Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
@ Carlo Es gibt genügend andere Bezeichnungen die weitaus angemessener sind. Stimmt. Bei uns Katholiken
sind u.a. folgende im Gebrauch: Episcopus Romanus Vicarius Iesu Christi Successor Principis Apostolorum
Summus Pontifex Ecclesiae Universalis Primas Italiae Archiepiscopus et Metropolitanus Provinciae Romanae
Servus Servorum Dei Bei Ihnen scheint allerdings nur der Titel „Frevler“ im Gebrauch zu sein. Was Bände
über Ihre … nun … nicht vorhandene Religionszugehörigkeit spricht.
@ sirilo sirilo zu Dr. Carlo Regazzoni: Wenn Ihnen nicht behagt, was Papst & Co. machen, dann schließen
Sie sich doch einem Grüpplein (= Sekte) an, wo Sie lauter Gleichgesinnte finden. Hat er doch schon.
Daniel Stöhr Es geht nicht darum, was „Pater“ Lingen auf seine kranke Website stellt. Es geht darum,
daß Sie hier jeglicher Diskussion ausweichen und bestenfalls mal einen Link posten. Im Übrigen sollten
Sie sich jetzt endlich mal mit Johannes 3:8 auseinandersetzen –- und dann mal wieder darauf zurückkommen.
Daniel Stöhr Anstatt hier rumzulamentieren und die üblichen Stammtischparolen loszulassen, setzen Sie
sich doch mal mit dem, worum es hier geht auseinander und argumentieren Sie doch mal. Momentan sind Sie
einfach nur dabei, hier jedem zu beweisen, daß Sie das nicht können.
Daniel Stöhr Diese Menschen haben also die Macht, die Vergangenheit zu vergegenwärtigen… Und schon
wieder verstehen Sie etwas falsch –- entweder auf Unvermögen oder Boshaftigkeit. Es geht nicht um die
vergegenwärtigung der Vergangenheit, es geht um die Ewigkeit. Es geht auch nicht um den Menschen, es
geht um Gott.
Daniel Stöhr Meinen sie damit Johannes 3,8? Muss Ihnen ja wahnisinning weh tun, sonst hätten Sie die
Zeit genutzt, um mal darauf einzugehen, anstatt hier rumzustänkern.
Dr Regazzoni, Daniel Stöhr, et al Ihnen allen ein herzliches „Vergelt’s Gott“, daß Sie durch Ihre Beiträge
die Worte des seligen Papst Johannes XXIII. so wunderbar illustriert haben und ihren Wahrheitsgehalt so
anschaulich bewiesen haben: „Stimmen … die zwar von religiösem Eifer brennen, aber für die rechte
Beurteilung der Dinge weder genügend Verstand noch ein kluges Urteil walten lassen.“
Stöhr Sr. Maria Andrea: „PFINGSTEN ist nicht irgendein historisches Datum, Pfingsten ist heute, ist immer“
Daniel Stöhr: Was glauben Sie eigentlich was das ist ? Das ist eine eindeutige Häresie! Die Offenbarung
ist mit dem Tod des letzten Apostels abgeschlossen; Pfingsten war ein einmaliges Ereignis (Sendung des
Hl. Geistes für die Apostel). Bestreitet ja auch keiner. Sie wollen nur Sr. Maria Andrea bewusst falschverstehen,
damit Sie Ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgehen können, und Leute der Häresie bezichtigen können.
Dabei sind Sie es, der direkt dem Wort unseres Herrn wiederspricht, das der Evangelist Johannes uns überliefert
hat (3:8). Und in diesem Licht –- und in keinem anderen –- ist der Begriff vom sogenannten „neuen Pfingsten“
zu verstehen.
QUIS UT DEUS Nun, im Gegensatz zu Ihnen und anderen hier sehe ich die römisch-katholische Kirche so wie
sie jetzt ist in der Tradition der römisch-katholischen Kirche, wie sie vor 1965 war. es ist EINE Kirche,
Konzil hin, Konzil her. Die andere Religion ist die der Sedisvakantisten und Neo-Traditionalisten, die
in erster Linie einem falschen Traditionsverständnis anhängen. Ich gehöre erster an. Und Sie?
@ Dr Regazzoni @ Daniel Stöhr Dr Regazzoni Ach, wissen Sie, Sie sind der letzte, der sich darüber aufregen
sollten, wenn er mal seinen eigene Medizin probieren darf. Ihr Umgangston ist arrogant, selbstsüchtig,
besserwisserisch, Sie gehen so gut wie nie auf Postings ein und stellen hier eigentlich nur Ihre Selbstgerechtigkeit
zur Schau, die Sie als Katholizismus falschverstehen. Daniel Stöhr Toll. Da haben Sie Ihre (und unsere)
Zeit verschwendet, irgendetwas abzutippen, um Ihre falsche Position, welche Sr. Maria Andrea mit Leichtigkeit
zum Einsturz gebracht hat, zu untermauern. Jetzt wissen wir zumindest woher Sie den Unsinn haben. Danke.
Sr. Maria Andrea Es tut sehr gut, hier auch Sinnvolles und Erbauliches zu lesen. Auch wenn das im Falle
von diesem gestö(h)rten Proleten Perlen vor die Säue ist, machen solche Beiträge, wie Ihre letzter,
kreuz.net dann doch noch lesenswert.
Daniel Stöhr: amkündigen und aurufen Also, ich finde das überhaupt nicht häretisch, wenn jemand eine
neue Epoche amkündigt und ein neues Pfingsten auruft
@ Dr Carlo Regazzoni Daß Ihnen das natürlich nicht gefällt, ist klar und es war mir auch klar, als
ich es geschrieben hatte. Und um ganz ehrlich zu sein, irgendwie wusste ich, daß ich wieder einmal den
richtigen Knopf gedrückt hatte, Ihr Blutdruck steigen wird und sie eine Laudatio auf die Lieblingspäpste
der Tradis posten werden. Nun, daß wir zwei verschiedenen Religionen angehören, ist unübersehbar. Ich
bin römisch-katholisch. Keine Ahnung, was Sie sind. Wie dem auch sei, Johannes XXIII. war der richtige
Mann zur richtigen Stunde. Soll nicht heißen, daß der heilige Pius X. und Pius XII. es nicht auch waren.
Schade, daß Sie das nicht so sehen können.
Agathenon Na ja, bei den Vulgärtradis ist der Selige Papst Johannes XXIII. ja schon lange Freimaurer
oder Rosenkreuzer oder was weiß ich noch alles. Das ist symptomatisch bei denen. Es ist ja auch einfacher,
an seinem falschen Traditionsbegriff festzuhalten und alles, was einem nicht passt (die katholische Kirche,
zum Beispiel) als freimaurerisch, häretisch, etc abzustempeln. Außerdem kann man sich auf diese Art
und Weise sogar Päpsten religiös und moralisch überlegen fühlen. Ist wohl gut für’s Ego… Aurelius
käme als nächster Kandidat in Frage! Das hatten wir hier auch schon mal…
@ landorganist Wieso? Dabei hat dieser selbsternannte katholische Priester doch ein wirklich tolles Eigentor
geschossen. Das kriegen ja selbst die Abwehrspieler des 1. FC Köln so nicht hin: „Wer an der Lüge festhält,
ein apostatisches Gebilde könne die wahre Kirche sein, wird sich dafür verantworten müssen.“
Seliger Papst Johannes XXIII. / @ QUIS UT DEUS Sicherlich der größte Papst des 20. Jahrhunderts. Und
zu recht selig gespeochen. [W]ar Johannes XXIII.ein Freimaurer?? Quatsch. Allerdings ist es in der Stammtischtradiszene
www.kath.net/detail.php?id=12554 an der Tagesordnung, alles und jedem, was mit dem Konzil und den Reformen
anschließend zu tun hatte, eine Verbindung zur Freimaurerei zu unterstellen.
Heggi Verstehen Sie eigentlich den Unterschied zwischen Gruppen, welche sektenähnliche Merkmale aufweisen
und Sekten? Wenn nicht, dann sollten wir es wirklich lassen. Wissen Sie, ich habe lediglich gesagt, daß
das OD auch solche Merkmale trägt. Daraus den Schluß zu ziehen, daß dann ja der ganzen Vatikan auf
dem Sektentrip sei, ist einfach lächerlich.
Heggi Ich traue mir nicht zu zu beurteilen, wer auf diesem „Sender“ hier den Apologeten von FSSPX zuzurechnen
ist. Lesen hilft da weiter. Lesen Sie sich doch mal die Lesermeinungen durch und dann wissen Sie ziemlich
schnell, wer den FSSPX-Apologeten zuzurechnen ist. Und: wer wird denn in der Kirche nicht einer bestimmten
Sekte zugehörig gezählt? Schauen Sie mal, mein Punkt war, daß die FSSPX tatsächlich Merkmale einer
Sekte hat. Wenn Sie wollen, können wir das auch gerne mal zusammen durchgehen… Wie gehen Sie mit FSSPX
um, wenn die Exkommunikation der 4 Bischöfe von Rom aufgehoben wird, womit scheinbar zu rechnen ist?
Ob damit zu rechnen ist, weiß ich nicht. Außer Gerüchten ist da ja nicht viel –- und die „alte“ Messe
wird ja nun auch schon seit übereinem Jahr freigegeben. Ich persönlich rechne mit einer Spaltzung innerhalb
der FSSPX. Die einen (Fellay, z.B.) gehen zurück zu Rom, die anderen (definitiv Williamson) gehen dann
so richtig ins Schisma –- und deren Exkommunikation bleibt bestehen). Na ja, wenn die Exkommunikation
aufgehoben würde und es eine Versöhnung zwischen der FSSPX und Rom geben würde, dann würde ich mich
sehr freuen. Ich würde das für eine wirkliche Gnade halten. Die Kirche braucht Gruppen wie die FSSPX
und die FSSP, allerdings deutet das Gebaren der Piusbruderschaft nicht gerade auf guten Willen. Und, wie
gesagt, die Merkmale einer Sekte lassen sich nicht wegdiskutieren (wie beim Opus Dei).
@ Heggi Polemik steht bei Ihnen wohl an erster Stelle, Heggi, die Polemik kommt immer aus der Pius-Ecke,
von deren Bischöfen, Priestern oder Anhängern. Lesen Sie sich doch mal bitte durch, was von den Apologeten
der FSSPX hier so alles verbreitet wird. Da haben Sie Polemik pur. wobei Sie die Puiusbruderschaft mit
„Sekte“ gelichwohl kaum treffen. Denn 1. bezeichnet Sie niemand in Rom so Und seit wann interessiert sich
jemand, welcher der FSSPX nahe steht dafür, was in Rom passiert? und 2. kann es sich auch schon deshalb
kaum um eine Sekte handeln, wenn Card. Hoyos die FSSPX-Bischöfe als „meine Mitbrüder im Bischofsamt“
bezeichnet. Das ist keine Begründung. Natürlich sind sie Brüder im Bischofsamt, wenn auch exkommuniziert.
Die Weihen waren ja gültig. Und, wie gesagt, Card. Hoyos et al werden immer dann hervorgekramt, wenn
es den FSSPX-Apologeten in den Kram passt. Man darf aber auch nicht übersehen, daß die FSSPX eindeutig
sektenähnliche Züge trägt. Insofern mag die Bezeichnung Pius-Sekte vielleicht etwas polemisch sein,
aber im Grunde trifft sie den Nagel auf den Kopf.
@ landorganist: Wahlfreiheit Ich lese immer Wahlfreiheit, dass ich nicht lache. Sollte die alte Messe
tatsächlich freigegeben werden, dann werden die traditionalistischen Kampftruppen als erstes dem NOM
den Kampf ansagen. Davor bewahre uns Gott!! Sollen Sie mal, haben die doch schon längst. Ich sehe ein
ganz anderes Szenario: Einige von der FSSPX haben noch soviel Vernunft und Verstand (und werden dann auch
hoffentlich nicht ganz resistent gegen die Führung des Heiligen Geistes sein), daß sie sich mit Rom
versöhnen werden. Eine schicke kleine Personalprälatur (oder wie das heißt) wird entstehen, vielleicht
wird man sich mit der FSSP zusammentun, vielleicht auch nicht. Man wird den Jurisdiktionsprimat des Papstes
anerkennen –- und dementsprechend handeln. Einige andere, und das wird dann der Großteil sein, werden
endgültig ins Schisma gehen. Williamson wird dan ein richtiger Sedisvakantisten-Bischof sein und man
wird weiter um seinen falschen Traditionsbegriff tanzen wie um ein Goldenes Kalb. Und das dann alles live
auf kreuznet.tv
#67 Aurelius 13:30:23 | Donnerstag, 4. Januar 2007
Lieber HeinrichvonOfterdingen Es geht um viel mehr als um Leben und Tod. Es geht um den Glauben. Es geht
nicht um den Glauben. Es geht um ein Festhalten am falschen Traditionsbegriff.
@ Athanasius Mit einem sittlichen Fest, mit gutem Bier, Kölsch! guter Musik, gute Karnevalsmusik??? Berlioz,
die Overtüre „Der römische Carneval“… Dann die Klavierstücke Carneval von Robert Schumann… Aber
nach gutem Bier (cf supra) hält man auch Bläck Föös et al aus… und guten Witzen ist nichts los.
Daran empfinet die römisch-katholische Kirche nichts falsches. Auch steht somit Karneval in dieser Tradition.
Danke für die Klarstellung. Was aber nie der Fall war, war die Ridikulisierung des Allerheiligsten, des
christlichen Tempels, des Altarsakramentes, der Predigung, in einer „Faschingsmesse“ und sonstigem. Solche
Feier sind geschmackslos und machen die Kirche und ihre Botschaft zum Narren. Das ist sakrilegisch und
wer solche betreibt, sündigt schwerstens, schlimmer als Hurenläufer meiner Einsicht nach. Die ziehen
andere nichts ins Verderben mit. Ganz Ihrer Meinung.
@ Daniel Stöhr Um es in Ihren eigenen unsterblichen Worten von eben auszudrücken: bla, bla, bla… Und
wenn Sie mal gerade einen hellen Augenblick haben, schauen Sie mal hier www.newadvent.org/cathen/02109a.htm
drauf (Tip: das Schwarze sind die Buchstaben…)
@ecclesia-semper-reformanda @STÖHRfall @ecclesia-semper-reformanda wo haben Sie denn diese grauenvolle
Internetseite ausgebuddelt???!!! Die ist ja noch schlimmer als die geschmacklosesten Witze zu Karneval!!!
Kennen Sie die noch nicht? Das sind die Sammlung von „Pater“ Lingens theologischer, ekklesiologischer,
weltanschaulicher und sonstiger Autofellatio, die er für Kirchenlehre hält. @Daniel Stöhr bla, bla,bla…
Selbsterklenntnis ist auf jeden Fall schon mal ein guter Start…
@Marcel Wissen Sie, was die fehlbare Kirchenstrafe Exkommunikation ist und daß eine solche 1988 von Rom
nicht einmal ausgesprochen wurde? Ach Marcel… we have been there, we have done that… Exkommunikation
zum Ersten www.cin.org/…s/files/l-excomm.htm Exkommunikation zum Zweiten www.vatican.va/…ecclesia-dei_ge.html
Und da Ihr Hardcore-Tradis ja so auf Latein steht, hier nochmal zum Mitschreiben: 3. In semetipso talis
actus fuit inoboedientia adversus Romanum Pontificem in causa quadam gravissima summique omnino ponderis
pro Ecclesiae unitatis, cuius generis est episcoporum ordinatio per quam nempe sacramentaliter sustinetur
apostolica successio. Quam ob rem talis inoboedientia – secum quae infert vera repudiatio Primatus Romani –
actum schismaticum (Cfr. Codex Iuris Canonici, can. 751) efficit. Atque eundem peragentes actum, quamquam
publicum monitum ad illos deferendum curaverat Cardinalis Praefectus Congregationis pro Episcopis superiore
die decimo septimo mensis Iunii, Reverendissimus Dominus Lefebvre necnon sacerdotes Bernardus Fellay,
Bernardus Tissier de Mallerais, Richardus Williamson et Alfonsus de Galarreta in gravem incurrerunt excommunitatis
poenam iam ecclesiastica disciplina praestitutam (Cfr. ibid., can. 1382).
@ Athanasius Sie haben keine einzige Quelle für Ihre groteske, lügnerische Behauptung, die Ihrem Hass
gegen das Werk von Lefebvre entspringt. Nun ja, das Ignorieren von seiner eigenen Suspendierung, das Brechen
von Abmachungen und das unerlaubte Weihen von Bischöfen lässt ja nun berechtigte Zweifel daran bestehen,
daß Lefebvre den Jurisdiktionsprimat so richtig ernst genommen hat. Wenn die FSSPX den Jurisdiktionsprimat
voll und ganz annehmen würde, würde sie nicht von vier exkommunizierten Bischöfen geleitet, wären
ihre Priester nicht suspendiert und dann wäre die Bruderschaft nicht im quasi-Schisma. Vor allem hätte
man es dann nicht nötig, sich einem „ewigen Rom“ zu verschreiben um so dann den Ungehorsam gegenüber
dem Papst fortzusetzen. Das heuchlerische Aufhängen von Papstbildern und die Lippenbekenntnisse, die
man so von der FSSPX hört und liest, bedeutet eben noch lange nicht, daß man den Jurisdiktionsprimat
ernst nimmt.
#112 Aurelius 12:21:11 | Samstag, 30. Dezember 2006
@ Dr Carlo Regazzoni Wie aber konnte er den Frevel leisten in Sankt Paul ausser den Mauern zusammen mit
dem Erzbischof von Canterbury aufzutreten und die dort versammelten Gläubigen zu segnen. Haben Sie zu
diesem Beispiel etwas zu sagen? Nein, habe ich nicht. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wo da das Problem
ist. Wie schon gesagt, ein jeder Christ kann segnen.
#77 Aurelius 16:49:19 | Freitag, 29. Dezember 2006
RüdesheimamRheinundderRheingau Der von Ihnen als Frevler bezeichnete Roncalli, ist ein Seliger unserer
Kirche!!! Doktor Regazzoni flegt alle Päpste seit dem seligen Johannes XIII. als „Frevler“ zu bezeichnen.
Er bracuht das wohl als Selbstbestätigung, daß er katholisch ist. Genau wie „Pater“ Lingen, der immer
wieder versichert, daß er ein römisch-katholischer Priester sein, als ob er sich selber davon überzeugen
müsse. Und Daniel Stöhr hat man ja hier und heute live erlebt. Regazzoni, der selbsternannte „Pater“
Lingen und Daniel Stöhr haben hier die einmalige Gelegenheit Dampf abzulassen und sich in ekklesiologischer
(Auto-)Fellatio zu ergehen. Es hat aber auch keinen Sinn, sich mit denen auf eine Diskussion einzulassen
oder sich darüber aufzuregen.
timpressum War auf dieser Seite schonmal irgendeine Idee aus der Zeit NACH 1954? Nee, ich glaube nicht.
Viele der hier zu lesenden Ideen waren wohl ehr so zwischen 1933 und 1945 populär
#36 Aurelius 11:38:50 | Freitag, 29. Dezember 2006
@RüdesheimamRheinundderRheingau Es freut mich sehr, Ihre Beiträge zu lesen. Allerdings scheint dies
nicht der richtige Ort zu sein. Leute wie Doc Regazzoni und Stöhr sind der festen Meinung, daß die katholische
Kirche nicht die katholische Kirche ist. Der Papst ist nicht der Papst, Bischöfe sind keine Bischöfe,
etc. Deswegen bezeichnet Doc Regazzoni ja auch alle Päpste seit Johannes XXIII als „Frevler“. Und es
wird nicht lange dauern und ein gewisser „Pater“ Lingen kommt dann auch noch reingetrollt und schüttet
seinen Verbalmüll kübelweise über die Kirche aus. Und dabei kommen diese Leute sich natürlich extrem
katholisch vor. Wissen Sie, wir (also, sie und ich) sind ja gar nicht katholisch sondern nur Anhänger
der „V2-Sekte“. Also, sowas wir Freimaurer, Juden und sonstiger Abschaum… Welcome to the show…
schlechte und verlogene Artikel Kreuz.net braucht gar keine schlechten und verlogenen Artikel in Wikipedia
stellen, da gibt es genug die das machen. Außerdem ist kreuz.net viel zu sehr damit beschäftigt, selber
schlechte und verlogene Artikel zu veröffentlichen.
@ Hacki: „dubioser Professor“ dubiosen „Professor“ Zuersteinmal sind in Ihrer Äußerung die Anführungszeichen
überflüssig. Albert Gerhards ist ein ordentlicher Professor an der Universität Bonn. Es gibt keinen
Grund, seinen Professorentitel in Frage zu stellen. Wenn Sie aber einen haben, so lassen Sie es mich wissen.
Oder geben sie einfach zu, daß Sie Hern Prof. Gerhards in Miskredit bringen wollen, weil Ihnen seine
Meinung nicht passt. Als nächstes würde ich Sie bitten, zu erklären, was Sie mit „dubios“ meinen.
@r.ruhrgebietler: Schwachsinn Glauben Sie eigentlich wirklich den Schwachsinn, den Sie geschrieben haben
oder war Ihnen einfach nur mal wieder danach, den Papst mit Verbalmüll zu bewerfen? Wenn Sie Benedikt
XVI. zutrauen, daß er zuließe, daß eine Kathedrale teilweise in eine Moschee umgewandelt wird, dann
sind Sie doch ungenügend über die Ansichten des Heiligen Vaters informiert. Ihre Begründung, er stamme
doch aus dem „Lager des V-II“, zeigt, daß es Ihnen darum geht, mal wieder auf die Kacke zu hauen. Das
ist selbst für Stammtischtradi-Verhältnisse unterste Schublade.
#10 Aurelius 14:50:42 | Samstag, 23. Dezember 2006
Frasim: der gute alte ACI… Scio non scio. Seit Minuten schaue ich mir den Satz an frage mich, ob nicht
eventuell scio me nescire dem Satz etwas mehr grammatikalische Würze geben würde !:) Oder sogar: scio
me nullum scire scio me ullum nescire Aber was weiß ich schon? Irgendwelche Latinisten hier, die helfen
können? Frohes Fest!
Keine Einigung eine Einigung kann es deswegen nicht geben, weil die in Lumen gentium vertretene Ekklesiologie
nicht mehr katholisch ist. Eine Einigung, verehrter Herr Doktor, wird es nicht geben, weil ein unbedeutendes
Häuflein von exkommunizierten Bischöfen, suspendierten Priestern und Mitläufern mit schismatischer
Gesinnung, meint, es könnte Rom die Bedingungen diktieren. Die überwältigende Mehrheit des Weltepiskopates
war nicht der Meinung, daß die Ekklsesiologie in Lumen Gentium nicht katholisch sei. Und, soweit ich
weiß, hat der später exkommunizierte Erzbischof Marcel Lefebvre unter anderem auch LG unterzeichnet.
#80 Aurelius 21:55:48 | Freitag, 22. Dezember 2006
@ Dr Carlo Regazzoni @ Athanasius @ Dr Carlo Regazzoni Sie können es einfach nicht lassen mit Ihren üblichen
dummen Sprüchen wild um sich zu schlagen. Kommen wir aber jetzt zu den Fakten. Die Fakten, Dr Regazzoni,
finden Sie in meinem Posting. Lefebvre ist suspendiert worden und später exkommuniziert worden, da können
Sie rumlamentieren und die katholische Kirche mir Dreck bewerfen wie Sie wollen. @ Athanasius Es heißt
natürlich „extra ecclesiam“. Mein Fehler. Natürlich haben Sie auch Recht, Exkommunikation ist nicht
gleich „extra ecclesiam“. Ich hätte vielleicht „extra ecclesiae communionem“ schreiben sollen. Oder einfach
„außerhalb der Gemeinschaft der Kirche“. Danke für den Hinweis.
#30 Aurelius 21:46:29 | Freitag, 22. Dezember 2006
@ Sirilo Von den ca. 60 Unterzeichnern dieses Appells sind nur 13 Katholiken, die Mehrzahl also Protestanten
und Anglikaner (nach dem Verständnis der Tradis also Häretiker und Schismatiker). Es kommt noch besser:
einer der Untzerzeichner, Baron Yehudi Menuhin, war Jude…
#42 Aurelius 21:40:59 | Freitag, 22. Dezember 2006
@ ExBochumer Mit Erzfreimaurer meinte ich denjenigen Herrn Goethe, der für Alles und für Jedermann herhalten
muß. Das beantwortet meine Frage nicht. Wir wissen was ein Freimaurer ist. Aber was ist ein Erzfreimaurer?
Zu Goethe: Der Mann hat halt jede Menge Zeugs geschrieben –- ich habe das wenigste gelesen und gefallen
hat mir gar nichts, nenn Sie mich ruhig Banausen. Und das ist doch nunmal die Taktik der Freimaurer: Immer
den selben Quatsch hochkochen, immer die gleichen Maurer hervorholen und … und … und … Ob das Taktik
oder einfach Selbstbeweihräuchrung ist, weiß ich nicht. Aber im Grunde haben Sie durchaus Recht. Aber
Sie haben meine Frage noch nicht beantwortet: Habe gar nicht mitbekommen, daß Sie mich was gefragt haben.
Sind Sie ein Br…?? Br…? Bratschist? Bratkartoffelfetischist? Brennmeister bei Jack Daniel’s? Wenn
Sie wissen wollen, ob ich Mitglied in diesem Scheißverein bin, dann lautet meine Antwort nein. Ich habe
mich im Studium (in einem völlig anderem Zusammenhang) aber mit denen beschäftigt. Vollkommen uneingenommen
bin ich relativ schnell zu der Überzeugung gekommen, daß Freimaurerei die organisierte Inhaltslosigkeit
ist. Ich lehne aber die weit verbreiteten Verschwörungstheorien ab. Die Jungs sind so dermaßen zerstritten,
daß die gar keine Energie mehr haben, die Kirche zu zerstören.
#25 Aurelius 18:15:43 | Freitag, 22. Dezember 2006
@Aragorn Ich bin sicher, dass es in Rom mittlerweile genug Leute gibt, die eure Auffassungen und Analysen
teilen. Meinen Sie damit den falschen Traditionsbegriff der Pius-Sekte? Ergreift ihre ausgestreckten Hände!
Die Kirche braucht euch jetzt!
Interessant Danke an die kreuz.net-Redaktion für die Veröffentlichung des Textes. Es tut schon gut,
etwas zum Thema Alte Messe zu lesen, was frei von der üblichen Neo-Tradi Propaganda ist!
#22 Aurelius 17:46:23 | Freitag, 22. Dezember 2006
@ Benedikt: Ups… Vielleicht sowas wie „niedere Priesterweihen“? Äh… gut! Das ist wohl auch höherer
Stuss gewesen. Ich meinte natürlich „Niedere Weihen“ Frohes Fest Ihnen ! Danke, Ihnen auch!
#17 Aurelius 17:41:33 | Freitag, 22. Dezember 2006
ExBochumer No comment. Das ist ziemlich schade, daß Sie auf meine Frage nicht eingehen. Man könnte es
ja fast als Eingeständnis nehmen, daß Sie ziemlichen Stuss geschrieben haben. Erzstuss, sozusagen.
#14 Aurelius 17:37:15 | Freitag, 22. Dezember 2006
@ExBochumer: Erzfreimaurer Goethe gilt als Erzfreimaurer. Goethe war Freimaurer. Genauso wie Mozart, Haydn
(große Komponisten großer Kirchenmusik), Franz Liszt (ebenso ein Komponist großer Kirchenmusik, der
in späteren Jahren die niederen Priesterweihen empfing und zu dem Papst Pius IX. ein gutes Verhältnis
hatte) sowie zahlreiche anderen musikalische, künstlerische und literarische Größen des 18. und 19.
Jahrhunderts. Alle Teil einer gaaaaaaaaaaaaaanz großen Verschwörung gegen die Kirche? Oder einfach nur
Mitglieder in einer Organisation, die man am besten als Pfadfinder für große Jungs mit null Inhalt,
jeder Menge Blabla, Wichtigtuerei und Trinkritualen wie in Studentenverbindungen bezeichnet? Und was,
bitte schön, ist ein „Erzfreimaurer“?
#74 Aurelius 17:22:03 | Freitag, 22. Dezember 2006
„ mit dem Segen der kirchlichen Oberen“ 1970 gründete der französische Erzbischof Marcel Lefebvre diese
Gemeinschaft mit dem Segen der kirchlichen Oberen. Dieser „Segen der kirchlichen Oberen“ wurde allerdings
auch schon 1975 wieder weggenommen. 1976 ist Lefebvre suspendiert worden und 1988 hat er sich selber extra
ecclasiam befördert. Das nur zur Vollständikeit der Angaben…
#49 Aurelius 08:51:32 | Freitag, 22. Dezember 2006
@ „Pater“ Lingen Allerdings ist eine Seite, die sich gegen kreuz.net richtet, noch nicht ipso facto antikatholisch.
Das wäre sie allerdings, wenn kreuz.net dort als katholisch bezeichnet würde. Hmmm… als was bezeichnen
Sie sich nochmal?
#30 Aurelius 18:39:48 | Donnerstag, 21. Dezember 2006
Absolut richtig! Die Aussagen treffen den Nagel auf den Kopf. kreuz.net propagiert offenen Antisemitismus,
bietet nicht nur Autoren wie Schüchter sondern auch rechtsradikalen Katholopathen und jenen, die mit
diese sympathisieren, eine Plattform. Und jegliche –- berechtigte! –- Kritik daran wird dann als „antikirchlich“
bezeichnet. Die Dreistigkeit mit der hier eine offene schismatische Gesinnung zur Schau gestellt wird
(in Artikeln, wie auch in Lesermeinungen) und mit „Kirche“ gleichgesetzt wird, hat schon etwas unbeholfen-unfreiwillig
Groteskes. Ich frage mich ernsthaft, ob die Redaktion von kreuz.net wirklich die Meinung vertritt, die
hier feilgeboten wird oder ob es sich hierbei nicht vielleicht doch um ein Satiremagazin handelt…
#18 Aurelius 10:50:38 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
rudolfsohn Was mich interessiert, Aurelius, gibt es denn nach Deiner Einschätzung überhaupt Bands bzw.
Rockmusiker, die „satanisch“ sind? Ich weiss, dass man auch den Terminus „satanisch/dämonisch“ schwerlich
klar definieren kann. Das sehe ich auch so. Ist es schon „satanisch“ wenn ich das Wort „hell“ gebrauche
und dazu ein Teufelchen auf dem Plattencover habe? Ich persönlich würde die ganze sogenannte Black Metal
Szene dazu zählen. Da haben daran Beteiligte schon Kirchen niedergebrannt und Morde begangen. Echt übel.
Und leider hat diese „Genre“ auch noch viele junge Fans. Ich habe selber eine Zeit lang als Journalist
für ein Heavy Metal Magazin gearbeitet und es war echt erschreckend, wie die Black Metal Leute drauf
sind. Klar, Maiden hatten „The Number Of The Beast“ und AC/DC hatten „Highway To Hell“ und „Hell’s Bells“,
aber es würde keiner auf die Idee kommen, Iron Maiden als „Lake poets“ zu bezeichnen, weil sie mal S.T.
Coleridges „Rime Of The Ancient Mariner“ zu einem Song verarbeitet haben oder sie wegen „Powerslave“ als
Anhänger Ägyptischer Kulte zu bezeichnen Was ist zum Bsp. mit Marylin Manson? Keine Ahnung, ich habe
mich nie sonderlich mit ihm beschäftigt, weil mir seine Musik nicht gefällt. Er ist sicherlich ein Provokateur,
aber mehr kann ich dazu nicht sagen. Ich persönlich mag die „klassischen“ Bands wie Saxon, Iron Maiden,
Ozzy, Whitesnake aber auch Deep Purple, Rainbow… Von den neueren Sachen gefällt mit Nightwish ziemlich
gut.
#16 Aurelius 10:15:18 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
@ Daniel Stöhr / Iron Maiden & AC/DC @ Daniel Stöhr Der „Papst“ trifft sich mit Freimaurern und verbreitet
auch noch genau ihre Ideologie. 1. B’nai B’rit ist keine Freimaurerorganisation. Folglich trifft sich
der Papst auch nicht mit Freimaurern. 2. Belegen Sie dann mal bitte schön Ihre zweite Behauptung, nämlich,
daß er auch noch deren „Ideologie“ verbreitet. Das können Sie nämlich nicht. Was Ihr unqualifizierter
Beitrag zeigt, ist, daß Sie schlecht informiert, verlogen und boshaft sind. Iron Maiden & AC/DC Iron
Maiden sind eine wirklich gute Band, die seit über zwei Jahrzehnten erfolgreich Musik machen und sehr,
sehr, gute Alben abgeliefert haben. AC/DC sind eine der besten Live-Bands, die es gibt. Wer behauptet,
beide Bands seien „satanisch“ hat keine Ahnung wovon er redet und sollte sich mal lieber darüber Gedanken
machen, wie er die Gehirnwäsche, welche er wohl erfolgreich durchlaufen hat, wieder rückgängig gemacht
bekommt…
#6 Aurelius 14:04:12 | Dienstag, 19. Dezember 2006
@ Tradiland Dass Bnai Brith nicht Freimaurer sind, ist nur insoferne richtig, als sie oberhalb derselben,
sogar oberhalb der Hochgradfreimaurerei in der Pyramide des Bösen angesiedelt sind Dann fangen Sie mal
an, diese Aussage mit Fakten zu belegen. Würd mich mal interessieren.
@ Pünktchen Die Messe nach dem althergebrachten Ritus ist kein elitäres Ritual! Als solche wird sie
aber missbraucht –- u.a. von der Pius-Sekte und ähnlichen Randerscheinungen außerhalb der katholischen
Kirche.
#12 Aurelius 14:23:29 | Samstag, 16. Dezember 2006
Das wahre Gesicht der Sedisvakantisten… … erkennt man, wenn man sich mal die Unterschrift unter dem
letzten Cartoon auf dieser Seite www.sedisvakantismus.org/Fotos_Cartoons.htm anschaut. Die Sedis-Prolls
scheinen ja gerne die katholische Kirche und ihre Würdenträger als Satanisten zu bezeichnen. Angesichts
eines solchen „Ausrutschers“, wie er auf auf der Seite oben zu finden ist, sollten sie mal in den Spiegel
schauen, wenn sie das Gesicht Satans sehen möchsten. Da könnte einem glatt die Sektlaune vergehen. Stößt
hier jemand mit mir auf den seligen Papst Johannes XIII., Papst Paul VI., Papst Johannes Paul I., Papst
Johannes Paul II. und Papst Benedikt XVI. an?
Tolle Aktion! Eine tolle Aktion, die zu vorkonziliaren Zeiten wohl so nicht möglich gewesen wäre. Bleibt
zu hoffen, daß es ein erfolg wird. Danke an die kreuz.net-Redaktion für den Hinweis. Ich denke, ich
werde hinfahren.
typisch kreuz.net… … auf dem Bild eine Freimaurer-Versammlung, im Text geht es um „weibliche“ Freimuarer.
Dazu null Informationen aber jede Menge Spekulation. Leute, nennt ihr das etwa Journalismus? Habt ihr
eigentlich nichts besseres zu tun?
„seit geraumer Zeit praktiziert“ was sogar vom Vatikan seit geraumer Zeit praktiziert wird: die Abhaltung
multireligiöser Feiern. Hört sich ja fast so an, als ob sowas wie in Assisi im Vatikan auf der Tagesordnung
stünde. Warum zählt kreuz.net denn die „multirelogiösen Feiern“ der letzten Zeit nicht einfach mal
auf?
#46 Aurelius 13:38:40 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
Dr. Heger: Pius-Sekte Zitierten Sie nicht zuvor eine Stellungnahme der Päpstlichen Kommission „Ecclesia
Dei“, wonach rechtlich feststehe, daß die Gläubigen, die mit der Priesterbruderschaft St. Pius X. sympathisieren,
katholische Gläubigesind. Und nun auf einmal doch Angehörige der „Pius-Sekte“? Merkwürdig! Na dann
symphathisieren eben angeblich katholische Gläubige mit der Pius-Sekte. Das eine hat mit dem anderen
nichts zu tun, Herr Dr. Heger. Das eine sind sympathisierende Gläugibe, das andere ist die Organisation.
Es ist doch merkwürdig, daß die Apologeten der Piusbruderschaft keine Gelegenheit auslassen, Amts- und
Würdenträger der katholischen Kirche sowie ganz normal katholische Christen mit Schmutz bewerfen, sobald
aber mal einer dieser Amts- und Würdenträger etwas von sich gibt, was den Pius-Apologeten in den Kram
passt, ja dann wird auf diese Aussage verwiesen! Es ist aber doch so, daß die Piusbruderschaft durchaus
Merkmale einer Sekte aufweist und das nicht zu knapp. Insofern trifft die bezweichnung „Pius-Sekte“ den
Nagel auf den Kopf.
Null Aussage Unerträgliches Gestänkere, arrogante Besserwisserei und null Aussage. Typisch. Ein schnell
zusammengezimmertes Machwerk, anonym veröffentlicht. Ist vielleicht auch besser so. Auf jeden Fall wird
er den Beifall der hier versammelten Stammtisch-Tradis und Katholo-Faschisten finden.
#2 Aurelius 21:21:24 | Donnerstag, 30. November 2006
@ landorganist Tja, kreuz.net hatte nicht genügend Zeit, einen Hetzartikel zusammenzustellen oder es
hat sich in der Kürze der Zeit kein Stammtisch-Tradi gefunden, der den Job erledigt. Das wird aber sicherlich
bald hier in den Lesermeinungen nachgeholt.
@ Protestant: Zustimmung Ich als Rheinländer kenne solche Meinungsäußerungen zu genüge. Ich habe mich
auch mal bei einigen älteren Katholiken umgehört und habe eigentlich ähnliches vernommen, wie Sie.
Mag ja sein, daß diese „Umfrage“ nicht repräsentativ war, aber es drängt sich dann doch der Eindruck
auf, daß sehr viele Katholiken froh waren, als die neue Messordnung kam.
Den Schuss nicht gehört Schmidtberger hat offensichtlich entweder den Schuss nicht gehört und glaubt
tatsächlich, dass die Pius-Sekte „innerhalb“ der katholischen Kirche steht oder er ist ein schamloser
Lügner. Fakt ist nun mal, daß die Pius-Sekte sich weigert, das Kirchenrecht anzuerkennen und ihrem konstruiertem
Hirngespinst von einem „ewigen Rom“ anhängt anstatt die Einheit mit dem wirklichen Rom zu suchen. Mehr
noch, diese Einheit wird abgelehnt. Fakt ist auch, daß die vier Bischöfe, welche der Lefebvristensekte
vorstehen, exkommuniziert sind. Kann ein extra ecclesiam offensichtlicher sein? Max hat Recht. Basta.
Soll Schmidtberger ruhig klagen. Das wird lustig.
#67 Aurelius 11:45:47 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@Laurentius2 So so, es waren doch aber wohl Apostel dabei, oder ? Und diese haben das Geschehen (zunächst
mündlich) an ihre Nachfolger weitergegeben, oder ? Klar. Und einiges davon ist auch im NT gelandet. Und
deren Nachfolger haben diese Überlieferung doch 1.900 Jahre lang getreu weitergegeben, oder ? Bis aufs
Wort. Sieht man ja wenn man die Stellen aus dem NT untereinander und mit den Worten aus der Messe vergleicht.
Ist ja immer das selbe, nicht war? Wir sind doch hier alle katholisch, oder ? Der eine oder andere bestimmt…
#65 Aurelius 11:37:50 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@ Benedikt Die Kapellen der Indultgemeinden sind ganz im Gegenteil nur deshalb so voll, weil der Einzugsbereich
riesig ist. Ich habe aber auch ganz schön leere Kapellen gesehen. Mit ziemlicher Regelmäßigkeit. Das
Interesse an der „alten“ Messe ist wirklich nicht so groß wie es einige gerne hätte.
#34 Aurelius 11:32:50 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Liturgie und Ideologie Wo ist „die Ehre des Sakraments“ wohl eher in Gefahr verletzt zu werden: bei einer
Feier der Messe nach dem Ordo von 1962 oder bei den Sakralhappenings des nachkonziliaren Klampfenkatholizismus
mit „niedrigschwelligen“ Heilsangeboten zum „Reinschnuppern“? Nun, „Feier der Messe nach dem Ordo von
1962“ ist eben nicht immer gleich Feier der Messe nach dem Ordo von 1962. Es kommt auch auf die Absicht
an, die dahinter steckt. Und leider ist es so, daß es sehr schwer ist, die Feier der Messe nach dem Ordo
von 1962 ideologiefrei anzubieten. Es ist doch so, daß sobald irgendwo eine Messe nach dem Ordo von 1962
stattfindet (und das mit Genehmigung des Bischofs), die Ideologen und Stammtischparolendrescher nicht
weit sind –- und wenn sie aus dem nächsten FSSPX-Nest angeflogen kommen. Und leider ist es wirklich so,
daß die „alte“ Messe gerne auch als ideologisches Mittel eingesetzt und vorgeführt wird. Da wird dann
wirklich die Ehre des Sakraments noch mehr verletzt als bei dem, was Sie als „Sakralhappenings des nachkonziliaren
Klampfenkatholizismus“ bezeichnen. Dort ist die Pflicht des Bischofs, einzuschreiten.
#11 Aurelius 12:05:08 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Man sollte eigentlich… …Karl Murx und santa rita in ein schalldichtes Zimmer einschließen. Da können
die beiden sich nach Herzenslust austoben. Mit Verschwörungstheorien, ntürlich…
Lachnummer Es ist schon drollig zu sehen, wie diese Lachnummer von Möchtegern-Priester namens „Pater“
Lingen Benedikt die Worte solange im Mund rumdreht, bis sie das zu sagen scheinen, was „Pater“ Lingen
gerne lesen möchte, damit er seine Tiraden loslassen kann.
Zur Überschrift des Artikels / @ Pünktchen Die Überschrift des Artikels „Nachträglich legitimiert“
ist verlogen. Wenn schon 1964 die Ritenkongration das Aufstellen der Altäre in solcher Art empfielt,
daß man sie umschreiten kann und an ihnen auch zum Volke hin zelebrieren kann, und der NOM erst 1969/70
eingeführt wurde, dann kann man ja nun sehr schlecht von „nachträglich legitimiert“ sprechen. @ Pünktchen:
Ich stimme Ihnen da voll und ganz zu. Der Volksaltar ist ein „Kann“ und kein „Muss“.
@ Aragorn Hoffentlich bewahrheiten sich die Hinweise auf die Zulassung der Alten Messe. Dann hat sich
das Thema „Volksaltar“ von selbst erledigt. Typischer Tradi-Schwachsinn. Die Frage, ob jetzt nun der –-
legale –- Zugang zur „alten“ Messe vereinfacht wird oder nicht, hat noch lange nichts mit einem von den
Tradis herbeigesehnten Verschwinden des rechtmäßigen und ordentlichen Messritus der römisch-katholischen
Kirche (Missale Romanum von 2002) zu tun und der legalen und etablierten Zelebrationsrichtung versus populum.
@Breze Mir geht es um die Intention des Artikels, aus etwas ursprünglich Gutem etwas Schlechtes, Verwerfliches
zu machen. Hey, das ist doch kreuz.net hier…
@ Sulpicius Träumen Sie weiter… Suplicius, Sie haben mir Zitate (Plural!) versprochen, die zeigen sollen,
daß sich die Una Sancta seit dem Ende des letzten Konzils als „Konzilskirche“ bezeichnet. Statt dessen
kommen Sie mir einer Äußerung eines Kardinals und der FAZ. Ziemlich dürftig.
Sulpicius: „Konzilskirche“ Der Begriff wurde von Giovanni Cardinal Benelli 1965 direkt nach Schließung
von Vat.II geprägt (die FAZ machte dieses Zitat am Tag darauf zur Schlagzeile). Aha. Da haben wir also
einen Kardinal und die FAZ. Etwas dürftig, um die Behauptung zu belegen, die „Konzilskirche nennt sich
selber so seit Beendigung der Vat. II.“ Zumal die Äußerung dieses Kardinals ja nicht bedeutet, daß
sich die römisch-katholische Kirche selber so nennt. Seien wir doch mal ehrlich. Die römisch-katholische
Kirche nennt sich nicht nicht selber „Konzilskirche“. Der Begriff mag ja einem Kardinal mal in seiner
Reformtrunkenheit rausgerutscht sein, vielleicht auch jemand anderem, wird aber in erster Linie von der
FSSPX, ihren Anhängern sowie anderen Traditionalisten und Schismatikern als anti-kirchlicher Propagandabegriff
gebraucht. Eine weitere Stammtischparole. Nichts weiter.
Sulpicius Konzilskirche… Ich weiß nicht, wen oder was Sie mir „Konzilskirche“ meinen. Nennt mal so
die römisch-katholische Kirche innerhalb der Lefebvre-Sekte?
Die unsägliche Arroganz des exkommunizierten Bischofs Fellay „Ich kann nicht ausschließen, daß das
Motu proprio unseren Forderungen entsprechen könnte.“ Der exkommunizierte Bischof Fellay scheint noch
nicht begriffen zu haben, daß seine Priesterbruderschaft nicht in der Position ist, Forderungen an Rom
zu stellen. Es liegt an der FSSPX, ihre Einheit mit Rom herzustellen und in Anbetracht dessen, würde
deren Generaloberen etwas mehr Demut und viel weniger Arroganz gut zu Gesicht stehen. Auch nach dem Motu
Proprio, auch falls die alte Messe „freigegeben“ würde, wird die FSSPX da bleiben, wo sie ist, nämlich
extra ecclesiam. V
#30 Aurelius 18:09:56 | Donnerstag, 12. Oktober 2006
@ turk Außerdem bringt diese weltweite Öffnung noch etwas: der alte Ritus kann nicht mehr so leicht
Rückzugsort potentiell eigentümlicher, manchmal psychisch gestörter und teilweise leider verrückter
oder sogar verkappt widersittlicher Personen werden. Sie sagen es!
Benedikt Wo erkennen Sie (und Athanasius) da, dass der Kardinal einer neuen Kirche beigetreten ist? Das
ist aus dem Zitat natürlich nicht zu erkennen. Und genau das war mein Punkt. Wer hat denn das Konzil
verwirklicht? Was das etwa auch schon die neue Kirche? Wann hat diese neue Kirche denn dann begonnen?
Nochmal –- es gibt keine neue und keine alte Kirche. Die Kirche von vor dem Konzil ist die Kirche von
nach dem Konzil ist die Kirche von heute und wird die Kirche von morgen sein.
Athanasius Der Kardinal ist also Apostat, da er einer Neuen Kirche zugetreten ist, oder? Ich weiß nicht,
wie Sie zu dieser Aussage kommen. Ich persönlich bin ja vorsichtig, mit solchen Begriffen wie „Apostat“
herumzuwerfen. Ist er denn einer neuen Kirche zugetreten? Hat er denn gesagt, er sei einer neuen Kirche
zugetreten? Der Kardinal sprach, soweit es aus dem Artikel hervorgeht, von einer angeblich „geistlichen
Erneuerung“ nach dem Konzil. Ich denke, in dem Zusammenhang sollte seine Aussage betrachtet werden. Das
soll nicht sagen, daß sein Aussage nicht kritikwürdig ist. Sie ist sicherlich etwas ungeschickt. Menschen
reden viel wenn der Tag lang ist. Politiker. Kardinäle. Bundesligatrainer. User auf kreuz.net. Nicht
jeder ist gleich ein „Apostat“ wenn er mal daneben greift. Natürlich glaube ich, dass die Römisch-Katholische
Kirche vor und nach Vatikanum II. die gleiche geblieben ist. Sie ist ja ewig und ein Pastoralkonzil ändert
an Ihr Wesen gar nichts per impossibilitatem. Ich habe Ihnen das ja auch nicht unterstellt, ich habe Ihr
Posting als Aufhänger genommen. Es wäre sicherlich besser gewesen, das Zitat aus dem Text zu verwenden.
Außerdem stelle ich gerade mit Freude fest, daß wir einer Meinung sind.
clemens Und wieso sagt der Kirchenfürst dann so etwas:„Diese Kirche, die das Konzil verwirklicht hat,
ist meine Kirche.“???? Das weiß ich nicht –- wahrscheinlich, weil er das auch so sieht.
Athanasius Na schön. Und die Kirche vorher ist also nicht Ihre Kirche. Schön das zu wissen, denn dann
sind Sie, Herr Ricard, kein Kardinal der hl. römisch-katholischen Kirche mehr, sondern der Konzilskirche.
Die Kirche von vor dem Konzil ist in der Tat auch die Kirche nach dem Konzil. Es war und ist in der Tat
die hl. römisch-katholische Kirche.
#21 Aurelius 17:38:17 | Donnerstag, 5. Oktober 2006
@Gotthard Athanasius: Übrigens hat Jesus mit Griechen griechisch gesprochen und mit den Römern Lateinisch.
Gotthard: hast Du für diese Aussage eine Quelle? Für die letzte Aussage wahrscheinlich Die Passion Christi
#18 Aurelius 17:26:29 | Donnerstag, 5. Oktober 2006
eccelsia-semper-reformanda Obwohl die Messe ein Sakrament ist, kann darin jemand anderes als ein Pfarrer
vor-beten, können neue geistliche Lieder gesungen werden, können Messtexte verwendet werden, die nicht
im Messbuch stehen, können „Laien“ Gebete und Riten verrichten, kann eine liturgische Kleidung verwendet
werden, die vielleicht nicht jedem passt – das alles ändert doch nicht an dem, was Sie oben so richtig
geschrieben haben! Das stimmt schon, aber es geht dabei in erster Linie um die Würde. Die Messe ist ein
Opfer und keine Zuschauerbelustigung. In diesem Opfer solle Christus im Mittelpunkt stehen und nicht die
Anwesenden. Außerdem hat das Meßopfer in einem würdigen Ramen stattzufinden. Und die liturgischen Vorschriften
stellen sicher (zumindest sollten sie es), daß dies auch so ist. Und deshalb ist es wichtig, daß man
sich an die vorgeschriebenen Texte und die liturgische Kleidung hält, daß man aus dem Meßopfer keine
Amateurtheateraufführung macht und sich an die Rubriken hält. Und aus genau diesem Grunde was Redemtionis
Sacramentum www.vatican.va/…-sacramentum_ge.html auch so nötig. Nur leider haben diejenigen, für die
es eigentlich gedacht war, es bestimmt nicht für nötig gehalten, den Text nicht gelesen.
#1 Aurelius 16:19:19 | Donnerstag, 5. Oktober 2006
Na, wer will als erstes… … den seligen Papst Johannes XXIII. als „Freveler“, „Modernist“ und „pseudo-Papst“
beschimpfen, ihm unterstellen, er sei Freimaurer gewesen oder ihn einfach „Roncalli“ nennen? Bin ja mal
gespannt…
#12 Aurelius 16:14:14 | Donnerstag, 5. Oktober 2006
@Athanasius Das Paschamahl, das der Einsetzung der Hl. Messopfers voranging, wurde auch auf hebräisch
gebeten vom Herrn Jesus. Übrigens hat Jesus mit Griechen griechisch gesprochen und mit den Römern Lateinisch.
Daß Jesus die entsprechende Gebete beim Paschamahl auf Hebräisch gesprochen hat, ist ja einleuchtend.
Aber wie kommen Sie denn darauf, daß Jesus mit Griechen griechisch und Römern lateinisch gesprochen
hat? Ich meine, das ist nicht unplausibel, aber woher nehmen Sie solche Gewisseheiten? Waren Sie dabei?
„Gläubige des alten Ritus“ Diese ewige Spalterei zwischen „Traditionalisten“ einerseits und „Modernisten“
andererseits mit Ausdrücken wir „Gläubige des alten Ritus“ schadet der Kirche unheimlich da hier kpnstlich
Gräben offengehalten werden, welche eigentlich gar nicht zu existzieren brauchen. Der alte Ritus drückt
keinen anderen Glauben aus als der neue, er setzt die Akzente anders. Aber es ist durchaus derselbe Glaube
und die Mehrzahl der Gläubigen beten, glauben und leben mit dem Missale Romanum von 2002 doch sehr gut.
Es ist durchaus möglich, sich im Novus Ordo wie auch in der Tridentinischen Messe zuhause zu fühlen
und ich kenne einige Gläubige, welche dies auch tun-- inklusive dem Autor dieser Zeilen.
Große Komponisten Große Komponisten wie Wolfgang A. Mozart († 1791) […] hätten die überlieferte
Heilige Messe in den Mittelpunkt ihres kirchenmusikalischen Schaffens gestellt. Dieser alte Freimaurer…
#237 Aurelius 14:22:31 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
Malachias: „Jüdische Weltloge“ Die Besessenheit mit der Sie hier Ihre Serien von anti-kirchlicher und
anti-jüdischer Propaganda posten lässt in der Tat auf Ihren Geisteszustand schließen. Ad rem: B’nai
B’rith ist zwar eine jüdische Weltorganisation, aber von „Weltloge“ zu sprechen ist insofern infam, weil
somit diese Organisation in die Nähe der Freimaurerei gerückt wird. Und damit hat B’nai B’rith nichts
zu tun.
@ tau: Fest des hl. Franziskus & kreuz.net Ich habe hier sehr selten etwas zu Festen und Heiligen gelesen.
Das meiste, was hier publiziert wird, ist entweder reine Hetze gegen die römisch-katholische Kirche oder
es dient als Steilvorlage zur Hetze, die dann in den Lesermeinungen folgt. Dazu kommt pure Menschenverachtung
in den fast täglich publizierten Artikeln gegen Homosexuelle. Dennoch lese ich die Beiträge einiger
Leser sehr gerne, weil einige wirklich etwas zu sagen haben und sehr fundiert schreiben.
@ tau: Gerne Gerne! In dem Zusammenhang ist der auf kreuz.net erschiene Artikel „Der Zorn des Professors“
www.kreuz.net/article.2538.html irgendwie dann doch „lesenswert“. Bergers Aussagen werden hier in den
Lesermeinungen rund um die Uhr bestätigt…
#124 Aurelius 10:55:07 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
Guldin: organisierte Inhaltslosigkeit Dankr für die Zitate. Es ist schön, daß hier bei den ganzen Verschwörungstheorien
der Stammtischtradis www.kath.net/detail.php?id=12554 mal etwas Information hier reinkommt. Ich habe mich
im Studium (in einem ganz anderem Zusammenhang) mit der Freimaurerei beschäüftigt. Mein Eindruck ist
der, daß es sich bei den Logen um (typisch englische) clubs handelt, so ne Art Pfandfinder für große
Jungs mit Trinkritualen, die denen der Studentenverbindungen ähnlich ist. Im Großen und Ganzen ist die
Freimaurerei die organisierte Inhaltslosigkeit.
Dr. Carlo Regazzoni Guldin: wo bleibt Ihre Logik, Sie Schwachkopf Da sieht man also, was Vulgärtraditionalismus
www.kath.net/detail.php?id=12554 und Pseudosedisvacantismus aus einem Menschen machen können…
Dorothea Es dürfte wohl die äußerste – nicht sichtbare – Kerze entzündet sein. In der stillen Lateinischen
Messe zündet man nur eine Kerze an, nicht alle drei. Kann sein, daß ich hier übelst falsch liege, aber
normalerweise stehen auf dem Altar sechs Kerzen und in der stillen Messe zündet man zwei an, auf jeder
Seite des Altarkreuzes eine. Auf dem Bild sieht man aber schon mal drei Kerzen von denen keine brennt.
Außerdem wage ich es zu bezweifeln, daß es sich hierbei um eine stille Messe handelt, sieht man doch
einen Ministranten im Hintergrund.
#7 Aurelius 13:56:43 | Freitag, 29. September 2006
kein wachsendes Interesse @Sirilo zu den Gottesdiensten der FSSPX gehen (die sich außerhalb der Jurisdiktion
der regulären Ortsbischöfe abspielen) Ein schöner Euphemismus für „nicht in Gemeinschaft mit dem Papst
und dem Bischöfen“. Leute, werdet doch mal wach. Außer einigen wenigen, welche die „alte“ Messe wollen,
ist die überwiegende Mehrheit der Katholiken durchaus mit dem aktuellen Missale Romanum zufrieden, lebt,
betet und glaubt damit gut. Und das aktuelle Missale Romanum ist das von 2002. Indulte sind eine Randerscheinung,
die aber wichtig sind.
#21 Aurelius 14:34:08 | Dienstag, 26. September 2006
28.IX-28.X Die Bischofsweihen um den Erhalt des unverfelschten Glaubens und Milingo-Weihen in einen Topf
zu werfen, können nur Ignoranten. Nun, der eine Erzbischof war suspendiert, der andere abgefallen. Da
ist schon ein Unterschied. Beide haben irreguläre Weihe vorgenommen. In beiden Fällen sind alle Beteiligten
der Kirchenstrafe der Exkommunikation verfallen. Die Bilder ähneln sich schon sehr…
#219 Aurelius 20:18:00 | Montag, 25. September 2006
@Malachias Leider kann ich Ihnen nicht mehr als die angeführte Stelle und meine Quelle für die aufgelisteten
Zitate nennen. Mit anderen Worten: Sie wissen gar nicht, was Johannnes Paul II. mit Blick auf die Freimaurer
gesagt hat. Danke, daß Sie Ihre Ahnungslosigkeit zugegeben haben.
#217 Aurelius 19:49:53 | Montag, 25. September 2006
@ Malachias Osservatore Romano vom 22.5.1984. Leider bin ich nicht in Besitz dieser Ausgabe. Bitte zitieren
Sie und erläutern Sie kurz den Zusammenhang. Es ist nicht, daß ich Ihnen nicht glauben würde, ich will
nur eine Wissenlücke meinerseits auffüllen. Vielen herzlichen Dank.
#215 Aurelius 19:24:33 | Montag, 25. September 2006
Malachias Nun ja, da ist schon einiges Wahres dran… Wie dem auch sei, ich frage jetzt einfach mal nach
einer Belegstelle für das hier: 14. Die Freimaurer sind Söhne Gottes des Vaters.
Malachias Halten Sie doch einfach mal die Klappe und gehen Sie zum Arzt. Dieses sedisvakantistische Rumgeprolle
ist ja noch schlimmer als die Tradi-Stammtischparolen, die hier verbreitet werden. Versuchen Sie es doch
ganz einfach mal mit Lesen und zwar das, was der Heilige Vater gesagt hat und nicht das, was Sie lesen
wollen. Schön im Zusammenhang.
#37 Aurelius 09:44:59 | Sonntag, 24. September 2006
@Raimund von Toulouse @Kraut @Raimund von Toulouse Sich hier über das Titelbild aufzuregen ist eine Unverschämtheit!
Haben Sie bei diesem Beitrag nichts anderes gefunden was Sie aufregt? Nach dem Bild und der Bildunterschrift
hatte ich gar keinen Bock mehr, den Artikel zu lesen. @Kraut Ihr Zitat: -Offensichtlich zeigt das Foto
einen geistig behinderten Menschen (oder soll es zumindest).- Finden Sie? Also gehen Sie doch mal in die
hiesigen Diskotheken. Dort werden Sie überhäuft von solchen Erscheinungen; geistig zurückgebliebene
„Teenis“, komplett verwirrte Jugendliche usw. Verursacht von der glaubenslosen Gesellschaft, Schweinemedien,
Schweineblättern et cet. Testen Sie es. Nun, ich vetraue da auf Ihre Expertenmeinung; Sie scheinen sich
ja bestens auszukennen. Ich war übrigens nie in einer Diskothek, ich hab immer Rockkonzerte vorgezogen
da ich Diskomucke zum Kotzen finde. Oder selbst in Bands gespielt…
#1 Aurelius 18:09:35 | Freitag, 22. September 2006
Das Bild Und wieder einmal hat kreuz.net es geschafft, bildertechnisch in die unterste Schublade zu greifen.
Offensichtlich zeigt das Foto einen geistig behinderten Menschen (oder soll es zumindest). Die Bildunterschrift,
das Zitat von Freud, bringt Schwachsinn (i.e. die geistige Behinderung) mit Schamlosigkeit in Verbindung.
Der Effekt ist, daß der Betrachter den Menschen, der dort abgebildet ist, in erster Linie mit Schamlosigkeit
in Verbindung bringt und somit werden geistig behinderte Menschen in die Nähe von Schamlosigkeit gestellt.
Die Überschrift tut dann das ihrige dazu. Liebe Leute von kreuz.net, lasst doch einfach mal solche Geschmacklosikeiten
sein. Selbst für ein Satiremagazin ist das nicht zu unterbieten. Habt ihr keine Pornobilder mehr?
#172 Aurelius 10:02:35 | Freitag, 22. September 2006
@ Heggi Ich habe gestern nicht mehr geantwortet, weil ich unterwegs war. der „Streit“ ist damit beendet,
oder? Natürlich! Ich würde mich aber freuen, wenn Sie darauf zurückkommen würden sobald Suie Zeit
haben und den Aufsatz, von dem Sie sprachen, gefunden haben. So, und jetzt trinken wir eine Kaffee zusammen.
#115 Aurelius 15:33:19 | Donnerstag, 21. September 2006
@ Heggi Ich habe kein Problem damit, zuzugeben, wenn ich falsch liege. Ich habe Bonaventura so verstanden,
und so sehe ich es auch, daß das, was Sie Missale 1965 nennen, praktisch nur aus einer Änderung der
Rubriken besteht, also kein neues Missale aus den in SC vorgezeichneten konziliaren Änderungungswünschen
hervorgegangen ist. Nun, wie Sie aus den Schreiben an den Erzabt von Beuron, das im Schott von 1966 abgedruckt
ist, entnehmen können, stellt die Neubearbeitung von 1965 den vollzogenen Anschluss an SC dar. Ein Messbuch,
das 1965 erschienen ist und Änderungen enthält (welche nicht nur die Rubriken betreffen, denn, wie Bonaventura
geschrieben hat, ist der Psalm „Judica“ aus dem Stufengebet genommen worden und das Schlussevangelium
gibt es auch nicht mehr) kann man doch getrost als „Missale von 1965“ bezeichnen, oder? Was es nicht ist,
ist ein neuer Ritus, wie der Novus Ordo Missae von 1969/70. Zum Canon 1382: Den kirchenpolitischen Haken,
den Sie ansprechen, leugne ich ja gar nicht. Die Frage ist, ob hier mit zweierlei Maß gemessen wird.
Dazu kann ich nichts sagen, da ich zuwenig über die Situation in China weiß (ich weiß, ich weiß…).
#109 Aurelius 13:49:57 | Donnerstag, 21. September 2006
@ Heggi Den Ausführungen von Bonaventura ist nichts hinzuzufügen In der Tat. Ich will auch nicht mehr
Ihre knapp bemessene Zeit in Anspruch nehmen und Sie bitten, zuzugeben, daß Ihr Statement, es gäbe kein
Missale von 1965, kompletter Blödsinn war. Ich nehme an, Sie haben auch keine Zeit mehr, sich zu Can
1382 zu äußern?
#106 Aurelius 13:21:21 | Donnerstag, 21. September 2006
Bonaventura Danke für den konstruktiven Beitrag. Aber dennoch gibt es ein Missale von 1965 (was hier
bestritten worden ist), auch wenn es in der Tat nur eine Rubrikenreform gegeben hat. Diese ist übrigens
hier www.coreyzelinski.8m.com/1965_Mass/ in englischer Sprache zusammengefasst. Dennoch sollte man es
nicht ignorieren und es wäre sicherlich besser gewesen, wenn man an diesem Missale festgehalten hätte
anstatt etwas komplett Neues zu entwerfen wie es mit dem NOM geschehen ist. Die Feier der Ostervigil wie
sie noch 1954 war (mit den 12 Prophetien) ist mir bekannt, ich habe das selber schon erlebt. Ein Missale
von 1954 gibt es übrigens hier nocturnale.de/…/Missale/Missale.pdf zum Runterladen.
#102 Aurelius 12:57:10 | Donnerstag, 21. September 2006
Heggi es gibt keine Missale 1965!!! Nein? Komisch… Ich habe hier gerade eine Schott von 1966 vor mir
liegen. Darin befindet sich ein Schreiben des Kardinalstaatssekretärs an den Erzabt von Beuron, indem
zu lesen ist: „Eigenart und Kernpunkt dieser Neubearbeitung ist der vollzogene Anschluss an die Liturgie-Konstitution
des Konzils. Die dem lateinisch-deutschen Altarmessbuch entnommene Übersetzung erleichtert die gemeinsame
Feier der Liturgie in der Muttersprache und fördert die actuosa participatio der Gläubigen.“ Was ist
denn mit „lateinisch-deutschem Altarmessbuch“ gemeint? Und was, bitte schön, ist denn das hier www.coreyzelinski.8m.com/1965_Mass/
#99 Aurelius 12:40:29 | Donnerstag, 21. September 2006
Das Schwarze sind die Buchstaben: Can. 1382 – Ein Bischof, der jemanden ohne päpstlichen Auftrag zum
Bischof weiht, und ebenso, wer von ihm die Weihe empfängt, zieht sich die dem Apostolischen Stuhl vorbehaltene
Exkommunikation als Tatstrafe zu.
#92 Aurelius 12:12:27 | Donnerstag, 21. September 2006
„bis 1969 … im Gebrauch“ Die Alte Messe geht bis auf die Zeit Papst Gregors des Großen († 604) oder
sogar auf apostolische Tradition zurück. Sie war bis 1969 in der weltweiten Römischen Kirche in Gebrauch.
Das war dann das Missale von 1965, das bis 1969 im Gebrauch war. Warum geht es dann aif der DVD um das
Missale Romanum von 1962? Ist doch irgendwie inkonsequent, oder?
#89 Aurelius 12:03:18 | Donnerstag, 21. September 2006
@r.ruhrgebietler @Heggi Wer immer auch diese Halb- und Unwahrheit hinsichtlich der „Exkoummikation“ der
Priester von fsspx verbreitet hat sei informiert, daß dem so nicht ist. Es geht gar nicht um die Exkommunikation
der Priester, es geht um die Exkommunikation der Bischöfe der FSSPX. Vielleicht machen Sie sich einfach
mal die Mühe, zu lesen, worum es hier geht, bevor Sie lostippen. @Heggi Ich war persönlich dabei, als
Kardinal Castrillon Hyos die Bischöfe von FSSPX als seine „Mitbrüder im Bischofsamt“ bezeichnet hat.
Und nun?? Nun, der eine bezeichnet armenisch-apostolische Prälaten als „Brüder im Bischofsamt“, der
andere bezeichnet die exkommunizierten www.vatican.va/…ecclesia-dei_ge.html Bischöfe der FSSPX als
„Mitbrüder im Bischofsamt“ –- aus welchen (kirchenpolitischen) Gründen auch immer. Ich weiß es nicht.
#86 Aurelius 11:05:04 | Donnerstag, 21. September 2006
Dr Heger Daß Kardinal Meisner mit den Armenisch-apostolischen Prälaten einen Gottesdienst gefeiert hat
und sie als „Brüder im Bischofsamt“ bezeichnete, ist kein Argument für die Gemeinschaft der Pius-Bischöfe
mir Rom. Die Jungs sind exkommuniziert. Zum Traditionsbegriff vgl. Dei Verbum 8 und Dei Filius, Kapitel
3.
#80 Aurelius 10:21:53 | Donnerstag, 21. September 2006
@ mariasalome dennoch gehe ich gerne dort in die kirche, ich kann den ritus ja gut finden und anderes
nicht. Es geht aber nicht nur um den Ritus. Papst Pius XII. betont in „Mediator Dei“ die Zusammengehörigkeit
von Gottesdienst, Kirche und Gegenwart Christi. Nun, bei der FSSPX hapert’s dann doch noch mit der Einheit
mit der Kirche, mal ganz abgesehen von dem vollkommen falschen Traditionsbegriff, der dort gepflegt wird.
#77 Aurelius 09:53:17 | Donnerstag, 21. September 2006
Neue Sehnsucht nach dem alten Ritus Die Schrift ist übrigens erstaunlich sachlich (für FSSPX-Verhältnisse)
uns fasst die Thematik kurz aber umffasend zusammen und das relativ propagandafrei. Zumindest wird dort
(soweit ich mich erinnere) auf die „Bugnini war ein Freimaurer“-Platte verzichtet.
#75 Aurelius 09:48:52 | Donnerstag, 21. September 2006
@ mariasalome seit ich das erste mal bei der piusbruderschaft den alten ritus erlebt habe Das ist sehr
schön. Sie sollten sich aber von der Piusbruderschaft fernhalten. Deren Priester sollte eigentlich die
Schamesröte im Gesicht stehen, wenn sie zu Beginn des Canons beten: „una cum famulo tuo Papa nostro … „
Gehen Sie lieber zur Petrusbruderschaft oder finden Sie einen Indult.
#72 Aurelius 09:39:08 | Donnerstag, 21. September 2006
Dr Regazzoni: Gegenfrage Die Aussage Kardinal Ratzinger’s anlässlich seines Begräbnisses, er sei in
das Haus des Vaters eingegangen von wo aus er uns segne, ist zurückzuweisen. Woher bezog Kardinal Ratzinger
ein solche Einsicht. Gegenfrage: Woher beziehen Sie denn die Einsicht, daß die Aussage Kardinal Ratzingers
zurückzuweisen sei?
#18 Aurelius 14:37:26 | Mittwoch, 20. September 2006
@ Unschuld @ JohannesD @ Unschuld Mit seiner 180 Grad Wende wird er auch seinen eigenen Schriften untreu.
Ich sehe aber keine 180-Grad Wende in dem, was der Heilige Vater sagt. Im Gegenteil, er stellt weiterhin
klar, was er eigentlich gesagt hat. Wenn man sich seine worte anschaut, so wird man dort keinen Widerspruch
finden. @ JohannesD Ich weiß nicht, wo das Problem liegt. „Mit denen wir einen einzigen Gott anbeten“
heißt nicht „mit denen wir den einzigen Gott anbeten.“
#121 Aurelius 12:03:24 | Dienstag, 19. September 2006
Wer sich jetzt noch darüber aufregt… … hat scheinbar nicht kapiert, daß kreuz.net ein Satiremagazin
ist. Und das sollte spätestens nach diesen Illustrationen klar sein.
#51 Aurelius 14:22:48 | Sonntag, 17. September 2006
@ Malachias: Hören Sie auf mit der Scheiße Die Scheiße, die Sie hier schreiben ist ja unerträglich!
Lassen Sie es gut sein und suche Sie sich einen anderen Spielplatz. Man sollte Ihnen eigentlich raten,
sich mal mit dem Denken und Glauben Joseph Ratzingers auseinanderzusetzen, aber das dumme Zeugs, das Sie
hier verzapfen, legt die Vermutung nahe, daß Sie das gar nicht schaffen. Gehen sie ein Eis essen. Danke!
#65 Aurelius 11:32:42 | Sonntag, 17. September 2006
Moslems: anschaulicher Beweis für die Richtigkeit der Aussage des Papstes Nur zur Rekapitulation: Die
Kernaussage des Heiligen Vaters bei seinem Vortrag in Regensburg war ja nun, daß Glaube ohne Vernunft
keinen Frieden stiften kann. Schauen wir uns das fanatische Geplärre aus der islamischwen Welt an, lesen
wir die Verleumdungen gegen den Papst und die katholische Kirche, vergegenwärtigen wir uns die Gewaltbereitschaft
der Moslems, so stellen wir fest, daß all dies die Richtigkeit der Aussage der Rede in Regensburg belegt.
Quod erat demonstrandum.
#1 Aurelius 10:23:48 | Samstag, 16. September 2006
Islamisierung der ehemals christlichen Welt Es geht doch gar nicht darum, was der Heilige Vater gesagt
hat. Es ist meiner Meinung nach auch zu bezweifeln, daß die islamischen Religionsführer die Worte des
Papstes überhaupt gelesen haben. Und wenn ja, dann haben sie diese wohl bewusst falsch verstanden. Es
geht doch nur darum, diese Gelegenheit zu nutzen und Moslems in aller Welt gegen die ehemals christliche
Welt aufzuhetzen –- und das, wie man sieht, mit immer mehr Erfolg. Man kann die derzeitige Hetze gegen
Papst Benedikt durchaus im Zusamenhang mit der Hetze aufgrund der Mohammed-Karrikaturen sehen. Im selben
Zusammenhang steht die weite Ablehnung, einen Gottesbezug in die auf Eis gelegte europäischje Verfassung
einzuarbeiten. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann die erste Kirche brennt. Und wenn wir so weiter machen,
ist es auch nur eine Frage der Zeit, bis ein christlicher Feiertag durch einen islamischen ersetzt worden
ist (Vertreter der „Grünen“ in Deutschland haben das ja schon bei mancher Gelegenheit lauthals gefordert).
Solange die Christen in Europa auf der Welt sich nicht zu ihrem Christentum bekennen und auch dahinter
stehen, solange christliche Werte mit Füßen getreten werden und durch political correctness ersetzt
werden, solange noch mehr Kopftücher unser Straßenbild zieren, solange die längst überfällige Leitkulturdebatte
nicht mit Nachdruck geführt wird, ist das einst christliche Europa zum Tode verurteilt. Aber Hauptsache
man öffnet der Tükei die Tür zur EU.
#37 Aurelius 15:12:24 | Freitag, 15. September 2006
Neuübersetzung des Missale Romanum Der Ritus von 1970 wird schon deshalb nicht einschlafen, weil auf
Weisung Roms das Missale Romanum neu übersetzt werden soll. Die Kommission „Ecclesia celebrans“ arbeitet
daran. Vielleicht klappt das ja jetzt mit „pro multis“ besser Ad Tridentinum Sicher, viele Eigenriten
sind nach 1570 eingeschlafen (oder zum Teil auch plattgemacht worden). Der Kölner Eigenritus war 1570
über 200 Jahre und existierte noch bis ins 19. Jahrhundert als er durch den Römischen ersetzt worden
ist. Man wollte eben „römisch“ sein am Rhein. Leider sind dadurch originär römische Elemente, die sich
im Kölner Eigenritus erhalten haben, im überarbeiteten Römischen Ritus von 1570 fehlen, verschwunden.
Zu Ihrem Posting: Was ich nicht so ganz verstehe, ist, warum denn der Ritus Pauls VI. nunauch einschlafen
soll. Ich sehe nicht so ganz die Paralelle zu den verschiedenen Riten, die nach 1570 verschunden sind
!:)
#18 Aurelius 15:00:58 | Freitag, 15. September 2006
Moment mal… Die infame Art und Weise in der kritisiert wird: WIR die Guten und dort im fernen Rom die
Bösen, die rückwärtsgewandten, die ultraorthodoxen, die reformfeindlichen, die starren, verkrusteten
und/oder leibfeindlichen Dogmatiker, usw. Muss das nicht heißen: WIR die Guten und dort im fernen Rom
die Bösen, die vorwärtsgewandten, die ultraprogressistischen, die traditionsfeindlichen, die Freimaurer,
Protestanten und/oder häretischen Modernisten?
#34 Aurelius 10:29:48 | Freitag, 15. September 2006
ad Tridentinum Der Ordo von 1969/70 ist in der Tat defizitär. Ob er jemals „einschlafen“ wird, wage ich
zu bezweifeln. Jedoch glaube ich auch, daß das letzte Wort der Heilige Geist sprechen wird.
#9 Aurelius 16:26:14 | Donnerstag, 14. September 2006
@ Artois Hmmm, vielleicht habe ich mit vertan mit Bonham und der Kesselpauke. Led Zeppelin 2 ist ein wirklich
gutes Album… Komisch, ich habe wirklich lange kein Led Zep mehr gehört und heute morgen hatte ich aus
unerfindlichen Gründen „Whole Lotta Love“ im Ohr. Viel Freude mit Coverdale – Page!
#32 Aurelius 13:47:06 | Donnerstag, 14. September 2006
@ Clemens Grüß gott, Herr Berger! Das wäre der Ehre zu viel. Aber Herr Berger hat schon Recht. Ich
sehe die Beter nur schwinden und die praktizierenden Katholiken auch. Ja? Wo denn? Ich sehe auch volle
Kirche. Also, normale Gemindekirchen. Keine FSSPX-„Kapellen“. Heute ist man schon „praktizierender Katholik“,
wenn ab und an mal zur Sonntagsmesse geht. Wer definiert denn einen „praktizierenden“ Katholiken auf diese
Weise?
#7 Aurelius 12:46:01 | Donnerstag, 14. September 2006
@ Artois Es könnte tatsächlich Page sein –- als er noch jünger war und es Led Zep noch gab. Die Kleidung
siehr sehr nach Siebziger aus und das Drumkit im Hintergrund hat eine Pauke. Ich meine, John Bonham hatte
eine Pauke im Drumset. Ich weiß gar nicht, ob Page überhaupt „Satanist“ war oder ist. Ich weiß nur,
daß er mal das Haus von Aleister Crowley in Hastings (?) besessen hat und eine Buchhandlung hatte, in
der man das Geschreibsel von Crowley kaufen konnte. Meine ich zumindest. Aber auch das ist schon traurig
genug… Ein leider viel zu wenig beachtetes Album ist das von Coverdale-Page (Anfang der 90er). Das Gitarrensolo
in „Take me for a little while“ gehört m.E. zu den besten und ausdrucksstärksten, die Jimmy Page je
gespielt hat.
#9 Aurelius 12:22:33 | Donnerstag, 14. September 2006
@ Doc R eine katholische Gesinnung haben Sie auf keinen Fall […] Ihrer Besserwisserei, Ihrer Selbstgefälligkeit
Das alleine spricht schon Bände. pot – kettle – black Hören Sie auf zu projizieren.
#5 Aurelius 11:20:37 | Donnerstag, 14. September 2006
Ach Doc… … bevor Sie sich über den vermeindlichen „Schwachsinn“ anderer auslassen, lesen Sie doch
einfach mal den kirchenfeindlichen Unfug durch, den Sie hier so verzapfen. Jemand, der bei jeder Gelegenheit
seinen ganzen Hass auf die katholische Kirche zum Ausdruck bringt, sollte sich nicht darüber beschweren,
wenn mal eine kleine Gruppierung kritisiert wird, die von exkommunizierten Bischöfen angeführt wird
und eigentlich nur durch ein falsches Verständnis von Tradition, mangelnder Demut und Ungehorsam gegenüber
dem Papst und dem Lehramt auf sich aufmerksam macht. Und Sie… nun ja, Sie gehen ja noch weiter. Beschimpfen
Päpste als „Frevler“ und kommen sich dabei ach so katholisch vor. Es macht wirklich Spaß, hier immer
wieder die selben Knöpfe zu drücken und schon kommen von Ihnen und Ihresgleichen die vorhergesehenen
Reaktionen.
#3 Aurelius 11:04:43 | Donnerstag, 14. September 2006
„üble Sekte“ Der Papst bezeichnet die antikirchliche Vereinigung ‘Wir sind Kirche’ aus Gründen der Höflichkeit
nicht als „eine üble Sekte“. Sein Bruder schon. Nun, auch die hier so beworbene FSSPX ist nicht weniger
antikirchlich als „Wir sind Kirche“. Die einen sind eben rechts, die anderen links. Antikirchlich sind
beide.
#30 Aurelius 11:00:31 | Donnerstag, 14. September 2006
@ clemens Ernstlich. Auch wenn man das in der FSSPX/Stammtischtradifraktion www.kath.net/detail.php?id=12554
nicht so sehen will. Die Mehrheit der Katholiken betet und glaubt mit dem Novus Ordo Missae sehr gut.
Und daran können weder die Missbräuche, die es zugegebenermßen gibt, noch das laute Geschrei, daß
nicht nur aber verstärkt von außerhalb der Kirche kommt, nichts ändern.
#15 Aurelius 15:36:08 | Mittwoch, 13. September 2006
@Freinsberg –- Ordo Missae von 1965 Nun, der Ordo von 1965 hat die ursprünglichen Gebete, den ursprünglichen
Canon und lässt die –- im Novus Ordo sehr unterbelichtete –- Opfertheologie unangetastet.
#12 Aurelius 15:09:49 | Mittwoch, 13. September 2006
@Tridentinus Bei einer Reform der ‘Reform’ könnte der Ritus von 1965 ein gangbarer Kompromiß für jene
sein, die nicht zum MR 1962 (das seinerseits keine unhintergehbare Größe sein sollte) zurückkehren
wollen/können. So könnte der Ritus Pauls VI. langfristig vielleicht einschlafen. Es geht nicht darum,
das jetzt gültige Messbuch zum „Einschlafen“ zu bringen, es geht darum, jener verschwindent kleinen Minderheit,
die die „alte Messe“ wollen, dieses zu ermöglichen und das sollte mit Hilfe des Missale von 1965 geschehen.
Das jetzt gültige Missale ist von 2002. Und damit lebt und betet die überwältigende Mehrheit der Weltkirche
sehr gut.
#29 Aurelius 15:02:36 | Mittwoch, 13. September 2006
@r.ruhrgebietler wie schön, daß diese kleine Kapelle auch mal in kreuz.net gewürdigt wird. Da fallen
die Schreibfehler doch gar nicht ins Gewicht – Obwohl ich unter FSSPX-Anhängern einige sehr gute Latinisten
kennenlernen durfte, drängt sich doch der Eindruck auf, daß man es bei der Lefebvre-Sekte mit der lateinischen
Grammatik ebenso genau nimmt, wie mit dem richtigen Traditionsverständnis und der Treue zum Papst. Danke,
r.ruhrgebietler, daß Sie mir diesen Eindruck bestätigen konnten!
#10 Aurelius 14:52:29 | Mittwoch, 13. September 2006
Freigabe der „alten“ Messe Also, das geht jetzt schon seit Beginn des Pontifikates Benedikts XVI. so,
daß die Freigabe der Messe nach dem Missale von 1962 angeblich kurz bevorstehe. Angeblich hätte das
ja schon bis Ende letzten Jahes geschehen sollen. Solcherlei Voraussagen waren auch aus der Kommission
Ecclesia Dei zu hören, wenn auch inoffiziell, aber immerhin. Ich bezweifele, daß es zu Freigabe überhaupt
kommen wird. Ich bezweifele auch, daß eine generelle Freigabe des Missale von 1962 gut wäre. Wenn schon,
dann sollte das Missale von 1965 freigegeben werden, da es eine sowohl eine organische Fortentwicklung
seines Vorgängers von 1962 darstellt, als auch Sacrosanctum Concilium umsetzt. Das würde zwar die Vulgärtradis
www.kath.net/detail.php?id=12554 und Anhänger der Lefebvre-Sekte auf die Palme bringen, würde aber das,
was eine überwältigende Mehrheit des Weltepiskopats gewünscht hat, mit einbeziehen.
#12 Aurelius 16:07:18 | Montag, 11. September 2006
Liebe Dorothea Sie denken doch niocht ernsthaft, daß ich tatsächlich wildgewordene Tradis beschuldige,
das Geburtshaus des Papstes mit Farbbeuteln beworfen zu haben? Wir wissen doch alle, daß diese keine
Zeit dazu haben, sind sie doch viel zu beschäftigt, kreuz.net zu lesen aud dort auch zu schreiben
@ rudolfsohn Wäre es statt blauer Farbe rosa gewesen, wüssten wir’s … Tja, dann waren’s vielleicht
irgendwelche Tradis, die dem Frevler und derzeitigem Anführer der V2-Sekte „Papst Benedikt XVI.“ mal
so richtig zeigen wollten, wo der Frosch die Locken hat.
#8 Aurelius 20:18:43 | Sonntag, 10. September 2006
Vollendung des Kölner Doms Der Kölner Dom wurde dreißig Jahre nach dem Tod des Dichters fertiggebaut.
Die Vollendung des gewaltigen Kirchenbaus galt auch als ein Zeichen für das Wiedererstarken der Katholischen
Kirche unter dem Seligen Papst Pius IX. … und auch als Bonbon für die rheinischen Katholiken seitens
der protestantischen Hohenzollern. Immerhin wurde der Grundstein zum Weiterbau von Friedrich Wilhelm IV.
und Erzbischof von Geissel gemeinsam gelegt. Dann kam der Kulturkampf und beim Fest zur Vollendung der
Bauarbeiten am 15. Oktober 1880 war zwar Kaiser Wilhelm I. anwesend, der Kölner Erzbischof aber nicht
–- er befand sich in Verbannung.
#74 Aurelius 14:14:04 | Sonntag, 10. September 2006
@ QUIS UT DEUS Kardinal Castrillón Hoyos, Präfekt der Präfekt der Kleruskongregation und Präsident
der Kommission »Ecclesia Dei« bestätigt: »Es liegt KEIN SCHISMA vor!« Ich hoffe du kannst es lesen,
auch wenn es Ihnen nicht passt!Sonst frag doch mal bei Kardinal Castrillón Hoyos nach!! Zuerst einmal
kann ich sehr wohl lesen, im Gegensatz zu Ihnen, scheinen Sie doch der Meinung zu sein, ich würde behaupten,
die FSSPX sei im Schisma. Ihre Wahrnehmung der Äußerung von Kardinal Castrillón Hoyos is sehr selektiv.
Immerhin hat er auch bestätigt, daß die FSSPX eine schismatische Grundhaltung habe. Und wir alle wissen
doch, daß es mit der Einheit mit dem Papst und dem Lehramt dann doch hapert, oder nicht? Und Kardinal
Castrillón Hoyos betätigt dann auch dieses.
#45 Aurelius 20:16:52 | Freitag, 8. September 2006
@ Sozialkatholisch Aber wenn die Gewänder heute sowieso so weich sind das der Priester sich von alleine
verbeugen kann, kann man die symbolische Handlung doch auch bei der gotischen Casel durchführen. Schon
klar, aber bei einer romanischen Glockenkasel ist die Handlung alles andere als symbolisch, sondern notwendig.
Ohne sie kann der Priester die Elevation nicht durchführen.
#39 Aurelius 17:30:18 | Freitag, 8. September 2006
gotische Caseln Nicht nur römische Caseln gehören der Tradition sondern auch gotische und da viele der
Amtskirche gotische Caseln tragen kann da wirklich vielleicht manchmal der Teufel drin sein. Ach was,
gotische Casel. Zurück zur romanischen Glockencasel! Da er gibt das Anheben des Gewandes wärend der
Wandlung wenigstens wieder einen Sinn!
#34 Aurelius 15:59:19 | Freitag, 8. September 2006
Marcel und Dr Carlo R. @ Marcel: Der Haß auf die FSSPX ist groß. Sieht man hier, auch an Ihnen, gut.
Es geht nur vordergründig gegen FSSPX, in Wirklichkeit gegen die „alte“, vorkonziliare Kirche, denn nichts
anderes repräsentiert die FSSPX. Schwachsinn. Erst mal scheint es sehr typisch zu sein, daß bei jeglicher
Form von Kritik an der Pius-Sekte man sich verteidigt und den Kritikern „Hass“ vorwirft. Dann Ihre Überschrift
–- ich denke, es ist sehr problematisch das Wort „Demut“ im Zusammenhang mit den Anführern der FSSPX
zu gebrauchen, zeigen diese doch alles andere als Demut. Was die FSSPX verkörpert ist definitiv nicht
die Kirche vor dem Konzil –- sondern in erster Linie Ungehorsam und ein falsches Traditionsverständnis.
@ Dr. Carlo Möglicherweise kann ich nicht lesen, doch steht eines fest, Ihnen ist einmal die Abstraktionsfähigkeit
abhanden gekommen und von da kommt Ihre Unfähigkeit zu denken. Deshalb schlagen Sie mit Begriffen wie
„Vulgärtraditionalismus“ wild um sich her. Bitte tun sie sich keinen Zwang an und zeigen Sie mir dann
doch mal wo genau Sie Ihre Behauptung festmachen und zeigen Sie mal, wie Sie zu Ihrer Schlussfolgerung
kommen.
#32 Aurelius 15:03:19 | Freitag, 8. September 2006
Dr Carlo R. Auf ihre Behauptung sie seien katholisch möchte ich Ihnen antworten, dass Sie sich zwar für
katholisch halten und auch so tun als ob Sie es wären, es aber in keiner Weise sind. Nun, da das von
jemandem kommt, der offensichtlich nicht lesen kann, sich bei jeder Gelegenheit in peinlichster Weise
über die Kirche erhebt, Nachfolger Petri verbal mit Schmutz bewirft und bei jeder Gelegenheit demonstriert,
was mal so treffend als „Vulgärtraditionalismus“ bezeichnet worden ist, nehme ich das als Kompliment
und als Bestätigung meiner Aussage, nämlich, daß ich froh bin römisch-katholisch zu sein.
#12 Aurelius 12:58:16 | Freitag, 8. September 2006
Im Hotel? –- wie die Freimaurer Ich frag mich ernsthaft, warum die Messe im Hotel stattfinden musste?
Durfte man denn nicht in eine Kirche? Man liegt doch nur im „Streit“ mit Rom, ist aber doch ansonsten
römisch-katholisch. Oder etwa nicht? Das erinnert mich sehr an einen Aufenthalt in einem Hotel in Norddeutschland
vor einiger Zeit als an einem Wochenende da irgendeine Veranstaltung der Freimaurer war. Die haben da
in einem Saal des Hotels hinter verschlossenen Türen auch irgend eine Zeremonie gemacht. Liefen vorher
wie aufgescheuchte Hühner in ihren Schürzchen und Abzeichen rum. Eine frappierende Ähnlichkeit… Und
bei der Parolenderescherei des exkommunizierten Bischofs Williamson bin ich froh, daß ich römisch-katholisch
bin…
#31 Aurelius 16:54:39 | Donnerstag, 7. September 2006
@ kreuz.net Redaktion Finden Sie es eigentlich in Ordnung, wenn „Pater Lingen“ die römisch-katholische
Kirche als „V2-Sekte“ bezeichnet und den Papst und das Lehramt als „Sektierer“? Ich denke, Kreuz.net hat
jetzt die Gelegenheit, zu beweisen, daß es ein KATHOLISCHES Internetmagazin ist und keine Plattform für
antikirchliche Propaganda, wie sie Herr Lingen hier betreibt.
#29 Aurelius 16:46:27 | Donnerstag, 7. September 2006
@ matt Also, exkommuniziert bei den Pius-Leuten sind deren vier Bischöfe, also auch der amerikanische
Tradi-Prolet Williamson, für den Marcel hier die Werbetrommel rührt. Die FSSPX ist irgendwie im Schisma
aber dann auch wieder nicht, kommt drauf an, wer gerade was aus welchen politischen Motiven auch immer
von sich gibt. Fakt ist, daß die FSSPX eine kleine aber dafür umso laute Gemeinschaft ist, die zum Teil
sektiererisches Gehabe an den Tag legt. So werden nicht selten ein falsches Traditionsverständnis und
Aussagen von exkommunizierten Bischöfen über den Papst und Vertreter des Lehramtes gestellt. Die Lefebvresekte
behauptet, daß sie Rom treu ist. Was sie damit meint, ist das „ewige“ Rom und nicht das „neo-modernistische“
Rom seit dem Konzil. Ironischerweise hat der Gründer der FSSPX, der im Zustand der exkommunikation verstorbene
Erzbischof Marcel Lefebvre, die Konzilsdokumente mitunterschrieben, u.a. die Litirgiekonstitution.
#26 Aurelius 16:09:07 | Donnerstag, 7. September 2006
zu den Vorschlägen Marcels Liebe Kreuznet-Redaktion: die Sedisvakantisten gegen die FSSPX einzusetzen,
führt zu nichts. Opfern Sie Ihr Wütchen über die kürzliche Wiederholung der FSSPX-Hirten, der NOM
sei in sich schlecht, doch einfach auf. Das wird dann segensreich. :) ODER man könnte mal die (mehr oder
weniger) in der katholischen Kirche unwichtige Randerscheinung namens FSSPX mal für ne Woche oder so
vergessen und sich wirklich wichtigen Themen zuwenden.
#7 Aurelius 12:22:23 | Donnerstag, 7. September 2006
„katholische“ Nachrichten? –- lächerlich! Es ist echt lächerlich. Auf einer Seite, die sich mit dem
Ausdruck „katholische Nachrichten“ schmückt, steht also belangloses Zeugs von irgendeinem sedisvakantistischem
Spinner, der sich über die anderen Spinner, deren Treue zum Papst und zum Lehramt der Kirche nichts als
Lippenbekenntnisse und scheinheilige Augenwischerei ist, auslässt. Liebe Leute von kreuz.net: Das macht
zwar den hier versammelten Stammtischtradis Spaß und gibt ihnen was zum Diskutieren, ist aber im Grunde
absolut belangloser Mist. Und mit katholisch hat das auch nichts zu tun. Bestenfalls mit extra eccelsiam.
#112 Aurelius 17:07:56 | Dienstag, 5. September 2006
@ Bernadin Ja, vielen Dank, für das hochstehende Niveau, dass Sie und Ihresgleichen pflegen! Thema, jeder
Zeit. Jetzt erklären Sie mir bitte noch was Sie mit „Sie und Ihresgleichen“ meinen und ich bin zufrieden.
@ Bernadin Gibt es nicht ein Wort vom Splitter und vom Balken? Meckere nicht über den Splitter in der
Nase des Anderen, bevor du nicht den Balken aus deinem eigenen A*sch gezogen hast?
Etwas, was sich die Anführer und Anhänger der Lefebvre-Sekte zu Herzen nehmen sollten: Wie soll man
den Papst lieben? Non verbo, neque lingua, sed opere et veritate
#21 Aurelius 15:59:34 | Freitag, 1. September 2006
@ Maledica Aber das hat doch seine Heiligkeit Johannes Paul II. gbesagt, der kam doch erst nach Pius XII.
und hat auch den Koran geküßt- dieser böse Kerl. Der muß sich doch erst bekehren. Genau wie Benedikt
XVI. der nicht mehr die Tiara im Wappen führt! Stimmt – ich vergaß! Alle Päpste nach Pius XII. waren
doch eh Frevler. Aber Gott sei Dank gibt es ja exkommunizierte Erzbischöfe…
#48 Aurelius 15:57:11 | Freitag, 1. September 2006
Tittentest für Ministrantinnen! Zizaz Ansgar: Allerdings ist es für einen Mann tatsächlich der Andacht
hinderlich, wenn ein vollbusiges Mädchen ministriert. Aber das ist wohl eher unser Problem als das der
Meßdienerin. Genau! Und deswegen ist es dringend erforderlich, Ministrantinnen ab einer bestimmten Oberweite
nicht mehr an den Altar zu lassen… Daher: Tittentests für Ministrantinnen!
#17 Aurelius 15:33:21 | Freitag, 1. September 2006
@ Maledica Man kann nicht den Zustand von 1962 einfrieren und sein eigenes Süppchen kochen. Genau das
ist der falsche Traditionsbegriff, von dem Papst Johannes Paul II. in Ecclesia Dei gesprochen hat –- und
genau das ist es, was die Piusbruderschaft ins Abseits stellt und unglaubwürdig macht.
@ Athanasius [Leider] greift man gegen traditionsverbundene Römische Katholiken an. Ein hervorstechendes
Merkmal von „traditionsverbundenen Römischen Katholiken“ scheint zu sein, daß sie meinen, sich jegliche
Frechheit herausnehmen zu dürfen, den Papst, Vertreter des Lehramtes, die Ergebnisse, die eine große
Mehrheit des Weltepiskopates beim letzten Konzil verabschiedet haben, Römische Katholiken bei jeder Gelegenheit
angreifen zu können, aber dann bei Kritik an sich selber die Märtyrer zu spielen und Tränen zu vergießen.
Danke für diese Vorführung, Athanasius. Sie wäre noch schöner gewesen, wenn sie mit der einen oder
anderen (hohlen und grammatikalisch falschen) lateinischen Phrase gespickt worden wäre.
@ Athanasius Es gibt nur eine Rechtgläubige Flügel (=Katholische Kirche) und eine häretische Flügel
(Ostschismatiker, Liberalen, Häretiker, Protestanten). Die Kirche hat keine zwei Flügeln die sich gegenüber
stehen, die Kirche ist Ein (cfr. ‘Satis cognitum’, Leo XIII.). Wenn die Kirche Ein ist, dann hat sie auch
keinen rechstgläubigen und einen häretischen Flügel, sondern nur einen rechtgläubigen Flügel. Die
Ostschismatiker, Liberalen, Häretiker, Protestanten und exkommunizierten Bischöfe sind dann kein Flügel
der Kirche sondern extra ecclesiam. Oder habe ich da was falsch verstanden?
@ Athanasius da „Progressive“ in Wirklichkeit intellektuell unehrliche Menschen sind […] Herculanaeum
apud Pompeii Aber Herr Athanasius! Wenn wir schon unsere Stammtischparolen (siehe oben) mit lateinischen
Phrasen schmücken, dann sollte doch zumindest die Grammatik stimmen. Es heißt „apud Pompeios“, da „apud“
mit dem Akkusativ steht.
#16 Aurelius 14:23:49 | Donnerstag, 24. August 2006
Meine Entschuldigung an Athanasius Ich entschuldige mich in aller Form bei User Athanasius für meine
verbale Entgleisung. Auch wenn ich in vielen Dingen seine Meinung nicht teile, so ist er, wie User zwobel,
schreibt sehr kompetent und schreibt wirklich umfassend. Meine Bezeichnung als „Vulgärtradi“ tut mir
wirklich leid und ich bitte um Verzeihung.
#13 Aurelius 14:00:29 | Donnerstag, 24. August 2006
Worum… … geht es hier eigentlich? Geht es um die Liturgiereform oder um Rockmusik? Oder ist man bei
kreuz.net schon so tief gesunken, daß man annimmt, die Vulgärtradis a la Athanasius können das Eine
vom Anderen nicht unterscheiden? Oder wirft man es bewusst in einen Topf? Ist ja auch egal. Eine besonders
große Lachnummer was das hier: Der Verfasser (*1918) Der ganze Artikel zeigt in jedem Satz über Rockmusik,
daß der gute Autor keine Ahnung hatte, wovon er eigentlich schrieb. Bestes Beispiel: Die Hard-Rocker
„Black Sabbath“ werden bei ihren „schwarzen Messen“ von Gewalt begleitet, ebenso die Veranstaltungen anderer
„Heavy-Metal-Gruppen“. Was denn nun? „Hard-Rock“ [sic] oder „Heavy-Metal“ [sic]? Wo haben Black Sabbath
denn „schwarze Messen“ veranstaltet? Und wo bleibt denn der Beleg, daß „Veranstaltungen“ (auch Konzerte
genannt) von „Heavy-Metal-Gruppen“ [sic] von „Gewalt“ begleitet werden? Doppelbauer kann ja die Begriffe
noch nicht mal richtig schreiben. Aber sowas kommt eben an bei den Stammtischtradis. Billig.
Heggi Man muß schon die ganze Seite 173 vor Augen haben, um Ratzinger richtig zu verstehen. Stimmt. Ich
habe diese Punkte aber nur aufgeführt, um das Bild zu vervollständigen, denn Pfluger lässt eben diese
Punkte in seiner Aufzählung eben aus.
Was Pfluger unter den Tisch fallen lässt… … ist die Tatsache, daß der jetzige Papst als Kardinal
Ratzinger auch hervorgehobven hat, daß die Revision des Missale Romanum „einschneidender sein durfte“
als die vorangegangenen Revisionen. Ebenso lässt Pfluger es unerwähnt, daß laut Ratzinger die Einführung
der Volkssprache „sinnvoll“ war und „mit Recht vom Konzil angeordnet“. [Aus meinem Leben.München: Deutsche
Verlags-Anstalt, 1998. S. 173.] Diese selektive Wahrnehmung, wie sie Pfluger hier demonstriert, ist typisch
für die Anhänger und Anführer der Lefebvre-Sekte. Es ist ja so viel einfacher, sich bei jeder Gelegenheit
über den Papst und die Vertreter des Lehramtes zu erheben, aber wenn es einem in den Kram passt, dann
zitiert man eben Ratzinger. Also, das, was einem gefällt…
Frl.Ilse Nun, man muss nicht unbedingt die ganze Show sehen, um zum Schluss zu kommen, daß ein Bestandteil,
nämlich Madonna am Kreuz, religiöse Gefühle gläubiger Christen verletzt, egal ob man es nun im Gesamtkonzept
der Show betrachtet oder nicht.
Nix neues Ich empfinde die Showeinlage auch als Verletzung von religiösen Gefühlen, aber irgendwie sehe
ich auch keinen Unterschied zu kreuz.net, wo das Bild des Gekreuzigten über einer Ansammlung von hasserfülltem
und menschenverachtendem Geschreibsel zu finden ist. Im Übrigen sah man schon in vergangenen Jahren den
Sänger von Iron Maiden beim Intro des Songs „Sign Of The Cross“ bei Konzerten am Kreuz hängen. Madonnas
Showeilage ist also nix Neues. Nur die Musik ist bei Iron Maiden besser.
Na endlich! Alles halb so wild, denn auch die FSSPX Puuuh! Ich hab mir ernsthaft Sorgen gemacht. Der Thread
ist keine drei Postings alt und bisher blieb die Lefebvre-Sekte unerwähnt. Danke, Karl Murx. Jetzt kann
ich beruhigt schlafen!
#14 Aurelius 15:44:19 | Donnerstag, 17. August 2006
@ Bernado Sie schrieben:„muss man anerkennen, daß die Liturgiereform Gutes und Sinnvolles gebracht hat.“.
Das hört man immer wieder, sieht es jedoch nur selten. Das kommt drauf an, ob „man“ in Kirchen geht,
in denen die Messe (nach dem heutigen Missale Romanum) so gefeiert wird, wie es sich gehört. Ich kenne
nicht wenige. Und die sind, entgegen den oft vertreiteten Behauptungen von einigen Stammtischtradis, voll.
Könnten Sie zu dieser Behauptung vielelicht ein wenig Material nachlegen? Nun, zwei Punkte: Erstens ist
es sicherlich die Einführung der Volkssprache, auch wenn man da weit über das Ziel hinausgeschossen
ist. Zweitens, wie Herr. Dr. Otterbeck hier in einem seiner wirklich sehr guten Beiträge vor einigen
Tagen schrieb, die Herausnahme des „mysterium fidei“ aus den Wandlungsworten. Und da ließe sich noch
einiges finden.
#6 Aurelius 11:28:43 | Donnerstag, 17. August 2006
Ein Zurück… … hinter Sacrosamctum Concilium wird es sicherlich nicht geben und das ist auch gut so.
Bei all den Stammtischparolen der Vulgärtradis hier und sonst wo auf der einen Seite und den Schwächen
des Missale Romanum von Paul VI. auf der anderen Seite, muss man anerkennen, daß die Liturgiereform Gutes
und Sinnvolles gebracht hat.
#7 Aurelius 15:18:59 | Donnerstag, 10. August 2006
„Rückkehr zur Kirche“ Zu einer Aussöhnung mit der Piusbruderschaft meinte der Kardinal, daß sich Mittel
und Wege zu einer „Rückkehr zur Kirche“ finden ließen, sofern auf der Seite Bruderschaft der ehrliche
Wille dazu bestehe. Keine Sorge –- die Lefebvre-Sekte wird es vorziehen, ihre schismatische Grundhaltung
beizubehalten.
#57 Aurelius 15:14:23 | Donnerstag, 10. August 2006
„Volksverhetzung galore“ ‘DemonDeLuxe’ war es wichtig anzumerken, daß ‘kreuz.net’ mit „aggressiver Polemik“
an erster Stelle über Homosexualität berichtet und Homosexuelle „in der Regel als »Sodomisten« bzw.
»Homo-Lobby« oder auch »Homo-Ideologen« bezeichnet“. Es „herrsche Volksverhetzung galore“. Wie wahr,
wie wahr.
#12 Aurelius 14:53:51 | Donnerstag, 3. August 2006
@ Maledica Oremus pro perfides Judais Man kann wohl nicht davon ausgehen, daß ein echter Tradi entweder
genug Latein kann, um in einem einfachen Satz nicht gleich zwei Fehler zu machen, oder es schafft, im
Zweifelsfall in seinem Schott nachzuschauen. !:) Oremus pro perfidis Judaeis.
Athanasius Jeder weiß, daß die FSSPX als eine der wenigen treu zur überlieferten römisch-katholischen
Lehre steht. Zu dieser Dummheit haben Sie ja bereits passende Antworten erhalten. In meinem Posting war
nicht die Rede von der „überlieferten römisch-katholischen Lehre“ sondern von eine[r] besondere[n] Treue
zum Papst und zum Lehramt der Kirche.“ Und genau da hapert’s nämlich ganz gewaltig bei der FSSPX.
Ein gutes Beispiel für die FSSPX Von den Internetseiten www.sjm-online.org/de/index.htm der SJM: „Mit
dem Gehorsam verbindet sich für uns eine besondere Treue zum Papst und zum Lehramt der Kirche.“
@ mariokin Aber Sie wagen es, diese Gruppe als Sekte zu bezeichnen! Ja. Und? Anhänger dieser „Gruppe“
sind auch nicht zimperlich, wenn es darum geht, ihre anti-römischen Stammtischparolen hier zu verbreiten.
@ mariokin Niemals hat der Apostolische Stuhl im Fall der Piusbruderschaft von einer „Sekte“ gesprochen.
Ich habe ja auch nicht behauptet, daß der Apostolische Stuhl im Fall der FSSPX von einer „Sekte“ gesprochen
hat.
@ clemens Nein, hat sie nicht!(Auf die Sekte folgt hat!) Danke für die Deutschstunde. Sie wissen natürlich,
daß es unterstes Niveau ist, in einer Diskussion den Sprachgebrauch eines Users zu korrigieren. Diese
billige Tour hat mich dann aber auch davon abgehalten, den Rest Ihres Beitrages zu lesen. Ich vermute,
ich habe da auch nichts verpasst –- außer vielleicht eine der üblichen Parolen, daß die Lefebvre-Sekte
den Wahren Glauben [TM] bewahrt hat. Stimmt’s?
@ QUIS UT DEUS Und ihre ausgedehnte Verbarrhoe ändert nichts an der Tatsache, daß die Lefebvre-Sekte
den sogenannten tridentinischen Ritus nicht gepachtet haben.
Pünktchen Doch „Lefebvisten“, denn auf deren geistigem Komposthaufen ist der Artikel wohl gewachsen,
egal wer jetzt nun welche Äußerung getan hat. Das Herauspicken von Aussagen von ansonsten „modernistischen“
Bischöfen, die man ganz gut für die eigene Propaganda gebrauchen kann, ist doch schon echte FSSPX-Tradition.
Parolendrescherei der Spalter Die neue Generation – besonders die heranwachsenden Priester – wollen die
„nie verbotene“ Alte Messe. Typische Parolendrescherei der Lefebvristen. Im Endeffekt zielen Artikel wie
diese doch nur darauf, die sogenannte „alte“ Messe gegen die sogenannte „neue“ Messe auszuspielen und
so den Keil zwischen Katholiken tiefer zu treiben.
@ Athanasius: typisch für den Verfall des Katholizismus… Auch ist es mir egal was Mutter Teresa selbst
dachte. Es ist typisch für den Verfall des Katholizismus… Typisch für den Verfall des Katholizismus,
wie er sich in erster Linie bei den Anhängern der quasi-schismatischen FSSPX und sonstigen sogenannten
„Traditionalisten“ manifestiert, ist das Herauspicken von Aussagen, die einem gerade in den Kram passen
und das Ablehnen von Aussagen, die man nicht mag, um kurz darauf ins „Verfall des Katholizismus“-Horn
zu stoßen und am besten noch das Wort „Häresie“ irgendwo einzubauen.
@deepthought Das ist ganz einfach. kreuz.net, so als angebliches Sprachrohr im Internet für angeblich
traditionsverbundene Katholiken, definiert, was Musik ist und was nicht, was Kultur ist und was nicht
und, vor allem, was hier katholisch ist und was nicht. Und wenn es etwas als „angebliches Musikstück“
bezeichnet, dann wird so eine weitere Steilvorlage für all die angeblichen Katholiken hier geliefert,
die dann gegen die Kirche, gegen das letzte Konzil (das zweifelsohne am Niedergang des westlichen Abendlandes
Schuld ist) und gegen alle Päpste seit Pius XII. schießen können, selbige als „Freveler“ (Dr. Reggazzoni
ist da besonders spitze drin) bezeichnen können, und sich so der Welt und allen Anhängern der „Konzilskirche“
moralisch und religiös überlegen fühlen können.
It’s only rock ‘n’ roll… Da gab es vor zehn Jahren oder so mal eine amerikanische Band namens GWAR,
die offensichtlich für das Outfit von Lordi Pate gestanden haben… Wie dem auch sei, it’s only rock
‘n’ roll, es ist ne Show, es ist Unterhaltung… es ist kein Glaubesbekenntnis, es ist keine Ideologie.
Textzeilen, die von Flügeln, Hörnern, Schwefel, Feuer und was weiß ich was nur so triefen, gehören
eben zu diesem Genre. Aber es ist nach wie vor eine Form der Unterhaltung. Und keine Ideologie.
Von suspendierten Priestern und exkommunizierten Bischöfen Am kommenden Samstag wird der suspendierte
Priester Gotthold Hasenhüttl (72) im saarländischen Staatstheater an einer Podiumsdiskussion auftreten.
Nun, die einen geben einem suspendierten Priester ein Forum, die anderen exkommunizierten Bischöfen und
ihrer kirchenfeindlichen Ideologie. Wie sehr sich die Bilder gleichen.
@ Beobachterin Dieses Zentralkomitee der Katholiken kann man nach der vorliegenden Darstellung nur noch
als einen Kreis von nützlichen Idioten bezeichnen. … und sich so mit der FSSPX zusammentun…
Einheit mit dem Papst In Deutschland läuft der Katholikentag. In einem Grußwort forderte Benedikt XVI.
die Einheit der katholischen Laien mit dem Papst. Sein Appell blieb offensichtlich ungehört. Es entbehrt
schon nicht einer gewissen Ironie wenn ein Artikel auf kreuz.net mit dem Hinweis auf die „Einheit der
katholischen Laien mit dem Papst“ beginnt…
Fellays Großkotzigkeit Solange Rom in einer solchen Position verharrt, ist kein Übereinkommen möglich.
Angesichts einer solchen Großkotzigkeit, wie sie der exkommunizierte Bischof Fellay hier vorführt, wird
klar, daß es nicht Rom ist, das ein Übereinkommen unmöglich macht.
@Dr Otterbeck Danke für die interessante Aufzählug der akademischen Titel der letzten Päpste. Mir ist
aufgefallen, daß die Liste mit Benedikt XV. beginnt. Nur so aus Interesse –- hatte Pius X. keinen Titel
(außer „Sankt“, aber das ist ja kein akademischer Grad)?
@ Midshipman Casey Nein, „to pimp“ bedeutet auch und zuallererst „Zuhälterei treiben“ Das ist mir als
EFL-Lehrer und Übersetzer, der längere Zeit im englischsprachigem Auslang gelebt hat, durchaus bekannt
und habe das auch nie bestritten. Sie kennen anscheinend nur den abgeleiteten umgangssprachlichen Gebrauch
(„aufmotzen“). Nein, ich habe lediglich darauf hingewiesen, daß hier der abgeleitete umgangssprachliche
Gebrauch bedeutungsgebend ist. Ein schaler Beigeschmack bleibt trotzdem, denn bei der Hl. Messe hört
sich der Spaß auf und man sollte Zweideutigkeiten vermeiden, v.a. wenn man Anglizismen nur vom Fernsehen
kennt. Da gebe ich Ihnen voll und ganz recht. to pimp 1. Zuhälterei treiben (auch öfters als grammatikalisch
notwendig in der Form „pimping“ also present continuous verwendet); present participle; im übrigen werden
alle action verbs als „grammatikalisch notwendig“ im present continuous verwendet. Ursprung: pimp (subst.
Zuhälter) 2. aufmotzen (z.B. Fernsehserie „pimp my ride“) Und genau das war mein Punkt.
Dr Regazzoni Ständig über die Piusbruderschaft herzufallen ist nicht fair. Aber ständig über die römisch-katholische
Kirche herzufallen ist wohl fair, oder? Was mich wirklich amüsiert ist der Verfolgungswahn, der sich
unter Anhängern der FSSPX breitmacht –- jede Kritik wird als Angriff verstanden, man fühlt sich verfolgt
und dabei will man doch nur das Beste –- Haupsache, man fühlt sich zumindest kurzzeitig als Märtyrer.
Gleichzeitig nimmt man sich aber heraus, Päpste zu beschimpfen und zu beleidigen. Kann Heuchelei noch
offensichtlicher sein?
@ Midshipman Casey „pimp up“ entstand daraus in dem Sinn, als „aufmotzen, wie Zuhälter es tun“ darunter
verstanden wurde. Gilt insbesondere für Kraftfahrzeuge. Prima, der Zusatz „wie es Zuhälter tun“ ändert
nichts daran, daß „pimp up“ „aufmotzen“ bedeutet und in dem Sinne, in dem es MTV im Titel der Serie „Pimp
My Ride“ gebraucht, nichts mit Zuhälterei zu tun hat. Es geht hier um die übertragene Bedeutung des
Begriffes und nicht um die Herkunft. Insofern war meine Korrektur sachlich richtig.
@ Dr Regazzoni Ihre Behauptung ist schwachsinnig Ihre Antwort ist schwachsinning und zeigt, daß Sie entweder
nicht gelesen haben, was ich geschrieben hatte oder es nicht verstanden haben. Mit keinem Wort sprach
ich über die Tridentinische Messe, sondern über Messen der Piusbruderschaft. Schauen Sie doch endlich
einmal die Dinge so an, wie sie in Wirklichkeit sind und nicht wie sie sie gerne haben möchten Dieser
Kommentar, bezogen auf Ihr selektives Lesen, entbehrt nicht einer Gewissen Ironie.
@ Karl Murx Von der Redaktion wird Genauigkeit in der Berichterstattung verlangt. Wer meint, er müsse
sich auf ein solches Thema einlassen, der kann ja wohl auch etwas besser recherchieren. Mit keinem Wort
wird in dem Artikel auf das eingegangen, worauf sich „pimp my church“ eigentlich bezieht. Statt dessen
wird die „Popetown“-Platte aufgelegt.
Herzlichen Glückwunsch, kreuz.net „pimp“ heißt zwar als „Zuhälter“ als Substantiv, aber in dem Satz
„pimp my church“ kann es ja nur ein Verb sein. Im modernen (vor allem amerikanischen) Englisch bedeutet
„to pimp something up“ etwa so viel wie „etwas aufpolieren“, „etwas aufmotzen“, „etwas aufdonnern“, also
etwas größer und leistungsfähiger zu machen. Der Slogan „pimp my Church“ greift natürlich den Titel
einer Sendung, die seit langem auf MTV läuft auf, „Pimp My Ride“, in der alte Autos aufgemotzt werden
und mit allerlei technischen Spielereien versehen werden. Selbst das Logo auf dem abgebildeten Plakat
erinnert an das Logo der Sendung. Mit „Zuhältern“ hat das nichts zu tun. Auch wenn auf dem selben Sender
„Popetown“ läuft. Herzlichen Glückwunsch an Herrn Hecker und an kreuz.net für die Zurschaustellung
einer solchen Ignoranz und Weltfremdheit! Man will ja keine Boshaftigkeit unterstellen…
Der Brief des Erzbischofs Erst Anfang Februar bat der Erzbischof die Katholiken seines Landes in einem
Brief an die Pfarreien und Ordenshäuser, den Messen der Piusbruderschaft nicht beizuwohnen. Richtig so.
Katholiken sollten Messen beiwohnen, die innerhalb der katholischen Kirche gefeiert werden und nicht den
unerlaubten Messen der Lefebvristen.
Dr. Otterbeck Ich möchte mich an dieser Stelle für Ihren Beitrag hier wie auch für alle anderen bedanken.
Es tut gut, unter dem Geschrei von Tradi-Parolen hier auf kreuz.net lesenswerte Beiträge zu finden!
@ Athanasius [Schlimm] ist vor allem, daß „Indult-Traditionalisten“ – etwa wie Aurelius – Nette Klassifizierung
–- „Indult-Traditionalist“. Wenn’s nicht so traurig wäre, wäre es wirklich zum Lachen. Aber ich bin
kein Traditionalist. Ich bin katholisch. sich bloß freuen über Kritik an die Mit-‘Traditionalisten’,
während man sich davor scheut auch nur kleinstes an Kritik auszuüben den Modernisten in der Hierarchie
gegenüber. Ob ich mich „scheue“, Kritik an denjenigen, die Sie „Modernisten“ zu nennen pflegen, können
Sie gar nicht beurteilen. Insofern ist Ihre Bemerkung hier absolut fehl am Platze und ist darüber hinaus
auch noch Sehr peinlich.
@ Dr Regazzoni Wie steht es im übrigen mit seinem Gehorsam gegenüber dem Papst? Tja, die Frage sollten
sich mal diejenigen stellen, die jede Gelegenheit nutzen, die römisch-katholische Kirche mit verbalem
Schmutz zu bewerfen und ihre eigene Tradi-Ideologie als das Maß aller Dinge betrachten.
Den Nagel auf den Kopf getroffen Bischof Rifan hat mit seiner Kritik den Nagel auf den Kopf getroffen,
wie es hier zahllosen Beiträgen ersichtlich ist.
zu „Mehr Gelassenheit“ Die Politiker müßten sich vom Gemeinwohl leiten lassen, sagte der Heilige Vater
gestern auf dem Petersplatz. Der Heilige Vater sagte das nicht auf dem Petersplatz sondern auf der Loggia,
aber daß kreuz.net sich nicht immer um Details kümmert ist ja bekannt und spricht nicht gerade für
journalistische Qualität. Es passt aber aber zum hier beheimateten Stammtischtraditionalismus… ad rem:
Ich fand die Ansprache des Heiligen Vaters sehr politisch geprägt. Er prangerte sehr viele verschiedene
Krisen an und bezog Position, ohne dabei Menschen an den Pranger zu stellen. Er lenkte den Blick auf den
Auferstandenen, der Hoffnung für die Leidtragenden und Unterdrückten ist. Hier www.vatican.va/…_urbi-easter_ge.html
der Wortlaut der Ansprache des Heiligen Vaters.
#15 Aurelius 11:16:57 | Donnerstag, 13. April 2006
@Athanasius Es war mir nicht bekannt, dass die Gelder die durch diesen Verkauf frei gekommen sind, den
Apostolaten der Priesterbruderschaft St. Pius X. Die Priesterbruderschaft St. Pius X. ist ja auch irgendwie
im Schisma. Also, so mehr oder weniger.
Und wo ist das Problem? Besser das Leoninum wird so genutzt als gar nicht. Ich weiß nicht, wieso kreuz.net
hier wieder eine Steilvorlage für die üblichen Stammtisch-Tradi-Parolen liefern will. Bin ja mal gespannt,
wer hier als erster die Begriffe „V2“, „Konzilskirche“, „Modernismus“ und „FSSPX“ benutzt. Huch, ich war’s…
@ Karl Murx Da hält jemand Mgr Fellay vor, er sei exkommuniziert, Mgr Fellay wird nicht vorgehalten,
er sei exkommuniziert, Mgr Fellay ist exkommuniziert, auch wenn man das auf Planet Stammtisch-Tradi nicht
wahrhaben will. Da sie diesen Akt [die unrechtmäßigen Bischofsweihen vom 30. Juni 1988] trotz des offiziellen
Monitums vollzogen, […] sind Msgr. Lefebvre und die Priester Bernard Fellay, Bernard Tissier de Mallerais,
Richard Williamson und Alfonso de Galarreta der schweren Strafe der Exkommunikation verfallen, wie die
kirchliche Disziplin vorsieht. [Vgl. Can 1382 CIC] Motu Proprio, Ecclesia Dei www.vatican.va/…ecclesia-dei_ge.html
aber derjenige, der Waisenkinder an homosexuelle Lebensgemeinschaften vermitteln ließ, der ist nicht
exkommuniziert. Auf wen beziehen Sie sich hier? Auf Papst Johannes Paul II., der festgestellt hat, daß
Mgr Fellay exkommuniziert ist, oder auf mich, der dieses Faktum aufgegriffen hat? Oder ist Ihr Kommentar
einfach nur irrelevant? Sind es die auf Rosenkreuzer-Niveau gestutzten neuen Riten selbst, die dieses
Mileu automatisch nähren? Eine weitere Illustration dessen, was Dr. Berger kürzlich so treffend mit
Vulgärtraditionalismus www.kreuz.net/article.2538.html bezeichnet hat.
@Karl Murx Mgr Fellay kann sich auch nur für die Ernennung von Levada in die Kommission Ecclesia Dei
bedanken. Damit muß der exkommunizierte Bischof Fellay nun einmal leben. Er bestimmt bestimmt nicht den
Kurs, sondern wäre gut beraten, das Entgegenkommen Roms auf seine irgendwie-schismatische-aber-dann-auch-wieder-nicht
Gruppierung in Demut und Dankbarkeit zu erwarten. Jedoch scheinen die Wörter Demut und Dankbarkeit für
Lefebvristen Fremdwörter zu sein…
Klasse! „Die beiden Gruppen in der Kirche von China sind nicht zwei Kirchen, weil wir alle eine Kirche
bilden.“ Ist doch toll. Der eine Kardinal sagt, daß man bei der FSSPX nicht von einem formellen Schisma
reden könne und, und der andere sagt ähnliches über diese Gruppierung in China.
@ Marcel [Lefebvre] unterschrieb die Anwesensheitsliste, sowie unter deutlich formuliertem Protest an
mehreren Konzilstexten 14 von 16; wohl wissend, daß er mit oder ohne Unterschrift nichts mehr aufzuhalten
vermochte. Was soviel bedeutet, daß er sie unterschrieben hat, mit oder ohne Protest.
@ Marcel: Eine passende Beschreibung Lefebvres Das Problem ist in der Tat nicht der Ritus, sondern die
Unzuverlässigkeit des […] Würdenträgers, der morgen bereits wieder das in Frage stellt, was er heute
[…] sagt, wenn er sein Gesagtes von gestern in Frage stellt… Eine sehr gute Beschreibung des exkommunizierten
Gründers der nicht in Gemeinschaft mit Rom stehenden Priesterbruderschaft Sankt Pius X, Erzbischof Marcel
Lefebvre, die Sie hier abgeliefert haben. Immerhin hat er ja auch die Konzilsdokumente mitunterschrieben…
Und dann gab es ja noch die Abmachung mit Kardinal Ratzinger, die er 1988 unterschrieben hatte und kurz
darauf in Frage stellte, was er denn mit seiner Unterschrift besiegelt hatte. Soviel zum Thema Unzuverlässigkeit
eines Würdenträgers.
@ Horst Eckner 1. Das Zweite Vatikanum ist schuld. Freimaurer Johannes XXIII. hat persönlich als untoter
Dämon die Jugendlichen verzaubert, so dass sie die Chips in der Kirche ausgestreut haben. LOL! Ausgezeichnet.
Vielen Dank für die Vorwegnahme dessen, was wahrscheinlich noch von ottaviani, Stimme, Marcel et al kommen
wird
@ Romulus Der eine Teil wird eine Personalprälatur wie das Opus Dei, der andere Teil driftet ab zum Sedisvakantismus
(hier im Forum z.B. Leute wie Marcel, Stimme u.a.). Dieses Szenario ist wohl das wahrscheinlichste.
Beistand des Heiligen Geistes Eine solche Unmöglichkeit besteht deswegen zwischen der Konzilskirche und
der FSSPX weil beide Vorgaben haben, an die sie sich zu halten haben. Nun, es liegt an der FSSPX, ihrem
Status als irgendwie-schismatisch-aber-dann-auch-wieder-nicht, je nachdem wer gerade welche (in erster
Linie kirchenpolitische) Äußerung von sich gibt, zu beenden und wieder in volle Gemeinschaft mit Rom
und dem Nachfolger Petri zu kommen. Das wäre ein Segen für beide Parteien. Daran wird die FSSPX natürlich
zerbrechen, es ist sehr schwer vorstellbar, daß die Vulgärtraditionalisten mit ihren Stammtischparolen
einer Versöhnung förderlich sein würden. Es bleibt auf den Beistand des Heiligen Geistes zu hoffen
und um diesen zu beten.
Anerkennung des Zweiten Vatikanischen Konzils Andere Kirchenfürsten hätten darauf bestanden, daß die
Piusbruderschaft vor einer Versöhnung das Zweite Vatikanische Konzil anerkennen müsse. Und das sollte
wirklich auch die Grundvoraussetzung sein. Eine Gruppierung, die den Willen der Mehrheit des damaligen
Weltepiskopates nicht anerkennt, kann nicht in voller Gemeinschaft mit der Kirche stehe.
In diesem Punkt hat Erzbischof Marini Recht: Eines muß ein für allemal klar sein: Sie müssen das akzeptieren,
was das Zweite Vatikanische Konzil beschlossen hat, sonst wird keine Versöhnung möglich sein.
der exkommunizierte Bischof Williamson Ich stimme Ansgar voll und ganz zu. Zumindest ist ja bei Teilen
der Piusbruderschaft ein guter Wille zu erkennen, die vollkommene Einheit mit Rom wieder herzustellen
–- was für beide Parteien ein Segen wäre. Jedoch erweist sich der Flügel, den Williamson zu repräsentieren
scheint nicht wirklich geeignet zur Einheit mit der katholischen Kirche. Da sollte man dann den konesequenten
Schritt gehen und das Schisma perfekt machen. Die Einstellung ist ja offensichtlich. Was Williamson verbreitet
sind Stammtisch-Tradi-Parolen der übelsten Art –- er wird hier in diesem Forum ohne Zweifel viel Anerkennung
und Applaus finden.
Erzbischof Lefebvre In seinem Brief an die Weihekandidaten zur Bischofsweihe, den der Erzbischof 1987
geschrieben hatte, sprach er von der Okkupation des Hl.Stuhles durch Antichristen. In der deutschen Ausgabe
entschärfte die Bruderschaft durch „antichristliche Kräfte“. Hat jemand noch irgendwelche Zwifel an
der durch und durch schismatischen Grundhaltung Marcel Lefebvres? Ist ja schon bemerkenswert, daß es
der deutschen Anhängerschaft offensichtlich schon zu weit geht.
Dr. Otterbeck Der Papst, der die eindrucksvollsten freien Reden hielt war im XX. Jh. vermutlich Pius XI.
Seine deutschen (!) Ansprachen aus dem Hl. Jahr 1925 wurden mitstenografiert und lohnen noch heute die
Lektüre. Wo kann man diese Reden herbekommen?
@ Evelin Ecclesia Dei ist sowieso nur eine Lügenpostille von JoPaII., soviel zu Aurelius. Non sequitur,
Evelin. Ihre Bewertung von „Ecclesia Dei“ (welche übrigens ein weiteres Mal illustriert, was Berger mit
„Stammtischtraditionalismus“ meint), hat nichts damit zu tun, daß Herr „Athanasius“ Unwahrheiten über
das, was ich geschrieben habe, verbreitet hat.
Ein bestimmter Teilnehmer… … hätte vielleicht aufmerksamer lesen sollen. „Athanasius“ bräuchte mir
dann nicht zu unterstellen, ich wollte nicht wahthaben, daß die FSSPX „schismatisch“ oder „häretisch“
sei. In keinem Beitrag hab ich jemals geschrieben, die Priesterbruderschaft Sankt Pius X. sei „schismatisch“,
sondern habe ihr eine schismatische Grundhaltung unterstelle, was, soweit ich mich erinnere, mehr oder
weniger der Wortlaut Kardinal Castrillons ist. Wenn „Athansius“ etwas aufmerksamer hinschauen würde,
wüsste er auch, daß in keinem meiner Beiträge die FSSPX als „häretisch“ bezeichnet worden ist. Dieser
Aurelius verweist auf ‘Ecclesia Dei’, in dem Johannes-Paul II. [sic] sagte, die FSSPX verstehe die Tradition
falsch, weil man Probleme mit „neuen Lehren“ habe. „Athanaius“ sollte sich dann auch mal die Mühe machen,
„Ecclesia Dei“ noch einmal zu lesen. Dann würde ihm klar, daß obige Behauptung, Papst Johannes Paul
II. würde sagen, die FSSPX verstehe die Tradition falsch, weil sie Probleme mit den „neuen Lehren“ habe,
nicht da drin steht. Vielmehr sei der Traditionsbegriff „unzutreffend und widersprüchlich“ weil er sich
dem universalen Lehramt der Kirche widersetzt, das dem Bischof von Rom und dem Kollegium der Bischöfe
zukommt. Denn niemand kann der Tradition treu bleiben, der die Bande zerschneidet, die ihn an jenen binden,
dem Christus selbst in der Person des Apostels Petrus den Dienst an der Einheit in seiner Kirche anvertraute.
@Marcel: „offizielle Heiligsprechung“ [St. Lefebvre] Bis zur offiziellen Heiligsprechung nur meine private
Meinung. Meinen Sie damit die „offizielle Heiligsprechung“ durch das noch von der FSSPX abtrünnige Rom
nachdem es sich wieder mit der Priesterbruderschaft St. Pius X. vereint hat oder schwebt Ihnen da eine
andere „offizielle“ Stelle vor?
Schismatische Grundhaltung und falscher Traditionsbegriff Dabei werde man von der Piusbruderschaft verlangen,
das Zweite Vatikanische Konzil zu akzeptieren: „Wir werden darauf mit »Nein« antworten.“ Und somit ein
weiteres Mal die eigentlich schismatische Grundhaltung und den falschen Traditionsgebriff, wie ihn schon
Papst Johannes Paul II. der FSSPX attestiert hat, demonstrieren. Was das Zweite Vatikanum anbelangt, so
sollte die Kirche tatsächlich sich darauf besinnen, die Dokumente des Konzils im Lichte der Tradition
zu lesen und sich von dem einen oder anderen im „Geiste des Konzils“ eingeschlagenen Irrweg verabschieden.
Dennoch sollte es kein Zurück hinter das Konzil geben. Und das muß auch die FSSPX akzeptieren, sollte
es ihr denn daran gelegen sein, in voller Gemeinschaft mit Rom zu stehen.
Ansgar Zwobbel hat objektiv recht, wenn er den kanadischen Staat in die Pflicht nehmen will. Spinner gibt
es überall, und es ist Staates Sache, die im Zaum zu halten. Nein, hat er nicht. Es herrscht auch in
Kanada Meinungs-und Pressefreiheit, ob es uns passt oder nicht.
@zwobbel Sie haben sich ja echt reinmgehängt. Sie hätten sich die ganze Mühe aber auch sparen können,
denn es ist nicht die kanadische Regierung der der kanadische Staat, der diesen äußerst dämlichen Comic
(und keine Karikatur) veröffentlicht hat, sondern irgend so ne Studentenzeitschrift. Indem Sie hier diese
Adresse und Telefonnummern posten, unterstellen Sie, daß das Land Kanada für die Publikation verantwortlich
ist und stellen sich somit auf dieselbe Stufe wie all diejenigen, die nicht in der Lage sind, zwischen
den Zeitungen, welche die Mohammed-Karikaturen veröffentlicht haben und die Staaten, in denen jenewelche
Zeitungen publiziert werden. Warum suchen Sie denn nicht die Kontakadresse und Telefonnummer der Redaktion
dieser Zeitung heraus? Das wäre jedenfalls angebracht.
Dr Carlo Regazzoni Ich hatte das Glück, die Universität Fribourg als sie noch katholisch war, zu besuchen.
Was mich wundert, ist wie man von einem katholischen Akademiker zum Stammtisch-Tradi werden kann und keine
Gelegenheit auslässt, einen seligen Papst mit verbalem Dreck zu bewerfen. Sie sollten sich schämen.
Romulus „Ich habe in Leipzig liebe genossen.“ –-> Hat zweierlei Bedeutung: a) Ich habe in Leipzig liebe
Genossen. b) Ich habe in Leipzig Liebe genossen. Diese ganzen Beispiele, die gerne herangozogen werden,
um zu zeigen, daß Groß- und Kleinschreibung notwendig zum Verständnis sind, sind, mit Verlaub, ganz
großer Schwachsinn, da sie erstens konstruiert und zweitens aus dem Zusammenhang gerissene Einzelsätze
sind. „der kleine floh aus Ägypten“ Das von Ihnen zitierte Beispiel hat zumindest noch einen gewissen
Unterhaltungswert. Andere Sprachen kommen auch ganz gut ohne Groß- und Kleinschreibung aus.
@ Tridentinus Auch die Lateinische Version scheint nicht fehlerfrei zu sein. Dies fällt schon einfachen
Gymnasiallehrern auf. Veterum sapientia… Ich weiß nicht, ob ich Sie hier richtig verstanden habe. „Veterum
sapientia“ ist vollkommen in Ordnung. „Veterum“ ist der Genitiv Plural des Substantives „vetus, veteris,
n“. Im Plural bedeutet es soviel wie „alte Zeiten“ oder „die Alten,“ „die Vorväter.“ „Veterum sapientia“
heißt also entweder „die Weisheit der alten Zeiten“ oder die „Weisheit der Vorväter.“
@ „Pater“ Lingen Bleibt zu hoffen, dass diejenigen, die jetzt ihren Hilferuf losschicken wie ich im Jahre
1992, irgendwann auch den Weg zur wahren Kirche finden. [meine Hervorhebung] Sie haben „extra ecclesiam“
falsch geschrieben.
Rudolphus das Meßbuch 1965 erfüllt die Zwecke der Volkssprache Ich stimme Ihnen in diesem Punkte voll
und ganz zu. Das Missale von 1965 setzt die in Sacrosanctum Concilium festgelegte Liturgiereform in organischer
Art und Weise um. Im Schott Messbuch von 1966 ist vorab ein Brief des damailgen Kardinalstaatssekretärs
an den Erzabt von Beuron abgedruckt, in dem es heißt: Eigenart und Kernpunkt dieser Neubearbeitung ist
der vollzogene Anschluss an die Liturgie-Konstitution des Konzils. Kardinal Ratzinger spricht in seiner
Autobiographie Aus meinem Leben von dem „lebendigen Wachstum“ der Messe, von einem kontinuierliche[n]
Prozeß des Wachstums und des Reinigens, in dem doch die Kontinuiutät nie zerstört wurde. Und so stellt
der jetzige Papst zur Liturgiereform im Anschluß an das Konzil fest: Eine Revision des Missale, wie es
sie oft gegeben hatte und die diesmal einschneidender sein durte als bisher, vor allem wegen der Einführung
der Muttersprache, war sinnvoll und mit Recht vom Konzil angeordnet. Meiner Meinung nach trifft das voll
und ganz auf das Missale von 1965 zu.
Bonaventura Ich stimme Dir voll und ganz zu. Es geht ja letzten Endes nicht darum, mit der Brechstange
alle Entwicklungen der letzten 40 Jahre, wie z.B. neue Heilige und Seelige, vom Tisch zu wischen. Das
wäre genau der falsche Traditionsbegriff, von dem Papst Johannes Paul II. in Ecclesia Dei spricht. Es
sollte darum gehen, auf Grundlage und mit Hilfe der traditionellen Liturgie (und nur damit) zum Glauben
zurückzukehren und so auch Antworten zu finden, die der heutige Mensch braucht. Ich bin fest davon überzeugt
und habe es auch schon selber erfahren, daß die katholische Tradition Antworten auf Fragen der heutigen
Zeit liefern kann, ehr als eine Kirche, die verzweifelt dem Zeit(un)geist hinterherläuft. Und ich denke
auch, das ist im Endeffekt, die Art von „aggiornamento“, die sich der seelige Papst Johannes XXIII. vorgestellt
hatte. Jedoch Vorschlaghammer-Traditionalismus ist hier wenig hilfreich und fehl am Platze.
Dan Brows Roman Mich wundert, daß dies erst jetzt hochgekocht wird. Ein kurzer Blick in eine Inhaltsangabe
von Sakrileg müsste eigentlich reichen, um festzustellen, daß es auf The Holy Blood and the Holy Grail
basiert. Warum erst jetzt diese „Enthüllung“?
„mit Achtung, Mitgefühl und Takt“ Die Lieblingsinhalte in den Stellungnahmen des „Lesben- und Schwulenverbandes
Deutschlands“ sind Drohungen und Haß. Wie schön, daß kreuz.net homosexuellen Männern und Frauen immer
„mit Achtung, Mitgefühl und Takt“ begegnet und in keiner Weise „ungerecht zurücksetzt“, wie es die katholische
Kirche fordert (KKK 2359).
wie passt das zusammen Der Regisseur und Schauspieler Mel Gibson (50) steht als Traditionalist, der die
Neue Messe ablehnt, sowohl der Piusbruderschaft als auch sedisvakantistischen Kapellen nahe. Meine erste
Reaktion auf diesen Satz war ebenfalls, „wie passt das denn zusammen,“ aber dann fiel mir ein, daß das
doch sehr gut zusammenpasst, wie hier des öfteren in Leserbeiträgen demonstriert wird.
Typisch Wer war es, der so etwas sagte wie „Wenn man aufhört, an Gott zu glauben, dann glaubt man nicht
and nichts sondern an alles“? Das sieht alles ziemlich typisch amerikanisch aus. Ein paar Sprüche, ein
fernsehkompatibles Lächeln und schon hat man Anhänger. Traurig, aber war. Wo die gesunde Lehre der katholischen
Kirche fehlt…
@ Elendester Sünder Wenn Jepsen dazu aufruft, daß Protestanten sich das Gericht reinfressen sollen,
ist die Bezeichnung „gemeingefährlich“ durchaus gerechtfertigt. Die Bezeichnung „Hexe“ dann sicherlich
auch, oder?
Brandenburgis… „Frau“ Jepsen ist keine „Bischöfin“, sondern eine gemeingefährliche Hexe. Brandenburgis
ist ein Schandmaul und ein Tradi-Prolet, der keine Gelegenheit ungenutzt lässt, die Aussagen Prof. Bergers
www.kreuz.net/article.2538.html mit immer neuen Beispielen zu belegen.
@ Evelin Zur Abwechslung muß ich Ihnen Recht geben. Das jetzige Photo ist keine Verbesserung. Auch ich
gebe Ihnen nicht nur hierbei voll und ganz Recht: Nach meiner Auffassung stehen Anlaß und Reaktionen
in keinem nachvollziehbaren Konnex. Außerdem meinen herzlichen Dank für den Link, der zu den Karikaturen
führt!
Wo ist denn die Karikatur geblieben? Warum hat kreuz.net denn die Karikatur durch das Foto ersetzt? Kreuz.net
scheut sich nicht bei jeder Gelegenheit klischeehafte Fotos von Homosexuellen zu veröffentlichen, die
in erster Linie dazu dienen, diese Menschen zu diffamieren. Kreuz.net scheut sich auch nicht, bei jeder
Gelegenheit zerstückelte Leichen von abgetriebenen Kindern zu zeigen und begibt sich so auf das Niveau
von rotten.com. Und jetzt gilt es mal Flagge für die westliche Pressefreiheit zu zeigen und schon geht
einem der A*sch auf Grundeis und die Karikatur wird von der Seite genommen.
@ clemens Die Konzilstexte sind zudem die langatmigste und daher langweiligste Lektüre. Alle anderen
Konzilien haben kurze und prägnante Texte! Was die von Ihnen zitierten Worte Hesses anbelangt, so ist
Benedikts Beitrag nichts mehr hinzuzufügen. Persönlich möchte ich noch anmerken, daß es mich nicht
wundert, wenn solche Stammtischparolen, wie die von Ihnen zitierte, sicherlich bei denen Beifall finden,
die Konzilstexte scheinbar nach ihrer Länge und ihrem Unterhaltungswert bewerten.
Kein Zurück vor das Konzil Ich möchte mich den Worten meines Vorredners anschließen. Lässt man die
Konzilstexte und nicht den sogenannten „Geist des Konzils“ sprechen, in dessen Namen viel Unheil angerichtet
worden ist, so kann man wirklich voll aus der Quelle des Glaubens und der Wahrheit schöpfen. Im Lichte
solcher Texte wird klar, warum es kein Zurück vor das Konzil geben kann. Statt dessen ist es notwendig,
die Konzilstexte im Lichte der Tradition zu lesen und zu verstehen, wie es der Heilige Vater auch schon
gefordert hat.
@ Marcel Auch St. Marcel wird seine Hand wie bisher über sein Werk halten. „St. Marcel“? Also wenn Sie
damit den exkommunizierten Erzbischof Marcel Lefebvre meinen, dann wird es Sie hart treffen zu erfahren,
daß dieser bisher nicht heilig gesprochen worden ist. Zumindest nicht von der römisch-katholischen Kirche
deren jetziger Papst Benedikt XVI. ist. Aber vielleicht ist er ja mittlerweile von einer anderen Kirche
heiliggesprochen worden. Wundern würd’s mich nicht. Now, anyone for another cup of tea?
@ mariokin Glaubst Du allen Ernstes alle Tradis sind Hinterwelter oder haben nen Schuss?? Auf keinen Fall.
Ich fühle mich auch der Tradition verbunden und kenne sehr viele durch und durch gläugige, demütige,
gehorsame Menschen in der Tradition. Ich meine echte Glaubensvorbilder, sprituelle Menschen, die ihren
Glauben leben und nicht bei jeder Gelegenheit gegen die sogenannte „Konzilskirche“ und „V2-Katholiken“
rumproletieren. Jedoch gibt es (wie überall im Leben) auch unter den Tradis „Hinterweltler“ und so einige
haben „nen Schuss“ und gleichzeitig Internetzugang. Man ist dann schnell bei dem, was Prof. Berger so
treffend mit „Vulgär- oder Stammtischtraditionalismus“ www.kreuz.net/article.2538.html bezeichnet.
@ Ansgar // eine weitere Steilvorlage? Ginge es nach mir, wären zwei Dinge auf kreuz.net einer längeren
Sendepause wert: die Photos mit den zerhackten ungeborenen Kindern und die ewige Homo-Posaunerei. Ganz
meine Meinung, ich will mich Ihnen da voll und ganz anschließen. Zum Artikel: es scheint, daß kreuz.net
mit irgendwelche n angeblichen Enthüllungen eines deutschen Revolverblattes, das in erster Linie für
Lügenmärchen der übelsten Sorte bekannt ist, den hier versammelten Stammtisch-Tradis eine weitere Steilvorlage
liefern will, um wieder einmal gegen die Päpste nach Pius XII., gegen das Konzil und dessen Umsetzung
proletieren zu können. Wie bequem: der Papst, der den NOM promulgiert hat, war (angeblich) schwul…
und mit Sicherheit auch noch Freimaurer etc, etc, etc ad nauseam… Stories über eine angebliche Homosexualität
des seligen Papstes Johannes XXIII. kursieren auch schon seit längerem.
das doppelte Paulchen und sonstiges Kirchlich zuständig wäre eigentlich die Diözese Greensburg. Aber
um diese schert sich Hutton Gibson nicht. Wozu auch? Wenn schon schismatisch, dann aber auch konsequent
schismatisch. „Das Zweite Vatikanum hat nicht nur die Messe in die Volkssprache übersetzt. Man hat auch
den Ritus geändert.“ Das Zweite Vaticanum hat weder die Messe in die Volkssprache übersetzt noch den
Ritus geändert. Das Missale von 1965 setzt so ziemlich die in Sacrosanctum Concilium geforderten Reformen
um, behält Latein als Kultsprache bei, gibt aber auch der Volkssprache Raum und ändert nicht den Ritus.
Geändert wurde der Ritus 1969. @Catholicus Paul VI. war nicht „der Schlechten“, als den Sie ihn immer
wieder titulieren. das kommt drauf an, welchen Paul VI. Sie meinen. Mich wundert, daß die Verschwörungstheorie
vom „doppelten Paulchen www.tldm.org/News3/impostor.htm“ hier noch nicht breitgetreten worden ist, obwohl
das echt was für „Evelins Gatten“ wäre
@ Dr. Carlo Regazzoni: Besserwisserei und Thema verfehlt was Sie besonders auszeichnet ist ihre Besserwisserei.
Was Ihre Postings manchmal besonders auszeichnet (nota bene: ad hominem vermieden, indem auf den Inhalt
statt auf die Person verwiesen wurde –- etwas, was ich in oben zitierten Zeilen nicht sehe), ist, daß
sie Unterstellungen enthalten, die sich sicht aus den Beiträgen ableiten lassen, auf welche Sie antworten.
In meiner letzten Antwort habe ich Ihnen keinesfalls widersprochen sondern Ihnen zwei Fragen gestellt.
Ergo ist Ihr Vorwurf der „Besserwisserei“ durch zumindest meinen letzten Beitrag nicht begründet. Beide
Fragen haben Sie übrigens ignoriert. Insofern sind Sie in keinster Weise auf den Beitrag eingegangen,
sondern haben erst mal ein ad hominem losgelassen. Ich nehme an, Sie erinnern sich daran, daß Sie mir
genau das letztens zum Vorwurf gemacht haben. Ob Sie es gerne haben oder nicht, dass Aeussere muss in
einem angemessenen Verhältnis zum Inneren stehen. Es gibt im übrigen Preister der Konzilskirche, die
gerne Hermes Kravatten tragen für die ich ebensowenig übrig habe wie für jene die unrasiert herumlaufen.
Da gebe ich Ihnen absolut recht, jedoch hat dies nichts mit dem zu tun, was ich an Brandenburgis Beitrag
kritisiert habe und hat keinen Bezug zu dem, was ich geschrieben habe.
@Dr. Carlo Regazzoni Die Dinge so sehen wie sind hat höchstens bei Ihnen etwas mit vulgärem Stammtischtraditionalismus
zu tun Sind Sie der Meinung, daß ein Beitrag, der sich, neben einer den Glauben betreffenden hebarlassenden
Pauschalaburteilung, in erster Linie auf die äußere Erscheinung der Jesuiten in der Nähe von Bradenburgis
bezieht („Sieht ziemlich eklig aus“), hätte nichts Vulgäres an sich? Und was, bitte schön, haben die
Worte unseres Herrn, die Sie zitiert haben, in diesem Zusammenhang mit meiner „Haltung“ zu zun? „verschliessen
will ich ihre Augen, dass sie nicht sehen was sie sehen“. Es sei in diesem Zusammenhang daran erinnert,
daß nicht ich es war, der sich über das Äußere der Jesuiten beschwert hat. Einen schönen Abend noch.
@ Brandenburgis: Traditionalistisches Proletentum Ich wohne im Einzugsbereich einer Jesuitengemeinde.
Die sind sehr progressiv, glauben an nichts und haben dünne lange Haare. Sieht ziemlich eklig aus. Billiger,
proletenhafter und peinlicher geht es selbst für die unterste Schublade des, wie Prof. Berger es so treffend
bezeichnet hat, hier weitverbreiteten Vulgär- und Stammtischtraditionalismus nicht mehr.
@ Marcel Diese Bergersche Formulierung steht mit jedem erneuten Lesen dämlicher da. Damit meinen Sie
doch bestimmt den „Vulgärtraditionalimus“ und „Stammtischtraditionalismus“, oder? Ich kann Ihnen da nicht
so ganz zustimmen. Es ist ehr so, daß Bergers Formulierung von nicht wenigen Beiträgen anschaulich illustriert
wird und somit sehr deutlich wird, was Prof. Berger damit meint.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Die erste und wichtigste Pflicht besteht aber im Gebet, in der Anbetung und
im Beiwohnen der Heiligen Messe. Auch wenn der Ort, wo die Heilige Messe im überlieferten Ritus gefeiert
wird, schwer zu erreichen ist, müssen wir uns mutig dorthin aufmachen. Da kann man Herrn Auer nur zustimmen.
Bleibt zu beten und zu hoffen, daß die Heilige Messe im klassischen Ritus bald „freigegeben“ wird. Ebenso
ist Herrn Auer alles erdenklich Gute und Gottes Segen zu wünschen.
@ Ansgar Die Glaubenstreue und der Einsatz der Pius-Bruderschaft für die Messe in Ehren – solange ihre
Apologeten in dünkelhaftem Ton und miesepetrig ihre Besserwissereien feilbieten, berauben sie sich selbst
einer ernstzunehmenden Gesprächsposition. Diese verkniffene Freudlosigkeit und das Angsthasentum passen
so gar nicht zur weihevollen und sinnlichen Freude der alten Messe. Von Unverschämtheiten gegen den Heiligen
Vater ganz abgesehen… Nicht wenige sind durch Gehorsam und Demut heilig geworden. Mir schrieb einmal
ein User von kreuz.net privat, daß es schon erschreckend sei, wie viele hier ihr Seelenheil durch Stolz
und Hochmut auf’s Spiel setzen. Ich kann und will das nicht beurteilen, aber es wirklich traurig mit welcher
Arroganz einige Apologeten der Piusbruderschaft jede Gelegenheit nutzen, die Römisch-Katholische Kirche
kübelweise mit Schmutz zu bewerfen. Und das alles unter der fadenscheinigen Erklärung, man hinge ja
noch an Rom, aber bitte schön nicht an diesem. Ich sehe, Evelin hat wieder einmal in dieses Horn gestoßen.
Kann eine schismatische Gesinnung deutlicher sein?
@ Athanasius Die Karikaturen womit die völlig Römisch-katholische Priesterbruderschaft St. Pius X. (so
Römisch, daß nach einem römischen Hl. Vater genannt wurde, einem HEILIGEN Papst) Man kann sich natürlich
nach jedem benennen, das heißt sagt noch lange nichts über die Zugehörigkeiten und Loyalitäten aus.
Fest steht, daß sich die ach so Römisch-Katholische Priesterbruderschaft St. Pius X. weigert, sich der
Autorität des Nachfolgers des heiligen Petrus zu unterwerfen und den gebotenen Gehorsam zu üben. Fakt
ist auch, daß die ach so Römisch-Katholische Priesterbruderschaft St. Pius X. sich in Deutschland beispielsweise
gar nicht „römisch-katholisch“ nennen darf. von den Beiträgen hier unten (etwa „Stimme der Vernunft“)
dargestellt werden, beweisen die Böswilligkeit und böse Absichten dieser anonymen Schreiber. Ich sehe
da keinerlei bösen Absichten. Zu sehen, und das sogar überdeutlich, sind die bösen Absichten aber in
Beiträgen, in denen Bischöfe der Römisch-Katholischen Kirche als „Erzverräter“ bezeichnet werden,
mal ganz davon abgesehen, wie in diesem Forum Rom-treue und gehorsame Katholiken in selbstgerechtester
Art und Weise ständig beschimpft werden.
@ Miles Christ: „Erzverräter“ @ MilesChristi: Erzverräter Bischof Carlos Rifan Bei allem Respekt, einen
Bischof mit Begriffen wie „Erzverräter“ zu beleidigen ist meiner bescheidenen Meinung nach echtes Vergreifen
im Tonfall und eines Katholiken, egal ob er jetzt der FSSPX oder sonst einer Organisation nahe steht nicht
würdig. Das unterbietet sogar das traditionalistische Proletentum, dem man hier sonst so begegnet um
einiges. @ Dr. Carlo Regazzoni Zur Zeit hat Rom eine Initiative lanciert, um den Widerstand gegen V 2
zum erlahmen zu bringen. Danke für ein weiteres Beispiel von Stammtischtraditionalismus www.kreuz.net/article.2538.html!
@ catharina Welchem literarischen Genre hat man nun diesen Artikel zuzuordnen? Wenn das hier nicht die
Synopse einer Szene aus In den Schuhen des Fischers ist, dann weiß ich es nicht: Als Tarnung habe er
eine schwarze Soutane getragen, wodurch der Eindruck erweckt worden sei, daß sich hinter der dunklen
Gestalt ein Priester verberge. In dem Film ist übrigens der fiktive Papst Kiril, gespielt von Anthony
Quinn, noch mit Fanon bekleidet zu sehen!
st. theodul Wie Sie es schaffen, aus den Äußerungen Prof. Bergers herauszulesen, daß er den von Ihnen
zitierten Abschnitt aus der Dogmatischen Konstitution über den Katholischen Glauben (Erstes Vaticanum)
mit „Vulgärtraditionalismus“ in Verbindung bringt (und das tuen Sie mit der Äußerung „Wenn das ‘Vulgärtraditionalismus’
ist, bekenne ich mich demütig und gerne dazu“), ist mir schleierhaft. Was er mit Vulgärtraditionalismus
meint wird ab dem achten Absatz nach der ersten Erwähnung des Ersten Vaticanums in einem anderen Zusammenhang
erklärt, wofür es ja genügend Beispiele auf kreuz.net gibt: Wenn romtreue und gehorsamen Katholiken
von selbsternannten Gralshütern der Tradition als „V2-Katholiken“ beschimpft werden, wenn sich jene „Traditionshüter“
anmaßen, sie müssten sich über Rom erheben oder wenn in allem, was in der Kirche schief läuft, eine
Verschwörung vermutet wird. Vielelicht lesen Sie einfach nocheinmal den Artikel oder sogar den Originaltext
um etwaige Verständnisfragen zu klären. Hier der relevante Absatz aus dem Lehrentscheid über den Katholischen
Glauben des Ersten Vaticanums theol.uibk.ac.at/…um/texte/250-52.html: Cap. De Revelatione Eadem sancta
mater Ecclesia tenet et docet, Deum, rerum omnium principium et finem, naturali humanae rationis lumine
e rebus creatis certo cognosci posse; „invisibilia enim ipsius, a creatura mundi, per ea quae facta sunt,
intellecta, conspiciuntur“ [Rm 1,20]
„Vulgär- oder Stammtischtraditionalismus“ Meinen herzlichen Dank an kreuz.net für diesen Artikel. Prof.
Berger ist nur zuzustimmen, wenn er sagt, daß eine Versöhnung der Lefebvristen mit dem Heiligen Stuhl
„erfreulich und notwendig“ wäre. Daß viele Tradis von einem falschen Traditionsbegriff ausgehen, schrieb
schon Papst Johannes Paul II. in „Ecclesia Dei“ und Prof. Berger erklärt sehr treffend, wie dieser falsche
Traditionsbegriff als Grundlage für Ungehorsam gebraucht worden ist. Sehr anschauliche Beispiele für
das, was Prof. Berger als „Vulgär- oder Stammtischtraditionalismus“ bezeichnet, finden sich in der Tat
sehr häufig hier als Lesermeinungen, jedoch nicht in den Artikeln, auf kreuz.net. Alles in allem trifft
Pro. Berger den Nagel auf den Kopf!
@ ottaviani es stimmt sobald ein Kloster die alte Messe wiederaufnimmt kommen die berufungen […] ebenso
ist es mit den karmelittinenköater die im Umfeld der Priesterbrderschaft St. PiusX gegründet wurde Da
braucht man doch gar nicht ins Umfeld der Priesterbruderschaft St. Pius X zu schauen. Ein Blick nach Le
Barroux (das Benediktinerkloster dort wurde 1970 gegründet und hatte schon immer den alten Ritus) bestätigt
Ihre Aussage.
@ Rituale Romanum Kritik an Rom ist bereits anti-römische Hetze?! Wie ich in meinem Beitrag schrieb,
hat Marcel Lefebvre sicherlich mit vielen Kritikpunkten Recht gehabt. Jedoch wirft Marcel Lefebvre Rom
Häresie vor, indem er behauptet, daß der Glaube an der Jungfräulichkeit Mariens –- ein Dogma –- „angezweifelt“
wird. Und genau das meinte ich mit anti-römischer Hetze. Mal ganz davon abgesehen, daß Lefebvres Behauptung,
es würde nicht mehr „von den Engeln, der Hölle, vom Fegefeuer“ gesprochen nicht der Wahrheit entspricht.
Dann sind wir nicht mehr weit vom Volksverhetzungsparagraphen 130 Strafgesetzbuch entfernt. Doch, das
sind wir, denn das ist ja wohl etwas ganz anderes.
zum Zitat des exkommunizierten Erzbischof Lefebvre Eine weitere schwerwiegende Konsequenz ist die Reform
des Katechismus und der Katechese. Man leugnet nicht, allerdings werden gewisse Wahrheiten ausgelassen,
von denen man nicht mehr spricht. Es wird nicht mehr von den Engeln, der Hölle, vom Fegefeuer und umso
weniger vom Limbus gesprochen. Nun, die Vorstellung des Limbus Puerorum ist nicht dogmatisch. Was Engel,
Hölle und Fegefeuer anbelangt, so hat Lefebvre leider nicht die Veröffentlichung des KKK und des entsptrechenden
Kompendiums erlebt, das seine oben zitierte Aussage Lügen straft. Die allerseligste Jungfrau Maria wird
zwar erwähnt, man zweifelt jedoch ihre Jungfräulichkeit an. Sie ist nicht mehr die „semper virgo“ –
„allzeit jungfräuliche“, sondern nur noch „virgo“. Der Wegfall des Wortes „semper“ bedeutet noch lange
nicht, daß die Jungfräuligkeit Mariens „angezweifelt“ wird. Nicht daß ich den Wegfall des Wortes verteidigen
will, aber es scheint doch so, als ob Erzbischof Lefebvre, obwohl er mit vielem Recht gehabt hat, sich
wirklich jeden Aufhänger zu anti-römischer Hetze zu Nutze gemacht hat. Im Übrigen ist es traurig mit
anzusehen, wie hier jedes Thema als Steilvorlage zur Propaganda für die FSSPX genutzt wird. Ihre Anhänger
scheinen ja wirklich zu glauben, daß dies nötig ist.
Liebe Ursula Pons Nehmen Sie als Beispiel die Christen in Beröa: Von ihnen heißt es, dass sie das Wort
bereitwillig aufnahmen und täglich in der Schrift nachforschten, ob es sich denn so verhielte (Apg. 17,11).
Genau das mache ich auch. Zu der Zeit als die Apostelgeschichte verfasst wurde gab es die Bibel wie wir
sie heute haben noch gar nicht (mal ganz abgesehen davon, daß die Protestantische Bibel unvollständig
ist). Das Wort „graphàs“ in Apg 17,11 bezieht sich auf Schriften der Septuaginta. Insofern stimmt Ihr
Verständnis von „Schrift“ nicht mit dem Verständnis der Christen von Beröa überein und es folgt, daß
Sie eben nicht genau das tun, was die in Apg 17 erwähnten Christen taten: diese nämlich lasen das Alte
Testament mit Hinblick auf die Verkündigung des heiligen Paulus. Und da haben Sie nämlich schon die
Apostolische Tradition.
De societate cui nomen est Amicitia Catholica pro Latinitate Aurelius Lykophroni sal. Ubi conventus eius
societatis, quam Amicitiam Catholicam Pro Latinitate nominant, factus est? Sodales Francogallici huius
societatis, ut credo, semel in mense Lutetiae conveniunt. In Germania autem conventiculum aestivum in
vico parvo Monte Praeclaro (vulgo „Schönenberg“) non procul ab Colonia Agrippina et Bonna sito factum
est. Omnes participantes in schola puellarum quae ab Fraternitate Sacerdotali Sancti Pii X. gubernatur
manebant dormiebantque. Hoc anno etiam conventiculum aestivum in eodem loco fiet. Inspice, quaeso, nuntium
de proximo conventiculo aestivo www.kreuz.net/article.1206.html illius societatis quod iam in hoc situ
interretiali inveni. Nonnullae Imagines photographicae fsspx.info/special/?id=img11261894… in situ FSSPX
etiam inspici possunt. Vale
Aurelius Pelagio s.p.d. Valde dolendum est, multos sacerdotes, qui in celebratione mysterii eucharistici
latinitate utuntur, hanc universalis Ecclesiae linguam loqui non posse. Tibi, Pelagie, omnino assentior.
Sunt autem nonnulli sacerdotes qui linguam Latinam adhuc loqui possunt. Proximo aestate conventiculo societatis
cui nomen est „Amicitia Catholica Pro Latinitate“ interfui. Ibi et sacerdotes et laici aderant quibus
per sex dies linguam latinam loquendam erat. Nonnulli sacerdotum laicorumque vero facundissime Latine
loqui potuerunt. Beatus Papa Ioannes XXIII. verba prophetica scripsit, quae sunt valde famosa, sed paene
nemo corde accepisse videtur… Beati Papae Ioannis XXIII. Constitutionem Apostolicam „Veterum Sapientiam“
ibi www.vatican.va/…um-sapientia_lt.html inspici potest. Vale.
@ Anonymus Gratias quam maximas tibi ago pro colloquio inter SZ et episcopum Max Ziegelbauer quod huc
misisti. Dic mihi, quaeso, utrum hoc colloquium tu ipse Latine converteris an primitius Latine vulgatum
sit.
#12 Aurelius 18:25:49 | Donnerstag, 5. Januar 2006
@ Benedikt Der Mann hat weit über 100 Pfund Übergewicht und einen ungesunden Beruf mit wenig Schlaf
und viel Stress. Das Ergebnis hätte jeder erraten können. Einen Fluch brauchte es jedenfalls nicht.
Und im übrigen ist er mit 77 Jahren auch nicht mehr der Jüngste. Allerdings ist ein Fluch natürlich
viel interessanter als Übergewicht und Schlafmangel. Außerdem lassen sich mit Übergewicht, Schlafmangel,
Stress im Beruf und Alter keine… sagen wir mal… Klischees bedienen.
#12 Aurelius 10:34:26 | Donnerstag, 5. Januar 2006
@ 28.IX-28.X ja, da seht ihr, ihr Indulter; die hl.röhmische Messe hat man in die Katakomben verbannt.
Ich selber habe so was auch erlebt, bei einer Indultmesse. Eine würdige Zelebration der Messe nach altem
wie nach neuem Ritus kann selbst dem schäbigsten Raum Glanz und Würde geben. Im Übrigen ist das mit
dem Katakomben ja wohl auch etwas urchristliches, oder nicht? Und dann lieber ein Indult an einem nicht
ganz so schönen Ort, dafür aber in voller Gemeinschaft mit der römisch-katholischen Kirche, als an
unerlaubten Messen teilzunehmen und sich irgendwelcher Rom-feindlichen Idiologie aussetzen, auch wenn
die Räumlichkeiten schöner sind.
Zelebration der Alten Messen Ich selber habe schon im Juli erfahren, daß die Freigabe der klassischen
Liturgie für Ende des Jahres 2005 geplant gewesen sei. Auch aus einer sicheren Quelen. Ziemlich sicher.
Ich frage mich, wie denn der Widerstand begründet sei.
Die Welt ist voller Ungerechtigkeiten… Zitat Athanasius: Hans Küng bekam 5 Stunden von Benedikt XVI.,
Hw. H. Franz Schmidberger und Bischof Bernard Fellay nur 35 Minuten. Offensichtlich hatten sich Benedikt
XVI. und Hans Küng (als alte Kollegen, Weggeführten und Freunde) mehr zu sagen, als Benedikt XVI., Hw.
H. Franz Schmidberger und der exkommunizierte Bischof der mit Rom im Clinch liegenden Lefebvre-Vereinigung,
die keine Gelegenheit auslassen, sich über Rom zu erheben. Im Endeffekt ist es Sache des Heiligen Vaters,
wann er wieviel Zeit mit wem verbringt und ich denke, Schmidtberger und Fellay können froh sein, überhaupt
vom Papst empfangen worden zu sein.
@ Konrad: Küngs Besuch beim Papst das ist in der Tat nicht zu verstehen, genauso wie die vierstündige
Audienz für Hans Küng im September zu Irritation beitrug. Soweit ich mich erinnere, war der Besuch Hans
Küngs bei Papst Benedikt XVI. wohl weniger eine Audienz als ein Privatbesuch. Immerhin waren Küng und
Ratzinger jahrelang Kollegen in Tübingen und wohl auch befreundet. Liest man die Passagen über Hans
Küng in Salz der Erde, so erscheint der vierstündige Besuch Hans Küngs bei Joseph Ratzinger nicht befremdlich.
Außerdem hat der Heilige Vater nun ja auch den exkommunizierten Bischof Fellay empfangen, was auch nicht
befremdlich war. Es scheint so, als ob Papst Benedikt XVI. denjenigen, die aus verschiedenen Gründen
mit Rom im Clinch liegen, die Hände reichen will.
@ Benedikt Seine Heiligkeit war aber nicht in der Lage, Pele zu erkennen, daher denke ich, dass sein Wissen
über diesen Sport eher rudimentär ist Das scheint er aber zur Zeit mit den Stürmern des 1. FC Köln
gemeinsam zu haben
@ Benedikt Nur in der Pfarrei, wo ich am Wochende meist bin höre ich fast immer das III. Hochgebet. Es
fehlt einfach am liturgischen Händchen. Scheint so. Trotzdem lieber das III. Hochgebet als ein selbstgebasteltes
(ich bin mir sicher, in Redemptoris Sacramentum steht da was zu dem Thema drin). Ich gehe des öfteren
in Kirchen, wo die klassische Liturgie gefeiert wird (Indult oder FSSP) und so… na ja… höre ich den
Römischen Canon nicht, weiß aber, daß er gebetet wird. Es sei denn, ich ministriere – da kriegt man,
je nach Zelebrant, den einen oder anderen Satz dann doch mit. Tja, so ist es halt, wenn man nichts mehr
zu sagen hat. Vielleicht haben Hochwürden ja zu lange gefeiert? Oder nicht genug
Der Papst und Fußball Es ist doch zu erwarten, daß der Heilige Vater sein Heimatland bei der WM unterstützt.
Auch sein Vorgänger mochte Fußball. Papst Johannes Paul II. war Mitglied bei Schalke 04.
@ Toby –- Petrusbruderschaft Während die Piusbruderschaft durchaus ein gewisses mediales Interesse und
viel kirchenpolitische Aufmerksamkeit erfährt, ist es um die Petrusbruderschaft merkwürdig still geworden.
Was ist da eigentlich los? Ich denke mal, die Priester der Petrusbruderschaft gehen ihren seelsorgerischen
Aufgaben nach und haben damit alle Hände voll zu tun (zumindest diejenigen, die ich kenne). Die Petrusbruderschaft
scheint es nicht nötig zu haben, sich dauernd in der Öffentlichkeit über Rom und diejenigen, die Rom
treu sind zu erheben und rumzulamentieren wie ach katholisch man ist, ja, katholischer alles alle anderen.
Das überlässt man dann denjenigen, deren Gemeinschaft mit Rom dann doch noch verbesserungsbedürftig
ist.
@ Benedikt Wegen mir könnte man nur noch das Erste Hochgebet verwenden, es ist sowieso das schönste
und man wird bei dem Versuch kläglich scheitern, es zu übertreffen. Leider macht man von dem Ersten
Hochgebet nicht oft Gebrauch. In einer Benediktinerabtei jedoch, in die ich der öfteren an Wochentagen
zur Messe gehe, wird das Erste Hochgebet oft verwendet. Was mich am Kreativitätsdrang mancher Priester
mit Hinblick auf das Hochgebet ärgert, ist die Respektlosigkeit, die dabei an den Tag gelegt wird. Da
wird der eigenen Formulierungskunst (so sie denn vorhanden ist) das heilige Geschehen untergeordnet. Nun
zum richtig „amüsanten“ Teil (um das von Dir angesprochenen Thema „Predikt“ aufzugreifen): Am Neujahrstag,
am Hochfest der Gottesmutter Maria, hielt der Pfarrer des hiesigen Pfarreiverbandes seinen Kalender des
Jahres 2005 in die Luft und sprach: „den brauche ich ja jetzt nicht mehr,“ worauf er ihn quer durch den
Altarraum (= Opferstätte???) warf. Dabei hat er dann ne Kerze getroffen. <Sarkasmus> Das angesichts solcher
Vorkommnisse der Römische Canon wohl eindeutig fehl am Platze ist, scheint verständlich. Man ist ja
mit anderen Dingen beschäftigt, wie Kalenderweitwurf. </Sarkasmus>
@ Benedikt: Hochgebete Es wäre sehr schön, öfters das Erste Hochgebet in den Pfarreien zu hören, aber
dort scheint es ja wohl nicht mehr „zeitgemäß“ oder zu „römisch“ zu sein. Gestern übrigens erlebte
ich wieder so ein offensichtlich selbstgebasteltes Hochgebet, bei dem der Priester dann auf Kosten der
Messe seine eigenen schriftstellerischen Fähigkeiten und somit sich selbst profilieren konnte.
@Dr. Carlo Regazzoni Sollte Paul VI anders entscheiden haben, so hat er damit eine von Pius XII aufgestellte
Regel verletzt. Oder besser: „geändert“. Ich denke mal, daß der eine Papst durchaus eine Regel, die
ein anderer Papst aufgestellt hat, durchaus ändern kann.
@ Gotthard Diese Qualifikationen sprechen doch nicht dagegen, dass er ein guter Priester ist… Vor allem
sprechen Sie dafür, daß er ein guter Staatssekrtär wäre.
#18 Aurelius 18:18:53 | Freitag, 30. Dezember 2005
@ Dr. Carlo Regazzoni So dumm wie Sie mich halten bin ich nun wieder nicht. Es war auch nicht meine Absicht,
Ihnen Dummheit zu unterstellen. oder ist bei Ihnen dank dem Konzil das kritische Denken abhanden gekommen.
Wie Sie darauf kommen oder worauf Sie sich beziehen, ist mir leider nicht ganz klar. Der Sühneopfercharakter
des Römischen Ritus ist mir bekannt und die Abschaffung dessen im NOM ebenso –- deswegen meine Äußerung,
daß die Abschaffung der Opferung ein „eklatanter Eingriff in den Charakter der Heiligen Messe“ war. Im
Übrigen halte ich Ihre Bezeichnung des seligen Papstes Johannes XXIII als „Frevler Roncalli“ für anstoßerregend
und überheblich. Es entbehrt schon nicht einer gewissen Ironie, daß Sie sich in einem anderen Beitrag
über „ad homina“ beschweren.
#21 Aurelius 17:56:25 | Freitag, 30. Dezember 2005
@ Ignatius: Cura ut optime valeas Schade dass ich deine Äusserungen im Forum nicht als „ätzend“ deklarieren
darf (oder habe ich dich selber so bezeichnet? Es ändert nichts im Effekt denn wer anders als du produzierst
deine Äusserungen). Doch, da ändert sich so einiges. Bezeichnet man eine Person als „ätzend“, ist das
eine persönliche Beleidigung. Bezeichnet man eine Äußerung als „ätzend“, bezieht sich das alleine
auf die Aussage und bezieht nicht die Person mit ein. Dafür kannst du dem Herrn Doktor „dümmliche Äusserungen“
unterstellen : was nix anderes heisst als dass er dümmlich sein würde; nur natürlich verbal besser
verpackt als meine direkte Art. Ich bezog mich auf des Doktors Äußerung bezüglich des Abtprimas und
nicht auf die Person des Doktors. Jedenfalls war dies nicht meine Absicht und habe mich bereits entschuldigt.
Und du kannst den Traditionalisten beschränkte Horizonte und andere Sauereien unterstellen. Nun, von
Tradi-Seite werden hier ebenfalls genügend Verbalattacken losgelassen. Wer austeilt, Ignatius, muß auch
einstecken können. Ich bitte die Redaktion höflichst um die Löschung meines Accounts. Cura, quaeso,
ut optime valeas.
#19 Aurelius 16:54:18 | Freitag, 30. Dezember 2005
@ Dr. Carlo Regazzoni @ Ignatius Zitat Dr. Reggazzoni: Von Ihnen kann man durchaus sagen, wenig Ausbildung
aber umsomehr Einbildung. und weiter unten: Wenn Ihnen also Ihre Sache heilig ist, versuchen Sie es ohne
ad hominem zu arguemtieren Nun, ich habe Ihnen zumindest keine mangelnde „Ausbildung“ und umsomehr „Einbildung“
vorgeworfen. Falls ich den Eindruck erweckt habe, ich habe Sie persönlich angegriffen, so möchte ich
mich bei Ihnen in aller Form entschuldigen. @ Ignatius Zum Verbleib Ihres Artikels über „Rockn’Roll“
[sic]: er ist von der Redaktion gelöscht worden weil an Ihrem persönlichen Beleidigung meinerseits („ätzend“)
Anstoß genommen worden ist. Soviel zum Thema „erklärt viele seiner halbgaren Äusserungen,“ wie Sie
schreiben.
#11 Aurelius 10:35:59 | Freitag, 30. Dezember 2005
@ Dr. Carlo Regazzoni Ein Abtprimas der eine Vorliebe zum Rock hat, zeigt damit dass er in der Lage ist,
sich über die Regeln der Angemessenheit hinwegzusetzen. Was sich über die „Regeln der Angemessenheit“
hinwegsetzt, Herr Doktor, ist ihre dümmliche Äußerung über den Abtprimas. Haben Sie übrigens schon
mal in das Feedback-Album reingehört oder basiert ihr Urteil über Dr. Notker Wolf alleine auf der Tradi-eigenen
Arroganz, daß alles, was außerhalb des meist sehr eingeschränkten Tradi- Horizontes liegt, unangemessen
sein muß? Respekt vor dem Abtprimas, der neben seiner Arbeit für den Orden auch noch zur Gitarre greift
und ein wahrlich gutes Brett fährt! Die Musik kann sich dabei auch noch hören lassen –- ziemlich satter
old-school Hardrock. Hier die Website der Band: www.feedback-rock.de/home.php Aurelius (der selber Bass
in einer Rockband spielt)
#15 Aurelius 09:16:00 | Freitag, 30. Dezember 2005
@ Dr. Carlo Regazzoni: Iudica Psalm und Prolog Mit der Entfernung des Iudica Psalms, der Opferung sowie
des Prolog am Schluss der Messe sollten die Halbgebildeten angesprochen werden Das ist, mit Verlaub, kompletter
Quatsch, Herr Doktor. Im Dominikanischen Missale sowie in einigen anderen, welche die Liturgiereform von
1570 überlebt haben, gab es den Iudica-Psalm auch nicht im Stufengebet. Auch war das Weglassen des Schlußevangeliums
ab 1965 gut begründet, da es auch ursprünglich kein Teil der Liturgie. Die Entfernung des Iudica-Psalms
und des Johannes-Prologes (der übrigens nicht der einzige Text ist, welcher als Schlußevangelium in
Frage kommt) waren durchaus berechtigte Schritte in der Reform des römischen Ritus. Was die Entfernung
der Opferung angeht, so kann man ja wohl kaum davon ausgehen, daß dies geschah, um die „Halbgebildeten“
anzusprechen. Es war ein eklatanter Eingriff in den Charakter der Heiligen Messe, welcher aber wohl kaum
aus intellektuellen Gründen geschah.
#2 Aurelius 11:05:46 | Donnerstag, 29. Dezember 2005
„die Notwendigkeit einer liturgischen Reform“ Der Weihbischof von Salzburg, Mons. Andreas Laun, publizierte
kürzlich einen sechsseitigen Artikel über liturgische Mißstände und über die Notwendigkeit einer
liturgischen Reform. Genau. Entweder eine Rückkehr zum Missale Romanum des seligen Papstes Johannes XXIII.
oder, um dem Konzil Rechnung zu tragen, zum Missale von 1965, das Sacrosanctum Concilium voll und ganz
umsetzt. Am besten sollten beide Ordines gleichberechtigt behandelt werden.
#8 Aurelius 18:29:44 | Donnerstag, 22. Dezember 2005
@ Athanasius Warum wurde der Camauro vor einigen Wochen nicht – passend – zur MOzetta getragen? Weil sie
noch nicht fertig war? Im Ernst, wenn Benedikt XVI. zur traditionellen Kleidung des Papstes zurückkehrt,
sollte das dann aber auch stilvoll geschehen. Und zum dritten Male in ca 48 Stunden gebe ich Ihnen recht!
#3 Aurelius 11:19:27 | Donnerstag, 22. Dezember 2005
@ Athanasius Mir…komt es vor, als wollte er doch auf den Weihnachtsmann anspielen Fast wäre ich in
Versuchung gekommen, „sponsored by Coca Cola“als Kommentar zu schreiben; ich konnte mich aber so gerade
noch zurückhalten. (der rot-weiße Weihnachtsmann war eine Erfindung von Coca-Cola…)
#51 Aurelius 11:16:17 | Donnerstag, 22. Dezember 2005
@ Athanasius Da gebe ich Ihnen natürlich recht. Es geht ja auch nicht darum, die alten regionalen Varianten
wieder herzustellen; sie sind sicherlich von liturgiegeschichtlichem Interesse und schon allein deshalb
sollten sie nicht in Vergessenheit geraten.
#49 Aurelius 14:07:14 | Mittwoch, 21. Dezember 2005
@ Athanasius aber der Römische Ritus war Ursprung der Westliturgien, die übrigens alle auf Latein zelebriert
wurden. Eine kleine Anmerkung noch dazu: Im Kölner Ritus gab es noch originär Römische Elemente, die
aus vor-Tridentinscher Zeit stammen und aus dem eigentlichen Missale St. Pius V. verschwunden sind. Als
dann, ich glaube unter Erzbischof Melchers, das Missale Coloniense durch das Missale Romanum ersetzt wurde,
bewirkte man genau das Gegenteil von dem, was man vorhatte; anstatt in der Liturgie römischer zu werden,
schaffte man originär römische Elemente ab.
#9 Aurelius 21:37:45 | Dienstag, 20. Dezember 2005
@ Sulpicius Lauert Ihr eigentlich den ganzen Tag darauf, bis hier wieder etwas über Euer – ähem – eigentümliches
Verhalten berichtet wird? Scheint so. Schon fast wie die Tradies, die nur darauf warten, daß kreuz.net
ihnen mit einem Artikel und einem klischeehaften Foto eine Steilvorlage liefert, damit sie dann mal wieder
verbal mit dem Finger auf Menschen zeigen können und sich moralisch überlegen fühlen.
#42 Aurelius 12:37:36 | Dienstag, 20. Dezember 2005
@ Benedikt Es muss also eine wie auch immer geartete Änderung gegeben haben; auch war der Römische Ritus
vor 1570 nicht überall durchgesetzt. Das Missale des heiligen Papstes Pius V. war im Grunde eine überarbeitete
Version des stadtrömischen Ritus. Bis 1570 unterschieden sich die Missalia teilweise von Stadt zu Stadt.
Der Römische Ritus war eben einer von vielen Riten, die damals in Gebrauch waren. Durch Quo Primum wurde
der Römische Ritus überall verbindlich vorgeschrieben. Riten, die 1570 seit mindestens 200 Jahren im
gebrauch waren, durften auch weiterhin benutzt worden, so z.B. der Kölner Eigenritus, der zwar schon
früh durch römische Elemente „unterwandert“ wurde, doch aber bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts
im Gebrauch war. Im Übrigen wie der Kölner Eigenritus originäre Elemente des Römischen Ritus auf,
die spätestens bei der Reform unter St. Pius V. verschwunden sind.
anti-katholische Haßtiraden des „steymard“ rattzinger,damals noch pseudokardinal […] Wer den modernistischen
teufel als „Kirche Gottes“ bezeichnet Unterlassen Sie bitte diese anti-katholischen Hasstiraden hier oder
suchen Sie sich einen anderen Ort dafür.
@kreuz.net Redaktion: steymard einigung mit der novus ordo sekte ich denke, solche Aussagen den Herrn
„steymard“ sollten ausreichen, zumindest diesen beitrag zu löschen, ihn zu verwarnen und gegebenenfalls
zu sperren! Immerhin bezeichnet er die Römisch-Katholische Kirche als „sekte“. Danke! Aurelius
#18 Aurelius 20:53:50 | Sonntag, 18. Dezember 2005
@ Athanasius Ihre Unfähigkeit steymard theologisch zu widerlegen zeigt sich darin, dass die den Name
der Theorie noch gar nicht buchstabieren können. Ach, wissen Sie, vielleicht hat diakonos das Hirngespinst,
dem sich steymard verschrieben hat, nicht mit dem richtigen Wort bezeichnet, das sagt aber noch lange
nichts darüber aus, ob er diesen Unfug widerlegen kann oder nicht. Im Übrigen kann ich diakonos nur
zustimmen.
#41 Aurelius 13:44:58 | Freitag, 16. Dezember 2005
@Marcel abgesehen von íhrem ersten Absatz (haltlos und überflüssig) stimme ich Ihnen sogar voll und
ganz zu. In keinster Weise widerspricht das, was ich geschrieben habe dem, was Sie zuletzt gepostet haben.
Im Gegenteil, Sie untermauern [@steymard: no pun intended] sogar noch meine Aussage. Wir beziehen uns
sogar auf die selbe Quelle und scheinen beide der Meinung zu sein, daß sie FSSPX dann doch nicht ganz
so vollkommen in Gemeinschaft mit Rom ist, wie es viele gerne darstellen würden. Im übrigen danke ich
Ihnen dafür, daß Sie den Wortlaut des Kardinals wiedergegeben haben (und das meine ich ernst und ohne
Sarkasmus).
@ steymard Ich wuerde wirklich zu gerne wissen,woher die F“S“SPX dieses viele geld nur her hat. Einfach.
Von den Bruderlogen des Groß-Orientes Sankt Marcel Sarastro, in dem die Logen der V2-Sekte unter Großmeister
Fellay zusammengefasst sind. Dahinter steht ein weltweites Netz an finanzkräftigen Geheimgesellschaften
und unbekannten Einzelpersonen. Und natürlich ist das ja kein Exerzitienhaus, sondern ein Logenhaus,
denn wir wissen ja alle, daß die FSSPX nur das „traditionalistische“ Feigenblatt der freimaurerischen
V2-Sekte ist, deren alleinige Aufgabe es ist, Wahre Katholiken(c) abzuwerben und dem Widersacher zuzuführen.
Oder sehe ich das falsch?
#38 Aurelius 13:24:16 | Freitag, 16. Dezember 2005
Dr. Regazzoni Offenbar ergötzen Sie sich damit, mit Schlagworten wie Schisma etc. herumzuhausieren. Irrtum.
Ich habe das ja nicht gesagt; Kardinal Castrillón Hoyos hat das gesagt. In demselben Beitrag, in dem
er gesagt hat, von einem Schisma könne keine Rede sein. Offenbar gefällt Ihnen nicht der Teil der Äußerung
von Kardinal Castrillón Hoyos, der hier bisher, na ja, sagen wir einfach mal, „unter den Tisch gefallen
ist“. Natürlich sind die Anhänger der Lefebvre-Gruppierung sofort dabei, einen Kurienkardinal zu zitieren,
wenn seine Aussage (oder Teile davon) ihnen gerade in den Kram passen. Das jedoch, was in irgendeiner
Art und Weise zeigt, daß die Einheit der FSSPX mit Rom dann doch etwas zu wünschen übrig läßt, wird
dann ignoriert. Sollte es dann aber um der Wahrheit willen doch zitiert werden, ist die Antwort ein argumentum
ad hominem, wie Sie es so schön demonstriert haben.
#36 Aurelius 10:26:35 | Freitag, 16. Dezember 2005
„Innerhalb der Grenzen der Kirche“ Kardinal Castrillón Hoyos sagte zwar, daß man nicht sagen könne,
daß ein Schisma vorliege und daß sich die FSSPX „innerhalb der Grenzen der Kirche“ befände, aber dennoch
attensierte er der FSSPX eine „schismatische Haltung. Und damit hat er voll und ganz Recht.
#7 Aurelius 08:42:50 | Mittwoch, 14. Dezember 2005
@Tomasino dieses Forum ist ein katholisches Forum, richtig? kreuz.net ist katholisch, was nicht bedeutet,
daß einige Leser, die hier schreiben katholisch sind oder ihre Ansichten katholisch sind. Auch die Sedisvakantisten
haben ein Anrecht darauf sich katholisch zu fühlen. Nein, haben sie nicht. Sie stehen außerhalb der
römisch-katholischen Kirche.
an Steymard Ach wie gut,aurelius,dass sie und ihr grosser orient so katholisch sind. Ich bin mit Sicherheit
katholisch. Was Sie jedoch mit „ihr grosser orient“ [sic] meinen, weiß ich leider nicht. Ich wünsche
Ihnen aber trotzdem noch einen gesegneten Advent, und hoffe, daß die schwarzen Hubschrauber der freimaurerischen
Weltverschwörung unter Großmeister Fellay nicht über Ihrem Haus auftauchen.
@Peccator @Athanasius Es sollte ALLES getan werden um den beklagenswerten Zustand zwischen Rom und der
Priesterbruderschaft Pius X zu verbessern. Dazu sind solche Begegnungen sehr wertvoll und hilfreich. Wichtig
ist es, im Gespräch zu bleiben, auch dann, wenn es nicht immer gleich sichtbare Fortschritte gibt. Was
die Spalter und Sedisvakantisten dazu sagen mögen ist angesichts der totalen Bedeutungslosigkeit dieser
Sektierer hohl und leer. Das trifft m.E. den Nagel auf den Kopf und spricht von sehr viel Vernunft. Wie
man allerdings behaupten kann, Der Sedisvakantismus ist nichts weniger Sektarisch wie andere katholischen
Gruppen. („Athanasius“) ist mir ein Rätsel. Sedisvakantisten stellen keine „katholische“ Gruppe dar,
sie sind weit außerhalb des Katholizismus und sie mit „anderen katholischen Gruppen“ gleichzusetzen,
ist eine üble Beleidigung aller Katholiken, die –- Lefebvrianer aufgepasst! –- in voller Gemeinschaft
mit dem Heiligen Vater und der römisch-kathlischen Kirche sind. Oder meinen Sie mit „anderen katholische
Gruppen“ sowas wie die Altkatholiken? Dann müsste ich Ihnen natürlich zustimmen.
Gelungene Satire! @steymard Jetzt wird immer deutlicher,was viele Katholiken schon immer geahnt und einige
gewusst haben.Die FSSPX steht mit den Apostaten der Novus Ordo Sekte unter einer Decke. Danke für diesen
Beitrag. Eine gelungenere Satire auf die freimaurerische Verschwörungs-Paranoia unter nicht wenigenTradis
habe ich selten gelesen!
Nicht das Konzil, sondern der nachkonziliare Ungeist –- zu KNA All das, was KNA behauptet, entspricht
keinesfalls dem, was das zweite Vaticanum zugelassen hat und hat nichts mit den angeblich vom seligen
Papst Johannes XXIII. geforderten Reform zu tun. Es sind vielmehr Auswüchse der postkonziliaren Ära,
Früchte des sogenannten „Geist des Konzils“. Die Reformen, wie sie in der Liturgiekonstitution Sacrosanctum
Consilium dargelegt sind, wurden mit dem Missale Romanum von 1965 umgesetzt. Und damit wurde sie Liturgiereform
verwirklicht.
#33 Aurelius 20:32:33 | Mittwoch, 7. Dezember 2005
@ Bradenburgis Ich nehme ausschließlich Monographien ersntzunehmender kirchlicher Autoren zur Kenntnis,
wobei ein „Sedisvakantist“ durchaus ernstzunehmend sein kann. Wüste Verschwörungstheorien, deren einziger
Zweck es ist, die Rechtmäßigkeit des Pontifikats des seligen Papstes Johannes XXIII in Frage zu stellen,
die Rechtmäßigkeit des Konzils in Frage zu stellen, ja sogar, die römisch-katholische Kirche nach dem
Konzil in Frage zu stellen, haben nichts mit „ernstzunehmend“ zu tun. Was bitte, war „unflätig“ an meinen
Äußerungen über Johannes den x-ten? (1) Die Verleumdung als „proditor“. (2) Die Anführungszeichen
um das Wort „selig“, die eigentlich nur zeigen sollen, daß Sie die Seligsprechung nicht anerkennen –-
und sich somit außerhalb der Gemeinschaft der Kirche bewegen. (3) Die Anführungszeichen um „XXIII“,
die zeigen, daß Sie mit der offiziellen Zählung nicht einverstanden sind und es wahrscheinlich „besser“
wissen als der zum Papst gewählte Kardinal Roncalli. (4) Oben zitzierter Kommentar „Johannes den x-ten.“
#17 Aurelius 15:03:56 | Mittwoch, 7. Dezember 2005
@ Bradenburgis Es ist kirchenhistorisch erwiesen, daß der „selige“ Papst Johannes „XXIII.“ ein proditor
war, der das Ziel hatte, die Kirche dem Feind auszuliefern. Mit „kirchenhistorisch“ meinen Sie doch bestimmt
irgendwelche einschlägigen Websites von irgendwelchen Sedisvakantisten, oder? Im Übrigen sagt nicht
nur Ihr Gebrauch von Anführungszeichen im oben zitierten Satz sehr viel darüber aus, wo Sie stehen in
bezug auf die katholische Kirche und das lässt sich wohl nur noch schwer mit „intra“ bezeichnen. Solche
unflätigen Ausfälle gegen einen seligen Papst haben nichts mit römisch-katholisch zu tun. Eine der
tragischsten Folgen des Konzils ist, daß es leider auch Äußerungen wie die Ihrige provoziert hat. Und
das ist wirklich traurig. Da kann wohl nur doch der Heilige Geist helfen.
@ Marcel Die Priesterbruderschaft St. Pius X., kurz FSSPX, ist _nicht_ exkommuniziert, Das stimmt. Jedoch
ist ihr Gründer exkommuniziert, ihr derzeitiger Generaloberer sowie die anderen drei unrechtmäßig geweihten
Bischöfe. sondern Teil der katholischen Kirche. Auch wenn die Gemeinschaft mit der katholischen Kirche
arg zu wünschen übrig lässt. Im Übrigen ist es sehr wichtig, sich hin und wieder mal ins Gedächnis
zu rufen, was Elendester Sünder aus Ecclesia Dei zitiert hat.
#36 Aurelius 20:03:06 | Donnerstag, 1. Dezember 2005
@richard: der Untergang Kölns Zur Römerzeit hieß Köln bereits „babilonia“. „Nomen est omen“, wie die
alten Lateiner immer sagten. Die Hure Babilonia ist dem Untergang geweiht. Jeder sieht es, der Augen hat.
Davon träumen die bei Bayer 04 Leverkusen schon lange. Ich sehe den erneuten Untergang Kölns noch nicht,
auch wenn die Saison bisher nicht so gut gelaufen ist. Ich tippe auf den 15. Tabellenplatz. Noch nen Abstieg
in die 2. Bundeliga wird der FC nicht verkraften.
#27 Aurelius 16:13:11 | Donnerstag, 1. Dezember 2005
Welt-Aids Tag Ist ja klar, daß man bei kreuz.net am Welt-Aids Tag nichts besseres zu tun hat, als mit
Hilfe von ein paar Statistiken wieder einmal mit dem Finger auf Menschen zu zeigen und die hier übliche
Hetze fortzusetzen, komplett mit klischeehaftem Foto.
#4 Aurelius 22:07:36 | Dienstag, 29. November 2005
Womit wir mal wieder beim Thema wären… Gegen das Konzil schon, gegen die katholische Kirche nicht.
Oder fängt ihre Kirche auch erst bei dem II. Vatikanum an? Nein, aber bei einigen scheint die Kirche
dort aufzuhören. Oder wollen Sie behaupten das II. Vatikanum zu verwerfen heisst Häretiker zu sein?
Entnehmen Sie das etwa meinem Beitrag?
#2 Aurelius 21:52:07 | Dienstag, 29. November 2005
@Athanasius Ob aber dieser Ablaß mit der Buße für die Verbrechen des Neo-Modernismus verbunden ist,
wage ich zu bezweifeln. Es ist immer wieder erstaunlich, daß es Leute schaffen, jedes Thema als Steilvorlage
für das übliche Schwadronieren gegen das Konzil und gegen die Katholische Kirche zu nutzen. Wollen wir
hoffen, daß dieser Ablaß mit der Buße für die Verbrechen des Ungehorsams gegen die Kirche, sowie für
spirituelle Selbstgerechtigkeit und Arroganz verbunden ist.
#13 Aurelius 12:13:29 | Dienstag, 29. November 2005
natürlich kein Wort… über Marcel Lefèbvres Ungehorsam gegen Rom, die unerlaubten Bischofsweihen,
seine Exkommunikation und die Exkommunikation der von ihm unerlaubterweise geweihten Bischöfe.
Polemik @ Toby: Viel Polemik ist hier zu lesen von den Kirchenkritikern. Leider nicht nur von den, wie
Sie schreiben, „Kirchenkritikern“. Die Steilvorlage hat leider der kreuz-net-Artikel geliefert, der, wie
üblich, in polemischster und selbstegerechtester Art und Weise mit dem moralischen Finger auf Menschen
zeigt und sich dabei ganz gewaltig im Ton vergreift. Aber genau das ist es wohl, was einige hier lesen
wollen. Und wenn es nicht die Schwulen sind, dann geht es gegen Geschiedene (und Wiederverheiratete).
Aber kaum jemand mancht sich einmal die Mühe, die Haltung und das positive Grundanliegen der Kirche zu
verstehen. Da geben ich Ihnen voll und ganz Recht. Jedoch tragen Artikel wie diese und einige der Kommentare
aus der Tradi-Fraktion wenig dazu bei, „die Haltung und das positive Grundanliegen der Kirche“ verständlich
zu machen. Es geht hier nicht um Diskriminierung, sondern um die Vernunftgemäßheit des Argumentierens.
Oder der Mangel daran… Das beste Beispiel für Polemik von und Unfähigkeit zur Argumentation liefert
„Evelin“: Die Homosexuellen und ihre liberalen Freunde haben kreuz.net entdeckt. Anders kann man die Fülle
einschlägiger Postings nicht kommentieren. Wer weiß, wofür es gut ist, denn vielleicht lernen sie ja
doch etwas dazu. Für die Zugriffszahlen von kreuz.net ist es jedenfalls gut.
@ Gaypride @ wiener @ Gaypride die rk Kirche sieht heutige selbstbewußte Schwule als ihren Feind Auch
diese Äußerung ist falsch und unehrlich. Ihnen sei die Lektüre der Abschnitte 2357 – 2359 des Katechismus
der Katholischen Kirche www.vatican.va/…ve/DEU0035/__P8B.HTM empfohlen. Im Übrigen läßt Ihr Kommentar
keinen Zweifel daran, wer hier wen als seinen „Feind“ ansieht. @ wiener Danke für den Beitrag; Sie haben
mir aus der Seele gesprochen.
kreuz.net und Homosexuelle Unglaublich, wie Katholikenhasser gegenwärtig ihren niederen Gefühlen freien
Lauf lassen. Es ist nicht minder unglaublich wie kreuz.net jede Gelegenheit nutzt, Hass und Verachtung
gegenüber Menschen zu verbreiten, von denen die Kirche sagt, daß man ihnen mit Achtung, Mitleid und
Takt zu begegnen sei und man sich hüte, sie in irgend einer Weise ungerecht zurückzusetzen (KKK 2358
www.vatican.va/…ve/DEU0035/__P8B.HTM).
#7 Aurelius 17:10:46 | Mittwoch, 23. November 2005
@Brandenburgis Der Weltbild-Verlag schreckt weder vor Lüge, noch vor Hetze, noch vor Pornographie und
Propaganda des Bösen zurück. Die Verantwortung dafür tragen uneingeschränkt alle BRD-Bischöfe, vor
allem die scheinheilig-scheinkatholischen wie Bischof Meisner. Wie war das mit „Hetze“ und „Propaganda“?
#2 Aurelius 16:07:36 | Mittwoch, 23. November 2005
Fiktion Das Buch [Sakrileg] unterstellt der Kirche, genau zu wissen, daß Jesus nie Gottes Sohn war, sondern
einer Mutterreligion huldigte, deren „Päpstin“ Maria Magdalena er anschließend heiratete. Sakrileg ist
ein Roman. Fiktion. Unterhaltung. Es ist keine Dokumentation und hat keinen solchen Anspruch. Es ist und
bleibt Fiktion. Ebenso ist die Kirche, wie sie dort dargestellt ist, reine Fiktion. Ergo kann es der Kirche
hier auf dem Planet Realität gar nichts unterstellen.
@ Gotthard: geweihter Altar * Bei einer solchen Messe kann natürlich kein geweihter Altar vorhanden sein.
Ein Tisch erfüllt dann immer die Funktion und wird zum Altar, nicht zum Altarersatz. Es muß ja auch
nicht unbedingt ein geweihter Altar vorhanden sein Es reicht ja auch ein Altarstein. Es gibt im Übrigen
ja auch Corporalia, in denen eine Reliquie ingefasst ist, oder so ähnlich. Ich habe selber schon einem
Priester die (Alte) Messe ministriert, der auf Reisen immer ein solches Corporale dabei hat.
@ Athanasius Die meisten „erneuerten“ „Messen“ sind in se ungültig. Was meinen Sie mit „erneuerten“ „Messen“?
Und woher nehmen Sie die Gewissheit dem, was sie als „erneuerten“ „Messen“ bezeichnen, die Gültigkeit
absprechen?
kreuz.net Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag! Ich finde kreuz.net sehr informativ, vor allem wenn
es um Themen gibt, die „Gandalf“ & Co bewußt ignorieren und unterbinden. Auch gefällt mir die „Amici
di Dio“- und „Angels“-freie Zone hier. Es ist sehr zu begrüßen, daß auf kreuz.net nicht die Willkür
eines Moderatoren/Administratoren-Regimes herrscht, wie auf anderen Websites. Good work, keep it up, kreuz.net!
#5 Aurelius 15:09:40 | Donnerstag, 20. Oktober 2005
@Filip Jovic Mit „Vat-II-Kirche“ oder aus „V2-Kirche“ bezeichnen gewisse Schismatiker gerne die Römisch-Katholische
Kirche. Die Ironie ist aber, daß genau jene, die sich o.b. Begriffe bemächtigen, sofort zur Stelle sind
und behaupten, sie seien ja Teil der einen heiligen, katholischen und apostolischen Kirche sobald sie
das Wort „Schisma“ auch nur aus der Ferne sehen.
ad virumOblationis et Athanasium ad virumOblationis: … wiederverheiratete Ehebrecher … … Katholisch
verheiratete Ehebrecher … … staatlich anerkannten Konkubinat … ad Athanasium: Ich habe schon Anfang
Juli von einem Mitarbeiter des Vatikans gehört, daß noch in diesem Jahr die Alte Messe freigegeben werde
und daß dieses auch ein Thema auf der Bischofssynode sein werde. Es scheint sich ja zu bestätigen…
Die „kirchenfeindliche britische Tageszeitung ‘The Guardian’“ Das berichtete gestern die kirchenfeindliche
britische Tageszeitung ‘The Guardian’. Offensichtlich ist The Guardian aber gut genug, kreuz.net als Quelle
zu dienen…
@virOblationis Es hat überhaupt nichts mit „Unchristlichkeit“ oder „Menschenverachtung“ zu tun, wenn
man gegenüber den Geboten Gottes unbedingten Gehorsam fordert. In dem Artikel fordert kreuz.net nicht
den unbedingten Gehorsam gegenüber den Geboten Gottes. Der Autor zeigt mit dem Finger auf Menschen und
schreit „Ehebrecher“ und „Konkubinat“. Und das ist sowohl menschenverachtend wie unchristlich.
@Benedikt Ich habe Deinen Beitrag auch nicht als Bewertung verstanden, sondern als Steilvorlage genommen,
die Formulierungen, deren sich kreuz.net bei jeder Gelegenheit bedient zu kritisieren. Ich finde diee
Sprache einfach arrogant und menschenverachtend. Die ganze Angelegenheit des Verbotes des Kommunionempfanges
ist sehr problematisch und m.E. macht es sich die Kirche zu einfach, wenn sie auf „göttliches Recht“
pocht.
„Formulierungen im Artikel“ Menschen, deren Ehe aus was für Gründen auch immer gescheitert ist und die
glücklich mit einem anderen Partner leben, als „Ehebrecher“ zu bezeichnen, oder deren neue, staatlich
geschlossene Ehe als „Konkubinat“ ist schon menschenverachtend und alles andere als christlich.
Jahrhundertelange Lageweile und was ma dagegen tun kann Das sei der heiligste Teil der Liturgie. Dennoch
sei das Hochgebet für die Gläubigen „am wenigsten attraktiv“ – der Bischof vermied die Formulierung
„langweilig“: Klar. Was für eine Langeweile mussten denn bloß die armen Gläubigen über Jahrhunderte
hinweg ertragen, als sie der Stille des Canons ausgesetzt waren? Oh, Horror! Und genau aus diesem Grunde
müssen jetzt alle auch noch am Eucharistischen Hochgebet mitmachen, denn es geht ja in erster Linie darum,
in der Messe vernünftig unterhalten zu werden. Schließlich ist das ja nun Dienst am Menschen und der
soll sich ja dabei wohlfühlen. Und wenn der Gläubige anfängt sich bei den Hochgebeten 2 – 4 zu langweilen
(der Römische Kanon wird ja kaum noch gebraucht, weil er wohl nicht mehr zeitgemäß ist), könen ja
die Gläubigen reihum ein Hochgebet improvisieren. Jeder eine Zeile oder so… Oder sie können ja Zettelchen
ziehen, auf denen schon ewas vom Liturgiearbeitskreis vorformuliert ist. Der Ideen gäbe es da sicher
genug.
#6 Aurelius 11:51:02 | Donnerstag, 6. Oktober 2005
die Bibel wörtlich nehmen Die Bibel kann gar nicht wörtlich genommen werden, schon allein aufgrund der
Inkohärenz innerhalb einzelner Texte. Außerdem sollten wir Katholiken das Wörtlichnehmen der Bibel
lieber den Evengelikalen überlassen, die sich qusi jeden Tag auf’s neue überlegen müssen, was sie denn
jetzt eigentlich glauben. Unsere Lehre beruht nicht nur auf der Schrift, sondern auch auf der Apostolischen
Überlieferung.
#33 Aurelius 12:21:47 | Donnerstag, 29. September 2005
@MilesChristi Redemptionis Sacramentum ist da, und was ist passiert ? Das erste was die (deutschen) Bischöfe
sagten war es, wir akzeptieren keinen Denunzianten. Nochmals, was ist seit dem Erschein von RS passiert ?
Worte sind zwar gut, aber sie reichen nicht; es müssen Taten folgen. Tja, RS an sich war natürlich überfällig
aber gleichzeitig nutzlos, denn diejenigen, für die es bestimmt ist, lesen es eh nicht oder setzen sich
darüber hinweg (wo kommt man denn dahion, wenn man sich von Rom vorschreiben lassen muß, wie man seine
Messe zu feiern hat???) und für diejenigen, welche die heilige Messe in Würde zelebrieren, war RS ja
gar nicht gedacht. Bewirkt hat RS in erster Linie, wie Du geschrieben hast, eine „Denunziationsdebatte,“
die wirklich fehl am Platz war und die vom eigentlichen Punkt, nämlich den allerorts verbreiteten Mißbräuchen
der Liturgie, abgelenkt hat.
#5 Aurelius 21:11:25 | Sonntag, 18. September 2005
@Evelin Es handelt sich einerseits um ein schädliches Bakterium, andererseits um eine okkulte Rockband…
…deren Manager bestmmt Freimaurer ist. Zum Thema: Nach den Bericht zu urteilen ist wieder einmal eine
CD produziert worden, welche die Welt nicht braucht. Warum tun sich Katholiken denn immer so schwer mit
sowas? Wo sind all die guten Bands wie Stryper gebliben?
#1 Aurelius 09:46:53 | Donnerstag, 15. September 2005
King George the Last Vielelicht wäre ein Exorzismus angebracht gewesen… Spaß bei Seite, Bush und der
amerikanische Generalgouvaneur in Großbritannien, Mr Tony Blair, haben sich übelst die Finger am Irak
verbrannt, trotz aller Beteuerungen, die Welt sei ein sicherer Ort ohne Saddam Hussein. Hätten sie doch
besser mal auf die katholische Kirche gehört.
#1 Aurelius 11:23:07 | Mittwoch, 14. September 2005
@Redaktion: The Guardian Die Berichterstattung des ‘Guardian’ ist nicht immer zuverlässig. Die Berichterstattung
des Guardian ist nicht mehr oder weniger zuverlässig, als die anderer britischer Zeitungen wie The Observer
oder The Times. The Guardian ist eine angesehene britische Zeitung, die Journalismus auf höchstem Niveau
betreibt. Bleibt zu hoffen, daß der oben zitierte Kommentar im kreuz.net Artikel nicht beabsichtigt,
eine sehr gute britische Zeitung in die Ecke der tabloids zu stellen. Der Schuß ginge dann nämlich nach
hinten los.
#7 Aurelius 20:52:17 | Donnerstag, 8. September 2005
Die Kirche über Homosexuelle „2358 Eine nicht geringe Anzahl von Männern und Frauen sind homosexuell
veranlagt. Sie haben diese Veranlagung nicht selbst gewählt; für die meisten von ihnen stellt sie eine
Prüfung dar. Ihnen ist mit Achtung, Mitleid und Takt zu begegnen. Man hüte sich, sie in irgend einer
Weise ungerecht zurückzusetzen. Auch diese Menschen sind berufen, in ihrem Leben den Willen Gottes zu
erfüllen und, wenn sie Christen sind, die Schwierigkeiten, die ihnen aus ihrer Veranlagung erwachsen
können, mit dem Kreuzesopfer des Herrn zu vereinen.“ [Katechismus der kath. Kirche] Leider sehe ich davon
auf kreuz.net und einigen der Beiträge hier nicht viel. Aber der Katechismus ist ja bestimmt als „modernistisch“
abzulehnen, oder?
#7 Aurelius 12:38:19 | Donnerstag, 8. September 2005
Vor 500 Jahren Vor 500 Jahren waren unsere heute üblichen Musikstile in der Kirche und die bunten Fenster
doch eigentlich nichts anderes. Vor 500 Jahren wurde in der Kirche auch noch die Messe zelebriert.
#3 Aurelius 10:24:19 | Donnerstag, 8. September 2005
wenn der Glaube weg ist… … versucht man eben die tote Hülle der „reformierten“ Liturgie mit Special
Effects zu beleben. Was dabei herauskommt ist eine Show, nix weiter. Eine Eintagsfliege, die ebenso schnell
wieder aus der Mode kommt, wie sie „kreiert“ worden ist. Ein weiteres Produkt von „Reform,“ ein weiteres
Zeichen des untergehenden Schiffes Novus Ordo.
#4 Aurelius 10:49:42 | Dienstag, 6. September 2005
@zwobbel Diese 10% sind eine kleine Minderheit, wenn auch militant bis hinterhältig. Zum Einen wissen
wir ja nun, daß es nicht die Mehrheit ist, welche die Wahrheit bestimmt (was nicht heißen soll, daß
es immer die Minderheit ist, aber… na ja.) Während Ihr argumentum ad numerum keine Aussagekraft hat,
ist Ihre Unterstellung, die Bischöfe der FSSPX seien „militant bis hinterhältg“ eine Unverschämtheit.
Aber die reden ständig von einer demokratischen Kirche. Na, dann. Nehmen wir sie beim Wort. Die haben
mit 10% gegen 90% verloren. Lassen wir sie würdevolle Verlierer sein und geben wir ihnen freies Geleit
in ein beschauliches Kloster. Dann zitieren Sie mal wo die Bischöfe der FSSPX „ständig“ von „einer demokratischen
Kirche“ reden. Nur zur Erinnerung: es geht hier um die FSSPX. Nicht um „Kirche von unten“ oder sonstige
linke Knüngelgrüppchen.
Peter Seewald Seewald ist Co-Autor eines weiteren Buches mit dem damaligen Kurienkardinal Joseph Ratzinger.
Der Titel des Buches ist Gott und die Welt. Sehr lesenswert.
Latein Ein weiterer Punkt wäre hier vielleicht interessant. Die „Volkssprachen“ sind einem ständigen
Wandel unterworfen. Liest man einen Text aus z.B. den 50er Jahren oder hört man eine Tonbandaufnahme
aus dieser Zeit, klingt die Sprache schon ein wenig seltsam, was daran liegt, daß bestimmte Ausdrucksweisen
nicht mehr gebraucht werden, eine andere Bedeutung haben oder, daß bestimmte Sachverhalte heute anders
ausgedrückt werden. Um also diese bestimmten Sachverhalte ins heutige Verständnis zu transportieren,
müssten sprachlichen Angleichungen vorgenommen werden, doch dann geht aber auch Bedeutung verloren oder
wird interpretiert (übersetzen ist immer interpretieren). Im Lateinischen sind diese Bedeutungen aber
„fixiert,“ hier ist keine Notwendigkeit, die Sprache der Liturgie ins „Heute“ zu bringen (und sie so dem
„Zeitgeist“ zu unterwerfen). In Wirklichkeit ist Latein als Litirgiesprache auch ein Schutz gegen das
Diktat des Zeitgeistes.
@Marcel Verbitten Sie sich doch Ihren ständig herablassenden Tonfall gegenüber der FSSPX und uns traditionellen
Katholiken. Stellen Sie den peinlichen Versuch ab, die FSSPX-Oberen gegeneinander auszuspielen. Unterlassen
Sie Ihre gehässigen Unterstellungen, daß die FSSPX sedisvacantistisch sei und die FSSPX-Katholiken außerhalb
der Kirche stünden. Usw. Vielleicht lesen Sie einfach mal meine Beiträge und nehme dabei ihre FSSPX-Propagandabrille
ab und dann werde Sie merken, daß ich all das, was Sie mir hier vorwerfen nicht getan habe. Ich habe
nicht der FSSPXunterstellt, sie sei „sedisvacantistisch“ [sic], sondern Ihnen. Ähnliches gilt für den
extra ecclesiam Vorwurf, der sich auf Sie bezog und nicht auf die FSSPX. Und Sie tun ja nun alles, um
diesen Eindruck zu erwecken. Lernen Sie lieber mit Tatsachen umzugehen und zu argumentieren. Davon sehe
ich bei Ihnen nichts, außer daß Sie Ihre eigenen Schwächen auf mich übertragen.
@Stimme aus dem Tradiland @Marcel @Stimme aus dem Tradiland Zwischen den Aussagen P. Pflugers und Exz.
Fellay besteht kein Widerspruch. Es handelt sich um die zwei Seiten der gleichen „Medaille“. Das stimmt,
allerdings hat Bischof Fellay einen der Situation ehr angebrachten Tonfall an den Tag gelegt und in etwa
das bekräftigt, was der Vatikansprecher verlautbaren ließ, nämlich, daß der Wille zur schrittweisen
Annäherung da sei. @Marcel Wenn FSSP-Aurelius ein bißchen nachdenkt, weiß er das auch. Ich verbitte
mir diesen herablassenden Tonfall und dieses argumentum ad hominem.
Stellungnahme von Bischof Fellay Ich bin sehr froh, diese Stellungnahme zu lesen, die gleich doch ganz
anders klingt, als das, was Pater Pfluger www.fsspx.info/news/news.php?show=185 von sich gegeben hat.
Lasset uns beten…
Richtig so Ein irischer Redemptoristenbruder sprang über eine kleine Mauer und versuchte, das Mikrophon
der Schwestern abzuschalten. Er wurde von Ordnern unsanft zur Gruppe zurückgebracht. Richtig so. Pilger
haben auch die Finger von der technischen Ausstattung zu lassen, auch wenn ihnen nicht gefällt, wozu
diese benutzt wird.
Website des Bundes für Liturgie und Gregorianik Die Website des Bundes für Liturgie und Gregorianik,
also der Bonner Indult, ist momentan offline, wird aber wohl in den nächsten Tagen, und somit auch das
Missale Romanum von 1954, wieder erreichbar sein.
Rom nicht reif für die FSSPX? „Die verantwortlichen Autoritäten in der Kirche selber sind zu sehr in
der modernistischen Haltung festgefahren.“ Es war ja zu erwarten… Es liegt jetzt erst einmal an der
Priesterbruderschaft, die Gräben zu schließen. Rom wird nicht und kann auch nicht komplett zum Vetus
Ordo Missae zurückkehren ohne, daß noch mehr Porzellan zerschlagen wird. Es wird folglich auch nur dann
eine Einheit geben, wenn beide Seiten, d.h. auch (und vor allem die Piusbruderschaft) sich zu Kompromissen
bereit zeigt. Der oben zitierte Kommentar Pater N. Pflugers ist in dieser Hinsicht wohl er eine der üblichen
Parolen und zeigt die erforderiche Kompromissbereitschaft nicht. Eine Reform, der Reform? Auch die Piusbruderschaft
weiß, daß das Missale Romanum von 1962 nicht die Messe ist, wie sie immer war. Auch das Missale der
heiligen Papstes Pius V. ist eine revidierte Version eines Messritus (stadtrömisch? römische Kurie?
Sowas in der Art). Eine Reform der Reform auf der Basis des Missale von 1962 wäre zu begrüßen und wenn
im Endeffekt ein Ordo Missale dabei herauskommt, das die wesentlichen Probleme des Missale Pauls VI. aus
der Welt räumt, wäre das zu begrüßen. Ein Generalindult, von dem allerdings auch schon die Rede ist,
wäre da sicherlich das beste. Eine komplette Rückkehr zum vetus Ordo allerdings ist wohl ebenso utopisch
wie eine Rückkehr hinter das Konzil. Inwieweit Rom zu einer Gemeinschaft mit der FSSPX ist, wird sich
also zeigen
Osteen Osteen kriegt man Sonntags vormittags auch in Deutschland auf CNBS zu sehen (zu dieser Zeit kommt
da ein Fernsehprediger nach dem anderem). Klar daß das weichgespülter Kram ist, aber Osteen fängt seine
Predigten immer mit einem Witz an, und die sind meistens sehr gut. Muß zugeben, daß ich mittlerweile
abschalte, wenn die „This is my Bible“ Nummer kommt… Weichgespült aber unterhaltsam.
Toby und man hat nichts anderes aufzubieten als die übliche Mischung aus Sacro-Pop und Taizé-Kitsch!
O sancta musica, wie tief bist Du gesunken … Tja, Recht hast Du. Ich denke nicht, daß Papst Benedikt
irgendeinen Einfluß auf die musikalische Gestaltung des WJT hatte, war doch schon alles unter JP2 geplant
und in Auftrag gegeben. Und man will dann doch nicht alles vom Tisch fegen. Also macht man gute Miene
zum bösen Spiel. Musik hin, Musik her, Papst Benedikts Predigt hat auch diese von Dir treflich beschriebene
Mischung ausgebügelt.
#31 Aurelius 17:03:36 | Donnerstag, 25. August 2005
@MilesChristi @Stimme der Vernunft @MilesChristi Du lügst, wenn du sagst daß die FSSPX den Papst für
„den richtigen Papst“ hält, was auch immer das bedeutet – du lügst und weiß es. Du meinst, daß er
lügt wenn er behauptet, daß die FSSPX den Papst nicht für „den richtigen Papst“ hält? Denn das behauptete
er nämlich. @Stimme der Vernunft Ich nehme an, Du bist in der Lage alle Deine Behauptungen zu belegen,
vor allem, daß die FSSPX nicht zum Papst steht. Falls die FSSPX den Papst nicht für den „richtigen“
Papst hält, trifft sich dann der Generalobere der FSSPX, Bischof Bernard Fellay mit dem Papst am 29.
August um 11 Uhr zu ner Runde Mau-Mau oder weil es in Castel Gandolfo so guten Kaffee gibt?
#110 Aurelius 17:01:49 | Mittwoch, 24. August 2005
@Stimme aus Tradiland: Bitte um Verzeihung Ich muß mich bei Dir für meinen Tonfall und meine beleidigenden
Äußerungen entschuldigen. Derjenige, der hier auf dem hohen Roß saß war ich. Ich bitte Dich herzlich
um Verzeihung.
@Tradiland De mortuis…: 1. stammt das Zitat gar nicht von Cicero, sondern von einem Philosophen namens
Cheilon oder Chilon; Fein, dann ist es auch kein „typisch römisch-heidnischer Spruch“ und wir haben uns
beide geirrt. 2. habe ich das Zitat nicht übersetzt. Habe ich das behauptet? 3. widerspricht auch die
richtige Übersetzung – siehe die Belegstelle des Lateinforums nicht meinen Äusserungen hiezu. Doch,
tut sie. Lies doch einfach noch mal deinen Kommentar. And danke für den Link zum Lateinforum. und nicht
mit – offenkundig nicht gegebenen – Lateinkenntnissen prahlen. Das habe ich nicht. Ebenso hast Du keine
Anlaß, diese anzuzweifeln.
@Irenäus @ Tradiland @Irenäus 23. August 2005, 22:28 Ineressant. Auch ich meine, man sollte die Kirche
im Dorf lassen und über Ratzinger wegen dieses Fehlers nicht den Stab brechen. Ich verstehe nicht, worauf
sich diese Aussage bezieht, stimme Dir aber mal vorsichtshalber zu. @Tradiland: „De mortuis nil nisi bene“
De mortuis nil nisi bene: Ist nicht katholisch, über Verstorbene darf man reden, auch sie kritisieren,
aber gerecht. Typisch römisch-heidnischer Spruch! Bevor du weiter auf dem hohen Roß sitzt und meinst,
du könntest Ciceros Grundsatz in irgendeiner Weise abwerten, lern doch bitte erst mal Latein und verstehe
de mortuis nil nisi bene richtig, damit Du hier nicht noch mal so ein Eigentor schießt. Kostenlose Hilfestellung
Nr 1: Cicero meinte bene und nicht bonum oder bona. Kostenlose Hilfestellung Nr 2: bene ist ein Adverb.
@MilesChristi @Ioreth @MilesChristi: Ich hab’s nicht gesehen, aber mir hat eben jemand, der es gesehen
hat, gesagt, daß es dort wohl auch Interkommunion gegeben hat. Wurde da nicht für Protestanten das Abendmahl
ausgeteilt? Wie gesagt, ich hab’s nicht gesehen… @Ioreth: Schwache Leistung. Setzten, sechs, Eintrag
ins Klassenbuch und Bergwanderungen sind vorerst gestrichen!
@Ioreth …könntet ihr diese diskussionen an einem geeigneteren ort austragen?! beinahe hätte man hier
seine anteilnahme ausdrücken können… :( schade Honey, das ist kreuz.net hier! Warum wertvolle Bandbreite
mit sowas wie „Anteilnahme ausdrücken“ verplempern, wenn man sich mit Interkommunion, falschen Ökumenismus,
Freimaurerverschwörungen (bin überrascht, daß Taize bisher noch nicht als Loge bezeichnet worden ist),
V2, „für alle,“ etc. befassen kann ( Now, let the flaming begin… )
@Tradiland Im übrigen finde ich es in jeder Weise skandalös und beschämend, wenn der Papst und Konzelebranten
sogar im Hochgebet die Lüge verbreiten, das Blut sei „für alle“ vergossen worden. Vielleicht mag das
ja jetzt für Sie eine Neuigkeit sein, aber in den mir bekannten volkssprachlichen Übersetzungen des
römischen Kanons ist „pro multis“ immer mit einem Synonym für „für alle“ übersetzt. Das ist nix Neues.
Alter Hut. Wenn Sie sich aber jedes Mal auf diese Art und im Fettdruck ärgern, wenn jemand beim Hochgebet
„für alle“ sagt, sollten Sie auf Ihre Gesundheit achten. Das sähe dann icht gut aus! Aber, immerhin
–- der Papst und die Konzelebranten haben sich an den vorgegebenen liturgischen Text gehalten. Welch ein
Skandal wäre das denn gewesen, hätte sie spontan den Wortlaut geändert…
@Evelin Nein, war ich nicht. Habe ich etwas übersehen und war der Hl. Vater dort? Oder waren Sie zur
Zeit des WJT und haben nachgesehen, ob allenfalls wenigstens in Abwesenheit des Papstes die alte Messe
im Petersdom oder den Stationskirchen gelesen wurde? Falls Sie beide Fragen mit „nein“ beantworten müssen,
dann kommt genau das heraus, was ich gemeint habe: Ein Feigenblatt für den WJT, in vielen Fällen außerdem
ein Strohfeuer (weil dann nicht auf der gleichen Schiene weitergearbeitet wird bzw. werden kann). Ich
verstehe nicht so ganz den Zusammenhang zwischen der Abwesenheit des Papstes bei einer Juventutem-Veranstaltung
und der Frage ob wärend seiner Abwesenheit im Petersdom oder in einer Stationskirche die „alte“ Messe
gelesen wurde. Ebenso verstehe ich nicht, warum „dann nicht auf der gleichen Schiene weitergearbeitet
wird bzw. werden kann“. Scheint ja nun schon fast so, als ob das angebliche Scheitern von Juventutem für
Sie und Ihresgleichen als wünschenswert erscheint. Ihnen nicht Piusbruderschaftsmäßig genug? Immerhin
hatte Juventutem beim WJT die Unterstützung einiger Erzbischöfe und Kardinäle, so auch S. E. Francis
Card. Arinze, Präfekt der Gottesdienstkongregation. Zum „Glauben verlieren“ –- daß Maria das angekündigt
hat und einige hier der Meinung seien, sie müssten Rom den Glauben absprechen sind zwei komplett verschiedene
Dinge.
~~~~~~~~~~~~~~~ Aber weil Traditionalisten noch an Wahrheit glauben, streiten sie sich auch manchmal.
Manchmal zu hart. Modernisten glauben die Meinung eines jeden sei wahrhaft. Deshalb arbeiten sie ohne
Probleme zusammen. Ich stimme Ihnen da voll und ganz zu. Aber auch unter Traditionalisten macht der Ton
die Musik.
@MilesChristi Ich habe die FSSP nicht als Folklore-Verein bezeichnet; ich denke daß du weißt, daß ich
die Arbeit von vielen ihrer Priester schätze, auch wenn ich fest in der Meinung bin, daß sie sich in
einem „Reservat“ befinden. Ich weiß und ich kenne Deine Meinung bezüglich der FSSP und anderen Gruppierungen/Organisationen,
die sich für die Erhaltung der Tradition einsetzen und ihren Beitrag dazu leisten. Ebenso schätze ich
vieles an der Arbeit der FSSPX und würde nichts lieber sehen, als sie in voller Gemeinschaft mit Rom.
Wie realistisch das ist, werden wir sehen. Ich bin sehr davon überzeugt, daß wir, die wir Zeugnis für
den katholischen Glauben ablegen wollen, so wie er uns überliefert ist, nicht gerade glaubwürdiger werden,
wenn wir nur auf Konfrontation gehen und das nicht nur gegenüber Rom (manche gehen ja sogar soweit, Rom
den Glauben an Gott abzusprechen), sondern auch untereinander.
@Irenäus @Evelin @Irenäus Meinst Du, ich wäre als FSSPX-Anhänger nicht in Gemeinschaft mit dem Papst?
Wie Du meinen Beiträgen entnehmen kannst, habe ich großen Respekt vor ihm, auch wenn ich einigen seiner
Ansichten sehr kritisch gegenüberstehe. Ich sprach auch nicht Dich oder andere FSSPX-Anhänger an, sondern
Marcel persönlich. @Evelin: @ Aurelius: Zitat: die sich bemühen, in Gemeinschaft mit dem Papst und den
Bischöfen die katholische Tradition und damit auch den Glauben zu erhalten und zu leben Wenn Sie nicht
das Feigenblatt Pro Juventutem meinen, keine Spur davon auf dem WJT – haben Sie Wahrnehmungsprobleme?
Ich schlage Ihnen vor, oben zitierten Satz noch einmal im Zusammenhang zu lesen und zu verstehen, dann
wird sich Ihre Frage sicherlich klären. Was die „Spurlosigkeit“ von Juventutem auf dem WJT angeht, so
frage ich Sie, ob Sie wärend des WJT in St Antonius in Düsseldorf oder in Maria Hilf in Köln waren?
@MilesChristi Trotz aller berechtigten Kritik am WJT, halte ich es für eine Arroganz sondersgleichen,
dieses Ereignis als „Schande“ zu bezeichnen. Es mag nicht Marcels oder Deiner oder meiner Spiritualität
entsprechen, aber für nicht wenige ist es ein tatsächlicher Ausdruck ihres Glaubens gewesen. Und dieser
Ausdruck des Glaubens ist eben was intra ecclesiam passiert ist und auch noch weiter passieren wird. es
wird sicher auch dem einen oder anderen den katholischen Glauben näher gebracht haben. Es haben auch
einige wärend dieses events die traditionelle Liturgie kennengelernt. Ich habe es am Freitag selber erlebt.
Bei einem „Folklore-Verein.“ Und warum habe ich extra ecclesiam geschrieben? Nun, der Heilige Vater betonte
heute in seiner Predigt die Wichtigkeit die Gemeinschaft mit dem Papst und den Bischöfen zu halten, die
uns garantieren, daß wir […] wirklich in der großen Familie Gottes leben, die der Herr mit den zwölf
Aposteln begründet hat. Und davon habe ich in den Beiträgen des o.g. Herrn nichts gesehen. Kritik ist
da angebracht, wo sie hingehört. Auch am WJT. Aber sich anzumaßen, von „Schande“ zu sprechen und gleichzeitig
diejenigen als „Folklore-Vereine“ zu bezeichnen, die sich bemühen, in Gemeinschaft mit dem Papst und
den Bischöfen die katholische Tradition und damit auch den Glauben zu erhalten und zu leben ist, meines
Erachtens, eine Heuchelei. Gruß und Gottes Segen
@Marcel eine große Schande für die eine, heilige, apostolische und katholische Kirche. Gott sei Dank
ist es nicht Ihre Angelegenheit, die eine, heilige, apostolische und katholische Kirche zu definieren.
Es entbehrt schon nicht einer gewissen Ironie, wenn jemand, der sich offensichtlich lieber extra ecclasiam
bewegt und vielleicht mal von draußen durch die Fenster reinschaut, dabei aber nicht kapiert, was intra
ecclesiam so alles vor sich geht, von der einen Kirche redet.
@Athanasius während man andererseits ausspricht in einer gleichen „Kirche“ und „Communio“ wie Lutheranern,
Calvinisten, Monophysiten usw. zu sein. Haben Sie schon einmal „Dominus Jesus“ gelesen?
#24 Aurelius 22:44:26 | Donnerstag, 18. August 2005
@ Irenäus Diese Halbtraditionalisten mögen gute Katholiken sein; aber bloße Folklore-Vereinigungen
sind für die Rettung des Glaubens zu wenig. Was macht denn die FSSP, das Institut Christ König und Hoherpriester,
das Institut Philipp Neri, diverse Klöster und Laienvereinigungen wie die Una Voce und die Pro Missa
Tridentina bitte schön zu „Folklore-Vereinigungen“ und inwiefern ist dann die FSSPX keine „Folklore-Vereinigung“?
#22 Aurelius 22:20:56 | Donnerstag, 18. August 2005
extra Fraternitatem Sacerdotalem Sancti Pii X nulla traditio? @Marcel: es ist schon vermessen, die FSSPX
als alleinige Hüterin der katholischen Tradition darzustellen, egal ob Dr. Barth (den ich übrigens sehr
schätze, vor allem als Latinist) das schreibt oder sonst wer. Die FSSP sind ebenso wichtige Bewahrer
der Tradition wie das Institut Christus König und Hoherpriester, das Institut Phillipp Neri, die Benediktinerabtei
Sainte Madeleine in Le Barroux (um nur eine zu nennen) und, nicht zu vergessen, all diejenigen, die viel
Zeit (und Geld) opfern, um unter z.T. widrigen Bedingungen eine regelmäßige Indulmesse anzubieten. Es
sei denn, es ist Teil der Tradition [TM], mit Rom im Clinch zu liegen und schon allein die Kooperation
mit der Amtskirche ist ein Traditionsbruch…
#2 Aurelius 22:00:55 | Donnerstag, 18. August 2005
Gerammatik, Grammatik Im obigen Artikel steht: ‘Societas Vectura Publica Rheno-Sigensis’ Auf der Website
der Bahn steht una cum societate vecturae publicae Rheno-Sigensi (VRS) Sieht so aus, als ob vecturae publicae
Genitiv sei und nicht in Apposition mit societas, wie in der kreuz.net-Version. Sonst stünde bei der
Bahn ja auch vectura publica. Es sollte übrigens auch der Genitiv sein: Societas Vecturae Publicae „Gesellschaft
des öffentlichen Transportes“ Außerdem sollte der Ablativ „Rheno-Sigensi“ beibehalten werden, da es
sich dabei um eine Ortsangabe handelt. Societas Vecturae Publicae Rheno-Sigensi „Gesellschaft des öffentlichen
Transportes im Rhein-Sieg [Kreis]“ Was kreuz.net nicht kann, leistet jetzt die ‘Deutsche Bahn’
#15 Aurelius 13:02:55 | Donnerstag, 18. August 2005
@ Miles Christi Die infantile Reaktion aus Salzburg (und die aus Bamberg) sind die letzten Versuche der
Alt-68er in der Kirche, sich zu behaupten. Es ist normal, daß diese Nomenklatura versucht, Gläubigen
vom wahren katholischen Gottesdienst abzuhalten, damit sie weiter in die Parodie gehen (ich meine hier
nicht den NO an sich, sondern das, was in den meisten NO-Pfarreien zu finden ist). Ich stimme Dir da voll
und ganz zu.
#11 Aurelius 10:28:34 | Donnerstag, 18. August 2005
@MilesChristi Die Exkommunikationen sind nach Ansicht von verschiedenen Kirchenrechtlern nach dem Kirchenrecht
ungültig. Man bedarf einer Erklärung von ROM, daß sie es sind. Ich habe auch schon verschiedentlich
gehört, auch und vor allem von Kirchenrechtlern, die Rom nahestehen, daß nicht genehmigte Bischofsweihen
kein „schismatischer Akt“ sind und somit kein Grund zur Exkommunikation ist, wie er in „Ecclesia Dei“
aufgrund can. 1364 festgestellt ist. Es gibt kein Schisma; das Wort Schisma in Bezug auf die FSSPX wird
von ROM seit Jahren nicht mehr in den Mund genommen. Das ausschlaggebende Dokument seitens Roms ist wohl
„Ecclesia Dei“ und da wird (zumindest in der deutschen Übersetzung nicht) kein einziges Mal das Wort
„Schisma“ auf die FSSPX bezogen. Es ist die Rede von einem „schismatischen Akt“ (die Bischofsweihen) und
davon, daß die formale Zustimmung zu einem Schisma eine schwere Beleidigung Gottes ist. [5.c] Es wird
jedoch nicht explizit gesagt, daß die FSSPX im Schisma seien. Ich frage mich nur wie die Mehrheit der
NO-Bischöfe auf eine vollständige Freigabe der Messe reagieren würde. Mit „Betroffenheit“, „Empörung“,
Hinweise auf die „Gefühle“ der Protestanten ?? So wird es sein… Es wird von „Rückschritt“ und „Mittelalter“
und „unzeitgemäß“ die Rede sein. Und nicht nur seitens der NO-Bischöfe… )
Wieso „Aufhebung der Exkommunikation“? Man liest und hört doch allenthalben daß die angebliche Exkommunikation
Lefebvres gar nicht bestünde und auch das angebliche Schisma gar keines sei. Also gint’s da doch nix
aufzuheben.
Rom zurück zur FSSPX? Es liest sich schon fast so, als ob die FSSPX es nicht für wahrscheinlich halten
würde, daß Rom, das ja nun von der FSSPX abgefallen ist, sich wohl sich einsichtig zeigen werde und
so nicht zurück zur Piusbruderschaft kommen werde. Vielleicht kann man sich ja irgendwie auf eine priviligierte
Partnerschaft einlassen.
@ Miles Christi Was genau für eine Aussage von Bischof Tissier de Mallerais ? Könntest du mir bitte
die Quelle nennen ? cf Pelagius’s letztes Posting. Tatsache ist, daß Bischof Fellay Ende dieses Monats
mit dem Papst sprechen wird. Ich freue mich darüber. Es zeigt, daß der Kontakt besteht und daß der
Papst bereit ist, ihn zu empfangen. Was daraus wird, liegt in Gottes Hand. Dem schließe ich mich uneingeschränkt
an.
@Detlev Rose So, wie hier argumentiert wird, dürften die Chancen solcher Bemühungen sehr gering sein!Wenn
die Kommentatoren bei kreuz.net repräsentativ sind für FSSPX, dann „gute Nacht“, so gläubig sie auch
sein mögen – auch die Pharisäer waren einst die „Fromme Elite“ und kommen m.W. bei Jesus im NT nicht
besonders gut weg. Ich fürchte, es ist der Ton, der hier die Dissonante Musik macht! Ich geben Ihnen
voll und ganz Recht, auch wenn ich Pharisäer und die FSSPX in einem Atemzug nennen würde. Es liegt mit
Sicherheit nicht nur an Rom, daß eine Einigung zustande kommen könnte, sondern auch an der FSSPX. Angesichts
des Kommentares von Weihbischof Tissier de Mallerais und einiger Kommentare hier wage ich jedoch zu bezweifeln,
daß die Sache gut ausgeht. Imm Endeffekt bleibt uns alles nur eines übrig, nämlich in Demut um Hilfe
des Heiligen Geistes bitten.
@Pelagius Und was den Salzburger Fall anbelangt: Selbstverständlich handelt es sich nicht um eine konfessionsverschiedene,
sondern um eine religionsverschiedene Ehe; besser: um die (sakramentale?) Ehe zwischen einem Katholiken
und einem Anbeter des Konzilsgötzens. Yo, Pelagius. Es gehört schon einiges an Boshaftigkeit gepaart
mit den Folgen übermäßiger Gehirnwäsche garniert mit Dummheit als Sahnehäubchen und Ignoranz als
Kirsche obendrauf dazu, die Römisch-Katholischen Kirche der Götzendienens zu bezichtigen. Tissier de
Mallerais, der Ihnen die Steilvorlage besorgte, schießt meines Erachtens ganz übel über das Ziel hinaus
und wenn aus seinen Worten eines spricht, dann ist es Selbstgerechtigkeit der übelsten Sorte. Damit schadet
er der Piusbruderschaft mehr, als er ihr nutzt. Und angesichts solcher Worte wundert man sich im FSSPX
Lager, daß Rom gelegentlich mal die Schotten dicht macht? Es sind dann aber die bösen Modernisten, Freimaurer
und Weltverschwörer, die behaupten, die FSSPX sei draußen… alles klar! Da hilft nur noch Beten.
Lachen oder Weinen? Man weiß nicht, ob man da lachen oder weinen soll. Zuerst Bamberg und jetzt Salzburg.
Es wird endlich Zeit, daß diese Affentheater aufhört und versucht wird, eine Einigung zwischen der römischen
Amtskirche und der FSSPX zu finden. Schisma hin, Schisma her, wir leben in Zeiten, in denen „Ökumene“
und „Einheit der Christen“ hochgehalten werden. „Einheit der Christen“fängt dann aberinnerkatholisch
an, d.h. man sollte beiderseits bemüht sein, einig und eins zu sein. Und da, denke ich, sollte man sich
bemühen,Einheit mit der FSSPX herzustellen. Offensichtlich ist aber ne Mega-Party mit irgendwelchen dubiosen
happy-clappy-praise-the Lord-halleluja Gruppierungen, die als „katholisch“ durchgehen und sich momentan
im Kölner Stadion austoben, wichtiger (Wenn der FC das nächste Heimspiel verliert, wissen wir, wer Schuld
ist!).
@Irenäus Die Gespräche zwischen Rom und der FSSPX sind allerdings auch mehrfach abgebrochen worden.
Wahrscheinlich stammt meine Information, die ich auch aus erster Hand habe, aus einer Phase der „Funkstille“.
Ich habe mir das Mitteilungsblatt übrigens erst vor wenigen Tagen bestellt und freue mich schon darauf,
es wohl ab der nächsten Ausgabe zu bekommen. Hoffen wir das Beste! Es kann beiden Seiten nur daran gelegen
sein, die Situation zu bereinigen und zu einer Einigung zu finden.
@ottaviani @MilesChristi @ottaviani wenn Ro wirklich so denken ürde warum durfte die Bischöfe der Bruderschaft
dann in den römische im heilligen Jahr 2000 segnen nd ansprachen halten Das ist mir nicht bekannt, widerlegt
aber auch nicht die Information, die ich habe, nämlich daß momentan keinerlei Kontakt zwischen Rom und
der FSSPX ist. Zum Einen ist das Heilige Jahr nun schon auch was her und zum anderen besteht ja nun auch
ein Unterschied zwischen segnen und Ansprachen halten lassen und in Kontakt miteinander sein. @MilesChristi
Danke für die Antwort. Ich fühle mich von Dir nicht angegriffen und denke, ich verstehe Deine Position
sehr gut und bin da ganz Deiner Meinung. Es ist mir auch persönlich wichtig, daß diejenigen, welche
die klassische Liturgie der Kirche und damit auch den wahren Glauben bewahren, sich im gemeinsamen Ziel
gegenseitig unterstützen, denn die „Vereinszugehörigleit“ (egal ob man jetzt nun der FSSPX nahesteht
oder der FSSP oder sich in einem Indult engagiert, wie ich) kann ja wohl nur sekundär sein. Wo es um
Glauben geht, sollten die persönlichen Interessen inn den Hintergrund treten. Ich glaube auch, daß all
jenes, welches Du in Deinem Beitrag ansprichst nur Schritt für Schritt passieren kann. Ich bin aber auch
davon überzeugt, daß es passieren wird. Es wird nur dauern. Man kann etwas schneller zerstören, als
es wieder reparieren.
@MilesChristi Kümmert sich Rom um die FSSPX nicht ? In welcher Welt lebst du denn und woher beziehst
du deine Infos ? Warte nur ab. Zur Zeit scheint sich Rom wirklich nicht um die FSSPX zu kümmern. Die
Welt, in der ich lebe, heißt Realität und diese Information habe ich von jemandem, der es wissen muß.
Mit Abwarten werde ich mich nicht begnügen, sondern für die Einheit der FSSPX mit Rom beten, den das
wäre ein wirklich Segen für Rom genau wie für die FSSPX. Und diese Hoffnung auf Einheit und die Gebete
für Einheit sollten eigentlich das sein, was uns, die wir uns für traditionelle Disziplin und die traditionelle
Art zu beten, verbinden sollte.
@Athanasius Ich verstehe immer mehr, weshalb die FSSPX sich nicht mit solch einer Veranstaltung […]
einlässt… Hört sich ja fast danach an, als ob die FSSPX nicht an solchen Veranstaltungen teilnehmen
wolle. Ich denke, es wäre näher an der Wahrheit, zuzugeben, daß die FSSPX bei Veranstaltungen der römisch-katholischen
Kirche nicht sonderlich willkommen wäre, da ihre Gemeinschaft mit Rom dann doch etwas verbesserungswürdig
ist. Für Rom und die entsprechenden Stellen in den Bistümern ist die Piusbruderschaft im Schisma. Draußen.
Exkommuniziert. Bye-bye. Und dort kümmert man sich nicht um sie. Hat keinen Kontakt. Ist nicht zuständig.
Mit anderen Worten: Die römisch-katholische Kirche läßt sich nicht mit der FSSPX ein. Nicht umgekehrt.
Leider.
juckende Ohren Nehmen die Deutschen jenes TV-Programm wirklich ernst? Immerhin bietet Monitor bestimmten
wahrheitsallergischen Kreisen das, was ihre ihre juckenden Ohren hören wollen.
@Laurentius2: Messe in Kölle Am Donnerstag den 18. August findet nach meinen Informationen in der Kirche
Maria Hilf, Rolandstraße, um 9:30 Uhr ein Levitenamt mit Pater Banauch FSSP, Pater Rodrigo Kahl OP und
Pater Stegmaier FSSP als Votivmesse für die Heiligen Drei Könige statt. Am besten nimmt man die Bahn
bis Clodwigplatz und geht dann zu Fuß oder den Bus 133 ab Dom/Hauptbahnhof und fährt bis Rolandstraße.
Weitere Informationen zum Programm von Juventutem finden sich hier www.juventutem.com/…urgical-pastoral.pdf.
@MilesChristi Nun ja, zumindest wird die Messe nach traditionellem Ritus einmal in Köln gefeiert. In
der Kirche Maria Hilf wird ein Levitenamt stattfimden. Ansonsten stimme ich Dir zu –- schon schlimm genug,
daß die klassische Liturgie so an den Rand gedrängt wird, aber dann auch noch nach Düsseldorf…
@Athanasius Sie haben mir mit Ihrem Beitrag aus der Seele gesprochen. Vielen Dank dafür. Ich habe den
Beitrag auf Monitor nicht gesehen, mir aber eben das Script www.wdr.de/…ragsuebersicht.phtml heruntergeladen
und mit Unglauben gelesen Nun ja, was wäre sonst auch vom WDR (Rotfunk Köln) zu erwarten gewesen?
#3 Aurelius 15:08:08 | Donnerstag, 11. August 2005
Fotos von Kinderleichen Ich wäre kreuz.net sehr dankbar, wenn nicht dauernd Fotos von Kinderleichen auf
der Website zu sehen wären. Zum Einen nutzt sich der wohl beabsichtigte Schockfaktor“ ab, zum anderen
wirkt die Kritik an einer einem in Bern zur Schau gestellten Kopf einer Kinderleiche wenig glaubwürdig,
da hier mehr oder weniger das Selbe geschieht. Außerdem sind es sicherlich nicht die Leser von kreuz.net,
die mit Hilfe von Fotos daran erinnert werden müßen, daß Abtreibung grausamer Mord ist! Im Übrigen
ist es einfach geschmacklos, so Verstorbene ins Bild zu setzen.
@Athanasius Sie sprechen wie Progressisten und Neokonservativen: „Man gehorcht der Kirche in ihren liturgischen
Neuerungen, oder man ist nicht katholisch.“ Ihnen ist doch hoffentlich das Riesenloch in dieser Argumentation
bewußt. Ich sprach vom Stuhle Petri im Allgemeinen, Sie lediglich vom Gehorsam in liturgischen Normen.
Das eine bezieht sich auf das Amt des Nachfolgers Petri, das andere auf Gehorsam in Fragen der Liturgie.
Päpste abzulehnen und zu behaupten, es gab keine mehr seit Pius XII ist nicht das gleiche, wie von oben
verordnete liturgische Mißbräuche mitzumachen. Ihr Vergleich ist irrelevant.
@Athanasius: „sedisvak.-röm.-kath. Gläubige“??? Ich halte den Begriff „sedisvak.-röm.-kath. Gläubige“
für einen Widerspruch in sich. Entrweder man ist römisch-katholisch oder Sedisvakantist. Wer glaubt,
der Stuhle Petri stehe leer, ist nicht römisch-katholisch.
Confiteor Es stimmt schon, daß das Stufengebet früher zum Teil von dem Volk mitgebetet wirden ist, und
das nicht nur in deutschen Gemeinschaftsmessen. Allerdings ist dies ein Brauch, der, soweit ich weiß,
erst im 20. Jahrhundert aufkam. Ursprünglich ist das Stufengebet nur eine Angelegenheit der Altaristen,
was dadurch bestätigt wird, daß es ein wechselseitiges Schuldbekenntnis mit wechselseitigem Zuspruch
des Erbarmens ist. Ursprünglich war es tatsächlich eine Vorbereitung des Opfernden und seiner Assistenz.
Das zweite Confiteor ist, glaube ich, nicht mehr Bestandteil des Missale Romanum von 1962. Das Missale
auf www.nocturnale.de www.nocturnale.de/ (Website des Bonner Indults, sehr empfehlenswert übrigens) ist
ein Missale von 1954. Die ersten heiligen Kühe (liturgisch gesprochen) wurden schon bereits 1962 geschlachtet.
Ein paar mehr waren’s 1965 (der Psalm Judica flog aus dem Stufengebet, das Schlußevangelium wurde abgeschafft,
die Wandlungsworte konnten schon laut gesprochen worden, die Landesspache konnte schon mehr eingesetzt
werden, die ersten „Volksaltäre“ wurden gebraucht und die ersten Manipel wurden aus den Sakristeien geräumt…)
und ganz vorbei war’s dann 1969/1970…
Stufengebet Was hier von Herrn Lipowski angesprochen wird, erinnert mich doch start an das Misale Romanum
von 1965. Zu einem Punkt möchte ich Stellung nehmen: Das Volk sollte vom Schuldbekenntnis der Ministranten
nicht durch ein Lied abgelenkt werden. Es sollte dem Volk die Möglichkeit gegeben werden, selbst laut
dabei mitzubeten, oder aber dies beim zweiten Confiteor direkt vor dem Empfang der Kommunion zu tun. Das
Stufengebet ist allein eine Angelegenheit des Priesters und seiner Assistenz und wird vom Ministranten
(oder im Levitenamt vom Diakon und Subdiakon) nicht in Vertretung für das Volk gesprochen. Es ist alleine
für diejenigen bestimmt, die zum Altare Gottes treten werden. Deswegen wird im gesungenem Amte ja auch
während des Stufengebetes (das nicht nur auf das wechselseitige Confiteor zu reduzieren ist sondern ja
mit dem Psalm „Judica“ beginnt) der Introitus gesungen. Für das Volk gibt es das zweite Confiteor vor
der Kommunion.
Zur Richtigstellung Am Montag wurde bereits die Metro-Station ‘Dom’ mit diesem Werbespruch verklebt. In
Köln heißt die U-Bahn „U-Bahn“ und nicht „Metro.“ Außerdem heißt die Station „Dom/Hauptbahnhof“.
@ Miles & Benedikt: Sporthallen, Zelte und sonstige Provisorien Sicherlich ist es traurig zu sehen, wie
im Oxford Community Centre eine Liturgie in die Sporthalle verdrängt wird und gleichzeitig ist dies auch
nur ein Beispiel dafür, welche Räumlichkeiten man Indultmessen zur Verfügung stellt. Hauptsache aus
dem Blickfeld der Öffentlichkeit heraus, damit da bloß nicht mehr Gläubige als unbedingt nötig hingehen,
denn man könnte ja als Konkurrenz zum trendoiden Establishment (liturgisch gesprochen) auftreten… ALLERDINGS
wirken schon alleine die Bilder einer Messe im alten Ritus gelesen in einer Sporthalle oder einem Festzelt
würdiger und erhebender als so manch ein NOM in einer „normalen“ Kirche, auch wenn diese den Bildersturm
der Liturgierevolte einigermaßen heil überstanden hat. Es ist die Berührung mit dem Mysterium, das
selbst den ödesten Raum ausschmückt. Das Mysterium erfüllt und schmückt den Raum. So empfinde ich
das jedenfalls…
@ Benedikt: Sporthalle Ich kann mir vorstellen, dass sogar die auf Angebote dringend angewiesene FSSPX
beim Anblick einiger als Sporthalle getarnten Kirchen dankend abgelehnt hat . Im Gegensatz zur Latin Mass
Society im Oxford Community Centre …ww.latin-mass-society.org/oxfordcc.htm
@MilesChristi: Verbundenheit mit der Tradition Danke für die Antwort. Aus den von Dir genanten Gründen
fühle ich mich ebenso mit der Tradition verbunden, wobei ich der FSSPX nicht ganz unkritisch gegenüberstehe.
Das Verhältnis zwischen dem Heiligen Stuhl und der Piusbruderschaft ist ein wunder Punkt und eine vollständige
Rückkehr der FSSPX zu Rom wäre sicherlich ein Segen für die ganze Kirche.
kindisch Sowohl die Reaktion des Generalvikars („Wenn ihr zu den Piusleuten geht, seid ihr exkommuniziert,
die sind nämlich nicht katholisch – ätsch!“) als auch die im Artikel beschriebene Reaktion („Danke für
die Werbung – ätsch!“) zeugen nicht gerade von geistiger Größe, die man normalerweise von Geistlichen
erwarten könnte. Irgendwie wirkt das sogar kindisch. Ich hätte von Pfluger mehr erwartet. Da hilft wohl
nur noch das Herabflehen des Heiligen Geistes…
Gespaltene Persönlichkeit? @MilesChristi Ich habe sicher viele Kritikpunkte an ihn und an seinen 2. Nachfolger,
weiß, daß er eben eine gespaltene Persönlichkeit hatte, aber ich denke, daß er der STellvertreter
Christi war. Verständnisfrage: Meinst Du damit Paul VI oder Johanes Paul II? Ich halte es für ebenso
vermessen, einem von beiden eine psychische Erkrankung zu unterstellen wie sie als „Frevler“ zu bezeichnen.
Wenn Du allerdings damit meinst, daß weder der eine noch der andere eine gerade Linie in seinem Pontifikat
gezeigt hat, bin ich ganz Deiner Meinung.
„Jahrhundertfilm“? Mel Gibson’s Die Passion Christi ist mit Sicherheit einer der besseren Filme, die sich
Jesus Christus widmen, aber die Bezeichnung „Jahrhundertfilm“ geht dann doch etwas zu weit. Jahrhundertfilme
haben keine zwanghaftes Ende, das irgendwie angeklebt wirkt, nicht zum Film paßt und dabei auch noch
lächerlich aussieht (Leinenbinden, die wie eine Luftmatratze in sich zusammenfallen…).
@ Lilith Ein Gottesdienstbesuch ist doch nicht schismatisch, nur weil man hierdurch eine andere Ansicht
ausdrückt als es die gängige Lehrmeinung zeigt. Es kommt, wie Msgr in seinem Brief an die Una Vove in
den USA geschrieben hat, auf die Intention des Gläubigen an. Ist die Intention des Gläubigen, an einer
Messe im klassischen Ritus teilzunehmen, ist das keine Sünde (von Exkommunikation ist dabei ja eh nicht
die Rede, zumal er ja sehr deutlich gemacht hat, daß man bei der FSSPX seine Sonntagspflicht erfüllen
kann). Eine Sünde ist es aber, If your primary reason for attending were to manifest your desire to separate
yourself from communion with the Roman Pontiff and those in communion with him, it would be a sin. Zum
Konzil: das Konzil ist nicht verantwortlich für die Zerstörung der Liturgie. Das war der sogenannte
„Geist des Konzils“. Sich zum Konzil bekennen schließt ja nicht aus, an Messen im klassischen Ritus teilzunehmen.
Im Gegenteil. Das Missale Romanum von 1962 war das Missale des Konzils.
Nicht katholisch? Eigentlich wollte ich ja nicht drauf eingehen… aber langsam kommt die Wut hoch. Daß
das Verhältnis zwischen Rom und der FSSPX gestört ist, ist bekannt und läßt sich auch nicht wegdiskutieren.
Daß die FSSPX in keinster Weise der römisch-katholischen Amtskirche untersteht, ist auch ein Faktum.
Der FSSPX allerdingts das Katholischsein abzusprechen ist schon eine Boshaftigkeit, die, wie im kreuz.net
Artikel angesprochen, nicht nur den Aussagen Msgr Perls widerspricht sondern auch der Realität. Vielleicht
befürchtet man ja auch in Bamberg, daß die Piusbruderschaft die Gläugiben dort an den Katholizismus
erinnern und diese dann die Lust am Ökumenismus verlieren könnten. Bei aller Kritik an der FSSPX, die
sicherlich berechtigt ist, kommt man nicht umhin zugeben zu müssen, daß die Piusbruderschaft den traditionellen
(und somit zeitlosen) Katholizismus bewahrt hat, und das gegen den Strom und auf Kosten des eigenen Status
innerhalb der Amtskirche. Denn es geht nicht nur um versus Deum-Zelebration und römische Kaseln. Es geht
um den Glauben, der mit der Form des Betens untrennbar verbunden ist.
@Rose: Messen im klassischen Ritus Weiss jemand zufällig, wo in der Schweiz es hl. Messen der FSSPX gibt?
Ein Verzeichnis der Kapellen der FSSPX in der Schweiz findest Du hier www.piusx.ch/german/kapellen.htm.
Wenn Du allerdings an der klassischen Liturgie teilnehmen willst und Dich dabei in Einheit mit dem Papst
befinden willst, geh zur Petrusbruderschaft., welche ebenfalls Niederlassungen in der Schweiz www.petrusbruderschaft.de/…niederlassungen.html
haben. Außerdem findest Du ein Verzeichnis von genehmigten Messen im traditionellen Ritus auf den Internetseiten
der Pro Missa Tridentina ….pro-missa-tridentina.org/…ge-gottesdienste.htm Man muß nicht unbedingt
zur FSSPX gehen, um an der klassischen Liturgie teilzunehmen und kann dies auch in Einheit mit Rom tun,
wenn einem dies wichtig ist. Im Übrigen sollten wir beten und hoffen, daß die traditionelle Messe bald
wieder den Platz in der Kirche bekommt, der ihr zusteht. Ebenso ist die vollkommene Einheit der FSSPX
mit Rom sicherlich auch ein gutes Gebetsanliegen. Hoffen wir dabei auf die Fürsprache des Heiligen Papstes
Pius X.
@ Metusalix Ad primum Natürlich gibt es Abtreibungsbeführworter, oder wie sonst will man die „mein-Bauch-gehört-mir“
oder, wie sie im angelsächsischen Raum heißt, pro choice-Fraktion nennen? Ad secundum Die armen alleingelassenen
Befürworter von millionenfachem Kindermord! Dein Versuch, auf diese Weise Mitleid zu erwecken, ist ekelerregend.
Dreiklang & Entschuldigung Ich schließe mich auch meinen Vorrednern an und möchte mich auf diesem Wege
für meinen letzten Verbalangriff gegen Athanasius vor meinem Urlaub entschuldigen. Ich befürchte, ich
bin zu weit gegangen und hoffe, daß Du, Athanasius, mir verzeihen kannst.
@Elendster Sünder Vielleicht würde eine genauere Erläuterung Ihrer Beleidung meiner Person, die sich
offensichtlich auf meine Kritik an der Rhetorik meines Vorschreibers bezieht, dazu beitragen, hier sachlich
zu sein und sich von ad hominem Arugenten zu distanzieren. Das würde gleichzeiting auch Ihnen gut tun
und Sie könten zeigen, daß Sie nicht nur in der Lage sind, Personen zu beleidigen, sondern sich auch
auf sachlicher Ebene auszudrücken.
Endlich mal wieder die Juden und Freimaurer! Athanasius schrieb: Auch wenn man die Provokation im Auge
behält ist es ganz und gar kriminell wie dieser Jude reagierte. […] Aber Ha’aretz Israel ist kein religiöser
Staat, sondern eine Expedition von säkularen zionistischen Juden und jüdischen Freimaurern, die ja beide
den Tempel als politisches Statement wollen. Was für eine willkommene Gelegenheit mal wieder die Juden/Freimaurer
Keule auszupacken und mal wieder auf Schmusekurs mit einer Rhetorik zu gehen, die nicht nur an nazionalsozialistische
Hetze und Verschwörungstheorien erinnert, sondern sich auch deren Vokabular bemächtigt. Und aufgrund
dieser übelkeitserregenden Nähe zur Rhetorik der verbrecherischen Vergangenheit fällt es leider sehr
schwer, dort zuzustimmen, wo Zustimmung von Nöten ist, nämlich wenn mein Mitbruder in Christo schreibt:
[…] und im Gegensatz zu dem in den Nacken getretenen Erzpriester Paris’, wird hierüber jeder Medienquell’
berichten. Schade. Sehr schade.
@Romulus Wenn die Geistlichen doch sooooo für die tridentinische Messe sind, dann sollen sich doch dafür
in Rom einsetzen und nicht mit nen paar Jugendlichen so ‘ne Show abziehen. Es geht sicherlich nicht darum,
„für“ oder „gegen“ den überlieferten Ritus zu sein und sich dementsprechend in Rom einzusetzen. Immerhin
ist der Präfekt der Liturgiekongregation mit dabei und wer die Einstellung des jetzingen Papstes zur
Liturgiereform und zum Stellenwert der traditionellen Messe nicht kennt, der hat eben versäumt, sich
darüber zu informieren. Hier sei auf die entsprechenden Stellen in Ratzingers eigenen Büchern verwiesen.
Es gibt also gar keinen Grund, sich in Rom für die „tridentinische“ Messe einzusetzen. Alleine die breite
Unterstützung, die „Juventutem“ erfährt, zeigt doch, daß man sich doch von der Infragestellung der
eigenen Tradition distantziert und sich eines besseren belehrt. Und wer diese wichtige Unterstützung
seitens hoher kirchlicher Würdenträger durch Begleitung und Gebet als „Show“ bezeichnet, disqualifiziert
sich selber, die Sachlage adäquat zu beurteilen.
profane und heilige Sprachen Die Diskussion hat mit der Behauptung, daß das Lateinische eine heilige
und geweihte Sprache sei, einen Tiefpunkt erreicht… Wollen wir hoffen, daß es nicht allzuviele Altphilologen
unter den Lesern von kreuz.net gibt. Ich schließe mich voll und ganz GerdEric und Didimus an. In der
Tat ist das Lateinische in erster Linie eine profane Sprache. Sie wurde zur Sprache der Kirche, da sie
zu der damaligen Zeit ein universelles Kommunikationsmittel, die lingua franca, im Westen war, so wie
Englisch heute. Am Lateinischen ist nix Heilges, nix Geweihtes, es ist eine ganz normale Sprache, ergo,
eine profane Sprache. Und mal ehrlich –- das Latein Ciceros und Titus Livius ist da nun doch schon „geweihter“
als das späte und mittelalterliche Latein, das sich im Missale Romanum wiederfindet.
@Athanasius: Latein Heilig und Geweiht? Nun ja, ich würde nicht so weit gehen, Latein als „Heilig und
Geweiht“ zu betrachten. Es war nun mal die Sprache der Römer. Ein Kommunikationsmittel. Kommandosprache
der Legionen. Daran ändert auch die Tafel am Kreuze nichts.
@ Sulpicius: „gefährlich“???? eine gefährliche theologische Aussage von Kardinal Ratzinger! Man kann
sich fast nicht vorstellen, daß er sie so getätigt hat. Aber wahrscheinlich muß man sich damit abfinden
müssen… Was ist denn Ihres Erachtens so „gefährlich“ an der Aussage Kardinal Ratzingers? Finden Sie
Ratzingers Würdigung eines Menschen, der sich vehement für die würde Feier der heilgen Messe un gegen
die nach dem Konzil begonnene systematische Zerstörung der Liturgie einsetzte, „gefährlich“? Ich nehme
an, Sie finden dann auch die überlieferte Liturgie „gefährlich“? „Gefährlich“ für wen? Haben Sie Angst
vor dem katholischen Glauben?
@GerdEric wenn das nun so ist, warum sollte dann Latein den Stellenwert haben, der hier gefordert wird?
Ich sehe hier keinerlei Gründe, die den Stellenwert der lateinischen Sprach in irgendeiner Form mindern.
Es geht ja auch nicht darum, einen Stellenwert einzufordern, es geht lediglich darum, daran zu erinnern,
was der Stellenwert des Lateins ist, nämlich die Sprache der katholischen Kirche im Westen, auch und
vor allem in der Liturgie. Der Vatikan selber hat in jüngster Zeit mehrfach auf diesen Stellenwert hingewiesen,
Papst Benedikt XVI. (selber ein hervorragender Latinist), macht wieder gebraucht von der lateinischen
Sprache und ich habe so den Eindruck, als ob das Interesse an Sommerseminaren (gesprochenes Latein, etc.)
zunehmen würde. Das Problem ist, das die Romfeindlichkeit der trendoiden „Reformer“ Hand in Hand ging
mit einer „Lateinfeindlichkeit“, die dafür gesorgt hat, daß man sich des Stellenwertes des Latein als
liturgische Sprache nicht mehr bewußt ist. Oder es verdrängt hat.
Von der Religiosität der Sprachen Jetzt wird’s erst richtig kompliziert… Da hat also die Kirche irgendwann
im 4. Jahrhundert oder so von Griechisch auf Latein, die Sprache der Heiden, umgestellt. Welche Religion
hatte denn das Griechische? War es heidnisch oder, als Koine des Neuen Testamentes, christlich? Konnte
es seine jüdisch-hellenistischen Wurzeln der Septuaginta dabei verleugnen? Und dann das Latein… Wann
ist es denn konvertiert? Ich meine, irgendwann war es christlich. Ist das späte Latein der Vulgata schon
christlich oder wurde das Mittellatein dann so richtig katholisch? Und welche Religionszugehörigkeit
hat denn das Neo-Latein? Oder könnte es sein, daß der Punkt „die Kirche hat sich die Sprache der Heiden
zu eigen gemacht“ ziemlich absurd ist?
@umusungu: wissen Sie, worum es hier geht? Offensichtlich wissen Sie das nicht: Menschen in der Kirche
wollen sich heute in den Sprachen der Welt auch über ihren Glauben austauschen und ihren Glauben kennenlernen.
Die Menschen habe sich zu allen Zeiten in ihren Volkssprachen über ihren Glauben ausgetauscht. Es geht
hier nicht darum, in welcher Sprache wir über unseren Glauben reden, es geht hier um die Liturgiesprache
(die Sprache in denen das heilige Meßopfer vollzogen wird, oder ist Ihnen diese muttersprachliche Ausdrucksweise
nicht mehr zeitgemäß genug?) Nun, wenn Sie behaupten, daß Latein faktisch nicht mehr die Sprache der
Kirche ist, und ich denke mal, Sie meinen damit auch, daß die Latein nicht mehr die liturgische Sprache
ist, dann haben Sie einiges nicht mitbekommen und sollten mal über Ihren trendoiden Tellerrand hinausschauen.
Mal ganz davon abgesehen, daß es noch genügend Kirchen giobt, in denen der Novus Ordo auf Latein zelebriert
wird (e.g. Sankt Maxilimilian in Düsseldorf, Maria in der Kupfergasse in Köln, da sogar versus orientem),
gehen Sie doch mal zu einer Indultmesse oder zu der Petrusbruderschaft oder zu der Piusbruderschaft. Sie
werden schockiert sein. Latein. Wie unzeitgemäß.
@virOblationis Wie kann es albern sein, über die Sprache der Kirche sprechend die Sprache der Kirche
zu sprechen – gleich wie gut oder schlecht? Es sieht so aus, als ob alle, die hier schreiben, deutsche
Muttersprachler sind. Es ist nun mal, zumindest nach meinem Empfinden, albern, auf eine Fremdsprache auszuweichen,
gleich ob diese nun die Sprache der Kirche ist oder nicht. Außerdem würde das sicherlich einige, die
sich hier gerne beteiligen möchten, ausschließen, denn ich wage zu bezweifeln, daß hier alle in der
Lage sind, sich auf Latein auszudrücken. Wenn es allerdings irgendwo ein Forum gäbe, in dem Themen wie
jene, die hier unser aller Gemüter bewegen, auf Latein diskutiert würden, aäre das sicherlich etwas
anderes und hochinteressant.
@virOblationis: warum kein Latein? Warum sollte diese Sprache in einer Diskussion, die eben gerade (auch)
das Latein betrifft, nicht verwendet werden? Weil dies kein sprachpraktisches Forum ist (eine gute Alternative
ist hier groups-beta.google.com/…p/alt.language.latin zu finden). Weil sicherlich nicht alle, die an
dieser Diskussion teilnehmen, nicht in der Lage sind, sich in der lateinischen Sprache adäquat auszudrücken,
was „dilettantus in interrete“ schon hinreichend demonstriert hat. Weil es keinen vernünftigen Grund
gibt, sich hier in einer Fremdsprache auszutauschen. Weil das Objekt der Diskussion nicht auch zwangsläufig
das Kommunikationsmedium sein muß. Weil es einfach albern ist.
Erfüllung der Vorstellungen des Konzils Wenn ich mir die oben-zitierten Stellen aus Sacrosanctum Concilium
so durchlese, dann scheint es mir, als ob das Missale Romanum von 1965 die Vorstellungen des Konzils klar
umsetzt. der Landessprache wurde größerer Raum gegeben, das Latein wurde beibehalten und, im Gegensatz
zum Novus Ordo, läßt sich eine organische Entwicklung des ‘65er Ordos aus dem vorangegangenen ‘62er
feststellen (auch wenn der Psalm „Judica“ im Stufengebet fehlt und das Schlußevangelium entfallen ist).
Der Character der Messe wurde nicht geändert.
Latein, Latein und nochmal Latein Athanasius, ich gebe Dir völlig Recht wenn Du sagst, es gehe nicht
um die lateinische Sprache beim Traditionalismus. Zu früheren Zeiten war der Gebrauch der Volkssprache
in der Liturgie auch ausgeprägt und immerhin hat das Latein ja irgendwann einmal (viertes Jahrhundert?)
die Liturgiesprache Griechisch abgelöst, weil es eben Volkssprache war. Der Punkt ist und bleibt, daß
die Liturgiereform aus dem Heilgen Messopfer ein Abendmahl gemacht hat, daß aus der christozentrischen
Liturgie (im wahrsten Sinne des Wortes Gottesdienst) eine menschenbezogene Liturgie wurde, welcher der
Priester vorsteht. Ich will den ganzen Katalog an Kritikpunkten nicht auflisten, der ist eh hinreichend
bekannt. Nein, es geht nicht um’s Latein. Es geht um den Charakter der Liturgie, die Aussage, den Sinn
und Zweck von Liturgie. Das Mysterium der Liturgie macht sich nicht an der Sprache fest, sondern am Glauben
und der Absicht, mit der sie gefeiert wird. Und da liegen die Probleme des Novus Ordo. @dilettantus in
interrete: Ein „lateinischer“ Beitrag voller deutscher Zitatfetzen, der auch noch ein deutsches Verbum
(„trägt“) gebraucht, wirkt ein wenig wie gewollt und nicht gekonnt. Ich persönlich würde eine Form
von „duco“ nehmen (tragen von Personen; bei Dingen nimmt man „fero“).
und da sind wir wieder mal beim Thema: FSSPX… Es scheint ja unmöglich zu sein, irgendwo über Mißstände
irgendwelcher Art in der katholischen Kirche zu diskutieren, ohne, daß ehr früher als später die Abkürzung
FSSPX mit dem Adjektiv „schismatisch“ in irgendeinem Zusammenhang auftaucht. Entweder geschieht daß,
weil ein trendoider Verfechter der „Reform“ meint, er müsse einem Katholiken, der sich ehr der traditionellen
Disziplin und Liturgie verbunden fühlt, so richtig unter die Nase reiben, er (der Trendoide) sei ja in
Gemeinschaft mit Rom, der Tradi (im Zweifelsfall immer ein Pius X-Typ) aber nicht weil Erzbischof Lefebvre
ungehorsam war, ätschi-bätschi… Oder der Tradi meint, er müsse selber drauf rumreiten, daß das „konziliare
Rom“ ja ach so Unrecht hat und irgendwie selber im Schisma ist, FSSPX aber nicht und man hält ja nun
den Katholischen Glauben hoch wärend Rom und die Modernisten auf der ganzen Linie versagen und das mit
dem Schisma stimmt ja auch nicht und Lefebvre ist ja ein Heiliger… Für den obigen Artikel ein herzliches
Danke and kreuz.net! Während woanders der FSSPX das Katholischsein abgesprochen wird, ist hier gezeigt
worden, daß die FSSPX und ihre Gläubigen dann doch da sind, wo andere sich in political correctness
üben. Und zum Schluß der Newsflash: man muß ja nicnht unbedingt zur Bruderschaft gehen, wenn man sich
der traditionellen Liturgie und Disziplin verbunden fühlt…
@Dr. Otterbeck Die Tatsache, dass die in der Ap. Konstitution von 1969 festgelegten Grundzüge der gegenwärtigen
Liturgie (des lebendigen, gegenwärtigen Gottes) fast vollständig sofort akzeptiert wurden, auch die
wichtige Entscheidung innerhalb der erlaubten Vielfalt die Identität der Einsetzungsworte zu wahren […].
Die angeblich „fast vollständige Akzeptanz“ von Missale Romanum ist keine Argument, die „Reform“ zu verteidigen,
vor allem wenn diese angebliche Akzeptanz in Zeiten von Reformtrunkenheit liegt („Geist des Konzils,“
„Aufbruchstimmung“ u.ä.). Was sie mit „erlaubter Vielfalt“ bezeichnen ist mir schleierhaft. Wenn es erlaubte
Vielfalt gäbe, wäre der ursrüngliche Ritus nicht gegen etwas neues ausgetauscht worden und dann so
gut wie verboten worden. Und wer angesichts der willkürlichen Verfälschung der Einsetzungsworte in sowohl
dem lateinischen Text des Novus Ordo (Entfernung des „mysterium fidei“) als auch in einigen Übersetzungen
(die verfälschenden Übersetzung von pro multis als „für alle“) noch von Wahrung der „Identität“ der
Einsetzungesworte sprechen kann, hat sich mit der Identität der Konsekration noch nie beschäftigt oder
hat sie nicht verstanden. Oder ist ein Zyniker. Lesen Sie doch bitte mal im Römischen Katechismus nach,
was da zum Thema „für alle“ steht. Vielleicht merken Sie dann, daß es echte und berechtigte Kritik am
Novus Ordo gibt und gab.
Lieber Athanasius Leider ist in dieser Diskussion das Gerundivum noch das appetitlichste. Inwieweit es
„katholisch“ ist, zwischen Kritik und rassistischem Antisemitismus zu unterscheiden, weiß ich nicht,
für mich ist das nicht unbedingt eine Frage des Glaubens und der Konfession, für mich ist das eine Frage
des gesunden Menschenverstandes. In diesem Zusammenhang möchte ich betonen, daß ich in jedem meiner
Posts (auch dem, der gelöscht worden ist) Deine Argumentation und Rhetorik kritisiert habe und nicht
Dich als Person. Auch hier ist eine Unterscheidung notwendig. In diesem Zusammenhang ist es aber auch
wichtig, sich so auszudrücken, daß man nicht in Kategorien eingeordnet wird, in die man nicht eingeordnet
werden will. Wenn jemand sich eines Vokabulars und einer Rhetorik bemächtigt, die zuvor in nationalsozialistischer
Hetze gebraucht worden ist, dann muß derjenige natürlich damit rechnen, daß er entsprechende Reaktionen
bekommt. Und da liegt m.E. die Ursache für diese unappetitliche Diskussion hier.
Und bei uns? Ich frage mich, ob jemand wegen solcher Aussagen bei uns (in Deutschland) auch zu einer solchen
Strafe verurteilet würde. Ich kann mir leider sehr gut vorstellen, daß solcherlei Äußerungen hier
als „freie Meinungsäußerung“ gelten würde.
Gerundia, Gerundiva, Juden, Freimaurer und Verschwörungen ad defendam positionem meam vielleicht? ich
sagte, dass Juden wichtige Rollen in Weltverschwörungen spielen nicht „die Juden“. Sie schrieben: Grundsätzlich
hatte Pater Dehon recht, wenn er über die west-europäische [sic] Sekularisationsjuden sprach die im
internationalen Verband etwa der Freimaurerei und des Kommunismus die Nation, eher gesagt: die christliche
Zivilisation, zerstören wollten. [meine Hervorhebung] Ihn, wie Pater Déhon, würdet ihr als Nazis „Braune
Volksmörder!“ usw. bezeichnen. Wenig katholisch. Es ist nicht sonderlich katholisch, hier in die selbe
rhetorische Kerne zu schlagen, wie die Ideologen, die den organisierten Antisemitismus in Deutschland
vorgedacht haben.
@Athanasius: „mein bester Freund ist Jude“ Ich habe nie gesagt es gibt etwa eine Verschwörung wie die
Nazis sagten. Sie schrieben in dem Beitrag Na noch a moal: Grundsätzlich hatte Pater Dehon recht, wenn
er über die west-europäische Sekularisationsjuden sprach die im internationalen Verband etwa der Freimaurerei
und des Kommunismus die Nation, eher gesagt: die christliche Zivilisation, zerstören wollten. Sie sprechen
hier von einem „Verband“ der Juden, Freimaurer und Kommunisten. Und genau das war Bestandteil der NS-Hetzpropaganda.
Ich lasse mich nicht weiter beleidigen als Faschist. Ich sehe hier keine Beiträge, in denen Sie als „Faschist“
beleidigt werden. Ihre Argumente sind kritisiert worden, und das, wie ich meine, zu Recht. Dass ihr, mit
Recht, frustriert seid über die Verbrechen eurer Elterngeneration, solltet ihr beim Psychiater auskotzen
und nicht über meinen Kopf! Dies allerdings ist eine Beleidigung und Unterstellung. Wie gesagt: mein
bester Freund ist Jude, und ich lasse mich nicht von euch beleidigen! Ihr kennt mich gar nicht, ihr Deutschfrustrierte!
Mich würde auch interessieren, was Ihr bestern Freund zu dem sagen würde, was Sie hier so schreiben.
Bezeichnen Sie ihn auch als „Sekularisationsjuden“ im internationalen Verband mit Freimaurern und Kommunisten,
der die Nation zerstören will? Haben Sie ihn denn auch schon mal ob der „Perversion“ seiner „Doktrin“
angesprochen?
In die Nähe der Nazis gerückt „Gerderic“ und „Aurelius“ rückten Athanasius gleich in die Nähe der
„Nazis“, der „braune Seiten“ läse. Falsch. Es war Athanasius, der sich selber dorthin gerückt hat. Wer
auf einer angeblich jüdisch-freimaurerischen-kommunistischen Weltverschwörung gegen Nation und Zivilisationherumreitet,
bemächtigt sich einer Rhetorik, die fest mit dem Nationalsozialismus verbunden ist. Wenn übrigens mein
Beitrag von gestern noch online wäre, dann hätten andere die Möglichkeit, sich davon zu überzeugen,
daß ich Athanasius nicht in die „Nähe“ der Nazis gerückt habe, sondern seine Argumentation. Im übrigen
finde ich es sehr bedenklich, daß Beiträgen, die sich der Argumentation bemächtigen, die vor einigen
Jahrzehnten von den Verantwortlichen für einen Völkermord gebraucht worden, hier Raum gegeben wird,
die –- wie ich meine –- berechtigte Kritik daran, aber gelöscht wird.
seligsprchung der freimaurerei das kann ja heiter werden wenn das einml funktioniert werden wir also in
zukunft jede seligsprechung der freimaurerei und anderen herrschaften zur billigung vorlegen ist daß
der auftakt zur nächsten metamorphose des josef ratzinger Ich verstehe nicht ganz den Ausdruck „seligsprechung
der freimaurerei“. und bitte um Erklärung.
@Athanasius Es geht nicht darum geliebt zu werden von jedem. Es darum heilig zu sein. Der vorige hl. Vater
war viel zu geliebt von e.g. der ADL und liberalen Organisationen, talmudischen Kirchenfeinden, Muslimen
usw. Der s. Pius IX. wurde fast mit Sarg in den Tiber geworfen von liberalen Kirchenfeinden. Und deren
Nachfolger applaudieren für JP II. Sie scheinen implizieren zu wollen, daß sich Heiligkeit und Beliebtheit
bei Gruppierungen, die Sie offensichtlich ablehnen, gegenseitig ausschließen. Außerdem ist Ihre Aufzählung
von jenen Gruppierungen sehr einseitig und ideologisch gefärbt und somit auch Ihre ganze Argumentation.
@Miles Christi WARUM diese Eile ? Wozu soll das dienen ?? Ich vermute hinter dieser Eile eigentlich etwas
ganz anderes. Zum Einen kann sich der heilige Vater und die zuständige Kommission den auf der ganzen
Welt nicht zu überhörenden „subito santo“ Rufen entziehen, auch wenn diese mittlerweile leiser sind.
Papst Johannes Paul II. war ein weitläufig beliebter Pontifex, auch wenn vieles, was er in den 26 Jahren
seines Ponitifikates getan hat, doch ehr fragwürdig ist (ich schließe mich da ganz Deiner Meinung an).
Wird das Verfahren eingeleitet (er selbst hat ja Mutter Teresa von der Wartefrist von 5 Jahren entbunden),
wird man den Erwartungen rascher Beatifikation gerecht, das Verfahren läuft und „man kümmert sich ja
drum.“ Und Verfahren können sich lange hinziehen. Zum Anderen bedeutet ja ein Seligsprechungsverfahren
noch lange nicht die rasche Seligsprechung. Und auch ein abgeschlossenes Verfahren beudeutet ja noch keine
unmittelbare Seligsprechung, wie das Beispiel des seligen Papstes Johannes XXIII. zeigt. Im übrigen macht
Papst Benedikt XVI. ja nicht gerade den Eindruck, als ob er das bisherige inflationäre Selig- und Heiligsprechen
weiter betreibt, zumal er ja nun zur Praxis von vor 1975 zurückgekehrt ist und der Papst die Beatifikation
nicht mehr selber vornimmt. So ist das Würstchen ja wieder tiefer gehängt. Ich denke, daß kann noch
was dauern… Aurelius
Armer Thomas Cranmer! Angesichts der Bilder dürfte da selbst Thomas Cranmer sein posthumes Lächeln ob
der Verwirklichung seiner Ideen im Novus Ordo vergehen.
Noch eine wahre Begebenheit Bei einer Diskussion in unserem Gemeindeverband erzählte eine Mutter eines
vierzehnjährigen Mädchens, daß ihre Tochter sich bei ihr zu Hause mit einer muslimischen Mitschülerin
treffen wollte, um mit jener zusammen zu lernen. Als die muslimische junge Dame das Haus betrat und dort
an der Wand ein Kruzifix sah, verlangte sie, daß man es von der Wand nehmen sollte, da es ihre „religiösen
Gefühle“ verletze. Wie die Geschichte ausgegangen ist, weiß ich nicht mehr. Der bei der Diskussion anwesende
„katholische“ Priester meinte allerdings, daß es doch kein Problem sein sollte, das Kruzifix in so einer
Situation abzuhängen, es sei ja eh nur ein Symbol.
Geheimbünde? @Athanasius: Natürlich gibt es Geheimbünde und Verschwörungen, aber von denen, die Sie
aufzählen würde ich keine einzige als solchen bezeichnen, denn das, was einen Geheimbund ausmacht, ist
in erster Linie, daß er geheim ist und diejenigen, die Sie nennen sind ja wohl alles andere als geheim
(wie könnten Sie denn sonst von deren Existenz wissen). Vor allem die Freimaurer würde ich da ausnehmen –
ein Geheimbund wird ja wohl kaum Touristenführungen durch seine Schaltzentrale in London, Great Queen
Street, veranstalten (inkl. gift shop ). Zum Thema –- uns Söhne und Töchter Roms sollte nicht so seht
interessieren, was die Briten sagen (die ja nun die Freimaurerei erfunden haben), und vor allem was die
Anglikanische Kirche sagt. Das einzige, was wir von denen hören wollen, wäre so etwas wie: „Wollt ihr
eire Kathedralen zurück haben?“.
Lex orandi, lex credendi @ FioreGraz: Lex orandi, lex credendi. Gutes Stichwort, heute würden sehr wenige
das Gesetz des betens im alten Ritus verstehen und ich bezweifle sogar das zum tridentinum die Leute die
Liturgie verstanden, also erts recht eine Legitimation den Ritus verständlich zu machen. Ich kenne nicht
wenige Menschen, die das Gesetz des Betens im „altem Ritus“ verstehen und das wirkt sich sichtbar auf
deren Glauben aus. Zu tridentinischen Zeiten gab es Katechse, die Menschen wurden im Gesetz des Betens
unterrichtet. Auf dem Altar vollzieht sich auf unblutige Weise das Opfer von Golgota. Das verstand man
zu tridentinischen Zeiten. Heute fällt es vielen schon schwer, ein protestantisches Abendmahl von dem
katholischen Messopfer zu unterscheiden. Mal ganz davon abgesehen, daß kaum noch einer das Wort „Opfer“
in den Mund nimmt. Ist ja nicht mehr zeitgemäß. Und das wirkt sich dann auf den Glauben aus… leider!
@FioreGraz Die tridentinische Messe und eine Messe aus dem 1. Jtsnd, unterseiden sich gewaltig so das
man auch hier von einer „neuen“ Messe sprechen kann. Dem würde ich so nicht unbedingt zustimmen. Sicherlich
ist es richtig zu sagen, dass das Missale Romanum von 1570 (eigentlich fälschlicherweise als „tridentinische
Messe“ bezeichnet, denn es war nicht das Konzil von Trient, dass die Liturgiereform von 1570 durchgeführt
hat, sondern der heilige Papst Pius V.) nicht jenes ist, das Papst Gregor der Große kannte (wie „Athanasius“
andeutete). Gleichzeitig unterschieden sich die liturgischen Gebräuche innerhalb einer Stadt von Kirche
zu Kirche. Es gab keine missa normativa bis 1570 und danach auch nur eingeschränkt. Die Behauptung also,
daß es immer nur eine Messe gab, ist einfach falsch. Allerdings war das Missale Papst Pius V. auch nicht
„neu“, denn es war ja schlicht und ergreifend eine überearbeitete und standardisierte (sicherlich auch
vereinfachte) Version der Liturgie, die in Rom beheimatet war. Das Missale von 1570 wurde also nicht neu
geschaffen. Im Gegensatz zum Novus Ordo Missae, der quasi aus den Bruchstücken des Vetus Ordo am Reißbrett
gebastelt worden war. Und da muß die Kritik an der Liturgiereform ansetzen. Bis dahin nämlich verlief
die Veränderung der Liturgie organisch. 1969 wurde eine neue Messe geschaffen, nicht 1570.
@ Athanasius Also die tridentinische Messe war schon 1570 als der hl. Papst Pius V. nach dem Willen des
Konzils von Trient die Römische Messe kodifizierte und mit einer Bulle (Quo Primum) verpflichtete für
die Westkirche (mit Ausnahme von Ritusgebieten wie Ambrosianisches Mailand, Braga-Gebrauch und Mozarabischer
Lateinritus), ein RÜCKGANG in die Zeit. Quo Primum erlaubt ausdrücklich den Gebrauch liturgischer Bücher,
die in Jahre 1570 seit mindestens 200 Jahren konstant in Gebrauch sind (vel ipsa institutio super ducentos
annos Missarum celebrandarum in eisdem Ecclesiis assidue observata sit). So konnte also auch die Ecclesia
Coloniensis an ihrer Liturgie festhalten, in der allerdings schon im 17. Jahrhundert der römische Ritus
quasi durch die Hintertür eingeführt wurde. Die Einführungt des Missale Romanum von 1570 bedeutete
die Einführung einer überarbeiteten Version des stadtrömischen Ritus für die ganze Kirche mit den
oben aufgeführten Ausnahmen. Es gab also auch nach 1570 liturgische Vielfalt in der Kirche. Die Messe
war also immer irgendwie work in progress. Und das wird auch wohl immer so bleiben.
Papst Benedikt XVI auch ein „Modernist“? @Yersinia: „Ich bin überzeugt, daß die Kirchenkrise, die wir
heute erleben, weitgehend auf dem Zerfall der Liturgie beruht, die mitunter sogar so konzipiert wird,
„etsi Deus non daretur“: daß es in ihr gar nicht mehr darauf ankommt, ob es Gott gibt und ob er uns anredet
und erhört. Wenn aber in der Liturgie nicht mehr die Gemeinschaft des Glaubens, die weltweite Einheit
der Kirche und ihrer Geschichte, das Mysterium des lebendigen Christus erscheint, we erscheint Kirche
in ihrem geistlichen Wesen dann noch? Dann feiert die Gemeinde nur sich selbst, aber das lohnt sich nicht.“ (
Aus meinem Leben. Deutsche Verlags-Anstalt, München: 1998, 174.) Auch wenn Joseph Ratzinger der Liturgiereform
nicht komplett ablehnend gegenüberstand, so kritiesiert er doch das Vorgehen damals, das sich natürlich
auch auf der Ergebnis auswirkt. Immerhin hat der jetzige Papst schon mehrfach Pontifikalämter im überlieferten
Ritus gefeiert. Theologisch ist er sicherlich alles andere als ein Modernist.