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#126 Ortwin Fischer 22:11:50 | Dienstag, 3. Februar 2009
Der Kardinal hat recht Lehmann polemisiert nicht und verdreht auch nichts. Er spricht Klartext, und das
ist mehr als nötig. Zur Zeit läuft eine Petition durch Internet, die hoffentlich genügend Druck macht.
Es ist unbegreiflich, wie ein doch halbwegs intelligenter Mensch wie Williamson sich zu solchen Aussagen
versteigen kann. Er demontiert sich damit selber und ist als Kirchenmann nicht mehr tragbar. Johannes
#84 Ortwin Fischer 20:22:42 | Donnerstag, 13. November 2008
Das, was folgte, war vielmehr in der großen Mehrheit vor allem eines: Schweigen, Achselzucken, Weg…
Da hat sie doch vollkommen recht, Herr Lingen! Die große Mehrheit – das heißt vice versa auch, dass
ein Minderheit aufgestanden ist – hat weggeschaut und geduldet, als Nachbarn beschimpft, enteignet, verprügelt,
abgeführt wurden, Nachbarn, mit denen man tags zuvor noch zusammen gearbeitet und gefeiert hatte, Freunde
und Freundinnen der Kinder, wo man eingekauft hat, deren Konzerte man bejubelt hatte…Ich bin Jahrgang
39, aber ich schäme mich jetzt noch für diese Mehrheit und ich frage mich, warum es keine glühenden
Hirtenbriefe gab sondern offiziell nur stille Politik, die doch nichts Wesentliches erreichte. Es gab
den „Löwen von Braunschweig?“, den aufrechten Pater in München, die protestiert und überlebt haben,
aber das waren doch nur einzelne. Wären die Christen in iher Mehrheit aufgestanden ohne Angst um ihr
Leben, das viele dann später doch verloren haben, und hätten Zeugnis gegeben, wäre manches doch anders
gelaufen. Die Mehrheit hätte man nicht ins Lager stecken können, man brauchte sie doch für den schon
beschlossenen Krieg. Nein, das ist keine Hetze sondern lediglich die unbequeme Wahrheit, der sich Herr
Lingen anscheinend auch nicht gerne stellt. Gott wird ihn fragen, wenn er da hinkommen sollte. Ich bin
neugierig, was er da antworten wird. O.Fischer
Angebliche Mißbrauchfälle häufen sich „In Deutschland wurde erneut ein Geistlicher des sexuellen Mißbrauchs
angeklagt. Wie in diesen Fällen üblich wurde er bereits vor dem Vorliegen der Untersuchungsergebnisse
als Schuldiger behandelt.“ Lesen Sie eigentlich, was Sie schreiben? Im 1. Artikel berichten Sie von „angeblichen
Mißbrauchfällen“ und beklagen, dass man vor dem Vorliegen des Untersuchungsberichtes von „Schuldigen“
spricht, 3 Berichte weiter heißt es dann, dass ein Homopater – es ist derselbe, von dem im 1. Artikel
berichtet wird! – die Taten gestanden habe. In der Bibel steht zwar, das die Linke nicht wissen soll was
die Rechte tut, das heißt aber nicht, dass Sie – wenn sie einen Artikel einsetzen – nicht mehr wissen
dürfen, was drei Artikel zuvor berichtet wurde. Seltsames Gebaren! Ortwin Fischer
Heute ist mehr oder weniger jeder ein Glaubenszeuge – Ist doch im Prinzip o. k. ! „Ihr sollt meine Zeugen
sein“, sagt Jesus und hat damit sicher nicht nur den Klerus gemeint. Ihr Artikel ist in Ordnung, aber
was soll die irreführende Einleitung? Die hat mal wieder so einen diffamierenden Touch und läßt einen
anderen Bericht vermuten, diesmal Gott sei Dank zu unrecht. Ortwin Fischer
Im Zeitalter der Pornosüchtigen, Geschiedenen und Unzüchtigen träumen sie von … Ich bin ja von kreuz.net
mit mit ihren stark subjektiv kommentierenden Berichten inzwischen schon Einiges gewöhnt, aber dass Sie
hier Unzüchtige und Pronosüchtige in einem Atemzug mit Geschiedenen – noch nicht einmal Wiederverheirateten –
nennen und damit mit ihnen gleichsetzen, ist der Gipfel an Frechheit und Geschmacklosigkeit. Stände Ihr
Redakteur vor mir, Ich würde ihm solch eine Ohrfeige verpassen, an die noch in Monaten denken würden.
Aber wahrscheinlich würde mein Mitleid mit so viel geistiger Verirrung und Verwirrung stärker sein.
Ein Entschuldigung an die Geschiedenen, die er alle in einen Topf wirft, wäre mehr als angebracht, setzt
aber mehr Anstand und Einsicht voraus, als m. E. vorhanden. Ortwin Fischer
„Eigentlich ist ein Pfarrer für seine Familie eine Zumutung. Ich kann meiner Frau nur danken, daß s…
Das sind andere Berufe genauso, wie z. Bsp. Landarzt, Manager, Havarie-Kommissar oder Inbetriebsetzer.
Man könnte noch mehr aufführen. Mit den Argumenten der Amtskirche dürften die dann alle nicht heiraten,
weil ihr Beruf/Job sie voll in Anspruch nimmt, wobei bei den letzten drei Beispielen u. U. noch lange
Auslandsreisen dazukommen. Und in den meisten Fällen halten die Ehen trotzdem. O. Fischer
Abendmahl-/Kommunionempfang Es ist mehr als bedauerlich, wenn der Weihbischof von Karaganda in Zentralkasachstan,
Mons. Athanasius Schneider, offiziell verlautbart, dass es sich bei den Protestanten, bei denen er selber
früher war – Landeskirche Hannover? – beim Abendmahl „nur um ein Zeichen, ein Symbol“ handele. Da kann
ich nur sagen, er ist nicht „up to date“ bzw. spricht nicht für den größten Teil der ev. Christen in
Deutschland. Diese empfangen beim Abendmahl ganz bewußt Leib und Blut Christi – und kein Symbol. Entscheidend
ist dabei die innere Einstellung, nicht die körperliche Haltung, knieend oder stehend. Die Apostel haben
seinerzeit gesessen – oder sogar gelegen? – . Man stelle sich einen Katholikentag vor, wenn alle nur kieend
die Mundkommunion empfangen müßen?! Allerdings ist das für mich absolut nebensächlich. Viel wichiger
ist es – auch im Sinne der Ökumene, die gerade in diesem Punkt einen scheinbar unüberwindlichen Engpaß
hat – wobei mir der Unterschied zwischen „scheinbar“ und „anscheinend“ durchaus bewußt ist – , dass die
katholische Kirche den protsestsantischen Glaubensbrüdern endlich zugesteht o^/ , dass auch sie Leib
und Blut Christi empfangen und kein Symbol. Dann wären wir auf dem Weg zur Interkommunion – z. Bsp. beim
nächsten ökumenischen Kirchentag – wesentlich weiter. Ortwin Fischer
Mangel bekämpfen statt vewalten Dass es mit der Aktzeptanz der Kirchen – zumindest der deutschen ev.
und kath. Amtskirchen abwärts geht, ist keine Geheimnis mehr. Waren es 1950? noch um die 50 % Kirchenbesucher
, so liegen wir jetzt bei ca. 15 % . Aber was macht die Amtskirche? Sie verwaltet den Mangel, kürzt
die Anzahl der Gottesdienste, verringert die Anzahl der Pfarreien, legt Pfarreien zusammen und nimmt den
Gäubigen ihre geistige Heimat! Da bestimmen kirchliche Bürokraten o^/ und keine ihren Schäfchen verpflichtete
Hirten Und nun gibt es Pfarrer mit blühenden Gemeinden, die Wege zu finden suchen, auf denen ihre Gläubigen
mit christlicher Freude gehen können und es auch tun – und was macht kreuz.net? Falls man dort einer
gewissen Objektivität fähig sein sollte- ich habe es leider noch nicht bemerken können – und in brüderlicher
Liebe urteilte, würden sie sicher viele begeisterte Leser finden. Stattdessen verunglimpft man zum wiederholten
Mal die erfolgreichen Bemühungen von Pfr. Breitenbach und seinen Mitarbeitern! Andererseits machen sie
Leser neugierig und die, die sich noch ihre Urteilsfähigkeit bewahrt haben, sagen sich „wenn kreuz.net
dagegen ist, muß es gut sein!“. Insofern: machen sie ruhig weiter so! Ortwin Fischer :)3
#138 Ortwin Fischer 22:13:14 | Sonntag, 17. Februar 2008
Unprofessionelle kreuz.net Redaktion „Doch gleichzeitig wandte sich Frau Gerl-Falkovitz – die offenbar
die Einheit des Weiheamtes nicht versteht – gegen das Frauenpriestertum.“ Sie sollten sich schon entscheiden,
was Sie wollen, objektiv berichten oder subjektiv kommentieren, aber nicht beides mischen, wie Sie es
hier zum wiederholten Male tun. Im übrigen hat die gute Frau mit ihrer Forderung recht. Die kath. Kirche
wird noch über viel mehr nachdenken müssen – und einiges ändern, wenn sie die Kirche nicht völlig
zugrunde richten will. Erzbischof Zollitsch, der Nachfolger des von Ihnen nun auch nicht gerade geliebten
Kardinal Lehmanns, scheint da auch auf dem richtigen Weg zu sein. Das sicherste Indiz wird sein, wie Sie
mit ihm in Zukunft umgehen. Ortwin Fischer
#26 Ortwin Fischer 22:34:17 | Donnerstag, 14. Februar 2008
Roland Breitenbach o^/ Durch die Art, wie Sie ihn Ihren Artikeln Roland Breitenbach angreifen bzw. negative
Beurteilungen kolportieren, machen Sie ihn für die, die ihn noch nicht kennen, nur interessanter. Da
ich auch zu den Abonnenten seiner Liturgie-Letter gehöre und diese sehr gut finde, freue ich mich über
die Reklame, die Sie damit ungewollt machen. Ich entsinne mich noch lebhaft an die 50er und 60er Jahre,
als die Amtskirche sich ab und zu gegen „unmoralische“ Filme aussprach oder den Besuch sogar verbot. Der
Erfolg war, dass die Vorstellungen dann ausverkauft waren und die wenigsten Besucher teilten hinterher
die Meinung der Amtskirche. Da Ihrer Art und Weise, mit Roland Breitenbach umzugehen, wohl der gleiche
Erfolg beschieden sein wird, muß ich mich direkt bei Ihnen bedanken. :)3 Weiter so!
An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen Bisher habe ich mir lediglich abgewöhnt, die Lesermeinungen
zu lesen, weil der Stil dieser Zuschriften oft die Grenzen des Erlaubten tangiert und manchmal sogar-
aus meiner Sicht – überschreitet. Nachdem ich Ihren Bericht über Breitenbach gelesen habe, muß ich
feststellen, dass Sie sich nicht viel von diesen Lesermeinungen unterscheiden. Ich gehöre seit langem
zu den regelmäßigen Lesern der LL aus St. Michael und finde sie hervorragend. Ich habe inzwischen auch
eine Reihe weiterer Leser dafür begeistern können. Sie hängen sich hier ganz bewußt an einigen – zugegebenermaßen,
da Fasching – überspitzten Formulierungen auf, haben aber ansonsten anscheinend nicht viel Wissen von
den üblichen Texten, von der Arbeit von Breitenbach und seinem Mitarbeiter Stefan und vor allem nicht
von dem Erfolg, den beide mit ihrer Arbeit haben. Es kommt doch schließlich nicht darauf an, ob S i e
seine Meinung teilen sondern ob das die Gläubigen seiner Gemeinde St. Michael bzw. seiner Internet-Gemeinde
tun. Und die tun es, das können sie ruhig glauben. Breitenbach spricht mit seinen Gebeten, Betrachtungen
und Meditationen den Menschen aus dem Herzen und zeigt ihnen, dass es sich doch noch lohnt, Kirche zu
sein. Ich finde es im übrigen kindisch, die „Gültigkeit“ von Gebeten von der Einhaltung buchstabengetreuer
Formulierungen – wie bei einem Zauberspruch – abhängig zu machen. Die meisten Formulierungen haben ohnehin
nur menschlichen Ursprung! Ortwin Fischer
#17 Ortwin Fischer 13:04:52 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Die Juden vom Petersplatz vertrieben Eine meiner Lieblingsstellen in der Bibel ist die, in der berichtet
wird, wie Jesus die Händler aus dem Tempel vertrieben hat, weil sie aus dem Gotteshaus eine Räuberhöhle
gemacht hatten. Komischerweise lassen wir das normalerweise zu, so dass die Händler mit ihrem religiösen
Kitsch an Wallfahrtstätten bald mehr in Erinnerung bleiben als das Heiligtum, zu dem gepilgert wird,
egal ob Fatima, Lourd und andere Pilgerstätten. Insofern begrüße ich die Haltung des Vatikans, den
Petersplatz – wie einst Jesus den Tempel – von Händlern zu räumen. Dabei verstehe ich auch Papst Paul
nicht, für den die Tatsache, dass die meisten Händler Juden waren, zu einer Meinungsänderung führte.
Im Gegenteil, es hätte ihm die Entscheidung leichter machen sollen. Warum sollen nun ausgerechnet die
Juden, die Christus ans Kreuz geschlagen haben, die ihren Irrtum – den verheißenen Messias nicht erkannt
zu haben – bis heute nicht einsehen, an ihm und seiner Kirche verdienen? Es ist so, als ob ich mit vollster
Überzeugung den Tabakkonsum verteufele – aber gleichzeitig mit einem Tabakladen möglichst viel Geld
verdienen will! Verstehe es, wer will. Und für die Kritiker, die diesen Artikel mal wieder zum Anlaß
nehmen, um sich polemisch gegenseitig mit Dreck zu bewerfen, habe ich erst recht kein Verständnis. Wann
lernen die endlich, sich bei der Diskussion auf die Sache zu beschränken, mit sachlichen Argumenten Ihre
Ansicht zu begründen, ohne gleichzeitig persönliche Angriffe zu starten. Ortwin Fischer
englischer Blutzoll Seit ich damals bei dem Eintritt Englands in den Irak-Krieg hörte – Original in Englisch
–, wie Blair sagte, England wäre bereit, seinen Blutzoll (blod toll)zu zahlen, ist der Mann für mich
untendurch . Seine Kinder waren ja noch zu jung und die mindestens 80.000 Briten, die dann wirklich den
englischen Blutzoll entrichteten, gehörten wohl nicht zu seiner Famlie. Wäre ich Brite, ich hätte ihn
georfeigt. Aber die Briten haben ihn sogar wiedergewählt!!! Ohne Reue, die er angelblich nicht zeigt,
wird ihm auch die Konversion nicht in den Himmel helfen. o^/ Ortwin Fischer
Regentänzer Ich habe immer gedacht, wenn man im Regen tanzt, wird man erfrischt und der Kopf klarer.
Bei raindance1 – hoffentlich gibt es von der Sorte nicht noch einen 2. – scheint es zu wenig oder zu viel
gewesen zu sein. Alles Müller oder was? Wir sind ja Gott sei Dank nicht alle im Bistum Regensburg und
bei uns im Bistum Bamberg gibt es funktionierende PGRs und Dekanatsräte. Ich finde es ja fast schon eine
Frechheit, wenn jemand – nicht raindance – über PGRs urteilt, obwohl er noch nicht mal weiß, ob seine
Pfarrei einen hat. wäre in dem Fall besser! Ich stimme weder dem schwarz-weiß Gemälde des Artikelschreibers
zu noch den meisten der Kommentatoren. Sicher mag es solche Räte geben, wie sie in den Negativ-Kommentaren
beschrieben werden, aber sie sind doch nicht die Regel, wie es hier dargestellt wird! Unser PGR funktioniert
und befruchtete das Leben in der Pfarrei. Sicher, auch bei uns gehen die Besucherzahlen zurück, aber
ohne PGR wäre es noch schlechter. Also, erst mitmachen, am besten sich wählen lassen und sich für Veränderungen
oder Beibehaltung des Pfarreilebens einsetzen, je nachdem, was notwendig ist. In den meisten Pfarreien
kann man etwas tun, wenn man sich einsetzt und sich einbringt. Nur, schwarz sehend in der Ecke sitzen
und maulen – und das oft unwissend – bringt nichts weiter. ofi
Der nächste Pfarrer wurde fertig gemacht Ich kann nur annehmen, dass der Verfasser dieses Artikels noch
nie einen ev. Gottesdienst besucht hat. sonst könnte er so einen – Entschuldigung – Blödsinn nicht schreiben,
dass es in der ev. Kirche keine Segnung gäbe. Wenigstens Sie als Redaktion sollten es wissen und deshalb
solche eindeutigen Falschaussagen nicht drucken, die nur wieder nutzlose Diskussionen bringen. Segnen
kann im übrigen jeder Christ, es können es z. Bsp. die Eltern bei ihren Kindern tun oder Eheleute unterreindander.
Aber vielleicht meint ja auch der Schreiber, dass der ev. Preister ohne die Priesterweihe durch einen
in der Sukzession stehenden Bischof nicht gültig segnen kann? In einer Büttenrede – der 11.11. ist nicht
mehr fern – könnte ich darüber lachen, wenn diese Borniertheit nicht so traurig wäre. Aber vielleicht
kann sich der Schreiber ja doch einmal dazu hinreißen lassen, einen ev. Gottesdienst zu besuchen, um
festzustellen, dass seine Aussage nicht stimmt. Schön wäre es, wenn er es dann an dieser Stelle auch
zugäbe. Ortwin Fischer
#50 Ortwin Fischer 20:44:40 | Freitag, 28. September 2007
Lateinische Messe Es fällt einem normalen Laien nicht leicht, diese Leitlinien mit Ernst zu lesen. Es
ist einfach schade um das viele Papier für das aufgebauschte Thema. Besonders schade aber ist es, wenn
man den paar Priestern, die wir noch haben, lediglich für die Fähig,eit, eine Mese in Latein lesen zu
können, ein Lateinstudium aufbürdet. Es wäre besser, die Priester in Rhetorik und Seelsorge weiterzubilden.
Da hapert es nämlich bei vielen. Und denen, die gute Seelsorger sind, nimmt man viel Zeit weg, indem
man ihnen Pfichten aufbürdet, die ein Laie – oder auch laiisierter Priester – ebenfalls machen könnte.
ofi
#15 Ortwin Fischer 21:34:14 | Mittwoch, 26. September 2007
Der Rücken des Busfahrers Ich habe selten einen Vergleich gelesen, der so gewaltig hinkt! Machen wir
es doch anders herum: wie sähe das aus, wenn Christus auf dem berühmten Abendmahlsgemälde von Leonardo
da Vinci mit dem Rücken zum Tisch gesessen hätte, während er seinem Vater dafür dankte, das Brot segnete
und brach, so wie es in der „alten“ Messe und der nun wieder offiziell erlaubten der Fall ist. Da würde
doch jeder sagen „Unmöglich, so kann das doch nie gewesen sein!“. Und warum soll sich nun heutzutage
der Priester in der lateinischen Messe nach dem Busfahrer richten und nicht nach Christus? ofi
#7 Ortwin Fischer 21:15:48 | Mittwoch, 26. September 2007
Lateinische Messe o^/ Ehrlich gesagt, verstehe ich die ganze Aufregung – wie heißt es so schön in neudeutsch –
nicht wirklich. Ich bin Jg. 39, für mich war die „alte“ Messe normal. Sie hatte sogar den Vorteil, dass
man mit dem Schott überall im Ausland die Messe mitverfolgen konnte, wenn der Zelebrant ein halbwegs
verständliches Latein sprach. Bei einer spanischen Messe auf Lanzarote verstehe ich dagegen nur „Bahnhof“.
Unser letzter Pfarrer hat einmal im Jahr eine „alte“ Messe gefeiert, damit sie nicht ganz in Vergessenheit
gerät, allerdings „versus populum“. Ich fand das gut, weil es auch ein Stück Kirchenkultur ist. Ein
feierliches Hochamt mit 3 Geistlichen – früher war es der Pfarrer mit 2 Kaplänen – , wie Sie es in den
Begleitbildern zeigen, ist ohnehin Illusion. Wir sind doch heute froh, wenn wir einen haben. Man konnte
also auch bisher eine Messe in Latein halten – und jetzt muß man es ja nicht, man darf. Was allerdings
unnötig ist, und da stimme ich den Kritikern zu, dass ist die Begleiterscheinung, die Messe mit dem Rücken
zum Volk zu halten. In vielen Kirchen ist das ohnehin durch geänderte Architektur nicht mehr möglich.
ofi
#19 Ortwin Fischer 17:36:32 | Sonntag, 16. September 2007
Generalvikar Schwaderlapp Als geborenem Kölner zwingt es mir schon ein breites Lächeln auf, wenn ich
die Worte von Generalvikar Schwaderlapp lese. Nomen est Omen! Jeder Kölner weiß, was ein „Schwadlappe“ist,
nämlich jemand, der mehr redet als sein Verstand bewältigen kann, folglich viel Stuss. Ich würde mir
einen anderen Namen zulegen – aber vielleicht bracuht er ihn als Entschuldigung?! Von einem Kardinal,
selbst von Herrn Meisner, kann man doch erwarten, dass er ermessen kann, was seine Äußerungen bewirken
uns dass er sich danach richtet. Ein Generalvikar kann doch nicht verlangen, dass man seinem Chef ein
Generalpardon erteilt wie jemandem, der zwar alle Tassen im Schrank hat, aber deren Henkel ab sind. Zu
behaupten, dass eine Kultur nur dann Kultur ist, wenn sie nach Gottes Geboten ausgerichtet ist, das ist
noch mehr Anmaßung als der Alleinvertretungsanspruch. o^/ Zuhören werden ohnehin nur die ca. 15 % der
r.k. Christen, die sich noch der Kirche verbunden fühlen, zustimmen sicherlich noch viel weniger. Aber
anscheinend habe die drei „Ms“, Müller, Mixa und Meisner Freibriefe, ihren Schäfchen auf den Füßen
herumzutreten. Nur wundern sollten sie sich nicht, dass immer mehr von diesen Schäfchen ihrem Hirten
oder besser „Hirten“ den Rücken drehen. ofi