Samstag, 11. Juni 2005 10:52
Lesername: Romano
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Auch beim Spiegel wird offenbar kreuz.net verfolgt und im Zusammenhang mit mutmaßlichen Sakrilegien nach der Papstmesse in Lourdes zitiert. Auch wenn manche der Fragen zur Reichweite der Wandlung natürlich satirisch gemeint sind: der Leser fragt sich gelegentlich schon, welche Antwort denn nun „richtig“ ist…
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Romano
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• www.msn.de: Krawalle in Köln – Stecken die GRÜNEN dahinter?
Donnerstag, 31. Juli 2008 14:02
echo-Münster: Kirchensterben in Münster
Das Kirchensterben macht auch vor dem einstmals katholischen Münster nicht halt. Demnächst soll mit
der St. Elisabeth-Kirche ein zentrumsnah gelegenes Gotteshaus profaniert und womöglich abgerissen werden –
und dies, obwohl Orgel und zugehöriges Gemeindezentrum erst in den 90er Jahren saniert wurden. Doch scheint
der Widerstand gegen die Schließung in der Gemeinde gering zu sein. Die Profanierung der St. Elisabeth-Kirche
wird vermutlich nicht die einzige Kirchenschließung in Münster bleiben.
Nicht bekannt ist, ob es bislang Interessenten – etwa FSSPX oder FSSP – gibt, die Kirche und Gemeindezentrum (evt. zur Miete) weiterhin als solche nutzen wollen. [mehr…]
Nicht bekannt ist, ob es bislang Interessenten – etwa FSSPX oder FSSP – gibt, die Kirche und Gemeindezentrum (evt. zur Miete) weiterhin als solche nutzen wollen. [mehr…]
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Romano
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Ihre Meinung zum ThemaDonnerstag, 29. Mai 2008 12:16
Romano: @ Bernd-Jupp
Ganz so wie Sie sehe ich es nicht. Das „Desinteresse“ in den Gemeinden beruht darauf, dass die Geistlichen
die Möglichkeit einer Feier im alten Ritus schlichtweg nicht thematisieren und nicht einmal versuchsweise
entsprechende Angebote machen. Andere liturgische Formen werden hingegen durchaus in weitem Umfang angeboten
und ausprobiert.
Wenn niemand etwas über Außerordentliche Form der Messfeier weiß, dann gibt es natürlich auch keine Nachfrage. In meiner Gemeinde (ähnlicher Größenordnung) gibt es nicht einmal eine gelegentliche lateinische Messe im Neuen Ritus. In dieser Atmosphäre wird natürlich auch keine Nachfrage für den Alten Ritus entstehen. [mehr…]
Wenn niemand etwas über Außerordentliche Form der Messfeier weiß, dann gibt es natürlich auch keine Nachfrage. In meiner Gemeinde (ähnlicher Größenordnung) gibt es nicht einmal eine gelegentliche lateinische Messe im Neuen Ritus. In dieser Atmosphäre wird natürlich auch keine Nachfrage für den Alten Ritus entstehen. [mehr…]
Donnerstag, 29. Mai 2008 11:37
Romano: Zeit für Chrysostomos-Liturgie
Ich verstehe den Verzicht auf eine „tridentenische“ Messe deswegen nicht, weil andererseits durchaus Zeit
und Raum für die Feier der Chrysostomos-Liturgie (am Samstag Abend um 18.00 Uhr) war. Warum man diese
Liturgie gern auch auf dem Katholikentag entdecken will (vielleicht weil sie besonders „exotisch“ ?),
die „Alte Messe“ hingegen ausspart, ist mir – nicht erst seit Osnabrück – ein Rätsel.
Im übrigen: das mit dem Andrang auf den Veranstaltungen muss man relativieren, weil der für die Podiumsdiskussion am Samstag Nachmittag vorgesehene Raum vergleichsweise klein war. Inhaltlich hat die Veranstaltung wenig Neues gebracht; der Anwalt des Publikums hat es leider auch nicht geschafft, wirklich spannende (und auch kontroverse) Fragen zu stellen.
Bei der – insgesamt beeindruckenden – Mosebach/Maier-Veranstaltung (aus der Mosebach meines Erachtens zumindest nicht als klarer „Sieger“ hervorging), waren noch viele Plätze frei. Das lag – obwohl dem ZdK die Veranstaltung zweifellos sehr wichtig war (und sie vom jetzigen Präsidenten anmoderiert wurde) – aber vermutlich auch an der Konkurrenz der benachbart auftretenden „Wise Guys“… [mehr…]
Im übrigen: das mit dem Andrang auf den Veranstaltungen muss man relativieren, weil der für die Podiumsdiskussion am Samstag Nachmittag vorgesehene Raum vergleichsweise klein war. Inhaltlich hat die Veranstaltung wenig Neues gebracht; der Anwalt des Publikums hat es leider auch nicht geschafft, wirklich spannende (und auch kontroverse) Fragen zu stellen.
Bei der – insgesamt beeindruckenden – Mosebach/Maier-Veranstaltung (aus der Mosebach meines Erachtens zumindest nicht als klarer „Sieger“ hervorging), waren noch viele Plätze frei. Das lag – obwohl dem ZdK die Veranstaltung zweifellos sehr wichtig war (und sie vom jetzigen Präsidenten anmoderiert wurde) – aber vermutlich auch an der Konkurrenz der benachbart auftretenden „Wise Guys“… [mehr…]
Samstag, 23. Februar 2008 11:16
Romano: dici.org
Auf der offiziösen FSSPX-Seite dici.org wird nun (mehr als) angedeutet, dass man die Änderung des Papstes
nicht übernehmen will. Man redet sich offenbar ein, es handle sich um eine „tiefgreifende“ substantielle
Modifikation. Da muss man anscheinend als FSSPXler nicht gehorchen, selbst wenn der Papst keine Häresie
verkündet. Die Stellungnahme lautet:
„A la suite de pressions étrangères à l’Eglise catholique, le pape s’est cru obligé de changer la très vénérable Oraison pour les Juifs qui est partie intégrante de la liturgie du Vendredi Saint. Cette prière est une des plus anciennes ; elle remonte aux environs du IIIe siècle, et a donc été récitée, à travers toute l’histoire de l’Eglise, comme la pleine expression de la foi catholique.
Il faut noter que les commentaires du cardinal Kasper – que l’on peut penser autorisés – donnent à cette amputation une allure de véritable transformation, exprimant une nouvelle théologie des rapports avec le peuple juif. Elle s’inscrit dans le bouleversement liturgique qui est la marque caractéristique du concile et des réformes qui en ont découlé.
Bien que la nécessité d’accepter le Messie pour être sauvé ait été conservée, on ne peut que déplorer profondément ce changement.“
Schade, aber ich hatte schon lange das Gefühl, dass die Priesterbruderschaft inszwischen so subjektivistisch-protestantisch ist, dass sie nicht mehr gehorchen kann. Vielleicht sollte Rom sie doch endgültig „ins Schisma entlassen“… [mehr…]
„A la suite de pressions étrangères à l’Eglise catholique, le pape s’est cru obligé de changer la très vénérable Oraison pour les Juifs qui est partie intégrante de la liturgie du Vendredi Saint. Cette prière est une des plus anciennes ; elle remonte aux environs du IIIe siècle, et a donc été récitée, à travers toute l’histoire de l’Eglise, comme la pleine expression de la foi catholique.
Il faut noter que les commentaires du cardinal Kasper – que l’on peut penser autorisés – donnent à cette amputation une allure de véritable transformation, exprimant une nouvelle théologie des rapports avec le peuple juif. Elle s’inscrit dans le bouleversement liturgique qui est la marque caractéristique du concile et des réformes qui en ont découlé.
Bien que la nécessité d’accepter le Messie pour être sauvé ait été conservée, on ne peut que déplorer profondément ce changement.“
Schade, aber ich hatte schon lange das Gefühl, dass die Priesterbruderschaft inszwischen so subjektivistisch-protestantisch ist, dass sie nicht mehr gehorchen kann. Vielleicht sollte Rom sie doch endgültig „ins Schisma entlassen“… [mehr…]
Freitag, 22. Februar 2008 11:32
Romano: Fehler
Sollte die Meldung stimmen, dann hätte die FSSPX – vermutlich zur Beruhigung der eigenen „Falken“ – eine
vermutlich folgenschwere Fehlentscheidung getroffen.
Immerhin wüsste dann jeder, wes’ protestantischen Geistes die FSSPX ist – und dass ihr „Gehorsam“ ein bloßes Lippenbekenntnis ist. Die Bitte „im Kern für unverändert“, also nicht für häretisch, zu halten, die Neuformulierung aber nicht zu übernehmen, das geht für „römische“ Katholiken nicht. [mehr…]
Immerhin wüsste dann jeder, wes’ protestantischen Geistes die FSSPX ist – und dass ihr „Gehorsam“ ein bloßes Lippenbekenntnis ist. Die Bitte „im Kern für unverändert“, also nicht für häretisch, zu halten, die Neuformulierung aber nicht zu übernehmen, das geht für „römische“ Katholiken nicht. [mehr…]
Freitag, 8. Februar 2008 21:39
Romano: @ Pater Lingen
Was das Bistum Freiburg (das Ihres Erachtens ja nicht einmal mehr katholisch ist) oder die FSSPX denken
(oder in freundlichen Brieflein geschrieben haben), müsste Ihnen doch völlig gleichgültig sein. Entscheidend
ist doch nur, ob Bischof Schmitz, der nicht in der römisch-katholischen Kirche geweiht wurde, in der
apostolischen Sukzession steht. Angesichts der strengen Anforderungen, die gerade Sie an die Gültigkeit
des Weihesakraments stellen, wundert mich, dass man nähere Umstände der Bischofsweihe (Form, Materie,
Weihelinie, sonstige Nachweise) von Ihnen nicht bekommt. Von anderen verlangen Sie offenbar wesentlich
mehr als von sich selbst.
Übrigens: ist Joseph Ratzinger eigentlich auch nach Ihrer Auffassung gültig geweihter Priester? Müssten Sie ihn dann nicht respektvoller titulieren? [mehr…]
Übrigens: ist Joseph Ratzinger eigentlich auch nach Ihrer Auffassung gültig geweihter Priester? Müssten Sie ihn dann nicht respektvoller titulieren? [mehr…]
Dienstag, 5. Februar 2008 21:38
Romano: 1965er Fürbitte?
In meinem Schott Messbuch von 1966 lautet der erste Teil der (dort nur noch auf deutsch abgedruckten)
Fürbitte: „Lasset uns auch beten für die Juden. Unser Gott und Herr lasse über sie leuchten sein Angesicht,
damit auch sie erkennen den Erlöser aller Menschen, unsern Herrn Jesus Christus.“ Ich vermute, dass die
„neue“ Bitte insoweit der des „1965er Missale“ entspricht.
Messbuch von 1965 ging es wie folgt weiter: „Allmächtiger ewiger Gott, dem Abraham und seiner Nachkommenschaft hast du deine Verheißungen gegeben; erhöre in Güte die Bitten deiner Kirche; und jenes Volk, das du in alter Zeit angenommen hast als eigen, lass gelangen zur Fülle des Heiles: Durch unsern Herrn.“ [mehr…]
Messbuch von 1965 ging es wie folgt weiter: „Allmächtiger ewiger Gott, dem Abraham und seiner Nachkommenschaft hast du deine Verheißungen gegeben; erhöre in Güte die Bitten deiner Kirche; und jenes Volk, das du in alter Zeit angenommen hast als eigen, lass gelangen zur Fülle des Heiles: Durch unsern Herrn.“ [mehr…]
Freitag, 14. Dezember 2007 10:46
Romano: @ Rudolfus
Das bedeutet freilich nicht, dass z.B. Juden, Muslime oder Protestanten grundsätzlich der „ewigen Hölle“ zum Opfer fielen. Ein solches Verständnis von „nulla salus“ wäre wohl auch aus römisch-katholischer Sicht nicht rechtgläubig. [mehr…]
Donnerstag, 18. Oktober 2007 11:09
Kath.net: 40 Jahre danach
Kath.net meldet, dass die Priesterbruderschaft Pius X. „jetzt“ mit dem Studium des 2. Vatikanischen Konzils
beginne. Das habe ihr Oberer, Bischof Bernard Fellay, angekündigt.
Es ist schwer, sich die Bemerkung zu verkneifen: Es wurde auch allmählich Zeit… [mehr…]
Es ist schwer, sich die Bemerkung zu verkneifen: Es wurde auch allmählich Zeit… [mehr…]
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Redakteur:
Romano
Quelle: Kath.net
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Donnerstag, 30. August 2007 11:40
Romano: Holzweg
Womit Hw. Berg zeigt, dass die FSSP genauso auf dem Holzweg ist wie die V2-Kirche überhaupt…
Werte Stimme, auf einem unkatholischen Holzweg sind Sie, weil Sie – aus letztlich ideologischen Gründen – ihr eigenes „Dogma“ vom Bruch durch das II. Vatikanum belegen möchten. Diese Herangehensweise, den Bruch statt der Kontinuität zu „vermuten“, dürfte kaum damit vereinbar sein, dass wir im Credo die „unam sanctam cathólicam et apostólicam ecclesiam“ bekennen. Diese Kirche ist nicht unfehlbar, hat aber – anders als Sie das offenbar sehen – die Vermutung der getreulichen (und damit bruchlosen) Überlieferung des Glaubens für sich. Aller (im Einzelfall möglicherweise berechtigten) Kritik sollte dies vorangehen. Daher liegt die FSSP richtig, sie hingegen falsch. [mehr…]
Werte Stimme, auf einem unkatholischen Holzweg sind Sie, weil Sie – aus letztlich ideologischen Gründen – ihr eigenes „Dogma“ vom Bruch durch das II. Vatikanum belegen möchten. Diese Herangehensweise, den Bruch statt der Kontinuität zu „vermuten“, dürfte kaum damit vereinbar sein, dass wir im Credo die „unam sanctam cathólicam et apostólicam ecclesiam“ bekennen. Diese Kirche ist nicht unfehlbar, hat aber – anders als Sie das offenbar sehen – die Vermutung der getreulichen (und damit bruchlosen) Überlieferung des Glaubens für sich. Aller (im Einzelfall möglicherweise berechtigten) Kritik sollte dies vorangehen. Daher liegt die FSSP richtig, sie hingegen falsch. [mehr…]
Samstag, 7. Juli 2007 12:40
Romano: Deo Gratiask
Dank sei Gott, dass Er unserem geliebten Papst Kraft und Entschlossenheit gegeben hat, diese Entscheidung zu fällen. [mehr…]
Freitag, 9. Februar 2007 10:02
Romano: @ Zwobbel
Auch die Suspendierung kann eine Tatstrafe sein. Die Priester der FSSPX dürften jedenfalls nach Can. 1378 § 2 und Can. 1383 CIC (versuchte Absolutionserteilung ohne Fakultas; Weiheempfang ohne rechtmäßiges Weiheentlassschreiben des Ortsordinarius, d.h. ohne Inkardination) ohne weiteres von ihren Weihen suspendiert sein. [mehr…]
Donnerstag, 8. Februar 2007 21:20
Romano: @credo
Zur letztverbindlichen Anwendung des CIC sind Sie und ich aber ebenso wenig berufen wie die Bischöfe
der FSSPX. Ob also eine solche Notlage bestand oder nicht, hätten die Betroffenen überprüfen lassen
können. Der Vatikan sah eine solche Notlage jedenfalls nicht. Für einen Katholiken gilt damit bis auf
weiteres: die Notlage bestand auch nicht.
Da sich die Täter nicht zum Rekurs durchringen konnten, sind die Exkommunikationen heute in der Welt. Sich erst nicht dagegen wehren (um den Traum der Straflosigkeit weiter träumen zu können), um nun laut „Nichtigkeit“ der Strafe zu rufen, das geht nicht: weder in einem geordneten Staatswesen, noch in der römischen Kirche. [mehr…]
Da sich die Täter nicht zum Rekurs durchringen konnten, sind die Exkommunikationen heute in der Welt. Sich erst nicht dagegen wehren (um den Traum der Straflosigkeit weiter träumen zu können), um nun laut „Nichtigkeit“ der Strafe zu rufen, das geht nicht: weder in einem geordneten Staatswesen, noch in der römischen Kirche. [mehr…]
Donnerstag, 8. Februar 2007 19:59
Romano: @credo @möchtegern…
So gut ist die Argumentation der FSSPX auch wieder nicht. Die Exkommunikationen sind nämlich durch Dekret
vom Vatikan festgestellt worden. Einen formalen Rekurs hiergegen hat es seitens der Betroffenen nicht
gegeben. Insofern gilt hier einmal wortwörtlich „Roma locuta, causa finita“.
Selbstverständlich ist jederzeit eine Aufhebung der Exkommunikationen möglich; aber derzeit sind diese Beugestrafen in der Welt und materiell wirksam, d.h.: grundsätzlich sind die Bischöfe von den innerhalb der römischen Kirche gespendeten Sakramenten ausgeschlossen. Ob ein Rechtfertigungsgrund oder ein Schuldausschließungsgrund vorliegt oder nicht, entscheidet eben nicht der „Täter“, sondern (letztlich) der Papst. Dazu hätte man sich auf das vorgesehene Verfahren zur Überprüfung der Exkommunikationen einlassen müssen (was man mit Bedacht nicht getan hat, um die Sache scheinbar offenzuhalten und in den eigenen Reihen schöne Illusionen zu wecken). Für die Zukunft aber, das sei betont, ist natürlich jederzeit möglich, das der Papst die Gemeinschaft mit den Bischöfen wieder herstellt. Eine „ex tunc“-Lösung ist ziemlich unwahrscheinlich, wäre aber in jedem Fall dem Papst vorbehalten. [mehr…]
Selbstverständlich ist jederzeit eine Aufhebung der Exkommunikationen möglich; aber derzeit sind diese Beugestrafen in der Welt und materiell wirksam, d.h.: grundsätzlich sind die Bischöfe von den innerhalb der römischen Kirche gespendeten Sakramenten ausgeschlossen. Ob ein Rechtfertigungsgrund oder ein Schuldausschließungsgrund vorliegt oder nicht, entscheidet eben nicht der „Täter“, sondern (letztlich) der Papst. Dazu hätte man sich auf das vorgesehene Verfahren zur Überprüfung der Exkommunikationen einlassen müssen (was man mit Bedacht nicht getan hat, um die Sache scheinbar offenzuhalten und in den eigenen Reihen schöne Illusionen zu wecken). Für die Zukunft aber, das sei betont, ist natürlich jederzeit möglich, das der Papst die Gemeinschaft mit den Bischöfen wieder herstellt. Eine „ex tunc“-Lösung ist ziemlich unwahrscheinlich, wäre aber in jedem Fall dem Papst vorbehalten. [mehr…]
Montag, 5. Februar 2007 15:54
Romano: @Stimme @Pio @Marcel
Ich bin keineswegs unkritisch […]. Aber niemals würde ich auf diese Weise – wie hier – Informationen
an die Öffentlichkeit geben oder Maßnahmen der Führung kritisieren.
Praktizieren sie das auch gegenüber Ihrem Pfarrer, Ihrem Ortsbischof und dem Papst?
Es schadet der Tradition, wenn man sich für unfehlbar hält. […] Lieber Marcel, Sie scheinen eher ein Pius-Ideologe als ein Katholik. […] Manchmal kann der andere auch Recht haben.
Wahre Worte, werter Pio. Aber Marcel, dem das Austeilen so leicht fällt, ist eben eine Mimose im Einstecken. Anders als im Kreuzforum kann man indes die Wahrheit nicht immer weg-zensieren… [mehr…]
Praktizieren sie das auch gegenüber Ihrem Pfarrer, Ihrem Ortsbischof und dem Papst?
Es schadet der Tradition, wenn man sich für unfehlbar hält. […] Lieber Marcel, Sie scheinen eher ein Pius-Ideologe als ein Katholik. […] Manchmal kann der andere auch Recht haben.
Wahre Worte, werter Pio. Aber Marcel, dem das Austeilen so leicht fällt, ist eben eine Mimose im Einstecken. Anders als im Kreuzforum kann man indes die Wahrheit nicht immer weg-zensieren… [mehr…]
Donnerstag, 14. Dezember 2006 17:59
Romano: @ Rebekka
Warum und inwieweit, bitte, verstößt der übliche Vollzug der „tridentinischen“ Messe gegen Canones des Konzils von Nicaea? [mehr…]
Montag, 4. Dezember 2006 17:43
Romano: @ Tridentinus
Was am ehesten überdacht werden sollte, wäre die Karwochenreform Pius XII.
Warum? Inwiefern war diese Reform denn problematisch? [mehr…]
Warum? Inwiefern war diese Reform denn problematisch? [mehr…]
Freitag, 1. Dezember 2006 13:16
Romano: 2. Hochgebet
Ottaviani schrieb:
Nein, nicht häretisch, aber auf jeden Fall defizitär!
Möglicherweise defizitär, aber: das Opfer mit dem Verb „offerimus“ durchaus erwähnt. [mehr…]
Nein, nicht häretisch, aber auf jeden Fall defizitär!
Möglicherweise defizitär, aber: das Opfer mit dem Verb „offerimus“ durchaus erwähnt. [mehr…]
Freitag, 1. Dezember 2006 13:10
Thomas Grüter: Verschwörungstheorien
Unter dem Titel „Die Psychologie der Konspiration“ setzt sich Thomas Grüter im „Spiegel“ mit Verschwörungstheorien und deren Ursachen auseinander.
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Redakteur:
Romano
Quelle: Thomas Grüter
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• religios: Dämonologie Unterricht
• laicus: Beschäftigung mit dem Antichristen
Mittwoch, 22. November 2006 19:43
Papst Benedikt: Jesus von Nazareth
Papst Benedikt XVI. hat ein Buch über Jesus von Nazareth geschrieben. Die Tageszeitung „Die Welt“ veröffentlicht einen Auszug aus dem Vorwort.
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Redakteur:
Romano
Quelle: Papst Benedikt
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• Febronius: Professor Papst
Mittwoch, 11. Oktober 2006 13:06
Romano: @ Stimme
Erwarten Sie ernsthaft, dass ein (eventuelles) neues Dokument im Widerspruch zum KKK stehen wird? Wo sind
hier die Häresien? Falls Sie keine finden, wäre ein Gebet für den baldigen Tod unseres Papstes ziemlich
obszön!
KKK 1257 Der Herr selbst sagt, daß die Taufe heilsnotwendig ist [Vgl. Joh 3,5.]. […]. Die Taufe ist für jene Menschen heilsnotwendig, denen das Evangelium verkündet worden ist und die Möglichkeit hatten, um dieses Sakrament zu bitten [Vgl. N4k 16,16]. Die Kirche kennt kein anderes Mittel als die Taufe, um den Eintritt in die ewige Seligkeit sicherzustellen. […] Gott hat das Heil an das Sakrament der Taufe gebunden, aber er selbst ist nicht an seine Sakramente gebunden.
[…]
KKK 1261 Was die ohne Taufe verstorbenen Kinder betrifft, kann die Kirche sie nur der Barmherzigkeit Gottes anvertrauen, wie sie dies im entsprechenden Begräbnisritus tut. Das große Erbarmen Gottes, der will, daß alle Menschen gerettet werden’, und die zärtliche Liebe Jesu zu den Kindern, die ihn sagen läßt: „Laßt die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran!“ (Mk 10,14), berechtigen uns zu der Hoffnung, daß es für die ohne Taufe gestorbenen Kinder einen Heilsweg gibt. Die Kirche bittet die Eltern eindringlich, die Kinder nicht daran zu hindern, durch das Geschenk der heiligen Taufe zu Christus zu kom [mehr…]
KKK 1257 Der Herr selbst sagt, daß die Taufe heilsnotwendig ist [Vgl. Joh 3,5.]. […]. Die Taufe ist für jene Menschen heilsnotwendig, denen das Evangelium verkündet worden ist und die Möglichkeit hatten, um dieses Sakrament zu bitten [Vgl. N4k 16,16]. Die Kirche kennt kein anderes Mittel als die Taufe, um den Eintritt in die ewige Seligkeit sicherzustellen. […] Gott hat das Heil an das Sakrament der Taufe gebunden, aber er selbst ist nicht an seine Sakramente gebunden.
[…]
KKK 1261 Was die ohne Taufe verstorbenen Kinder betrifft, kann die Kirche sie nur der Barmherzigkeit Gottes anvertrauen, wie sie dies im entsprechenden Begräbnisritus tut. Das große Erbarmen Gottes, der will, daß alle Menschen gerettet werden’, und die zärtliche Liebe Jesu zu den Kindern, die ihn sagen läßt: „Laßt die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran!“ (Mk 10,14), berechtigen uns zu der Hoffnung, daß es für die ohne Taufe gestorbenen Kinder einen Heilsweg gibt. Die Kirche bittet die Eltern eindringlich, die Kinder nicht daran zu hindern, durch das Geschenk der heiligen Taufe zu Christus zu kom [mehr…]
Sonntag, 8. Oktober 2006 16:38
Romano: @ Pater Lingen
Die von Ihnen zitierten Briefe sagen doch höchstens, dass einzelne Bischöfe Herrn Georg Schmitz für
geweiht hielten. Ob und inwieweit die betreffenden Bischöfe das auch nachgeprüft (oder Herrn Schmnitz
vielleicht wie einen Bischof behandelt haben), kann man hieran jedenfalls nicht erkennen.
Welche Weihelinie hat den Bischof Schmitz? Ist in dieser Weihelinie sichergestellt, dass Form und Intention des Weihesakraments beachtet wurden? Offenbar sind ja mehrere Weihen in dieser Linie (auch nach Ihrer Auffassung) außerhalb der römisch-katholischen Kirche gespendet worden. [mehr…]
Welche Weihelinie hat den Bischof Schmitz? Ist in dieser Weihelinie sichergestellt, dass Form und Intention des Weihesakraments beachtet wurden? Offenbar sind ja mehrere Weihen in dieser Linie (auch nach Ihrer Auffassung) außerhalb der römisch-katholischen Kirche gespendet worden. [mehr…]
Freitag, 29. September 2006 16:46
Romano: Vergleichszahlen „Neue“ Messe
Von 1993 bis 2005 ist insgesamt die Zahl der Besucher der Sonntagsmessen von 5,4 Mio. auf 3,7 Mio. Gläubige
zurückgegangen. An den Sonntagen hat die Kirche also in 12 Jahren 1,7 Mio. Menschen, mehr als 25 %, verloren.
Gemessen an der Gesamtzahl der Katholiken ging der Gottesdienstbesuch von 19,2 % auf 14,2 % zurück. Der Trend konnte auch 2005 nicht gestoppt werden. [mehr…]
Gemessen an der Gesamtzahl der Katholiken ging der Gottesdienstbesuch von 19,2 % auf 14,2 % zurück. Der Trend konnte auch 2005 nicht gestoppt werden. [mehr…]
Dienstag, 26. September 2006 12:55
Romano: @ Karl Murx
Wie verstehen Sie denn dann Apg 10, 37 f.?
„Ihr wisst, was im ganzen Land der Juden geschehen ist, angefangen in Galiläa, nach der Taufe, die Johannes verkündet hat: wie Gott Jesus von Nazaret gesalbt hat mit dem Heiligen Geist und mit Kraft, wie dieser umherzog, Gutes tat und alle heilte, die in der Gewalt des Teufels waren; denn Gott war mit ihm.“ [mehr…]
„Ihr wisst, was im ganzen Land der Juden geschehen ist, angefangen in Galiläa, nach der Taufe, die Johannes verkündet hat: wie Gott Jesus von Nazaret gesalbt hat mit dem Heiligen Geist und mit Kraft, wie dieser umherzog, Gutes tat und alle heilte, die in der Gewalt des Teufels waren; denn Gott war mit ihm.“ [mehr…]
Mittwoch, 20. September 2006 17:59
Für den folgenden Beitrag wurde ich aus dem „Kreuzforum“ wegen „ständigen Konzilskatholischen Gesäusels“
entfernt.
Da die Moderatoren von „kreuzforum.net“ hiermit m.E. ein schönes Beispiel für ihre Papst- und Kirchentreue (und für ihre intellektuelle Schärfe) gegeben haben, erlaube ich mir, meine Zeilen wenigstens hier zur Diskussion zu stellen. [mehr…]
Da die Moderatoren von „kreuzforum.net“ hiermit m.E. ein schönes Beispiel für ihre Papst- und Kirchentreue (und für ihre intellektuelle Schärfe) gegeben haben, erlaube ich mir, meine Zeilen wenigstens hier zur Diskussion zu stellen. [mehr…]
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Redakteur:
Romano
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Mittwoch, 20. September 2006 17:40
Romano: @ Bonaventura
Und aus welcher Quelle haben Sie diesen Quatsch mit der ersten Gottesdienststätte des Adam ???
Ich glaube, das ist weder Quatsch noch sonderlich umstritten. Nur beispielhaft weise ich auf den englischen Wikipedia-Artikel zur Kaaba hin.
Im übrigen leuchtet mir „Ihre“ Übersetzung von „Allah“ überhaupt nicht ein: würde sie stimmen, dann könnten arabische Christen den Begriff „Allah“ doch überhaupt nicht verwenden, wenn sie Gott meinen. Sie tun es aber. [mehr…]
Ich glaube, das ist weder Quatsch noch sonderlich umstritten. Nur beispielhaft weise ich auf den englischen Wikipedia-Artikel zur Kaaba hin.
Im übrigen leuchtet mir „Ihre“ Übersetzung von „Allah“ überhaupt nicht ein: würde sie stimmen, dann könnten arabische Christen den Begriff „Allah“ doch überhaupt nicht verwenden, wenn sie Gott meinen. Sie tun es aber. [mehr…]
Mittwoch, 20. September 2006 16:59
Romano: Bonaventura
Allah heißt übersetzt nicht Gott, sondern „Herr der Götter“.
Meines Wissens heißt „Allah“ so viel wie „Gott als der einzige“.
Er wurde nachweislich schon Jahrhunderte vor Mohammed angebetet. Mohammed hat 570 bis 632 nach Christus gelebt. Allah wurde als gemeinsamer Hochgötze aller arabischen Stämme angebetet neben Allat, das heißt „Herrin der Götter“ und AIUzza, ihrer Tochter. Allen wurden Tieropfer und auch Menschenopfer gebracht. Und alljährlich pilgerten schon Jahrhunderte vor Mohammed die Alt-Araber zur Kaaba, zum „Haus Allahs“ nach Mekka wie noch heute. jeder Muslim ist dazu verpflichtet.
Für die Muslimen ist die Kaaba heilig, weil sie als das erste, von Adam erbaute Gotteshaus gilt, das von Abraham wiederentdeckt und erneut aufgebaut wurde. Dass die Kaaba zwischenzeitlich (auch aus Sicht der Muslime) ein Ort „heidnischer Götzenverehrung“ war, besagt also nicht viel. [mehr…]
Meines Wissens heißt „Allah“ so viel wie „Gott als der einzige“.
Er wurde nachweislich schon Jahrhunderte vor Mohammed angebetet. Mohammed hat 570 bis 632 nach Christus gelebt. Allah wurde als gemeinsamer Hochgötze aller arabischen Stämme angebetet neben Allat, das heißt „Herrin der Götter“ und AIUzza, ihrer Tochter. Allen wurden Tieropfer und auch Menschenopfer gebracht. Und alljährlich pilgerten schon Jahrhunderte vor Mohammed die Alt-Araber zur Kaaba, zum „Haus Allahs“ nach Mekka wie noch heute. jeder Muslim ist dazu verpflichtet.
Für die Muslimen ist die Kaaba heilig, weil sie als das erste, von Adam erbaute Gotteshaus gilt, das von Abraham wiederentdeckt und erneut aufgebaut wurde. Dass die Kaaba zwischenzeitlich (auch aus Sicht der Muslime) ein Ort „heidnischer Götzenverehrung“ war, besagt also nicht viel. [mehr…]
Mittwoch, 23. August 2006 17:20
Romano: Tilgungsversuch?
Ausweislich der Homepage des Instituts sind – auch aufgrund eines Darlehens – nun ungefähr 120.000 Euro
„beisammen“. Anscheinend ist aber bislang kein Cent an die Verkäuferinnen gezahlt worden. Falls das wirklich
der Fall ist, kann man den Ordensschwestern m.E. keinen moralischen Vorwurf machen; vielmehr sollte man
sich überlegen, ob man dem Institut Geld spenden sollte, wenn es auf den Beträgen zunächst einmal „sitzenbleibt“.
Aber vielleicht kann mich ja ein „Insider“ darüber aufklären, ob das Institut zumindest „Tilgungsversuche“ unternimmt… [mehr…]
Aber vielleicht kann mich ja ein „Insider“ darüber aufklären, ob das Institut zumindest „Tilgungsversuche“ unternimmt… [mehr…]
Donnerstag, 17. August 2006 15:32
Romano: @ leges…
Es geht den Aufklärungskritikern offenbar darum, wieder einen Schleier des Tabus über das Thema zu legen.
Das scheint auch mir der Kern des Ganzen zu sein. [mehr…]
Das scheint auch mir der Kern des Ganzen zu sein. [mehr…]
Donnerstag, 17. August 2006 15:27
Romano: @ Benedikt
Vermutlich haben die Bischöfe die ersten drei Punkte gelesen und den Brief dann ob der dortigen Fehler
in die Ablage Zeitverschwendung einsortiert.
Da mögen Sie Recht haben. Die Fehler/Ungenauigkeiten in dem Brief der FSSPX sind aber nicht nur peinlich und werfen ein ernüchterndes Licht auf Kompetenz und Ausbildung der Piusbrüder. Viel bedauerlicher ist m.E., dass damit eine – an sich sehr begrüßenswerte – Aktion unnötig diskreditiert wird. Wenn man wirklich etwas erreichen will, darf man sich doch in der Sache nicht solche Blößen geben (und schon aus taktischen Gründen jedes „Glatteis“ vermeiden). Wie konnte das bloß passieren?
Trotz dieses denkbar schlechten Starts hoffe ich sehr darauf, dass die Aktion etwas Positives bewirkt. [mehr…]
Da mögen Sie Recht haben. Die Fehler/Ungenauigkeiten in dem Brief der FSSPX sind aber nicht nur peinlich und werfen ein ernüchterndes Licht auf Kompetenz und Ausbildung der Piusbrüder. Viel bedauerlicher ist m.E., dass damit eine – an sich sehr begrüßenswerte – Aktion unnötig diskreditiert wird. Wenn man wirklich etwas erreichen will, darf man sich doch in der Sache nicht solche Blößen geben (und schon aus taktischen Gründen jedes „Glatteis“ vermeiden). Wie konnte das bloß passieren?
Trotz dieses denkbar schlechten Starts hoffe ich sehr darauf, dass die Aktion etwas Positives bewirkt. [mehr…]
Donnerstag, 17. August 2006 14:52
Romano: Reaktionen der Bischöfe
Gibt es denn schon Reaktionen einzelner Diözesanbischöfe auf den Brief? [mehr…]
Montag, 14. August 2006 18:13
Romano: @Puchil2
Welche konkreten Aufgaben/Befugnisse hatten denn nun Diakoninnen in der West-/Ostkirche? [mehr…]
Montag, 14. August 2006 15:42
Romano: Fassungslos
Das Bild zu diesem Artikel macht mich wirklich fassungslos. Bitte entfernen Sie dieses Bild, das zumindest
antisemitische „Anklänge“ hat. Warum zerstört kreuz.net bloß auf diese Weise sich selbst?
Da heute – hoffentlich – der Tag eines Waffenstillstandes ist, folgender Vorschlag: die Redaktion von kreuz.net möge sich anschließen und für einen Monat auf Artikel verzichten, die gegen Juden und Homosexuelle gerichtet sind.
Ein solcher Verzicht zeigte vielleicht auch, dass wir Katholiken durchaus noch andere Themen haben als Sex und antijüdische Ressentiments (unabhängig davon, welchen Richtigkeitsgehalt die Artikel haben mögen). Oder würde kreuz.net etwa doch schlagartig der Stoff ausgehen? Ich hoffe nicht. [mehr…]
Da heute – hoffentlich – der Tag eines Waffenstillstandes ist, folgender Vorschlag: die Redaktion von kreuz.net möge sich anschließen und für einen Monat auf Artikel verzichten, die gegen Juden und Homosexuelle gerichtet sind.
Ein solcher Verzicht zeigte vielleicht auch, dass wir Katholiken durchaus noch andere Themen haben als Sex und antijüdische Ressentiments (unabhängig davon, welchen Richtigkeitsgehalt die Artikel haben mögen). Oder würde kreuz.net etwa doch schlagartig der Stoff ausgehen? Ich hoffe nicht. [mehr…]
Freitag, 5. Mai 2006 14:52
Romano: @ Evelin
Natürlich ist das „Heil der Seelen“ bei der Auslegung jedes kirchlichen Gesetzes mit zu berücksichtigen.
Es ist aber überhaupt nicht gefährdet, da in unseren Breiten katholische Priester mit Beicht-Facultas
an jedem Ort zur Verfügung stehen (und ein Gläubiger bei einem Beichtvater mit Facultas auf die Gültigkeit
der Absolution vertrauen darf).
Wenn man hingegen mit kirchlichen Regeln und Gesetzen so großzügig wie Sie umgeht, dann kann man gleich auf sie verzichten. Dabei wird aber missachtet, dass gerade die römische Kirche auch eine Rechtsgemeinschaft mit verbindlichen „Spielregeln“ ist.
Nebenbei bemerkt: diese erstaunliche Großzügigkeit und die Ablehnung des „Rechtspositivismus“ begegnet just da, wo es Ihnen selbst offenbar schwer fällt, die (sehr klare) Regel zu akzeptieren. Sind Sie anderen gegenüber genauso großzügig, wenn die einmal Schwierigkeiten haben, die eine oder andere kirchliche „Spielregel“ einzuhalten? Bewerten Sie mit demselben Respekt und derselben großzügigen Güte die Taten und Worte des Papstes und der Bischöfe, die mit ihm in Gemeinschaft stehen? Wenn Sie diese Fragen allesamt mit „Ja“ beantworten können, dann kann man weitersehen… [mehr…]
Wenn man hingegen mit kirchlichen Regeln und Gesetzen so großzügig wie Sie umgeht, dann kann man gleich auf sie verzichten. Dabei wird aber missachtet, dass gerade die römische Kirche auch eine Rechtsgemeinschaft mit verbindlichen „Spielregeln“ ist.
Nebenbei bemerkt: diese erstaunliche Großzügigkeit und die Ablehnung des „Rechtspositivismus“ begegnet just da, wo es Ihnen selbst offenbar schwer fällt, die (sehr klare) Regel zu akzeptieren. Sind Sie anderen gegenüber genauso großzügig, wenn die einmal Schwierigkeiten haben, die eine oder andere kirchliche „Spielregel“ einzuhalten? Bewerten Sie mit demselben Respekt und derselben großzügigen Güte die Taten und Worte des Papstes und der Bischöfe, die mit ihm in Gemeinschaft stehen? Wenn Sie diese Fragen allesamt mit „Ja“ beantworten können, dann kann man weitersehen… [mehr…]
Donnerstag, 4. Mai 2006 23:15
Romano: @Sulpicius
Das Problem, werter Sulpicius, liegt darin, dass ein Priester ohne Beichtvollmacht ohnehin – außer in Todesgefahr – ungültig absolviert, wenn das Beichtkind um das Fehlen der Facultas weiß. Wer hingegen bei einem Priester, der die Beichtvollmacht inne hat, beichtet, darf darauf vertrauen, dass die Absolution gültig ist (warum auch sollte sie es nicht sein?). Bestehen hier ausnahmsweise doch einmal Mängel, darf man auf „ecclesia supplet“ vertrauen. So wird ein Schuh ‘draus! [mehr…]
Donnerstag, 4. Mai 2006 18:26
Romano: @Athanasius
Ich weiß überhaupt nichts besser, ich versuche nur zu verstehen. Meine (sehr präzisen) Fragen beantwortet
haben Sie leider nicht.
Can. 1335 CIC besagt: „Wenn eine Beugestrafe untersagt, Sakramente oder Sakramentalien zu spenden oder einen Akt der Leitungsgewalt zu setzen, wird das Verbot ausgesetzt, sooft es für das Heil von Gläubigen notwendig ist, die sich in Todesgefahr befinden; wenn eine als Tatstrafe verwirkte Beugestrafe nicht festgestellt ist, wird das Verbot außerdem ausgesetzt, sooft ein Gläubiger um die Spendung eines Sakramentes oder Sakramentale oder um einen Akt der Leitungsgewalt nachsucht; das aber zu erbitten, ist aus jedwedem gerechten Grund erlaubt.“
Mir aber geht es doch gar nicht um die Erlaubtheit, sondern um die Gültigkeit der Absolution. Can. 1335 CIC betrifft den Fall, dass Sakramente unerlaubt, aber gültig gespendet werden. Can. 966 CIC sagt hingegen, dass die – im Hinblick auf die Binde- und Lösegewalt besonders „sensible“ – Absolution nur mit Facultas gültig ist!
Ein ahnungsloser Gläubiger, der nichts vom Fehlen der Facultas weiß, kann sich wohl auf „ecclesia supplet“ verlassen. Für Gläubige, die es besser wissen, gilt das m.E. nicht. Mehr sagt ihr FSSPX-Link für meine Begriffe auch nicht. „Geschützt“ werden nur die, die nicht wissen, dass für eine gültige Absolution normalerweise eine Facultas nötig ist und dass diese bei der FSSPX fehlt. [mehr…]
Can. 1335 CIC besagt: „Wenn eine Beugestrafe untersagt, Sakramente oder Sakramentalien zu spenden oder einen Akt der Leitungsgewalt zu setzen, wird das Verbot ausgesetzt, sooft es für das Heil von Gläubigen notwendig ist, die sich in Todesgefahr befinden; wenn eine als Tatstrafe verwirkte Beugestrafe nicht festgestellt ist, wird das Verbot außerdem ausgesetzt, sooft ein Gläubiger um die Spendung eines Sakramentes oder Sakramentale oder um einen Akt der Leitungsgewalt nachsucht; das aber zu erbitten, ist aus jedwedem gerechten Grund erlaubt.“
Mir aber geht es doch gar nicht um die Erlaubtheit, sondern um die Gültigkeit der Absolution. Can. 1335 CIC betrifft den Fall, dass Sakramente unerlaubt, aber gültig gespendet werden. Can. 966 CIC sagt hingegen, dass die – im Hinblick auf die Binde- und Lösegewalt besonders „sensible“ – Absolution nur mit Facultas gültig ist!
Ein ahnungsloser Gläubiger, der nichts vom Fehlen der Facultas weiß, kann sich wohl auf „ecclesia supplet“ verlassen. Für Gläubige, die es besser wissen, gilt das m.E. nicht. Mehr sagt ihr FSSPX-Link für meine Begriffe auch nicht. „Geschützt“ werden nur die, die nicht wissen, dass für eine gültige Absolution normalerweise eine Facultas nötig ist und dass diese bei der FSSPX fehlt. [mehr…]
Donnerstag, 4. Mai 2006 17:50
Romano: @Athanasius
(1) Werter Athanasius, kann die ausdrückliche Vorschrift von Can. 966 § 1 CIC durch „ecclesia supplet“
überspielt werden, wenn der Beichtende weiß, dass dem Beichtvater die erforderliche Facultas fehlt (etwa
weil dieser sich als Priester der FSSPX keinem Ortbischof unterordnet)?
(2) Der Beichtvater aus Hamburg mag in Amsterdam unerlaubt die Beichte hören. Can. 967 CIC stellt doch aber klar, dass dies nichts an der Gültigkeit der Absolution ändert. Ihr Beispiel passt also nicht auf FSSPX-Priester, die überhaupt keine Facultas haben.
(3) Ich weiß nicht, mit welcher Begründung Rom die in Campos gespendeten Sakramente für wirksam erachtet (sanatio in radice? Wirksamkeit von Anfang an? Besonders gelagerter Einzelfall?). Auf die Präzedenzwirkung solcher Fälle sollte sich ein Gläubiger, der ganz genau weiß, bei wem er beichtet, vielleicht nicht so ohne weiteres verlassen. [mehr…]
(2) Der Beichtvater aus Hamburg mag in Amsterdam unerlaubt die Beichte hören. Can. 967 CIC stellt doch aber klar, dass dies nichts an der Gültigkeit der Absolution ändert. Ihr Beispiel passt also nicht auf FSSPX-Priester, die überhaupt keine Facultas haben.
(3) Ich weiß nicht, mit welcher Begründung Rom die in Campos gespendeten Sakramente für wirksam erachtet (sanatio in radice? Wirksamkeit von Anfang an? Besonders gelagerter Einzelfall?). Auf die Präzedenzwirkung solcher Fälle sollte sich ein Gläubiger, der ganz genau weiß, bei wem er beichtet, vielleicht nicht so ohne weiteres verlassen. [mehr…]
Dienstag, 2. Mai 2006 14:55
Romano: @ Mimi
„Die Idee meines Buches ist zu zeigen, daß der Priester dem Volk nicht seinen Rücken zukehrt, sondern
es im Gebet zum Herrn hin führt.“Was vor dem Konzil den Gläubigen auch noch klargewesen sein dürfte,
oder?
Werte Mimi, ich glaube: nein. Gerade weil es den Gläubigen nicht klar war, wollten viele so schnell wie möglich die Messfeier „mit dem Rücken zum Volk“ überwinden. Und erst kürzlich habe ich in einer Gesprächsrunde über die Liturgie erlebt, dass eine ältere Dame sagte: „wenn die Messe mit dem Rücken zum Volk gefeiert würde, ginge ich nicht mehr hin.“
Viele Menschen haben diese Zelebrationsrichtung also so empfunden, als ob die „Kirche“ ihnen nur den Rücken zuwende. Ich selbst habe durchaus Sympathie für eine Zelebration „versus deum“, denke aber: man darf die von mir geschilderte Befindlichkeit (die vermutlich von weit über 90 % aller Katholiken geteilt wird) nicht gering achten. Die Liturgiereform hat sich sicherlich auch deswegen durchgesetzt, weil die alte Messe – im wahrsten Sinne des Wortes – nicht verstanden wurde. Das macht eine „Reform der Reform“ schwer; schließlich sollte es doch unser Ziel sein, dass die Menschen in die Kirchen kommen und dass nicht auf die Vertreibung der einen Gruppe diejenige der anderen folgt… [mehr…]
Werte Mimi, ich glaube: nein. Gerade weil es den Gläubigen nicht klar war, wollten viele so schnell wie möglich die Messfeier „mit dem Rücken zum Volk“ überwinden. Und erst kürzlich habe ich in einer Gesprächsrunde über die Liturgie erlebt, dass eine ältere Dame sagte: „wenn die Messe mit dem Rücken zum Volk gefeiert würde, ginge ich nicht mehr hin.“
Viele Menschen haben diese Zelebrationsrichtung also so empfunden, als ob die „Kirche“ ihnen nur den Rücken zuwende. Ich selbst habe durchaus Sympathie für eine Zelebration „versus deum“, denke aber: man darf die von mir geschilderte Befindlichkeit (die vermutlich von weit über 90 % aller Katholiken geteilt wird) nicht gering achten. Die Liturgiereform hat sich sicherlich auch deswegen durchgesetzt, weil die alte Messe – im wahrsten Sinne des Wortes – nicht verstanden wurde. Das macht eine „Reform der Reform“ schwer; schließlich sollte es doch unser Ziel sein, dass die Menschen in die Kirchen kommen und dass nicht auf die Vertreibung der einen Gruppe diejenige der anderen folgt… [mehr…]
Freitag, 21. April 2006 09:54
Romano: @ Pius X.
Entschuldigen Sie, aber ich frage mich: wie kommen Sie bloß darauf? Da die Exkommunikation als Tatstrafe
hier ersichtlich nicht in Betracht kommt (kein Bischof hat eine Abtreibung vorgenommen), müsste sie durch
Spruchstrafe verhängt worden sein. Das war natürlich nicht der Fall.
Im übrigen: von 1977-81 existierte in Deutschland doch noch gar nicht das heutige Berutungsschein-System, das erst nach der „Wende“ eingeführt wurde und Anlass für die Intervention des Papstes (und seines Präfekten der Glaubenskongregation war)!
Ist diese oberflächlich nach einer Verurteilung unseres heutigen Papstes geifernde Argumentation Ausdruck Ihrer Haltung zur kirchlichen Hierarchie und der Liebe zu unserer Kirche? [mehr…]
Im übrigen: von 1977-81 existierte in Deutschland doch noch gar nicht das heutige Berutungsschein-System, das erst nach der „Wende“ eingeführt wurde und Anlass für die Intervention des Papstes (und seines Präfekten der Glaubenskongregation war)!
Ist diese oberflächlich nach einer Verurteilung unseres heutigen Papstes geifernde Argumentation Ausdruck Ihrer Haltung zur kirchlichen Hierarchie und der Liebe zu unserer Kirche? [mehr…]
Sonntag, 2. April 2006 01:20
Romano: @Elendester Sünder
Das Gegenstück zu „Herr“ ist „Dame“. Oder schreiben (und sagen) Sie: „Sehr geehrte Frauen und Herren“? [mehr…]
Montag, 20. März 2006 19:49
Romano: @ Karim
Dass es auf die Einreichung der „Dubia“ eine (so ausführliche) Antwort aus Rom gab, ist sehr bemerkenswert
(und mir neu). Diese zu veröffentlichen und in einen Diskurs darüber einzutreten, wäre in der Tat ein
Gebot der Redlichkeit – jedenfalls, wenn man ernsthaft daran interessiert ist, die volle Gemeinschaft
mit dem Stuhle Petri wiederherzustellen.
Die Aussagen von Bischof Williamson zeigen indes, dass es Teilen der Bruderschaft darum überhaupt nicht geht. Ein ehemaliger Protestant tut sich eben schwer, in Fragen des Glaubens wie der kirchlichen Disziplin einem anderen Menschen gehorsam zu sein…
Ist der Text der Anworten überhaupt (etwa vom Vatikan) veröffentlicht worden? [mehr…]
Die Aussagen von Bischof Williamson zeigen indes, dass es Teilen der Bruderschaft darum überhaupt nicht geht. Ein ehemaliger Protestant tut sich eben schwer, in Fragen des Glaubens wie der kirchlichen Disziplin einem anderen Menschen gehorsam zu sein…
Ist der Text der Anworten überhaupt (etwa vom Vatikan) veröffentlicht worden? [mehr…]
Dienstag, 14. Februar 2006 19:41
Romano: @ Gatte
@ Schweizer Priester: Dass ein Konzil nur dann ein ökum. ist, wenn es unfehlbare Lehren proklamiert,
ist auch in der vorkonziliaren Dogmatik durchaus nicht gelehrt worden.
[fett]Das ist richtig und ist ein schädlicher Mangel dieser Lehre, der die heutige Situation kausal mitbedingt.[fett]
Sie bauen sich aber auch wirklich ihre eigene Welt. Daher muss Sie weder das vorkonziliare noch das heutige Verständnis dessen, was ein Konzil ist, kümmern. So geht’s natürlich auch: ich definieren den Begriff „Konzil“ neu und „wundere“ mich dann, dass das letzte Konzil „zufällig“ nicht darunter passt. Wollen Sie uns auf den Arm nehmen?
[mehr…]
[fett]Das ist richtig und ist ein schädlicher Mangel dieser Lehre, der die heutige Situation kausal mitbedingt.[fett]
Sie bauen sich aber auch wirklich ihre eigene Welt. Daher muss Sie weder das vorkonziliare noch das heutige Verständnis dessen, was ein Konzil ist, kümmern. So geht’s natürlich auch: ich definieren den Begriff „Konzil“ neu und „wundere“ mich dann, dass das letzte Konzil „zufällig“ nicht darunter passt. Wollen Sie uns auf den Arm nehmen?
Dienstag, 14. Februar 2006 18:13
Romano: @ Irenäus
Haben denn z.B. auch das Erste und das Zweite Konzil von Lyon (1245, 1274) das „Merkmal der Unfehlbarkeit“ (was auch immer diese Formulierung genau bedeuten mag)? [mehr…]
Dienstag, 14. Februar 2006 16:44
Romano: @ Stimme
Einverstanden unter dem Hinweis, dass V2 genau deswegen eben kein Konzil war. Weil es den dort enthaltenen
Aufgabenkatalog, der nur einem Konzil zusteht, nicht beinhaltet hat.
Wo, bitte, steht dieser Aufgabenkatalog genau? Warum kann die höchste Leitungsgewalt der Kirche nicht auch auf andere Weise als durch Lehrverurteilungen oder Definitionen ausgeübt werden? [mehr…]
Wo, bitte, steht dieser Aufgabenkatalog genau? Warum kann die höchste Leitungsgewalt der Kirche nicht auch auf andere Weise als durch Lehrverurteilungen oder Definitionen ausgeübt werden? [mehr…]
Dienstag, 14. Februar 2006 16:04
Romano: @ Stimme
Ich wundere mich auch, dass es Ihnen so große Schwierigkeiten macht, den Unterschied zwischen Konzil
und die Synode zu verstehehen. Dabei hat Gotthard hier weitgehend recht: Auf dem (Ökumenischen) Konzil
übt das Bischofskollegium in feierlicher Weise die Gewalt in Hinblick auf die Gesamtkirche aus (Can.
337 CIC). Das Bischofskollegium ist zusammen mit seinem Haupt (und niemals ohne dieses Haupt) ebenso wie
der Papst Träger höchster und voller Gewalt in Hinblick auf die Gesamtkirche. Es besteht aus dem Papst
und allen (in Gemeinschaft mit ihm stehenden) Bischöfen.
Eine Synode ist hingegen eine Versammlung von Bischöfen, die nicht die höchste kirchliche Gewalt ausübt, sondern dem Papst beistehen und beraten soll (Can. 342 ff. CIC).
Was ein Konzil berät und auf welche Weise es seine Gewalt ausübt, wird grundsätzlich vom Papstes bestimmt. Ebenso wenig wie der Papst selbst seine Leistungsgewalt nur durch die unfehlbare Feststellung von Glaubenswahrheiten ausüben kann, muss ein Konzil irgendetwas nichts „definieren“. Vielmehr kann das Konzil – ebenso wie der Papst – seine Leitungsgewalt auf manngifaltige Art und Weise (und eben auch im Hinblick auf pastorale Fragen ausüben).
Etwas anderes zu behaupten, hieße, dass der Papst nicht „als Papst“ handele, soweit er (nur) eine Enzyklika verfasst oder eine Predigt hält. Das ist, werte Stimme, ebenso absurd wie ihre merkwürdige These. [mehr…]
Eine Synode ist hingegen eine Versammlung von Bischöfen, die nicht die höchste kirchliche Gewalt ausübt, sondern dem Papst beistehen und beraten soll (Can. 342 ff. CIC).
Was ein Konzil berät und auf welche Weise es seine Gewalt ausübt, wird grundsätzlich vom Papstes bestimmt. Ebenso wenig wie der Papst selbst seine Leistungsgewalt nur durch die unfehlbare Feststellung von Glaubenswahrheiten ausüben kann, muss ein Konzil irgendetwas nichts „definieren“. Vielmehr kann das Konzil – ebenso wie der Papst – seine Leitungsgewalt auf manngifaltige Art und Weise (und eben auch im Hinblick auf pastorale Fragen ausüben).
Etwas anderes zu behaupten, hieße, dass der Papst nicht „als Papst“ handele, soweit er (nur) eine Enzyklika verfasst oder eine Predigt hält. Das ist, werte Stimme, ebenso absurd wie ihre merkwürdige These. [mehr…]
Sonntag, 12. Februar 2006 23:54
Romano: @ Evelin
Immerhin muss man den Eindruck gewinnen, dass Marcel in geradezu sektiererischer Weise alle normalen Katholiken,
die es wagen, am Sonntag ganz normal in ihrer Ortspfarrei an der Heiligen Messe teilzunehmen und dies –
trotz mancher Kritik – grundsätzlich gerne tun, als „Apostroph-Katholiken“ bezeichnet. Stimmte dieser
Eindruck, käme man kaum umhin, Marcel „Widerstand“ gegen die römische Kirche und damit zumindest auch
gegen den jetzigen Papst zu attestieren.
Noch mehr gewundert hat mich allerdings etwas anderes. Marcel – mir ist unerklärlich warum – Brandenburgis“ Kommentare mit den Worten: „An Brandenburgis’ Beiträgen hier im Thema ist nichts auzusetzen. Weiter so, bitteschön.“ Damit schließt er sich u.a. auch folgernder Aussage von Brandenburgis an: „Es ist offensichtlich, daß das Namenschild abmontiert wurde als Hinweis darauf, daß die Dame auch kein Namensschild im Hmmel hat, worauf Sie sich verlassen können.“ Wenn solches Denken und Reden tatsächlich noch christlich, geschweige denn katholisch ist, habe ich bislang wirklich etwas falsch verstanden.
P.S. Vergleichen Sie einmal Duktus und Ton von Marcels Beiträgen zu Beginn seiner „Mitgliedschaft“ bei kreuz.net mit aktuellen Äußerungen. Wenn unter dem Namen „Marcel“ tatsächlich immer dieselbe Person gepostet hat, ist eine solch erhebliche Veränderung in einem so kurzen Zeitraum für einen erwachsenen Menschen durchaus merk-würdig. [mehr…]
Noch mehr gewundert hat mich allerdings etwas anderes. Marcel – mir ist unerklärlich warum – Brandenburgis“ Kommentare mit den Worten: „An Brandenburgis’ Beiträgen hier im Thema ist nichts auzusetzen. Weiter so, bitteschön.“ Damit schließt er sich u.a. auch folgernder Aussage von Brandenburgis an: „Es ist offensichtlich, daß das Namenschild abmontiert wurde als Hinweis darauf, daß die Dame auch kein Namensschild im Hmmel hat, worauf Sie sich verlassen können.“ Wenn solches Denken und Reden tatsächlich noch christlich, geschweige denn katholisch ist, habe ich bislang wirklich etwas falsch verstanden.
P.S. Vergleichen Sie einmal Duktus und Ton von Marcels Beiträgen zu Beginn seiner „Mitgliedschaft“ bei kreuz.net mit aktuellen Äußerungen. Wenn unter dem Namen „Marcel“ tatsächlich immer dieselbe Person gepostet hat, ist eine solch erhebliche Veränderung in einem so kurzen Zeitraum für einen erwachsenen Menschen durchaus merk-würdig. [mehr…]
Samstag, 11. Februar 2006 12:36
Romano: @ Athanasius
(1) Ich denke, dass Gotthard kein „Hasser des katholischen Glaubens“ ist. Ich halte solche Formeln für
ungeheuerlich, Sie stehen Ihnen wirklich schlecht an.
(2) Im übrigen habe ich hier wiederholt meine tiefe Sympathie zum tridentinischen Ritus zum Ausdruck gebracht. Gerade um diese Liturgie zu retten, darf man aber nicht nach dem Motto „Was nicht sein darf, kann nicht sein“ hiervor die Augen verschließen. Denn es hat natürlich seinen Grund, dass eine Reform von vielen Gläubigen erhofft wurde. Das lag sicherlich auch daran, wie die tridentinische Messe gefeiert wurde. Und die Feier des Lehrgottesdienstes (teilweise) mit dem Rücken zum Volk (etwa das „Dominus vobiscum“) war eben eine Absurdität, die den Menschen kaum verständlich zu machen war.
Sie können, wie gesagt, hiervor die Augen verschließen. Aber wenn Sie die tridentinische Messe aus ihrem Nischendasein wirklich befreien wollen (wollen Sie das überhaupt?), dann müssen Sie die Probleme, in die diese Liturge geraten war, zur Kenntnis nehmen und Antworten für die heutige Zeit geben. Und da muss ich sagen: Ratzingers „Geist der Liturgie“ hat in dieser Hinsicht zehmal mehr Tiefe als das, was ich hier von Ihnen lesen muss. [mehr…]
(2) Im übrigen habe ich hier wiederholt meine tiefe Sympathie zum tridentinischen Ritus zum Ausdruck gebracht. Gerade um diese Liturgie zu retten, darf man aber nicht nach dem Motto „Was nicht sein darf, kann nicht sein“ hiervor die Augen verschließen. Denn es hat natürlich seinen Grund, dass eine Reform von vielen Gläubigen erhofft wurde. Das lag sicherlich auch daran, wie die tridentinische Messe gefeiert wurde. Und die Feier des Lehrgottesdienstes (teilweise) mit dem Rücken zum Volk (etwa das „Dominus vobiscum“) war eben eine Absurdität, die den Menschen kaum verständlich zu machen war.
Sie können, wie gesagt, hiervor die Augen verschließen. Aber wenn Sie die tridentinische Messe aus ihrem Nischendasein wirklich befreien wollen (wollen Sie das überhaupt?), dann müssen Sie die Probleme, in die diese Liturge geraten war, zur Kenntnis nehmen und Antworten für die heutige Zeit geben. Und da muss ich sagen: Ratzingers „Geist der Liturgie“ hat in dieser Hinsicht zehmal mehr Tiefe als das, was ich hier von Ihnen lesen muss. [mehr…]
Samstag, 11. Februar 2006 09:09
Romano: @ Gotthard
Ich habe heute in einem Internet-Video nach fast 40 Jahren mal wieder die Liturgie meiner Kinderzeit gesehen
und war geschockt, wie man soooo Eucharistie feiern konnte bzw heute – eigentlich – nicht mehr kann.
„Dominus vobiscum“ zur Wand hin … die Verkündigung des Evangeliums zur Wand hin – dabei ist die lateinische Sprache dann schon uninteressant.
DIESE Liturgie hat keinerlei Verteidugung in den Gemeinden gefunden, weil sie sich überlebt hatte.
Ja Gotthard, ich habe wenig Zweifel daran, dass es so wie vor dem Konzil nicht weitergehen konnte. Betrachtet man andererseits die Texte der tridentinischen Messe, schaut also in Messbuch, entdeckt man Vieles, was sehr tief und schön ist und nach dem Konzil einfach wegfiel. Es ist eben so, wie Joseph Ratzinger im „Geist der Liturgie“ geschrieben hat: das wunderbare „Fresko“ der alten Liturgie war vor dem Konzil vorhanden, aber für die Gläubigen weitgehend „verdeckt“; heute nun droht es gänzlich zerstört zu werden.
Können Sie uns den „link“ für das Internet-Video nennen? [mehr…]
„Dominus vobiscum“ zur Wand hin … die Verkündigung des Evangeliums zur Wand hin – dabei ist die lateinische Sprache dann schon uninteressant.
DIESE Liturgie hat keinerlei Verteidugung in den Gemeinden gefunden, weil sie sich überlebt hatte.
Ja Gotthard, ich habe wenig Zweifel daran, dass es so wie vor dem Konzil nicht weitergehen konnte. Betrachtet man andererseits die Texte der tridentinischen Messe, schaut also in Messbuch, entdeckt man Vieles, was sehr tief und schön ist und nach dem Konzil einfach wegfiel. Es ist eben so, wie Joseph Ratzinger im „Geist der Liturgie“ geschrieben hat: das wunderbare „Fresko“ der alten Liturgie war vor dem Konzil vorhanden, aber für die Gläubigen weitgehend „verdeckt“; heute nun droht es gänzlich zerstört zu werden.
Können Sie uns den „link“ für das Internet-Video nennen? [mehr…]
Romano: @ Stimme
(1) Es ging vorhin nicht um eine theologische Definition des „Mensch-Seins“, sondern ich habe rein positiv-rechtlich
zum deutschen materiellen Recht geschrieben (ohne dessen Position in irgendeiner Weise moralisch zu meiner
eigenen zu machen).
(2) Die Rechtsfähigkeit erst mit der Geburt beginnen zu lassen, ist natürlich keine Erfindung der Neuzeit, sondern geht auf das römische Recht zurück. Dort war die Rechtslage fast identisch mit den heutigen §§ 1, 1923 II BGB (Benedikt78s Darstellung war daher vielleicht nicht ganz genau). „Rechtsfähigkeit“ vor der Geburt beruhte auch bei den Römern auf einer Fiktion, die nur dem lebend geborenen Kind „rückwirkend“ zugute kam.
Man kann wohl sogar sagen, dass eine zumindest graduelle Differenzierung zwischen vor- und nachgeburtlichem „Lebensschutz“ sehr tief in unserer Rechtskultur verwurzelt ist.
(3) Der stereotype – hier offenbar völlig ins Blaue hinein erhobene – Freimaurerei-Vorwurf ist einerseits ärgerlich; er diskreditiert sich aber, wie nicht nur dieses Beispiel zeigt, mitunter von selbst. [mehr…]
(2) Die Rechtsfähigkeit erst mit der Geburt beginnen zu lassen, ist natürlich keine Erfindung der Neuzeit, sondern geht auf das römische Recht zurück. Dort war die Rechtslage fast identisch mit den heutigen §§ 1, 1923 II BGB (Benedikt78s Darstellung war daher vielleicht nicht ganz genau). „Rechtsfähigkeit“ vor der Geburt beruhte auch bei den Römern auf einer Fiktion, die nur dem lebend geborenen Kind „rückwirkend“ zugute kam.
Man kann wohl sogar sagen, dass eine zumindest graduelle Differenzierung zwischen vor- und nachgeburtlichem „Lebensschutz“ sehr tief in unserer Rechtskultur verwurzelt ist.
(3) Der stereotype – hier offenbar völlig ins Blaue hinein erhobene – Freimaurerei-Vorwurf ist einerseits ärgerlich; er diskreditiert sich aber, wie nicht nur dieses Beispiel zeigt, mitunter von selbst. [mehr…]
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.





