Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Sekte und Glaubensgemeinschaft sind doch keine einander ausschließende Begriffe. Jede Sekte ist eine
Glaubensgemeinschaft, nur der Umkehrschluß stimmt natürlich nicht. Bei den „Deutschen Christen“ ist
das manipulative Verhalten vor allem nach innen -als Charakteristikum einer Sekte- klar gegeben, z.B.
durch die Forderung, den aus dem Christentum unmöglich ableitbaren „Arierparagraphen“ in die Kirchenverfassung
zu übernehmen. Daran ändert auch die zugegeben große Mitgliederzahl nichts: Im Vergleich etwa zur heutigen
Scientology ist eine Million Anhänger wenig. Für die frühen Christen kann ich dieses Charakteristikum
aber nicht sehen. Es mag sein, daß Rudolfus „Sekte“ im Sinne von Abspaltung, nicht im Sinne manipulierter
Gefolgschaft verstanden hatte, wofür die Einschränkung „religionswissenschaftlich“ spricht, aber für
ihn sprechen kann ich natürlich nicht.
genau genommen, Rudolfus, waren die „Deutschen Christen“ eine Sekte, die durch Vermischung protestantischen
und rassistischen Gedankenguts entstanden war (m.E. die treffendste Deutung für den Nick „Lutheraner“,
dessen Beiträge mit heutigem Luthertum nichts zu tun haben). Die „Deutschen Christen“ waren sowohl Juden
und Katholiken als auch den NS-kritischen „Bekennenden Christen“ innerhalb der eigenen Denomination gegenüber
spinnefeind; Ökumene ist damit nicht zu machen. Warum ausgerechnet ein Katholik solches Gedankengut übernehmen
sollte, ist mir unverständlich (gleiches gilt für jeden denkenden Nichtkatholiken auch). Da sollte derartiges
Gedankengut grundsätzlich „off limits“ sein! Aktuell tätige Gruppen, deren Inhalte jenen der „Deutschen
Christen“ ähnlich sind, existieren am rechten Rand des evangelikalen Milieus, z.B. als Aryan Nations
oder Kingdom Identity Ministries, v.a. in den USA und Südafrika. In Europa sind sie von eher geringer
Bedeutung innerhalb der rechtsextremen Szene.
Dummerweise… liegt Medjugorje nicht im Zuständigkeitsbereich der kroatischen Bischofskonferenz, sondern
in dem der bosnischen. Die kroatische BK ist dafür so unzuständig wie die deutsche Bischofskonferenz
für Belange in Rußland. Ein schönes Beispiel, wie leicht man unbedarfte Reporter (und erst recht gutgläubige
Pilger) doch über den Tisch ziehen kann… im übrigen liegt die Entscheidung zur „Anerkennung“ mittlerweile
in Rom, da die Entscheidungskompetenz dem Ortsbischof von Mostar entzogen wurde. Und Papst Benedikt XVI
ist von der Herzegowina zum Glück so weit entfernt, daß die Medjustascha mit der HVO-Miliz keinen Druck
auf ihn ausüben kann… da hat sein Amtsvorgänger klug vorausgedacht!
Moment bitte, ein Punkt ist hier mindestens mißverständlich: Man muß Böckenfördes Situation berücksichtigen,
um seine antikirchliche Schrift einzuordnen. Böckenförde ist Jurist – das heißt: Er gehört zu jener
Einrichtung, mit der die National-Sozialisten in erster Linie ihre Terrorherrschaft durchsetzten. Natürlich
ist Böckenförde Jurist, aber er ist 1930 geboren und kann damit kein Nazijurist gewesen sein. Bei Kriegsende
war er 14 oder 15 Jahre alt. Die Übernahme von Altnazis in die Nachkriegsjustiz ist unstrittig und schlimm,
aber Böckenförde gehört nicht zu ihnen. Zum Verhalten deutscher Bischöfe ist Differenzierung angesagt!
Da ist zum einen das von 20mancro5 genannte schlechte Beispiel, aber andere Bischöfe -ich denke da z.B.
an Graf v.Galen in Münster- haben klar ihre Stimme gegen die braune Barbarei erhoben. Ein einheitliches
Verhalten gab es weder in der katholischen Kirche noch in den evangelischen, in denen braune „Deutsche
Christen“ gegen die „Bekenntnischristen“ standen. Die Enzyklika „Mit brennender Sorge“ von Papst Pius
XI, die in Deutschland unter teils abenteuerlichen Umständen unters Volk gebracht wurde, war in ihrer
antinazistischen Ausrichtung ganz unmißverständlich. Fazit: Pauschalurteile, egal welcher Richtung,
werden hier immer an den Tatsachen vorbeiführen.
Die katholische Kirche kennt keine „inoffiziellen Wallfahrtsorte“, so wenig wie sie inoffizielle Priester
kennt. Natürlich kann Dr.Preßlmayer keine kirchenrechtliche Grundlage für ein solches Konstrukt vorlegen –
es gibt keine. Das kirchliche Verfahren zur Anerkennung von Wallfahrtsorten hat ja gerade den Zweck, daß
nicht jede Sekte ihre eigenen „Wunder“ produziert und dann Pilger anlockt unter der Vorspiegelung, eine
katholische Wallfahrt zu unternehmen. Ein schönes Beispiel für die Lügen der „Seher“ hat der Mostarer
Bischof Pavao Zanic, anfangs für die „Erscheinungen“ durchaus offen, dokumentiert (Originaltext liegt
mir vor). Hier kreuzgang.org/viewtopic.php?p=152460&sid=9… das wörtliche Zitat im Kreuzforum. Man beachte
vor allem den Meineid von Mirjana Dracicevic. Geschworen vor dem Kreuz… eine tolle „Offenbarung“! Erst
unter dem Eindruck offenkundigen Schwindels hatte sich der damalige Ortsbischof vom Befürworter zum Kritiker
gewandelt. Warum ist eigentlich zur Hercegovačka Banka www.law.nyu.edu/…ionwatch/bosnia.html kein Wort
gekommen? Etwa, weil die Verehrung Mariens (sehen Sie? Ich kann!) schwerlich mit dem Betrieb einer Geldwaschanlage
für bosnische Warlords durch die für Medjugorje zuständige Franziskanerprovinz unter einen Hut zu bringen
ist? Neben dieser Quelle gibt es zahlreiche weitere. Die Region konnte noch von Glück reden, daß die
Bank in letzter Minute von Polizei und UN-Friedenstruppe dichtgemacht wurde, weshalb die in der Gegend
operierenden Milizen seither finanzielles Vakuum atmen mußten… wie gesagt, das Problem beschränkt
sich nicht auf religiöse Fragen. Oder ist das eine Verschwörung der UNO?
difficile est satiram non scribere in rete crucis! Weiterer Denkanstoß: Homo steht im Lateinischen
für Mensch, weshalb -entsprechende Deutung vorausgesetzt- nicht nur jeder Homo, sondern auch jeder Hetero
ein Homo ist.
Stimmt, Rudolfus, beides sind sichere Staaten, und sie grenzen entweder an keine oder an sichere Nachbarn.
Kontrollen können auch in Schengen-Staaten durchgeführt werden und sie werden durchgeführt, allerdings
nicht an der Grenze, sondern in einer (m.W. 30 km breiten) Zone dahinter und nicht routinemäßig. Die
einzelnen Staaten können darüber hinaus dann Grenzkontrollen vorübergehend durchführen, wenn es die
Sicherheitslage erfordert (in Deutschland zuletzt während der WM).
Schengen Dem Abkommen können auch Nicht-EU-Mitglieder wie Norwegen und Island beitreten. Umgekehrt sind
auch nicht alle EU-Staaten Signatare des Schengen-Abkommens; Irland hat es nicht unterzeichnet und Großbritannien
wird erst am 21.Dezember beitreten.
Todesstrafe Soweit ich mich richtig erinnere, beschränkt der Katechismus die postulierte Zulässigkeit
der Todesstrafe auf „notwehrähnliche Situationen“, d.h. zur Gefahrenabwehr, wenn sie mit milderen Mitteln
nicht zu erreichen ist. Faktisch gilt mittlerweile in jedem Land, und im Unterschied zu Moses’ Zeiten,
daß man einen Mörder einsperren kann: In dem Moment ist der Nothilfezweck auf unblutigem Weg erreicht
und die vom Katechismus verlangte Voraussetzung für die Todesstrafe weggefallen. Insoweit kann ich keinen
Widerspruch zwischen kirchlicher Lehre und dem Engagement vieler US-Bischöfe gegen die Todesstrafe erkennen.
Danke, Ultramontanus, ich hatte tatsächlich einige auf gloria.tv verbreitete falsche Angaben über Medjugorje
zur Bewertung der Glaubwürdigkeit dieser Seite herangezogen. Z.B. wird dort eine schlichte Gebetsstätte
als „Wallfahrtsort“ ausgegeben, obwohl keine kirchliche Anerkennung als solcher vorliegt… Die Frage
nach der Lizenz konnte bis jetzt noch niemand beantworten. Beim neuesten Video (unten von mir verlinkt)
hat man übrigens auf diese merkwürdige Lizenzstellung verzichtet.
Der Unterschied zwischen Gebetsstätte und Wallfahrtsort ist so groß wie der zwischen einem Exerzitienhaus
und einem Dom. Nur deshalb existiert die Kategorie „Gebetsstätte“ ja. Wie der Name schon sagt, ist es
eine für Gebete vorgesehene Stätte, weiter nichts. Sollte Rom beides gleichgestellt haben: Quelle bitte.
(Ich bin mit jeder vatikanischen Quelle, z.B. CIC, zufrieden!) Zum Stichwort „Anerkennung“: Rom erkennt
an, daß dort gebetet werden soll (wo nicht?), weiter gar nichts! Eine Gebetsstätte kann völlig unabhängig
von irgendwelchen übernatürlichen Erscheinungen eingerichtet werden, siehe Heroldsbach, wo nicht einmal
der Leiter der Gebetsstätte an irgendwelche Erscheinungen glaubt. Eine katholische Wallfahrt kann man
nur zu einem kirchlich anerkannten Wallfahrtsort unternehmen. Alles andere sind Privat- oder Pilgerreisen.
Sogar die dürfen nicht der Verifizierung der M.-„Erscheinungen“ dienen. Zu Medjugorje im besonderen könnte
ich noch weit mehr Einwände anführen, das Stichwort Hercegovačka Banka sollte für den Anfang genügen
und Ihnen hoffentlich bekannt sein, aber schon die den „Sehern“ nachgewiesenen Lügen, teils unter Eid,
begründen mehr als berechtigte Zweifel. Zur Glaubwürdigkeit eines Richters: Natürlich liegt auch die
nicht bei 100%, das erreicht nur ein Beweis im mathematischen Sinne, aber sie liegt um ein Vielfaches
über der von Seiten, die sich als katholisch bezeichnen und dann die kirchliche Jurisdiktion geflissentlich
übergehen (siehe oben), von „Unschuldsvermutung“ noch nie etwas gehört zu haben scheinen usw.
Werter Herr Preßlmayer, das mußte ja kommen! Für alle Interessierten: Der Bericht von Radio Vatikan
…ecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=75218 (Medjugorje ist nicht als Wallfahrtsort anerkannt.
Eine Gebetsstätte kann man auch in Timbuktu einrichten; „Wallfahrten“ sind die Reisen dorthin gleichwohl
nicht, so wenig wie die nach Heroldsbach). Oder ist der Vatikan auch schon in der Hand des Antichristen?
In dem Fall: Willkommen in Sedisvakantistan. Zu Pünktchen: Bei der Forderung bleibt es, Sie können mich
gerne zitieren und ich setze auch noch eins drauf: Sollte Fiala für schuldig befunden werden, zu Straftaten
angestiftet oder sie geduldet zu haben, gehört er dafür entsprechend zur Verantwortung gezogen. Von
einem ordentlichen Gericht und nicht auf einem moldawischen Blog. Schönes Beispiel: das neue Video „Abtreiber
Fiala belästigte mich mit einer Kinderleiche“ www.gloria.tv/?video=clkt7wgu… – was man zu sehen bekommt,
ist alles mögliche außer Fiala mit der Kinderleiche. Genau das wird aber für seine Verurteilung notwendig
sein. Genau das unterscheidet ein rechtsförmiges Verfahren von virtueller Femejustiz. Ordentliche Berichterstattung
oder Beweisaufnahme, das bezieht sich auf beide Themenkomplexe, sieht anders aus.
nein, Hermi, „Also wenn mich nicht alles täuscht sind turk und Heinrich von Ofterdingen dieselbe Person.“
das sind sie nicht. Man hüte sich vor dem gefürchteten endemischen Sockenfieber…
eine gute Frage, Dr.Natterbach, auch unter einem zweiten Aspekt: Wie man es schon von dem im gleichen
Boden wurzelnden kath.net kennt, ernennt gloria.tv freihändig Plätze zu Wallfahrtsorten www.gloria.tv/?search=medjugo…,
ohne daß es auch nur den Hauch der notwendigen bischöflichen oder päpstlichen Anerkennung gäbe. Aber
unbeirrt: „Je katholischer, desto besser!“ Sollte der Vatikan von der Öffentlichkeit unbemerkt in die
Republik Moldova umgezogen sein und den Webmaster zum Papst gewählt haben? Falls nein: dann hätte Pfr.Nay
die kirchliche Entscheidungskompetenz so wenig wie Dr.Preßlmayer oder ich… und das Motto wäre ein
Etikettenschwindel über einem zweiten Etikettenschwindel. Wenigstens in diesem Punkt hat man früher
genauer hingesehen. Oder weiß gloria.tv besser als der Papst, was katholisch ist?
…und ich bin keiner der drei… mir ist schon klar, daß das noch niemand behauptet hat, es ist nur
prophylaktisch für „Stimme aus dem Tradiland“ – der mich hinter jedem Account vermutet, den er nicht
schon anderweitig als David Berger „entlarvt“ hat… mit dem absolut vertrauenswürdigen Zeugen Asphyx!
Neue Arten können auch von einer Generation zur nächsten entstehen. Wie? Ganz einfach. Kreationisten
dürften sich mit der etablierten Evolutionsbiologie zumindest darin einig sein, daß eine Art eine Individuengemeinschaft
ist, in der fruchtbare Nachkommen gezeugt werden können. Bei der Fortpflanzung vor allem einfacher Individuen
kann sich nun der Chromosomensatz verdoppeln, natürlich oder künstlich unter Einfluß chemischer Agenzien,
deren bekanntestes das Colchicin -das Alkaloid aus der Herbstzeitlose- ist. Den Vorgang nennt man Polyploidisierung.
Bei Säugetieren führt es zum Untergang der betreffenden Zellen, bei zahlreichen Pflanzenarten aber zu
einer höheren Leistungsfähigkeit durch verdoppelte Biosynthese, wirkt sich also als Vorteil aus. In
einigen Ländern werden so neue, besonders ertragreiche Gemüsesorten gezüchtet. Innerhalb der Elterngeneration
können natürlich weiter fruchtbare Individuen gezeugt werden, innerhalb der alten Art. Innerhalb der
Kindergeneration funktioniert die Vermehrung ebenfalls, aber nicht mehr zwischen der Eltern- oder Kindergeneration,
da dies durch asymmetrische Verteilung des Erbmaterials verhindert wird. Mit der Kindergeneration ist
also im Verlauf einer einzigen Fortpflanzung eine neue Art (meist größerwüchsig als die vorherige)
entstanden! So gibt es innerhalb verschiedener Gattungen Arten mit unterschiedlichen Chromosomensätzen,
wie es bei den bekannten Kolabäumen Westafrikas der Fall ist; zur Reproduzierbarkeit in vitro siehe oben.
Makroevolution ist damit ein beweisbares Faktum, keine Theorie mehr.
etwas mehr Präzision, Frau Meves, kann nicht schaden! Worauf ich hinaus will? Fünfmal täglich neigen
sich die Moslems vor ihrem Allah stimmt, wenn sie den Geboten des Islam folgen, aber: und ihrem Mohammed.
stimmt leider nicht! Mohammed (ebenso Jesus) gilt im Islam lediglich als Prophet, nicht als Gottheit,
vor der man sich -wie vor Allah- verneigen würde. So wenig, wie sich ein Christ z.B. vor dem Evangelisten
Lukas verneigt. So wenig, wie ein Katholik den Papst anbetet. Wenn das mir als Nichtmoslem schon auffällt,
was Muslime da noch alles zu korrigieren hätten? Für die sicherlich notwendige Auseinandersetzung mit
dem Islam sind solche Verkürzungen kaum hilfreich, sondern schaden eher.
selbst das beweist noch nichts, Sirilo, ohne auch nur eine Fliege totgeschlagen zu haben, komme ich bei
der Suche nach Arkanum und Mord auf 2520 Treffer… es kommt eben auf den Inhalt der einzelnen Seiten
an.
den Brief, bbd, können Sie auch im Originalton www.kreuz.net/article.3161.html nachlesen. Allerdings
nicht als Kopie, die Titelzeile war anders. Die war geschmackvollerweise mit „Ritualmord-Sondernummer“
überschrieben. Naja… seinen publicity stunt hat Humer ja bekommen und vielleicht war genau das auch
die Absicht. Er ist kein Neonazi wie Zündel oder Lauck, hat aber auch keine Berührungsängste etwa zum
Rechtsextremisten Ludwig Reinthaler in Wels.
im einzelnen… Unser Staat läßt verurteilte Mörder auch nach 15 Jahren frei. Warum soll ein Mensch,
der gefehlt hat, nicht nochmals eine Chance erhalten? Er soll eine Chance haben, sich wieder ins Leben
„draußen“ einzufügen. Natürlich! Was ihm nicht zusteht, ist eine Chance, nochmals zu fehlen. Im konkreten
Fall: Ein Priester (oder Laie), der sich einmal an Kindern vergangen hat, gehört nicht mehr in eine Position,
sich ein zweites Mal an ihnen zu vergreifen. Resozialisierung ja, aber nicht um den Preis einer Wiederholungstat.
Und dann verstehe ich eines in diesem Staat nicht: Schwulsein und Frühsexualisierung gelten hierzulande
doch heute als normal, ja werden geradezu überall gefördert und propagiert. Das mag einem gefallen oder
nicht, aber nichts davon ist rechtswidrig oder strafbar. Sexueller Mißbrauch ist hingegen beides. Aber
wenn sich ein Priester einmal verfehlt, dann soll der fürs Leben weggesperrt werden?! Nicht fürs Leben,
aber lange genug, daß er die Strafe deutlich spürt (gilt auch für jeden Laien!). Zum Thema Wiederholungsgefahr:
siehe oben. Nichts gegen die Wiedereingliederung z.B. eines Alkoholikers, aber muß das ausgerechnet im
Wirtshaus sein? Ich meine nein.
zu Vineta ad 1.) nein. Bis dahin ist er nicht gutherzig, sondern ein etwas weniger schwarzes Schaf als
z.B. Erzbischof Law in Boston. Eben: richtiges Verhalten relativ zu diversen Kollegen, nicht absolut.
ad 2.) ja unter der Prämisse, daß die Haftungsansprüche in Deutschland ebenso konsequent durchgesetzt
werden in den USA (bistumseitige Fahrlässigkeit oder Vorsatz natürlich vorausgesetzt). Der Fall Peter
Kramer ist mir in der Tat bekannt und im Fall eines erneuten Schuldspruchs würde ich für zivilrechtliche
Schritte ebenso plädieren wie Sie.
Nicht mit zweierlei Maß messen – eine ausgezeichnete Idee! Hat das Land Baden-Württemberg diese Lehrerin
nach Bekanntwerden der Mißbrauchsvorwürfe von einer Schule in die andere, und damit von einer Beute
zur nächsten, weiterversetzt? Ohne die Schüler oder Eltern auch nur zu warnen? Damit Gelegenheit für
weitere Übergriffe geschaffen? Falls ja, trifft Ihr Vergleich, Herr Panetta. Falls nein, dann messen
Sie selbst mit zweierlei Maß.
Von gutherzig, Vineta, könnte man in der Tat erst reden, wenn er sich selbst beteiligte. Richtig war
das Verhalten nur relativ zu anderen Bischöfen, die nicht einmal das getan hatten. In anderen Fällen
gingen die Klagen auf Schadenersatz vor Gericht, und fünf US-Diözesen sind inzwischen bankrott (liegt
letztendlich auch nicht im kirchlichen Interesse). Das hat schlicht mit dem Haftungsrecht der jeweiligen
Länder zu tun. Soweit Diözesen juristische Personen sind, trifft sie natürlich auch zivile Haftpflicht,
soweit ihre Amtsträger fahrlässig oder gar (bedingt oder direkt) vorsätzlich zu Sexualstraftaten Untergebener
beigetragen haben. Den Ersatzanspruch bejahen im konkreten Fall auch die Versicherungen. Inwieweit sich
die Diözese dann die Beträge von den Amtsträgern zurückholen will, ist ihre Entscheidung (und bei
solchen Beträgen wäre das Privatvermögen ein Tropfen auf den heißen Stein, nicht einmal annähernd
geeignet, die Ansprüche zu begleichen). Jetzt besteht noch die Hoffnung, daß man künftig schon aus
Angst vor einem finanziellen Debakel Mißbrauchsvorwürfe ernster nimmt, als es bisher -in vielen Diözesen-
der Fall war. Anderenfalls würde durch künftige Prozesse dasselbe wie durch das Fernbleiben von den
Domen erreicht, vermutlich sogar schneller. (Logge mich erst einmal aus – bis später!)
Zustimmung, Vineta, wer so etwas duldet, gehört in jedem gesellschaftlichen Bereich gefeuert! Dabei war
Erzbischof Mahony (ich habe zwischenzeitlich noch etwas in der Vorgeschichte gekramt) wenigstens im Nachhinein
bereit, sich für eine Entschädigung einzusetzen. Einige seiner Kollegen, in deren Diözesen sich ein
vergleichbarer Saustall gebildet hatte, waren auch dazu nicht willens. Insofern überrascht mich, daß
ausgerechnet er Ziel einer Schlägerattacke (was nie sein darf!) wurde.
Das Umdenken will ich auch gar nicht abstreiten, Ultramontanus, aber das hat natürlich in verschiedene
Richtungen gewirkt. Zum einen kommt ein Umdenken in der Sexualmoral in Frage, zum anderen auch eine höhere
Anzeigebereitschaft bei den Opfern (in wieweit das Konzil oder außerkirchliche Vorgänge dazu geführt
haben, wird sich kaum noch quantifizieren lassen). Das große Problem bei der ganzen Angelegenheit ist
die Unmöglichkeit, gerade für die älteren Vorgänge genaue und mit den heutigen vergleichbare Zahlen
zu finden. Die Übergriffe vor „V2“ zeigen jedenfalls, daß auch vorher nicht alles in Ordnung war und
eine scharfe Trennlinie vor/nach „V2“ zumindest im Bereich des Kindesmißbrauchs nicht existiert (in anderen
Bereichen natürlich).
Die ältesten Fälle, Peter-Pan, gehen hier bis in die 40er Jahre religion.orf.at/…70717_missbrauch.htm
zurück, also zwei Jahrzehnte vor dem II.Vaticanum… deswegen „V1“ verantwortlich machen zu wollen wäre
genauso abwegig. Sexuellen Mißbrauch gab es vor dem letzten Konzil und danach. Ganz einfach.
Werter ExBochumer, zu Medjugorje sind wir genau einer Meinung! Sollte eigentlich auch aus meinen Beiträgen
hier, und erst recht jenen dort, hervorgegangen sein. Zuletzt hatte ich mich mit Herrn Preßlmayer darüber
auseinandergesetzt. Wie gesagt: Etwas zu recherchieren schadet nie…
Das Anliegen, ExBochumer, bestand in einer Antwort auf Ihre Frage, wie es denn mit dem Medjugorje-Glauben
wäre, und in einer Begründung für das „schlecht“. Ein größeres Arkanum versteckt sich darin nicht.
Eine gute Frage, Ottaviani, ob der Grund darin liegt? Ein Diözesanpriester, der den Kardinal bei der
Priesterkonferenz gehört hat, erklärte vor der Tageszeitung ‘Los Angeles Daily News’, daß der Gewaltverbrecher
jemand war, „den wir kennen und respektieren“. Das Verhalten des Täters ist noch viel widersinniger,
wenn er über das Motiv die Wahrheit sagt: Er hatte sich zu den Fällen von Mißbrauch in seiner Erzdiözese,
anders als so mancher unter seinen Kollegen, vorbildlich verhalten. Der Annahme eines vorgeschobenen Motivs
schließe ich mich an.
Über die dortigen Zustände, ExBochumer, haben wir kurz vor Ihrem Posting ein interessantes Info www.kreuts.net/forum/index.php?topic=530.msg7…
hereinbekommen. Gerade noch rechtzeitig, um die Daten zu sichern. Um auf Ihre Frage zum Artikel zurückzukommen:
Schlecht, denn die Zusammenarbeit des Pfarrers von Medjugorje mit einem kroatischen Neonazi-Barden www.nysun.com/article/65117
wird schwerlich mit dem Besuch eines jüdischen Gottesdienstes unter einen Hut zu bringen sein… auch
bei aller Liberalität nicht.
Moment bitte, Herr Leblhuber, der Link klappt nicht ganz, aber damit de.wikipedia.org/…%B6mischer_Soldat%29
sollte es gehen. (Eventuell ein Problem mit dem Eingabefenster?)
Gregor Schwartz-Bostunitsch Der Mann ist nicht gerade ein Paradebeispiel für wissenschaftliche Neutralität,
wenn auch nur die Hälfte dieser Biographie www.anthroposophy.com/…tuelles/bostbio.html stimmt. zu engelhardt:
Ja, die lieben Spekulationen… konsequenterweise müßte man noch jeden, der Maria nicht für eine Nubierin
hält, als Teil einer antinubischen Verschwörung entlarven. Verdächtige gibt’s ja genug, bei den vielen
Nichtnubiern!
Die Auffassung Dieser Schreiber, – wer auch immer sich da hinter „Antisemit“ verbirgt –, kann unter Traditionalisten
als Katholik nicht ernst genommen werden. wird von den meisten Traditionalisten, die ich kenne, geteilt.
Ich vermute hinter „Antisemit“ den gleichen Herren, der sich hier schon als Antimodernist, Kasperschüler,
Roman German, Orate, Christus vincit, Malachias (und -II) sowie Omnes haereses interemisti betätigt hat.
Über die Bemerkung zur Gnosis, werter Murx, wird sich „Antisemit“ (aus der Ecke des Anton Schmid Verlags
in Durach/Allgäu) ganz besonders „freuen“. Wetten? Inzwischen lehne ich mich gemütlich zurück und
genieße das jetzt mit Sicherheit folgende Schauspiel… gehe nur schnell Popcorn holen.
Pardon, Theo, merken Sie es wirklich nicht? Ultramontanus weiß, was „Deutsche Christen“ waren/sind. „Lutheraner“
weiß es sowieso und ich weiß es auch. Was die Betreffenden selbst glauben oder nicht, sagt nichts über
ihren Kenntnisstand aus. Sie scheinen hier als einziger nicht zu wissen, daß diese Gruppe oder besser
Sekte eine Vereinigung fanatisierter Katholikenhasser darstellt. Sie solidarisieren sich hier mit jemand,
der Leute wie Sie abgrundtief verachtet. Bei aller Tragik entbehrt das nicht einer gewissen Putzigkeit.
Können „Deutsche Christen“ lesen? Zweifel sind erlaubt! Der Begriff „Tetragrammaton“ in dem vorgeblichen
„Satanssymbol“ war die Umschreibung des hebräischen Gottesnamens Jahwe (geschrieben mit vier Buchstaben,
JHVH). Dessen Gegner war „Satan“ (was nichts anderes als eben „Gegner“ bedeutet). Beides gleichzusetzen
schafft nur ein „Deutscher Christ“!
Offenkundig, Kurt K., hat „Lutheraner“ vergessen, das Wort „Tetragrammaton“ zu googeln. Er wüßte sonst,
daß es exakt das Gegenteil eines Satanssymbols (nämlich einen Gottesnamen) darstellt. Er greift in seinem
Wahn immer das heraus, was ihm gerade paßt, und umgeht den Rest. Zum Beispiel das mit dem Absatz: Bei
kreuts.net handelt es sich um ein offenes Projekt nach Glauben und Orientierung unterschiedlichster Menschen,
an dem alle Interessierten mitarbeiten können! Vor gar nicht so langer Zeit hatte er behauptet, am Braunschweiger
Dom gebe es ein „Hakenkreuz aus Odalsrunen“ www.kreuz.net/bookentry.2073.html. Dummerweise ist auf dem
Foto nichts davon zu sehen. Böse blamiert! Zum Glück gibt es einen Unterschied zwischen echten Lutheranern
und Anhängern der Nazi-Kirche „Deutsche Christen“, die sich als lutherisch ausgab. Die „rein zufällig“
wie unser Pseudolutheraner nichts mehr haßt als Juden und Katholiken. Ähnlichkeiten rein zufällig,
oder nicht?
Hallo, Rainer Tobak & andere, vielleicht können Sie die fehlende Kommentarfunktion damit www.kreuz.net/…rk-article.6294.html
zum Leben erwecken. Ist natürlich ohne Erfolgsgarantie.
Wie kommen die Hersteller des Videos an die für die Lizenzstellung notwendige Zustimmung der gezeigten
Person, ohne mit dem Mann zusammenzuarbeiten? Bitte nicht ausweichen…
Mit Verlaub, lieber Murx, was habe ich denn über das „Milieu der Tradition“ gesagt und wo soll das gewesen
sein? Der Begriff ist ohnehin so weit gefaßt, daß pauschale Aussagen gar nicht zu treffen sind. Die
Distanz zu fragwürdigen „Erscheinungen“ auch bei den meisten „Tradis“ ist mir bekannt und auch sehr wohl
begründet.
Lob von unerwarteter Seite Danke an die Redaktion für diesen Artikel! :(3 Wie es aussieht, ist selbst
in den konträrsten Konstellationen www.kreuts.net/forum/index.php?topic=588.0 ein common ground nicht
auszuschließen. Schön, daß es so etwas noch gibt! Gerade mit weinenden Statuen kann man leichter manipulieren
als irgendwie sonst. Da hatten wir schon alles von Regen- oder Leitungswasser über Männerblut bis zum
thixotropen Gel, das sich bei Bewegung verflüssigt… entsprechend vorsichtig ist auch die katholische
Kirche selbst. Besondere Vorsicht ist dann gegeben, wenn die betreffende Stätte als Erscheinungs- oder
Wallfahrtsort ausgegeben wird… oft genug erweist sich das Gegenteil als richtig.
Schon gelesen? Die zugrunde liegende Konvention www.servat.unibe.ch/dfr/bs014358.html gilt auch in Österreich,
selbst wenn wir unterstellen wollten (!), die Aufzeichnung sei echt. Das ist nicht wie bei einem Bankräuber,
der mit dem Betreten der Bank sein Einverständnis mit der Aufzeichnung erteilt. Dann geht aus dem Tonband
auch nicht hervor, wer angesprochen wurde und ob dies mit dem Einverständnis des Angesprochenen geschehen
ist. Dies auszuschließen liegt beim Anzeigeerstatter. Der im übrigen auch wird erklären müssen, warum
die Anzeige erst erstattet wurde, nachdem das erste Video schon veröffentlicht wurde und Wochen, gar
Monate für eine digitale Nachbearbeitung zur Verfügung standen. Warum wurde so lange gewartet?
Schon klar, Der Mann auf den Fotos ist namentlich bekannt (wegen früherer Auffälligkeiten und einer
Anzeige gegen ihn) …von einem Herren, der nach eigenen Angaben mit keiner Anzeige durchgekommen ist
und dessen Belastungseifer aktenkundig, aber okay… Auf den Fotos selbst ist der Ort erkennbar, an dem
sie entstanden sind. …zu erkennen ist der Ort, auf den die Kamera gerichtet wurde, über die Tonspur
sagt das gar nichts… Die Identität der Stimme auf der Tonspur mit der Stimme des Mannes ist heutzutage
forensisch belastbar festzustellen. …bei einem altmodischen Magnetband ja, bei den Methoden der digitalen
Tontechnik wird’s schwieriger bis unmöglich, eine Nachbearbeitung auszuschließen. Vor allem bei Leuten,
die wie HL bekanntlich mit heimlicher Aufzeichnung arbeiten und sich so Stimmproben verschaffen können…
Gesetzt also den Fall, Dort liegt, vgl. oben, die Bruchstelle. Ferner fehlt ausgerechnet das, womit man
die Stimme tatsächlich der gezeigten Person zuordnen könnte, nämlich eine Filmaufnahme mit Mundbewegungen.
Warum nur Standbilder, wenn HLI schon Kameras hat? Das nimmt schon jeder Pflichtverteidiger auseinander.
Beweisführung nach gloria.tv Zur Stimme eines unbenannten Mannes, die sich an einem unbekannten Ort an
eine weder zu sehende noch zu hörende Person wendet, werden Fotos eines unbenannten Mannes gezeigt. Alles
Weitere wird zwar behauptet, aber nicht belegt. Daraus folgt glasklar und unwiderlegbar: Fiala stiftet
zu Straftaten an! BTW: Daß man sich auf der gleichen Seite noch einen ganzen Wallfahrtsort aus den Fingern
saugt (wie auf vielen Seiten der Szene), ist da nur noch das i-Tüpfelchen. Die Entscheidung darüber
liegt nun mal beim Papst und nicht bei den Herren Preßlmayr und Nay.
Wie Sie sehen (sollten), Pünktchen, taugt schon die Quelle nichts. Sie genügt nicht einmal den eigenen
Ansprüchen. Wollen Sie ernsthaft eine „Verurteilung“ an einem Video festmachen, dessen Schlüssigkeit
dünn wie die sprichwörtliche Nu---nseide ist und dessen Quelle schon im eigenen Motto lügt wie gedruckt?
Sie sind doch sonst nicht so leicht zu manipulieren.
Wie glaubwürdig ist gloria.tv? Auf Herrn Leblhubers Hinweis habe ich mir erlaubt, die Quelle des Artikels
noch einmal genauer durchzusehen. Resultat: Herr Reusch hatte eine interessante Fährte bereits gefunden,
sie aber leider nicht bis zum Ende verfolgt. Wie seriös ist eine Seite, die schon am eigenen Anspruch
scheitert? Ein Beispiel (ganz ohne Fiala!) ist dort de.gloria.tv/?video=jacy07dk… ab 0:59 auf der Tonspur
zu finden. Zitat: „Medjugorje zählt zu den bekanntesten und am meisten besuchten Wallfahrtsorten der
Welt“. Tatsache ist, daß es in Medjugorje überhaupt keinen Wallfahrtsort gibt! Papst Benedikt XVI verweigert
die notwendige Anerkennung. Hier nur eine religion.orf.at/…18_medjugorje_fr.htm von vielen Quellen.
Gerade vor dem Hintergrund der Tatsache, daß der Blogbetreiber Don Reto Nay Priester ist, trägt dies
nicht zur Glaubwürdigkeit bei. Ein Pfarrer, der so etwas auf seiner Seite akzeptiert und ein Video verbreitet,
das sich offen gegen die päpstliche Jurisdiktion stellt? Gehorsam gegen Rom oder glattes Sektierertum,
das sich selbst die Entscheidung anmaßt? Ein bemerkenswert eigenwilliger Umgang mit der Wahrheit. Aber
ungerührt: „the more Catholic, the better“! Fazit: Sechs, setzen. Nicht einmal aus meiner Sicht, sondern
am selbst gesetzten Maßstab des Blogs gemessen. Da schneidet Radio Vatikan mit seiner Kommentierung der
Sache um Längen besser ab.
Interessant, auf die Frage nach der Vorverurteilung genau das Erwartete: Statt einer Reaktion zur Sache
persönliche Angriffe… daß ein aus Standbildern und einer Tonspur zusammengestöpseltes Video als Beweis
schlicht nichts taugt, darauf geht keiner der schon zu einem „Schuldspruch“ Gelangten ein. Ob ich eine
solche Reaktion erwarte, ist eine Sache, aber jetzt kann es jeder Leser im O-Ton beobachten. Manchmal
ist das Verschwiegene aufschlußreicher als das Gesagte.
Werter Dr.-in-was-auch-immer-Heger, ist Ihnen die Methode des zuständigen Gerichts in Österreich oder
die von gloria.tv praktizierte lieber? Als Antwort genügt ein einfaches „ersteres“ oder „letzteres“.
Sie müssen natürlich nicht antworten, wenn Sie eine klare Antwort scheuen…
Wohltuend sachliche Berichterstattung bei Radio Vatikan Es beruhigt doch, daß die katholische Kirche
selbst …ecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=170463 ganz anders berichtet! Keine Spur von Vorverurteilung.
Es ist eben nicht jede Seite, auf der „katholisch“ steht, auch eine kirchliche Seite. Herr Leblhuber hat
recht! Fiala, auch das Thema Abtreibung, sind einfach Aufhänger, und sie transportieren tatsächliche
eine Infragestellung der Demokratie. Während die Staatsanwaltschaft (Richtigkeit der HLI-Stellungnahme
unterstellt) noch nicht einmal plädiert hat, ist man andernorts schon beim Urteil und im Extremfall beim
„Abfackeln“ der Klinik. Wie schon meine bisherigen Postings richtet sich auch dieses vornehmlich an die
Leser. Ferner lesenswert die Reaktionen auf Beiträge von kreuz.net-Lesern bei gloria.tv: Auf Ottavianis
höfliche Frage gar keine Antwort, auf Gallowglas’ Einwände -die vom Video selbst bestätigt werden!-
statt einer Reaktion in der Sache nur persönliche Angriffe. Wer sich in re sicher ist, reagiert anders.
An solcher „Lynchjustiz“ mag ja der eine oder andere seine Freude haben, aber ist das christlich? Ist
es auch nur sinnvoll? Wenn ja, welchen Sinn hat es? Fragen über Fragen, und es werden mehr statt weniger.
Das stimmt natürlich, Benedikt, meine Anmerkung war rein ironischer Natur. Bei diesem Video fällt einfach
auf, daß es laut Abspann dieser Lizenz unterliegt und die Lizenzierung erfordert natürlich, daß nicht
schon das Original Persönlichkeitsrechte verletzt bzw. die gezeigten Personen zugestimmt haben. Was in
dem Fall auch gar kein Problem wäre – die Aufzeichnung enthält keinerlei Beleg dafür, daß der Mann
auf dem Foto auch der Sprecher ist, und keinen Beleg, daß wie behauptet ein anderer angesprochen wurde.
Und die zuständige Polizei in Wien würde ihre Fahndung kaum über ein moldawisches Privatblog abwickeln,
oder auch dafür bestimmte Fotos einer für ganz andere Zwecke vorgesehenen Lizenz unterstellen. Fiala
ist beileibe nicht mein Fall, aber was hier schon an Vorverurteilungen vom Stapel gelassen wurde, geht
auf keine Kuhhaut mehr.
Eine unter CC lizenzierte Veröffentlichung darf in keinem Land der Welt die Rechte irgendeiner Person
verletzen. Und, wie gesagt: Der Webmaster von gloria.tv ist kein 12jähriger Blogger in der Republik Moldova.
Ferner ist die CC-Lizenz eine von Journalisten nur sehr selten genutzte Option; die übliche ist „alle
Rechte vorbehalten“. Die Lizenzen vom CC- und GNU-Typ werden nur verwendet, wenn gerade die schnellst-
und weitestmögliche Verbreitung auf möglichst vielen Internetseiten gewünscht wird. Erst deshalb hat
sie mich in diesem Rahmen so überrascht. Sie zum „Beweis von Straftaten“ in der Öffentlichkeit zu verwenden
ist eine Nutzungsoption, die ich hier zum ersten Mal erlebt habe.
Nur entsteht dann die Frage, Ultramontanus, weshalb das Video dann ausdrücklich unter eine internationale
Lizenz gestellt wurde. Für eine Veröffentlichung nur in Mitteleuropa wäre sie sozusagen Overkill. Die
Seite ist auch professionell aufgezogen, mit einem Studio (im Hintergrund der Laun-Videos zu sehen), und
sie arbeitet gezielt nach internationalem Konzept: in mehreren mitteleuropäischen Sprachen, mit Standort
in der Republik Moldova… und gerade die CC- und die GNU-Lizenz ist jeweils als besonders heikel bekannt,
sogar bei Nichtjournalisten. In der Wikipedia kracht es immer wieder wegen dieses Lizenztyps, gerade wegen
der besonders strikten Voraussetzungen. Der Webmaster von gloria.tv, Don Reto Nay, ist wiederum journalistisch
gebildet, wie seine Mitarbeit bei kath.net zeigt. Eine so grobe Unkenntnis von Voraussetzungen, die sogar
aus den Lizenztexten selbst hervorgeht, kann man bei ihm sicher ausschließen.
Danke, Ultramontanus, nur ist eine Wahrung österreichischer Bildrechte alleine noch nicht für die CC-Lizenz
ausreichend, weil sie weltweit gilt. Maßstab ist die Wahrung der strengsten Bildrechte weltweit, womit
auch z.B. deutsches (oder meinetwegen kambodschanisches, kongolesisches o.ä.) Recht zum Tragen kommt.
Namentlich in einer Internetpublikation, die auch in jedem anderen Land abgerufen werden kann. Wir kommen
nicht drum herum: Alle abgebildeten Personen (mit der einzigen möglichen Ausnahme Fiala) müssen zugestimmt
haben. Und das zwingt, die dem Video zugebilligte Beweiskraft noch weiter als zuvor nach unten zu korrigieren.
Danke für die Präzisierung, Ultramontanus, ich bezog mich auf das Recht am eigenen Bild. Das muß natürlich
bei einer Freistellung nach CC gewahrt bleiben, weshalb zwingend eine Zustimmung der genannten Personen
notwendig ist. Diese würde ein „Schauspieler“ natürlich geben, aber ein Straftäter? Zweifelhaft. Als
Ausnahme könnte man einzig und alleine Dr.Fiala aufgrund seiner Prominenz anführen, aber nicht die anderen
Personen. Die müssen wohl oder übel zugestimmt haben. Genau genommen müßte eine CC-Lizenz sogar dem
weltweit strengsten Bildrecht Genüge tun, da sie international gültig ist.
Das, Ultramontanus, ist ausgeschlossen, weil es eine für die Allgemeinheit (commons) bestimmte, nicht
auf einen geschlossenen Nutzerkreis beschränkte Lizenz ist. Die Vervielfältigungsrechte würden ohne
Lizenz gemeinsam beim Kamerateam und den gezeigten/wiedergegebenen Leuten gemeinsam liegen. Durch Creative
Commons wird diese Beschränkung erst aufgehoben.
Zum Verständnis der Tragweite dieser Lizenzfrage noch einmal gaanz langsam. Die Lizenzierung unter CC
erfordert die ausdrückliche Zustimmung der im Video zu sehenden und zu hörenden Personen. Nach Angaben
von gloria.tv liegt die Lizensierung vor. Daraus können im Grundsatz mehrere Schlüsse gezogen werden:
– gloria.tv verwendet unberechtigt die CC-Lizenz, – oder der „Straftäter“ legt es auf seine eigene Verurteilung
an, – oder der „Straftäter“ ist „Schauspieler“ von gloria.tv… Das zwei Artikel früher verlinkte „Horrorvideo“
unterliegt derselben Lizenz. Auch hier: Zustimmung der gezeigten „Täter“ zwingend erforderlich. Herr
Staatsanwalt, bitte übernehmen!
Richtig, Pünktchen, und gloria.tv benötigt für die Freistellung wiederum die Zustimmung der im Video
abgebildeten und der auf der Tonspur zu hörenden Person. Es ist ganz einfach. Sie können ein Bild malen
und es unter CC-Lizenz stellen, solange niemand an Teilen des Bildes eigene Rechte hält. Enthält dieses
Bild aber das Foto einer dritten Person, behält diese die Bildrechte und muß ihrerseits der Lizensierung
zustimmen. Im konkreten Fall hätte also ein „Straftäter“ ausdrücklich der Weiterverwertung ihn belastenden
Materials zugestimmt. Das ist alles andere als überzeugend.
Irrtum, wie man bei Creative Commons creativecommons.org/license/ selbst nachschlagen kann, erlaubt die
Lizenz ausdrücklich die freie weitere Vervielfältigung, statt sie zu unterbinden.
Außerdem unterliegt dieses Video der Creative Commons Lizenz (im Zweifel: bitte bis zum Abspann ansehen).
Der Haken bei dieser Lizenz ist nun, daß sie zwingend die ausdrückliche Zustimmung des Sprechers wie
auch die des im Bild gezeigten Mannes erfordert. So oder so müssen diese Zustimmungen dem Inhaber der
Bilder und der Tonspur, also gloria.tv, vorliegen. Ein „Straftäter“, welcher der ungehinderten Veröffentlichung
und Vervielfältigung der gegen ihn sprechenden „Beweise“ sein Placet gibt… Wohin führt uns das?
Stimmt, Kurt K., das mit der Approbation ist meine persönliche Meinung und auch die gilt nur bei Verurteilung,
die mit derart dünnen „Beweisen“ kaum drin sein dürfte. Bis dahin gilt die Unschuldsvermutung. Außerdem
zeigt dieses Video eine weitere Eigentümlichkeit: Wie im Abspann zu lesen, unterliegt es der Creative
Commons Lizenz. Diese Lizenz setzt zwingend voraus, daß die identifizierbaren „Angreifer“ selbst der
Veröffentlichung zugestimmt haben! Und welcher echte Straftäter würde das tun? Statt mehr Antworten,
immer mehr Fragen, immer stärkere Zweifel.
So weit, Florian Geyer, wollen wir dann doch nicht gehen! Allerdings belegt dieses „Video“ leider nichts
als das Unterlegen einer wie auch immer erzeugten Tonspur mit Standbildern eines Mannes, noch dazu in
einer digitalen Aufzeichnung, die beliebig nachredigiert werden kann. Als Beweis für die Behauptungen
im Artikel nach wie vor völlig unzureichend.
Das bringt uns zurück zu dem Punkt, daß für keinen der Straftäter erwiesen ist, auf wessen Gehaltsliste
er steht. Man sieht sie auch auf keinem Bild zusammen mit den Kameras. Genau dieses Fehlen wirklich stringenter
Beweise macht eben nachdenklich. Natürlich kann Fiala Dreck am Stecken haben, aber aus den Videos ist
es ihm eben nicht zu beweisen. (Werde vorläufig offline sein, aber das Geschehen bleibt uns ja.)
Sehen Sie, genau daran hängt alles: Fiala war durch seine eigenen Videokameras und die regelmäßigen
Besprechungen mit den „Mitarbeitern“ über alles informiert! Wenn das stimmt: siehe unten. Die gezeigten
Aufnahmen wurden allerdings, wie aus der Perspektive ersichtlich, straßenseitig und nicht von Fialas
Wandkameras aufgenommen.
Ist auch bekannt, auf wessen Gehaltsliste der gezeigte Mann steht und ob er von Fiala (der laut Presse
persönlich angezeigt wurde) zu den behaupteten Taten angestiftet wurde? Da hätte ich gerne einen Beweis.
Wie schon im letzten Fall geht das aus dem Video -das genau genommen nicht einmal ein Video ist!- nicht
hervor. Gibt es einen solchen Beweis, dann gehört Fiala meines Erachtens die Approbation entzogen, aber
auch erst dann.
Ich wiederhole es gerne selbst! Der Vorwurf wäre massiv genug, um Fiala die Approbation zu entziehen:
Anstiftung zu Straftaten wäre das mindeste. Dabei bleibt es. Ebenso bleibt es dabei: Keines der Videos
enthält einen Beweis für die immer wieder behauptete Anstiftung zu Straftaten.
Herrn Preßlmayers Posting habe ich nicht vergessen, sondern vollständig gelesen. Zitiere: Eine dieser
gezeigten Personen, der auch die Lästerungen gegen die Gottesmutter auf dem heutigen Video auf www.gloria.tv/ausstößt,
wurde vor etwa 1 1/2 Jahren bereits von mir angezeigt. Eine Junge Frau hat damals auch versucht, mich
durch lautes Klatschen am Ohr von meinem Standort vor der Klinik zu vertreiben, was ihr auch gelang, da
ich Anzeige am Westbahnhof erstattete. Die Anzeige verlief im Sande, doch die Namen wurden immerhin festgestellt
Unverändert: alles offen, solange kein Stimmenvergleich vorliegt.
Zitat aus „Die Presse“ (Schlußsatz): Er wolle die Bilder auf ihre Echtheit überprüfen und die Schauspieler
danach „allenfalls verurteilen“. „…kann sich nur auf die fehlende Tonspur beziehen…“ schon klar.
Trotzdem ist das Video sehenswert, denn es kann zum Nachdenken über die Beweisführung anregen. Ein zweites
Video belegt, wie ein Mitarbeiter des Wiener Kinderabtreibers Christian Fiala Falsch. Man hört einen
x-beliebigen Mann mit Wiener Dialekt. Es ist auch kein Film, sondern ein Zusammenschnitt von Standbildern.
Nicht einmal die Identität des Sprechenden mit dem Gezeigten wird belegt. Er kann ein Mitarbeiter von
Fiala oder auch jeder andere Wiener sein. der Muttergottes und einem still betenden Lebensschützer den
Abgrund der Hölle ins Gesicht erbricht. Verwertbar wäre erst eine Filmaufzeichnung, die den still betenden
Angesprochenen und den Sprechenden zeigt. Keine Spur davon. Bei allem Belastungseifer bleibt die Sache,
nüchtern betrachtet, völlig offen.
Oder, Herr Preßlmayer, Sweetdragon hat den Mariahilfergürtel (die Straße, in der Fialas Abtreibungsklinik
liegt) gemeint. Selbstverständlich muß zur Rechenschaft gezogen werden, wer zu Straftaten anstiftet
-gar keine Diskussion-, aber ob dafür eine Tonspur ohne Video ein besserer Beweis ist als ein Video ohne
Tonspur, bleibt zweifelhaft. Warum in jeder der Aufzeichnungen ein ganz wesentlicher Teil fehlt, bleibt
offen. Für Vorverurteilungen mag das Material reichen, aber für ein Urteil? Jedenfalls bleibt es spannend.
bescheidene Frage Kann jemand erklären, warum dieses Video auf dem doch recht langen Umweg über die
Republik Moldova www.gloria.tv/?task=imprint veröffentlicht wurde? Ich meine, weil die HLI doch über
eine eigene Website in Österreich verfügt und dort auch über Fiala www.hli.at/index.php?searchword=fia…=
zu berichten pflegt. Erst vorgestern, einen Tag vor Erscheinen des Videos, erschien ein Artikel gegen
die Einrichtung von „Schutzzonen“ vor Abtreibungskliniken. Über das Video aber kein Wort auf der ganzen
Seite! Auch aktuell nicht. Obwohl es für die im Artikel erhobene Forderung wie gerufen kommt. Obwohl
ihm doch überwältigende Beweiskraft für die Anstiftung von Straftaten von Fiala zugeschrieben wird.
Weshalb also dieser Verzicht auf Berichterstattung in eigener Sache? Copyright scheidet aus, da das Video
laut Abspann der Creative Commons Lizenz unterliegt und damit nicht nur verlinkt, sondern auch kopiert
werden darf. Natürlich gilt die Unschuldsvermutung auch für die HLI, aber ebenso natürlich darf gefragt
werden, weshalb die Organisation die Berichterstattung bislang ausschließlich externen Seiten überläßt.
Warum?
Pardon, DT, aber… Dies ist überhaupt kein Knackpunkt mehr, nachdem Fiala selbst zugibt, daß er Schauspieler
engagiert hat. Schauspieler. Aber Straftäter? Wenn es zutrifft, daß auch die dargestellten Straftäter
mit hoher wahrscheinlichkeit mit den engagierten Schauspielern identisch sind, Beweis? Stattdessen „wenn“
und „wahrscheinlich“. Sehr dünn. Vor allem bei einer Wahrscheinlichkeit von nur 50%. Gefilmte Straftaten
oder Inszenierung? Aus dem Video nicht zu belegen, und Motive gibt es für beide Seiten. dann ist eine
einzelne Figur, die noch dazu nicht in strafbarer Weise in Erscheinung tritt, für die Bewertung der Vorgänge
unerheblich. Umso erheblicher, als nur dieser Figur -sonst niemand- eine Verbindung zu Fiala nachzuweisen
ist.
Moment bitte, Pünktchen, nur daß wir da keinen Knoten reinbringen! 1.) Der Film zeigt, daß es zwei
stationäre Kameras gibt, die von Fiala betrieben werden. Soweit richtig. 2.) Es steht damit fest, daß
die Anstalt von Fiala über die Ereignisse eigene Aufnahmen hat oder hatte. (Die Staatsanwaltschaft, bzw.
die Wiener Polizei sollte zur Beweissicherung hier möglichst bald zugreifen!) Dann richtig, wenn Klinikeingang
und Tatort identisch sind. Aus dem Video mangels Totale nicht zu objektivieren. Einwand: Der Tatort wurde,
wie aus der Perspektive ersichtlich, nicht von Fialas Wandkameras, sondern von einem straßenseitigen
Standpunkt aus gefilmt. 3.) Diese Fragen haben natürlich nur dann einen Sinn, wenn die von Fiala engagierten
„Künstler“ und die im Video in Erscheinung tretenden Straftäter nicht identisch sind. Für diese Annahme
spricht freilich nun gar nichts mehr…!!! Auch nichts dagegen. Die Frage ist schlicht und ergreifend
offen. Wo ist der mit Fiala gefilmte Mann bei einer Straftat zu sehen? Im Video nirgends. Dort ist und
bleibt der Knackpunkt. zu Herrn Reusch: Eine sehr gute, berechtigte Frage. Der Webmaster von gloria.tv,
Don Reto Nay, ist selbst Mitarbeiter von kath.net. Dennoch ist dort nichts über das Video zu lesen. Erklärungsversuch:
Auch bei kath.net wurde die fehlende Stringenz des Videos bemerkt und man wollte voreilige Schlüsse vermeiden.
Mit Ausnahme der „Gospa“ pflegt man dort etwas genauer hinzusehen.
Auch in diesem Thread bleibt offen, wodurch die Identität von „Schauspielern“ mit den gezeigten Angreifern
bewiesen werden soll. Aus dem Video ist sie nicht zu belegen. Und wie kommen Sie auf die Idee, die Aufnahmen
seien von Fiala selbst angefertigt worden? Wie kommen sie dann in die Hand seiner Gegner? Was ich von
Fiala halte, hatte ich klar genug ausgedrückt. Wenn er zu Straftaten angestiftet hat, gehört ihm die
Approbation entzogen. Ist das „Unterstützung“?
Zur Frage der Identität vergleiche man die Hände der beiden. Mr.Zeigefinger hat schmale, feingliedrige
Hände. Damit verglichen sind die des Fiala-Gesprächspartners dicke Pranken. Empfehlung: bei 2:25 auf
Standbild gehen. Man kann zwar die Haartracht verändern und auch die Bräunung der Haut, aber nicht die
Form der Hände. Und: Kann sich eigentlich jemand erklären, warum ab 2:14 gar nicht ernsthaft versucht
wird, die Linse zu verdecken? Statt einfach die Hand davorzuhalten, fuchtelt die betreffende Person unterhalb
der Kamera wild herum. Dabei wäre es ganz einfach: Wer immer die Kamera hält, hält sie ganz ruhig.
Und nochmals: Mehr als den Einsatz von „Schauspielern“ hat Fiala zu keinem Zeitpunkt „gestanden“.
Der Typ bei 1:59, Theo, ist viel schlanker, hat hellere und weit kürzere Haare und einen viel höheren
Haaransatz als der mit Fiala gezeigte Mann. Sogar wenn man unterstellt, er habe sich zwischen den Aufnahmen
umgezogen. Jeder kann sich davon überzeugen. Da hat Pünktchen genauer hingesehen! Selbst wenn man einen
ausgestreckten Zeigefinger als Übergriff interpretieren will.
Ach, Theo! Dann nennen Sie mir doch die erbetene Stellenangabe. Wenn es die Stelle gibt, sollten zwei
Gehirnzellen ausreichen, und mit Ihrem überragenden Intellekt sollten Sie solche Zellen doch in Redundanz
besitzen. Also: Wo bitte (Minute, Sekunde) ist der mit Fiala gezeigte Mann bei einem Übergriff zu sehen?
Danke, Kurt K., genau darum geht es mir. Nicht mehr oder weniger. Das einzige, was das Video tatsächlich
beweist, ist: Im Kommentar wird eine Behauptung aufgestellt, die vom Bildmaterial klar widerlegt wird.
Alles weitere bleibt offen.
Vielleicht kann mir dann jemand anderes verraten, was (außer dem unstrittigen Schauspielereinsatz, den
ich selbst ohne jede Notwendigkeit in die Diskussion eingeführt hatte) Fiala denn gestanden haben soll?
Auch dort genügt eine Stellenangabe. Da bin ich ganz bescheiden. Ceterum censeo: Es gibt keinen Beweis
und keine Bildstelle, an der der mit Fiala gezeigte Mann unter den Angreifern zu sehen ist. Warum wird
das in dem Video fälschlich behauptet?
Wenn Sie bis 21:59 zurückgehen, Pünktchen, werden Sie sehen, daß ich die Sache mit den „Schauspielern“
schon lange vor allen anderen verlinkt hatte. Ich bin weder der HLI noch Fiala verpflichtet, aber das
Video ist alles andere als aussagekräftig. Was nach wie vor fehlt, ist jeder Beweis einer Identität
der gezeigten Angreifer mit diesen „Schauspielern“ (die als solche seit langem bekannt sind). Woher nehmen
Sie diese Gewißheit? Sie ergibt sich weder aus dem Video noch aus Fialas Einlassungen. Die behaupten
(unbewiesen und unwiderlegt) klar eine Manipulation des Bildmaterials. Der einzige zweifelsfrei mit Fiala
in Verbindung zu bringende Mann ist nicht unter den Angreifern zu sehen. Niemand konnte mir eine solche
Stelle nennen. Mit einer Minuten- und Sekundenangabe wäre ich zufrieden. Dann, aber auch erst dann, ist
der Verdacht der Manipulation vom Tisch. Bis dahin ist die Beweiskette nicht nur brüchig, sondern überhaupt
nicht geschlossen. Ich hoffe doch sehr, daß eine der beiden Seiten damit zur Polizei geht! Solange aber
die von mir zum x-ten mal erbetene und von niemand gelieferte Stellenangabe nicht bekommt, bleibt der
Verdacht der Manipulation bestehen. In dem Fall können die Angreifer x-beliebige Personen sein und auch
der Verdacht einer einvernehmlichen Inszenierung bleibt im Raum. Die Beweislast liegt nun einmal immer
bei dem, der die Beschuldigungen ausspricht (also gloria.tv), und aus obigen Gründen gibt es bisher keinen
Beweis. zu fux: Zustimmung! :)3
um vollständig zu zitieren, hier der ganze Bericht derstandard.at/?url=/?id=31288… aus dem „Standard“.
Die Aussage hat mit „zugeben“ nichts zu tun: „Radikal anders interpretiert Gynmed-Betreiber Christian
Fiala die gezeigten Vorkommnisse: Das Video sei „offensichtlich manipuliert“ und stelle „einen verzweifelten
Versuch religiöser Fanatiker dar, die Tatsachen auf den Kopf zu stellen“. Wahr sei vielmehr, „dass die
HLI-Aktivisten ungehindert Frauen belästigen können, die sich einer legalen medizinischen Behandlung
unterziehen“. Aus Gründen der Gegenwehr habe er daher immer wieder „Schauspieler engagiert, um die Abtreibungsgegner
von ihrem Tun abzuhalten.“ Ich bin nach wie vor kein Freund von Fiala, aber die Kernaussage unter den
Tisch fallen zu lassen bringt uns nicht weiter. Auch bleibt es bis auf weiteres dabei, daß der im Gespräch
mit Fiala gezeigte Mann nicht unter den Angreifern zu sehen ist, obwohl genau das in dem Video behauptet
wird.
Eine echte Situation vorausgesetzt, gilt… tatsächlich, daß der Angegriffene nicht fliehen muß, aus
dem von Ultramontanus genannten Grund. Bei der Abwehr ist zunächst die sogenannte „Schutzwehr“ vorzuziehen,
was üblicherweise darin besteht, den Angreifer anzubrüllen oder von sich wegzustoßen. Erweist sich
das von vornherein oder nachträglich als aussichtslos (oder ist der Angegriffene ehrlich davon überzeugt),
dann kann er zur „Trutzwehr“, d.h. zum Gegenangriff übergehen. Das wäre dann die Watschn oder Heftigeres.
In diesem Rahmen gilt weiter: So hart wie nötig, so mild wie möglich. Der Angegriffene bleibt auch dann
straflos, wenn er aus Schrecken, Furcht oder Verwirrung zu stärkeren als den notwendigen Mitteln greift.
Im Fall einer Anklage muß der Staatsanwalt beweisen, daß der Angegriffene aus anderen als Notwehr- oder
-hilfegründen gehandelt hat, nicht umgekehrt. Notabene: die Echtheit der Situation vorausgesetzt, und
an der bestehen im Fall der vorliegenden Aufzeichnung (ein Angriff zuwenig, ein Graffiti zuviel usf.)
dann doch begründete Zweifel. So oder so verspricht die Sache spannend zu werden! Den Mitpostern wünsche
ich eine gute Nacht.
Besten Dank an die Vorposter, es war in der Tat nicht meine Absicht, wen-auch-immer zum Ausrasten zu bringen –
und Fiala ist für mich alles andere als ein Sympathieträger! Allerdings fallen die inneren Widersprüche
einfach ins Auge und da muß es erlaubt sein, nachzufragen.
Mit anderen Worten, Theo, Sie können die Stelle nicht nennen, weil es sie in dem Video nicht gibt. Zur
Glaubwürdigkeit fehlt es dem Video an einem Angriff durch den mit Fiala gezeigten Mann, und obendrein
hat es ein weißes Graffiti zuviel.
Pardon, Tippfehler! Das Graffiti, das sich am Klinikeingang (nicht aber am Tatort!) befindet, ist nicht
bei 0:18, sondern bei 0.28 zu sehen. Ein klarer Nachweis, daß es sich um zwei völlig verschiedene Gebäude
handelt. zu Bruder Theophil: Ja genau…und deshalb spricht Fiala ja auch mit einem Hirnlosen, der vorher
bereits durch Angriffe aufgefallen ist… Beweis? Mir genügt die Stellenangabe im Video, an der der mit
Fiala sprechende Mann bei einem Angriff zu sehen ist. Nur drei Ziffern. Das kann doch nicht so schwer
sein. Falls Sie keine angeben können: Bitte nur nüchtern posten!
Danke für den Hinweis auf die Angreifergruppe, das zeigt eine weitere Diskrepanz in dem Video, die mir
bis jetzt noch gar nicht aufgefallen war! Am Eingang zu Dr.Fialas Klinik befindet sich neben dem Türschild
links ein großes weißes Graffiti (Zeitpunkt 0:18). Bei dem Gebäude, das die Angreifer betreten (Zeitpunkt
2:36), gibt es keines. Auch ist die Gesamtfläche der Mauer links neben dem Eingang viel schmaler. Das
betretene Gebäude ist also nicht die Klinik. Da auch die Übergriffe (vgl. 0:57) an dem von den Angreifern
betretenen Gebäude dort stattfinden, fällt zudem jeder Beweis weg, daß sich die Vorfälle auch nur
in der Nähe der Klinik ereignet haben. Das kann ebensogut in einer ganz anderen Stadt gewesen sein…
die in der rechten Bildecke? Die sehe ich. Derselbe, der dann mit dem ausgestreckten Zeigefinger zu sehen
ist. Allerdings sind die einzigen Leute, die man eindeutig Fiala zuordnen kann, a) diejenigen mit dem
GynMed-Logo -mit großer Wahrscheinlichkeit jedenfalls- und b) der von 2:14 bis 2:24 mit ihm gezeigte
Mann. Den sieht man aber nirgends unter den Angreifern, obwohl behauptet wird, er sei zuvor unter ihnen
gezeigt worden. Das wäre nach Adam Riese zwischen 0:01 und 2:14. Sucht man ihn aber – niente! Auch für
den Wechsel des Schauplatzes keine Erklärung. Ebenso ist der einzige Hinweis auf eine Kontaktaufnahme
zur Polizei die Behauptung in einem Video, das genau an der für die Beweisführung fraglichen Stelle
eine Lücke und diesbezüglich eine falsche Behauptung enthält. Daß kein Fiala oder sonst irgendwer
Leute zu strafbaren Handlungen anstiften darf, dazu gibt es keine zwei Meinungen, aber Mißtrauen ist
dort berechtigt, wo sich Bildmaterial und Kommentar kategorisch widersprechen.
Der Vorwurf, Pünktchen, wäre massiv genug, um ihm die Approbation zu entziehen: Anstiftung zu Straftaten
wäre das mindeste. Umso notwendiger ist es, dieses Video genau unter die Lupe zu nehmen. Und es bleibt
dabei, daß die auf Höhe 2:24 mit Fiala zu sehende Person in dem Video nicht unter den (angeblichen oder
tatsächlichen) Angreifern zu sehen ist. Falls doch, wäre ich für eine Angabe der Stelle dankbar. Ich
habe die Aufzeichnung x-fach durchgesehen, ohne fündig zu werden.
vielleicht auch deshalb, weil ab Stelle 3:50 sogar der Schauplatz des Videos wechselt? Bis zu dieser Stelle
spielt sich (soweit der Hintergrund erkennbar ist) alles vor einer dreispurigen Straße ab. Das Szenario
danach ist aber ein einspuriger Radweg. Was sicher zutrifft, ist: Fiala hat „Schauspieler“ www.diepresse.com/…eich/346075/index.do
engagiert, um vor der Abtreibungsklinik für Ablenkung zu sorgen. Warum diese aber so weit abseits des
Eingangs (wie auf dem Video zu sehen) tätig werden sollten, bleibt offen. Auch, weshalb die (vermeintlich
oder tatsächlich) Angegriffenen nicht einmal reflektorisch reagieren. Das Video ist, da gebe ich Weihbischof
Laun recht, so oder so ein Fall für den Staatsanwalt… sowohl wenn es echt, als auch wenn es ein Fake
ist.
zu Punkt 6, Rusty Nail, fällt ferner auf, daß der bei 2:24 im Gespräch mit Fiala gezeigte Mann nirgendwo
im Video bei irgendwelchen Übergriffen zu sehen ist. Ich habe es mir mindestens 10x angesehen. Da man
nun alle Stellen des Videos (mit Ausnahme von Dr.Fiala) nachstellen kann, steht und fällt die Glaubwürdigkeit
der gesamten Aufzeichnung mit der Identität des o.g. Mannes mit einem der „Angreifer“.
Na, immerhin hat man hierzulande den Unterschied zwischen Meinungsäußerungen und falschen Tatsachenbehauptungen
(vgl. hierzu Lerles Aussagen zu Stäglich) noch nicht aus den Augen verloren.
Irrtum, Pünktchen, ich kenne den Originaltext. Und er hat dort etwa 90% der begangenen Morde geleugnet.
Also ist er zu Recht verurteilt worden. Es geht ja nicht um eine Zahl „hinter dem Komma“, wo sie auch
unter seriösen Forschern differiert.
Bitte mißverstehen Sie mich nicht, Pünktchen, ich befürworte sogar ausdrücklich eine Auseinandersetzung
mit Leuten wie Lerle. In deren Interesse kann man schon dessen Tätigkeit im rechtsextremen Milieu, und
dazu gehört eben die „Deutsche Stimme“ und „Nation Europa“, nicht einfach ausklammern. Sonst hätte ich
gar nicht erst posten müssen. Ich sehe auch den Unterschied zwischen z.B. Klaus Günter Annen (der den
Holocaust nie ganz oder zu etwa 90% geleugnet hat) und Lerle, der deswegen rechtskräftig vorbestraft
ist. Leider verwischt der Artikel diesen Unterschied völlig, vor allem bei unkundigen Lesern. (Ich werde
mich dann erst einmal ausloggen.)
zu „Antisemit“ Zum Beispiel, daß Mahler Anwalt der NPD (als Partei) war. Zum Beispiel die Solidaritätsadresse
von NPD-Chef Voigt an Mahler. zu Pünktchen Lerle nennt als einzige aus seiner Sicht wählbare Partei
die NPD. Hinzu kommen seine Veröffentlichungen in der einschlägigen Presse und seine Forderung nach
dem Verbot demokratischer Parteien wie der CDU, nicht aber der NPD (die, obwohl viel kleiner als die CDU,
über weit mehr einschlägig vorbestrafte Mitglieder verfügt). Vermutlich war Ihnen dieser Kontext nicht
bekannt.
Was Dr.Heger aus guten Gründen verschweigt: Zitat Lerle: „… CDU/CSU warnten in früheren Wahlkämpfen
auch vor Splitterparteien; denn deren Stimmen würden verlorengehen und dadurch dem „größeren Übel“,
der SPD, nützen. Doch wen sollen diejenigen wählen, die korrupte Politiker, Pornokraten und Kriegshetzer
als Untermenschen verabscheuen? In dem Kartell der käuflichen Altparteien finden sie niemanden, dem sie
ihre Stimmen geben könnten. Solche Wähler könnten sich für die NPD entscheiden. Will das herrschende
Politikerkartell dies wirklich verhindern, dann braucht es nur die 5%-Hürde abzuschaffen. Solange das
aber nicht geschieht, sollten wir die Kriegstreiber im Dienste einer „jüdischen“ Weltregierung nicht
für ihre Demokratiefeindschaft belohnen und den käuflichen Altparteien keine Wählerstimme geben.“ Eine
Krähe hackt der anderen eben kein Auge aus.
Da eine relevante Information über Lerle auch in diesem Artikel wieder fehlt, da capo: Johannes Lerle
wirbt auf seiner Website für die NPD www.johannes-lerle.de/…ody_flugblatter.html und spricht in diesem
Kontext von einer „Friedensbewegung“. Diese „Friedensbewegung“ stellt ihre Seite als Sprachrohr für den
iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedjad www.npd.net/index.php?sek=0&pfad_id=… (der bekanntlich Israel
mit der Vernichtung droht und an der Atombombe bastelt) zur Verfügung. Lerle ist ebensowenig ein Lebensschützer,
wie die NPD npd-blog.info/?cat=27 eine Friedensbewegung darstellt. Seine politischen Aussagen entlarven
ihn als den Rechtsextremisten, der er ist.
„Kriegsverbrecher in kroatischem Franziskanerkloster“ Zwar nicht ins Schwarze, aber ein ganz passabler
Streifschuß www.hercegovina24.info/…les/news/article.php?storyid=954 – General Gotovina wurde in einer
herzegowinischen Pfarrei, geleitet von Franziskanern, gesehen und sogar fotografiert! Der Kriegsverbrecherprozeß
:)3 gegen den auf Teneriffa im Dezember 2005 geschnappten General dürfte noch recht interessante Details
ans Licht bringen… auch wenn man in Medjugorje davon nicht begeistert sein wird. Warten wir’s ab!
Nein, matt, ich bin kein Theologe (woher hatten Sie das?), auch kein Botschafter von was-immer, aber bei
jedem Staatsmodell reden wir vom Verhältnis Ideal zu Ergebnis. Mit einem Staatsvolk, das aus lauter wohlmeinenden
Katholiken besteht, könnte das von Ihnen skizzierte Konzept sogar funktionieren. Aber in der Realität?
Man erlaubt nur einer Religion, öffentlich aufzutreten. Und was ist mit den anderen, die realiter stets
vorhanden sind und hierzulande sogar die Mehrheit bilden? Die werden sich die Ungleichbehandlung nicht
gefallen lassen, sondern sich wehren. Aktuelle Beispiele: etwa Christen in Pakistan. Das Konzept scheitert
schon an der menschlichen Natur. Da kommen wir an den Erfahrungen etwa mit Herceg-Bosna nicht vorbei.
OK, matt, und wie wollen Sie die Güte garantieren? Man muß immer mit der Diskrepanz zwischen Ideal und
Resultat rechnen, auch für die Zukunft. Wie weit diese Schere aufzugehen neigt, hat man doch beim Kommunismus
gesehen und sieht es bei dessen Restbeständen (Nordkorea) gegenwärtig noch.
Sogar wenn der staatlich vermittelte Glaube der Atheismus ist, methusalix, hat die Überschneidung Staat/Glaube
ein Gefälle zu Despotie und Blutvergießen. Siehe etwa Enver Hoxha in Albanien oder Pol Pot im Kambodscha.
Das bestätigt sich schon statistisch. Es genügt, daß der Staat die freie (auch öffentliche) Ausübung
der Religionen -der Atheismus ist selbst eine!- schützt. Im Bereich der Inhalte hat er schon aus den
von Pünktchen aufgezählten Gründen nichts verloren. Zum Thema „katholischer Gottesstaat“ braucht man
gar nicht bis Savonarola, nicht einmal bis Franco, zurückzugehen. Die Erfahrungen mit der „Republik Herceg-Bosna“
www.cla.wayne.edu/…nik/readings/bax.pdf, wo sich am Ende Katholiken sogar gegenseitig massakriert hatten,
notabene mitten in Europa und noch in den 90er Jahren, sprechen Bände. Die Region ist heute noch (neben
dem Kosovo und dem Ostteil der „Republika Srpska“) ein Pulverfaß, das nur durch die UN und eine höchst
instabile Pattsituation am Platzen gehindert wird. Ein „katholischer Gottesstaat“ würde nicht zuletzt
auch die katholische Bevölkerung gefährden (für katholisch kann man natürlich jede andere Religion
ebenso einsetzen). Wir hatten es ja schon. In der Schweiz, angestoßen durch die Konflikte in Röschenz,
setzt sich die Kirche selbst schon für eine klarere Trennung von staatlichen Belangen ein, schon im eigenen
Interesse.
kleines Mißverständnis, Strepto von Kokke, und zwar dort, Thema Exkommunikation: „Timpressum, solche
oben stehenden Sätze schreibt man, wenn einem das Grinsen im Gesicht gestorben ist.“ Oder auch dann,
wenn man wie timpressum evangelisch ist.
Sie erinnern sich richtig an den Namen, Burgorus, der betreffende Priester hieß P.Arnold Renz SDS. Hinweis:
Beim Thema Anneliese Michel wird hier gelegentlich eine einschlägige Homepage verlinkt. Vorsicht beim
Anwählen! Die Seite ist eine Virenschleuder und einige Browser weigern sich, sie zu öffnen. Damit hatten
schon einige der Leser hier Probleme. Am besten, man macht sie gar nicht erst auf. Nur zur Vorbeugung.
Für Verschwörungstheorien bist du bei mir an der falschen Adresse, lieber Murx, liegst aber bei „Antisemit“
goldrichtig! Außerdem warte ich immer noch auf den Beweis, daß es sich in dem YouTube-Video um Cyanosil
handelt und nicht um irgendeine harmlose Substanz.
Schon klar, Natterbach antwortet rein zufällig auf Fragen, die an Murx oder Spätmerker gerichtet sind,
und setzt „deren“ Postings fort. Accountverwechslung ist der Tod jeder Sockenpuppe, aber mir soll’s recht
sein. Das kennt man ja aus der Geschichtsfälscherszene, daß man Pseudonyme als Zustimmungsquelle anlegt
und ihnen oft noch Namen gibt, die denen des „Feindes“ ähneln, z.B. nennt sich Germar Rudolf „Anton Mägerle“
in Anspielung auf Anton Maegerle. Alles alte Hüte. Außerdem ist hier niemand so blöd, den falschen
Dr.Natterbach mit dem echten Dr.Otterbeck (der nicht so blöd wäre, auf Typen wie Leuchter hereinzufallen)
zu verwechseln.
Das, Sozialkatholisch, können Sie den Postingprotokollen entnehmen, „einer“ setzt jeweils die „Postings“
des anderen fort, immer wieder (zuletzt in der Diskussion mit Leblhuber). Er macht selbst kein Geheimnis
daraus.
„Theo Stuss“, Sozialkatholisch, gibt es hier im Forum (noch) nicht. Wie „Karl Murx“, dessen andere Accounts
Spätmerker und Dr.Natterbach lauten, schon angeführt hatte, postet er im Parsimony-Forum unter diesem
Namen. Dort hat er sogar, klug wie die meisten Holocaustleugner, einen Brief mit seinem Briefkopf eingestellt.
Mit anderen Worten, er leugnet hier den Holocaust, nachdem er selbst seinen Klarnamen hinausposaunt hatte…
ein echter Spätmerker eben.
Danke, Pius XII, unten hatte ich schon auf eine Unterseite von h-ref verwiesen, nachdem ich bemerkt hatte,
daß „Murx“ einfach den längst Punkt für Punkt widerlegten Leuchter-„Report“ hier hereinzitiert. Von
Murx = Natterbach = THeo STuss = Spätmerker hätte ich gerne noch den Beweis, daß die im Video gezeigte
Substanz tatsächlich Cyanosil war. Ohne den Beweis ist das Ganze keinen Pfifferling wert. Und natürlich
war es kein Cyanosil, sonst wären die Probanden tot.
Immer wieder die alte Leier der Holocaustleugner, frei nach Goebbels: Je öfter man die Lüge wiederholt
und umso größer sie ist, desto leichter wird sie geglaubt. Zum Glück ist das ganz einfach www.h-ref.de/…euchter-report-1.php
zu widerlegen, denn Leute wie Rudolf und seine Anhänger täuschen z.B. gezielt darüber hinweg, daß
eine Kleiderentlausung weit höhere Konzentrationen von HCN erfordert als ein Mord (deshalb sind die Ferrihexacyanoferrat-Konzentrationen
in Entlausungsanlagen viel höher), oder daß die für Menschen tödliche Blausäurekonzentration weit
unter dem Flammpunkt des Gemischs liegt. Umso schlimmer, als Rudolf Chemiker ist und diese Gegebenheiten
genau kennt. Mit anderen Worten, er hat nicht gepatzt, sondern lügt ganz bewußt. Also ist es kein Wunder,
daß das selbstverständlich getürkte Video bei YouTube gelöscht wurde. Schon die Einstellung ins Netz
grenzt an Mordversuch. Wer den Versuch mit echtem Zyklon-B (heute: Cyanosil) nachspielt, stirbt dabei.
Was offenkundig von Leuten, die es ins Netz stellen, billigend in Kauf genommen wird: Das Experiment beweist,
daß Holocaustleugnung Pseudowissenschaft ist, aber der Zeuge ist tot. Das sollte sich auch bis Nantes
herumgesprochen haben.
Das, engelhardt, ist die eine Frage… die andere geht dahin, warum im ganzen Artikel (dessen Diktion
sich auffallend nach Lerle selbst anhört) mit keinem Wort erwähnt wird, daß der feine Herr seine Website
mit NPD-Propaganda www.johannes-lerle.de/…ody_flugblatter.html vollstopft. Die erklärt viel besser
als die Annahme unorthodoxer Methoden beim im Grunde berechtigten Anliegen des Lebensschutzes, weshalb
er den Holocaust leugnet. Es würde in dieser Sache auch nichts bringen – welche Frau entscheidet sich
schon gegen eine Abtreibung, weil sie historische Fakten für das Resultat einer Verschwörung der „bösen
Joden“ hält? Eben: Keine einzige.
Böhse Onkelz Da lohnt immer ein Blick darauf, wann man sich als deren Fan geoutet hat. Je nachdem kann
das Ergebnis sehr unterschiedlich ausfallen. Das mit den neonazistischen Texten ist unstrittig, gilt aber
nur für einen Teil der Geschichte der Band, nämlich den Mittelteil, in dem sie eine Art Galionsfigur
der Skinheadszene (auch nicht durchweg rechts!) war. Die frühe und auch die jüngste Geschichte der Onkelz
fällt nicht in dieses Schema. Die erste große Veröffentlichung („Hippies Hippies“) war ein einzelner
Song auf Soundtracks zum Untergang 2, klar anarchistisch und vom Punk der 80er Jahre geprägt. Ich kenne
beide Teile des Samplers (sogar noch die unzensierte Fassung des 1.Teils) – noch keine Spur von Rechtsextremismus.
In den letzten Jahren bis zur Auflösung nahmen die Onkelz nach ihrer Distanzierung vom Rechtsextremismus
an mehreren „Rock gegen Rechts“-Konzerten teil.
Danke, Benedikt, Sie haben einen Großteil meiner Antwort vorweggenommen, ich darf noch den entsprechenden
Passus des Völkerstrafgesetzbuchs bundesrecht.juris.de/vstgb/__6.html nachreichen. Die Definition ist
so präzise, wie man sich nur wünschen kann. Zum Thema des Anti-FCB-Shirts: Damit kann man tatsächlich
Probleme bekommen, zwar nicht wegen Volksverhetzung, wohl aber wegen Beleidigung (der FC Bayern ist keine
vom VStB geschützte Gruppe, siehe Link). Den Wert des öffentlichen Friedens erkennt man leider oft genug
erst dann, wenn er schon beschädigt ist. Holocaustleugnung ist dafür bestens geeignet, weil man damit
z.B. die Nachkommen von Opfern des Völkermordes als Lügner hinstellt und für manchen Neonazi ist das
Grund genug, eine Synagoge anzuzünden oder Juden zu verprügeln. Daß dies nicht geschieht, ist „öffentlicher
Friede“. Das greift schon weit unterhalb der Ebene neuen Völkermordes, auch präventiv. Konkretes Beispiel
ganz ohne „Nazikeule“: Seit den 90er Jahren wurden die strikten Gesetze gegen Haßpropaganda in Ex-Jugoslawien
nicht mehr angewendet. Jeder Cetnik oder Ustaschist konnte nahezu risikolos Verbrechen des Partisanenkriegs
leugnen, Verschwörungen konstruieren, damit Haß schüren, und was blieb nach nur fünf Jahren von der
sprichwörtlichen bosnischen Toleranz? Ein Trümmerhaufen und eine Viertelmillion Tote. Die Keimzelle
war genau das gewesen, was der § 130 unter Strafe stellt. Von einem Verbot des Denkens oder Forschens
ist dort an keiner Stelle die Rede.
Mit Verlaub, „Antisemit“, es ist ein unauflösbarer Widerspruch, Juden zu hassen (Antisemitismus) und
die Erfüllung des Wunsches vieler Juden nach einem eigenen Staat (Zionismus) zu befürworten. Da führt
kein Weg vorbei. Natürlich sind die Nazis nicht gleich nach der Machtergreifung voll in den Völkermord
eingestiegen. Niemand behauptet so etwas. Das bedurfte schon einer schrittweisen Vorbereitung über mehrere
Stufen und kosmetischer Maßnahmen zur Ablenkung von Absichten, die z.B. aus dem „Stürmer“ schon ungeschminkt
hervorgingen. (Den wiederum durfte man während der Berliner Olympiade, vor den Augen der Weltöffentlichkeit,
nicht allgemein sichtbar aushängen – ein Beweis, daß die braune Brut nicht nur eine Verbrecherbande,
sondern auch noch ein Haufen von Heuchlern war.) Was die Gründung des Staates Israel betraf: Das war
letztlich die Umwandlung einer schon bestehenden Kolonie. Dafür war nicht 1% des Gesamtaufwandes zweier
Weltkriege nötig und die Zuweisung von Siedlungsgebieten war im Spätkolonialismus gang und gäbe. Keine
Gruppe mit den von Ihnen postulierten Verschwörungskapazitäten würde sich auch nur im Traum auf derart
unverhältnismäßige Mittel einlassen, zumal weil sie dann schon für eine simple Verschwörung bei weitem
zu blöd wäre. Kanonen auf Spatzen wäre noch ein viel zu harmloser Vergleich – Kernwaffen gegen Stechmücken
käme eher hin.
An der Bestimmung herrscht kein Mangel, da die vom Leugnungsverbot beschriebenen Verbrechen auch nach
Wortlaut durch das Völkerstrafgesetzbuch genau definiert sind. Völkermord steht ausdrücklich drin.
Im Zweifel bitte nachlesen! Natürlich ist die Gesetzgebung zur Volksverhetzung verbesserungsbedürftig,
z.B. darf Völkermord in Armenien, Ex-Jugoslawien, Kambodscha oder Ruanda in Deutschland (anders als in
der Schweiz) straffrei geleugnet werden und auch das kann den öffentlichen Frieden gefährden, aber diese
faktisch bestehende Lücke wurde im Fall Lerle nicht einmal tangiert. Um die Vermeidung erneuten Völkermordes
geht es im § 130 ausdrücklich nicht (das ist Aufgabe des Völkerstrafrechts); geschütztes Rechtsgut
ist wie im Fall der Religionsbeschimpfung der öffentliche Frieden.
Danke, Pünktchen, die Thesen von Malachias…„Antisemit“ würde ich Ihnen auch nicht unterschieben wollen.
Dafür kennen wir uns auf Forumebene schon viel zu lange. Ich war auch nicht sauer und habe die Einzelfrage
als solche verstanden.
Sicher, Pünktchen, Glaubenskrisen kommen in vielen Religionen vor… aber daß sie Haupttriebfeder des
Weltgeschehens sein sollen, scheint mir dann doch heftig übertrieben – und die Antwort auf die Frage,
warum das auf mich zutreffen soll (ich war nie Jude), bleibt „Antisemit“ bis dato schuldig…
Danke für die Aufklärung, „Antisemit“, daß ich gleichzeitig Zionist und Antisemit sein soll! Nur dumm,
daß ich davon selbst nichts bemerkt habe. Und auch keiner meiner Bekannten… (Nettes Symptom für geschlossene
Systeme: Um sie aufrecht zu halten, muß man selbst extremste Widersprüche übergehen… z.B. daß viele
Zionisten, wenn sie zugleich Juden sind, sich dann selbst hassen müßten… oder Theorien übernehmen,
die nicht einmal die Urheberin selbst ernst genommen hat! Reductio ad absurdum.)
Auch wenn Ihre Frage schon vor ihrer Stellung beantwortet war, will ich es gerne noch einmal erklären.
Der Zusammenhang, aus dem Kaufman die Überschriften gerissen hatte, war das insgesamt sehr zwiespältige
Presseecho. Der massivste Vorwurf ging in die Richtung, daß die von ihm vorgeschlagene Methode auf die
1:1-Übernahme der zu bekämpfenden Nazimethoden hinauslief, nur mit umgekehrten Vorzeichen eben. Die
Artikel sind mir im Volltext weder bekannt noch habe ich das behauptet. Wie Sie ja selbst einräumen,
war nicht Franklin D.Roosevelt, sondern Japan Herr des Angriffs auf Pearl Harbour, und Kaiser Hirohito
war kaum ein fähiger Staatsmann, wenn er sich dazu hatte provozieren lassen (immer unterstellt, der Rest
Ihrer Angaben sei richtig). Zur Reaktion auf Pfläumchens Frage: Warum liefern Sie nicht den erbetenen
Beweis? In Ihrem Szenario war der „Kaufman-Plan“ Teil eines zionistischen Komplotts, in Pfläumchens „historical
fiction“ Teil eines antisemitischen. Zwei völlig konträre geschlossene Weltbilder, das eine schon durch
ein kleines zusätzliches Postulat ins genaue Gegenteil zu verwandeln. Ich denke, Ihnen sollte einfach
der Spiegel vorgehalten werden, was die Unbrauchbarkeit geschlossener Systeme für wissenschaftliche Theoriefindung
betrifft. Wie sonst ist zu erklären, daß Sie die Frage nicht beantworten, obwohl doch sonst nie um eine
Antwort und (umstrittene) Quelle verlegen? Gefällt Ihnen nicht, was Sie in diesem Spiegel sehen? Das
wäre ein guter Anfang, voriges einzusehen. Auch ich bin auf die Antwort gespannt.
Doch, „Antisemit“, das hatte ich getan, und zwar in der 1.Hälfte des 4.Absatzes; außerdem handelt es
sich um eine von Kaufman getroffene, selektive Auswahl. Das Presseecho (soweit TNK überhaupt ernst genommen
wurde) war insgesamt weit weniger positiv als einerseits von den Nazis, andererseits von Kaufman/n selbst
dargestellt. Auch darauf war ich unten eingegangen. Von der Ablehnung in der Politik ganz zu schweigen!
Der Kriegseintritt der USA war Folge des japanischen Luftangriffs auf Pearl Harbour. Oder hatte den auch
Kaufman provoziert? Wohl kaum. (Ich werde erst später wieder online sein.)
Na schön, meinetwegen Kaufman, aber schon der „Nathan“ war eine Erfindung der Nazipropaganda, die sich
zum Teil noch dahingehend verstiegen hatte, das Buch -es war im Unterschied zu Morgenthaus Entwurf kein
„Plan“- Präsident Roosevelt persönlich in die Schuhe zu schieben. Dabei war es völlig überflüssig,
eine spekulative Deutung für das N zu erfinden, denn Kaufman/Kaufmann war unstrittig Jude. Ebenso unstrittig
war er aber ein wirrer Fanatiker. Kein einziger jüdischer Verlag fand sich bereit, sein Elaborat herauszubringen,
und oft genug wurde es im öffentlichen Diskurs mit dem „Stürmer“ verglichen. Ich müßte nachsehen,
welche Zeitung es war, die vom „ersten Auftreten des Streicher-Geistes in den USA“ gesprochen hatte…
Die Zeitungszitate sind wiederum ein Beispiel für die Unredlichkeit Kaufmans: Einfach nur Textauszüge
ohne Zusammenhang zu bringen überzeugt nicht. Der Mann war schlicht und ergreifend ein profilierungssüchtiger
Wirrkopf, nicht zuletzt daran abzulesen, daß Deutschland weder ausradiert noch in ein rückständiges
Agrarland (wie von Morgenthau vorgesehen) verwandelt wurde. Fazit: Der Autor war weder für „die USA“
noch für „die Juden“ repräsentativ und nie in die Nähe einer Verwirklichung seines Entwurfs -so nannte
er es selbst- oder auch nur in die einer bloßen Vorbereitung gelangt. Um es konkret zu machen: Würde
ich jetzt durchdrehen und etwa die Zwangssterilisierung aller Usbeken fordern, wäre das weder für kreuts.net
noch für ganz Deutschland repräsentativ, sondern das Kaufman-Gegenstück.
Genau, Benedikt, Bielefeld gibt es nicht und selbst wenn man „B-i-e-l-e-f-e-l-d“ besucht, könnte es immer
noch ein von Zionisten errichtetes Kulissendorf sein! Da haben SIE mal wieder ganze Arbeit geleistet… schlimm! Zum „Durchsickern des Morgenthau-Plans“: Das war (im obigen Sinne) mit dem „Kaufmann-Plan“ noch
viel übler! Den hat der Urheber selbst im Argyle Press Verlag veröffentlicht und gleich noch eine eigene
„jüdische Organisation“ zur Verbreitung (mit ihm selbst als Mitgliederstand) gegründet, damit’s auch
ja bekannt wurde… bis hin zur Nazipresse… daß Verschwörer auch so blöd sein können!
Nein, engelhardt, „Antisemit“ ist nicht Horst M. (der saß, während „Antisemit“ noch Kasperschüler und
Antimodernist hieß, im Knast und konnte nicht mitdiskutieren). Außerdem hat Horst M. nichts mit dem
Verlag Anton Schmid zu tun. (Interessanter noch: Wie erklären Anhänger der These von der jüdischen
Weltverschwörung, daß weder das private Postulat von Theodore Newman Kaufmann noch der Morgenthau-Plan,
sondern der milde Marshall-Plan umgesetzt wurde?)
Wie auch immer, dieser Besucheransturm hat erst gestern eingesetzt und die vielen Leute posten nicht einmal
ihre Meinungen… der Artikel wird nur massenhaft gelesen, sonst nichts. Dabei ist Medjugorje -hier- nur
ein Randthema mit 62 Meinungen; die klassischen kreuz.net-Themen (Schwule, Juden, VOM vs NOM) bringen
es oft auf über 1000 Lesermeinungen. Und durch einfaches Lesen kann man auch keine Kritik vermitteln.
Mich verwundert einfach die enorme Leserzahl. Als stehe Medjugorje seit gestern (nicht schon seit Erscheinen
des Artikels!) im Mittelpunkt des Interesses und als wisse niemand, warum überhaupt. Das extreme Mißverhältnis
zwischen Leser- und Posterzahl fällt einfach ins Auge.
Erklärung gesucht Versteht jemand, warum dieser Artikel seit gestern permanent mehr als jeder andere
gelesen wird, obwohl seit vier Tagen nicht einmal mehr Meinungen gepostet wurden? Hat sich da etwa die
ganze Medjugorje-Gemeinde eingeloggt?
Ach nein, matt, schon das eigene Posting vergessen? Sie hatten selbst am 16.April 2007 um 6:38 Uhr www.kreuz.net/…ticle.5037-page.html
die angebliche Bayside-Offenbarung als eigene Glaubensgrundlage genannt. Ich habe mir die Seite angesehen –
ziemlich genau das, was nach Ihren Beiträgen zu erwarten war. Und so wirr, daß man daraus alles nur
Denkbare ableiten kann. Außerdem ist kreuts.net nicht „meine Seite“, ich bin dort nur einer von vier
gleichberechtigten Moderatoren im Forum, und zwar derjenige, der sozusagen die Aufgabe des „Grenzgängers“
übernimmt. Saubere Recherche zahlt sich eben aus…
Ah, jetzt verstehe ich! Der betreffende Herr (der selbst überhaupt nicht „strafrechtlich verfolgt“ wurde)
ist wirklich nicht Asphyx, allerdings sind seine „Informationen über kreuts.net“ mühelos zu Asphyx rückverfolgbar.
Das unter anderem deshalb, weil Asphyx (oder wie immer er sich für diese spezielle Aufgabe nannte) als
einziger diesen haarsträubenden Unsinn zu kreuts.net, und ebenfalls zu kreuZ.net, in die Welt gesetzt
hatte. In ganz ähnlicher Weise hatte sich Asphyx (als Schamane nennt er sich Uluru oder Arithu) schon
einmal böse die Finger verbrannt, als er seine Sichtweise eines „Quartega-Projektes“ -von dem auch ich
nichts halte!- in diversen Foren als Ergebnis akribischer Recherchen verkauft hatte. An der Unbrauchbarkeit
von Asphyx’ „Informationen“ ändert sich freilich auch nichts, wenn sie von einem gutgläubigen Menschen
für wahr gehalten werden. Bis später einmal!
Auch das wundert micht nicht bei den vielen Scheinidentitäten, die er sich zulegt. Zu jeder gehört eine
Legende. Eine davon war so geschickt gemacht, daß Herr Magister Thomas Lintner (einige ältere kreuz.net-Artikel
stammen aus seiner Feder) voll auf ihn reingefallen ist – obwohl ihn Benedikt, ein tatsächlich gläubiger
Poster bei kreuz.net, mehrfach gewarnt hatte. Mit dem „Trottelblog“ liegen Sie allerdings richtig.
Das, werter Jäger, glaube ich sogar! Wir meinen aber denselben. Der Betreffende ist unter Dutzenden von
Nicks (hier mindestens als Sentinel, Hangolin und Asfüx) in diversen Foren und Blogs unterwegs. Ich persönlich
nenne ihn nach seinem privaten Hauptnick Asphyx, aber nicht nur wo dieser draufsteht, ist Asphyx drin.
In den letzten Wochen hält er sich aber sehr zurück, weil ihm schon einige Leute (einer davon, nicht
ich, per Strafanzeige) klar gemacht haben, wo der Hammer hängt. Guardian, Forever, Lone Wolf, Klempner,
Legitima, Archangel… „einer“ so ernst zu nehmen wie der „andere“. Ich kann niemand daran hindern, ihm
auf den Leim zu gehen, aber so habe ich wenigstens gewarnt.
Immer mit der Ruhe, werter Jäger, ich find’s ja lustig, wie Sie einige Leute überzeichnen! Nur merkt
man es halt. Spätestens mit der Bezugnahme auf Asphyx (der zwar gläubig ist, aber leider alles glaubt,
was ihm die jeweiligen Leute vorsetzen) ist sowieso klar, daß Sie es nicht halb so ernst meinen könen,
wie es klingt. Ich sag’s auch nicht weiter.
Der Gedanke, iustus, kam mir auch schon. Irgendwie kann ich mich nicht des Eindrucks erwähnen, daß der
betreffende Herr (er meint es ironisch!) unter ganz ähnlichem Nick www.kreuz.net/reader.2312.html schon
einmal hier war. Leider ist nicht alles ironisch: z.B. hört sich Axtkopf derart nach Schnabeltierkönig
an, daß er es offenbar wirklich ernst meint. Der Stil ist unverkennbar. Und die Übergabe der Stafette
vom Erst- zum Zweitaccount war nicht sonderlich elegant…
Werter „Deutscher Christ“, um keine Trollfütterung zu betreiben, nur eine kleine Anmerkung: „Halten sich
die Katholiken jetzt Homos, damit die ihnen ihre Lehre erklären? Das Foto untermauert die Argumente!“
Schon klar! Das Foto untermauert also Ihrer Meinung nach, daß Jahwe gleichbedeutend mit Satan sei…
außerdem geht’s hier BTW gar nicht um die „Homos“.
Meine Güte, Lutheraner, das wollen Sie alles aus einem Papstfoto herauslesen? „Jahwe = Satan“ usw.?
Hier bin ich ja nicht gerade als treuester Gefolgsmann der katholischen Kirche bekannt, aber manchmal
muß ich sie dann doch in Schutz nehmen. So auch jetzt. Was ist das eigentlich für eine Form von „Luthertum“,
die Sie bei kreut.net propagieren? Für mich hört sich das weniger nach den geläufigen Lutheranern der
Gegenwart als nach der Sekte „Deutsche Christen“ de.wikipedia.org/…ki/Deutsche_Christen an. Die eigentlich
längst auf dem Müllhaufen der Geschichte liegt, was weder von Katholiken noch von Protestanten betrauert
wird…
mit Verlaub, matt, Ihre Gottessohnschaft? Nun ja, in der Messe heißt es doch: „Wir heißen nicht nur
Kinder Gottes, wir sind es!“ Sollte doch zur Zufriedenheit genügen. Oder meinten Sie damit die Erweiterung
der Trinität zur Quaternität durch matt? Da machen Sie sich bitte keine Hoffnung. Der letzte Versuch
in diese Richtung ist sogar mit Maria schon auf der Vorstufe gescheitert, als eine Gruppe um Titularbischof
Hnilica erfolglos ihre (= Mariens) Miterlöserschaft dogmatisieren wollte…
aber, werter Defendor, „Alles, was nicht aus dem LICHT ist, hüllt sich zunächst gerne in finstere Geheimniskrämerei,
um aber dann – bei günstiger Gelgenheit – als Wolf im Schafspelz in Erscheinung zu treten !“ Das Impressum
von kreuz.net www.kreuz.net/imprint.html mag zwar Mangel an Klarheit leiden, aber mit dem wollen wir
doch nicht gleich kommen!
und auch der Artikel, Kurt, mag zwar sträflich schlecht recherchiert sein (Zitat ExBochumer: „Auch gegen
kreuz.net, damit die wenigstens eine Aktenkundigkeit geschieht.“), aber sträflich ist dann doch noch
nicht dasselbe wie strafbar!
Das mit dem Mäßigungsgebot würde auch geschichtlich hinkommen, weder im Judentum noch im Christentum
gab es jemals ein striktes Alkoholverbot; dessen Einführung durch Mohammed kam über 600 Jahre später
und war auch im arabischen Raum ein Novum. Zuvor war Wein, auch Bier, dort allgemein gebräuchlich, wie
unter anderem schon aus dem alten Codex von Hammurabi hervorgeht. Selbst das Alkoholverbot im Islam ist
kein generelles Rauschverbot: sogar in absolut „trockenen“ Ländern wie Jemen und Saudi-Arabien ist der
Gebrauch von berauschenden Qat-Blättern gängig und legal.
zur Annakapelle gibt es eine eigene Seite, die dort www.annakapelle.de/ zu finden ist. Es handelt sich
dabei um einen anerkannten Wallfahrtsort; das erklärt auch das Zusatzschild an der Ortstafel. In Orten
wie Marpingen oder Heroldsbach, die keine kirchliche Anerkennung besitzen, gibt es keine solchen Zusatzschilder
an offiziellen Ortstafeln – dafür müssen, wie bei Kurorten, die Voraussetzungen erfüllt sein.
Richtig erkannt, Sozialkatholisch, die Gründe sind nicht religiöser Art. Eine Verifizierung im streng
naturwissenschaftlichen Sinne ist auch in Lourdes nicht möglich, was im Kirchenrecht Eingang findet:
Selbst kirchlich anerkannte Privatoffenbarungen sind niemals Teil des depositum fidei. Der Unterschied
liegt aus meiner Sicht darin, daß in Lourdes zumindest nichts für gezielten Schwindel spricht, in Medjugorje
hingegen eine ganze Menge; schon im ersten Jahr wurde eine der Seherinnen eines glatten Meineids, und
zwar im Zusammenhang mit den behaupteten Visionen, überführt. Für Lourdes, Fátima oder La Salette
ist mir nichts Vergleichbares bekannt.
Die Meldung des Nordiren war die Falschmeldung, wie gesagt: hier wurde sie lediglich wiedergegeben, allerdings
ohne die schon zuvor bestehenden Zweifelsgründe (z.B. die zu große Entfernung) zu erwähnen. Der Artikel
ist insofern unvollständig, aber meines Erachtens nicht vorsätzlich falsch. Betraf auch nicht nur kreuz.net,
sondern viele andere Seiten zuvor (wie ebenso das mit dem „Wallfahrtsort“, dem einzigen definitiv falschen
Punkt im Artikel). Das ist wiederum nicht die Schuld von kreuz.net (außer, daß nicht genau genug geprüft
wurde), es zeigt aber, wie schwer ein einmal systematisch in die Welt gesetzter Schwindel wieder aus selbiger
zu schaffen ist. In einer Kettenreaktion fällt einer nach dem anderen darauf herein. Unterm Strich war
der Artikel nicht fehlerhafter als viele andere. Da haben Sie recht.
Daß die Meldung eine Ente war, Pascal123, konnte kreuz.net bei Erscheinen des Artikels noch nicht wissen,
man ist hier der Falschmeldung aufgesessen, hat sie aber nicht selbst produziert. Für eine bewußte Lüge
sprechen zumindest zwei Punkte (die aber die Lüge noch nicht sicher beweisen): 1.) der Zeuge gab an,
das Kind habe auf Englisch nach seinem Vater verlangt. Warum sollte ein Kind aus Mostar -dorther stammte
es- englisch sprechen? Die Umgangssprache in Mostar ist Kroatisch, das nicht einmal entfernt ähnlich
klingt (und einen Anlaut wie in want gibt es im Kroatischen nicht). 2.) wollte der Herr das Kind genau
verstanden haben, obwohl es 120 Meter entfernt war. Das ist dafür schon eine sehr große Entfernung,
und Medjugorje ist ein vielbesuchter Ort mit entsprechender Geräuschkulisse. Hinzu kommt, daß sich den
„Sehern“ nahestehende Seiten geradezu auffällig einer Berichterstattung enthalten hatten, so als habe
man die Falschheit der Meldung gekannt. Routine ist auf solchen Seiten aber, -mit Verlaub- jeden Pipifax
auf die „übernatürliche Schiene“ zu laden. Zu diesem Fall: nichts, gar nichts… warum?
zum Thema „Wallfahrt“ sei aber nochmals ausdrücklich unterstrichen, daß ein Wal nicht zum Fisch wird,
weil ihn jemand (z.B. weil der Wal wie der Fisch im Wasser schwimmt) für einen solchen hält. Das ist
zwar von der Meinungsfreiheit gedeckt (solange man nicht versucht, damit Geld zu machen wie diverse Reiseveranstalter),
aber nicht vom Kirchen- oder Wettbewerbsrecht. Für letzteres ist bei katholischen Wallfahrtsorten die
kirchliche Anerkennung maßgeblich. Da führt kein Weg vorbei.
Die Nachricht war eine Falschmeldung, wie kürzlich veröffentlicht www.europolitan.de/cms/?s=ep_tagesmeld…
wurde! Weder war das Kind Maddie noch lag überhaupt eine Straftat vor. Interessant bleibt, daß die bekannten
Pro-Medjugorje-Seiten den Fall durch die Bank nicht erwähnt hatten (als sei er dort schon als „Ente“
bekannt gewesen, während die religiös neutrale Presse voll darauf angesprungen war). zu Nixus Minimax:
Sie können Medjugorje gerne privat als Wallfahrtsort betrachten, oder einen Wal als Fisch. Das ist so
lange auch rechtlich unbedenklich, wie man private Pilgerreisen nicht als Wallfahrten (analog: Walfleisch
als Fisch) verkauft, was leider immer wieder vorkommt. Da setzt schon die irreführende Werbung ein und
ich denke nicht, daß man das etwa in Lourdes jemals nötig hatte. Die kurze Umschreibung von Axtkopf
ist eine brauchbare Faustregel.
Gute Nacht, Burgorus, die Sache wird in der Tat immer spannender und ich rechne früher oder später auch
mit Artikeln zu diesem Thema. Größere Neuigkeiten kann ich hier in den Thread stellen, da ich sowieso
den entsprechenden Parallelthread „gegenüber“ moderiere und damit gewissermaßen an der Quelle sitze.
… und den Ursprung der Erscheinungen, Burgorus, kann ich ohnehin nicht objektivieren. Worauf ich hinaus
wollte, ist etwas viel Banaleres: Der engere Kreis um Medjugorje (einschließlich der Franziskanerprovinz
Mostar) steckt zur Zeit in zunehmenden Schwierigkeiten, die mit der Qualität der Erscheinungen, auch
mit dem Spannungsfeld Tradition und Moderne, herzlich wenig zu tun haben. Das Beseitigen von älteren
Dokumenten setzt sich auch jetzt, sogar im Internet, fort und ist in den letzten Wochen richtig auf Touren
gekommen. Vor allem Texte aus den Kriegs- und frühen Nachkriegsjahren sind davon betroffen, was mich
erst auf die Idee brachte, nach Verbindungen zu General Gotovina zu suchen. Es gibt sogar ein hübsches
Foto www.hercegovina24.info/…les/news/article.php?storyid=954 von ihm in Medjugorje, aus der Zeit, als
er schon mit Haftbefehl gesucht wurde; jetzt fragt man sich natürlich zu Recht, weshalb niemand zur Polizei
gegangen war… und vor allem, man wird beim Kriegsverbrechertribunal fragen. Die Unterlagenbeseitigung
kann man sogar online sichtbar machen, falls Zweifel bestehen: Man kann die Seite medjugorje.hr (also
das „Flaggschiff“) mit Google www.google.com/search?source=ig&hl=d…= nach Unterseiten auflisten. Beim
Versuch, die einzelnen Unterseiten abzurufen, werden Sie feststellen, daß fast alle älteren Unterseiten
in den letzten Wochen gelöscht wurden, darunter das bekannte Bulletin 142, in dem Pater Barbaric die
schon in Den Haag einsitzenden Gefangenen als „die besten Männer Kroatiens“ bezeichnet hatte… Allerdings
habe ich die Daten aus dem GoogleCache gesichert, nachdem ich die Löschung bemerkt hatte. Die Daten sind
also nicht verloren.
„Wallfahrtsort“ und Etikettenschwindel Seit wann definiert sich ein Wallfahrtsort über die Zahl der (privaten)
Pilger, die dorthin fahren? Es ist ganz einfach. Ein Ort ist dann ein Wallfahrtsort, wenn er vom zuständigen
Ortsbischof -oder dem Papst- als solcher anerkannt ist. Für Medjugorje trifft nichts davon zu. religion.orf.at/…18_medjugorje_fr.htm
Also ist es kein Wallfahrtsort und die Bezeichnung ein Schwindel. Es sei denn, Sie seien Bischof von Mostar
oder Papst geworden, ohne daß dies durch die Medien gegangen wäre. Dann, und nur dann, nehme ich den
„Etikettenschwindel“ zurück!
zu Nixus Minimax Wem Mart Bax nicht genügt, der kann es auch mit der Google-Suche zur Zerstörung des
Klosters Zitomislici versuchen… „Oase des Friedens“ ist ebenso ein Etikettenschwindel wie „Wallfahrtsort“.
zu Burgorus: Bekannt ist lediglich, daß fünf Hotels im Besitz der „Seher“ sind. Leider sind die finanziellen
Strukturen rund um Medjugorje sehr undurchsichtig: Die Auswertung der von bosnischer Polizei und SFOR
sichergestellten Akten der Hercegovacka Banka (sie stehen dank SFOR auch dem Tribunal in Den Haag zur
Verfügung) dauert noch an. Schon jetzt steht aber fest, daß große Geldbeträge noch vor der Razzia
im April 2001 beiseite geschafft wurden. Wie gesagt: Der Prozeß gegen Ante Gotovina, der nach Radovan
Karadzic und Ratko Mladic an 3.Stelle der Fahndungsliste stand, dürfte mehr ans Licht bringen – immerhin
war er selbst Vizekommandant der HVO-Truppen in der „Republik Herceg-Bosna“, wo die Geldwäsche über
besagte Bank lief. Im Hinblick auf die bevorstehende Eröffnung würde es mich nicht wundern, wenn demnächst
noch größere Nebelkerzen als die „Maddie-Sichtung“ abgebrannt würden – warten wir’s ab!
Ob recht wenig oder alles, Sozialkatholisch, scheint mir hier genau der springende Punkt zu sein! Daß
man jedem Hinweis nachgehen muß, stimmt selbstverständlich. Nur spricht in diesem konkreten Fall sehr
vieles für Schwindel und Manipulation, und speziell in Medjugorje dürfte (siehe unten) noch ein sehr
großer Knall bevorzustehen. Und Medjugorje ist wiederum sozusagen ein Synonym für Schwindel und Manipulation.
Stimmt, Herr van Laack, allerdings ist das Gerücht den Eltern schon zu Ohren gekommen (die meisten anderen
Berichte leuchten auch die Hintergründe aus, die hier sehr kurz kommen). Die von Maddies Eltern beauftragten
Detektive sind bereits vor Ort. Bemerkenswerterweise hüten sich sämtliche als Medjugorje-Sprachrohre
bekannten Seiten (einschließlich kath.net) vor der eigenen Veröffentlichung dieses „Vorgangs“ wie der
Teufel vor dem Weihwasser – als wüßten sie jetzt schon, daß nichts dran ist. Wohingegen sonst ja schon
eine heruntergefallene Uhr mit verbogenen Zeigern als „Wunder“ verkauft wird. Zum Stichwort „Gebetsstätte“
weiter unten: Deren Existenz ist mir bekannt, sie sagt nur nichts über die „Erscheinungen“ aus. Eine
Gebetsstätte kann man in Hintertupfing, Medjugorje oder Timbuktu einrichten, ohne daß dort etwas oder
jemand „auftauchen“ müßte. Zu den „Früchten“ (oder neutraler: Resultaten) sollte man der Fairness halber
auch diesen Bericht der Universität Detroit www.cla.wayne.edu/…nik/readings/bax.pdf zählen. Vom Schlagwort
„Oase des Friedens“ bleibt angesichts dieser (und zahlreicher weiterer) Quellen so gut wie nichts mehr
übrig. Außer Humbug.
… wobei diese Geschichte keine Erfindung von kreuz.net ist, sondern erstmals in deutscher Sprache von
der Rheinischen Post veröffentlicht wurde; das Thema wurde auch bei uns www.kreuts.net/forum/index.php?topic=530.msg7…
schon aufgegriffen. Die Sache scheint mir trotzdem reichlich dünn. Wer würde das weltweit meistgesuchte
Kind ausgerechnet in einem Touristenort spazierenfahren? Die wahrscheinlichsten Erklärungsansätze sind
m.E. (zumal weil der Zeuge selbst Medjugorje-Anhänger ist): 1.) man verspricht sich Werbung, um neugierige
Touristen heranzuschaffen (fünf der sechs „Seher“ besitzen Hotels am Ort) oder: 2.) man versucht bisherige
Negativschlagzeilen mit einer positiven zu überdecken. Negativschlagzeilen versteht sich keineswegs allein
theologisch: Da war etwa die Geldwaschanlage „Hercegovacka Banka“ (unter Beteiligung der zuständigen
Franziskanerprovinz Mostar), der ungehinderte Aufenthalt des 2004 schon vom Kriegsverbrechertribunal gesuchten
Generals Ante Gotovina, letztlich die offene Sympathie örtlicher Priester für inhaftierte Kriegsverbrecher –
das bevorstehende Verfahren gegen General Gotovina verspricht noch detailreichere Erkenntnisse! Egal ob
1.) oder 2.), man versteht sich dort auf Humbug. Mein alter Diskussionsgegner Mag.Lintner hatte dazu eine
ganze Reihe beachtenswerter Details zusammengestellt, denkt man etwa an den Meineid, den eine der Seherinnen,
Mirjana Dracicevic, schon ganz zu Beginn der „Erscheinungen“ geleistet hatte. Ein kleiner Fehler hat sich
(wohl versehentlich) eingeschlichen: Medjugorje ist kein Wallfahrtsort! Etikettenschwindel, Abzocke pur.
Ein spannender Aspekt aus der Stellungnahme von Bischof Koch, bei kath.net kath.net/detail.php?id=18201
im Originalton nachzulesen: „Sollte das Vorhaben, die staatskirchenrechtlichen Systeme gegen die Kirche
zu missbrauchen, wie dies bei Röschenz in eklatanter Weise der Fall ist, Schule machen – die Kirchgemeinde
Kleinlützel ist ein weiteres Beispiel dafür – , würde die Kirche keine andere Möglichkeit mehr haben
als die, für eine völlige Trennung von Kirche und Staat einzutreten.“ Spannend deshalb, weil die Trennung
von Kirche und Staat nur selten von kirchlicher Seite in dieser Deutlichkeit eingefordert wird.
Hallo HomCat, um matts Postings einordnen zu können, sollten Sie sich mit der Bayside-Sekte www.j-lorber.de/…oph/seher/lueken.htm
(ins Leben gerufen von einer gewissen Veronika Lueken) befassen… für die Inhalte des Links übernehme
ich keine Garantien.
Den Kontext, Benedikt, und den Wortlaut können Sie dort www.kreuz.net/article.3161.html nachlesen. Der
Artikel enthält einen kleinen Fehler, das Flugblatt war nicht an das Amtsgericht München, sondern an
die Landgerichtspräsidentin gerichtet.
Hallo Kurt, zwei Antworten zu deiner Frage, falls ich mich irre, wird mich Gereon sicher berichtigen:
Freier Mann (man sollte erwachsen sein und wirtschaftlich auf eigenen Füßen stehen, m.W. ist Dispens
möglich) von gutem Ruf (nach Möglichkeit nicht der Zuhälter vom örtlichen Kiez oder wegen Totschlags
vorbestraft) So habe ich es jedenfalls meiner -leider nicht sehr umfangreichen- Literatur über die FM
entnommen. Außerdem habe ich einen Ruf zu verlieren gestern hat mich „Antisemit“ (die weiß-nicht-wievielte
Kopie von Malachias) nämlich als Freimaurer enttarnt… (und die Loge ist so geheim daß ich sie selbst
nicht bemerkt habe) – er hatte offenbar irgendetwas in meinen Nick hineininterpretiert, obwohl dieser
nichts weiter als eine ironische Reaktion auf die ständigen Spekulationen über meine Hintermänner (ja,
ja!) und das periodisch ausbrechende Sockenpuppenfieber („haltet den bösen Zehntaccount von Arkanum!“)
war. Spaß muß schließlich auch sein.
Moment bitte, lupus1, Graf von Galen meinte kreuts.net www.kreuts.net/! Das ist zwar auch keine Schwulenseite
(uns ist die sexuelle Identität der User, weil Privatsache, herzlich egal), aber da hat der Gleichklang
wohl zu einer Verwechslung geführt… was natürlich passieren kann.
Um Homosexualität, Herr Panetta, ging es hier gar nicht, sondern um Kindesmißbrauch. Einen „kleinen“
Unterschied gibt es da ja schon noch. Hätte er sich stattdessen an Mädchen vergriffen, wäre die Lage
weder besser noch schlechter.
Sie gestatten doch eine Rückfrage, matt2? ich finde der gekreuzigte Typ in dem Bild da oben von kreuz.net
sieht Jesus überhaupt nicht ähnlich Gibt es ein Foto zu Vergleich oder haben Sie Jesus gesehen? Zur
Überschrift Sexueller Mißbrauch kann allenfalls dem Täter „Spaß machen“. Was soll das? (Frage nicht
an matt2 gerichtet)
Fehler in der Blogsoftware? Anscheinend hat sich, ich teile es als fairer Kontrahent mit, ein solcher
gegen 4:00 Uhr eingeschlichen. Das Posting von misterunknown hat sich nicht nur verdoppelt, sondern vervielfacht,
obwohl ein Account in der Regel nicht folgeposten kann. Vielleicht wurde der Fehler nicht bemerkt? ad
rem: Nein, misterunknown, das ist er nicht. Hatten wir aber auch früher schon x-fach durchgekaut, den
guten alten running gag. Trotzdem liebe Grüße von der „Plagiatseite“!
Der Artikel zitiert soweit richtig, aber im Thiazi-Forum (benannt nach einem Riesen aus der nordischen
Mythologie) war kreuz.net schon öfter Thema oder Quelle. Der entsprechende Google-Suchlauf mit Diskussionsoption
steht in vereinfachter Form dort www.kreuts.net/forum/index.php?topic=575.msg7… zur Verfügung. Vor
Klick ins Thiazi-Forum ergeht vorbeugend eine gut gemeinte Brechreizwarnung. Im Vergleich dazu sind selbst
die meisten Diskussionen hier noch sachlich zu nennen.
Das mit den Positionen und der Linie stimmt, Pünktchen, aber Malachias…Antimodernist und Bokrug…Olorin
sind bei allen Ähnlichkeiten zwei verschiedene Personen. Malachias ff ist der mit den vielen Smilies,
Bokrug ff der mit den vielen Links. In der Sache schließe ich mich Ihnen an. :(3
Sie haben natürlich recht, Pünktchen, aber ich konnte der Versuchung einfach nicht widerstehen. zu
Olorin: Mir ist schon klar, daß das verschiedene Artikel sind. Der Fairneß halber sei dennoch darauf
hingewiesen, daß der Leser Artois (nach eigenen und zutreffenden Angaben Betreiber der Monarchie-Homepage)
von Demokratie aller Art rein gar nichts hält. Nicht daß es zur Bespaßung der Leser völlig ungeeignet
wäre, beides gegenüberzustellen, aber generell reicht es für eine These, sie einmal pro Thema zu posten.
Dient auch der Accountschonung. (Und nun: Ende der Fütterungszeit…)
Eine gute Idee, Pünktchen, so eine Art Duden der ganz speziellen Art? Wenn ich nicht irre, hatte jemand
im Forum -ich war es nicht- schon damit angefangen. Und wer die Gesamtwerkschau sucht, findet bei uns
auch die Links zu allen sechs Lesernamen, die wir ihm zuordnen konnten – das aber ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
Ist zwar ebenso off topic wie „Israel Shamir“, lieber Olorin, aber (ich zitiere) Hinweis… www.monarchieliga.de/divers/ka…al-bea.htm
Halte ich für wichtig, ebenso die Bücher von Israel Shamir (orthodoxer Christ). … Bokrug und Artois
in einem Boot, das ist neu!
Wielun war ein ziviles Ziel, es sei denn, Herr/Frau Seefeldt schaffe es irgendwie, ein Hospital www.zeit.de/2003/07/A-Wielun?page=all
zu einer Militäreinrichtung umzulügen… oder die ganze Kleinstadt zu einer Garnison… aber aus dieser
Ecke ist man ja schon einiges an interpretatorischer Akrobatik gewohnt… ich erinnere mich noch gut an
einen gewissen Herren, der selbst die Existenz der Gaskammern in Auschwitz lautstark geleugnet hatte.
Die Betonung liegt auf hatte.
Erstaunlich, Seefeldt, wie man doch manipulieren kann, indem man das erste Glied der Kausalitätskette
(1939 Beginn des Luftkriegs gegen Polen) einfach übergeht. Eine im Verhältnis zum Ganzen kleine „Halbwahrheit“
-das ist höflich- stellt die gesamten Tatsachen auf den Kopf… und erst der Überfall auf Polen hatte
zum Kriegseintritt Englands geführt. Nicht daß ich etwa die Zerstörung Hamburgs oder Dresdens rechtfertigen
oder kleinreden wollte, mitnichten, aber die Lunte wurde am 1.September 1939 gezündet und zwar von Hitler.
Stimmt, Kurt K., Gernika war schon vor dem Überfall auf Polen. Die Kausalitätskette des II.Weltkriegs
begann dann mit Wielun und Danzig (was pfläumchen mit „Ursache“ gemeint hatte). Was dem Einmarsch der
Wehrmacht folgte, war die SS und damit weiteres Blutvergießen.
zur zeitlichen Abfolge Bombardierung Coventrys im November 194 Bombardierung Hamburgs ab Juli 1943 Kommentar
überflüssig (solche von Walendy erst recht!)
Ganz wie Sie möchten, Jawohl! In diesem Fall wünsche ich Ihnen schon jetzt ein frohes Weihnachtsfest
und einen guten Rutsch. Vielleicht sehen wir uns vorher noch „auf der anderen Seite“?
Ja, die lieben Infos! Nur gibt es dummerweise keine Informationen, die man nicht teilen kann. Insofern
von „die zwei“ zu reden, stimmt schon, ohne über die sexuelle Identität des einen oder anderen spekulieren
zu wollen. Die ist zumindest bei uns völlig gleichgültig.
ein letztes Wort zu Dr.Berger Die Erklärung findet man als Posting 20 unter der Glosse, die ich zuletzt
verlinkt hatte. Die beiden kennen sich und teilen Wissen, was (weil frei im Netz zugänglich) kein Geheimnis
ist. Das, nicht mehr, ist der ganze Zauber.
Stimmt, Benedikt, die Einschätzung wurde auch im „Geburtstagsthread“ eingebracht, aber der wurde hier
leider ziemlich unvollständig zitiert. Die Vermutung kann durchaus zutreffen. Was Dr.Berger angeht, so
würde ich mich über einen so berühmten Kollegen sogar freuen, aber es bleibt dabei, daß nur die mit
„David Berger“ signierte Glosse kreuts.net/wordpress/?p=91 im Artikelbereich über das Echtheitslabel
verfügt. Die stammt wirklich von ihm. Der Artikel im Blog von Asphyx, in dem der gleiche running gag
zu finden war, wurde bereits vom Netz genommen – nur hier hält er sich noch.
Haben sie, litterae--- der Kavalier dankt und schweigt (Ob Dr.Heger weiß, daß der grüne Parteitagsbeschluß
zu den schwulen Jugendlichen längst umgesetzt wurde, und zwar ohne die Grünen während der Regierung
Kohl? Seitdem gilt für Schwule und Heteros ein einheitliches Schutzalter von 14 Jahren… off topic,
aber man sollte es doch anmerken!)
Immerhin! Der Unterschied zwischen Betreiber und Moderator wurde schon verstanden. :)3 Jetzt noch die
Gerüchte vom zwischenzeitlich gelöschten „Artikel“ auf dem Trottelblog trottelbot.blogspot.com/ (bekannter
Theologe im Moderatorenteam, schön wär’s) raus und wir lägen schon im sachlichen Bereich.
Tja, Antibiotikum – das ist eine Perspektivfrage! Aus Sicht der Redaktion von kreuz.net bin ich ein „Kirchenhasser“
und „Homo-Ideologe“ (wovon ich selbst noch nichts bemerkt habe) und unter „Lesernamen“ liegt ein ganzer
Leichenberg von gesperrten Arkanum-Accounts rum. Seit einigen Wochen läßt man mich aber wieder posten,
obwohl ich im Forum von kreuts.net www.kreuts.net/ (heißt wirklich so!) moderiere. Bis später heute
Abend! (hm… aus deiner Sicht wohl eher einer von den Guten, wie ich annehme)
Ja, nonnobisdomine, die Antwort steht in den Versionsprotokollen de.wikipedia.org/w/index.php?title=Volker_B…
der Seite: Sie wurde für anonyme IPs gesperrt, nachdem massenhaft Unfung eingetragen wurde. Auch registrierte
Autoren können diesen Artikel nicht verlinken, weil kreuz.net auf der wikipedia-Blacklist steht. Der
kath.net-Link müßte aber eintragbar sein, wenn die Seite wieder freigegeben wird.
Forenübergreifende Freundschaft, VirFortis, ist für mich ein Gebot des zivilisierten Umgangs auch unter
Leuten, mit denen man nicht immer übereinstimmt. Ich will auch nicht verhehlen, daß die Reaktionen auf
den Geburtstagsthread www.kreuts.net/forum/index.php?topic=561.0 im Forum durchaus kontrovers ausgefallen
sind. Gute Nacht! ich werde erwartet…
Gute Nacht und kreuts.net www.kreuts.net/ ist die Seite, die für Oktober 15278 Besuche registriert und
kreuz.net ganz anständig zum 3.Geburtstag gratuliert hat – ich habe die Grüße selbst überbracht.
Ja, VirFortis, kenne ich… wenn ich nicht irre, habe ich ihn neulich mit Florian Geyer gesehen… aber
in letzter Zeit gab es auch eine Reihe von Fakes. Von mir läuft auch noch eines (mit Punkt am Ende des
Nicks) herum. Witzig gemacht, Hut ab, aber leider nicht echt.
Stimmt genau, Sozialkatholisch, deshalb Mehrfachblindversuch auch mit nichtkatholischen Probanden, um
psychosomatische Effekte auszuschließen. Man gebe mir einen solchen seriösen Versuch und ich glaube
es gerne. Ich verschließe mich keineswegs, und auch wer die These der Wunderheilung (oder: der funktionierenden
Magie) vertritt, sollte eigentlich keinen Grund haben, einen solchen Versuch zu scheuen. Bis später dann –
ich werde erwartet.
Sozialkatholisch / „Wunder“ Gemeint waren Scheine, die andere verloren hatten. Hexen kann ich dennoch
nicht. Ich hatte nicht auf einen bestimmten Ort angespielt, aber für alle gilt, daß man die Heilkraft
nicht durch einen Besuch verifizieren kann. Überzeugend wäre ausschließlich ein Mehrfachblindversuch,
wie ihm jedes neue Medikament unterzogen wird. Bei positivem Ausfall werde ich der These sogar ohne Hinfahren
glauben, aber bis dahin bleibt sowohl Selbst- als auch Fremdtäuschung als Option bestehen.
Danke, Sozialkatholisch, die Antwort war das perfekte Beispiel eines Zielscheibenfehlers! Ich habe schon
öfter verlorene Geldscheine gefunden. Egal ob ich davor an Scheine gedacht hatte, es beweist nicht, daß
ich unbewußt gehext hätte. Die statistische Signifikanz bei einzelnen Funden ist so gering, daß sie
nicht einmal ein Indiz bildet. Übrigens sind solche Denkfehler keineswegs nur in der „schwarzen Magie“
üblich, sie kommen in den meisten wundergläubigen Kulturen vor und erfordern nicht einmal zwingend vorsätzlichen
Betrug. Ein einfaches Beispiel: Eine Krankheit X hat eine spontane Remissionsquote von 10%, d.h. einer
von zehn Kranken heilt ohne Behandlung. Nun besuchen hundert X-Kranke den Pilgerort Y und wie zu erwarten,
werden zehn von ihnen gesund. Die zehn werden von der Pro-Y-Presse an die große Glocke gehängt, während
man über die neunzig kein Wort verliert. Fertig ist der Zielscheibenfehler: Unter Y-Gläubigen verbreitet
sich das Gerücht, die Pilgerfahrt heile die Krankheit X… schieben die Macher von Y auch noch gezielt
Schwindelheilungen nach, ist die Legende perfekt.
Zehneuroschein Schwarzmagie Schüler müssen sich u.a. immer wieder mit einem 10 € Schein beschäftigen
bis dieser aus nicht normal erklärlichen Gründen auftaucht. Das ist ein klassischer Zielscheibenfehler
de.wikipedia.org/…i/Zielscheibenfehler – früher oder später taucht einer ohne magische Kausalität
auf. Erst wenn man über Dutzende von Scheinen stolpert, könnte man an Relevanz denken.
Das ist wirklich drollig! Erstaunlich, woher ausgerechnet Wir sind Kirche www.wir-sind-kirche.de/?id=129&id_entr…
die Referenzen für seinen Artikel hernimmt. Wer es nicht selber liest, glaubt es nicht. Das grenzt ja
schon an interreligiösen Dialog! Darüber könnte Dr.Dr.Nihilius glatt eine Abhandlung schreiben.
Nichts geht über einen Lachkrampf zu so später Stunde. Einfach klicken… viel Spaß!
Ja, mittendrin---, es gibt klare Parallelen, aber auch klare Unterschiede. SJMler ist Pfarrer Balogh nicht.
Es ist nicht nur so, daß unser Team sämtliche SJM-Priester namentlich kennt (und Pfarrer Balogh ist
nicht darunter), sondern er hat sich auch intensiv im charismatischen Bereich (v.a. bei Pro-Medjugorje-Gruppen)
betätigt. Ich habe das eigens noch einmal nachrecherchiert, weil mir der gleiche Gedanke gekommen war.
Mit Medjugorje wiederum sind die SJM zutiefst zerstritten, Pater Hönisch hat sich ausdrücklich davon
distanziert und Claus Peter Clausen, der die SJM-Zeitung verlegt, spricht ganz offen von der „Medjugorjesekte“.
Das würde nicht zusammenpassen. Pfarrer Balogh ist entschieden konservativ, aber in einer ganz anderen
Richtung, als es die Diener Jesu und Mariens sind. Wo immer der Grund für Bischof Mixas Entscheidung
lag, nicht dort.
Auch unser Team gratuliert natürlich, denn unstrittig gibt es weltweit kein zweites katholisches Nachrichtenportal,
mit dem sich ein eigenes Nachrichtenportal www.kreuts.net/ (aka die „antikirchliche Homo-Website“, auf
der sich auffallend viele Heteros tummeln) beschäftigt… ad multos annos, denn wo bliebe kreuts.net
ohne kreuz.net? :(3 Gratulation!
Danke, Pünktchen – wurde registriert! wir sammeln die Vorschläge stillschweigend und werden nach Ablauf
einer angemessenen Frist den besten prämieren. Liebe Grüße!
Dabei steht die dollste aller Thesen noch nicht einmal im kreuz.net-Artikel, sondern ist im Lindauer Wochenblatt
www.wochenblatt-online.de/artikel_975333.html zu finden: Ich zitiere nur! „Vor knapp zwei Jahren war Balogh
nach Lindau gekommen, ‘zur Mithilfe’ in der Pfarreiengemeinschaft und Dekan Ortwin Gebauer zur Seite gestellt,
dessen Schüler er einst auf dem Gymnasium in Mindelheim gewesen war. Doch gegenteilige Ansichten haben
dazu geführt, dass es zwischen Gebauer und seinem Schützling brodelte.“ Bis hierher alles klar wie Kloßbrühe,
aber weiter im Text: „Spätestens nach dem Autounfall von Gebauer Anfang des Jahres müssen die Fronten
aufgebrochen sein.“ Für die schlüssigste Erklärung gibt’s ein Ehrenkreuts! Bei gleicher Eignung werden
Erklärungsansätze ohne Tradi-Verschwörung, Modernistenkomplott und freimauernde Rotarier bevorzugt…
nur Mut :)3 und keine Angst vor schöpferischer Originalität…
Mit vereinten Kräften, Pünktchen, schaffen wir das! Schneller noch geht es, wenn wir den Satz Ich bin
jung und will mich nicht binden irgendwie mit BDSM in Verbindung bringen. Aus Erfahrungswerten berechnet,
ist mit Hilfe der Kolleg(inn)en aus der Sklavenzentrale locker sogar die 2500er-Grenze zu knacken. Also,
Ring frei zum forcierten Assoziieren!
Mehr davon? Gerne! Stimmt es eigentlich, daß es Herr Rouhs mit Urheberrechten www.wikipedia-hetzt.de/…dgr-dav-05-06-06.pdf
nicht so ganz eng sieht? Etwa statt zu zitieren (was ja noch erlaubt wäre) komplette Artikel einfach
auf seine Homepage rüberkopiert? Obwohl Frau Chatwin das gaaar nicht gerne sieht? Oder ist die HP eine
Fälschung des Kölner Stadtanzeigers?
Hallo, nonnobisdomine – darf ich Ihre Ausführungen noch um das hier www.ksta.de/…/1113407750325.shtml
ergänzen? Kostprobe: Pro-Köln-Wortführer Rouhs musste sich weiteren Vorwürfen stellen. In der von
einem ehemaligen SS-Sonderoffizier herausgegebenen Zeitschrift „Die Bauernschaft“ war unter dem Namen
von Rouhs ein Leserbrief veröffentlicht worden, wonach „im 3. Reich keine 6 Millionen Juden vergast oder
sonst wie ermordet worden“ seien und die Deutschen auch den Zweiten Weltkrieg nicht verschuldet hätten.
Rouhs leugnete zwar die Urheberschaft und wehrte sich gerichtlich gegen die Enthüllung. Doch weder das
Kölner Landgericht noch das Oberlandesgericht folgten seinen „substanzarmen“ Versicherungen. Und wo das
herkommt, gibt’s noch viel mehr davon.
Guten Abend, Bruder Theophil! Ich hatte mich schon gefragt, wo Sie so lange bleiben! Aber keine Sorge,
Sie wurden schon von der Vermißtenliste gestrichen. Ist übrigens nett, daß sie mich nicht unter „Perverse“
führen. Immerhin hatten Sie angemerkt, letztere seien komplett versammelt, und bis dahin gab es in diesem
Thread keinen Beitrag von mir. Ein guter Anfang! :)3
Stimmt auffallend, landorganist, „Bisher konnte niemand,sagen weshalb der Bischof so entschieden hat.
Alle „Quellen“ reden auffällig um den heißen Brei herum.“ aber im Kreuzgang www.kreuzgang.org/viewtopic.php?t=6987&postday…
dürfte es demnächst Neuigkeiten geben, wenn Herr Ketelhohn die Erlaubnis zur Veröffentlichung des Materials
bekommt. Das könnte auch die Spekulationen beenden. Zu nonnobisdomine: So komplex, wie das jetzt schon
aussieht, kann Bischof Mixa schon froh sein, wenn es bei nur zwei Fronten bleibt.
Danke, Florian Geyer – you made my day! Grüne Spätmerker? „Das Programm der Grünen zur Bundestagswahl
1987 fordert die Herabsetzung des Schutzalters gegen sexuellen Missbrauch auf 14 Jahre.“ Muß wohl so
sein. Warum sonst sollten die Grünen 1987 eine Forderung aufgestellt haben, die schon mit der Großen
Strafrechtsreform 1969 erfüllt bundesrecht.juris.de/stgb/__176.html war? Nichts für ungut – SCNR.
Sieh an, sieh an! Unser selbst ernannter Schamane Asphyx = Sentinel www.kreuz.net/reader.3543.html ist
auch wieder da! Und hat wohl von Bokrug das Spammen gelernt. Na, ob der o^/ von Regensburg ausgerechnet
einen Hexendoktor braucht? Die Lage mag ja verzweifelt sein, aber gleich so heftig? Naja, die Opfer noch
zu Verleumdern umzulügen, paßt ja zu unserem „Uluru“ (oder Hangolin, Asfüx, Forever und wie sie „alle“
heißen).
Über das Baby weiß ich leider nichts, aber dieser Bericht www.tagesspiegel.de/…ikan;art1117,2398058
könnte zum besseren Verständnis beitragen. Wir haben auch ein Thema www.kreuts.net/forum/index.php?topic=360.0
zu der Sache eröffnet, nur fällt der Punkt der befürchteten Sektengründung im jetzt auf kirchliche
Veranlassung geräumten Kloster bei uns nicht unter den Tisch.
Die erste Frage, Flashnews, kann ich leider nicht beantworten, aber die anderen: Astarte war eine Hirtengottheit
aus Kleinasien, die gelegentlich mit der babylonischen Tempelgöttin Ishtar verwechselt wird (daraus entstanden
ist „Astaroth“, was eigentlich ein hebräischer Plural ist, im modernen Okkultismus aber als Name eines
mächtigen Dämons gilt). Was Bokrug dagegen hat, weiß ich nicht. In der Regel pflegen verschimmelte
Dämonen aus grauer Vorzeit nicht auf kreuz.net zu posten. Erikagal ist offenkundig eine Schreibweise
von Ereshkigal, die in der babylonischen Mythologie als Todesgöttin galt. Weder Astarte noch Ereshkigal
entsprechen der Isis in der altägyptischen Mythologie. Bokrug bringt öfters solche Schoten – Leblhuber
und GerdEric hält er für Ahasver, das ist der böse Protagonist der antisemitischen Legende „Der ewige
Jude“ (die nicht mit dem gleichnamigen Nazi-Hetzfilm zu verwechseln ist, aber wie dieser nichts taugt).
Am besten nicht persönlich nehmen.
Danke für den Hinweis, methusalix. Leider habe ich ihn eben erst gefunden. Demzufolge gab es minimal
zwei Präzedenzfälle, da der von Ihnen erwähnte Täter hingerichtet wurde und folglich nicht mit Hill
identisch sein kann. Laut dieser Meldung aus dem GNN-Verlag …chistische-nachrichten.de/1998/24/010.shtml
gab es bereits in den Jahren 1993-1998 drei solcher Morde. Die Zahl hatte ich selbst unterschätzt, und
der jüngste Zeitraum von fast 10 Jahren ist in dieser Aufstellung nicht berücksichtigt. Der Bischof
von Buffalo hat den von Hill begangenen Anschlag, der Anlaß für die GNN-Meldung war, verurteilt. Immerhin
muß man dem Verfasser des kreuz.net-Artikels, Herrn Annen, zugute halten, daß er selbst nie zu tödlicher
Gewalt aufgerufen hat. Egal wie man zu seinen sonstigen Methoden steht.
So ganz im luftleeren Raum bewegt sich diese Diskussion nicht, wie dieser Mordfall news.bbc.co.uk/…americas/2864159.stm
(ausgegangen mit einer 25jährigen Haftstrafe) beweist. Natürlich kann man friedliche Abtreibungsgegner
nicht mit einem Mörder auf eine Stufe stellen, nicht daß man mich da mißversteht. Aber einen Präzedenzfall
gibt es.
Selbst das, turk, ist noch nicht alles, auch wenn es für sich schon schlimm genug wäre! Nehmen wir zum
Beispiel das „Unbedenklichkeitsgutachten“. Vor zwei Wochen noch gab Bischof Müller öffentlich zum besten,
das Gutachten (ein netter Fall für Eigenwerbung des Therapeuten von Pfarrer Kramer) sei vom Gericht www.pnp.de/…hrichten/artikel.php?cid=29-1738064…
in Auftrag gegeben worden. Gestern nun mußte der Pressesprecher der Diözese Regensburg einräumen, daß
das schlicht gelogen war – der Therapeut hatte mit dem Gericht gar nichts zu tun, sondern war vom Bistum
selbst www.pr-inside.com/…-warnung-r229617.htm vermittelt worden! Und „bestätigte“ dann prompt, es
sei kein Rückfall zu befürchten… ein „gentleman agreement“ zu Lasten der Kinder. Warum diese Lüge,
wenn es nichts zu verbergen gibt? Im Vergleich kommen einem die Vorfälle in St.Pölten schon langsam
harmlos vor…!
Bischofskonferenz Die Leitlinien www.dbk.de/…ngen/2996/index.html sehen nicht die pädophile Fixierung
des Täters, sondern die Vorstrafe als Bedingung für das Beschäftigungsverbot im Umfeld von Kindern
vor. Das ist auch richtig so: Nicht jeder Kinderschänder ist zwangsläufig pädophil fixiert. In Betracht
kommen ganz unterschiedliche Motive. Da die Vorstrafe dem Ortsbischof bekannt war, hat er gegen die eindeutigen
Leitlinien wissentlich verstoßen. Ganz einfach.
Diesmal muß ich kreuz.net in Schutz nehmen, die Meldung ist keine Ente, sondern wurde auch von der Märkischen
Zeitung …w.maerkischeallgemeine.de/…trag/11031236/492531/ verbreitet. Allerdings kann ein HI-Virus
auf der Beschichtung eines Kondoms nicht bestehen. Ob Bischof Chimoio sich ein Beispiel an Gaddafi www.stern.de/…hwestern/593687.html
genommen hat? In Libyen wurde jedenfalls ganz ähnlicher Schwachsinn behauptet.
Welche noch ticken, Jasmina, weiß ich leider auch nicht. Aber wir können uns an die halten, die schon
geplatzt sind! Zum Beispiel Pfarrer Franz Kobold www.oberpfalznetz.de/…1113694-100,1,0.html, der wegen
sexuellen Mißbrauchs in 45 Fällen und Unterschlagung verurteilt wurde. Im Bistum Regensburg. So viel
Dreck paßt unter keinen Teppich mehr.
Weil man sie gar nicht oft genug verlinken kann, voilà: die Richtlinien der Bischofskonferenz www.dbk.de/…ngen/2996/index.html.
Nach finsteren Absichten hören sie sich nicht wirklich an. Eher nach vernünftiger Reaktion bei dringendem
Handlungsbedarf.
Guten Abend, Bruder Theophil (ich darf doch fragen?) Welche Behandlung empfehlen Sie eigentlich für Bischof
Müller www.spiegel.de/…,1518,507340,00.html in Regensburg? Der einen rechtskräftig verurteilten Kleine-Jungs-Befummler
ganz bewußt zum Pfarrer gemacht hatte, ohne auch nur ein Wort der Warnung an die Pfarrei oder Gemeinde?
Ihre Antwort würde mich aufrichtig interessieren. Sprenggürtel?
… was jedoch, werter Hektor v.Knokke, den Inhaber des legendären Trottelblogs …w.trottelbot.blogspot.com/
nicht daran hindert, wenigstens putativ mit dem Betreffenden im ICQ zu chatten kreuts.net/wordpress/?p=177.
Es gibt eben nichts, was es nicht gibt – sogar untote Poster.
Ja, Pünktchen, das hört sich ganz danach an! Vielleicht hegt er nach der Wiederherstellung des Wikipedia-Artikels
de.wikipedia.org/wiki/Kreuz.net sogar die Hoffnung, eines Tages in Wikiquote zitiert zu werden… so relevant
wie das Trottelblog trottelbot.blogspot.com/…chung-der-links.html ist sein Gedicht allemal! Und man
bräuchte Ersatz, nachdem ArithuAsphyxSentinelHangolin für eine Woche gesperrt de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:…
wurde… Rudi ist zwar schlechter im Erdichten, aber dichten kann er besser. Rein technisch gesehen,
versteht sich.
Schon in der Wikipedia geblättert? Der Artikel www.kreuts.net/forum/index.php?topic=525.msg6… über
kreuz.net ist wieder da. Noch gar nicht gemerkt? Da waren wir von kreuts.net wohl mal wieder schneller!
Lieber Hangolin / Sentinel / Asphyx / Shaman Arithu / Asfüx / Archangel oder wie auch immer! Tun Sie
das. kreuts.net/wordpress/?p=177 David Berger wird sich freuen, auch noch von Ihnen selbst zu erfahren,
daß die Gerüchte über seine Person von einem selbsternannten Schamanen, der sogar aus einem Verschwörungsforum
(!) geworfen wurde, verbreitet werden. Und natürlich hat er mit kreuts.net zu tun. Sie kennen doch seine
Glosse, oder? Nur daß man dafür kein Moderator sein muß. Seine Reputation als Theologe von Format genügt
völlig. Im übrigen weiß er längst über Ihr Socken- und Voodoopuppentheater (das ich, wie Sie sehen,
nicht nötig habe) bescheid… wer weiß, ob er sich nicht auch für einen Screenshot aus Ihrem Trottelblog
interessiert? Zitat vom 23.8.07: „Das man dort jetzt auch Dr. Dr. David Berger in den Stand eines Moderators
kürte zeigt die Bestechlichkeit der Seite. Immerhin scheint Dr. Dr. David Berger kreuts.net in seinem
Streit wider Dr. Wolfgang Lindemann zu benutzen.“ Ihr Benehmen ist mehr als vorhersehbar, und jetzt kann
auch jeder die Quelle dieser Gerüchte (nach der DDr.Berger seit langem gesucht hatte) im Internet abrufen.
Ich werde ihm gerne dabei behilflich sein. :(3
Süße Träume, liebe kreuz.netter, ich werde mich zurückziehen! War ein netter Abend. Man sieht sich
wieder, früher oder später. Für „früher“ besuche man mich einfach auf kreuts.net!
Abgekürzt? Mag in einigen Ländern so sein, aber nicht in Deutschland – da sind Strafverfahren prinzipiell
öffentlich. Und ich empfehle jedem, der sexuell mißbraucht wurde, sich nicht (nur) an kirchliche Stellen,
sondern zuallererst an die Polizei zu wenden.
Das wundert Sie? Mich nicht. Sie wissen doch so gut wie ich, daß die „Redaktion“ dieser Seite rein virtuell
und über mehrere Länder verteilt ist. Die Redaktionsräume in El Segundo sind eine Briefkastenadresse
und „Professor Ferocior“, der früher als Betreiber angegeben wurde, heißt ebensowenig Ferocior, wie
Sie Theophil heißen oder ich Arkanum. Außerdem wissen wir doch beide, daß der für Sperrungen zuständige
Redakteur um diese Zeit nicht im Dienst ist. Deswegen habe ich mich doch erst so spät angemeldet! Nachts
arbeiten die Sperrknöpfe immer mit Verzögerung. Also müssen Sie mich noch ein Weilchen ertragen – und
Sie können es guten Gewissens tun. Ihnen persönlich will ich doch gar nichts Böses, und wenn Sie die
Fakes (es sind zwei) sperren lassen, bin ich Ihnen sogar dankbar dafür.
Handwerkerrechnung? Na klar, das ist ein zivilrechtlicher Anspruch. Da kann man sich immer außergerichtlich
einigen. Bei sexuellem Mißbrauch geht es um Strafrecht – und das zu umgehen ist seinerseits eine Straftat.
Ja sehen Sie, Theo, das ist es ja! Sie konnten mich mühelos von meinem Fake unterscheiden, obwohl er/sie
mich fast perfekt imitiert hatte. Das geht nur, wenn Sie die IPs der Poster sehen. Sie sind sozusagen
voll ins offene Messer gerannt. Zweifelt jemand? Kein Problem. Auf mein Imitat haben Sie überhaupt nicht
reagiert, auf den echten Arkanum aber sofort. Dabei sehen beide für einfache Leser identisch aus.
Nicht ganz! Eine Verfahrenseinstellung gegen Geldauflage kann nur der Richter anordnen. Davor muß es
schon zur Eröffnung eines Strafverfahrens gekommen sein.
So lange, bis Sie den Sperrknopf drücken, Theo. Daß Sie Redaktionsmitglied sind, ist a) weit über die
Grenzen dieser Seite hinaus bekannt und wurde b) schon von den Neuaccounts aus der SZ bemerkt, ohne daß
es ihnen jemand gesagt hätte. Also, tun Sie sich keinen Zwang an! Ich habe mich sowieso nur angemeldet,
weil hier ein Fake aufgetaucht ist. Und ich soll Sie herzlich von Pfläumchen grüßen!
Lieber Theo, bitte verwechseln Sie Schweigegeld nicht mit einer Verfahrenseinstellung gegen Geldauflage.
Das verhält sich wie Äpfel zu Birnen. Die Geldauflage ist kein Schweigegeld. Danach kann das Opfer an
die Presse gehen, bis der Arzt kommt. Das ist auch gut so, schon im Sinne der Vorbeugung.
Von wegen „juristisch erlaubtes Mittel“! Im Gegenteil. Wer einen Straftäter gegen Geld deckt, macht sich
selbst wegen Strafvereitelung bzw. Begünstigung strafbar, und derjenige, der zahlt, wegen Anstiftung
zur Strafvereitelung. Da werden auch für Geistliche keine Extrawürste gebraten.
Da haben Sie Recht, Theo, nur setzt eine derartige Vertuschung schon kriminelle Strukturen voraus. Das
heißt nicht, daß die ganze Institution kriminell wäre, aber es kommt leider viel zu oft vor, als daß
man noch von Einzelfällen sprechen könnte.
Hallo fux, heute ist anscheinend der Abend der Fakes. Theo gegen Thermo und ich gegen einen falschen Arkanum
mit Punkt hinter dem Nick. (Der richtige, mit Pfläumchen, bin ich – weshalb ich voraussichtlich auch
gleich wieder gesperrt bin). Wollte aber doch mal wieder hallo sagen!
Schönen Abend. Wo ist denn mein Fake geblieben? Jetzt schauen wir doch mal, ob ich nicht schneller gesperrt
werde als mein Imitat! (Ja, der „richtige Arkanum“ bin ich!)