Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Böswillige Unterstellungen… Karl-Heinz-Friedgen tätigt in seiner Rezension infame Unterstellungen,
entweder aus Unwissenheit oder aus Böswilligkeit. Erzbischof Zollitsch war einer der ersten Bischöfe,
die das Motu Proprio Summorum Pontificum umzusetzen wusste und in seiner Bischofsstadt die regelmäßige
Zelebration einer sog. Alten Messe anordnete (Adelhauser Kirche). In der Tat ist Mons. Robert Zollitsch
im guten Sinne konservativ, wovon sich hier manch einer eine Scheibe abschneiden könnte. Aber Hetzen
ist ja allemal einfacher als sich schlau machen… Auf kreuz.net ist’s manchmal echt zum oder doch eher
zum . Besser, man entschließt sich zum .
Endlich… … ein Artikel, der die ganze Problematik der sogenannten Alten Messe offenbart! Wenn solche
Missverständnisse entstehen konnten, wie „Nachspielen des Kreuzesopfers“ oder der Humbug mit den vorbeifliegenden
Engeln, dann war es würdig und recht, diesen Ritus einer Erneuerung zuzuführen. Dass es auch Missbräuche
in der außerordentlichen Form des römischen Ritus geben kann, wird hier sehr gut aufgezeigt.
@maliems Natürlich kann es falsch gewesen sein, die Nacht vorauseilend am Morgen zu feiern. Warum sonst
hätte Pius XII. die Osternachtsfeier neu geordnet? Es hatte sich über die Jahrhunderte ein mehr als
zweifelhafter Brauch eingeschlichen, der eben korrigiert wurde. Vermutlich ist jener merkwürdige Brauch
der vormittaglichen Osternachtsfeier am Karsamstag durch ähnliche liturgischen Missbräuche entstanden,
die hier immer angeprangert werden…
Zum Bild mit der Osternacht: Wo um alles in der Welt ist auf dem Bild Nacht? Gott sei es gedankt, dass
uns Papst Pius XII. die ursprüngliche Form der Kar- und Osterliturgie wiedergeschenkt hat! Das Licht
der Osterkerze wirkt nun mal nur in einer stockdunklen Kirche… und symbolisiert so den Sieg des Lichtes
über die Dunkelheit, den Sieg des Lebens über den Tod. Christus ist auferstanden! Er ist wahrhaft auferstanden!
Ganz sicher… sind im Seelsorgebereich „Am Stommeler Busch“ bei so viel kompetenten und engagierten Laien
in den letzten zwanzig Jahren jede Menge an geistlichen Berufen hervorgegangen So viel Kurzsichtigkeit
grenzt beinahe an Dummheit! Das heutige Evangelium vom Blindgeborenen lässt grüßen…
#30 roemkath 13:48:21 | Dienstag, 12. Februar 2008
Glückwunsch! Glückwunsch der Bischofskonferenz und der Kirche in Deutschland zum neuen Vorsitzenden!
Die Bischöfe haben eine sehr gute Wahl getroffen! Zollitsch ist ein Mann der Mitte in dem Sinne, dass
er die Gläubigen unterschiedlicher theologischer Ausrichtungen in der Kirche zusammenhalten will. Dabei
ließ er heute vor laufender Kamera keinen Zweifel an seiner Verbindung mit Rom und an der Treue zum Hl.
Vater. Er pflegt gute ökumenische Kontakte und ist zugleich ein Förderer der außerordentlichen Form
des römischen Ritus sowie des byzantinischen Ritus. Gottes Segen für sein Wirken!
#10 roemkath 10:51:58 | Dienstag, 23. Oktober 2007
So ein Blödsinn! Ich habe selten einen solchen Schwachsinn gelesen, wie den von kreuz.net. Es ist das
gute Recht des Bischofs, einen nicht als Pfarrer installierten Priester zu versetzen oder zu beurlauben.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass Bischof Mixa hierzu nicht gute Gründe hatte, die ihn zu diesem Schritt
veranlassten. Als Bischof muss er sich für seine Entscheidung nur vor dem ewigen Richter verantworten
und rechtfertigen. Was will kreuz.net eigentlich? Mir scheint es, die Autorität der Bischöfe und der
Kirche genauso zu untergraben, wie es der moderne Zeitgeist ebenfalls unternimmt. Mit einem solchen Artikel
zeigen Sie, wes Geistes Kind Sie sind!
#21 roemkath 07:13:50 | Donnerstag, 18. Oktober 2007
@Gotthard Jedem katholischen Priester stehen in Deutschland 30 Kalendertage (!) und ein (!) wöchentlicher
freier Tag zu. Das ist weniger als bei jedem anderen Arbeitnehmer. Hinzu kommt, dass ein Pfarrer mit mehreren
Pfarreien keinen Gehaltszuschlag bekommt, er also die gleiche Besoldung erhält, wie für eine Pfarrei.
Zum Totlachen! Leider tut man der sog. Alten Messe mit diesem Videöchen keinen Gefallen. Die Wiederherstellung
der Tradition in 15 Minuten… Da kann man nur lachen! Oder ist es eher zum Weinen? Und dann erkläre
man mir, bitteschön, wieso man mit ein und demselben Altar, aber in unterschiedlicher Verkleidung, mal
respektlos umgeht und dann plötzlich vor leerem (!) Tabernakel eine Kniebeuge macht. Leider haben diese
Piusbrüder von Liturgie auch nicht mehr Ahnung als manche Nachkonziliaren! Gott bewahre!
Völlig des-orientiert… … scheinen mir diese Salesianer Don Boscos zu sein. Leider gibt das Bild einen
Zustand wieder, der in diesem Orden zum Alltag gehört. In den meisten Niederlassungen des Ordens gibt
es würdig gestaltete Hauskapellen! Trotzdem wird lieber am Wohnzimmertisch zelebriert. In einem Jugendwohnheim
der SDB, das mir sehr gut bekannt ist, wird sogar unter Ausschluss der Jugendlichen um den Tisch herum
zelebriert. Auf das Tischgebet im Speisesaal wird ebenfalls bewusst verzichtet, um Jugendlichen nicht
zu nahe zu treten. Was hätte der Hl. Johannes Don Bosco wohl dazu gesagt?
Weihnachtsfest der Ostkirchen Das Weihnachtsfest der Ostkirchen wird nicht nicht am 6. Januar, sondern
am 7. Januar gefeiert, welcher der 25. Dezember nach julianischem Kalender ist. Der 6. Januar ist also
der 24. Dezember, unser sogenannter Heiliger Abend.
#15 roemkath 11:03:25 | Dienstag, 12. Dezember 2006
Klotzig… … ist Ihre Berichterstattung. Was bekämen Sie dafür für eine Note im Schulfach „Deutsch“?
Und welche erst in „Journalismus“? Ich finde zudem, dass sich der neue Altar würdig und angemessen im
Gesamtbild des Freiburger Münsters präsentiert. Er ist zwar schlicht, aber doch wertvoll (materiell
und künstlerisch) und löst nun endlich die Mogelpackung des bisherigen Provisoriums ab, das Stein simulierte
und Holz war. Ob man an diesem Opfertisch, der an der Stelle des vorkonziliaren Kreuzaltares errichtet
wurde, einmal wieder gen Osten zelebriert, wird die Zeit zeigen.
#11 roemkath 22:01:04 | Sonntag, 10. Dezember 2006
Echt verkehrte Welt bei kreuz.net Es ist schon seltsam: Wird nicht hier bei kreuz.net immer wieder die
Loyalität der Laien zu ihren Bischöfen beschworen? Ach ja, ich vergaß: nur zu den fsspx-Weihbischöfen…
Also, jetzt hört mal alle ganz gut zu: Ein Bischof hat schlichtweg das Recht, Pfarradministratoren zu
versetzen. Bei den SJM-Patres hat es sich wohl nicht um installierte bzw. investierte Pfarrer gehandelt,
sondern um Ordensgeistliche, die als Pfarradministratoren von der Diözese angestellt und bezahlt wurden.
Der Bischof kann sie versetzen, wann und wohin er will und gegebenenfalls kann er auch den Gestellungsvertrag
kündigen. Punkt. Das ganze plötzliche Geschwafel von mangelnder Dialogbereitschaft, etc. bei kreuz.net
ist echt schon mehr als scheinheilig! Sonst bleibt das bei kreuz.net doch auch auf der Strecke!
#26 roemkath 17:30:57 | Mittwoch, 27. September 2006
@savanarola Ihnen ist uneingeschränkt zuzustimmen. Warten wir also ab, zu welchem weiteren Schritt sich
Rom veranlasst sieht. Denkbar wäre jedenfalls, dass die Ungültigkeit der Weihen (mangels Form oder Intention
bzw. Disposition) öffentlich festgestellt wird. Ich weiß natürlich auch, dass dabei einigen Traditionalisten
ganz schummrig vor Augen wird, weil das dann auch „in anderen Fällen“ der Fall sein könnte. Zur Beruhigung
von Athanasius: Ich bin nicht päpstlicher als der Papst, also keine Angst! Und was die Konzelebrationen
mit dem Papst angeht, so ist es kein Problem mit dem Hl. Vater zu konzelebrieren. Das kann im Prinzip
jeder. Jedenfalls kenne ich keinen Priester irgendwelcher Art, der jemals ein Zelebret dort vorlegen musste.
#21 roemkath 15:08:23 | Mittwoch, 27. September 2006
Disposition des Empfängers Für ein Weihenichtigkeitsverfahren ist die Frage der Disposition des Empfängers
nicht unerheblich. Sollte dieser nicht zum Vernunftgebrauch gelangt sein und erkennen, was an ihm vorgenommen
wird, so kann die Ungültigkeit der Weihe im Nachhinein festgestellt werden, ebenso bei psychischer Krankheit
oder affektiver Unreife, etc… Und mal ehrlich, liegt eines dieser Dinge hier nicht ebenfalls vor?
#19 roemkath 14:51:34 | Mittwoch, 27. September 2006
Gültigkeit der Weihen Meines Erachtens ist die Stellungnahme des Vatikans eindeutig, aber nicht deutlich
genug. Zu tun, was die Kirche tut, schließt ein, es in Gemeinschaft mit der Kirche zu tun. Anderes tut
Kirche ja nicht, weil sie selbst Communio ist. Ich bin jedenfalls froh, dass hier darüber eine Diskussion
entbrannt ist. Wer die Intention auf den Ritus alleine beschränkt, macht aus der Apostolischen Sukzessin
einen Hokuspokus und ein Theater, wie es hier von einigen bereits angedeutet wurde. In der Tat ist auch
die Frage nach der Gültigkeit der von Levebre erteilten Bischofsweihen relevant. Wollte er tun, was die
Kirche tut bzw. tun wollte? Alle Traditionalisten werden antworten: Ja, er handelte in bester Absicht.
Wer genau überlegt wird feststellen: So einfach ist das nicht. Für die orthodoxen Ostkirchen wäre der
Fall eindeutig: Außerhalb der Kirche und ohne ihren Auftrag gespendete Sakramente und Weihen sind sicher
ungültig.
#3 roemkath 16:50:44 | Dienstag, 26. September 2006
Zweifelhaft ungültig? Da Milingo wohl zumindest zweifelhafte Intention gehabt hat, nämlich entgegengesetztes
zu tun, was die Kirche will, sind die vorgenommenen Weihen zweifelhaft gültig. Das dürfte der Grund
sein, warum erklärt wurde, dass sich am kanonischen Status der Personen nichts geändert hat. Vielleicht
sollte die Kirche sich das Recht herausnehmen, eindeutig zu erklären, dass die Weihen aufgrund mangelhafter
Intention ungültig sind.
#19 roemkath 16:45:23 | Sonntag, 17. September 2006
Volksverhetzung Jeder Christ, jeder Katholik muss sich von dieser Satire, die keine ist, distanzieren!
Wegen Volksverhetzung sollte die ganze Seite kreuz.net geschlossen werden. Unglaublich, was hier geschieht,
völlige Verdrehung der Wirklichkeit. In der Tat wünscht sich die Redaktion von kreuz.net (wer auch immer
das ist) einen neuen Kreuzzug, was verschiedene Artikel beweisen. Das aber ist weder im Sinne Jesu Christi
(„Wer zum Schwert greift, wird durch das Schwert umkommen!“) noch von denen, die ihm nachfolgen, unterstützt
(die agieren nämlich mit dem Feuer der Liebe und dem Schwert des Wortes!). Also weg mit dem Mist!
#2 roemkath 18:04:48 | Donnerstag, 14. September 2006
Ausgerechnet… Ausgerechnet kreuz.net bildet den Gekreuzigten ohne Kreuz ab. Ja ist denn Christus für
uns an der Wand gestorben? „Im Kreuz ist Heil!“ Den Gekreuzigten ohne Kreuz darzustellen grenzt an sehr
große Gedankenlosigkeit! Ausgerechnet kreuz.net verpasst das Fest Kreuzerhöhung. Ach ja, ich vergaß:
Bei kreuz.net liegt im Titelbalken das Kreuz mit dem Gekreuzigten zu Füßen des Apostels Johannes(?)
Also nichts mit Erhöhung. Sehr aufschlussreich!
#6 roemkath 15:39:07 | Dienstag, 12. September 2006
@Malachias Hab selten so einen Blödsinn gelesen wie Ihren Kommentar, sorry! Da die Homilie Teil der ganzen
Liturgie ist, können Sie sie auch nicht davon trennen. Und in dieser Messliturgie hat der Heilige Vater
selbstverständlich „Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“ begonnen, also im Namen
des dreifaltigen Gottes! Zudem wurde unmittelbar nach der Homilie im Credo bekannt: „eines Wesens mit
dem Vater“! Was soll also Ihr geist-loser Kommentar?
Schade… … dass der obige Artikel die Wirklichkeit nur verkürzt wiedergibt. In Freiburg hat man in
keinster Weise die Orientierung verloren. Im Gegenteil, man möchte verständlicherweise die beiden seit
der Liturgiereform vorhandenen Provisorien durch einen würdigen Zelebrationsaltar ersetzen. Das ist die
Absicht. Ob der Entwurf des Künstlers Gutmann dem entspricht, ist Geschmacksache. Was die beiden Seitenaltäre
angeht, so ist einerseits zu bemerken, dass sie ja mangels fehlender Einzelzelebrationen tatsächlich
keine Funktion mehr haben, andererseits wegen ihrer kunsthistorischen Bedeutungen derzeit überlegt wird,
sie in die Umgestaltung zu integrieren – was ja auch das hier vorliegende Bildmaterial beweist. Diesbezüglich
ist eine endgültige Entscheidung noch nicht gefallen. Die Lagerung in den Seitenkapellen und in der Schatzkammer
(die sich im Augustinermuseum befindet!) sind nur vorübergehend. Sollte sich die Zelebrationsrichtung
während des eucharistischen Teils der Messliturgie tatsächlich in absehbarer Zeit ändern, dürfte dies
mit dem künftigen Zelebrationsaltar kein Problem darstellen. Man wird dann eben an ihm zum Orient hin
zelebrieren.
Danke… … für die Werbung zu diesem außerordentlichen Film. Dass Sie sich auf dieser Seite wiederum
damit beschäftigen, zeigt mir, was ich immer vermutet habe: Sie fördern indirekt Homosexualität, ob
Sie wollen oder nicht. Gratulation!
Also doch… Sittlichen Zerfall im Klerus hat es also doch schon vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil
gegeben. Manche wollten das bis jetzt ja nicht wahrhaben. Und machen wir uns nichts vor: „Schwarze Schafe“
gab es wohl auch schon vor 1940. Die Kirchengeschichte ist voll von solchen Geschichten. Gott sei Dank
aber nicht nur. Die Kirche ist eben beides, eine Kirche der Heiligen und eine Kirche der Sünder. Beten
wir für die Sünder und freuen wir uns über die Heiligen!
Erzdiözese der Gottesmutter Es gibt keinen römisch-katholischen Erzbischof von Moskau, sondern einen
römisch-katholischen Erzbischof der Erzdiözese der Gottesmutter in Moskau. Das ist ein kleiner, aber
feiner Unterschied!!! Der „Erzbischof“ von Moskau ist der russisch-orthodoxe Patriarch Alexej II. Das
hat wohl auch die Kirche von Rom verstanden.
#42 roemkath 08:40:30 | Donnerstag, 24. November 2005
@starlit und einige mehr… Diskriminierend ist nicht das Dokument aus Rom, das im Übrigen noch gar nicht
offiziell veröffentlicht ist, sondernd die Statements mancher selbsternannter Sittenwächter in diesem
Forum. Es ist erschreckend, welche Vorstellungen über Homosexualität in den Köpfen einiger frommer
Katholiken immer noch herumgeistern. Der gewöhnliche Homosexuelle entspricht eben nicht diesen Denkmustern
(und dem Bild oben). Das scheint vielen immer noch ANGST zu machen. Ich möchte an den Respekt gegenüber
Personen mit homosexuellen Tendenzen appellieren, so wie die Kirche ihre Gläubigen dazu auffordert (vgl.
KKK). Nebenbei: Die Kirche hat das Recht, Kritierien zu benennen, die sie zur Zulassung zum Priesteramt
aufstellt. Das hat nichts mit Diskriminierung zu tun.
#13 roemkath 20:52:44 | Dienstag, 22. November 2005
Beschwerde an Jesus Christus? Ich beschwere mich nicht über den Aufruf unseres Herrn IC XC, umzukehren
und zum Glauben an Ihn zu kommen, sondern über die Art und Weise, wie mit dem Nachfolger Petri umgegangen
wird, insbesondere von manchen Traditionalisten und Sedisvakantisten, die sich hier tummeln. Es ist eine
bodenlose Unverschämtheit und ein Zeichen von Stolz und Übermut, dem Papst von Rom eine verkürzte Verkündigung
des Glaubens zu unterstellen. Damit möchte man doch seine Autorität und letztlich die Autorität der
Kirche insgesamt untergraben. Selbstverständlich tritt auch Benedikt XVI. für die Verkündigung des
Glaubens ein, nur haben sich die Methoden verständlicherweise zu denen vor 2000 Jahren etwas geändert.
Manchmal bewirken geduldige Diplomatie und die Pädagogik Gottes mehr als das ewig gestrige Vor-den-Kopf-Stoßen
und die andauernde Schwarz-Weiß-Malerei einiger Anhänger der Piusbruderschaft. Die Frage ist wirklich
berechtigt: Wieviele Juden hat FSSPX schon bekehrt? Wer in diesem Forum hat schon einen einzigen Menschen
zum Glauben an Jesus Christus bekehrt?
#7 roemkath 17:38:48 | Dienstag, 22. November 2005
Verkehrte Welt auch bei FSSPX! Macht man neuerdings dem Stellvertreter Christi und Nachfolger des Hl.
Apostels Petrus Vorschriften was er zu sagen, zu tun und zu lassen hat? Die FSSPX hat es immer noch nicht
geschafft, das Petrusamt des Papstes von Rom voll und ganz (wieder) anzuerkennen. Stattdessen hält sie
sich selbst für unfehlbar und ihre Bischöfe für die wahren „Stellvertreter Christi“ und „Nachfolger
der Apostel“. Kein Deut besser als Progressisten und Modernisten, die im Prinzip das Gleiche tun!
#5 roemkath 12:03:24 | Dienstag, 22. November 2005
Ehrfurcht vor der Allerheiligsten Eucharistie Endlich einmal ein Bischof, der sich hinter seine Priester
stellt, die mehr und mehr „verheizt“ werden. Die Zelebration von Messen wie am Fließband zeugt ja nicht
gerade von Ehrfurcht gegenüber der Hl. Eucharistie und sie fördert diese auch nicht. Im Gegenteil. Genügt
pro Pfarrgemeinde nicht eine einzige Sonntagsmesse? In unseren Breitengraden ist dies fast ausnahmslos
zu bejahen. Dass der Priester am Werktag nur eine einzige Heilige Messe zelebrieren darf, ist – aus gutem
Grunde – schon lange eine kirchenrechtliche Bestimmung, nicht erst seit dem CIC von 1983. Leider versteht
man heutzutage unter Gottesdienst nurmehr die Heilige Messe. Wo ist das Stundengebet und wo sind die Andachten
geblieben?
#14 roemkath 13:18:10 | Dienstag, 8. November 2005
Identität der Dame… Die Dame lässt sich scheinbar nicht eindeutig zuordnen: Es könnte sich auch um
eine Lektorin, Kommunionhelferin, Kantorin, Ministrantin oder um die Mesnerin handeln. Oder aber ist es
die Haushälterin des pensionierten Pfarrers? Die Vorsitzende der Frauengemeinschaft? Eine Tischmutter?
Eine Religionslehrerin? Warum also steht sie in einem pseudo-liturgischen Gewand am Altar?
Fragen über Fragen… Ich frage mich: Handel es sich bei den Schuhen eventuell um Pontifikalschuhe? Wird
hier das überdimensional große Mikrofon auf dem Altar angebetet? Dient der Aufbau vor dem Altar vielleicht
als trennende Wand, die das Sakrale des heiligen Geschehens hervorheben will? Enthalten die vielen Zettel
und Büchlein auf dem Altar alle das Wort Gottes der Heiligen Schrift, so dass sie zu Recht dort liegen?
Wird hier eine Vesper, eine Laudes, eine Wort-Gottes-Feier zelebriert, weil die Zelebranten keine Kasel,
ja sogar keine Stola, tragen? Ist dieses Bild einem altkatholischen oder anglikanischen oder lutherischen
Gottesdienst entnommen? Fragen über Fragen, die vom Durcheinander der heutigen liturgischen Praxis zeugen…
landauf landab… Es gibt keine liturgische Identität mehr!
Bild Das Bild ist eine sehr schlechte Fotomontage, die einfach lächerlich wirkt. Gibt es am PC von kreuz.net
kein besseres Bildbearbeitungsprogramm? Die böse Absicht möchte ich nicht sofort unterstellen, ganz
von der Hand zu weisen ist sie aber nicht…
Danke Benedikt! Danke für den Hinweis für die Galerie. Habe mir die Bilder gerade angeschaut. Sie offenbaren
den ganzen unheilvollen Gräuel, der dort betrieben wird. Allein das Vortrage“kreuz“ sucht seinesgleichen
an Verspottung und Verhöhung des wahren Kreuzes Christi. In mir regt sich Empörung und Zorn, wenn ich
solche Bilder sehe. Aber dennoch weiß ich: Das ist nicht die Regel. Es gibt sie noch, die ernste und
ernstgemeinte, würdige und liebe-volle Feier der allerheiligsten Eucharistie. Man kann sowohl den „alten“
als auch den „neuen“ Ritus verballhornen oder aber mit tiefster geislicher Hingabe feiern.
Batik… …, eine Mode der 60er und 70er Jahre, scheint dort immer noch hoch im Kurs zu stehen, ehrlich
gesagt ein bißchen altmodisch. Aber mal Spaß beiseite (hier gibt es nämlich wirklich nichts zu lachen):
Was da geschehen ist, ist nicht nur unerlaubt, sondern auch ungültig (siehe Materie des Brotes). Wieder
einmal feiert der Mensch sich selbst, seinen „Alltag“ und seine „Batik“. Einfach unglaublich, diese Bilder.
Mit Gott und seiner Kirche freilich hat das nichts zu tun.
Ein bekanntes Sprichwort lautet: … … „Hochmut kommt vor dem Fall!“ Oder wie anders ist folgender Satz
zu verstehen: nachdem die Welt das Licht von ‘kreuz.net’ erblickte? Ich bin ebenfalls der Meinung, dass
sich bei kreuz.net einiges ändern sollte: Von ewiger Schelte gegen die ach so böse Kirche hin zu objektiver
und wirklich informativer Berichterstattung. Viele Artikel sind zu einseitig und manipulierend.
#2 roemkath 09:59:56 | Donnerstag, 27. Oktober 2005
@Marcel Gott sei Dank trifft deine Schwarz-Weiß-Malerei (noch) nicht zu. Ja, die Kirche hat sich gewandelt
und sie wandelt sich weiter, das ist an sich nichts Schlechtes. Dieses Schema „vorkonziliar-nachkonziliar“,
„alte Kirche – VatII. Kirche“, „traditionalistisch-modernistisch“ ist zu einfach als es zur Lösung der
Probleme (die es mit Sicherheit gibt!) beitragen würde. Gott sei Dank gibt es aber nicht nur liturgische
Missstände und Glaubensabfall in der Kirche von heute. Unzählige Priester feiern die heiligste Eucharistie
würdig und mit tiefer Frömmigkeit, unzählige Gläubige halten treu zum Glauben und versuchen ihn unter
sehr schwierigen Bedingungen in der Welt von heute (Herzlich Willkommen, Marcel!) zu leben. Die Wirklichkeit
sieht – Gott sei Dank anders aus, als du sie beschreibst. Wer so schwarz-weiß malt wie du, der trägt
zu schismatischem und spalterischem Denken bei. Kein Deut besser als das, was du den sogenannten Modernisten
vorwirfst.
#7 roemkath 11:26:10 | Donnerstag, 20. Oktober 2005
Protestantischer Zusatz? Selbst der reformatorische Zusatz beim Vaterunser „Denn Dein ist das Reich und
die Kraft…“ sei dort nicht zu finden. Dass dieser Zusatz aus der reformatorischen Zeit stammen soll,
kann so nicht stehen bleiben. Schon in viel älteren ostkirchlichen Liturgien (orthodoxen und katholischen)
ist der folgende Lobpreis nach dem Vaterunser zu finden: „Denn dein ist das Reich und die Kraft und die
Herrlichkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist, jetzt und allezeit und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.“
Meiner Meinung nach nicht sinnvoll! Ich halte die Idee, den klassischen römischen Ritus als eigenständigen
Ritus losgelöst vom erneuerten römischen Ritus zu sehen für ganz und gar nicht sinnvoll. Ich gebe hierbei
nur zu bedenken, dass es für einen lateinischen Priester aus guten Gründen nur sehr schwer ist, aus
der Ostkirchenkongregation in Rom eine Erlaubnis etwa für die Zelebration des byzantinischen Ritus zu
erhalten. Die Kompetenz liegt für den klassischen römischen Ritus momentan bei den Bischöfen, wo sie
für diesen Ritus auch hingehört. Es ist allerdings zu bedauern, dass diese Erlaubnis nicht wie vom Papst
gewünscht, großzügig erteilt wird. Eine generelle Freigabe wäre zwar wünschenswert, stellt die Kirche
dann aber vor erhebliche neue pastorale Herausforderungen: Ausbildung der Kleriker im klassischen Ritus,
Vermeidung neuer Spaltungen in den Gemeinden, etc… Wer entscheidet, wo und durch wen der alte Ritus
zelebriert wird? Wird es Diözesen geben, die dem alten Ritus anhangen und welche, die den erneuerten
fördern? Oder will man sich damit abfinden, dass es nur einige wenige Romantiker sind (was ich nicht
behaupte!), die den klassischen Ritus pflegen wollen? Das sind bisher ungelöste Probleme.
Glatte Lüge! Was da in Mainz verzapft wird ist eine glatte Lüge und steht nicht in Einklang mit den
offiziellen Weisungen der Kirche! Das ist jedem Kommunionhelfer und jedem Gläubigen klar zu machen. @Fabian
Seitz: Eine solche Form des Kommunionempfanges habe ich bisher immer verweigert. Meines Erachtens müsste
jeder Katholik bereit sein, die Kommunionspendung, die liturgischem Recht entgegensteht unter Umständen
zu boykottieren und wenn überhaupt geistlich-geistig zu kommunizieren.
Gratuliation! „Der Klügere gibt nach!“ heißt ein altes, wie ich finde sehr weises Sprichtwort. Und im
Heiligen Evangelium lesen wir: „Wer dich auf die eine Wange schlägt, dem halte auch die andere hin!“
Ich gratuliere dem Liborius-Wagner-Kreis für diesen mutigen Schritt um des Evangeliums willen. So kann
er viel effektiver seine Positionen vertreten und den Diözesanrat mit Argumenten der Vernunft überzeugen.
Großartig wäre natürlich, wenn der Diözesanrat seine Beschuldigungen zurücknähme, aber wie gesagt:
„Der Klügere gibt nach!“
#4 roemkath 07:37:20 | Donnerstag, 29. September 2005
@Chrysostomos Es stimmt, dass die griechisch-katholische Kirche (nicht nur) in der Ukraine unter dem kommunistischen
System sehr gelitten hat, es gab viele Märtyrer (Bischöfe, Priester, Laien), die für ihren Glauben
und vor allem wegen ihrer Treue zu Rom ihr Leben gegeben haben. Umso unverständlicher sind jetzt die
Bestrebungen von Großerzbischof Kardinal Husar, noch mehr Unabhängigkeit von Rom zu erhalten. Was finanzielle
Mittel angeht, so wird die ukrainisch-katholische Kirche ebenfalls beinahe ausschließlich mit Geldern
aus dem Westen versorgt. Das neue Priesterseminar in Lviv, vor einigen Wochen eingeweiht, wurde fast gänzlich
mit Spendengeldern von „Kirche in Not – Ostpriesterhilfe“ finanziert.
#2 roemkath 20:26:00 | Mittwoch, 28. September 2005
Nicht neu… … ist die Forderung von Kardinal Husar, der sich in seiner Kirche eigenen Rechts bereits
als Patriarch kommemorieren lässt und seinen neuen Sitz in Kjiv als Patriarchat bezeichnet. Ungehorsam
gegenüber Rom oder gesundes Selbstbewusstsein? Das sei dahingestellt. Jedenfalls dürfte klar sein, dass
die großen Visionen Husars reine Illusionen sind. Die Wirklichkeit holt ihn schnell ein. Die „Orthodoxen“
schaffen ja nicht einmal die Einheit unter sich, in der Ukraine wird dies besonders schmerzlich deutlich.
Und ein Patriarchat, das sowohl mit der Orthodoxie als auch mit Rom in Communio steht, wird mit Sicherheit
und nicht zuletzt an der russischen Orthodoxie scheitern, die die Ukraine nach wie vor als ihr kanonisches
Territorium bezeichnet. Nebenbei gesagt gibt es für die griechisch-katholische Kirche in der Ukraine
auch dringendere Probleme, als sich Gedanken über Dinge zu machen, die von vornherein zum Scheitern bestimmt
sind: Schaffung sinnvoller Strukturen, gerechte Besoldung der Kleriker, fundierte liturgische und spirituelle
Ausbildung der Alumnen, Förderung caritativer und sozialer Einrichtungen. Das alles kommt nach wie vor
zu kurz.
#11 roemkath 18:31:53 | Mittwoch, 21. September 2005
@Benedikt Karlsruhe war da mal im Gespräch. Ich weiß aber nicht, inwieweit diese Pläne schon ausgereift
waren, sie stammen aus den 80er Jahren. Wahrscheinlich scheitert eine solche Umstrukturierung momentan
an den Finanzen.
#4 roemkath 18:40:15 | Dienstag, 20. September 2005
Papperlapapp… Es gibt sogar Pläne, dass Erzbistum Freiburg zu teilen, weil es ohnehin zu groß und
unübersichtlich ist. Also wieder mal an der Wirklichkeit vorbei…
#11 roemkath 20:27:20 | Sonntag, 18. September 2005
Eine Schande für kreuz.net… … ist dieser Artikel über Mons. Gänswein. Was will man damit bezwecken?
Ich halte es für diffamierend und rufschädigend, einen solchen Artikel hier zu veröffentlichen! Überhaupt:
Liest die Redaktion regelmäßig Homo-Websites?
#6 roemkath 16:13:51 | Mittwoch, 14. September 2005
@bonifatius Sie vergessen, dass Dr. Walter Mixa seit 1996 Bischof von Eichstätt ist und er 1998 das Collegium
Orientale gegründet hat. Dem Treiben des dortigen Rektors steht er scheinbar ohnmächtig gegenüber,
scheut sich jedenfalls konsequent zu handeln. Ja, jetzt geht er nach Augsburg… Da kann er sich dann
endgültig drücken…
#3 roemkath 11:36:38 | Mittwoch, 14. September 2005
H.H. Bischof Dr. Walter Mixa… … täte besser daran, sich entschieden um die Missstände im Eichstätter
Collegium Orientale und um ihre Behebung zu kümmern. Mit Wissen des Bischofs wird dort tagtäglich Interzelebration
zwischen katholischen und orthodoxen Priestern des byzantinischen Ritus praktiziert, Interkommunion mit
Protestanten, liturgischer Synkretismus, etc… praktiziert. Zu was Bischöfe Zeit und Muße haben…
Noch ein Ärgernis mehr!
#7 roemkath 11:25:09 | Dienstag, 13. September 2005
Nichts gegen den tridentinischen Ritus… … aber die Bezeichnung „Messe aller Zeiten“, wie sie hier
gelegentlich verwendet wird, zeugt von Unkenntnis, Blindheit und Engstirnigkeit! Jeder, der sich mit der
Entwicklung des Messordos beschäftigt hat, weiß, dass es die „Messe aller Zeiten“, d. h. den tridentinischen
Ritus in dieser Form nicht immer gegeben hat. Er ist das Ergebnis einer langen, geistgewirkten Entwicklung,
vom Letzen Abendmahl Jesu über die urchristlichen Liturgien, das Konzil von Trient bis Paul VI… Zudem
wird völlig außer Acht gelassen, dass es auch noch andere katholische (!) Riten gibt, wie etwa den byzantinischen
oder die altorientalischen Riten. Bei der „Messe aller Zeiten“ kann es sich einzig und allein um die himmlische
Liturgie handeln. Irdische Liturgie ist und bleibt immer „nur“ ein Abbild davon. Die Bezeichnung „Messe
aller Zeiten“ ist in diesem Zusammenhang mehr als problematisch.
#4 roemkath 18:37:09 | Sonntag, 11. September 2005
@kreuz.net Wollen Sie sich wirklich an diesem oberflächlichen Personenkult um Mons. Georg Gänswein beteiligen?
Na bitte. Ich finde aber, er hat besseres verdient!
#5 roemkath 11:42:42 | Donnerstag, 8. September 2005
Heilige Messe? Gottesdienst? Event: Nichts als Show und Illusion! Keinerlei tiefe Spiritualität! Man
kann versuchen, Jugendliche auch anders an die Heiligen Mysterien heranzuführen. Das Problem: Es ist
weit unbequemer und kostet mehr Energie und Anstrengung, ja noch mehr: eigenen Glauben!
Nur die halbe Wahrheit! Dass Bischof Mixa leutselig ist und eine gut katholische Meinung hat, stimmt.
Der obige Artikel beschreibt aber nur die halbe Wahrheit, was die anderen Dinge angeht. Dass das Eichstätter
Priesterseminar so gut gefüllt ist, liegt unter anderem auch daran, dass dort Kandidaten aufgenommen
wurden, die in anderen Seminaren abgelehnt oder entlassen wurden. Der Anteil der Kandidaten, die nicht
aus der Diözese Eichstätt stammen, ist beachtlich hoch (Deutschland und Ausland). Es stimmt auch nicht,
dass Bischof Mixa absolut kompromisslos ist. Hin und wieder misst er mit zweierlei Maß. Zwar hat er Pfarrer
Kroll wegen Interkommunion vom Dienst suspendiert, praktiziert dies aber selber. In regelmäßigen Abständen
konzelebriert er im Eichstätter Dom mit orthodoxen (!) Priestern aus dem Collegium Orientale in Eichstätt.
Er persönlich reicht ihnen sogar wissentlich die heilige Kommunion. Er toleriert tägliche Interzelebration
zwischen katholischen und orthodoxen Priestern im von ihm gegründeten Orientale. Vom westlichen (CIC)
wie vom östlichen (CCEO) Kirchenrecht ist dies ausdrücklich verboten. Bischof Mixa weiß um die Missstände
dort, hat sich bisher aber gescheut, zu handeln.
Es ist schon erstaunlich… … welcher Raum (angebliche) Randgruppen bei kreuz.net gegeben wird. Ein
psychologisch hochinteressantes Phänomen. Warum beschäftigt sich kreuz.net so ausführlich mit dieser
(Zitat:) „himmelschreienden Sünde“. Es gibt noch andere himmelschreienden Sünden, die von mehr als 4%
der Menschheit begangen wird! Bei kreuz.net wird der Eindruck erweckt, als sei mittlerweile die ganze
westliche Welt schwul geworden. Oder aber, dass dieses Thema für die Redaktion, wie auch immer, eine
gewisse Brisanz besitzt.
Vielschichtig… … und mit reiner Schwarz-Weiß-Malerei kaum zu erfassen ist die Situation der Katholiken
in China. An der Objektivität und am Informationsgehalt Ihres Artikels zweifle ich sehr. Mittlerweile
gibt es vielfache Kontakte zwischen der Patriotischen Vereinigung und den verfolgten, romtreuen Katholiken
und umgekehrt. Mehrere Bischöfe der Patriotischen Vereinigung wurden bereits von Rom und von Bischöfen
der Untergrundkirche als rechtmäßig anerkannt bzw. bestätigt. Die Patriotische Vereinigung hat heute
alle Beschlüsse des II. Vaticanum rezipiert und kommemoriert den Heiligen Vater in ihren Liturgien. Das
war vor einigen Jahren noch völlig anders. Eine Wiedervereinigung von Patriotischer Vereinigung und den
romtreuen Katholiken ist in nicht mehr weiter Ferne auszumachen. Die politischen Beziehungen zwischen
China und Vatikan verbessern sich außerdem zunehmend. Dabei will ich nicht verschweigen, dass es immer
noch Rückfälle, wie Verhaftungen von romtreuen Klerikern und Gläubigen gibt. In letzter Zeit wurden
aber vermehrt positive Signale durch baldige Freilassungen gesetzt.
Wolf im Schafspelz Ein überzeugter Katholik, aber kein überzeugender Katholik! Sich Katholik zu nennen
und damit zu werben und gleichzeitig Positionen vertreten, die ganz und gar nicht katholisch sind, ist
eine Lüge! Gott sei Dank gibt es Bischöfe, die diese Tatsache offen und öffentlich beim Namen nennen.
Würde der Ungeborenen Ich habe großen Respekt vor Ihrem unerschütterlichen Eintreten für die Rechte
der ungeborenen Kinder. Sie rufen diesen massenmörderischen Skandal immer wieder in Erinnerung und mahnen
an das (verblendete) Gewissen der Menschen unserer Zeit. Das verdient höchste Anerkennung. Allerdings
habe ich meine Anfragen an die Veröffentlichung von Bildern zermetzelter Kleinstkinder. Meines Erachtens
widerspricht das der Würde der Ungeborenen, für die Sie ja eintreten. Einen ermordeten, zerstückelten,
erwachsenen Toten würden Sie hier auch nicht abbilden, oder? Wo bleibt da die Menschenwürde?
Sonderfall… … ist die Schweiz schon längst geworden, nicht nur in Fragen der Laienpredigt bei der
Eucharistiefeier oder der Interkommunion und Interzelebration. Aber was zeigen wir mit erhobenem Zeigefinger
auf die Schweiz? Auch in Deutschland wird mittlerweile mehr und mehr die Predigt von Laien in der Messfeier
geduldet, Interkommunion gewohnheitsmäßig praktiziert und Experimente der Interzelebration gewagt. Auch
in scheinbar gut katholischen Diözesen – wie etwa Eichstätt – dulden Bischöfe solche Missbräuche oder
praktizieren sie sogar selbst. Bischof Mixa aus Eichstätt beispielsweise konzelebrierte schon mehrmals
in seiner Kathedrale mit orthodoxen Priestern, die nicht in voller Gemeinschaft mit der römisch-katholischen
Kirche stehen. Im dortigen Orientalischen Kolleg wird solche verbotene Interzelebration tagtäglich praktiziert,
einem protestantischen Pfarrer sogar die Kommunion gereicht. Wo soll das alles noch hinführen?
Problematisch… dürfte in erster Linie nicht das Melden liturgischer Missbräuche bei den Vorgesetzten
sein, sondern die Art und Weise, wie dies geschieht. Ob ein anonymer an den Bischof adressierter Brief
etwas bewirken kann, ist fraglich. Ohnehin landen solche Denunziationen in der Regel sofort in der Ablage
Papierkorb. Wer mit Brief und Siegel, das heißt mit seinem Namen zu seinem Recht (Liturgie nach den Normen
der Kirche) steht, hat wohl größere Chancen, gehört zu werden. Ob dann solche Vergehen näher unter
die Lupe genommen werden, hängt von den jeweiligen Bischöfen bzw. Liturgiereferenten in den Ordinariaten
ab. Manche davon nehmen es selbst nicht so genau mit der Feier der Liturgie…
Hässlich! Eine hässlichere Verfremdung einer ehemals heiligen Handlung kann man sich kaum vorstellen.
Hier handelt es sich nur noch um die Nachäffung der Heiligen Messe in besonders grotesker und abstoßender
Form. Leider fallen viele „gutgäubige“ Menschen darauf rein. Gebe Gott, dass wir vor solchen Zuständen
bewahrt bleiben!