Montag, 16. Juli 2007 20:09
Lesername: Graduale triplex
Beiträge: 3
Dienstag, 8. Juli 2008 22:29
Graduale triplex: Auffallend…
…ist es, unabhängig von allen Zahlen, dass die verwendeten Bilder in den Artikeln über die Alte Messe so gut wie immer aus dem Ausland stammen. Man könnte doch auch das Bildmaterial aus dem Land beziehen, aus dem die im Artikel genannten Zahlen stammen, wenn diese so üppig ausfallen. Das gibt zu denken. [mehr…]
Mittwoch, 18. Juli 2007 18:26
Graduale triplex: Außenwahrnahme und fehlende Begriffsklarheit
Ich würde allen, die sich hier äußern, zunächst empfehlen, sich das Video der hessenschau einmal im
Original anzusehen. Die Statements, die dort seitens der Redaktion fallen, stellen leider die momentane
Außenwahrnahme der tridentinischen Messe dar. Meines Erachtens lohnt es sich, einmal darüber nachzudenken,
warum die Außenwahrnahme sich denn so gestaltet.
Zum anderen sehe ich ein ganz großes Defizit, welches nicht nur den Videobeitrag überzeichnet, sondern überhaupt die Debatte der letzten Wochen bestimmt: „der Papst genehmigt die lateinische Messe…usw.“ Aber was bedeutet eigentlich nun „lateinische Messe“? Was damit nun genau gemeint ist, wechselt in jedem Beitrag hin und her. Die Bedeutung hängt am Ritus, nicht an der Sprache. Viel Weihrauch und viel Latein (siehe Artikel oben)…ist das nicht für beide Formen zutreffend? Meines Wissens stellte mit dem 2. Vat die Messe in der Muttersprache zunächst eine Option dar, die dann bis in die Gegenwart zur Regel geworden ist.
Man hört es heraus: Es besteht an allen Enden Bildungs- und Klärungsbedarf, wenn die Befürwortung der tridentinischen Form für die Gläubigen kein numinoses Bauchgefühl bleiben soll. [mehr…]
Zum anderen sehe ich ein ganz großes Defizit, welches nicht nur den Videobeitrag überzeichnet, sondern überhaupt die Debatte der letzten Wochen bestimmt: „der Papst genehmigt die lateinische Messe…usw.“ Aber was bedeutet eigentlich nun „lateinische Messe“? Was damit nun genau gemeint ist, wechselt in jedem Beitrag hin und her. Die Bedeutung hängt am Ritus, nicht an der Sprache. Viel Weihrauch und viel Latein (siehe Artikel oben)…ist das nicht für beide Formen zutreffend? Meines Wissens stellte mit dem 2. Vat die Messe in der Muttersprache zunächst eine Option dar, die dann bis in die Gegenwart zur Regel geworden ist.
Man hört es heraus: Es besteht an allen Enden Bildungs- und Klärungsbedarf, wenn die Befürwortung der tridentinischen Form für die Gläubigen kein numinoses Bauchgefühl bleiben soll. [mehr…]
Montag, 16. Juli 2007 20:19
Graduale triplex: Praxis des Gregorianischen Chorals
Ich möchte an dieser Stelle einmal ein anderes Thema anschlagen, das hier meines Wissens noch nicht wahr- bzw. aufgenommen wurde: Die authentische Interpretation des Gregorianischen Chorals nach den Neumenhandschriften des 10./11. Jahrhunderts. Alle machen sich Gedanken über die rechte Ausführung der zurückgewonnenen Tridentinischen Messe. Dass jedoch der Choral in fast allen Fällen auf einem derart verfehlten und an seinem Verkündigungscharakter vorbeientwickelten jämmerlichen Niveau praktiziert wird, scheint offenbar niemanden zu stören. Eine dem Choral angemessene Interpretation bildet rückwärtig auch die Glaubwürdigkeit und spirituelle Erfahrbarkeit der Messe ab, nicht nur das gesprochene Wort. Dafür jedoch bedarf es einer umfassenden und tiefgreifenden semiologischen Bildung. [mehr…]
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