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Oh, oh, was lese ich da? Ein zweiter großer Meßmarkt sind junge Familien. Ich kann mir nicht helfen,
aber das ist doch ziemlich seltsam – oder einfach nur entlarvend. Geht’s da wirklich noch um „leiturgia,
diakonia und caritas“ als Feier und Ausdruck christlichen Selbstverständnisses, oder wird hier die Eucharistiefeier –
gleich welcher Ritus – nicht eher zum Austragen partikularer „Eigen“-Interessen missbraucht? Irgendwie
beschämend! Naja, zumindest geht’s dem Autor wie den evangelischen Christen – mit diesem Liturgieverständnis
dürfte er wohl auch NICHT mehr KIRCH(E)lich sein.
#26 Woodquarter 21:03:46 | Mittwoch, 11. Juli 2007
Anmerkungen und ein paar Fragen 1) Der Orden hat in Österreich – laut Website der Apothekerkammer – nur
vier und nicht sechs Apotheken – schlecht recherchiert! 2) Was ist eigentlich das Verwerfliche an deren
Ethikkodex? – Da wird nur beschuldigt und Dreck geworfen, aber kein einziger Fakt genannt. 3) Im Dokument
„Leben in Fülle“ der Österreichischen Bischofskonferenz (Vorwort Bischof Küng) wird im Anhang im Bereich
Dokumente (!) sogar auf den Kodex des Ordens explizit verwiesen. Wie können die Bischöfe das tun, wenn
er so böse ist? 4) Dort wird ein Zugriff auf den Kodex im Jahr 2004 dokumentiert – wie kann er dann erst
heuer ins Netz gestellt worden sein? 5) Warum ich das alles weiß? Na ganz einfach, weil ein Schüler
von mir seine Fachbereichsarbeit über Pastoral im Krankenhaus geschrieben hat. 6) Was lernen wir daraus –
wenn schon Polemik, dann bitte fachlich fundiert, und nicht nur weils endsgeil ist, über jemanden herzuziehen,
daher: Autor, nicht genügend, setzen!