wolfgang e.
Erstellt: 17:05:30 | Dienstag, 24. Mai 2005
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806 Lesermeinungen
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Der Regensburger Bischof hat in Rom Beförderungs-Gespräche geführt
#91   wolfgang e.   00:15:01 | Samstag, 11. Februar 2012
@ a) cowboyhut, b) alfredprivat
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a) in JEDEM Katechismus der katholischenKirche, in jeder Glaubensunterweisung ist einer der ersten Sätze über Maria, dass sie verehrt, aber keinesfalls wie Gott angebetet wird.
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Deine Vorwürfe sind also komplett unzutreffend.
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Die Marienverehrung ist außerdem biblisch:
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1. Dieses Gebet steht in der Bibel: „Gerüßet seist Du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit Dir, du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes“
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2. Bei Lukas sagt Maria zu Elisabeth u.a. „siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.“
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b) alfredprivats Meinung, dass nur öffentliche Wunder einen Sinn hätten, übersieht völlig, dass der Hauptzweck der Wunder die persönliche Hilfe für einen Hilfsbedürftigen ist, und nicht die öffentliche Erregung darüber. Daher passieren die meisten Wunder für die Öffentlichkeit völlig unbemerkt. Christus hat vielen geheilten verboten, darüber zu sprechen…
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Warum sollte Gott bei der Geburt seines Sohnes kein passendes „Extrawunder“ wirken? – Die Zeugung war ja auch ein öffentlich nicht erkennbares „Extrawunder“.
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#72   wolfgang e.   22:44:50 | Mittwoch, 8. Februar 2012
@Teilzeithelding & Hypatia:
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In ganz Europa warten pro Kind, das zur Adoption freigegeben wird, 20 adoptionswillige Eltern, und das, obwohl die Bestimmungen, wer adoptieren darf, sehr streng sind. Ein mir bekanntes kinderloses Ehepaar darf z.B. nicht Adoptieren, weil beide über 30 sind.
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Insoferne besteht nicht die geringste Notwendigkeit, homosexuellen Paaren ein Kind anzuvertrauen.
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#23   wolfgang e.   09:37:56 | Mittwoch, 8. Februar 2012
Tja bejorommer,
da muss ich dich enttäuschen. Die bisherigen zwei Bände des Jesus-Buchs dieses Papstes sind wesentlich fundierter, als alles, was sonst noch in den letzten 200 Jahren über Jesus Christus geschrieben wurde. Es ist zu erwarten, dass der dritte Band ähnlich wird.
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Aber wahrscheinlich hast du ja die Bücher des Papstes bisher noch nicht einmal von außen gesehen. (Du beziehst ja Dein Wissen über das Christentum hauptsächlich aus Drewermanns Gute-Nacht-Geschichten oder Küngs Alleweltphantasien, oder?)
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#47   wolfgang e.   00:57:12 | Freitag, 3. Februar 2012
@ clarissa
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nicht heilsentscheidend.
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heilsbeschleunigend
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:-]
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#45   wolfgang e.   00:43:43 | Freitag, 3. Februar 2012
Lieber Cowboyhut,
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stell dir vor, ein Kind zerstört zu Hause aus Übermut eine wertvolle Vase. Da es dem Kind aufrichtig leidtut, ist der Vater gerne bereit, zu vergeben.
Dennoch verlangt er vom Kind, wenigstens die Scherben aufzukehren und wegzuräumen.
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Ist das Verarsche?
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Es gibt eben auch nach der Vergebung noch etwas wiedergutzumachen.
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#15   wolfgang e.   10:39:09 | Donnerstag, 2. Februar 2012
@wickerl
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Das Fegefeuer wurde nicht „abgeschaft“. (Lies nach im Katechismus)
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Die Lehre vom Limbus ist freigestellt. Es ist nicht verboten daran zu glauben.
Und was Thomas von Aquin lehrt, hat für die Kirche zwar große bedeutung, ist aber noch nicht automatisch Lehre der Kirche (siehe z.B. seine Lehre vom Beseelungszeitpunkt…)
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Die Aussage von Bischof Ackermann ist nicht falsch, sie ist „nur“ verkürzt. Die zeitlichen Sündenstrafen dienen ja zur Wiedergutmachung der bereits vergebenen Sünden, also zur Tilgung des Bösen, das diese Sünden angerichtet haben.
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#311   wolfgang e.   09:19:16 | Mittwoch, 1. Februar 2012
@Goldengel,
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Du hast recht, die Missstände, die es in der Kirche zweifellos gibt, verdunkeln den Auftrag der Kirche mancherorts bis zur Unkentlichkeit. Dennoch gibt es einen Katechismus, der die Lehre der Kirche klar darlegt. Wenn man will, kann man also durchaus auch heute den Auftrag der Kirche klar erkenen.
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Und glücklicherweise gibt es auch heute in der Kirche nicht nur Missstände. Es gibt auch heute in der Kirche große Heilige, die, oft unerkannt und unter schwierigen Umständen, viel für das Heil der Seelen bewirken.
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kreuz.net-Lesen macht ein bisschen blind dafür. Denn kreuz.net hat den Fokus derart auf die negativen kirchlichen Randerscheinungen gerichtet, das seine Macher und Leser Gefahr laufen, gemeinsam mit den Kritisierten unterzugehen.
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Es ist nicht gut, sich zu viel mit dem Bösen abzugeben, selbst wenn es in guter Absicht passiert, sonst wird man im Strudel mitgerissen.
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Besser ist es, sich mit Christus zu beschäftigen, denn er ist unser Erlöser vom Bösen. Was hat das Böse dann noch für eine Bedeutung?
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#274   wolfgang e.   18:03:02 | Dienstag, 31. Januar 2012
@ Brandenburgis
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Eine andere Aussage von Dir dazu hätte mich jetzt auch gerwundert. :-]
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Möchte Tomás vielleicht auch etwas dazu sagen? ^-^
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#268   wolfgang e.   17:43:28 | Dienstag, 31. Januar 2012
@ Leo Miles
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Es gibt Missstände, die es auszuräumen gilt.
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Dennoch ist die Lehre der Kirche in den von Dir angesprochenen Punkten im Katechismus klar dargelegt.
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#261   wolfgang e.   15:47:26 | Dienstag, 31. Januar 2012
Die Vorsehung ist etwas ganz anderes, als das heidnische Schicksal. In diesem Fall hat clarissa also recht.
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Es geht der Piusbruderschaft vor allen darum, dass der Mensch
1. an den Sohn Gottes, also Jesus Christus, als einzigen Erlöser, glaubt.
2. Dass der Mensch auch das tut, was Gott möchte, also sich an die Gebote hält.
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Genau darum geht es auch der Kirche. Kann man im Katechismus nachlesen.
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#164   wolfgang e.   18:06:10 | Montag, 30. Januar 2012
mater Iesu
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Joh. 2,1:
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et die tertio nuptiae factae sunt in Cana Galilaeae et erat mater Iesu ibi
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Du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus. (Ist Maria die Mutter ihrer Leibesfrucht? – Ich denke wohl schon…)
Redaktion benachrichtigen Der Augsburger Maulkorb-Bischof unter Druck
#74   wolfgang e.   16:51:31 | Freitag, 27. Januar 2012
Lieber Fundi,
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Selbst wenn Hugo Black berühmt ist, muss man seiner Interpretation von Religionsfreiheit keineswegs zustimmen. Religionsfreiheit ist vor allem ein Bürgerrecht, das besagt, das der Bürger ein Recht auf Religionsausübung hat. Dieses Recht wird nicht im geringsten eingeschränkt, wenn irgendeine Religion auf irgendeine Weise vom Staat unterstützt wird. Was Hugo Black sagt, ist also Blödsinn und widerspricht der Intention der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte.
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Der Staat tut gut daran, Dinge, die für den Einzelnen, die Gesellschaft und den Staat nützlich sind zu fördern. Es ist daher durchaus angebracht, wenn katholische Einrichtungen, die der Allgemeinheit dienen, auch durch den Staat unterstützt werden.
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Warum die Kirche in D und Ö darüber hinaus recht viel staatliche Zuwendung bekommt, hat zudem historische Gründe, da im Zuge der Säkularisierung der Kirche die wirtschaftlichen Grundlagen, um sich selbst erhalten zu können, entzogen wurden. Die jetzigen Zahlungen sind eine Entrschädigung dafür.
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Der Staat hat es vorgezogen, weiterhin Entschädigung zu zahlen, anstatt das unrechtmäßig Enteingnete zurückzugeben, weil dadurche die Kirche in einer Abhängigkeit vom Staat gehalten wird. Der jetzige Zustand entspringt also staatlichem Eigeninteresse.
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Auch ich wäre hier für eine konsequentere Loslösung der Kirche vom Staat, auch finanziell, schließlich würde die Kirche dadurch an Unabhängigkeit gewinnen. Der Staat hat daran wenig interesse.
Redaktion benachrichtigen Der Augsburger Maulkorb-Bischof unter Druck
#68   wolfgang e.   12:16:03 | Freitag, 27. Januar 2012
Ach Fundi,
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In Österreich werden derartig viele Dinge staatlich unterstützt (auch mit meinem Steuergeld), die ich eigentlich ablehnen muss.
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Ist deswegen meine Meinungsfreiheit gefärdet?
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Religionsfreiheit bedeutet nicht, dass der Staat frei von Religion sein soll, sondern, dass jeder Bürger vor dem Staat ein Recht auf Religion hat.
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Inwiefern wird dieses Recht eingeschränkt, wenn der Staat eine Religion finanziell unterstützt?
Redaktion benachrichtigen Der Augsburger Maulkorb-Bischof unter Druck
#10   wolfgang e.   22:04:51 | Donnerstag, 26. Januar 2012
@ der Geduldige,
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warum die katholische Kirche 2010 mehr Austritte zu verzeichnen hatte, ist wohl hinlänglich bekannt, daher idt das als statistischer Ausreißer zu betrachten. Ob das einen neuen Trend einleitet, wird sich erst in ein paar Jahren zeigen. Vermutlich eher nicht. Irgendwann weden die Menschen schon merken, dass der Missbrauchskandal nicht nur die Katholiken betrifft.
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Wenn Du die Statistik über mehrerer Jahre betrachtest, wirst Du feststellen, dass zumindest 2 Jahrzehnte lang die Austrittszahlen in der katholischen Kirche absolut gesehen deutlich unter den Zahlen der evangelichen Kirche lagen, obwohl die katholische Kirche in Deutschland all diese Jahre etwas mehr Mitglieder hatte, als die evangelische.
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Dieter Steins Interpretation der Statistik kommt also der Wahrheit doch etwas näher, als deine.
Redaktion benachrichtigen Dieses Mal in Berlin: Schon wieder mörderischer Homosex
#6   wolfgang e.   12:32:34 | Donnerstag, 26. Januar 2012
Und ? Was ist daran jetzt Karholisch ?
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kreuz.net
Katholische Nachrichten?
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oder neues aus Sodom und Gomorra?
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Möchte kreuz.net jetzt mit Hardcore-Ekelfaktor die Einschaltquoten des Junglecamps übertreffen?
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„Das größte katholische Nachrichtenportal Europas“ – Haha.
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Die größte Gomorrismus-Klatschseite Europas trifft es wohl eher.
Redaktion benachrichtigen Die Juden setzten sich für den Judenretter nicht ein
#111   wolfgang e.   00:33:21 | Montag, 23. Januar 2012
@ Evelyn #109
„In Europa, in den Ländern wo es eine Fristenlösung gibt, sind es 12 von 1000 Schwangerschaften, die (legal) abgebrochen werden.“
Das sind ja völlig falsche Zahlen.
Nur ein paar Beispiele (Quelle: Enquete zum Schwangerschaftsabbruch am 26.11.2011 in Wien, veranstaltet von Stadt Wien, österr. Gesellsch. f. Familienplanung, pro familia):
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Schweden im Jahr 2000: 90.441 Geburten, 30.963 registrierte Abtreibungen (Also: ca. 250 pro 1000 Schwangerschaften)
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Frankreich: jährlich ca. 210.000 Abtreibungen, bei ca. 830.000 Geburten, also 150 pro 1000
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Österreich (Studie 1985): Unterste Grenze: 46.000 bis 67.000 Abtreibungen pro Jahr; 2001 geschätzt: 30.000 – 40.000 Abtreibungen pro Jahr (bei ca. 70.000 Geburten, also ca. 300 – 360 pro 1000 Schwangerschaften).
Redaktion benachrichtigen Je länger je weniger: Protestunten und apostolischer Glaube + …
#75   wolfgang e.   16:49:37 | Donnerstag, 19. Januar 2012
Was soll bitteschön ein „atheistisches“ staatliches Krankenhaus sein? Private überzeugungen haben doch in öffentlichen Einrichtungen nichts verloren, oder?
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:-]
Redaktion benachrichtigen Je länger je weniger: Protestunten und apostolischer Glaube + …
#72   wolfgang e.   16:24:26 | Donnerstag, 19. Januar 2012
@ Shadow1979
„Private religiöse Überzeugung hat bei der Arbeit nichts zu suchen!“
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Diese Aussage muss man doch etwas relativieren. Jeder Mensch hat Überzeugungen (ob religiös oder nicht). Diese Überzeugungen sind natürlich privat, haben aber über die Handlungen jedes Menschen selbstversändlich auch Auswirkungen auf die Gesellschaft. Somit ist jede Überzeugung auch eine öffentliche Angelegenheit. Sollen die Menschen etwa, sobald sie zu Arbeiten beginnen, ihre Überzeugungen an der Garderobe abgeben? Arbeitest Du etwa „Überzeugungsneutral“? Kann die Gesellschaft unabhängig von „privaten“ Personen existieren?
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Natürlich lassen sich gewisse Überzeugungen mit gewissen Arbeiten nicht vereinbaren. Ein „Zeuge Jehowas“ wird wohl kaum in der Blutspendenzentrale arbeiten.
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Aber:
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Die Frage, ob es erlaubt ist, einen unschuldigen Menschen zu töten, ist gar keine Frage religiöser Überzeugungen, sondern derart grundsätzlich menschlicher Natur, dass es eigentlich eine Schande ist, dass wir hier überhaupt darüber diskutieren müssen. Das ist nicht irgendeine „private“ Meinung, sondern geht die Gesellschaft ganz grundsätzlich etwas an.
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Und es ist gut, dass diese Krankenschwestern vor Gericht gehen, um das zu klären.
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Würde Dir wohl so passen, wenn sich alle Christen „aus Überzeugung“ von allen weltanschaulich relevanten Arbeiten zurückzögen und das Feld den Skrupellosen überließen.
Redaktion benachrichtigen Zweite Antwort des Pius-Generaloberen
#52   wolfgang e.   18:17:30 | Dienstag, 17. Januar 2012
@Przybislav Iamesseblo #30
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„Das Räuberkonzil vertritt eine neue mit der katholischen Lehre KAUM verträgliche Ekklesiologie.“
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Ein Wunder: sogar Przybislav Iamesseblo hält die Ekklesiologie des 2. Vatikanischen Konzils für mit der katholischen Lehre verträglich!! (wenn auch nur knapp)…
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:-]
Redaktion benachrichtigen Ein Blick in die Zukunft + …
#52   wolfgang e.   16:20:46 | Dienstag, 17. Januar 2012
@ 51
„Ich erwarte von der Kirche, dass sie den Frieden Jesu predigt und lebt.“
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Gut, aber:
Drewermann als Kardinal? – Bist Du dir sicher, dass Du das willst?
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Wir haben doch schon genug Jammergestalten…
Redaktion benachrichtigen Verhöhnungs-Statue wird umgestaltet + …
#21   wolfgang e.   10:59:20 | Mittwoch, 11. Januar 2012
@ de Boer
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Wenn Du irgendwann Zeit und Lust hast, wirst du bei genauerer Untersuchung feststellen, dass die katholische Kirche sehr viel mit Christus zu tun hat (Die Beichte und die Eucharistie z.B. lassen sich gut aus den Aussagen Christi begründen).
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kreuz.net hat allerdings mit der katholischen Kirche nur perihär zu tun, rund die Hälfte der Artikel handeln irgendwie von katholischen Themen, die andere Hälfte handelt von Homosexualität. Noch krasser ist das bei den 1.000.000 Lesermeinungen. Hier machen die Meinungen zu Homosekualität wohl an die 75% aus. (Wenn man bedenkt, dass nur etwa 2-4% der Menschen homosexuell sind, ist das doch ein bemerkenswertes Missverhältnis.)
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Ach ja, glaubst Du wirklich, dass staatlich-sekulare Indoktrination besser ist, als kirchliche? – Ich nicht, wenn ich mir die Geschichte der letzten 2000 Jahre und speziell der letzten 200 Jahre genauer anschaue.
Redaktion benachrichtigen Liturgie ist kein Katechismusunterricht + …
#260   wolfgang e.   21:40:48 | Montag, 19. Dezember 2011
Viele Textstellen der Dokumente entsprechen nicht deinem Grammatikschema und sind „falsch“, wenn man bösen Willen hat.
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Beispiele?
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#254   wolfgang e.   12:21:09 | Montag, 19. Dezember 2011
@ Quanta Cura
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könntest Du bitte auf die Regeln der Grammatik eingehen, anstatt mich in die Hölle zu versetzen?
.
Wenn ich nicht Recht habe, dann widerlege mich.
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All dein Schimpfen und Zetern nützt Dir nichts, solange du die Regeln der Grammatik missachtest.
.
Nur darum geht es mir. Was daraus folgt, kannst Du Dir selbst überlegen.
.
Bitte Stellungnahme dazu:
„sine“ ist eine Präposition.
„non“ ist ein Adverb.
Das hat einen Einfluss darauf, wie sich das „aut“ im Satz auswirkt.
.
Ohne
das Bad der Wiedergeburt (A)
oder
dem Verlangen danach (B)
kann
die Hinübersetzung ©
nicht geschehen
.
ohne (A oder B) kein C
–>
wenn A, dann C
wenn B, dann C
wenn A und B, dann C
wenn weder A noch B, dann kein C
.
.
Wer
Vater nicht hasst (A)
oder
Mutter nicht hasst (B)
kann nicht mein Jünger sein ©
.
Wer A oder B, der C
–>
wenn A, dann C
wenn B, dann C
wenn A und B, dann C
wenn weder A noch B, dann kein C
.
Bitte einfach die Regeln der Grammatik (bzw. der Mathematik) anerkennen. Mehr verlange ich nicht.
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#252   wolfgang e.   01:10:39 | Montag, 19. Dezember 2011
„sine“ ist eine Präposition, grammatikalisch gesehen daher keine keine Negation. (Ein Mangel ist noch keine Verneinung.)
.
Will man diesen Satz:
‘translatio sine lavacro regenerationis AUT eius voto fieri non potest.’
positiv ausdrücken, ohne den Sinn zu verändern, so lautet er, wie Lycobates richtig sagt, so:
‘translatio cum lavacro regenerationis AUT eius voto fieri potest.’
.
Dem „aut“ ist es für seine Bedeutung völlig egal, ob davor „sine“, „cum“, „in“, „ex“ oder sonst irgendeine Präposition steht.
.
„non“ hingegen ist ein Adverb, daher grammatikalisch gesehen eine echte Negation:
‘Qui non odit patrem AUT matrem non potest meus esse discipulus.’
Postiv ausgedrückt, ohne den Sinn zu verändern, lautet er:
‘Qui odit patrem ET matrem potest meus esse discipulus.’
.
D.h. nur das „non“ dreht die Bedeutung von „aut“ um, das „sine“ hat darauf keine Auswirkung.
Klingt vielleicht kompliziert, ist aber so.
.
Daher auch:
‘Sine ira ET studio’
wenn beide Bedingungen zugleich erfüllt sein sollen.
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#250   wolfgang e.   00:45:24 | Sonntag, 18. Dezember 2011
Eigentlich wollte ich ja nichts mehr scheiben…
.
Aber dieser Satz zeigt eben den Sinn des Wortes „aut“ sehr deutlich:
„Qui non odit patrem aut matrem non potest meus esse discipulus.“
.
Es reicht aus, nur den Vater nicht zu hassen bzw. nur die Mutter nicht zu hassen, um kein Jünger sein zu können. Man muss, um kein Jünger sein zu können, nicht erst beide hassen.
.
Und Tschüss…
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#220   wolfgang e.   17:06:16 | Donnerstag, 15. Dezember 2011
Lieber Quanta Cura,
.
Es tut mir leid, aber Sie kannen die Regeln der Sprache nicht. Erkundigen Sie sich bitte bei einer fachkundigen Person ihres Vertrauens, mir glauben Sie ja offenbar nicht.
.
Ihre Schlüsse in #215 sind Trugschlüsse.
.
Du brauchst ja den Satz nur einmal umzudrehen, dann ist klarer, dass ich recht habe:
.
C ist nicht möglich ohne A oder B
(C ist unmöglich ohne A oder B)
Ohne A oder B ist C nicht möglich
(Ohne A oder B ist C umöglich)
.
Die Umstellung des Satzes bringt keine Bedeutungsänderung, aber so siehst Du deutlicher, welche Auswirkung das „oder“ hat.
.
Du unterstellst mir schlechten Willen. Das ist nicht wahr, ich bin gerne bereit, die Lehre der Kirche anzunehmen, falls sich herausstellt, das ich mich irre. Nur, bei der Bedeutung dieses Satzes irrst Du dich.
.
Gib bitte diesen Satz: „C ist nicht möglich ohne A oder B“ oder auch „Ohne A oder B ist C nicht möglich“ an einen Deutsch- oder Latein-Experten weiter, und schau, was dieser dazu meint. Ich werde das selbe tun, und Dir mein Ergebnis mitteilen.
.
In #218 widersprichts Du dir übrigens selbst.
.
Übrigens: Trotz der Aussage in Joh 3,5 werden viele ungetaufte in der Kirche als Heilige verehrt, z.B. die Patriarchen des Alten Bundes, oder die Unschuldigen Kinder von Bethlehem. Soviel wir wissen, waren auch der hl. Joseph und Johannes der Täufer nicht getauft, oder? Hat Christus also in Joh 3,5 gelogen? – Ich glaube nicht.
Herzliche Grüße,
Wolfgang
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#214   wolfgang e.   15:24:26 | Mittwoch, 14. Dezember 2011
Auch wenn ich auf taube Ohren stoße: das Wort „oder“ lässt hier deine Interpretation des Textes nicht zu.
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Es ist völlig klar, dass Du im Beispielsatz „Das Auto kann nicht fahren ohne Reifen oder Benzin“ meinst, dass beides zum Fahren nötig ist. Daher ist auch völlig klar, dass das Wort „oder“ in disem Zusammenhang einfach falsch ist und hier ein „und“ hingehört.
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Es ist schlicht und einfach so, dass „oder“ etwas ganz anderes bedeutet, als „und“. Und wir können einfach nicht negieren, dass im Konzilstext „oder“ steht. – Das geht einfach nicht. „oder“ kann nicht „und“ heißen. Und die Konzilsväter damals konnten mit Sicherheit gut genug Latein, sodass wir hier bei der Sorgfalt, mit der solche Texte vormuliert wurden, keinen Irrtum oder Flüchtigkeitsfehler annehmen können.
.
Es ist daher eine Tatsache, dass in DIESEM Satz durch das „oder“ ausgesagt ist, dass ein Menschauch aufgrund des Verlangens nach der Taufe gerettet werden kann. Das muss ich einmal so akzeptieren.
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Auch die Aussage des nächsten Satzes oder des Kapitel 7 der geichen Sitzung ändert nichts an dem, was in DIESEM Satz steht.
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#212   wolfgang e.   11:16:44 | Mittwoch, 14. Dezember 2011
Schau, lieber Quanta Cura.
Ich bin kein Experte. Ich weiß nicht, wie man den Umstand löst, dass das Konzil von Basel-Ferrara-Florenz die Notwendigkeit der Taufe offenbar ganz steng sieht, und das Konzil von Trient hier ganz offensichtlich die Möglichkeit sieht, dass Gott auch jemanden rettet, der die Taufe gewünscht, aber nicht erhalten hat.
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Keine Ahnung, was ich daraus für Konsequenzen ziehen soll.
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Vielleicht ist ja bereits das Konzil von Trient eine „Räubersynode“, und nicht erst Vatikanum II.
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Mich wundert nur die Tatsache, dass du es als intelligenter Mensch fertigbringst, die tatsächliche Bedeutung des relativ einfachen Satzes: „quæ quidem translatio post Evangelium promulgatum sine lavacro regenerationis aut ejus voto fieri non potest,…“ einfach zu ignorieren, nur weil es nicht in Dein Konzept passt.
.
Wenn Du Tasachen gewaltsam zurechtbiegen musst, um deine Theorien belegen zu können, dann sind deine Theorien nichts wert…
.
Falls der Satz für Dich unklar ist, dann hättest Du immer noch die Möglichkeit, den Papst, der diesen Satz für gültig erklärt hat, zu fragen, wie er ihn verstehen würde. Die Antwort darauf findet Du im Catechismus Romanus. (Ja, ich weiß, der Katechismus beansprucht nicht die selbe Autorität, wie das Konzil, aber es zeigt, wie dieser Papst den Text des von ihm selbst promulgierten Konzils verstand).
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Ich folge hier lieber dem Verständnis des zuständigen Papstes. Dafür muss ich nicht einmal die Bedeutung eines Satzes verbiegen
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#208   wolfgang e.   01:16:54 | Mittwoch, 14. Dezember 2011
Lieber Quanta Cura,
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Du bist noch immer auf kein Argument eingegangen. Das einzige, was du tust, ist wild heruminterpretieren, und den Anderen das Wort im Mund umdrehen. Auf #183 bist Du gar nicht eingegangen, auf #185 hast Du nur irgendwelche Ausflüchte versucht.
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Deine ganze Sonderlehre gründet auf ein Verständnis des Wortes „oder“, das außer Dir niemand teilt, weil es falsch ist. Deswegen nimmt dich auch offenbar keiner mehr ernst.
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Punkt.
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Gute Nacht.
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P.S.: der Herätiker ist immer derjenige, der aus dem Text auswählt, was ihm in den Kram passt. Ich habe den Text schlicht und einfach so genommen, wie er dasteht.
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#204   wolfgang e.   22:48:10 | Dienstag, 13. Dezember 2011
Lieber Quanta Cura,
Du bist leider auf kein einziges meiner Argumente eingegangen.
Du verdrehst gewaltsam einen Text, für den ich nichts kann, nur um deienPrivatmeinung zu stützen, die mit der Lehre der Kiche nicht deckungsgleich ist.
Dein Verständniss des Wortes „oder“ widerspricht der Logik und der Grammatik.
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Ansonsten bich ich kein Theologe, und es mag sein, dass ich mich bezüglich des Anfangs der Rechtfertigung geirrrt habe. Ich werde das noch prüfen.
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Was „oder“ bedeutet, weiß ich allerdings, da bist Du gewaltig im Irrtum.
.
.
Wenn es so um die Menschen bestellt ist, wer kann dann noch gerettet werden? – Für Menschen ist das unmöglich, für Gott aber ist alles möglich.
Gute Nacht.
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Sagt hier Christus nicht selbst, dass es für Gott Mittel und Wege gibt, zu retten wen er will? Wir Menschen sind an die Heilsnotwendigkeit der Taufe gebunden. Gott nicht.
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Gute Nacht.
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#194   wolfgang e.   18:09:16 | Dienstag, 13. Dezember 2011
Der Anfang der Rechtfertigung…
Das ist ein gutes Stichwort. Das heißt, die Rechtfertigung beginnt bereits, wenn der Erwachsene ebendieser Gnade (wohlgemerkt bereits vor der Taufe) zustimmt.
Das ist allerdings sehr interessant: Also, schon bevor der Erwachsene sich konkret vornimmt, die Taufe zu empfangen, hat die Rechtfertigung bereits durch die zuvorkommende Gnade und die Zustimmung des Menschen begonnen.
Der Vorsatz, die Taufe zu empfangen, un die Taufe selbst sind also eine Vervollkommnung einer Rechtfertigung, die schon zuvor begonnen hat.
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Auch hier bist du wieder widerlegt.
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Lieber Freund, du verstrickst Dich immer mehr in einen Strudel unlogischer Schlussfolgerungen. Vielleicht solltest Du einmal gründlich darüber nachdenken.
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#191   wolfgang e.   17:51:56 | Dienstag, 13. Dezember 2011
Also, Quanta Cura, wenn das so ist, dann können getaufte Säuglinge leider nicht gerettet werden.
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Es ist zwar richtig, dass die Texte des 2.Vatikanischen Konzils manchmal nicht eindeutig sind. Daraus muss man aber nicht unbedingt schließen, dass auch das Konzil von Trient zweideutig formuliert hat.
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Der Satz „Das Auto fährt nicht ohne Reifen oder Benzin.“ ist schon deswegen falsch, weil mein Auto auch ohne Reifen und ohne Benzin fahren würde, während es hingegen mit Benzin nicht fahren würde.
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Da das gesamte Lehramt der Kirche nach dem Konzil von Trient das „aut“ so gelesen hat, wie ich (siehe z.B. Catechismus Romanus, Katechismus Pius X., etc.) wage ich zu behaupten, dass Dein Lehrgebäude nicht das Lehrgebäude der Kirche ist.
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So jetzt zu folgendem: Ich habe nirgends geschrieben, dass das Wort „oder“ nur zwei positive Alternativen zulässt. Wie du aus #183 ersehen kannst lässt oder nämlich 3 positive Alternativen zu (also entweder das eine, oder das andere, oder beides). Wenn Du zwei Alternativen willst, musst Du „entweder … oder“ verwenden („vel … aut“). Und hingegen lässt hier nur eine positive Lösung zu (nämlich beides).
.
Das sind keine Vorlieben von mir, sondern das ist die Logik der lateinischen und deutschen Grammatik.
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Übrigens: man kann durchaus Sätze bilden, die grammatikalisch völlig richtig sind, die aber in sich falsch sind, da sie der Logik widersprechen. Dadurch hören solche Sätze nicht zu existieren auf, und sie können auch verwendet werden.
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#184   wolfgang e.   16:30:25 | Dienstag, 13. Dezember 2011
x ist nicht möglich ohne y oder z
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bedeutet:
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y vorhanden, z nicht vorhanden –> x ist möglich
y nicht vorhanden, z vorhanden –> x ist möglich
y vorhanden, z vorhanden –> x ist möglich
y nicht vorhanden, z nicht vorhanden –> x ist nicht möglich.
.
.
x ist nicht möglich ohne y und z
.
bedeutet:
.
y vorhanden, z nicht vorhanden –> x ist nicht möglich
y nicht vorhanden, z vorhanden –> x ist nicht möglich
y vorhanden, z vorhanden –> x ist möglich
y nicht vorhanden, z nicht vorhanden –> x ist nicht möglich.
.
.
Da Pflanzen zum wachsen beides brauchen, Sonne und Wasser, ist dein Beispielsatz somit falsch.
.
Dein Problem ist, dass Dein ganzes Lehrgebäude einstürzt, wenn du diese simple Tatsache zugibst.
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#180   wolfgang e.   14:34:34 | Dienstag, 13. Dezember 2011
@ catholic
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sehr brav. Ja, eine Beichte wäre bei mir wohl wieder einmal nötig…
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@ Ammerdeus
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Jaja, meine Legasthenie lässt sich nicht immer verbergen. Leider gibt es hier auf kreuz.net keine hilfreichen roten Wellen, wenn man etwas falsch schreibt…
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#169   wolfgang e.   13:48:57 | Dienstag, 13. Dezember 2011
@ catholic:
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Den unwissenden Lehren und den Irrenden zurechtweisen sind Werke der Barmherzigkeit.
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Welche Werke der Barmherzigkeit hast du heute schon geübt?
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Vielleicht sollte man hier eine kleinen Grammatikeinschub machen:
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Das lateinische „aut“ und das deutsche „oder“ bezeichnet Bedingungen, die Wahlweise erfüllt sein müssen. Wenn gemeint ist, dass beide Bedingungen zugleich erfüllt sein müssen, müsste „et … et“ stehen, oder „aut … aut“ (auf Deutsch „sowohl … als auch“), oder zumindest: „et“ („und“). Das gilt auch dann, wenn davor ein „sine“ (ohne) steht.
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Der Beispielsatz: „Pflanzenwachstum ist nicht möglich ohne Sonne oder Wasser“ ist schlicht und einfach falsch. er müsste richtig lauten: „Pflanzenwachstum ist nicht möglich ohne Sonne UND Wasser“.
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lateinisches Beispiel: „sine ira ET studio“ („et“, nicht „aut“)
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Ich nehme einmal ganz naiv an, dass die Konzielsväter die lateinische Grammatik soweit beherrscht haben, dass das Wort „aut“ hier nicht irrtümlich steht.
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#164   wolfgang e.   13:10:04 | Dienstag, 13. Dezember 2011
Hier noch der Lateinische Text.
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Caput 4. Insinuatur descriptio justificationis impii, et modus ejus in statu gratiæ
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Quibus verbis justificationis impii descriptio insinuatur, ut sit translatio ab eo statu, in quo homo nascitur filius primi Adæ, in statum gratiæ et »adoptionis filioram«21 Dei, per secundum Adam Jesum Christum Salvatorem nostrum; quæ quidem translatio post Evangelium promulgatum sine lavacro regenerationis22 aut ejus voto fieri non potest, sicut scriptum est: »Nisi quis renatus fuerit ex aqua et Spiritu Sancto, non potest introire in regnum Dei«23.
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21 Rm 8,15.
22 Can. 5 de baptismo.
23 Jo 3,5.
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Hier steht „AUT ejus voto“. Für mich ist das eindeutig genug.
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Lieber Quanta Cura, steht in Deiner Textausgabe der gleiche Text? (Konzil von Trient, 6. Sitzung (Cum hoc tempore, über die Rechtfertigung), 4. Kapitel) – Oder hat einer von uns eine Fälschung?
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#76   wolfgang e.   12:50:07 | Dienstag, 13. Dezember 2011
Lieber Gesunder,
Leider hast Du die sachliche Diskussionsebene z.T. wieder verlassen. Danke für den Idioten.
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Leider ist der Sexunterricht in Schule und Kindergarten oft tatsächlich nur ein Sexunterricht, und verdient nicht, Aufklärung genannt zu werden.
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wir stimmen nun in ein paar Punkten überein:
– Altersgemäße Aufklärung, selbstverständlich schon lange vor 18, ist an sich etwas gutes und richtiges, und kann durchaus auch in der Schule stattfinden.
– Diese Aufklärung soll aber keine rein technische sein, sondern zur Verantwortung erziehen. Ich spreche daher lieber von Sexualerziehung.
– Die Eltern sind die Hauptverantwortlichen für die Erziehung und sollen sich daher selbstverständlich auch in der Schule einmischen.
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Bis hierher stimmt das auch mit den Aussagen von Bischof Hounder überein.
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Bei der Frage der Kondomverteilung werden wir wohl keinen Konsens finden. Es ist ganz klar, dass es in der Welt Gefahren gibt, und dass wir als Eltern das richtige Verhältniss zwischen zu sehr und zu wenig behüten finden müssen. Ich vertraue offenbar meinem Kindern mehr, als Du.
Versuchung durch andere ist eine Gefahr, nur möchte ich nicht selbst der Versucher meines Kindes sein, daher gibt es von mir kein Kondom.
Das „Sich Vornehmen“ hat eine weitaus geringere Versagensquote, alls Du glaubst. in den meisten „Versagensfällen“ gab es gar keinen entsprechenden Vorsatz. Spontane Geschichten sind jedenfalls bei halbwegs klugen Kindern und entsprechender Aufklärung sehr unwahrscheinlich…
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#156   wolfgang e.   10:49:38 | Dienstag, 13. Dezember 2011
Es steht hier eindeutig, dass man in den Stand der Gnade versetzt wird durch das Bad der Wiedergeburt (die Taufe), ODER dem Verlangen nach demselben.
Auch wenn das Wort „Begierdetaufe“ hier nicht steht, ist damit genau die Begierdetaufe beschrieben. Ich habe hier also nichts hineinprojeziert, sondern es steht da im Text.
Dass die Begierde nach der Taufe natürlich nur dann ausreicht, wenn die Taufe nicht (mehr) möglich ist (z.B. weil ein Katechumene unerwartet vor der Taufe stirbt) ist ja durch die übrige Lehre der Kirche sowieso klar.
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Es ist ja bei der Beichte ähnlich: Normalerweise wird die Todsünde nur in der Beichte vergeben. Im Notfall (im Angesicht des Todes, wenn kein Priester zur Verfügung steht) genügt die aufrichtige Reue.
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Da die Kirche die authentische Interpretin ihrer eigenen Texte ist, und nicht Quanta Cura, ist sehr wohl dazu auch zu beachten, wie die Kirche das im Catechismus Romanus interpretiert hat, der im ausdrücklichem Auftrag des Konzils von Trient geschrieben wurde. Und dort ist über das hier gesagte hinaus die Begierdetaufe und die Bluttaufe explizit erwähnt.
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Interessant am Konzilstext ist übrigens auch die Aussage, dass die Verkündigung des Evangeliums Voraussetzung für die Notwendigkeit der Taufe ist.
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#149   wolfgang e.   03:53:22 | Dienstag, 13. Dezember 2011
Für Quanta Cura:
Konzil von Trient, 6. Sitzung (Cum hoc tempore, über die Rechtfertigung)
4. Kapitel: Die Beschreibung der Rechtfertigung des Sündhaften, und ihre Weise im Stande der Gnade wird angegeben
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Und mit diesen Worten wird die Beschreibung der Rechtfertigung des Sündhaften angegeben, so dass sie sei die Hinübersetzung aus jenem Stande, in welchem der Mensch, als Sohn des ersten Adams, geboren wird, in den Stand der Gnade und Aufnahme (Gal 4,5) unter die Kinder Gottes, durch den zweiten Adam Jesum Christum, unsern Heiland; welche Hinübersetzung aber, NACH DER VERKÜNDIGUNG DES EVANGELIUMS, ohne das Bad der Wiedergeburt, ODER DEM VERLANGEN NACH DEMSELBEN, nicht geschehen kann, wie geschrieben steht (Joh 3,5): „Wer nicht wiedergeboren ist aus dem Wasser und dem Heiligen Geiste, kann nicht eingehen in das Reich Gottes.“
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Hier steht sie also, die Begierdetaufe. Die Katechumenen sind nicht explizit erwähnt, es ist aber wohl logisch, dass Katechumenen nach der Taufe verlangen.
Bei der sog. „Bluttaufe“ habe ich mich geirrt, die wird erst im zugehörigen Catechismus Romanus erwähnt.
LG.
Wolfgang
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#69   wolfgang e.   02:37:34 | Dienstag, 13. Dezember 2011
Lieber Gesunder,
Danke, dass Du jetzt vernünftiger argumentierst.
1. Der Vorsatz, außerhalb der Ehe keinen Sex zu haben ist an sich mit leichtigkeit zu erfüllen, wenn man einmal kapiert hat, worum es dabei geht. Sogar ich habe das geschafft.
2. Vertrauen schenken bedeutet vor allen einmal: grundsätzlich vom positiven ausgehen, nicht vom negativen. Wenn ich meinem Kind von vorneherein ein Kondom mitgebe, vermittle ich zweiteres, und erhöhe damit die Wahrscheinlichkeit, dass mein Kind „fällt“. Das ist somit, wenn auch ungewollt, eine Anstiftung zur Promiskuität.
3. „Gelegenheit macht Diebe“: Ein mitgebrachtes Kondom schafft (zumindest vermeindlich) Gelegenheiten.
4. Russisches Roulette ist vielmehr der Glaube, dass ein Kondom schützen würde. Die vermeindliche Sicherheit des Kondoms ist trügerisch.
5. Gibst Du deinem Kind auch saubere Nadeln mit, für den Fall, dass er doch Drogen nimmt?
6. Der Sicherheitsgurt im Auto ist ein völlig anderer Fall, da Autofahren an sich nichts schlechtes ist (und bereits bei erlaubten Geschwindigkeiten wesentlich gefährlicher, als die Nicht-Mitnahme von Kondomen). Fahren mit Gurt kann ich daher ruhigen Gewissens empfehlen.
7. Wer garantiert mir, dass mein Kind, wenn es das „Sexverbot“ missachtet, gleichzeitig das „Kondomgebot“ beachtet?
8. Andererseits: wenn mein Kind schon das „Sexverbot“ missachtet, warum sollte es dann gleichzeitig ein (weniger wichtiges) „Kondomverbot“ beachten? Kondome sind im Ernstfall leicht zu bekommen.
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#63   wolfgang e.   00:14:16 | Dienstag, 13. Dezember 2011
Lieber „Gesunder“
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Deine Vorwürfe gehen völlig ins leere.
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Die Christen sind normalerweise die ersten, die sich ihrer Schwachheit bewusst sind. Deshalb weiß ich auch von mir selbst bei jedem Vorsatz, den ich fasse, dass ich sowohl die Möglichkeit habe, ihn zu erfüllen, oder eben auch nicht. Ebenso weiß ich, dass es bei meienen Kindern keine 100%ig Garantie gibt, das sie ihre Vorsätze erfüllen. Als Vater rechne ich daher immer auch mit beiden Möglichkeiten.
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Nur, wie werde ich z.B. einen Vorsatz zur Enthaltsamkeit eher unterstützen: Indem ich sage: „Mein Kind, ich vertraue Dir, dass Du es schaffen kannst“, oder indem ich sage: „Mein Kind, ich stecke dir zur Sicherheit noch ein paar Kondome ein.“
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Die Anstiftung zur Promiskutiät ist, wie schon gesagt, auch mit Kondom weitaus riskanter, als ein „ungeschützter Ausrutscher“. Die „Sicherheit“ der Kondome wird von vielen maßlos überschätzt. (Was nützt eine 90% erhöhte Sicherheit, wenn ich dafür 10x so viel Sex habe?)
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Ein Kind in der Stadt alleine in die Schule gehen zu lassen, ist z.B. für das Kind wesentlich lebensgefährlicher, als meinem Kind keine Kondome zu geben. Trotzdem ist es unbedingt notwendig, dass sich mein Kind irgendwann selbsttständieg bewegen kann. Bin ich in deinen Augen auch ein Mörder, wenn ich mein Kind zu dieser Selbbstständigkeit erziehen möchte?
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Es ist übrigens zuerst einmal das Recht und die Pflicht der Eltern, und nicht des Staates, die Kinder zu erziehen. Karl Marx ist hier schon längst überhohlt.
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#13   wolfgang e.   19:19:27 | Montag, 12. Dezember 2011
Hallo Gesunder,
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Deine Meldungen sind einfach nur noch krank.
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Selbst in dem Fall, dass man mit dem Vorsatz scheitert, bis zur Ehe zu warten, und in einem Anfall ungehemmter Romantik doch vorzeitig (und mangels Kondom „ungeschützt“) sich seiner Flamme hingibt, ist das Ansteckungsrisiko immer noch wesentlich geringer, als bei jungen Leuten, die aufrund des fehlenden Vorsatzes mehrere Sexualpartner „verbrauchen“, um dann festzustellen, das auch ein Kondom keinen 100%igen Schutz bietet.
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Und das hat jetzt nicht einmal etwas mit bigotter Frömmelei zu tun.
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Wie willst Du eigentlich Deine Kinder erziehen? Sagst Du ihnen, dass es völlig in Ordnung ist, zu stehlen, solange man darauf achtet, nicht von der Polizei erwischt zu werden (nenne es von mir aus „safer stealing“), weil Dir sowieso klar ist, dass es sinnlos ist, sich vorzunehmen, niemals zu stehlen? Oder wie?
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#4   wolfgang e.   18:48:55 | Montag, 12. Dezember 2011
@ Palpetina:
Das Wort „Gebärmaschine“ ist eine Beleidigung für jede Frau.
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Die sogenannt „neutrale“ schulische Sexualerziehung zielt leider in vielen Fällen darauf ab, dass die Kinder ihre eigenen sexuellen Handlungen nicht mehr kritisch hinterfragen.
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(Die Devise, „gut ist, was gefällt“ führt leider nicht zu kritisch denkenden jungen Leuten).
Redaktion benachrichtigen „Aber das muß in einer vorsichtigen Weise geschehen“
#20   wolfgang e.   17:16:35 | Montag, 12. Dezember 2011
@ #14 Simplicissimus
„Es gibt einige Priesterinnen bei der (alt-) katholischen Kirche.
Nach römisch-katholischem Recht ist die Weihe gültig aber
unerlaubt. Wie bei der FSSPX.“
Falsch. Nach römisch-katholischem Recht ist so eine Weihe ungültig und unerlaubt, somit völlig wirkungslos. (Schau z.B. nach im CIC)
Die FFSPX ist ein völlig anderer Fall.
Redaktion benachrichtigen ‘Weltbild’ heißt in Österreich ‘Styria Media Group’
#7   wolfgang e.   14:28:59 | Mittwoch, 7. Dezember 2011
Es gibt schon einen Unterschied zwischen dem Weltbild-Skandal und dem Styria-Skandal:
Weltbild gehört direkt einigen deutschen Diözesen, also im Prinzip der katholischen Kirche Deutschland.
Die Styria-Gruppe gehört einer Privatstiftung. Auch wenn sich diese Privatstiftung immer noch „katholisch“ nennt, steht sie dennoch nicht in irgendeinem Eigentumsverhältnis zur katholichen Kirche in Österreich.
Die deutschen Bischöfe sind also für Weltbild verantwortlich.
Die österreichischen Bischöfe sind nicht für Styria verantwortlich. Allenfalls könnte man der Stiftung verbieten, sich „katholisch“ zu nennen.
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#83   wolfgang e.   14:58:47 | Dienstag, 29. November 2011
Lieber Nachdenklicher,
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Falls Du in Betracht ziehst, dass es außer dem sichtbaren natürlichen auch etwas unsichtbar übernatürliches gibt (z.B. Gott, Engel, Seele, Leben nach dem Tod), dann gibt es keinen rationellen Grund, die Existenz von Teufeln generell abzulehnen.
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Nur für einen Atheisten wäre es gewissemaßen unlogisch, die Existenz von bösen übernatürlichen Wesen anzunehmen.
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Dass so manche Geisteskrankheit, wie wir heute wissen, eine „harmlose“ Krankeit ist, und nichts mit Besessenheit zu tun hat, widerlegt noch lange nicht, dass es den Teufel gibt.
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Ich empfehle Dir, in Wien an einer Pro-Life-Veranstaltung teilzunehmen. Dann hast Du bei den Gegendemonstranten die Gelegenheit, jenen abgrundtiefen, unmenschlichen Hass kennenzulernen, den der Widersacher normalerweise nicht so offen ausbrechen lässt. Da gibt es wirklich Menschen, die in der Lage sind, zwei volle Stunden lang in einer Lautstärke zu brüllen, dass selbst eine gute Lautsprecheranlage kaum dagegen ankommt. Richtig gruselig, kann ich nur sagen.
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#16   wolfgang e.   10:07:19 | Dienstag, 29. November 2011
@ #15
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Stimmt. Das „Mittelalter“ ist eine Erfindung der Neuzeit. (Abgesehen davon, dass es gar nicht so „finster“ war, wie manche meinen. – Man sehe sich nur die gotischen Kathedralen an…)
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Von einem „Nachdenklichen“ würde ich mir erwarten, dass er ein bisschen mehr nachdenkt, und ein bisschen weniger die Dinge, die er nicht versteht, pauschal als „Blödsinn“ abzutun.
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Wenn man einmal die Demonstranten gegen Pro-Life-Veranstaltungen erlebt hat, fällt es nicht mehr schwer, an die Existenz des Teufels zu glauben. Ich glaube, dass der Mensch alleine nicht zu so geballtem Hass fähig ist.
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#43   wolfgang e.   12:49:09 | Montag, 28. November 2011
@ Atica,
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Wenn Du mir irgendeinen stichhaltigen Nachweis für die 50% liefern kannst, bitte nur zu. Viel Spass bei der Suche.
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Wenn dir der Nachweis nicht gelingt, dann bleibt es dabei: Das ganze ist global aufgeblähter Basenatratsch.
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Wenn ich (wie Berger) rein von meinen Erfahrungen ausginge (ich kenne viele gute Priester), käme ich auf einen Prozentsatz von 0,2% möglicherweise homosexuell veranlagte Priester. Ich beanspruche allerdings nicht (im Gegensatz zu Berger), diese persönliche Erfahrung alleine schon für objektiv zu halten. Bei Begrer kommt dann zu seiner subjektiv persönlichen Brfahrung noch maßlose Übertreibung dazu (man will sein Buch ja auch verkaufen…)
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#36   wolfgang e.   12:37:54 | Montag, 28. November 2011
@Atica,
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Genau das ist die falsche Einstellung. Es geht eben nicht darum, zu glauben, was ich will, sondern darum, durch kritisches Überprüfen der Wahrheit näher zu kommen.
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Es ist auch nicht schlichtweg „wurscht“, ob 50% oder 5% stimmen. Das macht einfach einen großen Unterschied.
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#31   wolfgang e.   12:26:41 | Montag, 28. November 2011
Atica-Logik
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Ich mach mir die Welt widi-widi-wie sie mir gefällt…
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Wer „offenen Geheimnissen“ ungeprüft vertraut, der hat noch nicht verstanden, was „kritisch denken“ bedeutet.
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Die Menschen heute sind sehr leicht manipulierbar, weil jeder sein „Bauchgefühl“ für die Wahrheit hält.
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(Von „aufgeklärt“ im Sinne von kritischem Vernunftgebrauch keine Spur…)
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#22   wolfgang e.   11:59:09 | Montag, 28. November 2011
@Atica
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Glücklicherweise hält das „Geheimnis“ einer kritischen Prüfung nicht stand.
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Es gibt homosexuell veranlagte Priester. Aber Bergers Prozentsatz ist schlicht und einfach Schwachsinn.
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#15   wolfgang e.   11:46:44 | Montag, 28. November 2011
@ #1 + #3:
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„Offene Geheimnisse“ haben meist die Qualität von Basenatratsch, mit anderen Worten: viel Lärm um nichts. Meist haben solche offenen Geheimnisse durchaus einen wahren Kern, der spielt sich aber meist in einem Bereich von vielleicht 5-10% ab.
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Wenn nun Herr Berger das „Offenen Geheimnisse“, dass die Hälfte aller Priester homosexuell veranlagt sein, als Tatsache verkaufen will, muss man wohl auch hier einen Prozentsatz von 5-10% als wahren Kern annehmen.
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Damit kämen wir auf 2,5-5% homosexuell veranlagte Priester. Das wäre nun tatsächlich keine verkaufbare Sensation, denn das entspricht dem Prozentsatz der Durchschnittsbevölkerung.
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Da Herr Berger viel in homosexuelle Kreisen verkehrt, mag ihm der Protsentsatz tatsächlich höher vorkommen, allerdings ist das keine objektive Sichtweise.
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Würde Herr Berger seriös recherchieren, müsste er diesen Fehler bemerken. Daraus ergibt sich, dass seriöse Recherche offenbar nicht unbedingt sein Anligen war.
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Herr Berger hat also unbewiesene Gerüchte als Wahrheit verkauft. Er hat damit wohl zu 5-10% die Wahrheit gesagt, allerdings sind somit auch 90-95% seiner Aussagen unwahr.
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(Wer es nicht weiß: die Basena ist in alten Wiener Häusern der Kaltwasserhahn im Stiegenhaus, wo sich die Bewohnerinnen beim Wasserholen über die neusersten Gerüchte ausgetauscht haben…)
Redaktion benachrichtigen Papst geht ins Gefängnis + …
#48   wolfgang e.   11:18:30 | Freitag, 25. November 2011
@ Tomás #45
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Das ist wieder einmal ein Beispiel der typischen Vorgehensweise der Sedisvakantisten.
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Wenn der Papst für bestimmte Fälle Kondome „erlaubt“ hätte, dann hättest Du bis zu einem gewissen Grad recht.
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Allerdings hat der Papst mit keinem einzigen Wort Kondome erlaubt. Das war eine reine Konstruktion der „Weltpresse“, die den Wortlaut der Papstaussage verdrehte.
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Es ist ganz einfach eine Tatsache, dass jemand, der schwer sündigt, aber dabei die Sorge hat, den Schaden, den seine Sünde anrichtet, geringer zu halten, zumindest einen Funken mehr Verantwortungsbewusstsein zeigt, als jamand, dem auch der Schaden völlig egal ist.
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In beiden Fällen liegt eine schwere Sünde vor. Im zweiten Fall ist das Übel aber noch größer als im ersten.
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Zurück zu den Homosexuellen Handlungen: Homosexuelle Handlungen sind in sich schlecht (hat unser Papst nie bestritten). Künstliche Verhütung ist in sich schlecht (hat unser Papst nie bestritten). Bei homosexuellen Handlungen gibt es keine Verhütung, da homosexuelle Handlungen per se unfruchtbar sind. Daher ist die Verwendung eines Kondoms hier kein Verhütungsmittel. Die Verwendung des Kondoms kann also hier die Sittenwidrigkeit der Handlung nicht mehren.
Redaktion benachrichtigen Mit 1.7 Millionen Euro das „Profil des Bettelordens“ geschärft
#130   wolfgang e.   22:53:51 | Donnerstag, 24. November 2011
„Sie machten aus dem ehemaligen Haus Gottes einen verweltlichten Kult-Ort mit der Ausstrahlung einer Toilettenanlage.“
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Ähem, was hat die kreuz.net Redaktion für loxuriöse Toilettenanlagen?
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@ GelberStrahl:
Verpiss Dich :-D :-D :-D
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#45   wolfgang e.   22:47:51 | Donnerstag, 24. November 2011
@ Antonio Michele Ghislieri
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Also, wenn ein Einbrecher zusätzlich zum Diebstahl auch noch gröbere Schäden am Gebäude anrichtet, ist das mit Sicherheit noch schlechter, als wenn er „nur“ stiehlt, das Gebäude aber nicht beschädigt.
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Dazu braucht man kein 11. Gebot.
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Und wenn man diesen Sachverhalt feststellt hat man damit noch lange nicht den Diebstahl „erlaubt“.
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#19   wolfgang e.   09:40:40 | Donnerstag, 24. November 2011
@ Evelynn
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Das Geschreibsel von „GelberStrahl“ ist tatsächlich etwas „eigenartig“, um es einmal so auszudrücken.
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Andererseits sollte man sich (@#10) nie allzu sicher sein, Jesus auf seiner Seite zu haben. Jesus stellt nämlich hohe Ansprüche, denen hier auf Erden nur die wirklich Heiligen annähernd gerecht werden.
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Was die Kondome betrifft (@#4), sollte man eigentlich dem Papst einen Orden umhängen, und einige Regierungschefs und NGOs für das unreflektierte Verteilen von Kondomen ins Gefängnis werfen.
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Es ist inzwischen gut belegt, dass die AIDS-Ansteckungsrate nur in den Ländern Afrikas zurückgegangen ist, in denen eine ABC-Kampagne durchgeführt wurde (Also 1. Abstinence: Enthaltsamkeit außerhalb der Ehe, 2. Be faithful: Treue in der Ehe, 3. Condoms: Kondome als absolute „Notfallmaßnahme“ für Leute, die sich weigern, die ersten beiden Punkte zu erfüllen).
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Dieses ABC-Programm wird von der katholischen Kirche mitgetragen. Der wenig geglückte Versuch, das Kondom in Uganda völlig zu verbannen, stammte nicht von der katholischen Kirche, sondern von amerikanisch evangelikalen Kreisen. die katholische Kirche weiß nämlich, das die Menschen Sünder sind, und ein gewisser Prozentsatz von Menschen daher trotz aller Bemühungen Untreu sein wird. In so einem Fall ist dann Sex mit Kondom ein etwas geringeres Übel, als Sex ohne.
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Das „Verhütungsverbot“ der katholische Kirche setzt nämlich zuerst die eheliche Treue voraus. Alles andere wäre Unsinn.
Redaktion benachrichtigen ‘Wir sind Kirche’ kocht vor Wut
#85   wolfgang e.   09:12:31 | Dienstag, 22. November 2011
#Ecclesiastes (& Evelynn)
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Die zwei Gebote besonders herauszuheben, die Christus selbst als die wichtigsten Gebote bezeichnet hat, kann man nicht wirklich als „Rosinenpickerei“ bezeichnen. Immerhin hängen an diesen zwei Geboten „das ganze Gesetz und alle Propheten“.
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In diesen zwie Geboten ist also der gesamte Kuchen enthalten.
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Es ist daher nicht möglich, diese zwei Gebote zu leben, ohne alle anderen zu beachten. Es wäre andererseits ein Unding, alle anderen Gebote zu beacheten, ohne die beiden Liebesgebote vor Augen zu haben. Genau das wäre dann nämlich „Rosinenpickerei“.
Redaktion benachrichtigen Das Urteil ist rechtskräftig
#10   wolfgang e.   11:07:55 | Donnerstag, 17. November 2011
Der Artikel klingt irgendwie in sich unlogisch.
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Welcher Wahrheitsbeweis ist gelungen?
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Dass Hw. Pytlik in „homosexuelle Seilschaften verstrickt sei“,
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oder „dass er Remigius R. als Kronzeugen für Mißstände im Sankt Pöltener Priesterseminar aufgebaut habe“,
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oder dass er dies tat, „um den früheren Sankt Pöltener Bischof Kurt Krenn zum Rücktritt zu zwingen“?
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Weiß irgendjemand hier, was wirklich Sache ist?
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@ Lux: werden diese spinnerten Verschwörungstheorien um St. Pölten niemals aufhören? Bitte beantworte mir: warum hätte Bischof Küng unbedingt Bischof von St. Pölten werden wollen? Ist der Bischof von St. Pölten irgendwie „mehr wert“ oder „mächtiger“, als der Bischof von Feldkirch?
Gerade Bischof Küng, der (als Visitator) die Zustände der Diözese gut gekannt hat, hätte doch niemals angestrebt, dieses Wespennest freiwillig zu übernehmen, wenn er nur halbwegs bei Vernunft gwesen war.
Redaktion benachrichtigen Jetzt führt der Urin-Duscher die Polizei an der Nase herum
#67   wolfgang e.   13:44:00 | Montag, 14. November 2011
„…weil in der Konzilssekte alles erlaubt ist“
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Stimmt, das habe ich vergessen: Neben Falschinformationen, Falschinterpretationen und einem gewissen Verfolgungswahn gehören auch Unterstellungen und Pauschalisierungen zum Standardrepertoire des Sedisvakantismus.
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Aus diesem Grund habe ich mich, nach anfänglichem Interesse, sehr bald von diesem Thema wieder abgewandt.
Redaktion benachrichtigen Jetzt führt der Urin-Duscher die Polizei an der Nase herum
#59   wolfgang e.   12:37:51 | Montag, 14. November 2011
@ Tomás:
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Bischof Meisner hat Herrn Berger schon längst die missio canonica entzogen. Herr Berger is also nicht mehr Religionslehrer.
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(Verdächtigungen aufgrund von mangelnder und falsch interpretierter Information, wie hier gegen Meisner, sind meiner Erfahrung nach genau jener Sand, auf dem der Sedisvakantismus gebaut ist… Hier wird fälschlich angenommen, Meisner hätte nichts unternommen, und daraus gleich ein Rundumschlag gegen Bischof, Papst, „Konzilssekte“ und CIC geformt. Man könnte das Paranoia nennen.)
Redaktion benachrichtigen ‘Weltbild’-Skandal: ‘kath.net’ verlangt den Kopf des Sekretärs
#51   wolfgang e.   01:30:27 | Samstag, 12. November 2011
@ Antonio Michele Ghislieri
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Da der Papst täglich die Messe liest, bittet er auch täglich um Vergebung für seine Sünden. Und Du?
Redaktion benachrichtigen Dem Rollator-Reformer ist keine Manipulation zu blöd
#31   wolfgang e.   16:55:06 | Donnerstag, 10. November 2011
@ DerRabe #6
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Ich bin mir nur nicht sicher, ob es wirklich notwendig ist, die Niveaulosigkeit anzugreifen, indem man sie gleichzeitig aufgreift.
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So sehr das Verhalten von z.B. Herrn Berger zu kritisieren ist, ist es andereseits auch eine Tatsache, das kreuz.net ohne Berger-Artikel viel weniger Leser hätte.
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#4   wolfgang e.   14:28:32 | Donnerstag, 10. November 2011
Allerdings, auch wenn ich kein Priester, und daher kein Betroffener bin:
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Von Zulehner würde ich mich auch nicht befragen lassen. Die Umfrage vor einem Jahr war schon in den Fragestellungen extrem manipulativ. Hinzu kam dann noch eine extrem ätzende Interpretation des hw. Herrn Soziologen.
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Da kann man tatsächlich nur mehr sagen: Frag Dich doch selbst, Du weißt doch sowieso schon, was herauskommen soll. (Nur dass die – immerhin auch von Zulehner ausgebildeten – Jungpriester großteils anders denken, lässt sich nicht ganz wegretouchieren. Da muss man dann natürlich etwas von Unterwürfigkeit und Autoritätshörigkeit daherfaseln…)
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#2   wolfgang e.   13:58:58 | Donnerstag, 10. November 2011
Unterhosenthemen sind die Lieblingsthemen von Wir-sind-Kirche, Laieninitiative, Priester-Initiative, Zulehner und kreuz.net.
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Interessant, oder?
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Sex sells (oder im Fall von kreuz.net: Sex macht kreuz.net zur -angeblich- größten -angeblich- katholischen deutschen Internetseite)
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O:)
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#43   wolfgang e.   19:54:40 | Montag, 7. November 2011
@Hare Krishna #31
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Das Thema hat auch unser guter Jo Behrens nicht kapiert, Du bist also nicht alleine.
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Also, probieren wir es noch einmal:
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Das wichtigere Gebot ist die Treu in der Ehe, und die Enthaltsamkeint außerhalb der Ehe.
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Das „Kondomverbot“ gilt überhaupt nur unter der Voraussetzung, dass Du das voherige wichtigere Gebot beachtest. Auch in der Fruchtbarkeit des Menschen nicht zu trennen, was Gott verbunden hat (nämlich Sex, und die prinzipielle Möglichkeit zur Nachkommenschaft), bedeutet nämlich eine Steigerung der Treue, die ohne die vorherige Treue zum Ehepartner gar keinen Sinn hat.
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Menschen, die untreu sind, und dadurch Gott (und der Kirche) nicht gehorchen, werden dann wohl kaum aus Gehorsam der Kirche gegenüber dabei auf ein Kondom verzichten. Wenn sie auf ein Kondom dabei verzichten, dann wohl doch aus ganz anderen Gründen (und Verantwortungslosigkeit ist von diesen Gründen wohl nicht der letzte).
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Die Statistik gibt übrigens der Kirche recht: Die AIDS-Ansteckungs-Rate ist genau in den Ländern Afrikas gesunken, in denen keine blöde Kiondom-Propaganda gemacht wurde, sondern die Männer zu einem verantwortlichen Umgang mit Sexualität angehalten wurden. Die Journalisten und Politiker, die damals den Papst beschimpften, haben diese Statistiken schlichtweg ignoriert.
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#3   wolfgang e.   09:56:51 | Montag, 7. November 2011
Irgendwie geht mir dieses völlig niveau- und verständnislose Papst-Kommentieren der kreuz.net-Redaktion ziemlich auf die Nerven:
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Der Papst hat nicht vom Atheismus gesprochen, sondern vom Nihilismus. Das ist nicht das selbe.
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Ja, die meisten Menschen nemen den Nihilismus völlig unbewusst und unreflektiert an. Das eingeschobene „-angeblich-“ ist wieder einmal völlig unnötig und deplaziert. Die Machthaber dieser Welt sind sehr interessiert daran, das die Menschen nicht nachdenken. Und es gibt viele Mittel und Wege, das zu erreichen.
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Da, ist übrigens (@Atica) auch der Grund, warum immer weniger Menschen sich nicht mehr um Religion kümmern. Nachdenken macht in der Regel religiöser. Die grassierende Gottlosigkeit ist daher eine Folge eines Mangels an echter Aufklärung. Es gibt also zwar weniger Religioten, dafür um so krassere Nihilioten. Schade.
Redaktion benachrichtigen Ist David Berger aus der Kirche ausgetreten?
#178   wolfgang e.   01:36:37 | Freitag, 4. November 2011
Lieber Kommtmalklar,
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Gratuliere, dein Posting wurde soeben zum dümmstan Posting des Tages erwählt, und das will etwas heißen auf dieser Seite.
Redaktion benachrichtigen Wird Rom die Piusbruderschaft für schismatisch erklären?
#39   wolfgang e.   17:56:11 | Donnerstag, 3. November 2011
@ sinah
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Ja, es gab einen Bruch, in Bereichen, in denen es kein unfehlbares Lehramt gibt. Eine Lehre der Kirche über den Staat kann nichtt unfehlbar sein.
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Das Konzil hat daher mit gewissen Traditionen gebrochen, nicht aber mit der Tradition. Das ist ein Unterschied.
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Die Lehre zum katholischen Staat war in den letzten 200 Jahren für die Kirche ein Disaster. Herrscher wie Josef II haben die enge Beziehung zwischen Kirche und Staat gegen die Kirche gewandt, die Kirchengüter eingezogen, sattdessen eine Fonds errichtet und somit die Priester zu Staatsbediensteten gemacht, die Universitäten verstaatlicht, somit auch die Priesterausbildung. Die Folgen haben wir heute noch zu spüren. die gesamte deutschsprachig-liberale Theologie entspringt genau diesem System.
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Das Problem ist also nichtz V.II, sondern die Geschichte von mindestens 200 jahren.
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Die Kirche muss sich vom Staat trennen, um diesem Würgegriff zu entgehen. Noch immer werden bei uns die Priester an staatlichen Unis ausgebildet, aif deren Proffessorenschaft die Bischöfe nicht die geringste Einflussmöglichkeit haben.
Redaktion benachrichtigen Wird Rom die Piusbruderschaft für schismatisch erklären?
#2   wolfgang e.   10:47:47 | Donnerstag, 3. November 2011
Felley hat dem Papst wieder einmal nur halb zugehört.
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Unser Papst hat keineswegs nur beschönigend von einer Hermeneutik der Kontinuität gesprochen, sondern auch die Bruchlinien klar benannt. Außerdem sieht er sehr wohl auch die Schwierigkeiten der Kirche.
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Es gab z.B. mit dem 2. Vatikanum tatsächlich einen Bruch in der Staatslehre der Kirche (Abkehr von der Idee des katholischen Staates, Akzeptanz der richtig verstandenen Trennung von Kirche und Staat).
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Das Problem liegt darin, dass die Piusbruderschaft die katholische Staatslehre für unfehlbares Glaubensgut hält, während in Wirklichkeit die Organisation eines Staates der menschlichen Freiheit überlassen ist. Die Kirche kann daher zum Staatswesen keine unfehlbare Lehre haben, ähnlich, wie es keine unfehlbare Lehre der Kirche geben kann, wie ein Fußballverein zu organisieren ist.
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Da die Organisationsform der modernen Staaten eine andere ist, und da die enge Verbindng zwischen Kirche und Staat seit mindestens 200 Jahren immer mehr zu Ungunsten der Kirche ausgefallen ist (die Auswirkungen sieht man heute in der lieberal-deutschen Kriche), war hier ein Umdenken nötig, um die Identität der Kirche zu wahren.
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Es war also durchaus ein Bruch in der Peripherie, der Notwendig war, um den Wesenskern der Kirche zu bewahren.
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Der Umgang mit diesem Bruch, und das Überwinden der Probleme, deren Wurzeln viel älter sind als V.II, das muss noch gelernt werden. Bei vielen Konzilien sind die Probleme erst nachher so richtig explodiert.
Redaktion benachrichtigen Ein deprimierendes Défilé des deutsch-katholischen „Wünsch Dir was“
#49   wolfgang e.   10:16:42 | Donnerstag, 3. November 2011
Es zählt allein die Liebe?
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Ja, es zählt die Liebe. Nur muss dieser Spruch immer wieder für alles mögliche herhalten…
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Die Vorgehensweise von Johann Bach oder Goethe hat mit Liebe nichts zu tun.
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Vielmehr zeugt das, was er schreibt, von Ignoranz und Respektlosigkeit.
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Wenn ich irgendeine protestantische Kirche betrete, und mir wird gesagt, ich solle irgendetwas tun oder unterlassen, dann werde ich dies tun oder unterlassen, und wenn ich dazu nicht bereit bin, werde ich diese Kirche nicht betreten. Und dies tue ich aus Respekt vor der andersgläubgen Person, der dieses Verhalten in seiner Kirche aus irgendeinem Grund wichtig ist.
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Wenn ich justament darauf bestehe, mich in einer anderen Kirche so zu verhalten wie ich will, weil ich „in keinster Weise auch nur annähernd bereit bin“, mir vorzustellen, dass diese Verhaltensweise von Christus verlangt wird. Dann ist das schlicht und einfach Taktlosigkeit, Lieblosigkeit, Selbstherrlichkeit und Ignoranz der andersgläubigen Person gegenüber.
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Also nenne bitte nicht Liebe, was keine Liebe ist.
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Ja, richtig, Christus IST der Gastgeber. Nur gibt es zwischen den Konfessionen unterschiedliche Auffassungen darüber, was dieser Gastgeber will. Wenn ich da bei einer anderen Konfession nicht mithalten kann, dann halte ich mich eben zurück, und dränge mich nicht in den Vordergrund. Die Bibel warnt vor dem leichtfertigen Empfang der Eucharistie. Es gibt Menschen, die das ernst nehmen, und auch wollen, dass das akzeptiert wird.
Redaktion benachrichtigen Ein deprimierendes Défilé des deutsch-katholischen „Wünsch Dir was“
#47   wolfgang e.   19:31:50 | Mittwoch, 2. November 2011
@Johann Sebastian von Goethe
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Also, nocheinmal, zum mitschreiben:
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Du gehst also als „protestantisch geprägter“ Christ sozusagen als Gast in die katholische Kirche, und bist auf keinen Fall bereit, dich an die Spielregeln des Gastgebers zu halten? („Ich bin in keinster Weise auch nur annähernd dazu bereit,…“)
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Was soll dann der Gastgeber von Dir halten?
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Du sollst Dir kein Bildniss machen von Gott. – Das bedeutet unter anderem: Du sollst Dir dein Gottes- oder Jesusbild nicht nach eigenem Gutdünken zurechtzimmern.
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Wer sagt denn, das Jesus nichts mit dir zu tun haben will, wenn Du in der katholischen Kirche nicht zur Kommunion gehen sollst? Aber glaubst Du wirklich, das Jesus mit jemandem zu tun haben will, der sagt: Es ist mir völlig wurscht, was die Katholiken oder die Protestanten über das Sakrament der Eucharistie oder das Abendmahl denken und lehren, ich tue auf jeden Fall das, was ich will!“?
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So zu denken zeugt jedenfalls von einer gehörigen Portion Lieblosigkeit und Respektlosigkeit den Andersgläubigen gegenüber.
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Würdest Du auch mit Schuhen in eine Moschee latschen, oder Barhäuptig in eine Synagoge, nur weil du dir „keinen Gott“ vorstellen kannst, der von Dr verlangt, die Schuhe auszuziehen oder den Kopf zu bedecken?
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Ich sage Dir: nicht einmal, wenn deine Frau Muslimin wäre, und die applaudieren würde, wurdest Du dich so veralten…
Redaktion benachrichtigen Paris: Der linke Homo-Staat poltert gegen friedliche Katholiken los
#36   wolfgang e.   14:21:15 | Freitag, 28. Oktober 2011
lieber obermaier
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Es war hier doch sehr verlockend, Sie falsch zu interpretieren. dennoch ist ihre Aussage auch richtig verstanden ebenso ein „Quatsch“. Ideen, Meinungen, Überzeugungen (und dazu gehören aben auch Glauben und Ideologie) sind ein Ausdruck des Menschseins, noch dazu ein sehr wesentlicher, der uns von den Tieren grundsätzlich unterscheidet. Wenn Sie diese Ausdrucksform, die zum menschlichen Sein dazugehört, prinzipiell nicht respektieren, können sie letztlich auch den Menschen nicht respektieren.
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Genau diese Einstellung führt letztlich dazu, dass man meint, gegen andersdenkende vorgehen zu müssen.
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Einen Menschen respektieren heißt, auch seine Gedankenwelt zu respektieren, selbst wenn sie von der eigenen Gedankenwelt abweicht.
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Was soll mich daran hindern, Sie zu respektieren, nur weil ich „ernsthafte Gläubige“ ebenso respektere.
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Mir sind Menschen, die treu zu ihrer Überzeugung stehen, viel lieber, als die Wendehälse, selbst dann, wenn ich ihre Überzeugung für einen Irrtum halte. Deshalb ist es durchaus angebracht, eine „ernsthafte“ Überzeugung mit mehr Respekt zu behandeln.
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Ich werde auch Ihre Überzeugung respektieren, obwohl ich sie für einen Irrtum halte. Ich werde weder Sie, noch Ihre Überzeugung beleidigen, wohl aber sagen, dass Sie im Irrtum sind.
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Und das erwarte ich auch von anderen.
Redaktion benachrichtigen Paris: Der linke Homo-Staat poltert gegen friedliche Katholiken los
#22   wolfgang e.   12:42:10 | Freitag, 28. Oktober 2011
@ obermaier
„Ernsthafte Gläubige verdienen Respekt.“
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Nö.
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MENSCHEN verdienen Respekt“
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Ja, sind denn ernsthafte Gläubige etwa keine Menschen?
Ein Mensch, der ernsthaft zu glauben beginnt ist daher kein Mensch mehr und braucht nicht mehr respektiert zu werden?
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Oder wie jetzt?
Redaktion benachrichtigen Assisi: In der Basilika wird dem Olokun gehuldigt
#38   wolfgang e.   18:28:51 | Donnerstag, 27. Oktober 2011
Lieber matt,
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Heute ist es sehr einfach, die „Gosch’n“ aufzureißen, noch dazu bequem vom sofa aus in einem anonymen Forum…
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Die Kirche ist keine Institution, die stündlich ihre Meinung verkündigt. Nach der Enzyklika „Mit brennender Sorge“ war allen Deutschen, wenn sie es wissen wollten, hinlänglich klar, was die Kirche von der Sache hielt. Auch auf diplomatischen Weg wurde mit deutlichen Protesten nicht gegeizt.
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Dass Pius XII nach 1937 schwieg, hat wohl andere Gründe als Feigheit oder etwa schweigende Zustimmung. Hitler erkannte in Pius XII. einen seiner größten Gegner. Die Nazis warteten nur auf eine unbedachte Äußerung des Papstes, um einen Grund zum Zuschlagen gegen die Kirche zu haben. Pius XII musste sehr gut aufpassen, dass er Ihnen diesen Grund nicht lieferte.
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Es ist nicht feig, kein Streichholz anzuzünden, wenn man auf einem Pulverfass sitzt.
Redaktion benachrichtigen Der Bischof von Sankt Pölten wehrt sich
#21   wolfgang e.   14:20:13 | Donnerstag, 20. Oktober 2011
@wickerl
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Was mir noch keiner der Verschwörungstheoretiker zu St. Pölten erklären konnte, ist, warum Bischof Küng ein Interesse am Bischofsitz von St. Pölten hätte haben sollen. Ist den der Bischof von St. Pölten „mächtiger“, als der von Vorarlberg? – Lächerlich. Wer hätte sich das St. Pöltner Wespennest wirklich antun wollen (noch dazu, wenn man es genau kennt…)
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Hier wird ein Monstrum an unbewiesenen Verdächtigungen und Schuldzuweisungen aufgebaut, nur, wiel in den Augen mancher nicht sein kann, was nicht sein darf.
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Schaut Euch doch den Gründer der LC an. Auch der war nach außen höchstfromm, nach innen aber höchst morsch. Der größte verbrecher kann eine fromme Fassade haben.
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Am meisten tut mir Altbischof Krenn leid. Er hat den falschen vertraut, und dann das Offensichtliche nicht glauben können. Ein verzeihlicher Fehler, nach all den Verfolgungen, denen er ausgesetzt war.
Redaktion benachrichtigen „Jessas, i red’ jo so an Blödsinn“
#154   wolfgang e.   10:07:36 | Mittwoch, 19. Oktober 2011
@ Nachdenklicher
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Im Grunde hast Du hier recht, auch wenn Du die Botschaft gravierend verkürzt wiedergibst:
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Die Botschaft lautet: 1. Liebe zu Gott, und 2. Liebe zu den Mitmenschen.
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In der Bibel ist nachzulesen, dass Christus den Aufbau seiner Kirche den Aposteln anvertraut hat, und dass er ihnen dazu die Führung durch den Hl. Geist versprochen hat.
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Die Kirche orientiert sich daher sowohl an den Worten und Taten Christi, als auch an den Worten und Taten der Apostel und ihrer Nachfolger.
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Die „starre“ Hierarchie wurde bereits von Christus eingesetzt, und von den Aposteln konkreter ausformuliert. Die Hierarchie ist keine Botschaft, sondern ein Hilfsmittel, um die Tradierung der Botschaft Christi durch die Jahrhunderte zu gewährleisten. (Wo die Hierarchie fehlt, zerfällt alles in Splittergruppen).
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Eine hierarchische Stellung ist mit einer gewissen Macht verbunden. Das kann natürlich auch missbraucht werden (was in der Kirchengeschichte leider auch allzu häufig geschah), was aber nicht gegen eine Hierarchie ansich spricht. (Auch Eltern z.B. haben eine gewisse Macht, die sie missbrauchen können, was allerdings nicht gegen Eltern ansich spricht.)
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Der Mensch ist ein Sinnenwesen, deshalb ist ein gewisser „Prunk“ durchaus hilfreich, und kommt in der Kirche auch allen zu gute (anders, als in den Palästen, spielt sich der Prunk nicht hinter verschlossenen Türen ab). – Willst Du etwa z.B. bei einem Pop-Konzert mit ein paar Gitarrenzupfern und einer Stehlampe abgespeist werden…
Redaktion benachrichtigen „Jessas, i red’ jo so an Blödsinn“
#152   wolfgang e.   09:06:07 | Mittwoch, 19. Oktober 2011
@ Nachdenklicher
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Warum?
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Weil Jesus Christus in 33 Jahren nicht 2000 Jahre Kirchengeschichte vorwegnehmen konnte.
Redaktion benachrichtigen „Jessas, i red’ jo so an Blödsinn“
#147   wolfgang e.   23:23:48 | Dienstag, 18. Oktober 2011
Vernünftig vielleicht, aber fehlerhaft:
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Im ersten Satz fehlt natürlich ein „nicht“… (Es kann leicht sein, dass ein Großteil der Schreiber hier NICHT die Zukunft der Kirche ausmachen)
Redaktion benachrichtigen „Jessas, i red’ jo so an Blödsinn“
#144   wolfgang e.   23:17:24 | Dienstag, 18. Oktober 2011
Lieber Minimax,
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Es kann leicht sein, dass ein Großteil der Schreiber hier (in der Redaktion und im Kommentarbereich) die Zukunft der Kirche ausmachen.
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Das die Macher von BDKJ und den angeschlossenen Verbänden die Zukunft der Kirche ausmachen sollen, erscheint mir aber eher lächerlich. und das der BDKJ die katholische Jugend repräsentieren soll, ist eine gewaltige Anmaßung. Ich kann nicht einmal erkennen, dass die BDKJ-„Amtsträger“ auf besonders demokratische Weise zu ihrem Amt gekommen seien.
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In der Geschichte der Kirche waren es immer die Heiligen, also Leute wie Franziskus, Theresa von Avila, Katharina von Siena, Clemens Maria Hofbauer, Johannes Marie Vianney, etc. etc. die die Kirche reformiert, verjüngt und in die Zukunft gebracht haben.
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Solche „Heilige“ kann ich hier auf kreuz.net leider nicht erkennen. Leider aber auch nicht beim BDKJ.
Redaktion benachrichtigen „Jessas, i red’ jo so an Blödsinn“
#67   wolfgang e.   13:21:22 | Dienstag, 18. Oktober 2011
@Shadow #62
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Das ist ja das Problem. Egal welchen Begriff wir verwenden, es wird immer irgendwer beleidigt sein.
Neger war z.B. im deutschen Sprachraum nie ein abwertender Begriff. Plötzlich durfte man ihn nicht mehr verwenden, und musste „Schwarzer“ sagen. Das war auch bald verpönt, es galt nun, „Farbiger“ zu sagen. Auch das ist längst passé und eine ungeheure Beleidigung.
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Wir erfinden immer neue Worte, um andere sprachlich nicht zu verletzen, der tatsächliche Umgang miteinander wird aber immer unmenschlicher. (Siehe das Beispiel meiner mongoloiden Tante. Die Ärzte haben ihre Krankheit bei der Geburt 1945 den Behörden verschwiegen, um ihr Leben zu retten, und dabei ihr eigenens Leben riskiert. Heutzutage werde ich von Mitmenschen angepflaumt, wenn ich „Mongoloid“ sage. Von Mitmenschen, die allerdings kein Poblem sehen, wenn ein mongoloider Mensch knapp vor der Geburt noch getötet wird.)
Redaktion benachrichtigen „Jessas, i red’ jo so an Blödsinn“
#61   wolfgang e.   13:11:35 | Dienstag, 18. Oktober 2011
@ Vogel,
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vermutlich…
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Was können übrigens die Bärenkinder dafür?
Redaktion benachrichtigen „Jessas, i red’ jo so an Blödsinn“
#59   wolfgang e.   13:10:30 | Dienstag, 18. Oktober 2011
Ich darf meine bereits verstorbene Tante auch nicht mehr „mongoloid“ nennen.
Dafür darf man „Menschen mit Down-Syndrom“ heutzutage bis zur Geburt umbringen. Das ist selbstverständlich viel humaner…
Klingt eigentlich „Down-Syndrom“ menschlicher als „mongoloid“?
Redaktion benachrichtigen „Jessas, i red’ jo so an Blödsinn“
#54   wolfgang e.   13:06:53 | Dienstag, 18. Oktober 2011
„Zigeuner“ wollen übrigens nicht „Roma und Sinti“ genannt werden, da man zu den Österreichern ja auch nicht „Wiener und Niederösterreicher“ sagt…
Redaktion benachrichtigen „Jessas, i red’ jo so an Blödsinn“
#50   wolfgang e.   13:05:02 | Dienstag, 18. Oktober 2011
Man darf auch „Farbiger“ nicht mehr verwenden. Ist auch diskriminierend. (Außerdem ist auch meine Haut nicht farblos).
Redaktion benachrichtigen „Jessas, i red’ jo so an Blödsinn“
#30   wolfgang e.   12:41:58 | Dienstag, 18. Oktober 2011
@ Trismegistos III #4
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„…nur wer täumt kann Berge versetzen.“
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Träume versetzen gar nichts.
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Wer GLAUBT, versetzt Berge.
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Daher wird wohl eher Benedikt XVI einen Berg versetzen, als Miss Niedermayer oder Trismegistos III.
Redaktion benachrichtigen Welcher Glaube? + …
#6   wolfgang e.   09:45:51 | Dienstag, 18. Oktober 2011
@ bassmann
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sehr richtig.
Redaktion benachrichtigen Langeweile und Mittelmaß reichen nicht + …
#105   wolfgang e.   00:50:57 | Samstag, 8. Oktober 2011
Lieber Mufelius,
Du hast bisher lediglich bewiesen, dass du keine Ahnung hast. Das, was Du offenbar für den katholischen glauben hältst, würde ich auch für absurd halten.
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Dein Bild vom Glauben ist tatsächlich auf dem Niveau eines Kndergartenkindes, das einiges nur halb verstanden hat, und versucht, sich einen Reim darauf zu machen.
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Noch einmal: Du hast schlicht und einfach auf diesem Gebiet keine Ahnung. Was Du unter #45 schreibst ist blanker Unsinn, völlig spiesbürgerlich und kleinkariert gedacht und tatsächlich absurd. Nur: mit dem Glauben der katholischen Kirche hat das nichts zu tun.
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Nimm es einfach zur Kenntnis. Wenn nicht, kann ich auch nichts machen.
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Wenn Du aber mitreden willst, empfehle ich als Einstieg das Kompendium des Katechismus der katholischen Kirche. Ist nicht allzu dick und sollte deine gröbsten Fehlanschauungen einmal etwas zurechtrücken.
Redaktion benachrichtigen Langeweile und Mittelmaß reichen nicht + …
#87   wolfgang e.   14:45:52 | Freitag, 7. Oktober 2011
Lieber Mufelius:
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Ein kleiner Tipp zum Glauben: Naiven Kinderglauben ablegen, Katechisnus durchstudieren. Dann könnte Dir u.U. auch klar werden, wie das mit Gottes Zorn zu verstehen ist. Nur soviel (hat übrigens D.T unten auch schon geschrieben): Gott übersteigt unsere Begriffe. Wir Menschen versuchen daher, mangels anderer Alternative, Gott und Gottes Handeln mit analogen menschlichen Begriffen zu beschreiben, in dem Wissen, dass die Begriffe nicht wirklich passen.
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Es ist doch wohl klar, dass es Gott nicht „freut“, wenn wir nicht das tun, was er von uns gewollt hätte. Wieso sollte das anders sein, wenn er es schon vorher weiß? Dieses „Nicht Freuen“ ist irgendwie mit berechtigtem menschlichen Zorn vergleichbar, nicht mehr, und nicht weniger.
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Wir Christen glauben außerdem, dass Gott bereits vor dem Sündenfall die Erlösung geplant hat. Wir glauben außerdem, dass nicht Gott zur Hölle verdammt, sondern, dass Gott uns einen freien Willen geschenkt hat und diesen freien Willen auch bis zur letzten Konsequenz akzeptiert. Wenn also ein Mensch nicht bei Gott sein will, so wird er nicht gezwungen. Und die Hölle ist genau das: Nicht bei Gott sein. Da wir auf Gott hin geschaffen sind, ist das qualvoll, aber nicht von Gott, sondern vom betroffenen Menschen gewollt.
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Ich kann Dir hier keinen ganzen Katechismus schreiben. Deine Vorwürfe gegen den Glauben zeigen aber nur, dass Du nicht die geringste Ahnung hast. Du bist nicht dumm, also bilde Dich, bevor Du weitere Vorwürfe erhebst.
Redaktion benachrichtigen Langeweile und Mittelmaß reichen nicht + …
#63   wolfgang e.   11:53:04 | Freitag, 7. Oktober 2011
@ Mufelius #45: Absurder Glaube:
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Sehr vielen gebildeten Menschen geht es offenbar wie Dir: Sie haben zwar in vielen Bereichen viel Wissen, im Glaubensbereich ist das Wissen allerdings auf Kindergartenniveau steckengeblieben. Kein Wunder, dass derartig gebildete Menschen den Glauben dann für absurd halten uns sich abwenden.
Redaktion benachrichtigen Langeweile und Mittelmaß reichen nicht + …
#58   wolfgang e.   11:48:39 | Freitag, 7. Oktober 2011
@ catholic
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Da Gott dem Menschen einen freien Willen geschenkt hat, lässt der Hl. Geist auch Dinge zu, die seinem Willen widersprechen. Die Vorsehung sorgt letztlich dafür, dass Gottes Wille am Ende geschieht. Doch hier auf Erden passieren viele Dinge nicht so wie Gott es wollte.
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Die „modernen“ Priester haben wenig mit den Pharisäern gemeinsam, das stimmt. Sie haben aber auch mit dem Mann aus Nazareth leider wenig gemeinsam.
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Ob der verbitterte Pensionist, der die kopfinger Pfarrer-Mobber anführt, rechts oder link ist, ist tatsächlich relativ unerheblich.
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Wenn Du dich für Mönchsunterwäsche im Mittelalter interessierst:
Es gab keine, zumindest keine Unterhosen. Daher gab es damals auch keine Unterhosenthemen.
Redaktion benachrichtigen Augsburger Weihbischof emeritiert + …
#32   wolfgang e.   14:31:35 | Mittwoch, 5. Oktober 2011
mufelius
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„Bilder von Versammlungen, Aufzügen und ähnlichen Vorgängen, an denen die dargestellten Personen teilgenommen haben;“
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Das gilt im Freien immer (in Österreich, nicht in allen Ländern), in geschlossenen Räumen nur dann, wenn das Filmen oder Fotographieren vom Veranstalter erlaubt wurde.
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Beim Opernball z.B. kann der einzelne Ballbesucher nichts dagenen machen, wenn er auch gefilmt wird. Die Organisatoren des Opernballs könnten aber z.B. dem ORF sehr wohl verbieten, Filmaufnahmen zu machen.
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Wenn der Pfarrer etwas zu verbergen hätte, würde er sich auch nicht von gloria.tv filmen lassen. Dort kann man z.B. seine Predigt anschauen.
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Du würdest vermutlich ein Fernsehteam, das eindeutig die Meinung deines Gegners favorisiert, und vor allem nach Aufnahmen sucht, die gegen Dich verwendet werden können, auch nicht unbedingt in dein Haus lassen.
Redaktion benachrichtigen Augsburger Weihbischof emeritiert + …
#21   wolfgang e.   11:44:29 | Mittwoch, 5. Oktober 2011
Liebster Stern77
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„Nun erkennen Sie ja auch, dass es ein absolutes Armutszeugnis für eine Religionsgemenschaft ist, von den eigenen Gläubigen, Schuldbekenntnis, Sühne und Umkehr zu fordern (und dabei immer schön mit der Hölle drohen, nicht zu vergessen). Sich selbst aber nie, oder erst nach grösstem öffentlichen Druck, für die schlimmsten Verbrechen geradezustehen“
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Das Schuldbekenntnis, Sühne und Umkehr wird von der Kirche von allen Gläubigen gefordert. Dazu gehören die Laien, die Priester, die Ordensleute, die Bischöfe und der Papst.
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In der tridentinischen Messe muss der Priester (der Bischof, der Papst) sogar zuerst alleine seine Schuld bekennen, bevor die übrigen Gläubigen gemeinsam ein Schuldbekenntnis ablegen.
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Die Kirche ist die letzte Institution in userer Gesellschaft, die überhaupt eingesteht, dass es so etwas wie persönliche Schuld und Sünde gibt, und auch eingesteht, das jedes ihrer Mitglieder davon betroffen ist.
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Die übrige Welt sündigt genauso, merkt es aber nicht einmal…
Redaktion benachrichtigen Linzer Priesterkreis: „Kopfing strahlt in die ganze Region“
#93   wolfgang e.   03:06:58 | Mittwoch, 5. Oktober 2011
@ cinereum
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Es gibt zahlreiche Aufnahmen von der „Gegenmesse“, sowohl auf ORF, als auch auf Gloria.tv. Bei bestem Willen sind auf diesen Aufnahmen höchstens 100 Leute zu erkennen, inklusive Chor.
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Wenn man die Journalisten mitzählt kommt man vielleicht auf 120.
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Aber mit der Wahrheit haben es die Protest-Pensionisten in Kopfing bisher ja nicht so genau genommen. Warum sollte sich das gerade jetzt ändern.
Redaktion benachrichtigen Linzer Priesterkreis: „Kopfing strahlt in die ganze Region“
#50   wolfgang e.   20:45:30 | Dienstag, 4. Oktober 2011
@ Alberthesel
„Clemens Maria Hofbauer hat doch eine Treib-Jagd °auf andere° ausgelöst!
Bischof Johann Michael Sailer hat er angeschwärzt und verleumdet!“
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Ich glaube, du verwechselst jemanden. Sailer und Hofbauer sind Zeit ihres Lebens nie zusammengetroffen, ja nicht einmal irgendwie in der Nähe des anderen gewesen.
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Sailer wurde von den Dillinger Professorenkollegen angeschwärzt. Hofbauer war Zeit seines Lebens nie in Bayern…
Redaktion benachrichtigen Wovon lebt das kirchenfeindliche ‘Zentralkomitee’? + …
#40   wolfgang e.   15:03:37 | Dienstag, 4. Oktober 2011
Feministische Theologie ist die Lehre von „Gott Mutter“, der „Tochter“ und der „Hl. Geistin“… Am besten vorzustellen mit kurzem, gefärbten Haar und liturgischem Schal…
Redaktion benachrichtigen Linzer Priesterkreis: „Kopfing strahlt in die ganze Region“
#33   wolfgang e.   14:41:20 | Dienstag, 4. Oktober 2011
@ Tomás # 28
Nein, das folgt daraus nicht automatisch. Aber die Verfolgung der Rechtgläubigen innerhalb der Kirche ist eben auch kein Indiz dafür, dass die „Konzilssekte“ nicht mehr die wahre Kirche sei.
Redaktion benachrichtigen Wovon lebt das kirchenfeindliche ‘Zentralkomitee’? + …
#37   wolfgang e.   14:31:44 | Dienstag, 4. Oktober 2011
lieber wickerl #33
es gibt momentan kaum einen Intelektuellen, der sich so klar und verständlich ausdrücken kann, wie Benedikt XVI. Alle seine Bücher, und auch seine Ansprachen sind so beschaffen, dass der einfachste Handwerker und der gebildetste Hochschulprofessor sie verstehen können (wenn sie wollen). Mag sein, dass er sich für Deinen Geschmack manchmal etwas zu vornehm ausdrückt, das ist aber schon das einzige, was man ihm vorwerfen kann.
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Täuschen wir uns also nicht:
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– Erstens war mit der Rede von der Ent-Weltlichung der Kirche keineswegs nur die Kirchensteuer gemeint (die aber selbstverständlich auch).
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– Zweitens ist es Sache der deutschen Bischöfe die Ent-Weltlichung der Kirche in Deutschland konkret zu verwirklichen. Der Papst gibt hier nur die Richtung vor.
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– Drittens haben die deutschen Bischöfe und der ganze Gremienapparat sehr wohl verstanden, worum es geht (die werden wohl nicht dümmer sein, als die Journalisten…). Sie versuchen nur gerade, durch Uminterpretationen den Status Quo und den eigenen Hals zu retten.
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Dem Papst erging es auch anderswo ähnlich: Die Rede im Bundestag war sicherlich das klarste, was in diesem Haus je vernommen wurde. Dennoch haben viele Kommentatoren geschrieben, Benedikt XVI hätte nichts gesagt…
Redaktion benachrichtigen Ein Ehebrecher als Präsident des ‘Katholischen Familienverbandes’
#20   wolfgang e.   13:39:11 | Dienstag, 4. Oktober 2011
#8 Dumbledor
Deine Aussage ist definitiv falsch. In der Praxis kommt Otto Normalverbraucher viel einfacher zu einer Eheanullierung, als eine Prinzessin von und zu. (Erinnerst Du dich nicht mehr, wie lange das bei jener Prinzessin von Monaco gedauert hat, die allzu leichtfertig einen Playboy geheiratet hatte?)
Diverse Medien verbreiten da oft ein anderes Bild, aber Du bist ja eigentlich aufgeklärt genug, um den Medien nicht immer zu trauen, oder?
Redaktion benachrichtigen Linzer Priesterkreis: „Kopfing strahlt in die ganze Region“
#24   wolfgang e.   13:02:47 | Dienstag, 4. Oktober 2011
Ja, schamane, der Hl. Franziskus hat schon viele vor dem endgültigen Untergang gerettet. Es besteht also Hoffnung… ;-)
Redaktion benachrichtigen Linzer Priesterkreis: „Kopfing strahlt in die ganze Region“
#17   wolfgang e.   12:26:25 | Dienstag, 4. Oktober 2011
@ schallundrauch
Kopfing ist eine kleine Gemeinde, aber das geschehen dort ist symptomatisch für weite Bereiche von Kirche und Gesellschaft. Es zeigt auf, welcher Hass und welche Duchtriebenheit möglich ist, wenn die Toleranten einen Priester nicht tolerieren wollen. Jetzt ist das Absetzungsprojekt trotz massiver Einschaltung der Lokalmedien vorerst gescheitert. Und das Ergebnis: Der gemobbte Pfarrer bietet Versönung an, die Mobbergruppe spricht von (ihrer eigenen) ausgestreckten Hand, und spuckt dem Pfarrer ins Gesicht.
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@ Simpicissimus
Auch Ars war eine sehr kleine und völlig unbedeutende Gemeinde. Dennoch ist die Erneuerung der Kirche Frankreichs von dort ausgegangen.
Es sind immer die wenigen, die sich wirklich um Heiligkeit bemühen, die die Kirche tatsächlich erneuern, und nicht die Betonköpfe, die in ihren Ämtern schwer und träge geworden sind. (Schaut Euch doch die Linz Dechantenkonferenz an: Das erinnert sehr Cäsars Ratgeberkonferenz im genialen Asterix-Band „Obelix GesmbH“…).
Redaktion benachrichtigen Linzer Priesterkreis: „Kopfing strahlt in die ganze Region“
#13   wolfgang e.   11:16:51 | Dienstag, 4. Oktober 2011
@ Tomás #4
Darf ich Dich daran erinnern, dass es in der Geschichte der Kirche hunderte von Treibjagden auf treu katholische Priester und Ordensleute gab?
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ein paar Beispiele:
Athanasius
Theresa von Avila
Johannes vom Kreuz
Johannes von Gott
Joseph von Calasanz
Clemens Maria Hofbauer
Pfarrer von Ars
Jósemaria Escriva
etc., etc.
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Warum sollte das heute anders sein?
Redaktion benachrichtigen Wovon lebt das kirchenfeindliche ‘Zentralkomitee’? + …
#21   wolfgang e.   11:01:34 | Dienstag, 4. Oktober 2011
@ wickerl #4
…Dies alles sagte er Ihnen durch Gleichnisse, doch sie verstanden nicht, was er damit sagen wollte…
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Offenbar greift Benedikt XVI auf eine lange Tradition zurück, wenn er „in Rätseln“ spricht.
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Vieleicht liegen die Verständnisprobleme auch heute, so wie damals, nicht am Sprecher der „Rätseln“, sondern vielmehr an denen, die nicht höhren und nicht verstehen wollen.
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Wer Ohren hat, der höre.
Redaktion benachrichtigen Papst besucht die Kartäuser + …
#43   wolfgang e.   12:48:28 | Freitag, 30. September 2011
Meine Damen und Herren,
Ich habe unlängst dargelegt, dass ich es für falsch und gefährlich halte, jeden Nicht-Linken als Nazi zu bezeichnen. Ich bin aus den gleichen Gründen auch dagegen, jeden Nicht-Rechten gleich als Kommunist zu bezeichenen.
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Soweit ich das sehen kann, sind die meisten hier mit Ockenfels Analyse („Der globale Kapitalismus hat abgewirtschaftet. Er ist an seiner eigenen Maßlosigkeit gescheitert“) mehr oder weniger einverstanden.
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Divergenzen gibt es beim Lösungsweg. Das ist auch ganz natürlich, weil es nicht nur einen einzigen Lösungsweg gibt. Da das Problem komplex ist, kann auch die Lösung nur komplex sein.
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Es ist daher jeder gefordert, seine Ideen einzubringen, damit man gemeinsam abwägen kann, fern ab von jeder Ideologisierung.
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Wir brauchen mehr Verantwortungsbewusstsein jedes einzelnen handelnden, wir brauchen aber auch bestimmte Regulierungen. In welcher Form, bis zu welchem Grad, und von wem (privat, Staat, Gesetz, Gericht, Globale Organisation, oder alles zusammen?) wird zu diskutieren sein.
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Wir müssen auch einsehen, das wir das Paradies auf Erden nicht errichten werden. Das wäre zwar eine gute Idee, aber, wie Brecht schreibt, „die guten Ideen scheitern immer an den Menschen“. (Wobei Brecht übersehen hat, dass das nicht nur an den Menschen, sondern auch an den nicht adequaten Ideen liegt). Wir können nur, wie Obermaier hier richtig schreibt, höchste Anstrengungen unternehmen, um Gerechtigkeit möglichst nahe zu erreichen.
Redaktion benachrichtigen Es ist keine Ehre, vor ehrlosen Politikern zu sprechen + …
#72   wolfgang e.   16:26:48 | Donnerstag, 29. September 2011
@ Tomás
„In der Kirche, dürfen Kinder nur getauft werden, wenn sichgerstellt ist, daß das Kind eine katholische Erziehung bekommen wird. Das bedeutet, daß es Gründe gibt, die zu Verweigerung der Taufe führen. Die Sakramente sind keine billigen Münzen, die man jedem nachschmeißen kann und muß, sondern heilige Mittel, die mit viel Ehrfurt behandelt werden müssen.“
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Ich kann Dich beruhigen, daran hat sich auch in der „Konzilssekte“ nichts geändert.
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Das Wesen Gottes subsistiert in den drei göttlichen Personen. – hier gibt es also 3 „Verwirklichungen“ des Wesen Gottes.
Das Wesen des wolfgang e. subsistiert nur in mir selbst. – hier gibt es also nur eine „Verwirklichung“.
Die Kirche Jesu Christi subsistiert in der katholischen Kirche. – ich sehe hier im „subsistit“ kein wirkliches Problem, solange daran festgehalten wird, dass die Kirche nur einmal „verwirklicht“ ist.
Die „alte“ Aussage, dass Die Kiche Jesu Christi die katholische Kirche ist, könnte von den anderen Konfessionen genauso uminterpretiert werden (im Sinne von: Die Kirche Jesu Christi ist die katholische Kirche, aber auch die othodoxe Kirche…)
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#65   wolfgang e.   13:48:10 | Donnerstag, 29. September 2011
Lieber Obermaier,
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Darüber ist in der Kirche 2000 Jahre lang ausführlich diskutiert worden. Es ist nun einmal so, dass die Eltern viele weitreichende Entscheidungen für ein Kind treffen müssen, die ein Mensch ansonsten, sobald der zum Vernunftgebrauch gelangt, möglichst selbst treffen sollte. Das beginnt schon damit, dass ich gezwungenermaßen in eine ganz bestimmte Familie hineingeboren wurde. Auch das war eine für mich weitreichende Entscheidung meiner Eltern. Auch meinen Namen haben mir die Eltern gegeben, sie haben mir einen ganz bestimmten Freundeskreis ermöglicht, mich in eine ganz bestimmte Gesellschaft eingeführt, einen Kindergarten, eine Schule ausgewählt, etc. etc.
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Es ist also ganz normal, dass Eltern bis zu einem gewissen Alter für das Kind entscheiden.
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Gute Eltern werden sich bemühen, die Entscheidungen nach bestem Wissen und Gewissen so zu fällen, dass es für das Kind ein möglichst großer Vorteil ist.
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Für einen gläubigen Christen bedeutet die Taufe einen immens großen Vorteil. Das Kind zu taufen ist also nur logisch.
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Wenn die Eltern dem Kind auch ermöglichen, in den Glauben hineinzuwachsen, so wird das Kind zumeist auch mit der Taufentscheidung der Eltern zufrieden sein, so, wie ein Kind zumeist auch zufrieden ist, genau diese Eltern, und nicht andere zu haben. Dass es auch vorkommt, dass Kinder mit den Entscheidungen der Eltern unzufrieden sind, ändert nichts an der Tatsache, dass die Eltern bestimmte Entscheidungen treffen mussten.
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#60   wolfgang e.   13:15:26 | Donnerstag, 29. September 2011
@ Gotthard
Ich fasse die Diskussion zusammen:
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#1 Gotthard:
„Hw. Skoblocki verweigerte der Tochter der beiden die Taufe. Daraufhin ließen die Konkubinats-Eltern ihren Kegel in der Nachbarpfarrei taufen.“
Dieser Pfarrer handelt gegen das Kirchenrecht!
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#17 marienkind:
Bei der Taufe verpflichten sich die Eltern, das Kind im rechten Glauben zu erziehen. Wie aber können sie das, wenn sie selbst nicht den rechten Glauben im Sinne Gottes vorleben (ungeordnete Familienverhältnisse)?
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#18 Gotthard:
@marienkind, Du hast auch einen an der Klatsche … kennst Du die Eltern – weißt Du um die Umstände?
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Meinst Du nicht, lieber Gotthard, dass die Aussage, marienkind habe „auch einen an der Klatsche“, auf Dich zurückfallen könne? Kennst Du etwa die Eltern, weißt Du um die Umstände?
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Die Kindertaufe darf nur gespendet werden, wenn die christliche Erziehung sichergestellt ist. (Sonst wäre sie ja eine Zwangstaufe). Wenn ein Priester das nicht sichergestellt sieht, dann sollte er auch nicht taufen. Die Taufe ist keine Bringschuld der Kirche, sondern soll nur gespendet werden, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind.
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Wer von denen hier, die so schnell im Urteil sind, weiß über die Beweggründe wirklich Bescheid?
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#27   wolfgang e.   03:23:52 | Donnerstag, 29. September 2011
@ #17 6 #25
Genaugenommen handelt es sich hier nicht um einen durchgeknallten Pfarrer, sondern um durchgeknallte Vorwürfe. Das musste inzwischen wohl auch Bishof Schwarz einsehen.
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Den durchgeknalltesten Vorwurf hat cowboyhut gar nicht erwähnt: Der Pfarrer sei natürlich auch daran schuld, dass irgendein Pfarrmitglied im Wirtshaus im Suff glaubte eine Erscheinung zu haben… (dieser Vorwurf ist offenbar für die Vorwerfenden selbst schon so peinlich, dass sie ihn inzwischen gar nicht mehr wiederhohlen, er war aber das Hauptargument des Bürgermeisters…)
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Richtig witzig ist ja, dass gerade die sektiererischen linzer Sonderweglinge hier einem Priester Sektierertum vorwerfen, der sich an der gesamten katholischen Kirche orientiert.
Komisch ist, dass diejenigen, die sich meilenweit von der Weltkirche entfernt haben denjenigen „Spaltung“ vorwerfen, die in der Weltkirche verbleiben wollen.
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cowboyhut ist ganz offensichtlich kein „Insider“, sondern bezieht seine Infos auch nur aus den Medien.
Nun denn…
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#83   wolfgang e.   11:35:21 | Dienstag, 27. September 2011
@ Schalom
1. Wenn man die Chronologie des Johannesevangelims heranzieht, so starb Christus am Rüsttag vor dem Paschafest, zu der Stunde, als im Tempel die Lämmer für das Paschafest geschlachtet wurden. Das Abendmahl am Tag davor wäre somit nicht das Paschamahl gewesen, nahm aber vorwegnehmend darauf Bezug.
2. Das Paschamahl, auf das das Abendmahl Bezug nahm, ist nicht einfach irgendein Mahl, sondern ein rituelles Mahl mit einem genau festgelegten Ablauf. Es ist sehr stark anzunehmen, dass daher auch die Jünger bei ihren Zusammenkünften nicht irgendein Mahl hielten, sondern sich möglichst genau an den rituellen Ablauf des Abendmahls hielten. Damit ist für den Opfergottesdient bereits von Anfang an ein Ritus anzunehmen.
3. Hinzu kommt, da die Zusammenkünften auch der Verkündigung dienten, der Wortgottesdienst, für dessen Ablauf sich der jüdische Synagogengottesdienst als Ritus anbot. Hier haben wir also bestimmte Gebete, Schriftlesungen aus dem Alten und zunehmend aus dem entstehenden Neuen Testament, Schriftauslegung, Fürbitten.
4. Aus den Paulusbriefen kann man entnehmen, wie sehr damals der Ablauf der Zusammenkünfte bereits ritualisiert war. Die von Paulus überlieferen Wandlungsworte und Hymnen entstammen mit ziemlicher Sicherheit der damaligen Liturgie.
5. Diese Liturgie hat mit den jüdischen Riten viel mehr gemeinsam, als mit heidnischen.
6. Im 5.Jh kamen noch Äußerlichkeiten hinzu, die dem römischen Hofzeremoniell (und nicht den Opferriten) entnommen waren.
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#28   wolfgang e.   18:31:17 | Montag, 26. September 2011
@gesunder
Du hast recht, kreuz.net ist kein Musterbeispiel für Toleranz. Der Unterschied ist, dass das hier auch nie behauptet wurde.
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Es ist nur interessant, dass genau diejenigen, die ständig von Toleranz sprechen, in Orewll’scher Manier genau das Gegenteil davon meinen.
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#19   wolfgang e.   16:59:49 | Montag, 26. September 2011
@ Evelynn,
es ist gefährlich, so undifferenziert von „den Nazis“ zu sprechen. Selbst Williamson ist kein „Nazi“, auch wenn ich seine Meinung nicht teilen kann. Der Nationalsozialismus ist eine bewusst heidnische rassische Ideologie, die mit Christentum nicht vereinbart werden kann. Also: nicht jeder Traditionalist ist ein „Nazi“ (eher im Gegenteil), nicht einmal jeder Rassist ist ein „Nazi“.
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Gefährlich ist diese Dauer-Nazifizierung deswegen, weil der Begriff „Nazi“ am schluss so schwammig ist, dass einerseits nichts konkretes mehr übrig bleibt, und er andererseits in jeder Diskussion als Totschlaghammer verwendet werden kann (und wird).
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Oder ist dein Weltbild so einfach gestrickt, dass Du dir nur „Nazis“ als Gegner vorstellen kannst? Das wäre doch ein sehr extremes Schwarz-Weiß-Denken…
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Andererseits, was wäre wohl von Deiner Toleranz zu halten, wenn Toleranz nur für Nicht-Nazis gälte, und alle Gegener per Definitionem Nazis wären…
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#15   wolfgang e.   16:20:43 | Montag, 26. September 2011
@ Evelynn
Als Krenn Weihbischof von Wien wurde, blokierten eine Handvoll Aktivisten das Tor zum Dom. – Waren diese 15 Hansln das Kirchenvolk (oder seine „Mehrheit“)?
Vorletzte Woche blokierten ca. 15 Aktivisten des Vereins gegen Tierfabriken 2 Tage lang den Haupteingang zum Wiener Landwirtschaftsministerium. – War das das österreichische Volk (oder seine Mehrheit)?
Es mag ja viele geben, das das gleiche wünschen wie Du. Genauer zu untersuchen wäre allerdings, 1. ob wirklich „die Mehrheit“ Deinen Wünschen zustimmt, 2. inwieweit die einzelnen Wünsche berechtigt sind, 3. Woher die allfällige Mehrheit ihre Meinung bezieht.
Pauschal die eigenen Meinung als Mehrheitsmeinung zu qualifizieren, und damit auch legitimieren zu wollen, ist nicht sehr seriös…
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#98   wolfgang e.   02:53:54 | Donnerstag, 22. September 2011
Das Problem, lieber Inglorious,
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ist vielmehr, dass sich sämtliche NEWS-Aussagen nicht belegen lassen (darum schreibt NEWS ja durchgehend im Konjunktiv, sonst könnte es dafür belangt werden…)
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Ansonsten lässt sich reltiv leicht beweisen, dass es eher ein Zeichen von Intelligenz ist, wenn einer den Glauben nicht verwässert.
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Übrigens, gegen „Trancezustände“ hatte der Vattikan immer schon eine gewisse Abneigung. Und selbst die Heiligen, denen selbiges widerfuhr, haben sich dieser Abneigung in der Regel angeschlossen…
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Liebe Grüße.
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#25   wolfgang e.   12:26:02 | Mittwoch, 21. September 2011
Lieber VanDaalen,
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wenn man die Situation der Kirche in Oberösterreich nur ein bisschen kennt (und das tu ich als Österreicher vermutlich etwas besser als Du), und in Rechnung stellt, dass Alois Heinzl immerhin 50 Jahre lang Pfarrer in diesem Nest war (und außerdem als Dechand auch etwas mehr Überblick hatte), dann kommt man nicht umhin, das im Interview gesagte als im hohen Maße wahrscheinlich zu erachten.
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Die bisher bekannt gewordenen Vorwürfe gegen Pfarrer Skoblicki sind reine unbewiesene Behauptungen und Übertreibungen ohne erkennbare Substanz bis hin zu Absurdheiten wie, der Pfarrer sei schuld, dass irgendjemand im Wirtshaus im Suff eine „Erscheinung“ hatte.
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Bischof Schwarz ist an sich ein frommer, gutmütiger Mensch, aber als Bischof in diesem Wespennest Oberösterreich leider völlig hilflos und angewiesen auf seine „Einflüsterer“.
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Dass, wie im Interview erwähnt, im Jahr 1955 durchaus noch einige Altnazis im Ort ihr Unwesen trieben, ist durchaus nicht unwahrscheinlich. Heute ist es die sich als „katholisch-liberal“ wähnende „Elite“ Oberösterreichs (Bürgermeister, Lehrer, Landeshauptleute, Lokalredakteure und andere Wichtigtuer), die versucht, unliebsame Priester zu vertreiben.
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#212   wolfgang e.   01:00:02 | Donnerstag, 15. September 2011
@ der erlöser lebt (#173)
auch wir Katholiken können keinen Papst anbeten. Angebetet wird nunr Gott. Also, bitte, zuerst informieren, dan erst kritisieren (nicht umgekehrt).
Danke
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#144   wolfgang e.   18:19:59 | Mittwoch, 14. September 2011
Noch etwas, Herr Obermaier:
Es ist irrelevant, als was der Papst in den Bundestag kommt. Hauptsächlich kommt er als Gast in den Bundestag. Gastgeber ist der Bundestag (= Gesamtheit der Abgeordneten), der in einer demokratischen Entscheidung (= Abstimmung durch sämtliche Abgeordnete) beschlossen hat, den Papst einzuladen.
Das hier einzelne Abgeordnete, die (wie in einer Demokratie üblich) von der Mehrheit überstimmt wurden, jetzt schmollen, und sich nicht wie Gastgeber verhalten wollen, zeugt schon auch von einem mangelnden Demokratieverständnis (was bei Den Linken ja kein Wunder ist).
Die ganze Herumdiskutiererei in welcher Funktion der Gast nun erscheint, ist dabei eine reine Scheindiskussion. Der Bundestag kann zum Sprechen einladen, wen er will. Ist doch erfrischend, wenn auch einmal Nicht-Politiker was sagen dürfen. Schaden wird es wohl kaum, wen der Bundestag wenigstens einmal nicht nur um sich selbst kreist.
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#141   wolfgang e.   18:08:27 | Mittwoch, 14. September 2011
@ Obermaier
Unter dem Begriff „Diktator“ versteht man heuzutage einen Alleinherrscher, der (meist unrechtmäßig) die Macht an sich gerissen hat und zu seinem Gunsten und zum Schaden der Bürger missbraucht.
Trifft das auf den Papst zu?
Wenn man den Papst „Diktator“ nennt, stellt man ihn auf eine Stufe mit Gadaffi, Hussein, Mussolini, Hitler, Stalin, Lennin, Mao, etc. etc.
Hat der Papst das „verdient“?
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#133   wolfgang e.   17:32:21 | Mittwoch, 14. September 2011
@ de Boer
es ist eine ungeheuerliche Verharmlosung sämtlicher Diktatoren der Welt, den Papst als Diktator zu verunglimpfen. Aber typisch ideologieverblendet.
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#76   wolfgang e.   12:45:09 | Mittwoch, 14. September 2011
@ schamane40
Was Tolerant über Schamanismus weiß, kann ich nicht beurteilen. Es ist wohl auch schwer, genaueres über Schamanismus zu wissen, da unter diesem Begriff sehr unterschiedliche Dinge zusammengefasst werden, sodass bei jeder Aussage über Schamanismus sich irgendein Schamane beschweren wird, dass es doch ganz anders sei.
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In #65 offenbart Toleranz allerdings, dass er über einige andere Dinge nicht sehr viel weiß.
Was beweist z.B. die Tatsache, dass das deutsche Wort „Magier“ von „magoi“ abgeleitet ist? – Die persischen „Magoi“ waren Sternenkundige, und hatten überhaupt nichts mit dem zu tun, was wir heute unter „Magie“ verstehen.
Oder was beweist, das Christus einen Blinden mit Erde und Speichel geheilt hat? – Gar nichts, denn Christus hat viel öfter einfach so, ohne „Hilfsmittel“ geheilt.
Oder in #57: „Bräuche der Schamanen im Katholizismus: Ritualgewänder, läuten, rasseln, weihräuchern, Wasser sprengen, salben, Feuer, Kräuterweihe, benedizieren und segnen.“ – das alles hat das Christentum auch z.B. mit dem Buddhismus gemeinsam, oder mit dem alt-ägyptischen, dem römischen oder dem habsburgischen Hofzeremoniell, oder mit dem Tempelkult in Jerusalem. Es handelt sich, wie beim Zen um rein äußerliche Ähnlichkeiten, die aber in ihrem Wesenskern etwas völlig anderes bedeuten. – so what?
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#67   wolfgang e.   12:23:14 | Mittwoch, 14. September 2011
@ Toleranz
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Ein Vorschlag:
machen wir doch aus den Zehn Geboten einfach die Zen-Gebote, dann werden alle glücklich, oder?
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Also: in der Zen-Meditation geht es darum den Geist zu leeren, damit er dann leer ist (Nirvana).
In der Christlichen Meditation geht es darum, den Geist zu leeren, damit er dann von Gott erfüllt wird.
Insoferne ist Zen-Meditation das Gegenteil von christlicher Meditation.
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Wenn nun irgendein Jesuit oder Franziskaner oder sonst noch jemand Zen-Praktiken verwendet, so betreibt er, falls er nur leer werden möchte, keine christliche Meditation, oder, falls er von Gott erfüllt werden möchte, keine Zen-Meditation.
(Man darf sich dabei nicht täuschen lassen, auch die Buddhisten möchten durch die Leere vom „göttlichen“ erfüllt werden. Der Unterschied besteht darin, dass für die Buddhisten die leere das göttliche ist, wir Christen aber wissen, das Gott eine Person ist, die uns gegenübertritt, und das Gott „die Fülle“, und keineswegs die „Leere“ ist.)
Bis zu einem gewissen Grad kann man als Christ auch Zen-Praktiken verwenden (was spricht z.B. dagegen, beim Wandern oder beim Teetrinken zu beten?). Nur muss man dabei wissen, dass, wenn man dabei betet, das dann mit Zen nur mehr eine rein Äußerliche Ähnlichkeit besteht.
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Übrigens: Schamanismus lässt sich mit Christentum noch weniger vereinbaren, denn da geht es um Toten- und Geister- und Dämonenbeschwörung. Zum Glück wurde das bei uns durch das Christentum überwunden.
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#20   wolfgang e.   09:58:30 | Mittwoch, 14. September 2011
Lohmann weiß: „Der Besuch von Benedikt wird ein Segen sein – letztlich für alle.“
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„für alle“? oder „für viele“? :-)
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@#2 Obermayer:
Was hatte der Schah von Persien Deutschland zu sagen? Und wieviele Abgeordnete würden heute seiner Rede im Parlament fernbleiben?
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@#14 Ossietzky
„Die Katholen sind beleidigt,…“
Nö, es zeigt sich lediglich, dass einige Abgeordnete nicht wissen, wie man sich einem Gast gegenüber benimmt, den man (als Parlament) selbst eingeladen hat. Die Katholiken halten es großteils eher wie Bischof Müller: „Jeder darf sich in Deutschland blamieren, wie er will.“
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#13   wolfgang e.   09:47:56 | Mittwoch, 14. September 2011
„Herr Ratzinger“, vorsicht!
Brandenburgis hat sie gewogen… :-)
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#61   wolfgang e.   16:02:58 | Montag, 12. September 2011
Lieber Nachdenklicher (#59),
Ich kenne das Buch dieses Jugendlichen nicht, und kann es daher nicht beurteilen.
Dass Du jedoch die Aussagen eines Jugendlichen über den Zölibat pauschal und ungeprüft deswegen verwirfst, weil er jung ist, zeugt nicht von sehr tiefer Nachdenklichkeit…
Redaktion benachrichtigen „Ich bin mit meiner Ehrlichkeit ein Einzelfall“
#13   wolfgang e.   11:49:09 | Freitag, 9. September 2011
@ #1 & #2
Hier gibt es wohl zwei, die sich blosstellen:
1.: David Berger
2.: kreuz.net
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#30   wolfgang e.   13:45:42 | Dienstag, 6. September 2011
@Tomás #20
„Die logische Folge dieses Sachstandes ist, daß Johannes XXIII. – aus welchem Grund auch immer – nie Papst war.“
Genau das ist der Schwachpunkt des Sedisvakantismus, weil er nicht erklären kann, warum Johannes XXIII kein Papst gewesen sein soll, außer im nachhinein.
Wenn Johannes XXIII zum Zeitpunkt seiner Wahl die Voraussetzungen für die gültige Wahl erfüllt hat (und das muss angenommen werden, solange das Gegenteil nicht erwiesen ist), dann war er gültiger Papst. Daran kann das, was später passiert ist, nichts mehr ändern. So einfach ist die Sache also nicht.
Auch eine Ehe kann nur anulliert werden, wenn die Voraussetzungen für die Ehe von anfang an nicht gegeben waren. Ein späteres Ereignis hat darauf keinen Einfluss.
Der Sedisvakantismus führt meiner bescheidenen Meinung nach an diesem Punkt in ein logisches Dilemma, deswegen kann ich ihm nicht zustimmen.
Ich halte den Sedisvakantismus für eine zu einfache Lösung. Die Piusbruderschaft hat einen viel schwierigeren Weg gewählt, aber auch dort finde ich ungelöste logische Probleme.
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#22   wolfgang e.   12:24:48 | Dienstag, 6. September 2011
@ #21 Schalom
Ich glaube nicht, das Tomás sich als göttliche Institution sieht. Er hat sich mittels vernünftiger Überlegungen zum Zustand der Kirche eine bestimmte Meinung gebildet, und bleibt dieser Meinung konsequent treu. Auch wenn ich seine Meinung nicht teile, und für mich zum Schluss gekommen bin, dass er aufgrund falscher Grundsätze zum falschen Ergebnis kam, kann ich das durchaus akzeptieren und anerkennen. Wenigstens hat er eine Meinung, und argumentiert nicht rein aus dem Bauch heraus, wie es heuzutage (auch in diesem Forum) meist üblich ist.
(Den Sedisvakantismus halte ich auch für in sich logischer, als die Einstellung der Piusbruderschaft, die meint, den Papst als Papst anerkennen zu können, ohne ihm gehorchen zu müssen; Andererseits macht es sich der Sedisvakantismus auch relativ einfach, indem er einfach behauptet, das der Papst nicht Papst sei; hier sind die Argumente etwas schwach…)
Was ich nicht akzeptabel finde, ist die Häme, mit der er über die „Anhänger der Konzilssekte“ herfällt, die ja immerhin auch Vernunftgründe haben könntne, warum dsie dem aktuellen Papst treu bleiben. Das ist aber vor allem sein Problem, und mir relativ egal.
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#20   wolfgang e.   11:16:44 | Dienstag, 6. September 2011
@ #17 Tomás
„Die Kirche ist eine göttliche Institution. Sie befindet sich außerhalb der Zeit und des Raumes. In ihrem Wesen gibt es weder alt noch neu.“
– Ja, eben, darum ist die Bezeichnung „altgläubig“ eine Verhöhnung des Glaubens.
Was genau war eigentlich an der Wahl von Johannes XXIII ungültig?
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#13   wolfgang e.   10:07:40 | Dienstag, 6. September 2011
@#9 Dumbledor
Leider hat hier noch dazu die Vorstellung, was 1000% katholisch sei eine ziemliche Schieflage… Der Papst gilt hier jedenfalls nicht sehr viel.
Außerdem ist man mit den Zuordnungen nicht sehr konsequent, Der Spiegel und der ORF werden hier meist als Nazi-Organe bezeichnet…
Die witzigste Zuordnung, die ich hier gefunden habe war übrigens „altliberal-neokonservativ“.
Die unsinnigste Bezeichnung hier ist wohl „altgläubig“ bzw. „neugläubig“…
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#4   wolfgang e.   09:28:49 | Dienstag, 6. September 2011
Wenn für kreuz.net sogar Bischof Ägidius Zsifkovics „altliberal“ ist, erinnert mich das irgendwie daran, dass für eingefleischete Kommunisten alle Nicht-Kommuniten „Nazis“ sind…
Redaktion benachrichtigen Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz läßt Seelsorger im Stich
#65   wolfgang e.   18:03:59 | Montag, 5. September 2011
@ #57 und #58 und #60
Welchem Proheten soll ich jetzt trauen?
Redaktion benachrichtigen Die Porno-Prostitution zerstört den Kondom-Mythos
#65   wolfgang e.   17:33:00 | Montag, 5. September 2011
@ 1.elvenpath und 2.evelynn
1. Ich gebe dir recht, an kreuz.net ist einiges „problematisch“ (um es einmal milde auszudrücken).
2. Berger ist leider kein Einzelfall. Es hat sich auch unter katholischen Priestern ziemlich viel an Doppelleben und Heuchelei breitgemacht. Und vieles wurde im Namen der „Toleranz“ jahrelang geduldet. Trotzdem sind viele Vermutungen und Verdächtigungen schlicht und einfach Unfug (um es auch hier milde auszudrücken).
Übrigens: zum Thema „jeder halbwegs Gebildete“: Matthäus_1956 (#26) hält das Kondom für Durchschnittsbürger offenbar ohne weitere Einschränkungen für „sicher“.
Redaktion benachrichtigen Die Porno-Prostitution zerstört den Kondom-Mythos
#56   wolfgang e.   17:23:20 | Montag, 5. September 2011
Lebe(r) Hekate,
Was Du schreibst, klingt zwar auf den ersten Blick plausiebel, die Statistiker sagen aber anderes, nämlich: Paare, die schon vor der Ehe sexuelle Kontakte hatten, haben eine wesentlich höhere Scheidungsrate (auch dann, wenn es der spätere Ehepartner war).
Ich kenne persönlich auch kein Paar, das sich wegen „Sexuellem Nicht-Zusammenpassen“ getrennt hat, wohl aber etliche Paare, die das auch ganz anderen Gründen taten.
Ich kenne auch einige Paare, die etwa 10 Jahre zusammenlebten, und dann nach ihrer Hochzeit innerhalb von 2 Jahren wieder geschieden waren…
Es ist hier also doch ein etwas tieferes Nachdenken über die Sache vonn Nöten.
Für eine tragfähige Beziehung muss man vor allem lernen, was der Andere wünscht und braucht, und eine zu frühe Fixirung auf Sex kann dabei ein Hinderniss sein. Deshalb tut es einer Beziehung gut, wenn man die Möglichkeit hat, den anderen ohne Sex kennenzulernen…
Redaktion benachrichtigen Die Porno-Prostitution zerstört den Kondom-Mythos
#43   wolfgang e.   17:10:54 | Montag, 5. September 2011
@ Elvenpath
Zu David Berger: Nun ja, Berger hat ja nicht nur ganz konkret über seinen Alltag berichtet (was wohl auch nicht allzu viele interessiert hätte), sondern er hat auch aus diesen persönlich subjektiven Erlebnissen weitreichende Vermutungen und Verdächtigungen aufgestellt und als erwiesene Tatsachen hingestellt, nach dem Motto, wenn er ein Doppelleben geführt hat, dann ist damit erwiesen, dass alle anderen auch ein Doppelleben führen.
Ob das jetzt sehr glaubwürdig ist, sei dahingstellt…
Redaktion benachrichtigen Die Porno-Prostitution zerstört den Kondom-Mythos
#19   wolfgang e.   16:17:22 | Montag, 5. September 2011
Liebe Evelynn,
Du hast recht, jedem halbwegs Gebildeten dürfte bewusst sein, dass auch ein Kondom nicht 100%ig schützt.
So weit, so gut.
Das Problem ist, dass ein großteil der Bevölkerung nicht einmal halbwegs gebildet ist („Die meisten Leute haben ihre Bildung aus der Bild“ (© Die Ärzte))
Ansonsten kannst Du getrost annehmen, dass ein Katholik, der seinen Glauben auch in Sachen der Sexualmoral ernstnimmt, durchaus auch in der Lage ist, die verschiedene Gewichtigkeit verschiedener Gebote richtig einzuschätzen.
Sprich: das Gebot der Enthaltsamkeit außerhalb der Ehe ist ein wesentlich grundlegenderes Gebot als das Verbot der Verhütungsmittel, ja außereheliche Enthaltsamkeit ist überhaupt erst Voraussetzung für das Verbot der Verhütungsmittel, so sehr, dass das Verhütungsverbot ohne Enthaltsamkeitsgebot keinen Sinn mehr hat.
Deine Argumente gehen also ins Leere.
Wieso sollte ein Christ, wenn er schon so dumm ist, das grundlegendere Gebot der Enthaltsamkeit zu brechen, dann auch noch so dumm sein, gleichzeitig das Verhütungsverbot jedoch peniebel zu beachten.
Der Satz: „Wer gegen Kondome predigt, ist Mittäter und Mitschuld an allen Ansteckungen!“ klingt – sei mir nicht bös – ein bisschen nach Jo Behrens. Ich halte Dich für intelligent genug, die Unsinnigkeit dieses Satzes mit ein bisschen Nachdenken zu erkennen.
Und, übrigens, ich bin sicher kein sündenfreier Mensch – wahrlich nicht –, aber bis zur Ehe war ich tatsächlich enthaltsam, und sooo schwer war es auch wieder nicht…
Redaktion benachrichtigen Angela Reddemann läßt ihre Maske fallen
#33   wolfgang e.   13:24:55 | Montag, 5. September 2011
#29
Und Christen erhalten hier sogar einen Einblick in aktuell praktiziertes Schamanentum…
Alles äußerst interessant…
Redaktion benachrichtigen Angela Reddemann läßt ihre Maske fallen
#18   wolfgang e.   12:11:14 | Montag, 5. September 2011
Da gibt es jemanden, der die Legionäre Christi beschimpft?
-Uiuiui – das würde kreuz.net NIE machen…
Und den Papst würde kreuz.net schon gar nicht beschimpfen, wo kämen wir da hin…
Redaktion benachrichtigen Liturgie ist kein Katechismusunterricht + …
#115   wolfgang e.   18:55:50 | Mittwoch, 24. August 2011
Lieber Fundi,
es gibt bereits im Neuen Testament sowohl eine enge, als auch eine weite Auslegung der Grundaussage.
Von Christus sind zwei Aussagen übermittelt:
„Wer nicht für mich ist, ist gegen mich“
Und:
„Wer nicht gegen mich ist, ist für mich“
Wenn Du eine der beiden Aussagen isoliet betrachtest, wirst Du nicht zu richtigen Ergebnis kommen.
Es gibt zum Thema Heilsnotwendigkeit der Kirche gleichrangige Lehraussagen, die die Sache differenzieren. Im Konzil von Trient wird z.B. ausgeführt, dass auch z.B. Katechumenen in den Himmel kommen können, auch wenn sie vor der Taufe sterben, ebenso wird die Begierdetaufe und die Bluttaufe angeführt. Das wurde bei diesem Konzil als Präzisierung des vorhergehenden gesehen, nicht als Widerspruch.
Gott kann wohl jeden retten, er will auch jeden retten, er will es aber nicht gegen unseren Willen. Wenn jamand also schuldigerweise nicht in der Kirche ist, wird er wohl nicht gerettet.
Wo ist eigentlich das Problem, wenn die Kirche etwas nicht weis? Nicht alles ist geoffenbart. Wie wissen, dass wir die Kirche brauchen, um zu Gott zu gelangen. Das genügt für uns. Wie das mit denen ist, die Gott nicht erkennen können, können wir getrost Gott überlassen. Er wird eine gerecht Lösung finden.
Und: Heilsgewissheit: Ja, die gibt es, als Zusage Christi an die Kirche. Nicht aus eigener Kraft des Menschen, sondern, weil die Kirche der Heilsweg ist. Deswegen ist ja die Mission so wichtig.
ebenfalls gute Nacht!
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#109   wolfgang e.   17:58:10 | Mittwoch, 24. August 2011
Lieber Fundi,
es ist bei kirchlichen Lehraussagen ähnlich wie bei Bibelzitaten.
Bibelzitate MÜSSEN lt. Lehrmeinung der kath. Kirche ausgelegt werden (nämlich vom zuständigen Lehramt), ebeso werden auch Lehramtstexte ausgelegt, da sie immer einen historischen Kontext haben und daher sehr wohl auslegungsbedürftig sind.
Bei der Auslegung DARF niemals ein Zitat isoliert für sich betrachtet werden, sondern es gilt, die Gesamtheit aller Lehraussagen zu beachten. Daher ist bei der Auslegung des Konzils von Florenz durchaus von Bedeutung, was davor und danach zu dem Thema gesagt wurde.
Die Kernaussage von Florenz ist überhaupt keine Neuigkeit gewesen: Christus hat die Kirche mit ihrem Lehramt und ihren Sakramenten dazu bestimmt, der Heilsweg zu Gott zu sein. Ein Mensch, der zu Gott gelangen möchte, ist daher an die Kirche gebunden. Nur in der Kirche gibt es daher Heilsgewissheit (Wer an Christuns glaubt, der Kirche angehört, seine Sünden bereut, die Sakramente empfängt, der wird gerettet).
Gott ist aber nicht an diese Festlegung gebunden, d.h. Gott kann auch jemanden retten, der unschuldigerweise nicht zur Kirche gehört. Inwieweit er das auch tut, wissen wir nicht. Wir können es nur vermuten. Es gibt dazu keine definitive Lehraussage, deshalb gibt es dazu auch sehr unterschiedliche Wortmeldungen. Im 15.Jh hat man die Sache tendentiell sehr eng gesehen, momentan wird das tendenziell sehr weit gesehen. Das ist keine Lehränderung, weil es dazu keine definitive Lehre gibt.
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#100   wolfgang e.   16:37:05 | Mittwoch, 24. August 2011
Lieber Fundi (@ #94),
wenn du dein Wissen schon aus Wikipedia beziehst, könntest du auch dort nachlesen, dass die Kirche selbst diese Lehraussage (extra ecclesiam nulla salus) nie in der engstmöglichen Weise ausgelegt hat. Die sehr harte Aussage des Konzils von Florenz ist daher anhand sämtlicher kirchlich lehramtlicher Aussagen davor und danach zu relativieren.
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#65   wolfgang e.   12:26:04 | Mittwoch, 24. August 2011
lieber Mufelius,
Bitte die ideologischen Scheuklappen abnehmen, und etwas unvoreingenommener Geschichte studieren.
Es gibt tatsächlich in der Kirchengeschichte viele dunkle Kapitel, es gibt aber in der Geschichtsrezeption auch viele dunkle Legenden.
Die „Hexenbulle“ ist kein Ruhmesblatt der Kirche. Trotztem ist es schlicht und einfach falsch, dass die Hexenbulle die Hexenverfolgung erst entfacht hätte.
Der Kramer, den du erwähnt hast, war eine äußerst zwielichtige Person, von ihm stammt der „Hexenhammer“, ein zutiefst abergläubiges Machwerk, dem Kramer die Hexenbulle als Vorwort anhängte, und so den Eindruck erweckte, als sei der Hexenhammer päpstlich autorisiert. In der sogenannten Hexenbulle selbst steht gar nicht viel drinnen, siehe hier: de.wikipedia.org/wiki/Hexenbulle
Der heidnische Hexenglaube war in Europa nie verschwunden (bis heute nicht), und kam in Not- und Umbruchszeiten immer wieder zum Vorschein.
Also, bitte, Informiere diech besser, deine Argumentation hält einer kritischen Prüfung nicht stand.
Redaktion benachrichtigen Das sagt alles: Ihr psychischer Zustand ist besorgniserregend
#77   wolfgang e.   17:25:12 | Dienstag, 16. August 2011
Interessant Mr(s). krauterer.
Sie müssen ja wirklich eine scharfe Beobachtungsgabe haben, wenn Sie, ohne Ihn noch Sie zu kennen, aus der Ferne psychische Defekte erkennen können, und außerdem „sicher“ feststellen können, wer da woran einen Mitschuld hat…
Ich habe jedenfalls gelernt, selbst psychologische Gutachten mit allergrößter Vorsicht zu genießen, denn leider ist die Psychologie nur bedingt eine Wissenschaft, da ihr Forschungsgegenstand (die Pathologie der menschlichen Persönlichkeit) nur bedingt erforschbar ist. Es ist leicht festzustellen, dass jemand psychische Probleme hat, aber fast unmöglich festzustellen, warum er die Probleme hat.
Redaktion benachrichtigen Ihren Lohn bekommen diese Priester natürlich trotzdem
#6   wolfgang e.   17:04:30 | Dienstag, 16. August 2011
@ #5 Fundi: Themenverfehlung.
A) Es ist ein großer Unterschied, ob man Änderungen vorschlägt, oder ob man zum Ungehorsam aufruft, oder?
(Außerdem git es Ideen (z.B. die Miterlöserschaft Mariens) die zwar nicht Lehre der Kirche sind, ihr aber auch nicht widersprechen, daher seht es, solange es hier keine Lehrentscheidung gibt, jedem frei, dies vorzuschlagen.)
B) moderne Unternehmen setzen Mitarbeiter, die zum Ungehorsam aufrufen, vor die Türe. (Wie gesagt: Themenverfehlung: es geht nicht um Verbesserungsvorschläge, sondern um einen Aufruf zum Ungehorsam)
C) Diskutiert wird sowieso seit Jahren öffentlich, obwohl in mehreren diskutierten Themen die zuständigen Stellen bereits längst eine Entscheidung getroffen haben.
D) Wieder Themenverfehlung: hier geht es nicht um eine Diskussion, sondern um eine Drohung: Hier droht die untergeordnete Stelle (der Pfarrer) der übergeordneten Stelle (die Kirchenleitung), sich nicht unterzuordnen, wenn die Kirchenleitung nicht in ihrem Sinn entscheidet…
Also: Langsam zum mitschreiben: Wenn ein Mitarbeiter eines Unternehmens einen Verbesserungsvorschlag vorbringt, hat niemand etwas dagegen. Wenn der Chef allerdings den Vorschlag nicht annimmt und anders entscheidet (was als Chef sein gutes Recht ist, er hat auch die Letztverantwortung), wir der Chef etwas dagegen haben, wenn der Mitarbeiter seinen Vorschlag dennoch umsetzt. (noch dazu unter Einschaltung der Medien). Was wird wohl eine normaler Chef mit so einen Mitarbeiter tun?
Redaktion benachrichtigen Worauf wartet der altliberale Kardinal? Auf eine Bekehrung der Altliberalen?
#30   wolfgang e.   23:11:46 | Mittwoch, 10. August 2011
Ja, catholic:
„Weide meine Lämmer“
– Die Hirten haben dafür Sorge zu tragen, dass die Lämmer nicht von den Wölfen gerissen werden. Deshalb muss Kardinal Schönborn in desem Fall ja handeln.
„Nur einer ist euer Vater“, „Nur einer ist Euer Meister“
– Deshalb müssen wir uns auch an diesem Vater und diesem Meister orientieren, nicht an den eigenen Vögeln.
„Paulus hat Petrus widersprochen“
– Deshalb muss Kardinal Schönborn ja auch der Pfarrerinitiative widersprechen. (Widersprechen ist übrigens etwas anderes als nicht gehorchen).
„Ihr alle seid Brüder.“, „Dient einander.“, „Servus servorum Dei.“
– Auch das Zurechtweisen eines Irrenden ist ein Dienst.
„Collegialität in der Kirche“
– Ungehorsam hat nichts mit Collegialität zu tun.
„Lasst beides wachsen bis zur Ernte.“
– Genau, der Herbst ist Erntezeit, wohin wird das Unkraut dann noch einmal geworfen?
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#63   wolfgang e.   16:37:32 | Donnerstag, 21. Juli 2011
Lieber Peter,
worauf wolen Sie eigentlich hinaus?
Wahrscheinlich hat sich Christus selber geirrt, als er Petrus beauftragt hat, seine Lämmer zu weiden, oder? Wahrscheinlich hat er sich auchgeirrt, als er den Jüngern sagte: Geht hinaus in die ganze Welt und verkündigt allen das Evangelium und tauft sie auf den Namen das Vaters und des Sohnes und des hl. Geistes, oder.
Zum Glück hat Gott Ihnen nach 2000 Jahren endlich die Wahrheit kundgetan, oder?
Vielleicht sollten Sie noch ein paar Jahre weiterbeten, und darüber nachdenken, ob Gott sich selbst widersprechen kann. Menschen, die nach tausenden Jahren endlich die wahrhaft wirkliche Wahrheit gefunden zu haben meinen, liegen in der Regel deutlich daneben…
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#61   wolfgang e.   15:31:38 | Donnerstag, 21. Juli 2011
Lieber Goldengel,
gelesen ja, aber nicht versucht zu verstehen, leider.
Was meinen Sie mit Spiegel?
Wieso glauben Sie, ich könnte Sie nicht ertragen? Ich kenne Sie kaum, nur das, was Sie hier schreiben…
Vielleicht sind Sie ja im Grunde ihres Herzens ein guter Mensch, ich gebe hier die Hoffnung nicht auf.
Ich bin nicht Stolz auf meine Sünden. Aber ich weiß, dass ich ein Sünder bin, und daher die Vergebung brauche.
Und, ja, der satan (den ich eher klein schreiben möchte) freut sich mächtig, wenn er Sie im Glauben lässt, er sei an Ihnen abgeprallt.
Der satan findet viele Wege in unser Herz. Manchmal mit lautem Getöse, wenn er es schafft, uns zu schwerer Sünde zu verführen.
Hier glaube ich Ihnen gerne, dass er da bei Ihnen abprallt.
Er hat aber auch viel subtielere Wege zur Verfügung. Vielleicht sollten sie einmal von C.S.Lewis die „Briefe an einen Unterteufel“ lesen, dort werden viele Schliche des satans aufgedeckt…
Bei Ihnen hat satan erreicht, dass sie vergessen, dass sie auch ein Sünder sind. Zumindest hat man diesen Eindruck, wenn man mitliest, was Sie schreiben. (Vielleicht irre ich mich ja, dan könne Sie das aufklären).
1 Joh 1,8 Wenn wir sagen,dass wir keine Sünde haben, führen wir uns selbst in die Irre und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht; er vergibt uns die Sünden und reinigt uns von allem Unrecht. Wenn wir sagen, dass wir nicht gesündigt haben, machen wir ihn zum Lügner und sein Wort ist nicht in uns.
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#56   wolfgang e.   14:48:15 | Donnerstag, 21. Juli 2011
Lieber Goldengel,
schade, Sie haben wieder nicht gelesen, was ich geschrieben habe.
Nein, es ist nicht schön für mich, wenn Häme und Spott sich einem Katholiken gegenüber ergießt, der gegen die Sünde schreibt. Hier missverstehen Sie mich vollkommen.
Sag mir bitte ganz ehrlich:
-Wo war ich hämisch?
-Wo habe ich gespottet?
-Wo fühle ich mich gerecht?
-Wo habe ich die Sünde oder den Sünder verharmlost?
Darf ich noch einmal fragen: Fühlen Sie sich wirklich sündenfrei? (so habe ich das zumindest aus Ihrer Antwort #47 herausgelesen).
Zum Hl. Klemens Maria Hofbauer kam einmal eine Frau in den Beichtstuhl und sagte: „Ich weiß eigentlich gar nicht, was ich beichten soll, denn ich habe eigentlich keine Sünde.“ Worauf der hl. Klemens aus dem Beichtstuhl hinausrief: „He Messner, stell diese Dame auf den Altar, sie ist schon heilig!“
Das war natürlich eine Provokation. Hoffentlich aber eine heilsame.
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#53   wolfgang e.   14:21:15 | Donnerstag, 21. Juli 2011
Lieber Goldengel:
Noch einmal:
-Welche Sünde habe ich verhrmlost?
-Welchen Sünder habe ich verharmlost?
-Wo habe ich gefordert, dass Kindermörder freigelassen werden?
Das sind lauter Ideen von Ihnen, nicht meine.
Sie unterstellen mir ständig Dinge, die ich nie gesagt habe.
Bitte, lesen Sie doch, bevor Sie wieder antworten, einmal genauer durch, was ich schreibe!
Und Selbstgerechtigkeit: Wissen Sie, was das ist? Ich habe mehrmals gesagt, dass ich ein Sünder bin. Ist das selbstgerecht?
Ist Selbstgerechtigkeit nicht vielmehr, Dass man sich für etwas besseres hält, weil man (relativ gesehen) weniger Sünden hat?
Sie verharmlosen Sünden: nämlich Ihre eigenen.
Ja, ich will sie provozieren: Ich will Sie aus ihrer engen Gedankenwelt herauslocken, sicher nicht zu Ihrem Schaden.
Bibelstellen habe ich auch parat:
-Der Gerechte fällt 7 mal am Tag.
-Petrus: Wie oft soll ich verzeihen? 7 mal? – Christus: nicht 7x, sondern 7 x 70 mal
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#48   wolfgang e.   14:00:35 | Donnerstag, 21. Juli 2011
Lieber Goldengel,
Welche Sünde habe ich verharmlost?
Das schwierige an einer Diskussion mit Ihnen ist, das sie auf die Argumente des Anderen nicht weine Spur eingehen. Sind Sie so sehr überzeugt von sich selbst, dass sie meinen, nicht einmal genau lesen zu müssen, was der andere schreibt.
Ich habe Sie jetzt schon mehrmals darauf hingewiesen, dass Sie offenbar etwas anderes lesen, als ich schreibe.
Haben Sie tatsächlich keinerlei Schuldgefühle, Sind Sie sündenfrei, oder wie darf ich das verstehen?
Ich gebe Ihnen hier recht:
„wer die Sünde ablehnt, der ist nicht hochnäsig.“
Das stimmt, es ist unsere Pflicht, die Sünde abzulehnen.
Wer allerdings DEN SÜNDER ablehnt, der überhebt sich selbst, denn wir sind prinzipiell alle Sünder (lies nach in den Johannenbriefen!)
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#46   wolfgang e.   13:11:44 | Donnerstag, 21. Juli 2011
Lieber Goldengel,
Durch Taufe und Firmung sind Sie sehr wohl dazu berufen, die Menschen zu Gott zu führen. Genau das ist der Sinn des „allgemeinen Priestertums“. Jeder Christ ist in seinem Umfeld ein kleiner Apostel. (Auch wenn uns als Laien natürlich nicht die Spendung der sakramentalen Gnaden zur Verfügung steht).
„Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der Euch nach der Hoffnung fragt, die Euch erfüllt!“ – das schreibt Paulus nicht nur an die Priester.
Wie sollen denn die Priester die Menschen zu Gott führen, wenn wir nicht zuerst die Menschen zu den Priestern bringen?
Übrigens können auch Stolz und Überheblichkeit Todsünden sein, seien Sie also wachsam… Für jedes Wort werden wir Rede und Antwort stehen müssen! Die Pharisäer haben tatsächlich die Gebote gehalten, und dennoch in den Augen Gottes keine Gnade gefunden, weil sie geglaubt haben, sie stünden über den anderen.
Ihre Seele ist also in höchster Gefahr (und das schreibe ich nicht, um Sie zu beleidigen, sondern um Sie zu warnen, auch meine Seele ist in höchster Gefahr). Wenn Sie die Liebe nicht haben, werden Ihnen alle guten Werke am Ende nichts nützen.
Und: liesen Sie bitte in der Bibel auch die Stellen genauer durch, die nicht so in Ihr Konzept passen (z.B. das Gleichnis vom Pharisäer und vom Zöllner, oder bei Johannes: die Geschichte von der Ehebrecherin, die gesteinigt werden sollte, oder die Johannesbriefe, oder die Paulusbriefe). Nicht alles, was da steht unterstützt Ihre Einstellung.
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#42   wolfgang e.   10:55:43 | Donnerstag, 21. Juli 2011
Lieber Goldengel,
mich stört nicht, was sie kritisieren, sondern wie sie es kritisieren, und welche Schlüsse Sie daraus für sich und die anderen ziehen.
Sie haben z.B. hier völlig recht:
„Sünden müssen als Sünden benannt werden dürfen und Menschen, welche ihre Kinder abtreiben sind gottlose Kreaturen, welche aus puren Egoismus Böses tun, denn auf der Egostirn steht geschrieben: Ich zuerst !“
Sie haben aber nicht recht, wenn Sie meinen, so jemand könne keinesfalls mehr in den Himmel kommen. Es gibt, solange wir auf Erden Leben immer die Möglichkeit zur Umkehr.
Unsere Kritik an der Sünde muss also darauf abzielen, die Menschen zur Umkehr zu bewegen, und nicht, ihnen ihre Verdammung ins Gesicht zu schreien.
Außerdem dürfen wir nie vergessen, dass auch wir beide, Sie und ich, Sünder sind (wenn auch vermutlich in kelinerem Rahmen), die ohne die Vergebung durch Gott niemals in den Himmel kommen könnten.
Das Leben hier auf Erden ist in Teilen der Gesellschaft so voller Elend und Verwirrung und Verstrickungen in die Sünde. Sind Sie wirklich ganz aus eigenem Verdienst dieser Verstrickung in die Sünde entgangen? Hatten Sie nicht das Glück (oder die Gnade), in einem guten Elternhaus, geleitet von guten Ratgebern aufzuwachsen?
Viele Menschen haben keine guten Eltern und keine guten Ratgeber. Was wäre aus uns beiden geworden, wenn die Umstände weniger gut gewesen wären?
Sie sind Katholik, lieber Goldengel. Ihre Aufgabe ist es, die Menschen aus ihrem Elend heraus zu Gott zu führen…
Redaktion benachrichtigen Der nächste ist dann wieder ein Altliberaler
#38   wolfgang e.   10:24:02 | Donnerstag, 21. Juli 2011
Lieber Tomás,
Du weißt wahrscheinlich, was Häresie bedeutet, oder? Ein Häretiker ist jemand, der aus der Fülle nur die Teile herauspickt, die ihm passen.
Fällt Dir nicht auf, dass genau das Deine Vorgehensweise ist?
Der Art. 7 der Institutio Generalis hat hier 9 Zeilen. Davon suchst Du dir genau eine aus und schreist „Häresie“. Häresie ist hier einzig und alleine Deine Vorgehensweise, nicht aber der Art. 7
Wenn Du weiter liest, findest Du auch folgendes:
In der Messfeier, DIE DAS KREUZESOPFER CHRISTI ZU ALLEN ZEITEN VERGEGENWÄRTIGT,
ist Christus wirklich gegenwärtig
– in der Gemeinde, die sich in seinem Namen versammelt,
– in der Person des Amtsträgers,
– in seinem Wort
– sowie WESENHAFT UND FORTDAUERND UNTER DEN EUCHARISTISCHEN GESTALTEN.
Diese beiden Aussagen hast Du offenbar übersehen, oder? (Passt wohl nicht ganz in Dein Konzept), daher noch einmal:
– „Messfeier, die das Kreuzesopfer Christi zu allen Zeiten vergegenwärtigt“
– [Christus ist wirklich gegenwärtig…] „wesenhaft und fortdauernd unter den eucharistischen Gestalten“.
Du hast z.B. auch übersehen, dass im Vorwort zur Institutio Generalis die Lehre des tridentinischen Konzils vollumfänglich bestätigt wird, das nur so nebenbei.
Diese Vorgehensweise habe ich übrigens bisher bei allen sedisvakantischen Texten beobachten können. Daher kann ich das nach intensiver Auseinandersetzung (ich habe mehrere Nächte die einschlägigen Seiten durchgelesen) leider nicht mehr ernst nehmen.
Redaktion benachrichtigen Die Ungehorsams-Priester müssen suspendiert werden
#38   wolfgang e.   21:40:46 | Mittwoch, 20. Juli 2011
#34 clarissa colonia
Ja, Sie irren sich, denn es handelt sich um einen Priester der Petrusbruderschaft, und nicht der Piusbruderschaft.
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#30   wolfgang e.   20:18:46 | Mittwoch, 20. Juli 2011
Lieber Goldengel,
Ebenfalls Gott zum Gruße!
Wissen Sie, Meinungen wären an sich kein Problem, warum sollte es mich kratzen, wenn Ihnen diese Kirche nicht gefällt?
Es gäbe allerdings auch die Möglichkeit, Meinungen sachlich, ohne beleidigenden Unterton, ohne verzerrende Missinterpretationen und ohne persönliche Untergriffe vorzubringen. Bei ihren Meldungen #18 und #20 haben Sie sich entschieden, von dieser Möglichkeit nicht Gebrauch zu machen. Und Sie wundern sich, dass mich das stört?
Wie sieht es denn mit Ihrer Fähigkeit aus, andere Meinungen zu verkraften, wenn Sie mir wegen meiner Meinung sowohl mein Katholischsein als auch meinen guten Geschmack abstreiten wollen?
Das „Sie“ können Sie sich an den Hut stecken, wenn Sie nicht endlich höflichere Umgangsformen erlernen.
Mich wundert immer wieder, das gerade die Menschen, die besonders hart im austeilen sind, dann so sensibel reagieren, wenn sie etwas einstecken müssen…
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#36   wolfgang e.   17:07:32 | Mittwoch, 20. Juli 2011
Der Vollständigkeit halber:
Art. 7 der „Institutio Generalis“:
7. In der Messe, dem Herrenmahl, wird das Volk Gottes zu einer Gemeinschaft unter dem Vorsitz des Priesters, der Christus in seinem Tun repräsentiert, zusammengerufen, um die Gedächtnisfeier des Herrn, das eucharistische Opfer, zu begehen. Deshalb gilt für diese Versammlung der Kirche an einem Ort ganz besonders die Verheißung Christi: „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen“ (Mt 18,20). In der Messfeier, die das Kreuzesopfer Christi zu allen Zeiten vergegenwärtigt, ist Christus wirklich gegenwärtig in der Gemeinde, die sich in seinem Namen versammelt, in der Person des Amtsträgers, in seinem Wort sowie wesenhaft und fortdauernd unter den eucharistischen Gestalten.
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#27   wolfgang e.   16:52:00 | Mittwoch, 20. Juli 2011
Werter Goldengel,
Nichts für ungut, ich habe nichts dagegen, Sie mit Sie anzusprechen. Aber dass Sie einerseits hier herumrotzen wie ein Pupertierender, anderereits eine höfliche Anrede einfordern, ist schon etwas grotesk, oder?
„Nun und weil es Künstler gibt, welche Schweinereien aufführen, dann ist man schon froh, wenn einer über einem Tierschädl nur ein Kreuz malt – meinen Sie das wirklich ernst?“
Auch das ist subjektive Interpretation, und so von mir weder gesagt, noch gemeint worden.
Ein Kreuz über einem Tierschädel gibt es übrigens auf jedem Hubertus-Altar. Das nur nebenbei. Ich bin aber auch nicht „glücklich“ über diese persiflierende Darstellung. – Es gibt allerdings schlimmeres, und diese Darstellung reicht nicht aus, um ihn als Künstler für eine Kirchenraumgestaltung zu disqualifizieren, solange er in der Kirche mit entsprechendem Respekt vorgeht.
Ja, Caravaggio und Mozart wahren auf ihrem Gebiet unereichte Genies. das ist aber keine Rechtfertigung für ihre Schweinereien. (Wo kam Mozarts Reichtum hin, wenn er kein Säufer war?) Der einzige Grund, warum Caravaggio und Mozart in der Kirche präsent sind ist, dass sie es trotz ihrer Lebensführung geschafft haben, adequate Kunstwerke für die Kirche zu schaffen.
Scheuer ist wohl nicht so ein Genie wie Caravaggio (das hat ja auch keiner verlangt). In seiner Lebesführung ist wohl nicht alles in Ordnung. Aber seine Arbeit in dieser Kirche ist respektvoll, angemessen und zeigt viel guten Willen.
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#19   wolfgang e.   15:37:17 | Mittwoch, 20. Juli 2011
Herzallerliebster Goldengel,
Bitte verschonen Sie mich mit Ihren subjektiven Interpretationen dessen, was ich gemeint haben könnte.
Es gibt viele Werke des Künstlers, die mir nicht gefallen. Das war aber nicht das Thema.
Es gibt und gab viele Künstler, die ausserhalb der Kirche alle möglichen Schweinereien aufgeführt haben. Schauen sie sich einmal die Biographie von Caravaggio an – Der war ein Säufer, Mörder und praktizierender Homosexueller, der sein Geld mit männlichen und weiblichen Prostituierten durchgebracht hat. Dennoch hängen seine Werke in Kirchen. Oder Mozart: Der war Freimaurer, Säufer und Ehebrecher. Dennoch werden seine Messen in der Kirche verwendet. Mit Schubert steht es auch nicht besser.
Die Frage ist also nicht: „Was macht der Künstler sonst noch?“, sondern: „Ist das, was er hier gemacht hat für eine Kirche angebracht?“
Also:
Muttergottes mit Kind in landesüblicher Tracht? – Ja, ist durchaus angemessen.
Strahlenkranz und Beleuchtung der Kreuzigungsgruppe? – Ja, ist durchaus angemessen
Farbige Streifen? – Kann man in vielen alten Kirchen finden, und ist sicherich um einiges schöner als das sonst übliche Schmutzig-Grau, das in Kirchen dieser Zeit vorherrscht.
Es muss Ihnen ja nicht gefallen, aber selbst die kreuz.net-Redaktion findet das offenbar nicht so schlecht.
Ansonsten: Wie komme ich dazu, mich mit „na Wolfgang“ und „herzallerliebst“ anreden zu lassen, während Sie „aus Höflichkeit“ darauf bestehen, gesiezt zu werden?
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#18   wolfgang e.   14:44:02 | Mittwoch, 20. Juli 2011
Auch in der Alten Weiheformel wird an keiner Stelle AUSDRÜCKLICH gesagt, dass hier ein Bischof geweiht wird.
Wo ist also der substantielle Unterschied?
Dass die Erwähnung der Apostel in der neuen Formel nicht reicht, ist also eine rein subjektive Aussage.
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#15   wolfgang e.   14:06:48 | Mittwoch, 20. Juli 2011
Gültigkeit der Bischofsweihe:
Ich verstehe zwar auch nicht, wozu man den Text der Bischofsweihe ändern musste.
Aber das Argument, dass die neue Weiheformel die Weihestufe nicht bezeichnet, ist falsch.
Weiheformel vor der Liturgiereform:
„Vollende in Deinem Priester die Fülle Deines Dienstes und, mit dem Schmuck der gesamten Verherrlichung ausgestattet, heilige ihn mit dem Tau himmlischer Salbung.“
Hier bezeichnet die „Fülle Deines Dienstes“ und der „Schmuck der gesamten Verherrlichung“, den Bischof, weil der Priester nicht die Fülle des Dienstes hat. – Passt also.
Weiheformel nach der Liturgiereform:
„Und nun gieße aus über diesen Erwählten jene Kraft, die von Dir stammt, den vorzüglichen Geist, den Du Deinem geliebten Sohn Jesus Christus gegeben hast, den Er selbst den heiligen Aposteln gegeben hat, die die Kirche an den einzelnen Orten als Dein Heiligtum errichtet haben, zum unvergänglichen Ruhm und Lob Seines Namens“
Hier ist mit der Erwähnung der Apostel (deren Nachfolger die Bischöfe ja sind) genauso klar ausgedrückt, welche Weihestufe gemeint ist. – Passt also auch.
Interessanterweise gehen sämtliche kritische Analysen zur Bischofsweihe auf diese Erwähnung der Apostel überhaupt nicht ein.
Bei der Anglikanischen Bischofsweihe hieß es urprünglich nur: „Empfange den Heiligen Geist“ – das ist natürlich zu wenig, um die Weihestufe auszudrücken. Erst viel später wurden die Worte „für das Amt und das Werk des Bischofs“ hinzugefügt, da war es aber schon zu spät.
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#17   wolfgang e.   13:25:07 | Mittwoch, 20. Juli 2011
#12 Mingaer
Die Schweine- und Rehfiguren sind nicht in der Kirche angebracht, sondern nur ein Beipiel, was der Künstler sonst so produziert.
An der Gestaltung der Kirche sehe ich an sich nichts auszusetzten. (v.a. nicht im Vergleich zur ursprünglichen Ausstattung der Kirche). Die Sprechblasen bei den Kerzen hätte ich nicht unbedingt gebraucht. Aber was spricht dagegen, eine Kirche mit einer großen Muttergottesdarstelung zu schmücken, oder die Kreuzigungsgruppe zu beleuchten und mit einem Strahlenkranz zu umgeben? Auch die Gestaltung der übrigen Wände mit farbigen Streifen ist nicht schlecht.
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#10   wolfgang e.   12:43:30 | Mittwoch, 20. Juli 2011
lieber petersemenczuk,
Wenn Christus sagt, dass wir Gott im Geist und in der Wahrheit anbeten sollen, dann sagt er uns, WIE wir Gott anbeten sollen, und nicht WO.
D.H., wenn wir Gott auf falsche Weise anbeten, dann nützt es auch nichts, wenn man dies in einem Gotteshaus tut.
Es spricht aber nichts dagegen, Gott auf richtige Weise in einem Gotteshaus anzubeten.
Schau dir doch Dein Zitat unten an:
Gott hat also offenbar das Haus, das Salomon Ihn errichtet hat in seinem Namen geheiligt. (Schau hin: es steht genau in deinem Zitat!). WENN allerdings Salomon und Israel sich von Gott abwenden, DANN wird Gott auch dieses Haus verwerfen.
Nicht das Haus an sich ist also das Problem, sondern die Abwendung von Gott.
Wo sollen wir Menschen denn hingehen, wenn wir gemeinsam Gott anbeten wollen? In den Wald? – Gott wird auch den Wald verwerfen, wenn wir uns dort von Ihm abwenden…
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#31   wolfgang e.   12:31:58 | Mittwoch, 20. Juli 2011
Lieber Tomás,
In der „Montini-Messe“ kommt das Wort „Opfer“ sehr häufig, das Wort „Mahl“ hingegen gar nicht vor.
Die Theorie, dass die Messe nach dem erneuerten Ritus nur eine „Gemeindeversammlung“ oder nur ein „Mahl“ sei, wird also von den Texten der Messe selbst nicht gestützt.
Auch Benedikt XVI schreibt im Band II seines Jesus-Buchs ganz klar, dass die Messe eben nicht die Wiederholung des Abendmahls, sondern die Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers ist.
Alle andersgearteten „Theologenmeinungen“ sind von der Kirche nie akzeptiert worden.
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#10   wolfgang e.   11:55:43 | Mittwoch, 20. Juli 2011
#3 Walther von Stolzing Mittwoch, 20. Juli 2011 08:50:49Tomás: bitte begründen Sie, warum der neue Ritus angeblich ungültig ist.
Wenn ich das richtig mitbekommen habe ist das Hauptargument, dass der weihende Bischof die Hände nicht lange genug ausstreckt…
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#4   wolfgang e.   11:35:24 | Mittwoch, 20. Juli 2011
lieber petersemenczuk,
Gott „will“ überall angebetet werden, warum dann gerade in Gotteshäusern nicht?
Mit isolierten Textzitaten wirst Du immer Schiffbruch erleiden. (In Apg. 7,44 weit Stephanus z.B. darauf hin, dass Gott selbst die Errichtung des Bundeszeltes angeordnet hat…)
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#2   wolfgang e.   10:57:02 | Mittwoch, 20. Juli 2011
Hier gibt es mehr (und neuere) Bilder:
www.spiegel.de/…,1518,766412,00.html
www.monopol-magazin.de/…rche-eingeweiht.html
Tatsächlich sehr beeindruckend…
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#3   wolfgang e.   12:32:38 | Dienstag, 19. Juli 2011
kreuz.net = Die Kunst, auch einer positiven Meldung noch etwas negatives abzugewinnen.
Redaktion benachrichtigen Kardinal Meisner will sich „energisch“ für Homos einsetzen
#12   wolfgang e.   16:11:26 | Mittwoch, 6. Juli 2011
Lieber Goldengel,
wieviele Leser von kreuz.net haben Sie schon vor der Hölle bewahrt? Trägt Ihr „ha-ha-ha“ dazu bei, die Menschen zur Einsicht zu bringen?
Von kreuz.net wird jeder beschimpft, der selbst nicht im kreuz.net-Stiel schimpft, sondern lieber geduldig und vernünftig argumentiert.
Man kann gerne kritisieren, dass Kerdinal Meisner das Wort „Sünde“ vermeidet. „in sich nicht in Ordnung“ und „Verstoß gegen das natürliche Gesetz“ als Ersatz mag vielleicht wirklich etwas zu schwach klingen.
Ich glaube aber, dass die Antwort Kardinal Meisners eher geeignet ist, einen Homosexuellen zur Einsicht zu bringen, als dieser Artikel hier. Man braucht doch nur die Kampfdiskussionen unterhalb der einschlägigen Artikel anschauen, das spricht doch Bände…
Und – übrigens – ja, es gibt Homosexuelle, die enthaltsam leben, auch wenn das für Homosexuelle möglicherweise schwieriger ist, als für andere.
Dass jeder, der die Homosexualität auslebt, automatisch in die Hölle kommt, ist auch nicht gesagt, denn 1. gibt es immer die Möglichkeit zu Reue und Umkehr, und 2. ist unter Umständen die Schuldfähigkeit des Betroffenen so sehr eingeschränkt, (durch ungeordnete übermächtige Triebe, unverschuldete Unwissenheit, etc.), dass hier subjektiv nicht mehr von schwerer Sünde gesprochen werden kann, auch wenn objektiv kein Zweifel daran besteht.
Redaktion benachrichtigen Kardinal Meisner will sich „energisch“ für Homos einsetzen
#2   wolfgang e.   15:14:38 | Mittwoch, 6. Juli 2011
Hm, ich frage mich, ob Petrus Damianus († 1072) wirklich „Die Homo-Seuche“ geschrieben hat…?
Die eigentliche Stoßrichtung des Artikels ist der Katechismus der Katholischen Kirche, an den sich der Kardinal genau hält.
Liebe Redaktion: Nicht jeder, der vernünftig argumentiert, anstatt ausfällig zu werden, ist automatisch ein Weichei.
Was der Kardinal erreicht hätte, wenn er über den (vermutlich) ernsthaft Fragenden in kreuz.net’scher Manier hergefallen wäre, kann man ja hier auf dieser Website täglich studieren anhand der Diskussionen unter den Lesermeinungen:
nämlich:
NICHTS
Redaktion benachrichtigen Ein waschechtes Nazi-Gesetz
#7   wolfgang e.   15:56:07 | Dienstag, 5. Juli 2011
Warum nicht?
Weil sonst in ein paar Jahren lauter kleine Lady Gagas durch die Gegend rennen…
Redaktion benachrichtigen Reform-Kardinal verbietet die Handkommunion
#41   wolfgang e.   16:35:47 | Montag, 4. Juli 2011
@ Schalom & Pascal
„Ich glaube ehre es kommt auf die Haltung des Herzens an …Oder?“
„Und zu behaupten nur der Empfang auf die Zunge wäre würdig,heilig usw usf ist einfach nicht richtig. Denn mit welcher inneren Herzeneinstellung jemand zum Kommunionsempfang geht sehe Sie nicht und können Sie nicht wissen.“
– Das ist alles prinzipiell richtig, es kommt beim Kommunionempfang vor allem auf die richtige innere Einstellung an. Wenn allerdings jemand mit der richtigen Einstellung zur Kommunion geht (also demütig, weil er unverdientermaßen ein großes Geschenk erhält), so wird es für ihn wohl kaum ein Problem darstellen, wenn die Mundkommunion Voraussetzung für demn Empfang ist, oder?
Wollen wir wirklich dem Geber vorschreiben, in welcher Weise er uns ein unverdientes Geschenk übergibt? Pascal, du hast daher nicht recht, wenn du behauptest, der Erzbischof würde den Empfang des Leibes und Blutes Christi verbieten. Immerhin ist die Mundkommunion ja keine unzumutbare Bedingung, oder? – Es mag einem komisch vorkommen, wenn man jahrelang die Handkommunion gewohnt war, aber mehr nicht.
Wenn also mein Bischof die Handkommunion verbieten würde, und ich würde mich als Reaktion trotzig hinstellen, und den Empfang der Kommunion auf die Hand einfordern (quasi als mein „Recht“), so müsste der Kommunionspender wohl berechtigterweise an meiner entsprechenden inneren Herzenshaltung zweifeln.
Redaktion benachrichtigen Reform-Kardinal verbietet die Handkommunion
#29   wolfgang e.   16:06:36 | Montag, 4. Juli 2011
Nur zur Klarstellung (@juemuc & Pascal):
Kirchenrechtlich sieht das so aus:
Die Mundkommunion ist auch im NOM die ordentliche Form des Kommunionempfangs. Die Handkommunion kann vom zuständigen Bischof AUSNAHMSWEISE als außerordentliche Form des Kommunionempfangs gestattet werden. (Es handelt sich also um ein „Indult“ durch den Bischof, nicht durch den Papst). Wenn er es nicht gestatet, ist die Handkommunion nicht erlaubt. Niemand hat ein „Recht“ auf die Handkommunion, da sie prinzipiell eine Ausnahme darstellt.
Die Mundkommunion hingegen kann vom Bischof nicht verboten werden, da sie die ordentliche Form ist. Das fällt daher ausdrücklich nicht in seine Zuständigkeit.
Paul VI wollte die Handkommunion eigentlich nicht, hat aber durch diese Regelung dem Wunsch einiger v.a. deutscher Diözesen nachgegeben, in denen die Handkommunion bereits „illegal“ praktiziert wurde, um ebendiese irreguläre Situation zu entschärfen. Er hat vermutlich nicht damit gerechnet, dass die Handkommunion (wie viele andere „Ausnahmen“) so schnell zum „Standard werden würde…
Redaktion benachrichtigen Papst besucht San Marino + …
#16   wolfgang e.   10:04:49 | Samstag, 18. Juni 2011
bejorommers Problem
Es ist eben ein Unterschied, ob jemand als ein „Hauptschuldiger“ genannt wir, oder ob jemand ein Hauptschuldiger ist.
Zahlreiche Redaktionen waren intensiv bemüht, Josef Ratzinger eine Schuld in der Sache anzuhängen (Siehe z.B. die Aussage von Matthias Mattousek über den Spiegel). Interessanterweise ist es trotzdem nicht gelungen, irgendeine Schuld festzustellen.
Der größte Reinfall war dabei die mit großem Pomp und Trara verbreitete New-York-Times Geschichte. (In den von der NY-Times veröffentlichten Dokumenten kam Kardinal Ratzinger nicht einmal vor…)
Was man aber herausgefunden hat, ist die Tatsache, dass Kardinal Ratzinger schon lange, bevor es den öffentlichen Skandal gab, sich intensiv bemüht hat, dem Problem der Missbrauchsfälle beizukommen. (Ihm ist es zu verdanken, dass die Fälle von Missbrauch durch Kleriker durch die wesentlich effizientere Glaubenskongregation bearbeitet werden. Tatsächlich liegt die Zahl der aktuellen Fälle deutlich unter der Zahl von sehr alten Fällen…)
Redaktion benachrichtigen Dem Vatikan lagen mindestens drei detaillierte Berichte vor
#50   wolfgang e.   17:35:21 | Mittwoch, 8. Juni 2011
So absurd ist es nicht,
die Katholische Kirche katholisch zu nennen, schließlich ist die Katholische Kirche die einzige, die wirklich weltweit zu finden ist, und daher (schon allein rein weltlich gesehen) dem Anspruch „allumfassend“ wohl am ehesten gerecht wird
Redaktion benachrichtigen Pfarrer Hendrick Jolie stellt die Bischöfe zur Rede
#8   wolfgang e.   10:31:47 | Dienstag, 7. Juni 2011
cappadocius
Warum so unterwürfig? Bist Du tatsächlich dafür, dass die Menschen ihren Vorgesetzten gegenüber nur buckeln sollen?
(Oder sollen nur diejenigen buckeln, die nicht Deine Meinung vertreten…? – Das wäre wohl sehr bequem…)
Nein, lieber Freund, nicht derjenige ist ein guter Priester, der zu feige ist, den Mund aufzutun. Auf Missstände hinzuweisen ist kein Agitieren gegen jemanden, sondern eine Notwendigkeit, und Kennzeichen eines zum selbstständigen Denken fähigen Menschen.
Redaktion benachrichtigen Die Gefühlsduselei zerstört alles + …
#5   wolfgang e.   02:30:01 | Dienstag, 7. Juni 2011
@ Tolerant
1. hat der Hl. Vater von Instikten gesprochen, nicht von „niederen“ Instinkten,
2. hat uns der Himmlische Vater neben den Instinkten auch die Vernunft gegeben, damit wir die (an sich guten, aber führungsbedürftigen) Instinkte vernünftig lenken können.
3. Die menschliche Liebe ist eben nicht nur Gefühl und Triebhandlung, sondern vor allem ein Akt des menschlichen Willens. (Aristoteles: Freundschaft bedeutet: dem Anderen das Gute wollen). Darum sagt man bei der Hochzeit ja auch: Ich WILL Dich Lieben… Es geht also in der Liebe um eine Entscheidung für jemanden.
Redaktion benachrichtigen Romantischer Blick auf den Vorgänger + …
#48   wolfgang e.   11:13:12 | Dienstag, 12. April 2011
nun, lieber Boer,
die Statistik gibt leider hier dem Zölibatären recht: Paare, die vor der Hochzeit eine Probeehe führten habe eine deutlich höhere Scheidungsrate.
Offenbar gelingt es doch besser, den anderen wirklich kennenzulernen, wenn man nicht zu früh intim wird.
Sex muss man nicht ausprobieren, das funktioniert ganz von selbst, vor allem, wenn man den/die andere(n) sehr liebt.
Zumal man sagen muss, dass es eigentlich zutiefst entwürdigend ist, „ausprobiert“ zu werden. Willst Du etwa ausprobiet werden? – Mich wundert, dass das keinem auffällt.
Übrigens (zum Wissen des Zölibatären über Liebe und Sexualität): Ich habe als Architekt viel Ahnung von Häusern, obwohl ich selbst kein Haus bin…
Manchmal hilft die Distanz sogar zu einem besseren (weil objektiveren) Verständnis der Dinge.
Es gibt kaum jemanden, der schönere und weisere Dinge über die menschliche Liebe gesagt hat, als der hier viel geschmähte Papst Johannes Paul II.
Redaktion benachrichtigen Biographie zur Eiligsprechung + …
#11   wolfgang e.   11:47:15 | Dienstag, 29. März 2011
@ bejorommer
Schön, dass du dich auch über dich selbst wundern kannst…
Das ist der erste Schritt zur Einsicht.
LG
Redaktion benachrichtigen Der 22. Oktober wird Festtag des Eiliggesprochenen + …
#15   wolfgang e.   09:51:16 | Dienstag, 22. März 2011
lieber bejorommer,
Soviel ich weiß, ist Benedikt XVI. kein Vetter von Johannes Paul II.
@ Redaktion
Der kirchliche Gedenktag für den falschen Seligen Johannes Paul II.
Falscher Seliger? – Woher die Sicherheit dieses Urteils? Hatte die Redaktion Einblick in die Akten?
Leider entfernt sich kreuz.net immer mehr von der Kirche. In 2 Jahren wird kreuz.net endgültig im Sedisvakantismus landen…
Schade.
Redaktion benachrichtigen Weichenstellungen in den deutschen Bistümern
#6   wolfgang e.   15:09:20 | Montag, 7. März 2011
Die Rekatholisierung und Entstaatlichung des deutschen Episkopats
… wird möglicherweise ohne wirksame und ernsthafte Trennung von Kirche und Staat ein Ding der Unmöglichkeit werden, selbst bei bestem Willen der Päpste.
Woher sollen denn genügend romtreue UND geeignete Bischofskandidaten kommen, wenn der Priesternachwuchs in Deutschland immer noch an staatlichen Unis ausgebildet wird, von privilegierten Proffesoren, denen die Lehre der Kirche (siehe Memorandum Kirche 2011) herzlich wurscht ist?
Wie sollen die Bischöfe und Priester vom Staat unabhängig handeln, wenn sie über das Kirchensteuersystem und die Beamtenbesoldung vom Staat massiv abhängig sind?
Redaktion benachrichtigen Ghadhafi-Syndrom: Jetzt mauern sich die Abtreiberungs-Befürworter ein
#52   wolfgang e.   14:53:58 | Montag, 7. März 2011
@ Mufelius
Ja, ich weiß, meine Aussage war polemisch zugespitzt.
Aber tatsächlich ist die Unabhängigkeit vom Wirt ein sehr willkürliches Kriterium, dass man genauso gut weiter fassen könnte (wie bei den antiken Römern; auch heutzutage gibt es Ärzte, die ein Tötungsrecht bis 2 Jahre nach der Geburt befürworten…).
Auch nach der Geburt kann die Mutter nicht einfach so ersetzt werden, auch vor der Geburt könnte die Mutter durch eine Leihmutter ersetzt werden; und ob ein Kind ohne Wirt nur 5 Minuten, oder vielleicht doch 24 Stunden überleben könnte, ist kein sehr wesentlicher Unterschied.
Hat sich etwa das Lebensrecht der Kinder durch die Fortschritte in der Neonatologie geändert, weil sie jetzt früher „ohne Wirt“ lebensfähig sind?
Wenn ich das Recht des Menschen auf Leben ernst nehme, und die biologischen Fakten ernst nehme, dann bleibt mir nichts anderes übrig, als dem Menschen ab der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle diese Recht auf Leben zuzuerkennen. Alles andere ist für mich inkonsistent und gefährlich.
Und, wie ich unten geschrieben habe, ich weiß sehr wohl, wovon ich rede.
Wenn man beginnt, Bedingungen für das Lebensrecht einzuführen startet man einen Prozess, in dem die Bedingung immer weiter werden, weil jede Grenze des Lebensrechts willkürlich, und daher veränderbar ist.
Ansonsten: gegen den rüden Umgangston hier auf kreuz.net ist wohl kein „Kraut“ gewachen… Deshalb lese und schreibe ich hier immer seltener. Mit Beschimpfungen wird man wohl niemanden überzeugen.
Redaktion benachrichtigen Ghadhafi-Syndrom: Jetzt mauern sich die Abtreiberungs-Befürworter ein
#44   wolfgang e.   13:48:07 | Montag, 7. März 2011
lieber Gallowglas,
Wir bleiben bis zum Ende unseres Lebens ein organisierter Zellhaufen.
Rein biologisch gesehen ist ein Lebewesen, das aus menschlichen Zellen besteht, ein Mensch (und nicht ein Ding, das erst irgendwann zum Menschen wird.) Du solltest vielleicht einmal ein Embryologie-Lehrbuch zur Hand nehmen…
Ich finde es immer wieder witzig, wenn Menschen im 21. Jahrhundert sich auf den Stand der Forschung des Mittelalters berufen wollen (Damals hat man von der Eizelle und von der Befruchtung oder auch von Genen und Zellen keine Ahnung gehabt…).
Ich habe übrigens vor zwei Monaten meine kleine Tochter in Händen gehalten. Sie war in der 18. Schwangerschaftswoche an einem Knoten in der Nabelschnur gestorben…
Ja, das war ein kleiner Mensch (18 cm groß), auch wenn es dir nicht passt. Perfekt bis ins kleinste Detail, sogar mit winzigen Fingernägeln an den Händen, die selbst kleiner waren als mein Daumennagel.
Nein, lebensfähig wäre sie ohne „Wirt“ noch nicht gewesen. Da ich bereits 2 lebende Kinder habe, kann ich dir aber sagen, dass die Lebensfähigkeit ohne „Wirt“ auch lange nach der Geburt noch nicht gegeben ist. (Setze einmal ein Kleinkind irgendwo aus, und schau, wie lange es alleine am Leben bleibt. Vielleicht wirst du dann deine Definition überdenken.)
Die Römer waren vor 2000 Jahren dashalb auch der Meinung, dass man Kleinkinder vor den Stadttoren aussetzen darf, wenn man sie nicht will… Wollen wir dahin zurück?
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#36   wolfgang e.   12:58:38 | Montag, 7. März 2011
lieber Gallowglas
Das ist aber nur die halbe Wahrheit:
1. Auch im Mittelalter sah die Kirche die Abtreibung als Sünde an, auch wenn man der Meinung war, dass der Körper noch nicht beseelt ist.
2. Inzwischen hat die biologische Forschung geklärt, dass der Mensch ab der Empfängnis kein „Teil der Mutter“ ist. im Mittelalter war die Forschung noch nicht so weit. Aufgrund des Fortschritts der Forschung hat die Kirche auch ihre Meinung zum Zeitpunkt der Beseelung des Menschen geändert. (Ich vermute, dass der „Beseelungszeitpunkt“ für dich sowieso keine Rolle spielt, da du wohl nicht an die Seele glaubst, oder?)
keineChancedenPerversen: @Nazi-Freund GallowglasEs bleibt dabei: Für Gallowglas dürfen Menschen, die nicht alleine leben können, umgebracht werden. Abartig sowas!
Ich glaube nicht, dass Gallowglas wirklich jedem Abhängigen das Lebensrecht absprechen würde. Ich wollte nur aufzeigen, dass die „Unabhängigkeit von einem Wirt“ kein geeignetes Kriterium für das Zusprechen des Lebensrechts ist. Sonst hätte ja tatsächlich sehr viele Geborene kein Recht auf Leben.
Redaktion benachrichtigen Ghadhafi-Syndrom: Jetzt mauern sich die Abtreiberungs-Befürworter ein
#31   wolfgang e.   12:20:34 | Montag, 7. März 2011
@ Gallowglas
… sobald der Organismus ohne die Hilfe des Wirts (in dem Fall der Mutter) lebensfähig ist …
Du bist also dafür, dass Kinder bis zu 5, oder sogar 10 Jahre nach der Geburt abgetrieben werden dürfen???
Davor ist wohl davon auszugehen, dass Kinder ohne „Wirt“ nicht lebensfähig sind.
Es gibt sogar Menschen, die bis zur Pension ohne Unterstützung eines „Wirts“ nicht lebensfähig sind…
Schwachsinnige Definition, mein Herr.
Redaktion benachrichtigen Flüchtet sich der Papst in die Schriftstellerei?
#12   wolfgang e.   00:13:12 | Freitag, 4. März 2011
Keine Sorge, Palmström,
Das Buch wird wesentlich mehr Leser finden, als Bergers scheinheiliger Schein…
Auch wenn hier ein paar Hunde bellen und ein paar Wölfe heulen…
z.B. Reconquista: seit wann ist fundamentalistische Bibelauslegung katholischen Tradition? (ALso hat uns Christus , haben uns die Evangelien und 2000 Jahre Tradition belogen…)
Wir Menschen sind auch nicht kollektiv an der Sünde Adams schuld, auch wenn wir unter den Folgen sehr wohl zu leiden haben. Schuld sind wir an den eigenen Sünden.
Und unsere eigenen Sünden haben genauso zum Kreuzestod Christi beigetragen, wie die Sünden der einzelnen Juden.
Nur wer ohne Sünde ist, ist nicht schuld am Tod Christi.
Redaktion benachrichtigen Jeder in seinem Stand + …
#8   wolfgang e.   11:06:56 | Donnerstag, 3. März 2011
@ adlimina
… dann ist er wohl altliberal-neokonservativ-altgläubig, oder so ähnlich …
Redaktion benachrichtigen Ob es besser wird? + …
#25   wolfgang e.   01:18:38 | Donnerstag, 3. März 2011
@ Vineta
Ich finde es ja besonders witzig, dass gerade diejenigen Theologen, die in Deutschland für den Priesternachwuchs verantwortlich sind, natürlich nicht die geringste Schuld am Priestermangel in Deutschland haben wolen…
Redaktion benachrichtigen Nur als Papst hat er versagt + …
#4   wolfgang e.   10:23:32 | Dienstag, 1. März 2011
lieber ruhrgebietler,
Johannes Paul II. hat wesentlich dazu beigetragen, dass ich als Jugendlicher meine Glauben nicht verloren habe. Ich kenne eine unmenge von Leuten, die das gleiche sagen würden.
Sind 5.000.000 vor allem junge Menschen beim Begräbnis dieses Papstes nicht auch ein deutlicher Hinweis auf die Richtigkeit dieser Seligsprechung? (Vor Einführung der Seligsprechungsprozesse wäre er damit tatsächlich „santo subito“ gewesen).
Sicherlich kann man viele Handlungen dieses Papstes kritisieren. Den Korankuss verstehe ich auch nicht so wirklich. Aber kennst Du einen perfekten Heiligen ohne Fehl (außer Maria)?
Und zur Bilderserie: traditioninaction ist nicht unbedingt das, was ich eine seriöse Quelle nennen würde. Auf dieser Seite ist prinzipiell alles, was JPII gesagt, geschrieben und getan hat des Teufels. Und die Bildbeschreibungen stimmen leider sehr oft nicht mit dem tatsächlich geschehenen überein. (Abgesehen davon, dass die präsentierten Papsttexte auf traditioninaction bewusst so gekürzt sind, dass zwangsweise der Anschein einer Häresie entsteht, der jedoch sofort verschwinden würde, wenn man die Texte im Kontext betrachten würde.)
Redaktion benachrichtigen Sie hat die halbe Welt bekehrt – jetzt droht der Abgrund
#47   wolfgang e.   15:35:50 | Dienstag, 15. Februar 2011
GoethesGeliebte
Bitte nicht selektiv Bibelzitate auswählen, sondern den Kontext beachten!
In 1.Kor 7 sieht der Zusammenhang so aus:
[…] 2 Wegen der Gefahr der Unzucht soll aber jeder seine Frau haben und jede soll ihren Mann haben. 3 Der Mann soll seine Pflicht gegenüber der Frau erfüllen und ebenso die Frau gegenüber dem Mann. […] 6 Das sage ich als Zugeständnis, nicht als Gebot. 7 Ich wünschte, alle Menschen wären (unverheiratet) wie ich. Doch jeder hat seine Gnadengabe von Gott, der eine so, der andere so.
8 Den Unverheirateten und den Witwen sage ich: Es ist gut, wenn sie so bleiben wie ich. 9 Wenn sie aber nicht enthaltsam leben können, sollen sie heiraten. Es ist besser zu heiraten, als sich in Begierde zu verzehren.
Es ist also nicht möglich, aus 1.Kor 7 abzuleiten, dass der Zölibat unbiblisch wäre. Paulus sieht den Zölibat sogar als Ideal, das allerdings nicht für jeden geeignet ist.
Auch Christus empfiehlt den Zölibat als Ideal („wer es fassen kann, der fasse es“).
Der Zölibat ist also biblisch, nur die automatische Verknüpfung von Zölibat und Priestertum in der lateinischen Kirche kam erst später. (Was aber nichts daran ändert, dass diese Verknüpfung durchaus sinnvoll ist.)
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#35   wolfgang e.   12:51:53 | Dienstag, 15. Februar 2011
@ bejorommer
Wolfgang – lesen und verstehen
Lieber Wolfgang, Du scheinst das „Memorandum Freiheit“ nicht gelesen oder einfach nicht verstanden zu haben.
Oh, danke für die Blumen, lieber joberens. Doch, doch, ich habe das Memorandum gelesen, und soo schwer ist es nicht zu verstehen (im Gegenteil: es ist so anbiedernd und primitiv, dass es tatsächlich verwundert, dass so viele Professoren ihre Unterschrift daruntersetzen. Das sagt viel über die hiesige Theologenzunft aus…)
Ich habe es außerdem mit dem Evangelium verglichen (solltest Du auch noch nachholen): Jeder Blinde kann hier sehen, dass das Memorandum mit dem Evangelium nichts zu tun hat. (Begründe mir bitte z.B. Frauenpriestertum oder gleichgeschlechtliche Partnerschaften mit der Bibel)
Also: Zurück zu Jesus und zum Evangelium funktioniert sicher nicht über dieses Memorandum.
Es mag durchaus sein, dass das Memorandum vielen gefällt. Doch das ist für die Kirche kein Kriterium. Die Orientierung am Evangelium hingegen schon.
Ist „Änderung der Strukturen“ und Lockerung der Moral wirklich die einzige Antwort der „Theologen“ auf die Kirchenkriese?
Zur Glaubwürdigkeit habe ich Dir schon öfter geschrieben: Wer in seinen Überzeugungen feststeht, auch in der Kriese, der ist der wirklich glaubwürdige (auch wenn ihm vielleicht weniger geglaubt wird).
Wer wie die Fahne im Wind flattert, dem würde ich kein Vertrauen schenken.
Übrigens: Wenn jemand eine andere Meinung hat als Du, ist das kein Beweis, dass derjenige nicht denken würde
Redaktion benachrichtigen Sie hat die halbe Welt bekehrt – jetzt droht der Abgrund
#16   wolfgang e.   11:10:38 | Dienstag, 15. Februar 2011
@ Ehrenmann
Besonders bemerkenswert scheint mir der Ruf nach einer „Radikalreform“ der Kirche zu sein.
Genau das fordert ja auch das Theologenmemorandum und viele andere reformorientierte besorgte Katholiken.
„Radikal“ kommt genaugenommen von „Radix“ also von Wurzel.
Eine Radikalreform heißt also: zurück zu den Wurzeln.
Genau das will das Theologenmemorandum nicht. Die besorgten Theologen glauben, das Heil in einer möglichst noch größeren Entfernung von den Wurzeln zu finden.
Nein: Das ist eine Radikalreform: Umkehr, Bekehrung, Mühen um persönliche Heiligung.
Wenn das nicht stattfindet, kann auch keine noch so geniale Strukturreform helfen.
Es waren immer die Heiligen, die die Kirche reformiert haben, nicht irgendwelche pragmatisierten Theologenkremien, und auch keine Unterschriftenaktionen.
Die Kirche leided an genau dem Glaubensschwund, von dem auch die besorgten Professoren befallen sind.
Redaktion benachrichtigen Jetzt wird das altliberale Pamphlet zerfetzt
#26   wolfgang e.   10:25:11 | Dienstag, 15. Februar 2011
lieber bejorommer:
Wer ist glaubhafter:
1. Jemand, der in Schwierigkeiten seine Überzeugungen über Bord wirft, um den Schwierigkeiten auszuweichen?
oder:
2. Jemand, der in Schwierigkeiten treu zu seinen Überzeugungen steht, auch wenn dadurch die Schwierigkeiten vielleicht größer werden?
Ich kann in der Petition bei bestem Willen keine „echte Rückbesinnung auf Jesus und das Evangelium“ finden.
Was, bitteschön, hätte Frauenpriesterum und Homoehe mit dem Evangelium zu tun? Kannst Du mir dazu irgendeine Evangelienstelle nennen?
Ach ja, und eine „Verabschiedung von übertriebener, unsinniger Prinzipienreiterei“ täte vielen gut, ich denke dabei auch an einige pragmatisierte Professoren…
Redaktion benachrichtigen Jetzt wird das altliberale Pamphlet zerfetzt
#21   wolfgang e.   23:15:33 | Montag, 14. Februar 2011
@ fundi: Radikal
Also, im Vergleich zur Mainstream-EKD ist bibeltreue sicherlich radikal… (Wenn man will, könnte man auch sagen: konsequent).
Übrigens: konservatives Schriftverständnis ist eigentlich nicht das wortwörtlich fundamentalistische der konservativen Protestanten(„wenn in Gen.1 steht, Gott hat die Welt in 6 Tagen erschaffen, dann ist das so“), sondern die Auslegung durch die entsprechende Autorität, wie sie in der katholischen und in den orthodoxen Kirchen gepflegt wird, und schon in der Bibel beschrieben wird („die 6 Tage könnten auch eine wesentlich längere Zeit bedeuten, wie schon Augustinus im 4.Jh. festgestellt hat“).
Die protestanten haben eben die auslegende Autorität (= das Lehramt) radikal abgelehnt, daher bleibt nurmehr entweder: Belibigkeit der Auslegung, oder: völliges Wortwörtlich-nehmen der Bibel.
Beides geht am Sinn der Bibel vorbei, und beides können wir bei den verschiedenen evangelischen oder evangelikalen Gruppierungen beobachten. Die EKD tendiert sehr stark zur 1. Lösung, die jungen und konsequenteren Evangelikalen (ja, ich gebe zu, mit vielen Nouancen) eher der 2. Lösung.
Ja, und Wachstum erreicht man eher mit der 2. Lösung, da Konsequenz (auch die falsche) eben attraktiver ist als Beliebigkeit.
Das kann man auch bei katholischen Orden beobachten: Zulauf haben gerade die Ordensgemeinschaften mit strenger Observanz.
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#13   wolfgang e.   13:53:18 | Montag, 14. Februar 2011
Ich habe die stark expandierenden Evangelikalen…
…, z.B. in Lateinamerika kennengelernt:
Die sind durchaus radikal:
1. Sehr einfache Lehrgebäude (z.B. fundamentalistische Bibelauslegung ohne wenn und aber, alles ist wörtlich zu nehmen)
2. absoluter Gehorsam
3. radikale Lebensänderung (striktes Alkohol und Nikotinverbot, etc.)
4. Die Gottesdienstgestaltung hat mit „tridentinissch“ tatsächlich nichts zu tun. Auch hier zeigt sich eher eine radikale Schlichtheit…
Genau diese Gruppierungen expandieren dort.
Ich will nicht sagen, dass ich diese Gruppierungen super finde, aber ohne ihre Radikalität würden die nicht so expandieren.
Auch bei uns wachsen eher die „radikaleren“ Freikirchler (die sind allerding hierzulande auch intelektuell anspruchsvoller, und in moralischen Fragen der Katholischen Kirche oft viel ähnlicher als der EKD; interessanterweise verteidigt z.B. die evangelikale Nachrichtenseite „Medrum“ die katholische Kirche gegenüber dem Theologen-Memorandum).
Redaktion benachrichtigen Jetzt wird das altliberale Pamphlet zerfetzt
#10   wolfgang e.   13:08:25 | Montag, 14. Februar 2011
@ Fundi
Weltweit betrachtet sieht vieles anders aus, auch das ist eines der Probleme des Memorandums.
Die Theologen hatte die katholische Kirche in Deutschland vor Augen (in einer gewissen Scheuklappenmentalität, als ob nur die Deutschen wichtig wären.)
Es ist daher legitim, wenn Michael Prüller dem ebenfalls die Situation der Evangelischen Kirche in Deutschland gegenüberstellt.
Weltweit gesehen kann man folgendes feststellen:
1. die Zahl der katholischen Priester steigt.
2. Die Katholische Kirche wächst (nicht nur die Zahl der Taufscheinchristen).
3. Einige evangelikale Gruppierungen, v. a. freikirchlicher Ausrichtung zeigen ein deutliches Wachstum. Kennzeichen dieser Gruppierungen ist eine enorme Radikalität (die evangelische Kirche in Deutschland würde es sich daher verbitten, mit diesen Gruppierungen auch nur irgendwie in Verbindung gebracht zu werden…). Bei aller Problematik kann man am Wachstum dieser Gruppierungen erkennen: Zu Wachstum gelangt man nicht, durch niederschwelligere Angebote, sondern durch höherschwelligere Forderungen.
Interessant, nicht?
Redaktion benachrichtigen Kann die Legion Christi zusammengeflickt werden
#28   wolfgang e.   22:32:30 | Freitag, 11. Februar 2011
reconquista
„Das Beten ist mir ein Opfer. Beten zu Gott, den ich nicht sehe, während meine Sinne all das wahrnehmen, was um mich herum ist. Ich weiß nicht, wie es euch geht. Manchmal kann man Geschmack finden am Beten, aber gewöhnlich ist es eine ermüdende Anstrengung.“
Was soll das beweisen? Vielen Heiligen ist es jahrelang so ergangen. Noch nie eine Biographie der Hl. Theresa von Avila gelesen?
Wenn jemand solche Probleme mit dem Beten hat, und trotzdem betet, ist das ein Weg zur Heiligkeit, und kein Beweis eines Mangels an Heiligkeit.
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#43   wolfgang e.   10:10:44 | Donnerstag, 10. Februar 2011
@ jobehrens, @ Gallowglas
Nochmals, neben der Quantität schwindet auch die Qualität.
Genau das habe ich auch geschrieben. Wir brauchen daher vor allem nicht mehr Priester, sondern zunächst einmal vor allem bessere Priester.
Glaubst du wirklich, dass du bessere Priester bekommst, wenn du das Niveau der Zulassungskriterien senkst?
Nochmals: Wir haben nichts von vielen Priesten, wenn diese nicht gute Priester sind. Da muss man ansetzen.
Wenn es sich lohnt, werden die besten auch bereitsein dafür den Zölibat auf sich zu nehmen. Aber so, wie es jetzt läuft? Momentan ist der Priester in unserer Gesellschaft doch wirklich das Allerletzte. Wieso sollte sich das mit der Aufhebung des Zölibats ändern?
Es gibt übrigens auch Spätberufene, die zuvor auch im weltlichen Beruf sehr erfolgreich waren.
Gallowglas:
Ja ist mir alles bekannt, spätestens seit dem 4. Jh. war der Zölibat aber zumindest eine Idealvorstellung für die Priester. Und für das Mönchtum, das seit damals florierte sowieso. Ab dem 8. bzw. 13. Jh wurde das dann konsequenter umgesetzt. Wenn du so willst, war der Zölibat 700 Jahre lang kein Grund für einen Priestermangel. Auch eine lange Zeit, oder?
Aber du hast recht: Der Priestermangel ist eine Folge des Gläubigenmangels, nicht des Zölibats.
Indoktrination funktioniert heute übrigens immer noch hervorragend, es sind halt heute andere, die indoktrinieren (oder hältst du die Bildzeitungs-Generation für „aufgeklärter“ (im Sinne von: näher an der Wahrheit) als die Klosterschüler vor 300 Jahren
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#31   wolfgang e.   23:30:58 | Mittwoch, 9. Februar 2011
lieber bejorommer
Ja, so ist:
Ein Zölibat, der nicht freiwillig ist, ist tatsächlich „sinnlos“ und wohl oft auch schwer zu ertragen, und natürlich auch nicht gottgefällig.
Wenn jemand den Zölibat als Zwang sieht, soll er daher bitte nicht Zölibatär leben (und daher auch nicht Priester werden).
Es ist eine wichtige Aufgabe der Regens eines Seminars (und auch des zuständigen Bischofs), sicherzustellen, dass die Kandidaten, die Priester werden wollen, auch entsprechend geeignet sind, und z.B. den Zölibat tatsächlich freiwillig auf sich nehmen (und nicht gezwungenermaßen, um sich den „Traumberuf“ erfüllen zu können. – Wer Priester wird, weil das sein Traumberuf ist, ist höchstwahrscheinlich nicht geeignet…).
Diese Aufgabe wurde hierzulande in den letzten Jahrzehnten sträflich vernachlässigt (das war eine der verstaubten alten Normen, die man „mit einem Federstrich“ beseitigt hat), mit dem Ergebnis, dass tatsächlich viele ungeeignete Kanditaten Priester geworden sind. Damit hat man weder den jeweiligen Priestern, noch den betroffenen Laien gutes getan.
Es wird wohl noch einige Zeit brauchen, bis sich die Erkenntnis durchsetzt, dass wenige gute Priester viel mehr wert sind, als viele schlechte.
Wenn Qualität wieder ein Kriterium wird, dann erst wird das Priesteramt auch für die Besten wieder interessant werden.
Wenn man aber die Zugangskriterien lockert (wie es in den letzten 40 Jahren ja haufenweise geschehen ist), werden zuerst viele ungeeignete, und dann gar keine mehr kommen.
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#24   wolfgang e.   22:34:26 | Mittwoch, 9. Februar 2011
@ Didaskala: Ja, so einfach ist das nicht.
Da der Zölibat zumindet 1600 Jahre lang nicht zum Priestermangel geführt hat (und in den meisten Ländern der Welt auch heute nicht), sollten sich die Herrn Theologieprofessoren einmal überlegen, ob der momentane Nachwuchsschwund nicht andere Ursachen haben könnte.
Immerhin sind die Theologieprofessoren diejenigen, denen die Bildung des Priesternachwuchses anvertraut ist. Es ist ein bisschen einfach, „die Kirche“ für die eigenen leeren Höhrsäle verantwortlich zu machen. (Interesannterweise sind ja die Höhrsäle genau in den Regionen leer, wo die durch das „neueste“ Memorandum wieder einmal geforderten Ideen seit mehr als 40 Jahren vertreten werden…)
Vielleicht ist es auch das lämende Räteprinzip hierzulande ein großes Hindernis für den Priesternachwuchs. (Stundenlanges diskutieren mit Pfarrgemeineräten, die zwar keine Ahnung haben, aber doch alles besser wissen, und die an die Medien gehen, wenn der Pfarrer nicht in ihrem Sinn spurt… Das ist keine verlockende Aussicht.)
Vielleicht ist auch die allgemeine Erosion religiösen Lebens in unseren Breiten schuld am Nachwuchsmangel. (Immerhin sind die Messbesucher deutlich mehr zurückgegangen als die Anzahl der Priester.)
So einfach ist es also tatsächlich nicht, und die einfachen Antworten (Priestermangel? – schaffen wir eben den Zölibat ab) sind nicht immer die richtigen.
bejorommer:
richtig: Ein ganz freiwillig, Gott zu Ehren gelebtes Zölibat ist gottgefällig. Genau dieser freiwillige Zölibat ist Voraussetzung zum Priesteramt!
Redaktion benachrichtigen Ein bewährtes Mittel + …
#21   wolfgang e.   21:12:58 | Mittwoch, 9. Februar 2011
Ja, die Zeitungen…
Wenn die Menschen nicht mehr an Gott glauben, dann glauben sie an die Zeitungen.
(Den Pflichtzölibat muss es geben, ich habe es in der Zeitung gelesen…)
Lieber bejorommer, wortwörtlich zu wiederholen, was in der Zeitung steht, ist NICHT das Kennzeichen eines selbst denkenden Menschen.
Wo, lieber bejorommer, lebst du eigentlich, dass du so Mediengläubig bist? Nutze dein Hirn (ich bin überzeugt, du hast eines), und fang endlich an, zu denken.
Bei Menschen, die denken, sollte hin und wieder ein bisschen eine Meinungsänderung erkennbar sein. Du wiederholst seit Jahren stereotyp immer die gleichen fünf Thesen.
Menschen die sehr kompliziert sind, neigen dazu, sich für einfach zu halten. Menschen, die ständig nachplappern, was die Mehrheit sagt, glauben oft, dass sie besonders scharfsinnige Denker sind…
Übrigens:
Es ist einfach Fakt und nicht zu leugnen, daß der Pflichtzölibat eine rein menschliche Erfindung und Menschseinsbeschneidung ist, die nichts mit Jesus und dem Evangelium zu tun hat.
Der Zölibat ist keine Erfindung, sondern eine Lebensweise. Der Zölibat wurde von Jesus gelebt und von Jesus empfohlen. Er hat daher sehr viel mit Jesus und den Evangelien zu tun. Was soll deine gegenteilige Behauptung? Hast du noch nie die Bibel gelesen?
Redaktion benachrichtigen Ein bewährtes Mittel + …
#7   wolfgang e.   11:23:26 | Mittwoch, 9. Februar 2011
Lieber bejorommer
Du kannst doch nicht leugnen, daß Niemand amtskirchlich zum Priestertum gezwungen wird. Da kann doch aber von „Zwang“ oder „Pflicht“ nicht die Rede sein.
Wenn du Organist werden willst, musst du die Kunst des Orgelspielens beherrschen. Wurde dir das Orgelüben jetzt aufgedrängt, weil du Organist werden wolltest? Hast du das Orgelspielen jetzt etwa nicht freiwillig erlernt? Wieso kannst du nicht als Gittarist das Amt des Organisten übernehmen?
Oder wie jetzt?
wolfgang e. (Danke, auch ich denke selbst und bin Katholik)
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#3   wolfgang e.   10:29:49 | Mittwoch, 9. Februar 2011
Lieber bejorommer
Das Thema haben wir aber jetzt schon oft durchgekaut, oder?
Niemand wird zum Priesteramt gezwungen.
Daher wird auch niemand zum Zölibat gezwungen.
Daher ist der Zölibat freiwillig.
Dass nicht alle ihrer Entscheidung zum Zölibat treu bleien spricht nicht gegen den Zölibat. Wir schaffen auch nicht die Ehe ab, weil nicht alle ihrem Eheparner treu bleiben.
Wenn Du nicht zölibatär leben willst, kannst du z.B. Diakon, Pastoralassistent oder Pfarrgemeinderat werden. Als solcher hast du in der Kirche im deutschen Sprachraum sowieso mehr „Macht“ als der jeweilige Pfarrer.
(Und genau diese Verkehrung der „Machtverhältnisse“ ist eine der Ursachen für den Priestermangel, nicht der Zölibat. Wieso soll sich jemnand das Priesteramt antun, wenn er dann von denen bevormundet wird, die er eigentlich leiten soll? – Das sind die „verkrusteten Strukturen“, die aufgebrochen gehören. Wenn es in einer Unternhmung nur mehr Chefs gibt, wer macht dann die „normale“ Arbeit?)
Redaktion benachrichtigen Damit nicht zu viele kommen + …
#27   wolfgang e.   15:47:03 | Dienstag, 1. Februar 2011
Antwort (@bejorommer)
um das Jahr 30 in Israel.
^-^
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#39   wolfgang e.   22:44:26 | Dienstag, 25. Januar 2011
Goldengelchen
Du bist ein Depp sondergleichen.
(Hoffentlich wenigstens ein „reiner“ Depp)
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#31   wolfgang e.   16:06:03 | Dienstag, 25. Januar 2011
@ Goldengel
Rein ist also der Priester, der Christus im Zölibat folgt, unrein ist jeder Mann, der verheiratet ist, denn er liebt die Welt und schließt sich ihr an.
falsch.
Der Verheiratete lebt die Tugend der Reinheit auf eine andere Weise als der Zölibatere.
Deswegen ist er aber nicht unrein.
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#21   wolfgang e.   13:58:34 | Dienstag, 25. Januar 2011
@ galilei
Dass die Ehelosigkeit momentan Pflicht und für die verheirateten Priester die Weihe ein Ehehindernis ist, ist natürlich klar. Die Diskussion ist ja, genau diese Pflicht abzuschaffen. Die Analogie ist nicht zulässig, denn die Treue in der Ehe kann die Kirche nicht abschaffen, den Zölibat aber sehr wohl!
Noch einmal: es ging hier nicht darum, ob die Kirche etwas abschaffen könnte oder nicht, auch nicht, ob etwas wesensmäßig irgendwo dazugehört, oder nicht, sondern, einzig und alleine darum, ob eine Entscheidung für eine bestimmte Sache freiwillig ist, oder nicht, und ob der Ausdruck „Pflichtzölibat“ (von Berens immer als Zwang verstanden) gerechtfertigt ist.
Josef Behrens möchte den Zölibat abschaffen, weil er ihn für einen Zwang hält. Es wird aber niemand gezwungen, Priester zu werden, daher kann man nicht von Zwang sprechen.
Ebenso kann man bei der Treue in der Ehe nicht von Zwang sprechen, da die Eheleute ja hoffentlich freiwillig geheiratet haben (und hoffentlich auch wussten, was sie tun).
Ob man den Zölibat abschaffen sollte, ist eine andere Frage. Die jüngeren Priester würden die Frage eher verneinen.
Ob die Abschaffung des Zölibats eine dauerhafte Lösung der momentanen Probleme wäre, ist dann wieder eine andere Frage. Die Erfahrungen der protestantischen Kirchen würden nicht unbedingt dafür sprechen.
In meinem Diskussionsbeitrag ging es nur darum: Ist der Zölibat freiwillig oder erzwungen.
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#16   wolfgang e.   12:02:28 | Dienstag, 25. Januar 2011
lieber galilei
Du hast die Analogie auf den falschen Aspekt des Vergleichs gelegt:
Genaugenommen ging es nicht darum, ob die Ehelosigkeit wesensmäßig zum Priestertum dazugehört, oder nicht, sondern darum, ob der Zölibat freiwillig ist, oder nicht.
Damit wird die Analogie sehrwohl zulässig und die Schlussfolgerung logisch.
Momentan ist in der katholischen Kirche Ehelosigkeit Voraussetzung für die Priesterweihe (wenn auch nicht wesensmäßig zwingend, sonst gäbe es keine Ausnahmen). Wenn ich also freiwillig ein kath. Priester werde, schließe ich also selbstverständlich die Verpflichtung zum Zölibat mit ein.
Tatsäch müssen auch die Priester der unierten oder orthodoxen Ostkirchen prinzipiell zum Zölibat bereit sein, um Priester werden zu können, da es ihnen nach der Priesterweihe nicht mehr erlaubt ist, zu heiraten (auch nicht als Witwer).
@ Domenico
Du hast recht, in diesem Sinn ist auch die Treue in der Ehe durchaus auch eine „Pflicht“, allerdings eine „Pflicht der Liebe“. Daher wäre der Ausdruck „Pflichttreue“ auch irreführend, da sich für den Liebenden die Treue gar nicht als Pflicht, sondern als Notwendigkeit darstellt.
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#9   wolfgang e.   11:04:55 | Dienstag, 25. Januar 2011
lieber bejorommer:
… dann wird man halt nicht Priester. Wird ja keiner dazu gezwungen.
Und, bitte, nur weil Du keine Begründung des Zölibats kennst, heißt das noch lange nicht, dass der Zölibat „mit nichts zu begründen“ wäre.
Schau mal:
Wenn du eine katholische Ehe eingehen möchtest, musst du zur Treue bereit sein. Ansonsten ist die Ehe ungültig.
Ist das eine „durch nichts zu begründende Pflichttreue“?
– wohl kaum.
Ist es überhaupt eine „Pflichttreue“
– nein, du musst ja nicht heiraten…
ist es also freiwillig?
– ja, es ist freiwillig.
Die Sache ist genaugenommen so:
Wer nicht freiwillig zur Treue bereit ist, ist nicht zur Ehe geeignet.
Wer nicht freiwillig zum Zölibat bereit ist, ist nicht als Priester geeignet.
Klingt vielleicht komisch, ist aber so…
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#4   wolfgang e.   09:59:38 | Dienstag, 25. Januar 2011
Wow… der Papst spricht über kreuz.net
…daß es nicht das einzige Ziel christlicher Online-Aktivitäten sein dürfe, so viele Klicks wie möglich zu bekommen…
das sollte sich kreuz.net hinter die Ohren schreiben. Natürlich bekommt man mehr Klicks, wenn man „Kondompapst“ schreibt, und auf der Startseite die Bilder des Papstes mit Bildern von Schwulenparaden abwechseln.
Nur, ob der Kirche damit wirklich gedient ist?
@ Meinerven
Der Gläubigenschwund kam vor dem Priesterschwund. Ist die Frage damit beantwortet?
@ Berens
oft schon diskutiert: Es gibt keinen Pflichtzölibat, da keiner gezwungen ist, Priester zu werden.
Wenn jemand heiratet, und sich damit auch zur Treue verpflichtet, nennt man das ja auch nicht „Pflichttreue“. (dies schreibe ich Dir als ebenfalls selbst denkender…)
Redaktion benachrichtigen Plant David Berger ein Selbstmord-Attentat gegen den Papst?
#29   wolfgang e.   12:28:34 | Donnerstag, 20. Januar 2011
@ Arjen Robben
Hochinterressant ist nur das dieser vielgehasste David Berger sich hier offensichtlich outet, aber immer noch nicht gesperrt ist!
Das ist ganz normal hier auf kreuz.net.
Die hitzigen Diskussionen braucht die Redaktion, damit sie wieder mit den angeblich so hohen Leserzahlen angeben kann.
Außerdem hofft die Redaktion natürlich, dass Herr Berger sich auch einmal verplappert (wie das ja auch geschehen ist. Vielleicht deswegen so viele Neu-Schreiber, die plötzlich Kirschbaum für einen fake halten?)
Berger outet sich momentan überall, ob gefragt oder nicht. Warum sollte er sich gerade bei seinen Lieblingsfeinden nicht melden? Das würde Ihm dach gar nicht ähnlich schauen.
Das Papst-Gschichterl auf kreuts.net ist übrigens sehr schwach. Wenn etwas gewesen wäre, warum sollte dann nur die Pius-Bruderschaft etwas davon wissen (und nur die ihn erpressen)? So gute Kanäle nach Rom haben die ja gar nicht…
Und daß Ratzinger zumindest homophil veranlagt ist, darüber sind sich eigentlich alle einig.
Wer sind „alle“? – Berger und Kirschbaum?
Wenn hier irgendetwas dran wäre, wäre das schon längst in den Medien.
Schön langsam ist das wirklich nur mehr vulgär, Herr Berger.
Redaktion benachrichtigen Plant David Berger ein Selbstmord-Attentat gegen den Papst?
#7   wolfgang e.   10:25:58 | Donnerstag, 20. Januar 2011
Mr. Kirschbaum
Hat Dir auch die Vermutung gefallen, dass Herr Berger mehr Erpresser als Erpresster war? – Deine Antwort gestern lässt zumindest auch darauf schließen.
Abgesehen davon:
„Was das wohl für ‘kreuz.net’ bedeuten könnte? Und für die Homophobie des Heiligen Vaters?“
Wenn man die Welt nach dem eigenen Verhalten bemisst (von sich auf andere schließen, – die Projektion also), führt das zu einer völlig subjektiven Sichtweise der Welt.
Du siehst momentan alles durch deine rosarote Brille, dadurch sieht alles für dich rosarot aus.
Bei kreuz.net gibt es eine gewisse Homophobie. Beim Papst wäre sie mir noch nie aufgefallen. Hat er sich irgendwo respektlos über Homosexuelle geäußert?
Dass er der Meinung ist, das Homosexuelle nicht geeignet sind für das Priestertum könnte unter Umständen ganz andere Gründe haben, als Homophobie, vermutlich sogar viel objektivere Gründe.
Um das zu erkennen müsstest Du allerdings deine rosarote Brille abnehmen.
Du kannst also jetzt ein Buch über den Papst voller subjektiver Vermutungen schreiben (als Ferndiagnose eines Amateur-Psychologen). Du wirst aufgrund deiner rosaroten Brille vielleicht sogar selbst glauben, was Du schreibst, und nebenbei ganz gut daran verdienen…
Mit der Wirklichkeit wird das ganze aber nichts zu tun haben.
Was hat also die „Projektionstheorie“ für den Hl. Vater zu bedeuten?
Gar nichts.
Redaktion benachrichtigen Ein Gentleman und ein Dummkopf sind nicht dasselbe
#24   wolfgang e.   13:18:37 | Dienstag, 18. Januar 2011
Interessant ist auch,
wie Mr. Berger über Herrn Vorgrimler hergefallen ist, nur weil dieser sich bereits öffentlich zu ähnlichem bekannte, wass Herr Berger zu der Zeit noch heimlich tat…
Alles, was Herr Berger heute seinen ehemaligen Gönnern vorwirft (Die Menschen üben dort am heftigsten Kritik, wo sie selbst ein Problem haben…), ist nichts weiter als eine projezierte Selbstbeobachtung.
War es nicht vielleicht in diesem Fall ähnlich wie bei Vorgrimler? Vielleicht war Berger gar nicht der Erpresste, sondern der Erpresser, wie es auch Vorgrimler vorgemacht hat?
Schließlich musste doch allen Beteiligten klar sein, dass bei Bekanntwerden der Homosexualität Bergers der Schaden für „Theologisches“ und seine Fördergemeinschaft wesentlich größer wäre, als für Berger selbst…
Redaktion benachrichtigen Noch rollt der Rubel
#4   wolfgang e.   11:02:31 | Dienstag, 18. Januar 2011
och Kirschbaum,
jetzt sei doch nicht so…
Nur weil kath.net alle deine früheren Artikel gelöscht hat…
Redaktion benachrichtigen Noch rollt der Rubel
#2   wolfgang e.   10:59:22 | Dienstag, 18. Januar 2011
kreuz.net ist selbst schuld.
Kein Katholik kann eine Seite unterstützen, die den Papst als „Kondompapst“ beschimpft. Das geht einfach nicht.
Da kann kreuz.net noch so sehr vor Neid erblassen, aber auf diese Weise wird es auch von Kirche-in-Not keine Unterstützung erhalten.
kreuz.net hat es am Anfang auch mit Werbe-Bannern probiert. Nachddem die Berichterstattung hier aber immer mehr in eine Schieflage geriet, wollte keiner mehr hier werben.
Abgesehen davon ist Werbung von Kirche-in Not auf kath.net sehr zielführend, da hier direkt ein Klientel erreicht wird, dass bereit ist, für Kirche-in-Not zu spenden. Da kommt dadurch locker mehr an Spenden herein, als für Werbung ausgegeben wird.
Ja, und tatsächlich ist kath.net papsttreu. Das kann man von kreuz.net leider nicht behaupten.
Redaktion benachrichtigen Der Papst fällt seinen Priestern in den Rücken + …
#121   wolfgang e.   13:35:21 | Mittwoch, 22. Dezember 2010
Ja, es gibt wohl vieles,
worüber sich der Satan freut.
Das ist aber noch lange kein Grund, ihm ebenfalls eine Freude zu machen.
Das kreuz.net so manche Missstände aufzeigt, halte ich auch bis zu einem gewissen Grad für gut.
Dennoch:
Ein Katholik nennt den Papst nicht „Kondompapst“.
kreuz.net sät auch unter den Rechtgläubigen Katholiken sehr viel Zwietracht.
Und das ist genau das, was der Diabolos will.
Tatsächlich habe ich hier oft das Gefühl, die Macher dieser Seite meinen es nicht gut mit der Kirche.
Redaktion benachrichtigen Der Papst fällt seinen Priestern in den Rücken + …
#119   wolfgang e.   11:23:50 | Mittwoch, 22. Dezember 2010
Lieber goldengel,
Die Redaktion findet nichts dabei, täglich den Papst zu mobben.
Finden Sie das in Ordnung?
Jedenfalls führt mich das zur Überlegung, dass die Macher dieser Seite eventuell nur der Kirche auf subtile Weise schaden wollen.
Was würde wohl der Hl. Vater dazu sagen, wenn er „Kondompapst“ genannt wird? Ist das christlich?
Wie verstößt die Redaktion gegen das „Gastrecht“ in der Kirche, wenn sie das dann auch noch „katholische Nachrichten“ nennt?
Jedenfalls sind die Stellungnahmen der Pristebruderschaft St. Pius X. im vergleich zu den anonymen Stellungnahmen hier auf dieser Seite wohltuhend sachlich. (z.B. P. Gaudriot zum Papstbuch: Ich teile seine Kritik nicht in allen Punkten, aber er bleibt immer sachlich und konstruktiv in sener Kritik)
Schauen Sie nur einmal an, was hier im Forum so abgeht. Das ist fast ausschließlich zum Schaden der Kirche, und die Redaktion lässt das zu.
Zum Glück wurde wenigstens die elende Humor-Abteilung mit den monatelangen Klaus-von-Jaus-Ergüssen zwischenzeilich gelöscht. (Ich habe die Redaktion wohl an die 10 mal darum gebeten…)
Vermutlich irre ich mich mit dem KGB, aber der Satan dürfte sich über diese Seite wohl mehr freuen als ärgern…
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#107   wolfgang e.   02:18:39 | Mittwoch, 22. Dezember 2010
@ Guntram (16:39)
Guntram: Subversion
@wolfgang e.: kreuz.net
ich glaube eher daß Sie wolfgang e. Subversion betreiben und Ihr Gastrecht gegenüber der Redaktion von kreuz.net mißbrauchen. Sie streuen durch Ihre Diversion Gerüchte und Falschmeldungen um diese Seite zu dikreditieren.
Nun ja, witzig finde ich schon, dass mein „Gerücht“, wie von mir angekündigt, sehr bald wieder verschwunden ist. Das könnte man ja auch als Wahrheitsbeweis werten, oder?
Und, seien wir uns doch ehrlich: eine Seite, die wirklich von Katholiken betrieben würde, würde nicht so über den Papst schreiben („Kondompapst“, „fällt seinen Priestern in den Rücken“…).
Diese Seite diskreditiert sich mit solchen Aussagen selbst. Da brauche ich gar nichts dazutun.
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#55   wolfgang e.   13:18:36 | Dienstag, 21. Dezember 2010
Schaut so „in den Rücken fallen“ aus?
Benedikt XVI.:
„Bei meinen Begegnungen mit Opfern dieser Sünde habe ich immer auch Menschen getroffen, die mit großer Hingabe den Leidenden und Geschädigten zur Seite stehen. Es ist Anlaß, dabei auch den vielen guten Priestern zu danken, die die Güte des Herrn in Demut und Treue weitertragen und mitten in den Zerstörungen Zeugen sind für die unverlorene Schönheit des Priestertums.“
die Ansprache kann übrigens hier www.vatican.va/…curia-auguri_ge.html nachgelesen werden.
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#53   wolfgang e.   12:49:58 | Dienstag, 21. Dezember 2010
@ Rudolphus: Der Papst geht auf die Sünden der Gesellschaft ein!
Der Papst hat sich …,zu einer dummen Entschuldigung hinreißen lassen. Diese ist angebracht, sofern der Papst auf die mehreren Tausend Mißbrauchsfälle in nichtkatholischen Schulen und Einrichtungen eingeht…
Benedikt XVI.:
„Aber wir können auch nicht schweigen über den Kontext unserer Zeit, in dem diese Vorgänge zu sehen sind. Es gibt einen Markt der Kinderpornographie, der irgendwie von der Gesellschaft immer mehr als etwas Selbstverständliches angesehen zu werden scheint. Die seelische Zerstörung der Kinder, in der Menschen zum Marktartikel gemacht werden, ist ein erschreckendes Zeichen der Zeit. Von Bischöfen aus den Ländern der Dritten Welt höre ich immer wieder, wie der Sextourismus eine ganze Generation bedroht und sie in ihrer Freiheit und Menschenwürde beschädigt. Die Apokalypse des heiligen Johannes rechnet es unter die großen Sünden Babylons, das heißt der gottlosen Riesenstädte der Welt, daß sie mit Leibern und mit Seelen Handel treiben und sie zur Ware machen (Apk 18, 13). In diesem Zusammenhang steht auch das Problem der Droge, die mit wachsender Gewalt ihre Polypenarme um den Erdball streckt – sichtbarer Ausdruck der Diktatur des Mammons, der den Menschen pervertiert. Alle Lust wird zu wenig, und die Übersteigerung in der Lüge des Rausches wird zur Gewalt, die ganze Regionen zerfleischt und dies im Namen eines fatalen Mißverständnisses von Freiheit, bei dem gerade die Freiheit des Menschen untergraben und schließlich vollends aufgelöst wird.
…“
Redaktion benachrichtigen Papst spricht vor dem Bundestag + …
#2   wolfgang e.   10:07:52 | Freitag, 17. Dezember 2010
Der Kardinal zieht seine Evolutions-Kritik de facto zurück?
Also, wenn jemand an irgendetwas Kritik übt, und sich nacher für einen Teil Formulierung entschuldigt, hat er vom Inhalt der Kritik nichts zurückgenommen.
Insoferne ist das wieder einmal ein Fall von zusammenhangloser Überschrift.
Redaktion benachrichtigen Die Altliberalen versuchen, eine Erneuerung zu verhindern
#4   wolfgang e.   14:25:30 | Donnerstag, 16. Dezember 2010
lieber Kamazz,
jedes Land ist Missionsland. Falls Du etwas dagegen hättest, müsste ich dich bitten, mit gutem Beispiel voranzugehen, und hier mit Deiner Mission aufzuhören.
Redaktion benachrichtigen Zirkus und Bischof Mixa beim Papst + …
#23   wolfgang e.   14:14:53 | Donnerstag, 16. Dezember 2010
Bitte korrigieren
Bitte Paps Pius X. noch zwei „I“ anhängen, gemeint ist hier nämlich wohl der XII.
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#66   wolfgang e.   13:18:26 | Mittwoch, 15. Dezember 2010
lieber Goldengel, mir passen Ihre Unterstellungen nicht.
Ich habe geschrieben, das Gesellschaftskritik notwendig ist, und dass Sie hier in einigem durchaus recht haben, oder?
Ich habe geschrieben, dass Bekehrung notwendig ist, oder?
Wenn ich Ihre Postings auf kreuz.net durchlese, habe ich dass Gefühl, sie werfen alles Sünder in einen Topf: Unbekehrbar, daher zu missachten.
Falls ich mich hier irren sollte, haben Sie jetzt die Gelegenheit, das richtigzustellen.
Noch etwas: Ja, die Sünde muss man anprangern. Ja, die Sünde ist gefährlich, daher muss man sich auch vor ihr schützen, notfalls auch, indem man zum Sünder Distanz hält.
Deshalb schreibt Paulus auch, dass ein notorischer Sünder aus der Gemeinschaft auszuschließen ist.
Das hat aber nichts mit Verachtung oder Respektlosigkeit zu tun.
Gott gibt jeden Menschen, zum Glück, erst mit seinem Tode auf, wenn er sich bis dahin nicht bekehren wollte. Das ist Respekt!
Bis dahin wird uns Gottes Liebe überallhin verfolgen, denn Gott will auch die Bekehrung des verstockten Sünders.
Christus fordert zur Bekehrung auf. Und wenn sich jemand nicht bekehren will, wird Christus nicht aufhören, dazu aufzufordern. Auch das ist Respekt!
Die Ausdrücke, die Sie verwenden, um über Sünder zu schreiben, würde ich durchaus als herablassend bezeichnen. Aber gut, da haben Sie ja in kreuz.net ein gutes Vorbild.
Gute Kinderstube erkennt man nicht nur am „siezen“, da gehört noch einiges anderes dazu.
Haben Sie sich schon einmal überlegt was das bedeutet: „Ihr sollt sogar Eure Feinde lieben?“
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#61   wolfgang e.   10:15:06 | Mittwoch, 15. Dezember 2010
Lieber Goldengel,
Sie verdrehen weiterhin meine Worte, obwohl ich das schon mehrmals richtiggestellt habe.
Ich habe nirgends etwas von Weitersündigen geschrieben.
Ich nehme Ihnen auch Ihre Antworten nicht übel. Ich finde nur schade, dass Sie offenbar, wenn man an Ihnen etwas kritisiert, in einen Verteidigungrefflex verfallen und sich sofort als Opfer sehen, was dazu führt, dass Sie die Argumente des Anderen gar nicht mehr wahrnehmen.
Seit wann ist ein kritische Hinweis Mobbing? Ich bitte Sie, seien sie doch etwas entspannter, ich will Ihnen gar nichts böses.
Ich versuche es noch einmal:
Wir Menschen sind alle Sünder.
Christus will uns aus unserer Sündhaftigkeit erretten.
Wie tut er dass?
Indem er uns entgegenkommt, und uns verzeiht, schon bevor wir überhaupt an Reue denken.
Schau die Sünderin an, die Christus vor der Steinigung rettet: Er sagt zu erst: „Auch ich verurteile Dich nicht.“, und dann erst: „geh, und Sündige nicht mehr!“
Sie hätten es gerne umgekehrt: Zuerst: „Sündige nicht mehr“, und dann erst gnädigerweise: „Ich verurteile Dich nicht.“
Die Pharisäer dachten genau so, und wurden von Christus dafür heftig kritisiert.
Deswegen kritisiere ich auch Sie hier. Nicht weil ich etwas gegen Sie habe.
Der Vater des Verlorenen Sohns: Er sieht den Sohn von weitem kommen, läuft Ihm entgegen (dem Sohn, der seines Vaters Vermögen mit HUREN verschlampt hat, wohlgemerkt) umarmt ihn, noch bevor der Sohn etwas sagen kann. Jetzt erst fühlt der Sohn wahre Reue!
Würden Sie so handeln?
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#59   wolfgang e.   23:43:16 | Dienstag, 14. Dezember 2010
Lieber Goldengel,
Ich sehe, es ist ein hoffnungsloser Fall, zumindest heute. Schade.
Nein, Sie haben mich nicht angegriffen, aber Sie spucken hier im Forum Gift und Galle, verlangen aber von anderen Höflichkeit, und wundern sich, dass Sie damit anecken.
Auf meine Argumente sind Sie bislang nicht eingegangen. Ich hätte gedacht, man könne mit Ihnen vielleicht diskutieren…
Ihre Aussage weiter unten „Hat jedoch ein Sünder keine Einsicht, so braucht man auch keinen Respekt zu haben“ (in ähnlicher Form schon oft von Ihnen gelesen) entspricht genau der Einstellung, die Christus bei den Pharisäern heftig kritisiert hat. Das ist also keine christliche Einstellung. Fragen Sie einmal Ihren Beichtvater dazu.
Ihre Antworten strotzen vor Unterstellungen, selbst werfen Sie aber Unterstellung vor.
Beispiel: Oder hätten Sie nur dann ein gewisses Maß an Einfühlungsvermögen dem Opfer gegenüber, wenn Sie dieses persönlich kennen würden? – Hören Sie mal, warum sollte ich kein Mitleid mit den Opfern haben, wo, bitte, hätte ich denn so einen Blödsinn geschrieben.
Meinen Satz Es ist gefährlich, sich als Richter über die Sünden der anderen aufzuspielen, bezeichnen Sie als Verleumdung (wie kommen Sie dazu mich zu verleumden, indem Sie meinen ich würde mich als Richter aufführen?), und dann schreiben Sie so Dinge wie: Wenn also ein Vergwaltiger eine Frau schändet und ermordet, dann hätten Sie kein Urteil darüber?
Können Sie sich einmal entscheiden? Sie wollen ja doch Richter spielen.
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#51   wolfgang e.   18:20:06 | Dienstag, 14. Dezember 2010
Lieber Goldengel
Höflichkeit ist, wenn man Ihre Einträge durchliest, auch nicht gerade Ihre Stärke, aber, wenn sie es wünschen, dann gerne per Sie.
Selbstverständlich ist Christus gekommen, um die Sünder zur Umkehr zu rufen. Selbstverständlich sollen wir uns von der Sünde abwenden. Selbstverständlich sollen wir, wenn möglich, auch die anderen von ihren Irrwegen abbringen.
Sie verwechseln aber weiterhin die Sünde mit dem Sünder.
Wenn ich einem Sünder mit Respekt begegne, dann doch nicht wegen der Sünden, die dieser begangen hat, sondern, weil er eine von Gott geschaffene und gewollte Person ist.
Außerdem steht mir über die Sünde der anderen kein Urteil zu. Nur Gott sieht in das Herz.
Es ist gut möglich, dass in den Augen Gottes meine mir „harmlos“ erscheinenden Sünden viel schwerer wiegen, als die mir groß erscheinenden Sünden eines Verbrechers (z.B. eines Kinderschänders), der es vielleicht nicht besser weiß und kann.
Sie maßen sich ein Urteil über die Sünder an, um ihn dann mit Verachtung zu strafen (Hat jedoch ein Sünder keine Einsicht, so braucht man auch keinen Respekt zu haben.), und wundern sich dann, dass Sie auf Ablehnung stoßen, anstatt Bekehrung zu bewirken.
Woher wollen Sie denn wissen, ob und warum ein Sünder keine Einsicht hat?
Wenn Sie das, was ich Ihnen „vorwerfe“, nicht so gemeint haben, wäre es an der Zeit die Ausdrucksweise zu überdenken. Im übrigen soll dies kein Vorwurf sein, sondern eine Anregung zur Korrektur.
Redaktion benachrichtigen Schon drei Tage später krachte es
#3   wolfgang e.   14:26:25 | Dienstag, 14. Dezember 2010
Magie?
Vielleicht hätte der Kölner Kardinal das alte lateinische Rituale und richtig geweihtes Weihwasser verwenden sollen.
Hat die Redaktion ein magisches Verständnis von der Wirkung der Sakramentalien? (Also: nur mit der richtigen Handbewegung und Formel und auf Latein wäre dieser Unfall nicht passiert?)
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#45   wolfgang e.   14:18:35 | Dienstag, 14. Dezember 2010
@ Goldengel
Ja, staune nur, aber dann, bitte, denke auch ein bisschen darüber nach.
Darf ich Dich jetzt bitten, meine Postigns genauer durchzulesen?
Der Satz, den Du sonderbar findest, stammt von Paulus, nicht von mir.
Natürlich sollen und müssen wir unsere Sünden bereuen. (Wo, bitte, hätte ich etwas anderes behauptet). Und natürlich müssen wir auch auf die Sünde hinweisen (Das gehört zu den Werken der Barmherzigkeit(!))
Gesellschaftskritik ist durchaus angebracht. Aber bitte nicht pharisäerhaft („Ich danke Dir, Gott, dass ich nicht bin, wie dieser Zöllner da hinten…“).
Gott ist mit seiner Liebe (Respekt ist ein Teilaspekt davon) unserer Reue zuvogekommen. Er liebt uns, schon bevor wir bereuen. Er ist, laut Paulus, sogar für uns gestorben, als wir noch Sünder waren. Sollten dann nicht auch wir, die wir immer noch Sünder sind, die anderen Sünder ebenso lieben?
Dieser Satz von Dir:
Hat jedoch ein Sünder keine Einsicht, so braucht man auch keinen Respekt zu haben.
ist also für jemanden, der Christus nachahmen will ein riesengroßer Irrtum.
Reiss dich ein bisschen zusammen. mit deiner herablassenden Art wirst Du niemanden retten, sondern (wie Du ja hier siehst) nur Widerspruch ernten, selbst dort, wo Du durchaus recht hast.
Außerdem riskiert Du, im Angesicht Gottes nach deinem Maß beurteilt zu werden, und dann Gnade Dir Gott…
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#34   wolfgang e.   13:05:37 | Dienstag, 14. Dezember 2010
@ Goldengel
Danke, deine Postings habe ich gelesen, daher habe ich auch geschrieben, was ich geschrieben habe.
Ich gehe gerne zur Beichte, und Du liest den Römerbrief genau durch, abgemacht?
Vielleicht wirst Du dann merken, dass andere Menschen auf jeden Fall mit Liebe und Respekt zu behandeln sind, unabhängig davon, ob dieser Mensch ein Heiliger oder ein Sünder ist.
(Das heißt nicht, dass wir deswegen die Sünde nicht ansprechen sollen.)
Christus ist, wie gesagt, für uns gestorben, als wir noch Sünder waren. Das ist das Vorbild, das wir nachahmen sollen.
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#24   wolfgang e.   10:59:16 | Dienstag, 14. Dezember 2010
lieber Goldengel
Du irrst Dich gewaltig:
Lies einmal durch was Paulus schreibt (am besten den ganzen Römerbrief):
Röm 5,8: Gott aber hat seine Liebe zu uns darin erwiesen, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.
Röm 5,6: Christus ist schon zu der Zeit, da wir noch schwach und gottlos waren, für uns gestorben.
Röm 5,10: Da wir mit Gott versöhnt wurden durch den Tod seines Sohnes, als wir noch (Gottes) Feinde waren, werden wir erst recht, nachdem wir versöhnt sind, gerettet werden durch sein Leben.
Röm 2,1: Darum bist du unentschuldbar – wer du auch bist, Mensch –, wenn du richtest. Denn worin du den andern richtest, darin verurteilst du dich selber, da du, der Richtende, dasselbe tust.
Röm 2,19-21: du traust dir zu, Führer zu sein für Blinde, Licht für die in der Finsternis, (20) Erzieher der Unverständigen, Lehrer der Unmündigen, einer, für den im Gesetz Erkenntnis und Wahrheit feste Gestalt besitzen. (21) Du belehrst andere Menschen, dich selbst aber belehrst du nicht…
Es ist gefährlich, sich als Richter über die Sünden der anderen aufzuspielen, denn so wie Du richtest, wirst Du auch gerichtet werden. Und Du wirst vor Gottes Angesicht mehr Barmherzigkeit brauchen, als Du jetzt an den Tag legst.
Gott ist für uns gestorben, als wir noch Sünder waren. Hätte er nach Deinen Maßstäben gerichtet, hätte er gesagt: Die Sünder sind selbst Schuld an ihrem Untergang. Pech gehabt.
Wir sollen die Sünde hassen, aber den Sünder(!) lieben. (Also: nicht nur den Gerechten!)
Redaktion benachrichtigen Der Skandal-Gründer wird entsorgt
#14   wolfgang e.   10:25:24 | Dienstag, 14. Dezember 2010
@ wickerl
heute wissen wir – wenn man Kreuznet glauben darf – dass dieser Besuch weitgehend nur diesem Maciel galt
Verzeih mir, aber darf ich diese Aussage als Dummheit werten?
Der Besuch Johannes Paul II. hat Mexiko gezwungen, endlich die seit 1920 bestehenden antikatholischen Gesetze aufzuheben.
Das war keine geringe Leistung.
Wenn Pater Maciel damal mitgeholfen hat, umso besser für ihn. Vielleicht hat ihn das noch ins Fegefeuer gerettet…
Redaktion benachrichtigen Wiener Pastoralamt in den Händen einer linken Feministin
#48   wolfgang e.   11:59:25 | Donnerstag, 9. Dezember 2010
@ Evelynn
Tatsächlich, ich bin kein „Altgläubiger“ (selbst wenn ich einer wäre, würde ich mich nicht so bezeichnen; der Glaube ist gewissermaßen immer „neu“, nicht „alt“)
Ich habe weder gegen die „neue“, noch gegen die „alte“ Messe etwas einzuwenden.
Ich habe allerdings einiges gegen „Wir sind Kirche“ und „Kirche von unten“ einzuwenden.
Schau mal, auch ich gehöre dem „einfachen Kirchenvolk“ an. Auch ich bin Kirche. Wer hat die oben genannten Vereine zu meinen Vertretern ernannt? – Niemand, sie haben sich selbst ernannt.
Und wer sitzt in diesen Vereinen? Großteils Leute, die in der Kirche irgend ein Amt oder Ämtchen bekleiden.
Die gehören allesamt eigentlich gar nicht zum „gemeinen Kirchenvolk“, sondern zu einer Art „Laien-Parallelhierarchie“, die in den letzten Jahrzehnten entstanden ist.
Es geht bei der ganzen Angelegenheit also überhaupt nicht um die Bedürfnisse des „Kirchenvolks“, sondern um einen Kompetenzstreit zwischen der eigentlichen Hierarchie der Kirche, und der neuen „Laien-Hierarchie“.
In der Kirche gibt es viele Menschen mit z.T. gewaltigen Fehlern. Aber mit den Grundzügen der Kirche kann ich mich identifizieren.
Ich wehre mich dagegen, dass die Fehler der Menschen von WsK und KvU zum Anlass genommen werden, die Grundzüge ändern zu wollen, anstatt die Fehler der Menschen anzugehen.
Wieso soll mir meine Kirche, so wie sie ist, genommen werden? Wo bleibt der Pluralismus, wenn alle Konfessionen gleich sein müssen? Alle Forderungen sind anderswo bereits erfüllt.
Redaktion benachrichtigen Wiener Pastoralamt in den Händen einer linken Feministin
#41   wolfgang e.   11:14:49 | Donnerstag, 9. Dezember 2010
@ Evelynn van der Meer
Für Bodenhaftung des Klerus haben früher die Beichten gesorgt, in denen die Priester mit all den Problemen des normalen Alltags konfrontiert wurden.
Seit viele Priester nie mehr im Beichtstuhl sitzen, hat man bei einigen tatsächlich das Gefühl, sie würden in einer beschaulichen Wellnesswolke schweben.
In den Pfarrgemeinderatssitzungen wird das tatsächliche Leben leider nicht abgebildet. Da trifft sich nur ein seltsames Völkchen, das selbst die Bodenhaftung verloren hat.
Eigenartig, dass die meisten „Kirchenvolksbegehrer“ selbst Pfarrgemeinderäte und sonstige Laien-Amtsträger sind, die sich irrtümlich für das „gemeine“ Kirchenvolk halten.
Redaktion benachrichtigen Wiener Pastoralamt in den Händen einer linken Feministin
#29   wolfgang e.   10:36:13 | Donnerstag, 9. Dezember 2010
ach joberens…
immer die gleiche Leier.
Jesus hat bekanntlich nie eine Kirche gegründet
Haha, guter Witz.
Ich gebe Dir einemal ein paar Anregungen zum „selbst denken“:
Warum hat Christus genau 12 Apostel auserwählt? Was bedeutet die Zahl 12 für die Israeliten?
(Falls Du nicht draufkommst: die Antwort findet Du unter anderem in der Patriarchenerzählung in der Genesis und in den letzte Kapiteln der Offenbarung des Johannes.)
Warum spricht Christus beim letzten Abendmahl von einem neuen und ewigen Bund? (Schau in die Evangelien, da steht das.) Was bedeutet der Begriff „Bund“ für die Israeliten?
Warum betraut er Petrus mit der Leitung seiner Kirche? (Schau in die Evangelien, da steht das.)
Warum verspricht Christus seinen Aposteln die Herabkunft des Hl. Geistes?
Wie kannst Du behaupten, die Kirche würde sich von den Evangelien entfernen, wenn das alles in den Evangelien drinnensteht?
was heißt „Kirche“, was heißt „apostolisch“, was heißt „katholisch“, was heißt „heilig“?
So, und jetzt zeige EINMAL, dass Du wirklich selbst denken kannst.
Lieber joberens, die Rechthaberei der Uninformierten ist ein großes Ärgernis, noch mehr, wenn sie behaupten, dass sie selbst denken.
Denken bedeutet: Informationen bearbeiten. Wenn man zu denken beginnt, ohne sich VORHER zu informieren, nennt man das „phantasieren“.
Redaktion benachrichtigen An verfolgte Christen „denken“ hilft nicht viel + …
#22   wolfgang e.   13:01:27 | Montag, 6. Dezember 2010
Lieber bejorommer
Offensichtlich hast Du nicht verstanden, worum es beim Christentum eigentlich geht.
Natürlich ist Gott so gewaltig, dass wir vor Gott immer suchende bleiben, selbst als tief gläubige Menschen.
Allerdings nennen wir uns Christen, weil wir überzeugt sind, dass Gott uns einen Teil dieser Suche abnehmen wollte, und daher Christus, seinen eingeboenen Sohn, gesandt hat, um uns einiges über sich zu offenbaren.
Wir Christen glauben daher nicht an einen Gott, der irgendwo in ewiger Entfernung ruht, sondern wir glauben an Gott, der ein persönliches interesse an uns hat, und daher nicht nur gesucht, sondern auch gefunden werden will.
Wenn Du zwar an irgendeinen Gott glaubst, aber (unlogischerweise) die Möglichkeit ausschließt, das Gott sich an uns wenden könnte um sich uns zu zeigen und uns zu sich zu ziehen, dann gibt es eigentlich für Dich keinen Grund, Dich weiterhin Christ zu nennen, denn genau das ist der Kern unseres Glaubens.
Denk einmal darüber nach.
Redaktion benachrichtigen Kardinal Joseph Ratzinger forderte eine rasche Bestrafung + …
#8   wolfgang e.   10:56:24 | Freitag, 3. Dezember 2010
Hallo Gockeline
Lebst Du in Linz? Nicht einmal dort könnten deine Zahlen stimmen, selbst wenn man den Berichten trauen kann.
Ansonsten sind deine Zahlen lächerlich.
Merke: Phantasiezahlen erkennt man am Zusatz „mit Sicherheit“ in Kombination mit dem Fehlen jeglichen Belegs.
Und: Ja, es wäre besser, es gäbe nur wenige, dafür wirklich glaubwürdige Priester, die das leben, was sie predigen, als eine unmenge, die halb heimlich ein Doppelleben führen.
Redaktion benachrichtigen Ein „ausgewogener Progressist“
#4   wolfgang e.   10:18:52 | Montag, 29. November 2010
Lieber RobertBellarmin
Lass ihn doch kritisieren, immerhin ist die Kritik der Piusbruderschaft und des P. Gaudron zu diesem Thema WESENTLICH konstruktiver und wohlwollender, als alles, was kreuz.net bisher dazu geschrieben hat (Stichwort „Kondom-Papst“ – blöder geht es ja wohl nicht mehr).
Außerdem steht die Papst-Aussage zu den Kondomen in einem Interviewbuch, hier wird also keine unfehlbare Lehre verkündet, es darf daher auch jeder Katholik widersprechen. (In „Jesus von Nazareth“ weist Papst Benedikt XVI. sogar ausdrücklich darauf hin!)
Für mich ist jetzt völlig klar, dass die Piusbruderschaft mit kreuz.net nichts zu tun hat. (Ich glaube nicht, dass die so blöd wären „Kondom-Papst“ zu schreiben.)
Redaktion benachrichtigen Piusbruderschaft korrigiert Kondom-Papst zweimal
#31   wolfgang e.   12:32:53 | Mittwoch, 24. November 2010
lieber Aufrechter
man muss der Stellungname der Piusbruderschaft zugestehen, dass ihre Kritik wesentlich konstruktiver ist, als alles, was bisher auf kreuz.net zu diesem Thema zu lesen war.
Mit der Aussage der Papst habe „leider nicht unterschieden zwischen der Tolerierung eines Übels und seiner Gutheißung“, gibt die Bruderschaft dem Papst im Prinzip sogar recht, dass unter gewissen Umständen ein Übel toleriert werden kann, um ein noch größeres Übel zu verhindern.
Dass in der Aussage des Papstes nicht klar genug herauskommt, dass hier ein Übel (das weiterhin ein Übel bleibt) lediglich unter Umständen toleriert werden kann, niemals aber gutgeheißen werden kann, darf man, glaube ich durchaus kritisieren.
Ich nehme an, der Papst hat das richtige gemeint, angesichts des (zu erwartenden) weltweiten Medienechos wäre aber eine präziesere Formulierung angebracht gewesen.
Die Idee an sich, dass man manchmal ein Übel tolerieren muss, um noch schlimmeres zu verhindern, ist ja überhaupt nicht neu. Ein christlicher Politiker darf z.B. unter Vorbehalt einem Gesetz zustimmen, dass Abtreibung in gewissen Fällen erlaubt, wenn das die einzige Möglichkeit ist, ein Gesetz zu verhindern, das Abtreibung in jedem Fall erlaubt.
Redaktion benachrichtigen Der Papst kommt nächstes Jahr nach Deutschland
#11   wolfgang e.   13:50:32 | Freitag, 19. November 2010
Berens, du dummer Bub.
Hast Du das Evangelium überhaupt jemals gelesen?
Abgesehen von der blödsinnigen Unterstellung, der Papst käme „zur persönlichen Hofierung und Verehrung“ geht aus den Evangelien an mehreren Stellen hervor, das Jesus persönliche Verehrung nicht nur keineswegs abgelehnt, sondern des öfteren sogar dazu aufgefordert hat.
Und ist Dir aus den Evangelien nicht bekannt, dass Jesus durch die Lande zog, um die Menschen zu Lehren, und dass sich dabei oft eine große Menschenmenge versammelte?
Wenn der Papst Länder bereist, um die Menschen zu lehren, und dabei große Menschenmengen zusammenkommen, handelt der Papst also genau nach dem Vorbild Christi und den Evangelien. Dass das heutzutage mehr kostet, als damals, ist nicht Schuld des Papstes.
Du bist das beste Beispiel dafür, dass es bitter notwendig ist, dass jemand nach deutschland kommt, um die Menschen zu lehren…
Hör endlich auf, Dich als „selbst denkend“ zu bezeichnen, das wird schön langsam lächerlich.
Redaktion benachrichtigen Ich bin papsttreu – was sind die anderen?
#18   wolfgang e.   14:46:53 | Mittwoch, 17. November 2010
Lieber Ehrenmann
es kommt eben sehr darauf an, wem man gehorcht, und warum.
Und: auch der Gehorsam rechtfertigt keine Untat.
Redaktion benachrichtigen Nein, in den bischöflichen Amtsräumen liegt kein grüner Teppich
#7   wolfgang e.   10:06:20 | Dienstag, 16. November 2010
Herätiker?
Der Bischof erweist sich als Häretiker: „Da, wo Homosexualität ausgelebt wird, ist sie nach der Lehre der Kirche mit dem Willen Gottes nicht vereinbar.“
Was, bitteschön, soll daran häretisch sein? Das entspricht genau der Lehre der Kirche. (Kann man im Katechismus nachlesen, wenn man will…)
Redaktion benachrichtigen Christentum verlangt radikale Absage an die „Philosophie der Aufklärung“ und den Liberalismus
#63   wolfgang e.   10:52:23 | Mittwoch, 10. November 2010
radikale Absage?
Christentum verlangt radikale Absage an die „Philosophie der Aufklärung“ und den Liberalismus
Diese Aussage ist in ihrer Radikalität grundfalsch.
Zwar ist vieles, was so als „Aufklärung“ und „Liberalismus“ bezeichnet wird, von einem Katholiken abzulehnen.
Aber es glit auch:
„Prüfet alles, und das Gute behaltet.“
Vielleicht sollte der Autor einmal Chesterton lesen, um sich ein wenig zu entkrampfen. (z.B. „Orthodoxy“ – ein herrlich unothodoxes Buch)
Redaktion benachrichtigen Papst spricht der Neuen Messe das Urteil + …
#7   wolfgang e.   10:27:54 | Mittwoch, 10. November 2010
bei allem Respekt, liebe Redaktion,
aber zumindest in Österreich bedeutet diese Phrase genau das Gegenteil von dem, was sie wörtlich aussagt.
(so ähnlich wie: „das ist ja alles schön und gut“)
Redaktion benachrichtigen Die Religion ist das Erhabenste im Menschen + …
#7   wolfgang e.   09:32:24 | Montag, 8. November 2010
@ Izmet Necist: Da müssten ja sehr viele Seelen zerstört sein.
Richtig erkannt.
Es sind bereits viele Seelen zerstört.
Schau dich einmal offenen Auges in dieser Welt um.
Redaktion benachrichtigen Vatikan pfeift den Bischof von Aachen zurück
#8   wolfgang e.   10:36:06 | Freitag, 5. November 2010
@ Gunsenem
Die Priester rotieren wie blöde, weil sie vor lauter sitzen in den diversen Gremien (Dekanatssitzung, Seniorenkreis, Müttertanzstunde, Liturgieausschuss, Ballvorbereitungskomitee etc.; Pfarrgemeinderatssitzungen dauern oft 10 Stunden, ohne dass etwas vernünftiges dabei herauskommt) nicht mehr dazukommen ihr Gebet zu verrichten, geschweige denn sich um die Seelsorge zu kümmern.
Wenn in einer Diözese noch weitere Wasserköpfe wie überregionale Pastoralteams, Pfarrverbände, etc. etc. geschaffen werden, werden die Priester vor lauter unnötiger Zusatzsitzungen noch mehr rotieren, und noch weniger zu ihrem „Kerngeschäft“ kommen.
Die Wasserköpfe sind in den deutschsprachigen Diozösen zu finden. eine italienische Diözese vergleichbarer Größenordnung kommt mit einem Zehntel der leitenden Mitarbeiter aus (hier bleiben also auch viel mehr Priester für die Seelsorge übrig).
Der Vatikan selbst, als Zentralleitung einer Kirrche mit 1.000.000.000 Mitgliedern hat eine außerodentlich schlanke Struktur.
Redaktion benachrichtigen Die demokratischen Diktatoren + …
#4   wolfgang e.   10:22:06 | Freitag, 5. November 2010
@ Thorsten: die Masche
Ich weiß nicht, ob das eine Masche ist, aber bei kreuz.net habe ich oft das Gefühl, dass der Schreiber, der die Schlagzeilen über die Artikel setzt, mit dem Schreiber, der den Artikel selbst verfasst, nicht das geringste zu tun hat…
Redaktion benachrichtigen Wiener ‘Caritas’-Direktor fordert Frauenordination
#6   wolfgang e.   12:36:44 | Montag, 18. Oktober 2010
richtig, Febron,
Das schreibt ja auch der Papst (siehe unten):
weder die Kirche, noch der Papst haben die Vollmacht, in der Frage der Fauenordination eine Entscheidung zu treffen. Sogar der Papst muss sich daran halten, dass die Entscheidung bereits getroffen ist.
Daher ist jede weitere Diskussion zu dieser Frage eigentlich reine Zeitverschwendung.
Wir können und sollen uns daher wichtigeren Themen zuwenden. (Und wenn man sich in der Welt etwas umsieht, wird man eine Fülle wesentlich wichtigerer Themen entdecken…)
Redaktion benachrichtigen Latein ist Kirchensprache + …
#14   wolfgang e.   11:34:33 | Mittwoch, 13. Oktober 2010
Die Eiligsprechung läuft angeblich weiter
Da sieht man, wie viel die „puplik forum“-Meldung gestern wert war…
Alles nur BlaBla
Redaktion benachrichtigen Gibt es eine Katholische Kirche neben der römisch-katholischen Kirche?
#70   wolfgang e.   23:55:40 | Dienstag, 12. Oktober 2010
Liebe(r) Rückkehr-Ökumene
Es gibt in der ktholischen Kirche etwa 20 verschiedene Unierte Kirchen, also Teilkirchen, die als Ganze wieder in die Kirche aufgenommen wurden.
Da wurde keineswegs jeder einzelne gefragt.
Die Othodoxe Kirche der Ukraine z.B. ist als gesamte als eigene Teilkirche in die katholische Kirche wieder eingegliedert worden. (Heute meist fälschlich „Grichisch Katholisch“ genannt; Geplant war sogar eine Wiedereingliederung der gesamten Othodoxie, was dann aber nur bei den Ukrainern gelungen ist).
Zugestimmt haben hier nur die Bischöfe, die einzelnen Laien wurden nicht gefragt.
Die ukrainische Kirche musste sich also nicht zuerst in Einzelpersonen auflösen. Im Gegenteil: sie wurde mitsamt ihrer Hierarchie eingegliedert.
Es mag also sein, dass das Ökumenismus-Dekret nicht sauber genug zwischen Personen und Gemeinschaften unterscheidet. Jedenfalls kann sich das Konzil offenbar auf Präzedenzfälle in der Kirchengeschichte berufen.
Redaktion benachrichtigen Gibt es eine Katholische Kirche neben der römisch-katholischen Kirche?
#62   wolfgang e.   12:38:37 | Dienstag, 12. Oktober 2010
Eigenartig,
genau das gleiche (mit umgekehrten Vorsätzen) habe ich eigentlich vorher Dir vorgeworfen…
Du biegst Dir diese Päpste zu Häretikern um.
Wenn Du einen Gegenstand grün beleuchtest, wird er Dir auch grün erscheinen.
Wenn Du die Schriften JPIIs im Lichte deines Häresieverdachtes beleuchtest, wird das Ergebnis auch dementsprechend ausschauen.
Weißt, Du, ich habe mir natürlich auch so Seiten wie „catholic in action“ (oder wie die heißt) angeschaut:
Bei vielen Papstzitaten dort hatte ich das Gefühl: „Moment, ich wäre nie auf die Idee gekommen, dieses Zitat so zu interpretieren.“
Und immer, wenn ich dann das Zitat im Textzusammenhang in der Originalquelle betrachtet habe, kam mir die Traditionalisteninterpretation noch komischer vor.
Es herrsch dort überall ein Generalverdacht vor, der jede vernünftige Auseinandersetzung mit den tatsächlichen Texten von vorneherein vergiftet.
Noch einmal: Auch der Artikel von OStR Dr. Schüler oben steht jedenfalls im krassen Widerspruch zu den TATEN Benedikt XVI. Und an den konkreten Taten (Angikaner-Union, Kard. Newmann) sollte man hier wohl auch die Texte messen, oder?
Redaktion benachrichtigen Johannes Paul II.: Die Seligsprechung findet nicht statt
#23   wolfgang e.   12:25:03 | Dienstag, 12. Oktober 2010
puplik forum
als „seriöse“ Quelle?
Redaktion benachrichtigen Gibt es eine Katholische Kirche neben der römisch-katholischen Kirche?
#60   wolfgang e.   11:24:13 | Dienstag, 12. Oktober 2010
@ Rudolphus
Doch, Vorurteile hast Du.
Jeder Papst und jedes Konzil ist prinzipiell im Licht der Tradition zu lesen, und das tust Du nicht.
Johannes Paul II hat z.B. im Bereich der kirchlichen Lehre über Ehe und Familie unglaublich viel vorangebracht, nur als ein Beispiel unter vielen.
Bischofsernennungen sind eventuell eine schwierigere Sache, als Du es Dir vorstellst.
In Österreich hat gerade Johannes Paul II versucht, gegen massiven Widerstand der Ortskirche, gute Bischöfe zu ernennen. Leider haben von diesen manche auch versagt.
In Deutschland ist es schwer, einen geeigneten Bischof überhaupt zu finden, so sehr ist das geistige Klima unter den Theologen bereits vergiftet.
Nicht jede „liberale“ Bschofsernennung ist daher dem Papst anzulasten.
Ich nehme es Euch nicht übel, wenn Ihr die Apostolischen Schreiben von JPII als kirchenhistorisch ziemlich unbedeutend einstuft.
Ich habe jedoch einige von ihnen mit Gewinn gelesen.
Die „langen, oft nichtssagenden Erklärungen“ erschließen sich oft erst nach mehrmaligem lesen, da JPII nicht immer leicht zu verstehen ist. (Das hat aber Petrus auch schon bei Paulus angemerkt).
Natürlich kann und darf man viele Aussagen und Handlungen von JPII kritisch betrachten, v.a. dort, wo es sich nicht um verbindliche Glaubensaussagen handelt.
Aber, wie gesagt, dein Vorurteil bestätigt sich aufgrund deines Vorurteils.
Der Artikel von OStR Dr. Schüler oben steht jedenfalls im krassen Widerspruch zu den TATEN Benedikt XVI.
Redaktion benachrichtigen Die Kirche kann aus Müttern keine Väter machen
#126   wolfgang e.   10:49:58 | Dienstag, 12. Oktober 2010
@ YinYang
1. Gott ist weder Mann noch Frau.
Mann kann in Gott „männliche“ und „weibliche“ Züge erkennen (wenn auch nur in einer sehr ungefähren Analogie), da der Mansch (auch als Mann und Frau) Abbild Gottes ist.
Als Bild der Beziehung Gottes zu den Menschen hat Gott allerdings die Vaterschaft ausgewählt. (Siehe: „Vater Unser“)
2. Natürlich wurde Christus von einer Frau geboren.
Daraus ergibt sich ja auch, dass die Frau in der Kirche eine sehr wichtige Rolle spielt, aber eben nicht die des Amts-Priesters. (Sehrwohl haben die Frauen allerdings am allgemeinen Priestertum aller Getauften Anteil.)
3. Natürlich gab es auch „Jüngerinnen“.
Die Nachfolger der Jünger und Jüngerinnen Jesu sind alle getauften Christen.
Die Nachfolger der Apostel sind die Bischöfe und die Priester.
Redaktion benachrichtigen Die Tiara ist zurück + …
#18   wolfgang e.   10:17:39 | Dienstag, 12. Oktober 2010
Und die israelische Besatzung in Palästina?
siehe „gewaltbereite Ideologien und Terrorismus.“
Redaktion benachrichtigen Gibt es eine Katholische Kirche neben der römisch-katholischen Kirche?
#56   wolfgang e.   10:05:41 | Dienstag, 12. Oktober 2010
@ Rudolfus und Rückkehr-Ökumene
Das Problem, dass viele traditionelle Katholiken mit den Texten von Johannes Paul II haben (wie hier mit dem zitierten „Ut unum sint“), liegt zu einem großen Teil auf Seiten eben dieser traditioneller Katholiken, nämlich in Form eines „Verdachts“ und eines „Vorurteils“.
Ihr beide lest „Ut unum sint“ schon in der Erwartung einer auf jeden Fall zu findenden Häresie. Das führt dazu, dass ihr ein ganz spezielles Licht auf diese Texte werft, und sie letzlich euren Erwartungen entsprechend interpretiert.
Wenn man „Ut unum sint“ unbedarft liest, kommt auf einmal ein ganz anderer Sinn heraus.
Dann ergibt sich auf einmal aus den oben zitierten Ratzinger-Schriften von 1964, aus „Ut unum sint“ und aus den Handlungen Benedikt XVI., nämlich eine Möglichkeit für ganze Anglikaner-Gruppen zu schaffen, in die katholische Kirche einzutreten, sowie aus der Seligsprechung Kardinal Newmanns ein roter Faden.
Jetzt kann man anhand der Taten erkennen, was Ratzinger 1964 und Johannes Paul II in „Ut unum sint“ vor Augen hatten.
Was schreibt JPII eigentlich falsches?: Ist es falsch, den christlichen Gemeinschaften gedanklich und glaubensmäßig so weit auf die Sprünge zu helfen, dass sie am Ende bereit sind, in die katholische Kirche eingegliedert zu werden?
Ist die Aussage wirklich so falsch, dass wir von diesen Geeinschaften auch lernen könnten? Beim intensiven Bibelstudium z.B. waren uns die Protestanten jahrelang weit voraus (vergl. z.B. Scott Hahn).
Redaktion benachrichtigen Gibt es eine Katholische Kirche neben der römisch-katholischen Kirche?
#37   wolfgang e.   10:10:35 | Montag, 11. Oktober 2010
1964…
1964 schrieb Prof. Hw. Ratzinger also:
„An die Stelle der Idee der Konversion, die für den einzelnen, den sein Gewissen so weist, durchaus ihren Sinn behält, wird grundsätzlich die Idee der Einheit der Kirchen treten, die Kirchen bleiben und doch eine Kirche werden.“
Als Papst Benedikt XVI. schuf Hw. Ratzinger die Möglichkeit, dass ganze anglikanische Gemeinschaften, und nicht nur einzelne Anglikaner, in die katholische Kirche zurückkehren können, ohne dabei eine gewisse Eigenständigkeit als eigene Teilkirche (auch mit eigenen Riten) zu verlieren.
(Dies geschah unter deutlichem Beifall der kreuz.net-Anhängerschaft).
Historische Vorbilder für eine solche Vorgehensweise sind z.B. die unierten Ostkirchen.
Vielleicht versteht unser Oberstudienrat Dr. Schüler im Lichte dieser konkreten Handlungsweise des Papstes jetzt besser, wass Hw. Ratzinger damals gemeint haben könnte…
Redaktion benachrichtigen Damit hat der Mainzer Kardinal keine Probleme
#103   wolfgang e.   01:36:37 | Samstag, 9. Oktober 2010
@ Aculeus
Für Dich zur Widerholung (stand schon einmal weier unten):
Die Transsubstantiationslehre wurde nicht im 13. Jh. erfunden, sondern steht in der Biebel:
1. Korinther 11, 27-28
Wer also unwürdig von dem Brot isst und aus dem Kelch des Herrn trinkt, macht sich schuldig am Leib und am Blut des Herrn.
Jeder soll sich selbst prüfen; erst dann soll er von dem Brot essen und aus dem Kelch trinken.
Denn wer davon isst und trinkt, ohne zu bedenken, dass es der Leib des Herrn ist, der zieht sich das Gericht zu, indem er isst und trinkt.
Also: Paulus war bereits überzeugt, das es sich bei der Eucharistie tatächlich m den Leib und das Blut Christi handelt, und dass nur 20 Jahre nach dem Ereignis.
Damit kann ich nicht belegen, dass die Eucharistie wirklich der Leib Christi ist, aber ich kann belegen, dass zumindest bereits 20 Jahre nach Christi Tod daran geglaubt wurde.
Lediglich der Begriff „Transsubstantiation“ wurde erst später dafür geprägt.
Außerdem bin ich immer wieder erstaunt, dass intelligente Menschen einerseits behaupten, dass die Leute 20 Jahre nach dem Tod Christi nicht mehr gewusst haben konnten, was Christus wirklich gesagt hat, während sie selbst 2000 Jahre später selbstverständlich genau wissen, was er auf keinen Fall gesagt hat.
Ist das nicht etwas anmaßend?
Redaktion benachrichtigen Damit hat der Mainzer Kardinal keine Probleme
#16   wolfgang e.   14:02:53 | Freitag, 8. Oktober 2010
@ Palmström
Die Bibelzitate bewirken nichts, wenn das Mitwirken
dees Heiligen Geistes ausgeschlossen und der Glaube
der Glaubenden nicht vorhanden ist. Es ist ein Geheimnis des Glaubens.
Da hast Du recht.
Was Du allerdings mit dem „Labortisch“ und mit „kabbalistischer Wormagie“ meinst, erschließt sich mir nicht ganz…
Eine „analytisch nachvollziehbare
Transsubstantiationslehre“ gibt es nicht, da die Wandlung nur als „Geheimnis des Glaubens“ begreifbar ist.
Was aber aus den erwähnten Textstellen doch klar hervorgeht, ist wohl, dass die Transsubstantiationslehre nicht nachträglich von der Kirche erfunden wurde (wie Tchibo behauptet), sondern im Neuen Testament bereits drinnensteckt:
1. Die Aussage Jesu in der Eucharistischen Rede („wer mein Fleich nicht isst,“…) bewirkt, dass viele seiner Jünger sich abwenden. Jesus nimmt aber nichts zurück, sondern fragt die Apostel, ob sie auch gehen wollen. Wäre alles nur symbolisch zu verstehen gewesen, hätte Jesus vermutlich versucht, die Jünger zurückzuholen, und Ihnen die Symbolik erklärt.
2. Beim letzten Abendmahl sagt Christus:„dies IST mein Laib“; nicht: „dies stellt meinen Laib dar.“
3. Paulus warnt eindringlich vor dem unwürdigen Empfang der Eucharistie („… der isst sich das Gericht“). Diese Warnung hätte wenig Sinn, wenn die Eucharistie nur Symbol wäre, und nicht wirklich Laib Christi.
Natürlich wird niemand alleine aus dieser Erkenntnis gläubig.
Redaktion benachrichtigen Damit hat der Mainzer Kardinal keine Probleme
#10   wolfgang e.   12:53:22 | Freitag, 8. Oktober 2010
Lieber Tchibo
Wenn man die Eucharistische Rede Jesu nach der Brotvermehrung (Joh. 8: „Mein Blut ist wirklich ein Trank, mein Laib ist wirklich eine Speise. Wer men Blut nicht trinkt und mein Fleich nicht isst,…“), die vier Berichte über die Einsetzung der Eucharistie (In drei Evangelien: Mt, Mk, Lk und in einem Paulusbrief, übrigens die älteste der vier Beschreibungen), die Berichte aus der Apostelgeschichte, und die Anweisungen und Hinweise in den Paulusbriefen zusammennimmt. kommt sehr wohl die Transsubstantiationslehre heraus, auch wenn sie natürlich in der Bibel noch nicht so genannt wird.
Redaktion benachrichtigen Die Priesterehe wird keine Blüte bringen
#10   wolfgang e.   12:01:12 | Freitag, 8. Oktober 2010
Lieber Vogel
Deine Forderungen wurden hierzulande in den letzten Jahrzehnten eifrigst erfüllt.
Für Priester, die ihr Pristertum wegen einer Frau, oder auch aus anderen Gründen, aufgaben, wurden v.a. in den 70er-Jahren reihenweise neue Posten in den Diözesen geschaffen, wo sie mehr Geld verdienten, als vorher als Priester. (Ein Priestergehalt reicht für eine Familie ja nicht.)
Leider haben sich von diesen Leuten sehr wenige der Kirche gegenüber als dankbar erwiesen. Viele haben von ihrem neuen Posten aus gegen statt für die Kirche gearbeitet.
Das ist ein Teil unseres heutigen Problems in den Diözesen.
Redaktion benachrichtigen Der teuflische McCafferty-Bericht ist abgelehnt
#8   wolfgang e.   11:00:47 | Freitag, 8. Oktober 2010
Zölibatsopfer
Lieber Wolsgruber Pauli,
Wir gedenken der Millionen Zölibatsopfer!
Dummer Bub! (verzeih mir bitte diese Ausdruckweise)
Du bist gewissermaßen auch ein Fundamentalist, halt mit anderen Vorzeichen, als die kreuz.net-Betreiber.
Von Differenzierungsvermögen keine Spur.
Es wird sicherlich auch Priester geben, die an einer abtreibung schuld sind. Priester sind Menschen, und daher zu jeder Untat fähig, wie jeder andere Mensch auch. Aber „millionen Zölibatsopfer“? – Mach Dich nicht lächerlich.
Hältst Du Dich und deine Ideologie für so gut, dass du so überheblich daherkommen kannst?
Gibt es bei den Freimaurern keine Mörder?
Soll man den Freimaurern verbieten, gegen Mord zu protestieren, weil es in Ihren Reihen Mörder geben könnte?
Sümpfe gäbe es bei weitem nicht nur in der Kirche trockenzulegen.
Und: Ja, man sollte auch die „Frösche“ fragen. die sind ja immerhin auch betroffen, oder? Vielleicht ist ja nicht jede Trockenlegung automatisch rechtens.
Noch einmal: Lern Geschichte, die ist wesentlich komplexer und differenzierter, als Du es Dir in Deinem ideologischen Vorurteil ausmahlst.
Redaktion benachrichtigen Die Priesterehe wird keine Blüte bringen
#3   wolfgang e.   10:44:44 | Freitag, 8. Oktober 2010
liebe kreuz.net-Redaktion
wirbt er im altliberal-sentimentalen Stil für die Position der Kirchenfeinde.
Ihr seid wirklich selten dämlich.
Mit einer kreuz.net-Brachialsprache würde dieser Bischof überhaupt nichts erreichen (außer, dass er den ganzen Mob gegen sich aufbringt). Diese Sprache mag auf einer anonymen Webpage manchmal angebracht sein, aber nicht im wirklichen Leben.
Dieser Bischof hat Taten gesetzt, und mutig, bestimmt und klar, in wohlformulierter und vernunftbetonter Sprache die Kirche verteidigt.
Und er mach auch nicht den Fehler von Leider-nicht-Bischof Wagner, dass er gleich im ersten Interview sein ganzes Pulver verschießt.
„Seid listig wie die Schlangen“ ist immerhin sogar eine Empfehlung Christi.
Redaktion benachrichtigen Der teuflische McCafferty-Bericht ist abgelehnt
#5   wolfgang e.   10:30:31 | Freitag, 8. Oktober 2010
Hallo Wolfgruber Pauli
Wie sagte Kreisky doch einst so schön?:
„Lernen Sie Geschichte!“
Und außerdem: selbst wenn deine Ansage wahr wäre, was konkret spricht dagegen, jetzt dennoch „den Todes-und Verfolgungskult an den Pranger zu stellen?“
Soll man den Todes und Verfolgungskurs deiner Meinung nach etwa nicht an den Pranger stellen?
Redaktion benachrichtigen Im Mittelalter durchwirkten Frauen die Kirche + …
#53   wolfgang e.   19:02:08 | Donnerstag, 7. Oktober 2010
@ Mighty Counsellor
„Benedikt XVI. hob hervor, daß Gertrud weitreichend kommunizierte.„Bitte, was bedeutet dieser Satz?
Vermutlich soll das bedeuten, dass Gertrud weit reichende Korrespondenz geführt hat. (Dürfte also nichts mit der Kommunion zu tun haben.)
Redaktion benachrichtigen Neuer Präfekt der Kleruskongregation
#5   wolfgang e.   18:58:25 | Donnerstag, 7. Oktober 2010
Hört, hört…
Aber von Rom aus läßt sich die Kirche weder regieren noch ändern.
Die kreuz.net-Redaktion ist hier still und heimlich zu einer neuen Erkenntnis durchgedrungen.
Heißt das jetzt,
1. dass Rom doch nicht an allem Schuld ist, was in der Kirche so passiert?
2. dass die Kollegialität der Bischöfe doch eine notwendige Sache ist?
3. das das Ändern der Kirche doch vornehmlich Frucht des Gebetes, und nicht des Regierens (mit eiserner Faust) ist?
Redaktion benachrichtigen Im Mittelalter durchwirkten Frauen die Kirche + …
#51   wolfgang e.   18:52:18 | Donnerstag, 7. Oktober 2010
@ Aculeus
Auch wenn Wikipedia immer mit etwas Vorsicht zu genießen ist, könnten die beiden Artikel dort (dürften recht ausgewogen sein) deine Fragen in etwa beantworten:
Mithraismus de.wikipedia.org/wiki/Mithraismus
Mithraismus und Christentum de.wikipedia.org/…smus_und_Christentum
Rudolfus hat insofern recht, als der Mithraskult tatsächlich eine Geheimlehre war (also einem Nichteingeweihten nicht weitererzählt werden durfte). Deswegen ist über den Inhalt dieses Kultes auch nichts wirklich mit Sicherheit aussagbar.
Das Christentum war nie in diesem Sinn geheim.
Wo sich Rudolfus irrt, ist seine Annahme, dass die Parallelen eine modernistische Erfindung sein. Tatsächlich wird der Mithraskult im 4.Jh. von manchen christlichen Autoren in polemischer Art als diabolische Nachäffung des Christentums beschrieben. Ob diese Beschreibungen jedoch zutreffen, ist schwer zu sagen.
Heute werden diese Autoren wieder gegen das Christentum uminterpretiert.
@ Wolfsgruber Pauli:
Noch etwas: Das Christentum war im römischen Reich 300 Jahre lang per Todesstrafe verboten, und entwickelte sich in dieser Zeit zur wichtigsten Religion im Staat.
Der Mithraskult wurde in dieser Zeit von den Kaisern sehr gefördert. Ende des 4. Jhs wurde der Mithraskult dann per Todesstrafe verboten. Das Resultat: Innerhalb weniger Jahre war der Mithraskult völlig verschwunden. Man nahm sich nicht einmal die Zeit, die Kulthöhlen zu zerstören. Die meisten wurden einfach aufgegeben und verfielen.
Eigenartig, nicht?
Redaktion benachrichtigen Im Mittelalter durchwirkten Frauen die Kirche + …
#49   wolfgang e.   18:14:48 | Donnerstag, 7. Oktober 2010
@ Wolfsgruber Pauli
Auch Dir würde ein bisschen Geschichtsuntericht nicht schaden.
Ja, es gab auch Zeiten von Zwangsmaßnahmen. Dennoch stehen am Beginn des christlichen Europas einige seltsame historische Tatsachen:
Bevor das Christentum im 4. Jh. zur Staatsreligion im römischen Reich wurde, war es, trotz pausenloser Unterdrückung und Bekämpfung, zu einer so gewaltigen Größe angewachsen, dass es von den römischen Kaisern einfach nicht mehr ignoriert werden konnte.
Noch eigentümlicher sind die Jahrhunderte danach:
Kaum war das Christentum im römischen Reich etabliert, begann die Völkerwanderungszeit. Damals noch heidnische germanische Völker drangen in das Gebiet des römischen Reiches ein, was schließlisch zum völligen Zusammenbruch des weströmischen Reiches führte.
Und hier geschieht das Unerwartete: die heidnischen Germanen nehmen die Religion der eroberten Römer an!
Hier kann wohl nicht davon die Rede sein, dass den Germanen das Christentum mit dem Schwert aufgezwungen wurde.
Dazwischen und danach gab es immer wieder Zeiten des Zwangs. Am ärgsten übrigens in der ach so aufgeklärten Neuzeit („cuius regio, eius religio“ wurde als Prinzip erst nach Martin Luther definiert).
Der Zwang zur Religion hatte fast immer staatspolitische Gründe, und nicht so sehr religiöse. Wenn ein Herrscher seine Macht über die Religion definiert (von Gottes Gnaden…), dann wird ein Angriff auf die Religion zwangsläufig auch als Angriff auf die Herrschaft verstanden.
Gott sei Dank sind diese Zeiten nun vorbei.
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#43   wolfgang e.   15:43:50 | Donnerstag, 7. Oktober 2010
@ Religionsfreie
europa wurde mit dem schwert missioniert
…äh…
…ein bisschen Geschichtsstudium würde Dir guttun:
In Europa wurde 300 Jahre lang versucht, die christliche Mission mit Feuer und Schwert zu verhindern.
Im Übrigen: die Südamerikaner wurden nicht von den Missionaren halb ausgerottet, sondern 1. durch skrupellose Kollonialisten, und 2. durch eingeschleppte Krankheiten.
Zwangsmission war in spanischen Kolonien ausdrücklich verboten.
Quisfrage dazu:
Wo gibt es praktisch keine Indianer mehr:
a) in Lateinamerika
b) in USA und Kanada
und das nach 200-500 jahren zwangsmission unter den negern.
Am Ergebnis kann man eventuell ablesen, dass es keine Zwangsmission gab.
Religionsfreie: hemmungslose promiskuität und lebensfreude
schmiegehäschen: Die haben da unten nun auch ganz andere Sorgen, als sonntags in die Kirche zu gehen und nach der katholischen Morallehre zu leben. Davon wird man nicht satt, nicht gesund usw.
Irgendwie widersprecht Ihr einander.
Abgesehen davon: Gesünder würde man schon werden, wenn man nach katholischer Morallehre leben würde…
(Stichwort AIDS: gerade hier hat Uganda mit Propagierung von Enthaltsamkeit bzw. Treue Erfolg gehabt, während andere afrikanische Länder mit reiner Kondomwerbung überhaupt nicht erfolgreich waren.)
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#33   wolfgang e.   12:42:08 | Donnerstag, 7. Oktober 2010
@ Yin Yang
Da fallen mir spontan ein:
– Klara von Assisi
– Gisela von Ungarn
– Katharina von Siena
– Brigitte von Schweden
– Hildegard von Bingen
– Theresa von Avila (schon am Übergang zur Neuzeit)
Diese Frauen alleine haben in der Kirche mehr positives bewirkt (mit Auswirkungen bis heute), als sämtliche mittelalterlichen Päpste zusammen (von denen leider nicht sehr viele heilig waren).
Der Papst hat in den letzten Mittwochkatechesen schon einige von ihnen behandelt.
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#31   wolfgang e.   12:08:43 | Donnerstag, 7. Oktober 2010
Lieber bejorommer
Kann man sich nicht vorstellen, daß Gott ganz allein zu entscheiden haben dürfte, was Sünde gegen ihn und was nicht Sünde ist?
Natürlich hat Gott ganz alleine zu entscheiden, was eine Sünde ist.
Kannst Du Dir nicht vorstellen, dass Gott im Rahmen seiner Offenbarung an die Menschen diese seine Entscheidung auch mitteilt (schließlich hat Gott ja in der Menschwerdung ziemliche Mühen auf sich genommen, um sich uns zu offenbaren. Soll das alles nur gewesen sein, damit wir in der unwissenden Beliebigkeit verbleiben? Oder hat Christus vielleicht doch eine Botschaft gebracht?)
Vielleicht denkt Overbeck aber an Karriere und Aufstieg und da muß man in aller Regel doch versuchen, dem Chef möglichst in allem zu gefallen.
Merkst Du nicht, dass Du in deinen Vermutungen und Unterstellungen ziemlich ekelhaft bist? Nicht jeder, der denkend zu einem anderen Ergebnis kommt, als Du, muss deswegen unlautere Absichten haben (abgesehen davon, dass man heutzutage in Deutschland besser Karriere macht, wenn man sich gegen den Papst stellt…).
Vielleicht kommt er auch zu einem anderen Ergebnis, weil er als Bischof einen weiteren Horizont hat, als so ein selbsverliebter unbedeutender Organist.
Behaupte nicht immer, dass Du denkst. Du plapperst.
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#63   wolfgang e.   17:08:52 | Montag, 4. Oktober 2010
@ Umckaloabo
Ja, kaum zu glauben…
Auch Kirchenlehrer waren offenbar bis zu einem gewissen Grad Kinder ihrer Zeit.
Wenn man wesentliche Stellen der Bibel über die Frau betrachtet, bietet sich da ein ganz anderes Bild.
(z.B. Gen 1: „Gott schuf also den Menschen nach seinem Abbild. Als Abbild Gottes schuf er Ihn, als Mann und Frau schuf er sie.“)
Außerdem gibt es glücklicherweise auch noch sehr positive Aussagen bedeutender Krichenmänner und -frauen über die Frau, quer durch alle Jahrhunderte.
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#57   wolfgang e.   16:41:29 | Montag, 4. Oktober 2010
Ich glaube,
die Wanderers ist auch ein Troll,
das kann doch niemand ernst meinen…
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#25   wolfgang e.   16:29:14 | Montag, 4. Oktober 2010
Lieber bejorommer
Die Erkenntnis, daß Frauen für Gott nicht minderwertiger sind als Männer, hat nichts mit der „Priesterinnenweihe“ zu tun.
Oder hältst Du Laien für minderwertiger als Priester?
Außerdem gebe ich zu bedenken, das deine Meinungen einwandfrei menschliche Erfindungen und Meinungen sind, die weder mit Jesus noch mit dem Evangelium zu begründen sind.
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#28   wolfgang e.   15:27:11 | Montag, 4. Oktober 2010
UltraDroog
Ist wohl kaum ein Katholiban
Er bezeichnet Gott als den einfaltige (statt dreifaltigen) Gott, lehnt die Marienfrömmigkeit ab, will die Nächstenliebe nur auf ihm genehme Personengruppen beschränken, etc. etc.
Entweder wirklich nur irgendein Provokateur, oder ein Muslim, der hier so tut, als wäre er Katholiban, um hier etwas Unruhe zu stiften.
Jedenfalls, am besten nicht ernst nehmen.
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#20   wolfgang e.   15:19:10 | Montag, 4. Oktober 2010
@ Turing
Dass Jesus seine Jünger beauftragt hat, jede Leitungsfunktion als einen Dienst auszuüben, widerspricht nicht der Tatsache, dass Jesus bestimmte Personen (die 12 Apostel) in leitende Positionen berufen hat.
Durch diese Dienstgesinnung wird ja die „Archie“ erst zur „Hierarchie“
Jesus sagt seinen Jüngern nicht: „Ihr sollt gar nicht herrschen“, sondern: „Ihr sollt nicht so herrschen, wie es in der Welt sonst üblich ist“.
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#10   wolfgang e.   14:53:47 | Montag, 4. Oktober 2010
Wenn man sich UltraDroogs Beiträge so zu Gemüte fühert,
kommt man zu dem Schluss: mehr Taliban als Katholiban
(Zitat: „meine muslimischen Mitbrüder in Christo…“)
Nö,nö, katholisch ist der nicht wirklich.
Entweder ist das ein Fake-Account, oder eine katholisch-muslimische Chimäre.
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#6   wolfgang e.   14:44:51 | Montag, 4. Oktober 2010
Tsunami
Geht doch?
Die einzigen Kommentare bisher sind von Tsunami, OH-HAPPY-DAY und matt3.
Lauter typische Vertreter der „Katholiban“, oder? O:)
@ matt3
Doch, den HIV-Positiven geht es durch die Medikamente wesentlich besser, und die eigentliche Erkrankung kann um Jahre hinausgezögert weden. Auch die Gefahr, andere anzustecken, wird durch die Medikamente deutlich reduziert.
@ HAPPY-DAY
Unter diesem Artikel www.kreuz.net/…e.11970-remarks.html sind bereits ein paar Antworten zu deiner Kondom-Theorie zu finden. Einfach nachlesen.
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#13   wolfgang e.   13:40:22 | Montag, 4. Oktober 2010
@ Pascal123
also, da müsste mann jetzt etwas weiter ausholen,
In Kürze aber nur soviel: Christus hat eindeutig „etwas“ gegründet: Eine neue Art von Gemeinschaft, wenn man so will, mit einer Hierarchie (geleitet von den 12 Aposteln mit Petrus an der Spitze; die Zahl 12 bezieht sich dabei eindeutig auf die 12 Stammväter des Volkes Israel), mit Vollmachten ausgestattet (z.B. „wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben“ etc.), mit eindeutigen Handlungsanweisungen („Tut dies zu meinem Gedächniss“; „Geht hinaus in die ganze Welt und taufet alle im Namen des Vaters und des Sohnes und des Hl. Geistes), missionarisch („Verkündet allen das Evangelium“).
Sogar das Wort „Kirche“ für diese neue Gemeinschaft ist schon in den Evangelien vorhanden.
Also, so leicht ist es nicht, die Behauptung, Christus hätte die Kirche nicht gegründet, mit der Bibel beweisen zu wollen.
Außerdem wird Gott nach allem Fragen, warum sollte er genau Deine drei Fragen aussparen?
Und dass Gott auch jemanden retten kann, der unschuldigerweise nicht katholisch oder sogar nicht Christ ist, geben ja sogar die Piusbrüder zu.
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#10   wolfgang e.   13:07:15 | Montag, 4. Oktober 2010
@ Turing
Interessant, interessant…
Woher weißt du 2000 Jahre später so genau, was Jesus nie getan hat, und was er sicherlich nie gewesen wäre?
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#6   wolfgang e.   11:36:37 | Montag, 4. Oktober 2010
@ bejorommer
Am Glaubwürdigsten ist immer der, der auch in Schwierigkeiten seinen Idealen teu bleibt.
Wer in Schwierigkeiten alles über Bord wirft, entgeht vielleicht den momentanen Anfeindungen. Die Glaubwürdigkeit wäre aber dauerhaft beschädgt.
Insoferne ist die Kirche auf lange Sicht gut beraten, wenn sie gerade jetzt an der Unmöglichkeit des Frauenpriestertums und am Zölibat festhält.
Redaktion benachrichtigen Vorwegnahme der himmlischen Symphonie + …
#16   wolfgang e.   10:08:55 | Montag, 4. Oktober 2010
@ HAPPY-DAY
Wer hat Angst vor Kondomen?
Ein Kondom kann Leben retten?
– Kurzfristig vielleicht, aber auf lange Sicht wohl kaum.
Im Prinzip könnte man Kondome mit Filterzigarretten vergleichen: Natürlich sind Zigarretten mit Filter etwas weniger lebensgefährlich, als Zigaretten ohne Filter. Wenn ein starker Raucher sein Leben aber wirklich retten will, muss er mit dem Rauchen aufhören.
Wenn die Filterzigarette einen starken Raucher dazu verleitet, sein Verhalten nicht zu ändern, sondern weiterzurauchen, weil sie ja weniger gefährlich ist, wird sich letztlich auch die Filterzigarrette als tötlich erweisen.
Wenn ein Kondom einen Promiskuitiven dazu verleitet, sein Verhalten nicht zu ändern, sondern weiterhin promiskuitiv zu leben, weil die Gefahr durch das Kondom ja um ca. 80% geringer ist, wird sich letztlich auch das Kondom als tötlich erweisen.
Du siehst, das hat nichts mit Angst zu tun, sondern mit Vernunft.
Daher richtig:
Enthaltsamkeit außerhalb der Ehe und Treue innerhalb der Ehe können Leib und Seele retten (und begünstigen „nebenbei“ die Entwicklung einer wahren reifen Liebe)! = katholisch!
Enthaltsamkeit außerhalb der Ehe und Treue innerhalb der Ehe können vor einer ungewollten Schwangerschaft und vor einem Schwangerschaftsabbruch schützen! = katholisch!
Redaktion benachrichtigen Grauenhaft: Greuliche Mahltische in allen Grautönen
#53   wolfgang e.   18:09:20 | Donnerstag, 30. September 2010
@ Mighty Consellor
Genau, deswegen ist der Altar, auf dem dieses Opfer vollzogen wird, eben ein Altar, und kein Mahltisch, selbst dann nicht, wenn man „Volksaltäre“ nicht mag (und auch dann nicht, wenn „VII-Sektierer“ in selbst so nennen).
Redaktion benachrichtigen Grauenhaft: Greuliche Mahltische in allen Grautönen
#51   wolfgang e.   18:02:54 | Donnerstag, 30. September 2010
@ Angela
Zitat aus katholisch.de: Auf ihn werden Kelch und Schale mit den Gaben von Brot und Wein gestellt, um das Eucharistische Hochgebet darüber zu beten.
Schon interessant, wie sehr hier eine Seite namens katholisch.de da um den heißen Brei herumredet.
Können die nicht einfach sagen, dass hier die Wandlung stattfindet, und Brot und Wein hier in Leib und Blut Christi gewandelt werden?
Darum würde ich die kreuz.net Redaktion auch bitten, dass Wor „Mahltisch“ für den Volksaltar bleiben zu lassen. Ich weiß, es ist so schön polemisch. Aber ein geweihter Altar ist ein Altar, auch wenn er noch so hässlich ist.
Hier auf kreuz.net werden ja auch Priester mit „HW“ angesprochen, selbst dann noch, wenn sie große und öffentliche Sünder sind.
Ansonsten sind von den 6 hier gezeigten Volksaltären 4 wirklich hässlich, und 2 eventuell vertretbar.
(Die Stele finde ich nicht so schlimm, immerhin ist in Ihr eine wertvolle mittelalterliche Pieta ausgestellt, die sicherlich einen viel höheren künstlerischen Wert hat, als der verdeckte neugotische Hochaltar…)
@ Pascal123
Desweiteren wurde das Opfer in der heutigen Form mit Wesenswandlung ja auch noch nicht gefeiert.
Die ersten Christen kannten das Wort „Transsubstatiation“ noch nicht. Ich bezweifle aber sehr, dass gerade die Apostel, die bei der Eucharistischen Rede (Joh. 8), bei den Brotvermehrungen und beim letzten Abendmahl dabei waren, und Kreuzigung und Auferstehung miterlebt haben, nicht verstanden hätten, worum es beim „Brotbrechen“ ging.
Redaktion benachrichtigen Hendrik Bebber hat seinen Beruhigungstee nicht getrunken
#21   wolfgang e.   21:24:16 | Dienstag, 28. September 2010
Oh, hier kommt wieder JoBehrens eigener Forumsbeitrag als Selbstbeleg…
Lieber Jobehrens:
Wenn man denken will, ist folgende Vorgangsweise angebracht:
1. Faktenlage genau studieren (welche afrikanischen Länder konnten mit welcher Methode die AIDS-Ansteckungsrate senken, oder auch nicht).
2. Nachdenken.
3. Sich eine qualifizierte Meinung bilden.
Du vergisst immer auf den ersten Punkt und auf den letzten Punkt.
Nachdenken alleine genügt nicht.
Redaktion benachrichtigen Hendrik Bebber hat seinen Beruhigungstee nicht getrunken
#13   wolfgang e.   14:17:33 | Dienstag, 28. September 2010
@ trokotunum
Stimmt, noch immer kommen viel zu viele Nichtpriester (das sind 99% der Täter) ungestraft davon…
Die meisten werden nicht einmal angezeigt…
Redaktion benachrichtigen Eine solche Vorstellung ist völlig neu
#35   wolfgang e.   11:24:26 | Montag, 27. September 2010
Nichts neues…
Dass die Idee der Elemente (mag auch die Bezeichnung etwas unglücklich sein) in der Kirche überhaupt nicht neu ist, merkt man schon an den Wörtern Häretiker und Häresie.
Häresie heißt „Wahl“, „Auswahl“. Der Häretiker ist also jemand, der aus der Fülle der Kirche nach eigenem Gutdünken die „Elemente“ herauswählt, die ihm passen.
Abgesehen davon sind in der Argumentation im Artikel die verschiedenen Ebenen der Kirche einfach vermischt.
Natürlich ist die Kirche unteilbar eine, allerdings ist diese Kirche eben auch in der Welt als sichtbare Kirche verwirklicht (die Bedeutung des „subsistit in“; auch die Unterscheidung der sichtbaren von der unsichtbaren Kirche, der streitenden Kirche von der leidenden und der glorreichen ist überhaupt nichts neues.), und als solches eben auch ein irdisches Phänomen, dass dann doch als aus Elementen zusammengesetzt beschrieben werden kann (Die Sakramente, die Liturgie, die Hierarchie, die Diozösen, etc., etc.)
Und diese „Elemente“ können auch z.B. in den orthodoxen Kirchen vorhanden sein (auch das ist nicht neu: die Sakramente der getrennten osthodoxen Ostkirchen waren auch vor dem 2. Vatikanum von der katholischen Kirche als gültig anerkannt).
Redaktion benachrichtigen Neuer Bischof von Augsburg beim Papst + …
#19   wolfgang e.   10:55:56 | Freitag, 24. September 2010
@ Trillian
solange hier immer das „Sehr Seltene“ zu den sexuellen Übergriffen angefügt wird, zeigt es, das hier keiner davon lernen will, die Redax verhält sich wie die ganze Kirche, das Thema sexuelle Übergriffe betreffend, heuchlerisch…
Wenn die kreuz.net-Redaktion nicht dazulernen will, ist das relativ egal. Wichtiger wäre, dass die wirklichen Verantwortungsträger in der Kirche dazulernen. Und dazu sind sie momentan gezwungen, ob sie wollen, oder nicht.
Der jetzige Papst hat bereits vor 10 Jahren, noch als Kardinal, entschiedene Maßnahmen gesetzt, bevor die erste Medienhype losbrach.
Zumindest den Papst halte ich also nicht für heuchlerisch.
Redaktion benachrichtigen Handkuß für Adolf Hitler
#62   wolfgang e.   11:20:21 | Freitag, 17. September 2010
Sind wir Papst?
kreuz.net reiht sich brav ein in die Reihe der Kapstkritiker a la Hans Küng, die in ihrer Hybris glauben, alles besser zu wissen und natürlich als Papst alles besser machen würden.
Ich kann auch zwischen den hier geschmähten britischen Medien und kreuz.net immer weniger Unterschied erkennen.
Schade.
Als das Projekt „kreuz.net“ begonnen hat, war kreuz.net voller Artikel über kirchliche Missbrauchsfälle. Da wurden frisch fröhlich die wildesten Gerüchte und Spekulationen über diverse Geistliche hinausposaunt, und ohne Nachprüfung angeklagt.
Seid Ihr jetzt neidig, dass andere Medien sich dieses Themas auch angenommen haben?
Jetzt, wo alle darüber reden, darf sich der Papst auf einmal nicht dazu äußern?
Jetzt sind das auf einmal „sehr seltene Ereignisse“?
Habt ihr nicht bemerkt, dass der Papst erwähnt hat, dass die Nazis Gott verbannen wolten? Ist das kein kluger Seitenhieb auf die britische Atheisten?
Seid mir nicht böse, aber das hier ist ein wirklicher Kotzartikel.
Redaktion benachrichtigen Keine katholische Wiedergeburt ohne Großfamilien
#27   wolfgang e.   14:40:33 | Mittwoch, 15. September 2010
Lieber bejorommer
Jedes Gebot Gottes könnte man als Eingriff ins Privatleben betrachten.
Wenn ich lügen möchte, so ist das Gebot: „du sollst nicht Lügen“, ein Eingriff in mein Privatleben.
Man könnte aber die Gebote auch (selbst denkend) als Orientierungspunkte erkennen, die einem helfen, das Menschsein zu meistern.
Der ehemalige Baptistenpastor Scott Hahn ist unter anderem deshalb katholisch geworden, weil er nach intensivem Bibelstudium und langem Nachdenken herausgefunden hat, das künstliche Verhütung und Bibel nicht zusammenpassen. Da praktisch alle protestantische Gemeinschaften seit 1930 in diesem Punkt ihre Lehre geändert hatten, die katholische Kirche aber nicht, war ein Übertritt zur katholische Kirche letztlich naheliegend.
Ich kann Dir aus eigener Erfahrung sagen: Sich in der Ehe an die Lehre der Kirche zu halten, ist ungemein befreiend und erfrischend. Von „Menschseinsbeschneidung“ keine Spur.
Redaktion benachrichtigen Keine katholische Wiedergeburt ohne Großfamilien
#18   wolfgang e.   13:53:14 | Mittwoch, 15. September 2010
Stimmt bejorommer
…weil man sich da mit versuchten Eingriffen, die doch weder mit Jesus noch mit dem Evangelium zu begründen wären…
Die künstliche Verhütung ist ein Eingriff in die menschliche Fruchtbarkeit, der weder mit Jesus, noch mit dem Evangelium begründet werden kann.
Redaktion benachrichtigen Der Gegenpapst zerfließt vor Mitleid
#29   wolfgang e.   10:35:44 | Mittwoch, 15. September 2010
Sehr geehrter Dr. Preßlmayer
Ich versuche nicht, der Auzssage Zulehners einen anderen Sinn aufzupfropfen.
Dass Zulehner die Lebensschützer vor der Fleichmarkt-Klinik nicht mag, geht aus dem Rede-Ausschnitt klar hervor, und hier bin ich mit Ihm sicher nicht einer Meinung.
Ich halte auch sonst Zulehners Äußerungen und Aktionen oft für eine Katastrophe. (Gerade die Aktion um die Bischofsernennung im Burgenland verdient wirklich das „Prädikat“: „ganz billig“.)
Ich bin nur nach mehrmaligem Anhören und Durchlesen dieses Rede-Ausschnitts zur Überzeugung gelangt, dass Sie Herrn Zulehner hier im Eifer des Gefechts grob missverstehen, und der Rest des Zitates eigentlich eine Kritik an der Abtreibungsklinik ist.
Bitte schauen Sie sich das nocheinmal genauer an!
Ich glaube, wir müssen auch bei unseren „Gegnern“ fair bleiben (selbst wenn sie es oft nicht sind). Es gibt z.B. auch von mir im Internet ein Video von einem Vortrag, bei dem ich mir an manchen Stellen denke: Hier habe ich mich sehr missverständlich ausgedrückt, und meine eigentliche Intention ist kaum noch erkennbar. Das passiert halt, wenn man frei spricht.
Deswegen brauchen Redemanuskripte normalerweise auch einer Autorisierung, bevor sie veröffentlicht werden.
Es ist daher nicht fair, jemandem aufgrund eines sehr missverständlichen Rede-Ausschnitts mit mehreren Sprech- und Satzfehlern gleich die böseste aller möglichen Absichten zu unterstellen. Bei so weitreichenden Vorwürfen braucht man schon gediegenere Beweise.
Herzliche Grüße,
wolfgang e.
Redaktion benachrichtigen Der Gegenpapst zerfließt vor Mitleid
#6   wolfgang e.   13:07:21 | Dienstag, 14. September 2010
Herr Dr. Preßlmayer: Bitte das ganze nocheinmal genau überprüfen:
Es handelt sich hier um einen ganz kurzen Ausschnitt aus einem frei gehaltenen Vortrag. Hier sind einige Versprecher zu merken, und einige nich ganz klare Satzzusammenhänge.
Ich habe eher das Gefühl (wie unten aufgelistet), dass Herr Zulehner hier in 2 Zeilen die Pro-Life-Aktionen krtisiert, dann aber in 8 Zeilen die Abtreibungsklinik und ihr horrendes wirtschaftliches Konzept.
Das Wort „horrend“ bezieht sich eindeutig auf die Klinik.
Beim Wort „unerträglich“ ist nicht klar, worauf genau es sich bezieht. Er könnte damit sehrwohl auch die Klinik meinen.
Ich mag vieles nicht, was von Prof. Zulehner kommt. Ich sehe die Pro-Life-Aktionen als eine wichtige Sache an, und nicht als billigen Aktionismus. Und Zulehners Aktion mit der eisenstätter Bischofsernennung war eine ganz miese Sache.
Aber in der Interpretation seines Vortrags hier wird ihm, glaube ich, unrecht getan.
Redaktion benachrichtigen Der Gegenpapst zerfließt vor Mitleid
#3   wolfgang e.   12:42:53 | Dienstag, 14. September 2010
Also, nach mehrmaligen anhören glaube ich, Zulehner wird hier falsch verstanden:
Der erste Teil ist eine allgemeine, positive Aussage: Christen sollen für das Leben stehen:
Also da wünsche ich mir die Kirche und die Pfarrgemeinden hin, daß wir für das Leben stehen, im besten Sinne des Worte,
Dann kommt eine Kritik an den Pro-Life-Demonstrationen:
nicht in einer ganz billigen Abtreibungs-Protesthaltung und -aktion vor der Fleischmarkt-Klinik,
Jetzt beginnen die Missverständnisse: Worauf bezieht sich das „die“ am Beginn des nächsten Teils: Findet Zuhlehner die „billigen Abtreibungs-Protesthaltung“ oder die „Fleischmarkt-Klinik“ unerträglich?
die ich im übrigen für unerträglich finde,
Dass Ihm die Leute in der Klinik leid tun, ist ja ansich ok, mir tun sie auch leid:
weil mir diese Leute in der Klinik schon deswegen Leid tun,
Sie tun ihm offenbar auch nicht wegen der Protestaktionen, sondern aus anderen Gründen leid:
weil die müssen, um wirtschaftlich bestehen zu können, eine gewisse Zahl von Abtreibungen durchführen pro Jahr, sonst gehen die wirtschaftlich kaputt.
Jetzt wird klar, dass er dieses wirtschaftliche Konzept der Abreibungsklinik horrend findet:
Also muß man sich das vorstellen, wie horrend eigentlich das Konzept ist, daß man eine bestimmte Zahl von Abtreibungen braucht, um wirtschaftlich überleben zu können.
Folge: Die „Beratung“ in der Klinik „muss“ schon aus wirtschaftlichen Gründen gegen Freiheit und Vernunft zur Abtreibung drängen.
Ja, das ist mit Beratung und Freiheit und Vernunft ist da nichts mehr zu machen.
Redaktion benachrichtigen Versöhnung an der Glaubenlehre vorbei?
#49   wolfgang e.   17:35:50 | Montag, 13. September 2010
Mich würde interessieren,
Ob Bischof Williamson aufgefallen ist, dass die Flugzeuge vor 100 Jahren anders ausgeschaut haben als heute.
Könnte es sein, dass sich die Kenntnisse der Gesetze der Aerodynamik verfeinert haben? Dass daher die Berechnungsmethoden heute anders sind als damals?
Der Flugzeugvergleich beweist eher das Gegenteil dessen, was Bischof Williamson ausdrücken möchte.
Redaktion benachrichtigen Versöhnung an der Glaubenlehre vorbei?
#42   wolfgang e.   16:57:18 | Montag, 13. September 2010
Lieber Rudolfus,
Kannst Du mir die genaue Stelle nennen, wo das 2.Vatikanische Konzil sich selbst „Pastoralkonzil“ nennt? Ich konnte das in keinem der Konzilsdokumente entdecken…
Redaktion benachrichtigen Reue ist der Schlüssel + …
#8   wolfgang e.   10:08:57 | Montag, 13. September 2010
@ Fiebich
Während „Hakenkreuz“ und „Hammer und Sichel“ tatsächlich Zeichen totalitärer Ideologien sind, die bereit sind zum Erreichen einer (gar nicht erreichbaren) Utopie über Leichen zu gehen, ist das Kreuz das Zeichen eines Gottes, der die Menschen trotz aller Sünden so sehr geliebt hat, dass er selbst Mensch wurde und die Leiden der Menschheit auf sich nahm, um die Menschen wieder mit sich zu versöhnen.
Das Kreuz ist also ein anti-totalitäres Zeichen:
Es ist das Zeichen des aus Liebe sich selbst ernidrigenden Gottes.
Dass dieses Zeichen oft auch missbracht wurde und wird, ändert daran nichts.
Redaktion benachrichtigen Bistum Regensburg operiert mit offenen Lügen
#7   wolfgang e.   13:56:41 | Freitag, 10. September 2010
Jedem seine Privatkirche
Wenn es hart auf hart geht, sind die Neokonservativen Rom gegenüber genauso ungehorsam wie ihre altliberalen Zwillingsbrüder.
Und wie ist das mit der FSSPX-Privatkirche der „Altgläubigen“? Wieso soll die „Privatkirche“ hier gut, und dort schlecht sein?
Wie sich die Dinge doch gleichen. Hier hat der Durcheinanderwerfer ganze Arbeit geleistet.
Die Antwort des Hl. Ignatius af den Ungehorsam in der Kirche, war nicht „Privatkirche“, sondern besonderer Gehorsam.
Redaktion benachrichtigen Audienzen beim Papst + …
#16   wolfgang e.   14:32:38 | Dienstag, 31. August 2010
@ kurt friedgen
q. e. d.
:-D
Redaktion benachrichtigen Audienzen beim Papst + …
#10   wolfgang e.   13:26:34 | Dienstag, 31. August 2010
… und noch mehr Wege führen von Gott weg.
Weißt Du, lieber Josef Behrens, so Katholiken mit einem derartigen Weichspülglauben, wie Du ihn propagierst, wären viel mehr Grund davonzulaufen, als der Papst mit seinen Ecken und Kanten.
Stell Dir z.B. folgendes vor:
Ein Mathematiklehrer sagt einem Schüler: „Du bekommst auf jeden Fall eine gute Note, egal was Du machst.“ Der Schüler macht daraufhin keine Hausaufgaben. Leider gibt es aber einen Lehrerwechsel, und der Neue sagt ihm, „ohne Hausaufgaben keine gute Note!
Es mag jetzt sein, das der Schüler auf den neuen Lehrer sauer ist. Schuld daran ist aber nicht der neue, sondern der alte Lehrer.
So geschieht es auch in der Kirche: Erst kommt der Weichspüler mit: „es kommen alle, alle in den Himmel“. Doch dann kommt der „böse“ Papst, und weist uns auf den hohen Anspruch des christlichen Lebens hin.
Ist jetzt der Papst schuld am so entstehenden Missmut?
So wendet man sich vermehrt von Rom ab, sucht seinen eigenen Weg zu seinem Gott und wird ihn, bei einer ganz ehrlichen und intensiven Suche, sicherlich auch finden.
Das Gott sich von einem ehrlich und intensiv Suchenden auch finden lässt, stimmt schon. Wie willst Du aber jemanden zur ehrlichen intensiven Suche animieren, wenn Du ihm erzählst, dass er sowieso irgendwie zu Gott kommt, auch ohne Bemühen?
Schau Dich doch an: Du erzählst uns ständig, dass Du (offenbar als einziger?) selbst denkst.
Dabei lieferst Du ständig nur Beweise Deiner Ignoranz und billige Ausreden.
Das ist weder ehrlich, noch intensiv.
Redaktion benachrichtigen Mit falschen Interpretationen hinters Licht geführt?
#27   wolfgang e.   14:12:54 | Freitag, 20. August 2010
von der Glaubenskongregation als verbindlich vorgelegt ????
Bitte einmal hier www.vatican.va/…ssage-fatima_ge.html nachlesen:
Kardinal Ratzinger schreibt unter der Überschrift:
Versuch einer Auslegung des „Geheimnisses“ von Fatima
Wie kann man da auf die Idee kommen, die Glaubenskongregation unter Kardinal Ratzinger hätte Ihre Interpretation „als verbindlich vorgelegt“?
Redaktion benachrichtigen Erschütternder als die Mißbräuche ist der Haß gegen die Kirche
#42   wolfgang e.   17:35:44 | Donnerstag, 19. August 2010
@ logischgesehen
Du befindest Dich in der feinen Gesellschaft derer, die die Religion verbieten wollen:
Jakobiner,
Sansculotten,
Kommunisten,
Leninisten
Stalinisten,
Marxisten,
Nationalsozialisten,
Pol Pot,
Rote Khmer,
Maoisten,
Sandinisten,
etc. etc.
lauter feine Leut’.
Offenbar ist die Religionslosigkeit für den Menschen noch schädlicher, als die Religion.
Übrigens: Da Du die Dinge ja logisch siehst, kannst Du mir sicher genau sagen, wo genau der katholische Glaube im krassen Widerspruch zur Verfassung steht…
Dein Ansinnen, die Religion zu verbieten, steht übrigens im krassen Widerspruch zur allgemeinen Erklärung der Menschenrechte.
Redaktion benachrichtigen Erschütternder als die Mißbräuche ist der Haß gegen die Kirche
#16   wolfgang e.   14:40:37 | Donnerstag, 19. August 2010
Lieber Gustav
Historische Ahnungslosigkeit kann offenbar durch lautes Herumpöbeln ersetzt werden, oder?
1. ist die katholische Kirche kein Staat, sondern eine Religion (daher auch weder ein totalitärer, noch ein demokratischer Staat).
2. haben fast alle totalitären Staaten die Kirche bekämpft.
3. Einige totalitären Staaten haben versucht, die Kirche für ihre Zwecke zu instrumentalisieren, was bei Teilen der Kirche leider bisweilen gelang. (Josef II z.B. machte alle Priester zu Staatsbeamten samt staatlicher Ausbildung, um sie in seinem Unterdrückungssystem gezielt einsetzen zu können. Ein System, an dem die deutschsprachige Kirche immer noch sehr leidet).
4. Die Grundlagen der Menschenrechte sind aus der Kirche hervorgekommen, v.a. nach der Eroberung Amerikas durch die Europäischen Länder (Frey Bartholome de las Casas konnte Karl V überzeugen, die Indianer zu spanischen Bürgern zu erklären, um sie vor Ausbeutung zu schützen, sowie die Sklaverei gänzlich zu verbieten; Leider hat diese Maßnahme weniger geholfen, als erhofft).
5. Die allgemeine Menschenrechtserklärung im 20. Jh. war eine Reaktion auf die totalitären STAATEN des 20. Jhs. und die von Ihnen entfachten Kriege. Sie war also eine Reaktion auf staatliche, nicht auf kirchliche Gewalt!
6. Die Kirche neigt bei weltlichen oder staatliche Menschenrechtserklärungen zu einer gewissen Vorsicht, da nach der französischen Revolution 1000de Priester im Namen ebendieser Rechte um einen Kopf kürzer gemacht wurden.
Redaktion benachrichtigen Die Sieger über den Tod + …
#6   wolfgang e.   09:25:05 | Montag, 16. August 2010
Totalitär?
Fans eins totalitären Staatsoberhaupts
Lieber Haralds, Du hast offenbar keine Ahnung, was „totalitär“ bedeutet.
Redaktion benachrichtigen Homosexueller vergewaltigt einen Hund
#33   wolfgang e.   10:55:24 | Freitag, 23. Juli 2010
Die Redaktion braucht nicht stolz zu sein…
… auf ihre Benutzerstatistik, wenn sie die Besucherzahlen wie ein „Straßenmagazin“ durch sensationslüsterne Meldungen in die Höhe treibt, die noch dazu mit „katholische Nachrichten“ gar nichts zu tun haben.
Ich vermute einmal folgendes:
15% der kreuz.net-Leser sind traditionell orientierte Katholiken, Tendenz sinkend.
30% sind irgendwelche Spinner, die sich hier ungestraft austoben dürfen (z.b. seit Wochen in der angeblichen Humor-Abteilung)
55% sind Homosexuelle, die hier wegen der zahlreichen („hübsch“ bebilderten) Homosexualitäts-Artikel hineinschauen.
Tolle Leistung.
Redaktion benachrichtigen Katholischer Ausverkauf
#32   wolfgang e.   16:20:40 | Montag, 19. Juli 2010
Auktion gestoppt
Auf Anordnung der Erzdiözese Wien wurde die eBay-Auktion gestoppt.
Redaktion benachrichtigen Würzburg: Katholische Schule mit dem Teufel im Bund
#104   wolfgang e.   15:25:48 | Donnerstag, 15. Juli 2010
@ Goldengel
Kannst Du mich Aufklären, was Du mit „Sie und Ihr Priesterlein“ meinst?
Ich bin momentan ratlos…
Redaktion benachrichtigen Würzburg: Katholische Schule mit dem Teufel im Bund
#86   wolfgang e.   15:12:34 | Donnerstag, 15. Juli 2010
Lieber Goldengel,
Bitte um Mäßigung in deiner Ausdrucksweise!
Du wirst sonst niemanden für dein Anliegen gewinnen.
Es ist auch nichts Neues, dass die Menschen Sünder sind.
Die Antwort der Kirche darauf ist die Beichte, nicht die Beschimpfung.
Redaktion benachrichtigen Würzburg: Katholische Schule mit dem Teufel im Bund
#73   wolfgang e.   14:52:21 | Donnerstag, 15. Juli 2010
Lieber Clemens
den eigentlichen Argumenten gehst Du natürlich aus dem Weg…
Es ging nicht um die Frage, ob’s dem Gallileo supi ging, sondern darum, ob er „aus Wissenschaftsfeindlichkeit“ verurteilt wurde. Und da sieht der historische Befund wesentlich differenzierter aus, als Du tust.
Schau einmal im (kirchlich unverdächtigen) Wikipedia nach…
Und schau Dich doch einmal genauer um in der Geschichte: Warum haben sich genau in Europa die Universitäten entwickelt (im „finsteren“ Mittelalter, wohlgemerkt), warum ist genau in Europa die (Natur-)Wissenschaftllichkeit entstanden?
Wie konnte das genau in einer christlich geprägten Kultur „passieren“, wenn das Christentum der größte Bremser der Wissenschaften wäre?
Natürlich gab es in der Kirche dann immer wieder Leute, die Angst vor der Wahrheit bekamen, und versuchten, sie zu bekämpfen.
Aber: Wo gibt es das nicht? Wenn vieles im Umbruch ist, entsteht eben auch viel Angst vor dem Umbruch.
Du willst dich auf die Argumente deiner „Gegner“ ja auch nicht einlassen.
Darüber Lachen ist ja viel einfacher…
Redaktion benachrichtigen Würzburg: Katholische Schule mit dem Teufel im Bund
#27   wolfgang e.   13:21:49 | Donnerstag, 15. Juli 2010
Lieber Clemens,
Da Du den guten Giordano als Beispiel für die „Wissenschaftsfeindlichkeit“ der Kirche anführst, ist es schon von Belang, ob Giordano ein Wissenschaftler war. Genaugenommen ist Giordano Bruno mit abstrusen Ideen queer durch Europa gezogen, und musste überall sehr bald wieder weiterziehen, weil er einfach überall angeeckt ist, egal, ob bei Protestanten, Katholiken, Freidenkern oder sonstigen.
In Rom war dann halt einmal Schluss. Das ist aus heutiger Sicht zwar nicht gutzuheißen, hat aber mit Wisseschaftsfeindlickeit herzlich wenig zu tun.
Der Papst, unter dem Gallileo verurteilt wurde, war zunächst ein großer Förderer Gallileos. Erst als Gallileo Abmachungen brach und seine Gegner mit Spott und Hohn überwarf, hat der Papst die „schützende Hand“ über Gallileo zurückgezogen. Mit „Wissenschaftsfeindlichkeit“ hatte also auch das relativ wenig zu tun.
Und tatsächlich stand Gallileo nach seiner Verurteilung zwar unter Hausarrest, konnte aber in aller Ruhe, versehen mit einer ansehnlichen Pension, seine wichtigsten Naturwissenschaftlichen Arbeiten schreiben.
Ansonsten ist es natürlich sehr einfach, über Dinge, von denen man keine Ahnung hat („Erbsünde“ z.B.) zu lachen. Das zeugt aber nicht unbedingt von Respekt andersdenkenden gegenüber, geschweige denn von deiner Bereitschaft, dich zu informieren.
Redaktion benachrichtigen Würzburg: Katholische Schule mit dem Teufel im Bund
#10   wolfgang e.   12:08:13 | Donnerstag, 15. Juli 2010
Ach so ist das…
Clemens H.: Gläubigkeit beruht vor allem auf einem: Uninformiertheit, Ungebildetheit, Unaufgeklärtheit.
Wenn das so wäre, müsstest Du ja ein ziemlich gläubiger Mensch sein.
Von Geschichte hast Du zumindest keine Ahnung.
(In welchem Umfeld ist z.B. das Universitätswesen entstanden? Welcher geistige Hintergrund hat die Ideen der Aufklärung überhaupt erst möglich gemacht? Auf welche Weise hat Gallileo die ursprüngliche Sympathie bei Papst und Klerus verloren? Hat Gallileo seine wichtigsten Werke vor oder nach seiner Verurteilung geschrieben? Meinst Du ernsthaft, der große Scharlatan und Querulant Giordano Bruno sei ein ernsthafter Wissenschaftler gewesen? etc., etc.)
Ich will Dir etwas verraten, lieber Clemens: In der heutigen Zeit kann man eigentlich nur (katholisch) gläubig bleiben, wenn man sich genau informiert. Das allgemeine Halbwissen ist, wie man sieht, für die Gläubigkeit ein großes Hinderniss.
Redaktion benachrichtigen Neokonservative ergeben hervorragende altliberale Bischöfe
#3   wolfgang e.   11:04:07 | Donnerstag, 15. Juli 2010
Komisch…
Der Artikeltext liefert eigentlich keinen Hinweis auf die Richtigkeit der Überschrift…
Passiert wohl auf kreuz.net häufig: Wenn die Tendenz des eingereichten Artikels nicht passt, muss wenigstens in der Überschrift geätzt werden.
Redaktion benachrichtigen Ein guter Kinderschänder
#54   wolfgang e.   20:57:28 | Dienstag, 13. Juli 2010
nord-katholik
Das ist es ja:
Für kreuz.net ist kindsmissbrauch nur ne bagatelle, wenn sich würdenträger vergehn.
Für Künstler und diverse europäische Politiker ist kindsmissbrauch nur ne bagatelle, wenn sich regisseure vergehn.
Wie sich die Bilder doch gleichen.
In Wirklichkeit geht es niemanden um die Opfer, sondern vielmehr darum, der jeweils anderen Seite eins auszuwischen, und die eigene Seite reinzuwaschen.
Redaktion benachrichtigen Ein guter Kinderschänder
#48   wolfgang e.   16:11:57 | Dienstag, 13. Juli 2010
@ Clemens H.
Es geht bei der Empörung einzig und alleine um die Handlungsweise der kirchlichen Vorgesetzten – um die der Kirche selber.
Und diese Handlungsweise bestand halt in den allermeisten Fällen zumindest in unterlassener Hilfeleistung wenn nicht sogar um Vertuschung einer Straftat.
Das „einzig und alleine“ sei einmal dahingestellt. Ansonsten gebe ich dir recht. Darum glaube ich, dass die momentane Kriese für die Kirche ein letztlich heilsamer Schock ist, der manches Fehlverhalten der Vergangenheit in Zukunft unmöglich machen wird.
Ich hoffe, dass auch die übrige Gesellschaft ihrer Lehren zieht. Denn das Muster, Missbräuche seitens der Vorgesetzten zu decken und schönzureden, gab und gibt es leider auch anderswo.
Wenn wir die Situation von Missbrauchsopfern in unserer Zeit wirklich verbessern wollen, dann darf es nicht mehr sein, dass die polnische Aussenministerin verständnissvoll von der „besonderen Situation Polanskis“ spricht, oder dass der französische Kulturminister in seiner Biographie beschreibt, wie er es in Thailand mit kleinen Jungs treibt, und unangefochten im Amt bleibt.
Wenn es uns wirklich um die Opfer geht, muss auch dieses messen mit zweierlei Maß beendet werden.
@ Melek
wieder nur billige Polemik, schade.
Man kann kreuz.net zurecht Doppelmoral vorwerfen. Keineswegs aber nur dieser Seite.
Du stehst offenbar auch nur dann auf der Seite der Opfer, wenn der Täter Dir nicht passt.
Oder wie soll ich deinen Spott über Polanskis Missbrauchsopfer sonst deuten?
Redaktion benachrichtigen Ein guter Kinderschänder
#37   wolfgang e.   14:28:38 | Dienstag, 13. Juli 2010
selektive Wahrnehmung
Selektive Wahrnehmung ist auch, wenn man aus diesem Text:
Roman Polanski ist frei: In Berlin, Paris und Warschau hat diese Meldung am Montag für große Freude gesorgt. Besonders erleichtert zeigte sich seine Ehefrau Emmanuelle Seigner über die Entscheidung der Schweiz, den Filmemacher nicht an die USA auszuliefern, sondern sofort auf freien Fuß zu setzen. „Das ist für meine Kinder sowie für mich selbst das Ende eines Alptraums“, sagte Seigner in einer ersten Reaktion. Polanski selbst sei laut seinem Anwalt „befreit und glücklich“. Nur die USA waren über die Freilassung empört.
nur die letzten zwei Zeilen herausliest:
orf berichtet, dass Polanski freigelassen wurde und darueber froh ist und dass die USA nicht gluecklich darueber ist.
Ich hatte den ersten Satz („In Berlin, Paris und Warschau hat diese Meldung am Montag für große Freude gesorgt.“) sogar Fett gedruckt, und Du hast in dennoch übersehen.
Ich habe meinen Fehler korrigiert.
Du hast zur Ungleichbehandlung dieses Falls im Vergleich zu kirchlichen Fällen bisher keine Stellungnahme abgegeben.
Mich hätte deine Meinung dazu interessiert. Aber hier weichst du aus und verfällst in weitere Polemik („Spinner“, etc.).
Daher noch einmal gefragt:
Findest Du den Jubel polnischer (Außenminister) und französische (jetziger + ehem. Kulturminister) Spitzenpolitiker und der Künstlerszene ok?
Findest Du die betreten neutrale Berichterstattung darüber nicht eigenartig?
Ist das alles ganz normal und richtig so?
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#32   wolfgang e.   14:00:29 | Dienstag, 13. Juli 2010
Lieber Melek,
Ich hatte aufgrund vom „Infoscreen“ in der wiener U-Bahn und der Diktion im ORF zunächst den Eindruck, dass ein Großteil der Journalisten die Freilassung Polanskis bejubelt.
Nachdem ich mich weiter umgeschaut habe, habe ich diesen Fehler korrigiert.
Allerdings gibt es sehr wohl Jubel bei französischen und polnischen Spitzenpolitikern und in weiten Teilen der Künstlerszene.
Dass das nch dem Aufbrodeln der Missbrauchsfälle in den letzte 6 Monaten von den Medienschaffenden einfach so hingenommen wird, ist zumindest als eigenartig zu bezeichnen.
Hier wird eindeutig mit zweierlei Maß gemessen, oder willst Du mir darin wirklich widersprechen?
Damit Du ich nicht falsch verstehst: Ich glaube, dass diese momentane Kriese für die Kirche sehr nötig ist, da tatsächlich einiges nicht in Ordnung war, und hier jetzt hoffentlich einiges in korrigiert werden kann.
Ich beschwere mich auch nicht darüber, dass die Berichterstattung nicht immer fair und neutral war.
Ich bin nur sehr verwundert, dass im Prinzip die gleichen Leute, die bei der Kirche „null Toleranz“ fordern, jetzt auf einmal bei Polanski so „verständnissvoll“ sind.
Ohne die juristische Rechtmäßigkeit der Freilassung beurteilen zu wollen und zu können, frage ich mich schon, wie man in Zeiten wie diesen als Politiker oder Künstler die Freilassung eines brutalen Vergewaltigers bejubeln kann.
Und ich frage mich, wie ich dazu komme, als „Spinner“ tituliert zu werden, wenn ich das kritisiere und eigenartig finde.
Redaktion benachrichtigen Ein guter Kinderschänder
#25   wolfgang e.   13:04:25 | Dienstag, 13. Juli 2010
Danke
für den freundlichen Umgangston, lieber Melek.
Ich habe eher nicht das Gefühl, das eine Konversation mit Dir irgendwie sinnvoll ist.
Wenn jemand nicht Deiner Meinung ist, ist er ein irrationaler Spinner.
Wenn ich unwahre Behauptungen mache, so weise es nach.
Das in der veröffentlichten Meinung mit zweierlei Maß gemessen wird habe ich jetzt mit mehereren Belegen nachgewiesen.
Wo sind deine Nachweise?
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#23   wolfgang e.   12:30:10 | Dienstag, 13. Juli 2010
Aha…
Warum sollten sie? Die Aufgabe von Journalisten ist es, zu berichten, nicht, moralische Wertungen vorzunehmen. Sowas gehoert bestenfalls in ein Kommentar.
Danke für diese Klarstellung.
Das könnte man aber jetzt sehr vielen Journalisten ins Stammbuch schreiben.
Die Berichterstattung über die Missbrauchsfälle in der Kirche war keineswegs frei von Moralischen Wertungen…
Ich finde die ungleiche Behandlung ansich gleichartig gelagerter Fälle weiterhin sehr eigenartig.
Da gibt es einen berühmten Ressigeur, der die Vergewaltigung eine 13jährigen unter Drogen sogar zugegeben hat, der aber in Europa dennoch von Politikern und Medien 33 Jahre lang gedeckt, ja sogar gehätschelt und getätscheld wurde. Bei allen Filmfestivals ging er als Stargast ein und aus…
Und die Journalisten stellen lediglich neutral fest, das seine Freilassung Jubel erweckt…
Wenn ein Priester hingegen verdächtigt wird, ein Kind unsittlich berührt zu haben, ist sofort, noch vor Prufung der Fakten, die mediale Verurteilung dar.
Bin ich wirklich ein Spinner, wenn ich das eigenartig finde?
Ich will damit keinerlei Untat beschönigen. Ich finde nur auch eigenartig, dass alle diejenigen, die lauthals die „Gleichbehandlung“ der Priester vor dem Gesetz eingefordert haben, die Streichung der Verjährungsfristen gefordert haben etc., bei Polanski auf einmal alles ganz normal finden.
Über die Seitenbetreiber von kreuz.net will ich mich nicht näher äußern.
Journalisten sind das wohl eher nicht.
Redaktion benachrichtigen Ein guter Kinderschänder
#20   wolfgang e.   12:01:30 | Dienstag, 13. Juli 2010
«Merci et bravo la Suisse!»
Politische Tragweite
In Frankreich ist die Nachricht, dass Roman Polanski nicht länger in seinem Feriendomizil in Gstaad ausharren muss, mit Erleichterung aufgefasst worden. Der gebeutelte Regisseur – der neben der polnischen auch die französische Staatsbürgerschaft besitzt – könne endlich wieder seiner geschätzten Arbeit nachgehen, wird der französische Kulturminister Frédéric Mitterand in der Zeitung «Le Monde» zitiert. Mitterands früherer Amtskollege Jack Lang fand für die Beilegung des Falles mit «Merci et bravo la Suisse!» Worte, die über ihre reine Bedeutung auch eine gewisse politische Tragweite aufweisen.
Quelle: NZZ www.nzz.ch/…anski_1.6588407.html
Darf ich meine Frage präzisieren:
OK, die Journalisten verhalten sich zur Freilassung relativ neutral bis verhalten positiv.
Aber was bewegt
1. Spitzenpolitiker aus Frankreich und Polen dazu, die Freilassung eines Vergewaltigers zu bejubeln?
2. Die Journalisten Europas dazu, an diesem Jubel keien Anstoß zu nehmen?
@ Ernst von Zweifalten:
Diesem Satz:
Moralisch ist Polanski sicher schuld und ich hätte mir einen Prozess gewünscht. Aber: es ist besser zehn Schuldige laufen zu lassen als einen Unschuldigen zu verurteilen.
könnte man ja vorsichtig zustimmen.
Nur:
Wenn die Kirche so gehandelt hat, wird Ihr das jetzt von den Medien massiv zum Vorwurf gemacht.
Und:
Die Medien hierzulande handeln, wenn es die Kirche betrifft, nicht nach diesem Prinzip, bei Polanski aber schon.
Verzeiht mir, wenn ich das eigenartig finde.
Danke, Melek, für den „Spinner“
Redaktion benachrichtigen Ein guter Kinderschänder
#16   wolfgang e.   11:48:43 | Dienstag, 13. Juli 2010
Das polnische Außenministerium jubelt:
Warschau erfreut über Polanskis Freilassung
Warschau (dpa) – Das polnische Außenministerium hat sich sehr erfreut darüber gezeigt, dass der aus Polen stammende Starregisseur Roman Polanski wieder ein freier Mann ist. Die gefundene Lösung habe sowohl die komplizierte Rechtslage als auch die Lebenssituation Polanskis berücksichtigt, sagte Außenamtssprecher Piotr Paszkowski in Warschau. Der Chef der polnischen Diplomatie, Radoslaw Sikorski, habe sich inzwischen bei seiner schweizerischen Kollegin, Micheline Calmy- Rey, für die «vernünftige Entscheidung» bedankt.
Quelle: SZ …ewsticker.sueddeutsche.de/list/id/1013835
Eigenartig, oder?
„vernünftige Entscheidung“, „die Lebenssituation Polanskis“…
Was sagst Du dazu, Melek?
Redaktion benachrichtigen Ein guter Kinderschänder
#12   wolfgang e.   11:42:24 | Dienstag, 13. Juli 2010
Selektive Wahrnehmung?
Wiederholung:
Roman Polanski ist frei: In Berlin, Paris und Warschau hat diese Meldung am Montag für große Freude gesorgt.
Der Titel auf der ORF-Hauptseite www.orf.at/ ist übrigens:
„Erleichterung über Polanski-Freilassung“
Redaktion benachrichtigen Ein guter Kinderschänder
#8   wolfgang e.   11:28:31 | Dienstag, 13. Juli 2010
Bezeichnend ist auch die Reaktion der Medien
Durch die Bank wird die Freilassung Polanskys von den Journalisten bejubelt.
So ist auf orf.at www.orf.at/…712-53256/index.html folgendes zu lesen:
USA über Freilassung empört
Roman Polanski ist frei: In Berlin, Paris und Warschau hat diese Meldung am Montag für große Freude gesorgt. Besonders erleichtert zeigte sich seine Ehefrau Emmanuelle Seigner über die Entscheidung der Schweiz, den Filmemacher nicht an die USA auszuliefern, sondern sofort auf freien Fuß zu setzen. „Das ist für meine Kinder sowie für mich selbst das Ende eines Alptraums“, sagte Seigner in einer ersten Reaktion. Polanski selbst sei laut seinem Anwalt „befreit und glücklich“. Nur die USA waren über die Freilassung empört.
Eigenartig.
Was sagst Du dazu, Melek?
Redaktion benachrichtigen Belgien: Das Überfall-Kommando verlegt sich aufs Verleumden
#53   wolfgang e.   20:36:18 | Freitag, 9. Juli 2010
@ Arkanum
…und jeder, der deinen Link jetzt anklickt, hat das Foto jetzt auch auf dem Rechner…
Gefährlich, gefährlich, kann ich nur sagen.
Redaktion benachrichtigen Belgien: Das Überfall-Kommando verlegt sich aufs Verleumden
#47   wolfgang e.   16:03:38 | Freitag, 9. Juli 2010
die Unterschiede
zwischen „links“, „rechts“, „liberal“ und sonstnochwas marginalisieren sich momentan immer mehr.
Oder kennt irgendjemand noch z.B. einen bedeutenden „Linken“ mit Überzeugung? Oder einen überzeugten „Liberalen“?
Das wird doch immer mehr zur „Einheitssauce“.
Alle wollen nur mehr Männer und Frauen der „Mitte“ sein…
Der Unterschied zwischen links und liberal ist nur noch historisch interessant.
Wer das nicht sieht, hat wohl keine Ahnung, was „links“ ist und was „liberal“ ist.
Machen wir uns doch nichts vor:
Überzeugungen sind höchstens noch bei radikaleren Splittergruppen anzutreffen. (Und jeder, der irgendeine Überzeugung hat, wird daher sofort als „Radikaler“ verdächtigt).
Ihr mögt über Brandenburgis lachen, aber der Mann hat wenigstens eine Überzeugung (auch wenn es oft nicht die meine ist).
Redaktion benachrichtigen Belgien: Das Überfall-Kommando verlegt sich aufs Verleumden
#28   wolfgang e.   14:47:56 | Freitag, 9. Juli 2010
Den Unterschied
zwischen liberal und links gibt es doch schon längst nicht mehr.
Heutzutage ist doch jeder irgendwo im nirgendwo…
Die einzige Überzeugung, die man heute hat, ist, dass man keine Überzeugung hat…
Redaktion benachrichtigen Belgien: Das Überfall-Kommando verlegt sich aufs Verleumden
#11   wolfgang e.   13:03:57 | Freitag, 9. Juli 2010
Nö, falsch verstanden:
Ich will gar nichts „entschuldigen“.
Ich finde nur schlicht und ergreifend witzig, dass Menschen, die sich für kritisch halten, dann solche Sätze von sich geben:
„Ich verlasse mich auf die Funktionalität der demokratischen Kräfte im freien säkularen Belgien und vertraue in dessen Staatsmacht, die offensichtlich nach Recht und Gesetz handelt.“
„Der Vatican is eine Diktatur, die RKK ist eine Diktatur.“
Da kann ich nur noch sagen: Gott erhalte Dir dein „differenziertes“ Urteilsvermögen.
Ich zahle übrigens als Steuerzahler (v.a. im „roten“ Wien) auch bei sehr vielen Dingen mit, die mir überhaupt nicht passen. So ist das eben, wenn man in einem demokratischen Staat lebt.
Du kannst ja versuchen, das mit demokratischen Mitteln zu ändern. Viel Spaß dabei.
Redaktion benachrichtigen Die geheuchelte altliberale „breite Enttäuschung“ dient nur der Erpressung
#4   wolfgang e.   12:50:43 | Freitag, 9. Juli 2010
Wenn jemand…
…sich „etwas vorstellen“ kann, macht ihn das noch lange nicht zu einem schlechten Bischof.
„Weiblicher Diakon“ ist außerdem ein sehr schwammiger Begriff, der nicht unbedingt eine „Weihe“ (im Sinne der sakramentalen Priesterweihe) inkludieren muss. Offenbar gab es ja in der Kirchengeschichte schon einmal eine Art von weiblichem Diakonat (z.B. als Assistenz bei Taufen von Frauen). Rein theoretisch ist die Wiederaufnahme dieser Tradition also „vorstellbar“.
Bevor die unbefleckte Empfängnis Mariaens zum Dogma erhoben wurde, konnten sich auch viele bedeutende Theologen und Kirchenlehrer vorstellen, dass Maria erst später von der Erbsünde befreit wurde.
Redaktion benachrichtigen Belgien: Das Überfall-Kommando verlegt sich aufs Verleumden
#7   wolfgang e.   12:36:41 | Freitag, 9. Juli 2010
Mauseklause
Ich verlasse mich auf die Funktionalität der demokratischen Kräfte im freien säkularen Belgien und vertraue in dessen Staatsmacht, die offensichtlich nach Recht und Gesetz handelt.
Ich finde ja immer wieder witzig, dass denkende Menschen im Stande sind, zwar einerseits (angesichts des Personals zugegebenermaßen mit einer gewissen Berechtigung) der Kirche ihr Vertrauen zu entziehen, aber dann andererseits der Demokratie und dem Staat blindlings ihr Vertrauen aussprechen (als ob es in Demokratie und Staat nicht „menscheln“ würde…).
Gehört es zum Wesen des Menschen, immer auf mindestens einem Auge blind zu sein?
Wo bleibt da der kritische Geist?
Redaktion benachrichtigen Die geheuchelte altliberale „breite Enttäuschung“ dient nur der Erpressung
#1   wolfgang e.   12:22:25 | Freitag, 9. Juli 2010
Breite Ablehnung?
Wenn der neue Bischof sowohl von Wir-sind-Kirche, Pfarrainitiative (mit HW Schüller), Laieninitiative (lauter alt-ÖVPler), Zulehner, etc., als auch von kreuz.net abgelehnt wird (interessanterweise auf beiden Seiten bisher ohne Argumente), kann er wohl nicht so schlecht sein, oder?
Wer hat „Wir-sind-Kirche“ zum Anwalt des „Kirchenvolks“ erhoben?
Wer hat „kreuz.net“ zum Richter eingesetzt?
(ah, ja, ein Argument gab es bisher: seine angebliche Schönborn-Nähe. Wem nicht mehr einfällt, der schweige besser…)
Redaktion benachrichtigen Wieder das falsche Thema + …
#143   wolfgang e.   11:26:06 | Dienstag, 6. Juli 2010
Akkusativ
Mit dem Akkusativ stehen im Lateinischen
ante, apud, ad, adversus, circa, circum, cis, citra, contra, erga, extra, infra, inter, intra, iuxta, ob, penes, per, post, praeter, prope, propter, secundum, supra, trans, ultra
Mit dem Ablativ stehen im Lateinischen
a (ab, abs), coram, cum, de, e (ex), prae, pro, sine
Mit dem Akkusativ der Richtung oder dem Ablativ des Ortes stehen
in, sub, super
„extra ecclesiam“ ist also richtig
www.traditioninaction.org liegt also mit „extra ecclesia“ falsch.
(Sagt das möglicherweise auch etwas über den Wert der sonstigen Ausführungen auf dieser Seite aus? – Jedenfalls sind Theologen, die nicht Latein können, mit Vorsicht zu genießen…)
Redaktion benachrichtigen Abscheuliche Details über die Grabschändungen kommen ans Licht
#2   wolfgang e.   11:44:12 | Samstag, 26. Juni 2010
Vielleicht sollte man
die belgische Justiz einmal auf den noch offenen Fall Doutrox (schreibt man den so?) ansetzen, da könnten im wahrsten Sinn des Wortes tatsächlich noch einige Leichen im Keller liegen. Die Verbindungen zu hochrangigen Politeikern, Richtern, Journalisten etc. sind hier auch noch nicht aufgeklärt…
Redaktion benachrichtigen Südtiroler wird Sekretär von ‘Cor Unum’ + …
#37   wolfgang e.   10:24:49 | Mittwoch, 23. Juni 2010
richtig erkannt, Melek Tavus
Vorbild
Christus lebte im Zölibat – ER ist das Vorbild für den Priester.
ER lebte in Armut, ohne weltlichen Besitz, sprach aramaeisch, missionierte und war beschnitten.
DESWEITEREN predigte er Naechstenliebe, Feindesliebe und Vergebung der Suenden.
WARUM folgt kein Priester (und schon gar nicht irgendein Katholiban) seinem Beispiel?
Abgesehen von der nicht mehr notwendigen Beschneidung und der Sprache ist genau das das Problem, nicht der Zölibat.
Wir haben viel zu wenig Vorbildliche Priester, Bischöfe, aber auch Eltern und Familien.
Das wird sich nicht durch die Aufhebung des Zölibats ändern.
Wir brauchen Bischöfe, Priester, Ordensleute, die den Zölibat überzeugend leben. (Waschlappen können das nicht…)
Wir brauchen Bischöfe, Priester, Ordensleute, Väter und Mütter, die die Armut, die Nächsten- und Feindesliebe, die Vergebung überzeugend leben, die missionieren (alleine schon durch ihre Vorbildlichkeit)
Das wäre die wahre Reform der Kirche, nicht irgendwelche Strukturveränderungen.
Redaktion benachrichtigen Südtiroler wird Sekretär von ‘Cor Unum’ + …
#28   wolfgang e.   09:34:54 | Mittwoch, 23. Juni 2010
Abschaffung des Zölibats?
Ich habe da meine Zweifel. Ich kann nur erkennen, dass die Priester, die lautstark für die Abschaffung des Zölibats eintreten www.kreuz.net/article.11392.html, oder den Zölibat ohnedies nicht leben, noch viel größere Waschlappen sind
Redaktion benachrichtigen Uta Ranke-Heinemann: „Jesus hatte keine Geschwister“
#11   wolfgang e.   12:26:26 | Dienstag, 22. Juni 2010
@ Melek Tavus
Logik?
Dort wird als Mutter des Jakobus und des Joses eine andere Maria genannt, „die Markus 15,47 noch mal als Mutter des Joses und Markus 16,1 sowie Lukas 24,10 als Mutter des Jakobus erwähnt.“
<fuege pseudophilosophisches Geschwurbel ein>.
Willst Du damit beweisen, dass Du nicht in der Lage bist, logischen Argumenten zu folgen?
Wenn Jakobus der Sohn des Alphäus und einer anderen Maria ist, wie soll er dann der leibliche Bruder Jesu sein?
Maria war damals ein überaus häufiger Name.
Die drei Frauen, die unter dem Kreuz stehen, heißen alle drei Maria:
1. Maria, die Mutter Jesu,
2. „die andere Maria“
3. Maria aus Magdala
Da es keine dreifaltige Muttergottes gibt, ist davon auszugehen, dass diese 3 Marias real unterschiedliche Personen sind.
Redaktion benachrichtigen Mitleid von der ‘Mittelbayerischen’
#14   wolfgang e.   12:51:06 | Freitag, 18. Juni 2010
Lüge?
Sie verbreitet auch die offene Lüge, daß diese Weihen vom Vatikan „verboten“ worden seien.
Nun ja, die Exkommunikation der Bischöfe ist aufgehoben, suspendiert sind sie aber weitehin, sie dürfen daher keine Sakramente spenden (auch nicht die Priesterweihe).
Insoferne wurden die jetzigen Priesterweihen zwar nicht ausdrücklich vom Vatikan verboten, kirchenrechtlich verboten sind sie aber trotzdem.
Lüge ist das also nicht.
Redaktion benachrichtigen Des Dechants neue Kleider
#3   wolfgang e.   10:20:42 | Donnerstag, 17. Juni 2010
@ petrus.abaelard
Es geht hier überhaupt nicht darum, wie Jesus beim letzten Abendmal gekleidet war.
Es geht darum, dass der Priester ein Vorbild sein soll, und dass es hier für die Zelebration der Messe eindeutige Vorschriften gibt.
Man muss sich schon überlegen: Wenn ein Priester es nicht einmal schafft, bei so relativ unwesentlichen Dingen wie dem Gewand ein Vorbild des Gehorsams zu sein, wie wird der Priester sich dann erst bei den wesentlichen Dingen verhalten?
Ich arbeite in einem Architekturbüro. Stellen Sie sich vor, mein Chef vereinbart mit dem Bauherrn eine rote Fassade, ich aber beauftrage den Maler, die Fassade grün zu malen, weil mir das besser gefällt.
Werde ich dann mit dem Argument durchkommen, die Farbe ist doch eine relativ unwesentliche Sache?
Redaktion benachrichtigen Nicht die Kirche – die Gesellschaft braucht eine Reform der Sexualmoral
#8   wolfgang e.   19:02:24 | Montag, 14. Juni 2010
@ Peregrina
Es ist aus kircheninternen Kreisen bekannt, dass die katholische Kirche zu 80 % aus Männern mit homosexuellen Neigungen besteht.
Die katholische Kirche zählt weltweit über 1 Mrd. Mitglieder. Davon sind ca. 50% Frauen. Der Anteil Homosexueller wird, wie bei den Menschen generell, in etwa bei 1-2% liegen.
Redaktion benachrichtigen Neuer Bischof in Namur + …
#16   wolfgang e.   23:56:14 | Dienstag, 1. Juni 2010
Pflichtzölibat?
Lieber JoBehrens,
die Kirche kann den Pflichtzölibat nicht entsorgen, da es ihn in der Kirche nicht gibt. Die einzige Form des Zölibats in der KIrche ist der freiwillige.
Ich kenne niemanden der zum Priestertum gezwungen wurde.
Daher dürfte der Pflichtzölibat nichts anderes als eine unsinnige Erfindung von JoBehrens sein und mit der Kirche überhapt nichts zu tun haben.
Liebe Grüße,
wolfgang e. (danke, auch ich denke selbst)
Redaktion benachrichtigen Interessant: Mord fühlt sich an wie Mord
#18   wolfgang e.   16:23:15 | Montag, 31. Mai 2010
@ equalizer
Im Namen von Jesus hat auch die katholische Kirche ordentlich beim Abschlachten von Menschen mitgeholfen…
Das Ihr das immer wieder vergesst!!!
Und?
Rechtfertigt das jetzt irgendein anderes Unrecht?
Erinnert mich ein bisschen an :“…der hat aber angefangen…“
Es geht doch darum, mit dem Abschlachten aufzuhören!
Redaktion benachrichtigen Interessant: Mord fühlt sich an wie Mord
#16   wolfgang e.   15:07:21 | Montag, 31. Mai 2010
@ lästermäulchen
Das ganze Mittelalter hindurch, also gerade zu der Zeit, als die Kirche am mächtigsten war, galt Abtreibung zwar als schwere Sünde, wurde allerdings nur mit einer Geldstrafe geahndet.
Die Todesstrafe für die Abtreibung wurde erst im 16.Jh. eingeführt. Zu einem Zeitpunkt also, als sich die Menschen in Europa immer mehr von der Kirche abwandten. (In diese Zeit fallen übrigens auch ein Großteil der Hexenverbrennungen).
Drakonische Strafen sind also eher der Ausdruck einer Kultur, die das Christentum bereits hinter sich gelassen hat.
Totalitäres Herrscher-Untertanen-Denken gab es im besonderen Maß im Zeitalter des aufgeklärten Absolutismus, ist also die Folge der Aufklärung, die bekanntermaßen ausgesprochen antiklerikal war. Noch mehr dann in der Französschen Revolution (auch nicht sehr christlich geprägt), sowie im Zeitalter der Restauration nach dem Wiener Kongress (hierher gehört z.B der preussische Kulturkampf – auch nicht unbedingt christenfreundlich). Noch totalitärer wurde es dann im 20. Jh. mit den kommunistischen und nationalsozialistischen Revolutionen…
Wenn Du schon lästern willst, wären zumindest ein bisschen Geschichtskenntnisse angebracht.
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#11   wolfgang e.   13:11:48 | Montag, 31. Mai 2010
liebes Lästermäulchen,
dein Geschichtswissen lässt etwas zu Wünschen übrig:
Die ersten, die die Abtreibung flächendeckend erlaubten, waren die Kommunisten in Russland nach der Oktoberrevolution.
Die Nazis waren auch nur bei den Ariern gegen Abtreibung. Bei allen anderen wurde sie durchaus gefördert. (Marie Storps ist ein Abkömmling dieser Ideologie)
In China gibt es massenweise Zwangsabtreibungen.
Ansonsten war die Abreibung bis ca. 1970 nahezu überall strengstens verboten, egal ob totalitärer Staat oder nicht.
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#4   wolfgang e.   12:27:06 | Montag, 31. Mai 2010
lieber JoBehrens
Gott hatt bereits geurteilt, und uns das Urteil auch mitgeteilt:
„du sollst nicht töten“
Wir haben also eigentlich keine Ausreden mehr.
Alles klar?
(Ja, bisweilen ist die persönliche Schuld der Mutter stark eingeschränkt aufgrund der Umstände. Das ändert aber nichts daran, dass die Abtreibung dem Kind großes Unrecht zufügt! Wir werden die Welt nicht durch Unrecht verbessern.)
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#19   wolfgang e.   11:01:07 | Samstag, 8. Mai 2010
Lieber JoBehrens
Man kann es nur immer immer wieder wiederholen, daß man sich amtskirchlich unendlich weit von Jesus und dem Evangelium entfernt hat und doch endlich eine Rückbesinnung auf das Wesentliche in Gang bringen sollte.
Stimmt schon, die Amtskirche, besonders die staatlich-verbeamtete im deutschen Sprachraum, hat sich von dem ursprünglichen Auftrag Jesu recht weit entfernt.
(Genau das war ja das Ziel der Sekularisation durch Josef II in Österreich, und den Wiener Kongress dann in halb Europa: Hier wurden die Priester gegen den Willen der Kirche zu Staatsbeamten gemacht.)
Nur: Die Bekehrung muss immer bei uns selber beginnen. Die erste Frage lautet daher immer: Wie nah sind wir selber, Du und ich, tatsächlich bei Jesus?
Diese von uns verlangte Bekehrung verlangt von uns auch, die uns selbst zurechtgelegten Denkmuster endlich einmal beiseite zu schieben, und sich wirklich ohne Vorbehalt und Eigendünkel auf die Botschaft Jesu einzulassen.
Ich habe das Gefühl, dass die Lösungen, die Du anbietest (die Kirche solle doch bitte endlich auf die Moral verzichten…), uns von Gott noch weiter entfernen…
Die wahren Reformer der Kirche sind eher so Typen wie der Hl. Franziskus, der Pfarrer von Ars, oder Theresa von Avila, oder Mutter Theresa.
Der Zölibat, wenn er richtig gelebt wird, macht frei für Gott. Und die Priester sollen genau das sein: frei für Gott.
Du solltest vielleicht nicht nur selbst denken, sondern auch ein bisschen mitdenke
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#45   wolfgang e.   13:45:01 | Freitag, 30. April 2010
Lieber JoBerens
Ich finde keinen nachstehenden Bericht. Ich habe allerdings alle deine bisher verlinkten „Berichte“ bereits durchgelesen, und alle von der NYT veröffentlichten Akten durchgesehen.
Es bleibt nichts übrig, als heiße Luft.
Wenn Du die Messlatte, die Du an den Papst hier anlegst, an allen Bischöfen, Priestern, Politikern, Journalisten etc. anlegen würdest, müsste die ganze Welt jetzt zurücktreten. Hier gibt s in allen Bereichen hunderte mit hundertfacher Schuld.
Du und ich ebenso.
Oder bist Du ohne Schuld?
Ansonsten kann ich nur noch sagen:
Wer auf Hans Küng vertraut,
hat auf Sand gebaut.
(Schöner Reim, oder?)
wolfgang e., ebenfalls selbst denkend.
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#25   wolfgang e.   10:27:41 | Freitag, 30. April 2010
@ AnnaAndreasTeresaSebastian
Ich weiß, ich weiß.
Dennoch gibt es immer wieder Leser hier, die sich von den Gedanken unseres Selbstdenkers beeindrucken lassen. Deshalb ist es, glaub ich, wichtig, hier manches richtigzustellen.
Das der Selbstdenker selbst daraufhin zu denken beginnt, bezweifle ich nach aller bisherigen Erfahrung.
Er hat ja auch in manchem Recht, in unserer Kirche liegt so manches im Argen. Nur irrt er sich beim vermeindlichen Hauptschuldigen, und seine Therapie würde wohl die Krankheit verschlimmern…
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#19   wolfgang e.   10:05:37 | Freitag, 30. April 2010
Richtig, JoBerens,
…bei sich beginnen…
Du und ich, wir müssen bei uns beginnen.
Zuerst den Balken aus dem eigenen Auge ziehen, dann den Splitter aus dem Auge des Nächsten…
Ansonsten ist zu sagen:
Der Papst könnte seine Schuld an der Vertuschung nur dann eingestehen und bekennen, wenn er eine hätte.
Die von Dir bisher vorgelegten „Beweise“ haben sich bei genauerer Prüfung als sehr dürftig herausgestellt. Die Anschuldigungen der NYT z.B. gehen völlig ins Leere. Die vorgelegten Dokumente enthalten nicht den geringsten Hinweis, dass Kard. Ratzinger involviert gewesen wäre, außerdem fußen die Anschuldigungen auf z.T. falschen Übersetzungen aus dem Italienischen. Außerdem wurde hier gar nicht vertuscht, da der Priester, um den es geht, bereits 1974 mehrfach bei den Behörden angezeigt worden war (die Behörden haben den Fall jedoch nicht weiterverfolgt. Die Kirche schon.) Es ging hier nur noch um die Frage, ob ein kirchlicher Prozess wegen Missbrauchs in der Beichte 25 Jahre nach den Vorfällen überhaupt noch durchführbar ist.
Andererseits war es Kard. Ratzinger, der bereits vor 10 Jahren in der römischen Kurie eine schärfere Gangart gegenüber Missbrauchs-Priester durchgesetzt hat.
In dieser Kirche sind viele Schuldig, schließlich ist jeder Mensch ein Sünder. Dieser Papst jedoch ist weder an den Missbräuchen, noch an deren Vertuschung schuld. Wofür soll er sich also öffentlich entschuldigen?
wolfgang e., als ebenfalls selbst denkender Katholik
Redaktion benachrichtigen Lieber mißbraucht als abgetrieben
#74   wolfgang e.   18:46:27 | Donnerstag, 29. April 2010
Menschseinsbeschneidung
Ist Todsünde nicht eine mittelalterliche Erfindung der alten Herren im Vatikan und eine unsinnige Menschseinbeschneidung.
In einem hat er recht, unser Behrens: Todsünden sind Menschseinsbeschneidungen… (vor allem, wenn es sich um Mord handelt. Da wird das Menschsein wohl sehr arg beschnitten…).
Allerdings wurden die Todsünden nicht im Mittelalter erfunden. Die gab es seit den ersten Menschen…
Moment mal… irgendwie glaube ich, dieser Berens hier ist garn nicht unser Behrens… :-D
Guter fake jedenfalls, ich bich zunächst tatsächlich darauf reingefallen (aber als ganz einfach würde sich nicht einmal Behrens bezeichnen)…
Redaktion benachrichtigen Kriecht sogar der Papst den Kirchenfeinden auf den Leim?
#80   wolfgang e.   11:28:53 | Dienstag, 27. April 2010
Ach der arme Papst ist überfordert…
… und er tut den ganzen Tag nichts anderes als zuwinken und zulächeln…
Zum Glück hat er ja unseren Jo Behrens, der ihm ein bisschen das Denken abnimmt und ermunternde Brife an den Bruder Papst schreibt…
Süß, wie sich unser Jo Behrens so die Welt vorstellt.
Übrigens, Giuseppe Behrens, die von der NYT veröffentlichten Akten haben de Papst nicht be- sondern entlastet. Aber wahrscheinlich ist Dir das vor lauter Selbst-Denken gar nicht aufgefallen…
Redaktion benachrichtigen Zum Glück kennt sie das Wort „Weihe“ nicht
#64   wolfgang e.   19:41:23 | Montag, 26. April 2010
Jo Behrens beweist Jo Behrens
Es ist ja immer wieder erfrischend, dass Du deine Thesen mit links zu von Dir selbst verfassten Texten im Internet belegen kannst…
Redaktion benachrichtigen Persönliche Verantwortung statt Kollegialität + …
#17   wolfgang e.   10:36:39 | Dienstag, 20. April 2010
Boff und Küng, zwei hervorrqagende, weltweit anerkanante Theologen…
Mag ja sein, dass sie in der Welt anerkannt sind, nicht aber in der Kirche…
Die Kirche (damals vertreten durch Kard. Ratzinger) hat die Ideen dieser beiden Herrn genausestens untersucht, und für Quargel (hervorquargelnd?) befunden.
Zu Recht, denn mit katholisch hat das eben wenig zu tun.
Kein Wunder, dass diese beiden Herrn auf Kard. Ratzinger sauer sind.
wolfgang e.
Als ebenfalls selbst denkender Katholik
In der Süddeutschen gibt es übrigens noch ein paar Schwachsinnartikeln zum Papst, die hat uns JoBe noch gar nicht vorgestellt…
Redaktion benachrichtigen Persönliche Verantwortung statt Kollegialität + …
#11   wolfgang e.   10:05:47 | Dienstag, 20. April 2010
Jo Behrens!
Frag einmal den Herr Boff zu seinen Verbindungen zu den Sandinisten!
Dieser Mann hat wirklich kein Recht, irgendeine Moralkeule zu schwingen, der soll lieber beschämt schweigen.
Jetzt kriechen sie alle as ihren Löchern, die Herrn mit ihren verkorksten Ideen, die jahrelang keiner mehr beachtet hat.
Jetzt mit den Wölfen mitzuheulen, ist eine leichte Übung.
Welche Befugnis hat Herr Boff, um dem Papst ein Zeugnis auszustellen?
Willst Du, lieber Jo Behrens, den Marxismus verwirklichen, willt Du, das der Papst sich in seinem Handeln und Denken an Karl Marx orientiert?
Absurd!
Es ist übrigens bezeichnend, dass Boff in Deutschland studiert hat.
Die Befreiungstheologie ist gar keine lateinamerikanische Erfindung. Sie hat deutsche Wurzeln.
Redaktion benachrichtigen Unglücksfälle und Verbrechen während der Papstmesse + …
#13   wolfgang e.   10:10:30 | Montag, 19. April 2010
Kritik an Ratzinger wächst?
Lieber Jo,
kannst Du mir eine Zeit nennen, in der H. Küng oder Boff den Papst nicht kritisiert haben?
Wenn die beiden Herrn den Papst kritisieren ist das nichts neues, und daher wohl kaum ein „Wachsen“ der Kritik.
Redaktion benachrichtigen Jetzt wackelt der Stuhl von Hw. Manfred Hauke
#62   wolfgang e.   18:01:42 | Donnerstag, 15. April 2010
was lehrt Hans Küng?
Weltethos?
Ich lehre an keiner Uni.
Und ich weiß in vielen Dingen nicht genau, wo es langgeht.
Aber im Gegensatz von Hans Küng gebe ich das auch zu…
Hans Küng ist, was die Katholische Kirche betrifft, schon seit Jahren ein Fernstehender.
Und einige seiner Behauptungen sind sehr schnell als falsch zu entlarven, wenn man nur ein bisschen Bescheid weiß (z.B. seine Interpretation von „Epistula de delictis gravioribus“, oder der von ihm behauptete Zusammenhang Zölibat – Missbrauch).
Also entweder hat Hans Küng tatsächlich keine Ahnung (dann sind seine Äußerungen fahrlässige Anmaßungen), oder er behauptet bewusst falsches.
Und, Inquisitor, an welcher Uni lehrst Du?
Redaktion benachrichtigen Jetzt wackelt der Stuhl von Hw. Manfred Hauke
#50   wolfgang e.   17:20:08 | Donnerstag, 15. April 2010
Wahrscheinlich wollte Küng nur ein paar Witze machen:
1. er sieht sich selbst als den authentischen Interpreten des II. Vatikanischen Konzils. :-D
2. Er beklagt den Pästlichen Führungsverlust, und ruft gleichzeitig zum Ungehorsam gegen den Papst auf. :-D
3. Er behauptet weiterhin, obwohl jeglicher Nachweis fehlt, einen Zusammenhang zwischen Zölibat und Missbrauch. :-D
4. Er erzählt, wider besseren Wissens, immer noch das Märchen von der „Päpstlichen Geheimhaltung“ (ist er so naiv, dass er wirklich nicht weiß, wie das Schreiben „Epistula de delictis gravioribus“ zu verstehen ist? – Er hat doch Theologie und Kirchenrecht studiert, oder?) :-D
5. Er beklagt das Nachlassen der Ökumenischen Beziehungen zu den Protestanten (die sich mit 7-Meilen-Stiefeln selbst immer weiter vom Christentum entfernen), obwohl die ökumenischen Beziehungen zur (wesentlich größeren) orthodoxen Kirche noch nie so intensiv waren wie jetzt. :-D
6. Er erzählt immer noch, wider besseren Wissens, das Märchen, dass Kard. Ratzinger die Vertuschung der Missbräuche vorangetrieben hat, obwohl gerade Kard. Ratzinger die ttreibende Kraft hinter der schon seit mehreren Jahren praktizierten härteren Gangart gegenüber Missbrauchstätern war :-D
7. Er glaubt, die Probleme Afrikas mit Kondomen lösen zu können. :-D
8. Er glaubt allen ernstes, dass der Bevölkerung Lateinamerikas die alten Religionen mit ihrer abergläubigen Furcht und ihren Menschenopfern lieber war, als das Christentum :-D
Nö, Leute. Am besten Küng nicht weiter beachten. Der ist nicht ernst zu nehmen…
Redaktion benachrichtigen Jetzt wackelt der Stuhl von Hw. Manfred Hauke
#37   wolfgang e.   16:43:35 | Donnerstag, 15. April 2010
@ Inquisitor
Und Einblick und vor allem Durchblick hat er sicher mehr, als so mancher Schreiberling hier.
Oh ja, das hat er sicher, wenn ich mir Jo Behrens z.B. anschaue… ^-^
Redaktion benachrichtigen Jetzt wackelt der Stuhl von Hw. Manfred Hauke
#31   wolfgang e.   16:26:40 | Donnerstag, 15. April 2010
Also Kerneval,
ich verstehe Sie nicht,
Sie scheinen auch irgendwie eingeschnappt zu sein (und zwar nicht nur ein bisschen).
Hw. Hauke jedenfalls wird momentan von kreuz.net angegriffen.
Auf kath.net durfte er sich schon in zwei Artikeln in dieser Kausa verteidigen…
(Ich hoffe, sie freuen sich wenigstens, dass ich Sie jetzt sieze und nicht duze…)
Redaktion benachrichtigen Wahrheit versus Meinung der Herrscher + …
#33   wolfgang e.   16:14:06 | Donnerstag, 15. April 2010
Jobehrens
ach, Hans Küng schon wieder…
Hast Du nichts neues?
Außer Dir interessiert sich doch kein denkender Mensch mehr für diesen alten Herrn…
Ein kleiner Tipp: Lies einmal statt Hans Küng den Brief das Papstes an Irland (und die ganze Welt)
Nach dieser Lektüre wirst Du nicht mehr ohne zu lügen sagen können, dass der Papst sich nicht um die Kirche sorgt, und gelassen und tatenlos dem Niedergang entgegengeht.
Du übersiehst immer noch völlig, das die Kirche bereits seit min. 10 Jahren einen sehr harten Kurs gegenüber Kinderschänder-Priestern fährt, und dass das maßgeblich Kard. Ratzinger zu verdanken ist.
Benedikt XVI geht es tatsächlich um die Opfer der Missbräuche (siehe Brief an Irland). Es geht ihm aber auch darum eine Perspektive aufzuzeigen, Christus wieder durch die Kirche durchschimmern zu lassen.
Küng interessiert sich hingegen keinen Deut für die Opfer. Er will nur wieder im Rampenlicht stehen.
Hans Küng ist verknöcherte Trostlosigkeit. Von Ihm ist die Rettung der Kirche nicht zu erwarten.
Sehr interessant sind übrigens die Leserkommentare beim Küng-Artikel. (Und auch schon beim vorigen, wo Küng einen Zusammenhang zwischen Missbrauch und Zölibat behauptet hat).
Sehr viel Zustimmung bekommt er nicht.
Redaktion benachrichtigen Jetzt wackelt der Stuhl von Hw. Manfred Hauke
#25   wolfgang e.   15:54:50 | Donnerstag, 15. April 2010
Dramatischer Apell??
Dass ich nicht lache…
Niemandem interessiert Hans Küng. Der ist von der Kirche schon so fern, dass er nicht mehrt den geringsten Einblick hat…
Es wurmt Hans Küng, dass ihn keiner mehr beachtet (außer JoBehrens vielleicht).
Doch nun wittert er Morgenluft: die Missbrauchsfälle sind eine gute Gelegenheit, sich ein letztes Mal zu profilieren.
Das er lediglich mit den Wölfen mitheult, fällt ihm nicht einmal auf.
Schaut euch auch die Leserkommentare unter diesem Hans-Küng-Artikel an (und auch zum letzten, den Joberens so gerne zitiert hat): Viel Zustimmung findet Küng nicht…
Geht es Hans Küng um die Opfer? Sieht nicht so aus: Eher darum, im Rampenlicht zu stehen.
Redaktion benachrichtigen Wahrheit versus Meinung der Herrscher + …
#9   wolfgang e.   10:26:48 | Donnerstag, 15. April 2010
Ja, FvP,
In der Demokratie interessiert die (Merheits-)Meinung der Bürger.
In der Kirche hingegen interessiert die Suche nach der Wahrheit.
Da Mehrheitsmeinungen sehr leicht zu manipulieren sind, ist die Mehrheitsmeinung leider allzu oft auf dem Holzweg.
Manipulierbare Meinungen sind bei den Mächtigen natürlich beliebter, als Institutionen, die unbeirrt von Momentanmeinungen nach der Wahrheit suchen.
Und dass die katholische Kirche heftiger angegriffen wird, als alle anderen Institutionen der Welt, hängt vielleicht auch damit zusammen, dass die Kirche der Wahrheit näher ist, als alle anderen, und daher für die Mächtigen besonders unbequem…
Redaktion benachrichtigen Selber schuld: Jetzt ist der Katzenjammer bei ‘Theologisches’ groß
#44   wolfgang e.   12:54:33 | Mittwoch, 14. April 2010
@ Karneval
Soso, duzen ist natürlich eine wesentlich schlimmere Sache, als „Ar***kriechseite“ zu schreiben…
Erzählen Sie mir nichts von „allgemein üblichen menschlichen Gepflogenheiten“, arbeiten Sie zuerst an Ihren eigenen Umgangsformen.
(abgesehen davon ist duzen im Internet „allgemein üblich“)
Deine Antwort war übrigens keine Antwort auf meine Frage.
Heute hat Herr Prof. Hauke eine eigenen sachlichen Artikel bekommen.
Dieser Satz von Ihnen:
„Daher ist für kath.net auch jegliche Objektivität fern und Herr Manfred Hauke muß von Herrn Biermaier/Noe natürlich weiterhin aufs schlimmste beleidigt werden“
ist daher nachweislich falsch, und selbst eine Beleidigung.
Redaktion benachrichtigen Ist „dumm“ das richtige Wort?
#29   wolfgang e.   11:26:10 | Mittwoch, 14. April 2010
Verleumdung, joBehrens?
Stammt dieser Satz von dir, oder nicht?:
„Es ist heute ja auch ganz normal, daß die KInder mit ihren Eltern in die Badewanne steigen oder unter die Dusche gehen und dann ja auch fragen stellen.“
Die Gesellschaft wird langsam erkennen müssen, dass zwischen Sätzen wie diesen, und der Häufung von Kindesmissbrauch ein Zusammenhang besteht.
Immerhin passieren die meisten Missbräuche im familiären Umfeld.
Lieber Herr Behrens, die Kirche hat in den letzten 10 Jahren unter der Leitung von Kard. Ratzinger enorm viel Aufräumungsarbeit geleistet, sodass es heute wohl kaum einen sichereren Ort für Kinder gibt, als kirchliche Einrichtungen (durch die Skandalisierung der Öffentlichkeit, hat sich endlich auch in allen unteren Rängen der Hierarchie endgültig die Einsicht durchgesetzt, dass hier gehandelt werden muss).
Die Gesellschaft ist hier weit zurück, wie dein obiger Satz eben auch zeigt.
Hier müsste das Gedankengut verschiedener Vereine, wie z.B. ProFamilia, HU, Die Grünen, Bundeszentrale für Aufklärung, etc., noch genauestens untersucht werden.
Dieses Gedankengut hast du immer wieder (siehe oben) kritiklos nachgebetet.
In Deutschland werden Mütter eingesperrt, wenn sie sich gegen die schulische Zwangsaufklärung kleiner Kinder zur Wehr setzen. Aber ist das nich ein staatlich verordneter Kindesmissbrauch, wenn Kinder im Kindergarten Konome über Karotten ziehen müssen?
Es ist sehr bequem, mit dem Finger auf den Papst zu weisen.
Zieh einmal den Balken aus deinem eigenen Auge.
Redaktion benachrichtigen Selber schuld: Jetzt ist der Katzenjammer bei ‘Theologisches’ groß
#38   wolfgang e.   10:24:01 | Mittwoch, 14. April 2010
@Karneval Lehmann
Manfred Hauke hat etwas gegen Medjugorje geschrieben also ist er für die Charismatiker von kath.net ganz ganz böse
äh…
Hast du diesen kath.net/detail.php?id=26360 Artkel auf kath.net gesehen?
Offenbar nicht.
Redaktion benachrichtigen Dämmert es langsam auch im Vatikan?
#29   wolfgang e.   11:18:24 | Dienstag, 13. April 2010
@ Ali As
Leite das an den Spiegel weiter, dann steht das morgen auf der Titelseite…
Den Pranger gibt es schon längst wieder…
Redaktion benachrichtigen Dämmert es langsam auch im Vatikan?
#21   wolfgang e.   10:46:54 | Dienstag, 13. April 2010
Genau, Behrens
Ich bin auch für die Wiedereinführung des Prangers.
Da kann man dann alle bei bloßem Verdacht anbinden, damit sie von der Öffentlichkeit bespuckt werden…
Auspeitschen wäre vielleicht auch ganz gut.
Und wir brauchen wieder einen Starken Mann, der endlich enmal wieder kräftig reinhaut.
Wir brauchen ein lückenloses Spitzelsystem, damit sichergestellt wird, das kein Verdachtsfall der Öffentlichkeit entgeht.
Nur so dürfte er Sache beizukommen sein.
Dei einfaches Weltbild hätte ich auch gerne, dann müsste ich nicht immer nachdenken…
Deine Diktion erinnert mich ein bisschen an HC Strache (falls du den überhaupt kennst).
Redaktion benachrichtigen Kardinal Bertone findet die falschen Worte + …
#58   wolfgang e.   10:49:20 | Freitag, 9. April 2010
@ puchil + joBehrens: Die Schuld des Papstes?
Vertuschung durch den Papst?
Die ach so seriöse NYT hat am 01.04. die ganze so groß aufgebaute Geschichte der „Schuld des Papstes“ und der „Schuld der Glaubenskongregation“ zähneknischend wiederrufen. (Wenn auch nur klein auf Seite 4).
Der gesamte Vorwurf war auf einem vatikanischen Besprechungsmemo aufgebaut, der von einem Computer-Übersetzungsprogramm sehr mangelhaft aus dem italienischen übersetzt worden war…
Sie wurde von einer anderen Zeitung auf diesen Fehler aufmerksam gemacht, die doch etwas genauer recherschiert hat…
Aber Hauptsache ist ja, dass einmal ein Gerücht in die Welt gesetzt wurde…
Das Dementi kann man ja klein auf Seite 4 verstecken, auch wenn die Geschichte davor mehrmals die Titelseite beherrscht hat.
Nachgooglen darfst Du das selber.
Redaktion benachrichtigen Ich weiß nicht, was die Kirche noch mehr tun könnte
#42   wolfgang e.   16:56:10 | Donnerstag, 1. April 2010
@ Puchil
Täter sind nämlich nicht nur einzelne Mitglieder der Kirche, sonder auch die Kirche als ganze mit ihren Strukturen und Einrichtungen und an der Spitze der Papst.
Auch die Strukturen und Einrichtungen der Kirche bestehen aus Menschen. Wenn du der Meinung bist dass die „Kirche als ganze mit ihren Strukturen und Einrichtungen“ schuldig ist machst du somit alle Gläubigen der Kirche zu Schuldigen.
Kollektivschuldtheorien werden übrigens sowohl von Anklägern als auch von Tätern gerne vertreten. Von den Anklägern, um möglichst viele Schuldige zu haben, von den Tätern, um die eigentlich persönliche Schuld auf eine anonyme „Struktur“ abschieben zu können.
Und wieder wurde damit den Opfern nicht geholfen, weil von der Wurzel des Übels schon wieder abgelenkt wurde.
Du willst die Missbrauchsfälle zu deinen Zwecken missbrauchen, nämlich, um deine Vorstellung von Kirche durchzusetzen.
Ich habe nicht das Gefühl, dass dich die Opfer wirklich interessieren.
Ja, es gibt sündhafte Strukturen auch in der Kirche. Und die gehören beseitigt. Und das jetzige Medienfeuer wird dazu beitragen.
Aber die Kirche ist nicht als ganzes sündhafte Struktur.
Es gibt in der Kirche auch viel Heiliges.
Du möchtest das Unkraut mit dem Weizen ausreißen.
Über deine „prophetischen“ Thesen musste ich tatsächlich sehr lachen. Es genügt, den Brief des Papstes an die Iren www.vatican.va/…urch-ireland_ge.html zu lesen, um sämtliche Thesen ad absurdum zu führen.
So schreibt kein Fanatiker, der mit eisener Faust regiert und stur an Traditionen festhäl…
Redaktion benachrichtigen Ich weiß nicht, was die Kirche noch mehr tun könnte
#27   wolfgang e.   00:26:05 | Donnerstag, 1. April 2010
Gute Nacht
Hast recht, ist schon spät…
Redaktion benachrichtigen Ich weiß nicht, was die Kirche noch mehr tun könnte
#25   wolfgang e.   00:18:38 | Donnerstag, 1. April 2010
Ich weiß,
er hat das ja selbst schon öfter geschrieben.
Grundsätzlich finde ich das ja sehr ehrenhaft von ihm, dass er wenigstens mit allen Konsequenzen zu seiner Frau steht, und kein Doppelleben führt, wie manche andere.
Ich verstehe auch, dass Puchil sauer ist, wenn er sieht, dass Priester, die schwere Verbrechen an Kindern begangen haben weiterhin Priester sein durften, während ihm als brav verheiratetem das Priesteramt verwehrt ist.
Ich verstehe auch, dass es ihm sauer aufstößt, wenn Bischöfe einfach dulden, dass ein Pfarrer mit einer Frau (nicht einmal wirklich heimlich) zusammenlebt, während er, weil er ehrlich war, kein Amt mehr hat.
Nur eine gewisse zusätzliche Verbitterung ist auch zu spüren: Irgendwie müssen jetzt die „Strukturen“ der Kirche Schuld daran sein, dass der eigene Lebensentwurf nicht gelungen ist, anstatt das hier vielleicht auch eine persönliche Schuld eingestanden wird.
Insoferne wird auch die Kollektivschuldthese verständlicher…
Redaktion benachrichtigen Ich weiß nicht, was die Kirche noch mehr tun könnte
#23   wolfgang e.   23:53:24 | Mittwoch, 31. März 2010
@ kristall
Da hast Du wohl recht.
Puchil ist ein Anhänger der Kollektivschuldtheorie…
Außerdem sieht er an der Kirche nur ihren Strukturen und Einrichtungen, die natürlich, da auus Menschen gebildet, sündhaft ist.
Der Papst sieht hingegen, wenn er auf die Kirche schaut, Jesus Christuns durchschimmern, der genau wegen dieser Sünden gelitten hat.
Was für ein befreiender Unterschied!
Hier ein paar Thesen über Puchil:
(1) Puchil ist durchaus nicht bloß ein alter Mann, der die Welt nicht mehr versteht und sich daher ängstlich an traditionell-liberale Formen und Formeln festhält.
(2) Puchil ist vielmehr ein an sich (möglicherweise einseitig) gebildeter Intellektueller, der sich aber in seine eigene Gedankenwelt so eingesponnen („verrannt“) hat, dass er zu einem Dialog nicht mehr fähig ist.
(3)Vielmehr ist er zu einem Fanatiker geworden, der von der fixen Idee beherrscht wird, er müsse die Katholische Kirche vor dem vermeintlichen Untergang retten.
(4) In diesem Zusammenhang hält er alle Ideen, die ihm „traditionalistisch“ erscheinen, für den Ausfluss eines durch Reaktionismus und Konservativismus geprägten Zeitgeistes, dem es unter allen Umständen zu wehren gilt.
Man muss wenig verändern, um es passend zu machen. Bin schon gespannt auf die Fortsetzung…
Redaktion benachrichtigen Ich weiß nicht, was die Kirche noch mehr tun könnte
#19   wolfgang e.   23:32:05 | Mittwoch, 31. März 2010
hier ist „das Fehlende“:
HIRTENBRIEF
DES HEILIGEN VATERS
BENEDIKT XVI.
AN DIE KATHOLIKEN IRLANDS
6. An die Opfer des Mißbrauchs und ihre Familien
Ihr habt schrecklich gelitten, und ich bedaure das aufrichtig. Ich weiß, daß nichts das Erlittene ungeschehen machen kann. Euer Vertrauen wurde verraten und Eure Würde wurde verletzt. Viele von Euch mußten erfahren, daß, als Ihr den Mut gefunden habt, über das zu sprechen, was Euch zugestoßen ist, Euch niemand zugehört hat. Diejenigen von Euch, denen das in Heimen und Internaten geschehen ist, müssen gefühlt haben, daß es kein Entkommen gibt aus Eurem Leid. Es ist verständlich, daß es schwer für Euch ist, der Kirche zu vergeben oder sich mit ihr zu versöhnen. Im Namen der Kirche drücke ich offen die Schande und Reue aus, die wir alle fühlen.
Aber es ist ja völlig egl, was der Papst schreibt. Puchil wird damit nie zufrieden sein.
Redaktion benachrichtigen Ich weiß nicht, was die Kirche noch mehr tun könnte
#17   wolfgang e.   22:40:06 | Mittwoch, 31. März 2010
hallo puchil
Hast du den Brief des Papstes nicht gelesen?
Wie deutlich soll der Papst denn noch werden, dass das bei dir ankommt?
Redaktion benachrichtigen Ich weiß nicht, was die Kirche noch mehr tun könnte
#15   wolfgang e.   22:22:11 | Mittwoch, 31. März 2010
hallo Puchil
Meinst Du das hier? cbs5.com/…fense.2.1600293.html
Was, bitte schön, soll daran besonders originell sein?
Ein wildgewordener US-Anwalt möchte anhand eines konkreten Missbrauch-Falls den Vatikan selbst klagen, den Papst vor Gericht zitieren und zur Herausgabe geheimer Vatikanpapiere zwingen.
Lächerlich.
Die Argumente des Anwalts lassen jegliche Kenntnis von Staats- und Kirchenrecht vermissen:
– Die US-Bischöfe seinen nach Meinung des Anwalts Angestellte des Vatikans (Blöder geht es wohl nicht mehr)
– Das Vatikan-Schreiben „Crimen Sollicitationis“ (1962) verbiete nach Meinung des Anwalts den Bischöfen, Missbrauchsfälle den Behörden zu nennen (nichts neues, und längst wiederlegt)
Da man beim amerikanischen Justizsystem nie genau wissen kann, tut der Vatikan gut daran, die Sache schon im Vorfeld abzublocken.
Das ganze läuft übrigens schon seit 2008. Auch nicht wirklich neu.
So what!
War das alles?
Redaktion benachrichtigen Ich weiß nicht, was die Kirche noch mehr tun könnte
#13   wolfgang e.   20:11:59 | Mittwoch, 31. März 2010
Aha, sehr kryptisch bisher…
Also, Puchil, Du darfst wegschauen, weil du keine Verantwortungsposition hast?
So, der NYT-Fall ist offenbar das Papier nicht wert gewesen, auf dem er gedruckt war. Viel zu dünne Suppe…
Jetzt müssen schnell drei neue Fälle daher, um den Druck gegen den Papst am köcheln zu halten.
Mal sehen, was daraus wird. Wahrscheinlich wieder viel Lärm um nichts.
Es wird schön langsam immer klarer: Vor allem in den letzten 10 Jahren hat die Kirche große Anstrengungen unternommen, um gegen die Missbrauchsfälle in den eigenen Reihen wirksam und dauerhaft vorzugehen. Treibende Kraft dahinter war Kardinal Ratzinger, der unter anderem dafür gesorgt hat, dass die Missbrauchsfälle nicht mehr in der Rota, sondern viel effizienter in seiner Glaubenskongregation behandelt werden.
Die momentanen medialen Kanonen kommen also mindestens 10 Jahre zu spät, und richten sich paradoxerweise genau gegen den, der die Ärmel aufgekrempelt, und viele Missstände beseitigt hat.
Ich frage mich daher, wem hier eigentlich die eigenen Interessen näher liegen als die Opfer. Hast Du den Eindruck, dass sich die Medien wirklich für die Opfer interessieren?
Auch Dich interessieren die Opfer kaum. Du verfolgst auch nur deine eigenen Interessen.
Wem die Opfer und die Verhinderung von Missbräuchen tatsächlich ein Anligen ist, der sollte schön langsam beginnen, die Wurzeln des Missbrauchs in der ganzen Gesellschaft anzugehen. Die Kirche ist hier der übrigen Gesellschaft um 10 Jahre voraus!
Redaktion benachrichtigen Das Pädophilie-Risiko in der Kirche ist noch kleiner als angenommen
#17   wolfgang e.   18:14:34 | Mittwoch, 31. März 2010
Izmet Necist
Gezählt werden von den Medien sämtliche Missbrauchsfälle in der Kirche, egal, ob der Missbraucher Priester war, oder nicht.
Zölibatär (Priester und Ordensleute) sind in der Kirche in D ca. 50.000 Personen.
Redaktion benachrichtigen Das Pädophilie-Risiko in der Kirche ist noch kleiner als angenommen
#10   wolfgang e.   17:48:03 | Mittwoch, 31. März 2010
St. Anton
Die Kirche hat früher viel vertuscht, ja. Aber der Kirche heute kann man das wohl kaum mehr vorwerfen (schon seit mindestens 10 Jhren nicht mehr.)
Übrigens, @ alfmöllmack:
Die Kirche hat bereits in den letzten (mind.) 10 Jahren enorm viel unternommen, um den Missbrauch in den eigenen Reihen zu minimieren.
Wie viele wirklich neue Fälle sind jetzt bekannt geworden?
Ja, ich gebe meine Kinder bedenkenlos in eine kirchliche Schule. Gerade jetzt ist wohl nirgends ein Ort zu finden mit größerer Sicherheit vor Missbräuchen…
Die übrige Gesellschaft hat allerdings noch viel Aufhohlbedarf. In gewissen Kreisen (pro familia, Pädophilenpartei, etc. etc.) gilt es noch immer als äußerst schick, für Kindersexualität einzutreten (unter dem Motto: Die Kinder wollen das). Die Grünen und die HU haben sich bisher auch nur äußerst halbherzig und unglaubwürdig distanziert.
Wer hat eigentlich im Fall Dutroux vertuscht? Hier gibt es bis heute nur einen einzigen verurteilten, obwohl offensichtlich höchste Regierungs- und Medienkreise involviert waren, und beim Vertuschen auch vor Mord nicht zurückgeschreckt wurde.
Man hilft den zukünftigen Opfern nicht, wenn man die Missbräuche in der gesamten Gesellschaft ignoriert.
Redaktion benachrichtigen Das Pädophilie-Risiko in der Kirche ist noch kleiner als angenommen
#5   wolfgang e.   17:34:04 | Mittwoch, 31. März 2010
Und hier die Quelle:
hier anklicken (cicero.de) cicero.de/97.php?ress_id=9&item…
Redaktion benachrichtigen Ich weiß nicht, was die Kirche noch mehr tun könnte
#9   wolfgang e.   17:29:44 | Mittwoch, 31. März 2010
ach Puchil
Was hast eigentlich Du alles gehöhrt, gesehen, und nichts getan, Du behauptest doch immer, dass Du alles weißt.
Offenbar ist die ganze NYT-Geschichte eher dünn. Egal, ob Kard. Ratzinger etwas davon wusste, oder nicht, es lässt sich keinerlei Fehlverhalten der Glaubenskongregation nachweisen.
Das reicht wohl kaum für eine seriöse Rücktrittsaufforderung an den Papst aus.
Sag mir nur eines: Für die NYT genügt es offenbar, in der eigenen Dokumentensammlung kein Schriftstück von Kardinal Ratzinger zu haben, um es als erwiesen anzusehen, dass Kardinal Ratzinger alles gewusst, aber nichts unternommen hätte.
Findest Du das seriös?
Der Fall war zudem seit Jahren polizeibekannt. Nix Geheimhaltung und Vertuchung also.
Die Behörden waren untätig. Die Kirche hat den Fall neu aufgerollt.
Redaktion benachrichtigen Ich weiß nicht, was die Kirche noch mehr tun könnte
#2   wolfgang e.   12:09:12 | Mittwoch, 31. März 2010
Redaktion benachrichtigen Den Schatten ausgeblendet + …
#60   wolfgang e.   00:44:34 | Mittwoch, 31. März 2010
@ Izmet Necist
Nur zu deiner Info:
Auszug aus dem Beipacktext der oben erwähnten „Pille“ Yasmin:
„Die kontrazeptive Wirkung von Yasmin basiert auf einem Zusammenspiel verschiedener Faktoren, wobei Ovulationshemmung und Veränderung am Endometrium als wichtigste Faktoren anzusehen sind.“
Soll ich es Dir übersetzen?
Yasmin hat also zwei Hauptwirkungen:
1. Verhinderung des Eisprungs (Ovulationshemmung)
2. Verhinderung der Einnistung (Veränderung am Endometrium = Gebärmutterschleimhaut)
So, wie das dasteht, sind die beiden Wirkungen bei Yasmin ungefähr gleich bedeutsam. D.h. im Klartext: Man nimmt an, dass die Wirksamkeit diese Pille nur etwa zur Hälfte durch Verhinderung des Eisprungs (=tatsächliche Verhütung) zustande kommt. In den anderen Fällen findet ein Eisprung trotz Pille statt, Befruchtung ist daher möglich, die Einnistung wird aber verhindert (Nidationshemmung, genaugenommen ist das eine Frühabtreibung nach der Befruchtung, auch wenn der Begriff Abtreibung vor ca. 30 Jahren umdefiniert wurde, und daher offiziell nur mehr nach der Einnistung von Abtreibung gespochen wird. Das ändert aber nichts an der Sache.)
Alles klar?
Wen es interessiert: die Warnhinweise nehmen bei dieser Pille im Austria-Codex 3 sehr klein bedruckte Seiten ein, darunter so nette Dinge wie venöse & arterielle Thromboembolien, Lebertumore, depressive Verstimmungen, Libidoveränderungen… Die meisten Medikamente habe Warnhinweise von ca. 1/4 bis 1 Seite. So nette Dinge wie bei Yasmin sind dabei selten zu lesen.
Redaktion benachrichtigen Neuer Skandal: Kirchenfeinde verwenden gezielte Lügen
#22   wolfgang e.   17:52:34 | Dienstag, 30. März 2010
@ bejorommer
Schon wieder Hans Küng…
JoBehrens, du wirst es nie lernen…
Bis jetzt konnte niemand irgendeinen Zusammenhang zwischen Zölibat und Kindesmissbrauch wissenschaftlich nachweisen. (Und wie gerne hätte das mancher nachgewiesen)
Aber Hans „Mr. Unfehlbar“ Küng weiß schon wieder mehr…
Vergiss doch diesen alten Mann, dem keine Krähe mehr nachweint, und der nur noch mit blinden Attaken auf die Kirche ein bisschen Rest-Aufmerksamkei auf sich ziehen kann.
Haltbar ist das ganze nicht.
Solange hier Scheingefechte gegen den Zölibat geführt werden, wird sich in der Gesellschaft nichts ändern, und die Zahl der Missbrauchsopfer nicht abnehmen.
Es geht darum, die tatsächlichen Wurzeln des Kindesmissbrauchs in Kirche und Gesellschaft aufzudecken.
Dann erst kann man wirksam etwas unternehmen.
Hans Küng will nur wieder einmal sich selbst profilieren. Die Missbrauchsopfer selbst sind im offenbar völlig wurscht.
wolfgang e., ebenfalls ein selbst denkender Katholik. (Der nicht dem Meinungs-Mainstream hinterherläuft)
Redaktion benachrichtigen Den Schatten ausgeblendet + …
#41   wolfgang e.   12:07:14 | Dienstag, 30. März 2010
@ puchil2
Also, in der Glaubenskongregation sollen alle Missbrausfälle weltweit gemeldet werden. Da wird wohl einiges zusammenkommen…
Glaubst Du wirklich, dass Kard. Ratzinger jeden einzelnen Fall persönlich bearbeitet und gekannt hat? Glaubst Du nicht, das er eventuell anderes zu tun hatte, und die Missbrauchsfälle von den dafür vorgesehenen Mitarbeitern bearbeitet wurden?
Der NYT-Fall hatte nicht einmal Aktualität, als er genmeldet wurde (die Missbräuche lagen zu dem Zeitpunkt mehr als 20 Jahre zurück). Warum hätte genau dieser Fall zur Chefsache erklärt werden müssen?
Dass der Priester, als er mit einem diozösanen Prozess konfrontiert war, einen Brief persönlich an Kard. Ratzinger adressiert hat, beweist überhaupt nichts. Wieviele Briefe wird wohl der Chef der Glaubenskongregation einer Kirche mit über 1.000.000.000 Mitgliedern täglich bekommen haben. Glaubst Du, er kann jeden persönlich lesen? (Irgendwie fällt mir jetzt JoBehren’s „Brief an den Papst“ ein…)
Und – weiter gefragt – warum glaubst Du, dass die Glauenskongregation diesen speziellen Fall dem Papst gemeldet hätte, und JP II daher davon wissen hätte müssen? – Bei einem, bei aller Tragik, längst verjährten Fall?
Und was hätte er, mehr als 20 Jahre später, noch unternehmen können?
Suspedieren? – Nachdem der Priester bereits seit 1974 pensioniert war, bei seiner Mutter lebte, jetzt alt und krank, ohne irgendein Amt?
Ja, es wurmt Dich, dass Du suspendiert bist, und er nicht. Ich glaube nicht, dass Du tauschen möchtest…
Redaktion benachrichtigen Den Schatten ausgeblendet + …
#34   wolfgang e.   11:42:19 | Dienstag, 30. März 2010
@ Pascal123
Lies einmal den Beipacktext zur Pille…
Bei jedem hormonellen Verhütungsmittel kann es dennoch zu einem Eisprung kommen, und damit auch zu einer Befruchtung.
Hier kommen dann die weiteren Wirkweisen der Pille zum Tragen: Die Gebärmutterschleimhaut wird so verändert, dass die Einnistung des befruchteten Eis erschwert wird. Man nennt das auch Nidationshemmung…
Auch die Nidationshemmung kann „versagen“, sonst hätten die Pillen ja einen Pearl-Index von 0,0; und nicht von 0,2-1,0
Redaktion benachrichtigen Die Leute reden lassen + …
#17   wolfgang e.   13:56:33 | Montag, 29. März 2010
Achso, Hans Küng… DER muss es ja wissen.
Um diesen alten Herrn ist es in letzter Zeit zu ruhig geworden, da sind die Missbrauchsfälle natürlich ein wilkommener Anlass, sich wieder ins Rampenlicht zu stellen…
Lieber Jobehrens, wenn Du dich in deiner Meinungsfindung an Hans Küng orientierst, wundert mich gar nichts mehr.
In zehn Jahren wird man Hans Küng vergessen haben.
Von Benedikt XVI wird man noch in 100 Jahrenreden.
Genau das wurmt den ersteren.
@ Puchil
Ja die NYT ist kein Lokalblättchen. Nur momentan sind die Machtverhältnisse so, dass man nur gewinnen kann, wenn man die Kirche kritisiert. Die NYT hat also nichts zu verlieren, wenn die Sache doch anders ist.
Außerdem hat die NYT sich abgesichert, sie beruft sich auf einen Anwalt…
Die NYT-Geschichte trug sich um 1970 zu. Der Priester wurde damals mehrfach angezeigt, die Behörden haben den Fall nicht weiter untersucht.
Erst 1996 wurde im Vatikan nachgefragt, was mit dem Priester zu tun sei. Bearbeitet wurde das nicht von Kard. Ratzinger (der konnte sich wohl kaum um jeden Fall persönlich kümmern), sondern von einem Mitarbeiter. Dieser hat empfohlen, da der Priester nun schon sehr alt war, und in den über 20 Jahren seither kein Vorfall mehr bekannt war, nichts weiter mehr zu unternehmen, außer dem Priester einen Platz zuzuweisen, wo es keine Kinder gibt.
4 Monate danach ist der Priester verstorben.
Wo ist die Vertuschung? Der Fall war behördlich bereits bekannt und außerdem strafrechtlich verjährt. Was hätte hier eine nochmalige Anzeige gebracht?
Redaktion benachrichtigen Die Leute reden lassen + …
#13   wolfgang e.   12:19:34 | Montag, 29. März 2010
ach lieber Jobehrens
Deine Gedankenwelt ist zu einfach gestrickt, um beim selbst Denken auf brauchbare Ergebnisse zu kommen.
Wenn Du weiterhin so stolz auf deine eigene im Halbwissen gebildete Meinung bleibst, wird sich daran auch nichts ändern.
Beginne einmal, Dir selbst gegenüber kritisch zu sein!
Wenn die New York Times behauptet, Kardinal Ratzinger hätte etwas vertuscht, so muss das noch lange nicht heißen, dass das auch stimmt. Die Faktenlage sagt nämlich, wenn man sich nur ein bisschen damit auseinandersetzt, etwas anderes.
Es gibt also keine offenbare Schuld des Papstes, auch wenn manche das gerne hätten. Und Du fällst natürlich darauf hinein.
Was sonst zu sagen war, hat der Papst mehr als deutlich gesagt. Nur wollten manche das nicht hören.
wolfgang e.
als ebenfalls selbst denkender Katholik, der es sich nicht so einfach macht.
Redaktion benachrichtigen Die ersten Scherben einer neuen Kristallnacht?
#116   wolfgang e.   22:56:20 | Freitag, 26. März 2010
Dr. Eck-Amstecken
Dr. Eck-Amstecken: @BrandenburgisJa in der Tat. Leider gibt es auch trostlose Weiten in Afrika. Trostlos deshalb, weil die Päpste, trotz Aids sich nicht entb… wider das Kondom zu predigen. Damit trägt auch Benedikt Verantwortung für die trostlosen Weiten Afrikas! Zm Lachen finde ich das allerdings nicht.
Jo Behrens, bist Du’s? :-D
oder einfach ein weiterer einfach denkender Katholik?
Jaja, der Papst ist schuld an AIDS, der Papst ist schuld an AIDS, der Papt ist schuld an AIDS, der Papst ist schuld an AIDS, der Papt ist schuld an AIDS, der Papst ist schuld an AIDS, der Papt ist schuld an AIDS, der Papst ist schuld an AIDS, der Papt ist schuld an AIDS, der Papst ist schuld an AIDS, der Papt ist schuld an AIDS, der Papst ist schuld an AIDS, der Papt ist schuld an AIDS, der Papst ist schuld an AIDS, der Papt ist schuld an AIDS, der Papst ist schuld an AIDS, der Papt ist schuld an AIDS, der Papst ist schuld an AIDS, der Papt ist schuld an AIDS, der Papst ist schuld an AIDS, der Papt ist schuld an AIDS, der Papst ist schuld an AIDS, der Papt ist schuld an AIDS, der Papst ist schuld an AIDS, der Papt ist schuld an AIDS, der Papst ist schuld an AIDS, der Papt ist schuld an AIDS, der Papst ist schuld an AIDS, der Papt ist schuld an AIDS, der Papst ist schuld an AIDS, der Papt ist schuld an AIDS, der Papst ist schuld an AIDS, der Papt ist schuld an AIDS, der Papst ist schuld an AIDS, der Papt ist schuld an AIDS, der Papst ist schuld an AIDS, der Papt ist schuld an AIDS, der Papst is…
Redaktion benachrichtigen Nett formuliert: „Kein vorbildlicher Priester“
#7   wolfgang e.   22:40:49 | Freitag, 26. März 2010
@ ruhrgebietler & chrysanthus
r.ruhrgebietler: alleine schondeswegen darf der jp-ii niemals selig gesprochen werden!
Diese Aussage ist ähnlich dämlich, wie die jetzigen New-York-Times-Vorwürfe gegeb Benedikt XVI.
P. Maciel hat es offebar zuwege gebracht, die gesamte katholische Welt zu betrügen und hinters Licht zu führen.
Und jetzt sollen auf einmal die Betrogenen am Betrug schuld sein?
Was kann Johannes Paul II dafür dass P. Maciel ein Halunke und Betrüger war, der sich hinter der Maske eines frommen Ordensgründers versteckt hat?
Redaktion benachrichtigen Überall Krise + …
#26   wolfgang e.   10:57:52 | Freitag, 26. März 2010
@ Brandnburgis
Brandenburgis: Ein Christ kandidiert nicht für das Amt eines „Bundespräsidenten“.
Was soll ein Christ sonst tun? Beten, und warten, bis wieder ein Kaiser kommt?
Ist das Amt des Bundespräsidenten in sich schlecht?
Wenn ja, mit welcher Begründung?
Redaktion benachrichtigen Österreicher – es eilt
#11   wolfgang e.   09:54:27 | Dienstag, 23. März 2010
@ Brandenburgis
Nein, in dieser Ausschließlichkeit ist das nicht mehr katholisch.
Es gilt auch die Aussage:
So beten, als ob alles nur von Gott abhinge,
und so handeln, als ob alles nur von mir abhinge.
Das ist katholisch (allumfassend).
Redaktion benachrichtigen Kinderporno-Ringe: Leutheusser-Schnarrenberger ist nicht mehr tragbar
#32   wolfgang e.   01:00:22 | Donnerstag, 18. März 2010
@ Gotthard
meinst Du den Zeigefinger der Justizministerin?
Jedenfalls stinkt diese Sache ebenfalls gewaltig, und Heuchelei ist ein harmloses Wort für das öffentliche Auftreten der Ministerin.
Redaktion benachrichtigen Er soll seine eigenen Söhne mißbraucht haben
#27   wolfgang e.   14:25:06 | Donnerstag, 4. März 2010
Giordano Bruno Stiftung ?
WORMLAND: Giordano-Bruno-Stiftung ist ein gottfreier Verein, denn sie geht davon aus, dass keine Götter und Kobolde in die Naturgesetze eingreifen – einfach weil NICHTS dafür spricht
Ich würde eher sagen: Ein Blindenverein…
Da sitzen lauter Leute darin, die einerseits behaupten, nichts genau wissen zu können, andererseits genau wissen, dass es Gott nicht gibt…
Redaktion benachrichtigen Nuntius ohne diplomatische Maske
#19   wolfgang e.   20:25:00 | Mittwoch, 3. März 2010
ach agnosti
agnosti, betrübt über die Verblendung mancher Zeitgenossen
Ja, darüber kann man sich schon betrüben…
Deine eigene Verblendung ist aber auch nicht schlecht. So viele pauschal-fenrnpsychologisierende Vorurteile in den wenigen zur Verfügung stehenden Zeichen unterzubringen ist schon eine Leistung.
Irgendwie paradox, wenn jemand, der sich „agnosti“ nennt, dann „wissend“ lächelt…
Einbildung ist ja immerhin auch eine Bildung, oder?
wolfgang e., mitleidig lächelnd
Redaktion benachrichtigen Die deutsche Justizministerin kennt das Gesetz nicht
#78   wolfgang e.   15:49:03 | Freitag, 26. Februar 2010
Jubärens
Die HU behauptete das offenbar auch noch im Jahr 2000
siehe hier:
www.kath.net/detail.php?id=25757
insoferne ist die Verbindung der Justizministerin mit der HU doch interessant… Riecht ein bisschen nach Doppelmoral…
Redaktion benachrichtigen Die deutsche Justizministerin kennt das Gesetz nicht
#66   wolfgang e.   15:16:46 | Freitag, 26. Februar 2010
@ solagratia
Ein „kirchliches Strafrecht“ hast Du ins Spiel gebracht…
Einerseits gibt es natürlich auch im Kirchenrecht Strafsanktionen, wie etwa die Suspendierung oder die Exkommunikation. Es gibt also auch ein „kirchliches Strafrecht“.
Andererseits wurde selbst in Zeiten der Inquisition ein „überführter“ Deliquent an die staatliche Gerichtsbarkeit übergeben, da die Kirche auch damals kein „weltliches Strafrecht“ besaß.
Ich bin selbstverständlich dafür das kirchliche Personen vom staatlichen Strafrecht und den entsprechenden Staatsorganen genau so behandelt werden wie jeder andere Bürger auch, insbesondere bei strafrechtlich relevanten Taten. Die Kirche soll von niemandem als „gutes Versteck“ missbraucht werden…
Redaktion benachrichtigen Die deutsche Justizministerin kennt das Gesetz nicht
#57   wolfgang e.   14:54:14 | Freitag, 26. Februar 2010
@ Satyagraha
Endlich jemand, der hier vernünftig argumentiert, ohne irgendwelche sarkastischen, ironischen, beleidigenden oder sonstwelchen Untertönen.
Das vermisst man hier sonst auf allen Seiten…
Kleine Anmerkung:
Der Atheismus…ist selbstverständlich keine Religion im klassischen Sinne.
Religion nicht, da gebe ich Dir recht, eine Glaubensüberzeugung ist der Atheismus schon (insoferne könnte man „gläubiger“ Atheist sagen; sehr sinnvoll ist das allerdings nicht)
@ solagratia
In Deutschland gibt es kein relevantes „kirchliches Strafrecht“
Das stimmt so nicht; Es gibt auch in Deutschland ein Konkordat, dass das Zusammenspiel zwischen kirchlichem und staatlichem Recht regelt. Das Kirchenrecht ist somit vom Staat anerkannt.
@ Hein_Mueck_01
…ich glaube nicht an gott…es gibt nicht einen einzigen rationalen, moralischen oder sonst einen grund dafür…
Richtigerweise müsstest Du sagen: „Ich finde keinen Grund“ statt: „Es gibt keinen Grund“
Es gibt eine nicht zu unterschätzende Zahl intelligenter Leute, die durchaus stichhaltige Gründe für ihren Glauben gefunden haben. Die Gläubigen sind auch nicht alle automatisch blöd…
Redaktion benachrichtigen Die deutsche Justizministerin kennt das Gesetz nicht
#50   wolfgang e.   14:25:55 | Freitag, 26. Februar 2010
katholisch an mehrere Götter glauben?
Ernsthaft?
Redaktion benachrichtigen Die deutsche Justizministerin kennt das Gesetz nicht
#40   wolfgang e.   13:37:10 | Freitag, 26. Februar 2010
Wenn Glaube bedeutet…
…überzeugt sein von etwas, auch wenn man es nicht beweisen kann,
dann ist Atheismus selbstverständlich ein Glaube.
Kein Glaube ist hingegen der Agnostizismus, denn hier gibt es keine Überzeugung, sondern nur ein „kann sein, weiß ich nicht…“
Redaktion benachrichtigen Die deutsche Justizministerin kennt das Gesetz nicht
#30   wolfgang e.   12:58:22 | Freitag, 26. Februar 2010
Auch nicht uninteressant…
www.kath.net/detail.php?id=25757
…was die HU zur Pädophilie zu sagen hat…
Redaktion benachrichtigen Jetzt wird der ‘Spiegel’ von seiner Vergangenheit eingeholt
#38   wolfgang e.   11:59:43 | Mittwoch, 24. Februar 2010
Lieber Paulaner
Die sexuelle Revolution hat nicht ein Philosoph herbeigeführt sondern ein Chemiker!
Das ist so nicht richtig. Die Sexuelle Revolution wurde spätestens seit dem späten 19. JH. „philosophisch“ vorbereitet. Die Chemie war dann höchstens noch Geburtshelfer.
Insoferne ist es auch falsch zu sagen: Die sexuelle Revolution hätte die Kirche unvorbereitet überrascht.
Die Kirche hat schon im 19. Jh. eine ausgereifte Antwort auf die philosophischen Strömungen formuliert, im 20. Jh. von mehreren Päpsten und vom 2. Vatikanischen Konzil wiederhohlt. Paul VI hat diese Antwort noch einmal bestätigt und bekräftigt.
Die deutschen Theologen hätten gerne eine andere antwort gehabt, doch das ist eine andere Geschichte.
Rückblickend betrachtet hatte damals wohl eher der Papst Paul VI recht, auch wenn er ziemlich einsam dastand.
Redaktion benachrichtigen Was ist eine Diskriminierung?
#27   wolfgang e.   17:12:08 | Freitag, 19. Februar 2010
Lieber JMX
Die Gesellschaftliche Definition von Ehe ist längst eine ganz andere. Findet Euch damit ab.
Es geht überhaupt nicht darum, was die gesellschaftliche Definition der Ehe ist.
Es geht darum, warum die Gesellschaft gewisse Verbindungen zwischen Menschen fördern soll (egal, wie sie heißen) oder auch nicht.
Normalerweise wird von der Gesellschaft gefördert, was der Gesellschaft nützt.
Von der, nennen wir es einmal „klassischen“ Ehe hat die Gesellschaft einen großen Nutzen, wenn in ihr Kinder großgezogen werden (was ja eigentlich der Sinn der Ehe ist).
Von einer geschlechtlichen Verbindung, welcher Art auch immer, hat die Gesellschaft an sich keinen Nutzen. Das ist also reine Privatsache. Warum sollte das von der Gesellschaft gefördert werden?
Zu Überlegen wäre, ob man kinderlosen Ehepaaren gewisse Privilegien nicht mehr zuerkennt (da sie für die Gesellschaft auch keinen speziellen Nutzen haben). Das wäre viel gerechter, als homosexuellen Paaren plötzlich eheliche Privilegien zuzuteilen.
Und das ist letztlich nicht im geringsten eine religiöse Frage.
Redaktion benachrichtigen Die Juden beten nicht zu demselben Gott
#27   wolfgang e.   14:25:10 | Freitag, 19. Februar 2010
Lieber Paulaner,
nenne mir eine Zeit, in der der Glaube nicht diskutiert wurde, oder nicht diskutiert werden musste.
Jeder Lehramtlichen Entscheidung ging immer eine lange Diskussion voraus.
Andernfalls hätte das Lehramt ja nichts entscheiden müssen…
Redaktion benachrichtigen Es ist sehr löblich, sich gegen Gewalt einzusetzen
#88   wolfgang e.   10:04:37 | Freitag, 5. Februar 2010
lieber hiti,
sei mir nicht bös, aber du bist hier viel zu streng.
Für einen Katholiken besteht keinerlei Verpflichtung an irgendeine Privatoffenbarung zu glauben. Nicht einmal die großen kirchlich anerkannten Marienerscheinungen wie Guardalupe, Lourdes und Fatima sind verpflichetendes Glaubensgut. Die Offenbarung ist mit den Aposteln abgeschlossen.
Niemand hört daher auf ein Katholik zu sein, niemand setzt sein Seelenheil aufs Spiel, wenn er Zweifel an einer Privatoffenbarung hat.
Ich habe das Zeugnis von Gloria Polo gelesen. Vieles ist sehr interessant, es widerspricht (soweit ich das sehe) nicht der Lehre der Kirche.
Aber die hanebüchenen naturwissenschaftlichen Äußerungen (noch dazu von einer Ärztin) lassen doch einen ziemlich seltsamen Nachgeschmack zurück. Ich weiß also auch nicht genau, was ich von der Sache halten soll.
Nicht jeder Zweifel hier bedeutet also, dass der Zweifler sich nicht ändern will und verloren gehen muss. Wer solches behaupted, vertritt keinen katholischen Standpunkt.
Ich halte auch prinzipiell jedes Wunder für möglich (bei Gott ist nichts unmöglich). Dennoch haben sogar ganz große Heilige vor zu großer Wundergläubigkeit gewarnt. (z.B. Theresa von Avila, Johannes von Kreuz).
Wenn dir die Aussagen von Gloria Polo geholfen haben, freut mich das. Du darfst das aber nicht verallgemeinern. Es gibt viele Wege zu Gott. Nicht jeder führt über Gloria Polo.
Redaktion benachrichtigen Es ist sehr löblich, sich gegen Gewalt einzusetzen
#8   wolfgang e.   11:02:23 | Donnerstag, 4. Februar 2010
@ Seferiot
Natürlich gibt es Rechtsgüter unterschiedlicher Schutzwürdigkeit:
Das Recht auf Eigentum z.B. ist nicht im gleichen Maß schutzwürdig, wie das Recht auf Leben.
Daher hat der Staat z.B. das Recht ein Grundstück zu enteignen, um eine Straße zu bauen, wenn es das Gemeinwohl erfordert.
Der Staat hat aber nicht das Recht, dem Grundstückseigentümer das Leben zu nehmen, wenn er sich gegen die Enteignung wehrt…
Das hat also mit „Klassenjustiz“ nichts zu tun, oder?
Redaktion benachrichtigen Widersprüche bleiben immer widersprüchlich + …
#44   wolfgang e.   11:49:55 | Freitag, 22. Januar 2010
@ lateiniheini
@karljosef Er kennt werder das katholische noch das evangelische Kirchen und Eucharistieverständnis.
Das ist es ja gerade! Das kennen doch die meisten nicht!
Weißt du, auch wenn sich die Mehrheit deiner Bekannten „aus dem Bauch heraus“ eine Meinung bildet, ohne eine Ahnung von den Hintergründen zu haben, dann ist das trotzdem nichts anderes als Ignoranz.
Ignoranz ist allerdings eine schlechte Grundlage für Toleranz. Toleranz velangt nach Respekt vor dem anderen, nicht nach Geringschätzung.
Ignoranz und Geringschätzung des Glaubens des Anderen ist wohl auch keine geeignete Grundlage für die Ökumene.
Wir müssen lernen, zu respektieren, dass es hier Verständnis-Unterschiede gibt.
Wie kann man verlangen, an der Kommunion in der katholischen Kirche teilnehmen zu dürfen, wenn einem gleichzeitig völlig „wurscht“ ist, was die katholische Kirche unter dieser Kommunion versteht?
Wenn mir ein Moslem sagt, ich dürfe als Ungläubiger die Kaba in Mekka nicht berühren, ja nicht einmal sehen, weil sie ein heiliger Stein ist, werde ich das aus Respekt vor diesem Moslem nicht tun, selbst wenn ich als Christ die Kaba nicht für heilig halten kann.
Ich werde nicht sagen: „Sei doch nicht so, ist doch eh wurscht, was du glaubst. Hauptsache wir haben Gemeinschaft“.
Redaktion benachrichtigen Widersprüche bleiben immer widersprüchlich + …
#27   wolfgang e.   18:17:06 | Donnerstag, 21. Januar 2010
Lieber JoBerens
Deine Vorschläge wären ein ernsthaftes Hindernis für die ökumenischen Beziehungen zu den orthodoxen Kirchen (bei der aufgrund des gleichen Sakramentenverständnisses die Interkommunion mit den Katholiken teilweise schon realisiert ist).
Nimm bitte zur Kenntniss, dass die Orthodoxie eine wesentlich größere und wichtigere Konfession ist als die lutherisch evangelische Kirche.
Der Papst denkt eben nicht nur „deutsch“, sondern weltweit.
Übrigens gab es noch nie solche Fortschritte in der ökomenischen Beziehung zwischen katholischer und orthodoxer Kirche, wie in den letzten 4 Jahren.
Warum sollte der Papst das jetzt gefährden?
Gleichzeitig hat die ökumenische Beziehung zwischen Orthodoxie und Protestantismus eben erst einen historischen Tiefstand erreicht.
Das größte Hindernis in der Ökumene ist also offenbar die jüngste Entwicklung der protestantischen Kirchen, nicht der Papst.
Redaktion benachrichtigen Das Problem ist die Verweltlichung + …
#22   wolfgang e.   11:35:38 | Mittwoch, 20. Januar 2010
joberens
Päpste versuchen nicht selten, sich gegenseitig diese Ehre zukommen zu lassen
Gegenseitig?
Also Benedikt XVI spricht Pius XII heilig, dafür spricht dann Pius XII Benedikt XVI heilig?
Oder wie?
Füge doch, bitte, zu deinem einfachen Denken auch einmal ein bisschen logisches Denken hinzu…
Keine Angst, es tut nicht weh…
(Ach ja, und weil Benedikt XVI für Enthaltsamkeit ausserhalb der Ehe und Treue in der Ehe ist, ist er natürlich schuld an den AIDS-Toten, schließlich wird AIDS ja hauptsächlich durch Enthaltsamkeit und Treue übertragen, oder?)
Redaktion benachrichtigen Dafür ist ihnen die kirchliche Lehre so was von egal
#5   wolfgang e.   10:41:58 | Freitag, 15. Januar 2010
Lieber joberens
Wenn ich als „selbst denkender Katholik“ so denken würde wie Du, würde ich die Konsequenzen ziehen, aus der katholischen Kirche austreten, und der evangelischen beitreten.
Redaktion benachrichtigen Papst zelebriert in die richtige Richtung + …
#28   wolfgang e.   10:40:50 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
„Die Arbeitsteilung und gegenseitige Abhängigkeit
Die Arbeitsteilung und gegenseitige Abhängigkeit einer Vielzahl von Menschlichen Individuen in der modernen Gesellschaft ist das Ergebniss eines lange dauernden Entwicklungsprozesses.
Auf jede kleine Änderung im System reagiert die gesamte Gesellschaft mit einer komplexen Änderung dieser Abhängigkeiten, das zu einem neuen labilen Gleichgewicht führt.
Ökosysteme funktionieren auf sehr ähnliche Weise.
Zumindest für uns Menschen ist das in dieser Komplexität gar nicht planbar.
Redaktion benachrichtigen Papst zelebriert in die richtige Richtung + …
#26   wolfgang e.   10:22:12 | Mittwoch, 2. Dezember 2009
?????
„Die Arbeitsteilung und gegenseitige Abhängigkeit einer Vielzahl der Pflanzen- und Tierarten in einem Ökosystem (Biodiversität) widerspricht der Vorstellung einer schrittweisen Entstehung.“
Sagt die Schweizer Vereinigung ‘Pro Genesis’, und vergisst, die These auch zu begründen.
Es mag ja viele Gründe geben, die Evolutionstheorie in Frage zu stellen (immerhin wirft sie ja tatsächlich noch sehr viele Fragen auf. Die eigentlichen Mechanismen, wie Evolution funktionieren könnte, sind bislang überhaupt nicht geklärt).
Mit so dummen Argumenten wie dem obigen spielt man aber höchstens den Evolutionsbefürwortern in die Hände, die dann wieder sagen können:
„Seht, wie dumm die Evolutionsgegner sind“.
Redaktion benachrichtigen Das Hintertürchen für die kalte Reformation
#30   wolfgang e.   18:03:08 | Donnerstag, 19. November 2009
„Es ist Sünde an Wahlen oder Abstimmungen teilzunehmen.“
Sagt wer?
Wurde nicht etwa auch beim Apostelkonzil in Jerusalem abgestimmt?
Redaktion benachrichtigen Geknacktes Klick-Wunder
#7   wolfgang e.   12:56:00 | Donnerstag, 12. November 2009
Aha…
Jetzt hätte ich auch gerne aufgeschlüsselt, wie es kommt, dass zu jeder Tages- und Nachtzeit angeblich ca. 1.500 User online sind.
Wird hier eventuell auch gefaket?
Jedenfalls lassen die Bewertungen von kreuz.net auf diversen Statistik-Rechnern weit geringere Userzahlen erwarten.
Kann das jemand eruieren?
Redaktion benachrichtigen Klickbetrüger-Webseite aus dem Haus ‘kath.net’
#34   wolfgang e.   18:24:35 | Dienstag, 10. November 2009
200,- € pro Monat
scheint mit für Werbung nicht sehr teuer zu sein…
(Immerhin sind dei Werbebanner bei kath.net recht prominent plaziert…)
Hat hier jemand Erfahrungswerte?
Redaktion benachrichtigen Rome – sweet home
#21   wolfgang e.   00:27:54 | Dienstag, 10. November 2009
Kunst
DJM:
Kitsch ist tot
Kunst ist lebendig
(ein guter Bekannter von mir, Schauspieler, ehemals Atheist und sehr links, wurde durch die Johannespassion von Bach gläubig)
Redaktion benachrichtigen Siebzigjähriger Priester auf der Straße
#13   wolfgang e.   12:03:37 | Freitag, 6. November 2009
@ wickerl
Bei einer einmaligen Verfehlung gibt es normalerweise erst einmal eine Verwarnung. Die wurde im Fall Grasser auch deutlich ausgesprochen.
Daher lässt sich auch vermuten (genauere Hintergründe kennen wir ja bisher nicht), dass die eine Messe von Hw. Küchel nicht die erste Verfehlung von Hw Beyer war, sondern die letze vor seiner Amtsenthebung als Pfarrer. Da sollte man schon die Vorgeschichte etwas erforschen, bevor man ein Urteil fällt. (Falls wir uns überhaupt anmaßen sollten, ein Urteil zu fällen…)
Immerhin hat der Artikel doch so manches eigenartigerweise unerwähnt gelassen. Zufall?
Redaktion benachrichtigen Siebzigjähriger Priester auf der Straße
#5   wolfgang e.   10:50:26 | Freitag, 6. November 2009
Was der Artikel unterschlägt…
… ist die Tatsache, dass Hw. Beyer gemeinsam mit Prälat Ulrich Küchl Mitgied des inzwischen teilweise aufgehobenen Kanonikerstift Eisgarn war…
Ist diese Auslassung zufällig, oder gibt es zwischen den beiden Geistlichen doch mehr Verbindungen, als nur eine einzige Messe von HW Küchel?
Vielleicht hat die Suspendierung doch eine längere Vorgeschichte?
Vielleicht sollte man (ist bei kreuz.net manchmal zu viel verlangt) doch etwas nachforschen, bevor man schwere Vorwürfe gegen einen Bischof erhebt.
Vielleicht ist doch nicht jede effektheischende Einsendung an die Redaktion ungeprüft veröffentlichswert.
Redaktion benachrichtigen Fürchtet sich der Vatikan nicht vor dem „Bürgermeister“ der City of Man?
#14   wolfgang e.   18:15:38 | Dienstag, 3. November 2009
Warum geht die Sozialenzyklika mit keinem Wort auf die Apokalypse ein?
Vielleicht, weil es eine Sozialenzyklika ist, und keine Apokalypsenenzyklika?
Redaktion benachrichtigen Was stimmt mit diesem Erzbischof nicht?
#55   wolfgang e.   17:59:26 | Dienstag, 3. November 2009
@ Gotthard (& Thomasius)
Soll ich zu allem, was kein dezitiert christliches Ziel ist, den Mund halten, nur weil ich Christ bin?
Bin ich nicht als christlicher Staatsbürger (zumal als Laie) gleichermaßen aufgefordert, politisch Stellung zu nehmen, wie jeder andere Staatsbürger auch?
Hast Du noch nie bemerkt, dass katholisch „allumfassend“ bedeutet? Ist das nicht ein Hinweis darauf, dass ein Katholik sich in der Welt keineswegs nur mit kirchlicher Nabelschau beschäftigen soll?
Ich finde es schade, dass es bei uns zu wenig Kinder gibt. Das zeugt von einem gesamtgesellschaftlichen Egoismus und Pessimismus. – Bin ich deswegen ein „Nazi“?
Ich finde es schade, wenn ein Volk untergeht, weil es keinen Nachwuchs hat (Ich fände es auch bei jedem anderen Volk schade). – ist das ein „völkischer“ Gedanke?
Ist das Aussterben eines Volkes gar kein Problem für Dich (samt allen Folgeproblemen wie Überalterung, Pensionssystem, etc.)?
Hat der Mangel an Kindern wirklich gar nichts mit Abtreibung zu tun?
Benedikt XVI hat in Mariazell den Kindermangel so kommentiert: „Wir trauen wohl der Zukunft nicht ganz“
Redaktion benachrichtigen Was stimmt mit diesem Erzbischof nicht?
#16   wolfgang e.   12:15:48 | Dienstag, 3. November 2009
@ Thomasius
Darf man sich jetzt nicht einmal mehr Sorgen um den Erhalt eines Volkes machen? Was ist daran „völkisches Gelaber“?
Ich weiß nicht, manche Leut’ haben Komplexe…
Vielleicht sollte man den Nazometer wieder auskramen… (Sag ja nicht „Autobahn“…)
Redaktion benachrichtigen Schon winzige Reformen verursachen harte Kämpfe
#5   wolfgang e.   11:42:25 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
@ lateiniheini
Es geht nicht darum, dass Kinder Fragen stellen. Das ist ihr gutes Recht.
Es geht darum, dass ihnen vielerorts keine Antwort gegeben wird.
Redaktion benachrichtigen Papst macht Präsidenten zum Wandervogel
#4   wolfgang e.   14:47:57 | Montag, 28. September 2009
„Verdient hätte er eine Ohrfeige“
Wenn alle bekämen, was sie verdienten, wer könnte dann bestehen…?
Redaktion benachrichtigen Auch er glaubt, daß Mons. Lefebvre ein Lutheraner ist
#32   wolfgang e.   12:52:24 | Donnerstag, 24. September 2009
Kadavergehorsam
Ein Gläubiger hält nicht für wahr, was ihm der Obere befiehlt, sondern was er aus dem lebendigen, übernatürlichen Licht des Lehramtes erkennt.
Aus dem lebendigen, übernatürlichen Licht des Lehramtes kann ich aber auch erkenne, dass die Hierarchie von Gott eingesetzt und gottgewollt ist.
Dass es also Obere gibt, die das Recht und die Pflicht haben, Anordnungen zu treffen, ist kein blöder Zufall und auch kein Werk des Teufels.
Die Oberen sind also von Gott auf diesem Platz gewollt. Ich werde ihnen gegenüber also loyal und gehorsam sein (oder zumindest: mich darum bemühen).
Natürlich sind auch die von Gott eingesetzten Oberen Menschen und damit Sünder. Daher darf der Gehorsam auch nie blind sein.
Ich glaube auch nicht, dass Ignatius von Loyola mit seinem „gehorchen, als ob man ein Kadaver wäre“ wirklich das gemeint hat, was man heute unter Kadavergehorsam versteht (sonst hätten die Jesuiten auch keine gute Bildung gebraucht, wenn sie soewoieso nur nach Befehl handeln sollten…)
Wie gesagt, so strikt, wie ich das bisweilen bei der Piusbruderschaft schon gesehen habe (entweder Du machst das genau so, wie wir das sagen, oder Du bist draußen… Wir haben ja die Standesgnade… – und das oft auf Gebieten wie der Kleiderordnung, die von der priesterlichen Standesgnade gar nicht betroffen ist…) habe ich das bisher bei keinem hier sogenannten „neokonservativen“ Verein gesehen.
Das der Papst jedoch auch eine Standesgnade haben könnte, wird geflissentlich übersehen.
Redaktion benachrichtigen Auch er glaubt, daß Mons. Lefebvre ein Lutheraner ist
#27   wolfgang e.   11:37:11 | Donnerstag, 24. September 2009
Befehl ist Befehl“ – lautet der oberste und offenbar einzige Glaubenssatz der Neokonservativen. ???
So ein Blödsinn.
Eine dermaßen strikte Komandoordnung ist eher typisch für die Piusbruderschaft (was ich nicht werten will: auch die Jesuiten hatten einmal eine strikte Komandoordnung und der „Kadavergehorsam“ entstammt ja der jesuitischen Tradition; Ungut ist lediglich, das dieses Gehorchenmüssen oft auch auf die Laien-Anhänger ausgedehnt wird…). Lediglich für die oberste Führungsschicht der Piusbruderschaft scheint eher zu gelten: „Befehl ist mir wurscht“.
Vielleicht sollten wir uns alle zusammen auf den gesunden Mittelweg begeben, der etwa so aussehen könnte:
Wenn man gehorchen will (weil die Hierarchie von Gott stammt, etc.), muss man auch um Einsicht ringen, dass der „Befehl“ auch richtig ist (also: kein „blinder“ Gehorsam).
Die größere Verantwortung liegt zwar immer bei dem, der zu befehlen hat. Der, der gehorcht, ist dadurch aber nicht aus seiner Verantwortung entlassen.
Sollte man zur Einsicht gelangen, das der Befehl falsch war, darf man nicht gehorchen, wenn die angeordnete Handlung eine Sünde wäre.
Wenn die angeordnete Handlung falsch erscheint, aber an sich nicht sündhaft ist, wird man das sagen, aber trotzdem gehorchen, wenn darauf bestanden wird.
Im Zweifelsfall wird man eher gehorchen als nicht gehorchen.
Je nach Stand und Charisma wird der Grad, wie sehr man gehorchen soll, dann auch unterschiedlich sein. (Die Jesuiten könnten ruhig wieder Gehorsamkeit lernen, ein Priester hat dem Bischof mehr zu gehorchen, als ein Laie, etc.)
Redaktion benachrichtigen Bin geheilt! Gruß Lisbeth
#38   wolfgang e.   23:12:23 | Dienstag, 22. September 2009
jubärens
Nicht alle sind joberens, wo jubärens drauf steht.
oder so ähnlich…
Aber was genau das jetzt aussagt, weiß ich auch nicht.
Redaktion benachrichtigen Im Dom zu Lima gibt es nur noch Mundkommunion
#64   wolfgang e.   10:48:49 | Dienstag, 22. September 2009
Pascal 123
Ja, Du irrst: Die Mundkommunion ist die ordentliche Form des Kommunionempfangs im lateinischen Ritus, das wurde nie geändert.
Die Handkommunion ist eine Ausnahmeregelung (= eine außerordentliche Form), die nur dann erlaubt ist, wenn sie auch der zuständige Ortsbischof erlaubt.
Redaktion benachrichtigen Ein Ministrant der Freimaurer
#53   wolfgang e.   00:41:56 | Dienstag, 22. September 2009
solafide
Ich kenne das offenbar besser, als Sie, blöd gelaufen.
:-D :-D :-D
Schau vielleicht ‘mal kurz in einen katholischen Katechisus…
… oder, von mir aus (der Katechismus könnte ja zu katholisch sein) auf Wikipedia de.wikipedia.org/…ckte_Empf%C3%A4ngnis, was dort dazu steht.
Redaktion benachrichtigen Im Dom zu Lima gibt es nur noch Mundkommunion
#42   wolfgang e.   00:03:43 | Dienstag, 22. September 2009
nun ja, lieber Gottsucher
ich würde sagen, das Gedicht ist ein wenig hölzern… :-D
Redaktion benachrichtigen Ein Ministrant der Freimaurer
#49   wolfgang e.   23:46:25 | Montag, 21. September 2009
ähh… Solafide
hast Du überhaupt eine Ahnung von dem, was Du schreibst?
Ich sprach vom Dogma der unbefleckten Empfängnis Mariens: Das heißt, dass ihre Mutter Magdalena als Jungfrau die Maria zur Welt gebracht hat. Das hat sich ein kranker Papst im 19. Jhdt. ohne jeden faktischen Anhaltspunkt ausgedacht und derlei Käse macht Euch allenfalls christenähnlich.
1. war Magdalena nicht die Mutter Mariens,
2. hat die Mutter Mariens ihr Kind nicht als Jungfrau zur Welt gebracht (das hat bisher auch kein einziger Papst behauptet).
3. bedeutet unbefleckte Empfängnis, dass Maria auf völlig natürliche Weise durch den Ehelichen Akt ihrer Eltern entstand (der gemütliche Abend im Bett ist dabei deiner Phantasie zuzuschreiben, das sei Dir aber unbenommen)
4. bedeutet unbefleckte Empfängnis, dass Maria von Beginn an wegen ihrer besonderen Berufung auch eine besondere Gnade erhielt, nämlich von der Erbschuld befreit zu sein. (Hat also nicht das Geringste mit Jungfräulichkeit zu tun)
Kleiner Tipp am Rande: Wenn Du schon glaubst, über den Glauben eines Anderen herumscheißen zu müssen, dann informiere dich bitte wenigstens vorher über den genauen Inhalt dieses Glaubens, sonst offenbarst Du mit deiner lächerlichen Fehlinterpretation eines nicht verstandenen Begriffs höchstens Deine Ignoranz.
Redaktion benachrichtigen Gefährliche Ehrlichkeit
#14   wolfgang e.   13:34:02 | Mittwoch, 9. September 2009
@ Stimme der Vernunft
Kleriker erklären viel Unsinn, wenn der Tag lang ist, das kommt, weil sie kein ausgeglichenes Sexualleben haben und sie daher zur Schwatzhaftigkeit neigen.
Soll ich aus dem Satz schließen, das Du kein ausgeglichenes Sexualleben hast?
Oder beweist der Satz, dass man auch mit ausgeglichenem Sexualleben viel Unsinn erklären kann?
Redaktion benachrichtigen Wer diese Leute ehrt, ist selber ein Verbrecher
#4   wolfgang e.   11:49:08 | Freitag, 21. August 2009
unklarer Begriff „menschliches Leben“
Das „menschliche Leben“ begann mit dem Leben des ersten Menschen.
Das Leben des menschlichen Einzelindividuums beginnt selbstverständlch mit der Verschmelzung der Keimzellen (= Befruchtung). Wer anderes behauptet, hat schlicht und ergreifend von Biologie keine Ahnung.
(Oder er will keine Ahnung haben, da er sonst die logischen Konsequenzen ziehen müsste…)
Redaktion benachrichtigen Die Fundi-Pius-Freunde mag er auch nicht
#23   wolfgang e.   14:31:39 | Freitag, 14. August 2009
@ confiteor
Ich weiß nicht genau, worauf Du hinauswillst. Genau so, wie in dem von Dir zitiertem Artikel wurde es damals auch in diesem kreuz.net-Artikel www.kreuz.net/article.9565.html dargestellt:
Pfarrer Breitbach habe bei der Predigt zu einem Schluck aus dem Bierglas ermuntert.
So ist das auf deinem Artikel in der Leserzeitung zu finden, auf Breitbachs Pfarr-Hompage und im kreuz.net Artikel.
Auch die unterschiedslose Einladung zur Kommunion ist in allen Artikeln gleichermaßen dokumentiert.
Wo ist also jetzt das „falsche Zeugnis wieder deinen Nächsten“?
Breitbach will das auf einmal nicht so gesagt haben…
Erinnert mich irgendwie an Politiker. Die wollen auch immer alles so nicht gesagt haben. O:)
Für kreut.net-Niveau sind die Kommentare im Artikel hier doch alles sehr harmlos formuliert…
Redaktion benachrichtigen Der Bischof lobt
#11   wolfgang e.   13:55:44 | Donnerstag, 13. August 2009
mhm…
…mhm…
Was genau bringt eigentlich Werbung und Öffentlichkeitsarbeit?
…mhm…
Mal überlegen…
Redaktion benachrichtigen Der Bischof lobt
#7   wolfgang e.   13:28:23 | Donnerstag, 13. August 2009
Kleiner Tipp an Confiteor:
Artikel nocheinmal lesen, die Frage ist da schon beantwortet.
Redaktion benachrichtigen Es ist ihnen etwas klargeworden
#28   wolfgang e.   13:54:19 | Montag, 10. August 2009
@ newtube
Leider war mit joberens noch nie eine Diskussion möglich. viele haben es schon probiert. Er ist so einfach wie ein Felsbrocken… Völlig erstarrt in seine immer gleichen Formeln (die, nach seiner eigenen Aussage, nicht begründet werden müssen…).
Redaktion benachrichtigen Papst wird Ehrenbürger + …
#13   wolfgang e.   11:03:05 | Mittwoch, 29. Juli 2009
@ stimme
Was in einem solchen Märchenbuch bezüglich Homosexualität steht (oder auch nicht steht) kann wirklich nicht ernsthaft von Bedeutung sein.
Das mag ja für dich zutreffen, die Bibel insgesamt nicht ernst zu nehmen ist eine konsequente Haltung (auch wenn ich sie nicht teile).
Wer sich aber sowohl als Katholik, als auch als praktizierender Homosexueller bekennt, der muss hier mit einem deutlichen Widerspruch leben.
Um einerseits (als Katholik, als Christ generell) die Bibel ernst zu nehmen, und andererseits die ziemlich deutlichen Angaben sowohl im AT, als auch im NT zu negieren, muss man schon ziemliche geistige Verrenkungen anstellen…
Redaktion benachrichtigen Nur ein einziger Mönch pro Generation darf die Bundeslade sehen
#22   wolfgang e.   17:16:17 | Donnerstag, 23. Juli 2009
@ timpressum
Allerdings haben die Weisen aus dem Morgenland drei Gaben gebracht. Ganz aus der Luft gegriffen ist die Zahl 3 also nicht.
Die „Könige“ stammen aus der Volksfrömmigkeit. Es ist aber auch nicht so wichtig, ob die Gläubigen die Weisen jetzt als Weisen oder als Könige bezeichnen. Es ist auch nicht sehr wichtig, ob die Reliquien in Köln echt sind.
Es ist auch nicht wirklich wichtig, ob das Grabtuch von Turin echt oder das gefundene Grab in St. Paul wirklich das des Paulus ist (auch wenn viel mehr dafür spricht, als Du die ausmahlen kannst).
Der Glaube hängt nicht davon ab. Der Glaube ist eine Überzeugung, die tiefere Gründe hat.
Redaktion benachrichtigen Nur ein einziger Mönch pro Generation darf die Bundeslade sehen
#15   wolfgang e.   17:08:17 | Donnerstag, 23. Juli 2009
@ St. Anton
Aberglaube?
Überall auf der Welt werden die Hinterlassenschaften berühmter und bedeutender Leute gesammelt. Warum den auch nicht? – Warum nicht auch in der Kirche? – Was hat das mit Aberglaube zu tun?
Redaktion benachrichtigen Die gleichen Leute, die sonst von Toleranz reden
#4   wolfgang e.   12:13:05 | Montag, 29. Juni 2009
Interessant ist auch,
das hier von wickerl, wie auch von kreuz.net geflissentlich „übersehen“ wird, das auch kath.net auch dieser Artikel www.kath.net/detail.php?id=23284 erschinen ist.
Auch das lässt Schlüsse zu.
Abgesehen davon: Benedikt XVI hätte Wagner nur ernannt, weil er eh wusste, dass er von Schönborn abgesägt würde? – Geht’s noch?
Redaktion benachrichtigen Das heutige Judentum ist nicht die Wurzel des Christentums
#11   wolfgang e.   11:59:19 | Mittwoch, 3. Juni 2009
wie würdest du es empfinden, wenn die Juden dir nahe legen, das einzig gute was du tun könntest ist
dem Judentum beizutreten?
Ich würde das von einem überzeugten Juden für selbstverständlich halten.
Genauso, wie ich als überzeugter Christ selbstverständlich einem Juden empfehlen würde, Christ zu werden.
Nur wer von seinem Glauben nicht überzeugt ist (und wer daher eigentlich gar kein Gläubiger ist), wird sich nicht wünschen, dass die anderen auch diesen Glauben annehmen.
Redaktion benachrichtigen Kein Diplomat + …
#11   wolfgang e.   10:14:05 | Donnerstag, 28. Mai 2009
@ Tiqvah: Wenn alle gehen müssten…
Nun ja, ist es nicht eigentlich so, dass all die Priester und Ordensleute, die sich nicht an das halten, was sie verkündigen (oder verkündigen sollen) alleine schon dadurch ein großes Loch reißen, vielleicht sogar ein größeres, als wenn sie gingen?
Ich glaube nicht, dass das Loch größer würde, wenn alle gehen müssten.
Wenn man z.B. in den USA die Priester, die pädophil auffällig wurden, sofort suspendiert hätte, statt alles zu vertuschen, wäre dadurch der Schaden nicht minimiert worden?
Wir brauchen nicht möglichst viele Priester, sondern möglichst gute.
Mir sind daher alle Priester, die aus ihrem Verhalten die Konsequenz ziehen, und das Priesteramt verlassen (z.B. um ihre Freundin zu heiraten) 100x lieber, als jene, die quasi heimlich so weitertun wie bisher.
Redaktion benachrichtigen Österreichische Bischöfe beschimpfen Pater Pio + …
#12   wolfgang e.   11:16:32 | Mittwoch, 27. Mai 2009
Heiß umfedet, wild umstritten,
liegst dem Erdteil Du inmitten
(österr. Bundeshymne, 2. Strophe)
Die Selbstbeschimpfung Österreichs durch die Österreicher hat also auch schon eine lange Tradition…
^-^
Zum Glück würde die kreuz.net-Redaktion nie auf die Idee kommen, jemanden als „umstritten“ zu beschimpfen…
o^/
Redaktion benachrichtigen Die Alte Liturgie machte die meisten Priester psychisch krank
#11   wolfgang e.   18:27:51 | Donnerstag, 7. Mai 2009
@wolfgang11
Die heutige Liturgieist wenigstens lebendig und spricht die Menschen an.
Jo genau, darum werden die Kirchen ja auch immer voller…
Redaktion benachrichtigen Die Alte Liturgie machte die meisten Priester psychisch krank
#3   wolfgang e.   18:02:06 | Donnerstag, 7. Mai 2009
Leugnung
Die fast ausnahmslose Zerstörung der Schönheit der Liturgie sei „nicht nachkonziliar sondern anti-konziliar“ – leugnet der Pater den allgemeinen Verfall der Liturgie seit dem Zweiten Vatikanum.
Was genau hat er hier geleugnet, wenn er von der fast ausnahmslosen Zerstörung spricht?
Weis der geschätzte Redakteur hier, was er schreibt?
Redaktion benachrichtigen Eher werden die Schweine fliegen
#34   wolfgang e.   17:18:50 | Mittwoch, 29. April 2009
Kleiner Aufklärungsuntericht für Vector:
Keuschheit ist NICHT das gleiche wie Enthaltsamkeit.
Keuschheit bedeutet die standesgemäße Anwendung der Sexualität.
Daher gibt es auch die Keuschheit in der Ehe, die selbstverständlich Geschlechtsverkehr beinhaltet, allerdings nur mit der Ehefrau/dem Ehemann.
Katholische Ehepaare die die eheliche Keuschheit leben haben daher in der Regel mehrere Kinder.
Die Europäer sterben momentan eher durch die Unkeuschheit als durch die Keuschhheit aus…
Nur für Nichtverheiratete bedeutet Keuschheit Enthaltsamkeit.
Alles klar?
Redaktion benachrichtigen Steht der nächste Kniefall bevor?
#26   wolfgang e.   11:27:18 | Mittwoch, 29. April 2009
@ Gotthard
die künstliche Ernährung ist KEINE intensivmedizinische Maßnahme.
Einem Menschen die Ernährung zu verweigern ist etwas ganz anderes, als die künstliche Lebensverlängerung mit intensivmedizinischen Greätschaften zu beenden.
Oder würdest Du auch behaupten, eine Mutter, die ihr Baby nicht mehr füttert, hätte ihr Kind damit keinesfalls getötet?
Redaktion benachrichtigen Das Diakonat der Frau ist eine Erfindung der Altliberalen
#31   wolfgang e.   16:43:09 | Montag, 27. April 2009
@ niketas
Also irgendwie verstehe ich Dich jetzt nicht ganz.
1. Unten schreibst Du ja selbst, dass es NICHT klar ist, ob die Diakonissen sakramental geweiht wurden und damit zum Klerikerstand gehörten. Das die Diakonissenweihe ein Sakramentale war, ist somit (rein historisch betrachtet) genauso möglich.
2. 1994 hat Johannes Paul II festgestellt, das Frauen keine PRIESTER werden können. vom Diakonat war damals keine Rede (obwohl das logisch daraus folgt, wenn die Diakonsweihe die erste Stufe der Priesteweihe ist).
Wie kannst Du jetzt behaupten, Johannes Paul II hätte in Unkenntnis das falsche verkündet? Woher willst Du überhaupt wissen, was JPII wusste oder nicht wusste?
Redaktion benachrichtigen Piusbruderschaft fordert sofortigen Widerruf
#20   wolfgang e.   12:16:18 | Montag, 27. April 2009
Tatsächlich ist hier ein „nein“ zu viel
Hätte Erzbischof Zollitsch die Frage des Journalisten nicht mit „nein“ beantwortet, könnte man Ihm höchstens vorwerfen, er hätte nur einen Teilaspekt von Jesu Tod erwähnt.
Hier wäre eine Klarstellung des Bischofs wirklich hilfreich. In der Hitze des Gefechts, könnte es durchaus sein, dass dieses „nein“ nicht wirklich beabsichtigt war.
Es ist auch nicht völlig klar, was Bischof Zollitsch genau verneint.
„Nein“ auf die Frage „würden Sie nicht mehr so formulieren?“ könnte entweder meinen:
– „Nein, diese Formulierung lehne ich ab.“ (womit Bischof Zollitsch ein Herätiker wäre)
oder
– „Nein, ich würde das nicht so formulieren“ (was nicht zwingend heißt, das er die Formulierung an sich für falsch hält, es kann auch andere Gründe geben, einer bestimmten Formulierung auszuweichen; hier wäre Bischof Zollitsch kein Herätiker, sondern jemand, dem der Mut zum klaren Bekenntnis fehlt)
Schmiedberger hat also recht, wenn er hier eine Klarstellung verlangt. Das hat nichts mit Piusbruderschaft oder nicht zu tun.
Redaktion benachrichtigen Ende der exegetischen Gedankenspieler? + …
#7   wolfgang e.   09:49:44 | Freitag, 24. April 2009
Munteres Kirchensterben
Das Problem liegt in Frankreich allerdings anders:
Die Kirchengebäude gehören (nach 2maliger Komplettsäkularisierung) allesamt dem Staat Frankreich. Die Verantwortung für den desaströsen Zustand der Kirchen (viele Landkirchen sind nur mehr Ruinen) hat daher der französische Staat, der jahrtehntelang sogar bedeutende Kathedralen wie Reims und Chartres einfach verfallen lies.
Die Kirche hat auch kein Mitbestimmungsrecht, ob eine Kirche erhalten oder abgerissen wird.
Redaktion benachrichtigen Russisches Roulette
#10   wolfgang e.   10:31:21 | Freitag, 17. April 2009
Ja, hildegardfan
es ist tatsächlich erstaunlich:
bereits vor 20 Jahren waren alle diese Dinge bekannt, dennoch hat man Kondom-Propaganda betrieben.
Braucht man sich da noch wundern, das die Infektionsrate in Afrika seither nicht gesunken ist? (Außer dort, wo anderes propagiert wurde?)
Aber wahrscheindlich ist daran nur der Papst schuld…
Redaktion benachrichtigen Aus der Sicht eines Spatzen + …
#12   wolfgang e.   10:21:01 | Freitag, 17. April 2009
Neuer Ausbruch des Papsthasses?
Eher ein neuer Ausbruch von Dummheit und Ignoranz.
Bin Laden hingegen wurde freigsprochen…
Redaktion benachrichtigen Ein Gott, der klein wird + …
#15   wolfgang e.   11:43:41 | Donnerstag, 9. April 2009
Die Frage ist nur,
woher Phobos so genau weiß, welche Absicht Christus NIE hatte…
Die Einsetzung der 12 Apostel, einige Reden und Gleichnisse und der Missionsauftrag für die ganze Welt sprechen jedenfalls sehrwohl für eine gewollte Neugründung. (Selbstverständlich als Erfüllung des alten Bundes, nicht im Gegensatz dazu).
Redaktion benachrichtigen Was erwartet Gott von uns?
#41   wolfgang e.   19:05:23 | Dienstag, 7. April 2009
fünfzeichenalstitel
MartinBieger: Wie kann man sexuell leben. Wenn man keinen Sex hat.
Jeder Mensch ist prinzipiell ein sexuelles Wesen. Wenn jemand zölibatär lebent, hört er deswegen noch lange nicht auf, ein sexuelles Wesen zu sein. Die Sexualität gehört zum Menschsein dazu und ist nicht einfach abschaltbar. Sex alleine ist nur ein Teilaspekt der menschlichen Sexualität.
Der Vergleich mit den Ägytologen hinkt etwas,weil diese die Ägybtische Geschichte und Kultur studiert haben.
Aber hat dieser Bischof mal mit Sex befasst?.
Natürlich hat er das. Er war zunächst Arzt, bevor er Priester wurde, und ist als Priester immer auch Familienseelsorger gewesen. Das Bischof Küng in der Bischofskonferenz für Familien zuständig ist, ist kein Zufall.
Mannheimer: wolfgang e: Geiler Satz: Der Zölibat ist eine Form, seine Sexualität zu leben.
Der Bischof ist ein Mann, und hat daher Sexualität, wie jeder Mann. Wir Menschen können darauf verzichten, Oliven zu essen, wir können aber nicht darauf verzichten, Sexualität zu besitzen. Wir besitzen sie auch dann, wenn wir keinen Sex haben.
Insoferne ist kein Mensch auf diesem Gebiet ahnungslos.
Viele Mitschreiber hier sind aber, im Gegensatz zu Bischof Küng, auf dem Gebiet der natürlichen Empfängnisregelung völlig ahnungslos, wollen aber dennoch mitschreiben.
Redaktion benachrichtigen Was erwartet Gott von uns?
#37   wolfgang e.   18:41:17 | Dienstag, 7. April 2009
Jaja… (@allerlei)
Anmut: Wenn ein Bischof über Sex sprichtkommt mir das so vor, als würde ich einen Vortrag über Quantenphysik halten, obwohl ich von Quantenphysik keine Ahnung habe.
Es soll z.B. hervorragende Ägyptologen geben, die keine Ägypter sind, habe ich mir sagen lassen…
Man muss auch, um bei Anmuts Beispiel zu bleiben, kein Quant sein, um von Quantenphysik eine Ahnung zu haben, oder?
Das Argument, ein Bischof hätte keine Ahnung von Sex, da er zölibatär lebt, ist eines der dümmsten überhaupt.
Immerhin sind auch Bischöfe Männer, und daher keineswegs asexuelle Wesen.
Der Zölibat ist eine Form, seine Sexualität zu leben.
Das Bischof Küng mehr Ahnung hat, als die meisten Stänkerer hier, merkt man spätestens dann, wenn manchen zu natürlicher Empfängnisregelung heutzutege nur Knaus-Ogino und Koitus Interruptus einfällt. Seit mehr als 40 Jahren gibt es besseres! Da kann man nur sagen, nicht sehr auf der Höhe der Zeit.
Die natürliche Emfängnisregelung mittels Temperaturmessung und weiterer Symptombeobachtung (nein, Temperatur alleine ist es nicht…) ist auch nicht so kompliziert, wie manche hier glauben. Man braucht nicht 5 Jahre, um sie zu erlernen. Ein halbwegs intelligenter Mensch kann das auch in weniger als 5 Tagen erlernen…
Anfällig auf gesundheitliche Schwankungen sind auch hormonelle Verhütungsmittel.
Ach ja, natürlich ist natürliche Empfängnisregelung partnerschaftlich. Beide müssen sich and die Vorgabe des Zyklus halten. Wenn der Mann nicht mitspielt, funktioniert sie nicht.
Redaktion benachrichtigen Was erwartet Gott von uns?
#14   wolfgang e.   14:48:32 | Dienstag, 7. April 2009
@ baiserd’oiseau
Die Wahrscheinlichkeit, dass die Natürliche Empfängnisverhütung funktioniert, ist gleich mit der eines Coitus Interruptus.
Offenbar hast Du keine Ahnung. Die natürliche Empfängnisregelung gehört zu den sichersten „Verhütungsmethoden“. das sagen keineswegs nur kirchliche Stellen.
Wo sehen die bitte Promuskuität?
Schau Dich halt einmal um. Die lebenslange Treue ist zumindest die Ausnahmen geworden.
Auch ein Partnerwechsel alle 5 Jahre ist mehr Promiskuität als lebenslange Treue.
Außerdem schließen der Gebrauch von Verhütungsmitteln und vorehelicher Sex nicht die vollständige Liebe des anderen aus
Kein bisschen!
Natürlich ist Liebe immer dabei. Aber vor-/ und außerehelicher Verkehr (ohne bedingungslose gegenseitige Treue) oder Verhütungsmittel (die der Ganzannahme des anderen, so wie er ist wiedersprechen) sind eben keine vollständige Liebe. Wenn ich die Fruchtbarkeit des anderen ablehen, lehne ich einen nicht unwesentlichen Teil des anderen ab.
Und zu der letzten Anmerkung, die Kirche sei immer dagegen gewesen.
Ja, und sie hatte immer schon gute Gründe dafür.
Offenbar hat Bischof Küng doch wesentlich mehr Ahnung von der Sache, als Du.
Redaktion benachrichtigen Das Ende der jetzigen Ordensleitung?
#90   wolfgang e.   12:22:58 | Mittwoch, 1. April 2009
@ Strohsack
Ich gebe dir insoferne recht, dass es bisweilen vorkommt, dass Leute, die gewisse Probleme haben, versuchen, in konservativen Kreisen Fuß zu fassen, um ihre Probleme zu überdecken. Dazu gibt es tatsächlich einige Beispiele in der Geschichte.
Die psychologischen Probleme dahinter können recht vielschichtig sein (entweder wirklich nur der Wunsch, die Probleme zu verstecken, oder die Suche nach „Halt“, der dann meist aber misslingt, oder die Einsicht, dass das eigene Verhalten nicht richtig ist, und daher eine Sensibilisierung in diese Richtung, etc. etc.).
Daraus zu folgern, dass Konservative prinzipiell derartige Probleme hätten, und Liberale nicht, ist aber weder redlich noch nachweisbar.
Ich kenne konservative Menschen, die psychisch völlig gesund sind, und solche, die psychisch labil sind, mit vielfältigen Problemen beladen. Ebenso kenne ich liberale Menschen, die völlig gesund sind, und solche, die labil sind.
So what…
Redaktion benachrichtigen Das Ende der jetzigen Ordensleitung?
#88   wolfgang e.   11:18:03 | Mittwoch, 1. April 2009
@ Strohsack
Es sind doch immer die Konservativen in der Kirche, die durch Unzucht, Frauengeschichten und unehelichen Kindern auffallen.
Stimmt schon, das die Konservativen in Falle von Unzucht mehr auffallen. Das liegt aber nicht daran, das Unzucht bei Liberalen seltener wäre (ganz im Gegenteil, wie man in Linz sieht), sondern daran, dass bei Konservativen die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit auffallend größer ist.
Redaktion benachrichtigen Schon lange klar: Mehr Kondome bedeuten mehr Aids
#30   wolfgang e.   18:03:24 | Montag, 30. März 2009
@ dope-pope
Bei Regen mit Regenschirm, wird man nicht naß
Bei Regen ohne Regenschirm, wird man naß
Ich bin des ofteren bei Regen trotz Benutzung eines Regenschirms nass geworden…
Sobald Regen und Wind etwas stärker werden, ist das selbst bei bester Schirmqualität unvermeidlich.
Die einzige wirklich wirkungsvolle Schutz gegen Nasswerden bei Regen, ist das zu Hause bleiben.
Bei Regen lässt es sich manchmal nicht vermeiden, dass man trotzdem hinaus muss.
Sex außerhalb der Ehe (der fixen Partnerschaft, für diejenigen, die nicht mehr an die Ehe glauben) kann man aber durchaus jederzeit vermeiden.
Das kann man auch Afrikanern klar machen. An Intelligenz mangelt es denen nicht…
Nur würde halt keiner daran verdienen…
Redaktion benachrichtigen Eiligsprechung eilt dem Ende zu + …
#6   wolfgang e.   10:17:42 | Mittwoch, 18. März 2009
lieber Navon,
Gerechtigkeit bedeutet, gleiches gleich zu behandeln, verschiedenes aber verschieden zu behandeln.
Eine generelle Gleichbehandlung wird den Unterschieden nicht gerecht.
Versuche einmal, deine Katze, dienen Fisch und deinen Gummibaum mit dem gleichen Futter zu füttern…
Redaktion benachrichtigen Päpstliches Gebet + …
#74   wolfgang e.   15:34:19 | Freitag, 13. März 2009
Nicht nur Behauptungen…
Da viele andere Konfessionen ja keinen verpflichtenden Priesterzölibat mehr kennen, braucht man sich nur ein bisschen umschauen.
Der Umgang mit geschiedenen Priestern z.B. ist sicher nicht leichter zu lösen, als der Umgang mit Priestern, die den Zölibat brechen…
Dass Du deine Kirche nicht verlassen willst, verstehe ich durchaus. Aber entspricht die katholische Kirche wirklich noch deiner jetzigen Einstellung?
Du sagst, Du hältst am Glaubensbekenntnis fest. Das tun die anderen Konfessionen aber auch.
Wie sieht es aus mit dem Katechismus der Katholische Kirche, mit der Treue zum Papst und zum Lehramt, etc.?
Wie sieht es mit all dem aus, was Du bei deiner Priesterweihe versprochen hast?
Was genau hält Dich in der katholischen Kirche? Wenn Du mit so vielem nicht zufrieden bist, was ist es, das Dich an die katholische Kirche bindet?
Versteh mich bitte nicht falsch, aber ich wundere mich immer wieder, wie man es aushalten kann, in einer Kirche zu bleiben, die man in vielen Punkten ablehnt, wenn es doch so eine große Auswahl an Konfessionen gibt, die der eigenen Einstellung viel mehr entsprechen würde.
Was siehst Du an der katholische Kirche positives, was anderswo fehlt?
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#65   wolfgang e.   14:44:45 | Freitag, 13. März 2009
lieber Puchil
Ohne verpflichtenden Zölibat für alle Priester hätte die katholische Kirche einige Probleme weniger.
Auch das ist kein Argument, sondern eine Behauptung.
Richtiger wäre wohl: Ohne vepflichtenden Zölibat hätte die Kirche andere Probleme, kaum jedoch weniger Probleme.
Darf ich eine persönliche Frage stellen? Warum wechseln Sie nicht die Konfession und werden z.B. Altkatholik? Ich will Sie nicht aus der Kirche vertreiben, aber würde das Ihrer Situation und ihren Einstellungen nicht viel eher entsprechen?
Sie könnten dort sogar wieder Priester sein, ohne auf ihre Frau zu verzichten.
Ich versehe nicht, warum Sie verlangen, dass die katholische Kirche verändert wird, wenn das, was sie verlangen wo anders längst verwirklicht ist.
Halten sie etwa die katholische Kirche weiterhin für die einzig wahre Kirche? Oder sind andere Konfessionen für sie gleichwertig?
Wenn die Kirche in ihrem Sinn verändert würde, wo sollen dann die hin, die die katholische Kirche so lieben, wie sie ist (auch mit allen Unzulänglichkeiten der beteiligten Personen)?
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#57   wolfgang e.   14:11:25 | Freitag, 13. März 2009
lieber Puchil
Also, laut diverser Schätzungen und Umfragen scheitern 25% der Priester am Zölibat.
Die Scheidungsrate der Verheirateten liegt bei ca. 45-50%.
Angesichts dieser Umstände ist es klüger, den Priesterzölibat beizubehalten. Denn hier ist die Versagensquote offenbar geringer.
Angeblich ist ja die Scheidungsrate bei protestanischen Pastoren höher als beim Rest der Bevölkerung. Wollen wir diese Zustände wirklich auch in der katholischen Kirche?
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#73   wolfgang e.   15:39:03 | Donnerstag, 12. März 2009
Wie schon gesagt,
Du bist sehr leichtfertig mit deinem Urteil.
Aber diskutieren konnte man mit Dir noch nie, also lass ich es lieber.
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#71   wolfgang e.   15:05:09 | Donnerstag, 12. März 2009
lieber matt
die Gründe können sehr vielfältig sein. Z.B. währen ihm höchstwahrscheinlich unter diesen Umständen als Weihbischof komplett die Hände gebunden, noch irgendetwas zu tun. Wozu sollte er sich das antun, wenn er nicht einmal etwas bewirken könnte? Da ist es gleich besser, Pfarrer zu bleiben, und wie bisher im Stillen segensreich zu wirken.
Vielleicht wollte er auch die betroffene Frau und deren Kind nicht blosstellen. Auch das kann ein Grund sein (auch wenn das jenseit deiner Vorstellungskraft liegt).
Vielleicht gab es hier auch einen Konflikt mit dem Beichtgeheimnis…
Nun, da das Gerücht offenbar schon in der ganzen Diözese die Runde gemacht hat, war es wohl an der Zeit, dass Hw. Wagner dazu Stellung bezieht.
Es steht Dir, als der, der Du bist, nicht zu, leichtfertig ein Urteil zu fällen.
Oder wo stehst Du deinen Mann?
Im Internet ist es leicht, große Worte zu schwingen. Etwas ganz anderes ist es, das durchzustehen, was Hw. Wagner die letzten Wochen durchstehen musste.
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#68   wolfgang e.   10:58:09 | Donnerstag, 12. März 2009
Nun ja…
Die Worte Wagners vor und nach der Ernennung klangen nicht so, als hätte er umbedingt Weihbischof werden wollen. Ich halte ihn auch für intelligent genug, sich das nicht gewünscht zu haben… (Welcher Mensch, der halbwegs bei Trost ist, würde sich wünschen, in so einem Sauhaufen wie Linz Bischof zu sein…)
Abgesehen davon, dass Ambitionen ansich nichts verwerfliches sind (habt Ihr denn alle keine Ambitionen?).
@matt:
Du bist wohl etwas schnell im Urteilen. Wenn Dir so ein Gegenwind entgegenblasen würde, wie das bei Wagner der Fall war, und Du dann auch noch mit so einem Gerücht erpresst würdest, gegen das es kaum eine Verteidugungsmöglichkeit gibt (wie willst Du das Gegenteil beweisen??).
Würdest Du dann standhaft bleiben, wenn selbst dein zukünftiger Vorgesetzter zu zweifeln beginnt?
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#62   wolfgang e.   15:17:30 | Mittwoch, 11. März 2009
@ paramedic
mag ja sein,
aber besser eine eitrige Zehe, als die Eiterbeule, die momentan in Linz am Platzen ist.
Besser ein harter Knochen wie Mons. Wagner, der ehrlich seine Meinung sagt, als dieser verlogene Dechanten- und Intrigantenhaufen, der nun in Linz sein Haupt erhebt…
Was in der Diozöse Linz abgeht, ist echt zum speiben.
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#60   wolfgang e.   12:14:16 | Mittwoch, 11. März 2009
Pfarrer von Ars
Ich kenne HW. Wagner zu wenig, um ihn mit dem Pfarrer von Ars vergleichen zu wollen und zu können.
Ich wollte nur darauf hinweisen, dass es ähnliche Gerüchte immer wieder gab und gibt. Manchmal stellen sich die gerüchte als wahr heraus, manchmal als falsch.
Nach dem jetzigen Stand der Information tendiere ich hier stark zu zweiterem.
Wie gesagt, warten wir es ab.
Offenbar kommt in Linz nun einiges ans Licht, von dem viele gerne hätten, dass es verborgen bliebe…
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#57   wolfgang e.   11:30:18 | Mittwoch, 11. März 2009
Dicke Suppe?
Naja, bisher gibt es ein Gerücht, das vom Betroffenen, da es nun öffentlich wird, dementiert wird.
Ob das schon eine dicke Suppe ausmacht?
Ich würde vorschlagen: Warten wir einmal ab, was herauskommt…
Ehrlich gesagt, natürlich ist prinzipiell alles möglich, und jeder Mensch zu jeder Sünde fähig, aber sehr plausiebel klingt das Gerücht bisher nicht.
Vorwürfe können wahr oder falsch sein. Eine Geburtsurkunde beweist, das ein Kind geboren wurde, sonst nichts.
Mein Vorschlag wäre: Vaterschaftstest.
Alles andere ist reine Spekulation und wilde Phantasie.
Weiterhin ist die Suppe sehr sehr dünn…
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#54   wolfgang e.   10:46:21 | Mittwoch, 11. März 2009
Der hl. Pfarrer von Ars
hat einmal eine ledige Schwangere massiv unterstützt und ihr Kind bei sich aufgenommen, als die Mutter bei der Geburt starb.
Das sorgte damals für einen Riesenwirbel und massiven Gerüchten und Verleumdungen.
Bis sich dann der Vater des Kindes auf seinem Sterbebett zu dem Kind bekannte…
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#12   wolfgang e.   14:52:25 | Dienstag, 10. März 2009
wenn das Kind lebt…
könnte man die Sache leicht mit einem Vaterschaftstest klären.
Ansonsten ist mir die Suppe noch zu dünn, um von einer „Bombe“ zu sprechen.
Behaupten und vermuten kann man ja schnell einmal…
Redaktion benachrichtigen Die Sachlage ist sonnenklar + …
#18   wolfgang e.   12:04:18 | Dienstag, 10. März 2009
Edith Stein zum Nachlesen:
www.kathpedia.com/…ndex.php/Edith_Stein
Edith Stein war Tochter aus gläubigem jüdischen Haus. In ihrer Jugend verlor sie ihren Glauben und wurde Atheistin. Auf der Suche nach Wahrheit stieß sie über die Philosophie (Phänomenologie) zum katholischen Glauben.
Sie folgte ihrer neu gewonnenen Überzeugung mit aller Konsequenz, obwohl das (irdisch gesehen) für sie nur Nachteile brachte. Wenn die Kirche sie heute auch als Katholikin ehrt, ist das daher keine Vereinnahmung. Sie wurde von sich aus katholisch.
Mit dem katholischen Glauben entdeckte sie auch ihren jüdischen Kinderglauben wieder. Ihre Wunschvorstellung war ein Judenchristentum nach dem Vorbild der Apostel (die ja auch zugleich Juden und Christen waren.) Dass das zu ihrer Zeit in der Praxis nicht möglich war, war ihr allerdings schmerzlich bewusst.
Da sie von der Wahrheit des katholischen Glaubens überzeugt war, ersehnte sie selbstverständlich, dass alle Juden zur gleichen Überzeugung kämen. Sie litt sehr darunter, dass ein großer Teil der Juden Christus nicht als den Messias anerkannten und bot Gott mehrmals Gott ihr Leben als Sühne dafür an. Schon ihr Eintritt in den Karmel ist als eine Sühnehandlung zu verstehen, wie sie mehrfach in Briefen betont. Allerdings wollte sie gleichermaßen auch für die Sünden der Deutschen sühnen.
„Komm wir gehen für unser Volk“ ist aus dem Mund Edith Steins ein doppeldeutiger Satz. Zeitlebens hat sie sich, was ihre Volkszugehörigkeit betraf, als Deutsche gesehen.
Redaktion benachrichtigen Ein Kardinal, der nicht zerstört hat + …
#17   wolfgang e.   10:02:38 | Dienstag, 17. Februar 2009
caritatem
Inwiefern sollte der „alte Ritus“ im Widerspruch zum 2. Vatikanischen Konzil stehen? Kennst Du die Texte des Konzils überhaupt?
Lies einmal „Sacrosanktum Concilium“ nach. Dieser Text des Konziels über die Liturgie steht dem „alten Ritus“ viel näher als dem neuen.
Der neue Ritus wurde auch erst deutlich nach dem Konzil entwickelt und eingeführt.
Redaktion benachrichtigen Wie konnte dieser Ankläger seiner Brüder an die Spitze kommen? + …
#34   wolfgang e.   16:13:33 | Sonntag, 15. Februar 2009
@ Rüdesheim
Der mutige Bischof Iby?
Wie viel Mut braucht es, um mit den Wölfen zu heulen?
Der Applaus der veröffentlichten Meinung kann ihm gewiss sein…
Redaktion benachrichtigen Grobe Klötze
#228   wolfgang e.   11:26:51 | Freitag, 13. Februar 2009
Dämonische Hässlichkeit?
Nun ja, man kann über das etwas seichte symbolische Konzept diskutieren. Man kann auch diskutieren, ob Holz wirklich das richtige Material für einen Opferaltar ist (auch wenn das Opfer seit Christus unblutig ist). Aber dämonisch hässlich?
Zumindest ist es doch ein recht hübsches Holz.
Redaktion benachrichtigen Die Drohungen sind nicht ernstzunehmen
#27   wolfgang e.   13:46:20 | Dienstag, 10. Februar 2009
„Strafe“ (@Puchil)
Von „Strafe Gottes“ sprachen die Medien, nicht Pfarrer Wagner.
Lesen Sie einmal den Wortlaut nach.
Tatsächlich können Naturereignisse wie der Tsunami oder AIDS oder sonstiges für uns ein Auslöser sein, unsere Beziehung zu Gott zu überdenken.
Wir Europäer sagen durch Wort und Tat Gott doch ständig, dass wir Ihn nicht wollen. Gott in der Verfassung erwähnen? – Um Gottes willen! – Umdenken in unserem Sexualverhalten? – Gott behüte! Lieber massive Kondomwerbung. – Gerecht Wirtschaften? – Dann verdiene ich doch weniger!
Wenn dann der Tsunami kommt, und wir die Abwesenheit Gottes deutlich zu spüren bekommen, kann man von den selben Leuten hören: „Wo war den Gott jetzt? Wie kann er das zulassen?“
Ist es wirklich so abwegig, hier einen Zusammehang erkennen zu wollen?
An den Folgen unserer Sünden haben immer auch Unschuldieg zu leiden. Keineswegs alle, die an AIDS erkranken sind daran schuld. Dennoch wird AIDS durch sündhaftes Verhalten gefördert. Kein Zusammenhang?
In New Orleans hat man massiv Geld für die Sünde ausgegeben, und dabei vergessen, auch etwas Geld in die Dämme zu investieren. Kein Zusammenhang?
In der Kirche hat die Benennung von Schuld und deren Folge nie die Funktion einer Verurteilung. das Ziel ist die Versöhnung. Das ist das Tröstliche an der Sache.
Redaktion benachrichtigen Die Drohungen sind nicht ernstzunehmen
#5   wolfgang e.   11:50:13 | Dienstag, 10. Februar 2009
@puchil2
Hw Wagner hat in seiner Pfarre über 300 Laienmitarbeiter.
Sie sollten sich einmal informieren, bevor Sie Unsinn schreiben.
Ansonsten ist es schon etwas komisch, wenn einem katholischen Priester vorgeworfen wird, dass er katholisch ist.
Wäre es nicht primäre Aufgabe der katholischen Laien, in der Welt präsent zu sein? Ich merke davon in Österreich kaum etwas.
Stattdessen gibt es hunderttausende Wichtigtuer, die sich in den Altarraum drängen und dort ihre mangelnde Präsenz in ihrem eigentlichen Ort kompensieren wollen, die den Priestern und den Normal-Laien das Leben schwer machen.
In vielen Pfarren ist eine unangenehme PGR-Laien-Clique enbtstanden, in der jeder ausgegrenzt wird, der nicht dazugehört.
Hw Wagner mag so manchen kantigen Spruch von sich gegeben haben. Aber er hat langjährige Seelsorgeerfahrung und hinterlässt eine wohlgeordnete und sehr aktive Pfarre, in der die Laien trotz ihrer Mitarbeit sehr wohl auch wissen, was ihre eigentliche Aufgabe ist.
Redaktion benachrichtigen Der Unterschied ist gewaltig
#30   wolfgang e.   13:47:57 | Dienstag, 27. Januar 2009
@hildegardfan
Dazu kann man nur sagen:
www.wir-sind-Kirche.de
Möchtest Du den Teufel mit dem Beelzebub austreiben?
Redaktion benachrichtigen Der Unterschied ist gewaltig
#4   wolfgang e.   11:26:34 | Dienstag, 27. Januar 2009
trotz eines orchestrierten und zeitlich wohl geplanten Medienaufruhrs?
Och…, hat ihn der Medienaufruhr etwa überrascht?
Das klingt ja fast so, wie wenn der Zündler über den brennenden Heustadel überrascht wäre…
Redaktion benachrichtigen „Ich könnte Christen dafür verfluchen“
#21   wolfgang e.   18:26:27 | Freitag, 23. Januar 2009
@ hildegardfan
Ja, in diesen Fällen kann ich (bis zu einem gewissen Grad) verstehen, dass eine Frau abtreiben möchte.
Richtig finde ich es dennoch nicht.
Verstehen und für Richtig halten sind nämlich verschiedene Dinge.
Ich würde auch in solchen Fällen von einer Abtreibung dringend abraten. (Außer natürliche bei einer tatsächlichen Lebensgefahr für die Mutter. Das lässt sich aber heutzutage fast immer durch einen frühzeitigen Kaiserschnitt und Brutkasten anders lösen.)
Redaktion benachrichtigen Und es gibt sie doch
#18   wolfgang e.   12:27:11 | Donnerstag, 22. Januar 2009
@ Ministrant
welchem Bischof ?
Alois Bischof
oder Bischof Williamson?
Redaktion benachrichtigen Die Kirche stellt sich selber ins Abseits
#1   wolfgang e.   12:06:34 | Freitag, 9. Januar 2009
völlig unkompetent
Architekt Meck hat nach Angaben der in dieser Angelegenheit völlig unkompetenten ‘Abendzeitung’ in Neuried „erneut Gespür“ für angeblich „zeitgemäße Andachtsräume“ bewiesen.
Was genau macht kreuz.net jetzt kompetenter?
Redaktion benachrichtigen Blasphemische Schweinerei
#26   wolfgang e.   17:22:45 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
lieber waldemar
Was du dir hier zusammenreimst ist psychologistischer Unsinn.
Die Kirche überhaupt nichts gegen „fressen, saufen, scheißen, Kinder machen“ einzuwenden, solange das nicht der einzige Lebensinhalt bleibt.
Abgesehen davon, dass du nicht verstanden hast, was „unbefleckte Empfängnis“ bedeutet:
Unbefleckt heißt nur, dass Sie von Anfang an von der sog. „Erbschuld“ befreit war, unter der alle Normalsterblichen zu leiden haben. Das hat mit Sperma nichts zu tun. Natürlich waren bei der Zeugung von Maria auch Sperma beteiligt.
Redaktion benachrichtigen Eine regelrechte Neugründung?
#55   wolfgang e.   10:26:47 | Freitag, 12. Dezember 2008
Lieber JoBerens
Ich finde es irgendwie witzig, dass Du Luther fast heiligsprechen würdest. Das zeigt wieder einmal deine völlige Unwissenheit.
Lies einmal ein paar Schriften von ihm (z.B. was er über die Juden zu sagen hatte…). Ich glaube, Dir würde schlecht werden dabei…
Redaktion benachrichtigen Enzyklika im Januar + …
#4   wolfgang e.   10:16:49 | Freitag, 12. Dezember 2008
Lieber JoBerens
Was bist Du bereit, zur Armutsbekämpfung beizutragen? Worauf bist Du bereit zu verzichten?
Has Du nicht auch ein festes Dach über dem Kopf, während andere auf der Straße leben.
Wird Dein Vorwurf dadurch nicht genauso unglaubwürdig?
Weißt Du noch, was dem Judas gesagt wurde, als er sich über die Verschwendung des Nardenöls beschwerte?
Wem wäre geholfen, wen der Vatikan seine Paläste aufgäbe, und den Erlös an die 4 Milliarden Armen dieser Welt verteilte?
Ich kann Dir sagen:
Die Kirche steht in der Armutsbekämpfung an vordester Front.
Entwicklungshilfe funktioniert bei Kirchlich getragenen Vereinen wesentlich effizienter als bei staatlichen.
Die Kirche hat, dafür, dass es über 1 Milliarde Katholiken gibt, einen absolut schlanken Verwaltungsapparat.
Für die Leitung einer Weltkirche ist eine gewisse Infrastruktur nötig. Verkauft man die Paläste, muss man andere Gebäude kaufen.
Wer wird dan die Paläste erhalten, die immerhin zum Kulturerbe der Menschengehören?
Die Kosten für die Papstbesuche werden von den einladenden Staaten gerne getragen, da sie eine hohe Umwegrentabilität besitzen. Außerdem ist dieses Geld sicher besser investiert, als in „Rock am Ring“ oder das „Donauinselfest“, die ebenfalls Unsummen verschlingen.
Lieber JoBerens, Du bist entweder ein Heuchler, oder ein Ignorant.
Redaktion benachrichtigen Falls nötig, gibt es neue Bischofsweihen
#26   wolfgang e.   14:25:18 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Oh doch, Alois
Ich kenne einige, die sich als Jugendliche die Worte von Johannes Paul II auf den Weltjugendtagen und anderswo zu Herzen gehen ließen, und nun in ihrer Ehe auch Humanae Vitae völlig ernst nehmen.
Einige gute Initiativen wären ohne die unermüdliche Jugend-Arbeit dieses Papstes undenkbar. (Ich denke z.B. an Jugend für das Leben und andere)…
Redaktion benachrichtigen Nur für Katholiken + …
#14   wolfgang e.   09:59:49 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Nun ja…
Der Ratschlag des späteren Papstes wäre tatsächlich etwas seltsam…
Allerdings: Wie sicher ist es, das dieser Ratschlag tatsächlich erteilt wurde? War der Enkel des Vetters des späteren Papstes als Ohrenzeuge dabei?
(Die Aussage stammt NICHT aus einem Brief des Papstes).
@Marcellus & Kunstmaler
Es stimmt, die Kirche ist heilsnotwendig. (Die Lehre der Kirche hat sich auch hier nicht geändert.)
D.h., für jemanden, der die Heilsnotwendigkeit der Kirche erkennen kann, ist zumindest der Wunsch, dieser Kirche anzugehören, Bedingung für das Heil.
Für jemanden, der unschuldigerweise diese Heilsnotwendigkeit nicht erkennt, kann Gott andere Wege des Heiles finden. (Für Gott ist nichts unmöglich, und Gott möchte alle Menschen retten, soferne sie es nicht selbst ablehnen, gerettet zu werden). Er wird dann allerdings nicht wegen, sondern trotz seiner falschen Überzeugungen gerettet.
Inwieferne jemand an seiner Nicht-Erkenntnis schuld ist, kann nur Gott beurteilen. Daher können wir von niemanden mit Sicherheit sagen, dass er nicht das Heil erlangt.
Redaktion benachrichtigen Zölibats-Illusionen
#44   wolfgang e.   12:05:41 | Mittwoch, 10. Dezember 2008
ecclesia
Also, ich wurde nicht gezwungen, zu heiraten. Ich tat es freiwillig.
Mit der Heirat habe ich mich freiwillig tur Treue verpflichtet.
Niemals würde ich aber auf die Idee kommen, von einer „Pflichttreue“ zu sprechen.
Jo
Der Zölibat ist nicht die Hauptvoraussetzung für das Priestertum, sondern eine Nebenvoraussetzung, sonst gäbe es ja auch keine Ausnahmen.
Dass viele Priesteranwärter „komische Typen“ sind, stimmt leider nur zu oft. Das schreckt leider auch manchen guten Kandidaten ab.
Leider wurde vielerorts in einem falsch verstandenen Liberalismus nicht mehr genau genug auf die Eignung der Kandidaten geachtet, mit verheerenden Folgen für die Kirche (nicht nur, was die zahlreichen Missbrauchsfälle betrifft).
Die Kirche täte gut daran, hier wieder strengere Maßstäbe anzusetzen. Die Kirche braucht „echte Männer“ mit einer gesunden Sexualität als Priester. Sonst ist der ganze Zölibat ja witzlos.
Besser wenige gute, als viele mittelmäßig bis schlechte Priester. Schon alleine wegen der Glaubwürdigkeit wäre das bitter nötig.
Redaktion benachrichtigen Zölibats-Illusionen
#26   wolfgang e.   11:27:48 | Mittwoch, 10. Dezember 2008
Nocheinmal
Da es keine Verpflichtung gibt, Priester zu werden, ist auch die Rede vom „Pflichtzölibat“ ein völliger Unsinn.
Zwischen der Entscheidung, Priester zu werden, und der tatsächlichen Priesterweihe vergehen im Normalfall zumindest 5-6 Jahre.
Das sollte ausreichen, um sich über die Konsequenzen klar zu werden.
Ich habe meine Frau erst 3 1/2 Jahre gekannt, als ich sie heiratete. Das war ausreichend Zeit.
Manchmal wird (ohne Nachweis) behauptet, dass bis zu 1/3 der Priester den Zölibat nicht hält.
In Österreich werden die Hälfte der Ehen wieder geschieden.
Welche Lebensform ist also erfolgreicher?
Redaktion benachrichtigen Zölibats-Illusionen
#21   wolfgang e.   11:14:33 | Mittwoch, 10. Dezember 2008
copy & paste
Pflichtzölibat
Dazu ein Reim:
Den Pflichtzölibat, den gibt es nicht,
musst ja nicht Priester werden,
So steht es nun in meinem Gedicht,
muss nicht bewiesen werden.
wolfgang e.
(als einfacher, eingelullter Katholik)
Redaktion benachrichtigen Und sie kommt dennoch
#109   wolfgang e.   21:01:38 | Donnerstag, 4. Dezember 2008
Lieber Jo
An drei Männer mit langem Bart habe ich nicht geglaubt.
Ok, das mit dem Bart stammt von mir. Die drei Männer war die Vorstellung, die Du unten verworfen hast, die die Kirche allerdings auch nicht vertritt.
Ich denke, wir können nur über Gott spekulieren. Was und wie er ist werden wir hier auf Erden nie erfahren. Also alles nur reine Spekulationen.
Ja und nein; hier scheiden sich halt die Geister.
1. kann man aus Vernunftgründen sehrwohl zu dem Schluss kommen, das es nur einen Gott gibt, und dieser allmächtig sein muss. Also ein bisschen können wir schon ohne weitere Voraussetzung erkennen.
2. dies macht eben das Christentum aus, dass man an eine göttliche Offenbahrung glaubt, das heißt, die Christen glauben, dass Gott uns (im AT durch die Propheten, im NT direkt durch seinen Sohn) etwas über sich erzählt hat.
Jetzt kommt es einfach auf eine Glaubensentscheidung an (die durchaus vernünftig begründbar ist):
Nehme ich die Evangelien als Offenbarung Gottes an, oder nicht?
Wenn ja, dann weiß ich doch noch ein paar zusätzliche Dinge über Gott (z.B. die Dreifaltigkeit).
Wenn nein, dann ist auch jede Spekulation müssig, denn worauf sollte die aufbauen?
Du schreibst doch immer, die Kirche muss sich auf die Evangelien zurückbesinnen und diese ernstnehmen.
Das würde doch voraussetzen, das ich sie tatsächlich für Gottes Offenbarung halte. Warum sollte ich sie sonst ernst nehmen.
Nimmst Du die Evangelien ernst?
Was würdest Du statt „Person“ vorschlagen?
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#102   wolfgang e.   19:53:04 | Donnerstag, 4. Dezember 2008
Also Jo: warum 3 Personen
Natürlich ist das Wort „Personen“ als Bezeichnung für die drei Personen Gottes ein Hilfsmittel. Dieses Wort wurde, weil es im 4. Jh. das passendste war, als analoger Fachbegriff eingeführt. (In dem Sinn: Eigentlich haben wir den richtigen Ausdruck nicht, aber man kann sagen: „in Gott gibt es so etwas wie 3 Personen“)
Diese Ausdrucksweise ist nicht falsch, aber unvollständig.
Insoferne kann man natürlich über den Begriff der göttlichen Person diskutieren (v.a. auch, weil sich der Personenbegriff der Philosophie in den letzen 1600 Jahren des öfteren gewandelt hat.)
Nur bringt diese Diskussion nicht viel, jeder andere Begriff, den man stattdessen einführen könnte, wäre zumindest genauso unvollkommen.
Dass es diese 3 Personen gibt wissen wir aus der Bibel. Dort werden sie nicht als Personen bezeichnet, aber Christus spricht vom Vater, vom Sohn und vom Hl.Geist als von unterschiedlichen göttlichen Realitäten, er sagt gleichzeitig auch, dass es nur einen Gott gibt, und das er und der Vater eins sind. D.h. er, der Sohn ist Gott, der Vater, der jemand anderer als der Sohn ist, ist Gott, der Hl. Geist ist Gott, trotzdem gibt es nur einen Gott.
Angedeutet ist das schon im AT
Augustinus hat lange darüber nachgedacht, und ist in etwa zu der Erklärung gekommen, die ich weiter unten beschrieben habe.
Du kannst das annehmen, oder nicht.
Aber Augustinus ist sicher näher dran als deine Vorstellung von „drei Männern im Himmel“. (möglichst mit langem Bart, dann ist das Bild komplett)
Redaktion benachrichtigen Und sie kommt dennoch
#62   wolfgang e.   17:55:42 | Donnerstag, 4. Dezember 2008
Lieber Joberens
Was soll ich noch sagen…
Du beweist eigentlich mit jedem Posting, dass du keine Ahnung hast, willst trotzdem überall mitreden, und bist aber gegen jeden Erklärungsversuch resistent.
Nun ja. Ich hätte es ja wissen können.
Ich habe noch nie erlebt, dass du auf ein Argument eingegangen wärest.
Schade eigentlich.
Bleibe halt in deinem gemütlichen Selbst-Denken-Schneckenhaus.
Mit über 70, hätte ich gedacht, sollte die Trotzphase langsam vorbei sein.
Wir können die Dreifaltigkeit nur in Ansätzen erahnen. Aber ein bisschen mehr als deine „3 Männer“ sollte doch drinnen sein…
Redaktion benachrichtigen Und sie kommt dennoch
#54   wolfgang e.   17:38:57 | Donnerstag, 4. Dezember 2008
Lieber Joberens: in aller Kürze (nur eine leise Ahnung dessen, was die Dreifaltigkeit wirklich ist)
Gott ist Person und reiner Geist. Als solcher hat er zwei „Fähigkeiten“: Erkennen und Wollen
Gott erkennt also sich selbst. Da Gottes Erkenntnis aber unendlich ist, und nicht beschränkt, so wie unsere, ist auch seine Selbsterkenntnis so vollkommen, dass seine Erkenntnis mit dem Erkannten völlig übereinstimmen.
Das „Bild“ das sich Gott Vater also in seiner Erkenntnis von sich macht ist daher genauso vollkommen wie Gott, ist daher genauso reale Person wie Gott. Gott Sohn ist die persongewordene Erkenntnis Gottes.
(Bei uns ist das anders: wenn wir uns in den Spiegel schauen, erkennen wir unser Abbild, aber das Abbild ist unvollkommen und nur scheinbar real).
Vater und Sohn erkennen außerdem, dass sie gut sind, und dass auch der Sohn gut ist. Daher will Gott sich und den Sohn genau so wie sie sind. Anders ausgedrückt: Der Vater liebt den Sohn, der Sohn liebt den Vater.
Diese gegenseitige Liebe ist wieder so vollkommen, dass sie wieder zur eigenen realen Person wird. Der Hl. Geist ist also die persongewordene Liebe Gottes.
Vater, Sohn und Hl. Geist sind also 3 real existierende Personen. Sie unterscheiden sich nur durch ihre Beziehung zueinander. Die 3 Personen sind daher in all ihrem Tun und Wollen völlig eins. Daher ist es auch weiterhin nur ein Gott, trotz der 3 Personen.
So wie auch bei uns unsere Selbsterkenntnis in uns bleibt, so auch bei Gott. Und da Vater und Sohn in Gott sind, muss natürlich auch die Liebe zwischen Vater und Sohn in Gott bleiben.
Redaktion benachrichtigen Und sie kommt dennoch
#43   wolfgang e.   16:14:08 | Donnerstag, 4. Dezember 2008
Tja, lieber Joberens,
… genau das ist ja dein „Problem“
…MUß man glauben, daß da oben drei Herren, sind, die zusammen den einen Gott darstellen,…?
Dein Wissensstand über unseren Glauben ist auf dem naiven Niveau eines 3-jährigen stehengeblieben. Kein Wunder, dass du jetzt mit über 70 an diesem Glauben zweifelst.
(Du bist übrigens nicht der einzige, der dieses Problem hat. Viele hochgebildete Menschen verlieren ihren Glauben, weil sie auf dem Gebiet des Glaubens völlig ungebildet sind)
Einfach denken genügt eben nicht. Man muss sich, bevor man über eine Sache nachdenkt, auch über die Grundlagen informieren, sonst kommt man mangels richtiger Voraussetzungen notgedrungen zu falschen Ergebnissen.
Die Theologie der Dreifaltigkeit ist wesentlich ausgereifter als „drei Männer, die einen Gott darstellen.“
Informiere Dich einmal gründlich, dann diskutiere weiter…
Redaktion benachrichtigen Erzbischof zieht greisen Kardinal bei den Ohren
#28   wolfgang e.   19:30:47 | Mittwoch, 3. Dezember 2008
lieber joberens
Immer mehr Menschen verbringen immer mehr Zeit vor dem Fernseher. Das geistige Niveau der meisten Fernsehprogramme stürzt seit Jahren rasant ab.
Glaubst du wirklich, dass die meisten Menschen unter diesen Bedingungen heute mündiger sind?
Ich glaub’s nicht.
Redaktion benachrichtigen Ein Einsturz wäre kein großer Verlust
#4   wolfgang e.   12:04:21 | Dienstag, 2. Dezember 2008
Was die Redaktion auch übersieht…
ist die Tatsache, dass die meisten dieser Problem-Betonkirchen vor der Liturgiereform errichtet wurden…
Redaktion benachrichtigen Historische Geste + …
#4   wolfgang e.   10:05:25 | Montag, 1. Dezember 2008
gotisch?
Na ja, amerikanische Gotik vielleicht…
Oder in etwa so gotisch, wie die Wallfahrtsbasilika von Lourdes.
Vielleicht könnte man den Stil als US-Neo-Neugotisch bezeichnen. Mit „echter“ Gotik hat das wenig zu tun.
Da ist der Kollonial-Barock der zuvor erwähnten FSSPX-Kirche in Mexico authentischer. (In Mexico ist der Barock in ländlichen Gebieten v.a. bei Kirchenbauten noch immer ein „lebender“ Baustil.)
Wie dem auch sei, es sie ihnen gegönnt; eine Kulturleistung ist das aber nicht…
Redaktion benachrichtigen Staatsbesuch in Israel? + …
#28   wolfgang e.   15:43:58 | Freitag, 28. November 2008
nur eine kurze Frage
warum sollte der Spruch nur für Mord und Totschlag gelten?
Man kann, wenn man will, seinen moralischen Anspruch durchaus etwas verfeinern.
Warum die Kirche hier die natürliche Methode für besser hält als Verhütungsmittel, habe ich unten kurz versucht zu erklären. Es geht eben auch darum, das großartige Geschenk der Sexualität im Anderen so anzunehmen, wie es ist, ohne es zu manipulieren.
Wer sich mit dem Thema beschäftigen möchte, könnte dazu einiges von Dietrich von Hildebrand lesen, bzw. die Mitwochkatechesen der ersten 4(!) Jahre von Johannes Paul II. Dort wird das sehr ausführlich auch anthropologisch begründet.
Die Lehre der Kirche ist nicht unbegründet.
Aber, wie gesagt, viele Menschen, auch Bischöfe haben diese Lehre nicht angenommen, ich möchte daher niemandem hier etwas vorwerfen.
Vielleicht kommt das noch. Zumindest in meinem Bekanntenkreis kenne ich viele junge Eheleute, die sich hier ume eine Einheit mit der Lehre der Kirche bemühen.
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#23   wolfgang e.   14:53:55 | Freitag, 28. November 2008
friedrich & kunstmaler
Es kommt nicht darauf an, wie man verhütet, sondern aus welchem Grund. Die Methode ist ganz egal.
Vielleicht kommt es auf beides an. (War zumindest in der klassischen Moral immer so: der Zweck heiligt die Mittel nicht.)
Das verletzt andere Menschen. Wenn Sie selber das für sich so sehen, bitte. Aber verallgemeinern können Sie das nicht so einfach.
Es tut mir leid, wenn Sie sich verletzt fühlen, es ist nicht meine Absicht, Ihnen irgendetwas vorzuwerfen. Ich habe für mich herausgefunden, dass das, was die Kirche hier lehrt durchaus einer großen Logik folgt, und entdeckt (bei mir und bei einigen anderen), dass die Befolgung dieser Lehre sich positiv auswirkt. Das hoffe ich, in einem offenen Meinungsaustausch auch sagen zu dürfen. Das ist keine Schuldzuweisung (immerhin wurde diese Lehre der Kirche vor 40 Jahren von 80% der deutschen Bischöfe abgelehnt, von ein paar immer noch). Was soll ich also Ihnen vorwerfen. Verstehe es, bitte, allerhöchstens als denkmöglichen Vorschlag.
Kunstmaler: Eine Frau kann schließlich nicht „ständig“ Kinder bekommen
Behaupte ich ja auch nicht. Ich habe von „rein egoistischen Motiven“ gesprochen.
Bei guten Gründen (und was gute Günde sind, ist tatsächlich eine Frage der ehrlichen Gewissenserforschung, hier legt sich die Kirche nicht fest) kann es sogar höchst angebracht sein, die Kinderzahl zu beschränken.
Ich bitte um Verzeihung, wenn durch die Kürze der Meldungen manches missverständlich wird. 1500 Zeichen sind nicht viel für dieses Thema.
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#15   wolfgang e.   14:10:24 | Freitag, 28. November 2008
@ friedrich
sag ich ja nicht.
Ich versuche nur, die Argumente für die natürliche Empfängnisregelung zu erklären. Mich haben sie überzeugt.
Dass du mit 40 noch unbeding Kinder zeugen musst, habe ich damit nicht sagen wollen. (Auch Alter kann ein guter Grund für den Verzicht auf weitere Kinder sein).
Mit 3 Kindern bist du sowieso wesentlich großzügiger gewesen, als der heutige Durchschnitt.
Ich habe erst 2 Kinder (2 Jahre und 1/2 Jahr), ich bin aber auch noch jünger, vielleicht kommt ja noch was…
@ confiteor
Von dir habe ich schon intelligentere Kommentare gelesen…
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#12   wolfgang e.   13:53:55 | Freitag, 28. November 2008
lieber friedrich spee
ganz so beknackt finde ich dass nicht.
Es gibt nämlich schon einen Einstellungs-Unterschied zwischen künstlicher Verhütung und natürlicher Empfängnisregelung.
Bei der künstlichen Verhütung gibt es einen Widerspruch zur Liebe: wenn Liebe die Ganz-Annahme des Anderen sein soll, so wie er ist, dann ist diese Ganz-Annahme eben nicht vollkommen, wenn ich sage: „so, wie Du bist, mit Ausnahme deiner Fruchtbarkeit“
Bei der natürlichen Empfängnisregelung nütze ich eben die Besonderheiten der weiblichen Fruchtbarkeit genau so, wie sie ist (nämlich mit durchschnittlich nur 5 fruchtbaren Tagen pro Monat). Hier besteht der Widerspruch zur Ganz-Annahme nicht.
Es kann gute Gründe geben, warum ein Ehepar (momentan oder völlig) auf Kinder verzichten sollte. Da Sex aber auch der körperliche Ausdruck der ehelichen Liebe ist, gibt die natürliche Empfängnisregelung hier die Möglichkeit, auf diesen Liebeserweis nicht verzichten zu müssen.
Wenn man natürliche „Verhütung“ nur aus egoistischen Motiven betreibt, ist sie auch nicht viel besser als die künstliche Verhütung.
Das mag vielleicht etwas abgehoben klingen. Ich kann aber nicht nur aus eigener Erfahrung sagen, dass die natürliche Empfängnisregelung der Ehe sehr gut tut, weil man lernen muss, auf den anderen Rücksicht zu nehmen, und v.a. die Frau außerdem lernt, auf ihren Körper zu hören. Bei der künstlichen Verhütung besteht, wegen der ständigen „Verfügbarkeit“, mehr die Gefahr, dass sich egoistische Tendenzen verstärken.
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#5   wolfgang e.   11:27:56 | Freitag, 28. November 2008
lieber joberens (Anregungen Teil 3)
Es ist daher völlig absurd, dem Papst irgendeine Schuld an den AIDS-Toten vorzuwerfen, und die Meinung der Kirche zum Thema Kondom ist wesentlich differenzierter, als Du annimmst.
Noch eine weitere Denk-Anregung (wenn du ein bisschen googelst, wirst du das bestätigt finden):
Es gibt in ganz Afrika nur ein einziges Land, in dem die Aids-Ansteckungsrate gesunken ist (und zwar gewaltig):
Uganda.
Es gibt in Afrika nur ein einziges Land, in dem keine „Kondome sind der beste Schutz vor AIDS“-Kampagne gemacht wird. Das Pragramm lautet dort:
1. Enthaltsamkeit (außerhalb der Ehe)
2. Treue (in der Ehe)
3. Zur Not (wenn 1+2 nicht eingehalten werden): Kondome.
Diese Land heist:
Uganda
Inzwischen musste das auch so manche UN-Unterkommision zur Kenntnis nehmen.
Belege z.B. hier:
www.kath.net/detail.php?id=8095
www.kath.net/detail.php?id=11506
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#3   wolfgang e.   10:44:56 | Freitag, 28. November 2008
lieber joberens (Anregungnen Teil 1)
Nur so ein paar Anregungen zum weiterdenken:
zum Thema Sexualität sagt die Kirche folgendes:
Die Sexualität ist ein wertvolles Geschenk Gottes, das für den Menschen zwei Bedeutungen hat:
– biologisch: die Zeugung von Nachkommen,
– spezifisch menschlich: körperlicher Ausdruck einer ganz-hingebenden Liebe zwischen zwei Personen.
Daraus folgt:
1. Da zur wirklichen vollkommenen Ganzhingabe die Treue unbedingt dazugehört, gehört die Ausübung der Sexualität in die Ehe, bei der eben diese Treue versprochen wird. (Sex außerhalb der Ehe ist eine Art „Korpersprachen-Lüge“, da ich körperlich Ganzhingabe aussage, dazu aber eigentlich nicht bereit bin).
Wenn einmal der erste Punkt beherzigt wird, dann kommt noch folgendes hinzu:
2. Die künstliche Verhütung wird aus zwei Gründen abgelehnt:
– erstens gehören die zwei Bedeutungen der Sexualität zusammen. Wenn ich jemanden wirklich Liebe, kann ich „nicht genug von Ihm (Ihr)“ bekommen. Der Wunsch nach Kindern ist daher eine logische Folge der ehelichen Liebe. Hier bekomme ich noch mehr vom Anderen.
– zweitens widerspricht auch die künstliche Verhütung der Ganzhingabe. Zur Ganzhingabe gehört nämlich auch die Ganzannahme des Anderen. Wenn ich aber sage: „Ich Liebe dich ganz, so wie Du bist, außer deine Fruchtbarkeit, die musst du unterdrücken“.
Konklusio:
Wenn ich nicht bereit bin, mich an Punkt 1 zu halten, gibt es keinen Grund mich an Punkt 2 zu halten, denn der 2. Punkt folgt aus dem ersten.
(Fortsetzung folgt)
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#36   wolfgang e.   15:03:52 | Mittwoch, 26. November 2008
Jo: Guatemala
Ja glaubst Du denn, dass die in Guatemala noch keine Fernseher haben? Was hast Du denn für ein eigenartiges Bild von der Welt???
„Wir als ach so fortschrittliche Europäer lassen uns nicht mehr so einlullen, wie diese hinterwäldlerischen Guatemalteken…“ Du bist in deiner fortschrittlichen Überheblichkeit wohl denkerisch im 19. Jh. steckengeblieben. Nach den 2 Weltkriegen, die wir fortschritlichen Deutschen im 20. Jh. angezettelt haben, wäre es an der Zeit, uns nicht mehr für die fortschrittliche Herrenrasse zu halten. Nicht jeder Fortschritt ist übrigens ein Fortschritt zum Guten. (Es gibt auch die fortschreitende Demenz…)
Wie ich schon vorher schrieb: Wenn jemand wirklich denkt, dann muss auch ein Fortschritt in seinen Gedanken bemerkbar sein. Deine Gedanken drehen sich im Kreis. Seit Du hier aufgetaucht bist, bist Du noch nie auf ein Argument eingegangen, hast deine Meinung kein einziges Mal um einen Deut geändert…
Du denkst nicht weiter. Öffne einmal dienen Blick über deinen engen Tellerrand hinaus. Lass dich nicht von deinem bieder-gemütlichen Deutschtum einlullen.
Du schreibst, du bist noch fit und agil. Nun denn, ich werde die Hoffnung nicht aufgeben…
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#27   wolfgang e.   13:22:24 | Mittwoch, 26. November 2008
die menschen denken immer mehr selbst…
Mit der Kirchleitung scheint er aber restlos überfordert zu sein.
Das ist deine persönliche unqualifizierte Meinung, und offenbart deine massive Uninformiertheit.
Unser jetzige Papst hatte, bevor er Papst wurde, jahrelang Gelegenheit, die weltweite Kirche und ihre Probleme kennenzulernen. Er hat seine Schlüsse daraus gezugen, und leitet nun Schritt für Schritt die Reformen ein, die er für notwendig erachtet.
Es stimmt schon, die deutschen Bischöfe und Priester sind etwas träge mit der Umsetzung… (Deine Analyse mit der verschlafenen Amtskirche trifft auf weite Teile des deutschen Sprachraums durchaus zu).
Was ist das eigentlich für eine eigenartige Überheblichkeit, die Guatemalteken pauschal als unterentwickelt und rückständig abzuqualifizieren? Gescheite und denkende Menschen gibt es dort genauso wie hier.
Und was ist das für eine eigenartige Überheblichkeit, allen, die Deine Meinung nicht teilen, und die sich um Einheit mit dem Papst bemühen, pauschal ein Nicht-Denken zu unterstellen?
Du wirst es nicht glauben, es gibt auch rationale Argumente für ein Bemühen um die Einheit mit dem Papst!
Steig bitte von deinem hohen Ross herunter und nimm, bitte, zur Kenntnis, dass du hier mit Leuten diskutierst, die z.T. wesentlich mehr Ahnung von der Materie haben, auch wenn der Umgangston manchmal leider zu Wünschen übrig lässt…
Und selbst denken: Wenn jemand wirklich denkt, dann muss auch ein Fortschritt in seinen Gedanken bemerkbar sein. Deine Gedanken drehen sich im Kreis.
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#13   wolfgang e.   12:09:07 | Mittwoch, 26. November 2008
Lieber Jo
Papst Benedikt scheint überfordert und seinem Posten und den damit verbundenen Aufgaben einfach nicht gewachsen zu sein. Er scheint ein armer, hilfloser Mensch auf diesem, Posten zu sein.
Benedikt XVI ist der bedeutendste deutschsprachige Intellektuelle unserer Zeit. Sogar der hochgelobte Habermas fängt zu stottern an, wenn er versucht ihm zu antworten.
Du hingegen hast leider keine Ahnung. Ich nehme Dir gerne ab, dass Du die Kirche retten willst. Nur: Dein Programm zur Rettung wurde gerade in Europa in den letzten 50 Jahren bis zum Exzess auprobiert. Und das Ergebniss? – Gerade in Europa ist die Kirche am schlimmsten dran.
Es stimmt schon, daran sind nicht nur die liberalen Theologen und die Umsetzung ihrer Ideen Schuld, auch die Gesellschaft hat sich von der Kirche wegentwickelt. Soll die Kirche hinterherhinken? Ist es nicht eher die Aufgabe der Kirche, einen anderen Weg aufzuzeigen (den schmalen Weg, nicht die breite Straße)
Ich weiß, mit 72 ist es nicht mehr leicht, umzudenken. Aber versuche einmal die Kirche als katholische, d.h. weltweite Kirche zu betrachten. Ich habe z.B. in Guatemala, in der winzigen Diözese Solola, unter einem strenggläubigen Bischof, ein Seminar mit über 100 Seminaristen gesehen, weitere 200 mussten abgewiesen werden. Das geistige Leben blüht gerade dort, wo die Lehre der Kiche ernstgenommen wird.
Hör mit Deiner (typisch deutschen) Nabelschau auf und weite dein Blickfeld. Und dann denke.
Die Kirche ist nicht deutsch, sondern katholisch.
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#68   wolfgang e.   18:14:28 | Donnerstag, 20. November 2008
Danke Jo,
schön langsam kann ich ihn auswendig. (Wobei mich stets verwirrt, dass bei jedem neuen Postig zwei Wörter dann doch anders sind. Wie soll man sich das denn merken, wenn du immer etwas änderst?)
wolfgang e.
(als verwirrter, verständlicherweise, einfacher, denkender)
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