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Brüsseler Kirche Das Bild von der Brüsseler Kirche ist ausdrucksstark. Da sind Gott sei Dank die ganzen
schlimmen Krücken entfernt, die vom Glauben abhalten und zum frommen Zeitvertreib animieren. Die Stühle
sind ein gerade noch zu rechtfertigendes Mobiliar. So wünschte ich mir viele Kirche. Damit man wieder
Lust bekommt, eine barocke Kirche von innen zu sehen.
Nachtlaterne Mehr Echtheit und weniger Echtheit, spielt das eine Rolle? Hauptsache ist doch Echtheit und
nicht der Komparativ von echt, das Echtere,…wa!
Nachtlaterne Die Gegner sind halt der Meinung, auch bei Kreuz.net. viel Licht einbringen zu sollen, bevor
die Finsternis die totale Oberhand gewinnt und der Darkroom perfekt ist.
Beobachterin die sich öffentlich präsentieren und die Gesellschaft umgestalten wollen, soll die Kirche
ihre jahrtausendealte Lehre auf den Kopf stellen. Wie lächerlich Die kirchliche Lehre wird nicht besser
und nicht wahrer, auch wenn sie jahrtausendealt sein sollte. Da täte Entkernung und Entkrustung sehr
not, werthe Bewobachterin oder bin ich da Ihrer Meinung,…?
Baron Mit einem altrituell-zynischen Freiherrn mit aufgepapptem Adelstitel mag ich es gar nicht erst aufnehmen.
Sparen Sie sich daher ihre Banal-Attacken. Sie waren nicht gefragt. Wertester…!
Werther Typ Das Wichtigste an einer Tridentinischen Messe ist doch, dass sie hinter dichten Weihrauchschwaben
abgespult wird von goldgewandeten Kultbeamten, an einem wunderschönen Altar und möglichst unter einer
wunderschön prächtigen Madonnenstatue. Was sonst noch geschieht, interessiert doch eh niemand…! Aber
Ihr Beitrag :(3 hat mich ganz andere Kriterien gelehrt, … danke!
engelhardt Der qualitative Unterschied zwischen Glaube und Aberglaube lässt sich nicht ohne weiteres
feststellen. Ich denke, die Grenzen sind da sehr fließend. Meine Definition: Je mehr der Glaube sich
des Verstandes entledigt, desto mehr mutiert er zum Aberglauben…!
Werther Krak Niemand hat Anspruch darauf nur ästhetische präsentiert zu bekommen. Auch Häßlichkeiten
haben Anspruch darauf, angeschaut zu werden. Wie sonst könnte man wissen, was hässlich ist und was schön
sein sollte. Also hässliche Dinge nicht ins stille Kämmerlein verbannen, sondern draußen auf der Straße
zeigen, damit sich Geschmack bilden und entwickeln kann. Der kann sich aber nur entwickeln, wenn das eine
wie das andere präsentiert wird. Schließlich gibt es auch alabasterne Madonnenstatuen, die weder schön
noch hässlich sind und deshalb vom Sockel gehören.
Erdloyalist Dazu würde ich nicht Glaube sagen, sondern die Möglichkeit zu verdichteter Konzentration.
In der Regl findet man die verlorenen Sachen ganz rasch, wenn man sich der Konzentration aussetzt. Damit
könnte ich einverstanden sein.
Erdloyalist Es geht mi nicht um die Definition was denn Aberglaube sei, sondern um die Feststellung, dass
Glaube wie Aberglaube sehr menschliche Dinge sind, eigentlich mit den Menschen ausmachen. Haben Sie noch
nie zum heiligen Antonius gebetet, wenn Sie was verloren haben…? Das ist die versöhnliche Seite des
Aberglaubens, die sich auch nicht abschaffen lässt. Es ist gut, Fluchtwege dieser Art zu haben. Deswegen
sollte man sich aber nicht im Dschungel der Fluchtwege verlieren. Dann wird es schlimm und der Aberglaube
kann sich gegen den Menschen richten.
derfux Wenn Sie auf die Bilder nicht oder kaum reagieren können oder wollen, müssen Sie doch Ihre Abstinenz
dermaßen schamvoll unter Beweis stellen. :)3
r.ruhrgebietler die hhlg. Messe Ist davon auszugehen, dass Sie die hochheilige Messe meinen. Die heilige
Messe genügt Ihnen wohl nicht mehr. Wenn aber schon hochheilig, dann aber auch altrituell, oder? Wenn
schon, denn schon. Was dem einen seine Fronleichnamsprozession, ist des anderen Eule,… wa?
Es sei, der Priester hat ein Komma vergessen… Wie kannst du dir denn generell sicher sein, dass die
Hostie, die du erhältst, konsekriert ist? Diese Hinterfragung macht mich stutzig: Wie sollte man auch
unsicher sein, wenn ein altritueller Priester die Wandlungsworte lateinisch gesprochen hat. Dann mussdie
Hostie doch gültig konsekriert. sein. Es sei denn, der Priester hat ein ästhetisch notwendiges Komma
vergessen.
Feelings… Das war ja schon nicht mehr auszuhalten. Tagelang wurde das Lieblingsthema der Tradis hier
im Forum einfach unter den Teppich gekehrt. Aber zum Wochenende gibt es wieder das heißersehnte Bonbon:
das Homothema in der pädophilen Version. Das ist doch großartig, wie die Redaktion so spannungsvoll
zu inszenieren versteht. Danke Redaktion, danke! :(3 :(3 :(3
Kirche und Aufklärung Aufklärung wurde nicht gemacht. Sie war plötzlich nach jahrhundertelangen Denkprozessen
da. Aufklärung ist kein Dogma, das verkündet wurde und an das glaubende Menschen zu glauben hätten.
Aufklärung ist die permanente Aufforderung, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen, wie es Immanuel
Kant formuliert hat. Damit hat man sich in der katholischen Kirche immer schwer getan und tut sich, wenn
man hier im Forum blättert, immer noch sehr schwer. Deshalb ist es gut, dass die Aufklärung auch nicht
vor den Kirchentüren halt gemacht hat. Sich des eigenen Verstandes zu bedienen, ist eine sehr menschliche
Aufforderung, Herr über sich zu sein zu wollen. Leider ist dem Christentum diese Erkenntnis verschüttet
gegangen, weil im Christentum stets nur von Körper und Seele die Rede ist, der Geist indes aus dieser
menschlichen Trinität entfernt wurde. Im uwsprünglichen Johannes ist dagegen von Körper, Geist und
Seele die Rede. Aber das ist schon lange her. In der Kirche gibt man sich seit Jahrhunderten mit Körper
und Seele zufrieden, egal ob Wichtiges fehlen könnte. Muss man sich deshalb wundern, dass Kirche und
Aufklärung sich nie so gut miteinander vertragen haben?
Riese 1835 Der alte Ritus stellt ein Gesamtkunstwerk da, das nur in seiner Gesamtheit zu erfassen ist.
Auch mir geht es so, daß ich ständig für mich Neues entdecke und in immer größere und schönere Tiefen
vorstoße. Das ist beim NOM mit seiner überwiegenden ad-hoc-Liturgie, bei der es nur so von Trivialitäten
wimmelt, gar nicht möglich. Und was geschieht, wenn Sie vor lauter größeren und schöneren Tiefen den
Ausgang nicht mehr finden, nur weil Sie plötzlich entdeckt haben, dem falschen Gott „Liturgie“ nach geeifert
zu haben. Wenn dann die Ausgänge zu NOM aber hermetisch verriegelt sind…?
Der Papst ohne deutsche Bischöfe Die Bischöfe zur Brust nehmen, wird der Papst nur, wenn Sie geloben
ihm weiterhin zu folgen. Also braucht er das doch nicht zu tun. Was wäre denn der Papst ohne deutsche
Bischöfe? Also wird Benedikt nicht viel gegen die deutschen Bischöfe ausrichten wollen. Und das ist
gut so…!
Keine repräsentative Minderheit Nur wer ausschließlich bei Ikea einkauft wird den neuen Altar im Freiburger
Münster als Ikea-Tisch und ergo als Kitsch anprangern. Es ist keine repräsentative Minderheit, die geschmacksbildend
für eine große Mehrheit ist. Wer alabasterne Madonnen auf Altäre hievt, kann nicht ander als den neuen
Altar im Freiburger Münster als Ikea-Tisch zu schmähen.
NOM = Missbrauch? Auch wenn es noch so häufig im säuerlichen Ton der Stereotypie wiederholt wird: NOM
ist nicht die Abkürzung von „Missbrauch“. Durch die Instrumentalisierung des Begriffs „Missbrauch“ wird
von altritueller Seite viel Missbrauch getrieben. Nach dieser Denke ist wohl nur NOM anfällig für Missbräuche,
während der tridentinischen Messfeier allein die Unanfechtbarkeit zuerkannt wird, rein von Missbräuchen
zu sein; allerdings mit der Einschränkung, dass die extraordinäre Messe entsprechend der Rubriken in
20 Minuten heruntergehaspelt wird. Das wird nicht als Missbrauch angeprangert. Sondern als löbliche Notwendigkeit,
damit der jeweilige Priester gleich darauf die nächste Messe herunterleiern kann, nach dem Motto: Die
glaubenden Laien beten eh den Rosenkranz oder eine gefühlvolle Messandacht, weil sie den Text nicht verstehen.
Gott wird den Text zwischenzeitlich bestens kennen. Also ist die Kürze in diesem Denkschema gerechtfertigt.
Außerdem ist der Zeitgewinn willkommen, um sich über NOM täglich seitenlang auszulassen und alle möglichen
und unmöglichen Missbräuche bei NOM diabolisch-genüsslich aufzulisten. Das bestärkt das altrituelle
Selbstbewusstsein immens, im wahren Christentum zu sein und ermutigt, andere als Ungläubige, Protestanten
und Heiden auf widerliche Weise abzukanzeln und diesen Gruppen ausschließlich schlechteste Machenschaften
und finsteres Unkatholisschsein zu attestieren. So schmilzt das Häuflein der 144 000 Altrituellen wie
der Schnee in der Märzensonne. o^/
NOM = Missbrauch? Auch wenn es noch so häufig im säuerlichen Ton der Stereotypie wiederholt wird: NOM
ist nicht die Abkürzung von „Missbrauch“. Durch die Instrumentalisierung des Begriffs „Missbrauch“ wird
von altritueller Seite viel Missbrauch getrieben. Nach dieser Denke ist wohl nur NOM anfällig für Missbräuche,
während der tridentinischen Messfeier allein die Unanfechtbarkeit zuerkannt wird, rein von Missbräuchen
zu sein; allerdings mit der Einschränkung, dass die extraordinäre Messe entsprechend der Rubriken in
20 Minuten heruntergehaspelt wird. Das wird nicht als Missbrauch angeprangert. Sondern als löbliche Notwendigkeit,
damit der jeweilige Priester gleich darauf die nächste Messe herunterleiern kann, nach dem Motto: Die
glaubenden Laien beten eh den Rosenkranz oder eine gefühlvolle Messandacht, weil sie den Text nicht verstehen.
Gott wird den Text zwischenzeitlich bestens kennen. Also ist die Kürze in diesem Denkschema gerechtfertigt.
Außerdem ist der Zeitgewinn willkommen, um sich über NOM täglich seitenlang auszulassen und alle möglichen
und unmöglichen Missbräuche bei NOM diabolisch-genüsslich aufzulisten. Das bestärkt das altrituelle
Selbstbewusstsein immens, im wahren Christentum zu sein und ermutigt, andere als Ungläubige, Protestanten
und Heiden auf widerliche Weise abzukanzeln und diesen Gruppen ausschließlich schlechteste Machenschaften
und finsteres Unkatholisschsein zu attestieren. So schmilzt das Häuflein der 144 000 Altrituellen wie
der Schnee in der Märzensonne o^/
Benedikt Bei Ihrem Verständnis von „Katholik sein“ hat es in der ganzen Geschichte nicht soviel Katholiken
gegeben wie eine Kleinstadt Einwohner. Wenn Sie glauben, damit ein großes Wort gelassen ausgesprochen
zu haben, sollen Sie sich wohlfühlen. Die Reziprokrität der Städte im Verhältnis zu den Katholiken
ist vielleicht eine ganz andere…
Nachlaterne Wie können Sie so eine blaspheme Behauptung aufstellen: Ihr habt geistiges AIDS? Was soll
der Schwachsinn? Nur weil eine Reihe von Forumsteilnehmer nicht in Ihre Flöte pusten?
Kirche und Moschee Kirche und Moschee: beides sind Gebäude. Das eine soll geschlossen werden, das andere
eröffnet werden. Das ist zunächst rein empirisch festzustellen. Deshalb sollte man noch die Emotionen
zügeln. Abgesehen davon ist das Schließen einer katholischen Kirche nicht weniger besser als würde
eine evangelische Kirche geschlossen werden. Es geht nämlich in dem Fall nicht nur um den Erhalt des
katholischen, sondern auch um den Erhalt des evangelischen Christentums. Superkatholen sehen wohl nicht
ganz zum Tellerrand und dass auf der anderen Seite auch Christen sind. Das verkürzte Denken hat dem Christentum
insgesamt schon viel geschadet und wird ihm bei der derzeitigen islamischen Inkulturation noch mehr Schaden
zufügen. Wäre es deshalb nicht an der Zeit, einmal über den katholischen Kirchturm einmal hinauszuschauen,
wie es nebenan bei Protestantens ist?
Werther Theophil Auf Ihrer hohen Kanzel merken Sie wohl nicht mehr, dass die Leute aus den Kirchenbänken
längst schon fortgerannt sind. Aber Sie predigen zu gern von Unzucht und anderen Perversionen. Ist ja
auch ganz schön…? Wenigstens auf diese Weise mittun zu dürfen.
Keine Sonderansprüche solang wir Christen keine Kirchen oder Kaplellen in islamischen Ländern bauen
dürfen, mehr noch, auf bereits bestehenden Kirchen kein Kreuz anbringen dürfen, haben Moslems gerechtfertigterweise
auch keine Sonderansprüche zu stellen. Auch wenn man der christlichen Kirche nicht angehört, gehört
man zumindest dem christlich geprägten Kulturkreis an. Ich schließlich daher mich der obenangeführten
Meinung an: Keine Sonderechte für Muslime. Die christlichen Geistlichen in Köln, die Sammelaktionen
für Moscheegebäude veranstalten, sollten sich gut überlegen, was sie tunund ob sie sich damit nicht
einen Bärendienst erweisen.
Nachtlaterne: Im Eifer übersehen ? warum wandern Sie denn nicht dahin aus, um besser leben zu können?
Ich denke, Artois braucht nicht Ihre Verteidung. Trotzdem sollten Sie lesen lernen, bevor Sie total verkehrt
zitieren. Zitieren ist natürlich auch Glücksache, ähnlich wie Lotto. Wenn Artois feststellt dass Monarchien
besser sind, es aber nicht belegt, wird er wohl wissen warum. Aber warum geht er dann nicht hin, um dort
ein besseres Leben führen zu können, was er in der Domokratie offenbar nicht so gut kann. Vielleicht
hat er keinen Mut oder er wusste nicht, dass man auch in undemokratische Monarchien auswandern darf. Die
Anregung sollte er dankenswerterweise entgegennehmen. Wenn Sie das Thema „Juden“ in dem Zusammenhang anfügen,
kann ich Ihnen nur sagen, dass Sie, wie nicht selten, mal wieder haarscharf daneben lieben und das ist
bekanntlich auch an der Sache vorbei:. Juden wurden gewaltsam vertrieben. Sie hatten nicht die Möglichkeit
während des zwölf Jahre dauernden 1000-jährigen Reichs in freier Selbstbestimmung auszuwandern. Das
haben Sie im Eifer offenbar übersehen?
Artois Ich habe beispielsweise 25 Jahre in einem kommunistischen Staat gelebt, kenne auch viele absolute
Monarchien, die tausend mal besser sind, und zwar in dem Maße je WENIGER Demokratie sie kennen! Wenn
absolute Monarchien so viel besser sind als, warum wandern Sie denn nicht dahin aus, um besser leben zu
können? Die Zurückbleibenden werden mit den Problemen der Demokratie schon allein fertig. Grabschaufler
braucht die Demokratie keine…!
Artois Da helfen kaum die bewährten Griffe in die Traditionsschatulle. Das Dogma von der leiblichen Aufnahme
Mariens in den Himmel wurde erst 1950 verkündet, ohne dass dafür ein Konzil einberufen worden wäre.
Es ist ja wohl ein qualitativer Unterschied, wenn ein Dogma aufgrund eines Konzilsbeschlusses (Gesamtheit
der Bischöfe) verkündet wird oder wenn es nur die Dogmenverkündigung des amtierenden Papstes ohne Konzilshintergrund
ist. Da spielt wenig Rolle was vermutlich Jahrhunderte vorher von den Glaubenden geglaubt worden ist.
Wenn es so notwendig gewesen wäre, hätte das Dogma auch schon Jahrhunderte vorher auf einem der sieben
ökumenischen Konzile verkündet werden können. Wurde es aber nicht. Da hat das Konzil von Ephesus mit
dem Dogma von der Gottesmutter eine ganz andere Qualität.
schlechter gutmensch /rainer toback Da haben Sie sich aber wirklich Mühe gegeben,… Dafür ist Ihnen
Dank zu sagen, dass Sie die Sie-Form beherrschen, auch wenn Ihre Beiträge sonst sehr viel aussagen. :(3
Artois Okay!, wenn Sie unbedingt auf den Mariendogmen bestehen, die auf den sieben ökumenischen Konzilien
verkündet wurden. Ausnahme ist das Mariendogma von 1950: von der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel.
Das kam leider etwas zu spät und wurde ohne dass ein Konzil stattgefunden hätte einfach verkündet.
Heggi Na und: das ist Insider Wissen. Mich hat gestört, dass ein Katholiban gleich geifern musste, der
Erzbischof sollte in der violetten Soutane Fußball spielen. Was steckt denn da für ein Sinn dahinter?
Wenn der Erzbischof alle Aktivitäten von Journalisten dokumentieren lässt, ist das meines Erachtens
alle Male besser als wenn es überhaupt keine kirchliche Meldungen aus Hamburg gibt. Vor Thissen war in
der Freien und Hansestadt kirchlich gesehen doch eh’ tote Hose, außer ein paar Katstrophenmeldungen von
der Nordelbischen Kirche. Die konnten den vertanen Braten auch nicht mehr retten. Da ist das Bild eines
fußballspielenden Bischofs doch viel lebendiger als der leere Michel, von dem zwar alle schwärmen aber
keiner hinein geht…oder?
Heggi Wie lautet Ihre Botschaft. Wenn er, Erzbischof Thissen, kein Fußballspieler werden durfte und deshalb
Bischof geworden ist, sollte man ihm doch die weltliche Freude gönnen, oder…?
In der Bischofssoutane Fußball spielen Es ist ganz gut, dass Erzbischof Thissen im Fußballdress mitgespielt
hat. Vielleicht wissen Tradis nicht, wollen es vielleicht auch gar nicht wissen, dass auch Erzbischöfe
in der Regel auch noch Beine unter der Soutane haben. Wie könnte man sonst auf die groteske Idee kommen,
er möge künftig in der Bischofssoutane Fußball spielen?
Benedikt Sie werden ja nicht annehmen, dass ich auf Ihre mir vorgeworfenen Details näher eingehe. Damit
würde die von Ihnen postulierte Diskussion in Stagnation geraten. Diskussion sollte weitergehen und sich
nicht auf Interpreatationsfragen kaprizieren. Das ist blanke Beckmesserei.
Rumgemaule Da bricht mal wieder für einige Tradis die Welt zusammen nur weil Erzbischof Thissen nicht
in Soutane am Spiel teilgenommen hat. Was soll dieses Rumgemaule dieser Ewiggestrigen? Der Erzbischof
hat durch die Teilnahme an dem Spiel vielleicht mehr für die Kirche getan, als die Tucken mit ihrem ewigen
Huch und Hach und wie Schrecklich und wie Sündig und was einer schrägen katholischen Fantasie sonst
noch zur Verfügung steht um gespielte Entrüstung zu artikulieren.
Artois: Ökumenisches Bewusstsein bestärkt Sein enges Verhältnis zum Dresdner katholischen Hof, sein
Austausch mit dem katholischen Adel und nicht zuletzt die durch und durch katholische h-moll Messe zeugen
davon. Eine der letzten Kompositionen Bachs: „Et incarnatus est“ – eine absolut einzigartige Durchdringung
des Gehemnis der Menschwerdeung „ex Mariae virgine“ Es ist unfair, Johann Sebastian Bach post mortem katholisch
machen zu wollen. Er war lutherisch bis zum letzten Atemzug. Die von Ihnen als katolisch hingestellte
h-Moll-Messe war das Geschenk des Protestanten Bach an seinen Landesherrn, der zur katholischen Kirche
übergetreten war, um als König von Polen amtieren zu können. Wenn man die h-Moll-Messe hört, wird
man sehr schnell feststellen, dass sie sich auf die Vertonung des Credo konzentriert, dem Bach den Text
des nizäno-konstantinopolitanischen Glaubenskenntnisses unterlegt hat. Darin kommen die bedeutungsschwangeren
Worte vor: „…unam sanctam cathólicam et apostilicam Ecclesiam“, die ähnlich ja auch im großen Glaubensbekenntnis
in der evangelischen Kirche verwendet werden, katholisch ist da mit allgemein übersetzt. Deshalb darf
man Johann Sebastian Bach aber nicht katholisch machen wollen. Das ist nicht koscher. Bach hat als lutherischer
Christ durch seine Musik das ökumenische Bewusstsein der zerstrittenen Christenheit in hohem Maße bestärkt.
Das ist das unbestrittene Verdienst von Johann Sebastian Bach.
Amanda Warum sollteman etwas neu lernen wollen, wenn es dazu keinen richtigen Grund gibt. Es sei denn,
man ist davon überzeugt, dass man es selbst will. Wenn man es selbst nicht will, kann man davon auch
ganz gut Abstand nehmen. Es gibt ja d en regulären Ritus. Für den extraordninären Ritus gibt es keine
Verpflichtung.
Burguros Mozart hat unter anderem auch ein paar Messen komponiert und das Reqiuem nicht ganz. Bekannt
ist er aber vor allem durch seine Opern, Sinfonien und Klavierkonzerte geworden. Während Bach sein ganzes
Leben lang im Dienste der Kirchenmusik stand, mit Ausnahme der Zeit als er am Hofe zu Köthen war. Bach
ist durch seine Kirchenmusik, seine Choräle und Kantaten in erster Linie bekanntgeworden. Vor allem aber
durch das Weihnachts-Oratorium. Auch Bach hatte unter seinen Dienstherren zu leiden, ähnlich wie Mozart,
den der Salzburger Erzbischof als Musiker in die Küchenabteilung gesteckt hat, damit er schöne Musik
für die bischöflichen Tafelgelage komponiere. Dennoch war Bach in erster Linie Kirchenmusiker von der
Pike an. Das wollen wir doch nicht übersehen und als Katholiken wollen wir uns auch an der Musik von
Bach freuen, aber auch e Organisten. Was täten die auch ohne Bach? Mit Palestrina allein lassen sich
nur ganz wenige aus der Reserve locken.
Benedikt: Wandelt Euch durch neues Denken Was soll daran sektiererisch sein? Sie haben eine Messform der
katholischen Kirche als Tanz ums goldene Kalb bezeichnet. Ich erwiderte, dass Sie also Katholik doch wissen
müssten, worum es wirklich geht. Das ist mE eine äußerst freundliche Erwiderung auf so eine unterirdische
Bemerkung. Es ist immer sehr gefährlich, mit Leuten zu diskutieren, die einem ständig das Wort im Mund
herumdrehen, nur weil sie recht haben wollen. Sie sind unfähig, es zuzubilligen, eine andere Sichtweise
in religiösen Dingen zu haben. Sie schwingen lieber die Keule: Willst Du nicht katholisch sein, dann
schlag ich dir den Schädel ein! Haltungen dieser Art entstpringen in der Regel engstirnigem Katechismusdenken.
Nur die so Denkenden wollen es nicht wissen, obwohl in einem der Paulusbriefe steht: „Wandelt Euch durch
neues Denken!“ Damit hat er bestimmt nicht die alte Liturgie gemeint.
Tridentischne Messen nicht flächendeckend einfordern Benedikt: Dafür gibt es das MP und die altrituelle
Messe. Für alle die Schnörkeldinge, die nicht entsprechend begründet werden können, ist in NOM kein
Platz und das ist gut so. Wer es wünscht, soll die tridentinischen Messen besuchen, sie aber nicht flächendeckend
einfordern. Abgesehen davon verbitte ich mir die Frage, ob ich Katholik sei… Im Gegenzug, sind Sie wohl
keiner? Sonst würden Sie solche sektiererischen Frage nicht stellen?
Tanz der Priester um den goldenen Altar Mehrmals wurde hier in Beiträgen festgestellt, dass nach dem
alten Ritus die Gemeinde überhaupt nicht erforderlich ist. Das machen die Ministranten. Es geht eigentlich
im alten Ritus nur um den Tanz goldgewandeter Kultbeamten um den goldenen Altar (Kalb?), verschleiert
durch Weihrauchschwaden,… oder? Da muss man sich doch nicht die Zunge zerbrechen, wie der Gottesdienst
der Zunkunft aussehen soll: den die Priester ganz unter sich, für sich und mit sich, ungestört vom gaffenden
Volk, feiern werden.
Tanz der Priester um den goldenen Altar Mehrmals wurde hier in Beiträgen festgestellt, dass nach dem
alten Ritus die Gemeinde überhaupt nicht erforderlich ist. Das machen die Ministranten. Es geht eigentlich
im alten Ritus nur um den Tanz der goldgewandeten Kultbeamten um den goldenen Altar (Kalb?), verschleiert
durch Weihrauchschwaden,… oder? Da muss man sich doch nicht die Zunge zerbrechen, wie der Gottesdienst
der Zunkunft aussehen soll: den die Priester ganz unter sich, für sich und mit sich, ungestört vom gaffenden
Volk, feiern werden.
Tanz der Priester um den goldenen Altar Mehrmals wurde hier in Beiträgen festgestellt, dass nach dem
alten Ritus die Gemeinde überhaupt nicht erforderlich ist. Das machen die Ministranten. Es geht eigentlich
im alten Ritus nur um den Tanz goldgewandeter Kultubeamten um den goldenen Altar (Kalb?), verschleiert
durch Weihrauchschwaden,… oder? Da muss man sich doch nicht die Zunge zerbrechen, wie der Gottesdienst
der Zunkunft aussehen soll: den die Priester ganz unter sich, für sich und mit sich, ungestört vom gaffenden
Volk, feiern werden.
#238 Aleph † 22:49:19 | Donnerstag, 23. August 2007
Unter das Volk schmeißen Theophil hat seine ganz große Freude, täglich das Evangelium unter das Volk
schmeißen zu dürfen. Aber was fasziniert ihm denn so an Maann?
#21 Aleph † 21:44:03 | Donnerstag, 23. August 2007
Nachtigallenzungenpasteten Jetzt wird über Gleichstellungsbestimmungen gefaselt. Davon kann nicht die
Rede sein. Das MP wird aktzeptiert im originären Wortlaut, dass es den regulären und den extraordinären
Ritus gibt. Nun gut. Was regulär ist, soll auch regulär sein und nicht immer von Ästhetizisten und
anderen liturgischen Feinschmeckern (= Gourmets ?) in Abrede gestellt werden. Das MP gibt auch den, in
der Regel Nachtigallenzungenpasteten (eine Nachtigall hat nur eine Zunge und wieviele Zungen davon braucht
man für eine ordentliche Pastete?) Verspeisenden, die nichts mit dem ganz gewöhnlichen Volk ohne Lateinkenntnisse
etwas zu tun haben wollen, gewisse Chancen. Das sollte doch auch einmal positiv gesehen werden. Es ist
wohl der ganz katholische (?) Kreis ganz mit sich, in sich und um sich…?
#18 Aleph † 16:26:13 | Donnerstag, 23. August 2007
zeitundewigkeit Ist Ihnen eigentlich bewußt, wem hier ohne Not die schuldige Ehre verweigert wird? (Messopfer
nicht in einem Sakral- , sondern Profanraum? Wie lieblos handeln hier Pfarrherren! Soll darauf der Segen
Gottes ruhen? Es gibt die reguläre Messe für alle und die extordinaire. Wer auf ästhetizistische Sonderwege
aus ist nun der muss sich halt danach strecken, Ausschau halten. Vor allem sollten die Personen ihr Leid
nicht so lautstark anstimmen. Darüber kann man eh nur ins Schmunzeln geraten.
Wehret den Anfängen… Der Paderborner Erzbischof wird schon wissen was er tut und dort die Türen verschließen,
wo es notwendig sein wird, auch wenn Altrituelle noch so hartnäckig die Feier ihrer Messe einfordern.
Auch in dem Fall gilt: Wehret den Anfängen!. Eine Gemeinde ist schnell zerrüttet, wenn dann plötzlich
zwei Riten angeboten gleichberechtigt werden, die eben nicht gleichberechtigt sind. Dann braucht das Gebet
um Einheit nicht mehr gehalten zu werden. Die ist dann dahin. Wenn sich die altrituellen Gruppen einmal
irgendwo eingenistet haben, werden sie das als missionarischen rfolg verbuchen, als Auftrag umdeuten und
ihr zerstörerisches Werk, hinter den Geist des Vat. II zurück, beginnen. Mons. Hans-Josef Becker zeigt
Mut! Wenn Altrituelle ihre Messe haben wollen können Sie ja auch in anderen Räumen feiern. Es muss ja
nicht unbedingt eine Kirche sein. Auch im Münchner Herkulessaal haben die Piusgebrüder an einem wunderschönen
Altar unter einer wunderschöne Madonna eine ebenso wunderschöne Messe zelebrieren lassen. Warum soll
das ähnlich nicht auch in Paderborn möglich sein? Der Schönheit ihrer, der altrituellen Liturgie, wird
das profane Umfeld bestimmt keinen Abbruch tun … oder vielleicht doch?
#49 Aleph † 14:02:27 | Donnerstag, 23. August 2007
engelhardt Von da, aus der Isis-Schatulle, kommt auch das Lied „Wunderschön Prächtige, Sternenbekränzete,
Mondenbeglänzete… Leuchte und Trost auf der nächtlichen Fahrt…“
#47 Aleph † 13:26:40 | Donnerstag, 23. August 2007
engelhardt Ein Avatar ist mit der Idee des Gottmenschen eben nicht identisch. Avatar ist ein Weisheitslehrer.
Buddha ist ein Avatar, aber kein Gottmensch. Außerdem sollten Sie keine Fäkalausdrücke im Forum verwenden.
Das schädigt ihr Image.
#41 Aleph † 11:59:21 | Donnerstag, 23. August 2007
engelhardt Die Idee des Gottmenschen, wie sie von Jesus Christus im Christentum entwickelt wurde, ist
das zentrale geistesgeschichtliche Ereignis, mit dem das Christentum allen anderen Religionen gegenüber
eine ganz besondere Position einnimmt und sich ganz deutlich von den anderen Positionen abhebt. Darin,
in dieser Idee liegt, die ganze Kreativität des Christentums, deren Vor- und Nachteile. Sie kann beflügeln,
aber auch in Abgründe führen. Aber sie ist das Wesen des Christentums, das es ähnlich in einer anderen
Religion nicht gibt: Gott, der im Menschen Gestalt annimmt.
Warum soll auf dem Boot keine Messe gefeiert werden? Wenn im regulären Gottesdienst nach den Vorgaben
von NOM zelebriert wird, warum sollen dann bei einer Bootmesse unbedingt die gleichen Regeln gelten? Da
ist es durchaus legitim auch einmal andere Formen ins liturgische Zusammenspiel zu bringen. Die Konzentration
ist, so wie der Bilderfolge vom Burgenland zu entnehmen ist auf die Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers
gerichtet. Die räumlichen Umstände sind auf einem Boot, das über den Neusiedlersee schippert, eben
andere als die in einer Kirche. Ich stelle mit das sehr eindrucksvoll vor. Und warum sollte auf einem
Boot keine Messe gelesen werden. Jesus hat vom Boot aus gepredigt, er hat zum reichen Fischfang aufgerufen,
dass die Netze die Fische nicht fassen konnte. Er hat sich ins Boot zurückgezogen. Warum also sollte
das Boot kein gottesdienstlicher Ort sein, um einen eindrucksvollen Gottesdienst im NOM-Ritus zu feiern?
#24 Aleph † 11:03:35 | Donnerstag, 23. August 2007
palestrina In dem Essay überprüft Mosebach die ästhetischen Kriterien von NOM stellt einen Vergleich
mit dem alten Ritus an. Auch wenn er mitunter polemisch ausholt, wird er nicht unsachlich. Den Autor deshalb
aber gleich zu vereinnahmen und auf Linie zun trimmen, halte ich für sehr gewagt. In dem Korsett wird
er sich auf Dauer auch nicht wohlfühlen können, weil er dann irgendwann kein Publikum mehr haben wird.
#36 Aleph † 10:53:57 | Donnerstag, 23. August 2007
Luther Wie gesagt, wenn Maria in die Dreifaltigkeit kommt, dann trete ich aus! Dieser Platz steht ihr
niemals zu und ich glaube, sie wollte das auch gar nicht! Die Trinität durch die Quadrität zu ersetzten
war im 12./13. Jahrhundert sehr wohl Thema. Auf der Rosenburg im niederösterreichischen Kamptal ist ein
Bild mit der Quadrität zu sehen, bei der Maria von den drei gekrönten ebenfalls eine Krone überreicht
bekommt. Weil die Quadrität nicht durchzusetzen war, sind auch weitere bildliche Darstellungen zu diesem
Thema verboten worden. Wenn man sich die Anrufungen der lauretanischen Litanei vergegenwärtigt sind eine
ganze Reihe anspruchsvoller Attribute darin zu finden, die zumindest eine Krone auf dem Haupte Marias
rechtfertigen würden: Königin der Patriarchen, der Propheten, der Apostel, der Martyrer, der Bekenner,
der Jungfrauen, aller Heiligen, Königin ohne Erbsünde empfangen, in den Himmel aufgenommen, des heiligen
Rosenkranzes, des Friedens. Diese Form der Verehrung hat die Erweiterung auf die Quadrität überfrlüssig
gemacht.
#20 Aleph † 10:34:16 | Donnerstag, 23. August 2007
Mosebachs Essay nicht für Propagandazwecke Nichts gegen Martin Mosebach. Wenn man seinen Essay zur Liturgie
„Häresie des Formlosen“ liest, kann man ihm eine Zustimmung nicht versagen. Wo er recht hat, sollte ihm
auch nicht widersprochen werden. Es ist aber nicht nachzuvollziehen, dass ein Büchner-Preisträger zum
Wasserträger der Altrituellen mutiert, damit er von da mit Dankadressen im Stile von: „Man muss ja dankbar
sein, solche Prediger für „unsere“ Sache zu haben behängt wird“. Bestimmt würde auch er sich das Schillerzitat
„… den Dank, Dame begeh’r ich nicht und verlässt sie zur selben Stunde!“ zu eigen machen. Martin Mosebach
hat den Essay ganz bestimmt nicht zu Propagandazwecken verfasst. Der Beifall von der verkehrten Seite
könnte ihm, trotz Bücher-Preis auf Dauer zu schaffen machen.
Werther Theophil Eine erholsame Nachtruhe allen bekennenden Katholien…Allen anderen die Kraft des Heiligen
Das war ganz schön stürmisch heute Aben, …wa!
Einfach Besuch in der Loge Vermutlich sind Fotografen von kreuz.net bei einer Loge vorgefahren, konnten
den Meister vom Stuhl und den Logenpräsidenten überreden, den Schurz umzubinden. Das wäre es dann doch
gewesen. Anders lässt sich das Zustandekommen des Bildes nicht erklären.
Graf v. G. Wenn die Evangelien für Sie nur Märchenbücher sind, die die Autoren je nach subjektiver
Vorliebe geschrieben haben und die Mariendogmen für Sie nicht relevant sind, was ist denn da die Grundlage
Ihres Glaubens ? Werther Graf, das Bündel Fragen ist schon als kindhafte Neugier anzusehen. Was geht
es Sie eigentlich an, welche Glaubensgrundlage andere Menschen besitzen. Haben Sie schon mal was von Privatsphäre
gehört und dass es vielleicht unpassend sein könnte, derart penetrant in den Glauben anderer Menschen
einzudringen.
#2.296 Aleph † 23:25:45 | Sonntag, 12. August 2007
Werther Theophil Sie müssen sich ja keine Schwäche oder Blackout zugestehen, aber es war trotzdem William
Booth. Man muss nicht alles wissen, meistens hilft aber nachschlagen, wenn man dazu nicht zu bequem ist
und auf seiner Meinung beharren möchte.
#2.293 Aleph † 23:17:07 | Sonntag, 12. August 2007
Werther Theophil Sie meinen bestimmt den Gründer der Heilsarmee, William Booth. Den haben Sie mit John
Wesleyverwechselt. Sollte man nicht. Auch als Katholik sollte man sich solche Oberflächlichkeiten nicht
zugestehen.
Heinrich 2 Dass Sie nicht über den Witz lachen können, macht Sie nicht menschlicher. Es hätte mich
auch gewundert, wenn Sie lachen könnten. Nun manchen Leuten hat Gott das Lachen versagt…!
Graf v. G. Mit VII wurde die Liturgie dem Protestantismus angeglichen mit der zu erwartenden Folge, daß
die einfachen Gläubigen eine evangelische Mentalität annehmen und z.B. Ihre Sonntagspflicht nicht mehr
ernst nehmen. Die Handkommunion ist die praktische Leugnung, daß Jesus Christus mit Leib und Blut, mit
Seele und Gottheit in der gewandelten Hostie gegen- wärtig. So ließen sich viele Beispiele aufführen.
Werther Graf, Sie haben doch jetzt die beste Möglichkeit, dank MP, täglich eine altrituelle Messe zu
besuchen. Tun Sie das etwa nicht? Dann können Sie auf die Handkommunion verzichten und lassen sich anstatt
die Oblate auf die Zunge legen, na und! Aber fangen Sie doch mit den kläglichen Versuchen an, das Rad
rückwärts zu drehen.
Benedikt Ob Gott Mensch werden kann beantwortet ein jiddischer Witz sehr schlagfertig: „Christlicher Nachbar
zum jüdischen Nachbarn: „Mein Son hat soeben die Aufnahmepüfung zum Gymnasium bestanden. Er kann nachher
Priester werden und sogar Bischof oder Kardinal.“ „Pah“, der Jude. Der christliche Nachbar: „Sogar Papst
kann er werden… Ich verstehe dich nicht, was willst du, soll er etwa Gott werden können?“ Der Jude:„Warum
nicht? Is auch schon geworden aner von insere Lajt“ Aus Salcia Landmann: Der jüdische Witz, Walter Verlag.
Was sagen Sie nun?
Samurai Mir ist Techno und Rap eingefallen für eine ganze Reihe anderer Beweggründe in die Messe zu
gehen. Aber auch was Sie beschrieben haben, hätte in der VOM-Messe keinen Raum. Deshalb werden nur wenige
Jugendliche hinpilgern, wenn denn überhaupt…!
Graf von Galen: Welchen Sermon haben Sie losgelassen Ein Jugendlicher, der die alte Liturgie liebt, wird
sich von der „Jugendarbeit“ der Lehmann- Kirche fern halten. Werther Graf, bei allem was recht ist, das
ist totaler Schmäh in den Raum gestellt. Ein Jugendlicher von 60 wird die alte Liturgie vielleicht noch
lieben können. Ein Jugendlicher von 15, 16 nicht, weil er die alte Liturgie überhaupt nicht kennt. Es
sei denn, seine Eltern haben ihn im Milieu der Altrituellen erzogen. Und wenn der Jugendliche, der nicht
in dem Milieu aufgewachsen ist die Kirche besuchen sollte, dann zu einem großen Teil nur, weil Techno
oder Rap erklingen und ganz bestimmt nicht, weil ihm beides die alte Liturgie vorenthält. Das war vor
70 Jahren ganz anders. Aber da hat man auch nicht mehr Charleston getanzt, Jimmy war als „Negermusik“
verschrieen, dafür erklang Marschmusik. Überlegen Sie einmal welchen Sermon Sie losgelassen haben, Graf?
#2.234 Aleph † 18:46:58 | Sonntag, 12. August 2007
1000 Jahre tridentinische Messe??? Wenn das KvT erst im 16. Jahrhundert war, kann die tridentinische Messe
nicht schon 1000 Jahre gefeiert werden. Oder irre ich da?
#2.195 Aleph † 15:55:46 | Sonntag, 12. August 2007
Prediger und Wegweiser Zu diesem Zweck haben wir das kirchliche Katholische Lehramt mit dem Papst und
seinen Bischöfen an der Spitze. Und als Katholiken glauben wir an den Heiligen Geist, der diese obersten
Lehrer erleuchtet. Werther Theophil, wenn das für Sie alles so einfach ist, dann handeln Sie, tun Sie,
was Sie von anderen verlangen, auf dass Sie kann können: Mein Beispiel hat die anderen auf den rechten
Weg des Glaubens gebracht. Aber halten Sie um Himmels willen keine Schaufensterpredigten. Sie wissen schon,
dass Prediger und Wegweiser die Gemeinsamkeit haben, den Weg zwar zu weisen, ihn aber nicht zu gehen.
Bei manchen Ihrer Beiträge outen Sie sich geradezu, dass man nicht umhin kommt anzunehmen, dass die von
ihnen aufgezeigten Wege nicht gehen, sondern ganz eigene.
möchtegern-Kathole Die Messe ist Vergegenwärtigung, Gedächtnis. Kann es sein, dass Sie meinen Text
(siehe oben) bewusst verkehrt gelesen haben. Dann würde mich Ihre Rückfrage überraschen. Wenn Sie der
Meinung sind, dass es ein Opfer ist, muss es für mich doch nicht auch ein Opfer in Ihrem Sinn sein. Woher
wissen Sie eigentlich, dass Ihr Opferbegriff identisch mit dem von der Kirche gelehrten ist. In Ihrem
wie in meinem Fall geht es immer um das Geheimnis des Glaubens, das ausschließlich von Gott zu ergründen
ist und ganz bestimmt nicht von Ihnen. Mittlerweile nervt mich Ihre penetrante Fragerei über das was
ich wie und warum ich etwas anders sehe, als es die kirchliche Lehre vorgibt. Sind Sie ein verspäteter
Inquisitor und lehnen daher grundsätzlich Weite und Horizont bei religiösen Themen ab. Meinen Sie wirklich
Gott wäre inquisitorisch kleinkariert. Er wird immer ganz anders sein, wie wir es als Menschen nie erwarten
können und auch nicht würden. Alles andere sind Spitzfindigkeiten, die kein Geheimnis des Glaubens sind.
Das war jetzt eine ganze Menge. Ich glaube die dürfte reichen.
Schwenk zu den Grünen Jetzt folgt wohl der Kameraschwenk von den Freimaurern weg. Die geben wohl nicht
so viel her. Dafür geraten die Grünen ins Visier. Farbe schadet nie, zumal die derzeitige liturgische
Farbe bei den gottesdienstlichen Feiern ja auch grün ist.
Warum soll er nicht Diakon werden? Was ist daran problematisch, wenn ein Freimaurer erkannt hat, künftig
Diakon der melkitischen Kirche zu sein. Er hat in seinem Leben eingie Stationen durchlaufen und ist zu
der Erkenntnis gelangt, diesen Schritt tun zu sollen. Mögen ihm keine Hürden den Weg erschweren.
möchtegern-Kathole Lesen Sie, was die Kirchenväter, Kirchenlehrer, die Alten Konzilien usw. zu der „Vergegenwärtigung“
geschrieben haben. Es ist das Opfer aller Zeiten, das Christus auf Golgotha darbringt. Es, das Opfer auf
Golgotha, ist das Opfer aller Zeiten. Ich habe nie das Gegenteil behauptet. Deshalb gibt es keine neuen
und anderen Opfer mehr. Das ist es, was ich die ganze Zeit behaupte. Die Messe ist Vergegenwärtigung,
Gedächtnis.
Wachsamkeit! Das berichtet die protestantische Nachrichtenagentur ‘idea’. Das Zeigen von Kleidungsstücken
mit Aufschriften wie „Jesus liebt dich“ ist fortan verboten. Darauf ist eine Protestantische Nachrichtenagentur
gekommen. Das spricht für deren Wachsamkeit. Die katholischen Nachrichtenagenturen haben wohl geschlafen,…?
möchtegern-Kathole Wenn Sie also schreiben: „Die Messe … kann nie das originelle Opfer sein“, dann
haben Sie den kath. Glauben und dieses Geheimnis aufgegeben. Die Messe ist Vergegenwärtigung, nicht originales
Opfer. Sie verwenden irrtümlich „originelles“ Opfer. Ein originelles Opfer ist sprachlich problematisch
in dem Zusammenhang.
VirFortis Das ist die katholische Kirche nicht viel anders. Dafür gibt es die Societas Jesu, die von
faschistoiden Machthabern stets im Verein mit den Freimaurern stets als verfolgungswürdige Organisation
genannt wurde. Zu welchem Zweck sollten zwischen beiden Gruppierungen feindliche Welten aufgebaut werden?
Die Organisationen mögen sich ähneln, vielleicht unterchiedliche Ziele haben. Wo liegt auch der ganz
große qualitative Unterschied, wenn die einen an den Schöpfer Himmels und der Erden glauben, und die
anderen den Baumeister der Weltenin den Mittelpunkt ihrer Verehrung stellen.
Heinrich 2 Da haben Sie die ganze Zeit wohl wie die Spinne auf das Opfer gewartet. Wie dem auch sei: Es
gibt keinen Grund anzunehmen, dass Freimaurer und Katholiken nicht zusammen leben könnten; wenn die Katholiken
es denn wollten. Aber was man da immer wieder für abenteuerliche Gedankenkonstrukte zu lesen bekommt,
spricht in den wenigsten Fällen für die Personen, die ihr Katholisch-Sein wie eine Monstranz vor sich
her tragen. Aber auch sie haben ihre Leichen im Keller. Freimaurer und Katholiken werden es wohl zusammenleben
müssen, weil das wird nur auf der Erde möglich sein. Also wir es notwendig sein, sich miteinander einzurichten.
Heinrich 2 Wieso ist das für seine Kunst egal. Dann hätte die römische Kirche kein Vorzeige-Requiem
mehr. Und wenn Mozart maurerische Gedanken in seiner Musik verwendet hat. Dann wäre es um der Reinlichkeit
willen vielleicht doch notwendig, ihn aus dem kirchlichen Repertoire zu streichen. Das kann ja wohl nicht
sein: Mozart darf wegen seiner Orchestermessen, Kardinal König wird posthum noch diffamiert, weil er
möglicherweise…, was Sie ja auch nicht explizit wissen. Oder haben Sie Mitgliederlisten durchforscht?
Heinrich 2 Erst wenn Sie so ehrlich sind wie ich es bin, können Sie Ihren Wunsch einklagen. Bis dahin
sollten Sie sich aber abgewöhnen, mit der Lehre der Kirche hausieren zu gehen. Ist Heinrich 2 ein sprechender
Katechismus oder steht ein Mensch dahinter? Wenn möglicherweise ein Mensch dahinter stehen sollte, bleibt
ihm nur die Möglichkeit bei Propaganda fide Klage zu erheben. Ich wünsche dem dahinter stehenden Menschen
frohes Gelingen.
VirFortis Tun Sie doch nicht so: Die PII-Loge hatte sehr gute Verbindungen zum Vatikan und es ist bekannt,
dass eine Reihe von Kardinälen der Loge angehörten. Was wollen Sie also bewirken mit der Frage: Ist
das Ihr Ernst. Päpste und Prälaten waren in früheren Jahrhunderten immer Logenmitglieder. Warum wird
eigentlich da Requiem von Mozart auch noch immer bei katholischen Totenfeiern aufgeführt. Mozart war
auch Logenbruder. Oder haben Sie das bislang immer erfolgreich ignorieren können. In was für einer Welt
leben Sie eigentlich?
Heinrich 2 Bleiben Sie mir BITTE mit Ihren Erklärungen meilenweit entfernt. Was Sie glauben und was Sie
nicht glauben, erschließt sich mir nicht, wenn Sie die offizielle Lehre der Kirche für Ihre Zwecke mir
interpretieren. Sie pochen auf die Lehre der Kirche. Tunb sie es, wenn es ihnen frommt. Das ist eine kaum
verzeihliche katholische Unart. Die ist genauso übel, als wenn Protestanten ständig als leibhaftige
Bibel glauben agieren zu müssen. Jedenfalls möchte ich Ihre fragwürdige Hilfe nicht beanspruchen. Danke
für das Angebot.
Rosenkranzsoldat Danke für die Mühe Ihrer Antwort. Mir ist Ihre Opfertheorie viel zu altertümlich als
dass ich etwas damit anfang könnte. Also laß’ mers!
Heinrich 2 Damit will ich sagen, dass mir der Mahlcharakter der Messe näher als der Opfercharakter ist.
Ich will aber auch damit sagen, dass man auch bei Betonung des Mahlcharakters sehr gut katholisch sein,
ohne das von Philistern gleich die Ausschließlichkeit beantragt wird.
SpaceRat: Die sichtbare Kirche etablieren Bestimmt gab es eine Notwendigkeit dies zu tun, nachdem der
Protestantismus zu dem Zeitpunkt schon für genügend Aufregung gesorgt hatte. Da war es notwendig, die
sichtbare Kirche zu etablieren. Das war vorher in dem Umfang nicht offensichtlich notwendig gewesen. Da
hat der mystische Leib der von Christus gegründeten Kirche genügt. Die römische Kirche war beim tridentinischen
Konzil im Zugzwang, wenn sie weiter bestehen wollte. Das wird immer gern übersehen. Erst nach dem Konzil
war die Kirche überhaupt in der Lage und konnte über die Instrumente verfügen, um die teils unseligen
Rekatholisierungsaktionen anzugehen, die nicht nur für die ganz große Freude gesorgt haben.
Kasperschüler Nun, Gott hat nicht nur die pflegeleichte, liebe Seite, Gott kann auch Abgrund bedeuten.
Im Christentum hat sich die Sicht vom lieben Gott fixiert. Deshalb kommt es im Christentum häufige zur
Frage: Wie kann Gott das zu lassen? Gott ist nicht nur für das Gute und Angenehme zuständig, sondern
für das Leben, das er eigentlich ist und dazu gehört der Abgrund. Nur der liebe Gott macht nicht die
Fülle des Lebens aus.
Der Mahlcharakter Der Opfercharakter der Messe ist über Jahrhunderte hinweg leider zustark betont, zu
Ungunsten des Mahlcharakters der Messe, der im letzten Abendmahl seine Wurzeln hat, eigentlich in der
familiären Passahfeier des Judentums. Das muss man sich bei der Messe vergegenwärtigen. Die Messe ist
immer Vergegenwärtigung, kann nie das originelle Opfer sein. Auch wenn viel zu viel immer noch vom Opfer
bei der Messe geredet wird, könnte das eine Engführung der Messe sein. Ich sehe in erster Linie die
Mahlfeier mit der Realpräsenz Christi in Wein und Brot. Das originelle Opfer war ein für alle Mal auf
Golgotha. Den hat Vat. II wieder zum Strahlen gebracht.
Anstatt Weihrauchkollaps Und wenn es alle von den Dächern pfeifen, Kardinal König wäre freimaurerisch
orientiert gewesen, dann hat er viel Gutes für die Kirche getan und tatkräftig mitgewirkt, damit frische
Luft ins alte Gemäuer dringen kann, bevor es zum Weihrauchkollaps gekommen wäre.
Sitzrecht und Stimme in beiden Feiern „Wir müssen aufstehn, aufeinander zugehen, voneinander lernen,
miteinander umzugehen“ Wenn das wenigstens alle Forumsteilnehmer beherzigen würden ohne Vorbehalte, wäre
ja fast schon der Himmel hier im Forum ausgebrochen. In der Tat. Er, der Himmel kann auch nur so kommen.
Ganz bestimmt nicht in Kampfesstellung, ob sich möglicherweise ein freier Christenmensch in eine VOM-
oder in eine NOM-Messe verirren sollte. Als Getaufter hat er bei beiden Feiern Sitzrecht und Stimme. Keine
Feier ist besser oder auch n nur ein Jota schlechter.
Ansbach.Dragoner Wenn wir wissen, dass die ersten Christen in Athen „athoi“ genannt wurden, können sich
die von ihnen beschimpften Kryptoatheisten in guter Gesellschaft fühlen. Die Christen in Athen wurden
„athoi“ genannt, weil sie die hellenistischen Götter nicht verehrten. Deshalb wäre ich mit dem Begriff
„kryptoatheistisch“ sehr vorsichtig, besonders, wenn man andere Personen damit in einer Schublade verschwinden
lassen will.
Stupides Beharren Was soll denn das stupide Beharren: Als Christen glauben wir nicht an Jahwe…? Als
Christen glauben wir sehr wohl an den Gott der Da Ist. Etwas anderes enthält das Tetragrammaton nicht:
Ich bin, der ich bin; Ich bin, der da ist.
Der helle Glanz des Vat. II „Durch Johannes XXIII. bekam die Kirche wieder Leuchtkraft bis in die fernen
Gefilde der Kirchenfremden und der Kirchengegner.“ Wenn es verehrungswürdige Personen im Verlauf des
Vat II gibt, dann gehören ganz bestimmt Johannes XXIII., der mit dem Konzil frische Luft ins alte Kirchengemäuer
zu lassen bestrebt war, und Kardinal Franz König dazu. Es ist gut, dass der Wiener Kardinal auf diese
Weise eine posthume Ehrung erfährt, wodurch sich der Glanz des Vat. II nach hinterhältigen Verleumdungskampagnen
und üblen Nachreden, auch hier im Forum, wieder enorm erhellt. Der Wiener Kardinal König hat durch seinen
Einsatz die Vorarbeit geleistet, die es in der Gegenwart Benedikt XVI. gestatten, die Gespräche mit der
Orthodoxie anzugehen, vor dem Hintergrund, dass „alle eins seien“.
Alkuin: Aufeinander angewiesen, gut miteinander auszukommen Das ist alles bekannt, was Sie hie den Protestanten
zum Vorwurf machen. Das weiß ein Katholik hinlänglich. Dennoch ist ein unchristlich, so zu tun, als
wären die Protestanten völlig überflüssig. Sie sind für die Katholiken mitunter sehr notwendig. Zu
denken, wenn es die Protestanten nicht gäbe, wäre alles ganz bestimmt einfacher, dann würde nicht jedes
Wort auf die Goldwaage gelegt, ist recht banal. Ich habe meine ganz großen Zweifel, ob das denn bestimmt
so viel einfacher wäre. Dagegen vertrete ich die Meinung, dass der Protestantismus genau zum richtigen
Zeitpunkt entstanden ist, dass die römische Kirche gerade noch glimpflich davon kommen konnte. Sonst
wäre sie nämlich vor lauter Verweltlichung (Alexander Borgia) von den Pforten der Hölle verschluckt
worden. Der Protestantismus hat dazu beigetragen, dass die katholische Kirche wieder zur Besinnung kommen
konnte. Das sollte man sich immer vor Augen halten, wenn man den Protestantismus kritisiert. Gerade in
Deutschland sind Katholizismus und Protestantismus auf einander angewiesen, miteinander gut auszukommen.
Das ist gut so. Das ist eine unauflösliche Klammer, eine Symbiose. In anderen europäischen Ländern
mag das anders sein und was über dem großen Teich abgeht, ist eigentlich nicht Thema, weil da vieles
ohnehin anders geht.
Stephanus Friede, Freude, Eierkuchen. Da schau her, wie das Leben in Indiana so toll ist und alles so
herrlich naiv. Alter Ritus-Neuer Ritus, Friede, Freude Eierkuchen, Ritenmix und jeder ist habbi. Einmal
so und einmal anders und jeder mit keinem. Das gibt es natürlich nur in USA. Ist ja wichtig, dass deutschsprachige
Leser unbedingt davon erfahren müssen, auch wenn Sie es kaum interessiert…! Mit dem obenangeführten
Text möchte ich Ihnen beipflichten. :)3
Alkuin Wenn Sie das ganze mit etwas mehr Liebenswürdigkeit abgefasst hätten und nicht vom hohen katholischen
Ross herab, könnte ich Ihnen zustimmen. Aber diese Art der Philippika ist mir zu steil. Damit fange ich
gar nicht erst was an.
Kaddish für den Kardinal Das ist eine schöne Geste, dass der Kaddish für Kardinal Lustiger gesungen
wurde, gerade weil er jdüischer Herkunft war. Schließlich war Jesus auch nicht katholisch.
Fülle in der unsichtbaren Kirche Über der sichtbaren römischen Kirche gibt es die unsichtbare Kirche,
in der die ganze Fülle der Christenheit aufgehoben ist. Die römische Kirche kann ohne die Orthodoxie
nicht die Fülle beanspruchen, genausowenig, wenn sie generös auf die Kirchen der Reformation mit deren
anders akzentuierten Kirchenverständnis verzichten würde. Das würde in der Fülle fehlen. Auch die
sichtbare katholische Kirche hat durch Engherzigkeit und Verstocktheit auch dazu beigetragen, dass sie
nicht die ganze Fülle beanspruchen kann. Die fehlende Fülle muss aber einmal in der ursprünglichen
Kirche vorhanden gewesen sein. Wie anders hätte sie sich artikulieren können. Das Zitat des Theologen
Joseph Ratzinger projektiert die Idealgestalt der christlichen Kirche, die sich auf Erden leider nur in
Bruchstücken zeigt. Auch die römische Kirche ist immer nur Teilkirche, deren Aufgabe es ist, zum Ganzen
hinzustreben. „Jetzt sehen wir durch einen Spiegel, dann aber von Angesicht zu Angesicht…“, sagt Paulus.
Das trifft haargenau auch auf die derzeitige Gesamtsituation der Kirchen zu.
Veränderbares Beiwerk Inhaltlichwar es ganz sicher ein Bruch, das werden Sie selbst wohl kaum abstreiten
können, ohne sich zu disqualifizieren möchtegern-kathole, für mich war es kein Bruch. Für andere kann
ich nicht sprechen. Es geht auch bei NOM um die Messfeier, die Vergegenwärtigung des einen Kreuzesopfers.
Das ist als Kernpunkt erhalten geblieben. Das Ritual drumherum ist wie das Proprium der Messe: veränderbares
Beiwerk.
Vergegenwärtigung Geschmack und über ein Gespür dafür zu verfügen, was denn in einer Meßfeier (Erneuerung
des Kreuzesopfers) angemessen ist und was nicht. Werther Defensor, Gestatten Sie, wenn ich widerspreche:
es ist die Vergegenwärtigung des einmaligen Opfers auf Golgotha, keine Erneuerung. Nach Golgotha gibt
es kein Opfer mehr, ein für alle mal. Es bedarf keines weiteren Opfers. Das eine Opfer war ein für alle
Mal genug.
Gotthard Es gibt Menschen, die laufen raus bei einer Mozartmesse und andere bei den Klängen einer Jugendband.
Wo ist das theologische Problem? Das ist weniger ein theologisches Problem, sondern das Problem des Unwohlseins,
wenn eine Jugendband beim Gottesdienst aufdreht. Dann gehen bei mir die Jalousien runter. Das blockiert
mich derart, dass ich an dem Gottesdienst nicht mehr teilnehmen kann. Warum sollte ich mir das auch antun
und begnüge mich mit dem Verzicht.
Jugendbandgeblöke Werther Stromberg Da gibt es für mich auch eine ganze Reihe kritischer Ansatzpunkte.
Zum Beispiel verlasse ich jedes Mal fluchtartig die mir angestammte Pfarrkirche, wenn die Jugendband ihre
Verstärker aufgebaut hat, um die Gemeinde zu beblöken. Zum Glück habe ich dann noch die Möglichkeit,
in einer anderen Kirche rechtzeitig zur Messe zu kommen. Diese Jugendbandmusik dient nicht zur Erbauung,
sondern macht aggressiv. Da gebe ich Ihnen recht.
Perfide Angriffe Es ist eine Unart, an den Namen der Forumsteilnehmer herumzumäkeln und darüber herzuziehen,
ob ein „h“ zum Namen gehört oder nicht. Die Namen sollte man belassen wie sie sind alles andere sind
perfide Angriffe auf die Person, die sich am Ende noch genötigt sehen muss, sich wegen des Namens auch
noch zu rechtfertigen. Sollte das Wissen um den jeweiligen Namen aufrechten Katholiken wirklich abhanden
gekommen sein?
Unerträglicher Historismus Werther Stromberg, im Prinzip will ich Ihnen nicht wiedersprechen, weil ich
manchmal sogar selbst Neigung verspüre, den alten Ritus zu beehren. Das habe ich aber ganz bewusst noch
nicht realisiert, weil das für mich völlig unstimmig wäre. Was ich hier teilweise an Ansichten, theologischen
Verkleisterungen und schlimmen Gesundbetereien, zum alten Ritus vorfinde, ist schon mehr als abenteuerlich
und bestärkt mich in der Annahme, dass NOM die Messe der Gegenwart ist. VOM kommt mir im Vergleich dazu
ähnlich vor, wie Wilhelm II. der in seiner ganzen Kaiserherrlichkeit geruhte, alle Stilformen der Romanik
und der deutschen Dome an der alten Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche in Berlin anzuwenden. Das ist ein
unerträglicher Historismus, dem der Gottesdienst einer Gemeinde nicht verfallen sein sollte.
Capistrano Was Sie als Irrweg erkennen, muss doch für andere nicht auch ein Irrweg sein. Wenn Sie sich
von Rahner entfernt wähnen, verspüren andere dieses Bedürfnis ganz bestimmt nicht.
Ritenmix á la USA Werther Stromberg, es ist Ihnen wohl entgangen, was mich an der Sache stört. Nämlich
das Aufbauschen einer Meldung, die für Katholiken in US vielleicht interessant sein mag. Was sollte sie
auch Katholiken im alten Europa interessieren. Schauen Sie im alten Europa gab es den Waldlauf schon seit
vielen, vielen Jahren, bis erwegen der Inkulturation (Cola & Chewinggum) aus der Mode kommen musste (!),
um dann plötzlich als Jogging fröhliche Urständ feiern zu dürfen. Natürlich geht das nur gestylt,
im richtig Dress. Dann joggt man richtig. Das aktuelle Friede-Freude-Eierkuchen-Gesäusel ist auch eine
Masche. Ich bin sicher, in ein paar Wochen wird der Ritenmix á la USA propagiert und alle applaudieren
gehorsam und finden es ganz toll. Dann darf der altrituelle Priester das Evangelium lesen und der NOM-Priester
die Epistel und bei der Wandlung, wandelt der altrituelle Priester mit dem Rücken zum Volk, während
der NOM-Priester die Wandlungsworte zur Gemeinde spricht. Oder sie teilen sich die Wandlung: der eine
übernimmt die Brotwandlung und der andere die Weinwandlung. Natürlich zieht das die Massen an, ganz
frei nach dem Motto: Seht, wie sie sich zanken oder lieben. Während in den deutschsprachigen Ländern
die katholischen Denominationen heftig mit dem Säbel rasseln, weil sie NOM nicht als den regulären Ritus
anerkennen wollen und alle Schliche anwenden, um den Text des MP zu ignorieren.
In bester Nachbarschaft Hahaha, wirklich der Witz des Tages! Leider fehlt die Präzisierung, daß sich
vor allem die Feinde der Kirche über diesen „NOM“ gefreut haben. Da sind Sie ja in bester Nachbarschaft
aufgehoben. Viel Spass bei den Feinden.
Ganz schön baarsch! Die Herrschaften Guiseppe und Alkuin fühlen sich wohl in Ihren süßen altrituellen
Eroberungsträumen gestört. Wie anders könnte man Ihre ach so barsche Reaktion interpretieren.
Frater Meinrad Der ist gestern oder vorgestern wenigstens teilweise hier in kreuz.net veröffentlicht
worden. Ansonsten Bistumspressestelle in Aachen anmailen.
Friede, Freude, Eierkuchen Da schau her, wie das Leben in Indiana so toll ist und alles so herrlich naiv.
Alter Ritus-Neuer Ritus, Friede, Freude Eierkuchen, Ritenmix und jeder ist habbi. Einmal so und einmal
anders und jeder mit keinem. Das gibt es natürlich nur in USA. Ist ja wichtig, dass deutschsprachige
Leser unbedingt davon erfahren müssen, auch wenn Sie es kaum interessiert…!
Nur Ein LEser Die „Generation V2“ hat abgewirtschaftet und will es nur noch nicht wahrhaben, daß die
vermeintliche Erneuerung das größte Fiasko aller Zeiten war – ohne Beispiel in der Kirchen- und Religionsgeschichte…
Werther Nur ein Leser, das wäre ganz nach Ihrem Geschmack, wenn es sich denn erfüllen würde. Das Leben
geht weiter. Es bleibt nicht stehen und der Blick zurück im Zorn auf den alten Ritus ist nicht gerade
hoffnungsbejahend für die Zukunft. Das ist die Angst der Altrituellen: Bloß nichts ändern, alles beim
Alten belassen, sich daran festbeißen und dem liturgischen Voyeurismus frönen, weil es doch immer so
schön gewesen sein soll. Nur die Generation die noch bewusst den tridentinischen Ritus miterlebt hat,
ist auch nicht mehr die jüngste. Das Problem wird in erster Linie biologisch gelöst werden. Die paar
Denominationen innerhalb der katholischen Kirche, die plötzlich die angebliche Schönheit des alten Ritus
entdeckt haben, werden es nicht schaffen, den alten Ritus wieder flächendeckend einzuführen. Da darf
man sich nichts vormachen. Es ist der extraordniäre Ritus. Die Regel ist NOM.Punktum! :&)
Lust an Fäkalausdrücken Die Saure-Gurken-Zeit schlägt ja mächtig zu. Da lohn auch scho mal eine Story
über Fäkalausdrücke in einem angeblich katholischen Forum.
Gesammeltes Blendwissen Der Artikel ist gesammeltes Blendwissen, das keinen Informationswert hat, sondern
ein Geraune (Nix Genaues weis man nicht) über Persönlichkeiten in den Gängen des Vatikans ist. Jetzt
sollen die Leser bis nach den Ferien gespannt sein, was sich dann im Vatikan alles so tuen mag. Möglicherweise
wird auch diesmal wieder der Kurienkaplan beauftragt, einen Kassiber zu einem entfernten vatikanischen
Papierkorb zu bringen, damit dort rein zufällig ein zuverlässiger Mitarbeiter von kreuz.net. die Geheimbotschaft
entnimmt und ganz groß rausbringt. Natürlich zuerst in USA und dann mit zwei Monaten Verzögerung auch
im alten Europa, ähnlich wie die heiße Story von dem nackten Priester.
Erlauchtes Forum Darf man in diesem erlauchten Forum wenn schon kein Katholik auch kein Protestant mehr
sein, wegen der undurchdringlichen katholische Sektenvielfalt der Altrituellen. Schöner Haufen!
Pandora-Büggsen Was die römische Kirche in ihrer Steifheit so schlimm findet, dass die Moon-Sekte in
Afrika wieder Fuß fassen soll, wie von kreuz.net, mit Vorsicht zu erfahren ist, kann nicht ganz nachvollzogen
werden. Vielleicht mag kreuz.net. die Moon-Sekte nicht sonderlich. Vielleicht hätte kreuz.net. nicht
so viele gilfende Gifthäfen, besser Pandora-Büggsen, installieren lassen sollen…!
An die prüd-frommen AMORIKANER Ein Priester in Gewändern ist weniger menschlich als einer, der nackerd
rumläuft. Wehalb sollte einem Priester nackt zu sein und sich durch nächtliche Straßen zu bewegen,
verboten sein. Was hat er weniger, was hat er mehr…!
möchtegern-Kathole Das mag ein Bruch gewesen sein. Großer Gott! Im Leben gibt es ständig Brüche, auch
Entfernungen von heiß geliebten Gottesdienstformen. Deswegen muss aber doch keine Armada aufgerüstet
werden, um den alten Kult wieder zu installieren. Der reguläre Gottesdienst wird in NOM gefeiert und
damit basta! Ende mit dem Gezipfe der Sektierer. Die sollen eine rituelle Gemeinschaft bilden, besser
noch eine eigene Kirche gründen (ohne Kirchensteuereinzugsberechtigung), damit niemand mehr zu ihnen
kommt…!Amen, Halleluja!
Nur Ein LEser „Hahaha, wirklich der Witz des Tages! Leider fehlt die Präzisierung, daß sich vor allem
die Feinde der Kirche über diesen „NOM“ gefreut haben. Oder meinen Sie wirklich die Kirchenbesucher,
die dem „heißersehnten NOM“, dem „Regen nach der Dürre“ Werther Nur-Ein-Leser, entweder hat Sie die
altrituelle Mischpoke angestachelt oder Sie tun es aus nicht nachvollziehbaren Gründen…! Wenn Sie es
wollen, gehen Sie doch in tridentinische Messen. Ist Ihnen der Weg dahin soweit. Möchten Sie Benzinkosten
einsparen, nur weil Sie Ihren A… nicht von A nach B bewegen wollen. Dann kann man ja ganz bequem die
Messe einfordern, wie sie vor vierzig und mehr Jahren die Regel war. Keinen interessiert aber das Kunststück
mehr. Sollen sich etwa gestandene Priester in dem Ritus ausbilden lassen, nur weil den Ritus kaum mehr
ein Mensch beherrscht? Was sind Sie für ein damischer Irrlehrer ?
Stimme der Vernunft Dabei ist in den Seligpreisungen überhaupt nicht die Rede von denen, die einfältig
dahin dümpeln. Und trotzdem gelingt die Einfalt immer wieder und wieder…Woran das wohl liegt?
zynische Dreistigkeit Die evangelische Kölner Philosophieprofessorin Edith Düsing, die auch das „Manifest
zur Wiederzulassung der überlieferten lateinischen Messe“ unterzeichnet hat, vor dem evangelischen Nachrichtendienst
‘idea’. Dafür sind die sonst stets verhöhnten Protestanten gut, um ihre Unterschrift für die lateinische
Messe zu leisten. Diese Art von zynischer Dreistigkeit im Artikel „Das war ein großer Bruch“ ist nicht
zu überbieten.
Die Freude am „h“ Werther Tridentinus, warum neiden Sie mir die Freiheit Wert mit einem „h“ zu werten?
Vielleicht haben Sie dann Schwierigkeiten beim Lesen. Das wäre schade. Aber lassen Sie mir die Freude
am „h“ beim Wert.
Geht doch aus wie das Hornberger Schießen Für amerikanische Gemüter ist das schon eine Meldung wert.
In dem prüden Amerika erlaubt sich ein katholischer Priester nächtens nackenderweise auf der Straße
zu walken. Na so etwas im Lande der unbegrenzten Möglichkeiten! Vielleicht wollte der katholische Priester
auch nur wissen, wie unbegrenzt die unbegrenzten Möglichkeiten in dem tollen Lande über dem großen
Teich sein dürfen, bis sich die amerikanischen Spießbürger erregen und Denver Post bestimmt Massenauflagen
von dieser Ausgabe drucken konnte. Weil doch bestimmt kein Amerikaner sich einen nackten katholischen
Priester entgehen lasse will. Das wäre im Lande der Illussionen einfach undenkbar, so ein Sahnehäubchen.
Und nach zwei Monate findet auch kreuz.net den Zeitpunkt für angemessen, die Schmonzette dieser Untat
den Lesern mitteilen zu sollen. Nur wer echauffiert sich darüber? Geht doch aus wie das Hornberger Schießen,
weil keine Munition mehr da ist,…Wa?
Brucherlebnis so ein Schmarren »Das war ein großer Bruch damals«, sagt er. »Von einem Sonntag auf
den anderen wurde plötzlich nicht mehr Latein gesprochen in der Heiligen Messe.«“ Das mag in der einen
oder anderen Pfarrei so gewesen sein. Es gilt aber nicht flächendeckend, dass es ein Bruch war. In meiner
Heimatpfarrei wurde die Gemeinde auf die Änderungen behutsam vorbereitet. Die Texte sind nach und nach
vom Latein ins Deutsche übernommen worden. Schließlich wurde auch das Hochgebet in Deutsch vorgetragen.
Wenn das in anderen Pfarreien anders war, lag es vielleicht auch am Pfarrer oder auch am Desinteresse
der Gemeinde. Die Kirchenzeitungen haben damals sehr intensiv über die Änderungen bei der Messfeier
berichtet. Allenthalben war die Rede davon. Berichte aus den Verlagen gab es allenthalben. Das Missale
war zu erstellen. die Lektionare für den dreijährigen Lesezyklus waren vorzubereiten. Das war doch nicht
unter Ausschluss der Öffentlichkeit vor sich gegangen, dank aggiornamento, dessen Urheber Papst Johannes
XXIII. ist. Wer wollte, hat sich sehr wohl umfassend informieren können. Wer es stattdessen vorzog, weiterhin
in Messandachten zu blättern oder den Rosenkranz in der Messe zu beten, hat natürlich nichts von den
Änderungen mitbekommen. Von einem Brucherlebnis können nur Desinteressierte sprechen, die sich jetzt
als Wasserträger den Altrituellen andienen, mit Hilfe einer ziemlich groben Unwahrheit.
und Heuschreckenschwärme Und vom Onanieren bekommt man krumme Finger Das wäre ja nicht das Schlimmste,
wenn von dieser Tätigkeit nicht auch Heuschreckenschwärme das Land verwüsten würden…,grgrgrins
Erlösung aus der Totenstarre der alten Liturgie Als der NOM 1969 völlig überraschend kam und vom Papst
per Dekret verordnet wurde, war das Konzil bereits seit vier Jahren beendet. Werther Rufolfus ! Nun mal
bitte keine Geschichtsglitterung betreiben: NOM kam doch nicht überraschend. NOM kam wie ein ersehnter
Regen nach der größen Dürre. Auf NOM waren die Gemeinden nicht unvorbereitet. Bis 1969 hatte sich im
Vorfeld einiges schon getan. Die gemeinsamen Gebete wurden eingeführt, wie etwa das Vater unser, das
Glaubensbekenntnis. Haben Sie das wirklich alles vergessen, um jetzt behaupten zu können, NOM sei auf
die unvorbereiteten Gemeinden einfach heruntergeprasselt, die nach ihrer Darstellung nichts davon wussten.
Wer regelmäßig am Gottesdienst teilgenommen hat zu den Zeiten, war sehr wohl auf die bevorstehenden
Änderungen vorbereitet und hat sie sich auch gewünscht. Es war gut, dass es zu den Änderungen beim
Gottesdienst kam. Es war die Erlösung aus der Totenstarre der alten Liturgie.
Logos Danke für Ihre Philippika. Eigentlich habe ich gefrasgt, ob ich in ein Wespennest gestochen. Nach
der Wortkaskade von Ihnen, kann ich mir die Antwort gut selber geben: ich habe in ein Wespennest gestochen
und ich denke, es ist gut so…
Abenteuerliche Ausflüchte Werther Rudolfus, bitte keine Nebenkriegsschauplätze auftun, wenn es um ureigenen
katholischen Kriegsschauplätze geht. Da sind die Hexenverbrennungen nun ein wohlfeiles Thema, genauso
wie die Vernichtung der Inka- und Aztekenkultur. Daran darf sich sich Kirche nicht vorbeimogeln lassen.
Auch nicht von Ihnen. Das sind die Schwachstellen der römischen Kirche und darüber wird geredet werden,
auch wenn Sie es nicht gern hören und der Kirche dann lieber die Ohren zuhalten möchten und abenteuerliche
Ausflüchte in den Raum des Forums stellen.
Im hitzigen Glaubenseifer Die von Paul VI. Montini eingeleitete Verfolgung (1969) dieses Meßbuches ist
somit gegen die göttliche Überlieferung der Kirche und gegen alle Päpste von St. Pius V. bis zum sel.
Johannes XXIII., und auch gegen das II. Vaticanum (1962-1965). Werther Rudolfus, Jetzt wird die Sache
heiß. Passen Sie mal gut auf, dass der Kittel nicht gleich brennt. Sie machen Paul VI. den schlimmen
Vorwurf, gegen die göttliche Überlieferung gehandelt zu haben. Warum hat Gott diesen Frevel zugelassen
und ist nicht eingeschritten? Könnte es nicht auch sein, dass Gott auch gern einem anderen Messritus
hat beiwohnen wollen, als dem schon seit Jahrhunderten bekannten. Vielleicht wäre es klug, auch einmal
die Wünsche Gottes zu berücksichtigen im hitzigen Glaubenseifer, soweit Gott da noch eine Rolle spielen
darf…!
Jörg Guttenberger Es ist gut, einmal in sachlichem Ton, etwas über liturgiegeschchtliche Entwicklungen
zu hören, als ständig anstatt mit der nervigen Feixerei der Altrituellen konfrontiert zu werden. Bislang
konnte hier im Forum der Eindruck entstehen, als sei erst nach dem tridentinischen Konzil die Messe richtig
gefeiert worden, davor nur in kaum akzeptablen Vorstufen. :(3
Seminarist Hoffen wir, dass die Niederländer auch eines der ersten Länder werden, die gegen die europäische
Sodomiten-Seuche vorgehen wird. Sagen Sie mal, was hätten Sie eigentlich ganz konkret davon, wenn die
Niederländer vorgingen? In Deutschland ist man auch nicht vorgegangen. Das sind nur alles verbale Luftschlösser
mit denen Leute hier im Forum agieren, die im Großen und Ganzen glauben, ihre Freude erst durch die Dusche
des Abscheus artikulieren zu dürfen. Unfroh sind diese Leute jedenfalls nicht, sich jedesmal darüber
echauffieren zu dürfen. Deshalb können gar nicht genug Meldungen, über Dinge gegen die vorgegangen
werden soll, hier im Forum veröffentlicht werden, möglichst mit großen Bilderserien. Aber wenn Sie
doch in einem Seminar sind, kann Ihnen das doch auch völlig egal sein, …!
Wie es Sektierer gern haben Als vorkonziliar Denkender, muss man ja so viel wie möglich herausquetschen,
weil es danach ja nichts mehr Herausquetschbares gibt, falls man nicht zu den sektiererischen Denominationen
wie Sedvakantisten, Pius- und Petrusbrüder, Wigratzbader Marienkinder, Lefebvreisten und andere Paradiesvögel.
Also quetschen und nochmals quetschen und wenn nur Halbwahrheiten daraus hervor kommen. Diese aber dann
groß Herausbringen, dass alle das große Mene-Tekel-Phares erkennen mögen, wie es die Sektierer gern
haben.
Wenn Sie unbedingt recht haben wollen: es sei! Werther Defensor, es ist ja schon un gut. Ich gebe mich
geschlagen. Nicht wegen Ihres Herrschaftswissens, sondern, weil Sie sich so liebevoll in die Waden verbeißen.
Haben Sie Ihren Gamber wie Sie ihn brauchen. Ich habe meinen Gamber wie ich ihn schätze. Aber nötigen
Sie mich bitte nicht das Schrifftum Gambers der zurückliegenden 20 Jahre zu lesen. Was wollen Sie denn
im Prinzip damit beweisen? Wohl nur, dass Sie recht haben wollen. Mehr können Sie mir nicht beweisen.
Wenn die Glaubenskongregation ihre Schuldigkeit getan hat Vielleicht hat die Glaubenskongregation ihre
Schuldigkeit getan. Dann kann sie von Benedikt XVI. doch schadlos von links überholt werden. Wer könnte
und wollte ihn daran hindern, die Kirchenführung zu straffen.
Defensor: Der Habitus des Altrituellen passt nicht zu Gamber Das ist ja kaum zu glauben, was sie alles
aus Gamber hervorholen. Am Ende wohl auch noch, dass er der Pius- oder Petrusbruderschaft in vorauseilendem
Gehorsam angehört hat. Vielleicht hat er auch nur über die Messe im dritten Jahrtausend aus Zeitvertreib
nachgedacht, weil er die tridentinische Messe doch nicht über alles liebte und Veränderungen in ihr
als sinnstiftend und notwendig erachtet hat. Jedenfalls passt Klaus Gamber nicht in den Habitus des Altrituellen,
mit dem Sie ihn gern umgeben möchten.
Benedikt: Das Bewußstsein gut und richtig gehandelt zu haben Je traditioneller man vorgibt zu sein, desto
weniger darf man sich erlauben, auch nur in ganz winzigen Ansätzen gegen die Tradition zu beichtenswert
zu agieren. Was könnte der Ortsgeistliche bei der Beichte denken: doch wohl an ein wankelmütiges Schaf
inmitten der traditionell gesonnenen Herde? Was tut also ein traditionell Gläubiger, der wankelmütig
geworden ist, vielleicht der Todsünde Eitelkeit gefrönt hat, die Not der Sünde erkannt hat und beichten
will. Er wird wohl in eine Vorstadtpfarrei gehen oder irgendwo aufs Land, um beichten zu können. Aber
der Ortsgeistliche weiß ganz genau, dass der traditionelle Gläbige regelmäßig bei ihm gebeichtet hat.
Er, der Geistliche wird in der Annahme des Wankelmuts bestärkt werden. Ein Missstimmung kommt auf zwischen
dem Geistlichen und dem traditionell Gläubigen. Und plötzlich ist vieles nicht mehr wie es vorher war.
Was lernen wir: Auch der traditionell Gläubige geht nicht gern zur Beichte und er wird sich hüten, allzu
menschliche Sünden zu beichten, die ihm nicht zu Ruhm und Ehre gereichen, stattdessen unausräumbare
Missverständnisse aufkommen lassen. Sünden dieser völlig unglücklichen Art opfert auch der traditionell
Gläubige gern der allgemeinen göttlichen Barmherzigkeit. Gleichzeitig lässt er sich mit dem Bewusstsein
stärken, gut und richtig gehandelt zu haben zur Ehre seines Namens und Ansehens.
Defensor: Interpretationsbedarf am MP Selbst wenn Gamber NOM nicht als die Umsetzung seiner Vorschläge
betrachtet hat. Sind seine Gedanken und Vorstellungen dennoch auch in NOM vorhanden. Gamber hat mit seinen
Vorstellungen und Ideen, gerade in „Liturgie übermorgen“ ungemein beflügelt. Das lässt sich nicht in
Abrede stellen. Wer könnte auch verlangen, dass Ideen und Vorstellungen immer auch im Verhältnis 1 :
1 übernommen werden. Sie sehen dies aktuell am Interpretationsbedarf zum MP, der jetzt anhebt auszubrechen.
Logos: Zorn auf Rahner, wa? Rahner hingegegen läßt in einem Wortschwall versinken, der sich im Sprachmanierismus
verliert und damit meint, Geist zum Ausdruckzu bringen. Werther Logos, mir scheint, ich habe in ein Wespennest
gestochen, dass Sie sich genötigt sehen, ihren wohlgenährten Zorn auf Rahner derart massiv loszulassen.
Was haben Sie gegen Rahner, wenn Sie ihm Sprachmanierismus vorwerfen? Sie werden ihm im Ausgleich dazu
doch wohl keinen Ungeist vorwerfen vollen. Damit würden Sie sich ganz gehörig neben die geistesgeschichtlichen
Entwicklungsströme der vergangenen vierzig Jahre setzen, die von Rahner und seiner Theologie sehr nachhaltig
geprägt wurden und werden. Augen zu und möglichst dran vorbei, ist nicht sonderlich hilfreich. Rahner
erträgt es gemocht oder nicht gemocht zu werden. Ihre Attacke hat er jedenfalls nicht verdient.
stat crux: Ratzinger ist Papst geworden Vielleicht war Ratzinger damals schon etwas handsamer als Küng
oder Rahner. Weder Küng noch Rahner sind in der kirchlichen Hierarchie aufgestiegen, aber Ratzinger ist
Papst geworden…
stat crux: Gamber eher Katalysator Niemals. Das würde Gamber konterkarieren. Zu dem Zeitpunkt, als Gamber
bei Herder „Liturgie übermorgen“ publizierte, hat der Freiburger Verlag auch maßgeblich die neuen im
deutschsprachigen Bereich erscheinenden liturgischen Bücher Ende der sechziger/ Anfang der siebziger
Jahre verlegerisch betreut. Pustet war als der Missale-Verlag längst nicht mehr im Rennen. Warum hätte
der Verlag Herder auch einem Autor das Podium bereiten sollen, der sich gegen die Litrugiereform wendet.
Das gäbe doch überhaupt keinen Sinn. So hat sich meines Erachtens „Liturgie übermorgen“ eher als Katalysator
für die Liturgiereform, denn als Bremse, ausgewirkt.
Kein verweilender Rückblick auf eine Liturgie von vorgestern Klaus Gamber hat in der bei Herdererscheinenden
Reihe Quaestiones Disputataeden Band „Liturgie übermorgen“ publiziert. Darin bringt er Liturgiegeschliche
Dinge mit den Wünschen und Hoffnungen für die Liturgie der christlichen Kirche in übermorgen zusammen.
Als der Band etwa 1969 erschienen ist, war er ein großes Hoffnungszeichen, wie es schließlich bei NOM
Anfang der siebziger Jahre realisiert wurde. Da war nicht der verweilende Rückblick auf eine Liturgie
von vorgestern zu verspüren, sondern der weite Horizont für die Entwicklungsmöglichkeiten der Liturgie
für das 21. Jahrhundert.
stat crux: Autor und Papst zugleich Nun liegt es in der Natur der Sache, dass ein Buch des Autors Ratzinger,
der gleichzeitig Papst ist, größere Kreise anspricht, als Bücher mit rein theologischen Themen. Dennoch
sind Küng und Rahner nicht zu niedrig zu veranschlagen, was ihre Auflagenzahlen angeht. Beide Autoren
haben nachhaltig dafür gesorgt, dass das Interesse an theologischen und kirchlichen Themen auch in einer
breiten, möglicherweise kirchenentfremdeten Bevölkerung erhalten geblieben ist. Das kommt auch dem Papst-Buch
zugute, denn es sind ja nicht nur Katholiken, die sich mit dem Buch „Jesus von Nazareth“ auseinandersetzen,
sondern auch viele Protestanten. Zumal darin ja auch einige führenden Vertreter der protestantischen
Theologie zu Wort kommen, Bultmann zum Beispiel. Von daher ist es vielleicht ganz gut, dass ein Theologe
aus Leidenschaft mit Ratzinger Papst geworden ist.
Nimm und lies Das Buch Jesus von Nazareth von Ratzinger /Benedikt XVI. hat den derzeit amtierenden Papst
über die Kirchengrenzen hinaus bekannter gemacht, als wenn er ein missverständliches Dogma verkündet
hätte. Der Autor Ratzinger gibt darin eine nachvollziehbare, vor allem bibilisch fixierte Hinführung
zu Jesus Christus. Dabei belegt er nicht den lehramtlichen Weg, sondern seine persönlichen Gedankengänge.
Die darf ja auch ein Pontifex maximus haben. Wer von seinen Vorgängern hätte etwas ähnliches zuwege
gebracht, mit einem persönlichen Buch als Papst so in aller Munde zu sein. Das müsste ihm noch einer
vor- oder nachmachen. Auch in dem Fall gilt: Tolle et lege! Alles andere ist Gerede, Geneide, unqualifiziertes
Unterstellen. :)3
Elegantes So-Tun-Als-Ob Wenn man die lateinischen Texte lesen kann, muss man noch lange nciht die Sprache
beherrschen. Und darum geht es, wenn die Messe, lateinisch gefeiert werden soll. Alles andere ist elegantes,
flächendeckendes So-Tun-Als-Ob. Das ist immer diffuses geflunkere, gepaart mit Lüge. So gut wie ist
niemals besser als…! :)3
Fragwürdiges verlegerisches Risiko Man muss es Bischof Mussinghoff zugestehen, dass er in seinem Brief
die Problematik mit der Erlaubnis zur alten Messe unter einer Vielfalt von griffigen Perspektiven aufgreift.
Aus römischer Sicht mag sich die Problematik so nicht darstellen. Wenn es aber in den Diözesen unterschiedliche
Gruppen von Altrituellen gibt, die ihren Wunsch nach der alten Messe verwirklicht sehen wollen, ist Streit
vorprogrammiert. Die Bischöfe Hofmann (Würzburg) und jetzt auch Bischof Mixa (Augsburg) haben klar Stellung
bezogen, wie in ihren Bistümern vorgegangen werden soll. Das ist richtungsweisend und sollte auch andere
Bischöfe animieren, aktiv zu werden, damit die liturgischen Vorlieben der einzelnen Gruppierungen nicht
zu üppig ins Kraut schießen. Wichtig in jedem Fall, ist herauszustellen, dass NOM der verbindliche Ritus
ist, die tridentinische Feier ist der extraordinäre (=außergewöhnliche) Ritus. Das darf nun einmal
nicht übersehen werden. Wenn es schon an liturgischen Büchern für den extraordnären Ritus gebricht,
wird er sich ja auch nicht, wie es angeblich gewünscht wird, flächendeckend ausbreiten können. Vielleicht
startet der frühere Pustet Verlag nochmal eine Neuauflage der liturgischen Bücher. Ein verlegerisches
Risiko dürfte es alle Mal sein, das fragwürdige Vorhaben umzusetzen.
Üppiger Fundus Entweder es gibt eine Gruppe, die sich immer für die Aufnahmen zur Verfügung stellt
oder sie sind doch nicht aus dem vollen Leben gegriffen. Jedenfalls der Fundus ist recht üppig geraten.
Immerhin!
Karl Rahna In der römisch-katholischen Kirche wandelt sich nichts außer Brot und Wein… Und auch das
nur teils, weil die Akzidenzien erhalten bleiben. So schwierig ist das mit der domagtischen Festlegung
und viel Freude…!
Tridentinus: Kosmetisches Nörgeln Wenn Sie was zum Nörgeln suchen, haben Sie ja auch was gefunden. In
dem Fall meine Beiträge, an denen Ihnen irgendetwas nicht gepasst hat. Das ist Ihr gutes Recht. Wenn
meine Beiträge andere, die nicht verstehen wollen, wenigstens zum kosmetischen Nörgeln bringen, ist
das doch schon was. Andere Beiträge werden noch nicht mal gelesen. Deshalb tausend Dank, dass Sie sich
auf diese Weise festgebissen haben. :&)
Tridentinus: Was wird gewandelt? Warum sprechen Sie im extemporalen Ton? Wandlung des kostbaren Blutes
ist ein irreführender Pleonasmus. Eine eklatante Verhöhnung. Wenn es von der Reaktion her nicht möglich
ist, den Schmarrenabzustellen, damit die Verballhornungausgemerzt ist, muss darauf hingewiesen wrden.
Und ich werde mich auch nicht von Ihnen davon abhalten lassen: Was wird gewandelt: Das kostbare Blut oder
der trinkbare Wein?
Wandlung des kostbaren Blutes??? Erneut wird in der Bilderfolge von St. Filippo Neri ein Bild mit der
Erläuterung Wandlung des kostbaren Blutes. Ich frage erneut, was wird in der alten Messe gewandelt das
kostbare Blut in trinkbaren Wein oder trinkbarer Wein in ungenießbares Blut. Ein Antwort habe ich zwischenzeitlich
noch keine erhalten. Traut sich niemand oder weiß es niemand, zu sagen was den wirklich ver- oder gewandelt
wird. Oder geht es nur um die Schönheit des alten Ritus, dass Inhalte, wesentliche Bezüge keine Rolle
mehr spielen. Wird das kostbare Blut gewandelt?
Mischpoke Das Kreuzle schleppen Viele anders als was auf den Bildern gezeigt wird. Niemand muss es tun.
Wenn die, die meinen, dass es gezeigt werden sollte, glauben, dass sie nicht darunter sind… , dann haben
sie bestimmt verkehrt gebucht. Sie gehören zu den Philistern oder Schwerhörigen und Gott seis geklagt,
auch zun denen, die es gar zu gern tun…!Y
Diffamierende Interpretation wusste, was für einen Unsinn der Pfarrer jetzt wieder gebetet hat. Da diese
Werther Defensor, davon möchte ich mich distanzieren. Warum sollte ein Pfarrer Unsinn beten. Gäbe es
dafür einen Grund. Meines Erachtens ist das diffamierende Interpretation.
cgngay: Die armen Tempelhändler und was das geld anbelangt, möchte ich daran erinnern was jesus mit
den tempelhändlern gemacht hat und an da kamel-nadelör-gleichnis. Die Geschichte von den Tempelhändlern
ist wichtig und es ist schön, dass sie nicht schon längst eliminiert worden ist. Ich habe nur manchmal
den Eindruck, dass das kapitalistische Gebahren der römischen Kirche darauf zurückzuführen ist, das
man die Geschichte von den Tempelhändlern nicht so arg liebt, weil man sich vielleicht selbst in den
armen Tempelhändlern entdeckt. „Arme habt ihr allezeit“, soll Jesus wegen des auf seine Füße vergossene
Nardenöl gesagt haben, bestimmt auch wenn es „arme“ Tempelhändler sind, wage ich mal anzufügen…,
na!
Schott Der Schott lässt sich auch gut bei NOM-Messen verwenden. Aber was soll ich lesen, wenn die Texte
vorgetragen werden? Der Schott ist gut für die Vorbreitung zu hause oder wenn man im Gottesdienst nachschlagen
möchte. Aber das kommt sogut wie gar nicht vor.
Katholisches Milieu Wer ausschließlich im katholischen Milieu lebt und alles darüber hinaus gehende
ignoriert kommt, eines Tages zu der Weltsicht, wie sie Rudolfus leider Gottes jeden Tag hier demonstriert.
Es ist die einfache Strickweise nach Großmutterart: zwei rechts, zwei links und wehe, wenn mal eine Masche
fallen sollte, dann wird das Loch tüchtigmit Glaubensgips gestopft. Eigentlich lässt sich wenig dagegen
sagen und noch weniger tun. Das ist zu schultern mit Knurren und Zähneknirschen aus reiner christlicher
Nächstenliebe. damit wird auch das Forum leben können.
Gutmenschen Man kann doch nicht nach Wetterlage vorgehen. Jetzt sind die Piusleute im Visier und die bleiben
drin. Basta. Auch wenn es lauter Gutmenschen wie die Katharer sein sollten.
Ministrant In meiner Pfarre (15.000 Seelen) wurde jedem Kirchenmitglied ein Kärtchen zugesandt und man
konnte den Wunsch nach einer Mess in alter Ordnung darauf äußern, 60% der Karten kam zurück, Interesse
für eine Messe nach alter Ordnung 0%. Halten Sie um Himmels willen dicht und äußern Sie nicht in welcher
Pfarrei dieser Skandal stattgefunden hat. Sonst kommt die Inqusitionsdame von kreuz.net. höchstpersönlich
und diffamiert und verleumdet so lange, bis 60 Prozent der Glaubenden für den extraodrinären Ritus sind.
Das wäre dann kein Skandal mehr, sondern ein Fanal…!
Kathedrale in Moschee Aber die Spanier ziehen mit den islamischen Gebäuden im Süden Alhambra u. a. die
Touristen ins Land. Die hätten sie doch besser vorher abgerissen und besser keine Wahnsinnstat begangen,
auch noch eine Kathedrale in eine Moschee zu bauen. Das war das Denken der katholischen Könige, beispielhaft!
Werther Defensor Dass Sie sich so weit herablassen, mir so profund zu antworten, hätte ich kaum für
möglich gehalten. Sie tun damit ein großes Werk zur Aufklärung, wohlwissend, dass die Aufklärung für
die Kirche nie ein Lieblingszeitalter war, weil es der Kirche viele Wunden geschlagen hat, die bis heute
noch nocht verheilen durften.
Werther Rudolfus Es ist außerordentlich (=extraordinär) nett, dass Sie ein so langes Schreiben an mich
richten. Die Gedankengänge glaube ich schon einmal von Ihnen gelesen zu haben. Danke für die Mühe.
Puisfritzen? Sind Piusfritzenschon wieder eine neu Denomination. Bislang gab es nur die Piushanseln. Die
Sektiererei in der römischen Kirche ist beängstigend.
Katholisches Land mit sozialistischer Regierung Werther Theophil Spanien ist ein katholisches Land sehr
wohl. Dass da sozialistische Regierungen die Mehrheit haben, hat wohl seinen Grund. Vielleicht ist es
Ihrer geschätzten Aufmerksamkeit entgangen, dass Spanien jahrzehntelang vom faschistischen Franco-Regime
geknebelt wurde. Der Generalissimus soll zwar auch der katholischen Kirche angehört haben. Aber er hatte
auch die andere dunkle Seite mit Verschleppungen und politischen Morden. Deshalb ist es doch ausgleichende
Gerechtigkeit, wenn jetzt sozialistische Regierung das Land auf Vordermann bringen und in europäischen
Standard versetzen.
Was spricht gegen Darkroom? Werther Theophil, was spricht dagegen, im Darkroom, darunter kann ich mir
nichts vorstellen, über die alte Messe gesprochen. Man kann doch überall über die alte Messe sprechen.
Darf man das nur in besonders dafür vorgesehen Räumlichkeiten? Das wäre mir neu.
Fragwürdiges Einheitsverständnis Die Verliebtheit in eine fragwürdige Einheit, lässt wenig Bewegungsspielraum.
Das ist nun einmal der Nachteil der römisch verstandenen Einheit. Da haben die orthodoxen Kirchen der
römischen Kirche einiges voraus.
SapaceRat Das soll und wird nichts ändern. Aber warum betonen Sie, dass Johann Sebastian Bach ein lutherischer
Organist war. Wer das nicht weiß, den interessiert es nicht. Und wer es weiß, wird Bach viel eher als
den Thomaskantor und Schöpfer des Weihnachtsoratoriums identifizieren, von dem übrigens auch die berühmte
h-Moll-Messe stammt mit dem nicäanischen Credo. An den Tatsachen ändert sich auch kein Jota.
Wenn Lefebrve weiter bunkert Aber Ilion gehört doch nicht in den römischen Jurisdiktionsbereich. Möglicherweise
bunkert Lefebrve dort weiter westwärts und plötzlich entsteht im Gelände des Vatikan plötzlich ein
tiefes Loch… ochh!
Interpretationsfähige Einheit So isses! Bischöfe fetzen sich nicht wie Schuljungs auf der Straße. Damit
nach außen immer Einheit demonstriert werden kann, auch wenn die Einheit interpretationsfähig sein sollte.
Wiedergutmachungseffekt Dann könnte man dem posthum zu Kardinal ernannten Bishof Lefebrve zum Kardinalbischof
von Partenia mitten in der Wüste ernennen und dem derzeitigen Titelträger Bischof Gaillotwieder ein
ordentliches Bistum in Frankreich zuweisen. So hätte die posthume Kreierung Lefebrves auch noch einen
spezifisch christlichen Wiedergutmachungseffekt.
SpaceRat Merkwürdiger Weise werden einige Lieder vom Weihnachtsoratorium „Ich steh’ an deiner Krippen…“
(z.B.) auch in katholischen Gottesdiensten gesungen, wie dort auch das Weihnachtsoratorium sehr gern aufgeführt
wird. Das wissen Sie vielleicht nicht besser, weil Sie immer stolz weggeschat haben oder sie haben es
einfach immer ignoriert, weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Übrigens Bach hat von 1685-1750 gelebt,
als Gedächtnisstütze. Er ist kein Zeitgenosse.
Würdige liturgische Feiern Anhand der Bilderfolge fällt es nicht schwer, anzunehmen, dass die Neokatechumenalen
würdige liturgische Feiern begehen. Ich weiß nicht viel von der kirchlichen Gruppierung. Aber hat sie
sich etwas zu Schulden kommen lassen, weil kreuz.net sich auf sie fokussiert, Interesse an den Neokatechumenalen
zeigt? Das muss nicht unbeding ein gutes Omen sein.
Der Oberzensor? Was ist denn mit dem werthen Theophil. Er entwickelt sich zunehmend zum Oberzensor. Sollte
deshalb seine tägliche Evangeliendarreichung leiden oder künftig ganz fortfallen, weil er zu stark als
Oberzensor tätig sein muss?
Messbuch als Friedenswaffe? Das Messbuch als Waffe. Sollte man das nicht auch kriegslüsternen Präsidenten
wie G.W.B. oder den iranischen Präsidenten damit einmal beglücken. Ihnen einfach mal ein Messbuch zukommen
lassen, dass endtlich Friede ist, ein für alle Mal.
Tridentinus: Auswendig lernen, üben, üben… Da hilft doch nur eins: er müsste sie, die Rubriken, öfter
lesen. Vielleicht hat er zu wenig Gelegenheit, die Rubriken bei extrordinären Messen abzulesen. Vielleicht
sollte er die Rubriken auswendig lernen. Einfach so, damit ihm keine Unsicherheit nachgesagt werden kann.
Als Altritueller müsste ihn die Aufgabe doch geradezu beflügeln, die alten heiligen Worte auswendig
zu können.
Methusalix Haben Sie zuviel Messwein erwischt? Schließlich wird auch Meßwein nicht jünger. Irgendwann
muss ein Jahrgang aufgebraucht werden. Da kann es dann schon einmal zu Überkonsum kommen, solange er
noch nicht in kostbares Blut verwandelt ist oder dieses in trinkbaren Wein.
Ottaviani ihre kranhaften phantasuen kommentiere ich nicht Da tun Sie sogar ein gutes Werk, in dem Sie
dem Forum Ihre Kommentare mit der individuellen Rechtschreibung ersparen… :)3
Exhibitionist? Was macht den Exhibitionisten zu einem solchen. Wsentlich ist für einen Exhibitionisten,
dass er bestimmte Körperteile (GVZ) unbekleidet zeigt. Mit Unterhose darf er schon nicht mehr als Exibtionist
bezeichnet werden. Da ist die Berichterstattu von kreuz. net in hohem Maße unkorrekt.
cum te Da fällt mir von Johann Sebastian Bach aus dem Weihnachtsoratorium ein (erster Chor im vierten
Teil): Herr, wenn die stolzen Feinde schnauben, so gib, dass wir im festen Glauben nach deiner Macht und
Hülfe sehn. Wir wollen dir allein vertrauen; so können wir den scharfen Klauen des Feindes unversehrt
entgehn.“ Das isses doch und zum krönenden Abschluss noch: „Ein Haus voll Glorie…“
Missstand: Tridentinisch unsicher Ab wann zelebriert der Priester tridentinisch unsicher? Eine prachtvolle
Frage, die zu lösen ein Freudenfest für die Liturgieästhetizisten sein mag. Viel Vergnügen. :)3
Müller: Grotten- und Katakombenbewusstsein Sie sagen Verfehlung. Ich würde es als verstärktes Grotten-
und Katakombenbewusstsein bezeichnen, damit die Arkandisziplin gewahrt ist.
Christian Hüller Die anderen Messteile müssen auf Latein sein – keine Frage. Wo steht, dass die anderen
Teile der Messe auf Latein sein müssen? Sie können auch auf Latein sein. Aber warum müssen Sie nach
Ihrer Meinung unbedingt auf Latein sein. Wohl weil Sie sich das so wünschen… Einen anderen Grund kann
es ja wohl nicht geben?
Moderate Reaktion Bischof Jaschke reagiert sehr moderat, wie es einem Bischof gebührt. Das ist anerkennenswert,
im Gegensatz zu vielen Heißspornen, die alles daran setzen für die Rolle rückwärts und beim Gedanken
an die extraordniäre Messe es nicht nur am moderaten Umgangston mangeln lassen, sondern an jedweder Sachlichkeit.
Plötzlich wird bei den Heißspornen dann alles wirrsalig.
Ein „sündiger“ Priester kann sehr wohl gültig die Messe zelebrieren Sicher Extrembeispiele. Aber gehen
Sie zu einem Priester in die Messe, der eine Konkubine hat, und deshalb jedesmal schwer sündigt, wenn
er eine gültige Messe zelebriert? Ich hoffe nicht. Das ist eine völlig andere Ebene: Priester im Konkubinat.
Das ist keine Ehe und der Priester ist ausschließlich zur Ehelosigkeit verpflichtet. Daher Zölibat.
Ob ich an einer Messe, die ein Priester im Konkubinat zelebriert teilnehme, möchte ich nicht grundsätzlich
verneinen. Vielleicht habe ich schon an vielen solcher Messen teilgenommen, die ein Priester im Konkubinat
zelebriert hat. Nur habe ich es nicht gewusst, dass der Zelebrant im Konkubinat lebt. Deshalb ist die
von ihm zelebrierte Messe aber nicht ungültig. Ein sündiger Priester kann sehr wohl gültig zelebrieren.
Das steht ähnlich auch im Katechimus. Und wenn ich wüsste, dass ein Priester im Konkubinat lebt, würde
ich nicht in erster Linie deshalb, aus voyeuristischen Gründen, zu ihm zur Messe gehen, sondern vor allem,
weil ich gern zu Messe gehe. Alles andere schmeckt mir so altväterlich moralinsauer.
Ein sündiger Priester kann gültig die Messe zelebrieren Sicher Extrembeispiele. Aber gehen Sie zu einem
Priester in die Messe, der eine Konkubine hat, und deshalb jedesmal schwer sündigt, wenn er eine (gültige)
Messe zelebriert? Ich hoffe nicht. Das ist eine völlig andere Ebene: Priester im Konkubinat. Das ist
keine Ehe und der Priester ist ausschließlich zur Ehelosigkeit verpflichtet. Daher Zölibat. Ob ich an
einer Messe, die ein Priester im Konkubinat zelebriert teilnehme, möchte ich nicht grundsätzlich verneinen.
Vielleicht habe ich schon an vielen solcher Messen teilgenommen, die ein Priester im Konkubinat zelebriert
hat. Nur habe ich es nicht gewusst, dass der Zelebrant im Konkubinat lebt. Deshalb ist die von ihm zelebrierte
Messe aber nicht ungültig. Ein sündiger Priester kann sehr wohl gültig zelebrieren. Das steht ähnlich
auch im Katechimus. Und wenn ich wüsste, dass ein Priester im Konkubinat lebt, würde ich nicht in erster
Linie deshalb, aus voyeuristischen Gründen, zu ihm zur Messe gehen, sondern vor allem, weil ich gern
zu Messe gehe. Alles andere schmeckt mir so altväterlich moralinsauer. :&)
Eheimnis des Glaubens und nicht des Austeilers Es tut keinen Abbruch, wer das Abendmahlsbrot reicht und
wer den Kelch. Entweder, es sind die gewandelten Gaben, das gewandelte kostbare Blut oder der gewandelte
trinkbare Wein, oder sie sind es nicht, sind was sie sind. Aber das ist das Geheimnis des Glaubens und
nicht das Geheimnis des Austeilers oder Spenders. Deshalb kann es nicht ausschlaggebend sein, wer das
Sakrament reicht, wenn auch ein in Sünde stehender Priester gültig zelebrieren kann.
#106 Aleph † 17:08:26 | Donnerstag, 2. August 2007
iustus: Augen zu und durch :)3 Dank für Ihre Rückmeldung. Wenn ich Ihnen versichere, dass ich wenig
gegen den alten Ritus einzuwenden habe, werden Sie mir wohl nicht glauben. Vielleicht haben Sie mich zu
tief in die NOM-Schublade vergraben. Okay ich liebe NOM! Von Anfang an war ich von NOM begeistert und
daran hat sich nichts geändert. NOM beinhaltet für mich die authentische Messfeier, obwohl ich im alten
Ritus ministrieren gelernt habe. Daran hat sich in den zurückliegenden drrei Jahrzehnten seit NOM die
Regel ist, nichts geändert. Was mich hier im Forum stört ist die allenthalben anzutreffende Überheblichkeit
derer, die dem alten Ritus huldigen und ihn mit allen Prädikaten versehen, die er zu seiner Lebzeiten
niemals in Anspruch genommen hat. Es sind deshalb keine besseren Christen, die die tridentinische Messe
bevorzugen. Sie tun nur so, als wären sie es. Dieses Beweihräuchern der eigenen Gruppe, ist ziemlich
sektiererisch. Das verführt mich dazu mich zu äußern, wie Sie es vielleicht nicht schätzen. Sorry!
Wenn Sie meine ersten Beiträge hier zur Kenntnis nehmen, würden Sie bald merken, das ich mich anfangs
bemüht habe, moderat zu sein. Die teils unglaublichen Vorwürfe um der Vorwürfe willen, die darauf hin
gegen mich erhoben wurden, haben mir gezegt, dass ich ganz offensichtlich in einen Haufen von Unbelehrbarkeit
und arroganter Herablassung geraten bin. Der aus Verblendung keine andere Meinung gelten lassen kann.
Da ist es besser: Augen zu und durch! :(3
Geizig zu sich selber Manchmal ist man einfach zu geizig zu sich selber. Ein paar ordentliche Ablässe
und die Zukunft sähe ganz anders aus. Aber nein die Gelder werden auf Konten zur Verzinsung angelegt,
bis auf die Konten nichts mehr drauf geht und dann ist es ohnehin viel zu spät. Der Geiz zu sich selber
ist eine der schlimmsten Sünden.
#101 Aleph † 14:39:32 | Donnerstag, 2. August 2007
Überholt Etwas überholtes ist der usus antiquior bei allem Wohlwollen ja nun einmal. Dss er gestattet
ist, sollte als liebenswürdige Geste des heiligen Vaters genommen werden, damit einmal Ruhe ist. Er,
der usus antiquior muss daher nicht erst diskreditiert werden. Er ist es schon.
Sentinel: Algermissen als Kardinal Werther Sentinel, nun bin ich nicht unbedingt ein Fulda-Fan. Das mag
wohl mit Erzbischof Dyba zusammenhängen. Die barocke Domanlage und der großzügige, weiträumige, architektonische
Umgriff sind doch geradezu prädestinierend, einen Kardinal würdig aufzunehmen. Vielleicht solle man
schon mal eine Unterschriftenliste zur Kardinalserhebung von Bischof Algermissen anlegen.
Fulda als Kardinalssitz Es wäre wirklich an der Zeit Fulda zum Kardinalssitz zu erheben, nach Möglichkeit
während der Ägide von Bischof Algermissen als erstem Kardinal von Fulda. Das Bistum hat lange genug
im Schatten der deutschen Bistümer gestanden. Jetzt sollte sich die römische Sonne auch einmal ausgiebig
nach Fulda richten.
iustus: Leben ohne Sonne? Nachdem der Geistliche keine weiteren Ausführungen über die Wirkweise gemacht
hat, kann ich dazu wenig sagen, um ihn auf keinen Fall verkehrt zu interpretieren. Vielleicht wird er
nicht die stringente Auffassung von Pater Pio teilen. Aber ich möchte kein falsches Zeugnis wider ihn
geben. Was sollte auch ein Leben ohne Sonne, dafür die Messe in Dunkelheit? Da komme ich sehr rasch an
Grenzen.
#269 Aleph † 13:42:04 | Donnerstag, 2. August 2007
Kurt K.: Ganz bestimmt nichts Unkeusches Rhseicnecrhtubg sgat täsclthaich üprbahuet ntihcs üebr die
Iignlenetlz enies Srbhcreies asu. Daehr ktnnöe man minene, Rbucirncesethhg sei nhict so wcigtih. Ticsäalhtch
wiithcg ist die Lkaieesrbt eiens Tesetx, die dcruh rhgticie Snhruiebcg für die metsien Mhncesen erhciret
wdir.] Den Zeilen kann ich in jedem Fall entnehmen, dass Sie nichts Unkeusches damit zum Ausdruck bringen
wollten. Das ist doch schon viel wert. Deshalb könnte man sehr wohl auf die Rechtschreibung verzichten.
Hauptsache ist doch: der Inhalt stimmt, auch wenn er nur ganz schwer zu entziffern ist.
So einen Tort antun? Werther Theophil, nicht wahr, man muss schon sehr dankbar sein, wenn einem kein Beitrag
entfernt wird. Aber Sie sind ja auf der ganz sicheren Seite. Wer würden Ihnen auch einen solchen Tort
antun? Wie haben Sie das eigentlich geschafft. Geben Sie doch mal einen Tipp, bitte! :(3
ruhrgebietler Mit Ihrer Äußerung lehnen Sie sich ziemlich weit aus dem Fenster. Wenn das nicht mal zu
einem Prager Fenstersturz führt. Falls nicht, müssten Sie Ihrem Schutzengel einen mittelprächtigen
Lobchoral mit Pauken und Trompeten anstimmen, etwa „Ein Haus voll Glorie…“ .
iustus Mitnichten, das macht der Pfarrer nicht. Er hat die Frage nach den Zeichen der Zeit erhoben und
wie problematisch es sei, diese zu erkennen. In dem Zusammenhang wies er auch auf die durch das MP wieder
erlaubte tridentinische Messe hin, die seiner Meinung nach nicht als Komplett-Lösung der Probleme misszuverstehn
ist. Hätte er das etwa nicht sagen dürfen…?
Geziemend ungehorsam In der heiligen Versammlung wird dann wohl festgelegt, ab heute oder morgen sind
wir gegen irrlehrende Pfarrer und Ortsbischöfe geziemend ungehorsam bis spätestens 24 Uhr. Dann tritt
die alte Gehorsamsverpflichtung wieder ein.
#263 Aleph † 12:59:12 | Donnerstag, 2. August 2007
Rechtschreibreform Werther Rudolfus, Im Eifer des Gefechts haben Sie ganz übersehen, dass ich von der
Rechtschreibreform geschrieben habe. Da kann die Rechtschreibung ruhig einmal liegen bleiben, wenigstens
darin kann ich Ihnen recht geben, zu Ihrer Freude.
Schnellstens ab in den Beichtstuhl Nur wenn ein „mea culpa“ der Amtskirche notwendig ist, besteht die
große Chance, die Menschen von ihrer eigenen Sündhaftigkeit zu überzeugen, mit der Verpflichtung, raschestens
den Beichtstuhl, so noch in der Kirche vorhanden, aufzusuchen, zu bereuen, zu bekennen und zu büßen.
#260 Aleph † 12:50:26 | Donnerstag, 2. August 2007
Segen der Rechtschreibreform Sie bezichtigen andere der Dummheit und stehen selbst auf Kriegsfuß mit
Rechtschreibung und Zeichensetzung (In jedem Satz mindestens ein Orthographie-Fehler!) Das macht einmal
mehr die segensreiche Einrichtung der Rechtschreibreform deutlich. Übrigens hat Rechtschreibung nicht
unbedingt etwas mit Intelligenz zu tun. Häufig liegt es einfach an der Gichtbrüchigkeit der unbeweglichen
Finger, die die eine oder andere Taste nicht mehr erreichen können.
Bitter für die Beteiligten Irgendwie habe ich den untrüglichen Eindruck, dass sich eine schwerwiegende
Stagnanz hier im Forum flächendeckend breitmacht. Keine neuen Themen, keine neuen Aufschreie, keine altväterlichen
Beschwichtigungen oder andere Erschrecklichkeiten, die über man sich aufregen könnte, aber nicht müsste,
sondern einfach nur der niederdrückende, banale Forumsalltag mit der nicht endenwollenden Schreibe, ohne
jeden erfrischenden Höhenflug, bei dem auch die Thermik zu nutzen wäre. Das ist sehr bitter für die
Beteiligten. :&)
ruhrgebietler: Verwendbarkeit Um ihnen recht zu geben: Nur manche besonders schönen Beichtstühle aus
dem Barock wurden auch nicht als Besenkammern verwendet. Sie sind unter der Hand verkauft worden, nach
Geschmack und Kontostand des jeweiligen Käufers, meistbietend ist doch klar. Sie dienen als Interieur
in Kellerbars und Partyräumen. Wer hätte sich eine solche Verwendbarkeit auch nur träumen lassen?
Besenkammern Die V-II-Sektirer haben die Beichtstühle doch schon kurz nach 1970 aus den Gebäuden entfernt!
Die Ohrenbeichte ist somit defacto abgeschafft worden! Sie haben die Beichtstühle nicht entfernt, sondern
stehen lassen und einer sehr praktischen Nutzungsmöglichkeit als Besenkammernzugeführt.
Herrliche Berufung für die Modernisten Was täte die Kirche ohne Modernisten und andere Gläubige? Da
könnte eine großes Vakuum ohne die Personengruppe entstehen, weil sie, die Kirche, dann nicht mehr behaupten
könnte, Alleinanspruch auf die Wahrheit zu haben. Deshalb sollten alle sogenannten Rechtgläubigen den
Modernisten und anderen Gläubigen von Herzen dankbar sein. Denn durch ihre Existenz tragen sie zum Bestand
der Kirche bei. Das ist doch eine herrliche Berufung für die Modernisten, einen ganz konkreten prokirchlichen
Beitrag leisten zu dürfen.
Vielleicht bessere Formen als Beichte daß er mit diesem schönen Satz das zusammengefaßt hat, was im
seit dem Konzil de facto abgeschafften Sakrament der Beichte geschah. Die Beichte wurde nie abgeschafft.
Das ist auch gut so. Wer will kann jeden Samstag zur Beichte gehen. Wenn niemand mehr in den Beichtstuhl
geht, ist das ein Zeichen der Zeit, dass sich das Sakrament der Buße nicht mehr auf diese Weise vermitteln
lässt. Da ist es vielleicht notwendig, andere, bessere Formen zu finden. Deshalb geht aber die Welt nicht
unter.
Timpressum: Sie haben recht Bei manchen Beiträgen kann einem schon das große Heulen und Zähneklappern
kommen. Die gemeinschaftliche fundamentalistische Denke, wie sie hier im Forum in allen Schattierungen
präsentiert wird, ist ja nur die Spitze des eigentlichen Eisbergs.
Souverän reagiert Während zwei Männer den Exhibitionisten der Kirche verwiesen, reagierte Pfarrer Franz
Schobesberger mit der Bemerkung: „Jetzt hatten wir eine Erscheinung.“ Da hat der österreichische Pfarrer
sehr souverän reagiert.
Ancilla Domini Das ist doch klar: die Kirche kann sich nicht ganz vor der Zeit verschließen, weil sonst
niemand mehr zu ihr kommt. Da muss die moderne Technik eingesetzt. In dem Fall Technik als willfährige
ancilla Domini. Das ist doch gut so.
Eine Rolle rückwärts „Die tridentinische Messe ist keine Lösung, sondern nur eine Rolle rückwärts“
Das ist das Zitat eines Pfarrers vor kurzem während einer Predigt, in der er sich auf die Suche nach
den Zeichen der Zeit machte. Es beschreibt kurz, knapp und präzise Umstände und damit verbundene Absichten,
die das ungedingt das Heil von der Feier und der Teilnahme an der extraordinären Messe abhängig machen
wollen.
Mehr als bedenklich Alle Mitläufer sind aber auch in einer anderen Staatsform eine wichtige Stütze des
Staates. Selbstverständlich ist Dr. Frey der Vorsitzende der DVU (Deutsche Volksunion), und Herausgeber
zahlreicher Werke und Zeitungen (siehe www.deutscher-buchdienst.de). Es ist bedenklich stimmend, wenn
hier für einen Buchclub Werbung gemacht werden darf, welcher der rechten Szene zuzuordnen ist.Warum lassen
die Verantwortlichen von kreuz.net so etwas durch gehen?
Johannes R. Becher-Hymne „Auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt…“ Das war doch die herrliche
Johannes R. Becher-Hymne, die von den Machthabern dann verboten wurde und in der erweiterten Bundesrepublik
nicht debüttieren durfte. Lieder haben manchmal schon ein schlimmes Schicksal, fast wie Menschen. Dabei
können Lieder doch überhaupt nichts dafür.
Politische Hintergründe Der Papst blieb bis zum Schluß hart. Werther Defensor, der Papst blieb hart
wegen handfester gewinnträchtiger politischer Hintergründe, bei der europäischen Heiratspolitik zu
Zeiten der Renaissance. Da war nicht viel mit Glauben und Christentum.
Frohe Kraft zum Gelingen Werther Rudolfus, jedem Tagwerk frohe Kraft, jeder Nacht ein tröstlich Licht,
wer’s in Gottes Namen doch nicht schafft, auch den verlässt die Freude nicht. Frohes Gelingen!
In die Knochen Haben Sie sich etwa als Knalltüte tituliert, aus reiner Bußfertigkeit. Das ist ja goßrartig.
Manchmal kann Erkenntnis ganz schön in die Knochen gehen, nicht wahr, werther Defensor.
Nachtzug Dafür gibt es ein paar Leute wie Rudolfus und die müssen Überstunden machen, um die Mengen
Unglauben unschädlich zu machen, zu bündeln und fort auf die Post zu bringen, damit er, der Unglauben,
noch mit dem Nachtzug nach Rom weg geht.
Knalltüte Edler Defensor, wie war das nochmal mit der Knalltüte? Und Sie kommen jetzt mit Beichte und
Spiegel. Na sowas. Der Beichtstuhl ist aber dunkel und ein Spiegel kann nur seine Funktion mit Hilfe des
Lichts erfüllen, wenn die Knalltüte vorher nicht kaputt geht…! Was könnte auch ein Beichtspiegel
bewirken?
Prioritiät Werther Stromberg, das illustre Spielchen ließe sich noch lange fortführen, wenn Sie wollen,
bitte säähr. Haben Sie nur Verständnis, wenn ich nicht mehr mitmache, weil ich mich ganz gern auch
noch meiner Lektüre widmen möchte. Dem Bedürfnis würde ich natürlich Priorität einräumen, auch
wenn Ihre Freude darnieder läge. Vielleicht haben Sie aber noch einen interessanten, erquickenden Gedankenaustausch
mit Ihrer applaudierenden Gesinnungsgenossin.
Ordentlicher Sündenbock Und wenn es die seit fast 20 Jahren nicht mehr exiostierende Deutsche Demokratische
Republik (= DDR) ist, Hauptsache ist doch ein ordentlicher Sündenbock ist da, um durchs Dorf geführt
und dann in de Wüst geschickt zu werden.
Dorian Gray? Danke, für Ihre erheiternden Zeilen. Ich erspare es mir, ähnlich philiströs zu antworten.
Vielleicht haben Sie keinen Spiegel zu hause. Dann lesen Sie die Zeilen, inhalieren Sie und Sie werden
entdecken, was Paulus beschreibt: „Jetzt sehen wir durch einen Spiegel, dann aber von Angesicht zu Angesicht…“
Wenn Sie Dorian Gray sind, werden Sie vielleicht erschrecken, möglicherweise auch nicht… Leider kann
ich Ihnen nur die Rose verabreichen :(3 anstatt einer Kamelie, wirklich schade!
Ketholische Atheisten Wer ein Dogma leugnet, leugnet automatisch den gesamten katholischen Glauben – und
weist den alleinseligmachenden Glauben willentlich zurück, der allein zu Gott führt! Edler Rudolfus,
Niemand hat kein Dogma geleugnet. Wenn Sie lesen können, werden Sie feststellen, dass die Infallibilität
nicht angezweifelt wurde, sondern nur angefügt wurde, dass für den Inhaber der Infallibilität auch
das Recht auf Irrtum besteht. Wer unfehlbar sein will, soll auch den Mut haben, sich zum Irrtum zu bekennen.
Der Inhaber muss ja nicht irren wollen. Das Recht gleicht doch Vieles aus und macht das Papsttum einfach
menschlicher, schöner, einfach liebenswerter. Sind Sie doch nicht so störrisch. Ein irrender Papst ist
dem lieben Gott bestimmt lieber als einer, der unablässig von sich behauptet: Ich bin unfehlbar, ich
bin unfehlbar. Wo doch der liebe Gott die Sache viel besser einschätzen kann,… Haben Sie vielleicht
Zweifel, dass der liebe Gott das nicht mehr so richtig fertig bringt. So denken die katholischen Atheisten…!
Wer wollte geschieden sein, annullieren ist beser In zahlkräftigen Zweifelsfällen gewährt die römische
Kirche immer Dispens. Ist doch klar. Dann geruhrt die Rota in Rom, die Ehe einfach zu annullieren., aber
doch nicht zu scheiden. So was auch. „Annulliert“ klingt auch viel vornehmer als „geschieden“, igitt.
Der Effekt beim Annulieren ist zwar der gleiche wie der beim Scheiden, aber wer wollte denn auch so etwas
Banales? Die Ehe ist unauflöslich. In konkreten Fällen darf sie aber schon annulliert werden.
Tiefen Erfolg Seien Sie mir nicht böse, aber irgendwie vermute ich, dass Sie psychische Probleme haben.
Werther Stromberg, es ist gut möglich, dass es Ihre psychischen Probleme sind. Vielleicht hilft eine
Therapie. Für Beichte wäre es schon zu spät. Gehen Sie mal nach Holzkirchen. Dort werden Sie von dem
ganzen Schmodder geheilt. Wie gut ich es mal wieder mit Ihnen meine und Sie wollen weiter im Dunkeln tappen…,
dann tiefen Erfolg.
matt2 Wieso muss man ständig den alten Schmutz wieder aufwühlen? Hallo matt 2 Gibt es was schöneres
als in altem Schmutz zu suhlen und gebräunt daraus aufzuerstehen? Das hat was. Das isses…!
Anspruch auf Infallibilität Ein Papst hat nicht nur Anspruch auf die Infallibilität (=Unfehlbarkeit),
sondern auch darauf, sich irren zu dürfen. Meistens werden die Irrungen dann kaschiert und dem Gläubigen
Volke als glaubenswürdige Dogmen verkündet…!
Kompetenzen Im übrigen weiß ich beim besten Willen nicht, was für Kompetenzen ich mir angemaßt haben
sollte, die nur dem Papst zukommen. Werther Defensor, wenn Sie es denn wirklich nicht mehr wissen, dann
greifen Sie halt auf die gute alte Gewissenserforschung zurück. Es könnte sein, dass Ihnen diese Bußübung
nicht mehr erinnerlich ist. Sie ist in den alten Diözesan-Gesangbüchern (haben Sie noch ein solches?)
zu finden unter „Beichte“. Gehen Sie in das stille Kämmerlein… Sie wissen ja, wie das Jesus gemeint
haben könnte(?). Beten Sie einmal fünf Pater noster (bitte in Latein), damit die Erleuchtung kommt und
plötzlich wissen Sie, was Sie sich schon alles angemaßt haben. Ist doch gar nicht so schwer, Bruder
in Christo :(3 Aber dann nix wie rinn, in den Beichtstuhl…!
Zelebrationsautomat Wenn der Priester seine Person nicht einbringen kann oder darf, könnte ja auch ein
Zelebrationsautomat hingestellt werden. Der macht das bestimmt genauso gut. Vielleicht ist er in der Anschaffung
etwas teurer. Aber das amortisiert sich mit jeder Messe, die er hält. Für NOM ist so ein Automat natürlich
völlig ungeeignet, aber für extraordinäre Messen wäre dAs doch die Lösung. Der Automat könnte Tag
und Nacht Messen lesen, ohne Abnutzungserscheinungen.
Stromber lässt schreiben Werther Stromberg, Sie haben wohl Ihre Schreiberin, weil Sie nicht selber antworten.
Sind Ihnen die Argumente ausgegangen? Das bringt Sie in ziemlichen Misskredit: Stromberg lässt schreiben,…
Wa? .
Viel zu viel Katechismus es ist leider nicht möglich, mit Ihnen vernünftig zu diskutieren. Sie weichen
jedesmal aus und machen Ihrem Diskussionspartner aus der Luft gegriffene Vorwürfe und Vorhaltungen. Werther
Stromberg, sehen Sie. Genau das Problem habe ich auch bei Ihnen. Sie dozieren zu viel über den Katechismus
und über Lehrsätze, die mich überhaupt nicht anfechten und die auch nicht zur Diskussion sehen. Da
schweifen Sie manchmal ganz schön ab. Da ist zu wenig Stromberg viel zu wenig in den Zeilen zu spüren.
Haben Sie vielleicht Befürchtungen zuviel Stromberg durchleuchten zu lassen. Ich mag mit Ihnen nicht
über die Lehre der Kirche diskutieren. Aber Sie fühlen sich bemüßigt es zu mit mir zu tun. So entsteht
eine ungleiche Ebene. Diskutieren Sie doch mit den reinen Vertretern der reinen Lehre. Dann haben Sie
bestimmt mehr Freude durch die permanente Bestätigung. Ich finde es lästig, mit unseligen Wadenbeißereien
umgehen zu müssen. Das bringt nichts. Lassen Sie es doch. Sie müssen doch nicht. Oder war Ihnen heute
so danach? Nun gut, dann haben Sie den Tag in Fehde zugebracht und er wird sich, nachdem es Nacht geworden
ist, auch klaglos zu seinen älteren Brüdern gesellen. :(3
Bravouröse katholizistische Einseitigkeit Werther Stromberg, ich schreibe deshalb nicht auf Partenia,
weil ich dort nicht diese faszinierende katholizistische Einseitigkeit mit solch total horizontlosen Schreibern
wie hier in kreuz.net vorfinde. Sie sind auf dem besten Wege auch in dieser Giftschublade zu landen mit
allen den aufgeblasenen Glaubensdefensoren und wo Heulen und Zähneknirschen ist. Habe ich Ihre Frage
jetzt genügend beantwortet ? o^/
Die Plausibilität Werther Müller, wenn das für Sie alles so plausibel ist, sind Sie doch froh. Ich
bin auch nicht traurig darüber, dass es für mich nicht so plausibel ist und ich daher meine Schwierigkeiten
habe, die mich aber nicht vom Glauben abhalten. Was bereitet Ihnen Probleme, nur weil ich da und dort
andere Denkansätze bevorzuge. Da müssen Sie sich nicht über Gebühr hineinhängen. Lassen Sie die Arbeit
mir. Ich werde allein ganz gut damit fertig. Was interessiert mich, wie Anglikaner und Altlutheraner denken.
Das sind nur Nebenkriegsschauplätze und für mich nicht von große Relevanz.
Andere Zugänge zu Glaubensdingen Werther Stromberg, offensichlich brauchen Sie Hilfe und Süze. Die haben
Sie ja mit den rotgeschriebenen Zeilen zur Genüge erhalten. Für mich werden Sie durch diese rot geschriebenen
Zeilen ziemlich unglaubwürdig. Haben Sie das wirklich nötig? Was stört es Sie, wenn andere Menschen
andere Zugänge zu Glaubensdinge haben, wenn diesen Menschen die Bereiche der Glaubensdinge dann leichter
fallen und sie sich bestimmt genauso wohlfühlen wie vielleicht Sie, der vorgibt, aufseiten der kirchlichen
Lehre zu stehen. Deswegen müssen Sie mich nicht belehren. Feiern Sie Ihre Messen, wie Sie es für sich
brauchen, halten Sie zündende Predigten für Ihre Gläubigen. Aber versuchen Sie bitte nicht da einzudringen,
wo Sie einfach nicht erwünscht sind. Vor allem distanzieren Sie sich von aggressiven Applaudanten aus
der fundamentalistischen Ecke, weil Applaus aus dieser Ecke große Imageschäden verursacht. :(3
Probleme mit der Lückenlosigkeit Werther Müller, das mag alles seine Richtigkeit haben, wie Sie es darstellen.
Wenn Sie keine Probleme mit der kirchlichen Darstellung haben. Ist das ja in Ordnung. Es kann aber auch
sein, dass man mit der lückenlosen Weitergabe, ohne dass ein Beweis erbracht werden könnte, seine ziemlichen
Schwierigkeiten hat und sie, die Lückenlosigkeit nicht einfach blindlings annehmen kann oder will. Es
gibt auch keine zwingende Notwendigkeit dazu. Die angeblich lückenlose Weitergabe ist ein intelligenter
Lehrsatz, den sich die Kirchenleitung verständlicherweise sehr gern angeeignet hat. Damit aber die Fundamente
zu sichern, ist ziemlich einfältig. Fundament der christlichen ist nach wie vor Jesus Christus, niemand
sonst und keine noch so frommen Lehrsätze. An Christus kommt auch nicht die Kirche vorbei. Sie wird sich
schon auch die Frage gefallen lassen müssen ob sie nicht oft in ihrer Geschichte die Sukzession nicht
höher gestellt hat, als Wert an sich, als den Glauben, die Hoffnung und die Liebe. :(3 Auch wenn Sie
mir nicht zustimmen möchten, schadet es mir nicht.
Müller Dennoch hat Christus die Verwaltung der Sakramente seinen Jüngern (Aposteln) anvertraut. So eindeutig
ist das nicht. Das ist kirchliche Lehre geworden im Verlauf der Jahrhunderte. Sie hebt den Exklusivitätsanspruch
der Kirche hervor. Im Zweiten Testament ist das nirgendwo so stringent dargestellt. Was darin steht, ist
bindend. Der Exklusivitätsanspruch des Klerus hat sich allmählich entwickelt und wurde erst durch die
konstantinische Wende im vierten Jahrhundert nach der Zeitrechnung manifest. Die Geschichte vom Gang nach
Emmaus ist in dem Zusammenhang sehr aufschlussreich: Da gehen zwei Jünger mit einem „Fremden“, der sich
dann auch noch anschickt, mit ihnen das Brot zu brechen, obwohl die Jünger ja nicht wissen konnten wer
es war, der ihnen gegenüber saß. Was wäre denn gewesen, wäre es nicht der Auferstandene gewesen und
die Szene hätte sich als Täuschung der Sinne erwiesen. Hätten die Jünger dann eine Sünde begangen…?
Das ungeliebte Instrument der Aufklärung Werther Stromberg, Sie sind es, der von anderen Toleranz verlangt.
Wozu? Wenn Ihre Gedankengänge doch so stringent sind, gradlinig, unantastbar, brauchen Sie doch keine
Toleranz. Dann kann man doch infolge der Wahrhaftigkeit dieser Gedankengänge auch ganz gut ohne das Instrument
der Toleranz auskommen, die ja ohnehin ein Konstrukt aus der katholisch wenig geliebten Aufklärung stammt.
Tolerant sein, kann immer nur ein Versuch sein. Es gibt sie nicht quadratisch, praktisch, gut. Schlimm,
wenn ein solcher Versuch, tolerant zu sein, gar nicht erst in Erwägung gezogen wird, wie man das häufig
in den Zeilen der hier Schreibenden feststellt. Was lernen wir: Besser keiner Toleranz von anderen verlangen,
dafür um so mehr selbst Toleranz üben. Es muss nicht von der hohen Kathedra sein und mit lateinischen
Floskeln versehen sein. Man kann auch ohne Latein sehr tolerant sein. Sollte Ihnen die Erfahrung etwa
entgangen sein. :(3
Müller: Kraft Taufe Im Katechismus steht: Jeder Mensch kann gültig taufen. Er muss selbst nicht einmal
getauft sein. Er kann es deshalb, weil die Taufe als wichtigstes wesentlichstes Sakrament des Christentums
ist. Aufgrund der Taufe kann jeder Mensch auch Eucharistie feiern. Ob er es tut, ob er dazu überhaupt
in der Lage wäre, es zu tun, hat mit der Grundsätzlichkeit, es zu können, nichts zu tun. Gewiss kann
nicht jeder das Geheimnis im Auftrag der Kirche feiern. In einer Notsituation, wenn kein Priester erreichbar
ist, ist jeder dazu berufen, kraft Taufe. Durch die Taufe hat der Einzelne Anteil am allgemeinen Priestertum.
Die Eucharistie /Abendmahl ist davon nicht ausgenommen.
Geheimnis des Glaubens Die Feier der Eucharistie ist immer Geheimnis des Glaubens, dazu bekennt sich die
Gemeinde bei jeder Messfeier. Der Priester ist der Beauftragte der Kirche, der die Feier leitet und er
vollzieht die Feier im Auftrag Christi. Jeder Getaufte kann die Eucharistie feiern, denn er hat Anteil
am allgemeinen Priestertum, das Christus eingesetzt hat. In der Regel ist es dem geweihten Priester vorbehalten,
die Eucharistie zu feiern. Mehr kann er nicht dazu tun, auch nicht durch noch so dicke Weihrauchwolken
und mystisch-magisches Gepränge unter Ausschluss des Volkes. Es ist die Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers.
Er, der Priester, tut dies zum Gedächtnis an Jesus Christus, wie auch den Wandlungsworten zu entnehmen
ist, wie es auch die Gemeinde tut. Jedes mehr an verwirrender Geheimniskämerei, wie auch die Herbeibeterei
der Wunderfitzigkeit des kostbaren Blutes, das angeblich verwandelt wird, ist als katholizistisch zu bezeichnen
und blanker Irrglauben. Es ist immer ein Geheimnis des Glaubens.
Allgemeines Priestertum Die Priesterweihe hat Jesus nicht vollzogen. Sie bezieht sich auf Melchisedek.
Es ist gut, wenn Frauen oder Männer der heiligen Versammlung vorstehen wollen. Das sollte ihnen nicht
genommen werden. Kraft Taufe hat jeder (getaufte) Christ Anteil am allgemeinen Priestertum und kann die
Messe feiern, Brot und Wein austeilen als Geheimnis des Glaubens. Mehr kann ein Priester auch nicht, auch
kein Bischof. Beide haben durch ihre Weihe nur ihren ganz speziellen Auftrag. Es sei denn, das kostbare
Blut sollte in trinkbaren Wein umgewandelt werden. In dem Fall würde das Mysterium konterkariert. Jeder
Getaufte kann und darf im rechten Glauben das Abendmahl feiern, weil es ein Geheimnis des Glaubens ist.
Das lutherische Abendmahl hat den spirituellen Vorteil, dass der Kommnunkant nicht genötigt ist, eine
unvebindliche Oblate vorn abzuholen. Da findet liturgischer Gottes- und Menschendienst statt. Das ist
nicht in extraordinären gottesdienstlichen Feiern im Münchner Herkulessaal oder in der „Basilika“ von
Wigratzbad… gewährleistet.
Ad Deum qui Werther Stromberg, ganz bestimmt haben Sie irgendwann über einen längeren Zeitraum beten
dürfen: Ad Deum qui laetificat… Das habe ich auch mit Inbrunst getan. Hören Sie aber doch um Himmels
willen auf, mich anzupredigen. Wollen Sie mich katholisch machen? Ich bin es aber schon, Sie auch? Was
aber wollen oder wollten Sie mit Ihrer Predigt bei mir entzünden? Das erschließt sich mir nicht.
Anspruch auf festlichen Auftritt Dann möge ihm, Bischof Haas, ab und zu ein festlicher Auftritt in Altötting
vergönnt sein. Darauf sollte er Anspruch haben, weil bestimmt keine Pilgerscharen nach Vaduz kommen werden.
Die rosigen Wangen im Bild in Verbindung mit dem antiquierten Baßgeigengewand und den Pontifikalhandschuhen
deuten schon auf die Unmöglichkeit grundlegender Wandelbarkeit hin. Deshalb möge ihm die Wandelmöglichkeit
von Vaduz nach Altötting und gleich wieder zurück noch lange erhalten bleiben.
Blasen zum zum Großreinemachen Da wird mal wieder ganz schön kräftig zum Großreinemachen in der Kirche
aufgerufen. Bekanntlich sind es immer Frauen, die mit dieser edlen, verantwortungsvollen, vor allem aber
staubigen Dienstbotenarbeit beauftragt werden. Während Herren geruhen dürfen zu dieser Arbeit aufzurufen,
damit alles wieder einmal gut werden wird. Wenn wer nicht richtig geglaubt hat: folgt prompt das Verdammungsurteil
anathema sit – per omnia saeula saeculorum. Amen! Das ist viel einfacher als Staubwedel zu schwenken und
Putzeimer zu schleppen,…, wa?
Barmherzige Bleibe Ist das der Bischof Haas, der einmal aus Chur verdrängt wurde und jetzt eine barmherzige
Bleibe in Vaduz im liechtensteinischen Ausland gefunden hat?
Diese libertinären Gedankengänge aus Frankreich Man stelle sich nur vor, aus Frankreich kam auch die
schlimme französische Revolution, wegen denen ganz Europa republikanisch wurde, sogar Österreich, aber
erst 1918. Man muss Frankreich immer im Auge behalten, was sich da entwickelt. Cola und Kaugummi aus den
USA hat ja nur zur Volksverdummung beigetragen, aber diese libertinären französischen Gedankengänge
müssen einen Habsburger doch ziemlich in der Nase kitzeln.
Ziemlich trostlose Zustände, wa? Dann ewäre die Arbeit mit dem Aufbauen des Infostands und der politischen
Betreuung der Besucher ja nicht ganz umsonst gewesen, wenn die Aktion wenigstens in der Tagespresse Erwähnung
findet, weil schon nichts anderes in dieser Saure-Gurken-Zeit passiert. Wie das Leben in der Libori-Stadt
doch trotstlos sein kann. Das ist kaum zu glauben.
Eifer dem Eifer Werther iustus, bestimmt waren Sie beim Heiligen Vater schon zum Kaffeestrinken eingeladen.
Das kann natürlich dazu beflügeln, hier im Forum festzustellen, dass „der heilige Vater und Ich“ anderer
Meinung sind. Das dürfen und sollen Sie. Es ficht mich trotzdem nicht an. Eifer wem Eifer gebührt.
Viel zu hohe Ablaufgeschwindigkeit Beim kontemplierenden Betrachten des Videos entsteht der stronge
Eindruck, dass die Ablaufgeschwindigkeit ziemlich schnell geraten ist. Auch bei den würdigen altrituellen
Szenen und bei den Passagen im Petersdom geht es viel zu schnell. Da hätte man doch zurückschrauben
müssen, um den, dem extraordinären Ritus Fernstehenden, die würdevolle Schönheit der tridentinischen
Messe nahebringen zu können, auf dass diese Fernstehenden auch zu wortgewaltig keifenden Vertretern des
alten Ritus zu gewandelt werden mögen. Da haben die Videomeister eine große Chance vertan, ob die ihnen
jemals vergeben werden wird? Nachteilig ist auch, dass man den Professor Pacik und seine Ausführungen
wegen der hohen Geschwindigkeit nicht versteht. Sollen die extraordinären Messen künftig auch in diesem
Tempo abgespult werden? Das Video ist eine wunderbare Antwort auf die Frage: Wie halte ich eine extraordinäre
Messe möglichst kurz, damit sie nicht ausufert? Je kürzer die einzelne Messe, desto mehr Messen und
Kreuzesopfer können pro Tag gehalten werden. Auch darin steckt die Logik der vielen Messen und des einen
Opfers…!
jürgen Das Ergebnis ist ja nicht unbedingt berauschend, wie Sie von dem Infostand zur Messe der Altrituellen
berichten. Etwas mehr Feuer vom Heiligen Geist hätte schon dabei sprühen sollen. War wirklich nicht
mehr los oder hat man die Gerätschaften gleich fortgeräumt als Sie sich dem Infostand genähert haben…?
Einmal über die engen Grenzen von Vaduz Wenn aber einige hier die Qualität eines Hirten an seiner Leibesfülle
und seiner Attraktivität messen wollen, ist das entlarvend. Werther Tarcisius, das können Sie halten,
wie es Ihrer Seelenflora geziemt. Ich tue ein nämliches. Was hat der Bischof Haas denn in Altötting
anderes getan als eine extraordniäre Messe gehalten. Hat er etwa auch gepredigt, den Menschen geistige
Wegzehrung vermittelt. Doch wohl kaum? Deswegen musste er sich doch nicht von Vaduz ins bayerische Marienheiligtum
begeben. Er kann ja nichts dafür, aber ein Test für die Dehnbarkeit ist er allemal. In Vaduz gibt es
wohl nichts zu dehnen. Das macht man wohl besser in Altötting, damit es ein richtiger Event wird mit
großem hinterhertrottendem Gefolge. Möge er beim Duodezfürsten-Ausflug viel Freude gehabt haben, einmal
über die engen Grenzen von Vaduz hinausgekommen zu sein. :(3
Erstarrt bis in die Fingerspitzen Der Bischof Haas entspricht natürlich dem Bild des Prälaten, das mehr
ein Test für die Dehnbarkeit der menschlichen Haut ist, auch wenn er Freund und Förderer der extraordinären
Messe vorgibt zu sein. Was denken eigentlich Personen, die solche Bilder ins net stellen, um zu versuchen
den ganzen Rausch der alten Herrlichkeit auf diese erschütternde Weise aufzuwärmen. Hat der Bischof
Haas wirklich keine anderen Sorgen in seinem Bistum als die Begeisterung für extraordinäre Messe auch
in Deutschland anzuschüren. Das ist typischer Duodezfürsten-Jet: Einmal von Vaduz nach Altötting und
wieder zurück. Zu mehr wird er wohl nicht mehr fähig sein. Dafür hat er sein Gefolge von brav hinter
ihm hertrottenden litrugisch gewandteten Gestalten. Eine dergestaltige Kirche kann im 21. Jahrhundert
nur noch mitleidiges Lächeln hervorrufen. Sie ist erstarrt bis in die Daumen- und Zeigefingerspitzen.
matt2 Das Spiel gibt es in der Tat, allerdings wenig liturgisch und sehr verweltlicht, in dem Kinder den
„Kaiser“ fragen wie weit sie reisen dürfen: Der „Kaiser“ steht mit zugehaltenen Augen und dem Gesicht
zur Wand mit dem Rücken zu den anderen Spielern. Die Reise der Spieler muss leise vonstatten gehen und
niemand darf vom Kaiser bei einer Reisebewegung entdeckt werden. Wenn er, der Kaiser, beim Herumdrehen
einen Spieler entdeckt der sich bewegt, darf der Kaiser diesen, es kann auch ein Inquisitor sein, gnadenlos
zurückweisen. Die ganze Reise des betroffenen war bis dahin umsonst. Warum hat er sich auch den Fährnissen
der Reise ausgesetzt?
Landorganist Die traditionalistischen Kunstsachverständigen besuchen eher die Basilika von Wigratzbadmit
ihren Gipsheiligen aus dem 19. Jahrhundert und geben dann ihr von keinem Kunstsachverstand getrübten
Statement ab. Schließlich stehen sie ja loyal zu ihren Winkellogen und vertreten deren fragwürdigen
Geschmack nach außen, ob passend oder ungelegen. Nach Essen würdes sie nie wegen des angeprangerten
„Frevels“ niemals nicht fahren und ihn auch nicht in Augenschein nehmen wollen, wegen der Gefahr der Sünde.
Lieber gehen sie in den Münchner Herkulessaal um an einem „wunderschönen“ Altar unter einer schlimmen
Kitschmadonna die extraordinäre Messe abzuwickeln.
Nicht Äpfel und Birnen zusammenschmeißen Liturgie (gr.-mlat) = amtliche oder gewohnheitsrechtliche Form
des Gottesdienstes. Damit ist kein Wort zum Wesen der Messe gesagt und was sich darin abspielt. Trotzdem
ist nicht geklärt, was in der Bildfolge ver- oder gewandelt wird das kostbare Blut in Wein oder kostbarer
Wein in Blut? Da hilft auch kein Ratzinger-Text. Was wird ver- oder gewandelt? Das ist doch die Gretchenfrage,
die bei den Bilderläuterungen aufgetaucht ist. Wird das kostbare Blut wirklich in Wein ver- oder gewandelt,
damit es den zelebrierenden Klerikern zum Genuss gereicht. An Blut werden Sie sich ja wohl nicht delektieren
wollen. Die Frage muss nicht beanwortet werden. Interessant ist sie allemal: Was wird ver- oder gewandelt:das
kostbare Blut in trinkbaren Wein oder kostbarer Wein in ungenießbares Blut?[fett] Glauben allein genügt
nicht und wenn schon, dann schon korrekt glauben, bitteschön! :(3 Bitte nicht Äpfel und Birnen zusammenschmeißen,
gibt zwar auch Saft, wa? Vor allem nicht unkeusch werden mit despektierlichen Nebenfragen, die die Sache
nicht treffen, sondern Verwirrung stiften können.
Bloß keine Hybris wegen der alten Messe Bloß keine Hybris wegen der extraordinären Messe. Auch da wird
nur mit Wasser gekocht und „kostbares Blut“ ver-oder gewandelt? Wenn kein Bedarf besteht, brauchen sich
Priester nicht dazu ausbilden zu lassen. Die Mehrheit läuft dem alten Kult ohnehin nicht nach. Nur weil
etwas alt ist, muss es nicht als lebensnotwendig aufgebauscht werden, weil es durch NOM viel Lebensnotwendigeres
und -wchtigeres gibt. Alles andere ist liturgischer Voyeurismus schlimmster Sorte, gepaart mit einem üppigen
Maß an Denkfaulheit, weil es doch so schön ist, gedankenlos die Rubriken abzurattern. Das machen auch
die vermeintlichen Lateinkenntnisse nicht besser. Latein versteht ja eh’ kaum jemand, und durch die dichten
Weihrauchschwaden kann sich nur schwer ein Blick zum Altar schieben. Für was also der ganze Aufwand für
die personifizierte Rückständigkeit der katholischen Winkellogen. Sollen Sie Ihre Feier doch halten
wie 18-hundert-toback: Kleriker ganz unter sich, ohne die störende Gemeinde, damit die Kommunion nur
den vorbehalten ist, die dem Verwandlungsauftrag (?)nachkommen.
Warum kein Glasaltar in einer Barockkirche? Um sichtbar zu machen was ohnehin nicht zu sehen ist, dafür
ist Glas ein hervorragender Werkstoff. Es gibt keinen hinreichenden Grund, in barockem Überschwang Ersatzmaterialien
zu verwenden, gemalten Marmor zu verwenden oder die Dienstbarkeit von nachempfundenen Alabaster zu testen.
Wenn der Stein, das Glas, der Beton als Materialien zur Verfügung stehen. Die zu verwenden ist allemal
ehrlicher und Ausdruck er Gegenwart als unidentische Materialien zu verwenden. Warum sollte ein gläserner
Altar nicht in eine barocke Umgebung passen, um durch diese Gegensätzlichkeit dennoch einen einheitlichen
Willen architektonisch zum Ausdruck zu bringen. Auch barocker Überschwang ist an der Realität zu messen,
bevor er ins Uferlose abgleitet. Wer es fassen kann, der fasse es…!
Dann doch besser in NOM Liturgie ist nie Selbstzweck. Aus sich ist Liturgie eine Programmauflistung, wer
wann in der christlichen Versammlung etwas zu sagen hat, die Gemeinde oder der Vorsteher der Versammlung.
Mehr kann und will Liturgie nicht sein. Alles andere ist das Übel. Da spielt es keine Rolle, ob Liturgie
im extraordninären Ritus stattfuindet oder nicht. Dann doch besser in NOM, wegen der besseren Verständlichkeit.
Die Wandlung des kostbaren Blutes Bei einer der Bilderläuterungen von der kostbaren Messe im kostbaren
Philipp-Neri-Oratorium in London an einem ebenso kostbaren Altar ist missverständlicherweise zu lesen:
Wandlung des kostbaren Blutes. Ist es richtig zu verstehen, dass da das kostbare Blut in Weinverwandelt
wird, damit alleaus dem Kelche trinken mögen. Was wird eigentlich verwandelt, das Blut in Weinoder der
Wein in Blut? Beide Arten der Verwandlung sind recht unappetitlich. Sollte das Geschehen nicht doch besser
als Geheimnis des Glauben begriffen werden, damit eine solch gröbliche Missverständlichkeit „Wandlung
des kostbaren Blutes“ (igittigitt) gar nicht erst geschrieben werden muss.
Alabasterne Madonnen, blutleere Jesusse… Da sind ja wohl die ganz großen Kunst- und Kulturexperten
unter sich, beim Austausch ihrer sich gegenseitig bestärkenden Meinungen, was denn Kunst sein dürfe:
alabasterne Madonnen mit entsagendem Blick, kraftlos blutleere Jesusgestalten, die nicht weh tun, sondern
einlullen und andere Heilig mit dem ewig schrägen Blick nach oben. Wenn das denn die Kunst sein soll,
dann sind die Experten ja bei den Petrus- und Puisbruderschaften bestens aufgehoben. In deren Tempeln
findet sich die alabasterne Gipsbüstenkunst zum Ergötzen der Massen, die doch nicht eintreffen. o^/
Ausgenommen Sünden „wider den Heiligen Geist“ Bekanntlich werden Sünden gegen den Heiligen Geist nicht
vergeben… So ist in der Bibel nachzulesen. Aber alle anderen Sünden werden vergeben, sogar die Knabenschänderei
wird vergeben, auch wenn dies manchen Leuten nicht in den Kopf gehen will.
Was ist an der Weltkirche so schwer zu begreifen Die Kirchen der Reformation berufen sich auf die Tratdition
des Wortes. Das ist ihr gutes Recht. Die römische Kirche beruft sich auf de Notwendigkeit der auf die
Apostel zurückgehenden Sukzession. Das ist ihr gutes Recht. Das sind zwei grundsätzlich verschiedene
Traditionsformen. Beide können nebeneinander existieren, wenn sie wollen. Das gilt aber für beide. Für
eine Landeskirche in der Größe eines mehr oder weniger mittelgroßen Königreichs stellen sich die Probleme
nun einmal anders dar, als für die Zentrale einer Weltkirche, die in Rom ihren Sitz hat. Was ist daran
eigentlich so schwer zu begreifen? Warum Protestanten wegen des vatikanischen Dokuments so hochlaufen,
ist nicht begründet. Warum sollte die römische Kirche ncith den alten Lehrsatz „extra ecclesiam nullam
salus“ hervorheben. Das können die evangelischen Kirchen doch genau so beanspruchen, wenn sie nur wollten,
kraft Wortes. Aber das müssen sie, die evangelischen Kirchen, wollen und tun, um sich zu profilieren.
Das fällt nicht wie ein Apfel in den Schoß.
Bei allem Eifer für alte Kirchengebäude Man sollte bei allem Eifer für alte Kirchengebäude vielleicht
nicht übersehen, dass es Fabrikgebäude waren, die Bochum zu „Bochum“ gemacht haben. Dem Umstand ist
durch Denkmalschutz entsprechend Rechnung zu tragen. Die besagte Kirche mag ihren Sinn in der Geschichte
haben. Wenn aber für den Abriss entschieden wurde, braucht niemand deswegen Sturm zu laufen. Kirchen
dieser obskuren Stilgattung aus den siebziger Jahren des 19.Jahrhunderts (Historismus) gibt es wie Sand
am Meer. Auf die eine oder andere kann man verzichten. Sie sind keine Unikate. Das gilt besonders, wenn
sie als Kirchen keine Verwendung mehr haben. Da sind schon ganz andere Gebäude abgrissen worden.
Der irdische Himmel des Barock Im Barock hat man tatsächlich altehrwürdige Kirchen, Schlösser und andere
Gebäude radikal dem Zeitgeschmack angepasst. Wenn man von Barockkirchen umgeben ist, kann es leicht zu
Widerwillen gegen diese Architektur des Gerundeten, der üppigen Treppenaufgänge und der theaterhaften
Garten- und Raumgestaltung kommen. Barock satt: dann sind romanisch schlichte Formen eine Wohltat fürs
Gemüt und die Gotik vermag auch nach etwa sieben Jahrhunderten ein himmelstürmendes Sursum corda vermitteln.
Diese Qualitäten besitzt der Barock kaum. Er ist auf die Erde heruntergeholter Himmel, theatralisch,
puttenhaft eine Opernsszenerie mit dick aufgetragenen Motiven aus der christlichen Religion. Das macht
es problematisch, Zeitgnossen barockes Lebensgefühl zu vermitteln, wenn gefühlsmäßiger Überschwang
als unschicklich gilt, unpassend aber auch für die strongen Gesetze des Marktes, der Globalisierung.
Es sind nur die üppigen Rundungen, die den Barock halbwegs erträglich erscheinen lassen und ihn etwas
in Menschennähe rücken.
Edler Defensor Warum buhlen Sie um meine Gunst? Sie haben doch eine Verbündete hier im Forum. Sie haben
selbst das Tischtuch zerschnitten, in dem Sie Schulterschluss mit der verbündeten Person geübt haben,
um mich massiv anzugreifen. Damit haben Sie das Tischtuch zerschnitten. Sie hätten es nicht tun müssen.
Sie haben es mit großer Häme getan, um jetzt um Barmherzigkeit zu betteln?
Defensor Ich bin wirklich zu Tränen gerührt. Egal ob Sie jetzt sich oder die Protestanten gemeint haben.
Es ist für mich jedenfalls eine große Ehre, daß ich darum gebeten wurde, Sie bzw. sie heimzusuchen.
Danke! Auch wenn Sie mit den Händen laufen sollten und mit den Ohren wackeln, werden Sie keinen Beifall
von mir bekommen. Amen!
Werther Defensor Wer das „Wort“ so verraten und verfälsch hat, wie es die protestantischen Gemeinschaften
getan haben, der hat jeglichen Anspruch „Kirche des Wortes“ zu sein verloren. Bitte maulen Sie nicht andere
Leute an, die explizit darum gebeten haben, von Ihnen heimgesucht zu werden. Warum sind Sie eigentlich
so lieblos…?
Einfach als häßlich abqualifiziert Es gibt überhaupt keinen Grund, die Simeonkirche in Hamburg als
„häßlich“ anzuprangern. Bezeichnenderweise werden bei der Bildpräsentation nur Außenansichten gezeigt,
die wenig aufschlussreich sind. Kirchen haben in der Regel aber auch ein Innenleben. Das wurde eleganterweise
nicht gezeigt, vielleicht, dass der eine oder andere Forumsteilnehmer überhaupt keine Gelegenheit hat,
Sympathien für die Kirche zu entwickeln, nach dem sie ja gleich als „häßlich“ abqulifiziert wurde.
Da wird sie dann ja auch sein müssen, auch wenn das Innere dagegen spräche. Bloß keine andere Meinung
als die vorgebene aufkommen lassen…!
iustus: Konziliarismus Das hängt davon ab, ob man den Konziliarismus vorzieht, der besagt, dass das Konzil
über dem Papst steht oder ob dem Papalismus gehuldigt wird, wonach ausschließlich dem jeweils amtierenden
Pontifex die Entscheidungspriorität zuerkannt wird. Das war einmal ein Problem in der vergangenen Kirchengeschichte.
Seit dem Vat.I mit der Verkündigung der päpstlichen Infallibilität (=Unfehlbarkeit), dürfte der Konziliarismus
als kirchentinternes Prolem abgehakt sein. Dennoch soll sich der Konziliarismus manchmal sehr massiv bemerkbar
machen, sagen gut unterrichtete kirchliche Kreise.
Entgottet und Gottgläubig? entgotteten Gläubigen ihrer Wahlheimat vergessen. Doch eigentlich stünde
ihr das Recht zu, als deutsche Nationalheilige verehrt zu werden. „Entgottet“ ist ein wunderbarer Begriff
für einen Zustand, zu dem eigentlich niemand etwas genaues wissen kann, vielleicht ist es auch nur eine
boshafte Unterstellung. Ist der Kreis, der das Entgottet-Sein festzustellen geruht möglicherweise genügend
begottet? Wer würde dafür die Garantie geben. Der Begriff entgottet hat eine starke verwandtschaftliche
Beziehung zu endgültig. Den kleinen Unterschied macht eigentlich nur das „d“als Alternative zum „t“.
Dahinter verbirgt sich die Aussichtslosigkeit des Endgültigen. „Entgottet!„erinnert darüber hinaus an
„entsprungen“ (…Es ist ein Hirsch entsprungen…),aber auch an Endkampf (Hermageddon). Das Schlimmste
dürfte aber, der Zustand sein entchristet und von allen guten Geistern verlassen zu sein und zu allen
passenden und unpassenden Gelegenheiten den Untergang des entgottetenAbendlandes herbeizupredigen. Dem
Desaster kann natürlich nur die Fähigkeit“gottgläubig“ zu sein, gegensteuern,… oder? Aber wer verfügt
über diese Fähigkeit denn heute noch?
Typ: Welches Holz von welchem Baum Gemäß den Apostelakten haben Petrus und Paulus an eilig aufgestellten
Holztischen mit den Neugetauften Eucharistie gefeiert. Ohne Tabernakel übrigens. Es wäre natürlich
außerordentlich wichtig zu wissen, welches Holz für die Holztische verwendet wurde: Senfbaumholz, Akazienholz,
vom Feigenbaum, von der libanesischen Zeder, oder das Holz vom Baume, der nur gute Früchte trägt oder
gar vom Baume der Erkenntnis von Gut und Böse. Das sind alles ungeklärte Fragen, die der Lösung harren
und das seit fast 2000 Jahren. Und niemand hat sich um die so wichtige Frage gekümmert…
Warum so wenig evangelisches Selbstbewusstsein Wenn die evangelischen Kirchen die Kirchen des Wortes sein
wollen, wird ihnen das Prädikat niemand wegnehmen. Sie wollen evangelische Kirchen sein ohne alles Wenn
und Aber. Bittem sehr! Das sollen sie aber auch mit Zähnen und Klauen verteidigen und der römischen
Kirche nicht ständig Vorhaltungen wegen ihres Selbstverständnisses machen. Sie können über ihr Selbstverständnis
denken wie sie es für richtig halten und können, genau wie die römische Kirche, den Lehrsatz extra
ecclesia nullam salus für sich postulieren, wenn sie es denn wollten. Das würde ihnen noch nicht einmal
die römische Kirche übelnehmen, weil es ein in vollem Umfang katholischer (=ökumenischer) Lehrsatz
ist. Das müssten die evangelischen Kirchen dann aber schon selbst wollen und durchsetzen. Sie werden
doch nichtverlangen wollen, dass der Satz auch für sie, die evangelischen KIrchen, von der römischen
Kirche eingefordert wird, wenn sie schon ihre unkatholische Eigenständigkeit betonen. Sie sollen aber
doch um Himmels willen nicht so tun, als hätte die römische Kirche den ganz großen Faux pas begangen.
Vielleicht wurden die evangelischen Kleriker durch das römische Dokument aus dem süßen Ökumeneschlaf
aufgeschreckt. Wenn das römische Dokument als kircheninternes Papier der römischen Kirche gewertet würde,
brauchte es das ganze Ach und Weh nicht. Warum haben die Protestanten nicht die Stirn, die Sache so zu
sehen. Es ist doch gar nicht ihr Unglück. Das haben die Katholiken schon ganz gern für sich selber
Bestimmt keine Verschwörung der Kirchenfeinde Fabrikgebäude aus den 50er Jahren stehen auf der Denkmalliste
der Stadt Bochum. Aber die Marienkirche?[kursiv] Das ist doch klar, bei Tankstellen und Toilettenhäuschen
spiegelt sich der architektonische Zeitgeist wieder. Die sind besser instandzustalten wegen ihrer Größe
und verschlingen keine Geldunmengen für den Unterhalt. Das ist bei einem kirchlichen Gebäude doch etwas
anderes, wenn es auch noch unter Denkmalschutz stehen sollte, dann sind ständig Reparaturen fällig.
Bei der Finanzknappheit der Kommunen infolge der Wiedervereinigung, sollte der Stadt Essen bei ihrer Zurückhaltung
kein kirchenverachtendes Verhalten vorgeworfen werden. Die Zurückhaltung ist einfach durch die Finanzierungsfolgen
begründet. Es muss nicht bei allem, was für kirchliche Kreise nicht nach Wunsch verläuft gleich die
große Konspiration oder gar eine Verschwörung der Kirchenfeinde dahinter vermutet werden. Die Ursachen
liegen häufig viel näher, als mancher Zeigenosse zu denken vermag.
Tridentinus Dank für Ihre Erwiderung. E ist schön, dass Sie auf die schönen Präfationen der Marienmessen
hinweisen. Vielleicht haben Sie aber schon in meinen Beiträgen entdecken können, dass dieser obenangeführte
Bereich nicht zu der Frömmigkeit gehört, die ich persönlich schätze, die ich akzeptiere und in der
ich mich wohlfühle. Nichts für ungut :(3
Problem mit der Verschiedenheit Es kann ja nicht sein, dass sich in NOM alle negativen Eigenschaften eines
Ritus konzentrieren, während der extraordinäre Ritus der einzig würdig und wahre Ritus zu sein hat,
wie es hier in vielen Beiträgen hier gehandelt wird. Es gab sehr wohl Abnutzungserscheinungen im extraordinären
Ritus, sonst hätte ihn Papst Johannes XXIII. nicht schon 1962 geringfügig geändert, mit dem Fortfallen
des Confiteor vor der Kommunion. Das war signifikant für die immensen Widerholungen im extraordinären
Ritus, der sich innerhalb der Jahrhunderte zu einem Sammelbecken liturgischer Leerformeln entwickelt hatte.
Während des Zweiten Vatikanischen Konzil gab es sehr wohl die Notwendigkeit einer grundlegenden Änderung.
Jetzt dafür die Begriffe häretisch und andere Negativa für NOM zu verwenden, ist unredlich. Wenn der
extraordinäre Ritus entsprechend abgespeckt wird, mag er neben NOM durchaus bestehen können. Daraus
aber zu filtern, dass die wahren Katholiken nur den extraordinären Ritus bevorzugen können, ist verlogen.
Das stimmt nicht. Das ist Mache. Warum sollen in der Kirche keine zwei Riten bestehen können? Warum glauben
Menschen hier Vielfalt und Verschiedenheit stets verteufeln zu müssen? Sind sie etwa durch die Vielfalt
verunsichert? Das Leben ist vielfältig, weshalb soll die Vielfalt in der Kirche ausgespart werden, wo
doch um die sieben unterschiedlichen Gaben des Geistes gebetet wird. Das Gebet ist zur Liturgie erstarrt,
der wird Text ignoriert wird, ohne darüber nachzudenken.
Genoveva oder warum zitieren Sie die Canones auf Englisch? Haben Sie etwas gegen das gute alte Latein
Ganz bestimmt kann Rudolfus nichts gegen das gute alte Latein haben. Deshalb zitiert er aus lauter Ehrfurcht
vor der alten rituellen Sprache, die zu ihrer Zeit auch Dirnen, Gladiatoren, sowie heidnischen und apostatischen
Kaisern als Verständigungsmittel gerade recht war, die Canones auf English, um das gute alte Latein nicht
noch mehr abzunutzen. Soll doch die Language der Globalisierung das Kreuzlein schleppen…!
Homosexualität systemimmanent? Merkwürdig, dass sich an Homo-Nachrichten derart viele Katholiken delektieren
können, sich geradezu daran aufgeilen und immer wieder neue verbale Angriffe auf die Faszination der
Homosexualität ausbringen. Nach dem Motto: Hauptsache, sie bleibt im Gespräch, die Homosexuelität.
Offensichtlich ist die Homosexualität systemimmanent…, darauf kommt man, wenn dermaßen viele Herrschaften
beim Begriff HOMOSEXUALITÄT in diesem Ausmaß ins Schwärmen geraten können.
Sirilo Danke für Ihre Reaktion :(3 In der Tat: Er brauchte ein paar Semester Betriebswirtschaft an der
TU Aachen, um die Komplexe von Glaubendem und Gläubiger auseinanderhalten zu können.
Defensor Fidei Sie müssen nicht von der Cathedra reden. Ich glaube Ihnen auch so kein Wort. Sie sind
indiskutabel. Mit Ihnen wünsche ich keine Unterhaltung hier in diesem Forum, noch weniger eine Auseinandersetzung.
Sie gehen mir daran vorbei. Nehmen Sie das bitte einmal zur Kenntnis. Auch wenn man noch so viel studiert
haben sollte, wie Sie möglicherweise, sollte immer noch was reingehen, wenn es denn Platz hätte…!
Vor allem sollte man nicht ständig versuchen zu penetrieren, das könnte als pubertär missgedeutet werden.
Wer allerdings Waden und andere Körperteile durchbohren will, weiß es natürlich nicht anders und versucht
es immer wieder… Trotz dürfen wir annehmen, das Sisyphos ein glücklicher Mensch war…! Albert Camus
Werther Rudolfus Den Glaube der Kirche sucht man sich nicht selbst aus, sondern wer ein Gläubiger der
Kirche ist, der muß alles glauben, was die Kirche verbindlich zu glauben vorlegt. Wie soll man verstehen
Gläubiger der Kirche zu sein. Haben Sie der Kirche Geld geliehen, dass Sie irgendwann einmal, wenn nicht
mehr in diesem, dann vielleicht im andern Leben zurückfordern können. Möglicherweise gibt es auch andere
Verbindlichkeiten gegenüber der Institution als Gläubiger. Mögen Sie alles zurückerhalten was Sie
investiert haben, als Gläubiger…?
Werther Rudolfus: Blaspheme Handlung „Es ist sehr menschenverachtend, was Sie da wiedergeben.„Wenn Sie
so anfangen, sieht man, daß Sie gar nichts über die kirchliche Lehre von der hl. Messe wissen. Es ist
wohl Ihrer geschätzten Aufmerksamkeit entgangen, dass ich meinen Beitrag nicht begonnen habe, wie Sie
glaubten feststellen zu sollen. Das ist eine gravierende Unkorrektheit, wie ich Sie bei Ihnen nicht vermutet
hätte. Trotzdem finde ich einen Priester, der sich selbst die Messe zu seinem Ergötzen zelebriert einen
Jammerkram weil er damit die Idee der Eucharistie schlicht konterkariert. Wenn es für Sie recht sein
mag, gut so! Für mich ist eine solche Messe eine blaspheme Handlung.
Defensor Fidei/ semper reformator @werther Defensor… Gegen Dumpfbacke ist ja wohl nichts zu sagen. Wenn
man eine Dumpfbacke ist, sollte man nicht mit Papierschwalben schmeißen, sonst wird es zu auffällig.
Dafür gibt es Freunde an deren Busen Sie sich satt ausweinen können. @semper reformandus Sie treiben
ein perfides Spiel. Sie unterscheiden sich nicht von anderen Schreibern der Ultras. Perfide und hinterhältig
sein, wegen mangelnder Argumente ist nicht unbedingt als Glanzzeugnis vorzuzeigen. Es gibt besseres. Ich
bin auf Ihre Ausbrüche nicht angewiesen. Unter welchen Pseudonymen Sie sonst noch auftreten, möchte
ich hier nicht kundgeben. Sonst wäre das zu Ihrem Schaden. Wie Sie natürlich mit anderen umgehen, beweist
einmal mehr war das angeblich katholische Getue von Ihnen beinhaltet: Ziemlich viel Quark in der Denkmasse.
Der Name ist nicht Programm, … wa?
Rudolfus Sie müssen sich doch gar nicht scheiden lassen. Christus hat die Scheidung kritisiert, wie sie
im Judentum durch Ausstellen des Schuldscheins gehandhabt wurde. Aber ein Verbot ist das nicht. Christus
war bestimmt um vieles klüger, als Sie es durch den Mund der kirchlichen Lehre nur bruckstückhaft herüberbringen.
Vor allem war er klüger, weil er die Menschen sehr gut kannte und deshalb hat er nicht gesagt: Die Scheidung
ist Verboten. Oder gibt es einen Hinweis auf eine solche Äußerung. Weite und Horizont sind aber auch
nur eingeschränkt im Katechismus enthalten, wem es trotzdem genügt,… bitte säähr!
Light-Version? Wieso sollte ein rechtgläubiger Oberhirte wie Erzbischof Cardinal Meisner einen solchen
schweren bischöflichen Irrlehrer unterstützen? Dass von Ihnen dieser Einwand kommt, war zu erwarten.
Was ist schon ein schwerer bischöflicher Irrlehrer? Gibt es dazu auch die Light-Version?
Der Globus quietscht und eiert Es gibt keine Verpflichtung, sich scheiden zu lassen. Oder sehe ich das
verkehrt? Aber wenn es die Scheidung im Rechtssystem gibt, kann sie auch von jedem Bürger in Anspruch
genommen werden, auch eine Landesbischöfin ist eine Bürgerin in diesem unserem Lande und kann sich daher
dieses Rechtsmittels bedienen. Scheidung kann nie Sünde sein. Nach katholischer Lehre ist Scheidung nicht
vorgesehen, weil die Ehe unauflöslich ist. Da braucht man keine Horrorszenarien aufzufahren und düstere
Prophezeiungen ins Internet zu stellen. Der Globus quietscht und eiert mit und ohne katholische Lehre.
Rudolfus: Hauptsache die Kleriker sind unter sich Wenn die Laien nicht notwendig sind, brauchen Sie
den Ritualen ja auch nicht beizuwohnen und können anstatt der Beiwohnung spazierengehen. Dann löst sich
das Problem „Kirche“ sehr rasch. Die Kirchensteuer wird in Deutschland aufgehoben und die amtierenden
Bischöfe behalten ihre Residenzen als Abfindung oder werden mit einem vatikanischen Lehrstuhl bedacht.
Wenn die Laien nicht erforderlich sind, geht es bestimmt auch gut ohne Laien. Die können schauen, dass
immer genügend Nachwuchs zur Verfügung steht. Hauptsache die Kleriker sind unter sich. o^/ Es ist sehr
menschenverachtend, was Sie da wiedergeben.
Tridentinus Mir ist nicht bewusst gegen was und wen Sie verstoßen haben sollten. Das war nicht der Kritikpunkt.
Ich habe mich nur gegen die Auffassung von Rudolfus gewandt, der nach dem üblichen Vorwurf des Protestantismus
auch noch feststellt, dass der Priester keine Gemeinde braucht, um eine Messe zu feiern, weil das nach
seiner Auffassung protestantisch ist. Klar kann der Priester das allein vollziehen, aber zu welchem Zweck
zu welchem Sinn. Er braucht das Korrektiv der Gemeinde zum Schutz vor Selbstvergötzung. Dass ein Priester
nur für sich selbst zelebriert, ist der totale Egoismus, ein unglaublicher Widersinn. Darüber habe ich
mich echauffiert. Eine solche Art der Zelebration ist für meine Begriffe Blasphemie.
Rudolfus: Perfekte Blasphemie Die hl. Messe ist die Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers vor Gottes Angesicht.
Eine Gemeinde ist für die hl. Messe niemals nötig gewesen, und dies gilt selbstverständlich auch nach
dem Pastoralkonzil weiter. Nach dem Sie nicht argumentativ weiter kommen, vielleicht weil Sie mit dem
Rücken zur Wand stehen, greifen Sie nach Strohhalmen und legen alte Schallplatten auf. Was sollte eine
Messe ohne Gemeinde. Sie dient im schlimmsten Fall dem Egoismus des Priester, der aus obskurer Machtvollkommenheit
als Stellvertreter Christi für sich selbst eine Messe liest. Das ist perfekte Blasphemie.
Totale Abseitslage Ist das, was auf Erden passiert, in Ihren Augen – und nach Ihrer Vorstellung in Gottes
Augen – wirklich unbedeutend, weil die Erde ja nur ein kleines Staubkörnchen im Universum ist? Dann war
also z.B. das Massensterben von Menschen etwa durch die Weltkriege, Auschwitz etc. etwa so bedeutsam wie
das massenhafte Vertrocknen von Grashalmen auf einer Wiese … Es ist schon sehr abenteuerlich welche
Vergleiche hier zu einer Ehescheidung aufgeführt werden. Wenn dann auch noch von Massensterben im zweiten
Welktkrieg und in Auschwitz fabuliert wird, ist das die völlig unpassende Messlatte. Die Millionen Toten
im Weltkrieg I und II und in Auschwitz sind die Opfer verbrecherischer Politiker. Von da einen roten Faden
zu einer Ehescheidung zu ziehen, die jedem Bürger der Bundesrepublik zusteht, ist schon mehr als verwegen.
Politiker haben schön häufig ähnliche Vergleiche gezogen und damit wissentlich oder unwissentlich ihre
Menschenverachtung zum Ausdruck gebracht, wegen der totalen Abseitslage ihrer Vergleiche.
Des Priesters eigene hl. Messe? Jeder Priester sollte seine eigene hl. Messe zelebrieren Es ist nicht
die Messe des Priesters, die zelebriert wird. Der Priester tut es immer in Vertretung Christi. Der Priester
hat keine eigene Messe zu zelebrieren, sondern immer nur in Gegenwart der Gemeinde. Das ist veraltete
Theologie: Jeder Priester sollte seine eigene Messe zelebrieren. Deshalb gibt es die Möglichkeit der
Konzelebration und Papst Benedikt XVI. tut gut daran, seine tägliche Messe zu konzelebrieren. Warum sollte
er es auch allein tun? Dafür gibt es kein zwingendes Argument.
Was denn göttliche Stiftung zu sein habe Es ist ja wohl nicht anzunehmen, dass sich Gott darum barmt,
was denn auf dem Staubkorn des Universums, angeblich auch eine Stiftung Gottes(?), als göttliche Stiftung
überhaupt zu gelten habe und ob der Islam dazuzurechnen sei. Wenn diese Lehre auf dem Staubkorn formuliert
worden ist, dann muss sie doch für Gott nicht bindend sein. Oder sollte Gott vielleicht doch gehorsamspflichtig
gegenüber irdischen Lehrinstitutionen sein? Auch in dem Fall gilt: Gott ist immer der andere…! Das
sollten Menschen und Kirchenvertreter, Traditionalisten und Ultramontanisten immer in ihre Überlegungen
einbeziehen, bevor sie Gott zum Maskottchen für ihre kirchlichen Interessen und Vorstellungen machen
wollen. Er lässt sich nicht gerade biegen, sondern schreibt gerade auch auf krummen Zeilen.
Bischof Gaillot als unerwünschte Person Bevor Kardinal Meisner zur Ehre der Altäre erhoben und sein
heiligmäßiges Leben allzu sehr bestaunt wird, sollte auch daran erinnert werden, dass der Kardinal es
war, der vor etwa zwei Jahren mit allen ihm zu Gebote stehenden Mitteln verhindert hat, dass Bischof Gaillot,
der mit dem nicht mehr existierenden Wüstenbistum Parthenia beliehen worden ist, in Bonn vor Akademikern
einen Vortrag hat halten können. Angeblich war Bischof Gaillot nicht erwünscht im Jurisdiktionsbereich
des Kölner Kardinals und deshalb massiv an der Einreise gehindert.
Zum Aufhetzen der Massen Der Artikel von Martin F. Weingaertner ist als Leserbrief aufzufassen. Da reagiert
sich jemand ab über Dinge, zu denen er überhaupt kein Wort zu sagen hat. Das ist übles Beschimpfen,
den Zeigefinger auf Sünde gelegt und dann herzhaft losgezogen, die Person der Landesbischöfin gröblichst
beleidigt, aber keine Aussage darüber was den Autor denn bewogen hat, ein derart fieses Urteile abzugeben.
Das Elaborat ist materialisierte Intoleranz zum Aufhetzen der Massen.
Gotthard Das ist ja Geschichte. Aber wenn die Kölner keinen Erzbischof und Kardinal mehr hätten, würde
das ganz schön an deren Selbstbewusstsein nagen. Das wäre für die Stadt die Katastrophe. Das wäre
plötzlich ein kraterartiges Loch entstanden. Mit was sollte das aufzufüllen sein?
Rudolfus: Erzbistum Düsseldorf Wenn Düsseldorf denn wirklich Bischofssitz werden sollte, würde da zwar
ein Bischof installiert, der letztlich aber auch Kardinal Meisner unterstellt wäre. Soviel ich weiß
gehört Düsseldorf zur Kirchenprovinz Köln. Da sollte schon besser Düsseldorf auch zum Erzbistum erhoben
werden, falls das denn möglich ist. Dann könnte die Rangelei zwischen Köln und Düsseldorf beendet
werden: Köln bliebe die traditionsreiche Stadt der Erzbischöfe und Kardinäleund Düsseldorf wäre die
neue, dennoch weiterhin elegante Erzbischofs- und Landeshauptstadt. So würde ein Schuh draus.
Der bittere Kelch der Fusionierung Es ist nicht neu, dass innerhalb der Pfarreien Änderungen bevorstehen
und größere Einheiten projektiert sind. Dabei bleibt die Idylle der einzelnen Pfarrei mit teilweise
langer Tradition etwas auf der Strecke bleibt. Das gehört zur Vergangenheit. Von daher ist der Frust,
der sich angeblich breit macht, nur zum Teil zu verstehen. Oder sind die im Erzbistum Köln lebenden Katholiken
allen Ernstes der Meinung, dass der bittere Kelch der Fusionierung vorzugsweise an ihnen vorübergeht,
während in allen anderen Bistümern in der Bundesrepublik die Pfarreien zusammengelegt und größere
Seelsorgseinheiten gebildet werden?
Legitime andere Sichtweise Beim refomatorischen Begriff „Kirche“ wird man nicht an den Definitionen Karl
Barths zum Begriff im Römer-Brief vorbei kommen. Danach steht dem „Evangelium die Kirche gegenüber als
die Verkörperung der letzten menschlichen Möglichkeit diesseits der unmöglichen Möglichkeit Gottes…
Denn die Kirche ist der Ort, wo diesseits des Abgrundes, der den Menschen von Gott trennt, Offenbarung
soeben aus Ewigkeit zur Zeitlichkeit, soeben etwas Gegebenes, Gewohntes, Selbstverständliches geworden
ist, der himmlische Blitz zu einem irdischen Dauerbrenner, das Entbehren und Entdecken zum Besitzen und
Genießen,… das Jenseits zu einem zweiten metaphysischen Etwas gegenüber dem „Diesseits“… Kirche
ist der Ort, wo man von Gott allerlei weiß und hat, wo man nicht jeden Augenblick das Sterben bedenken
muss, um klug zu werden, sondern Glaube, Liebe und Hoffnung höchst direkt hat… Kirche ist der… energische
Versuch, das Göttliche zu vermenschlichen… Kirchlich ist jeder menschliche Apparat zur Herstellung,
Aufrechterhaltung und Ordnung der Beziehung zu Gott…“ Es ist eine völlig andere Sichtweise von Kirche.
Deshalb zu behaupten, die reformatorischen Kirchen seien deshalb nicht Kirchen im katholischen Sinn des
Wortes, ist mehr als bedenklich. Was sollte auch die Verheißung für einen Sinn haben: Wo zwei oder drei
in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen“. Nach Dietrich Bonhoeffer ist da, wo sie
wie Christus für andere da ist. Wäre der Definition noch etwas anzufügen?
Theophil Zu „Neigungswinkel“ könnte man auch sagen: Dass ich mich nicht verbiegen lasse. Ich pflege den
altmodischen Luxus noch „von Hand“ zu denken und mir eine eigene Meinung zu bilden, anstatt sie mir von
allerlei Experten anzueignen. Nun, dann legen Sie mal ordentlich Hand an beim Denken, damit auch die eigene
Meinung durchbrechen kann, nicht der dicke Glaubenskatalog der römischen Kirche. Ich frage mich nur,
was Sie und wie Sie es anders machen? Aber der liebe Gott wird es schon merken beim Marmelade naschen,…?
Theophil Was Sie unter „angepasstem Neigungswinkel“ auch immer verstehen mögen, möchte ich nicht näher
wissen, weil das zu sehr ie persönliche Sphäre beeiinträchtigen könnte. Jeder Fisch lebt in seinem
Element und der Mensch hat, kraft Geistesgabe, die Möglichkeit, sich seine Umgebung so zu gestalten,
dass er darin leben kann. Das gelingt nicht immer, gebe ich zu. Was nicht Ihr Ding ist, könnte mein Ding
sein, lassen Sie es mir. Ich lasse Ihnen das Ihre, das Sie ganz bestimmt auch haben, auch wenn Sie nicht
„Neigungswinkel“ dazu sagen würden…!
Theophil Im Glauben an den historischen Jesus verspüre ich keine Defizite. An der Herzensbildung kann
man nicht oft genug arbeiten. Jeder von uns. Ein Leben lang. Sie wissen doch, was Prediger und Wegweiser
gemeinsam haben: Sie weisen Wege, aber gehen sie nicht! :(3
Bruder Theophil Danke für den gutgemeinten Ratschlag. Der hat natürlich nur Sinn, wenn Sie ihn auch
an sich erproben. Oder verspüren Sie keine Defizite…?
Gohhard Wenn das Gelesene kommentiert und veröffentlicht wird, hat man die Gewähr, das es wenigstens
richtig (!) verstanden wird, um Nachhaken von vorn herein auszuschließen.
Bruchstücke Ich störe mich an dem Bruchstückhaften, dass interessante und wichtige Teile in der Jesus-Biografie
fehlen, dass man einfach zu glauben gezwungen ist, wenn man sich mit der Person näher beschäftigen will.
Über Sokrates und Platon ist wesentlich mehr bekannt. Manchmal habe ich den Eindruck, dass sich dieser
Zustand nicht nur durch den Zeitraum der zurückliegenden zweitausend Jahre erklären lässt, dass manches
einfach verschwinden musste, vielleicht auch aus Unkenntnis vernichtet wurde, was heute sehr wichtig wäre,
um ein authentischeres Bild zu bekommen.
Nur Tacitus und Flavius? Das ist natürlich geballter Unsinn, den Sie hier verbreiten, denn sowohl bei
Tacitus und Flavius Josephus wird Jesus auch in historischen, ausserkirchlichen Dokumenten genannt. Tacitus
und Flavius sind ja wohl mehr marginale Rinnsale, die auf Jesus hinweisen. Bei den anderen außerkirchlichen
Dokumenten kann man auch nur schütteln, drehen, klopfen und heraus kommt kein Tropfen. Dabei wäre es
schon interessant, was Jesus von 12, als er seinen Eltern angeblich untertan wurde bis 30 getan hat. War
das wirklich teilweise so schlimm wie in den Kindheitsgeschichten des Thomas übermittelt wird? War er
in Indien?
Problem der Dualität Es lässt sich nicht oft genug feststellen, dass es ausschließlich die christliche
Religion ist, in der gleichzeitig die wissenschaftliche und die glaubensmäßige Sitchtweise möglich
ist, ohne dass der einzelne zwischen beiden zerrieben würde. Das Problem der Dualität hat sich letztlich
auch gegen die christliche Religion gerichtet, aber so ist es besser. Beides lässt sich miteinander vereinbaren.
Im Islam ist das ähnlich nicht oder kaum möglich.
Folge der Trennung von Religion und Staat Es ist problematisch für die jeweilige Religion, wenn sie an
den Bildungsstätten des Landes nicht unbeschränkt gelehrt werden kann, wie das die jeweiligen Religionsvertreter
wünschen würden. Das ist die Folge der Trennung von Religion und Staat. Die macht sich für die Religionsgemeinschaften
hier vielleicht am schmerzlichsten bemerkbar. Andererseits ist es auch ein Qualitätsmerkmal des Christentums
innerhalb dem es möglich war, dass es nach der Reformation zur Aufklärung kam, durch die in vielen Bereichen
nach vielen Jahrhunderten das Licht der Vernunft massiv eindringen konnte und die Wissenschaften sich
nach dem naturwissenschaftlichen Prinzip orientieren konnten. Gerechterweise ist auch hier festzustellen,
das es dabei häufig zur unschönen Form der Vernünftelei gekommen ist. Wenn in der Gegenwart, religiöse
Inhalte zu vermitteln, nur dem Religionsunterricht der öffentlichen Schulen vorbehalten ist, ist das
nur zu begrüßen. Konfessionslose haben die Möglichkeit, den Ethikunterricht zu besuchen. Als Alternative
bieten sich weltanschauliche Bildungseinrichtungen an: Klosterschulen, Waldorfschulen, Freie Schulen,
etc. In Ländern ohne die Trennung von Religion und Staat: Türkei zum Beispiel, die ein laizistischer
Staat sein will, oder Indien, ist das bestimmt ein fragwürdiges Gemenge, was in den Schulen an Wissen
vermittelt wird. Das erschwert es Menschen, die aus welchen Gründen auch immer der landesüblichen Religion
nicht angehören, Schulen zu besuchen.
Geht aus sich Der gute Bruder Theofil geht aus sich heraus. Er hat das Evangelienbuch wohl zur Seite gelegt
und wird dann ganz massiv persönlich. Sind das die Früchte der täglichen Evangeliumsverbreitung?
Sirilo Sie haben recht. Ich habe es verwechselt. Mea culpa. In der Tat habe ich an Hus und Giordano Bruno
gedacht. Galileo kam stattdessen in über 400-jährigen Bann. Ob er jetzt auch wieder da hinein muss,
wenn die Evolutionskritik von Herrn Mixa Wurzeln schlagen sollte?
Wie fruchtbar Latein sein könnte Vielleicht ist die Predigt in Latein gar nicht einmal so schlecht. Vor
allem für den Prediger, der dann Gelegenheit hat in Latein frei, natürlich nur nach Lehre der Kirche,
zu formulieren und nicht fortwährend gehalten ist, festgelegte Texte zu murmeln. Vielleicht erwächst
daraus wieder Begeisterung für die lateinische Sprache flächendeckend. Dann könnte auch die von Bischof
Mixa beanstandete Evolutionstheorie in die rückläufige Richtung getrimmt werden und eines Tages haben
kommen wieder die Dinosaurier mit großer Körpermasse und kleinem Hirn gekrochen. Wie fruchtbar Latein
sein könnte… nicht auszumalen.
Damit die Erde wieder eine Scheibe wird Vielleicht wird Galileo Galilei bei der Entwicklung eines Tages
noch einmal verbrannt, damit die Erde wieder eine Scheibe werden kann. Ist ja auch viel praktischer als
eine birnenförmige Kugel.
Leblhuber Kick ist ein Muss in der Event-Gesellschaft. So reiht sich Kick an Kick und wechselt am Ende
eigentlich nur den Vokal…! Denn nur i wäre wohl doch zu spitz.
Dotothea: Alter Wein in neue Schläuche? Deshalb der Tipp aus der Bibel: Neuer Wein in neue Schläuche,
weil der alte Wein nicht nur die neuen Schläuche verdirbt, sondern häufig einen morbiden Geschmack hat,
der ihn ungenießbar macht. Viel anders ist es auch nicht bei der Liturgie. Nur weil sie ganz alt ist,
muss sie deshalb auch nicht unbedingt ganz gut sein, sondern sie ist zu jeder Epoche verbesserungsbedürftig.
Abgesehen davon wird ja auch nicht die Messe Gregors des Großen aus dem 6. Jahrhundert gefeiert, selbst
die tridentinische Messe, wird mit diesem Vorbild bestimmt nur streckenweise identisch gewesen sein. Nach
den Erfahrungen und neuen Erkenntnissen der Reformation, mit denen sich auch die römische Kirche auseinanderzusetzen
hatte, ob sie wollte oder nicht. Selbst wenn es nur die Reaktion auf die Aktion der Reformation war.
Lektüre für das Volk! Mit dem Schott in der Hand kommt man bald wieder durch das ganze Messeland. Warum
tragen dann die Zelebranten solche aufwändigen goldbestickten Kleider am Altar, wenn doch niemand hinschauen
und sie bewundern kann, weil das Volk im Buch nachlesen muss, was in der extraordinären Messe weihrauchumwölkt
ganz vorn geschieht. Da würden doch graue, rotpaspelierte Alben auch reichen zur Hebung der Feierlichkeit.
Benedikt: Dünkelhafte Kleriker Warum haken Sie da ein? Ich habe mich an der Feststellung gestört, dass
„eine unverständliche Liturgiesprache“ angeblich bereichert. Darf ich mich darüber nicht wundern, behagt
Ihnen die Hinterfragung nicht? Trotzdem bin ich der Meinung dass es sehr dünkelhaft ist, wenn sich Kleriker
derart äußern.
Unverständliche Liturgiesprache Mittlerweile spricht es sich auch in den Ordinariaten herum: Eine unverständliche
Liturgiesprache bereichert. Der erste Satz ist sehr aufschlussreich. Ich frage, was bereichert eine unverständliche
Liturgiesprache? Doch wohl das ohnehin vorhandene Nichtwissen vergrößern,…oder? Kleriker unter sich
werden keine Probleme damit haben. Gibt es wirklich so viele überflüssige Kleriker und haben die so
viel Zeit, dass sie sich das Privatvergnügen leisten können, anstatt in den Gemeinden die Eucharistie
zu feiern, wenn schon ein Mangel an Priestern auf dem flachen Lande besteht? Es geht wohl in der Hauptsache
darum, dass die Liturgiesprache möglichst unverständlich ist, wenn ich den Artikel recht verstanden
habe? Das ist affiges Getue.
Defensor Fidei Äußern Sie sich doch mal zu den „Anschuldigungen“. Setzen Sie sich z.B. mit der Behauptung
Spaemanns auseinander und erklären Sie uns Ihren Relativismus. Machen Sie uns klar wie man voll und ganz
katholisch und gleichzeitig doch protestantisch sein kann. Sie wollen sich doch nur bestätigt fühlen.
Verständnis für andere Meinungen bringen Sie nicht auf. Dazu sind Sie kaum in der Lage. Was habe ich
mit Spaemann zu tun? Ist Spaemann Pflichtlektüre oder was. Darf man hier nur schreiben wenn man Spaemann
gelesen hat. Ich habe Ihnen nichts, aber auch gar nichts zu erklären. Sie wissen doch alles,…oder?
Komma Danke, für den Hinweis auf www.introibo.net. Jetzt komme in wenigstens in den virtuellen Besitz
eines Missale Romanum. Das habe ich mir schon immer gewünscht.
Defensor Fidei: Shinto-Ritual? Die Bilder, die Sie von der Hauptversammlung in Kevelaer freundlicherweise
für den Forusteilnehmer Lorenz eingestellt haben, erinnern mich sehr stark an ein Shinto-Ritual. Manche
Altarbediensteten tragen Chorröcke wie bei NOM ohne die breiten Spitzenvolants. Ist das erlaubt?
Freinsberg: Zu Zelebrationsqualitäten Als Ministrant im alten Ritus hatte ich häufig Ängste auszustehen,
wenn ich den Priester mit furchterregender Mimik wie den großen Magier bei der Gabenbereitung herumfuchteln
sah. Das fand ich dermaßen schlimm. Da war keine verbindliche Gestik, keine milden Gesichtszüge zu entdecken,
es sollten ja keine verklärten Züge sein. Das war eher Verbissenheit, Zorn, was auf dem Priestegesicht
stand. Da spürte ich die Kälte des Rituals, das sich derart abspielen läßt. Das habe ich in den Beiträgen
gefunden und kann die Sätze eigentlich nur voll unterstreichen, weil ich es ähnlich erlebt habe. Hätte
der Priester versus populum zelebriert, hätte man annehmen müssen, es wäre ein Exorzist am Werk, so
beängstigend war das Zelebrationsgehabe des Priesters, G’tt sei Dank mit dem Rücken zum Volk. Die Leute,
wenn sie das gesehen hätten, wären vor Angst aus der Kirche geflüchtet.
Freinsberg: Andere Zelebrationsqualitäten Allerding s wirkt versus populum manches eigenartiger als versus
parietem: z. B. der mehrfache Platzwechsel des Priesters (rechts, links, in der Mitte) oder das dauernde
(nun sichtbare) Mit-Murmeln von Gesängen und Lesungen. Das hielte ich für unzweckmäßig. Zum alten
Ritus gehört für meine Begriffe der Hochaltar. Es geht nicht darum, dass sich der Ritus am Altar auch
versus populum zelebrieren ließe. Bestimmt. Aber es ist ein Stilbruch, weil das ein völlig anderes Auftreten
vor der Gemeinde verlangt, sowohl vom Priester wie auch von den Ministranten. Das könnte heillose Verwirrung
stiften. In der Feier, bei der der Priester dem Volke nur den Rücken zuwendet, und nur beim „Orate fratres“
bei der Gabenbereitung und sonst im Verlauf der Messe nur beim Dominus vobiscum und beim Segen dem Volk
sein Gesicht zuwendet, sind andere Zelebrationsqualitäten erforderlich, die unter Umständen ziemlich
barsch mit denen des NOM kollidieren können.
Werther Defensor Wenn sich jemand ständig wiederholt, dann sind Sie es. Vor allem beim Nichtbeantworten
von Fragen. Wie geht das? Wie kann man sich wiederholen, wenn man nicht antwortet. Das würde mich interessieren.
Viellewicht halten Sie mal ein kleines Seminar. Oder sind Sie plötzlich ein Opfer Ihrer brillanten Formulierungskunst
geworden. Irgendwann hatte ich mal den Eindruck, auf einem gewissen Niveau, mit Ihnen argumentieren zu
können. Aber der Eindruck hat sich dann doch rasch verflüchtigt. Warum beißen Sie sich eigentlich an
meinen Beiträgen immer so fest. Schonen Sie Ihre Zähne…!
Müller: Alter Ritus nur in evangelischen Kirchen Nachdem ich mit den Texten beschäftigt habe, bin ich
gelassener geworden. Niemand hat Grund, sich als strahlender Sieger zu fühlen, während die Gegner im
Sande schmachten. In meiner Stadt ist es insoweit pikant, weil die Messe im alten Ritus nur in zwei Kirchen
gehalten werden könnte, wenn die nicht gebäuderechtlich zur Lutherischen Kirchegehören würden. Von
der Ausstattung mit einem Hochaltar wäre es sehr wohl möglich, die alte Messe in diesen beiden Gotteshäusern
zu feiern, weil sogar die Sakramentsnische noch vorhanden ist und die Nische zur Aufbewahrung von Wein
und Wasser. Sämtliche katholische Kirchen in der Stadt sind von der Architektur her für den Tridentinischen
Ritus völlig ungeeignet.
Kein Grund für Freudengeheul und Hosiannataumel Es gibt keinen Grund, wegen Hosiannataumels sich die
Hände wund zu applaudieren und kakaphones Freudengeheul anzustimmen. Die jüngsten Dokumente aus dem
Vatikan sind klar und präzise abgefasst. Wenn man sie gelesen hat, wird sehr schnell klar, was gemeint
ist und dass NOM nach dem neuen Missale die reguläre Gottesdienstform darstellt. Die alte Messliturgie
ist eben außerordentlich, in dem Sinne nicht regulär. Nach Darstellung von Kardinal Lehmann „folgt die
Feier der Gemeindegottesdienste prinzipiell weiterhin der ordentlichen Form des römischen Ritus und damit
den erneuerten liturgischen Büchern“. Das Motu Proprio nimmt viel angestaute überhitzte Luft aus der
Diskussion. Das war lange schon überfällig. Der Kirchenleitung ist zu danken, mit dem Motu Proprio „Summorum
Pontificium“, in dem einmal die Problematik zwischen dem Tridentinischen Ritus und NOM angesprochen wird,
gleichzeitig an die jeweiligen Vertreter auf Besonnenheit appelliert und auf das Bekenntnis zur Einheit
verpflichtet. Das ist jetzt umzusetzen, nichts anderes.
Defensor Fidei: Das Heilige liegt bei der Sünde Wie verhält er sich zum Katholizismus? Warum ist ein
Nebeneinander problemlos möglich? Wenn Sie alles nur „gemein“ finden, ist das ein bißchen wenig. Inhalt
Gilbert, Inhalt! Wenn Sie meine Texte wenigstens zur Kenntnis genommen hätten, brauchten Sie keinen Nachhilfeunterricht.
Anders als Sie, möchte ich nicht ständig das Gleiche wiederholen mssen, sondern auch mal von der Stelle
kommen können, um andere Perspektiven in Erfahrung bringen zu können. Weil alles wenigstens seine zwei
Seiten hat. Das kommt bei Ihren Beiträgen allerdings nicht zum Ausdruck. Die haben immer nur eine Seite,
weil Sie lerhamtliches Denken verkünden und die Person des Defensors aus dem Spiel lassen, deshalb sich
die Texte ziemlich fad. Aber das Heilige liegt, nur durch eine Membrane getrennt, bei der Sünde. Deshalb
ist Ihr Tabula-rasa-Denken so eindimensional.
Denfensor Fidei Ob das Kuscheln mit Ihnen wirklich so erstrebenswert wäre, möchte ich einmal anzweifeln.
Mit Ihren Ammenmärchen und hilflosen Erklärungsversuchen schon gar nicht. Lassen Sie es, bitte…!
Am besten gemeinsam gegen den Trend Wenn bei einem Christentreffen, wie es der Evangelische Kirchentag
nun einmal ist, solche Hindernisse ganz offen angesprochen werden, signalisiert das doch großen Handlungsbedarf.
Logo. Wenn die Kirche nicht noch mehr Gottesdienstbesucher verlieren will. Das liegt nicht an NOM und
genausowenig an feierlichen oder unfeierlichen Abendmählern. Das ist ganz einfach Tatsache. Wenn die
Leute nicht zu den Events der Altrituellen strömen, oder zur pietistischen Stunden- und Bibelkreisen,
sind die christlichen Kirchenherausgefordert, ganz bewusst etwas gegen diesen Trend zu tun, am besten
gemeinsam.
Defensor Fidei weil Sie statt Argumenten nur oberfl. Protestantensprüche bringen. Schon gleich im ersten
Satz beginnen sie unqualifizeirt zu schimpfen. Wen Ihnen das Protestantische zuwider, dann aber nicht
mir. Vielleicht können Sie das respektieren. Wenn Sie es nicht können, schonen Sie Ihre Nerven und reagieren
Sie nicht auf meine Beiträge. Se müssen ja nicht. Dann ist das Problem eigentlich behoben. Ich kann
meine Zeit mit anderen Forumsteilnehmern viel geistreicher und konzilianter verbringen als mit Ihren enervierenden
Katechismusweisheiten. Lassen Sie es bitte sein!
Defensor Fidei: Beispiel Erasmus von Rotterdam Sie memorieren den Katechismus. Das hat mit Diskussion
nichts zu tun. Im übrigen, wie kommen Sie zu der Unterstellung ich hätte keine Ahnung vom Protestantismus.
Wenn Sie mehr Ahnung haben sollten, bitte schön. Das hätte ich Ihnen nicht zugetraut, nachdem Sie ausschließlich
den katholischen Katechismus memorieren. Aber was Sie denken und empfinden hinter dem Katechismus sorgsam
verbergen. Das macht Sie unglaubwürdig, besonders wenn Sie dann noch sehr herablassend von einer vermeintlichen
Kathedra glauben, dozieren zu sollen. Es nimmt Ihnen doch niemand etwas weg. Ich lasse Ihnen Ihre Einstellung
und brauche mich noch nicht einmal darüber zu echauffieren. Wenn Sie damit glücklich werden, dann lassen
Sie ohne alle Häme auch andere Menschen ihr Glück, eben als katholische Protestanten. Wenn das für
Sie nicht vorstellbar ist, dann lassen Sie es doch einfach. Vieles muss man sich nicht vorstellen können.
Erasmus von Rotterdam hat viel nobler und weltmännischer darüber gedacht. Er konnte es halt…!
Sozialkatholisch Dank für Ihre offene Antwort, wonach Sie die vorkonziliare Zeit nicht aus persönlichen
Erfahrungen kennen. Ich habe meine Ministrantenzeit als schöne Erinnerung herübergerettet und habe mich
über NOM sehr gefreut, als Möglichkeit, kirchlich in der Gegenwart anzukommen. Das waren damals die
Motive, die bei vielen Jugendlichen maßgeblich waren und weshalb das heutige Kriegsgeheul der Altrituellen
als stupide Rechthaberei empfunden wird. Es gab in den Sechzigern eine ganz große Sehnsucht auf NOM.
Das sollte auch einmal berücksichtigt werden, ohne, dass darüber fortwährend sämtliche Spott- und
Lästerkübel ausgeleert werden. Sehen Sie es daher den Menschen nach, die sich davon nicht abwenden wollen
und von NOM auch nicht abwenden werden.
Defensor Fidei: Überheblichkeit und Arroganz Katholischer Protestant? Wie soll das denn gehen, wenn man
nicht unter Schizophrenie leidet? Will man den Protestantismus mit einer mathematischen Formel ausdrücken,
dann müßte diese so aussehen: Katholizismus – X = Protestantismus. Mit Attacken dieser Art, anderen
im Forum Schizophrenie zu attestieren, weil sie sich als katholische Protestanten bezeichnen, wäre ich
sehr vorsichtig. Es zeugt von großer Überheblichkeit. Wer es als Katholik anders in seiner angestammten
Kirche nicht aushält, aber auch nicht konvertieren will, beziehungsweise, die Konversion aus rein katholischem
Bewusstsein grundsätzich als Instrument ablehnt, wird zu protestantischen Position kommen, ohne dass
er das Katholischsein aufgeben muss. Wenn er sich an der Bibel orientiert, findet der katholische Protestanteine
ganze Reihe von Kritikpunkten an der ihm angestammten Kirche. Wenn Sie die nicht sehen, ist es Ihr Vergnügen.
Aber hüten Sie sich vor katholischer Arroganz und Überheblichkeit. Ich habe Verständnis dafür, dass
Gleichglaubende gern im kleinen Zirkel für sich sind und alle anderen hinausschmeißen wollen. Das würde
nur den sektierischen Habitus der angeblich Gleichglaubenden unterstreichen. Zu ihnen möchte ich auch
nicht gehören. In jedem Fall kommt es Ihnen nicht zu, katholische Protestanten zu verketzern und sie
in die schizophrene Ecke zu stellen. Ecken dieser Art gibt es häufig auch in selbsternannt rechtgläubigen
Winkellogen. Ich kann Sie nur bitten, mit der Verketzerung aufzuhören.
RUDOLFUS. Wer macht sich über wen lustig? Wer macht sich über wen lustig? Das Gehabe, eine größere
Christsstatue aufzustellen als die in Rio de Janeiro hat, man möge mir verzeihen, viel Infantiles an
sich. Da fielen mir die Riesengartenzwerge in manchen Gärten ein. Das ist doch legitim. Muss sich die
ehemalige Volksrepublik mit Aktionen dieser Art oder den erst vorangegangenen in der EU, immer so weit
aus dem Fenster lehnen, damit nur alle es wissen…? Das Gehabe, einer sich katholisch nennenden Nation
kann, wenn es allzu kindisch ist, durchaus auch einmal kritisch angestrahlt werden. Da geht kein Zacken
an der Krone verloren.
pippifax: Riesengartenzwerge Mögen Sie Ihre Ahnungen haben, vor allem mögen es gute Ahnungen sein. Trotzdem
ist es ein Wahnwitz mit der Christusstatue aus Bech, wem dient sie, wer hat was davon? Das erinnert an
Kinderspiele: Ätsch, wir haben in unserem Garten aber größere Riesengartenzwerge als ihr in Rio de
Janeiro… bähh!
Kräftig in die Hände gespukt Unweit der westpolnischen Stadt Schwiebus soll die höchste Christus-Statue
der Welt entstehen. Das berichtete die Regionalzeitung ‘Gazeta Lubuska’. Mit 31 Metern wird die Statue
das Vorbild in Rio de Janeiro um einen Meter übertrumpfen. Sie wird aus Blechteilen montiert und soll
Ende November fertiggestellt sein. Andere Probleme hat man im katholischen Polen natürlich keine zu lösen,
als eine überdimensionierte Christusfigur aufzustellen? Aber jetzt mal kräftig in die Hände gespukt,
das steigert das Bruttosozialprodukt…!
Der Glaube ohne den Verstand Bloß keine Hybris aufkommen lassen. Wenn es die protestantischen Kirchen
und Gemeinschaften nicht gäbe, gäbe es die katholische Kirche auch nicht mehr. Die Protestanten haben
durch ihr Auftreten immerhin bewirkt, dass die römische Kirche der Erkenntnis fähig wurde, wie tief
sie im Sumpf der Renaissance schon untergegangen war. Dazu soll nur der Name Borgia genannt werden. Erst
die Erkenntnis hat neue Kräfte in der römischen Kirche freigesetzt, die zur wenig glücklichen Gegenreformation
führte, die eigentlich nur eine Art Re-Katholisierung war. Eine Reform an Haupt und Gliedern war damit
nicht verbunden, obwohl es sehr wünschenswert gewesen wäre. Dieser Geist der Re-Katholisierung bestimmte
auch maßgeblich das Tridentinische Konzil. Abschotten zugunsten eines veräußerlichten Ästhetizismus,
der in Barock und Rokoko die seltensten Sumpfblüten hervorbrachte. Dass jetzt fast alle in die eine Hosanna-Posaune
dröhten über das jüngste vatikanische Dokument und sich berufen fühlen, über alles protestantische
zu lästern, beweist nur die Schwäche im historischen Denken. Ob es diese Katholiken wollen oder nicht,
sie müssen versuchen, mit den Protestanten auszukommen und müssen es ertragen, dass es selbstbewusste
katholische Protestanten in ihren eigenen Reihen gibt, die sich an der angezettelten Schlammschlacht nicht
beteiligen werden. Die hier anzutreffendeBoshaftigkeit ist atemberaubend und beweist einmal mehr, dass
blinder Glaube ohne Verstand schlimme Zustände hervorrufen kann…
Pars pro toto Wenn die römische Kirche der Ansicht ist, ihre Exklusivität derart zum Ausdruck bringen
zu müssen, bedeutet dies keineswegs, dass die Kirchen der Reformation darüber in Verzweiflung geraten
müssen, dazu hätten sie innerhalb von 500 Jahren genügend Gelegenheit gehabt. Zudem ist Verzweiflung
eine Sünde wider den Heiligen Geist, die nicht vergeben wird. Trotz der Abschottung durch das allerjüngste
römische Dokument gibt es die una sancta catholica et apostolica ecclesia. Es ist die Kirche, die durch
die Taufe allen Christen gegeben ist. Es ist die umfassende (=katholische) Kirche. Das ist die Kirche,
die von den Pforten der Hölle nicht überwältigt werden wird. Sie ist nicht manifest hier auf Erden,
aber sie ist und geschieht allenthalben. Es ist die katholische Kirche, die alle auf Christus Getauften
einbezieht, auch wenn das der römischen Kirche nicht in den Kram passt. Um katholisch zu sein, gehört
Weltoffenheit und Weitherzigkeit dazu. Deshalb kann es nicht die römische Kirche allein beanspruchen,
die Kirche zu sein. Sie tut es. Trotzdem ist sie ist nur pars pro toto, Teil einer viel größeren Einheit.
Amen
Maledica: Wahrheit, was ist das? Was ist Wahrheit? Die Frage hat auch schon Pontius Pilatus gestellt.
Er wusste es nicht, aber Sie… wissen es offenbar ganz gewiss, was denn Wahrheit zu sein habe, sein könnte,
sein müsste? Wahrheit: quadratisch, praktisch, gut abgepackt für den Konsum. Ist das die Wahrheit, die
sie meinen? Rechnen Sie nie mit der anderen Wahrheit, die frei macht und die die weltliche Wahrheit auf
den Kopf stellt, weil die weltliche Wahrheit nur die andere Seite der Lüge ist. Beides ist nur durch
eine Membrane von einander entfernt, ähnlich wie das Heilige, das bei der Sünde liegt.
Sozialkatholisch: Leichter Abschied von der alten Messe Selbst wenn die Früchte des V II spärlich sind,
ändert wenig daran, dass das Konzil kommen musste. Ich behaupte ganz bewusst, nachdem die Zeit gekommen
war… Ich gebe Ihnen sogar recht, dass einiges unwiederbringlich auf der Strecke geblieben ist, aber
doch nur zugunsten neuer Entwicklungsmöglichkeiten. Als Ministrant im alten Ritus hatte ich häufig Ängste
auszustehen, wenn ich den Priester mit furchterregender Mimik wie den großen Magier bei der Gabenbereitung
herumfuchteln sah. Das fand ich dermaßen schlimm. Das war keine verbindliche Gestik, keine milden Gesichtszüge,
es sollten ja keine verklärten Züge sein. Das war eher Verbissenheit, Zorn. Da spürte ich die Kälte
des Rituals, das sich derart abspielen ließ. Die Gemeinde sah ja nicht ins Gesicht des Zelebrierenden.
Sie konnte annehmen, dass es ihm Freude bereitet, Eucharistie (=Danksagung) mit dem Rücken zum Volk zu
feiern. Ich möchte nur feststellen, dass ich trotz dieser Erfahrungen sehr gern ministriert habe. Ich
habe aber auch gern Artikel gelesen, wie anders auch Messe gefeiert werden könnte, wenn es erlaubt gewesen
wäre. Bei der ersten Messe, die ich circumstances erlebte, 1965 im November bei Todtnauberg im Schwarzwald,
war ich restlos begeistert. Es gab noch keine neuen Bücher. Die Texte waren aus der alten Messe, aber
um den Tischaltar herumstehen zu können, war doch das Ereignis, das mich leicht von der alten Liturgie
hat Abschied nehmen lassen. Jetzt habe ich aber genug aus dem Nachtkästchen geplaudert.
Schon mehr als konstruiert Eine Unterschriftenliste kann einiges bewirken, muss es aber nicht immer. Sie
ist ein legitimes Mittel, um einem Anliegen Nachdruck zu verleihen. Wenn anders darüber entschieden wird,
sind die Unterschriftensammler auf der Verliererseite. Das ist im alltäglichen Leben so, warum sollte
es in der Kirche anders sein. Sollte sich der Mainzer Kardinal wirklich die Blöße gegeben haben, in
dem er auf die Unterschriften „sehr alter Menschen“ hingewiesen hat, um seine Ablehnung zu rechtfertigen?
Das Argument ist ziemlich schwachbrüstig. Wenn es berechtigte Vorwürfe gibt, sollen die geäußert werden
dürfen, die „sehr alten Menschen mit ihren Unterschriften“ anzuführen, halte ich für untauglich und
wirkt wie eine konstruierte Aktion.
Sozialkatholisch: Apostolisch? oder eben die „Alte“ apostolische, tridentinische Messe können da Abhilfe
schaffen. Seit wann ist die Alte Messe apostolisch? Sie geht nur auf das Tridentinische Konzil zurück.
Damals wurde der Anstoß gegeben. Die Liturgie des Tridentinischen Konzils hat sich im Verlauf der darauffolgenden
Jahrhunderte entwickelt. Deshalb war es notwendig, die rein rituellen Abläufe abzustellen oder wenigstens
zu beschränken, das Ritual verständlicher zu machen, vor allem erfahrbar zu machen, dass es nicht um
die peinlich genaue Einhaltung der Rubriken und Gesten geht, sondern um den Glauben des Priesters und
der Gemeinde. Nur wegen des Rituals müsste ja keine Messe gefeiert werden,…oder?
Denfor Fidei: Anspruch auf das Mysterium Da tun sie aber dem verehrten Odo Casel ziemlich unrecht, wenn
sie seine Mysterientheorie dermaßen zerfleddern. Nach wie vor gilt die Messe als Geheimnis (= Mysterium)
des Glaubens. Casel hat nicht unrecht, wenn er die Messe mit einem Mysterium in Verbindung bringt. Ein
Mysterium geht über den rein ratiobestimmten Glauben hinaus, weil es sich an Körper, Geist und Seele
des Menschen richtet und unmittelbar einbezieht. Zum andern sind auch die Zeitumstände einzubeziehen,
in denen Casel seine Theorie vom Mysterium entwickelt hat. Zu dem Zeitpunkt, an der Schwelle vom 19./20.
Jahrhundert lag das Thema einfach in der Luft. Wie anders erklären Sie sich den Erfolg des Rudolf Steiner
mit der Gründung der Anthroposophischen Gesellschaft. Steiner hat das Mysterium von Golgatha für die
von ihm entwickelte Anthroposophie entdeckt. Warum sollte aus diesem zeitlichen Bewusstsein heraus nicht
auch die katholische Kirche auf ihren Anteil am Mysterium pochen? Odo Casel hat es auf seine Weise mit
den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln und Möglichkeiten und im Denken seiner Zeit zum Ausdruck gebracht.
Jetzt an ihm Kritik zu üben oder ihn zu schmähen, ist mehr als unredlich.
Maledica Die einzig wahre Ökumene ist der Konvertitenunterricht Wenn der Unterricht nur mal nicht vor
leeren Bänken stattfindet, weil sich möglicherweise nur ganz wenige Adepten finden, die sich auch nicht
zum Konvertitenunterricht prügeln lassen wollen. Ihre Vorstellungen gehen schon über die Grenze des
Makabren weit hinaus. Haben Sie Ihre Forderung wirklich im Scherz gemeint…?
Kontinität des 2. Vatikanischen Konzils betont Das jüngste Dokument betont die Kontiuität des Zweiten
Vatikanischen Konzils. Es ist gut, dass das jüngste Dokument veröffentlicht worden ist, in dem bewusst
auf das Zweite Vatikanische KonzilBezug genommen wird. Worauf könnte sich die Kirchenleitung in Rom auch
anders berufen, um nicht eine endlose Streiterei der Gruppen und Gesinnungen anzufachen? Mit dem Ersten
Vatikanischen Konzil ist nicht so viel Staat zu machen. Das Zweite Vatikanische Konzil war notwendig,
um die kirchlichen Weichen ins 21. Jahrhundert zu stellen. Es ist Papst Johannes XXIII. zu danken, dass
er den Mut hatte, das Konzil einzuberufen, um frische Luft in den damals hermetisch abgeschlossenen Kirchenraum
dringen zu lassen. Die hat allen Beteiligten gut getan. Alles andere sind Wunschbilder, Phantome, die
sich bei Tageslicht betrachtet, häufig als ehrgeizige Egoismen darstellen und in der Regel nicht mit
der Lehre der Kirche übereinstimmen.
Schlüsselloch-Liturgie? Es kann ja wohl nicht sein, dass die Schlüsselloch-Liturgie sich wie eine Epidemie
flächendeckend ausbreitet. Wenn die Lust am ertrotzten Neuen verflogen ist, werden die Besucherzahlen
und die Beigeisterung für das alte Ritual ohnehin rapide sinken. Interessant ist doch nur, nicht ertappt
werden, bei dem was gerade noch nicht mit der Legalität kollidiert. Wenn die Angelegenheit erlaubt ist,
fehlt ihr das Salz und sie wird schal und will nicht mehr schmecken, wie es das Evangelium ähnlich verkündet.
Peinliche Rück- und Nabelschau Wenn Schäden in den Fundamenten sind, nützt keine Erneuerung der kirchlichen
Dachziegel oder die abrupte Hinwendung zu einer alten Liturgie, die von der Theologie her einfach nicht
mehr zeitgemäß ist. Kirche in der peinlichen Rück- und Nabelschau. Das kann ausschließlich nur Gruppen
vorbehalten sein, die ohnehin die Öffentlichkeit scheuen. Sollen sie ihr Ritual in der vertrauten Umgebung
zelebrieren oder ihm als Gläubige beiwohnen. Es sei ihnen, den Gläubigen, die darauf ausschließlich
fixiert sind, von Herzen gegönnt. Diese Gruppen, beziehungsweise deren Sprecher und Schreiber, sollten
nicht so tun, als ob die katholischen Gemeinden in aller Welt nur darauf gewartet haben, nach dem MP jetzt
die ganz große Rolle nach rückwärts üben zu können. Es gibt unter NOM-Priestern nicht wenige ernstzunehmende
Geistliche, die eine NOM-Messe mit Würde und Ernst für die Bedürfnisse der Gemeinden in der Gegenwart
zelebrieren und die auch nicht bereit sein werden, plötzlich den alten Ritus zu postieren. Es wird nicht
auf den Bildersturm hinauslaufen, durch den die Volks- und Gemeindealtäre gewaltsam entfernt werden.
Das könnte zu Zerwürfnissen mit den amtierenden Kirchenverwaltungen führen. Mit verbalen Hetzorgien
hier im Forum leisten sich die auf den alten Ritus fixierten Gruppen einen schlechten Dienst, in dem sie
ihre geistige Unbeweglichkeit demonstrieren und rückwärtsgewandtes Denken propagieren, um die zum Voyeurismus
animierende Exotik der alten Liturgie am Leben zu erhalten.
Auf die Messe vielleicht verzichten Vielleicht sollte man wegen des Partikelproblems besser viel weniger
Messen altrituelle oder NOM-Messen zu feiern. Denn wenn keine Messe gefeiert wird, kann es auch nicht
zum erwähnten furchtbaren Partikelfrevel kommen. Da wäre man doch auf der sicheren Seite. Wer keinen
Frevel begeht, kann auch nicht schuldig werden.
Kelchkommunion statt Brotkommunion Geht es jetzt hier um die Feier der Eucharistie oder um das neue Format:
wie bleiben die wenigsten Partikel im Kelch, auf der Patene, im Kelchtuch oder im Coprorale? Wenn man
hier ganz sicher sein will, könnte es zu einem abendfüllenden Event kommen, in dem nach jeder Eucharistiefeier
Reinigungstruppen, die nur von Männern besetzt sein sollten, mit zarten Bürstchen und silbernen Schäufelchen
ausgestattet, um die kostbaren Brosämchen im Altarbereich fein säuberlich aufzusammeln. Aber dann taucht
die schrille Frage auf, wohin mit den Brosämchen, etwa konsumieren? Ist das dann würdig genug? Vielleicht
sollte besser dazu übergegangen werden, die Brotkommunion abzuschaffen und stattdessen die Kelchkommunion
einzuführen. Da gibt es wenigstens keine Partikelprobleme durch brüchige Hosten. Die Reinigungstrupps
brauchen dann auch nicht stundenlang nach der Messe Partikel zu suchen. Die Reste vom Kelchinhalt müssen
ja ohnehin konsumiert werden.
Üble Nachrede…? Sind wirklich so viele Missstände bei einer NOM-Messe festzustellen. Oder wird da
nur von Missständen gesprochen, um NOM einen Tort anzutun und in der Öffentlichkeit in Misskredit zu
bringen. Ich habe Missstände in dieser schöpferischen Fülle noch keine bei NOM entdecken können. Sie
sind mir ganz offensichtlich verborgen geblieben. Aber wenn hier so viel über Missstände und NOM geschrieben
und geäußert wird, muss ja nicht unbedingt was dran sein. Wie wäre es denn mal mit der altbewährten
üblen Nachrede…? Die macht sich immer gut und ist vor allem sehr publikumswirksam. Einfach mal versuchen,
üble Nachreden in die Welt zu setzen. Das schöne ist ja, dass üble Nachreden nur zu einem ganz geringen
Prozentsatz mit der Realität übereinstimmen müssen, weil auch hier gilt: kleiner Einsatz, große Wirkung…oder?
Möge die aber ausbleiben.
Sentinel Wenn Sie eine Person als Sockenpuppe bezeichnen, weiß ich nicht ganz genau, was Sie damit meinen.
Im „Meyer“wird der Begriff nicht erläutert, genausowenig im LTHK, dann muss ich mich halt an Sie wenden
und instendig bitten, mir den Begriff zu erläutern, aber bitte nur, wenn es Ihnen nicht zuwiter ist.
Vielleicht ist der Begriff heilsnotwendig und ich weiß nichts davon… und wie stehen Sie dann da vor
dem Richter(.)? :(3
Pünktchen Gerade habe ich mir die Bilder von Wigratzbad angeschaut, zu denen Sie dankenswerter Weise
einen Link hier im Forum eingebaut haben. Es sind sehr schöne Bilder von sehr schönen Menschen in akzeptabel
schönen Gewändern. Ergreifend… schön!
Fehlt kein Glied Aber eine NOM-Messe ist doch so schön. Da ist alles drin, was man für eine Messe braucht.
Da fehlt doch kein Glied in der Kette der Messe-Kontinuität… oder sehe ich das doch richtig?
Rudolfus. Vielleicht braucht es dann keine Kommunion mehr weil dann ja wirklich nur die Reinen ganz unter
sich sind. Die können dann ja nicht mehr reiner und von der Sünde befleckt werden. Das muss ein unbeschreiblicher
Glückszustand sein…
Burguros Danken wir also Gott dür diesen Termin: 07.07.07. Wer kennt sich mit Zahlenmystik aus? Worauf
deutet diese dreifache Sieben? Drei x sieben = 21 = ist die Zahl der Vollkommenheiten (Weisheit 7,22-23):
Lob der Weisheit Denn in ihr ist ein Geist: verständig, heilig, einzig in seiner Art und vielfältig,
fein, leicht, beweglich, durchdringend, unbefleckt, klar, unverletzlich, das Gute liebend, scharf, unhemmbar,
wohltätig, menschenfreundlich, beständig, alles überschauend und alle Geister durchdringend, die denkenden,
reinen und feinsten Wesen“. Die Quersumme = 3; Drei steht über dem Gegensatz der Zwei. In Verbindung
mit Vier ergibt die Drei wieder Sieben: die kosmische Strukturzahl, die sieben Säulen der Weisheit, das
Buch mit Sieben Siegeln, sieben Posaunen, die Sieben als Zahl der Volkommenheit und Produkt aus Drei (Trinität)
und Vier (materielle Ordnungszahl): 1+2+3+4 ergibt 10, die alles umfassende Einheitszahl.
Pünktchen Hoffentlich sind die notwendigen Abgrenzungen im erwarteten ekklesiologischen Dokument so gefasst,
dass er die Modernisten brüskiert, nicht aber die Orthodoxen! Da wünschen Sie modern denkenden Leuten
wirklich Schlimmes: Einfach brüskieren. Das darf man aber nicht.
Heinrich II. Danke für den Tipp. Das ist ja schlimm, schlimm, schlimm. Das hätte ich in den kühnsten
Träumen nicht gewagt zu träumen. So wird man enttäuscht, weil man sich einmal einer Täuschung hingegeben
hat.
Repräsentative Verspflichtungen Schleßlich hat Herr Lehmann wegen seiner Position auch repräsentative
Verpflichtungen. Deshalb sollte man ihm die 1300 Gäste nicht verübeln. Wenn er gern mit erlesenen Gästen
zusammen ist, zeigt das doch die menschlichen Züge des Kardinals.
Dann wird der Kreis halt immer kleiner Wenn sie denn wegbleiben, könnte man doch von einer Katharsis
sprechen. Am Ende gehen dann nur die ganz Wenigen, deshalb aber ganz Reinen zum Kommunion. Das wird dann
darauf hinauslaufen wie beim Abendmahl der Zeugen Jehovas, an dem auch keiner mehr teilnehmen kann, weil
fast niemand mehr vom harten Kern der 144 000 mehr lebt.
Zum Papstbuch Je weiter man mit der Lektüre des Papstbuches kommt, desto mehr macht es Freude. Der Autor
brilliert mit einem eleganten, flüssigen Stil. Er entwickelt, mühelos wie es scheint, Sichtweisen, öffnet
Perspektiven, die er stets mit Bibelzitaten (Stellenverweisen) versieht. Die Auslegung der Bergpredigt
ist ihm als großer Wurf gelungen. Dabei versteht es der Autor sehr charmant, den Leser zur Reflexion
diese gewichtigen Teils des Testaments zu animieren. Ratzinger mobilisiert mit diesem Buch beim Leser
insgesamt das Interesse an Theologie, „seiner“ Wissenschaft, wie man nachhaltig spürt. Dazu braucht er
keine Hammerschläge, um Thesen zu verkünden, vielmehr präsentiert er Theologie in aller Geschmeidigkeit
und brillanter Redegewandtheit, die ihm spielerisch zur Verfügung steht. Das Buch kann als Versöhnungsangebot
genommen werden für Wunden, die in früheren Zeitläufen durch erratische Dogmengebilde Menschen teilweise
zugefügt wurden. Bei aller Eleganz und Schwerelosigkeit der Sprache ist das Buch dennoch kein Trip ins
Belanglose. Der Text lotet die Tiefe der Bibel aus und versöhnt gleichzeitig mit vermeintlich geschehenem
Unrecht in der Vergangenheit.
Nicht so bedeutsam „Tu was du willst und du bist frei“ ??? Der Satz ist offenbar nicht so bedeutsam. Vielleicht
hat er deshalb keine Aufnahme im „Büchmann“ gefunden.
Massive Angriffe Was ist eigentlich komisch im Hinblick auf den Mainzer Kardinal. Ist das nur eine der
üblichen Beschimpfungen, zu denen man sich hier im Forum schnell mal hinreißen lässt, weil man ja anonym
ist. Oder lassen sich diese doch recht massiven Agriffe „komisch“, „Karnevalskardinal“, auf die Person
des Mainzer Kardinals in irgendeiner Weise rechtfertigen, auch vor dem göttlichen Richterstuhl, wenn
es denn einmal so weit wäre…?
Weitherzigkeit adelt den Menschen Auch wenn man die Meinung eines Forumsteilnehmers absolut nicht teilen
kann, sollte man ihn nicht als „Knalltüte“ beschimpfen. Das ist eine grobe Beleidigung. Der große Voltaire
soll einmal gesagt haben, „auch wenn ich deine Meinung nicht teile, will ich mich dafür einsetzen, dass
du sie vertreten kannst…“ Da hat ein weises, weites Herz gesprochen. Die Weitherzigkeit ist es, die
den Menschen adet.
Sentinel Die FAZ weiß bereits über das widerrechtliche Zitat hier bei kreuz. net. bereits Bescheid.
Das könnte ein Nachspiel geben. Die gute alte FAZ lässt sich das nämlich nicht gefallen.
Gotthard Wenn man aufgrund überirdischer Einflüsse die Zahlen 25 und 50 abstrahiert und weiter dividiert
kommt man auf unzählig viele kleine Einheiten und das ist doch auch was. In der Summe macht das mehr
her und wenn man das Ganze dann noch multipliziert, das macht es zwar etwas kompliziert, trotzdem kommt
man zu einem unglaublichen Ergebnis. Damit lässt sich gut punkten. Natürlich nur wenn man will…
Verdächtiges Siebener Spiel der 7.7.7. ist ein wunderbares Datum, der 7.7.7. ist ganz bewußt gewählt.
Nach dem 7.7.7. hat der Papst nämlich Sommerpause und kann sich die ersten Reaktionen aus der Distanz
ansehen und warten bis Wogen sich einwenig geglättet haben. Dieses Siebener-Spiel ist doch hoffentlich
kein Nachweis für esoterische Einflüsse. Nein aber auch. Es gibt doch schon sieben Sakramente und sieben
Weltmeere und die böse Sieben.
Sozialkatholisch: Euinschläfernd Homosexualität ist Sünde und kann ungereut vom Heile ausschließen.
Der Satz ist so einschläfernd sozialkatholisch… oder eine Schlaftablette…
Große Fettnäpfe Da ist Pünktchen ist total reingetappt. Es unterschreitet nocht die Maßeinheit von
einem Kohl (= von Fett- zu Fettnäpfchen) zu waten. Pünktchen zieht offensichtlich vor, nur in Fettnäpfen
zu waten, wegen des Raumvolumens. Die Fettnäpfe müssen natürlich entsprechend groß sein…
Zur Sonne, zur Freiheit „Wir sind Kirche“ ruft alle Gemeinden auf, behaltet eure lebensnahe Gottesdienstpraxis
des II. Vaticanums bei und entwickelt sie getreu dem Motto „Wir feiern Hoffnung“ als eure Feier mit Gott
weiter. Ja, die Getauften, sind Kirche, nicht nur Kleriker.Es gibt mehr zu tun, als ein Ritual mit allen
zur Verfügung stehenden Krücken aufrecht zu erhalten, das trotz aller angeblichen Schönheit, total
antiqauiert ist. Es gibt das Prinzip Hoffnung.Deshalb ist es gut, dass es NOM gibt. Schwestern und Brüder
„zur Sonne, zur Freiheit… “
„Die Bussmann“ Ich stelle mir gerade folgendes Bild vor:Die Bussmann zelebriert die überlieferte Messe
in ihrer Pfarrkirche … Natürlich sollte diese Dame mal erst geweiht worden sein, vielleicht von diesen
vielen Frauen-Bischöfinnen, die vorgeben, römisch-katholisch zu sein … O Gott, ich bin ja erst neu
hier. Aber bin ich wirklich in den Himmel geraten, bei den liebenswürdigen Betulichkeiten. Ich finde
es GEIL!
Ein Artikel in FAZ Ein Artikel wird bei der FAZ veröffentlicht und alle sollen daran glauben müssen.
Ist FAZ die Vorstufe von Rom. Nun ja, Deutsche Kaiser des HRRDN wurden alleweil in Frankfurt gekrönt.
Aber das ist ja schon ein paar Stunden vorbei…!
Pünktchen Es liegt keine Nachveröffentlichung vor, sondern es handelt sich um einen Bericht über einen
heutigen Leitartikel in der FAZ. Aus diesem wird zitiert! Nun seien Sie doch nicht so sauertöpfisch,
nur weil Ihnen die ganze Richtung nicht paßt! Reißen Sie Ihren Schnabel bitte nicht so weit auf: Sie
sind dran, nachdem ich mich bei FAZ infomiert habe. Was Sie veranstalten ist ein Skandal!“