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#31 Copertino 22:14:36 | Dienstag, 1. Februar 2011
Kraut… …und Rüben sollte man auseinanderhalten. Schwester Maria Hedwig ist durch ihre Bücher nicht
reich geworden, sie hat im Kloster die evangelischen Räte gelebt. Das weiss ich.
Silja Walter über Maria Als 82jährige Benediktinerin Maria Hedwig offenbarte Silja Walter ihre Beziehung
sowie ihre lyrische und persönliche Auseinandersetzung mit Maria. Ein eindrückliches Tondokument! Link
www.domradio.de/…ter-ueber-maria.html
„Lasst wohlbeleibte Männer… …um mich sein, mit glatten Köpfen und die nachts gut schlafen.“ Shakespeare
lässt dies seinen Julius Caesar sagen und fügt noch hinzu, dass andere Körperbautypen nicht das Gleiche
bringen, weil ihnen die Gemütlichkeit abgehe.
Hitler-Einmarsch in die Schweiz: Zeitzeuge! Dass der Einmarsch der im Badischen konzentrierten dt. Truppen
bevorstand, beweist eine Durchsage im japanischen Radio. Der Schweizer Pater Max Blöchlinger (12 Jahre
Generaloberer der Missionsgesellschaft Bethlehem Immensee) hörte 1940 in Japan in den Abendnachrichten
vom Einmarsch der dt. Truppen und rief sofort seinen Schweizer Mitbruder in Japan an. Sie waren bestürzt.
Auch die jap. Presse berichtete davon. 12h später widerrief das Radio die Meldung. Am 13. Mai 1989 bekräftigte
Blöchl. seine Aussage mit Unterschrift.
Ein weiteres Zeugnis Geschätzer Clemens H., es ist mir nicht darum, hier Witze zu reissen, auch nicht
irgendwelche frommen Geschichten zu erzählen. Wer sich kundig machen will, wird auch fündig, wer nicht,
soll es ganz bleiben lassen! Es gibt auch den verlässlichen Bericht eines Missionars, der in jenen Tagen
in Japan tätig war und im japanischen Radio die Meldung hörte, die deutschen Truppen wären in der Nacht
in die Schweiz einmarschiert, worauf er besorgt seine Verwandten zu Hause anrief und sich erkundigte.
Weil ich in der Nähe von Waldenburg wohne, sind mir seit meiner Jugend Berichte rund um diesen geplanten
deutschen Angriff gegen die Schweiz bekannt. Mein Vater war als Lehrling damals in der Innerschweiz und
beobachtete, wie ein Strom von Flüchtlingen aus Basel die Strassen verstopfte, nachdem sich Gerüchte
verdichtet hatten, wonach ein deutscher Einmarsch über die Schweizer Grenze unmittelbar bevorstehe.
Ein Zeitzeuge berichtet… Gerade vor zwei Wochen sprach ich mit einem betagten deutschen Priester, der
mir erzählte, dass ein Vater eines früheren Schülers als Angehöriger der deutschen Wehrmacht die im
Artikel geschilderten Vorgänge persönlich miterlebt habe. Der Angriff auf die Schweizer Grenze sei beschlossene
Sache gewesen, habe jener Vater ihm erzählt. Als der Befehl kam, wären aber die Motoren nicht angesprungen,
und zwar kein einziger Motor, weder von Lastwagen noch von Panzern. So sei Befehl zum Ölwechsel erteilt
worden. Als das nichts half, hätten sämtliche Fahrzeuge auch das benzin austauschen müssen, eine schreckliche
Umweltverschmutzung, denn die Brennstoffe seien einfach auf den Boden abgelassen worden. Aber auch diese
Massnahme habe nicht gefruchtet, woaruf der Angriff abgeblasen worden sei. Sofort seien die Motoren angesprungen.
Die Angehörigen der Whrmacht hätten Befehl erhalten, über die Sache Stillschweigen zu halten und von
einer „Angriffsübung“ zu sprechen. So sei es auch den Fliegern ergangen, erzählte der Pater, der heute
noch bei bester geistiger Frische ist. und dessen Berichte ich für absolut glaubwürdig halte.
@möchtegern-kathole: Solches hat… …sanctepie so selbst erlebt in Traditionalistengemeinden. Nun sollte
er einfach nicht die Ungerechtigkeit begehen, sämtlichen der alten Form der Hl. Messe verbundenen Katholiken
diesen Vorwurf zu machen, sonst wären wir wieder beim alten Thema, dass jeder Deutsche persönlich verantwortlich
ist für die Nazigreuel. Vergebung ist immer schwierig, und man kann sie von anderen schwer einfordern,
sondern nur selber täglich üben.
Eine gesunde Konkurrenz… …und persönliche Initiativen als Ergänzung oder Alternative zu dem an so
manchen Orten um sich selbst kreisenden Universitätsbetrieb hat der Menschheit noch nie geschadet und
hat zudem schon oft gesundend und aufklärend auf von öffentlichem Zuschuss getragenen Betrieb zurückgewirkt,
wie die Kirchen- und Geistesgeschichte lehrt. Ich freue mich auf die später wohl in der „Kirchlichen
Umschau“ abgedruckten oder reflektierten Referate der Schönenberger Sommerakademie.
Gloria María Tomás y Garrido… …verdient hundertmal mehr Aufmerksamkeit als der sich selbst disqualifizierende
Kommentar einer Frollein Rottenmaier, die mit halbverdauten Bibelzitaten und Latinismen um sich schmeisst.
Ich empfehle ihr zur Busse jenen Paulusbrief, dem sie ihr Argumentarium verdankt, einmal in Stille zu
meditieren und einen guten Kommentar darüber zu lesen.
lieber zweiter Landorgler Freuen Sie sich doch einfach darüber, dass ein Kommunist den Glauben wieder
entdeckt hat und dabei glücklich geworden ist. Alle übrige Rechnerei ist etwas für Kleinkrämer, und
wir Organisten haben sowas nicht nötig.
#54 Copertino 19:56:46 | Sonntag, 7. Dezember 2008
@Kunstmaler: Ohne Fleischkonsum… …kann man durchaus ein langes und gesundes Leben führen, wie ausgerechnet
die strengen Orden der Kirche beweisen. Es ist auffällig, dass die Mönche ein überdurchschnittliches
Alter erreichen. Ein Verwandter von mir, der Kartäuser war, wurde immerhin fünfundachtzig Jahre, und
er gehörte nicht zu den Methusalems seiner Gemeinschaft in Certosa die Vedana/I.
#13 Copertino 19:24:28 | Sonntag, 7. Dezember 2008
@maliems: Vielleicht… wollten sich die offiziellen Redemtoristen auch kein goldenes Ei ins eigene Nest
legen lassen, denn da könnten ja Neidgefühle unter den aussterbenden regulären Kuckucken aufkommen.
#38 Copertino 20:07:34 | Donnerstag, 27. November 2008
Warum fahren Hochzeitspaare… …in Oldtimern und altertümlichen Kutschen und werfen sich in ganz besondere
Gewänder? Weil der Hochzeitstag eben ein besonders feierlicher Tag ist. Es scheint sinnvoller, die kunstvollen
alten Paramente live zu tragen, wo sie alle Katholiken und noch einige mehr in der TV-Übertragung sehen
und sich an ihnen freuen dürfen, als die Sachen als tote Objekte in Vitrinen anzustaunen. Nichts könnte
anschaulicher zeigen, dass die Kirche über den Zeitmoden steht. Und Hand aufs Herz, amortisiert sind
die Gewänder doch längst, da braucht sich keiner aufzuregen über römischen Prunk, im Gegenteil: es
kostet bestimmt viel mehr, alle Jahre wieder eine dem Zeitgeschmack entsprechende liturgische Garderobe
anzuschaffen.
#6 Copertino 20:14:05 | Sonntag, 16. November 2008
Ervin Laszlo… …der Begründer des Clubs of Budapest, ist ein klassischer New Age Prophet und reiht
sich perfekt in die Linie von Fritjof Capra und Konsorten ein. Eine Biographie hier: de.wikipedia.org/…vin_L%C3%A1szl%C3%B3
Oder wie sich der gute alte Gilbert K. Chesterton ausdrückt: „In neun von zehn Fällen sind, was wir
als ‘neue Ideen’ bezeichnen, bloss alte Irrtümer.“
#39 Copertino 22:43:44 | Samstag, 1. November 2008
Luther, wie er leibte, lebte und starb. Die Schrift „Luther – wie er lebte, leibte und starb“, die vor
über hundert Jahren erstmals im Tyrolia-Verlag erschienen war, richtete sich vor allem gegen die Verleumdungen
eines gewissen Pastors May, der Luther gegen alle Kritik verteidigt hatte. Die katholische Entgegnungsschrift
stützte sich auf das umfangreiche Werk des Hannoverander evangelischen Pastors Geor Gotthilf Evers, der
sein sechsbändiges Werk „Martin Luther, Lebens- und Charakterbild von ihm selbst gezeichnet in seinen
eigenen Schriften und Correspondenzen“ 1883-1891 in Mainz veröffentlicht hatte. Über das, was er über
Luther recherchiert hatte, war er derart entsetzt, dass er mit seiner ganzen Familie zum katholischen
Glauben übertrat. Die oben angeführte Schrift im A4-Format erschien bei Gotthard Media in Goldau (ISBN
978-3-909438-68-6).
#40 Copertino 16:10:36 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
@HBR: biologisches altrituelles Aussterben? Sie schrieben: „Dieser Ritus wird der vorherrschende Ritus
bleiben, während der altgläubige Ritus irgendwann allein schon biologisch bedingt aussterben wird.“
Wenn HBR schon mal an verschiedenen Orten solche Gottesdienst miterlebt hätte, so hätte er auch festgestellt,
dass dort überdurchschnittlich viele junge Familien mit überdurchschnittlich grosser Kinderzahl anzutreffen
sind. So zeigt Ihr Beitrag höchstens, wie wenig fundiert Ihre Beurteilungsmassstäbe sind.
#220 Copertino 22:30:41 | Dienstag, 21. Oktober 2008
@freddie schenk Keine Ahnung, ich bin kein Ostschweizer, und falls es denn der Josef Berens aus Rommershausen
sein sollte, jedenfalls kein fetter Barockengel.
#216 Copertino 22:22:21 | Dienstag, 21. Oktober 2008
@Gusenum: Piuskirchen nur im Barockstil? Sie schrieben: „Piuskirchen müssen…im Barockstil der Zeit
nach 1972 gebaut worden sein, mit fetten Alabasterngeln vollgepfrpft, mit Häkeldeckchen dekoriert, düster,
muffig und vor Allem kitschig sein. Klar, daß die Mainzer Kapelle da nicht mithalten kann!“ Ach so? Dann
suchen Sie doch mal in dieser „Piuskirche“ hier die fetten Alabasterengel! www.rheintalnews.ch/16335.html
#13 Copertino 13:20:05 | Samstag, 18. Oktober 2008
Einer klinisch reinen Sprache… …bedient sich in der Regel jene Fraktion, welche von „Schwangerschaftsgewebe“
oder „Gebärmutterinhalt“ spricht. In einem Abwandlung eines Chestertons-Zitats könnte man es auch so
ausdrücken: „Jeder Mächtige, der dem Machtlosen den Mund stopfen will, redet von Sachlichkeit.“ (Grundsätzlich
würde man sich in Artikeln auf dieser Plattform allerdings ein deutlicheres Auseinanderhalten von Meldung
und Kommentar wünschen, wie es ein Grundgebot des Journalismus verlangt.)
#32 Copertino 18:37:50 | Montag, 22. September 2008
@Gehe den rechten Weg „@Landonanist…“ Der Mensch nennt sich LandORGanist. Bitte ziehen Sie den angesehenen
Kirchenmusikerstand nicht in den Schmutz! „Sie sollten sich was schämen!“ Schrieben Sie nicht an einen
anderen Mitdiskutanden, er solle den eigenen Balken beachten? „Ihre notgeile Schleimspur auch nur in Gedanken
in die geheiligten Hallen Gottes zu tragen!“ An dieser Stelle verraten Sie sich wieder einmal durch bemühten
Pathos. „Aber keine Sorge, das Fegefeuer wird ihnen den Mund (und alles andere) schon trocknen!“ …was
auch für diese Stelle gilt. „Schandmaul sondergleichen!“ Beachten Sie, dass jener Finger, der auf Andere
zeigt, schmutzig sein könnte. Am besten trollen Sie sich in ein anderes Forum, das www hat ja noch so
viel Platz. …
#9 Copertino 15:25:46 | Montag, 22. September 2008
@Zweiter Landorgler Splitter und Balken und deren sinnvolle Verwendung sind mein Metier. Ich bin in einer
Schreinerei aufgewachsen. Auch so gilt, worauf ich Sie aufmerksam gemacht hatte. Das in allem Anstand
und mit Sägemehl in den Augen gesagt.
#5 Copertino 14:09:32 | Montag, 22. September 2008
@Zweiter Landorgler Schweigen Sie! Über jedes Wort, jede Beschimpfung und ungerechtfertigte Unterstellung
werden Sie einmal Rechenschaft abzulegen haben, vergessen Sie das nicht.
Der Direktvergleich Kürzlich hatte ich Gelegenheit, die mir gut bekannte Schellenberger Schwesterngemeinschaft
bei ihrem 150-Jahr-Jubiläum zu besuchen und war überrascht vom Optimismus und Humor, den die sonst so
zurückgezogenen Schwestern ausstrahlen. Da wurde musiziert, gesungen, gedichtet und von Herzen gelacht,
dass alle die vielen Gäste spontan davon angesteckt wurden. Kein Wunder kennt so ein Kloster keine Nachwuchssorgen!
Es waren auch zwei Schwestern desselben Ordens aus Mariastein/Ohio (USA) zu Gast. Im Unterschied zu den
Gastgeberinnen im Mutterkloster Schellenberg waren sie Zivil gekleidet und haben dort alle Neuerungen
mitvollzogen. Dort sind die Niederlassungen auf einige ältere Schwestern zusammengeschrumpft. Also innerhalb
desselben Ordens ein Unterschied, wie er krasser nicht sein könnte.
Die Reliquien der hl. Theresia… …weilten doch eine halbe Stunde lang in Schönenberg, wie ich von
einer Person erfahren habe, die dabei war. Halt nur inoffiziell. Die Heilige hat sich durch irdischen
Barrieren nie aufhalten lassen und offensichtlich den Wunsch und die Gebete der jungen Mädchen erhört.
Gute Gründe @Navon Gemach, Gemach. Gehen wir mal nicht davon aus, dass auch Sie gegen das Liebesgebot
verstossen, denn es wären durchaus noch andere – positivere – Gründe denkbar für praemortale Atheistenbekehrungen,
nämlich die echte Heilssorge um ärmste Mitmenschen, von denen lebendige Christen bewegt sein sollen.
Zudem ist vieles durchaus nicht erstunken und erlogen, was diesbezüglich an Geschichten kursiert. Weil
es Sie grundsätzlich nicht interessiert, werden Sie einschlägige Berichte auch kaum eingehender geprüft
haben. Gut belegt ist z.B., dass George Washington, zwar kein Atheist, aber immerhin eingefleischer Hochgradfreimaurer,
kurz vor seinem Ableben durch einen Jesuiten zur katholischen Kirche konvertierte, deren Soziallehre er
schon früher stets bewundert hatte.
#30 Copertino 14:43:48 | Donnerstag, 17. April 2008
Ein Lob auf die Inquisition Wenn nun gar in einem Artikel von Spiegel-Online die Inquisition als Beginn
des modernen Rechtsstaats verteidigt wird, deutet das auf einen höchst positiven Kulturwandel hin. www.spiegel.de/…,1518,548007,00.html
Papst Paul III. gegen Versklavung von Eingeborenen In seiner Bulle Sublimus Dei verbot Papst Paul III.
am 29. Mai 1537 die Versklavung der indianischen Ureinwohner von Amerika und aller anderen Menschen. Der
Papst wiederholte dabei seine Position, die er einen Monat zuvor, in dem Brief Veritas ipsa vom 2. Mai
1537 an Kardinal Juan de Tavera, dem Erzbischof von Toledo, vertreten hatte. Paul III. erklärte, dass
die Indianer vernunftbegabte Wesen mit einer Seele seien, und wies jede gegenteilige Behauptung als teuflisch
zurück. Er verdammte ihre Erniedrigung zu Sklaven als null und nichtig, und das gelte für alle Völker,
auch für bisher unentdeckte. Er gewährte ihnen das Recht auf Freiheit und Eigentum und schloss mit einem
Ausruf für deren Christianisierung. Die Bulle hatte einen starken Einfluss auf den Disput von Valladolid,
und die in ihr ausgedrückten Prinzipien wurden schließlich die offizielle Position von Karl V., dem
Kaiser und König von Spanien, obwohl diese häufig von den Siedlern und den Konquistadoren ignoriert
wurde.
#40 Copertino 22:49:22 | Mittwoch, 28. November 2007
Wer vom Video nicht schon übel ist,… …kann sich in diesem Tondokument noch so einige Schmähungen
anhören, welche ein Beter ungerührt über sich ergehen liess. Für Menschen, die sich zu sowas hergeben,
kann man eigentlich nicht genug beten: www.gloria.tv/?video=ccdoda9n…
#30 Copertino 23:59:51 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Man dürfte von Gotthard… …für seine Verdächtigungen in dieser Sache nun eigentlich eine Entschuldigung
erwarten, da er Beschuldigungen erhoben hat, ohne sich zuvor über die Fakten kundig gemacht zu haben.
Dies würde ihn in meiner Achtung steigen lassen.
#19 Copertino 19:18:10 | Donnerstag, 18. Oktober 2007
Aufforderung! Bitte zum Thema diskutieren und nicht auf Nebenschauplätze ausweichen, Herrschaften & Co.!
Die im Artikel dargelegte Situation spricht für sich selbst, und ich habe noch von keinem Diskussionsteilnehmer
eine ernstzunehmenden Einwand gehört.
#49 Copertino 15:25:31 | Dienstag, 9. Oktober 2007
@Sirlio: Re: Neue Lockerheit bei Forumskatholiken Wenn eine treue katholische Gattin (Konvertitin gar)
und mehrfache Mutter wie Christa Meves auf gesellschaftliche Missstände hinweist und Wege zu deren Bewältigung
aufzeigt, so sind Kritiker rasch mit dem Einwand zur Hand, dass die ja gar nichts Anderes sagen könne.
Kommt dieselbe Kritik aus dem Munde einer mehrfach geschiedenen Karrierefrau, wohl aus schwierigen Erfahrungen
heraus, so sind dieselben Kritiker ebenso rasch zur Stelle, um zu monieren, dass solche Kritik nicht glaubwürdig
sei. Sollen’s doch mal sagen, wer denn – ausser ihnen – den berühmten Finger auf die wunden Stellen unserer
heutigen Familienstrukturen legen darf, ohne gleich Spott und Häme zu ernten!
#24 Copertino 13:29:08 | Dienstag, 9. Oktober 2007
@Typ: Kritiker-Lizenz für erlaubte Gesellschaftskritik? Wenn eine treue katholische Gattin (Konvertitin
gar) und mehrfache Mutter wie Christa Meves auf gesellschaftliche Missstände hinweist und Wege zu deren
Bewältigung aufzeigt, so sind Kritiker rasch mit dem Einwand zur Hand, dass die ja gar nichts Anderes
sagen könne. Kommt dieselbe Kritik aus dem Munde einer mehrfach geschiedenen Karrierefrau, wohl aus schwierigen
Erfahrungen heraus, so sind dieselben Kritiker ebenso rasch zur Stelle, um zu monieren, dass solche Kritik
nicht glaubwürdig sei. Sollen’s doch mal sagen, wer denn – ausser ihnen – den berühmten Finger auf die
wunde Stellen unserer Familienstrukturen legen darf, ohne gleich Spott und Häme zu ernten!
Video-Lehrgang für Kardinal Vlk Hier wird bekanntlich vordemonstriert, wie ein moderner Mahltisch innert
kürzester Zeit in einen opferbereiten Altar verwandelt werden kann: www.youtube.com/watch?v=oUNfbgRJOe8
Tyo & Pascal 123… …tun mir ganz einfach leid. Aber ich bin aus Erfahrung zuversichtlich, dass in jedem
Menschenherz und -geist sich etwas bewegen kann. Solche Ausfälle sind manchmal wie letzte verzweifelte
Zuckungen vor der Erlösung von sich selbst.
Was man schätzt, das schützt man! Rein physisch stösst man bei Vorsichtsmassnahmen gegen Partikelverlust
an Grenzen. Doch „Forms follows function“ (Die Form ergibt sich aus der Funktion) ist eine altbewährte
Regel guter Gestaltung. Steht am Anfang der Glaube, Christus sei auch in den kleinsten Partikeln real
gegenwärtig, so unternimmt der Glaubende alles in seiner Macht Stehende, um Partikelverluste zu vermeiden.
Ein Väterzitat schätzt diese Partikel als wertvoller als Goldstaub ein. Daraus entwickelten sich im
Lauf der Jahrhunderte das bekannte Regular, etwa dass der Priester die Brotbrechung direkt über dem Kelch
vornimmt (um auf meinen Vor-Voter zu antworten), oder auf welche Weise die Purifikation zu erfolgen habe,
wie das Korporale gereinigt werden müsse etc. Wenn solches Regelwerk bereitwillig als das betrachtet
wird, was es sein will, nämlich Ausdruck persönlichen und gemeinsamen Respekts vor dem Herrn unter den
eucharistischen Gestalten, so werden Priester wie Laie – ohne falsch verstandene Ängstlichkeit – diese
Regeln schätzen, weil sie auch unabsichtliche Verunehrungen (etwa aus Unachtsamkeit etc.) minim halten,
und diese kollektive Sorgsamkeit auch als stille Übereinstimmung der Glaubenden wahrgenommen wird, nicht
zuletzt von Andersgläubigen. Wenn man aber nach dem Konzil einwandte, solche Vorschriften würden nur
einer ungesunden Skrupulanz Vorschub leisten, erkennt man spätestens heute, wie sie auch wieder auf das
eucharistische Bewusstsein zurückgewirkt hatten. Was man schätzt, das schützt man!
Nichts ist unmöglich für den, der auf Gottharrd Dieses Warten und Gestalt-Geben und kommentieren eines
Nichts – es hat wirklich Kafkaeskes oder noch einfach vieles eines tollen Kirchen-Kabaretts.“ Es scheint,
dass sich am 7.7.7 das Nichts in G’hards Kabarett in ein Etwas verwandeln wird. Ich freue mich schon,
G’hards Kommentar darauf zu lesen, den ultimativen Klimax seines Theaterauftritts. Dann darf er sich getrost
zur Beichtvorbereitung in die Büsserzelle zurückziehen.
#3 Copertino 12:38:22 | Donnerstag, 26. April 2007
Erstaunliche Reife Die Antwort Melissas auf die folgende Frage beweist eine hoch entwickeltes Realitätsbewusstsein
und eine sachliche Einschätzung ihrer Lage: Zu Deinem Geburtstag bekamst Du nicht nur Glückwünsche
von anderen Heimschulfamilien – auch die Medien besuchten Dich. Wie gehst Du mit dieser großen Aufmerksamkeit
um? Melissa Busekros: Ich bin darüber nicht schockiert, wie mal behauptet wurde. Im Gegenteil. Ich denke,
die öffentliche Aufmerksamkeit bietet mir einen gewissen Schutz. Bleibt zu hoffen, dass der mediale Schutz
noch eine Zeitlang anhält.
Ein Buchtipp: Carsten Peter Thiede zerzaust Lüdemanns Theorien Carsten Peter Thiede (versus) Gerd Lüdemann:
„Die Auferstehung Jesu – Fiktion oder Wirklichkeit? Ein Streitgespräch“, 2001 erschienen im Brunnen Verlag,
ISBN 3-7655-1241-9 Hier trifft Lüdemann, ein Vertreter der historisch-kritischen Schule auf die Perspektive
des Historikers, Archäologen, Papyrologen und gläubigen Menschen Thiede, der einleuchtend darlegt, wieso
das Grab nicht voll gewesen sein kann und warum die Auferstehung Tatsache ist und bleibt. Meiner Meinung
nach eines der fairsten Streitgespräche zum springenden Punkt des Christentums, und eines der aufschlussreichsten.
Es ist an der Zeit… …dass Pius XII. einen Ehrenplatz in Jad Vachem erhält als „Gerechter unter den
Völkern“. Die verstorbene israelische Ministerpräsidentin Golda Meir und mit ihr viele Juden, die das
segensreiche Wirken dieses Papstes während des 2. Weltkriegs nach dessen Ende würdigten, hätten einen
solch mutigen Schritt im Sinne historischer Wiedergutmachung durchaus begrüsst.
@nonnobisdomine: Entschuldige! Ich hatte meinen Beitrag, der weiter unten steht, einfach von dort einkopiert.
Tatsächlich funktioniert der Link dabei nicht mehr; aber weiter unten bei meinem ersten Kommentar geht’s
und kommt der Clinton, und nicht nur er, auch seine nicht weniger nichtkatholische Gattin, die heutige
Präsidentschaftskandidatin, die bei der Gelegenheit aus röm.- kath. Priesterhand die Hl. Kommunion gereicht
bekam.
@nonnobisdomine Die damalige missbräuchliche Kommunionspendung in einer römisch-katholischen Messe an
Clinton provozierte einen handfesten Skandal, wie z.B. hier dokumentiert ist für den, welcher der englischen
Sprache mächtig ist: www.encyclopedia.com/doc/1G1-2…47574.html Das bin ich hier schon mal losgeworden.
@Gotthard, die gewünschte Information… …stand in der Bildlegende, und zwar mit Ort und Jahrzahl,
was wollen Sie mehr? Hätten Sie in „Spiegel“ oder „FAZ“ mehr erwartet? Vielleicht noch eine handschriftliche
Bestätigung des Präsidenten himself? Sie vergessen: Gotthard war jener, der die Legende in Zweifel zog
und dann herummäkelt, ein Nachrichtenportal solle informieren.
@stöhr&Gotthard könnte… hätte… Bitte kein Wunschdenken, sondern sich informieren! Die damalige
missbräuchliche Kommunionspendung in einer römisch-katholischen Messe an den provozierte einen handfesten
Skandal, wie z.B. hier dokumentiert ist: www.encyclopedia.com/…oc/1G1-20547574.html Clinton sei laut
untenstehendem Link ein DeMolay, also ein Mitglied der masonischen Jugendbewegung: www.muellerscience.com/…_Freimaurer_sind.htm
Interview mit Hubert Busekros Der Fall der Erlanger Familie Busekros, deren älteste Tochter Melissa Amina
in die Psychiatrie einer Nürnberger Klinik zwangseingewiesen wurde, hat inzwischen international Beachtung
gefunden. Auf Anfrage bei Melissas Eltern kam dieses Interview zustande. Stefan Sedlaczek: Wie geht es
ihrer Tochter? Hubert Busekros: Am Anfang kam sie mit der Situation am besten zurecht, doch nun nagt die
Einsamkeit und völlige Isolierung an ihrem Gemüt. Sie erhält keine Post und hat nur eine Stunde am
Abend Besuch. Weiter unter: de.liberty.li/magazine/?id=4006&q=Sag+…
#3 Copertino 10:28:39 | Mittwoch, 14. Februar 2007
Realsatire Vor allem zeigt das Protokoll, wie normal das junge Mädchen offensichtlich ist, und ebenso
entlarvt es das seltsame Brimborium, das um sie herum veranstaltet wird, welches an eine Realsatire grenzt.
Neues im Fall Melissa B. de.liberty.li/forum/showthread.php?f=35&t=2824 Zitat: Ja, das mit dem Druck auf
die Medien wird gemacht, auch über das Ausland. Es wird auch direkt Druck auf die Verantwortlichen ausgeübt,
sie wurden und werden angeschrieben und aufgefordert, das Mädchen sofort wieder ihren Eltern zu übergeben.
Auch eine RAin ist, soviel ich weiß, eingeschaltet worden.
Wie es weiterging mit Melissa Soeben lese ich auf einer anderen Forumsseite das Folgende: de.liberty.li/forum/showthread.php?f=35&t=2824
Die Familie Busekros aus dem Artikel ist eben besonders unbeugsam gewesen. Anzeichen dafür, daß es der
Tochter nicht gut gehen würde, hat es nicht gegeben. Wie wir inzwischen erfuhren, durte Melissa gestern
von ihrer Familie besucht werden, was vermutlich – da in solchen Fällen nicht üblich – auf die massiven
Proteste und Einmischungen von außen (z. B. Anrufer, die sich nach dem Verbleib und Wohlergehen des Mädchens
erkundigten) zurückzuführen ist. Der Staat muß und wird in dieser Sache bald einen Rückzieher machen,
das ganze Vorgehen war und ist so unverhältnismäßig und frech, daß es einen gruselt! Inzwischen liegt
uns auch der Beschluß über den Entzug des Sorgerechtes vor, der unglaubliche Details enthält: So wird
z. B. der Familie ein Vorwurf daraus gemacht, daß Melissa im Ausland war und daß die Familie eventuell
vorhabe auszuwandern oder Melissa erneut nach Australien zu einer befreundeten Familie gehen zu lassen.
Anderen Jugendlichen wird wärmstens ans Herz gelegt, einen Auslandaufenthalt während ihrer Schulzeit
zu machen, für Melissa, die dort Homeschooling gemacht hätte, soll es schädlich sein!
@Freinsberg: Ihre Frage zeigt,… …dass sich die approbierende vatikanische Behörde mit ihrer damaligen
Leichtfertigkeit ein Glaubwürdigkeitsproblem eingehandelt hat. Heute geht es um Schadensbegrenzung.
Der gebrochene Link… …sollte wohl zu einem Foto mit dem palmarianischen Gegenpapst Clemente „Gregor
XVIII“ mit aufgesetzter Tiara führen, wie ein früherer Link schon, und allen Tradis schmeicheln. Nicht
des Klickens wert jedenfalls.
#79 Copertino 08:55:15 | Dienstag, 16. Januar 2007
Bischöfe fielen bei Traditions-Prüfung durch! Melchisedech, besten Dank für diese erhellende Geschichte:
Die Klostergründung Reichenstein ist ein köstlicher Treppenwitz der deutschen Kirchengeschichte. Vor
Jahren schon bemühten sich die (Rom unterstellten) Benediktiner von Le Barroux im Grenzland Belgien-Luxemburg-Niederlande-Deutschland
um eine Neugründung, brav nach Kirchenrecht, die Erlaubnis der Bischöfe einholend. Diese Neugründung
wurde den Mönchen von Le Barroux nicht gestattet. Nun kommen die Mönche von Bellague, fragen nicht lange
und werden gründen. Die Grenzland-Bischöfe haben sich ihr Problem zum Teil selbst geschaffen. Was könnte
klarer offenlegen als dieses Beispiel, dass es diesen Bischöfen überhaupt nicht um die Einhaltung des
Kirchenrechts geht sondern darum, aus den eigenen, aber schamvoll verdrängten katholischen Wurzeln sprossende
starke Triebe sogar dann zu kappen, wenn diese von höchster Stelle, auf die sie sich sonst so gerne berufen,
zum Wachstum zugelassen worden sind. Das Gute an einer solchen Demütigung ist, dass es bei den Blossgestellten
ein Nachdenken, und dass das Nachdenken eine Umkehr auslösen kann. Dass einer dieser Bischöfe nun als
Konkurrenz zu Reichenstein doch noch auf das Angebot aus Le Barroux zurückkommen wird, erachte ich allerdings
als eher unwahrscheinlich, auch wenn in vergleichbaren Fällen nur zu gerne als letzte Wahl der Indultmessenjoker
aus dem Ärmel gezaubert wird.
Wohlfühlen @Rebekka schrieb Benediktiner, die – wie wir aus archäologischen und schriftlichen Quellen
wissen – nicht notwendigerweise Priester waren, mit Äbten, die nicht notwendigerweise Priester waren,
mit einer Liturgie ohne an den Wand geschobenen Altar, ohne Stufengebet, ohne tägliches Konventamt, ja
sogar mit eucharistiefreien Sonntagen, ohne Rosenkranz, ohne Kreuzwegandachten, ohne Weihnachtskrippe,
ohne Eucharistische Anbetung, mit einer Ordensregel, in der nicht ein einziges Mal das Wort „Maria“ vorkommt.
SOLCHE Benediktiner waren es, die den alpinen und germanischen Raum missioniert haben. Ja, man kann sich
durchaus fragen, wo die zeitgenössischen Brüder des Hl. Benedikt sich heute wohler fühlen würden:
Ob in der aussterbenden („traditionellen“, nach Rebekkas Lesart) benediktinischen Altherrenkommunität
der Diözese Aachen, oder in einem neuen lebensstarken Trieb in der Tradition von 1962, entsprossen in
der jungen französischen Benediktinergemeinschaft von Bellaige??
„mit uns den einen Gott anbeten“ Lumen Gentium: „…die Muslim, die sich zum Glauben Abrahams bekennen
und mit uns den einen Gott anbeten.“ „Mit uns“ beten die Muslims den „einen Gott“ an??? So muss man sich
nicht wundern, wenn fixe Winkeltheologen sich darauf berufend ans gemeinsame Beten gehen. Welche der Konzilsväter
für diesen expliziten Wortlaut wohl die Verantwortung tragen ? – Fazit: Es ist höchste Zeit, dass sich
die Entscheidungsträger der Kirche in Demut hinsetzen, um „Lumen Gentium“ im Licht der Offenbarung an
die Völker gründlich zu überarbeiten.
#19 Copertino 22:52:38 | Freitag, 29. Dezember 2006
@Sr. Maria Andrea Unwürdige Beichten – wie wir sie aus früheren Zeiten kennen – können den bestens
vorbereiteten Bussfeiern nicht das Wasser reichen! Das sehen Sie richtig: Um gut vorbereitet zu beichten,
können Bussfeiern durchaus hilfreich sein. Doch nach wie vor gilt das Herrenwort: „Wem ihr die Sünden
nachlasst, denen sind sie nachgelassen, und wem ihr sie behaltet, denen sind sie behalten!“ Wie kann eine
unterschiedslose Generalabsolution diesem Auftrag unseres Herrn entsprechen, ausser in eng umschriebenen
Notfällen, Sr. Maria Andrea?
#13 Copertino 21:51:53 | Freitag, 29. Dezember 2006
Beispiele aus einem Schweizer Kirchenblatt Ankündigungen aus Nachbarpfarreien (im Bistum Basel) Donnerstag,
21. Dezember, 20.00 Bussfeier Zur Vorbereitung auf Weihnachten besteht die Möglichkeit, am Donnerstag,
21. Dezember, um 20.00 Uhr, das Bussakrament zu empfangen. (Anmerkung: Jeder Hinweis auf Möglichkeiten
zur persönlichen Beichte fehlt. Die Bussfeier wird als „Bussakrament“ deklariert.) In einer anderen Pfarrei:
Panflötenklänge statt Einzelbeichte! Versöhnungsfeiern vor Weihnachten Nicht nur unserer Finanzen,
ja auch unsere Rechnungen mit Gott und den Mitmenschen sollten am Ende des jahres stimmen. Unsere Versöhnungsfeiern
dienen dazu. Dazu hören Sie verführerische Panflötenmusik, die sogar die schwersten Sünder bekehren
kann… In unsererm Pfarreiverband halten wir vor Weihnachten folgende Versöhnungsfeiern: … (Es folgen
die Angaben über diverse Bussfeiern, ohne Hinweise auf Beichtgelegenheiten.)
#37 Copertino 17:28:00 | Freitag, 29. Dezember 2006
Spekulationen Immerhin, wenn der Lebensschutz dem Bischof ein solches Herzensanliegen ist, dass er jährlich
an der Veranstaltung mitgemacht hat, und er heuer durch höhere Gewalt an der Teilnahme verhindert war:
Man könnte ganz einfach durch eine Vertretung eine kurze Grussbotschaft an die Teilnehmenden ausrichten
lassen. So einfach geht das.
#16 Copertino 18:59:42 | Mittwoch, 15. November 2006
Die „Stimme der Vernunft“… …hatte da einen kurzen Aussetzer, kreuz.net hin oder her: „hochwohlgeborene
Tölen“ oder „blaublütige Enten“ wird die „Stimme“ woanders suchen müssen, jedenfalls nicht unter dem
Namen „Alessandra Borghese“. Deren Adel ist zwar waschecht, aber mehr noch: man kann ruhig davon ausgehen,
dass dieser Frau innerer Adel mehr bedeutet als äussere Titel.
Französische Befürchtungen Dass Kirchweihen wie jene vom vergangenen Wochenende in der Nähe von Montpellier
nicht unbedingt zu französisch-episkopaler Beruhigung beitragen, versteht sich von selbst: www.fsspx.info/special/index.php?page=0&show=&i…
#11 Copertino 19:40:58 | Sonntag, 29. Oktober 2006
Unsinn: La fille d’Isis wird in 30 Jahren… …höchst erstaunt feststellen – falls sie es auf dieser
Erde erleben wird –, dass es dann noch immer viele Ehepaare geben wird, welche auf den kirchlichen Segen
nicht verzichten wollen. Und jene wissen, dass es dabei um alles andere als um ein Brimborium geht. Und
das ist gut so.
#11 Copertino 13:10:49 | Dienstag, 17. Oktober 2006
Einfache Frage: Wo hätte sich der Tridentiner Ritus, derart unter Druck gesetzt, effektiv halten können,
wäre da nicht EB. Lefèbvre gewesen? Einige betagte Vertreter einer aussterbenden Priestergeneration,
Teile der chinesischen Untergrundkirche, die Diözese Campos, und das wäre es dann so ziemlich gewesen.
Aber keine Struktur, welche diesen Ritus weltweit fürderhin am Leben erhalten hätte. Man mag zu diesem
Sachverhalt und zu einzelnen Aspekten und Entscheidungen des EB. stehen wie man will, die Geschichtsschreibung
wird nicht umhin kommen, ihn übers Ganze betrachtet als DEN „defensor missae tridentinae“ zu notieren.
Die Diskussion… …erscheint wieder nach typischem Muster abzulaufen: Man streitet sich um Nebensächlichkeiten.
Meinetwegen könnten die Menschen zur Zeit der Apostel Urdu oder Hindi, Cebuano oder Bantu gesprochen
haben, das ändert nichts an der völlig richtigen Hauptaussage des Artikels, dass das liturgische Bewusstsein,
welches schon vor der Liturgiereform teilweise im Argen lag, fast völlig eingebrochen ist. Fakt ist doch:
Die damals durchaus nachvollziehbare Absicht, die Feier der heiligen Messe zugänglicher zu machen, hat
zu einem entsetzlichen Verlust des „Heiligen“ geführt. Während das hier nicht auf einhellige Zustimmung
stösst, macht sich wenigstens der Papst Gedanken darüber…
Offenbar… …borgen sich jetzt ausgerechnet die Schweden bei diesen „kleinen neurotischen Katholiken“
ihre Leitplanken bezüglich Sexualerziehung. Man kann darüber hinweggehen oder es zum Anlass nehmen,
mal über die Sache nachzudenken.
#11 Copertino 17:20:42 | Samstag, 14. Oktober 2006
werte Stimme aus Wien: Ganz so war es nicht wie Sie beschreiben. Es gab nämlich mindestens einen mit
ihm gut befreundeten Priester (dessen namen mir momentan entglitten ist), welcher Paul VI. fragte, ob
eine unbedingte Verpflichtung bestehe, die Messe in der neuen Form zu lesen, weil ja das Generalindult
Pius V. dagegen steht. Paul VI. habe gesagt, es sei sein Wunsch, dass man den NOM annehme. Dann bleibe
er bei der alten Form, erwiderte der Priester. Ebenso habe der heilig gesprochene José Escriva de Balaguer
nach einer kurzen Zeit, in welcher er den NOM zelebrierte, ihn wieder zur Seite gelegt mit dem aufschlussreichen
Kommentar im Sinne von: „Es funktioniert nicht.“ und für den Rest seines Lebens tridentinisch zelebriert.
Allerdings stellte ihm Paul VI. die Bedingung, er erhalte für sein Opus Dei die Personalprälatur nur,
wenn sein Werk den NOM annehme. Escriva sei nach der Audienz völlig konsterniert gewesen, habe sich dem
Diktat dann aber gebeugt. Aber er selber behielt den alten Ritus bei.
#27 Copertino 17:32:22 | Donnerstag, 12. Oktober 2006
Neue Überlegungen für Chorraumgestalter Werden Architekten beim Neu- oder Umbau von Chorräumen in Zukunft
Rücksicht darauf nehmen müssen, dass auch die Feier des „ausserordentlichen Ritus“ ohne Behinderung
vollzogen werden kann, indem etwa vor dem Altar genügend Freiraum bis zu den Stufen bleibt zur Zelebration
versus Orientem?
#3 Copertino 18:47:34 | Montag, 11. September 2006
Für den matt… …wird weiter gebetet, und das jeden Morgen: Komm Heiliger Geist, erfülle die Herzen
Deiner Gläubigen und entzünde in ihnen das Feuer Deiner Liebe. Sende aus Deinen Geist, und alles wird
neu geschaffen werden, und Du wirst das Angesicht der Erde erneuern.
#3 Copertino 16:58:35 | Sonntag, 3. September 2006
Müssen für den matt… beten. So fange ich gleich damit an. Jeden Morgen: Komm Heiliger Geist Erfülle
die Herzen Deiner Gläubigen und entzünde in ihnen das Feuer Deiner Liebe. Sende aus Deinen Geist und
alles wird neu geschaffen, und Du wirst das Angesicht der Erde erneuern. Für matt. Jeden Morgen. Ab jetzt.
#18 Copertino 18:10:08 | Dienstag, 29. August 2006
Teufelsbesessenheit ist relativ neu – ??? Und Jesus, der seinen Jüngern geboten hat, die Dämonen auszutreiben,
war ein Zeitgenosse der Aufklärungsphilosophen???
@Matt: Ihre Botschaft ist unchristlich! Es geht für einen Christen nicht an, Menschen anderer Religionen
zum Teufel zu wünschen, wie Sie dies tun. Seien Sie Ihrem Erlöser dankbar für die Gnade, die Er Ihnen
geschenkt hat! Gerade darum sollten Sie sich im Ton sollten mässigen. So werden Sie jedenfalls keinen
Moslem zu einem Christen machen. Und Sie möchten doch auch nicht, dass man Ihre Sprüche als „typische
Beispiele“ dafür zitiert, wie abfällig Christen über Menschen anderer Religionen sprechen.
Ungläubiger Gotthard Er schrieb: „Diese angebliche Geschichte mit dem Bischof von Stockholm glaube ich
einfach nicht. Der Weg eines schwedischen lutherischen Pfarrers über den Stockholmer Bischof direkt zu
den Pius-Fritzen scheint mir doch zu sehr „pro domo“ frisiert zu sein. Wer kann denn diesen Weg glauben?
NIEMAND!!!!!!“ Nun, falls Sie zufällig der schwedischen Sprache mächtig sein sollten, finden Sie skandinavische
Tageszeitungen, welche von Sandmarks unglaublichen Weg berichten: www.dagen.se/dagen/Article.aspx?ID=109892 www.kyrkanstidning.com/…_Headline411.dbp.asp www.rfsl.se/…tiser/06-04-11.shtml Vorwort in Sandmarks
lutherischem Pfarrblatt: www.svenskakyrkan.se/…s%20FB%202006-01.pdf www.kyrkanstidning.com/…_Headline349.dbp.asp
Bei dieser schwedischen Kirchenblattsseite hat’s sogar eine E-Mail-Adresse, wo Sie die genauen Umstände
direkt erfragen könnten. Reicht’s?
Wie es den Anschein macht… …hätte es der schwedische Diözesanbischof als erster Ansprechpartner
in der Hand gehabt, für die Kirche in Skandinavien einen bedeutenden Fischfang zu machen. Zu reden und
zu denken geben sollte eigentlich die Tatsache, dass der von der arche des Heiles offiziell eingesetzte
Menschenfischer in Schweden sein Netz dem Ökumenismus geopfert hat; mehr als das ehrliche Bemühen um
die Wahrheit eines aufrichtigen Gottsuchers und mehr als die Bereitschaft jener, welche ihm einen Notsitz
in ihrem Rettungsboot angeboten haben.
#9 Copertino 13:34:44 | Donnerstag, 10. August 2006
Bezeichnend und beschämend… …dass diese Thematik, die in unserer Konsumgesellschaft einen gewaltigen
Aufschrei verdient hätte, bisher nur wenige 8 Reaktionen provoziert hat, wogegen ein später publizierter
Artikel über ein anderes, hier notorisch-altbekanntes Thema bereits wieder über zehnmal mehr Einträge
verzeichnet.
Pünktchen… …hat es auf den Punkt gebracht. Hier noch ein paar Vorschläge für eine neu zu schaffende
amtliche Berufsbezeichnung für geprüfte Abtreiber, damit sich jedem normal gebliebenen Menschen beim
Lesen von „Abtreibungsarzt“ nicht mehr jeweils die Nackenhaare sträuben müssen: Fristentodpraktiker
diplomierter Fötentöter Embryoentsorger Pränataleuthanasist
Ehrenämter Guntram ist beizupflichten. Was von jungen und älteren Menschen in und rund um Priorate,
die ganz ohne Kirchensteuer klarkommen müssen, Monat für Monat geleistet wird, steht als praktisch gelebtes
Modell vor aller Augen amtskirchlicher Pfarrgemeinden, welche sich immer stärker vor dieselbe Frage gestellt
sehen, denn mit all den Sakristanen-, Chorleiter-, Organisten-, Katecheten- und Putzfrauenhonoraren wird
über kurz oder lang noch manche ordentliche Pfarrgemeinde ins Trudeln kommen. Die Tradis leben vor, wie
sich die Kirche in den ersten Jarhhunderten unterhalten hatte: um Gottes Lohn.
Positiv auch… …dass die heimlichen Beobachtungen der Gehsteig-BeraterInnen durch Polizisten so deutlich
zeigten, wie respektvoll die hilfesuchenden Frauen dort angesprochen werden.
Wer interessiert sich für den Sudan? Seit vielen Jahren setzt sich das Hilfwerk Christian Solidarity
International für die Sklavenbefreiung im Südsudan ein, wohin christliche und animistische Sudanesen
verschleppt wurden. Es dauerte jahrelang, bis es endlich gelang, z.B. die Öffentlichkeit für diese massiven
Verschleppungen und verletzungen des Völkerrechts zu sensiblisieren. Das sind Daueraufgaben, weil das
mediale Interesse sich immer nur auf wenige Punkte konzentriert. www.csi-schweiz.ch/…eit_fuer_sklaven.php
Solche Informationsarbeit sahen natürlich die sudanesische Regierung und mit ihr Verbündete nicht gerne.
Sie erreichten bei der UN, dass CSI aud der Menschenrechtskommission verdrängt wurde. Das Schweizer Werk
ist nun auf dem Weg in den neugeschaffenen UNO-Menschenrechtsrat – und der Sudan, der diesen unliebsamen
Mahner aus der Menschenrechtskommission herausgedrängt hatte, wird über den Antrag befinden. www.jesus.ch/…l_zurueck_in_die_UNO/
@Niclaas Sie schrieben über Elias Chacour: „Offenbar kann er mit jedem, nur die Juden sind die bösen
Nazis von heute“. Alles andere als das. Obwohl Chacour als kleiner Junge mit seiner Familie aus dem galiläischen
Heimatdorf Baram in Galiläa von bewaffneten Zionisten vertrieben wurde und diese das Dorf plattwalzten,
hat er sich nicht dem Hass und der Vergeltung verschrieben, im Gegenteil. Er hat für die arabischen Israeli
Schulen und gar die erste christlich-arabisch-israelische Universität aufgebaut. Und als israelische
Spitäler nach Selbstmordattentaten zum Blutspenden aufriefen, forderte er seine christlichen, moslemischen
und jüdischen Studenten auf, Blut zu spenden. Seither fliesse in jüdischen Adern arabisches Blut, meint
er mit einem verschmitzten Lächeln. Mehr über den beeindruckenden Leistungsausweis von Elias Chacour
unter: www.die-tagespost.de/…iv/titel_anzeige.asp?ID=15816
@Babylon: Macht Religion wirklich krank? Dr. Michael Niepel, Dozent für Psychologie Fakultät für Psychologie
und Sportwissenschaft, Universität Bielefeld: „Für Sigmund Freud war die Religion eine kollektive Neurose,
eine seelische Erkrankung, die einen Grossteil der Weltbevölkerung befallen hat. Aufgrund der in den
letzten Jahren boomenden Forschung zu den Zusammenhängen zwischen Glauben und Gesundheit lässt sich
das von Freud gezeichnete Bild eines generell negativen Einflusses der Religion auf die Gesundheit nicht
mehr aufrecht erhalten. Ganz im Gegenteil: ein Blick in die Fachliteratur bringt eine grosse Zahl empirischer
Arbeiten zutage, in denen eindeutig positive Zusammenhänge gefunden wurden. Anders als von den Kritikern
der Religion angenommen, geht eine starke religiöse Bindung nicht etwa mit einer schlechteren seelischen
und körperlichen Gesundheit einher, sondern das Gegenteil ist der Fall. So wurde in einer grossen Zahl
von Untersuchungen an Personen aller Altersschichten gefunden, dass religiöse Personen angaben, sich
wohler zu fühlen, als weniger religiöse Personen. Aber nicht nur solche allgemeinen Einschätzungen
wurden als Mass für die seelische Gesundheit erhoben. Ähnlich klare Effekte zeigten sich, wenn die Häufigkeit
einzelner psychischer Erkrankungen untersucht wurde. Der renommierte Gesundheitsforscher Harold Koenig
berichtet über eine Reihe von positiven Zusammenhängen. Religiöse Personen weisen seltener Angststörungen
auf, neigen weniger zu Alkoholismus und sind auch weniger depressiv. (…)“
Pike-Mazzini-Brief Der Brief sei eine Zeitlang in der British Library ausgestellt gewesen, sei aber heute
nicht mehr zu sehen. Vor einiger Zeit versuchte ich im Internet Genaueres über diesen in der Tat verblüffenden
Brief zu erfahren, aber abgesehen vom immer wieder zitierten Inhalt und dem, was ich eben geschrieben
habe, ist kaum mehr in Erfahrung zu bringen. Ein Mail an die British Library blieb unbeantwortet. Die
erhalten natürlich täglich allzuviel Post von irgendwelchen Privaten.
Bilder sagen nicht die ganze Wahrheit Der Hintergrund zu den Bilder kurznachrichtensendender israelischer
Kinder relativiert den ersten schockierenden Eindruck zumindest teilweise. Hier die Anmerkungen auf Englisch:
ontheface.blogware.com/…06/7/20/2142505.html Kurz zusammengefasst: Bei den Kindern handelt es sich um
solche, die in einem grenznahen Ort leben, der Beschüssen durch Hisbollah-Raketen ausgesetzt war. Der
Besuch von Journalisten war in dieser schwierigen Zeit etwas Aussergewöhnliches und hatte auch Unterhaltungswert.
Und weil die Kinder den Namen „Nasrallah“ als Verursacher der angstmachenden Situation genügend gehört
hatten, hätten sie DIESEM und seinen Truppen „liebe Grüsse“ gesandt. Für die Fotografen natürlich
ein Fressen. Die manipulierende Bildlegende eines Bloggers, wonach die Grüsse libanesischen KINDERN gegolten
hätten, kombiniert mit den tatsächlich schlimmen Bildern libanesischer Kinderleichen, als „Empfängern“
der explosiven Kurzmitteilungen, schuf genau jenes provozierende Gefühlsambiente, mit dem im Krieg gerne
und leider oft mit Erfolg gespielt wird. Fühle mich verpflichtet, diese Seite der Medaille nicht zu unterdrücken.
Das darf auch dann gesagt sein, wenn man das Ausmass der zivilen Katastrophen im Libanon als übermässig
ansieht, wie auch die Hisbollah-Raketen wenig freundliche Botschaften darstellen.
@FritzG Ganz und gar nicht Ihrer Meinung. Wer das Staunen über das Wunder des Lebens nicht verloren hat
oder es allenfalls wiedergewinnt und bereit ist, seine eigenen Wünsche dafür zurückzunehmen, bringt
Segen in diese Welt.
Was wäre heute, wenn… …da nicht ein Erzbischof explizit Priester für die Zelebration des tridentinischen
Ritus ausgebildet hätte, und das völlig gegen den „frischen Wind“ aus Rom. Was wäre mit diesem Ritus?
Es gäbe wohl noch so einige alternde Privatzelebranten und eine einsame Diözese Campos. Und sonst nichts,
nichts. Nein, die Lefebristen haben die Alte Messe nicht gepachtet, aber wer will bestreiten, dass ihr
Gründer sie gerettet hat, und zwar für Pius- wie für Petrusbrüder. Denkt mal darüber nach.
@Andreas: Vorbildliche Seelsorger Besten Dank an Andreas für die Mitteilung solcher positiver Erfahrungen!
Auch wenn es immer noch Spätgeborene gibt, die solch vorbildliche seelsorgerliche Haltungen als „Vorkriegsnostalgie“
zu verniedlichen suchen: Wo wären wir, wenn es nicht auch heute noch Priester gäbe, die ihre Berufung
derart ernst nehmen, auch wenn sie etwas dünner gesät scheinen?!
Das wird in späteren Zeiten… …mal ein grosses Kopfschütteln geben, und die Kinder werden ihre Eltern
fragen: „Sag, Mama, wie war das möglich, dass soviele Millionen Menschen ihre Kinder einfach vernichtet
haben?“ Und niemand wird das nachvollziehen können, und es werden überall im Land Gedenkstätten geben
für die Opfer dieses kollektiven Verbrechens und das Wegsehen der Vielen wird in Ansprachen der künftigen
Bundespräsidentin angeprangert werden. Und alle werden sich einig sein: „So etwas darf nie mehr geschehen,
vom deutschen Boden aus darf es nie mehr einen Krieg gegen die Ungeboenen geben!“ Dasselbe für alle anderen
europäischen Ländern.
@Freitag: Woher haben Sie denn… …dieses abstruse Zitat, welches Sie mir unterschoben haben? So etwas
würde ich nie im Leben schreiben oder abnicken, also lasse ich mich auch nicht damit vorführen. Schämen
Sie sich wenigstens etwas dafür?
@Bruder Theophil Es würde mich auch nicht wundern, wenn in Kürze ein dritter Buchstabensalatkoch auftauchen
würde. Man kann von sich ja nie genug haben…
@extase Fühlen Sie sich ertappt? Es ging doch darum, eine bestimmte Grundhaltung zu zeigen, welche für
die genannte Person typisch ist. Oder sollte sich die schon fast notorische Aggressivität gegenüber
allem, was nach katholisch schmeckt, inzwischen geändert haben? Ihre Spiritualität/Religiosität dürfte
nicht unbedingt eine konfliktfreie sein, Sie tun mir leid. Aber es gibt immer Hoffnung, sogar für mich.
@extase sexuelle enthemmung führt zu anderen psychoschäden. die werden alle krank und das ganz entläd
sich in agressionen gegen die die eine natürliche beziehung zur sexualität haben, darunter eine Menge
Katholiken. Beispiel gefällig? Na bitte, das folgende Statement verrät genug über eine nicht bewältigte
pauschale Aggressivität gegen Katholiken: und im übrigen wohne ich wenige 100m von einer katholischen
kirche entfernt. ich muss ständig deren glockenläuten ertragen. das ist agressives zur schau tragen
ihrer ideologie. ich könnte jedes mal kotzen!!!!
@ekstase Da könnte was Wahres dran sein: Statt in zukunftsträchtige trendige Fortbewegungskonzepte zu
investieren, wird es für die Fordmaker wohl als billiger erachtet, sich an trendige (aber eigentlich
nicht nachhaltige) Lifestyle-Konzepte anzuschmiegen. Ob das auf die Dauer gutgehen wird, entscheidet wohl
letztlich der Kunde, seine Frau und später seine Kinder, wenn sie mal ihren Führerschein erworben haben.
Alles gut und recht… …aber was führt einen Autohersteller nun dazu, sich für die Förderung der
Homo-Polygamie einzusetzen? Worin liegt der gesellschaftliche Mehrwert einer solchen Aktion?
@DDLs Dreschflegel Was denn, was denn, Sie MÖCHTEN, dass es ECHTE Hexen gibt? Hexen hatte ich nicht explizit
erwähnt, wenn Sie meinen Kurzbeitrag gründlich gelesen haben, sondern allein Ihre Erfahrung in Erinnerung
gerufen, die Ihnen aus irgend einem unerfindlichen Grund noch nach 17 Jahren in den Knochen sitzt. Wenn
Sie sich über den Grund dieser einfachen Tatsache mal ins Reine kommen, so sind Sie schon auf halbwegs
vernünftigerem Weg als auf jenem Kurs, der nur durch den Einsatz all Ihre eingespielten Verdrängungsmechanismen
einzuhalten ist. Aber dann doch nur, um christlich draufzudreschen, oder? Was bevorzugen Sie denn: Den
Exorzimus á la Anneliese Michel oder doch den guten,. alten Scheiterhaufen? „Christlich draufdreschen“ –
Mensch DDL, Sie haben eine Sprache! Tzzzzz. Wo haben Sie die denn gelernt? Weder noch: Schlicht Einsicht
wünsche ich Ihnen, dass solche magischen Praktiken zwar Wirkungen zeigen können aber nicht der Weisheit
letzter Schluss sind, weil sie sich einer grösseren erlösenden Liebe verweigern, durch die sich der
Mensch wahrhaft erkennt und glücklich werden kann.
@extase, dass nicht jedem Zeitgenossen… …zugemutet werden kann, einschlägige Homo-Magazine zu lesen,
versteht sich von selbst. Und auch nach einigen Kurz-und-knapp-Berichten weniger grösserer Magazine ist
es nur zu begrüssen, wenn eine Plattform die spezielle Brisanz der notorischen Ford-Propagandatour herausschält.
@DDLs Unwahrscheinlichkeiten Dann wünsche ich Ihnen nach 17 Jahren noch einige solcher „Zufälle“, welche
Ihre Unwahrscheinlichkeitsberechnungsrechtfertigungsversuche erschüttern können.
Die andere Sünde Heute gilt es im Mainstream aber eher als Sünde, wenn beim Safer Sex ein Kind bei rausspringt
und der Schadenfall nicht sofort eliminiert wird. Das ist mindestens ebenso verklemmt, und wer wehrt sich
dagegen, wenn nicht die Kirche?
Gleich werden sie wieder die News-Vermittler zerfleischen… …aber niemand weiss zu sagen, wo denn sonst
solche Meldungen zu lesen sind, welche von den grossen Medien schlicht unterschlagen werden.
@Stimme aus Wien Genau: Indizien, Hinweise! Es gibt Leute, die bringen sich erst selbst künstlich um
durchaus plausible und vernünftige Hinweise, um danach an ihrem Glauben irre zu werden. Im Umfeld von
Thiede, dessen Schriften ich wie Sie schätze: Gerd Lüdemann ist so ein tragisches Beispiel. (Buchtipp:
„Auferstehung – Fiktion oder Wirklichkeit?“ Ein Streitgespräch zwischen Thiede und Lüdemann)
Zwischenstand des Spiels um die Petrus-Wahrheit Zwei zu Null gegen Herrn „überlang und unaussprechbar“,
wie sich aus der Quellenlage ergibt. Ein Tor für seine Gegner, was die Quellen anbelangt, der zweite
Treffer für die Sachlichkeit und Höflichkeit, mit der sie ihm antworten. Da macht sogar eine Niederlage
Freude, nicht wahr?
@Stimme aus Wien Logo, darin sind wir uns offenbar einig, dass es schlicht auch neue Einsichten einzuordnen
gibt. Es gibt allerdings eine Tendenz in der neuen bibelkritischen Forschung, dass gegenläufige Einsichten,
welche die Säulen jener „Spätdatierung des NT“ zum Einstürzen zu bringen drohen, ignoriert und ihre
Vertreter mit Hohn und Spott überschüttet werden. So geschehen mit dem sehr liberalen US-Neutestamentler
Robinson, der sich durch die neueren Forschungen gerade auch im Zusammenhang mit der Bewertung von Papyrusfunden
überzeugen liess, dass die Entstehung der Evangelien viel früher anzusetzen sei als es die bibelkritischen
Forscher im Umkreis z.B. eines „Entmystifizierers“ Bultmann behauptet hatten, dass also für Legendenbildung
der frühchristlichen Gemeinde ganz einfach keine Zeit mehr geblieben ist, weil es noch Augenzeugen der
jesuanischen Ereignisse gegeben hat. Das hat Robnson, der Zeit seines Lebens als unbestrittene Autorität
galt, nicht etwa Anerkennung eingebracht, sondern Verleumdung und Verachtung jener, welche keine „Bibelkritikrevision“
möchten. Das ist die andere Seite der Medaille. Und wenn Sie Lee Strobel als Journalisten ins zweite
Glied stellen, so wird er es Ihnen nicht übel nehmen, er selbst ist es ja, der in seinem Buch „Der Fall
Jesu“, massgebliche Experten ausgiebig zu Wort kommen lässt. Aber es braucht halt nicht nur die Studierstubengelehrten,
sondern auch die Vermittler, und da nimmt Strobel ein gute Rolle ein, nebst anderen.
Es gibt auch anderes,… …und es muss nicht immer unlesbar geschrieben sein: Lee Strobel (* 1952) ist
ein amerikanischer Buchautor, der seinen Ursprung im Journalismus hat. Er arbeitete für die Chicago Tribune
als Journalist und Gerichtsreporter und wurde für seine Reportagen mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.
Als seine Frau zum Christentum übertrat, befasste er sich näher mit diesem. Seine Arbeit als Journalist
gab er später auf und widmet sich seitdem seinen Studien, die er als Buchautor niederschreibt. Er schrieb
mehrere Bücher, darunter: „Der Fall Jesus“, in dem sich kritische und überzeugte Wissenschaftler und
Universitätsprofessoren mit der Frage auseinandersetzen, ob Jesus existiert haben kann, er die Kreuzigung
überlebte und später aus der Grabstätte entführt wurde.
@legeslegmegszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért Ob Sie nun nicht erkennen wollten oder konnten,
dass meine Feststellung betreffend Niveau nicht den Artikel betraf, tut nichts zur Sache. Der Artikel
selbst legt den Finger auf eine sehr wundes Stelle unserer Zeit. Volle Zustimmung!
@legeslegmegszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért Es kann halt jeder nur jene Niveauhöhe erkennen,
auf der er selber gerade steht. Ein Trost, dass sich das mit der Zeit entwickeln kann.
@legeslegmegszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért Ich dachte immer, dass die Epoche jener „kritischen“
Bibelexperten vorüber sei, welche zuerst mal alle im NT beschriebenen Berichte weggestrichen haben, welche
von Dingen berichteten, welche die schlichte Alltagserfahrung überschreiten, im Sinne von „wir können
im Zeitalter des Rundfunks doch nicht mehr an Wunder glauben“. Offenbar sind noch einige Wiedergänger
jener wenig selbstkritischen Bibelkritiker übrig geblieben. Wer halt selbst nie direkt mit solchen Phänomenen,
die übrigens in allen Zeiten vorkommen, in Berührung gekommen ist, wird seine Befangenheit schwerlich
überwinden und allen anderen „unkritische Naivität“ vorwerfen. Damit muss man leider leben.
@legeslegmegszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért Ihr Kommentar verdient die Bildschirmoberfläche
nicht, welche er beansprucht, so unsachlich ist er.
@Beobachterin Beim normalen Sex geht es um etwas anderes: ohne ungeschützen Verkehr gibt es keinen Fortbestand
der Gesellschaft und der Menschheit. Sehen Sie – das ist der Unterschied. So einfach diese Tatsache, so
schwer für viele, sie zu verinnerlichen. Dank für Ihre stets bestechenden unbestechlichen Beobachtungen!
Alles was Recht ist… Rasern nimmt man den Führerschein weg. Einbrechern macht man den Prozess. Alkoholikern
verordnet man Abstinezkuren. Drogenabhängigen verordnet man Entzug. Und jene, welche andere grobfahrlässig
mit tödlichen Viren anstecken, schützt man vor „Diskriminierung“.
@Rüdiger Keller Sie sind also der Meinung, dass der LSVD seine Verantwortung wahrnimmt, indem er es jedem
freistellt, ob er sich vor der Ansteckung vor Aids schützen möchte oder nicht?
Es gibt Fakten, die wiegen so schwer,… …dass sich daneben alle gut gemeinten Erklärungen in nichts
auflösen. Aids ist gewiss keinem Menschen zu gönnen, doch, ganz altmodisch gesprochen: Der Trug geht
zum Brunnen bis er bricht.
Dass die angeführten Zahlen brutal… …die Faktenlage aufzeigen, beweist nichts klarer als das Herumstochern
der Betroffenen in absoluten Nebenschauplätzen.
@Ralf B. Sie finden also, dass der Diözesanbischof seine Verantwortung als katholischer Hirte auf beste
Weise wahrgenommen hat? Sie sehen also ein: a.) Fehlverhalten beim lutherischen Pastor, überhaupt beim
Ortsbischof um eine Konversion zu bitten? b.) Fehlverhalten bei der FSSPX, dass sie sich bereit erklärt
hat, dem Pastor bedingungsweise die Taufe zu spenden. Eine Frage: Sie sind doch katholisch?
Verharmlosung plus Man könnte beinahe sagen: Seine Verharmlosung ist erwünscht Man könnte sogar sagen:
Seine Verharmlosung ist Pflicht, um nicht in den Dunstkreis des „Rechtsextremismus“ zu geraten und sein
gesellschaftliches Ansehen zu verlieren. Aber es wird eine andere Zeit kommen, wo die Mehrheit kopfschüttelnd
sagen wird: „Warum habt Ihr euch nicht gegen dieses Massenphänomen der Abtreibung gewehrt?“
Aufschlussreich… …dass hier einige alle Nebenschauplätze ausleuchten – die Besetzung von St. Nicolas
de Chardonnet, die Taufe des Pastors – , dass aber das eigentliche Phänomen, nämlich dass ein in der
lutherischen Gemeinschaft tief verwurzelter Pastor vom zuständigen katholischen Bischof schlicht abgewimmelt
wird, eher betretenes Schweigen auslöst, oder höchstens eine verlegene Frage, ob man denn da von „Rückkehr
in den Schoss der Kirche sprechen könne“. Das hier ist EIN Beispiel eines abgewiesenen Kirchenasylbewerbers,
und es gibt viele davon! Aber, werte konziliante Katholiken: auf die andere Seite drehen und weiterschlafen…was
will denn der gute Pastor von uns?
Vorgeburtliche End-Lösung Der Terminus könnte sachlicher nicht erfunden werden, da er explizit bezeichnet,
was für alle Beteiligten resultiert: Für den vorgeburtlichen Menschen bedeutet die Abtreibung das Ende,
für das daran beteiligte medizinische Personal ist damit die Sache abgeschlossen, und die verhinderte
Mutter denkt sich der Eingriff mindestens als Endlösung; wenn sich später mehr als gewünscht auch zeigt,
dass physische und psychische Folgen im Vornherein unterschätzt wurden. Im übrigen ist es nicht zu verstehen,
dass unser deutscher Wortschatz im Nachgang des unseligen Dritten Reiches auf Ewigkeit verstümmelt bleiben
soll.
#24 Copertino 11:11:48 | Donnerstag, 29. Juni 2006
Pünktchen bringt es auf den Punkt! Es ist tatsächlich aufschlussreich und erstaunt auch etwas, was die
Klärung über das untergeschobene Galen-Zitat bei verschiedenen Lesern hier auslöst. Aber das muss dann
schliesslich wieder jeder mit sich selbst ausmachen, wie er es mit der Wahrheit halten will. Danke, Pünktchen!
Quatsch wird anderswo produziert Krankenschwestern werden unter Druck gesetzt, an Abtreibungen mitzuwirken.
Familien werden unter Druck gesetzt, nur mehr eins bis zwei Kinder zu haben, obwohl jüngste Prognosen
zeigen, dass solche Extremmassnahmen mittel-und langfristig zu Situationen führen, wie wir sie aus Italien
kennen. Tja, so wie es auch immer noch Leute gibt, die meinen, man solle gentechnisch veränderte Nahrungsmittel
einführen, damit der Konsument eine „echte Wahlfreiheit“ habe. Nein, das ist gezielte Lobbypolitik von
Wirtschaftsmächten, so eben auch in der Bevölkerungspolitik und, ich sagte es schon, ein Wiedergänger
schlimmer kolonialistischer Auswüchse des 19. Jahrhunderts.
Benedikt, Sie sagen Wahres. Lassen Sie sich nicht beirren. Ich kenn die Situation diesbezüglich persönlich
von den Philippinen, wo einem Volk, welches dies in seiner Mehrheit partout nicht will, die Abtreibung
und eine Familienpolitik nach chinesischem Muster aufgezwungen werden soll durch ausländischen Druck
und Verweigerung von Entwicklungshilfegeldern, sofern die Regierung nicht spurt. Das ist Kolonialismus
pur wie im 19. Jahrhundert. Es wird einem Volk verweigert, seinen eigenen Weg zu gehen. Aber das ist einigen
Schreihälsen egal, und denen mit viel Geld oft auch.
@Filia nocte Allerdings hat mich schon erschreckt, dass der Prozess selber (also die Papiere besorgen
etc) so einfach ging als würde man sich ein paar Kaugummis holen. Genau diese Erfahrung vieler betroffener
Frauen – auch solcher in der Schweiz – ist es, welche viele Frauen und Männer, die sich Tag um Tag mit
Rat und Tat für Abbruchsalternativen einsetzen, als frauenunwürdig erachten. Ich bedaure es zutiefst,
werte Filia Nocte vulnerata, dass ausgerechnet Sie solches erleben mussten. Vor einer guten Woche war
es für uns nicht allzuschwer, eine junge schwangere Frau in Not, welche als Erstanlaufstelle eine entsprechende
staatliche Stelle kontaktiert und wie Sie dort die „rasche und unkomplizierte Lösung“ angeboten bekam,
von einer unwiederbringlichen Retoursendung an den himmlischen Absender und den damit verbundenen emotionalen
Nachwirkungen zu bewahren durch gezielte Unterstützungsangebote. Das Traurige an der ganzen Sache ist
nur, dass die Spiesse der „Wegmach-BeraterInnen“ finanziell künstlich verlängert werden, während lebensfreundliche
Beratungsstellen ebenso künstliche Stolpersteine in den Weg gelegt bekommen. Aber was soll’s, die Arbeit
macht auf dieser Seite einfach mehr Lebensfreude. Ihnen wünsche ich viel Kraft und schliesse Ihre Anliegen
gerne in mein Gebet ein.
@Ansgar Ihre konkreten Hinweise auf antike Quellenbelege lassen bis zum Überdruss repetierte griechische
Paradiesvorstellungen auf ein gesundes oder je nachdem auch ungesundes menschliches Mass zusammenschmelzen.
Danke auch.
@-EinFan- Das Werk ist nur mehr antiquarisch zu haben, seltene Einzelexemplare gehen bei ZVAB immer wieder
zu hohen Preisen weg. Wäre zu wünschen, dass es mal ein Verlag mit einem Reprint aus der Versenkung
holt.
@-Agnostiker- Solche homo- und pädophilen Erscheinungen verbreiteten sich in Griechenland breiter in
der Zeit des Hellenismus, also in der griechischen Niedergangsphase, vorher galt eher das spartanisch-olympische
Ideal als Vorbild. Kein Wunder, dass sich das soldatisch-asketische Rom jene griechische Kultur aneignen
konnte (die Skulpturen des Griechen Phidias sind fast ausschliesslich in römischen Marmorkopien erhalten).
Dasselbe passierte zeitverzögert dann auch mit Rom selbst. Nicht umsonst wird im NT das Reiseziel eines
judenchristlichen Missionars Namens Simon Petrus mit „Babylon“ umschrieben. Jeder wusste, dass damit die
damalige Reeperbahn Roms gemeint war. Und heute stellt man fest, dass nicht die antike Kultur etwa eines
Kaisers Nero überlebt hat, sondern jene, welche sich in der Nachfolge jenes Fischers Petrus sieht. Zum
Leidwesen beispielsweise eines -Agnostikers-.
@-Agnostiker- Bereits 1938 hat der englische Sozialforscher J.R.Unwin, welcher die Freud’sche These zu
widerlegen suchte, wonach Kultur aus sublimierter Sexualität entstehe, in einer gründlichen, wissenschaftlichen
Untersuchung im Quervergleich von -zig Kulturen und Unterkulturen wider eigenes Erwarten festgestellt,
dass es zu allen Zeiten überall auf der Welt einen direkten Zusammenhang zwischen der Sexualmoral und
der Kultur einer Gesellschaft gegeben habe. Seine unumstößliche, gleichwohl für viele schwer annehmbare
Erkenntnis: Je strenger die Sexualmoral, desto höher die Kultur, je liberaler die sexuellen Praktiken,
desto niedriger das kulturelle Niveau. Und noch etwas: Auffällig häufig war beim kulturellen Niedergang
einer bestimmten Kultur die gesellschaftliche Akzeptanz der Homosexualität der letzte Schritt.
@Benedikt & @Pünktchen: Nicht auf meinem Mist gewachsen Die von mir eingeschobene katholische Kollektiverfahrung
stammt übrigens nicht aus meiner Feder, sondern von DDr. Johannes Dyba, dem verstorbenen Erzbischof von
Fulda. Hab sein Statement nur etwas komprimiert. Und der Angefeindete hatte es wahrlich auch nicht immer
leicht mit seiner Besserwisserlichkeit ringsumher. Weitere gelassene Antworten aus der katholischen Bauchmitte
auf süffisante Bemerkungen ach so berühmter Kirchenkritiker übrigens unter: www.haefely.info/…-uebersahen_main.htm
@ekstase: Untergang der Kirche? Es gibt wohl nichts Dümmeres als Voraussagen, die den Untergang der Kirche
betreffen. Und doch, wie oft hört man das: „Wenn sich die Kirche jetzt nicht der modernen Zeit anpasst,
dann hat sie ausgespielt, dann wird das ihr Ende sein“ … und so weiter. Nein, wir brauchen uns über
den Bestand der Kirche in der Zukunft keine allzu grossen Sorgen zu machen, denn Gott hat sie gegründet
und ihr verheissen, dass er bei ihr bleiben wird bis ans Ende der Welt. Wenn dem lieben Gott das Welttheater
hier unten nicht zuviel wird, wird die Kirche im Jahre 3000 mit demselben Evangelium, demselben Credo
und einem Papst und Apostelnachfolgern dabeisein, wenn nach den Schreiern von heute kein Hahn mehr kräht.
Von der gesellschaftlichen Wirklichkeit des Jahres 1000 ist heute alles vergangen – Reiche und Herrschaften,
Ideologien, Gesellschaftsformen, ja sogar ganze Völker. Nur noch die Kirche ist da: mit dem gleichen
Evangelium, dem gleichen Credo, dem gleichen Papsttum und der gleichen Apostolischen Sukzession. Das ist
deshalb um so beachtlicher, als sie ja in diesem Jahrtausend doch ungefähr tausendmal totgesagt worden
ist. Das begann mit den römischen Kaisern und zog sich über Jahrhunderte mit Bekämpfung, Verfolgungen
und Abspaltungen hin in immer neuen Varianten. Auch die Aufklärung vermeinte, der Kirche den Todesstoss
zu geben.Unvergessen bleibt Voltaires „Ecrasez l’infâme!“ Wo aber ist die Göttin der Vernunft geblieben?
Die Kirche aber erhob sich mit neuer Kraft aus dem Blut der Märtyrer.
#35 Copertino 23:07:57 | Donnerstag, 15. Juni 2006
Pünktchen Ihre Argumentation verdient mehrere dicke Komplimente. Eines für Sachlichkeit Eines für Fairness
Ihren Widerparts gegenüber Eines für klare Formulierung und Stil …und eines dafür, dass Sie Dr. Nathanson
nicht im Regen stehen lassen. Ich verfolgte seine persönliche Entwicklung seit Jahrzehnten aus der Ferne
aus seinen Schriften und daraus, was andere über ihn schreiben, und bin ausserordentlich beeindruckt
von seinem sich selbst gegenüber derart schonunglos ehrlichen Weg. Er hat persönlich teuer für seine
gelebte Einsicht bezahlt, nicht zuletzt gesundheitlich, was leider verhinderte, dass ich ihn vor einigen
Jahren in Wien hätte treffen können.
Ralph B. ist leider zuzustimmen… …, vielleicht können die kreuz.net-Bilderverantwortlichen mal ihren
Kodex offenlegen, wo bei ihnen die Schamgrenze liegt, die für ein katholisches online-Magazin eigentlich
vorausgesetzt wird.
US-Aids-Experte sieht Uganda als Vorbild in der AIDS-Bekämpfung In den 80er Jahren zählte Uganda zu
den Nationen mit der grössten AIDS-Problematik. US-Aids-Forscher Edward C. Green von der Harvard University
School of Public Health ist anerkannter Experte in globalen Aidsfragen, insbesondere Afrika. Er ist überzeugt,
dass Kondome beim ugandischen Erfolgsmodell eine Nebenrolle spielten. Die Tatsache sei zu wenig bekannt,
dass jene afrikanischen Länder, in denen Kondome am leichtesten erhältlich seien – Zimbabwe, Botswana,
Südafrika und Kenya – auch jene mit höchsten HIV Raten der Welt sind. Ganz im Gegensatz zu Uganda: Zwischen
1991 und 2001 verminderte das Land seine Infektionsrate von 21 auf 6 Prozent. Anders als andere Regierungen
intervenierte Präsident Museveni früh. Öffentliche Aufklärung empfahl Abstinenz vor der Ehe und Treue
nach der Heirat. Green präsentierte seine Ergebnisse UNAIDS, welche Hilfsgelder für Aidsprogramme verteilt.
In Berichten wurden Greens Ergebnisse einseitig zitiert und abgeändert, weil manche Entscheidungsträger
nach wie vor von der Idee geleitet werden, unter allen Aidsbekämpfungsmassnahmen müsse das Kondom als
Sieger hervorgehen. Natürlich verschweigt Green in seinen Studien nicht, dass Kondome unter speziellen
Verhältnissen das Übertragungsrisiko senken können (Sex-Industrie). Das müsse nicht für die allgemeine
Bevölkerung gelten. www.washingtonpost.com/ac2/wp-dyn?pagename=artic… www.kath.net/detail.php?id=10699&&prin…
Es genügt, Landkarten mit der AIDS-Verbreitung über Landkarten zu legen …welche die Verteilung der
katholischen Bevölkerung in Afrika darstellen, um die Verbindung zwischen der Katholischen Kirche und
der Verbreitung von AIDS untergehen zu lassen. In Swaziland ist nur etwa 5% der Bevölkerung katholisch.
In Botswana mit einer HIV-Infektionsrate von 37% der Bevölkerung sind es gerade mal 4%. In Südafrika
sind 22% der Bevölkerung HIV-infiziert aber nur 6% katholisch. Dagegen besitzt Uganda einen Katholikenanteil
von 43% der Bevölkerung. Die HIV-Infektionsrate des Landes liegt bei 4%. Es sieht eher danach aus, dass
die AIDS-Situation in Afrika ohne die Katholische Kirche viel schlimmer aussehen würde. Denn die afrikanische
AIDS-Katastrophe hat den Papst nicht unberührt gelassen. Vor zehn Jahren rief er Wissenschaftler und
Politiker der ganzen Welt auf, jedes verfügbare Mittel einzusetzen, um dieser Geissel ein Ende zu bereiten.
Geantwortet haben die Katholiken. Ungefähr 27% der weltweiten Gesundheitsfürsorge für HIV/AIDS-Patienten
wird von katholischen Organisationen geführt. Auf diese Weise ist ein Netzwerk von Kliniken entstanden,
das auch die ärmsten, entferntesten und vernachlässigsten Völker Afrikas erreicht. Diese Statistiken
sind ein erster Beweis, dass die Wahrheit genau das Gegenteil von dem ist, was uns die oben erwähnten
Medien vorsingen. Damit erhärtet sich der Verdacht, dass die Beachtung katholischer Anweisungen die beste
Vorbeugung gegen AIDS ist. Quelle: www.kreuz.net/article.1548.html
Bioethiker: Papst nicht verantwortlich für AIDS-Ausbreitung Wenn es überhaupt etwas gebe, das Leben
rette, dann scheine es „der ganzheitliche Zugang zur Sexualität zu sein, den der Katholizismus verteidigt“.
Je höher der Anteil an Katholiken in einem afrikanischen Land, desto geringer ist auch die AIDS-Rate.
Mehr unter www.kath.net/detail.php?id=11130&&prin…
Bevor man sich seinen Spekualtionen… …und Ausdeutungen vorgefasster Meinungen hingibt, sollten verschiedene
Kommentatoren hier eine umfassendere Quellenangabe abwarten oder sich selbst darum bemühen. Es nützen
alle Schlussfolgerungen nichts, wenn der Grund, auf dem sie bauen, schwankend und unsicher ist.
Jegliche Freiheit, nicht zu gebären? @deusex JEDE Frau hat die Freiheit, nicht zu gebären – und es ist
nahezu ausschließlich ihre Sache. Ich kann Sie nicht mehr ernst nehmen, das läuft auf Willkür hinaus.
Im übrigen haben Sie meine Frage noch nicht beantwortet, erinnern Sie sich? Zitat deusex: In Sachen „Jugend
für das Leben“ sollte man berücksichtigen, was es bedeutet, wenn selbst aus den hohen Rängen der „eigenen
Reihen“ Kritik geübt wird. Das heißt nicht, dass ich Gewalt in dieser Form gutheiße, aber es spricht
doch Bände über die Methoden dieser „Jugend“organisation. Der Kardinal hat sich inzwischen in einer
Aussprache mit Vertretern der JfdL für seine missverständliche Andeutung entschuldigt, das mag Ihnen
(gerne) entgangen sein. Was soll denn genau Bände sprechen über die Methoden der „Jugend“organisation?
Bitte konkret!
Mutterschaft als honorierter Beruf mit Rentenanspruch @methusalix •…allein den erwerbstätigen Müttern
eine Rente zubilligt.“ Hier stimme ich voll überein. Der Staat sollte nicht Häuslebauern Geld in die
Taschen schieben sondern den Kindern Interessiert an mehr zum Thema? Dann hier ein Zitat: „Die Arbeit
der Mütter für ihre Kinder, für ihre Familie muss wieder den Platz erhalten, den sie de facto für
jede Gesellschaft, die überleben will, einzunehmen hat. Dies zu erreichen ist möglich, indem Mutterschaft
zu einem mit Ausbildung zu erlernenden, vom Staat honorierten Beruf mit Rentenanspruch gemacht wird. Für
dieses Modell wären viele junge Menschen zu erwärmen, wie die Shell-Studie hoffen lässt; denn eine
satte Mehrheit der jungen Menschen hat als höchstes Lebensziel immer noch den Wunsch nach einer Familie!“
Wer solches sagt heisst Christa Meves. Mehr dazu unter: www.christa-meves.de/…n/kolumnen/kol19.htm Das
nenne ich fortschrittliche Ideen! Oder auch ganz praktisch für angehende Eltern: www.eccm.de/ Ja, die
tut was! Mehr als wir Schönredner alle zusammen.
Schweigen Sie! @yersinia @timpressum Ich gebe Ihnen einen guten Rat. Schweigen Sie und lesen Sie: www.christa-meves.de/
Dann reden wir wieder miteinander. Den Leistungsausweis und Tatbeweis, den Frau Meves Zeit ihres Lebens
erbracht hat, werden wir alle drei zusammen auch mit Mühe nicht erreichen. Nichts entlarvt Sie mehr als
Ihre zur Schau getragene Respektlosigkeit.
missverständlich @deusex In Sachen „Jugend für das Leben“ sollte man berücksichtigen, was es bedeutet,
wenn selbst aus den hohen Rängen der „eigenen Reihen“ Kritik geübt wird. Das heißt nicht, dass ich
Gewalt in dieser Form gutheiße, aber es spricht doch Bände über die Methoden dieser „Jugend“organisation.
Der Kardinal hat sich inzwischen in einer Aussprache mit Vertretern der JfdL für seine missverständliche
Andeutung entschuldigt, das mag Ihnen (gerne) entgangen sein. Was soll denn genau Bände sprechen über
die Methoden der „Jugend“organisation? Bitte konkret! @Thomas A. Höck Karin Struck hat übrigens nicht
wiederholt abgetrieben, sondern genau einmal; einmal zuviel, wie sie es sah.
Ihr persönliches Engagement… …achte ich, werter Methusalix. Allerdings berechtigt es Sie nicht dazu,
im Voraus anzunehmen, dass ich Ihre Berichterstattung nicht goutieren würde, sofern sie sachlich und
ausgewogen wäre. Und etwas anderes würde ich Ihnen auch nicht unterstellen. Im weiteren habe ich sehr
wohl gelesen, dass sie NICHT NUR den Weg des Strafgesetzes gehen möchten. Gewiss, nur dieser komplementäre
Weg ist erfolgsversprechend und meint in ihrer Ausdrucksweise doch eigentlich, dass Sie die Rechtssprechung
AUCH als einen Teil im ganzen Prozess sehen mit dem Ziel, Abtreibungszahlen zu senken. Wen Sie allerdings
in ihrem ersten Beitrag mit „militant-reaktionäre katholische Ideologen“ konkret verunglimpft haben,
bleibt mir weiterhin schleierhaft. Der Ausdruck tendiert dazu, das in den allermeisten Fällen friedliche
Engagement katholischer Lebensschützer generell herabzuwürdigen; dagegen müsste ich mich energisch
wehren.
Jugendlich? @Gotthard Etwas salopp formuliert vielleicht. Als Präsident der ‘Jugend für das Leben’ gehört
er aber bestimmt nicht zum ‘Mittelalter für das Leben’. Aber das ist ja auch die Kernbotschaft dieses
Artikels, welche Sie da kommentieren, werter Gotthard??!
Es wurde auch Zeit für die Polizei… @methusalix Das war nämlich bereits die zweite massive Störung
einer Wiener Veranstaltung von ‘Jugend für das Leben’. Bereits im Januar hatten militante AbtreibungsideologInnen
den Vortrag einer von der Abtreibung Betroffenen massiv gestört und eine anständige Diskussion verhindert. www.youthforlife.net/detail.php?id=357 Frage: Wann findet die nächste Veranstaltung von JfdL an der Wiener
Universität statt? Werter Methusalix, falls Sie zufällig in Wien weilen sollten, könnten Sie dann die
Berichterstattung übernehmen?
Meine Protestmail Ich wende mich gegen die geplante Umgestaltung des Altar- und Chorraums im Freiburger
Münster, wie sie am Montagabend, 30.1.2006, im Collegium Borromaeum vorgestellt wurde. Die Geschichte
wird über Ihr Vorhaben zu Gericht sitzen, und ich verheisse Ihnen schon heute: nicht gerade zu Ihren
Gunsten. Gleichzeitig möchte ich an untenstehende Petition erinnern, die vor 35 Jahren zwar nicht ein
bestimmtes Gotteshaus betraf, aber nichts desto weniger jenes geistliche Monument, welches DIE spirituelle
Grundlage für den Bau Ihres hervorragenden Gotteshauses in Freiburg war: Ein Aufruf von 57 kulturellen
Persönlichkeiten an Papst Paul VI. – Im Jahre 1971 erging ein Aufruf, unterschrieben von zahlreichen
bekannten, in England lebenden Schriftstellern, Professoren, Kunstschaffenden und Historikern an den damaligen
Papst Paul VI. Sie riefen den Oberhirten der katholischen Weltkirche auf, die überlieferte Form der lateinischen
Messe nicht anzutasten. Das Dokument ist hier im englischen Original zu lesen: www.traditio.com/tradlib/agatha.txt
Es hatten folgende Persönlichkeiten unterzeichnet: der Dichter Sir Harold Acton, der Meisterpianist und
Dirigent Vladimir Ashkenazy, die Dichterin Maurice Bowra, die unvergessliche Krimi-Autorin Dame Agatha
Christie, der Schriftsteller Cyrill Connolly, der Stardirigent Sir Colin Davis, der Dichter Robert Graves
(Verfasser von „Ich, Claudius, Kaiser und Gott“), der Romancier Graham Greene, die avantgardistische Bildhauerin
Barbara Hepworth, …
Die Basler Elisabethenkirche… …wurde im historistischen Stil als evangelischer Bau errichtet und war
nie ein katholisches Gotteshaus. Dies zur Information. Natürlich ist nicht zu bestreiten, dass solche
Veranstaltungen abfärben und auch in den katholischen Bereich hineinwirken, nicht zuletzt, weil sich
die katholische Kirche Basel-Stadt auch am Projekt „Offene Kirche Elisabethen“ beteiligt.
Beeindruckende Zahlen? Das erfolgsgarantierende Rezept, um die Kirchenbesucherzahlen in die Höhe klettern
zu lassen, ist denkbar einfach: Viel Ramba-Zamba machen, möglichst schrille Kontraste zum kirchlichen
Ambiente setzen und dann kräftig alle Werbetrommeln rühren. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass,
wenn man die nivellierende Latte nur tief genug anlegt und gar noch mit der Erfahrung, dass „Sex sells“
pikant garniert, nicht Hunderte, sondern Tausende in die Kirche strömen, und auch der Medienerfolg ist
im Kasten. Soweit, so ungut. Fazit: Dass breite, geteerte Strassen in der Regel nicht himmelwärts führen,
wurde schon vor langer Zeit von berufener Seite klargestellt. Logisch suchte der gute Hirte die verlorenen
Schafe, gar mit dem Hintergedanken, Apostel aus einigen von ihnen zu machen, aber es dauerte auch damals
immerhin etwa drei Jahre, bis seine Jünger zum letzten Abendmahl versammelt wurden. Heute scheint „Fast
Food“ Triumphe zu feiern…
Eventkultur und Kirche Es ist einsichtig, dass eine der Kirche entfremdete event-hungrige Jugend niederschwellige
Angebote braucht, um sich an kirchlichen Weihrauchduft allmählich wieder zu gewöhnen. Was ich mich allerdings
frage ist, ob gleich das Höchste alles Hohen, der teuerste Schatz der Kirche, das eucharistische Opfer
Jesu selbst auf Eventniveau hinuntergepresst werden soll. Ich verstehe nicht, warum Kirchenverantwortliche
für die Jugend nicht erkennen, das nicht alles zum Billigtarif zu verkaufen und zu haben ist. Meinetwegen
kann man Events mit kirchlichem Bezug veranstalten, als Einstieg für Kirchenferne gewissermassen. Aber
wieso immer gleich in die Kirche damit und noch mit einer „prostituierten“ Messe (entschuldigt den Ausdruck!)
vermantschen???
Die Petrusbruderschaft als Ernsthaftigkeitsbarometer Roms So haben sie ihre Funktion, die Petrusbrüder,
als Gradmesser der Sympathie Roms gegenüber der eigenen Tradition. Vielleicht ist die FSSP nolens volens
auch besser geschützt durch die blosse Existenz der -PX, denn Rom weiss, und Ecône weiss: Was der Vatikan
den Geringsten seiner Petrus-Brüder (an)tut, das würde er auch den Pius-Brüdern (an)tun.
Höllenkollektion Die Hölle für Leichtsinnige: „vor dem Ort des Weinens“ Mt 8.12, Mt 13.42, Mt 13.50,
Mt 22.13, Mt 24.51, Mt 25.30, Lk 13.28 Die Hölle für die Hoffährtigen: „vor der Schande und ewiger
Abscheu“ Dan 12.2 Die Hölle für die Selbstzufriedenen: „vor der Qual, wo Menschen keine Ruhe finden
von Ewigkeit zu Ewigkeit“ Off 14.11 Es gäbe in der Bibel wohl noch andere Abteilungen zu entdecken.
Sachlich @centannus Zu guter Letzt landen Sie doch noch bei des Pudels Kern: Ihr Schluss-Schlenker – gewissermassen
ein P.S. – würdigt immerhin den berechtigten Anlass zum obigen Kommentar. Ende gut, alles gut…, wenn
dies auch nicht für die sogenannte „Tötungspille danach“ gilt. P.S. Zu Recht mokieren Sie sich über
den Begriff „die sogenannte ‘Tötungspille danach’“. Da hat sich der verantwortliche Kreuz.netler unglücklicherweise
selbst ein linguistisches Bein gestellt.
Es ist zu danken… …unserem Zeitgenossen Namens Methusalixonan, dass sie sich in die Tradition all
jener der Geschichte stellen, welche nicht müde werden, den kirchlichen Zölibat als Ursache der demographischen
Katastrophe auszumachen. Sie sind dabei eben jenem Verein beigetreten, in dem sich schon der liebe Doktor
Martin, der entlaufene Augustinermöch befindet. Gab er doch den Anstoss zu jener Bewegung, welche heute
im Vergleich zu traditionell katholischen Gebieten Deutschlands auf deutlich weniger Nachkommenschaft
zählen kann. Als weiteres Vereinsmitglied wäre Monsieur Robbespierre zu nennen, dessen Bewegung dem
klerikalen und monastischen Dünkel in Frankreich den Garaus machte. Was er mit Hilfe der Guilloutine
nicht zu Ende brachte, das erledigen die Bürger seines Staates jetzt selbst durch Verhütung und Abtreibung,
während die nordafrikanischen Einwandererfamilien wachsen. Eigentlich für Sie ein Paradox, dass im Umfeld
von blühenden Klöstern immer auch kinderreiche Familien wachsen. Rätseln Sie bitte selber über die
Gründe, es ist schlicht eine Erfahrung. Vielleicht ein ähnliches Paradox wie jene Erfahrung, dass wachsender
Wohlstand nicht immer mit einem Mehr an persönlicher Zufriedenheit einhergehen muss.
@Navon Und wie ich unsere freiheitliche Gesellschaft und gewisse Annehmlichkeiten der Zivilisation schätze!
Es gibt durchaus Gutes, das gewachsen ist, das darf man auch sagen.
Da schmilzen die sogenannten… …Untaten der Kirche, die erstens mal in die richtigen Dimensonen gerückt
werden müssten (die meisten Menschen haben wenig Ahnung von den Fakten und hangeln sich nur von Reizwort
zu Reizwort: Kreuzzüge, Inquisition, Bücherverbrennung, Hexenverbrennung etc.), wie Schnee an der Sonne,
angesichts aller Greueltaten des 20. Jahrhunderts. Aber ja, Hitler war ja katholische getauft, und Tschou
en Lai, die rechte Hand Maos, ein Jesuitenschüler, wie auch Mugabe. Wenn man nur will: „Die Kirche ist
an allem schuld, allem schuld, allem schuld, die Kirche ist an allem schuld, aal – leem schuld!“
@Horst Eckner Ich kann Ihnen ja nachfühlen, dass Sie gewisse sprachliche Entgleisungen, die hier mit
einer gewissen Regelmüssigkeit (!) stattfanden, entsprechend kommentieren. Aber ich finde es ebenso widerlich,
wie Sie mit einem Zynismus sondergleichen alle Kreuznetten in einen stinkenden Sauertopf mit der Etikette
„unbelehrbar“ schmeissen. Gerade Sie können sich – mit Ihrer Einstellung – doch kein Bücherverbot für
Kreuznetler wünschen??!
Buchtipp Lüdemann braucht einen potenten Sparringpartner. Er hatte ihn auch im leider allzufrüh verstorbenen
Theologen und Papyrologen Carsten Peter Thiede. Einen schriftlichen Schlagabtausch lieferten sich die
beiden im Buch „Die Auferstehung Jesu – Fiktion oder Wirklichkeit? Ein Streitgespräch“ (TB, erschienen
2001 im Brunnen Verlag, ISBN 3-7655-1241-9). Der Kampf über drei Runden entschied Thiede klar für sich,
das heisst zugunsten der historischen Glaubwürdigkeit der Evangelien. Gelernt hat Lüdemann, obwohl im
Regen stehengelassen, rein nichts daraus. Auch und gerade für christen-kritische Geister ist das Buch
ein höchst herausfordernder und inspirierender Energy-Drink in der grassierenden mediokren Wüste unserer
theologischen Gegenwart, weil es endlich mal ein paar entschiedende Fragen – und Antworten – bezüglich
der historischen Grundlagen des Christentums schnörkellos vermittelt. Aber lesen muss man schon selbst.
Danke Ottaviani… …dass Sie dies hier deponiert haben. Für alle anderen Mitleser noch ein anderes
Beispiel, das mitunter erwähnt wird: Wenn Sie eine Frau kennen würden, die schwanger ist und schon acht
Kinder hätte, von denen drei taub sind, zwei blind und eines zurückgeblieben, und die Frau selbst hätte
Syphilis. Würden Sie ihr zu einer Abtreibung raten? Wer unter erwähnten Bedingungen zur Abtreibung raten
würde: Sie hätten der Welt die Geburt von Ludwig van Beethoven erspart.
@Horst Eckner Es ist offensichtlich, dass Ihnen – wie so vielen anderen Kirchenmitgliedern in unserer
Wohlstandsgesellschaft – die Verfolgungssituation gänzlich unvertraut zu sein scheint. Das sich Laien
gerade darum für ihre Priester einsetzen, weil diese sich staatskirchlichen Fesseln nicht unterwerfen
und dem römisch-katholischen Glauben treu bleiben wollen, mag für Sie wohl ein gänzlich neuer Aspekt
sein. Hierzulande haben oft jene Priester den grössten Anhang, welche ihren antirömischen Affekt am
lautstärksten über die Tagespresse kundtun und gleichzeitig unter dem Schirm der staatskirchlichen Gremien
Zuflucht finden. Ihre Schäfchen gelten dann in der Öffentlichkeit als besonders mündige Laien. Es gibt
anderswo eben auch mündige Laien, und zwar tatsächlich mündige, weil durch Verfolgung erprobte Laien.
Wenn solche Artikel… …die eigentlich Hilfeschreie sind, nicht mehr erscheinen, dann müsste Parzival
auch seine seltsamen Kommentare nicht mehr schreiben. Wieso er dabei unterstellt, dass damit die Hamas
glorifiziert werde, zeigt, dass er offenbar ein schlechtes Gewissen hat. Wer auf andere zeigt, muss damit
rechnen, dass man selbst ins Scheinwerferlicht gerät. Jerusalem ist nicht nur für Juden eine heilige
Stadt.
Erwartungen Von der kreuz-net-Redaktion darf erwartet werden, dass sie die Haltung der katholischen Kirche
gegenüber der HS authentisch vertritt, also Wahrheit mit Liebe verbindet. Und dass sie in ihrem Sprachstil
eine gewisse Noblesse entwickelt, die sich positiv abhebt von Produkten des platten Boulevard. Auch HS-kritische
Artikel sollten den normal menschlichen Respekt vor Menschen, die von HS in irgendeiner Form betroffen
sind, nicht vermissen lassen. In manchen Fällen versteckt sich hinter schrillen Fassaden eine tiefe Tragik.
Vielleicht müsste man dieselben Fakten einfach etwas feinfühliger aufbereiten und auftischen. Und sie
ergänzen mit Aspekten, die bisher vernachlässigt wurden. Das verlangt hintergründige Recherche zum
Thema. Es wird sich vieles finden lassen, das auch Perspektiven aufzeigt. Franz von Sales, der Patron
katholischer Publizisten, wäre darin gewiss ein guter Lehrmeister, obwohl er sich zum Thema selbst nicht
äusserte.
katholischer Boulevard? Mutiert die kreuz.net-Plattform zum platten Sensationsjournalismus für skandalscharfe
Katholiken? Wie lange hat der verantwortliche kreuz.nette wohl im Internetschmuddel herumgestochert, bis
er bildmässig fündig wurde? Hat er von verschiedenen grauslichen Funden das Passende noch etwas beschnitten,
um nicht alles von den verantwortlichen kath.netten Besehene wiederzugeben? Verfügt die Redaktion etwa
über eine variantenreiche SM-Bildersammlung, die alle möglichen künftigen Skandalberichte abdeckt?
Woher stammen solche Bilder? Wäre nicht oft weniger mehr? Kann man die Darstellung des Übels wirklich
mit der Darstellung des Übels bekämpfen? Wo das Aas, sammeln sich da nicht die Geier? Werden Redaktoren
sich wohl auch solche Fragen stellen? Warum möchte ich wohl lieber anerkennen als kritisieren?
Ja, jeder der richtet, soll bei sich selber anfangen Don Demidoff ist gewiss eine komplexe Gestalt und
erscheint vielen als schillernde Persönlichkeit. Ich verfolge das Auf und Ab seines Hauses in Cincu im
Spiegel seiner Rundbriefe seit Jahren. Nach allem: Es wurde ihm viel Unrecht angetan von Seiten der rumänischen
Behörden, leider bisweilen auch von röm.-katholische Hirten hier und dort. Man mag ihm zu Recht vorwerfen,
er sei nicht röm.-katholisch. Aber da scheinen frühere Vorgesetzte mindestens eine Mitschuld zu tragen,
und er hat auch immer offen kommuniziert, dass die Casa Don Bosco kein Werk der Salesianer sei. Kritik
darf geübt werden, einstecken konnte er schon immer, aber die Kritik sollte mindestens anerkennen, dass
sich dieser Mensch im Alleingang für das Wohl unzähliger Strassenkinder, die ohne ihn null Chance auf
ein menschenwürdiges Leben gehabt hätten, buchstäblich verzehrt hat und dafür seine Gesundheit ruiniert
hat, während viele andere Kinder in staatlichen rumänischen Kinderheimen (unterstützt durch die EU!)
dahinvegetieren. Wer mehr wissen will, lese sein Buch „Der Dornenpriester“. Dass er Bischöfe, von denen
er sich verleumdet sah, als „Rotkäppchen“ titulierte, mag übezogen sein, der Mann ist eben ziemlich
impulsiv. Schliessen wir ihn in unser Gebet ein, und möge ihm Gott gnädig sein und vor allem seinen
Kindern von Cincu eine einigermassen gesicherte Zukunft schenken, was sehr fraglich ist, weil sein Werk
eine One-Man-Company ist. Das erfüllt ihn viel mehr mit Sorge als seine eigene Gesundheit.
Die Freude des Tages! Seit Jahren verfolge ich das Wirken des Priesters Elias Schakur (oder Chacour, wie
er sich schreibt) von ferne, nachdem ich sein Buch „Und dennoch sind wir Brüder! – Frieden für Palästina“
gelesen habe, das mich ausserordentlich beeindruckt hat. Inzwischen wurde unter diesem Titel auch ein
Dokumentarfilm gedreht. Chacour ist mir ein grosses Vorbild in seiner christlichen Haltung der Versöhnung
in einer aufgeheizten Atmosphäre des Hasses zwischen Ethnien. Seine verdiente Ehrung kommt zur rechten
Zeit. Typisch, dass bei einem Bombenanschlag auf jüdische Einrichtungen seine (v.a. arabischen) Studenten
Blut spendeten, und er weist gerne darauf hin, dass in jüdischen Adern jetzt auch arabisches Blut kreist.
Unbedingt sein Buch lesen, das so vieles erklärt und nicht in Problemen, sondern in Lösungen denkt!
(Knecht Verlag)
Paradox, aber richtig: GELEBTER Zölibat bewirkt mehr Kinder! Das hat Evelin so richtig gesagt, dass es
gleich repetiert werden soll, damit es sich auch bei den Besserwissern einprägt: Enthaltsamkeit der katholischen
Priester, wenn sie auch tatsächlich gelebt wird, bringt unterm Strich in einer Bevölkerung mehr Kinder
als bei den ach so fortpflanzungswilligen (eher verhütenden) Pastorenfamilien. Das BEWEIST die Erfahrung
der Geschichte!
Kirchenmusikalische Inseln aufbauen Wo der ehrwürdige Ritus des Trienter Konzils gefeiert wird, da mögen
be-geisterte Christen mit Herz, Stimme und Verstand damit beginnen, die alten Schätze der Kirchenmusik
zu heben. Man kann sehr einfach anfangen, dabei Erfahrungen machen, eine kleine Schola bilden, nach Tonaufnahmen
Gregorianik üben. Was an Finanzen fehlt, soll durch Freiwilligkeit wettgemacht werden. Das kostbarste
Geschehen der Welt ist es doch wert, erhebend gefeiert zu werden, damit die authentische Musica Sacra
von solchen Inseln her wieder nach und nach in die Kirche hineinzustrahlen und weitere Kreise zu ziehen
vermag. Schönheit war zu jeder Zeit die beste Werbung für die Wahrheit! Anfangen, anfangen…
Wie wird man Bischof? Vor zwei Jahren stellte ein kleiner Junge Bischof Williamson die folgende Frage:
„Wie wird man Bischof?“ Dessen Blick blieb am kleinen Aaron mehrere Sekunden lang schweigend haften, bevor
er ihm langsam und fest erwiderte: „Du musst ein Narr Gottes sein!“ Ich stand daneben.
#14 Copertino 17:27:43 | Sonntag, 4. Dezember 2005
Frau Zapfl kämpfte für die „Fristenregelung“! www.nzzprint.ch/…es/nzz_16_3_2002.pdf Frau Zapfl unterstützte
die Schweizer Bundesrätin Ruth Metzler in ihrer Taktik, in der Schweiz die „Fristenregelung“ einzuführen.
Logisch, dass ihr der Artikel nicht passte. Wem man auf den Fuss tritt, der schreit normalerweise laut
auf.
#4 Copertino 13:53:15 | Samstag, 26. November 2005
@Gallowglas: Trifft also die Annahme zu,… …dass Sie die frühere Behandlung der Kirchen unter dem
Einfluss des Sowjetregimes in Ordnung fanden, verbunden mit Bespitzelung und Diskriminierung Gläubiger,
Verhaftung und Verschleppung von Geistlichen und christlichen Aktiven. Ich kann mir nicht vorstellen,
dass solches Ihrer Auffassung einer freiheitlichen Geselllschaft entspricht. In welcher Beziehung würden
Sie andere Akzente setzen als die damaligen Totalitaristen? Auch kann ich nicht verstehen, warum Sie gutheissen,
dass die Kirche keine Sozialinstiturionen mehr führen sollen darf. Etwas über den engen Zaun von Tschechien
hinausgeschaut: Beispielsweise wird ein Viertel alles Aidskranken weltweit in katholischen Institutionen
gepflegt, wie UNO-Repräsentanten kürzlich anerkennend erwähnten. Die christliche Caritas war stets
mit einer christlichen Einstellung verbunden und hat Unvorstellbares geleistet; klar, dass diese „Werbung“
jenen missfällt, welche die Kirche und ihre Gläubigen am liebsten auf den Mond schicken würden.
Ein neuer Prophet? Der ehrwürdige österreichische Priester, Gelehrte und Mystiker Prof. Dr. Albert Drexel,
zu seinen Lebzeiten ein persönlicher Freund unserer Familie (und jetzt wohl noch viel mehr), erkannte
die klar unchristlichen Thesen des Teilhard de Chardin und widmete ihnen ein Buch mit obigem Titel: DREXEL,
Albert: Ein neuer Prophet? Teilhard de Chardin. Analyse einer Ideologie. Christiana,. Ts. Stein a. Rh.,
1971
#12 Copertino 17:42:42 | Montag, 21. November 2005
Keine Parallel-Kirche? In Aachen dachte der verantwortliche Bischof offenbar anders. Jedenfalls hatte
er nichts dagegen, dass die katholische St. Martinskirche einer frei-evangelischen Denomination verkauft
wurde. Eigentlich hätte er doch dieselbe Angst vor einer Parallelkirche haben müssen wie S.E. Kardinal
Meisner in Köln.
#6 Copertino 17:44:55 | Dienstag, 15. November 2005
Ziel der Ausstellung wurde nicht erreicht… …schreibt ein Bericht auf der Pfarrgemeinde-HP über die
Ausstellung. Dabei glaubte der Pfarrer, mit der Vorgängerausstellung „INRI“ hätten sich die Besucher
an nackte Haut in der Kirche nun gewöhnt. Das lässt tief blicken: Umerziehung der Gemeinde zu mehr Nacktheit
in der Kirche!? FKKatechese durch den Gemeindepfarrer?? Nun wird der Pfarrer wohl über die Bücher gehen
und sich selbst etwas umgewöhnen müssen. www.kath-kirche-nt.de/…9maria04/maria04.htm
#4 Copertino 12:33:26 | Donnerstag, 10. November 2005
Korrigenda Bei meinem Kommentar zum Duschbild unterlief – wie leicht festzustellen ist – in der Eile ein
peinlicher Verschreiber: Statt kath.net sollte es natürlich kreuz.net heissen. Ich entschuldige mich
für den unverzeihlichen Verwechsler bei allen mitlesenden kath.nettern, was allerdings nichts an der
gemeinten Aussage ändert. Das Bild ist vollkommen unnötig.
#1 Copertino 11:50:49 | Donnerstag, 10. November 2005
Kreuz.net-Macher trauen Lesern wenig Fantasie zu „den entblößten Körperteil hinter einer von Dunst
beschlagenen Duschkabine“ – So beschreibt die kath.net-Meldung die Anstoss erregende Werbung in der Zeitschrift
„Familia Christiana“. Die meisten unter den Lesern werden sich darunter etwas vorstellen können, nämlich
genau das, was daneben in Farbe gezeigt wird: den entblössten Körperteil hinter einer von Dunst beschlagenen
Duschkabine. Die kath.net-Macher trauen ihren Lesern offenbar ziemlich wenig Vorstellungsvermögen zu,
um sich einen entblössten Körperteil hinter einer von Dunst beschlagenen Duschkabine vorzustellen. Welchen
zusätzlichen Informationswert das Bild des abgelichteten Gesässes also darüberhinaus noch haben soll,
darüber rätsle ich immer noch. Vielleicht wollten die kath.net-Macher damit einfach mal beweisen, dass
ihnen billig sei, was der Zeitschrift „Familia Christiana“ recht ist.
#14 Copertino 18:59:59 | Dienstag, 25. Oktober 2005
wachsam Die Lanze des kreuz-netten Kommentars richtet sich gegen Dr. Joseph Spindelböck, aber sie trifft
nicht ihn sondern jene traurige Tatsache, welche die spitze Feder im Gunde anpieksen wollte: Dass rechtschaffene
und -gläubige Geistliche ganz schön wachsam sein müssen, und zwar nach oben wie nach unten, um in offiziellen
kirchenamtlichen Funktionen nicht weggepustet zu werden. Das bleibt als trauriger Bodensatz des Kommentars.
Und da kann Catholicus kaum was dafür.
Umweltverschmutzung und Eucharistie Die eucharistische Materie ist Weizenbrot und Wein in reiner Qualität.
Wer die Grundlagen zerstört, dass Weizen und Wein überall in gesunder, natürlicher Qualität gedeihen
kann (Genmanipulation, Umweltverschmutzung), beeinträchtigt in letzter Konsequenz die eucharistischen
Gaben.
#4 Copertino 20:13:38 | Donnerstag, 22. September 2005
@Bonaventura Formulieren wir Kritik doch positiv! Statt: Unterlassen Sie, aus Liebe zur Tradition, doch
in Zukunft ihre Selbsherrlichkeit und Ihren Hochmut, denn der wird Sie sonst noch ins Verderben bringen.
Zum Beispiel so: Üben Sie, aus Liebe zur Tradition, doch in Zukunft Ihre Bescheidenheit und Ihre Demut,
denn diese werden sie unfehlbar in die ewige Seligkeit bringen!
#6 Copertino 13:37:01 | Dienstag, 13. September 2005
Chancen @Gratianus Deinen Namen könnte man wohl mit „der Begabte/Begnadete“ übersetzen. Da Du den Bischof
persönlich kennst und sein denken verstehst, wird es Dir unter umständen möglich sein, die in obigem
Artikel dargelegten Varianten zum Abriss dem Bischof näherzubringen. Vielleicht wurde er durch den Propst
von Bochum einseitig informiert und möchte ihm nicht in den Rücken fallen? Jedenfalls stehst Du mit
Deinen Beziehungen mehr in der Verantwortung als wir, die wir aus der Ferne nur beten können. (Mails
an zuständige Stellen habe ich allerdings auch schon von der Schweiz aus geschickt.)
Volksaltar als die absolute Norm Man hätte gut daran getan, diesen Text als Plakat in Grosslettern an
die Pforte jeder altehrwürdigen Kirche zu schlagen. Sogar alle denkmalpflegerischen Einwände galten
bei Chorraumneugestaltungen wenig, wenn neoliturgische Lokalmatadoren bis leider hin zu Bischöfen den
Volksaltar als die „conditio sine qua non“ des Konzils anpriesen und durchstierten. Einige Beispiele: members.telering.at/…ar/einstundjetzt.htm
Theorie und Praxis Stellt sich höchstens die Frage, was geschieht, wenn z.B. ein Verstorbener der Gemeinde
ein Requiem nach dem alten Ritus wünscht. Für den vielleicht eingeflogenen Zelebranten stellt sich dann
die Frage, ob er am Volksaltar zelebrieren soll, in welche Richtung, oder gleich am alten Hochaltar. Es
sind also schon Fälle denkbar, wo sich die Frage in der Praxis stellt. Damit verbunden mutet es natürlich
schon eigenartig an, dass auf einem Altar, auf dem unter Umständen jahrhundertelang die hl. Messe zelebriert
worden war, wie in der hiesigen Pfarrkirche sogar mit einer eingemeisselten Widmung von 1616, von einem
Tag auf den anderen keine Messe mehr zelebriert werden darf, obwohl sich sein Standort um keinen Millimeter
verändert hat. Das wäre etwa so, wie wenn man in Lourdes eine neue Quelle bohren würde und man den
Gläubigen verbieten würde, aus der bisherigen Gnadenquelle Wasser zu schöpfen.
Bruch einer organischen Entwicklung Eigentlich lässt sich in einer alten Kirche mit bestehendem geostetem
Altar ein „Volksaltar“ gar nicht bruchlos platzieren. Alle Lösungen sehen irgendwie als Kompromiss aus.
Auch das vatikanische Dokument windet sich in dieser Frage, und mir scheint, dass die Fuldaer Experten
jenes sogar sinngerecht interpretieren. Die zentrale Frage ist doch jene, dass historische Altäre über
historisch bedeutsamen Orten errichtet wurden und man sie nicht durch einen Gewaltakt versetzen kann,
wie man es trotzdem oft tut. Vor Zeiten war es vielerorts üblich, den Kirchbau vom Altar her zu entwicklen
und nicht unbedingt. Gegeben war ein Martyrergrab oder eine sonstwie geheiligte Stelle, über welche der
Altar zu liegen kam. Nun wird allzuleicht heute der Altar wie ein Gebrauchsmöbel behandelt, das hin-
und hergeschoben werden kann wie es liturgische Weisungen heute gerade erfordern. Hier liegt ein wahrer
gedanklicher Bruch vor, der durch alle kosmetischen denkmalpflegerischen Massnahmen nur überkleistert
werden aber nicht ursächlich aus der Welt geschaffen werden kann. Eigentlich wollte man die alten Zentren
der Sakralarchitektur nicht mehr und hat dann neue hineingepflanzt, und weil die alten dann optisch und
empfindungsmässig stören, muss man irgendwie pfuschen und schieben und erklären, dass die Stereometrie
wieder einigermassen aufgeht. Alte Altarbezirke sind auch per Usum geheiligte Orte, die man nicht ohne
Folgen antastet. Bei Neubauten ist das eine andere Sache.
Den Stereotypen nicht erliegen! @Janet1983 Mein Eindruck zu Ihren Zeilen: Das klingt ebensosehr nach Stereotypen.
Derf ich Ihnen eine Buchempfehlung geben? Rainer Decker „Die Päpste und die Hexen – Aus den geheimen
Akten der Inquisition“ ISBN 389678235-5 Rainer Decker hatte als einer der ersten Gelegenheit, das „Archiv
der glaubenskongregation“ im Vatikan einzusehen. Er präsentiert quellennah und anhand vieler Fallbeispiele
spannend erzählt neue Erkenntnisse zu diesem Kapitel der europäischen Geschichte. Er zeichnet ein differenziertes
Bild, das einige Überraschungen bietet.
Kein Einzelfall @Didimus Das im Artikel erwähnte Buch habe ich im letzten Sommer in englisch in Südostasien
von einem Priester zugesteckt bekommen, und in einem Zug gelesen. Es enthält die Erfharungsberichte von
14 Priestern aus dem englischen Sprachraum, darunter ein Monsignore, die NICHT bei der Piusbruderschaft
sind und heute alle ausschliesslich im überlieferten römischen Ritus zelebrieren. Das Buch bringt also
mehr, als einen Einzelfall an die Öffentlichkeit zu zerren. Im Gegenteil wird ein Muster sichtbar, das
sich etwa so zusammenfassen lässt: Weitum geschätzte, eifrige und respektierte Priester, welche in einem
inneren Auseinandersetzungsprozess zur Überzeugung kamen, dass ihre Spiritualität mit dem regelmässigen
Zelebrieren des alten röm. Ritus mehr vertieft wird und es wagten, dies auch offen zu sagen, erfuhren
von Seiten ihrer Oberen Kaltstellung und verloren gar ihre existenzielle Absicherung. Das Buch rüttelt
auf. Ich weiss nicht, ob es schon in Deutsch erschienen ist. Also kein Einzelfall!
@Doritta Mit diesem Argument haben damals die franz. Revolutionäre die Klöster geschlossen. Mit dem
Effekt, dass schliesslich auch alle Spitalorden zerstört wurden und das Gesundheits- und Schulsystem
in Frankreich mit belegbaren Zahlen noch Jahrzehnte nach der Revolution desolater dastand als direkt vor
1789. Ich selbst habe durch das Gebet, verrichtet durch Nonnen in geschlossenen Klöstern, schon mehrmals
erfahren dürfen, dass „draussen“ Unmögliches und menschlich absolut Desaströses wieder in gute bahnen
gelenkt wurde. Dass Du diese beglückende Erfahrung NOCH nicht machen durftest, macht wohl den einzigen
wesentliche Unterschied unserer Meinung in dieser Frage.
Ich könnte mir vorstellen… …dass neben der rein oberflächlichen medialen Aufmerksamkeit vielleicht
bei manchem/r Sünder/in ein vielleicht eher spontan zustandegekommenes Beichtgespräch doch tiefer gehen
könnte als zuerst gedacht. Die Gnade wirkt wo sie will, wer will sie ausgerechnet aus einem „Beichtmobil“
verbannen? Natürlich liegt es an der seelsorgerlichen Qualität des rollenden Beichtvaters, die Spreu
vom Weizen zu trennen und zu entscheiden, in welchen Fällen die sakramentale Lossprechung herangereift
ist. Bereits die Tatsache, dass in der Öffentlichkeit durch den mobilen Beichtstuhl wieder vom Sakrament
der Busse und Vergebung, und zwar als Einzelbeichte gesprochen wird, könnte Anstösse geben, diese Gnadenquelle
wieder ernster zu nehmen angesichts der Nöte der Zeit und der Psychotherapönitentiare. Die „Ostpriesterhilfe“
hat da offenbar auf die alte Idee ihrer Kapellenwagen zurückgegriffen, die nach dem Krieg in der Gegend
rumfuhren, und ihr eine neue Stossrichtung gegeben. Ich seh das also nicht so absolut negativ, kann aber
ein erstes „Schöckchen“ gut verstehen.
#5 Copertino 13:19:58 | Donnerstag, 3. Februar 2005
Hängt das bitte nicht Dr. Caillet an! Diese Stimmungsmache entspricht ihm irgendwie nicht. Er hat einige
Bücher über seine Erfahrungen geschrieben, und die lesen sich nicht so hysterisch wie gewisse Kommentare
hier. Findet Ihr alle auf Caillets Homepage (nur französisch!). Projiziert also nicht Eure „Verschwörungs-“
oder „Antiverschwörungstheorien“ in diesen Mann hinein! Lest besser erst einmal seine Bücher, wenn Ihr
des Französischen mächtig seid, und postet anschliessend vielleicht wieder! HP zu finden unter: cailletm.free.fr/
#34 Copertino 18:06:11 | Mittwoch, 2. Februar 2005
Verfolgte waren: Juden, Schwule und…Priester! Ihr könnt Euch meinetwegen über die NS-Opfer die Köpfe
einschlagen. Tatsache ist, dass neben den Homosexuellen als spezifisch verfolgte Gruppe auch katholischen
Priester, die ihre geistliche Berufung ernst nahmen, eine solche Gruppe darstellten, mit doch immerhin
zwischen 3000 – 4000 Opfern in NS-Deutschland.
Auslöffeln? Für meinen Geschmack auch zu stark, diese Bildmontage. Vielleicht will sie ein leiser Wink
sein, dass solche Suppen in der Regel von vielen „Gutmeinenden“ in aller Verschwiegenheit eingebrockt,
sie aber von niemandem ausgelöffelt werden wollen…
Wo bleiben die Übertitel der grossen Zeitungen? Ich erinnere mich noch an das Bild: Im Jahre 1988 Michael
Tite vom British Museum mit seinem Team vor den Medien, hinter ihnen eine Tafel mit zwei mittelalterlichen
Jahrzahlen. Und im Brustton der Überzeugung sekundierten alle grossen Zeitungen auf ihren Frontseiten
mit Schlagzeilen wie: „Turiner Grabtuch aus dem Mittelalter!“ – „Grabtuch als Fälschung entlarvt!“ –
„Das listige Leinen!“ usw. Wo sind sie heute, die Schlagzeilen auf den Frontseiten? Wie viel Selbstüberwindung
mag es „Spiegel“-Redaktoren gekostet haben, sich zum schwächlichen Titel „Grabtuch könnte doch echt
sein“ durchzuringen. Nein, nicht gross auf der Frontseite, sondern irgendwo weit hinten irgendwo im Wissenschaftsteil
aufzuspüren, dann immerhin eine Seite, die Sache ist eben doch ZU gut, um sie mit einigen Zeilen abzuhaken…
Erleichtert… …dass es noch besonnene Juristen gibt, denen nicht nur die Meinungsfreiheit, sondern
auch die Wiederherstellung der Ehre von Kardinal Meisner am Herzen liegt. Wenn es doch nie mehr geschehen
würde, dass Menschen, die sich für die vom Schicksal bestimmten Propheten der Anti-Diskriminierung halten,
selbst massivst diskriminieren…
Das Foto der Kirche? – Nun ja… Kreuznetler werden vielleicht den St. Galler Dom kennen. Von ihnen auch
zu erwarten, dass ihnen das Aussehen der St. Galler Leonhardskirche bekannt ist, ist wohl etwas garfield
verlangt. Jedenfalls keine Barockkirche mit Zwiebelturm. Da hat sich der Bildredaktor wohl beim Googeln
verhauen. Unter uns: Es handelt sich bei der Leonhardskirche um eine neugotische Architektur. Tja, Bilder
sind manchmal Glückssache, aber diesmal wären die Kreuznetler mit einer Foto des ehrwürdigen Berner
Münsters etwas näher an den optischen Tatsachen gelegen. Trotzdem gut, dass das Thema eine Meldung wert
war. Vielleicht stimmt es doch den einen oder andern nachdenklich, dass es da noch eine Gemeinschaft gibt,
die gerne Kirchen kaufen möchte, und dies für nichts weniger als zum Zweck, darin eine überlieferte
katholischen Liturgie zu feiern. Unglaublich, was denen einfällt! Einen solch schönen Kulturraum tatsächlich
WEIHEN zu wollen…
Yersinia, ich muss Ihnen leider widersprechen! Ein offizieller Vertreter der Weltgesundheitsorganisation
(WHO) hat zugegeben, dass auch legale Abtreibungen nicht unbedingt „sichere“ Abtreibungen sind. Das berichtet
das „Catholic Family and Human Rights Institute“ (C-FAM) im wöchentlich erscheinenden „Friday Fax“ (21.
Mai). Auf dem „Global Population Forum 2004“ habe Gunta Lazdane von der WHO ausgeführt, dass bis zu 20
Prozent der Fälle von Müttersterblichkeit auf eine Abtreibung zurückgehen, auch dann, wenn sie legal
vorgenommen wird. Man müsse sich die Frage stellen, ob „sichere“ Abtreibungen tatsächlich sicher sind.
Bisher haben Abtreibungsbefürworter immer wieder argumentiert, dass nur illegale Abtreibungen „unsicher“
sind. Deshalb müssten Abtreibungen weltweit legalisiert werden, damit keine Frau mehr bei einer Abtreibung
sterben müsse. Das Beispiel zeigt, wie tief die Gleichung: „Abtreibungsverbot = Gefährdung der weiblichen
Gesundheit“ im kollektiven Bewusstein verankert worden ist, höchst bewusst durch die Pro-Abortion-Lobby
als Liberalisierungshebel eingesetzt. Da gibt es effektiv noch viel „Aufklärungsarbeit“ zu leisten. Jüngste
unabhängige Untersuchungen bestätigen: mit restriktiven Gesetzen lassen sich Abtreibungszahlen tatsächlich
effektiv senken, ohne die Gesundheit der Frauen insgesamt zu gefährden, im Gegenteil! Wer die Kirche
weiterhin als DEN Sündenbock sehen will, muss halt mit seinem Brett vor dem Kopf weiterleben. Aber es
ist nicht mehr zwingend…
#1 Copertino 22:13:40 | Mittwoch, 29. Dezember 2004
De mortuis nihil nisi bene… …doch der Übervater P. Teilhard de Chardin SJ lässt freundlich grüssen.
Er hatte dem Verstorbenen P. Dupuis SJ die (philosophischen) Türen geöffent hin in das weite Feld des
neuen Zeitalters (= New Age).
#4 Copertino 10:42:20 | Donnerstag, 16. Dezember 2004
Ich verdanke seinen Büchern viel Gerade weil Prof. Thiede in so unglaublich vielen Bereichen beheimatet
war und er so spannend zu formulieren vermochte, gelangen ihm wie wenigen zeitgenössischen Forschern
immer wieder überraschende Schlüsse mit Breitenwirkung, die auch für den persönlichen Glauben fruchtbar
gemacht werden konnten. Seine Auseinandersetzung mit Gerd Lüdemann (oben erwähntes Buch) entlarvt die
Plattheit der Textkritiker-Theologengeneration in der Bultmann-Nachfolge wie kein zweites und ist jedem
zu empfehlen. R.I.P.