eines psychisch belastenden Ereignisses. Nicht bewältigt und verarbeitet wird das Ereignis durch die Verdrängung. Die Verdrängung ist die typische Reaktion des Menschen auf ein belastendes Ereignis und bringt zunächst Erleichterung, führt aber auf längere Sicht zu traumatischen Beschwerden, oft erst Jahre später. (Gut erforscht wurde das bei den Vietnam-Veteranen.)
Die Vergewaltigung ist ein solches belastendes Ereignis, der Wunsch nach Abtreibung ist Teil des Verdrängungsprozesses, denn das Kind das in der Mutter heranwächst, erinnert ja ständig an das Ereignis. Die Abtreibung würde also zunächst eine Erleichterung schaffen, ohne aber zur Bewältigung des Traumas beizutragen.
Hinzu kommt noch, dass auch die Abtreibung ein stark Trauma-auslösendes Ereignis ist (Post-Abortion-Syndrom, in den USA bereits sehr gut erforscht und einer der Hauptursachen für den dortigen Meinungsumschwung). Die Frau hat dann also letztlich gleich zwei Trauma zu bewältigen, wobei noch hinzukommt, dass… (Teil 2 folgt)
Redaktion benachrichtigen An den Kragen
#5   wolfgang e.   11:34:29 | Freitag, 24. Februar 2006
begriffliche Anmerkung
Das Gesetz kommt mit Berufung auf den medizinischen Fortschritt der letzten drei Jahrzehnte zum Schluß, daß das menschliche Leben mit der Empfängnis beginnt.
Das „menschliche Leben“ begann mit dem ersten Menschen, auch eine Zellkultur mit menschlichen Zellen ist „menschliches Leben“. Was also bei der Empfängnis beginnt ist das Leben des jeweiligen neuen Menschenund nicht „menschliches Leben“.
Sprachliche Genauigkeit ist hier wichtig!
Redaktion benachrichtigen Die Predigt war gut
#6   wolfgang e.   12:44:20 | Donnerstag, 23. Februar 2006
@clemens & rocky
Leider (oder auch zum Glück) wird die Hl. Messe nicht so leicht ungültig! Auch grobe Missbräuche, wie in diesem Fall, hindern den Herrn nicht, das Kreuzesopfer zu erneuern und Brot und Wein in seinen Leib und sein Blut zu wandeln. Es ist wohl ein tiefes Geheimniss, dass Gott selbst sich derartig uns sündigen Menschen ausliefert.
Es tut weh, den Herrn so behandelt zu sehen, aber es ist auch beruhigend zu wissen, dass ich trotzdem an einer gültigen Messe teilgenommen und den Herrn tatsächlich empfangen habe, wenn ich einmal irrtümlich in eine solche Mese geraten bin.
Redaktion benachrichtigen Abgetriebene Wahrheit
#4   wolfgang e.   11:50:48 | Samstag, 31. Dezember 2005
Schlau formuliert
Leider haben die Sozialisten (aufgrund jahrelangen Trainings auf dem Gebiet der Desinformation) viel Erfahrung, wie mat Dinge so formuliert, dass man sie sagt und gleichzeitig nicht sagt.
„Herausnahme der Abtreibung aus dem Strafrecht und Verankerung im Gesundheitsrecht“ würde ich auch interpretieren als Recht auf Abtreibung bis zur Geburt (statt verboten, aber straffrei), mit allen Konsequenzen. Und wahrscheindlich haben die Sozialisten es auch genau so gemeint, es steht aber nicht explizit da, juristisch gesehen bedeutet der Satz also garnichts. (Die Sozis wissen genau, warum sie so formulieren.)
„Hemmungslose Kindstötung“ ist unschlau formuliert und daher angreifbar. Wir dürfen aber schlau sein („Seid schlau wie dei Füchse und listig wie die Schlangen“). Also: mit Mut weiterhin die Wahrheit verkündigen, aber mit mehr Schläue, dann kann uns auch der Oberste Gerichtshof nichts anhaben.
Redaktion benachrichtigen Aus der Gnade gefallen
#2   wolfgang e.   18:09:34 | Freitag, 23. Dezember 2005
liebe Redaktion!
Ok, wir haben schon gemerkt, dass ihr das Opus Dei nicht liebt. Müsst ihr ja nicht, keiner ist dazu gezwungen. Aber derartige platte Hetzartikel, die noch dazu voller Fehler stecken sind wirklich enttäuschend!
Kennt ihr euch im Kirchenrecht nicht aus? Wisst ihr nicht, das das OD mit „ordensähnlich“ nicht zu tun hat? (auch wenn das Dan Brown behauptet) – die meißten Mitglieder sind schließlich verheiratet und haben einen stinknormalen Beruf!
Und was soll der Blödsinn, Mitarbeiter des OD zu Mitgliedern zu erklären? Wenn ich kreuz.net Geld spende oder für die Redaktion bete (damit sie einen gnädigeren Richter finden, als sie selber sind) oder einen Leserbrief schreibe, bin ich dann ein Mitglied von kreuz.net?
Über den Rest will ich mich auslassen. Kann jemand, der sich offensichtlich so wenig auskennt, guten Gewissens so einen Artikel schreiben? Muss sich eine Nachrichtenseite die sich „katholisch“ nennt sich auf „Da-Vinci-Code“-Niveau begeben? Schämt euch!
Im Übrigen: Frohe Weihnachten.
Redaktion benachrichtigen Erschütteter Papst + …
#3   wolfgang e.   11:18:35 | Donnerstag, 15. Dezember 2005
@ Laurentius2
Schließe mich gerne an: mein heutiger Rosenkranz gehört dem Regensburger Bischof. Werde auch meinen Namenspatron, den Hl. Wolfgang, Bischof von Regensburg, um Fürsprache bitten
Redaktion benachrichtigen Ins Fettnäpfchen gesprungen und dort ertrunken
#14   wolfgang e.   15:45:23 | Dienstag, 6. Dezember 2005
@ wi-bi
Ein interessanter Internet-Artikel für alle, die glauben, dass Meldungen über Uganda nur von katholischen Medien kommen:
aidsmap.com/…CF7-97BCD5B7C8C1.asp
Übrigens: wenn man den miserablen Pearl-Index des Kondoms anschaut, kann man feststellen, das das Kondom nicht einmal zur Kinderverhütung wirklich taugt. Wie soll es dann ein „absolut sicheres“ Mittel zur Ansteckungsverhütung sein?
Redaktion benachrichtigen Ins Fettnäpfchen gesprungen und dort ertrunken
#8   wolfgang e.   10:51:18 | Dienstag, 6. Dezember 2005
@ wi-bi
Seit bald 20 Jahren versucht die WHO AIDS in Afrika mit Kondom zu bekämpfen – ohne den geringsten Erfolg: in keinem einzigen Land ist die HIV-Ansteckungsrate gesunken.
Ein einziges Land macht hier eine Ausname: Uganda – hier wurde die Ansteckungsrate auf ein Drittel reduziert.
Uganda ist auch das einzige Afrikanische Land, in dem die AIDS-Kampagne so aussieht:
1. Enthaltasmkeit außerhalb der Ehe
2. Treue in der Ehe
3. Für diejenigen, die, aus welchen Gründen auch immer, die Punke 1 und 2 nicht beachten wollen, ist es wohl besser, wenn sie ein Kondom benützen, auch wenn das die Anseckungsgefahr nur reduziert und nicht beseitigt.
Sollten 20 Jahre nicht ausreichen, zu erkennen, welche Art der Aufklärung zum Ziel führt?
Hätte man in 20 Jahren nicht auch in anderen Ländern ein Umdenken erreichen können?
Lieber wi-bi: Informiere Dich ein bisschen und denke nach…
Redaktion benachrichtigen Nach den Wahlen die Wahrheit
#2   wolfgang e.   16:34:29 | Donnerstag, 3. November 2005
Nun ja…
vielleicht wollen die Sozis nur einer Klage durch „Jugend für das Leben“ zuvorkommen. Schließlich haben die Sozis ja auch sofort geklagt, als „Jugend für das Leben“ die Beschlüsse des SPÖ-Parteitags 2004 auf Flugblättern kommentierte…
Redaktion benachrichtigen Konkrete Pläne + …
#5   wolfgang e.   12:35:40 | Montag, 31. Oktober 2005
@ Stimme aus Wien
Die Kirche hat zur Rassenlehre sehr deutlich Stellung genommen, z.B. in der auf Deutsch erschienenen Enzyklika „Mit brennender Sorge“. Von öffentlichen Stellungnahmen hat der Vatikan erst ab April 1942 abgesehen, nachdem die holländischen Bischöfe ihren Protest gegen die Judendeportation in allen Kirchen verlesen ließen, und bereits am nächsten Tag alle (bisher verschonten) katholischen Juden verhaftet und nach Ausschwitz zur Vergasung gebracht wurden.
Papst Pius XII hatte keine personliche Angst vor den Nazis, er befürchtete aber nach diesem Ereignis, dass für die Katholiken Deutschlands die neuerliche Darlegung von ohnehin schon längst Klargelegtem der Schaden viel größer wäre als der Nutzen, und beschränkte sich darauf, im Stillen zu helfen, wo er helfen konnte. (Immerhin wurde der Oberrabbiner von Rom nach dem Krieg Katholik und nannte sich Eugenio, nach dem bürgerlichen Namen des Pius XII, weil ihn der Einsatz des Papstes für die Juden überzeugt hatte.)
Redaktion benachrichtigen Entwarnung: Das Opus Dei greift nach Köln
#13   wolfgang e.   09:29:00 | Montag, 31. Oktober 2005
???
Eine katholische Internetzeitung die aus dem Spiegel abschreibt? Ist doch irgendwie lächerlich. Ich lese doch eine katholische Internetzeitung, weil ich andere Informationen suche als ich in Boulvard-Gerüchteküchen-Magazinen, die der Kirche nicht unbedingt freundlich gesinnt sind, finden kann. Müsst ihr Euch hier wirklich auf dieses Niveau begeben? Eure Leser haben besseres verdient.
Redaktion benachrichtigen Große Musik reinigt + …
#3   wolfgang e.   10:58:00 | Samstag, 22. Oktober 2005
Wie wärs mit St. Wolfgang?
Der 31. Oktober ist der Todestag (994) meines Namenspatrons, des Hl. Bischofs Wolfgang von Regensburg. Er hat an der Entstehung der mitteleuropäischen Staaten wesentlich mitgewirkt (Böhmen: wurde mit seiner Zustimmung eine eigene Diozöse (vorher Teil der Diozöse Regensburg); Ungarn: als Erzieher der Sel. Gisela trug er viel zur späteren Bekehrung ihres Mannes, des Hl. König Stephan von Ungarn bei – damit waren die ständigen Überfälle der Ungarn auf Deutschland zu Ende; Deutschland: Wolfgang war auch Erzieher des Hl. König Heinrich (Bruder von Gisela); Österreich: durch Burg- und Stadtgründungen (z.B. Wieselburg) trug er wesentlich zur Besiedelung des Gebietes bei, durch die Befriedung der Ungarn konnte erst Ostarrichi entstehen (Erste Urkundliche Erwähnung von „ostarrichi“ 2 Jahre nach seinem Tod).
Bis zum Verbot durch Josef II war St. Wolfgang am Wolfgangsee daher zurecht der zweitwichtigste Wallfahrtsort Mitteleuropas (nach Mariazell).
In Mitteleuropa hätten wir also viele Gründe den Hl. Wolfgang zu feiern. Wäre das nicht eine gute Alternative zu Halloween?
Redaktion benachrichtigen Geistige Synodenväter + …
#3   wolfgang e.   12:16:55 | Mittwoch, 19. Oktober 2005
Sehr gut,
machen wir nur weiter mit der Selbstzerfleischung. So werden wir Christen nie etwas erreichen und bis zum Ende der Welt in Internetforen herumraunzen… Eine bessere Kandidatin als Kugler-Lang kann ich momentan nicht anbieten; auf diese Weise wird auch keine kommen.
Redaktion benachrichtigen Geistige Synodenväter + …
#1   wolfgang e.   12:00:55 | Mittwoch, 19. Oktober 2005
Sehr geehrte Redaktion
Frau Dr. Gudrun Kugler-Lang hatte den Mut, in Brüssel ganz alleine 3 Jahre lang den unbedingten Schutz des Lebens vor dem europäischen Parlament zu verteidigen. Wieviel Mut brauchen Sie, um aus der Sicherheit einer anonymen Website anderen Feigheit vorzuwerfen?
Im roten Wien, in dem die alleinregierende SPÖ Abtreibungskongresse www.youthforlife.net/detail.php?id=234 finanziert, ist es ein absolutes politisches Totschlaginstrument, mit HLI in Verbindung gebracht zu werden. (Leider hat sich HLI in Wien zum Teil auch politisch ungeschickt verhalten, was ihre großartige und bewundernswerte Arbeit vor den Kliniken nicht schmälern soll). Wenn Frau Kugler-Lang daher klarstellt, dass sie mit HLI nichts zu tun hat, entspricht das voll und ganz der Wahrheit und ist politisch auch notwendig, um in Wien überhaubt noch angehört zu werden.
Den Wienern kann ich nur Mut machen, dieser Frau eine Vorzugsstimme zu geben, auch als Signal an die ÖVP!
Info: www.kugler-lang.at www.kugler-lang.at/
Redaktion benachrichtigen Ist die Feigenblattkandidatin schon eingeknickt?
#5   wolfgang e.   11:43:38 | Mittwoch, 19. Oktober 2005
Sehr geehrte Redaktion
Frau Dr. Gudrun Kugler-Lang hatte den Mut, in Brüssel ganz alleine 3 Jahre lang den unbedingten Schutz des Lebens vor dem europäischen Parlament zu verteidigen. Wieviel Mut brauchen Sie, um aus der Sicherheit einer anonymen Website anderen Feigheit vorzuwerfen?
Im roten Wien, in dem die alleinregierende SPÖ Abtreibungskongresse www.youthforlife.net/detail.php?id=234 finanziert, ist es ein absolutes politisches Totschlaginstrument, mit HLI in Verbindung gebracht zu werden. (Leider hat sich HLI in Wien zum Teil auch politisch ungeschickt verhalten, was ihre großartige und bewundernswerte Arbeit vor den Kliniken nicht schmälern soll). Wenn Frau Kugler-Lang daher klarstellt, dass sie mit HLI nichts zu tun hat, entspricht das voll und ganz der Wahrheit und ist politisch auch notwendig, um in Wien überhaubt noch angehört zu werden.
Den Wienern kann ich nur Mut machen, dieser Frau eine Vorzugsstimme zu geben, auch als Signal an die ÖVP!
Info: www.kugler-lang.at www.kugler-lang.at/
Redaktion benachrichtigen „Wie wir die Abtreibung legalisierten“
#5   wolfgang e.   12:25:07 | Freitag, 30. September 2005
Seuche
Ja, eine große Seuche hat sich in Europa ausgebreitet: Wahrheit will man nicht mehr erkennen können, daher gibt es auch die Tugend der Klugheit nicht mehr. Die Menschen können also gar nicht mehr grundsätzkich nachdenken, ob etwas gut oder böse ist. Es fehlt ihnen das Werkzeug dafür. Übrig bleibt die „Situationsethik“, die gar keine Ethik mehr ist: Man plumpst in eine Situation hinein, und muss dann spontan ohne Grundlagen entscheiden, was man tut. Wie soll man dann richtig entscheiden? Es zählt nur mehr das momentane „Gefühl“.
Für die Machthaber ist das sehr praktisch: Man kann die Menschen so sehr leicht manipulieren. Und mit ein bisschen Gefühlsdusselei kann man sie leicht dazu bringen, sogar Abtreibung und bald wohl auch die Tötung Alter und Kranker für gut zu halten – in ein paar EU-Staaten bereits Realität, wenn wir nicht Widerstand leisten, bald in allen! Mitleid ohne Klugheit kann sehr grausam sein.
Wir müssen die Kardinaltugenden (Klugheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit, Mäßigung) wieder unter den Menschen verbreiten. Wenn ich heute jemandem das Übel der Abtreibung erkläre, erkläre ich ihm zuerst diese Tugenden, sonst versteht er mich nicht. Sonst bringe ich die schönsten Argumente und bekomme als Antwort nur „…aber die arme Frau…“
Also: an die Arbeit, Leute, wir haben viel Missionsarbeit zu leisten!
Redaktion benachrichtigen Für das Leben aber nicht gegen den Tod
#19   wolfgang e.   13:03:08 | Montag, 26. September 2005
Feigheit
Ja, es stimmt, in der österreichischen Volkspartei herrscht große Feigheit, was die Abtreibungsfrage betrifft. Keiner will etwas gegen die Fristenlösung sagen, aus Angst, sich die Finger zu verbrennen. Bis vor kurzem war es daher in dieser Frage vollkommen egal, ob man ÖVP oder SPÖ gewählt hat, da beide den Status Quo beibehalten wollten. Die Situation hat sich jetzt dramatisch geändert: Laut einstimmigem Parteitagsbeschluss der SPÖ (2004) möchten die Sozialdemokraten die Abtreibung ganz aus dem Strafgesetzbuch herausnehmen und im Gesundheitsrecht verankern! Abtreibung soll laut SPÖ also in Zukunft ein Recht sein (statt bisher straffrei unter gewissen Bedingungen).
Das würde in Zukunft ermöglichen:
1. Uneingeschränkte Abtreibung bis zur Geburt
2. Bezahlung der Abtreibung durch Krankenkassa (d.h. jeder Österreicher zahlt mit)
3. Möglichkeit, jedes Spital mit Frauen-/Geburtenabteilung zur Abtreibung gesetzlich zu verpflichten. (Kein Scherz: in Frankreich bereits Realität)
Die SPÖ wehrt sich momentan gerichtlich gegen diese Interpretation ihres Beschlusses (Klage gegen „Jugend für das Leben“). Ich bin aber überzeugt, dass wir genau das erwarten können,wenn die nächste Regierung eine SPÖ-Regierung ist.
Somit ist die SPÖ für Katholiken unwählbar. Bitte das weiterzusagen!
Redaktion benachrichtigen Wie geht es in St. Pölten weiter?
#2   wolfgang e.   17:24:36 | Freitag, 23. September 2005
Hau die Bischöfe
Weiter im lustigen Spiel „Hau die Bischöfe“. Die sind ja immer an allem schuld…
Hat die Kreuz.net-Redaktion noch nicht bemerkt, dass das Böse manchmal auch woanders sitzt? Ich kann die Schuld von Hw. Rothe und Küchl nicht beurteilen, aber günstig sieht es für sie bisher nicht aus. Jedenfalls haben sie, wenn sie an sonst nichts schuld sind, zumindest durch Unfähigkeit der Kirche einen schweren Schaden zugefügt. Das sollte doch für einen Absetzungsgrund reichen, abgesehen davon, dass HW Küchl wie ein trotziges Kind reagiert. Und „Der andere (P. Udo Fischer) ist auch böse“ ist ein Kindergartenargument. Warum P. Fischer wieder Eingesetzt wurde ist mir auch schleierhaft. Vielleicht ist Bischof Küng hier genauso machtlos wie sein Vorgänger?
Redaktion benachrichtigen Siegerin über alle Häresien
#31   wolfgang e.   15:58:16 | Donnerstag, 15. September 2005
@ Stimme
In einigen Punkten stimmen wir überein, z.B. was den Gehorsam betrifft. Der darf sich natürlich nicht auf Personenkult und „Vergöttlichung“, sondern auf das Amt des Papstes stützen. Ich weiß nur nicht, wie ich dem Papstamt gehorchen soll, ohne dem konkreten Papst zu gehorchen. Haben Sie eine Lösung dafür? Auch darf der Gehorsam niemals blind sein. Unseren Verstand haben wir, um ihn zu benutzen. Und natürlich, wenn ich der Kirche gehorchen will, muss ich der Kirche aller Zeiten gehorchen, darf also die aktuellen Aussagen des Lehramtes nur im Licht der Tradition betrachten.
Ich weiß nicht, wo sie sich informiert haben, und ich weiß auch nicht, ob Ausgetretene OD-Mitglieder irgendwo so behandelt wurden, wie Sie es beschreiben. Ich kann es nicht ausschließen. Die Leute, die ich im OD kenne, bemühen sich tatsächlich um Heiligkeit (so weit ich das beurteilen kann), was nicht heißt, dass alle schon heilig sind. Solange wir auf Erden leben, neigen wir zur Sünde.
Ich habe mich auch informiert, und bisher keinen Grund gefunden, die zahlreichen Anschuldigungen für richtig zu halten.
Redaktion benachrichtigen Siegerin über alle Häresien
#27   wolfgang e.   14:38:45 | Donnerstag, 15. September 2005
Sehr geehrter Gatte von Evelyn
Wer kritisiert hat eine besondere Verpflichtung, sich zuerst genau zu informieren. Das Opus Dei kennen sie offenbar kaum:
1. Genauso wie die Priester sind Laien berufen, heilig zu werden, und zwar an ihrem Ort, d.h.: in Familie, Beruf und Gesellschaft. Die Laien sollen die Gesellschaft verchristlichen, apostolisch tätig sein, wo Priester nicht hinkommen können. Das ist eine wichtige Aufgabe, schmälert aber nicht die Aufgabe der Priester.
2. Mitglieder des OD können nur Katholiken sein. Mitarbeiter müssen nich katholisch sein, sind aber auch keine Mitglieder, sondern Menschen, die das OD in irgendeiner Form unterstützen.
3. Da es in der Kirche momentan viel Ungehorsam gibt, war dem hl. Josemaria der Gehorsam dem Papst und der Kirche gegenüber sehr wichtig. Das ist uralte katholische Tradition. (Auch die Jesuiten wurden früher deshalb verfolgt.)
Das Leben des hl. Josemaria ist übrigens gut dokumentiert, Unordendlichkeiten beim Heiligssprechungsverfahren waren daher gar nicht notwendig (Siehe Biographie von Vesques de Prada: es lässt sich fast jede Minute seines Lebens belegen.)
4. Berechtigte Kritik wird im OD immer sofort und direkt in brüderlicher Weise an den Betreffenden gerichtet, ohne darüber viel Aufhebens zu machen.
Ich habe beim OD noch nie ein böses Wort über irgendeinen Ehemaligen gehört, selbst dann nicht, wenn er böse Bücher geschrieben hat.
Ich kenne übrigens viele ehemalge Mitglieder des OD, die diesem immer noch freundschaftlich verbunden sind.
Redaktion benachrichtigen An welchem Ufer steht der Kardinal?
#19   wolfgang e.   13:16:34 | Freitag, 9. September 2005
@Ignatius
Der KKK steht auf der Tradition der Kirche und ihrer Konzilien. Auch dem Konzil von Trient ist darin viel Raum gegeben. Das Kapitel über Eucharistie z.B enthält alle wichtigen Aussagen dieses Konzils zu diesem Thama, inklusive einiger wörtlicher Zitate. Man braucht nur einmal das Quellregister am Schluss des KKK anschauen um das zu erkennen (An alle Freunde des hl. Athanasius: auch das Konzil von Nicea ist selbstverständlich dabei.)
Redaktion benachrichtigen Es wird konkret + …
#5   wolfgang e.   12:45:49 | Freitag, 9. September 2005
ein Grund zu Feiern
Jetzt können wir die Einheiz-Übersetzung endlich tatsächlich zum Einheizen benutzen, wie es ihr gebürt (obwohl ich mich frage, ob etwas so wässriges gut brennt) und endlich wieder ordentlich und richtig übersetzen.
Vielen Dank an die Protestanten für ihren Ausstieg aus dem Projekt.
Gleich zwei Bitten an die Bischöfe:
1. Der Name Gottes: „Ich-Bin“ statt „Ich-Bin-Da“ (sonst versteht man nicht, dass Christus sich mit Gott identifiziert, wenn er sagt: „Wisst ihr denn nicht, dass ichesbin?“)
2. „Gegrüße seist Du Maria voll der Gnade“ statt „du begnadete“. „Begnaded“ sind wir alle durch die Taufe, voll der Gnade ist nur Maria.
Redaktion benachrichtigen Die sakrosankte Ekstase
#21   wolfgang e.   10:10:07 | Freitag, 26. August 2005
@palestrinam
Der Professor hätte recht,
wenn seine Diagnose zutreffend wäre. Es ist eine unangenehme Eigenschaft vieler Soziologen, ungebeten Ferndiagnosen zu stellen, aus wenigen Fersehbildern gleich eine Generaldiagnose der Masse zu erstellen.
Ich brauche keinen Soziologen, der mir erklärt, was katholisch ist. Ich höre lieber auf den Papst.
Man kann gerne einiges an dem WJT kritisieren, mir hat auch nicht alles gefallen, und Meinungsfreiheit steht in diesem Bereich jedem Katholiken zu. Vielleich war manches zu Eventmäßig, aber die Pilger als schwitzende, brüllende, enthemmte Masse darzustellen, deren Verstand durch Emotion ausgeschaltet wurde, ist schlicht und einfach eine Entstellung. Was hat den der Papst angesprochen in seinen Predigten, wenn nicht den Verstand?
Ein kleinen Detail, das offenbar vielen entgangen ist: Vor der Kommunion wurde in vielen Sprachen verkündigt, dass man hier den Leib Christi empfängt, und daher nur Katholiken, die entsprechend vorbereitet sind die Kommunion empfangen dürfen. Ist das Emotionalisierung?
Redaktion benachrichtigen Die sakrosankte Ekstase
#9   wolfgang e.   18:59:07 | Donnerstag, 25. August 2005
@ Stimme aus dem Tradiland & Benedikt
„sine ira et studio“ ist ein gutes Motto, tatsächlich müssen wir einander nicht beleidigen, wenn wir unterschiedlicher Meinung sind (Auch wenn der Professor, wohl ungewollt, mich und viele andere beleidigt mit seinen Aussagen).
Man muss als Katholik WJTs nicht gut finden. Es steht uns frei, daran Gefallen zu finden oder nicht. Ich glaube aber nicht das Sprechchore ansich etwas schlechtes sind. Darf man seine Freude nicht in Sprechchören ausdrücken?
Natürlich sind emotionale Events zu wenig für einen Katholiken. Der Glaube spricht die ganze Person an, dazu gehört Geist, Leib, Seele, Verstand, Wille, aber auch die Emotionen. Wir müssen vor Emotionen keine Angst haben, wenn sie von einem echten Glauben getragen sind. Viele gläubige Jugendliche stehen mit ihrem Glauben alleine da (ging mir oft auch so). Es ist gut, hin und wieder zu sehen, dass man nicht allein ist. Doch dann muss die Vertiefung und die Bekehrung folgen.
Redaktion benachrichtigen Die sakrosankte Ekstase
#6   wolfgang e.   18:19:21 | Donnerstag, 25. August 2005
nürnberger Reichstag
Die Bedenklichkeit speist sich aus anderen Quellen. Zum Beispiel werden wir Zeugen riefenstahlscher Masseninszenierungen. Das ist nicht nur formal so, sondern auch funktional äquivalent: Es geht um Giga-Appelle ans Emotionale, um bedenkenlose Gefühlsausschüttung, die als Instrument der Reflexionsblockade genutzt wird.
Redaktion benachrichtigen Die sakrosankte Ekstase
#3   wolfgang e.   17:36:28 | Donnerstag, 25. August 2005
Sehr geehrter Professor
„Man vergleiche die Bilder von Massenbegeisterungen, welchem Anlaß sie sich auch immer verdanken, durch die Zeiten: Sie sind immer Bilder einer körperlich-mimisch ausgedrückten Entleerung, endzeitlicher Hoffnung und Erwartung, von völliger Obsession, in der die Hände flehend gereckt sind, die Augen naß, Körper und Geist adrenalingesättigt und verschwitzt…“
Dieser Text ist schlichtweg eine Beleidigung der Teilnehmer. Tud mir leid, anders kann ich das nich ausdrücken. Haben sie wirklich Dinge wie Nürnberger Reichstag, Woodstock oder Rockkonzerte mit WJT verglichen, oder habe ich mich verlesen?
Ein Kölner Atheist, dem ich begegnet bin, war ganz erstaut, dass derart viele Jugendliche sich trotz der Unannehmlichkeiten so gesittet benahmen. Er sagte: „Eine Woche später gibt es bei uns das Festival „Rock am Ring“, da werden wir sicher anderes erleben.
Noch etwas: Die Botschaft von Benedikt XVI enthielt keine Emotionalisierung, und gegen jeden Ansatz von „Personenkult“ hat er sich sofort gewehrt. Am Marienfeld gab es ein Anbetungszelt, dass 800 Personen fasste. die Ganze Nacht über musste man sich anstellen, um überhaupt hineinzukommen. Überall waren Priester, bei denen ständig gebeichtet wurde. Haben sie soetwas in Woodstok gesehen?
Der Papst ist Stellvertreter Christi, „il dolce Christo in terra“ (Katharina v. Siena). Wenn ich ihn verehre, verehre ich Christus, niemanden sonst. Das „Personenkult zu nennen ist für jeden Katholiken eine Beleidigung.
Redaktion benachrichtigen Gesiebte Österreicher
#2   wolfgang e.   12:38:52 | Freitag, 12. August 2005
Behindertenbekämpfung
Die Erfahrung zeigt, daß solche Gesetzesänderungen der erste legislatorische Schritt im Hinblick auf eine umfassendere Behindertenbekämpfung sind.
Die ersten Schritte zur Behindertenbekämpfung wurden in Österreich schon vor 30 Jahren gesetzt. Seit damals ist in Österreich die Abtreibung vermutlich behinderter Kinder bis zur Geburt straffrei.
Alle weiteren Schritte sind nur eine logische Vortsetzung des Weges in die Kultur des Todes.
Wenn Abtreibung und künstliche Befruchtung in einem Land möglich sind, ist es nur eine Frage der Zeit, bis weitere Schritte folgen. Die einzige Chance die wir haben ist Umkehr und Rückkehr zur Kultur des Lebens.
Redaktion benachrichtigen Schismatiker beim Papst + …
#5   wolfgang e.   12:18:13 | Freitag, 5. August 2005
10 Merkmale?
Den Merkmalen 10, 9, 8, 7 und 5 stimme ich aus vollem Herzen zu.
Punkt 6: das Skapulier ist sehr wichtig, aber nicht Heilsnotwendig, d.h, man kann auch katholisch sein, wenn einem niemand vom Skapulier erzählt hat.
Auch dem Punkt 4 stimme ich zu. Wenn die Piusbruderschaft wieder in die volle Gemeinschaft zurückfindet (Was nicht unwarscheinlich ist), hat sie der Kirche sicher einiges zu geben.
Punkt 3: Lateinische Messen besuche ich gerne (ist in Wien auch nicht schwer), doch ist mir die Messe wichtiger als die Sprache.
Punkt 2: EWTN kenne ich nicht.
Punkt 1: Auch wenn ein einzelner Bischof oder auch die ganze Bischofskonferenz total daneben läge, selbst wenn ein Bischof oder ein Priester ein großer öffentlicher Sünder wäre (was leider oft vorkommt), er hat dennoch ein Heiliges Amt inne, das von Christus kommt. Daher werde ich ihm seines Heiligen Amtes wegen mit großer Ehrfurcht begegnen (was nicht kritiklos bedeutet).
Über ihn zu lachen, über die Bischoskonferenz zu lachen, nein, da kann ich nicht zustimmen, das ist NICHT katholisch.
Beten, ermahnen, im Notfall dennoch gehorchen, so wie es uns die HL. Katharina von Siena gezeigt hat: Das ist katholisch!
2. Du denkst, daß der katholische Fernsehsender EWTN nicht konservativ genug ist.
Aber das erste Zeichen, daß du ein traditioneller Katholik bist:
1. Du bekommst einen Lachanfall, wenn jemand die US-Bischofskonferenz erwähnt.
Redaktion benachrichtigen Ein ganz böser Kardinal
#1   wolfgang e.   12:10:57 | Donnerstag, 4. August 2005
Hoffentlich
Hoffentlich bemerkt die kreuz.net-Redaktion schön langsam, dass der Spiegel keine zuverlässige Quelle für katholische Nachrichten ist, und vermeidet es in Zukunft, absurde Meldungen wie „Kondomübersäte Wiese nach Weltjugendtreffen“ kommentarlos aus dem Spiegel abzuschreiben. (Schließlich war die Weltjugendtags-Wiese in Rom die ganze Nacht beleuchtet und in vielen Gruppen Priester vorhanden. Unbemerkte Schlupfwinkel für Schlüpfriges gab’s also kaum.)
Redaktion benachrichtigen Ein Mitglied des Opus Dei als Hoffnungsstrahl für die Linken
#3   wolfgang e.   11:38:35 | Mittwoch, 15. Juni 2005
Liebe Kreuz.net-Redaktion
1. Wie bei allen Mitgliedern des Opus Dei ist auch Bischof Küng nur in geistlichen Belangen dem Opus Dei verantwortlich. Auf die berufliche Arbeit nimmt das Opus Dei keinen Einfluss (Abgesehen davon, dass die Mitglieder aufgefordert werden, ihre Arbeit so gut wie möglich zu tun). Was Bischof Küng als Bischof tut hat daher nichts mit dem Opus Dei zu tun. Bischof Küng ist nicht „Opus-Dei-Bischof“ sondern Diozösanbischof und als solcher nur der Kongregation für die Bischöfe und dem Papst unterstellt und verantwortlich, nicht dem Prälaten des Opus Dei.
2. Ich glaube nicht, das Bischof Küng ein „Feind“ von Bischof Krenn ist, und daher auch nicht ein Feind seiner Anhänger. Ich habe beide Bischöfe kennen- und schätzengelernt. Bischof Küng ist ein außerordentlich intelligenter und redlicher Mensch, aber mit einem ganz anderen Charakter als Bischof Krenn. Dieser Charakter ermöglicht ihm, mit großer Klarheit die Dinge beim Namen zu nennen, ohne überall anzuecken. Auch dem „Forum XXIII“ gegenüber hat er die Auffassungsunterschiede durchaus angesprochen. Es wäre lohnenswert (und im Sinne der Fairness sogar notwendig), einige seiner Predigten und Ansprachen zu veröffentlichen um ein richtigeres Bild von diesem Bischof zu vermitteln.
Redaktion benachrichtigen Woher stammen die verschiedenen Religionen?
#8   wolfgang e.   17:20:40 | Dienstag, 24. Mai 2005
Zusammenhanglos
Der zitierte Text der Genaralaudienz vom 9.9.1998 ist etwas aus dem Zusammenhang herausgerissen und dadurch sehr Missverständlich. Glücklicherweise sind sämtliche Ansprachen, Audienzen, Enzykliken,… von Papst Johannes Paul II (und auch von anderen Päpsten) auf www.vatican.va zu finden (unter der Rubrik „der Heilige Vater“).
In der deutschen Version findet sich oft nur der Text, den der Papst tatsächlich auf Deutsch gesagt at, also am besten immer auch bei anderen Sprachen (Englisch, Französisch, Italienisch, Portugisisch, Spanisch) nachschauen.
Link: www.vatican.va/…es/1998/index_ge.htm
Am Schluss der Ansprache betont der Papst sehr wohl, das Christus der einzige Mittler und Erlöser ist, und Mission daher unumgänglich.
Redaktion benachrichtigen
Es wurden 3 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
«      1   2   ›   »
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net